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	<title>Musik Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 20 Sep 2018 20:01:18 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Musik Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Weiche Schale, harter Kern? &#8211; Der ewige Kampf um den richtigen Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Sep 2018 09:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Mimimi]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"UNTRVE!" ... das und weiteres hört man, wenn man über Metal redet.<br />
Ist der Metalfan nicht fähig zu einer Diskussion oder was stimmt nicht?<br />
Wir wollen mit euch Diskutieren! Eure Meinung, wir sind gespannt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/weiche-schale-harter-kern/">Weiche Schale, harter Kern? &#8211; Der ewige Kampf um den richtigen Metal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt ein Zitat von Mark Hamill. Darin behauptet er, dass das Unvorsichtigste, was man gegenüber Star Wars Fans sagen könne, sei, dass es sich dabei doch bloß um einen Film handele.</p>
<blockquote><p>Und manchmal habe ich bei Metalfans genau denselben Eindruck bezogen auf ihre Musik.</p></blockquote>
<p><strong>Ja, ich weiß,die Diskussionen um dieses Thema werden schnell emotional.</strong> Emotionen hängen nun mal immer mit Musik zusammen. Ja, Metal ist inzwischen Teil des westlichen Kulturgutes, und ja, es ist auch ziemlich viel Geld im Spiel. So weit sind wir schon. Auch Black Metal Bands spielen auf Wacken. Wahnsinn, was Star Wars und Metal alles gemeinsam haben. Außer die <strong>Wacken</strong>-Sache.</p>
<p>Trotzdem, kein Grund, sein &#8222;<em>Seelenheil</em>&#8220; davon abhängig zu machen. Dass Musik Menschen, die sich in emotional unsicheren Zeiten befinden, mehr hilft als Grundlagen der Kernphysik, ist bekannt. Das ist ein Punkt, den wohl auch niemand verteufeln würde.</p>
<p>Von allen anderen würde ich mir jedoch wünschen, der Materie ein wenig entspannter gegenüber zu stehen. Wobei ich dabei klar sagen muss, dass ich es wirklich bezeichnend finde, <strong>wie eng verbunden viele Fans mit der Musik sind</strong> und wie sehr sie ständig darum kämpfen und sich mit ihr auseinandersetzen. So entsteht erst eine solche Nähe und <strong>Identifikation</strong> mit der Musik.</p>
<p>Was mich bei Metalfans stört, ist ihre teils sehr <strong>unflexible Haltung gegenüber der Behandlung</strong> und Wahrnehmung ihrer Lieblingsbands und -spielarten. Ich sehe keine Rechtfertigung dafür, dass Metal zu hören scheinbar bedeutet, gezwungenermaßen nur die eine und selbe Meinung davon haben zu dürfen. Das widerspricht meinem Empfinden nach dem subjektiven Zugriff, den jeder auf Musik hat. Natürlich, nicht alle sind so. Und Bands stehen oft natürlich auch im Kontext einer musikalischen Entwicklung, den man bei der Betrachtung mit beachten muss. Darum geht es mir aber nicht. Der Punkt bei der ganzen Sache ist, dass die so friedlichen Metalfans die Aggressionen, die sie nach außen hin scheinbar nicht ausleben, sich stattdessen lieber szene-intern um die Ohren hauen. Und wie.</p>
<p>Wie gesagt, eine lebendige Diskussion bezüglich der Musik ist nur wünschenswert und spricht für alle Beteiligten. In anderen musikalischen Sparten findet eine solche Diskussion so nicht statt, was traurig ist. Dennoch wird die Diskussion dabei teilweise wirklich <strong>mit harten Bandagen</strong> geführt. Sobald etwas als falsch wahrgenommen empfunden wird und dunkle Wolken des Frustes über den Umgang mit dem Metal aufziehen, heißt es: Feuer! Dabei ist es scheinbar kein Problem, wenn die &#8222;<em>Szene</em>&#8220; sich deswegen intern auseinander dividiert. Die Musik und die eigene Beziehung zu ihr stehen vor dem Austausch und der Verbindung mit anderen Fans.</p>
<p>Letzten Endes ist es wahrscheinlich auch egal. Solange man sich vor die selbe Bühne stellt und der gerade spielenden Band zuhört, muss es ja irgendwas geben, was einen verbindet. Für welches von beidem man sich in der Situation entscheidet, den eigenen Standpunkt oder der generellen Passion für die Musik, muss jeder selbst entscheiden. Beides schließt sich nicht gegenseitig aus. Es geht eher um den Umgang miteinander. Ich mag mich irren und wer mir briefeweise <em>&#8222;Mimimi, stimmt doch gar nicht!&#8220;</em> schicken will, hat vielleicht sogar Recht. <strong>Wo sind wir denn?!</strong>&nbsp;<br />
So sehr ich die Szene schätze und weiß, dass die meisten unter uns grundsätzlich liebe Menschen sind. Wenn es um die Musik geht, kann es dann doch schon mal zur Sache gehen. Und das, erfreulicherweise, mit einer oft weitreichenden Sachkenntnis, jedoch auch manchmal gefühlt gnadenlosen Verhandlungspositionen. Nicht schlecht.</p>
<p>Ehrlichkeit ist gut, sollte aber nicht die Frage nach dem Stil verstellen.</p>
<pre>&nbsp;</pre>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/weiche-schale-harter-kern/">Weiche Schale, harter Kern? &#8211; Der ewige Kampf um den richtigen Metal</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Keine Zeit mehr für die Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Nov 2017 10:44:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alltag]]></category>
		<category><![CDATA[Depression]]></category>
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		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Routine]]></category>
		<category><![CDATA[Zeit]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Folgende Gedanken spiegeln lediglich die Sichtweise des Autors auf&#160;das &#8222;Problem&#8220; und sind nicht als &#8222;wissenschaftliche Kolumne&#8220; anzusehen. Seit Tagen geht mir ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Als ich die ersten Gehversuche mit dem Genre Metal hatte, konnte ich nicht genug ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/keine-zeit-mehr-fuer-die-musik/">Keine Zeit mehr für die Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">Folgende Gedanken spiegeln lediglich die Sichtweise des Autors auf&nbsp;das &#8222;Problem&#8220; und sind nicht<br />
als &#8222;wissenschaftliche Kolumne&#8220; anzusehen.</h3>
<p>Seit Tagen geht mir ein Gedanke nicht mehr aus dem Kopf. Als ich die ersten <strong>Gehversuche</strong> mit dem Genre <strong>Metal</strong> hatte, konnte ich nicht genug davon bekommen. Es stand nicht zur Debatte, dass ich jemals von diesem Genre oder gar der Musik zu viel bekommen würde. Heute ist das anders.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23112" aria-describedby="caption-attachment-23112" style="width: 354px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-23112 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/203_photo-300x204.jpg" height="248" width="364" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/203_photo-300x204.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/203_photo-750x509.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/203_photo.jpg 878w" sizes="(max-width: 364px) 100vw, 364px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23112" class="wp-caption-text">Nahezu für jede Stimmung geeignet: MOTÖRHEAD</figcaption></figure>
<h4>Die Anfänge</h4>
<p>Jede Band war neu. Jeder <strong>Tipp</strong> von Freunden oder Bekannten wurde dankbar aufgenommen, um mein riesiges Puzzle an (Musik-) Kultur zu <strong>vervollständigen</strong>. Musik&nbsp;war immer präsent. Auf dem Weg zur Arbeit,&nbsp;wenn man &#8222;nur&#8220; in die Leere starrte, weil man&nbsp;keine Lust hatte, die Mitmenschen zu betrachten. Zu Hause, wenn die Schule aus war, oder auch auf dem Heimweg von einem Konzert.</p>
<p>Weiterhin gab&nbsp;es gewisse Interpreten, die ich nur in den eigenen <strong>vier Wänden&nbsp;</strong>genießen wollte. Etwas <strong>Privates</strong>, dass nur wenige Menschen teilen durften, um&nbsp;meine Gedanken&nbsp;dahinter zu verstehen. Dafür hatte ich mir 2008 nach einem Konzert die erste eigene Schallplatte gekauft. Allerdings konnte ich sie damals nur im Wohnzimmer hören und das natürlich auch nur, wenn meine Eltern nicht zu sehr davon&nbsp;genervt waren. Das hat der Musik eine&nbsp;besondere <strong>Bedeutung</strong> für mich verliehen.&nbsp;Irgendwann kaufte ich dann&nbsp;aber auch meinen&nbsp;ersten eigenen<strong> Schallplattenspieler</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23110" aria-describedby="caption-attachment-23110" style="width: 265px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-23110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/warningband-300x213.jpg" height="195" width="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/warningband-300x213.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/warningband-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/warningband-750x532.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/warningband-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/warningband.jpg 768w" sizes="(max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23110" class="wp-caption-text">In traurigen Momenten unglaublich bereichernd: WARNING</figcaption></figure>
<p>Sogar mit USB-Anschluss, um das Vinyl bei Bedarf zu <strong>digitalisieren</strong>. Das habe ich jedoch lange Zeit vermieden, schließlich war die Hörmethode doch außergewöhnlich in einer Zeit,&nbsp;in der&nbsp;<strong>MP3-Dateien</strong> immer mehr an Beliebtheit erlangten. Die Freude, sich mit den Werken&nbsp;in die eigene Wohnung zu verkrümeln, stieg damit weiter an. Es vergingen Jahre, die Sammlung an Bands und Alben&nbsp;wuchs kontinuierlich.</p>
<p>Irgendwann habe ich die Platten dann doch digitalisiert. Schließlich nutzen sich die Teile ab und seltene Exemplare muss man leider irgendwann schonen (außer, man kauft sich Wiederveröffentlichungen).</p>
<p>Mittlerweile kam die alte <strong>Begeisterung</strong> (aus dem Kindesalter) für <strong>Tapes</strong> wieder auf. Ein &#8222;neues&#8220; Medium sozusagen, das ebenfalls ausschließlich zu Hause gehört werden konnte (zumindest in meinem Fall). Jahre später kaufte ich mir aber&nbsp;meinen ersten Walkmann, mit dem Kassetten digitalisiert werden konnten. Der Grund dafür: meine Musikanlage fraß neuerdings Tapes und hinterließ spürbare Soundfehler. Also begann das gleiche Spiel von vorne. Trotz allem bin ich nun&nbsp;größtenteils im <strong>digitalen Zeitalter</strong> angekommen. Na prima.</p>
<h4>Heute</h4>
<p>Durch meine <strong>Arbeit</strong> und das <strong>Privatleben</strong> habe ich nun weniger <strong>Zeit</strong>, Musik zu hören. Und hier beginnt&nbsp;das eigentliche&nbsp;&#8222;Problem&#8220;.<br />
Man hat&nbsp;Feierabend und bleibt den Abend über im Eigenheim. Die Lust auf Musik bleibt aus. Anfänglich durchsucht man seine Regale eine gefühlte Ewigkeit, nur um&nbsp;am Ende doch <strong>nichts</strong> auszuwählen. Im&nbsp;Laufe der Zeit&nbsp;greift die Hand&nbsp;immer seltener&nbsp;zu diesem Ort.&nbsp;So ging es&nbsp;mir früher oft in Zeiten&nbsp;der <strong>Depression</strong> (auch wenn ich diese Episode zum Glück hinter mir habe). Lieber vor dem Computer gammeln, sich von&nbsp;belanglosen Dingen berieseln lassen. Oder Freunde treffen,&nbsp;die allerdings nicht dasselbe Interesse an&nbsp;(Metal-) Musik teilen. Willkommen im <strong>Dasein</strong> eines Erwachsenen.<br />
<strong>Neue Alben</strong> rufen selten dauerhafte (und vor allem ernsthafte) <strong>Jubelstürm</strong>e hervor. Es heißt ja, dass für jede <strong>Stimmung</strong> eine Musik existiert. Welche gibt es&nbsp;aber für diese?&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23114" aria-describedby="caption-attachment-23114" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-23114 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/25_logo-300x56.jpg" height="56" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/25_logo-300x56.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/25_logo-750x140.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/25_logo.jpg 800w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23114" class="wp-caption-text">Ein Garant für gute Laune</figcaption></figure>
<p>Schließlich greift dieses &#8222;Gefühl&#8220; auf die<strong> eigene Musik</strong> über. Selber musizieren und&nbsp; sich dabei völlig in den Tönen zu verlieren ist<br />
genauso kompliziert geworden. Ein Fall von <strong>Routine</strong>? Eine Phase des <strong>Überschusses</strong> vielleicht? Und wann gibt sich das wieder? Ich will keinesfalls wie so viele Menschen enden, die Musik&nbsp;nur nebenbei, zur&nbsp;Füllung der&nbsp;Stille&nbsp;konsumieren.&nbsp;Als <strong>Radiohörer</strong>, sozusagen. Wann habe ich das letzte Mal dagelegen und <strong>Songtexte</strong> studiert, um die Gedanken&nbsp;dahinter zu entschlüsseln? Ich weiß es nicht mehr. Traurig, aber wahr.</p>
<p>Die <strong>Ungewissheit</strong> darüber, nicht zu wissen, wann und ob&nbsp;diese Phase&nbsp;endet, ist <strong>frustrierend</strong>. Ich könnte ja versuchen,&nbsp;mich zur Musik zu&nbsp;&#8222;<strong>zwingen</strong>&#8222;, obschon klar ist, wie das enden würde.<br />
Zum Glück schreibe ich (unglaublich) gerne für dieses <strong>Magazin</strong> und stelle&nbsp;mich dieser Teilnahmslosigkeit.&nbsp;Sonst&nbsp;wäre das Resultat&nbsp;am Ende die&nbsp;Aussetzung der <strong>alltäglichen Stille</strong>.</p>
<p>Klingt ziemlich nach &#8222;Problemen aus der ersten Welt&#8220; oder &#8222;<strong>Mimimi</strong>&#8222;. Ist es auch, gewissermaßen. Trotzdem bleibt es frustrierend.<br />
Lasst mir <strong>eure Meinung</strong> dazu da. Schildert eure <strong>Erfahrungen</strong> mit dieser Thematik und schreibt gerne ein paar <strong>Neuentdeckungen</strong> aus dem Bereich des Metals auf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Keine Lust auf Konzerte? <a href="https://silence-magazin.de/das-aussterben-von-konzerten/">HIER</a> belesen und eines Besseren belehren lassen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/keine-zeit-mehr-fuer-die-musik/">Keine Zeit mehr für die Musik</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Festivals &#8211; ein bedenklicher Trend?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alexandra]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Aug 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gab mal eine Zeit, da schienen Festivals Rock- und Metalfans vorbehalten zu sein &#8211; inzwischen rennt schätzungsweise jede zweite Kommilitonin mit einem Festivalbändchen am Arm durch die Uni. Sputnik Springbreak, splash!, Helene Beach &#8211; von wegen Metal. Selbst für den Einlass ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/festivals-ein-bedenklicher-trend/">Festivals &#8211; ein bedenklicher Trend?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es gab mal eine Zeit, da schienen Festivals Rock- und Metalfans vorbehalten zu sein &#8211; inzwischen rennt schätzungsweise jede zweite Kommilitonin mit einem Festivalbändchen am Arm durch die Uni. <strong>Sputnik Springbreak</strong>, <strong>splash!</strong>, <strong>Helene Beach</strong> &#8211; von wegen Metal. Selbst für den Einlass zu Abibällen werden immer öfter Stoffbänder mit Metallklammern verteilt. Ob Modeaccessoire oder persönlich bedeutsames Erinnerungsstück &#8211;</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>Warum sind Festivals so ein Trend geworden?</strong></h4>
<p><strong>1983</strong> gab es bereits <strong>30 größere Festivals</strong> in ganz Deutschland. Wie niedlich! Inzwischen sind es weit über <strong>500</strong> &#8211; und diese Angabe stammt von <strong>2014</strong>! Die Anzahl wächst und wächst, Festivals erfreuen sich immer größerer Beliebtheit und sind als fester Bestandteil der Jugendkultur nicht mehr wegzudenken.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Eine Begleiterscheinung dieser Tendenz: Der Begriff „Festival“ wird aktuell immer stärker für <strong>Marketing-Zwecke</strong> ausgenutzt.</p>
</blockquote>
<p>Damit meine ich nicht die Tatsache, dass die Tickets für besagte Veranstaltungen teilweise <strong>sündhaft teuer</strong> sind (was in den meisten Fällen mit Sicherheit auch gerechtfertigt ist, wenn man bedenkt, welch ausgeklügelte Organisationsstrukturen stets dahinterstecken).</p>
<p>Nein, mir geht es hierbei darum, dass Festivals in der Öffentlichkeit teilweise mehr und mehr mit <strong>Mode</strong> und <strong>Beauty-Produkten assoziiert</strong> werden, anstatt mit Musik.</p>
<p>Da gibt es <strong>Mascara</strong>, die damit wirbt, die <strong>perfekten Festival-Wimpern</strong> zu zaubern. Es ist doch nur Wimperntusche! Was haben Wimperntuschen und Festivals gemeinsam? Ich begreifs nicht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20544" aria-describedby="caption-attachment-20544" style="width: 587px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20544 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png.jpg" width="597" height="396" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png.jpg 597w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2__-sub-buzz-5391-1490728260-17.png-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 597px) 100vw, 597px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20544" class="wp-caption-text">Glitter Booty</figcaption></figure>
<p>Noch so ein ganz heißer Styling-Trend, der durch das diesjährige <strong>Coachella-Festival</strong> populär geworden ist: der sogenannte <strong>Glitter Booty</strong>. Aber warum soll ich mir <strong>Glitzer auf den Arsch kleben</strong>, wenn ich doch eigentlich nur headbangen will?</p>
<p>Aber Festival ist eben nicht gleich Festival. Es scheint, an dieser Stelle begegnen sich zwei verschiedene Welten, obgleich sie denselben Namen tragen. Hier muss man noch einmal unterscheiden zwischen klassischen Metal-Festivals und denen, die <strong>Blogger</strong>, <strong>Fashionistas</strong>, und <strong>Social-Media-Influencer</strong> vereinnahmt haben.</p>
<h4>Wie lange wird es wohl noch dauern, bis auch <strong>Wacken</strong> zum Laufsteg verkommt?</h4>
<p>Mir schien es lange, als seien Festivalbändchen in erster Linie ein fast unfehlbarer Anzeiger dafür, dass da ein Fan von Rockmusik vor mir steht. Und die Wurzeln solcher mehrtägiger Open Airs liegen auch tatsächlich in traditionell handgemachten Gitarrenklängen: Im „Land der unbegrenzten Möglichkeiten“ fand anno <strong>1959</strong> mit dem <strong>Newport Folk Festival</strong> das erste bekannte und große Musikfestival statt. &nbsp;&nbsp;</p>
<p><strong>Woodstock</strong> war zwar nicht das erste Festival, bleibt aber bis zum heutigen Zeitpunkt das populärste. Und möglicherweise auch das, an dem sich die aktuellen Modetrends orientieren. <strong>Blumenkränzchen</strong>? <strong>Hippie-Wimpern</strong>? Ein eher kläglicher Versuch, den ursprünglichen <strong>Woodstock</strong>-Spirit zu konservieren, wenn man darüber nachdenkt, was die eigentlichen Hintergründe für das Stattfinden der<strong> „3 Days of Peace &amp; Music“</strong> waren &#8211; dem Vietnamkrieg ein friedliches Zeichen entgegenzusetzen &#8211; wirkt eine nachgeahmte Inszenierung im Kontext der heutigen First World, deren größtes Problem es ist, wenn das Internet mal für ein paar Stunden nicht funktioniert &#8211; ich schließe mich da selbst nicht aus &#8211; nicht nur unheimlich gestellt, sondern sogar verdrängend.</p>
<h4>Doch ein wenig Schaulaufen? &nbsp;</h4>
<p>Na schön, ich muss schon zugeben, auf meinem ersten Metal-Festival fiel mir auf: Ein bisschen ähnelte es ja doch einer <strong>Modenschau</strong>. Da werden in weiser Voraussicht für drei bis vier Tage <strong>nur die schönsten Bandshirts</strong> liebevoll aus dem Schrank gekramt, stolz trägt man seine Kutte über den Campground spazieren, über Jahre hinweg nur mit den besondersten Patches bestückt, und am Ende kommt eine herrlich bunte Meute aus Trägern schwarzer T-Shirts zusammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20545" aria-describedby="caption-attachment-20545" style="width: 1014px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20545 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768-1024x768.jpg" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/3-IMG_5174-1024x768-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20545" class="wp-caption-text">Kommt ihr grad von nem Konzert oder vom Shoppen? Eines der typischen Bilder vom <strong>Coachella Valley Music and Arts Festival.</strong></figcaption></figure>
<p>Auch, wenn einige der <strong>aktuellen Modetrends</strong> sicher fragwürdig sind und noch dazu höchst unpraktisch erscheinen, sollte es jedem gestattet sein, auf einem Festival <strong>dem stinknormalen Alltag</strong> zu <strong>entfliehen</strong> und sich selbst so auszuleben, wie er oder sie es für richtig empfindet.</p>
<p>Kritiker werden an dieser Stelle argumentieren, dass die Musik doch Mittelpunkt eines <strong>Musik</strong>festivals sei und bleiben solle. Aber sollte nicht jeder Gast eines solchen für sich entscheiden, welchen Sinn er der Veranstaltung für sich entnimmt? So soll es auch bei <strong>Rock am Ring</strong>, <strong>With Full Force</strong> oder <strong>Summer Breeze</strong> die berüchtigten <strong>Phantom-Besucher</strong> geben &#8211; jene Menschen, die ein Ticket ergattert haben, um letztendlich die meiste Zeit in gemütlicher Runde auf dem Campingplatz zu verbringen, anstatt sich unters Konzertpublikum zu mischen.</p>
<h4>Die Tussi mit dem Assi</h4>
<p>Was also wäre eine Musikveranstaltung ohne <strong>eine großartige Gemeinschaft</strong>, mit der man sie teilen könnte? <strong>Dem wertvollen Potenzial, Menschen jeden Alters, jeder Nation und jeder Berufsgruppe zu verbinden, können nicht viele sonstige Kulturveranstaltungen das Wasser reichen.</strong>&nbsp;</p>
<p>Bliebe wirklich nichts als die Musik &#8211; und sei sie noch so großartig &#8211; so würde eine ganze Menge der Atmosphäre, dem ganzen Drumherum, das eine Festivität ausmacht, verloren gehen. &nbsp;&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20546" aria-describedby="caption-attachment-20546" style="width: 890px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20546 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image.jpg" width="900" height="570" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image.jpg 900w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image-300x190.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/4-image-750x475.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20546" class="wp-caption-text">Gummistiefel statt Stilettos: Bild vom <strong>Wacken Open Air</strong> 2016</figcaption></figure>
<p>Festivals haben nicht mit Metal angefangen, sie werden auch nicht beim Metal aufhören, haben sich aber dennoch als <strong>unersetzbare Zutat der Subkultur</strong> etabliert. Auf viele Anhänger dieser scheint es eine beängstigende Wirkung zu haben, dass solche Bestandteile in verstärktem Ausmaß in die <strong>Populärkultur</strong> übernommen werden. Fast so, als käme es <strong>Plagiarismus</strong> gleich, ähnliche Festivitäten auch <strong>„unprivilegierten“ Nicht-Metalheads</strong> zugänglich zu machen.</p>
<p>Ob nun Metal oder nicht: Man teilt die Kulturveranstaltungen zwar in unterschiedliche Kategorien ein, die aber nicht mehr ganz klar voneinander abzugrenzen sind, denn eine entscheidende Komponente haben sie alle gemeinsam &#8211; <strong>die Kunst</strong>.&nbsp;&nbsp;</p>
<h4>Wie so oft verlaufen die Grenzen eben auch hierbei &#8211; fließend</h4>
<p>Dass es mittlerweile solch ein vielfältiges Angebot an verschiedensten Festivals gibt, ist doch fantastisch! Es beschränkt sich nicht einmal nur auf Musik &#8211; da gibt es<strong> Foodfestivals</strong>, <strong>Comicfestivals</strong>, <strong>Theaterfestivals</strong>, &#8230; die Liste lässt sich ungeahnt fortführen.</p>
<p>Da ist <strong>für fast jeden Geschmack</strong> etwas Passendes dabei. Beachtlich!</p>
<p>Und ob man den teils fragwürdigen „Festival-Trends“ am Ende folgen möchte, oder nicht, wird &#8211; glücklicherweise &#8211; Geschmackssache bleiben. Es hat eben doch einen Grund, weshalb man Modepüppchen-Veranstaltungen von herkömmlichen Metal-Festivals trennt. Welcher das sein soll? Ganz einfach: <strong>Blumenkränze und Muschelkrönchen im Haar stören beim Headbangen.<br />
</strong></p>
<p>Bilder mit freundlicher Genehmigung von static.independent.co.uk, buzzfeed.com, wittyandpretty.com und sueddeutsche.com. All rights reserved!</p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> <strong>Alexandra</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>Häufige Störfaktoren auf dem Konzert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Feb 2017 07:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Band]]></category>
		<category><![CDATA[Club]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Nervig]]></category>
		<category><![CDATA[Sound]]></category>
		<category><![CDATA[Störfaktoren]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor geraumer Zeit habe ich mal wieder ein Konzert besucht und wollte so richtig schön in die Musik eintauchen. Doch das Ende vom Lied war kein gelungener Abend, sondern ein stressiges Erlebnis der anderen Art. Doch beginnen wir von vorn und befassen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Vor geraumer Zeit habe ich mal wieder ein Konzert besucht und wollte so richtig schön in die Musik eintauchen. Doch das Ende vom Lied war kein gelungener Abend, sondern ein stressiges Erlebnis der anderen Art. Doch beginnen wir von vorn und befassen uns mit häufigen Problemen, die einen angenehmen Abend trüben können.</h4>
<h4>Auf zum Konzert</h4>
<p>Gegen 21 Uhr bewaffnete ich mich nun mit einer Delirium verheißenden Flüssigkeit, welche in der allseits bekannten 0,5-Liter-Flasche abgefüllt wurde. Schnell noch den MP3-Player mit Musik bestückt und ab zum Veranstaltungsort. Dort angekommen, begrüßte ich die altbekannten Gesichter, bemerkte aber auch voller Freude, dass der Konzertraum prall gefüllt war. Sehr schön. Da hat der Veranstalter ordentlich Werbung gemacht und wird mit dem zahlreichen Erscheinen der Leute belohnt.</p>
<p>Doch kaum orderte ich an der Bar das nächste &#8222;Kaltschalenerlebnis&#8220; für einen stattlichen Preis (2 Euro Becherpfand! Ihr Verbrecher!), sorgte währenddessen der Soundcheck für den ersten Dämpfer meiner Laune. Die ganze Band klang einfach nur grottig. Eine Snare, die nach Keksdose klang, nicht zu identifizierbares Rauschen der Gitarren (das Saiteninstrument versehentlich an den Staubsauger angeschlossen?) und eine fette Säule mitten im Raum, welche das Publikum zwang, eine seltsame Formation anzunehmen. Aber das&nbsp;war nur ein Bruchteil dessen, was noch folgen sollte. In der Hoffnung auf einen besseren Sound, tingelte ich nun wieder zu Theke, um ein wenig mit Freunden zu plauschen. Doch die angenehme Musik im Hintergrund wurde immer wieder durch den nervtötenden Schlagzeuger unterbrochen, der noch nicht mal an der Reihe mit dem Soundcheck war.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=TTtswoWkGQU">HIER</a> die perfekte Beschreibung eines Soundchecks.</p>
<h4>Du spielst erst, wenn du gefragt wirst!</h4>
<blockquote><p>Ich habs ja kapiert! Du bist n&#8216; ganz toller Hecht! Warte doch mal ab bis du dran bist!</p></blockquote>
<p>&#8230;war Hauptgedanke in meinem Kopf. Nach einer halben Stunde (!) war dann der Tontechniker fertig und die Entspannung machte sich wieder breit. Die anderen Bands sollten im weiteren Verlauf nur einen Line-Check bekommen. Gegen 22 Uhr fing dann auch der Opener an zu spielen. Also nochmal kurz den &#8222;Wasserstand&#8220; kontrollieren und ab nach vorne. Ich stellte mich in die Nähe des Mischpults, weil dort der Sound oftmals besser ist, als in der ersten Reihe und war für die nächsten 45 Minuten zufrieden. Okay nicht ganz, denn die bereits erwähnte Säule im Raum ermöglichte mir nur eine eingeschränkte Sicht auf die Bühne. Die Entscheidung bestand aus &#8222;Bassist, Sänger, Schlagzeug&#8220; oder &#8222;Gitarrist, Schlagzeuger&#8220;, weil der Raum mittlerweile stark überfüllt war. Gut, dann sehe ich zwar nicht alle Musiker, aber die Musik ist wenigstens zu ertragen.</p>
<p>Nun sollte der Co-Headliner des Abends auftreten. Obgleich die Musik nicht mein Geschmack war, konnte ich mir immerhin einige Kniffe vom Gitarristen abschauen, denn der Sänger ging mir mit seinem gekünstelten &#8222;Jetzt machen wir mal alle so richtig Stimmung-Kasperletheater&#8220;-Gehabe einfach nur auf die Nüsse. Bis jetzt war auch die Akustik halbwegs zu ertragen, aber das änderte sich nach einer weiteren Stunde schlagartig.</p>
<h4>Die Quasselstrippen vom Dienst und ein grauenhafter Mix</h4>
<p>Nachdem ich mir ein zusätzliches Sicherheitspils erstanden hatte, ging es wieder in Richtung Mischpult. Nun sollte das Konzert-Highlight folgen. Kaum spielte die Band ihren ersten Song, fingen zwei Kerle (sichtlich angetrunken) neben mir an, ein angeregtes Gespräch zu führen. Allerdings in einer Lautstärke, wie es die Brüllaffen in Süd- und Mittelamerika zu pflegen scheinen. Auf meinen Blick reagierten sie nicht und auch nach dem vierten Song konnte der freundliche Hinweis, sich doch etwas leiser zu unterhalten, keine fruchtbaren Ergebnisse erzeugen. Wieso kommt man auf die Idee, sich mitten beim Konzert in einer unmöglichen Dezibelanzahl zu verständigen und dabei die anderen Gäste zu nerven?</p>
<p>Immerhin war ich ja nicht der Einzige, den es störte. Zumal das Thema dieser Unterhaltung nicht mal die Band auf der Bühne war, sondern irgendwelche Partyerlebnisse und die Erkenntnis, wie cool doch die neuen Klamotten seien. Liebe Leute, ich quatsche auch gerne ein paar Sätze, wenn mir ne Band nicht zusagt. Aber dann achte ich darauf, dass ich keinen Nebenmann (oder keine Nebenfrau) mit einem Kladderadatsch auf den Senkel gehe. Oder ich gehe vor zur Bar. Oder ich analysiere die Band im Kopf und fasse mich meinem Gesprächspartner gegenüber so kurz wie möglich. Im Kino können doch auch fast alle die Klappe halten und tauschen sich erst nach dem Film aus.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13950" aria-describedby="caption-attachment-13950" style="width: 842px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-13950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock.jpg" alt="talking-on-concerts-shutterstock" height="480" width="852" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/talking-on-concerts-shutterstock-750x423.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 852px) 100vw, 852px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13950" class="wp-caption-text">Wenn Musik langweilig wird. Reden ohne Rücksicht auf die anderen Gäste.</figcaption></figure>
<h4>Fazit (?)</h4>
<p>Das Resultat war dann die indirekte Kapitulation. Ich hatte einfach keinen Bock, mir von den zwei Idioten die Laune madig zu machen. Notgedrungen bewegte ich mich vorsichtig in die 4. Reihe und stellte mich so weit es ging an den Rand. Die Band war jetzt im letzten Drittel ihres Sets angekommen. 2 Minuten später die nächste Beschwerde. Eine Frau beklagte sich darüber, wie ich auf die bescheuerte Idee käme, denn so weit vorn Platz zu nehmen. Nachdem ich ihr die Situation kurz schilderte, machte ich wohl oder übel Platz und ging wieder in die hinteren Reihen. Trotz meines Rechts auch vorne stehen zu dürfen, wollte ich ihr nicht die Sicht nehmen. Außerdem torkelte nun ein Typ, der blau wie die Tanne war, gegen andere Leute und verschüttete mit der Freude eines Kleinkindes sein&nbsp;Bier im Publikum.</p>
<p>Schweren Herzens machte ich mich kurz vor dem Ende auf den Heimweg und bewegte mich in Richtung Stammkneipe. Im Großen und Ganzen habe ich trotz einiger Faktoren einen passablen Abend verbracht. Schließlich habe ich die Möglichkeit, mir einen Besuch auf nem Konzert zu leisten und kann friedlich mit meinen Freunden abhängen. Also ist mein &#8222;Mimimi&#8220;-Gehabe nicht mehr als Meckern auf hohem Niveau? Eventuell. Und wenn ich ehrlich bin, hatte ich ja doch meinen Spaß.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<item>
		<title>GEMA und YouTube einigen sich &#8211; Gesperrte Musikvideos gehören der Vergangenheit an</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 01 Nov 2016 18:48:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Branche]]></category>
		<category><![CDATA[Einigung]]></category>
		<category><![CDATA[Geld]]></category>
		<category><![CDATA[GEMA]]></category>
		<category><![CDATA[Ländersperre]]></category>
		<category><![CDATA[Monetarisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Streit]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;Preiset den Internet-Herren!&#8220; Das werden heute sicherlich die einen oder anderen YouTube-Nutzer im deutschen Raum gesagt haben. Der Grund? Die Gesellschaft  für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz GEMA, und die Streamingtochterfirma von Google haben sich quasi über Nacht geeinigt. Der Streit ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Preiset den Internet-Herren!&#8220;</strong></h3>
<p>Das werden heute sicherlich die einen oder anderen<strong> YouTube</strong>-Nutzer im deutschen Raum gesagt haben. Der Grund? Die Gesellschaft  für musikalische Aufführungs- und mechanische Vervielfältigungsrechte, kurz <strong>GEMA</strong>, und die Streamingtochterfirma von Google haben sich quasi über Nacht geeinigt.</p>
<p>Der Streit zog sich fast schon schlammschlachtartig mit diversen Anschuldigungen und seit 2009 hin, als der letzte Vertrag ausgelaufen war. Streitpunkt war die Vergütung, die <strong>YouTube</strong> an die <strong>GEMA</strong> abtreten müsse, um <strong>Künstler sowie Labels zu finanzieren.</strong> In diesem Zeitraum war das rote Fenster mit traurigem Gesicht ein allzu vertrauter Anblick für die User.</p>
<p>Laut Angaben des <strong>YouTube</strong>-Managers <strong>Christophe Muller</strong> sei man zu einer Vereinbarung gekommen, die &#8222;alle Seiten zufriedenstellen dürfe&#8220;. Somit &#8222;können Fans noch mehr ihrer Lieblingssongs auf <strong>YouTube</strong> hören&#8220;. Doch auch Musiker können sich über &#8222;neue Fans erreichen&#8220; und &#8222;haben noch mehr Möglichkeiten, ihre Musik zu monetarisieren&#8220; freuen, was kein schlechter Ansatz ist, wenn man bedenkt, dass <strong>Googles</strong> Streamingplattform kaum noch wegzudenken ist und die Einnahmen für mehrere hunderttausend Klicks nicht zu unterschätzen sind.</p>
<p>In der Vereinbarung wird darüber gesprochen, dass die rund 70.000 Mitglieder eine Pro-Klick-Vergütung bekommen werden und ebenso Abschläge für den Zeitraum von 2009 bis heute von <strong>YouTube</strong> gezahlt werden. Um wie viel Geld es genau geht, wird jedoch nicht verraten.</p>
<p>Dennoch werden die nervigen Sperrtafeln nicht komplett verschwinden. Dies ist der Fall, wenn der Künstler kein <strong>GEMA</strong>-Mitglied ist und keine anderen Rechte geltend macht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie seht ihr das? Eine <strong>bahnbrechende Neuerung</strong>, oder nutzt ihr sowieso einen Proxy, um die Ländersperre zu umgehen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Quelle: <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/youtube-zahlt-gema-videos-sind-wieder-verfuegbar-14506526.html">FAZ</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>Musik als Beziehungskriterium?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Beziehung]]></category>
		<category><![CDATA[Charakter]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Passion]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Selbst in Zeiten, in denen gesellschaftliche Konventionen wie die traditionelle Ehe oder die Zeugung eines Kindes zunehmend an Bedeutung verlieren, suchen noch immer viele Menschen das große Glück in der Liebe. Im besten Fall hält eine glückliche Beziehung für Jahrzehnte oder gar ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/musik-als-beziehungskriterium/">Musik als Beziehungskriterium?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Selbst in Zeiten, in denen gesellschaftliche Konventionen wie die traditionelle Ehe oder die Zeugung eines Kindes zunehmend an Bedeutung verlieren, suchen noch immer viele Menschen das große Glück in der Liebe. Im besten Fall hält eine glückliche Beziehung für Jahrzehnte oder gar ein Leben lang. Doch bevor überhaupt an eine langfristige Beziehung zu denken ist, muss der richtige Partner erst einmal gefunden werden. Die Anforderungen an den Traumpartner sind unterschiedlich: gutes Aussehen, Humor, Intelligenz, Hilfsbereitschaft – und vielleicht ein guter Musikgeschmack? In der Vergangenheit beschäftigte mich die Frage der Partnerwahl in der Metalszene bereits des Öfteren, da auch ich entscheiden musste, welche Rolle die Musik einer potenziellen Partnerin in einer gemeinsamen Beziehung spielen kann. Da mich brennend interessierte, wie diese Entscheidung im Leben anderer wohl ausfallen würde, habe ich mich ein wenig umgehört und meine Schlüsse gezogen…</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wen interessiert schon die Musik?</h2>
<p>Die Antwort darauf lautet: Offenbar einige! Nicht ohne Grund existieren eigene Kontaktbörsen für die Metalszene – als Paradebeispiel sei hier Metalflirt erwähnt. Egal ist der Musikgeschmack vielen zumindest nicht, denn wie sonst ließen sich täglich dutzende Anmeldungen auf besagten Seiten erklären, wo das Internet doch vor alternativen Portalen beinahe überquillt? Woher ich von der regen Nutzung dieser Seiten weiß? Natürlich hat mir ein Freund davon erzählt, was wohl sonst!</p>
<p>Bereits an dieser Stelle befinde ich, dass sich meine erste These bewahrheitet hat: Der Musikgeschmack HAT einen potenziellen Einfluss auf die Partnerwahl und bietet einen ersten Ansatzpunkt für eben diese. Denn wenn sich eine Seite gerade durch ein spezielles Merkmal von anderen derselben Art abhebt und sich zudem großer Beliebtheit erfreut, muss gerade dieses Alleinstellungsmerkmal den Anreiz ausmachen, hier nach einem Partner zu suchen und nicht auf eine andere (größere) Seite auszuweichen.</p>
<h2>„Must Have“ oder „Nice To Have“?</h2>
<p>Fraglich bleibt, in welchem Umfang sich der Musikgeschmack bei der Partnerwahl äußert. Denn wer den Musikgeschmack als einzelnen Ansatzpunkt bei der Partnersuche nutzt, muss diesen noch längst nicht zur obersten Priorität machen. Über einen Punkt herrscht zumindest in meinem Umfeld weitgehend Konsens: Der Musikgeschmack spielt eine wichtige Rolle. Was den genauen Stellenwert dessen angeht, scheiden sich die Geister allerdings.</p>
<p>Einigkeit herrscht darüber, dass es ein ungemeiner Vorteil ist, in einer Partnerschaft mit übereinstimmendem Musikgeschmack zu leben. Während der eine dies aber nur als kleinen Pluspunkt sieht, ist es für den anderen von viel größerer Bedeutung. Mehrere Leute haben mir mitgeteilt, es sei zwar schön, denselben Musikgeschmack zu haben, im Grunde ist es aber von eher geringer Bedeutung für eine längerfristige Partnerschaft. Insbesondere ein Kollege, der dieser Ansicht ist, hat mich mit seinem Statement zum Nachdenken gebracht. Während er vor einigen Jahren noch vermehrt auf den Musikgeschmack achtete, habe dies im Laufe der Jahre immer mehr nachgelassen und sei mittlerweile von geringer Bedeutung.</p>
<p>Ich komme nicht umhin, mich zu fragen: Ist der Musikgeschmack als Beziehungskriterium ein Luxus, den sich nur diejenigen leisten können, die bisher wenig mit charakterschwachen Menschen verkehrt haben oder aufgrund der geringen Lebenserfahrung übersteigerten Wert auf Lappalien legen? Oder handelt es sich um eine individuelle Charakterfrage, unabhängig von anderen Kriterien, die man bei der Partnerwahl berücksichtigt?</p>
<p>Die Kernaussage obig erwähnter Personen lautet: Fehlende Übereinstimmungen im Musikgeschmack sind nicht allzu wichtig und leicht zu überwinden. Während ich mich in meinem Umfeld umgehört habe, bin ich allerdings zu der Erkenntnis gelangt, dass der Musikgeschmack für die meisten von größerer Bedeutung ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/IMG_1349-1-e1476883087732.jpg" alt="img_1349" width="1152" height="648" />
<h2>Mehr als eine Lappalie</h2>
<p>Die Vorteile liegen auf der Hand: Mehr gemeinsame Unternehmungen durch gemeinsame Konzert- und Festivalbesuche, ein gemeinsames Umfeld durch Freunde in der Szene, ein gemeinsames Hobby. Es ist daher natürlich unheimlich praktisch, einen Partner zu haben, der die eigenen Präferenzen teilt. Und da der beziehungssuchende Mensch für gewöhnlich eine möglichst reibungslose Beziehung führen will, in der bestenfalls kaum Kompromisse von Nöten sind, wird ein potenzieller Partner mit übereinstimmenden Ansichten grundsätzlich mit der sprichwörtlichen Kusshand genommen.</p>
<p>Aber was ist, wenn man nun doch sein Herz an eine Person verliert, die der Musik so gar nichts abgewinnen kann? Eins steht wohl fest: Für jeden, der eigentlich Wert auf den Musikgeschmack des Partners legt, ist das alles andere als optimal. Doch es gibt ein schönes Sprichwort, das an dieser Stelle auf fast jeden zutrifft, den ich gefragt habe: &#8222;Liebe kennt keine Grenzen.&#8220; Klingt romantisch, nicht? Für einen Partner, der ansonsten in allen Belangen perfekt zu einem passt und das eigene Leben ergänzt wie niemand sonst, geht man gern Kompromisse ein oder gibt sogar Dinge auf, die einem wichtig sind. Nur die wenigsten wagen, die Musik tatsächlich zum Ausschlusskriterium in Sachen Partnerschaft zu machen.</p>
<p>Doch es kommt vor: Es gibt Menschen, die sich nicht auf einen Partner einlassen, der den eigenen Musikgeschmack nicht teilt. Auch ich gehöre dazu. Und ich will euch auch verraten, warum das so ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Je wichtiger die Musik für dich ist, desto wichtiger ist sie auch bei der Partnerwahl!</h2>
<p>Es mag möglich sein, über Differenzen hinwegzusehen, wenn es sich um eher nebensächliche Bereiche des eigenen Lebens handelt. Auch derjenige, dessen großes Hobby die Musik ist, wird für den richtigen Partner Kompromisse schließen können.</p>
<p>Doch was ist, wenn die Musik für dich mehr ist als nur ein Hobby von vielen?</p>
<p>Wer seine eigene Passion entdeckt hat, sich dieser völlig hingibt und ihr in seinem eigenen Leben eine zentrale Bedeutung zukommen lässt, wird wissen, wie erfüllend es ist, seine freie Zeit besagter Leidenschaft zu widmen. Es beginnt mit einer anfänglichen Faszination für das Thema. Diese weicht rasch einer zunehmenden Begeisterung, welche – einmal entfacht – nur schwerlich wieder zu beseitigen ist. Hingebungsvoll investiert man voller Euphorie viel Zeit darin, das Thema zu ergründen. Man entdeckt neue Seiten. Beginnt, sich selbst zu engagieren und an Projekten mitzuwirken. Investiert viel Herzblut, um etwas Eigenes zu schaffen und sich selbst zu verwirklichen. Man geht völlig in dem auf, was man tut.</p>
<p>Wie soll man eine solche Leidenschaft damit vereinbaren können, dass sich der eigene Partner – also idealerweise der Mensch, der einem am nächsten steht – einfach nicht dafür erwärmen kann und das eigene Interesse im schlimmsten Fall gänzlich ablehnt?</p>
<h2>Die harte Wahrheit</h2>
<p>Meine Antwort lautet: Es lässt sich nicht vereinbaren. Wer wirklich so sehr für das lebt, was er tut, muss dies mit seinem Partner teilen können. Ich persönlich will mich jeden Tag mitteilen, wenn ich einen fantastischen neuen Song entdeckt habe oder mich freue, dass auf einem meiner Lieblingsfestivals Band XY spielt, die ich so sehr liebe. Ich will die schönsten Konzertmomente mit meiner Partnerin teilen. Und natürlich will ich Diskussionen über das Thema mit ihr führen können. Deshalb muss meine Partnerin die Begeisterung verstehen und damit umgehen können. Es gibt kaum einen frustrierenderen Gedanken, als mir vorzustellen, wie ich ihr in beinahe kindlicher Freude von den Dingen berichte, die mich in der Szene gerade bewegen, und als Antwort nur ein desinteressiertes Schulterzucken entgegnet wird. Auf Dauer würde mich das todunglücklich machen.</p>
<p>All das, was ich eben schrieb, gilt natürlich nur für jene, die wirklich für die Musik leben.</p>
<p>Wer Musik nur als nebensächliches Hobby betrachtet, wird ihr auch in der Partnerwahl nie denselben Stellenwert beimessen, wie es jemand tun würde, für den die Musik mehr ist als das. Ein Kollege, der meine Meinung teilt, beschrieb es sehr treffend: „Egal was du machst, es umgibt dich den ganzen Tag. Es ist eine Lebenseinstellung.“ Wer als mein Partner Teil meines Lebens sein will, muss ähnlich fühlen wie ich. Muss die Faszination verstehen. Muss sich für das begeistern können, wofür ich mich begeistere. Liegt es anders, kann auf Dauer keiner von uns glücklich werden. Doch gerade das sollte das Ziel einer Beziehung sein: Fortwährendes Glück.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Der heikle Spagat zwischen Wollen und Müssen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Aug 2016 07:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Bassschubbse]]></category>
		<category><![CDATA[befangenheit]]></category>
		<category><![CDATA[Dilemma]]></category>
		<category><![CDATA[Journalismus]]></category>
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		<category><![CDATA[Musiker]]></category>
		<category><![CDATA[Musikredakteur]]></category>
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		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Moin Freunde, was wie wirres Gestammel scheint, hat tatsächlich einen eher ernsten Hintergrund, welchen wir (unsere Bassschubbse Nina und meine Vielheit) &#8211; auch aus durchaus eigenem Interesse &#8211; versuchen zu beleuchten. Vor kurzem wurde eine Review zum neuesten Album einer recht bekannten Band, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p dir="LTR" align="LEFT">Moin Freunde,</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">was wie wirres Gestammel scheint, hat tatsächlich einen eher ernsten Hintergrund, welchen wir (unsere Bassschubbse Nina und meine Vielheit) &#8211; auch aus durchaus eigenem Interesse &#8211; versuchen zu beleuchten. Vor kurzem wurde eine Review zum neuesten Album einer recht bekannten Band, welche natürlich bei einem sehr bekannten Label unter Vertrag ist, mit einer negativen Kritik bedacht. Das hatte fatale Folgen für den Rezensenten. Selbiger verrichtet(e) nämlich nebenbei auch noch in einer mittelprächtig vorzeigbaren Band seinen Dienst. Ja, er wurde gefeuert. Ja, und das nach der Veröffentlichung dieser, seiner Rezension! Wie das Ganze in Zusammenhang steht? Vielleicht sollte man wissen, dass besagte mittelprächtig vorzeigbare Band des Rezensenten in Kürze als Support für &#8211; und mit &#8211; eben jener großen Band auf Tour gehen wollte, deren Album er nicht besonders pralle fand. Das weitere Drumherum ist unbekannt und muss uns in diesem speziellen Fall erst mal nicht interessieren, da wir die konkreten Einzelheiten und Bandinterna nicht kennen, die letztendlich zu dieser Entscheidung geführt haben mögen.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Trotzdem regt ein solcher Fall zum Nachdenken an. Darf ein Musiker sich überhaupt über die Arbeit seiner Kollegen echauffieren?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 414px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="details-image" draggable="false" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/13936549_10202068457869509_1847642170_n.jpg" width="424" height="280" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Der mit der Gitarre ist der Scheff, auch wegen der Faust und so!</figcaption></figure></blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Und wenn nicht er, wer dann? <strong>Ein Laie, der nicht Dur von Moll unterscheiden kann</strong> oder <strong>Double-Bass für eine Band mit zwei Bassgitarren</strong> hält? Oder spielte in diesem speziellen Falle doch das kommerzielle Kalkül eine Rolle? Es gab nämlich noch eine <strong>positive Review</strong> zur selben Scheibe <strong>vom selben Magazin</strong>. Das Label, unter dem das Album veröffentlicht wurde, ist durchaus bekannt dafür, dass Magazinen &#8211; die zu oft negatives Feedback zu deren Künstlern gaben &#8211; mit Liebesentzug gedroht wurde.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Glücklicherweise wurde auch <strong>Nina</strong> auf diesen Fall aufmerksam und machte sich ihre eigenen Gedanken dazu:</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Dass es nicht ganz so einfach sein kann, gleichzeitig eine Profession auszuüben und über sie zu berichten, wird mir langsam klar. Dank des besagten Vorfalls fange ich an, mir überlegen zu müssen, wie sich meine journalistischen Ideale an dieser Stelle stecken lassen. Was auch immer <strong>„globale&#8220; journalistische Ideale</strong> hinsichtlich Berichterstattung sein mögen, ich bezweifle, dass sich so etwas im Rahmen eines doch sehr legeren Onlinemagazins konsequent durchziehen ließe. Ich versuche es dennoch und erkenne, dass es Reibungspunkte zwischen &#8222;so sollte es sein&#8220; und &#8222;so ist es&#8220; ergeben.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Ihr merkt, man hat es schon nicht leicht, so als Redakteur.</p>
</blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Erst recht nicht, wenn man in einem Ressort arbeitet, in dem man sich sowieso einen Großteil seiner Zeit bewegt. Ja, ich schreibe über Musik. Ich rezensiere Platten, ergieße meine Meinung über Live-Erlebnisse und Beobachtungen von Geschehnissen in Texten. Ich bin aber <strong>keinesfalls so weit außenstehend</strong>, wie ich es mir zeitweise wünschen würde. Warum? Weil ich selbst Musik mache. Und damit beginnt doch das Dilemma.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-5322 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/sign-1209593_1920-300x200.jpg" alt="sign-1209593_1920" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/sign-1209593_1920-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/sign-1209593_1920-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/sign-1209593_1920-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/sign-1209593_1920-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/sign-1209593_1920.jpg 1920w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie gut kann ich meinen Job eigentlich machen, wenn ich bis zum Kinn in der Struktur drin stecke? Natürlich sollte ich als bewertende Instanz Ahnung von der Materie haben. Wie verlässlich kann sonst mein Urteil sein? Als arrogantes Schwein, wie ich es manchmal bin, könnte ich sagen: <strong>&#8222;Wie gut kann schon jemand über Musik schreiben, der selbst keine macht?&#8220;</strong> Die Frage ließe sich aber auch anders stellen: Wie gut kann jemand Musik beschreiben, der selbst welche macht? Ich denke, beide können es gleich gut und schlecht. Ein Musiker schreibt für Musiker tendenziell eher fachidiotischen Ruß. Schreibende Musikkonsumenten sind vermutlich aufgrund eines weniger analytischen und detaillierten Blicks eher in der Lage, generelle Tendenzen eines Albums aufzugreifen. Was ist denn nun besser? Vermutlich ist es auch Bullshit, eine solche Trennung vorzunehmen.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Was zu dieser – meiner – Verklärung noch unangenehm dazukommt, ist die Tatsache, dass sich viele Musiker in meinem Umfeld bewegen. Das ist unvermeidbar.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Und die Welt ist verdammt klein, wie wir alle wissen.</p>
</blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Demnach kommen auch gern mal persönliche Verbandelungen ans Tageslicht, die die Unbefangenheit, mit der ich meine Arbeit anpacken möchte, durchaus infrage stellen könnte. Bislang stelle nur ich die in Frage. Wie rufschädigend ist es aber für mich als <strong>Schreiberling</strong>, wenn mir jemand (vermeintliche) <strong>Verbandelungen</strong> nachsagt, die irgendwann mal für <strong>gute Bewertungen</strong> gesorgt haben?</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Da wären wir beim Thema Befangenheit und Subjektivität. Natürlich bewerte ich Platten subjektiv, habe aber den Anspruch, meine Meinung mit dem Erläutern von Sachverhalten, seien es Produktionsart, Musik-Genre oder technische Ausgefuchstheit, zu belegen. Das heißt, dass ich darauf achte, nicht nur zu sagen: &#8222;Die find ich kacke, weil die Musik mir nicht gefällt.&#8220; Wenn ich allerdings die Band kacke finde, weil alle Mitglieder <strong>arrogante Wichser</strong> sind &#8211; oder andersherum: ich find die Typen einfach heiß und bin <strong>hochgradig verknutscht</strong> &#8211; kann und darf ich dann noch ein Album von ihnen bewerten? An welcher Stelle muss ich so verantwortlich sein und die Review-Anfrage ablehnen?</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Befangenheit geht aber auch auf einer anderen Ebene: <em><strong>Muss ich bekannten Bands eigentlich immer gute Bewertungen geben, nur weil sie alte Hasen im Geschäft sind?</strong></em></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-5325 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Sammlung_2-218x300.jpg" alt="Kein Applaus für Scheiße" width="192" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Sammlung_2-218x300.jpg 218w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Sammlung_2-743x1024.jpg 743w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Sammlung_2-750x1034.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/Sammlung_2.jpg 1235w" sizes="auto, (max-width: 192px) 100vw, 192px" />
<p dir="LTR" align="LEFT">Weil mich dann das Label lieb hat? Letzteres ist mir wirklich Wumpe. Ersteres muss abgewogen werden. Aber: warum ist das so unüblich, bekannten Bands durchaus mal eine 3/10 oder weniger reinzudrücken? Ich erinnere mich hier nur an <a href="https://silence-magazin.de/es-gibt-keinen-welpenschutz/">Alex&#8216; Artikel </a>zum Thema Vergleichbarkeit. Ja, auch ihr <strong>großen Bands müsst euch vergleichen lassen</strong>! Vielleicht sogar unter schärferen Bedingungen, als kleinere Bands? Ihr wisst ja immerhin schon, wie es geht.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Und da geht der Ritt gleich weiter: Welche <strong>Bewertungsmaßstäbe</strong> setze ich selbst an? Wie wichtig ist Technik für mich? Produktion? Songwriting? Atmosphäre? Kann sich ein so komplexes Konstrukt wie Musik, bzw. eine Veröffentlichung, überhaupt in solche Kategorien aufsplitten lassen?</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Zu einer Band gehört zudem mehr als die aktuelle Produktion. Was bewerte ich eigentlich die ganze Zeit? Die Veröffentlichung alleine? Oder sehe ich die im Kontext mit anderen Alben des Künstlers oder der Künstler? Im Vergleich zu Live-Erlebnissen? Im Vergleich zu anderen Genre-Vertretern? Je mehr ich darüber nachdenke, desto mehr bezweifel ich, dass eine umfassende Bewertung im Rahmen eines gut lesbaren Artikels möglich ist.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Ich verzettel mich ja schon bei den Grundlagen vom Hundertsten ins Tausendste.</p>
</blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Interessant ist, und das möchte ich noch anmerken: an der Frage, wie ich eine mir bekannte Band bewerte, scheiden sich tatsächlich die Geister. Das hängt an der Profession. Ein befreundeter Musiker empfand es als Verrat an der eigenen Band, dass besagter Schreiberling der Headliner-Band eine unterirdische Bewertung verpasst hatte. Immerhin wollte seine Band mit denen auf Tour gehen. Es sei ja deutlich <strong>&#8222;netter&#8220;</strong>, einer befreundeten Band eine gute Bewertung zu geben. Warum? Steigere ich mich weiter in den Gedanken hinein, könnte ich vielleicht an dieser Stelle noch mehr Vetternwirtschaft erkennen, die unter Musikern üblich ist: <em><strong>&#8222;Wir nehmen euch auf Tour &#8211; ihr seid uns jetzt ne gute Publicity schuldig.&#8220;</strong></em> Wie gesagt, das muss ja nicht mal so gedacht gewesen sein. Vielleicht hat die eigene Band den Schreiberling auch in die Pflicht genommen, um für positive Stimmung untereinander zu sorgen.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Doch zurück zum Professionsproblem: Ich kann die Haltung, befreundeten Bands zu &#8222;helfen&#8220;, nachvollziehen, teile sie aber in meiner Rolle als Autorin keinesfalls.</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Ich will nicht nett sein. Ich will aufrichtig sein.</p>
</blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">Und dazu gehört auch, zu sagen: Passt auf, ich finde die Band super, weil das tolle Leute sind, die ehrgeizig ihre Ziele verfolgen und dennoch menschlich geblieben sind &#8211; aber ich habe keine Ahnung von dem, was die Musik tatsächlich ausmacht, weil ich keine Ahnung vom Genre habe. <em><strong>Finde jemand anderen der deine/diese Platte bewertet. Punkt.</strong></em></p>
<p dir="LTR" align="LEFT">In Position von Band-Mitglied und Schreiber-Schrulle würden sich an dieser Stelle dicke Loyalitätskonflikte auftun, wenn ich die Review <strong>dennoch schreiben möchte oder sogar irgendwie muss</strong>! Inwieweit bin ich meiner Band verpflichtet, nicht Tourpläne zu durchkreuzen, weil der Headliner mir nicht schmeckt und ich das öffentlich mache? Wie loyal sollte meine Band mir gegenüber sein, auch wenn ich die Musik vom Headliner leiden kann (oder eben auch nicht), solange ich mich zwischenmenschlich angemessen verhalte und <strong>meinen Job auf der Bühne</strong> gut mache?</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Richtig Nina, und wie loyal sollte das Magazin sein, auch die <strong>schlechte Kritik</strong> ihres Kollegen zu <strong>akzeptieren</strong>? Es kann jeder halten wie er will, nur für mich als Konsument ist es schlichtweg verwirrend, wenn zwei Reviews zur selben Platte im selben Magazin erscheinen. Klar gibt es auch im Online-Mag-Bereich Hahnenkämpfe, Neid und Missgunst und jeder versucht natürlich, die großen Labels bei der Stange zu halten und sich selbst ins rechte Licht zu rücken. Hier muss ich allerdings sagen, dass ich den Herausgeber [der auch das zweite, positive, Review selbst verfasste] recht gut leiden kann und ziemlichen <strong>Respekt vor seiner Arbeit</strong> habe, weswegen ich die da gefahrene Doppelschiene für absolut unnötig und despektierlich gegenüber a) dem Leser und b) dem Autor empfinde.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Selbstverständlich durften damals auch hier die allseits beliebten Klugscheißer ihren süßen Senf zur Thematik beitragen und Sätze wie:</p>
<blockquote>
<p dir="LTR" align="LEFT">&#8222;Und wir als Leser wollen ein ehrliches, offenes Review lesen!&#8220;</p>
</blockquote>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_5328" aria-describedby="caption-attachment-5328" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5328 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/13942208_10202068457709505_485793668_n-300x200.jpg" alt="13942208_10202068457709505_485793668_n" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/13942208_10202068457709505_485793668_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/13942208_10202068457709505_485793668_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/13942208_10202068457709505_485793668_n.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-5328" class="wp-caption-text">Schnauze!</figcaption></figure>
<p dir="LTR" align="LEFT">zum Besten geben. Lieber Mensch, der dies damals postete: <strong>Du hast vollkommen Recht!</strong> Im Nachhinein sehe ich deinen kompletten Kommentar als verzweifelten Versuch, die Wogen noch zu glätten, was ich durchaus als Plus verbuche. Trotzdem habe ich keine Ahnung, was Musik mit euch so anstellt. Bei mir verursacht Musik heftige Reaktionen, sei es im negativen wie im positiven Sinne. <strong>Musik</strong> vermag Collagen von Gedanken, Erinnerungen, Gefühlen zu erschaffen. Sie <strong>hilft mir, mein Leben zu meistern</strong>. Musik ist für mich die heile Welt, in welche die Irren und Schwachmaten keinen Zugang haben. Natürlich vermag nicht jeder Künstler, sei er noch so bekannt, hochbezahlt oder überkandidelt, diese Erwartungen zu erfüllen.</p>
<p dir="LTR" align="LEFT">Und genau hier sollte ein guter Rezensent zu vermitteln wissen und diese &#8211; SEINE &#8211; Sicht der Dinge auch einfach nur niederschreiben dürfen. Ohne Zensur, ohne die Angst im Nacken, dass das persönliche Konsequenzen haben könnte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="details-image" draggable="false" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/08/13883857_10202068457789507_875329677_n.jpg" width="683" height="391" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Das richtige Werkzeug, die falschen Ideale?</figcaption></figure>
<p>Nachtrag: Aus Respekt vor <em>allen</em> Beteiligten werden wir weder Namen von Personen oder den Bands preisgeben. Aber ihr wisst es ja eh schon &#8230;</p>
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		<title>Pokémon Go war gestern!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 31 Jul 2016 07:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[App]]></category>
		<category><![CDATA[Handy. Mobiltelefon]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Pokémon]]></category>
		<category><![CDATA[Pokémon Go]]></category>
		<category><![CDATA[Telefon]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Na? Wen hats hier auch erwischt? Hand aufs Herz: Wer ist hier noch so am Absuchten und fängt Pokémon? Auch wenn ich dafür schon die eine oder andere verbale Ohrfeige kassiert habe: Ich feire den Rotz ohne Ende! Zwar zocke ichs vergleichsweise ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na? Wen hats hier auch erwischt? <strong>Hand aufs Herz</strong>: Wer ist hier noch so am Absuchten und fängt Pokémon? Auch wenn ich dafür schon die eine oder andere verbale Ohrfeige kassiert habe: Ich feire den Rotz ohne Ende! Zwar zocke ichs vergleichsweise inkonsequent und eher selten, aber Pokémon Go ist schon &#8217;ne ziemlich witzige Angelegenheit, wenngleich auch ziemlich vereinnahmend, wenn man sich darauf einlässt.</p>
<p>Ich muss sagen, ich verstehe wenn es Leuten, die es nicht zocken wollen, <strong>auf den Sack geht</strong>, mit kleinen Viechern zugespamt zu werden. Wenn man mit den kleinen (und auch großen) Monstern nichts in Verbindung bringen kann, keine Assoziationen mit ihnen verknüpft, will man bloß seine Ruhe! <strong>Was interessiert es mich da</strong>, ob jemand &#8217;n scheiß Onix in der Pestalozzistraße gefangen hat!?</p>
<blockquote><p>Und irgendwie erinnert man sich durch dieses neue &#8211; private Nutzerdaten klauende &#8211; Handy-Game an diese Zeiten zurück.</p></blockquote>
<p>Ich bin jedoch ein Kind der 90er. Als ich in die Grundschule ging, war nichts so angesagt, wie Pokèmon-Karten zu tauschen oder die entsprechenden Gameboy-Spiele zu &#8222;entdecken&#8220;. <strong>Und die Spiele waren der Wahnsinn!</strong> Was habe ich die Kristall-Edition geliebt! Und irgendwie erinnert man sich durch dieses neue &#8211; private Nutzerdaten klauende &#8211; Handy-Game an diese Zeiten zurück. Und das tut man gern – ich zumindest.</p>
<blockquote><p>Warum sollte soetwas nicht mit Musik klappen?</p></blockquote>
<p>Wenn ich also mal wieder <strong>Merch bestellt</strong> habe und der Postbote mich nicht angetroffen hat, nehme ich den Fußbus, hole mein Paket von der Post ab und lasse nebenbei Pokémon Go laufen. Und die Verbindung von Merchandise und Pokémon Go hat mich auf eine Idee gebracht. Das Game ist in meinen Augen eine Art <strong>Geocaching</strong> mit sowohl mobilen als auch festen Zielpunkten. Warum sollte so etwas nicht mit Musik klappen?</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5131 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/KZYU7532-e1469744070589.jpeg" alt="Pokémon Go_2" width="371" height="600" />
<p>Die Idee ist natürlich nur ein Hirngespinst, aber ab und zu verfalle ich in eine <strong>Schreckstarre der geistigen Umnachtung</strong>, und dann fällt mir solch ein Dünnschiss ein. Spinnen wir diese Idee doch einfach mal etwas durch. Als allererstes erstellt man sich einen Avatar – allerdings keinen Pokemon-Trainer, sondern so &#8217;nen Typen <strong>mit ordentlich Zotteln auf der Platte</strong>. Man nehme anschließend die Funktionsweise dieses Spiels an sich und tausche als erstes die Pokébälle des Spielers, oder der Spielerin (&#8230; das kann man durchaus falsch vertehen, wenn man möchte), gegen leere Jewelcases bzw. einfache <strong>leere CD-Hüllen</strong> aus.</p>
<p>Im nächsten Schritt müssen außerdem die Pokémon gegen Musikwerke ausgetauscht werden, sodass man am Ende mit der leeren CD-Hülle ein <strong>&#8222;wildes&#8220; Album, eine EP oder ein Demo</strong> fangen kann. Jetzt stellt sich nur die Frage: Woher die Musik? Hierfür könnten Solo-Künstler und Bands ihre Musik dem Game und dem Spieler zum Download oder Stream zur Verfügung stellen, wenn sie möchte (das heißt also, es kooperiert lediglich die Kapelle, die den Willen hat, dies zu tun), sodass dem Avatar, voller Durst, neue Musik zu entdecken, nichts mehr im Wege steht und er voller Inbrunst rufen kann: <strong>&#8222;Jewelcase, loooos!&#8220;</strong></p>
<p>Nun begibt man sich nach draußen in die große, weite Welt um Tonträger zu entdecken und mit der Leerhülle &#8222;einzufangen&#8220;. Damit der Spieler ein wenig Unterstützung erhält, wird nicht, wie bei Pokémon Go, in der rechten unteren Ecke angezeigt, welche Monster sich in der Nähe umherbewegen, sondern es werden die Cover der Werke aufgeführt, die sich in der Nähe befinden. Also wird man auch hier nun etwas <strong>geduldig sein und suchen</strong> müssen, bis man schließlich fündig wird.</p>
<blockquote><p>Der Spieler kann sich ein Stück einverleiben, auf das er in eigener Recherche nie gestoßen wäre.</p></blockquote>
<p>Wurde das Werk mithilfe eines Jewelcases erfolgreich <strong>&#8222;eingefangen&#8220;</strong>, gibt es neue Musik auf die Ohren. Man erhält eben einen Download-Link (oder dergleichen) und kann sich so das eine oder andere Stück einverleiben, auf das man in eigener Recherche vielleicht nie gestoßen wäre. Der Spieler hat also neben dem Spaß an der Freude auch die Möglichkeit, vielleicht hier und da <strong>noch eine Perle der handgemachten Musik zu entdecken</strong>, die ihn total anspricht. Auch für die Musiker eröffnet sich eine neue Pforte, denn durch das Game an sich haben die Werke eine viel größere Reichweite, als es eine lediglich lokal bekannte Band aus eigener Kraft erreichen könnte (zumindest würde das in der Regel so sein).</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-5132 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/IDKA2607-e1469744117192.jpeg" alt="Pokemon Go_3" width="351" height="600" />
<p>Natürlich können nicht nur die &#8222;kleineren&#8220; Bands dem Game beitreten, es dürfen auch gern bekannte Horden mitmischen. In diesem Fall wäre <strong>eine Art Special</strong> angebracht, sei es beispielsweise, dass Werke eher bekannter Bands lediglich in ihrer Heimatstadt zu &#8222;fangen&#8220; sind, und<strong> nirgends anders auf der Erde</strong>.</p>
<p>Bei Pokémon Go gibt es sogenannte Pokéstops, an denen ein Trainer mit Tränken, Pokébällen und diversen anderen Items versorgt wird. <strong>So viel Klimbim braucht unser Metalhead-Avatar nicht</strong>, dieser kann stattdessen an verschiedenen Orten der Erde seinen Stand an Leerhüllen auffüllen, um weitere Platten &#8222;einfangen&#8220; zu können, andere Items werden nicht benötigt &#8230; außer vielleicht<strong> Bier</strong>, aber das schmeckt dann vielleicht doch besser, wenn wir uns das im <strong>Real Life</strong> in unsere formschönen Kadaver kippen.</p>
<p>Weiterhin ist es bei Pokémon Go nötig, ab einer bestimmten Spielstufe einem von drei verschiedenen Teams beizutreten, das er mit seinen trainierten Monstern vertritt. In unserem neuen Game darf der Spieler dann stattdessen sein <strong>Lieblingsgenre</strong> im Bereich Metal wählen (beispielsweise Black Metal), anschließend tauchen dann vor allem Werke des gewählten Genres in freier Wildbahn auf, die man sich unter den Nagel reißen kann.</p>
<p>Und so könnte man noch über viele weitere Einzelheiten fantasieren&#8230; Ich wäre insgesamt echt gespannt, ob die Spieler und auch die Bands Freude daran hätten. Super wäre es vor allem dann, wenn es auch den <strong>kleineren lokalen Bands</strong> dazu verhilft, mit ihrer Musik, hinter der oftmals auch viele Stunden Arbeit stecken, <strong>das eine oder andere Ohr mehr zu erreichen</strong> und auf sich aufmerksam zu machen – wenn auch vorerst nur in digitaler Form.</p>
<p>Natürlich bin ich der Meinung, dass es einfach viel schöner ist, eine Platte, die man sehr mag, auch physisch zu besitzen, <strong>in der Hand zu halten</strong>, sich mit dem Artwork und Booklet zu beschäftigen etc., dieses Konzept ist ja auch nur spaßig gemeint. Es passieren ja aber manchmal gerade dann die tollsten Dinge, wenn man spontanen Hirngespinsten etwas Farbe verleiht. Ich hätte wahrscheinlich großen Spaß daran, ein solches Spiel mal anzutesten. Allerdings hat es ja auch etwas Gutes, dass dieses Game nicht existiert: So ist man vielleicht doch <strong>ein klein wenig handyfreier</strong> unterwegs und bekommt von dem bereits genannten Real Life sogar noch etwas mit.</p>
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		<title>FICKEN auf Festivals? Bitte nicht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 20 Jul 2016 06:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Ficken]]></category>
		<category><![CDATA[Kommerz]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
		<category><![CDATA[Oberflächlichkeit]]></category>
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		<category><![CDATA[Schnaps]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle, die in den letzten Jahren auf mehr oder weniger großen Festivals waren, kennen ihn mit Sicherheit &#8211; den FICKEN-Stand. Besoffene Menschen, vollgeklebt mit Stickern auf denen &#8222;Luder&#8220;, &#8222;Rampensau&#8220; oder &#8222;Sexgott&#8220; steht, halten mit flachen Sprüchen bedruckte Schilder hoch und brüllen &#8222;FICKEN!&#8220; ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4>Alle, die in den letzten Jahren auf mehr oder weniger großen Festivals waren, kennen ihn mit Sicherheit &#8211; den FICKEN-Stand. Besoffene Menschen, vollgeklebt mit Stickern auf denen &#8222;Luder&#8220;, &#8222;Rampensau&#8220; oder &#8222;Sexgott&#8220; steht, halten mit flachen Sprüchen bedruckte Schilder hoch und brüllen &#8222;FICKEN!&#8220; (das ruft sich ja genauso gut wie &#8222;WACKEN!&#8220;, perfekt also). Dazu schallt in maximaler Lautstärke alles aus den Boxen, was harte Musik an kommerziell ausnutzbarer Bauernfängerei so hergibt.</h4>
<p>Beim ersten Mal war das ja noch irgendwie cool und witzig. &#8222;Guckt mal, ich habe ein Schild, auf dem riesengroß &#8222;Ficken&#8220; steht, hihi!&#8220; &#8211; meinetwegen. Aber da hört&#8217;s dann auch schon auf. Leider war das aber erst der Anfang. Über die letzten 6 Jahre hat sich der &#8222;geheimnisvolle Partyschnaps fürs Volk&#8220; wie eine Seuche über alle Festivals ausgebreitet, die ausbeutbar genug erschienen.</p>
<p>Das Erste, was mich dabei so richtig gestört hat, ist der schamlose Umgang mit der Musik &#8211; Hauptsache Songs, die alle irgendwie kennen, Songs mit denen man besoffene Menschen an der Stange hält. Das reicht von SEPULTURA-Evergreens und alten IRON-MAIDEN-Liedern (damit kann man leben) über RAMMSTEIN und ONKELZ (schon sehr viel weniger okay) bis hin zu BILLY TALENT und BLINK 182 &#8211; Musik die meiner Meinung nach aber auch REIN GAR NICHTS auf einem Metal-Festival verloren hat. Und das Schlimmste ist: Der Stand befindet sich nicht selten direkt neben den Bühnen (etwa auf dem Rock Harz) und dreht seine Boxen ordentlich auf, um sicherzugehen, dass man auch während man sich das Konzert seiner Lieblingsband ansieht auf keinen Fall ein Lied aus der Playlist verpasst. Das ist eine furchtbare Respektlosigkeit gegen alle Bands und Konzertbesucher. Ein Schlag ins Gesicht für alle, die Festivals aus Liebe zur Musik besuchen und nicht nur, um sich die Birne wegzusaufen.</p>
<p><strong>Ist so etwas Metal? Leider nein. Leider gar nicht.<br />
</strong></p>
<p>Und dann die Schilder. Schilder auf Festivals sind toll. Man nehme den Karton einer leeren Palette Bier, lasse sich einen lustigen bis obszönen Spruch einfallen, beschrifte das Ding mit einem Edding und bringe damit die anderen Festival-Besucher zum Lachen. Ich habe so etwas immer gefeiert. Aber auch das hat FICKEN mir verdorben. Wenn auf einmal jedes zweite Pappschild, das man sieht, ein mit einem Standardspruch bedrucktes (sogar so bedruckt, dass es nach Edding-Geschmiere aussehen soll) Werbeplakat ist, verliert das Ganze doch seinen Sinn. Es ist doch eine Perversion der eigentlichen Sache &#8211; ein solches Plakat soll gefälligst die Frucht alkoholinduzierter Kreativität und Individualität sein! Und nicht klischeehafte, fließbandproduzierte Werbung für ein Gesöff, dessen Erfolg einzig und allein auf seiner in Großbuchstaben geschriebenen möchtegern-schockierenden Überschrift basiert. Die BILD lässt grüßen.</p>
<p>Und wie schmeckt das Zeug denn nun eigentlich? Ehrlich gesagt, ich weiß es nicht. Ich weigere mich, es zu probieren. Selbst wenn es das leckerste Getränk der Welt wäre &#8211; das könnte in keiner Hinsicht die unendliche Geschmacklosigkeit wettmachen, die das Gesamtkonzept in meinen Augen darstellt. Der FICKEN-Stand und alles was dazugehört ist eine Reduktion der Metal-Festival-Szene auf oberflächlichste Aspekte, und somit ein dreister Angriff auf alles, wofür es sich als Musik-Fan zu kämpfen lohnt. FICKEN verkörpert auf kleiner Ebene, wo Festivals im Großen und Ganzen leider unvermeidlich hinzusteuern scheinen: Einen abgeflachten, auf oberflächlicher Anziehung basierenden Kommerz-Abgrund, bei dem die Musik nur noch als Suff-Beschallung dient.</p>
<p>Von daher gibt es auch keine Links, Fotos oder gar Werbebanner von uns, sondern nur einen Tipp der netten Menschen in Grün:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 738px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" id="shTopImg" title="Klicken zum Schliessen " src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/rock-harz-2016/komasaufen-polizei.jpg" width="748" height="561" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Die Polizei rät: Wer ficken will, sollte (keine) weiße Schlüpper tragen!</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht/">FICKEN auf Festivals? Bitte nicht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ich hasse Musik</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2016 05:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hass]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AS WE FUCKED &#8211; Rimjob Veröffentlichungsdatum: 05.06.2016 Dauer: 36:00 Label: &#8211; Eigentlich wollte ich heute ein angenehmes Review zu dem neuen ersten Album von AS WE FUCKED schreiben. Denn dieses heißt „Rimjob“ und sah doch recht ansprechend aus. Und kleine Undergroundbands haben ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AS WE FUCKED</strong> &#8211; Rimjob<br />
Veröffentlichungsdatum: 05.06.2016<br />
Dauer: 36:00<br />
Label: &#8211;</p>
<p>Eigentlich wollte ich heute ein angenehmes Review zu dem neuen ersten Album von <strong>AS WE FUCKED</strong> schreiben. Denn dieses heißt „Rimjob“ und sah doch recht ansprechend aus. Und kleine Undergroundbands haben es genauso verdient gehört zu werden wie alle anderen auch.<br />
Leider ist mir das mit dem schönen Review nicht gelungen! Und warum? Das ist eigentlich relativ einfach: das nun Folgende hat mir so in der Seele wehgetan, dass ich mir innig gewünscht habe, es möge den Wert MINUS 7 in unserem ausgeklügelten Bewertungssystem geben!</p>
<p>Es ist ja sehr schön, wenn sich überall Bands gründen um der gemeinsamen Leidenschaft zu frönen! Die Liebe zum Metal ist überall stark! Also warum nicht einfach selbst eine Band aus dem Boden stampfen, frei nach dem Motto: „Kannst du spielen? Nein? Ich auch nicht! Dann wollen wir mal anfangen!“. Es geht doch nichts über einen starken Willen. Da muss man auch mal Abstriche machen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-4035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-300x300.jpg" alt="13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/13263666_1269278386419099_7493965513977994241_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Manchen fällt es in den Schoß, andere müssen jahrelang üben. Aber wenn man das nicht tut, dann wird das auch mit der Musik nix. Und wenn man ein Riff nicht spielen kann, dann hilft es auch nicht, es noch viel schneller spielen zu wollen. Quasi: „Je schneller und lauter es wird, umso weniger werden die Leute merken, dass ich das Riff nicht beherrsche“. Die Leute merken es leider doch! Vielleicht nicht live, aber spätestens auf der CD. Da drängt sich natürlich sofort die Frage auf, warum der „Künstler“, der „Musiker“ es nicht selbst merkt?!?! Auch das Zusammenfügen von irgendwelchen Tönen zu einem Riffwirrwarr hilft nicht. Eigentlich hilft da gar nichts, außer sich nochmal auf den Arsch zu setzen und zu üben. Und zwar lange!</p>
<p>Zum Glück gibt es ja noch den Gesang. Wobei hier das Wort „Gesang“ irgendwie auch falsch gewählt ist. Denn auch nach dem Einhalten von ALLEN Toleranzwerten muss hier gesagt werden: Schluss! Aus! Aufhören! Das tut doch weh. Selbst in diesem Genre. Die Texte werden hingerotzt, als würde es dem „Sänger“ wehtun, die Wörter zu sagen. Die Schreistellen kann man sicherlich noch vor irgendwelchen Hardcore Underground Blackmetallern rechtfertigen, aber wenn es ins cleane geht, werden auch die ganz schnell Reißaus nehmen. Geht einfach nicht anders. Da würde wahrscheinlich auch Autotune an seine natürlichen Grenzen stoßen. Nur dass niemand &#8211; der bei Verstand ist &#8211; auf die Idee kommen würde, hier noch das Autotune anzuwerfen. NEU EINSINGEN ist die einzige Handlungsoption (Ich persönlich würde es ja einfach meinen Mitmenschen zuliebe ganz lassen)!</p>
<blockquote><p>Wo ist das verdammte Metronom, wenn man es einmal braucht?!</p></blockquote>
<p>Immerhin holpert das Schlagzeug nicht überall. Im Vergleich zum Gesang ist es sogar unheimlich genau und perfekt eingespielt. Eine Klanggewalt, die ihresgleichen bei den Göttern sucht! Witzig, was so ein Maßstabswechsel alles bewirken kann. Achso, Klang: habt ihr schon mal Musik mit dem Handy aufgenommen? So klingt es natürlich nicht, aber auch nicht viel besser.</p>
<p>Ich weiß gar nicht, was ich dazu noch sagen soll. Es tut mir auch irgendwie leid. Ich weiß sehr gut, wie viel Arbeit man in ein Album steckt. Oder sagen wir es anders: ich weiß wie viel Arbeit man reinstecken SOLLTE.</p>
<p>Positiv ist zu erwähnen, dass die Band auf jeden Fall noch sehr viel Potenzial hat! Und es heißt ja auch so schön, dass man ein hohes Haus mit einem starken Fundament ausstatten soll. Das Fundament ist zwar alles andere als stark, dafür der Keller tief. Sehr tief. Es kann also nur besser werden (alles andere will ich nicht akzeptieren).</p>
<p>Das wirklich einzig Gute ist, dass die Platte nur 36 Minuten geht. Denn nach 5 Minuten ist der Drang aus dem Fenster zu springen, sich zu erschießen, oder sich von einem Löwen zerfleischen zu lassen bereits so groß, dass jede weitere Minute völlig fahrlässig gewesen wäre. Danke Leute, ich lebe noch (auch wenn es echt knapp war).</p>
<p>Hier würde jetzt der Teil kommen, wo ich euch sage, dass ihr euch selbst ein Ohr machen sollt. Und wenn ihr auf Schmerzen steht, dann hört euch die neue Platte von <a href="https://www.facebook.com/awfmetal/"><strong>AS WE FUCKED</strong></a> an. Allen anderen kann ich nur raten, lasst die Finger davon. Jetzt aber Schluss damit! Fertig aus!</p>
<p>Es stellen sich mir nun folgende Fragen: War ich zu hart? Seht ihr das anders? Hatte ich vielleicht einfach einen schlechten Tag (jetzt auf jeden Fall) und sowieso gar keine Ahnung von richtiger Musik?<br />
Um es wieder gut zu machen, möchte ich jemandem &#8211; der die Band mag &#8211; mein Exemplar schenken. Auf das auch er leiden möge! Meldet euch einfach.</p>
<hr />
<p>Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Band, meinem Untermieter, meinem Mitbewohner, meinen Ohren und meinem CD-Player entschuldigen. <strong>Entschuldigung</strong>!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xsDbxxnVQLw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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