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	<title>Luc, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 23 Aug 2017 11:55:39 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Luc, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Drei Wahnsinnige aus Hannover – The Hirsch Effekt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Aug 2017 06:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE HIRSCH EFFEKT – Eskapist Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017 Dauer: 61 Min. Label: Long Branch Records Stil: emotionale Taschenrechner-Akrobatik Des Wahnsinns fette Beute &#8222;Jaaaaaaaa!&#8220;, ertönt der erste Schrei, ergänzt von einem &#8222;Düdüdudeladüdü&#8220; der Gitarre, das selbst erfahrenen Klampfern&#160;den Angstschweiß aus den Poren schießen lässt. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> – Eskapist<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.08.2017<br />
Dauer: 61 Min.<br />
Label: Long Branch Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: emotionale Taschenrechner-Akrobatik</span></p>
<h3>Des Wahnsinns fette Beute</h3>
<p>&#8222;Jaaaaaaaa!&#8220;, ertönt der erste Schrei, ergänzt von einem &#8222;Düdüdudeladüdü&#8220; der Gitarre, das selbst erfahrenen Klampfern&nbsp;<strong>den Angstschweiß aus den Poren schießen lässt</strong>. Was? Ja. Genau so. Wir reden hier von <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>, da liegt ein gewisser Wahnsinn nah. Nachdem die &#8222;Holon&#8220;-Trilogie mit dem enormen &#8222;Holon: Agnosie&#8220; ihr Ende gefunden hat, haben Fans der Hirsche mit Spannung verfolgt, wie groß der Sprung auf das neue Album &#8222;Eskapist&#8220; ausfällt. Das Trio aus Hannover hat sich stilistisch immerhin nie so richtig festgelegt, auch wenn sich mit den <strong>hymnischen Refrains, wahnwitzigen Taktarten und orchestralen Elementen</strong> einige Trademarks gefestigt haben. Alles verworfen, oder wird nahtlos an das letzte Werk angeknüpft?</p>
<p>Das einleitend beschriebene <em>&#8222;Lifnej&#8220;</em> fällt stilistisch nicht aus der Rolle und funktioniert somit gut als Opener des Albums. <em>&#8222;Xenophotopia&#8220;</em> ordnet dann die bekannten Zutaten spürbar um, ohne gänzlich mit dem Bekannten zu brechen. Vor allem charakterisiert sich das Lied durch den zurückgenommenen Mittelteil, während der Rest gleichermaßen typisch und untypisch für <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> ist. Da wäre etwa ein fast schon rockiges Solo, welches sich perfekt einfügt, an sich aber <strong>ein kleines Novum im Klangkosmos der Hirsche</strong> ist. Auf zwei lange Lieder folgt natürlich ein noch längeres, fast zehn Minuten tollt <em>&#8222;Natans&#8220;</em> durch die Ohrmuscheln. Erst sphärisch und weniger hart, baut sich der Track nach und nach auf und nimmt mit auf eine Reise. Der <strong>Fokus auf längere Stücke</strong> gleich zu Beginn funktioniert besser als erwartet.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fqRPBtXZSsE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Muss man hören</h3>
<p>Ebenso wird in <em>&#8222;Natans&#8220;</em> erstmals ein Wechsel auf der textlichen Ebene spürbar. Tendenziell zeigen <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> auf &#8222;Eskapist&#8220; gerne mit dem Finger auf die Gesellschaft, das eher persönliche Element der Vorgänger wird zurückgefahren. Der abgeänderte Duktus erfrischt, zumal die nötige Eleganz gewahrt wird. Wo Gesellschaftskritik andernorts <strong>in vollendeter Stumpfheit</strong> ins Liedgut eingeflochten wird, regt sie auf &#8222;Eskapist&#8220; eher an. Kontrastprogramm wird dann in <em>&#8222;Aldebaran&#8220;</em>&nbsp;aufgefahren, welches das ganze Reichsbürgertum auf die Schippe nimmt. Musikalisch sticht das Stück als fast schon straighter Hassbolzen samt tiefer Growls hervor, textlich suhlen sich die Hirsche dagegen im <strong>Gesabbel der Alu-Hut-Fraktion</strong>. &#8222;Ich bin ein freier Mensch aus freier Energie&#8220;, heißt es da. <strong>Muss man wissen, muss man hören!</strong> &#8222;Mach&#8216; mir die Welt, wie sie mir nicht gefällt&#8220; und &#8222;Ich weiß was, was ich nicht seh&#8216;. Ich glaub&#8216; nur, was ich auch seh'&#8220; – ein Volltreffer jagt den nächsten!</p>
<p>Die emotionale Breitseite wird anschließend in <em>&#8222;Inukshuk&#8220;</em> losgelassen. Der Sprung könnte kaum größer sein, doch der Fluss bleibt absolut intakt. <strong>So funktioniert ein Album richtig!</strong> Ungeachtet der weitläufigen Spielwiese, die sich <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> da ausgesucht haben, bleibt das Gesamtbild zu jedem Augenblick sichtbar. Dass das fast viertelstündige <em>&#8222;Lysios&#8220;</em> kurz vor Schluss noch einmal die Grenzen ausweitet, ist geschenkt. Schade ist lediglich, dass die Refrains nicht ganz so griffig ausfallen wie auf dem Vorgänger. Positive Ausnahme ist hierbei das knackige <em>&#8222;Berceuse&#8220;</em>, welches ohne Umwege in die Hörmuschel geht. Bei derart anspruchsvoller Musik <strong>einen Ohrwurm dieses Kalibers</strong> zu schaffen, ist eine Leistung! &#8222;Eskapist&#8220; braucht ein paar Durchläufe, hebt die Hirsche aber eindeutig auf ein neues Level – eines, von dem die meisten Artgenossen nur träumen können.</p>
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> <a href="https://www.facebook.com/thehirscheffekt/">auf Facebook</a>.</p>
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		<title>Schnell geschossen, Streifschuss! – Rage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Aug 2017 06:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Peavy]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Wagner]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Seasons Of The Black]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RAGE&#160;– Seasons Of The Black Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017 Dauer: 52 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: erdiger Power Metal Neues Jahr, neues Album Produktiv wie eh und je lässt Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner nach dem letzten Output &#8222;The Devil Strikes Again&#8220; nicht einmal die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RAGE&nbsp;</strong>– Seasons Of The Black<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: erdiger Power Metal</span></p>
<h3>Neues Jahr, neues Album</h3>
<p>Produktiv wie eh und je lässt <strong>Peter &#8222;Peavy&#8220; Wagner</strong> nach dem letzten Output &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/hat-peavy-wieder-richtig-bock-auf-der-neuen-rage/">The Devil Strikes Again</a>&#8220; <strong>nicht einmal die branche-üblichen zwei Jahre</strong> vergehen, bevor nachgelegt wird. Nachdem die neu formierte Band im letzten Jahr besonders unter Alt-Fans für offene Münder gesorgt hat, stellt sich die Frage nach einem Glückstreffer. Können <strong>RAGE</strong> auch auf &#8222;Seasons Of The Black&#8220; Frische beweisen, oder verläuft sich die Sache,<strong> wie einst zur Smolski-Ära, </strong>in gleichen Bahnen?</p>
<p>Gleich zu Anfang gibt es Grund zur Freude, denn die Produktion ist <strong>deutlich ausgewogener als noch auf dem Vorgänger</strong>. Der Titeltrack taugt als Einstieg und wird von <em>&#8222;Serpents In Disguise&#8220;</em> und dem vorab veröffentlichten <em>&#8222;Blackened Karma&#8220;</em> auf ähnlich hohem Niveau abgelöst. Altbekannte Kost, die gleich ins Ohr geht, nach der Breitseite vom letzten Jahr aber auch nicht herausragt. Spannender wird es da im massiv stampfenden <em>&#8222;Septic Bite&#8220;</em>, das aber textlich eher befremdlich anmutet. Hier lässt <strong>Peavy</strong> nämlich seiner Liebe für die Urzeit freien Lauf, <strong>besungen wird der Biss eines T-Rex</strong>. Das Thema ist durchaus unverbraucht, dadurch aber nicht weniger merkwürdig. Aber gut, der Mann hat seinen Spaß daran, und das reduzierte Gitarrenspiel bricht das Album an der richtigen Stelle auf.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/f_OB6hO9ONE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Überzuckert?</h3>
<p>Schwieriger ist da auch&nbsp;<em>&#8222;All We Know Is Not&#8220;</em>, eine prinzipiell starke Nummer, deren <strong>Catchphrase aber zu stumpf</strong> auf den Hörer niederprasselt. Dafür überrascht der Heavy-Part im späten Mittelteil. In gewisser Hinsicht könnte der Song symptomatisch für das Album angeführt werden: wo der textliche Ansatz oftmals interessant ist, fällt die Ausführung zu flach aus. Ich habe ständig das Gefühl, dass <strong>Peavy</strong>&nbsp;mehr zu sagen hat, im Endeffekt aber nur die Oberfläche ankratzt. <strong>Interpretationsspielräume können sich dadurch nicht richtig aufspannen</strong>, was zu einer gewissen Eindimensionalität führt.</p>
<p>Das betrifft auch den Abschluss-Vierer, der unter dem Banner <em>&#8222;The Tragedy Of Man&#8220;</em> zusammengefasst ist. Den Songs fehlt&nbsp;<strong>der musikalische Bezug zueinander</strong>, und textlich werfen mich die plumpen Reime in <em>&#8222;Justify&#8220;</em> jedes Mal raus. Dabei handelt es sich um eine eher kitschige, instrumental aber mehr als brauchbare Angelegenheit, die <strong>vom Refrain vollkommen überzuckert</strong> wird. Auch hier punktet der Mittelteil und bereitet auf das düstere <em>&#8222;Bloodshed In Paradise&#8220;</em> vor, welches klar als Highlight hervorsticht. Dass das abschließende <em>&#8222;Farewell&#8220;</em> wieder im Kitsch badet, rechtfertigt sich durch die Platzierung an letzter Stelle.</p>
<p>&#8222;Seasons Of The Black&#8220; gibt sich Mühe, mehr als nur ein Aufguss seines Vorgängers zu sein.&nbsp;<strong>RAGE</strong> gehen mehr in die Breite, verbrennen sich aber <strong>bei den käsigeren Songs</strong> leicht die Finger. Einerseits fügen sich diese Titel nicht nahtlos ins Album ein, andererseits haben <strong>RAGE</strong> dergleichen auf &#8222;Unity&#8220; und &#8222;Soundchaser&#8220; besser präsentiert. Als Liebhaber dieser Alben freue ich mich natürlich und wünsche mir, dass derartige Ausflüge <strong>Bestandteil des Band-Sounds</strong> bleiben. Nur eben bitte eleganter eingebunden und mit der Spritzigkeit von damals!</p>
<p><strong>RAGE</strong> <a href="http://www.rage-official.com/">Online</a> und auf <a href="https://www.facebook.com/RageOfficialBand/">Facebook</a></p>
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		<title>Ab in den Schlamm – Wacken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 16:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Rain or Shine]]></category>
		<category><![CDATA[Regen]]></category>
		<category><![CDATA[Schlamm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nach dreijähriger Pause hat es mich in diesem Jahr mal wieder nach WACKEN verschlagen. Das Festival muss wohl keinem mehr vorgestellt werden, gibt es doch im Metal-Bereich kein bekannteres. Und keines, das mehr polarisiert. Oftmals als Ballermann verschrien, habe ich befürchtet, nur ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dreijähriger Pause hat es mich in diesem Jahr mal wieder nach <strong>WACKEN</strong> verschlagen. Das Festival muss wohl keinem mehr vorgestellt werden, gibt es doch im Metal-Bereich kein bekannteres. Und keines, das mehr polarisiert. <strong>Oftmals als Ballermann verschrien</strong>, habe ich befürchtet, nur sporadisch zwischen lustig kostümierten Menschen mal eine Kutte auszumachen, während auf dem Campground rund um die Uhr <strong>SCOOTER</strong> läuft. Übertreibung oder Wahrheit? <strong>Und bei welcher Band wird Doro diesmal mitsingen?</strong> So viele spannende Fragen!</p>
<h3 style="text-align: center;">Mittwoch</h3>
<p>Stau und eine lange Schlange bei der Bändchen-Ausgabe versüßen gleich zu Beginn die Anreise, weshalb ich <strong>FLOATSAM AND JETSAM</strong> sowie <strong>UGLY KID JOE</strong> nicht wie geplant sehen kann. Los geht es also mit <strong>ANNIHILATOR</strong> im Zelt. Nein, nicht ganz. Los geht es mit einer üppigen Menschentraube am Einlass zum Zelt, die nach und nach durch die gefühlten anderthalb Schleusen tröpfelt. Gleich mal als Kritikpunkt notiert, ist mir aber das restliche Festival über nicht wieder vorgekommen. Notiz wieder gelöscht. Klar, wenn ein Kandidat für die Hauptbühne ohne Parallelprogramm im Zelt spielt, finden nahezu alle Besucher zusammen – <strong>irgendwo auch eine Schnapsidee, hier so groß aufzufahren.</strong> Mit Glück schaffe ich es noch zu Beginn der Show ins Zelt, bevor – wie später aufgeschnappt – komplett dicht gemacht wird.</p>
<p>Der Auftritt selbst hält keine größeren Überraschungen bereit. Das Set ist eher klassisch orientiert und überzeugt vor allem bei den alten Gassenhauern wie <em>&#8222;Alison Hell&#8220;</em>. Als kleines Bonbon bringen <strong>Jeff Waters</strong> und seine Mannschaft mit <em>&#8222;Twisted Lobotomy&#8220;</em> auch einen schmucken neuen Song mit, daneben gibt es auch einige Späße des Meisters zu hören. Ja, lustig sind sie, aber insgesamt fallen die Ansagen einen Deut zu langatmig aus. Das schmerzt insbesondere deswegen, weil das Zelt aus allen Nähten platzt, und ich wegen meines suboptimalen Platzes (siehe Bild) allein auf die Lauscher angewiesen bin. <strong>Mimik macht bei solchen Späßen eben doch einen Großteil aus.</strong> Als Einstieg taugt der solide Gig der Kanadier durchaus, auch wenn ich <strong>Dave Padden</strong> am Mikro nachweine.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20646" aria-describedby="caption-attachment-20646" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-20646 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170802_214346-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170802_214346-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170802_214346-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170802_214346-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170802_214346.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20646" class="wp-caption-text">Perfekte Sicht, oder?</figcaption></figure>
<h3>Soundpanne und Orientierungspanne</h3>
<p>Später geht es dann noch zu <strong>CROWBAR</strong>, die allerdings ein deutlich dünneres Publikum als <strong>ANNIHILATOR</strong> haben. Auf der Haben-Seite bedeutet das, dass ich in diesem Fall die Bühne sogar sehen kann. Bitter nötig, denn der Sound steht an dieser Stelle komplett auf dem Kopf. Unter einer viel zu lauten Bass-Drum lässt sich der Rest mit etwas gutem Willen erahnen. Gegen Ende wird es besser, da die Gitarren mehr heraustreten, aber nie wirklich gut. Das ist richtig schade, denn <strong>Kirk Windsteins</strong> Mannschaft zeigt sich verdammt motiviert. Insbesondere das Doppel aus <strong>Kirk</strong> und <strong>Todd Strange</strong> heizt das Publikum mächtig an, was über den miserablen Sound hinwegtröstet. Wird dann bei einer anderen Gelegenheit hoffentlich mit besserem Sound nachgeholt.</p>
<p>Statt nun das Shuttle im Pressebereich für den Rückweg zum Presse-Camp zu nutzen, wählen ein Presse-Kollege aus Luxemburg und ich den Fußweg. Immerhin wollen wir uns ein Bild vom Campground machen und nachprüfen, ob denn wirklich nur Schlager und <strong>SCOOTER</strong> läuft. Der kurze Ausflug dehnt sich unbeabsichtigt auf fast zwei Stunden aus, da wir es versäumt haben, uns zu merken, wo sich denn unser Lager genau befindet. Also irren wir fleißig über den Acker und erkunden auch wirklich jede Ecke. Resultat des ausgedehnten Spaziergangs quer über den Platz: Wenig Ballermann, dafür die ewig gleichen Schinken von <strong>SYSTEM OF A DOWN</strong>, <strong>IRON MAIDEN</strong> und anderer Genre-Prominenz. <strong>Da ist der Ruf wohl doch schlechter als die Realität.</strong></p>
<h3 style="text-align: center;">Donnerstag</h3>
<p>Wie gewohnt wird das Infield erst am späten Donnerstag-Nachmittag beschallt, wo <strong>SKYLINE</strong> traditionsgemäß den Startschuss geben. Einmal gesehen, muss also nicht wieder. Ungefähr um diese Zeit fällt ohnehin ein halber Ozean vom Himmel, weshalb sich der Rückzug ins Zelt anbietet. Dort dudelt allerdings <strong>MAMBO KURT</strong> gerade rum. Ob der Regen nicht doch die bessere Alternative gewesen wäre? So oder so wird gelitten. Mein Humor ist es jedenfalls nicht, und über die <strong>musikalische Relevanz des Heimorgel-Klamauks</strong> muss nicht diskutiert werden.</p>
<p>Gehaltvoller sind da <strong>WILD LIES</strong> aus London. Lässiger Hard Rock mit kleinen modernen Einschüben, damit kann ich schon eher leben. Vom Hocker reißen mich die Jungs nicht unbedingt, aber es geht doch ganz gut rein. Manchmal riecht die Sache <strong>zu sehr nach Gimmick</strong>, wenn etwa ein Breakdown in abgeschwächter Metalcore-Manier Einzug findet. Unpassend sind diese Anleihen jedoch nicht, überhaupt wirkt der Gig schön stimmig. Die Attitüde passt, und im Nachmittagsprogramm ist der Trupp durchaus ein kleiner Blickfang. Leider ist auch zu diesem Zeitpunkt der <strong>Sound im Zelt noch mäßig</strong>, ansonsten wäre ich den Rockern von der Insel wohl auch eher zugetan gewesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20649" aria-describedby="caption-attachment-20649" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20649 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170803_143024-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170803_143024-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170803_143024-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170803_143024-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170803_143024.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20649" class="wp-caption-text">Mehr Rain als Shine</figcaption></figure>
<h3>Die große Bühne ruft</h3>
<p>Eher aus der Ferne wird schließlich einem ersten Konzert von den Hauptbühnen gelauscht. <strong>ROSS THE BOSS</strong> steht auf dem Plan, und das bedeutet <strong>MANOWAR</strong>-Songs. Über den Sinn und Unsinn einer&nbsp;<strong>Cover-Band auf der Hauptbühne</strong> kann gerne diskutiert werden, aber das Gelieferte tönt doch grundsolide. Mit bewährten Gassenhauern wie <em>&#8222;Blood Of The Kings&#8220;</em>, <em>&#8222;Battle Hymn&#8220;</em> und <em>&#8222;Fighting The World&#8220;</em> macht man <strong>mit ein paar Promille</strong> auch wenig falsch. Glücklicherweise kann ich diese Voraussetzung auch gerade erfüllen. Klar, es ist totaler Kitsch, der bei manchem Fremdscham auslöst, aber so aus der Ferne macht es mir Spaß, mich davon berieseln zu lassen.</p>
<p>Apropos Kitsch: Näher heran geht es dann bei <strong>EUROPE</strong>, und das nicht nur wegen <em>&#8222;The Final Countdown&#8220;</em>. Für mich persönlich bringen die alteingesessenen Rocker auch eine nette Premiere mit, darf ich an dieser Stelle doch <strong>das erste Konzert mit richtig gutem Sound bestaunen</strong>. Nicht nur in dieser Hinsicht überzeugt die Band, denn das Songmaterial ist durchaus spannend und mit Finessen und Highlights gespickt. Zwar werden es der Schnulzen mit fortschreitendem Verlauf des Auftritts etwas zu viele, doch angesichts der motivierten Darbietung lässt sich darüber leicht hinwegsehen. Dass beim abschließenden <em>&#8222;The Final Countdown&#8220;</em> alle mitgehen, dürfte ohnehin klar sein. Die Band allein auf diesen Titel zu reduzieren, wird ihr allerdings <strong>in keiner Weise gerecht</strong>. Hat definitiv auch heute noch seine Daseinsberechtigung!</p>
<h3>Laut und finster</h3>
<p>Könnte ich die Running Order korrekt lesen, würde ich an dieser Stelle <strong>ABORTED</strong> besprechen. Leider kann ich es nicht. Nach einem kurzen Ausflug zurück zum Presse-Camp, wo zwei weitere Kollegen aus Luxemburg eintrudeln, geht es später am Abend zurück ins Zelt. Dort verlesen <strong>BATUSHKA</strong> eine Messe der anderen Art und treffen voll und ganz meinen Nerv. Kostümiert und theatralisch, <strong>doch gleichzeitig sehr reduziert</strong> spielt die anonyme Band aus Polen auf. Endlich nähert sich auch der Sound einem gehobenen Niveau an, was der Musik sehr entgegenkommt. Verstärkt mit einem maskierten Chor, zieht das angeschwärzte und doomig angereicherte Klangbild gleich in seinen Bann. Dass es auf der Bühne kaum bis gar keine Bewegung gibt, verleiht den wenigen Gesten und der Atmosphäre nur umso mehr Gewicht. Scheinbar meinen es <strong>BATUSHKA</strong> dann etwas zu gut, denn aus heiterem Himmel fällt der Vorhang, und kurz danach verebbt auch der Sound. <strong>Jup, paar Minuten über der Zeit.</strong></p>
<p>So lassen sich <strong>NAPALM DEATH</strong> auf der Nebenbühne auch nicht lange bitten und legen zügig los. Eigentlich müsste man an dieser Stelle nicht viel schreiben, denn was die Briten hier auffahren, ist schnell in Worte gefasst: <strong>Das Zelt wird komplett zerfickt.</strong> Nach der ekstatischen Messe von <strong>BATUSHKA</strong> haut das direkte Geballer richtig fein in die Kauleiste. Es ist ein wahres Fest! Gut, hin und wieder könnten die – durchaus gewichtigen – Statements gegen alles, was in der Welt schlecht ist, kürzer ausfallen. Mehr Angriffsfläche bieten die Kollegen von der Insel aber nicht.</p>
<p>Ob <strong>MAYHEM</strong> mit ihrem &#8222;De Mysteriis Dom Sathanas&#8220;-Set da anknüpfen können? Bislang habe ich die Band nur einmal auf dem <strong>FALL OF SUMMER</strong>-Festival in Frankreich gesehen, wo mir die Sache aber so gar nicht geschmeckt hat. Nach anderthalb Liedern ist klar: daran ändert sich auch an diesem Abend nichts. Ob ich noch in diese Musik hineinwachsen muss, oder schon herausgewachsen bin, kann ich nicht bestimmen. Ich weiß an dieser Stelle nur, dass <strong>MAYHEM</strong> in mir <strong>eher Fremdscham als Faszination</strong> wecken. Ich lasse sie mal machen und beende den Donnerstag lieber mit drölf Litern Bier. Zwischendurch wird noch ein Foto von der leckeren Suppe auf dem Infield geknipst.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20651" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_014025-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_014025-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_014025-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_014025-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_014025.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3 style="text-align: center;">Freitag</h3>
<p>Wie startet man gut in den Tag? Leider nicht, indem man <strong>HIGH FIGHTER</strong> verpasst, weil der Shuttle-Bus zum Festivalgelände voll ist, und man an vierter Stelle in der Schlange den nächsten abwarten muss. Gut, dann halt etwas später spontan bei <strong>LACUNA COIL</strong> reingeschnuppert. Die Truppe habe ich bislang eher aus der Distanz beobachtet, aber so bin ich dann auch bei der Bühne gelandet. Aus der Ferne hat das so verkehrt nicht geklungen. Aus der Nähe auch nicht. Zwar wirken Kostüme und Make-Up auf mich eher belustigend, doch so früh am Tag geht der seichte Stil-Cocktail ganz gut rein. An den Live-Qualitäten der Band lässt sich auch nicht viel aussetzen, insbesondere Frontfrau <strong>Cristina Scabbia</strong> überzeugt stimmlich auf ganzer Linie. Schade nur, dass die Bildschirm-Übertragung <strong>fast nur die beiden Frontleute zeigt</strong>&nbsp;und nicht auch dem Rest der Band etwas Platz einräumt.</p>
<p>Gleich im Anschluss geht es zu <strong>SANCTUARY</strong>, wo <strong>Warrel Dane</strong> – oder das, was noch von ihm übrig ist – zeigt, was nach <strong>NEVERMORE</strong> bei ihm noch so läuft. Gesanglich ist der gute Mann gar nicht einmal schlecht unterwegs, Bühnenpräsenz und Ansagen zeichnen dagegen ein eher befremdliches Bild. Dennoch spricht mich seine Attitüde irgendwo an. Vielleicht teilen wir uns auch nur einen <strong>sehr speziellen Humor</strong>, den sonst niemand versteht. Vor der Bühne ist es nämlich erschreckend leer. So leer, dass ich gegen Hälfte des Sets noch entspannt bis in die vierte Reihe spazieren kann, wie auch das Foto weiter unten belegt. Kann aber auch am mistigen Wetter liegen. Das Set ist jedenfalls gut durchgemischt. Die alten Sachen sind zwar in den hohen Stimmlagen etwas grenzwertig, werden dafür aber im Publikum mitgesungen, während die Stücke von &#8222;The Year The Sun Died&#8220; <strong>Warrelchen immer noch eine Daseinsberechtigung attestieren.</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20653" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_132152-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_132152-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_132152-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_132152-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_132152.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Rain and Shine</h3>
<p>Regen und Sonne wechseln sich mittlerweile sehr munter ab, was sich rasch in<strong> einem Sonnenbrand und später einer Erkältung</strong> manifestiert. Es strengt auf jeden Fall sehr an, wobei der knöcheltiefe Schlamm sein Übriges leistet. Da ist es dann auch einen Lacher wert, wenn auf der Werbetafel im Infield das Drainage-System beworben wird. Es heißt nämlich, dass wir es dieser Drainage zu verdanken haben, auf trockenem Grund zu stehen. Ist klar. Fairerweise muss man anmerken, dass es ohne diese Drainage wohl noch deutlich schlimmer aussehen würde. Überhaupt muss gesagt werden, dass <strong>seitens der Wacken-Organisation laufend Gegenmaßnahmen ergriffen werden</strong> – auf Festival-Gelände und dem Campground! Dickes Lob hierfür!</p>
<p>Bei besserem Wetter wäre wohl auch meine Motivation für <strong>GRAVE DIGGER</strong> größer gewesen. Aber da <strong>Chris Boltendahl</strong> und seine Mannen ein besonderes Set um die Mittelalter-Alben versprochen haben, muss ich einfach hin. Als sie dann aber mit kleinem Verzug den Startschuss mit <em>&#8222;Healed By Metal&#8220;</em>, meinem persönlichen Alptraum vom gleichnamigen Album, geben, möchte ich die Flucht ergreifen. <strong>Der Song hat in diesem Set halt einfach nichts zu suchen.</strong> Da ich mich umzingelt vorfinde, und ohnehin im Schlamm feststecke, bleibe ich dann doch. Gut, denn sonst hätte ich persönliche Highlights wie <em>&#8222;Morgane Le Fay&#8220;</em>, <em>&#8222;The Dark Of The Sun&#8220;</em> und die obligatorischen <em>&#8222;Excalibur&#8220;</em> und <em>&#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220;</em> verpasst. Überraschung: <em>&#8222;The Ballad Of Mary (Queen Of Scots)&#8220;</em> kommt sogar ohne <strong>Doro</strong> aus! So ganz mag der Funke aber nicht überspringen, was nicht zuletzt am Spiel von <strong>Axel Ritt</strong> liegt. Seine übliche Sauklaue mag ja einen gewissen Charme haben, aber es ist einfach zu viel des Guten. Teilweise werden sogar <strong>Soli bis zur Unkenntlichkeit zerhauen</strong>.</p>
<h3>Es proggt!</h3>
<p>Wetterbedingt komme ich um einen Rückzug auf den Campingplatz nicht herum – bei der morgendlichen Dusche habe ich ganz naiv auf Sonnencreme verzichtet. Da sich auch eine gewisse Belastung abzeichnet, und am Abend zwei Highlights anstehen, wird bei dieser Gelegenheit auch eine längere Pause angelegt. Für <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> will ich schließlich in Form sein, handelt es sich doch um deren <strong>letzten Auftritt auf deutschem Festival-Boden</strong>. Da hacken die munter herumspringenden Jungs auch gleich einmal jeden Takt, der sich nicht rechtzeitig in Sicherheit bringen kann, in Bruchteile. Begleitet werde ich zu diesem Zeitpunkt unter anderem vom Kollegen mit dem Decknamen <strong>Johann</strong>, den unsere Stammleser <a href="https://silence-magazin.de/ein-festival-ohne-alkohol/">aus diesem Artikel</a> kennen, und dessen Freude als Die-Hard-Fan springt sofort auf mich über. Es ist natürlich Schade, dass <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> bei dieser Abschieds-Show &#8222;nur&#8220; das Zelt bespielen, aber im Endeffekt ist es einfach <strong>Musik für Musiker</strong>, entsprechend ist noch genug Platz im Zelt. Das Set setzt dabei den Schwerpunkt auf die komplexeren Nummern, wobei <em>&#8222;Happiness Is A Smile&#8220;</em> mit das lockerste Stück darstellt. Nach der ganzen Gehirnakrobatik steht fest: <strong>Die Truppe wird schmerzlich vermisst werden.</strong></p>
<p>Prog der lockeren Sorte servieren später <strong>FATES WARNING</strong> auf der gleichen Bühne, während zeitgleich <strong>ARCHITECTS</strong> und <strong>EMPEROR</strong> spielen. Typisch <strong>WACKEN</strong>: Hätte ich am liebsten alle drei mitgenommen. Aufgrund des überragenden letzten Albums <a href="https://silence-magazin.de/wie-guter-wein-vollendete-reife/">&#8222;Theories Of Flight&#8220;</a> zieht es mich dann doch ins Zelt, und ich bereue es keineswegs. <strong>Ray Alder</strong> singt wie ein junger Gott, und jeder einzelne Ton an Instrument und Stimme erfüllt das Zelt mit Gefühl. Das Set vereint aktuelles Material wie <em>&#8222;From The Rooftops&#8220;</em> und <em>&#8222;Seven Stars&#8220;</em> mit den Klassikern der Band. Während der emotionale Anteil quasi perfekt bedient wird, erfüllen die <strong>zahlreichen musikalischen Finessen</strong> auch den Wunsch nach Anspruch.</p>
<p>Mittlerweile zeichnet sich leider auch die aufkommende Erkältung ab, weshalb ich mich recht früh zurückziehe. Tief in mir besteht nämlich noch die Hoffnung, die Sache über Nacht auszuschwitzen und dem üppigen Programm am letzten Tag erhobenen Hauptes zu begegnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20657" aria-describedby="caption-attachment-20657" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20657 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_210651-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_210651-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_210651-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_210651-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_210651.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20657" class="wp-caption-text">Heimlicher Star dieses Jahr: entsorgtes Schuhwerk</figcaption></figure>
<h3 style="text-align: center;">Samstag</h3>
<p>Denkste! Schlechter Schlaf, vollgeschleimt und mit dröhnendem Kopf geht es dem krönenden Abschluss entgegen. Hurtig ab zum Festival-Gelände, um den Fehler vom Vortag nicht bei <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> zu wiederholen. Nach dem starken Auftritt von <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> fragt sich natürlich, ob die drei Wahnsinnigen aus Hannover das Niveau halten können. Na sichi! Ungeachtet des dünnen Publikums und der frühen Uhrzeit steigt das Trio voll durch und profitiert dabei besonders vom Sound. So klar und transparent habe ich <strong>noch keine Band auf dem ganzen WACKEN&nbsp;</strong>hören dürfen. Dass das hochkomplexe Gefrickel mit den poppig angehauchten Refrains darüber hinaus nahezu perfekt inszeniert wird, entfacht in mir kurzzeitig neue Lebensgeister. <strong>Warum bitte nur eine halbe Stunde?</strong> Ich komme nicht herum, den Jungs allen Erfolg dieser Welt zu wünschen!</p>
<p>Verschnaufen ist nicht, meine beiden Highlights des Festivals folgen direkt aufeinander! Warum <strong>AHAB</strong> zu so früher Stunde spielen, erschließt sich mir nicht, aber zum Glück gibt es genug Gleichgesinnte vor der Bühne. <strong>Und wie das Ding wieder drückt!</strong> Nur vier Lieder werden gespielt, aber damit ist die Spielzeit von 45 Minuten auch schon voll. Die Zeit vergeht dabei wie im Flug, so intensiv bricht das Geschehen über die versammelte Hörerschaft herein. Dass der Vierer mit einem Ersatz-Gitarristen an <strong>Christian Hectors</strong> Stelle ins Rennen zieht, fällt dabei nur leicht ins Gewicht – die Aushilfe macht ihren Job gut, weiß die Musik aber nicht ganz so intensiv <strong>über die Mimik zu transportieren wie Meister Heci.&nbsp;</strong>Nach den letzten Tönen von<em> &#8222;The Hunt&#8220;</em> bleibe ich sehr glücklich zurück, immerhin habe ich <strong>zwei nahezu perfekte Konzerte</strong> in einem Rutsch erleben dürfen.</p>
<h3>Das dauert</h3>
<p>Mit gedrosselten Erwartungen schaue ich mir später an, wie <strong>MAX &amp; IGOR CAVALERA</strong> Nostalgie zu schüren gedenken. Bislang bin ich bei <strong>den ganzen CAVALERA-Geschichten</strong> immer ernüchtert zurückgeblieben, was meist auf die Performance selbst zurückzuführen war. Umso mehr erstaunt es mich, wie motiviert die beiden bei dieser Gelegenheit zu Werke gehen. Immerhin wird das &#8222;Roots&#8220;-Album integral zum Besten gegeben, und man kennt die beiden <strong>als hoffnungslose Nostalgiker</strong>. Ja, doch, es zieht. <em>&#8222;Roots Bloody Roots&#8220;</em>&nbsp;macht erwartungsgemäß den Einstieg, und das Brasilien-Flair schwappt schnell über. Man könnte zudem meinen, dass <strong>Max Cavalera</strong> auch nüchterner ist als sonst – tut ihm gut! Zum Schluss gibt es ein <em>&#8222;Ace Of Spades&#8220;</em>-Cover zu <strong>Lemmy</strong>s Ehren, bevor das <strong>WACKEN</strong>-Set mit einem zweiten <em>&#8222;Roots Bloody Roots&#8220;</em> abgeschlossen wird.</p>
<p>Die Erschöpfung und die elende Erkältung machen sich bei <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> leider wieder bemerkbar. Der sympathische Haudrauf-Trupp fährt eine richtig dicke Bühne mit gelungener Lichtshow und ein paar kleinen Feuerchen auf, was optisch durchaus etwas hermacht. Mittlerweile bespielen sie das <strong>WACKEN zum sechsten Mal</strong>, weshalb natürlich viele Elemente längst bekannt sind. Circle-Pit um den Turm? Kalter Kaffee. Gut, diesmal trifft es <strong>gleich zwei Türme</strong>, worüber sich die Band sehr begeistert zeigt. Im Vergleich zu früheren Konzerten fällt mir auf, dass das Material nicht mehr so eintönig wirkt – die Band hat sich definitiv weiterentwickelt. Mein Problem ist nur, <strong>dass die Auftritte an den Hauptbühnen einfach zu lang sind</strong>. Natürlich wissen <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> ihre 75 Minuten mit Spannung zu füllen, aber in meinem angeschlagenen Zustand fällt es mir schwer, zwei solche Brocken direkt hintereinander zu bewältigen. So lasse ich es in diesem Fall nach &#8222;Endzeit&#8220; lieber gut sein und beschließe, eine Verschnaufpause einzulegen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20655" aria-describedby="caption-attachment-20655" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20655 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_205813-1024x576.jpg" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_205813-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_205813-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_205813-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_20170804_205813.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20655" class="wp-caption-text">Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt: lecker Mett-Igel!</figcaption></figure>
<h3>Verworfene Pläne</h3>
<p>Zu diesem Zeitpunkt stehen auf meinem Plan noch ziemlich viele Gruppen, im Endeffekt bleibt es aber bei einem kleinen Abstecher zu <strong>POWERWOLF</strong> und dem kompletten&nbsp;<strong>INSOMNIUM</strong>-Gig. Die Wölfe habe ich live immer sehr gerne gemocht, mittlerweile stellen sich aber Abnutzungserscheinungen ein. Ich habe das Gefühl, <strong>genau diesen Auftritt schon etliche Male gesehen zu haben</strong>, auch wenn sich im Detail sicherlich einiges unterscheidet. Dennoch bewegen sich die Saarländer nun schon seit Jahren in den gleichen Mustern, und auch die letzten Alben habe ich nur als mehr vom Gleichen empfunden. Ziemlich schnell beschließe ich, <strong>das nicht komplett sehen zu müssen.</strong></p>
<p>Was <strong>INSOMNIUM</strong> betrifft, habe ich bislang noch keinem Live-Auftritt beiwohnen dürfen. Entsprechend verfolge ich mit Spannung, was die Finnen im Zelt wohl auffahren. <strong>Keine Worte, keine große Show, dafür umso mehr Musik</strong>, so lässt es sich beschreiben. Die melodisch-atmosphärische Mucke entfaltet ab der ersten Sekunde eine schöne Sogwirkung, und ich lasse mich ganz entspannt treiben. Genau das brauche ich zu diesem Zeitpunkt auch, wenn ich ehrlich zu mir selbst bin. So kann ich das gesamte Set über ausblenden, wie bescheiden ich mich nach Abklingen des letzten Tons wieder fühlen werde, und wenigstens noch <strong>ein letztes Konzert in vollen Zügen genießen.</strong></p>
<h3>Schluss mit WACKEN &#8211; fürs Erste</h3>
<p>Ja, jetzt ist besser auch Schluss. Es tut mir leid um das, was da an hochkarätigen Bands noch kommen mag, aber ich habe absolut keine Lust, die ganze Woche verschnupft im Bett zu vegetieren. Entsprechend rüste ich mich für die Heimreise und ziehe dabei mein kleines Fazit. <strong>WACKEN</strong> habe ich in diesem Jahr als anstrengend empfunden. Das aber kaum wegen irgendwelcher Ballermann-Anleihen oder was auch immer man dem Festival sonst nachsagen mag. Im Vergleich zu meinem letzten Aufenthalt im Jahr 2013 <strong>sind die kostümierten Spaßvögel seltener geworden</strong>, und auch bei meinen Aufenthalten auf dem Campground ist mir wenig von störenden Nachbarn berichtet worden. Ganz im Gegenteil: Kollege <strong>Johann</strong> hatte sogar einen Nachbarn, der <strong>ganz allein aus China angereist ist!</strong> Dieses internationale Element und diese beinharte Faszination haben für mich jahrelang <strong>den Esprit von WACKEN ausgemacht. </strong>Die vielen englischsprachigen Gespräche zwischen Menschen unterschiedlicher Herkunft, die ich im Vorbeigehen aufgeschnappt habe, beweisen mir, dass dieser Esprit nach wie vor lebt!</p>
<p>Dennoch befürchte ich, dass ich wieder ein paar Jahre Pause einlegen werde. <strong>WACKEN</strong> glänzt nach wie vor durch Überschneidungen, welche das starke Line-Up im Endeffekt dezimieren, weil man gefühlt die Hälfte der eigenen Liste nicht sehen kann. So ist man dauernd damit beschäftigt, <strong>von Bühne zu Bühne zu laufen</strong>, was dem Genuss der einzelnen Konzerte hinderlich ist. Hinzu kommt, dass viele meiner persönlichen Highlights nur kurze Sets gespielt haben, und das auch nicht unbedingt zu den besten Zeiten. Mit den Hauptbühnen habe ich mich in diesem Jahr weniger identifizieren können als noch vor ein paar Jahren. <strong>Noch dazu wiederholt sich vieles</strong>, wodurch dann auch der Wow-Effekt geschmälert wird. Das sind aber alles persönliche Präferenzen, sodass der objektive Eindruck ein positiver bleibt.</p>
<p>PS: Die <strong>Doro-Frage</strong> hat sich auch geklärt: Diesmal ist sie bei <strong>AMON AMARTH</strong> zu Gast gewesen.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://www.wacken.com/de/"><strong>WOA</strong>-Homepage</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ab-in-den-schlamm-wacken/">Ab in den Schlamm – Wacken</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ordentliches Denkmal – EDGUY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Jul 2017 06:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantasia]]></category>
		<category><![CDATA[Best-Of]]></category>
		<category><![CDATA[Edguy]]></category>
		<category><![CDATA[Monuments]]></category>
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		<category><![CDATA[Tobias Sammet]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>EDGUY&#160;– Monuments Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017 Dauer: 150 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: Power Metal Umfangreiche Geschichtsstunde Nach 25 Jahren Aktivität kann man EDGUY und vor allem deren Frontmann Tobias Sammet eines attestieren: Sie polarisieren. Manchen labert Tobi zu viel, andere tun sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ordentliches-denkmal-edguy/">Ordentliches Denkmal – EDGUY</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>EDGUY&nbsp;</strong>– Monuments<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017<br />
Dauer: 150 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: Power Metal</span><span id="more-20293"></span></p>
<h3>Umfangreiche Geschichtsstunde</h3>
<p>Nach 25 Jahren Aktivität kann man <strong>EDGUY</strong> und vor allem deren Frontmann <strong>Tobias Sammet</strong> eines attestieren: Sie polarisieren. Manchen labert <strong>Tobi</strong> zu viel, andere tun sich mit seinem Humor schwer, und wieder andere haben den stilistischen Wandel der Band mit Skepsis verfolgt. &#8222;Monuments&#8220; versteht sich als Rückblick auf die gesamte Bandhistorie, bietet aber auch Kennern mit <strong>fünf neuen Songs und einem unveröffentlichten Stück</strong> aus der &#8222;Savage Poetry&#8220;-Phase genug Futter. Dazu gibt es noch einen Live-Mitschnitt eines Konzerts in – wie sollte es auch anders sein – Brasilien im Jahr 2004.</p>
<p>Die neuen Songs fallen ganz ordentlich aus, besonders das mit einem Augenzwinkern versehene <em>&#8222;Wrestle The Devil&#8220;</em> und der schnörkellose Rocker <em>&#8222;Open Sesame&#8220;</em> stechen positiv hervor. Betrachtet man die fünf frischen Nummern als EP, lässt sich von einem <strong>soliden, aber auch nicht überragenden</strong> Werk sprechen. Immerhin folgen gleich im Anschluss die großen Klassiker. Halt, nicht ganz: Den Einstieg macht mit <em>&#8222;929&#8220;</em> eine Nummer, die ich nicht zu <strong>EDGUY</strong>s Highlights zählen würde. <em>&#8222;Defenders Of The Crown&#8220;</em> überzeugt dann schon eher, aber als Titeltrack des jüngsten Albums <strong>ist der Song quasi noch warm</strong>. Nicht unbedingt ein schlechter Einstieg, aber komisch ist es dennoch.</p>
<h3>Dubiose Auswahl</h3>
<p>Die Zeitreise schreitet mit der Ballade <em>&#8222;Save Me&#8220;</em> erst zaghaft voran, doch dann folgt auch schon die erste Überraschung: <em>&#8222;The Piper Never Dies&#8220;</em> kommt als Longtrack schon recht früh zum Zug. Anhand dieses Songs zeigt sich auch, weshalb <strong>EDGUY</strong> heute da stehen, wo sie eben stehen. <strong>Großartiges Songwriting!</strong> Leider hat es mit <em>&#8222;Eternal Wayfarer&#8220;</em> nur ein weiteres langes Lied an Bord geschafft. Wo sind <em>&#8222;The Pharaoh&#8220;</em> und <em>&#8222;Theatre Of Salvation&#8220;</em>? Sicher, der Platz ist begrenzt, aber warum mit <em>&#8222;Eternal Wayfarer&#8220;</em> <strong>gerade ein aktuelles Stück</strong> einbezogen wird, erschließt sich mir nicht.</p>
<p>Ja, es ist mühselig, bei einer Sammlung wie dieser die Auswahl zu kritisieren. Aber wenn mit &#8222;Kingdom Of Madness&#8220; der zweite Output ignoriert wird, um Füllmaterial wie <em>&#8222;929&#8220;</em> Platz zu machen, fühlt sich das falsch an. Immerhin sind die großen Klassiker wie <em>&#8222;Tears Of A Mandrake&#8220;</em>, <em>&#8222;Mysteria&#8220;</em> und <em>&#8222;Vain Glory Opera&#8220;</em> mit dabei und spielen auch heute ihre zeitlosen Qualitäten aus.<strong> Da kommen Erinnerungen hoch!</strong> Gerne hätte es hiervon mehr geben dürfen, statt dem Hörer gleich vier Songs vom letzten Album auf die Nase zu binden. Es ist ja durchaus ein gutes Album, aber in einer solchen Geschichtsstunde <strong>ergibt das ein gewisses Ungleichgewicht.</strong> Dafür wurde das eher mäßige &#8222;Age Of The Joker&#8220; mit nur einem Titel (<em>&#8222;Rock Of Cashel&#8220;</em>) ziemlich kaltschnäuzig abgefertigt. Das abschließende <em>&#8222;Reborn In Waste&#8220;</em> entstammt den Aufnahmen zu &#8222;Savage Poetry&#8220;, ist damals aber nicht grundlos aussortiert worden. Dafür ist es für Sammler eine schöne Dreingabe, welche die Sammlung <strong>großer Klassiker und teils weniger großer Titel aus dem Spätwerk</strong> gebührend abschließt.</p>
<p><strong>EDGUY</strong> <a href="https://www.facebook.com/edguy/">auf Facebook.</a></p>
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		<title>Die Sause auf dem Berg – Dong Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 09:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Tranquility]]></category>
		<category><![CDATA[Dong]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
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		<category><![CDATA[HATESPHERE]]></category>
		<category><![CDATA[iced earth]]></category>
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		<category><![CDATA[live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Donnerstag: Tag 1 Unter dem Motto &#8222;Weird times for Rock&#8217;n&#8217;Roll&#8220; wurde auch in diesem Jahr wieder der DONG-Berg von einer Horde langhaariger, vermehrt schwarz gekleideter Menschen gestürmt. Ja, richtig gelesen: Bevor die ersten Klänge vor der Bühne genossen werden dürfen, muss erst ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-sause-auf-dem-berg-dong-open-air/">Die Sause auf dem Berg – Dong Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 class="western" style="text-align: center;">Donnerstag: Tag 1</h3>
<p class="western" lang="zxx">Unter dem Motto &#8222;Weird times for Rock&#8217;n&#8217;Roll&#8220; wurde auch in diesem Jahr wieder der <strong>DONG</strong>-Berg von einer Horde langhaariger, vermehrt schwarz gekleideter Menschen gestürmt. Ja, richtig gelesen: Bevor die ersten Klänge vor der Bühne genossen werden dürfen, muss erst der Anstieg bewältigt werden. Verschwitzte Gestalten, die Palette um Palette auf Bollerwagen die Serpentinen hochschieben, sind keine Seltenheit. Der erste Lohn ist im Anschluss – neben dem obligatorischen Kaltgetränk – eine fantastische Aussicht. <strong>Familiäres Klassentreffen vor traumhafter Kulisse</strong>, was will man mehr?</p>
<p class="western" lang="zxx">An meiner Seite berichtet der wundervolle <a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/">Julian Preuss</a>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17483" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Dong-Open-Air.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Dong-Open-Air.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Dong-Open-Air-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Dong-Open-Air-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4>Auf nach Wacken!</h4>
<p class="western" lang="zxx">Klar, Mucke! Den Anfang machen die beiden W:O:A Metal Battle-Finalisten&nbsp;<strong>DARKEST HORIZON</strong> und <strong>DETRAKTOR</strong>. Erstere geben sich dem melodischen Todesstahl skandinavischer Prägung hin, lassen dabei aber eine eigene Identität vermissen. Klar wird das Genre von deutschen Bands nicht so häufig bedient, bei einem Blick über die Grenze verfliegt aber der kleine Exoten-Bonus. Besonders gegen Mitte des letzten Jahrzehnts ist diese Richtung inflationär bespielt worden. Ein mäßiger Sound steht dem Hörgenuss im Weg, noch dazu wirken die Ansagen zwischen den Songs arg gekünstelt. Hat was von einem lustigen Onkel, <strong>der auf Super RTL die lieben Kleinen animiert</strong>. So springt der Funke trotz engagiert und routiniert vorgehender Band nicht wirklich über.</p>
<p class="western" lang="zxx">Hui, gleich im Anschluss kommt mit <strong>DETRAKTOR</strong> schon am frühen Nachmittag eine Band auf die Bühne, bei der es ordentlich scheppert. Der zweite Finalteilnehmer des Metal Battles bietet den schon recht zahlreichen Zuschauern brachialen Thrash Metal. Unter dem großen Zelt, wo sich die einzige Bühne befindet, ist der Sound ganz ordentlich, allerdings sind Gesang und Ansagen des Sängers absolut unverständlich. Könnte vielleicht daran liegen, dass der <strong>Sänger auch gleichzeitig auf die Drums eindrischt</strong>. Der Stimmung tuts keinen Abbruch – das Publikum geht in den Pits voll mit. Entsprechend fahren&nbsp;<strong>DETRAKTOR im August dann auch nach Wacken</strong>.</p>
<h4>Quer durch den Genre-Garten</h4>
<p class="western" lang="zxx">Etwas dezenter geht es bei <strong>MESSIAH’S KISS</strong> zur Sache: Ein Mix aus klassischem Heavy und Power Metal steht auf dem Stundenplan. Die Jungs leben die 80er-Attitüde auf der Bühne aus und liefern eine recht solide Show, allerdings ohne Wow-Effekt. Spielfreude und Bühnenpräsenz kann man der Band allerdings nicht abstreiten. Allerdings kommen die Ansagen des Sängers nicht wirklich bei den Zuschauern an, sodass der Funke kaum überspringt. <strong>Folglich zieht sich der 45-minütige Gig wie Kaugummi.</strong> Es könnte also getrost ein Pause am Bierstand eingelegt werden.</p>
<p class="western" lang="zxx">Gegen halb Fünf sind die meisten Besucher wohl fertig mit dem Aufbau ihrer Zelte, denn vor der Bühne steht auf einmal ein Vielfaches an Menschen. Möglicherweise haben die <strong>SISTERS OF SUFFOCATION</strong> auch schon ein paar Fans unter den Schaulustigen, denkbar wäre es auf jeden Fall. Die vier Damen aus den Niederlanden liefern nämlich ein sehr ordentliches Brett ab, das sich als schnörkelloser Old School Death Metal beschreiben lässt. In Zeiten, wo die Female-Fronted-Karte gerne ausgespielt wird, <strong>um musikalische Defizite zu überspielen</strong>, zeichnen diese Damen einen schönen Gegenentwurf, der sich allein auf Geballer und Gegrunze stützt. <strong>Hach, wie das vor und auf der Bühne mundet!</strong></p>
<p class="western" lang="zxx">Richtig exotisch geht es bei <strong>VULTURE INDUSTRIES</strong> zu. Eine sehr reduzierte Bühnenshow lässt viel Raum für die Musik an sich, die gerne mal den Stoner-Bereich streift und auf Konventionen pfeift. Lustige Ansagen und dergleichen haben in diesem Klangkosmos nicht viel verloren, eher wird andächtig gelauscht. Während anfangs der Sound noch etwas mau ist, baut sich gerade gegen Ende der Show viel Stimmung auf, die sich in einem längeren Stück zum Abschluss entlädt. <strong>Frühes Highlight!</strong></p>
<h4>Zweimal hui, einmal – na, nicht ganz – pfui</h4>
<p class="western" lang="zxx">Am frühen Abend geht es kompromisslos und vor allem ohne Clean-Gesang weiter. Die Marler Truppe <strong>WORDS OF FAREWELL</strong> hat sich vorgenommen, die Bühne ordentlich zum Beben zu bringen. Und das wird so auch ohne Wenn und Aber umgesetzt. Obwohl ich stilistisch anders orientiert bin, haben es die Ruhrpottler geschafft, mich auf ihre Seite zu ziehen. Rau, brachial und zu 100 Prozent authentisch kann man das Konzert <strong>zu den Top-Gigs des Festivals zählen</strong>. Der fehlerlose Sound tut sein Übriges.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20221 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-1024x576.png" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h04m29s326-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Richtig groß spielen die Dänen von <strong>HATESPHERE</strong> auf. Nachdem sich die Band jüngst einige Achtungserfolge wie den <strong>Opener-Slot bei METALLICA</strong> sichern konnte, wird der Co-Headliner-Slot des ersten Tages mit Leichtigkeit gemeistert. Tonnenschwere Hassbolzen wie <em>&#8222;Ressurect With A Vengeance&#8220;, &#8222;The Coming Of Chaos&#8220;</em>&nbsp;und<em> &#8222;Only The Strongest&#8230;&#8220;</em> perforieren die Nackenmuskulatur. Überhaupt wohnt dem einstündigen Auftritt verdammt viel Magie (und Hass!) inne. Die Setlist könnte kaum besser sein und deckt nahezu alle Schaffensperioden ab, bevor <strong>das grandiose Abschluss-Doppel</strong> aus <em>&#8222;Disbeliever&#8220;</em> und <em>&#8222;Sickness Within&#8220;</em> für verbrannte Erde sorgt. Abgesehen vom überzogenen Hall auf dem Gesang lässt der Auftritt keine Wünsche offen.</p>
<p class="western" lang="zxx">Zum Abschluss des ersten Festivaltages betreten die Wikinger von <strong>ENSIFERUM</strong> die Bühne unter dem Zirkuszelt. Spätestens jetzt sind wirklich alle Besucher der Veranstaltung vor der Bühne, oder zumindest in ihrer Nähe. Auf eine großartige Show gespannt, haben wir uns die raren Plätze vor der Bühne gesichert. Tja, was soll ich sagen? Die Show wird solide runtergespielt, die Fans können sich über eine ordentliche Setlist freuen, die Klassiker wie <em>„Lai Lai Hei“</em> beinhaltet. Allerdings sorgt der doch recht schlecht abgemischte Sound, <strong>insbesondere der Gitarrenbrei</strong>, für eine gedämpfte Stimmung. Der Tag schließt also mit einem eher mäßigen Auftritt des ersten Headliners.</p>
<h3 class="western" style="text-align: center;">Freitag: Tag 2</h3>
<p class="western" lang="zxx">Opener des zweiten Tages sind <strong>FATEFUL FINALITY</strong>, die gleich mal mit derbem Thrash das erste Bier begleiten. Besonders im Kontext des Metal Battles am Vortag passt die Band, hat diese doch 2012 für Deutschland ins Finale ziehen dürfen. Damals noch eher mäßig begeistert von der Truppe, funktioniert der Auftritt an diesem Tag ganz gut. Zwar zeigen sich die Musiker auf der Bühne weniger agil als erwartet, dafür sitzt das Songmaterial. Ist ja auch noch früh, da tut die gedrosselte Hektik nicht so weh, <strong>zumal das Dargebotene in den Ohren richtig gut tönt</strong>.</p>
<p class="western" lang="zxx">Anstelle von <strong>ATOMGOTT</strong> spielen an zweiter Stelle <strong>MISANTHROPE MONARCH</strong>, die spontan eingesprungen und noch viel spontaner <strong>ihre CD-Veröffentlichung</strong> auf den Berg verlegt haben. Der Sound ist an dieser Stelle eher suboptimal mit viel zu präsenten Drums, <strong>dafür ist der Drummer aber auch ein richtiges Tier</strong>. Besonders die Gitarren geraten an dieser Stelle sehr ins Hintertreffen, was dem Auftritt einiger Facetten beraubt. Insbesondere deswegen bleibt Luft nach oben, als coole Truppe etablieren sich <strong>MISANTHROPE MONARCH</strong> vor dem leider noch etwas spärlichen Publikum aber dennoch.</p>
<p class="western" lang="zxx">Nach dem (guten) Mittagessen geht es zu <strong>AEVERIUM</strong> unters Zelt. Die Viersener bieten vielfältigen Alternative/Gothic Metal, der von weiblichem und männlichen Gesang vorgetragen wird. Es zeigt sich wieder einmal, dass für Ladies auf der Bühne gutes Aussehen alleine nicht unbedingt reicht. Jedes Mal ein kleines bisschen erleichtert, wenn die weiblichen von den männliches Vocals abgelöst werden, macht die Musik echt Laune. Man sagt ja, korpulentere Menschen seien lustig und sympathisch. Genau das trifft hier auf den Sänger zu, der mit <strong>knackigen Ansagen und Witzen über die eigene Figur</strong> für Heiterkeit sorgt. Hinzu kommt, dass der einsetzende Starkregen die restlichen Besucher unter das Zelt treibt und es somit an diesem Tag dort zum erstem Mal richtig voll ist.</p>
<h4>Kleine Weltreise</h4>
<p class="western" lang="zxx">Wahrscheinlich gar nicht amused von den äußeren und klimatischen Bedingungen sind die Brasilianerinnen von <strong>NERVOSA</strong>. Die zierlichen Mädels treten dem Publikum mit gängigem Thrash Metal in den Hintern. Ich muss dazu sagen, <strong>dass sich mir dabei allerdings die Nackenhaare aufstellen</strong>, denn ich finde weibliche Growls einfach unsexy. Das ist den Damen jedoch herzlich egal. Dementsprechend spielen sie mit einem verschmitzten Lächeln und einer gewissen Portion Selbstironie ihren Stiefel runter.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20224 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-1024x576.png" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h10m31s203-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Interkontinental setzen <strong>WAR KABINETT</strong> an, denn die Jungs sind aus Mexiko angereist. Etwas ausufernd wird in jeder Ansage darauf hingewiesen, wie sehr sich die Truppe drüber freut, schon <strong>zum zweiten Mal auf dem DONG-Berg spielen zu dürfen</strong>. Dabei haben sich die Jungs auch einiges einfallen lassen, darunter ein kleiner Chor zur Unterstützung auf der Bühne. Dicke Sympathie-Punkte sind den Mexikanern sicher, zumal sie darum bemüht sind, <strong>ihre Ansagen auf (natürlich wackeligem) Deutsch vorzubringen</strong>. Dazu noch grundsolider Power Metal, und das Publikum zieht mit.</p>
<p class="western" lang="zxx">Vom Regen leicht genervt, bleiben viele einfach noch etwas länger unter dem Zelt und lauschen <strong>ACYL</strong>, die jedoch auf sich warten lassen. Mit einiger Verzögerung kann das Konzert dann endlich mit recht schlechter Stimmung beginnen. Das multimediale Bühnenbild und der Ethno-Metal heben die Laune des Publikums nur mäßig.</p>
<h4>Ei, wie das knüppelt</h4>
<p class="western" lang="zxx">„Von Brasilien über Mexiko und Algerien zurück nach Wuppertal im Ruhrgebiet“ lautet das Motto bei <strong>CONTRADICTION</strong>. Die Urgesteine zeigen den meiner Meinung nach bisher besten Thrash Metal. Ohne Soundprobleme hört sich eben vieles einfach besser an. Nicht nur die Band hat Spaß am Zocken, auch die Fans geben in den <strong>zu Dutzenden aufkommenden Pits</strong> wirklich alles.</p>
<p class="western" lang="zxx">Einen arschtighten Auftritt liefern <strong>GOD DETHRONED</strong> ab, leider auch an dieser Stelle vor einem dünn gesäten Publikum. Scheint am zweiten Tag das Schicksal vieler Kapellen zu sein, an der Qualität wird es sicher nicht gelegen haben. Hinsichtlich der Bühnenshow zeigen sich die Niederländer eher zurückhaltend, die Musik wird klar in den Vordergrund gerückt. Gerade die hymnischeren Stücke funktionieren tadellos und unterstreichen, wie schön es doch ist, die Band <strong>nach der Wiedervereinigung&nbsp;</strong>abermals auf den Bühnen der Welt erleben zu dürfen.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20211" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-1024x576.png" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-21-00h05m55s240-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Herzschmerz haben die <strong>IN FLAMES</strong> aus der zweiten Reihe mitgebracht: <strong>DARK TRANQUILITY</strong> sind solide, aber auch nicht mehr. Was da geboten wird, ist wohl nicht schlecht, mag aber einfach nicht überspringen. Gerade wenn man an diesem Tag schon einige Male dem werten <strong>Björn Gooßes</strong> (manche nennen ihn <strong>Björn Goobes</strong>) über den Weg gelaufen ist, der als ehemaliger Frontmann von <strong>NIGHT IN GALES</strong> das Genre mitgeprägt hat, <strong>tut das im Herzen weh</strong>. Verkehrt nicht unbedingt, dafür aber enorm blutleer.</p>
<p class="western" lang="zxx">Um 22:30 Uhr soll es dann endlich so weit sein: der Tagesheadliner, für den sich ein beschauliches Publikum im Zelt einfindet, wird auf der Bühne erwartet. Doch das freudige Warten auf <strong>ICED EARTH</strong> zieht sich in die Länge. Grund für die <strong>20-minütige Verspätung</strong> ist der Soundcheck, bei dem sich offenbar Probleme mit den Drums auftun. Nun ja, kann mal passieren, ist aber unschön. Das stimmungsvolle Intro von „Great Heathen Army“ ist der Auftakt zu einer <strong>grundsoliden, aber glanzlosen Show der US-Amerikaner</strong>. In erster Linie wird das neue Album „Incorruptible“ präsentiert, weshalb sich neben Klassikern wie <em>„The Hunter“</em> drei Songs der neuen Scheibe in der Setlist wiederfinden.&nbsp;Eine Sache sollte aber noch angemerkt werden, die nichts mit der Show an sich zu tun hat. Ist es zu viel verlangt, als sich nach vorne drängelnder Kerl mit Schrankfigur einen Blick nach hinten zu werfen? Kann man nicht einen Schritt zur Seite gehen, wenn man merkt, dass hinter einem eine ca. 1,55 kleine Frau steht? Anscheinend ja, denn ein freundlicher Hinweis darauf endet fast in einer Prügelei.</p>
<h3 class="western" style="text-align: center;">Samstag: Tag 3 – Finaltag</h3>
<p class="western" lang="zxx">&#8222;We are sailing, you are not (so, oder so ähnlich herausgehört)!&#8220; Preis für die peinlichste Textzeile des Festivals geht eindeutig an <strong>STORM SEEKER</strong>. Als erste Band des letzten Tages hat die Truppe das Zelt ordentlich gefüllt, auch Shirts der Band hat man auf dem <strong>DONG</strong> häufiger gesehen. Musikalisch geht es in die folkige Piraten-Richtung, dementsprechend wird zwar weniger Tiefe, dafür aber umso mehr Stimmung geboten. Manchmal doch etwas zu viel des Guten, vor allem bei Ansagen wie: &#8222;Der nächste Song ist ein Hit!&#8220;, und <strong>irgendwo klingt der Frontmann auch etwas übernächtigt</strong>. Als süffiger Einstieg in den Tag funktioniert die Sache aber tadellos.</p>
<p class="western" lang="zxx">Einen Augenschmaus bekommen die männlichen Fans bei&nbsp;<strong>SPOIL ENGINE</strong> geboten. Die Frontfrau der überwiegend belgischen Band geht bestimmt einigen Kerle nicht mehr aus dem Kopf. Die Band ordnet sich stilistisch in der Nähe von&nbsp;<strong>ARCH ENEMY</strong> ein. Der Nachteil an der ganzen Sache ist, dass sich <strong>Alissa</strong>s Growls um einiges besser anhören. Man kann nicht behaupten, dass die belgische Kombo schlecht ist, aber sie ist eben auch nicht gut. Das könnte aber auch an <strong>meiner persönlichen Einstellung zu weiblichen Growls liegen</strong>.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20219" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-1024x576.png" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h03m27s121-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Doppel-Folk mit ungutem Zwischenspiel</h4>
<p class="western" lang="zxx">Exotisch wird es nachfolgend mit <strong>MUNARHEIM</strong>. Die achtköpfige (!) Truppe präsentiert eine Mixtur aus deutschen Folk und Black Metal, die sich in Teilen echt skurril anhört. Generell wäre es wohl besser, sich die Band <strong>im Liegen und mit geschlossenen Augen</strong> zu geben. So ließe sich die Baumknutscherstimmung (ich weiß, Klischee …) am besten aufnehmen. Atmosphärisch und mit authentisch sympathischen Ansagen weiß der Fronter der Coburger Formation allerdings vollkommen zu überzeugen.</p>
<p class="western" lang="zxx">Negativ-Highlight des Festivals sind die Australier von <strong>COPIA</strong>. Bevor jetzt Fragen aufkommen: Ja, das ist die Truppe, wo der Sänger – mit Kopfhörern bewaffnet – auf so ziemlich jedem deutschen Festival den Campground unsicher macht und versucht, einem das Album aufzuschwatzen. Zum Glück war ich dafür nie betrunken genug, denn so uninspiriert auf radiotauglich getrimmten Metalcore braucht man nicht wirklich. Dass der Gesang noch dazu <strong>schief und verwaschen</strong> klingt, gibt der Mucke den Gnadenstoß. Hat sich wohl einer zu lange auf dem Campground rumgetrieben.</p>
<p class="western" lang="zxx">Da wir ja grade schon beim Folk von <strong>MUNARHEIM</strong> waren, stürmt nach einer Core-Pause eine weitere Band aus dem Folk Metal die Bühne. Die Italiener von <strong>ELVENKING</strong> werden ihrem Namen vor allem optisch dank ihrer Bühnen-Outfits gerecht. Die Jungs springen energiegeladen auf der Stage auf und ab. So schaffen sie es, die Stimmung nach dem uninspirierten Metalcore wieder zu heben. Die sechs Elfen zocken ihre Mucke souverän runter und <strong>ernten verdienten Applaus seitens der tanzenden Fans</strong>.</p>
<h4>Edler Fremdkörper und viel Durst</h4>
<p class="western" lang="zxx">Ein besonderes Kleinod findet sich – leider mit viel zu dünnem Publikum vor der Bühne – mit <strong>LORD VIGO</strong>. Was für ein Brett! Die Truppe um den Sänger mit dem lustigen Helm spielt Epic Doom &#8230; nein, <strong>sie lebt den Epic Doom voll aus!</strong> Da ist jede Note, jeder Akkord mit so viel Gefühl und Seele vorgetragen, dass es eine wahre Freude ist! Durch die Tatsache, dass am letzten Festivaltag viel Süffiges zum Mitgrölen auftritt, lässt sich wohl das magere Publikum erklären, der Stilbruch ist nämlich sehr deutlich. Diesen Umstand kontern <strong>LORD HELMCHEN</strong> mit umso mehr Spielfreude, wobei besonders der Mann am Bass durch seine Bühnenpräsenz die Blicke auf sich zieht. <strong>Grandioses Ding, gleich mal tüchtig Merch gekauft!</strong></p>
<p class="western" lang="zxx">So, nachdem sich <strong>LORD VIGO</strong> aus Rheinland-Pfalz mit Helmchen (und Schüppe?) austoben durften, ist es nun an der Zeit für richtig kern-asigen Rock &#8217;n&#8216; Roll ausm Pott. Der urige <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Sound von <strong>CROSSPLANE</strong> überzeugt jeden Einzelnen vor der Bühne, und Marcel „Celli“ baut mit gekonnten und ehrlich-authentischen Ansagen eine starke Bindung zwischen Fans und Band auf. Endlich mal eine Band, die frei Schnauze sagt, was sie denkt. Dass während des Gigs bei der Truppe <strong>statt Wasser eine ganze Menge Bier</strong>&nbsp;fließt, macht sie wohl noch sympathischer. <strong>CROSSPLANE</strong> malocht sich zu <strong>einem der Highlights auf dem DONG-Berg!</strong></p>
<p class="western" lang="zxx">Wo <strong>GLORYHAMMER</strong> spielen, sind die Hoots-Chöre nicht fern! Gleich zu Beginn erklärt Frontmann <strong>Thomas Winkler</strong>, in seiner Welt hießen alle Deutschen <strong>Hansi</strong>. Na gut, in meiner Welt heißen auch alle Schweizer <strong>Uter Zörker</strong>! Zusammen mit sehr vielen anderen <strong>Hansis</strong> wird also ein schön kitschiges Power Metal-Fest zelebriert, das insbesondere von <strong>Uters</strong> debilen Ansagen, den Kostümen und viel Bier lebt. Positiv anzumerken ist, dass <b>Herr Zörker&nbsp;</b>nicht ganz so penetrant wie noch vor einigen Jahren auf Mitmach-Parts besteht – <strong>die ergeben sich ohnehin von selbst</strong>. Die Chaoten sind bemerkenswert schnell in ihr kleines Universum hineingewachsen, daher zündet das <strong>klischeeüberladene Weltraum-Rittertum</strong> auch augenblicklich. So viele ausgelassen feiernde <strong>Hansis</strong> sieht man nicht jeden Tag.</p>
<h4>Das große Finale</h4>
<p class="western" lang="zxx">Kurz vor Schluss bringen <strong>MEMORIAM</strong> um den ehemaligen <strong>BOLT THROWER</strong>-Frontmann <strong>Karl Willets</strong> noch etwas düsteren Old School Death mit. Abgenommen wird an diesem letzten Festivaltag aber wie beschrieben eher leichte Kost, weshalb auch hier das Publikum überschaubar ausfällt. Darüber hinaus scheint die Kapelle auch bei Freunden finsterer Klänge nicht ausschließlich Anklang zu finden. Während durchaus einige sehr glückliche Gesichter auszumachen sind, <strong>zeigen sich auch viele Skeptiker.</strong> Nicht unberechtigt, wie ich finde, denn der Funke will bei mir nicht überspringen. Der Sound ist mäßig – vor allem die Drums sind gruselig –, das Geschehen wirkt nicht sonderlich motiviert, und der <strong>legendär heisere Gesang</strong> will einfach nicht zünden. Ist es Erschöpfung, oder ist es einfach ein mauer Auftritt? Schwer zu beurteilen.</p>
<p lang="zxx"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20223 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-1024x576.png" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/vlcsnap-2017-07-23-19h06m36s189-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p class="western" lang="zxx">Puh, da hat man jetzt schon drei Tage vor der Bühne verbracht, da wird man praktisch noch gezwungen (Spaß …), zum Grande Finale bei <strong>IN EXTREMO</strong> abzugehen, mitzugrölen und sonst was zu veranstalten. Nee, jetzt mal ohne Mist, die Routiniers des deutschen Mittelalter-Metals ziehen eine Show ab, dass sich der Veranstalter im Prinzip den <strong>Zelt- und Bühnen-Abbau sparen kann.</strong> Eine Setlist, gespickt mit Klassikern wie <em>„Störtebecker“</em>, <em>„Sternhagelvoll“</em> und <em>„Spielmannsfluch“</em> als Zugabe, lässt keine Kehle stumm bleiben. Die Bühnenperformance mit Flammen und Feuerwerk ist schon beeindruckend und lenkt vielleicht auch vom ein oder anderen Problemchen beim Sound ab. Die anfangs noch belustigenden „Ruhrpott“-Ansagen von Krakeeler <strong>Michael</strong> sorgen auf Dauer doch für Augenrollen im Publikum, da sich das Festival am Niederrhein befindet. Na ja, wollen wir mal nicht pingelig sein, <strong>ist doch die Stimmung zum Festival-Abschluss grandios.</strong></p>
<h3 class="western" style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p class="western" lang="zxx">Tja, was bleibt nach drei Tagen Festival auf dem <strong>DONG-Berg</strong>? Außer einer ganzen Menge leere Bierdosen und Schnapsflaschen? Wahrscheinlich schmerzende Füße vom täglichen Erklimmen der Halde und die Erinnerung an einen grandiosen Ausblick. Das Festival ist von der Größe her absolut perfekt, und die Bandauswahl umfasst ein paar Leckerbissen. Besonders auffällig ist in diesem Jahr die Anzahl der Bands mit einem (oder mehr) weiblichen Mitgliedern, die sich hier beweisen können. Noch dazu spielen nicht ständig die gleichen Gesichter, und auch <strong>Kapellen aus weiter Ferne</strong> landen auf dem Teller der knapp 3.000 Besucher. Überhaupt fällt alles sehr stressfrei aus, denn angesichts der Größe finden sich in erster Linie freundliche und motivierte Menschen ein, zudem wird mangels einer zweiten Bühne sowie der Nähe zum Campground der Festival-Alltag angenehm entschleunigt.</p>
<p class="western" lang="zxx">Dass es keinen echten Merch-Stand gibt, und hier seitens der Band munter improvisiert werden muss, ist eindeutig suboptimal. Dafür ist mit einem hochqualitativen und breiten Speise-Angebot für das leibliche Wohl gesorgt – liebe Grüße an den Stand mit den veganen Burgern, der mich geschmacklich richtig abgeholt hat! Für die suboptimale Parksituation kann der Veranstalter nichts, aber wie schon ein Freund von mir meinte:</p>
<blockquote>
<p class="western" lang="zxx"><strong>&#8222;Man muss sich des DONG-Bergs erst einmal würdig erweisen!</strong>&#8222;</p>
</blockquote>
<p lang="zxx"><a href="http://www.dongopenair.de/de/home">Hier geht es zur Webseite!</a></p>
<p lang="zxx">Fotos: <a href="https://silence-magazin.de/author/parabelprinz/">Alexander Prinz</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-sause-auf-dem-berg-dong-open-air/">Die Sause auf dem Berg – Dong Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Und jetzt alle mitsingen! – BLIND GUARDIAN</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2017 06:25:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>BLIND GUARDIAN&#160;– Live Beyond The Spheres Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 159 Min. Label: Nuclear Blast Records Stil: Power Metal Das sind WIE VIELE Stunden??? Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLIND GUARDIAN&nbsp;</strong>– Live Beyond The Spheres<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 159 Min.<br />
Label: Nuclear Blast Records<br />
<span class=" mobile-oversized">Stil: Power Metal</span></p>
<h3>Das sind WIE VIELE Stunden???</h3>
<p>Auch ein Review hat üblicherweise einen Spannungsbogen: Der Autor stellt die Band vor, umreißt erste Besonderheiten und erzeugt Interesse, ob denn die besprochene Scheibe <strong>wirklich von Belang ist</strong> und in die heimische Sammlung finden soll. Manchmal ist aber der Bandname allein genug, um dieses kleine Spiel gar nicht erst zuzulassen, etwa wenn die Kapelle ein Garant für hochklassige Silberlinge ist. Gut für sie, blöd für den Schreiber, der mit dieser Einleitung einen – suboptimalen – alternativen Ansatz bemühen muss. <strong>Danke BLIND GUARDIAN</strong> (danke Merkel)!</p>
<p>Genug dummes Gesabbel, was haben uns die Krefelder diesmal gezaubert? Wie? Was? Da gibt es eine interessante Hintergrund-Geschichte, die sich als Aufhänger für die Einleitung geeignet hätte? Gut, dann halt jetzt: <strong>BLIND GUARDIAN</strong> haben mal locker 30 Shows aufgezeichnet und sich dabei jedes Lied einzeln angehört, um zu ermitteln, welche der drölfzig Versionen denn die Beste sei und einen Platz auf dem Album verdient hätte. Ausgehend davon, dass die Platte mehr als zweieinhalb Stunden läuft, dürfte das ein Spaß gewesen sein. Ja, wir rechnen jetzt! Ausgehend davon, dass die Kollegen um die zwei Stunden spielen, wären das 60 Stunden, also bei 16 Stunden pro Tag <strong>fast vier Tage, um sich alles nur ein einziges Mal anzuhören</strong>! Gut, Vieles wird wohl schon aufs erste &#8222;Hör&#8220; aussortiert worden sein, aber wenn man noch dazunimmt, dass alle Mitglieder der Band den Prozess durchlaufen haben und danach sicherlich noch reichlich diskutiert wurde, dürfte allein diese Etappe&nbsp;<strong>ein Mammutprojekt dargestellt haben</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/SVg8eP7KPNQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fans und Band im Einklang</h3>
<p>So, nach der zweiten Einleitung geht es an die Songs, die sich über sämtliche Schaffensphasen erstrecken. Angefangen mit <em>&#8222;The Ninth Wave&#8220;</em> vom aktuellen Album &#8222;Beyond The Red Mirror&#8220; über Gassenhauer wie <em>&#8222;Valhalla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nightfall&#8220;</em> bis hin zu Frühwerk wie <em>&#8222;Majesty&#8220;</em> wird alles geboten. Gut, die großen Überraschungen fehlen, aber was soll man da auch machen, wenn man denn <strong>BLIND GUARDIAN</strong> heißt? Die Band hat über die Jahre so viel Pflichtmaterial in ihrem Katalog angesammelt, dass jeder ersetzte Song schmerzen würde. Das ist angesichts der <strong>22 enthaltenen Nummern</strong> schon eine Leistung!</p>
<p>Inmitten dieser Fülle sind wahre Perlen auszumachen, so dürfte etwa der Longtrack <em>&#8222;And Then There Was Silence&#8220;</em>&nbsp; (Anmerkung Alex: OMFG!) zur bislang besten Version des Songs avancieren, wurde doch in einem Mitsing-Teil die Fan-Freude eindrucksvoll eingefangen. Darüber hinaus verleiht Hansi dem Titel einen deutlich düstereren Anstrich, was so auch auf einige weitere Nummern zutrifft. Überhaupt haben die Jungs verstanden, wie eine Live-CD zu funktionieren hat, lässt man die Fan-Schar nicht nur kurz zwischen den Songs jubeln, sondern fängt auch die Fanchoräle der begeisterten Massen auf, die immerzu mitsingen! <strong>Die Stimmung schwappt über</strong>. Gleichzeitig wird aber auch der Geduldsfaden nicht überstrapaziert, indem mal ein Klassiker gnadenlos in die Länge gezogen wird. Nein, das hat alles seinen Fluss, <strong>das Feeling ist entscheidend</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Fn3-uhU6AyY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Kann es da ein Wehwehchen geben?</h3>
<p>Was den Auswahlprozess betrifft, so hat sich dieser zweifelsohne gelohnt, sind doch alle Songs<strong> in einer Qualität vorgebracht</strong>, wie man sie selten erlebt. Die Stärken einer <strong>BLIND GUARDIAN</strong>-Show werden bewusst in den Mittelpunkt gerückt, während das geballte Material mal originalgetreu und mal gelungen abweichend präsentiert wird. Qualitätseinbußen zwischen Altmaterial und Frischwerk sind nicht zu vermerken. Gut, die alten Sachen sind nicht ganz so wild wie damals eingetrümmert, stattdessen sind die Songs eben<strong> mit der Zeit und vor allem mit der Band gegangen</strong>, was die Sache dann auch interessanter gestaltet. Ihre Thrashphase haben die Krefelder ja bereits einige Zeit hinter sich gelassen! (Anm. Alex)</p>
<p>Zwei kleine Kritikpunkte müssen sich <strong>BLIND GUARDIAN</strong> trotz aller Liebe dann doch gefallen lassen. Einerseits gibt es durchaus Schwankungen im Sound – nicht von Gut zu Schlecht, sondern von Gut zu Anders. Das stört den Fluss aber erstaunlich wenig. Bei näherer Betrachtung stellt man fest, dass die Band wohl nicht umsonst sehr munter durch die Zeit springt, wodurch sich eben dieser Umstand cachiert. Nerviger ist dagegen eine Eigenheit, die sich vor Allem in der zweiten Hälfte einstellt: <strong>Hansi</strong> kündigt mehr als nur einmal den letzten Song an oder wünscht dem Publikum einen guten Abend, was im Rahmen der laufenden CD deplatziert wirkt. Gerade weil sich davor – ungeachtet der Tatsache, dass <strong>Hansi</strong> immer andere Städtenamen ausruft – ein wunderbar geschlossener Eindruck einstellt, reißt das doch etwas raus.<strong> So, damit hat sich das Gemecker auch schon, kaufen!</strong></p>
<p>Und zack, noch &#8217;nen Daumen <a href="http://www.facebook.com/blindguardian/">auf Facebook</a> hinterlassen!</p>
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		<title>RRRRRRRRRRRRRRRRRRRRRR – IGORRR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jul 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gautier Serre]]></category>
		<category><![CDATA[Igorrr]]></category>
		<category><![CDATA[Savage Sinusoid]]></category>
		<category><![CDATA[Spaghetti]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IGORRR&#160;– Savage Sinusoid Veröffentlichungsdatum: 15.06.2017 Dauer: 39 Min. Label:&#160;Metal Blade Records Stil: Spaghetti Musik-gewordenes &#8230; Etwas. Prinzipiell kann ich mich recht gut mit den Kollegen von Powermetal.de identifizieren, entsprechend durchstöbere ich auch immer deren monatlichen Soundcheck. Etwas verwundert habe ich dann jedoch ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>IGORRR&nbsp;</strong>– Savage Sinusoid<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.06.2017<br />
Dauer: 39 Min.<br />
Label:&nbsp;<span class=" mobile-oversized">Metal Blade Records<br />
Stil: Spaghetti</span></p>
<h3>Musik-gewordenes &#8230; Etwas.</h3>
<p>Prinzipiell kann ich mich recht gut mit den Kollegen von <strong>Powermetal.de</strong> identifizieren, entsprechend durchstöbere ich auch immer deren monatlichen Soundcheck. Etwas verwundert habe ich dann jedoch festgestellt, dass auf dem vorletzten Platz eine Band namens <strong>IGORRR</strong> mit einem Schnitt von <strong>knapp über vier Punkten gelandet ist</strong>. Das verwunderte mich deshalb, weil mir ebenjene Truppe gerade noch vom eigenen Gitarristen empfohlen wurde. Neugierde geweckt! Kann das Ding dann wirklich so schlecht sein? Aufmachung und Name lassen schon einmal auf Mucke abseits der Norm schließen, <strong>eine schöne Abwechslung also zum eher schematischen Alltagsmetal</strong>, so die eigene Erwartungshaltung.</p>
<p>Der sympathisch betitelte Opener<em> &#8222;Viande&#8220;</em> haut, als derber Death Metal getarnt gut in die Kauleiste, hält sich aber vergleichsweise zurück. Ausgeflippt ist das Ding durchaus, mit seinen eingeworfenen Trip-Hop-Elementen und dem schmerzhaft wahnsinnigen Gesang. Das ist im Vergleich zum Kommenden aber noch sehr zahm.<em> &#8222;ieuD&#8220;</em> zeigt dann, was sich hinter <strong>IGORRR</strong> tatsächlich verbirgt: <strong>reiner Wahnwitz!</strong> Auf der einen Seite kleidet sich der Song sehr barock, offeriert eine hervorragende klassische Sängerin und pendelt von einem zum nächsten Moment zwischen den Gegensätzen, wie sie selbst im extremsten Metal rar sind. <strong>Es ist anstrengend, ja, sogar sehr anstrengend.</strong> Als Hörer lechzt man nach Halt und freut sich, wenn dann einmal &#8222;nur&#8220; Blastbeats über einen hereinbrechen. Ausflüge in Bereiche jenseits des Metal, vor allem in klassische Gefilde, sind eher die Regel als die Ausnahme.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UBakgOHKI-g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Problème de compréhension</h3>
<p><strong>IGORRR</strong> dekonstruieren und polarisieren, so viel ist klar. Man könnte eigentlich behaupten, &#8222;Savage Sinusoid&#8220; lebe das Tabu, so weit abseits gängiger Songstrukturen operiert das Album. Gleichzeitig lässt sich aber auch immer ein roter Faden erahnen, und sei es nur durch das bewusste Zerschnippeln eines solchen. Da kommen wir auch schon zum wichtigsten Punkt: Zu keinem Zeitpunkt hat man den Eindruck, hier sei willkürlich Chaos ausgelegt worden. Das Album mag hohe Ansprüche an den Hörer stellen, <strong>untermauert diese aber mit den Fähigkeiten der einzelnen Protagonisten</strong> – die Truppe um Mastermind <strong>Gautier Serre</strong> beherrscht ihr Handwerk wirklich hervorragend.</p>
<p>Insgesamt lässt sich feststellen, dass <strong>IGORRR</strong> anecken. Den meisten wird dieses Album schlicht zu anstrengend sein, setzt es doch auf totale Reizüberflutung. Selbst ein kauziger Eigenbrötler wie <strong>IHSAHN</strong> wirkt im Vergleich gemäßigt, wenn nicht gar massentauglich verglichen mit diesem &#8222;Ding&#8220;. Es ist also durchaus verständlich, warum es bei den Kollegen von <strong>Powermetal.de</strong> einen so schlechten Schnitt eingefahren hat. Als Gegenentwurf zum üblichen Metal ist das Ding aber nicht nur auf eine verquere Art erfrischend, sondern durchaus wertvoll. Entgegen der chaotischen Natur von &#8222;Savage Sinusoid&#8220; entsteht nämlich ein einzigartiger Hörfluss, und es macht irgendwo auch Spaß. Der Preis hierfür ist natürlich, dass die Songs auf sich allein gestellt nicht alle funktionieren – <strong>was sie offensichtlich aber auch nicht sollen.</strong> Daher wohl die wirren Titel wie <em>&#8222;Spaghetti Forever&#8220;</em>, <em>&#8222;Problème d&#8217;émotion&#8220;</em> oder <em>&#8222;Robert&#8220;</em>. In Zeiten, wo nur die Single und der große Hit zählen, eine angenehme Abwechslung.&nbsp;</p>
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		<title>Der heilige Acker ruft – Wacken 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Jun 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bier-Pipeline]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Battle]]></category>
		<category><![CDATA[Running Order]]></category>
		<category><![CDATA[wacken open air]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn ein Metal-Festival im Vorfeld mit einer Bier-Pipeline von sich reden macht, kann es sich dabei eigentlich nur um das Wacken Open Air handeln. Von einigen wegen seiner Größe verschrien, gibt es dennoch keine vergleichbare Zusammenkunft von Fans der harten Klänge aus ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn ein Metal-Festival im Vorfeld mit einer <strong>Bier-Pipeline</strong> von sich reden macht, kann es sich dabei eigentlich nur um das <strong>Wacken Open Air</strong> handeln. Von einigen wegen seiner Größe verschrien, gibt es dennoch keine vergleichbare Zusammenkunft von Fans der harten Klänge aus aller Welt. Wo sonst ist es nicht unüblich, wenn die Zeltnachbarn nicht nur aus einem anderen Land, sondern von einem <strong>ganz anderen Kontinent</strong> angereist sind? Neben der angesprochenen Bier-Pipeline hat das <strong>Wacken Open Air</strong> nämlich genug Argumente, um seinen Status als größte Metal-Party der Welt zu untermauern.</p>
<p>Neben dicken Aufhängern wie <strong>EMPEROR</strong>, <strong>MARILYN MANSON</strong>, <strong>AVANTASIA</strong>, <strong>KREATOR</strong> oder <strong>ALICE COOPER</strong> hat das Festival wie immer auch hochwertige Geschichten aus der Nische zu bieten. Vertrackte Klänge der ausgeflippten Art liefern etwa <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>, während der kaltschnäuzige Stoner aus dem Hause <strong>HIGH FIGHTER</strong> für eine einzigartige Sogwirkung steht. Derweil bringen <strong>TURBOBIER</strong> die neue Pipeline zum Glühen, und <strong>AHAB</strong> bringen den Ozean mit. Auch seltene Gäste dürfen bestaunt werden, so spielen <strong>STATUS QUO</strong> bekanntermaßen nicht so oft auf den Metal-Festivals dieser Welt. Die Aufzählung ließe sich beliebig weiterführen, beim hochkarätigen Line-Up dürfte jeder Geschmack abgedeckt werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1QTqR2g9g3w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie gewohnt dürfen während der ersten Tage auch viele Exoten begutachtet werden, denn während der ersten Tage wird auch in diesem Jahr das <strong>Wacken Open Air</strong> Metal-Battle ausgetragen. Neugierige Gemüter dürfen somit Kapellen aus aller Herren Länder antesten, die man teilweise <strong>so schnell nicht wieder zu Gesicht bekommt</strong>. Wer jetzt schon ganz eifrig seinen Plan aufstellen will, wird bei der <a href="http://www.wacken.com/de/bands/running-order/">offiziellen Running Order</a> fündig.</p>
<p>Daneben wird natürlich auch ein dickes Rahmenprogramm angeboten, und ein kleiner Abstecher ins Dorf lohnt sich ohnehin – <strong>nichts muss, alles kann</strong>! Etwas später als sonst ist auch das diesjährige <strong>Wacken Open Air </strong>mittlerweile ausverkauft, mit etwas Glück lassen sich über <a href="http://www.wacken.com/de/shop/tickets/">die Warteliste</a> aber noch ein paar Tickets ergattern. Tempo ist angesagt, Herrschaften! Alle stolzen Ticket-Besitzer dürfen dagegen noch rund anderthalb Monate Vorfreude ertragen, bis es dann vom 03.-05. August endlich so weit ist – <strong>Rain or Shine</strong>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-heilige-acker-ruft-wacken-2017/">Der heilige Acker ruft – Wacken 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Fünfzehn Mal &#8222;Ei jooo!&#8220; – INFINIGHT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Jun 2017 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Fifteen]]></category>
		<category><![CDATA[Hellowed]]></category>
		<category><![CDATA[Infinight]]></category>
		<category><![CDATA[Jubiläum]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Promotions]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>INFINIGHT&#160;– Fifteen Veröffentlichungsdatum: 17.12.2016 Dauer: 21 Min. Label:&#160;/ Stil: Power Metal Eigentlich sind wir Schreiber ja dazu angehalten, vorrangig neue Veröffentlichungen zu besprechen. Mit dieser Richtlinie&#160;will ich heute mal brechen und ein paar Zeilen zur schmucken EP &#8222;Fifteen&#8220; der&#160;Saarländer INFINIGHT verfassen. Warum? ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fuenfzehnmal-ei-jooo-infinight/">Fünfzehn Mal &#8222;Ei jooo!&#8220; – INFINIGHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>INFINIGHT&nbsp;</strong>– Fifteen<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.12.2016<br />
Dauer: 21 Min.<br />
Label:&nbsp;<span class=" mobile-oversized">/<br />
Stil: Power Metal</span><span id="more-18034"></span></p>
<p>Eigentlich sind wir Schreiber ja dazu angehalten, vorrangig neue Veröffentlichungen zu besprechen. Mit dieser Richtlinie&nbsp;will ich heute mal brechen und ein paar Zeilen zur schmucken EP &#8222;Fifteen&#8220; der&nbsp;Saarländer <strong>INFINIGHT</strong> verfassen. Warum? Das hat zwei Gründe: Einerseits ist uns das gute Stück erst kürzlich in die Bemusterungsliste geflattert, weshalb ich an dieser Stelle ganz frech sage, früher wäre mir ein Review eben nicht möglich gewesen. Andererseits ist die Formation spätestens mit dem extrem gelungenen dritten Album &#8222;Apex Predator&#8220; zu einer kleinen Herzensangelegenheit für mich geworden.</p>
<h4>EP die Zweite</h4>
<p>&#8222;Fifteen&#8220; ist nach &#8222;The Vision&#8220; die zweite EP seit dem Albumdebüt im Jahr 2005 und geht einen ähnlichen Weg, indem sie mit dem Ernst der Alben etwas bricht und sich nur zu Teilen dem bandtypischen US-Power-Metal verschreibt. Es sei den Herren gegönnt, schließlich gratulieren sie sich mit dem Silberling selbst zum 15-jährigen Bestehen. Das wäre auch gleich das Thema des einleitenden <em>&#8222;Through The Endless Night&#8220;</em> – man bemerke das Wortspiel. In dessen Songtext werden nämlich die Titel aller bisherigen Lieder eingeflochten, was zwar etwas gezwungen wirkt,&nbsp;im Kontext aber einen gewissen Charme hat. Die Nummer bringt es auf fast sechs Minuten Länge und zeigt gut auf, wofür <strong>INFINIGHT</strong> stehen: guten, alten Power-Thrash mit liebevollen Verschnörkelungen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/CuBJWgv3DJ8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Bei <strong>INFINIGHT</strong> handelt es sich um eine Band aus dem Saarland, da darf etwas Inzest natürlich nicht fehlen. Entsprechend gibt es mit <em>&#8222;For The Crown&#8220;</em> ein <strong>HELLOWED</strong>-Cover, welches im Vergleich zum Katalog der Band durch deutlich mehr Pathos und klassischen Heavy Metal auffällt. Gute Nummer für eine gesellige Runde am Schwenker – abermals grüßt die Herkunft. &#8222;Fifteen&#8220; wird abgerundet durch eine&nbsp;Unplugged-Version von <em>&#8222;Here To Conquer&#8220;</em> vom &#8222;Like Puppets&#8220;-Album sowie <em>&#8222;Goodbye II (This Cruel World)&#8220;</em>, welches sich als Nachfolger zum Gassenhauer <em>&#8222;Goodbye, Cruel World&#8220;</em> vom Debüt &#8222;Sea Of Knowledge&#8220; versteht. Das starke Vorbild wird satt zitiert, zugleich aber in ein neues Gewand gekleidet – dadurch kann die Nummer nur gefallen!</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Der Appetit auf neues Material wird durch &#8222;Fifteen&#8220; nur bedingt gestillt, was auch nicht die Intention hinter der EP ist. Auf jeden Fall tut es gut, die Band um Front-Sirene <strong>Martin Klein</strong> (ja, der Mann singt hoch!) am Leben zu wissen, noch dazu überträgt sich sofort der Spaß, den die Jungs beim Einspielen von &#8222;Fifteen&#8220; hatten. Damit bleibt nur die Bitte übrig, schnell einen adäquaten Nachfolger zu &#8222;Apex Predator&#8220; nachzuliefern. Wie schon &#8222;The Vision&#8220; ist &#8222;Fifteen&#8220; ein guter Zeitvertreib, spielt aber – wenn auch absichtlich – in einer anderen Liga als die Hauptwerke.</p>
<p>Besucht <strong>INFINIGHT</strong> <a href="https://www.facebook.com/InfiNight/">bei Facebook</a>!</p>
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			</item>
		<item>
		<title>So düster klingen tausend Sonnen – Decaying Days</title>
		<link>https://silence-magazin.de/so-duester-klingen-tausend-sonnen-decaying-days/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=so-duester-klingen-tausend-sonnen-decaying-days</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 May 2017 12:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Decaying Days]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Münster]]></category>
		<category><![CDATA[The Fire Of A Thousand Suns]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DECAYING DAYS&#160;– The Fire Of A Thousand Suns Veröffentlichungsdatum:&#160;17.03.2017 Dauer: 48 Min. Label: / Stil: doomiger&#160;Melodic Death Metal Das finnische Münster Ach, könnte nur das ganze Album mich so begeistern wie der Opener &#8222;Eye Of The Storm&#8220;! Der Track ist melodisch, geht ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/so-duester-klingen-tausend-sonnen-decaying-days/">So düster klingen tausend Sonnen – Decaying Days</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DECAYING DAYS&nbsp;</strong>– The Fire Of A Thousand Suns<br />
Veröffentlichungsdatum:&nbsp;17.03.2017<br />
Dauer: 48 Min.<br />
Label: /<br />
Stil: doomiger&nbsp;Melodic Death Metal</p>
<h3>Das finnische Münster</h3>
<p>Ach, könnte nur das ganze Album mich so begeistern wie der Opener <em>&#8222;Eye Of The Storm&#8220;</em>! Der Track ist melodisch, geht auf Anhieb gut ins Ohr und bereitet einfach prima auf die kommende Dreiviertelstunde vor. Das soll jetzt nicht heißen, dass <strong>DECAYING DAYS</strong> im restlichen Verlauf des Albums nichts zu bieten hätten – haben sie wohl! –, aber die nachfolgenden Nummern fühlen sich nicht durchgehend&nbsp;<strong>so nach Punktlandung an</strong>. Bei &#8222;The Fire Of A Thousand Suns&#8220; handelt es sich um das erste Album der Kapelle aus Münster, was die Sache dann natürlich in ein anderes Licht rückt: starker Anfang!</p>
<p>Die Stilfrage ist schnell geklärt, klingt hier doch eine Menge <strong>INSOMNIUM</strong> durch, wobei auch ein eigener Touch auszumachen ist. Generell ist das Material einen Deut doomiger als bei den genannten Finnen gehalten, wobei beiden Kapellen besonders der melancholische Unterton gemein ist. Darüber hinaus präsentieren sich <strong>DECAYING DAYS</strong> mit einem roheren Sound, sei es nun Absicht oder der Geldbörse geschuldet. Unpassend ist es ja nicht unbedingt, aber Verbesserungspotenzial gibt es hinsichtlich des Sounds doch genug. Dazu wirken manche Parts, wie das gesprochene Intro von <em>&#8222;A Thousand Suns&#8220;</em>,&nbsp;ziemlich ungelenk, wobei der Rest des Tracks anfangs in Ordnung geht <strong>und hintenrum wirklich überzeugt</strong>.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qsKgnEtp1lM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Tausend Melodien</h3>
<p>Ein paar Federn lassen <strong>DECAYING DAYS</strong> bei der Länge ihrer Songs. Beim Hören werde ich das Gefühl nicht los, dass sich einiges in die Länge zieht. Ja, ich weiß, das muss so, wenn man den Doom nur kurz mal streift, aber der Eindruck bleibt auch auf Dauer bestehen. Umgekehrt versüßt diese Vorgehensweise natürlich den jeweils nächsten Part, <strong>wo es wieder einmal wuchtiger&nbsp;zur Sache geht</strong>. So zeigt sich das erwähnte <em>&#8222;A Thousand Suns&#8220;</em> als längster Track des Albums gerade zum Schluss von seiner besten Seite, wenn der vorhergehende Aufbau ausgereizt wird. <em>&#8222;Nightmares&#8220;</em>&nbsp;beginnt dann als zackiger, genau richtig platzierter, Augenöffner, was <em>&#8222;Long Way Down&#8220;</em> als <strong>zweiter großer Ohrwurm des Albums</strong> fortführt.</p>
<p>Die beiden instrumentalen Zwischenspiele <em>&#8222;Forever Gone&#8220;</em> und <em>&#8222;Fire&#8220;</em> hätten, nachdem schon das Album mit <em>&#8222;45-08-06&#8220;</em> ein Intro hatte, nicht unbedingt sein müssen. Insgesamt können die vollwertigen Songs nämlich ganz gut für sich sprechen. Man merkt <strong>DECAYING DAYS</strong> an, dass sie um Abwechslung und mitreißende Melodieführung bemüht sind und in diesen beiden Hinsichten punkten die Jungs aus Münster eigentlich durchgehend. Hin und wieder würde es ihrem Songwriting&nbsp;aber gut tun, <strong>anstatt Komma auch mal einen Punkt zu setzen</strong>.</p>
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