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	<title>Apocalyptica Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Apocalyptica Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SILENCE MUSICFRIDAY #122</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Mar 2023 10:11:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was tun, wenn die halbe Redaktion krank und die andere Hälfte verhindert ist? Richtig, den Friday am Samstag raushauen! Viel Spaß!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-musicfriday-122/">SILENCE MUSICFRIDAY #122</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><em>Herzlich willkommen zum Wochenendeinklang hier beim Magazin eures Vertrauens. Beim <a href="https://silence-magazin.de/tag/friday/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Musicfriday</strong></a> geben wir euch an besagtem Wochentag einen kleinen Überblick über die erschienen Singles, Musikvideos oder Alben, die unsere Autoren bewegen. So soll es hier nicht darum gehen, <strong>ALLES</strong> zu präsentieren, was so in der Metalwelt und knapp daneben veröffentlicht wurde, auch wird sicher nicht jede Woche für jeden etwas dabei sein, aber vielleicht stolpert ihr durch unsere Redaktion ja über den ein oder anderen Kracher, den ihr sonst nicht entdeckt hättet? Viel Spaß bei Ausgabe Nummer 122!</em></p></blockquote>
<p><strong>Alle Songs</strong>&nbsp;des Musicfridays findet ihr auch in der zugehörigen&nbsp;<strong><a href="https://open.spotify.com/playlist/6nXFE5MyMc9B4Lc6q5VsnH?si=4b9a25c1890b4169">Playlist bei Spotify</a></strong>. Und wenn ihr Bock habt mit uns zu quatschen, könnt ihr auch gern im&nbsp;<strong><a href="https://discord.com/invite/TvGTFEH7Pk">Silence Discord</a></strong>&nbsp;vorbeischauen.</p>
<h3 style="text-align: center;">DANIELS FREITAG</h3>
<p>Habt ihr von dem Projekt <strong>THE BIG 6</strong> gehört? Ein teuflisches Baby, entstanden aus 6 Stimmen der <strong>Deathcore</strong> Welt. Dieses Projekt ist mittlerweile auf 5 geschrumpft, trägt nun den Namen <strong>PROJECT: VENGEANCE</strong> und hat endlich ein erstes Lebenszeichen veröffentlicht. Namentlich nennt sich die Single <em>&#8222;Cut. Bleed. Repeat.&#8220;</em>&nbsp;und scheint praktisch direkt aus der Hölle zu kommen! Und ich liebe sie! Was da so abgeht, spottet wirklich jeder Beschreibung. Falls ihr noch nichts davon gehört habt: die “Supergroup” besteht aus Will Ramos (<strong>LORNA SHORE</strong>), Dickie Allen (<strong>INFANT ANNIHILATOR</strong>), Darius Tehrani (<strong>SPITE</strong>), Tyler Shelton (<strong>TRAITORS</strong>) und Taylor Barber (<strong>LEFT TO SUFFER</strong>). Wohl bekomm’s!</p>
<p><iframe title="PROJECT: VENGEANCE - CUT. BLEED. REPEAT." width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/H0O8Pr3vS4A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: center;">SVENS FREITAG</h3>
<p><strong>HAPPY RELEASE DAY</strong> für <strong>NANOWAR OF STEEL</strong> und ihr Album &#8222;Dislike To False Metal&#8220;. Die Jungs haben sich <strong>JOAKIM BRODÉN</strong> von <strong>SABATON </strong>geholt, um das italienische <strong>WM Fiasko</strong> von <em>&#8222;Pasadena 1994&#8220;</em> zu verarbeiten. Dabei haben sie einen Song kreiert, der <strong>SABATON </strong>in nichts nachsteht. Und auch beim Video hat man sich echt mühe gegeben und hat das Fußballspiel zu einem Kriegsspiel gemacht. Anscheinend eine längst überfällige Aufarbeitung dieses Ereignisses.</p>
<p><iframe title="NANOWAR OF STEEL - Pasadena 1994 (feat. Joakim Brodén of Sabaton) (Offical Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/39CyUAnKUso?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am 17.02. haben <strong>HÄMATOM </strong>und <strong>DYMYTRY </strong>eine gemeinsame EP zu &#8222;Pin Me Down&#8220; veröffentlicht. Auf dieser ist auch das <strong>DYMYTRY </strong>Cover zu <em>&#8222;Wir sind Gott&#8220;</em> oder in dem Fall <em>&#8222;Vic Nez Buh&#8220;</em>. Und zu eben diesem Cover gibt es nun seit drei Tagen ein Video.</p>
<p><iframe title="Dymytry &amp; Hämatom - VÍC NEŽ BŮH (Official Video, 2023)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1EMaFMtyV74?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Als ich letztes Jahr auf der Eisheiligen Nacht von <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> war, traten auch <strong>MR. HURLEY UND DIE PULVERAFFEN</strong> dort auf. Diese haben die Gelegenheit genutzt um einen neuen Song zu präsentieren. Dieser neue Song heißt <em>&#8222;Achterbahn am Achterdeck&#8220;</em> und feiert heute seine Premiere. Ich find den Song sehr geil und vor allem Live macht der richtig Laune.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mr. Hurley &amp; Die Pulveraffen - Achterbahn am Achterdeck (Offizielles Musikvideo)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KYgNU4pXL0w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>APOCALYPTICA </strong>und <strong>EPICA </strong>sind derzeit auf Europa Tour. Zu Beginn der Tour haben sie gemeinsam den Song <em>&#8222;Rise&#8220;&nbsp;</em>als <em>&#8222;Rise Again&#8220;</em> gemeinsam neu aufgenommen. Diesmal veröffentlichen sie den Song <em>&#8222;River&#8220;</em> von <strong>EPICA</strong>. Allerdings tun sie dies als Live Version, gespielt in Amsterdam in der Konzertlocation<strong> The Afas Live</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="EPICA feat. APOCALYPTICA - Rivers (Live At The AFAS LIVE)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7imPLmvLyQA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die Stimme von <strong>FORMOSA </strong>Frontmann Nik Bird ist zugegeben gewöhnungsbedürftig und kickt nicht jedes Mal. Aber bei <em>&#8222;Horns Up&#8220;</em> tut sie es. Den Rest erledigt der <strong>80er Sound</strong>. Geile Riffs, Coole Drums. Ich feiere es. Das zugehörige Album &#8222;Bittersweet&#8220; erscheint am 21.April.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Formosa - Horns Up (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e_m-vKyJ38k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: center;">MERLINS FREITAG</h3>
<p>Und wieder etwas von <strong>CHRONICLE</strong>! Die Dänen präsentieren uns den Titeltrack ihres gleichnamigen anstehenden Albums &#8222;Where Chaos Thrives&#8220; (Releasedatum 19. Mai). Und der hat es in sich! Ordentlich melodisches Geschmetter gepaart mit heiseren Screams und abgrundtiefen Growls. Abgerundet wird der Song zum Ende kontrastreich von einem ruhigen Gitarrensolo. Was soll ich sagen &#8211; <strong>meine Vorfreude auf das Album steigt und steigt!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="CHRONICLE - Where Chaos Thrives (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2FXYqZQUkp4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Neues aus Italien! <strong>ENISUM</strong> liefern mit &#8222;Forgotten Mountains&#8220; bereits ihr siebtes Album. Und das birgt keine großen Überraschungen, sondern einfach den <strong>klassischen ENISUM-Black-Metal</strong>: Ausschweifend, atmosphärisch, schwer, aber nicht ermüdend. Blast Beats gehen in angenehmem Wechsel mit ruhigeren Passagen, und so ergibt sich ein durch und durch stimmiges Gesamtbild. Merke: <strong>ENSIUM</strong> sind in diesem Jahr auf einigen Festivals zu Gast! Ich bin sehr gespannt, die &#8222;Forgotten Mountains&#8220; sodann auch live zu erleben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Enisum - Forgotten Mountains (Full Album Premiere)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZG4pnG2zhtU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: center;">SASKIAS FREITAG</h3>
<p><span lang="EN-US">Happy Release Day, <b>STORY OF THE YEAR</b>! 6 Jahre nach dem Album &#8222;Wolves&#8220; meldet sich die Band heute mit &#8222;Tear Me To Pieces&#8220; zurück. </span>Was soll ich sagen? Die Wartezeit hat sich gelohnt! &#8222;Tear Me To Pieces&#8220; ist nicht nur für uns <strong>Elder Emos</strong> ein absolutes Fest. Reinhören lohnt sich definitiv! Mein persönlicher Anspieltipp: <em>&#8222;Afterglow&#8220;</em>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Story Of The Year - Afterglow" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dJva1sJSOkI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>In der Kürze liegt die Würze! Das beweisen auch <b>THE XCERTS </b>mit ihrem <strong>flotten Pop-Punk Song</strong> <em>&#8222;Ache&#8220;</em>, für den sich die Band Unterstützung von <b>ARCHITECTS </b>Frontman <b>Sam Carter </b>geholt hat. Es ist ungewohnt, <b>Sam </b>in dem Genre zu hören, aber das Ergebnis ist wirklich gelungen! Danke an unseren <b>Daniel </b>für den Tipp! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="The XCERTS - Ache ft. Sam Carter [Official Music Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KVA-MZUXYsU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3 style="text-align: center;">RAPHAELS FREITAG</h3>
<p><strong>THE BLOODSTRINGS</strong> aus Aachen präsentieren ihre Texte fast ausschließlich in englischer Sprache. Diesen Mittwoch aber hat die Band den deutschen Song&nbsp;<em>&#8222;Ich hab&#8217;s schonmal gesagt&#8220;</em> veröffentlicht, dessen Message nicht eindeutiger sein kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="BLOODSTRINGS - Ich Hab&#039;s Schonmal Gesagt (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hqHf8JFwLLI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und weil die klar Kante gegen Macker und sexistische Arschlöcher nicht oft genug geäußert werden kann, gibt&#8217;s das Ganze hier noch von&nbsp;<strong>DEATH BY HORSE</strong> auf schwedisch,&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Jag har sagt det förut" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/QcYk8ErW3uc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>von <strong>THE DEAD KRAZUKIES&nbsp;</strong>auf französisch,</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Je l&#039;ai déja dit" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/KBrJwPmBbfw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>von&nbsp;<strong>THE HELLFREAKS</strong> auf ungarisch,</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Már mondtam korábban" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/vtVLmjMakU8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>und von&nbsp;<strong>MARCH&nbsp;</strong>auf niederländisch bzw. flämisch:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Ik heb het al eerder gezegd" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/lybRTGVNN30?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><span style="color: #800000;">Und damit sind wir am Ende des MusicSat&#8230; Fridays für diese Woche. <strong>Schönes Wochenende!</strong></span></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-musicfriday-122/">SILENCE MUSICFRIDAY #122</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>SABATON &#8211; Ein großartiger Abend mit der großen Tour zum großen Krieg!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/sabaton-tour-leipzig-2020/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=sabaton-tour-leipzig-2020</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Feb 2020 06:14:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[amaranthe]]></category>
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		<category><![CDATA[Great war]]></category>
		<category><![CDATA[sabaton]]></category>
		<category><![CDATA[The great tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir berichten heute von der Band, die noch mehr auf Ketten steht als Mr. T! SABATON!<br />
Ihr Panzer hat keine Schadstoffklasse und trotzdem spielen Sie in jeder Großstadt!</p>
<p>Diesen Zauber betrachten wir von nahem und haben dazu gleich noch die Jungs von APOCALYPTICA im Ohr und Auge.</p>
<p>Wie diese Mische, quasi SABACALPYTICON erfährst du jetzt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-tour-leipzig-2020/">SABATON &#8211; Ein großartiger Abend mit der großen Tour zum großen Krieg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Start mit einem Rätsel: Auf der Bühne vor mir steht ein Panzer, die Begrenzung sind Sandsäcke mit Stacheldraht und es fliegt haufenweise Pyro und Feuer durch die Gegend – wo bin ich?</p>
<h4>Jawoll, <strong>SABATON</strong> geben sich die Ehre! Aber jetzt der Reihe nach:</h4>
<p>Nach einem erfolgreichen Arbeitstag werde ich gegen 18 Uhr von meiner Fotobegleitung eingesammelt und es geht zur &#8222;Quarterback Immobilien Arena&#8220;, wie die Mehrzweckhalle in Leipzig nun grauenhafter Weise heißt. Abgeparkt, flüssige Wegzehrung eingesteckt und im Stechschritt zum Eingang, wo wir unsere Karten bekommen sollten. Das klappt bestens und so finden wir 10 Minuten vorm Start den Weg ins Innere. Und hier kommt die erste Überraschung des Abends, denn die Arena ist von der Kapazität her halbiert. Ob das ein Resultat aus den Verkaufszahlen war, oder von Anfang an beabsichtigt entzieht sich meiner Kenntnis. Aber es hat für die anwesenden Besucher natürlich den großen Vorteil das man auch von ganz hinten noch hervorragende Sicht hat! Ich positioniere mich im Front of Stage-Bereich und überlege dabei verzweifelt, wo ich <strong>AMARANTHE</strong> schon einmal gesehen habe.</p>
<h3 style="text-align: left;">Ja, es geht schon wieder looos….</h3>
<h3 style="text-align: left;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35384 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_01-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Es fällt… mir nicht ein, aber dafür der Vorhang und schon geht es munter los! Die skandinavische Truppe um Frontfrau Elize Ryd legt sich kräftig ins Zeug und kommt mit viel Wucht über das Publikum. Und selbiges geht auch schon mit großer Begeisterung mit, was werktags 19 Uhr bei der ersten Band nicht unbedingt selbstverständlich ist. Ich stehe mittendrin und lasse die ersten 2-3 Lieder auf mich wirken. Und auch wenn ich nicht mehr weiß wo, aber ich erinnere mich das da schon einmal eine Live-Begegnung war.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35390 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_04_Easy-Resize.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_04_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_04_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_04_Easy-Resize.com_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_04_Easy-Resize.com_-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_04_Easy-Resize.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und ich stelle auch dieses Mal wieder fest: die 2 männlichen Sänger haben großartige Stimmen, die gerade auch live richtig Spaß machen! Allerdings muss ich für mich feststellen, dass die Frontfrau heute irgendwie verloren wirkt. Ihre Stimme kann sich nicht gegen die wuchtigen Parts der Lieder durchsetzen und kommt dann eher in den poppig-angehauchten Refrains zum tragen. Ich bin also etwas hin und hergerissen, da ich den Auftritt sehr engagiert und stimmungsvoll finde<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35391 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_06_Easy-Resize.com_-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_06_Easy-Resize.com_-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_06_Easy-Resize.com_-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_06_Easy-Resize.com_-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Amaranthe_06_Easy-Resize.com_.jpg 853w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /> – aber eben in dieser Bandkonstellation die Frontfrau auf keinen Fall so prägend finde wie bei Bands wie zum Beispiel <strong>WITHIN TEMPTATION</strong>, <strong>NIGHTWISH</strong> oder gar <strong>ARCH ENEMY</strong>, bei denen die weiblichen Bandleader jeweils das tragende Fundament der Band sind. Dennoch macht der Auftritt Spaß und mir gefällt die Band auch live besser! Das Publikum zollt dem auch gut Respekt und so vergehen die erste Band und die ersten 45 Minuten wie im Flug!</p>
<h4>Indoor-Wandertag</h4>
<p>Die Halle ist jetzt schon ganz gut gefüllt, und ich vertrete mir bei den letzten 2 Titeln schon ein wenig die Füße, einfach um auch mal den Sound ganz hinten zu testen, und mir einen Überblick über die Menge zu verschaffen. In der folgenden Umbaupause wage ich mich zum Merch-Stand, und da ist dann doch etwas Ernüchterung angesagt. Ab 35 Euro aufwärts beginnen die Shirts, und Tonträger für den Plattensammler sind leider gar nicht vorhanden. Also ziehe ich sehr schnell unverrichteter Dinge weiter und genehmige mir stattdessen noch ein Bier. Apropos: die beim letzten Besuch noch stark gerügte Getränkeversorgung in der Arena geht heute deutlich schneller – vielen Dank dafür!</p>
<h4>Es wird apokalyptisch……</h4>
<p>Ich beende also meine Runde, schummele mich von der anderen Seite wieder in den Front of Stage und bin genau richtig für das Intro der zweiten Vorband des <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35387 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_05-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abends: <strong>APOCALYPTICA</strong>! Die Herrschaften als Vorband mitzubringen ist schon eine ziemlich geile Nummer. Denn mindestens ihr Metallica-Cover-Album dürfte jedem Metal-Fan ein Begriff sein. Ich hatte selbst live noch nicht das Vergnügen und bin daher voller Vorfreude als die Jungs auf die Bühne kommen. Recht schnell bin ich aber auch ein klein wenig irritiert. In meiner Erinnerung war in der Besetzung kein Schlagzeug vorhanden. (Anmerkung: Hinterher habe ich festgestellt das ich schon &#8222;einige&#8220; Alben verpasst habe….) Dieses verleiht den Lieder jetzt ein wenig mehr &#8222;bumms&#8220;, aber nimmt für meinen Geschmack auch etwas das Alleinstellungsmerkmal dieser Besetzung nur mit klassischen Streichinstrumenten.</p>
<h3>Zarte Saiten und große Wirkung!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-35385 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_01-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35386 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Apocalyptica_03-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Aber diesen Punkt außen vor gelassen ist der Auftritt famos und sorgt für große Begeisterung im Publikum! Und ich finde das besonders deshalb beachtlich, weil ich es sehr mutig finde als Band ohne Gesangsparts direkt vor der wuchtigen Show von <strong>SABATON</strong>, die alle Sinne überreizt, aufzutreten. Aber das Konzept funktioniert! Eine Überraschung ist der Auftritt mit Eliza Ryd die den Gesangspart zu &#8222;Seemann&#8220; von Rammstein übernimmt, und das auch sehr gut macht! Richtig rund wird das Ganze dann durch die Darbietung von &#8222;Seek and Destroy&#8220; und &#8222;Nothing Else Matters&#8220;. Hier übernimmt das Publikum textsicher die Vocals.</p>
<p>Ich bin ziemlich beeindruckt und freue mich die Band live gesehen zu haben! Und damit ist auch der zweite Auftritt des heutigen Abends ein voller Erfolg! Es zieht mich kurz an die frische Luft. Als ich wiederkomme, wird es jetzt dann doch schon deutlich enger im vorderen Bereich und ich brauche einen Moment um wieder zu meinem bühnennahen Platz zu kommen. Schlussendlich stehe ich aber rechtzeitig wieder da um mit genickstarre-verursachender Pose auf den großen Bühnenvorhang zu schauen. Während ich mich umsehe, stelle ich etwas verwundert fest, dass kaum jemand im vorderen Bereich ein Bier in der Hand hat (ein Fakt, den ich dann vollumfänglich Freitagmorgen auf dem Arbeitsweg nachvollziehen kann). Jetzt aber verkürzt mir der kühle Gerstensaft die letzten Minuten bis zum Auftritt.</p>
<h3>Die große Show zum großen Krieg!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35392 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_01_Easy-Resize.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_01_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_01_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_01_Easy-Resize.com_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_01_Easy-Resize.com_-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_01_Easy-Resize.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und dann geht es los! Und das direkt ungebremst mit vollem Einsatz! Wer nach den Blitzknallsätzen zum Start noch etwas hören kann, bekommt direkt die volle Dosis Powermetal mitten auf die Zwölf! Und es macht einfach nur Spaß! Die Menge tobt und die Band wirkt absolut sympathisch und mit richtig Bock auf den Auftritt! Und so wird der Abend mit &#8222;Ghost Division&#8220; auch fulminant begonnen, worauf direkt im Anschluss &#8222;Great War&#8220; folgt. Und meine Herren – das ist hier ist ganz große Show zum ganz großen Krieg!</p>
<p>Die Bühnendekoration ist alleine schon respektabel, denn das Schlagzeug thront auf einem Panzer. Die Bühne wird begrenzt durch Sandsackstellungen, Pfeiler und Stacheldraht. Die Mikrofonständer für Gitarristen/Bassist sind Gewehre mit oben aufgesetztem Helm. Es ist eben einfach stimmig! Zu &#8222;Red Baron&#8220; ist ein roter Dreidecker mit auf der Bühne, an dem sich ein Keyboard verbirgt. Bei &#8222;Attack of the dead men&#8220; kommt die ganze Band mit Gasmaske und der Sänger mit Gastankrucksack auf die Bühne. Es ist ein Umfeld, dass die Texte und Songs perfekt untermalt und den Eindruck verstärkt. Dazu kommt eben auch noch der Einsatz von diverser Pyrotechnik.</p>
<h3>Pyro, Feuer und das komplette Inferno!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-35393 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_02_Easy-Resize.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_02_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_02_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_02_Easy-Resize.com_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_02_Easy-Resize.com_-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_02_Easy-Resize.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Achja, und Feuer, ich vergaß die Unzahl an Feuerstößen, die mir selbst ein paar Meter vor der Bühne noch eine gewisse Empathie für Grillhähnchen vermittelt. Um aber dennoch mal auf ganz hohem Niveau völlig unnötig zu ningeln: Der Panzer der die Basis für das Schlagzeug darstellt, und die Mikrofonständer mit modernen M4-Gewehren und Helmen sind thematisch nicht zum restlichen 1.Weltkriegumfeld passend.</p>
<p>Natürlich trübt das den Spaß in keinster Weise! Die Gruppe um Frontmann Joakim Broden besticht einerseits durch seine markante Stimme. Andererseits eben auch durch eine herrlich epische Wucht und zusätzlich noch durch die komplexen und historischen Texte. Das Konzept mit ganz wenigen Ausnahmen ausschließlich militärische und Kriegsthemen in dieser Art der Musik zu behandeln mag erstmal befremdlich anmuten, zumindest ging es mir damals so. Aber es gibt hier keine Glorifizierungen oder Verherrlichungen. Und damit ist es vielleicht sogar ein spezieller aber interessanter Weg Menschen über die Musik mit historischen Fakten vertraut zu machen. Und diese werden eben in einem epischen Gewand präsentiert, das außer dem markanten Gesang auch immer wieder durch großartige Gitarrenparts zu überzeugen weiß.</p>
<h3>&#8222;Noch ein Bier! Noch ein Bier!&#8220;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35389 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_08_Easy-Resize.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_08_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_08_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_08_Easy-Resize.com_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_08_Easy-Resize.com_-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_08_Easy-Resize.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch ein klassisches Spiel zwischen <strong>SABATON</strong>-Publikum und Sänger wiederholte sich bei diesem Konzert. Das Publikum fordert regelmäßig &#8222;noch ein Bier&#8220;! Broden ließ sich hier nicht lumpen und leerte insgesamt 3 Becher über das Konzert verteilt, und sourcte einen vierten an seinen Gitarristen aus. Unter anderem bei dieser Nummer präsentiert sich die Band sehr publikumsnahe und sympathisch. Später entdeckt Broden in der ersten Reihe noch einen 9-Jährigen, der an diesem Abend sein erstes Metal-Konzert besucht. Und hier verschenkt der Sänger sein Markenzeichen, seine verspiegelte Pilotenbrille. Und nach Konzertende kommt auch der Drummer noch extra hinunter und übergibt Drumsticks. Den kleinen Fan hatte er sich das halbe Konzert über gemerkt! Solche Dinge finde ich einfach immer wieder schön zu sehen – und auf mich macht es den Eindruck, dass die Band keine Show bietet, sondern viel eher eine Party mit den Fans zusammen feiert. Und das stößt bei mir auf große Begeisterung!</p>
<h3>Epischer Powermetal trifft auf Violoncello(s)!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-35394 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_04_Easy-Resize.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_04_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_04_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_04_Easy-Resize.com_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_04_Easy-Resize.com_-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_04_Easy-Resize.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach den ersten 9 Titeln, die außer &#8222;The Last Stand&#8220; und &#8222;Night witches&#8220; alle vom neuen Album waren, gibt es eine Mini-Pause. Und im Anschluß ist die Bühne voller, denn nun sind<strong> APOCALYPTICA</strong> nochmal mit von der Partie! Es gibt ja auch eine Zusammenarbeit für den Titel &#8222;Angels Calling&#8220;, der direkt als Auftakt geboten wird. Aber danach folgen noch 4 weitere Stücke unter anderem &#8222;Fields of Verdun&#8220; vom aktuellen Album. Aber auch ältere wie &#8222;Lion from the North&#8220; oder der Klassiker &#8222;Carolus Rex&#8220;. Insgesamt ist der gemeinsame Auftritt eine richtig geile Idee, mit der ich nicht gerechnet hatte. Und die gebotenen Lieder werden vom Publikum auch gefeiert, bevor es noch einmal in eine kleine Pause geht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-35395 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_06_Easy-Resize.com_-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_06_Easy-Resize.com_-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_06_Easy-Resize.com_-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_06_Easy-Resize.com_-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_06_Easy-Resize.com_-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_06_Easy-Resize.com_.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Beginnend mit einem Schützengrabenintro das von flackernder Pyro und Schwefelgeruch begleitet wird kommt der letzte Teil des Konzertes. Und hier kommt eines meiner Lieblingslieder zum Start. &#8222;Primo Victoria&#8220; schallt es kurz später voller Inbrunst aus tausenden Kehlen. Danach kommen noch das nur als Single erschienene &#8222;Bismarck&#8220;, &#8222;Swedish Pagans&#8220; und zum glorreichen Abschluss &#8222;To Hell and Back&#8220;.</p>
<p>Die Menge tobt, die Band verabschiedet sich ausgiebig und es wird noch ein gemeinsames Bier mit allen geleert, bevor das Konzert dann wirklich zu Ende ist.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Fazit:</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-35388 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min-1536x1024.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/02/Sabaton_05-min.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die halbierte Arena dürfte für alle Anwesenden eine angenehme Nähe zu den Bands geboten haben. Der Sound war heute ebenfalls nahezu ideal, einzig die Vocals bei <strong>SABATON</strong> hätten für mich noch dominanter sein dürfen. Ansonsten war der Abend einfach durch die Bank weg großartig und ein idealer Einstieg in 2020! Alle 3 Bands haben mit großer Leidenschaft und Begeisterung aufgespielt und die verschiedenen Kooperationen untereinander haben dem ganzen das i-Tüpfelchen aufgesetzt! Ich habe das Konzert sehr genossen und verließ die Arena mit einem breiten Grinsen!</p>
<p>Vielen Dank noch einmal an die ARGO Konzerte GmbH, die den Abend veranstaltet hat und mit der die Zusammenarbeit super funktionierte! Auch an meine Foto-Begleitung Jule ( <a href="http://www.instagram.com/jules_pics1609">Jule auf Insta</a>&nbsp;) die die tollen Bilder hat entstehen lassen! Und an meine großartige Partnerin zuhause, die mir den Abend trotz frisch-gebackenem Nachwuchs ermöglicht hat!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-tour-leipzig-2020/">SABATON &#8211; Ein großartiger Abend mit der großen Tour zum großen Krieg!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Große Tour zu &#8222;großem Krieg&#8220;: SABATON kommen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2019 06:23:57 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[amaranthe]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
		<category><![CDATA[Arena Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[sabaton]]></category>
		<category><![CDATA[The great war]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sabaton lassen auch in 2020 die Ketten krachen und die Stahlkolosse rollen... </p>
<p>Was dich da erwartet und ab wann du sie endlich sehen kannst: nach einem Klick bist du schlauer!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-tour-2020/">Große Tour zu &#8222;großem Krieg&#8220;: SABATON kommen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Es geht schon wieder los!</h4>
<p>Der Januar kommt mit großen Schritten &#8211; und damit verbunden auch die ersten Konzerte. Der Jungvati, der ich zu dem Zeitpunkt schon bin muss ein wenig selektieren und so kristallisiert sich als Wunsch eindeutig der 30.01.2020 heraus. <strong>SABATON</strong> beehren Leipzig und bringen niemand anderen als <strong>AMARANTHE</strong> und <strong>APOCALYPTICA</strong> als Support mit.</p>
<h3>Nach der Tour ist vor der Tour</h3>
<p><strong>SABATON</strong> haben bereits ein sehr erfolgreiches Jahr 2019 hinter sich, in dem auch das letzte Album &#8222;The Great War&#8220; erschienen ist ( <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-the-great-war" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Zum Silence-Review</a> ) und in Deutschland sogar auf Platz 1 der Charts kam. Das Album behandelt thematisch dieses Mal den ersten Weltkrieg und ist ein echtes Brett! Dazu hatten die Schweden auch noch Auftritte auf nahmhaften Festivals wie dem Nova Rock, Wacken und dem Hellfest Open Air.</p>
<p>Jetzt folgt die Headlinertour und ich bin sehr gespannt wie die gewaltige Show die ich dieses Jahr auf dem Nova Rock erleben konnte indoor wirkt! Alleine die gewaltige Kulisse in den jeweiligen Hallen unterzukriegen dürfte eine Meisterleistung werden, denn ein Schlagzeug auf einem Panzer bringt sicherlich nicht jede Band mit!</p>
<p>Hier mal noch ein Eindruck vom diesjährigen Wacken, als <strong>SABATON</strong> direkt mal <span style="text-decoration: underline;">BEIDE</span> Mainstages bespielt hat:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sabaton - 3 Songs - Live at Wacken Open Air 2019" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vPbaLrbU6Ho?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Ein großartiges Line-Up!</h4>
<p>Den Startschuss des Abends werden die schwedischen Melodic-Death-Metaler von <strong>AMARANTHE</strong> geben, und danach geben sich auch noch <strong>APOCALYPTICA</strong> die Ehre. Die Cello-Rocker stehen auch schon lange mal auf meiner Wunschliste, und das legendäre Album mit den Metallica-Covern ist sicherlich jedem bekannt.</p>
<p>Es steht also großes bevor, und wir werden unser bestes geben um für euch vor Ort zu sein und euch mit Eindrücken aus erster Hand zu versorgen!</p>
<p>Hier zum Abschluss noch einmal alle Tourdaten in Deutschland:</p>
<p><strong>Live Nation Presents SABATON &#8222;The Great Tour&#8220; SPECIAL GUESTS: Apocalyptica &amp; Amaranthe</strong></p>
<ul style="list-style-type: square;">
<li>Sa. 18.01.20 Stuttgart Schleyerhalle</li>
<li>So. 19.01.20 München Olympiahalle</li>
<li>Sa. 25.01.20 Berlin Max-Schmeling-Halle</li>
<li>Do. 30.01.20 Leipzig QUATERBACK Immobilien ARENA</li>
<li>Fr. 31.01.20 Frankfurt Festhalle</li>
<li>Sa. 01.02.20 Oberhausen König Pilsener Arena</li>
<li>Di. 11.02.20 Hamburg Sporthalle</li>
</ul>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-tour-2020/">Große Tour zu &#8222;großem Krieg&#8220;: SABATON kommen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
		<category><![CDATA[CYDEMIND]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Montreal]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CYDEMIND &#8211; Erosion Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017 Dauer: 63 Min. Label: Self-Released Stil: Progressive Metal Einfach mal die Schnauze halten! Wenn man in seinem Leben ein Musikinstrument studiert hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dream-theater-meets-apocalyptica-cydemind/">Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYDEMIND</strong> &#8211; Erosion<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017<br />
Dauer: 63 Min.<br />
Label: Self-Released<br />
Stil: Progressive Metal<span id="more-17764"></span></p>
<h4>Einfach mal die Schnauze halten!</h4>
<p>Wenn man in seinem Leben ein <strong>Musikinstrument studiert</strong> hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten dann auch zeigen was sie können. Daher findet man viele Akademiker in diversen Progressive-Metal-Bands wieder. So ist es auch bei <strong>CYDEMIND</strong>, einer Band aus Montréal, welche am 26.05. ihre erste LP auf den Markt gebracht hat. Was mir an der Band sehr gefällt ist, dass sie <strong>keinen Gesang</strong> brauchen, sondern mithilfe von <strong>Violine und Klavier</strong> die Geschichten der einzelnen Songs erzählen, ohne auch nur ein Wort zu sagen.</p>
<p>Der erste Titel <em>&#8222;What Remains&#8220; </em>ist bereits 2015 als Single erschienen und führt den Hörer bereits mit harten Riffs und schnellem Geigenspiel in die <strong>melancholische Grundstimmung</strong> der Platte ein. Hierbei verliert sich die Band auch noch nicht in endlose Soli, wie am Ende der Platte, sondern zeigt noch eine wiederkehrende Songstruktur. Außerdem überzeugen sie mit einem <strong>außerordentlichen Zusammenspiel und progressiven Rhythmus- und Melodiewechsel</strong>. Dabei ist die Violine quasi die Hauptfigur/Main-Vocal. Das Piano wird in die Songs <strong>elektronisch und akustisch</strong> eingebracht, aber auch Gitarrist <strong>Kevin Paquet </strong>darf öfter mal seinen Senf dazugeben und bekommt seine Soli. Die Idee an sich ist sehr gut, allerdings kommt es hier zum typischen Progressive-Metal-Problem, was mich veranlasste, auf der Hälfte der Platte erstmal tief Luft holen zu müssen. Nach den ersten beiden Tracks, die mir <strong>melodisch und struktural sehr gut</strong> gefielen, folgt mit <em>&#8222;Derecho&#8220; </em>eine Ballade, während es dann mit <em>&#8222;Red Tides&#8220; </em>wieder härter wird – so weit, so gut.</p>
<h4>Djent vs. Violine</h4>
<p>Die letzten Titel sind dann allerdings nur noch anstrengend zu hören. Vor allem im 27:19 Minuten langen Titel- und Endsong <em>&#8222;Erosion&#8220; </em>scheint sich einfach nur noch <strong>Solo an Solo</strong> zu reihen und jeder muss zeigen was er kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17771" aria-describedby="caption-attachment-17771" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" class="wp-image-17771 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-1024x680.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17771" class="wp-caption-text">CYDEMIND</figcaption></figure>
<p>Aber wer Bands wie <strong>DREAM THEATER </strong>mag, ist hier bei der richtigen Gruppe gelandet. <strong>CYDEMIND </strong>verstehen es, <strong>Rock- und Gitarrensoli mit klassischem Klavier</strong> zu vereinbaren und legen <strong>eine flotte Violine über die Djent-Riffs</strong>. Wenn man gerade das Gefühl hat, dass so langsam der Metal fehlt, wird man wieder mit harten Gitarren und treibender Double-Bass wachgerüttelt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Warum es trotzdem keine 10 Punkte gibt, ist leicht zu erklären: <strong>CYDEMIND </strong>haben zwar definitiv das Potenzial an die Spitze der Prog-Metal-Bands zu kommen, aber sie nutzen ihre Möglichkeiten noch nicht optimal genug. Die Songs sollen nicht in einen Wettkampf ausarten, indem es darum geht, wer das möglichst längste und komplizierteste Solo zaubert, sondern vielmehr sollte man die Vielfalt der Melodieinstrumente nutzen, um <strong>etwas Episches zu schaffen</strong>. Etwas, was den Hörer bewegt. Es geht nicht nur darum, möglichst schnell und viel zu spielen, sondern eine Abwechslung zu schaffen, die nicht überfordert, sondern mitreißt. Das setzen die Jungs in den ersten beiden Tracks noch richtig gut um, verlieren sich dann aber leider im Laufe der Platte und die Qualität der Melodien geht über in Quantität. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie <strong>CYDEMIND</strong> sich weiterentwickeln.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Cydemind/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://cydemind.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> Sophia</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dream-theater-meets-apocalyptica-cydemind/">Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #14 &#8211; KEINE EXPERIMENTE?!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 May 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-14-keine-experimente/">Senf der Woche #14 &#8211; KEINE EXPERIMENTE?!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-17211"></span><br />
Thema heute: Wenn Bands Experimente wagen &#8230; Was hat gut geklappt? Und was war eher ein Griff ins Klo?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Robert</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>„Die einzige Konstante ist Veränderung“, oder „Schuster, bleib bei deinen Leisten“? In kaum einer subkulturellen Sphäre könnte das wohl so ausschweifend diskutiert werden, wie in der Musik. Wo <strong>die einen Neuerungen aufs Übelste verachten</strong> und jede Innovation den Vorwurf des Ausverkaufs mit sich bringt, können es andere <strong>kaum ertragen, wenn sich zwei Platten zu sehr gleichen</strong>. Ich zähle mich eher zur letzteren Kategorie.</p>
<p>Das letzte Album der Briten <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong> stellt zum Beispiel ein Werk dar, <strong>das mit dem Bandsound aufs Krasseste bricht</strong>. Aus dem Post Black Metal wurde ein tiefschwarzer Industrial-/Black-Metal-Bastard, nach dessen Veröffentlichung sich die Band auflöste. Genauso verstörend wie eindrucksvoll.&nbsp;Gar nicht eindrucksvoll ist &#8222;Hail Mary&#8220; von <strong>IWRESTLEDABEARONCE</strong>, auf dem sie all <strong>die kranken Alleinstellungsmerkmale über Bord warfen</strong>, die sie sonst vom generischen Deathcore der Mitt-2000er unterschied. Ein Abstieg in die Gesichtslosigkeit. Experiment misslungen!</p>
<p>Wieder anders verhält es sich mit <strong>SLIPKNOT</strong>, bei denen <strong>kein Output so experimentell</strong> ist wie das erste, nachträglich zum Demo degradierte, Album &#8222;Mate. Feed. Kill. Repeat&#8220;. Was die Band dazu veranlasst hat, diesen Weg nicht weiter zu gehen, verstehe ich bis heute nicht.</p>
<p>Fest steht für mich, <strong>dass Stillstand in der Musik tödlich ist</strong>, weswegen ich<strong> für jede Innovation dankbar</strong> bin, auch &#8211; oder besonders &#8211; wenn sie vielleicht mit Konventionen bricht.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nina</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Fantastisch, wie man sich bei solchen Fragen zunächst immer nur an die absoluten Gurken erinnert &#8230; Ich versuche dennoch, erstmal positiv zu bleiben. Zunächst gibt es Künstler, die sich mutig Seit an Seit mit (verschiedenen) Begleitband(s) <strong>durch mannigfaltige Strömungen und Stile wühlen</strong> – hier sei nur exemplarisch auf <b>Victor Wooten</b>s Prog-Metal-Projekt <b>OCTAVISION</b> verwiesen sowie das Gesamtwerk <b>DEVIN TOWNSEND</b>s.</p>
<p>Es gibt auch Experimente wie z.B.&nbsp;<b>SAMSAS TRAUM</b>s &#8222;Heiliges Herz&#8220;, mit dem sie einen finsteren Ausflug in den Black Metal wagten. Prädikat: Hörenswert fies! Ob es nun Kreativität oder Strategie ist: <strong>wer sich wandelt, bleibt im Gedächtnis</strong>. Durch Stillstand sind schon einige, zeitweilig gehypte Bands wieder in der Bedeutungslosigkeit versunken.</p>
<p>Kein künstlerisches Experiment, sondern die (vermutlich) <strong>erstrebte Öffnung zum amerikanischen Markt</strong>, hat mir nach einer tollen Entwicklung das weitere Interesse an <b>APOCALYPTICA&nbsp;</b>verhagelt. Die Celli klangen auf &#8222;7th Symphony&#8220; zu sehr wie E-Gitarren, effektüberladen und teilweise mega glattgebügelt. Erschwerend hinzu kam der wachsende&nbsp;Einsatz verschiedener Sänger – einer schnulziger und affektierter als der nächste. Schade. Seit &#8222;Worlds Collide&#8220; kriselte es deswegen schon zwischen uns, 2010 war es dann endgültig aus.</p>
<p>Dass ich mit <b>DREAM THEATER</b>s &#8222;The Astonishing&#8220; nichts anfangen kann, hatte ich <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">in unserem Endjahrespoll 2016</a>&nbsp;bereits erwähnt. Opulente Werke, ja, gern. Aber mit dem <strong>Musical</strong> sind sie doch <strong>etwas zu weit gegangen</strong>. Manche Entwicklungen sind zeitweilig, kurze Ausflüge. Andere vollziehen sich langfristiger und verändern das Profil der Band. Ich zeige hier nur kurz in Richtung <b>ALCEST</b>, <b>ULVER</b> oder <b>FLESHGOD APOCALYPSE</b>.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/poebel/"><b>Renè</b></a><b> </b>sagt:</span></p>
<p>Ein sehr dankbares Thema eigentlich für die, die sich <strong>gerne von ihren Lieblingskünstlern überraschen lassen</strong>. Oder auch nicht.</p>
<p><strong>ATROCITY</strong> (ger): War &#8222;Hallucinations&#8220; eine völlig neue Art, Death Metal zu spielen/hören, so sackte mir der Unterkiefer auf die unbehaarte Brust, als ich mir &#8222;Werk 80&#8220; reinzog. Ich fand die Idee anfangs cool, <strong>8oer-Hits zu vermetallen</strong>. Hat sich aber ganz schnell wieder gelegt, vor allem, wenn man die Live-Performance dazu ertragen musste.</p>
<p><strong>SAMAEL</strong>: Einen Quantensprung in ihrer musikalischen Entwicklung nahmen die Schweizer, als <strong>Xy</strong> die Drums in die Ecke stellte und fortan nur noch <strong>mit elektronischem Firlefanz aufwartete</strong>. So als Experiment, wie die &#8222;Exodus&#8220;-EP, fand ich das durchaus knorke, war dann aber vom eh schon dünnen und anorganischen &#8222;Passage&#8220;-Sound ganz schnell wieder von der Idee geheilt.</p>
<p><strong>MORGOTH</strong>: DIE deutschen Death-Metal-Helden schlechthin, bis zu &#8222;Feel Sorry For The Fanatic&#8220;. Ich empfands damals tatsächlich als Verrat am Metal [Credits an <strong>JaKa</strong> für den Wortklau], <strong>Techno-Samples und -Sequenzen da beizumischen</strong>. Tatsächlich aber isses ne großartige Platte!</p>
<p><strong>WALTARI</strong>: Wa? Kenn ick nich! Großer Fehler! Hab leider lange nix von den bekloppten Finnen gehört, außer von <strong>Sami</strong>, der klampft für sone Essener Kellercombo namens <strong>KREATOR</strong>. Wasn dämlicher Name, die werden nie was &#8230; Ich erwähne <strong>WALTARI</strong>, weil? Weil die meinen kleinen musikalischen Kosmos durch ihren experimentellen Input auf ein <strong>Multiversum aus Sounds und Ideen</strong> hochkorrigiert haben, was mich bis heute prägt.</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
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		<title>Aus den Tiefen #43: THE VISIT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Apr 2017 07:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
		<category><![CDATA[Archspire]]></category>
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		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Avril Lavigne]]></category>
		<category><![CDATA[Beyond Creation]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Devin Townsend]]></category>
		<category><![CDATA[Gorguts]]></category>
		<category><![CDATA[Heather Sita Black]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Raphael Weinroth-Browne]]></category>
		<category><![CDATA[The Visit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Was zur Hölle ist eigentlich im kanadischen Wasser drin? Irgendwas muss in diesem Land nicht mit rechten Dingen zugehen, wenn man bedenkt, welch großartige Bands, vor allem im Prog- und Tech-Sektor, von dort kommen. Mancher mag dabei zunächst an <strong>Devin Townsend</strong> denken, mein Blick schweift dagegen eher in Richtung <strong>GORGUTS</strong>, <strong>ARCHSPIRE</strong> oder der überaus aktiven Szene um Bands wie <strong>BEYOND CREATION</strong> und <strong>AUGURY</strong>.</p>
<p>Doch auch in ganz anderen Nischen, Sphären und Ausformungen tut sich gefühlt permanent etwas im Land von Eishockey und Ahornsirup.</p>
<p>Die Rede ist von:</p>
<p><del><strong>AVRIL LAVIGNE</strong></del></p>
<p><strong>THE VISIT</strong></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16554" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg" alt="THE VISIT" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/the-visit-bandpic-real-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wann genau sich <strong>THE VISIT</strong> gründeten, lässt sich nicht genau sagen, doch konnte man das erste Lebenszeichen des unkonventionellen Duos in Form des Songs <em>&#8222;Between Worlds&#8220;</em> im Jahre 2014 vernehmen, ein Jahr, bevor ihr gefeiertes Debüt Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; erscheinen sollte.</p>
<p>Doch fangen wir von vorn an. <strong>THE VISIT</strong> besteht aus nur zwei Mitgliedern: einerseits der ausgezeichneten Sängerin <strong>Heather Sita Black</strong>, andererseits dem Cellisten <strong>Raphael Weinroth-Browne</strong>.</p>
<p>Da für viele jetzt vermutlich erstmal die Gedanken in Richtung <strong>APOCALYPTICA</strong> schweifen, möchte ich diese Assoziation kurz entkräften. Obwohl die Finnen schon seit Jahren vollständig von meinem Radar verschwunden sind, muss man ihnen lassen, dass sie damals, ganz am Anfang ihrer Karriere, etwas mehr oder weniger Neues probiert haben. Dass man selbst nicht solche Songs schreiben konnte, wie das große Vorbild <strong>METALLICA</strong>, hat erstmal nichts daran geändert, dass <strong>APOCALYPTICA</strong> lange Zeit die wohl einzige Band waren, die die Messlatte in dieser Richtung überhaupt jemals bewegt hätten.</p>
<h4>Was ist nun so neu und ungesehen an <strong>THE VISIT</strong>?</h4>
<p>Zugegeben, es ist heutzutage nichts Neues mehr, Metal-Songs auf genrefremden Instrumenten zu spielen, ob es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vYo_JjeThk8" target="_blank"><strong>CAR BOMB</strong> auf dem Cello</a>, oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=50vL1uAXn7s" target="_blank"><strong>NECROPHAGIST&nbsp;</strong>auf der Klarinette sind</a>, irgendwie wurde alles schon mal irgendwann, irgendwie auf irgendwas gecovert. Und wenn es letztlich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=GXJifYl_byU" target="_blank">„Enter Sandman“ auf Kinderinstrumenten bei Jimmy Fallon war</a>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mTnWHJ3ZqsI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Was <strong>THE VISIT</strong> heraushebt, ist sowohl die stilistische, als auch die emotionale Bandbreite, die hier durch nur zwei Bandmitglieder entwickelt wird. Dabei bewegen sich die Songs, trotz der klassischen Ausbildung, die beide erfahren haben müssen, weit weg von klischeebehaftetem neoklassischen Gothic-Flair, das manch andere Kapelle zu verkaufen versucht. Besonders die musikalisch-metallenen Wurzeln von Weinroth-Browne blitzen im Verlauf des 55-minütigen Albums immer wieder in den einzelnen Songs durch und kreieren nicht nur Dynamik und Härte, sondern auch Tiefgang. Stellt euch manche dieser Cellolinien einfach mal auf ner E-Gitarre vor und ihr seid nicht weit weg, von manchen der eingangs erwähnten (Tech)-Death-Bands!</p>
<p>Der oftmals&nbsp;in Vokalisen vorgetragene Gesang von <strong>Heather Sita Black</strong> setzt natürlich Kontraste zu dem teils brutal und schwer wirkenden Cellospiel ihres Gegenübers, dennoch umschifft das Duo etwaige die Symphonic Metal spezifische Dualitäten à la „Die Schöne und das Biest“ gekonnt. Hier wird nicht zwanghaft gut gegen böse, schön gegen hässlich gestellt. Im Gegenteil kooperieren die beiden Bandmitglieder in einer organischen und songdienlichen Form miteinander, die Kompositionen schafft, welche manche Band mit sechs oder mehr Mitgliedern nicht in dieser Form bieten könnte. <strong>Weinroth-Browne</strong> und <strong>Black</strong> arbeiten zusammen, bauen Atmosphäre auf, entfernen sich dann im Song voneinander und nähern sich Stück für Stück wieder aneinander an, wobei die weibliche Stimme von zerbrechlich bis kraftvoll, von melancholisch bis erhaben reicht und so ein episches Gesamtwerk bietet, das ich in dieser Form mit nichts vergleichen kann.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=123914022/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://thevisit1.bandcamp.com/track/between-worlds&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;gt;Between Worlds by The Visit&amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe><br />
In den vielen positiven Rezensionen, die das Duo für sein Debüt bekommen hat, wurde unter anderem geschrieben, dass <strong>THE VISIT</strong> wohl dass Bindeglied zwischen Metal- und Klassikfans sein, und für Anhänger beider Lager interessant sein könnten.<br />
Ich bezweifle das. Denn auch die Kanadier werden einem <strong>BACH</strong>-Fanatiker <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>&nbsp;nicht näher bringen können, andersrum werden <strong>TANKARD</strong>-Fans vielleicht nicht ganz den <a href="https://www.youtube.com/watch?v=iyGi5SEI9RI" target="_blank">„intellektuellen Zugang“ finden und sich wie bei Hape Kerkelings „Hurz“</a> fühlen.</p>
<p>All jenen, die die Scheuklappen gerne ablegen und in allen Richtungen nach neuer, durchdachter und anspruchsvoller Musik suchen, seien <strong>THE VISIT</strong> ausdrücklich ans Herz gelegt.</p>
<p>Das Album &#8222;Through Darkness Into Light&#8220; ist über ihre Bandcampseite erhältlich.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.thevisitmusic.com/" target="_blank">Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/thevisitmusic/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://thevisit1.bandcamp.com/album/through-darkness-into-light" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-43-the-visit/">Aus den Tiefen #43: THE VISIT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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