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	<title>russland Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 16 Jan 2024 08:17:44 +0000</lastBuildDate>
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	<title>russland Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DRAKON rufen zur letzten Schlacht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 Jan 2024 08:17:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anhand vielerlei spiritueller Überlieferungen beschreiben DRAKON die gegenwärtige Endzeitstimmung, und verbinden das Ganze mit großartigem Black Metal. Klingt interessant für euch? Dann erfahrt hier mehr!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/drakon-c%d0%b2%d0%b5%d1%82%d0%be%d0%bf%d1%80%d0%b5%d1%81%d1%82%d0%b0%d0%b2%d0%bb/">DRAKON rufen zur letzten Schlacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;"><strong>DRAKON &#8211; &#8222;С​в​е​т​о​п​р​е​с​т​а​в​л​е​н​и​е&#8220;</strong></h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>18. Januar 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://sleaszyrider.com/" target="_blank" rel="noopener">Sleaszy Rider</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>39:57<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Black Metal / Pagan Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>DRAKON</strong> wurden im Jahr 2017 als Duo gegründet. Doch bereits nach der Veröffentlichung des ersten Albums trennten sich die Wege von <strong>Terror</strong> und <strong>Veleyar</strong> wieder. <strong>Terror</strong> veröffentlicht noch die instrumentale EP &#8222;The Last Battle of the Angels&#8220;, bevor es mit&nbsp;<strong>DRAKON</strong> schon wieder vorbei sein sollte. Vier Jahre später aber erweckte <strong>Veleyar</strong> die Band wieder zum Leben. Seitdem ist&nbsp;<strong>DRAKON</strong> äußerst aktiv und hat 2022 das Album &#8222;П​р​о​б​у​ж​д​е​н​и​е&#8220; und 2023 die EP &#8222;Р​е​ч​и в​ы​с​о​к​и​е&#8220; veröffentlicht. Letztere erschien beim rumänischen Label <strong>Sleaszy Rider</strong>, wo auch die vorliegende neueste Veröffentlichung das Licht der Welt erblickt. In Quartettformation und mit starkem Sound präsentieren&nbsp;<strong>DRAKON</strong> das Konzeptalbum &#8222;С​в​е​т​о​п​р​е​с​т​а​в​л​е​н​и​е&#8220;.</p>
<p><iframe title="Drakon - Мерзость Запустения (Abomination of Desolation)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/P7zwQ2wMOfc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Wenn Dunkelheit und Licht aufeinander treffen</h3>
<p>Das Thema von &#8222;С​в​е​т​о​п​р​е​с​т​а​в​л​е​н​и​е&#8220; ist ein apokalyptisches Szenario, welches in der Welt von Black- und Pagan Metal erstmal sehr vertraut klingen mag. Es geht um das letzte Gefecht zwischen Gut und Böse, zwischen Licht und Schatten, zwischen zwei gegensätzlichen Heeren, die mit erbitterter Entschlossenheit bis zum letzten Atemzug gegeneinander kämpfen werden. Doch es geht hier nicht um die Ragnarök und die Schlacht auf der Ebene von Wigrid, wie sie in der nordischen Mythologie überliefert wurde. Stattdessen widmet sich &#8222;С​в​е​т​о​п​р​е​с​т​а​в​л​е​н​и​е&#8220; von <strong>DRAKON</strong> einem sehr ähnlichen Narrativ aus der vedischen Überlieferung. Sie ist auch heute noch in esoterischen sowie in spirituellen Kreisen vor allem auf dem asiatischen Kontinent verbreitet.</p>
<p>Was im Endeffekt beschrieben wird, lässt sich kurz folgendermaßen zusammenfassen: die Welt ist in der Endzeit angelangt, die Kräfte von Gut und Böse bündeln sich, und es kommt zum letzten Kampf, dem alles Leben zum Opfer fällt. Auf den Überresten des zerstörten kommt es dann allmählich zum Neuanfang, und aus Trümmern und Asche erwächst neues Leben.&nbsp;<strong>DRAKON</strong> beschreiben die aufeinanderprallenden Mächte und verknüpfen sie mit mythologischen, historischen und zeitgenössischen Charakteren. Auch die Geschichte von Gog und Magog aus der Torah wurde eingebunden.</p>
<h3>Heidenfrost und Donnerschlag</h3>
<p>Für die musikalische Umsetzung können Begriffe wie Heathen Black Metal, Epic Black Metal oder auch Pagan Metal hergenommen werden. Kurz gefasst:&nbsp;<strong>DRAKON</strong> mischen ihrem ohnehin schon eisig kalten Schwarzmetall nordisch anmutende Melodien und Harmonie unter. Allerdings wird an ebendiesen Zutaten so weit gespart, dass hier kein trolliges Humppa oder Viking Metal Gefühl aufkommt. Ganz im Gegenteil lassen&nbsp;<strong>DRAKON</strong> auf &#8222;С​в​е​т​о​п​р​е​с​т​а​в​л​е​н​и​е&#8220; unbarmherzige Schneestürme auf die Hörenden einprasseln. In den gesprochenen Passagen erinnern sie dabei etwas an die Münsteraner von&nbsp;<strong>HELRUNAR</strong>, während der Rest des Klangbildes auch Fans von&nbsp;<strong>KEEP OF KALESSIN</strong> begeistern wird.</p>
<p><a href="https://drakon.band/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von DRAKON</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>Solid Rock PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/drakon-c%d0%b2%d0%b5%d1%82%d0%be%d0%bf%d1%80%d0%b5%d1%81%d1%82%d0%b0%d0%b2%d0%bb/">DRAKON rufen zur letzten Schlacht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SKYFOREST &#8211; Eine unendliche Geschichte?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 16 Mar 2020 06:14:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[a new dawn]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[nature]]></category>
		<category><![CDATA[reise]]></category>
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		<category><![CDATA[skyforest]]></category>
		<category><![CDATA[wanderung]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittelerde-Montag!<br />
Wir beginnen die Woche mit Musik, die sich für Tagträume eignet.</p>
<p>Eskapismus für eine Zeit in der man nicht weiß, ob man ruhig bleiben soll oder sich Gedanken machen muss.<br />
Machen wir das Beste draus!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skyforest-a-new-dawn/">SKYFOREST &#8211; Eine unendliche Geschichte?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p style="text-align: center;"><strong>SKYFOREST</strong> &#8211; &#8222;A New Dawn&#8220;<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.02.2020<br />
Länge: ca. 46min.<br />
Label: Northern Silence<br />
Genre: Atmospheric Folk/ Black Metal</p>
<p></div></div></div></p>
<p style="text-align: left;">Auslandende, sattgrüne Ebenen, am Horizont Berge, die sich dem Himmel entgegenrecken, dazwischen tiefblaue Seen &#8211; das sind die Bilder, die mir beim Hören von <strong>SKYFOREST</strong> in den Sinn kommen. Mit seinem dritten Album &#8222;A New Dawn&#8220; entführt uns der russische Musiker erneut auf eine <strong>lange Reise durch die Schönheit der Natur</strong> &#8211; was uns dabei wohl erwartet?</p>
<p style="text-align: left;">Keine Sorge. Es lauern weder Drachen noch Nazgûl auf unserem Weg. Stattdessen geht es mit &#8222;<em>Along the Waves</em>&#8220; erstmal ganz gemütlich los. Gitarrengezupfe, im Hintergrund diverse Streicher, dann wird es plötzlich episch. Damit das zügige Schlagzeug und der hallversetzte Gesang aber nicht zu finster wirken, werden sie stehts von folklorischen Melodien begleitet. Auch die <strong>Geige</strong> darf natürlich nicht fehlen.</p>
<h3 style="text-align: left;">Klänge wie aus Mittelerde</h3>
<p style="text-align: left;">Die zweite Etappe &#8222;<em>The Night is No More</em>&#8220; mutet an wie der Gang durch morgentlichen Nebel. Geht es noch mit flüsterndem Gesang zu gemäßigten Klängen los, so zieht das Tempo im weiteren Verlauf immer mehr an und gipfelt gewissermaßen in den atem(be)raubenden Höhen des <strong>weiblichen Gastgesangs</strong>. Doch am Ziel sind wir hier noch nicht.</p>
<p style="text-align: left;">Mit &#8222;<em>Heart of the Forest</em>&#8220; geht es stattdessen ins geheimnisvolle grüne Dickicht. Begleitet von den bekannten musikalischen Eindrücken, schreiten wir auf &#8222;<em>Rebirth</em>&#8220; zu. Dort treffen wir wieder auf die weibliche Stimme, umgarnt von dem <strong>eingängigsten Motiv, das uns bisher begegnet ist</strong>. Wollt ihr anderen von unserer Reise durch &#8222;A New Dawn&#8220; berichten, so empfehle ich &#8222;<em>Rebirth</em>&#8220; als kleinen Einblick ins große Ganze.</p>
<p><iframe title="Rebirth" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Qv0CWcFRJF4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p style="text-align: left;">Als wir den Wald wieder verlassen, erwartet uns erneut ein epischer Abschnitt: &#8222;<em>Wanderer</em>&#8222;. Die Natur wird gewaltiger, treibende Winde durchwehen die Landschaft. Der Ausblick hier ist fantastisch, <strong>das Fernweh treibt uns an</strong>. Und dann, ganz unerwartet, tauchen plötzlich altbekannte Gefilde am Horizont auf. &#8222;<em>Scattered Ashes</em>&#8220; lässt noch einmal alles Erlebte eindringlich auf uns wirken und geleitet uns schließlich mit nostalgischen Gitarrenmelodien nach Hause.</p>
<h3 style="text-align: left;">Gemütlicher Spaziergang oder aufreibendes Abenteuer?</h3>
<p style="text-align: left;">&#8222;A New Dawn&#8220; ist definitiv <strong>auch für ungeübte Abenteurer geeignet</strong>. Die Songs fließen beständig vor sich hin, ab und an sticht ein melancholischer Gesang, eine ergreifende Geigenmelodie hervor, aber von größeren Überraschungen bleibt der Reisende verschont. Wir sind zurück von einer beeindruckenden, jedoch wenig ereignisreichen Wanderung durch die Schönheit der Natur.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>RAMMSTEIN: Tausend mal kopiert &#8211; manchmal ist auch was passiert</title>
		<link>https://silence-magazin.de/rammstein-kopien-cover-sensationen/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=rammstein-kopien-cover-sensationen</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Feb 2020 06:04:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Cover]]></category>
		<category><![CDATA[Folklore]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[kolumne]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Deutsche Härte]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Deutschlands Exportschlager:<br />
Viel Metall, Rauch und Laut.<br />
Meist auf mehr als 4 Rädern unterwegs sind dabei RAMMSTEIN.<br />
Und wo Sie nicht selbst sind, werden sie fleißig kopiert. </p>
<p>Die kulturellen Auswüchse von Kopien, Covern und was es sonst noch Sensationelles gibt... Lies am Besten selbst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-kopien-cover-sensationen/">RAMMSTEIN: Tausend mal kopiert &#8211; manchmal ist auch was passiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Welche Band ist Deutschlands Verkaufsschlager Nummer eins? <strong>RAMMSTEIN</strong>, genau. Keine zweite Band schafft es, Menschen aus so vielen verschiedenen musikalischen Bereichen zusammenzubringen wie unsere Lieblingspyromanen. Und genau so, wie sie in Deutschland bekannt sind, erreicht das Sextett im Ausland eine derart massive Resonanz und Beliebtheit, dass selbst dem grimmigsten deutschen Wurzelzwerg ein Schmunzeln über die Lippen huscht.</p>
<p>Soweit nichts Neues. Heute wollen wir mal über das gemeine Dorffest hinausschauen, wo <em>&#8222;Links 2 3 4&#8220;</em> und Konsorten in Dauerschleife laufen. Musik aus der Blechbüchse ist glücklicherweise auch heute nicht alles, und auch die vielen schlechten Coverbands werden dankenswerterweise größtenteils unter Verschluss gehalten. Interessant wird es jedoch, wenn man mal ins Ausland schaut, was dort aus der Musik der Vorzeigevertreter der Neuen Deutschen Härte gemacht wird.</p>
<h3>RAMMSTEIN + Russland &#8211; a perfect match</h3>
<p>Der größte &#8222;<strong>Markt</strong>&#8220; dafür dürfte vermutlich unbestreitbar in <strong>Russland</strong> sein. Die Gitarren werden hier oft durch traditionelle Instrumente ersetzt. Neben kleinen Orchestern finden sich zahlreiche folkloristische Gruppen, welche die Musik neu interpretieren. Diese sind dann auch nicht auf <strong>RAMMSTEIN</strong> fixiert, sondern nehmen einfach einzelne Lieder in ihr Repertoire auf. <strong>DOBANOTCH</strong> sind solch ein Beispiel. Die Band aus Sankt-Petersburg bietet ein Programm aus jüdischen Titeln sowie Liedern von Zigeunern, russischen Brass Bands sowie aus dem traditionellen Bereich im Balkan. RAMMSTEIN sind da also eher die Ausnahme. Vielleicht gerade deswegen ist ihre Interpretation durchaus hörenswert.</p>
<p><iframe title="Dobranotch - Du Hast (Rammstein cover)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/3C04TKCce8s?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ganz anders wirkt die Musik plötzlich, wenn sie von einem Kinderchor gesunden wird. Das an sich schon beinahe sehr intime Lied &#8222;Mutter&#8220; in diesem Gewand zu präsentieren, zeugt von einem Zugang zu dieser Musik, der sich von der deutschen Warte durchaus unterscheiden mag. Der Vergleich mag nicht ganz angebracht sein und auf Widerspruch stossen, und ich will <strong>RAMMSTEIN</strong> hier keinesfalls mit <strong>GOETHE</strong> gleichsetzen. Jedoch wurde &#8222;Faust&#8220;, quasi <span style="text-decoration: underline;">das</span> deutsche Standardwerk in der Literatur, von italienischen und französischen Komponisten relativ bald aufgriffen und nach deren Gusto bearbeitet, wohingegen deutsche Komponisten lange davor zurückschreckten, sich an diesen Text zu wagen. Wo sich in Deutschland <strong>RAMMSTEIN</strong> gegenüber bis heute Vorurteile aus allen möglichen Richtungen halten und sich die Band immer wieder erklären muss, steht ihre Musik an sich anderswo mehr im Fokus. Das kann dann auch so wirken:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Mutter - Rammstein ( children&#039;s Choir cover)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BzF-JEZ1RMo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wieso <strong>RAMMSTEIN</strong> in Russland so beliebt sind, lässt sich vermutlich nicht an einzelnen Faktoren fest machen. Die Konzerte der Band sprechen ja für sich, gleichzeitig wobei sich ihre Konzerte in Russland von sonstigen musikalischen Großveranstaltungen zu unterscheiden scheinen und innerhalb des Publikums eine etwas größere Freiheit ermöglicht als anderswo. Das ist an dieser Stelle jedoch noch eine Mutmaßung.<br />
Der grundsätzliche etwas härtere Charakterzug ihrer Musik spricht womöglich zusätzlich viele Hörer dort an. Dass ihre Musik dennoch auch ruhige und melodische Teile hat, wodurch sich, gepaart mit den rhythmischen Komponenten, durchaus interessanten Kombinationen mit lokalen traditionellen Stilen, interessante Verbindungen ergeben, eröffnet den Zugang zu einem noch größeren Publikum. Am 29. Juli gerade stellten sie einen Rekord auf, indem sie ein Konzert im Luschiniki-Stadion gaben, Russlands größter Konzertstätte &#8211; mit Platz für <strong>81.000 Zuschauer</strong>.</p>
<h3>… und im Rest der Welt:</h3>
<p>In anderen Ländern, Frankreich oder den USA, sind <strong>RAMMSTEIN</strong> ebenfalls live ein Phänomen und finden einige Beachtung. Wie <strong>IN EXTREMO</strong> beispielsweise auch, liegt ihr größter Erfolg außerhalb Deutschlands jedoch zweifelsohne in Russland, wo sich richtige Fangemeinden gebildet haben und ihre Musik Eingang in das nationale Kunstverständnis gefunden hat. Nicht nur aus musikethnographischer Sicht ist das interessant und zeigt eine ganz eigene Seite über die Beziehung dieser beiden Länder. Kommunikation ist wichtig, und sie muss und darf zwischen Ländern nicht nur auf politischer Ebene stattfinden. Daher sind Bands ein perfektes Bindeglied, um Kontakte aufrecht zu erhalten und kulturellen Austausch zu fördern. Vielleicht habt ihr ja eigene Erfahrungen und Gedanken zu diesem Thema. Diese dürft ihr gerne hier beitragen. Vielleicht noch mit einem Lied im Hintergrund.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Russian Rammstein - Du Riechst So Gut" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VJboSby7nW0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-kopien-cover-sensationen/">RAMMSTEIN: Tausend mal kopiert &#8211; manchmal ist auch was passiert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>VALIANT HEARTS &#8211; Eine Odyssee für die Ohren</title>
		<link>https://silence-magazin.de/valiant-hearts-odyssey/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=valiant-hearts-odyssey</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 18 Nov 2019 06:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alazka]]></category>
		<category><![CDATA[Australien]]></category>
		<category><![CDATA[dreambound]]></category>
		<category><![CDATA[melodic hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[odyssey]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
		<category><![CDATA[valiant hearts]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Ein Albumcover kann manchmal soviel bewirken. Ein einzelner Mausklick reicht manchmal aus. Ich bin froh, dass das im Fall von VALIANT HEARTS mal wieder so gut funktioniert hat. Danke an dieser Stelle an das Internet!"</p>
<p>Wofür gedankt wird? Find es raus und versüß' dir den Montag!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/valiant-hearts-odyssey/">VALIANT HEARTS &#8211; Eine Odyssee für die Ohren</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VALIANT HEARTS &#8211; &#8222;Odyssey&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 14.11.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 50:57 Min.<br />
<strong>Label: </strong>self-released<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic/Post-Hardcore </div></div></div></p>
<p>Ich bin manchmal auch ein sehr visueller Mensch. Gerade was Musik angeht. Klingt komisch, ist aber so. Was ich damit meine? Nun, ich sagte es schonmal an anderer Stelle, aber für den Bereich Melodic/Post-Hardcore ist der Youtube Kanal <strong>DREAMBOUND</strong> meine Anlaufstelle Nummero Uno. (Klickt euch bei Interesse mal <a href="https://www.youtube.com/channel/UCo9OXAWEwN6nnX5c3hL0OaA">HIERHIN</a>) Da momentan etwas Flaute ist in meinem Dunstkreis an neuen Veröffentlichungen, hab ich dort mal wieder gestöbert. Wenn mich dann einfach nur das <strong>Artwork</strong> eines Albums schon anlockt, bin ich umso gespannter, was sich dahinter verbirgt. So nun auch wieder geschehen bei <strong>VALIANT HEARTS</strong> und ihrem neuen Album &#8222;Odyssey&#8220;. Die <strong>Farben</strong>, der <strong>Stil</strong>, es hat mich einfach angezogen wie die berühmte Motte und das Licht. Mal davon abgesehen, dass mich der Bandname auch ansprach, so als Gamer. Aber warum erzähl ich euch davon?&nbsp;</p>
<h4>PERSÖNLICHE FUßSTAPFEN&nbsp;</h4>
<p>Der Song, den ich da mit dem angesprochenen <strong>Albumcover</strong> vorfand, nennt sich <em>&#8222;Alaska&#8220;</em>. Das ist in sofern interessant, weil es bei der Band mit dem <strong>Z</strong> in der Mitte einige <strong>Veränderungen</strong> gab, und damit ein für mich wichtiger Aspekt weggebrochen ist: die markanten<strong> Clean Vocals</strong>. Ich mag <strong>ALAZKA</strong> noch immer (sofern man das nach einer neuen Single beurteilen kann), aber es ist leider nicht mehr das, wofür ich sie so sehr geschätzt hab. Damit kommen wir nun zu <strong>VALIANT HEARTS</strong>. Nicht nur musikalisch fühle ich mich sofort wohl, auch die Stimme ist <strong>herausragend</strong> und bewegt sich auf einem ähnlich-<strong>emotionalen</strong> Niveau, wie die von<strong> Kaz</strong>, welcher <strong>ALAZKA</strong> kürzlich verlassen hat. Daher find ich es irgendwie witzig, dass es gerade <em>&#8222;Alaska&#8220;</em> war, welcher mich diese Neuentdeckung machen ließ.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Valiant Hearts - Alaska" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ya7eSXJMcPU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Daraufhin hab ich mir noch weitere Songs angehört. <em>&#8222;Dear Astronomer&#8220;</em>, <em>&#8222;No Place Like Home&#8220;</em>, <em>&#8222;Mesmer&#8220;</em>, <em>&#8222;Wildlife&#8220;</em>, in Summe waren es diese 5 Songs, die mich zu dem einzig-logischen Entschluss getrieben haben:<strong> Shut up and take my money!</strong> Also erstmal ab zu <strong>Bandcamp</strong> (Kauft am Besten immer da, wenn möglich!) und den Laden leer gekauft. Ausbeute: das Album &#8222;Odyssey&#8220; und die EP &#8222;No Soul&#8220; von 2017. Da es auch gerne mal vorkommt, dass Bands aus labeltechnischen Gründen nicht alles über Bandcamp gelistet haben, nochmal zum großen <strong>A</strong>. Siehe da, noch ein Album namens &#8222;Wanderlust&#8220; und ein Cover des <strong>Devil May Cry 5</strong> Songs <em>&#8222;Devil Trigger&#8220;</em>. Ich glaub ich hab <strong>alles</strong> und damit wieder zurück zum aktuellen Werk.&nbsp;</p>
<h4>BILD &amp; TON</h4>
<p>Ich möchte jetzt einfach mal die Behauptung aufstellen, dass dies definitiv zu den <strong>kreativsten und frischesten</strong> Alben in dem Sektor zählt. Mindestens in diesem Jahr, wenn nicht generell. Die erwähnten Songs sind alle schon <strong>großartig</strong>, aber was sich noch so auf dem Album tummelt, ist Ton für Ton<strong> fesselnd</strong>. Ob etwas treibender wie <em>&#8222;Colourwave&#8220;</em> oder mal komplett in anderen Wassern fischend wie bei <em>&#8222;Medusa&#8220;</em>, welches zu Beginn wirkt, als sei es aus einem <strong>Theater</strong> entnommen. Alles gepaart mit den eingängigen Vocals von Sänger <strong>Tom</strong>, der zu all den Emotionen auch mal gepflegt <strong>ausrasten</strong> kann. Ebenfalls Erwähnung finden sollten die wunderbar verspielten <strong>Piano- und Synthisounds</strong>, die die Songs immer wieder bereichern und die<strong> Abwechslung</strong> damit nochmals steigern. All die Instrumentierung erzeugt immer wieder eine <strong>besondere Stimmung</strong>. Eine Stimmung, die den Hörer immer wieder mit auf Reisen nimmt. Denn auch die Texte handeln gern von Themen, die sich um andere Spheren drehen. Daher passt auch das Artwork so schön zur Musik. Es ist das <strong>Gesamtkonzept</strong>, das dieses Album so besonders macht. Ich weiß, das ist musikalisch eher woanders, aber kennt ihr <strong>THE BIRTHDAY MASSACRE</strong>? Genau so fühl ich mich hier auch, was<strong> Optik und Musik</strong> im Zusammenspiel angeht.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-34710 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/0017175444_10-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/0017175444_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/0017175444_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/0017175444_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/0017175444_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/11/0017175444_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>RESPEKT!</h4>
<p>Und als ob das alles nicht schon spannend genug wäre, kommt jetzt noch ein mehr als beachtliches Topping: <strong>Die Band besteht nur aus 2 Mitgliedern</strong>! Zum einen <strong>Tom</strong>, von dem ich ja grad schon schwärmte und welcher in<strong> Australien</strong> lebt. Zum Anderen <strong>Igor</strong>, der in <strong>Russland</strong> beheimatet ist. Auch hier kann ich nur wieder sagen: &#8222;Ein Hoch auf das Internet!&#8220;, das solche Projekte heute möglich macht.&nbsp;</p>
<p>Zum Schluss möchte ich noch darauf hinweisen, dass sich auch die älteren Veröffentlichungen allesamt lohnen, da sie ebenfalls so herrlich stimmig sind. Besonders auch die kleinen <strong>Videos</strong>, die immer stilistisch zu den jeweiligen Themen passen. Anspiel- und Anschautipp dazu: <em>&#8222;Don&#8217;t Follow The Winter Thread&#8220;</em></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/valiantheartsofficial">VALIANT HEARTS auf Facebook</a></p>
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		<title>Im Auge des Sturms &#8211; CRAVING im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 09 Jan 2018 11:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Craving]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
		<category><![CDATA[Wielder Of Storms]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Band CRAVING (zu deutsch: Verlangen) treibt nun seit einigen Jahren in der deutschen Metalszene ihr Unwesen und zeichnet sich durch individuelle Mixturen von Black- wie Melodic Death Metal-Einflüssen und diversen Pagan-Elementen aus. Ich lernte die Kombi aus Oldenburg bei einem ihrer ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Band <strong>CRAVING</strong> (zu deutsch: Verlangen) treibt nun seit einigen Jahren in der deutschen Metalszene ihr Unwesen und zeichnet sich durch individuelle<strong> Mixturen</strong> von <strong>Black-</strong> wie <strong>Melodic Death Metal</strong>-Einflüssen und diversen Pagan-Elementen aus. Ich lernte die Kombi aus Oldenburg bei einem ihrer Konzerte in<strong> Dresden</strong> kennen und habe <strong>Sänger Ivan</strong> umgehend zum Interview gebeten. Wie <strong>CRAVING</strong> funktioniert und welche Pläne für die Zukunft geschmiedet werden, erfahrt ihr hier.</p>
<h3 style="text-align: center;">DAS INTERVIEW</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24399" aria-describedby="caption-attachment-24399" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24399 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8024-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8024-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8024-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8024-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8024-2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24399" class="wp-caption-text">Vor dem Gig im Backstage des Sektor Dresden</figcaption></figure>
<p><strong><em>S</em>: Du bist das einzig verbliebene Gründungsmitglied von CRAVING. </strong><strong>Was bedeutet die Band für dich und welchen Stellenwert hat sie in deinem Leben?</strong></p>
<p><strong>Ivan:</strong> Das ist richtig, die erste Besetzung löste sich langsam auf, als man zu Studieren anfing. Das gleiche ist mehr oder minder mit der zweiten Besetzung passiert, oder man hat sich in seltenen Fällen einfach nicht verstanden und ging getrennte Wege.</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;Die Band selbst ist ein fester Bestandteil meines Lebens geworden.&#8220;</h4>
</blockquote>
<p>Unsere&nbsp;Musik begleitet mich schon ein gutes Stück und ist das Kind meiner, oder unserer musikalischen Kreativität. <strong>CRAVING</strong> ist quasi ein Teil von mir und bedeutet mir entsprechend viel.</p>
<p><strong><em>S</em>:&nbsp;Was ist dein innerer Antrieb, mit CRAVING weiterzumachen?</strong></p>
<p><strong>Ivan:&nbsp;</strong>Ich denke, die <strong>Leidenschaft</strong> und die Liebe für Musik und das Musizieren treiben mich voran. Außerdem macht die Band unglaublich viel Spaß. Mit <strong>CRAVING</strong> haben wir mittlerweile die Möglichkeit, mit unserer Musik einen kleinen Kreis von Menschen <strong>weltweit</strong> zu erreichen. Das motiviert einen immer wieder aufs Neue weiter zumachen.</p>
<p>Beispielsweise schrieb mir nach unserem Konzert in Bremen ein Mann, der seit Monaten an <strong>Depressionen</strong> litt. Er hat sich für den Auftritt bedankt, der ihm für ein paar Minuten geholfen haben soll, die Depressionen zu vergessen. Einmal hat mich auch ein Fan angeschrieben, der seit gut 6 Jahren unsere Band verfolgt. Er hat sich unser <strong>Bandlogo</strong> auf den Oberarm tätowieren lassen – das war gleichzeitig sein erstes Tattoo.</p>
<p>Sprich, wenn man merkt, welchen positiven Einfluss die Musik auf manche Hörer hat, ist das natürlich eine besondere Form der Motivation, die dabei entsteht.&nbsp;</p>
<p><strong><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-24400 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8048-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8048-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8048-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8048-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8048-2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />S</em>:&nbsp;Woher kommt die Entscheidung zu den Themen, die ihr behandelt? </strong></p>
<p><strong>Ivan:&nbsp;</strong>Es gibt kein festes lyrisches Konzept, die Themen werden <strong>spontan</strong> gewählt. Jeder von uns hat einen Pool aus Texten, auf die er zugreifen kann.</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;Meistens dienen unsere persönliche <strong>Erfahrungen</strong>, Gedanken und Gefühle als Inspiration für unsere Texte.&#8220;</h4>
</blockquote>
<p>Das hört man beispielsweise in Liedern wie <em>&#8222;Seven Steps to Darkness&#8220;</em>, <em>&#8222;The Fountain of Memory&#8220;</em> oder <em>&#8222;Hellraiser&#8220;</em>. Wir benutzen ebenfalls Gedichte von <strong>Nikolay Gumilev</strong>, einem russischen Poeten des silbernen Zeitalters. Der Hintergedanke dabei ist simpel: wir wollen dem Hörer die intelligente Seite der <strong>russischen Kultur</strong> nahelegen. Lieder wie <em>&#8222;Leopard&#8220;</em>, <em>&#8222;Olga&#8220;</em> und <em>&#8222;Cave of a Dream&#8220;</em> sind mit seinen <strong>Gedichten</strong> versehen.</p>
<p><strong><em>S</em>:&nbsp;Wer ist die treibende Kraft der Band?</strong></p>
<p><strong>Ivan:&nbsp;</strong>Das sind wohl <strong>Leo</strong> und ich. Bis 2012 war ich die einzige treibende Kraft der Band, mit dem Zugang von <strong>Leo</strong> hat sich einiges zum <strong>Positiven</strong> verändert. Er schreibt auch Texte und Songs, beteiligt sich am Booking und Albumproduktionen. Davor übernahm ich diese Baustellen alleine, jetzt sind wir zu zweit. Es macht Spaß, mit ihm Musik zu machen. <a href="https://silence-magazin.de/die-ruhe-vor-dem-sturm-ist-vorbei-craving/">&#8222;Wielder of Storms&#8220;</a> wurde beispielsweise von uns gemeinsam geschrieben.</p>
<h3>WAS DIE ZUKUNFT BEREIT HÄLT</h3>
<p><strong><em>S</em>:&nbsp;Euer letztes Album erschien vor einem Jahr. Ist ein Nachfolger in Aussicht?</strong></p>
<p><strong>Ivan:&nbsp;</strong>Wir haben circa acht neue instrumentale Songs, von einem neuen Album möchten wir aber noch nicht sprechen. Vielleicht veröffentlichen wir 2018 eine <strong>EP</strong>. Mal schauen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24404" aria-describedby="caption-attachment-24404" style="width: 215px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24404 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8066-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8066-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8066-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8066-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/IMG_8066-2.jpg 1087w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24404" class="wp-caption-text">Bassist Leo</figcaption></figure>
<p><strong><em>S</em>:&nbsp;Wie läuft die Arbeit im Studio? Ist es ein Selbstläufer oder ein eher langwieriger Prozess?</strong></p>
<p><strong>Ivan:&nbsp;</strong>Ich kann nicht für<strong> Leo</strong> sprechen. Meinerseits schreibe ich viel und manchmal sogar sehr viel. Ich nenne diesen Zustand einen <strong>kreativen Rausch</strong>. In diesem Rausch kann eine Menge Musik entstehen. Wir haben eigenes Studioequipment, daher ist die Arbeit im Studio entspannt, denn wir schicken das Material lediglich zum Abmischen und Mastern raus.</p>
<p>Es ist immer unterschiedlich und kommt irgendwie auf den Augenblick an, mal laufen die Aufnahmen wie geschmiert, mal laufen sie sehr zäh oder auch gar nicht. Das eigene Studioequipment hilft uns dabei sehr.</p>
<p><strong><em>S</em>: 12 Jahre existiert CRAVING nun.&nbsp;</strong><strong>Welche Ziele oder Ideen habt ihr für die Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Ivan:&nbsp;</strong>Ich sehe den eigentlichen Beginn der Band eher mit der Veröffentlichung des <strong>ersten Albums</strong> im Jahr 2012. Davor hat man viel ausprobiert, viele Leute kommen und gehen gesehen und nicht wirklich viel erreicht. Erst 2012 mit der Veröffentlichung von &#8222;Craving&#8220; gings los.</p>
<p>In der Zukunft möchten wir natürlich viel auftreten. Momentan sammeln wir Ideen für eine neue <strong>EP</strong> und eventuell ein neues <strong>Album</strong>, allerdings handelt es sich dabei noch um Zukunftsmusik.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>CRAVING</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/CravingOfficial/">Facebook</a> und&nbsp;<a href="https://cravingofficial.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ultar &#8211; Black Metal mit Mut zur Farbe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Nov 2016 11:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Post]]></category>
		<category><![CDATA[russland]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ULTAR &#8211; Kadath Veröffentlichungsdatum: 21.10.2016 Dauer: 47:02 Min. Label: Temple of Torturous Genre: Black Metal &#160; Was &#8222;Post&#8220; so ausmachen kann. ULTAR, gerade erst dieses Jahr in&#160;Krasnoyarsk, Russland, gegründet, hauen mit &#8222;Kadath&#8220; ihr erstes Album raus und&#160;pflügen&#160;damit das Feld des Post Black ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ULTAR</strong> &#8211; Kadath<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.10.2016<br />
Dauer: 47:02 Min.<br />
Label: Temple of Torturous<br />
Genre: Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was &#8222;Post&#8220; so ausmachen kann. <strong>ULTAR</strong>, gerade erst dieses Jahr in&nbsp;Krasnoyarsk, Russland, gegründet, hauen mit &#8222;Kadath&#8220; ihr erstes Album raus und&nbsp;pflügen&nbsp;damit das Feld des Post Black Metal. Was mir dabei als erstes&nbsp;extrem auffällt, ist der zurückhaltende Einsatz von Gesang. Schon im ersten Song, <em>&#8222;Nyarlathotep&#8220;</em>, beinahe passiv, ist er auch in späteren Songs so eingewebt, dass er nicht den Eindruck erweckt, sich nach vorne drängen zu wollen, sondern wirklich wie ein ebenbürtiges Instrument im Gesamtkontext des Songs zu agieren. Das ist neu. Er fungiert so nicht als essenzieller Emotionsträger, sondern als eine Inkredienz von vielen.</p>
<p>Das Album, welches &#8222;gerade mal&#8220; sechs Songs beherbergt, scheint umso mehr Kraft und Intensität in&nbsp;jeden einzelnen Song gesteckt zu haben. Klasse statt Masse. <em>&#8222;Azathoth&#8220;</em> ist ebenfalls sehr homogen, wirkt beinahe weich. Der Gesang drückt keine völlige Isolation und Ferne jeglicher Möglichkeit der Kontaktaufnahme zur Welt außerhalb des eigenen Körpers aus. Möglicherweise auch eine Folge der gefühlt stärkeren Einbettung des Gesangs in das musikalische Gewand des Songs. Es gibt kaum Kanten im Song, was auch die Frage aufwirft, wie diese wohl live wirken. Zeremoniell? Kommen hier die neuen <strong>ALCEST</strong>? Der Vergleich mag nicht funktionieren, jedoch haben die Songs von <strong>ULTAR</strong> durchaus Tiefgang und einen Spannungsbogen. Ein Spannungsbogen mit Wellenmuster, wobei damit keine Durchhänger gemeint sind.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YX3BFp4EMsQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Interessant auch der Mittelteil. <em>&#8222;Shores of the Sleeping Seas&#8220;</em>. <strong>ULTAR&nbsp;</strong>bringen uns die Natur ins Wohnzimmer! Wellen, Vogelgezwitscher, atmosphärische Klänge. Welche Band liefert dem Hörer sonst so eine musikalische Verschnaufpause mit? Sehr coole Idee auf jeden Fall!</p>
<p>Ansonsten läuft das Album so weiter wie angekündigt. Sänger <strong>Gleb Sysoev</strong> zeigt, dass er stimmlich durchaus variieren kann und sein &#8222;Instrument&#8220; beherrscht. Und wer sich wundert, dass eine Band kein Jahr alt ist, bereits ein Album rausbringt und darauf einen derart gut aufeinander eingegroovten Eindruck macht: ja, die Mitglieder haben vorher schon zusammen Musik gemacht. Unter dem Namen <strong>DEAFKNIFE</strong>. Anders wäre so etwas wohl eher schwer zu erklären.</p>
<p>Insgesamt kann man sagen, dass dieser Post Black Metal, wie er hier präsentiert wird, nicht so kalt und einsam wirkt, wie es die Intention von anderen, früheren Black Metal-Bands gewesen sein mag. <strong>ULTAR</strong> bieten eine sehr atmosphärische, tiefgründige Alternative, welche beinahe Farben malen kann. Die ersten paar Songs laden fast dazu ein, sie im Freien zu hören und sich einfach voll darauf einzulassen, jedoch werden die Songs in der zweiten Hälfte der Platte sehr ausgedehnt und komplex. Es ist fraglich, ob dabei nicht auch eine Überforderung für die Hörer entstehen kann. Und ob dies auch den Songs unbedingt gut tut, sie so zu strecken. Ansätze sind zumindest gute dabei. Aber weniger ist manchmal doch auch mehr.</p>
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		<title>Der Reiz des Unbekannten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2016 12:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[geheim]]></category>
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		<category><![CDATA[ukraine]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es passiert mir immer wieder: Ich sitze an meinem Rechner, es ist spät in der Nacht und so langsam sollte dieses eine Projekt, das ich morgen unbedingt abgeschlossen haben muss, doch bitteschön fertig werden. Doch die Konzentration lässt immer weiter nach und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Es passiert mir immer wieder: Ich sitze an meinem Rechner, es ist spät in der Nacht und so langsam sollte dieses eine Projekt, das ich morgen unbedingt abgeschlossen haben muss, doch bitteschön fertig werden. Doch die Konzentration lässt immer weiter nach und ich entschließe mich dazu, nebenbei ein wenig Musik zu hören. Ich habe ein paar Youtubechannel für Underground Black Metal gefunden, die ich in solchen Situationen oftmals frequentiere.</p>
<p>Wieder motiviert, wende ich mich wieder meiner Arbeit zu. Atmosphärische Black Metal Musik ist wunderbar dazu geeignet im Hintergrund zu bleiben und trotzdem die Stimmung und Konzentration positiv zu beeinflussen. Bis zu diesem Moment, wenn ein Song derart heraussticht, dass man von seiner Arbeit aufhorcht, zur Youtubeseite umschaltet und spontan nach dem Kauflink sucht. So ging es mir allein letzte Woche zwei Mal.</p>
<blockquote><p>Dieses spontane Stöbern und von dem was man findet, immer wieder überrascht werden: Das ist ein unglaublicher Reiz an der so unglaublich breit aufgestellten Metalwelt.</p></blockquote>
<p>Das letzte Werk, das ich auf diese Weise entdeckte, ist „Unity“ von <strong>SKYFOREST</strong>. Bogdan Makarov aus Podolsk bei Moskau ist ein unglaublich aktiver 23 jähriger Russe, der seit 2013 mit seiner neuen Formation aus…sich Selbst…aufwartet. Mir waren seine bisherigen Bands wie <strong>ANNORKOTH</strong> oder <b>HIKI</b> kein Begriff. Aber mit diesem Album gelang es ihm innerhalb von drei Tönen, und das ist nicht übertrieben sondern die erstaunliche Wahrheit, für mich die Kaufentscheidung zu klären. Deswegen habe ich das Album gleich mehrmals bestellt und auch Florian, unserem Redaktionsemo, eine abgegeben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/cQCZuwLADYE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun handelt es sich dabei wirklich um ziemlichen Underground, war es doch nur über <strong>Depressive Illusions</strong> in der Ukraine bestellbar. Oder in Russland. Ich hab das alles auch nicht so richtig verstanden ehrlich gesagt. Versand war jedenfalls nicht billig und sah irgendwie auch illegal aus &#8230; DI ist ein Ein-Mann-Label, das ich ohne diese Band vermutlich gar nicht kennengelernt hätte. Was war das Ende vom Lied? Jetzt habe ich 11 CDs und mehrere Kassetten mehr im Schrank stehen, weil man plötzlich so viele interessante aber ansonsten schwer auffindbare Künstler entdeckt.</p>
<p>Aber warum ist das so? Warum sehe ich Werbung für das neue <strong>FIVE FINGER DEATH PUNCH</strong>  Album, höre es auf Spotify und denke mir, dass es an sich auch echt Spaß macht &#8211; kaufe es aber nicht. Hingegen stöbere ich durch einen Plattenladen in einer x-beliebigen Stadt die ich gerade besuche, und nehme mir ein Album für den selben Preis mit, nur weil mich das Cover gefesselt hat. Woran liegt das eigentlich? Ich persönlich denke, dass es mit dem Sammeltrieb des Menschen zu tun hat. Wir alle haben eine bestimmte Sorte von Artefakt, das wir sammeln. Das sind nicht nur CDs. Manch ein Sammler unbewusst, der andere Sammler ist sich seiner Kaufwut indes nicht nur bewusst sondern auch noch stolz darauf. So wie ich. Es gibt exzessive Sammler (wie ich) und es gibt moderate Sammler, Sammler von Briefmarken, Ü-Ei-Figuren, Yu-Gi-Oh Karten, Uhren, Autos, Frauen, Geschlechtskrankheiten, Barthaaren (so wie Dennis) oder Menükarten.</p>
<blockquote><p>Sammeln gibt uns Sicherheit und das Gefühl erfolgreich zu sein.</p></blockquote>
<p>Kommen wir in den Besitz einer ganz exquisiten Kostbarkeit, hat dies selten einen wirklich funktionalen Wert für uns und unser zukünftiges Leben. Doch der ideelle Wert rechtfertigt einen hohen Aufwand an Moneten. Wir fühlen uns gut, den Anderen überlegen &#8211; wann immer wir die gleichen Fetischisten treffen und damit prahlen können. „Guck mal, ich hab noch die Buch-Edition von Downfall of Nur bekommen!“ &#8211; Das kriegst du wieder, Demian. Wir können mit unserem Besitz aber auch das Prestige in einer bestimmten Gruppe erhöhen. In der Metalszene ist dies durch den Besitz verschiedener, ja beinahe heiliger Artefakte relativ einfach möglich. Etwa alles, was mit dem Leben und Wirken von anerkannten Bands zu tun hat &#8211; und desto bekannter die Band, desto höher der Wert! Der Besitz eines solchen Artefaktes bescheinigt dem Besitzer einen seltsamen und eigentlich unerklärlichen Expertenstatus, den jeder automatisch anzuerkennen scheint.</p>
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<p>Und das ist ein gutes Gefühl. Kommen wir aber noch einmal auf mich zurück, wie ich da mit der fremden CD im Laden stehe und mich dazu entscheide, ein mir unbekanntes Album einem von mir bereits positiv bewertetem vorzuziehen. Eigentlich völlig irrational &#8211; allerdings hat der Mensch auch unterbewusste Bewertungsmaßstäbe, die im Grunde auch völlig logisch erscheinen, wenn man sie mit in die Betrachtung einbezieht: Ich kenne das Potential des bekannten Albums ja schon. Es kann mich nicht mehr überraschen, es besteht keine Chance mehr auf wachsende Exzellenz. Das unbekannte Album jedoch steckt voller Möglichkeiten, sein Potential ist noch nicht erkannt und könnte ein titanisches Ausmaß annehmen, beginnen die Töne nur erst aus den Boxen zu tropfen. Es ist wie eine Schatzsuche, auf die man sich jedes Mal aufs Neue begibt und die mit dem Auftrennen der Verpackungsfolie beginnt.</p>
<p>Es ist eines der schönsten Gefühle in meinem Leben &#8211; sogar jetzt, wo ich weiß, dass mein Gehirn in all der Freude doch die Rationalität mit einfließen lässt. Wollt ihr es auch spüren, dann macht doch jetzt mal Folgendes: Geht in den nächsten kleinen CD-Laden den es in eurem Umfeld gibt, geht das ganze Verkaufsregal durch und die schönste CD einer Band die ihr nicht kennt, kauft ihr einfach mal. Und dann sagt ihr mir, ob ihr einen Schatz gefunden habt. Und wenn ihr schon solche Schätze gefunden habt, dann bin ich auch gespannt, davon zu lesen.</p>
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