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	<title>Bloodbath Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Bloodbath Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Düster, thrashig, Hardcore &#8211; die &#8222;European Apocalypse&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Jan 2019 12:21:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wer extra früher ins Bett geht, um eine Band absolut ausgeschlafen zu erleben, der meint es ernst!</p>
<p>Seid dabei, wenn unser Autor Oimel sich bei HATEBREED und KREATOR durch die Horden schlägt um ganz vorn dabei zu sein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/duester-thrashig-hardcore-die-european-apocalypse/">Düster, thrashig, Hardcore &#8211; die &#8222;European Apocalypse&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das Jahr neigt sich dem Ende zu, jedes Konzert kriegt den <strong>Anstrich &#8222;Jahreshöhepunkt&#8220;</strong> und nahezu jeder ordentliche Bürger besucht den <strong>Weihnachtsmarkt.</strong> Und ist danach doppelt so betrunken und zivilisationsuntauglich wie unsereins nach einem Konzert. Aber dafür bin ich wenigstens taub – hehe!</p>
<h3><strong>Wo sind wir eigentlich?</strong></h3>
<p>Nun der Reihe nach: Nach dem das Kapitel <strong>Oi!</strong> für 2018 schon letzte Woche mit <strong>PERKELE</strong> geschlossen werden konnte, sollten noch ein paar&nbsp; mehr Highlights folgen. Und so geht es zum Freitag ins <strong>Haus Auensee in Leipzig</strong>. Denn hier spielt eine recht ungewöhnliche, aber sehr verlockende Kombination aus Bands zur <strong>&#8222;European Apocalypse&#8220;</strong>. Die Tour entdeckte ich Anfang des Jahres, nachdem ich meine Begeisterung für <strong>KREATOR</strong> entdeckt hatte. Und die natürlich weder auf dem <strong>Hellfest,</strong> noch auf <strong>Wacken</strong> spielen sollten. (Zur Erklärung vielleicht noch: Ich höre mir immer gezielt Banddiskographien durch, und entscheide daraufhin, welches Album stellvertretend für die Band in die Plattensammlung kommt. Dadurch habe ich noch so einige Größen, mit denen ich mich erst Stück für Stück beschäftigen kann – und daher kam ich auch bei <strong>KREATOR</strong> erst so spät auf den Geschmack!)</p>
<h3><strong>Mal wieder die erste Band verpasst….</strong></h3>
<p>Also Donnerstag zeitig ins Bett, Freitag gearbeitet und anschließend ins Auto geschwungen, um mit gerade noch so <strong>StVO-vertretbaren Fahrmanövern</strong> meine Freundin einzusammeln. Ein kurzer Imbiss und ein Bier und dann fahren wir direkt weiter, parken, rausspringen und ohne Schlange rein ins <strong>Haus Auensee</strong>. Trotz aller Eile reicht es leider nicht für die erste Band. Und so kann ich auch nichts über den Auftritt von <strong>BLOODBATH</strong> berichten. Ich hoffe, damit nicht allzu sehr gefrevelt zu haben, aber es ließ sich nicht anders einrichten.</p>
<h3><strong>Und auf!</strong></h3>
<p>Allerdings kommen wir jetzt genau richtig zur ersten Freude des Abends. Denn nun kommen nach wenigen Augenblicken auch schon <strong>HATEBREED</strong> auf die Bühne – und wie! <img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-30437 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-300x169.jpg" alt="" width="425" height="239" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0422.jpg 1450w" sizes="(max-width: 425px) 100vw, 425px" /></p>
<p>Die Jungs habe ich nun auch schon ein paar Mal gesehen, aber noch nicht indoor. Und auch hier scherbelt der <strong>klassische Hardcore</strong> hervorragend! Der <strong>Sänger</strong> in ununterbrochener Bewegung und ungebrochener Energie und dann ist da noch ein Gitarrist, bei dem die Gitarre im Größenvergleich eher einer Kinderklampfe gleicht.</p>
<p>Dazu ein knackiger Sound, mit dem die Stücke ins<strong> Publikum</strong> geschleudert werden. Das geht dazu auch ordentlich mit und lässt die Band auf der Bühne nicht hängen. Und das, obwohl es doch zwischendrin immer wieder Besucher gibt, bei denen man merkt, dass sie nicht gerade wegen HATEBREED gekommen sind.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-30439 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0477.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dennoch ist eine gute Stimmung, dass Publikum gibt Gas, die von der Bühne geforderten <strong>Circle Pits</strong> werden gebildet (werde ich aber nie mögen!). Und es wird kräftig gehüpft und mitgesungen. Auch beim Sänger wird sich ordentlich bedankt, denn laut seiner Aussage hat er, also ganz alleine er, darauf bestanden, unbedingt in Leipzig zu spielen. Vermutlich kommt diese Aussage in jeder Stadt, aber das macht nichts, denn man fühlt sich trotzdem gebauchpinselt im Publikum!</p>
<p>Insgesamt kommen 40 Minuten Hardcore auf die Ohren und zum Abschluss natürlich &#8222;<em>Destroy Everything&#8220;</em>, was einfach DAS Lied von <strong>HATEBREED</strong> ist und auch immer zündet.</p>
<h4><strong>Lückenfüller zur Umbaupause:</strong></h4>
<p>In der jetzt stattfindenden Umbaupause fülle ich die (imaginäre) Zeit, um mal eine Lanze für das <strong>Haus Auensee</strong> zu brechen: Ich weiß, dass oft über den Sound gemeckert wird. Und ja, ich habe auch schon 2-3 Konzerte gehabt, bei denen die Musik furchtbar(!) klang. ABER: Das ist schon eine Weile her! In der Zwischenzeit muss ich sagen, dass der Sound immer passt, unabhängig von der Stilrichtung. Und auch die 3 heute dargebotenen unterschiedlichen Genres kamen in Sachen Sound klasse an. Wer also länger nicht dort gewesen sein sollte: einfach mal wieder selber überzeugen.</p>
<h3><strong>Wer kommt zur Weihnachtszeit aus Norwegen – richtig: DIMMU BORGIR!</strong></h3>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-30440 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0428.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Während wir bei&nbsp;<strong>HATEBREED</strong>&nbsp; noch recht nah an der Bühne standen, suchen wir uns jetzt einen Platz etwas weiter hinten. Schließlich sollen die <strong>Black Metal-Fans</strong> jetzt auch die Chance haben, vorne zu stehen, um <strong>DIMMU BORGIR</strong> zu bewundern. Die Truppe hatten wir dieses Jahr schon auf dem <strong>Wacken</strong> erwischt. Allerdings zu etwas vorgerückter Stunde und mit nicht mehr soooo viel Kondition.</p>
<p>Aber was soll ich sagen, heute bebt die Halle unter den düsteren Tönen der Norweger, der <strong>Gesang</strong> kommt <strong>eindringlich und getragen</strong>. Die im Hintergrund einfließenden Melodien mischen sich hervorragend mit dem hämmernden Schlagzeug. Insgesamt ist die Show sehr <strong>kurzweilig</strong>, bietet viel Farbenspiel in Sachen Licht, ein imposantes Gesamtbild und die mit großen Kapuzen verhüllten Bandmitglieder passen zur düsteren Stimmung. Das Publikum ist auch hier sehr begeistert, es recken sich noch deutlich mehr Arme als zuvor bei <strong>HATEBREED</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30441" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0434.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wahrscheinlich auch, da man die Norweger dann doch seltener mal abseits von <strong>Festivals</strong> antrifft. Auch wenn man hier kein<strong> Die-Hard-Fan</strong> der Band ist, reißt das Konzert einen trotzdem gut mit und lässt keine wirkliche Langeweile aufkommen. Mir hat es auf jeden Fall gut gefallen und die langen, getragenen Stücke mit kräftigem Schlagzeug sprechen mich schon an!</p>
<h4><strong>Weiter kurzweilige Unterhaltung zur Umbaupause:</strong></h4>
<p>Auch jetzt kommt eine Umbaupause (im Übrigen mit 20-30 Minuten doch recht lange!), bei der ich dieses Mal kurz über das Publikum sprechen muss. Die Veranstaltung ist – völlig unerklärlicherweise – <strong>nicht ausverkauft</strong>, es gab noch Abendkasse und der<strong> obere Rang</strong> ist <strong>komplett geschlossen</strong>. Unten ist es dafür aber voll und bietet somit dann doch einen würdigen Rahmen. <strong>Alterstechnisch</strong> ist hier alles vertreten, auch von den Stilrichtungen ist alles zu finden. Von <strong>Hardcore-Kids</strong> über <strong>Kuttenträger</strong> bis zu düsteren <strong>Black Metal-Fans</strong>. Bemerkbar macht sich aber ein<strong> Geschlechtergefälle</strong>. Denn heute ist diese eine Veranstaltung pro Jahr, an der meine Freundin grinsend nach 2 Minuten vom Klo wiederkommt, wo ich insgesamt 10 Minuten anstehe. Positiv: Der letzte Teil der Umbaupause ist mit klasse Musik aus der Konserve gefüllt. So beglücken unter anderem <strong>IRON MAIDEN</strong> und <strong>JUDAS PRIEST</strong> und lassen uns an die jeweilig erlebten Konzerte im Sommer zurückdenken.</p>
<h3><strong>Wer sind schon die BIG four… jetzt kommt KREATOR!</strong></h3>
<p>Die Umbaupause ist vorbei, ein <strong>großer schwarzer Vorhang</strong> verhüllt die Bühne, die Luft drinnen ist <strong>abgekühlt</strong> und wir haben einen Platz ganz vorne, von dem wir alles perfekt sehen können und ohne Gedränge stehen. Per Beamer werden einzelne Bilder – oftmals Schlachtszenen und altertümlich – auf den Vorhang geworfen, die Musik baut sich dazu Stück für Stück auf. Rumms, Vorhang weg und Bühne frei, und da sind sie: <strong>KREATOR</strong>! Für mich DIE Speerspitze im <strong>Thrash Metal</strong>, und nicht nur im deutschsprachigen Raum!<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30444 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-300x225.jpg" alt="" width="308" height="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0452.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></p>
<p>Und die sind mit dem letzten Album „Gods of Violence“ (für mich) auf dem absoluten<strong> Höhepunkt ihres Schaffens</strong>! Nicht mehr ganz die <strong>Allerjüngsten</strong>, fangen die Herrschaften aber sofort an, richtig Gas zu geben und die Menge tobt! In der Mitte bildet sich ein <strong>stattlicher Pogo</strong>, aber auch drumherum hebt sich jede Faust und jede Stimme. Angetrieben davon wird richtig gut abgeliefert, und da ich vorrangig die neueren Alben sehr schätze, ist das für mich heute die reinste Glückseligkeit! Es folgen Stücke wie <em>&#8222;Enemy of God&#8220;</em>, <em>&#8222;Hail to the Hordes&#8220;</em> und <em>&#8222;Gods of Violence&#8220;</em> und die Masse tobt!!</p>
<p>Insgesamt beeindruckt mich sehr, wie es geschafft wird die sehr starken Grundmelodien nicht in den Hintergrund fallen zu lassen, und dennoch ein derart brachiales Inferno zu fabrizieren! Die Gitarristen arbeiten, genau wie der Bassist, unentwegt. Noch mehr beeindruckt mich aber das drückende Schlagzeug, hinter dem absolut nichts vom Drummer zu sehen ist, dafür wackelt der gesamte Schlagzeugturm ununterbrochen wie bei einem Erdbeben! Zwischen den Songs gibt es immer mal wieder Ansagen des Sängers Mille Petrozza. Es wird eine Wall of Death gebildet oder auch einfach mit <strong>KREATOR</strong>-Sprechchören geantwortet.</p>
<h4><strong>Ein einfach wunderbares Gescherbel!</strong></h4>
<p>Die Menge geht gut mit, das Konzert macht mir richtig Spaß. Und auch die zweite Welle an Songs mit <em>&#8222;Satan is real&#8220;</em>, <em>&#8222;Phantom Antichrist&#8220;</em>, und&nbsp;<em>&#8222;Fallen Brother&#8220;</em> bietet viel <strong>neues Liedgut</strong>. Aber auch <strong>alte Klassiker</strong> wie <em>&#8222;Phobia&#8220;</em>, <em>&#8222;Flag of Hate&#8220;&nbsp;</em>oder <em>&#8222;Pleasure to kill&#8220;</em> werden gespielt und die Spielzeit von rund <strong>70 Minuten</strong> vergeht wie im Flug. Und ich muss resümieren: Für mich als neueren Fan der Band war es großartig! <img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30443 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-300x225.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0471.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" />Natürlich hätte ich mir noch ein wenig mehr Spielzeit gewünscht. Vielleicht auch noch ein bisschen mehr Raum für 1-2 auflockernde Ansagen. Aber schlussendlich war es genau das Konzert, auf das ich gehofft hatte, und das mir über das Jahr gesehen noch ein wenig gefehlt hatte! Ich denke auch, dass die Fanschar im Allgemeinen sehr zufrieden war.</p>
<p>Zu erwähnen ist an dieser Stelle zwingend auch noch der etwas kurz geratene <strong>Mittfünfziger</strong>, der sich regelmäßig auf die Zehenspitzen erhob und den Kopf zwischen dem vor ihm stehenden Paar hindurchreckte und mit<strong> brutaler Lautstärke</strong> und <strong>ohne Vorwarnung</strong>&nbsp;<strong>&#8222;KREATOR!&#8220;</strong> brüllte. (Die junge Dame schien aufgrund dessen ein neue Lebenspartnerschaft mit einem ausgewachsenen Tinnitus eingegangen zu sein).</p>
<p>Die Band wurde noch gebührend gefeiert und sicherlich hätten viele gerne noch eine weitere Zugabe gehabt. Aber das Licht geht an, die Fläche im Saal räumt sich und gegen 23:30 sind wir dann wieder in der kalten Dunkelheit der Realität angekommen.</p>
<h3><strong>Fazit zum Abend:</strong></h3>
<p>Die<strong> Tour</strong> an sich finde ich sehr gut gelungen. Da ich einen <strong>breit gefächerten Musikgeschmack</strong> habe und mich nicht nur für A oder B begeistern kann, bin ich hier super aufgehoben! Ich bin auch nicht der ultimative <strong>Fan-Boy</strong> der 3 dargebotenen Richtung <strong>Hardcore, Black Metal und Thrash Metal.</strong> Und ein komplettes Konzert mit Vorbands, die jeweils die gleiche Richtung spielen, wäre sicher zuviel des Guten. Aber durch genau die angebotene <strong>Mischung</strong> war der Abend enorm kurzweilig. Und es fühlte sich wirklich wie ein Festival an, denn es waren völlig unterschiedliche Acts – die aber zusammen klasse funktionierten!<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-30442 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-300x225.jpg" alt="" width="312" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/12/DSC_0464.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /></p>
<p>So schließt sich für uns dann für dieses Jahr auch das Kapitel<strong> Rock und Metal</strong>, das&nbsp;uns zu etlichen Konzerten verschiedener Stile führte. Von <strong>BILLY IDOL</strong> über <strong>METALLICA</strong> bis hin zu <strong>URIAH HEEP</strong> und <strong>KREATOR</strong> waren wir im In- und Ausland unterwegs. Dazu kamen auch noch die unvergesslichen Erlebnisse auf dem <strong>Hellfest</strong> und <strong>Wacken</strong>. Und 2019 wirft schon seine Schatten voraus!</p>
<p>Achja – das war übrigends nur der Auftakt zum Wochenende…. Der zweite Teil folgt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/duester-thrashig-hardcore-die-european-apocalypse/">Düster, thrashig, Hardcore &#8211; die &#8222;European Apocalypse&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange gährt, verbrennt die Wut!<br />
So oder so ähnlich dachte es sich unser Mich und hat den Artikel zum Breeze diesjahr in einem Eichenfass gereift und einmal um den Äquator reisen lassen. </p>
<p>Was herauskam, ist ein UMFASSENDER Bericht - mit zarter Muskatnote und sanftem Abgang!<br />
Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist<strong> SUMMER BREEZE</strong> <strong>2018</strong>! Ein neues Jahr, ein neues <strong>BREEZE</strong>. Besonders im letzten Jahr habe ich mit diesem Festival viele positive Erfahrungen gemacht &#8211; was den Bühnensound angeht, aber auch die Bandauswahl und vieles mehr. Kann das Festival im Jahre 2018 diesen Standarts gerecht bleiben? Los geht&#8217;s!</p>
<h3>Startschuss!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28918" aria-describedby="caption-attachment-28918" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28918" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg" alt="" width="268" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28918" class="wp-caption-text">Und los!</figcaption></figure>
<p>Der erste Tag beginnt für mich mit <strong>IRON MAIDEN</strong>! Ehm, ich meine natürlich <strong>MONUMENT</strong>! Zugegeben, der Musikstil beider Kapellen zeigt schon die eine oder andere Ähnlichkeit auf. Nicht, dass das was Schlimmes wär. Das Konzert macht Spaß (so viel Spaß sogar, dass ein riesiger Plüsch-Bär bis zur Bühne crowdsurft!) und die Band macht ihre Sache tadellos. Auch gibt’s ein bisschen mehr Power-Metal-Elemente als bei MAIDEN, wie etwa vermehrter Einsatz von Double Bass.</p>
<p>Dann geht’s zu <strong>THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA</strong>. Was genau mich erwartet, weiß ich nicht. Irgendwas mit 80er-Jahre-Mucke. Als die Band die Bühne betritt, bestätigt sich dieser Gedanke schon mal visuell: Glitzerkleidung, Sonnenbrillen und Old-School Background-Sängerinnen. Und auch der gebotene Sound gibt sich genau wie erwartet. Zwar kein Metal, dafür eine fette 80s-Party! Kaum einer im Publikum sollte alt genug sein, diese musikalische Ära noch aktiv mitbekommen zu haben, trotzdem – oder vielleicht deswegen – ist die Stimmung von erster Sekunde an gut und die Fete am Kochen.</p>
<p>Es folgt etwas komplett anderes: <strong>AUĐN</strong> aus Island. Eiskalter atmosphärischer Pagan Black Metal. Und es ist wahrhaft atemberaubend! Wie eine Wand aus isländischer Kälte, wie ein gnadenloser Sturm aus finsterer Atmosphäre drückt der Sound auf das Publikum ein. Die Stimme des Sängers verschmilzt dabei genau im richtigen Maße mit dieser drückenden Wand, um der einhüllenden Atmosphäre noch mehr Ausdruck zu verleihen – es ist perfekt. Wow! Eine wirklich großartige Erfahrung, und vielleicht eines der besten Konzerte des gesamten Festivals direkt zu Beginn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28949" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg" alt="" width="1450" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-300x119.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-1024x407.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-750x298.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Und das auf der <strong>CAMEL-Stage</strong>!</h3>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017#rs-2369"><strong>SUMMER-BREEZE</strong>-Artikel</a> von letztem Jahr kennt, sollte wissen, wie abgrundtief ich den Witz einer Bühne, der die letzten Jahre über diesen Namen trug, hasse. Winzige Bühne, fast nie auch nur annähernd akzeptabler Sound – fast jede Band, die auf dieser Bühne zu spielen verdammt war, konnte schon mal davon ausgehen, nach Mist zu klingen. ABER! Meine Gebete wurden erhört, denn dieses Jahr gibt es eine komplett neue CAMEL-Stage! Größer, mit besserem Sound, und vor Allem: Mit Überdachung fürs Publikum. Zu meiner Überraschung reicht letzteres außerdem aus, eine geschlossene Konzertatmosphäre zu erschaffen – was gerade für tiefgehende Black-Metal-Konzerte und Konsorten richtig, richtig von Vorteil ist.</p>
<p>Ein wahrhaft würdiger Ersatz für die viel vermisste Zeltbühne, die es seit 2017 nicht mehr gibt. Und kein Vergleich zur alten Camel-Stage. Diese wurde übrigens vom In-Field auf das Campinggelände verbannt und segelt jetzt unter dem FICKEN-Banner. Wie passend. Was ich nämlich <em>davon</em> halte, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht">hier</a> nachlesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28950" aria-describedby="caption-attachment-28950" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg" alt="" width="1450" height="452" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-300x94.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-1024x319.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-750x234.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28950" class="wp-caption-text">@Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>KATAKLYSM</strong> hatten wohl einige Probleme mit dem Hinflug – und sind eigener Aussage nach direkt vom Flughafen auf die Bühne gelaufen, um loszulegen. Hat sich aber gelohnt, denn vor der Bühne versammelt sich die bisher größte Crowd des Tages. Wie immer grooven und death-metaln die Kanadier höchst professionell, es werden hart Fressen poliert und die getriggerte Kick Drum sägt durch alles hindurch.</p>
<p>Es folgt das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir <strong>PARADISE LOST</strong>&nbsp;live ansehe. Mehr aus Neugierde als aus Begeisterung, die Möglichkeit hätte ich in den letzten zehn Jahren oft genug gehabt. Leider bleibt es dabei – der Funke springt nicht über, und es ist, kurz gesagt, ganz einfach nicht meine Musik. Respekt für die Band, die seit ewigen Zeiten ihr Ding durchzieht und viel Einfluss auf die Entwicklung der Metal-Szene hatte, aber ich geh dann mal wieder.</p>
<h3>Thrash zum Frühstück</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28951" aria-describedby="caption-attachment-28951" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg" alt="" width="224" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg 1207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-852x1024.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-750x901.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28951" class="wp-caption-text">Nervosa @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zur Mittagsstunde des zweiten Tages geht es für mich los mit <strong>NERVOSA</strong>! Das all female Thrash-Metal-Trio zeigt keine Gnade, mischt Oldschool-Style mit energetisierenden Elementen wie Blast Beats und Screams. Ein mittelgroßes Publikum hat sich versammelt, um sich die Sache anzuhören. Scheinbar aber leider nicht, um sich dazu zu bewegen. Schade, denn eigentlich stimmt auf der Bühne alles, von Performance bis Sound.&nbsp; Vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grund ist doch wohl ein anderer: Mit gnadenlos massivem Sound testen ein paar hundert Meter weiter <strong>PRO-PAIN </strong>die Hauptbühne aus. Und mit gnadenlos massiv meine ich GNADENLOS MASSIV. Diese Bühne hat ihr Versprechen vom letzten Jahr definitiv gehalten – sie klingt noch genauso fett wie damals. Ich kann mich nur in Ehrfurcht vor diesem perfekt funktionierenden Monstrum verbeugen. Großartig. Wie erwartet, befinden sich die meisten Konzertbesucher früher Stunde hier. Warum zwei Thrash-Metal-Acts gleichzeitig spielen sollten, leuchtet mir nicht ein. Dann sind es halt zwei halbe Konzerte für mich. <strong>PRO-PAIN</strong> stampfen jedenfalls alles in Grund und Boden.</p>
<p>Es folgen&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>! Und damit leider auch das einzige Konzert auf der Hauptbühne, welches keinen makellosen Sound hat. Schade, aber zu jeder Regel muss es wohl die eine oder andere Ausnahme geben. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich Sänger und Gitarist <strong>SEEB</strong> vor Kurzem die Hand gebrochen hat und somit heute <em>nur</em> als Sänger fungiert. Die Gitarre übernimmt dabei heute der Bassist, und den Bass übernimmt die Background-Spur. Hier könnte Ihr generischer Bassistenwitz stehen. Nichts destotrotz eine sehr melodische und überzeugende Show! Einziger musikalischer Nachteil: Die Jungs machen größtenteils Musik für Menschen, die diese Musik schon kennen. Soll heißen: Die Melodien und epischen Chori wirken bei weitem besser, wenn man sie kennt und mitsingen kann. Besonders, wenn der Sound zu wünschen übrig lässt. Alles in allem macht es aber immer wieder Spaß, die Band alle paar Jahre live zu sehen.</p>
<h3>Mehr Energie!</h3>
<p>Dann geht’s weiter mit <strong>OBSCURA</strong>! Der anti-catchiesten Band der Welt. Find ich supi. Die Jungs zeigen auch immer wieder, dass TechDeath nicht unbedingt heißen muss, so schnell und so kompliziert spielen zu müssen, wie es nur geht. Komplexe Songstrukturen, interessante Schlagzeugspuren, gelegentliche Melodien und abwechslungsreiches Feeling – das Ganze live äußerst gekonnt und präzise ausgeführt, das ist auch eine Möglichkeit! Könnt ihr gern so machen, dann ist es halt geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28953" aria-describedby="caption-attachment-28953" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28953 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg" alt="" width="403" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28953" class="wp-caption-text">Moshpit?</figcaption></figure>
<p><strong>MUNICIPAL WASTE</strong> is gonna fuck you up! Wo <em>PARTY</em> draufsteht, ist auch <em>PARTY</em> drin! Das beweisen die Thrasher aus den USA heute auf der T-Stage. Die Bewegung, die bei <strong>NERVOSA</strong> gefehlt hat, ist hier definitiv am Start. Der kompromisslos stumpfe Höchstgeschwindigkeits-Thrash-Metal, der energetische Frontmann (Wanna go faster?!) und die Magie des Moments verwandeln den Platz vor der Bühne binnen Sekunden in ein Schlachtfeld. Ein Party-Schlachtfeld. Es vergeht keine Sekunde, ohne dass der Circlepit auf Hochtouren dreht, riesige Staubwolken werden aufgewirbelt und die Meute ist massiv in Feierlaune. Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern hart übertroffen. Episch! Meine erste Live-Erfahrung mit dieser Band, und mit Sicherheit einer meiner besten Thrash-Metal-Momente bis dato.</p>
<p>Ich schaue danach nur kurz bei <strong>ALESTORM</strong> rein, aber auch hier geht wie gewohnt die Piratenparty am ab. Es fliegen riesige Gummienten durchs Publikum und zwischen altbekannten Hits gibt’s auch mal das eine oder andere Akustik- oder 8-Bit-Zwischenspiel. Leider schade, dass die Band jedes Jahr immer und überall präsent ist. Die Schotten live zu sehen, hat für mich zu hundert Prozent seinen Exklusivitätswert verloren. Ich mag euch ja, <strong>ALESTORM</strong>. Aber heute nicht. Sorry.</p>
<h3>Noch mehr Energie!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28955" aria-describedby="caption-attachment-28955" style="width: 393px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28955" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg" alt="" width="403" height="302" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28955" class="wp-caption-text">Moshpit!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe weiter zu <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Wieder auf der T-Stage, und wieder sieht man von Weitem schon die Staubwolke begeisterten Moshens aufsteigen. Energie! Ehrfürchtig höre ich mir die Sache aus einiger Entfernung an. Vor allem der Schlagzeuger ist dabei mein Highlight. Präzise, schnell, ausdauernd wie eine Maschine. Die Intensität der Musik ist sehr hoch – höher wäre sie allerdings noch, wenn die Gitarren etwas besser hörbar wären. Dennoch ein krasser Auftritt.</p>
<p>Jetzt lasse ich aber auch mal Sebastian von seinen Erlebnissen berichten:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28976" aria-describedby="caption-attachment-28976" style="width: 306px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28976" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg" alt="" width="316" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-1024x725.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Eisbrecher @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Achtung, der <strong>WESSELSKY</strong> kommt! Mit <strong>EISBRECHER</strong> spielt eine auf dem <strong>BREEZE</strong> inzwischen gut bekannte Band, welche sich scheinbar großer Beliebtheit erfreu</em><em>t. Das Infield ist voll. Der multibeschäftigte Mann ist sichtlich das Zentrum der Aufmerksamkeit und hat die Situation voll im Griff. Die Band spielt sehr auf den Punkt und liefert gut ab. Das Konzert zeigt, dass mit solchen Bands die NDH nichts zu befürchten hat.</em></p>
<p>So. Zeit, sich die FICKEN-Stage doch mal anzusehen. Ich möchte <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> sehen. Und? Nichts hat sich verändert. Der Bühnensound dieser Abomination einer Stage ist immer noch genauso beschissen wie eh und je. Wieder einmal muss ich miterleben, wie die Bühne die Hoffnungen einer vielversprechenden, weniger bekannten Band, ein Eindruck schindendes Konzert auf einem großen Festival spielen zu können, nimmt und gegen die Wand klatscht. Der Sound ist wieder einmal kaum akzeptabel, es baut sich null Atmosphäre auf. Es tut mir jedes Mal so weh, so etwas zu sehen und zu hören.</p>
<p>Vielleicht macht es ein bisschen Sinn, Spaß- und Quatschbands wie <strong>RANDALE</strong> oder <strong>MORBID ALKOHOLIKA</strong> auf einer solchen Bühne spielen zu lassen. Aber für Musik in Richtung MeloDeath oder Black Metal, die live zu einem wichtigen Teil von der geschaffenen Atmosphäre leben, bringt ein Konzert auf dieser Bühne im Endeffekt wahrscheinlich mehr Negatives als Gutes mit sich. Immerhin hat sich eine kleine Meute versammelt, um <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> vor der Bühne anzufeuern.</p>
<h3>Von Zwiespalt und Geistesblitzen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28942" aria-describedby="caption-attachment-28942" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28942 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg" alt="" width="401" height="268" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28942" class="wp-caption-text">Die mächtigen Behemoth @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Mich zwischen <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> zu entscheiden, fällt mir nicht leicht. Ich beschließe, nach Lust und Laune zwischen den beiden Konzerten hin- und herzuwandern. <strong>BEHEMOTH</strong> haben auf der Hauptbühne richtig überzeugenden Sound und wirken dabei heute extra episch und satanisch. Sehr schön! Nur der Gesang geht gelegentlich ein bisschen unter, was mich aber kaum stört, wenn die Instrumente besser klingen als auf den Studioaufnahmen. Auch die Bühne ist schön dekoriert mit allerlei evil shit und Perversionen kirchlicher Innenausstattung. Cool.</p>
<p><strong>PALLBEARER</strong> auf der CAMEL-Stage bringen eine ganz andere Art von Atmosphäre mit sich. Düster, ja. Aber auch beruhigend und tiefgehend, langsam und irgendwie auch sanft die Seele streichelnd. Schöne Erfahrung, aber nach einiger Zeit kommt die Lust nach Hass und Zerstörung zurück und ich wechsle noch mal zu <strong>BEHEMOTH</strong>. Für ein paar Sekunden. Denn die Band hört 20 Minuten früher auf, als auf dem Plan steht. Voll doof.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28977" aria-describedby="caption-attachment-28977" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28977" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg" alt="" width="299" height="317" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg 1367w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-283x300.jpg 283w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-965x1024.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-750x796.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28977" class="wp-caption-text">Eskimo Callboy @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Szenetreffen vor der T-Stage. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> spielen nach vier Jahren wieder auf dem Breeze und haben dafür eine ganze Heerschar an Anhängern mitgebracht. Die Band gehört immer noch zu denen, über die viel diskutiert wird. Wenn man sich mit ihnen unterhält und zu ihren Konzerten kommt, merkt man aber schnell, die passen hier genau hin. Jeder, der nicht ein solides Brett im Kopf hat, dürfte nicht vollständig abstreiten können, dass die Band Laune macht. Musik darf auch Spaß machen und zum sich bewegen animieren, und das schaffen die Jungs definitiv.</em></p>
<p><strong>POWERWOLF</strong>! Sound: Makellos. Spieltechnisch: Makellos. Stimmungsmache: Makellos! So ist man es von den armenischen Werwölfen (eigentlich Saarbrücker) gewohnt. Und dann plötzlich! Ein Geistesblitz: Der Name <strong>POWERWOLF</strong> ist ein Wortspiel aus <em>Power</em> und <em>Werwolf</em>. <em>(Also Po-Werwolf? Höhö! Und das war für Sie der unangebrachte Kommentar des Lektorats. Dankeschön!)</em> Und das hab ich all die Jahre nicht gemerkt. Aber zurück zur Mucke. Sehr überzeugendes Konzert, wie immer – und dieses Mal mit ein paar Songs der neuen Platte, die dem Erlebnis einen (sehr wichtigen) erfrischenden Touch geben. Denn, bei allem Respekt für die Band und ihre Live-Auftritte: Ein bisschen repetitiv wird das Ganze schon, so nach dem zweiten oder dritten Mal. Aber was soll ich sagen; es macht einfach Spaß. So viel melodische Energie, so viel Mitsingpotential. Da ist man doch immer wieder gerne dabei.</p>
<h3>Öfter mal was Neues!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28956" aria-describedby="caption-attachment-28956" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28956" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg" alt="" width="409" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg 940w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-261x300.jpg 261w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-891x1024.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-750x862.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28956" class="wp-caption-text">The stage is yours!</figcaption></figure>
<p>Am Ende des Tages geht’s dann zu einer Band, die es eher seltener auf die Festivalbühnen Deutschlands verschlägt: <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>. Und auch die Vibes, die sie verteilen, erlebt man in unseren Gefilden nicht allzu oft. Crossover Style der kalifornischen Südküste – ein bisschen Punk, ein bisschen Funk, ein bisschen Thrash, ein bisschen Hardcore – eine interessante Mischung! Dazu eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (die Band hat sogar einen eigenen Ansager dabei), den früheren <strong>SLAYER</strong>-Drummer hinter der Rappelkiste und am Ende ganz viele Menschen auf der Bühne. Mir gefällt’s irgendwie. Definitiv meine Überraschung des Tages.</p>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>habe ich erst vor einem Monat live gesehen, deswegen erwarte ich nichts Bahnbrechendes. Doch wieder einmal lässt mich der Sound der Hauptbühne nicht los. Eigentlich gedachte ich, in der Hälfte der Konzerts zu <strong>MARDUK</strong> herüberzuwechseln, doch ich muss sagen, dass von allen geschätzten 15 <strong>REITER</strong>-Konzerten meines Lebens noch keines so gut geklungen hat. Die Show ist die gleiche wie auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival, und auch dort gab es wirklich nichts am Sound auszusetzen, aber es fühlt sich dennoch an, als lägen Welten zwischen den beiden Auftritten. Ich kann es fast nicht rational erklären. Irgendwie muss bei dieser Bühne Magie im Spiel sein. Oder wir haben es mit Soundtechnik-Göttern zu tun. Oder etwas von beidem. So kriege ich mich bis zum Ende des Konzertes nicht losgerissen, und erhasche von <strong>MARDUK</strong> nur noch zwei Songs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28957" aria-describedby="caption-attachment-28957" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28957 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg" alt="" width="1450" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-1024x480.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28957" class="wp-caption-text">Ballonparty bei den Reitern</figcaption></figure>
<p>Als letztes Spektakel für heute Abend stehen <strong>HEILUNG</strong> auf dem Plan. Aufgrund des großen Erfolges von <strong>WARDRUNA</strong> im letzten Jahr haben die Veranstalter dieses Jahr wieder einen Folk-Trupp mit schamanisch-meditativen Gesängen an den Start geholt. Und das Publikum steht wie unter Hypnose. Viele tanzen mit geschlossenen Augen, andere lassen sich einfach durch ätherische Sphären dahintreiben. Ich für meinen Teil setze mich auf den Boden und verschlafe das halbe Konzert. Nach einem solch ereignisreichen Tag und um die Uhrzeit ist mir das Ganze dann doch etwas zu ermüdend – wenn auch sehr schön. Letzteres hilft leider auch nicht, wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<h3>Guten Morgen!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28954" aria-describedby="caption-attachment-28954" style="width: 187px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg" alt="" width="197" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28954" class="wp-caption-text">Es gibt viel zu tun!</figcaption></figure>
<p>Das heutige Frühstückskonzert präsentieren <strong>GOATWHORE</strong>. Leider schaffen es die Proto-Black-Metaller noch nicht ganz, mich aus den schamanischen Gefilden des gestrigen Abends wieder abzuholen. Auch dem Rest des Publikums scheint es ähnlich zu gehen. Anders gesagt: Es ist wenig los.</p>
<p>Erst mit der nachfolgenden Gruppe soll sich das Problem definitiv lösen: <strong>MISERY INDEX</strong>! Hart ballernder Death Metal ist doch genau das, was man braucht, um wirklich wach zu werden. Es bilden sich erste Circle Pits und früher Schweiß fließt nicht nur auf der Bühne. Ein guter Startschuss für einen Death-Metal-reichen Tag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28978" aria-describedby="caption-attachment-28978" style="width: 287px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28978" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg" alt="" width="297" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28978" class="wp-caption-text">Amaranthe @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Und, seid ihr true genug, auch mal eine Band mit Elektro- und Popeinflüssen anschauen zu können? <strong>AMARANTHE</strong> entern zur mittäglichen Zeit die Bühne und bieten ein kompaktes Set ihrer Klassiker. Eine Band mit drei Sängern, allen voran Sängerin <strong>Elize Ryd</strong>, das hat man nicht oft. Dennoch singen und posen sie sich problemlos durch ihr Set und erreichen damit auch eine beachtliche Menge an Zuhörern. So muss das.</em></p>
<p>Ich luge derzeit kurz bei <strong>DANKO JONES</strong> rein. Den Rock’n’Roller wollte ich immer schon mal live sehen. Intensitäts- und geschwindigkeitsmäßig befinden wir uns hier natürlich in weitaus seichteren Gegenden als bei <strong>MISERY INDEX</strong>, trotzdem macht es sehr viel Spaß, diesem Rockspektakel ein bisschen zuzuhören. Selbst die weiter hinten stehenden Zuschauer sind am Powackeln und Mitklatschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28943" aria-describedby="caption-attachment-28943" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg" alt="" width="365" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28943" class="wp-caption-text">Danko Jones @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zufällig laufe ich bei <strong>ANCST</strong> vorbei und bekomme nur mit, wie sie aufgrund von Spielzeitüberschreitung den Sound abgedreht kriegen. Scheint aber weder die Laune der Band, noch die der feiernden Fans kaputtzumachen.</p>
<p>Sebastian:<em> Nachmittags wird es dann schrill. Jemand hat <strong>J.B.O.</strong> auf die Bühne gelassen. Die rosa Metalpoeten nehmen sich wieder einige Klassiker vor, um sie ein wenig zu missbrauchen. Für die ersten beiden Songs haben sie dafür zusätzlich noch zwei Animateure mitgebracht. Die haben musikalisch nichts zur Show beizutragen, machen aber Ferz. Kann man machen, muss aber nicht sein. Die Musiker von der Kapelle sind sichtlich auch nicht mehr ganz die jüngsten, locken aber dennoch viele Leute vor die große Bühne. Insofern: Kopf abschalten, lass sie walten.</em></p>
<h3>Die Ausnahme zur Regel</h3>
<p><strong>NIGHT IN GALES</strong> spielen daraufhin auf der CAMEL-Stage. Leider muss ich trotz aller Vorfreude sagen, dass dies das einzige diesjährige Konzert ist, das einen richtig beschissenen Sound hat (man ignoriere die FICKEN-Stage, ich rede von richtigen Konzerten). Zu laute Bass Drum, die bei den erhöhten Geschwindigkeiten, in denen sich die Band musikalisch befindet, leider zu viel der restlichen Musik übertönt. Versuche, das Konzert trotz der Umstände zu genießen, funktionieren einigermaßen. Kann ja nicht alles perfekt sein.</p>
<p>Es folgen die nächsten Death-Metaller: <strong>DYING FETUS</strong>. Und sie bringen mit sich eine herrliche Mischung aus Groove-Parts und absolutem Gebretter. Das weckt den Homo Erectus in dir. Gute-Laune-Musik für erwachsene Metaller. Der plötzliche epische Platzregen trägt nur zur Stimmung bei – denn AUCH das ist äußerst cool! Gutes Konzert, dankeschön.</p>
<p>Stell dir vor, du kommst extra aus Japan, um in Deutschland zu spielen, und dann gibt dein Bass auf der Bühne den Geist auf. Kurzweilig spielen <strong>GYZE</strong> dann nur zu zweit weiter (Gitarre und Schlagzeug). Spätestens nachdem das Problem behoben ist legen die Japaner dann aber richtig los: Ihre Mischung aus <strong>COB</strong>-esquem MeloDeath und einer Prise Power Metal zündet den Knaller (irre!) und der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist auf einmal voll mit abfeiernden Menschen. Geschwindigkeit und ausschweifende Melodien sind eine gute Kombination und das Rezept funktioniert auch hier wieder einmal wunderbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28980" aria-describedby="caption-attachment-28980" style="width: 298px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28980" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg" alt="" width="308" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-300x284.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-1024x971.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-750x711.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28980" class="wp-caption-text">Alien Weaponry @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Dass die Camel Stage mal wieder die Bühne ist, auf der man wichtige Bands von morgen (spätestens morgen) sieht, dürften viele längst bemerkt haben. Zu jenen Bands kann man wohl ohne Frage auch die Neuseeländer <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> zählen. Das blutjunge Trio widmet sich in seinen Songs den indigenen Wurzeln der neuseeländischen Bevölkerung und singt dafür gerne mal ganze Songs auf Maori. Ihre tighten, brachialen Songs ziehen dabei eine mehr als beachtliche Masse an Zuschauern an, welche sich während dem Set den gerade niedergegangenen Regen wieder aus den Klamotten moscht. Geiler Scheiß! Wenn die Band bei euch in der Region spielt, geht hin!</em></p>
<h3>Die Macht der Alten</h3>
<p><strong>AT THE GATES</strong> präsentieren alte Klassiker wie auch neuere Hits. Allerdings wird mir schnell klar, dass gerade den neueren Songs irgendetwas zu fehlen scheint. Irgendwie wirken sie wie Versuche, an den (verdienten) Ruhm vergangener Zeiten anzuknüpfen. Leider mit etwas wenig Abwechslung und Kreativität. Das nur am Rande – headbangen lässt sich dazu trotzdem gut. Und genießbar ist das wuchtgeladene Konzert allemal; vor allem die alten Songs! Mächtig und voll oldschooliger Energie zeigen die MeloDeath-Urväter, dass sie nicht umsonst heute auf dieser Bühne stehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28962" aria-describedby="caption-attachment-28962" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28962" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg" alt="" width="459" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28962" class="wp-caption-text">Es wird Abend @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Der Regen ght allmählich vorüber und das Infield ist wieder voll geworden. Einer der Headliner steht nun auf dem Plan. <strong>TRIVIUM</strong> haben für das Konzert eine sehr atmosphärische Lightshow dabei und gehen von Anfang an voll nach vorne. Selbst wer die Band sonst nur eher am Rande hört, kommt hier voll auf seine Kosten.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28981" aria-describedby="caption-attachment-28981" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28981" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg" alt="" width="399" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-300x218.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-1024x746.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-750x546.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Trivium @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>VREID</strong> spielen sich quer durch ihre Bandgeschichte – und damit auch quer durch unterschiedlichste Black-Metal-Auswüchse. Dies sorgt trotz insgesamt gut funktionierender Stimmigkeit für ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Für mich ist die Band auch eine neue musikalische Erfahrung (und eine gute!). Die überdachte Bühne bietet außerdem gerade günstigen Schutz vor den letzten paar Regentröpfchen.</p>
<p>Es folgt <strong>ARCH ENEMY </strong>– ich setze mich kurz hin. Und schlafe zur Abwechslung mal wieder ein. Na gut. Dann hat es nicht sein sollen. So ganz kann ich dem Hype um diese Band eh nicht folgen.</p>
<p>Zeit, wieder wach zu werden: mit <strong>SICK OF IT ALL</strong>! Oldschool Hardcore mit gehörigem Punk-Anteil – die Erfinder der Wall of Death kennen keine musikalische Gnade. Schnell, aggressiv und voller Hass gegen das System. Scheiß auf modernen, Breakdown-orientierten Hardcore-Sound, das hier ist der <em>real shit</em>! Auch mal eine schöne Erfahrung, eine solche Band live mitzuerleben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28930" aria-describedby="caption-attachment-28930" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg" alt="" width="358" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28930" class="wp-caption-text">Sign of Cain</figcaption></figure>
<p>Wer oder was genau <strong>SIGN OF CAIN</strong> sind, weiß ich zu dem Moment noch nicht so wirklich &#8211; irgendwas mit dem Sänger von <strong>AT THE GATES</strong> oder so. Nicht ganz, denn gerade dieser steht nicht auf der Bühne &#8211; dafür aber der Gitarrist und der Schlagzeuger der Brutal TechDeath Band <strong>VISCERA TRAIL</strong>. Scheint, als wäre diese Band das MeloDeath-Projekt von deren Gitarrist <strong>TOMER HASENFRATZ </strong>(bester Name übrigens). Und dass der <strong>ATG</strong>-Fronter <strong>THOMAS LINDBERG </strong>am Mikrofon steht, ist wohl veraltete Information. Dennoch ein interessantes und vor allem unerwartetes Konzert! Wieder sorgt die CAMEL-Stage für geschlossenes Feeling &#8211; und das ist genau, was diese düstere Musik braucht, um richtig zu glänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Post-schwarzer Abend</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28959" aria-describedby="caption-attachment-28959" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28959 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg" alt="" width="1450" height="564" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-300x117.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-1024x398.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-750x292.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28959" class="wp-caption-text">Alcest</figcaption></figure>
<p>Spät am Abend dann einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals: <strong>ALCEST</strong>. In die erste Reihe gemogelt, lasse ich mich von der hypnotischen Musik einlullen. Eine Mischung aus in Trance versetzenden Melodien und noch härter in Trance versetzenden Post-Black-Metal-Parts, die einen einfach nur in sich hineinsaugen und wie flüssiger Musik-Honig umgeben. Eine wunderschöne Atmosphäre, in den richtigen Momenten durchstochen von markerschütternden Schreien – großartig, einfach nur großartig!</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber gegen <strong>TURISAS</strong> kämpfen, deren Musik zwischen den <strong>ALCEST</strong>-Songs von rechts von der Hauptbühne in mein Ohr zu dringen versucht, und mit ihrer eingängigen Art droht, mich aus der magischen Atmosphäre hinauszuziehen. Besonders, weil mir die Entscheidung wirklich nicht leichtfiel – die Finnen waren jetzt einige Jahre von der Bildfläche verschwunden, und jetzt treten sie zweihundert Meter neben mir auf der Premium-Sound-Bühne-Of-Glory auf. Beim nächsten Mal dann. Im Moment löse ich das Dilemma, indem ich mir zwischen Songs das rechte Ohr zuhalte.</p>
<p>Nach dieser meditativen Erfahrung wird es dann Zeit, noch zwei weitere Black-Metal-Acts anzusehen. Der erste davon ist <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound wirkt hier etwas schrabbelig, was aber durch die Qualität der Musik schnell wieder wettgemacht wird. Danach geht’s dann weiter zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, welche das Konzept Black Metal noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise auslegen. Stark Post-orientiert, allerdings in weniger seichten Gefilden als <strong>ALCEST</strong>, blasten sich <strong>HARAKIRI</strong> mit steriler, aber durchaus positiver Soundkulisse durch ihr Set. Das alles in konstant sehr hohem Tempo – ein interessantes Konzept, das mich zuweilen an meine Erfahrung mit <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> vom <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival diesen Jahres erinnert. Allein der Gesang sagt mir hier nicht so sehr zu.</p>
<h3>Geballer und Randale</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28960" aria-describedby="caption-attachment-28960" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28960 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg" alt="" width="373" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-300x179.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-1024x612.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-750x448.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28960" class="wp-caption-text">3, 2, 1&#8230;</figcaption></figure>
<p>Ein neuer Tag, eine neue Portion Death Metal! Heute mit <strong>ORIGIN</strong>. Drei Menschen auf der Bühne, kein Backdrop, aber Hauptsache alles zerficken! Richtig technisches Zeug frickeln Gitarrist und Drummer zusammen, während sich der Sänger die Seele aus dem Leib grunzt und schreit. Das Ganze voll roher Energie und in unermesslichen Tempi. Ein Bassist scheint dabei nicht von Nöten. Leider sind noch nicht sehr viele Leute im Publikum zu sehen. Stört die Band aber nicht, denn diejenigen, die schon da sind, sind nicht ohne Grund dort. Circle Pit ist auch eine Art von Frühsport. Und es muss sich ja bei solcher Musik um die Aufwirbelung des Staubes gekümmert werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28961" aria-describedby="caption-attachment-28961" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28961 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28961" class="wp-caption-text">&#8230; Wall Of Death!</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Camp zurück bemerke ich etwas Merkwürdiges: Überall Hüpfburgen und Eltern mit Kindern. Es spielen gerade <strong>RANDALE</strong>, eine Band, die Punk Rock für Kiddies produziert. Und dazu ist gerade Familien-Gratis-Eintritt-Tag (oder so ähnlich). Ich will auch auf die Hüpfburg. Im Publikum sind trotzdem mehr Bierbäuche als Kinder zu sehen – denn die sind ja alle auf den Hüpfburgen. Oh, und natürlich: Das Kinderkonzert findet auf der FICKEN-Stage statt. 100 Punkte an den Organisator!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28982" aria-describedby="caption-attachment-28982" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28982" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg" alt="" width="272" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28982" class="wp-caption-text">Phil Campbell And The Bastard Sons @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian:<em> Die Ankündigung für diese Band dürfte wohl bei vielen für ein wenig Wehmut gesorgt haben. <strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong> spielen dieses Jahr auf dem <strong>BREEZE</strong>. Der ehemalige Gitarrist der legendären Band <strong>MOTÖRHEAD</strong> liefert mit seinem neuen Projekt, in dem auch seine Söhne mitspielen, ein Brett grundehrlichen Rock‘n‘Rolls ab. Wer da nicht hin geht, ist selber schuld. So gesehen ein echtes Highlight auf dem diesjährigen <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28934" aria-describedby="caption-attachment-28934" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28934" class="wp-caption-text">Crowdsurfer auf Crowdsurfer</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>KORPIKLAANI</strong>, welche ich mir dieses Mal von direkt vor der Bühne ansehe. Die Feierstimmung ist in diesen Bereichen natürlich groß, und so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich der Partylaune hinzugeben. Die Crowdsurfer fangen bei diesem Konzert an, mächtig kreativ zu werden: Man sieht Crowdsurfer auf Crowdsurfern sitzen, Crowdsurfer auf Crowdsurfern surfen (im Stehen!), Crowdsurfer, die mit Videokameras auf Crowdsurfern crowdsurfen und sich beim Crowdsurfen filmen, nackte Crowdsurfer (ih!) – ja sogar ein Versuch wird gestartet, zu zweit auf einem Crowdsurfer zu crowdzusurfen – der endet allerdings eher ungut. Trotz all dem Quatsch darf man aber nicht vergessen, dass <strong>KORPIKLAANI</strong> längst nicht mehr nur Sauf- und Spaßmusik machen. Ruhigere Songs, langsamere Songs, Songs über die Schönheit der Natur, aber auch Songs mit düstereren Thematiken haben mittlerweile einen festen Platz in der Setlist.</p>
<h3>Von Zusammenhalt und hochwertiges Geklatsche</h3>
<p>Dann geht es für mich zu <strong>ORPHANED</strong> <strong>LAND</strong>. Berührt mich deren Musik auch persönlich nicht so sehr, muss ich sagen, dass das für die Menschen um mich herum definitiv anders ist. So viel Motivation, mitzuklatschen, mitzusingen und generell mitzumachen sehe ich dieses Festival zum ersten Mal. Der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist voll mit Menschen, die so richtig voll dabei sind. Sogar – und Respekt dafür – unregelmäßige Rhythmen werden scheinbar problemlos von der Masse mitgeklatscht. Im Normalfall schaffen es die Menschen auf Konzerten selten, überhaupt das Tempo zu halten, sobald das Geklatsche beginnt. Ein warmer Empfang für die Band. Der Sänger gibt außerdem seine Freude zum Ausdruck bezüglich der ganzen verschiedenen Nationalitäten, die sich hier versammelt haben, um zusammen Spaß zu haben und zu feiern. Ein besonders emotionaler Moment mit einer Band, die aus dem Konfliktgebiet Israel stammt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28965" aria-describedby="caption-attachment-28965" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28965 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg" alt="" width="1450" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-300x99.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-1024x337.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-750x247.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28965" class="wp-caption-text">Die überdachte Bühne bei Orphaned Land</figcaption></figure>
<p>Auf <strong>SOLSTAFIR</strong> bin ich sehr gespannt, da mir von allen Seiten immer begeistert erzählt wird, wie gut die Band ist. Allerdings macht mich auch deren Musik wieder ordentlich müde, und wirklich viele Erinnerungen bleiben mir leider nicht. Drückende Atmosphäre, lila-blaues Licht, viel Nebel – alles scheint ineinander zu verschwimmen. Bei der nächsten Gelegenheit gibt’s dann eine detailliertere Review.</p>
<h3>Der letzte Abend</h3>
<p><strong>BLOODBATH</strong> höre ich seit geraumer Zeit ab und an mal, konnte sie aber leider nicht mehr mit <strong><span class="st">Å</span>KERFELD</strong> oder <strong>TÄGTGREN</strong> live sehen. Und, da muss ich mich leider der generellen Meinung anschließen: <strong>NICK</strong> <strong>HOLMES</strong> am Gesang wirkt einfach ein bisschen schwach im Vergleich. Aber! Diese Live-Show weiß mich eines Besseren zu belehren. Zwar ist wirklich hörbar weniger Power in der Stimme vorhanden als bei den Vorgängern, aber schlimm ist das eigentlich nicht. Es sorgt nur für eine andere Art von Atmosphäre: weniger Zerstörung und Gewalt, mehr Düsternis und Verwesung. Mir gefällt die Friedhof-Gammelfleisch-Stimmung live wirklich ganz gut. Hätte ich so nicht erwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28964" aria-describedby="caption-attachment-28964" style="width: 422px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28964" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg" alt="" width="432" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28964" class="wp-caption-text">Carpenter Brut</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Festivals macht für mich dann tatsächlich nicht mal eine Metal-Band, sonden <strong>CARPENTER</strong> <strong>BRUT</strong>! Darkwave-lastiger 80er-Actionfilm-Sound mitsamt zugeschneiderter Licht- und Videoshow zu jedem einzelnen Song. Es ist ein audiovisuelles Spektakel sondergleichen. Die große Bühne gibt ein letztes Mal alles und überzeugt noch einmal mit perfektem, drückendem Sound. Ein solches Konzert habe ich noch nie erlebt, und es ist glorreich. Dazu muss ich noch sagen, dass trotz eher elektronisch angelehnter Musiksparte alles von Musikern live auf der Bühne gespielt wird – Mit Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Ein würdiger Abschluss? Definitiv.</p>
<h3>Ende!</h3>
<p>Puh! Was ein Festival. So viele neue Bands live gesehen, und das trotz mittlerweile zehn Jahren Festivalbesuchen. Wie auch schon letztes Jahr hat es das <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder geschafft, fast bei jedem Konzert richtig guten Sound zu bieten. Besonders die Anlage (oder sind es die magischen Soundtechniker?) der neuen Hauptbühne (aktiv seit 2017) sei an dieser Stelle noch einmal zu loben. Auf keinem anderen Festival habe ich so positive Erfahrungen mit der Soundqualität gemacht. Und das Ersetzen der alten CAMEL-Stage durch eine tatsächlich funktionierende Bühne hat auch definitiv zum Wohle aller beigetragen.</p>
<p>Eine kleine Kritik hätte ich dennoch abzugeben: Dass der Platz beim Campen nicht pro Person, sondern pro Auto zugeordnet wird (so schien es mir zumindest zu funktionieren), ist im Bezug auf das überall so hochgepriesene Bilden von Fahrgemeinschaften dann doch eher kontraproduktiv! Es bedeutet im Endeffekt: Je mehr Leute im Auto, desto weniger Campspace hat jeder einzelne davon.</p>
<p>Alles in Allem habe ich nicht wirklich viel auszusetzen. Sogar das Schleusenproblem zum Infield war heuer bei Weitem galanter gelöst als letztes Jahr. Und: Der <em>Sauberste-Dixi-Klos-ever-Awar</em>d geht definitiv auch an das <strong>SUMMER BREEZE 2018</strong>. Selten so viele saubere Dixis gesehen. Wahrhaft ein neues Lebensgefühl. Und das Wichtigste Lob zuletzt: Großartige Stilabwechslung, was die Bandauswahl angeht! Es war von allem was dabei, und das Line-Up bot dieses Jahr wirklich die Möglichkeit für unterschiedlichste musikalische Erfahrungen. Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das Festival konnte seine Standarts dieses Jahr aufrechterhalten! Ich würde sogar von einer weiteren Steigerung sprechen. Weiter so!</p>
<p>Nur die FICKEN-Stage bräuchte wirklich nicht unbedingt zu existieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg" alt="" width="1450" height="447" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-300x92.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-1024x316.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-750x231.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEMONICAL &#8211; Ab in den Moshpit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Apr 2018 10:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodbath]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Demonical]]></category>
		<category><![CDATA[Entombed]]></category>
		<category><![CDATA[Melo-Death]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Was die Schweden mir da vor die Füße werfen, ist schon von der extremeren Sorte Death Metal"<br />
Heute rumpelt es gewaltig im Moshpit! Nina empfiehlt dazu: DEMONICAL </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/demonical-ab-in-den-moshpit/">DEMONICAL &#8211; Ab in den Moshpit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>DEMONICAL &#8211; &#8222;Chaos Manifesto&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;23.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 34:49 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Agonia Records / Soulfood<br />
<strong>Stil:</strong> Melo-Death<br />
</div></div></div>
<p><strong>DEMONICAL</strong> durfte ich vor ein paar Jahren mal auf einem Festival erleben und habe sie als gut hörbar und so abwechslungsreich wie einen <strong>röhrenden Staubsauger</strong> eingeschätzt. Klingt weniger nett, als ich es meine. Es rumpelte nun mal. Jetzt gibt es frisches Material und für mich die Chance, mich möglicherweise mit dem Schaffen des schwedischen Quintetts anzufreunden.</p>
<p>Beschaue ich mir so die Diskographie, fällt auf, dass die Alben eigentlich sehr zuverlässig alle zwei Jahre veröffentlicht werden.<br />
Diesmal hat es etwas länger gedauert. Nachdem 2013 &#8222;Darkness Unbound&#8220; herauskam, folgte 2015 statt eines weiteren Albums &#8222;nur&#8220; eine EP. Für <strong>&#8222;Chaos Manifesto&#8220;</strong> wurde ein wenig am Line-up rumgeschraubt und bisheriger Live-Gitarrist und Live-Schlagzeuger für die Aufnahmen verpflichtet. Ebenfalls neu ist <strong>Alexander Högbom</strong> am Gesang.</p>
<p>Was die Schweden mir da vor die Füße werfen, ist schon von der extremeren Sorte Death Metal. Es ist deutlich weniger Melo als erwartet, dafür umso mehr Death. So ließe sich das Ganze gut als Tendenz beschreiben. <strong>Ziemlich oldschoolig und klassisch schwedisch.</strong> Referenzen sind in meinen Ohren vor allem die frühen <strong>ENTOMBED</strong> oder <strong>BLOODBATH</strong>.</p>
<h4>Akustisch ein solides Paket ohne große Überraschungen</h4>
<p>Außer eines: erfreulich fällt beim Lesen der Tracklist auf, dass es ein schwedischsprachiger Song aufs Album geschafft hat: <em>&#8222;Välkommen Undergång&#8220;</em>. Der erste veröffentlichte schwedische Song der Kombo überhaupt. Es ist einer der Midtempo-Songs des Albums, welcher mit einem schönen Einstieg beginnt und seine knapp sechs Minuten Spieldauer anschließend leider <strong>sehr gleichförmig</strong> auswalzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/K6sNSADX_Fo?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Äußerst ohrwurmtauglich sägt sich <em>&#8222;Towards Greater Gods&#8220;</em> erfolgreich in meine Hirnwindungen und nervt mich nach der gefühlt tausendsten Wiederholung der Hookline und dem stetigen Widerkäuen generischer <strong>AMON AMARTH</strong>-ähnlicher Riffs. Live fetzt das ganz sicher im Moshpit und mitgröhlen lässt sichs auch &#8211; keine Frage! Aber von Platte ist es leider absolut nichts für mich.</p>
<p>&#8222;Chaos Manifesto&#8220; ist alles in allem niemals zu langsam, recht mittenlastig gemischt und rumpelt im besten Sinne durch die Walachei. Mit Distortion wird nicht gespart und das wirklich fiese Growling tut sein Übriges, um das Album als alles andere als weichgespült dastehen zu lassen. Allerdings rauscht es auch mit jedem Hören irgendwie an mir vorbei. Ich horche ab und an auf, wenn ein Gitarrensolo vorbeizieht oder ich mal wieder eine musikalische Einladungen zum Moshpit bekomme. Aber mehr passiert da leider auch nicht.</p>
<p>Das Album kannst du dir in voller Länge auf <a href="https://youtu.be/WCdssBfVZRs">Youtube</a> reinziehen oder du guckst einfach hier mal bei einem der Livetermine vorbei:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>12. Mai 2018 &#8211; Vienna Metal Meeting</strong><br />
<strong> 22. Jun 2018 &#8211; Protzen Open Air</strong><br />
<strong> 27. Jul 2018 &#8211; Metaldays Slovenia</strong><br />
<strong> 28. Jul 2018 &#8211; Riedfest Open Air</strong></p>
</blockquote>
<p>Und noch etwas: Höre nur ich bei <em>&#8222;Torture Parade&#8220;</em> eine Kopie von <strong>DISMEMBER</strong>s <em>&#8222;Under A Blood Red Sky&#8220;</em> heraus?</p>
<p><strong>DEMONICAL</strong> <a href="http://www.demonical.net/">online</a></p>
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		<title>AKERCOCKE &#8211; Wiedergeburt geglückt?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 19 Sep 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Akercocke]]></category>
		<category><![CDATA[antichrist]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodbath]]></category>
		<category><![CDATA[british]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Entombed]]></category>
		<category><![CDATA[Extreme]]></category>
		<category><![CDATA[Moonspell]]></category>
		<category><![CDATA[Peaceville]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
		<category><![CDATA[uk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AKERCOCKE – Renaissance in Extremis Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 54 Min. Label: Peaceville Records Stil: Progressive Death/Black/Thrash Metal Wenn es bei mir um Death Metal geht, tendiere ich meist zu den eher traditionellen und schlichteren Sachen. Gerade ENTOMBED, BLOODBATH und OBITUARY prägten meine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AKERCOCKE</strong> – Renaissance in Extremis<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 54 Min.<br />
Label: Peaceville Records<br />
Stil: Progressive Death/Black/Thrash Metal<span id="more-20879"></span></p>
<p>Wenn es bei mir um Death Metal geht, tendiere ich meist zu den eher traditionellen und schlichteren Sachen. Gerade <strong>ENTOMBED</strong>, <strong>BLOODBATH</strong> und <strong>OBITUARY</strong> prägten meine Hörgewohnheiten im todesmetallischen Bereich anfangs stark. Irgendwann schickte mir ein Freund dann ein Album namens &#8222;Words that go unspoken, deeds that go undone&#8220; der britischen Band <strong>AKERCOCKE</strong>. Diese zelebrierten auf ebenjenem Langeisen einen ganz anderen Ansatz im Death Metal. Alles war verspielt, progressiv, durch ruhige Parts unterbrochen und neben infernalischem Geballer und Gegrunze auch von epischem Klargesang durchzogen. Was bin ich froh dieses Album vor einigen Jahren kennengelernt zu haben! <strong>AKERCOCKE</strong> lieferten mir damit den Einstieg in eher progeressivere Metalmusik, und verschwanden &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Wiedergeburt</h3>
<p>Mit einer gewissen Traurigkeit musste ich feststellen, dass die Band 2007 nach ihrem Album &#8222;Antichrist&#8220;, und damit auch schon ein bis zwei Jährchen vor meiner Berührung mit ihnen, auf Eis gelegt worden war. So galt es für mich in den Folgejahren die alten Alben zu wertschätzen und auch hin und wieder in das durchaus gelungene Quasi-Nachfolge-Projekt <strong>VOICES</strong> reinzuhören. Vergangenes Jahr waren <strong>AKERCOCKE</strong> dann recht plötzlich wieder da und spielten sogleich auf größeren Festivals, wie etwa dem <strong>Bloodstock Open Air</strong> auf. Es hieß, neben den Gigs sei auch ein neues Album in Arbeit und schlussendlich halte ich seit Ende August das neue Werk &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; in meinen Händen.</p>
<p>Ein wenig vorsichtig bin ich immer, wenn Bands nach langer Zeit (in diesem Fall 10 Jahre) ein neues Werk veröffentlichen. Können die Musiker an alte Glanztaten anschließen? Mit welcher Erwartungshaltung kann ich an so ein Album herangehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-21662 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-1024x391.png" width="1024" height="391" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-1024x391.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-300x114.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2-750x286.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/band-header-2.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich drücke am besten einfach einmal den &#8222;Play&#8220;-Button. Stille &#8230; Dann, ohne jene Vorwarnung oder Intro, sofort klassisches Death-Metal-Massaker. Der Opener <em>&#8222;Disappear&#8220;</em> startet unvermittelt mit Blasts, fetten Gitarren und einem wie gewohnt technischen Ansatz. Im Verlauf des doch schon recht ironisch betitelten Songs stellen sich alle Trademarks heraus, die die Briten auch damals vom Gros der Bands abhoben und ihnen zu einem eigenständigen Sound verhalfen. Wildes Geballer eher amerikanischer Prägung wechselt sich mit ruhigen Parts ab, wird ab und zu von Thrash-Riffs durchzogen und erhält durch seinen komplexen Aufbau einen gehörigen Touch Progressivität. Sogar einige Querverweise auf den Black Metal lassen sich finden und spiegeln sich vor allem im abwechslungsreichen und wunderbar gelungenen Gesang von <strong>Jason Mendoca</strong> wieder.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Kapitel für Kaptitel</h3>
<p>Die nachfolgenden Stücke <em>&#8222;Unbound by sin&#8220;</em> und<em> &#8222;Insentience&#8220;</em> demonstrieren die Eckpfeiler der verwendeten Stilistik auf &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; klar und präzise. Dabei fällt mir auf, dass die klassischen Death- und Thrash-Metal-Elemente dieses Mal sogar von Einflüssen des Heavy Metal ergänzt werden, ohne dabei an Brutalität zu verlieren. Die progressiven Parts, im klassischen <strong>AKERCOCKE</strong>-Stil mit viel halbcleaner Gitarre dargeboten, bieten zudem einigen Spielraum für den teils theatralisch anmutenden Gesang.</p>
<p>Die Mitte des Albums wird von längeren Stücken dominiert, wobei<em> &#8222;First to leave the funeral&#8220;</em> recht verschroben aus den Boxen dröhnt, mich allerdings auch nach dem x-ten Hördurchlauf ratlos zurücklässt. Ich habe den Eindruck, als würden die einzelnen Stilelemente, nicht wie in den anderen Songs, so selbstverständlich miteinander verschmelzen.</p>
<p>Das nachfolgende<em> &#8222;Familiar Ghosts&#8220;</em> schafft diese Aufgabe jedoch wieder mit Bravour. Der Anfang mit seinen cleanen, doch mysteriösen Gitarren erinnert mich an <strong>MOONSPELL</strong> zu &#8222;Memorial&#8220;-Zeiten. Darauffolgend spielt die Band eine extreme Bandbreite metallischer Einflüsse herunter und klingt mal straight, brutal und mal vertrackt und episch. Eine tolle Leadmelodie schließt den Song ab und leitet in die zweite Albumhälfte über.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21775" aria-describedby="caption-attachment-21775" style="width: 470px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21775" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-715x1024.jpg" width="480" height="687" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-715x1024.jpg 715w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-209x300.jpg 209w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170-750x1074.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Akercocke-Tina-Korhonen-817x1170.jpg 817w" sizes="auto, (max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21775" class="wp-caption-text">Photo by Tina Korhonen © 2017, all rights reserved.</figcaption></figure>
<p><em>&#8222;A final glance before departing&#8220;</em> beginnt mit hintergründigen Streichersynthies und peitscht dann mit coolem Riffing unbarmherzig nach vorn. In diesem Stück entwickelt sich eine wundervolle Atmosphäre, die zum einen harsch, aber dennoch elegant wirkt. Hervorheben möchte ich nochmals die Gesangsleistung von <strong>Jason</strong>, die einen an der Hand nimmt und durch dieses Potpourri an Stilistiken leitet. Mein absoluter Hit des Platte!</p>
<p><em>&#8222;Inner Sanctum&#8220;</em> war schon vor Albumrelease bekannt und schielt noch einmal gehörig Richtung &#8222;Antichrist&#8220;. <em>&#8222;One chapter closing for another to begin&#8220;</em> überrascht mich hingegen mit seinem sehr am Black Metal angelehnten Riffing und Songaufbau und wirkt in Kombination mit dem Clean-Gesang ziemlich episch. Gegen Ende hin hätte dem Song jedoch die ein oder andere Variation noch ganz gut getan.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Entzifferung</h3>
<p><em>&#8222;A particularly cold september&#8220;</em> beschließt das Album und stellt auch das längste Stück der Platte dar. Hier wird der Prog-Faktor extrem betont und erinnert teils stark an <strong>OPETH</strong>. Hinzukommen ein paar interessante Synthies, die den Sound erweitern. Zum Ende hin klingt der Song ruhig aus und gibt einem wunderbar verspielten Solo Freiraum über mehrere Minuten.</p>
<p><strong>AKERCOCKE</strong> haben mit ihrem neuesten Werk eine Zusammenfassung ihres bisherigen Schaffens kreiert. Todesmetallische Härte vereint sich mit vertrackten Strukturen, groovigen Parts und einigen proggigen Ideen. Hinzu kommt, dass die Produktion der Platte sehr gelungen ist und differenziert klingt. Zudem unterstreicht das symbolische Artwork den sehr eigenen Stilmix auf passende Art und Weise.</p>
<p>Ich bleibe dennoch auch nach vielen Hördurchgängen ein wenig verwirrt und unschlüssig zurück. Und das ist meiner Meinung nach kein Kritikpunkt das Album betreffend. Viele Details und Spielereien geben sich erst nach und nach preis und verändern meine Wahrnehmung von Mal zu Mal mehr. Gewisse Parts können jedoch leider nicht mit den Glanzmomenten mithalten und wirken teilweise zu zerfahren. Hingegen lassen mich Songs wie<em> &#8222;A final glance before departing&#8220;</em> absolut begeistert zurück und zeugen davon, dass die Herren in ihrer Bandpause nicht eingerostet sind.</p>
<p>Ich bin froh, dass diese besondere Band wiederauferstanden ist und traue den Briten eine (erneute) Leistungsmaximierung auf kommenden Releases zu. Bis dahin bietet &#8222;Renaissance in Extremis&#8220; jedoch genug Songfutter, um einige Zeit daran zu knabbern.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/D8Zhy9R7IiM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AKERCOCKE</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/akercockeofficial/">Facebook</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Das Überleben ist gesichert &#8211; ANASARCA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jul 2017 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ANASARCA – Survival Mode Veröffentlichungsdatum: 25.05.2017 Label: Sevared Records Dauer: 51:19 Min. Immer wieder passiert es, dass man im Untergrund auf Bands stößt, die man dort gar nicht verortet hätte. So kam neulich das neue Album von ANASARCA umme Ecke, die mir ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ANASARCA</strong> – Survival Mode<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.05.2017<br />
Label: Sevared Records<br />
Dauer: 51:19 Min.<span id="more-20266"></span></p>
<p>Immer wieder passiert es, dass man im Untergrund auf Bands stößt, die man dort gar nicht verortet hätte. So kam neulich das neue Album von <strong>ANASARCA</strong> umme Ecke, die mir vorher gar kein Begriff waren.<br />
Kann an meinem Alter liegen: denn die Band gibt es schon seit 1995, wobei man jedoch seit 2004 nichts mehr von den vier Jungs gehört hat, zumindest bis jetzt!<br />
Denn 20 Jahre nach der Gründung meldeten sich <strong>ANASARCA</strong> 2015 mit dem Demo &#8222;Survival Mode&#8220; zurück. Nun wurde das gleichnamige Album veröffentlicht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-20285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/2850_photo.jpg" alt="ANASARCA" width="800" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/2850_photo.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/2850_photo-300x146.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/2850_photo-750x366.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p>Für die Rückmeldung nach über 10 Jahren der Stille haben die Niedersachsen 9 Songs zusammengepackt, die außerdem mit 5 Bonustracks garniert wurden, unter denen sich auch Cover von <strong>VOMITING CORPSES</strong> und dem <strong>OBITUARY</strong>-Song <em>&#8222;Godly Beings&#8220;</em> befinden.<br />
Und wenn man an <strong>OBI</strong> denkt, dann ist man schon mal auf der richtigen Spur, denn auf &#8222;Survival Mode&#8220; hört man <strong>ANASARCA</strong> ihr Alter deutlich an. Das soll jedoch nicht heißen, dass die Songs altbacken oder eingestaubt wirken, im Gegenteil! Aber dass die 90er-Jahre bei den Jungs ihre Spuren hinterlassen haben, kann man absolut nicht leugnen.</p>
<p>So schwanken die 9 Stücke zwischen skandinavischen Einflüssen à la <strong>BLOODBATH</strong> und Ostküstenflair im Stil von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> und Konsorten.<br />
Dabei wirkt das Album, das ohne Bonustracks eine Spielzeit von 35 Minuten auffährt, äußerst kurzweilig. Hier wird nicht künstlich versucht, ein Opus zu schaffen, sondern es wird von der ersten Sekunde an geballert!</p>
<h4>Altherrenmetal?! Von wegen!</h4>
<p>Schon der Opener <em>&#8222;Drinking Blood&#8220;</em> gibt die Marschrichtung vor und überrascht mich sowohl in puncto Brutalität, Geschwindigkeit und Produktion. Denn vieles von dem, was im Untergrund so rumkeucht, bekleckert sich in der Hinsicht vermutlich öfter mit Rum, als Ruhm. Doch vor allem die Schlagzeugarbeit hinterlässt bei mir nachhaltig Eindruck und soll auch über Albumlänge nicht schwächer werden.<br />
Der zweite Song und Titeltrack <em>&#8222;Survival Mode&#8220;</em> ballert nicht weniger hemmungslos nach vorne, wobei die Band hier gesanglich von <strong>MASSACRE</strong>-Frontschwein <strong>Kam Lee</strong> unterstützt wird! Schon hier fällt mir auf, dass <strong>ANASARCA</strong> eine merkwürdige Form von Eingängigkeit aufweisen: die Songs sind alles andere als poppig, gehen aber unfassbar schnell ins Ohr, wofür meiner Meinung nach besonders die Riffs und Gitarrenlinien verantwortlich sind. Das hier ist nicht Tech, aber handwerklich ordentlich gemacht, nicht verzweifelt Old School, aber der Einflüsse bewusst, nicht stumpf, aber angenehm geradlinig!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jzK4iTf6QvA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Song <em>&#8222;Blue John&#8220;</em> besticht dann dank D-Beat mit räudigem Charme irgendwo zwischen <strong>OBI</strong> und <strong>ENTOMBED</strong>, wird dabei aber keineswegs zu stumpf oder abkupfernd. Und auch Einflüsse melodischen Death Metals der alten Schule blitzen hier und da durch, wie zum Beispiel in dem starken <em>&#8222;The Donner Party&#8220;</em>, <em>&#8222;Touching The Void&#8220;</em>, dass mich abwechselnd an <strong>CORPSE</strong> und <strong>AT THE GATES</strong> erinnert, oder dem neu aufgenommenen Stück <em>&#8222;The Weird Ways&#8220;</em> vom Debüt , bei dem ich an <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> zu &#8222;Gallery&#8220;-Zeiten denken muss.</p>
<p>Wie schon eingangs erwähnt: <strong>ANASARCA</strong> machen keinen Hehl um ihre Einflüsse, erfinden das Rad nicht neu und werden den Death Metal nicht für alle Zeiten revolutionieren. Dennoch liefern sie mit &#8222;Survival Mode&#8220; ein kurzweiliges Death-Metal-Album, das sich vor Kapellen, die halb so alt sind, nicht verstecken muss und dabei extrem gut unterhält!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/anasarcadeathmetal/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Das Festival auf dem Berg: Dong Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Jul 2016 08:34:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 14. bis zum 16. Juli geht es auf dem Dongberg im Pott wieder heiß her, wenn mit dem Dong Open Air eines der interessantesten kleineren Festivals in die nächste Runde geht. Interessant einerseits wegen des gelungenen Line-Ups. Während viele Festivals den Eindruck erwecken, uns jedes Jahr die selben Bands aufzutischen, legt das Dong großen Wert darauf, andere Wege zu gehen. Exemplarisch dafür wäre schon einmal der Headliner <strong>BLOODBATH</strong>, die erst zum siebenten Mal in 18 Jahren Bandgeschichte eine deutsche Bühne entern. Weniger exotisch sind <strong>HACKNEYED</strong>, dafür spielt die Truppe auf dem Dong eine ihrer letzten Shows überhaupt.</p>
<p>Auch eine breite Offensive aus dem Ruhrgebiet darf nicht fehlen, schließlich findet die diesjährige Ausgabe unter dem Motto &#8222;Into The Pott&#8220; statt. Da haben sich die Organisatoren mit <strong>RAGE</strong> auch einen derzeit sehr dicken Fisch ins Boot geholt, erlebt die Band doch gerade ihren zweiten (oder schon fünften?) Frühling. Das Fundament für weitere große Namen aus dem In- und Ausland, darunter <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>AMORPHIS</strong>, <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong> und <strong>HAGGARD</strong>, bildet eine starke Mischung lokaler Krachmacher wie <strong>IGNITION</strong> und <strong>GLORYFUL</strong> sowie interessanter Aufsteiger wie <strong>CRAVING</strong> und <strong>DUST BOLT</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vw9dhjLh9N8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dass der Nachwuchs beim Dong Open Air einen hohen Stellenwert genießt, zeigt auch die Aktion &#8222;Show Your Band&#8220;, bei welcher motivierte Kapellen an einem Stand auf dem Festival ihre Musik vorstellen und somit den Kontakt mit Fans und Fachleuten knüpfen dürfen. Als wäre das nicht genug, findet auch das Finale des deutschen Wacken Metal Battle auf dem Dong statt, wo <strong>SYNDEMIC</strong> und <strong>EBONY WALL</strong> um einen Platz auf dem Wacken Open Air wetteifern.</p>
<p>Interessant ist das Festival außerdem wegen der attraktiven Preise: Schlappe 55 Euro kostet ein Ticket für das gesamte Festival, daneben gibt es auch Tagestickets zum reduzierten Preis. Um der Schlepperei etlicher Paletten Bier vorzubeugen, achten die Organisatoren noch dazu auf humane Preise bei den Getränken, so kann man sich etwa schon im Voraus Getränkemarken für 25 Euro, je zehn Stück, bestellen.</p>
<p>Apropos günstig: Warum nicht einfach umsonst hinfahren? <strong>Wir verlosen drei Mal ein Ticket</strong> fürs Dong Open Air! Alles, was ihr tun müsst, ist den Vorbericht hier über Facebook zu teilen und einen entsprechenden Kommentar unter unserem Post zu hinterlassen. Die Auflösung gibt es am 11.07. nach 18:00 Uhr.</p>
<p>Alle weiteren Infos gibt es hier: <a href="http://www.dongopenair.de/">www.dongopenair.de</a></p>
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		<title>Mit der Düsternis im Herzen&#8230; Sinsaenum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SINSAENUM &#8211; „Echoes Of The Tortured“ Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016 Dauer: 61:36 (Standardedition) Label: earMUSIC Supergroups&#8230; Schon das Wort alleine impliziert irgendwas Außergewöhnliches, etwas Extraordinäres. Hier wird attestiert, dass eine Zusammenstellung von Musikern, die &#8211;&#160;in oftmals unterschiedlichen Feldern und Genres zu unterschiedlichen Zeiten, unter ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SINSAENUM</strong> &#8211; „Echoes Of The Tortured“<br />
Veröffentlichungsdatum: 29.07.2016<br />
Dauer: 61:36 (Standardedition)<br />
Label: earMUSIC</p>
<p>Supergroups&#8230; Schon das Wort alleine impliziert irgendwas Außergewöhnliches, etwas Extraordinäres. Hier wird attestiert, dass eine Zusammenstellung von Musikern, die &#8211;&nbsp;in oftmals unterschiedlichen Feldern und Genres zu unterschiedlichen Zeiten, unter verschiedenen Bedingungen in differierendem Maße erfolgreich sein konnten &#8211;&nbsp;in neuer Formation zueinander finden und sich so etwas ergibt, was noch größer ist, als die Summe seiner Teile. Was dabei jedoch oft außer Acht gelassen wird ist, dass der jeweilige Erfolg der Einzelmusiker nicht repräsentativ für die Erfolge der Band ist. Lars Ulrich ist nicht die Essenz von <strong>METALLICA</strong>, Dave Lombardo nicht die von <strong>SLAYER</strong>, AJ nicht die der <strong>BACKSTREET BOYS</strong>. Und Joey Jordison natürlich&nbsp;auch nicht die von <strong>SLIPKNOT</strong>.</p>
<p>Wonach klingen jetzt <strong>SINSAENUM</strong>, das zweite Soloprojekt &#8211; nach<strong> SCAR THE MARTYR&nbsp;</strong>&#8211;&nbsp;von<strong> SLIPKNOTs </strong>Ex-Drummer Joey Jordison?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-3644" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/sinsaenum-echoes_of_the_tortured_a-1024x1024.jpg" alt="Sinsaenum - Echoes Of The Tortured" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/sinsaenum-echoes_of_the_tortured_a-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/sinsaenum-echoes_of_the_tortured_a-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/sinsaenum-echoes_of_the_tortured_a-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/sinsaenum-echoes_of_the_tortured_a-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/sinsaenum-echoes_of_the_tortured_a.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn man von und mit Musikern dieser Güteklasse spricht, hört man oftmals die Worte „[Band/Künstler XY] muss/müssen niemandem mehr etwas beweisen“. Ist das so?</p>
<p>Im Interview mit Fred und Joey haben uns die beiden Jungs bestätigt, dass sie einfach Lust auf die Mucke hatten, mit der sie so aufgewachsen sind und die sie beeinflusst hat. Und tatsächlich merkt man das „Echoes Of The Tortured“ an. Die Musiker hatten einfach Bock!</p>
<blockquote><p>„This is what we need to do from our hearts, otherwise there would be a void“</p></blockquote>
<p>-Joey Jordison</p>
<p>Bereits das Intro <em>„Materialization“</em> macht unmissverständlich klar: hier braut sich&nbsp;Unheil zusammen!<br />
Kurz darauf bricht dann <em>„Splendor And Agony“</em> los, welches zunächst vertrackt wirkt, um dann brutal den Weg für den Rest der Platte zu bereiten.</p>
<p>Über die gesamte Spielzeit herrscht eine traditionelle Stimmung, ohne jedoch altbacken zu klingen.<br />
Im Gegenteil: „Echoes Of The Tortured“ erscheint in modernem Soundgewand, für welches sich Jens Bogren in den Fascination Street Studios Örebro verantwortlich zeigte.</p>
<p><strong>SINSAENUM</strong> wildern durchweg stimmig zwischen Black und Death Metal der alten Schule. Erst merkt man den Einfluss der amerikanischen Ostküste, dann klingen zweistimmige Leads nach <strong>DEATH</strong>,&nbsp;später erinnern Melodien an <strong>DISSECTION</strong>, als nächstes dominiert wieder der klassische Elchtod&#8230;&nbsp;Die Grenzen sind auf dem Debütalbum klar abgesteckt und <strong>SINSAENUM</strong> bewegen sich mehr als souverän innerhalb dieser.<br />
Joey Jordison prügelt in einer Art und Weise auf seine Felle ein, dass es eine wahre Freude ist. Zumindest ich habe ihn selten so brutal gehört. Dazu gesellen sich geile Soli von Fred und Stéphane, die die einfachen, aber drückenden Riffs sehr gut ergänzen. Nur die Stimmen von Sean und Attila sind hier und da schwerlich voneinander zu trennen, was dem Album in Gänze jedoch wenig Abbruch tut.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3653" aria-describedby="caption-attachment-3653" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3653" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13256368_1109719809050991_426207855866989900_n.jpg" alt="Sinsaenum - 2016" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13256368_1109719809050991_426207855866989900_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13256368_1109719809050991_426207855866989900_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13256368_1109719809050991_426207855866989900_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13256368_1109719809050991_426207855866989900_n-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3653" class="wp-caption-text">Brauchter ne Halskrause, Jungens? Sinsaenum mit steifen Nacken</figcaption></figure>
<p>Auch wenn ich diesen Satz ungern schreibe: es ist schwer, einen einzelnen Song herauszuheben und genauer zu beleuchten. „Echoes Of The Tortured“ ist ein Werk, welches in seiner Gesamtheit lebt und verdaut werden muss. Das kann aufgrund der 21 Stücke, die eine epische Länge von über einer Stunde ergeben, schonmal ein paar Hördurchläufe mehr kosten. Doch vielleicht muss es mal wieder genauso sein.</p>
<p>Was unbedingt Erwähnung finden muss, sind die Interludien, die zwischen fast allen (regulären) Songs eingebunden sind und so eine Verbindung herstellen. Sie beschwören düstere, horrororartige Stimmungen herauf, auf deren Umsetzung im Livekontext ich bereits jetzt gespannt bin! Einziger Minuspunkt dieser Zwischenspiele ist, dass sie hauptsächlich programmiert klingen und damit leider nicht so stimmungsvoll sind, wie sie es potentiell sein könnten.</p>
<p>Obwohl „Echoes Of The Tortured“ mit 21 Songs und 62 Minuten ein ziemlicher Brocken ist, wirkt es überraschend kurzweilig. Das liegt&nbsp;wohl auch&nbsp;daran, dass die oben erwähnten Interludien nicht als vollwertige Songs empfunden werden, sie dem Ohr jedoch immer wieder Verschnaufpausen gestatten.</p>
<p>„Echoes&#8230;“ klingt älter, als es ist. <strong>SINSAENUM</strong> begeistern hier mit ähnlichem Charme, wie z.B. <strong>BLOODBATH</strong>, ohne sich ausdrücklich den Old-School-Stempel aufzudrücken.<br />
Sie klingen weniger nach bestimmten Idolen oder Vorbildern, sondern eher nach einer Zeit. Vieles von dem, was ab den späten 80ern bis zur Mitte der 90er im Death und Black Metal passiert ist, hat bei den Jungs deutliche Spuren hinterlassen, denen sie auf diesem Album in bester Manier huldigen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/CI4I68UMaQo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Sinsaenum/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.sinsaenum.com/" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mit-der-duesternis-im-herzen-sinsaenum/">Mit der Düsternis im Herzen&#8230; Sinsaenum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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