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	<title>Post Rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 07 Feb 2024 09:58:48 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Post Rock Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>SIX DAYS OF CALM über Ruhe, Rückzugsorte und positive Emotionen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 08 Feb 2024 08:00:23 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[6DOC]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[circle&wind]]></category>
		<category><![CDATA[Hummelgrafik]]></category>
		<category><![CDATA[Marc Fischer]]></category>
		<category><![CDATA[Midsummer Records]]></category>
		<category><![CDATA[Nikita Kamprad]]></category>
		<category><![CDATA[Oliver Hummel]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[Tony Wehnert]]></category>
		<category><![CDATA[watch them fade]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SIX DAYS OF CALM ist das Nachfolgeprojekt zu WATCH THEM FADE. Raphael hat sich mit Mastermind Marc Fischer zum Plausch getroffen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/six-days-of-calm-interview/">SIX DAYS OF CALM über Ruhe, Rückzugsorte und positive Emotionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am 03. November 2023 erschien das zweite Album von&nbsp;<strong>SIX DAYS OF CALM</strong> aus Unterfranken. Wie auch schon das Debut &#8222;The Ocean&#8217;s Lullaby&#8220; erschien auch &#8222;My Little, Safe Place&#8220; bei <strong>Midsummer Records</strong>, wurde von <strong>Nikita Kamprad</strong> (<strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>) produziert, und wurde in bildschöne Grafiken von <strong><a href="https://hummelgrafik.de/" target="_blank" rel="noopener">Oliver Hummel</a></strong> eingehüllt. Ich habe die Chance erhalten, mich mit&nbsp;<strong>6DOC</strong>-Gründer und einzigem festen Mitglied&nbsp;<strong>Marc Fisch</strong><strong>er</strong> über seine Musik und die Welt drumherum zu unterhalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45316" aria-describedby="caption-attachment-45316" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-45316 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-1536x1022.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-small.jpg 1650w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45316" class="wp-caption-text">Foto: Tony Wehnert | https://www.tony-wehnert.de/</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45318" aria-describedby="caption-attachment-45318" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-45318 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/05-Sorrow1200.jpg 848w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45318" class="wp-caption-text">&#8222;Sorrow&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Hallo Marc. Vielen Dank, dass du dir Zeit nimmst. Wie fühlst du dich, jetzt wo die Veröffentlichung deines zweiten Albums und die dazugehörige heiße Promophase erstmal vorüber sind?</strong></p>
<p>Ich fühle mich sehr gut soweit, danke. War eine recht stressige Zeit, aber ich bin super zufrieden mit allem, und ich glaube die Veröffentlichung und alles, was daraus entstanden ist, hätte nicht viel besser sein können.</p>
<p><strong>Das neue Album heißt &#8222;My Little, Safe Place&#8220;, und von der äußeren Gestaltung bis zur Musik zieht sich die Thematik von Rückzugsorten zur Erholung oder zur Selbstfindung durch. Kannst du uns ein wenig in das Thema mitnehmen? Geht es um konkrete Orte oder doch eher um erdachte Plätze?</strong></p>
<p>Es geht vor allem darum, dass jeder Mensch so einen Rückzugsort, einen sicheren Platz im Leben haben sollte. Ob das nun erdacht ist oder real, das spielt keine Rolle, weil es darum geht dort zu atmen, sich fallen zu lassen, so sein zu können wie man eben ist, sich sicher zu fühlen, keine Ängste haben zu müssen. Ein Ort, an dem einfach alles in Ordnung ist und der einem vielleicht auch Antworten gibt auf so vieles im Leben, was eben nicht so ganz einfach ist, was Fragen aufwirft, was einen aus der Spur wirft.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45321" aria-describedby="caption-attachment-45321" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="size-medium wp-image-45321" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/00-My-little-safe-place.jpg 848w" sizes="(max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45321" class="wp-caption-text">&#8222;My Little, Safe Place&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Welche Rolle haben solche Rückzugsorte oder Safe Spaces deines Erachtens heute?</strong></p>
<p>Ich finde sie sind wichtiger denn je, die Welt ist so schnelllebig geworden. Jeder, der nicht mitkommt bei dem Tempo wird überrollt. Was heute zählt, ist morgen schon wieder hinfällig. Man muss sich nur umsehen. Wir steuern auf immer mehr Chaos und Elend zu und wenn man da nicht Wege findet, sich selbst zu regulieren, kann das unfassbar schwer werden, zu bestehen. Und genau dafür sind u.a. solche Safe Spaces wichtig und notwendig.</p>
<p><strong>Kommen wir nochmal zur Musik zurück. Das Stück <em>&#8222;Sorrow&#8220;</em>&nbsp;auf dem neuen Album ist der erste SIX DAYS OF CALM-Titel mit Gesang. Ist die Entscheidung leicht gefallen, den rein instrumentalen Charakter der Band damit abzulegen?</strong></p>
<p>Ja total, das war überhaupt kein Problem für mich, da ich mir auch nie auferlegt habe, immer instrumental zu sein oder zu bleiben. Im Grunde ist es ja genau das was <strong>6DOC</strong> für mich ausmacht: keine Regeln, nichts was es nicht geben könnte, wenn es meine Emotionen hergeben, wenn es passt. Ich liebe es, zu experimentieren, Grenzen zu sprengen, Dinge zu tun, die man nicht unbedingt erwartet. Eben völlig frei zu agieren und mich treiben zu lassen und wenn dann eben im Songwriting in mir aufkommt, dass es eine Stimme bräuchte oder irgendetwas anderes, dann versuche ich das umzusetzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45315" aria-describedby="caption-attachment-45315" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45315 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-1536x1022.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/Six-Days-of-Calm-c-Tony-Wehnert-2023-1-web.jpg 1650w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45315" class="wp-caption-text">Foto: Tony Wehnert | https://www.tony-wehnert.de/</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45317" aria-describedby="caption-attachment-45317" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45317" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/02-New-Beginning1200.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45317" class="wp-caption-text">&#8222;New Beginning&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Andererseits könnte man natürlich auch argumentieren, dass die Sprachsamples auf anderen Tracks auch nicht so ganz instrumental sind… Über vieles lässt sich streiten, aber die musikalische Welt von SIX DAYS OF CALM lädt eher dazu ein, zueinander zu finden als sich zu streiten. Gehört das zu deinen Intentionen?</strong></p>
<p>Also definitiv, ich möchte ausschließlich positive Emotionen mit meiner Musik erzeugen und es gibt für mich nichts schöneres, wenn ich Menschen erreiche, ihnen gutes tue und sie das dann auch noch mir gegenüber kommunizieren, was meine Musik in ihnen Wundervolles auslöst.</p>
<p><strong>Im Universum des <span style="color: #800000;">SILENCE MAGAZIN</span>s und seinen Leser*innen ist mit Sicherheit deine letzte Band <a href="https://silence-magazin.de/tag/watch-them-fade/" target="_blank" rel="noopener">WATCH THEM FADE</a> noch ein Begriff. Wie weit hast du dich selbst vom Metalcore entfernt, und welche Aspekte oder Eigenschaften spielen für dich noch eine Rolle?</strong></p>
<p>Ich höre auch heute noch super gerne Metalcore und ähnliche Genres, ich mag diese Energie, diese Wucht und Power, was es beinhaltet. Aber selbst kann ich mir überhaupt nicht mehr vorstellen, in dem Genre aktiv zu sein. Mein Songwriting hat sich schon zum zweiten Album von <strong>WTF</strong> ja schon verändert zu einer sehr melancholischen, ruhigeren Art. Umgesetzt wurde das ganze lediglich noch härter damals, aber als ich dann nach dem zweiten Album weiter Songs geschrieben habe, hat sich sehr schnell gezeigt, dass das nicht mehr viel mit <strong>WTF</strong> oder allgemein diesem Genre zu tun hat. Es wäre in vielerlei Hinsicht nicht mehr in Ordnung gewesen, mit <strong>WTF</strong> so weiter zu machen und darum die Entscheidung auch <strong>WTF</strong> zu begraben und noch viel konsequenter ohne Abstriche meine Songs weiter zu komponieren und zu sehen, wo die Reise hinführt. Wo sie hingeführt hat, kann man ja jetzt gut sehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45322" aria-describedby="caption-attachment-45322" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45322" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/04-Awakening.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45322" class="wp-caption-text">&#8222;Awakening&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Der Musik von SIX DAYS OF CALM wird in vielen Rezensionen oder Beschreibungen das Adjektiv cinematic/filmisch zugeschrieben und die Musikvideos unterstreichen diese Aussage zusätzlich. Hast du selbst schon visuelle Vorstellungen zu den einzelnen Stücken oder ihren Narrativen, wenn du sie schreibst?</strong></p>
<p>Nein, die Bilder oder auch Ideen zu diversen Umsetzungen kommen erst beim schreiben der Songs. Ich weiß vorher lediglich, welches Gefühl mich treibt jetzt einen Song zu schreiben. Dann gebe ich dem Song einen Titel und beginne mit meiner Arbeit. Alles andere kommt dann im Laufe der Pre-Production und sogar noch im Studio bei der Hauptproduktion.</p>
<p><strong>Und hast du schon mal mit dem Gedanken gespielt, einen richtigen Film zu deiner Musik zu schreiben oder andersrum, einen Film zu vertonen?</strong></p>
<p>Einen Film zu vertonen vielleicht eher, das würde näher liegen. Die Schwierigkeit dabei wäre aber für mich, dass ich kontrolliert etwas umsetzen müsste, damit es passt; heißt, ich würde schon wieder an Grenzen kommen oder müsste mich innerhalb eines Rahmens bewegen, weil die Szene z.B. gerade diese oder jene Emotion hat und ich die vertonen soll. Das ist eben ganz klar Auftragsarbeit und da würde ich mich mit meiner Art Musik zu generieren sehr schwer tun (denke ich, sicher weiß ich es auch nicht weil ich es einfach noch nie gemacht habe).</p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-45323" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-212x300.jpg" alt="&quot;Distance&quot; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/01-Distance.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" />Dein Debutalbum &#8222;The Ocean’s Lullaby&#8220; hat uns in die Stille der Tiefsee geführt. Nautische oder maritime Motive sind im Post Rock sehr szenetypisch. War es ein bewusster Schritt, das zweite Album fernab von Salzwasser stattfinden zu lassen?</strong></p>
<p>Ich glaube, ich kann keine sonderlich bewussten Schritte in so einem Bereich machen. Auch das zweite Album hat sich erst beim Schreiben so entwickelt, dass mein &#8222;Safe Place&#8220; eine große Rolle gespielt hat. Genauso wie beim ersten Album das Meer. Es sind einfach Dinge, die ich nicht wirklich steuern kann und die einfach passieren. Die Steuerung und das Bewusste kommt erst dann später in der detaillierten Umsetzung von all dem.</p>
<p><strong>Und dürfen wir auf dem nächsten Langspieler einen weiteren großen Wechsel der Szenerie erwarten?</strong></p>
<p>Das kann schon gut sein… es gibt nichts was nicht passieren könnte (o.k. fast nichts).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_45324" aria-describedby="caption-attachment-45324" style="width: 202px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-45324" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-212x300.jpg" alt="" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/02/06-Uncertainty.jpg 848w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-45324" class="wp-caption-text">&#8222;Uncertainty&#8220; von Oliver Hummel | https://hummelgrafik.de/</figcaption></figure>
<p><strong>Welche Dinge (über die du hier reden möchtest) beschäftigen dich zur Zeit, und inwieweit fließen sie in deine Kunst ein?</strong></p>
<p>Es gibt unzähliges, was einen zur jetzigen Zeit beschäftigt. Sei es das Weltgeschehen, das Geschehen im eigenen Land. Ich würde lügen, würde so etwas nicht in meine Grundstimmung einfließen was sich auch auf meine Kunst auswirken kann. Dennoch versuche ich, mich davon immer frei zu machen, all das auch abzukoppeln, um eine Kunst zu kreieren, die eben auch frei klingt; frei um sie zu interpretieren, wie es jedem einzelnen Menschen gerade auch gut tut und was gebraucht wird. Ich hoffe, das gelingt mir, auch wenn es nicht immer ganz einfach ist.</p>
<p><strong>Und welche Nachricht möchtest du den Leser*innen außerdem mit auf den Weg geben?</strong></p>
<p>Sucht euch euren ganz persönlichen &#8222;Safe Place&#8220;, egal ob virtuell oder real, schafft euch einen Ort, an dem ihr (durch)atmen könnt, an dem die Welt einfach eine Gute ist.</p>
<p><strong>Wir sind am Ende angelangt. Ich danke dir vielmals für deine Zeit! Das letzte Wort soll ganz dir gehören.</strong></p>
<p>Lieben Dank für das schöne Interview <span style="color: #800000;">Raphael</span>, es war mir eine Ehre.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SIX DAYS OF CALM ft. circle&amp;wind - &quot;Sorrow&quot; (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tKRa-GoTR30?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://linktr.ee/SixDaysOfCalm" target="_blank" rel="noopener"><strong>Linktree von SIX DAYS OF CALM</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/six-days-of-calm-interview/">SIX DAYS OF CALM über Ruhe, Rückzugsorte und positive Emotionen</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>CAVERN &#8211; Harmonische Töne aus den Staaten</title>
		<link>https://silence-magazin.de/cavern-powdered/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=cavern-powdered</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/cavern-powdered/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 13 Sep 2020 04:39:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Post-Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Cavern]]></category>
		<category><![CDATA[Groove]]></category>
		<category><![CDATA[Maryland]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Powdered]]></category>
		<category><![CDATA[usa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kein Platz für Langeweile!</p>
<p>Die Band CAVERN weiß, uns mit atmosphärischem Post-Rock zu verzaubern!<br />
Wir meinen du solltest hier echt mal reinhören, um dein Wochenende abzurunden!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cavern-powdered/">CAVERN &#8211; Harmonische Töne aus den Staaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>CAVERN</strong> -&#8222;Powdered&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 28.08.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 25min.<br />
<strong>Label:</strong> self-release<br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Post-Rock</p>
<p></div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Aller guten Dinge sind&#8230; vier</strong>, richtig, und deshalb reden wir heute über das vierte Full-lenghts Album der Post-Rocker von <strong>CAVERN</strong>!<br />
Die drei <strong>Amerikaner</strong> aus Maryland sind mit ihrem neusten Machwerk am Start, das den klangvollen, aber erstmal wenig aussagekräftigen Titel &#8222;Powdered&#8220; trägt. Was uns hier wohl erwarten mag?</p>
<h3>Die Ruhe selbst</h3>
<p>Sex, Drugs and Rock n&#8216; Roll sind es auf jeden Fall nicht. <strong>CAVERN</strong> sind praktisch <strong>die Definition von &#8222;unaufgeregt&#8220;</strong>. <strong>Abwechslungsreiche Rhythmen und eingängige Melodien</strong> treffen auf den klaren Gesang von Sängerin <strong>Rose Heater</strong>, die ihre Sache wirklich mehr als gut macht. Nicht selten reagieren meine Ohren regelrecht allergisch auf weiblichen Gesang, aber bei <strong>CAVERN</strong> kann ich nicht anders, als mich von ihrer <strong>butterweichen Stimme</strong> mitreißen zu lassen.</p>
<p>Die Band kommt, was die Instrumente angeht, ausschließlich mit Schlagzeug, Bass und Gitarre aus. Die Kombi harmoniert perfekt mit dem im Vordergrund stehenden Gesang und sorgt dafür, dass <strong>der Sound nie überladen</strong> klingt. Obwohl ich die Musik insgesamt als ruhig bezeichnen würde, streben die Rhythmen doch beständig nach vorne und wechseln sich regelmäßig ab &#8211; <strong>für Langeweile ist hier kein Platz</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Grey" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/zbWwnB3eXIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Inhalt wird überbewertet</h3>
<p>Die Namen der Songs sind übrigens ähnlich aussagekräftig wie der Albumtitel. <em>&#8222;River&#8220;</em>, <em>&#8222;Grey&#8220;</em>, <em>&#8222;Dove&#8220;</em>, irgendwie werde ich nicht recht schlau aus dem Ganzen. Aber vielleicht soll man beim Hören von &#8222;Powdered&#8220; auch gar nicht so viel denken, sondern <strong>sich einfach treiben lassen</strong> im seichten Strudel des <strong>CAVERNschen</strong> Post-Rock. Ich bin mir übrigens sicher, dass das Album auch gut zum Einschlafen geeignet ist &#8211; im positiven Sinne!</p>
<p>Ein großer Kritikpunkt ist allerdings die &#8222;Länge&#8220; des Albums. <strong>Nur 25 Minuten sind uns vergönnt</strong>, und das finde ich für &#8222;Full-lenghts&#8220; dann doch etwas wenig. &#8222;Powdered&#8220; ist ruck-zuck durchgehört. Kaum hat man sich entspannt zurückgelehnt und die Augen geschlossen, um den <strong>sanften Groove</strong> des Albums zu genießen, ist es auch schon wieder vorbei. Schade!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cavern-powdered/">CAVERN &#8211; Harmonische Töne aus den Staaten</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>THE HOLY FLESH &#8211; die schwarze Seite des Post-Rock</title>
		<link>https://silence-magazin.de/the-holy-flesh-emissary-vessel/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=the-holy-flesh-emissary-vessel</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Mar 2020 07:03:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Blackgaze]]></category>
		<category><![CDATA[Caligari Records]]></category>
		<category><![CDATA[DSBM]]></category>
		<category><![CDATA[Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Tape]]></category>
		<category><![CDATA[The Holy Flesh]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Limitiert und BlackMetal is wie Tasse und Kaffee: Schwarz und gehört zusammen!</p>
<p>Wir sagen dir heute, warum du bei THE HOLY FLESH schnell sein solltest und deinen Taperekorder schonmal warm streicheln solltest für dieses kalte harte Stück Musik!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">THE HOLY FLESH &#8211; &#8222;Emissary &amp; Vessel&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. 03.2020<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>42:08 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Caligari Records<br />
<strong>Genre: </strong>(Post) Black Metal </div></div></div></p>
<p>In ihrer eigenen Beschreibung sagen <strong>THE HOLY FLESH</strong>, die Leere sei voll, die Stille spräche und die Dunkelheit leuchte. Mehr Auskunft möchte uns die britische Band allerdings nicht mitteilen, womit sie im Prinzip schon sehr viel gesagt hat. Es sind die krassen <strong>Gegensätze</strong>, durch die das Wirken von&nbsp;<strong>THE HOLY FLESH</strong> sich manifestiert. Abgesehen davon wird sich in jeder möglichen Hinsicht sehr bedeckt gehalten. Namen, genaue Herkunft oder weiteres über die Band und ihre Mitglieder sind nicht bekannt. Es scheint wohl, als wolle die Gruppe mit der Welt außerhalb ihres Proberaums wenig zu tun haben. Oder aber sie verzichten bewusst auf Gimmicks, um den Fokus ausschließlich auf ihre Musik zu legen.</p>
<h3>Atmosphäre, Psychedelik und Dunkelheit</h3>
<p>Der erste Teaser <em>&#8222;Emissary I&#8220; </em>zum Ende März 2020 erscheinenden Debut Album wurde kurz nach Weihnachten veröffentlicht. Der Track ließ schon erahnen, was die Hörenden vom kommenden Album zu erwarten haben. Es handelt sich dabei übrigens um den Opener des Albums. Die Tracklist ist aufgeteilt in&nbsp;<em>&#8222;Emissary I-IV&#8220;</em> und&nbsp;<em>&#8222;Vessel I-IV&#8220;</em>. <strong>THE HOLY FLESH </strong>spielen auf &#8222;Emissary &amp; Vessel&#8220; ihre ganz eigene Variante des <strong>Post Black Metal</strong>, der vor Einzigartigkeit nur so strotzt. Schleppende <a href="https://silence-magazin.de/tag/BlackMetal" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Black Metal</a> Passagen ziehen sich <strong>atmosphärisch</strong> und <strong>düster</strong> über wunderschöne <strong>Disharmonien</strong>. Währenddessen zieht sich <a href="https://silence-magazin.de/tag/Psychedelic" target="_blank" rel="noopener noreferrer">psychedelischer</a> <a href="https://silence-magazin.de/tag/Postrock" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Post Rock</a> stetig durch Rhythmik und Stimmung. Hier und da sind leichte Einflüsse aus <a href="https://silence-magazin.de/tag/Blackgaze" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Blackgaze</a> zu hören, wobei diese sich eher im Hintergrund halten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THE HOLY FLESH - Emissary III - Caligari Records" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/epMX1z4IjqE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Die hohe Kunst des Untergrunds</h3>
<p>Die <strong>bittersüße Symphonie aus eiskalter Disharmonie</strong> wird ab dem 27. März 2020 über das kleine Underground Label <a href="https://caligarirecords.bandcamp.com/album/emissary-vessel" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Caligari Records</a> vertrieben. Hier wird ebenso wie bei der Band der strenge Fokus auf das Musikalische sehr ernst genommen. Neben der digitalen Version zum Download wird &#8222;Emissary &amp; Vessel&#8220; auf <strong>Musikkassette</strong> zum Kauf bereit stehen, womit der Underground Faktor nur noch mehr hervorgehoben wird. Das auf 150 Stück limitierte Tape ist in einem edlen Cover Artwork verpackt. Die Hülle erinnert sehr an die Ursprünge des okkulten Rock und Metal und ist sonst bar weiterer Informationen. Das erste Release von <strong>THE HOLY FLESH</strong> ist von vorne bis hinten <strong>Underground</strong>. Dabei werden neben der Musik weder Form noch Erscheinung ausgelassen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Holy Flesh - Vessel IV" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bH7dzBws2QY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Minimalistisch und kalt</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35669 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/797551-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/797551-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/797551-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/797551-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/797551.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />Was den einzigartigen Sound von&nbsp;<strong>THE HOLY FLESH</strong> auf ihrem ersten Album ausmacht, ist vor allem ihre <strong>grenzenlose Ausbreitung</strong>, die sich nicht um imaginäre Tellerränder kümmert. Während das Hintergrundbild der Klanglandschaft sehr nach Black Metal aussieht, sprechen die darin vorhandenen Charaktere eine ganz andere Zunge. Mal gehen die Gitarrenriffs in Richtung Alternative Rock. Andere Male wiederum fühlt man sich beim Zuhören ins Universum des 80er Post Rock versetzt. Und selbstverständlich bleibt bei all dem die <strong>düstere und eiskalte Impression</strong> des Atmospheric Black Metal nicht auf der Strecke. Gelegentlich kommt es vor, dass der Klang an <a href="https://silence-magazin.de/tag/DSBM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">DSBM</a> wie <a href="https://www.facebook.com/totalselfhatredofficial/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>TOTALSELFHATRED</strong></a> erinnert.</p>
<p><strong>THE HOLY FLESH</strong> präsentieren sich auf ihrem ersten Release <strong>eigenständig</strong> und <strong>innovativ</strong>. Black Metal und Post Rock werden hier zu einem eigenen Stil vermischt, ohne Vorreiter zu kopieren. Mittels einzigartiger Atmosphäre und minimalistischer Ausführung gelingt der Band ein ausgezeichneter Einstand.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/theholyflesh/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>THE HOLY FLESH</strong> auf Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-holy-flesh-emissary-vessel/">THE HOLY FLESH &#8211; die schwarze Seite des Post-Rock</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>KARG – Wenn Melancholie, dann richtig</title>
		<link>https://silence-magazin.de/karg-traktat/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=karg-traktat</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 08 Feb 2020 06:27:31 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Athmospheric Post Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[Karg]]></category>
		<category><![CDATA[Melancholie]]></category>
		<category><![CDATA[österreich]]></category>
		<category><![CDATA[österreichischer black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Band KARG nimmt das Wort "Longplayer" noch ernst!<br />
Einigen bekannt durch Harakiri for the Sky - alle Anderen sollten sich diese Atmospheric BM-Band definitiv mal geben.</p>
<p>Wir empfehlen heute: kaltgepresste und in Musik gegossene Emotionen </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/karg-traktat/">KARG – Wenn Melancholie, dann richtig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>KARG</strong> – &#8222;Traktat&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 7.02.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 76min.<br />
<strong>Label:</strong> AOP Records<br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Black Metal/ Post Rock</p>
<p></div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Über 70 Minuten Albumlänge</strong>. Das ist mal ne Ansage. Wenn auch in manchen Genres die 10-Minuten-Songs praktisch schon zum guten Ton gehören, so ist es doch eine Kunst für sich, dieselben auch dauerhaft spannend zu gestalten. Ein Spagat, der <strong>KARG</strong> in seinem neuen Album &#8222;Traktat&#8220; mehr als gut gelingt.</p>
<p>Wem der Name <strong>KARG</strong> nichts sagt: So heißt das Soloprojekt des Sängers von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, auch bekannt unter seinem Pseudonym J.J. Wir haben es hier also mit <strong>österreichischem Black-Metal</strong> zu tun. Im Gegensatz zu <strong>HARAKIRI</strong>, die 2012 mit ihrem selbstbetitelten Album debütierten, erschien <strong>KARG</strong>s erstes full-length-Album &#8222;Von den Winden der Sehnsucht&#8220; bereits im Jahre 2008. Seitdem sind viele tolle Werke hinzugekommen, aber mit &#8222;Traktat&#8220; werden noch einmal neue <strong>Maßstäbe in Sachen Emotionen, Melancholie und Sehnsucht</strong> gesetzt.</p>
<h3>&#8222;<em>Irgendjemand wartet immer&#8220;</em>.</h3>
<p>Hätte ich einen Lieblingssongtitel, wäre es vermutlich dieser. Der erste Track des Albums überzeugt aber abgesehen vom Titel auch noch mit Inhalt. Neben eindrücklichem, emotionsgeladenem Gesang und schwermütigen Gitarrenklängen beinhaltet &#8222;<em>Irgendjemand wartet immer</em>&#8220; unter anderem auch ein <strong>Zitat aus einem meiner Lieblingsfilme</strong> – mal sehen, ob ihr es erratet!</p>
<p>Mein absoluter und beinahe unangefochtener Favorit auf dem Album ist aber der zweite Track, &#8222;<em>Jahr ohne Sommer&#8220;</em>. Ein Song, den man schwer in Worte fassen kann. Besonders das letzte Drittel ist in meinen Ohren einfach perfekt. Die Melodie ist sowieso ein unerschütterlicher Ohrwurm, aber vor allem erzeugt dieser Part eine <strong>Gänsehautstimmung</strong>, die intensiver kaum sein könnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Karg - Stolperkenotaphe feat. Klara // Firtan" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lq4Rz72xjS0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und wenn diesem Wunderwerk doch ein anderer Song wenigstens ansatzweise gefährlich werden könnte, so wäre das &#8222;<em>Stolperkenotaphe&#8220;</em>. Er soll euch als Hörbeispiel dienen &#8211; wobei ihr natürlich auch herzlich eingeladen seid, euch einfach gleich das ganze Album zu Gemüte zu führen… Die <strong>Geige</strong> beschert diesem Song eine melodisch-melancholische Note, die beinahe als kitschig durchgehen könnte – so oder so, das Motiv bleibt genial.</p>
<h3>Kritik, irgendjemand?</h3>
<p>Ich würde einfach mal behaupten, objektiv gibt es an diesem Album absolut nichts zu meckern. Songwriting, Kreativität und Produktion sind auf einem unbestritten hohen Niveau. Man kommt nicht umhin, dieses Machwerk als <strong>bittersüßen Hörgenuss</strong> zu empfehlen.</p>
<p>Wenn ich dennoch etwas zu meckern habe, so ist das rein persönlicher Natur. Mit einem Track will ich nämlich auch nach mehrmaligem Hören nicht so richtig warm werden. Bezeichnender Weise trägt er den Namen &#8222;<em>Alaska&#8220;</em>… Ich weiß gar nicht so genau, woran es liegt. Vermutlich ist die Melodieführung in diesem Song ausnahmsweise mal einfach nicht meins. Das ändert aber nichts daran, dass ich den Rest des Albums für großartig befinde!</p>
<h3>Wer in Schwermut möchte schwelgen…</h3>
<p>…der möge dies mit &#8222;Traktat&#8220; nur zu gerne tun. Mit &#8222;<em>Abgrunddialektik&#8220;</em> und &#8222;<em>Grabcholerik&#8220;</em> seien noch zwei weitere Schmankerl des Albums genannt (unter anderem kommt hier auch wieder die Geige zum Einsatz). <strong>In Musik gegossene Gefühle </strong>nehmen den Hörer mit auf eine <strong>Reise voller Höhen und Tiefen</strong>. &#8222;Traktat&#8220; ist ein beständiger Fels inmitten strudelnder Gedankenströme.</p>
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		<title>CRIPPLED BLACK PHOENIX &#8211; Flucht in die Düsternis</title>
		<link>https://silence-magazin.de/crippled-black-phoenix-great-escape/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=crippled-black-phoenix-great-escape</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Sep 2018 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[Art Rock]]></category>
		<category><![CDATA[crippled black phoenix]]></category>
		<category><![CDATA[dark rock]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>14 Jahre und nicht müde.<br />
CRIPPLED BLACK PHOENIX bezaubern unsere Nina mit ihrer neuen Platte und du kannst hier erfahren warum!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>CRIPPLED BLACK PHOENIX&nbsp;&#8211; &#8222;Great Escape&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;14.09.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;73:14 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Dark Rock</div></div></div>
<p><strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong> sind wohl eine der fleißigeren Bands und können auf viele Veröffentlichungen seit ihrer Gründung 2004 zurückblicken. Aber sie haben auch eine ganze Reihe an Besetzungswechseln hinter sich. Was sie immer kennzeichnet, ist die trübe Melancholie im dunklen Gewand, die sich durch ihr Schaffen zieht. Sie nennen ihre Werke selbst &#8222;Endzeitballaden&#8220;.</p>
<p>Der frühere <strong>ELECTRIC WIZARD</strong>-Drummer und Multi-Instrumentalist <strong>Justin Greaves</strong> steht unverrückbar im Zentrum der Band und hat auch &#8222;Great Escape&#8220; produziert. Mir liegt ein Digipak vor, das mit seiner Länge über 70 Minuten wohl kaum als kleiner Snack zwischendurch zu genießen ist. Nein, hier ist eine vereinnahmende Schwelgerei, ein Hinein- und Wegträumen angebracht! Noch mächtiger wartet die physische Veröffentlichung als Doppel-CD mit einem 36-seitigen Artbook und weiteren Bonus Tracks auf.</p>
<h4>Da hat sich jemand nicht lumpen lassen&#8230;</h4>
<p>Die britische Kapelle bietet dem Freund der psychedelischen Klänge ebenso Freude, wie dem des Art Rock und Progressive. Aha! Kein Metal? Genau. Kein Metal! Heut mal nicht. Und morgen vielleicht auch nicht. Denn &#8222;Great Escape&#8220; lässt sich mühelos mehrfach weghören. Der Einstieg fällt dank direkt einsetzender Sprachsamples leicht. Solche machen mich immer erstmal aufmerksam, betroffen und nachdenklich. Wahrscheinlich geht es nicht nur mir so, dass ein gewisser Tonfall die Assoziation an an <strong>Chaplin</strong>s &#8222;The Great Dictator&#8220; aufkommen lässt. Und ab da gibt es kein Zurück mehr.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oGC6444NMj8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong> verdichten die Atmosphäre gekonnt. Sehr bald baut sich ein schöner, voller Sound auf. Klar, bei acht Bandmitgliedern ist einiges an Dynamikumfang möglich. Mein persönliches Highlight des Albums kristallisiert sich schnell heraus. Äußerst mächtig verspricht wunderschön melancholischer, sanfter Gesang in dem fast zehnminütigen Epos&nbsp;<em>&#8222;To you I give&#8220;</em>:</p>
<h5 style="text-align: center;"><em>We&#8217;ll make it right,</em><br />
<em>the world will still be here tomorrow</em><br />
<em>No need to cry,</em><br />
<em>fear is something we can conquer.</em></h5>
<p>Und lässt mein unruhiges, so manchmal furchtgeplagtes Herz etwas weniger beklemmt im Brustkorb ruhen. <em>&#8222;Madman&#8220; </em>hingegen&nbsp;folgt&nbsp;deutlich düsterer und langsamer. Getragenheit baut sich mit tiefer Tonlage und ebensolchen Drum-Toms auf. Eine ordentliche Zerre über der Männerstimme und beinah monotone Synth-Spuren katapultieren mich mitten in den Düsterrock der 90er Jahre. Währenddessen&nbsp;hinterlässt&nbsp;<em>&#8222;Hunok Csatája&#8220;</em> mit stampfendem Drumbeat und aggressiverem Gesang vor allem einen folkigen Eindruck.&nbsp;<em>&#8222;Nebulas&#8220;</em>&nbsp;vermittelt dank schwebender Frauenstimme wiederum eine melancholische Leichtigkeit.</p>
<h4>Und so nehmen sie mich mit&#8230;</h4>
<p>&#8230; langsam durch Morast watend, mit den Augen das Irrlicht suchend, dem man weiter aus der Realität folgen kann. Es sind absolut keine Verknotungen der Hirnwindungen notwendig. Die Briten spielen geradlinig ihren Stiefel durch. Genau so, dass ich mich problemlos hineinsinken lassen kann, ohne wirklich nachdenken zu müssen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qgTy68Kx4vE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Gibt es ein Happy End?</h4>
<p>Für mich mit dieser Platte: Definitiv! Mit den Songs <em>&#8222;Great Escape (pt I)&#8220;</em> und <em>&#8222;Great Escape (pt II)&#8220;</em> finden <strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX&nbsp;</strong>einen gelungenen Abschluss. Die Zweistimmigkeit aus Männer- und Frauengesang in Part I lullt mich so richtig schön ein, Part II wabert postig vor sich hin und entlässt mich in eine Zwischenwelt, in der ich entweder weiter träumen oder auch beruhigt wieder in die Realität austreten kann.</p>
<p><a href="https://crippledblackphoenixsom.bandcamp.com/">Hier</a> könnt ihr &#8222;Great Escape&#8220; in voller Länge hören.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/crippled-black-phoenix-great-escape/">CRIPPLED BLACK PHOENIX &#8211; Flucht in die Düsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>DEAF ROW FEST VII &#8211; Die magische Sieben</title>
		<link>https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Sep 2018 10:52:53 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative]]></category>
		<category><![CDATA[B R I Q U E V I L L E]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[deaf row fest]]></category>
		<category><![CDATA[Downfall Of Gaia]]></category>
		<category><![CDATA[FOTOCRIME]]></category>
		<category><![CDATA[Grunge]]></category>
		<category><![CDATA[HEADS.]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[jena]]></category>
		<category><![CDATA[joy division]]></category>
		<category><![CDATA[Kassablanca]]></category>
		<category><![CDATA[Lento]]></category>
		<category><![CDATA[New Wave]]></category>
		<category><![CDATA[Noise]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Post-Punk]]></category>
		<category><![CDATA[SISTERS OF MERCY]]></category>
		<category><![CDATA[Sludge]]></category>
		<category><![CDATA[SOVIET SOVIET]]></category>
		<category><![CDATA[Sun Worship]]></category>
		<category><![CDATA[The Cure]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Besser als jeder Sampler, versteht es das DEAF ROW, Musik zusammenzustellen und neue Horizonte zu öffnen!<br />
Wir sind zum dritten Mal dabei und ärgern uns nur, dass wir diese Konzertreihe nicht eher kannten.</p>
<p>Kommt mit nach Jena, wir sagen euch, was euch erwartet.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vii-die-magische-sieben/">DEAF ROW FEST VII &#8211; Die magische Sieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder lädt <strong>DEAF ROW SHOWS</strong> zum <strong>DEAF ROW FEST</strong> und hat mit der diesjährigen Auflage die Sieben gleich doppelt erreicht. Wieder einmal werden sieben Bands das wunderbare <strong>Kassablanca</strong> in Jena beschallen. Zum siebten Mal in Folge. Am 29.09.2018 erwartet mich ein langer Abend, der hoffentlich ebenso befriedigend verlaufen wird wie die beiden Vorgänger <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena">2016</a> und <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-vi-jena-2017">2017</a>, die ich schon gemeinsam mit dem <a href="https://gutesende.de" target="_blank" rel="noopener">Yeti</a> bereits besuchen durfte.</p>
<p><strong>HEADS.</strong>, <strong>LENTO</strong> und <strong>SOVIET SOVIET</strong> sind mir namentlich geläufig, ich hatte allerdings noch nicht das Vergnügen mit selbigen. <strong>SUN WORSHIP</strong> habe ich hingegen schon einmal abfeiern dürfen und freue mich riesig darüber, sie im Programm für dieses Jahr entdeckt zu haben. Naja, und <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>, die sind eine Größe, die man wohl einfach kennt.</p>
<h4>Oder eben auch nicht.</h4>
<p>Ich habe sie in den letzten (bestimmt drei, vier) Jahren ganz erfolgreich wegignoriert. Fehlen noch zwei Bands – und zu denen habe ich wirklich keinerlei Bezug – <strong>FOTOCRIME</strong> und <strong>BRIQUEVILLE</strong>. Zeit, den Horizont zu erweitern … aber was machen die alle eigentlich?!</p>
<hr>
<p>Den Reigen werden <strong>HEADS.</strong> eröffnen. Ich gebe zu, dass ich die deutsch-australische Kapelle bis dato nur vom Namen her kenne. Aus dem <strong>JAGUWAR</strong>-Dunstkreis. Mit noisigem, düsterem und waberndem Rock, der die Schwere von Sludge und den Dreck von Grunge in den Schuhprofilen mit sich trägt, stellen sie sich mir auf ihrem Langspieler “Collide” vor und versprechen damit ein vereinnahmender Start in den Abend zu werden.</p>
<p><a href="https://headsnoise.bandcamp.com/">&#8222;Collider&#8220; by HEADS.</a></p>
<p><strong>FOTOCRIME</strong> brechen mit dem, was das Opener-Trio anbringt und schmeißen mich in die Dark-Post-Punk-New-Wave-Sounds der tiefsten 80er. Synthielastiges Vor-Sich-Hinschunkeln, ein bisschen Leiden und Träumen – <strong>THE CURE</strong>, <strong>JOY DEVISION</strong> und <strong>SISTERS OF MERCY</strong> lassen grüßen. Ich bin gespannt, wie sich die aus den USA stammenden <strong>FOTOCRIME</strong> live machen. Denn solche Musik kenne ich bisher nur aus der Konserve,</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fyxtZCe59GI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Anknüpfend an die letzten Jahre wird es auch postig werden. <strong>BRIQUEVILLE</strong> sorgen für einen instrumentalen Sog, der live im besten Fall ordentlich zu hypnotisieren weiß. Die Belgier werden mit ihrer musikalischen Schwere dem Abend eine dramatische Wendung geben, um das Publikum auf <strong>SUN WORSHIP</strong> vorzubereiten, die episch und überwältigend das Kassablanca mit ihrem atmosphärischen Black Metal überrollen werden.&nbsp;<strong>Versprochen!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ERuuaOR3oj0?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Wie soll es dann weitergehen? Nachdem doch schon gemetzelt wurde? Mit mehr Gemetzel!</h4>
<p>So zumindest versprechen es <strong>LENTO</strong> aus Italien. Ebenso wie <strong>SUN WORSHIP</strong> suchen sie das Jenaer <strong>DEAF ROW FEST</strong> nicht zum ersten Mal auf und holzen instrumental gut los. Ich weiß beim ersten Reinhören nicht so richtig, wohin es gehen soll. Post Black? Sludge? Auf jeden Fall:&nbsp;<strong>Chaos</strong>. Und ziemlich anstrengend. Puh, mal sehen, was das wird… <strong>LENTO</strong>s Landsleute von <strong>SOVIET SOVIET</strong>, die ich ja nun bisher auch nicht weiter kenne, fahren ebenfalls ordentliche Soundwände auf, funktionieren aber ganz anders. Weniger chaotisch, viel harmonischer. Irgendwas lässt mich mit <strong>PLACEBO</strong> assoziieren – Basssound und Rhythmusarbeit, vielleicht auch ein bisschen der nölende Gesang – so würde ich die Gemeinsamkeit lokalisieren. Alternative Rock mit einer Schippe postiger Träumerei obendrauf. Es schiebt romantisch vor sich hin. Ich bin höchst erquickt und sehe der Band gespannt entgegen.</p>
<p><a href="https://sovietsoviet.bandcamp.com/album/endless">&#8222;Endless&#8220; by SOVIET SOVIET</a></p>
<p>Headliner werden&nbsp;<strong>DOWNFALL OF GAIA&nbsp;</strong>sein. Ja, genau, die Wegignorierten. Erstkontakt sagt: <strong>Schön! Schnell! Düster!</strong> Black Metal also. Der Vergleich zu <strong>FALL OF EFRAFA</strong> ließ mich schon aufmerken, selbige wissen mich schon seit längerem gut zu begeistern. Und ja, nach den ersten Kostproben aus der Konserve könnten mir auch die atmosphärischen&nbsp;<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> in Zukunft gut schmecken, wenn sie mich in Jena zu überzeugen wissen.</p>
<p>Umrahmt wird das diesjährige LineUp wieder von <a href="https://soundcloud.com/aehmaehm">aehm</a> an den (echten!) Plattentellern (für echtes Vinyl!), der in den letzten Jahren schon die passenden Töne zur Pausenuntermalung finden konnte. Ich freu mich drauf!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/0Jb_AMz5GTA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Was?</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;DEAF ROW FEST VII</p>
<p><strong>Wann?</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;29.09.2018</p>
<p><strong>Wo? &nbsp; &nbsp;</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;Kassablanca Jena</p>
<p><strong>Preis:</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; 20€&nbsp;VVK / 25€ AK</p>
<p><strong>Genre: &nbsp;</strong>&nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; Post Rock, Post Metal, Post Punk, New Wave, Instrumental, Alternative, Noise, Black Metal, Sludge, Grunge</p>
<p><strong>Bands:</strong> &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;<strong>HEADS., FOTOCRIME, B R I Q U E V I L L E, SUN WORSHIP, LENTO, SOVIET SOVIET, DOWNFALL OF GAIA</strong></p>
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		<title>Freak Valley 2018 &#8211; Ein Festival zum Verlieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 09:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
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		<category><![CDATA[my sleeping karma]]></category>
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		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
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		<category><![CDATA[rockfreaks]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sascha war auf dem Freak Valley und hat dir einen Bericht voller Stoner, Post Rock und den anderen eher "abgefahrenen" Kindern des Rock geschraubt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/freak-valley-2018-ein-festival-zum-verlieben/">Freak Valley 2018 &#8211; Ein Festival zum Verlieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da hat es für mich mit dem <strong>Freak Valley</strong><strong> Festival</strong> also auch mal geklappt. Bereits mehrere Jahre habe ich dieses kleine, aber feine Festival auf dem Schirm, doch irgendwie hat es sich nie ergeben, dass ich die Reise ins nordrhein-westfälische <strong>Netphen</strong> antreten konnte. Seit Jahren höre ich nur Positives von diesem Event, welches sich Jahr für Jahr mit einem extrem starken Line-Up in der <strong>Stoner/Doom-Szene </strong>etabliert hat. Zeit also, mir selbst mal ein Bild davon zu machen.</p>
<h4>Mittwoch, 30.05.2018</h4>
<p>Zum ersten Mal in seiner Geschichte beginnt das <strong>Freak Valley</strong> in diesem Jahr schon am Mittwoch auf einem separaten Gelände, unweit vom auf einem Hügel gelegenen Zeltplatz. Da meine Mitfahrer schon &#8222;Freak-Valley-Erfahrung&#8220; besitzen, machen wir uns bereits Dienstag Abend auf die gut 400 km lange Reise gen Westen. Tatsächlich kann ich diese Taktik überhaupt nicht verstehen, doch wie sich später herausstellt, haben wir alles richtig gemacht. Allein der Ausblick, als wir um 5.30 Uhr morgens den Campingplatz erreichen, war die nächtliche <strong>Tortur</strong> wert! Sanfter Morgennebel legt sich in die Täler des <strong>Rothaargebirges</strong>, ehe sich die Sonne den Weg durch den Dunst bahnt. Genug für die Sinne getan &#8211; erstmal eine Mütze Schlaf gönnen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27700" aria-describedby="caption-attachment-27700" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27700" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27700" class="wp-caption-text">Ist das nicht wunderschön?</figcaption></figure>
<h4>Der Tag der Synthesizer</h4>
<p>Wettervorhersage: warm und trocken! Realität: heiß und trocken! Naja, besser als strömender Regen (den der <strong>Deutsche Wetterdienst </strong>für die darauffolgenden Tage ankündigt), denke ich mir und begebe mich auf den Weg Richtung Bühne. Auf dem <strong>Freak Valley</strong> nützt dir Geld allein überhaupt nichts. Nein, bevor du es ausgeben kannst, musst du damit einen am Festivalbändchen befestigten Chip aufladen. Das erspart den Damen und Herren an Bier- und Essensständen einen Haufen Rechnerei &#8211; wenn es denn funktioniert. Kurz nach Einlass auf das Gelände erfolgt die Nachricht, dass es mit dem <strong>Chipsystem</strong> Probleme gibt und sie sich nicht aufladen lassen. Kurzerhand erfolgt seitens der Veranstalter, die <strong>Rockfreaks</strong>, die Entscheidung, dass bis zur Lösung des Problems Freigetränke ausgeschänkt werden. <strong>Freibier</strong> zum Festivalstart hatte ich bis jetzt auch noch nicht, aber ich könnte mich durchaus daran gewöhnen. Nun aber zum Wichtigsten, der Musik!</p>
<p>Den Startschuss machen die <strong>Thüringer </strong>Newcomer von <strong>MOTOROWL</strong>. Nach kürzlichen Touren mit unter anderem <strong>HIGH ON FIRE </strong>und <strong>GRAVE PLAEASURES</strong> merkt man den Jungs die Liveerfahrung schon deutlich an. Auch wenn die Truppe bei mir gleich aus der Ecke kommt, sehe ich sie zum ersten Mal und bin ziemlich überrascht, was ich da zu hören bekomme. Ihr <strong>psychedelischer Doomrock</strong> bietet den perfekten Festivaleinstieg. Besonders <strong>Max´ </strong>Gesang hätte ich so nicht erwartet. Er könnte genauso gut in einer <strong>Symphonic-Metal-Band</strong> mitwirken, auch wenn das dann vermutlich gar nicht meine Baustelle wäre. Trotzdem passt seine Stimme zu dem musikalischen Konstrukt wie die Faust aufs Auge.</p>
<p>Neben <strong>RADAR MEN FROM THE MOON</strong> sind <strong>MOUNTAIN DUST</strong> mein größtes Highlight des ersten Tages. Schon im Vorfeld des Festivals fand ich den sehr <strong>orgellastigen Bluesrock </strong>der Kanadier recht ansprechend und auch auf der Bühne wissen die Jungs absolut zu überzeugen. Ich nehme es vorweg: kein <strong>Sänger</strong> auf dem gesamten <strong>Freak Valley Festival</strong> leidet so schön wie <strong>Brendan Mainville</strong>! Gepaart mit der Instrumentenfraktion, die immer wieder einen Hauch von <strong>Wilden Westen</strong> versprüht, reißt mich das einfach nur mit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27702" aria-describedby="caption-attachment-27702" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27702" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27702" class="wp-caption-text">MOUNTAIN DUST</figcaption></figure>
<p>Nicht ganz so mitreißend finde ich <strong>NO MAN`S VALLEY</strong>. Ich kann nicht mal genau sagen, weshalb ich nicht in Stimmung komme, aber der zwischendrin auftretende <strong>Stromausfall</strong> trägt auch nicht gerade zu übermäßiger Euphorie bei. Trotzdem ist die Überbrückung der Zeit ohne Strom doch schon recht amüsant, als einfach mit dem Publikum interagiert und gesungen wird.</p>
<h4>Hä?! Was ist hier denn los?</h4>
<p>So, was nun folgt hätte ich niemals erwartet. Vor 6 Jahren habe ich <strong>RADAR MEN FROM THE MOON </strong>das letzte mal gesehen und die <strong>Niederländer </strong>haben mich einfach nur weggeblasen. Schon während der Umbaupause sehe ich vor der Bühne haufenweise fragende Blicke, denn statt die Gitarren auszutauschen, verlassen nur die Spielgeräte von <strong>NO MAN`S VALLEY</strong> die Bühne. Auf der Bühne werden mehrere <strong>Synthesizer </strong>positioniert. Was dann passiert, lässt mir die Kauleiste offenstehen. Statt <strong>instrumentalen Rock</strong> gibt es einen Mix aus <strong>Electro</strong> und <strong>Noise</strong> auf die Ohren. Das schockt mich schon im ersten Moment und jemand, der mit elektronischen Klängen überhaupt nichts anfangen kann, verlässt vermutlich fluchtartig das Gelände. Ich muss dennoch zugeben, dass das Dargebotene nicht schlecht gemacht ist, auch wenn es in meinen Augen eben nicht <strong>RADAR MEN FROM THE MOON </strong>ist. Von Leuten, die die Band vorher nicht kannten, höre ich tatsächlich fast nur positives. Ich bin echt hin und hergerissen, was ich vom <strong>Headliner</strong> des ersten Abends halten soll und muss erstmal eine Nacht drüber schlafen.</p>
<h4>Donnerstag, 31.05.2018</h4>
<p>Ja, auch ich bin lernfähig und deswegen hab ich mir zum ersten Mal nach unzähligen Festivalbesuchen Ohropax eingesteckt, die dafür sorgen, dass ich auf dem <strong>Freak Valley</strong> so gut, wie auf noch keinem anderen Festival schlafe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27704" aria-describedby="caption-attachment-27704" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27704" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27704" class="wp-caption-text">GALACTIC SUPERLORDS</figcaption></figure>
<p>Und so geht es ausgeruht Richtung Festivalgelände. Heute sollen die Bands auf dem Gelände der <strong>AWO</strong> spielen, wo bis gestern noch ca. 500 behinderte Menschen ihrer Arbeit nachkamen. Den Anfang am Donnerstag machen die Kölner <strong>GALACTIC SUPERLORDS</strong>, die kurzfristig auf der großen Bühne und nicht wie anfangs bekanntgegeben auf der kleineren &#8222;<strong>Wake &amp; Bake Stage</strong>&#8220; spielen werden. Grund dafür ist ihr heute veröffentlichtes <strong>Debütalbum</strong>. Ihr <strong>Heavy Rock</strong> strotzt nur so vor Energie und Sängerin <strong>Katharina Held</strong> scheint ein ganzes Nest voller Hummeln im Hintern zu haben. Mit ihrem <strong>Glitzerfummel</strong> ist sie pausenlos unterwegs und avanciert so zu einer wahren Rampensau!</p>
<p><strong>RAGE OF</strong> <strong>SAMEDI </strong>prügeln noch eine Nummer härter auf das Publikum ein, doch mir ist das schon irgendwie zu heftig. Ihr <strong>sludgiger Southern Rock</strong> kommt mir zu sehr gepielt rüber, als dass es wirklich ernst gemeint ist. Hier ist mir einfach zu viel Gepose und Prahlerei im Spiel, als dass ich mich wirklich mit den <strong>Pfälzern </strong>anfreunden könnte.</p>
<p>Anders sieht es da schon bei den Italienern <strong>HUMULUS </strong>aus. Die Jungs wurden von den Kollegen vom <strong>rockblogbluesspot</strong> gebucht, welche den <strong>Rockfreaks</strong> sehr nahestehen. Das Trio aus Bergamo ist eine wahre <strong>Riffmaschinerie</strong> (ich sage nur <em>&#8222;Distant Deeps Or Skies&#8220;</em>). Ihr knackiger Mix aus Stoner, Doom und Psych ist eine wahre Bereicherung für das ohnehin schon grandiose Billing des Festivals und ein absolutes Highlight des Wochenendes.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27706" aria-describedby="caption-attachment-27706" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27706" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27706" class="wp-caption-text">RUFF MAJIK</figcaption></figure>
<p>Oha, da habe ich doch glatt eine der wichtigsten Personen des <strong>Freak Valley</strong> vergessen zu erwähnen. Wie jedes Jahr wird auch in diesem Jahr jede einzelne Band (bis auf eine Ausnahme) von <strong>Volker </strong>angesagt. Bis jetzt lief alles nach Plan, doch bei <strong>RUFF MAJIK</strong> vergisst er plötzlich den Bandnamen. Kann jedem mal passieren und lockert die ohnehin schon gelassene Stimmung im Publikum noch einmal um Längen auf. Für die <strong>Südafrikaner</strong> ist es die erste Deutschland-Tour überhaupt und statt sich einen Transporter zu mieten, reisen die Jungs zu jedem einzelnen Auftritt mit dem Zug an. Verrückte Typen! Irgendwie ist ihr <strong>Sludge ´n Roll </strong>etwas ziemlich besonderes. Selbst wenn ich nicht gewusst hätte, dass sie aus Pretoria kommen, hätte ich auf eine exotische Herkunft getippt. Ihr Stil ist einfach komplett anders als das <strong>0815-Geklimpere</strong>, was du sonst geboten bekommst. Natürlich ist da auch geiles Zeug dabei, aber <strong>RUFF MAJIK</strong> halten durch ihren abgefahrenen Mix die Spannung über den gesamten Gig hoch!</p>
<h4>Zeit für vertraute Hymnen</h4>
<p>&#8230;denn als nächstes stehen die Sachsen <strong>MOTHER</strong> <strong>ENGINE</strong> auf den Brettern. Eine Band, die alles bietet, was ich mir nur erträumen kann. Verträumte Rifflandschaften, genügend Härte und eine gewisse Kauzigkeit, die ihre Musik wirklich einmalig macht. Mit der Veröffentlichung ihres letzten Albums &#8222;Hangar&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/mother-engine-uebergriff-der-weltraummaschinisten" target="_blank" rel="noopener">(Review hier)</a> sind die <strong>Plauener</strong> nochmal eine ganze Schippe progressiver, aber nicht weniger zugänglich geworden. Nachdem sie hier im letzten Jahr &#8222;nur&#8220; einen Slot auf der kleinen Bühne bekommen haben, beweisen die Jungs, dass das es richtig war, sie in diesem Jahr nochmal einzuladen und auf der großen Bühne ranzulassen. Vor der Bühne ist es gut gefüllt und es herrscht Stille, denn jeder fiebert mit den <strong>Instrumentalhymnen</strong> des Trios mit. Später am Abend erfahre ich von Drummer <strong>Cornelius </strong>noch, dass er die komplette zweite Hälfte des Sets nahezu nichts mehr auf den Boxen gehört hat. Davon habe ich nichts gemerkt, denn vor der Bühne war der Sound die gesamte Zeit über perfekt.</p>
<p>War es bei <strong>MOTHER ENGINE</strong> noch ziemlich voll, so leeren sich die Reihen jetzt sichtlich. Unverständlich, denn mit <strong>SUMAC</strong> steht eine echt interessante Band auf dem Programm. Im Nachhinein denke ich mir, dass die US-Amerikaner um ex-<strong>ISIS</strong>-Sänger <strong>Aaron Turner</strong> vermutlich eine Nummer zu hart für das Festival war. Auf der anderen Seite kam ihr <strong>Post Metal</strong> bei den Verbliebenen vor der Stage, auch bei mir, richtig gut an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27708" aria-describedby="caption-attachment-27708" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27708" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27708" class="wp-caption-text">SUMAC</figcaption></figure>
<p><strong>BUSHFIRE</strong> gehören zum <strong>Freak Valley</strong> wie <strong>Ansager Volker</strong>. Abgesehen von 2017 traten die Darmstädter bisher jedes Jahr hier auf. So wundert es auch nicht, dass es nun wieder deutlich voller vor der Bühne wird. Ihr <strong>Heavy Rock</strong> der Marke <strong>ORANGE GOBLIN</strong> klingt zwar recht lässig, doch ist in meinen Ohren nichts besonderes. Vermutlich fehlt mir auch irgendwie die Verbundenheit zu der Band, da ich ja zum ersten Mal vor Ort bin. Besonders ist der Auftritt für die Band heute trotzdem, denn sie nehmen ihr erstes <strong>Livealbum</strong> auf. Für mich die perfekte Gelegenheit mich ein wenig abseits zu setzen und nochmal kurz Kraft zu tanken für das, was der restliche Abend noch bereithält.</p>
<h4>Erst dancen, dann trancen&#8230;</h4>
<p><strong>MY BABY</strong> sind ein echtes Phänomen. Nachdem sie für das <strong>Freak Valley</strong> zugesagt haben, habe ich mich in diese Band so richtig verliebt. Warum? Weil es einfach mal komplett was anderes ist. Vor dem Festival ging mir eine Frage ziemlich oft durch den Kopf: Wie wird die Stimmung bei <strong>MY BABY </strong>sein? Sie war grandios! Sie selbst bezeichnen ihre Musik als &#8222;<strong>Voodoo Trance</strong>&#8222;, doch ihr Stil ist so facettenreich, dass 2 Wörter da nicht ausreichen, um das zu beschreiben. Sängerin <strong>Cato van Dyck </strong>gibt Schreie von sich, bei denen ich mich frage, wo sie die Luft nur hernimmt, Gitarrist <strong>Daniel Johnston</strong> spielt bluesige Riffs, die aber zwischendrin ganz weit in andere Sphären abdriften und Drummer <strong>Sheik van</strong> <strong>Dyck</strong> zieht seine Beats das komplette 1-stündige Set über abgeklärt und durch. Einziges Manko: auf der linken Bühnenseite ist immer wieder ein heftiges Knacken und Knistern aus den Boxen zu hören, doch spätestens als <em>&#8222;Sunflower Sutra&#8220; </em>ertönt, bin ich selig.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27710" aria-describedby="caption-attachment-27710" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27710" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27710" class="wp-caption-text">OM</figcaption></figure>
<p>In einer ganz anderen Abteilung arbeiten <strong>OM</strong>. Die Band um <strong>SLEEP</strong>-Bassist&nbsp;<strong>Al Cisneros</strong> zelebriert überhaupt keine Tanzmusik, sondern setzt auf Monotonie, die einen in einen <strong>tranceartigen Zustand </strong>versetzt. Ja, Trance ist das richtige Wort, denn durch <strong>Cisneros´ </strong>monotonen, sich der Tonlage seines Basses anpassenden Gesanges driftet man ganz schnell vom Wirklichen ab und befindet sich in einer Zwischenwelt. <strong>Robert A. A. Lowe</strong> bringt mit seinen Synthie-Effekten, Gitarrenspiel und Tamburin noch einmal eine ganze Schippe mehr Mystik in Songs wie <em>&#8222;State Of Non-Return&#8220;</em>, <em>&#8222;Meditation Is The Practice Of Death&#8220; </em>oder das abschließende <em>&#8222;Bhimas Theme&#8220;</em> ein.<br />
Ein wahrlich magischer Auftritt von <strong>OM </strong>beschließt also den Festival-Donnerstag, der dann am Ende doch ganz schön lang wurde. Gegen 2 Uhr mache ich mich auf den Weg Richtung Zeltplatz und habe das große Glück, auf andere lauffaule Besucher zu treffen, mit denen ich mir letztendlich ein Taxi teile.</p>
<h4>Freitag, 01.06.2018</h4>
<p>Tja, was haben die besten <strong>Ohropax </strong>für einen Nutzen, wenn morgens um 8 Uhr direkt vor deinem Zelt mehrere Kinder ein <strong>Tauzieh-Turnier</strong> veranstalten? Richtig, keinen! Also wieder was gelernt: versuche immer möglichst weit weg von Familien mit Kindern zu zelten.<br />
So anstrengend der Start in den Tag war, so gemütlich startet der musikalische Teil des Tages. <strong>NAP</strong> aus Oldenburg musizieren ziemlich leicht verdaulichen <strong>Heavy Psych</strong>, der mit nur relativ wenig Gesang ausgestattet ist. Wenn dann allerdings mal Gesang kommt, dann genau an der richtigen Stelle.</p>
<p>Mit klassischem <strong>Stoner </strong>geht es weiter. <strong>STEAK</strong> aus Großbritannien fand ich auf dem letztjährigen <strong>Stoned From The Underground</strong> schon mehr als passabel und so sorgen sie auch hier dafür, dass ich trotz schwerer Augen langsam Fahrt aufnehme. Eigentlich hebt sich ihr Sound nicht mal wirklich von anderen Stoner-Bands ab, aber die <strong>Fleischfreunde</strong> (?) wissen einfach, wie sie ihre Energie von der Bühne auf das Publikum übertragen können.</p>
<h4>Es wird wieder exotisch</h4>
<p>Was am Vortag <strong>RUFF MAJIK </strong>waren, sind heute <strong>OUZO BAZOOKA</strong>. Die Combo aus <strong>Tel-Aviv</strong> spielt eine Mischung aus <strong>Surf- und Psychrock</strong> und doch können sie es nicht vertuschen, dass sie aus dem <strong>Mittleren Osten </strong>kommen. Nahezu in jedem Lied kommt ein Part vor, bei dem ich denke, dass eine <strong>Geschichte aus 1001 Nacht</strong> vertont wurde. Besonderer Hingucker ist ohne Frage die Tänzerin auf der Bühne, die auch zwischendurch zum Mikro greift. Doch nicht nur sie ist ein Blickfang. Auch der Rest der Band in ihren Gewändern macht einiges her und wenn Sänger und Gitarrist <strong>Uri Brauner Kinrot</strong> zu springen beginnt, brechen nicht nur auf der Bühne alle Dämme.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27712" aria-describedby="caption-attachment-27712" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27712" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27712" class="wp-caption-text">OUZO BAZOOKA</figcaption></figure>
<p>Sein Festival <strong>Freak Valley</strong> zu nennen, aber als nächstes stehen wahre Freaks auf der Bühne. <strong>THE FREEKS</strong> aus Los Angeles zocken einen ganz abgefahrenen Mix aus 70s Rock, Blues, Punk, Funk und was weiß ich nicht alles. Am Mikro schreit sich kein geringerer als <strong>Ruben Romano </strong>(ex-<strong>FU MANCHU</strong> und <strong>NEBULA</strong>) die Lunge aus dem Hals. Zwischendrin denke ich mir, dass das durchaus ein gutes&nbsp;<strong>Playback&nbsp;</strong>sein könnte und eigentlich&nbsp;<strong>Arthur Brown&nbsp;</strong>hinter der Bühne steht und singt.&nbsp; Mit <strong>Jonathan Hall</strong> steht ein Mann an der Gitarre, der zwar schon gut in die Jahre gekommen ist und zusätzlich zum Gitarrenspiel wahnsinnig gute <strong>Backing Vocals</strong> vorträgt.</p>
<h4>Zeit, die Wiese abzufackeln</h4>
<p>Nachdem <strong>BLACK BOMBAIM</strong> mir nicht so sehr zusagen, entschließe ich mich, mir erstmal was in die Backen zu klemmen, denn ich will ja gut gestärkt bei <b>DŸSE</b> wieder vor der Bühne stehen, denn ansonsten haut es dich bei den beiden <strong>Dresdnern</strong> zu Boden. Ihr &#8222;New Wave Of German (B)Noisrock&#8220; verwandelt die Wiese vor der Bühne, wie auch nicht anders zu erwarten, in ein riesiges Schlachtfeld. Ob dieses Festival das jemals so heftig erlebt hat? Ihr Set besteht (verdient) zum Großteil aus Stücken von ihrem letzten Longplayer &#8222;Das Nation&#8220;. Songs wie <em>&#8222;Schildkrötenthomas&#8220;</em>, <em>&#8222;Sie Ist Maschin&#8220;</em> oder <em>&#8222;Hans&#8220;</em> sorgen bei jeder Ansage für ein Schmunzeln, ehe beim ersten Takt die wilde &#8222;<strong>Schubberei</strong>&#8220; losgeht. Allerdings gibt es auch hier wieder Probleme mit den Boxen auf der linken Bühnenseite, doch das Knistern und Knacken bügelt ein freundlicher Gruß an unsere <strong>blau-braunen Freunde</strong> <strong>der AfD </strong>und der <em>&#8222;Nackenöffner&#8220;</em> locker wieder weg.</p>
<p>Nach dem <strong>wilden Ritt</strong> folgt der <strong>wilde Trip</strong>. <strong>YURI GAGARIN </strong>war nicht nur der erste Mensch im Weltall, sondern die gleichnamige schwedische <strong>Spacerock-Band </strong>ist der einzige Vertreter dieses Genres auf dem <strong>Freak Valley</strong>. Selbst <strong>Ansager Volker</strong>, bei dem eigentlich jede Gruppe mit den gleichen Worten angekündigt wird, fügt noch einen &#8222;schönen Flug&#8220; an. Vor 3 Jahren hatte ich schon einmal die Möglichkeit, diese Ausnahmeband vor einem 15-köpfigen Publikum zu sehen und war in ganz anderen <strong>Sphären</strong> unterwegs. Dass es mir hier bei der hundertfachen Menge an Zuhörern und am helligten Tage genauso geht, spricht absolut für die Band. Wie mir Bassist <strong>Leif Göransson </strong>nach dem Auftritt erzählt, bin ich ein wahrer Glückspilz und habe die 2 stärksten Gigs der Band überhaupt miterlebt. Alle guten Dinge sind 3, würde ich sagen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27714" aria-describedby="caption-attachment-27714" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27714" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27714" class="wp-caption-text">YURI GAGARIN</figcaption></figure>
<p>Irgendetwas scheint das Raumschiff von <strong>YURI GAGARIN</strong> dort oben im Himmel gerade zerstört zu haben. Bis jetzt war das Wetter zwar trüb, aber trocken. Gerade als <strong>WOLF PEOPLE</strong> die Bühne betreten, beginnt es in Strömen, zu schütten. Eine dünne <strong>Jeansjacke</strong> ist da nicht unbedingt das beste Kleidungsstück, um trocken aus der Affäre zu kommen. Nachdem ich ja nun schon Ohropax dabei habe, wird sich auf dem nächsten Festival sicher noch eine Regenjacke in meinem Rucksack wiederfinden. Aus wettertechnischen Gründen verpasse ich deshalb <strong>WOLF PEOPLE </strong>und kehre erst zu <strong>MARS RED SKY </strong>wieder in Bühnennähe zurück.</p>
<p>Kleiner Mann, große Gitarre (nein, das ist nicht versaut gemeint!), hohe Stimme &#8211; so lässt sich <strong>Julien Pras</strong> am besten beschreiben. Und an ihm und seiner Stimme scheiden sich die Geister. Ich für meinen Teil finde seine Gesangsleistung ganz große Klasse und vor allem wenn er im Duett mit Bassist <strong>Jimmy Kinast</strong> das Publikum beglückt, empfinde ich einfach nur Wärme in meinem Körper. Dadurch, dass gleich zu Beginn des Sets meine 2 absoluten Lieblingssongs <em>&#8222;Marble Sky&#8220; </em>und <em>&#8222;Strong Reflection&#8220;</em> gespielt werden, bin ich sowieso verzaubert und lasse jede &#8222;Stimmendiskussion&#8220; an mir abprallen.</p>
<p>Die nächste Band wurde <strong>1986</strong> gegründet. Etliche Musiker, die hier auftreten, waren in diesem Jahr vermutlich noch flüssig und doch wurden sie maßgeblich von <strong>CANDLEMASS</strong> beeinflusst. Nach 2 <strong>Auflösungen</strong> und <strong>Neugründungen</strong> steht mittlerweile <strong>Mats Levén</strong> an vorderster Front und kann hier genauso wie auf dem letztjährigen <strong>Party.San Open Air</strong> durchweg überzeugen. Das Wetter passt sich der schaurigen Musik mit Sprühregen an, weshalb ich mir den Auftritt von weiter hinten im Trockenen anschaue, doch auch hier ist es pure Magie, die einem entgegenfliegt.</p>
<h4>Jetzt reicht´s mit den Gesangskontroversen</h4>
<p>&#8230;denn der Headliner des dritten Abends besitzt keinen Sänger! <strong>MY SLEEPING KARMA</strong> aus Aschaffenburg sind die absolute <strong>Speerspitze</strong> des deutschen <strong>Psychedelic Rocks</strong>. Ich habe die 4-köpfige Truppe jetzt schon oft gesehen, doch dieser Auftritt ist irgendwie etwas ganz besonderes. Irgendwie wirkt heute alles tiefgründiger als bei den vorherigen Malen. Wenn ihr eine geschlossene Einheit auf der Bühne sehen wollt, müsst ihr euch die Unterfranken unbedingt ansehen. Hier spielt sich keiner in den <strong>Vordergrund</strong>, denn nur gemeinsam schaffen sie es, die vielschichtigen Songs emotional an die Fans zu bringen. Nicht wenige Leute um mich herum haben Tränen in den Augen und sogar <strong>Volker</strong>, der alte Hase, bestätigt mir am nächsten Morgen, dass er einen Kloß im Hals hatte. Das sind doch aber die schönsten Momente auf einem Festival, wenn einen die Musik wirklich berührt und nicht nur an einem vorbeirauscht.</p>
<h4>Samstag, 02.06.2018</h4>
<p>Es scheint, als sollte ich stummer Erzieher werden. Wurde ich am gestern Morgen noch unsanft aus meinen Träumen gerissen, ließen es <strong>Nachbarskinder </strong>heute gemütlich angehen und ich konnte bis 10 Uhr ausschlafen. Unglaublich, so lange hab ich noch nie in nem Zelt genächtigt.<br />
Käffchen, Kippchen und dann gehts auch schon wieder ins Tal, denn <strong>TOKE</strong> aus North Carolina soll dem Publikum den nötigen <strong>Kickstart</strong> verpassen. Und wie sie das mit ihrer Musik tun. Ich betone absichtlich Musik, denn scheinbar gibt es Probleme mit dem Mikro von Sänger <strong>Bronco</strong>. Auch wenn man die Stimme stellenweise nur erahnen kann, groovt ihr <strong>sludgiger Rock</strong> extrem und auch fürs Auge wird einiges geboten. Die Saitenfront ist von oben bis unten zutätowiert, wobei <strong>Broncos</strong> riesiger Gorilla auf dem Rücken das Highlight ist. Fettes Teil!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27728" aria-describedby="caption-attachment-27728" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27728" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27728" class="wp-caption-text">TOKE</figcaption></figure>
<p>Der Preis für den schönsten <strong>Pony</strong> des Festivals geht ohne wenn und aber an <strong>Marco Menestrina</strong>, seines Zeichens Bassist von <strong>KALEIDOBOLT</strong>. Durch den Wechsel von verträumten und explosiven Parts, treffen die Finnen mit ihrem <strong>progressiven Psychedelic Rock </strong>genau meinen Nerv. Und nicht nur mir gefällts, denn nach dem Auftritt wird der <strong>Merchstand</strong> der Skandinavier ordentlich belagert.</p>
<p>Weil wir gerade bei <strong>Preisverleihungen</strong> sind: Den Titel für den wohl energischsten <strong>Drummer </strong> des Festivals bekommt <strong>Johanes Barrysmith</strong> von <strong>YEAR OF THE COBRA</strong>. Der Typ hat mal richtig Feuer in den Tentakeln. Unterstützt wird er von (seiner Herzdame) Bassistin und Sängerin <strong>Amy Tung Barrysmith</strong>. Wer braucht schon eine Gitarre, wenn einem so ein brachialer Basssound um die Ohren gefeuert wird. Neben einer guten Portion <strong>Doom</strong> wird hier auch ordentlich Geschwindigkeit serviert, die hier und da auch schon mal etwas <strong>punkig </strong>klingt. Ihrem 2016er Debüt &#8222;&#8230;In The Shadows Below&#8220; soll noch in diesem Jahr der Nachfolger folgen und ich weiß jetzt schon, dass ich mir das gute Stück Vinyl in die Sammlung stellen werde, denn Songs wie <em>&#8222;Burn Your Dead&#8220; </em> lassen den Geldschein bei mir ganz locker sitzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27731" aria-describedby="caption-attachment-27731" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27731" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27731" class="wp-caption-text">PURPLE HILL WITCH</figcaption></figure>
<p>Dem <strong>Old-School-Doom</strong> haben sich <strong>PURPLE HILL WITCH</strong> aus Oslo verschrieben. Nachdem ich ihr im letzten November veröffentlichtes Album &#8222;Celestial Cemetary&#8220;&nbsp; (<a href="https://silence-magazin.de/purple-hill-witch-alt-keineswegs-gammlig" target="_blank" rel="noopener">Review hier</a>) als &#8222;grundsolide, aber nichts für die Geschichtsbücher&#8220; beschrieben habe, bestätigt sich auch heute meine Meinung. Trotzdem macht das, was die Jungs auf der Bühne zelebrieren, wahnsinnig Spaß, denn die neuen Songs sind immer noch tief in meinen Gehörgängen eingemeißelt. Ob <em>&#8222;Queen Of The Hill&#8220;</em>, <em>&#8222;Around The Universe&#8220;</em> oder das abschließende <strong>kongeniale</strong> <em>&#8222;Ghouls In Leather&#8220; </em>machen den 45-minütigen Auftritt der Skandinvavier zu einem sehr kurzweiligen Trip durch die wilden 70er.</p>
<p>Etwa im selben Jahrzehnt sind <strong>LUCIFER</strong> angesiedelt. Die deutsch-schwedische Band kann man durchaus als <strong>Allstar-Combo</strong> bezeichnen. Neben Sängerin <strong>Johanna Sadonis </strong>(<strong>THE OATH</strong>) stehen <strong>Martin Nordin </strong>(<strong>DEAD LORD</strong>) und <strong>Robin Tidebrink</strong> (<strong>SATURN</strong>) an der Gitarre und an den Drums sitzt niemand geringeres als <strong>THE HELLACOPTERS</strong>&#8211; Fronter <strong>Nicke Andersson</strong>. Ohne Frage, musikalisch und gesanglich ist alles auf den Punkt, doch irgendwie fehlt mir bei <strong>LUCIFER </strong>schon immer das gewisse &#8222;i-Tüpfelchen&#8220;, dass ihre Musik in meinem Kopf längerfristig verankert. Und als ob <strong>Johanna</strong>, die nicht nur optische Ähnlichkeiten zu <strong>Jinx Dawson</strong> von <strong>COVEN</strong> aufweist, irgendetwas Böses heraufbeschört hat, fängt es während dem Auftritt an zu schütten, als ob die Welt untergehen wird. Glücklicherweise bleibe ich dieses Mal trocken, denn ich stehe gerade in der Schlange vor der Toilette (die übrigens immer tip top sauber war!).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27734" aria-describedby="caption-attachment-27734" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27734" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27734" class="wp-caption-text">LUCIFER</figcaption></figure>
<p>Eine der größten Überraschungen des Festivals sind für mich <strong>SACRI MONTI</strong> aus San Diego. Der sympathische Fünfer rund um <strong>RADIO MOSCOW</strong>-Bassist <strong>Anthony Meier</strong>&nbsp;spielt klassischen <strong>Psychedelic Rock</strong>, unterlegt von schummrigen Orgelsounds. Dabei kommt die kaifornische Leichtigkeit aber nicht zu kurz. Da wird hier mal ein Kippchen geraucht und dort mal ein Foto von den Fans geschossen, ohne aber dabei an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Gerade vom starken Sound bin ich so geflasht, dass ich nicht anders kann als erstmal den Merchtisch der Truppe zu plündern und mit einem fetten <strong>Grinsen </strong>und Platte unter dem Arm zu meiner Truppe zurückzukehren.</p>
<h4>Zeit für das große Finale</h4>
<p>Doch erstmal ist Platte sichern angesagt! Durch den beschwerlichen Weg Richtung Camp verpasse ich leider die norwegischen <strong>Boogie-Rocker BRUTUS </strong>und kehre erst zu <strong>ASTEROID </strong>vor die Bühne zurück. Vor exakt einem Jahr wurde <strong>ASTEROID </strong>aus gesundheitlichen Gründen auf Eis gelegt, doch heute präsentieren sie sich stärker als ich sie je gesehen habe. Mit einem perfekten Set, bestehend aus Songs von allen 3 Alben, und superbem Sound haben sie sich den relativ späten <strong>Slot</strong> in der Running Order redlich verdient. Vor allem die neuen Songs von &#8222;III&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig" target="_blank" rel="noopener">Review hier</a>) lassen mich aufhorchen, denn bis jetzt kam ich noch nicht in den Genuss, diese live zu hören. Die größten Knaller kommen aber vom zweiten Album der <strong>Schweden</strong> und so ist auch nur logisch, dass das Set von <em>&#8222;Garden&#8220;</em> abgerundet wird. Von mir aus hätten sie nochmal von vorn beginnen können.</p>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017" target="_blank" rel="noopener">Bericht vom letztjährigen </a><strong>Stoned From The Underground </strong>gelesen hat, weiß, dass ich nicht unbedingt der größte <strong>Fanboy </strong>von den Amerikanern <strong>KARMA TO BURN </strong>bin. Auch nach dem heutigen Gig werde ich das wahrscheinlich nicht werden. Ihre Musik hat zwar Hand und Fuß, aber trotzdem finde ich sie nicht experimentell genug für eine <strong>Instrumentalband</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27736" aria-describedby="caption-attachment-27736" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27736" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27736" class="wp-caption-text">THE FLYING EYES</figcaption></figure>
<p>Das <strong>Freak Valley</strong> ist eigentlich ein Ort voller Fröhlichkeit und doch stand schon vor dem Festival fest, dass ein nicht so schönes Ereignis geben wird. <strong>THE FLYING EYES</strong> spielen heute ihr allerletztes Konzert überhaupt. Ok, das haben sie auch schon letztes Jahr in Leipzig behauptet, aber ich denke, dass es dieses Mal wirklich endgültig ist. Von Anfang merkt man, dass der heutige Auftritt etwas ganz besonderes werden wird, denn noch nie habe ich die Jungs so engagiert und bewegungsfreudig erlebt. Auch bei ihnen sind es die Songs der aktuellen Platte &#8222;Burning Of The Season&#8220; die, die am meisten zünden, allen voran <em>&#8222;Fade Away&#8220;</em>, bei dem ich ab der ersten Sekunde auf das grandiose Riff im <strong>Refrain</strong> hinfiebere. Aber auch <em>&#8222;Don´t Point Your God At Me&#8220;</em>, was nicht ohne Grund an <strong>THE DOORS</strong> erinnert, wird frenetisch abgefeiert. Beim letzten Song heißt es Abschied nehmen und &#8222;Danke sagen&#8220;. Nicht nur die Band verabschiedet sich, auch der harte Kern der <strong>Rockfreaks</strong> kommt deshalb zu <em>&#8222;Lay With Me&#8220;</em> auf die Bühne und feiert ein letztes Mal gemeinsam mit den Jungs aus <strong>Baltimore</strong>. Schon ein wenig schade um die Jungs, doch wie <strong>Volker</strong> bei seiner Ankündigung schon meinte: &#8222;Schade, aber isso&#8220;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27738" aria-describedby="caption-attachment-27738" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27738" class="wp-caption-text">RUSSIAN CIRCLES</figcaption></figure>
<p>Der Höhepunkt auf allen Ebenen sind <strong>RUSSIAN CIRCLES</strong>. Sowohl Ton- und vor allem Lichttechniker erleben zum Abschluss des Festivals eine wahre Sternstunde. Es ist auf jeden Fall eine clevere Entscheidung, die Band zum krönenden Abschluss spielen zu lassen, denn mit ihrem <strong>Post Rock</strong> wären sie vermutlich woanders im Billing untergegangen. So haben quasi alle anderen Bands auf <strong>RUSSIAN CIRCLES</strong> &#8222;hingespielt&#8220; und die dürfen nun die aufgebaute Stimmung nutzen, um ihre monumentalen Songs über die Köpfe hinweg zu fegen. Ich gebe zu, dass ich mit der Truppe nicht mal so sehr vertraut bin und zu Hause eigentlich nur das &#8222;Empros&#8220;-Album hoch und runter läuft, doch du musst die Songs nicht mal kennen, um von ihnen mitgerissen zu werden. Jeder einzelne Song hat seinen eigenen <strong>Charme</strong> und baut eine ungeheure Atmosphäre auf. Als dann als Höhepunkt noch <em>&#8222;Mladek&#8220;</em> erklingt, bin ich vollkommen erfüllt und gewappnet für die <strong>Aftershowparty</strong>.<br />
Diese fällt kürzer als gedacht aus, denn 4 Tage Festival nagen schon ganz schön an meinen Kräften. Trotzdem reichts noch für ein Bier. Den Jungs von <strong>THE FLYING EYES</strong> reicht es scheinbar noch nicht und wie mir im Nachhinein berichtet wurde, glänzten sie vor allem durch überraschend gute <strong>Tanzmoves. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Tja, das war es auch schon wieder mit meinem ersten, aber garantiert nicht letzten <strong>Freak Valley</strong>. Ich habe echt nur ganz selten ein solch familiäres und zugleich hochprofessionelles Festival wie dieses erlebt. Dieser Aspekt zusammen mit der wahnsinnig guten Bandauswahl macht es in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem. Kaum ein Festival mit &#8222;nur&#8220; 2500 Besuchern kann mit einem derart hochkarätigen Line Up mit Bands aus Stoner, Doom und Psych mithalten.<br />
Die Preise auf dem Gelände sind absolut angemessen und die Essensauswahl ist angenehm groß (ich habe nur Falafel gespeißt!) und kostengünstig.</p>
<p>Also dann, bis (hoffentlich) nächstes Jahr, ihr <strong>FREAKS!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/freak-valley-2018-ein-festival-zum-verlieben/">Freak Valley 2018 &#8211; Ein Festival zum Verlieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DOOM OVER LEIPZIG 2018 Tag 1 &#8211; Im Lichtspielhaus der Finsternis</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 May 2018 12:12:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leipzig - hier zieht es seit Jahren etliche hin. Doch nicht nur hippe Styler, nein, auch Freunde handfester Musik mit (dunkler) Seele.<br />
Doom over Leipzig:<br />
Robert öffnet sein Tagebuch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/doom-over-leipzig-2018-tag-1/">DOOM OVER LEIPZIG 2018 Tag 1 &#8211; Im Lichtspielhaus der Finsternis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Und wieder einmal zieht es mich an diesem Mittwoch in den Leipziger Süden, um den düsteren Klängen zu huldigen. <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1" target="_blank" rel="noopener">Das <strong>DOOM OVER LEIPZIG</strong> ruft erneut</a> – und ich folge.</p>
<p>Wie so oft bei diesem Festival der Besonderheiten, ist schon der erste Tag nicht nach dem gleichen Schema aufgebaut, wie jedes x-beliebige andere. Sollen die nächsten drei Abende mehr oder weniger normale Konzertabende mit vier bis fünf Bands werden, so betreten heute nur die<strong> Church Of Ra</strong>-Anhänger <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> die Bretter. Der Grund dafür ist so einfach wie interessant. Das belgische Quintett hat sich den iranischen &#8222;Vampir-Western&#8220; (O-Ton Ankündigung) <strong>&#8222;A Girl Walks Home Alone At Night&#8220;</strong>&nbsp;genommen und eigens dafür einen alternativen Soundtrack geschrieben.</p>
<p>Folglich wird heute der Film gezeigt, während die Band die Musik dazu spielt. Ich kann mich nicht dran erinnern, sowas schon mal live gesehen zu haben.</p>
<h4>Fangen wir also von vorne an</h4>
<p>Da die Spielzeit des Films, und damit des Sets, nur eine Stunde und vierzig Minuten betragen soll, beginnt der Abend im Vergleich zu den folgenden recht spät. Der Einlass ist für 20:30 Uhr geplant, Startschuss ist um 21:00. Also mache ich mich kurz nach acht auf den Weg nach Leipzig. Untypischer Weise schaffe ich es sogar pünktlich in das von mir sehr geschätzte UT, welches mich an diesem eigentlich viel zu heißen Frühlingstag mit angenehmer Kühle in seinen steinernen Hallen empfängt. Ich atme durch und fühle mich fast augenblicklich zu Hause. Die ersten bekannten Gesichter werden belächelt und begrüßt (checkt <strong><a href="https://welostyrs.bandcamp.com/">YRS</a>.</strong> wenn wir einmal dabei sind!) und der Weg vor die Bühne angetreten.</p>
<p>Da die Veranstaltung heute teils Filmvorführung, teils Konzert ist, ist auch das UT teilweise bestuhlt. Nachdem ich ausreichend infantile Witzchen genau darüber gerissen habe, suche ich mir einen Platz im Auditorium. Für diejenigen, die nur noch auf dem Boden Platz gefunden haben, werden Sitzkissen zur Verfügung gestellt, sodass man es sich bequem machen kann.</p>
<p>Veranstalter und Hüne <strong>Alex</strong> von der <a href="https://www.facebook.com/SwanseaConstellation/" target="_blank" rel="noopener">Swansea Constellation</a> tritt zunächst vor das Publikum und begrüßt eben jenes zu der Veranstaltung. Im gleichen Atemzug bittet er die Zuschauer um Ruhe während der Vorführung und wünscht viel Spaß. Das find ich ebenso sympathisch wie den Fakt, dass während der Show keine Getränke ausgeschenkt werden und Flaschenklirren somit auf ein Minimum reduziert werden sollte. Das Licht wird gedimmt und kurz nach neun betritt die Band die Bühne.</p>
<h4>Der Film beginnt</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JGoAH55nuzI?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun befinde ich mich als unschuldiger Zuschauer und Berichterstatter natürlich in ner Scheiß Situation, kann ich doch einigermaßen sinnvoll über Musik, aber deutlich weniger über Filme <del>herziehen</del>&nbsp;reden. Möglichst ohne zu spoilern möchte ich euch aber zumindest die Rahmenhandlung des Films nicht vorenthalten. Im Zentrum des Geschehens stehen einige wenige Charaktere in der fiktiven iranischen Stadt Bad City. Kaputte und vom Schicksal gebeutelte Gestalten sind es, die mir vorgestellt werden und ihr kriminelles, drogenverseuchtes, naives und erbärmliches Dasein fristen. Verknüpft werden die Schicksale all jener Personen durch eine nicht weiter benannte junge Frau, die in einem Strudel von Mord, Romantik und Erlösung nicht nur Bissspuren hinterlässt. Soviel zum Versuch der Beschreibung. Wer was mit <strong>Jim Jarmusch</strong>, <strong>Darren Aronofsky</strong> und <strong>Tarantino</strong> anfangen kann, sollte mal reinschauen, wobei ich nicht sagen kann, wie der Film ohne die Musik der Belgier wirkt.</p>
<p>Im Vorfeld hab ich vermutet, dass <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> den Film quasi auf stumm schalten und die gesamte Spielzeit über Musik liefern, aber ich werde eines Besseren belehrt. Der Film wird in Originalton abgespielt, belgische und englische Untertitel laufen simultan. Die Musik der Band kommt jedoch nur in Schlüsselszenen zum Einsatz, sodass für ca. die Hälfte des Films der Fokus nur auf Bildern und wenigen Dialogen liegt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3967654453/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://theblackheartrebellion.bandcamp.com/album/the-black-heart-rebellion-plays-a-girl-walks-home-alone-at-night&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;The Black Heart Rebellion plays A Girl Walks Home Alone At Night by The Black Heart Rebellion&amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Und was soll ich sagen? Die Songs, die <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> für den Film geschrieben haben, passen hervorragend. Zum einen wurden orientalisch anmutende Klänge in das Soundgefüge integriert, um den kulturellen Hintergrund des Films zu stützen, andererseits aber auch gewaltige Ausbrüche zelebriert, die in den jeweiligen Szenen den Bildern noch mehr Gewalt verleihen. Klang und Bild funktionieren zusammen wirklich grandios. Es wird mit wiederkehrenden Melodien gearbeitet, die zwar nicht als Leitmotive herhalten, der Musik aber dennoch Halt und Kontinuität verschaffen. Besonders muss ich die Gesangsleistung von <strong>Pieter Uyttenhove</strong> hervorheben, der, wie er mir im Nachhinein versichert, ohne Netz und doppelten Boden mongolischen Untertongesang rauszimmert, der mir die Kinnlade mehrfach gen Boden abhauen lässt. Der finale Song gibt noch einmal alles und nimmt mehrere vorher verwendete Melodien wieder auf, wobei sie nun mit deutlich mehr Bombast durch das UT dröhnen. Langsam verklingt die letzte Note und der Abspann des Films flackert über die Wand. Meine Gänsehaut bleibt noch ein Weilchen.</p>
<p>Zwar hab ich im Voraus eine ungefähre Vorstellung von <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> gehabt, aber damit hab ich so definitiv nicht gerechnet. Heute Abend hat sich die Band mit diesem speziellen Auftritt einen Platz in meinem Herzen erspielt und die Auftaktveranstaltung des <strong>DOOM OVER LEIPZIG 2018</strong> zu einem interessanten Ereignis gemacht, das ich so noch nicht erlebt habe.</p>
<p>Gegen 23:00 Uhr enden Konzert und Abend für mich und ich trete den Heimweg an. Doch schon morgen sollen die nächsten Highlights auf mich warten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank" rel="noopener">Doom Over Leipzig Website</a></p>
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		<title>SPOOK THE HORSES &#8211; Sightseeing Tour durch eine menschenleere Welt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2018 10:43:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Apokalypse]]></category>
		<category><![CDATA[Bohren Und Der Club Of Gore]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Earth]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Spook The Horses]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie postapokalyptische BOHREN in einer &#8222;28 Days Later&#8220;-Landschaft treten mir SPOOK THE HORSES auf ihrem Drittling zunächst entgegen und schlagen damit deutlich ruhigere Töne an als auf ihren Vorgängern. Eine tiefe Schwermut durchzieht die acht Songs, die die Neuseeländer zu ihrem neuen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>SPOOK THE HORSES</strong> – &#8222;People Used To Live Here&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 10.11.2017<br />
<strong>Länge:</strong> 39:15 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Pelagic Records<br />
<strong>Stil:</strong> Post Rock/ Doom/ Horror Jazz?</div></div></div>
<p>Wie postapokalyptische <strong>BOHREN</strong> in einer &#8222;28 Days Later&#8220;-Landschaft treten mir <strong>SPOOK THE HORSES</strong> auf ihrem Drittling zunächst entgegen und schlagen damit deutlich ruhigere Töne an als auf ihren Vorgängern. Eine tiefe Schwermut durchzieht die acht Songs, die die Neuseeländer zu ihrem neuen Album geschmolzen haben. Den Titel muss man hier nur allzu wörtlich nehmen! Horrorartige Szenen laufen vor meinem inneren Auge ab, während die Band nur selten in wirklich extreme Gefilde ausbricht.</p>
<p>Insgesamt lebt das Album auch nicht von Härte, sondern eher von mantraartigen Wiederholungen. Diese machen die Stimmung alles andere als wohliger, schaffen aber konsequent Atmosphäre. Nur vereinzelt setzen <strong>SPOOK THE HORSES</strong> Gesang ein, wobei dieser aber in Form eines Säuselns (<em>„Blessed Veins“</em>) dargeboten wird und dem Instrumentalwerk wenig spektakuläres gegenüber stellt. In den gesanglosen Momenten gelingt es dem komplett multiinstrumentalen Sextett dann, an <strong>EARTH</strong> zu erinnern, über die gesamte Albumlänge kann die Atmosphäre bzw. Spannung aber nicht gehalten werden.</p>
<p>Obwohl die Platte somit stark beginnt, muss man doch sagen, dass sie zum Ende hin immer langweiliger wird, wobei mich besonders <em>„We All Know Your Name“</em> nur noch nervt. Die ersten zwei Drittel des Albums jedoch stimmen wirklich superb auf die Apokalypse ein. Was danach kommt, kann getrost nach dem Weltuntergang gespielt werden.&nbsp;</p>
<p>Wen Wiederholungen kategorisch anöden, der ist hier falsch. Alle anderen sollten dem Album jedoch einige Durchläufe gestatten, da man sonst Gefahr läuft, das Ganze als nichtssagend abzutun, denn einige fantastische Momente gibt es hier durchaus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/94UD3nKG__w?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/spookthehorses/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://spookthehorses.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<item>
		<title>FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Nov 2017 10:22:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Fjort]]></category>
		<category><![CDATA[grand hotel van cleef]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Screamo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das ging schnell. Nach &#8222;Kontakt&#8220; von 2016 folgt Schlag auf Schlag das neue FJØRT-Album &#8222;Couleur&#8220;. Interessanterweise wurde ich mit ebenjenem Vorgängeralbum erst vor Kurzem richtig warm. Doch schon stehen die drei Aachener mit einer neuen Langrille vor der Tür. &#8222;Rückwärts war nie ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fjort-farbtupfer-in-tristesse/">FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></strong></p>
<h3><strong><strong>FJØRT</strong> – &#8222;Couleur&#8220; </strong></h3>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>17.11.2017<br />
<strong>Dauer: </strong>42 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Grand Hotel van Cleef<br />
<strong>Stil: </strong>(Post) Hardcore, Post Rock, Screamo<strong></div></div></div></strong></p>
<p>Das ging schnell. Nach &#8222;Kontakt&#8220; von 2016 folgt Schlag auf Schlag das neue<strong> FJØRT</strong>-Album &#8222;Couleur&#8220;. Interessanterweise wurde ich mit ebenjenem Vorgängeralbum erst vor Kurzem richtig warm. Doch schon stehen die drei Aachener mit einer neuen Langrille vor der Tür.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Rückwärts war nie vorgesehen!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>Auf dem neuen Album geht es in bewährter Weise weiter. Irgendwo zwischen (Post) Hardcore, Post Rock, Sludge und Screamo haben sich Drummer <strong>Frank</strong>, Basser <strong>David</strong> und Saitenhexer <strong>Chris</strong> (beide ebenfalls am Gesang) auf den letzten Alben in mein Herz gespielt. So war von Anfang an klar zu erkennen, dass Genregrenzen nur lose bestanden und neben ordentlicher Härte und nachdenklichem Text auch viel Eingängigkeit und sogar ein gewisser Hang zum Poppigen zu erkennen war. Kann &#8222;Couleur&#8220; neben dem bewährten Soundbild neue Farbtupfer in das Gesamtbild einfügen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Laut und Leise</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Südwärts&#8220;</em> startet mit grollendem Bass, schiefen Tönen und marschierenden Drums, bevor der Song richtig durchstartet, ordentlich losgroovt und unweigerlich zum Haareschütteln animiert. Ab- und Mitgehmomente wechseln sich mit immer wiederkehrenden ruhigeren Parts ab, welche häufig instrumental reduziert sind und einen klaren Fokus auf die Texte, beziehungsweise den Gesang legen. Und hier trumpfen <strong>FJØRT</strong> ordentlich auf. Selbstreflexion, zwischenmenschliche Erfahrungen und gesellschaftsblickende Gedanken vereinen sich und schaffen dadurch in fast jedem Song verschiedene Interpretationsebenen.</p>
<p>Die erste Singleauskopplung<em> &#8222;Couleur&#8220;</em> etwa bespricht auf dramatische Weise Unterdrückung und Meinungsfreiheit. Dabei gelingt es der Band meist Worte zu wählen, die nicht zu plump Parolen bedienen und diese großen Themen auf Einzelschicksale anzuwenden, was dem Ganzen einen ordentlichen Touch Emotionalität und Authenzität verschafft. Und wo wir beim Thema Emotionen sind &#8211; diese werden durch die Instrumentalarbeit ordentlich intensiviert. Der Bass pumpt, die Gitarrenparts wechseln zwischen nachdenklich, verzweifelnd, träumerisch und ordentlich hart und prügelnd. Dieses Spiel wird meist sehr klar durch einen klassischen Liedaufbau im Schema Strophe, Refrain, Bridge exerziert. Hinzukommt <strong>Frank</strong>s energetisches Schlagzeugspiel, welches in seiner simplen Weise jederzeit für ordentlich Drive sorgt.</p>
<p>Schafft es etwa der bereits erwähnte Song <em>&#8222;Couleur&#8220;</em> gerade gegen Ende hin mit seinem großen Finale zu überzeugen, so lässt <em>&#8222;Eden&#8220;</em> durch seine simplen Synthies aufhorchen, bevor es mit <em>&#8222;Raison&#8220;</em> wieder sehr politisch wird. Das Quasinachfolgerlied zu <em>&#8222;Paroli&#8220;</em> vom Album &#8222;Kontakt&#8220; thematisiert abermals den sogenannten Rechtsruck in der Gesellschaft mit so zweifelhaften Auswüchsen wie im prominentesten Beispiel etwa: PEGIDA. Ich persönlich tue mich mit solchen Songtexten schnell schwer, da es selten gelingt, komplexe gesellschaftliche Prozesse auf ein paar Liedzeilen herunterzukürzen. Bei <em>&#8222;Raison&#8220;</em> gelingt dies meiner Meinung nach zumindest einigermaßen, denn war <em>&#8222;Paroli&#8220;</em> auf dem Vorgängeralbum noch sehr direkt und plakativ, konzentriert sich <em>&#8222;Raison&#8220;</em> mehr auf das Hintergründige und manifestiert dies in Zeilen wie:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Ich bin so müde vom Zählen,</strong><br />
<strong> ich habe 1933 Gründe schwarz zu sehen.</strong><br />
<strong> Doch egal wieviel da kommt, ich hab&#8216; alles was ich brauch&#8216;,</strong><br />
<strong> denn die 1933 Gründe, ihr habt sie auch.&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23360" aria-describedby="caption-attachment-23360" style="width: 790px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23360 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1.jpg" width="800" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/fjort-2017-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23360" class="wp-caption-text">v.l.n.r.: Chris (Gesang, Gitarre), Frank (Schlagzeug), David (Bass, Gesang)</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Licht und Schatten</h3>
<p>Die folgenden Stücke <em>&#8222;Windschief&#8220;</em>, <em>&#8222;Fingerbreit&#8220;</em> und<em> &#8222;Magnifique&#8220;</em> stellen gewissermaßen eine komplette Werkschau der drei Aachener dar. Mal geht es ordentlich flott zur Sache, mal in melancholische, fast depressive Stimmungswelten und mal in eher hellere, leichtere Klangfärbungen. Speziell <em>&#8222;Magnifique&#8220;</em> mit seinem dramatischen und gleichzeitig poppigen Refrain verbindet dabei auf überzeugende Art und Weise diese unterschiedlichen Aspekte.</p>
<p>Jedoch gibt es neben den vielen guten Ideen auch einiges, was mir an &#8222;Couleur&#8220; nicht so gut gefällt. Der Gesang von <strong>Chris</strong> ist des Öfteren zu sehr gepresst, wie etwa bei <em>&#8222;Fingerbreit&#8220;</em> oder auch<em> &#8222;Zutage&#8220;</em>. Vieles spielt sich im Midtempo ab und es fehlt trotz interessanter Ideen, wie etwa dem schon fast rap-artigen Beginn in <em>&#8222;Bastion&#8220;</em>, an Abwechslung. Neben der Laut-Leise-Dynamik findet da leider zu wenig statt. Und dies konnten <strong>FJØRT</strong> definitv auch schon auf den älteren Alben besser. Diese Kratzer im Lack führen leider zudem des Öfteren dazu, das die Emotionalität in den Kompositionen und Texten nicht hundertprozentig bei mir ankommt. Schade!</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Südwärts! Südwärts! Es geht immer südwärts, südwärts!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p>Das bereits erwähnte Stück&nbsp;<em> &#8222;Bastion&#8220;</em> oder auch der Rausschmeißer <em>&#8222;Karat&#8220;</em> sind hingegen noch einmal richtig stark. Hier verschmilzt Zerbrechlichkeit mit Aggression, peitscht die Musik voran und lässt die Texte in jedem Wort wirken. Dabei stellt<em> &#8222;Karat&#8220;</em> schon fast einen Abgesang dar, handelt er lose vom Gedanken was wäre, wenn die Band in diesem Moment in einem Flugzeugunglück ums Leben kommen würde. &#8222;Wir würden mit uns im Reinen gehen können, wenn es das jetzt gewesen wäre&#8220;, meint die Band im Promoschreiben bezogen auf ihr künstlerisches Schaffen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Resümee</h3>
<p>Ich als Konsument des Albums bin jedoch ein wenig zwiegespalten vom Gesamtwerk, auch nach vielen Hördurchgängen. Klar ist,<strong> FJØRT</strong> wissen was sie tun und sie haben ihre Stärken beibehalten und die musikalischen Fühler ein wenig mehr ausgestreckt. Dennoch kann &#8222;Couleur&#8220; die maximale Qualität streckenweise nicht abrufen. Das Harte in der Musik ist nicht mehr ganz so hart, das Gefühlvolle nicht mehr ganz so gefühlvoll. Ihr versteht mein Dilemma. Zudem fehlt es dem Album auch an den ganz großen Hits. Waren Songs wie <em>&#8222;D´accord&#8220;</em>,<em> &#8222;Kleinaufklein&#8220;</em>, <em>&#8222;Lichterloh&#8220;</em> oder <em>&#8222;Anthrazit&#8220;</em> bandinterne Klassiker, so fällt mir die Identifikation neuer Songs dieser Kategorie schwer. Im Endeffekt kann es auf die beiden Singleauskopplungen <em>&#8222;Couleur&#8220;</em> und<em> &#8222;Magnifique&#8220;</em> zutreffen, für mich jedoch nur bedingt. Die ganz große Klasse wird nicht erreicht.</p>
<p>Das alles klingt jedoch schlimmer, als es ist. &#8222;Couleur&#8220; ist ein gutes Album, bietet tolle Songs, ergreifende Textpassagen und nach wie vor genug Power. Ich bin aber gespannt wie es weiter geht mit dem produktiven Trio. Anfang 2018 geht es erstmal auf Release-Tour und dann wird sich zeigen, was noch kommt. Denn zum Glück ist das Schicksal momentan besser um <strong>FJØRT</strong> bestellt als im Song <em>&#8222;Karat&#8220;</em> beschrieben und mit ein wenig neuem Schwung und dem Mut zu neuen Ideen kann uns die Band noch lange mit guter, emotionaler Musik versorgen. So wird das Grau doch gleich viel bunter.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mpXVDlIVzWI?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/fjort">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.fjort.de/">Homepage</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fjort-farbtupfer-in-tristesse/">FJØRT &#8211; Farbtupfer in Tristesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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