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	<title>Van Records Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Van Records Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ATLANTEAN KODEX: Das erhoffte Meisterwerk?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Tom]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Sep 2019 05:18:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atlantean Kodex]]></category>
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		<category><![CDATA[Manuel Trummer]]></category>
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		<category><![CDATA[Markus Becker]]></category>
		<category><![CDATA[The Course Of Empire]]></category>
		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wird's mal wieder EPISCH - Epic Metal um genau zu sein!<br />
ATLANTEAN KODEX haben nach einiger Abstinenz mal wieder ein Release losgelassen und wir haben in das catchy Werk reingehört. Alle Infos geben wir dir  ... ... ... JETZT!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><span class="berschrift2Zchn">ATLANTEAN KODEX – „The Course Of Empire“</span></h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 13.09.2019<br />
<strong>Dauer:</strong>&nbsp;62:34 min<br />
<strong>Label:</strong> Ván Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Epic Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Lang ist es her, seit &#8222;The White Goddess&#8220; von <strong>ATLANTEAN KODEX</strong> das Licht der Welt beziehungsweise die Gehörgänge von &#8222;Epic Metal&#8220;-Fans erblickte. Nun meldet sich die bayerische Kapelle nach geschlagenen sechs Jahren zurück und trumpft mit einem weiteren epochalen Werk auf. Die Frage, die nun vielen unter den Nägeln brennt: Kann der Kodex mit &#8222;The Course Of Empire&#8220; an die beiden mit Bestwertungen überhäuften Vorgänger anknüpfen?</p>
<h3 style="text-align: center;">&nbsp;</h3>
<h3>Neues Album &#8211; alte Stärken</h3>
<p>Auch &#8222;The Course Of Empire&#8220; bietet wieder die komplette Bandbreite der von <strong>ATLANTEAN KODEX</strong> bekannten Trademarks: Laute, raumeinnehmende Riffs und druckvolle Schlagzeugfiguren stampfen das Fundament aus dem Boden, über dem sich die musikalischen Epen &#8211; Songwriter Manuel Trummer (Gitarre) stöberte für die kreativen Einflüssen des Drittlings in Literatur und Mythologie &#8211; in epischer Schwere ausbreiten, nicht selten weit jenseits der fünf Minuten.</p>
<p style="text-align: center;">&nbsp;</p>
<p>Perfekte Voraussetzungen für ein &#8222;Epic Metal&#8220;-Werk der Extraklasse also. Und dass <strong>ATLANTEAN KODEX</strong> ihre Faustformel auch quasi auf Knopfdruck in perfekter Weise in die entsprechende Form gießen können, beweisen sie auf &#8222;The Course Of Empire&#8220; erneut mit Bravour. Auf eine alles niederwalzende Weise kommt das Intro &#8222;<em>The Alpha And The Occident (Rising From Atlantean Tombs)</em>&#8220; daher und erinnert entfernt an den Pathos von <strong>BATHORY</strong>, ein bisschen auch an die Erhabenheit von <strong>GRAND MAGUS</strong> und leitet nahtlos über in den ausschweifenden Elfminüter &#8222;<em>People Of The Moon (Dawn Of Creation)</em>&#8222;. Ein guter Anfang &#8211; und keine Seltenheit auf &#8222;The Course Of Empire&#8220;. Also genau das, was man von <strong>ATLANTEAN KODEX</strong> liebt und erwartet.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-34273 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/AtlanteanKodex_Photo-200x300.jpg" alt="AtlanteanKodex_Photo" width="406" height="609" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/AtlanteanKodex_Photo-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/AtlanteanKodex_Photo-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/AtlanteanKodex_Photo-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/AtlanteanKodex_Photo.jpg 967w" sizes="(max-width: 406px) 100vw, 406px" /></p>
<h3>Ein erneuter Meilenstein?</h3>
<p>Entsprechend zollt die Truppe neben den bereits erwähnten auch anderen ihrer musikalischen Vorbilder mit Hang zum epischen Texten wie die frühen <strong>MANOWAR</strong>, <strong>SOLSTICE</strong> oder <strong>MANILLA ROAD</strong> Tribut; die fantasievolle Reise erstreckt sich somit auch auf den Rest der Spielzeit und bekommt einen nur marginal düstereren Unterton als von <strong>ATLANTEAN KODEX</strong> gewohnt. Auf &#8222;<em>The Innermost Light (Sensus Fidei)</em>&#8220; stellt die Truppe wieder einmal ihr gewohnt geniales Melodiegespür unter Beweis, &#8222;<em>Chariots (Descending from Zagros)</em>&#8220; wagt einen Schlenker in die Doomabteilung und mit dem Titeltrack &#8222;<em>The Course Of Empire (All Thrones in Earth And Heaven)</em>&#8220; präsentiert die Band noch einmal die Gesamtsumme ihrer Qualitäten im Wechsel von majästetischen Gitarren und ruhigeren Akkustikpassagen mit Wellengeräuschen im Hintergrund. Abwechslung wird hier auf jeden Fall geboten.</p>
<p>So großartig wie &#8222;The Golden Bough&#8220; und &#8222;The White Goddess&#8220; ist &#8222;The Course Of Empire&#8220; dann aber doch nicht. Das liegt vor allem an den streckenweise nicht ganz so mitreißenden Melodien wie es sie noch auf den beiden Vorgängerwerken gab. Der Spagat zwischen ausufernd-breiter Epik und trotzdem &#8218;catchy&#8216; sein gelingt auf dem jüngsten Werk einfach ein Stück weit weniger elegant. Vielleicht mag das auch einfach Jammern auf hohem Niveau sein, schließlich handelt es sich bei den Vorgängern um regelrechte Genre-Meisterwerke. Kein leichtes Erbe also. Da immer noch einen drauf zu setzen, zeigt sich eben schwierig. Gelungen ist &#8222;The Course Of Empire&#8220; aber allemal. Und ein &#8217;sehr gut&#8216; für ein Werk von <strong>ATLANTEAN KODEX</strong> ist im Vergleich zu vielem anderem immer noch Weltklasse.</p>
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		<title>Wie ein Schamane auf LSD &#8211; CARONTE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Aug 2017 08:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
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		<category><![CDATA[Okkultismus]]></category>
		<category><![CDATA[parma]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CARONTE &#8211; Yoni Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017/29.09.2017??? Dauer: 49:36 Min. Label: Ván Records Stil: Doom Metal Mit &#8222;Yoni&#8220; ist es nun endlich soweit. Der von mir lang ersehnte Schlussakt von CARONTE wird endlich auf uns Hörer losgelassen! Aber warum Schlussakt? Laut Band ist dieses ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CARONTE</strong> &#8211; Yoni<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017/29.09.2017???<br />
Dauer: 49:36 Min.<br />
Label: Ván Records<br />
Stil: Doom Metal<span id="more-20700"></span></p>
<p>Mit &#8222;Yoni&#8220; ist es nun endlich soweit. Der von mir lang ersehnte Schlussakt von <strong>CARONTE</strong> wird endlich auf uns Hörer losgelassen! Aber warum <strong>Schlussakt</strong>? Laut Band ist dieses Album das letzte des ersten Zyklus des Bandbestehens. Ihr mittlerweile drittes Album strotzt nur so vor Magie und reißt mich vom ersten Ton an mit. Doch was hat es mit dieser Magie auf sich?</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-20704" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1-1024x684.jpg" alt="" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_1.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a>
<h4>Chef, einmal bitte mitschreiben!</h4>
<p>Da die <strong>Göttlichkeit</strong> des<strong><em> SILENCE</em></strong>-Magazins ja ein ziemlicher <strong>Genre-Nerd</strong> ist, habe ich jetzt neues Futter für ihn! <strong>CARONTE</strong> bezeichnen ihren Stil als <strong>Shamanic Doom</strong>. Korrigiert mich, wenn er das schon auf seiner Liste hat, aber ich bin gerade zu faul, mir das Video noch mal anzusehen.</p>
<p>Magisch-mysteriös beginnt &#8222;Yoni&#8220; mit hypnotisierendem Trommelspiel und unverständlichem Gestammel von Sänger <strong>Dorian Bones</strong>. Es scheint, als ob er die Geister beschwören will, ihm bei der Aufnahme dieses Albums beizustehen. Spätestens als sein Klargesang in <em>&#8222;ABRAXAS&#8220;</em> einsetzt, weiß ich, dass die Geister und Gottheiten ihm heute gnädig sind. Der Opener des neuen Werks ist vor allem durch seine charismatische Stimme geprägt, die stets facettenreich ist und von tiefem Röhren bis hin zu hohem Klargesang alles zu bieten hat.<br />
Mit <em>&#8222;Ecstasy Of Hecate&#8220;</em> wird das Tempo etwas angezogen, ohne sich jedoch zu überschlagen. Im Refrain wird der Takt ein wenig gedrosselt und gewinnt so zusätzlich nochmal an Magie. Dieser Zauber wird von einem <strong>Gitarrensolo</strong> geprägt, welches sich sofort in meinen Gehörgängen festklammert. Starke Arbeit, <strong>Herr Bones</strong>.</p>
<blockquote>
<h4>Hä? Ich denke, das ist der Sänger?</h4>
</blockquote>
<p>Auch! Die treibende Kraft hinter <strong>CARONTE&nbsp;</strong>ist das&nbsp;<strong>Dreigestirn Bones</strong> am Gesang, Gitarre und Bass, unterstützt von&nbsp;<strong>Mike De Chirico</strong> am Schlagwerk.<br />
<em>&#8222;Promethean Cult&#8220;</em>, das nächste Ritual, beginnt wie ein bösartiger Zauberspruch, der Flüche auferlegen will. Der okkulte Geist der Musik sorgt für eine Art Unantastbarkeit der Band. Das steht der Truppe auf jeden Fall gut zu Gesicht und bringt auch mal auf meinen Plattenteller ordentlich Abwechslung. Weg vom stumpfen <strong>Kiffer-Doom</strong>, in dem ausschließlich der <strong>grünen Heilpflanze</strong> gehuldigt wird, hin zu okkultem Doom, mit einem wilden Schamanen, der wütend stampfend sein Ritual ausführt.<br />
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2.jpg"><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-20708" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/CARONTE_2017_2.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a>Kaum bringt der Schamane Ruhe in seinen Körper, fährt er auch schon wieder hoch. Wie auf noch keinem anderen Song dieser Platte, verzaubert mich der Refrain mit seinen wild gefluchten Zauberformeln. Und auch <em>&#8222;Shamanic Meditation Of The Bright Star&#8220; </em>spart nicht an einem Gitarrensolo, welches sich sofort in meinem Kopf einmeißelt.<br />
<em>&#8222;TOTEM&#8220;</em> startet mit einer fast schon fröhlichen Melodie. Total ungewohnt, denn ansonsten stampft der&nbsp;<strong>LSD-Schamane</strong> alles wütend nieder. Mittlerweile weiß ich auch, woran mich&nbsp;<strong>Dorian Bones</strong>&#8218; Gesang ziemlich stark erinnert. Gerade die hohen Gesangsparts zeigen deutliche Parallelen zu einem gewissen&nbsp;<strong>Glenn Danzig</strong>. Und&nbsp;<strong>Dorians</strong>&nbsp;<strong>Oberarme</strong> dürften auch mit denen&nbsp;<strong>Danzigs</strong> symmetrisch sein.&nbsp;<br />
Mit <em>&#8222;The Moonchild&#8220;</em> wird es wieder langsamer und mystischer. Der Beginn des Songs könnte auch durchaus ein neuer <strong>ELECTRIC WIZARD</strong>-Titel sein, doch dann hört man deutlich heraus, dass die typischen Charakteristiken von <strong>CARONTE</strong> wieder zum Vorschein kommen.&nbsp;</p>
<h4>Die verflixte 7</h4>
<p>Der Zyklus der&nbsp;<strong>7</strong>-jährigen Schaffensphase von <strong>CARONTE </strong>endet mit <em>&#8222;V.I.T.R.I.O.L.&#8220;</em>. Es ist der letzte und somit <strong>7</strong>. Song von &#8222;Yoni&#8220;. Und wie viele Buchstaben hat der Songtitel? Richtig, <strong>7</strong>. Ist das <strong>Magie</strong> oder kann das weg?<br />
Das darf definitiv nicht weg, sondern muss bleiben. Denn mit diesem Abschluss wird nochmal alles vereinigt, was in den letzten 7 Jahren aufgebaut wurde. 8 Minuten voller knarziger Gitarren, facettenreichem Gesang, markerschütterndem Bass und einer anständigen Prise okkulter Magie.</p>
<p>Ich hoffe inständig, dass <strong>CARONTE</strong> nun spätestens mit diesem Werk den Anschluss in der <strong>Doom-Szene</strong> schaffen. Bisher hatte ich eher den Eindruck, dass sie durch ihre okkulte Weltanschauung eher Zuspruch aus der <strong>Black-Metal-Szene</strong> bekamen. Vielleicht liegt das auch daran, dass man <strong>Dorian Bones</strong> auch als Sänger der italienischen <strong>Hassbatzen WHISKEY RITUAL</strong> kennt, die mit ihrem <strong>Black´n´Roll</strong> alle Ohren freiblasen.<br />
Dennoch wüsste ich keinen triftigen Grund, warum <strong>CARONTE</strong> nicht auch mal ein reines <strong>Stoner-/Doom-Festival</strong> beehren sollten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/ferociailluminata/" target="_blank" rel="noopener">CARONTE auf FACEBOOK</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>URFAUST und WEDERGANGER &#8211; Teufelsanbetung in Holland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Jun 2017 08:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>URFAUST/WEDERGANGER &#8211; Untitled Split Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017 Dauer: 22:58 Min. Label: Ván Records Mit WEDERGANGER habe ich mich tatsächlich noch nie befasst. Und das, obwohl mir unser Chefredakteur Robert schon im ersten Podcast den Tipp gab, sich doch mal mit deren Musik zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>URFAUST</strong>/<strong>WEDERGANGER </strong>&#8211; Untitled Split<br />
Veröffentlichungsdatum: 19.05.2017<br />
Dauer: 22:58 Min.<br />
Label: Ván Records</p>
<p><span id="more-17780"></span></p>
<p>Mit <strong>WEDERGANGER</strong> habe ich mich tatsächlich noch nie befasst. Und das, obwohl mir unser Chefredakteur <strong>Robert</strong> schon im ersten Podcast den Tipp gab, sich doch mal mit deren Musik zu beschäftigen. Gesagt &#8211; getan, die Split rotiert. Erstaunlicherweise eignen sich <strong>WEDERGANGER</strong> wunderbar als &#8222;partner in crime&#8220;. Das schleppende Tempo in <em>&#8222;Heengegaan&#8220;</em> passt super zu dem beschwörenden Gesang, bis die Handbremse gelöst wird und der böse Watz zu schnellem Takt keifen darf.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17996" aria-describedby="caption-attachment-17996" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17996" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band-300x199.jpg" width="353" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/wederganger-band.jpg 656w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17996" class="wp-caption-text">Perfekte Kombination für eine Split mit <strong>URFAUST</strong>: <strong>WEDERGANGER</strong></figcaption></figure>
<p>Interessanterweise blitzen dezent in den Gitarren französische Urväter des orthodoxen Black Metals auf (siehe <em>&#8222;Si Monvmentvm Reqvires, Circvmspice&#8220;</em> von <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>) und auch der Gesang erinnert ein wenig an das Tape von <strong>9 BEDS</strong> (<em>&#8222;Tegeneria Sessions&#8220;</em>). Überhaupt ist dieser opernhafte Gesang gewöhnungsbedürftig, jedoch den Kennern unter euch ein geliebtes Erkennungsmerkmal. Der zweite Beitrag <em>&#8222;De Gebrokene&#8220;</em> hingegen besticht durch einen stampfenden Rhythmus und irgendwie auch rockiges Flair. Dazu gibt es schräge Töne, bis der Punk sein Stelldichein gibt. Hier passt meines Erachtens der leiernde Gesang nicht ganz so gut, aber trotzdem ist es eine passable Nummer geworden.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=msM06gLMciM">HIER</a> gibt es den ersten Höreindruck</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>URFAUST &#8211; der betrunkene Seemann ist wieder da</h4>
<p>Einige Stimmen ließen verlauten, dass seit &#8222;Empty Space Meditation&#8220; der Zauber von <strong>URFAUST</strong> verflogen sei. Ob es nun am gemäßigten Alkoholkonsum liegt, oder die Jungs einfach erwachsen geworden sind kann ich nicht genau sagen. Der Auftakt <em>&#8222;Zelfbestraffingsten denz en occulte raabsels&#8220; </em>lässt mit seinem bewusst dilettantischem Beat alte Erinnerungen an alte Glanztaten wach werden. Natürlich gibt es auch wieder die bissigen, leidenden Vocals von Sänger <strong>IX</strong>. Es dauert nicht lange und der Song zieht einen tief in die verschwurbelte Welt von <strong>URFAUST</strong>. Später doomen sich die beiden in unendliche Weiten des Weltalls. Damit ist auch für mich der Bann von <strong>URFAUST</strong> nach wie vor ungebrochen, gerade wenn man sich das kilometerdicke Ende des Songs in kompletter Dunkelheit und bei voller Lautstärke anhört.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17998" aria-describedby="caption-attachment-17998" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17998 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/urfaust-band-2-300x220.jpg" width="300" height="220" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/urfaust-band-2-300x220.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/urfaust-band-2.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17998" class="wp-caption-text">Nach wie vor gut: <strong>URFAUST</strong></figcaption></figure>
<p>Verhallte Effekte und unheimliche Momente bietet zum Abschluss das ritualistische Stück <em>&#8222;Hypnotisch bevel de daimonische mensch&#8220;</em>. Der extrem verzerrte Gesang bohrt sich im Verstand fest und hinterlässt unbehagliche Furchen, während Schlagzeuger <strong>VRDRBR </strong>stoisch auf seinem Takt beharrt. Erst in den letzten Minuten bearbeitet er die Toms und das ergibt mit den Tasteninstrumenten eine sphärische Collage.</p>
<p>Ich finde die Beiträge mehr als gelungen, auch wenn natürlich die frühen Werke nicht erreicht werden. Aber das wollen <strong>URFAUST</strong> auch gar nicht, denn Stillstand ist für viele Künstler der Tod und es wäre doch schade, wenn die Holländer den ewig gleichen Brei kochen würden.</p>
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		<title>Ists nun erschienen oder nicht? &#8211; HEAVY TEMPLE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 May 2017 08:43:32 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>HEAVY TEMPLE &#8211; Chassit Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017 Dauer: 28:46 Min. Label: Ván Records Genre: Fuzzy Psychedelic Rock Schon im Herbst letzten Jahres trat der werte Herr Zecho an mich heran und fragte mich: &#8222;Ey Promillo, willste die neue HEAVY TEMPLE reviewen?&#8220; Leider kam ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>HEAVY TEMPLE</strong> &#8211; Chassit<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017<br />
Dauer: 28:46 Min.<br />
Label: Ván Records<br />
Genre: Fuzzy Psychedelic Rock</p>
<p>Schon im Herbst letzten Jahres trat der werte <strong>Herr Zecho</strong> an mich heran und fragte mich: &#8222;Ey <strong>Promillo</strong>, willste die neue <strong>HEAVY TEMPLE </strong>reviewen?&#8220; Leider kam es irgendwie nie dazu. Jetzt taucht dieses Teil schon wieder in der Promoliste auf. Um diese <strong>EP</strong> jetzt auch endlich mal abzuarbeiten, hab ich sie mir mal genauestens zu Gemüte geführt und bin durchaus überrascht, dass das Dreigestirn aus <strong>Philadelphia</strong> noch ein relativ kleiner Name in der Stoner/Doom-Hörerschaft ist. Warum die Platte nun schon wieder in der Bemusterungsliste mit dem Releasedate 26.05. auftaucht? Keine Ahnung, <strong>Metal Archives</strong> meint, dass sie schon letzten November rauskam und auf <strong>Ván Records</strong> ist sie auch schon käuflich zu erwerben. Mir Wurst&#8230; Ich schreibe trotzdem drüber!</p>
<p>Als regelmäßiger Kunde von <strong>Ván Records</strong> kann ich mir eigentlich schon denken, was mit &#8222;Chassit&#8220; auf mich zukommt. Wahrscheinlich wird es wieder finsterer, an Spiritualität kaum übertreffbarer <strong>Okkult-Rock</strong> sein.<br />
Naja, nehmen wir mal den <strong>Okkult-Rock</strong> weg, dann lag ich noch nicht mal so verkehrt. Die 3 <strong>US-Amerikaner/-innen</strong> zelebrieren feinsten psychedelischen Doom, dem es an Überraschungsmomenten an keiner Stelle fehlt. Trotzdem bleiben die Songs durchschaubar und man schwebt gemeinsam mit ihnen hinfort, ehe ein fieses Riff kommt, was dich wieder auf den Boden zurückschmettert!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17431" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Heavy_Temple_-_2-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Heavy_Temple_-_2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Heavy_Temple_-_2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Heavy_Temple_-_2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Heavy_Temple_-_2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4>Düsterrock at it´s best!</h4>
<p>Spirituell, ja fast schon folkig, eröffnet <em>&#8222;Key And Bone&#8220;</em> die EP, die von der Band trotzdem als Album gesehen wird. Sorry, aber da müsst ihr schon <strong>Grindcore</strong> spielen, dass es mit 28 Minuten zum Full Length Album wird! Vom ersten Takt an merke ich, dass <strong>HEAVY TEMPLE</strong>s neuestes Werk unglaublich homogen und griffig klingt. Dieser rohe und kraftvolle Sound tut meiner <strong>Innenohrbehaarung</strong> richtig gut! In letzter Zeit fiel mehr sehr oft auf, dass ich von Psychedelic Rock mit weiblichem Gesang sehr schnell gelangweilt bin. Nach <strong>THE DEVIL´S BLOOD</strong> kam in dieser Stilistik einfach kaum noch etwas Bedeutendes auf den Markt. <strong>JEX THOTH </strong>ruhen sich auf den Lorbeeren aus, <strong>BLUES PILLS </strong>ist mir einfach zu fröhlich und <strong>BLOOD CEREMONY</strong> zu ausgelutscht. Ich will <strong>HEAVY TEMPLE </strong>auf keinem Fall auf die selbe Stufe wie <strong>THE DEVIL´S BLOOD </strong>stellen, doch seit langem bin ich beim Hören von weiblichem Gesang wieder freudig erregt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0WJ2TFF0rnQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu Beginn von <em>&#8222;Ursa Machina&#8220;</em> zeigt Sängerin <strong>High Priestess NightHawk</strong> was in ihr steckt. Bei diesem Gesang kann ich mir jetzt schon gut vorstellen, wie bei einem Live-Auftritt das Blut der Zuhörer in den Adern stockt und die Audienz in Demut erstarrt. Dieser drückende Sound soll sich aber nicht über die komplette Dauer des Songs ziehen. Wie schon in <em>&#8222;Key And Bone&#8220; </em>wird der Titel mit einem erfrischend flotten Part zu Ende gebracht.</p>
<p><em>&#8222;Pink Glass&#8220; </em>startet so, wie der Vorgänger endete. <strong>Sommerliche Stoner-Riffs&nbsp;</strong>und der gekonnte Gesang machen mir auch die heißesten Temperaturen erträglich. Vielleicht auch, weil&nbsp;<em>&#8222;Pink Glass&#8220;</em> der Song der Platte ist, der von der Grundausrichtung wohl am &#8222;fröhlichsten&#8220; ist. Denkste, ab der Mitte des Stücks wird jegliche Dynamik aus dem Werk genommen, um die gerade etwas aufgelockerte Stimmung wieder vollends zu vernichten. Das soll aber kein&nbsp;<strong>Dauerzustand</strong> bleiben, denn das Ende bäumt sich nochmal ordentlich auf und gießt nochmal Öl ins Feuer.&nbsp;<br />
Beschlossen wird die 28-minütige EP von <em>&#8222;In The Court Of The Bastard King&#8220;</em>. Nicht mehr ganz so flüssig, aber dadurch nicht weniger schlecht bahnt sich der Song den Weg in meinen Hörkanal. <strong>Abgehackt </strong>und <strong>hektisch</strong> entwickelt sich der Titel hin zu einer fetten <strong>Groovenummer</strong>, die mir noch einmal eine ordentliche Ampulle an Vorfreude auf das erste Album der jungen <strong>Ostküstler</strong> injiziert.</p>
<p><strong>HEAVY TEMPLE auf <a href="https://www.facebook.com/HeavyTemple/?fref=ts">FACEBOOK</a><br />
HEAVY TEMPLE auf <a href="https://heavytemple.bandcamp.com/">BANDCAMP</a></strong></p>
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		<title>Chronik einer deutschen Kultband &#8211; Nagelfar</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Jan 2017 08:34:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Szene]]></category>
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		<category><![CDATA[Klassiker]]></category>
		<category><![CDATA[meilenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Nagelfar]]></category>
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		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor einigen Monaten berichteten wir über die geplante Neuauflage beziehungsweise Erweiterung der Diskographie des deutschen Black-Metal-Urgesteins NAGELFAR auf Vinyl und CD über das &#8222;hauseigene&#8220; Label Ván Records. Nun ist es am 10. Februar 2017 endlich soweit. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor einigen Monaten <a href="https://silence-magazin.de/the-past-is-alive-nagelfar-re-releases/">berichteten</a> wir über die geplante Neuauflage beziehungsweise Erweiterung der Diskographie des deutschen Black-Metal-Urgesteins <strong>NAGELFAR</strong> auf Vinyl und CD über das &#8222;hauseigene&#8220; Label <strong>Ván Records</strong>. Nun ist es am 10. Februar 2017 endlich soweit. Dies möchte ich zum Anlass nehmen, um euch mit dem Schaffen dieser für mich ganz besonderen Band vertraut zu machen. Zudem skizziere ich die anderen musikalischen Betätigungsfelder der Protagonisten.</h4>
<p><span id="more-13278"></span></p>
<p>Zum Anfang gehen wir weit zurück in das Jahr 1993. Die zweite Welle des Black Metal kommt langsam aber sicher in seine Blütephase und namenhafte Bands wie etwa<strong> IMMORTAL</strong>, <strong>DARKTHRONE</strong>, <strong>EMPEROR</strong> und <strong>BURZUM</strong> veröffentlichen Klassikermaterial und prägen das Genre nachhaltig. In Deutschland ist von Black Metal noch nicht wirklich viel zu sehen und zu hören. Nationale Größen wie <strong>SECRETS OF THE MOON</strong> oder <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> brauchen noch ein paar Jahre, um aus der Taufe gehoben zu werden.</p>
<p>So fanden sich nun 1993 <strong>Alexander von Meilenwald</strong> am Schlagzeug und <strong>Zorn</strong> an der Gitarre zusammen um ihre Vision von &#8222;schwarzem Metall&#8220; zu realisieren und benannten ihre Band <strong>NAGELFAR</strong>. Der Name &#8211; im Original Naglfar, wie auch die deutlich bekanntere schwedische Black-Metal-Band &#8211; bezeichnet das Totenschiff, welches in der nordischen Mythologie zur Dämmerung der Götter in See stechen würde. Ein wahrhaft endzeitlicher Name!</p>
<blockquote><p><strong>Meilenwald</strong> zur Gründung der Band: &#8222;Es war die Faszination der Musik. Die Musik, die wir damals spielten, war quasi Death Metal. Eigentlich eher Krach, haha. Irgendwann stellten wir dann fest, daß sich unsere musikalischen Vorlieben etwas gewandelt haben. Also begannen wir mit einer neuen Band mit neuer Musik.&#8220;&nbsp; (Quelle:<a href="http://www.legacy.de/stories/archiv/item/18521-nagelfar"> www.legacy.de</a>)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Die frühen Demo-Tage</h2>
<p>In den ersten 2 Jahren der Bandexistenz gab es jedoch kein vollständiges Line-Up, bis 1995 im Aachener Raum <strong>Sveinn von Hackelnberg</strong> am Bass und <strong>Jander</strong> am Gesang zur Band stießen. Das erste Demo &#8222;Als die Tore sich öffnen&#8220; wurde noch im gleichen Jahr in kleiner Stückzahl veröffentlicht. Von Anfang an zeigte sich der Anspruch, schwarzmetallische Gewalt mit großer Epik, einem Gespür für Melodie und durchdachten lyrischen Konzepten zu verbinden, selbst wenn das Ganze, wie zu dieser Zeit üblich, noch sehr rau und nach Low-Fi klang.</p>
<p>Das zweite Demo &#8222;Jagd&#8220; (1996) wurde den großen Ambitionen schon deutlich mehr gerecht. Die Komplexität der Songs und die spielerische Klasse der Band reifte und dennoch ging es weiterhin in großen Teilen grimmig und brutal zur Sache. Auch die Variabilität von <strong>Jander</strong>s Gesang war hier schon sehr gut zu erkennen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/qlVL3TzM8NI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Debütalbum</h2>
<p>1997 war es nach einer gemeinsamen Split mit <strong>DARK EMBRACE</strong>, in welcher Sänger <strong>Jander</strong> ebenfalls tätig war, und einem unterzeichneten Plattenvertrag mit dem deutschen Label <strong>Kettenhund Records</strong>, Zeit für das Debütalbum &#8222;Hünengrab im Herbst&#8220;. Und dieses KANN meiner Meinung nach zu Recht als Meilenstein des deutschen Black Metals bezeichnet werden. Alle auf den Demos herausgearbeiteten Stilistiken wurden ausgebaut, verfeinert und auch klanglich durch die Aufnahmen im damals noch jungen <strong>Stage One Studio</strong> von <strong>Andy Classen</strong>, seines Zeichens Gitarrist der Kult-Thrasher von <strong>HOLY MOSES</strong> oder auch den längst vergessenen <strong>RICHTHOFEN</strong>, in das rechte Licht gerückt. Schwarzmetallische Brachialität kombiniert mit tollen Melodien und epischem Songwriting, erzeugten Hymnen und Werke wie etwa <em>&#8222;Schwanengesang&#8220;</em>, <em>&#8222;Der Flug des Raben&#8220;</em> oder das schon vom ersten Demo bekannte<em> &#8222;Seelenland&#8220;</em>. Nach über 20 Jahren des Bestehens hat dieses Album nichts von seinem Glanz verloren, klingt auf der einen Seite charmant nach dem &#8222;Geist&#8220; der 90er und wirkt auf der anderen Seite alles andere als altbacken. Bei einer solch leidenschaftlichen Darbietung und so guten Songs ist dies aber auch kein Wunder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Wertensuche Fährtensuche Gefährtensuche<br />
Auf den verborgenen Pfaden der Ahnen<br />
Wohin führt er uns?&#8220; (aus dem Song<em> &#8222;Hünengrab im Herbst&#8220;</em>)</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=S43UNJ7bzjU</p></blockquote>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>&#8222;Sronntgorth&#8220; oder von einer großen konzeptionellen Hürde</h2>
<p>Das Zweitwerk <strong>NAGELFAR</strong>s &#8222;Sronntgorth: die Macht erfaßte das Meine wie die Angst das Blut der Anderen&#8220; folgte 2 Jahre später und stellt das mit Abstand ambitionierteste Werk der Aachener dar. Die Idee einer totalen Sonnenfinsternis, dem Sterben des Planeten, alles aus Sicht des Kriegers <strong>Sronntgorth</strong> erzählt, wurde in 5 überlange Kapitel gegliedert, wovon vier die Jahreszeiten und den Verfall symbolisieren und der Schlusspart <em>&#8222;Willkommen zu Haus&#8220;</em> das Ende und den großartigen Abschluss dieser Dystopie heraufbeschwört. Das <strong>Sronntgorth</strong>-Konzept jedoch findet seinen Ursprung in den Anfangstagen der Band und wurde schon auf den vorherigen Veröffentlichungen behandelt. Bis auf das Kapitel <em>&#8222;Herbst&#8220;</em>, welches auf dem ersten Album Platz fand, waren die Darbietungen jedoch deutlich rauer und minimalistischer.</p>
<p>Somit stellt das Album eher eine Wiederaufnahme und Vergrößerung einer alten Idee dar und wurde auch von der Bandseite eher als Compilation, denn als vollwertiges Album betrachtet. Besonders interessant ist der Einsatz elektronischer Elemente, die im vierten Kapitel <em>&#8222;Winter&#8220;</em> in einen rein elektronischen Song münden, an dem sich bis zum heutigen Tage die Geister scheiden. Ich kann mich nach all den Jahren des Hörens nicht wirklich damit anfreunden. Andererseits war die Kompromisslosigkeit und das im wahrsten Sinne des Wortes Pfeifen auf Konventionen eine tolle Sache, die die Band damals schon vom in der Black-Metal-Szene verhafteten rückwärtsgewandten Denken abhob. <strong>NAGELFAR</strong> zogen ihr Ding durch und entwickelten gerade deshalb einen ganz eigenen Sound, der immer klar im Black Metal verwurzelt war und dennoch herrlich frisch und unverbraucht klang. Hervorheben möchte ich noch das musikalische Hauptmotiv <strong>Sronntgorth</strong>s, welches in jedem Song Verwendung findet und immer wieder in abgewandelter Form eingebaut wurde. Dadurch wird eine große Albumidentität geschaffen und dieses Motiv fräst sich unbeirrbar in die Gehörgänge. Hört euch einfach das Album an und ihr wisst wovon ich spreche.</p>
<blockquote><p><strong>Meilenwald</strong> zur Idee und Umsetzung der <strong>Sronntgorth</strong>-Thematik: &#8222;Die Idee dazu ist eigentlich sehr alt. Wir hatten schon nach dem ersten Kapitel (vom ersten Demo &#8211; Anm. d. Verf.) die Idee, das Konzept, so es abgeschlossen werden würde, als Ganzes zu präsentieren, um zu sehen, wie sich die einzelnen Teile miteinander vereinen lassen. Es war einfach das musikalische Experiment, die Herausforderung, die uns reizte.&#8220; (Quelle: <a href="http://www.legacy.de/stories/archiv/item/18521-nagelfar">www.legacy.de</a>)</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-76OsLOjH1A?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&#8222;Virus West&#8220; &#8211; auf neuen Pfaden</h2>
<p>Schon während der Aufnahmen zu &#8222;Sronntgorth&#8220; verließ Sänger <strong>Jander</strong> die Band und kehrte zudem der gesamten Metalszene den Rücken. Es sollte jedoch nicht das letzte Mal gewesen sein, dass man etwas von ihm hörte. Im befreundeten Musiker <strong>Zingultus</strong>, der damals bei <strong>GRAUPEL</strong> und <strong>DESECRATION</strong> tätig war und heutzutage bei <strong>ENDSTILLE</strong> seine Stimmbänder malträtiert, wurde letztendlich Ersatz gefunden. Die Bandmitglieder hatten außerdem in den 90er-Jahren mit einigen anderen Leuten den sogenannten &#8222;Wod-Ván&#8220; gegründet, einen losen Zusammenschluss befreundeter Black-Metal-Musiker aus dem Raum Aachen. So kam es, dass speziell <strong>Alexander von Meilenwald</strong> auch bei anderen Projekten dieses &#8222;Zirkels&#8220; mitwirkte und dies teils heute noch tut. Etwa beim kultigen Demoprojekt <strong>HEEMAT</strong> oder der War-Metal-Band<strong> TRUPPENSTURM</strong>.</p>
<p>Doch zurück zum Totenschiff. Das Bandgefüge schien vorerst stabil, im Label <strong>Ars Metalli</strong> wurde ein neuer Partner gefunden und bevor ein neues Album erschien, steuerte die Band noch die Songs<em> &#8222;Moment der Hysterie&#8220;</em> zu einer Split mit <strong>BLUTTAUFE</strong> und dem heute begehrten Sammlerstück &#8211; der Wurzelgeister Compilation &#8211; den Song <em>&#8222;Der Erlösung Totgeburt&#8220;</em> bei. Diese waren keinesfalls auf dem produktionstechnischen Standard der Langspielplatten, sondern roh, unterproduziert und allgemein eher an den Demotagen orientiert. Diese Rückbesinnung sollte sich auf dem leider letzten Album &#8222;Virus West&#8220;, welches 2001 erschien, bemerkbar machen. Die Band wollte einen sehr rohen Klang, entschied sich schlussendlich jedoch durch das erneute Aufnehmen in den <strong>Stage One Studio</strong>s für einen Kompromiss, um keinen zu harten Bruch im Hauptschaffen der Band zu erzeugen.</p>
<p>&#8222;Virus West&#8220; kam somit deutlich grimmiger und gitarrenorientierter daher, enthielt jedoch alle bekannten und geliebten Trademarks. Die Epik war vorhanden, auch das Gespür für tolle Melodien und doch klang die Band nie so brutal wie auf diesem Album. Der abschließende Song <em>&#8222;Meuterei&#8220;</em> dürfte wohl zu einem der besten Black-Metal-Songs aller Zeiten gehören. Auch wenn damals noch nicht abzusehen war, dass dies der offizielle Abgesang der Band sei, so stellt dieses Werk und speziell dieser Song einen wahrhaftig mächtigen Abschluss dar.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/3q7XLS1FFXE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Der Abgesang und was danach kam</h2>
<p>Im Jahr 2003&nbsp; ließ Gitarrist <strong>Zorn</strong> verlauten, dass er nicht mehr die Motivation und Hingabe für die Band aufbringen könne und entschied zusammen mit <strong>Meilenwald</strong> die Band auf Eis zu legen, da <strong>NAGELFAR</strong> nur mit beiden Akteuren existieren könne. Zuvor war noch die &#8222;Ragnarök&#8220;-EP aufgenommen worden, von der jedoch nur wenige Exemplare existieren, die unter Freunden und nahe stehenden Personen verteilt wurden. Das Material wird auf der im Zusammenhang mit den Wiederveröffentlichungen erscheinenden Compilation &#8222;Alte Welten&#8220; erstmals offiziell zugänglich gemacht.</p>
<p>Nichtsdestotrotz sollte das Ende der Band jedoch nicht das künstlerische Ende der Beteiligten bedeuten. <strong>Meilenwald</strong> begann unverzüglich mit den Arbeiten an seinem Projekt <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> und schafft damit bis heute extrem starke Alben in der Schnittmenge von Black Metal, Death Metal, Doom, Ambient und experimenteller Musik. Ex-Bassist <strong>Sveinn</strong> gründete, in der Motivation, das erste Album des neuen Projekts <strong>Meilenwald</strong>s zu veröffentlichen,<strong> Ván Records</strong> (der Name leitet sich wiederum vom zuvor angesprochenen &#8222;Wod-Ván&#8220; ab). Dieses Label bekam spätestens mit dem Erfolg der Occult-Retro-Rocker<strong> THE DEVIL´S BLOOD</strong> eine Menge Aufmerksamkeit und gehört heute zu einem der bekanntesten und qualitativ stärksten Indie-Labels der gesamten Metalszene.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YShbDj_CCA0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Doch auch Gitarrist <strong>Zorn</strong> tobt sich musikalisch weiterhin mit seinem Projekt <strong>SIMPLE EXISTENZ</strong> aus, welches auch auf der kürzlich <a href="https://silence-magazin.de/geisterasche-zusammenkunft-compilation/">vorgestellten Zusammenkunft Compilation</a> mit dem Demo-Song<em> &#8222;Lava&#8220;</em> vertreten war. Stilistisch deckt die Musik eine extrem große Bandbreite extremer Metal- und Rockmusikarten ab. Auf dem letzten Song <em>&#8222;Schaben&#8220; </em>des bislang einzigen Albums &#8222;Das Leben vor dem Tod&#8220;, kehrte sogar <strong>Jander</strong> zurück ans Mikro und lieferte eine absolute authentische und heftige Gesangsdarbietung ab.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/VjCDNRY0STo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Zingultus</strong> hingegen arbeitete in den Jahren nach <strong>NAGELFAR</strong> vermehrt an den beiden Alben seiner alten Band <strong>GRAUPEL</strong> und ist zudem seit dem Ausstieg des ehemaligen <strong>ENDSTILLE</strong>-Sängers <strong>Iblis</strong> bei den Kielern aktiv und überzeugt auch dort mit einer sehr starken Sangesleistung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/iKvZ0p3G5QQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Letztendlich gibt es meiner Meinung nach mehr als genug von sehr guten deutschen Black-Metal-Kombos, auch wenn diese nicht gerade dafür bekannt sind, das gesamte Genre geprägt zu haben, wie etwa die skandinavischen oder französischen Vorreiter. In früheren Tagen schaffte es eine Band wie <strong>NAGELFAR</strong> jedoch ihre ganz eigene und bis heute extrem hochwertige Interpretation dieser dunklen Spielart abzuliefern und ist deshalb nach wie vor ein Name der immer wieder genannt wird, wenn es um großartigen, einheimischen Black Metal geht.</p>
<p>Wer das Schaffen der Band bis jetzt noch nicht auf dem Schirm hatte, sei angehalten, ein wenig Zeit in die Werkschau der Aachener zu investieren. Die Wiederveröffentlichungen über <strong>Ván Records</strong> und das Zugänglichmachen alten Archivmaterials bieten dazu eine gute Gelegenheit.</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote><p>&#8222;Wir stiften Panik und bleiben unerkannt dabei &#8211; Meuterei.&#8220; (aus dem gleichnamigen Song <em>&#8222;Meuterei&#8220;</em>)</p></blockquote>
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		<title>URFAUST-Ein neues Kapitel der Meditation</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Nov 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
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		<category><![CDATA[holland]]></category>
		<category><![CDATA[Kapitel]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
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		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Urfaust &#8211; Empty Space Meditation Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 43:05 Min. Label: Ván Records Stil: Black Metal Der eine liebt sie abgöttisch, der andere findet sie grottig. URFAUST sind in der Tat eine Band,&#160;welche seit 12 Jahren polarisiert. Ein Großteil der Songs ähnelt ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/">URFAUST-Ein neues Kapitel der Meditation</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Urfaust </strong>&#8211; Empty Space Meditation<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 43:05 Min.<br />
Label: Ván Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Der eine liebt sie abgöttisch, der andere findet sie grottig. <strong>URFAUST</strong> sind in der Tat eine Band,&nbsp;welche seit 12 Jahren <strong>polarisiert</strong>. Ein Großteil der Songs ähnelt sich von der Geschwindigkeit her, der Gesang wechselt zwischen Gekeife und einem Operngesang, der für manchen Hörer wie ein betrunkener Seemann klingt, der voller Depression das Schiff steuert. Über die Texte ist so gut wie nichts bekannt, nur dass sie in altem holländisch verfasst wurden. Bereitet euch außerdem auf eine gehörige Portion an <strong>atmosphärischem Ambient</strong> vor, denn er hat seinen festen Platz in diesem Ensemble. Die Band selber bezeichnet &#8222;Empty Space Mediation&#8220; übrigens als einen großen Songkoloss, welcher durch das Label in 6 Kapitel eingeteilt wurde.</p>
<h4>Kapitel 2</h4>
<p>Kehlkopfgesänge erklingen und ein leises Keyboard beginnt leiernd den Ritus einzuleiten. <em>&#8222;Kapitel 2&#8220;</em> vermittelt unmissverständlich den Kurs der Vorgänger-EP &#8222;Apparitions&#8220;, der Split mit <strong>LUGUBRUM</strong> und der &#8222;Einsiedler&#8220;-EP. Sobald das erste Kapitel in einer Noise-Collage verschwimmt, platzt der rumpelnde Takt mit einem Schrei sofort heraus. Seit dem letzten Album &#8222;Der Freiwillige Bettler&#8220;, begleitet das Duo nun auch ein Bass, welcher sich hier ein weiteres Mal präsentiert. Sphärische Keyboards betören sofort die Seele.</p>
<p>Der Start in die astrale Reise ist geglückt. Mit einem gehörigen <strong>Einschlag von alten 90er-Jahre-Kapellen</strong> wechseln die Holländer in einen schunkelnden Rhythmus, wo sich zum ersten Mal das Organ von Sänger<strong> IX</strong> wie eine schwarze Rose entfaltet. Kaum ein Sänger kann so hysterisch, <strong>kratzig und melodiös zugleich</strong> singen, das beeindruckt mich immer wieder. Schade, dass das Lied schnell vorbei ist. Für meine Bedürfnisse hätte es noch ein wenig länger gehen können, bevor es &#8211;&nbsp;wie am Anfang mit Ambientsounds &#8211; ausklingt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JUQWcPm-Qfk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Kapitel 3</h4>
<p>Als würde die Batterie schwächer und schwächer werden, fahren sich die elektronischen Spielereien zurück, es wird geradezu feierlich die nächste sakrale Messe angekündigt. Bedächtig mit vollmundigem Schlagzeugklang, schleppt sich das Stück <strong>leidend</strong> zum Sterben verdammt zur letzten Ölung. Der Doom Metal hält Einzug und die Tasteninstrumente verbreiten ein herrlich <strong>bedrückendes Flair</strong>.</p>
<h4>Kapitel 4</h4>
<p>Was bei <em>&#8222;Kapitel 3&#8220;</em> schon funktioniert hat, bleibt auch im weiteren Verlauf beständig. Interessanterweise klingen die elektronischen Effekte nach <strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong>, das verbuche ich als großen Pluspunkt. Monoton und doch erhaben marschiert die Komposition voran. Mit doppelter Stimmkraft klingt <em>&#8222;Kapitel 4&#8220;</em> noch viel kräftiger, denn es ergänzt die Wucht der Bassdrum umso mehr. Am Ende gibt es wieder Deep Ambient-Klänge und der Track fadet aus.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 640px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10469" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/urfaust-band.jpg" alt="urfaust-band" width="640" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/urfaust-band.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/urfaust-band-300x220.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></div>
<p>Mit schallenden Klangschalen und den für&nbsp;<strong>URFAUST</strong> typischen Groove begeben wir uns in das vorletzte Stück. Zwar holpert Schlagzeuger <strong>VRDRBR</strong> (nein, ich denke mir den Namen nicht aus! Fügt den Buchstabe &#8222;E&#8220; ein und ihr habt die Lösung) zwischendurch arg, aber <strong>URFAUST</strong> wären nicht sie selbst, wenn es perfekt zugehen würde.</p>
<h4>Orientalische Klänge</h4>
<p>Ungewohnt betritt die Band mit <strong>Sitar</strong> und stampfendem Rhythmus <strong>Neuland</strong>. Was im ersten Moment komisch klingt, wächst jedoch mit jedem Hörerlebnis und klingt Schritt für Schritt schlüssiger. Stellt euch einen Pilger&nbsp;vor, der den quälend langen Marsch zur Pilgerstätte antritt und dabei Wüstenstürme durchqueren muss, ehe er sein Ziel erreicht. Doch ob er es schafft, ist fraglich, denn das Outro lässt jede Hoffnung fahren &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>URFAUST´s Meditation im leeren Raum</title>
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		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 13:24:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2016 bringt das holländische Duo URFAUST den Nachfolger zur 2010er Platte &#8222;Der freiwillige Bettler&#8220; via Ván Records heraus. Das Album wird auf den Namen &#8222;Empty Space Meditation&#8220; hören und 6 Songs in rund 44 Minuten präsentieren. Ob es sich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>28. Oktober 2016</strong> bringt das holländische Duo <strong>URFAUST</strong> den Nachfolger zur 2010er Platte &#8222;Der freiwillige Bettler&#8220; via Ván Records heraus. Das Album wird auf den Namen <strong>&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</strong> hören und 6 Songs in rund 44 Minuten präsentieren. Ob es sich dabei eher um deren ganz eigene Interpretation von Black/Doom handelt oder verstärkt die Ambientelemente der letzten Split-Veröffentlichungen aufgegriffen werden, wird sich zeigen.</p>
<p>Das (wundervolle) <strong>Coverartwork</strong> kann schon bestaunt, in einem <a href="https://www.facebook.com/vanrecs/videos/vb.111290358913365/1209190162456707/?type=2&amp;theater">Trailer</a> kurz reingehört sowie die Platte beim <a href="https://www.van-records.de/">Label vorbestellt</a> werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>(Quelle: https://www.van-records.de/)</h6>
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		<title>The Past is alive! NAGELFAR Re-Releases</title>
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		<pubDate>Tue, 16 Aug 2016 13:10:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
		<category><![CDATA[Vinyl]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange währt wird endlich gut. Schon seit Jahren sind die Vinyl Re-Releases der Klassikeralben des deutschen Black Metal Urgesteins NAGELFAR angekündigt. Nun scheint es Ende diesen Jahres offiziell über Ván Records wirklich soweit zu sein. Zusätzlich zu den regulären Alben werden ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-past-is-alive-nagelfar-re-releases/">The Past is alive! NAGELFAR Re-Releases</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Was lange währt wird endlich gut. Schon seit Jahren sind die Vinyl Re-Releases der Klassikeralben des deutschen Black Metal Urgesteins<strong> NAGELFAR</strong> angekündigt. Nun scheint es Ende diesen Jahres offiziell über <strong>Ván Records</strong> wirklich soweit zu sein. Zusätzlich zu den regulären Alben werden ausgewählte Demos und Raritäten ebenfalls auf Schallplatte veröffentlicht. Und wie man es von Ván Records gewohnt ist, werden sich diese auch in Sachen Verpackung und Layout nicht lumpen lassen. Eine Gesamtbox aller Wiederveröffentlichungen wird wohl ebenfalls erhältlich sein.</p>
<p>Der Vorverkauf soll wohl, wenn alles gut geht, im November starten. <strong>Be ready!</strong></p>
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<p>Quelle:<br />
<iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fvanrecs%2Fposts%2F1177970795578644&amp;width=500&amp;show_text=true&amp;appId=223286101051475&amp;height=495" width="500" height="495" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-past-is-alive-nagelfar-re-releases/">The Past is alive! NAGELFAR Re-Releases</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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