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	<title>Party Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Party Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>KING SATAN &#8211; Ein teuflischer Trip</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 22 Nov 2019 12:34:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>
		<category><![CDATA[I want you to worship Satan]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial]]></category>
		<category><![CDATA[Industrial Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>KING SATAN - öööhm... ja.<br />
Unsere Autorin Merlin hat mal in Songtitel wie "Fuck Yoga" und "The Killing of God" u.a. reingehört.</p>
<p>Wir schwanken, wie wohl der Songwriter selbst. Definitiv ein Album zum Tanzen - aber etwas stoffliche Vorarbeit wird dafür wohl nötig sein.</p>
<p>Prost und schönes Wochenende!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/king-satan-ein-teuflischer-trip/">KING SATAN &#8211; Ein teuflischer Trip</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>KING SATAN</strong> – „I want you to worship Satan“</h2>
<p style="text-align: center;">Veröffentlichungsdatum: 22.11.2019<br />
Länge: ca. 40min.<br />
Label: Inverse Records<br />
Genre: Industrial Metal/ Hellelektro<br />
</div></div></div></p>
<p>Bei dem Bandnamen <strong>KING SATAN</strong> und dem vielversprechenden Albumtitel „I want you to worship Satan“ würde wohl jeder erstmal denken: Okay, das ist eine klassische Black-Metal Parodie. Das kann nicht ernst gemeint sein. Und das stimmt zumindest insofern, als die Finnen von <strong>KING SATAN</strong> sich und ihre Musik nicht zu ernst nehmen. Mit Black Metal hat das Ganze aber nichts zu tun.</p>
<p>Denn bei „I want you to worship Satan“ handelt es sich um ein astreines Industrial Metal Album. Selten war ich mit einer Genrebezeichung so zufrieden wie hier, denn sie drückt perfekt aus, was den Hörer erwartet: Beats, Beats und noch mehr Beats. Elektronische Klänge, die sich nicht selten in schwindelerregende Höhen schrauben, dazu verzerrter Gesang, Hintergrundeinspieler und eine gehörige Portion „Was passiert hier gerade?!“.</p>
<p><iframe title="KING SATAN - The Killing Of God (Official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8uYcsWaB1j8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nicht weniger konfus als die Musik sind die Songtitel. Meine Favoriten sind <em>„Fuck Yoga“</em>, <em>„</em><em>All Magick Is Chaos Magick“</em> (nein, kein Tippfehler, das soll so) und ganz schlicht <em>„Fuck the World“</em>. Ich weiß nicht, was sich die Bandmitglieder im Zuge der Albumproduktion eingeschmissen haben, aber es hat jedenfalls gewirkt. Musikalisch kann ich die Songs nicht wirklich gegeneinander abgrenzen, lediglich der erste Track <em>&#8222;The Killing of God&#8220;</em> hat sich durch sein „BURN, FUCKING BURN!“ bei mir eingebrannt.</p>
<p>Das soll jetzt aber alles nicht heißen, dass „I want you to worship Satan“ ein schlechtes Album ist. Es ist nur sehr speziell, und jeder eingefleischte Black-, Death- oder Power-Metal-Hörer wird sich erst einmal denken „Dafuq?“. Aber wenn ihr mal richtig gute Laune habt (alternativ die richtigen Drogen intus), oder einfach nur Bock zu Tanzen, dann gebt euch dieses Album. Eine neue Erfahrung ist es allemal.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/king-satan-ein-teuflischer-trip/">KING SATAN &#8211; Ein teuflischer Trip</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Dark Troll 2018 &#8211; Familientreffen auf der Burg</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 May 2018 10:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Bornstedt]]></category>
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		<category><![CDATA[Party]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festivalzeit! Alex lässt sich da nicht lumpen und war auf dem Dark Troll.<br />
Was man da alles erlebt, wen man trifft und ob Bornstedt der Mittelpunkt der Welt ist - das erfährst du hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-2018/">Dark Troll 2018 &#8211; Familientreffen auf der Burg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote>
<h2><span style="font-weight: 400;"><em>“Irgendwann wird hier jeder Crewmitglied sein.”</em></span></h2>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Diese Feststellung teilt mir ein langjähriger Besucher des Festivals und &#8211; gerade deshalb &#8211; auch Bekannter über den Rand seines Bieres hinweg mit. Darin schwingen gleich zwei Bedeutungen mit. Zum einen verweist es auf den Grad der <strong>Professionalisierung</strong>, den man zum Beispiel durch die Scharen der <strong>engagierten Helfer</strong> sieht, die sich teils darum reißen, auf dem <strong>Dark Troll</strong> arbeiten zu dürfen. Richtig gelesen: Dürfen. Die Zahl derjenigen, die sich freiwillig melden, ist so groß, dass nicht jeder die Chance dazu bekommen kann.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Und zum anderen ist es ein Ausdruck der tiefen <strong>Verbundenheit</strong>, den viele bei dem Gedanken an das <strong>Dark Troll Festival</strong> verspüren. Irgendwie sind sich dort alle ein bisschen näher als das auf einem so kleinen Festival für gewöhnlich der Fall ist. Ja, selbst unter kleinen <strong>Undergroundfestivals</strong> ist das etwas Besonderes.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<h2>&#8222;&#8230; wir sehen uns auf der Burg!&#8220;</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27493" aria-describedby="caption-attachment-27493" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-27493 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/20180508_203206-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/20180508_203206-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/20180508_203206-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/20180508_203206-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/20180508_203206.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27493" class="wp-caption-text">Der fantastische Ausblick von der Burg</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Wie jedes Jahr findet auch dieses <strong>Dark Troll</strong> um Himmelfahrt herum statt. Das Gelände ist bereits am <strong>Mittwochabend</strong> gut belebt, noch ehe die Burg völlig hergerichtet ist. Im Gegensatz zum letzten Jahr gibt es nun insgesamt <strong>3 Campgrounds</strong>. Dazu zählen der örtliche Fußballplatz oberhalb der Burg (Camping A), der zweite direkt am Fuß des “Berges” und einen im “Zentrum” des Ortes, wo nun auch die Wohnmobile untergebracht sind (B und C). Während sich alles auf A zu drängen versucht, sieht es aus der Vogelperspektive ein wenig so aussieht wie ein Siedlungsgebiet am Rande von Kuala Lumpur. Auf den Campingplätzen im Ort läuft dagegen alles entspannt und auch das Platzangebot ist sehr großzügig. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Camper auf den Plätzen B und C scheinen auch alles in Allem sehr glücklich zu sein. Wäre da nicht ein kleines Problem: Die <strong>Treppe</strong>, die zwischen ihnen und dem Musikgenuss steht. Aber die meisten, die mir im Verlauf des Festivals schnaufend entgegenkommen, nehmen es gelassen: “Besser, als 15 Minuten über ein Feld zu latschen.”</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Außerdem kann man sich ja, auf dem Burghof angekommen, mit einem der ausgewählten Whiskeys, einem Met, einem Bier oder einem Cocktail oder einer anderen leiblichen Wohltat wieder auf Kurs bringen.</span></p>
<h2>Donnerstag: Und es beginnt!</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Der erste Festivaltag beginnt für viele bereits mit <strong>Schädel</strong>. Schließlich war die Nacht davor doch bereits feuchtfröhlich und für viele inoffiziell schon der erste Festivaltag. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img decoding="async" class="wp-image-27464 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/1.jpg 960w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Traditionell ist <strong>Männertag</strong> auf der Schweinsburg immer ein <strong>Zusammentreffen der Kulturen</strong>. Der <strong>Heimatverein</strong> brät Würstchen und weniger dunkel Gekleidete schauen sich die ganz dunkel Gekleideten an. Im Vergleich zum letzten Jahr sind von beiden Gruppen an diesem Tag schon deutlich mehr auf der Burg zu sehen. Schon 14 Uhr setzt, mittlerweile traditionell, das <strong>Eröffnungsduo</strong>&nbsp;<strong>WALDTRÄNE</strong> zu ihrem traditionellen Liedgut an. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein versöhnlicher Einstand für alle, auch die, die mit Metal nicht direkt etwas am Hut haben. Und wie immer passen <strong>WALDTRÄNE</strong> hervorragend in das historische Ambiente. Ein weiterer Grund, warum das<strong> Dark Troll</strong> so loyale Fans zu haben scheint: Es hat einen <strong>charmanten Charakter</strong>. Es geht hier nicht nur um das stumpfe Abhandeln von Musik als solcher. Stattdessen steht der Genuss des Erlebnisses mit vielen Sinnen im Vordergrund. Am Samstag sollten dann sogar noch <strong>Nordmänner</strong> die Bühne stürmen. Dazu aber später mehr.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Es wirkt fast, als seien die Zuschauer ausgehungert (und halb verdurstet). Vor allem gieren sie nach Musik &#8211; und bescheren den ersten Bands des Tages volle Hütte.&nbsp;</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>MORNIR</strong> hätten an einem anderen Platz im Line Up womöglich nicht so viele Zuschauer bekommen, schließlich sind die <strong>Freisinger Pagan</strong> <strong>Metaller</strong> bislang einfach noch ziemlich unbekannt. So ist ihre Bühnenpräsenz auch etwas zaghaft und die Geige das eine oder andere Mal eher im Weg, als dass sie etwas Positives zum Klang beiträgt. Mit fortschreitender Professionalisierung wird sich das aber sicher von alleine geben.</span></p>
<h3>Sommer, Sonne, Schwarzmetall!</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Wir alle kennen das größte Problem von <strong>aufstrebenden Black-Metal Bands</strong>: Sonnenschein und Wärme.&nbsp;<strong>APATHIE</strong>&nbsp;müssen sich wohl eingestehen, dass es sich zur <strong>Kaffeezeit</strong> bei blendendem Sonnenschein und schweißtreibenden Temperaturen schlecht von <strong>schwarzem Schnee</strong> singen lässt. Wobei: Gesungen wird ganz prächtig, auch in voller Montur und mit Corpsepaint. Aber sobald die Klänge aus dem Schatten der Bühne klingen, <strong>verpuffen</strong> sie oft einfach so im <strong>lauen Vorsommerlüftchen</strong>. Auf jeden Fall geben sie auf der Bühne alles, um gegen die allseits verbreitete gute Laune anzukämpfen. Und als letzte Band des Abends hätten sie sehr wahrscheinlich größere Resonanz erzielen können. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Vielleicht waren <strong>APATHIE</strong> einfach zu unentspannt, auch wenn das dem Bandnamen irgendwie etwas widerspricht. <strong>ODROERIR</strong> machen jedenfalls alles richtig. In<strong> Gewandung</strong> auf Bänken sitzend, &nbsp;spielen sie, unterstützt von <strong>WALDTRÄNE</strong>, vielstimmige Weisen aus alter Zeit über die Sagen der<strong> Edda</strong> und der<strong>&nbsp;Thüringer Landen</strong>. Und wenn diese Weisen nicht tatsächlich aus alter Zeit stammen, dann klingen sie zumindest sehr danach. Ziel ist, und das wird erreicht, dem Zuschauer einen <strong>authentischen Einblick</strong> in historische Musikkultur zu vermitteln. Für die frühen Abendstunden, nach einem Tag voller Sonne und Dingen, die man am Männertag so tut, genau das Richtige, um sich in Gedanken und Vorstellungen über längst vergangene Tage zu verlieren.</span></p>
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<p><span style="font-weight: 400;">Im Nachhinein höre ich von Besuchern, die den Klang der Band mo(r)nieren, allerdings ist mir aus meiner Position nichts aufgefallen. Tendenziell habe ich aber die Entdeckung gemacht, dass der Klang mit etwas Distanz zur Bühne merklich besser wird. Und wenn wir schon davon sprechen; ich schäme mich es zugeben zu müssen: Es war mir tatsächlich<strong> ZU LAUT</strong>!</span></p>
<h3>Träumen in den Abendstunden</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Zum Träumen regt auch die folgende Band an, die für mich eines der Highlights des diesjährigen Billings ist: <strong>SOJOURNER</strong>.<br />
Jung, international und unglaublich sympathisch, a</span><span style="font-weight: 400;">uch wenn man das alles nicht direkt aus ihrer Musik ablesen kann. Erst vor zwei Monaten haben sie mit ‘The Shadowed Road’ ein großartiges und erhabenes neues Album veröffentlicht, das man irgendwo zwischen <strong>BATTLELORE</strong> und <strong>SAOR</strong> einordnen könnte. Apropos <strong>BATTLELORE</strong>: Ich weiß, es ist ein schlimmes <strong>Neuseeland-Klischee</strong> &#8211; aber man hört irgendwie den <strong>Herr Der Ringe</strong> aus der Musik heraus. Dazu muss man sich nur einmal das Intro des Titeltracks des aktuellen Albums anhören.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Man merkt ihnen anfangs an, dass dieser Auftritt erst <strong>der zweite</strong> in der Bandgeschichte ist, doch nach den ersten beiden Songs entspannt sich die Band merklich und die Magie ihrer Musik beginnt zu wirken. Im Publikum sind bereits viele Fans zu finden. Teilweise mit geschlossenen Augen genießen sie diese Band, von der man gar nicht erwartet hätte, sie überhaupt einmal live sehen zu können. Der Auftritt dürfte noch weitere Zuhörer im Publikum zu Fans gemacht haben.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><span style="font-weight: 400;"><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sind hingegen immer wieder auf dem Dark Troll zu Gast. Bei ihnen hat sich allerdings das <strong>Personalrad</strong> gedreht. Nicht nur ist<strong> Schlagzeuger Rüd</strong> ausgestiegen und wird durch Neuzugang <strong>Manu</strong> ersetzt. Später am Abend wird <strong>Mitveranstalter Maik</strong> seine Gitarre bei <strong>GERNOTSHAGEN</strong> an <strong>Ex-Centuries-Klampfer Roman</strong> weitergeben. Zumindest für den Ausstieg von <strong>Rüd</strong>, so erfahre ich ungefragt, soll es einen Grund geben. Die Band spiele nun auf Click und das wäre weder im Sinne noch im Rahmen der Möglichkeiten des Schlagzeugers gewesen. Als Nicht-Musiker muss ich an dieser Stelle aber passen und verliere mich nicht, wie mein Informant, in langwierigen Ausschweifungen über die Spielweise der Band.</span></p>
<h3><strong>Es wird finster&#8230;</strong></h3>
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<p><span style="font-weight: 400;">Keine Ahnung, ob <strong>FIRTAN</strong> auf Click spielen, aber was auch immer sie machen: <strong>Sie machen es richtig</strong>. Ich habe mir über die Qualitäten dieser Band bereits die Finger wund getippt und den Mund fusselig geredet. Deswegen sei an dieser Stelle nur gesagt, dass die Freiburger Jung-Blackmetaller fast alle Besucher auf dem Dark Troll anlocken und mit Eiseskälte Entsetzen und Hass verbreiteten. Man könnte fast meinen, dass der aufkommende<strong> kalte Wind</strong>, der vom nahenden Unwetter kündigt, von ihnen heraufbeschworen wurde. Auch sie gehören mittlerweile zum gern gesehenen Inventar des <strong>Dark Troll Festivals</strong> und sind meiner Meinung nach die <strong>vielversprechensten Newcomer</strong> im <strong>Atmospheric Black Metal</strong>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der Auftritt von <strong>GERNOTSHAGEN</strong> hat im Anschluss etwas <strong>sakrales</strong>, wird doch feierlich mitten im Set die Gitarre von <strong>Maik</strong> an <strong>Roman</strong> übergeben. Beiden sieht man an, dass es ihnen nicht leicht fällt. Dem einen wegen der Fußstapfen, in die er tritt &#8211; dem anderen, weil er sie zurücklassen muss. Falls es<strong> Skeptiker</strong> im Publikum gegeben haben sollte, dann werden ihre Befürchtungen heute nicht bewahrheitet: <strong>Roman</strong> legt sich von der ersten Minute an mit allem was er hat ins Zeug und der Auftritt von <strong>GERNOTSHAGEN</strong> wird zum großen Erfolg. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Jetzt fehlt nur noch eine Band &#8211; die geheimnisvollen <strong>THE COMMITEE</strong>. Nur wenige kennen ihre Gesichter. Eine internationale Supergroup, deren Vermummung Teil ihres<strong> politisch inkorrekten Projektes</strong> ist, in dessen Zuge die Welt mit ausdrucksstarkem und kompromisslosem <strong>Black Metal</strong> überzogen wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Großartige Performance</strong>, ein Bassspiel welches seinesgleichen sucht &#8211; aber bald zu viel des guten. Nach 30 Minuten habe ich erst einmal genug. Aber das ist auch nicht so schlimm, denn schließlich kann man sich ja kurz vor Dienstschluss noch einen oder zwei Cocktails am Stand holen. Da verraucht dann auch die tiefste Frustration und der böseste <strong>Menschenhass</strong>. Außer, die anderen sind besoffener als du und gehen dir auf die Nerven. Der Abend versinkt so langsam im Nebel der alkoholumwölkten Benommenheit &#8211; aber der nächste Festivaltag ist gar nicht mehr so fern. </span></p>
<h2><strong>Freitag: Bergfest! (Ihr wisst schon, auf dem Berg und so&#8230;)</strong></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Kaum treibt einen die Sonne aus dem Zelt, kaum ist das erste Brötchen in den noch etwas flauen Magen gezwängt und mit einem Schwall Bier nachgespült, schon schreit eine <strong>hysterische Frau</strong> aus vollem Halse nach Satan. Um Gottes Willen, bin ich denn wirklich schon bereit für diese geballte Ladung an Verachtung? Ich verschlucke mich an meinem Diesel.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Der offizielle Text zur Band liest sich wie folgt: “<strong>MartYriuM</strong>s Performances sind sowohl aggressiv als auch <strong>theatralisch</strong>, voller dunkler Taten und okkulter Bilder, die ein infernalisches Chaos aus eurer <strong>elenden Seele</strong> entfesseln werden. Die Liveshows sind besonders durch ihre <strong>Rituale</strong>, die alles Mögliche beinhalten können. Sei es, indem sie Seiten aus dem Schwarzen Buch von Baalzebub zerreißen und seine Plage der Finsternis in der Welt verbreiten oder Asmodeus rufen, während sie die Bühne mit Blut oder Friedhofsdreck entweihen.” &#8211; na danke.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">So weit ist das mit dem<strong> infernalischen Chaos</strong> aber gar nicht hergeholt. Ich bin zwar alles andere als fit, wach, vorbereitet oder uneingeschränkt geistig und seelisch anwesend. Aber <strong>MartYriuM</strong> schaffen es, mich sofort in Bann zu ziehen und gegen meinen Willen in Wallung zu bringen. Die Energie, die die <strong>Malteser</strong> ihrem Publikum übergeben, ist beeindruckend. Und Sängerin <strong>Sandra</strong> hat so außerordentlich viel Druck in der Stimme, dass viele ihrer männlichen Kollegen im Vergleich dazu nur schwach winseln.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27468  alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/33083963_1773580036054397_6176854469972590592_n.jpg" alt="" width="526" height="789" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/33083963_1773580036054397_6176854469972590592_n.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/33083963_1773580036054397_6176854469972590592_n-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 526px) 100vw, 526px" />
<p>Endlich stößt <strong>Don Promillo</strong> zu uns, dem ich die Feder übergebe.</p>
<p><strong>Brückentage</strong>? Sowas kenne ich nicht! Deswegen startet für mich das diesjährige <strong>Darktroll</strong> erst am Freitag mit <strong>KRATER</strong>. Auf die Nürnberger (eigentlich sind´s ja <strong>&#8222;Ur-Sachsen&#8220;</strong>) freue ich mich ganz besonders. Denn obwohl sie erst 3 Alben veröffentlicht haben, ist die Entwicklung der Jungs umso beachtlicher. Nachdem ich die Jungs 2011 das erste Mal gesehen habe, hat sich einiges getan. Ihre Musik ist deutlich melodischer geworden und die <strong>Bühnenausstrahlung</strong> wirkt ebebnfalls deutlich mitreißender. Mein absolutes Highlight während des 40-minütigen Sets ist mit Abstand <em>&#8222;Antivists&#8220; </em>vom aktuellen Longplayer &#8222;Urere&#8220;, das wie ein <strong>Flammenwerfer</strong> über die Fans vor der Bühne hinwegrauscht.</p>
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<h3>Zwischen Bier und Bühne</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Alex übernimmt wieder. Auf dem Dark Troll Festival erlebe ich jedes Jahr aufs Neue, dass die wahre Schwierigkeit ist, neben den ganzen Gesprächen mit Freunden und Bekannten &#8211; im Endeffekt kennt man ja das halbe Festival bereits seit Jahren &#8211; überhaupt dazu zu kommen, Musik zu hören. Erst das <strong>verzweifelte Schreien</strong> eines von<strong> inneren Dämonen</strong> geplagten Mannes ruft mich wieder zu den Konzerten zurück. Der hastige Blick auf die Running Order lässt mich nichts gutes erahnen.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Mein persönliches <strong>Festivalhighlight</strong> <strong>Dynfari</strong> stehen da gerade auf der Bühne, aber es klingt eher so, als wäre ein <strong>Passant</strong> zufällig vorbeigekommen, der auch mal ein bisschen schreien wollte. Im Publikum gibt es stellenweise <strong>Gelächter</strong> &#8211; und dabei ist jenes extremem Gesang nun nicht wirklich abgeneigt. Aber dieser Gesang hier ist vor allem eins: Extrem schlecht. Völlig <strong>unhörbar</strong>. Und vor allem viel zu laut abgemischt. Vielleicht würde das ganze Set nicht so verhagelt, wäre der Gesang im Hintergrund geblieben, wie das eigentlich auch auf den Alben der Fall ist. Ich drehe mich um und verlasse die Burg, um mich wieder Gesprächen zu widmen.&nbsp;</span>Und da ich nun meinen Frust in Troll-Met ertränken muss, übergebe ich die Wahrnehmung musikalischen Pflichtbewusstseins an <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<h3>Schwarz wie die Nacht</h3>
<p>Als nächstes steht eine wahre<strong> Legende</strong> des Black Metals auf der Bühne. Es gab schon einige Kontroversen um <strong>HORNA</strong>, doch eines ist sicher: Die Finnen wissen, wie man Live abzuliefern hat! Gerüchten zufolge sollen die Jungs schon bei der Anreise bestens gelaunt gewesen sein und auf der Fahrt vom Flughafen zur Burg <strong>finnische Volkslieder</strong> zum Besten gegeben haben. Davon ist auf der Bühne nichts mehr zu sehen. Das ist purer Hass und Aggression, was hier dargeboten wird. Besonders erfreulich ist, dass <em>&#8222;Kuoleva Lupaus&#8220; </em>gespielt wird, welches <strong>Dennis</strong> und ich seit mittlerweile 10 Jahren feiern. Wie kann man bitte so einen geilen Song schreiben? Abgeschlossen wird ihr starkes Set von <em>&#8222;Örkkivuorilta&#8220;</em> (da tun die Finger weh).</p>
<p>Tja, was soll ich zu <strong>EREB ALTOR</strong> sagen? Ich bin hin- und hergerissen, was ich von dieser Show halten soll. Einerseits mag ich ihre eigenen Songs, doch heute soll es eine &#8222;<strong>BATHORY</strong>-Tribute-Show&#8220; geben. Ich war nie der riesengroße <strong>BATHORY</strong>-Fan und werde es vermutlich auch nicht werden. <strong>EREB ALTOR</strong> zeigen eine couragierte Show, die die Fans auch zum abgehen animiert, doch mich lässt sie relativ kalt. Das Dargebotene ist ohne Frage technisch einwandfrei und kommt dem Original tatsächlich ziemlich nahe, aber ich bin etwas enttäuscht, dass keine eigenen Songs gespielt werden. Ich lege mich fest und sage: <em>&#8222;Midsommarblot&#8220;</em> statt <em>&#8222;Blood Fire Death&#8220;</em>!</p>
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<h2>Samstag: Das Ende ist nah</h2>
<p>Nach einer wie auf jedem Festival viel zu kurzen, wenn auch nicht unkomfortablen Nacht, startet der Samstag mit den <strong>Schweizern SOULLINE</strong>. Die Truppe aus <strong>Gentilino</strong> spielt ziemlich <strong>technischen Melodeath</strong> und sorgt damit für eine willkommene Abwechslung. Auch wenn das eigentlich gar nichts für mich ist, bin ich positiv überrascht, denn es ist einfach mal etwas völlig anderes hier auf dem Festival. Ich lasse mich also nicht lumpen und schaue mir die Show vor der Bühne an und bin in Sekundenbruchteilen wieder auf Betriebstemperatur.&nbsp;Und weil es so schön ist, gibt auch <strong>Alex</strong> wieder etwas zum Besten.</p>
<p>Auch ich bin positiv überrascht, etwas derart <strong>&#8222;Modernes&#8220;</strong> auf dem <strong>Dark Troll</strong> zu erleben. Schließlich ist<strong> &#8222;technischer Melodeath&#8220;</strong> rein akustisch nicht weit von<strong> Metalcore</strong> entfernt und einige bockige Kommentare diesbezüglich höre ich dann tatsächlich im Vorbeigehen. Das ist sehr schade, denn was<strong> SOULLINE</strong> auf der Bühne zelebrieren hat wirklich Hand und Fuß.</p>
<h3>Party und Perfektion</h3>
<p>Was dann aber die Mission der Schweizer&nbsp;<strong>TROLLORT</strong> sein soll, verstehe ich nicht ganz. Im Grunde klingt das, was mir von der Bühne entgegenschallt, wie&nbsp;<strong>FINTROLL </strong>&#8211; wie eine <strong>Persiflage der Persiflage</strong>. An sich ganz lustig und rumpelig, aber irgendwie 10 Jahre zu spät, um wirklich noch an der <strong>Troll-Folk-Party</strong> teilnehmen zu können. Der Drops ist schon gelutscht.&nbsp;</p>
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<p>Anders als <strong>TROLLORT</strong>, die gerne so klingen würden, als kämen sie aus Finnland,&nbsp;kommen <strong>SHADE EMPIRE</strong> tatsächlich da her. Sie bringen ähnlich wie <strong>SOULLINE</strong> auch<strong> technischen Melodic-Death</strong> mit. Nur haben sie sich weniger für schnelle Bewegung als auf sich langsam entfaltende <strong>Soundteppiche</strong> spezialisiert. Es scheint mittlerweile zum guten Ton zu gehören, die eigene Musik mit<strong> Bombast</strong> aufzublasen &#8211; streng nach dem Motto: Mehr Bombast ist immer besser als weniger Bombast!</p>
<p>Bei den <strong>Kritikern</strong> sind sie dafür mit ihrem letzten Album <em>&#8218;Poetry of the Ill-Minded&#8216;</em> etwas auf die Nase gefallen &#8211; doch wie soll man das monumentale &#8218;Omega Arcane&#8216; auch vernünftig überbieten? Ganz zu meiner Überraschung funktionieren auch die neuen Songs auf der <strong>Dark Troll-</strong>Bühne ganz hervorragend. Vor allem tun sie das in einer direkteren, natürlicheren Version, als man sie von <strong>SHADE EMPIRE</strong> aus dem Studio kennt. Für mich war es ein großartiges Erlebnis, diese Formation live erleben zu können.</p>
<h3>Alle Mann an Bord der Naglfar!</h3>
<p>Wer aber denkt, dass man jetzt eine Verschnaufpause einlegen kann, der irrt. Denn <strong>OBSCURITY</strong> marschieren ein. Die <strong>bergischen Löwen</strong> sind auf dem <strong>Dark Troll</strong> natürlich immer ein Highlight. Die Burg ist so voller Menschen, dass man glauben könnte, bereits jetzt sei jeder Besucher aus dem sonst so verlockenden Campingstuhl aufgeschreckt, obwohl die Headliner noch ausstehen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27470 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Sequenz-01.00_32_53_00.Standbild007.png" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Sequenz-01.00_32_53_00.Standbild007.png 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Sequenz-01.00_32_53_00.Standbild007-300x169.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Sequenz-01.00_32_53_00.Standbild007-1024x576.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Sequenz-01.00_32_53_00.Standbild007-750x422.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Aber wie soll man sich denn dem mächtigen Sog dieser <strong>Schlachtengesänge</strong> auch erwehren? Mehr Energie als <strong>OBSCURITY</strong> kann man über Lautsprecher überhaupt nicht verbreiten. Zu <em>&#8222;Naglfar&#8220;</em> lässt sich das Publikum nieder, um kräftig mitzurudern. Und dann marschieren auch noch sprichwörtlich die <strong>Nordmänner</strong> ein, um die <strong>Streitmacht Bergisch Land</strong> auch noch auf der Bühne zu unterstützen. Diese geballte Manneskraft wird auch im bald erscheinenden <strong>Video</strong> zu <em>&#8222;793&#8220;</em> in Aktion zu bewundern sein. Ich übergebe wieder an <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27474 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/32486491_1606129066166573_6459869097969582080_n-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/32486491_1606129066166573_6459869097969582080_n-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/32486491_1606129066166573_6459869097969582080_n.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />
<p>Mit <strong>ILLDISPOSED</strong> haben Maik und Kelly eine wahre <strong>Death-Metal-Granate</strong> buchen können. Dass die Musik der <strong>&#8222;schwulen Dänen&#8220;</strong> (eigene Aussage) hier eigentlich nicht so recht hinpasst, interessiert vor der Bühne niemanden, denn es ist brechend voll. Was mir sofort auffällt, ist, dass Sänger <strong>Bo Summer</strong> heute etwas ruhiger ist als gewohnt. Von anderen Shows hatte ich ihn eher als <strong>Partykanone</strong> im Gedächtnis, doch heute will er nicht so richtig aus sich herauskommen. Trotzdem grenzt das Gespielte schon nah an Perfektion. Denn was Timing, Zusammenspiel der Gitarristen und Songauswahl angeht, macht den Jungs niemand was vor!</p>
<h3>ENDSPURT!</h3>
<p>Alex übernimmt wieder, als <strong>ARKONA</strong> die Bühne betreten.</p>
<p>Im Gegensatz zu <strong>OBSCURITY</strong> wirken <strong>ARKONA</strong> etwas <strong>lustlos</strong> auf der Bühne. Vielleicht sollte man auch besser &#8222;routiniert&#8220; sagen. Schließlich tun sie Woche um Woche dasselbe. Trotzdem bin ich, wie auf den <strong>WINTERDAYS OF</strong> METAL, die ich dieses Jahr besucht habe, völlig eingefangen von der zeitfernen, magischen Wirkung, die die Musik der Russen auf ihr Publikum haben kann. Wo könnten <strong>ARKONA</strong> besser ihr ganzes <strong>Charisma</strong> entfalten als auf einer Burg in der Nacht? Noch einmal von einem erhaben Gefühl längst vergangener Zeiten beseelt, verabschieden sich nun viele vom diesjährigen <strong>Dark Troll</strong>,&nbsp;um die Nacht im Kreise alter und neuer Freunde feuchtfröhlich zu begießen.</p>
<p><strong>Don Promillo</strong> verbleibt bis zum letzten Act und weiß Folgendes zu berichten:</p>
<p>Krönender Abschluss des diesjährigen <strong>Darktrolls</strong> sind <strong>WEDERGANGER</strong>. Die Band um den Ex-<strong>HEIDEVOLK</strong>-Sänger <strong>Joris van Gelre</strong> spielt heute ihr finales Konzert und löst sich danach auf. Scheinbar Grund genug für die Truppe, auf der Bühne noch einmal alles zu geben. Die Performance lässt sich mit 2 Worten am besten beschreiben: <strong>mystisch </strong>und <strong>räudig</strong>. Es kommt hier nicht auf die perfekt gespielten Riffs an, sondern auf die übertragene Energie. Und die kommt bei mir definitiv an! Einziger <strong>Wermutstropfen</strong> (neben der Auflösung der Band natürlich) ist, dass das vorher bei der Autogrammstunde angekündigte Outro nicht läuft. Ich denke, jeder hätte sich über <strong>TOTO</strong>s <em>&#8222;Africa&#8220;</em> zum Abschluss gefreut. Nichtsdestotrotz ein würdiger Festivalabschluss!</p>
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<h2>AUF DEM HEIMWEG&#8230;?</h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Alex: Wenn ich mich an das <strong>Dark Troll</strong> zurückbesinne, als es damals noch <strong>Black Troll</strong> hieß, dann kann ich nicht umhin, wirklich stolz zu sein, was sich in den letzten Jahren so alles getan hat. Von einer <strong>Anlage</strong>, die in den Ohren schmerzt und während der Auftritte immer wieder ausfiel und etwas verloren dreinblickende Bands auf einer <strong>blumenkübelbewehrten</strong> Bühne vor spärlichem Publikum &#8211; bis zu dem diesjährigen <strong>Sound</strong>, der bei Bands wie <strong>MARTYRIUM</strong> oder <strong>EREB ALTOR</strong>&nbsp;als nichts anderes als <strong>perfekt</strong> zu bezeichnen ist und einer dicht gefüllten Burg.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Man könnte schon fast sagen: Zu dicht.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Das <strong>Dark Troll</strong> hat sich in den letzten Jahren prächtig entwickelt. Das liegt unter Anderem an der Art und Weise, wie es geführt wird. Mit kleinen Schritten voran und mit <strong>Liebe zum Detail</strong>. Das beginnt mit der sorgsamen <strong>Bandauswahl</strong>. Bekannte und langjährige <strong>Szenegrößen</strong> ziehen die Leute an, denen dann unbekannte und/oder faszinierende Acts präsentiert werden &#8211; viele davon zum ersten Mal in Deutschland oder Europa. So entdeckt man jedes Mal neue<strong> faszinierende Künstler</strong>, die im Grunde eigentlich auch immer zu überzeugen wissen. </span></p>
<p>Und nachdem <strong>Bornstedts Bürgermeister</strong> am letzten Tag seelig auf der Bierbank neben mir einschlief wusste ich: Alle sind sehr glücklich darüber, dass es das <strong>Dark Troll</strong> gibt.</p>
<h2 style="text-align: center;">Bis nächstes Jahr!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-2018/">Dark Troll 2018 &#8211; Familientreffen auf der Burg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #17 &#8211; FESTIVALMUCKE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 May 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[böhse onkelz]]></category>
		<category><![CDATA[Camping]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-17-festivalmucke/">Senf der Woche #17 &#8211; FESTIVALMUCKE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-17660"></span><br />
Thema heute: Oldies, Schlager, Eurodance &#8211; was ist die beste Musik für den Campingplatz? Und wo ziehst du die Schmerzgrenze des guten schlechten Geschmacks?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Nina</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Ich bin bislang nie in der Position gewesen, den Campingplatz selbst beschallen zu müssen. A) weil ich nicht die Boombox mitschleppen will und b) andere das sowieso viel besser können. Ich halt mich da doch lieber an meinem Getränk fest.</p>
<p>Was ich in den Jahren Festivalzeit so zu Ohren bekommen habe, ist doch gut durchmischt gewesen. Achtziger und Früh-Neunziger-Jahre-Trash, New Wave, Eurodance,&nbsp;<strong>SCOOTER</strong>&nbsp;(natürlich!), Youtube-Klassiker à la&nbsp;<strong>TOMAS TULPE</strong>&nbsp;oder&nbsp;<strong>ALEXANDER MARCUS</strong>,&nbsp;<strong>H.GICH.T</strong>&nbsp;oder Quatsch-Musik, wie sie üblicherweise von&nbsp;<strong>HELGE SCHNEIDER</strong>&nbsp;fabriziert wird, all das liegt noch im ertrag- und feierbaren Rahmen des schlechten Festivalgeschmacks. Je höher der Pegel, desto größer auch die Toleranz.</p>
<p>Wo ich dann allerdings<strong> die Grenze</strong> ziehe, ist: <strong>Schranz</strong>. <strong>HardTek</strong>. Und <strong>Reggae</strong>. Stumpf ist doof. Genauso wie <strong>schlechter deutschsprachiger Hard Rock</strong>. Wo wir grad dabei sind: eindeutig dem Neonazi-Spektrum zuzuordnende Musik geht gar nicht! Ich red hier nicht von&nbsp;<strong>NAIDOO</strong>s Schunkel-Weltverschwörungsmusik oder Grauzonen-Black Metal, sondern (aggressiv-aufhetzendem) <strong>Liedgut faschistischer Gesinnung</strong>. Wenn das aus dem Nachbarcamp schallt, schwillt mir schon mal die Halsschlagader. Gepaart mit Konsumenten, die ihre politischen Ausrichtung in Tinte manifestiert auf der Haut tragen, solchen, die aus ihrer Abneigung gegenüber jenen, die sie kritisieren, keinen Hehl machen und mit Gewalt drohen &#8230; nun ja, ich schweife ab.</p>
<p>Was ich noch nie im Camp zu Ohren bekommen habe – <strong>Klassik</strong>. Warum eigentlich nicht? Vielleicht wird das der neue Trend der Saison 2017?</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/mich/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Mich</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Sommer, Sonne, Festivals! Da kann einem doch fast nichts mehr die Laune verderben.</p>
<p>Die Betonung liegt dabei auf „fast“, denn so manche Campingnachbarn können einem doch echt hart am Nervenkleid sägen. Platz eins geht definitiv an <strong>Bewohner von ONKELZ-Fancamps!</strong> Die glauben, ihrer eigenen Stumpfheit dadurch Ausdruck verleihen zu müssen, von der ersten bis zur letzten Sekunde des Festivals durch die lautesten und gleichzeitig kaputtest klingenden Boxen die sie finden konnten, nur – und ich meine NUR – die <strong>„Musik“ dieser pseudo-nationalistischen Rumpelkombo</strong> dröhnen zu lassen. Natürlich kommt dazu noch ein dicker, fetter <strong>Generator fünf Meter neben meinem Zelt</strong>. Mit irgendwas muss man dieses Scheusal an Ohr- und Nervenvergewaltigung ja füttern.</p>
<p>Weiterhin nerven: Ballermann-Musik (warum?), Playlisten die LITERALLY nur aus einer <strong>Ein-Song-Dauerschleife</strong> fürs ganze Festival bestehen (wobei man sich daran gewöhnt mir der Zeit), Idioten, die morgens um sechs (wenn man gerade eingeschlafen ist) <strong>Guten-Morgen-Lieder mit 6000 dB</strong> abspielen, und der <strong>fucking Gummibären-Theme-Song</strong> (ich weiß nicht, was ihr alle habt, die Serie fand ich als Kind schon saumäßig Scheiße). Bei so was werde ich echt zum <strong>Misanthropen</strong>. Glaubt ja nicht, dass ihr nachher von mir Starthilfe bekommt, weil ihr eure Autobatterie leergespielt habt. Selbst schuld. So!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b>Patrick</b><b>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Oldies, Schlager, Eurodance? Was kommt als nächstes? HipHop? Nee, das wird mir zu bunt. Der Camping-Platz ist meiner Meinung nach wie das Vorspiel beim guten Sex: Wenn ich auf ein Rock/Metal-Festival gehe, dann möchte ich mich auf dem Zeltplatz<strong> mit einer Musik auf die bevorstehenden Konzerte einstimmen</strong>, mit der ich warm werden kann und die meine Vorfreude auf die Bands steigert. Am besten <strong>eine Musik, die etwas weniger brutal ist, als die, die es auf dem Festival zu hören gibt</strong>. Man kann ja nicht gleich aufs Dach hüpfen, ohne sich mit einer Leiter langsam aber sicher gen Dachrinne zu bewegen.</p>
<p>Trotzdem kann ich <strong>gut verstehen</strong>, wenn sich einige <strong>Zeltnachbarn</strong> ein wenig Abwechslung wünschen und<strong> bekannte Klassiker bzw. Oldies</strong> abspielen, die dann auch wahrscheinlich jedem gefallen. So kann die allgemeine Stimmung schon angehoben werden. Aber <strong>bei Charts hört der Spaß dann auf</strong>. Da kann ich ja gleich den [früher ham wir &#8222;das&#8220; gesagt. Die Red.] Radio anschalten und meinem darauf folgenden <a href="https://silence-magazin.de/ohrenkrebs-durchs-radio-teil-2-das-interview-bei-wdr-2/"><strong>Ohrenbluten</strong></a> vollen Lauf gewähren.</p>
<p>Generell ist bei der Musik auf dem Zeltplatz wichtig zu beachten, dass man sie <strong>nicht zu laut macht</strong>, sonst könnten unerwartete Besuche von urigen Metalheads die Boxen das Leben kosten. Und außerdem ist der Lärmpegel auf dem Festival sowieso meistens so laut, dass man <strong>auf dem Camping-Gelände eher mal die Ruhe genießt</strong>, anstatt zu fördern, dass jeder seine Musik aufdreht und am Schluss im Zusammenklang ein riesiges Geheule aus Musik entsteht.</p>
<hr>
<h3 style="text-align: center;">Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-17-festivalmucke/">Senf der Woche #17 &#8211; FESTIVALMUCKE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ein Festival sie zu knechten &#8211; Brutal Party in Berlin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Any]]></category>
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		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[We Butter the Bread With Butter]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Festivalsaison steht quasi direkt vor der Tür, doch dabei gibt es nicht nur die großen Festivals à la&nbsp;<strong>Wacken&nbsp;</strong>und Co. im August. Nein! Schon im Mai könnt ihr getrost zu einer Vielzahl an Bands die Köpfe schütteln. Während Ende Mai das Black- und Pagan-Metal-lastige&nbsp;<strong>Dark Troll&nbsp;</strong>ansteht, gibt es schon am Wochenende vorher zur Abwechslung etwas Core. Von welchem Festival ich rede? Der&nbsp;<strong>Brutal Party&nbsp;</strong>in Berlin, die nunmehr zum zweiten Mal stattfindet, jedoch unter neuem Namen – natürlich unterstützt von&nbsp;<em><strong>SILENCE</strong></em>.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="394" class="alignnone size-large wp-image-15117" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-1024x394.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-1024x394.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-300x116.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/Facebook-Eventheader-750x289.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Nachdem der Vorläufer, das&nbsp;<strong>Final Festival</strong>,<strong>&nbsp;</strong>am 21. Mai des letzten Jahres in sehr kleiner Runde und überwiegend regionalen Bands startete, schießt es dieses Jahr durch die Decke. Grund dafür ist nicht nur das Line-Up,&nbsp;welches auch Genregrößen wie&nbsp;<strong>ANY GIVEN DAY</strong>,&nbsp;<strong>GROOVENOM</strong> oder&nbsp;<strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER&nbsp;</strong>umfasst. Hinzukommen aber natürlich ebenso wieder Schmankerl aus der heimischen Szene.</p>
<p>Eine weitere Veränderung ist neben der Qualität des Line-Ups ebenso der Wechsel in eine neue Location. Während man vorher das vergleichsweise kleine&nbsp;<strong>Werk9&nbsp;</strong>mit rund 150&nbsp;Besuchern füllte, zieht man in diesem Jahr in das&nbsp;<strong>ASTRA Berlin</strong>, in das deutlich mehr Headbanger passen.</p>
<p>Doch wann findet dieses Kleinod nun statt? Beginn des eintägigen Festivals ist am <strong>Samstag, dem 20. Mai 2017 um 14 Uhr</strong>. Außerdem schlägt der Preis nicht teurer auf, als man bei einem Konzert mit deutlich weniger Bands zahlen würde. Das Ticket kostet nämlich <strong>im Vorverkauf nur 25 Euro</strong> (zzgl. VVK-Gebühr), sowie <strong>35 Euro an der Abendkasse</strong>.</p>
<p>Was haltet ihr davon? Ein Must-See-Line-Up zum vertretbaren Preis, oder fehlt euch noch etwas zur Perfektion?</p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p>Tickets könnt ihr <a href="https://www.eventim-light.com/de/shop/57445422e4b05c00b9019df1/de/event/5746e36ee4b05c5b62294a1b/">auf Eventim erstehen</a>.</p>
<p>Und hier geht es zur <a href="https://www.facebook.com/events/1056710151087771/">Veranstaltungsseite auf Facebook</a>.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Progressive Urgewalt in Dresden – Enslaved und Gäste</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Nov 2016 08:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Beatpol]]></category>
		<category><![CDATA[Dresden]]></category>
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		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vergangenen Donnerstag (10.11.16) luden die Norweger von ENSLAVED zu ihrem 25-jährigen Bandjubiläum in den Dresdener Club Beatpol ein. Mit dabei: die texanischen „Newcomer“ von OCEANS OF SLUMBER und die australischen Senkrechtstarter von NE OBLIVISCARIS. Dieses Package versprach im Vorfeld einen Abend voller ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Vergangenen Donnerstag (10.11.16) luden die Norweger von <strong>ENSLAVED</strong> zu ihrem 25-jährigen Bandjubiläum in den Dresdener Club Beatpol ein. Mit dabei: die texanischen „Newcomer“ von <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> und die australischen Senkrechtstarter von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong>. Dieses Package versprach im Vorfeld einen Abend voller guter, progressiver und extremer Metalmusik. Ob sich dieses Potenzial in der Durchführung entfalten konnte, schildere ich aus meiner Sicht.</p>
<p>Gegen halb acht trudel ich im Beatpol, gelegen im alten Dorfkern Briesnitz in Dresden, ein. Rund 30 Besucher sind bis dahin anwesend und ich bin ein wenig ernüchtert aufgrund der geringen Besucherzahl. Dies soll sich jedoch spätestens ab dem offiziellen Beginn deutlich ändern, sodass das Konzert speziell für unter der Woche sehr ordentlich besucht ist. Nach einem kurzen Plausch mit dem Gitarristen von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> und dem Besuch an den Merch-Ständen der Bands, entdecke ich meine Konzertverabredungen und pünktlich um 20 Uhr stehen <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> auf den Brettern.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>OCEANS OF SLUMBER</strong></h2>
<p>Die Texaner um die charismatische Frontfrau <strong>Cammie Gilbert</strong> legen zunächst sehr ruhig und bedächtig los. Hier kommt sofort der gute und herrlich warme Klargesang der Sängerin zum Tragen, der mich stellenweise ein wenig an Marta von <strong>TODTGELICHTER</strong> erinnert. Musikalisch haben diese Bands jedoch wenig gemein und <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> bieten in der guten halben Stunde ihrer Performance sehr dynamische Songs, die einmal ruhig verträumt, mal stampfend doomig (inkl. <strong>CANDLEMASS</strong> Cover <em>„Solitude“</em>) und, wenn auch selten, rasend sind. Was sofort auffällt ist das handwerkliche Können der Musiker, doch ich muss zugeben, dass sich mir die Songs im Livekontext noch nicht wirklich erschließen. Die Band erntet jedoch nach jedem Song einen amtlichen Applaus und so wird dieser kurze Auftritt zu einem guten Einstieg in den Musikabend.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fvHovX11kfA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>NE OBLIVISCARIS</strong></h2>
<p>Nun folgt für mich das persönliche Highlight des Line-Ups. So habe ich doch endlich einmal die Gelegenheit, <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> live zu sehen. Deren Alben „Portal of I“ und „Citadel“ rotieren regelmäßig bei mir im Spieler und ihre Mischung aus sphärischen Parts, extremem Metal und hoher spielerischer Klasse plus Geigenspiel hat mich bis jetzt jedes Mal in Verzückung versetzt. Und dieser Eindruck sollte sich auch in der Liveversion bestätigen.</p>
<p>Die 6 Australier starten ihr Set mit <em>„Devour me Colossus (Part 1): Blackholes“</em> und rasen sofort mit unglaublicher Energie voran. Der Sound ist gut und es ist beachtlich zu beobachten, mit welcher sichtlichen Leichtigkeit die Jungs ihre anspruchsvollen Klänge in die Menge feuern. Diese Leistung wird durch wildes Headbangen der vordersten Reihen und lautstarkem Applaus quittiert. Clean-Sänger und Geiger <strong>Tim Charles</strong> leitet durch den Auftritt und bekundet immer wieder, wie schön es für die Band ist, die Songs live zu performen und in Kontakt mit ihren Fans zu treten. Diese sind, mich eingeschlossen, definitiv zahlreich vertreten und so wird der Gig, trotz sich mit der Zeit übersteuertem Sound, zum Selbstläufer. Insgesamt gibt es nur vier Songs zu hören, was jedoch nicht weiter ins Gewicht fällt, da diese eine Länge von 8-16 Minuten aufweisen. Speziell die Darbietung von <em>„Painters of the Tempest (Part II). Triptych Lux“</em> beeindruckt mich. Es ist erstaunlich, wie unterhaltsam und schmissig so ein 16-Minuten-Monolith sein kann. Und dies vor allem auch im Livekontext. Zum Schluss gibt es natürlich noch den Bandklassiker <em>„And Plague flowers the Kaleidoscope“</em> und viele Zuschauer sind definitiv sehr glücklich mit diesem starken Auftritt der Band. Ich bin gespannt, was von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> noch zu Hören sein wird, denn meiner bescheidenen Meinung nach sind dies extrem talentierte und passionierte Musiker.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/wuVa4_DBwEE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h1 style="text-align: center;"><strong>ENSLAVED</strong></h1>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11218 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01.jpg" width="584" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-01-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach einer etwas längeren Umbaupause, die ich nutze um meine Kraftreserven mit einem wohltuenden Weizengetränk aufzutanken, starten die Headliner <strong>ENSLAVED</strong> in ihre Jubiläumsshow.<em> „Roots of the Mountain“</em> vom 2012er Album &#8222;Riitiir&#8220; eröffnet das Set und ich kann mir schwerlich einen besseren Opener für diese Band vorstellen, enthält er doch alle Stilelemente, welche diese legendäre Band auszeichnet. Egal ob straight skandinavisches Gepolter oder schon fast bluesige Verspieltheit &#8211; hier kommt alles zu einer wohligen Melange zusammen. Shouter und Bassist <strong>Grutle</strong> peitscht die Menge mit seinem markanten Schreien und Geknurre ein. Die gesamte Band performte und poste (!) routiniert und war exakt aufeinander eingespielt. Zwischen den Stücken wird viel mit dem Publikum kommuniziert und es entsteht der Eindruck, dass die Norweger sehr sympathische Zeitgenossen sind. Herrlich die Szene, in der <strong>Grutle</strong> das Publikum auffordert, anlässlich des Bandjubiläums, ein landestypisches Geburtstagslied anzustimmen und auf einmal <em>„Happy Birthday“</em> durch das Publikum schallt. Ich nehms mit Humor, gerade deshalb, da auch ich einige Sekunden lang überlegen muss, was es für deutschsprachige Geburtstagsständchen gibt. Definitiv einen Lacher wert!</p>
<p>Im Laufe des Sets werden überwiegend Songs der aktuelleren Bandphase gespielt, wie etwa <em>„The Watcher“</em>, <em>„Building with Fire“</em> von der aktuellen &#8222;In Times&#8220;-Platte oder der Titeltrack vom 2006er Album „Ruun“. Jedoch kommt auch die klassische (black-)metallige Vergangenheit nicht zu kurz und die Performance des &#8222;Frost&#8220;-Klassikers<em> „Fenris“</em> knallte extrem tight und gnadenlos in die Menge. Das ist mein persönliches Highlight des Sets, da das Album &#8222;Frost&#8220; zu meinen Favoriten im paganen (Black) Metal zählt. Nostalgie im modernen Klanggewand.</p>
<p>Der Zugabenblock ist am Ende natürlich nur obligatorisch und wird sehr witzig von einem Drumsolo eröffnet, woraufhin sich Keyboarder und Clean-Sänger <strong>Herbrand Larsen</strong> einen Spaß mit Drummer <strong>Cato Bekkevold</strong> erlaubt, und ihn mitten im Spiel einfach ein Handtuch übers Gesicht legt. Und der Mann zieht es dennoch sehr gut durch. Respekt! Allgemein ist es schön anzusehen, dass die Musiker sichtlich Spaß auf der Bühne haben und <strong>ENSLAVED</strong> auch während der Show immer wieder den Kontakt mit dem Publikum suchen.</p>
<p>Der Oberknaller kommt am Ende, denn so wird der Uraltklassiker<em> „Allfǫðr Oðinn&#8220;</em> angestimmt und nach wenigen Minuten betreten fast alle Mitglieder von <strong>OCEANS OF SLUMBER</strong> und <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> die Bühne, da dies für beide Supportbands die letzte Show der Tour ist. Es wird überall wild geheadbangt, abgefeiert und sich manch ein Spaß gemacht, dass es eine helle Freude ist. Ein toller Abschluss für dieses extrem gute Tourpackage.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11220 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19.jpg" width="584" height="390" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/enslaved-25022016-19-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 584px) 100vw, 584px" />
<p>&nbsp;</p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></h2>
<p>Ich bin restlos begeistert. Zu kritisieren gibt es von meiner Seite, bis auf den leicht übersteuerten Sound, absolut nichts. Der Club ist angenehm und alle Bands performten stark und spielfreudig, und dies spiegelte sich definitiv in den Publikumsreaktionen wieder. Erstaunlich finde ich es, ehrlich gesagt, dass<strong> ENSLAVED </strong>&#8211; wenn mich nicht alles täuscht &#8211; das erste Mal in Dresden aufgespielt haben, doch leider finden im extremen Metalbereich, obwohl es solide Clubs wie etwa den Skullcrusher gibt, zu wenig gute Shows mit sowohl bekannten als auch Nachwuchsbands in der schönen Elbmetropole statt. Dementsprechend gilt es jene zu würdigen, die durchgeführt werden und dazu gehört dieses Tourpackage mit großer Sicherheit.</p>
<p>Ich verschwinde mit meinen Freunden hinaus in die Nacht und nehme mir einige schöne Erinnerungen an dieses Musikereignis mit nach Hause.</p>
<p>Auf bald!</p>
<p>(ANMERKUNG: Leider konnte ich keine Fotos machen und bin bis jetzt auch nicht in anderen Quellen fündig geworden. Deshalb verwende ich Bild- und Videomaterial von anderen Gigs der Tour.)</p>
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		<title>Ein Smartphone, sie alle zu knechten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 01 Jul 2016 12:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Action]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphone-Zombie]]></category>
		<category><![CDATA[Smombie]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile sind wir fast alle zu Smombies mutiert. Der technische Fortschritt, in Kombination mit dem den Menschen angeborenem Wunsch nach Gesellschaft und Kommunikation, hat dafür gesorgt, dass es das Wichtigste überhaupt ist, sein mobiles Telefon dabei zu haben, um immer und überall ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile sind wir fast alle zu Smombies mutiert. Der technische Fortschritt, in Kombination mit dem den Menschen angeborenem Wunsch nach Gesellschaft und Kommunikation, hat dafür gesorgt, dass es das Wichtigste überhaupt ist, sein mobiles Telefon dabei zu haben, um immer und überall erreichbar zu sein. Und man kann ja so viele tolle Sachen mit dem Gerät entdecken. Unterwegs irgendwo im Nirgendwo – <em><strong>lass es Facebook wissen</strong></em>. #smombieattack</p>
<blockquote><p>Ohne Handy – ohne mich!</p></blockquote>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich mache hier niemandem einen Vorwurf (noch nicht). Ich gehöre ja selbst zu der Generation „Ohne Handy – ohne mich!“, aber ist das nicht schlimm? Man schreibt mehr, aber spricht weniger – man liest mehr News aus aller Welt, aber nimmt optisch nichts wahr, was sich direkt vor den eigenen Augen abspielt, <em><strong>weil die Nase nur im Telebim klebt</strong></em>.</p>
<blockquote><p>Altes Handy im A&#8230; Abfall, da kaputt, neues Handy lässt auf sich warten.</p></blockquote>
<p>Unfreiwilligerweise habe ich mich in letzter Zeit fast wieder vom Smombie zum Mensch verwandelt, denn ich bin mit einem Smartphone scheinbar nicht beziehungsfähig. Mich verlässt nämlich durchschnittlich jedes halbe/dreiviertel Jahr mal wieder eins dieser hochmodernen Endgeräte – Displayschaden, Hardwareschaden etc. Altes Handy im A&#8230; Abfall, da kaputt, neues Handy lässt auf sich warten. In solch einer <em><strong>periodischen „Single“-Phase des Telefonapparillo-Wechsels</strong></em> befinde ich mich derzeit auch wieder. Übergangshandy: Nokia 1208 in Rot (immerhin schon mit Farbdisplay) – sponsored by: meiner Freundin.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3841 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Nokia-1208.jpeg" alt="Nokia 1208" width="196" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Nokia-1208.jpeg 318w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Nokia-1208-147x300.jpeg 147w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /></p>
<p>Und wisst ihr was? Mittlerweile lebe ich ganze acht Wochen <em><strong>ohne </strong></em>Smartphone. Unterwegs kein Facebook, kein spontanes Googlen, kein WhatsApp. Ihr denkt jetzt wahrscheinlich: „Voll Steinzeit, der Typ! Sei bloß nett zu dem, sonst verfolgt er dich mit Mistgabel und Fackel!“ Wie man diese Zeit der<em><strong> „Abstinenz“</strong></em> aushält? Erstaunlicherweise ziemlich entspannt. Man lebt ruhiger, man hetzt nicht so und man bekommt eben wesentlich mehr von seiner Umwelt mit, weil man einfach nicht blind durch die Stadt steuert, während die ganze Zeit die Fresse im Klimperkasten verschwindet. Ihr glaubt gar nicht, wie krass das ist und wie viel das ausmacht!</p>
<blockquote><p>Während früher lediglich die Scheinwerfer auf der Bühne geleuchtet haben, leuchtet heute mittlerweile das halbe Publikum.</p></blockquote>
<p>Leider fällt mir gerade jetzt auch als Besucher von Konzerten auf, dass es viel zu viele Leute gibt, die während eines Konzertes, bei der sich eine Band sprichwörtlich <em><strong>das Heck aufreißt</strong></em>, das Multifunktionsgerät in der Hand haben. Während noch vor sieben oder acht Jahren lediglich die Scheinwerfer auf der Bühne geleuchtet haben, leuchtet heute mittlerweile das halbe Publikum, weil ein Großteil der Crowd ein Handy bedient. Weniger Action – mehr Smartphone. <em><strong>Was ist denn da nur los?</strong></em></p>
<p>Ich meine, WhatsApp macht es nun mal möglich, bequem den ganzen Tag elektronisch in Kontakt zu stehen, ja. Aber kann man denn nicht einfach mal die zwei Stunden das Konzert genießen, für das man Eintritt bezahlt hat, und bei dem in der Regel genügend Leute herumlungern, mit denen man auf die althergebrachte Art kommunizieren kann? <em><strong>N</strong><strong>ämlich verbal</strong></em>? Die Bands, die sich auf der mechanisch hergestellten Anhöhe die Seele aus dem Leib spielen, verdienen es, eine gute Stimmung der Crowd zu empfangen. Durch das permanente Rumgefummel am Telefon geht logischerweise eine Menge <em><strong>Stimmung und Feierlaune verloren</strong></em> bzw. kann sich gar nicht erst aufbauen. Schade!</p>
<blockquote><p>&#8230;und schaut anschließend mal wieder auf den Killer der verbalen Kommunikation</p></blockquote>
<a href="http://www.stevecutts.com/"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3842 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Smartphone-Zombies-1280x720.jpg" alt="Smartphone-Zombies" width="600" height="338" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Smartphone-Zombies-1280x720.jpg 1280w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Smartphone-Zombies-1280x720-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Smartphone-Zombies-1280x720-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Smartphone-Zombies-1280x720-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /></a>
<p>Ich hab echt das Gefühl, dass vor einigen Jahren &#8211; auch bei arealbedingt eher eingeschränkten Verheißungen &#8211; wesentlich derber der Bär(tige und der Haarige) steppte, als es heutzutage der Fall ist. Gerade bei diesen kleineren Konzerten (50-150 Gäste) ist es oft so, dass sich gar keiner so richtig vor die Bühne traut. Warum nicht? Das verstehe ich ehrlich gesagt auch nicht. Stattdessen steht man an der Seite, applaudiert ab und zu nach einem Lied, erzählt sich mal &#8217;ne Schnauze voll mit dem Langhaarigen nebenan und schaut anschließend mal wieder auf den Killer der verbalen Kommunikation. Das Resultat des Abends: die Band hatte es schwer und <em><strong>womöglich keinen Spaß</strong></em>. Man selbst hat für etwas bezahlt, was man nur mit &#8217;nem halben Arsch wahrgenommen hat. Dadurch wird sicher das eine oder andere Konzert <em><strong>für schlechter befunden</strong></em>, als es vielleicht hätte sein können, wenn man sich selbst den Weg zum „Spaß haben“ nicht versperrt hätte (DAS war jetzt ein Vorwurf).</p>
<blockquote><p>Smombies vereint euch!</p></blockquote>
<p>Was ich vollkommen ok finde, sind Selfies und andere Fotos vom Konzert. Postet sie! Zeigt, dass ihr unterwegs seid! Lockt mit der Macht eures Smartphones vielleicht noch den einen oder anderen Bekannten oder Freund an! Die Werbetrommel zu rühren ist immer gut, gerade dann, wenn es ein kleines Konzert ist, bei dem man sich über jeden weiteren Gast freut! Aber dann packt das Ding für ein paar Stunden mal wieder weg und genießt! <em><strong>Feiert die Bands, feiert miteinander</strong></em>, anstatt mit dem Handy zu fusionieren. Smombies vereint euch! Und macht die Konzerthallen &#8211; wenigstens die meiste Zeit &#8211; wieder zur smombiefreien Zone!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-smartphone-sie-alle-zu-knechten/">Ein Smartphone, sie alle zu knechten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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