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	<title>Patrick Stephan, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 29 May 2017 06:04:58 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Patrick Stephan, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Auf der Suche nach dem Glück?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 May 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Glück]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Metalfan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manch einer mag sich jetzt fragen, worin der Zusammenhang zwischen Metal und Glück besteht. Aber nicht aus Zufall hat dieser Artikel hier seinen Platz im SILENCE&#8211;Magazin gefunden, denn laut&#160;Studien der &#8222;California University&#8220; sollen&#160;sich &#8222;von IRON MAIDEN und METALLICA geprägte Zeitgenossen&#8220; heute&#160;glücklicher und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Manch einer mag sich jetzt fragen, worin der Zusammenhang zwischen Metal und Glück besteht. Aber nicht aus Zufall hat dieser Artikel hier seinen Platz im <em>SILENCE</em></strong><strong>&#8211;</strong><strong>Magazin gefunden, denn laut&nbsp;Studien der &#8222;California University&#8220; sollen&nbsp;sich &#8222;von IRON MAIDEN und METALLICA geprägte Zeitgenossen&#8220; heute&nbsp;glücklicher und ausgeglichener fühlen. Ich beziehe mich hierbei auf einen <a href="https://www.welt.de/kultur/pop/article143783969/Heavy-Metal-macht-den-Menschen-gut-und-gluecklich.html">Artikel</a> in der digitalen N24-Zeitung.</strong></p>
<p><span id="more-17578"></span></p>
<p>In dem Artikel&nbsp;werden die positiven Auswirkungen von Metal auf insgesamt 477 Probanden durch wissenschaftlich fundierte Methoden&nbsp;belegt. Die beteiligten Professoren und Psychologen stellten in Studien fest, dass Menschen, die diese &#8222;aggressive Musikrichtung&#8220; hören oder in jungen Jahren regelmäßig gehört haben, allgemein höflicher und friedlicher sind. Außerdem wird bestätigt, dass die 377 Studienteilnehmer, die einmal Metal-heads gewesen waren, in ihrer Jugend vollbrachte Aktionen&nbsp;heute weniger wahrscheinlich bereuen.</p>
<h4>Aber halt mal!</h4>
<p>Kann das überhaupt wahr sein? Hat Glück etwas mit einer bestimmten Musik zu tun? Und wenn ja, wieso???</p>
<p>Zu allererst muss gesagt werden, dass Metal kein Allheilmittel gegen Unglück oder persönlicher Unzufriedenheit ist, das wie ein Medikament beim Arzt verschrieben, in der Apotheke abgeholt und schließlich ohne Wirkungszweifel eingenommen werden kann. Pauschal zu sagen: &#8222;Hör Metal, dann wirst du glücklich!&#8220;, wäre eher weniger von Sinn. So funktioniert das auf keinen Fall. Aber wie denn?</p>
<p>Wenn du also beschlossen hast, dein Glück finden zu wollen, dann brauchst du erst einmal ein &#8222;open mind&#8220;. Du solltest dem Metal schon eine Chance geben,&nbsp;bei dir Anklang finden zu können. Falls du dazu nicht bereit bist, bist du des Glückes nicht würdig und dein Glücks-Schmiedeeisen&nbsp;befindet sich bereits in der Mülltonne &#8230;</p>
<p>Im zweiten Schritt spielt, wie bei Allem im Leben, die Leidenschaft und Überzeugung eine große Rolle. Du kannst nicht einfach &#8211; angewidert vom Klang &#8211; Metal hören und dann hoffen, dass du danach dein Glück gefunden hast. Die Musik muss ihre Wurzeln tief in deiner Persönlichkeit verankern und so mit möglichst vielen Tätigkeiten und Erinnerungen&nbsp;verknüpft werden. Dann hast du den ersten großen Schritt auf dem Weg zum Glück bereits hinter dir.&nbsp;Das braucht aber Zeit und kann nicht krampfhaft in wenigen Wochen erreicht werden.</p>
<h4>Wie, du magst kein Metal?</h4>
<p>Was? Du magst diesen Musikstil gar nicht und quälst dich beim Anhören?&nbsp;Also dann solltest du eine zeitliche oder stilistische Umleitung nehmen: Versuch dein Glück durch Metal wann anders erneut zu finden, entferne dich vom brutalsten Black/Thrash Metal und probiere etwas softere Metalcore-Klänge aus oder ignoriere die Musik komplett und beschäftige dich mit den Lyrics.</p>
<p>Du bist deinem Glück und deiner erhöhten Lebensqualität bereits näher gekommen und die Vollendung naht: Wenn du an dem Punkt angelangt bist, dass du überzeugter und stolzer Metal-Head bist, dann wirst du die eigentlichen Gründe erkennen, warum die meisten Metaller wirklich glücklicher sind und eine gesündere Lebensbilanz haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><img decoding="async" src="http://campusghanta.com/wp-content/uploads/2016/01/iHZr3kr-1.jpg"></h2>
<h2><strong>Die eigentlichen Gründe &#8230;</strong></h2>
<p>Ich gehe ja davon aus, dass die meisten Leser unter euch schon übertriebene Metal-Heads sind und beginne deswegen direkt mit den Gründen, von denen ich denke, dass ein glücklicher Metaller sie vertreten kann.</p>
<ol>
<li><strong>Vielfältigkeit &#8211;&nbsp;</strong>Egal ob skelettartig dünne Beine mit schwarzen Röhrenjeans umhüllt, ein lässiges Bandshirt und halmähnliche Arme mit ultradünnen Fingerchen, in der Landschaft kaum zu erkennen, oder zwei Meter breite Schultern, Beine so dick wie ein Baumstamm und so haarig, wie die Mähne eines Löwen, immer weite Bundeswehrhosen am Laib, ein Fass im Bauch, das oberkörperfrei immer gezeigt wird und Springerstiefel, die mit mehr Ketten und Metall ausgestattet sind, als ein Hochhaus mit Stahl &#8211; in ihrer Gesamtheit gehören alle zu einer großen und verbundenen Gemeinschaft.</li>
<li><strong>Familie &#8211;&nbsp;</strong>Da wären wir auch schon beim zweiten Punkt. Diese eben genannte Gemeinschaft hält wie eine starke Familie zusammen. Egal wo, egal wer und egal wann. Wenn sich zwei Metal-Heads &#8211; durch Bandshirt o.ä. gekennzeichnet &#8211; auf der Straße treffen, entsteht gleich ein angenehmes Gesprächsklima. Oder auch in der neuen Klasse oder im Ferienjob, meint man, erst kürzlich kennengelernte Metaller schon seit Gezeiten zu kennen wie ein Geschwisterteil.</li>
<li><strong>Vielfältigkeit &#8211; </strong>Ja, genau! Nicht nur das Aussehen ist endlos vielfältig, auch die Musik an sich weist unzählbar verschiedene Genres und Subgenres auf, innerhalb derer wieder in mehreren Universen unterschieden werden kann &#8230; Diese Mannigfaltigkeit bietet für jeden Metal-Head genau das, mit dem er/sie sich identifizieren kann.</li>
<li><strong>Individualität &#8211; </strong>wo wir auch schon in den nächsten Punkt übergehen. Weil die Welt des Metals so verschieden sein kann, gibt es keine allgemein gültigen Normen, die zu befolgen sind, um ein Teil zu sein. Jeder kann&nbsp;auf seine eigene Weise besonders sein &#8211; bzw. ist es. In engem Zusammenhang zu den verschiedenen Subgenres von Metal steht diese persönliche Individualität, da sich jede Persönlichkeit aus verschiedenen Werdegängen innerhalb des Metals zusammensetzt, die durch verschiedene Musiknuancen, Texte und inspirative Begegnungen mit anderen Metallern&nbsp;geprägt ist.</li>
<li><strong>Vielfältigkeit &#8211; </strong>Ja, absichtlich erscheint dieser Aspekt zum dritten Mal, weil man sie sogar in sich selbst wiederfindet: Die Vielfältigkeit ist durch sich selbst bestimmt. Damit meine ich, dass sie als autarkes Konzept über alles in der Metal-Welt ihre Hand hält.</li>
<li><strong>Respekt &#8211; </strong>Zumindest herrscht untereinander eine recht gepflegte Ausdrucksweise. Also, wenn die Musik aus&nbsp;und der Moshpit vorbei ist, versteht sich &#8230; Durch die in der Metal-Szene vorzufindende gegenseitige Achtung können schnell tiefgründige und emotionale Gespräche entstehen, die durch Vertrauen geprägt sind. Und eventuell von etwas Alkohol. Smalltalk gibt es kaum und peinliche Stille erst recht nicht, denn jeder ist überzeugter Verfechter seiner Lieblingsband und muss dies mit allen (anständigen) Mitteln beweisen. Aber wie in der Studie bereits herausgefunden, kann ich nur bestätigen, dass ich Metal-Heads als überduchschnittlich friedlich und nett erlebe, selbst wenn das Outfit manchmal etwas abschreckend wirkt (open mind) &#8230;</li>
<li><strong>Freiheit &#8211;</strong> Zu guter Letzt muss dieses weitläufige&nbsp;Stichwort noch mit hier rein, denn Tanz, Musik, Text und Lifestyle der Metal-Gemeinschaft ist purer Ausdruck davon.</li>
</ol>
<h4>&#8222;Be hungry and be crazy&#8220;</h4>
<p>Dies sind keine Gründe, warum Metal-Fans generell glücklicher sind, sondern handfeste Beweise. All diese Aspekte führen dazu, dass sich eine kleine, ungleiche, aber doch harmonische Gemeinschaft an Metallern im Kontrast zu unserer heutigen, uniform&nbsp;orientierten Gesellschaft, noch glücklich schätzen kann. Wir sind die, die aus dem Raster der Normalität herausfallen und das machen, was uns glücklich macht, egal was andere davon halten. Darin besteht das Glück. In Selbstzufriedenheit. Wer krampfhaft versucht, sich&nbsp;nach den Werten anderer zu richten, kann kein wahrhaftiges Glück finden.</p>
<p>Und falls du es als Nicht-Metaller noch nicht gemerkt hast: Es geht nicht nur um die Musik. Wenn du die Musik wirklich nicht magst, dann trete unserer Gemeinschaft doch einfach eines rebellischen Willens bei und hab einfach Spaß daran, &#8222;anders&#8220; und stolz darauf zu sein. Aber ehrlich gesagt wirst du nicht um die Musik herumkommen &#8230;<br />
Der berühmte und erfolgreiche Unternehmer <strong>Steve Jobs</strong> hat einmal in einer seiner letzten Reden gesagt: &#8222;Be hungry and be crazy&#8220;. Nur, indem man hungrig nach Individualität und Glück ist, kann man es durch Verrücktheit und Selbstidentifikation auch finden.</p>
<p>Aber letzten Endes kann auch kein Metaller von sich behaupten, sein Glück gefunden zu haben, denn wie soll man finden, was als Weg und nicht als Punkt oder gar Ziel zu sehen ist. Aber Metal kann dir durch Überzeugung deinen passenden Weg gen&nbsp;Glück zeigen, um so einen höheren Level an Zufriedenheit und eine ausgeklügeltere Lebensbalance zu erlangen.</p>
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		<title>Eine internationale Seuche &#8211; Ist sie noch zu stoppen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2017 16:45:10 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[auflösung]]></category>
		<category><![CDATA[Capture the Crown]]></category>
		<category><![CDATA[Seuche]]></category>
		<category><![CDATA[The Sorrow]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Seuche &#8230; &#8230; nimmt kein Ende und hat am gestrigen Tag gleich zwei Bands mit in den Tod gerissen. Zwei Kontinente haben nun erneut Teile im Puzzle ihrer Metalszene verloren.&#160;Während die Australier CAPTURE THE CROWN&#160;durch ein höchst verdächtiges Bild auf ihrer ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Die Seuche &#8230;</h3>
<p>&#8230; nimmt kein Ende und hat am gestrigen Tag gleich zwei Bands mit in den Tod gerissen. Zwei Kontinente haben nun erneut Teile im Puzzle ihrer Metalszene verloren.&nbsp;Während die Australier<strong> CAPTURE THE CROWN</strong>&nbsp;durch ein höchst verdächtiges Bild auf ihrer Facebook-Seite nur schleierhaft vermuten lassen, dass deren&nbsp;Auflösung unmittelbar bevor steht, kündigt sie <strong>THE SORROW</strong>&nbsp;schriftlich (damit ist nicht der&nbsp;Bandname gemeint) und ohne Hemmungen ganz direkt an.&nbsp;</p>
<p>Das Phänomen der Auflösung von&nbsp;Bands in der Metalwelt hat neuerdings größere Ausmaße, als dass die aktuelle US-amerikanische Regierung&nbsp;für die Auflösung&nbsp;des Traumes einer großartigen und vereinten Nation sorgt.</p>
<p>Im Zuge der Auflösung in ihrem zwölften Jahr begibt sich die österreichische Band<strong> THE SORROW</strong> auf die Suche nach &#8222;neuen Abenteuern&#8220;. Mit einem&nbsp;fetten Dankeschön&nbsp;verabschiedet sich die Band würdevoll und drückt zugleich ihre Zuneigung zum Publikum aus. Dessen Betroffenheit spiegelt sich ganz klar in den zahlreichen Smilies wider, die sich als Kommentare unter dem bewegenden Post befinden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15353" aria-describedby="caption-attachment-15353" style="width: 282px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-15353 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-sorrow-64889.jpg" width="292" height="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-sorrow-64889.jpg 292w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/the-sorrow-64889-85x60.jpg 85w" sizes="(max-width: 292px) 100vw, 292px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15353" class="wp-caption-text">THE SORROW</figcaption></figure>
<p>Daran könnte sich <strong>CAPTURE THE CROWN</strong> mal ein Beispiel nehmen. Die haben es unterdessen regelrecht geschafft, ihr Profil- und Titelbild auf Facebook zu ändern und ohne Worte, ganz illustrativ und mysteriös, anzudeuten, dass die Auflösungsseuche auch an der Tür ihres Proberaumes angeklopft hat. Sie waren in ihrer instabilen Besetzung ja ein leichtes Ziel, denn in der Original- und Gründerposition befindet sich nur noch der Sänger <strong>Jeffrey Wellfrare</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_15352" aria-describedby="caption-attachment-15352" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="wp-image-15352 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/ctc-1024x768.jpg" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/ctc-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/ctc-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/ctc-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/ctc.jpg 1440w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-15352" class="wp-caption-text">CAPTURE THE CROWN</figcaption></figure>
<h4>Erst Europa, dann Australien. Wer ist als nächstes dran?</h4>
<p>Kein Wunder, dass viele Metalheads zur Zeit etwas grandig sind. Daher mein Tipp: Falls ihr einem deprimiertem Trauerzombie-Metaler begegnet &#8211; begegnet ihm lieber nicht&#8230; Flieeeht!</p>
<p>Spaß beiseite, wenn die Seuche noch mehr Bands infiziert, dann steht der Metalgott bald nackt da. Also unterstützt schön eure unbekannten&nbsp;und bekannten Lieblingsbands, sodass&nbsp;diese eine Resistenz aufbauen können und die Lust am musizieren nicht verlieren.</p>
<p>Und&nbsp;selbst wenn die Bands die Lust am musizieren verlieren oder sich aus irgendeinem anderen Grund auflösen, dann&nbsp;muss man doch noch lange nicht trauern. Samsara ist ein natürliches und notwendiges Phänomen der Menschheitsgeschichte und sorgt zwar für das Vergehen, aber im gleichen Zuge auch für das Werden. Wenn ein Mensch stirbt, wird im gleichen Moment ein Neuer geboren. Im Klartext: Sobald sich eine Band auflöst, entsteht irgendwo auch wieder eine neue Gruppe, die nur darauf wartet, entdeckt zu werden.<br />
Selbstverständlich ist es schade, dass eine Band, mit der Hoffnungen und Erinnerungen verbunden wurden, plötzlich erlischt wie eine Kerze, dessen erloschenen Schein nichts&nbsp;mehr erhellt. Aber der Mensch ist ja immer auf der Suche nach Neuem. So funktioniert Entwicklung bzw. Fortschritt. Das ist es doch, was&nbsp;glücklich macht.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Zündet eine neue Kerze an, die vielleicht sogar heller ist!</strong></p>
</blockquote>
<p>Oder ihr feiert die Band für das, was sie in ihrer Jugend war (bevor sie in jungen Jahren starb) und seid froh, dass die Musik immer gut gewesen ist und nichts Schlimmeres mehr folgen kann (so wie es bei vielen &#8222;älteren&#8220; Bands der Fall ist, bei denen die Luft raus ist und nicht mehr die Leidenschaft, sondern der Kommerz im Vordergrund steht).</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Bandsterben, ein nötiges Gesundschrumpfen oder doch eine Seuche. Was meint ihr dazu?</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Update:</strong></p>
<p>Aus <strong>CAPTURE THE CROWN</strong> wurde <strong>CAPTURE</strong>&#8230;</p>
<p><img decoding="async" src="http://arteryrecordings.com/wp-content/uploads/2017/03/CAPTUREWEBSITE-624x624.jpg"></p>
<p>Schlussendlich hat sich die Band lediglich unter neuem Namen selbst wiederbelebt und auch schon eifrig die neuen Tourdaten preisgegeben. Das ganze Drama war also schlichte Promotion für einen Neuanfang. Nichts desto Trotz&nbsp;ist der <strong>CAPTURE THE CROWN </strong>-Phönix in Flammen aufgegangen&nbsp;und ein ganz neuer und andersartiger Baby-Phönix namens <strong>CAPTURE </strong>aus dessen Asche entstanden.</p>
<p>Mit einer neuen Single kündigt&nbsp;<strong>CAPTURE</strong> auch freudig ihr neues Dasein an.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WQR3NwlryyY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Auf dem aufsteigenden Metalcore-Ast &#8211; DON‘T TRY THIS</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Feb 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DON´T TRY THIS – Wireless Slaves Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017 Dauer: 48 Min. Label: Boersma Records Genre: Metalcore, Metal Was kommt dabei heraus, wenn fünf musikalisch talentierte Metalheads zusammen ihr Unwesen in einem Raum treiben? Richtig, eine Band wie DON´T TRY THIS. Mit ihrem ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>DON´T TRY THIS</strong> – Wireless Slaves<br />
Veröffentlichungsdatum: 31.03.2017<br />
Dauer: 48 Min.<br />
Label: Boersma Records<br />
Genre: Metalcore, Metal</p>
<p><span id="more-13900"></span></p>
<p>Was kommt dabei heraus, wenn fünf musikalisch talentierte Metalheads zusammen ihr Unwesen in einem Raum treiben? Richtig, eine Band wie <strong>DON´T TRY THIS</strong>. Mit ihrem neuen Album &#8222;Wireless Slaves&#8220;, das am 31.03.2017 erscheinen soll, zeigt die Band der Welt, was musizieren bedeutet.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Nicht besonders lange hält die einleitende und ruhige elektronische Spur an, welche mit futuristischen Klängen ausgeschmückt ist und in sich schon erkennen lässt, dass etwas Großes bevorsteht. Denn schon nach wenigen Sekunden des ersten Titels <em>&#8222;Suffocating&#8220;</em> kann sich die Band nicht länger zurückhalten und beginnt mit ihrem eisernen Marathon, bestehend aus überwältigenden und modernen Fluten von Metal, die den Zuhörer wie eine Horde Bisons überrennt. Und obwohl es ein plötzliches &#8222;überrannt werden&#8220; ist, ist es ein angenehmes, weil es die Band nach dem minimalistischen Intro sofort auf den Punkt absoluter Befriedigung (des Metalcores) bringt. Die Musiker haben den Boden – und ebenso die Trommelfelle des Zuhörers – quasi schon nach dem ersten Song zum Beben gebracht und durch ihre hämmernden Drums etwas Generatives angekündigt. Etwas, das sich in die Ohren einnistet, sich dort verbreitet und nicht mehr loslassen möchte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-13883 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dont-try-This-Bandpic.jpg" alt="dont-try-this-bandpic" height="256" width="384" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dont-try-This-Bandpic.jpg 384w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dont-try-This-Bandpic-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dont-try-This-Bandpic-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 384px) 100vw, 384px" /></p>
<p>Mit massiven Breakdowns, brutalen Growls und Screams, emotionalen Rock-Passagen und mächtigen, bzw. teils dramatischen Techno-artigen Synthesizer-Klängen, erreichen sie ihre Hörer und verbreiten eine scheinbare Ansage. Aufmerksamkeit&nbsp;heischende und rhythmisch fesselnde Gitarrenriffs unterstützen dies und ziehen diese in einen magischen Bann.</p>
<p>Jeder der zwölf Titel des Albums ist wie eine komplett autarke Geschichte mit ruhiger Einleitung, ergreifendem Hauptteil, beflügelndem Klimax und abschließendem, wieder leidenschaftlich komponiertem und Gefühle erweckendem Ausklang konzipiert.</p>
<p><!--more--></p>
<h4>Zwölf echt erlebnisreiche und vielseitige Geschichten &#8230;</h4>
<p>&#8230; voller Überraschungen, wie Soli in atemberaubenden Höhenlagen, Klaviereinlagen oder auch Sirenensounds. Aneinandergereiht fügen sich diese kleinen Geschichten zu einem uniformen Ganzen zusammen, das sich als pompöses Gebilde aus einem einheitlichen Metal-Fundament und leichten, modernen bzw. experimentierfreudigen Techno-Abstraktionen entpuppt. Doch dessen tragende Säule besteht eindeutig aus einer fetten Ladung Metal(l-core).</p>
<p>Nur Titelnummer neun<em> &#8222;I.W.N.F. vs. Polytox&#8220;</em> fällt namentlich und inhaltlich etwas aus dem Rahmen des Albums, denn wegen des eher stumpfsinnig gleichbleibenden Techno-Rhythmus und dem ausgefallenen Dubstep wirkt&nbsp;der Song&nbsp;ziemlich monoton, und die dazu ertönenden Vocals gehen sogar&nbsp;unter.</p>
<p>Gegen Ende des Albums lässt die brutale Metalcore-Power etwas nach und eine eher emotionale Ebene wird durch Clean-Gesang, Pianoklänge und Akustikgitarren angesprochen. Mit einer melancholischen Stimmung wird der Zuhörer von der Band musikalisch &#8222;verabschiedet&#8220; und in eine Art nachdenkliche Trance geführt, die im Kopf noch ein wenig nachklingt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://dtt-official.com/">Bandhomepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/DONTTRYTHISmusic/">Facebook</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Eine gewaltige Attacke &#8211; BUNGLER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Feb 2017 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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		<category><![CDATA[The Nature of Being New]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BUNGLER &#8211; The Nature of Being New Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017 Dauer: 33 Min. Label: Innerstrenght Records Genre: Hardcore BUNGLER&#160;ist eine Band aus Buffalo im US-Bundesstaat New York, die sich &#8222;Nichtskönner&#8220; nennt. Doch in ihrem mittlerweile dritten Album &#8222;The Nature of Being New&#8220; beweisen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eine-gewaltige-attacke-bungler/">Eine gewaltige Attacke &#8211; BUNGLER</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BUNGLER</strong> &#8211; The Nature of Being New<br />
Veröffentlichungsdatum: 03.03.2017<br />
Dauer: 33 Min.<br />
Label: Innerstrenght Records<br />
Genre: Hardcore</p>
<p><span id="more-14113"></span></p>
<p><strong>BUNGLER&nbsp;</strong>ist eine Band aus Buffalo im US-Bundesstaat New York, die sich &#8222;Nichtskönner&#8220; nennt. Doch in ihrem mittlerweile dritten Album &#8222;The Nature of Being New&#8220; beweisen sie durch gewaltige und attackierende Schwälle an Hardcore, was sie wirklich draufhaben. Bereits in der Introduktion ihres neuen Albums legen sie mit brutalen Gitarrenriffs, aggressiven Schlagzeugparts und den &#8222;besonders&#8220; klingenden Screams direkt los und greifen den Zuhörer mit ihren Waffen des Hardcores an. Die drei Bandmitglieder machen Musik für fünf. Satte und auditiv stark verzerrte Gitarrenblöcke sorgen im Zusammenklang mit brutalen Drums und rhythmisch interessant eingesetzten Screams für das Erzittern des Gehörgangs. Jeder der zwölf Songs hat einen groovigen Grundrhythmus, der aber immer wieder von scharfen und teils schrillen Gitarrenakkorden unterbrochen wird. Somit entsteht eine Art unregelmäßiger und kurzer Tochter-Breakdown.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-14606 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/fixed-7-1024x683.jpg" alt="Bandfoto" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/fixed-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/fixed-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/fixed-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/fixed-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/fixed-7.jpg 1800w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>In dem Album wird nicht nur viel mit Rhythmus und progressiven Elementen gespielt, immer wieder vorkommende helle Gitarrenspuren sorgen auch für einen spannenden Ausgleich zwischen hohen und tiefen Frequenzen. An manchen Passagen des Albums kann man klar die stilistischen Wurzeln von Punk und Metalcore heraushören. Teilweise werden sogar an <strong>SLIPKNOT</strong> angelehnte Elektropulte eingesetzt, die ähnlich wie die Anfänge von <em>&#8222;Surfacing&#8220;</em> oder auch <em>&#8222;Eyeless&#8220;</em> klingen. Durch den speziellen Style und die abgefahrenen, kreischenden Screams von <strong>BUNGLER</strong> bekommt das aber einen ganz eigenen Hauch. Was man von dem Album musikalisch gesehen erwarten kann, ist genau das, was die Band traditionell prägt und auch in bereits veröffentlichten Songs zum Vorschein gebracht hat.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lwNr-4c7ggw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4><span style="font-size: medium;"><strong>BUNGLER</strong>&nbsp;– Digital Style</span></h4>
<p>Man hat, grundsätzlich betrachtet, während des Albums nur wenig Zeit zum Abschalten, da die stürmischen Hardcore-Klänge schier ununterbrochen auf den Zuhörer einprasseln. Ist ja auch kein Wunder, denn die Band hat wirklich etwas zu sagen und beansprucht eine kollosale Leidenschaft für die Botschaft in ihren Songs. Schade eigentlich, dass die Band trotz ihrer einflussreichen Musik so unbekannt ist, bzw., dass über die Band so wenig bekannt ist, was aber sicherlich auch daran liegt, dass sie sich multimedial im Internet nicht sonderlich groß beteiligen und eher wirtschaftlich bzw. verkaufsorientiert denken. Aber davon mal abgesehen, ist ihre Hardcore-Musik auch nicht für den typischen Metalhead geeignet und wahrscheinlich findet die Band nur bei wenigen bestimmten Liebhabern Anklang.</p>
<p>Der Geist der Band verspricht reale Musik ohne &#8222;Bullenscheiße&#8220;:</p>
<h4>&#8222;Real music. No bullshit&#8220;</h4>
<p>&#8230;und zeichnet sich dadurch aus, dass sie diese für ihre Zuhörer machen. Demnach versteht sich die dreiköpfige Gruppe als Verstärker ihrer Community und als Konstruktion, die sich nach ihren Fans richtet.</p>
<blockquote><p>&#8222;What we do we do for you. So you can have a band to do whatever you want to, dance however you want to, scream whatever you want to. No limits, no rules, no BS. Fake Fur can never grow.&#8220;</p></blockquote>
<p>&#8211; so<strong> BUNGLER</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/BunglerBand/about/">Facebook</a></p>
<p>Und mit ihrem provokanten Albumtitel (&#8222;The Nature of Being [New]&#8220;) erwecken sie zumindest die Aufmerksamkeit der Denker unter den Metallern. Denn die Aussage &#8222;To be, or not to be, that&#8217;s the question&#8230;&#8220; (&#8222;Sein oder Nichtsein, das ist die Frage&#8220; aus der populären Tragödie &#8222;Hamlet&#8220; von <strong>Shakespeare</strong> stammend), die mit dem Titel einhergeht, wirft essenzielle und auch existenzielle Fragen auf und deutet darauf hin, auf potenzielle Antworten innerhalb der Songtexte des Albums zu stoßen.</p>
<p><a href="http://bungler.merchnow.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://innerstrengthrecords.bandcamp.com/album/bungler-the-nature-of-being-new">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Nachdenken und &#8222;Ohrgasmus&#8220; zugleich! &#8211; Ghost Iris</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Patrick Stephan]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Feb 2017 09:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ghost Iris]]></category>
		<category><![CDATA[Long Branch Records]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GHOST IRIS – Blind World Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Dauer: 37 Min. Label: Long Branch Records Genre: Technical/ Experimental Metal, Metalcore, Djent Metal In gerade einmal zehn Liedern schaffen es&#160;GHOST IRIS mit ihrem ab 17. Februar 2017 erhältlichen Album &#8222;Blind World&#8220; eine derartige Fülle ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nachdenken-und-ohrgasmus-zugleich-ghost-iris/">Nachdenken und &#8222;Ohrgasmus&#8220; zugleich! &#8211; Ghost Iris</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GHOST IRIS</strong> – Blind World<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Dauer: 37 Min.<br />
Label: Long Branch Records<br />
Genre: Technical/ Experimental Metal, Metalcore, Djent Metal</p>
<p><span id="more-13827"></span></p>
<p><strong>In gerade einmal zehn Liedern schaffen es&nbsp;GHOST IRIS mit ihrem ab 17. Februar 2017 erhältlichen Album &#8222;Blind World&#8220; eine derartige Fülle an genialen Metalvariationen zu kreieren, dass man meinen könnte, die vier Bandmember hätten ihr ganzes Leben damit verbracht es zu komponieren. Dabei ist es doch erst zwei Jahre (Februar 2015) her, als das Debütalbum namens &#8222;Anecdotes of Science and Soul&#8220; veröffentlicht wurde. &#8222;Blind World&#8220; ist ein Album feinster Art, das echt unter die Haut gehen kann!</strong></p>
<p>Die Jungs aus Dänemark unterschlagen keine einzige Methode, um Aufmerksamkeit zu erregen und die Spannung während des gesamten Albums zu halten. Schon im allerersten Song stiftet ein nicht transparenter Eingangsrhythmus Verwirrung beim Zuhörer. Langsam aber sicher begleiten die bizarren Gitarrentöne und -rhythmen den potenziellen Metalhead auf dem sehr holprigen Weg durch das Album. Es werden im Verlaufe der Songs immer wieder unerwartete und&nbsp;spitze Steine gelegt, die den Zuhörer von allen gewohnten Pfaden abbringen: ein bunter Mix von Screams, Growls und Clean-Gesängen in den unterschiedlichsten Stimmlagen, die ständigen brutal klingenden Akkorde und Metalriffs, der unterstützende Bass, die ausgefallene Schlagzeug-Rhythmus-Begleitung und die technischen Hilfsmittel, wie Hall-Sounds, gleichzeitig übereinander gelegte Gesangsspuren oder schräge und stockende Rhythmen und Töne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-13897 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-1024x684.jpg" alt="20161002-ghostiris1-heartmatterartworks-nw01" height="684" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20161002-GhostIris1-HeartMatterArtworks-NW01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Als Breakdown-Freak kommt man in diesem Album mit Sicherheit auf seine Kosten, denn in jedem Titel ist mindestens einer eingebaut, meist aber mehrere und oft beginnen die Songs sogar mit den rhythmischen Gitarren- und Bass-Terror-Anschlägen. So sind alle Songs von einer gewissen Härte und Schärfe geprägt. In diesem speziellen Album sind etliche Genres kombiniert, u.a. Metalcore, Modern Metal, Technical bzw. Experimental Metal oder auch Djent Metal. Aber das Quartett mischt diese ganzen Gattungen so zu einem individuellen Wunderwerk, sodass man keine Vergleiche zu anderen Bands ziehen könnte.<strong>&nbsp;GHOST IRIS&nbsp;</strong>haben sich auf diese Weise auch im neuen Album wieder eine ganz eigene Metalwelt erbaut.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/nePos8T9sGU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ein Album aus klanglicher und inhaltlich geistreicher, perfektionierter Kunst</h4>
<p>Diese Metalwelt wird in den zehn Songs durch metaphorische und hochwertige Texte verfeinert. Themen wie innere Gefühle, Entwicklungen und Veränderungen werden angesprochen oder eher gesagt &#8222;angescreamt&#8220;, lassen reichlich Platz für interpretative Ansätze und fordern den Zuhörer in dieser Hinsicht nicht nur musikalisch, sondern auch textlich. Es ist ein Album aus klanglicher und inhaltlich geistreicher, perfektionierter Kunst (die auch schon in ihrem Bandnamen &#8222;Geisteriris&#8220; angedeutet wird – eine &#8222;Geisteriris&#8220; gibt es ja nicht und somit wird die menschliche Kreativität angeregt).</p>
<p><!--more--><br />
Die moderne Metalband blickt seit ihrer Gründung 2012 auf eine steile Karriere zurück, in der sie sich durch ihre besondere Musik große internationale Beachtung verschafft hat und ihre Anzahl an Fans stets gewachsen ist. &#8222;Blind World&#8220; ist stilistisch im Grunde an &#8222;Anecdotes of Science and Soul&#8220; angelehnt und führt den altbekannten Stil von <strong>JeSePeNi</strong> (also der Bandmitglieder <strong>Jesper</strong>, <strong>Sebastian</strong>, <strong>Peter</strong> und <strong>Nicklas</strong>) auf erneuerte Weise fort. Ich muss dem Album zwei Punkte von der vollen Punktzahl abziehen, da wenige Stellen im Album (insgesamt etwa vier Minuten) etwas zu langwierig präsentiert werden, ansonsten hätte es auch gute neun von zehn Punkten verdient (weil 33 Minuten des Albums hervorragend ausgeschmückt sind). Ausgefallene (Breakdown-) Rhythmen, abwechslungsreiche Vocal- und Gitarrenparts und spannende Begleittöne im Hintergrund verleihen dem Album einen ganz eigenen Stil. Ich kann nur empfehlen, das Album trotz seines stolzen Preises von 16,99 Euro auf die Vorbestell-Liste zu packen, denn darin gibt es 37 Minuten puren Metal, eingebettet in immer wiederkehrende, gelassenere Clean-Passagen in unverkennbarem Stil.</p>
<p><strong>GHOST IRIS</strong> <a href="https://ghostiris.bandcamp.com/">Homepage</a> <a href="https://www.facebook.com/GHOSTIRIS/?fref=ts">Facebook</a> und <a href="https://soundcloud.com/ghostirisdk">Soundcloud</a>&nbsp;&nbsp;&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nachdenken-und-ohrgasmus-zugleich-ghost-iris/">Nachdenken und &#8222;Ohrgasmus&#8220; zugleich! &#8211; Ghost Iris</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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