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	<title>sun of the sleepless Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>sun of the sleepless Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Sonnenschein und Black Metal im alten Kloster &#8211; Das SKALDENFEST 2022</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Jul 2022 06:36:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sonnenschein-und-black-metal-im-alten-kloster-das-skaldenfest-2022/">Sonnenschein und Black Metal im alten Kloster &#8211; Das SKALDENFEST 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Raphael: </em>Am Samstag, den 04. Juni war es nun also so weit, dass nach zwei Jahren Wartezeit das <strong>SKALDENFEST</strong> in Würzburg wieder stattfinden konnte. Nachdem sich am vorigen sehr regnerischen Freitag einige bereits beim Warm-Up in der Posthalle eingegroovet haben, standen an diesem Mittag ungewöhnlich viele dunkel gekleidete Personen vor den Türen des katholischen Jugendzentrums Kilianeum. Zwischen der Altstadt und der Residenz bildete sich eine Traube, die sich in freudiger Erwartung darauf vorbereitete, einen halben Tag lang im Sinne des Black Metals zu feiern.<br />
Im Innenbereich verstärkte sich schnell der Andrang auf den Stand mit den Speisen-, Getränke- und Biermarken sowie die beiden dazugehörigen Tresen. Auch der Gang mit den Merchständen wurde schon früh zur Pilgerstätte interessierter Besucher*innen. Dass einer der Toilettenräume schon früh von einer unerwarteten Überschwemmung heimgesucht wurde und deshalb alle Gäst*innen in die Katakomben des Kilianeums für die sanitären Anlagen geleitet wurden, tat der Freude keinen Abbruch.</p>
<h3><strong>DVALIN</strong></h3>
<p><em><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40568" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286171467_4827014474067108_5817970815416676798_n.jpg 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Pünktlich um 15:00 Uhr wurde es lauter im Außenbereich und ein episches Intro deutete darauf hin, dass <strong>DVALIN</strong> sich auf die Bühne gesellten. Zu sechst schritten die Musiker aus Würzburg mit kriegerischer Gesichtsbemalung und Kleidung nach vorne. Anders als der Bandname vermuten lassen könnte, handelt es sich bei <strong>DVALIN</strong> um alles andere als Zwerge. Der Einstieg ins Festival und in das Heimspiel der unterfränkischen Band kam nicht an einer klitzekleinen Panne vorbei: „Ey, wir haben noch Musik auf dem Monitor! Das gehört nicht zu unserem Intro“. Kurze Intervention der Tontechnik, kurzer Blickwechsel unter den Musikern, „Egal, zähl einfach ein, und wir legen los“ – Panne praktisch und schnell gelöst.</p>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-40570 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/285772860_4827015320733690_3229441342990176545_n.jpg 1160w" sizes="(max-width: 240px) 100vw, 240px" />Musikalisch spiegeln <strong>DVALIN</strong> vieles davon wider, was ihr aus der Edda stammender Name sowie ihre nordisch angehaucht Tracht vermuten lassen. Es gibt groovigen Metal mit viel Melodie und nordischer Folklore. Neben zwei Gitarren, Schlagzeug, Bass und Gesang gehören auch Synthies und Dudelsack zum Bühnenrepertoire. Gemeinsam treiben <strong>DVALIN </strong>von rauschen Melodic Death Metal zu Pagan und Black Metal, und lassen auch gelegentliche Ausflüge in Richtung Prog nicht links liegen. Das Publikum geht beim melodisch-antreibenden Sound freudig mit. <strong>DVALIN</strong> liefern viele Passagen zum Mitgrölen und Fäuste recken. Vierzig Minuten lang heizen die Lokalmatadore die Stimmung ein, und selbst ich, der mit Pagan oder Folk Metal nahezu gar nichts anfangen kann, bin spätestens jetzt in bester Festivallaune angekommen.</p>
<p>Während stellenweise noch Tropfen vom Himmel fallen, wird es immer geselliger in den Hallen sowie dem Außenbereich des Kilianeums. Kalte Getränke treffen auf trockene Kehlen, der Imbiss beglückt so manchen Magen, und zwischen Eingang und Merchtischen geht es harmonisch und gesprächig zu. Schön zu sehen und zu hören ist auch, dass Sprach- und Geschlechterdiversität im Publikum deutlich vielfältiger aufgestellt sind, als manche Außenstehende vermuten mögen. Schlangen bilden sich vor allen Toiletten; gesprochen wird hier unter anderem fränkisch, bairisch, englisch, portugiesisch, österreichisch, und an vielen Stellen auch deutsch.</p>
<h3><strong>EMPYREAL</strong></h3>
<p><em><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40571" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286107381_4827015984066957_3032568963507149154_n.jpg 1440w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Ziemlich genau um 16:00 Uhr brechen einige vereinzelte Sonnenstrahlen durch die Wolkendecke über dem Fest. Zum Glück haben <strong>EMPYREAL </strong>soeben die Bühne betreten, um direkt für eiskalten Wind zu sorgen. Von Atmospheric Black Metal mit gewissen Post Metal Einlagen über Blackened Death bis hin zu Melodic Death hat die bayerische Band einen massiven Sound zu bieten, der trotz sommerlicher Außentemperaturen für Gänsehaut und Frösteln sorgt. Sänger Michael Bachmann hat das Publikum im Griff wie ein Puppenspieler und dirigiert die Bewegung im Innenhof des Kilianeums. Als er den Song <em>„The Abyss (My Own Living Hell)” </em>ankündigt, weist der Frontmann darauf hin, dass <strong>EMPYREAL</strong> beim heutigen Auftritt in veränderter Formation aufspielen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40572 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286362766_4827015987400290_7533608343748366525_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit Gastmusiker, der an der Gitarre eingesprungen ist, gibt sich die Band nichtsdestotrotz lückenlos selbstbewusst. Das Publikum hat sich in den eisigen Bann ziehen lassen und nimmt den musikalischen Stilwechsel von <strong>DVALIN</strong> zu <strong>EMPYREAL</strong> sehr gut an. Wie schon die erste Band des Tages spielt auch das bayerische Quintett mit Einflüssen aus anderen Genres. Rasend schnelle Heavy- und Prog-artige Gitarrensoli flitzen über die Oberfläche aus eiskalten Blackened Death Metal Ebenen, und im späteren Verlauf macht sich auch vermehrt D-Beat in der Klanglandschaft breit. Da wundert es wenig, dass es hier auch zum ersten kleinen Circle Pit des Tages kommt.</p>
<p>Nicht nur als souveräne Musiker sondern auch als geschickte Geschäftsleute haben sich <strong>EMYPREAL </strong>präsentiert: „Ihr bleibt alle hier eingesperrt so lange bis jede und jeder unsere CD gekauft hat!“, kündigt Bachmann an. Die kurzen und pointierten Ansagen unterbrechen nicht den einzigartigen Spannungsbogen des 45-minütigen Gigs. Über das Konzert hinweg lässt die Band Intensität und Anspannung stetig steigen, sodass der Auftritt an seiner Klimax endet und hochgradig elektrisierte Luft hinterlässt: „Vielen Dank! Viel Spaß noch, und kauft unseren Merch!“ sind die letzten Worte, mit der das Publikum in die nächste Pause entlassen wird.</p>
<h3><strong>AUßERWELT</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40574" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286146630_4827481084020447_4857561537052315848_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Eine kurze Erfrischung später betreten <strong>AUßERWELT</strong> aus dem sonnigen Münster die Bühne. An dieser Stelle möchte ich mich bei Redaktionskollegen <em>Simon</em> bedanken, der mich darauf hingewiesen hat, dass es sich beim Bandnamen um ein Quasi-Homophon zum Wort <strong>AUSERWÄHLT</strong> handelt. Als Fan von Bands wie <strong>A SECRET REVEALED</strong>, <strong>PHANTOM WINTER</strong> oder <strong>PRAISE THE PLAGUE</strong> stellte der nun kommende Auftritt meinen persönlichen Höhepunkt des Festivaltages dar. Gerade einmal vier Lieder spielten <strong>AUßERWELT</strong> in etwas weniger als einer Stunde. In atemberaubenden Aufbauten, anspruchsvollen Songstrukturen, und mit scharfkantiger Wegführung ließen die Münsteraner Licht und Dunkelheit aufeinandertreffen.</p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40575 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/286325357_4827481077353781_8698397103545620110_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em></p>
<p>Trotz reduzierter Formation und deshalb zu viert statt zu fünft ohne Sänger Stefan Seehütter legte die Band eine packende Show aufs Parkett. Im Post Black Metal, der eine besondere Betonung auf dem Präfix verdient hat, vereinten sich brachiale Gewalt und emotionale Tiefe. Wahrlich ist es keine Partymusik, die hier geboten wird. Doch auch die ernsten Töne und die anspruchsvollen Muster der Musik treffen auf Anklang beim Publikum des <strong>SKALDENFESTS</strong>. Eine lustige Beobachtung ist die Vermehrung der Basssaiten pro Konzert bis dato. Vom Viersaiter bei <strong>DVALIN</strong> sind wir über den fünfsaitigen Bass bei <strong>EMPYREAL</strong> nun beim sechssaitigen Tieftöner bei <strong>AUßERWELT</strong> angekommen. Dass sich diese Entwicklung im weiteren Verlauf nicht fortgesetzt hat, ist wohl keine sonderlich große Überraschung.</p>
<h3><strong>DARK OATH</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40583" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292427246_4913412325427322_6689671909838695215_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Merlin: </em>Auf <strong>DARK OATH</strong> war ich im Vorfeld sehr gespannt. Bisher war es mir noch nicht vergönnt, die Portugiesen live zu sehen. Als sie die Bühne betreten, sticht die Präsenz der Sängerin direkt hervor: Eine blonde Frau in Lederjacke und mit jeder Menge Power! Leider ist sie hier und heute die Einzige ihrer Art &#8211; keine der anderen Bands auf dem diesjährigen <strong>SKALDENFEST</strong> kann mit weiblichen Mitgliedern aufwarten. Sara Leitão von <strong>DARK OATH</strong> aber heizt mit ihrer energiegeladenen Art die Zuschauer richtig schön auf. <img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40585 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292264003_4913412315427323_3170525416185817727_n-1.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Stimmung ist vor der Bühne genauso großartig wie auf der Bühne selbst. Der Schlagzeuger von <strong>DARK OATH</strong> strahlt und grinst und hat richtig gute Laune. Auch der Sound geht mächtig ab, straight nach vorne. Unter anderem wird <em>&#8222;The tree of life&#8220;</em> von ihrem ersten full-lengths Album &#8222;When Fire Engulfs the Earth&#8220; gespielt. Sängerin Sara headbangt, ich auch. Direkt vor der Bühne lässt ein etwas zu enthusiastischer Zuschauer sein Bier in die Luft spritzen. <strong>DARK OATH</strong> geben als letztes Stück schließlich noch <em>&#8222;Thousand beasts&#8220;</em> zum Besten, dann verabschieden sie sich mit Dankesworten und beschließen unter dem eifrigen Klatschen der Zuhörer ihren Auftritt. Was soll ich sagen? Ich bin begeistert!</p>
<h3><strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-40584 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528-750x499.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292497741_4913414052093816_4424785501893846156_n-e1657140538528.jpg 1439w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Merlin: </em>Man kennt ihn: Markus Stock. Sein Hauptprojekt <strong>EMPYRIUM</strong> dürfte so ziemlich jedem naturverbundenen und melodieverliebten Metalfan ein Begriff sein. Mit <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> lebt der Herr Stock hingegen seine schwarzmetallische Seite aus. Als live-Bassist steht ihm dabei (Valkenstin) von <strong>MOSAIC</strong> zur Seite. Diesem reißt allerdings gleich beim dritten Song eine Seite seines Instruments, sodass er sich erst einmal unauffällig hinter die Bühne zurückzieht und umdisponiert. Das tut der musikalischen Qualität aber keinen Abbruch.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40580 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-193x300.jpg" alt="" width="193" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-193x300.jpg 193w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-658x1024.jpg 658w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466-750x1167.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292383784_4913414048760483_6383038913443254554_n-e1657140595466.jpg 925w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /></p>
<p>Der melodische Black-Metal motiviert mich zu melancholischem Haareschwenken und bedachtem Kopfnicken mit geschlossenen Augen. Stock bedankt sich mit tiefer Stimme bei seinem Publikum. Er wirkt das ganze Konzert über hochkonzentriert und schwermütig zugleich. Der letzte Song schließlich, den er dem <strong>SKALDENFEST</strong> mit <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> darbietet, könnte den Auftritt nicht besser abrunden: <em>&#8222;Phoenix Rise&#8220;</em> vom bisher einzigen full-length Album &#8222;To the Elements&#8220;. Stock haucht die letzten beiden, namensgebenden Worte des Liedes ins Mikrophon und verlässt dann ebenso ruhig die Bühne, wie er sie eine Stunde zuvor betreten hatte. Also alles wie immer, könnte man sagen. Aber eben auch alles andere als langweilig.</p>
<h3><strong>WALDGEFLÜSTER</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40582" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292419197_4913412832093938_2750211461102590489_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Raphael: </em>Als vorletzte Band des Tages betraten gegen 20:30 Uhr noch einmal Musiker aus Bayern die Bühne. <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>, die ursprünglich als Soloprojekt von Sänger Winterherz ins Leben gerufen wurden, nahmen nun zu fünft Platz auf der Stage. In einheitlichen, waldgrünen, von einem Hirschkopf verzierten Hemden präsentierten sich die fünf Oberbayern, die nicht nur zwei Banner, sondern auch mehrere hölzerne Mikrophonständer und reichlich Zierwerk mitbrachten. An zwei reichlich geschmückten Bäumen hingen allerlei dekorative Gegenstände wie Schädel und Hörner von Waldtieren sowie Staben und rituelle Verzierungen. Den engen Bezug zu ihrer Heimat bringen <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> sehr stark zur Geltung, was sich auch an der Setlist zeigt, die sehr auf das im letzten Jahr erschienene Album „Dahoam“ fokussiert ist. Der Titel offenbart, dass es nicht nur inhaltlich um die Heimat geht, sondern dass auch die Texte in bayerischer (bzw. bairischer) Sprache stattfinden. Eine solche Verbundenheit unproblematisch darzustellen ist nicht erst seit Höcke und Seehofer schwierig – <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> schaffen es dennoch.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40577 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-819x1024.jpg 819w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292267067_4913413462093875_2393108797747528341_n.jpg 1160w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Geflüstert wurde wenig auf der Bühne. Stattdessen wechselten sich brachiale Blastbeats und tiefe Growls mit hymnischen Chorälen ab. Wer schon einmal in einem Gletschersee gebadet hat, kann die Kälte nachvollziehen, die <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> mit ihrem Bavarian Pagan Black Metal verbreiteten. Für zusätzliche Abwechslung sorgten akustische und unverzerrte Zwischenspiele sowie harsche Breaks, die wie Felskanten emporstiegen. Etwa eine Stunde lang ging der Spaß, der seinen hymnischen Schluss zum letzten Flug der Schwalben im Innenhof fand. Zusammen mit einem dankbaren Publikum verabschiedete ich die für mich größte Überraschung des Konzertabends, um mich bei weiterer Abkühlung auf <strong>DORNENREICH</strong> einzustellen.</p>
<h3><strong>DORNENREICH</strong></h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40581" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-820x1024.jpg 820w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n-750x937.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292417947_4913414922093729_4003695735928708112_n.jpg 1161w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Merlin: </em><strong>DORNENREICH</strong> stellen die letzte Band des Abends. Und gleichzeitig sind sie die Ersten und Einzigen heute, die im Dunkeln spielen. Die Atmosphäre des nächtlichen Schummerlichts, das von den grellen Scheinwerfern jäh durchbrochen wird, könnte tatsächlich nicht besser zu ihnen passen. Denn <strong>DORNENREICH</strong> sind romantisch und verstörend zugleich. &#8222;Abstrakt&#8220; trifft es vermutlich ganz gut. Auch für diese Band ist ein Herr namens Stock verantwortlich – allerdings nicht Markus, sondern Jochen, seines Zeichens Sänger, Gitarrist und Komponist. Und der hat eine sehr, sagen wir, &#8222;interessante&#8220; Mimik drauf. Die Gesichtsgymnastik, die er während des gesamten Auftritts vollzieht, macht mir fast ein bisschen Angst. Aber irgendwie passt es auch. Jochen Stock alias Evìga bestreitet aber nicht alleine den Gesang, sondern bekommt wie meist bei ihren live-Auftritten stimmgewaltige Unterstützung von David Conrad alias Eklatanz (wer es noch nicht getan hat, der möge an dieser Stelle mal in <strong>HERETOIR</strong> reinhören).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-40578 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-240x300.jpg" alt="" width="240" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-240x300.jpg 240w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-818x1024.jpg 818w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n-750x938.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292274818_4913414945427060_6857777377079090197_n.jpg 1159w" sizes="auto, (max-width: 240px) 100vw, 240px" />Aber was geht eigentlich in Sachen Songauswahl bei <strong>DORNENREICH</strong>? Dass sie [das Album] &#8222;Her von welken Nächten&#8220; anstimmen, wundert mich nicht im Geringsten. Erst <em>&#8222;Eigenwach&#8220;</em>, dann <em>&#8222;Ich bin aus mir&#8220;</em>, schön der Reihe nach. Bei <em>&#8222;Wer hat Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> sagt Jochen nur den Anfang des Songtitels an und lässt die Zuschauer das letzte Wort ergänzen. Das klappt auch so halbwegs. Habe ich übrigens erwähnt, dass <strong>DORNENREICH</strong> natürlich auch ihren Geiger mit an Bord haben? Thomas Riesner alias Ínve staffiert jedes Lied – mal weich, mal wild – mit virtuosen Violinklängen aus.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-40579" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/07/292329365_4913414555427099_90624170593932584_n.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem <strong>DORNENREICH</strong> eben <em>&#8222;Erst deine Träne löscht den Brand&#8220;</em> vom Album &#8222;Flammentriebe&#8220; zum Besten gegeben haben, verkündet Jochen mit dem ihm eigenen, verheißungsvollen Schmunzeln: &#8222;Das nächste Stück könnte das letzte sein – wenn ihr uns dann schon gehen lasst&#8220;. Sie stimmen <em>&#8222;Der Hexe flammend Blick&#8220;</em> an und es ist klar, dass die Zuschauer sie ganz sicher noch nicht gehen lassen. <strong>DORNENREICH</strong> verschwinden der Show zuliebe zwar kurz von der Bühne, um uns den mehrstimmigen Ruf nach einer Zugabe zu gönnen. Fix stehen sie aber wieder im gleißenden Rampenlicht, von wo aus sie dem Publikum <em>&#8222;Dein knöchern&#8216; Kosen&#8220;</em> von ihrem 2021 erschienenen Album &#8222;Du wilde Liebe sei&#8220; präsentieren. Unmittelbar danach stimmen sie noch einen weiteren Song an, dessen Titel ich jedoch nicht heraushöre. Der dann aber wirklich letzte Song ist <em>&#8222;Trauerbrandung&#8220;</em> – womit wir wieder bei &#8222;Her von welken Nächten&#8220; angelangt wären. Es ist ein fulminantes Finale. Jochen lässt noch einmal Kopf und Haare kreisen in einer Frequenz, dass ich befürchte, er könnte jeden Moment von der Bühne kippen. Glücklicherweise geht der Auftritt aber ohne schwere Unfälle über die Bühne (!) und so bescheren uns <strong>DORNENREICH</strong> einen großartigen Abschied von einem grandiosen Festival.</p>
<h3><strong>FAZIT</strong></h3>
<p><em>Merlin</em>: Das <strong>SKALDENFEST</strong> 2022 war ein kleines, aber umso feineres Festival. Von der Bandauswahl über die mehr als bezahlbare Verpflegung bis hin zum Publikum &#8211; wieder einmal bin ich voll und ganz überzeugt. Das <strong>SKALDENFEST</strong> ist für mich ein besonderes Juwel, schüchtern funkelnd aus dem Haufen der mehrtägigen Konzertkonkurrenz. Ein Juwel, das lohnt, entdeckt zu werden! Ich jedenfalls freue mich schon, wenn nächstes Jahr eine neue Edition des heimeligen Würzburger Festivals ins Haus, pardon, ins <strong>KILIANEUM</strong> steht.</p>
<p><a href="https://www.skaldenfest.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage des SKALDENFESTS</strong></a></p>
<p><strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/skaldenfest/" target="_blank" rel="noopener">Weitere Beiträge zum Thema SKALDENFEST im SILENCE MAGAZIN</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sonnenschein-und-black-metal-im-alten-kloster-das-skaldenfest-2022/">Sonnenschein und Black Metal im alten Kloster &#8211; Das SKALDENFEST 2022</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Skaldenfest 2022 &#8211; Die Wiederkehr der Dunkelheit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 May 2022 05:44:45 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir fiebern dem Skaldenfest entgegen - Du auch?!<br />
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<p>Wir sehen uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2022-vorbericht/">Skaldenfest 2022 &#8211; Die Wiederkehr der Dunkelheit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>Skaldenfest im Kilianaeum</strong> sorgte bereits in den Jahren 2018 und 2019 für große Begeisterung beim Silence Magazin. <strong><a href="https://silence-magazin.de/tag/skaldenfest/" target="_blank" rel="noopener">Hier</a></strong> findet ihr die bisherigen Vor- und Nachberichte. Aus bekannten Gründen musste das vierte Skaldenfest vom Jahr 2020 erst auf 2021 und dann auf 2022 verschoben werden. Doch nun steht uns nichts mehr im Wege, und wir können <strong>voller Freude die Black Metal-Durststrecke in Würzburg beenden.</strong></p>
<p>Neben einem fantastischen Line-Up wird hier auch umfassend für das leibliche Wohl gesorgt. Das Team vom <a href="https://www.cafe-domain.de/" target="_blank" rel="noopener">Café Dom@in</a> stellt <strong>frisch zubereitetes Essen</strong> zur Verfügung, und an der Theke gibt es <strong>Bier sowie alkoholfreie Getränke</strong>. Weder der Magen noch die Kehle sollen also durch Mangelerscheinungen in Mitleidenschaft gezogen werden. Für zusätzliche Geschwindigkeit an den Ausgaben sorgt außerdem das <strong>Getränkepasssystem</strong>. <strong>Diese und weitere Informationen</strong> wie beispielsweise Anreise, Parkplatzsituation, nahegelegene Bankautomaten, etc. <strong><a href="https://www.skaldenfest.com/festival-info/" target="_blank" rel="noopener">findet ihr hier in aller Ausführlichkeit</a></strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Dornenreich - Das Geheimnis des Quellkosters" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2LZ1edGSJBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ein Line-Up mit Genussgarantie</h4>
<p>Durch die Verschiebungen haben sich seit der ursprünglichen Planung im Line-Up einige Änderungen vollzogen. Nun ist seit Kurzem auch die letzte Lücke wieder gebührend gefüllt worden, den&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/tag/dvalin/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DVALIN</strong></a> sind auch in diesem Jahr wieder am Start. Mit ihrem <strong>progressiven und doch mächtigen Folk Metal</strong> entführt uns die Band mit Heimvorteil in die fantastische Welt der Zwerge und Schatten.<br />
Die größte Vorfreude beim Publikum haben wohl&nbsp;<strong>DORNENREICH</strong> aus Österreich für sich gepachtet. Der <strong>Avantgarde Black Metal</strong> ist seit je her eine Institution für sich, und so können sich die Besucher*innen neben Stücken des neuen Albums <a href="https://dornenreich.bandcamp.com/album/du-wilde-liebe-sei" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Du wilde Liebe sei&#8220;</a> auch auf viele Klassiker freuen.</p>
<p><strong>Black und Pagan Metal aus Bayern</strong> ist erstmal keine große Überraschung. Wenn die Band dann auf oberbayerisch textet und in ihren Liedern die Mystik und Historie des Landes der Bajuwaren behandelt, wird das Ganze doch spezieller. Mit diesem Alleinstellungsmerkmal und mit mitreißendem Sound stehen&nbsp;<strong>WALDGEFLÜSTER</strong> auf der Bühne, die unter anderem ihr neues Album <a href="https://blackmetalwaldgefluester.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">&#8222;Dahoam&#8220;</a> im Gepäck haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sun Of The Sleepless - The Lure Of Nyght [official video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/uzP3Sr0xDnc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Die Vielfalt der Finsternis</h4>
<p>Wem es der <strong>raue und atmosphärische Black Metal</strong> mehr angetan hat, wird sich sehr auf den Auftritt von Markus Stocks Band <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> freuen. Hier sind rasende Stakkato Attacken wie Eisstürme und düster-harmonische Übergänge fester Bestandteil des Programms. Wie das Ganze auf Platte klingt, könnt ihr übrigens <strong><a href="https://silence-magazin.de/zurueck-zur-quelle-sun-of-the-sleepless/" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong> nachlesen (und -hören). Einen deutlich weiteren Anreiseweg haben&nbsp;<strong>DARK OATH</strong> aus Portugal. In einer gelungenen Kombination aus <strong>Symphonic Metal, Pagan und Melodic Death Metal</strong> erzählt die Band in ihrer Musik von der sagenhaften Welt der Asen und Alfen.</p>
<p>Die Münsteraner Band <strong>AUßERWELT</strong> bringt feinsten <strong>Post Black Metal</strong> auf die Bühne, der vor Abwechslungsreichtum nur so strotzt. Das neueste Release <a href="https://ausserwelt.bandcamp.com/album/the-obsidian-ascent-the-panoptical-i" target="_blank" rel="noopener">&#8222;The Obsidian Ascent | The Panoptical I&#8220;</a> stellt bestens unter Beweis, wie die Gruppe <strong>traditionelle Black Metal Elemente</strong> mit tief atmosphärischen Bausteinen sowie mit modernen Ansätzen zusammenfügt. Und zu guter Letzt ist mit&nbsp;<strong>EMPYREAL</strong> noch eine Band im Line-Up, die für ein ordentliches Training der Nackenmuskulatur sorgt. Das Fünfergespann wirft <strong>Death, Black und Thrash Metal mit ordentlich Groove und Melodie</strong> in einen Topf und serviert daraus ein großartiges Gericht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AUßERWELT - The Obsidian Ascent (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n9K8dsaoCpg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wir freuen uns auf mitreißende Konzerte, auf viel Freude zwischen Getränke- und Essensausgabe, und natürlich auch auf euch! Wir sagen <strong>&#8222;Skål!&#8220;</strong> und bis sehr bald beim <strong>Skaldenfest</strong>!</p>
<p><a href="https://www.skaldenfest.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage des SKALDENFEST</strong></a></p>
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		<title>Dark Troll Festival 2019 &#8211; Der Nachbericht &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2019 08:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festivalsaison is wie Raubrittertum: jede Menge Bier, viel Krawall und es werden oft Burgen eingenommen.</p>
<p>Was unsere Crew zum Dark Troll erlebte und welche heidnischen Feste dort gefeiert werden liest du bei uns. Übrigens auch eine gute Vorbereitung für kommende Festivals!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1/">Dark Troll Festival 2019 &#8211; Der Nachbericht &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Donnerstag &#8211; Wir sehen uns auf der Burg!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33714" aria-describedby="caption-attachment-33714" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33714 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-300x199.png" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-750x496.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868.png 988w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33714" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p><strong><em> Oimel: </em></strong>Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite, die <strong>Sonne scheint</strong>, das <strong>Bier schmeckt</strong> und überall riecht es nach Grill! Was liegt da nahe? Richtig, <strong>Festival</strong>! Ich habe schon so einige Festivals besucht, zu diesem hier bin ich, durch das Magazin, ein wenig gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Aber, hier möchte ich gleich mal mein Fazit vorneweg nehmen: <strong>Wer das Dark Troll noch nicht kennt, hat etwas verpasst!</strong> Selbst wenn man nur 2-3 Bands im Vorfeld kennt (so wie ich), kann ich nur empfehlen – fahrt dort hin! Das <strong>„schönste Festival der Welt“</strong> (laut eigenen Bannern) ist wirklich eine kleine Perle!&nbsp;</p>
<p>Aber jetzt wieder der Reihe nach. Ich lehne mich also im Stuhl zurück, versuche, mir den Geschmack von <strong>Pfeffi und Kellerbier</strong> auf die Zunge zu rufen, mir growlt <strong>AD CINEREM</strong> ins Ohr und wir springen zurück in der Zeit. Und so ist es <strong>Donnerstag Morgen</strong>, als ich mich auf die gerade einmal eine Stunde Anfahrt mache. Das Örtchen <strong>Bornstedt</strong> ist schnell gefunden und dank der Online-Geländepläne erreiche ich auch gut das Campinggelände C. Das ist das Gelände, das für Wohnmobile vorgesehen ist. Und so parke ich problemlos und stürze mich recht schnell in Richtung des Geschehens.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33713" aria-describedby="caption-attachment-33713" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33713 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867-300x197.png" alt="" width="300" height="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867-300x197.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867-750x493.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867.png 982w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33713" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p>Großartig ausgeschildert ist hier nichts, aber das ist auch nicht notwendig. Die <strong>festen Toiletten</strong> (keine Dixis!) sind um die Ecke und der Weg zur Burg ist selbsterklärend: aufwärts! Selbiger ist zwar nicht lang, dafür schön fies steil und wird mit jedem Tag (oder jedem Bier) schwieriger. Aber der <strong>Aufstieg</strong> ist es wert, denn oben komme ich genau am Mittelpunkt des Getümmels raus. Links geht es den kleinen Weg über den &#8222;Burggraben&#8220; und durchs Tor ins Innengelände, rechts ist das VIP-Gelände.&nbsp;</p>
<p>Ich bekomme Bändchen und Pass und dann noch eine kurze Geländeführung von unserer Magazin-Festival-Mutti, und dann bin ich da. Im ersten Moment bin ich irritiert, denn das <strong>Gelände erscheint mir sehr klein</strong>, aber dafür einfach <strong>superschön</strong>! Man befindet sich im <strong>Inneren der Ruinen der Schweinsburg</strong>, lediglich der große Bergfried, Mauern und der Bereich, wo die Bühne ist, bestehen noch. Vor der Bühne ist eine ausreichend <strong>große Stehfläche</strong>, drumherum ist alles mit <strong>zahlreichen Sitzplätzen und Tischen</strong> bestückt, sodass man hier mit <strong>direktem Blick</strong> auf die Bühne gemütlich sitzen kann – großartig!</p>
<h3>Zwischen Vogelgezwitscher und Soundchecks</h3>
<p>Außerdem ist der Burghof umgeben von Bäumen und auch zahlreich im Innenhof damit bewachsen. Diese <strong>sorgen für Schatten</strong> und angenehm kühle Temperaturen! Im Innenbereich ist es gefühlte 10 Grad kühler als auf dem Campingplatz unten, und das ist ebenfalls sehr angenehm. Bei der ersten Geländebesichtigung fällt mir noch etwas sehr Positives auf: Eigentlich alle Versorgungs- bzw. Merchstände sind nicht nur in Hör-, sondern auch <strong>in Sichtweite der Bühne</strong>. Damit ist also auch die Versorgung des <strong>leiblichen Wohles jederzeit gesichert</strong>, ohne die Action auf der Bühne zu verpassen. Kurz gesagt: Die <strong>Location ist wunderschön</strong>, und die Planung des Geländes ist sehr clever durchdacht, um den Platz und die vorhandenen Gegebenheiten ideal nutzen zu können, wie zum Beispiel die WCs!&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33715" aria-describedby="caption-attachment-33715" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33715 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-300x199.png" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-750x498.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869.png 987w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33715" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p>Nun war ich noch nie auf einem Festival, auf dem hauptsächlich die Genres <strong>Folk /Pagan und (Atmospheric) Black Metal</strong> bedient werden. Ich habe zwar im Vorfeld beispielsweise <strong>SAOR</strong> schon live gesehen, auch <strong>WINTERFYLLETH, ENISUM</strong> und <strong>MGLA</strong> waren mir geläufig. Aber zum Großteil habe ich mich hier einfach <strong>überraschen lassen</strong>, und versuche, das auch so wiederzugeben. Daher wird es mir hoffentlich verziehen, dass ich in den meisten Fällen <strong>nicht mit Liedtiteln dienen</strong> kann.</p>
<p>Sehr gespannt war ich im Vorfeld, wie der Sound sein würde, da vieles dieser Musik meiner Meinung nach nur wirkt, wenn wirklich genau diese bestimmte, <strong>düstere. aber energievolle Atmosphäre</strong> erzeugt wird. Und rückwirkend&nbsp;kann ich auch nur festhalten, dass ich den <strong>Sound ganz großes Kino</strong> fand!&nbsp;</p>
<p>Jetzt bietet sich hier auch die Überleitung an, denn im Gegensatz zu mir hat unser <strong>zweiter Schreiberling Nico</strong> ein deutlich <strong>fundierteres Fachwissen</strong> in dieser Richtung und wird das dann auch hier präsentieren.</p>
<h3>Neue Traditionen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33701" aria-describedby="caption-attachment-33701" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33701 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33701" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Den Auftakt zum Bandprogramm bildet die sympathische Gruppe <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong>. Genau wie der Name verspricht, bekommen die schon recht zahlreich versammelten Zuhörer hier <strong>klassischen Dudelsack-Sound</strong> begleitet von <strong>Flöten und Trommeln</strong> präsentiert. Es ertönt die inoffizielle <strong>schottische Hymne</strong> <em>&#8222;</em><em>Flower of Scotland&#8220;</em> und auch andere bekannte Melodien wie zum Beispiel <em>&#8222;Amazing Grace&#8220; </em>und <em>&#8222;Auld Lang Syne&#8220;</em>. Auch die <strong>Filmmusik</strong> zum <em>„Letzten Mohikaner“</em> bekommt Ihren Platz und bevor die Truppe rausmarschiert, wird auch noch das <strong>Steigerlied</strong> mit den Instrumenten von der Insel vertont. &nbsp;</p>
<p><strong><em>Nico:</em></strong> Auch wenn <strong>Black Metal</strong> im Allgemeinen bei den <strong>über tausend Besuchern</strong> oft höher im Kurs steht als <strong>reinrassige Folklore</strong>, ist der Andrang doch bei <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong> recht groß. Etliche Gäste richten ihre <strong>Smartphones</strong> auf die Kombo und bedanken sich mit tosendem Beifall. Insgesamt liefern <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong> eine authentische und <strong>historienträchtige Auftaktperformance </strong>für das dreitägige Spektakel auf der Burganlage.</p>
<h3>Dunkle Wolken aus Dresden</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33702" aria-describedby="caption-attachment-33702" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33702 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48.jpg 687w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33702" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Oimel: </em></strong>Als nächstes folgen <strong>AD CINEREM</strong>. Es gibt beim <strong>Dark Troll</strong> insgesamt auch nur <strong>eine einzige Bühne</strong>, welche aber völlig ausreichend ist. Die Umbaupausen kann man sehr gut an den <strong>nahegelegenen Ständen</strong> nutzen, es gibt schattige Sitzplätze und genug angenehmes Publikum für ein Schwätzchen zwischen den Konzerten. Aber zurück zur Band, denn die erste &#8222;richtige&#8220; Band legt für meinen Geschmack direkt einen richtig <strong>guten Auftritt</strong> hin!</p>
<p>Die fünf Jungs aus <strong>Dresden</strong> schaffen mit 2 Gitarren, Schlagzeug und Bass eine <strong>kraftvolle Atmosphäre</strong> aus düsterer Energie, die sich direkt von der Bühne aufs Publikum überträgt. Dazu kommen die dunklen Growls, die sich unheilvoll in das Gesamtbild einfügen. Die Musik hat für mich etwas <strong>h</strong><strong>ypnotisches, sehr sphärisches</strong> und sorgt bei mir sofort dazu, dass die <strong>Gedanken ausgeschaltet</strong> werden. Ich bin nur noch von der Musik umfangen! Und genau das ist es, was ich an Black Doom so mag.</p>
<p>Dementsprechend bin ich schon hier sehr glücklich und genieße die 40-Minuten-Flucht aus allem um mich herum sehr.&nbsp;Insgesamt muss ich sagen, dass <strong>AD CINEREM</strong> mir live noch besser gefallen haben als auf der Scheibe. Gerade Sänger Tobi&#8217;s Stimme hat es mir live noch mehr angetan! Und die Band trifft damit insgesamt sehr gut meinen Geschmack in diesem Genre. <strong>Nico</strong> erinnern die Riffstrukturen übrigens an <strong>BLUT AUS NORD</strong> oder <strong>FORGOTTEN TOMB</strong>.</p>
<p>Ich bin also bereits nach den ersten beiden Acts sehr gut auf dem Festival angekommen, <strong>genieße die Stimmung</strong> und lasse mich treiben. Jetzt erstmal zum Bierstand, denn auch düstere Klänge machen Durst! Das <strong>Personal</strong> an allen Ständen ist enorm <strong>hilfsbereit, geduldig und freudig</strong> &#8211; und auch immer für ein <strong>Späßchen</strong> zu haben. Das ist auf Großveranstaltungen so nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit! Ich verlängere also meinen Gang und besorge mir auch gleich noch etwas zu essen. Dann begutachte ich die am Rande des Weges befindlichen Stände und komme am Ende in dem kleinen <strong>Wikingerdörfchen</strong> heraus, bei dem sich auch ein herrlicher <strong>Ausblick über die nähere Umgebung</strong> bietet. Ich genieße Essen, Land und Leute und werde dann von zaghaften Tönen zur Bühne gelockt.</p>
<h3>Du bist ein Teufelskind!</h3>
<p>Dort angekommen, werde ich vom <strong>fiesesten Soundcheck</strong> direkt aus der Hölle aus allen Träumen gerissen. Ein kleiner, recht unscheinbarer Roadie ersetzt das klassische &#8222;check, one two&#8220; direkt und <strong>ohne Vorwarnung</strong> durch einen Scream und direkt anschließendes Growlen aus den Untiefen des Fegefeuers. Auf den <strong>Schreck</strong> brauche ich erstmal noch ein Kaltgetränk und komme genau rechtzeitig zum Beginn von <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> wieder zurück.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33704" aria-describedby="caption-attachment-33704" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33704 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33704" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Und das ist auch gut so! Die <strong>vier Herren aus Griechenland</strong> spielen bereits seit 2013 zusammen und haben hier heute ihren <strong>ersten Deutschlandauftritt</strong>, und der hat sich gewaschen! Wer gerade noch in den <strong>getragenen, sphärischen Tönen</strong> von <strong>AD CINEREM</strong> geschwebt hat, wird <strong>unsanft in die Wirklichkeit</strong> zurückgeholt! Denn jetzt geht es deutlich <strong>härter und schneller</strong> zur Sache. Dazu kommen immer wieder <strong>klerikale Zwischentöne</strong>, die dem Ganzen eine epische Note verleihen.&nbsp;</p>
<p>Das erste Stücke ist direkt <strong>klassischer alter Black Metal</strong>, darauf folgt ein Titel mit fiesem, schnellen Gesang, der mich sehr an <strong>MOTÖRHEAD</strong> erinnert. Alle Stücke haben eines gemeinsam: Sie werden mit richtig viel Bock präsentiert! Die Jungs platzen energietechnisch förmlich <strong>aus allen Nähten</strong>, der Sänger würde sich wahrscheinlich die <strong>Rippen auseinanderreißen</strong>, wenn er dadurch nur mehr Energie freisetzen könnte.</p>
<p>Das Publikum wird animiert, die Band verschwendet keine Zeit und reizt ihre Spielzeit voll aus, um sie mit <strong>hämmernder, schneller und wilder Musik</strong> zu füllen. Ich muss dazu sagen, dass mich die Band im Vorfeld gar nicht angesprochen hat &#8211; live war es aber eine Wucht. Die <strong>Intensität</strong> des Auftritts hat ihren Teil dazu beigetragen. Später am Autogrammstand meinten die Jungs auch, dass sie <strong>alle Energie, allen Fokus</strong> auf dieses Konzert gesetzt haben und es ihr <strong>bester Auftritt bisher</strong> war. Fühlte sich auch für mich so an!</p>
<h3>ROTTING CHRIST-Gitarrist&nbsp;<strong>George Emmanuel</strong> bei uns im Interview</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33703" aria-describedby="caption-attachment-33703" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33703 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15.jpg 687w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33703" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Nico:</em></strong> Nach der Autogrammstunde von <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> quatschen Oimel und ich noch eine Weile mit dem Gitarristen von <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> und <strong>ROTTING CHRIST</strong>, <strong>George Emmanuel</strong>. Der <strong>30-Jährige</strong> zeigt sich sichtlich von der <strong>familiären Atmosphäre</strong> des Festivals angetan, weil es hier wirklich noch um die Musik, <strong>anstatt um eine fortschreitende Kommerzialisierung</strong> von Künstlern gehe. Auch ist er kein Fan davon, quasi-abgeschottet in Bierzelten zu sitzen, sondern steht viel lieber mitten auf dem Festivalgelände im <strong>regen Austausch mit den Fans</strong>. Ausnahme ist da natürlich der Biergenuss.</p>
<p>Zusammen mit <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> plane er zeitnah noch <strong>mehr Auftritte und Shows in der</strong> <strong>Bundesrepublik</strong>, das Publikum hat es ihm wohl angetan. Uns brennt natürlich auch noch auf den Nägeln, wie sehr sein Hauptprojekt <strong>ROTTING CHRIST</strong> musikalischen und textlichen Einfluss auf <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> nimmt. Laut George sind die <strong>Parallelen</strong> zwischen beiden Bands aber eher <strong>peripher</strong> und verwaschen als beabsichtigt.</p>
<h3>Drink The Rum!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33705" aria-describedby="caption-attachment-33705" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33705 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25.jpg 1030w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33705" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Oimel:</em> </strong>Schlag auf Schlag geht es weiter, und das auch <strong>international!</strong> Denn die nächste wilde Truppe ist direkt aus dem <strong>Land der Kängurus</strong> angereist. <strong>LAGERSTEIN</strong> sorgen dafür, dass sich die Bühne dem <strong>Zustand meines Magens</strong> anpasst &#8211; voll! Und wie, denn hier sind gleich <strong>sieben wilde Piraten</strong> auf der Bühne, die mit <strong>langen Haaren, wilden Klamotten</strong> und einer beinahe optisch wahrnehmbaren <strong>Atemalkoholausdünstung</strong> zum Konzert ansetzen. Instrumental sind hier Bass, zwei Gitarren, Keyboard, Keytar, Geige und Schlagzeug vertreten und werden von dem <strong>charismatischen Sänger Greg</strong> unterstützt, der das Konzert damit beginnt, sich eine große Karaffe Rum-Cola in die Rübe und über sich zu schütten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33706" aria-describedby="caption-attachment-33706" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33706 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33706" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Und dann geht auch direkt die Party los, die Jungs sind trinksicher und wollen ein <strong>Fest</strong>! Diese Stimmung entlädt sich auch aufs Publikum. Anfangs ist allerdings (das einzige Mal) der Sound etwas schwammig, wahrscheinlich ist die Anlage mit dem Gefechtseifer der Kangaroos so überfordert wie vermutlich auch deren Leber! Um das zu bestätigen, gibt es erstmal ein <strong>Wetttrinken auf der Bühne</strong> &#8211; aus dem jeweils eigenen <strong>Schuh bzw. Stiefel</strong>. Fachkundigen <strong>LAGERSTEIN-Fans</strong> dürfte der <strong>&#8222;Shoey&#8220;</strong> schon bekannt sein. Kurze Zeit später hüpft die ganze Truppe dann ins Publikum, alle setzen sich hin, nachdem der Sänger <strong>&#8222;camping-time&#8220;</strong> ausgerufen hat. Hier geht es etwas ruhiger zur Sache. Allerdings nicht lange &#8211; schon ist es time to<em> &#8222;Drink the rum&#8220;</em> und wieder dominiert die <strong>feuchtfröhliche Stimmung</strong>, während die Band zum letzten Song der Reihe nach den <strong>Trichter leer zieht &#8211; während des Spielens!</strong></p>
<h3>100% Gute Laune, 0 Fucks given</h3>
<p><strong>Captain Greggar</strong> hat wirklich einen <strong>Piratenlook</strong>, der Rest der Truppe sieht einfach nach <strong>Chaos</strong> aus. Als Beschreibung in vier Worten würde mir hier einfallen: <strong>&#8222;Make Metal Spaß again&#8220;!</strong> Ein wenig zwingen sich mir <strong>Parallelen zu ALESTORM</strong> auf. Letztendlich war der Auftritt gut, und eine gelungene Auflockerung. Insgesamt muss ich allerdings sagen, dass mir irgendwas gefehlt hat, um mich in dieselbe Ausgelassenheit zu versetzen, die die Band hatte.</p>
<p>Ich vertrete mir wieder ein wenig Füße, schaue an unserem Autogrammstand und am Merch vorbei und<strong> lasse</strong> einerseits <strong>die Menschen auf mich wirken</strong>&nbsp;und andererseits die Ruhe und Entspanntheit, die die Burgruine ausstrahlt. Ich beobachte auch noch ein wenig das <strong>emsige Wuseln des Teams</strong> an allen Stellen, wühle mich kurz durch eine Vinylverkaufsbox und eile dann wieder zu den Tönen des Soundchecks vor die Bühne. <strong>Der Weg ist jedes Mal kurz</strong> und es ist nie sooo voll, dass man nicht seinen Wunschplatz einnehmen könnte.</p>
<h3>Der Black Metal-Posaunist</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33707" aria-describedby="caption-attachment-33707" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33707 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33707" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><em><strong>Oimel:</strong> </em>Die nächste Band leite ich mal mit dem altbekannten Familienduell ein: <strong>&#8222;Wir haben 100 Leute gefragt: &#8218;Nennen Sie ein typisches Black-Metal-Instrument&#8216; &#8230;.Posaune sagten &#8230;. Null!&#8220;</strong> Genau das ghet mir durch den Kopf, als bei <strong>SEAR BLISS</strong> plötzlich <strong>ein Posaunist in dem heftigen Treiben</strong> auf der Bühne mitmischt. Ich bin gelinde gesagt überrascht und muss feststellen, dass sich die Posaunentöne sehr gut in die jeweiligen Songs einfügen. Zwei Gitarren, ein singender Bassist, die Posaune und zum Abrunden wundervoll hämmernde Doublebass. Das geht anscheinend nicht nur mir sehr gut ins Ohr, auch das <strong>Publikum geht sehr gut mit</strong>.</p>
<p>Mir gefallen die einzelnen Instrumentenparts sehr gut, auch das gesamte <strong>Zusammenspiel</strong>: treibend, wuchtig und sehr düster! Nur der <strong>am Anfang ausschließlich gegrowlte Gesang</strong> stößt bei mir nicht auf allzu große Gegenliebe. Wie auf Bestellung variiert dieser aber später noch deutlich, und mit den <strong>jetzt gebotenen Screams</strong> kann ich mich sehr viel besser anfreunden. Schlussendlich werden noch 2 Stücke vom kommenden Album der <strong>Herrschaften aus Ungarn</strong> geboten. Diese bestechen für mich durch <strong>Klargesang</strong> und eine etwas getragenere Stimmung, allerdings ohne die wummernde Kraft des Schlagzeuges zu vergessen. Sehr fein!</p>
<h3>Germanische Volksweisen und die Geschichte vom schweren Soundcheck</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33708" aria-describedby="caption-attachment-33708" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33708 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26.jpg 789w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33708" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Nico:</em></strong> Planmäßig soll eigentlich kurz vor 8 das <strong>Schmalkaldener Sextett ODROERIR</strong> das Publikum mit ihrer urwüchsigen und akustisch unterwanderten <strong>Pagan Folk Metal-Tonkunst</strong> germanische Geschichte näher bringen. Ich schiele zur Bühne und sehe, dass sich schon die ersten Bandmitglieder bereit machen und eile zur Bühne. Prinzipiell hätte ich mir das Hechten durch die doch nicht mehr ganz so überschaubaren <strong>Zuschauerzuströme</strong> sparen können. Der Grund dafür: Der <strong>Soundcheck</strong> soll noch ca.<strong> bis 20.15 Uhr</strong> andauern. Die Technik scheint mit den E-Gitarren, den diversen Akustikinstrumenten und den insgesamt vier Gesangsstimmen einfach überfordert zu sein.</p>
<p>Zuerst klingt die <strong>Violine viel zu laut</strong> und <strong>übersteuert</strong>, während die <strong>vier Gesangsstimmen</strong> der&nbsp; <strong>Paganisten</strong> fast gar nicht zur Geltung kommen. <strong>Die Besucher werden unruhig</strong>. Schräg links vor uns veranstalten ein Mann und eine Frau mittleren Alters <strong>diverse Albernheiten</strong>, unterdessen ertönt von rechts und aus den hinteren Reihen lautes<strong>&nbsp;Getuschel</strong>, weil alle mutmaßen, woran es liegen könnte, dass die Band immer noch nicht bereit für ihren Einsatz ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33709" aria-describedby="caption-attachment-33709" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33709 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33709" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Als <strong>ODROERIR</strong> schließlich doch beginnen können, ihr ausgewähltes <strong>Songrepertoire</strong> darzubieten, sind die Stimmen allerdings immer noch zu leise. Sie gehen im Instrumentenjungel förmlich unter. Schade drum. Der <strong>erste Track</strong> des Auftritts müsste <em>&#8222;Des Thors Hammer Heimholung&#8220; </em>vom vorletzten Album &#8222;Götterlieder II&#8220; gewesen sein, welcher einer meiner Lieblingstitel der Thüringer ist.</p>
<p>Im Verlauf des Sets wird es vom Mixing her besser, wobei die Stimmen bei den letzten Titeln mir persönlich <strong>fast schon zu laut</strong> sind. Aufgrund der immer wiederkehrenden Forderungen des Publikums, <strong>WALDTRAENE</strong>, das Akustikprojekt von <strong>Horda</strong> (Bass und Schlagtrommeln) und <strong>Knöpfchen Wolfenschrey</strong> (Vocals und Flöte) spielen zu lassen, kommt es mir so vor, als würde die Songauswahl zum Ende hin immer <strong>akustiklastiger</strong> werden.</p>
<p>Abgesehen von den <strong>technischen Ungereimtheiten</strong>, für die die Band nichts kann,&nbsp; haben <strong>ODROERIR</strong> an diesem Abend ein ausgewogenes Set, bestehend aus Titeln von mehreren Veröffentlichungen, zum Besten gegeben. Besonders gefallen haben mir persönlich dabei <em>&#8222;Des Thors Hammer Heimholung&#8220;, &#8222;Menosgada&#8220; </em>und relativ zum Ende hin&nbsp;<em>&#8222;Skadis Rache&#8220;.</em></p>
<h3><strong>Schlaflose Nächte</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33710" aria-describedby="caption-attachment-33710" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33710 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33710" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Oimel: </em></strong>Der Abend schreitet mit großen Schritten voran. Zwischenzeitlich habe ich die Klamotten gewechselt und zur <strong>Abenddämmerung</strong> einen Pullover übergezogen, und auch die Bierchen mal durch einen warmen Kaffee ersetzt. Aber das Wetter ist immer noch so gütig, dass <strong>kurze Hosen</strong> kein Problem sind. Der <strong>Soundcheck</strong> läuft ein wenig <strong>holperig</strong> und zieht sich hin, aber das lässt sich verschmerzen. Und dann sind <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> auf der Bühne.&nbsp;</p>
<p>Die Musik kommt schön wuchtig und <strong>kräftig</strong> und wird durch die <strong>stimmlichen Parts</strong> irgendwo <strong>zwischen Screams und Growls</strong> passend und gut unterstützt. Besonders ins Auge, oder besser gesagt ins Ohr, fällt mir allerdings das Schlagzeug. Hier ist – laienhaft gesprochen – deutlich mehr Arm- als Beinarbeit vorhanden und das wiederum finde ich für das Genre recht ungewöhnlich. Aber besonders durch die <strong>Variationen im Schlagzeugspiel</strong> bleibe ich den ganzen Auftritt über gespannt und die treibenden Bassdrumms sorgen für Glückseligkeit bei mir. Insgesamt gefällt mir zu der späteren Stunde auch dieser Auftritt sehr gut und trifft nach <strong>AD CINEREM</strong> auch wieder genau meinen Geschmack. <strong>Düster, treibend, drückend</strong> – aber dennoch atmosphärisch! So genieße ich den &#8222;Feierabend&#8220;, denn die letzten beiden Bands des Abends gehören Nico, und mich plagt erstmal <strong>größerer Durst</strong>!</p>
<h3>Alte Bekannte zwischen neuen Gesichtern</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33711" aria-describedby="caption-attachment-33711" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33711 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33711" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Nico: </em></strong>Zur <strong>späten Stunde</strong> freue ich mich auf meine <strong>dritte Livekonfrontation</strong> mit den Schwarzwaldenthusiasten von <strong>FINSTERFORST</strong>. Sie treten, wie üblich, in erdtonbefleckten und ausgewaschen <strong>Arbeiterhemden</strong> auf die Bühne. Schon beim Soundcheck fällt mir sofort auf, dass die <strong>Akkordeonklänge (wieder) synthetisch</strong>, also durch das Keyboard erzeugt werden. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die letzten beiden Male, als ich sie auf dem <strong>Dark Troll Festival</strong> sah, leiteten sie ihren Auftritt mit ihrem Tophit <em>&#8222;Lauf der Welt&#8220; </em>vom ersten Album &#8222;Weltenkraft&#8220; ein, was diesmal nicht so von statten geht. Ansonsten werden vorangig neuere Tracks wie <em>&#8222;Zeit für</em> <em>Hass&#8220;</em> und <em>&#8222;Mach dich frei&#8220;</em> gespielt. Auch ein kurzer Gastauftritt eines <strong>JÖRMUNGAND</strong>-Mitgliedes sorgt für Aufsehen. Mit dem Titel <em>&#8222;Ein Lichtschein&#8220; </em>läutet ihre Performance aus, <strong>ohne</strong> dass sie eine <strong>Zugabe spielen</strong>. Die Herren verbeugen sich noch kurz, die Scheinwerfer gehen aus und etliche Zuschauer steuern in Richtung der Stände oder des Ausganges der Anlage.<br />
</span></p>
<h3>Bassdrum-Salven und Riff-Gewitter</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33712" aria-describedby="caption-attachment-33712" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33712 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866-300x197.png" alt="" width="300" height="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866-300x197.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866-750x493.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866.png 991w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33712" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p>Obwohl ich mich <strong>nach um die zehn Stunden</strong> kaum noch auf den Beinen halten kann, möchte ich den Auftritt der letzten Band des ersten Abends nicht missen müssen. <strong>1914</strong> aus der Ukraine präsentieren <strong>Black Metal mit aggressiver und wütender Spielart</strong>, der sich (einige Füchse mögen es schon erraten haben) bandnamenkonform mit <strong>Themen des 1. Weltkrieges</strong> auseinandersetzt. Ähnlich wie bei <strong>FINSTERFORST</strong> haben sich mindestens drei Herren des <strong>Quintetts</strong> <strong>Arbeiterhemden</strong> über den Leib gestülpt, während der Gitarrist ganz rechts mit seinem <strong>dunklen Shirt und dem Kilt</strong> fast schon vom äußeren Erscheinungsbild her bei <strong>SAOR</strong> anheuern könnte.</p>
<p>Mit einem <strong>pfeilschnellen packenden Riff-Gewitter</strong> leiten die Ukrainer ihr <strong>Sound-Feuer</strong> auf die Besucher ein. Im weiteren Verlauf folgen auch langsamere Songs. Auch wenn der Vatertagsabend schon fast vorüber ist und ich mich schon wie blöde auf mein heimisches Bett freue, bieten <strong>1914</strong> für mich ein kurweiliges Hörvergnügen, und so freue ich mich schon sehr auf die beiden <strong>übrigen Festivaltage</strong>.</p>
<p><strong><em>Oimel:</em></strong> Aber natürlich bin ich auch noch nicht verschwunden und widme <strong>1914</strong> noch meine Aufmerksamkeit. Die hatte ich im Vorfeld für mich schon ausgeschlossen, konnte ich doch mit der Musik nicht viel anfangen. Und Metal mit Kriegsgeschichten machen <strong>SABATON</strong>, fertig. Aber ich bin trotzdem neugierig und das bin auch gut so! Ich bin noch wach, das Bier noch kühl, und der Abend noch lauschig. Ich <strong>kann mich Nicos Ausführungen nur anschließen</strong>, aus meiner unbedarften Sicht hier noch kurz dazu: <strong>Live</strong> kommt das ganze schon <strong>sehr stimmig und geil!</strong></p>
<p>Die Musik ist und bleibt<strong> hart, schnell, düster und fies.</strong>&nbsp;Aber durch den völlig <strong>emotionslosen Auftritt des Sängers</strong>, der in ein <strong>Mikrofon</strong> singt, das auf einem <strong>1.WK-Gewehr steckt</strong>, und dazu <strong>Tarnfarbe im Gesicht und einen Soldatenmantel</strong> trägt, wirkt das ganze schon sehr <strong>authentisch.</strong> Die Musik befördert einen akustisch direkt in den <strong>Schützengraben</strong>! Zumindest geht es mir so. Auf den Plattenteller kommt mir die Musik wohl eher nicht, aber live war der Auftritt sehr authentisch und stimmig-brachial!</p>
<p>Jetzt aber husch, husch in die Koje&#8230; schließlich geht es morgen im gleichen Tempo weiter!</p>
<h2>DU MÖCHTEST WISSEN, WIE ES WEITERGEHT? HIER FOLGT BALD PART 2 UNSERES DARK TROLL-NACHBERICHTS!</h2>
<hr>
<p>Ein riesiges Dankeschön geht raus an <strong>PIX666</strong> und <strong>Lady Metal</strong> für die tollen Aufnahmen!</p>
<p><strong>PIX666</strong> im <strong><a href="http://pix666.de/">Web</a></strong> und auf <strong><a href="https://www.facebook.com/www.pix666.de/">Facebook</a></strong></p>
<p><strong>Lady Metal</strong> im <a href="https://www.lady-metal.com/home.html"><strong>Web</strong></a> und auf <a href="https://www.facebook.com/Lady.Metal.Webzine/"><strong>Facebook</strong></a></p>
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		<title>Cthulhus&#8216; Cover des Monats #1 &#8211; Juli 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2017 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Afterbirth]]></category>
		<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[Artwork]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht. Wir heißen euch willkommen in einer Galerie ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Cthulhus&#8216; Cover &#8211; egal ob schrill, simpel, ausgefallen oder einfach nur abartig brutal &#8211; wir präsentieren unsere Auswahl der besten Cover-Inszenierungen aus Rock, Metal, Hardcore, Punk und allem was uns so über den Tisch geht.</h4>
<p>Wir heißen euch willkommen in einer Galerie voller Schrecken und Erleichterung. Ab sofort wird <em><strong>Cthulhu</strong></em> die <strong>6 besten Cover des vergangenen Monats</strong> für euch zusammenfassen. Unterstützt wird er dabei von meiner Wenigkeit und einem monatlich wechselnden zweiten <em><strong>SILENCE</strong></em>-Sklaven. Für diese Ausgabe gibt der gute <strong>Oli</strong> seine Favoriten des Julis zum Besten. Meine Liste findet ihr dann unter seiner.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20275" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a_mind_a_world_away_cdcover_lords_of_meat-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a_mind_a_world_away_cdcover_lords_of_meat-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a_mind_a_world_away_cdcover_lords_of_meat-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a_mind_a_world_away_cdcover_lords_of_meat-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a_mind_a_world_away_cdcover_lords_of_meat-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a_mind_a_world_away_cdcover_lords_of_meat.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>LORDS OF MEAT</strong> – A mind a world away<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.07.2017<br />
Label: Arkeyn Steel Records</h4>
<p>Die Fleischlords kommen mit einem herrlich kultigen Cover ums Eck, welches mich ein wenig an „Stillbirth Machine“ von <strong>ORDER FROM CHAOS</strong> erinnert. Kennt die noch jemand? Und so wundert es auch kaum, dass das Songmaterial schon in den 90ern veröffentlicht wurde. Wer Lust auf eine Zeitreise hat, ist mit der Compilation sicher gut bedient.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20274" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/cover-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/cover.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> PROFUNDIS TENEBRARUM</strong> – Disciples of Venomous Death<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.07.2017<br />
Label: Eregor Records</h4>
<p>Zeichen, geritzt in lebendes Fleisch, zeugend von Besessenheit. Die Franzosen von <strong>PROFUNDIS</strong> <strong>TENEBRARUM</strong> präsentieren ihren rasenden, okkulten Black Metal auch optisch passend in Szene gesetzt. Der Pfad der linken Hand muss mit eigenem Blut bezeugt werden!</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20276" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3006663559_10-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3006663559_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3006663559_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3006663559_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3006663559_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3006663559_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>I</strong></em>.<strong> SUN OF THE SLEEPLESS</strong> – To the Elements<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Label: Prophecy Records</h4>
<p>Black Metal in klassisch skandinavischer Nostalgie dargebracht. Dies zelebrieren <strong>SUN OF THE</strong><br />
<strong>SLEEPLESS</strong> auf ihrem Debüt „To the Elements“ (jedoch seit 1999 aktiv) nicht nur durch ihre<br />
Musik, sondern auch durch das herrlich old-schoolige Coverartwork. Eine Kerze, ein wenig Rauch<br />
und vergilbte Schrift – mehr braucht es nicht für diesen gelungenen Blick in die Vergangenheit.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DCtZKZEWAAAD_2a-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DCtZKZEWAAAD_2a-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DCtZKZEWAAAD_2a-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DCtZKZEWAAAD_2a-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DCtZKZEWAAAD_2a-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DCtZKZEWAAAD_2a.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>III</strong></em>. <strong>DIE TOTEN HOSEN</strong> &#8211; Wannsee (EP)<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Label: Jochens Kleine Plattenfirma</h4>
<p>Kaum beginnt dieses Format und schon muss ich eine Band erwähnen, die den Ausverkauf so sehr symbolisieren wie keine andere. Dennoch hat mich die quirlige Pop-Art-Versuchung dazu gebracht mal reinzuhören. Mein Urteil: hohl bleibt hohl und die <strong>Hosen</strong> bleiben <strong>Hosen</strong> &#8211; oder so. Das Cover besticht jedoch durch die lustige, bunte Erzählform. Für das diesjährige Album <a href="http://www.gestromt.de/wp-content/uploads/2017/05/cover-die-toten-hosen-laune-der-natur.jpg">&#8222;Laune der Natur&#8220;</a> gingen die Düsseldorfer ganz ähnlich vor.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20271" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3078019642_10-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3078019642_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3078019642_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3078019642_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3078019642_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/a3078019642_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>II</strong></em>.<strong> AFTERBIRTH</strong> &#8211; The Time Traveler&#8217;s Dilemma<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017<br />
Label: Unique Leader Records</h4>
<p>Brutaler Death Metal trifft die Ästhetik von computeranimierten Landschaften à la <strong>DREAM THEATER</strong>. Egal wie viele Brees ihr auf diesem Album hören werdet, das knallig blaue Logo vor der digitalen Skyline bekommt ihr so schnell nicht aus dem Kopf. Technisch versiert und progressiv ist die Scheibe, trotz des vielversprechenden Kunstwerks, leider nicht so oft.</p>
<hr>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-20272" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/integrity-hftnsc-1024x1024.jpg" alt="" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/integrity-hftnsc-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/integrity-hftnsc-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/integrity-hftnsc-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/integrity-hftnsc-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/integrity-hftnsc.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4><em><strong>I</strong></em>. <strong>INTEGRITY</strong> &#8211; Howling For The Nightmare Shall Consume<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.07.2017<br />
Label: Relapse Records</h4>
<p>Die Hardcore-Urgesteine aus Cleveland melden sich nach vier Jahren mit einem schreckenerregenden Album zurück. Sie erschaffen erneut eine geisterhafte Atmosphäre, die von Titel und Cover perfekt eingerahmt wird. Dass sie dabei vor &#8211; für Hardcore unüblichen &#8211; satanistisch angehauchten Themen nicht zurückschrecken, fällt wieder sofort ins Auge. <strong>Tod</strong>, <strong>Hölle</strong> und <strong>Elend</strong> finden hier direkt im Herzen von angedeuteten Innereien statt. Im Mittelpunkt des Geschehens steht der die Toten verhöhnende Reiter. Er verkörpert das so oft besungene Elend und nimmt den Hörer mit auf eine grafische Reise in das eigene Unbehagen, welches<strong> INTEGRITY</strong>-Songs immer wieder auslösen. Damit hat sich <strong>Jimmy Hubbard</strong> erneut als Layoutspezialist profiliert und den verdienten ersten Platz meines Rankings erarbeitet.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Zurück zur Quelle &#8211; Sun of the Sleepless</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Jul 2017 09:10:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUN OF THE SLEEPLESS – To the Elements Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017 Dauer: 41 Min. Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge Stil: Black Metal / Dark Metal Markus Stock aka Ulf Theodor Schwadorf ist ein äußert umtriebiger Mann. Seine beiden Hauptbands EMPYRIUM und THE ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> – To the Elements<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.07.2017<br />
Dauer: 41 Min.<br />
Label: Prophecy Productions / Lupus Lounge<br />
Stil: Black Metal / Dark Metal</p>
<p><strong>Markus Stock</strong> aka <strong>Ulf Theodor Schwadorf</strong> ist ein äußert umtriebiger Mann. Seine beiden Hauptbands <strong>EMPYRIUM</strong> und <strong>THE VISION BLEAK</strong> sind weit bekannt und waren in der Vergangenheit mit Alben wie &#8222;Songs of Moors &amp; Misty Fields&#8220; oder &#8222;The wolves go hunt their prey&#8220; teils stilprägend für den deutschen Folk (Metal) wie auch den sogenannten Horror Metal. Zudem fungiert <strong>Stock</strong> seit Jahren als Produzent zahlreicher Düsterkapellen und betreibt die Klangschmiede Studio E, in der illustre Namen wie <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>, <strong>ALCEST</strong>, <strong>HELRUNAR</strong> und <strong>DORNENREICH</strong> ihre Langrillen verewigten. Doch erst einmal genug des Namedroppings.</p>
<p>Denn im Sommer 2017 debütiert endlich <strong>Stock</strong>s seit Ende der 90er Jahre bestehendes Black Metal-Projekt <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> mit dem Album &#8222;To the Elements&#8220;. Geboten wird rund 40 Minuten lang melancholischer, nostalgischer und sehr kraftvoller Black Metal, der einen mit seinen Klängen in schroffe Gebirge und dunkle Wälder locken möchte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein ferner Schein</h3>
<p>Erstmals aufmerksam auf das Projekt wurde ich durch das&nbsp;Cover des Klassikers <em>&#8222;Thou, Whose Face Hath Felt the Winter&#8217;s Wind&#8220;</em> durch die ebenfalls deutsche Black Metal Band <strong>EÏS</strong>. Die epische Instrumentierung und der stürmische Charakter, der seine Inspiration klar von skandinavischen Vorreitern bezieht, wird auf dem neuen Album konsequent fortgesetzt. Allerdings haben die vergangenen 18 Jahre natürlich auch zu einigen Änderungen im Klangbild geführt.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-20280 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-1024x615.jpg" width="516" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-1024x615.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-300x180.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o-750x450.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/19983708_245188892652026_8316694781256783094_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 516px) 100vw, 516px" /></p>
<p>Das Album beginnt jedoch mit<em> &#8222;The burden&#8220;</em> und dem ersten langen Stück <em>&#8222;Motions&#8220;</em> herrlich klassisch. Epische Klargesänge, die an alte <strong>ULVER</strong> erinnern, werden von straighten Blasts unterbrochen und vereinen sich mit eisigen Gitarren zu einem typisch nordischen Schwarzmetallgebräu. Mehrere Gitarrenspuren verweben sich zu einem gleichermaßen melodischen wie auch sehr dichten Klang und durch die simplen, aber effektiven, Leadgitarren, die hintergründig von Keyboardklängen unterstützt werden, zieht eine Dramatik und Melancholie herauf, die mich tief in den Song eintauchen lässt.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;The Owl&#8220;</em> basiert im Kern auf einer recht simplen Tonabfolge, die mich zuweilen an <strong>THE VISION BLEAK</strong> und gewisse Klänge aus <strong>HELRUNAR</strong>s &#8222;Sol&#8220; erinnert, jedoch im Aufbau des Songs sowohl in der Instrumentalisierung als auch Variation des Grundmotivs verändert wird. An diesem Beispiel zeigt sich meiner Meinung nach die musikalische Erfahrung von <strong>Markus Stock</strong>. Er weiß genau, wie man aus einer simplen Grundidee einen gut ausgearbeiteten Song gestaltet. Respekt!</p>
<p>Das darauf folgende <em>&#8222;Where in my childhood lived a witch&#8220;</em> vereint den groovigen Aspekt mit einem stürmischen Schwarzmetallgewitter. Besonders der elegante Bruch, der in der Mitte des Stückes stattfindet, hat es mir angetan. Break, episches Lead, kurze Alternierung und dann Vollgas &#8211; so macht man das.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Aus erkalteter Asche</h3>
<p>Das Intermezzo <em>&#8222;Forest Crown&#8220; </em>leitet die zweite Hälfte des Albums ein und erinnert dabei wieder stark an die Anfangstage <strong>ULVER</strong>s. Allerdings klingen für mich die ruhigen Parts ein wenig erzwungen und in die Länge gezogen. Sie bilden keinen wirklichen Mehrwert, da die Metalstücke zudem genug Raum zum Atmen bekommen haben.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-20281 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-1024x768.jpg" width="483" height="362" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Photo4-1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 483px) 100vw, 483px" /></p>
<p>Im krassen Kontrast dazu startet jedoch<em> &#8222;In the realm of the bark&#8220;</em> wunderbar kultig nach <strong>DARKTHRONE</strong> und auch <strong>BURZUM</strong> klingend und es mischen sich nach und nach wieder typisch<strong> schwadorfsche</strong> Elemente ein. Überhaupt finde ich es beachtenswert, das die Musik auf &#8222;To the Elements&#8220; stark im Black Metal der zweiten Welle Wurzeln schlägt und dennoch nie altbacken klingt. Ein Künststück, welches nicht viele Bands hinbekommen.</p>
<p>Und so schlägt auch der Rausschmeißer <em>&#8222;Phoenix Rise&#8220;</em> die Brücke von der Gegenwart in die Vergangenheit und wieder zurück. Dezente Keyboardteppiche vereinen sich nochmals mit stürmischem Songwriting und erzeugen ein episches Feeling. Hier und da erinnert mich der Song sogar an ganz alte <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>. Im mehrstimmigen choralen Kanon und mit einem Zitat <strong>J.R.R. Tolkien</strong>s klingt das Stück schließlich aus und lässt mich erfreut zurück. <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> haben mich kalt erwischt.</p>
<blockquote><p>“From the ashes a fire shall be woken &#8211; A light from the shadows shall spring</p>
<p>Renewed shall be the blade that was broken &#8211; The crownless again shall be king”</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Vergangenheit im modernen Gewand</h3>
<p>Da <strong>Markus Stock</strong> selbst produziert, hat er es geschafft, ein wunderbar stimmiges Soundgerüst zu kreieren. Die Gitarren braten fett ohne zu steril zu klingen, das Schlagzeug ballert und der grimmige, wenn auch nicht sonderlich herausstechende Gesang fügt sich gut ein. Die anderen Elemente, wie etwa der dezente Keyboardeinsatz oder die wirklich gelungenen Clean-Gesang Passagen stechen klar heraus.</p>
<p>Das Artwork des Albums ist so stilsicher wie auch minimalistisch und gefällt mir zusätzlich außerordentlich gut. In der Juliausgabe des neuen <strong><em>Silence</em>&#8211;</strong>Formats &#8222;<em><strong>CTHULU</strong></em>s Cover des Monats&#8220; [erscheint morgen!] werfe ich ebenfalls einen Blick darauf.</p>
<p>So bleibt für mich nur zu hoffen, das es nicht wieder fast zwei Dekaden dauern wird, bis <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> ein neues Album veröffentlichen, denn &#8222;To the Elements&#8220; zeigt kategorisch wie stark klassicher Black Metal Anno 2017 klingen kann.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MdwGPsoaC1Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/sunofthesleepless/">Facebookauftritt der Band</a></p>
<p><a href="http://en.prophecy.de/artists/sun-of-the-sleepless/">Labelseite der Band</a></p>
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