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	<title>The Chariot Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 10 Apr 2017 19:22:40 +0000</lastBuildDate>
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	<title>The Chariot Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Senf der Woche #10 &#8211; BESSER GEHTS NICHT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Apr 2017 06:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-10-besser-gehts-nicht/">Senf der Woche #10 &#8211; BESSER GEHTS NICHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-16079"></span><br />
Thema heute: Welche Alben verdienen deiner Meinung nach&nbsp;10/10 Punkten, also das Prädikat &#8222;perfekt&#8220;?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/lucfrancois/" target="_blank">Luc</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>10/10, ist das überhaupt legal? Darüber könnten wir stundenlang diskutieren, oder aber wir betrachten einige Anwärter für die Höchstnote! Einleitend werfe ich <strong>BLIND GUARDIAN</strong> mit &#8222;Imaginations From The Other Side&#8220; in den Raum. Ein Album voller Klassiker, das am besten als Gesamtwerk funktioniert – packend ab der ersten Sekunde, nicht zu verkopft, und auch beim tausendsten Durchlauf ist das Besondere noch spürbar.</p>
<p>Mit der Höchstnote verbinde ich auch Langlebigkeit, weshalb ich gerade nach Scheiben suche, die mich länger begleiten. Eine solche wäre &#8222;Billy Talent II&#8220; von <strong>BILLY TALENT</strong>, wo ich jeden Song als teuflischen Ohrwurm empfinde. Dennoch ist die Angelegenheit auf Albumlänge schön ausgewogen und nutzt sich einfach nicht ab.</p>
<p>Persönlich glaube ich, dass auch viel Glück mitspielt, um ein Album zum absoluten Meilenstein zu machen. Manchmal entwickelt sich durch die Anordnung der Lieder eine unvorhergesehene Sogwirkung, andererseits kann eine nervige Bagatelle beim Sound ein ansonsten überragendes Werk abwerten. Umso mehr Respekt habe ich für<strong> PAIN OF SALVATION</strong>, die mit &#8222;Remedy Lane&#8220; und &#8222;The Perfect Element (Part I)&#8220; gleich zwei Anwärter für die Höchstnote gezimmert haben. Ok, über den Sound kann man streiten, andererseits gewöhnt man sich schnell dran, und langfristig sind die Scheiben überragend. Nur darf ein Album mit einem offensichtlichen Makel die Höchstnote einfahren? Wir wären wieder am Anfang dieses Abschnitts &#8230;</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank"><strong>Nina</strong></a>&nbsp;meint:</span></p>
<p>Wow, geile Aufgabe, seine 10/10-Alben aufzulisten – das geht ja ganz schnell und einfach! Davon habe ich nämlich nur drei! … nicht. Eins vorweg: Ich habe versucht, mich auf das zu beschränken, was mir dazu zuerst in den Kopf fällt, denn die Musikgeschichte ist prall gefüllt mit vollkommenen Alben. Deswegen möchte ich auch gleich mal ein Stück in die Vergangenheit reisen und &#8222;Mirage&#8220; von <strong>CAMEL</strong> sowie &#8222;Voyage of the Acolyte&#8220; von <strong>STEVE HACKETT</strong> ins Feld führen. Beide stehen hier nur als Stellvertreter einer ganzen Reihe großartiger Prog-Alben der 70er-Jahre.</p>
<p>Näher am Heute und dennoch schon zum älteren Eisen gehörend habe ich <strong>OPETH</strong>s 2001er-Veröffentlichung &#8222;Blackwater Park&#8220; und <strong>PORCUPINE TREE</strong>s 2005er &#8222;Deadwing&#8220; auserkoren. Merkbar: Ich huldige in diesem Senf eindeutig dem Prog. Um mit dem Prinzip zu brechen, und weil ich mich erst gestern mit <strong>Robert</strong> darüber unterhielt, noch ein Ausreißer zeitlicher und stilistischer Natur: Mathcore in Form der &#8222;One Wing&#8220; von <strong>THE CHARIOT</strong>. Die perfekte Länge und das perfekte Maß an Chaos haben die Amis um den ehemaligen <strong>NORMA JEAN</strong>-Sänger 2012 noch kurz vor ihrer Auflösung auf Scheibe gepresst.</p>
<p>Wofür mir an dieser Stelle die Zeichen fehlen, sind eine Reihe an Melo-Death- und Metalcore-Alben aus der Zeit um 2005, die vielleicht nicht unbedingt aus musikalischer Sicht, sondern vielmehr aus Nostalgiegründen Bestnote erreichen.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin/" target="_blank"><b>yt</b></a> meint:</span></p>
<p>&#8222;10/10&#8220; oder: &#8222;nee is klar…&#8220;</p>
<p>Gibt es denn Bands, die für mich 100% bzw. 10/10 erfüllen?! Ein einzelnes Album losgelöst zu bewerten, fällt mir schwer &#8211; aber: Senf aufs Brötchen (ohne Butter), nachgedacht und los!</p>
<p><strong>OPETH</strong> <strong>&#8211; </strong>&#8222;Damnation&#8220;&nbsp;(99,9%)</p>
<p>Ein Album, das immer wieder über den Player geht … Ob als Gedudel im Hintergrund, Wohlfühl-Mucke oder einfach nur der &#8222;alten Zeiten&#8220; Willen. <strong>OPETH&nbsp;</strong>hatte damals, noch mit <strong>Lopez</strong> an den Drums, einen Meilenstein für mich gesetzt. Ein Album, das einfach nicht altern will! Oder kann?!</p>
<p><strong>IN FLAMES&nbsp;</strong>&#8211; &#8222;Come Clarity&#8220; (99,5%)</p>
<p>Ebenso ein Klassiker aus Skandinavien. Viele Elemente verschiedener Richtungen. Hart bis poppig, dabei immer auf hohem Niveau geschrieben und gespielt. Seitdem gings für die Band nicht nur vorwärts (&#8222;Das ist vielleicht deine Meinung, Mann …&#8220;), aber das Album ist ein Party-Dauerhit.</p>
<p><strong>KATATONIA</strong> &#8211; &#8222;Viva Emptiness&#8220;&nbsp;(99,7%)</p>
<p>… muss einfach rein. Ich bin Fanboy durch und durch und höre gern die alten Black-Metal-Scheiben, aber auch das neue Material. Hier leben Band wie Alben jedes Mal neu auf. Ich sehe, höre und fühle gern noch die Songs dieser Scheibe live. Meilenstein? Ja vielleicht …</p>
<p>Conclusio: Ein Album braucht bei mir. Eine 10/10 bin ich wohl erst nach einigen Jahren zu vergeben bereit. Perfekte Alben reifen, im Schrank wie im Kopf/Herz. Für eine Liste mit Alben dieses Jahres, 2027 erneut fragen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Code Orange verabreichen Schmerzen, die nie vergehen. Forever</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Feb 2017 09:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CODE ORANGE – Forever Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017 Dauer: 34:55 Min. Label: Roadrunner Records Ehrlich gesagt hab ich den Namen CODE ORANGE vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört. Grund dafür war eine Tourankündigung von GOJIRA und CAR BOMB, bei der sie ebenfalls ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CODE ORANGE</strong> – Forever<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.01.2017<br />
Dauer: 34:55 Min.<br />
Label: Roadrunner Records<span id="more-13907"></span></p>
<p>Ehrlich gesagt hab ich den Namen <strong>CODE ORANGE</strong> vor ein paar Wochen zum ersten Mal gehört. Grund dafür war eine Tourankündigung von <strong>GOJIRA</strong> und <strong>CAR BOMB</strong>, bei der sie ebenfalls als Support bestätigt waren.<br />
Allein das reichte aus, um meine Neugier zu wecken. Doch der Fakt, dass uns zudem &#8222;Forever&#8220; ins Haus geschneit kam, goss natürlich weiterhin Öl in die Flammen.</p>
<p>Also Internet angeschmissen, recherchiert und nachgehört.<br />
Und bereits die ersten paar Sekunden fickten mir förmlich die Fresse weg.</p>
<p><strong>CODE ORANGE</strong> sind eine sehr junge Band aus Pittsburgh, Pennsylvania, die sich 2008 im Alter von 15-16 Jahren gegründet haben. Nach ihrem Debüt &#8222;Love Is Love/ Return To Dust&#8220; (damals noch unter dem Namen <strong>CODE ORANGE KIDS</strong>) und dem gefeierten Folgewerk &#8222;I am King&#8220;, stellt &#8222;Forever&#8220; nun das dritte Album dar.</p>
<h4>Die drei Jungs und das Mädel spielen ihren Hardcore ohne Rücksicht auf Verluste und dennoch alles andere als uninspiriert.</h4>
<p>Zahlreiche Einflüsse finden ihren Weg in den Sound der Ostküstler. Doom, Sludge, Noise, und sogar elektronische Einflüsse. Ist das schon Prog? Nur ungefähr so sehr, wie von einem Panzer überrollt zu werden. Denn <strong>CODE ORANGE</strong> nehmen keine Gefangenen. Es wird zerstört, was geht.</p>
<p>Dabei grast das Quartett musikalisch so ziemlich alles ab, was sich zwischen <strong>CONVERGE</strong>, <strong>GOJIRA</strong>, <strong>FUCK THE FACTS</strong> und <strong>NINE INCH NAILS</strong> finden lässt. Geht nicht? Geht sowas von!</p>
<p>Das erste Stück (zeitgleich Titeltrack und erste Single) macht sofort klar, dass die Band nicht vor hat, Kompromisse einzugehen und auch nicht plant, schnell von der Bildfläche zu verschwinden. Ganz bescheiden lauten die Lyrics:</p>
<blockquote><p><strong>CODE ORANGE</strong> Is Forever<br />
<strong>CODE ORANGE</strong> Forever</p></blockquote>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dZ9JVxQVQy4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Beim dritten Stück <em>&#8222;Real&#8220;</em>, welches abrupt zwischen gesampleten Riffs, elektronischer Düsternis und Krachkaskaden hin und her wechselt, muss ich mich mehrfach davon überzeugen, dass das Ganze tatsächlich EIN Song ist. Beim nächsten Stück <em>&#8222;Bleeding In The Blur&#8220;</em> sogar davon, ob das immer noch die gleiche Platte ist! Denn hier wird die 90er Grungekeule rausgeholt und Sängerin/Gitarristin <strong>Reba Meyers</strong> übernimmt die Hauptstimme, die mich etwas an <strong>SUBROSA</strong> erinnert. Unerwartet, ohrwurmverdächtig, schizophren und durchaus packend.</p>
<p><em>&#8222;The Mud&#8220;</em> ist über weite Strecken ein kaltes, steriles Industrialungetüm, welches jedoch erst im letzten Drittel wirklich Zähne zeigt. Konträr dazu, beißt das kürzeste Stück der Platte<em> &#8222;The New Reality&#8220;</em> von Anfang an zu.</p>
<blockquote><p>You&#8217;re so weak<br />
A knife to your throat couldn&#8217;t get you to speak</p></blockquote>
<p>&#8230;leitet den Song ein, der von Tempowechseln gezeichnet ist und vor sich hinkriecht, bevor das sich verschiebende Rausschmeißerriff nochmal anständig zum Bangen einlädt.</p>
<p>Bei <em>&#8222;Ugly&#8220; </em>werden wohl manche Die Hards den Ausverkauf ausrufen, denn das Stück pendelt zwischen New Wave, Grunge und <strong>BARONESS</strong>-Gesängen, wodurch es sofort ins Ohr geht.</p>
<blockquote><p>Live like a loser, die like a king<br />
Ugly is the only thing I know how to be.</p></blockquote>
<p>Das vorletzte Stück <em>&#8222;Hurt Goes On&#8220;</em> ist ein fieser Bastard aus Ambient und Electro, der die Affinität zu<strong> NINE INCH NAILS</strong> unmissverständlich klarmacht, während die Lyrics vor Hass nur so triefen.</p>
<blockquote><p>The hurt will go on<br />
The End will never come</p></blockquote>
<p><em>&#8222;dream2&#8220;</em> stellt den letzten Brocken des Albums dar und wird von nichts mehr, als <strong>Reba</strong>s Stimme und ein paar Synthies getragen. Ich lasse mich fallen, in der Hoffnung, von dem Song aufgefangen zu werden, und lande unsanft, da er völlig abrupt mitten im Satz endet. Zwar wurde das schon beim letzten Song &#8222;Bloom/Return To Dust&#8220; des Debüts so gemacht, weniger Fragezeichen hinterlässt dieses Manöver dadurch trotzdem nicht.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/R4v5CKImBTU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>CODE ORANGE</strong> sind extrem, und zwar in vielerlei Hinsicht. Und ich hab keine Ahnung, wie man sowas macht. Die Pittsburgher haben nicht vor, es der Hörerschaft zu irgendeinem Punkt angenehm und vorhersehbar zu machen. Und sie haben ganz ausdrücklich nicht die Absicht, nicht anzuecken. Im Gegenteil: <strong>CODE ORANGE</strong> sind auf Krawall aus und geben euch bis ans Ende der Zeit Bordsteine zu fressen. Diese Band ist jung, wütend, ehrlich, authentisch und vor allem INTENSIV.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/codeorangekids/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://codeorangekids.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/code-orange-verabreichen-schmerzen-die-nie-vergehen-forever/">Code Orange verabreichen Schmerzen, die nie vergehen. Forever</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Nov 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Car Bomb]]></category>
		<category><![CDATA[Großbritanien]]></category>
		<category><![CDATA[Ion Dissonance]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Missouri]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Chariot]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Das Wetter macht dich mürbe? Du kommst nich ausm Bett und brauchst was, was dir mal wieder so richtig inne Schnauze haut?<br />
Dann kann es sein, dass du hier fündig wirst.</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-10730" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest.jpg" alt="FRONTIERER" width="960" height="549" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest-300x172.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/frontierer-pic-techfest-750x429.jpg 750w" sizes="(max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>FRONTIERER</strong> handelt es sich um eine Mathcore Band, deren Mitglieder aus Edinburgh und Missouri stammen. Chefdenker, Songwriter und Gitarrist <strong>Pedram Valiani</strong> (<strong>SECTIONED</strong>) ist für quasi alle Instrumente verantwortlich, während <strong>Chad</strong> Kopper den Gesang übernimmt. Beide lernten sich vor Jahren noch über myspace kennen und beschlossen, trotz der Distanz, eine Band zu gründen. So wurden im Jahre 2011 <strong>FRONTIERER</strong> geboren und gehören mittlerweile zu einer der gefeiertsten Bands Großbritanniens.</p>
<p>Obwohl die Band bereits eine EP und ein Album veröffentlicht hat, standen die Musiker dieses Jahr zum ersten Mal gemeinsam in einem Raum – und auf der Bühne. Ihren Debütauftritt hatten <strong>FRONTIERER</strong> – die live durch Musiker von <strong>SECTIONED</strong> zum Quintett heranwachsen – auf dem diesjährigen UK TechFest. Den ersten Auftritt auf dem europäischen Festland wird die Band im Februar nächsten Jahres auf dem <a href="https://www.facebook.com/events/150056162118267/" target="_blank">Complexity Fest</a> in Haarlem bestreiten.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/sC24bY4KBGM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Insgesamt ist die Band somit alles andere als überpräsent, wenn es um Liveauftritte geht, was neben der räumlichen Distanz der Mitglieder auch daran liegt, dass <strong>FRONTIERER</strong> ohne Plattenfirma arbeiten. Trotzdem ist das <strong>Rolling Stone Magazin</strong>, ganz ohne P.R. Arbeit seitens der Band, auf das Projekt aufmerksam geworden und pries sie Anfang des Jahres als eine von „10 Künstler, die man unbedingt kennen muss“. Und das kann und muss ich definitiv unterstreichen!</p>
<p>Dabei ist die Musik von <strong>FRONTIERER</strong> alles andere als einfach zu verdauen. Was hier an Extreme aufgefahren wird ist für mich total überwältigend und mit wenig anderem zu vergleichen, was ich momentan kenne. Denn am ehesten erinnert mich diese unverbrauchte und hemmungslose Härte an Mathcore Bands der frühen 2000er. Müsste ich Referenzbands nennen, so würde ich <strong>FRONTIERER</strong> in der Schnittmenge von <strong>CAR BOMB</strong>, <strong>ION DISSONANCE</strong> und (die leider schon von uns gegangenen) <strong>THE CHARIOT</strong> verorten.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=542030000/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3830632074/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://frontierer.bandcamp.com/album/orange-mathematics&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;Orange Mathematics by Frontierer&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Es wird technischer Metal auf allerhöchstem Niveau geboten, der zu keiner Sekunde erahnen lässt, aus welcher Richtung die nächste Gewaltkaskade über dich hereinbrechen wird. Als wären die Gitarren und das Schlagzeug nicht schon brutal genug, werden auch noch Gitarreneffekte dazu verwandt, einige Schippen Noise obendrauf zu schichten. Der Zuckerguss für die gebrochenen Zähne sozusagen. Die Vokalleistung von Sänger <strong>Chad Kopper</strong> ist dabei zwar nicht unfassbar abwechslungsreich, allerdings arbeitet der Amerikaner hervorragend mit den komplexen Rhythmen, die der Rest der Band vorgibt und erweitert die extreme Kakophonie, die sich hier ergibt, nur um eine weitere Facette, die mir unerwartete Mengen von Glückshormonen durch den Körper schießen lässt.</p>
<p>Als wäre ein Masochist von einem ICE überrollt worden, lassen <strong>FRONTIERER</strong> mich nach dem Hören ihres Albums jedes Mal zuckend vor Glück, erschöpft und etwas orientierungslos zurück. Ich hab lange keine Band gehört, die so extrem, so komplex, so abartig und finster und gleichzeitig so hörbar und geil war.</p>
<p>Die physischen Exemplare ihres Debütalbums „Orange Mathematics“ sind leider alle vergriffen. Allerdings sind sowohl Album, als auch EP als „Name-your-price“-Download auf <a href="https://frontierer.bandcamp.com/">Bandcamp</a> erhältlich. Greift zu! Diese Band ist phänomenal!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/frontiererband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://frontierer.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-19-frontierer/">Aus den Tiefen #19 &#8211; FRONTIERER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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