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	<title>frostfeuernächte Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>Frostfeuernächte 2019 &#8211; Das Festival aus dem Eis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 10:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frost: Check<br />
Feuer: Check<br />
Nächte: Auf jeden! Und tolle dazu!</p>
<p>Wir waren auf den FROSTFEUERNÄCHTEN 2019 und hier unser ausführlicher Bericht über dieses alljährliche Spektakel, dass wir uns nicht entgehen lassen. Solltest du auch nicht. Warum?! Liest du hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/frostfeuernaechte-2019-bericht/">Frostfeuernächte 2019 &#8211; Das Festival aus dem Eis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer erinnert sich noch daran: Mutti schimpft über die<strong> unordentlich gepackte Reisetasche</strong>, schiebt noch ein paar Schokoriegel dazu und mahnt, dass man sich dieses Mal benehme, sonst könne man sehen, wie man dieses Mal nach Hause kommt. Mit diesen Worten wird man am <strong>Bahnhof</strong> rausgeworfen, wo neben all unseren Freunden auch ein runtergerockter Bus wartet, um uns in ein noch<strong> runtergerockteres Ferienlager</strong> zu bringen. Klassenfahrt!</p>
<p>Wer dieses<strong> nostalgische Feeling</strong> vermisst, der hat Glück. Denn all das und eine ordentliche Schippe<strong> Metal</strong> erwarten euch auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>. Die familiäre <strong>2-Tages-Veranstaltung</strong>&nbsp;Mitte Februar hat schon fast <strong>Kvltstatus</strong>, genauso wie die Baracken des <strong>Kiez&#8216; Hölzerner See</strong>, wo man sich den Jugendtagen näher fühlt denn je. Dazu jedoch später mehr.</p>
<p>Entstanden aus <strong>Veranstalter Felix&#8217;s Geburtstagsparty</strong>, haben sich die <strong>Frostfeuernächte</strong> mittlerweile vom Geheimtipp zu einer kleinen <strong>Institution</strong> entwickelt. Wer einmal hier war, kommt gerne wieder &#8211; so geht es neben vielen anderen auch mir, weshalb ich es mir trotz Prüfungszeit nicht nehmen lasse, die Reise in die <strong>Brandenburger Seenplatte</strong> auf mich zu nehmen. Abstriche muss ich trotzdem machen, deshalb gibt es dieses Jahr nur für <strong>Donnerstag und Freitag</strong> einen Nachbericht von uns. Wir geloben Besserung! Nichts desto trotz: Bühne frei für die <strong>Frostfeuernächte</strong>!</p>
<hr>
<p>So richtig planmäßig will dieses Wochenende wohl gar nichts klappen. Ich reise selbst am Freitag mit den Jungs von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> an, die sich dieses Jahr auf den <strong>Frostfeuernächten</strong> ihrer persönlichen Premiere erfreuen dürfen. Dadurch bin ich allerdings spät dran &#8211; zu spät, könnte man meinen, wäre da nicht mein tapferes Helferlein <strong>Nico</strong> aka Outroblogger, der auf den <strong>Frostfeuernächten</strong> dieses Jahr nicht nur seinen Geburtstag, sondern auch<strong> seinen ersten Silence-Artikel</strong> feiern darf. Hier sind seine Erlebnisse!</p>
<h2>Donnerstag: Reise nach Jerusa&#8230; ähm, Heidesee!</h2>
<p><em>Nico:</em> Wir schreiben den<strong> 14.2.2019</strong>, Sternzeit 10:41. Anreisetag. Endlich geht es wieder auf ein Festival, Zeit, die Saison einzuläuten! Am späten Vormittag mache ich mich mit meinen zwei Mitstreitern auf den Weg nach<strong> Heidesee</strong>, irgendwo südlich von Berlin. Unser Navi wird’s schon finden, das hoffe ich zumindest! Unterwegs halten wir noch schnell bei einem Getränkemarkt irgendwo in Brandenburg, um noch die fehlenden (beziehungsweise schon unterwegs verlorenen) Liter an gutem, aber auch günstigem Bier aufzufüllen. Hier treffen wir auch schon auf die ersten <strong>Kuttenträger</strong>. Die haben das selbe Ziel wie wir: Auf die<strong> Frostfeuernächte</strong> soll es gehen! Bei Anbruch der Dunkelheit erreichen wir dann endlich unser<strong> Ferienlager</strong>, äh, das<strong> Festivalgelände</strong>. Klassenfahrtsgefühle kommen auf. Ich denke an all meine Schandtaten, die sich an solchen Orten noch zu Schulzeiten abgespielt haben, und grinse bei dem Gedanken an die kommenden Tage.</p>
<p>Das Auto wird kurz zwischengeparkt &#8211; wir wissen ja noch nicht, in welches der vielen <strong>Häuser</strong> wir müssen &#8211; und ab an die <strong>Bändchenausgabe</strong>. Beim Eintritt in das Hauptgebäude stoßen wir sofort auf viele bekannte Gesichter, schließlich&nbsp;ist die Szene ja doch immer kleiner, als man denkt. Ich fühlte mich sofort wie zuhause. Hier gehöre ich hin, hier ist es toll!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31873" aria-describedby="caption-attachment-31873" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-31873 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31873" class="wp-caption-text">Reise nach Sodom</figcaption></figure>
<p>Mit unserem <strong>Zimmerschlüssel</strong> machen wir uns auf den Weg zum <strong>Hasenhaus</strong>. Das wird für die folgenden 3 Nächte unser Domizil. Und so parken wir direkt vor der Baracke und beziehen unser <strong>3-Bett-Zimmer.</strong> Erste Amtshandlung: Die Glühbirne der einzigen Zimmerlampe durch eine Diskokugel ersetzen. Ein bisschen <strong>Partyfeeling</strong> muss schon aufkommen! Ich finde jetzt zwar nix mehr im Koffer und auch das Bettenbeziehen stellt sich als spannendes Unterfangen heraus, aber das ist zweitrangig. Keine Ahnung, wie wir es geschafft haben, aber schon 10 Minuten nach Ankunft stehe ich in einem Zimmer, in dem das pure Chaos herrscht und wir mit unseren Zimmernachbarn feiern. Das nenne ich ein gutes Omen für die nächsten Tage!</p>
<p>Jetzt aber schnell ins<strong> Hauptgebäude</strong>!<strong> Veranstalter Felix</strong> hat irgendwas von einer Überraschung erzählt, und die wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Was mag das sein, eine <strong>Metalparty mit DJ</strong>, vielleicht sogar schon eine Band? Nein, viel Besser! Eine riesige Runde<strong> Reise-nach-<span style="text-decoration: line-through;">Jerusalem </span>Sodom</strong> steht dort aufgebaut und wartet nur darauf, leidenschaftlich bespielt zu werden. Nach einer kurzen Begrüßung&nbsp; renne ich vergnügt und ausgelassen mit knapp<strong> 50 Metalheads</strong> um die Stuhlreihen. Das ist mal ein<strong> Circle-Pit</strong> der besonderen Art und ein perfekter Start für die <strong>Frostfeuernächte</strong>.</p>
<h2>Freitag: Auf Los geht&#8217;s los!</h2>
<p><img decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-31874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist <strong>8:00 Uhr</strong>. Ich habe zwar sehr wenig, dafür aber verdammt gut geschlafen. So ein <strong>richtiges Bett</strong> hat schon was, zumindest im Hinblick auf die Luftmatratzen-Zelt-Kombi, die man sonst immer auf Festivals auffährt. Schnell ins super saubere Bad (muss an dieser Stelle echt gelobt werden) und unter die Dusche. Ich will ja schließlich nix vom Tag verpassen! Da meine Kumpels noch im Zimmer dösen, mache ich mich auf zum <strong>Frühstück</strong>. Für einen kleinen<strong> Obolus</strong> bekommt man hier echt viel geboten, viel besser als in einigen Hotels! Zurück in meiner Unterkunft werde ich auch schon von meinem Zimmergenossen und Nachbarn freudig mit Bier begrüßt. Es kann also losgehen! Bei herrlichstem Sonnenschein und fast schon sommerlichen Temperaturen machen wir es uns auf dem wunderschönen Gelände am See gemütlich.</p>
<p>Pünktlich zur ersten Band des Festivals stehe ich dann schon bereit an einem Stehtisch, mit guten Blick zur Bühne. Ich zücke meinen Kugelschreiber. Mein<strong> erster Festival-Bericht</strong> für das<em><strong> Silence Magazin</strong></em>, das kann ja was werden.</p>
<h3>Was ist deine Lieblingsmusik? &#8211; Laut!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31875" aria-describedby="caption-attachment-31875" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-31875 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31875" class="wp-caption-text">IRON BLADE</figcaption></figure>
<p>Um<strong> 14:30</strong> wird es plötzlich dunkel in der Halle und nach einem kurzen Intro entern die vier Jungs von<strong> IRON BLADE</strong> die Bühne und eröffnen die diesjährigen <strong>Frostfeuernächte</strong>. Obwohl draußen herrlichstes Wetter herrscht, ist in der Halle schon einiges los.<strong> IRON BLADE</strong>, eine junge Band aus dem<strong> Spreewald</strong>, machen alles richtig. Die Musik klingt, als käme sie gerade aus dem Proberaum von <strong>METALLICA</strong> in den <strong>80ern</strong>. Sehr geiler <strong>Thrash</strong>. Mit sichtlich Spaß heizen die Jungs dem Publikum ein und die Frage <em>&#8222;Wo sind die Haare?&#8220;</em> kann sich <strong>Sänger Robert &#8222;Dude&#8220; Hirthe</strong> quasi sparen, denn die Gäste der<strong> Frostfeuernächte</strong> sind schon seit den ersten Songs kräftig am Headbangen. Nach einem klasse Cover von<em> &#8222;Ace of Spades&#8220;</em> lässt uns die Band begeistert zurück in die Sonne marschieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31876" aria-describedby="caption-attachment-31876" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31876 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31876" class="wp-caption-text">BURNING CROSS</figcaption></figure>
<p>Kurze Zeit später startet die zweite Band des Tages<strong> BURNING CROSS</strong> fast pünktlich nach Zeitplan und endlich gibt es <strong>Black Metal</strong> auf die Ohren. Die vier <strong>Greifswälder</strong> beginnen ohne viel Intro und Ansage sofort, mir knallharte Riffs ins Gesicht zu schleudern. <strong>Corpsepaint</strong> sowie der in Lumpen und Knochen gehüllte Frontmann sorgen zusätzlich für eine angenehm beklemmende Stimmung. Leider ist vor der Bühne weit weniger los, was die Band aber nicht daran hindert, mir und dem Publikum ein exzellentes <strong>Black Metal-Brett</strong> mit super Sound zu bieten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31877" aria-describedby="caption-attachment-31877" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31877 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31877" class="wp-caption-text">EXIT HUMANITY</figcaption></figure>
<p>Und ohne viel Gequatsche geht es auch gleich zum 3. Act des Tages.<em> &#8222;Alle die mit uns Death Metal grölen, müssen Männer mit Bärten sein!&#8220;</em>, so kommt es mir vor, als <strong>EXIT HUMANITY</strong> am Abend die ersten <strong>Death Metal-Klänge</strong> über das Gelände am Hölzernen See klingen lassen. <strong>Daniel</strong>, der <strong>Bart</strong> &#8211; ähm, <strong>Mann</strong> am Mikro schafft es, die Meute vor der Bühne voll in seinen Bann zu ziehen sorgt für Spaß und super Stimmung. Für mich sind sie jetzt schon ein echtes Highlight des Festivals. <em>&#8222;Roh und ranzig&#8230; Mit einer Prise Arschtritt&#8220;</em>, so beschreibt sich die Band selbst und trifft damit den Sargnagel auf den Kopf.</p>
<h3>Wenn die Frostfeuernächte hereinbrechen&#8230;</h3>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>, der Name ist endlich Programm, denn mit Einbruch der Dunkelheit wird es draußen richtig frostig. Das spielt <strong>THAKANDAR</strong> natürlich in die Karten und so hat das Quintett das bisher größte Publikum des Abends. Die Jungs ballern aggressiven <strong>Melodic Black Metal</strong> ins Publikum, dass es einem schaudert. Herrlich. Mit einer Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, schreienden Riffs und ballernden Drums heizt die Band dem <strong>Hexenkessel</strong> vor der Bühne richtig ein. Ich nippe genüsslich an meinem Gin Tonic und genieße wie sich das Chaos von der Bühne aufs Publikum überträgt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31878" aria-describedby="caption-attachment-31878" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31878 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31878" class="wp-caption-text">THAKANDAR</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:</em> Und endlich haben es auch ich und die restlichen Thüringer ins<strong> Kiez Hölzerner See</strong> geschafft. Das Chaos ist Programm, man verläuft und verliert sich auf der Suche nach unseren Unterkünften und endlich stehe ich mit der Kamera in den Pfoten vor der altbekannten Bühne im <strong>Speisesaal</strong> des Ferienlagers. Viel verändert hat sich nicht seit dem letzten Jahr. Die Gesichter vor und hinter dem Tresen sind größtenteils gleich geblieben, es werden viele <strong>Begrüßungen und Umarmungen</strong> ausgetauscht und endlich finde ich auch meine Jungs von <strong>Camp Dekadent</strong>, damit ich den guten <strong>Nico</strong> endlich ablösen kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31879" aria-describedby="caption-attachment-31879" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31879 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31879" class="wp-caption-text">SAILLE</figcaption></figure>
<p>Noch 6 Bands stehen heute Abend auf der Liste und ich lasse mich einfach von der guten Stimmung mitreißen, die über dem ganzen Gelände wabert. Das funktioniert auf den <strong>Frostfeuernächten</strong> für gewöhnlich ganz gut, denn zwischen den <strong>Baracken</strong>, dem lodernden <strong>Lagerfeuer</strong>, mangelndem <strong>Handynetz</strong> und all den wohlbekannten Gesichtern fühlt man sich schnell zuhause.</p>
<p>Mein Abend beginnt heute mit<strong> SAILLE</strong>, einer der Bands, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe. Das Trüppchen hat die beschwerliche Anfahrt aus<strong> Belgien</strong> hinter sich gebracht und präsentiert uns heute das Wetter von draußen auf der Bühne:<strong> Klirrende Kälte, Finsternis, Tod</strong> (denn von Frühling wagt man hier noch nicht einmal zu träumen). Es gibt ehrlichen, ganz ungekünstelten <strong>Black Metal</strong>, hervorragenden Sound und gerade genug <strong>Symphonic</strong>, um nicht in die <strong>Dudelei</strong> abzurutschen. Vollkommen zu Recht dürfen sich die Jungs bei mir einen dicken, fetten Favoriten-Goldstern abholen. Aber die Konkurrenz ist hart und hat heute für <strong>Pagan- und Black-Liebhaber</strong> noch einiges zu bieten.</p>
<h3>Einheitsbrei? Fehlanzeige!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31880" aria-describedby="caption-attachment-31880" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31880 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31880" class="wp-caption-text">HEATHEN FORAY</figcaption></figure>
<p>Und nach einer kurzen <strong>Futterpause</strong>, in der ich mich noch in die wohligen Klänge von <strong>SAILLE</strong> kuscheln konnte, wird die Bühne plötzlich von einem ganz anderen Bild beherrscht: Es wird episch, bunt und hell &#8211; ein klares <strong>Kontrastprogramm</strong>, das <strong>HEATHEN FORAY</strong> jetzt auffahren. Nach einer längeren Pause haben sich die <strong>Österreicher</strong> wieder zurück auf die Bühne gekämpft. Und das lohnt sich! Zwar hapert es anfangs etwas am Sound, das gibt sich jedoch schnell. Die vergleichsweise junge Kombo kann als <strong>Sympathieträger</strong> mein Herz schnell für sich gewinnen, und das, obwohl ich mich nun wirklich nicht als <strong>Pagan-Liebhaber</strong> bezeichnen würde.</p>
<p>Was die Jungs ausstrahlen, ist<strong> Authentizität</strong> und <strong>Bock auf Bühne</strong>, und das ist allen voran <strong>Frontmann Robert Schroll</strong> zu verdanken. Der passt vielleicht nicht auf Anhieb in den <strong>Stereotypen</strong> des <strong>Pagan Metal-Sängers</strong>, der sich wohl vor allem durch seine wuchtige und haarige Präsenz auszeichnet. Das scheint im Publikum allerdings niemanden zu stören. Es wird, <strong>gegrölt, geklatscht</strong> und bei Songs wie <em>&#8222;Bifrost&#8220;</em> und<em> &#8222;Hopfen und Malz&#8220;</em> auch gerne mal mitgesungen. Da freut man sich doch für die Jungs bei so einem gelungenen Comeback!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31881" aria-describedby="caption-attachment-31881" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31881 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31881" class="wp-caption-text">DÉCEMBRE NOIR</figcaption></figure>
<p>Es folgt eine kurze Umbaupause und die Bühnenbeleuchtung kündigt einen erneuten <strong>Stimmungswechsel</strong> an. <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> bevölkern jetzt die Bühne und wer sich heute im Publikum ein wenig umgehört hat, der weiß, dass die <strong>Thüringer</strong> und ihr <strong>Death-Doom</strong> von den Massen schon sehnsüchtig erwartet werden. Und so liefern die Jungs natürlich, wenn auch durch einen fehlenden Bassisten leicht unterbesetzt, so kompromisslos wie eh und je. Bei der vergleichsweise kurzen Spielzeit von<strong> 40 Minuten</strong> und den <strong>Überlänge-Titeln</strong> der Band passen natürlich heute nicht viele Songs in die Setlist.</p>
<p>Trotzdem werden Fans der <strong>neuesten Scheibe &#8222;Autumn Kings&#8220;</strong> genauso belohnt wie Freunde etablierter Klassiker, was sich spätestens dann zeigt, als sich bei<em> &#8222;The Forsaken Earth&#8220;</em> die Menge die verlorenen Seelen aus dem Körper singt und grölt. Hier wird der Titel <strong>Publikumsliebling</strong> neu definiert &#8211; und auch den Jungs auf der Bühne scheint es sehr zu gefallen. Nur einer kann das Spektakel nicht miterleben: <strong>EQUILIBRIUM-Sänger Robse</strong> nämlich, der während des Gigs am Merch sitzt und fleißig <strong>DÉCEMBRE NOIR-Scheiben</strong> unter die Leute bringt.</p>
<h3>Es wird spannend: Der Countdown läuft&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31882" aria-describedby="caption-attachment-31882" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31882 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31882" class="wp-caption-text">BUCOVINA</figcaption></figure>
<p>Und weil die Mischung es bekanntlich macht, wird es für den heutigen Abend noch ein letztes mal episch.<strong> Rumäniens größte Metalband</strong>, die mittlerweile auch bei uns fest etablierten Herren von <strong>BUCOVINA</strong> geben sich heute die Klinke in die Hand. Als die persönlichen Ventilatoren für den <strong>Extra-Epicness-Kick im Haar</strong> (kennt man so auch von <strong>WINTERSUN</strong>) dann laufen, geht es endlich los. Das Publikum scheint mächtig Bock auf die ungewöhnliche Kombo aus<strong> Iasi</strong> zu haben und so haben <strong>Florin, Jorge</strong> und Co. ein leichtes Spiel dabei, die Menge mit ihrer guten Laune mitzutragen. Sehr sympathisch, die Jungs.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31883" aria-describedby="caption-attachment-31883" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31883 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31883" class="wp-caption-text">ULTAR</figcaption></figure>
<p>Das war&#8217;s dann für heute auch mit der Fröhlichkeit und für viele folgt jetzt der absolute Höhepunkt des Abends: <strong>ULTAR</strong>, die neuen <strong>Post Black Metal-Monolithen</strong> aus<strong> Russland</strong>. Und die feiern eine echte Premiere auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>, ihren ersten Auftritt in Europa nämlich. Was für eine Weise, dieses außergewöhnliche Jubiläum zu begehen!<br />
Und um die Besonderheit dieses Auftritts scheint wohl auch die versammelte Mannschaft zu wissen, denn die Halle ist bis unters Dach gefüllt. Als dann mit ordentlich Verspätung und weit nach Mitternacht ein paar in finsteres<strong> Corpsepaint getunkte, schmale Gestalten</strong> die Bühne betreten, tobt die Menge &#8211; das bleibt auch über den Verlauf des (für die fortgeschrittene Uhrzeit dann doch ziemlich langen) Sets gleich. Das besteht natürlich aus vorrangig aus der <strong>LP &#8222;Kadath&#8220;</strong>. Hier könnt ihr euch einen Mitschnitt von <em>&#8222;Azathoth&#8220;</em> anhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7f13aI1fZAM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31884" aria-describedby="caption-attachment-31884" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31884 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31884" class="wp-caption-text">THANATOMANIA</figcaption></figure>
<p>Die meisten Zuschauer widerstehen der <strong>Müdigkeit</strong>, sodass dann zur letzten Band, die erst <strong>kurz vor 2 Uhr</strong> morgens die Bühne entert, tatsächlich noch eine recht beachtliche Ansammlung an <strong>Nachteulen</strong> vor der Bühne verweilt. Die Rede ist hier von den Berlinern <strong>THANATOMANIA</strong>, die den ganz besonders Feierwütigen noch mit einer ordentlichen Ladung <strong>misanthropischen Black Metals</strong> das Schlaflied geigen. Lange kann ich da leider nicht mehr lauschen &#8211; der Tag hat dann doch ziemlich geschlaucht.</p>
<p>Und was gibt es dann besseres, als nach einem erfüllenden Festivalabend in ein richtiges Bett zu fallen? Sicher, für manche mag das ein <strong>Luxusproblem</strong> sein, aber für meine alten Knochen (hust) ist so eine richtige Matratze dann doch eine Wohltat. Leider muss ich zugunsten meiner Prüfungen Samstag Morgen schon wieder abreisen, den gesamten zweiten Festivaltag muss ich also verpassen. Hier seid ihr gefragt: Wie habt ihr die <strong>Frostfeuernächte</strong> erlebt? Was waren eure Tops, was lief nicht so gut? Lasst es uns wissen, wir sind gespannt!</p>
<h2>Fazit &#8211; Das war der erste Streich</h2>
<p>Trotz meines <strong>zwangsverkürzten Aufenthalts</strong> muss ich doch sagen: Es hat mir wieder rundum gefallen! Die <strong>familiäre Atmosphäre</strong>, die<strong> liebe Crew</strong>, die <strong>ausgezeichneten Bands</strong> und all die vertrauten Gesichter haben die <strong>Frostfeuernächte 2019</strong> wieder zu einem absolut würdigen Start in die Festivalsaison gemacht. Der Sound hat im Vergleich zum Vorjahr deutliche Fortschritte gemacht, das ist wohl allen voran den tapferen Mitstreitern an den Pulten zu verdanken. Durch <strong>Bandausfälle und -delays</strong> sind zwar nach hinten raus einige blöde Verspätungen entstanden, allerdings ist das bei der genialen Leistung aller Bands wirklich zu verkraften. Da war wirklich <strong>kein Durchhänger</strong> dabei!</p>
<p>Doch wie nach jeder noch so schönen <strong>Klassenfahrt</strong> müssen wir alle irgendwann wieder nach Hause. Da wird von den besten Freunden Abschied genommen, das, was von Reisetasche und Inhalt noch übrig ist zusammengekehrt und die lange,<strong> trockene Heimfahrt</strong> angetreten &#8211; aber wir freuen uns auf nächstes Jahr!</p>
<p>Ganz besonderer Dank gilt meinem lieben <strong>Helferlein Nico</strong>, der mir aller Widerstände und Gin Tonics zum Trotz seine geschulten Augen und Ohren geliehen hat sowie <strong>Zwarg</strong>, der mir hinter der Linse tatkräftig ausgeholfen hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong> auf<a href="https://www.facebook.com/frostfeuernaechte/"><strong> Facebook</strong></a> und im <a href="http://www.xn--frostfeuernchte-blb.de/"><strong>Web</strong></a></p>
<hr>
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		<title>Frostfeuernächte 2019 &#8211; Klassenfaaaahrt!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jan 2019 11:05:35 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FFN - Mehr braucht man fast gar nicht mehr zu sagen, um das Herz einiger Festivalfans höher schlagen zu lassen!<br />
Daher nun unsere Vorschau für die:</p>
<p>FROSTFEUERNÄCHTE</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Winter, viele Bands sind auf Hallentouren unterwegs, viele Fans haben vielleicht ein wenig Leerlauf. Wer es allerdings nicht abwarten kann und schon jetzt in die <strong>Festivalsaison</strong> starten will, dem bietet sich auch dieses Jahr die Möglichkeit, die <strong>FROSTFEUERNÄCHTE</strong> zu besuchen!<br />
Bereits zum<strong> fünften Mal</strong> findet das kultige <strong>Indoor-Festival Mitte Februar</strong> am Heidesee südlich von <strong>Berlin</strong> statt. Mitten in der Pampa also &#8211; da, wo sich Fuchs, Hase und Metalhead &#8222;Gute Nacht&#8220; sagen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/45055727_2478277218856614_2567390905333972992_o.jpg" alt="" width="1024" height="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/45055727_2478277218856614_2567390905333972992_o.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/45055727_2478277218856614_2567390905333972992_o-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/45055727_2478277218856614_2567390905333972992_o-723x1024.jpg 723w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/45055727_2478277218856614_2567390905333972992_o-750x1062.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Für den <strong>15. und 16.2.</strong> hat das Team um <strong>Felix Kramer</strong> ein bunt gemischtes Programm aus 26 Bands verschiedenster Spielarten zusammengestellt. Finden sich dabei freitags vorrangig Bands aus dem Bereich<strong> Black-, Folk-&nbsp; und Death-Metal</strong> (u.a. <strong>ULTAR</strong>, <strong>AD CINEREM</strong>, <strong>SAILLE</strong> und <strong>HANGATYR</strong>), mischen sich samstags auch Bands anderer Stilrichtungen dazu. Im Line-up tauchen auch eine Menge längst bekannter Kollegen wie <strong>MACBETH</strong>, <strong>COUNTLESS SKIES</strong>, <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong>&nbsp;und <strong>THRUDVANGAR</strong> auf. Aber auch kleineren Bands bieten die <strong>Frostfeuernächte</strong> eine Bühne &#8211; im <strong>Speisesaal des Schullandheims</strong> nämlich, der sich für das Wochenende in eine heimelige<strong> Wallfahrtsstätte</strong> für Freunde der <strong>harten Mucke</strong> und der<strong> familiären Festivals</strong> verwandelt.</p>
<p>Die gute Nachricht: Es gibt noch Karten für die <strong>FROSTFEUERNÄCHTE</strong>, die in der Szene längst als<strong> Geheimtipp</strong> gelten. Zelten ist nicht, dafür können sich die Besucher Zimmer im <strong>KiEZ Hölzerner See</strong> oder <strong>KiEZ Frauensee</strong> sichern. Sowohl wegen der angenehmen Größe, der außergewöhnlichen Location als auch dem abwechslungsreichen Programm lohnt sich ein Besuch des Festivals auf jeden Fall.</p>
<p>Bock?? Mehr <strong>Infos</strong> findet ihr hier:</p>
<p><a href="http://www.frostfeuernächte.de/">Homepage</a></p>
<p><a href="http://www.hfp-versand.de/produkt-kategorie/tickets/">Tickets</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/frostfeuernaechte/">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/frostfeuernaechte-2019-klassenfaaaahrt/">Frostfeuernächte 2019 &#8211; Klassenfaaaahrt!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Saisonstart am Hölzernen See: Frostfeuernächte 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Mar 2018 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Dass es mittlerweile kein echtes „Saisonende“ mehr gibt, ist ja weitestgehend bekannt. Wo die Festivals wie Pilze aus dem Boden schießen, und genau das ist in der deutschen Metalszene der Fall, lassen sich auch zahlreiche Indoor- und Winter-Festivals verorten. Da ist es ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/saisonstart-am-hoelzernen-see-frostfeuernaechte-2018/">Saisonstart am Hölzernen See: Frostfeuernächte 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Dass es mittlerweile kein echtes „Saisonende“ mehr gibt, ist ja weitestgehend bekannt. Wo die Festivals wie Pilze aus dem Boden schießen, und genau das ist in der deutschen Metalszene der Fall, lassen sich auch zahlreiche Indoor- und Winter-Festivals verorten. Da ist es sinnvoll, den Cut einfach mit Beginn des neuen Jahres zu setzen. Darum konnte ich bei meinem ersten Festival des Jahres Mitte Februar vollmundig verkünden: Saisonstart!</p>
<p>Was letztes Jahr noch unter Minusgraden stattfand, konnte dieses Jahr von vereinzelten Sonnenstunden bei Temperaturen rund um den Gefrierpunkt profitieren. Wir präsentieren: Die <strong>Frostfeuernächte 2018</strong>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3 style="text-align: center;">Irgendwo im Niemandsland …</h3>
<p>… da befindet sich das <strong>KiEZ Hölzerner See</strong>, in dem der ganze Spaß unter der Schirmherrschaft von <strong>Felix Kramer</strong> einmal mehr stattfindet. Gegen 14 Uhr nun komme ich mit meinem Kollegen <strong>Jonas</strong> im Schlepptau an. Da die erste Band erst 15.40 Uhr zu spielen beginnt, bleibt also noch genügend Zeit, die Zimmer zu beziehen. Bereits aus dem letzten Jahr kenne ich den Jugendherbergen-Flair, der in den mit Doppel- und Einzelbetten ausgestatteten Zimmern mit äußerst dünnen Wänden in der Luft liegt. Wie habe ich mich darauf gefreut! Anschließend setzen wir uns eine Runde an den See und genießen das für die Jahreszeit wirklich angenehme Wetter, ehe wir uns in den Konzertraum begeben – den Mittelpunkt der Veranstaltung, denn was wäre ein Festival ohne Musik!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25908" aria-describedby="caption-attachment-25908" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25908" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-769x1024.jpg 769w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster-750x999.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Waldgeflüster.jpg 901w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25908" class="wp-caption-text"><strong>WALDGEFLÜSTER</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas] Die musikalische Einleitung übernehmen <strong>HIS MASTERS DESCENT</strong> mit ihrer lockeren Form des Groove Metal. Mich langweilt die Kombination mit Thrash Metal bereits nach kurzer Zeit. Denn die Gruppe scheint nicht zu verstehen, wann ein Groove seine Arbeit getan hat und klopfen fröhlich weiter. Auch der Klargesang mutet schief an, und wenn dann mal interessante Melodien auftauchen, verschwinden diese hinter dem Schlagzeug.<em>&nbsp;<br />
</em>Wie sich im Nachhinein rausstellen sollte, war dies der letzte Auftritt der Band …</p>
<p>[Lukas] Etwas besser zu gefallen wissen <strong>HAMARSHEIMT</strong>, die insbesondere aufgrund der Gitarren an <strong>AMON AMARTH</strong> erinnern. Dabei bewegt sich die Musik zumeist in einem recht langsamen Tempo. Und der von den Vorbildern bekannte Stil des „feiernden Wikingers“ kommt zwischen abgebildeten Thorshämmern und Aktivitäten wie Trichtersaufen mit Met-Hörnern dennoch problemlos rüber. Alles in allem ein solider Auftritt einer Band-Kopie, die aus der Masse wenig herausragt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25905" aria-describedby="caption-attachment-25905" style="width: 171px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25905" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut-181x300.jpg" alt="" width="181" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut-618x1024.jpg 618w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Asenblut.jpg 724w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25905" class="wp-caption-text"><strong>ASENBLUT</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas] Es folgt eine spontane Änderung in der Running Order. <strong>XICUTION</strong> haben sich vorgedrängelt, weil <strong>FULL ASSAULT</strong> im Stau stehen &#8211; danke A24! Der mich sehnlichst erwartende, stumpfe Death Metal wird von einem quirligen Intro<em> (</em><strong>THE COLLAPSE </strong><strong>HEARTS CLUB</strong> &#8211;<em> &#8222;Easy Street&#8220;) </em>aus &#8222;The Walking Dead&#8220; begleitet. Ernüchternderweise erinnern sowohl das Kunstblut in ihren Gesichtern, als auch der Abwechslungsreichtum der Musik an <strong>DEBAUCHERY</strong><em>. </em>Ich gähne und ergötze mich wenigstens an den herrlichen Pig Squeals. Die klingen ziemlich abartig und sind genau mein Fall, ganz im Gegensatz zu den ewigen Breaks.</p>
<p>Endlich kommt der Punkt der Erlösung: <strong>FULL ASSAULT</strong> haben sich durch die LKWs zu uns durchmanövriert.&nbsp;Die Schweriner &#8211; Grüße an die Verwandtschaft im grauen MV! &#8211; überzeugen auf ganzer Linie, fetziges Riffing, ein brachiales Tempo und ein paar (zum Teil verhauene) Soli werden zum Besten gegeben. Coriger Thrash, wie ihn <strong>TRIVIUM</strong> eigentlich machen sollten. Besonders cool ist das in die Setlist geschmuggelte <strong>JUDAS PRIEST</strong>-Cover<em>. &#8222;Nightcrawler&#8220; </em>kommt im modernen Gewand einfach nur großartig rüber. Auch wenn ich mich nicht gerade über ihre merkwürdigen Alben-Artworks freue, liefern <strong>FULL ASSAULT</strong><em>&nbsp;</em>mir jedes Mal aufs Neue tausende Kaufgründe.</p>
<p>[Lukas] Hat hier jemand „Kaufgründe“ gesagt? Wenn die jemand liefert, dann ganz sicher auch&nbsp;<strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Wer sagt, dass deutschsprachige Musik nicht gut sein kann, der irrt. Die Münchener Band beweist das Gegenteil und liefert sehr atmosphärischen Black Metal, der mich von Minute 1 an mitzureißen weiß. Insbesondere die langsameren Titel sind äußerst stimmig und können mich für sich vereinnahmen, ob nun <em>„Weltenwanderer“</em> oder <em>„Ruinenfelder“</em>. In meinen Augen der stärkste Auftritt des Abends, zusammen mit den zuvor von meinem Kollegen hochgelobten <strong>FULL ASSAULT</strong>, die sich auf einem ebenso hohen Niveau bewegten.</p>
<p>[Jonas] Wenn ihr denkt, Cross-Promo ist essentiell, gefällt euch bestimmt &#8222;Ich will dass ihr mit uns headbangt und dass ihr euch diesen Song auf YouTube anschaut.&#8220; &#8211; pure Romantik von Sänger <strong>Tetzel</strong>.<em><br />
</em>Scherz beiseite, <strong>ASENBLUT</strong><em> z</em>iehen heute die meisten Leute mit ihrer Musik vor die Bühne. Mit viel Spielfreude übernimmt die Halbgottschmiede sogar Extrawürste in die Setlist &#8211; <em>&#8222;Die Nibelungenmär&#8220;</em> gibt es nur für den Veranstalter<strong> Felix</strong>. Anfangs finde ich auch großen Gefallen an den Riffs, bis alles ineinander verschwimmt. Selbst live bleiben die Herren für mich wohl eine Schulterzuck-Band, die 45 Minuten sind für mich eindeutig zu viel des Guten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25906" aria-describedby="caption-attachment-25906" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25906" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor.jpg" alt="" width="800" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ereb-Altor-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25906" class="wp-caption-text"><strong>EREB ALTOR</strong></figcaption></figure>
<h3>Wenn es Mitternacht erst richtig losgeht &#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25904" aria-describedby="caption-attachment-25904" style="width: 150px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25904" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr-160x300.jpg" alt="" width="160" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr-160x300.jpg 160w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr-547x1024.jpg 547w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Apocalypse-Orchestr.jpg 641w" sizes="auto, (max-width: 160px) 100vw, 160px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25904" class="wp-caption-text"><strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong></figcaption></figure>
<p>[Lukas] Mit etwas Verspätung stürzen sich <strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong> in ihr ebenfalls 45-minütiges Set, denn die <strong>Frostfeuernächte</strong> setzen auf gleiche Spielzeit für alle Bands. Leider hat die Gruppe immer wieder mit Tonproblemen zu kämpfen, ob nun mit einer zu geringen Lautstärke des Clean-Sängers oder einem kaum wahrnehmbaren Dudelsack. Leider ist der Ton nicht das einzige Problem der Band. Das Gemisch aus Doom und Folk Metal hebt sich charakteristisch von den bisherigen Bands ab und wirkt dadurch umso interessanter. Allerdings hat die Musik &#8211;&nbsp; so langsam und schwer &#8211; auch eine recht einschläfernde Wirkung, schließlich zieht sich der Auftritt bis kurz nach 0 Uhr. Vielleicht einfach eine unpassende Zeit für eine Band dieses Kalibers.</p>
<p>Dumm nur, dass sich die nachfolgenden <strong>EREB ALTOR</strong> in ähnlich gemächlichen Gefilden bewegen wie die Vorgänger. Hier wird Doom gepaart mit Pagan- und Viking- Metal. Die Songs sind abwechslungsreicher als die der Vorgänger, doch auch hier wage ich zu behaupten: dies ist nicht die ideale Uhrzeit für alles, was in irgendeiner Art und Weise mit Doom zu tun hat, und noch viel weniger sollte ein Headliner um eine Uhrzeit spielen, der schon zahlreiche Schnapsleichen zum Opfer gefallen sind. Qualitativ ein nicht zu beanstandender Auftritt, dessen Wirkung aber unter den ungünstigen Umständen leidet.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Vergiss den Hall nicht, ich kann nicht singen.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>[Jonas] Na, schon eingepennt? Für alle <strong>CLITCOMMANDER</strong><em>&#8211;</em>Hater, die keine Frühstücksband brauchen, kommt jetzt eine Late Night-Offensive aus Cottbus. <strong>EXHATE</strong>s Black Metal ist nicht zu stumpf und um diese Uhrzeit (2 Uhr) wie ein erfrischender Eimer Wasser.&nbsp;Äußerst emotional und übertüncht von schmerzerfüllten Schreien füllt die Präsenz des Quartetts den gesamten Raum. Da möchte ich das sichere Ende des Auftritts gar nicht mehr erleben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Süße Kätzchen und Schrumpfnudeln</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25913" aria-describedby="caption-attachment-25913" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25913" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-300x254.jpg" alt="" width="300" height="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-300x254.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-1024x867.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander-750x635.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Clitcommander.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25913" class="wp-caption-text">Frühstücksband <strong>CLITCOMMANDER</strong>, hier im Bild: <strong>El Zecho</strong>!</figcaption></figure>
<p>[Lukas] Was, schon wieder aufstehen? So ne Scheiße. Wer gestern bis zur letzten Band vor der Bühne stand und zu den letzten Tapferen gehörte (so meine Formulierung, mein Kollege bezeichnete dies auch stilvoll als <strong>„Resteficken“</strong>), sollte eigentlich bis mittags ausschlafen. Ist aber nicht drinkowski, Babydoll! Es gibt Menschen, die wollen 9 Uhr morgens pünktlich frühstücken, und für die hat sich der Veranstalter etwas ganz besonderes einfallen lassen. Frühstücksband <strong>CLITCOMMANDER</strong> bieten eine… nun ja, besondere Art des Entertainments. Nach dem Doppel-Intro <em>„Take on Me“</em> von <strong>A-HA</strong> und <em>„Hier fliegt heut die Kuh“</em> von Superstar <strong>ACHIM MENTZEL</strong> sollte jedem klar sein, mit welcher Art von Gruppe er es hier zu tun hat. Hochphilosophischer Grind’n’Roll mit tiefsinnigen Stücken wie <em>„Hey, Was, Ja, Süße Kätzchen“</em> oder <em>„Man findet keine Freunde mit Salat“</em>. Genau das Richtige, um früh morgens zu schmunzeln und wach zu werden. Oder angewidert davonzulaufen, je nachdem.</p>
<p>Zwischen diesem Auftritt und dem nächsten um 12.40 Uhr bleibt Zeit für eine großzügige Pause sowie das diesjährige Anbaden, bei dem sich eine handvoll Irrer mit maximal zusammengeschrumpelten primären Geschlechtsteilen und harten Nippeln in den mit einer dünnen Eisschicht bedeckten See stürzt. Mehr davon seht ihr in unserem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vUiQaen585c">Videobericht</a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25915" aria-describedby="caption-attachment-25915" style="width: 1190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25915" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden.jpg" alt="" width="1200" height="820" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden-1024x700.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Anbaden-750x513.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1200px) 100vw, 1200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25915" class="wp-caption-text">Der Preis für die Teilnahme an der Tortur &#8211; eine stilvolle Holzmedaille mit Frostfeuernächte-Schriftzug. Wenn sich die Schmerzen dafür nicht gelohnt haben&#8230;</figcaption></figure>
<h3>Schweißtreibende Bühneneinlagen und platter Humor</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25917" aria-describedby="caption-attachment-25917" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25917" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-195x300.jpg" alt="" width="195" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion-750x1154.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Chaos-And-Confusion.jpg 780w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25917" class="wp-caption-text"><strong>CHAOS AND CONFUSION</strong></figcaption></figure>
<p>In selbigem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=vUiQaen585c">Videobericht</a> werdet ihr immer wieder Ausschnitte aus unserem höchst aufschlussreichen Gespräch mit Veranstalter <strong>Felix</strong> sehen. Dieses findet während des Auftritts von <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> statt, sodass wir von diesem leider nicht viel mitbekommen. Um es mit Jonas‘ Worten auszudrücken: „Die wenigen zu uns durchdringenden Schallwellen waren jedoch nicht schlecht.“</p>
<p>[Jonas] Unauthentisch und unsicher bewegt sich die Band mit dem grässlichsten Namen des Festivals. Morbiskru&#8230; The Morgroktuhlu&#8230; Ach, dieses Gimmick verdient eigentlich keine Erwähnung, schaut doch bei akutem Masochismus in die Running Order. Zwar haben sie interessante Songkonzepte wie<em> &#8222;Moving to Sodom&#8220; </em>in petto, die Ansagen vor den Liedern töten allerdings jede Chance auf Immersion ab. Falls ihr nicht lustig seid, versucht es bitte nicht krampfhaft.</p>
<p>Scheiße, ist das leer hier &#8211; gibts draußen Freibier oder drinnen Deathcore?&nbsp;<br />
Zu den Favoriten der Zielgruppe gehören <strong>PRINCIPLES OF MERGER</strong> keinesfalls. Dennoch gibt es interessante Momente zu entdecken: ein fröhliches Riff hier oder ein plötzlicher Breakdown da. Zum Glück füllt sich der Raum nach einer Weile. Während der ausgedehnten Hampelmann-Einlage auf der Bühne schwitzt der Sänger ordentlich aus. Immer mit der Sorge um den sehr aktiven jungen Mann im Hinterkopf fällt mir nur ein großes Manko auf: Ich assoziiere die ab und zu auftauchenden schnellen &#8222;Rap Sreams&#8220; sofort mit <strong>ATTILA</strong>. Aber niemand kommt an <strong>Fronz</strong> in dieser Technik heran. Besonders nicht in einer so jungen Band.</p>
<p>[Lukas] <strong>PARASITE</strong> bezeichnen ihren Stil selbst als Melodic Death / Death Metal. Für meinen Geschmack lassen sich aber allenfalls leichte melodische Einschläge verorten. Insgesamt wirkt das, was hier geboten wird, doch sehr schwer und dröge. Es dauert nicht lange, bis mich der Auftritt langweilt. Man bekommt einfach nichts Hervorstechendes geboten, über das zu berichten sich lohnen würde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25919" aria-describedby="caption-attachment-25919" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25919 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-300x212.jpg" alt="" width="300" height="212" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-1024x724.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-750x530.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Tormentor.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25919" class="wp-caption-text"><strong>TORMENTOR</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas]<strong> TORMENTOR</strong> machen einfach nur Thrash mit solider Gitarrenarbeit. Leider stechen sie nicht aus der Masse hervor und der Gesang ist enttäuschend. Jedoch kann ich endlich mit Sicherheit bestätigen, dass die Thrash-Krone des Festivals an <strong>FULL ASSAULT</strong> geht. Da helfen auch die herrlichen Riffs aus dem gemeinsamen Song mit dem <strong>PARASITE</strong>-Sänger nicht.</p>
<p>[Lukas] Etwa zur Halbzeit der Auftritte, um 19.40 Uhr, wird draußen eine kleine Feuershow von der Gruppe <strong>Glutzauber</strong> angeboten. Schon gestern fand zu einer ähnlichen Zeit dieselbe Show statt. Während das Ende der gestrigen Show allerdings in den nächsten Auftritt hineinragte, bleibt heute aufgrund der kurzfristigen Absage von <strong>THRUDVANGAR</strong> Zeit für eine kleine Pause im Anschluss an die Feuershow. Diese bietet eine schöne Abwechslung zum Konzertgeschehen, von einem echten „Hingucker“ kann man allerdings nicht wirklich reden. Gern würde ich sagen „noch nicht“, doch die Gruppe scheint schon mehrere Jahre existent zu sein, sodass es für die Performance keinen Welpenschutz mehr gibt. Viele Handgriffe wirken unsicher und vermitteln den Eindruck, als würden sich die Artisten eher vor dem Feuer fürchten. Der wenig abgebrühte Ausruf „Ohhhh, warum beschlägt denn das?!?“ während eines Kunststückes mit Feuerschutzmaske tut sein übriges zum Gesamteindruck… Ganz nett, aber auch ganz schön laienhaft. Zurück zu den Bands!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25921" aria-describedby="caption-attachment-25921" style="width: 832px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25921" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu.jpg" alt="" width="842" height="1200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu.jpg 842w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu-719x1024.jpg 719w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Ctulhu-750x1069.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 842px) 100vw, 842px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25921" class="wp-caption-text"><strong>CTULU</strong></figcaption></figure>
<p><strong>Final Five: Von CTULU bis BLUTECK</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25923" aria-describedby="caption-attachment-25923" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25923" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Cruadalach.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25923" class="wp-caption-text"><strong>CRUADALACH</strong></figcaption></figure>
<p>[Jonas] Jetzt kommt der Abend erst richtig in Fahrt: Die Lovecraft-Lover von <strong>CTULU</strong> versüßen mir die Nacht. Die Schwarzmetaller erzeugen mit ihrem Tempo eine großartige Atmosphäre. Genau für solche Auftritte lobe ich mir die einheitliche Set-Länge. Dadurch kann ich mein hektisches Kopfnicken weiter ausufern lassen.&nbsp;Ehrlich gesagt habe ich nicht erwartet, so unterhalten zu werden!</p>
<p>[Lukas] Und auch ich finde mein Festival-Highlight in puncto „Entertainment“. Die Folkcore-Kombo <strong>CRUADALACH</strong> aus Tschechien wartet mit reichlich Geigen- und Flöten-Power auf. Die Musik ist stets heiter und sorgt im Saal für eine ausgelassene Stimmung und viel Bewegung. Eine witzige und offenkundig sehr tanzbare Mischung, die vor allem live wunderbar funktioniert.</p>
<p>Da kommt eine Truppe wie <strong>OBSCURITY</strong> gleich viel bösartiger rüber. Aber das ist auch gut so, Abwechslung ist was Feines! Harter Pagan und Viking Metal in deutscher Sprache. Neben neuen Nummern wie <em>„Streitmacht Bergisch Land“</em> oder meinem heiß geliebten <em>„793“</em> hat die Band selbstverständlich auch ein paar alte Nummern dabei. Ein Auftritt in gewohnt hoher Qualität mit ordentlich Druck, der – wie sollte es auch anders sein – natürlich in das zeitlose <em>„Bergischer Hammer“</em> gipfelt. Ein würdiger Headliner-Auftritt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25925" aria-describedby="caption-attachment-25925" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25925 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-1024x687.jpg" alt="" width="1024" height="687" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-1024x687.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity-750x503.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Obscurity.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25925" class="wp-caption-text"><strong>OBSCURITY</strong></figcaption></figure>
<p>Nach fast 12 Stunden Programm hätte es damit auch gern gut sein dürfen. Da <strong>Felix</strong> es aber gut mit den Zuschauern meint, gibt es nun noch zwei Bands obendrauf. <strong>ISTAPP</strong> sind aus dem fernen Schweden angereist, um hier ihren „True Blekingsk Black Metal“ darzubieten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25927" aria-describedby="caption-attachment-25927" style="width: 198px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25927" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-208x300.jpg" alt="" width="208" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-711x1024.jpg 711w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp-750x1080.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/Istapp.jpg 833w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25927" class="wp-caption-text">ISTAPP</figcaption></figure>
<p>In der Praxis bedeutet das dann irgendwas zwischen Melodic Black und Pagan Metal. Der Auftritt ist nochmal eine Ecke härter als jener der vorangegangenen Headliner und wirkt alles in allem ziemlich rund. Im Raum wird es während des Gigs allmählich leerer, was mich aber in Anbetracht der Uhrzeit kaum verwundert.</p>
<p>[Jonas] Resteficken ist zu <strong>BLUTECK</strong> angesagt. Wer kann noch stehen? Wer hat noch die Hose an? Die total stimmige Bühnendeko regt sogar einen blankziehenden Flitzer an &#8211; nämlich den Sänger von The Morbusgrotuk&#8230; ja, wie auch immer &#8211;&nbsp; Black Metal-Bundesliga pur. Der okkulten Grundstimmung sei Dank, spielt hier ein großartiger musikalischer Abschluss für dieses tolle Festival. Desto später es am Abend wird, desto brutaler werden die Bands.<br />
Denn dieser Sound ist so brachial, dass die Bezeichnung <strong>&#8222;fies&#8220;</strong> schon nicht mehr ausreicht. Fies ist nur, wenn jemand morgens um halb acht nach 1 1/2 Stunden Schlaf alle aus den Betten holt, nicht wahr, <strong>Sascha</strong>? Das hier ist viel eher bösartig und abgrundtief gemein bis nackig.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Fazit: Vorfreude auf das kleine Jubiläum!</h3>
<p>Nach den dritten <strong>Frostfeuernächten</strong> schien das endgültige Aus zu drohen, umso schöner ist es, dass dieses Jahr schon nach wenigen Tagen die gute Nachricht kam: Die <strong>FFN</strong> feiern 2019 ihre fünfte Auflage! Und, was soll ich sagen, wir freuen uns darauf. Obgleich an einigen Schrauben sicherlich noch etwas gedreht werden kann (bessere Kommunikation in Hinblick auf Programm und Programmänderungen, Headliner-Auftritte nicht erst in der tiefsten Nacht), so hat die Veranstaltung doch ihren ganz eigenen Charme und bietet viel für wenig Geld. Gute Preise bei Essen und Trinken, ein umfangreiches Merchandise-Angebot und eine entspannte Atmosphäre machen das Festival zu einem schönen Kurzurlaub im Winter. Dass es dieses Jahr keine Motto-Tage gab (anders als im letzten Jahr), halte ich für einen enormen Fortschritt und obgleich das Festival nicht gerade in meinen musikalischen Wohlfühlbereich fällt, finde ich doch immer wieder einige Perlen im Billing.</p>
<p>Bleibt die Mischung ähnlich wie in diesem Jahr, steht für mich jedenfalls eines fest: <strong>Meine Festivalsaison 2019 beginnt mit den Frostfeuernächten!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/saisonstart-am-hoelzernen-see-frostfeuernaechte-2018/">Saisonstart am Hölzernen See: Frostfeuernächte 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Festivalsaison geht wieder los! &#8211; Vorbericht Frostfeuernächte 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 11:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Festivals! Auch wir sind heiß auf die Saison 2018 und halten es keine zwei Monate ohne Festivalbesuch aus. Deswegen geht es am 16. und 17. Februar 2018 zum zweiten Mal in Folge nach Brandenburg, um den Frostfeuernächten um Veranstalter ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-festivalsaison-geht-wieder-los-vorbericht-frostfeuernaechte-2018/">Die Festivalsaison geht wieder los! &#8211; Vorbericht Frostfeuernächte 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Festivals! Auch wir sind heiß auf die Saison 2018 und halten es keine zwei Monate ohne Festivalbesuch aus. Deswegen geht es am <strong>16. </strong>und <strong>17. Februar 2018</strong> zum zweiten Mal in Folge nach Brandenburg, um den <strong>Frostfeuernächten</strong> um Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> einen Besuch abzustatten. Obgleich die finanziellen Einbußen nach der letzten Veranstaltung zunächst das frühe Ende der Eventreihe befürchten ließen, haben eine Mischung aus Fan-Initiative, Rückhalt in der Szene und dem Kämpferwillen des Veranstalters dazu geführt, dass es doch noch eine vierte Auflage geben wird. <strong>Odin sei Dank!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24366" aria-describedby="caption-attachment-24366" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24366 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-300x199.jpg" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24366" class="wp-caption-text">Bergischer Hammer, Bergisches Land! <strong>OBSCURITY</strong> headlinen den zweiten Tag der <strong>Frostfeuernächte</strong>.</figcaption></figure>
<p>Über zwei Tage verteilt spielen insgesamt <strong>24 Bands</strong> in den Räumen des <strong>KiEZ Hölzerner See</strong>. Musikalisch geht es dabei quer durch den verderbten Gemüsegarten. Die <strong>Frostfeuernächte</strong> werden zurecht als Thrash, Black und Death Metal–Festival präsentiert. Thrash-Metal-Fans können sich beispielsweise auf die Underground-Kapellen <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>DEPULSOR</strong>, <strong>FULL ASSAULT</strong> und <strong>HIS MASTERS DESCENT</strong> freuen. Die Jünger des Schwarz-Metalls hingegen dürften ihren Gefallen an <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>, <strong>EXHATE</strong>, <strong>FIMBULWINTA</strong>, <strong>THE MORGROTUSKTHULULUSTOCCULTOBSKULLTY HORRORMANCE</strong> (ja, die heißen wirklich so!), <strong>BLUTECK </strong>und <strong>ISTAPP</strong> finden. Und im Death-Metal-Sektor sorgen <strong>XICUTION</strong>, <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> und <strong>PARASITE</strong> für ordentlich Bumms. <strong>ASENBLUT</strong> und Samstags-Headliner <strong>OBSCURITY</strong> sichern eine gute Balance zwischen den Genres.</p>
<p>Doch das war noch längst nicht alles. Obwohl die Veranstalter selbst im Wesentlichen diese drei „Haupt“-Genres anführen, gibt es auch aus anderen Sparten allerlei zu sehen. Pagan, Folk und Viking Metal sind stark mit den <strong>Frostfeuernächten</strong>. <strong>HAMARSHEIMT</strong>, <strong>VARGRIMM</strong>, <strong>JÖRMUNGAND</strong> und <strong>THRUDVANGAR</strong> können hier als „klassischere“ Vertreter aufgeführt werden, doch auch doomige Einflüsse finden mit <strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong> und den skandinavischen Freitags-Headlinern <strong>EREB ALTOR</strong> ihren Platz im Line-Up. Dazwischen tummeln sich noch einige Bands wie <strong>CRUADALACH</strong> (Folk mit Core-Einflüssen), <strong>CLITCOMMANDER</strong> (Grind) [Anm.d.Red.: Igittt!] oder <strong>CTULU</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24368" aria-describedby="caption-attachment-24368" style="width: 201px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24368 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor-211x300.jpg" width="211" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor.jpg 437w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24368" class="wp-caption-text">EREB ALTOR, für viele Quorthons Erben, konnten als Mainact für Freitag gewonnen werden.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwischen den Acts wird der Ferienlager-Flair des <strong>KiEZ</strong> für eine entspannte Stimmung sorgen. Neben den (vergleichsweise) erholsamen Nächten in den Zimmern, die sehr an eine kleine Jugendherberge erinnern, bleibt im abgeschiedenen Erholungszentrum auch genügend Zeit für kleinere Spaziergänge durch den Wald oder rund um den See. Wer Musik und Erholung verknüpfen will, darf sich die <strong>Frostfeuernächte</strong> nicht entgehen lassen. Für nur <strong>30 €</strong> könnt ihr zwei Tage lang mit dabei sein. Benötigt ihr noch eine Übernachtungsmöglichkeit am Veranstaltungsort dazu, könnt ihr unter mail@frostfeuernaechte.de Kontakt mit den Veranstaltern aufnehmen.</p>
<p>Wir werden zahlreich vor Ort vertreten sein, ob im Auftrag des Magazins, als Youtube-Sternchen oder als Mitglied einer auftretenden Band. Man sieht sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Frostfeuernächte</strong> findet ihr bei <a href="https://www.facebook.com/frostfeuernaechte/">Facebook</a> und im <a href="http://www.frostfeuernächte.de/">WWW</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-festivalsaison-geht-wieder-los-vorbericht-frostfeuernaechte-2018/">Die Festivalsaison geht wieder los! &#8211; Vorbericht Frostfeuernächte 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Nachruf &#8211; Tanita Path</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 18:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[frostfeuernächte]]></category>
		<category><![CDATA[helvetica]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Als ich im Februar die Frostfeuernächte besuchte, hatte ich die Ehre, die Bandmitglieder von HELVETICA persönlich kennenzulernen. Dazu gehörte auch die Frontsängerin der Band, Tanita Path. Am Samstag unternahm Tanita mit ihrem Mann einen Spaziergang an der Kreideküste auf der Insel Rügen. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nachruf-tanita-path/">Nachruf &#8211; Tanita Path</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich im Februar die <strong>Frostfeuernächte</strong> besuchte, hatte ich die Ehre, die Bandmitglieder von <strong>HELVETICA</strong> persönlich kennenzulernen. Dazu gehörte auch die Frontsängerin der Band, <strong>Tanita Path</strong>.</p>
<p>Am Samstag unternahm <strong>Tanita</strong> mit ihrem Mann einen Spaziergang an der Kreideküste auf der Insel Rügen. Dabei begaben sich die beiden in einen Bereich nahe einer Felskante, vor dessen Betreten durch Schilder gewarnt wurde. Offenbar bei dem Versuch, dort ein schönes Foto aufzunehmen, verlor <strong>Tanita</strong> das Gleichgewicht und stürzte 60 Meter in die Tiefe. Noch am Unfallort verstarb sie infolge ihrer erlittenen Verletzungen – im Alter von gerade einmal 20 Jahren.</p>
<p>Seit 2015 war <strong>Tanita</strong> gemeinsam mit ihren Bandkollegen bei <strong>HELVETICA</strong> aktiv, um Symphonic Power Metal nach ihren gemeinsamen Idealen zu schaffen. Ab Januar 2016 wurde die Band auch live aktiv. Seitdem präsentierte sich die junge Band u.a. bei der <strong>Devilish Metal Night III</strong>, dem <strong>Easterrock 2017</strong> und den <strong>Frostfeuernächten 2017</strong>.</p>
<p>Ich selbst hatte nur einmal die Gelegenheit, <strong>Tanita</strong> zu treffen. Doch schon bei dieser Gelegenheit konnte ich spüren, welche Leidenschaft sie auf der Bühne entwickelte und welche Freude ihr die Musik völlig ungeachtet der Zuschauerzahl bereitete. Auch neben der Bühne wirkte sie sehr herzlich und strahlte eine enorme Wärme, Offenheit und Freundlichkeit aus. Sie schaffte es ohne Mühe, in dieser kurzen Zeit meine Sympathie zu gewinnen. Umso mehr schockiert mich, dass <strong>Tanita</strong> in einem so jungen Alter von uns schied. Ich bedauere den Verlust, den wir durch ihren Tod erlitten haben. Nun bleibt mir nur, den Bandkollegen und Freunden, ihrer Familie und ihrem Ehemann, alle Kraft zu wünschen, um die kommende Zeit zu überstehen.</p>
<p>Sie alle werden die Erinnerung an dich immer in sich tragen. Und wenn Sehnsucht aufkommt, wird es nicht selten vorkommen, dass sie sich <em>&#8222;Sane&#8220;</em> anhören und deiner Stimme lauschen, um dir ein Stück näher zu sein …</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lUkcf_OcqGM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Rettet die Frostfeuernächte!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Feb 2017 12:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[brandenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Crowdfunding]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ursprünglich als große Geburtstagsparty für den Freundeskreis gedacht, entstanden 2015 die Frostfeuernächte. Und weil es beim ersten Mal so schön war, führte Veranstalter Felix Kramer sein junges Festival auch 2016 und 2017 fort. Als Festival im Februar in einem Kinder- und Erholungszentrum ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ursprünglich als große Geburtstagsparty für den Freundeskreis gedacht, entstanden 2015 die <strong>Frostfeuernächte</strong>. Und weil es beim ersten Mal so schön war, führte Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> sein junges Festival auch 2016 und 2017 fort. Als Festival im Februar in einem <strong>Kinder- und Erholungszentrum</strong> mit Übernachtungsmöglichkeiten direkt am Objekt, einem wunderschönen See und tollem Lagerfeuer-Feeling sind die <strong>Frostfeuernächte</strong> ein ganz besonderes Festival im Veranstaltungskalender. Doch leider zog das Billing nicht genug Leute an, um die Kosten zu decken, sodass das Festival aufgrund hoher Verluste des Veranstalters nun vor dem Aus steht. Freunde, Bekannte und Fans des Festivals versuchen nun in einem letzten Rettungsversuch, das Überleben des Festivals zu sichern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zu diesem Zweck wurde von Freunden des Veranstalters eine Crowdfunding-Aktion über <strong>leetchi.com</strong> gestartet, bei welcher jeder seinen Beitrag zur Rettung des Festivals beitragen kann. Bereits 2016 wurde eine solche Aktion betrieben, allerdings ohne allzu große finanzielle Erfolge. Sollte die Aktion diesmal keine Früchte tragen, wird es 2018 höchstwahrscheinlich keine <strong>Frostfeuernächte</strong> mehr geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Falls ihr euch beteiligen und die <strong>Frostfeuernächte</strong> retten wollt, so könnt ihr dies hier tun:</p>
<p><a href="https://www.leetchi.com/c/projekt-von-frostfeuernaechte" target="_blank">https://www.leetchi.com/c/projekt-von-frostfeuernaechte</a></p>
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		<title>Beisammensein am Lagerfeuer &#8211; Frostfeuernächte 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 13 Feb 2017 10:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[hölzerner see]]></category>
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		<category><![CDATA[Winter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ACHTUNG – TRIGGERWARNUNG: DER FOLGENDE ARTIKEL WURDE VON EINEM AUTOR MIT EIGENARTIGEN MUSIKALISCHEN PRÄFERENZEN VERFASST. URTEILE ZU EINZELNEN BANDS KÖNNTEN SIE VERWIRREN, VERÄRGERN ODER DIE MORDLUST IN IHNEN WECKEN. So oder so ähnlich sollte ich euch wohl auf meinen kommenden Bericht vorbereiten. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/beisammensein-am-lagerfeuer-frostfeuernaechte-2017/">Beisammensein am Lagerfeuer &#8211; Frostfeuernächte 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>ACHTUNG – TRIGGERWARNUNG: DER FOLGENDE ARTIKEL WURDE VON EINEM AUTOR MIT EIGENARTIGEN MUSIKALISCHEN PRÄFERENZEN VERFASST. URTEILE ZU EINZELNEN BANDS KÖNNTEN SIE VERWIRREN, VERÄRGERN ODER DIE MORDLUST IN IHNEN WECKEN.</h3>
<p><span id="more-14306"></span></p>
<p>So oder so ähnlich sollte ich euch wohl auf meinen kommenden Bericht vorbereiten. Relativ kurzfristig entschied ich mich, dieses Jahr für <em><strong>Silence</strong></em> bei den <strong>Frostfeuernächten</strong> an den Start zu gehen und mich einmal umzusehen. Und das, obwohl viele der Bands gar nicht dem entsprechen, was ich mir normalerweise freiwillig anhören würde. Aber wie viele Gelegenheiten hat man schon, im Winter ein Festival anzuschauen? Da diese sehr limitiert sind, begab ich mich trotzdem an den <strong>Heidesee</strong> in Brandenburg, um meine Festivalsaison einzuläuten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Freitag, 10.02.2017</h3>
<p>Frisch geduscht, gekämmt und in gewohnter Festivalmanier in Bandshirt und Festivalhose eingekleidet, beginnt mein Wochenende mit einer mehrstündigen Fahrt nach Brandenburg. Ach, Moment … Was ist mit Alkohol? Die Fahrt wird also bereits nach wenigen Minuten unterbrochen, um uns noch schnellstens mit Getränken einzudecken (weshalb sollte man das auch vorher tun?) und Zeuge davon zu werden, wie die Kassiererin minutenlang versucht, einen offenbar alkoholisierten Kunden mit Hausverbot des Geschäfts zu verweisen – Zeit unseres Aufenthalts ohne sichtbaren Erfolg. Was bin ich froh, mich jetzt nicht mit Arbeit herumschlagen zu müssen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14344" aria-describedby="caption-attachment-14344" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14344 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-300x169.jpg" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Dronenbild.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14344" class="wp-caption-text">Pic by Alexander Prinz</figcaption></figure>
<p>Schließlich kommen wir nach mehr Pinkelpausen, als eine Fahrt dieser Länge erfordern sollte, endlich am <strong>KiEZ Hölzerner See</strong> an. Nachdem wir uns in unserem schönen Fünfbettzimmer eingerichtet haben, kann es endlich vor zur Bühne gehen. Von <strong>AGONIZE</strong>, die bis 19.10 Uhr spielen, bekomme ich nicht mehr viel mit. Dafür kann ich mir von Beginn an <strong>AETHERNAEUM</strong> geben, die mich mit einer gelungenen Mischung aus Folk und Black Metal zu überzeugen wissen und mir einen entspannten Einstieg in die <strong>Frostfeuernächte</strong> gewähren. Entspannt auch deshalb, weil zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht so viel los ist und sich gerade einmal das vorderste Drittel des Raumes mit Leuten füllt.</p>
<p>Zwischen den Auftritten setze ich mich in einen der Merch-Räume, von denen es tatsächlich mehrere gibt. Für mich als fußfauler Mensch ist das äußerst behaglich, sodass dieser Raum an diesem Wochenende zu einem meiner Hauptrückzugspunkte werden soll.</p>
<p>Allzu lange halte ich mich dort aber nicht auf, denn kurz nach halb neun begibt sich mein persönliches Festival-Highlight <strong>THORMESIS</strong> auf die Bühne, um eine astreine CD-Releaseshow zu ihrem neuen Album &#8222;Trümmerfarben&#8220; abzuliefern. Neben wenigen neuen Titeln, finden sich auch einige Stücke vom letzten Album &#8222;Freier Wille – Freier Geist&#8220; im Set. Wie man mir später im Gespräch mitteilt, dachte man dabei auch aus eigener Erfahrung bewusst an die Fans. Die neuen Titel kennt schließlich noch keiner, und so sind die alten Titel genau das Richtige, um die Fans mitzunehmen und diese zum Feiern zu animieren. Neben den verzückenden Gitarrenmelodien, die mich ganz besonders in Ekstase versetzen, versüßt mir noch ein Detail den Auftritt. In den Reihen der Zuschauer erblicke ich nämlich niemand Geringeren als den headbangenden Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> selbst. Es ist fantastisch, auch denjenigen beim Genießen zu beobachten, dem wir das Ganze zu verdanken haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14315" aria-describedby="caption-attachment-14315" style="width: 590px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14315" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1083-1024x768.jpg" width="600" height="450"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14315" class="wp-caption-text">Die Jungs von <strong>THORMESIS</strong> präsentierten am Freitagabend mit ihrer CD-Releaseshow ihr neues Werk &#8222;Trümmerfarben&#8220;.</figcaption></figure>
<p>Doch nicht nur <strong>THORMESIS</strong> bietet eine saubere Show. Auch die folgenden Acts <strong>SURTURS LOHE</strong> und <strong>FIMBULVET</strong> heizen ordentlich ein. <strong>SURTURS LOHE</strong> fällt mir insbesondere durch den teilweise dreistimmigen Gesang in ruhigeren Passagen auf. Dennoch legt die Truppe aus Meiningen stellenweise auch eine Härte an den Tag, die ich ihr nach den sanfteren Gesangseinlagen gar nicht zugetraut hätte.</p>
<p>Auch <strong>FIMBULVET</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. Überraschenderweise erinnert mich der Sound der Band etwas an <strong>OBSCURITY</strong>, allerdings enthält die hier gespielte Musik auch klare Gesangspassagen und kommt dadurch weniger rau rüber. Während des Auftritts gibt es zweimal technische Schwierigkeiten, die jeweils minimale Unterbrechungen von ein bis zwei Minuten nach sich ziehen, durch die heiteren Ansagen des Sängers aber überbrückt werden.</p>
<p><!--more--></p>
<p>Allmählich wird es spät. Es ist bereits 0.15 Uhr, als der Hauptact des heutigen Abends mit 15 Minuten Verzögerung seine Show beginnt. <strong>BLACK MESSIAH</strong> geht heute unterbesetzt an den Start, da einer ihrer Gitarristen kurzfristig ins Krankenhaus musste, sodass die Band das Set für den heutigen Abend etwas anpassen musste. Trotzdessen sie geschwächt sind, liefert die durch harten Black Metal und Pagan Metal zum Mitgröhlen bekannte Band gut ab. Zwischendurch begebe ich mich nach draußen an das wärmende Lagerfeuer, da ich <strong>BLACK MESSIAH</strong> als das <strong>SABATON</strong> (= Meister der Dauerpräsenz) der kleinen Festivals mittlerweile an jeder Ecke sehe und nicht befürchte, etwas Besonderes zu verpassen. Als der Wind nach kurzer Zeit die Funken in meine Richtung treibt, sehe ich dies allerdings als Zeichen, noch einmal reinzugehen und mir den Rest des Auftritts anzuschauen. Am Ende hat die Band fast alles gespielt, was man erwartet, auch Klassiker wie das <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em> oder <em>&#8222;Wildsau&#8220;</em>. Nur <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;,</em> als das ultimative Lied der Band zum Mitgröhlen im besoffenen Zustand, bleibt die Band mir leider schuldig.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14319 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1125-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Anschließend spielt noch <strong>BEATEN VICTORIOUSES</strong> als After-Headliner, doch ich fasse den Entschluss, den Abend stattdessen am gemütlichen Lagerfeuer ausklingen zu lassen. Ich lasse die Seele baumeln und lerne einen Lifehack, falls ich jemals Raucher werden sollte: ist kein Feuerzeug parat, greifst du dir einfach einen glühenden Stock aus dem Feuer und zündest dir damit die Kippe an. Tja, in der Not frisst der Teufel Fliegen, nicht wahr?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Samstag, 11.02.2017</h3>
<p>Die Vorteile eines Mehrbettzimmers – wärmende Heizung, weiches Bett, Ruhe in der Nacht.</p>
<p>Die Nachteile: aus dem Nachbarzimmer dröhnendes Geschnarche, noch mehr Geschnarche und Darth-Vader-mäßiges Geatme von den eigenen Zimmerkollegen und natürlich die Geräusche aus dem Flur, welche häufig die Stille durchbrechen. Während die oftmals auch bei Nacht laufende Hintergrundmusik und das Spielen des Windes bei Übernachtungen in Zelten auf Open Airs zu einem gewissen Gewöhnungseffekt führen, der einem das eine oder andere laute Geräusch im Schlaf überhören lässt, reißt einem im ruhigen Zimmer jede laute Unterhaltung auf dem Flur ob der vorangegangenen Stille aus dem Schlaf. Punkt 8 Uhr rütteln ein Appell und folgende &#8222;Allahu Akbar&#8220;-Gesänge aus dem Lautsprecher, welchen unsere Zimmernachbarn auf dem Gang platziert haben, also unsanft aus dem Schlaf. Egal, ich bin noch jung, mir reichen drei Stunden Schlaf. Pennen kann ich auch noch, wenn ich alt bin und in meinem Schaukelstuhl sitze.</p>
<p>Nach dem Zähneputzen starte ich in den Tag, vor dem ich mich ein bisschen gefürchtet habe: Dem Black Death Day. Eigentlich höre ich weder das eine noch das andere, doch wer wäre ich, nicht offen zu sein und mich vielleicht sogar von der einen oder anderen Band überzeugen zu lassen? Außerdem ist da ja noch der aus dem Bandvoting nachgerückte Opener <strong>HELVETICA</strong> aus dem Bereich des Symphonic Power Metal. Passt vielleicht nicht ins Gesamtkonzept des Festivals, ist für mich aufgrund meiner Vorlieben aber ein musikalischer Lichtblick.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14320" aria-describedby="caption-attachment-14320" style="width: 590px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14320" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115.jpg" width="600" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115.jpg 1280w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1115-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14320" class="wp-caption-text">Auch nach ihrem Auftritt war <strong>HELVETICA</strong> bei bester Laune und stieß mit mir an.</figcaption></figure>
<p>Besagte Band beginnt nach einem überlangen Soundcheck um 11.38 Uhr verspätet ihr Set. Auffällig ist die tiefe Stimme der Sängerin, die – zugegebenermaßen – einen sehr eigentümlichen Klang hat und im Nachhinein viel Kritik erntet. Ich kann gut nachvollziehen, dass der Gesang nicht jedem schmeckt, kann der Gesamtkomposition aber einiges abgewinnen und gelange zu dem Eindruck, dass sich der Gesang in diese gut einfügt, obgleich hier sicherlich noch Luft nach oben ist. Der Konzertraum bleibt indes fast leer, in der vorderen Hälfte des Raumes stehen lediglich zwei Leute, dahinter ein dutzend weitere. Ob dies an der Uhrzeit, der aus dem Konzept fallenden Ausrichtung der Band oder tatsächlich der Qualität der Musik liegt, mag dahingestellt sein. Als ich mich nach dem Auftritt auf ein Bier mit der Band treffe, berichtet mir diese immerhin, dass der Auftritt trotzdem Spaß gemacht habe und man sich über die Gelegenheit gefreut habe, hier überhaupt spielen zu können. Dass nur so wenige Leute zugeschaut hätten, sei nebensächlich. Und ist die Freude am eigenen Tun nicht das Wichtigste?</p>
<p>Nach dem Auftritt gehe ich raus an den zugefrorenen See, beobachte die Menschen auf dem Eis und hole mir auch noch was zu futtern, denn selbst ich kann nicht nur von Bier und Musik leben. Als ich wieder zurück bin, steckt <strong>ARKUUM</strong> in den letzten Vorbereitungen zu ihrem Auftritt. Die entzündeten Kerzenständer geben bereits einen Eindruck darauf, dass mich hier etwas Atmosphärisches erwartet. Und tatsächlich, die Band spielt eindrucksvollen Atmospheric Black Metal, der sogar mir zusagt, obwohl ich eigentlich kein Fan dieser Musikrichtung bin. Ich kann mich ein wenig treiben lassen, auch wenn mir solche Show-Einlagen wie der zum Song gehörende, gespielte &#8222;Heulkrampf&#8220; ein bisschen zu viel sind und den Auftritt in meinen Augen ins Lächerliche ziehen. Trotzdem, die Musik ist gut, und selbst <strong>Alex</strong> gesellt sich kurzzeitig zu mir und findet lobende Worte für die Band. Als der Sänger mitten im Song um Justierung des Sounds bittet, bricht die Musik abrupt ab und weicht der Stille. Bäm! Stimmung dahin, fluchender <strong>Alex</strong> macht sich davon, die Blicke des Publikums verraten Enttäuschung. Danach legt die Band mit einer schnellen Nummer wieder los – klar, das hätte ich jetzt auch gemacht, was Langsames bringts nach diesem Fauxpas der Tontechnik auch nicht mehr. Kurzzeitig kann ich mich an einem Cover des <strong>28 Days Later</strong>-Themes von <strong>ARKUUM</strong> erfreuen. So schön wie vorher wirds zwar nicht mehr, ein Highlight des Wochenendes bleibt der Auftritt aber trotzdem.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14321" aria-describedby="caption-attachment-14321" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14321 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-300x225.jpg" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/IMG_1110-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14321" class="wp-caption-text">Der Ausblick auf den zugefrorenen See &#8211; nicht Wenige unternahmen einen Spaziergang auf dem Eis.</figcaption></figure>
<p>Danach spielt <strong>HOAX BANE</strong>. Die Band haut ziemlich rein, besteht live aber nur aus Sänger und Gitarrist, während die restliche Musik aus der Dose kommt. Auf Dauer ist mir die Kunst der beiden etwas zu eintönig, und auch die folgenden <strong>BEARDED BASTARDS</strong> schaffen es nicht, mich mit ihrem Death Metal länger als zehn Minuten vor der Bühne zu halten, sodass ich mich aufs Zimmer zurückziehe um noch etwas zu trinken. Das ist auf jeden Fall ein Vorzug des Festivals – wenn man keinen Bock mehr hat oder müde ist, kann man sich jederzeit zurückziehen und hat auf dem Zimmer seine Ruhe, kann möglicherweise sogar ein Nickerchen machen.</p>
<p>Zur Bühne zurück, komme ich während des Auftritts von <strong>GENTRIFICATION</strong>, einer Death- und Thrash-Metal-Band aus Berlin. Es beeindruckt mich immer wieder, eine Frau so kräftig Growlen zu hören wie Sängerin <strong>Lena</strong>. Als Kostverächter habe ich die Musik leider schnell über, höre im Laufe des Abends aber vielerorts Lob für die Band und amüsiere mich direkt im Anschluss an den Auftritt am Lagerfeuer darüber, wie ein neben mir stehender Kollege unentwegt von der Sängerin schwärmt. Gleichzeitig ist er deprimiert, weil es der letzte Auftritt der Band in dieser Formation war, denn wie die Band im Vorfeld des Auftritts ankündigte, werden in Zukunft &#8222;Umstrukturierungsmaßnahmen&#8220; folgen. Was genau das heißt, bleibt abzuwarten.</p>
<p>Die letzte Band, auf die ich mich nochmal freue, ist <strong>TODTGELICHTER</strong>. Mittlerweile hat sich alles ein bisschen verschoben, sodass der Auftritt erst 20.25 Uhr statt 20.05 Uhr beginnt. Auch hier ist eine weibliche Growlerin am Werk. Die ganze Band ist in weiße Trachten gehüllt. Die Extreme-Metal-Formation gibt ziemlich Gas und bereitet mir noch einmal Spaß. Weniger gut gefällt mir der Inhalt der Musik. Wenn ich mir Sätze wie &#8222;Der Mensch ist eine Krankheit, er ist wie die Pest&#8220; anhören muss, verspüre ich plötzlich den Drang, Steine zu werfen. Da aufgrund des Growlings aber ohnehin selten etwas vom Text ankommt, blende ich das aus und erfreue mich stattdessen am grundsoliden Klang.</p>
<p>Ich merke, dass der Tag lang war, sodass ich abermals eine Show auslasse und mich erst zu <strong>FÄULNIS</strong>´ Auftritt zurück in den Konzertraum begebe. Der erste Song, <em>&#8222;Weil Wegen Verachtung&#8220;</em>, geht ziemlich ab und kann mich überraschenderweise abholen. In den nächsten 15 Minuten weicht die Freude allerdings Enttäuschung. Die Ansagen von Sänger <strong>Seuche</strong> sind offensichtlich dahingehend perfektioniert worden, möglichst stumpf zu sein, zudem ist mir die Musik im Folgenden zu knüppelig und bietet zu wenig Melodisches, was mich fesseln könnte. Die Stimmung im Saal ist gut, meine Stimmung aber am Boden. Ich gehe lieber nochmal zurück in das &#8222;Storchennest&#8220;, wie sich unsere Unterkunft nennt, um bei unseren Nachbarn besten Met aus dem 10-Liter-Bottich zu schlürfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14342" aria-describedby="caption-attachment-14342" style="width: 590px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14342" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-1024x576.jpg" width="600" height="338" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Frostfeuer_Konzert.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14342" class="wp-caption-text">Headliner Endstille nimmt den Laden nochmal richtig auseinander</figcaption></figure>
<p>Im Honigwein-Rausch verpasse ich fast den Auftritt des Headliners <strong>ENDSTILLE</strong>, schaffe es um 0.15 Uhr aber doch noch und kann aufgrund der Verzögerungen im Zeitplan noch einige Titel hören. Das Phänomen, das ich bei <strong>FÄULNIS</strong> beobachten konnte, steigert sich jetzt nochmal: Die Stimmung der Zuschauermenge verhält sich offenbar indirekt proportional zu meiner Gemütslage. Die Leute feiern <strong>ENDSTILLE</strong>, während ich das Ende des Gigs herbeisehne. Vielleicht fehlt mir einfach das Verständnis für diese Art von Musik, aber in meinen Augen ist <strong>ENDSTILLE</strong> eine der schächsten Bands im Line-Up. Ich finde keine Melodie, finde das Growling alles andere als gut und verzweifle auf der Suche nach irgendeinem Rhythmus oder Kompatibilität von Instrumenten und Growling.</p>
<p>Als wäre das noch nicht schlimm genug gewesen, tut sich die Band zur Zugabe ab 0.40 Uhr auch noch mit <strong>Seuche</strong> von <strong>FÄULNIS</strong> zusammen, welcher genau die Ansagen bringt, für die ich bereits zuvor wenig übrig hatte. &#8222;Die Leute wollen beleidigt werden, bevor es weitergeht. Ihr Scheißfotzen!&#8220; Da steh&#8216; ich ja richtig drauf. Zwei Titel gebe ich mir noch, danach flüchte ich mich zurück in mein Zimmer, um darüber nachzudenken, wie ich Entscheidungen in meinem Leben treffe und warum ich eigentlich hier bin.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Rückblick<em><br />
</em></h3>
<p>Ein Festival mitten im Winter. Ihr fragt euch: Braucht man das? Ich verstehe die Frage nicht, na klar braucht ihr das! Wie man mir sagte, waren viel mehr Leute dabei als letztes Jahr, sodass allmählich richtige Festivalstimmung bei den <strong>Frostfeuernächten</strong> aufkommt. Wenn man den Bands eine Chance gibt, sind zudem einige Truppen dabei, bei denen sich das Zuhören lohnt. Mein einziger größerer Kritikpunkt sind die Mottotage. Diese mögen günstig sein für Käufer von Tagestickets oder diejenigen, die keinen Unterschied zwischen den Genres machen. Wer aber nur der Musik eines Tages etwas abgewinnen kann, läuft Gefahr, sich am anderen Veranstaltungstag zu langweilen. Im Sinne der Abwechslung könnte es besser sein, hier stärker durchzumischen. Doch das ist nur meine Meinung.</p>
<p>Selbst dann, wenn man mit dem Billing nicht viel anfangen kann, lohnt sich ein Besuch. Die Stimmung ist hervorragend, man kommt mit netten Leuten ins Gespräch und kann kameradschaftlich am Lagerfeuer sitzen. Bei einem Ticketpreis von 35 € kann man eigentlich nicht viel falsch machen, schließlich geht es bei einem Festival um viel mehr als nur um die Musik. Was ist im kalten, tristen Februar denn besser: zu Hause auf der Couch zu liegen oder zusammen mit anderen zu harter Musik zu feiern? Ich müsste nicht zweimal überlegen, wie ich mich entscheide! Ich hatte ein unterhaltsames Wochenende und bin mir sicher, im nächsten Jahr wieder mit am Start zu sein, um die Festivalsaison früh einzuläuten. Ich bin mir sicher, dass <strong>Felix</strong> wieder eine geile Party veranstalten wird.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/beisammensein-am-lagerfeuer-frostfeuernaechte-2017/">Beisammensein am Lagerfeuer &#8211; Frostfeuernächte 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Deutschland, deine Festivals &#8211; #04: Brandenburg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Dec 2016 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon seit zehn Jahren wird der Schauplatz unserer heutigen Ausgabe von Rainald Grebe besungen. „Ich fühl‘ mich heut‘ so ausgebrandenburgt“ oder „Nimm dir Essen mit, wir fahr’n nach Brandenburg“ sind nur einige der Passagen, die vom scheinbaren Niemandsland handeln, in dem einfach ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-04-brandenburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #04: Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon seit zehn Jahren wird der Schauplatz unserer heutigen Ausgabe von <strong>Rainald Grebe</strong> besungen. „Ich fühl‘ mich heut‘ so ausgebrandenburgt“ oder „Nimm dir Essen mit, wir fahr’n nach Brandenburg“ sind nur einige der Passagen, die vom scheinbaren Niemandsland handeln, in dem einfach nichts los sein soll. Da kann ich mir natürlich nur eine Frage stellen: Trifft das auch auf die Festivallandschaft in Brandenburg zu? Oder handelt es sich dabei vielleicht um eine der Stärken des Bundeslandes, die vom Mainstream einfach nicht beachtet werden? Zeit, dem auf den Grund zu gehen!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Flaggschiff? Fehlanzeige!</h2>
<p>Bisher gestaltete sich die Lage immer recht klar: Es gab in jedem bis jetzt angesprochenen Bundesland ein Festival, das alle anderen in Größe und Bekanntheit deutlich überragen konnte. In Brandenburg sieht dies allerdings deutlich anders aus – es gibt schlichtweg kein Festival, das die anderen so deutlich abhängen könnte. Die beiden Festivals, die als nächstes beleuchtet werden, sind mit jeweils ca. 1000 Besuchern bereits die besucherstärksten Brandenburgs. Eines dieser Festivals ist zusätzlich nicht ganz unumstritten und ist beliebtes Thema in der Gerüchteküche, doch dazu später mehr …</p>
<h2>Limitiert und ausverkauft: Protzen Open Air</h2>
<p>Beginnen wir mit einem Festival, das zuverlässig seine Tickets an den Mann bringt und bereits seit Wochen für 2017 ausverkauft ist. Das auf 1000 Besucher limitierte <strong>Protzen Open Air</strong> feiert nächstes Jahr nicht nur seine 20. Auflage, sondern auch den Vorverkaufs-Hattrick: nach 2015 und 2016, ist 2017 bereits das dritte Jahr, in dem das volle Kontingent verkauft wurde. Nicht schlecht!</p>
<p>Doch nun zu den Keyfacts. Das <strong>Protzen Open Air</strong> findet regelmäßig Ende Juni statt. Im Großen und Ganzen gibt es mit Freitag und Samstag zwei Festivaltage, allerdings findet am Donnerstag mit dem „Thursday Night Fever“ und zwei Bands auch noch ein kleines Warm-Up statt. Zudem ist das brandenburgische Festival nicht nur in Sachen Vorverkauf schnell: auch das Line-Up ist bereits seit Anfang Oktober vollständig – acht Monate vor Stattfinden der Veranstaltung. Da haben viele Festivals nicht mal die Hälfte des Billings draußen. Hier schwingt man also die Hufe!</p>
<p>Musikalisch besteht das Line-Up überwiegend aus Death Metal-Acts. Vereinzelt finden sich auch Bands anderer Genres (Thrash, Goregrind, Black, Doom, Rock’n’Roll), aber insgesamt dominiert eben doch das tödlichste aller Genres. Für 2017 sind u.a. <strong>ASPHYX</strong>, <strong>MISERY INDEX</strong>, <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong>, <strong>MANOS</strong> und <strong>EKTOMORF</strong> bestätigt. Daneben finden sich mit <strong>POSTMORTEM</strong>, <strong>BELPHEGOR</strong>, <strong>KAMPFAR</strong>, <strong>BRUJERIA</strong>, <strong>VADER</strong> und <strong>NAPALM DEATH</strong> auch in den Line-Ups vorangegangener Jahre einige Bands, die sich größerer Bekanntheit erfreuen. Mehr namhafte Bands findet man auf keinem Festival in Brandenburg.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12024 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Protzen-Open-Air.jpg" alt="protzen-open-air" width="960" height="480" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Protzen-Open-Air.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Protzen-Open-Air-300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Protzen-Open-Air-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Protzen-Open-Air-750x375.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h2>Im Brennpunkt: Under The Black Sun Festival</h2>
<p>Das Festival, welches ich nun vorstellen möchte, sorgte im Vorfeld für Diskussionen in der Redaktion. Und ähnlich umstritten, wie es bei uns ist, dürfte es in der gesamten Szene sein. Die Rede ist vom <strong>Under The Black Sun Festival</strong>, das in Börnicke bei Berlin stattfindet. Grund für die Diskussionen ist der regelmäßig wiederkehrende Vorwurf, dass das Festival mit der rechten Szene anbandeln würde. Zugegebenermaßen nicht ganz grundlos: mehrere Bands, die für nationalistische Äußerungen bekannt sind, wurden in den vergangenen Jahren für das <strong>UTBS</strong> gebucht, so z.B. <strong>SATANIC WARMASTER</strong> und <strong>WAFFENTRÄGER LUZIFERS</strong>. Zudem sollen auffällig viele rechte Fans zu besagtem Festival anreisen. Es stellt sich wieder die Frage: Ab wann ist ein Festival rechts?</p>
<p>Fakt ist: Das Festival besitzt einen zwielichtigen Ruf. Fakt ist aber auch, dass solch ein Ruf schnell entsteht, sich aber umso schwieriger wieder loswerden lässt. Mit ihrem Slogan <strong>„Keep your fuckin‘ politics out of Metal“</strong> auf der Homepage zeigen die Veranstalter zumindest, sich gerade nicht zur rechten Szene bekennen zu wollen. An dieser Stelle wollen wir uns nicht anmaßen, über die Beweggründe und ideologischen Einstellungen des Festivals zu urteilen. Fest steht: Das Festival findet jährlich statt. Fest steht: Das Festival bietet auch vielen Bands eine Bühne, die nicht für eine derartige Gesinnung bekannt sind. Und fest steht auch: Das Festival ist Bestandteil der Szene in Brandenburg.</p>
<p>Ob man das gutheißen möchte, ist eine Sache, die jeder Einzelne selbst entscheiden muss. Auch in unserer Redaktion gehen die Meinungen auseinander. Doch man muss sauber differenzieren zwischen Unterstützung und Bericht. An dieser Stelle sei nur so viel gesagt: <strong><em>SILENCE</em> DISTANZIERT SICH VON JEGLICHER ART DES EXTREMISMUS.</strong> Wenn wir berichten, geschieht dies im Rahmen unseres Ziels, die Metal-Szene zu unterstützen und zu beleuchten. Wir tun dies aus Liebe zur Musik. Solange eine Veranstaltung nicht unwiderlegbar extreme Ideologien verfolgt, ist es nicht unsere Aufgabe, ein Urteil über Recht oder Unrecht zu fällen. Genau das ist der Grund dafür, dass dieses Festival trotz des zweifelhaften Rufs und trotz Diskussionen in den Artikel aufgenommen wurde.</p>
<h3>Und nun: Zur Musik!</h3>
<p>Nachdem wir diesen Teil hinter uns gebracht haben, können wir uns dem Aspekt widmen, wegen dem das <strong>Under The Black Sun Festival</strong> eigentlich in unserem Artikel Erwähnung findet: Musik! Der Vorläufer des <strong>UTBS</strong> wurde bereits 1995 und 1996 als <strong>Folter Records Open Air</strong> ausgetragen, ehe es nach einem Jahr Pause unter aktuellem Namen fortgeführt wurde.</p>
<p>Auch hier gibt es zwei volle Festivaltage sowie den Donnerstagabend als Warm-Up, nur dass dieses mit fünf Bands deutlich größer ausfällt als beim <strong>Protzen Open Air</strong> und eigentlich schon einen halben Festivaltag darstellt. Als Veranstaltungstermin wird dabei regelmäßig das erste Juliwochenende auserkoren. Kleine Besonderheit: zwei Bühnen, eine im Wald und eine kleinere in einem Holzfort. Zuerst wird die kleine Bühne bespielt, ehe am frühen Abend auf die große Bühne gewechselt wird.</p>
<p>Ursprünglich war das Festival als Black Metal Open Air konzipiert, doch mittlerweile erfolgt mit dem Line-Up auch eine Öffnung hin zu anderen Genres, sodass hin und wieder auch Bands des Death, Thrash oder Doom, in einigen Fällen sogar des Pagan, zu sehen sind. Bis zu 1000 Besucher reisen dafür in den Ort nahe der deutschen Bundeshauptstadt. Zu den vielen Bands, die 2016 auftraten, gehören u.a. <strong>SKYFORGER</strong>, <strong>THORNSPAWN</strong>, <strong>ANCIENT</strong>, <strong>ESOTERIC</strong>, <strong>HADES</strong> und <strong>AETERNUS</strong>. Deutlich erkennbar besteht das Billing aus weniger bekannten, dafür aber äußerst internationalen Bands. Gut möglich, dass man hier die eine oder andere Band sieht, die nicht an jeder Ecke in Deutschland spielt.</p>
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<h2>Drei Tage ohne Kompromisse: Gahlen Moscht</h2>
<p>Die meisten Veranstalter in Brandenburg begnügen sich mit zwei Festivaltagen. Das eine oder andere Festival bietet vielleicht noch einen verkürzten Festivaltag oder ein kleines Warm-Up, aber über die volle Distanz von drei Tagen geht nur eine Veranstaltung: das <strong>Gahlen Moscht Metal Open Air</strong>. Was die Länge des Bestehens angeht, kann das 700 Besucher starke Festival nicht ganz mit den in den 90ern wurzelnden Festivals aus Börnicke und Protzen mithalten. Mit der 12. Auflage im Jahr 2017 kann man trotzdem auf mehr als zehn Jahre Festivalgeschichte zurückblicken.</p>
<p>Die rund 30 Bands, die sich jährlich Anfang Juni an den Spreewald begeben, bewegen sich in erster Linie in den Gefilden des Grindcore, Black, Thrash, Dark und Pagan Metal. Wie die Größe des Festivals bereits erahnen lässt, handelt es sich auch hier bei den Headlinern eher um Bands für Kenner als um die Genregrößen schlechthin. Mit an Bord waren z.B. <strong>SAXORIOR</strong>, <strong>FINSTERFORST</strong>, <strong>MARDUK</strong>, <strong>GERNOTSHAGEN</strong>, <strong>BEHEADED</strong>, <strong>BIFRÖST</strong>, <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, <strong>VADER</strong> und <strong>EIS</strong>. Auch für 2017 sind schon mehrere Bands angekündigt, darunter <strong>MANOS</strong> und <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>. Wer von Freitag bis Sonntag drei Tage lang im Raum Brandenburg abgehen möchte – bitte schön, Gahlen machts möglich!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12022 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gahlen-Moscht.jpg" alt="gahlen-moscht" width="500" height="707" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gahlen-Moscht.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gahlen-Moscht-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<h2>Winterliche Mottotage: Frostfeuernächte</h2>
<p>Jung und unverbraucht sind die <strong>Frostfeuernächte</strong>, die im Februar 2017 zum dritten Mal stattfinden. Das KiEZ (Kinder- und Jugenderholungszentrum) Hölzerner See bietet mit seiner Lage im Wald am See eine beschauliche Landschaft abseits des Großstadttrubels, sowie direkt bei der Ticketbestellung buchbare Unterkünfte beim Veranstaltungsgelände. Baden ist aber trotzdem nur was für die ganz Hartgesottenen. Frostige Temperaturen sollen im Februar schließlich keine Seltenheit sein! Vielleicht trauen sich ja trotzdem einige der 400-600 Besucher ins äußerst kalte Nass. Wenn Eisbaden nicht trve ist, was dann?</p>
<p>Wer sich nun fragt, welche Bereiche die <strong>Frostfeuernächte</strong> bedienen, muss nur einen Blick auf die einzelnen Veranstaltungstage des Jahres 2016 werfen. Diese waren nämlich thematisch ausgerichtet: während der Freitag unter dem Motto „Unholy-Thrash-Day“ lief, bewegte sich der Samstag als „Pagan-Black-Death-Day“ in eine etwas vielseitigere Richtung. Für den ersten Tag liefen Bands wie <strong>FIRST AID</strong>, <strong>WITCHING HOUR</strong> oder <strong>NOCTURNAL WITCH</strong> auf,&nbsp; für den zweiten (früher beginnenden und um einige Stunden längeren) Festivaltag dann <strong>BLOOD FIRE DEATH</strong>, <strong>FINSTERFORST</strong> und <strong>FIRTAN</strong>. Auch für die dritte Auflage hat man wieder ein Line-Up mit über 20 Bands aufgestellt, darunter <strong>ENDSTILLE</strong>, <strong>SURTURS LOHE</strong>, <strong>FÄULNIS</strong>, <strong>BLACK MESSIAH</strong> und <strong>FIMBULVET</strong>. Wem zwei Festivaltage zu viel sind, kann sich auch für einen spontanen Besuch eines einzelnen Festivaltages entscheiden. Aufgrund der auch dieses Jahr wieder stattfindenden Mottotage – dem „ Folk-Pagan-Day“ und dem „Black-Death-Day“ &#8211; vielleicht gar nicht so abwegig.</p>
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<h2>Zurück im Geschehen: Rock For Roots</h2>
<p>Dass hin und wieder ein Festival nach vielen Jahren musikalischer Unterhaltung für das kommende Jahr abgesagt werden muss, ist leider nichts Neues. Zwischen Organisationsproblemen, Wetterkapriolen und finanziellen Nöten gibt es viele Gründe, die den Veranstaltern zum Verhängnis werden können. Umso schöner ist es, wenn ein Festival es nach einer Pause tatsächlich nochmal zurück schafft. Einen solchen Fall bildet das <strong>Rock for Roots</strong>, das 2003 vom „Semnonenbund e.V.“ als Benefiz-Festival ins Leben gerufen wurde, um Geld für ein Projekt zu sammeln – das „Historische Dorf Gannahall“. Noch heute geht ein Teil der Erlöse an diesen Verein. Nach dreizehn Auflagen von 2003-2015, setzte das in Nauen bei Berlin stattfindende Festival 2016 aus, allerdings direkt mit der Ansage, schon für 2017 zu planen. Diesem Versprechen kommt man nun nach: das 14. <strong>Rock for Roots</strong> ist für den 1.-2. September 2017 angesetzt. Sollte die Besucherzahl ähnlich hoch sein wie in der Vergangenheit, ist mit 500-600 Besuchern zu rechnen.</p>
<p>Das Festival legt einen großen Schwerpunkt auf Folk und Pagan sowie auf Black Metal. Dazwischen lassen sich Nuancen von Extreme, Dark, Death und Thrash Metal finden. Einen Grund zur Annahme, dass das Festival seinen Schwerpunkt mit seinem Comeback verlagert, gibt es indes nicht. Die Line-Ups der letzten beiden Veranstaltungen boten mit Bands wie <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>NARGAROTH</strong>, <strong>EDEN WEINT IM GRAB</strong>, <strong>MANEGARM</strong>, <strong>SKYFORGER</strong> und <strong>CRUACHAN</strong> so manchen Leckerbissen. Grund genug davon auszugehen, dass dies auch 2017 der Fall sein wird. Ich für meinen Teil bin gespannt, was nächstes Jahr aufgefahren wird.</p>
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<h2>Kurzer Spaß zur Primetime: Headache Inside</h2>
<p>Wenn bei den großen Festivals teilweise um 11 Uhr die ersten Bands zu spielen beginnen, kann einem am Ende eines langen Tages schon mal die Luft ausgehen. Dasselbe werden sich die Veranstalter des <strong>Headache Inside</strong> gedacht haben – wo andere an einem Tag 15 Bands spielen lassen, füllt das winzige 200-Seelen-Festival mit gerade einmal acht Bands zwei Abende. Auch das Konzept eines klassischen Headliners gibt es hier nicht – stattdessen soll es von Anfang bis Ende gleichermaßen krachen. Okay, eigentlich sind es neun Bands, denn mit dem Bungalow-Bash bietet man am Samstagnachmittag zusätzlich eine vorher unangekündigte Überraschungsband, welche die Besucher auf dem Campground bespaßt, ehe es abends in die Scheune geht, um dort weiterzufeiern.</p>
<p>Das wohl kleinste Metal-Festival Brandenburgs findet in Ahlimbsmühle im Norden des Landes statt. Präsentiert wird im Wesentlichen eine Mischung aus Heavy, Thrash und Death Metal. So waren 2016 <strong>DEMONBREED</strong>, <strong>MAAT</strong>, <strong>DRILL STAR AUTOPSY</strong>, <strong>PRIPJAT</strong>, <strong>DESASTER</strong>, <strong>ATOMWINTER</strong>, <strong>TORTURIZED</strong> und <strong>SABIENDAS</strong> mit dabei. Auch für die sechste Auflage am 7. und 8. Juli 2017 sind schon einige Bands bestätigt: Mit an Bord sind <strong>STALLION</strong>, <strong>CRISIX</strong>, <strong>FULL ASSAULT</strong>, <strong>INSIDIOUS DISEASE</strong> und die <strong>SUICIDAL ANGELS</strong>. Wer sich nicht den ganzen Tag die Beine in den Bauch stehen will, Gefallen an eben genannten Bands findet und zudem während des Auftritts in den ersten fünf Zuschauerreihen stehen will – viel mehr sind bei der überschaubaren Besucherzahl wohl auch nicht zu erwarten – dürfte Gefallen am <strong>Headache Inside</strong> finden können.</p>
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<h2>Die Frage aller Fragen: Lohnt es sich, in Brandenburg Festivalgänger zu sein?</h2>
<p>Wie immer stellt sich die Frage: Lohnt es sich, in Brandenburg Festivalgänger zu sein? Meine Antwort: Eher weniger.</p>
<p>Im Wesentlichen liegt das an zwei Faktoren. Erstens mangelt es etwas an der musikalischen Vielfalt – mit sechs Festivals, von denen eins im Februar und im September sowie je zwei im Juni und Juli stattfinden, ist der Kalender zwar relativ ausgewogen. Das gilt aber nur bedingt für die verschiedenen Genres: Während Pagan, Death, Black, Thrash und Folk Metal relativ häufig bedient werden, werden die Richtungen Heavy und Doom nur sehr vereinzelt angeschnitten; die von mir so geliebten Power- und Symphonic-Metal-Formationen fehlen gar komplett. Die Festivallandschaft büßt also Punkte in der musikalischen Vielfalt ein.</p>
<p>Zweiter Kritikpunkt: Es fehlen die großen Spektakel. Kleine Festivals mögen zwar gemütlich sein und auch ihre Vorteile haben – doch was ist, wenn man mal auf eine richtig fette Metalparty gehen und die großen Bands feiern will, umgeben von tausenden Gleichgesinnten? Dann hat man in Brandenburg leider ein Problem, da man für solche Veranstaltungen auf Nachbarländer ausweichen muss. Auch hier fehlt es an einer gewissen Breite des Angebots.</p>
<p>Brandenburg bleibt damit ein Land für diejenigen, die nur im kleinen Rahmen Bands bestimmter Genres frönen wollen. Leider ist längst nicht für jeden was dabei, was Brandenburg zum bisher schwächsten Land der Serie macht. Was nicht heißt, dass es so bleiben muss – immerhin kommen noch 12 weitere Länder! Das nächste Land, und zugleich auch das letzte verbleibende Land im Osten, folgt in zwei Wochen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deutschland-deine-festivals-04-brandenburg/">Deutschland, deine Festivals &#8211; #04: Brandenburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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