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	<title>Bands Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Bands Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Aug 2018 09:58:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jetzt wird's ernst!<br />
Wir geben euch den ultimativen Vergleich der 2 Giganten. WACKEN vs. HELLFEST.<br />
Sie treten in mehreren Kategorien an und kämpfen erbittert...</p>
<p>Was meint ihr? Wer sollte eurer Meinung nach gewinnen?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende 2017 stand die Urlaubsplanung an, und damit natürlich auch die Festivalplanung. Wir haben in den letzten Jahren schon so einige Festivals mitgenommen und wollten es 2018 wissen! Das Wacken sollte es werden. Wie es dort wohl sein würde? Und, weil es 2 Jahre zuvor schon gigantisch dort war, wurden auch noch einmal Karten für das Hellfest geordert.</p>
<p>Somit standen also 2 der größten Metal-Festivals in Europa auf unserem Zettel und die Vorfreude stieg. Mittlerweile haben wir beide „überstanden“ und rückblickend bietet sich natürlich ein kleiner Vergleich der beiden an.</p>
<blockquote><p><strong>Vorneweg sei schon so viel verraten – wer Metal und Rock liebt, der ist auf beiden Festivals mehr als gut aufgehoben und sollte beide mal besuchen.</strong></p></blockquote>
<p><em><span style="text-decoration: underline;">Dann versuche ich mal, einen strukturierten Überblick zu schaffen:</span></em></p>
<h3>Die Tickets und der Preis:</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-28601 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-1.jpg 816w" sizes="(max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Im <strong>Preis</strong> unterscheiden sich beide Festivals nur gering, für ein <strong>Wackenticket</strong>&nbsp;bezahlt man derzeit&nbsp;<strong>220 Euro</strong>, das <strong>Hellfest</strong> kostet rund <strong>200 Euro</strong>. Beides sind natürlich stolze Preise, die sich aber dahingehend relativieren, wenn man eine entsprechende Anzahl an Bands im <strong>Line-Up</strong> findet, die man unbedingt mal sehen möchte. Durch unseren breit gefächerten Musikgeschmack war es für uns also kein Problem, vom Geld abzusehen.</p>
<p>Die Tickets an sich kamen beim <strong>Wacken</strong> in Form von schönen Hardtickets, die direkt zuhause bleiben konnten, denn eine aufgeklebte <strong>Plastikkarte</strong> stellte hier das eigentliche Ticket dar &#8211; und fungierte gleichzeitig als Möglichkeit zum <strong>bargeldlosen Bezahlen</strong>.</p>
<p>Die <strong>Hellfest</strong>-Tickets gibt es dagegen nur als <strong>Print-at-home-Variante</strong>, die natürlich nicht so schick ist. Dafür aber praktisch, denn 5x ausgedruckt verliert man das Ticket garantiert nicht!</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Der Vorverkauf:</h3>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> hieß es hier tatsächlich, schnell zu sein: Innerhalb von nur <strong>3 Tagen</strong> war das gesamte Festival einfach <strong>ausverkauft</strong>! Wichtig ist zu wissen, dass man die Karten nur mit <strong>Kreditkarte</strong> bezahlen kann.</p>
<p>Für das&nbsp;<strong>Wacken</strong> hatten wir erst deutlich später Tickets gekauft, wobei hier der Vorverkauf deutlich schwankt. Für das 30. Jubiläum 2019 sind bereits 5 Tage nach Ende des diesjährigen Wackens alle Tickets ausverkauft….</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Anreise:</h3>
<p>Wir haben das Glück, dass wir in der Zwischenzeit stolze Besitzer eines <strong>Wohnmobils</strong> sind. Das heißt, ein gewisser Komfort ist vorhanden und auch das Packen und die Vorbereitung gestalten sich etwas einfacher.</p>
<p>Das <strong>Wacken</strong> ist anreisetechnisch natürlich deutlich im Vorteil: Gerade einmal 420 Kilometer mussten zurückgelegt werden, ehe man die heiligen Kuhweiden in Schleswig-Holstein erreicht hatte.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong>&nbsp;wiederum ist aufgrund seiner Lage im französischen Nantes im Hinblick auf die Anreise natürlich eine größere Herausforderung. Idealerweise verbindet man es gleich mit einer Woche Urlaub vorher und einer Woche Urlaub danach. So könnt ihr auch noch die Normandie erkunden oder eben Paris besuchen. So haben wir es beim ersten Mal gemacht, dieses Jahr hieß es einfach nur: Fahren, so weit und schnell es geht. Und wir rissen die Strecke ohne größere Urlaubsvergnügen runter – bei 1500 Kilometern sollte man dazu aber auch 2 Tage einplanen!</p>
<p><strong>WERTUNG:</strong> Abhängig von eurem Wohnort und eigenen Vorlieben.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28603 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<h3>Das Campinggelände:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> sind wir dienstags angereist. 0:45 nachts ( also eigentlich Mittwoch) sind wir dann angekommen, und trotz der Uhrzeit waren überall wegweisende <strong>Securitys</strong>, die uns zur richtigen Zufahrt lotsten. Die Autos wurden auf dem Gelände bis auf ihre endgültigen Stellplätze eingewiesen! Das gefiel mir sehr gut, da dadurch das Gelände optimal genutzt war und auch überall begehbare/befahrbare Gassen und Wege geblieben sind. Im Dunkeln <strong>über Zeltleinen stolpern</strong> und sich vortasten ist damit nicht nötig! Wir hatten natürlich auch riesiges Glück – beim Wacken 2018 gab es völlig unüblicherweise nicht einen Tropfen Regen!</p>
<p>Damit war der Campingplatz trocken, sehr eben und auch sehr gut organisiert. Selbst bis zu unserem recht weit hinten gelegenen Platz kamen Polizei und Security-Streifen, um das Gelände abzusichern, auf Hitzebrände zu kontrollieren und Diebstählen an den Zelten vorzubeugen. Es gab ausreichend<strong> Dixis</strong>, die auch bis zum Schluss in gutem Zustand waren und auch <strong>Duschen</strong>, die im normalen Ticketpreis enthalten waren. Erstaunlicherweise war auch unser Fußweg bis zum Infield sehr erträglich – gerade einmal <strong>15 Minuten entspannter Fußmarsch</strong> trennten uns vom Einlass, und das, obwohl wir auf dem fast letzten Camp Ground V waren.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist es etwas schwierig zu beurteilen: Man fährt im Endeffekt in das <strong>kleine Städtchen</strong> mehr oder weniger direkt hinein. Das Festival findet in <strong>Clisson</strong> statt, einer kleinen Stadt, die auch ganz nett anzuschauen ist und in die man von Autobahn oder Bundesstraße kommend unweigerlich hineinfährt. Der Verkehr wälzt sich dann durch den Ort und wird bis zu einem <strong>zentralen Parkplatz</strong> geleitet – außer, man macht es wie viele der <strong>Franzosen</strong>, die eigentlich jede nicht eingezäunte Grünfläche zum Campen nutzen!</p>
<p>Das eigentliche <strong>Campinggelände</strong> ist getrennt vom Parkplatz, also reines Campen ohne Auto, dafür immerhin direkt angrenzend an das Konzertgelände. Dementsprechend sieht man dann viele ihr gesamtes Hab und Gut durch die Gegend schleppen. Unseren Platz fanden wir zufällig, eine indirekt für das Festival reservierte Fläche, etwas abseits gelegen. Von dort haben wir unsere Fahrräder genommen und waren über befestigte Straßen in 5 Minuten am Konzertgelände. Praktischerweise ist auch ein riesiger <strong>Supermarkt</strong> in 5 Minuten zu Fuß zu erreichen, genau wie ein Bäcker. Und die Leute um uns herum waren die perfekte <strong>Partymeute</strong> – aber auf einem solchen Level, dass man trotzdem nachts noch etwas regenerieren konnte. ?</p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Bändchen und der Bändchentausch:</h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> ist hier der Vorteil, dass der Bändchentausch <strong>24/7</strong> offen ist – wenn man sich also clevererweise nachts dorthin bewegt, bekommt man sein Bändchen ohne anzustehen und dazu auch noch den<strong> „Full Metal Bag“</strong>, einen kleinen <strong>Turnbeutel</strong>, in dem allerlei Goodies enthalten sind, von<strong> Halsschmerztabletten</strong> über <strong>Ohrenstöpsel</strong> bis hin zu <strong>Postern</strong> und <strong>Kondomen</strong>. Aber auch ein wasserdichter Brustbeutel für Geld/Handy und eine <strong>Trinkflasche</strong>, die für das Infield zugelassen ist, sind dabei. Insgesamt eine ziemlich coole Sache für ein Festival!</p>
<p>Beim <strong>Hellfest</strong> war der Bändchentausch ab einem bestimmten Zeitpunkt freigegeben, sodass hier schon ein wenig Wartezeit von Nöten war. Aber insgesamt war es auch dieses Mal organisatorisch gut gemeistert und nach einer halben Stunde war die Sache erledigt. Praktisch: An dem Bändchen befindet sich ein <strong>Chip</strong>, den man mit Geld aufladen kann und der dann zum bargeldlosen Bezahlen auf dem Konzertgelände dient. Hier ist auch ausschließlich dieses Zahlungsverfahren möglich! Das Aufladen geht über <strong>Kreditkarte</strong>, <strong>Stände vor Ort</strong> oder eine <strong>Handyapp</strong> – und bei jedem Bezahlvorgang bekommt man <strong>transparent</strong> angezeigt, was abgebucht wird und was noch vorhanden ist. Dieses System beschleunigt auch sämtliche Bezahlvorgänge enorm!</p>
<h3>Das Infield-Gelände und das „drumherum“:</h3>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28607 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es schon vor dem Einlass diverse Stände zu begutachten. Nach dem Einlass folgt dann das eigentliche Gelände: Auf der linken Seite <strong>2 große (Zirkus)-Zelte</strong>, wovon eines 2 Bühnen beheimatet, das andere ist Austragungsort für <strong>E-Sports-Events</strong>, die wohl teilweise auch mit Bandbeteiligung stattgefunden haben. Geradeaus kommt man zu den <strong>3 Hauptbühnen</strong>: <strong>Faster, Harder und Louder</strong>. Und davor kann man sich die Füße bei einer großen Anzahl an Merchandise- und Fressbuden vertreten. Auch die Wacken Foundation und zahlreiche Hilfs- und Umweltschutzprojekte sind hier vertreten. Nach rechts geht es in das <strong>Wackinger-Dorf</strong>, in dem eine Mittelalter-Bühne (Wackinger-Stage) und die in postapokalyptischer Optik gehaltene Wasteland-Ecke inklusive Wasteland-Stage zu finden sind. Und drumherum gibt es etliche Stände für das leibliche Wohl sowie Vergnügungen (Axtwerfen, Bogenschießen und Hau den Lukas), die das Gesamtbild abrunden.</p>
<p>Positiv fällt auf jeden Fall auf, dass hier sämtliche Wege so angelegt sind, dass auch eine <strong>große Menschenmenge</strong> in kurzer Zeit ohne Gedrängel durchgehen kann. Das Wackinger-Dorf und die Wasteland-Ecke sind sorgfältig und schön ausgestattet und bieten vielfältige Unterhaltungsmöglichkeiten und optische Eindrücke. Die Merchandise- und Essstände sind dagegen – ebenso wie das Bühnengelände – schlicht und pragmatisch gehalten, was allerdings nicht negativ auffällt und sicherlich auch den üblichen <strong>Wetterbedingungen</strong> vor Ort geschuldet ist. Nettes Detail am Rande sind Metallskulpturen, die zum Beispiel Doro, das Maiden-Maskottchen Eddie und Lemmy zeigen. Insgesamt ist alles sehr großflächig angelegt, aber die <strong>Bühnenwechsel</strong> zu Fuß gelingen dennoch sehr schnell.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28602 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> dürfte in diesem Punkt bei allen Festivals <strong>unübertroffen</strong> sein! Das Gelände betritt man durch einen mit Zäunen eingefassten Eingangsbereich, es folgt die Bändchenkontrolle und man steht in <strong>„Hellcity“</strong>. Hier ist eine Art <strong>Metal-Stadt</strong> aufgebaut. Eine <strong>Bar</strong>, ein <strong>Gitarrenverkauf</strong>, ein Hellfest-Merchstand, ein Doc-Martens-Stand, ein (gratis!) Barbier und etliches mehr finden hier Platz hinter liebevoll detaillierten Fassaden, von denen King Kong auf die Stadt blickt, eine Zombie-Brain-Schnecke Cocktails verspricht und ein Porträt von Lemmy über das Gelände wacht.</p>
<p>Auf der linken Seite sind dann <strong>2 große Zelte</strong>, die sämtlichen sonstigen <strong>Merch</strong> beinhalten und dahinter geht es dann vorbei am „Supporters Club“-Bereich in Richtung der Campingplätze. Hier kann man auch problemlos mit eigenen Getränken und eigenem Essen durch die Gegend ziehen, das ist erlaubt. Auch auf das Konzertgelände darf man &#8211; für deutsche Verhältnisse undenkbar – viel mitnehmen, so sitzen die betagteren Metalheads hier gemütlich auf <strong>Campingstühlen</strong> in den hinteren Reihen. Auch <strong>Brötchen, Schnitten und Tetrapaks</strong> sind meist kein Problem. Sehr angenehm!</p>
<p>Der Einlass zu dem Konzertgelände ist als riesige <strong>Kathedralenfront</strong> gestaltet, Bändchenkontrolle ist hier automatisch durch den Chip am Bändchen und das Abtasten danach ebenfalls sehr locker. Dann steht man im Konzertgelände. Direkt gegenüber sind die beiden Hauptbühnen, rechts sind <strong>3 Zeltbühnen</strong> nebeneinander aufgebaut mit den klangvollen Namen<strong> Altar, Temple</strong> und <strong>Valley</strong>. Auf der linken Seite kommt man zu einer Unzahl verschiedener <strong>Fressbuden</strong> (und einem <strong>Riesenrad</strong>) und einem kleinen Wäldchen, durch das man zur letzten Bühne, der <strong>Warzone</strong>, kommt.</p>
<p>Auf diesem Gelände ist alles, ja wirklich <strong>ALLES</strong> mit <strong>Liebe zum Detail</strong> ausgestattet, umgebaut und dekoriert. Hier gibt es nicht einfach einen Merchstand oder einen Bierwagen – hier ist alles aus Metal(l). Die Stände wurden in aufwändige große <strong>Metallkäfige</strong> mit unzähligen Schweißarbeiten und Aufbauten verwandelt, auf den Dächern sind Feuerschalen und Flammenwerfer, die abends ein unglaubliches Ambiente schaffen. Die Begrenzung des Geländes sind ebenfalls Metallzäune, die mit etlichen <strong>Metallarbeiten</strong> und Netzstrukturen aus verflochtenen Autoreifenteilen und Feuerschalen ausdekoriert sind.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28604 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/hellfest-alex-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p>Es gibt einen verrosteten <strong>Metallbaum</strong>, dessen laublose Äste den Hellfest-Schriftzug tragen, eine 15 Meter hohe Skulptur von Lemmy inklusive einiger <strong>Original-Reliquien</strong>, wie seiner Stiefel. Die komplette Bühne der Warzone ist in eine Mischung aus <strong>Gladiatorenarena</strong> und <strong>Gefängnis</strong> verwandelt worden, man betritt diese durch ein großes Tor. Die seitlichen Zäune sind mit Stacheldraht und Wachtürmen versehen. Es ist schwierig zu beschreiben, aber kurz gesagt: Wahnsinn! Ich bin ein Konzertbesucher, der eigentlich nur eine ebene Wiese und eine Bühne mit gutem Sound braucht. Aber das, was dort mit dem Konzertgelände veranstaltet wird, ist einfach unglaublich!</p>
<p>Abgesehen von dem ganzen <strong>dekorativen Drumherum</strong> gibt es auch noch höchst praktische Anlagen, zum Beispiel 2 große Tore, aus denen Wasser in unterschiedlicher Intensität herabfällt und durch die man gehen kann, um sich zum Schutz vor der Hitze nass zu machen. Abends wird das <strong>Wasser</strong> zur <strong>beleuchteten Deko</strong>, denn aus dem herabfallenden Wasser werden das Hellfest-Symbol, eine Metal Horns und etliche andere Symbole geformt, was echt schön anzuschauen ist ( <a href="https://www.videoman.gr/en/132359">https://www.videoman.gr/en/132359</a> )</p>
<h4>Kurz zusammengefasst – dieses Gelände lässt keine Wünsche offen!</h4>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Essen, Trinken und die Preise:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> gibt es ein umfassendes Angebot an Getränken. die man im Infield erwerben kann. Von<strong> Kirschbier</strong> über<strong> Becks</strong> bis <strong>Honigbier</strong> und <strong>Met</strong> bleibt hier kaum ein Wunsch offen. Auch Bowle und Cocktails sind verfügbar. Das Essens-Angebot ist ebenfalls <strong>vielfältig</strong>. Es gibt Schweinshaxe, Handbrot und andere zünftigen Mahlzeiten im Wackinger-Dorf und auch „normale“ Essens-Stände, die von Asia-Nudeln über Döner, vegane Falafeln bis zu Gyros und klassischem Fast Food alles im Angebot haben. Hier kann man also problemlos zugreifen und jeder findet etwas – lediglich der Mangel an Süßspeisen für die holde Weiblichkeit wurde bemängelt. Sympathisch finde ich den <strong>erträglichen Bierpreis</strong> von 4 Euro für die 0,4l und dass es zwar ausgefallenes und interessantes Essen gibt, aber auch Dinge für den <strong>kleinen Geldbeutel</strong>, von denen man satt wird. Man muss sich hier also für das leibliche Wohl nicht zwangsläufig in enorme Unkosten stürzen!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> gibt es direkt vom Veranstalter an die Getränkestände angegliederte Fressbuden, bei denen man <strong>normales Festivalessen</strong> wie Pommes, Burger und einiges anderes an Fingerfood finden kann. Hier kann man <strong>bargeldlos</strong> bezahlen, es wird rasend schnell abgefertigt und alles ist ziemlich günstig. Aber auch hier gibt es ergänzend dazu eine ganze Ecke im hinteren Bereich, wo unzählige Buden Speisen aus aller Welt anbieten, von französischem oder argentinischen bis hin zu den ausgefallensten Speisen – im Endeffekt wie ein <strong>Food-Market</strong>. Das Ganze wird so wertgeschätzt, dass es nach dem Festival eine Abstimmung gibt, welche Stände das beste Essen hatten. Auch hier ist es schön, dass es viel Auswahl, aber eben auch billiges Essen gibt, der Bierpreis lag bei um die 5 Euro für 0,5l. Auch Wein, Cocktails usw. gab es zu kaufen. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Die Bühnen, die Leinwände und der Sound:</h3>
<p><em>Das Drumherum ist natürlich wichtig, weil auch nicht den ganzen Tag Bands spielen und auch der härteste Musikfreak mal eine Pause auf die Ohren braucht – aber trotzdem sind mit das wichtigste natürlich die Bühnen und der Sound!</em></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Wacken</strong> wirbt mit <strong>8 Bühnen</strong> – das ist auch faktisch nicht falsch. 3 Bühnen davon sind die großen <strong>Headlinerbühnen Faster und Harder</strong> und ein kleines Stück abseits davon <strong>Louder</strong>. 2 weitere Bühnen finden sich nebeneinander im <strong>„Bullhead-Circus“</strong> genannten Zelt. Die anderen 3 Bühnen sind dann im Vergleich dazu winzig – die <strong>Wackinger-Stage</strong>, die <strong>Wasteland-Stage</strong> (auf der sehr unterschiedliche Shows stattfinden) und die <strong>Beergarden-Stage</strong>. Die 2 Hauptbühnen <strong>Faster und Harder</strong> bieten natürlich mit dem <strong>Wacken-Schädel</strong> in der Mitte schon einen imposanten Anblick, verzichten aber auf weitere Dekoration. Dazu gibt es <strong>3 Leinwände</strong> sowie eine weitere hinter dem FOH. Auch die Louder-Stage kann mit 2 Leinwänden aufwarten. Das können auch die Zeltbühnen – leider allerdings wirklich nur im Zelt. Wenn das voll ist – so geschehen bei <strong>NAZARETH</strong> und <strong>SEPULTURA</strong> am ersten Tag – hat man draußen das Nachsehen, da dort keine weiteren Leinwände sind und auch keine weiteren Boxen.</p>
<p>Hier könnte man <strong>mit kleinem Aufwand</strong> die Situation deutlich <strong>verbessern</strong> – oder man lässt eben solche großen Namen doch eher draußen spielen. Was alle Bühnen vereint waren – aus unserer Sicht – <strong>Probleme beim Sound</strong>. Wenn man bei den Hauptbühnen weit vorne steht, ist der Sound teilweise erstaunlich leise – was weiter hinten, hinter der zweiten Leinwand gar nicht so ist. Hier Louderbühne ist ein Stück nach rechts eingedreht – wenn man hier nicht ebenfalls weit rechts steht kommt es zu teilweise enormen Überlagerungen von den beiden Hauptbühnen. Die Zeltbühnen hatte man ebenfalls Probleme – da war es zwar schön laut, aber dafür war es, unabhängig von der Metal-Art, schwierig bis kaum möglich, die Stimmen zu verstehen, die Instrumente haben dort alles übertönt. Um auf hohem Niveau weiter zu meckern: Die Leinwände an den Hauptbühnen dürften gut und gerne doppelt so groß sein! <br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Das <strong>Hellfest</strong> bietet <strong>6 Bühnen</strong>: die 2 <strong>Mainstages</strong>, auf denen die <strong>Headliner</strong> laufen, <strong>3 Zeltbühnen</strong> und schließlich noch die <strong>Warzone</strong>. Die beiden Hauptbühnen sind in Richtung des Publikums verkleidet und zeigen Collagen mit vielen Gesichtern aus der Metal-History. Bei den Hauptbühnen gibt es ebenfalls<strong> 3 Leinwände</strong>, die allerdings in Höhe und Breite nahezu identisch mit den Bühnen sind und damit von eigentlich jedem Punkt des Infields einen genialen Blick ermöglichen. Die Zeltbühnen sind ebenfalls innen und – falls das Zelt voll ist – außen mit Leinwänden ausgestattet, zusätzlich gibt es bei den Außenleinwänden auch noch eine dicke Boxenreihe, sodass man auch vor dem Zelt klasse hören und sehen kann. Auch die Warzone ist mit 2 großen Leinwänden ausgestattet.</p>
<p>Insgesamt würde ich den Sound simpel zusammengefasst als <strong>perfekt</strong> bezeichnen: Die großen Hauptbühnen kann man überall auf dem Infield super hören und sehen, auch dann, wenn die Füße nicht mehr wollen und man sich auf der Wiese niederlässt. Die <strong>Zeltbühnen</strong> schaffen es – trotz <strong>paralleler Konzerte</strong> – den Sound perfekt wuchtig ins Publikum zu schmettern, ohne dass man die Nebenbühne hört! Das Bühnenkonzept ist außerdem so gemacht, dass die jeweiligen Metal-Spielarten „ihre“ Bühne haben – so finden eben in der <strong>Warzone</strong> bevorzugt <strong>Punk, Hardcore</strong> und ähnliche Dinge statt, während im<strong> Valley</strong> eher <strong>progressive</strong> und <strong>experimentelle</strong> Bands zu finden sind. <strong>Altar und Temple</strong> bieten den <strong>dunkleren Klängen</strong> ein Zuhause. <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><br />
</div></div>
<p>(Falls sich jemand wundert, warum die <strong>Leinwände</strong> solche Erwähnung finden – zwischen uns beiden herrscht ein Größenunterschied von 30 cm und ich fand es ganz gut, auch mal die Sichtmöglichkeiten für diejenigen zu beleuchten, die nicht 1,90m groß sind.)</p>
<h3>Das Line-Up:</h3>
<p>…ist natürlich <strong>Geschmackssache</strong>! Beide Festivals geben sich hier große Mühe, sowohl große Bands, als auch kleinere, recht besondere Auftritte an Land zu ziehen. Dabei vergessen sie aber weder das breit gefächerte Feld der unterschiedlichen<strong> Metalrichtungen</strong> zu bedienen, noch die wichtige Aufgabe, sich auch um kleinere Acts und den <strong>„Nachwuchs“</strong> zu kümmern.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28606 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h3>
<p><strong>Wacken</strong> ist etwas <strong>eingeschränkt</strong> auf „nur“ Metal- bzw. Rockbands, bietet dafür aber mit dem <strong>„Metal Battle“</strong> ein geniales Konzept, bei dem sich Bands in Contests in ihren Heimatländern durchsetzen können, dann auf Wacken eine Bühne bekommen und der Gewinner sogar einen Plattenvertrag mit <strong>Nuclear Blast</strong> an Land zieht. Das bringt natürlich frischen Wind, bietet auch alteingesessenen Szene-Kennern permanent neue Eindrücke und spiegelt die internationale Zusammensetzung des Festivals auch auf der Bühne wieder! Außerdem finden auch viele Bands des <strong>Mittelalter-Rocks</strong> großen Zuspruch.</p>
<p>Das <strong>Hellfest</strong> bietet neben Metal und Rock mit der <strong>Warzone</strong> auch <strong>Punk, Hardcore</strong> und diversen <strong>Subgenres</strong> eine große Bühne, die auch gut besucht wird! Hier ist also die Breite noch ein wenig größer. Auch hier gibt es einen <strong>Nachwuchscontest</strong> im Vorfeld – allerdings nur<strong> national</strong> in Frankreich und der Gewinn ist eben der Auftritt auf dem <strong>Hellfest</strong>.</p>
<p><strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<h3>Die Besucher / Das Publikum:</h3>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Wacken</strong> waren wir im Vorfeld etwas skeptisch. In jeder Doku, auf jedem Foto sieht man hier <strong>bierdosenbehelmte Wikinger</strong> jenseits der 3 Promille, sich wild im Schlamm wälzend. Aber wie es im Leben eben immer so ist: Man sollte sich <strong>selbst einen Eindruck machen!</strong></p>
<p>Das <strong>Publikum</strong> hier beheimatet sämtliche <strong>Altersklassen</strong>, ist auch gut gemischt zwischen beiden Geschlechtern und es finden sich vom zockenden, bleichgesichtigen <strong>Nerd</strong> über den in Nostalgie schwelgenden Metalhead bis hin zum im Fitnessstudio gestählten <strong>Wikinger</strong> eigentlich alle im Publikum wieder. Es ist <strong>friedlich, feierwütig und lustig</strong> – und stressbefreit. Ganz untypisch zum deutschen Alltag gibt es hier kein Gemaule und Gemurre. Eher mal einen lockeren Spruch!</p>
<p>Außerdem ist das Publikum offen für Neues bzw. Anderes: Das oben beschriebene<strong> Metal Battle</strong> ist stets gut besucht und das Publikum sorgt bei den völlig unbekannten Bands für eine unvergessliche Show. Und beim Wacken ist die <strong>Internationalität</strong> des Publikums beeindruckend – man sieht allerlei Fahnen aus unterschiedlichsten Ländern. Ich habe tatsächlich auch mit Leuten gesprochen, die aus <strong>Honduras</strong> oder <strong>Brasilien</strong> extra für <strong>Wacken</strong> angereist sind. Im Internet-Feedback finden sich hier noch unzählige weitere Ländern – schon sehr beeindruckend!<br />
<strong>WACKEN</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'>Beim <strong>Hellfest</strong> ist das Publikum noch einen kleinen Tick <strong>sympathischer</strong>, was auch einfach daran liegt, dass man hier das Gefühl hat, dass jeder, also wirklich JEDER, nur <strong>wegen der Musik</strong> gekommen ist. Und diese Tatsache ist einfach so wohltuend, wenn man dann im Gegenzug an Festivals wie das <strong>RiP</strong> denkt, wo ich das Gefühl hatte, dass 90% der Besucher nur dort sind, um 3 Tage lang jegliche Zivilisation zu vergessen und am <strong>Promille-Highscore</strong> zu arbeiten. (Jetzt nicht falsch verstehen. Ich liebe durchdrehendes und trinkfestes Publikum, das aus sich rausgeht! Aber eben wegen der Musik vor der Bühne und nicht ausschließlich auf dem Zeltplatz, wegen des letzten Rekordes im Bier-Exen…) <br />
<strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p></div></div>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<h2>Fazit:</h2>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-28608 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/wacken-alex-4.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /></h3>
<p>Beide Veranstaltungen sind in jeder Hinsicht<strong> MEGA-Festivals</strong>, die es zu Recht schon lange gibt und hoffentlich noch lange geben wird! Wer <strong>Spaß an der Musik</strong> hat und mal die bekannten Festivals in Europa abklappern will, der wird um diese beiden einfach nicht herumkommen. Wir hatten auf beiden Festivals sehr viel Spaß, <strong>unvergessliche Konzerterlebnisse</strong> und eigentlich kaum etwas zu bemängeln.</p>
<p>Wer allerdings noch nicht in <strong>Frankreich</strong> war und die Anreise nicht scheut, dem würde ich immer das <strong>Hellfest</strong> noch ein wenig mehr ans Herz legen. Das <strong>Flair</strong>, dieses <strong>Gelände</strong>, alles was drumherum geboten wird – es ist einfach noch ein Stück besonderer als Wacken und sicherlich im Bezug auf das Optische und das Gelände <strong>einmalig</strong> in dieser Form! Auf der <a href="http://www.hellfest.fr"><strong>WEBSITE</strong>&nbsp;</a>ist dazu auch nochmal ein<strong> Abschluss-Trailer</strong> zu finden, der in kurzer Zeit die optischen Eindrücke präsentiert!</p>
<div class='vw-row-shortcode'></div>
<p><i style="clear:both;">Endwertung: UNENTSCHIEDEN (20/24 zu 20/24)<br />
<strong>WACKEN</strong>:</i></p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_rot_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<p><strong>HELLFEST</strong>:</p>
<p><img decoding="async" class="size-full wp-image-28613" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_blau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28615" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/maloik_grau_smashicons.png" alt="" width="32" height="32"></p>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von:</strong> Oimel</p>
<div><em>Icons made by <a title="Smashicons" href="https://www.flaticon.com/authors/smashicons">Smashicons</a> from <a title="Flaticon" href="https://www.flaticon.com/">www.flaticon.com</a> is licensed by <a title="Creative Commons BY 3.0" href="http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/" target="_blank" rel="noopener">CC 3.0 BY</a></em></div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wacken-vs-hellfest-der-vergleich/">WACKEN vs. HELLFEST – der große Vergleich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Urlaub nehmen um zu arbeiten? &#8211; Festivalarbeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 Nov 2017 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Bands]]></category>
		<category><![CDATA[bar]]></category>
		<category><![CDATA[crew]]></category>
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		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[festivalarbeit]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/urlaub-nehmen-um-zu-arbeiten-festivalarbeit/">Urlaub nehmen um zu arbeiten? &#8211; Festivalarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer schon mal knapp bei Kasse war und trotzdem gerne auf ein Festival fahren wollte, hat vielleicht mit dem Gedanken gespielt,&nbsp;dort zu arbeiten.&nbsp;Dasselbe gilt für die, die so&nbsp;gerne mal&nbsp;einen Blick&nbsp;in den Backstage-Bereich werfen würden. <strong>Die Vorstellungen über die Arbeit in einer Festival-Crew und wie sie&nbsp; tatsächlich&nbsp;aussieht, gehen dabei weit auseinander</strong>. Da kommt es vor allem darauf an, ob es sich um ein größeres Festival mit <strong>eingespielter Crew</strong> handelt, oder um ein kleines, wo eventuell noch nicht alles so richtig glatt läuft. Auch hier hat sowohl die eine als auch die andere Variante ihre positiven und negativen Seiten.&nbsp;Heute möchte ich die Chance nutzen,&nbsp;euch von meinen Erfahrungen zu berichten. Möglicherweise findet ihr ja mithilfe dieses Artikels heraus, ob Festivalarbeit etwas für euch ist. Da ich aber kein Festival madig reden möchte, werde ich keine speziellen Namen nennen.</p>
<h3>WAS KANN ICH MACHEN?</h3>
<p>Meist&nbsp;muss man sich schon&nbsp;vor dem Festival überlegen, welcher <strong>Aufgabenbereich</strong> am besten zu einem passt. Ich wollte immer gerne an der <strong>Bar</strong> arbeiten, um die <strong>Bühne</strong> im Blick zu haben, Leute <strong>kennenzulernen</strong> und vielleicht auch nebenher das eine oder andere&nbsp;<strong>Bierchen</strong> zu trinken (was nicht immer erlaubt ist und sich generell während der Arbeitszeit in Grenzen halten sollte). Auf den Festivals, auf denen ich bisher zugegen war,&nbsp;gab es dann noch folgende Bereiche:</p>
<ul>
<li>die &#8222;Orga&#8220; (diejenigen also, die das Festival leiten und das Sagen haben)</li>
<li>Kochcrew</li>
<li>Essensausgabe</li>
<li>Security</li>
<li>Einweiser und Einlasskontrolle</li>
<li>Bändchenausgabe</li>
<li>Bandbetreuung</li>
<li>Bühnenauf- und abbau, Stagehands, Sound- und Lichttechniker</li>
<li>Fahrer (für Bands, Getränke, etc.)</li>
<li>Abwasch/Reinigungscrew</li>
<li>Merchandise</li>
</ul>
<p>Asche auf mein Haupt, wenn ich jetzt&nbsp;jemanden vergessen habe. Für manche Jobs (z.B. Security, Einlasskontrolle)&nbsp;werden&nbsp;oft auch&nbsp;<strong>Unternehmen</strong>&nbsp;engagiert; diese sind dann nicht für die Crew zu haben. Vielleicht passt ja einer der Bereiche genau zu dir? Einweiser zum Beispiel haben im Verlaufe des Festivals natürlich irgendwann&nbsp;kaum noch etwas zu tun. Barschichten sind dagegen oft stressig und über den ganzen Tag verteilt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23306" aria-describedby="caption-attachment-23306" style="width: 950px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23306 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/sophia-artikel-einlass.jpg" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/sophia-artikel-einlass.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/sophia-artikel-einlass-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/sophia-artikel-einlass-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/sophia-artikel-einlass-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23306" class="wp-caption-text">Kartenkontrolle, Bändchenausgabe und Einweisung sind vor allem zum Festivalbeginn wichtig &#8211; und entsprechend stressig.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>DAS TOLLE DARAN&#8230;</h3>
<p>Zunächst&nbsp;<strong>spart </strong>man sich&nbsp;auf jeden Fall&nbsp;das<strong> Eintrittsgeld</strong>. Wenn ich dabei beispielsweise an das <strong>Summer Breeze</strong> denke, ist das doch oft eine ganze Menge Geld.&nbsp;Außerdem gibt es die <strong>Versorgung (Futter und alkoholfreie Getränke), meistens eigene Duschen und einen eigenen&nbsp;Schlafplatz</strong>,&nbsp;manchmal sogar&nbsp;in der Nähe der&nbsp;Bands.&nbsp;Die laufen einem sowieso ständig über den Weg, dabei müssen sie allerdings nicht immer die Nettesten sein. Teilweise hatte ich aber&nbsp;auch schon Glück und es endete in einem netten Abend mit der einen oder anderen Band, sofern das auch zeitlich möglich war. Viele sind unter Stress oder wollen lieber unter sich bleiben.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23276" aria-describedby="caption-attachment-23276" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23276 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-66639-300x200.jpeg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-66639-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-66639-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-66639-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-66639-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-66639.jpeg 1125w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23276" class="wp-caption-text">Auf vielen Festivals haben die Crewmitglieder eine eigene Essensausgabe; das Angebot ist oft ausgesprochen lecker und vielfältig.</figcaption></figure>
<p>Außerdem verschenken die Bands auch manchmal etwas oder&nbsp;lassen es einfach zurück. Ich habe da schon diverse Geschichten miterlebt, wo sich die Bands extra dies und das gewünscht haben&nbsp;&#8211; am Ende blieb es liegen und ging es an die Crew. Weiterhin werden meistens<strong> Crewklamotten </strong>zur Verfügung gestellt. Dabei gibt es&nbsp;normalerweise <strong>Shirts</strong> und für die Leute, die schon länger dabei sind, auch <strong>Jacken</strong> oder <strong>Hoodies</strong>. Oft darf das natürlich&nbsp;behalten werden, aber es gibt immer Ausnahmen.</p>
<p>Am&nbsp;wertvollsten sind aber auf jeden Fall die <strong>Kontakte</strong>, die<strong> in der Crew </strong>geschlossen werden. Immerhin sind&nbsp;sie eure&nbsp;<strong>Kollegen</strong> und zum Feierabend wird gern zusammen getrunken, meistens werden auch alkoholische Getränke bis zu einem gewissen Punkt gestellt. <strong>Erfahrungen</strong> werden ausgetauscht, jeder hat etwas zu erzählen, egal ob <strong>alte Hasen </strong>oder<strong> Frischlinge</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23307" aria-describedby="caption-attachment-23307" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23307 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG-20170529-WA0019-300x169.jpg" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG-20170529-WA0019-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG-20170529-WA0019-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG-20170529-WA0019-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG-20170529-WA0019.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23307" class="wp-caption-text">Das Merchandise-Team auf dem Darktroll: eine eingespielte Truppe.</figcaption></figure>
<p>Manche Leute treffe ich auf&nbsp;mehreren Festival in der Crew. Und ja, die nehmen sich extra Urlaub dafür und sagen:<strong>&#8222;Hey, ich nehme mir&nbsp;Urlaub, habe eine geile Zeit und bekomme dafür noch Geld (bzw. spare Geld)!&#8220;</strong></p>
<p>Tatsächlich wird nicht jede Festivalarbeit bezahlt. Wenn allerdings&nbsp;Geld im Spiel ist, wird auch meistens&nbsp;mehr von den Leuten verlangt. Da bleibt der Spaß leider oft auf der Strecke.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8230; UND WO IST DER HAKEN?</h3>
<p>Ganz klar sollte sein, dass man <strong>nicht jede Band&nbsp;</strong>anschauen kann. Ich konnte mir immer zwei bis drei Bands während meiner Schichten aussuchen, die ich sehen wollte. Meistens klappt das dann auch irgendwie. Ansonsten musste ich jemanden finden, der mit mir die <strong>Schicht</strong> tauscht.</p>
<p>Das Bands sich ab und zu&nbsp;<strong>Extrawürste</strong> wünschen, habe ich ja bereits erwähnt. Da kann es schon mal passieren, dass du als Crew-Mitglied <strong>mitten in der Nacht</strong> ein Bandmitglied vom gefühlt<strong> 10000 km</strong> entfernten Bahnhof <strong>abholen</strong> sollst. Oder irgendjemand wünscht sich&nbsp;plötzlich doch ein ganz bestimmtes Getränk&nbsp;mit dem&nbsp;Seltenheitsgrad von <strong>Einhornspucke</strong>.&nbsp;Das schlimmste, was ich&nbsp;bisher aber&nbsp;miterleben musste, war,&nbsp;als ein Crew-Mitglied seinen Schlafplatz aufgeben musste, weil&nbsp;eine Band den Raum für eine <strong>Party</strong> wollte. Derjenige durfte&nbsp;dann auf dem Flur schlafen. Kann passieren, ist aber eher die <strong>Seltenheit</strong>.</p>
<p>Im Gegensatz zur Crew dürfen die Gäste sich den ganzen Tag zulaufen lassen. Damit musst du umgehen können, wenn du Teil von ihr sein willst. Außerdem solltest du <strong>auf Hygiene achten</strong> und dich lieber nicht durch den Modder rollen &#8211; auch dann nicht,&nbsp;wenn du Feierabend hast. Du <strong>vertrittst</strong> ja sozusagen das &#8222;Festival&#8220; an sich. Bei der Arbeit an der Bar sind außerdem häufig&nbsp;<strong>betrunkene Gästen</strong> unangenehm und stressig.&nbsp;Oft gibt es auch kein&nbsp;Verständnis dafür, dass drei Leute eben nicht zehn Drinks in fünf Sekunden machen können. Dazu kommen noch sinnlose Diskussionen über die <strong>&#8222;überhöhten&#8220; Preise</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-23275 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-597461-300x199.jpeg" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-597461-300x199.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-597461-1024x680.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-597461-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-597461-750x498.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/pexels-photo-597461.jpeg 1129w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wenn du<strong> Glück</strong> hast, dankt dir am Ende jemand. Und wenn du noch mehr&nbsp;Glück hast, musst du keine <strong>Überstunden</strong> schieben. Das ist von Festival zu Festival unterschiedlich. Ich war schon auf kleineren Festivals mit einer so&nbsp;kleinen Crew, dass Überstunden einfach notwendig waren.&nbsp;Da zog sich der Arbeitstag gerne mal von 8-21 Uhr. Wenn du als Einweiser dann&nbsp;noch Pech hattest, fand das&nbsp;den ganzen Tag in der prallen Sonne, ohne&nbsp;Sitzplatz und ohne Verpflegung statt. Habe ich leider auch schon miterlebt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>MEIN FAZIT</h3>
<p>Das <strong>Festival-Gefühl</strong> besteht auch, wenn man <strong>arbeiten</strong> muss. Es unterscheidet sich&nbsp;oft gar nicht so sehr davon, ein Festivalbesucher zu sein. Ich entscheide&nbsp;mich mittlerweile bei fast jedem Festival dafür, weil ich finde, dass man&nbsp;die Zeit, in der&nbsp;man sonst sinnlos im <strong>Campingstuhl hängen</strong> würde,&nbsp;auch sinnvoll nutzen und dazu noch <strong>Geld sparen</strong> kann. Außerdem gibt es für die Crew&nbsp;oft echt <strong>geiles Essen</strong>. Wer allerdings lieber zum Saufen und Rumhängen da ist,&nbsp;wird sich in der Crew&nbsp;vermutlich nicht ganz so wohl fühlen. Ich hoffe, dass vielleicht einige von euch die Chance nutzen werden,&nbsp;selbst <strong>Mitglied</strong> in einer <strong>Crew</strong> zu werden.&nbsp;Die meisten&nbsp;Festivals suchen immer&nbsp;neue Hilfskräfte und ich kann euch versprechen, dass es eine <strong>einzigartige Erfahrung</strong> für euch sein wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/urlaub-nehmen-um-zu-arbeiten-festivalarbeit/">Urlaub nehmen um zu arbeiten? &#8211; Festivalarbeit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Die will doch nur spielen!&#8220; &#8211; als Musikerin unterwegs im Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Mar 2017 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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		<category><![CDATA[Darkened Nocturn Slaughtercult]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Alles, was Frauen in der Musik machen, müssen sie doppelt so gut machen, wie ihre männlichen Kollegen, um die gleiche Anerkennung zu bekommen.&#8220; Diese Aussage stammt von einem Freund in den Fünfzigern, der seit mehreren Jahrzehnten aktiver Musiker ist und mich in ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-will-doch-nur-spielen-als-musikerin-unterwegs-im-metal/">&#8222;Die will doch nur spielen!&#8220; &#8211; als Musikerin unterwegs im Metal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&#8222;Alles, was Frauen in der Musik machen, müssen sie doppelt so gut machen, wie ihre männlichen Kollegen, um die gleiche Anerkennung zu bekommen.&#8220; Diese Aussage stammt von einem Freund in den Fünfzigern, der seit mehreren Jahrzehnten aktiver Musiker ist und mich in den letzten Wochen, in denen dieser Artikel entstanden ist, immer wieder ermutigte, an ebendiesem weiterzuarbeiten. Ich vertraue auf seine Lebenserfahrung und fühle mich in meinen Beobachtungen bestätigt. Nachdem ich diesen Text in seiner Grundform fertiggestellt hatte, bin ich über das Projekt <a href="http://geschichten.detektor.fm/musik/pop-ist-kein-weisser-heterosexueller-mann/">&#8222;Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann&#8220;</a> gestolpert, in dem ich ebenfalls viele Parallelen zu meinen Erfahrungen&nbsp;finden konnte.</p>
<p>So lange ich denken kann, habe ich die Musikszene als absolut männerdominiert erlebt. Und auch, wenn ich jetzt so überlege, kann ich die sich in meinem Metal-Umfeld bewegenden Musikerinnen an einer (zweifingerigen) Hand abzählen. Wo hingegen, blickt man in die Musikgeschichte oder zeitgenössische Musiklandschaft, jeder wohl aus der Kalten einige, von Frauen geleitete Projekte aufzählen kann. Prozentual ist das aber immer noch ein verschwindend geringer Anteil des gesamten &#8222;Marktes&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14263" aria-describedby="caption-attachment-14263" style="width: 1187px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14263" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-105.png" alt="" width="1197" height="415" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-105.png 1197w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-105-300x104.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-105-1024x355.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-105-750x260.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1197px) 100vw, 1197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14263" class="wp-caption-text">Das Projekt &#8222;Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann&#8220; hat die Bands des RaR 2016 nach ihrer Besetzung untersucht. Das Ergebnis: 89% der dort auftretenden Bands bestanden ausschließlich aus Männern.</figcaption></figure>
<p>Und dieser Eindruck zieht sich durch mein Leben: Ich ging als junge Teenie-Göre auf meine ersten Konzerte in einem Jugendclub – es waren kaum andere Mädchen da. Manchmal war ich sogar die einzige unter vielen Jungs. Ich bewegte mich auch tagsüber beim Jugendtreff, wo wir uns an diversen Instrumenten austoben durften, fast ausschließlich zwischen Jungs. Die späteren Proberäume – alle angemietet von Jungs. Selten traf ich dort Mädchen an. Oft waren es &#8217;nur&#8216; die Freundinnen der dort residierenden Musiker (oder solcher, die es werden wollten).</p>
<p>Ich war nicht die einzige, die in ihrer Kindheit und Jugend das Privileg von Instrumentalunterricht genossen hatte. Nur blieben die anderen damit zu Hause, ganz im traditionellen Sinne, wie es viele, viele Jahrzehnte üblich gewesen ist. Mädchen lernten Instrumente. Nicht, um damit irgendwo im öffentlichen Raum aufzutreten. Nein, vielmehr ging es um die Selbstdarstellung der Familie: &#8222;Schaut, wie gebildet und talentiert unser Zögling ist&#8220;. Ich denke, wenige Eltern sagen das über ihre Kinder – oder erst recht: ihre Töchter – wenn die in ihrer Jugend blutbeschmiert, schreiend und Blackened Death Metal spielend über die Bühnen der Stadt toben. (Meine Mutter sagte immer: &#8222;Kind, du kannst in deiner Freizeit tun und lassen, was du willst, aber du gehst ein Mal in der Woche entweder zum Instrumentalunterricht, Tanzen, Singen oder [füge intellektuell wirkende Mädchentätigkeit ein].&#8220; Lass ich mal so stehen. Mit dem Nachsatz: Ich bin sehr dankbar für meine (Aus-)Bildung.)</p>
<blockquote><p>&#8222;Bis heute stellen wir fest: Ja, Instrumentenwahl ist geschlechtlich konnotiert. [&#8230;] Es gehört eben&nbsp;nicht zum normativen Verständnis einer &#8222;weiblichen Sozialisation&#8220;, Bands zu formieren. Da gibt es immer tausend Ausnahmen. Aber interessant ist eben, es ist sichtbar: auf der Bühne an Rockinstrumenten stehen in der Regel Männer.&#8220; (<em>Schauberger</em> im Projekt &#8222;Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann&#8220;)</p></blockquote>
<p>Ich habe in den letzten 10 Jahren in vielen verschiedenen Bands gespielt, alle Bandkollegen waren ausnahmslos – na, ihr wisst schon – definitiv nicht weiblich. Ehrlich gesagt, ich war auch immer ganz froh darüber. Denn was ist die größte Befürchtung, sobald eine Frau in der Band ist? Genau – Zickenterror. Das ist nichts Ungewöhnliches. Das geht auch mir als Frau so, wenn ich daran denke, dass eine zweite Frau mit in der Gruppe ist. Manche Bands gehen sogar so weit, dass sie gar keine Frau in ihren Reihen haben wollen. Alles schon erlebt. Nicht nur, dass mir befreundete Musiker schon vor vielen Jahren von ihren Lappalien dahingehend erzählt haben (&#8222;Und dann hat der Gitarrist mit der Sängerin und als das zerbach, war es auch mit der Band vorbei. Deswegen nehmen wir keine Frauen mehr in unsere Bandprojekte auf.&#8220;). Ich selbst bin auch schon abgewiesen worden, einfach nur, weil ich kein Mann bin. Und hier haben wir ihn übrigens – Sexismus in seiner offensichtlichsten Form. Eine Diskriminierung aufgrund des Geschlechts. Dieser Vorfall ist einige Jahre her. Die Band befindet sich inzwischen auf dem aufsteigenden Ast – und ich bin immer noch stinkesauer, weil&nbsp;ich damals per Mail abgewatscht wurde, nur weil ich ein Mädchen bin. Ja, genau das war das genannte Ausschlusskriterium. Und nein, ich wurde nicht einmal mehr zum Vorspielen eingeladen.</p>
<p>Ist euch was aufgefallen? Ich bin genauso diskriminierend veranlagt, wie diejenigen, denen ich dieses Verhalten vorwerfe. Auch ich möchte keine (weitere) Frau in meiner Band haben. Aufgrund der vermeintlichen Gewissheit, dass die, dem Weibe vorgeworfenen Charaktereigenschaften, zu Stress führen könnten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/irRXXjLY1l8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Doch zurück zu den Anfängen: Nicht nur, dass ich das Mädchen der Band war, meist war ich sogar die Jüngste in der Konstellation, was mir vermutlich einen gewissen Welpenschutz gab. Gleichzeitig musste ich jedoch zusehen, überhaupt ernstgenommen zu werden. Das sind die beiden Seiten derselben Medaille, die mir anscheinend&nbsp;mit dem Eintritt in die Musikerkreise umgehängt worden ist. Ich kämpfte also regelmäßig darum, in meiner Funktion als Bandmitglied wahr- und ernstgenommen zu werden. Gut, dass Bassisten am unteren Ende der Nahrungskette stehen, ist kein Geheimnis. Daran gewöhnt man sich. Aber ich behaupte, unterscheiden zu können, was bandinternes Rumfrotzeln aufgrund der eigenen Position in der Band ist, und wo die Diskriminierung aufgrund des Geschlechts anfängt. Oft hatte ich den Eindruck, mich dahingehend behaupten zu müssen, nicht nur &#8222;die kleine süße Bassistin&#8220; zu sein, die man sich nur in der Band hält, um Tittenquote zu haben und somit perspektivisch bei Live-Auftritten mehr Aufmerksamkeit zu ziehen. Oder (und das war nicht nur ein Eindruck) dass mit der Aufnahme in eine Band sogar ausgetestet wird, ob ich denn irgendwie zu haben sei. Fürs Bett. Alles schon erlebt.</p>
<p>Nicht selbst erlebt, aber dennoch mindestens denkwürdig betrachte ich, was mir eine Bekannte – selbst auch Metal-Bassistin – letztens als Anekdote erzählte. Sie sei mit ihrer Kapelle zum Auftritt gefahren und vor Ort nicht begrüßt worden, weil sie nicht als Teil der Band wahrgenommen wurde. Das sei nicht nur ein Mal so vorgekommen. Wie kann das sein? Ich kann es mir nicht erklären, außer, dass Frauen in diesen Gefilden zunächst eben immer als Anhängsel anstatt als aktive Teilnehmer abgestempelt werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14268" aria-describedby="caption-attachment-14268" style="width: 1147px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14268" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-110.png" alt="" width="1157" height="651" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-110.png 1157w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-110-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-110-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-110-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1157px) 100vw, 1157px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14268" class="wp-caption-text">Diese Erfahrung kann ich nur bestätigen. (Auszug aus &#8222;Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann&#8220;)</figcaption></figure>
<p>So viel zu den Eindrücken, die ich &#8222;Backstage&#8220; im Umgang mit anderen Musikern erlebt habe. Das ist die eine Seite. Die andere ist die Wahrnehmung eines Musikers auf der Bühne. Wie genau ich selbst bislang als Bassist mit Brüsten auf der Bühne &#8222;instrumentalisiert&#8220; wurde, davon kann ich nur fantasieren. Das erzählt einem natürlich niemand. Ich kann mir aber vorstellen, dass die Gedanken, die ich hege, wenn ich vor einer Bühne stehe und die Akteure beobachte, denen &#8218;meines&#8216; Publikums gar nicht mal so unähnlich sind. Hier ein paar Einblicke:</p>
<p>Wenn du als Musiker auf der Bühne stehst, nimmst du deine Rolle ein. Aufgepumpter, langhaariger Gitarrenheld? Halbnackter, dynamischer Schlagzeuger? Ach, meinetwegen auch der extrovertierte Sänger. Soll mir gleich sein. Frau in enggeschnürtem Kostümchen und ansprechend herausgeputzt? Hallo, stereotypische Selbstdarstellung! Für mich eine Einladung hinzugucken, und bei Gefallen auch vor mich hin zu glotzen. Warum auch nicht? Bühne ist Bühne. Für mich ist der Metal eine Umgebung, die nach vorn, also auf der Bühne, mit den Stereotypen spielt. Das macht Spaß. Wie sich derjenige nach der Show gibt, ist was anderes.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14278" aria-describedby="caption-attachment-14278" style="width: 1142px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14278" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DNC-vs-Arch-Enemy-Portrait.jpg" alt="" width="1152" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DNC-vs-Arch-Enemy-Portrait.jpg 1152w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DNC-vs-Arch-Enemy-Portrait-300x124.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DNC-vs-Arch-Enemy-Portrait-1024x424.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/DNC-vs-Arch-Enemy-Portrait-750x311.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1152px) 100vw, 1152px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14278" class="wp-caption-text">So unterschiedlich kann Selbstdarstellung aussehen. Sei es eine <strong>Alissa</strong> oder eine <strong>Onielar</strong>, Profilierung im Sinne der Show ist im Metal keine Seltenheit.</figcaption></figure>
<p>Bewege ich mich selbst auf der Bühne, bewege ich mich nach außen selbstdarstellerisch in einer Rolle. Ich habe allerdings gleich mehrere Funktionen, die ich in dem Gebilde zu erfüllen habe – sowohl bandintern als auch nach außen Richtung Publikum, Veranstalter oder Technikern. Das geht weit über die persönliche Bindung zu meinen Bandkollegen, wie ich sie sonst im Proberaum erlebe, hinaus. Im Proberaum muss ich mich im Idealfall nicht vor den anderen profilieren. Ihr wisst, was ich meine. Profilierung und Ego-Gepushe machen Projekte kaputt. Und aus dem Alter sollte man raus sein, wenn man sich dem kreativen Prozess ernsthaft widmen will. Profilierung vor dem Publikum ist in den meisten Genres hingegen ziemlich normal.</p>
<p>Und, dass wir unsere Rollen im Leben generell spielen, möchte ich auch als normal beschreiben. <strong>Erving Goffman</strong> hat sich sehr bildhaft zum Thema Selbstdarstellung ausgelassen. Er begreift sogar das komplette soziale Leben als Theaterbühne. Die, die sich darum bewegen sind Publikum. Je nach Einbindung, Position und Mitwissen können sie auch zu Darstellern werden. Das Theaterspiel lebt von der Interaktion. Warum diese Idee nicht auf die Konzertbühne übertragen?</p>
<p>Sehe ich mit etwas Abstand auf die Konstellation, kann ich meine Rolle im Gebilde erkennen und spiele sie auch gern. Was mich tatsächlich richtig annervt, blicke ich auf die Jahre zurück, seitdem ich mich dazu entschlossen habe, zusammen mit anderen Musik zu machen, ist die Rollenzuschreibung, die abseits der Bühne vor sich ging. Vor allem während der Suche nach neuen Projekten. Ich denke, wir wissen alle, wie lange es dauern kann, um von den ersten musikalischen Gehversuchen bis zu der Stufe zu kommen, auf der man sich endlich in einer Band bewegt, mit dem man halbwegs regelmäßig Auftritte spielt und seine Rolle selbst ausfüllen kann. Bei mir hat es ausreichend lange gedauert. Und ich habe genug Idioten getroffen, die mich verunsichert und gehemmt haben. Genauso sind mir aber auch Menschen begegnet, die mich durch ihre Unvoreingenommenheit in Dialog und gemeinsamen musikalischen Exkursen beflügelt haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/P8ZzMaW32bQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ob es nun am jungen Alter oder tatsächlich am Geschlecht liegen mag: sich in seiner auserkorenen Position als Musiker nicht ernstgenommen zu fühlen, lässt wohl geschlechterunspezifisch niemanden kalt. Und manchmal dauert es lange, bis sich Situationen festigen und Selbstsicherheit hinsichtlich des eigenen Spiels Einzug hält. Und da ich nicht aus meiner Haut herauskomme, bin ich auch der Überzeugung, dass es Frauen, und vor allem Mädchen, dabei schwerer haben. Weil sie belächelt und zu Deko-Objekten gemacht werden. Immer wieder auch von mir selbst.</p>
<p>Sehe ich Männer auf der Bühne, wird deren Daseinsberechtigung nicht von vornherein durch mich in Frage gestellt. Stattdessen nehme ich ihr&nbsp;Rollenverhalten so an, freue mich darüber und die Qualität ihrer Leistung wird erst im zweiten Augenblick geprüft. Steht da eine oder gleich mehrere Frauen, fängt bei mir sofort das kritische Beäugen an. Was macht die da? Kann die das überhaupt? Da rutsche ich deutlich schneller und intensiver in den Kritikermodus, als ich es bei männlichen Musikern tue. Dazu muss ich noch nicht einmal auf Konzerte gehen. Ein bisschen auf YouTube herumzugeistern reicht vollkommen aus. Was zeigt mir das ein zweites Mal? Auch ich bin nicht ohne Vorurteile, obwohl es mich ankotzt, selbst von anderen so vorurteilsbeladen betrachtet zu werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14267" aria-describedby="caption-attachment-14267" style="width: 1253px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14267" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-109.png" alt="" width="1263" height="710" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-109.png 1263w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-109-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-109-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Screenshot-109-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1263px) 100vw, 1263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14267" class="wp-caption-text">Nicht nur im direkten Bezug zu Live-Auftritten &#8211; auch im (fachlichen) Dialog habe ich genau diese Gedanken. (Auszug aus &#8222;Pop ist kein weißer, heterosexueller Mann&#8220;)</figcaption></figure>
<p>Sei es eine <strong>Anneke van Giersbergen&nbsp;</strong>oder <strong>Doro Pesch</strong>, <strong>Sarah Longfield</strong> oder <strong>Nita Strauss</strong>, komplette Frauenbands wie <strong>KITTIE</strong>&nbsp;oder <strong>NERVOSA</strong>&nbsp;– die musikalische Leistung der Frauen findet&nbsp;immer erst hinter Kommentaren zu Aussehen und Auftreten Erwähnung. Und wenn es dann doch an die Fertigkeiten geht, müssen sie auf einem extrem hohen Niveau bestehen, um nicht belächelt und zurück in die Deko-Ecke gestellt zu werden.</p>
<h4>Ein Fazit:&nbsp;</h4>
<p>Es gibt (prozentual) extrem wenige Frauen, die sich als aktive Musikerinnen im Metal tummeln. Ich sehe mich als eine von ihnen und habe immer wieder dafür kämpfen müssen, wahr- und ernstgenommen zu werden, und&nbsp;aufgrund meiner spielerischen Leistung anstatt meines Geschlechts be- oder verurteilt zu werden. Ich kenne die Dynamik selbst, denn auch ich urteile über Musikerinnen ganz anders und viel schneller als über die männlichen Kollegen. Was ich mir wünsche? Liebe männliche Mitmusiker, seht Musikerinnen weniger als hübsche Trophäen, die ihr euch in den Proberaum oder mit auf die Bühne stellt. Hört auf, Mädchen aus Prinzip aus eurem Bandgefüge herauszuhalten. Und das Folgende geht auch an die Veranstalter und Tontechniker: Nehmt uns ernst – als Kollegen, die nun mal &#8218;accidentally female&#8216; sind. Verkauft uns nicht für dumm, nur weil wir Exoten in eurem männerdominierten Umfeld sind. Liebes männliches Konzertpublikum, wir – oder zumindest ich – lassen uns auf der Bühne gern anschmachten. Noch lieber zeigen wir auch, was wir musikalisch auf dem Kasten haben. Denn das ist in dem Moment unser Job. Versucht, daneben einfach keine Arschlöcher zu sein.</p>
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		<title>Extraterrestrial &#8211; Sci-Fi im Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Jan 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Der Weltraum, unendliche Weiten&#8230;&#8220; Einigen von euch dürften diese Worte bekannt vorkommen. Sie stammen aus dem Vorspanntext der Serie &#8222;Raumschiff Enterprise&#8220; und könnten das All nicht besser beschreiben. Dieser schier unfassbare Teil unseres Lebens fasziniert uns seit Anbeginn der Zeit. Und doch ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>&#8222;Der Weltraum, unendliche Weiten&#8230;&#8220;</h3>
<p>Einigen von euch dürften diese Worte bekannt vorkommen. Sie stammen aus dem Vorspanntext der Serie &#8222;Raumschiff Enterprise&#8220; und könnten das All nicht besser beschreiben. Dieser schier unfassbare Teil unseres Lebens fasziniert uns seit Anbeginn der Zeit. Und doch haben wir nur einen Bruchteil dessen entdeckt oder sogar verstanden, was wir Weltall nennen. Oft schaut man in den Himmel und ist ständig aufs Neue gebannt. Gibt es Leben außerhalb der Erde? Wie ist es da oben? Was bringt die Zukunft an Technologien?</p>
<p>Meiner Meinung nach ist der Weltraum für mich so <strong>magisch</strong>, weil ich die Gewissheit habe, dass nach meinem Ableben sich die Mysterien um das All weiterhin häufen werden. Es ist eine ganz andere Art von Kraft &#8211;&nbsp;und meinetwegen auch Bedrohung &#8211;&nbsp;als antireligiöser Quatsch oder die Probleme der Menschheit. Gerade weil es keine allumfassende Erklärung für dieses Thema gibt, wächst mein Interesse am Weltall stetig. Tatsächlich holt mich diese Thematik regelmäßig auf den Boden der Tatsachen. Wir sind alle nur ein Staubkorn im Vergleich zum gigantischen Himmelsraum. Und was gibt es da Besseres, als Metalbands, die sich mit dem ganzen Drumherum beschäftigen. Für einen Blick auf die Erde vom Mond aus &#8211;&nbsp;oder gar eine Reise durch die Galaxien &#8211;&nbsp;würde ich glatt meucheln, das könnt ihr mir glauben. Wer sich für das Wohl und den Werdegang unserer Spezies interessiert, dem sei die Serie <strong>Black Mirror</strong> wärmstens empfohlen.</p>
<h4>Und was macht dieses Thema so besonders, um es in unserer Lieblingsmusik zu verarbeiten?</h4>
<p>Fragen über Fragen, dachten sich so einige Bands und ließen sich von der Weite des Kosmos inspirieren. Egal ob im Filmbusiness oder auf Konserve, das Thema verliert nie seinen Glanz. Bekannte Vorreiter wie <strong>MINISTRY</strong> verewigten sich beispielsweise mit ihrer Single <em>&#8222;Bad Blood&#8220;</em> (1999 erschienen) im Film <strong>Matrix</strong>. Selbst Urgesteine des Rocks wie <strong>PINK FLOYD</strong> widmeten der dunklen Leere ihre Musik. Meist finden sich Texte zum Orbit in den Gefilden des Thrash, Industrial und Black Metal. Ob dystopische Themen, die schon damals existierten (Kalter Krieg, Raumtechnologie, Zukunft des Menschen) oder einfach nur die Schönheit der Sterne (<strong>ALRAKIS </strong>&#8211; &#8222;Alpha Eri&#8220;), die Palette ist groß. Neulinge wie <strong>KHONSU</strong> loten mit ihren futuristischen Artworks neue Tiefen aus. Aber auch unterbewertete Klassiker wie <em>&#8222;Cold Dark Matter&#8220;</em> von <strong>RED HARVEST</strong> weisen eisige Referenzen auf.</p>
<p>Die komplette Auswahl an Themen ist riesig. Sci-Fi muss ja nicht gleich bedeuten, dass es um Aliens geht. Oftmals beschreiben Bands die Zustände unserer Welt (<strong>VOIVOD</strong>) und befassen sich mit Technologien, die immer mehr in den Rahmen des Möglichen rücken. Zum Beispiel könnte man heute tatsächlich eine Maus beamen, jedoch würde das die gesamte Energie unserer Erdressourcen verschlingen. Ob das nun Hirngespinste sind oder theoretisch ernstzunehmende Berechnungen, darüber streiten sich noch die Gelehrten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13299" aria-describedby="caption-attachment-13299" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13299 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dark_Side_of_the_Moon-cover.png" alt="dark_side_of_the_moon-cover" height="300" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dark_Side_of_the_Moon-cover.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Dark_Side_of_the_Moon-cover-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13299" class="wp-caption-text">Eines der ersten Werke über das Weltall: &#8222;Dark Side Of The Moon&#8220; von <strong>PINK FLOYD</strong></figcaption></figure>
<h4>Dunkle Materie</h4>
<p>Zu meinen großen Einflüssen zähle ich <strong>DARKSPACE</strong> aus der Schweiz. Bewusst nutzen sie einen Drumcomputer, da er ihrer Meinung nach einen perfekten maschinellen Charakter aufweist. Die Musik lässt sich als sehr rau und unmenschlich beschreiben. Lange Kompositionen werden durch Filmzitate aus Epen wie &#8222;Sunshine&#8220; oder dem wohl größten Sci-Fi-Juwel &#8222;2001 &#8211; Odyssey Im Weltraum&#8220; von <strong>Stanley Kubrick</strong> veredelt. Die Stücke kann man getrost als &#8222;dunkle Materie&#8220; bezeichnen, denn im Gegensatz zu Bands wie <strong>PETRYCHOR</strong> oder eben <strong>ALRAKIS</strong>, hat der Himmelsraum nichts schönes oder menschliches an sich, wenn man <strong>DARKSPACE</strong> fragt. Kalt und leblos, lebensfeindlich und düster sind die passenden Attribute.</p>
<p>Wer bekanntere Vertreter sucht, wird mit <strong>VEKTOR</strong>, <strong>NOCTURNUS</strong> (&#8222;The Key&#8220; 1990 erschienen) oder auch dem vergessenen Werk von <strong>OVERFLASH</strong> (1994 &#8222;Threshold To Reality&#8220;) belohnt. Natürlich haben auch Bands etwas &#8222;Abgespacetes&#8220; an sich, obwohl sie nie großartig mit diesen Themen zu tun hatten. Die Australier <strong>ALCHEMIST</strong> haben da mit ihrem Album &#8222;Tripsis&#8220; etwas wahrhaft Außerirdisches kreiert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/P8TzQmjpe1o?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4 style="text-align: center;">DARKSPACE &#8211; ein musikalisches schwarzes Loch</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13304" aria-describedby="caption-attachment-13304" style="width: 527px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13304" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/darkspace-band.jpg" alt="darkspace-band" height="261" width="537" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/darkspace-band.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/darkspace-band-300x146.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 537px) 100vw, 537px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13304" class="wp-caption-text">Kosmische Schwärze: <strong>DARKSPACE</strong></figcaption></figure>
<blockquote><p><strong>DARKSPACE</strong> hebelten mein Verstand in einem damaligen Interview vollkommen aus, als sie Folgendes sagten: &#8222;Woher weißt du denn, ob du hoch in den Himmel schaust? Du könntest auch in diesem Moment kopfüber an der Erde haftend nach unten in den niemals endenden Kosmos blicken.&#8220;</p></blockquote>
<p>Hierbei handelt es sich nicht um den genauen Wortlaut aus dem Interview, aber der Gedanke dahinter beschäftigt mich bis heute. In solchen Momenten wäre die Vorstellung der Unsterblichkeit mehr als verlockend, nur um zu sehen, wie sich die Menschen im Bezug auf den Planeten Erde und seine Umgebung verhalten. Und wer weiß, vielleicht spielt irgendwann ja die erste Metalband auf dem Mars.</p>
<p>Weitere Hörempfehlungen: <strong>MIDNIGHT ODYSSEY</strong> (&#8222;Shards Of Silver Fade&#8220;), <strong>MYSTICUM</strong> (&#8222;Planet Satan&#8220;), <strong>PROGENIE TERRESTRE PURA</strong> (&#8222;Selftitled&#8220;) und <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> (&#8222;Kosmonument&#8220;).</p>
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		<title>Streifschuss-Perlen im Metal 2016: Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 31 Dec 2016 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mein lieber Schwan, was hat das Jahr 2016 alles für Highlights im Metal ausgespuckt. 2015 war für mich eher schwach besetzt. Dennoch glänzten in den letzten (knapp) 365 Tagen so einige Bands, welche aber noch nicht erwähnt wurden. Dem muss schleunigst entgegengewirkt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mein lieber Schwan, was hat das Jahr 2016 alles für Highlights im Metal ausgespuckt. 2015 war für mich eher schwach besetzt. Dennoch glänzten in den letzten (knapp) 365 Tagen so einige Bands, welche aber noch nicht erwähnt wurden. Dem muss schleunigst entgegengewirkt werden! Zeit, eine neue Serie zu starten, in der wir gleich mehrere Bands behandeln und Artisten beleuchten. Falls ihr euch also fragt, weshalb die Rezi zur neuen <strong>SODOM</strong> oder anderen Konsorten ausblieben, dann muss ich euch leider enttäuschen. Viele von den großen Bands wurden schon ausreichend gefeiert, gehypet oder verrissen.</p>
<blockquote><p>Ist es nicht spannender, den Underground nach dem nächsten Juwel zu durchforsten?</p></blockquote>
<h3>Verkannte Metal-Bands</h3>
<p><strong>SACRIFICIO </strong>&#8211; Guerra Eterna<strong><br />
</strong>Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016<br />
Dauer: 34:24 Min.<br />
Label: Nuclear War Now! Productions&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil: Black Metal</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12498" aria-describedby="caption-attachment-12498" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12498 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sacrificio-band.jpg" alt="sacrificio-band" width="822" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sacrificio-band.jpg 822w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sacrificio-band-300x129.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sacrificio-band-750x322.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12498" class="wp-caption-text">Da muss noch mehr Eisen um die Wampe: <strong>SACRIFICIO</strong></figcaption></figure>
<p>Ich kann mich noch genau an das erste (gleichnamige) Demo erinnern. Es klang dermaßen rumpelig und amateurhaft. Obwohl gestandene Musiker von <strong>PROCLAMATION</strong> dahinterstehen, lies es mir die Zähne faulen. Zwei Jahre später kommen die Spanier am 9. Dezember mit einem dermaßen starken Debütalbum um die Ecke, dass jeder Black/Death Metal-Liebhaber der ersten und auch zweiten Welle vor Freude Luftsprünge macht. 80er-Jahre-Referenzen an <strong>BATHORY</strong> werden wach, <strong>HELLHAMMER</strong> lassen grüßen und <strong>VULCANO</strong> aus Brasilien dürften den Jungs auch nicht unbekannt sein. Das bedeutet Doublebassangriffe aus vollen Rohren, aufheulende Gitarren und rotzig geknurrte Vocals in der eigenen Sprache.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>YEAR OF THE COBRA </strong>&#8211; In The Shadows Below<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 43:29 Min.<br />
Label: STB Records&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil: Stoner/Doom Metal</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12500" aria-describedby="caption-attachment-12500" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12500 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/year-of-the-cobra-band-300x277.jpg" alt="year-of-the-cobra-band" width="300" height="277" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/year-of-the-cobra-band-300x277.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/year-of-the-cobra-band.jpg 698w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12500" class="wp-caption-text"><strong>YEAR OF THE COBRA</strong> klingen auch zu zweit mächtig</figcaption></figure>
<p>Überaus pummelig und fett knarzend drücken <strong>YEAR OF THE COBRA</strong> ihr erstes vollwertiges Werk aus den Boxen. Einflüsse von <strong>WEEDEATER</strong> kann man im Sound klar erkennen. Dazu noch eine Menge Fuzz/Wah-Wah-Effekte und voilà! Wir haben ein eingängiges Stück Stoner Doom. Die Songtitel lassen zwar klischeebehaftete Spekulationen wahr werden, aber der Gesang von <strong>Amy Tung Barrysmith</strong> kleidet wie Valium die kriechenden Stücke perfekt aus. Dieses Duo aus den Staaten bietet eine Menge an Potenzial. Hoffentlich verglüht dieser Stern nicht zu schnell. Gerade weil das Ganze mörderisch nach vorne geht und der Gesang einen schönen Gegenpol bietet, ist da noch lange nicht alles gesagt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DAWNBRINGER </strong>&#8211; XX<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.02.2016<br />
Dauer: 19:57 Min.<br />
Label: Profound Lore/Independent&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil: Heavy Metal</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12502 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/dawnbringer-logo.jpg" alt="dawnbringer-logo" width="700" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/dawnbringer-logo.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/dawnbringer-logo-300x86.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p><strong>DAWNBRINGER</strong> sind tot, lang leben <strong>DAWNBRINGER</strong>! Nach 21 Jahren ist leider der Ofen bei den Heavy Metal-Wundern aus. Was bleibt, ist eine EP zum Abschied und 6 teilweise brillante Alben, die Hard Rock und Heavy Metal der 80er zu einer fantastischen Mischung vereinen. Unfassbar, was Tausendsassa <strong>Chris</strong> <strong>Black</strong> noch einmal in diesen 20 Minuten an Gefühlen freisetzen kann. Superbe Gitarrenarbeit, <strong>Chris&#8216;</strong> unvergleichliche Stimme und eine große Hitdichte machen diesen letzten Output zu einem würdigen Abschluss. Jeder, der sich Metal-Head schimpft, jeder, der Heavy Metal lebt und von Bands wie <strong>SLOUGH FEG</strong> nicht genug bekommen kann, <strong>MUSS</strong> zuschlagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ROBERT PEHRSSON&#8217;S</strong><strong> HUMBUCKER </strong>&#8211; Long Way To The Light<br />
Veröffentlichungsdatum: 04.11.2016<br />
Dauer: 29:34 Min.<br />
Label: High Roller Records&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil: Classic Rock</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12506" aria-describedby="caption-attachment-12506" style="width: 263px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12506 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert-pehrsson-273x300.jpg" alt="robert-pehrsson" width="273" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert-pehrsson-273x300.jpg 273w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert-pehrsson.jpg 475w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12506" class="wp-caption-text">Steht für energiegeladenen Rock: <strong>Robert</strong> <strong>Pehrsson</strong></figcaption></figure>
<p>Schweinegeiler Rock aus Schweden, den man einfach laut im Auto auf der Straße laufen lassen muss! Klassischer 70er-Jahre-Kram trifft auf neuzeitiges Feeling. Tightes Schlagzeugspiel erzeugt punktgenaues Kopfnicken und lässige Plektrumschwenker pumpen die gute Laune wie von alleine in dein Blut. Herrlich unaufgeregtes Songwriting, welches auf das Nötigste entschlackt wurde. Es erinnert an gute alte Zeiten und ist somit die perfekte Beschallung für alle Rockfestivals, sowie jede Party. Egal ob im Death Metal (<strong>DEATH BREATH</strong>), oder im Rotzrock (<strong>IMPERIAL STATE ELECTRIC</strong>). Was der <strong>Robert</strong> anfasst und bearbeitet, hat immer Klasse und wird nie schlecht ausfallen. Also schwingt euch in eure Lederhosen, startet die Maschine und lasst eure Bärte zu der Musik von &#8222;Long Way To The Light&#8220; wehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>UNIVERSE217 </strong>&#8211; Change<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.03.2016<br />
Dauer: 43:34 Min.<br />
Label: Ván Records &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil: Experimental Doom Metal</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12507 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/univere217-band.jpg" alt="univere217-band" width="955" height="476" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/univere217-band.jpg 955w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/univere217-band-300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/univere217-band-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/univere217-band-750x374.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 955px) 100vw, 955px" /></p>
<p>Eine griechische Doom-Band mit Frau am Gesang? Das gibt es? Na klar! 10 Jahre konnten die Männer um Frontfrau <strong>Tanya</strong> sich vor mir verstecken. Aber am Ende gab es kein Entkommen. Massive Doom-Canyons paaren sich mit experimentierfreudigen Musikern. Über dieser eindrucksvollen Aussicht thront die Sängerin mit einem großartigen rauen Organ. Dabei bietet sie mit erwachsenen Texten einen schönen Gegenspieler zu all den Kirmeshexen, die natürlich alle okkult (das neue &#8222;trve&#8220; sozusagen) daherlabern. Das erinnert sogar manchmal an <strong>IN THE WOODS</strong> und hat doch etwas Unverkennbares. Wenn du deine Scheuklappen zur Seite packst und dir Zeit für das Album nimmst, soll es nicht dein Schaden sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>ETERNAL CHAMPION </strong>&#8211; The Armor Of Ire<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.09.2016<br />
Dauer: 34:18 Min.<br />
Label: No Remorse &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil:NWOBHM/Heavy Metal</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12509" aria-describedby="caption-attachment-12509" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12509 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/eternal-champion-band-300x300.jpg" alt="eternal-champion-band" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/eternal-champion-band-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/eternal-champion-band-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/eternal-champion-band.jpg 692w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12509" class="wp-caption-text">Sie machen ihren Vorbildern alle Ehre: <strong>ETERNAL CHAMPION</strong></figcaption></figure>
<p>&#8222;Früher war alles besser&#8220;, nölte der Großvater mir in die Ohren und heute entdecke ich an mir selber solche Züge. Für alle, die in den 80ern den besten Metal entdeckt haben, ist das hier eine wahre Wundertüte. <strong>ETERNAL CHAMPION</strong> bestehen aus relativ unbekannten (ja auch mir!) Musikern, die sich geschworen haben, den Vorbildern <strong>MANILLA ROAD</strong> und <strong>BROCAS HELM</strong> ein Denkmal zu setzen. Das erkennt man sofort am liebevoll gestalteten Cover und Artwork. Klar, das schaut natürlich ein wenig protzig aus. Zu hören gibt es stampfende Hymnen mit tollen Midtempo-Elementen. Dazu gesellt sich der eigensinnige und dennoch tolle Gesang von <strong>Jason Tarpey</strong>. Kein Gejaule, das Fensterscheiben zerschellen lässt, aber doch sehr melodiös. &#8222;Mächtig gewaltig, Egon!&#8220;, würde wohl einer der Olsenbande sagen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>DEATHSPELL OMEGA </strong>&#8211; The Synarchy Of Molten Bones<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.11.2016<br />
Dauer: 29:12 Min.<br />
Label: Norma Evangelium Diaboli &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; Stil: Black Metal</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 546px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12512" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/deathspell-omega-the-synarchy-of-molten-bones-cover.jpg" alt="deathspell-omega-the-synarchy-of-molten-bones-cover" width="546" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/deathspell-omega-the-synarchy-of-molten-bones-cover.jpg 546w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/deathspell-omega-the-synarchy-of-molten-bones-cover-300x277.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 546px) 100vw, 546px" /></div>
<p>Schiere Boshaftigkeit trifft auf komplexe Strukturen à la <strong>GORGUTS</strong> oder <strong>ULCERATE</strong>. Mathematische Formeln formen sich zu einer alienhaften Macht, die verstörend und unwiderstehlich zugleich ist. Rätselhafte, philosophische Texte treffen auf existenzielle Fragen. Der vertonte Zwist des Menschen und seinen Religionen. Mit ihrem neuen Album stellt die franko-finnische Institution unmissverständlich klar, wer der Platzhirsch im Stall der verrücktesten und zugleich intelligentesten (Black) Metal-Bands ist. Auf das <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> noch lange existieren und die Tiefen der Dunkelheit weiter ausloten. Am besten bei absoluter Dunkelheit über Kopfhörer antesten.</p>
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		<title>Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Nov 2016 09:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
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		<category><![CDATA[Gleich]]></category>
		<category><![CDATA[Iron Maiden]]></category>
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		<category><![CDATA[Motörhead]]></category>
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		<category><![CDATA[Veränderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>[Warnung des Cheflektors: In diesem Artikel befinden sich sehr viele GROßE und fette Buchstaben! Empfindsamen Personen wird dringend geraten, hier nicht weiterzulesen. Es wurden keine kleineren Buchstaben gequält, getötet oder haben in irgendeiner anderen Form Schaden genommen. Sollten dennoch Bedenken diesbezüglich entstehen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/warum-veraendert-sich-eine-band-nach-der-anderen/">Warum verändert sich eine Band nach der anderen?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>[Warnung des Cheflektors: In diesem Artikel befinden sich sehr viele GROßE und fette Buchstaben! Empfindsamen Personen wird dringend geraten, hier nicht weiterzulesen. Es wurden keine kleineren Buchstaben gequält, getötet oder haben in irgendeiner anderen Form Schaden genommen. Sollten dennoch Bedenken diesbezüglich entstehen, wenden Sie sich vertrauensvoll unter&nbsp;(030) 25 91 0 an die Soforthilfe der Deutschen Zeitungsleser. Vielen Dank!]</strong></h4>
<p>Nehmen wir mal an, du hast dir die neue CD &#8222;Erstmal Husten&#8220; von der (fiktiven) Band<strong> BRONCHIALGEWITTER</strong> gekauft. Ihre ersten 2 Alben stehen bereits in deinem Plattenregal und bieten astreinen Old School Death Metal. Die Vorfreude ist groß, als du das Album auspackst, in deine Anlage schiebst und dich gespannt auf das Sofa setzt. Das Intro dudelt vor sich in und dann beginnt der erste Song. Doch nach der Hälfte erklingen <strong>plötzlich Keyboards</strong> und im Refrain wird heldenhaft gesungen. Irritiert hörst du weiter, aber auch im nächsten Stück passiert wieder dasselbe. Diesmal kommen sogar <strong>Streicher</strong> hinzu.</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Was soll das?</strong></h4>
</blockquote>
<p>Die restlichen 5 Songs bieten exakt das gleiche, wie die 2 Vorgänger. Immer mehr nehmen die <strong>cleanen Vocals</strong> die Überhand. Auch die Streicher sind jetzt jederzeit vertreten. <strong>Enttäuscht</strong> von der eingängigen, ja sogar poppigen Anbiederung, wird das Digipack in die Ecke gepfeffert. Es ärgert dich dermaßen und vor Wut schießt dir folgender Gedanke durch den Kopf:</p>
<h3>Wie kann es sein, dass meine neue Lieblingsband sich so verändert hat?<br />
Die waren doch immer ehrlich und total bodenständig?</h3>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>In einem Interview bezieht die Band Stellung</strong></h4>
</blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11300" aria-describedby="caption-attachment-11300" style="width: 415px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" width="425" height="283" class="wp-image-11300" alt="motoerhead-band-skalar" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/motörhead-band-skalar.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 425px) 100vw, 425px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11300" class="wp-caption-text">MOTÖRHEAD kannten nur einen Kurs: Vollgas! Dafür schätzen so viele Menschen die Band</figcaption></figure>
<h4>Und hier beginnt nun der Spaß interessant zu werden.</h4>
<p>Die Band antwortet auf die Frage, warum sie so ANDERS klingt, dass sie einfach mal <strong>was Neues ausprobieren</strong> wollten. <strong>Warum</strong> aber ändern sich die Bands vom Klang her, die wir alle so lieben und am liebsten nur in der einen Sparte sehen wollen? Ich rede bewusst nicht von den Interpreten, die noch mehr Geld scheffeln wollen und jedes Jahr ein belangloses Album nach dem anderen herausbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Wieso geschehen solche Veränderungen?</strong></h4>
</blockquote>
<h4>1. Grund: Wir hatten Bock darauf</h4>
<p>Ja, diese einfache <strong>Antwort</strong> ist für manchen nicht nachvollziehbar und kann <strong>frustrierend</strong> sein. Aber habt ihr euch mal gefragt, wieso Musiker mehrere Bands neben ihrem Hauptaugenmerk gründen? Sie haben oftmals keine Lust nach dem 20. Album immer wieder <strong>dieselbe Leier</strong> zu verzapfen. Stellt euch vor, ihr wärt an ihrer Stelle und müsst/wollt euch das Hirn zermartern. In der Hoffnung, den nächsten Überknaller zu komponieren. Der in erster Linie den Musikern gefällt, wohlgemerkt. Deswegen schreiben viele Gruppen Musik. Um sich selbst auszudrücken. Natürlich sind wir <strong>Fans unglaublich wichtig</strong>, keine Frage. Ohne uns könnten Bands nicht touren, geschweige denn ihre Kunst verbreiten. Und doch fällt es unzähligen Interpreten schwer, keine Veränderung in ihr Konstrukt einweben zu dürfen, weil es einige Außenstehende schlecht finden.</p>
<p>Ich begrüße es dennoch auch regelmäßig, wenn Exemplare wie <strong>MIDNIGHT</strong>, <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>METAL INQUISITOR</strong>, oder auch <strong>MOTÖRHEAD</strong> und <strong>IRON MAIDEN</strong> (um ein paar Exemplare zu nennen, die sich nie wegen Ruhm und schnödem Mammon großartig verbogen haben) ihrem Sound treu bleiben und bis zur Auflösung größtenteils gleich klingen. Das kann ich sehr gut verstehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11298" aria-describedby="caption-attachment-11298" style="width: 654px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="664" height="400" class="wp-image-11298 size-full" alt="opeth-bandfoto" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto.jpg 664w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/opeth-bandfoto-300x181.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 664px) 100vw, 664px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11298" class="wp-caption-text">Von harschem Death Metal zu Progressive Rock: Opeth</figcaption></figure>
<h4>2. Grund: Line Up</h4>
<p>Falls ihr unzufrieden mit der letzten Platte von <strong>GRAVEYARD</strong> (Schweden) wart, dass liegt am Weggang des Bassisten, welcher maßgeblich am Songwriting beteiligt gewesen ist. Mittlerweile haben sich die Schweden sogar aufgelöst, beziehungsweise auf einen Winterschlaf auf unbestimmte Zeit geeinigt. Das hat, wie ich finde, gravierende Spuren in den neuen Liedern hinterlassen. <strong>IRON MAIDEN</strong> haben diesen Prozess sogar 4-mal durchgemacht, wohlgemerkt nur auf den Sängerposten bezogen. Ein Wunder, wie ich finde, dass die Engländer so <strong>konsequent</strong> geblieben sind, obwohl ich definitiv die ersten beiden Platten präferiere, da <strong>Paul Di Anno</strong> für meinen Geschmack unvergleichlich war. Wenn auch nicht perfekt.</p>
<h4>3. Grund: Du willst genau das gleiche Album, nur mit neuen Songs</h4>
<p>Wie schon im Text der ersten Ursache erwähnt, freue ich mich selber, dass soviele Bands stur ihren Weg gehen. Sie haben nur eine Absicht: bis zum Erbrechen/Tod soll ihre Musik gleich klingen, es dürfen maximal Nuancen verändert werden. Daran ist meiner Meinung nach nichts verkehrt. Der Mensch ist halt ein Gewohnheitstier der Extraklasse. Und Veränderungen müssen ja nicht immer sein. Aber auch hier liegt der <strong>Teufel im Detail</strong> versteckt. Mir ging es so bei der neuen Scheibe von <strong>TOTENMOND</strong> (&#8222;Das Letzte Beil Vor Dem Mond&#8220;). Die Vorfreude war groß, der Hannes war freudig erregt.</p>
<p>Zack! Album läuft, Schreiberling ist enttäuscht. Trotz unveränderter Formel bezüglich des Songwriting, kickte mich die Platte wenig. Was wohl an der schwachen Produktion gelegen hat. Eigentlich ein vierter Grund, aber das ist eine Geschichte, die schon angerissen wurde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11302" aria-describedby="caption-attachment-11302" style="width: 499px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="509" height="509" class="wp-image-11302" alt="solstafir-otta-cover" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover.jpg 608w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Solstafir-Otta-cover-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 509px) 100vw, 509px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11302" class="wp-caption-text">Das aktuelle Werk von SÓLSTAFIR sorgte damals für Furore. Für viele war es zu poppig.</figcaption></figure>
<p>Auch beim aktuellen Silberling von <strong>SÓLSTAFIR</strong> war ich sehr enttäuscht. Obgleich die Formel von &#8222;Svartir Sandar&#8220; beibehalten wurde. &#8222;Ótta&#8220; war mir zu ruhig, zu sehr in Richtung Kommerz ausgelegt. Aber deswegen verurteile ich die Band nicht mehr wie am Anfang. Hätten die Isländer sich nicht seit ihrem zweiten Werk geändert, sie wären wohl für mich uninteressant geblieben. Wem solche Wandlungen auf den Kranz gehen, der kann ja auch die <strong>alten Scheiben</strong> auflegen.</p>
<p>Zum Schluss noch eine kleine Liste an Interpreten, die sich regelmäßig verändern: <strong>BORIS</strong> aus Japan, <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>, <strong>OM</strong>, <strong>DISILLUSION</strong>, <strong>IN FLAMES</strong> (die ersten 90er Scheiben sind sehr zu empfehlen), <strong>DARK MILLENNIUM</strong>&#8230;..die Auswahl ist schier endlos!</p>
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		<title>Das Aussterben von Konzerten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Oct 2016 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wo bleibt ihr? Es ist Samstag, 21 Uhr. Ich stehe in einem kleinen aber feinen Klub in meiner Stadt. Im Hintergrund läuft &#8222;Killers&#8220; von IRON MAIDEN. Um mich herum lungern 10 Nasen an der Bar auf Hockern, oder stehen draußen und verzehren ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Wo bleibt ihr?</strong></h2>
<p>Es ist Samstag, 21 Uhr. Ich stehe in einem kleinen aber feinen Klub in meiner Stadt. Im Hintergrund läuft &#8222;Killers&#8220; von <strong>IRON MAIDEN</strong>. Um mich herum lungern <strong>10 Nasen an der Bar</strong> auf Hockern, oder stehen draußen und verzehren ihr mitgebrachtes Bier. In knapp 30 Minuten spielen <strong>2 Bands aus Brasilien </strong>&#8211; die für <strong>2 Konzerte in Deutschland</strong> extra halt auf ihrer Tour gemacht haben &#8211; sowie eine lokale Band. Es wurde ausgiebig Werbung in den digitalen Medien mit Plakaten, sowie Flyern gemacht. Und doch werden es nicht mehr als 20 Leute sein, von denen die Hälfte erst beim Headliner aufkreuzt, um den Eintritt zu bezahlen. Der Rest stand, während der Opener sich redlich bemühte, draußen und ignorierte gekonnt 1 Stunde lang feinsten Metal, anstatt das volle Paket zu nutzen.</p>
<p>Doch kaum ist der Obolus gelöhnt, steht der Hauptact sogleich vor der nächsten Hürde. Ein großer Halbkreis bildet sich vor der Bühne, nennen wir es das &#8222;U&#8220;, der sich bis zum Ende des Konzertes nicht schließen wird. Fast alle stehen teilnahmslos am Rand, wippen skeptisch mit ihren Füßen. Nur 6 Menschen, 4 davon <strong>auf</strong> der Bühne, lassen ihrer Laune freien Lauf und schütteln ihr Haupthaar. Immerhin sind ein paar Seelen vom Sofa aufgestanden, haben sich unter Menschen begeben und sehen jetzt exotische Bands aus Übersee. Für einen lachhaften <strong>Preis </strong>von gerade einmal <strong>5 Euro</strong>. Ihre Freunde, die vor dem Rechner weiter gammeln, ärgern sich im Nachhinein, dass sie etwas Großartiges verpasst haben. Nämlich:</p>
<h4><strong>Eine tolle unbekannte brasilianische Metalband</strong></h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/nFCcRKK-4Zo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p>Für 15 Euro habe ich den Auftritt erlebt, eine CD und ein T-Shirt gekauft. Mehr Leistung geht nicht! Aber das nur am Rande.</p></blockquote>
<p>Das von mir beschriebene Szenario ist kein Märchen, nicht aus einem meiner erfolgslosen Bücher (da ich keine schreibe), sondern die bittere Realität. Jenes Beispiel wurde zum Teil aus erlebten Konzerten zusammengebastelt. Solche Situationen sind immer ein Graus für den Veranstalter, die Bands, den Ruf der Stadt, und natürlich für die Szene, in der wir mehr oder weniger einen großen Teil unseres Lebens verbringen. Mich beschäftigt dieser Gedanke seit Jahren, traurigerweise ist es nicht immer nachvollziehbar, wie sowas möglich ist.</p>
<h4><strong>Fangen wir aber mal von vorne an</strong></h4>
<p>Wir leben heute mehr denn je in einer Zeit, in der das Angebot für neue Alben, neue Bands oder neue Festivals<br />
immer mehr zunimmt, ja sogar den Fan überflutet. In einem früheren Artikel erwähnte ich, dass ungefähr <em>150 bis 200 neue Alben PRO MONAT</em> erscheinen. Wohlgemerkt nur im Rock oder Metal! Dies allein stellt sich schon als Mammutprojekt heraus. Ich wüsste gar nicht, was ich davon alles neu entdecken soll, geschweige denn kaufen möchte. Also <strong>bleibe</strong> ich <strong>bei altbekannten</strong> <strong>Bands</strong>, die seit Jahren in meinem Regal stehen, und fahre dementsprechend zu Konzerten dieser Bands. Spielt dann noch ein Interpret ständig an jeder Steckdose, trübt das sowieso meine Laune, jedes mal so eine Veranstaltung wahrzunehmen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_9753" aria-describedby="caption-attachment-9753" style="width: 973px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-9753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt.jpg" alt="Großartig, aber unbekannt: Dot Legacy" width="983" height="552" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt.jpg 983w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt-300x168.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/dotlegacy-auftritt-750x421.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 983px) 100vw, 983px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-9753" class="wp-caption-text">Großartig, aber unbekannt: <strong>DOT LEGACY</strong></figcaption></figure>
<h4><strong>Hier liegt der Hase im Pfeffer</strong></h4>
<p>Mein Anspruch an neue Bands misst sich mit dem der alten. Einer unbekannten Band eine Chance zu geben, sie zu unterstützen, ohne sie zu kennen, ist gering. Das lässt sich wunderbar auf das oben gezeigte Beispiel anwenden. Viele Leute sehen die Werbung für solche Konzerte in ihrer Stadt, aber besuchen sie nicht. Oft sind es Gründe wie: mangelnde Finanzen, feststehende Termine, Arbeit.</p>
<blockquote><p>Oder aber der Satz: &#8222;Och nee! Die Bands kenn ich nicht! Was, wenn die mir nicht gefallen? Ist nicht ganz mein Geschmack.&#8220;</p></blockquote>
<p>Bei so einer Aussage bekomme ich Plaque! Nicht weil es mich stört, dass meine Mitmenschen andere Termine haben, oder kein Geld für solche Veranstaltungen. Sondern weil sie <strong>übersättigt</strong> sind <strong>vom Überangebot</strong>. Weil sie des Konzertes müde geworden sind. Was der Bauer nicht kennt &#8230; Das ist doch keine dauerhafte Lösung, oder? Wie soll denn eine unbekannte Band ein Stück weit bekannter werden, wenn ihnen keiner zuhört? So mancher Abend nahm eine unverhoffte Wendung, wo die <strong>Vorband</strong> und nicht der Headliner meine Kohle einheimste, weil er einfach <strong>besser</strong> war. Das kann euch entgehen, wenn ihr zu Hause noch vorglühen wollt und solche Gelegenheiten sausen lasst. Trinken könnt ihr auch im Klub. Ich muss erwähnen, dass ich mit Absicht bei Konzerten nicht reinhöre, somit gibt es so gut wie keine Erwartungen, und zur Not lerne ich immer neue Leute kennen (wenn ich denn Lust darauf habe).</p>
<p>Verdammt talentierte Band, kennt natürlich keiner. Für alle, die auf authentischen Heavy Metal stehen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/roEIMhzOy0E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><strong>Ich möchte, soweit es geht, hungrig bleiben und nicht die Routine Überhand gewinnen lassen</strong></h3>
<p>Wer so eine Meinung vertritt wie ich, muss auch mit Gegenwind rechnen. Vor ungefähr 2 Monaten hatte ich eine Diskussion darüber. Das Ende vom Lied war, dass meine Person als &#8222;naiver Gutmensch&#8220; gebrandmarkt wurde. Also antwortete ich süffisant:</p>
<blockquote><p>&#8222;Ich bin der Samariter und sonst keiner. Nur ich kann die Szene in meiner Stadt vor dem Aussterben retten. Deswegen besuche ich Konzerte. Nicht wegen der Musik oder der Menschen. Nee, das wäre langweilig. So etwas macht man nur wegen dem Image und der Selbstaufwertung.&#8220;</p></blockquote>
<p>Ein wenig übertrieben, ich weiß, aber keiner von euch braucht sich schlecht vorkommen, wenn er mit Herzblut in Konzerten ein Ventil, sowie Gleichgesinnte findet.</p>
<h4><strong>Wie kann man [du] diesem Malheur entgegenwirken?</strong></h4>
<p><em>Indem ihr eure 4 Buchstaben zu einem Ort schwingt, wo Konzerte stattfinden</em>. Habt keine Angst davor enttäuscht zu werden, dass allein beeinflusst eure Erwartungen schon immens. Geht pünktlich los, der Veranstalter muss sonst die Spielzeiten nach hinten verschieben, oder gar kürzen. Hört euch die Vorbands an, danach könnt ihr immer noch eure Meinung darüber kundtun, dass es euch nicht so gefallen hat. Habt Respekt vor dem <strong>Aussterben</strong> <strong>von</strong> <strong>Klublandschaften</strong>, und somit auch Konzerten. Denn es <strong>passiert schon</strong> in eurer Nähe. Und wenn es dann zu spät ist, müsst ihr im schlimmsten Fall lange Wege für einen Auftritt auf euch nehmen, um Bands zu erleben. Keine schöne Vorstellung, oder? Das merken sich auch die Musiker, sie spielen weniger in der eigenen Umgebung, oder meiden sie komplett. Zeigt ihnen Präsenz und dass die Stadt, in der ihr lebt, noch nicht tot ist.</p>
<p>Eine Sache noch: Bitte bildet kein &#8222;U&#8220; vor der Bühne, das sieht grauenhaft aus, wenn man AUF der Bühne steht.</p>
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		<title>Raus aus meinem Haus!</title>
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		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 15:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook. Für viele ein Segen. So wirklich wehrt sich auch niemand mehr dagegen. Selbst die trvsten Black-Metal-Bands sind hier inzwischen vertreten. Wie bei allem gibt es hier natürlich viele Schattenseiten. Folgendes Beispiel würde ich nicht als Schattenseite betiteln. Ich würde es eher die abgrundtief-finster, super dunkle, rabenschwarze Seite des Leviathan Social Media nennen. Es geht mir so dermaßen auf den Sack, dass ich diesen an meiner Leiste festnageln musste, damit er sich nicht verabschiedet.</p>
<p>Betrachten wir Facebook metaphorisch als ein Haus. Ich bestimme größtenteils, mit wem ich mich in meinem Haus abgeben möchte. Wenn ich in diesem Bereich jemanden nicht leiden kann, habe ich das selbst verbockt. Das Haus hätte eine Glasfassade. Wer wirklich möchte, kann ungefragt und ungehindert sehen, was dort vor sich geht. Dessen sollte sich jeder bewusst sein, der in diesem Haus wohnen möchte. Das Gebäude der Marke Facebook spielt sich Geld durch Product Placement ein. Die Flasche <strong>Laphroaig</strong> auf dem Küchentisch passt allerdings enorm gut zum Interieur. Da einem das Haus umsonst zur Verfügung gestellt wird, sollte man sich hierüber nicht beschweren. Was mich allerdings zur Weißglut bringt sind Menschen, die dieses Haus ungefragt betreten, ihren fetten Arsch &#8211; während die Klingel noch läutet &#8211; unverschämterweise am Gastgeber vorbeischieben, zur Anlage rennen und ihre beschissene Drecksmusik anmachen, um dieser damit die absolut notwendige und verdiente Aufmerksamkeit zu verschaffen.</p>
<blockquote><p>&#8222;&#8230;wir machen voll tolle Musik und so!&#8220;</p></blockquote>
<p>Wenn ich mir deine miserablen „musikalischen“ Gehversuche wirklich antun wollen würde, dann würde ich das ganz bestimmt von mir aus machen. Vielleicht würde ich mich vorher über ein Musik-Magazin meiner Wahl über deine Band „<b>XXZXZXZXIJUA</b>“ informieren, daraufhin feststellen, dass ich mir definitiv nicht den 900.000 <b>WOLVES IN THE THRONE ROOM </b>– Abklatsch eines &#8222;alles alleine produzierenden, dauerbekifften Kanadiers, der in seiner Holzhütte im Wald wild vor sich hin masturbiert&#8220;, antun möchte, sondern lieber noch meinen Fuß mit einer Kettensäge penetrieren würde. Da „Grymnlord88“ das aber anders sieht, belästigt er mich mit seinem privaten Account, addet mich und schickt mir einen Link von seiner tollen Musik. Wenn ich ihn daraufhin frage, ob ich ihn denn kenne, kommt nur ein: „Nein, aber hör mal rein, wir machen voll tolle Musik und so!“</p>
<p>Es gibt gute Gründe, weshalb Facebook die Nutzer in verschiedene Gruppen wie: Privatpersonen, Bands/Musiker, Firmen etc. pp. einteilt. Diese verschiedenen Nutzergruppen haben verschiedene Berechtigungen. Ich weiß genau, wie knüppelhart es ist, eine kleine Band zu promoten und wie riesig die Herausforderung ist, die vor einem steht, wenn man sich zu einem solchen Projekt entscheidet.</p>
<p>Es gibt allerdings einen großen Pool an Möglichkeiten, aus dem man schöpfen kann! Wollt ihr nicht lieber durch ein geiles Album in Erinnerung bleiben, als durch Spam-Mails? Wollt ihr nicht lieber die Leute durch eine geile Show zum Ausrasten bringen, als durch Spam-Mails? Oder seid ihr so TRVE, dass euch das sowieso alles egal ist?</p>
<p>Stellt euch mal vor, es würde euch ein Vertreter von Selfiesticks auf Facebook adden und euch einen Link zu seinem Shop schicken. Wie würdet ihr darauf reagieren? Natürlich reden wir hier von Kunst (bestenfalls…) und nicht von Selfiesticks, aber das Prinzip bleibt das Gleiche. Werbung hat in einem privaten Posteingang nichts zu suchen. Damit reduziert ihr euch auf Spam-Mails á la: „Wie groß Werden Tut penis Schnell! Mega Geheim! Superpille! “ oder „$$$$$ Achmed Machmutson has offering reeeally good business for you $$$$$!“ Wollt ihr euch das wirklich selbst antun? Habt ihr so wenig Selbstachtung? Geht raus, spielt Konzerte, nehmt Musik auf, spielt Konzerte, schickt eure Demo an Labels/Presse, spielt Konzerte!</p>
<p>In den Social Media gibt es so viele weitere Möglichkeiten, sich hervorzutun. YouTube, Facebook, Bandcamp und Co. sind tolle Hilfen für kleine Bands! Natürlich haben unsere Datenkraken viele negative Seiten, doch für Bandpromotion ist es eine enorme Möglichkeit, um die euch jede kleine Band &#8211; die sich vor dreißig Jahren den Arsch abgearbeitet hat, ohne irgendwen zu erreichen &#8211; unfassbar beneidet. Nutzt diese Medien, aber bitte, um Hölles Willen, lasst private Facebook-Accounts und Spam da raus!</p>
<p>Ich gehe jetzt Grymnlord88 mit einem Pömpel verprügeln, solange die Fesseln im Heizungskeller noch halten. Dort gibt es nämlich keine Glasfassade.</p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautoren Beitrag von: Robin</p>
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