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	<title>Tech Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 29 Aug 2017 14:59:30 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Tech Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Flucht nach vorn &#8211; THE HIRSCH EFFEKT im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Sep 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kollege Luc attestiert im kürzlich erschienenen Review zur neuen Platte „Eskapist“ von THE HIRSCH EFFEKT, das auch der neuste Streich der Hannoveraner mehr als nur gelungen ist. Im folgenden Gespräch mit Gitarrist, Sänger und Texter Nils erfahren wir mehr über die Hintergründe ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/flucht-nach-vorn-the-hirsch-effekt-im-interview/">Flucht nach vorn &#8211; THE HIRSCH EFFEKT im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Kollege Luc attestiert im kürzlich erschienenen <em><a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">Review zur neuen Platte „Eskapist“</a></em> von THE HIRSCH EFFEKT, das auch der neuste Streich der Hannoveraner mehr als nur gelungen ist. Im folgenden Gespräch mit Gitarrist, Sänger und Texter <strong>Nils</strong> erfahren wir mehr über die Hintergründe zur Entstehung des Albums, gehen tiefer auf die textliche Ebene ein und wagen einen Blick in die Zukunft. Babdadada &#8211; here we go!</h4>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Mit Kraft und Virtuosität</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Hallo Nils. Glückwunsch zum Release von „Eskapist“! Es freut mich sehr, dir ein paar Fragen zu eurem neuen „Baby“ stellen zu können. Wie ich mitbekommen habe, wurde das Album bereits in vielen Print- wie auch Onlinemedien besprochen und kam fast einheitlich sehr gut an. Unsere Review bildet da keine Ausnahme. Wie schaut es bei euch aus? Seid ihr hundertprozentig zufrieden mit der Platte und der Promotion oder gibt es Dinge, die sich letztendlich anders entwickelten als sie geplant waren?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Hi <strong>Oli</strong>. Wir sind auf jeden Fall mit der Platte zufrieden. Hundertprozentig zufrieden ist man glaube ich nie. Was das Songmaterial und die Aufnahmen angeht, sind wir jedoch jedoch wirklich sehr glücklich mit dem Endprodukt. Beim Songwriting müssen wir irgendwann einfach sagen: &#8222;Das ist jetzt gut so wie es ist.&#8220; Hundert Prozent ist da kein wirklich greifbares Ziel. Bei den Aufnahmen hatten wir dieses Mal viel mehr Zeit, da wir viel im Homerecording vorbereitet hatten. Es gibt im Nachhinein immer ein paar Stellen, die ich vielleicht doch noch einmal etwas anders machen würde, aber das sind nur Kleinigkeiten.</p>
<p>Auch mit der Promotion und dem Pressefeedback bin ich sehr zufrieden. Probleme gab es leider mit ein paar Handelspartnern, mit denen unser Label zusammenarbeitet. Dazu haben wir uns via Facebook geäußert.<em> (Anmerkung der Redaktion: Es scheint bei einigen Vertriebswegen zu Lieferverzögerungen gekommen zu sein.)</em></p>
<p><strong><em>S</em>.: In eurem „Kaffeekränzchen“-Stream auf Facebook am Veröffentlichungstag (18.08.2017) habt ihr ein interessantes neues Shirtmotiv vorgestellt, auf dem ihr drei Musiker vom bösen Hirschwesen geknechtet werdet. Ist dies der Hirsch Effekt oder warum ist der Hirsch so böse?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Das hast du gut erkannt. Wir hatten es im Stream glaube ich auch erklärt. Die Idee ist tätsächlich, das wir uns manchmal so fühlen, das uns der Hirsch knechtet und durch die Gegend schleift, da wir nebenbei ja noch unseren Lebensunterhalt verdienen müssen. Das wird manchmal ganz schön hart. Deshalb fanden wir es witzig, das mal so auf einem T-Shirt darzustellen und nebenbei ist es ja auch ein ganz cooles &#8222;Metal-Motiv&#8220;.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Euer neues Album wurde in den „Off the Road Studios“ zu Leipzig aufgenommen. In besagtem Studio habt ihr schon eine gelungene Liveversion von</strong><em> „Agnosie“</em><strong> aufgenommen, welche durch die herrliche Anmoderation von Axel Thielmann veredelt wurde. Was hat euch am Studio überzeugt? Bot das Ambiente die optimale Arbeitsatmosphäre um „Eskapist“ den richtigen Klang zu verpassen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> In den &#8222;Off the Road Studios&#8220; haben wir nur das Schlagzeug aufgenommen. Dies ist ein Studio von einem Kumpel von uns und dort hat man eine gute Atmosphäre und einen sehr geilen Raum, um das Schlagzeug auf Band zu bringen. Der Raum ist groß und hatte eine wunderbare Akustik.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Ich empfinde euer neues Werk als das bislang Härteste von euch. Wie kam es dazu? War diese Ausrichtung geplant oder ergab sie sich organisch aus dem Songwritingprozess?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Bei der Einschätzung, ob es unser härtestes Werk ist, gehen die Meinungen ein wenig auseinander. Heute etwa habe ich von jemandem gelesen, die Platte sei zu poppig. Er schien recht unzufrieden mit dem Album gewesen zu sein. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ich empfinde &#8222;Eskapist&#8220; auch als unser härtestes Album. Wir versuchen uns immer ein wenig zu pushen. Speziell ein Song wie <em>&#8222;Aldebaran&#8220;</em> ist schon ziemlich virtuos dargeboten. Wir haben dieses Mal auch vermehrt tiefer gestimmte Gitarren benutzt, was den Eindruck der Härte natürlich noch verstärkt. Ich habe versucht, mich in diesem Bereich ein wenig weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Von Anfang habt ihr stets mit vielen Instrumenten experimentiert und immer wieder auch klassische Elemente in euren Klangkosmos integriert. Fallen dir Instrumente ein, die ihr unbedingt in zukünftigen Werken noch verwenden wollt?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Mir fällt tatsächlich gerade gar kein Instrument ein. Ich wollte Harfe sagen, aber Harfe hatten wir auch schon einmal.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gczAf-A1U6k?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Moderne Auswüchse</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Im Folgenden möchte ich vor allem auf die textliche Komponente eingehen. Mein Eindruck ist, dass eure Alben bis jetzt immer von einer gewissen Gesellschaftskritik durchzogen waren, diese jedoch beim aktuellen Album deutlich offensichtlicher zu Tage tritt. „Flucht“ in all seinen Facetten spielt eine zentrale Rolle auf „Eskapist“ und ist in der globalen wie auch nationalen Politik der letzten Jahre ein bestimmendes Thema gewesen. Welchen Beitrag möchtet ihr mit eurer Sichtweise leisten und wie siehst du grundsätzlich den aktuellen politischen Dialog?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Ich gebe dir Recht, was die textliche Ausrichtung, beziehungsweise den Fokus angeht. Das hat einfach etwas damit zu tun, das ich als hauptsächlicher Texter privat ein wenig gesetzter bin und speziell das Thema der Flüchtlingswelle mein Gefühl der politischen Wahrnehmung verändert hat. Es bewegen sich halt irgendwie viele Dinge in diesem Land. Das sich die Gesellschaft immer mehr spaltet und die Meinungen so stark auseinander gehen, das nehme ich speziell seit 2015 deutlich stärker wahr. Das hat mich bewegt.</p>
<p>Wir als Band möchten niemanden sagen, wie er denken soll. Natürlich möchten wir durch unser Schaffen unsere Meinung kundtun und ein Statement setzen. Uns ist bewusst, das wir uns damit sicher auch von gewissen Leuten abgrenzen und diese wiederum nicht mit unserer Musik erreichen. Das ist uns klar. Wir sind aber auch keine Politiker und möchten niemanden von politischen Meinungen überzeugen.</p>
<p>Den allgemeinen politischen Dialog sehe ich momentan als schwierig an. Ich hoffe, dass wir ein paar Leute zum Nachdenken bringen, die vorher noch nicht über diese Themen nachgedacht haben.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Meine Sicht auf das Album ist, dass ihr ein gut ausbalanciertes Wechselspiel aus persönlichen Sichtweisen, fragmentieren Eindrücken von Betroffenen einer „Flucht“ und teils auch sehr direkter Kritik an verschiedenen politischen Strömungen aufzeigt. Mal schaffen es eure Texte, sich empathisch in Geflüchtete hineinzuversetzen, mal zeigt ihr den Wahnsinn und Stumpfsinn gewisser Ideologien auf. Wolltet ihr eine ganz unmissverständliche Botschaft in euren neuen Songs präsentieren oder einfach gewisse Thematiken mehr in den öffentlichen Diskurs stellen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Du hast es mit der Frage ganz gut getroffen. Wir möchten aufzeigen das uns die Thematik bewegt und sie damit weiter in den öffentlichen Diskurs stellen. Wie in der vorherigen Antwort angesprochen, ist uns aber bewusst, das wir höchstwahrscheinlich gewisse Leute nicht erreichen werden.</p>
<p>Im Kern wollten wir ein Statement setzen. Es ist jedoch, wie ich denke, genug Interpretationsspielraum in den Texten vorhanden.</p>
<p><strong><em>S</em>.: </strong><em>„Xenophotopia“</em><strong> als Name für den zweiten Song der Platte stellt eine interessante Wortneuschöpfung dar. Ist dies eine dystopische Vision? Das „-phob“ im Begriff deutet, neben der feindlichen Haltung, auch einen Angstzustand an. Denkst du, dass Angst ein wichtiger Bestandteil von Feindlichkeit ist? Egal ob gegenüber Fremden, Homosexuellen, etc&#8230; ?<br />
</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Ich merke, du hast dich damit auseinander gesetzt, kannst dir aber, denke ich, die Frage schon fast selbst beantworten. Ja, ich denke Angst ist ein wichtiger Bestandteil von Feindlichkeit. <em>&#8222;Xenophotopia&#8220;</em> beschreibt für mich, das es Kreise gibt, und das war mir vorher gar nicht so klar, wo Fremdenfeindlichkeit heutzutage gut möglich und gesellschaftsfähig ist. Quasi das Utopia für Fremdenfeindlichkeit.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Im Lied </strong><em>„Natans“</em><strong> kommt eine Stelle vor, die mich sehr berührt hat. „Und keiner sucht es sich, dieses Fleckchen, wo es losgeht und was man schon mit sich trägt. Denkst du nicht manchmal auch, welch ein Segen hier im Trockenen? Ebenso könnte es deine Havarie sein.“ Denkst du, wir sitzen als Menschheit alle kollektiv in einem Boot und müssen unsere Probleme global lösen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Das wir als Menschen alle in einem Boot sitzen, denke ich nicht. Das war mit der Zitataussage auch nicht gemeint. Die simple Grundaussage war, das man es sich nicht aussucht, wo man anfängt. Keiner hat irgendwie das größere Anrecht irgendwo zu leben, bloß weil er da geboren wurde. Keiner hat etwas für seine Geburt an diesem Ort getan. Das ist meine grundsätzliche Einstellung zum Nationalismus.</p>
<p>Eine weitere Aussage, die damit einhergeht, ist, das ich finde, dass es ein verdammt großes Glück ist, in Deutschland geboren zu sein. Das heißt nicht, dass ich Deutschland als das schönste Land der Welt betrachte oder darauf stolz bin. Ich empfinde es aber als großes Glück und Privileg, für das ich nichts getan habe und das ich genauso viel oder wenig verdient habe wie jeder Andere auch, der in einem Land geboren ist, wo man sicher auf die Straße gehen kann. Da haben wir einfach großes Glück gehabt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Md6TWDJr020?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Wachkoma</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Weiter geht es mit einem Zitat aus </strong><em>„Berceuse“ </em><strong>: „Warum kommt es mir so vor, als ob die halbe Welt einfach Schafe zählt?“ Ich persönlich sehe auch viele, viele Probleme in der Welt, engagiere mich aktiv, fühle aber dennoch manchmal eine große Ohnmacht. Was denkst du, kann man tun und wo siehst du deine Aufgaben im gesellschaftlichen Bereich?</strong></p>
<p><strong>Nils</strong>: Ich bin da eventuell hilfloser als du, da du schreibst, das du dich engagierst. Ich habe mich im Text auch teilweise selbst beschrieben. Mich lähmt zum Teil die Vorstellung, was alles noch passieren könnte und was man machen kann. Ich beobachte dabei, dass ich gedanklich abschalte, bildlich und auch ganz wortwörtlich gesprochen von der ARD Mediathek zu Netflix wechsle.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Kollege Luc beschreibt im <a href="https://silence-magazin.de/drei-wahnsinnige-aus-hannover-the-hirsch-effekt/">Albumreview</a>, dass ihr im Song </strong><em>„Aldebaran“</em><strong> das Reichsbürgertum auf die Schippe nehmt. Wie kamt ihr zu dieser Thematik und wie habt ihr recherchiert? Was hältst du allgemein von Verschwörungsthesen? Chemtrails und Wirtschaftsverschwörungen werden im Lied ja auch kurz benannt.</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Ich habe über das Internet recherchiert und mir bei Youtube viele Dokumentationen zu den Thematiken angeschaut. Ich habe dazu jetzt aber auch keine wissenschaftliche Arbeit gelesen, geschweige denn verfasst. Das waren alles Recherchen, die jeder Andere auch machen kann.</p>
<p>Von Verschwörungsthesen halten wir nicht so viel. In meiner Recherche glaube ich verstanden zu haben, dass hinter Verschwörungstheorien häufig Brüche in der eigenen Biographie stecken. Hinzu kommt, das manche Leute dadurch das Gefühl haben, erleuchtet zu sein und sich wiederum über Andere erheben. Sie denken, eine Theorie verstanden zu haben, haben eventuell Wissen, was andere Menschen nicht besitzen, stellen sich über Andere und schaffen damit einen Ausgleich für ihr Ego. Hinzu kommt noch das Phänomen, dass es Leute gibt, die es nicht verstehen, wenn sie von einer Thematik nichts verstehen.&nbsp; Das findet sich, denke ich, bei Verschwörungstheoretikern des Öfteren wieder und wird durch Youtube und die ganzen Verbreitungsmöglichkeiten im Internet noch verstärkt.</p>
<p>Im Song beschreibe ich auch, das, wenn man für irgendeine Aussage einen Beweis finden möchte, man nur danach suchen muss und eine These für Alles im Internet findet.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Als in eurem Monolith</strong><em> „Lysios“</em><strong> der „Waidmannsvorsteher“ beworben wurde, musste ich herzhaft schmunzeln. Dennoch trefft ihr meiner Meinung nach mit eurer Satire den Nagel auf den Kopf. Ich kenne allerdings nur das allseits beliebte Jägergold oder den Gebirgskräuter aus dem Discounter. Woher kann ich den „Waidmannsvorsteher“ beziehen um mich im Alkoholrausch abzuschotten?<br />
</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Es freut mich, das du schmunzeln musstest und den Eindruck hast, wir hätten mit dem &#8222;Waidmannsvorsteher&#8220; den Nagel auf den Kopf getroffen. Genauso satirisch war es auch gemeint. Den &#8222;alten Waidmannsvorsteher&#8220; gibts aber natürlich nicht. Das ist eine Wortkreation aus Waidmann für Jäger und Vorsteher für Meister. Das Adjektiv &#8222;alter&#8220; kommt zusätzlich noch von dem Korn &#8222;alter Senator&#8220;.</p>
<p>Den &#8222;Waidmannsvorsteher&#8220; kannst du leider gar nicht kaufen, aber wir haben Aufkleber, die man sich auf seine Flasche kleben kann. Wir machen vielleicht auch noch mal ein T-Shirt mit dem Motiv.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Was erwartet den Hörer auf eurer Tour im Herbst? Werdet ihr einen starken Fokus auf das neue Material legen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Den Hörer wird auf der Tour ein buntes Potpourri aus allen Alben erwarten. Wir werden das neue Album nicht in seiner Gänze präsentieren. Ich finde wir sind keine Band, die sich immer wieder komplett neu erfindet. Wir versuchen zwar neue Wege zu gehen, aber mir persönlich ist es wichtig, das eine Band über den gesamten Zeitraum ihres Schaffens bewertet und gesehen wird. Dementsprechend wollen wir aus unserem Schaffen einen Querschnitt bieten. Es wird alle vier Alben geben und speziell natürlich einige Songs von &#8222;Eskapist&#8220;. Sonst wäre es ja blöd.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Wie sehen eure Wünsche und Vorstellungen für das weitere Wirken der Band aus? Gibt es schon konkrete Pläne, was neue Releases und Projekte angeht?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Wir haben ein loses Konzept für ein weiteres Album und planen die Band momentan definitiv in unser Leben ein für die nächsten paar Jahre. Dann müssen wir weiter schauen. Im Moment macht das Alles zum größten Teil Spaß und wir müssen sicherlich noch ein paar Dinge anpassen, damit es auch weiterhin so funktioniert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VkYAfAgrcxw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Konsumist</h2>
<p><strong><em>S</em>.: Im letzten Interviewsegment bitte ich euch aus Sicht des Musikkonsumenten bzw. -liebhabers zu antworten. Wie wichtig sind dir als Hörer Texte im Metal bzw. allgemein in der Musik? Ich habe den Eindruck und ertappe mich leider selbst oft genug dabei, dass ich den Texten zu wenig Beachtung schenke.</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Das geht mir genauso wie dir. Ich ertappe mich auch zuweilen dabei, das ich den Texten zu wenig Beachtung schenke. Es kommt für mich aber auch immer darauf an, was es für Musik ist und in welcher Sprache die Texte verfasst wurden.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Interessiert dich die Metalszene und was kannst du&nbsp; an gitarrenorientierter Musik aus eurem lokalen Raum Hannover empfehlen?</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Mich interessiert die Metalszene nicht wirklich. Ich finde Szenen generell eher langweilig. Mit meinen beiden Musikern an meiner Seite bin ich jedoch ganz zufrieden. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><strong><em>S</em>.: Zum Abschluss möchte ich dich bitten, unseren Lesern 3 Alben/Bands zu nennen, die dich in der letzten Zeit begeistert haben und die du den Usern unseres Magazins ans Herz legen möchtest.</strong></p>
<p><strong>Nils:</strong> Bei dieser Frage offenbart sich, das ich nicht der große Musikkonsument bin. Die Alben, die ich in letzter Zeit gehört habe, sind:</p>
<p><strong>THRICE</strong> &#8211; &#8222;To Be Everywhere Is to Be Nowhere&#8220;</p>
<p><strong>MARMOZETS</strong> &#8211; &#8222;The weird and wonderful Marmozets&#8220;</p>
<p>Mehr fällt mir jetzt ehrlich gesagt gar nicht ein.</p>
<p><strong><em>S</em>.: Ich danke dir für das Interview und wünsche weiterhin alles Gute und viel Erfolg mit dem Album!</strong></p>
<p><strong>Nils</strong>: Bitte gern! Danke auch noch für die ausführliche Auseinandersetzung mit dem Album.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-21188 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/0010622701_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> auf <a href="https://thehirscheffekt.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/thehirscheffekt/">Facebook</a></p>
<table class="wikitable plainrowheaders">
<tbody>
<tr>
<th>&nbsp;</th>
<td align="left">&nbsp;</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 02 Apr 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Faith No More]]></category>
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		<category><![CDATA[The Dillinger Escape Plan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CZAR – Life Is No Way To Treat An Animal Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017 Dauer: 47:46 Label: Independent Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore Boah, was für ein Brocken. Hier ist es nun, das zweite Album der irren CZAR. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/">Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CZAR</strong> – Life Is No Way To Treat An Animal<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.01.2017<br />
Dauer: 47:46<br />
Label: Independent<br />
Genre: Experimental/Avantgarde Mathcore</p>
<p>Boah, was für ein Brocken.<br />
Hier ist es nun, das zweite Album der irren <strong>CZAR</strong>. Nachdem im Jahre 2011 ihr erstes Full Length „Old Haunts“ erschien, wurde es über Jahre ruhig um die Jungs aus Tacoma, Washington.<br />
Der Schlag mit dem sie sich jetzt jedoch zurückmelden, könnte kompromissloser nicht sein.</p>
<p>Unter dem wunderschönen und bedeutungsschwangeren Titel „Life Is No Way To Treat An Animal“ wurden ganze 19 Portionen schwerverdaulicher Krachkost zusammengeführt, die sogar mir einiges abverlangen.</p>
<p>So wird das Album von dem jazzig anmutenden Stück <em>„Owls, etc.“</em> eröffnet, welches mit Elektrobeats, Störgeräuschen und einem Rhodes Piano aufwartet. Alle Klarheiten beseitigt? Zu dem bereits kompliziert zu sezierendem Sound gesellen sich später noch Post Rock-Linien und eine wirre Sologitarre, bevor der abrupte Übergang zu <em>„Too Many Yetis“</em> erfolgt und man sich auf einem <strong>DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>-Stück wähnt. Von diesem Eindruck hält eigentlich nur die fehlende Stimme von <strong>Greg Puciato</strong> ab.<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3373186456/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal&#8220;&amp;amp;amp;amp;gt;Life Is No Way To Treat An Animal by CZAR&amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Nach knapp neun Minuten Spielzeit werde ich ohne Vorwarnung fallen gelassen, gerade, als ich mich in diesem klangkaleidoskopischen Orkan zurecht zufinden meinte. Denn in <em>„Beware The Flies, Orestes“</em> setzt ein wunderschönes Piano ein. Dass wüst gegen dieses angeschrien wird, hatte ich schon erwartet, wodurch mich das Ganze an <strong>MY OWN PRIVATE ALASKA</strong> erinnert. Doch die „Ruhe“ währt natürlich nicht lange, sodass man wenig später wieder in <strong>DILLINGER</strong>-Gefilde ausbricht. Wer <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> mag, der dürfte über das entsprechende Nervenkostüm verfügen, um sich auch an <strong>CZAR</strong> zu wagen. Für alle anderen würde ich den Warnhinweis aussprechen, vorher Arzt und Apotheker zu konsultieren, da für physische und psychische Schäden keine Haftung übernommen werden kann.</p>
<h4>Sodomie am Cerebrum</h4>
<p>Ein weiterer Punkt, den ich bei „Life Is No Way To Treat An Animal“ herausheben muss, sind die wahnwitzigen Texte, die zum einen ellenlang sind und zum anderen auf der Bandcampseite der Band nachgelesen werden können. Hier stoßen Tiermetaphern und Fabelähnliche Geschichten auf die absurde Komik, die vor allem <strong>TOM WAITS</strong> in seinen Songs domestiziert hat.</p>
<p>Den krassesten Ausbruch in dieser Hinsicht bietet das Spoken Word (!) Stück <em>„Canine: No Eyes. Just Teeth.“</em>, das mit Noise und manischen Gitarren begleitet wird. Wer<a href="https://www.youtube.com/watch?v=UhP4lg28fs0" target="_blank"> „A Wild Hare“ von <strong>SPASTIC INK</strong> </a>kennt, der kann sich vielleicht vorstellen, was hier abgeht. Und dabei befinden wir uns hier immernoch im ersten Drittel des Gesamtwerkes! <strong>Mike Patton</strong> würde höchstwahrscheinlich vor Freude implodieren, wenn er <strong>CZAR</strong> zu hören bekäme.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14002" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg" alt="CZAR" height="481" width="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/czar-bild-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 720px) 100vw, 720px" />
<p>Wo wir gerade bei dem <strong>FAITH NO MORE</strong>-Frontmann sind: dieser bietet eigentlich einen guten Referenzpunkt, da sich <strong>CZAR</strong> zuweilen nicht sehr weit von den Stilübergriffen der genannten Hauptband befinden, andererseits aber auch Erinnerungen an „Irony Is A Dead Scene“ wach werden lassen.</p>
<p><em>„Mister Reindeer“</em>, das längste Stück des Albums, stellt sich mir als undurchsichtiger und vertrackter Bastard dar, dessen Zeugung unter mysteriösesten Umständen stattgefunden haben müsste. Hier treffen Jazz, Math und Zirkusmusik aufeinander. Doch um den gerade erlittenen Schock wieder etwas zu mildern, folgt im unmittelbaren Anschluss das versöhnlich stimmende Akustikgitarrenstück <em>„Domesticated Wolves“</em>, welches allerdings nur kurz währt.</p>
<h4>Schade, endlich zu Ende</h4>
<p>Bis zum Ende des Albums soll die kunterbunte Achterbahnfahrt so weitergehen, wobei sich Synthielandschaften, Noiseattacken, <strong>FAITH NO MORE</strong>-Reminiszenzen, Math- und Tech-Elemente die Klinke in die Hand geben sollen. Das Abschlussstück <em>„Taking Roadkill To The Vet“</em> setzt dann nochmal alles daran, die letzten Sekunden des Albums so unerträglich wie möglich zu machen, wozu ein nerviger Handyklingelton über drei Minuten erklingt, während <strong>HAL 9000</strong> aus „2001: A Space Odysse“ seine letzten Worte spricht und man förmlich darum bettelt, dass das Album endet. Beunruhigend und verstörend. Wenn der „Song“ bzw. das Album jedoch die Bedeutung haben soll, die ich vermute, dann könnte es passender nicht konstruiert sein.</p>
<blockquote><p>„<strong>CZAR</strong> Is No Way To Treat A Listener?“</p></blockquote>
<p>Trotzdem muss ich erstmal tief durchatmen.&nbsp;<br />
Das Stil- und Klanggemisch, das <strong>CZAR</strong>&nbsp;hier präsentieren, weißt zwar keine Ausfälle auf, ist aber dennoch nur schwer zu ertragen.&nbsp;Denn „Life Is No Way To Treat An Animal“ ist nicht nur ein Alb-um, sondern auch ein Alb-traum und zwar ein solcher, der die Stille, die ihm folgt, anders klingen lässt.</p>
<p>So kann ich auch nach mehreren Durchläufen immernoch nicht wirklich sagen, wo welcher Song aufhört und der nächste beginnt, da diese direkt und nahtlos ineinander übergehen und von 23 Sekunden bis 6 Minuten Spielzeit reichen können. Und dennoch: „LINWTTAA“ muss als Gesamtwerk wahrgenommen werden. Eines, das seinem Titel gerecht wird und somit eine gelungene Parabel zu seinem eigenen Inhalt darstellt. Zumindest wenn man das so interpretieren will. Auch wenn ich immer noch nicht über den Punkt hinweg gekommen bin, an dem ich nach einem Plattendurchlauf froh darüber bin, dass es endlich zu Ende ist, muss ich dem <strong>CZAR</strong>-Zweitling höchsten Respekt zollen. Denn trotz, oder wegen, der Unhörbarkeit ist „LINWTTAA“ ein Album, das lange nachhallt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/czartheband/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://czar.bandcamp.com/album/life-is-no-way-to-treat-an-animal" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-hirnfick-des-jahres-czar/">Der Hirnfick des Jahres &#8211; CZAR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 14:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Anaal Nathrakh]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Slime]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Job For A Cowboy]]></category>
		<category><![CDATA[King Crimson]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/">Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Du fühlst dich gelangweilt von den Texten der Bands, die du aktuell so hörst? All deine Gewaltfantasien wurden bereits besungen? Nietzsche und Lovecraft in aller Ausgiebigkeit? Jede Facette der Negativität, Wut, Hass, Schmerz, Depression und Verzweiflung sind oft genug durch deine Boxen gedrungen?&nbsp;<br />
Tja, wie wäre es denn dann mal mit:</p>
<blockquote><p>Schnecken?!</p></blockquote>
<p>Bevor hier irgendjemand auf wirre Ideen kommt: nein, dass soll keine <strong>STEEL PANTHER</strong> verdächtige Bezeichnung für das weibliche Geschlecht sein! Denn die britische Band <strong>SLUGDGE</strong> beschäftigt sich in ihren Texten tatsächlich mit Weichtieren. Was zur Hölle?!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge.jpg" alt="SLUGDGE" width="960" height="641" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/slugdge-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SLUGDGE</strong> wurde 2012 von <strong>Kevin Pearson</strong> und <strong>Matt Moss</strong> gegründet, die schon in anderen Projekten zusammengespielt haben.&nbsp;</p>
<p>Stilistisch zimmern die Jungs eine Mischung aus technisch angehauchtem Death Metal und Sludge (wie könnte es anders sein) zusammen, die auch vor einigen angeschwärzten Momenten nicht zurückschreckt.<br />
Dabei erinnern mich die tiefen Growls zuweilen sehr an <strong>George Kosmas</strong> von den australischen <strong>BE´LAKOR</strong>.</p>
<p>Zuerst wurde ich durch die EP „Slug Life: Volume 1“ auf die Briten aufmerksam. Nachdem ich mich vor Lachen erstmal bepisst hatte, war ich aber besonders von dem <strong>KING CRIMSON</strong> Cover von <em>„21<sup>st</sup> Century Schizoid Man“</em> beeindruckt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1773458769/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3483597052/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/slug-life-volume-1&#8243;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Slug Life: Volume 1 by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Im Juni 2013 erschien das erste Album „Born Of Slime“ welches mit so wohlklingenden Titeln wie <em>„Day Of Sludgement“</em>, <em>„Deus Ex Mollusca“</em> und <em>„Slime Traveler“</em> wieder kein Auge trocken ließen. Jungs, habt ihr Bauschutt geraucht?</p>
<p>Der drückende und eigenständige Sound der ersten EP wurde beibehalten, und die ersten selbstgeschriebenen Songs bestachen durch Präzision, komplexe aber überraschend eingängige Melodien und recht variablen Gesang. Vor allem die cleanen Passagen, die alles andere als kitschig rüberkommen und mich entweder an die Refrains mancher <strong>ANAAL NATHRAKH</strong>-Songs, oder an <strong>MASTODON</strong> erinnern, bleiben hängen und schinden Eindruck! Noch nicht überzeugt? Na wartet!</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1357339164/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2714848363/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/born-of-slime&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Born of Slime by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Ein Jahr und zwei Wochen nach dem ersten Album erschien bereits der Nachfolger „Gastronomicon“. Hier verfolgen die Jungs ihren eingeschlagenen Weg konsequent weiter und treiben die entwickelten Stärken weiter auf die Spitze. Beispiele gefällig? <em>„Salters Of Madness“</em> und <em>„Lettuce Prey“</em>.</p>
<p>Keine Ahnung wie die Jungs so produktiv sein können, denn an ihrer Stelle würd ich vermutlich die meiste Zeit des Jahres vor Lachen am Proberaumboden liegen. Wie auch immer: im September 2015 erschien das dritte Album „Dim and Slimeridden Kingdoms“.<br />
An der grundlegenden Ausrichtung hat sich wenig geändert und vermutlich wird es das auch nicht mehr. Allerdings besticht der Drittling mit einer Konsequenz und Qualität, die sich auch vor Bands wie <strong>JOB FOR A COWBOY</strong> und Konsorten nicht verstecken muss! Sicherlich bedienen sich <strong>SLUGDGE</strong> einiger Elemente anderer Bands, Langeweile kommt hier so schnell dennoch nicht auf.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1942489775/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=4098604232/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;https://slugdge.bandcamp.com/album/dim-and-slimeridden-kingdoms&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Dim and Slimeridden Kingdoms by Slugdge&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Abschließend stellen sich mir nur noch zwei Fragen. Erstens: wie lange lässt sich so ein Konzept wirklich ausreizen? Und, zweitens, welches traumatische Kindheitserlebnis hat für die immense Faszination mit Weichtieren gesorgt? Letzteres könnte uns wohl nur Freud beantworten.<br />
Wie es jedoch in Zukunft mit den schleimverrückten Briten weitergeht, wird uns die Zeit zeigen müssen.</p>
<p>Alle Veröffentlichungen von <strong>SLUGDGE</strong> gibt es zum kostenlosen Download auf <a href="https://slugdge.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a>. Greift zu, denn für diesen Preis ist das mehr als okay!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Slugdge/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-27-slugdge/">Aus den Tiefen #27 &#8211; Slugdge</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Car Bomb]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ion Dissonance]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Missouri]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/">Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Das Wetter macht dich mürbe? Du kommst nich ausm Bett und brauchst was, was dir mal wieder so richtig inne Schnauze haut?<br />
Dann kann es sein, dass du hier fündig wirst.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10730" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest.jpg" alt="FRONTIERER" width="960" height="549" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest-300x172.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest-750x429.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>FRONTIERER</strong> handelt es sich um eine Mathcore Band, deren Mitglieder aus Edinburgh und Missouri stammen. Chefdenker, Songwriter und Gitarrist <strong>Pedram Valiani</strong> (<strong>SECTIONED</strong>) ist für quasi alle Instrumente verantwortlich, während <strong>Chad</strong> Kopper den Gesang übernimmt. Beide lernten sich vor Jahren noch über myspace kennen und beschlossen, trotz der Distanz, eine Band zu gründen. So wurden im Jahre 2011 <strong>FRONTIERER</strong> geboren und gehören mittlerweile zu einer der gefeiertsten Bands Großbritanniens.</p>
<p>Obwohl die Band bereits eine EP und ein Album veröffentlicht hat, standen die Musiker dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam in einem Raum – und auf der Bühne. Ihren Debütauftritt hatten <strong>FRONTIERER</strong> – die live durch Musiker von <strong>SECTIONED</strong> zum Quintett heranwachsen – auf dem diesjährigen UK TechFest. Den ersten Auftritt auf dem europäischen Festland wird die Band im Februar nächsten Jahres auf dem <a href="https://www.facebook.com/events/150056162118267/" target="_blank">Complexity Fest</a> in Haarlem bestreiten.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sC24bY4KBGM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt ist die Band somit alles andere als überpräsent, wenn es um Liveauftritte geht, was neben der räumlichen Distanz der Mitglieder auch daran liegt, dass <strong>FRONTIERER</strong> ohne Plattenfirma arbeiten. Trotzdem ist das <strong>Rolling Stone Magazin</strong>, ganz ohne P.R. Arbeit seitens der Band, auf das Projekt aufmerksam geworden und pries sie Anfang des Jahres als eine von „10 Künstler, die man unbedingt kennen muss“. Und das kann und muss ich definitiv unterstreichen!</p>
<p>Dabei ist die Musik von <strong>FRONTIERER</strong> alles andere als einfach zu verdauen. Was hier an Extreme aufgefahren wird ist für mich total überwältigend und mit wenig anderem zu vergleichen, was ich momentan kenne. Denn am ehesten erinnert mich diese unverbrauchte und hemmungslose Härte an Mathcore Bands der frühen 2000er. Müsste ich Referenzbands nennen, so würde ich <strong>FRONTIERER</strong> in der Schnittmenge von <strong>CAR BOMB</strong>, <strong>ION DISSONANCE</strong> und (die leider schon von uns gegangenen) <strong>THE CHARIOT</strong> verorten.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=542030000/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3830632074/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://frontierer.bandcamp.com/album/orange-mathematics&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Orange Mathematics by Frontierer&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Es wird technischer Metal auf allerhöchstem Niveau geboten, der zu keiner Sekunde erahnen lässt, aus welcher Richtung die nächste Gewaltkaskade über dich hereinbrechen wird. Als wären die Gitarren und das Schlagzeug nicht schon brutal genug, werden auch noch Gitarreneffekte dazu verwandt, einige Schippen Noise obendrauf zu schichten. Der Zuckerguss für die gebrochenen Zähne sozusagen. Die Vokalleistung von Sänger <strong>Chad Kopper</strong> ist dabei zwar nicht unfassbar abwechslungsreich, allerdings arbeitet der Amerikaner hervorragend mit den komplexen Rhythmen, die der Rest der Band vorgibt und erweitert die extreme Kakophonie, die sich hier ergibt, nur um eine weitere Facette, die mir unerwartete Mengen von Glückshormonen durch den Körper schießen lässt.</p>
<p>Als wäre ein Masochist von einem ICE überrollt worden, lassen <strong>FRONTIERER</strong> mich nach dem Hören ihres Albums jedes Mal zuckend vor Glück, erschöpft und etwas orientierungslos zurück. Ich hab lange keine Band gehört, die so extrem, so komplex, so abartig und finster und gleichzeitig so hörbar und geil war.</p>
<p>Die physischen Exemplare ihres Debütalbums „Orange Mathematics“ sind leider alle vergriffen. Allerdings sind sowohl Album, als auch EP als „Name-your-price“-Download auf <a href="https://frontierer.bandcamp.com/">Bandcamp</a> erhältlich. Greift zu! Diese Band ist phänomenal!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/frontiererband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://frontierer.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/">Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #16 &#8211; Zubrowska</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dillinger Escpae Plan]]></category>
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		<category><![CDATA[Toulouse]]></category>
		<category><![CDATA[Zubrowska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-16-zubrowska/">Aus den Tiefen #16 &#8211; Zubrowska</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Es gibt Bands, denen leider viel zu wenig Zeit vergönnt ist, um ihre Musik spielen und unter Leute bringen zu können. Und dann gibt es auf der anderen Seite Bands, die seit 40 Jahren das gleiche Riff und denselben Schlagzeuggroove spielen und damit Millionen gemacht haben. Aber, ich reg mich nicht auf&#8230;</p>
<p>Auch ich kann die Band, von der ich heute schreiben will, nicht zurückbringen, doch kann ich sie euch vielleicht schmackhaft machen. Die Rede ist von den französischen <strong>ZUBROWSKA</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/zubrowska.jpg" alt="ZUBROWSKA" width="604" height="453" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/zubrowska.jpg 604w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/zubrowska-300x225.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ZUBROWSKA</strong> wurden im Jahre 2001 gegründet und versammelten in ihren Reihen auch Mitglieder von Bands wie <strong>ERYN NON DAE.</strong>, <strong>PAIN OF SALVATION</strong> und <strong>GOROD</strong>. Stilistisch wilderten die Franzosen irgendwo in der Schnittmenge von Mathcore, Grind, Technical Death Metal und dem unmelodischeren Spektrum des gerade entstehenden Metalcores. Ihr erstes Album „One On Six“ erschien 2003 und stellte mit wohlklingenden Songtiteln wie <em>„Sex, Drugs &amp; Basketball“</em> und <em>„When Satan Plays, Disco People Die“</em> nicht nur das technische Spielvermögen, sondern auch den Sinn für Humor des Quintetts unter Beweis.</p>
<p>Zwei Jahre später erschien das Nachfolgewerk „Family Vault“ mit dem die Band zum Sextett heranwuchs. Nicht nur im Hinblick auf die Produktion ist das zweite Album seinem Vorgänger entwachsen, auch die Songs und Arrangements sind deutlich durchdachter, womit das Chaos, das vormals stattfand, nun spürbar gezielter dosiert und eingesetzt wird. Denn obwohl es Parts gibt, die an <strong>PSYOPUS</strong> oder <strong>DILLINGER</strong> erinnern, verfügt das Album auch über Ohrwurmqualitäten.</p>
<p>In der Folgezeit wurde es etwas stiller um die Franzosen, wofür vor allem Besetzungswechsel verantwortlich waren. So wurde 2007 nur die EP „61“ veröffentlicht, bevor erst 2010 das dritte und letzte Album „Zubrowska Are Dead“ erschien. Ironischerweise war der Titel alles andere als ernst gemeint und die Band stellte im Booklet klar, dass sie definitiv nicht tot seien. Man sagt, dass das dritte Werk über Gedeih und Verderb einer Band entscheiden kann. Ginge es nur danach, so hätten <strong>ZUBROWSKA</strong> noch einiges vor sich gehabt, denn „Zubrowska Are Dead“ ist das wohl ausgereifteste und stimmigste Album der Jungs aus Toulouse. Auch wenn das ungestüme Chaos der Anfangstage nun noch mehr in geordnete Bahnen gelenkt wurde, reihen sich hier auf sehr organischem Wege technische Frickelfeste neben wirklich markanten Hooklines ein, ohne dass das Ergebnis unstimmig oder zu gewollt wirken würde.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3304142377/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://zubrowska.bandcamp.com/album/zubrowska-are-dead&#8220;&gt;Zubrowska are dead by ZUBROWSKA&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Die letzte Veröffentlichung stellte die EP „The Canister“ dar, die 2012 erschien und neben einem hervorragenden Sound auch eine leichte Kurskorrektur präsentierte, die mich bis heute etwas wehmütig darüber nachdenken lässt, wohin es mit der Band noch hätte gehen können&#8230;</p>
<p>Doch am 2.November gaben sie über Facebook ihre Auflösung bekannt, mit der bitteren Bilanz, dass ihr größter Wunsch, nämlich mit ihrer Musik um die Welt zu touren, nie realisiert werden konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fzubrowska.metal%2Fposts%2F10151894004608961&amp;width=500" width="500" height="398" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Seit ihrer Auflösung sind alle Veröffentlichungen der Band als kostenfreier Download auf ihrer Bandcamp Seite verfügbar. Also nehmt euch die Zeit, um mal reinzuhören. Es lohnt sich. Dafür stehe ich mit meinem Namen.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/zubrowska.metal/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://zubrowska.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-16-zubrowska/">Aus den Tiefen #16 &#8211; Zubrowska</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu  Tag 1 und Tag 2  des Euroblast XII Sonntag, 02.10. Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left;">Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu <span style="color: #ff0000;"> <a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Tag 1</a></span> und <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Tag 2</a> </span> des Euroblast XII</h4>
<p style="text-align: center;"><strong>Sonntag, 02.10.</strong></p>
<hr />
<p>Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 Uhr auf dem Gelände der Essigfabrik ankomme, bin ich noch einer von eher wenigen. Die Leute, die schon stehen können, findet man jedoch vorbildlicherweise bei den erst kurzfristig eingesprungenen Briten <strong>SHIELDS</strong> vor der Hauptbühne. Diese geben schon zu früher Stunde alles, wobei ich mittlerweile sagen muss, dass sie natürlich nicht die einzige Band ist, die auf diesem Festival eine Mischung aus Metal, Electro und cleanem Gesang präsentiert. Und so langsam fällt es mir zunehmend schwerer, an den einzelnen Darbietungen noch etwas Eigenständiges rauszuhören. Aber die Gefahr besteht bei Festivals vermutlich meistens.</p>
<blockquote><p><strong>If everyone is progressive, no one is.</strong></p></blockquote>
<p>Auf der kleinen Bühne geben die Hamburger von<strong> [SOON]</strong> ihr Euroblast-Debüt. Das Trio spielt Progressive Metal, der mich etwas an <strong>O.S.I.</strong> erinnert und auch Fans von <strong>PORCUPINE TREE</strong> zusagen müsste. Die gebotenen Songs sind eingängig, fast schon poppig und dennoch ziemlich heavy. Auch im Keller sind zu früher Stunde noch nicht sehr viele Leute. Die Resonanz auf die Musik von <strong>[SOON] </strong>fällt dennoch sehr positiv aus.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Ayuhuasca-9.jpg" alt="Ayuhuasca (9)" /></p>
<p>Eine Band, die mir in vielen Gesprächen nahegelegt wurde, ist <strong>AYAHUASCA</strong>, die aus Köln stammt, ich jedoch eher in südamerikanischen Gefilden verortet hätte. Warum? Weil die Bühne zunächst mal nicht nur voller Bandmitglieder, sondern auch voller Percussioninstrumente ist. Nicht nur ich muss bei dem Sound, den die Jungs liefern, an <strong>SEPULTURA</strong> denken. Jedoch unverhältnismäßig technischer.<strong> AYAHUASCA</strong> kombinieren hervorragenden Tech Death und Progressive Metal mit Ethnoeinflüssen. Die Mischung haut mich um und sorgt dafür, dass ich mit einem Schlag wach bin. Und auch wenn es nicht von vorne bis hinten vor ungeraden Takten wimmelt, so muss progressive Musik für mich genau so sein, denn Prog beginnt im Kopf, mit einer Idee. Und <strong>AYAHUASCA</strong> haben nicht nur eine solche, sondern auch die Fähigkeiten, diese gezielt umzusetzen. Natürlich haben auch viele andere Bands, die hier spielen, Visionen, doch <strong>AYAHUASCA</strong> sind eine von wenigen, die wirklich unvergleichbar herausstechen. Groß!</p>
<p>Ich begebe mich zu <strong>KORONAL </strong>vor die kleine Bühne. Diese kommen meines Empfindens nach am meisten an den Sound von <strong>MESHUGGAH</strong> heran, ohne die es das Euroblast in dieser Form vermutlich nicht geben würde. Der Gesang ist etwas variabler als der von Jens Kidman, die Soli nicht ganz so jazzig, aber dennoch ist der Einfluss der schwedischen Genreväter ab den ersten Tönen klar. Zum Glück verfallen <strong>KORONAL</strong> nicht in stumpfes kopieren, was dafür sorgt, dass nicht nur ich Gefallen an dem Sound der Polen finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Koronal-1.jpg" alt="Koronal (1)" /></p>
<p>Auch die Schweizer <strong>CLAWERFIELD</strong> spielen mit elektronischen Einflüssen. Der Industrial Metal geht jedoch in eine ganz andere Richtung und weiß zu gefallen. Besonders die cleanen Gesangspassagen haben sehr hohes, fast schon poppiges Ohrwurmpotenzial und bleiben zumindest bei mir hängen, was meinen Spaß an der Musik sofort steigert. Ich bin positiv überrascht!</p>
<p><strong>DISPERSE </strong>liefern auf der Hauptbühne im Anschluss ein willkommenes Kontrastprogramm zu fast allen anderen Bands. Obgleich die Polen technisch auf sehr hohem Niveau spielen, ist die Musik doch angenehm ruhig und atmosphärisch, zumindest im Vergleich mit vielen ihrer Mitstreiter. Doch besonders da der Progressive Metal der Jungs so „zahm“ wirkt, folgt der dynamisch wohl größte Bruch des Festivals. Denn auf eine der gediegeneren Bands folgt eine, wenn nicht DIE brutalste. <strong>HUMANITYS LAST BREATH</strong> zerlegen die Bühne mit einer Wand, die mich am ehesten an <strong>WAR FROM A HARLOTS MOUTH</strong> denken lässt. Fies, brachial und rücksichtslos sind nur einige Worte, die mir zum Auftritt der Schweden einfallen. Denn das Vierergespann macht definitiv keine Gefangenen und präsentiert sich als Walze der puren Finsternis.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Exist-Immortal-6.jpg" alt="Exist Immortal (6)" /></p>
<p>Im Keller wird die Schwärze danach wieder etwas gedrosselt, auch wenn <strong>EXIST IMMORTAL</strong> keinesfalls ohne Biss sind. Den Briten hört man ihre Herkunft an, denn Bands, die mir hier als Referenz einfallen, stammen ebenfalls von der Insel. So erinnern mich vor allem die cleanen Gesangspassagen an <strong>TESSERACT</strong> oder <strong>MONUMENTS</strong>. <strong>EXIST IMMORTAL</strong> ist ebenfalls eine Band, die zweifelsohne auf der großen Bühne spielen könnte, doch auch hier fehlt mir am dritten Festivaltag mittlerweile der krasse Unterschied zu vielen anderen Bands, große Schwächen offenbaren die Briten dennoch nicht.</p>
<p><strong>VOLUMES</strong> bringen den Saal zum Beben. Zwar ist die Show der Kalifornier nicht ganz so eskalativ wie die von <strong>VEIL OF MAYA</strong>, was deren Sänger Lukas nicht davon abhält, mit auf die Bühne zu springen und zu feiern. Und auch Joe Buras ist wieder mit am Start. So ist es schön zu sehen, dass die Bands auch untereinander nicht nur Fans, sondern auch Freunde sind. Was übrigens ein Fakt ist, den man über das gesamte Festival immer wieder sehen kann. So findet man viele der Bands vor der Bühne, wenn sie denn nicht gerade selbst oben stehen. Selbst Musiker von Bands, die nicht auf dem Euroblast spielen, kann man hier treffen, was die familiäre Atmosphäre nur noch mehr verstärkt.</p>
<p>Da der Sängerposten bei <strong>DEADLY CIRCUS FIRE</strong> momentan nicht besetzt ist, spielen die Londoner ihr Set völlig unbeeindruckt instrumental. Überraschenderweise stellt das für mich eine willkommene Abwechslung dar. Denn die Musik der Briten funktioniert auch hervorragend ohne Gesang und irgendwie sind meine Ohren sehr dankbar dafür, gerade keine Texte verarbeiten zu müssen. Die Songs, die so fast schon Post Rock-Charme bekommen, wirken sehr entspannend auf mich und bauen eine schöne Atmosphäre auf.</p>
<p>Diese wird im Anschluss von <strong>JINJER</strong> sofort wieder zerstört. Was nicht schlimm ist, denn die Band aus der Ukraine hat mit ruhigen Tönen wenig am Hut. Sängerin Tatiana verhaut zwar anfangs einige Gesangspassagen, überzeugt ansonsten aber durch ihre Vielseitigkeit und ihr Vermögen, das Publikum in Fahrt zu bringen. Die Songs von <strong>JINJER</strong> sind sehr viel geradliniger und schnörkelloser als die von anderen Bands dieses Festivals, was man besonders an dem unverkopften Schlagzeugspiel und den zielgerichteten Grooves merkt. So tobt der Keller bei der letzten Band noch einmal vollständig, bevor es zum Headliner des letzten Tages nach oben geht.</p>
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<p>Auch bei <strong>BORN OF OSIRIS</strong> wird, bis auf das Schlagzeug, so gut wie alles von der Bühne geräumt. Sehr viel gewohnter wirkt der Anblick auf mich immer noch nicht, obgleich ich weiß, dass das funktionieren kann. Und das tut es auch. Als die ersten Töne erklingen, gibt es im Auditorium kein Halten mehr. <strong>BORN OF OSIRIS</strong> versuchen den Saal dem Erdboden gleich zu machen. Dazu werden Songs fast aller Alben gespielt, nur Titel von „A Higher Place“ bleiben aus, was aber zumindest für mich kein Manko darstellt.</p>
<p>Nach knapp 70 Minuten endet die letzte Headlinershow des Festivals, die für mich dennoch nur auf Platz drei von drei rangiert.</p>
<p>Danach findet im Keller noch die Aftershow-Party statt, bei der sich niemand geringeres als <strong>THE ALGORITHM</strong> Mastermind Rémi Gallego um die Beschallung kümmert. Ein wunderbarer Ausklang eines gelungenen Wochenendes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></p>
<hr />
<p>Das Euroblast ist ein einzigartiges Festival in Deutschland, das auch europaweit nur einige wenige Vergleiche findet. Schon das ist Grund für die Besucher aus ganz Europa, und zum Teil sogar weit darüber hinaus, nach Köln zu reisen und der experimentellen und progressiven Musikszene zu huldigen. Diese ist schon innerhalb der Nische des Metals eine weitere Nische, die zwar verhältnismäßig klein, aber stetig wachsend ist. Natürlich habe ich schon auf zahlreichen anderen Festivals einen starken Zusammenhalt zwischen den Fans gespürt, doch bei einer Veranstaltung, die sich so sehr auf ein Subgenre innerhalb einer Subkultur konzentriert, ist dies nochmal eine ganz andere Sache. Darüber hinaus merkt man dem Euroblast das Herzblut, mit dem es betrieben wird, deutlich an. Die Veranstalter sind nicht einfach nur Booker und Verdiener, sondern selbst Musiker und Fans, denen es wirklich noch um die Musik an sich geht. Auch unter den Angestellten und der Crew des Euroblasts herrscht ein starker Zusammenhalt, nicht umsonst steht in großen Lettern auf dem Rücken jedes Crewshirts das Wort „FAMILY“. Und tatsächlich habe ich mich bereits bei meinem ersten Besuch in der Essigfabrik in Köln willkommen gefühlt. Hier fällt niemand negativ auf, ich habe nicht eine unfreundliche Person getroffen. Weiterhin wird sich nicht nur um das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch die Auswahl an Merch ist groß, und auch Bespaßung abseits der Konzerte ist garantiert, denn es gibt Instrumentenstände und sogar eine Lasertag-Arena!</p>
<p>Nehmen wir nun die rosarote Brille etwas ab und analysieren. Gab es auch Kritikpunkte?<br />
Ein Wermutstropfen war für mich natürlich, dass einige Bands absagen mussten, besonders auf <strong>EXXASENS</strong> hab ich mich im Vorfeld sehr gefreut, doch dafür kann niemand wirklich etwas.</p>
<p>Ansonsten wurde das bargeldlose Bezahlsystem für Getränke von einigen Seiten bemängelt. Natürlich kann das den Ablauf an den Bars vereinfachen, sorgt jedoch auch dafür, dass man mit 9€ völlig aufgeschmissen ist, wenn die „billigste“ Getränkekarte 10€ kostet.<br />
Die einzige Option, die einem mit 9€ noch bleibt, ist es, sich einen „Johnny Cash Burger“ zu kaufen. Ohne jetzt zu sehr wie meine Vorgängergeneration klingen zu wollen: 9€ sind 18 Mark, oder drei Döner, oder, oder&#8230; Zwar sättigt der besagte Burger einigermaßen und schmeckt, trotz alledem überlegt man sich bei so horrenden Preisen mehrfach, ob man sich nicht lieber durch Photosynthese ernähren möchte. Als Alternative bleibt das Essen am Euro-Kitchen-Stand, das etwas billiger und sowohl lecker als auch sättigend ist. Drei Euro für ein einfaches belegtes Brötchen sind jedoch schon ne Investition, von der man auf lange Sicht wenig hat. Dass die Lebensmittelpreise fast schon Wackendimensionen annehmen würden, hatte ich im Vorfeld nicht erwartet, aber vermutlich ist das auf Festivals einfach etwas, das man in Kauf nehmen muss.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Impressionen-9.jpg" alt="Impressionen (9)" /></p>
<p>Ich weiß nicht, ob nur ich die Empfindung hatte, dass sich spätestens am dritten Tag musikalisch einige Dinge wiederholt haben, aber auf der anderen Seite kann und will ich auch nicht jede Band außergewöhnlich finden. So hab ich einige Bands gesehen die mich schwer begeistert haben und einige unerwartete Überraschungen erlebt, die das Wochenende zu einem äußerst gelungenen gemacht haben. Der relativ weite Weg hat sich meiner Meinung nach definitiv gelohnt und ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder hierher zu kommen. Denn die Progressive Metal-Szene wächst und gedeiht und ich bin gespannt, welche Früchte diese Entwicklung zukünftig noch tragen wird. Also liebes Euroblast-Team um John, wenn ihr das lest: über <strong>FALLUJAH</strong> oder <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> würde ich mich nächstes Jahr sehr freuen.</p>
<h4><strong>Danke für ein schönes Wochenende!</strong></h4>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
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		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum Freitag vom Euroblast XII! Samstag, 01.10. „Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Freitag </a>vom Euroblast XII!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Samstag, 01.10.</strong></p>
<hr />
<p>„Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung auch einigermaßen leben und mache mich erneut auf den Weg zur Essigfabrik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9529 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg" alt="20161001_152534" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Mein Weg führt mich allerdings vorerst nicht zu den Bühnen, denn anderweitige Pflichten rufen. Unter anderem sehr nette Interviews mit <strong>VOLA</strong> und <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong>.<br />
Wenig später wird es spannend. Eine Premiere steht an, denn die Franzosen von <strong>UNEVEN STRUCTURE</strong> laden zur Listening-Session ihres kommenden Albums „La Partition“. Das Debütalbum „Februus“ erschien bereits im Jahre 2011 und erhielt damals schon überschwängliche Kritiken. Gemäß dessen warten die Fans bereits seit geraumer Zeit sehnsüchtig auf einen Nachfolger, der nun Anfang 2017 erscheinen soll. Und nach dem, was ich hören durfte, würde ich sagen, dass sich das Warten gelohnt haben sollte. Auch wenn ich Aussagen wie „Wir haben versucht die ruhigen Passagen ruhiger und die harten Passagen härter zu machen“ schon hunderte Male gehört habe: bei „La Partition“ hört man das von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dieses Album wird ein dynamischer Leckerbissen! Die meiste Zeit der Listening-Session über habe ich die Augen geschlossen, nicke mit und grinse vor mich hin, denn dieses Album steckt nicht nur voller toller Ideen die spielerisch präzise umgesetzt sind, sondern auch einer ungeheuren Atmosphäre. Hier bauen sich durchdachte Spannungsbögen auf, um dann in bombastisch harten Klimaxen zu kulminieren, von denen manche Post Rock-Bands nur träumen können. Noch gibt es einige kleine Änderungen, die die Band am Album vornehmen will, doch das Gehörte ist bereits jetzt vielversprechend. Das Album wird in drei Kapitel zu je drei Songs gegliedert werden, die Tracklist liest sich wie folgt:</p>
<p style="text-align: center;">01. Alkaline Throat<br />
02. Brazen Tongue<br />
03. Crystal Teeth<br />
04. Incube<br />
05. Funambule<br />
06. Succube<br />
07. The Bait<br />
08. Our Embrace<br />
09. Your Scent</p>
<p>Die erste Band, die ich heute wirklich sehen kann, ist <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> aus Australien. Bereits letztes Jahr auf dem Summer Breeze war ich sehr davon angetan, wie tight diese Band live arbeitet. Und auch bei diesem Auftritt ist dies nicht ein Quäntchen weniger der Fall. Hier sitzt alles. Jedes einzelne Bandmitglied leistet einen herausragenden Job, der den Sound von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> zu einem Ergebnis führt, das größer ist, als seine Bestandteile. Völlig zu Recht ist diese Band eine der aufstrebendsten und gefeiertsten der letzten Jahre, was schon der starke Opener <em>„Devour Me, Colossus, Pt. 1 – Blackholes“</em> unter Beweis stellt und das Niveau bis zum letzten Song <em>„And Plague Flowers The Kaleidoscope“</em> in Deckennähe positioniert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Ne-Obliviscaris-5.jpg" alt="Ne Obliviscaris (5)" /></p>
<p>Wenig später betreten <strong>VOLA</strong> die Bühne. Der Saal ist dicht gefüllt und schnell wird klar: <strong>VOLA</strong> sind für viele heute ein heimlicher Headliner. Der teilweise poppig anmutende progressive Metal der Dänen sorgt für Euphorie im Publikum. Sänger und Gitarrist Asger Mygind liefert nicht nur eine starke Gesangsleistung, sondern richtet auch Ansagen an die Zuhörerschaft, die wenig Anderes als Sympathie für die Jungs aus dem Norden übrig lässt.</p>
<p>Auch heute gibt es Änderungen im Line-Up, denn <strong>HEART OF A COWARD</strong> mussten aufgrund von unvorhergesehenen Transportproblemen absagen, was zwar ärgerlich ist, aber den schönen Nebeneffekt hat, dass <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> dort spielen, wo sie hingehören: auf der großen Bühne! Obwohl es die Band aus Reading, Pennsylvania, erst seit 2012 (!) gibt, konnten sie sich schon eine beträchtliche Fangemeinde erarbeiten. Auch in Europa und auch auf dem Euroblast. Ich bin vor allem von der starken Gesangsleistung von Sänger und Gitarrist Andy Thomas beeindruckt, der live so klingt wie auf Platte. Von dieser Band wird noch einiges kommen! Nicht zuletzt, da seit diesem Jahr Ex-<strong>THE FACELESS</strong>-Gitarrist Wes Hauch mit an Bord ist, der die Band auch auf der Bühne ausgezeichnet ergänzt.</p>
<p>Es folgt die Band mit dem größten Black Metal-Einschlag des Festivals: <strong>ENSLAVED</strong>. Überraschenderweise ist der Saal zwar bis hinter das Mischpult gefüllt, aber doch weitaus weniger, als ich erwartet hätte. Die Norweger arbeiten sich quer durch die eigene Diskographie und liefern eine energiegeladene Show ab, die beweist, dass sie sich von Bands, die halb so alt sind wie sie, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mich begeistern die Songs ab „Axioma Ethica Odini“ am meisten, qualitativ lässt sich aber auch live kein Unterschied zwischen alten und neuen Songs finden.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Veil-Of-Maya-3.jpg" alt="Veil Of Maya (3)" /></p>
<p>Es folgt die nahezu vollständige Räumung der Hauptbühne. Sämtliche Verstärker verschwinden und das einzige größere Objekt, das auf der Bühne verbleibt, ist das Schlagzeug samt Podest. Ein wirklich merkwürdiger Anblick, ratzekahl, geradezu nackt wirkt das Ganze auf mich. Doch die Headliner <strong>VEIL OF MAYA</strong> füllen die Bühne wenig später zum Bersten. Die 70 Minuten Spielzeit des Quartetts aus Chicago werden zum hemmungslosen Abriss. Das Publikum wirft sich mit Inbrunst gegen den Wellenbrecher und bangt, schreit und crowdsurft, als wäre dies die letzte Party vor dem Weltuntergang. Die Band ist quasi überall auf der Bühne und spätestens beim letzten Song auch davor. Eine Einzelleistung herausheben kann ich nicht, denn jedes Bandmitglied arbeitet bis zur Verausgabung, ebenso wie das Publikum. Zwischenzeitlich ist auch Joe Buras von <strong>BORN OF OSIRIS</strong> als Sänger auf der Bühne und feiert mit. Ich bin von der Energie, die hier förmlich zum Greifen ist, vollkommen euphorisiert und muss schon im Fotograben anfangen wie von Sinnen mitzubangen. Ein mehr als würdiger Abschluss eines rundum gelungenen Tages!</p>
<p>Wer nach dieser totalen Vernichtung noch stehen kann, ist herzlich dazu eingeladen, an der After-Show-Jam-Session teilzunehmen. Zeitlich ist mir das leider nicht mehr vergönnt, aber ich merke erneut: Das Euroblast ist nicht einfach nur irgendein Festival. Es ist ein Festival von Fans für Fans, von Musikern für Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
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		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren schon steht dieses Festival auf meiner Liste von Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. Die Line-Ups der vergangenen Jahre haben mich beinah um den Verstand gebracht und dafür gesorgt, dass das Euroblast in meiner Wahrnehmung einen ganz besonderen Platz eingenommen hat. Dieses Jahr hat es nun endlich mal geklappt, also habe ich mich nach Köln, in die Stadt mit den vermutlich längsten roten Ampelphasen der Welt, gemacht, um von dort zu berichten.</p>
<p>Das Euroblast ist ein Indoor Festival, welches dieses Jahr zum zwölften Mal stattfindet.<br />
Die Besonderheit hier: der Fokus wird auf modernen, progressiven, technischen Metal gelegt. Und unter dieser Devise haben es auch dieses Jahr einige der ganz großen Namen nach Köln geschafft, um drei Tage lang eins meiner Lieblingsspektren im Metal zu bedienen.</p>
<p style="text-align: center;"><b>Freitag, 30.09.2016</b></p>
<hr />
<p>Nur gut, dass ich schon am vorherigen Abend angereist bin, denn bereits in aller Herrgottsfrühe, um 13:00 Uhr, sollen sich die Tore zum Gelände heute öffnen.<br />
Allerdings verschiebt sich der Einlass eine halbe Stunde nach hinten. Und auch darüber hinaus gibt es einige Veränderungen: denn die Polen <strong>MATERIA</strong> mussten aufgrund einer Autopanne kurzfristig absagen.</p>
<p>So sind nicht sie es, die das Festival eröffnen, sondern die aus Budapest stammenden <strong>OMEGA DIATRIBE</strong>. Noch haben es nicht viele Leute vor die Hauptbühne geschafft, um dem „Extreme Groove Metal“ der Ungarn zu lauschen. Trotzdem lassen sie sich nicht beirren und versuchen die überschaubare Menge in Fahrt zu bekommen. Anfangs mit mäßigem Ergebnis, doch im Verlauf des Sets kommt doch bei einem Großteil des Publikums Stimmung auf. Ich muss sagen: schlecht ist es nicht, was die Jungs hier abliefern, allerdings bleibt mir weniger die Musik und eher das zutätowierte Gesicht (mitsamt Augäpfeln) des Sängers in Erinnerung.</p>
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<p>Zwangspause. Aufgrund des bereits erwähnten Ausfalls passiert musikalisch erstmal eine halbe Stunde lang nichts. Was mich nicht weiter stört, denn so habe ich etwas Zeit, mich umzuschauen und mit dem Gelände vertraut zu machen. Es fällt auf, dass das überschaubare Areal der Essigfabrik nicht nur mit Merch und Essensständen gesäumt ist, sondern es auch eine Reihe an Zelten gibt, die sich speziell an die Musiker, noch spezieller die Gitarristen und Bassisten unter den Besuchern richten. So hat die Gitarrenmarke Ibanez einen eigenen Stand, an dem man Gitarren und Bässe anspielen kann. Der daneben befindliche Stand der Kemper Modeling Verstärker sorgt freundlicherweise dafür, dass man auch was hört und die Instrumente nicht „trocken“ spielen muss. Wunderschöne Sache. Und als wäre das für das Gitarristenherz nicht schon das Höchste der Gefühle, so gibt es auch noch eine 7-saitige Ibanez Gitarre zu gewinnen.</p>
<p>Die zweite Band auf der Hauptbühne ist <strong>PROMETHEE</strong>. Mittlerweile haben sich deutlich mehr Leute in der Halle eingefunden. Zu Recht, wie ich in den nächsten Minuten bemerke. Das Quintett aus der Schweiz liefert gut gemachten, finsteren Deathcore ab, der mit einigen elektronischen Elementen und dröhnenden Bassdrops garniert wird. Die Lichtshow ist unfassbar intensiv und abwechslungsreich, aber auch darüber hinaus bleibt mir der Auftritt durch mehrere Faktoren in positiver Erinnerung. Zum einen bewegt sich Sänger Joshua Orsi unfassbar agil auf der Bühne, zum anderen ist er ein absolutes Stimmungetüm, das heute eine hervorragende Leistung liefert. Ein sehr starker Gig, der die Latte für den Rest des Festivals in mehrerlei Hinsicht erstmal einige Stufen höher legt.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-10.jpg" alt="Euroblast-10" /></p>
<p>Doch das Leben besteht aus Höhen und Tiefen sagt man&#8230;<br />
Als nächstes spielen <strong>VERDERVER</strong> auf der kleineren Bühne. Bei dem Namen muss ich an Bands wie <strong>HEMELBESTORMER</strong> und <strong>WIEGEDOOD</strong> denken. Mit belgischem Black Metal hat das hier aber nicht das Geringste zu tun.</p>
<p>Schon beim Soundcheck fällt mir auf, dass <strong>VERDERVER</strong> ohne Schlagzeuger aus-, und die Drums vom Band kommen. Kann funktionieren, muss es aber nicht. Schon unmittelbar nach dem Beginn des ersten Songs fühlt sich der dargebotene Kreischgesang für mich an, als würden mir Schraubenzieher in die Schläfen gerammt. Ausnahmsweise meine ich das hier mal nicht als Kompliment. Musikalisch gibt es laut eigener Aussage Dance Death Metal auf die Ohren. Für mich fühlt es sich an, als hätte man <strong>DIAGNOSE:LEBENSGEFAHR</strong>, <strong>WBTBWB</strong> und <strong>THE LOCUST</strong> miteinander in einen Mixer gegeben. Mich begeistert das hier alles irgendwie gar nicht. Dennoch haben sich vor der Bühne zahlreiche Fans/Schaulustige/Paralysierte eingefunden, die das, was hier passiert, zu feiern scheinen. Ratlosigkeit macht sich bei mir breit. Ich versuche das Ganze zu begreifen (ist das Kunst, oder kann das weg?) und noch etwas auf mich wirken zu lassen. Doch spätestens als mein Kopfschmerz bei der Textzeile: „Mit wem muss man hier ficken, damit man mehr Follower bekommt?“ so richtig kickt, ergreife ich die Flucht.<br />
Was ich an dieser Stelle aber betonen möchte ist, dass <strong>VERDERVER</strong> über weniger als 400 Facebook-Likes verfügen, und trotzdem die Möglichkeit bekommen haben, auf dem Euroblast zu spielen. Unabhängig davon, ob ich mir die Band zu Hause anhören würde, finde ich, dass das ausgesprochen viel über die Mentalität der Euroblast Veranstalter aussagt und ich die Tatsache an sich fantastisch finde!</p>
<p>Im Anschluss bieten <strong>ALIASES</strong> auf der Hauptbühne einen Augen- und Ohrenschmaus für alle Fans von technischer Gitarrenarbeit. Zum sechsten Mal treten die Briten schon auf dem Euroblast auf und obwohl sie sich somit nicht gerade rar gemacht haben, nimmt die Zahl der Zuschauer kontinuierlich zu. Sämtliche Vertreter der Saitenfraktion tappen sich die Finger wund und begeistern darüber hinaus nicht nur mit sichtbarer Spiel- sondern auch Bewegungsfreude. Der einzige Wermutstropfen bleibt für mich der Gesang, der meinem Geschmack leider nicht zu entsprechen vermag.</p>
<p>Wenig später spielen die norwegischen <strong>SHINING</strong> auf der Hauptbühne. Das Krachkollektiv um Sänger, Gitarrist und Saxophonist Jørgen Munkeby legt den Fokus zu meiner Freude nicht nur auf das immer noch aktuelle Album „International Blackjazz Society“, sondern spielt Songs der letzten drei Alben. So beginnt das Set mit <em>„I won&#8217;t forget“</em> und soll bis zum Rausschmeißer <em>„The Madness And The Damage Done Pt. 1“</em> weder an Irrsinn noch an Druck verlieren. Die epilepsieverdächtige Lichtshow tut ihr Übriges, um den vertonten Wahnsinn auch optisch in Szene zu setzen. Ein unhörbares und grandioses Konzert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Shining-5.jpg" alt="Shining-5" /></p>
<p>Fast zeitgleich mit ihren Tourkollegen <strong>SHINING</strong> betreten <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> die kleinere Bühne. Auch auf die große hätten die Spanier hervorragend gepasst, doch alles in allem ist die intimere, kuschlige Atmosphäre im Keller schon zuträglich für das, was das Quintett zu bieten hat. Und das ist einiges. Mit <em>„The Kandinsky Group“</em> von der letzten Platte „A Year With No Summer“ wird das Konzert eröffnet und sorgt binnen kürzester Zeit für Gänsehaut. <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> sind eine der ruhigeren Bands des Tages, trotzdem (oder gerade deshalb) ziehen sie mich unvermittelt in ihren Bann. Darüber hinaus ist der Sound nun so gut, wie bei keiner anderen Band, die ich zuvor unten gesehen habe. Für die Spanier ist es der letzte Tourtag und man merkt ihnen die Routine und Souveränität, die sich in den letzten Wochen eingespielt hat, deutlich an. Allerdings sorgt das nicht dafür, dass das Konzert austauschbar wirkt. Im Gegenteil. Die Songs der letzten beiden Alben werden mit extrem viel Herzblut gespielt, versinken aber glücklicherweise nicht zu sehr im Pathos. Spätestens als Sänger Rider G Omega auf Deutsch die Ansage: „Hallo wir heißen <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> und wir feiern ein Jahr, ohne Sommer“ bringt, habe ich am ganzen Körper Gänsehaut.<br />
Für mich bisher der emotionalste und ergreifendste Auftritt des Festivals. Großartig!</p>
<p><strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong>, sind sowohl live als auch auf Platte eine ausgezeichnete Band. Doch die Australier, die danach auf der Hauptbühne spielen, können für mich leider nicht an das anküpfen, was <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> zuvor mit mir gemacht haben. Viele Zuschauer sehen das anders und genießen die Show der Australier, die objektiv betrachtet ohne Fehler auskommt und musikalisch Hervorragendes liefert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-39.jpg" alt="Euroblast-39" /></p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INTRONAUT</strong>. Die Kalifornier gehören für mich zu dem Besten, was Metal heutzutage zu bieten hat. Und wie gewohnt ist die Rhythmussektion aus Danny Walker und Joe Lester ein Hochgenuss für alle Musikfetischisten. Doch auch Sacha und Dave sind gut bei Stimme und geben vor allem die gemeinsam gesungenen Passagen in einer Qualität wieder, die deutlich besser ist, als erwartet. Unfassbar präzise und dennoch lässig spielt das Quartett aus L.A. vornehmlich Songs des neuen Albums „The Direction Of Last Things“. Ein kleiner Wermutstropfen für mich, denn auch das ältere Material steckt voller grandioser Songs, die sicher nicht nur ich gern gehört hätte. Trotzdem sorgen unter anderem <em>„Sul Ponticello“</em> und <em>„The Unlikely Event Of A Waterlanding“</em> für sinkende Kinnladen und nickende Köpfe. Das älteste Stück, das heute jedoch gespielt wird, ist <em>„The Welding“</em> von der Vorgängerplatte. Ein starker Auftritt, der aufgrund der Songauswahl zumindest für mich etwas hinter anderen bereits erlebten Shows zurückbleibt. Aber das ist meckern auf extrem hohen Niveau.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Animals-as-Leaders-7.jpg" alt="Animals as Leaders-7" /></p>
<p>Und schon ist es Zeit für den Headliner des ersten Tages. <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>.<br />
Ich hab diese Band noch nie live gesehen und bin daher angemessen froh, dass es heute endlich soweit ist. Die ersten beiden Alben der Nordamerikaner waren für mich von großer Bedeutung, doch was kann man live von einer Drei-Mann-Band ohne Gesang erwarten? Meine anfängliche Befürchtung, dass sich ein Konzert dieser Machart zu einer Art Zirkusvorführung entwickeln könnte bewahrheitet sich natürlich nicht. Denn auch wenn immense Fingerakrobatik geboten wird, begeistern die Songs der letzten drei Alben von Anfang bis Ende. Doch nicht nur die Gitarristen sorgen für offene Münder, auch Drummer Matt Garstka ist in Bestform und spielt sogar das ein oder andere Drumsolo innerhalb der Songs. Hin und wieder macht Tosin Ansagen, die mindestens so lässig sind wie sein Gitarrenspiel. Auf den Spruch „Wir haben heute einen Song vom neuen Album veröffentlicht. Tja, nur leider könnt ihr euch den in Deutschland nicht anhören. Das ist echt Scheiße. Aber ich weiß auch nicht, was man da machen kann.“ antwortet das Publikum damit, dass man den Song doch jetzt spielen solle. Doch nonchalant lehnt Tosin mit den Worten: „Jetzt? Nein, nein, nein. Ihr müsst schon ins Internet gehen. Dafür spielen wir jetzt nen uralten Song“ ab und kündigt <em>„CAFO“</em> an. Und ja, die spielen das live wirklich alles 1 zu 1 so runter. Ich bin überwältigt.</p>
<p>Damit endet der erste Tag für mich. Wenig später mache ich mich auf den Weg zum Quartier, sortiere noch schnell die Fotos, mache die Augen zu, mache die Augen wieder auf und es ist&#8230;</p>
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		<title>Das Festival für Musiknerds &#8211; Euroblast XII</title>
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		<pubDate>Wed, 31 Aug 2016 08:21:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bald ist es wieder soweit: Ende September/Anfang Oktober findet das Euroblast Festival statt. Mittlerweile bereits in seiner zwölften Auflage seit den Anfängen im Jahre 2008. Startete die Veranstaltung zunächst noch als Konzertreihe, die in den ersten drei Jahren jeweils zwei Mal stattfand, so wuchs sie stetig weiter und erlangte spätestens mit der Verpflichtung <strong>MESHUGGAH</strong>&#8217;s im Jahre 2013 den Status einer fest einzuplanenden Größe im Prog/Tech/Experimental Sektor der Extremmetalszene.</p>
<p>Auch in diesem Jahr wird konsequenterweise über Genregrenzen hinweggesehen. So ist auf dem Euroblast von Black Metal bis Deathcore alles vertreten, der Fokus wird auf das entsprechende Präfix gelegt: Progressive. So reihen sich in das diesjährige Line-Up Größen wie <strong>ENSLAVED</strong> und <strong>BORN OF OSIRIS</strong> ein und es geben sich <strong>INTRONAUT</strong> mit den norwegischen Blackjazzern von <strong>SHINING</strong> die Klinke in die Hand.</p>
<p>Doch auch für Technikspinner meiner Güteklasse ist gesorgt. So sind auch in diesem Jahr die Fingerflitzer von <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong> am Start, denen ich bereits jetzt entgegenfiebere. Darüber hinaus geben sich die jungen Wilden von <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> die Ehre, die uns mit ihrem letzten Album begeistern konnten. Damit vor keiner der beiden Bühnen ein Nacken im 4/4 Takt nicken muss, werden einige Djent Bands auf dem Euroblast auftreten, die aus allen vier Himmelsrichtungen zusammengetrieben wurden. Darunter befinden sich unter anderem <strong>VOLA</strong>, <strong>A DARK ORBIT</strong> oder <strong>EXIST IMMORTAL</strong>.</p>
<p>Ein weiteres Highlight für mich werden die Australier von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> darstellen, die in den letzten Jahren einen sagenhaften Aufstieg hinlegen konnten und mir schon einmal bewiesen, dass sie in vielfacher Hinsicht eine fantastische (Live-)Band sind.</p>
<p>Doch damit nicht permanent nur komplexer Metal für Mathematikstudenten durch die Boxen schallt, wird auch mal einen Gang zurückgeschalten. So werden <strong>GRIM VAN DOOM</strong> für zähfließend groovigen Sludge sorgen, während die Spanier von <strong>EXXASENS</strong> wunderschönen, gewaltigen Post Rock abliefern, der mir schon auf Platte das Herz aufgehen und die Freudentränen in die Augen schießen lässt.</p>
<p>Da ein Indoor Festival einige Besonderheiten mit sich bringt, machen die Veranstalter nachdrücklich darauf aufmerksam, dass ein Verlassen und anschließendes Wiederbetreten des Geländes nur bis 19:00 Uhr möglich ist! Macht euch bitte auch bewusst, dass das Zelten in und um das Gelände nicht möglich ist, und sich so um die Unterkunft in der Nähe gekümmert werden muss!<br />
Damit während der Konzerte niemand am Hungertuch nagen muss, wird sich sowohl für Vegetarier und Veganer als auch für Carnivoren um die Verpflegung gekümmert werden!<br />
Ein weiterer Faktor, den ich persönlich recht angenehm finde, bezieht sich auf die Spielzeiten. So werden die jeweiligen Konzerttage um 14:00 Uhr beginnen und voraussichtlich nicht länger als bis 23:00 Uhr dauern, sodass sich die Shows nicht übermäßig in die Länge ziehen.</p>
<p>Obwohl ich das Euroblast schon seit einiger Zeit mit Faszination verfolge, wird die diesjährige Ausführung meinen ersten Besuch in der Kölner Essigfabrik darstellen. Ich bin schon jetzt gespannt darauf, da das Euroblast in seiner Art, zumindest auf deutschem Boden, einmalig ist. Die Fokussierung auf den technischen sowie progressiven Aspekt der Musik sagt mir mehr als zu. Aus diesem Grund versammeln sich Anfang Oktober hochkarätige Bands in Köln, die man in dieser Zusammenstellung sonst wohl nirgends zu sehen bekommt!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Das vollständige Line-Up könnt ihr euch <a href="http://www.euroblast.net/de/line-up.html" target="_blank">HIER</a> ansehen!<br />
Tickets sind über verschiedene Seiten erhältlich, die ihr <a href="http://www.euroblast.net/de/euroblast-tickets-de.html" target="_blank">HIER</a> finden könnt.</p>
<p>Sollte es darüber hinaus noch Fragen geben, kann man Antworten auf die am häufigsten gestellten ebenfalls auf der <a href="http://www.euroblast.net/de/euroblast-de-faq.html" target="_blank">Euroblast Seite</a> finden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-festival-fuer-musiknerds-euroblast-xii/">Das Festival für Musiknerds &#8211; Euroblast XII</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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