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	<title>Origin Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 08:46:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der offizielle Ragnarök-2024-Bericht von der Silence-Crew! Es flossen Bier und Regen, es schienen Sonne und Scheinwerfer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/">Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2024!</strong> Wir sind wieder da &#8211; und wir haben Bock! Die Zeichen stehen auf Sturm und es schüttet in Strömen, als wäre der Himmel selbst <strong>im Angesicht der Götterdämmerung</strong> entzweigebrochen, während die ersten Gäste das Camp betreten, die ersten Heringe in matschigen Boden gehämmert werden und sich <strong>die Gischt frisch geknackter Bierdosen</strong> mit dem gnadenlosen Regen vermischt. Es ist also alles genau, wie es soll &#8211; und wir sind bereit, die ersten Klänge sägender Gitarren und fröhlicher Flöten zu empfangen.</p>
<h2><strong>Oimels erstes Mal</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Als einziges Mitglied unseres schreibenden Dreiergespanns war ich noch nicht auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> und hatte dann direkt die Ehre die ersten beiden Bands zu sehen.</p>
<p>Zuerst möchte ich aber noch ein paar Worte zum Drumherum verlieren, welches durchaus zu gefallen weiß! Kurze Wege, sehr gelungener Aufbau mit den zwei nebeneinander liegenden Bühnen, sodass eigentlich <strong>keine Umbaupausen</strong> entstehen. Dazu ein gut erreichbares Außengelände für die Verpflegung, faire Bierpreise und ein sympathisches Publikum (soweit ich das bisher beurteilen kann) machen den <strong>Aufenthalt bisher sehr angenehm</strong>! Lediglich der Caravan-Platz ist &#8222;dezent&#8220; überfüllt, da sollten ggf. 10% weniger Tickets verkauft werden.</p>
<h2><strong>Aller Anfang ist finster</strong></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-45957 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Als Opener spielen <strong>BOÖTES VOID</strong> auf, die den zum Festival gehörenden Wettbewerb gewonnen haben. Und die fünf Jungs aus dem nicht weit entfernten Würzburg legen auch gleich richtig los! Hier gibt es <strong>keinen sanften Einstieg</strong>, hier gibt es direkt das volle Programm!</p>
<p>Die Band spielt astreinen Black Metal und beherrscht ihr Handwerkszeug meiner Meinung nach sehr gut &#8211; vom ersten Ton an wird die ganze Halle vereinnahmt und es geht <strong>treibend, dystopisch und düster</strong> durch die Tracks.</p>
<p>Tatsächlich vergisst man nach wenigen Minuten, dass es draußen eigentlich noch hell ist, denn hier ist es sehr finster &#8211; aber dabei auch voller Energie. Die Lieder bauen sich mitunter sehr gut auf, wobei die <strong>Gesangsparts und die Melodie im Vordergrund</strong> stehen, bis die Instrumente dann zusehends mit mehr Wucht einsetzen und schlussendlich alles brachial zusammenwirkt. Das alles ohne dass der Eindruck von Chaos entsteht. Dazu zeigt die Band &#8211; für mich in diesem Genre recht ungewohnt &#8211; viel <strong>Interaktion mit dem Publikum</strong>, welches auch sehr bereitwillig mitmacht. Man merkt einfach, dass alle Bock auf das Festival und die Musik haben.</p>
<h2><strong>Zweite Band, zweites Highlight!</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-45959 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach diesem echt guten Start geht es fast nahtlos mit der zweiten Band <strong>GASBRAND</strong> (nicht bei Google nach Bildern suchen) weiter. Hier bin ich die ersten Minuten nicht ganz so begeistert, die <strong>Stimme scheint mir zu dominant</strong>, zu sehr im Vordergrund, zu roh. Nachdem ich meinen Standort verändere, stelle ich allerdings fest, dass die Band tatsächlich nur zu zweit ist &#8211; und das fasziniert mich sehr, denn hier wird ebenfalls ordentlich was auf die Ohren geboten. Im Gesamteindruck ergeben die dominanten Vocals dann auch einen stimmigen Eindruck, da diese dafür eben nicht permanent präsent sind, sondern auch <strong>viel Raum für die instrumentalen Stellen</strong> geboten ist – und hier ist für mich insbesondere das hämmernde Schlagzeug ein Highlight!</p>
<p>Insgesamt beeindruckt mich der Auftritt, da ich nicht gedacht hätte, dass so viel Musik von nur zwei Leuten präsentiert werden kann. Allerdings fehlen mir dann doch an einigen Stellen noch ein paar melodische Parts &#8211; aber das ist vermutlich eher mein Befinden. Das Publikum würdigt den Auftritt ebenfalls sehr, und <strong>der Abend beginnt vielversprechend!</strong></p>
<h2><strong>Vielfältige Soloarbeit</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-45960 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Die Finnin <strong>Julia Mattila</strong> rief 2017 ihr <strong>Soloprojekt VERMILIA</strong> ins Leben. Seitdem hat sie zwei Full-length-Alben, sowie eine EP veröffentlicht und sich die <strong>Unterstützung von Live-Musikern </strong>geholt, um mit <strong>VERMILIA</strong> auch Konzerte absolvieren zu können. Heute ist sie also in Lichtenfels zu Gast, und ich freue mich sehr auf den Auftritt!</p>
<p>Es war mir in der Vergangenheit schon einmal vergönnt, <strong>VERMILIA</strong> live zu sehen und <strong>Julias</strong> wunderbare Stimme und<strong> gesangliche Vielfältigkeit</strong>&nbsp;zu erlauben. Und auch heute finde ich das, was sie dort auf der Bühne von sich gibt, wieder mehr als beeindruckend. Ob Growls, krächzende Schwarzmetall-Screams oder voller Klargesang &#8211; <strong>Julia</strong> gelingt einfach alles. Die Musik währenddessen bewegt sich zwischen eindringlichen <strong>Folk- und Pagan-Passagen</strong> und atmosphärischen <strong>Black-Metal-Klängen</strong>.</p>
<p>Auch optisch vermittelt <strong>VERMILIA</strong> eine Mischung aus Naturbezug und Düsternis. <strong>Julia</strong> hat eine große <strong>Trommel</strong> zur Hand, mit der sie immer wieder den Rhythmus vorgibt. Aber das ist noch nicht alles: Auch ihre <strong>Querflöte</strong> kommt hier und da zum Einsatz! Die Live-Musiker steuern dann noch Gitarre und Bass bei und fertig ist das Konzept von<strong> VERMILIA</strong>! Für mich persönlich ist dieser Auftritt definitiv das <strong>Highlight</strong> des heutigen Donnerstags. Ein großartiger Auftakt für das diesjährige <strong>RAGNARÖK!</strong></p>
<h2><strong>Eine Debütshow mit Bärten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-45961" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich: </em></span>Mein Festivalstart ist gleichzeitig der Karrierestart einer neuen Band: <strong>Robse</strong> &#8211; ehemaliger Sänger von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>MINAS MORGUL</strong> und mehr, darf nun endlich sein eigenes Projekt auf der Bühne präsentieren. Vor ziemlich genau einem Tag kam die erste Single öffentlich gemacht, doch ich trete spoilerfrei ins Geschehen ein und gebe mich der Überraschung hin.</p>
<p>&#8222;Das ist kein Test, macht euch bereit!&#8220;, erschallt eine Stimme am Ende des epischen Intros, als vor dem riesigen Banner <strong>fünf stämmige, bärtige Männer</strong> an die Instrumente treten. Die Musik wird von einer gewissen Epik getragen, die sich hauptsächlich aus Synthesizer-Backing-Spuren ergibt. Gelegentlich begleitet auch vom Band eine Frauenstimme die Refrains, die der Bandkopf ins Mikrofon brüllt.</p>
<p>Spezifisch bleibt mir ein Lied im Kopf, bei dem das Publikum zum Mitmachen animiert wird: Dem &#8222;<strong>Hu!&#8220; </strong>des Sängers ist jeweils ein &#8222;<strong>Ha!&#8220; </strong>folgen zu lassen. Irgendwann wandelt <strong>Robse</strong> es in &#8222;<strong>Schniedel!&#8220;</strong> und &#8222;<strong>Wutz!&#8220;</strong>&nbsp;um. Hach. Ich bin froh, dass der Mann<strong> endlich machen kann, worauf er Bock hat, </strong>ohne, dass ihm jemand auf den Sack geht. Freut mich sehr, dass ich beim ersten Konzert dabei sein durfte.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><strong>Alt und neu</strong></h2>
<p><strong>VARG</strong> werden herzlich begrüßt, von einer Horde aus neuen wie alten Fans. Recht viele sind heute sogar zum allerersten Mal dabei, wie eine kleine &#8222;<strong>hebt die Hand&#8220;-Umfrage</strong> ergibt. Die Setlist ist, beginnend mit einem sehr alten Lied und dann erstmal zu neuerem Material übergehend, gut an diese Situation angepasst. <strong>Fylgja</strong>, ihres Zeichens seit einigen Jahren Sängerin bei <strong>VARG</strong>, leiht der Mucke in den neueren Tracks ihre Stimme, welche sich mittlerweile sehr gut ins Gesamtkonzept einfügt. Die älteren Songs bauen rein auf den <strong>guten alten Männerschweiß</strong> auf.</p>
<p>Spätestens nach zwei Liedern sitzt auch der Sound ordentlich, Bewegung herrscht im Publikum bereits nach dem ersten. Aus dem Nichts heraus erwischt mich <em>&#8222;Zeichen&#8220;</em>, einer meiner Lieblingssongs, und im Anschluss geben die Wölfe <em>&#8222;Donareiche&#8220;</em>&nbsp;zum Besten, eines ihrer ältesten Stücke, welches sie eigener Aussage nach seit Ewigkeiten nicht gespielt haben.</p>
<p>Wieder mal eine <strong>absolute Powershow</strong> von <strong>VARG</strong> &#8211; keep it up!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-45962 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Piraten und unsichtbare Ananasse</strong></h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-45963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><span style="color: #800000;">Oimel:</span></em> Auch am zweiten Tag habe ich mir die erste Band ausgesucht &#8211; der frühe Vogel und so! Und das soll sich gelohnt haben, denn obwohl es erst 14 Uhr ist, finden doch schon zahlreiche Leute den Weg vor die Bühne. Eine <strong>Mischung aus Restrausch vom Vorabend und ersten Einflüssen des Frühschoppens</strong> ist noch zu spüren &#8211; aber nur kurz, denn <strong>CALAROOK</strong> sorgen direkt für mächtig Wirbel und pusten die Köpfe ordentlich durch. Die vier Herrschaften plus Geigerin spielen Pirate Metal und machen das absolut souverän! Auf mich wirken sie wie die <strong>großen, bösen Brüder von Bands wie ALESTORM</strong> oder <strong>LAGERSTEIN,</strong> und der Sänger vermittelt mir glaubhaft den Eindruck, dass er <strong>Jack Sparrow</strong> zum Frühstück essen würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45964 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Geige, Gitarre, wuchtiges Schlagzeug und Sechssaitenbass (!) gehen zu tiefsten Growls durch die Weltmeere. Dabei wird auch das Bandlogo mit &#8222;invisible pineapples&#8220; und &#8222;pineapples revenge&#8220; besungen.</p>
<p>Das Publikum würdigt den Auftritt der Band standesgemäß &#8211; zum Genre passend gibt es einige <strong>Rudereinlagen</strong> etlicher begeisterter Metalheads.</p>
<p>Ein gelungener Auftritt, der <strong>ordentlich Pepp</strong> in den Nachmittag bringt!</p>
<h2><strong>Der Satan aus dem Sumpf</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45965 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Bei <strong>SUOTANA</strong> handelt es sich um eine von zwei Bands, die <strong>unfassbar kurzfristig eingesprungen</strong> sind, um jene Lücken im <strong>RAGNARÖK-Line-Up</strong> zu füllen, die anstanden waren, nachdem<strong> GRIMA</strong> und <strong>ULTAR</strong> ihre Auftritte für dieses Jahr leider absagen mussten. Glücklicherweise sind die Finnen von <strong>SUOTANA</strong> gerade sowieso auf <strong>Tour</strong>, mit ihrem 2023 erschienen, dritten Album &#8222;Ounas I&#8220;. Da kommt der Zwischenstopp in Lichtenfels doch wie gerufen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45966 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Die sechs Männer auf der Bühne haben jedenfalls eine <strong>ganze Menge Energie</strong> mitgebracht. Die Spielfreude steht ihnen in die Gesichter geschrieben, auch wenn sie es sich nicht erlauben, gar zu freundlich dreinzublicken. Schließlich wohnt ihrer Musik eine gewisse<strong> Epik und Gewaltigkeit</strong> inne! Der <strong>melodische Death-/Power-Metal</strong>, den sie zum Besten geben, beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Winter und Natur, aber auch mit Geschichte. Die beiden<strong> Sänger Tuomo</strong> und <strong>Ville</strong>, der auch eine der beiden Gitarre spielt, schmettern hierbei nur so um die Wette.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> &#8222;suo&#8220; bedeutet auf Finnisch &#8222;Sumpf&#8220; und &#8222;Saatana&#8220; ist der Satan. Also zusammengesetzt der <strong>&#8222;Sumpfsatan&#8220;</strong>. Kreativ auf jeden Fall! Und zu ernst nehmen sich die Musiker von <strong>SUOTANA</strong> sowieso nicht. Musikalisch durchaus versiert und professionell, steckt doch eine gewisse Portion <strong>Humor</strong> in ihrem Auftritt. Ich kannte die Band vorher nicht, aber nach diesem Konzert habe ich sie definitiv auf dem Zettel!</p>
<h2><strong>Es wird episch</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45967 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich: </em></span>Wenn es bei diesem Festival eine Band gibt, die mein Blut zum Wallen bringt, sind das definitiv (wieder mal) <strong>VANAHEIM</strong>. Diese epische, <strong>energiegeladene Musik kombiniert mit einer Spielfreude</strong>, wie sie kaum eine Band an den Tag legt! Das Publikum kann gar nicht anders, als sich davon anstecken zu lassen, und schon ab dem ersten Song gibt es einen großen <strong>Mosh- und Circlepit</strong>.</p>
<p>Man spielt sich durch das neueste Album, in etwas anderer Reihenfolge zwar als auf Platte, aber funktionieren tut es ebenso gut. Auch <strong>Geigenspielerin</strong> <strong>Rikke</strong>, die erst seit 2022 dabei ist und viele der melodischen Parts übernimmt, die sonst vom Band abgespielt wurden, passt perfekt ins Bild und punktet sogar mit dem ein oder anderen Solo.</p>
<p>Es gibt ein paar Soundproblemchen, anfangs übersteuert der Bass-Drum-Trigger etwas und später fällt gelegentlich mal die Gitarre aus. Das <strong>schadet dem Erlebnis aber wenig</strong>, denn das Spaßlevel ist hoch und geht auch durch diese kleinen Unannehmlichkeiten nicht verloren.</p>
<p>Wer hätte es gedacht: <strong>VANAHEIM</strong> haben es wieder hinbekommen, noch etwas besser zu sein als in meiner Erinnerung &#8211; und das ist alles andere als einfach.</p>
<h2><strong>Das Gift der Götter</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45968 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Wann immer ich den Bandnamen <strong>THEOTOXIN</strong> auf einem Line-Up entdecke, fangen meine Augen an, zu leuchten. Den <strong>kompromisslosen Black-Death</strong> der <strong>Österreicher</strong> lasse ich mir immer wieder gerne um die Ohren zimmern. Dementsprechend mische ich mich auch heute unter die Menschen, die bereits erwartungsvoll vor der Bühne ausharren.</p>
<p>Und wir werden nicht enttäuscht! <strong>THEOTOXIN</strong> liefern eine brutale Show ab und die schmetternden Riffs dringen mir durch Mark und Bein. Rechts und links von mir lassen die Metaller ihre <strong>Haare fliegen</strong>, und selbst die blanken Köpfe in der Menge können sich des Rhythmus nicht erwehren und werden zur Musik geschüttelt. Sänger <strong>Ragnar</strong> macht das Ganze komplett, indem er uns <strong>gnadenlos zusammenschreit</strong>.</p>
<p>Viel musikalische Abwechslung oder Bühnenshow darf man bei <strong>THEOTOXIN</strong> nicht erwarten, das gehört nicht zum Konzept. Vielmehr lautet die Devise: <strong>40 Minuten durchballern.</strong> Und ich liebe es!</p>
<h2><strong>Deprimierendes Geflüster</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45969 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Nach dem spritzigen Konzert von <strong>VANAHEIM</strong> folgt für mich nun so ziemlich das Gegenteil: Düster und melancholisch wird es mit <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Mal präsentieren sich die Stücke ruhig und langsam, mal <strong>aufgeregt und verzweifelt</strong>. Ähnlich verhält es sich mit den Vocals: Sie wechseln zwischen traurig klingenden Cleans und ebenso verzweifelten Screams.</p>
<p>Band, Musik und Sound funktionieren auf bemerkenswerte Weise als Einheit, und das Ergebnis ist hypnotisierend. Aber auch <strong>herunterziehend</strong>. So sehr sogar, dass ich mir das letzte Drittel nicht mehr mit anhöre, weil es mir buchstäblich einfach nur anfängt, scheiße zu gehen, und ich direkt im Anschluss noch <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> vor mir habe, deren Musik mich wahrscheinlich ebenso wenig aufmuntern wird.</p>
<h2><strong>Atmosphäre und Energie</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45970 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Ich sehe <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> zum ersten Mal live. Es hat lange gedauert, bis sich mir die Möglichkeit nun endlich mal bietet &#8211; und das gleich zweimal, denn eine weitere Show gibt es beim <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahres.</p>
<p>Wie antizipiert verbreitet das Konzert eine ähnlich deprimierende Stimmung wie das vorige, mit ebenso viel Atmosphäre und Düsternis. Das allerdings mit einem weitaus moderneren, klinischeren Sound. Da ist außerdem <strong>mehr Punch, mehr Wut, mehr Durchschlag</strong> dahinter. Und das alles im Rahmen einer tight gespielten, sauber abgelieferten Show. Das hohe Energielevel macht echt Bock &#8211; ich allerdings brauche wirklich wirklich bald mal wieder etwas, das mich ein bisschen fröhlicher stimmt, und begebe mich zum Camp, um <strong>eine Runde Flunkyball</strong> zu spielen.</p>
<h2><strong>Die Modelleisenbahn-Vatis von nebenan</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45971 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span><strong> WINTERFYLLETH</strong> sind nun schon eine der Bands, auf die ich mich sehr gefreut habe! Beim <strong>DARK TROLL FESTIVAL 2019</strong> zuerst gesehen, hinterließ dieser Auftritt einen bleibenden Eindruck und sorgte für viel Vorfreude bei mir.</p>
<p>Die haben die fünf Männers aus Manchester scheinbar auch, denn die haben richtig Bock auf der Bühne und animieren auch das Publikum sehr gut! Erneut witzig finde ich, dass vier der Jungs mal <strong>so gar nicht nach dem Genre aussehen</strong>, das sie spielen,&nbsp; sondern eher nach dem Modelleisenbahn-Vati von nebenan, der mit seiner Garagenband auftritt.</p>
<p>Das tut ihrem musikalischen Können und ihrem Auftritt aber keinen Abbruch! Wuchtig, atmosphärisch, getragen und mit anpeitschendem Schlagzeug geht es durch die Titel.</p>
<p>Auffällig finde ich hier, dass der <strong>Gesang ganz anders genutzt</strong> wird &#8211; der ist kein vordergründiges Element, sondern untermalt die gewaltige Musik als allgegenwärtigen Hintergrund und umgibt diese verzerrt, gespenstisch und genial!</p>
<p>Ein großartiger Auftritt, der mir sehr gefällt &#8211; und dem umstehenden Publikum ebenfalls.</p>
<h2><strong>Eine würdige Vertretung</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45972 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Kommen wir nun zum zweiten &#8222;Ersatz&#8220; für <strong>GRIMA</strong> und <strong>ULTAR</strong>: Die <strong>Folk-Metaller</strong> von <strong>METSATÖLL</strong> geben sich in der Stadthalle die Ehre! Und während ich beim vorherigen Reinhören noch die Befürchtung hegte, ihre Musik könnte mir auf Dauer zu dudelig werden, <strong>belehren sie mich live eines Besseren</strong>.</p>
<p>Der Schlagzeuger geht richtig ab und drischt auf die Becken ein, dass es eine Freude ist. Sänger <strong>Markus</strong> begrüßt sein Publikum auf Deutsch: &#8222;Wir sind <strong>METSATÖLL aus Estland!</strong>&#8220; Und er verkündet, dass sie in diesem Jahr ihr <strong>25-jähriges Bandjubiläum</strong> feiern. Glückwunsch! Dann geht es auch nahtlos weiter mit der Party: Zu <strong>Flöten- und Dudelsackklängen</strong> findet sich ein kleiner <strong>Moshpit</strong> vor der Bühne zusammen und tanzt und hüpft sich die Seele aus dem Leib.&nbsp;</p>
<p>Nach circa 40 Minuten wilden Folksongs schlagen <strong>METSATÖLL</strong> zum Abschluss nochmal <strong>ruhige Töne</strong> an und spielen für uns auf eine Weise, die mich etwas an die Band <strong>HEILUNG</strong> erinnert. Ehrfürchtig lausche ich den <strong>beinahe spirituellen</strong> Gesängen und Trommelschlägen. Als sie verklingen, erhebt sich allgemeiner Applaus, dem ich mich gerne anschließe.<strong> METSATÖLL</strong> haben sich wie auch schon <strong>SUOTANA</strong> nicht angehört wie ein bloßer &#8222;Ersatz&#8220;. Vielmehr haben beide Bands dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Publikum gezeigt, wie sehr sie ihre Slots <strong>verdient</strong> haben!</p>
<h2><strong>Mehr Gefühl!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-45973 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Dass sich das <strong>RAGNARÖK-Festival</strong> nicht nur aus Black- und Pagan-/Folk-Metal zusammensetzt, beweist nicht zuletzt der heutige Auftritt von <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Ob man ihre Musik nun als Gothic- oder Horror-Metal bezeichnen mag, sie ist in jedem Fall <strong>düster und melancholisch</strong> angehaucht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45976 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch wenn ich privat nicht zu ihrer Hörerschaft zähle, so kann ich <strong>THE VISION BLEAK</strong> in keinem Fall ihr Talent absprechen. <strong>Markus Stock</strong> alias <strong>Schwadorf</strong>&nbsp;hat mit seiner Band <strong>EMPYRIUM</strong> Maßstäbe im naturverbundenen Metal gesetzt und ist des weiteren mit seinem Black-Metal-Projekt<strong> SUN OF THE SLEEPLESS</strong> aktiv. Zusammen mit <strong>Tobias Schönemann</strong> alias <strong>Konstanz</strong> rief <strong>Schwadorf</strong> um die Jahrtausendwende <strong>THE VISION BLEAK</strong> ins Leben.</p>
<p>Seitdem konnte das <strong>Duo</strong> eine große Zahl an Fans für sich gewinnen. Der Zeitslot (20:25-21:25 Uhr) und das sich <strong>zahlreich</strong> vor der Stage und auf der Tribüne <strong>tummelnde Publikum</strong> sprechen für sich. Einige der Metaller wirken bei den Songs zudem erstaunlich textsicher. Vermutlich funktioniert das Konzert umso besser für diejenigen, die mit der Musik von <strong>THE VISION BLEAK</strong> persönliche Erinnerungen oder Gefühle verbinden. Mir selbst fehlt leider ein bisschen der Zugang. Nichtsdestotrotz reut es mich am Ende nicht, diesem <strong>technisch absolut einwandfreien Auftritt</strong> in der Lichtenfelser Stadthalle beigewohnt zu haben.</p>
<h2><strong>Das Fieber des Krieges</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45975 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Tja, und dann kommen <strong>KANONENFIEBER</strong> &#8211; und was soll ich groß schreiben? Die Band um Mastermind <strong>Noise</strong> ist im Moment ein <strong>absolutes Phänomen</strong>. Mit bisher nur einem Album und einigen Singles wird unentwegt kräftig getourt, und dabei geht weder Feuer noch Elan verloren.</p>
<p>Die Stimmung, die zu den authentischen, bedrückenden Antikriegstexten erzeugt wird, zusammen mit der geballten Wucht der Instrumente und dem teils anklagenden, teils wütenden (aber immer passenden!) Gesang, sorgen für <strong>echte Gänsehaut und Beklemmung</strong>, während einen die Musik gleichzeitig mitreißt.</p>
<p>Eine faszinierende Mischung, die hier entsteht, und die die Stunde Spielzeit wie im Flug vergehen lässt. <strong>Brachial, brutal, </strong>aber immer die Verzweiflung und das Leid, des den Texten zugrunde liegenden Themas darstellend, wird das Publikum durch die Titel getrieben, und zu <em>&#8222;Dicke Bertha&#8220;</em>, <em>&#8222;Füsilier I + II&#8220;</em>, <em>&#8222;Grabenlieder&#8220;</em>, <em>&#8222;Yankee Division&#8220;</em>, und mehr erheben sich auch im sehr vollen Zuschauerraum viele Fäuste und kräftige Stimmen! Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was für ein Album dieses Jahr noch folgt!</p>
<p>Aufgefallen ist mir im Vergleich zum letzten Auftritt, den ich gesehen habe, dass mit noch mehr Gestik gearbeitet wird, und die bedrückende Stimmung durch die <strong>passende Körpersprache des Sängers</strong> noch mehr unterstützt wird. Dazu kommen auch reichlich <strong>Feuer und Pyro-Effekte</strong>, die natürlich perfekt zu Songs wie <em>&#8222;Dicke Bertha&#8220;</em> passen.</p>
<p>Ein toller Auftritt und eine tosende Menge vor der Bühne!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45974 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Gutes Set, mieser Sound</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45977 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Hier muss ich erstmal kurz in einen <strong>Rant</strong> verfallen. Denn dieses Konzert ist ein Bilderbuchbeispiel von &#8222;Warum zum <strong>FICK</strong> ist das Schlagzeug so laut, dass man kein Keyboard mehr hört und der Rest nur noch nach Matsch klingt?!&#8220; Recht lange ist es mittlerweile her, dass diese Art von Soundproblemen (vor allem auf Festivals) Gang und Gebe waren. Was aber den heutigen Einzelfall nicht besser macht. Ich meine, was soll das denn? Ich weiß doch, dass der Drummer ein verdammtes Monster am Kit ist. In Sachen Präzision, Ausdauer und Geschwindigkeit bewegt der sich auf höchst professionellem Niveau. Aber! Ich <strong>erkenne teilweise die Lieder nicht mal wieder</strong>, weil von den Synths nicht mehr als ein <strong>feuchter Furz </strong>durch die Lautstärke der Double Bass dringt. Haben größere Bands nicht im Normalfall ihren eigenen Soundmischer am Start, eben um genau solche Probleme zu vermeiden? <strong>Argh!</strong> Rant over.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45978 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Von scheiße ist das Konzert meilenweit entfernt. <strong>FINNTROLL</strong> &#8211; also die Bandmember selbst &#8211; legen einen absolut einwandfreien Auftritt vor. Als dann auf dem Counter <strong>von 70 Minuten noch 37 übrig</strong> sind, habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass man die Keyboardmelodien tatsächlich heraushört. Dann kommt <em>&#8222;Nattfödd&#8220;</em>, und das Konzert ist für mich gerettet. Ich liebe diesen finsteren, unter die Haut gehenden Song, wie er sich inmitten der <strong>humppatastischen, tanzbeinjuckenden Setlist</strong> manifestiert. Großartig. Eigentlich macht die gesamte zweite Hälfte des Sets <strong>total Spaß</strong>, auch wenn der Sound immer noch weit von perfekt ist.</p>
<h2><strong>Mal ganz was anderes</strong></h2>
<p><strong>PERCHTA</strong> sind eine der einzigen Folk-Metal-Bands, die <strong>ein Hackbrett in ihrem Instrumentarium</strong> hat. Ein was? Was erstmal ziemlich brutal klingt, ist eigentlich ein kleines Seiteninstrument, das man sanft mit weichköpfigen Stöcken beklimpert. Besonders in ruhigeren Momenten kommt das richtig mysteriös und atmosphärisch herüber. Ein weiteres Kuriosum ist die Sängerin, beziehungsweise ihre Aufmachung und Performance. In aufwändigem, <strong>hexenartigem Outfit</strong> mitsamt <strong>detailreichem Corpsepaint</strong> tanzt sie in tranceartigen Zuckungen. Ihre Vocals reichen von markerschütternden Screams über beschwörenden Cleangesang bis hin zu gesprochenen Parts und Geflüster. Das Ganze ausschließlich in Tiroler Dialekt, was einerseits familiär und andererseits doch fremd klingt, und so der Show einen wundervollen Uncanny-Valley-Effekt verleiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45979 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Musik weist viele Black-Metal-Elemente auf, lehnt sich darüber hinaus aber stark in <strong>schamanistisch-ritualistische Atmospheric-Gefilde</strong>. Oft kommt sie ganz ohne Metal aus und zehrt ihre Kräfte rein aus akustischen Instrumenten und der Stimme der unheimlichen Dame. Weirde und ungewohnte Akkorde und Tonleitern auf den Instrumenten machen diese Musik zu etwas ganz Besonderem. Ein tolles &#8211; und großartig ausgeführtes &#8211; Gesamtkonzept.</p>
<p>Irgendwie bricht der (ansonsten makellose) Sound in den letzten 15 Minuten aber auf einmal komplett ein, fast als hätte jemand einen <strong>Bauchplatscher auf das Mischpult</strong> gemacht (?), wird dann aber wieder hochgefahren. Keine Ahnung, was da tatsächlich passiert ist, so gut wie davor erklingt es für den Rest des Konzertes allerdings nicht mehr.</p>
<p>Von diesem technischen Problem abgesehen kann ich nur sagen: Das war toll. <strong>Tolle Atmosphäre, tolle Performance, tolle Musik. </strong>Und der in so späte und düstere Stunde verschobene Timeslot hat dem Ganzen in Sachen Ambiente wirklich gutgetan.</p>
<h2><strong>Das ist VAAAANSIND!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45980 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Beim <strong>Opener</strong> des heutigen Tages handelt es sich um eine junge Band aus Dänemark. <strong>VANSIND</strong> haben 2021 eine erste EP veröffentlicht und vergangenes Jahr dann ihr erstes Full-length-Album, &#8222;Mørket&#8220;, auf den Markt gebracht. Die<strong> Folk-Metaller</strong> sind nun nach Lichtenfels gereist, um uns mit ihren melodiestarken Klängen am letzten Festivaltag nochmal richtig in <strong>Schwung zu bringen</strong>!</p>
<p>Ganze sieben Musiker bilden die Formation <strong>VANSIND</strong>. Und es ist gleich <strong>doppelte Frauenpower</strong> am Start! <strong>Sängerin Line Burglin</strong> verzaubert mich regelrecht mit ihrer Stimme. Ich bin wirklich wählerisch, wenn es um weiblichen Gesang geht, aber diese <strong>Vocals</strong> sind so <strong>kraftvoll, klar und durchdringend</strong>, dass sie mich gänzlich für sich einnehmen. <strong>Rikke Klint Johansen</strong> sorgt währenddessen abwechselnd am <strong>Keyboard</strong> und mit dem <strong>Dudelsack</strong> für eingängige Melodien, zu denen ich nicht anders kann, als zu tanzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45981 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und das fühlen die anderen Frühaufsteher, die es an diesem Samstagmittag vor die Bühne gezogen hat, ganz genauso. Es wird gewippt, gewogt, getanzt und geheadbangt. <strong>Still stehen? Nichts da! VANSIND</strong> sind wahrlich eine <strong>gute-Laune-Band</strong>, mit so viel Energie im Gepäck, dass die Stadthalle Lichtenfels vor lauter lautem Folk nur so erbebt. Die Dänen haben auch die letzte Schlaftrunkenheit aus mir herausmusiziert und nach ihrem Auftritt sprühe ich nun nur so vor <strong>Freude auf den Rest des Tages!</strong></p>
<h2><strong>Sie träumt &#8211; aber wovon bloß?</strong></h2>
<p>Auf fröhlichen Folk folgt nun das <strong>Kontrastprogramm: ELLEREVE</strong>. Hinter diesem Namen versteckt sich die deutsche Künstlerin <strong>Elisa Guilia Teschner</strong>. Ihre Musik hat weder mit Black- noch mit Pagan-Metal viel zu tun. Mit <strong>ELLEREVE</strong> bekommen wir beim diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong> eine Mischung aus <strong>elektronischem Dark-Rock, Folk und Shoegaze</strong> zu hören.</p>
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<p>Das muss nicht jedem gefallen. Ich versuche heute, mich darauf einzulassen. <strong>Elisa</strong> hat eine wunderbare Stimme, in die sie jede Menge <strong>Ausdruck und Emotionen</strong> legt. Auch strahlt die junge Frau eine beeindruckende <strong>Bühnenpräsenz</strong> aus. Der Musikstil aber packt mich leider einfach nicht. Die elektronischen Einflüsse sind nicht meins und <strong>die ruhigen Takte ziehen sich für mich in die Länge</strong>, sodass ich beinahe doch wieder müde werde.</p>
<p>Auch die <strong>Zahl der Menschen vor der Bühne ist überschaubar</strong>. Und das ist super schade, aber aus meiner Sicht verständlich: <strong>ELLEREVE</strong> hat es mit ihrer Musik schwer auf einem Festival, das eigentlich ein ganz anderes Genre bedient. Ich halte <strong>Elisa</strong> für eine <strong>sehr talentierte Musikerin</strong>. Leider erreicht mich aber ihre Musik hier und heute nicht, weshalb ich nach dem Auftritt erst einmal die Sonne draußen suche, um <strong>wieder etwas Energie zu regenerieren</strong>.</p>
<h2><strong>Bringer der guten Laune</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45983 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Der dritte Tag beginnt für mich dann passenderweise mit der dritten Band &#8211; <strong>SAGENBRINGER</strong>. Hier gehe ich mit den wenigsten Vorkenntnissen rein, bin aber recht schnell gefangen!</p>
<p>Die <strong>Truppe aus Sylt </strong>hat gerade ihr zweites Album rausgebracht und legt eine einwandfreie Show auf die Bühne. Besungen werden Wikingerthemen, und das schön episch mit leichten Power-Metal-Anleihen, <strong>vielen Mittelalterelementen</strong> und vieeeel guter Stimmung! Das Publikum ist dem ganzen auch sehr zugetan und geht zu der sehr partytauglichen Musik gut mit &#8211; die Musiker treiben das von der Bühne voran, und das gekonnt!</p>
<p>Hier bin ich mir absolut sicher, dass die Band mit ihrer Art und ihrem Auftritt bald auf größeren Bühnen zu sehen sein wird &#8211; da steckt <strong>genügend gute Laune und Partypotential</strong> in den Wikingern, um auch bei großen Festivals richtig Stimmung zu machen!</p>
<p>Dazu gibt es noch eine sehr stabile Ansage vor dem Song <em>&#8222;Blutmarsch&#8220;</em>, in der sinngemäß gesagt wird, dass <strong>jeder zur Party gehört</strong> und <strong>die Horden bunt</strong> sind &#8211; das trifft bei mir natürlich genau den richtigen Nerv und gibt <strong>viel Liebe von mir zurück</strong>!</p>
<h2><strong>Sonne verboten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45984 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Während draußen plötzlich der Hochsommer ausgebrochen ist und die Sonnenstrahlen mir die Kopfhaut zwischen den Strähnen wegbrutzeln, ist in der Konzerthalle ab jetzt <strong>die Sonne</strong> <strong>A B S O L U T &nbsp;V E R B O T E N </strong>&#8211;&nbsp;<strong>ISTAPP</strong> importieren, mit grauen Kapuzen und graueren Gesichtern, tiefgefrorenen Black Metal aus den schwedischen Tannenwäldern nach Deutschland.</p>
<p><em>&#8222;Frostbitten&#8220;</em>&nbsp;heißt passenderweise der erste Track, dessen Namen ich erhaschen kann, und auch darüber hinaus scheinen die meisten <strong>Lieder von Winter, Schnee und kalten Elementen</strong> ähnlicher Kategorien zu handeln. Zum Song <em>&#8222;Maifrost&#8220;</em> gibt es dann einen Gastauftritt: der Sänger der Band <strong>EïS</strong> &#8211; passender hätte man es thematisch nicht treffen können.<strong> An Blast Beats wird nicht gespart &#8211; </strong>&nbsp;grimm, wie es sich gehört, erklingt das skandinavische Schwarzmetall. Dennoch fließt hier und da auch mal eine Pagan-Melodie ein, zeigt sich hier und da mal eine kleine Folk-Influenz.</p>
<p><strong>ISTAPP</strong> beweisen sich tapfer gegen die steigenden Temperaturen, und der ein oder andere Schweißtropfen, der mir von der Stirn perlt, <strong>wird zum Eiszapfen</strong>.</p>
<h2><strong>Drei Spaten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45985 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Danach habe ich das Vergnügen, <strong>HORN</strong> zu sehen &#8211; und hier bin ich gespannt, denn das was ich vorher gehört habe, ließ mich neugierig zurück! Bei <strong>HORN</strong> handelt es sich um ein weiteres Ein-Mann-Projekt an diesem Wochenende.</p>
<p>Es geht direkt mit <em>&#8222;Drei Spaten&#8220; </em>los, was durchaus ein Anspieltipp wäre. Auffällig finde ich, dass der <strong>Sänger gleichzeitig Bassist</strong> ist &#8211; bewusst kannte ich das nur von <strong>Lemmy</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ansonsten habe ich mich vorher insofern belesen, dass die Band sowohl in sehr vielen Sprachen unterwegs ist, als auch in vielfältigen Themenbereichen. Und das kann man auch musikalisch feststellen, wenn beispielsweise <strong>Lieder mit Soldatenbezug</strong> die typischen Marschtrommeln aufweisen, oder sich Ähnliches ergibt. Das weiß mir durchaus zu gefallen, denn dadurch kommt es zu einer großen Vielfalt und Abwechslung, und auch ohne die Lieder im Vorfeld zu kennen, wird man <strong>in die Themenkomplexe mitgenommen</strong>.</p>
<p>Der Auftritt ist <strong>insgesamt rund und gefällt mir</strong>. Dennoch würde ich sagen, dass das Publikum zwar interagiert, aber hier der Funke nicht ganz so überspringt wie bei anderen Bands.</p>
<h2><strong>Härter als gedacht</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45986 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em> </span>Irgendwie sind von <strong>FEN</strong> <strong>die falschen Songs auf Youtube</strong> oben in den Videovorschlägen, denn ich habe mich ob meiner Voranhörung der Band auf ein ruhiges, atmosphärebetontes Konzert eingestellt. Mit Geschrei und Blast Beats habe ich gar nicht gerechnet. Nun könnte man schon behaupten, die Engländer bewegten sich auf einer eher atmosphärischen Schiene (und es dominieren auch mal die Clean Vocals), <strong>ruhig ist jedoch etwas anderes. </strong></p>
<p>Das Wetter draußen bleibt dabei absolut anti-Black-Metal, was ironischerweise dem perfekten Festivalwetter entspricht. Das wiederum schadet den Besucherzahlen <strong>in</strong> der Halle, da viele wohl lieber draußen den <strong>ersten warmen Tag des Jahres</strong> genießen, als hier drinnen in finstere musikalische Gefilde einzutauchen.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><strong>Es gibt keinen Gott</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45987 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Wer <strong>KANONENFIEBER</strong> sagt, muss auch <strong>NON EST DEUS</strong> sagen &#8211; denn beides sind Ein-Mann-Projekte von Mastermind <strong>Noise</strong>.</p>
<p>Und bis 2024 gab es <strong>NON EST DEUS</strong> auch nicht live. Das <strong>RAGNARÖK</strong> ist einer der ersten Liveauftritte der Kombo. Natürlich vergleicht man mit <strong>KANONENFIEBER</strong>, auch wenn beide Bands unterschiedlicher kaum sein könnten &#8211; denn bei <strong>NON EST DEUS</strong> gibt es schon mehrere Alben, und die Thematik dreht sich <strong>ausschließlich um die Ablehnung von Religion</strong>.</p>
<p>Und Halleluja, diese Ablehnung merkt man ihnen an – die Musik ist schneller, düsterer und irgendwie roher und rauer, als die von <strong>KANONENFIEBER</strong>. Und im fiesen Krächzgesang kommt die <strong>Abneigung aus jeder Silbe</strong> herausgequollen, die dem Publikum entgegengespuckt wird. Dazu kommt auch hier eine passende Kostümierung und die fast noch ausuferndere Gestik von <strong>Noise</strong>, sodass das ganze ein absolut runder Auftritt ist!</p>
<p>Allerdings muss ich sagen, dass die Songs sich untereinander mehr gleichen als bei <strong>KANONENFIEBER</strong>, weswegen ich die weiterhin bevorzuge &#8211; mich aber dennoch ungeheuer freue, beide gesehen zu haben!</p>
<h2><strong>Wir saufen!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45988 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> In dieser Band spielt definitiv der Mann mit der epischsten Kombination aus <strong>langen grauen Haaren</strong> und einem Bart, der diesen in nichts nachsteht. Das wollte ich nur gesagt haben. Kann weitergehen.</p>
<p>Die gesamten Folk-Melodien entstammen der Geige, und mehr noch: Oft ist sie es, die den Takt angibt, die leitende Spur übernimmt, während die <strong>Metalinstrumente eine eher begleitende Rolle</strong> einnehmen. Der Sound glänzt vor allem in Momenten der reinen Folk-Klänge, während in metallischen Parts leider nicht immer alle Instrumente bis zu meinen Ohren durchdringen.</p>
<p>Die Sängerin, welche sich im Laufe des Sets zur Band hinzugesellt, kann offenbar ein bisschen Deutsch: <strong>&#8222;Wir saufen!&#8220;</strong>, lautet ihre Ansage, <strong>und dafür wird sie gefeiert</strong>. Der Sänger hingegen ernährt sich auf der Bühne nur von Wasser. Eigenen Angaben nach deswegen, weil er es schonmal hinbekommen hat, zu besoffen zu sein, um einen ordentlichen Gig abzuliefern. Ein äußerst <strong>verantwortungsbewusster Mann</strong> also.</p>
<p>Ähnlich lustig verhält sich auch das Publikum, und lässt prompt eine Polonäse entstehen. Auf mich will die Energie aber leider nicht so richtig überspringen. Der Sound wummert irgendwie zu sehr, es ist zu warm in der Halle &#8211; obschon dies mein erstes <strong>CRUACHAN</strong>-Konzert ist, und ich mich sehr drauf gefreut habe, will es mich nicht so ganz abholen.</p>
<h2><strong>Es wird geballert</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45989 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Endlich wieder Schwarzmetall! Meine persönliche Portion <strong>Auf-die-Fresse</strong> gibt es heute von <strong>NORDJEVEL</strong>. Die Norweger präsentieren sich im klassischen Black-Metal-Look: <strong>Schwarze Klamotte, Nieten und Corpse-Paint</strong>. 45 Minuten haben die <strong>Norweger</strong> nun Zeit, ihrem Publikum in der Stadthalle ordentlich auf die Ohren zu dreschen.</p>
<p><strong>Rohe Blast Beats, schneidende Gitarrenriffs und finstere Schreie</strong> sind das schwarze Rezept von <strong>NORDJEVEL</strong>. Nach eitel Sonnenschein brauche ich hier nicht zu suchen. Stattdessen können die Metaller hier wieder wunderbar die Haare kreisen lassen und zu den <strong>unzumutbaren Tempi des Schlagzeugs</strong> die Köpfe schütteln.&nbsp;</p>
<p><strong>NORDJEVEL</strong> brauchen keine bunte Bühnenshow und keine Ansagen. Das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Der <strong>DOEDSADMIRAL</strong> am Mikrofon schreit einfach bloß gnadenlos die Meute vor der Bühne zusammen. Genau diese<strong> &#8222;Kopf aus und Hau drauf&#8220;</strong>-Musik habe ich jetzt gebraucht. Großartig!</p>
<h2><strong>Ein mitreißendes Post-Black-Metal-Erlebnis</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45990 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Aber nun kommen wir wieder zu <strong>versöhnlicheren Klängen</strong>. Zumindest ein bisschen. Denn <strong>HERETOIR</strong> spielen <strong>Post-Black-Metal</strong>, melodisch, melancholisch, düster zwar, aber nicht roh und brutal. Seit 2006 ist die Band um Sänger <strong>Eklatanz</strong> aktiv und hat bis heute neben den drei Full-Length-Alben diverse Singles in verschiedenster Form veröffentlicht. Mir ist es <strong>jedes Mal eine Freude</strong>, sie live erleben zu dürfen, und so freue ich mich auch jetzt sehr auf ihren Auftritt.</p>
<p>Und ich bin nicht die Einzige: Die Stadthalle ist <strong>gerappelt voll</strong>, und dabei sind wir noch nicht einmal bei den Headlinern angelangt. Aber <strong>HERETOIR</strong> ziehen die Menschen an, um sie sogleich mit ihrem <strong>nostalgischen, atmosphärischen</strong> Black-Metal zu berauschen. Die schweren Melodien bahnen sich unaufhaltsam den Weg in meine Gehörgänge. <strong>Schwelgen</strong> kann ich in dieser Musik, aber ich werde dabei nicht müde, weit gefehlt! Die Gitarren und die Stimme von <strong>Eklatanz</strong> reißen mich immer aufs Neue mit, im Wechsel jedoch mit <strong>ruhigen Instrumentals</strong>, die anmuten wie aus einem Traum.</p>
<p>Ich finde <strong>HERETOIR</strong> auch heute wieder genial in dem, was sie tun. Sie verstehen es, die Menschen mit ihrer Musik für sich einzunehmen. Ihr Auftritt wird vom Publikum bejubelt, und ich schließe mich dem an. Nebenbei mag ich auch die <strong>Artworks</strong> sehr gerne, die den Merchandise der Band zieren, und so habe ich mir bereits vor dem Konzert bei ihrer <strong>Autogrammstunde</strong> ein <strong>signiertes Poster</strong> gesichert. <strong>HERETOIR</strong> sind definitiv eins der zugegebenermaßen zahlreichen <strong>Highlights</strong> auf dem diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45991 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Aus den Tiefen von Mutter Erde</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45992 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Jetzt folgt auch für mich eines meiner absoluten Highlights &#8211; nachdem ich bei uns am Stand schon Fotos und Autogramme gesammelt hatte, treten nun <strong>SAOR</strong> auf.</p>
<p>Und eigentlich habe ich dafür so viele Worte, <strong>dass mir die Worte fehlen</strong>! Die Musik nimmt mich völlig mit, trifft zu 100% meinen Nerv und entführt mich in absolute Träumereien. Dazu kommen die kraftvollen urtümlichen Growls des Sängers, die förmlich aus den Tiefen von Mutter Erde selbst zu kommen scheinen. Die Musik ist so melodisch, kraftvoll, urtümlich, &nbsp;gewaltig und mitreißend, dass ich ungelogen beim darüber schreiben wieder Gänsehaut bekomme. &nbsp;Ja, ich bin hier auch Fanboy, aber das völlig zurecht!</p>
<p>Was ich heute erst realisiert habe, ist, dass die Band ebenfalls ein <strong>Ein-Mann-Projekt</strong> ist und vom Sänger/Frontmann alles kreiert und eingespielt wird. Das steigert meinen Respekt für diese Musik noch weiter. Auffällig im Vergleich zu vorhergehenden Bands ist durchaus noch <strong>die perfekte Abmischung, </strong>da es nicht zu laut ist und alle Nuancen zur Geltung kommen.</p>
<p>Es wird eine Special-Show zum ersten Album &#8222;Aura&#8220; geboten und es ist einfach mystisch, magisch, wunderschön!</p>
<h2><strong>Oldschool muss es sein</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45993 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Für meinen persönlichen Geschmack haben es <strong>KAMPFAR</strong> nun nach <strong>SAOR</strong> natürlich schwer &#8211; allerdings habe ich sie live vom <strong>DARK TROLL 2019</strong> noch in guter Erinnerung!</p>
<p>Und was soll ich sagen &#8211; diesmal sind sie noch besser! Ich glaube, von allen Bands hier sind sie am nächsten am ursprünglichen, norwegischen Black Metal dran &#8211; sind aber trotzdem anders, eigenständig. Da <strong>fehlt dieser satanische &#8222;ich zünde deine Kirche an&#8220;-Spirit</strong>, und stattdessen fühlt es sich urtümlich, folkloristisch an &#8211; obwohl es trotzdem die raue Fiesheit hat.</p>
<p>Ich habe die Platten länger nicht gehört, aber live holt es mich wieder sehr ab und die Band hat meinem Empfinden nach auch richtig Lust auf die Show! <strong>Für mich eine absolute Live-Band</strong>, die die Studiosongs <strong>live auf ein ganz anderes Level</strong> bringt &#8211; wer die Gelegenheit bekommt, sollte sich das unbedingt auch mal anschauen!</p>
<h2><strong>Musikalischer Hochleistungssport</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Nach einem Platztausch im Line-Up mit den noch nicht angekommenen Iren <strong>PRIMORDIAL</strong> folgt nun eine Band, die man hier wohl kaum erwarten würde: <strong>ORIGIN</strong>. Und ich muss sagen, ich war darauf vorbereitet, dass es krass wird. Dass es schnell und technisch wird. Aber &#8211; <strong>holy shit</strong> &#8211; was sich dann tatsächlich da vor meinen Augen und Ohren entfaltet, <strong>sprengt meine Erwartungen</strong> um ein Vielfaches. Den Jargon, den ich benutzt habe, um die anderen Acts zu beschreiben, kann ich hier eigentlich gar nicht anwenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46108 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="339" height="226" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px" /></p>
<p>&#8222;We are not wearing corpse paint. We don&#8217;t have any pretty ladies on stage. Also, we don&#8217;t even have flutes!&#8220; <strong>ORIGIN</strong> sind sich ihres musikalischen Außenseiterstatus&#8216; auf dem <strong>RAGNARÖK 2024</strong> bewusst.</p>
<p>Nun muss ich sagen, dass ich selbst auch in der Death-Metal-Szene unterwegs bin oder früher zumindest mal war, und schon einige Erfahrung in dem Bereich gesammelt habe. Sowohl als Zuhörer wie auch als Musiker. Aber das hier, dieses Konzert, ist <strong>eines der übertriebensten</strong>, die ich je erlebt habe. Konstant unmenschlich schnell, technisch auf höchstem Level komplex, und das eine Stunde lang, mit <strong>wenig bis kaum Verschnaufpausen</strong> für die Musiker. Das ist die absolute <strong><em>dedication</em></strong><em>, </em>extremer kann Extreme Metal kaum werden. Um so etwas überhaupt spielen zu können, geschweige denn mit einer solchen Präzision, wie sie <strong>ORIGIN</strong> an den Tag legen, muss man wohl jahrelang täglich Stunden über Stunden proben. Technischer Death Metal ist der absolute<strong> Hochleistungssport der Musikwelt</strong>.</p>
<p>Und das Lustige daran: Wenn man nicht versteht, was da passiert, wirkt es gar nicht mal unbedingt so. Der laute Schlagzeugsound frisst so manche technischen Finessen von Bass und Gitarre, und für den, der nicht genau hinhört, lässt sich das Ganze nur allzuleicht mit richtig dummem <strong>Urmenschensound</strong> verwechseln. Nicht, dass es keine Leute gäbe, die genau darauf Bock hätten. Aber: Meine Damen und Herren, <strong>die anspruchsvollste Musik der Welt</strong>. Getarnt als <strong>die stumpfeste Musik der Welt</strong>.</p>
<h2><strong>Blasphemie, Krieg und Tod</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Jeder kennt sie, aber längst nicht jeder liebt sie. Trotzdem treten <strong>MARDUK</strong> regelmäßig als <strong>Headliner</strong> bei Festivals auf. So auch heute beim <strong>RAGNARÖK</strong>. Die <strong>Schweden</strong> waren in der Vergangenheit bereits schon mehrfach zu Gast in Lichtenfels und ziehen auch heute wieder ein <strong>großes Publikum</strong> an. Ob sie denn auch ihre Spielzeit komplett ausreizen und nicht einfach <strong>20 Minuten eher von der Bühne verschwinden</strong> werden? So geschehen beim <strong>WAY OF DARKNESS</strong> vor einigen Jahren!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46109 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="301" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<p><strong>MARDUK</strong> ist die Band, über die eine Freundin von mir mal sagte, sie klänge so <strong>unentspannt</strong>, die Musiker sollten mal<strong> Yoga</strong> machen. Und ich finde, diese Bemerkung trifft es gut. Denn der <strong>Black-Death</strong> der Schweden ist wirklich alles andere als entspannt. <strong>MARDUK</strong> fegen nur so über die Stadthalle hinweg. Laut und unbarmherzig spielen sie uns von <strong>Satanismus, Blasphemie, Krieg und Tod</strong>. Diese Themen bedient die Band seit ihrer <strong>Gründung im Jahre 1990</strong>. Mehrere Besetzungswechsel über die Jahrzehnte konnte die Formation immer wieder abfangen und ist <strong>bis heute aktiv</strong> &#8211; letztes Jahr erst erschien mit &#8222;Memento Mori&#8220; ein neues Album.</p>
<p>Es lässt sich nicht leugnen, <strong>MARDUK</strong> sind <strong>eine Instanz</strong> im Schwarzmetall. Gleichzeitig habe ich die <strong>alten Hasen</strong> aber mittlerweile schon so oft live gesehen, dass es mich nicht für ihr gesamtes Konzert in der Stadthalle hält. Ich verschwinde zwischendrin nach draußen an die frische Luft, stehts aber mit einem Blick auf die Uhr und einem <strong>Ohr an den geöffneten Türen der Halle</strong>. Schließlich will ich wissen, ob <strong>MARDUK</strong> sich wenigstens hier bis zum Ende ihrer Spielzeit die Ehre geben. Und tatsächlich! <strong>Eine volle Stunde lang</strong> schreien und schmettern die Schweden den Saal nieder (auch wenn diesmal alle ihre Instrumente heile bleiben).</p>
<p>Als die Musiker von der Bühne verschwunden und die letzten Töne längst verklungen sind, <strong>hallt es doch immer noch in meinen Ohren</strong>. Für mich war es das letzte Konzert heute Abend, jetzt geht&#8217;s ab ins Bett &#8211; beziehungsweise in den Schlafsack. Und ich weiß: <strong>Wenn ich aufwache, ist Abreise.</strong> Hach ja&#8230; ganz ohne <strong>Wehmut</strong> kommt eben auch das beste Festival nicht aus.</p>
<h2><strong>Ein langersehntes Fest</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em> </span>Nun hatte ich das persönliche Unglück, dass <strong>PRIMORDIAL</strong> leider erst verspätet ankamen und daher <strong>ihren Slot tauschen mussten</strong>. Somit musste ich mit <strong>ORIGIN</strong> und <strong>MARDUK</strong> noch zwei Konzerte überstehen, auf die ich auch hätte verzichten können! Aber ich konnte mir <strong>PRIMORDIAL</strong> nicht entgehen lassen.</p>
<p>Die Band war für mich<strong> eine Initialzündung</strong>, ohne die ich gar nicht auf diesem Festival, ja nicht mal in diesem Genre gelandet wäre! Das Album &#8222;To The Nameless Dead&#8220; ist für mich ein so unfassbar großartiges Werk, das ich tatsächlich jahrelang nichts anderes von der Band gehört habe, weil ich Angst davor hatte, das es schlechter sein wird.</p>
<p>Die gleiche Befürchtung hatte ich natürlich auch bei live-Auftritten, und ich war oft gleichzeitig traurig und erleichtert zusammen, wenn ich ein Konzert aus diversen Gründen dann doch nicht besuchen konnte. Heute soll es aber soweit sein, und ich kann mir auch einen sehr angenehmen Platz unweit der Bühne sichern.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-46111 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="337" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /></p>
<p>Pünktlich geht es los, die <strong>Band wirkt absolut motiviert</strong> und legt begeistert los! Allerdings verschwindet die Stimme ein wenig im Gesamtsound. Das bessert sich zwar nach zwei Liedern ein ganzes Stück, aber wahrscheinlich sind meine Ohren noch müder als ich, und für mich persönlich ist leider ausgerechnet bei diesem Konzert der <strong>Sound weit weg von dem, was ich mir gewünscht hätte.</strong> (Einer unseren anderen Schreiberlinge sagte mir aber, dass der Sound durchaus sehr gut sei &#8211; vielleicht lag es also wirklich an mir.)</p>
<p>Trotz des suboptimalen Sounds schafft es die Band, diese <strong>unglaubliche Energie und Kraft zu transportieren</strong>, und die Songs walzen über das begeisterte Publikum hinweg. Hier sind viele eisern, um diese Band zu sehen, und egal wo in der Halle ich mich postiere, kann ich begeisterte Gesichter, <strong>inbrünstiges Mitsingen und große Hingabe</strong> bewundern.</p>
<p>Zum Schluss gibt es dann auch noch meinen absoluten Lieblingssong, und dann ist das Konzert vorbei &#8211; und der große Wunsch bleibt der Gleiche wie vorher: <strong>Ich möchte PRIMORDIAL gerne mal live sehen!</strong></p>
<h2><strong>Heute ist nicht alle Tage!</strong></h2>
<p>Und damit war&#8217;s das leider auch schon wieder für ein Jahr. Mit einem fröhlichen <strong>&#8222;bis zum nächsten Mal&#8220;</strong> verabschieden wir uns an dieser Stelle, und hoffen, ihr hattet am <strong>RAGNARÖK 2024</strong> genau so viel Spaß wie wir!</p>
<p>Cheerio,</p>
<p><span style="color: #800000;">Oimel / Merlin / Steffi / Mich</span></p>
<hr>
<p>Danke an <strong>Zwarg</strong> für die Hilfe bei allem!</p>
<p>Danke an <strong>Matthias</strong> von <strong>Dark-Art</strong> für die Fotos der letzten drei Bands, als <span style="color: #800000;">Steffi</span> schon wegmusste!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/">Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange gährt, verbrennt die Wut!<br />
So oder so ähnlich dachte es sich unser Mich und hat den Artikel zum Breeze diesjahr in einem Eichenfass gereift und einmal um den Äquator reisen lassen. </p>
<p>Was herauskam, ist ein UMFASSENDER Bericht - mit zarter Muskatnote und sanftem Abgang!<br />
Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist<strong> SUMMER BREEZE</strong> <strong>2018</strong>! Ein neues Jahr, ein neues <strong>BREEZE</strong>. Besonders im letzten Jahr habe ich mit diesem Festival viele positive Erfahrungen gemacht &#8211; was den Bühnensound angeht, aber auch die Bandauswahl und vieles mehr. Kann das Festival im Jahre 2018 diesen Standarts gerecht bleiben? Los geht&#8217;s!</p>
<h3>Startschuss!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28918" aria-describedby="caption-attachment-28918" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28918" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg" alt="" width="268" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28918" class="wp-caption-text">Und los!</figcaption></figure>
<p>Der erste Tag beginnt für mich mit <strong>IRON MAIDEN</strong>! Ehm, ich meine natürlich <strong>MONUMENT</strong>! Zugegeben, der Musikstil beider Kapellen zeigt schon die eine oder andere Ähnlichkeit auf. Nicht, dass das was Schlimmes wär. Das Konzert macht Spaß (so viel Spaß sogar, dass ein riesiger Plüsch-Bär bis zur Bühne crowdsurft!) und die Band macht ihre Sache tadellos. Auch gibt’s ein bisschen mehr Power-Metal-Elemente als bei MAIDEN, wie etwa vermehrter Einsatz von Double Bass.</p>
<p>Dann geht’s zu <strong>THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA</strong>. Was genau mich erwartet, weiß ich nicht. Irgendwas mit 80er-Jahre-Mucke. Als die Band die Bühne betritt, bestätigt sich dieser Gedanke schon mal visuell: Glitzerkleidung, Sonnenbrillen und Old-School Background-Sängerinnen. Und auch der gebotene Sound gibt sich genau wie erwartet. Zwar kein Metal, dafür eine fette 80s-Party! Kaum einer im Publikum sollte alt genug sein, diese musikalische Ära noch aktiv mitbekommen zu haben, trotzdem – oder vielleicht deswegen – ist die Stimmung von erster Sekunde an gut und die Fete am Kochen.</p>
<p>Es folgt etwas komplett anderes: <strong>AUĐN</strong> aus Island. Eiskalter atmosphärischer Pagan Black Metal. Und es ist wahrhaft atemberaubend! Wie eine Wand aus isländischer Kälte, wie ein gnadenloser Sturm aus finsterer Atmosphäre drückt der Sound auf das Publikum ein. Die Stimme des Sängers verschmilzt dabei genau im richtigen Maße mit dieser drückenden Wand, um der einhüllenden Atmosphäre noch mehr Ausdruck zu verleihen – es ist perfekt. Wow! Eine wirklich großartige Erfahrung, und vielleicht eines der besten Konzerte des gesamten Festivals direkt zu Beginn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28949" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg" alt="" width="1450" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-300x119.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-1024x407.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-750x298.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Und das auf der <strong>CAMEL-Stage</strong>!</h3>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017#rs-2369"><strong>SUMMER-BREEZE</strong>-Artikel</a> von letztem Jahr kennt, sollte wissen, wie abgrundtief ich den Witz einer Bühne, der die letzten Jahre über diesen Namen trug, hasse. Winzige Bühne, fast nie auch nur annähernd akzeptabler Sound – fast jede Band, die auf dieser Bühne zu spielen verdammt war, konnte schon mal davon ausgehen, nach Mist zu klingen. ABER! Meine Gebete wurden erhört, denn dieses Jahr gibt es eine komplett neue CAMEL-Stage! Größer, mit besserem Sound, und vor Allem: Mit Überdachung fürs Publikum. Zu meiner Überraschung reicht letzteres außerdem aus, eine geschlossene Konzertatmosphäre zu erschaffen – was gerade für tiefgehende Black-Metal-Konzerte und Konsorten richtig, richtig von Vorteil ist.</p>
<p>Ein wahrhaft würdiger Ersatz für die viel vermisste Zeltbühne, die es seit 2017 nicht mehr gibt. Und kein Vergleich zur alten Camel-Stage. Diese wurde übrigens vom In-Field auf das Campinggelände verbannt und segelt jetzt unter dem FICKEN-Banner. Wie passend. Was ich nämlich <em>davon</em> halte, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht">hier</a> nachlesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28950" aria-describedby="caption-attachment-28950" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg" alt="" width="1450" height="452" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-300x94.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-1024x319.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-750x234.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28950" class="wp-caption-text">@Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>KATAKLYSM</strong> hatten wohl einige Probleme mit dem Hinflug – und sind eigener Aussage nach direkt vom Flughafen auf die Bühne gelaufen, um loszulegen. Hat sich aber gelohnt, denn vor der Bühne versammelt sich die bisher größte Crowd des Tages. Wie immer grooven und death-metaln die Kanadier höchst professionell, es werden hart Fressen poliert und die getriggerte Kick Drum sägt durch alles hindurch.</p>
<p>Es folgt das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir <strong>PARADISE LOST</strong>&nbsp;live ansehe. Mehr aus Neugierde als aus Begeisterung, die Möglichkeit hätte ich in den letzten zehn Jahren oft genug gehabt. Leider bleibt es dabei – der Funke springt nicht über, und es ist, kurz gesagt, ganz einfach nicht meine Musik. Respekt für die Band, die seit ewigen Zeiten ihr Ding durchzieht und viel Einfluss auf die Entwicklung der Metal-Szene hatte, aber ich geh dann mal wieder.</p>
<h3>Thrash zum Frühstück</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28951" aria-describedby="caption-attachment-28951" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg" alt="" width="224" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg 1207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-852x1024.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-750x901.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28951" class="wp-caption-text">Nervosa @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zur Mittagsstunde des zweiten Tages geht es für mich los mit <strong>NERVOSA</strong>! Das all female Thrash-Metal-Trio zeigt keine Gnade, mischt Oldschool-Style mit energetisierenden Elementen wie Blast Beats und Screams. Ein mittelgroßes Publikum hat sich versammelt, um sich die Sache anzuhören. Scheinbar aber leider nicht, um sich dazu zu bewegen. Schade, denn eigentlich stimmt auf der Bühne alles, von Performance bis Sound.&nbsp; Vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grund ist doch wohl ein anderer: Mit gnadenlos massivem Sound testen ein paar hundert Meter weiter <strong>PRO-PAIN </strong>die Hauptbühne aus. Und mit gnadenlos massiv meine ich GNADENLOS MASSIV. Diese Bühne hat ihr Versprechen vom letzten Jahr definitiv gehalten – sie klingt noch genauso fett wie damals. Ich kann mich nur in Ehrfurcht vor diesem perfekt funktionierenden Monstrum verbeugen. Großartig. Wie erwartet, befinden sich die meisten Konzertbesucher früher Stunde hier. Warum zwei Thrash-Metal-Acts gleichzeitig spielen sollten, leuchtet mir nicht ein. Dann sind es halt zwei halbe Konzerte für mich. <strong>PRO-PAIN</strong> stampfen jedenfalls alles in Grund und Boden.</p>
<p>Es folgen&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>! Und damit leider auch das einzige Konzert auf der Hauptbühne, welches keinen makellosen Sound hat. Schade, aber zu jeder Regel muss es wohl die eine oder andere Ausnahme geben. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich Sänger und Gitarist <strong>SEEB</strong> vor Kurzem die Hand gebrochen hat und somit heute <em>nur</em> als Sänger fungiert. Die Gitarre übernimmt dabei heute der Bassist, und den Bass übernimmt die Background-Spur. Hier könnte Ihr generischer Bassistenwitz stehen. Nichts destotrotz eine sehr melodische und überzeugende Show! Einziger musikalischer Nachteil: Die Jungs machen größtenteils Musik für Menschen, die diese Musik schon kennen. Soll heißen: Die Melodien und epischen Chori wirken bei weitem besser, wenn man sie kennt und mitsingen kann. Besonders, wenn der Sound zu wünschen übrig lässt. Alles in allem macht es aber immer wieder Spaß, die Band alle paar Jahre live zu sehen.</p>
<h3>Mehr Energie!</h3>
<p>Dann geht’s weiter mit <strong>OBSCURA</strong>! Der anti-catchiesten Band der Welt. Find ich supi. Die Jungs zeigen auch immer wieder, dass TechDeath nicht unbedingt heißen muss, so schnell und so kompliziert spielen zu müssen, wie es nur geht. Komplexe Songstrukturen, interessante Schlagzeugspuren, gelegentliche Melodien und abwechslungsreiches Feeling – das Ganze live äußerst gekonnt und präzise ausgeführt, das ist auch eine Möglichkeit! Könnt ihr gern so machen, dann ist es halt geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28953" aria-describedby="caption-attachment-28953" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28953 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg" alt="" width="403" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28953" class="wp-caption-text">Moshpit?</figcaption></figure>
<p><strong>MUNICIPAL WASTE</strong> is gonna fuck you up! Wo <em>PARTY</em> draufsteht, ist auch <em>PARTY</em> drin! Das beweisen die Thrasher aus den USA heute auf der T-Stage. Die Bewegung, die bei <strong>NERVOSA</strong> gefehlt hat, ist hier definitiv am Start. Der kompromisslos stumpfe Höchstgeschwindigkeits-Thrash-Metal, der energetische Frontmann (Wanna go faster?!) und die Magie des Moments verwandeln den Platz vor der Bühne binnen Sekunden in ein Schlachtfeld. Ein Party-Schlachtfeld. Es vergeht keine Sekunde, ohne dass der Circlepit auf Hochtouren dreht, riesige Staubwolken werden aufgewirbelt und die Meute ist massiv in Feierlaune. Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern hart übertroffen. Episch! Meine erste Live-Erfahrung mit dieser Band, und mit Sicherheit einer meiner besten Thrash-Metal-Momente bis dato.</p>
<p>Ich schaue danach nur kurz bei <strong>ALESTORM</strong> rein, aber auch hier geht wie gewohnt die Piratenparty am ab. Es fliegen riesige Gummienten durchs Publikum und zwischen altbekannten Hits gibt’s auch mal das eine oder andere Akustik- oder 8-Bit-Zwischenspiel. Leider schade, dass die Band jedes Jahr immer und überall präsent ist. Die Schotten live zu sehen, hat für mich zu hundert Prozent seinen Exklusivitätswert verloren. Ich mag euch ja, <strong>ALESTORM</strong>. Aber heute nicht. Sorry.</p>
<h3>Noch mehr Energie!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28955" aria-describedby="caption-attachment-28955" style="width: 393px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28955" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg" alt="" width="403" height="302" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28955" class="wp-caption-text">Moshpit!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe weiter zu <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Wieder auf der T-Stage, und wieder sieht man von Weitem schon die Staubwolke begeisterten Moshens aufsteigen. Energie! Ehrfürchtig höre ich mir die Sache aus einiger Entfernung an. Vor allem der Schlagzeuger ist dabei mein Highlight. Präzise, schnell, ausdauernd wie eine Maschine. Die Intensität der Musik ist sehr hoch – höher wäre sie allerdings noch, wenn die Gitarren etwas besser hörbar wären. Dennoch ein krasser Auftritt.</p>
<p>Jetzt lasse ich aber auch mal Sebastian von seinen Erlebnissen berichten:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28976" aria-describedby="caption-attachment-28976" style="width: 306px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28976" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg" alt="" width="316" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-1024x725.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Eisbrecher @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Achtung, der <strong>WESSELSKY</strong> kommt! Mit <strong>EISBRECHER</strong> spielt eine auf dem <strong>BREEZE</strong> inzwischen gut bekannte Band, welche sich scheinbar großer Beliebtheit erfreu</em><em>t. Das Infield ist voll. Der multibeschäftigte Mann ist sichtlich das Zentrum der Aufmerksamkeit und hat die Situation voll im Griff. Die Band spielt sehr auf den Punkt und liefert gut ab. Das Konzert zeigt, dass mit solchen Bands die NDH nichts zu befürchten hat.</em></p>
<p>So. Zeit, sich die FICKEN-Stage doch mal anzusehen. Ich möchte <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> sehen. Und? Nichts hat sich verändert. Der Bühnensound dieser Abomination einer Stage ist immer noch genauso beschissen wie eh und je. Wieder einmal muss ich miterleben, wie die Bühne die Hoffnungen einer vielversprechenden, weniger bekannten Band, ein Eindruck schindendes Konzert auf einem großen Festival spielen zu können, nimmt und gegen die Wand klatscht. Der Sound ist wieder einmal kaum akzeptabel, es baut sich null Atmosphäre auf. Es tut mir jedes Mal so weh, so etwas zu sehen und zu hören.</p>
<p>Vielleicht macht es ein bisschen Sinn, Spaß- und Quatschbands wie <strong>RANDALE</strong> oder <strong>MORBID ALKOHOLIKA</strong> auf einer solchen Bühne spielen zu lassen. Aber für Musik in Richtung MeloDeath oder Black Metal, die live zu einem wichtigen Teil von der geschaffenen Atmosphäre leben, bringt ein Konzert auf dieser Bühne im Endeffekt wahrscheinlich mehr Negatives als Gutes mit sich. Immerhin hat sich eine kleine Meute versammelt, um <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> vor der Bühne anzufeuern.</p>
<h3>Von Zwiespalt und Geistesblitzen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28942" aria-describedby="caption-attachment-28942" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28942 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg" alt="" width="401" height="268" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28942" class="wp-caption-text">Die mächtigen Behemoth @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Mich zwischen <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> zu entscheiden, fällt mir nicht leicht. Ich beschließe, nach Lust und Laune zwischen den beiden Konzerten hin- und herzuwandern. <strong>BEHEMOTH</strong> haben auf der Hauptbühne richtig überzeugenden Sound und wirken dabei heute extra episch und satanisch. Sehr schön! Nur der Gesang geht gelegentlich ein bisschen unter, was mich aber kaum stört, wenn die Instrumente besser klingen als auf den Studioaufnahmen. Auch die Bühne ist schön dekoriert mit allerlei evil shit und Perversionen kirchlicher Innenausstattung. Cool.</p>
<p><strong>PALLBEARER</strong> auf der CAMEL-Stage bringen eine ganz andere Art von Atmosphäre mit sich. Düster, ja. Aber auch beruhigend und tiefgehend, langsam und irgendwie auch sanft die Seele streichelnd. Schöne Erfahrung, aber nach einiger Zeit kommt die Lust nach Hass und Zerstörung zurück und ich wechsle noch mal zu <strong>BEHEMOTH</strong>. Für ein paar Sekunden. Denn die Band hört 20 Minuten früher auf, als auf dem Plan steht. Voll doof.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28977" aria-describedby="caption-attachment-28977" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28977" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg" alt="" width="299" height="317" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg 1367w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-283x300.jpg 283w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-965x1024.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-750x796.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28977" class="wp-caption-text">Eskimo Callboy @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Szenetreffen vor der T-Stage. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> spielen nach vier Jahren wieder auf dem Breeze und haben dafür eine ganze Heerschar an Anhängern mitgebracht. Die Band gehört immer noch zu denen, über die viel diskutiert wird. Wenn man sich mit ihnen unterhält und zu ihren Konzerten kommt, merkt man aber schnell, die passen hier genau hin. Jeder, der nicht ein solides Brett im Kopf hat, dürfte nicht vollständig abstreiten können, dass die Band Laune macht. Musik darf auch Spaß machen und zum sich bewegen animieren, und das schaffen die Jungs definitiv.</em></p>
<p><strong>POWERWOLF</strong>! Sound: Makellos. Spieltechnisch: Makellos. Stimmungsmache: Makellos! So ist man es von den armenischen Werwölfen (eigentlich Saarbrücker) gewohnt. Und dann plötzlich! Ein Geistesblitz: Der Name <strong>POWERWOLF</strong> ist ein Wortspiel aus <em>Power</em> und <em>Werwolf</em>. <em>(Also Po-Werwolf? Höhö! Und das war für Sie der unangebrachte Kommentar des Lektorats. Dankeschön!)</em> Und das hab ich all die Jahre nicht gemerkt. Aber zurück zur Mucke. Sehr überzeugendes Konzert, wie immer – und dieses Mal mit ein paar Songs der neuen Platte, die dem Erlebnis einen (sehr wichtigen) erfrischenden Touch geben. Denn, bei allem Respekt für die Band und ihre Live-Auftritte: Ein bisschen repetitiv wird das Ganze schon, so nach dem zweiten oder dritten Mal. Aber was soll ich sagen; es macht einfach Spaß. So viel melodische Energie, so viel Mitsingpotential. Da ist man doch immer wieder gerne dabei.</p>
<h3>Öfter mal was Neues!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28956" aria-describedby="caption-attachment-28956" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28956" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg" alt="" width="409" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg 940w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-261x300.jpg 261w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-891x1024.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-750x862.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28956" class="wp-caption-text">The stage is yours!</figcaption></figure>
<p>Am Ende des Tages geht’s dann zu einer Band, die es eher seltener auf die Festivalbühnen Deutschlands verschlägt: <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>. Und auch die Vibes, die sie verteilen, erlebt man in unseren Gefilden nicht allzu oft. Crossover Style der kalifornischen Südküste – ein bisschen Punk, ein bisschen Funk, ein bisschen Thrash, ein bisschen Hardcore – eine interessante Mischung! Dazu eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (die Band hat sogar einen eigenen Ansager dabei), den früheren <strong>SLAYER</strong>-Drummer hinter der Rappelkiste und am Ende ganz viele Menschen auf der Bühne. Mir gefällt’s irgendwie. Definitiv meine Überraschung des Tages.</p>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>habe ich erst vor einem Monat live gesehen, deswegen erwarte ich nichts Bahnbrechendes. Doch wieder einmal lässt mich der Sound der Hauptbühne nicht los. Eigentlich gedachte ich, in der Hälfte der Konzerts zu <strong>MARDUK</strong> herüberzuwechseln, doch ich muss sagen, dass von allen geschätzten 15 <strong>REITER</strong>-Konzerten meines Lebens noch keines so gut geklungen hat. Die Show ist die gleiche wie auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival, und auch dort gab es wirklich nichts am Sound auszusetzen, aber es fühlt sich dennoch an, als lägen Welten zwischen den beiden Auftritten. Ich kann es fast nicht rational erklären. Irgendwie muss bei dieser Bühne Magie im Spiel sein. Oder wir haben es mit Soundtechnik-Göttern zu tun. Oder etwas von beidem. So kriege ich mich bis zum Ende des Konzertes nicht losgerissen, und erhasche von <strong>MARDUK</strong> nur noch zwei Songs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28957" aria-describedby="caption-attachment-28957" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28957 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg" alt="" width="1450" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-1024x480.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28957" class="wp-caption-text">Ballonparty bei den Reitern</figcaption></figure>
<p>Als letztes Spektakel für heute Abend stehen <strong>HEILUNG</strong> auf dem Plan. Aufgrund des großen Erfolges von <strong>WARDRUNA</strong> im letzten Jahr haben die Veranstalter dieses Jahr wieder einen Folk-Trupp mit schamanisch-meditativen Gesängen an den Start geholt. Und das Publikum steht wie unter Hypnose. Viele tanzen mit geschlossenen Augen, andere lassen sich einfach durch ätherische Sphären dahintreiben. Ich für meinen Teil setze mich auf den Boden und verschlafe das halbe Konzert. Nach einem solch ereignisreichen Tag und um die Uhrzeit ist mir das Ganze dann doch etwas zu ermüdend – wenn auch sehr schön. Letzteres hilft leider auch nicht, wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<h3>Guten Morgen!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28954" aria-describedby="caption-attachment-28954" style="width: 187px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg" alt="" width="197" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28954" class="wp-caption-text">Es gibt viel zu tun!</figcaption></figure>
<p>Das heutige Frühstückskonzert präsentieren <strong>GOATWHORE</strong>. Leider schaffen es die Proto-Black-Metaller noch nicht ganz, mich aus den schamanischen Gefilden des gestrigen Abends wieder abzuholen. Auch dem Rest des Publikums scheint es ähnlich zu gehen. Anders gesagt: Es ist wenig los.</p>
<p>Erst mit der nachfolgenden Gruppe soll sich das Problem definitiv lösen: <strong>MISERY INDEX</strong>! Hart ballernder Death Metal ist doch genau das, was man braucht, um wirklich wach zu werden. Es bilden sich erste Circle Pits und früher Schweiß fließt nicht nur auf der Bühne. Ein guter Startschuss für einen Death-Metal-reichen Tag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28978" aria-describedby="caption-attachment-28978" style="width: 287px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28978" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg" alt="" width="297" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28978" class="wp-caption-text">Amaranthe @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Und, seid ihr true genug, auch mal eine Band mit Elektro- und Popeinflüssen anschauen zu können? <strong>AMARANTHE</strong> entern zur mittäglichen Zeit die Bühne und bieten ein kompaktes Set ihrer Klassiker. Eine Band mit drei Sängern, allen voran Sängerin <strong>Elize Ryd</strong>, das hat man nicht oft. Dennoch singen und posen sie sich problemlos durch ihr Set und erreichen damit auch eine beachtliche Menge an Zuhörern. So muss das.</em></p>
<p>Ich luge derzeit kurz bei <strong>DANKO JONES</strong> rein. Den Rock’n’Roller wollte ich immer schon mal live sehen. Intensitäts- und geschwindigkeitsmäßig befinden wir uns hier natürlich in weitaus seichteren Gegenden als bei <strong>MISERY INDEX</strong>, trotzdem macht es sehr viel Spaß, diesem Rockspektakel ein bisschen zuzuhören. Selbst die weiter hinten stehenden Zuschauer sind am Powackeln und Mitklatschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28943" aria-describedby="caption-attachment-28943" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg" alt="" width="365" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28943" class="wp-caption-text">Danko Jones @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zufällig laufe ich bei <strong>ANCST</strong> vorbei und bekomme nur mit, wie sie aufgrund von Spielzeitüberschreitung den Sound abgedreht kriegen. Scheint aber weder die Laune der Band, noch die der feiernden Fans kaputtzumachen.</p>
<p>Sebastian:<em> Nachmittags wird es dann schrill. Jemand hat <strong>J.B.O.</strong> auf die Bühne gelassen. Die rosa Metalpoeten nehmen sich wieder einige Klassiker vor, um sie ein wenig zu missbrauchen. Für die ersten beiden Songs haben sie dafür zusätzlich noch zwei Animateure mitgebracht. Die haben musikalisch nichts zur Show beizutragen, machen aber Ferz. Kann man machen, muss aber nicht sein. Die Musiker von der Kapelle sind sichtlich auch nicht mehr ganz die jüngsten, locken aber dennoch viele Leute vor die große Bühne. Insofern: Kopf abschalten, lass sie walten.</em></p>
<h3>Die Ausnahme zur Regel</h3>
<p><strong>NIGHT IN GALES</strong> spielen daraufhin auf der CAMEL-Stage. Leider muss ich trotz aller Vorfreude sagen, dass dies das einzige diesjährige Konzert ist, das einen richtig beschissenen Sound hat (man ignoriere die FICKEN-Stage, ich rede von richtigen Konzerten). Zu laute Bass Drum, die bei den erhöhten Geschwindigkeiten, in denen sich die Band musikalisch befindet, leider zu viel der restlichen Musik übertönt. Versuche, das Konzert trotz der Umstände zu genießen, funktionieren einigermaßen. Kann ja nicht alles perfekt sein.</p>
<p>Es folgen die nächsten Death-Metaller: <strong>DYING FETUS</strong>. Und sie bringen mit sich eine herrliche Mischung aus Groove-Parts und absolutem Gebretter. Das weckt den Homo Erectus in dir. Gute-Laune-Musik für erwachsene Metaller. Der plötzliche epische Platzregen trägt nur zur Stimmung bei – denn AUCH das ist äußerst cool! Gutes Konzert, dankeschön.</p>
<p>Stell dir vor, du kommst extra aus Japan, um in Deutschland zu spielen, und dann gibt dein Bass auf der Bühne den Geist auf. Kurzweilig spielen <strong>GYZE</strong> dann nur zu zweit weiter (Gitarre und Schlagzeug). Spätestens nachdem das Problem behoben ist legen die Japaner dann aber richtig los: Ihre Mischung aus <strong>COB</strong>-esquem MeloDeath und einer Prise Power Metal zündet den Knaller (irre!) und der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist auf einmal voll mit abfeiernden Menschen. Geschwindigkeit und ausschweifende Melodien sind eine gute Kombination und das Rezept funktioniert auch hier wieder einmal wunderbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28980" aria-describedby="caption-attachment-28980" style="width: 298px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28980" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg" alt="" width="308" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-300x284.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-1024x971.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-750x711.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28980" class="wp-caption-text">Alien Weaponry @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Dass die Camel Stage mal wieder die Bühne ist, auf der man wichtige Bands von morgen (spätestens morgen) sieht, dürften viele längst bemerkt haben. Zu jenen Bands kann man wohl ohne Frage auch die Neuseeländer <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> zählen. Das blutjunge Trio widmet sich in seinen Songs den indigenen Wurzeln der neuseeländischen Bevölkerung und singt dafür gerne mal ganze Songs auf Maori. Ihre tighten, brachialen Songs ziehen dabei eine mehr als beachtliche Masse an Zuschauern an, welche sich während dem Set den gerade niedergegangenen Regen wieder aus den Klamotten moscht. Geiler Scheiß! Wenn die Band bei euch in der Region spielt, geht hin!</em></p>
<h3>Die Macht der Alten</h3>
<p><strong>AT THE GATES</strong> präsentieren alte Klassiker wie auch neuere Hits. Allerdings wird mir schnell klar, dass gerade den neueren Songs irgendetwas zu fehlen scheint. Irgendwie wirken sie wie Versuche, an den (verdienten) Ruhm vergangener Zeiten anzuknüpfen. Leider mit etwas wenig Abwechslung und Kreativität. Das nur am Rande – headbangen lässt sich dazu trotzdem gut. Und genießbar ist das wuchtgeladene Konzert allemal; vor allem die alten Songs! Mächtig und voll oldschooliger Energie zeigen die MeloDeath-Urväter, dass sie nicht umsonst heute auf dieser Bühne stehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28962" aria-describedby="caption-attachment-28962" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28962" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg" alt="" width="459" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28962" class="wp-caption-text">Es wird Abend @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Der Regen ght allmählich vorüber und das Infield ist wieder voll geworden. Einer der Headliner steht nun auf dem Plan. <strong>TRIVIUM</strong> haben für das Konzert eine sehr atmosphärische Lightshow dabei und gehen von Anfang an voll nach vorne. Selbst wer die Band sonst nur eher am Rande hört, kommt hier voll auf seine Kosten.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28981" aria-describedby="caption-attachment-28981" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28981" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg" alt="" width="399" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-300x218.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-1024x746.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-750x546.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Trivium @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>VREID</strong> spielen sich quer durch ihre Bandgeschichte – und damit auch quer durch unterschiedlichste Black-Metal-Auswüchse. Dies sorgt trotz insgesamt gut funktionierender Stimmigkeit für ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Für mich ist die Band auch eine neue musikalische Erfahrung (und eine gute!). Die überdachte Bühne bietet außerdem gerade günstigen Schutz vor den letzten paar Regentröpfchen.</p>
<p>Es folgt <strong>ARCH ENEMY </strong>– ich setze mich kurz hin. Und schlafe zur Abwechslung mal wieder ein. Na gut. Dann hat es nicht sein sollen. So ganz kann ich dem Hype um diese Band eh nicht folgen.</p>
<p>Zeit, wieder wach zu werden: mit <strong>SICK OF IT ALL</strong>! Oldschool Hardcore mit gehörigem Punk-Anteil – die Erfinder der Wall of Death kennen keine musikalische Gnade. Schnell, aggressiv und voller Hass gegen das System. Scheiß auf modernen, Breakdown-orientierten Hardcore-Sound, das hier ist der <em>real shit</em>! Auch mal eine schöne Erfahrung, eine solche Band live mitzuerleben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28930" aria-describedby="caption-attachment-28930" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg" alt="" width="358" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28930" class="wp-caption-text">Sign of Cain</figcaption></figure>
<p>Wer oder was genau <strong>SIGN OF CAIN</strong> sind, weiß ich zu dem Moment noch nicht so wirklich &#8211; irgendwas mit dem Sänger von <strong>AT THE GATES</strong> oder so. Nicht ganz, denn gerade dieser steht nicht auf der Bühne &#8211; dafür aber der Gitarrist und der Schlagzeuger der Brutal TechDeath Band <strong>VISCERA TRAIL</strong>. Scheint, als wäre diese Band das MeloDeath-Projekt von deren Gitarrist <strong>TOMER HASENFRATZ </strong>(bester Name übrigens). Und dass der <strong>ATG</strong>-Fronter <strong>THOMAS LINDBERG </strong>am Mikrofon steht, ist wohl veraltete Information. Dennoch ein interessantes und vor allem unerwartetes Konzert! Wieder sorgt die CAMEL-Stage für geschlossenes Feeling &#8211; und das ist genau, was diese düstere Musik braucht, um richtig zu glänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Post-schwarzer Abend</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28959" aria-describedby="caption-attachment-28959" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28959 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg" alt="" width="1450" height="564" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-300x117.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-1024x398.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-750x292.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28959" class="wp-caption-text">Alcest</figcaption></figure>
<p>Spät am Abend dann einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals: <strong>ALCEST</strong>. In die erste Reihe gemogelt, lasse ich mich von der hypnotischen Musik einlullen. Eine Mischung aus in Trance versetzenden Melodien und noch härter in Trance versetzenden Post-Black-Metal-Parts, die einen einfach nur in sich hineinsaugen und wie flüssiger Musik-Honig umgeben. Eine wunderschöne Atmosphäre, in den richtigen Momenten durchstochen von markerschütternden Schreien – großartig, einfach nur großartig!</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber gegen <strong>TURISAS</strong> kämpfen, deren Musik zwischen den <strong>ALCEST</strong>-Songs von rechts von der Hauptbühne in mein Ohr zu dringen versucht, und mit ihrer eingängigen Art droht, mich aus der magischen Atmosphäre hinauszuziehen. Besonders, weil mir die Entscheidung wirklich nicht leichtfiel – die Finnen waren jetzt einige Jahre von der Bildfläche verschwunden, und jetzt treten sie zweihundert Meter neben mir auf der Premium-Sound-Bühne-Of-Glory auf. Beim nächsten Mal dann. Im Moment löse ich das Dilemma, indem ich mir zwischen Songs das rechte Ohr zuhalte.</p>
<p>Nach dieser meditativen Erfahrung wird es dann Zeit, noch zwei weitere Black-Metal-Acts anzusehen. Der erste davon ist <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound wirkt hier etwas schrabbelig, was aber durch die Qualität der Musik schnell wieder wettgemacht wird. Danach geht’s dann weiter zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, welche das Konzept Black Metal noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise auslegen. Stark Post-orientiert, allerdings in weniger seichten Gefilden als <strong>ALCEST</strong>, blasten sich <strong>HARAKIRI</strong> mit steriler, aber durchaus positiver Soundkulisse durch ihr Set. Das alles in konstant sehr hohem Tempo – ein interessantes Konzept, das mich zuweilen an meine Erfahrung mit <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> vom <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival diesen Jahres erinnert. Allein der Gesang sagt mir hier nicht so sehr zu.</p>
<h3>Geballer und Randale</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28960" aria-describedby="caption-attachment-28960" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28960 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg" alt="" width="373" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-300x179.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-1024x612.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-750x448.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28960" class="wp-caption-text">3, 2, 1&#8230;</figcaption></figure>
<p>Ein neuer Tag, eine neue Portion Death Metal! Heute mit <strong>ORIGIN</strong>. Drei Menschen auf der Bühne, kein Backdrop, aber Hauptsache alles zerficken! Richtig technisches Zeug frickeln Gitarrist und Drummer zusammen, während sich der Sänger die Seele aus dem Leib grunzt und schreit. Das Ganze voll roher Energie und in unermesslichen Tempi. Ein Bassist scheint dabei nicht von Nöten. Leider sind noch nicht sehr viele Leute im Publikum zu sehen. Stört die Band aber nicht, denn diejenigen, die schon da sind, sind nicht ohne Grund dort. Circle Pit ist auch eine Art von Frühsport. Und es muss sich ja bei solcher Musik um die Aufwirbelung des Staubes gekümmert werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28961" aria-describedby="caption-attachment-28961" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28961 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28961" class="wp-caption-text">&#8230; Wall Of Death!</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Camp zurück bemerke ich etwas Merkwürdiges: Überall Hüpfburgen und Eltern mit Kindern. Es spielen gerade <strong>RANDALE</strong>, eine Band, die Punk Rock für Kiddies produziert. Und dazu ist gerade Familien-Gratis-Eintritt-Tag (oder so ähnlich). Ich will auch auf die Hüpfburg. Im Publikum sind trotzdem mehr Bierbäuche als Kinder zu sehen – denn die sind ja alle auf den Hüpfburgen. Oh, und natürlich: Das Kinderkonzert findet auf der FICKEN-Stage statt. 100 Punkte an den Organisator!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28982" aria-describedby="caption-attachment-28982" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28982" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg" alt="" width="272" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28982" class="wp-caption-text">Phil Campbell And The Bastard Sons @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian:<em> Die Ankündigung für diese Band dürfte wohl bei vielen für ein wenig Wehmut gesorgt haben. <strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong> spielen dieses Jahr auf dem <strong>BREEZE</strong>. Der ehemalige Gitarrist der legendären Band <strong>MOTÖRHEAD</strong> liefert mit seinem neuen Projekt, in dem auch seine Söhne mitspielen, ein Brett grundehrlichen Rock‘n‘Rolls ab. Wer da nicht hin geht, ist selber schuld. So gesehen ein echtes Highlight auf dem diesjährigen <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28934" aria-describedby="caption-attachment-28934" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28934" class="wp-caption-text">Crowdsurfer auf Crowdsurfer</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>KORPIKLAANI</strong>, welche ich mir dieses Mal von direkt vor der Bühne ansehe. Die Feierstimmung ist in diesen Bereichen natürlich groß, und so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich der Partylaune hinzugeben. Die Crowdsurfer fangen bei diesem Konzert an, mächtig kreativ zu werden: Man sieht Crowdsurfer auf Crowdsurfern sitzen, Crowdsurfer auf Crowdsurfern surfen (im Stehen!), Crowdsurfer, die mit Videokameras auf Crowdsurfern crowdsurfen und sich beim Crowdsurfen filmen, nackte Crowdsurfer (ih!) – ja sogar ein Versuch wird gestartet, zu zweit auf einem Crowdsurfer zu crowdzusurfen – der endet allerdings eher ungut. Trotz all dem Quatsch darf man aber nicht vergessen, dass <strong>KORPIKLAANI</strong> längst nicht mehr nur Sauf- und Spaßmusik machen. Ruhigere Songs, langsamere Songs, Songs über die Schönheit der Natur, aber auch Songs mit düstereren Thematiken haben mittlerweile einen festen Platz in der Setlist.</p>
<h3>Von Zusammenhalt und hochwertiges Geklatsche</h3>
<p>Dann geht es für mich zu <strong>ORPHANED</strong> <strong>LAND</strong>. Berührt mich deren Musik auch persönlich nicht so sehr, muss ich sagen, dass das für die Menschen um mich herum definitiv anders ist. So viel Motivation, mitzuklatschen, mitzusingen und generell mitzumachen sehe ich dieses Festival zum ersten Mal. Der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist voll mit Menschen, die so richtig voll dabei sind. Sogar – und Respekt dafür – unregelmäßige Rhythmen werden scheinbar problemlos von der Masse mitgeklatscht. Im Normalfall schaffen es die Menschen auf Konzerten selten, überhaupt das Tempo zu halten, sobald das Geklatsche beginnt. Ein warmer Empfang für die Band. Der Sänger gibt außerdem seine Freude zum Ausdruck bezüglich der ganzen verschiedenen Nationalitäten, die sich hier versammelt haben, um zusammen Spaß zu haben und zu feiern. Ein besonders emotionaler Moment mit einer Band, die aus dem Konfliktgebiet Israel stammt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28965" aria-describedby="caption-attachment-28965" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28965 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg" alt="" width="1450" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-300x99.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-1024x337.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-750x247.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28965" class="wp-caption-text">Die überdachte Bühne bei Orphaned Land</figcaption></figure>
<p>Auf <strong>SOLSTAFIR</strong> bin ich sehr gespannt, da mir von allen Seiten immer begeistert erzählt wird, wie gut die Band ist. Allerdings macht mich auch deren Musik wieder ordentlich müde, und wirklich viele Erinnerungen bleiben mir leider nicht. Drückende Atmosphäre, lila-blaues Licht, viel Nebel – alles scheint ineinander zu verschwimmen. Bei der nächsten Gelegenheit gibt’s dann eine detailliertere Review.</p>
<h3>Der letzte Abend</h3>
<p><strong>BLOODBATH</strong> höre ich seit geraumer Zeit ab und an mal, konnte sie aber leider nicht mehr mit <strong><span class="st">Å</span>KERFELD</strong> oder <strong>TÄGTGREN</strong> live sehen. Und, da muss ich mich leider der generellen Meinung anschließen: <strong>NICK</strong> <strong>HOLMES</strong> am Gesang wirkt einfach ein bisschen schwach im Vergleich. Aber! Diese Live-Show weiß mich eines Besseren zu belehren. Zwar ist wirklich hörbar weniger Power in der Stimme vorhanden als bei den Vorgängern, aber schlimm ist das eigentlich nicht. Es sorgt nur für eine andere Art von Atmosphäre: weniger Zerstörung und Gewalt, mehr Düsternis und Verwesung. Mir gefällt die Friedhof-Gammelfleisch-Stimmung live wirklich ganz gut. Hätte ich so nicht erwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28964" aria-describedby="caption-attachment-28964" style="width: 422px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28964" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg" alt="" width="432" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28964" class="wp-caption-text">Carpenter Brut</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Festivals macht für mich dann tatsächlich nicht mal eine Metal-Band, sonden <strong>CARPENTER</strong> <strong>BRUT</strong>! Darkwave-lastiger 80er-Actionfilm-Sound mitsamt zugeschneiderter Licht- und Videoshow zu jedem einzelnen Song. Es ist ein audiovisuelles Spektakel sondergleichen. Die große Bühne gibt ein letztes Mal alles und überzeugt noch einmal mit perfektem, drückendem Sound. Ein solches Konzert habe ich noch nie erlebt, und es ist glorreich. Dazu muss ich noch sagen, dass trotz eher elektronisch angelehnter Musiksparte alles von Musikern live auf der Bühne gespielt wird – Mit Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Ein würdiger Abschluss? Definitiv.</p>
<h3>Ende!</h3>
<p>Puh! Was ein Festival. So viele neue Bands live gesehen, und das trotz mittlerweile zehn Jahren Festivalbesuchen. Wie auch schon letztes Jahr hat es das <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder geschafft, fast bei jedem Konzert richtig guten Sound zu bieten. Besonders die Anlage (oder sind es die magischen Soundtechniker?) der neuen Hauptbühne (aktiv seit 2017) sei an dieser Stelle noch einmal zu loben. Auf keinem anderen Festival habe ich so positive Erfahrungen mit der Soundqualität gemacht. Und das Ersetzen der alten CAMEL-Stage durch eine tatsächlich funktionierende Bühne hat auch definitiv zum Wohle aller beigetragen.</p>
<p>Eine kleine Kritik hätte ich dennoch abzugeben: Dass der Platz beim Campen nicht pro Person, sondern pro Auto zugeordnet wird (so schien es mir zumindest zu funktionieren), ist im Bezug auf das überall so hochgepriesene Bilden von Fahrgemeinschaften dann doch eher kontraproduktiv! Es bedeutet im Endeffekt: Je mehr Leute im Auto, desto weniger Campspace hat jeder einzelne davon.</p>
<p>Alles in Allem habe ich nicht wirklich viel auszusetzen. Sogar das Schleusenproblem zum Infield war heuer bei Weitem galanter gelöst als letztes Jahr. Und: Der <em>Sauberste-Dixi-Klos-ever-Awar</em>d geht definitiv auch an das <strong>SUMMER BREEZE 2018</strong>. Selten so viele saubere Dixis gesehen. Wahrhaft ein neues Lebensgefühl. Und das Wichtigste Lob zuletzt: Großartige Stilabwechslung, was die Bandauswahl angeht! Es war von allem was dabei, und das Line-Up bot dieses Jahr wirklich die Möglichkeit für unterschiedlichste musikalische Erfahrungen. Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das Festival konnte seine Standarts dieses Jahr aufrechterhalten! Ich würde sogar von einer weiteren Steigerung sprechen. Weiter so!</p>
<p>Nur die FICKEN-Stage bräuchte wirklich nicht unbedingt zu existieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg" alt="" width="1450" height="447" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-300x92.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-1024x316.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-750x231.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Cheers!</p>
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		<title>Expedition in die atomare Hölle &#8211; Cytotoxin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Aug 2017 09:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[aborted]]></category>
		<category><![CDATA[Benighted]]></category>
		<category><![CDATA[Brutal Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CYTOTOXIN &#8211; Gammageddon Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017 Label: Unique Leader Records Laufzeit: 39:53 Min. Seit 2010 hat die ehemalige Karl-Marx-Stadt jetzt schon ein Exportprodukt der besonderen Güteklasse.&#160; CYTOTOXIN. Nach dem Debütalbum &#8222;Plutonium Heaven&#8220; und dem Nachfolger &#8222;Radiophobia&#8220; folgt nun das dritte Album &#8222;Gammageddon&#8220;, welches ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYTOTOXIN</strong> &#8211; Gammageddon<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Label: Unique Leader Records<br />
Laufzeit: 39:53 Min.<span id="more-20515"></span></p>
<p>Seit 2010 hat die ehemalige Karl-Marx-Stadt jetzt schon ein Exportprodukt der besonderen Güteklasse.&nbsp;<br />
<strong>CYTOTOXIN</strong>. Nach dem Debütalbum &#8222;Plutonium Heaven&#8220; und dem Nachfolger &#8222;Radiophobia&#8220; folgt nun das dritte Album &#8222;Gammageddon&#8220;, welches thematisch erneut die Folgen der Reaktorkatastrophe in Tschernobyl sowie der daraus resultierenden Vertrahlung aufgreift und in äußerst brutaler Form erzählt.</p>
<p>Seit &#8222;Radiophobia&#8220; sind nunmehr 5 Jahre vergangen, in denen sich auch im Line-Up der Chemnitzer die ein oder andere Änderung vollzogen hat. So hat <strong>Stephan &#8222;Stocki&#8220; Stockburger</strong> mittlerweile <strong>Tobias Olijnyk</strong> am Schlagzeug abgelöst, während <strong>Jason Melidonie</strong> als zweiter Gitarrist die Saitenfraktion komplettiert. Und beide Neuzugänge könnten besser kaum sein!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20518" aria-describedby="caption-attachment-20518" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20518 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2.jpg" alt="CYTOTOXIN" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Cytotoxinbandpic2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20518" class="wp-caption-text">CYTOTOXIN</figcaption></figure>
<p>Der Opener <em>&#8222;Radiatus Generis&#8220;</em> ist bereits als erste Single erschienen und daher hinreichend bekannt. Schon vor Wochen konnte der Track unter Beweis stellen, dass <strong>CYTOTOXIN</strong> nichts verlernt haben. So gibt es zu Beginn ein fanatisches Frickelintro, welches dann in Hochgeschwindigkeitsfasching mündet. Dazu gesellen sich abgrundtiefe Growls und unfassbar präzise Schlagzeugarbeit, die bereits in den ersten Minuten des Albums unmissverständlich klar machen, dass es hier keine Gefangenen geben wird. Doch trotz aller technischen Finesse&nbsp;bleiben auch Groovepassagen nicht aus, sodass man nicht permanent verprügelt wird. Fantastisch hier das Outro, bei dem ein Geigerzähler das Riff „mitspielt“, wobei das Ganze mit der gesprochenen Warnung:</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Massive Radiation Detected&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>unterlegt ist. Wenn das live nicht dafür sorgen wird, dass Nacken brechen, dann weiß ich auch nicht.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;Chaos Cascade&#8220;</em> kommt mit deutlich weniger hochfrequenter Fingerflitzerei aus, wobei mir positiv auffällt, dass die schiebenden Riffs nicht übermäßig tief dargeboten werden, sodass am Ende nur bassiges Geschwurbel übrig bliebe. Bereits hier merke ich, dass sich <strong>CYTOTOXIN</strong> zwar durchaus ihrer Stärken und Trademarks bewusst sind, sich aber nicht nur auf diesen ausruhen. So wird das Tempo hier und da auch etwas gedrosselt, während Frontmann <strong>Grimo</strong> die berühmt-berüchtigte &#8222;Schweinepfeife&#8220; auspackt.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XAPvO8GLu08?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die zweite Single <em>&#8222;Gammageddon&#8220;</em> folgt unmittelbar danach und besticht erneut durch sehr markante Riffs und Melodielinien, die so vielleicht auch&nbsp;im Death- oder Metalcore auffindbar wären &#8211; mit dem Unterschied, dass das Grundgerüst deutlich brutaler ist. So oder so: der Wiedererkennungswert der Songs ist so hoch, wie vermutlich nie zuvor!</p>
<p>Und sofort wird einem die dritte Single, sowie der längste Song der Platte um die Ohren gedonnert. <em>&#8222;Chernopolis&#8220;</em> (dieser Titel alleine!) donnert mir mit eindrücklichem Sound entgegen und zeigt mir, dass <strong>CYTOTOXIN</strong> diesmal alles, was sie seit jeher ausgemacht hat, nochmal verfeinern und perfektionieren konnten. Ohne &#8222;Radiophobia&#8220; nachträglich abwerten zu wollen, stellt sich hier doch eine deutliche Weiterentwicklung dar.&nbsp;<br />
Das zunächst langsam groovende Stück geht sofort in den Nacken, während das Ganze natürlich trotzdem mit Hochgeschwindigkeitsleads garniert wird, bevor der gesamte Song auf volle Fahrt schaltet.</p>
<h4>Hoher Besuch am Mikro</h4>
<p>Es folgt der direkte Übergang in <em>&#8222;Dead Zone Outpost&#8220;</em>, ein Spoken Word Interludium, das von hoffnungslosen Überlebenden erzählt, bevor <strong>Svenchos</strong>&nbsp;&#8222;Uagh!&#8220; <em>&#8222;Redefining Zenith&#8220;</em> einleitet. <strong>Grimo</strong> und der <strong>ABORTED</strong>-Sänger geben sich hier gesanglich die Klinke in die Hand und ergänzen sich hervorragend, wobei der Song an sich leider nicht ganz so sehr im Ohr bleibt wie die anderen bisherigen Stücke.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EogmkUtiAFQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Sowohl <em>&#8222;Corium Era&#8220;</em> als auch <em>&#8222;Antigenesis&#8220;</em> holen in puncto Ohrwurmpotenzial jedoch sofort wieder auf, wobei die Band bei letzterem Track von <strong>Julien Truchan</strong> (<strong>BENIGHTED</strong>) unterstützt wird. Das Schlagzeug nagelt ohne Gnade, die zweistimmigen Gitarrenläufe packen sofort zu und die Riffs sind eine einzige Walze. Kurzum: dass hier sind Songs, die <strong>ORIGIN</strong> neidisch machen werden.&nbsp;<br />
Der letzte reguläre Song <em>&#8222;Outearthed&#8220;</em> begeistert mich dann noch einmal mit einer wahnwitzigen Leadgitarre, bevor einen die Riffs zum Ende hin immer langsamer werden und zum Mitnicken zwingen.&nbsp;</p>
<p>Das letzte Stück <em>&#8222;Sector Zero&#8220;</em> ist rein instrumental und nicht minder technisch, als die vorherigen Songs. Trotz allem wirkt der Rausschmeißer auf mich etwas&nbsp;angestückelt. Obwohl ich den Hintergrundgedanken durchaus nachvollziehen kann, steht der Track für sich alleine etwas „nackt“ da.</p>
<h4>Der Sprung auf Weltniveau</h4>
<p>Meiner Meinung nach haben es <strong>CYTOTOXIN</strong> mit ihrem dritten Album geschafft, die Weichen in Richtung einer vielversprechenden Zukunft zu stellen. Denn obwohl ich die Grundzutaten des Sounds zum Ende des Albums klar benennen kann, arbeitet &#8222;Gammageddon&#8220; permanent auf so einem hohen Niveau, dass man die Jungs ohne weiteres auf Augenhöhe mit internationaler Konkurrenz verorten kann, und muss! Die Entwicklung, die die fünf Jungs in puncto Spielvermögen und Songwriting seit dem letzten Album vollzogen haben, ist mehr als beeindruckend und dürfte dafür sorgen, dass Ostdeutschland international nicht länger ein weißer Fleck auf der Extrem-Metal-Landkarte bleiben wird!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Senf der Woche #24 &#8211; METAL UND SPORT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Jul 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-19472"></span><br />
<strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Laufen, pumpen, Bierkrug stemmen &#8211; Welcher Metal passt zu welchem Sport?</strong></p>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Robert</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Metal und Sport? Müsste man bei dem Thema nicht eigentlich <strong>Tetzel</strong> fragen? Naja&#8230; Auch wenn der Großteil der Redaktion entweder <strong>im Sternzeichen Lauch geboren</strong> ist, oder sich seit Jahren <strong>in der Massephase</strong> befindet, kann man ja wenigstens so tun als ob.</p>
<p>Wenn es darum geht, sich so <strong>richtig auszupowern und abzureagieren</strong>, geht meiner Meinung nach nichts über &#8222;St. Anger&#8220; oder &#8222;God Hates Us All&#8220;. Dazu zu trainieren führt einen an die eigenen Grenzen und sorgt gleichzeitig dafür, dass <strong>überschüssige Energien nicht durch Axtmord kompensiert</strong> werden müssen. Insgesamt sollte man, glaub ich, darauf achten, nicht unbedingt <strong>ORIGIN</strong> oder <strong>INFANT ANNIHILATOR</strong> zu hören, während man Sport betreibt, da vermutlich <strong>ernsthafte Schäde</strong>n entstehen können, wenn man versucht das Tempo zu halten.</p>
<p>Wer in dieser Diskussion auf ÜBERHAUPT gar keinen Fall fehlen darf, sind die schwedischen <strong>SPORTLOV</strong>, die in ihren Texten <strong>mit Vorliebe Wintersport thematisiert</strong> haben. Kein Scherz. Die wundervolle EP „Snöbollskrieg“ (Cover <a href="https://www.metal-archives.com/albums/Sportlov/Sn%C3%B6bollskrieg/6711" target="_blank" rel="noopener">hier</a>, Song <a href="https://www.youtube.com/watch?v=fZbrM3OtbQM" target="_blank" rel="noopener">hier</a>) ist dabei unerreicht!</p>
<p>Was Kampfsport anbelangt, ist mir bislang noch keine passende Musik begegnet, aber im Zweifelsfall wohl <strong>Underground-Rap</strong>, um sich <strong>richtig gefährlich zu fühlen</strong>. Um mich <strong>zum Boss zu transformieren</strong>, höre ich jedenfalls immer <strong>KOLLEGAH</strong>. Wie jetzt? Was ich stemme? Ich dachte, man wird schon von der Musik muskulöser!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener">Oli</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Geballte Kraft, vom Körper tropfender Schweiß und knallharte Musik &#8211; <strong>Arrrrrrrrrrrrrrr!</strong> Der <strong>Prototyp metallischer Körperertüchtigung</strong>&#8230; Naja, dieses Bild ist vielleicht etwas überzogen, aber die Kombination aus Sport und Musik, oft in metallischer Form, geht bei mir seit meiner Jugend Hand in Hand.</p>
<p>Schon damals war ich <strong>regelmäßig mit meinen kleinen Hanteln</strong> zugange, während aus den Boxen <strong>RAMMSTEIN</strong> oder <strong>SAMSAS TRAUM</strong> knallte. Über die Jahre hinweg sind die <strong>Gewichte schwerer</strong> und die <strong>Musik härter</strong> geworden. Schön treibend und gern auch konstant knüppelnd sollte es sein. Ein Favorit war dabei in letzter Zeit ganz klar &#8222;In Turmoil&#8220; von <strong>ANCST</strong>, aber auch gern mal &#8222;Grenzgänger&#8220; von den hessischen Black Metallern <strong>MEMBARIS</strong>.</p>
<p>Eine andere Kombination aus Sport und Musik ist für mich das <strong>klangbegleitete Fahrradfahren</strong>. Im Sommer 2016 hatte ich dabei ein Erlebnis, welches sich nachhaltig eingebrannt hat und an das ich wohl auch noch in vielen Jahren wohlwollend zurückdenken werde. Die Sonne brannte heiß und ich war am schönen <strong>Elbradweg Richtung Meißen</strong> unterwegs. Wenige Tage zuvor war ein mir wichtiger Mensch aus meinem Leben gewichen und ich ziemlich aufgewühlt. Auf dem Rückweg nach Dresden kam mir in den Sinn,<strong> DEAFHEAVEN</strong>s &#8222;New Bermuda&#8220; einzulegen. Was folgte, war <strong>fast ein Traumzustand</strong>. Überwältigende Musik, die auf meine Hörgänge eindrosch und ich davon motiviert <strong>in Windeseile über den Radweg bretternd</strong>. Jeder Tritt in die Pedale und jeder anpeitschende Schlag der Drums war eine <strong>Karthasis</strong>. Ich konnte meine Gefühle extrem kanalisieren und herauslassen. Großartig! Fix und fertig kam ich daheim an und fühlte mich zugleich <strong>extrem befreit</strong>. Probiert es mal aus!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sarah</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ich bin jetzt nicht unbedingt die Mega-Sportskanone, aber um mich zwischen den Festivals ein wenig in Form zu bringen und <strong>die unzähligen Biere und Steaks zu kontern</strong>, mache ich ein paar mal die Woche Sport. Damit das nicht langweilig wird, wird dazu natürlich Musik gehört und weil wir ein Metal-Magazin sind, natürlich Metal-Musik.</p>
<p>Wer gerne <strong>laufen geht</strong>, dem kann ich etwas <strong>flottere Musik</strong> empfehlen, etwas melodisches, damit der Rhythmus beim Laufen auch stimmt. Ich höre da gerne <strong>Melodic Death Metal </strong>à la<strong> KALMAH</strong> oder <strong>WHISPERED</strong>.</p>
<p>Zum <strong>Seilspringen</strong> höre ich gerne Musik, die <strong>schnell und erbarmungslos</strong> ist. <strong>Technical Death Metal</strong> von <strong>ADE</strong>, <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>, <strong>OBSCURA</strong> und <strong>WHORION</strong> treiben mich dabei zu Höchstform an.</p>
<p>Wer statt zu schwitzen lieber <strong>Stress abbauen</strong> will, kann auch hier mit Musik dazu entspannen. Ich habe festgestellt, dass man <strong>Hatha Yoga</strong> wunderbar mit <strong>Pagan Folk</strong> von <strong>WARDRUNA</strong> oder <strong>ULVESANG</strong> betreiben kann. Die Musik sollte meiner Meinung nach zum Tempo des Sports passen, aber eigentlich ist es nur wichtig, was man selbst gerne hört. Also dann, viel Spaß beim Schwitzen!</p>
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		<title>Lasst euch vom Dunkel erleuchten &#8211; SUFFOCATION</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 10:35:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Dying Fetus]]></category>
		<category><![CDATA[Frank Mullen]]></category>
		<category><![CDATA[Immolation]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin Talley]]></category>
		<category><![CDATA[New York]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[of the dark light]]></category>
		<category><![CDATA[Origin]]></category>
		<category><![CDATA[Pinnacle of Bedlam]]></category>
		<category><![CDATA[Suffocation]]></category>
		<category><![CDATA[Terrence Hobbs]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUFFOCATION &#8211; &#8230;Of The Dark Light Veröffentlichungsdatum: 09.06.2017 Dauer: 35:22 Min. Label: Nuclear Blast Na meine Herren, 2017 scheint ja echt ein gutes Jahr für den Death Metal zu werden. Neue Scheiben von IMMOLATION, ORIGIN, DYING FETUS und SUFFOCATION! Dann schauen wir ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lasst-euch-vom-dunkel-erleuchten-suffocation/">Lasst euch vom Dunkel erleuchten &#8211; SUFFOCATION</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUFFOCATION</strong> &#8211; &#8230;Of The Dark Light<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.06.2017<br />
Dauer: 35:22 Min.<br />
Label: Nuclear Blast<span id="more-18562"></span></p>
<p>Na meine Herren, 2017 scheint ja echt ein gutes Jahr für den Death Metal zu werden. Neue Scheiben von <strong>IMMOLATION</strong>,<strong> ORIGIN</strong>, <strong>DYING FETUS</strong> und <strong>SUFFOCATION</strong>!</p>
<p>Dann schauen wir doch mal, was das inzwischen achte Werk der New Yorker so zu bieten hat.</p>
<p>Bereits der Opener <em>&#8222;Clarity Through Deprivation&#8220;</em> nagelt ab Sekunde 1 ungezügelt durch die Boxen, wobei mich besonders das Schlagzeug beeindruckt. Dieses wurde jedoch nicht wie bei &#8222;Pinnacle of Bedlam&#8220; von <strong>Dave Culross</strong> beackert und auch der 2014 eingestiegene <strong>Kevin Talley</strong> hat sich mittlerweile wieder verabschiedet. So heißt der neue Mann hinter der Schießbude <strong>Eric Morotti</strong> und der liefert auch auf Albumlänge einen verdammt guten Job ab.<br />
Auch Gitarrist <strong>Guy Marchais</strong> hat nach 13 Jahren den Dienst quittiert, weswegen <strong>Charlie Errigo</strong> als zweiter Jungspund in die Reihen der New Yorker aufgenommen wurde.<br />
Folglich also alles neu bei <strong>SUFFOCATION</strong>? Denkste!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-18566" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band.jpg" alt="SUFFOCATION" width="795" height="502" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band.jpg 795w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band-300x189.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Suffocation-Band-750x474.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 795px) 100vw, 795px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;&#8230;Of The Dark Light&#8220;</em> geht genauso nach vorne, wie man es von dem Ostküsten-Urgestein erwarten würde. So werden auch über die restlichen Songs keine Kompromisse gemacht, während sich die Texte hauptsächlich um Transzendenz und Freitod drehen, um das leidliche, weltliche Ich hinter sich zu lassen und Erleuchtung zu erfahren.</p>
<p>Die erste Single <em>&#8222;Your Last Breaths&#8220;</em> besticht mit einem Intro, das zumindest mich sehr an die Szenebrüder von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> erinnert, bevor ein Break einsetzt und <strong>Frank Mullen</strong>&nbsp;sowie&nbsp;<strong>Terrence Hobbs</strong> mit typischen <strong>SUFFO</strong>-Charakteristka wieder jeden Zweifel daran vernichten, wer hier zu hören ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/56jDbL6dzLw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Folgetrack <em>&#8222;Return To The Abyss&#8220;</em> legt danach ebenfalls ordentlich vor und stellt für mich einen der stärksten Tracks auf dem gesamten Album dar. Ein markantes Riff jagt das nächste, das Drumming ist exzellent und am Ende hört man sogar so etwas wie eine cleane Gitarre, die das schleppende Abschlussriff zusätzlich veredelt.</p>
<h4>Stark!</h4>
<p>Der Titeltrack schaltet dann einen Gang zurück und walzt etwas langsamer vor sich hin, wobei man sich Zeit und Raum nimmt, einige Sologitarren arbeiten zu lassen, die dem Song definitiv gut tun!<br />
Das vorletzte Stück <em>&#8222;Caught Between Two Worlds&#8220;</em> besticht nochmal mit ordentlich Druck und Geschwindigkeit, während die Gitarren ausgezeichnet ins Ohr gehen und auch dort bleiben, bevor eine Neuaufnahme vom &#8222;Breeding The Spawn&#8220;-Song <em>&#8222;Epitaph Of The Credulous&#8220;</em> den Abschluss bildet.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/iiSvg6SVZvs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Vier Jahre nach dem letzten Output hat sich besonders in puncto Besetzung einiges bei <strong>SUFFOCATION</strong> getan. Der Bandsound wurde davon wenig beeinflusst, sodass &#8222;&#8230;Of The Dark Light&#8220; immer noch Death Metal bietet, wie man ihn von dem Fünfer aus New York gewohnt ist: schnell, technisch, brutal und zum Mitnicken und Handschütteln gemacht.<br />
So verlässlich das achte Werk von <strong>SUFFOCATION</strong> auch in die gleiche Kerbe wie immer schlägt, so wenige Überraschungen bringt es auch mit sich. Mit steigender Zahl an Durchläufen wachsen die Songs zwar bis auf ein bestimmtes Level, wirkliche Titel, die zu „Bandhits“ avancieren könnten, bietet das Album jedoch kaum.</p>
<p>&nbsp;</p>
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