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	<title>Amorphis Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Sun, 11 Aug 2024 16:41:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Amorphis Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 05:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Equilib]]></category>
		<category><![CDATA[Harlekin]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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		<category><![CDATA[Robse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robse, ehemaliger Sänger von EQUILIBRIUM, startet mit seiner eigenen Band und präsentiert das erste Album auf dem Summerbreeze. Im Interview spricht er über den erfolgreichen Neustart, die positive Resonanz der Fans und die Freude an der neuen musikalischen Freiheit. Was Live-Auftritte dabei für eine Rolle spielen erfährst du in unserem ausführlichen Interview! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/">Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so Gestalten in der Szene, die kennt man einfach. Die tauchen auf, spielen schöne Musik, kippen ihre gute Laune ins Publikum und machen irgendwie immer irgendwas. Robse ist so jemand. Nun nicht mehr bei <strong>EQUILIBRIUM</strong> dabei, macht er sein eigenes Ding. Unter <strong>ROBSE</strong> mit neuen Leuten an Bord hat er nun die erste Scheibe im Kasten und wird diese auf dem Summerbreeze vorstellen. Wir haben mit ihm gesprochen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Robse, schön, dich zu sehen! Wie geht&#8217;s dir?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, bisschen stressig momentan. Neues Album und so. Klar, die Aufnahmen sind im Kasten. Aber dann die Videos, ein paar Interviews und sowas. Aber naja, ich hab es ja auch so gewollt (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Bist du denn zufrieden mit der Entwicklung, wie es bis jetzt mit der Band so läuft?</strong><br />
<strong>R:</strong> Wir haben ja neulich schon eine Single veröffentlicht und da gingen die Kommentare schon durch die Decke. Die ganzen alten Fans sind halt noch da. Mega Klicks auf Youtube, das wurde wirklich sehr gut angenommen. Da sind wir tatsächlich sehr zufrieden. Es hätte ja auch komplett anders ausgehen können, weisste? Nach dem Motto &#8222;Ey du alter Sack, geh in Rente!&#8220;. Aber, ne, macht Spaß. Auch jetzt die ersten Liveauftritte in Österreich und so, das läuft.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie läuft&#8217;s mit der Besetzung? Bist du zufrieden mit der Band, wie sie sich bisher schlägt?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja klar. Zwei von den Jungs kannte ich schon und die kannten auch noch ein paar coole Leute, da ging das dann so &#8222;ja, bring mal mit&#8220;, ne. Ein zwei Bierchen getrunken und nen Whisky und dann haben wir gesagt &#8222;ok komm, lass uns das machen&#8220;. Das sind alles komplett lockere, entspannte Leute. Das macht wirklich Spaß, kein Stress und nichts. Einfach auf die Bühne, feiern, und dann weiterfeiern.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Klingt doch super. Es muss ja menschlich auch passen, wenn man sowas zusammen macht.</strong><br />
<strong>R:</strong> Klar. Du musst dir ja vorstellen, du sitzt zusammen im Tourbus und hast da so nen Stinker mit dabei, das macht allen keine Laune. Und ich dachte, wenn ich jetzt wirklich nochmal anfange, dann soll es wirklich auch perfekt sein. Alle dürfen alles machen, es gibt keinen Chef bei uns. Jeder komponiert und alle fühlen sich wohl. Und bei der Band <strong>ROBSE</strong> kann mich keiner rausschmeißen, das finde ich auch gut (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Haha, genau, clever.</strong><br />
<strong>Ist das Summerbreeze für dich jetzt auch ein spezieller Punkt, da die neue CD zu releasen?</strong><br />
R: Klar, das wird nochmal echt spannend. Am 2.8. spielen wir ja in <strong>Wacken</strong> und haben dann zwei Wochen später den Release, besser kann man sich das ja gar nicht vorstellen. An dem Tag, an dem das Album rauskommt, auf der Bühne vom <strong>Summerbreeze</strong> zu stehen, ist Wahnsinn. Da gehören natürlich auch viele gute Leute im Hintergrund mit dazu, und eben auch die Vorschusslorbeeren von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, dass der eine oder andere mich doch noch kennt. Es geht einfach weiter, das ist super.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist für die Fans ja auch eine schöne Erfahrung, an so einem Release quasi teilhaben und sowas miterleben zu können.</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, das ist auch was, wo ich immer dankbar bin. Viele denken ja, dass ich jetzt von der Bildfläche verschwunden bin. Man hat ja über die Jahre viel mit den Fans zusammen erlebt und gearbeitet, viele Konzerte gespielt. Jetzt einfach von der Bildfläche zu verschwinden, wäre auch einfach nicht richtig gewesen. Man merkt auch wirklich, dass die Leute sehr dankbar sind. Vorne die ersten Reihen, wie früher, die drehen wirklich durch.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das freut mich. Denkst du, dass ihr da auch eine Lücke für euch gefunden habt, oder ob es wirklich einfach auch an dir und deiner Art liegt, was die Leute anzieht?</strong><br />
<strong>R:</strong> Klar, musikalisch haben wir jetzt nichts neues erfunden. Wir schauen jetzt auch nicht, was gerade trendy ist oder so.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-46316 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-300x210.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-1024x716.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-750x524.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Der Bezug von dem Titel &#8222;Harleking und Krieger&#8220;, verschiedene Seiten abzubilden, wie weit spannt ihr das da?</strong><br />
<strong>R:</strong> Der Titel hat tatsächlich eine Message. In erster Linie soll es tatsächlich meine Person beschreiben. Dieser permanent fröhliche Typ, der aber auch zum Krieger werden kann. Das Entscheidende aber ist, dass der Alltag von jedem von uns verlangt, dass wir jeden Tag der harte Krieger sein müssen und vieles so halt durchstehen zu können. Wir dürfen den Harlekin in uns aber nie vergessen und den Spaß am Leben nicht verlieren. Darum geht es eigentlich. So ist das auf dem Album dann auch thematisch und textlich eine gute Mischung aus ernsten und lustigen Sachen. Das muss so sein. Deswegen gibt es auch wieder einen Saufsong.</p>
<p><iframe title="ROBSE -  Von der Schenke zur Taverne (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/a_jR8Gwwsm8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es wird sich ja sicher auch nicht vermeiden lassen, auf Festivals o.ä. auf deine alte Band zu treffen. Seid ihr da cool? Oder ist das eher schwierig?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ne, da ist alles gut. Da haben wir auch drauf geachtet, dass das irgendwie cool auseinander geht, weil man sich ja eh permanent wieder über den Weg läuft. Mit dem Gitarristen Dome hatte ich ja ein sehr inniges, freundschaftliches Verhältnis. Wir haben ja die Scheibe praktisch bei ihm aufgenommen. Er hat mir bei den Gesangsaufnahmen viel geholfen und hat auch mitgesungen, das war super. Da gibt&#8217;s keinen Stress. Mit dem Schkagzeuger schicke ich mir jeden Tag schmutzige Bilder hin und her (lacht). Aber so sollte das eigentlich sein. Auch wenn das teilweise meiner Meinung nach nicht so schick ablief, bin ich jetzt da aber nicht der Typ, der da ewig hinterher heult. Es ist ja auch nicht das Nonplusultra im Leben, der Sänger von <strong>EQUILIBRIUM</strong> zu sein. Man muss halt mitnehmen, was kommt und das Beste draus machen, probieren, kein Arsch zu sein und dann klappt das eigentlich. Deswegen war das von vornherein so gesagt, hier ist jetzt dieser Cut, aber wir können uns weiterhin in die Augen schauen und ein Bier zusammen trinken. Spätestens in <strong>Wacken</strong> und auf dem <strong>Summerbreeze</strong> werden wir uns über den Weg laufen. Da lässt sich eigentlich nicht vermeiden, deswegen ist die Nummer eigentlich immer die Beste. Man hat ja auch einfach viel miteinander erlebt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja jetzt auch von AMORPHIS viele Einflüsse drin. Habt ihr da mal überlegt, was zusammen zu machen?</strong><br />
<strong>R:</strong> Letzten Endes sind wir da offen für alles. Ich denke mal, <strong>AMORPHIS</strong> sind schon &#8217;ne ziemlich große Nummer. Im Grunde genommen kenne ich die Jungs auch, ich kenne auch deren Plattenfirma und die Jungs, die für die verantwortlich sind, ganz gut. In Zukunft werden wir sowas auf jeden Fall mal machen. Ich werd bei den nächsten Sachen auch ein paar gute Freunde mit einbauen, den Micha von <strong>IN EXTREMO</strong> zum Beispiel. Ich find die Idee auch ziemlich geil, mit Kollegen aus der Szene ein bisschen zusammenzuarbeiten. Aber <strong>AMORPHIS</strong> wäre natürlich eine richtig geile Idee. Das ist ziemlich der coolste Sänger der Metalszene, muss ich sagen. Wenn der was auf der Bühne macht, das sieht immer geil aus, muss man einfach sagen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie wichtig ist Social Media für euch?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, du hast ja auch den Fans gegenüber eine Verantwortung. Du kannst dich nicht so rar machen. Du musst immer was präsentieren, und wenn es nur ein Bild ist mit einer Katze auf dem Arm. Da siehst du, die Leute freuen sich. Oder du posierst mit nem Bierchen irgendwo und musst halt aktiv sein. Immer lieb und freundlich. Die sollen ja die CD kaufen (lacht).</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-46319 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album-.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das klingt insgesamt ja aber wirklich positiv, wie ihr momentan nach vorne schaut.</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, das Schöne ist, dass momentan Konzertangebote reinkommen, was uns alle natürlich sehr stolz macht. Es zeigt uns, dass die Richtung, die wir eingeschlagen haben, so verkehrt nicht ist. Das Album ist noch nicht mal draußen und für nächstes Jahr stehen schon so viele Sachen in den Startlöchern, wo man schauen kann, was machen wir, was machen wir nicht. Wir haben halt auch gesagt, wir wollen neben der Arbeit die Familie nicht vernachlässigen. Ich kenne das aus der Vergangenheit, das habe ich ziemlich viel und häufig gemacht, letzten Endes für ein paar Shows, und das ist es dann auch nicht wert. Wir werden uns live nicht rar machen, wir werden uns aber auch nicht den Arsch abtouren und Wochen und Monate im Tourbus sitzen. Aber es wird auf jeden Fall vieles kommen. Wir sind ja sechs Leute in der Band und haben 4-5 Mann Crew. Die haben ja natürlich alle auch ein eigenes Leben. Es soll halt immer noch Abenteuer bleiben. Von der Musik wirste nie Leben können, es sei denn du bist <strong>AMORPHIS</strong> oder so, aber wir wollen unser Leben, wie wir es jetzt haben, nicht aufgeben. Wir wollen beides haben. Ich mag halt auch diesen krassen Kontrast, arbeiten zu gehen und am Wochenende auf Konzerte zu gehen. So bleibt es spannend und wird nicht langweilig.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Auf jeden Fall.</strong><br />
<strong>Hast du denn noch was, das dir auf dem Herzen liegt oder was du gerne sagen willst?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, jetzt geht die heiße Phase los. Die Schallplatten und die Digipacks sind da, da freuen wir uns natürlich tierisch drauf. Dann kommen jetzt die Festivals, da freuen wir uns drauf. Im Dezember spielen wir mit <strong>LORD OF THE LOST</strong> und <strong>NACHTBLUT</strong>, das wird auch &#8217;ne geile Nummer. Vielleicht schaffen wir es noch, eine kleine Release-Party zu machen in Leipzig im Hellraiser. Das Jahr ist noch lang. Aber für den absoluten Neustart war das bisher schon ziemlich geil. Ansonsten, ich freue mich natürlich auf das Feedback der Leute. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass niemand enttäuscht sein wird. Vieles neues. Die Band insgesamt ist da gespannt, was kommt. Wir nehmen alles mit, was geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview noch kurz schnacken, und dann ein herzlicher Abschied. Robse macht einen guten und euphorischen Eindruck. Es ist schön zu sehen, wie begeistert er an das neue Projekt &#8222;eigene Band&#8220; rangeht und wie gut die Zeichen stehen. Live wird es auf jeden Fall eine Pflichtveranstaltung, wenn <strong>ROBSE</strong> auftreten. Ick freu mir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/">Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AMORPHIS &#8211; Fortgang eines Sounds</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Feb 2022 06:23:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Halo]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Tomi Joutsen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMORPHIS  sind wieder da!<br />
Ob wir nostalgisch jauchzen, überrascht staunen oder schulterzuckend weitergehen - hier bekommst du die Info inklusive Hörprobe!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/amorphis-halo/">AMORPHIS &#8211; Fortgang eines Sounds</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"><br />
AMORPHIS &#8211; &#8222;HALO&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Genre:</strong> Melodic Death Metal<br />
<strong>Länge:</strong> 55:38<br />
<strong>Label:</strong> Warner Music<br />
<strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 11.02.2022</p>
<p></div></div></div></p>
<p>Ach ja. Melancholisch verträumte, nordische Melodien, die durchs Ohr heizen, ins Herzen gehen und man seelisch ein bisschen blutet. Ob dies an schönen harmonischen Kälte, die diese Länder mit ihrer Musik verströmen liegt oder der merkwürdigen Ahnung, so manches schon besser zu kennen als man es beim ersten Durchlauf sollte, wird bei jedem unterschiedlich sein. Amorphis haben jedenfalls wieder einige Songs auf Platte gegossen, die in der matten Eintönigkeit der Pandemie leuchtet. &#8222;HALO&#8220; bietet eine klassische Zusammenstellung von Songs, die ihre Väter klar beim Namen nennen, aber schon auch einen eigenen Charackter haben. Zumindest heißen sie alle unterschiedliche.</p>
<p>&#8222;Nothwards&#8220; schleicht sich vorsichtig mit einer Keyboardmelodie ins Album, steigt dann jedoch schnell in die typischen, weit gegriffenen Harmoniebögen ein und hämmert dabei rhythmisch auf den Fussboden. Läuft.</p>
<p>Stille Wasser sind tief, &#8222;On the dark Waters&#8220; beweistdies mit aufgedrehter Lautstärke sogar recht eindrucksvoll. Der Song bietet viele schöne Wortmalereien und passende Melodiechöre, die dazwischen tropfen.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39243 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/385586-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/385586-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/385586-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/385586-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/385586-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/385586.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Vom Wasser hoch in die Luft geht&#8217;s bei &#8222;The Moon&#8220;. Eingängige Titel können sie. Den orientalischen Touch in der Harmonik auch, Growling und Klargesang im Wechsel ebenfalls. Kennt man, kann Amorphis. Hier wird ein wenig die Tracklist aufgefüllt, könnte man glauben. Next, please.</p>
<p>Windmane gibt dann mal etwas Gas. Verdichtete Klangflächen, hektischere Rhythmik und kürzere Intervalle von Growls und Klargesang geben dem Song etwas Unruhe &#8211; Das sonst so romantisch, kitschig angehauchte Gesinge weicht etwas aufgeregten Formen. Gefällt mir. Der Song stampft nicht so stark, wie er könnte, haut aber mal ein paar Kerben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AMORPHIS - The Moon (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EU5A5nqojYo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die weiteren Titel machen dann eigentlich genau so weiter. Zwischen lyrisch verträumten Titeln über die nordischen Länder, verstecken sich eingängige Hooklines, die man teils wiederzuerkennen glaubt. Zwischendrin ploppen Soundflächen auf und setzen einige Akzente. Die unverkennbare Stimme von Tomi Joutsen koaliert mit den Gitarren von Esa Holopainen und Tomi Koivusaari, die Rhtyhtmusgruppe ballert und groovt sich darunter durch die Songs. Schön. Und erwartbar. Aber schön, es ist schließlich aus Skandinavien (ganz unironisch).<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-39244 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/416050-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/416050-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/416050-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/416050-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/02/416050.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Amorphis erfinden sich auf diesem Album nicht neu. Okay, müssen sie auch nicht, auch wenn die Pandemie sicherlich Zeit dafür geliefert hätte. Viele Melodien klingen bekannt, auch an Songstrukturen hält man keine Überraschungen bereit. Klar muss sich eine Band nicht komplett neu entdecken, nur weil Pandemie ist, aber ein wenig mehr Offenheit und Experimentierfreudigkeit gegenüber neuen Akzenten würde ab und zu vielleicht gut tun. Frisches Blut und so. Neue Klänge vielleicht? Ein paar Highlights im INstrumentarium wäre cool.&nbsp; Aber gut, man macht mit dieser Platte nichts falsch. Aber eben auch nicht mehr richtig als mit anderen auch. Sorry.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://amorphis.net/">Website</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/amorphis">Facebook</a></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/amorphisband/">Instagram</a></p>
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		<item>
		<title>Jubiläumsfestival – Vorbericht Rockharz 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/jubilaeumsfestival-vorbericht-rockharz-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jubilaeumsfestival-vorbericht-rockharz-2018</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 May 2018 10:04:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[Flughafen Ballenstedt]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerfall]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[kreator]]></category>
		<category><![CDATA[Powerwolf]]></category>
		<category><![CDATA[RockHarz]]></category>
		<category><![CDATA[SCHANDMAUL]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Harz wird wieder gerockt!<br />
Auch dieses Jahr wird das ROCKHARZ gefeiert und wir sind dabei! Sehen wir uns?! Wir sagen nur: In Flames, Kreator, Sodom und vieeeeele andere!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsfestival-vorbericht-rockharz-2018/">Jubiläumsfestival – Vorbericht Rockharz 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Vorfreude auf den Festival-Sommer steigt, denn bald schon werden, wie jeden Sommer, tausende Metal-Gefährten gen Harz pilgern. Wofür diese Strapazen? Ganz einfach: Vom <strong>04. bis 07. Juli 2018</strong> findet auf dem Flugplatz des beschaulichen <strong>Ballenstedt</strong> wieder das <strong>Rockharz Open Air</strong> statt.</p>
<p>Bereits im April war das Festival bis auf das letzte Campingticket ausverkauft. Kein Wunder, denn das diesjährige Lineup kann sich hören lassen: Eine bunte Mischung aus insgesamt <strong>53 Bands&nbsp;</strong>mit Schwerpunkt auf den Genres des Heavy- und Power-Metal werden den Harz zum Beben bringen. So sind unter den Headlinern die Schweden <strong>HAMMERFALL</strong>, die mit ihrer <strong>&#8222;Harz on fire&#8220;</strong>-Show die pyrotechnische Sternstunde des diesjährigen Festivals darstellen werden.<br />
Ebenfalls im Power Metal beheimatet sind <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong> als auch die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>. &nbsp; <strong>&nbsp;</strong></p>
<p>Ein weiteres großes Highlight sind die schwedischen Melodic Death Metal-Giganten <strong>IN</strong> <strong>FLAMES</strong>. Ebenfalls aus dem hohen Norden kommt die facettenreiche Musik der Finnen von <strong>AMORPHIS</strong>.</p>
<p>Aber auch einige Thrash- und Death Metal-Größen sind auf dem Billing zu lesen: Bands wie <strong>KREATOR</strong>,&nbsp;<strong>SODOM</strong>, <strong>EXODUS</strong> und<strong> CANNIBAL CORPSE </strong>lassen stählerne Herzen höher schlagen. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27053" aria-describedby="caption-attachment-27053" style="width: 990px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27053 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg" alt="" height="667" width="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Kreator-2013-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27053" class="wp-caption-text">KREATOR auf dem Rockharz Open Air 2013</figcaption></figure>
<p>Auch Folk- und Pagan Metal stehen, wie jedes Jahr, ganz groß auf dem Programm des <strong>Rockharz</strong>, so werden <strong>EQUILIBRIUM</strong>,&nbsp;<strong>SKÁLMÖLD</strong> und&nbsp;<strong>ENSIFERUM&nbsp;</strong>ihre Shows in Ballenstedt zum Besten geben, ebenso sind die Mittelalter-Rock-Bands <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>MR. HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong>, die das Festival schon im vergangenen Sommer beehrten, auf der Bühne zu sehen.</p>
<p>Als Vertreter der &#8222;Neuen Deutschen Härte&#8220; werden <strong>EISBRECHER </strong>auf ihrer <strong>&#8222;Sturmfahrt&#8220;&nbsp;</strong>in Ballenstedt Halt machen. Und bei den Ausnahmekünstlern von <strong>KNORKATOR </strong>können die Fans, ähnlich wie bei&nbsp;<strong>ALESTORM</strong>, wie immer eine riesige Party erwarten!</p>
<p>Zum 25-jährigen Jubiläum des Festivals lohnt ein Blick auf die Anfänge des <strong>Rockharz Open Air</strong>. Angefangen bei ca. 100 Gästen in seiner Erstausgabe <strong>1993</strong>, zählt es inzwischen bis zu 13.500 Besucher. Damit hat sich das Festival inzwischen zu einem der größten Metal Festivals der Nation gemausert.</p>
<p>Für all die Glücklichen, die ein Ticket ergattern konnten, bleibt schlussendlich nur noch eins zu sagen:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Auf in den Harz!</strong></p>
<p><a href="http://www.rockharz-festival.com/">Website</a><br />
Rockharz auf <a href="https://de-de.facebook.com/rockharz">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>WOLFHORDE &#8211; Eine Hommage an die alten Götter</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Feb 2018 11:06:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[The Great Old Ones]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>WOLFHORDE – “The Great Old Ones”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 16:26 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Inverse Records<br />
<strong>Genre:</strong> Pagan/Folk Metal </div></div></div>
<p>Ich muss gestehen, es ist das erste Mal, dass ich von der Band <strong>WOLFHORDE</strong> gehört habe. Dass es sich dann bei ihrer neuesten EP „The Great Old Ones“ überhaupt nicht um ein wirkliches <strong>Eigenwerk</strong>, sondern vielmehr um eine Hommage an die Wurzeln des <strong>finnischen Folk/Pagan Metals</strong> handelt, hatte ich somit auch nicht erwartet.</p>
<h2>Just a tribute</h2>
<p>Die EP besteht aus drei <strong>Cover-Songs</strong>: Opener ist das durchaus tanzbare <em>„Jaktens Tid“</em> von <strong>FINNTROLL</strong>. Darauf folgt die achtminütige Urhymne <em>„Kylän Päässä“</em> von <strong>MOONSORROW.</strong> (Erinnert sich jemand an die „Pagan Fire“-Compilation CD von 2008? Da war das Original auch drauf.) Zu guter Letzt, etwas abseits wirkend, erschallt dann <em>„Sign From The North Side“</em> von <strong>AMORPHIS</strong>. Sind euch die Original-Versionen der drei Lieder bekannt, erkennt ihr sicher auch, wie sich bemüht wurde, diesen treu zu bleiben. Die Kunst dabei ist, trotz dieser Voraussetzung die eigene<strong> Seele</strong> noch mit einfließen zu lassen. Ein Brückenschlag, der durchaus gelungen ist!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ANk_f1LWYCo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Atmosphäre der untereinander doch sehr <strong>unterschiedlichen</strong> Originale ist sehr gut eingefangen und wiedergegeben, auch die Vocals (hier ein großes Lob) und Instrumentalisierungen sind ordentlich performed. Trotzdem ist der Sound ein <strong>eigener</strong>, der sich auch über die drei Songs relativ konstant hält, was erstaunlich gut funktioniert. Wenn ich mich nicht komplett irre, gibt es an einigen Stellen die eine oder andere Uminterpretation der Instrumentalspuren – nicht störend, nur in Form gekonnt genutzter <strong>künstlerischer Freiheit</strong>. Alles in allem also wahrhaft ein würdig gesetztes <strong>Denkmal</strong>!</p>
<p>Bestaunen könnt ihr <strong>WOLFHORDE</strong> auf <a href="https://wolfhorde.bandcamp.com/">Bandcamp</a>, <a href="https://www.facebook.com/WolfhordeBandOfficial/">Facebook</a> oder der <a href="https://wolfhorde.band/">offiziellen Bandseite</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>AMORPHIS &#8211; Klassiker in Zeiten des Wandels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Cellar Darling]]></category>
		<category><![CDATA[Children Of Bodom]]></category>
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		<category><![CDATA[Summer Breeze 2017]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich auf dem Summerbreeze &#8230; Freitag Abend, es schüttet, aber die Unwetterwarnung hat mehr vorausgesagt, als wirklich am Ende daraus geworden ist. Trotz Wetter lassen sich die Festivalbesucher die Laune nicht vermiesen. Auch AMORPHIS, die erst spät als einer der Headliner an ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Neulich auf dem Summerbreeze &#8230;</h3>
<p>Freitag Abend, es schüttet, aber die Unwetterwarnung hat mehr vorausgesagt, als wirklich am Ende daraus geworden ist. Trotz Wetter lassen sich die Festivalbesucher die Laune nicht vermiesen. Auch <strong>AMORPHIS</strong>, die erst spät als einer der Headliner an diesem Abend spielen, sind gut drauf. Um 22 Uhr taucht Gitarrist <strong>Esa Holopainen</strong> im Pressezelt auf, um sich etwas Zeit für Fragen zu nehmen. Dabei entsteht ein angeregtes Gespräch über die Bedeutung der alten &#8222;Klassiker&#8220; der Szene, die Entwicklung des Metals und natürlich auch seiner eigenen Band.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Wie läuft eure aktuelle Tour? Freut ihr euch darauf?</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Die Tour an sich startet ja morgen. Das heute ist unser letzter Festivalgig diesen Sommer. Wir spielen ein paar Shows in Rostock, und danach in Hamburg.</p>
<p><strong><em>S</em>: Quasi ein direkter Start von einem ins andere.</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Ja, es ist fantastisch. Gerade hier so kurz vorher nochmal auf so einer großen Bühne spielen zu können, bevor es weitergeht, ist toll.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Es ist ja auch längst nicht das erste Mal, dass ihr hier auf dem SUMMERBREEZE spielt.</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Genau. Es ist das fünfte Mal, wenn ich mich nicht täusche. Meiner Meinung nach ist es definitiv eines der besten, spannendsten Metalfeste. Das Publikum ist spitze. Es ist nich so groß wie das in <strong>WACKEN</strong>, aber trotzdem noch groß. Hier herrscht ein guter Vibe.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22029 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Das ist es, was bei den Besuchern auch gut ankommt. Zum einen die aktuelle Größe, und dazu die Bandauswahl. Das macht es interessant.</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Für internationale Bands ist das auch wichtig. Wir merken das auch. Solche Festivals sind wichtig. Die Stimmung hier ist toll, es ist gut organisiert etc. Das macht ein gutes Festival aus.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Ihr habt als Band schon eine gewisse Entwicklung hinter euch und vereint verschiedene Einflüsse in eurer Musik. Würdest du AMORPHIS überhaupt als pure Metalband sehen?</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Es ist so, dass wir an sich schon ganz verschiedene Sachen hören. Wir waren von Anfang an, als wir die Band gegründet haben, sehr offen gegenüber unterschiedlichen Musikstilen. Zu der Zeit, als wir unsere ersten Alben aufgenommen haben, haben wir viel aus den 70ern gehört. Bei uns laufen auch heute noch im Tourbus Platten von den frühen <strong>DEEP PURPLE</strong>, <strong>PINK FLOYD</strong>, oder ähnliches. Diese Bands haben immer noch einen großen Einfluss auf uns als Band. Wir bekommen von diesen Gruppen viel Inspiration. Es ist aber auch schwierig, etwas neues zu finden, selbst wenn man mal was anderes hört. Am Ende landet man meist wieder bei den Klassikern (lacht).</p>
<p>Aber trotzdem, ich denke, Metal ist heutzutage ein sehr gesundes Genre. Es gibt viele Bands, von denen einige auch Risiken eingehen und die Musik aus unterschiedlichen Blickrichtungen sehen. Sie probieren aus und nehmen neue Elemente mit hinein. Das ist wirklich gut.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;&#8230; die Sichtweisen auf die Musik ändern sich &#8230;&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Es schien ja mal eine Zeit zu geben, in der es im Metal vor allem darum ging, immer schneller und lauter zu spielen. Heute probieren viele Bands mit Sound, Instrumentation etc. herum. Seht ihr das ähnlich? Auch bei euch?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Auf jeden Fall. Wie gesagt, die Sichtweisen auf die Musik ändern sich. Eine Band sollte das tun, was sie will und für richtig hält. Heute ist es auch anders als etwa in den 90ern. Es gibt, naja, mehr studierte Musiker in der Szene. Die Haltung gegenüber den Instrumenten hat sich geändert. Es gibt wirklich gute Musiker. Man sieht heute oft noch ganz junge Musiker und denkt sich: &#8222;Krass, was der da macht&#8220;. Aber genauso die Songs haben sich geändert, und die Message darin.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Momentan spielen ja KREATOR auf der großen und INSOMNIUM auf der anderen Bühne. Da sieht man ja schon den Unterschied.</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Auf jeden Fall! <strong>KREATOR</strong> sind absolute Klassiker. Ich denke wirklich, sie sind heute stärker als je zuvor. Das ist schön zu sehen. Der finnische Guitarrist <strong>Sami</strong> (Yli-Sirniö, Anm. d. Red.), der bei <strong>KREATOR</strong> mitspielt, ist ein guter Freund von uns. Heute spielen eh ziemlich viele finnische Bands hier. <strong>INSOMNIUM</strong>, wie du bereits gesagt hast, aber auch <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>, <strong>SONATA ARCTICA</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>. Und dazu noch dieses Publikum. Unglaublich.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Merkt ihr Unterschiede im Publikum, woher eure Fans musikalisch so kommen?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ja, allerdings. Es ist für uns wirklich auch interessant zu sehen, wer so zu unserer Musik kommt. Hauptsächlich sind es Death- und Thrash-Metal-Fans. Aber auch aus dem Bereich Speed Metal und Power Metal haben wir viele Fans. Früher waren die viel strikter und haben nur ihren Kram gehört. Heute hat sich viel geändert, und die Fans sind viel offener bei dem, was sie hören. Die hören Power Metal gleichermaßen wie Melodic Death Metal. Wobei es sowieso immer mehr auch Vermischungen der Genres gibt. Das hat sich erst in den letzten Jahren geändert. Wärend der 90er und den 2000ern haben viele noch viel stärker darauf geschaut, wer was spielt, und auf welche Konzerte man geht, oder eben nicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/juj4d5NlMCI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Das heisst, heute kann eine Band wie ihr generell auch ganz unterschiedliche Konzertkonstellationen nehmen, oder auch auf Festivals außerhalb des eigenen Genres spielen?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ein gutes Beispiel dafür ist die Tour, die jetzt anfängt. <strong>VOLBEAT</strong> haben angefragt, ob wir sie supporten, vor allem weil sie unsere älteren Sachen und uns als Band mögen. Ihre großen Songs, ihre Musik generell, ist komplett anders als das, was wir machen. Als drittes sind noch <strong>FLOGGING MOLLY</strong> dabei. Ein Band, die Irish Punk spielt. Es ist wirklich eine ziemlich verrückte Mischung an Bands, die die Leute da zu sehen bekommen. Natürlich kommen die Leute dann vor allem wegen <strong>VOLBEAT</strong> zu den Konzerten, aber trotzdem. Die Idee dahinter ist, eventuell auch neue Leute zu erreichen. Es wird auf jeden Fall interessant, wie sie reagieren.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Das ist ja quasi wie auch auf einem Festival. Da spielen auch ganz unterschiedliche Bands und man hat die Möglichkeit, etwas Neues zu entdecken.</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ja, genau das ist es. Es ist ein Happening. Die Leute kommen da nicht mehr wegen ihren eigenen Vorlieben hin, sondern generell wegen dem Metal, oder der Musik. Dort sind alle Freunde. Das ist großartig.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr schaut also generell zuversichtlich in die Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ja, absolut. Es ist immer noch spannend, mit dieser Band und in dieser Szene unterwegs zu sein. Es tut sich viel momentan und es wird interessant sein, was kommt. Die ganzen alten großen Bands beginnen zu verschwinden. Allen voran <strong>MOTÖRHEAD</strong>. <strong>DEEP PURPLE</strong> haben entschieden, aufzuhören. Ob es nochmal Bands geben wird, die eine solche Größe erreichen, weiß man nicht. Aber generell sehe ich unsere Musik als ziemlich gesund. Man wird sehen, was kommt. Für uns ist dies nun die letzte Tour mit dem &#8222;Red Cloud&#8220;-Album. Wir machen die Tour, und danach gehen wir in den Proberaum und ins Studio.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Esa</strong> zeigte sich sehr entspannt, und schien sich auf das noch bevorstehende Konzert zu freuen. Der gesprächige Finne zeigte, dass es durchaus Bands gibt, die sich noch wirklich für das, was in der Szene passiert, interessieren und mit offenen Augen beobachten, was um sie herum passiert. Auch hat er einen angenehm geerdeten Blick auf die momentane Situation seiner Band als auch der Metalszene und ihrer aktuellen Entwicklung. So eine Offenheit und einen klaren Kopf findet man nicht bei jedem. Für mich ist <strong>AMORPHIS</strong> immer noch eine Konstante und eine Band, die ich sehr zu schätzen weiß. Es war daher sehr schön, mich mit ihm zu unterhalten und als einen wirklich netten und offenen Menschen kennenzulernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AMORPHIS</strong> <a href="http://www.amorphis.net/">Webseite</a></p>
<p><strong>AMORPHIS</strong> <a href="https://www.facebook.com/amorphis/">Facebook</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>CELLAR DARLING Interview &#8211; Lust auf Experimente</title>
		<link>https://silence-magazin.de/cellar-darling-interview-lust-auf-experimente/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cellar-darling-interview-lust-auf-experimente</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Anna Murphy]]></category>
		<category><![CDATA[Cellar Darling]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[folk rock]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUMMERBREEZE 2017, es ist Freitag Mittag, und CELLAR DARLING haben als eine der ersten Bands an diesem Festivaltag gespielt. Trotz der etwas undankbaren Uhrzeit waren dennoch schon einige Besucher zugegen, um die noch relativ neue Formation bei gutem Wetter zu sehen. Der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUMMERBREEZE</strong> 2017, es ist Freitag Mittag, und <a href="https://silence-magazin.de/vom-dunkel-ins-licht-cellar-darling/"><strong>CELLAR DARLING</strong></a> haben als eine der ersten Bands an diesem Festivaltag gespielt. Trotz der etwas undankbaren Uhrzeit waren dennoch schon einige Besucher zugegen, um die noch relativ neue Formation bei gutem Wetter zu sehen. Der Veranstalter jedenfalls scheint durchaus Vetrauen in die Gruppe zu setzen, lässt er sie bereits auf der großen Bühne spielen.</p>
<p>Nach einer kleinen Verschnaufpause nach dem Gig kommen dann Sängerin <strong>Anna Murphy</strong> und Gitarrist <strong>Ivo Henzi</strong> in den VIP-Bereich, um ein wenig über die Band und Musik an sich zu plaudern.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr habt heute Mittag schon hier gespielt. Wie seid ihr so zufrieden mit dem Auftritt?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Genau, wir haben vorhin bereits gespielt. Es war super. Wir hatten viele Leute vor der Bühne und sind wirklich zufrieden, wie es gelaufen ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21276 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-49-15.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Für die Uhrzeit waren ja schon erstaunlich viele Zuschauer da.</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ich war auch sehr überrascht. Wir wussten natürlich nicht, was uns erwartet. Wir tanzen ja musikalisch ein wenig aus der Reihe. Es war echt noch früh. Ich denke, wenn ich ein Festivalbesucher wäre, dann würde ich noch verkatert irgendwo im Gras liegen um die Uhrzeit. Daher war es wirklich sehr schön, dass so&nbsp; viele Leute da waren und auch schon richtig abgegangen sind. Das war super.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr seid ja jetzt grob ein Jahr in der Konstellation unterwegs und spielt jetzt schon richtig auf Festivals. Was bedeutet es euch, schon so auftreten zu können mit dieser Gruppe, und dass ihr so angenommen werdet?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: An mir zieht das irgendwie so vorbei. Ich beobachte das irgendwie wie so von außen. Es ist natürlich sehr überwältigend, weil wir auch nicht wussten, was uns erwartet. Und was passieren wird. Wir haben mal drauf los komponiert, gemacht, gespielt, und jetzt sind wir hier. Es ist Wahnsinn.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Wir haben nicht damit gerechnet, dass wir jetzt hier spielen. Also, ich. Vielleicht <strong>Merlin</strong> schon.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Umso schöner ist es dann doch, wenn es so läuft und solche Reaktionen kommen.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Es läuft super.</p>
<p><strong><em>S</em>: War das damals schon so klar, in dieser Zusammensetzung zusammen spielen zu wollen? Und auch so die Richtung, in die ihr musikalisch gegangen seid? Oder war das eher intuitiv?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Eigentlich spontan, oder? Wir haben einfach mal drauf los gespielt und geschaut, was raus kommt, und nichts forciert. Wir haben nicht gesagt &#8222;wir wollen das machen&#8220;, oder &#8222;wir wollen das nicht machen&#8220;. Gar nicht. Wir haben einfach gemacht, und das ist das Ergebnis.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Ist ELUVEITIE noch so präsent, dass da auch Fans noch Verbindungen ziehen?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja klar, ist ja logisch. Wir haben natürlich viele Fans mitgenommen, von damals. Und natürlich kommen immer die Vergleiche, was ist jetzt besser etc. Aber das ist ok. Das ist ja normal. Wir haben damit gerechnet. Aber das Feedback ist gut. Das meiste Feesback ist super, daher &#8230;</p>
<p><strong>Anna</strong>: Da merkt man auch, wie offen die Leute sind für neue Musik. Ich denke, so soll es ja auch sein. Wenn wir jetzt&nbsp; <strong>ELUVEITIE</strong> <strong>2</strong> geworden wären, das hätte wenig Sinn gemacht. <strong>ELUVEITIE</strong> gibt es schon. Die machen das, was sie machen. Super. Und wir machen etwas Neues.</p>
<blockquote><p><strong>Musik ist Musik!</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Das ist auch das, was ich oft in Bezug auf CELLAR DARLING gehört habe, dass die Leute eher gespannt sind, was da jetzt kommt. Einfach wie vorher weitermachen hätte zu nichts geführt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Klar.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21313 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0264.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr habt ja sogar schon mit AMORPHIS gespielt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja genau, eine Show, ganz am Anfang.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Als Opener war das.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ist das auch etwas, was für euch spricht, dass ihr musikalisch nicht so festgelegt und flexibel seid, wo und mit wem ihr spielt?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja klar. Das mit <strong>AMORPHIS</strong> war natürlich eine gute Gelegenheit. Aber wir wollen uns jetzt auch nicht festlegen, nur mit solchen Bands zu spielen, sondern wir sind offen für alles. Fast alles. Vielleicht kein Grindcore. Obwohl, du vielleicht schon &#8230;</p>
<p><strong>Anna</strong>: Doch, schon! Vielleicht nicht Schlager.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ok, vielleicht nicht Schlager.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Oder Reggae.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Das geht nicht.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Aber sonst&#8230; Musik ist Musik!</p>
<p><strong><em>S</em>: Das heißt, ihr könnt euch auch vorstellen, auf anderen Festivals zu spielen, die auch nicht unbedingt so einen Fokus auf Metal haben?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Genau. Das wäre auch eigentlich das Ziel, dass wir wirklich auch breit gefächert auftreten können. So sieht man ja auch mehr und lernt auch noch was Neues.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wenn ich nicht irre, spielen ELUVEITIE dieses Jahr auch hier. Habt ihr da inzwischen eine Distanz dazu, wenn man sich in so einem Rahmen evtl. trifft?</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja, es ist schon immer noch komisch. Mich stört es jetzt nicht direkt. Es ist ja jetzt auch schon über ein Jahr her. Wir machen so unser Ding, sie machen ihr Ding. Wir sind alle zufrieden, so wie es ist, es gibt auch kein böses Blut mehr, so von meiner Seite. Es ist ganz ok. Hoffentlich gibt es jetzt zwei gute Bands. Das ist das, was wir uns wünschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/NWMiBj0yDJg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><strong>Alles schon mal gehört &#8230;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Eine Zeit lang schien es im Metal ja, als ginge es vorangig nur noch darum, immer nur noch schneller und lauter zu spielen. Momentan gibt es, wie ihr auch, viele Bands, die eher auch mit Sound und Instrumentierung experimentieren. Denkt ihr, da ist was dran?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ich denke halt, irgendwann hat man alles schonmal irgendwo gehört. Es gibt nicht so viele Töne und nicht so viele Harmonien. Irgendwann ist alles ein wenig ausgelutscht. Und ich merke, dass immer mehr Menschen auf so experimentelle, progressive Sachen anspringen. Für mich ist das ein Stück weit auch eine logische Entwicklung. Ich meine, das ist genau das, was wir momentan ja auch machen. Jeder Song auf dem Album ist auf seine Weise irgendwie anders. Ich denke, wir sind eine sehr zeitgemäße Band. Ich denke, die, die immer noch ihr Ding machen, und ihren Sound gefunden haben, mal als Beispiel <strong>AC/DC</strong>, ich meine, die können das jahrelang machen, und es wird funktionieren.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Die Leute wollen das, und sie kriegen das. Und das ist auch gut so.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Aber für neue Bands, da funktioniert das nicht. Da muss man sich schon was überlegen.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Man muss schon speziell gut sein in dem, was man macht. So, dass man auffällt.</p>
<p><strong><em>S</em>: Es gibt ja auch viele junge Bands wie THE VINTAGE CARAVAN, die spielen mit dem, was sie machen, auch auf Jazz Festivals.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja, das habe ich auch schon gehört. Ich finde das cool, irgendwie. Wenn es keine Grenzen mehr gibt, wenn es einfach nur noch Musik ist. Das gefällt mir.</p>
<blockquote><p><strong>Also momentan nennen wir uns The New Wave of Folk Rock &#8230;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Also würdet ihr euch auch nicht einem speziellen Genre einordnen?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ja, also momentan nennen wir uns The New Wave of Folk Rock. Folk Rock beinhaltet sehr viele Sachen, das ist ein sehr breit gefächeter Begriff. Am Anfang haben wir halt gedacht, wir sagen nichts, wir lassen die Leute entscheiden. Und das war dann schon ein wenig komisch. Da kamen viele Begriffe von Symphonic Metal, bis Progressiv Rock. Alles mögliche, wo wir fanden, das passt doch einfach nicht so. Daher wollten wir das schon dann auch selbst in die Hand nehmen, und die Leute ein bisschen führen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Viele wollen ja auch wissen, was sie erwartet, wenn eine neue Band kommt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Ja eben.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-21279 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-300x287.jpg" alt="" width="300" height="287" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-300x287.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-1024x978.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1-750x717.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-28-21-52-12-1.jpg 1121w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Denkt ihr, ihr habt schon euren Sound gefunden? Oder wie schaut ihr in die Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Für dieses Album haben wir ihn gefunden. Und jetzt &#8230;</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Mal schauen.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Mal schauen, ja.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Wir arbeiten schon dran. Wir haben schon mit ein paar Sachen angefangen. Mal schauen, wo es uns hin führt.</p>
<p><strong>Anna</strong>: Wir setzen uns keine Grenzen. Es kann sein, dass es extremer wird, es kann sein, dass es softer wird. Es kann alles sein. Es muss uns einfach gefallen, und irgendwie passen.</p>
<p><strong>Ivo</strong>: Aber ich werde weiterhin E-Gitarre spielen. Das wird schon bleiben.</p>
<p><strong>Anna</strong>: (lacht) Ich werde zusätzlich Theremin spielen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das wäre wirklich was Neues.</strong></p>
<p><strong>Anna</strong>: Ok, jetzt hab ich es gesagt, jetzt muss ich es wirklich auch machen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich bin gespannt. Die Fans scheinen ja jedenfalls auch&nbsp; sehr offen zu sein für das, was von euch noch so kommt.</strong></p>
<p><strong>Ivo</strong>: Wir auch. Und das wird es.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die beiden zeigen, dass sie viel Spaß an der neuen Gruppe haben und sehr positiv und offen in die Zukunft von <strong>CELLAR DARLING</strong> schauen. Dass sie da keine Scheuklappen aufziehen wollen und darauf vertrauen, dass sie mit ihrer Musik bei den Fans auf offene Ohren stossen werden, macht sie sehr sympathisch. Es ist schön zu sehen, dass so eine Entwicklung möglich ist und Musiker trotz ihrer Vergangenheit in einer großen Band etwas Eigenes starten können, und damit so gut angenommen werden. Es bleibt jedenfalls sehr spannend, was diese sympathische Gruppe noch von sich hören lässt.</p>
<p><a href="http://www.cellardarling.com/">Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/cellardarlingofficial/">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cellar-darling-interview-lust-auf-experimente/">CELLAR DARLING Interview &#8211; Lust auf Experimente</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Jul 2017 06:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Destruction]]></category>
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		<category><![CDATA[Gardelegen]]></category>
		<category><![CDATA[Metal Frenzy]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen Anhalt]]></category>
		<category><![CDATA[Stratovarius]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder Frenzy! Seit 2014 das erste Metal Frenzy Open Air im Norden Sachsen-Anhalts stattfand, fanden sich jährlich gut 1000 Menschen in Gardelegen ein, um das Metal-Festival in der Altmark zu feiern. Von Beginn an wurden äußerst namhafte Bands aufgefahren. Daran sollte ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thors-steter-zorn-metal-frenzy-open-air-2017/">Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich wieder Frenzy! Seit 2014 das erste Metal Frenzy Open Air im Norden Sachsen-Anhalts stattfand, fanden sich jährlich gut 1000 Menschen in Gardelegen ein, um das Metal-Festival in der Altmark zu feiern. Von Beginn an wurden äußerst namhafte Bands aufgefahren. Daran sollte sich auch dieses Jahr nichts ändern.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Mittwoch, 28.06.2017 – Anreise: Zeit zu singen!<strong><br />
</strong></h3>
<p>Wie bei vielen Festivals üblich, öffnet auch das <strong>Frenzy</strong> schon einen Tag vor Beginn der Live-Musik seine Pforten, um die Besucher aus allen Ecken Deutschlands willkommen zu heißen. Um genügend Zeit für den Aufbau unserer Zelte und des <em><strong>SILENCE</strong></em>-Standes zu haben, waren wir bereits am frühen Mittwochnachmittag vor Ort, und gehörten damit zu den ersten anwesenden Besuchern mit freier Platzwahl. Nach einem kleinen Regenschauer blieb es glücklicherweise für den Rest des Abends trocken, sodass sich bis zum Ende des Tages noch eine beträchtliche Anzahl an Besuchern auf dem Acker einfand. Und während sich bereits um halb elf abends die ersten Helden voll wie eine Strandhaubitze im feuchten Gras schlafen legten, feierten andere ab 0 Uhr beim Metal-Karaoke im Infield-Party-Zelt mit. Zu diesem Vergnügen ließen sich unter anderem ein gewisser <strong>Hannes</strong> mit <em>„Paranoid“</em> von <strong>BLACK SABBATH</strong> und als Teil eines <em>„Hearts On Fire“</em> von <strong>HAMMERFALL</strong> schmetternden Trios jener Autor hinreißen, der hier gerade schreibt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20027" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Disco.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h3>Donnerstag, 29.06.2017 – vollgelaufene Schuhe und geschlossene Flugfelder</h3>
<p>Lang wurde er herbeigesehnt, und nun war der erste Tag der Live-Musik in Gardelegen gekommen. Um hellwach in den Tag zu starten, galt es zunächst einmal, sich im <strong>Freibad neben dem Campinggelände</strong> zu erfrischen. Erstmalig gab es hier auch ein Wochenendbändchen für das Bad zu erwerben, womit ein langjähriger Wunsch vieler Campinggäste erfüllt wurde. 8 € für drei Tage unbegrenzten Schwimmbadbesuch sind dabei absolut fair. Nach einigen gezogenen Bahnen und fröhlichen Rutschdurchgängen als menschlicher Tausendfü… als menschliche Kette mit einigen Leuten aus meinem Camp, ging es nach dem feuchtfröhlichen Vergnügen dann auch schon bald aufs Infield, um sich den ersten Auftritt anzuschauen. Lediglich ein kurzer Besuch beim Frühstückzelt sollte noch eingeschoben werden – Rührei FTW!</p>
<p>Anders als üblich (sowohl für andere Festivals als auch für vorangegangene Auflagen des <strong>MFOA</strong>), fällt der Startschuss am Donnerstag früher als an den folgenden Tagen. Bereits um 11.45 Uhr eröffnen <strong>ASATOR</strong> mit ihrem melodischen Black Metal das Festival. Direkt vor der Bühne bleibt es noch relativ ruhig, doch etwas weiter hinten wuseln bereits einige Menschen umher. Nicht ganz unschuldig daran ist sicherlich die <strong>Happy Hour</strong>, bei der es zum ersten Auftritt des Tages <strong>2 Bier zum Preis von einem</strong> abzugreifen gibt.</p>
<p>Dieser erste Auftritt stimmt die noch kleine Menge gut ein, ehe die Death-Metal-Band <strong>BLOODLAND</strong> die Bühne übernimmt. Die Kapelle stammt selbst aus Sachsen-Anhalt, und da Veranstalter <strong>Robert</strong> auch ein Herz für die kleinen Bands hat, bekommt sie hier ihre Chance. Während einige umherstehende Menschen die Band feiern, wird es gerade zum Ende des Auftritts etwas leerer. Die Stimmung ist trotzdem entspannt – gerade bei mir, schließlich liege ich gerade in der Wiese vor der Bühne. Noch ist es warm und trocken. Sollte ich dem Wetterbericht glauben schenken, wäre es damit wohl bald vorbei …</p>
<p>Weiter geht es mit <strong>VIRTUE CONCEPT</strong>, die mir vor allem durch ihren rauen Core, einem markanten bayerischen Dialekt (allerdings nur bei den Ansagen, glücklicherweise nicht während des Gesangs) und die flammende Hand auf dem Backdrop im Hintergrund in Erinnerung bleiben. Im Anschluss daran folgt der Auftritt einer Band, auf den einige Fans über zwei Jahre lang gewartet haben. Als nächstes treten nämlich <strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong> auf, die schon 2015 in Gardelegen vorbeischauen sollten, aufgrund einer Verletzung des Drummers aber noch absagen mussten. Diesmal ist die gesamte Truppe fit und gibt ihren Symphonic Metal zum besten, der – im Gegensatz zu den Werken vieler Genrekollegen – nicht zur Reihe des „Female Fronted Metal“ gehört, sondern auf ein Zweigespann beider Geschlechter setzt. <strong>Siegfried</strong> und <strong>Clementine</strong>, „The Metal Frenchy“, wie sie im Laufe des Auftritts in Anspielung auf den Namen des Festivals bezeichnet wird, funktionieren gut zusammen. Die Musik ist weniger bedrohlich als bei Gruppen wie <strong>XANDRIA</strong> oder <strong>DIABULUS IN MUSICA</strong>, sodass ich gerade am Titel <em>„New Dawn“</em> Gefallen finde, der etwas weniger verschmust wirkt. Doch auch mit der einfühlsamen Ballade <em>„Winternights“</em> weiß die österreichische Gruppe zu punkten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20028" aria-describedby="caption-attachment-20028" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20028" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Visions-of-Atlantis.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20028" class="wp-caption-text">Sängerin Clementine Delauney alias &#8222;The Metal Frenchy&#8220;</figcaption></figure>
<p>Während ich nun zum Camp zurückmarschiere, um mir die guten Dosen-Ravioli vom Kaufland zu gönnen und bei den Autogrammstunden an unserem Stand mitzuhelfen, nimmt Hannes den Auftritt von <strong>ILLDISPOSED</strong> unter die Lupe:</p>
<p><span style="color: #808080;">„Die schrägen Dänen spielen für meine Begriffe unverdient am Donnerstag für gerade mal 50 Minuten. Da heißt es klotzen und nicht trödeln. 11 Songs aus 13 Alben zu picken ist wahrlich nicht einfach, weshalb sich <strong>ILLDISPOSED</strong> redlich bemühen, von jedem Album etwas zu spielen. Passenderweise regnet es jetzt nicht mehr so stark und zahlreiche Gäste können vor der Bühne ein Fest aus Groove und schrägen, humorvollen Ansagen („Volbeat ist ‚Frauen-Metal‘“) von Sänger <strong>Bo</strong> zelebrieren. Da wackelt der Kopf von alleine!“</span></p>
<p>Im Anschluss daran spielt die holländische Band <strong>HEIDEVOLK</strong>, deren Auftritt meine Kollegin <strong>Sarah</strong> beiwohnt. Ein wichtiger Auftritt, handelt es sich doch um die einzige auftretende Folk-Band dieses Jahres. <strong>HEIDEVOLK</strong> feiern auf dem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> zudem ihr 15-jähriges Band-Bestehen. Das Versprechen, von jedem Album mindestens einen Song zu spielen, lösen sie erwartungsgemäß ein. Mit Songs wie <em>„Winter woede“</em>, <em>„Saksenland“</em> und <em>„Een nieuw begin“</em> feiert die ausgelassene Metal-Gemeinde die Band auch bei mittlerweile starkem Regen.</p>
<p>Besagter Regen trägt sicherlich eine gewisse Mitschuld, dass <strong>RAGE</strong> mit 25 Minuten Verzögerung beginnt. Das Urgestein aus Nordrhein-Westfalen rockt trotz schlechten Wetters die Bühne und versteht es, die Fans abzuholen. Gespielt wird astreiner Heavy Metal mit starkem Ohrwurmpotential. Ich bin überrascht ob der Spielfreude und der Energie, die die Band verströmt. Die Stimmung findet ihren Höhepunkt, als mit dem finalen <em>„Higher Than The Sky“</em> noch einmal ordentlich zum Mitsingen animiert wird.</p>
<p>Einen kleinen Dämpfer erhält die gute Laune, als verkündet wird, dass sich der Auftritt <strong>AMORPHIS</strong>‘ aufgrund Verzögerungen beim Flug verschiebt. Allzu schade ist das aber nicht, denn dies bietet Gelegenheit, sich ein wenig zu trocknen, da der Regen unverändert stark anhält. 21.22 Uhr beginnt schließlich die Show. Die finnische Metal-Band, die früher durch Melodic Death Metal bekannt wurde und sich mittlerweile in Richtung Progressive Metal entwickelt hat, gibt ein knapp einstündiges (und damit leicht verkürztes) Set zum Besten. So unangenehm der Kleidung durchweichende Regen auch sein mag, so stark beeinflusst er doch die Stimmung. In einer dem Wetter trotzenden Meute stehen und <em>„Sacrifice“</em> lauschen, während die Regentropfen auf dem Gesicht niedergehen – atmosphärisch gesehen, ist der Gig von <strong>AMORPHIS</strong> definitiv einer der stärksten des <strong>4. Metal Frenzy Open Air</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20029" aria-describedby="caption-attachment-20029" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20029" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Völkerball.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20029" class="wp-caption-text">Richtig heiß wurde es noch einmal bei der Feuershow von Völkerball.</figcaption></figure>
<p>Doch die längste Show des Abends sollte erst noch folgen. Obgleich <strong>AMORPHIS</strong> offiziell als Headliner gesetzt war, wurde <strong>VÖLKERBALL</strong> von Anfang an ein zweistündiger (!) Slot zugedacht, um mit einer „explosiven <strong>RAMMSTEIN</strong> Feuershow“ anzuheizen. Die relativ große Menge, die sich trotz des schlechten Wetters vor die Bühne wagt, zeigt, dass hier die richtige Entscheidung getroffen wurde. Die Tribute-Band wartet mit allerlei Pyro-Spielereien auf und bietet tatsächlich eine würdige Show. Insbesondere in den langsamen und tiefen Gesangspassagen klingt Sänger <strong>René Anlauff</strong> mitunter ähnlich wie das Vorbild <strong>Till Lindemann</strong>. Von alten Hits wie <em>„Weißes Fleisch“</em> über <em>„Sonne“</em> bis hin zu neueren Nummern wie <em>„Zerstören“</em> oder <em>„Frühling in Paris“</em> wird ein sehr abwechslungsreiches Set geboten. Ich selbst möchte eigentlich 0 Uhr los, lasse mich aber doch immer wieder von den Hits meiner Lieblingsband jüngerer Jahren bannen. „‚Mein Teil‘? Okay, der geht noch. Jetzt aber… Oh, oh, ‚Du Hast‘, das MUSS ich sehen!&#8230;&nbsp; So, jetzt aber nach Hau… Wie, ‚Ich tu dir weh‘? Ob hier wohl wie beim Original ein Funkenstrom auf den Keyboarder niedergeht? Das muss ich wissen… Oh ja, wunderbar!‘. Die Band macht einen fantastischen Job. Als dann <em>„Ohne Dich“</em> beginnt, sehe ich das als persönliches Zeichen an mich, nach Hause zu gehen. Mit vollgelaufenen Schuhen und einer nassgesaugten Jacke, die ihr Gewicht mindestens verdreifacht hat, hieve ich mich ins Auto, um in meine nahegelegene Heimat zu düsen und dem Regen zu entgehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 30.06.2017 – Lasset das Heu fliegen!</h3>
<p>Als ich am nächsten Morgen erneut in Gardelegen eintrudle, hat sich der Regen glücklicherweise verzogen. Einige Zelte haben Wassereinbruch zu beklagen gehabt – ich selbst wäre trocken geblieben, wie ich bei der Inspektion meines noch immer stehenden Zeltes feststelle.</p>
<p>Der Boden des Campgrounds und des Infields haben unter dem Regen gelitten, doch die Crew vom <strong>Frenzy</strong> lässt sich nicht lumpen und wirkt dem Schlamm durch Einsatz von größeren Mengen Heu entgegen. Somit können die Besucher der ersten Band <strong>NAMELESS DISEASE</strong> vor der Bühne zuschauen, ohne im Schlamm einzusinken. Der Sound ist sehr sauber, als die sachsen-anhaltische Band aus Nordhausen die Menge mit ihrem harten Death Metal wachrüttelt. Ich hätte erwartet, dass nach der feuchten Nacht nur wenige Besucher vor die Bühne finden, doch es finden wider Erwarten einige Menschen mehr vor die Bühne. Das weiß die Band zu würdigen, die sich beim Veranstalter <strong>Robert Röttger</strong> für die Chance bedankt, als so kleine Band erstmalig auf einer so großen Bühne spielen zu dürfen.</p>
<p>Auf eine junge Band folgt eine alte. <strong>TEMPEST</strong> rockt nun die Bühne. Die Gruppe ist bereits seit 1983 aktiv, hat im Verlauf der letzten 35 Jahre aber ihre gute Laune nicht verloren und präsentieren den Fans Heavy-Metal-Titel wie <em>„Barracuda“</em> aus den vergangenen Jahrzehnten. Damit ist die Band auch schon die letzte, die vom „guten“, bewölkten Wetter profitiert, denn beim folgenden Auftritt der <strong>CRUSHING CASPARS</strong>, den sich <strong>Hannes</strong> zu Gemüte führt, setzt der Regen auch schon wieder ein.</p>
<p><span style="color: #808080;">„Neben den <strong>KRAWALLBRÜDERN</strong> sind die <strong>CRUSHING CASPARS</strong> die einzigen Verfechter des (Hardcore) Punks, doch das kommt bei den Leuten ziemlich gut an. Auch wenn vielleicht nicht so viele Menschen die Show erleben, so lassen sich die Jungs aus Rostock keineswegs beirren und zocken mit sichtbarer Spielfreude ein Set voller Energier herunter. Und gegen Ende stehen dann doch noch ordentlich Leute vor der Bühne, um die Mischung aus Rock &#8218;N&#8216; Roll, Metal und Punk abzufeiern.“</span></p>
<p>Als nächstes ist dann auch schon <strong>IN DEMONI</strong> aus Magdeburg am Start. An regionalen Bands aus Sachsen-Anhalt mangelt es wirklich nicht. Die Death-Metal-Truppe aus der Landeshauptstadt war allerdings nicht von Anfang an eingeplant, sondern sprang relativ kurzfristig für <strong>NAILED TO OBSCURITY</strong> ein, welche wenige Tage zuvor aus gesundheitlichen Gründen absagen mussten. Eine große Chance für die Magdeburger, und ein umso größerer Tag, da heute zum ersten Mal der <strong>neue Sänger</strong> mit der Band auftritt. Trotz Abwesenheit des Gitarristen <strong>Mathi</strong> gibt sich die Band keine Blöße, zieht den Gig durch und bedankt sich bei den anwesenden Fans, dass sie die Band unterstützen, da ein solcher Auftritt für die Band nicht ganz alltäglich sei. Und wie die Fans sie unterstützen – mit dem Heu vor der Bühne um sich schmeißend und im Heuregen tanzend. Ein schönes Spielzeug, das <strong>Robert</strong> ihnen dort hinterließ! Spaß hatten die Zuschauer hier auf jeden Fall.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20030" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Strohschlacht.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Sehr voll, vielleicht sogar voller als bei den Auftritten der beiden großen Bands des Vorabends (Merke: Regen schrumpft die Zuschauerzahl!), wird es beim Auftritt von <strong>MACBETH</strong> unter ausnahmsweise trockenen Bedingungen. Endlich trauen sich auch ein paar Mosher aus ihren Zelten. Die sympathische Band zieht! Das zeigt auch das Luftbild, das während dieses Auftritts eingefangen wird, als ein kleines Flugzeug das Gelände umkreist.</p>
<p><strong>MACBETH</strong> besteht ebenfalls schon seit Anfang der 1980er Jahre und wurde seitdem mehrfach aufgelöst und neugegründet. Die Heavy-Metaller sind neben <strong>VADER</strong> die erste Band, die zum zweiten Mal auf dem Festival auftreten darf, und verkündet, sich über die offenbar gestiegene Anzahl an Campern zu freuen. Das Festival solle weiter stattfinden, damit man nach dem <strong>2. und 4. Metal Frenzy</strong> auch bei der <strong>6. Auflage</strong> dabei sein könne.</p>
<p>An die gute Laune können die <strong>EVIL INVADERS</strong> anknüpfen, die mit hervorragendem Thrash die Leute in Feierlaune versetzen. Schnell und melodisch, mit einer sich wunderbar einfügenden, hoch kreischenden Stimme des Frontsängers, kommen einige Fans nicht umhin, erneut das getrocknete Gras durch die Luft wirbeln zu lassen und den strohernen Circlepit zu eröffnen. Auch der erneut einsetzende Regen kann die Leute nicht bremsen. Selten war ein Auftritt so ausgelassen wie dieser!</p>
<p>Im Anschluss folgen zwei ungleiche Death-Metal-Bands. Zuerst knüppeln <strong>VADER</strong>, die auch schon beim Debüt des <strong>MFOA</strong> mit von der Partie waren, ordentlich los, ehe mit <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong> eine sehr spannende Band das Ruder übernimmt. Die Römer mischen technischen Death Metal mit symphonischen Klängen. So wird auch die wundervolle Opernstimme <strong>Veronica Bordacchini</strong>s wirkungsvoll in Szene gesetzt. Es entsteht eine Art Symphonic Death Metal, die ziemlich besonders ist.</p>
<p>Nachdem sich der Regen zunächst etwas verzogen hatte, verstärkt er sich pünktlich zum Auftritt des Freitagsheadliners wieder. Zum ersten Mal in der Geschichte des <strong>Frenzy</strong> wurde eine Band aus dem Power Metal als einer der Hauptacts ausgewählt: die Finnen von <strong>STRATOVARIUS</strong>. Trotz vorangegangerer logistischer Schwierigkeiten der Band (die Keyboards für den Auftritt waren bereits für den nächsten Gig nach Madrid geflogen worden), die es nötig machten, dass Keyboarder <strong>Jens Johansson</strong> sein Instrument noch bis kurz vor dem Auftritt im Hotel modifizierte, steht die Band mit leichter Verzögerung letztendlich auf der Bühne, als sei nichts gewesen. Der Stil ist Band ist gekennzeichnet durch das recht dominant eingesetzte Keyboard, doch auch durch den insgesamt weniger harten Sound. Leider ist es deutlich leerer als z.B. bei <strong>VÖLKERBALL</strong> am Vorabend. Die Finnen bleiben der Headliner mit den wenigsten Fans vor der Bühne.</p>
<p>Und so selten das ist: an diesem Tag darf sich der After-Headliner auf eine größere Fanbase stützen als der eigentliche Headliner. Überraschend oft ertönten schon im Voraus die Machwerke der Gore-Band <strong>GUTALAX</strong> auf dem Campinggelände. Trotzdem ist die Band auf dem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> Festival wohl die kontroverseste. Zum einen können die Vocals mit Fug und Recht als einzigartig bezeichnet werden. Das Lieblingsthema der Band ist menschlicher Dung. Die Fans finden die Tschechen aber ganz und gar nicht scheiße und feiern ausgelassen und heiter, mit Klobürste und Klorollen bewaffnet. Diesem Treiben wohne ich allerdings nicht selbst bei, sondern meine Kollegin <strong>Sarah</strong>, da ich die Band wie ihr Thema bewerte und mich fluchtartig nach Hause begebe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20031" aria-describedby="caption-attachment-20031" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20031" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Gutalax.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20031" class="wp-caption-text">Der vielleicht größte Publikumsmagnet des vierten Metal Frenzy: Gutalax.</figcaption></figure>
<h3>Samstag, 01.07.2017 – Die Wolken lichten sich</h3>
<p>Als ich zum letzten Mal den Acker in Gardelegen befahre, tröpfelt es noch leicht, sodass es ein wenig ungemütlich ist, doch der schlimmste Regen ist überstanden. Gut für die Tages-Opener <strong>ABORT ONCE AROUND</strong>, die aus Sachsen-Anhalt stammen, genauer gesagt aus dem <em><strong>SILENCE</strong></em>-Zentrum: Halle an der Saale. Die Band macht für den ersten Act des Tages erstaunlich viel Stimmung und heizt mit ihrem Metal- und Hardcore richtig ein, was das Publikum mit vereinzelten Circle Pits dankt. Die Jungs auf der Bühne werden nicht müde zu betonen, wie glücklich sie über ihre Chance sind und wie sehr sie sich freuen, dass sich so viele Leute (immerhin 80-100) den Auftritt anschauen. Ein persönlicher Dank geht abermals an <strong>Robert Röttger</strong>, dass er das Festival trotz finanzieller Ungewissheit immer wieder durchführt und so die Szene unterstützt.</p>
<p>Wer dachte, dass <strong>ABORT ONCE AROUND</strong> die regionalsten Künstler des Tages sind, irrt! Gleich im Anschluss betreten nämlich die Alternative-Metaller <strong>SIN ARREST</strong> die Bühne. Diese stammen aus Gardelegen selbst und sind damit die <strong>Lokalmatadoren</strong> des <strong>4. Metal Frenzy</strong>. Die kleine Band legt sich ordentlich ins Zeug, und der Sänger nutzt sogar den Graben vor der Bühne aus, um sich richtig auszutoben. Die Gruppe bemüht sich insgesamt, das Publikum einzubeziehen, was sich zu dieser Zeit als sehr schwer erweist. Allein aufgrund ihres Einsatzes gebührt den Jungs auf jeden Fall Respekt!</p>
<p>Als Power-Metal-Fan freue ich mich sehr auf den anstehenden Auftritt von <strong>VICTORIUS</strong>. Die Band selbst hat ihren Sitz in Leipzig, wobei auch einige Bandmitglieder aus Sachsen-Anhalt stammen. Die <strong>ostdeutsche Power-Metal-Band</strong> liefert souverän ab und macht richtig Spaß, obgleich sich mein Kollege bei Songnamen wie <em>„Empire Of The Dragonking“</em> und <em>„Hammer Of Justice“</em> sowie Passagen über das „Ende des Regenbogens“ nicht verkneifen kann,&nbsp; ob der Klischees schmunzelnd den Kopf zu schütteln. Macht aber nichts, Power Metal darf (und soll?!) so sein. Sauber!</p>
<p>Im Anschluss gibt es mit dem atmosphärischen Black Metal <strong>FIRTAN</strong>s, die sich heute ohne ihren Bassisten auf die Bühne wagen müssen, sowie der deutlich brutaleren Hardcore-Formation <strong>BORN FROM PAIN</strong> ein starkes Kontrastprogramm zur vorangegangenen Truppe auf die Ohren. Begleitet von dieser musikalischen Untermalung, kundschafte ich die Essensstände auf dem <strong>Frenzy</strong> aus. Über Schnitzel und Bockwurst, Knoblauchbrot und Buletten, Flammkuchen und Crepes sowie Burger und Hotdogs gibt es hier ein sehr vielseitiges Angebot zu meist angemessenen Preisen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20032" aria-describedby="caption-attachment-20032" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20032" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Menschen.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20032" class="wp-caption-text">Ob Sonnenschein oder Wolkenbruch &#8211; wirklich leer ist es vor der Bühne nie.</figcaption></figure>
<p>Heiß erwartet wurde für 17:10 Uhr die Pagan-Band <strong>BLACK MESSIAH</strong>, die ihr 26-jähriges Bandbestehen feiert. Die deutschen Urgesteine waren bereits vor ihrem Auftritt bei uns am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand zur Autogrammstunde und brachten eine gehörige Portion gute Laune mit. Diese Power können sie auch auf der Bühne zum Ausdruck bringen und feiern mit den Fans zu Songs wie <em>„Söldnerschwein“</em>, <em>„Sauflied“</em> und <em>„Wildsau“</em>. Einen Tag vor ihrem Auftritt brachte die Band übrigens ihr siebtes Album heraus. Aus diesem Grund geben die Herren aus Gelsenkirchen auch von der neuen LP eine Kostprobe.</p>
<p>Nach diesem schwungvollen Auftritt, tritt mit <strong>DESOLATED</strong> aus dem Vereinigten Königreich eine völlig andere Band auf. Die Musik ist oftmals sehr langsam und schwer. Der Auftritt fällt allerdings überraschend kurz aus, da die Band 20 Minuten früher aufhört als geplant und somit nur auf 30 Minuten Spielzeit kommt. Für mich umso günstiger, da ich mich mit meinen Kollegen auf die Autogrammstunde des Abends mit dem größten Andrang vorbereiten kann. Eine unglaubliche Masse an Leuten möchte von<strong> TANKARD</strong> Autogramme bekommen, sodass sich eine sehr lange Schlange bildet. Die mit Abstand bestbesuchte Signing Session des Wochenendes!</p>
<p>Danach spielen <strong>THE UNGUIDED</strong>, auf die ich mich lange gefreut habe. Diese zollen den Besuchern Respekt dafür, an den Vortagen wie echte Krieger dem Regen widerstanden zu haben, kommen gleichzeitig aber nicht umhin, etwas zu feixen und sich darüber zu freuen, dass der Sommer in Deutschland genauso beschissen sei wie in Schweden, der Heimat der Band. Die Band spielt sehr melodischen Metal, der sich bereits in Richtung Metalcore bewegt, wie u.a. Breakdowns und die vielen cleanen Gesangslines verdeutlichen. Die Musiker selbst wissen um den umstrittenen Ruf dieser Richtung in der Szene, weshalb sie sich noch einmal extra dafür bedanken, dass so viele Leute gekommen sind, obwohl die Musik „nicht so richtig Metal“ ist. Voll ist es in der Tat, und auch die Stimmung ist äußerst locker.</p>
<p>Wo wir gerade bei umstritten sind: als drittletzte Band des Festivals treten die <strong>KRAWALLBRÜDER</strong> auf. Deutschrock ist ja immer so ne Sache … In der Altmark hat dieser aber offenbar eine starke Basis, da der Auftritt besser besucht ist als die vorangegangenen. Ich selbst kann den Brüdern dort vorn nicht viel abgewinnen, und auch die Pyro-Effekte in Form von Flammensäulen hätte man sich angesichts des Kopfschmerzen erzeugenden Gestanks besser gespart. Eigentlich hatte die Band auch die letzte an unserem Autogrammstunden-Stand sein sollen, doch man entschied sich wider Absprache spontan, sich dafür einfach ins Nachbarzelt zu den Merch-Kollegen zu setzen. Kein feiner Zug, aber Grund genug für uns, aufgrund des abgeschlossenen Programms zusammenzupacken und unseren Stand abzubauen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20033" aria-describedby="caption-attachment-20033" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20033" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Frenzy-Destruction.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20033" class="wp-caption-text">Mit Destruction spielt am Sonntagabend die letzte von insgesamt 30 Bands.</figcaption></figure>
<p><strong>Wie auch schon beim letzten Frenzy</strong>, besteht das Finale aus einer Deutschrock-Band, gefolgt von zwei Thrash-Größen. Diese sind in diesem Jahr <strong>TANKARD</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>, zwei der „Teutonic Four“. Schon bei ersteren wird zu Klassikern wie <em>„Empty Tankard“</em>, <em>„Chemical Invasion“</em>, <em>„Zombie Invasion“</em> und <em>„Rest In Beer“</em>, aber auch neuen Titeln wie <em>„One Foot In The Grave“</em> lautstark gefeiert. Den Abend beschließt ab 23:45 Uhr Headliner <strong>DESTRUCTION</strong>. Auch hier stehen einige Hits auf der Setlist. Neben <em>„Nailed To The Cross“</em> und <em>„Bestial Invasion</em>“, wird der Song <em>„Thrash Attack“</em> zum Besten gegeben, der zuvor sehr lange nicht gespielt worden war. Sänger <strong>Schmier</strong> lässt während des Auftritts die Menge an seinem Hopfengetränk teilhaben und ist amüsiert, dass dieses mit Bravour gefangen wird. „In Deutschland ist das Bier heilig“, wie er verlauten lässt. Als er mit den Worten „Wer will schon zwischen 80.000 Leuten eingesperrt sein? Geiles Ding, geiles Festival!“ sein Lob für das <strong>Metal Frenzy</strong> ausspricht, sehe ich das als fantastisches Schlusswort. Unser Stand ist abgebaut, unsere Zelte auch – ab nach Hause!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit-Time: Wie war das 4. Metal Frenzy?</h3>
<p>Kurz gesagt: gewohnt geil! Ich liebe das Mixed-Metal-Konzept des <strong>Metal Frenzy Open Air</strong>. Für jeden sind einige Treffer dabei, aber auch solche Bands, die eine Grill- und Bierpause guten Gewissens zulassen, da fast niemand sämtliche Genres gleichermaßen feiert. Außerdem kann die Veranstaltung mit Namen glänzen, die kaum ein Open Air dieser Größe auffahren kann. Obwohl das Festival mit schlechtem Wetter zu kämpfen hatte, war zudem auch die Stimmung wieder hervorragend. Das Festival selbst ist hervorragend durchgeplant, was sich auch an der schnellen Reaktion auf des Wetter (Stichwort: Heu-Verteilung) und der wie jedes Jahr erstklassigen Dixi-Situation zeigt. Wie in allen Jahren zuvor, kam der potentielle Pluspunkt „Schwimmbad“ zur Abkühlung bei Hitze leider nicht zum Tragen. Der Wettergott scheint dem Festival in Gardelegen nicht wohlgesonnen. Doch dafür hat das <strong>Metal Frenzy</strong> bei mir einen dicken Stein im Brett. <strong>Robert</strong>, zieh weiter durch – nächstes Jahr komm ich wieder!</p>
<p><a href="http://www.metal-frenzy.de/">Frenzy Online</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thors-steter-zorn-metal-frenzy-open-air-2017/">Thors steter Zorn: Metal Frenzy 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus trist mach bunt: Metal Frenzy 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 07 May 2017 12:49:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Norden Sachsen-Anhalts ist eigentlich ein großes Ödland. Viel Wald und Wiese, wenig Leben. Doch wer behauptet, die Altmark in Sachsen-Anhalt sei totes Land, der irrt! Seit 2014 belebt Veranstalter Robert Röttger mit seinem Metal Frenzy Open Air den Norden Sachsen-Anhalts und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der Norden Sachsen-Anhalts ist eigentlich ein großes Ödland. Viel Wald und Wiese, wenig Leben. Doch wer behauptet, die Altmark in Sachsen-Anhalt sei totes Land, der irrt! Seit 2014 belebt Veranstalter <strong>Robert Röttger</strong> mit seinem <strong>Metal Frenzy Open Air</strong> den Norden Sachsen-Anhalts und bereichert die Szene um ein weiteres großartiges Mixed Metal-Festival. Dieses Jahr findet das Festival bereits zum vierten Mal statt – dem Durchhaltevermögen Roberts und seiner Crew sei Dank!</p>
<p>Der neue Termin vom 29. Juni bis 1. Juli lässt auf sommerliche Temperaturen hoffen. Erreicht das Thermometer schwindelnde Höhen, bietet das direkt neben dem Festivalgelände gelegene <strong>Gardelegener Erlebnisbad</strong> eine hervorragende Möglichkeit, sich Abkühlung zu verschaffen. Doch wer das <strong>Frenzy</strong> kennt, der weiß – stellt euch besser auf Regen ein! Auch in diesem Fall verschafft das <strong>Erlebnisbad</strong> Abhilfe. Denn was ist schöner, als aus den durchnässten Klamotten zu schlüpfen und eine heiße Dusche zu genießen? Wie sagte mir einst ein weiser Mann: Wir campen hier nur, wir leben nicht mehr in der Steinzeit! Es ist an der Zeit, sich das zunutze zu machen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17059 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad.jpg" alt="" width="960" height="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Frenzy-Schwimmbad-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>Bisher verschlug es jährlich ca. 1000 Leute nach Gardelegen – beim dem Line-Up, das jedes Jahr aufgefahren wird, dürfte es aber nur eine Frage der Zeit sein, bis sich dieser Geheimtipp weiter herumspricht und das Festival wächst. Für fast jeden Geschmack ist etwas mit dabei – ob harter Death Metal der dänischen Marke <strong>ILLDISPOSED</strong> oder der italienischen <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong> oder folkige Pagan-Klänge aus dem Hause <strong>BLACK MESSIAH </strong>oder von den holländischen <strong>HEIDEVOLK</strong>, geboten wird alles, quer durch den Gemüsegarten. Mit dabei ist, neben&nbsp; Heavy-Metal-Größen wie <strong>RAGE</strong> und den Thrashern von <strong>EVIL INVADERS</strong> und <strong>TANKARD</strong>, auch das deutsche Thrash-Metal-Urgestein <strong>DESTRUCTION</strong>, das mit einer Headliner-Show als letzte Band des Samstagabends die Zuschauer vom Platz fegen soll.</p>
<p>Symphonic- und Power-Metal-Fans dürfen sich, neben Auftritten von <strong>VICTORIUS</strong> und dem nachgeholten Gig von 2015 durch <strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong>, auch auf die einzige ostdeutsche Festivalshow des finnischen Headliners <strong>STRATOVARIUS</strong> freuen.</p>
<p>Ebenfalls melodisch, aber eine Spur rauer, geht es beim dritten Headliner zu – nachdem im letzten Jahr <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> großen Zuspruch ernteten, konnte <strong>Robert</strong> nicht anders, als dieses Jahr ebenfalls eine Band aus dem Melodic Death Metal als Headliner zu buchen. Demgemäß übernehmen dieses Jahr niemand Geringeres als <strong>AMORPHIS</strong> auf dem <strong>Metal Frenzy </strong>die finnische Headliner-Fackel. Mit <strong>THE UNGUIDED</strong> gesellt sich eine weitere Melodic Death-Band mit gutem Ruf zur Riege der Bands.</p>
<p>Für die Anhänger anderer Strömungen wird auch noch eine Prise Hardcore und Punk durch Gruppen wie <strong>BORN FROM PAIN</strong> und <strong>DESOLATED</strong> geboten. Und für wen das alles nichts ist, bietet das <strong>Metal Frenzy</strong>, neben den durch Deutschrock bekannt gewordenen <strong>KRAWALLBRÜDERN</strong>, auch noch einen ganz besonderen Leckerbissen für alle <strong>RAMMSTEIN</strong>-Fans: Am Donnerstagabend soll <strong>VÖLKERBALL</strong> mit einer zweistündigen Show voller Pyro-Spielereien alles in Schutt und Asche legen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8hUmXhjPG3g?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Heiß darauf geworden? Dann gilt es, sich ein Ticket zu bestellen! Für einen höllisch fairen Preis von 66,66 € wird ein grandioses Line-Up geboten, das den einen oder anderen Fan ins Schwärmen bringen dürfte. Wer Bock hat, kann sich sämtliche 30 Bands des Line-Ups zu Gemüte führen – Überschneidungen sind beim Geheimtipp aus der Altmark mit einer Bühne nämlich nicht zu erwarten. Auch <em><strong>Silence</strong></em> lässt sich das Spektakel nicht entgehen und wird mit einem Stand vor Ort sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die kürzlich veröffentlichte Running Order findet ihr<a href="http://www.metal-frenzy.de/Running-Order"> hier</a>!</p>
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		<title>Premieren auf allen Ebenen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jan 2017 14:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
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		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KITSHICKERS &#8211; III.0 Veröffentlichungsdatum: 22.10.2016 Dauer: 60:30 Min. Label: Eigenveröffentlichung Genre: Artrock Wie viele Bands kennst du eigentlich aus unserem Nachbarland Luxemburg? Richtig, mir ist auch auf Anhieb nicht eine einzige in den Kopf gekommen. Selbst nach der Recherche bei den geliebten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/premieren-auf-allen-ebenen/">Premieren auf allen Ebenen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>KITSHICKERS</strong> &#8211; III.0<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.10.2016<br />
Dauer: 60:30 Min.<br />
Label: Eigenveröffentlichung<br />
Genre: Artrock<span id="more-12768"></span></p>
<p>Wie viele Bands kennst du eigentlich aus unserem Nachbarland Luxemburg? Richtig, mir ist auch auf Anhieb nicht eine einzige in den Kopf gekommen. Selbst nach der Recherche bei den geliebten <strong>Metal Archives</strong> muss ich zu meiner Schande gestehen, dass mir keine der dort aufgeführten Kapellen auch nur ansatzweise bekannt ist. Zeit wird´s also, dass ich endlich mal eine Band aus dem <strong><span lang="lb-Latn"><i>Groussherzogtum Lëtzebuerg</i></span></strong><i> </i><span lang="lb-Latn">den Zugang zu meinem Gehör gewähre. Bei dieser Premiere handelt es sich um die&nbsp;<strong>KITSHICKERS</strong> aus dem beschaulichen Dudelange. Bereits seit 1997 treiben sie in unserem Nachbarstaat ihr Unwesen und veröffentlichten nun mit &#8222;III.0&#8220; ihr mittlerweile 7. Studioalbum. Als ich las, dass es von niemand Geringerem als&nbsp;<strong>Magnus Lindberg</strong> von&nbsp;<strong>CULT OF LUNA</strong> gemixt und gemastert wurde, schoss mir die Aufregung sofort in den Körper.&nbsp; </span></p>
<p>Erstmal bleibt festzuhalten, dass die <strong>KITSHICKERS </strong>die allererste Band sind, die <strong>SILENCE</strong> eine LP zu Promotionszwecken zukommen lassen hat. Da konnte ich als leidenschaftlicher Plattenfetischist natürlich nicht Nein sagen und riss sie mir sofort unter den Nagel. Und das Teil hat es schon gut in sich! 2 schwarz-weiß marmorierte Platten, verpackt im edlen Gatefold, hinterlassen schon mal ordentlich Wirkung bei mir. Wer es nicht so mit Vinyl hat, kann sich die neue Veröffentlichung auch downloaden. CD-Sammler gehen leer aus! (VERDIENT!!!)</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12776" aria-describedby="caption-attachment-12776" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12776" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg" alt="Fertig machen zum Abheben" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/13557852_10154330974154540_7906961360673930276_n-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12776" class="wp-caption-text">Fertig machen zum Abheben</figcaption></figure>
<h4>Die unglaubliche Mischung machts</h4>
<p>Eröffnet wird das gute Stück von <em>&#8222;Birth. Early Years. Void&#8220;</em>. Gute 3 Minuten dauert es, eh der Opener Fahrt aufnimmt und mich sofort in seinen Bann zieht. Melodisch schneidende Gitarren, gepaart mit einem sehr markanten Bass sorgen dafür, dass das neue Schätzchen der Luxemburger gleich mal ne ordentliche Hausnummer vorlegt. Und als ob es mit den Neuerungen noch nicht reicht, wird auch noch gesungen. <strong>Yann Dalscheid</strong>, der neue und erste (!) Sänger dieser Truppe, variiert dabei zwischen mitreißendem Klargesang und wahnsinnigen Screams, bei denen aber auch der Sinn für die Melodie absolut nicht zu kurz kommt. Melodie &#8211; richtig, die ist auch richtig fett! Gerade der Mittelteil, bei dem ein und dieselbe Melodie über 2 Minuten gezogen wird, hat es mir angetan, da hier eine unglaubliche Spannung aufgebaut wird, ehe ein Teil fast schon das Ende einleitet, der musikalisch irgendwo zwischen <strong>Black Metal</strong>,<strong> Postrock</strong>,<strong> Progressive Rock </strong>und<strong> Doom</strong> einzuordnen ist.<br />
Mit <em>&#8222;Awareness.I&#8220; </em>wird fortgefahren. Nachdenklich, ja fast schon melancholisch klingend, zieht sich dieser Song über knapp 8 Minuten. Gesang sucht man vergebens, dafür hat sich eine Violine in das Stück eingeschlichen. Diese passt auch wunderbar zu der Grundstimmung des Songs, der sich etwa ab der Hälfte immer mehr aufbaut und zum Schluss als epochales Klanggewitter endet.</p>
<blockquote><p>Versuchen die Jungs mich etwa zu hypnotisieren? Sie sind auf jeden Fall verdammt nah dran!</p></blockquote>
<p><em>&#8222;Growth&#8220;</em> beginnt mit Percussions, die dem Klang eines Schamanenspiels ähneln. Nach kurzer Zeit setzt dann aber die Saitenfront samt Sänger ein und erzeugen wahrlich himmlische Klangwelten. Die wiederkehrenden Riffs betreten dabei schon das ein oder andere Mal trockenste <strong>Stoner Rock-Gefilde</strong>, ohne aber szenetypisch zu übersteuern. Nach knapp 4 Minuten dann ein <strong>Schock</strong>! Gerade noch im Lied versunken, werde ich urplötzlich aus diesem Traum gerissen. Der einsetzende <strong>Elektrobeat</strong> sorgt dafür, dass ich mich erstmal kneifen muss, um festzustellen, ob ich nicht vielleicht doch hypnotisiert wurde. Bisher mochte ich solche Experimente überhaupt nicht, doch was soll ich sagen? Hier passt es einfach nur perfekt rein. Das liegt vielleicht auch daran, dass diese Passage nicht zu ausladend ist, sondern relativ zügig in einen postrockigen Teil übergeht.<br />
<em>&#8222;Rise&#8220; </em>startet ziemlich schleppend und verträumt, ehe die zweite Gitarre einsetzt und da ein wahres Brett rauszimmert. Auch in diesem Song, der mit 6:30 Min. übrigens der kürzeste der ganzen Platte ist, darf ein ausgiebiger Mittelteil nicht fehlen. Fast schon spacige Sounds beschließen <em>&#8222;Rise&#8220;</em>.<br />
Mit diesen Soundsamples startet auch <em>&#8222;Awareness.2. Peace&#8220;</em>, die Fortführung des Instrumentals der ersten LP. Dieses Mal darf auch Sänger <strong>Yann</strong> wieder mitwirken, dafür wurde die Violine verbannt. Das &#8222;Peace&#8220; im Titel passt genau richtig, macht sich doch bei mir friedlichste Stimmung breit, wenn dieser Song ertönt. Wahrscheinlich liegt das daran, dass hier die Stoner-Einflüsse am stärksten vertreten sind. Größte Auffälligkeit ist in diesem Stück das einminütige Schlagzeugspiel, was eigentlich nur aus rhythmischen Snare-Schlägen besteht, bei dem sich der Anschein breitmacht, dass der Rest der Band das Studio verlassen hat. Scheinbar mussten sie sich aber nur beraten mit welchem Riff sie dem Album aber nun noch endgültig die Krone aufsetzen können. Und diese kurze Denkpause hat sich zu 100% gelohnt!</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Kitshickers-III.0-02_presspic.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Kitshickers-III.0-02_presspic-1024x683.jpg" alt="kitshickers-iii-0-02_presspic" width="1024" height="683"></a>
<p><em>&#8222;Mindfulness&#8220; </em>beendet &#8222;III.o&#8220; (wie spricht man das eigentlich aus? Drei Null?) dann leider schon wieder. Meeresrauschen und melancholische Keyboardklänge prägen die erste Hälfte des Rausschmeißers, bevor sich wieder wie gewohnt Soundwände aufbauen. Passend zum Schluss haut nochmal jeder alles raus. Es wird ins Mikro geschrien, als ob man nie wieder seine Stimmbänder benötigt. Die Gitarrensaiten werden stranguliert und der Bass drückt, dass einem die Rückenhaare wegflattern. Ein rundum gelungenes Ende, auch wenn ich mir noch weitere 60 Minuten hätte geben können.</p>
<blockquote><p>So, jetzt erstmal Bier auf und zusehen, dass ich wieder festen Boden unter die Latschen kriege!</p></blockquote>
<p>Ich bin immer noch total überwältigt von diesem Werk. Ich hätte nie gedacht, dass mich diese Band so umhauen wird. Wer nach meinen geschriebenen Worten noch keine Vorstellung hat, wie diese Suppe klingt, hier mein Rezept:<br />
Man nehme eine Tasse <strong>ISIS</strong>, eine Messerspitze <strong>KYUSS</strong>, einen Esslöffel <strong>AGALLOCH</strong> und einen Teelöffel <strong>AMORPHIS</strong>. Das Ganze homogen verrühren und mit einer Prise Elektrobeats verfeinern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://kitshickers.bandcamp.com/" target="_blank"><strong>KITSHICKERS </strong>auf Bandcamp</a><strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/kitshickers/?fref=ts" target="_blank">KITSHICKERS </a></strong>auf Facebook</p>
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		<title>Gothic in einer seiner schönsten Form</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 18 Aug 2016 08:12:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Dark]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><strong>KUOLEMANLAAKSO</strong> – M. Laakso – Vol. 1: The Gothic Tapes<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.08.2016<br />
Dauer: 45:39 min<br />
Label: Svart Records / Cargo</p>
<p lang="de-DE">Wie es der Titel schon vorwegnimmt, ist „M. Laakso – Vol. 1: The Gothic Tapes“ das erste Soloalbum des Masterminds Laakso. Er präsentiert darauf ein Songwriting, welches sich sehr deutlich von allem Vorangegangenem unterscheidet. Denn es hat sich &#8211; verglichen mit den vorherigen <strong>KUOLEMANLAAKSO</strong> Produktionen &#8211; einiges geändert. Zuallererst ist es kein Death-Boom-Album mehr. Allerdings sind Heaviness, Melancholie und die bekannte düstere Stimmung immer noch stark vertreten. Das Album ist eine tief emotionale Reise, welche von Nyktophilie – also der Liebe für das Dunkle – gesteuert wird. Konnte man die älteren Werke noch mit <strong>CELTIC</strong> <strong>FROST</strong>, <strong>AJATTARA</strong> oder <strong>MY DYING BRIDE </strong>vergleichen, hört man jetzt Einflüsse von <strong>SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>TIAMAT</strong>, <strong>PARADISE</strong> <strong>LOST </strong>und <strong>AMORPHIS</strong>. Auch selbst als Sänger tätig, singt Laakso jetzt auf Englisch und wird dabei von zahlreichen Gastmusikern unterstützt, allen voran von Helena Haaparanta und ihrer wunderschönen und engelsgleichen Stimme.</p>
<p lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-5901" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382-300x300.jpg" alt="586382" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/586382.jpg 362w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p lang="de-DE">Das Album klingt sehr erwachsen und ausgereift. Man merkt deutlich, dass Laakso sehr viel Wert darauf legt, eine düstere und abwechslungsreiche Atmosphäre zu erschaffen. Das gelingt ihm gut. Seine Gesangsparts sind düster und kräftig. Allerdings wirken sie teilweise leicht aufgesetzt. Wie dem auch sei, es passt!</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Musikalisch großartig.</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Hier kommt keine Langeweile auf. Man entdeckt in der Musik so viel. Überall sind kleine Details eingearbeitet. Alles wirkt harmonisch aufeinander abgestimmt und kraftvoll, nichts sticht störend hervor. Teilweise hat man das Gefühl, in einer modernen Oper zu sitzen. Das macht beim Hören durchaus Spaß! Gothic Metal auf höchstem Niveau. Mit Song Nummer 7, <em>„Deeper Into The Unknown“</em>, hört man ein großartiges akustisches Stück mit brillantem weiblichem Gesang! Doch um die Stimmung aufzufangen muss man sich die CD selbst anhören. Ich würde es nur zerreden. So viel sei verraten: Es ist absolut lohnenswert!</p>
<p lang="de-DE"><strong>KUOLEMANLAAKSO</strong> letztes Album „Turlijoutsen“ stieg damals auf Platz 10 der finnischen Albumcharts ein. Ich sehe keinen Grund, warum das neue das nicht auch schaffen sollte. Und da jetzt auch noch auf Englisch gesungen wird, wird sich ein noch größeres Publikum daran erfreuen können! Hört rein, wenn es soweit ist!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2Y9RvZrF79w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p lang="de-DE">
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