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	<title>Episch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 10 Feb 2022 17:19:57 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Episch Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss man auch die kleinen schönen Dinge feiern... So wie es MICH mit VANAHEIM macht heute...<br />
Rundes Stück Musik und sicher eines, das im Ohr bleibt! Warum?!<br />
Lies selbst:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VANAHEIM – “EEN VERLOREN VERHAAL”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 04.02.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 43 Min. 2 Sek.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Folk/Pagan Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Ehrlich gesagt hatte mich bereits seit langem damit abgefunden, dass die <strong>goldene Folk-Metal-Ära zu Ende</strong> ist. Dass die Energie und Frische der 2000er und frühen 2010er endgültig unter totem Holz begraben liegt und nur noch schöne Erinnerung und Relikt vergangener Tage bleibt. Mit jeder neuen Release jener großen Bands, die diese Zeit und ihren Geist geformt haben, wurde mir ein Stück weit klarer, dass es kein Zurück mehr gibt – während einige vergeblich versuchten, ihren legendären Werken ebenbürtige Nachfolger entgegenzustellen, trieb es die anderen in neue musikalische Richtungen. Was ich sagen möchte: An die Epik dieser musikalischen Subperiode ist meines Erachtens kaum ein Album der letzten sieben bis acht Jahre mehr herangekommen.</p>
<h2>Bis zum vierten Februar 2022.</h2>
<p>Plötzlich halten uns <strong>VANAHEIM</strong> ihr erstes volles Werk ins Gesicht – und es ist alles, was ich in all den Jahren vermisst habe. Ein schnelles, glorreich überladenes, mitreißendes Folk-Metal-Album, ein <strong>Prachtstück der Bombastik</strong> und ein erhabenes Exemplar an Songwriting, wie nur alle paar Jahre mal irgendwo eines erscheint. Die Orchestrierungen auf „Een Verloren Verhaal“ erheben sich in Gefilde der Epik und Finesse, die sich auf einem Level mit denen von Bands wie <b>WINTERSUN </b>oder <b>EQUILIBRIUM </b>in den besten Jahren befinden.</p>
<p>Soll heißen: Ausgebaute Soundkulissen voll mit Chören, Flöten, Klavier, Kehlkopfgesängen, Percussion und vielem mehr &#8211; sowie hier neben der Metal-Fraktion einem Akkordeon in der Hauptrolle. Mal dramatisch und drohend, mal upbeat und erbaulich, mal massiv, mal ruhig und schön, so nimmt &#8222;Een Verloren Verhaal&#8220; den Zuhörer in 43 Minuten mit auf eine <strong>turbulente Reise durch eine großartige Vielfalt an Gefühlswelten und musikalischen Landschaften</strong>. Dabei sind die Liedstrukturen so interessant, die Melodien und Harmonien so abwechslungsreich und ausgefeilt, dass sich auch nach zehnmaligem Hören noch Überraschungen an jeder Ecke verstecken.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VANAHEIM - Reuzenspraak (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hUZ7glnLw2E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich habe noch kein Album gehört, auf dem so gekonnt all die großen und wichtigen Folk-Metal-Einflüsse der 2000er und 2010er miteinander verwoben sind, mit denen ich diese Musiksparte lieben gelernt haben. „Een Verloren Verhaal“ klingt wie das Werk eines Gelehrten, der all diese Musik gründlich studiert hat und geschickt an den richtigen Stellen daraus gelernt hat. Immer mal wieder weht über die epischen Klangwelten ein Hauch <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>, <b>FINNTROLL </b>– sogar <b>FINSTERFORST </b>oder <strong>HEIDEVOLK</strong>, und kitzelt im Unterbewusstsein das Nostalgieorgan. Und das alles, während die Band ihren eigenen Stil hält und nichts davon so klingt, als wäre es schon mal dagewesen. Hinzu kommt eine hochprofessionelle, ebenso klare wie druckvolle Soundproduktion.</p>
<h2><strong>Und das ist ein Debut-Album?</strong></h2>
<p>An dieser Stelle würde ich normalerweise meine negativen Kritikpunkte zur Release anführen, aber ich weiß diesmal tatsächlich keinen einzigen. „Een Verloren Verhaal“ ist eine der besten Folk-Metal-Releases, die mir in den letzten zehn Jahren untergekommen sind – und somit alles, wonach ich seit langer Zeit gefiebert habe. Großartig! <strong>Ich verneige mich in Ehrfurcht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>FINSTERFORST &#8211; Ein epischer Brocken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Sep 2019 05:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bombastisch]]></category>
		<category><![CDATA[Episch]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schwarzwald]]></category>
		<category><![CDATA[Schwerfällig]]></category>
		<category><![CDATA[Zerfall]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FINSTERFORST - wenn's aus dem Schwarzwald röhrt!</p>
<p>Da wird's auch mal härter als man es kennt und geht gut vorwärts. Wir finden: Perfekte Wachwerd-Mucke für den Montag!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>FINSTERFORST – “ZERFALL”</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 02.08.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 78:58 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Napalm Records<br />
<strong>Genre:</strong> Folk Metal</div></div></div>
<p>Aus den Tiefen des Schwarzwaldes hauchten über die letzten Monate immer wieder Ausschnitte neuen, vielversprechenden <strong>FINSTERFORST</strong>-Materials in die weite Welt hinaus. Was diesen Songschnipseln noch nicht abzusehen war, ist <strong>das wahre Ausmaß</strong> jenes neuen Albums.</p>
<p>Fangen wir außen an. &#8222;Zerfall&#8220; präsentiert sich erst einmal mit einem Albumcover, welches an eine, ja, zerfallene Version der bewaldeten Tallandschaft erinnert, die vorne auf der &#8222;Rastlos&#8220; zu sehen war – jenem Album, welches den Übergang vom alten, lebhaft-fröhlicheren <strong>FINSTERFORST</strong>-Stil zur neuen, schwerfällig-ernsten Ära markiert. Wo wir schon beim Stil sind: Falls ihr das Spaßalbum &#8222;#YOLO&#8220; doof fandet – hier habt ihr das Kontrastprogramm!</p>
<p>Bombastisch und langsam, schwer und doch atmosphärisch, melodisch und dennoch voll massiver Durchschlagskraft, so in etwa ließe sich &#8222;Zerfall&#8220; beschreiben. Das kürzeste der fünf Lieder dauert stattliche acht Minuten. Das längste 36. Neben der Songdauer ist auch am Sound alles massiv: Das Keyboard (der gewohnte, ultra-heavy Schwarzwald-Bläser-Sound), die Chöre, das Schlagzeug, die Gitarrenwand.</p>
<p><iframe title="FINSTERFORST - Zerfall (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7QQeP2dlZRA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>&#8222;Zerfall&#8220; hat allerdings weitaus mehr zu bieten als nur langsames Gestampfe!</strong></h2>
<p>So etwa mit aggressiven Pagan-/Black-Metal-Ausbrüchen (siehe etwa den Opener <em>&#8222;</em><em>Wut&#8220;</em>) und einer guten Portion akustischer, andächtiger Folk-Parts. Der Hit des Albums ist klar der Titeltrack selbst! Der fast schon übertrieben hymnische Chorus schafft es, trotz aller Catchiness seine majestätische Anmut nicht zu verlieren. Mit <em>&#8222;</em><em>Ecce Homo&#8220;</em>&nbsp;haben die Jungs allerdings diesmal alle Grenzen gesprengt, und ihr eigenes Konzept gekonnt auf die Spitze getrieben. Der 36-minütige Berg eines Liedes bietet eine musikalische Reise durch alles, was die Band ausmacht: Schwerfälliges, wuchtiges Geriffe trifft auf ruhige Clean-Passagen und schwarzheidnisches Geblaste (neuererdings auch mal postig untermauert mit schwebenden Gitarrenmelodien). An ein so <strong>gigantisches Werk</strong> wie dieses haben sich selbst <strong>FINSTERFORST</strong> bisher noch nicht herangewagt.</p>
<p>&nbsp;&#8222;Zerfall&#8220; ist definitiv eines der massiveren Alben, die sich in meinem CD-Regal wiederfinden! Und <strong>ein schwerer Brocken, an dem man als Hörer lange zu kauen hat.</strong> Ganz klar eine der stärksten Scheiben, die die Schwarzwälder bisher geschaffen haben.</p>
<hr>
<p>Hier gibt&#8217;s mehr dazu:</p>
<p><a href="http://www.finsterforst.de/">Offizielle Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/FinsterforstOfficial/">Facebook</a></p>
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		<item>
		<title>DYING EMBERS – Süße Melancholie</title>
		<link>https://silence-magazin.de/dying-embers-where-shadeless-dwell-frozen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=dying-embers-where-shadeless-dwell-frozen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Mar 2019 10:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Tranquillity]]></category>
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		<category><![CDATA[Dying Embers]]></category>
		<category><![CDATA[Episch]]></category>
		<category><![CDATA[In Flames]]></category>
		<category><![CDATA[Lord Of The Lost]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodisch]]></category>
		<category><![CDATA[Metallica]]></category>
		<category><![CDATA[SENTENCED]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Valentingstag is vorbei - also wirds mal wieder Zeit für Solo-Projekte!<br />
Wir haben uns dazu DYING EMBERS angesehen, ein Melodic Death Metal-Projekt.</p>
<p>Wie es dabei im Vergleich zu In Flames oder Dark Tranquillity steht, kannst du bei uns lesen und hören!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">DYING EMBERS – “Where Shadeless Dwell Frozen”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;01.03.2019<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;46:18 Minuten<br />
<strong>Label:</strong>&nbsp;Black Sunset / MDD<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic Death&nbsp;Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>DYING EMBERS?&nbsp;</strong>Das ist 2013 begonnene Solo-Projekt von <strong>Jürgen Schurz</strong>, der unter dem Pseudonym &#8222;Bloodthirst&#8220; seit 2010 bei <strong>UNHALLOWED</strong> an der Klampfe steht. Das Projekt entstand aus dem Ehrgeiz heraus, Musik zu schaffen, welche bis zu einem gewissen Grad Einflüsse von <strong>IN FLAMES</strong>, <strong>SENTENCED</strong>, <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> oder sogar <strong>METALLICA</strong> enthält. Diese wird dabei zu einem Klanggerüst geformt, das <strong>dunkel</strong>, <strong>episch</strong>, aber dennoch <strong>melodisch</strong> ist. Es arbeitet mit düsteren Vocals und Melodien, die das Potential haben, den Hörer mit ihrer bittersüßen Melancholie zu ergreifen. Kombiniert wird das Ganze mit Texten, die den <strong>Kampf mit inneren Dämonen</strong> und Ansichten über die dunkleren Aspekte des Seins offenbaren. Schließlich entstand nach einer langen Reise das Album &#8222;Where Shadeless Dwell Frozen&#8220;.</p>
<h3>Highlights</h3>
<p>Und los geht es mit dem ersten Song <em>&#8222;Pursue the Light&#8220;</em>, welcher meiner Meinung nach auch der Beste des Albums ist. Schon hier wird klar, was das Album zu bieten hat. <strong>Riffs, die richtig schön knallen</strong>, unterstützt von sehr passend eingesetzten Drums, bieten die Basis für den dunklen Gesamtklang. Dazu kommen mitreißende, teils <strong>zweistimmige Melodieläufe</strong> der E-Gitarre, die sich wunderbar einfügen, sowie anspruchsvolle, sich steigernde Soli. Im zweiten Song <em>&#8222;Beyond the Crimson Haze&#8220;</em> zeigt sich dann auch die erste Keyboardmelodie, die einen weiteren Höhepunkt des Albums darstellt. Auch in einigen der folgenden Songs wird das Keyboard, jedoch etwas dezenter, eingesetzt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jE_gJck0QzQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Gesang ist meistens eher klar gehalten. <strong>Schurz</strong> erzeugt dabei mit seiner ruhigen, trotzdem kräftigen und tiefen Stimme im Stil von <strong>LORD OF THE LOST</strong> eine wunderbar düstere und melancholische Atmosphäre. Die Vocals unterstützen die Melodie, größtenteils wird sie jedoch weiter durch die Instrumentals erzeugt. Gelegentlich mischt sich auch <strong>gutturaler Gesang</strong> dazwischen, der allerdings noch ausbaufähig ist.</p>
<h4>Kritikpunkte</h4>
<p>Und damit sind wir nun bei der Kritik angelangt. Denn leider schafft es das eigentlich ziemlich gute Album nicht, dass der Funke so richtig überspringt. Auch nach mehrmaligem Hören bleibt recht wenig hängen, obwohl die Melodien im Vordergrund stehen. Das könnte auch daran liegen, dass recht <strong>wenig Abwechslung</strong> geboten wird. Außer dem Instrumental-Track<em> &#8222;Where Shadeless Dwell Frozen&#8220;</em> sticht nichts so richtig heraus. Besonders in den Riffs ist zwar eine gewisse Variation vorhanden, aber der Gesamtklang bietet leider <strong>keinen richtigen Überraschungsmoment</strong>.</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch meine persönlichen Highlights des Albums vorstellen. Und da beginne ich gleich, wie vorher schon angedeutet, mit dem ersten Song <em>&#8222;Pursue the Light&#8220;</em>, den ich vor allem wegen des Refrains sehr gelungen finde. Und auch den zweiten Song <em>„Beyond the Crimson Haze“</em> zähle ich insbesondere wegen der Keyboardmelodie ebenfalls zu meinen Favoriten. Nachdem im Mittelteil des Albums recht wenig passiert, liefert <strong>Schurz</strong> mit dem Rausschmeißer <em>&#8222;Darkside&#8220;</em> nochmal ein starkes Stück mit <strong>interessanten Instrumentals</strong>.</p>
<p>Fans von düsterer Atmosphäre im Stil von <strong>LORD OF THE LOST</strong> lege ich dieses Album trotz <strong>eher geringer Abwechslung</strong> ans Herz. Und auch Fans des Melodic Death Metal sollten hier mal reinhören. Vielleicht gefällt es nicht jedem, aber schaden kann es nicht!</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Robin</strong></em></p>
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		<title>DAS ABENDLAND PROJEKT &#8211; Poesie und Neoklassik?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Dec 2017 10:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abendland]]></category>
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		<category><![CDATA[Prophecy]]></category>
		<category><![CDATA[Sturmwind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt Momente im Leben, in denen hält man plötzlich und unerwartet etwas ganz Besonderes in der Hand. Vor einigen Jahren fand ich für wenig Geld bei einem Plattenhändler auf einem Metal-Festival eine CD mit vertonten Gedichten Josephs von Eichendorff. Neugierig und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-abendland-projekt-poesie-und-neoklassik/">DAS ABENDLAND PROJEKT &#8211; Poesie und Neoklassik?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>DAS ABENDLAND PROJEKT – “Sturmwinds Brennende Flügel”</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.11.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 70 min<br />
<strong>Label:</strong> Timezone<br />
<strong>Genre:</strong> Neoklassik/Poesie</div></div></div>
<p><strong>Es gibt Momente im Leben, in denen hält man plötzlich und unerwartet etwas ganz Besonderes in der Hand.</strong> Vor einigen Jahren fand ich für wenig Geld bei einem Plattenhändler auf einem Metal-Festival eine CD mit vertonten Gedichten <strong>Josephs von Eichendorff</strong>. Neugierig und nicht wissend, was mich genau erwarten würde, kaufte ich mir das Exemplar – und ja, es war ganz nett. Die Texte waren schön vorgetragen, begleitet von der einen oder anderen Instrumentalspur, wenn ich mich recht besinne vor allem von Klavier und Violinen.</p>
<p>Ähnlich Schönes, aber Unspektakuläres erwartete ich auch<strong>,</strong> als ich mich der Aufgabe annahm, mir ein Werk mit dem Namen „Sturmwinds Brennende Flügel“ anzuhören und in einer Review zu behandeln. <strong>Doch was da auf mich zukommen sollte, damit hatte ich beim besten Willen nicht gerechnet.</strong></p>
<hr>
<h3>Sturmwinds Brennende Flügel</h3>
<p><strong>DAS ABENDLAND PROJEKT</strong> – unter dieser Flagge kombinieren <strong>Jens Semrau</strong> und <strong>André Lamijon</strong> neoklassische Musik mit gesprochener Poesie<strong>.</strong> Das kann erstmal vieles bedeuten. Das CD-Cover gibt dazu noch die Namen der vortragenden Sprecher an – fünf an der Zahl – aber auch die sagten mir vorerst nichts. Also setzte ich mich auf dem Weg zur Universität in den Bus, und schaltete das Ding erstmal an, um mir auf der zwanzigminütigen Fahrt schon mal <strong>erste Eindrücke</strong> davon zu machen.</p>
<p><strong>Und dann kam, worauf ich nicht vorbereitet war:</strong></p>
<p><strong>Ein solch gewaltiger Schwall an musikalischer und emotionaler Energie</strong> brach mit den ersten Minuten über mich herein, dass ich meinen Musik-Player fast wieder ausschalten musste. Ein flammendes Zusammenspiel aus orchestraler Epik und Poesie, vorgetragen von professionellen, hochkarätigen Sprechern. <strong>Eine intensive Reise durch Gefühle, im Kopf des Hörers evoziert auf großartige, mitreißende Art und Weise</strong> – Gänsehaut überkam mich ab den ersten paar Takten, die sich in meinen Ohren abspielten. Ich wusste bisher nicht mal von der Existenz eines solchen Musikkonzeptes. Bei solch <strong>meisterhaften orchestralen Parts</strong> könnten Bands wie <strong>BLIND GUARDIAN</strong> oder <strong>RHAPSODY OF FIRE</strong> echt noch was lernen, und die tiefgehenden, knarrenden Stimmen der ausgewählten männlichen <strong>Sprecher</strong> wie auch das wohlklingende Organ ihrer alleinigen weiblichen Konsortin erweisen sich als mehr als würdig, diesem Feuerwerk an Klangfarben beizuwohnen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_F-tIEs6ne0?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dennoch ist <strong>Orchesterbombast noch lange nicht alles</strong>, was „Sturmwinds Brennende Flügel“ zu bieten hat. Da das Album als <strong>Hauptthema die Liebe</strong> behandelt, fehlt es auch an romantischeren, <strong>ruhigeren Stücken</strong> nicht. Streicher und Klaviere kommen neben atmosphärischer Rhythmik viel zum Einsatz. Hierzu gesellt sich eine dritte Art der Lieder: <strong>auch die traurige, melancholische Seite</strong> dieser Empfindung kommt nicht zu kurz. Dennoch schaffen es die meisten Lieder fast immer, auch ein Gefühl von Wärme und von Hoffnung zu vermitteln.</p>
<p><strong>An dieser Stelle muss auch die wunderbar ineinander aufgehende Interaktion zwischen Text und Musik gelobt werden!</strong></p>
<p><strong>Die breitgefächerte Soundkulisse</strong> fungiert bei weitem nicht nur als Untermalung der Gedichte. Noch ist es umgekehrt der Fall – die beiden Seiten stehen<strong> in einem ständigen Wechselspiel</strong> zueinander. Die Musik ändert sich mit der Stimmung der Texte, und gleichzeitig ist sie es, die ebenjene Stimmung für den Hörer zum einen verstärkt und zum anderen leitet<strong>.</strong> Eine meisterliche, wahrhaft lebendige Anwendung zweier Kunstarten. Die<strong> gefühlvollen Stimmen der Sprecher sind der dritte Faktor</strong>, der in diesem Wechselspiel in oberster Liga mitspielt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iiuUS4RXYYU?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gibt es denn eigentlich auch etwas an dem Ganzen, was ich nicht ungebremst mit tausend km/h in den Himmel lobe? Hm, ja – ich muss sagen, dass mir teilweise die<strong> langen Streicherstrecken</strong> doch etwas zu viel des Guten sind. Auch wäre es gelogen, zu behaupten, das Werk täte nicht <strong>gelegentlich</strong> vor <strong>Kitsch</strong> ein bisschen übersprudeln (was bei einem Leitthema wie der Liebe allerdings auch kaum vermeidbar ist). Weiterhin muss ich noch sagen, dass mir persönlich<strong> die abstrakteren Texte etwas besser gefallen</strong> als solche mit klar verständlichen Bezugspunkten. Ganz einfach, weil erstere <strong>mehr Platz für Interpretation und eigene Gedanken</strong> lassen.</p>
<hr>
<p><strong>Da ich diese Review im Rahmen eines Metal-Magazins schreibe, muss ich eine Frage auf jeden Fall aufwerfen:</strong></p>
<p><strong>Wem unter den Lesern könnte dieses Werk überhaupt zusagen?</strong> Nun, ich schätze <strong>Fans von Neoromantik,</strong> Bands wie <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ALCEST</strong> oder anderen gefühlsbetonteren Acts aus der <strong>PROPHECY</strong>&#8211;<strong>Ecke</strong> könnten auf jeden Fall Gefallen an der Sache finden. Wer auf epische Power-Metal-Symphonien steht, den werden wohl auch eine gute Reihe der Tracks überzeugen. Und ja, für die ganzen<strong> Gothic-Liebhaber</strong> ist <strong>DAS ABENDLAND PROJEKT</strong> definitiv auch etwas. <strong>Ach was red‘ ich, hört es euch einfach <em>alle</em> an.</strong> Es ist ein tolles Konzept. Noch dazu großartig ausgeführt. Viel Spaß!<strong><br />
</strong></p>
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		<title>BRIQUEVILLE &#8211; Kraftfutter für Schnecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BRIQUEVILLE &#8211; II Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Länge: 42:13 Min. Label: Pelagic Records Stil: Doom / Post / Sludge Wie düster und fies darf ein Album eigentlich klingen? Diese Frage stellt sich mir im Sludge Metal sonst nur bei THE BODY und ihren perfiden ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BRIQUEVILLE</strong> &#8211; II<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Länge: 42:13 Min.<br />
Label: Pelagic Records<br />
Stil: Doom / Post / Sludge</p>
<p>Wie düster und fies darf ein Album eigentlich klingen? Diese Frage stellt sich mir im Sludge Metal sonst nur bei<strong> THE BODY</strong> und ihren perfiden Klangmauern. Daher war unumstritten, wer die erste Reihe dieser Richtung für mich besetzte. Jedoch möchten sich <strong>BRIQUEVILLE</strong> als die etwas anderen Nachrücker für diese Plätze bewerben. Seit ihrem ersten Streich hat es schlappe sechs Wartesemester gedauert, bis die Post-Metaller ihre Wucht erneut auf uns entladen. Und verdammt hat sich das ausgezahlt! Die maskierte Gruppe lässt jede Note mit herrlichem Genuss ausklingen.</p>
<p>Dabei führt der neue Opus die Namensgebung der Titel weiter. Mit ausgelassener Kontinuität werden aber nicht nur die Songs betitelt. Hinter jeder<em> &#8222;Akte&#8220;</em> stecken immer noch komplett maskierte <strong>Nazgul</strong>. Selbst bei den Proben landet das Gewand nicht in der Ecke, die Vermummung drückt für sie Gleichberechtigung innerhalb der Band aus. Außerdem beugt es einem Personenkult vor, was bei ähnlichen Gruppierungen mehr oder weniger auch funktioniert. Um zur Musik zurück zukommen: bezeichnend ist der Opener<em> &#8222;Akte V&#8220;</em> allemal. Dessen Hauptriff dröhnt richtig schön, wird mit Effekten untermalt und mündet in absolutes Chaos. Der folgende Aufbau erinnert von seiner Struktur her fast schon an die ewig gleichen <strong>DEVIN TOWNSEND</strong>-Chugs, bis ein Doom-Rock-Crescendo der Extra-Klasse einsetzt.</p>
<h4>Nicht nur die Songs haben zugenommen</h4>
<p>Jedoch haben sie ihre Wurzeln in leichtfüßigen Momenten nicht vergessen. Während des gesamten Tracks und <em>&#8222;Akte VI&#8220;</em> drängen sich immer wieder seichte Post Rock-Melodien aus dem Hintergrund ins Licht. Mit einem ebenso immensen Drang schnellt der Gesang des zweiten Teils dieses Triptychons nach vorne. Abgehackt, energisch und fast schon abstrakt preschen die Phrasen auf mich ein. Instrumental wird es noch mal eine Schiene dunkler, aber nicht mehr so extrem &#8222;noisy&#8220;. Dennoch klingt der abartige Mittelteil wie ein Auswuchs von Bands wie <strong>CELESTE</strong>. Deren Black Metal-Anleihen werden zum zentralen Thema dieses Liedes. Abgerundet wird diese musikalische Geschichte durch eine ähnliche Vorgehensweise bei dem 19-minütigen Schwergewicht<em> &#8222;Akte VII&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xvvU2W1_gvU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ohne auf den Text achten zu müssen, entführen die spärlich verteilten Sprachfetzen direkt in eine andere Dimension. Als maßgebliche Unterstützung springt hier wieder einmal der Black Metal ein, bis er von einer exquisiten Rezeptur aus Post Rock und Sludge Metal verfeinert wird. Der folgende Verdauungsschlaf wird vom orientalisch angehauchten Teil des Stücks erleichtert. Bis mich der Duft von rauem, grobkörnigen Sludge Metal aus dem Tiefschlaf reißt, hat mich das hämmernde Riff längst aufgeweckt.</p>
<p>Egal wie weit die Geschmäcker auseinander gehen, die Nase führt sie an dieser Stelle wieder zusammen. Der finale Auftritt versprüht pures Schweiß-Odeur auf allen Ebenen. Wer jetzt noch nicht die Nase rümpft, hat vielleicht seine Benchpress-Begleitung der nächsten Monate gefunden. Denn bei dieser Übung gilt es, neben Schnelligkeit ebenfalls den Druck auf die Muskeln aufrecht zu erhalten. Dieses Zusammenspiel der Geschwindigkeiten haben <strong>BRIQUEVILLE</strong> bereits gemeistert. Für die Fans lahmarschiger Musik präsentieren sie so etwas wie <strong>Kraftfutter</strong> für Schnecken. Es fehlt lediglich noch eine weitere Prise von aufreibenden, dissonanten Faktoren, um der Speerspitze abartiger, langsamer Musik anzugehören.</p>
<p><a href="https://pelagic-records.com/webshop/?swoof=1&amp;product_tag=b-r-i-q-u-e-v-i-l-l-e">Shop</a><br />
<a href="https://briqueville.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a><br />
<a href="http://www.briqueville.com/">Webseite</a></p>
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		<title>Welch prächtige Symphonie! &#8211; Æther Realm</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 24 Jun 2017 10:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[Aether Realm]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ÆTHER REALM – Tarot Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017 Dauer: 73 Min. Label: Primitive Ways Records Stil: Melodic Death/Folk Metal Manchmal kann es vorkommen, dass man, wenn man nicht aufpasst, etwas Wichtiges aus den Augen verliert. So ging es mir mit ÆTHER REALM. Vor einigen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p class="band_name"><strong>ÆTHER REALM</strong> – Tarot<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017<br />
Dauer: 73 Min.<br />
Label: Primitive Ways Records<br />
Stil: Melodic Death/Folk Metal</p>
<p>Manchmal kann es vorkommen, dass man, wenn man nicht aufpasst, etwas Wichtiges aus den Augen verliert. So ging es mir mit <a href="https://aether-realm.bandcamp.com/"><strong>ÆTHER REALM</strong></a>. Vor einigen Jahren stöberte ich die Band auf einer meiner zahllosen Youtube-Durchforstungen nach guter Musik auf – und ich fand die Mucke richtig fett. Schneller, äußerst melodischer Death Metal mit folkigen Einflüssen, das war genau das, wonach ich gesucht hatte. Irgendwann vergaß ich jedoch dann die Existenz der Chose – bis mir Youtube vor Kurzem aus dem Nichts heraus das neue Album „Tarot“ vorgeschlagen hat.</p>
<p>Und ich kann vor Begeisterung nur in die Hände klatschen. Welch prächtige Symphonie! Welch abwechslungsreiches, episches Werk voll melodischer Höhenflüge und Vitalität! Meist in hohem Tempo voranpreschend, hier und da aber auch mal ruhig, akustisch-schönklingend oder in balladesken Bombast getränkt, platzt es an Energie konstant aus allen Nähten. Es fließen gekonnt Folk- und Power-Metal-Influenzen im Namen des Melodic Death Metal zusammen und formen so dieses grandios komponierte Konzeptalbum.</p>
<p>Vocal-technisch werden neben den vorherrschenden Growls auch ruhiger Clean-Gesang, Chor-Parts und sogar ein Gastauftritt von Alestorm-Sänger <strong>Bowes</strong> geboten (<strong><a href="https://scontent.ftxl1-1.fna.fbcdn.net/v/t1.0-9/18765832_10155435486538054_4924316291147154215_n.jpg?oh=9233124a1d6b17dcd01676e7aec99180&amp;oe=59D7E13D">mit denen gibts übrigens ne Europa-Tour!</a></strong>). Klavier-Parts, unterschiedlichste Folk-Elemente und sogar ein kurzer videospielmusikalisch (Hach, Deutsch. Die Sprache der Komposita) anmutendes Song-Intro sorgen für noch mehr wohlklingende Abwechslung. Hinzu kommt noch, dass (fast) jedes Lied thematisch einer Tarot-Karte zugeordnet ist, was sich gleichzeitig auf musikalischer Ebene widerspiegelt.</p>
<p>Als ich die Band damals entdeckte, fiel ich über einen Comment, in dem sie sich als „Five guys who love <strong>WINTERSUN</strong> far too much“ beschrieben. Das ist auch immer noch unverkennbar rauszuhören, und Fans der Finnen werden definitiv etwas mit <strong>ÆTHER REALM</strong> anfangen können. Letztere darauf zu reduzieren, wäre allerdings ein großer Fehler, denn sie haben weitaus mehr zu bieten als das.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-18430" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/dxjczfhj-300x248.png" alt="" width="570" height="471" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/dxjczfhj-300x248.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/dxjczfhj.png 418w" sizes="auto, (max-width: 570px) 100vw, 570px" /></p>
<h2>Zu den Songs:</h2>
<p>Ich mag sie eigentlich alle, und auch als Gesamtwerk ist das Album eine ebenso wundervolle wie stimmige Kreation. Leider ist <em>„The Fool“</em>, ausgerechnet der Opener, ein bisschen der Buhmann des Albums. Diesem fehlt es etwas an Inspiration, und der Sound lässt den Blastbeat-unterlegten Refrain eher ungünstig rumplig erscheinen. Das ist natürlich ein Problem, da viele potentielle Hörer sich durch so etwas abschrecken lassen könnten, bevor sie die Möglichkeit haben, tiefer in das Werk einzutauchen.</p>
<p>Im Kontrast dazu steht für mich <em>„King of Cups“</em> – definitiv der Hit der Platte. Hier dringen die Stärken am meisten durch: geniale Melodien auf treibender Double-Bass und energischen Power-Riffs, mit Exkursionen in unterschiedlichste Gefilde – hört es euch einfach selbst an.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1bVBh0_KPvk?start=217&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Am Ende von „Tarot“ steht dann, wie ein urgigantischer Monolith, das 19-Minütige Epos <em>„The Sun, The Moon, The Stars“</em>.&nbsp; Ich liebe es sehr, wenn Musiker sich die Mühe geben, einen solchen Song zu schreiben. Dabei können sich viele Teile des Potentials einer Band erst so richtig entfalten. Wenn man sich dann als Hörer die Zeit nimmt, einen solchen Track in Ruhe und Konzentration anzuhören, bietet es einem oft ein Portal in ein wundervolles, vielschichtiges Hörerlebnis, eine von dem Track geleitete Reise durch das musikalische Universum, welches die Musiker einem zeigen wollen. Und hier ist es nicht anders. In einem letzten, epischen und abwechslungsreichen Lied geben <strong>ÆTHER REALM</strong> noch einmal alles was sie haben. Kurz gesagt &#8211; Ich liebe es.</p>
<p>Gibt es denn eigentlich auch etwas Negatives zum Album zu sagen? Nun ja, es gibt zwei Riffs/Melodien, die fast eins zu eins wie altbekannte <strong>FINNTROLL</strong>-Melodien klingen. Des Weiteren sind die Clean Vocals zwar passend und cool, an <strong>WINTERSUN</strong> und Konsorten kommen sie aber leider nicht ganz ran. Und in manch härteren Parts hätte es ein ordentlich-aggressiver Scream vielleicht besser getan, als cleane Power-Vocals. Ich muss aber betonen, dass diese Dinge im Angesicht der Brillianz dieses Werks fast schon ins Unsichtbare verblassen. Großartiges Album. Diese Band, meine Damen und Herren, ist zu Großem bestimmt.</p>
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		<title>Panphage-Schwedisches Breitwandkino</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Dec 2016 11:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Arkanum]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphärisch]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Drengskapr]]></category>
		<category><![CDATA[Episch]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Panphage]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PANPHAGE &#8211; Derengskapr Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016 Dauer: 41:38 Label: Nordvis Produktion Genre: Black Metal Nichts ahnend verabrede ich mich mit unserem Chef vom Magazin (nein, nicht Cthulhu) zu einer Runde Risiko. Da noch ein wenig Zeit bis zur Schlacht ist, verbringe ich die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/panphage-schwedisches-breitwandkino/">Panphage-Schwedisches Breitwandkino</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PANPHAGE</strong> &#8211; Derengskapr<br />
Veröffentlichungsdatum: 18.11.2016<br />
Dauer: 41:38<br />
Label: Nordvis Produktion<br />
Genre: Black Metal</p>
<p>Nichts ahnend verabrede ich mich mit unserem Chef vom Magazin (nein, nicht Cthulhu) zu einer Runde Risiko. Da noch ein wenig Zeit bis zur Schlacht ist, verbringe ich die restliche Stunde mit dem Suchen von Neuerscheinungen. Ausgerechnet in einer großen Handelskette für Technik und Medien entdecken meine kurzsichtigen Äuglein die neue CD von <strong>PANPHAGE</strong>: &#8222;Drengskapr&#8220;. Auf dieses Kleinod warte ich schon seit Monaten, hatte aber vergessen, dass es bereits über eine Woche erhältlich ist.</p>
<p>Nach der äußerst glorreichen Partie Risiko, die sich bis in die frühen Morgenstunden zog, schmiss ich am nächsten Tag sogleich das gute Stück in meine Anlage und ließ mich überwältigen. Wer übrigens <strong>PANPHAGE</strong> nicht kennt, dem wird <a href="http://www.metal-archives.com/bands/Panphage/81958">HIER</a> ein kurzer Einblick in die Bandgeschichte geboten.</p>
<p>Der Einzelkämpfer <strong>Fjällbrandt</strong> hat es tatsächlich geschafft, in nur 2 Jahren bereits den Nachfolger des Debütalbums &#8222;Storm&#8220; unters Volk zu bringen. Nun beschäftigt er sich mit der Sage von <strong>Grettir Asmundarson</strong>, auch <strong>Grettir der Starke</strong> genannt, welche aus dem 14. Jahrhundert stammt und zu den wichtigsten (und am besten geschriebenen) Sagen Islands zählt. Damit ist eine textliche Nähe zu Interpreten wie <strong>ÁRSTI<i>Đ</i>IR LÍFSINS&nbsp;</strong>gegeben, die sich lieber mit historischen/kulturellen Ereignissen beschäftigen, als stupide dem Teufel zu huldigen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11835" aria-describedby="caption-attachment-11835" style="width: 392px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11835 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/grettir-the-strong.jpg" alt="grettir-the-strong" height="654" width="402" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/grettir-the-strong.jpg 402w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/grettir-the-strong-184x300.jpg 184w" sizes="auto, (max-width: 402px) 100vw, 402px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11835" class="wp-caption-text">Illustration aus dem 14. Jahrhundert von Grettir dem Starken</figcaption></figure>
<h4>Jung, Stark und doch Geächtet</h4>
<p>Nach besinnlichem Meeresrauschen wird der Hörer sofort in das kalte Grab geworfen, denn <em>&#8222;Grettir Asmundarson&#8220;</em> brettert ohne Rücksicht auf Verluste los. Klirrende Gitarren und hartes Drumming vereinen sich mit ergreifendem Keifen. Achtet besonders darauf, wie ab Minute 1:30 die Gitarren sich verhalten. So was wird sich noch über das gesamte Album ziehen. Der Titel besticht durch sein stürmisches Auftreten, den Sprechgesang ab der Hälfte und passt wunderbar mit seiner Dramatik an den Platz des Einklangs. Absolut überzeugend ist auch die <strong>komplett in isländisch</strong> vorgetragene Epik. Nordische Sprachen haben irgendwie das gewisse Etwas.</p>
<p><a href="https://panphage.bandcamp.com/">HÖRPROBE</a></p>
<h4>Exil in Norwegen</h4>
<p><strong>Grettir</strong> wurde wegen seiner Taten, für die er verehrt und gehasst wurde, von Island verbannt. Er begab sich auf die Suche nach dem <strong>Draugr Kar</strong> in Sunnmöre, um ihn zu töten. Diesen Teil der Geschichte fängt <em>&#8222;Landrensningen&#8220;</em> perfekt ein. Gebirgsklar wie ein Bach fließen die <strong>heldenhaften Melodien</strong> zu erneutem Wellenrauschen in den zackigen, fast schon punkigen Rhythmus ein. Fantastisch wie EIN Mensch so viele Instrumente effektiv nutzen kann, um eingängige, und dennoch ehrliche Musik zu erschaffen. Mit dezenten Chören begleitet <strong>Fjällbrandt</strong> das Kapitel des Exil-Isländers. Der fast schon unverschämt rockige Beat mit seinem, ich gebe es zu, nicht sehr einfallsreichen Akkorden zündet aber dennoch an meinen Synapsen wie Dynamit. Da meldet sich mein Tanzschrittmacher prompt und das Twistbein zuckt unaufhörlich. Der beste Beweis, dass Black Metal näher am Punk liegt, als so mancher wahr haben möchte.</p>
<h4>Wilde Hatz nach neuen Draugr</h4>
<p>Trotz konstantem Härtelevel, das sich im unermüdlichen Takt niederschlägt, sorgt die Saitenfraktion für einen angenehm wankenden Charakter (<em>&#8222;Glam rider husen&#8220;</em>). <strong>PANPHAGE</strong> waren für mich seit Jahren schon ein Garant für atmosphärisches Breitwandkino. <strong>Ohne Keyboards</strong>, die alles zukleistern. Der geringe Flanger-Effekt auf der Gitarre untermalt das Ganze nur noch mehr. Bei den kehlig intonierten Chorpassagen kriege ich jedes Mal einen Adrenalinrausch. Ich brauch wohl noch lange, bis ich diese Passagen greifen kann, denn es reißt meine Seele jedes Mal ein Stückchen mehr mit. Toll, ich werde alt und weich. Scheiß drauf!</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 392px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11837" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/panphage-logo.jpg" alt="panphage-logo" height="442" width="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/panphage-logo.jpg 392w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/panphage-logo-266x300.jpg 266w" sizes="auto, (max-width: 392px) 100vw, 392px" /></div>
<h4>Verflucht seiest du!</h4>
<p>Jede Schlacht findet ihr Ende, und so belegte <strong>Glam</strong> vor seinem Tod den tapferen <strong>Grettir</strong> mit einem Fluch. Während dieses Abschnitts von <em>&#8222;Glamsyn&#8220;</em> begleiten ruhige Gitarren zu leisen Windgeräuschen das Urteil.</p>
<blockquote><p>Bisher hast du Berühmtheit durch deine Taten verdient, aber künftig wird auf dich Exil und Kampf fallen. Deine Taten sollen sich dem Übel zuwenden, und dein Wächtergeist soll dich verlassen. Sie werden verjähren, doch wirst du für immer einsam sein. Du wirst dein Leben alleine leben und es als hart empfinden. Es soll dich zu Tode schleppen.</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>Da muss ich erst mal den fast schon fröhlichen Anfang von <em>&#8222;Utlagr&#8220;</em> verkraften, das ist mir zu bunt. Gut, dass <strong>Fjällbrandt</strong> sofort mit rockigem Songwriting und hymnischem Solo kontert. Man beachte gegen Ende das moderne Geschredder auf den Klampfen. Hier ein &#8222;Uh!&#8220;, dort ein brunftiges &#8222;Oohh&#8220;. Da kommt paganes Feeling <strong>ohne Pseudoepik</strong> auf.</p>
<h4>Drangey</h4>
<p>Nach dem die Prophezeiung des Unholds <strong>Glam Grettir</strong> erfasste, zog es den Mann in seine Heimat zurück, wo er schließlich einem weiteren Fluch zum Opfer fiel. Von einer verwunschenen Wurzel, welche vom Widersacher <strong>Torbjörn</strong> listig als Feuerholz dargeboten wurde, sprang <strong>Grettir</strong>s Axt von dem Holzstück ab und traf sein Bein. Von dieser Infektion sollte er sich nie mehr erholen und es war nur noch eine Frage der Zeit, bis die Kraft gegen <strong>Torbjörn</strong> und seine Männer nicht mehr ausreichte und <strong>Grettir</strong> mit seinem Schwert fest in der Hand umklammernd starb.</p>
<p>Wie? Was? Die Musik? Entschuldigt, aber in dieser Geschichte kann man sich schon ein wenig verlieren. Diese nimmt nun dramatische Züge an, schließlich ist der Held ja im Begriff zu sterben. Blastbeats bilden mit dem Bass dieses mal einen interessanten, aber dennoch komischen Part, den man nicht unbedingt vermissen würde. Die leidende, aggressive Leadgitarre hingegen ist ein Volltreffer, der ein weiteres Mal zeigt, dass Black Metal <strong>harsch UND melodiös zugleich</strong> sein kann.</p>
<h4>Blodshämd-Panphage ist Bestform</h4>
<p>Mit stolzen 9 Minuten Länge verabschieden sich <strong>PANPHAGE</strong> fulminant mit allen Trademarks, die bis hier hin diese Band so einzigartig machen. Gefühlvolle Momente, wütende und kehlige Gesänge sowie die gut dosierte Portion an Eingängigkeit. Der Klang hat mir über die ganze Zeit hinweg gefallen und ich habe tatsächlich kaum Vergleiche zu anderen Bands gefunden.&nbsp;<strong>PANPHAGE</strong> stehen für sich alleine.</p>
<hr>
<p>Nachtrag des Autoren: Eine Erhöhung auf 8 Punkte ist möglich, wenn genügend Zeit verstrichen ist und sich &#8222;Drengskapr&#8220; oft genug in meiner Anlage dreht.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Die Ruhe vor dem Sturm ist vorbei &#8211; CRAVING</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Nov 2016 09:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Craving]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CRAVING – By The Storm Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016 Dauer: 78:51 Min. Label: Apostasy Genre: Melodic Black Metal/ Melodic Death Metal Bereits anfangs dieses Jahres wehte uns von Seiten der deutsch-russischen Formation CRAVING ein Vorgeschmack auf das Album um die Ohren: Die vier-Lieder-EP &#8222;Wielder ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CRAVING </strong>– By The Storm<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.12.2016<br />
Dauer: 78:51 Min.<br />
Label: Apostasy<br />
Genre: Melodic Black Metal/ Melodic Death Metal</p>
<p>Bereits anfangs dieses Jahres wehte uns von Seiten der deutsch-russischen Formation <strong>CRAVING</strong> ein Vorgeschmack auf das Album um die Ohren: Die vier-Lieder-EP &#8222;Wielder Of Storms&#8220; ließ hohe Erwartungen aufkommen &#8211; und nun ist der damit angekündigte Sturm endlich da.</p>
<p>Nach einem atmosphärischen Instrumental-Intro wird sofort losgelegt. Quasi durchgehend im Uptempo-Bereich, peitschen einem die Tracks von erster Sekunde an nur so ins Gesicht. Scheint der Opener <em>&#8222;By The Storm&#8220; </em>textlich wie musikalisch eher simpel gehalten, so bringt er aber direkt ein hohes Level an Energie auf, welches bis zum Ende der Scheibe nicht mehr loslässt. Spätestens beim dritten Song <em>&#8222;Penelopes Prayer&#8220; </em>zeigen <strong>CRAVING</strong> dann allerdings ihre wahre Stärke: aggressiver, extrem schneller Black Metal, der sich in hymnischen, extra-melodischen Refrains ergießt, die einen im Kontrast dazu mit Clean-Gesang und epischen Hall-Chören förmlich überfluten. Das gleiche Rezept funktioniert auch im weiteren Albumverlauf wunderbar. So etwa bei <em>&#8222;Seven Steps To Darkness&#8220; </em>oder meinem persönlichen Favoriten <em>&#8222;Wenn Der Wind Sich Dreht&#8220;</em>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u1e9kldkT88?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht dann der achtminütige Epos <em>&#8222;Eyes Of Winter&#8220;</em>. Statt einen weiteren 250-BPM-Blastbeat-Sturm auf den Hörer loszulassen, präsentieren sich die Oldenburger hier von einer ungewohnt doomigen und düsteren Seite. Bedrückende Stimmung im Chorus, sowie in den Akustik- und Clean-Parts, und sogar ein kurzer pagan-angehauchter Zwischeneinwurf machen <em>&#8222;Eyes Of Winter&#8220; </em>definitiv zum Ausnahmesong des Albums. In der Digipak-Edition der CD gibt es dann noch zwei Bonustracks dazu: eine Eigeninterpretation des &#8222;Game Of Thrones&#8220;-Mainthemes <em>&#8222;Das Lied von Eis und Feuer&#8220;</em> und ein Remaster des EP-exklusiven Black Metal-Tracks <em>&#8222;Torn Apart&#8220;</em>.</p>
<p>Nach gewohnter <strong>CRAVING</strong>-Manier beehrt uns Fronter <strong>Ivan Chertov</strong> auch diesmal singend und schreiend auf Deutsch, Russisch und Englisch. Im Vergleich zum Vorgängeralbum &#8222;At Dawn&#8220;, büßt &#8222;By The Storm&#8220; allerdings etwas an Abwechslung und Experimentierfreudigkeit ein. Dafür ist es aber noch weitaus direkter und straightforwarder als genannter Vorgänger. Großer Respekt gilt meines Erachtens nach auch dem Drummer &#8211; schlagzeugtechnisch ist dieses Album wirklich eine sportliche Spitzenleistung. <strong>Lars Ulrich</strong> (<strong>METALLICA</strong>) meinte einmal, als Drummer von <strong>SLAYER</strong> würde er wahrscheinlich vor Anstrengung einen Herzinfarkt bekommen. Vielleicht sollte er es mal bei <strong>CRAVING</strong> versuchen.</p>
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<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rTsIs5jllJU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8222;By The Storm&#8220; ist alles in allem eine konsequente Fortführung der &#8222;Wielder Of Storms&#8220;-EP. Den Erwartungen, die diese aufgewirbelt hat, wird das Album in allen Hinsichten gerecht. Es lässt einen nämlich nach einem kompletten Hördurchgang (78 Minuten!) ein bisschen so zurück, als hätte einem gerade ein wütender Orkan eine neue Frisur verpasst. Freunden von kaltem, seelenlosem Black Metal wird &#8222;By The Storm&#8220; mit seinen vielen melodischen Parts wahrscheinlich immer noch etwas zu bunt sein &#8211; und vielleicht kommt einem der eine oder andere Refrain ein wenig zu langgezogen oder überladen vor. Aber alle, die auf schnelle, aggressive Musik mit einer Extraportion Epik stehen, sind bei<strong> CRAVING</strong> definitiv an der richtigen Adresse.</p>
<p><strong>CRAVING </strong><a href="http://www.cravingmetal.de/">online</a><strong><br />
</strong></p>
<p><strong>CRAVING </strong><a href="https://www.facebook.com/CravingOfficial/">Facebook</a><strong><br />
</strong></p>
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		<title>Sehnsucht nach Finnland</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Oct 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphärisch]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Decembre Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Majestätisch]]></category>
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		<category><![CDATA[Rapture]]></category>
		<category><![CDATA[Swallow The Sun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Decembre Noir &#8211; The Forsaken Earth Veröffentlichungsdatum: 12.08.2016 Dauer: 49:52 Min. Label: F. D. A. Rekotz Stil: Death/Doom Metal   Ohne eine Vorahnung und nur mit einer groben Stilbeschreibung werde ich ins kalte Wasser geworfen. Am Ende bin ich überwältigt von den ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Decembre Noir</strong> &#8211; The Forsaken Earth<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.08.2016<br />
Dauer: 49:52 Min.<br />
Label: F. D. A. Rekotz<br />
Stil: Death/Doom Metal</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-8333" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-300x114.jpg" alt="DECEMBRE_NOIR_logo_WWW" width="300" height="114" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-300x114.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-1024x390.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW-750x286.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/DECEMBRE_NOIR_logo_WWW.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p><strong> </strong></p>
<p style="text-align: left;">Ohne eine Vorahnung und nur mit einer groben Stilbeschreibung werde ich ins kalte Wasser geworfen. Am Ende bin ich überwältigt von den majestätischen Akkordlandschaften. Es gibt nicht viele mir unbekannte Bands, die mich 2016 innerhalb der ersten Minute völlig begeistern und sogar leichte Sprachlosigkeit in mir auslösen. <strong>DECEMBRE NOIR</strong> kommen sogar aus Deutschland, obwohl sie total nach finnischer Sehnsucht klingen. Was die Band abliefert, ist auf einem beängstigend hohen Niveau, welches definitiv international mithalten kann. Alter! Diese unglaublich gefühlvollen Melodien tragen mich weit weg von Mutter Erde. Das ist <strong>für jeden Fan von atmosphärischem Death/Doom Metal das wahre Freudenfest</strong>. Stellt euch vor, ihr besteigt einen verschneiten Berg (Klischeealarm!), kommt auf dem Gipfel schnaufend an und werdet mit einer Aussicht belohnt, die euch die Sprache verschlägt. <strong>DECEMBRE NOIR</strong> bieten dafür den perfekten Soundtrack. Die schier unbändige Wucht der Rhythmusfraktion plättet den Zuhörer, aber verliert sich nie in austauschbaren Strukturen. Gelegentlich tauchen Geschwindigkeitsausbrüche auf, es wird allerdings hauptsächlich in mittleren bis schleppenden Gefilden musiziert. Auch wenn Einflüsse von Pionieren wie <strong>SWALLOW THE SUN </strong>oder <strong>RAPTURE</strong> durchscheinen, so agiert das Quintett originell und ist definitiv <strong>nicht als bloße Kopie anzusehen</strong>. Ich kenne nicht viele deutsche Metalbands von heute, die schon mit dem zweiten Album so erwachsen nach den Sternen greifen. Eine klare Vision, wohin es gehen soll, ist absolut erkennbar.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-8336" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www.jpg" alt="Decembre-Noir_Bandpic2_www" width="850" height="567" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www.jpg 850w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/Decembre-Noir_Bandpic2_www-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 850px) 100vw, 850px" /></p>
<p>Reinhören und andächtig lauschen:</p>
<p><strong>DECEMBRE NOIR</strong> <a href="https://fda-rekotz.bandcamp.com/album/forsaken-earth">Bandcamp</a></p>
<h4>Es darf niemals enden</h4>
<p>Mit <em>&#8222;Waves Of Insomnia&#8220;</em> haben die Thüringer <strong>gefühlsmäßig einen Kurzfilm vertont</strong>, der sogar schwedische Metalwikinger vor Neid erblassen lässt. Eine tickende Uhr, in der Ferne zu hörende Kinder, leiten dieses Monstrum von einem Song ein und führen mich Stück für Stück in eine andere Welt. Wahrlich, eine <strong>Hymne</strong> vor dem Herren. So stört es mich überhaupt nicht, dass der Song 14 Minuten lang ist. Einige Wermutstropfen bleiben dennoch nicht aus. <strong>Getriggerte Schlagzeuge</strong> sind nur selten mein Fall. Zum Glück kommt dieses &#8222;Werkzeug&#8220; <strong>nur minimal</strong> zum Einsatz. Das andere vermeintliche Manko ist weniger der technischen Natur geschuldet. Einige Titel werden durch &#8222;Fade Outs&#8220; langsam beendet. Für meine Wenigkeit ist das wie ein bittersüßer Abschied, denn ich könnte der traurigen Melodie aus <em>&#8222;In This Greenhouse Of Loneliness and Clouds&#8220;</em> noch ewig weiterlauschen. Klar, ich muss nur die Repeattaste drücken, aber manchmal möchte man gewisse Parts wieder und wieder in Schleife hören. Wundert euch nicht, ich bin da etwas eigen. Am Ende wird auf hohem Niveau gemeckert, keine Sorge.</p>
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		<title>Ein göttlicher Einstieg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 26 Jun 2016 11:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Episch]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gorgon]]></category>
		<category><![CDATA[Götter]]></category>
		<category><![CDATA[Griechisch]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonic]]></category>
		<category><![CDATA[Symphonisch]]></category>
		<category><![CDATA[Titanomachy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GORGON –Titanomachy Veröffentlichungsdatum: 21.05.2016 Dauer: 40:48 Label: Independent Als mir ein Freund diese Band vorgeschlagen hat, konnte ich nicht ahnen, was da auf mich zukommen würde. Melodeath, Frankreich, Debut-Album &#8211; sicher nichts allzu Besonderes. Ich sollte eines Besseren belehrt werden. Zeus steht, ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GORGON </strong>–Titanomachy<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.05.2016<br />
Dauer: 40:48<br />
Label: Independent</p>
<p>Als mir ein Freund diese Band vorgeschlagen hat, konnte ich nicht ahnen, <strong>was da auf mich zukommen würde</strong>. Melodeath, Frankreich, Debut-Album &#8211; sicher nichts allzu Besonderes. Ich sollte eines Besseren belehrt werden.</p>
<p>Zeus steht, mit gezücktem Blitz in der Hand, dem Titanenherrscher Kronos entgegen &#8211; bei dem Cover kommen sofort Erinnerungen an diverse Fantasy-PC-Spiele und Blockbuster hoch. Und der Inhalt enttäuscht diesbezüglich keinesfalls! Schneller, kraftvoller Melodic Death Metal, konstant im Zusammenspiel mit filmmusikhaft anmutendem, epischem Orchester &#8211; und das alles in erstaunlich hochqualitativem Ausmaß. Die zwei Seiten der Musik lassen gemeinsam einen <strong>gewaltigen Energieschwall</strong> entstehen, der nicht selten ordentlich für Gänsehaut sorgt. Während die Metal-Seite rohe Kraft und Geschwindigkeit liefert, gibt die orchestrale Seite dem Ganzen Tiefe, kinoreife Dramatik und vor allem: Farbe. &#8222;Titanomachy&#8220; bietet ein wahres musikalisches Feuerwerk &#8211; eine kosmische Reise durch die Abgründe griechisch-mythologischer Welten.</p>
<p>Das Album behandelt konzeptuell den <strong>zehnjährigen Krieg zwischen Göttern und Titanen</strong>, und erinnert musikalisch an Bands wie <strong>SEPTIC FLESH</strong> oder <strong>SHADE EMPIRE</strong>, allerdings nicht, ohne zusätzlich eine gehörige Portion Fantasy-Feeling zu verbreiten. Soundlich ist alles in sich sehr passend und stimmig. Die Drums könnten für meinen Geschmack eventuell noch etwas aggressiver klingen &#8211; dies stört aber nicht wirklich den Hörgenuss des Albums insgesamt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WWxEYta4rCQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>An dieser Stelle würde ich eigentlich etwas tiefer auf einzelne Songs oder Parts eingehen, aber das ist leider kaum machbar. Was dem Album nämlich ein bisschen fehlt, sind die wirklich distinktiven Merkmale zwischen den verschiedenen Tracks &#8211; es verschwimmt alles mehr oder weniger zu einer großen Masse. Ob das nun ein Nachteil ist, oder lediglich die Konsequenz davon, dass <strong>GORGON</strong> mit diesem Konzeptalbum <strong>ein in allen Hinsichten passendes Gesamtkunstwerk</strong> erschaffen haben, weiß ich noch nicht so genau. Höchstwahrscheinlich erfordert es einfach noch viel mehr Geduld und Hingabe, um so viele Informationen auf einmal zu verarbeiten, als es mir hier momentan möglich ist. Man müsste &#8222;Titanomachy&#8220; wohl <strong>mindestens um die zwanzig Mal gehört</strong> haben, um auf dieser gewaltigen musikalischen Flutwelle komplett klarzukommen.</p>
<p>Alles in allem: Es gibt wohl wenige Bands, die von sich behaupten können, ein solches Debut-Album geschrieben zu haben. Eine wirklich starke Leistung &#8211; verglichen mit diesen detailliert ausarrangierten, epischen Orchesterparts <strong>könnten die meisten Gothic-Tussibands einpacken und nach Hause gehen</strong>. Einigen mag es vielleicht zu viel des Guten sein, aber wer wissen möchte, wie sich ein fantastischer Krieg zwischen griechischen Göttern und Titanen anhört und anfühlt, sollte sich &#8222;Titanomachy&#8220; auf keinen Fall entgehen lassen.</p>
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