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	<title>Punkrock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:23 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Punkrock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Feb 2026 00:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
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		<category><![CDATA[Posthalle Würzburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zu ihrem vierzigjährigen Bandjubiläum veranstalteten WIZO ihre bisher größte und längste Tournee in der bisherigen Bandgeschichte. In Würzburg waren wir für euch dabei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wizo-und-normahl-brachten-das-licht-nach-wuerzburg/">WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WIZO</strong> und <strong>NORMAHL</strong> sind zwei Bands, die mich vor allem in meiner Jugend und meinem jungen Erwachsenenleben begleitet haben. Zu Schulzeiten waren es <strong>WIZO</strong>, die mir das Eingangstor in den deutschsprachigen Punk Rock gezeigt haben. Und später, als ich für eine kurze Zeit im Rems-Murr-Kreis gelebt habe, waren <strong>NORMAHL</strong> allgegenwärtig. Doch obwohl ich beide Bands vor allem in dieser Zeit viel gehört habe, habe ich sie bisher noch nie live gesehen. Nun, Jahre später, durfte ich mit Kamera und Pressepass in der Hand dieses Versäumnis nachholen.</p>
<p>Zu ihrem vierzigjährigen Bandjubiläum veranstaltete die Sindelfinger Band ihre „<strong>WIZO BRINGT DAS LICHT</strong>“-Tour; die größte und längste Tournee in der bisherigen Bandgeschichte. Streng genommen gibt es im vierzigjährigen Bestehen eine kleine Lücke zwischen 2005 und 2009, aber das sollte nicht die Feierstimmung vermiesen. Ganz im Gegenteil: die Würzburger Posthalle war rappelvoll mit Fans aus allen Altersklassen. Im Schnitt habe ich mich mit Ende 30 eher zur jüngeren Kategorie gewähnt. Es waren aber auch Besucherinnen zugegen, die bestimmt schon die 70 überschritten haben, und die jüngsten Fans waren im Grundschulalter.</p>
<p>Fröhliche Stimmung und gute Laune waren allgegenwärtig, als die Lichter und die Musik ausgingen. Zur allgemeinen Überraschung traten aber nicht <strong>NORMAHL</strong> auf die Bühne, sondern <strong>WIZO</strong>. Das Trio begrüßte das Publikum, bedankte sich bei allen Anwesenden und kam mit der ersten Ankündigung. Es hab nämlich gleich noch einen weiteren Anlass zum Feiern: es war der 66. Geburtstag von <strong>NORMAHL</strong> Gitarrist <strong>Mick Scheuerle</strong>. Das Publikum sang das verdiente Ständchen, während die Winnender Deutschpunk-Urgesteine auf die Bühne kamen und mit ihrer Show begannen.</p>
<h3>NORMAHL</h3>
<p>Mit dem Lied <em>„Am Tage X“</em> starteten <strong>NORMAHL</strong> in ihr Set und widmeten somit direkt den ersten Teil des Konzerts der gegenwärtigen weltpolitischen Lage. In den Ansagen von <strong>Lars Besa</strong> ging es um das globale Erstarken der neuen Rechten, die Wiederaufnahme der Wehrpflicht, oder auch um die Rolle der BRD als Rüstungsexporteurin. Die passenden Lieder dazu waren <em>„Deutsche Waffen“</em>, <em>„Keine Überdosis Deutschland“</em>, und <em>„Fahneneid“</em>. Doch natürlich durften auch feier- und trinklustige Klassiker wie <em>„Fraggles“</em> nicht fehlen, und zum Abschluss der etwa 45-minütigen Darbietung grölte das Publikum zusammen mit der Band den Refrain des Songs <em>„Punk Ist Keine Religion“</em>. <strong>NORMAHL</strong> haben solide, unterhaltsam, und gekonnt genau das abgeliefert, was das Publikum erwartet und gewollt hat. Eine Dreiviertelstunde lang wurde hier mit Deutschpunk Klassikern bestes Entertainment geboten. Der einzig bittere Nachgeschmack ist hier, wie sehr die Aktualität einiger der alten Stücke wieder an Gewicht gewonnen hat.</p>
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<h3>WIZO</h3>
<p>Und dann brachten <strong>WIZO</strong> das Licht; sprichwörtlich. Alle drei Bandmitglieder trugen während der ersten Lieder gigantische Lampen als Rucksäcke mit sich. Auch musikalisch ging es direkt stark los: als Opener brachte der Song <em>„Raum Der Zeit“</em> die Halle zum Toben. Auch beim Dreiergespann aus Sindelfingen ging es klar politisch zur Sache: der Titel <em>„Scheiß AfD“</em> sorgte im Publikum für Bewegung und Einigkeit. Mein persönlicher musikalischer Höhepunkt der Show war das Lied <em>„Kein Gerede“</em>, welches einmal in altbekannter und flotter Manier, danach aber auch nochmal in einer alternativen Version zum Besten gegeben wurde. Souverän und selbstbewusst brachten <strong>WIZO</strong> die gute Laune in der Posthalle immer wieder zum Überkochen. Zwischen den Liedern war die Band auf der Bühne redselig, sorgte mit ihren Ansagen für Unterhaltung, und wirkte dabei vor allem bodenständig. Alles wirkte sehr spontan, kein bisschen abgehoben und einfach sympathisch. Die ursprünglich (scherzhaft) angekündigten vier Stunden brachten <strong>WIZO</strong> nicht ganz auf die Bühne, aber für fast die Hälfte dieser Zeit sorgten sie für eine gewaltige Punk Rock Party in der Posthalle. Als Abschiedssong spielten sie noch ihre Ballade <em>„Die Letzte Sau“</em>, und ich habe noch den kompletten Weg von der Garderobe bis zum Ausgang Leute gehört, die den Refrain immer wieder wiederholt haben.</p>
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<p>Es war ein nostalgischer Abend für mich, und hoffentlich ein wunderschöner Abend für alle Anwesenden. Auch wenn ich persönlich beide Bands etwas aus den Augen verloren habe, war es doch eine wirklich schöne Darbietung. Gerade in Zeiten der Unsicherheit, der politischen Kälte und der drohenden Dunkelheit war es sehr willkommen, dass <strong>NORMAHL</strong> und <strong>WIZO</strong> das Licht gebracht haben. In diesem Sinne noch einmal vielen Dank an alle Beteiligten, die für den Erfolg dieser Show gesorgt haben.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wizo-und-normahl-brachten-das-licht-nach-wuerzburg/">WIZO und NORMAHL brachten das Licht nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Emo-Klassentreffen &#8217;26 mit All Time Low, Mayday Parade und Four Year Strong</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jacqueline]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 24 Aug 2025 08:00:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>It was never a phase - ALL TIME LOW, MAYDAY PARADE und FOUR YEAR STRONG laden zum EMO-Klassentreffen 2026.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/emo-klassentreffen-26/">Emo-Klassentreffen &#8217;26 mit All Time Low, Mayday Parade und Four Year Strong</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist 2007. Dein <b>Myspace-Layout blinkt in Schwarz-Pink</b>, dein Eyeliner sitzt perfekt – und der neue Song von <strong>ALL TIME LOW</strong> läuft zum zehnten Mal in Dauerschleife. Du bist 14, verliebt in die Idee von<b> Vans Warped Tour,</b> und während die Bands deiner Jugend irgendwo in winzigen Clubs am anderen Ende der Republik spielen, bleibt dir nur das Internet. <em><b>Myspace</b></em><b> </b>war damals alles – <strong>bis Justin Timberlake </strong><strong>kam und alles kaputt gemacht hat</strong>. Doch im Februar holen wir uns zurück, was uns genommen wurde – denn niemand geringerer als <b>ALL TIME LOW</b>, <b>MAYDAY PARADE</b> und <b>FOUR YEAR STRONG </b>gehen gemeinsam auf Tour.</p>
<h3 class="western"><em>It w</em>as never a phase</h3>
<p>Wer damals zur Emo-Generation gehörte, kennt das Gefühl: Man entdeckte Bands wie <b>ALL TIME LOW</b> oder <b> </b><b>MAYDAY PARADE</b> auf Myspace, verliebte sich Hals über Kopf in ihre Musik – und erfuhr dann meist viel zu spät oder gar nicht, dass sie überhaupt auf Tour waren. Die wenigen Dates fanden in <b>Jugendzentren oder kleinen Clubs </b>irgendwo im Nirgendwo statt. Man war zu jung, zu weit weg, zu wenig vernetzt.</p>
<p>Und dann verschwanden sie irgendwie. Nicht unbedingt weil sie sich auflösten &#8211; viele, wie <b>ALL TIME LOW</b>, veröffentlichten weiterhin Alben oder tourten in Deutschland. Aber im eigenen Alltag zwischen Studium, Umzug, Spotify-Algorithmen und der erwachsenen Welt <b>verblassten sie</b> und auch auf den einschlägigen Bühnen versanken sie in der Irrelevanz. Dabei schwelgen wir in nostalgischer Erinnerung, je älter wir werden und wussten die ganze Zeit: <b>It was never a phase. Emo is not dead.</b></p>
<h3 class="western"><b>ALL TIME LOW</b> – vom Pop-Punk-Geheimtipp zum Streaming-Dauerbrenner</h3>
<p>2003 gegründet, avancierten <b>ALL TIME LOW</b> schnell zur Myspace-Sensation. Mit Hymnen wie „<i>Dear Maria, Count Me In</i>“ prägten sie eine Ära – doch während sie in den USA Festival-Headliner wurden, liefen sie in Deutschland oft unter dem Radar. Seit ihrem Comeback mit dem starken Album „<em>Wake Up, Sunshine“</em> (2020) und dem viralen Hit <i>„Monsters“ </i>sind sie endgültig wieder in aller Munde. Wer dachte, <b>ATL</b> wären eine Jugenderinnerung, hat ihre beste Phase vielleicht noch vor sich.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="All Time Low - Dear Maria, Count Me In (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GcNiKCmWdYE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 class="western"><b>MAYDAY PARADE</b> – Emo’s sensibelste Geschichtenerzähler</h3>
<p><b>MAYDAY PARADE</b> waren nie weg – wobei ich mich schon frage, ob Einwohner aus Georgia es genauso empfinden und ob sie es irgendwann aus dieser Gegend raus geschafft haben. Was ich eigentlich sagen will: Die Jungs aus <span style="color: #000000;"><span style="font-family: sans-serif;"><span style="font-size: medium;">Tallahassee</span></span></span> (&#8230;die kommen gar nicht aus Georgia?) haben die letzten Jahre konstant abgeliefert: „<em>What It Means to Fall Apart“</em> (2021) ist ein eindrucksvolles Beispiel dafür, wie Emo erwachsen werden kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mayday Parade - Jamie All Over (Official Music Video)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/DZaK37dheCM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 class="western">FOUR YEAR STRONG – Breakdown trifft Pop-Punk in Bestform</h3>
<p><b>FOUR YEAR STRONG</b> sind für die Harten unter den Emo-Kids – oder für die, die zu viel <b>A DAY TO REMEMBER</b> gehört haben. Mit ihrer Mischung aus aggressivem Hardcore und eingängigen Refrains liefern sie seit 2005 zuverlässig ab. Ihr Album „<em>Brain Pain</em><em>“</em> (2020) war eine unerwartet kraftvolle Rückkehr – und live zünden sie sowieso jedes Mal.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Four Year Strong - Heroes Get Remembered, Legends Never Die" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/6R5ysL36BGg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>(Ja &#8211; alle Lieder wurden vor 17 Jahren auf Youtube hochgeladen. Tut mir so weh, wie euch&#8230;)</p>
<h3>Nun heißt es: Jetzt oder nie</h3>
<p><strong>Die </strong><strong>Everyone’s Talking-</strong><strong>Tour</strong> verspricht ein Zeitfenster für alle zu werden, die früher nicht konnten, durften oder wussten, dass es diese Konzerte überhaupt gab. Heute haben wir Kalender-Apps, Google Alerts, ein Monatsticket und ein Auto. Keine Ausreden mehr!</p>
<p><strong>Tourdaten in Deutschland:</strong></p>
<ul>
<li>30.01.2026 / Leipzig, Haus Auensee</li>
<li>31.01.2026 / Hamburg, Sporthalle</li>
<li>06.02.2026 / Köln, Palladium</li>
<li>12.02.2026 / München, TonHalle (im Werksviertel Mitte)</li>
</ul>
<p>Tickets wie immer beim Händler eures Vertrauens oder<a href="https://www.eventim.de/artist/all-time-low/?affiliate=GMD&amp;utm_source=google&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Rock_Pop&amp;utm_agid=183520198978&amp;utm_term=all%20time%20low&amp;creative=763952039479&amp;device=c&amp;placement=&amp;gad_source=1&amp;gad_campaignid=849844960&amp;gbraid=0AAAAAD8gI57UUIEggJbn2R0H0-x1Ke-EJ&amp;gclid=Cj0KCQjw18bEBhCBARIsAKuAFEaPn_PKhHSwtB-axkq_6_YobKu0WtiHRWQwQ9xHVwvAIXIJoBPHkn8aAlGjEALw_wcB"> hier.</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/emo-klassentreffen-26/">Emo-Klassentreffen &#8217;26 mit All Time Low, Mayday Parade und Four Year Strong</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
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		<title>Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/soifass-1999/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=soifass-1999</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 17:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1999]]></category>
		<category><![CDATA[Oi]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Soifass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Falls es euch nach etwas Noiem dürstet, hat unser Mann für genau dieses hier vielleicht genau das Richtige für euch: SOIFASS.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soifass-1999/">Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOIFASS – &#8222;1999&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>18.10.2024<strong><br />
Länge:</strong> 36:16<strong><br />
Label: </strong><a href="https://store.sunnybastards.de/">Sunny Bastards</a><strong><br />
Genre: </strong>Oi/Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Es gibt Dinge, die passieren nicht so häufig: Geburtstage, Jahrestage, Steuerrückzahlungen. Noch seltener sind dann die Kategorie: Hochzeiten, Kinder kriegen und Renteneintritt. Und dann gibt es die Kategorie &#8222;glaube ich erst, wenn ich es sehe und in der Hand halte&#8220;&nbsp; In genau diese Kategorie fällt der Release eines <strong>SOIFASS</strong>-Albums! Der Review hier erscheint daher auch wirklich erst, nachdem ich wirklich,<strong> WIRKLICH</strong> die Vinyl in den Händen halte.</p>
<h3>Vorfreude ist die schönes Freude!</h3>
<p>Die Ankündigung zu einem neuen Album kam so plötzlich, wie das sprichwörtliche Kinde der Jungfrau, und ich war sofort äußerst begeistert! <strong>SOIFASS</strong> ist eine Band, die mich zwar nicht seit &#8222;1999&#8220; begleitet, aber zumindest seit den ersten Kontakten zum Oi. Wie ich auf die Jungs aus der Hauptstadt gestoßen bin, weiß ich absolut nicht mehr &#8211; aber die Alben fesselten mich bisher alle. Nur die Häufigkeit derselben war leider eher rar, genauso wie Auftritte in meiner Nähe.</p>
<p>Dadurch war allerdings die Freude über beides immer sehr groß und jetzt eben auch, als plötzlich<strong> wie der Phönix aus der Asche </strong>die Band wieder Meldung machte &#8211; sowohl mit einigen Konzerten, als auch mit der Albumankündigung zu &#8222;1999&#8220;.</p>
<h3>Und ab!</h3>
<p>Jetzt ist es soweit, ich höre auf Phrasen zu dreschen und wir steigen ein ins fünfte Album der Band, schlappe 9 Jahre nach &#8222;Auf blinder Fahrt&#8220;. Und schon<strong> nach den ersten Titeln </strong>bin ich mir sicher, dass hier keiner auf blinder Fahrt ist<strong>.</strong> Das Album hätte auch 9 Monate nach den Vorgängern entstanden sein können. Alles was ich höre rotzt aus jeder Faser und mit jedem Ton die volle Dosis <strong>SOIFASS</strong> aus den Boxen. Natürlich merkt man der einen oder anderen Stelle an, dass seit 1999 eben schon 25 Jahre vergangen sind und der ein oder andere Track der Vorzeit etwas rüder und rauer daher kam. Hier ist das Gesamtpaket jetzt vielleicht ein wenig runder, ein wenig gefälliger im Ohr &#8211; <strong>aber doch noch mit großem Abstand so räudig</strong>, dass dem gemeinem Spießer die Krawatte vom Hals platzt und den Hipstern in die Spicy-Coconut-Latte gespuckt wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Soifass - Anglizisten (1999)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/HAz7mLKn4Ns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Stück für Stück durch das unerwartete Glück</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Anglizisten&#8220;</em> geht absolut gut ins Ohr und ist hervorragend gewählt &#8211; den höre ich sofort <strong>aus durstigen Kehlen gesungen</strong>, in einem kleinen Club wo der Schweiß von der Decke tropft. Dazu auch eine Prise Humor, denn nachdem man &#8222;keine Anglizismen schon seit nineteen-ninty-nine&#8220; raushaut, kommt danach mit <em>&#8222;Enemy&#8220;</em> der erste englisch-sprachige Song der Bandgeschichte. Der klingt ebenfalls sehr gut, könnte auch ein Hardcore-Cover sein &#8211; aber das entzieht sich leider meiner Kenntnis. <em>&#8222;Auf Raketen fliegen&#8220;</em> richtet sich dann gegen den ganzen aktuellen Kriegsirrsinn auf der Welt, und <em>&#8222;Gemeinsam durch die Nacht&#8220;</em> ist dann ein absolut klassischer <strong>SOIFASS</strong>-Song, vor allem durch die Lyrics. Die unbekannte Sache, die immer im falschen Moment wiederkehrt, aber der man dann trotzdem in den Hintern tritt. Da hinein kann sich sicherlich jeder mit einem eigenen Background eindenken -nimmt mich mit, und<strong> erinnert definitiv an alte Stücke!</strong></p>
<p>In das gleiche Horn stößt auch <em>&#8222;Gute Fahrt&#8220;</em>, und zwischen beiden Stücken fordert <em>&#8222;aus Scheisse Gold&#8220;</em> mal eben noch dazu auf, sich nicht beirren zu lassen und seinen Weg zu gehen! Der <em>&#8222;Hipster Stomp&#8220;</em> rechnet erwartbar mit der Plage Berlins ab, der <em>&#8222;Berliner Walzer&#8220;</em> richtet sich gegen die elitäre Oberschicht. <em>&#8222;Exzessiv&#8220;</em> beschreibt das Beziehungsleben, <em>&#8222;Verschwörer&#8220;</em> rechnet mit den Aluhut-Trägern ab und <em>&#8222;Allein auf dem Thron&#8220;</em> beschäftigt sich mit den ganzen Mindset-Optimierungsgestalten und ihren Kalenderspruch-Wandtapeten-Weisheiten. Schlussendlich kommt mit <em>&#8222;Die Zeit steht still&#8220;</em> wieder ein Song mit den typischen Lyrics der Band, ähnlich wie <em>&#8222;Gemeinsam durch die Nacht&#8220;</em>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1.jpg" alt="" width="1450" height="818" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>In der Kürze liegt die Würze</h3>
<p>Man kann hier auf jeden Fall feststellen, dass sich so einiges angestaut hat in den Jungs und dass auf &#8222;1999&#8220;<strong> jeder sein Fett wegkriegt.</strong> Was man vergeblich sucht, sind Szene-typische Hymnen, Trinklieder oder mitgröhlfähige &#8222;ohohohoh&#8220;-Refrains. Und so sehr ich diese Dinge bei anderen Bands schätze, ich bin froh diese hier nicht zu finden. Die Band hat sich ihre Frische, <strong>ihren unverwechselbaren schnellen</strong> und griffigen Stil bewahrt.</p>
<p>Die Stimme von <strong>Viktor</strong> drückt den Liedern durch die einmalige Interpretationsart der Texte ihren Stempel auf und die musikalischen Parts sind<strong> schnell</strong>,<strong> roh und rau </strong>geblieben. Natürlich hat man sich in den Jahren weiterentwickelt, denn es gibt nun textlich nicht mehr den direkten Mittelfinger für pauschal alle wie früher (<em>&#8222;fickt oich&#8220;</em>). Und auch musikalisch kann man den ein oder anderen &#8222;toxpackigen&#8220; Einschlag bei Liedern wie <em>&#8222;aus Scheisse Gold&#8220;</em> oder <em>&#8222;auf Raketen fliegen&#8220;</em> vermuten. Aber es bleibt unverrückbar festzustellen, dass jeder Song eindeutig nach <strong>SOIFASS</strong> klingt –<strong> und das schaffen nach 25 Jahren die wenigsten Bands!</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p><strong>Mein Trommelfell jubiliert und mich dünkt ich frohlocke gar sehr!</strong> Aufgrund der plötzlichen Ankündigung und Veröffentlichung hatte ich keine große Zeit für eine Erwartungshaltung. Und aufgrund der Ruhe in den letzten Jahren um die Band, hatte ich nicht mehr mit einem neuen Album gerechnet. Das was die Jungs jetzt mit &#8222;1999&#8220; abgeliefert haben ist eine feine Scheibe, die sich wirklich nahtlos in die Banddiskografie einfügt. Mit aktuellen Texten und dem klassischen Stil der Band ist hier eine klasse Kombination gelungen, die die Band wieder bei vielen ins Gedächtnis rufen dürfte. Mich persönlich freut, dass der Sound zeitgemäß ist aber die Band sich dennoch nicht verbiegt und weiter ihren Stiefel fährt. Hier wird sich nach 9 Jahren nicht neu erfunden, sondern einfach zu alter Stärke gefunden &#8211; <strong>und genau damit geht das Album runter wie ein kühles Bier!</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/people/soifass/100063540458734/">SOIFASS Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soifass-1999/">Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ellenbogen voraus in Richtung Zukunft mit HAMMERHEAD</title>
		<link>https://silence-magazin.de/hammerhead-nachdenken-ueber-deutschland/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=hammerhead-nachdenken-ueber-deutschland</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Feb 2024 08:00:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bad Honnef]]></category>
		<category><![CDATA[Danilatore Minuti]]></category>
		<category><![CDATA[David Schumann]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerhead]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Osche Engelhardt]]></category>
		<category><![CDATA[Ranen]]></category>
		<category><![CDATA[Rookie Records]]></category>
		<category><![CDATA[Tobias Scheiße]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur inhaltlich sondern auch musikalisch haben wir es hier mit einer massiven Abrissbirne zu tun. HAMMERHEAD liefern mit "Nachdenken über Deutschland" hammerhart ab!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/hammerhead-nachdenken-ueber-deutschland/">Ellenbogen voraus in Richtung Zukunft mit HAMMERHEAD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">HAMMERHEAD &#8211; &#8222;Nachdenken über Deutschland&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>09. Februar 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="http://www.holygoatrecords.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Holy Goat Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>24:58<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Hardcore Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Es ist mächtig was los im deutschsprachigen Punk und Hardcore-Raum. Vergangenes Jahr haben sich&nbsp;<strong>AMEN 81</strong> nach fünf Jahren zurückgemeldet, und&nbsp;<strong>BUBONIX</strong> feierten nach fünfzehn Jahren ein gelungenes Comeback. Und nun folgt ein weiterer Kracher, denn&nbsp;<strong>HAMMERHEAD</strong> aus Bad Honnef veröffentlichen ein Vierteljahrhundert nach Erscheinen ihres <a href="https://hammerheadpunk.bandcamp.com/album/wei-es-album" target="_blank" rel="noopener">weißen Albums</a> wieder eine Langspielplatte.</p>
<p>Und zum neuen Album gibt es direkt eine kleine Anekdote, bei welcher das Coverartwork im Vordergrund steht. LP, CD und Kassette waren vom Bild eines <strong>Schlosses</strong> geschmückt. Allerdings hat sich dann jemand bei der Band gemeldet und offenbart, Besitzer*in dieses Bauwerks zu sein. Ein <strong>neues Bild</strong> musste her, und somit wurde die Veröffentlichung vom 26. Januar auf den 09. Februar verschoben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Alle pissen an den Dom" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/G3u4-bQ179Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Das Aufräumkommando ist da</h3>
<p>Auf &#8222;Nachdenken über Deutschland&#8220; befassen sich&nbsp;<strong>HAMMERHEAD</strong> mit dem Status Quo &#8211; in der BRD, in Europa, auf der Welt und in unserer aller Gedankenwelten. Es geht um das was ist, was war und was werden sollte. <strong>HAMMERHEAD</strong> preschen kompromisslos aber gezielt nach vorne, während sie kein gutes Haar am <strong>neuen Zeitgeist</strong> lassen. Die Autolobby bekommt ebenso ihr Fett weg, wie Kriegstreiber*innen, neoliberale Ausbeuter*innen, oder der gegenwärtige Rechtsruck und seine Akteur*innen. Frei nach <strong>Georg Büchner</strong> wird den Palästen und Schlössern der Krieg erklärt, und den Hütten der Frieden zugesichert. Mit Humor, provonkaten Texten und dennoch einer klaren und stabilen Haltung teilen <strong>HAMMERHEAD</strong> mächtig aus. So geht &#8222;Nachdenken über Deutschland&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Autofahrerhose" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/mJCNzWPXu1M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Oldschool für die Zukunft</h3>
<p>Nicht nur inhaltlich sondern auch musikalisch haben wir es hier mit einer massiven Abrissbirne zu tun.&nbsp;<strong>HAMMERHEAD</strong> versorgen ihre Hörer*innen mit dem typischen <strong>HAMMERHEAD</strong>-Hardcore Punk. Enttäuscht wird hier aber niemand, denn jeder einzelne der vierzehn Tracks hat immenses <strong>Hitpotential</strong>. Mit griffigen Refrains und rasanter Härte in den Strophen liefert die Band einen Knaller nach dem anderen ab. Außerdem sind Entwicklung und Fortschritt trotzalledem erkennbar; sie spielen sich allerdings auf <strong>textlicher Ebene</strong> ab. So wird beispielsweise das Thema persönliche Entwicklung im antifaschistischen Kontext behandelt (<em>&#8222;Ich bin noch ganz der Alte&#8220;</em>). Und auch in der weiteren Themenwelt wird offensichtlich, dass im Hause&nbsp;<strong>HAMMERHEAD</strong> keineswegs die Zeit stehengeblieben ist. Das zeigt sich auch im letzten Titel&nbsp;<em>&#8222;Krüppelmann&#8220;</em>, das sich mit psychischer Krankheit und Psychoanalyse befasst.</p>
<p>Es geht auf &#8222;Nachdenken über Deutschland&#8220; also einerseits um einen Statusbericht, und dieser fällt ziemlich negativ aus. Doch <strong>HAMMERHEAD&nbsp;</strong>wären nicht <strong>HAMMERHEAD</strong>, wenn sie das einfach so stehen lassen würden. Fünfundzwanzig Minuten lang wird ein Moshpit dargeboten, der zum Wirbelwind wird und bereit ist, alle verkrusteten Strukturen niederzureißen. Was hier vorliegt, ist zum Einen mein erster Kandidat für das Album des Jahres, und zum Anderen eine mächtige Kampfansage.</p>
<p><a href="http://www.hammerhead.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von HAMMERHEAD</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von&nbsp;<strong>Rookie Records</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<title>DEZ DARE und die Weiterführung von Perseus&#8216; Krieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 May 2023 11:17:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brighton]]></category>
		<category><![CDATA[CH!MP]]></category>
		<category><![CDATA[Darren Smallman]]></category>
		<category><![CDATA[Dez Dare]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[garage rock]]></category>
		<category><![CDATA[Noise Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Six Tonnes de Chair Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Der ewigwährende Kampf zwischen Kreation und Destruktion, zwischen Schönheit und Verzerrung, zwischen Licht und Dunkelheit geht also weiter."</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-critical-mind-dump/">DEZ DARE und die Weiterführung von Perseus&#8216; Krieg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">DEZ DARE &#8211; &#8222;CRITICAL MIND DUMP&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>05. Mai 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://sixtonnesdechairrecords.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Six Tonnes de Chair Records</a> / <a href="https://chimp-noise.com/?from=btl" target="_blank" rel="noopener">CH!MP</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>9:58 min.<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Garage Rock / Noise Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Erst kürzlich habe ich mich hier mit dem Album &#8222;Perseus War&#8220; des in Brighton lebenden australischen Künstlers&nbsp;<strong>Darren Smallman </strong>aka<strong> DEZ DARE</strong> befasst. Die Rezension zum Album findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-perseus-war/" target="_blank" rel="noopener">hier</a>. Besagtes Album sollte ursprünglich eine Begleit-EP zur zuvor veröffentlichten Langspielplatte &#8222;Ulysses Trash&#8220; werden und entwickelte sich im Entstehungsprozess jedoch zum eigenständigen Album. Dieses Mal aber hat&nbsp;<strong>Smallman</strong> es geschafft, sich kurz zu halten. Bei der vorliegenden EP handelt es sich nämlich um das tatsächliche <strong>Sequel</strong> zur LP &#8222;Perseus War&#8220; &#8211; der Kampf um das Universum geht also weiter.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - Uncanny Velocity" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dB64zhTyabo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fortsetzung des Themas</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-42064" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Dez-Dare-CMD2023-LO-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Dez-Dare-CMD2023-LO-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Dez-Dare-CMD2023-LO-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Dez-Dare-CMD2023-LO-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/Dez-Dare-CMD2023-LO.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Der ewigwährende Kampf zwischen Kreation und Destruktion, zwischen Schönheit und Verzerrung, zwischen Licht und Dunkelheit geht also weiter. In der Fortsetzung des Themas verabschiedet sich&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> von konkreten Darstellungen wie anti-autoritären Idealen, und taucht stattdessen in abstraktere Sachverhalte ein. Somit befasst sich die EP &#8222;Critical Mind Dump&#8220; vorrangig mit dem Unterbewusstsein. Es geht um die <strong>Sehnsucht nach Entschleunigung</strong> (<em>&#8222;CMD OK!&#8220;</em>), um die wahnsinnige Geschwindigkeit des Lebens um uns herum (<em>&#8222;</em><em>Uncanny Velocity&#8220;</em>), um die Schwierigkeiten, das Ich neu zu erfinden (<em>&#8222;Phase Transitions&#8220;</em>) und zu guter Letzt bekommen die Verschwörungstheoretiker*innen noch ihr Fett weg. Der letzte Song <em>&#8222;Weasel Breath&#8220;</em> ist eine sarkastische Würdigung für die Energie, die es braucht, um sich aus an den Haaren herbeigezogenen Unwahrheiten ein komplexes Konstrukt aus Lügen zusammenzubasteln.</p>
<h3>Für die Sammlung</h3>
<p>Vor allem im direkten Nachgang der LP &#8222;Perseus War&#8220; fällt die EP &#8222;Critical Mind Dump&#8220; nicht sonderlich auf. Dennoch hat&nbsp;<strong>DEZ DARE&nbsp;</strong>hier wieder ein schönes Werk vorgelegt, welches vor allem Sammler*innen begeistern wird. Beim französischen Label <strong>Six Tonnes de Chair</strong> wird die 4-Track-EP auf schön gestalteten 7&#8220; Platten vertrieben. Und wer schon das letzte Album mochte, kann bei dem kurzen Sequel auch ohne zu zögern zugreifen.</p>
<p><a href="https://dezdare.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>bandcamp Profil von DEZ DARE</strong></a></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-critical-mind-dump/">DEZ DARE und die Weiterführung von Perseus&#8216; Krieg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEZ DARE: der ewige Kampf um das Universum</title>
		<link>https://silence-magazin.de/dez-dare-perseus-war/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dez-dare-perseus-war</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 15 Mar 2023 09:59:15 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Brighton]]></category>
		<category><![CDATA[CH!MP]]></category>
		<category><![CDATA[Chicago Mastering Service]]></category>
		<category><![CDATA[Creative Eclipse PR]]></category>
		<category><![CDATA[Darren Smallman]]></category>
		<category><![CDATA[Dez Dare]]></category>
		<category><![CDATA[England]]></category>
		<category><![CDATA[Fuzz Rock]]></category>
		<category><![CDATA[garage rock]]></category>
		<category><![CDATA[Greg Obis]]></category>
		<category><![CDATA[MalMall]]></category>
		<category><![CDATA[Noise Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das Leben, das Universum und der ganze Rest: manchmal wirkt das alles ziemlich verrückt und düster - so klingt das auch auf "Perseus War". Erfahrt hier alles zum neuen Album von DEZ DARE.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-perseus-war/">DEZ DARE: der ewige Kampf um das Universum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">DEZ DARE &#8211; &#8222;PERSEUS WAR&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>17. März 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://chimp-noise.com/" target="_blank" rel="noopener">CH!MP</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>35:45<br />
<strong>Genre: </strong>Garage Rock / Noise Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Darren Smallman</strong> ist in Geelong, im Südosten Australiens aufgewachsen. Dort engagierte sich <strong>Smallman</strong> seit 1990 in der lokalen Punkszene, spielte in Bands wie <a href="https://theevinylcreatures.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THEE VINYL CREATURES</strong></a> oder <a href="https://warped.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>WARPED</strong></a>. Auch abseits der Bühne war er fest im Indie Business verankert und war unter anderem Mitbegründer des Labels <a href="https://en.wikipedia.org/wiki/Low_Transit_Industries" target="_blank" rel="noopener">Low Transit Industries</a>. Im Jahr 2010 siedelte <strong>Darren Smallman</strong> nach England über und suchte sich seine neue Heimat am Ärmelkanal in Brighton. Der Wechsel der Erdhalbkugel ließ <strong>Smallman</strong> keineswegs kürzer treten, und so gründete er in Brighton das Label <a href="https://de.linkedin.com/company/battle-music" target="_blank" rel="noopener">Battle Worldwide</a> und ist auch hier selbst musikalisch aktiv. Als Solokünstler ist er unter dem Pseudonym <strong>DEZ DARE</strong> unterwegs und hat nun mit &#8222;Perseus War&#8220; sein drittes Album veröffentlicht. Die vorigen Releases waren &#8222;<a href="https://dezdare.bandcamp.com/album/hairline-ego-trip" target="_blank" rel="noopener">Hairline Ego Trip</a>&#8220; im Mai 2021 und &#8222;<a href="https://dezdare.bandcamp.com/album/ulysses-trash" target="_blank" rel="noopener">Ulysses Trash</a>&#8220; im August 2022.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - Bloodbath-on-HI" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vqFbkTGFyB8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Aus Lethargie gebar Kreativität</h3>
<p>Sein zweites Album &#8222;Ulysses Trash&#8220; widmete&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> der Tatenlosigkeit. Der musikalische Aufruf zum Nichtstun wurde in der Musikpresse hoch gelobt und&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> wollte eine Begleit-EP produzieren, die das Narrativ des Langspielers weiterdenkt. Doch statt einer Fortführung des prokrastinatorischen Gedankens sprudelte der Wahl-Engländer plötzlich vor Ideen. So entstand Riff um Riff, Text um Text, und innerhalb von vier Wochen waren <strong>zehn Songs</strong> für ein neues Album bereit.</p>
<p>Nachdem &#8222;Ulysses Trash&#8220; also eine Odensammlung an die Untätigkeit war, widmet sich &#8222;Perseus War&#8220; deutlich größeren Gedankenspielen. Hier wird folglich über die Zufriedenheit des vorigen Albums hinausgedacht. Dementsprechend beleuchtet&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> nun ein größeres Bild. Dabei geht es um das Universum als Ganzes, aber auch um alles, was sich darin abspielt, und um den ewig andauernden Kampf um&#8217;s Überleben, der in jedem Moment neu ausgetragen wird. <strong>Schönheit und Zerstörung</strong> stehen sich gegenüber und finden sich in jeder Aktion wieder, die in dieser dystopischen Realität stattfindet.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - Bozo" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0UCPSj4VGgg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Clowns, Retter*innen und Kriegstreiber*innen</h3>
<p>&#8222;Perseus War&#8220; beginnt mit dem geradeaus schießenden Song&nbsp;<em>&#8222;Bozo&#8220;</em>, der vom Schicksal des Clowns berichtet, bevor in&nbsp;<em>&#8222;Perseus #1985&#8220;</em> das Tempo etwas rausgenommen wird. Dem zweiten Titel fehlt es aber keineswegs an Kraft. Die intertextuelle Referenz bezieht sich auf das Lied&nbsp;<em>&#8222;1.9.8.5&#8220;</em> vom vorigen Album &#8222;Ulysses Trash&#8220;, allerdings ist der neue Song<strong> deutlich düsterer</strong> &#8211; sowohl musikalisch, als auch inhaltlich. <em>&#8222;Perseus #1985&#8220;</em> handelt von den selbsternannten Retter*innen der Menschheit, die auch immer gleichzeitig Kriegstreiber*innen oder Despot*innen sind. So war es, so ist es, und so scheint es zu bleiben.</p>
<p>Inhaltlich geht es auf ähnlichen Pfaden weiter, wenn&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> im melodischen Punk Rock Song <em>&#8222;Myopic Tropic&#8220; </em>mit den Machenschaften der Politik abrechnet und im Fuzz-Gewitter&nbsp;<em>&#8222;Bloodbath-On-HI&#8220;</em> über die menschlische Eigenschaft der gegenseitigen Zerstörung sinniert. Verzweifelnd kreidet&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> an, dass auch nach etlichen untergegangenen Zivilisationen nur ein<strong> minimaler Lerneffekt</strong> seitens der Menschheit zu erkennen ist. Das gilt auch für Wandel in jeglicher Hinsicht, wie im mächtig nach vorne rollenden&nbsp;<em>&#8222;A Chimp, A Tricycle, New World Order&#8220;</em> gezeigt wird. Zwischen mächtigem Noise Rock und einem <strong>Monster</strong> von Riff äußert&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> sein Unverständnis über die Angst vor Veränderung in vielen Bereichen unseres Lebens. Dabei richtet sich der Künstler vor allem an Leute, die hinter jeder progressiven Idee, oder jeder Selbstverwirklichung den Untergang der Welt sehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dez Dare - A Chimp, A Tricycle, New World Order" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8e0QFfcqGiI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wir sind Sklaven unserer Entscheidungen</h3>
<p>Hinter dem schönen Titel&nbsp;<em>&#8222;I know why you cry at Adam Sandler Films&#8220;</em> steckt ein mächtiger <strong>Synthwave Song</strong> mit Mitsingrefrain und einer tiefen Würdigung der Nonkonformität. Direkt danach eröffnet sich ein tiefes Loch aus Fuzz und Noise aus dessen Tiefen&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> einen Zusammenbruch aus Sicht einer Person mit Autismus beschreibt.&nbsp;<em>&#8222;OUCH!&#8220;</em> wechselt dahingehend wellenförmig zwischen Fokus und Kollaps, bevor der dumpfe Klang in das stampfende&nbsp;<em>&#8222;My Heels + My Toes, My Lies + My Nose&#8220;</em> übergeht. Wie in Trance bewegt sich der finstere Klang durch die von Äußerlichkeiten gesteuerte Relität der <strong>Möchtegernpromis</strong>.</p>
<p>Deutlich losgelöster ist die Klangwelt demgegenüber im vorletzten Lied <em>&#8222;BEACH!&#8220;</em>, welches&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> dem Strand seiner Wahlheimat Brighton gewidmet hat. Nachdem die letzten sonnigen Klänge verhallt sind, gibt es zum Ende nochmal ein philosophisches Fazit zu den Gedanken über Leben, Universum und den ganzen Rest. Synthwave, Noise und energetischer Garage Rock treffen im längsten Stück des Albums aufeinander, wenn&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> konstatiert, dass wir nicht frei sind &#8211; <strong>nie</strong>. Ein Refrain, der etwas an&nbsp;<strong>ART BRUT</strong> erinnert setzt sich von den&nbsp;<strong>KRAFTWERK</strong>-Vibes der Strophe ab, und so findet dieses wirklich großartige Album sein würdiges Finale mit&nbsp;<em>&#8222;STOP. STOP. STOP. TALKING.&#8220;.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41748" aria-describedby="caption-attachment-41748" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-41748" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO.jpg" alt="alt=&quot;Dez Dare - Perseus War (2023, CH!MP) Promo Picture&quot;" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/03/Dez-3-2023-LO-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41748" class="wp-caption-text">Foto: Ernest Protasiewicz</figcaption></figure>
<h3>Der Kampf geht weiter</h3>
<p>Im Vergleich zu den beiden bisherigen Alben ist &#8222;Perseus War&#8220; deutlich düsterer geworden, ist aber gleichermaßen stärker und mitreißender ausgefallen. Die <strong>Vielfältigkeit</strong> dieses Albums offenbart sich in sämtlichen Dimensionen. Vom finsteren Humor, mit dem&nbsp;<strong>DEZ DARE</strong> Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft menschlicher Dummheit betrachtet, zur dennoch hoffnungsvollen Agitation in Richtung Verbesserung ist alles dabei. Auch musikalisch gibt es natürlich vordergründig die breitschultrige Präsentation aus Fuzz, Punk, Garage Rock und Noise. Zwischen den Tönen und vor allem im Hintergrund aber spielt sich eine bunte Vielfalt aus klassischen, cinematischen und jazzigen Klängen ab, die das gesamte Klangbild komplettieren. Und somit entsteht eine 36-minütige Darbietung guter Unterhaltung und tiefgründiger Überlegungen.</p>
<p><a href="https://dezdare.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>bandcamp Profil von DEZ DARE</strong></a></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Creative Eclipse PR zur Verfügung gestellt. &#8222;Perseus War&#8220; wurde von <strong>Darren Smallman</strong> geschrieben, produziert und aufgenommen. Das Mastering wurde von <strong>Greg Obis</strong> beim Chicago Mastering Service durchgeführt. Das Cover Artwork stammt von MalMall.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dez-dare-perseus-war/">DEZ DARE: der ewige Kampf um das Universum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Undergroundrakete aus Berlin: ERRORR</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Mar 2023 13:58:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[André Leo]]></category>
		<category><![CDATA[Anomic Records]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Errorr]]></category>
		<category><![CDATA[garage rock]]></category>
		<category><![CDATA[Leonard Klaage]]></category>
		<category><![CDATA[Nick Mangione]]></category>
		<category><![CDATA[Noise Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Post-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr seid Fans vom Underground Sound der 70er und 80er? Dann sind die Berliner von ERRORR vermutlich ein heißer Tipp!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/errorr-self-destruct/">Undergroundrakete aus Berlin: ERRORR</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">ERRORR &#8211; &#8222;SELF DESTRUCT&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>04. März 2023<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://anomicrecords.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Anomic Records</a><br />
<strong>Länge:</strong> 39:01 Minuten<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Garage Rock / Noise Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>ERROR&nbsp;</strong>(in eigener Schreibweise auch <strong>ERЯORR</strong>) sind eine Band aus Berlin, die vom schwedischen Musiker <strong>Leonard Kaage</strong> (<strong>THE UNDERGROUND YOUTH</strong>) gegründet wurde. Der Multiinstrumentalist ist nicht nur das Hirn der Band, sondern bedient auch die meisten Instrumente auf dem vorliegenden Debutalbum &#8222;Self Destruct&#8220;. Zusätzliche Bassspuren wurden von <strong>Nick Mangione</strong> eingespielt, und <strong>André Leo</strong> hat Gitarrenspuren beigesteuert. Abgesehen davon hört man <strong>Leonard Kaage</strong> an Klavier, Orgel, Bass, Schlagzeug und Gesang. Live sind&nbsp;<strong>ERRORR</strong> als Quartett unterwegs. Die Tour zum Albumrelease beginnt im April; die Daten findet ihr unter der Rezension.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ERRORR - Innocent" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U3WBGUdhHk0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Paisley Underground Revival</h3>
<p>Knapp vierzig Minuten lang rotiert die blaue, weiße oder rote Schallplatte, die über das Berliner Label <strong>Anomic Records</strong> erhältlich ist. Was hier musikalisch geboten wird, wird seitens der Band unter den Begriffen Psych Punk, Noise Pop oder Garage Rock kategorisiert. Um etwas von Genres und ihren nicht immer ganz klaren Eingrenzungen wegzukommen, kann man von einer lauten, fuzz-geladenen, psychedelischen Klangwand sprechen. Einflüsse vom Sound des <strong>Paisley Underground</strong> sind nicht von der Hand zu weisen, oder man kann sich <strong>THE VELVET UNDERGROUND</strong> in einer Jam Session zusammen mit&nbsp;<strong>LACK OF KNOWLEDGE</strong> vorstellen.&nbsp;<strong>ERRORR</strong> verbinden also die Dynamik von Garage Rock mit der sedierenden Kraft von Psychedelic Rock, der düsteren Stimmung des Post Punk und gelegentlichen Ausflügen in wütenden Punk.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Errorr - Heroine (Got to let go)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/wpUpMGCd5T4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Revolution mit Köpfchen</h3>
<p>&#8222;Self Destruct&#8220; ist ein <strong>klares Nein</strong> zu autoritären Strukturen und oppressiven Systemen. Dennoch lassen&nbsp;<strong>ERRORR</strong> keine blinde Wut walten, sondern sind stattdessen emotional, reflektiert und bedacht. Das mitreißende Klangbild aus Fuzz, Noise und Rock ist kein wildes Gewitter aus sich schnell entladenden Emotionsschüssen. Stattdessen wird eine abwechslungsreich gestaltete <strong>Achterbahnfahrt</strong> aus Höhen und Tiefen dargeboten, deren Extrempunkte angenehm sedierende Momente und gezielt eingesetzte Kugelblitze sind.</p>
<p>Der Titel &#8222;Self Destruct&#8220; mag nach &#8222;No Future&#8220; klingen und oberflächlich betrachtet, würde der Sound auch dazu passen. Die Selbstzerstörung, die hier präsentiert wird gilt aber nur dem Status Quo, denn <strong>ERRORR</strong> präsentieren ein<strong> mitreißendes Debut</strong>, das Lust auf Zukunft macht.</p>
<p><a href="https://errorr.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>bandcamp Profil von ERRORR</strong></a></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong>Tour-Date</strong><strong>n<br />
</strong></span>14.04.23 &#8211; DE Düsseldorf Ratinger Hof<br />
15.04.23 &#8211; BE Liège Bist&#8217;Rock<br />
16.04.23 &#8211; NL Rotterdam Kaapse Will&#8217;ns<br />
17.04.23 &#8211; DE Hamburg Molotow (w/Les Big Byrd)<br />
19.04.23 &#8211; DE Wiesbaden Kreativfabrik (w/Les Big Byrd)<br />
20.04.23 &#8211; FR Paris L&#8217;International<br />
21.04.23 &#8211; FR Rouen Le 3 Pièces Muzik&#8217;Club<br />
22.04.23 &#8211; FR Reims Les vieux de la vieille<br />
23.04.23 &#8211; DE Weinsberg Kaffeehaus 3Modul<br />
11.05.23 &#8211; CH Zürich TBA<br />
12.05.23 &#8211; CH Sion Point 11<br />
13.05.23 &#8211; IT Venice Secret Garden<br />
14.05.23 &#8211; IT Prato Ozne<br />
15.05.23 &#8211; IT Modena Nowhere Club<br />
16.05.23 &#8211; IT Castiglione delle Stiviere Arci Dallò<br />
17.05.23 &#8211; FR Mulhouse Noumatrouff<br />
18.05.23 &#8211; CH Basel Reneè<br />
19.05.23 &#8211; CH Kreuzlingen Horst Klub<br />
20.05.23 &#8211; DE Offenbach Hafen 2<br />
02.06.23 &#8211; DK Copenhagen Råhuset<br />
03.06.23 &#8211; SE Gothenburg Hemligheten<br />
04.06.23 &#8211; SE Stockholm Hus 7<br />
06.06.23 &#8211; NO Oslo Revolver<br />
07.06.23 &#8211; NO Halden Siste Reis<br />
16.06.23 &#8211; DE Berlin Kantine am Berghain<br />
13.10.23 &#8211; DE Würzburg Immerhin</p>
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		<title>UNIVERSUM25 &#8211; Ein Blick in die Apokalypse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Mar 2023 12:26:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eisbrecher]]></category>
		<category><![CDATA[InExtremo]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[UNIVERSUM25]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Fünf Musiker schließen sich zu UNIVERSUM25 zusammen, um dem bisherigen System den Mittelfinger zu zeigen. Ob das lohnt, lest ihr hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-universum25/">UNIVERSUM25 &#8211; Ein Blick in die Apokalypse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">UNIVERSUM25 &#8211; &#8222;Universum25&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.03.2023<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 48 Min.&nbsp;<br />
<strong>Label: </strong><a href="http://universalmusic.at/artist/universum25/">Universal Music</a><br />
<strong>Genre:</strong> Punk Rock/Neue Deutsche Härte </div></div></div></p>
<h3>Wer? Wie? Was?</h3>
<p><strong>UNIVERSUM25</strong>. Was ist das für ein Name? Und wieso ausgerechnet diese Zahl? Was wie der Name für einen SciFi Blockbuster klingt, hat einen recht üblen Hintergrund. Der Name geht auf ein Experiment des Wissenschaftlers<strong> John B. Calhoun</strong> zurück, der anhand von Mäusen 25 mal testete, wie sich ungebremste Populationen in einem begrenzten Lebensraum unter Idealbedingungen verhalten. Und 25 mal endete das Experiment mit dem selben Ergebnis: Der Ausrottung der gesamten Population!</p>
<p>Düster sagt ihr? Auf jeden Fall. Was hat das mit Musik zu tun? Fünf Musiker aus verwandten, aber dennoch unterschiedlichen Musikrichtungen haben sich zu einer Band zusammengefunden und den Namen <strong>UNIVERSUM25</strong> gewählt. Und der ist, angesichts seiner Bedeutung, Programm! Denn mit ihren Texten legt diese Band den Finger dahin, wo es weh tut.</p>
<p>Wer sind besagte Musiker? Das sind <strong>Micha Rhein</strong> (<strong>IN EXTREMO</strong>), <strong>Rupert Keplinger</strong> (<strong>EISBRECHER</strong>, <strong>ANTITYPE</strong>), <strong>Pat Prziwara</strong> (<strong>FIDDLERS</strong> <strong>GREEN</strong>), <strong>Gunnar</strong> <strong>Schroeder</strong> (<strong>DRITTE</strong> <strong>WAHL</strong>) und <strong>Alex Schwers</strong> (<strong>SLIME</strong>). Ein bunt gemischter Haufen mit einer gemeinsamen Weltanschauung.</p>
<p>Während Micha bei <strong>IN EXTREMO</strong> noch auf dem <strong>WALHALLA</strong> Festival in Neumünster betonte, dass man als Band (bis auf zwei Ausnahmen) nicht politisch sei, ist das diesmal komplett anders. Also alle, die keinen Bock auf Politik in Musik haben, können aufhören hier zu lesen.</p>
<h3>Wie ein Katastrophenfilm</h3>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Am Morgen danach (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XLs6UjqCweY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit dem Opener <em>&#8222;Der Morgen danach&#8220;</em> werden wir direkt in die kalte <strong>Apokalypse</strong> geschmissen. Tag 1 in einer neuen Welt. Danach fühlt es sich so an, als würden die Songs den desaströsen Zustand vor dem ominösen <strong>apokalyptischen</strong> Ereignis beleuchten. Wie eine Rückblende in einem Film. Um dann am Ende mit <em>&#8222;Horizont in Flammen&#8220;</em> wieder einen &#8222;positiven&#8220; Einschlag zu bekommen. Dazwischen bekommen wir Hass, Tod und Zerstörung! Oder auch &#8222;die Abgründe der Menschheit&#8220; genannt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Wir warten (Visualiser)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-Gx-5MWC8Ys?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Während der Album <strong>Opener</strong> und dessen Folgesong <em>&#8222;Wir warten&#8220;</em> noch dem <strong>Punk Rock</strong> zuzuschreiben sind, servieren uns <strong>UNIVERSUM25</strong> mit <em>&#8222;Harte Kost&#8220;</em> eine eiskalte Abrechnung mit Rechten und Verschwörungsideologen in Form eines <strong>NDH</strong> Songs. Genauso <em>&#8222;Nur wegen dir&#8220;</em>, der von schnellen, <strong>druckvollen</strong> Schlagzeugrythmen getrieben wird, und ein Stück weit an <strong>INEXs</strong>&nbsp;<em>&#8222;Quit pro quo&#8220;</em> erinnert. Mit <em>&#8222;Genug&#8220;</em> macht man sich dann textlich und melodisch Luft und schreit seinen <strong>Ärger</strong> heraus. So zeitgenössisch der Text von <em>&#8222;Die neue Zeit&#8220;</em> auch ist, ist die Melodie hier die Poppigste. Aber keine Sorge, noch immer mit genug Härte. <em>&#8222;Vor deiner Tür&#8220;</em> präsentiert dann wieder eine weitere Seite der Band: <strong>Rockballaden</strong>.</p>
<h3>UNIVERSUM25 lassen uns einmal Durchschnaufen</h3>
<p><em>&#8222;Lichtgeschwindigkeit&#8220;</em> gibt uns dann eine Verschnaufpause von den Abgründen der Menschheit und bringt erste positive Vibes. Mit<em> &#8222;Die Leichen der Zeit&#8220;</em> bringt <strong>UNIVERSUM25</strong> einen richtigen<strong> Moshpit Kracher</strong> mit. Doch textlich ist das ein <strong>Schlag in die Magengrube</strong>. Besingt man hier schließlich die toten Flüchtlinge, die ihre Überfahrt nicht überleben und deren Leichen an unseren Stränden landen. Zum nächsten Track sei gesagt, dass ich bei verschiedenen Gelegenheiten mit <strong>Rupert</strong> und <strong>Pat</strong> gesprochen habe. Gerade weil ich es interessant fand, dass man als Band mit einem <strong>Cover</strong> Song auf sich aufmerksam macht. Für kleine, neue Bands mag das normal sein, um von sich Reden zu machen. Aber einer Superband aus deutschen Künstlern dieses Formats? Dennoch dachte man sich, dass es eine gute Möglichkeit sei. Und sie hatten Recht. Die Rede ist vom<strong> TON STEINE SCHERBEN</strong> Klassiker <em>&#8222;Der Traum ist aus&#8220;</em>. Die Idee zu dem <strong>Cover</strong> stammte von <strong>Micha Rhein</strong>, weil er es schon länger machen wollte und was sich zum<strong> 50. Geburtstag</strong> des Songs anbot.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Der Traum ist aus (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/x9W1ix0f2ik?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zum Abschluss gibt es den zuvor erwähnten <em>&#8222;Horizont in Flammen&#8220;</em>, der uns im Rahmen dieses Albums positiv entlässt. Den Song kann ich mir auch gut zum Abschluss eines Konzertes vorstellen, wenn das Publikum Schulter an Schulter hin und her schunkelt und mit den Armen winkt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="UNIVERSUM25 - Horizont in Flammen (Visualiser)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-uf2Ic7Pp4U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Herbst geht es für <strong>UNIVERSUM25</strong> dann auf Deutschland Tour. Tickets findet ihr <a href="https://www.eventim.de/artist/universum-25/?affiliate=EYA&amp;msclkid=429d445c339a12e7ff0a205cb840ffa8&amp;utm_source=bing&amp;utm_medium=cpc&amp;utm_campaign=ar_Suche%20-%20Special%20Tickets&amp;utm_term=universum%2025&amp;utm_content=Universum%2025">hier</a>.</p>
<p>Die <strong>Shopseite</strong> der Band gibt es dann <a href="https://shop.universum25.com">hier</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/universum25-universum25/">UNIVERSUM25 &#8211; Ein Blick in die Apokalypse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>PASCOW &#8211; Intelligente Texte und Ohrwurmgarantie</title>
		<link>https://silence-magazin.de/pascow-sieben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pascow-sieben</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 Feb 2023 17:30:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschpunk]]></category>
		<category><![CDATA[pascow]]></category>
		<category><![CDATA[punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Sieben]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=41580</guid>

					<description><![CDATA[<p>Liegt PASCOW irgendwo in der Uckermark? Nein, unser Gastautor Dennis meint: lieber in deinem Player der Wahl! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pascow-sieben/">PASCOW &#8211; Intelligente Texte und Ohrwurmgarantie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">PASCOW &#8211; &#8222;SIEBEN&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. Januar 2023<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://rookierecords.de">Rookie Records</a> / Kidnap Music<br />
<strong>Dauer:</strong> 36 min.<br />
<strong>Genre:</strong> Deutschpunk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p align="LEFT">Sieben &#8211; eine Zahl, die dir vielleicht noch aus dem Matheunterreicht geläufig ist und gleichzeitig der Albumtitel der neuen <strong>PASCOW</strong> Scheibe. Der Titel ist dabei nicht random gewählt, sondern weil es die siebte LP-Veröffentlichung der Rheinland-Pfälzer ist. Vermutlich wirst du dir als Brutal Tech Deathmetal Fan, der versehentlich auf diese Rezension hier geklickt hat denken – <strong>PASCOW</strong>? Klingt wie ein Dorf in der Uckermark!? Kein Problem mein Freund &#8211; ich kläre dich auf. Im Jahr <strong>1998</strong> gründeten zwei Brüder mit dem Familiennamen Pascow die besagte Band und sind seitdem absolute <strong>Schwergewichte der Deutschpunk-Szene</strong>. Ihre Markenzeichen: sehr eingängige Melodien, rauer Gesang und kryptische Texte. Also gerade nicht der Sonntags-Wohlfühlpunk, den dir Spotify regelmäßig vorschlägt und den du dann als &#8222;Private Session&#8220; hörst. &nbsp;</p>
<h3 align="LEFT">MERKEL JUGEND</h3>
<p align="LEFT">Schon bei ihrem drei Jahre zurückliegenden Album &#8222;Jade&#8220; hat sich die Band von einem ihrer Markenzeichen, den besagten kryptischen Texten entfernt. Heißt, du wusstest beim Hören, wenn auch immer noch ziemlich durch die Blume, was dir die Band sagen will. Dieser Trend setzt sich auf der neuen Scheibe weiter fort und bringt uns zum Song <em>&#8222;Gottes Werk und Teufels Beitrag&#8220;</em>. Darin rechnet die Band mit all denen ab, die von Themen wie wachsendem Rechtspopulismus und Klimawandel nichts wissen wollen und werden dabei<strong> ungewöhnlich deutlich</strong>. Nagut, sich konkret politisch zu äußern gehört ja zum Deutschpunk irgendwie dazu und ist auch nicht direkt etwas Neues, aber in der Form für die Band <strong>PASCOW</strong> schon. Auch bei den Songs <em>&#8222;Himmelhunde&#8220;</em>, <em>&#8222;Mailand&#8220;</em> oder <em>&#8222;Monde&#8220;</em> geht es um die Szenedauerbrenner wie Gentrifizierung, Konsum- und Systemkritik und alle diese Nummern hören sich gut weg.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Pascow - Mailand (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/31hatWP177c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 align="LEFT">GENERATION NOKIA</h3>
<p align="LEFT">Wie schon erwähnt sind die Lyrics bei <strong>PASCOW</strong> ein wichtiger Sellingpoint. Und auch wenn man sich auf vergangenen Platten teilweise keinen Begriff der Botschaft dahinter machen konnte, waren die <strong>einprägsamen Sprachbilder</strong> immer die große Kunst dahinter. Gerade wenn es nicht um Politik, sondern um alltägliche Erlebnisse geht, von denen du und ich auch ein Lied singen könnten, sind <strong>PASCOW</strong> am stärksten. Auf &#8222;Sieben&#8220; fällt dabei besonders der Song <em>&#8222;Daniel &amp; Hermes&#8220;</em> heraus, der meiner Meinung nach auch <strong>der Stärkste</strong> der Veröffentlichung ist. Man bleibt sich also der &#8222;<strong>PASCOW</strong>-Formel&#8220; treu und versucht es nicht mit belanglosen und aneinander gereihten Kalendersprüchen, die leider viele Bands aus dem Genre mittlerweile im Abo beziehen zu scheinen.</p>
<h3 align="LEFT">ZWICKAU SEHEN UND STERBEN</h3>
<p>Einige Fans werden jetzt vielleicht sagen &#8211; ja okay, aber das hatten wir ja schon, wird es nicht mal Zeit für Veränderung? Und das mag für den weniger konservativen Teil der Fanbase durchaus ein valider Punkt sein. Während die letzte Scheibe &#8222;Jade&#8220; sehr experimentell war und Ska-Passagen, Features oder eine Ballade enthielten, beschränkt es sich hier lediglich auf <strong>ein Feature</strong>. Damit knüpft das Album eher da an, wo &#8222;Diene der Party&#8220; <strong>2014</strong> aufgehört hat. Musikalisch wird in den zwölf Tracks (mit wenigen Ausnahmen) also rigide durchgezogen, mit schnellen Gitarrenriffs und Refrains mit <strong>Ohrwurmgarantie</strong>, ohne dass es zu sehr nach &#8222;<strong>KRAFTKLUB</strong>&#8220; klingt. Solltest du also mal wieder die Lust nach einer authentischen Deutschpunk-Platte, über der nicht das Damoklessschwert von vielen enttäuschten Fans hängt, verspüren, kannst du hier bedenkenlos zugreifen!&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41582 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1.jpg" alt="" width="750" height="499" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/02/PASCOW_2022_c_simonengelbert-343-1-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p><a href="https://pascow.org">OFFIZIELLE WEBSITE</a></p>
<hr>
<p><span style="color: #800000;"><em>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <strong>Dennis</strong>.</em></span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pascow-sieben/">PASCOW &#8211; Intelligente Texte und Ohrwurmgarantie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2023 17:54:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Moby]]></category>
		<category><![CDATA[Punk Rock]]></category>
		<category><![CDATA[vegan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nett gemacht, ein bisschen witzig, manchmal albern, und meistens schön ... aber genug von uns! Wir haben uns mal PUNK ROCK VEGAN MOVIE gegeben und geschaut, was MOBY da gemacht hat. </p>
<p>Sieh dir an, was wir dazu sagen und dann mach dir ein eigenes Bild :) </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/">90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> – ein Name der direkt verrät, worum es hier geht. Am 20. Januar 2023 war die Uraufführung des Films beim <strong>Slamdance Festival in Park City, Utah</strong>. Über fünfzig Akteur*innen aus der Punk- und Rock-Szene kommen zu Wort und schildern ihre Bezüge zu einer tierleidfreien Lebensweise. Buch und Regie wurden von <strong>MOBY</strong> geführt, den man vielleicht nicht zuallererst mit Punk Rock in Verbindung setzt. Allerdings hat der amerikanische Musiker und Tierrechtler vor allem in den 1980ern und 1990ern viel Zeit in der Punkbewegung verbracht. Neben seiner Aktivität bei den <strong>VATICAN COMMANDOS</strong> kann man auch das 1996 erschienene <strong>MOBY</strong>-Album „Animal Rights“ als Referenz für die wilde Jugend des Richard Melville hernehmen.</p>
<p>Der knapp eineinhalb Stunden dauernde Film wird durch ein Gespräch zwischen <strong>MOBY</strong> und einer Hündin eingeführt, die gerade dabei sind, Schach zu spielen. Die Hündin bittet <strong>MOBY</strong> von der <strong>Geschichte des Punk Rock</strong> zu erzählen, und somit beginnt die musikalische Zeitreise. Schnell wird von den Wurzeln im Rock’n’Roll und der Musik der 1950er der Bogen über die Jahrzehnte geschlagen, in denen es um <strong>Aufbegehren, Rebellion und Lärm</strong> ging. Und so landet die Erzählung auch beim Thema <strong>Tierrechte und deren Verankerung in der Punk- und Hardcore Szene der 1980er Jahre</strong>. Mit den Worten „Good boy, MOBY“ beendet die Hündin die humoristische Einleitung in <strong>Punk Rock Vegan Movie</strong>.</p>
<p>Im weiteren Verlauf wird die <strong>Geschichte des Punk Rock anhand von Interviews</strong> erläutert. Die Interviewpartner*innen erzählen von ihren ersten Berührpunkten mit der Musik, mit der Subkultur, mit den politischen Inhalten. Was immer auch dazu gehört, ist der persönliche Bezug der Personen zum Thema Tierrecht und Veganismus. Auch die <strong>Straight Edge</strong> Bewegung und ihr sehr enger Zusammenhang mit Vegetarismus und Veganismus werden im Vorbeigehen kurz vorgestellt.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Punk Rock Vegan Movie (2023) | Teaser" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BGC-MhZjM9I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die Aufmachung des Films</h4>
<p><strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> ist humorvoll gestaltet. Die kleinen Einspieler sorgen für nette Abwechslung zwischen ernsten Themen wie den Zuständen in Schlachthäusern oder dem Kampf gegen Sexismus, Rassismus, Homophobie etc. Dazu gehört etwa das akademische Seminar zur Dialektik von Punk und Veganismus, welches ausschließlich vor Vorschulkindern wird. Auch die Einleitungen in neue Interviewreihen beziehungsweise einen neuen Zeitabschnitt in der Punkgeschichte sind nett gemacht. Hier erinnert der Schnitt ein wenig an Produktion aus dem Hause Monty Python. Insgesamt geht es manchmal sehr schnell und <strong>man wünscht sich, ein Song oder ein Einspieler hätte mehr Zeit bekommen</strong>. Hätte man hier statt der Spielfilmlänge von 90 Minuten etwas mehr Zeit gelassen, hätte die gefühlte Hektik vermieden werden können.</p>
<h4>Die Inhalte</h4>
<p>Der Film verknüpft die Geschichte des <strong>Punks als musikalisches wie kulturelles Phänomen</strong> mit dem Aufstreben der Tierrechtsbewegung. Es geht allerdings um mehr als nur das. <strong>Punk Rock Vegan Movie</strong> beschreibt, wie die Subkultur Missstände anspricht und sich dagegen auflehnt. Punk Rock und politischer Aktivismus sind keine Synonyme, aber hier geht es darum, die <strong>Schnittmenge</strong> zu beleuchten. Und so geht es um Beweggründe zur tierproduktfreien Lebensweise, um die Community, oder auch um einen daraus entstehenden Lifestyle. Im letzten Drittel gibt es dann kaum noch Punk Rock und dafür mehr Inhalte aus der Tierrechtsbewegung. Besonders die finale Ansprache von <strong>MOBY</strong> geht ans Herz.</p>
<h4>Das Personal</h4>
<p>Die Interviewpartner*innen sind zum großen Teil Musiker*innen, die im weitesten Sinne mit Punk und Hardcore assoziiert werden können. Viele bekannte Gesichter und Namen sind vertreten und alle berichten von ihrem Bezug zu Punk und tierfreier Ernährung. Da <strong>X-RAY SPEX</strong> Sängerin Poy Styrene leider bereits 2011 verstorben ist, berichtet ihre Tochter Celeste Bell über die Rolle der englischen Musikerin. Insgesamt betrachtet fallen aber drei Einschränkungen auf, wenn man das Personal beleuchtet: zunächst liegt der <strong>Fokus fast ausschließlich auf die USA und das Vereinigte Königreich</strong>. Außerdem gilt hier: <strong>pretty white, pretty male</strong>. Obwohl die Szene schon in frühen Jahren von großer Diversität in Sachen Ethnien und Geschlechter prägt war, kommen hier größtenteils weiße Männer zu Wort.</p>
<h4>Der Soundtrack</h4>
<p>Vor allem in den Einspielern gibt es <strong>viele Schnipsel aus großartigen Punk- und Hardcoresongs</strong> zu hören. Die Musiker*innen, die hier zu Wort kommen, werden oft auch mittels ihrer Kunst präsentiert, was den Film auch aus musikalischer Perspektive sehr schön macht. Wie schon weiter oben erwähnt, wäre es jedoch noch schöner gewesen, wenn diese Einspieler länger wären. Während der Interviews oder zur Untermalung der Übergänge gibt es <strong>sanfte Elektronik aus dem Hause MOBY</strong> – nichts Besonderes, aber auch keine schlechte Umsetzung. Informationen, ob es einen Soundtrack in Form eines Samplers mit ganzen Songs gibt, liegen mir leider nicht vor. Ich würde es aber sehr begrüßen, wenn es so wäre.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p><strong>Punk Rock Vegan Movie ist informativ, nett gemacht, ein bisschen witzig, manchmal albern, und meistens schön.</strong> <strong>MOBY</strong> präsentiert einen wichtigen Aspekt von politischem Aktivismus. Mittels vieler Interviews und einem vielstimmigen Kanon wird die Bedeutung von Tierrechtsaktivismus beleuchtet. Vor allem wird dabei auch auf die <strong>Intersektionalität</strong> hingewiesen, die Veganismus oder Vegetarismus im Verbund mit anti-oppressiven oder antikapitalistischen Haltungen innehaben kann. Es ist ein interessanter Film mit gewissen Schwächen, aber definitiv ein nettes Stück subkultureller Geschichtsschreibung.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Snow White PR zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/punk-rock-vegan-movie/">90 Minuten Punk und Tierrecht &#8211; Punk Rock Vegan Movie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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