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	<title>Prog Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 28 Dec 2021 18:11:33 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Prog Metal Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>MOLOKEN veröffentlichen viertes Album: Anspruchsvoll-düstere Disharmonie</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 29 Jan 2020 06:12:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[The Sign Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute gehts an die Milchbar... Na gut, MOLOKEN statt Moloko...<br />
Dafür nicht minder erfrischend!</p>
<p>Was de Schweden hier abliefern fassen wir kurz zusammen: 10/10!<br />
Warum sagen wir dir auch!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MOLOKEN &#8211; &#8222;UNVEILANCE OF DARK MATTER&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>31. Januar 2020<br />
<strong>Länge:</strong> 36:13 Minuten<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>The Sign Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Experimental / Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Der Name&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong>&nbsp; stellt bei mir unweigerlich Assoziationen zu Anthony Burgess&#8216; Buch &#8222;A Clockwork Orange&#8220; dar. Jedoch versteckt sich hinter dem Namen alles andere als Milch.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> ist schwedisch für &#8222;<strong>bedrückt</strong>&#8220; und ist der Name eines <a href="https://silence-magazin.de/tag/progressive" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><strong>Prog</strong></a> und <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/experimental" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Experimental</a></strong> Quartetts aus Umeå. Zwischen 200 und 2015 haben die vier Schweden bereits eine EP und drei Alben veröffentlicht. In ihrer bisherigen <a href="http://moloken.net/discography/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Discographie</a> haben die bisher klargemacht, dass die <strong>anspruchsvolle Musik</strong> von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> nichts mit Eays Listening zu tun hat. Stattdessen wird in hartem Ton und mit vertracktem Songwriting das Leid der Welt beschrien.</p>
<h2>Brachial und intelligent</h2>
<p>Nach ihrer bis jetzt längsten Pause meldet sich die Band jetzt mit ihrer vierten Platte &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; zurück. Vertrieben wird das ausgeklügelte Werk über das schwedische Label <strong><a href="https://www.facebook.com/thesignrecords/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">The Sign Records</a></strong>, wo das Album ab 31. Januar 2020 auf <strong>Vinyl</strong>, <strong>CD</strong> oder zum <strong>Download</strong> bereit steht. <strong>MOLOKEN</strong> leiten ihre anspruchsvolle Scheibe mit dem Anti Love Song &#8222;<em>This Love is a Curse</em>&#8220; ein und bereiten die Hörenden damit instant auf die Stimmung der nächsten 36 Minuten vor. <strong>Anspruchsvoll</strong> und <strong>abwechslungsreich</strong> reibt sich die brachiale Musik über das Album, während deprimierende oder niederschmetternde Lyrik heiser und klagend darüber hinweg schreit.</p>
<p><iframe title="MOLOKEN - UNBEARABLE (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/af_wt0ZVP5g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Ernsthafter Musikgenuss mit bitteren Noten</h2>
<p>Auch wenn &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; wahrlich kein Album für jede Situation ist, macht es sehr viel Spaß, sich beim Hören immer wieder aufs Neue <strong>überraschen</strong> zu lassen. Anders aber als im klassischen Prog wird auf cleanen Heavy Metal oder symphonische Passagen verzichtet. Im Gegenteil zu Proggern wie&nbsp;<strong>IQ&nbsp;</strong>liegen die musikalischen und lyrischen Einflüsse eher im <strong>Funeral Jazz</strong> und im <strong>DSBM</strong>.</p>
<p>Die Rhythmen wechseln zwischen straightem Thrash- oder Death Metal Gebolze und jazzigen <strong>Beatwechseln</strong>, <strong>Akzentverschiebungen</strong> oder <strong>unerwarteten Breaks</strong>. Das <strong>komplexe Riffing</strong> hebt sich darüber ab und erzeugt mit zusätzlichen passagenauen Verschiebungen für eine raue Dynamik. Besonders schön finde ich auch die Effekte der Instrumente, angefangen beim knarzig <strong>verzerrten Bass</strong>. Die Gitarren klingen wiederum mal volltönend tief und brachial oder auch gerne in <strong>disharmonisch verzerrten</strong> Hochtönen, wie man sie im Mathcore gerne einsetzt.</p>
<p>Und auch der <strong>Stimmeinsatz</strong> ist von ganz besonderer Art. Zwar wird gelegentlich in herkömmlicher Weise gescreamt oder gegrowlt, den Bärenanteil machen jedoch die heiseren Schreie aus. Stilistisch hat der Gesang ein bisschen was von&nbsp;<strong>TOTALSELFHATRED</strong> oder&nbsp;<strong>PIANO BECOMES THE TEETH</strong>. Gänsehaut ist beim Gesang garantiert. Gesanglicher Höhepunkt ist der Track &#8222;<em>Venom Love</em>&#8222;, dessen geflüsterte Passage alles in den Schatten stellt.</p>
<p><iframe title="Hollow Caress" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/d8d5B9qZIvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Dunkel wie die Nacht und hart wie das Leben</h2>
<p>Sicherlich werden nicht alle meine Begeisterung für die anspruchsvolle sowie bedrückende von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> teilen können. Tatsächlich finde ich die Mischung aus Post-Hardcore Klängen auf klugen Prog- und Jazz-Rhythmen absolut überwältigend.&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong> haben mit &#8222;<strong>Unveilance of Dark Matter</strong>&#8220; das Album für alle geschrieben, denen Progressive Metal meist zu fröhlich, Emocore zu sanft und DSBM zu monoton ist.</p>
<p><a href="http://moloken.net/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Homepage von&nbsp;<strong>MOLOKEN</strong></a></p>
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		<title>HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 14:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Perfekter Sound, tolles Publikum und technisches Abgew*chse ohne selbstverliebt rüberzukommen.<br />
Wir waren zu zweit Live bei HAKEN, VOLA und BENT KNEE und kamen mit einer klasse Erinnerung und hunderten Fotos zurück! Die besten gibt's verpackt in einen Text, der dir sicher Bock auf den Rest der Tour macht!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Begleitung Yeti und ich betreten das <strong>Conne Island</strong>, das kurz vor 20 Uhr schon voller Leute &#8211; unübersehbar zu großen Teilen in <strong>HAKEN</strong>-Merch gekleidet &#8211; ist, die sich schwatzend und wartend die Minuten bis zum Showbeginn von <strong>BENT KNEE</strong> vertreiben. Die Bühne ist bis zum Rand vollgestellt mit Rigs, Synthies und Drumkits. Einige Elemente sind noch abgehangen. Es wirkt sehr beengt, aber für die sechs Bandmitglieder scheint der Platz ausreichend, um im weiteren Verlauf auch in <strong>Flummi-Manier</strong> ihre Performance abliefern zu können.&nbsp;Die Bostoner von <strong>BENT KNEE</strong> legen&nbsp;Punkt 20 Uhr los.</p>
<h4>Und wie!</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" rel="" data-image-id="2838" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Energetisch und positiv, wie ich es lange nicht mehr beobachten konnte. Was stutzig macht, ist, dass <strong>auffällig viel Hall</strong> auf der Stimme der Sängerin liegt. Wie wir wissen, verzeiht Hall Fehlerchen im Gesang&#8230; von solchen habe ich aber nicht viel mitbekommen. Ihr Gesang ist klar und durchsetzungsstark. Und dabei nur halb so anstrengend jaulig, wie es mir zuvor auf den Aufnahmen vorkam. Vokal unterstützt wird sie durch Bassistin und Gitarristen. Der Gesamtsound ist satt und voll dank zweier Gitarren plus Synthie/Key, Bass und Violine bis zu dreistimmigem Gesang. Dabei erscheint es aber <strong>nie überladen</strong>. Wegen der des Timbres ihrer Stimme und dem stets durchsetzungsfähigen, kontrapunktischen Bass muss ich zwischenzeitlich an <strong>Esperanza Spalding</strong> denken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2839" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Und so groovt sich die Band heavy und rhythmisch durch ihre Songs, ohne darin Raum für sphärische Episoden vermissen zu lassen. Augenscheinlich findet die Mischung gut Anklang beim Publikum. Es wird gefesselt auf die Bühne geblickt und sich sichtlich am Anblick der hüpfenden, sich ihrer Musik erfreuenden Band gelabt.</p>
<p>In minimalistischen Parts, die durch instrumentale Akzente im sonst leeren Raum getragen sind, werde ich durch schön <strong>verschobene Rhythmen</strong> bei Laune gehalten. Es scheint, als hätten sie einfach mal im Proberaum für diese Episoden<strong> lustige Zahlenreihen</strong> erdacht und dann Pausen und Anschläge aneinandergebaut. Es kommt öfter im Set vor, dass ruhige Passagen mit <strong>gewürfelten Rhythmusspielen</strong> aufgepeppt werden und ich nur raten kann, wie das denn bitte gezählt werden soll.</p>
<h4>Mir gefällt&#8217;s</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" rel="" data-image-id="2844" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Die Besetzung schafft ein <strong>breites Soundrepertoire</strong>. Es werden erweiternd Triggerpads an den Drums genutzt und der Violine Effekte verpasst. Letztere geht leider meist etwas unter. Es sei denn sie wird in gezupften bzw. Arpeggio-Solo-Teilen bewusst hervorgeholt. Zeitweise wirken die&nbsp;<strong>Effektüberlagerungen</strong> nicht immer optimal austachiert. Das kann aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen. Manche Atmoflächen sind mit ausschweifenden Hallüberlagerungen der Stimme schon arg abgespaced und mir zu &#8222;künstlerisch&#8220;. Sonst zeigen sich <strong>BENT KNEE</strong> aber sehr mitreißend mit schöner Performance. Sie haben ganz klar Spaß an der Sache und Begeisterung für das, was sie da tun. Sie fahren eine Palette an Sounds auf, die von <strong>Disco-Tanzmusik über minimalistische Spielereien zu funky-poppigen oder heavy Strukturen</strong> reicht.</p>
<p>Ihre sehr schnell vergehenden 30 Minuten Set sind ein netter Teaser. Hoffentlich kommen sie bald wieder mit mehr Spielzeit und Material in unsere Landen. Potenzial haben sie zweifelsohne. Sie könnten dank <strong>radiotauglicher Hooks</strong> auch gut zukünftig mehr Aufmerksamkeit bekommen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" rel="" data-image-id="2851" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" alt="VOLA"></a>Nach einem kurzen Umbau lichtet sich das Bühnenchaos etwas und 20:45Uhr starten <strong>VOLA</strong> ihre Show. Naja, was heißt schon &#8222;Show&#8220; &#8211; im Vergleich zu dem hüpfend, tanzenden Opener wirken sie eher wie <strong>eingeschlafene Füße</strong>. So vergleichsweise ruhig, wie sie dort stehen. Aber das passt ja auch besser zu ihrer tragenden, melancholischen Musik. So von Angesicht zu Angesicht kann einem das Trio [Moment?! Sind die nicht eigentlich zu Viert? Haben sie ihren Keyboarder Zuhause lassen müssen?] aus Dänemark einfach nur sympathisch sein. Der Sound ist heavy und überrollt mich erstmal. Die Stimme von Sänger&nbsp;<strong>Asger Mygind&nbsp;</strong>ist live samtweich und so angenehm, dass ich etwas erschrocken aufblicke, als er anfängt zu growlen. Ja, doch. So schmeckt mir das. <strong>Schöne Schwere, schöne Sentimentalität.</strong></p>
<h4>Eine Badewanne Melancholie</h4>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" rel="" data-image-id="2855" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" alt="VOLA"></a>&#8222;Smartfriend&#8220;</em>&nbsp;schiebt als Opener gut los und nimmt die Hörer freundlich in Empfang.&nbsp;<em>&#8222;Ghost&#8220;</em>&nbsp;hingegen dudelt so vor sich hin. Wirkt fast belanglos, während der sich das anschließende <em>&#8222;Your Mind Is A Helpless Dreamer&#8220;</em> richtig schön losrumpelt und mich mitreißt.&nbsp;Im Vergleich zu <strong>BENT KNEE</strong> bleibt das Publikum eher unbewegt. Es lauscht andächtig und scheint angetan. Klar, <strong>VOLA</strong> präsentieren wahrlich keine Tanzmusik. Sie bauen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung und dem walzenden Sound eine äußerst entspannte Atmosphäre auf, die zumindest mich etwas ins Träumen geraten lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2849" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" alt="VOLA"></a>Was mich plötzlich total aus meiner Verträumtheit haut, ist <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em>. Dieser Song&nbsp;zeigt mir ganz explizit die <strong>gesangliche Stärke</strong> der Dänen. Bassist und Gitarrist liefern glasklar und kräftig Zweistimmigkeiten ab, die mir bisher in ihrer Qualität nicht aufgefallen sind. Solche Spielereien gibt im Setverlauf noch öfter. Am Ende bleibt der Eindruck: <strong>VOLA</strong> haben es drauf, eine tolle,&nbsp;dunkelromantische Grundstimmung aufzubauen. Sie machen <strong>Düsterrock für Große</strong>. Das Ganze verpackt in eine Darbietung, die qualitativ keine Wünsche offen lässt. Besonders hevorzuheben sei hier auch der Drummer. Sichtbar vertieft in die Materie trommelt er vor sich hin.</p>
<p>Insgesamt wird den Dänen eine dreiviertel Stunde Spielzeit eingeräumt. Und auch wenn sie mich aus irgendwelchen Gründen nicht zu 100% abholen konnten, war es schön und hätte nach meinem Geschmack auch gern etwas mehr sein können.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe src="https://www.youtube.com/embed/yQLxKcZBZ4w" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" rel="" data-image-id="2858" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" alt="Haken"></a>Pünktlich um 22 Uhr beginnen <strong>HAKEN</strong> dann ihre Show. Zunächst mit einem&nbsp;Wilhelm Tell-Intro vom Band, das für Lacher im Publikum sorgt. <strong>Sympathien</strong> haben die Briten offenbar hier ausreichend. Es folgt <em>&#8222;Clear&#8220;</em>&nbsp;als episch-instrumentaler Beginn, während die Band unter Applaus die Bühne entert. Ja, hier ist die Vorfreude greifbar!&nbsp;<em>&#8222;The Good Doctor&#8220;</em> als Opener sorgt für <strong>enthusiastisches Mitsingen</strong>, als wäre es ein Popsong, der stets im Radio läuft und deswegen jedem im Gedächtnis ist. Auf der Bühne selbst wirkt die Stimmung etwas schläfrig. Sänger und Vollblut-Entertainer&nbsp;<strong>Ross Jennings</strong> zieht von Sekunde Eins seine Show ab. Aber so richtig begeistert scheint dahinter noch keiner weiter zu sein. Bis auf den Keyboarder, der auch sichtbar herumposiert. Das Publikum ist dennoch mit Feuereifer dabei. Es feiert <strong>HAKEN</strong> und singt mit. Zum Teil laut und schief &#8211; aber immerhin zumeist so <strong>textsicher und begeistert</strong>, wie ich es lange nicht mehr auf einem Konzert erlebt habe. <em>&#8222;</em><em>Puzzle Box&#8220;</em>&nbsp;wird direkt danach abgefeuert und findet ebenso Anklang beim Publikum.</p>
<h4>&#8230; And now to some technical wankery</h4>
<p>Nachdem die ohrwürmerlicheren Songs des neuen Albums in auch dieser gewohnten Reihenfolge abgesfrühstückt wurden: Now to some technical wankery! <em>&#8222;Falling Back to Earth&#8220;</em> vom inzwischen schon sechs Jahre alten &#8222;The Mountain&#8220; bringt einen sehr <strong>schönen Bruch ins Set</strong> und ich empfange es dankbar. Ich mag die älteren Alben für ihre weitflächigen Arrangements, die weniger den gewohnten Songstrukturen folgen. Dargeboten <strong>in liebgewonnener und verlässlicher Präzision</strong> enttäuscht die Band nicht und zeigt, dass sie sehr genau weiß, was sie tut.</p>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" rel="" data-image-id="2868" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" alt="Haken"></a>&#8222;A Cell Divides&#8220;</em> kehrt zurück zu &#8222;Vector&#8220;, liefert etwas<strong> mehr Vertracktheit</strong>. Es wird von bilderbuchreifen, kollektiven Fernsehgarten-Mitklatschern zum Intro von Djent-Instrumental <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em>, das ich ja für sein ungewohnt <strong>brachiales Auftreten</strong> und Hang zum <strong>Industrial</strong> schon arg feiere,&nbsp;gefolgt. Da sind aufgezeigte Parallelen zu <strong>MESHUGGAH</strong> dank djentigerem Auftreten gar nicht so weit entfernt. Ob einem die Entwicklung der Band in diese Richtung gefällt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Was auffällt, ist, dass großrahmige, strukturelle Entwicklungen und Merkwürdigkeiten eine kleinere Rolle spielen. <strong>HAKEN</strong> gehen mehr in traditionelle Songstrukturen und wirken damit schlicht &#8222;poppiger&#8220;, ohne dabei aber technische Spielereien zu vernachlässigen.</p>
<p>Momentan ist ihre Spielfreude für mich nicht so richtig spürbar. Das könnte jedoch auch daran liegen, dass die Jungs vielleicht einfach zu cool für Späßchen sind. Auch <strong>Ross</strong> wirkt neben seinen <strong>Entertainer-Qualitäten</strong> doch recht distanziert. Einzig <strong>Diego Tejeida</strong> genießt seine <strong>60 Sekunden Ruhm</strong> sichtlich, als er sich zum <em>&#8222;1985&#8220;</em>-Keytar-Solo auf der Bühne Richtung Publikum bewegt. Zelebriert wird dieser Song vom Sänger inzwischen wohl standardmäßig mit der leuchtenden, mit Neon-Stäbchen ausgestattetem <strong>Modefauxpas in Form einer Brille</strong>. Zwischen diesen und den nächsten Song von &#8222;Affinity&#8220; hat sich noch<em> &#8222;Veil&#8220;</em> geschummelt. Damit sind bis auf das ruhige <em>&#8222;Host&#8220;</em> des &#8222;Vector&#8220;-Albums alle Songs desgleichen vertreten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" rel="" data-image-id="2869" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" alt="Haken"></a>Als 23 Uhr der letzte Song angekündigt wird, ahne ich schon, dass es hier nicht in 15 Minuten vorbei ist. Nein. Wir sind ja bei <strong>HAKEN</strong> &#8211; und da kann man sich sicher sein, dass sie es sich nicht nehmen lassen, den letzten Song plus Zugabe so zu kombinieren, dass noch locker 40 Minuten Set rauszuholen sind. Die Ehre, das Hauptset zu schließen hat<em>&nbsp;&#8222;The Architect&#8220;</em>.&nbsp; Und dieser weiß mit seinen über 15 Minuten Spieldauer einfach zu überzeugen. Ja, ich mag &#8222;Affinity&#8220; nach wie vor sehr gern und dessen Songs mehr als die des neuen Albums. Das 20 minütige&nbsp;<em>&#8222;Crystallised&#8220;</em> wird als durch das Publikum erarbeitete &#8211; und zugleich wie selbstverständlich erwartete &#8211; Zugabe gespielt.</p>
<p>Insgesamt ist der Sound heute sehr gut und die Gesamtlautstärke im Conne deutlich angenehmer als zu <strong>OBSCURA</strong>. Es geht also doch. Was mir allerdings beim Stromern am Merch-Stand negativ auffällt sind die <strong>gesalzenen Preise</strong>. Gut, von irgendetwas müssen die ja auch leben &#8211; aber 10€ für ein Patch haben zu wollen oder generell zerkloppte Sticks zu verkaufen, halte ich &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; für latent übertrieben. Abgesehen davon halte ich aber das Preis-Leistungs-Verhältnis für diesen Abend für sehr angemessen und freue mich über die gelungene Zusammenstellung an Bands. Mit Sicherheit werde ich weiter die Augen offenhalten, um sie ein weiteres Mal live irgendwo abgreifen zu können.</p>
<p>Hier kannst du dir Yetis <strong>Fotos vom Abend</strong> ansehen. Lohnt sich, guck mal rein!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SOEN &#8211; Aufpoliert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Sep 2018 11:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Martin Lopez]]></category>
		<category><![CDATA[Opeth]]></category>
		<category><![CDATA[Pain of Salvation]]></category>
		<category><![CDATA[PINK FLOYD]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[SOEN]]></category>
		<category><![CDATA[Sweden]]></category>
		<category><![CDATA[Tool]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SOEN - keine Unbekannten mehr!<br />
Die Band hat ein neues Album draußen ... obwohl?! Neu?<br />
Nicht ganz! Aber ein verbessertes!</p>
<p>Alle Details hat Nina und wir empfehlen: reinschauen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soen-lykaia-revisited/">SOEN &#8211; Aufpoliert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>SOEN &#8211; &#8222;Lykaia Revisited&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;14.09.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 76:64 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Silver Lining / Warner Music<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Progressive Metal</div></div></div>
<p>Der erste Eindruck, den ich damals von <strong>SOEN</strong> hatte, als mir ein Freund die Musik der Schweden auf einer Autofahrt vorspielte, war ein ungläubiger&#8230; Instrumental <strong>TOOL</strong> soundalike, Gesangslinien und Riffing <strong>OPETH</strong>-ähnlich und dank der Weichheit von <strong>Joel Ekelöf</strong>s Stimme nah an <strong>RIVERSIDE</strong>. Die Anleihen an weitere Genre-Größen wie <strong>PAIN OF SALVATION</strong> oder <strong>PINK FLOID</strong> ebenfalls nicht zu überhören. Was? Das gibt&#8217;s &#8211; und ich kenne es noch nicht?! Ja! Alles in allem eindeutig ein Paket, das ich nicht einfach so stehen lassen konnte.</p>
<h4>Und dennoch&#8230;</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8Ld6krzgMz4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&#8230; hatte ich beim Durchforsten der bis dato erschienenen Alben meine Probleme mit der Gesangsstimme. Ein bisschen zu nölend, ein bisschen zu weich und ölig. Im besten Falle gewöhnungsbedürftig, im schlechtesten <span style="text-decoration: underline;">der</span> Grund, von dem Fünfer Abstand zu nehmen. Nachdem ich dann zu einem Konzert in Berlin aber erleben durfte, was diese Band zu bieten hat, war ich völlig begeistert und warf meine Abneigung gegen <strong>Ekelöf</strong>s Gesang über Bord &#8211; denn dort wusste mich dieser absolut zu überzeugen. Und das, obwohl ich doch eigentlich nur&nbsp;<strong>Martin Lopez</strong> angeifern wollte, der bei <strong>SOEN</strong> die Drumsticks schwingt. Warum ich das alles schreibe? Damit du nicht glaubst, ich ginge völlig unvoreingenommen an die Neuauflage des letztjährig erschienenen Albums heran.</p>
<p>Doch zu &#8222;Lykaia Revisited&#8220;. Neben dem überarbeiteten Artwork, das das zuvor ausschnitthaft verwendete Motiv nun als Emblem in den Mittelpunkt stellt, wartet das Remake mit je zwei weiteren Studiosongs und Liveaufnahmen der vergangenen Tour (auf der digitalen Veröffentlichung sind&#8217;s drei Livemitschnitte&#8230; warum auch immer) auf. Und genau diese könnten für denjenigen, der sich &#8211; ähnlich wie ich &#8211; mit<strong> Ekelöf</strong>s Konserven-Stimme nicht anfreunden kann, als Eisbrecher funktionieren. Die beiden Aufnahmen selbst sind gut und sauber abgemischt, ohne jedoch die Live-Authentizität zu stören.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FRH9ADDqLIM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Das Hören dieser <strong>Reißbrett-Musik</strong> macht wirklich Spaß, einfach, weil es in den Strukturen unheimlich viel zu entdecken gibt. Mehrspurige Melodieläufe, fein auskomponierte Soli und Gesangslinien, die z.T. mehrstimmig umgesetzt werden. Und trotz dieser Dichte, hat alles seinen Raum zum &#8218;Atmen&#8216;, sowohl dynamisch als auch im Tempo. Es wird nichts abgekürzt. Der Genuss liegt in dem, was zuende gedacht und gespielt wird.&nbsp;</p>
<h4>Unter fünfeinhalb Minuten Songdauer geht hier nämlich nichts!</h4>
<p>Ein klarer Nachteil: Es ist ganz grundlegend <strong>nichts Neues</strong> daran, was die Band hier macht. Wer in diesem Prog-Bereich sein Revier hat, könnte sich also ebenso langweilen und <strong>SOEN</strong> als &#8218;just another Prog Metal-Band&#8216; abstempeln. Und dennoch &#8211; solltest du im letzten Jahr das Release dieses Albums verpasst haben, die Band noch nicht kennen und dich nach neuem Material umschauen, kannst du bedenkenlos ein paar Minuten deiner wertvollen Zeit opfern, um mal reinzuhören. &#8222;Lykaia&#8220; ist ein gutes Album zum Einstieg mit dieser Band, in deren Diskografie noch weitere Schätzchen warten, geborgen zu werden.</p>
<p>Hier geht es zur <a href="http://soenmusic.com/">Webseite</a> von <strong>SOEN</strong>.</p>
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		<title>GHOST TOAST &#8211; bereit zum Abflug?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 26 Jun 2017 11:06:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[filmmusik]]></category>
		<category><![CDATA[ghost toast]]></category>
		<category><![CDATA[god is an astronaut]]></category>
		<category><![CDATA[instrumental]]></category>
		<category><![CDATA[maserati]]></category>
		<category><![CDATA[maybeshewill]]></category>
		<category><![CDATA[my sleeping karma]]></category>
		<category><![CDATA[Post Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GHOST TOAST &#8211; Out Of This World Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017 Dauer: 58:31 Min. Label: Inverse Records Stil: Instrumental Progressive Rock Ein cooler Bandname ist die halbe Miete. Das bewahrheitet sich im Falle von&#160;GHOST TOAST einmal mehr. Sonst wäre mir diese eher unbekannte Prog-Rock-Band ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GHOST TOAST</strong> &#8211; Out Of This World<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.06.2017<br />
Dauer: 58:31 Min.<br />
Label: Inverse Records<br />
Stil: Instrumental Progressive Rock<span id="more-18477"></span></p>
<p>Ein cooler Bandname ist die halbe Miete. Das bewahrheitet sich im Falle von&nbsp;<strong>GHOST TOAST</strong> einmal mehr. Sonst wäre mir diese eher unbekannte Prog-Rock-Band vermutlich durch die Finger geglitten. So durfte ich jedoch feststellen, dass die Kreativität der vier Ungarn über den Prozess der Namensfindung bei Weitem hinausgeht. Denn die neun <strong>Instrumentalstücke</strong> auf &#8222;Out Of This World&#8220; machen dem Titel des Albums alle Ehre. Lasst euch also von der großen Hand im Himmel auf einen überirdischen Trip entführen!</p>
<p>Der Opener <em>&#8222;Ka Mai&#8220;&nbsp;</em>beginnt verhalten, zieht jedoch nach rund 30 Sekunden mit <strong>kraftvollen Gitarrenriffs</strong> nach vorne. Ab da klebe ich mit beiden Ohren an den Boxen und sauge gierig jeden Ton in den Gehörgang. <strong>Extrem smoothe Bassläufe</strong>, vereinzelte <strong>Cello-Töne</strong> und <strong>komplexe Rhythmik</strong> versetzen mich in Ekstase. Gesang wäre hier völlig überflüssig, denn die Instrumente sprechen für sich. Die letzten eineinhalb Minuten reißen mit <strong>fantastischen Gitarren-Leads</strong>&nbsp;meine Armhaare endgültig gen Himmel. Während der Schlussakkord ausklingt, muss ich erst einmal durchschnaufen. Als Raucher bräuchte ich jetzt die Zigarette danach. Was für ein Auftakt!</p>
<h3>FREILAUFENDER PROG ROCK</h3>
<p>Doch servieren<strong> GHOST TOAST</strong> mit&nbsp;<em>&#8222;Gordius&#8220;</em>&nbsp;direkt den nächsten musikalischen Leckerbissen. Die erste Minute besteht aus <strong>freilaufendem Prog Rock ohne Zusatzstoffe</strong>. Mit markanter Cello-Note versehen, offenbart das Stück seine aromatische Vielfalt. <strong>Schwungvolle Synthesizer-Passagen</strong> intensivieren das Geschmackserlebnis und sorgen für richtig Spaß in den Backen (Der Post-Rock-Gourmet mag sich hierbei an Kreationen aus dem Hause&nbsp;<strong>MASERATI</strong>&nbsp;erinnert fühlen.). Warmes Cello-Aroma, aufgepeppt mit knusprigem Gitarrenspiel Marke <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, garantiert den perfekten Abgang. Ein akustischer Gaumenkitzel erster Güte!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/if0_zL6ZLNY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit <em>&#8222;Alia&#8220;</em> und <em>&#8222;The Dragon&#8217;s Tail&#8220;</em> lebt die Band ihre Begeisterung für Soundtracks aus. Erstgenanntes Stück versetzt mich durch seine <strong>Flüster- und Sprachpassagen</strong> sowie die&nbsp;<strong>geheimnisvollen Synthie- und Cello-Klänge</strong> assoziativ in die Welt des <a href="https://www.youtube.com/watch?v=pSBkS7Xq3wg" target="_blank" rel="noopener">Videospiels &#8222;Eternal Darkness&#8220;</a>. Sanftes Gitarren- und Bassspiel bringen etwas Dynamik in den Song. Dennoch bildet das Stück nach der vorangegangenen Intensität einen willkommenen Ruhepol. Ganz im Gegensatz jedoch zum folgenden Titel.</p>
<h3>FLUG ÜBER MITTELERDE &#8230; UND DER TIEFPUNKT DES ALBUMS</h3>
<p>Trommeln in der Tiefe. Pianoklänge. Sanfte Hörner. Dann trägt eine <strong>kraftvolle Männerstimme</strong> in unbekannter Sprache eine Art Beschwörung vor.&nbsp;<strong>Christopher Lee</strong> tritt in wallendem Gewand als&nbsp;<strong>Saruman</strong> vor mein geistiges Auge. Und &#8211; bumm! Jetzt wird es richtig episch. Von Trommeln begleitet, fliegen Hörner und Cello in <em>&#8222;The Dragon&#8217;s Tail&#8220;</em> über die endlosen Berge und Täler Mittelerdes. Nach der Ablösung durch <strong>weitere Sprachsamples</strong> sowie <strong>Piano- und Synthie-Klängen</strong> prog-rocken <strong>GHOST TOAST</strong>&nbsp;wieder hart. Schließlich trägt das Cello den Hörer hinaus und schließt Minas Tiriths Pforten hinter ihm. Absolut beeindruckend!</p>
<p><em>&#8222;Minotaur&#8220;</em>&nbsp;bildet den Mittel- und leider auch den <strong>Tiefpunkt des Albums</strong>. Also, kein allzu tiefer Tiefpunkt. Eher <strong>jammern auf hohem Niveau</strong>. Einen solchen &#8222;Tiefpunkt&#8220; würden sich zahlreiche andere Bands wünschen! Von musikalischen Großtaten umringt, erscheint der Song&nbsp;einfach etwas weniger herausragend. Zumindest die ersten drei Minuten lang. Gemischt mit Cello-Spiel und Synthies, <strong>progt es hintenraus doch noch fein</strong>. Sorry, <em>&#8222;Minotaur&#8220;</em>, selbst in einer Eliteklasse muss es einen 2er-Schüler geben!</p>
<h3>HULDIGT DER FRUCHTBARKEITSGÖTTIN!</h3>
<p>Von mystischen Klängen getragen, schwebt nun<em> &#8222;Kaia&#8220;</em> heran. Unter Percussions und Cello mischt sich <strong>orientalisch angehauchter Frauengesang</strong>. Auch der Bassist profiliert sich einmal mehr als elementarer Bestandteil des Klangkonstrukts. Nach fünf Minuten tritt der<strong> mehrstimmige weibliche Gesang</strong> komplett in den Mittelpunkt, die Bandmitglieder positionieren ihre Instrumente dabei wie Opfergaben um die Statue einer Fruchtbarkeitsgöttin. Die Thematik und der instrumentale Song erinnern unweigerlich an die Werke der Psychedelic-Rocker&nbsp;<strong>MY SLEEPING KARMA&nbsp;</strong>&#8211; definitiv ein Kompliment!</p>
<p>Hier findet ihr übrigens das <a href="https://www.youtube.com/watch?v=b_aSWoNEoZw" target="_blank" rel="noopener">komplette Album &#8222;Out Of This World&#8220; bei YouTube</a></p>
<p>&#8222;KOKW calling, come in. KOKW calling, I&#8217;m on international frequency. Come in.&#8220; Diese Worte eröffnen das Stück<em> &#8222;Last Man&#8220;</em>, das seine Inspiration aus dem Film &#8222;The Last Man On Earth&#8220; (1964) zieht. <strong>Kraftvolle Prog-Riffs</strong> und <strong>zurückhaltendes Cello-Spiel</strong> ummanteln die<strong> eingespielten Zitate</strong> aus dem Sci-Fi-Horror-Klassiker. Wenn die Gitarre dabei mit Vollgas nach vorne prescht, fängt sie das Cello immer wieder mit melancholischen Melodien ein. Diese Art der Komposition jagte mir schon beispielsweise bei&nbsp;<strong>MAYBESHEWILL</strong> regelmäßig wohlige Schauer über den Rücken. Mit <em>&#8222;Last Man&#8220;</em> stehen <strong>GHOST TOAST</strong> dem in nichts nach.</p>
<h3>KRIECHT EIN SAXOFON DURCH DEN DSCHUNGEL &#8230;</h3>
<p>Bei <em>&#8222;Ishvara&#8220;</em>&nbsp;tritt das&nbsp;Cello einmal mehr an prominente Stelle. Auch hier trägt <strong>orientalisch klingender, klagender Frauengesang</strong> zur mystischen Atmosphäre bei. Diesmal gesellt sich jedoch ein <strong>männlicher Konterpart</strong> hinzu. Als &#8222;Ishvara&#8220; bezeichnet man im Hinduismus übrigens den jeweils höchsten persönlichen Gott (danke, Dr. Wiki!). Erneut kommt man assoziativ kaum an <strong>MY SLEEPING KARMA</strong> vorbei. Während der Song gemächlich, vorbei an lianenverhangenen Tempeln, durch den indischen Dschungel kriecht, schlängelt gegen Ende sogar ein Saxofon aus dem Gebüsch. Sehr eindrucksvoll und klangfarbenfroh!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18524" aria-describedby="caption-attachment-18524" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18524 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-1024x1024.jpg" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/gt_out_of_this_world_promo_bw1-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18524" class="wp-caption-text">Wer findet den Skyrim-Fan bei <strong>GHOST TOAST</strong>?</figcaption></figure>
<h3>DAS GROSSE FINALE? NICHT GANZ &#8230;</h3>
<p>Wer beim Schlussstück <em>&#8222;Pawn Of Fate&#8220;</em> mit einem <strong>epischen Finale</strong> rechnet, dürfte vielleicht <strong>zunächst enttäuscht</strong> sein. Denn der letzte Song ist mit 3:12 Minuten Spielzeit zugleich der kürzeste des Albums. Macht aber nix. Nach einem letzten musikalischen Höhenflug geleiten&nbsp;<strong>GHOST TOAST</strong> den Hörer <strong>mit ruhigen Klängen</strong> zur Erde zurück. Es ist wie das sanfte Erwachen aus einem wunderschönen Traum. Mit dem Unterschied, dass es für &#8222;Out Of This World&#8220; einen Replay-Button gibt, den ich nur zu gern betätige.</p>
<p><strong>GHOST TOAST</strong> bei <a href="https://www.facebook.com/ghosttoastband" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a> und <a href="https://ghosttoastband.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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		<title>Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Jun 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Apocalyptica]]></category>
		<category><![CDATA[CYDEMIND]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Montreal]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Violine]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>CYDEMIND &#8211; Erosion Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017 Dauer: 63 Min. Label: Self-Released Stil: Progressive Metal Einfach mal die Schnauze halten! Wenn man in seinem Leben ein Musikinstrument studiert hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dream-theater-meets-apocalyptica-cydemind/">Dream Theater meets Apocalyptica &#8211; CYDEMIND</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CYDEMIND</strong> &#8211; Erosion<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.05.2017<br />
Dauer: 63 Min.<br />
Label: Self-Released<br />
Stil: Progressive Metal<span id="more-17764"></span></p>
<h4>Einfach mal die Schnauze halten!</h4>
<p>Wenn man in seinem Leben ein <strong>Musikinstrument studiert</strong> hat, bleiben oft nicht viele Möglichkeiten offen, um einen Beruf zu finden, bzw. möchten die meisten dann auch zeigen was sie können. Daher findet man viele Akademiker in diversen Progressive-Metal-Bands wieder. So ist es auch bei <strong>CYDEMIND</strong>, einer Band aus Montréal, welche am 26.05. ihre erste LP auf den Markt gebracht hat. Was mir an der Band sehr gefällt ist, dass sie <strong>keinen Gesang</strong> brauchen, sondern mithilfe von <strong>Violine und Klavier</strong> die Geschichten der einzelnen Songs erzählen, ohne auch nur ein Wort zu sagen.</p>
<p>Der erste Titel <em>&#8222;What Remains&#8220; </em>ist bereits 2015 als Single erschienen und führt den Hörer bereits mit harten Riffs und schnellem Geigenspiel in die <strong>melancholische Grundstimmung</strong> der Platte ein. Hierbei verliert sich die Band auch noch nicht in endlose Soli, wie am Ende der Platte, sondern zeigt noch eine wiederkehrende Songstruktur. Außerdem überzeugen sie mit einem <strong>außerordentlichen Zusammenspiel und progressiven Rhythmus- und Melodiewechsel</strong>. Dabei ist die Violine quasi die Hauptfigur/Main-Vocal. Das Piano wird in die Songs <strong>elektronisch und akustisch</strong> eingebracht, aber auch Gitarrist <strong>Kevin Paquet </strong>darf öfter mal seinen Senf dazugeben und bekommt seine Soli. Die Idee an sich ist sehr gut, allerdings kommt es hier zum typischen Progressive-Metal-Problem, was mich veranlasste, auf der Hälfte der Platte erstmal tief Luft holen zu müssen. Nach den ersten beiden Tracks, die mir <strong>melodisch und struktural sehr gut</strong> gefielen, folgt mit <em>&#8222;Derecho&#8220; </em>eine Ballade, während es dann mit <em>&#8222;Red Tides&#8220; </em>wieder härter wird – so weit, so gut.</p>
<h4>Djent vs. Violine</h4>
<p>Die letzten Titel sind dann allerdings nur noch anstrengend zu hören. Vor allem im 27:19 Minuten langen Titel- und Endsong <em>&#8222;Erosion&#8220; </em>scheint sich einfach nur noch <strong>Solo an Solo</strong> zu reihen und jeder muss zeigen was er kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17771" aria-describedby="caption-attachment-17771" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" width="1024" height="680" class="wp-image-17771 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-1024x680.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Cydemind_Band_Photo_Uncompressed-750x498.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17771" class="wp-caption-text">CYDEMIND</figcaption></figure>
<p>Aber wer Bands wie <strong>DREAM THEATER </strong>mag, ist hier bei der richtigen Gruppe gelandet. <strong>CYDEMIND </strong>verstehen es, <strong>Rock- und Gitarrensoli mit klassischem Klavier</strong> zu vereinbaren und legen <strong>eine flotte Violine über die Djent-Riffs</strong>. Wenn man gerade das Gefühl hat, dass so langsam der Metal fehlt, wird man wieder mit harten Gitarren und treibender Double-Bass wachgerüttelt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Warum es trotzdem keine 10 Punkte gibt, ist leicht zu erklären: <strong>CYDEMIND </strong>haben zwar definitiv das Potenzial an die Spitze der Prog-Metal-Bands zu kommen, aber sie nutzen ihre Möglichkeiten noch nicht optimal genug. Die Songs sollen nicht in einen Wettkampf ausarten, indem es darum geht, wer das möglichst längste und komplizierteste Solo zaubert, sondern vielmehr sollte man die Vielfalt der Melodieinstrumente nutzen, um <strong>etwas Episches zu schaffen</strong>. Etwas, was den Hörer bewegt. Es geht nicht nur darum, möglichst schnell und viel zu spielen, sondern eine Abwechslung zu schaffen, die nicht überfordert, sondern mitreißt. Das setzen die Jungs in den ersten beiden Tracks noch richtig gut um, verlieren sich dann aber leider im Laufe der Platte und die Qualität der Melodien geht über in Quantität. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie <strong>CYDEMIND</strong> sich weiterentwickeln.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Cydemind/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://cydemind.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<hr>
<p><em><strong>Dies ist ein Beitrag von Gastautorin:</strong></em> Sophia</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Geiles Wetter dank The Thirteenth Sun</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 May 2017 12:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[ghost]]></category>
		<category><![CDATA[negura bunget]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Rock]]></category>
		<category><![CDATA[romanian]]></category>
		<category><![CDATA[the thirteenth sun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE THIRTEENTH SUN &#8211; Stardust Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017 Länge: 50:28&#160;Min. Label: Aural Music Stil: Progressive Metal Viele unterschiedliche Genres unter einem Dach zu vereinen, ist ja schon fast ein Muss, um irgendwie bekannt zu werden. Vor allem zwischen Progressive Metal und seinem etwas ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE THIRTEENTH SUN</strong> &#8211; Stardust<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017<br />
Länge: 50:28&nbsp;Min.<br />
Label: Aural Music<br />
Stil: Progressive Metal</p>
<p>Viele unterschiedliche Genres unter einem Dach zu vereinen, ist ja schon fast ein Muss, um irgendwie bekannt zu werden. Vor allem zwischen Progressive Metal und seinem etwas snobbigeren Bruder Progressive Rock sind die Grenzen oft fließend. Diese mir komischerweise bisher unbekannte Formation aus Brașov im Herzen Rumäniens liefert einen abwechslungsreichen Mix der beiden Stile. Nichtsdestotrotz kommen in diesem auch Anteile von extremeren Gefilden vor. Eigentlich vom eher mäßigen Cover abgeschreckt, hörte ich sehr gern, was mir hier geboten wurde. Wenn ich die Einflüsse dieser Gruppe aufzählen müsste, würde ich mir nur den Mund fusselig reden. So viel sei aber gesagt, bei ihrem Debüt lassen <strong>THE THIRTEENTH SUN</strong> nichts aus. Dafür hat sicher auch der Produzent <span class="bcTruncateMore"><span class="peekaboo-text"><strong>Edmond Karban</strong>, auch bekannt als <strong>Hupogrammos </strong>(ex-</span></span><strong>NEGURĂ BUNGET</strong>, <strong>DORDEDUH</strong>)<span class="bcTruncateMore"><span class="peekaboo-text">, </span></span>gesorgt. Neben seiner Funktion hinter dem Mischpult, sang dieser zusätzlich einige Passagen ein.</p>
<p>Kein Wunder, dass sich nicht nur die eine Riff in <em>&#8222;Pathways&#8220;</em> verdächtig nach <strong>NEGURĂ BUNGET</strong> anhört. Für das Mastering war übrigens <strong>Martin Zeller</strong> verantwortlich, der bereits Erfahrung mit <strong>Hupogrammos</strong> Wünschen hat. Für das Debüt von dessen Projekt <strong>SUNSET IN THE 12TH HOUSE </strong>übernahm er ebenfalls den Mix. Den merkwürdigen Zufall, dass zwischen dem Psychedelischen Post Rock-Nebenverdienst von <strong>Hupogrammos</strong> und <strong>THE THIRTEENTH SUN </strong>ein Zusammenhang besteht, möchte ich jedoch nicht weiter kommentieren. Denn beim <em><strong>Silence</strong></em> gibt es keine Spekulation über Verschwörungen!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16858 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/12thsun-low-1024x683.jpg" width="568" height="378" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/12thsun-low-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/12thsun-low-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/12thsun-low-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/12thsun-low-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/12thsun-low.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 568px) 100vw, 568px" />
<p><span id="more-16182"></span></p>
<p>Unschuldig beginnt mit <em>&#8222;Universus&#8220;</em> die Reise in ungeahnte Gefilde. Der an <strong>GHOST</strong> erinnernde, schwebende Clean-Gesang driftet vor sich hin. Dass er das gerade auf ähnlich päpstlichen Instrumenten macht, scheint kein Zufall sein. Weniger poppig und mehr progressiv präsentiert sich die Interpretation der Rumänier jedoch. Sobald der seichte Ausflug vorbei ist, drängen sie den Hörer mit wummernden Gitarren und etwas mehr Brutalität in der Stimme in die Ecke. Schön ist, dass sich solche Elemente oft auf dem gesamten Album finden lassen. Black und Death Metal-Elemente wie in <em>&#8222;Universe Is Burning&#8220;</em> und<em> &#8222;Planes Of Creation&#8220;</em> machen richtig Bock auf die harte Seite der Jungs. Bei letzterem Song unterstützen sich die beiden Gesangsarten sehr gekonnt. Generell wird zum Glück am Gesang gespart. So dürfen sich die Instrumente in den langen Pausen richtig entfalten.</p>
<p>Nach einem funkigen Intro eruptiert <em>&#8222;Fabric Of Time&#8220;</em>, entschleunigt sich und entfaltet die gesamte Vielfalt von <strong>THE THIRTEENTH SUN</strong>. Obwohl es an groovigen Stellen nicht mangelt, fängt die himmlische Atmosphäre mich immer wieder ein. Die dafür verantwortliche Kombination aus Gitarre, Bass und Synthesizer hätte so auch in einem Prog Rock-Album der 70er auftauchen können. Über das gesamte Album hinweg muss ich nur leider feststellen, dass das Schlagzeug nie die Sau rauslassen darf. Es übernimmt die Rolle im Hintergrund gekonnt und spielt halt vor sich hin. Lediglich an dieser Stelle hatte ich mir mehr erwünscht. Glorreiche und ausschweifende Riffs hingegen gibt es zu Genüge. Trotzdem kriege ich bei dem hallenden, in den Hintergrund tretenden Gesang das Bild des<strong> Papa Emeritus</strong> von <strong>GHOST</strong> nicht aus dem Kopf.</p>
<p>Diese Ähnlichkeit ist für<strong>&nbsp;THE THIRTEENTH SUN</strong> Segen und Fluch zugleich. Natürlich haben sie den typischen Prog Rock-Sound mit vielen anderen Elementen ausgeschmückt, aber die kontemporären Bands in der gleichen Sparte bieten halt ähnliche, verdächtig gleich klingende Qualitäten an den seichten Stellen. Wer sich aber neugierig auf ein &#8211; für ein Debüt &#8211; großartiges Album stürzen möchte, ist hier genau richtig.&nbsp;Außerdem sind die Einflüsse&nbsp;von <strong>Hupogrammos</strong> deutlich zu hören. Wer nach dem <a href="https://silence-magazin.de/negura-bunget-gruender-gabriel-negru-mafa-ploetzlich-verstorben/">tragischen Tod</a> des&nbsp;<strong>NEGURĂ BUNGET-</strong>Gründers eine Sehnsucht nach neuen Projekten der Band hat, sollte hier Verbündete im Geiste finden. Denn auch wenn <strong>Hupogrammos</strong> 2009 ausgestiegen ist; er trägt die musikalischen Einflüsse dieser legendären Band immer noch mit sich. Und ja, es klingt auch oft nach <strong>ARCTURUS</strong>, worauf ich nicht herumreiten wollte.</p>
<p><a href="https://thethirteenthsun.bandcamp.com/album/stardust">Bandcamp</a><br />
<a href="http://www.facebook.com/thethirteenthsun">Facebook</a></p>
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		<title>Eine Odyssee durch Odessa &#8211; Septa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Dec 2016 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Alternative Rock]]></category>
		<category><![CDATA[fresh]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SEPTA&#160;&#8211; Sounds Like Murder Veröffentlichungsdatum: 30.11.2016 Länge: 54:24&#160;Min. Label:&#160;Self Released Stil: Alternative Rock Nachdem ich mich mit dem poetischen Nebenprojekt einiger Mitglieder von SEPTA bereits auseinandersetzen durfte, ordnet&#160;die Band mit ihrem Album &#8222;Sounds Like Murder&#8220; einen weiteren Angriff auf meine Gehirnzellen&#160;an. Was ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SEPTA&nbsp;</strong>&#8211; Sounds Like Murder<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.11.2016<br />
Länge: 54:24&nbsp;Min.<br />
Label:&nbsp;Self Released<br />
Stil: Alternative Rock</p>
<p>Nachdem ich mich mit dem poetischen Nebenprojekt einiger Mitglieder von <strong>SEPTA</strong> bereits auseinandersetzen durfte, ordnet&nbsp;die Band mit ihrem Album &#8222;Sounds Like Murder&#8220; einen weiteren Angriff auf meine Gehirnzellen&nbsp;an. Was man bei <strong>THE NIETZSCHE</strong> an progressiven und seichteren Tönen vermisst, findet man hier in Form von eingängigen Refrains und fröhlichem Herumgefriebel wieder. Das vierköpfige Gespann spielt irgendwo zwischen Alternative Rock, Post Hardcore, Mathcore und Prog Metal.</p>
<p>Diese Beschreibung allein sollte schon ausreichen, sich mit dieser Band zu beschäftigen, wenn man nach besonderen Klängen sucht. Egal wie technisch oder verspielt es sich im ersten Durchgang anhört, bleibt es auch für jeden &#8222;Normalo&#8220; wie mich durchdringbar. Seit 2006 schwirren die Ukrainer aus Odessa durch die Gegend und ihre Odyssee scheint dank diesem Album ein absehbares Ende gefunden zu haben. So war man sich bei den ersten Alben noch nicht sicher, wohin die eigene Reise führen soll. Es wurde vielen Vorbildern nachgeahmt und die offensichtlichen Einflüsse dieser waren unüberhörbar. Doch wie findet man bei all dem Nachgeeifer seinen eigenen Stil? Nach 10 Jahren Bandgeschichte scheinen sie diese Frage für sich beantwortet zu haben und siedeln sich irgendwo dort an, wo die <strong>BLACK PEAKS</strong> auf<strong> NORMA JEAN</strong> treffen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12416 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o-1024x683.jpg" alt="15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392788_1361613757204816_7101743794256302530_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Alte Math- und Metalcore-Legenden vereinen sich in dieser Mixtur mit den tausenden Farben, die Sänger von progressiven Bands so auf die Platten pinseln können. Da ist es kein Wunder, von einem so experimentellen Intro wie <em>&#8222;Prologue&#8220;</em> begrüßt zu werden, da man davon perfekt in die geisterhafte Atmosphäre von <em>&#8222;11th: Omen&#8220; </em>eingeführt wird. Die fatal brutalen Stellen wechseln sich mit Refrain und Strophe so stimmig ab, als hätte man noch nie etwas anderes für gut befunden. Der Gesang tritt dabei zu Recht mehr und mehr in den Hintergrund. So wird trotz der Ähnlichkeiten mit Sängern von großen Rock-Bands ein eigener Stil entwickelt, der nicht nur experimentell und atmosphärisch sein kann. Vielmehr tragen die vielen Varianten des Gesangs dazu bei, dass man sich kein eindeutiges Bild der Klangfarbe machen kann. Dadurch bleibt man von Lied zu Lied gespannt, wie viele der unterschiedlichen Persönlichkeiten auf einen einreden werden.</p>
<p>So ist es auch egal, ob man lieber&nbsp;<strong>DEFTONES</strong> oder<strong> CONVERGE</strong> hört, denn alles was diese Bands ausmacht, kann man hier finden. Lieder wie<em> &#8222;The Seducer&#8220;</em> zeigen die chaotische und scheinbar planlose Band <strong>SEPTA</strong>, während auf <em>&#8222;Ropes&#8220;</em> eine berechnete, melodische Einflussmaßnahme auf die Trommelfelle der Zuhörer zum Vorschein kommt. Genau an diesen Stellen klinkt sich die ausnahmslos geniale Gitarrenarbeit ein, die, von hart über chaotisch und vernichtend bis hin zu &#8222;trippy&#8220; und atmosphärisch, einfach alles kann.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12419 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392929_1361613750538150_6452312241050745183_o-1024x683.jpg" width="689" height="459" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392929_1361613750538150_6452312241050745183_o-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392929_1361613750538150_6452312241050745183_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392929_1361613750538150_6452312241050745183_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392929_1361613750538150_6452312241050745183_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/15392929_1361613750538150_6452312241050745183_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 689px) 100vw, 689px" /></p>
<h4>Kollektive Wechseljahre &#8211; SEPTA</h4>
<p>Es wird uns an vielen Stellen in diesem Album die Möglichkeit gegeben, entweder die Inneneinrichtung zu verwüsten oder zu <em>&#8222;Sky Moves Faster&#8220; </em>einen Tanz mit dem Möbellieferanten aufs Parkett zu legen. Es gibt so viele Verschnaufpausen, dass es fast dazu verführt, dieses Album als einen melodischen Kuschelrock-Ausflug zu bezeichnen. Das wäre der düsteren Atmosphäre gegenüber, die Schlagzeug, Gesang und Gitarre so eindrucksvoll erzeugen, nicht gerecht. Außerdem ist es genau das, was <strong>SEPTA</strong> ausmacht und sie zu dem wohl erfrischendsten Rock- und Metal-Act aus Osteuropa kürt. Nicht umsonst hat das Album den Preis für das beste ukrainische Metal-Album von 2016 gewonnen. Alle Mitglieder der Band harmonieren so perfekt, dass die vielen Stimmungswechsel so überhaupt erst möglich sind.</p>
<p>Zwar befindet sich die Gruppe in einer besonderen Art der Wechseljahre, aber die durchleben&nbsp;sie als Kollektiv. Letztendlich bilden sie alle zusammen eine alte Frau, die ihre Wechseljahre und die Stimmungsschwankungen sehr gut in den Griff bekommt. Wer will auch schon beim Kaffeekränzchen mit der Abschlussklasse von 1956 schlecht gelaunt sein? Genau das kann man gut kontrollieren, wenn man ab und an den Prog-Rocker raushängen lässt (<em>&#8222;When There Is No Time&#8220;</em>), der gern zu<strong> PORCUPINE TREE</strong> Zwiebeln schneidet. Das setzt man dann in Kontrast zu<em>&nbsp;</em>dem harten<em> &#8222;Narcosis&#8220; </em>oder der Industrial-Einlage<em> &#8222;Means, Motive and Opportunity&#8220;&nbsp;</em>und man hat ein Gesamtpaket, welches wirklich nach Mord klingt, so wie es der Titel suggeriert. Die tiefen gestörten Abgründe von Serienmördern und die hitzigen Gemüter von Affekt-Tätern werden beide in gleichem Maße erforscht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12421 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/14753467_1297594480273411_8789805050130717422_o-1024x683.jpg" width="528" height="352" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/14753467_1297594480273411_8789805050130717422_o-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/14753467_1297594480273411_8789805050130717422_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/14753467_1297594480273411_8789805050130717422_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/14753467_1297594480273411_8789805050130717422_o-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/14753467_1297594480273411_8789805050130717422_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 528px) 100vw, 528px" /></p>
<p>Genau die richtige Portion Groove gibt es eben auch zu finden &#8211; die wummernden Gitarren können aber zum Glück mehr als nur das. Das beste Beispiel für Brutalität und Melodie, die Hand in Hand gehen, sind&nbsp;wahrscheinlich <em>&#8222;Red Code&#8220;</em> dicht gefolgt von <em>&#8222;High Pitched Noise&#8220;</em>, meine beiden Favoriten von diesem Meisterwerk. Auch hier mutiert <strong>Eugene Tymchyk</strong> erst zu <strong>Jacob Bannon</strong> (<strong>CONVERGE</strong>) dann zu <strong>Marylin Manson</strong> und wieder zu <strong>Eugene Tymchyk</strong>.</p>
<p>Abwechslung wird hier großgeschrieben, aber Geschwindigkeit eher weniger. Deshalb heißt es für Tempo-Fanatiker abschnallen, im Wagen bleiben und nicht gerade <strong>SEPTA</strong> aufdrehen. Unvergessliche Melodien &#8211; siehe <em>&#8222;Supercode&#8220;&nbsp;</em>&#8211; werden nämlich nicht schnell heruntergespielt, sondern arten in langsame und langatmige Passagen aus, was je nach persönlichem Belieben gefallen kann oder auch nicht. Da der Mix einwandfrei ist und die Jungs instrumental und gesanglich einen astreinen Auftritt hinlegen, bleibt eigentlich nur noch eine Sache anzumerken:</p>
<blockquote><p><strong>SEPTA</strong>&nbsp;braucht mehr Cowbell! Dann sind sie die großartigste Alternative Metal/Rock-Band in ganz Europa.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/J0Yxe06Uov0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>SEPTA</strong> <a href="https://septa.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>SEPTA</strong> <a href="https://www.facebook.com/septaisnotaband/">Facebook</a></p>
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		<title>Core Classics #11 &#8211; The Human Abstract</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Nov 2016 12:25:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[clasics]]></category>
		<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[detah metal]]></category>
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		<category><![CDATA[the human abstract]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>THE HUMAN ABSTRACT </strong>&#8211; Noctune<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.08.2006<br />
Länge: 46:35 Min.<br />
Label: Hopeless Records</p>
<p>Wie bringen wir frischen Wind in das Metalcore-Tal? Nicht nur <strong>PROTEST THE HERO</strong> scheinen sich diese Frage gestellt zu haben. Sonst wäre mit &#8222;Nocturne&#8220; von <strong>THE HUMAN ABSTRACT</strong> eins der stärksten Progressive Metalcore-Alben aller Zeiten wohl nie erschienen. Man bekommt das Gefühl, dass hier nicht nur mit reiner Verspieltheit angegeben werden soll. Es soll bewegt werden und wer eine Brise der Spielfreude abbekommt, dem schlagen bald die &#8222;Riffnados&#8220; entgegen. Ähnlich mittelmäßig wie die Dialoge in einem schlechten Spielfilm ist hier die Gesang. &#8222;Überzogen&#8220; scheint mir der richtige Ausdruck dafür, aber darüber sehen wir hinweg, wenn es in der gesamten Komposition Sinn macht.</p>
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<p>Im Gegensatz zu Trashfilmen wie &#8222;Sharknado&#8220; hatte dieses Album keinen würdigen oder erfolgreichen Nachfolger und tanzt damit etwas aus der Reihe. Während ich bei anderen Core-Klassikern auch die Folgealben empfehlen konnte, ist das hier leider nicht der Fall. Das Album &#8222;Digital Veil&#8220; hat zwar auch seine Momente, ist dennoch zu langatmig und wenig erfrischend. Apropos Erfrischung: was sprudelt denn auf diesem Album eigentlich und versorgt unsere von Mainstream-Metalcore ausgetrockneten Gehörgänge? Nicht nur feuchtfröhliche Riffs, sondern auch Anlehnungen an Neo classical- und Prog-Metal verzaubern ab <em>&#8222;Harbinger&#8220;</em>, dem ersten Track. Der tobende Fluss namens Melodic Death-Metal reißt jeden Song mit sich. Ein Ozean aus Härte, zum Teil sehr technischen Riffs und Drum Patterns, die man nie im Hardcore vermuten würde, entsteht. So viele Höhepunkte sind kaum zu ertragen und mancher Musiker würde sich wohl verloren fühlen. Wenn man die eigenen Emotionen betrachtet, kann man sich kaum einer Seite zuordnen. Der Zufall scheint diese Kompositionen zu bestimmen, aber es wird einfach nur geschickt mit der Aufmerksamkeit des Hörers gespielt.</p>
<p>Spätestens wenn man auf &#8222;Nocturne&#8220; zum hundertsten Mal den Rhythmus beim Headbangen ändern muss und dann ein Solo der Extraklasse gespielt wird, weiß man, dass das nicht viel mit stumpfer Musik zu tun hat. Die poppigen Refrains und groove-getränkten Abschnitte ändern daran kaum etwas. Darauf muss man halt stehen, wenn man Metalcore erwartet. Dennoch gibt es genügend Stellen, wie zum Beispiel in <em>&#8222;Crossing The Rubicon&#8220;</em>, die aufzeigen, wie viele Genres man beherrscht. Technical Death Metal, stumpfer Normalo-Death Metal, Progressive Rock, Metalcore und Post-Metal treffen ständig aufeinander. Ein Schlaflied folgt auf einen Breakdown und verwirrt bestimmt den ein oder anderen Neuling. Daher fühlt man sich so, als würde man in einem Theaterstück sitzen, dessen Spannungsbogen sich so konstant und weit über dem Boden hält wie ein posender Planker.</p>
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<p>Dafür sorgt der ständige Wechsel zwischen reinem Gesang, Shouts und der Kombination aus beidem. Dazu nimmt man dann eine Prise feinster Entspannungsmusik, die sich so auch auf poppigeren Alben finden lässt, und fertig ist die Metalsuppe. Diese wird durch unspektakuläre Einheitsbrei-Lyrics etwas dickflüssiger und lässt sich dadurch schlechter den Hals des Kenners herunterspülen. Wenn die ruhigen Teile einsetzen, versetzt man sich an den Strand einer Karibikinsel. Ein Frieden, der schnell durch eine Hai-Attacke aus dem Nichts unterbrochen wird. Haie, die aus dem Sand angreifen, hatten wir schon. Haie, die aus einem Tornado angreifen, hatten wir schon. Haie, die als Geister aus jeder Form von Wasser angreifen, hatten wir auch schon. Vielleicht sollten die Produzenten von trashigen Hai-Filmen erfinderischer werden und dieses Album zum Vorbild nehmen. Haie, die von Gitarristen durch das Spielen von Riffs beschworen werden, klingen doch gut, oder?</p>
<p>Bestes Beispiel für wuchtige Gitarren und eine Aufmachung, die sich sehen lassen kann, ist der bekannteste Song dieser Band. <em>&#8222;Vela, Together We Await The Storm&#8220;</em> spielt nicht nur auf die lateinische Pluralform von Segel an, sondern zeigt eindrucksvoll alle Qualitäten dieser Band. Außer eben die im Titel mitinbegriffene Kunst des Wartens und der Ruhe vor dem Sturm. Denn dieses Lied ist der Sturm und der Titel schreibt eine genau umgekehrte Bedeutung zu, ob mit Absicht oder nicht. Leider passt es trotzdem in meine Wasser-Rethorik und ich merke einfach frech an, dass <strong>THE HUMAN ABSTRACT</strong> schon lange vor diesem Lied und mit bereits gehissten Segeln in das Metal-Meer gestochen sind.</p>
<blockquote><p>Fazit:</p></blockquote>
<hr />
<p>Wichtig dabei sind auch die abwechslungsreichen Intros der Lieder. Sie zeigen von rein brutalen Einstiegen über galoppartige Beats auf <em>&#8222;Polaris&#8220;</em> bis hin zu langsamen, träumerischen Geklimper auf <em>&#8222;Mea Culpa&#8220;</em> alles was sie können. Das man oft verschnaufen darf, verdankt man wohl der ruhigen Seite dieser US-Amerikaner. Was in dieser Beschreibung verdächtig nach <strong>BETWEEN THE BURIED AND ME</strong> riecht, hört sich auch oft so an. Als wären sie Zwillinge, die bei der Geburt getrennt wurden. Diese beiden Kinder von Apophis, dem Gott des Chaos höchstpersönlich, sollten wahrscheinlich nie zusammengeführt werden. Die Auflösung von <strong>THE HUMAN ABSTRACT</strong> im Jahr 2011 macht diese Mission auch äußerst beschwerlich. Wenn sich trotzdem jemand bereit erklären würde, mich bei den Beschwörungsritualen zu unterstützen &#8211; kleine Blutspenden von ungefähr fünf Litern tun es auch -, dann kann derjenige sich gern bei mir melden.</p>
<p>https://www.youtube.com/watch?v=L1n5IWbHqu8</p>
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		<title>Opeth &#8211; Titelsong des kommenden Albums veröffentlicht!</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2016 12:43:00 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>OPETH-Fans, aufgepasst! Verkürzt euch die Wartezeit aufs kommende, mittlerweile zwölfte Album der Prog-Metal-Pioniere! „Sorceress“ wird über Nuclear Blast erscheinen, doch bis es soweit ist, dauert es noch etwas &#8211; Releasedate ist der 30. September diesen Jahres. Bereits jetzt könnt ihr allerdings unter ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>OPETH</strong>-Fans, aufgepasst! Verkürzt euch die Wartezeit aufs kommende, mittlerweile zwölfte Album der Prog-Metal-Pioniere! <em>„Sorceress“</em> wird über <strong>Nuclear Blast</strong> erscheinen, doch bis es soweit ist, dauert es noch etwas &#8211; Releasedate ist der 30. September diesen Jahres. Bereits jetzt könnt ihr allerdings unter dem <strong> </strong><a href="http://www.bbc.co.uk/programmes/b07m44p3" target="_blank"><strong>LINK:</strong> BBC.co.uk</a> (ab ungefähr 1:27:37) in den Titeltrack reinschnuppern.</p>
<hr />
<h3>Update vom 7.8.2016<em> (Schneemensch)</em></h3>
<p>Wie versprochen hier nun ein Update! Es gibt auch ein besser hörbares (und sehbares) Video &#8211; sogar mit Lyrics.</p>
<p>Hier nun also einfach und direkt anhörbar: &#8222;<em>Sorceress&#8220;</em> &#8211; der Titelsong zum neuen Album.<br />
Damit haben <strong>OPETH</strong> nun bereits das 12. Studio-Album veröffentlicht.<br />
Wer von dem &#8211; wie wir finden &#8211; progressiven 70er-Sound absolut begeistert ist: Ab dem 30. September kannst du es in deinen Händen halten.  Allen Anderen empfehlen wir noch etwas Geduld und Interesse an neuen Videos und Infos die uns <strong>OPETH</strong> senden wird.<br />
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<p><em>Hinweis: Ist von Facebook eingebettet, also wenn was nicht geht &#8211; Adblocker an?</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Bild mit freundlicher Genehmigung von <a href="http://www.opeth.com" target="_blank">Opeth</a></p>
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