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	<title>Bund Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Bund Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.2: Hessen II (Alternativ)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 12 Jan 2018 09:45:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>„Nee, da fahr ich nicht hin, ist ja kein Metal!“ Das haben viele von euch bestimmt schon mal gehört. Und ich gebe zu: ja, auch ich habe so etwas schon von mir gegeben. Auch für diese Kolumne ist es mitunter gar nicht allzu einfach zu entscheiden, was ich präsentiere und was rausfliegt. Faustregel: Je mehr Mainstream und je weniger Metal, desto eher fällt das Festival durchs Raster. Hybrid-Giganten wie das <strong>RaR</strong>, <strong>RiP</strong> oder<strong> Highfield</strong> werden rigoros aussortiert. Doch längst nicht allen Festivals, bei denen Metal eine untergeordnete Rolle spielt, wird ein Platz in dieser Kolumne verwehrt. Gelten Veranstaltung und Künstler trotzdem als alternativ, verdienen sie sich ihren Platz. Hardcore und Punk, Ska und Folk, NDH und Rock – seht, was Hessen zu bieten hat!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Alternativer Vorreiter: Traffic Jam Open Air</h2>
<p>„Reine“ Metal-Festivals mit stärker gemischten zu vergleichen, ist nicht ganz fair, weshalb der Titel des größten Metal-Festivals als „Flaggschiff“ heute auch nicht vergeben wird. Denn beim <strong>Traffic Jam Open Air</strong> handelt es sich um das vermeintlich größte Festival für härtere Musik in Hessen. Die Wurzeln der Veranstaltung reichen zurück bis 1999. Eine Geburtstagsparty auf einem Verkehrsübungsplatz für nicht einmal 100 Leute legte den Grundstein. Nach der zehnten Auflage 2008 pausierte das Festival für ein Jahr, um 2010 mit einem Line-Up bisher nicht vorhandener Größe zurückzukehren und eine Heimat für jährlich 6.000 Musik-Fans zu werden.</p>
<p>Ende Juli geben sich an zwei Tagen Künstler sehr verschiedener Genres die Klinke in die Hand. Fans der Core-Fraktion konnten sich im letzten Jahr beispielsweise über <strong>VITJA</strong>, <strong>ALL FOR NOTHING</strong>, <strong>EVERGREEN TERRACE</strong> und Headliner <strong>CALIBAN</strong> freuen. <strong>ZSK</strong> und <strong>SONDASCHULE</strong> konnten mit Punk-Musik dagegenhalten, während der zweite Headliner <strong>ROYAL REPUBLIC</strong> eher seichtere Rock-Gefilde abdeckte. Auch Spuren von Metal und Ska lassen sich in der Aufstellung von über 20 Bands finden. Ob es 2018 wieder ein <strong>Traffic Jam</strong> geben wird, ist aufgrund momentan stattfindender interner Umstrukturierungen noch ungewiss. Etwas Halbgares wollen die Veranstalter jedenfalls nicht präsentieren – und das ist auch gut so!</p>
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<h2>Zeit zu brennen: Burning Age Festival</h2>
<p>Die meisten Festivals der heutigen Ausgabe kratzen an vierstelligen Besucherzahlen oder übersteigen diese deutlich. Nicht so das <strong>Burning Age Festival</strong> in Vellmar. Bei diesem handelt es sich um ein kleines Eintagesfestival, das im November 2012 seine Premiere feierte. Seitdem wird das <strong>Jugendzentrum Piazza</strong> einmal jährlich zur Konzert-Location für rund 150 Fans der härteren Genres.</p>
<p>Ein kleines Potpourri aus Metal und Rock, Alternative und Punk mit zumeist fünf, im letzten Jahr lediglich vier Bands formt das Billing der winzigen Veranstaltung. Im Mittelpunkt stehen Bands aus der Umgebung, sodass auch des Öfteren einige Gruppen einen ihrer ersten Gigs auf dem <strong>Burning Age</strong> haben. 2017 bestand das Quartett aus <strong>PROMETHEAN FIRE</strong>, <strong>DEADMANS REDEMPTION</strong>, <strong>NORD</strong> und <strong>BETTER TREATMENT</strong>. Gerade einmal 5 € kostet der Spaß. Kann man schon mal machen, oder?</p>
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<h2>Schrödingers Festival: Celtic Rock Open Air</h2>
<p>Freunde des Folks werden in Hessen ebenfalls fündig. Das heißt: momentan! Beim <strong>Celtic Rock Open Air</strong>, welches auf insgesamt elf Auflagen kommt, handelt es sich um so etwas wie Schrödingers Festival. Solange du nicht in den Kalender schaust, könnte das Festival sowohl stattfinden als auch erneut pausieren. Man kann nie sicher sein! 2002 und 2003 fand es statt, 2004 pausierte es. 2005 folgte die dritte Auflage, ehe sich die Aufzeichnungen in den Jahren 2006 und 2007 verlieren. Erst 2008 kehrte das Festival zurück, dehnte sich 2009 erstmalig auf zwei Tage aus und bestand dann tatsächlich stabil bis 2013, mal mit einem, mal mit zwei Veranstaltungstagen, ehe das Festival zwei weitere Jahre in einen Tiefschlaf fiel.</p>
<p>Seit 2016, als das Event endlich sein zehntes Jubiläum auf <strong>Burg Greifenstein</strong> feiern durfte, ist das <strong>CROA</strong> nun wieder präsent. Über die Jahre sind dabei viele Folk- und Pagan-Bands aufgetreten, beispielsweise <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong>, <strong>VOGELFREY</strong>, <strong>MR IRISH BASTARD</strong> und <strong>HAGGEFUGG</strong>. Allerdings haben es auch ein paar andere Vertreter ins Billing geschafft, so z.B. <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, <strong>SNAKEBITE</strong> und <strong>LAYMENT</strong> im letzten Jahr. Und – Achtung, Spoiler! – im Juli wird die Saga von Schrödingers Festival vorerst fortgesetzt, u.a. mit <strong>LETZTE INSTANZ</strong> und <strong>LEICHENWETTER</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24603" aria-describedby="caption-attachment-24603" style="width: 846px" class="wp-caption aligncenter"><img decoding="async" class="size-full wp-image-24603" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air.jpg" alt="" width="856" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air.jpg 856w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-730x1024.jpg 730w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Celtic-Rock-Open-Air-750x1051.jpg 750w" sizes="(max-width: 856px) 100vw, 856px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24603" class="wp-caption-text">Nach zweijähriger Pause findet das <strong>Celtic Rock Open Air</strong> seit 2016 wieder statt.</figcaption></figure>
<h2>Wachstum rockt: Erlensee Rockt</h2>
<p>Runder Geburtstag hier, Vereins-Jubiläen da … viele Festivals fangen als einmalig geplante Feiern an. Wenn ihr denkt, dass die nun erzählte Geschichte genau so anfängt, liegt ihr völlig richtig! Das <strong>Freigericht Rockt</strong> wurde 2015 veranstaltet, um das 35-jährige Bestehen des ortsansässigen Motorradclubs zu feiern. Feiern sollten jedoch nicht nur Clubmitglieder, sondern das ganze Dorf. Die Pläne wuchsen sehr schnell, sodass letztendlich 900 Gäste die Veranstaltung mit musikalischer Unterstützung dreier Bands besuchten. Wie hätte man nach diesem Erfolg aufhören können! In den Folgejahren wuchs das Billing von drei auf sechs Bands, die Besucherzahl kletterte weiter auf 1200 anno 2016 und schließlich 1700 Besucher im letzten Jahr – und das trotz Regenwetters!</p>
<p>Mit der Gründung eines eigenen Vereins und dem Wechsel der Location wurde das Open Air für das kommende Jahr in <strong>Erlensee Rockt</strong> umgetauft. Am zweiten Samstag eines jeden Juli bekommen mehrere lokale Gruppen die Möglichkeit, die Bühne mit überregional bekannten Bands zu teilen. Genre: Rock! Über Alternative und Glam bis hin zum Classic und Hard Rock erstreckt sich die Bandbreite. <strong>RED CIRCUIT</strong> und <strong>THE NEW ROSES</strong> wurden ebenso Teil der letzten Ausgaben wie <strong>APRIL ART</strong> und <strong>DEAD DAISIES</strong>. Doch auch für Coverbands hatte Freigericht ein großes Herz – <strong>VÖLKERBALL</strong>, <strong>THE GUNS N‘ ROSES EXPERIENCE</strong>, die <strong>KISS-TRIBUTE-BAND</strong> und <strong>AB/CD</strong> eiferten bereits ihren großen Helden nach. Originelle Eigenkonzeptionen oder detailverliebter Mimikry – was zündet wohl besser?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24619" aria-describedby="caption-attachment-24619" style="width: 720px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24619 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-730x1024.jpg" width="730" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-730x1024.jpg 730w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017-750x1052.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Freigericht-Rockt-2017.jpg 1034w" sizes="auto, (max-width: 730px) 100vw, 730px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24619" class="wp-caption-text">2017 noch als <strong>Freigericht Rockt</strong> bekannt, geht das Festival 2018 mit neuem Namen an den Start.</figcaption></figure>
<h2>&nbsp;Kleines Dorf, großes Festival: Haune Rock</h2>
<p>Von Rock zu Rock! Eine Woche nach dem Event in Erlensee, steigt für Fans des Genres im kleinen 150-Seelen-Dorf Odensachsen bereits die nächste Sause. <strong>Haune Rock</strong> nennt sich das zweitägige Event, das 2017 Premiere feierte und aus dem Stand bis zu 1.500 Besucher am Tag anlocken konnte. Dieser Andrang bietet genügend Anlass, das junge Festival am 13. und 14. Juli 2018 fortzusetzen. Die Veranstalter rechnen damit, unter guten Bedingungen vielleicht sogar die 2000-Besucher-Marke zu knacken.</p>
<p>Größtenteils besteht das Programm aus Rock und Hardrock. Einige bekanntere Bands sind ebenso Bestandteil des Billings wie regionale Nachwuchsbands. Ein leichter Metal-Touch ist nicht ausgeschlossen, wie die Verpflichtung von <strong>MERCURY FALLING</strong> für dieses Jahr zeigt, doch dabei handelt es sich wohl um Ausnahmen. Ansonsten bleibt es eher rockig – von Punkrock der Marke <strong>KOPFECHO</strong> über Cover-Bands wie <strong>MOTHERS MILK</strong> und <strong>THE FREE ELECTRIC BAND</strong> bis hin zu bekannten Namen wie <strong>5TH AVENUE</strong> oder den Kultrockern von <strong>TORFROCK</strong>, die 2018 als Headliner für gute Laune sorgen sollen. Insgesamt geben sich elf Bands die Ehre – zehn davon sind bestätigt, nur auf den Secret Headliner müssen sich die Fans noch ein wenig gedulden.</p>
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<h2>Auf zur Tellswiese: Tells Bells Festival</h2>
<p>Was kommt raus, wenn man den Namen der lokalen Festivitäts-Wiese und eines weltbekannten <strong>AC/DC</strong>-Songs kreuzt? Offensichtlich irgendwas Erfolgreiches! Seit 2004 verwandelt sich besagter Rasen in Villmar einmal jährlich zum Mittelpunkt der zweitgrößten Rock-Veranstaltung in Hessen. Damals noch mit einem Veranstaltungstag unterwegs, steigerte man sich schon 2005 auf zwei Tage und behielt den Zeitraum Mitte August für alle folgenden Jahre bei – jedoch mit ständig wachsenden Maßstäben! Mittlerweile verschlägt es jedes Jahr 4000 Leute zum <strong>Tells Bells Festival</strong>.</p>
<p>Für nicht einmal 30 € wird ein umfangreiches Line-Up aus 20 Bands kredenzt. Punk und Hardcore dominieren dabei die Zeilen. Dennoch finden auch Bands aus dem Sektor Ska, Metal und Alternative immer wieder auf das hessische Festival. <strong>TERROR</strong> und <strong>STICK TO YOUR GUNS</strong>, <strong>BIOHAZARD</strong> und <strong>MADBALL</strong>, <strong>NO FUN AT ALL</strong> und <strong>RAISED FIST</strong>, <strong>DEEZ NUTS </strong>und <strong>RYKERS</strong> – die größten Namen der letzten vier Jahre <strong>Tells Bells</strong>. 2018 wird das fünfzehnjährige Jubiläum gefeiert. Mit dabei sind u.a. <strong>SILVERSTEIN</strong>, <strong>ADHESIVE</strong> und <strong>COMEBACK KID</strong>.</p>
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<h2>Der Metal schlägt zurück: Rhön Rock</h2>
<p>Es rockt in Erlensee, in Odensachsen, und: seit 2017 nun auch in der Rhön! Aufgrund der doch eher ländlichen Umgebung und der damit einhergehenden Knappheit an Locations zur Förderung junger Bands, entschloss man sich, <strong>Rhön Rock Events</strong> zu gründen und die Gegend um ein zweitägiges Festival im August zu bereichern. Die Truppe traf einen Nerv, denn auch hier konnten auf Anhieb 1.500 Zuschauer verbucht werden.</p>
<p>Dass das <strong>Rhön Rock</strong> Teil der „alternativen“ Ausgabe geworden ist, liegt insbesondere am Line-Up des ersten Festivals. <strong>BONFIRE</strong>, <strong>BBC ROCK</strong>, <strong>FA/KE</strong>, <strong>THE GOOSE BROTHERS</strong> oder <strong>BLACKJACK</strong> sind beste Beispiele für die Dominanz des Rocks. Doch 2018, man sehe und staune, schlägt die Metal-Sparte mit aller Kraft zurück! Mit den Verpflichtungen von <strong>VEION</strong>, <strong>CROWN OF GLORY</strong>, <strong>SEVEN THORNS</strong>, <strong>OVERSENSE</strong> und <strong>PRIMAL FEAR</strong> sowie der Wiederverpflichtung der <strong>MAIDEN</strong>-Coverband <strong>667</strong> <strong>– THE NEIGHBOUR OF THE BEAST</strong> entwickelt sich das <strong>Rhön</strong> zu einem echten Zuhause für alle Freunde des Power und Heavy Metal. Mit <strong>THE MATTER OF CHINA</strong> hält zudem auch Metalcore Einzug. Vollständig von den Wurzeln löst man sich jedoch nicht, denn <strong>GUN BARREL</strong>, <strong>FA/KE</strong> und das <strong>RAMMSTEIN</strong>-Cover <strong>STAHLZEIT</strong> werden für einen angemessen Ausgleich aus der Hardrock- und Industrial-Schiene sorgen. Wird das <strong>Rhön Rock</strong> jetzt zum waschechten Metalfestival? Wir werden sehen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24610" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock.jpg" alt="" width="679" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rhön-Rock-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></p>
<h2>3 Tage, 30 Bands: Rockfield Open Air</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24612" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Rockfield-Open-Air.jpg" width="142" height="200">Alle obigen Festivals beschränken sich auf einen, maximal zwei Tage. Über die Langstrecken-Distanz von drei Tagen traut sich nur das <strong>Rockfield Open Air</strong> in Wiesbaden. Wie auch das <strong>Tells Bells</strong>, wird das <strong>Rockfield</strong> 2018 sein fünfzehnjähriges Jubiläum feiern. Ungefähr 3.000 Menschen besuchen das Festival, das seit jeher Mitte August stattfindet. Geboten wird Diverses – Dark und Grunge genauso wie Punk und Hardrock, Ska und Metal. Größte Acts 2017: <strong>PURIFY</strong>, <strong>FRACTURE</strong>, <strong>BRT.</strong> und <strong>MEAT THE MACHINE</strong>. Wie und ob es 2018 tatsächlich zur Jubiläums-Feier kommt, wurde noch nicht bekanntgegeben. Da hilft nur: Abwarten!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Junge, ich will Metal ham!</h3>
<p>Wer mich nun auf mein eingangs genutztes Zitat hinweist und sagt, das sei alles uninteressant, da kein Metal – keine Bange Freunde, es wartet noch so manches Metal-Festival in Hessen auf euch. Anhänger der „helleren“ Metalgenres werden mit der nächsten Ausgabe sicherlich ihre Freude haben, wenn u.a. das Flaggschiff Hessens vorgestellt wird.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Dec 2017 11:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Aufgewacht! Da sind wir wieder. Ein halbes Jahr ist es her, dass mit dem letzten Artikel zu Nordrhein-Westfalen die Länderkolumne „Deutschland, deine Festivals“ in ihre Pause ging. Wer nun schon befürchtete, die Serie würde unvollendet bleiben, sei unbesorgt, denn: SILENCE macht keine halben Sachen und hält, was versprochen wurde! Nach dem Beginn unserer Reise im Osten der Republik und dem Bogen über den Norden geht es nun über den Westen in Richtung Süden. Folgerichtig rückt nun Hessen ins Rampenlicht unserer Rundschau. Rund 6 Millionen Einwohner, 21.000 km² Fläche – und über 20 Festivals, die ihr unbedingt kennenlernen solltet! Hier sind für euch die ersten sechs Festivals in der „Mixed Version“. Warum ein Genre favorisieren, wenn man sie alle haben kann?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>3 Tage wach: M.I.S.E. Open Air Festival</h2>
<p>In jedem Land verbergen sich viele kleine Events, deren Name noch recht unbekannt ist. Nicht so beim <strong>M.I.S.E. Open Air Festival</strong>, das wohl bereits zu den namhaftesten Festivals Hessens zählt. Womöglich auch deshalb, weil es sich beim <strong>M:O:A</strong> um das einzige Festival des Landes im „reinen“ Metal-Sektor handelt, welches drei Tage andauert. Das <strong>1. M:O:A</strong> lässt sich auf 2013 zurück datieren, sodass für 2018 bereits die sechste Auflage ansteht. Auch dann werden wieder ca. 1000 Besucher erwartet, was die Veranstaltung zu einem der größten Metal-Festivals des Landes macht. Eine Vergrößerung soll das Festival zum jetzigen Zeitpunkt nicht erfahren. Doch sag niemals nie, schließlich ist Platz für weiteres Wachstum vorhanden!</p>
<p>Dem Motto der Ausgabe entsprechend, sind die Genregrenzen eindeutig uneindeutig. Gespielt wird auf dem normalerweise gegen Ende Mai oder Anfang Juni stattfindenden Event Mixed Metal. Die Fans haben bei der Bandauswahl auch ein Wörtchen mitzureden, denn beim Booking werden die Wunschzettel der Fans berücksichtigt, die zuvor auf dem Festival ausgegeben werden. Da das Festival seinen familiären Charakter als „Underground“-Festival bewahren will, handelt es sich bei den auftretenden Bands weniger um Genregrößen, sondern regelmäßig um jene Truppen, die sich in eben jenem Umfeld bewegen – im Untergrund. Dementsprechend handelte es sich bei den Goat Grindern <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, den Thrash-Metallern von <strong>CRIPPER</strong> und <strong>NUCLEAR</strong> sowie der Heavy-Metal-Formation <strong>STORMWARRIOR</strong> schon um die größten Bands des Billings 2017. Neben den vielen Heavy- und Thrash-Kapellen ist aber auch allerlei für andere Geschmäcker geboten, sei es kompromissloser Death Metal (<strong>DEMONBREED</strong>, <strong>INSURRECTION</strong>), aufgeweckter Glam und Hardrock (<strong>NIGHT LASER</strong>, <strong>NITROGODS</strong>) oder stimmiger Power Metal (<strong>ELVENPATH</strong>). 2018 dürfte es ebenso abwechslungsreich werden, wenn Truppen wie <strong>DESASTER</strong>, <strong>MASTER</strong> und <strong>DEBAUCHERY</strong> nach Büßfeld kommen, um den Zuschauern eine gute Show zu bieten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-24126 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Mise-Open-Air-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich: Weser Metal Meeting</h2>
<p>Trotz des sehr großen Festivalangebotes stürmen immer wieder neue Veranstaltungen auf den Markt. Zu diesen neuen Festivals gehört auch das <strong>Weser Metal Meeting</strong>, das in diesem Jahr erfolgreich sein Debüt feierte. Mit 450 verkauften Karten war die Veranstaltung auf Anhieb ausverkauft und übertraf deutlich die Erwartungen des <strong>Metal Crew Reinhardshagen e.V.</strong> Am 29. April 2018 wird das Eintages-Festival deshalb mit großer Zuversicht und einem selbstgesteckten Ziel von 500-600 Besuchern fortgesetzt.</p>
<p>Wie schon in diesem Jahr sind fünf Bands eingeladen, um in der <strong>Wesertalhalle</strong> für Stimmung zu sorgen. 2017 wies das Festival mit <strong>SIX BEERS AND A BITCH</strong>, <strong>GUN BARREL</strong> und den Headlinern <strong>NITROGODS</strong> bereits einen starken Einschlag in Richtung Hardrock auf, ergänzt durch eine Prise <strong>VICTIM</strong>-Thrash- und <strong>WOLFEN</strong>-Power-Metal. Und da am Spruch „Never change a running system“ was dran ist, wird der Rock’n’Roll-Anteil auch für die nächste Auflage beibehalten. Dann sind nämlich die französischen <strong>IRON BASTARDS</strong> und die Headliner <strong>HARDBONE</strong> mit dabei, um den Zuschauern einzuheizen. Doch auch die Metallerschaft kommt nicht zu kurz. So beinhaltet das <strong>Weser Metal Meeting 2018</strong> mit <strong>PANDEMIC</strong>, <strong>RISING INSANE</strong> und <strong>SWEEPING DEATH</strong> auch ein Reportoire aus Heavy Metal, Core und Thrash Metal, um die Veranstaltung vielseitig zu gestalten. Wird diese Auflage ebenso erfolgreich sein wie die erste, dürfte dem kleinen Festival eine blühende Zukunft bevorstehen.</p>
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<h2>Thrash First, Mixed Second: Taunus Metal Festival</h2>
<p>Einige Jahre älter, doch deswegen keinesfalls altbacken ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> in Oberursel. Dieses wurde 2009 ins Leben gerufen, seinerzeit noch als eintägiges Event und im Rahmen des <strong>Orscheler Sommers</strong>. Sollte sich dieses Konzept für zwei weitere Jahre bewähren, so erweiterte man das Festival 2012 auf zwei Tage und zog als Festival der Marke „Umsonst &amp; Draußen“ in den nahegelegenen Park um. Ruhe war dem Team jedoch vorerst nicht vergönnt, dafür allerdings den Anwohnern des Parks: Lautstärke-Beschwerden sei Dank, zog das Festival bereits im Folgejahr wieder um. Die <strong>Burgwiesenhalle</strong> sollte schließlich das vorerst dauerhafte Zuhause des kleinen Festivals werden. Mittlerweile ist das <strong>Taunus Metal Festival</strong> fest in der Gegend etabliert. Aus dem „Umsonst &amp; Draußen“-Festival ist eine Indoor-Veranstaltung für den schmalen Taler geworden, die es regelmäßig auf ca. 600 Besucher bringt. Und verlor Anfang diesen Jahres der langjährige Kopf der Organisation <strong>Andreas „Law“ Freitag</strong> den Kampf gegen den Krebs, so ist das Team nach diesem tragischen Rückschlag umso mehr bestrebt, das Festival in seinem Sinne erfolgreich weiterzuführen.</p>
<p>2018 wird das große „X“ für die Nummerierung herhalten, wenn das Festival sein Jubiläum feiert. Traditionell erfolgt dabei eine thematische Gliederung der beiden Festivaltage nach musikalischer Einordnung. Tag 1 steht voll im Zeichen des guten, alten Trash Metal, während sich das Line-Up an Tag 2 auch anderen Sparten öffnet. So finden auch Heavy, Speed, Power, Death und Black Metal Einzug. Eben ganz Old School! Gemischt werden dabei Newcomer und bekanntere Acts sowie vereinzelte „Exoten“ aus dem Ausland. 2017 stellte die türkische Band <strong>THRASHFIRE</strong> diesen besonderen Act dar. Neben diesen durften sich am ersten Festivaltag auch Gruppen wie <strong>WARHAMMER</strong>, <strong>VULTURE</strong> und <strong>IRON CURTAIN</strong> auf der Bühne austoben, bevor am zweiten Tag Künstler wie <strong>SECUTOR</strong>, <strong>CAGE</strong>, <strong>STORMWARRIOR</strong> und <strong>IRON KOBRA</strong> übernahmen. Auch für April 2018 sind wieder insgesamt 20 Acts geplant, um zu einer harten Mixtur vermengt und den Besuchern als akustischer Schmaus dargeboten zu werden. Möge das Jubiläum ein feierbares werden!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-24130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival.jpg" alt="" width="688" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival.jpg 688w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Taunus-Metal-Festival-215x300.jpg 215w" sizes="auto, (max-width: 688px) 100vw, 688px" /></p>
<h2>Schau, es ist gratis! Chaostraum Open Air</h2>
<p>Jubiläum zum Zehnten ist im Trend! Nicht nur das <strong>Taunus Festival</strong>, sondern auch das <strong>Chaostraum Open Air</strong> feiert 2018 die zehnte Auflage. Mit einem Band-Reportoire, das zur Gänze aus persönlichen Bandkontakten bestand, zogen die damals gerade mal 17 Jahre alten Veranstalter 2008 zum ersten Mal ihr Festival für ca. 150-200 Besucher auf. Auch hier entschied man sich nach einigen Ausgaben im Jahr 2012 zum nächsten Schritt, der die Ausdehnung auf zwei Tage beinhaltete. Mehr Grund zum Campen und genügend Spielzeit für mehr Bands! Nachdem der Umbau des bis dato genutzten Sportheims in Schröck 2013 die Sorge mit sich zog, das Festival könne Schäden hinterlassen, zog das <strong>Chaostraum</strong> 2014 in die <strong>Mehrzweckhalle Rauischholzhausen</strong> und setzte anschließend aufgrund privater Umstände der Organisatoren schließlich ein Jahr aus. Seit 2016 läuft das Festival in der heutigen Form als Open Air in Runzhausen. Aus den anfänglichen 200 sind inzwischen 500 Besucher geworden. Damals wie heute: kostenlos!</p>
<p>In den letzten beiden Jahren wartete das Ende Juli stattfindende Festival mit jeweils 14 Bands auf, sechs am Freitag und acht am Samstag. Viele der auftretenden Bands stammen aus der Umgebung, doch auch einige größere Acts lassen sich ausmachen. Als Hauptacts der letzten Jahre konnten beispielsweise schon <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>SUIDAKRA</strong> gewonnen werden. Andere Namen anno 2017 sind <strong>TRIDDANA</strong>, <strong>SLEEPERS‘ GUILT</strong>, <strong>HYEMS</strong>, <strong>CORROSIVE</strong> und <strong>ALLTHENIKO</strong>. Die gesamte Mischung stellt sich relativ hart dar, sodass neben vereinzelten Nuancen aus dem Core oder Power Metal die Genres Thrash, Black, Death und Melodic Death Metal die erste Geige spielen. Wer sich durch diese Klänge begeistern lässt, ist hier richtig. Und wer noch zweifelt – denkt dran, das Festival ist für lau!</p>
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<h2>Interessanter als die Geburt Christi? Masters of Cassel</h2>
<p>Eben sagte ich es bereits: Jubiläum zum Zehnten ist IN! Während die obigen Vertreter dieses noch vor sich haben, hat das nächste Festival die zehnte Auflage gerade hinter sich gebracht. Genauer gesagt, vor zwei Tagen! Als sich 2005 zum ersten Mal die lokalen Bands Kassels zum <strong>Masters of Cassel</strong> vereinten, wussten wohl die wenigsten, dass es sich hier um den Aufakt einer mehrjährigen <strong>Weihnachtstradition</strong> handeln würde. Fünf Jahre lang fand das Festival zu oder um Weihnachten statt und sorgte damit für eine deftige Bescherung. Danach war mangels passender Location leider vorerst Schluss. Im Jahr 2013 meldete sich das Lokalfestival endlich mit einem Paukenschlag zurück. Es gab viel nachzuholen, und deswegen beschenkten die Organisatoren die Kasseler Szene gleich mit <strong>zwei Ausgaben</strong>: einem Sommer- und einem Winter-Festival. 2014 setzte die Veranstaltung wegen bekannter Probleme erneut aus, ehe das <strong>Masters of Cassel</strong> ab 2015 vom <strong>Rock Hard</strong> entdeckt und präsentiert wurde und seitdem nun jedes Jahr in der Zeit vor Weihnachten stattfindet. Zählte das Festival früher 400 bis 600 Besucher, so waren es in den letzten Jahren im kleinen <strong>K19</strong> lediglich 200 Gäste. Dieses Jahr ging es erstmalig ins <strong>Hotel Reiss</strong>, dessen Ballsaal bis zu 550 Zuschauern Platz bietet. Genügend Gelegenheit also, an die Größenordnungen der einstigen Weihnachts-Festivals anzuschließen!</p>
<p>Auch, wenn das Festival heute einen größeren Ruf hat als noch vor 12 Jahren, soll dennoch der lokale Bezug der Anfangstage und die Auftrittsmöglichkeit für Bands aus der Gegend aufrecht erhalten werden. Demgemäß achten die Veranstalter darauf, einen Lokalband-Anteil von mindestens 40 % zu halten. Die sieben bis neun Bands, welche für das <strong>Masters of Cassel</strong> gebucht werden, bieten dabei hauptsächlich klassischen Metal. Heavy, Thrash und Death Metal dominieren das kleine Line-Up, das nur in Ausnahmefällen Raum für andere Genres lässt. Und auch dann handelt es sich um etablierte oder verwandte Genres, wie die Rekrutierungen von <strong>WAGNIS</strong> (Power Metal) und <strong>MORAST</strong> (Black/Death/Doom) in diesem Jahr zeigen. In den letzten Jahren konnten u.a. <strong>DISCREATION</strong>, <strong>STEELPREACHER</strong>, <strong>WARPATH</strong> und sogar <strong>SODOM</strong> verpflichtet werden, um in Kassel zu spielen. Stars der diesjährigen Auflage waren <strong>MORGOTH</strong>, <strong>ATTIC</strong> und <strong>IRON THOR</strong>, zu denen sich im Vorprogramm auch noch <strong>BURDEN OF GRIEF</strong>, <strong>TYRANEX</strong>, <strong>MORTAL TERROR</strong> und <strong>CHAOS PATH</strong> gesellten. Es bleibt zu wünschen, dass das Festival mit dem neuen Veranstaltungsort ein Zuhause von Dauer gefunden hat, um in Zukunft ohne Unterbrechungen fortgeführt werden zu können. Wir drücken die Daumen!</p>
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<h2>Level Up war gestern: Metal Up Your Life</h2>
<p>Zur Abwechslung beleuchten wir abschließend noch einmal ein junges Festival in Hessen. Das <strong>Metal Up Your Life</strong> fand am 6. Februar 2016 zum ersten Mal statt und feiert am 12. Mai 2018 die fünfte Auflage. Wie, nach gerade einmal zwei Jahren? Ja, genau! Bei dem kleinen Festival in Darmstadt handelt es sich nämlich um ein halbjährlich stattfindendes Eintages-Festival. Nach dem Debüt im folgten Veranstaltungen im Oktober 2016, März 2017 und November 2017, die fünfte Ausgabe ist für Mai 2018 angesetzt. Die genauen Termine sind damit recht variabel, doch zumindest lässt sich festhalten: erstes Festival des Jahres in der ersten Jahreshälfte, zweites in der zweiten! Aufgezogen wird der Spaß von der ortsansässigen Band <strong>ALL WILL KNOW</strong>, die sich musikalisch zwischen Melodic Death und Modern Metal bewegen.</p>
<p>Und damit kommen wir auch schon zum Billing. Dieses beinhaltete jüngst fünf bis acht Bands, darunter … selbstverständlich, die Veranstalter selbst! Die anderen Bands bewegen sich in mehr oder weniger ähnlichen Gefilden. Ein starker Einschlag in den Bereich Melodic Death Metal ist kaum zu übersehen, daneben bekommt aber auch folkiger und progressiver Metal seine Chance. Schon für die zweite Auflage konnten <strong>SUIDAKRA</strong> als Headliner gewonnen werden, die dritte Runde wurde durch <strong>PARASITE INC.</strong> und <strong>CRUADALACH</strong> angeführt, und im November machte <strong>ABINCHOVA</strong> den Main-Act. Dazwischen liest man Namen wie <strong>SOULBOUND</strong>, <strong>DARKEST HORIZON</strong> und <strong>PENTARIUM</strong>, <strong>THE LAST HANGMEN</strong> und <strong>HUMAN DEBRIS</strong>. Doch wer denkt, ich hätte schon alles Nennenswerte erwähnt, der irrt! Besonderes Highlight des Events sind die Auftritte auf der zweiten, der Akustik-Bühne. Für ein Festival dieser Größe ist eine zweite Bühne durchaus selten. Hier werden Songs einiger Bands, mitunter auch solcher von der Hauptbühne, anders arrangiert dem Publikum vorgestellt. Da wird auch schon mal ein Saxophon oder eine Klarinette anstelle der Leadgitarren gezückt. Äußerst interessant und sicher mal einen Blick wert. Klingt gut? Na dann – auf nach Darmstadt, <strong>Metal Up Your Life!</strong></p>
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<h3>Wie? Das war euch nicht bunt genug?</h3>
<p>Dann freut euch auf die nächste Ausgabe. Es erwarten euch all diejenigen Festivals, die noch weniger Wert auf Genregrenzen legen als die Veranstaltungen der heutigen Ausgabe. Ich nehme euch mit auf Ausflüge in verschiedenste Musiksparten der rockigeren Art – keine Angst, mit <strong>Helene Fischer</strong> müsst ihr sicher nicht rechnen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-12-1-hessen-i-mixed/">Deutschland, deine Festivals &#8211; 12.1: Hessen I (Mixed)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.5: Nordrhein-Westfalen V (Herbst)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist so weit! Nach Ausgaben zum Winter, Frühling, Hochsommer und Spätsommer geht die nordrhein-westfälische Folge heute in die finale Runde. Ein letztes Mal widmen wir uns den Festivals des einwohnerstärksten Bundeslandes. Der Herbst birgt die verbliebenen acht Festivals. Schon in der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-5-nordrhein-westfalen-v-herbst/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.5: Nordrhein-Westfalen V (Herbst)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist so weit! Nach Ausgaben zum Winter, Frühling, Hochsommer und Spätsommer geht die nordrhein-westfälische Folge heute in die finale Runde. Ein letztes Mal widmen wir uns den Festivals des einwohnerstärksten Bundeslandes. Der Herbst birgt die verbliebenen acht Festivals. Schon in der letzten Ausgabe blieb Platz für eine Erinnerung an Veranstaltungen, die 2016 begraben wurden. Auch heute werden neben gestandenen Festivals erneut solche stehen, deren Zukunft ungewiss ist. Wer die letzten vier Ausgaben verpasst hat, muss sich im Übrigen nicht sorgen. Im abschließenden Fazit fasse ich die umfangreiche Reise durch Nordrhein-Westfalen noch einmal für euch zusammen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Glückszahl 13: Euroblast Festival</h2>
<p>Nach der umfangreichen Reihe an Sommerfestivals, die sich nicht selten im unteren vierstelligen Besucherbereich bewegen, klingt das Metal-Jahr in NRW mit vielen kleinen Veranstaltungen im Herbst allmählich aus. Das <strong>Euroblast Festival</strong> ist mit seinen 1500 Besuchern pro Tag das einzige Festival der vierten Jahreszeit, das die 1000er-Marke knackt. 2008 und 2009 nahm die Veranstaltung mit je 250 Besuchern und fünf Editionen in gerade einmal zwei Jahren ihren Anfang. Man beschloss in der Folge, das Festival von nun an lediglich einmal jährlich stattfinden zu lassen. Nach einer weiteren Ein-Tages-Auflage 2010, dehnte sich das <strong>Euroblast</strong> bis 2012 sogar auf vier Tage aus. Seit 2013 findet das Festival als einziges Drei-Tages-Festival im Herbst in der <strong>Essigfabrik</strong> in Köln statt. Mit stetig steigenden Zuschauerzahlen, wohlgemerkt.</p>
<p>Am 29.09.-01.10.2017 geht es in die dreizehnte Runde. Dabei spielen, wie üblich, über 40 Acts aus verschiedenen Ländern. Den Fokus legt das Festival dabei auf progressiven und experimentellen Metal und Rock. Waren im letzten Jahr noch <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>, <strong>VEIL OF MAYA</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> und <strong>BORN OF OSIRIS</strong> als Headliner gebucht, so dürfen sich dieses Jahr Bands wie <strong>SLEEPMAKESWAVES</strong>, <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>CHIMP SPANNER</strong>, die bereits einige Bekanntheit erlangt haben, mit den Hauptacts <strong>CAR BOMB</strong>, <strong>TEXTURES</strong> und allen voran <strong>DEVIN TOWNSEND PROJECT</strong> die Bühne teilen. Es werden noch einige Gruppen hinzustoßen, ehe das Billing vollständig ist.</p>
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<h3>Anno 2013: Die Kleinsten im Herbst</h3>
<p>Die beiden aktuell kleinsten Festivals im Herbst sind zeitgleich entstanden. Zum einen ist da das <strong>Whores of Metal</strong> in Herford bei Bielefeld, zum anderen die <strong>Paderborner Moshnight</strong>. Beide Festivals ziehen ca. 100-150 Menschen an und gehören damit zu den kleinsten Festivals in Deutschland.</p>
<h2>Ostwestfälischer Underground: Whores of Metal</h2>
<p><strong>Phil</strong> und <strong>Barnes</strong>, die Veranstalter des <strong>WoM</strong>, spielten ursprünglich in denselben Bands. Zusammen mit den Bandkollegen, die ebenfalls noch andere Projekte hatten, entstand die Idee, all diese Bands auf einer Bühne auftreten zu lassen. Letztendlich funktionierte dies zwar nicht, doch dafür spielten viele befreundete Bands, bei deren Auftritt immer ein Bandmitglied der Veranstalter mit auf der Bühne war. So entstand der Name „Whores of Metal“ – Metalhuren.</p>
<p>Bei der ersten Auflage in der örtlichen Kneipe waren 70 Gäste anwesend. Dies reichte bereits zur Kostendeckung aus. Auf diesem Erfolg aufbauend, blieb das Festival bestehen, sodass nach mehreren Veranstaltungen der letzten Jahre am 28.10.2017 das <strong>Whores of Metal Vol. V</strong> stattfinden kann. Fünf Bands sind mit von der Partie. Dabei wird versucht, einen möglichst breitgefächerten Querschnitt des ostwestfälischen Metal-Undergrounds anzubieten. Zumindest im letzten Jahr ging es dabei eher klassisch zu. Mit <strong>BLOODVALE</strong>, <strong>EVOKED</strong>, <strong>HYDRA’S FATE</strong>, <strong>SOULGATE</strong> und <strong>BOWLING-CLUB</strong> waren Death und Thrash sowie etwas Hardrock dabei. Mit den special guests <strong>E-ALDI</strong> wurde der Abend zusätzlich um etwas Electro Punk angereichert. Auch Power, Avantgarde, Progressive und Stoner wurden schon geboten. Metalcore gab es noch nicht zu sehen, doch der Veranstalter sagt selbst: kategorisch auszuschließen ist auch das für die Zukunft nicht. Der weitere Werdegang des Festivals bleibt also interessant!</p>
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<h2>Das Metal-Inferno: Paderborner Moshnight</h2>
<p>Wer die Winteredition zu Nordrhein-Westfalen gelesen hat, erinnert sich vielleicht, dass das <strong>Metal Inferno Paderborn</strong> das kleine <strong>Heavy X-Mas Festival</strong> veranstaltet. Dabei handelt es sich jedoch nicht um das einzige Projekt der Gruppe. Neben dem ehemaligen Hauptprojekt, dem <strong>Metal Inferno Festival</strong>, das bis 2013 fortgeführt wurde, wird seit selbigem Jahr auch die <strong>Paderborner Moshnight</strong> Anfang Oktober durchgeführt.</p>
<p>Auch hier gibt es Ähnlichkeiten zum <strong>Whores of Metal</strong>, da ebenfalls fünf Künstler aus verschiedenen Sparten auftreten. Dieses Jahr sind mit <strong>BEASTLESS</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>DEADLY SIN</strong>, <strong>THE HELLIPHANTS</strong> und <strong>CLUBBER LANG</strong> Künstler auch dem Rock-, Alternative- und Thrash-Sektor am Start. Eine erheblich andere Mischung als im letzten Jahr, als auch Post Black, Melo Death, Sludge, Heavy und Power Metal dabei waren, namentlich <strong>INFESTING SWARM</strong>, <strong>RESET YOURSELF</strong>, <strong>ALLIGATOR RODEO</strong>, <strong>METALMIND</strong>, <strong>HERETICS</strong> und <strong>FROM AMBUSH</strong>. Es gilt dasselbe wie bei den Kollegen aus Herford. Wer weiß, was die Zukunft noch bringen mag!</p>
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<h2>Moshen im Bunker: Cologne Metal Festival</h2>
<p>Im <strong>Kulturbunker Köln-Mülheim</strong>, einem umfunktionierten Luftschutzbunker aus dem Zweiten Weltkrieg, findet dieses Jahr zum fünften Mal das <strong>Cologne Metal Festival</strong> statt. Auftakt des Festivals war das Jahr 2013. Lokale Musiker und Veranstalter fanden sich damals mit dem Ziel zusammen, „der fragmentierten Szene ein größeres Jahresevent anzubieten“.</p>
<p>Nun, vier Jahre später, besteht das Publikum des eintägigen Festivals im Oktober nicht nur aus Menschen der Kölner Szene. Da auch bekanntere Bands auftreten, finden sich genauso Bandanhänger aus anderen Regionen hier zusammen. Dabei schaffen es Bands aus den verschiedensten Metal-Genres auf das Festival, wobei das Publikum eher traditionell eingestellt ist und Thrash Metal favorisiert, weshalb aus diesem Bereich mehr Gruppen zu sehen sind als aus allen anderen. 2016 waren daher <strong>DRIVEN BY DEMONS</strong>, <strong>SHREDHAMMER</strong>, <strong>PRIPJAT</strong> und Headliner <strong>ACCUSER</strong> am Start, um die Thrash-Flagge hochzuhalten. Daneben fanden aber auch Fans des Groove (<strong>EVERDYNE</strong>), Hardcore (<strong>S.T.P.C.</strong>), Heavy (<strong>HORNADO</strong>), Pagan (<strong>JÖRMUNGAND</strong>), Gothic (<strong>AERANEA</strong>) und Progressive (<strong>ANURYZM</strong>) einige interessante Acts im Billing. Bei rund zehn auftretenden Bands wird also ausreichend Abwechslung geboten. So wird es auch dieses Jahr wieder sein, wenn u.a. <strong>PYOGENESIS</strong> und <strong>DIVINE ZERO</strong> den Bunker auseinandernehmen.</p>
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<h2>Das älteste Festival Nordrhein-Westfalens: Wünnstock-Festival</h2>
<p>Einige mögen vielleicht behaupten, dass das <strong>Rock Hard Festival</strong> das älteste Festival des Landes ist, da es bereits 1990-1992 ein solches Festival gab. Allerdings können diese genauso als Vorläufer des Festivals gewertet werden, das erst seit 2003 durchgängig in Gelsenkirchen stattfindet.</p>
<p>Eine lückenlosere Geschichte, und deshalb den ehrlicheren Anspruch auf den Titel als ältestes Festival Nordrhein-Westfalens, hat das <strong>Wünnstock-Festival</strong>. Besucher des ersten Festivals, das 1996 stattfand, kennen die Veranstaltung vielleicht noch als „Hard Rock Party“, Besucher der Folgejahre könnten schon einmal vom „Rocktober“ gehört haben. Einige Schreiben aus München vom Anwalt einer dortigen Firma zwangen die Veranstalter schließlich, den Namen abermals zu wechseln. So kam das Festival 2005 zu seinem heutigen Namen – <strong>Wünnstock-Festival</strong>. Trivia: Damals hieß der Veranstaltungsort noch „Wünnenberg“, heute ist „Bad Wünnenberg“ daraus geworden.</p>
<p>Nach den Anfangsjahren mit über 1000 Besuchern, liegt der Schnitt heute bei 500 bis 700 Gästen pro Veranstaltung. In der Location, der örtlichen Schützenhalle, spielen zumeist drei bis fünf Gruppen aus allen möglichen Richtungen. Ausnahmen davon gab es beispielsweise zur 10. Auflage, als neun Gruppen ran durften. In den letzten Jahren waren Coverbands von <strong>METALLICA</strong> und <strong>SLAYER</strong>, aber auch einige bekannte Künstler selbst mit dabei, z.B. <strong>ARCH ENEMY</strong> oder <strong>DUST BOLT</strong>. Dieses Jahr heißt es: Schnapszahledition! 22. Auflage am 11. Oktober 2017. Bereits bestätigt sind die Münchener von <strong>TENSIDE</strong> sowie die Hardcore-Formation <strong>ALL FOR NOTHING</strong>, die dem Publikum ordentlich einheizen werden.</p>
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<h2>Metall-Festival: Eisenfest</h2>
<p>Oben aufgelistet sind fünf Festivals, die im Oktober stattfinden. Demgegenüber steht im November aktuell allein das <strong>Eisenfest</strong>, das in Schwelm bei Wuppertal ausgetragen wird. Veranstalter <strong>Steve Lausberg</strong> organisierte bereits früher Konzerte im Rockbereich unter dem Namen „Return of Rock“. Ein Kollege brachte ihn schließlich auf die Idee, sich auch dem Metalbereich zuzuwenden, sodass 2009 das erste <strong>Eisenfest</strong> steigen konnte. 2012 wurde die Idee erneut aufgegriffen und das Festival zum zweiten Mal veranstaltet. Seitdem gibt es eine jährliche Revanche. 2017 wird die 250 Zuschauer lockende Veranstaltung abermals im örtlichen Jugendzentrum stattfinden.</p>
<p>Wie gewohnt, werden auch beim diesjährigen <strong>Eisenfest VII</strong> fünf Bands auftreten. Zwei der auftretenden Künstler dienen als Support, ehe es zu den bekannteren Acts des Abends geht. Die Mischung fällt dabei stets unterschiedlich aus. Nach einem rauen 2016 mit viel Thrash (<strong>HOPELEZZ</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>) und Core (<strong>THIS AINT LIFE</strong>, <strong>CIRCLED BY CANNIBALS</strong>), soll es dieses Jahr wieder in eine melodischere Richtung gehen. Deshalb gibt es neben der gewohnten Portion Thrash (<strong>TRAITOR</strong>) dieses Jahr auch Power Metal (<strong>TORIAN</strong>), Melodic Death Metal (<strong>DEATHPOSED</strong>) und Dark Melodic Metal (<strong>MERCURY FALLING</strong>) zu hören. Support <strong>KRUD</strong> runden das Ganze ab. Wenn ihr im November nichts zu tun habt und in NRW wohnt, schaut ruhig vorbei – ein anderes Festival bietet der diesjährige November nicht mehr.</p>
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<h2>Press Start to continue: Leafmeal Festival &amp; Börsencrash Festival</h2>
<p>Abschließend wären da noch zwei Vertreter, die sich dieses Jahr für eine Pause entschieden haben. Als zweites November-Festival gesellte sich zum <strong>Eisenfest</strong> im letzten Jahr noch das <strong>Leafmeal Festival</strong>. Die Veranstaltung fand 2015 und 2016 im <strong>FZW</strong> in Dortmund statt. Ziel der Veranstaltung sollte es sein, interessante Bands aus den Sparten Stoner, Psychedelic und Doom sowie aus dem Death und Black Metal zu präsentieren. Mit gutem Erfolg, lockten Bands wie <strong>VOIVOD</strong>, <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>, <strong>ENTOMBED A.D.</strong> und <strong>AVATARIUM</strong> doch immerhin 700-800 Besucher. Da das <strong>FZW</strong> allerdings 1200 Leute fasst und dementsprechend nach einer stärkeren Auslastung verlangt, muss für die Zukunft ein neues Konzept her. Ob dieses entstehen wird, steht noch in den Sternen. Zumindest aber freuen sich die Veranstalter, den Besuchern zwei Jahre lang Freude bereitet zu haben.</p>
<p>Eine deutlich längere Geschichte hat das <strong>Börsencrash-Festival</strong>, das dieses Jahr ebenfalls pausiert. Auch hier ist unsicher, ob es eine Rückkehr geben wird. 2005 unter dem Namen „United Metalheads Festival“ debütiert, ging die Veranstaltung 2006 und von 2008 bis 2016 unter dem heutigen Namen <strong>BCF</strong> an den Start. Somit fanden ganze elf Festivals dieser Marke in Wuppertal statt. Zuletzt waren meist knapp 500 Zuschauer mit an Bord. Vor allem Heavy- und Power-Metal-Begeisterte dürften hier etwas für sich gefunden haben, wenn man die Billings vergangener Jahre durchforstet: <strong>MASTERPLAN</strong>, <strong>STORMWARRIOR</strong>, <strong>ENFORCER</strong>, <strong>MYSTIC PROPHECY</strong> und <strong>PARAGON</strong> sind nur einige aus vielen Namen des energiegeladenen Genres. Für die örtliche Szene bleibt nur zu hoffen, dass es doch nochmal weitergeht – als Fan der genannten Genres geht einem hier nämlich echt das Herz auf.</p>
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<h3>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Nordrhein-Westfalen Festivalgänger zu sein?</h3>
<p>Knapp 40 Festivals, von denen 33 aktuell aktiv sind. Bedient werden dabei wirklich <strong>ALLE</strong> Richtungen. Rund ums Jahr ist etwas los, egal ob im Winter, Frühling, Sommer oder Herbst. Die Vielfalt in Nordrhein-Westfalen ist unglaublich.</p>
<p>Unsere Reise war lang und hat fünf Artikel für sich vereinnahmt. <strong>NATÜRLICH</strong> lohnt es sich, in Nordrhein-Westfalen Festivalgänger zu sein. Nicht nur die schiere Zahl an Festivals ist hier größer als in den bisherigen Bundesländern. Auch die Zahl der „umsonst &amp; draußen“–Festivals ist hier besonders hoch, sodass selbst für den klammen Metalhead ein paar Konzertbesuche möglich sind. Nur einen winzigen, im Grunde nicht problematischen Kritikpunkt habe ich gefunden. Nach einer großen Veranstaltung mit mehr als 10.000 Besuchern sucht man hier vergeblich, und abgesehen vom <strong>Rock Hard</strong>, fehlt es auch an Veranstaltungen mit mehr als 5000 Leuten. So richtig los geht es erst ab 4000 und weniger Gästen. Für diejenigen, die gern die Stimmung in einem riesigen Pulk genießen, möglicherweise ein kleiner Minuspunkt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>NRW</strong> setzt sich deshalb zusammen mit <strong>Schleswig-Holstein</strong> an die Spitze der Länder. Ob es noch ein Land gibt, das es mit den beiden Festival-Hochburgen aufnehmen kann, erfahrt ihr nach der Sommerpause. Schließlich müssen die aufgezählten Festivals in den kommenden Monaten auch von jemandem besucht werden! Ich wünsche allen Lesern einen ereignisreichen Sommer. Mehr von „Deutschland, deine Festivals“ gibt es im Herbst.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-5-nordrhein-westfalen-v-herbst/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.5: Nordrhein-Westfalen V (Herbst)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 05 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-4-nordrhein-westfalen-iv-spaetsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In einigen Bundesländern reichen Schulferien bis in den September hinein. Keine große Überraschung, wenn man bedenkt, dass auch zum Ende des dritten Quartals oft noch hohe Temperaturen herrschen. Und wo hohe Temperaturen sind, gibt es natürlich auch Festivals. Im August und September bietet Nordrhein-Westfalen einen reichhaltigen Ausklang des Festivalsommers. Auch, wenn dieser an einigen Stellen etwas bröckelt …</p>
<h2>Auf in die Unabhängigkeit: Turock Open Air</h2>
<p>Eine ganz große Nummer in der Essener Innenstadt ist das seit 1996 stattfindende <strong>Essen.Original.</strong>, dem jährlich mehrere hunderttausend Menschen beiwohnen. Dieses servierte verschiedenste Stile auf unterschiedlichen Bühnen. Eine dieser Bühnen, die in den letzten Jahren immer weiter an Beliebtheit gewann und quasi zum „Festival im Festival“ wurde, war die <strong>Turock Bühne</strong> im Rahmen des <strong>Turock Open Air</strong>. Im Rahmen einer Neuausrichtung des <strong>Essen.Original.</strong> 2009, wurden alternative Stile wie Metal oder Hip-Hop aus dem Programm verdrängt – was kurz gesagt zu Protesten und der Ausführung einer Konkurrenzveranstaltung <strong>Essen Originell</strong> führte. Dies mündete 2010 in die Einigung mit der zuständigen GmbH und die Wiedereingliederung des Festivals. Aufgrund der in den Folgejahren wachsenden Bedeutung des <strong>Turock Open Air</strong>, das mittlerweile mehrere tausend Menschen anzieht, wäre 2017 eine kostspielige Baugenehmigung vonnöten gewesen, da die bisherige Sondergenehmigung für die Menge an Menschen nicht mehr ausreichte. Diese Kosten wollte das Stadtmarketing allerdings nicht mehr tragen. Die Essener Metalfans müssen sich vorerst aber nicht sorgen – Veranstalter <strong>Peter Siewert</strong> wird das Festival nun als unabhängige Veranstaltung zwei Wochen vor dem <strong>Essen.Original.</strong> durchführen. Neuer Termin: 18. und 19. August 2017.</p>
<p>Das Schöne am <strong>Turock</strong>: Wieder einmal handelt es sich um ein Festival unter dem Motto „umsonst &amp; draußen“. Das bedeutet: keine Ticketkosten! Finanziert wird die Veranstaltung komplett über den Getränkeumsatz. Im letzten Jahr noch an drei Tagen mit 20 Bands unterwegs, bietet man nun 17 Bands an zwei Tagen. Das Billing ist ziemlich gemischt, beinhaltet aber auffällig viele Bands aus dem Death Metal. Auch Punk und Thrash Metal sind ab und an zu sehen. Daneben gibt es vereinzelt Verschiedenes – Melo Death, Hardrock, Sludge oder Heavy Metal ließen sich jedenfalls im letzten Jahr verorten. Nachdem 2016 <strong>PENNYWISE</strong>, <strong>JOHN DIVA</strong> und <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> als Headliner auftraten, stehen dieses Jahr <strong>LIFE OF AGONY</strong>, <strong>CROWBAR</strong>, <strong>SACRED REICH</strong> und <strong>ORDEN OGAN</strong> ganz oben auf der Liste. Bei einem solchen Eintrittspreis kann man dazu schwer „Nein“ sagen, oder?</p>
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<h2>Hauptsache Death Metal! NRW Deathfest</h2>
<p>Schon immer vollkommen unabhängig ist das <strong>NRW Deathfest</strong> in Wermelskirchen, das zwischen Wuppertal und Leverkusen liegt. Das Festival findet bereits seit 2002 statt und kommt auf bisher 13 Auflagen. 2016 pausierte das Festival, da die Organisatoren sich ein Jahr erholen wollten, um 2017 wieder voll durchzustarten. Und das Versprechen wurde eingehalten: das <strong>NRWDF</strong> gibt am 22. und 23. September sein Comeback und geht damit in die 14. Runde.</p>
<p>Das Kartenkontingent ist limitiert – auf gerade einmal 300 Karten! Damit zählt das Event zu den ganz kleinen Festivals des Bundeslandes. Welche Musik hier gespielt wird, verrät bereits der Name. Egal, ob es ortsansässige oder bekanntere Bands sind. Hauptsache, sie spielen Death Metal! 2015 gehörten <strong>AVULSED</strong>, <strong>DISAVOWED</strong> und <strong>BLOOD</strong> zu den größten Bands der Veranstaltung. Dieses Jahr treten <strong>LORD GORE</strong>, <strong>UNDERGANG</strong>, <strong>PHRENELITH</strong> und <strong>CADAVER DISPOSAL</strong> als Hauptacts in deren Fußstapfen. Steht ihr total auf a) Death Metal und b) kleine Festivals? Dann bietet das <strong>NRW Deathfest</strong> genau den richtigen Anlaufpunkt.</p>
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<h2>Zwischen Psychedelic und Rock: Junkyard Open Air</h2>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Noch blutjung ist das <strong>Junkyard Open Air</strong>, das 2016 erstmalig in Dortmund stattfand. Zur ersten Auflage wurden 1000 Gäste erwartet, die von fünf Bands angelockt werden sollten. Offenbar mit gutem Erfolg, denn dieses Jahr geht der Spaß mit einer Band mehr als im Vorjahr weiter. Die Bands bewegen sich zwischen Psychedelic, Stoner, Hardrock und Blues. Die Gruppen <strong>REDWATER</strong>, <strong>BONE MAN</strong>, <strong>NIGHT</strong>, <strong>HÄLLAS</strong> und <strong>SIENA ROOT</strong> werden das Publikum immer weiter anheizen, ehe mit <strong>RADIO MOSCOW</strong> der Headliner das große Finale schmeißt. Terminiert ist das <strong>Junkyard Open Air 2017</strong> auf den 12. August.</p>
<h2>Täglich grüßt die Folkrockband: Feuertal Festival</h2>
<p>Die gemütliche <strong>Waldbühne Hardt</strong> in Wuppertal ist der Schauplatz des ältesten Festivals im nordrhein-westfälischen Festivalspätsommer. Denn seit 2003 findet dort das <strong>Feuertal Festival</strong> statt. Nach einer Pause im darauffolgenden Jahr, durften in den&nbsp;kommenden Jahren, wie schon zur Erstauflage, vier Bands spielen. 2011 stieg die Zahl auf fünf Bands an, ehe ab 2012 die große Erweiterung auf zwei Tage und zehn Bands folgte. So ist es bis heute – fünf Bands am ersten, fünf Bands am zweiten Veranstaltungstag. Eine Ausnahme davon gab es lediglich 2014, als die Veranstaltung sich über einen Tag mit sechs Bands erstreckte.</p>
<p>Zu rechnen ist mit ungefähr 2000-2500 Gästen. Die zehn auftretenden Bands entstammen dabei stets dem (zumeist deutschsprachigen) Folk, Gothic und Dark Rock. Die größeren Vertreter der Genres gaben sich in den letzten Jahren die Klinke in die Hand: auf <strong>SCHANDMAUL</strong> und <strong>FEUERSCHWANZ</strong> folgen <strong>SALTATIO MORTIS</strong> und <strong>LETZTE INSTANZ</strong>, auf <strong>FIDDLER´S GREEN</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> wiederum <strong>MONO INC.</strong>, <strong>TANZWUT</strong> und <strong>KORPIKLAANI</strong>. Wer viele dieser Bands mag, kann getrost jedes Jahr aufs Neue die Veranstaltung in Wuppertal besuchen, da diese Bands in regelmäßigen Abständen erneut auftreten. Das <strong>Feuertal Festival</strong> ist damit das perfekte Festival für Gewohnheitstiere.</p>
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<h2>Kurz und knackig: RheinRiot</h2>
<p>Das <strong>RheinRiot</strong> in Köln ist gleich in dreierlei Hinsicht kleiner als das <strong>Feuertal Festival</strong>. Erstens: Das Festival ist wesentlich jünger. 2016 gegründet, findet es dieses Jahr erst zum zweiten Mal statt. Damit hat das Festival eine kürzere Historie. Zweitens: Das kleine Metalfestival in Köln beschränkt sich auf einen Veranstaltungstag mit vier bis fünf Bands. Und drittens: Es sind erwartungsgemäß weniger Besucher anwesend. Mit rund 500 Gästen ist das <strong>RheinRiot</strong> eine sehr familiäre Veranstaltung.</p>
<p>Das Festival, welches Anfang August in der <strong>Live Music Hall</strong> stattfindet, stellte letztes Jahr eine Auswahl von fünf Bands zusammen. In diesem Jahr wurde die Anzahl auf vier reduziert. Die letztjährige Auflage bot mit <strong>KRYPTOS</strong>, <strong>BLIKSEM</strong>, <strong>ABORTED</strong>, <strong>DEVILDRIVER</strong> und <strong>ARCH ENEMY</strong> eine relativ „klassische“ Mischung aus Heavy, Thrash, Death und Melodic Death Metal. Die diesjährige Mischung sieht da schon ein bisschen anders aus – Black- und Doom-Einflüsse mischen sich mit Sludge und Industrial. Für diese Mischung sorgen <strong>STEAK NUMBER EIGHT</strong>, <strong>KATATONIA</strong>, <strong>PRONG</strong> und <strong>MANTAR</strong>. Die Zielgruppe könnte dieses Mal eine andere sein. Spannend bleibt die Frage, ob dies neue Zuschauer eher anlocken oder abschrecken wird. Der 6. August 2017 wird es zeigen.</p>
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<h2>Maximum 800: Metal de Houte</h2>
<p>Ein ähnlich übersichtliches Line-Up wie das <strong>RheinRiot</strong> bietet das <strong>Metal de Houte</strong> bei Mönchengladbach. Erstmalig 2009 vor gerade einmal 100 Zuschauern veranstaltet, ist die Veranstaltung mittlerweile beträchtlich gewachsen. Das Clubgelände in Erkelenz fasst bis zu 800 Menschen, womit das Festival das <strong>RheinRiot</strong> in seiner Größe sogar übertrifft.</p>
<p>Für die Bandauswahl gilt allerdings das Gegenteil. Während in Köln wirklich populäre Bands den Mainact geben, handelt es sich bei den in Erkelenz auftretenden Gruppen eher um lokale Bekanntheiten aus dem Rock und Metal. 2015 waren <strong>MENTAL WAR</strong>, <strong>SCARGOT</strong>, <strong>DIVINE ZERO</strong>, <strong>BULLETRIDE</strong> und <strong>GUN BARREL</strong> mit dabei. Dieses Jahr werden neben einigen anderen auch&nbsp;<strong>MOTORJESUS</strong> auftreten. Am 02. September 2017 könnt ihr mit dabei sein – danach ergibt sich erst 2019 wieder eine Chance, da das Festival nur alle zwei Jahre stattfindet.</p>
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<h2>We´ll be back: Rodarock Festival</h2>
<p>Während das <strong>Metal de Houte</strong> im nächsten Jahr freiwillig pausiert, sieht die Situation <strong>Rodarock Festival</strong> in Aachen ein wenig anders aus. Seit der Erstaustragung 2006 fand das eintägige Festival ununterbrochen jährlich statt und kommt somit bis heute auf elf Auflagen. In diesem Jahr muss die ungefähr 750 Gäste starke Veranstaltung erstmalig aussetzen. Grund dafür sind Schwierigkeiten mit dem Gelände. Aufgrund von Bauarbeiten an einem angrenzenden Hallenbad, wäre die für das Sicherheitskonzept unverzichtbare Feuerwehrzufahrt auf das Festivalgelände blockiert. Da die Veranstaltung so nicht durchgeführt werden kann, wurde diese am 30. Mai 2017 abgesagt – mit dem Versprechen, im nächsten Jahr wiederzukehren.</p>
<p>Versprochen wird ein „geiles Line-Up“. Bei diesem Aachener Festival handelt es sich fast ausschließlich um ein Core-Festival. Gespielt werden Hardcore, Metalcore und Deathcore. 2016 gaben sich u.a. <strong>DEEZ NUTS</strong>, <strong>TO THE RATS AND WOLVES</strong> und <strong>EXIST IMMORTAL</strong> diesen Spaß, im Jahr davor waren <strong>ANY GIVEN DAY</strong> und <strong>HIS STATUE FALLS</strong> die Mainacts. Man darf gespannt sein, wer 2018 die letzten Auftritte des Abends spielen wird.</p>
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<h2>R.I.P.: Münster Metal Massaker &amp; BÄÄÄM Festival</h2>
<p>Das war es für heute mit den aktiven Festivals. Wer sich nun auch noch ein wenig für die jüngere Festivalgeschichte des Landes interessiert, erfährt zum Abschluss, welche beiden Events seit diesem Jahr nicht mehr unter uns weilen. Zum einen ist da das <strong>Münster Metal Massaker</strong>, das von 2010 bis 2016 als Ein-Tages-Festival stattfand. Dieses Jahr wird das Oldschool-Event, auf dem vor allem Künstler aus dem Heavy-, Death- und Thrash-Bereich auftraten, nicht mehr stattfinden, da die Veranstalter aus beruflichen Gründen die notwendige Zeit zur Planung nicht mehr finden. Somit bleibt das siebente <strong>Münster Metal Massaker</strong> im Jahr 2016 auch das letzte.</p>
<p>Immerhin gab es hier einen würdigen Ausklang. Weniger glorreich gestaltet sich leider der Abgang des <strong>BÄÄÄM Festival</strong> in Kierspe, das ca. 50 Kilometer von Wuppertal entfernt liegt. Nach zwei erfolgreichen Veranstaltungen, letztere mit ungefähr 1000 angereisten Gästen, sollte die Veranstaltung 2017 zum dritten Mal als Alternative zum <strong>Wacken Open Air</strong> dienen. Das Billing, welches von Heavy Metal dominiert und durch Power, Thrash und Folk Metal ergänzt wurde, war bereits fertiggestellt. Doch dann kam die Absage durch den Veranstalter <strong>Gut Haarbecke GmbH</strong>. Das <strong>BÄÄÄM Festival</strong> wurde gestrichen – ohne weiteren Kommentar, ohne Ersatz, ohne Fortsetzung. Es ist das traurige Ende einer kurzen Geschichte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17907" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-1024x721.jpg" alt="" width="1024" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-1024x721.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-750x528.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Festivals-NRW-Spaetsommer.jpg 1065w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Das Ende naht!</h3>
<p>In zwei Wochen ist es endlich soweit. Der letzte Artikel zu den Festivals in Nordrhein-Westfalen wird noch einmal die Events im Herbst beleuchten, ehe ein Fazit zu den unfassbar zahlreichen Veranstaltungen des Landes gezogen wird. Schaut nochmal rein, denn der Artikel wird das Finale vor der anstehenden Sommerpause der Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-4-nordrhein-westfalen-iv-spaetsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.4: Nordrhein-Westfalen IV (Spätsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</title>
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		<pubDate>Mon, 22 May 2017 10:50:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich, der Festivalsommer ist da! Zumindest, was die Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ mit der Serie zu Nordrhein-Westfalen angeht. Nach Ausgaben zu den Festivals im Winter sowie im Frühling, folgt nun die dritte Ausgabe, die sich mit dem absoluten Höhepunkt der Saison befasst. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-3-nordrhein-westfalen-iii-hochsommer/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.3: Nordrhein-Westfalen III (Hochsommer)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Endlich, der Festivalsommer ist da! Zumindest, was die Kolumne „Deutschland, deine Festivals“ mit der Serie zu Nordrhein-Westfalen angeht. Nach Ausgaben zu den Festivals im Winter sowie im Frühling, folgt nun die dritte Ausgabe, die sich mit dem absoluten Höhepunkt der Saison befasst. In nur einem einzigen Monat hat das bevölkerungsreichste Land der Republik acht Festivals anzubieten – ein erstaunliches Angebot. Und da die Festivals im Hochsommer stattfinden, reden wir auch ausschließlich von Open Airs, stimmts? Nun ja, nicht ganz. Eines der Juli-Festivals kann mit einer ganz besonderen Location aufwarten. Einige unter euch ahnen sicherlich, von welchem Festival die Rede ist. Alle anderen werden es in den folgenden Absätzen herausfinden müssen …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das größte Festival im Juli: Rockair Festival</h2>
<p>Doch fangen wir erst einmal – wie üblich – mit dem größten Festival der Ausgabe an. Es mag den einen oder anderen überraschen, doch tatsächlich handelt es sich beim <strong>Rockair Festival</strong> in Paderborn um ein blutjunges Festival, das 2017 erst zum zweiten Mal stattfindet. An einem Tag im Jahr verwandelt sich das Gelände des Schloss- und Auenparks, das in den 90ern Schauplatz einer Landesgartenschau war, in ein zuhause für alle Freunde des Rocks. Beim Auftakt 2016 konnte man auf Anhieb 3500 Zuschauer verbuchen. Da auf dem Gelände rund 5000 Besucher Platz finden, ist durchaus Potential vorhanden, um diese Zahl 2017 zu toppen.</p>
<p>Wie der Name bereits erahnen lässt, ist das <strong>Rockair Festival</strong> kein reines Metal-Festival. Als Ziel gibt der Veranstalter aus, eine möglichst große Rockauswahl mit gitarrenlastiger Musik aus unterschiedlichen Bereichen bieten zu wollen. Die sechs auftretenden Bands, zu denen sich noch der Gewinner eines Newcomer-Contests gesellt, entstammen in der Tat verschiedensten Genres. Neben Symphonic Metal (<strong>SNOW WHITE BLOOD</strong>) und einer großzügigen Portion Folk (<strong>HARPYIE</strong>, <strong>SCHANDMAUL</strong>), findet man dieses Jahr außerdem Punk (<strong>SLIME</strong>) und Darkrock (<strong>THE FRIGHT</strong>) im Line-Up. Mit <strong>EISBRECHER</strong> komplettiert eine NDH-Band als Headliner das kurze Festival. Damit hat sich das Festival bereits in eine deutlich härtere Richtung entwickelt, bedenkt man, dass im letzten Jahr neben <strong>ANY GIVEN DAY</strong> und <strong>BETONTOD</strong> auch <strong>J.B.O.</strong>, <strong>STAUBKIND</strong> und – Achtung, Schocker! – <strong>HAUDEGEN</strong> mit am Start waren. Mag sein, dass das <strong>Rockair Festival</strong> damit nichts für Diehard-Metalfans ist, die nichts mit Musik abseits des „wahren Metals“ anfangen können. Interessant wird die Veranstaltung vor allem für diejenigen, die auch mit einer Portion gemäßigterem Metal und Rock Spaß haben können. Letztere dürften für 38 € einen kurzweiligen und abwechslungsreichen Abend erleben.</p>
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<h2>3 Tage für lau: Nord Open Air</h2>
<p>Hätten die Kollegen in Paderborn ihr Festival im letzten Jahr nicht debütieren lassen, hätte sich das <strong>Nord Open Air</strong> den Titel des größten Hochsommer-Festivals NRWs geschnappt. Dieses wurde 2009 als Geburtstagsparty des <strong>Café Nord</strong> veranstaltet und kehrt seitdem jährlich wieder – typisch Geburtstag eben. Auch hier ist mit 3500 Zuschauern zu rechnen. Allerdings gibt es, neben dem Alter des Festivals, zwei gravierende Unterschiede zum ähnlich besucherstarken <strong>Rockair Festival</strong>. Nummer 1: Statt eines Abends im Zeichen der Musik, gibt es derer drei in Essen zu genießen. Nummer 2: Der Kauf eines Tickets ist nicht notwendig, denn das <strong>Nord Open Air</strong> kostet seine Besucher keinen Cent. Kein Wunder also, dass der Zulauf groß ist!</p>
<p>Das Billing ist vielfältig und beinhaltet neben einigen Spielarten des Metal (insbesondere Death und Thrash) auch Punk, Hardrock und andere Spielereien wie Reggae Metal. Dass solch namhafte Bands wie <strong>SKINDRED</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong> und <strong>ANNIHILATOR</strong> aufgeboten werden können, obwohl die Veranstalter kein Geld durch Ticketverkäufe einnehmen, spricht sehr für das Festival aus dem Hause <strong>Nord</strong>. Finanziert wird der ganze Spaß durch den Verkauf von Merch, Essen und Getränken sowie die Unterstützung von Sponsoren wie <strong>Monster Energy</strong> oder <strong>Jack Daniel´s</strong>. Leute, wie ihr seht, macht sich euer Konsum vor Ort sehr stark im Geldbeutel der Veranstalter bemerkbar, die euch ein geiles Fest bieten wollen. Deshalb kann ich nur immer wieder folgenden Grundsatz betonen, der generell für alle Arten von Festivals gilt: Mindestens einmal am Tag den Campingkocher beiseite lassen und euch vor Ort was an einem Stand gönnen. Sichert den Festivals, die ihr so gern besucht, das Überleben. Konsumieren für den guten Zweck. Konsumieren für die Musik!</p>
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<h2>Schon bald wieder zweitägig: Fest Evil Open Air Manrode</h2>
<p>Mit einer Besucherzahl von zurzeit ungefähr 500-600 Gästen, ist das <strong>Fest Evil Open Air Manrode</strong> das einzige Hochsommerfestival, das die 1000er-Marke unterschreitet. Und das ist gar nicht mal so schlecht, haben doch auch familiäre Festivals ihren Reiz. Seinen Anfang nahm das <strong>Fest Evil</strong> 2009 auf einem Feld am Waldesrand, dem Gelände rund um die <strong>Manroder Schutzhütte</strong>. Aus der Kalten zog das acht Bands starke Line-Up direkt 800 Besucher an. Ob dieses Erfolgs wurde die Veranstaltung 2010 schon auf zwei Tage mit 18 Bands ausgedehnt. Schwierigkeiten bei schlechter Wetterlage führten schließlich dazu, dass man im folgenden Jahr wieder zum Eintages-Konzept zurückgriff und auf den Sportplatz in Manrode umzog. Seitdem wächst das Festival wieder langsam, aber kontinuierlich.</p>
<p>2018 wird das zehnjährige Bestehen gefeiert – wie schon bei der zweiten Auflage mit zwei Tagen! Bevor es allerdings soweit ist, steht erst einmal das neunte <strong>Fest Evil</strong> am 15.07.2017 an, das nochmal mit acht Bands aufwartet. Acht Bands – und ähnlich viele Stile: Stoner-Rock (Nachwuchsband und Opener <strong>DESTILLATOR</strong>) gesellt sich zu Thrash (<strong>HOPELEZZ</strong>), Rock´n´Roll (<strong>NITROGODS</strong>) und Power Metal (<strong>TORIAN</strong>). Außerdem wird mit <strong>THOBBE ENGLUND</strong>, dem ehemaligen Gitarristen von <strong>SABATON</strong>, auch ein Crossover zwischen Metal- und Old-School-Riffing in Manrode Einzug halten. Gruppen aus den Sektoren „Mittelalternativ“, wie <strong>UNVERMEYDBAR</strong> ihren eigenen Musikstil bezeichnen, sowie Metalcore des Headliners <strong>ANNISOKAY</strong>, vervollständigen die Mischung. Das <strong>Fest Evil </strong>in Manrode ist damit vorrangig ein Festival für den vielseitigen Metalhead, der familiärere Festivals in einem gemütlichen Rahmen bevorzugt.</p>
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<h2>Gestatten: Averbeck! Tank mit Frank</h2>
<p>Wer ist denn Frank Averbeck? Scrollt mal runter, dann könnt ihr ihn sehen! Bei diesem bärtigen Herren handelt es sich nämlich um niemand Geringeren, als den Veranstalter eines Festivals, das seit seiner Erstaustragung 2014 (übrigens auf einer Fläche direkt am Haus von Frank!) vor 350 Besuchern innerhalb von zwei Jahren seine Besucherzahl mehr als vervierfachen konnte. Und waren beim dritten <strong>Tank mit Frank</strong> 2016 schon 1500 Zuschauer anwesend, soll diese Zahl 2017 noch einmal auf mindestens 2000 ausgebaut werden. Die kurze Historie des selbsternannten Premium-Festivals liest sich bereits jetzt als Erfolgsgeschichte.</p>
<p>Premium-Festival… Warum überhaupt? <em>„Wir lieben Musik und trinken gern Bier. Premium-Festival soll an Premium-Bier erinnern“</em>, so <strong>Frank</strong>. Clever, suggeriert das Wort „Premium“ doch gleichzeitig, dass es sich hier um ein Werk von hoher Qualität handelt. Doch wie sieht das <strong>Tank mit Frank</strong> musikalisch aus? Der Trend oben genannter Festivals setzt sich fort: bunt! Zu hören gibt es neben einigen Death-Metal Bands wie <strong>SABIENDAS</strong>, <strong>POSTMORTEM</strong> und <strong>GRAVE</strong>, einer Mischung aus Doom und Sludge á la <strong>IRON WALRUS</strong>, Heavy-Folk-Metal der Marke <strong>ESTOPLYN</strong>, der Thrash-Metalcore Mischung von <strong>TUXEDOO</strong> und den Rock- und Metal-Hybriden <strong>JESUS CHRÜSLER SUPERCAR</strong> auch Vertreter aus anderen Musikbereichen. Dem Metal noch etwas näher sind Hardrockbands wie <strong>UNIVERSE</strong> oder <strong>EMPTY VEINS</strong>, die sich zwischen Punk und Hardcore bewegen. Deutlich entfremdeter sind da beispielsweise <strong>MONSTAH CITY FREEKZ!</strong>, die Hiphop mit anderen Einflüssen mischen, oder <strong>THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM</strong>, die sich in Pop-Punk und Electroclash üben. Wenn sich das für euch gut liest, kommt Anfang Juli gern nach Münster und feiert die Bands. Solltet ihr noch zweifeln, gebt euch einen Ruck – tut es für Frank, der freut sich!</p>
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<h2>Für sie da seit 1998: Summernight Open Air</h2>
<p>Bei den bisherigen Festivals handelte es sich durchweg um solche aus diesem Jahrtausend. Eine deutlich längere Historie hat das <strong>Summernight Open Air</strong> bei Mechernich, das jährlich vom <strong>Hard’n Heavy’s Rhein-Sieg 1997 e.V.</strong> veranstaltet wird.&nbsp; 1998 noch mit zwei Bands am Start, und 1999 durch kurzfristige Probleme mit der Location nur als „Besäufnis auf der Wiese“ durchgeführt, wuchs das Festival schließlich und fand bereits bei der vierten Auflage 2001 über zwei Tage statt. So ist es seit jeher, und auch am Termin Mitte Juli hat sich über die Jahre nichts geändert. Nur der Veranstaltungsort wechselte – von Nierendorf in den 90ern und Oedingen Anfang der 2000er zu Euskirchen, in dem das Festival von 2003 bis 2010 stattfand. Seit 2011 bis in dieses Jahr, in dem das <strong>SNOA</strong> schon zum 19. Mal stattfindet, ist schließlich Mechernich das zuhause des aktuell ungefähr 1000 bis 1200 Gäste lockenden Events. Aussetzen musste das Festival lediglich im letzten Jahr, als die Veranstaltung aufgrund starker Unwetter wegen Katastrophenwarnung abgesagt werden musste. Deshalb startet die Veranstaltung dieses Jahr als <strong>Summernight Open Air 2.0</strong>.</p>
<p>Das Geile am <strong>SNOA</strong>: auch hier kostet der Besuch euch keinen Cent. An zwei Tagen gibt es insgesamt 13 Bands zu bestaunen. Am meisten vertreten sind kleine Bands aus dem Power und Death Metal. Allerdings bekommen auch Black, Thrash und Melodic Death Metal sowie Metalcore und Heavy Rock eine Chance, sich auf dem Festival zu beweisen. In diesem Jahr stehen z.B. <strong>CROSSFIRE</strong>, <strong>STORMHUNTER</strong>, <strong>HAMMERKING</strong>, <strong>ZEROGOD</strong>, <strong>KING LEORIC</strong> und <strong>HOPELEZZ</strong> auf der Bühne und folgen Bands wie <strong>NITROGODS</strong>, <strong>OBSCURITY</strong> oder <strong>STEELPREACHER</strong> nach, die 2015 in Mechernich auftraten. An dieser Stelle muss ich auf diejenigen, die in Nordrhein-Westfalen wohnen, echt mal ein bisschen neidisch sein. Ein so großzügiges Angebot an Metal-Veranstaltungen unter dem Motto „Umsonst &amp; Draußen“ können wir hier im Osten nicht genießen. Hut ab!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-17479" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air.jpg" alt="" width="960" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Summernight-Open-Air-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /></p>
<h2>Das Festival in der Balver Höhle: Prophecy Fest</h2>
<p>In der Einleitung habe ich euch ein Festival versprochen, das in einer ganz besonderen Location stattfindet. Gemeint war damit das <strong>Prophecy Fest</strong>. Ort des Spektakels ist die <strong>Balver Höhle</strong>, eine natürliche Höhle aus der Alt-Steinzeit. 2015 debütierte das von <strong>Prophecy Productions</strong> initiierte Festival als Eintagesveranstaltung, wurde für 2016 ob des Erfolges aber direkt auf zwei(einhalb) Tage erweitert. Dieses Jahr geht es in die dritte Runde. Und weil unser Chef, der <strong>Alex</strong>, beim letzten Mal ganz entzückt vom Konzept war, ist dieses Jahr noch jemand dabei – das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin mitsamt Stand.</p>
<p>Allerdings fällt das <strong>Prophecy Fest</strong> nicht nur durch seine Location auf. Auch musikalisch grenzt sich die Veranstaltung durchaus von anderen im Land ab und weiß dadurch seine 1000-1500 Besucher zu begeistern. Viele Bands lassen sich nicht klar eingrenzen oder wollen sich nicht klar eingrenzen lassen. Zur groben Charakterisierung der auftretenden Bands, die großteils zum hauseigenen Label gehören, können Begriffe wie Psychedelic Rock, Post Punk, Dark Rock, Horror Metal, Post Rock, Doom, Experimental Metal, Pagan Folk, Suicide Pop, Ambient und Black Metal in den Raum geworfen werden. In Bandnamen liest sich das wie folgt: 2017 sind u.a. <strong>ARCTURUS</strong>, <strong>SÓLSTAFIR</strong>, <strong>HYPNOPAZUZU</strong>, <strong>DOOL, THE VISION BLEAK</strong>, <strong>SOROR DOLOROSA</strong>, <strong>NHOR</strong>, <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>SPIRITUAL FRONT</strong>. Insgesamt treten 15 Bands in der Balver Höhle auf. Das <strong>Prophecy Fest</strong> – ein zuhause für Individualisten?</p>
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<h2>Das schwarzromantische Burgenfestival: Castle Rock</h2>
<p>Auf dem <strong>Schloß Broich</strong> in Mülheim an der Ruhr, findet seit 2000 das <strong>Castle Rock</strong> statt. Das Festival geht nun in das achtzehnte Jahr und wird deshalb mit seiner 18. Auflage „volljährig“. Damit gehört die zweitägige Veranstaltung zu den ältesten Burgenfestivals in Deutschland. Die Kapazität der Burg liegt bei rund 1800 Besuchern und wird, mit bis zu 1700 Besuchern am zweiten Veranstaltungstag, auch beinahe ausgeschöpft.</p>
<p>Bei den Acts handelt es sich im Großen und Ganzen um Bands, die der Schwarzromantik zugeneigt sind. Das bedeutet zwar hie und da auch einen kleinen Metal-Anteil in Form von Symphonic Metal. Auf der anderen Seite sind aber auch viele Künstler aus Dark Rock, Gothic und NDH mit dabei. Insgesamt stehen 12 Bands auf dem Zettel, von denen vier am Freitagabend spielen, während die restlichen Gruppen ab Samstagmittag mit ihren Shows beginnen. 2017 werden neben einigen weiteren auch <strong>MOONSPELL</strong>, <strong>CREMATORY</strong>, <strong>THE DARK TENOR</strong>, <strong>SERENITY</strong>, <strong>OST+FRONT</strong> und <strong>DARKHAUS</strong> Teil des Events sein. Damit ist das <strong>Castle Rock</strong> die richtige Anlaufstelle für Liebhaber der dunklen Musik, die es nicht zwingend allzu hart haben müssen.</p>
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<h2>Into The Pott: Dong Open Air</h2>
<p>Nur ein Jahr jünger ist das <strong>Dong Open Air</strong>, das seit 2001 auf der <strong>Halde Norddeutschland</strong> in der Nähe Duisburgs, genauer gesagt bei Neukirchen-Vluyn, stattfindet. Hier gleicht die Zahl der Auflage den letzten Stellen des jeweiligen Jahres – erste Auflage 2001, siebzehnte Auflage 2017. Das <strong>Dong Open Air</strong> ist neben dem <strong>Nord Open Air</strong> das einzige Festival, das sich über drei Tage erstreckt. Das können wir uns natürlich nicht entgehen lassen – deswegen wird das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin auch hier mit einem Stand vertreten sein.</p>
<p>Was wird den ca. 2500 Besuchern denn eigentlich geboten? Beim <strong>Dong Open Air</strong> handelt es sich um ein schönes Mixed Metal Festival, in dessen Billing vorwiegend klassische Genres auftauchen. Stark gehäuft treten Death, Thrash und Folk Metal auf, vermehrt auch Power und Melodic Death Metal. Dazu gesellt sich die eine oder andere Band aus Progressive, Doom und Heavy Rock bzw. Metal. Dieses Jahr schmücken <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, <strong>MEMORIAM</strong>, <strong>GOD DETHRONED</strong> und <strong>HATESPHERE</strong> die Kopfzeilen des Flyers. Angesicht dieser Namen verwundert es nicht, dass in den vergangenen Jahren auch einige andere Bands von Größe im Pott vorbeigeschaut haben, so z.B. <strong>TESTAMENT</strong> und <strong>AMORPHIS</strong> im Jahr 2016 sowie <strong>CARCASS</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong> und <strong>GAMMA RAY</strong> 2015. Und das zum Preis von 60 € &#8211; kann man da noch meckern?</p>
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<p>&nbsp;</p>
<h3>Der Sommer ist noch nicht vorbei!</h3>
<p>Auch wenn der Juli die meisten Festivals bietet, ist der Sommer danach noch längst nicht vorbei. Warm bleibt es zumeist bis in den September hinein. Das wissen auch die Festivalveranstalter, die dementsprechend ihre Veranstaltungen platzieren. Deswegen gibt es in zwei Wochen einen spätsommerlichen Nachschlag mit acht weiteren Festivals in Nordrhein-Westfalen., die ich euch präsentieren möchte.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.2: Nordrhein-Westfalen II (Frühling)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[acherontic arts festival]]></category>
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		<category><![CDATA[Wo es sich lohnt Metalhead zu sein]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der eisige Winter ist vorbei, der Schnee taut, erste Blüten treiben und der neben dir sitzende Allergiker zückt das fünfte Mal in zehn Minuten sein Taschentuch. Das kann nur eines bedeuten: Der Frühling ist da! Die Indoor-Festivals werden allmählich durch Freiluft-Festivals abgelöst, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-2-nordrhein-westfalen-ii-fruehling/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.2: Nordrhein-Westfalen II (Frühling)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der eisige Winter ist vorbei, der Schnee taut, erste Blüten treiben und der neben dir sitzende Allergiker zückt das fünfte Mal in zehn Minuten sein Taschentuch. Das kann nur eines bedeuten: Der Frühling ist da! Die Indoor-Festivals werden allmählich durch Freiluft-Festivals abgelöst, die beengten Räume und Hallen weichen weitläufigen Flächen. Der zweite Teil der nordrhein-westfälischen Festivalserie beinhaltet deshalb alle Festivals im April, Mai und Juni. Und siehe da – zu den Festivals im Frühling zählt auch das Flaggschiff Nordrhein-Westfalens.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das Flaggschiff: Rock Hard Festival</h2>
<p>Das größte Festival des Landes steht unter dem Banner eines der großen Magazine der Szene. 7.500 Besucher zählt das <strong>Rock Hard Festival</strong> in Gelsenkirchen. Mehr gibt das <strong>Amphitheater</strong>, in welchem das Festival stattfindet, auch nicht her. Das ursprünglich unregelmäßig und an verschiedenen Orten laufende Event (1990/91 in Lichtenfels, 1991 in Berlin, 1992 in Jena, 1998 in Hagen) zog 2003 in die heutige Location. Eigentlich war das Festival anlässlich des 20-jährigen Jubiläums des <strong>Rock Hard</strong> als einmalige Veranstaltung geplant worden. Der Erfolg war größer als erwartet – und warum sollte man ein Festival mit Potential so einfach aufgeben? So wiederholte sich das Spektakel 2004, welches fortan jährlich bis in die Gegenwart gegen Pfingsten stattfand.</p>
<p>Bereits nach zwei Jahren in Gelsenkirchen wurde die Veranstaltungsdauer von zwei auf drei Festivaltage ausgeweitet. Das Flaggschiff kann guten Gewissens als „Oldschool-Festival“ bezeichnet werden – dominiert wird das Billing von Heavy und Thrash Metal. Auch Hardrock-Bands sowie solche aus Doom, Death und Black sind hier gern gesehen. Die Liste der Bands, welche die Zuschauer über die Jahre in verzückte Ekstase versetzten, ist aufgrund der fünfzehnjährigen Festivalhistorie in Gelsenkirchen und der anschaulichen Größe des Events sowie des guten Rufs des Magazins sehr lang. Von <strong>BLIND GUARDIAN</strong> über <strong>SODOM</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>, von <strong>OVERKILL</strong> bis <strong>KREATOR</strong>, von <strong>VENOM</strong> bis <strong>MEGADETH</strong> waren schon viele große Namen der Szene mit dabei. Auch 2017 dürften Namen wie <strong>BEHEMOTH</strong>, <strong>OPETH</strong>, <strong>EXODUS</strong>, <strong>D-A-D</strong> und <strong>DIRKSCHNEIDER</strong> wieder für volle Zuschauerränge sorgen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-17150 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Rock-Hard-Festival.jpg" alt="" width="851" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Rock-Hard-Festival.jpg 851w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Rock-Hard-Festival-300x111.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Rock-Hard-Festival-750x278.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" />
<h2>Wer ist der Kleinste im ganzen Land? Legions of Wolbeck vs. Bergisch Metal Festival</h2>
<p>Die Frage nach dem kleinsten Festival des Festivalfrühlings lässt sich nicht ganz so einfach beantworten, da es hierfür mehrere Anwärter gibt. Zwei Veranstaltungen mit besonders geringer Zuschauerzahl stechen aus der Menge heraus und liefern sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um den Titel des kleinsten Festivals.</p>
<p>Die erste Veranstaltung ist die Veranstaltung <strong>Legions of Wolbeck – Das MES-Festival</strong>. „MES“ steht dabei für „Metal ergo sum“, eine Veranstaltungsreihe in Münster. Das <strong>Legions of Wolbeck</strong> findet in seiner Form am 10. Juni 2017 zum ersten Mal statt. Aufgelistet werden insgesamt sieben Bands verschiedenster Spielarten – sowohl Black (<strong>CONVICTIVE</strong>), Death (<strong>SUPREME CARNAGE</strong> und <strong>MORTALS PATH</strong>) und Progressive (<strong>YSMA</strong>) als auch Folk (<strong>ESTOPLYN</strong>) und Heavy (<strong>WITCHES STEEL</strong>) sowie Speed und Thrash (<strong>SPHINX</strong>) gibt es bei dem in einem Jugendzentrum stattfindenden Festival der Konzertveranstalter aus Münster zu sehen. Erwartet werden ca. 100 bis 150 Gäste.</p>
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<p>Etwas länger dabei, aber ebenfalls gut 150 Besucher stark, ist das <strong>Bergisch Metal Festival</strong>. Dieses findet ebenfalls in einem Jugendkulturhaus statt, allerdings in Bergisch Gladbach statt in Münster. Im Debütjahr 2014 fand auch noch eine zusätzliche Winter Edition statt, in den folgenden Jahren blieb es beim Frühlingsfestival. Auch dieses Jahr wird man wohl auf eine zusätzliche Veranstaltung verzichten und beschränkt sich auf das liebgewonnene, eintägige Festival am 20. Mai 2017.</p>
<p>Um mehr Besucher als noch im letzten Jahr in die Bude zu locken, wird die Anzahl der auftretenden Bands von fünf auf sieben erhöht. Dem Veranstalter ist enorm wichtig, einige Bands auftreten zu lassen, die nicht aus der Region stammen. Würden nur Gruppen aus der Heimat spielen, bekämen die Fans nur die immergleichen Bands zu sehen – mit der Zeit würde sich die Szene totlaufen. Schwerpunkt der Veranstaltung liegt auf Thrash Metal (<strong>TEMPRAGE</strong>, <strong>MYNDED</strong>, <strong>WELL SEASONED CHRIST</strong>, <strong>MORTAL PERIL</strong>) und Death Metal (<strong>HEREDITARY</strong>, <strong>AYAHUASCA</strong>). Komplettiert wird das Ganze in diesem Jahr durch einen Act aus dem Power Metal (<strong>ELVENPATH</strong>).</p>
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<p>Zwei Veranstaltungen mit je sieben Bands – welche wird wohl mehr Zuschauer ziehen? Was würde euch mehr ansprechen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Jetzt wirds politisch – oder? Rage Against Racism</h2>
<p>Bereits seit 2003 öffnet das <strong>Rage Against Racism</strong> seine Pforten. Bevor einige von euch jetzt zu hyperventilieren anfangen, weil hier Politik und Musik zusammengeschmissen werden: Ganz ruhig, das ist nicht der Fall. Das <strong>Rage Against Racism</strong> soll als „Festival gegen Rassismus“ allen gleichermaßen zugänglich sein. Um dies konsequent durchzusetzen, ist das Festival <strong>kostenfrei</strong> zugänglich. Vom Motto einmal abgesehen, geht es hier unpolitisch zu – parteipolitische Aktivitäten werden nicht unterstützt. Wenn es etwas kostenfrei gibt, sind immer alle ganz heiß darauf – über 3000 Besucher im vergangenen Jahr belegen das. Und das obere Ende des Fahnenmastes ist vermutlich noch nicht erreicht, bietet die Außenfläche der Rheinhausener Jugendeinrichtung doch bis zu 5000 Besuchern Platz.</p>
<p>Das zweitgrößte Festival der heutigen Ausgabe ist ein 2-Tages-Festival. Während am Freitag ab dem frühen Abend insgesamt fünf Bands spielen, geht der Spaß am nächsten Tag schon mittags los, sodass die doppelte Anzahl an Künstlern auftreten kann. Die Eröffnung des zweiten Tages obliegt dem <strong>MUSIKCORPS HOHENBUDBERG</strong>. Somit stehen 2017 insgesamt 14 Künstler plus Musikcorps auf dem Plan. Die Genres: „Hard Rock und Heavy Metal in allen Ausprägungen“. Konkret bedeutet das neben Hardrock auch viel Heavy und Thrash Metal, aber auch Gruppen aus dem Power, Prog oder Death-Bereich. Ein Power-Metal-Headliner darf auf dem Festival nicht fehlen, da auch die Crew das bierseelige Mitsingen von pathetischen Refrains sehr genießt. Dieses Jahr dürfen <strong>FIREWIND</strong>, <strong>ACCUSER</strong>, <strong>TRI STATE CORNER</strong> und <strong>RAGE MEETS REFUGE</strong> als Hauptacts herhalten. Im letzten Jahr wurde diese Ehre <strong>FREEDOM CALL</strong>, <strong>KÄRBHOLZ</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong> und <strong>CARACH ANGREN</strong> zuteil. Wenn ich in NRW wohnen würde, wüsste ich aber, wo ich mich am 16. und 17. Juni aufhalte. Solche Bands für ümme? Da muss man mich nicht zweimal fragen!</p>
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<h2>Start in den Frühling: Metal Invasion</h2>
<p>Der April in Nordrhein-Westfalen bietet nur ein einziges Festival. Ein reichlich kleines. Ungefähr 250-300 Besucher schauen beim <strong>Metal Invasion</strong> in Köln vorbei. Die Erstauflage der <strong>Cologne Metal Invasion</strong> fand 2014 noch als Clubkonzert mit den Bands <strong>BLOODBOUND</strong>, <strong>CHRONIC</strong> und <strong>CALIBER X</strong> statt. Danach erfolgte der Umzug zum aktuellen Standort, einem alten Gutshof. Im 1850 erbauten <strong>Engelhof</strong> finden bis zu 600 Besucher Platz. Die friedliche Location und die raue Musik bieten einen interessanten Gegensatz, der durchaus als Besonderheit des Festivals gelten kann. Die Konzerte selbst finden im Inneren des Komplexes statt, während sich alles weitere an der frischen Luft im Innenhof abspielt.</p>
<p>Wie vielerorts bei anderen Underground-Festivals, besteht auch bei der <strong>Metal Invasion</strong> das Konzept der Veranstaltung darin, unbekannten Bands die Möglichkeit eines gemeinsamen Auftritts mit größeren Bands der Szene zu verschaffen. Dabei hat man es sich auf die Fahne geschrieben, sich in den Bereichen des Heavy und Power Metal, dem Mittelalterrock, Gothic sowie Hardrock möglichst breit aufzustellen. So enterten bei der vierten Auflage in diesem Jahr nicht nur <strong>KISSIN‘ DYNAMITE</strong>, <strong>MESSENGER</strong> und <strong>NACHTGESCHREI</strong> die Bühne. Mit <strong>AERANEA</strong>, <strong>CUSTARD</strong>, <strong>NATOR</strong>, <strong>STORM SEEKER</strong> und <strong>SOBER TRUTH</strong> erhielten die Bands des Abends schon ab dem frühen Nachmittag kräftigen Support. Damit traten die Beteiligten in die Fußstapfen der Bands vergangener Jahre, u.a. <strong>FREEDOM CALL</strong>, <strong>AXXIS</strong>, <strong>WISDOM</strong> und <strong>SINBREED</strong>. Ob 2018 wiederum andere Bands die Vorgänger ablösen, ist noch nicht klar. Aktuell läuft ein Spendenaufruf, um das Festival 2018 erneut stemmen zu können. Wir wünschen viel Erfolg bei diesem Unterfangen!</p>
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<h2>Schneller ausverkauft als Wacken: Freak Valley Festival</h2>
<p>Mit 2500 Tickets, die in den offenen Verkauf gehen, gehört das <strong>Freak Valley Festival</strong> schon zu den Festivals mit größerem Kartenkontingent. Trotzdem gehen die Karten weg wie warme Semmeln – dieses Jahr dauerte es nur zwei Stunden bis zum Sold Out. Besser als das <strong>W:O:A</strong> zu seinen besten Zeiten! Der vorzeitige Ausverkauf ist an sich aber nichts Neues für die Veranstalter. Schon bei der ersten Ausgabe 2012 konnten alle 1000 Karten vorzeitig an den Mann gebracht werden. Seitdem schreitet die stetige Expansion erfolgreich voran.</p>
<p>Die Veranstaltung in der Nähe von Siegen, genauer gesagt in Netphen, gehört außerdem zu den wenigen dreitägigen Festivals des Landes. Und mit Musik, die von Stoner, Doom, Psychedelic und Blues bis hin zum Space, Kraut, Heavy und Retro Rock reicht, ist das Event nicht nur in Sachen Genre ein musikalischer Exot. Die Veranstalter achten zusätzlich darauf, qualitativ hochwertige exklusive Bands zu buchen, die man nur selten in Deutschland zu Gesicht bekommt oder gar ihren ersten Auftritt abhalten. 2016 waren deshalb <strong>TOUNDRA</strong>, <strong>SPIDERGAWD</strong>, <strong>ELDER</strong>, <strong>ORANGE GOBLIN</strong>, <strong>GRAVEYARD</strong> und <strong>DEAD MEADOW</strong> Teil der fünften Lage. Und welche Namen stehen dieses Jahr ganz oben im Billing? <strong>PENTAGRAM</strong>, <strong>SLO BURN</strong>, <strong>EARTHLESS</strong>, <strong>UFOMAMMUT</strong>, <strong>GREENLEAF</strong> und <strong>KING GIZZARD &amp; THE LIZARD WIZARD</strong>. Die Frage nach der guten Zusammenstellung stellt sich nicht – sechs Sold Outs in sechs Jahren sprechen für sich.</p>
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<h2>Acherontic Arts Festival</h2>
<p>Zuletzt werfen wir einen Blick auf ein Festival, hinter dem abermals ein kleines Label steht – <strong>Ván Records</strong>. Die <strong>Turbinenhalle</strong> in Oberhausen, in der auch das <strong>Ruhrpott Metal Meeting</strong> stattfindet, ist der Austragungsort des <strong>Acherontic Arts Festival</strong>. Hierbei handelt es sich um ein zweitägiges Festival im Mai, das 2017 in seine dritte Runde geht. Bands aus dem Psychedelic-Sektor spielen Seite an Seite mit Gruppen aus dem Death, Black und Doom. So finden sich dieses Jahr z.B. <strong>I I</strong>, <strong>SKAN</strong>, <strong>DARIO MARS AND THE GUILLOTINES</strong>, <strong>WOLVENNEST</strong>, <strong>RA AL DEE EXPERIENCE</strong>, <strong>VENOMOUS SKELETON</strong> und <strong>CONCATENATUS</strong> in der Halle ein, um ihre Musik zum Besten zu geben. Kleines Schmankerl des Festivals: Alle Besucher erhalten beim Eintritt eine kostenlose DVD mit Aufnahmen vom letztjährigen <strong>Acherontic Arts Festival</strong>.</p>
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<h3>Sommerzeit ist Festivalzeit!<strong><br />
</strong></h3>
<p>Mit vier Festivals im Juni nimmt die Veranstaltungsdichte zum Sommeranfang bereits ziemlich stark zu. Übernächste Woche schalten wir nochmal einen Gang hoch. Da der Juli den absoluten Höhepunkt des Festivalsommers bildet, finden zu dieser Zeit die meisten Festivals statt. Aus diesem Grund dreht sich der dritte Artikel zu Nordrhein-Westfalen einzig um die Festivals im Monat Juli. Beleuchtet wird auch ein Festival, auf dem <em><strong>Silence</strong></em> diesen Sommer mit einem Stand präsent sein wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-2-nordrhein-westfalen-ii-fruehling/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.2: Nordrhein-Westfalen II (Frühling)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.1: Nordrhein-Westfalen I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Einige Bundesländer haben mehr, die anderen etwas weniger Festivals zu bieten. Und dann haben wir noch Nordrhein-Westfalen. Ihr dachtet, 14 Festivals wären schon viel gewesen? Das Land, das vor allem für das dicht besiedelte Ruhrgebiet und Städte wie Köln, Bochum oder Essen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-11-1-nordrhein-westfalen-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #11.1: Nordrhein-Westfalen I</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Einige Bundesländer haben mehr, die anderen etwas weniger Festivals zu bieten. Und dann haben wir noch Nordrhein-Westfalen. Ihr dachtet, 14 Festivals wären schon viel gewesen? Das Land, das vor allem für das dicht besiedelte Ruhrgebiet und Städte wie Köln, Bochum oder Essen bekannt ist, setzt nochmal ordentlich einen drauf. In den folgenden Artikeln werden wir den Festivalkalender nach Zeiträumen untergliedern und detailliert durchforsten. Den Anfang macht die Winter-Edition mit allen Festivals in den Monaten Dezember bis März.</em></p>
<h2>Das Große im Dezember: Ruhrpott Metal Meeting</h2>
<p>Das größte Festival des nordrhein-westfälischen Winters ist das <strong>Ruhrpott Metal Meeting</strong>. Dieses findet seit 2015 in der <strong>Turbinenhalle Oberhausen</strong> statt und konnte bereits beachtliche 3.000 Besucher anlocken. Das Winterfestival liegt Anfang Dezember und erstreckt sich über zwei Tage. Am 8. und 9. Dezember 2017 wird das <strong>RMM</strong> zum dritten Mal starten.</p>
<p>Die musikalische Vielfalt ist groß – größere Vertreter aus dem Power oder Heavy Metal duellieren sich mit solchen des Melodic Death, Thrash und Death Metals. In den letzten Jahren zierten u.a. <strong>BLIND GUARDIAN</strong>, <strong>SAXON</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>KATAKLYSM</strong>, <strong>ACCEPT</strong>, <strong>HAMMERFALL</strong>, <strong>SODOM</strong> und <strong>AT THE GATES</strong> die Kopfzeile des <strong>RMM</strong>-Flyers. Und mit <strong>INSOMNIUM</strong>, <strong>OVERKILL</strong>, <strong>DORO</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong> und <strong>DESERTED FEAR</strong> sind auch für 2017 bereits wieder einige Top-Acts bestätigt.</p>
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<h2>O du Fröhliche: Metal Christmas</h2>
<p>Ihr bevorzugt es, um die Weihnachtszeit ein bisschen zu moshen, anstatt singend über den Weihnachtsmarkt zu schlendern? Ähnlich dürfte es den Veranstaltern des <strong>Metal Christmas</strong> in Bielefeld gehen. Seit 2010 findet das eintägige Festival dort jedes Jahr kurz vor Weihnachten statt, sodass es dieses Jahr bereits in die achte Runde geht. Mittlerweile finden sich durchschnittlich 600-800 Besucher dort ein, um vor Weihnachten noch einmal die Sau rauszulassen.</p>
<p>Ziel der Veranstalter ist es, ein möglichst buntes Festival auf die Beine zu stellen. In einer Tour nur Bands einzelner Genres zu hören, sei langweilig – Metal ist vielseitig, und genau das soll auch das <strong>Metal Christmas</strong> abbilden. Deshalb spielen Bands aller möglichen Genres auf dem Festival – von Death und Thrash über Power und Folk bis hin zum Grindcore oder Rock. Dabei werden bekanntere Bands mit lokalen Größen der Szene gemischt. Außerdem dürfen zwei Bands auftreten, die sich beim Vorentscheid <strong>&#8222;Battle Christmas&#8220;</strong> durchgesetzt haben. <strong>PARASITE INC</strong>, <strong>SUIDAKRA</strong>, <strong>NOTHGARD</strong>, die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>, <strong>LANTLOS</strong>, <strong>EKTOMORF</strong> und <strong>HARPYIE</strong> als größere Bands der letzten drei Jahre stehen sinnbildlich für die Vielfalt des Billings. Was sagt ihr: klingt das nicht nach einer schönen Bescherung?</p>
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<h2>Schöne Bescherung: Heavy X-Mas Festival</h2>
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<p>Das Weihnachtsthema haben sich nicht nur die Kollegen aus Bielefeld auf die Fahne geschrieben. Auch das <strong>Heavy X-Mas Festival</strong> in Paderborn findet unmittelbar vor den Weihnachtstagen statt und kommt anno 2017 ebenfalls auf acht Auflagen. Mit Bands aus Bereichen wie Death, Heavy, Rock und Doom fällt das Line-Up auch hier ziemlich vielfältig aus. <strong>OBSCENITY</strong>, <strong>GORILLA MONSOON</strong> und die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> haben bereits einmal ihren Teil zur schwermetallischen Weihnacht beigetragen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Aus heiß mach kalt: Monster Metal Festival</h2>
<p>Trotz der Vielzahl der Winterfestivals in NRW ist der Januar eine festivalfreie Zeit. Macht aber nichts, denn im Februar startet die Festivalsaison mit gleich drei Festivals sofort durch. Den Auftakt macht das <strong>Monster Metal Festival</strong> in Gronau. Bei der ersten Ausgabe 2010 fand die Veranstaltung noch als Open Air im Sommer statt. Auch 2011 und 2012 behielt man die Jahreszeit bei, ehe man das Festival 2013 in den Herbst und die Folgeausgabe auf den Januar 2015 verschob. Seit diesem Jahr schließlich steht der Termin im Februar. 400-500 Besucher nehmen die Möglichkeit wahr, mit dem <strong>Monster Metal Festival</strong> die Saison zu beginnen.</p>
<p>Die Genregrenzen sind nicht genau abgesteckt. Zwischen den acht bis zehn auftretenden Bands befanden sich in diesem Jahr mit Truppen wie <strong>DRONE</strong>, <strong>ROTTEN CASKET</strong>, <strong>REVEL IN FLESH</strong>, <strong>TOXIC WALTZ</strong>, <strong>CAEDERE</strong> und <strong>THE HERITANCE</strong> zwar vor allem solche aus dem Thrash und Death, doch vergangene Billings lehren uns, dass auch andere Genres einen Fuß in die Tür setzen können, so auch <strong>DEADLOCK</strong> (Melodic Death), <strong>GRAILKNIGHTS</strong> (Superhero Metal), <strong>BLACK MESSIAH</strong> (Pagan/Black/Folk) oder <strong>GLORYFUL</strong> (Heavy Metal). Im Großen und Ganzen bleibt das Eintagesfestival daher eine Wundertüte voller Überraschungen. Ein Blick aufs Line-Up könnte sich lohnen!</p>
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<h2>Bloß nicht stolpern! Sleaze Fest &amp; Noctura Metal Fest</h2>
<p>Ergänzt wird der Februar durch die kleinen Ein-Tages-Veranstaltungen <strong>Sleaze Fest</strong> und <strong>Noctura Metal Fest</strong>, welche zuletzt beide ins Straucheln gerieten. Ersteres fand 2015 und 2016 recht erfolgreich in Bochum statt, ehe es 2017 zu Komplikationen kam, die das Stattfinden des Festivals verhinderten. Das mit Bands wie <strong>KISSIN DYNAMITE</strong>, <strong>TOXICROSE</strong> und <strong>BULLETRAIN</strong> hauptsächlich auf Glam, Heavy Metal und Rock spezialisierte Event wird 2018 in Gießen erneut an den Start gehen, um den Besuchern u.a. <strong>CRAZY LIXX</strong>, <strong>SISTER</strong> und <strong>BLACKRAIN</strong> um die Ohren zu hauen.</p>
<p>Das<strong> Noctura Metal Fest</strong> hingegen besteht bereits seit dem Jahr 2011 und findet traditionell im <strong>Falkendom</strong> in Bielefeld statt. Falkendom &#8230; Klingt groß, ist er aber nicht – schließlich handelt es sich bei dem Gebäude um ein Jugendzentrum, das nur knapp mehr als 150 Konzertbesuchern Platz bietet. In jedem Jahr wird an einem Abend vier Bands Platz geboten, um sich zu präsentieren. Musikalisch werden in erster Linie Black und Death Metal präsentiert, wobei beispielsweise mit Avantgarde oder Musik aus dem Post-Bereich versucht wird, das schmale Billing um neue Facetten anzureichern. 2016 konnte die Veranstaltung aufgrund des Einschreitens von Anwohnern nicht wie geplant stattfinden, doch zumindest verrät das aufgestellte Line-Up mit <strong>EIS</strong>, <strong>TIMOR ET TREMOR</strong>, <strong>A SABLE OPIATE</strong> und <strong>GARDEN OF SINNERS</strong>, wohin die Reise gehen sollte. Und wie die Veranstalter wissen lassen: Aufgeschoben ist nicht aufgehoben!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-16532" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW.jpg" alt="" width="1000" height="692" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW-750x519.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FestivalsNRW-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<h2>Unholy Metal Mayhem Festival</h2>
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<p>Mitte März fand zum fünften Mal das <strong>Unholy Metal Mayhem Festival</strong> statt. Austragungsort war der <strong>Helvete Pub</strong> in Oberhausen. Mit einem Limit von 250 Tickets und einem acht Bands zählenden Billing gehört die Veranstaltung zu den absoluten Festival-Zwergen. Auftreten dürfen Bands der härteren und düsteren Spielarten – Thrash, Death, Black, Doom und Sludge. Dabei handelt es sich vorwiegend um kleinere Bands. 2017 spielten <strong>UNGOD</strong>, <strong>NOCTURNAL</strong>, <strong>VENENUM</strong>, <strong>EURYNOMOS</strong>, <strong>VULTURE</strong>, <strong>GOATH</strong>, <strong>HORNS OF DOMINATION</strong> und <strong>NUCTEMERON</strong> auf dem Festival – allesamt deutsche Bands. Getreu dem Motto: „Support the unholy Metal-Underground!“</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Abtauchen in die Musik: Metal Diver Festival</h2>
<p>Das letzte Festival des nordrhein-westfälischen Festivalwinters ist das <strong>Metal Diver Festival</strong>. Dieses findet seit 2014 in Marsberg statt, feiert mithin im nächsten Jahr das Jubiläum für fünf Jahre <strong>Metal Diver</strong>. Hinter dem Indoor-Festival steht der <strong>Metal Diver e.V.</strong>, dessen momentan siebenköpfige Crew die Planung übernimmt. Von 350 Besuchern bei der Erstauflage, konnte man die Zahl schnell auf 550 im Jahr 2015 steigern – sold out! Für 2018 ist erstmalig eine starke Vergrößerung geplant, erwartet werden dann 1000 bis 1500 Gäste.</p>
<p>Auch das Festival in Marsberg beschränkt sich regelmäßig auf vier bis fünf Bands und dürfte bei erfolgreicher Expansion zum größten eintägigen Winterfestival in NRW aufsteigen. Was die Musik angeht, beschränkt man sich auf die klassischen Genres – Heavy, Speed, Power, Death und Thrash Metal. Weder Cover-Bands, noch Nu Metal oder Metalcore finden hier Platz. In den letzten Jahren zeigten u.a. <strong>STORMWARRIOR</strong>, <strong>BRAINSTORM</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>MAJESTY</strong> und <strong>BATTLE BEAST</strong>, was in ihnen steckt. Und für das Jubiläumsfestival 2018 ist mit <strong>RAGE</strong> auch schon ein würdiger Headliner angekündigt worden …</p>
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<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Wenn die Natur wieder erwacht …</h3>
<p>… ist der Frühling da! Und mit diesem eine ganze Riege weiterer Festivals, die zu betrachten interessant werden dürfte. In zwei Wochen zeige ich euch, welche Festivals ihr in NRW besuchen könnt, wenn ihr die dicken Winterjacken wieder in eurem Kleiderschrank verstaut habt und anfangt, das wärmer werdende Wetter zu genießen. Präsentiert wird auch das Flaggschiff des Landes. Wer wissen möchte, welche Veranstaltung mehr Menschen anlockt als jede andere, sollte sich auch den nächsten Bericht nicht entgehen lassen &#8230;</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #10: Bremen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Apr 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bei den bisherigen Vergleichen von Bundesländern mit unabhängigen Städten – namentlich Berlin und Hamburg – kamen letztere, gemessen an ihrer Größe, immer relativ gut davon. Heute beschäftigen wir uns mit dem letzten Stadtstaat, den Deutschland zu bieten hat: Bremen. Die Hansestadt stellt mit etwas mehr als einer halben Million Einwohnern das kleinste Bundesland der Republik dar. Doch lässt dies auch darauf schließen, dass das Festivalangebot proportional zur Einwohnerzahl sehr klein ausfällt? Schauen wir uns das einmal näher an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Gut und böse: Bremer Metal Festival</h2>
<p>Das größte Metal-Festival in Bremen ist das <strong>Bremer Metal Festival</strong>. Das Ziel des Mitte November stattfindenden Indoor-Events sollte es ursprünglich sein, die Lücke zwischen den Sommerfestivals zu verkürzen und die lange Pause somit etwas unterhaltsamer zu gestalten. Schon die erste Auflage 2010 war mit dem Ausverkauf ein direkter Erfolg. Mit der Maßgabe, etwas für die aufstrebenden Bands zu tun – für die Bands, die einmal auf der Bühne stehen sollen, wenn die ganz Großen einmal tot sind – holt man daher Jahr für Jahr Bands ran, die noch auf ihren großen Durchbruch warten.</p>
<p>Das zweitägige Event in Bremens Innenstadt zieht an jedem der beiden Veranstaltungstage ungefähr 350 Besucher an – möglicherweise ein recht unterschiedliches Publikum. Während es sich bei der Musik am ersten, dem „bösen Tag“, nämlich hauptsächlich um Black, Thrash und Death Metal sowie um Grindcore handelt (oder mit den Worten des Veranstalters: „Alles, was hart ist!“), geben sich am „guten Tag“ Bands des Heavy, Symphonic und Opera Metal, aber auch des Hardrocks die Ehre („Alles, was melodisch ist!“). 2016 waren u.a. <strong>WORDS OF FAREWELL</strong>, <strong>MIRACLE MEN</strong>, <strong>MAGISTARIUM</strong>, <strong>HELLDORADOS</strong>, <strong>NAZGHOR</strong> und <strong>BLOODPUNCH</strong> dabei. Und weil es so gut läuft, steigt auch dieses Jahr wieder das <strong>Bremer Metal Festival</strong> – zum nunmehr achten Mal.</p>
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<h2>Von Musikern für Musiker: Bremen Metal Feast</h2>
<p>Unter dem Banner des <strong>hansemosh</strong> findet seit 2012 jedes Jahr das <strong>Bremen Metal Feast</strong> statt. Eine Gruppe von Konzertgängern und Musikern sagte sich, dass es zu wenig größere Metalbands des extremen Geschmacks nach Bremen schaffen würden. Mit dem Ziel dies zu ändern, ging man die Planung an. Regionale und überregionale Underground-Bands supporten ein bis zwei größere Headliner, die sich aber dennoch dem Underground zurechnen lassen. Da die seit Beginn des Festivals gleichgebliebene Location, der <strong>Magazinkeller</strong> im <strong>Schlachthof Bremen</strong>, mit 200 Gästen ab der zweiten Auflage 2013 stets ausverkauft war, wird das Festival in absehbarer Zeit vermutlich nicht wachsen. Gut für alle, die eine gemütliche Größe ohne viel Gedränge bevorzugen. Mit seinem Termin Mitte April läuft das Festival außerdem keine Gefahr, zeitlich mit den Sommerfestivals in der Umgebung zu kollidieren – das Hauptargument für die Terminwahl der Veranstalter.</p>
<p>Da insbesondere extreme Genres den Geschmack der Veranstalter treffen, finden auch nur diese ihren Platz auf dem Festival. Thrash, Death, Black und Grind sind hier zu Hause. Wie ein Vampir den Knoblauch meidet, meidet das <strong>Bremen Metal Feast</strong> explizit alle Richtungen des Core. Traditionell treten fünf Bands auf. Zum fünfjährigen Jubiläum waren das namentlich <strong>DESASTER</strong>, <strong>DROWNED</strong>, <strong>IRATE ARCHITECT</strong>, <strong>GRAVEYARD GHOUL</strong> und <strong>CARAPAX</strong>. Und auch für die nächste Auflage sind mit <strong>HELLISH CROSSFIRE</strong>, <strong>ENDSEEKER</strong>, <strong>TERRORBLADE</strong>, <strong>FETOCIDE</strong> und <strong>FEAR CONNECTION</strong> wieder fünf Kapellen am Start. Diesen Samstag ist es bereits wieder soweit – vielleicht das richtige für einen Kurztrip nach Bremen?</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Bremen Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Nun ja, was soll man dazu schon sagen? Ganz objektiv muss man auf der einen Seite zugeben: Zwei Festivals sind bei Weitem nicht die Welt. Auf der anderen Seite muss man sich auch fragen: Was soll man von einer Stadt dieser Größe denn auch erwarten? Zwei Festivals sind für eine Stadt wie Bremen eine Bereicherung und bieten immerhin Möglichkeiten, sich mit Leuten aus der lokalen Szene zu treffen. Ansonsten muss man hier einfach so fair sein und darf nicht dieselben Anforderungen wie an die anderen Bundesländer stellen. Ob es sich lohnt, in Bremen Festivalgänger zu sein, muss sich hier jeder selbst beantworten. Und falls nicht: in den Nachbarbundesländern ist ja auch noch eine Menge los, nicht wahr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Sind unter euch Leute aus <strong>Nordrhein-Westfalen</strong>? Dann könnt ihr euch warm anziehen. Auf euch wartet in den kommenden Wochen ein Bombardement von Festivals – ein Artikel wird da sicher nicht reichen!</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #09.2: Niedersachsen II</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 27 Mar 2017 06:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wer mit anderen Genres als „reinem“ Metal nichts anfangen kann, wird mit der bunten Version zu Niedersachsen in der letzten Woche nicht besonders glücklich geworden sein. Deshalb gibt es heute, wie versprochen, die zweite Hälfte der niedersächsischen Festivallandschaft. Vergesst den Punk, vergesst ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer mit anderen Genres als „reinem“ Metal nichts anfangen kann, wird mit der bunten Version zu Niedersachsen in der letzten Woche nicht besonders glücklich geworden sein. Deshalb gibt es heute, wie versprochen, die zweite Hälfte der niedersächsischen Festivallandschaft. Vergesst den Punk, vergesst den Goth-Kram, vergesst den Core &#8211; heute gibt es nur eines: die klassischen Metal-Festivals! Viel Spaß mit der zweiten, namentlich der „trven“, Version von „Deutschland, deine Festivals“ #09!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Stolzes Jubiläum: Metal Bash Open Air</h2>
<p>Wie gewohnt, starten wir mit dem größten Festival der Ausgabe. Dabei handelt es sich in Form des <strong>Metal Bash Open Air</strong> ausgerechnet um ein Eintages-Festival. Mit der Gründung 2003 und dem nun anstehenden Jubiläum zur 15. Austragung ist das Festival in Neu Wulmstorf nahe Hamburg zwar noch etwas jünger als das <strong>M’era Luna</strong>, gehört aber trotzdem zu den ältesten Festivals des Landes. Ca. 1.000-2.000 Besucher füllen die zur Schießsportanlage gehörenden Wiesen. Zu verdanken ist der Spaß den Veranstaltern von <strong>Remedy Records</strong>, die das Festival jährlich im Mai auf die Beine stellen.</p>
<p>15 Bands geben sich die Ehre – für eine eintägige Veranstaltung eine beträchtliche Anzahl. Beim Billing handelt es sich immer um eine Mischung aus Heavy, Death, Black und Thrash Metal, Rock´n´Roll sowie etwas Punk. Nachdem in der Vergangenheit schon Bands wie <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>VENOM INC.</strong>, <strong>ASPHYX</strong>, <strong>LEGION OF THE DAMNED</strong> und <strong>NEGATOR</strong> auf dem Festival vorbeischauten, sind 2017 u.a. <strong>KNEIPENTERRORISTEN</strong>, <strong>GIRLSCHOOL</strong>, <strong>HARDBONE</strong>, <strong>STALLION</strong> und <strong>CRIXIS</strong> in Neu Wulmstorf zu sehen. Für unter 30 € gibt’s also einiges zu sehen.</p>
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<h2>Tradition im Underground: Steel Held High Festival</h2>
<p>Mitte März debütierte das <strong>Steel Held High Festival</strong> in Braunschweig. Organisiert wurde das Festival von der Band <strong>BOOZE CONTROL</strong>. Zur Erstausgabe fanden sich ungefähr 120 Gäste ein. Ausreichend viele, um die Kosten zu decken. Ob es eine Fortsetzung der kleinen Veranstaltung geben wird, wird die Band indes vermutlich erst in einiger Zeit entscheiden.</p>
<p>Die „Traditional Heavy Metal Band“ <strong>BOOZE CONTROL</strong> eröffnete das Festival – und gab damit einen Vorgeschmack auf das, was noch kommen sollte. Schließlich stand das gesamte Event im Zeichen des traditionellen Heavy Metals, stellenweise gewürzt durch etwas Speed Metal. So durften an diesem Abend auch noch <strong>SPEED QUEEN</strong>, <strong>SKULLWINX</strong>, <strong>BLACKSLASH</strong>, <strong>BLIZZEN</strong> und <strong>ALPHA TIGER</strong> sowie eine aus Musikern einiger dieser Bands bestehenden Allstar-Band unter Beweis stellen, was sie auf dem Kasten haben. Es ist nicht klar, ob es zu einer Neuauflage kommen wird – Hoffnung machen kann man sich als Fan des traditionellen Heavy Metals aber trotzdem.</p>
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<h2>&nbsp;Metal statt Meal: Full Metal Mensa</h2>
<p>Der Schauplatz des nächsten Festivals erscheint doch recht unkonventionell. Im Gebäude der Zentralmensa der Göttinger Universität findet nämlich einmal jährlich im November die <strong>Full Metal Mensa</strong> statt. Die Erstauflage lässt sich auf den 8. November 2014 datieren, womit die Veranstaltung 2017 auf ihre vierte Auflage kommt. Hinter der Idee stecken das <strong>Studentenwerk Göttingen</strong> und das <strong>Rockbüro Göttingen</strong>, welche das Festival veranstalten. Mit Erfolg: Auf 700 Besucher im Jahr kommt längst nicht jedes Festival.</p>
<p>Die ebenfalls eintägige Veranstaltung fuhr 2016 sechs Bands zur Erheiterung der Fans auf. Den Schwerpunkt des Line-Ups bilden stets Bands aus dem Death und Thrash Metal, doch vereinzelt gibt es auch andere Bands zu bestaunen, so u.a. <strong>ELVENPATH</strong> als Vertreter des Power Metal im letzten Jahr. Neben zwei bis drei lokalen Acts dürfen auch überregionale Bands auftreten, sodass sich zur bereits genannten Truppe auch <strong>MORTAL TERROR</strong>, <strong>SAXNOT</strong>, <strong>ANGELCRYPT</strong>, <strong>COLLAPSE INSTINCT</strong> und <strong>GRAVE</strong> gesellten. Auch 2017 werden sicherlich wieder einige musikalische „Leckerbissen“ serviert.</p>
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<h2>Underground Remains Open Air</h2>
<p>Wir waren in Göttingen, wir bleiben in Göttingen. Neben der <strong>Full Metal Mensa</strong> im Herbst, findet dort Anfang Juni nämlich auch das <strong>Underground Remains Open Air</strong> statt. 2013 beziffert das Jahr der Erstaustragung, sodass es dieses Jahr das erste Jubiläum zur fünften Ausgabe zu feiern gibt. Wie schon bei den drei vorangegangenen Veranstaltungen, handelt es sich hierbei um ein eintägiges Event. Im Schnitt sind 350 Besucher zu erwarten. Selbst im Falle wachsender Besucherzahlen möchte man die Marke von 500 nicht überschreiten, um den Underground-Spirit zu erhalten.</p>
<p>Auf dem alten Industriegelände, das den Schauplatz für das <strong>UROA</strong> bietet, treten Bands der Genres Heavy, Death, Thrash und Black auf. Wie vielerorts wird auch hier gebucht, was den Veranstaltern gefällt. In seit Jahren gewohnter Manier, treten auch zum kleinen Jubiläum acht Bands auf. Beim <strong>Underground Remains Open Air 2017</strong> sind das <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong>, <strong>NIGHT VIPER</strong>, <strong>CYTOTOXIN</strong>, <strong>FÄULNIS</strong>, <strong>ATOMWINTER</strong>, <strong>EVOKED</strong>, <strong>REVOLT</strong> und <strong>JEHACKTET</strong>. Das Billing steht, also kann der Sommer kommen.</p>
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<h2>In den Schlaf geschickt: Break The Ground</h2>
<p>Dem einen oder anderen wird das <strong>Break The Ground Festival</strong> vielleicht etwas sagen. Das zweitägige Festival für Heavy, Thrash, Folk, Hardrock, Death und Melodic Death Metal fand von 2009 bis 2015 im Juni statt und kommt damit auf immerhin sieben Veranstaltungen. Danach schickten die Veranstalter das Festival in den unbefristeten Urlaub. Grund dafür waren persönliche Gründe des Teams: anstehender Nachwuchs, Hochzeiten und solcherlei Dinge. Deshalb entschied man, sich in den nächsten Jahren vermehrt auf die eigenen Angelegenheiten zu konzentrieren. Das soll aber nicht immer so bleiben. Mit der letzten Meldung im Dezember 2015 verkündete man, in einigen Jahren zurückzukehren, wenn der persönliche Ausnahmezustand vorüber sei. Doch mit solchen Versprechen ist das immer so eine Sache, gerade auf einem sehr gesättigten Festivalmarkt mit stetig steigenden Kosten. Ob das Versprechen eingelöst wird, erfahren wir womöglich nicht mehr in diesem Jahrzehnt …</p>
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<h2>Zu Gast bei den Bornemanns: Bornemannshausen Open Air</h2>
<p>Da das <strong>Break The Ground</strong> nicht mehr läuft, verbleibt nur noch ein mehrtägiges Festival im heutigen Artikel, das nach wie vor besuchbar ist. Auf dem Privatgrundstück der Familie Bornemann findet Mitte August das zweitägige <strong>Bornemannshausen Open Air</strong> statt. Ungefähr 500 Menschen besuchen jährlich den kleinen Ort zwischen Göttingen und Hildesheim, um dem 2009 noch ohne Live-Musik gestarteten Festival beizuwohnen. Auftritte von Bands gab es dann ab dem Folgejahr 2011 zu sehen.. 2017 findet das <strong>9. B:O:A</strong> statt, ehe 2018 die Zehn voll gemacht wird.</p>
<p>Die Veranstalter möchten in erster Linie jungen, aufstrebenden, optimalerweise regionalen Bands die Möglichkeit geben, Bühnenerfahrung zu sammeln. Das Line-Up ist bunt, es handelt sich hierbei wohl mehr oder weniger um ein Mixed Metal Festival – als Hauptgenres werden vonseiten des Veranstalters Hardrock, Classic, Death, Heavy und Thrash Metal angeführt, doch daneben finden auch Bands einen Platz, die Power, Melodic Death oder Pagan Metal, Grunge und Stoner spielen. Bei 10-12 Bands ist also für so ziemlich jeden etwas dabei. 2016 waren <strong>SEVEN THORNS</strong>, <strong>BOOZE CONTROL</strong>, <strong>ALIEN TO THE SYSTEM</strong>, <strong>GOATS RISING</strong>, <strong>SAXNOT</strong> und einige weitere Teil des bunten Treibens. Ähnlich bunt dürfte es auch dieses Jahr zugehen, wenn es wieder heißt: „B:O:A, EY!“</p>
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<h2>Respekt vor den Alten: United Forces Festival</h2>
<p>Das <strong>United Forces Festival</strong> in Osterode ist das einzige Festival in Niedersachsen, dessen Wurzeln bis ins letzte Jahrtausend zurückragen – nämlich bis ins Jahr 1999, als das Festival zum ersten Mal (damals noch von der Band <strong>THE ATMOSFEAR</strong>) veranstaltet wurde. Seitdem findet das Festival jährlich statt. Dieses Jahr geht es bereits in die neunzehnte Runde. Durchschnittlich sind bei jeder Ausgabe ungefähr 150 Besucher anwesend.</p>
<p>Mit lediglich fünf Bands an einem Abend kann das <strong>U.F.F.</strong> gerade noch als Festival gezählt werden. Die Anfang November auftretenden Bands spielen regelmäßig Black, Death, Thrash oder Melodic Death Metal sowie Grindcore. Dieses Jahr treten die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>, <strong>THE BLACK COURT</strong>, <strong>LEGUANO</strong>, <strong>NEGATOR</strong> und <strong>ENDSEEKER</strong> auf, um der neunzehnten Auflage des Festivals ihren Stempel aufzudrücken. 2018 wird die 20. Auflage folgen – eine wirklich stolze Zahl, die sehr viele Festivals gar nicht erst erreichen.</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Niedersachsen Metalhead zu sein?</h2>
<p>Dieses Mal können wir auf zwölf aktive Festivals zurückschauen. Viele davon sind sehr klein und haben Underground-Charme, während die beiden richtig großen Veranstaltungen des Landes nur in kleinen Teilen mit Metal zu tun haben.</p>
<p>Niedersachsen ist deshalb interessant für diejenigen, die gern kleinere Metal-Festivals besuchen oder Musik über die Genregrenzen hinaus genießen. Für diejenigen, die wirklich nur mit mehr oder weniger traditionellem Metal etwas anfangen können, mangelt es an größeren Festivals, welche entsprechend bekanntere Bands bieten könnten, sowie an mehrtägigen Veranstaltungen, welche das Camping beinhaltende Festival-Feeling transportieren können. Das bestehende Angebot ist ansonsten jedoch recht ausgewogen, sodass die meisten Genres zumindest durch Mixed-Festivals vertreten sind. Zu den zahlreichen Veranstaltungen im Sommer gesellen sich auch eine im November, März und Mai, sodass abseits des Festivalsommers nicht gänzlich tote Hose herrscht.</p>
<p>Niedersachsen ist letztendlich etwas für die Experimentierfreudigen und weniger für die Liebhaber großer Metalfestivals. Mit dem Festival-Angebot manch anderer Bundesländer kann man nicht ganz mithalten, ist aber jedenfalls deutlich attraktiver, als die relativ kargen Festivallandschaften in Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg.</p>
<hr>
<p>Der nächste Bericht erscheint in zwei Wochen und handelt über die Festivals in Bremen, ehe im Anschluss mit Nordrhein-Westfalen ein wahrlich reichhaltiges Bundesland wartet. Vielleicht kennt auch ihr das ein oder andere Festival in NRW – die Auswahl wird riesig sein!</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-09-2-niedersachsen-ii/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #09.2: Niedersachsen II</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #09.1: Niedersachsen I</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Mar 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Da sind wir wieder! Zurück aus der Pause, widmen wir uns in der zweiten Hälfte der Serie den Bundesländern im Westen und Süden des Landes. Niedersachsen bietet eine Vielzahl von Festivals, die eine Teilung in zwei Artikel erfordert. Diese Woche kümmern wir ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-09-1-niedersachsen-i/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #09.1: Niedersachsen I</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Da sind wir wieder! Zurück aus der Pause, widmen wir uns in der zweiten Hälfte der Serie den Bundesländern im Westen und Süden des Landes. Niedersachsen bietet eine Vielzahl von Festivals, die eine Teilung in zwei Artikel erfordert. Diese Woche kümmern wir uns um alle Festivals, die sich mal mehr, mal weniger weit vom reinrassigen Metal entfernen und sich verstärkt in angrenzenden Gefilden bewegen. Bevor wir uns also mit den traditionelleren Festivals des Landes beschäftigen, geht es heute wesentlich vielseitiger zu. Willkommen zur „bunten“ Version von „Deutschland, deine Festivals“ #09!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Das entfremdete Flaggschiff: M’era Luna Festival</h2>
<p>Das größte Festival des Landes hat mit Metal im Wesentlichen ziemlich wenig zu tun. Trotzdem wird jeder, der auf Festivals unterwegs ist und ein bisschen unter Leute kommt, früher oder später mit dem Festival konfrontiert und auf Menschen treffen, die schon dort waren. Seit 2013 ist die Veranstaltung mit jährlich 25.000 Besuchern immer wieder ausverkauft und gilt als eines der größten Festivals der schwarzen Szene. Das zweitägige Festival findet am zweiten Augustwochenende in Hildesheim statt und debütierte im Jahr 2000, geht dieses Jahr also in seine achtzehnte Runde – als zweitältestes Festival des Landes.</p>
<p>Das musikalische Spektrum des <strong>M’era Luna</strong> ist ziemlich weit und umfasst Alternative, Synth und Folk Rock, daneben auch Elektro und Gothic sowie etwas Metal. Die Metal-Bands, die es auf das Festival schaffen, spielen zumeist Folk oder Symphonic Metal. Als Beispiele der letzten Jahre sind hier Bands wie <strong>NIGHTWISH</strong>, <strong>WITHIN TEMPTATION</strong>, <strong>APOCALYPTICA</strong> und <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> zu nennen. Andere bekannte Acts der jüngeren Vergangenheit sind zum Beispiel <strong>THE SISTERS OF MERCY</strong>, <strong>ROB ZOMBIE</strong>, <strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>MONO INC.</strong> und <strong>ASP</strong>.</p>
<p>Das <strong>M’era Luna</strong> mag kein Metalfestival sein, ist aber dennoch besonders und darf in diesem Bericht nicht fehlen. Ich wage zu behaupten, dass es sich um das vielleicht außergewöhnlichste Festivals Niedersachsen handelt.</p>
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<h2>Einmal ist kein Mal: Lüneburger Rockzone Festival</h2>
<p>Vom größten nun zum kleinsten Festival der Ausgabe: Mit 200 Besuchern zählt das <strong>Lüneburger Rockzone Festival</strong> nicht einmal 1% der Besucher des Flaggschiffs. Im Oktober 2013 zur Welt gekommen, serviert das Festival im April 2017 bereits die achte Auflage. Grund für diese hohe Anzahl ist der Veranstaltungs-Turnus. Das gerade einmal vier Bands je Ausgabe zählende Event findet zweimal jährlich statt. Kann man bei dieser Größe und diesem Zyklus denn überhaupt noch von einem Festival reden? Gute Frage! Da man sich selbst aber den Namen „Festival“ gegeben hat, bejahen wir das an dieser Stelle einfach mal.</p>
<p>Auch hier spielt Metal nur eine kleine Rolle neben anderen musikalischen Akteuren. Die Veranstaltung ist ebenso sehr Metal- wie Ska-, Punk- und Hardrock-Festival. Das stellt die anstehende Edition des Festivals eindrucksvoll unter Beweis. Mit <strong>21GUMBLES21</strong>, <strong>EXAT</strong>, <strong>PUKE ATTACK</strong> und <strong>AUSWEG13</strong> steht diese nämlich vollkommen im Zeichen des Punk. Die Vergangenheit zeigt jedoch, dass man auch an die Hardrock- und Metal-Fans denkt. So durften auch Bands wie <strong>ADVICE</strong>, <strong>HARDBONE</strong>, <strong>INSURED</strong>, <strong>DEMOLITION BASTARDS</strong> und <strong>HORROR IN HARMONY</strong> schon im <strong>Salon Hansen</strong> spielen, welcher der Austragungsort des kleinen Festivals ist.</p>
<p>Ob die aktuelle Auflage den eigenen Musikgeschmack trifft, ist mehr oder weniger Glückssache. Vorteil des Ganzen: Man bietet Musik für ein breiteres Publikum und eine wechselnde Menge an Leuten.</p>
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<h2>Für den Nachwuchs: Burning Q Festival</h2>
<p>Recht ähnlich gestaltet sich die Mischung auf dem <strong>Burning Q Festival</strong> in Freißenbüttel. Das vom 2010 gegründeten Verein <strong>Burning Q Project e.V.</strong> veranstaltete Festival fand zum ersten Mal im Jahr 2011 als eintägige Veranstaltung statt. Hauptzweck der Veranstaltung sollte sein, jungen Musikern eine Anlaufstelle und Nachwuchsbands eine Bühne zu bieten. 2013 gab es dann zum ersten Mal an zwei Tagen Live-Musik zu hören. Seitdem findet das Festival regelmäßig Ende Juli über Freitag und Samstag statt. Erlaubt sind maximal 999 Besucher, da das Gelände in einem Landschaftsschutzgebiet liegt. Diese Zahl soll nach Möglichkeit auch ausgeschöpft werden. Um in Zukunft bei Bedarf noch mehr Besucher empfangen zu können, wird auch der Wechsel der Location in den nächsten Jahren zum Gesprächsthema werden.</p>
<p>2016 nahmen 17 Bands den Weg nach Freißenbüttel auf sich. Auch hier teilen sich Metal-Bands, welche in etwa die Hälfte des Billings ausmachen, die Bühne mit solchen der Sparten Hardcore, Punk und Rock´n´Roll. Die Subgenres der auftretenden Metal-Bands sind breit gefächert und gehen von Black und Thrash Metal über Melodic Death bis hin zum Heavy oder Industrial Metal. Die wohl größten Acts der letzten Jahre waren <strong>IRON PRIEST</strong>, <strong>DEW SCENTED</strong>, <strong>LOS BASTARDOS FINLANDESES</strong>, <strong>CRIPPER</strong>, <strong>THE FLESHTRADING COMPANY</strong> und <strong>SCARLET ANGER</strong>. 2017 folgt die siebente Auflage des Festivals – schon bestätigt sind u.a. <strong>DESERTED FEAR</strong> und <strong>UNLIGHT</strong>.</p>
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<h2>Zwischen Metalcore und Punk: Reload Festival</h2>
<p>Das <strong>Reload Festival</strong> in Sulingen ist nach dem <strong>M’era Luna</strong> das zweitgrößte Festival Niedersachsens. 2003 nahm die Veranstaltung in Twistringen ihren Anfang. Von ehemals zwei Veranstaltungstagen dehnte man das Festival ab 2009 auf drei Tage aus und zog 2011 nach Sulingen um. Das funktionierte bis einschließlich 2013, 2014 fiel das Festival aus Mangel an Investoren aus. 2015 kehrte das Festival zurück und schrumpfte sich wieder gesund, indem man zu den ursprünglichen zwei Veranstaltungstagen zurückkehrte. Das Veranstaltungsdatum verlagerte sich dabei immer weiter. Anfänglich im Juni stattfindend, folgten Auflagen im Juli und anschließend erneut im Juni. Das Comeback 2015 datierte man auf Anfang August, seit 2016 findet das Festival schließlich Ende August statt.</p>
<p>Während das Flaggschiff der schwarzen Szene ein zuhause bietet, sind beim <strong>Reload Festival</strong> in erster Linie Metalcore, Hardcore und Punk beheimatet. Gewürzt wird dies mit einer winzigen Prise Death, Melodic Death und Thrash Metal. Über 25 Bands spielen an den beiden Tagen in Sulingen. Neben <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> sind dieses Jahr auch <strong>TRIVIUM</strong>, <strong>LIFE OF AGONY</strong>, <strong>BULLET FOR MY VALENTINE</strong>, <strong>JASTA</strong>, <strong>BETONTOD</strong> und <strong>CALIBAN</strong> dabei, um die elfte Auflage der Veranstaltung zu einer großen Nummer zu machen. Erreicht das Festival ähnlich viele Leute wie im letzten Jahr, ist mit über 10.000 Besuchern zu rechnen.</p>
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<h2>Von Bäumen umgeben: Open Air Seedorf</h2>
<p>Auf einer kleinen Pferdewiese, umgeben von einem kleinen Wäldchen, findet das <strong>Open Air Seedorf</strong> statt. Bei der Erstausgabe 2009 noch mit Auftritten von einem mit einer Plane überspannten Treckeranhänger startend, hat das Festival mit nunmehr professioneller Bühne und Technik deutliche Fortschritte gemacht. Für den Festivalabend Ende Juli begeben sich mittlerweile mehrere hundert Besucher in das kleine, zwischen Bremen und Hamburg befindliche Dorf.</p>
<p>Sieben Bands bespaßen die Besucher des kleinen Events. Den Schwerpunkt bildet Metal verschiedener Richtungen, bei der letzten Auflage z.B. Melodic Death, Industrial und Thrash Metal. Außerdem sind hin und wieder auch Acts der Genres Punk, Rock, Alternative und Crossover zu sehen. So waren 2016 <strong>ANEMOI</strong>, <strong>DOUBLE ME</strong>, <strong>DOWN BY CONTACT</strong>, <strong>THE BEAUTIFUL MASQUERADE</strong>, <strong>DIEVERSITY</strong>, <strong>TAINA</strong> und Headliner <strong>CRIPPER</strong> zu sehen. Auch 2017 ist das Festival wieder am Start. Bei 8 € im Vorverkauf muss man eigentlich nicht zweimal darüber nachdenken, dieses Festival mal mitzunehmen, sollte es sich anbieten.</p>
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<h2>Zur vierten Jahreszeit: Herbststurm-Festival</h2>
<p>Das letzte Festival dieser Ausgabe findet in Oldenburg statt und nahm seinen Anfang – wie auch bei den Kollegen in Seedorf – im Jahr 2009. Ungefähr 500 Besucher treibt es jeden Oktober zum <strong>Herbststurm-Festival</strong>. Ergänzt durch eine kleine Fotoausstellung mit wechselnden Künstlern sowie einen kleinen Mittelaltermarkt, wird über zwei Abende Live-Musik verschiedener Genres geboten.</p>
<p>Die Bandauswahl bietet nicht nur zum kleinen Markt passenden Mittelalterrock, sondern auch Gothic, anderweitigen Rock sowie einen Schuss Metal. Dabei handelt es sich zumeist um Symphonic, (Melodic) Death, Progressive oder Epic Metal. 2015 und 2016 sorgten Bands wie <strong>WRATHHEIM</strong>, <strong>VISIONATICA</strong>, <strong>KAMBRIUM</strong>, <strong>SOULBOUND</strong>, <strong>DIEVERSITY</strong>, <strong>MUNARHEIM</strong> und <strong>INGRIMM</strong> für den gehörigen Schuss harter Musik. Daneben traten auch Künstler wie <strong>FLORIAN GREY</strong>, <strong>KÖNIGE IM EXIL</strong>, <strong>CULTUS FEROX</strong> und <strong>AETERNITAS</strong> auf. Dass es 2017 weitergeht, ist zwar noch nicht offiziell bestätigt. Damit zu rechnen ist aber dennoch.</p>
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<h3>Das war farbenfroh genug!</h3>
<p>War euch das zu viel Genresalat? Wollt ihr eigentlich nur klassische Metal-Festivals besuchen, fernab von diesen anderen Subkulturen wie schwarzer Szene, Punk oder Metalcore? Dann hab ich nächste Woche was für euch. Am 27. März präsentiere ich euch die zweite Hälfte der niedersächsischen Festivals – mit noch mehr Metal!</p>
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