<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Vola Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/vola/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/vola/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Oct 2024 14:40:03 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Vola Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/vola/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>VOLA und die Freunde des Phantoms</title>
		<link>https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vola-friend-of-a-phantom</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[freind of a phantom]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=46590</guid>

					<description><![CDATA[<p>VOLA schicken ihr 4tes Album "Friend Of A Phantom" in die Welt. Kann es an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen? Daniels Meinung jetzt hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/">VOLA und die Freunde des Phantoms</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;FRIEND OF A PHANTOM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>01. November 2024<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://www.mascotlabelgroup.com">Mascot Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>40:57<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Über 3 Jahre ist es nun her, seit <strong>VOLA</strong> mich Coreknaben mit ihrem letzten Album &#8222;Witness&#8220; komplett umgepustet haben. Und doch fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen. Warum? Weil ich das Album nach wie vor regelmäßig höre und es dadurch einfach permanent aktuell ist. Nun erscheint am <strong>1. November</strong> der Nachfolger &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; und nach den starken Vorabsingles könnte meine Spannung kaum größer sein.&nbsp;</p>
<h3>FÜGT ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMEN GEHÖRT</h3>
<p>Die Band entdeckt hatte ich &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">wie hier im Review zu &#8222;Witness&#8220; geschrieben</a> &#8211; 2021 durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong> Sänger <strong>Anders</strong>. Wie sehr sich das nun gefügt hat, konnte man bei der Single <em>&#8222;Cannibal&#8220;</em> bestaunen. <strong>VOLA</strong> sehen <strong>IN FLAMES</strong> als großen Einfluss und<strong> Anders</strong> mag die Band. Was liegt da also näher, als ein Feature? Eben! Dass dieser extra von Schweden nach Dänemark gereist ist, um im Video mitzuwirken untermauert diese Symbiose. Bis dahin gab es aber auch schon 3 grandiose Singles, die bereits zeigten, dass auch &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; wieder eine spannende Reise werden wird.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VOLA - Cannibal feat. Anders Fridén of In Flames (Offical Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n-5xyCwH0mk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Von besagten Singles hatte es mir <em>&#8222;I Don&#8217;t Know How We Got Here&#8220;</em> besonders angetan, denn der Song spielt so schön mit den Erwartungen des Hörers, bleibt allerdings stets auf einem eher ruhigen Level. Ein <strong>schöner Kontrast</strong> zu den schweren Riffs und flinken Beats eines beispielsweise <em>&#8222;Break My Lying Tongue&#8220;</em>, welches aber mit einer elektronischen Leadmelodie aufwartet, die sich ins Ohr bohrt. Genau diese Mixturen haben mich vor 3 Jahren an <strong>VOLA</strong> gefesselt. Und genau diese Mixturen wurden auf dem Nachfolger nochmal um einige Schaufeln angehäuft.&nbsp;</p>
<p>Zugegeben, ich war skeptisch, ob mich auch dieses Album so aus den Latschen hauen würde. Aber was soll ich sagen? Ja verdammt, das tut es gar sehr! Kein Song fühlt sich deplatziert an, nichts unpassend oder too much, nein &#8211; auch hier stimmt wieder alles. Es gibt wieder Ohrwürmer noch und nöcher, und es gibt erneut diese ganz besonderen Überraschungen. Und davon reichlich. Wurmbeispiel gefällig? &#8211; <em>&#8222;Bleed Out&#8220;</em>. Und das war schon schwer auszusuchen. Ok, noch eins &#8211; <em>&#8222;We Will Not Dispand&#8220;</em>. Dann gibt es dem gegenüber diese <strong>ruhigen Momente</strong>, diese Songs, die einen gefangen nehmen und nicht mehr loslassen. Da muss es nicht rumsen, da gibt&#8217;s einfach nur Erpelkutte überall. Beispiel gefällig? &#8211; <em>&#8222;Tray&#8220;</em>. Noch eins? &#8211; <em>&#8222;Glass Mannequin&#8220;</em>. Ihr merkt schon, ich bin wieder hin und weg&#8230;&nbsp;</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-46591 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/VOLA-promo-2023-Credit-Heli-Andrea-official-press-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/VOLA-promo-2023-Credit-Heli-Andrea-official-press-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/VOLA-promo-2023-Credit-Heli-Andrea-official-press-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/VOLA-promo-2023-Credit-Heli-Andrea-official-press-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/VOLA-promo-2023-Credit-Heli-Andrea-official-press.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Wie soll man ein Album beschreiben, das die Erwartungen aufgrund seines überragenden Vorgängers so erfüllt und übertrifft? Was soll man da sagen? Fantastische Produktion, <strong>atmosphärische Sounds wohin man auch hört</strong>, ein Sänger, der das alles trägt, als hätte er nie etwas anderes getan? Ist dies hier alles vorhanden? Na, was denkt ihr denn?! Ich bewege mich hier eigentlich immer auf meinen vertrauten Corepfaden, finde auch sonst nicht solch ausgefeilte Bands, wie eben <strong>VOLA</strong> im Prog, aber was die Herren abliefern (schon wieder!), macht mich einfach nur sprachlos und überglücklich. &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; ist genau so ein Album, das man am besten <strong>abgeschottet</strong> von äußerlichen Einflüssen mit Kopfhörern genießen sollte. Ich verspreche euch, ihr werdet immer wieder neue Details entdecken.</p>
<p>Und wenn ihr damit fertig seid, gibt es genau 2 Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">entweder <strong>nochmal von vorn</strong>, oder</li>
<li style="text-align: left;">direkt &#8222;Witness&#8220; hinterher.</li>
</ul>
<p>Chapéu!&nbsp;</p>
<p>Die Band geht auch pünktlich zum Release auf <strong>Europatour</strong>, hier gibt&#8217;s mal alle Infos. Man, was würde ich gern dahin, aber nix passt terminlich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C6OAozGITO0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="padding: 19% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
<div style="padding-top: 8px;">
<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
</div>
<div style="padding: 12.5% 0;">&nbsp;</div>
<div style="display: flex; flex-direction: row; margin-bottom: 14px; align-items: center;">
<div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: 8px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
<div style="margin-left: auto;">
<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; flex-grow: 0; height: 12px; width: 16px; transform: translateY(-4px);">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-left: 8px solid transparent; transform: translateY(-4px) translateX(8px);">&nbsp;</div>
</div>
</div>
<div style="display: flex; flex-direction: column; flex-grow: 1; justify-content: center; margin-bottom: 24px;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 224px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 144px;">&nbsp;</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C6OAozGITO0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von VOLA (@volaband)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><a href="https://www.volaband.com">Offizielle Website</a></p>
<hr>
<p>Promomaterial in freundlicher Zusammenarbeit mit <strong>Mascot Records</strong>.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/">VOLA und die Freunde des Phantoms</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</title>
		<link>https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vola-zeugen-von-veraenderung</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 05:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=37640</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die kreativen und spielgewaltigen Jungs von VOLA haben mal wieder etwas neues am Start und sich zum Teil selbst neu erfunden. Wir haben uns ihr aktuelles Werk angeschaut und sind - wie oft bei VOLA - begeistert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;Witness&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 21.05.2021<br />
<strong>Länge:</strong> 44:10 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Mascot Label Group<br />
<strong>Genre:</strong> Prog. Rock / Modern Metal </div></div></div></p>
<p>Ich hatte es bereits beim <a href="https://silence-magazin.de/silence-musicfriday-27/">Musicfriday #27</a> erwähnt, kürzlich bin ich durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong>-Sänger <strong>Anders</strong> über die Band <strong>VOLA</strong> gestolpert. Sozusagen habe ich mich influencen lassen. Die Einen eben Schminke und LEDs für die Kauleiste, die Anderen Musik.&nbsp; Jedenfalls hatte mich die Band aus Dänemark/Schweden sofort in ihren Bann gezogen. Am <strong>21. Mai</strong> erscheint mit &#8222;Witness&#8220; nun ihr drittes Album, in das ich vorab reinhören durfte.&nbsp;</p>
<h4>NICHT VON DIESER WELT</h4>
<p>Nachdem besagtes Influencing stattgefunden hat, hab ich mich zunächst durch die beiden vergangenen Alben gehört. Da war mir eigentlich schon klar, dass das zwar für meinen regulären Musikgeschmack irgendwie völlig untypisch ist, mich aber komplett gefangen nimmt. Größter Unterschied zu meinen Playlists: praktisch keine Screams oder sonstwie aggressive Parts. Stattdessen <strong>cleane Vocals</strong> und Melodien, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Die aktuellen<strong> 4 Singles</strong>, allen voran <em>&#8222;These Black Claws&#8220;</em> haben diese Faszination nochmals eine Stufe gehoben. Gerade weil dieser Song so <strong>kreativ</strong> und abwechslungsreich daherkommt und mit <strong>Shahmen</strong> einen <strong>Rap</strong>-Gastpart beinhaltet. Der Mann ist mir zwar völlig unbekannt, fügt sich in den Song aber durchaus stimmungsvoll ein. Was die Nummer aber besonders mitreißend macht, ist der nahezu <strong>epische</strong> Chorus, der den perfekten Kontrast bildet. Wer da nicht wenigstens große Augen macht, sollte wohl doch eher das Genre wechseln.&nbsp;</p>
<img decoding="async" class="size-full wp-image-37646 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p>Der blonde Mann, der hier so in die Kamera grinst, ist übrigens Frontmann und Sänger<strong> Asger</strong>. Seine Stimme verleiht jedem, der insgesamt <strong>9 Songs</strong> eine weitere markante Note. Denn er hat eine Art zu singen, mit der er die Geschichten beinahe <strong>verträumt</strong> zum Leben erweckt. Apropos <strong>Geschichten</strong>, denn diese sind zentrales Thema auf &#8222;Witness&#8220;. Hier werden Charaktere erschaffen, die sich als <strong>Zeugen</strong> großer Veränderungen verstehen. Die Themen sind dazu weitreichend. Ich ziehe da filmische Bezüge, denn beim Hören der Musik fühle ich mich praktisch durchgängig in einer anderen Welt. Für mich stellt dieses Gefühl den Reiz von<strong> VOLA</strong> dar, denn auch auf den anderen zwei Alben bekomme ich diese Stimmung. Auf &#8222;Witness&#8220; allerdings noch ausgefeilter und <strong>detailreicher</strong> als bisher.</p>
<p>Jeder einzelne Song punktet mit Sounds, Details und Melodien, die den Hörer auf die gewollte Reise mitnehmen. Das passiert meist mit starken Riffs und kräftigen Drums wie in <em>&#8222;Napalm&#8220;</em>, kann aber auch mal auf einer ganz <strong>ruhigen Ebene</strong> stattfinden, wie bei<em> &#8222;Freak&#8220;</em>. Dieses ist teilweise praktisch nur akustisch, steigert sich aber auch nochmal und spielt mit <strong>elektronischen</strong> Fetzen, die den Sound der Band generell ergänzen. Von den wunderschönen <strong>Gitarrensoli</strong> mal ganz abgesehen. Alles in allem kann ich den Stil von <strong>VOLA</strong> wirklich nicht genau einordnen, und das ist auch das<strong> Besondere</strong>. Was ich aber sagen kann: Wenn ich vom Sound einer Band so gefangen genommen werde, kann ich auch gut und gern auf Screams und Breakdowns verzichten, das ist im wahrsten Sinne des Wortes<strong> ganz großes Kino</strong>!&nbsp;</p>
<p>Und weil<em> &#8222;These Black Claws&#8220;</em> schon im <span style="color: #800000;">Musicfriday</span> war, und es praktisch vollkommen egal ist, welchen Song ich jetzt hier hin stelle, gibt es jetzt<em> &#8222;Straight Lines&#8220;</em>. Auch weil es mich persönlich noch zusätzlich durch das <strong>Video</strong> berührt:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VOLA - Straight Lines (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DhcsSfCbl7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danke an <strong>Euroblast</strong> für den freundlichen Kontakt!&nbsp;</p>
<p><a href="http://volaband.com/">VOLA</a></p>
<hr>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bock auf Mehr von VOLA?</span></strong></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">Live-Review der Tour mit HAKEN</a></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">VOLA-Interview beim Euroblast</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</title>
		<link>https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=kadinja-super-90</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 Apr 2019 07:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[djent]]></category>
		<category><![CDATA[KADINJA]]></category>
		<category><![CDATA[Meshuggah]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32143</guid>

					<description><![CDATA[<p>Montag... dann noch der 1.4.... Wir verarschen euch nicht, sondern sagen euch, was wirklich ist: </p>
<p>Dazu schauen wir uns heute KADINJA an. Wird ge-Djent-ed was das Zeug hält oder ist da mehr dahinter? Wir sagen es dir! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/">KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="left"><b>KADINJA &#8211; &#8222;Super 90&#8220;</b></h2>
<p style="text-align: center;" align="left"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.01.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 51 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong> Djent/Progressive-Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>Djent, oh Djent!</strong> Wie sehr ich dich für dein tiefes <strong>Gitarrenbrummen</strong> und vertrackte <strong>Rhythmusspielereien</strong> schätze. Bands wie Djent-Pioniere <strong>MESHUGGAH</strong> und experimentelle Newcomer wie die Dänen von <strong>VOLA</strong> zählen längst zu meinen Lieblingsbands. Aufgestiegen zu einem der bekanntesten Metal-Genres ist es vor allem für modernere Bands ein Anlaufpunkt. Doch Djent hat <strong>ein massives Problem</strong>: Überfüllt mit generischen Bands, die eine mehr <strong>Copycat</strong> als die andere, bei denen der Djent-Sound als einziges Merkmal hervorsteht. Eine sonst<strong> leere Hülle</strong>, die nicht viel mehr als den selben bekannten Mist bieten kann.</p>
<h4>Generisches Djent-Geschrubbe?</h4>
<p>Da sich solche pauschalen Aussagen natürlich nie auf das Gesamte beziehen, wecken manche Bands stets <strong>Hoffnung</strong>. Deswegen steht hier jetzt zur Frage, wo sich <strong>KADINJA</strong> und ihr neuestes Werk &#8222;Super 90&#8220; einordnen.</p>
<p>Eins steht schon von Anfang an fest: Die Instrumentalisten der französischen Djent/Progressive-Metal Band haben ganz schön was zu präsentieren. Technisch anspruchsvolle Riffs, dissonante Melodien und komplexe Rhythmen beweisen das wiederholte Male. Das führt dazu, dass viele Momente zum Headbangen einladen. Songs wie <em>&#8222;Icon&#8220;</em> oder <em>&#8222;The Right Escape&#8220;</em> liefern <strong>im Gesamtpaket ein gutes Bild</strong> ab.</p>
<p>Doch leider ist man beim neusten Album von <strong>KADINJA</strong> zu früh fertig mit dem Pro und<strong> viel zu schnell beim Contra</strong>. Schuld daran ist vor allem die <strong>abwechslungslose Songstruktur</strong>, die oft einem absehbaren Verlauf von Djent-Verse, Clean Chorus, Zwischenstück mit leichten Melodien und ab und an noch einem Breakdown folgt. Weil viele Songs sich nicht voneinander abheben können, hat man nach kurzer Zeit das Gefühl durch den <strong>immer gleichen Sumpf</strong> aus Djent-Geräuschen und unorthodoxen Rhythmen gepaart mit tiefen, dennoch melodischen Riffs zu waten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TS4GAgRHXwc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Dort, wo Instrumente überzeugen können, sorgt der <strong>durchschnittliche und unstimmige Gesang</strong> für Stirnfalten. Mal sind es die klaren Gesangspassagen, die einfach an Druck und Charakterstärke mangeln und an anderen Stellen grenzen die Harsh-Vocals an Gejaule <strong>ohne Wucht und Wirkung</strong>. Besonders das Akustik-Interlude <em>&#8222;Episteme&#8220;</em>, das als Theorie zwar sinnvoll ist, um Abwechslung in die Sache zu bringen, in der Praxis jedoch<strong> unangenehm schief und verwaschen</strong> klingt, ist ein Paradebeispiel dafür.</p>
<p>Es fällt mir schwer, etwas richtig Greifbares zu nennen, da sich über 50 Minuten zu wenig Greifbares herauskristallisiert.</p>
<p>Ist also alle Hoffnung verloren und reiht sich <strong>KADINJA</strong> neben dutzenden <strong>&#8222;Djent vom Fließband&#8220;</strong>-Bands ein? Nein, nicht ganz. Obwohl das Gesamtpaket nicht vor Alleinstellungsmerkmalen und konstanter Qualität strotzt, so befinden sich einzelne Elemente in <strong>KADINJA</strong>s Musik die das Potential der Band zeigen. Saftige Riffs und zumindest ein Anflug von dynamischem Songwriting sind ein Licht am Ende des Tunnels. Bis man dieses Licht bei <strong>KADINJA</strong> erreicht, muss sich allerdings noch einiges verändern.</p>
<hr>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/">KADINJA &#8211; Gefangen im Genre-Käfig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/kadinja-super-90/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 10 Mar 2019 14:12:21 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Europa Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[konzert]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[Prog Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31853</guid>

					<description><![CDATA[<p>Perfekter Sound, tolles Publikum und technisches Abgew*chse ohne selbstverliebt rüberzukommen.<br />
Wir waren zu zweit Live bei HAKEN, VOLA und BENT KNEE und kamen mit einer klasse Erinnerung und hunderten Fotos zurück! Die besten gibt's verpackt in einen Text, der dir sicher Bock auf den Rest der Tour macht!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Begleitung Yeti und ich betreten das <strong>Conne Island</strong>, das kurz vor 20 Uhr schon voller Leute &#8211; unübersehbar zu großen Teilen in <strong>HAKEN</strong>-Merch gekleidet &#8211; ist, die sich schwatzend und wartend die Minuten bis zum Showbeginn von <strong>BENT KNEE</strong> vertreiben. Die Bühne ist bis zum Rand vollgestellt mit Rigs, Synthies und Drumkits. Einige Elemente sind noch abgehangen. Es wirkt sehr beengt, aber für die sechs Bandmitglieder scheint der Platz ausreichend, um im weiteren Verlauf auch in <strong>Flummi-Manier</strong> ihre Performance abliefern zu können.&nbsp;Die Bostoner von <strong>BENT KNEE</strong> legen&nbsp;Punkt 20 Uhr los.</p>
<h4>Und wie!</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" rel="" data-image-id="2838" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-8_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-8_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Energetisch und positiv, wie ich es lange nicht mehr beobachten konnte. Was stutzig macht, ist, dass <strong>auffällig viel Hall</strong> auf der Stimme der Sängerin liegt. Wie wir wissen, verzeiht Hall Fehlerchen im Gesang&#8230; von solchen habe ich aber nicht viel mitbekommen. Ihr Gesang ist klar und durchsetzungsstark. Und dabei nur halb so anstrengend jaulig, wie es mir zuvor auf den Aufnahmen vorkam. Vokal unterstützt wird sie durch Bassistin und Gitarristen. Der Gesamtsound ist satt und voll dank zweier Gitarren plus Synthie/Key, Bass und Violine bis zu dreistimmigem Gesang. Dabei erscheint es aber <strong>nie überladen</strong>. Wegen der des Timbres ihrer Stimme und dem stets durchsetzungsfähigen, kontrapunktischen Bass muss ich zwischenzeitlich an <strong>Esperanza Spalding</strong> denken.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2839" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-9_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Und so groovt sich die Band heavy und rhythmisch durch ihre Songs, ohne darin Raum für sphärische Episoden vermissen zu lassen. Augenscheinlich findet die Mischung gut Anklang beim Publikum. Es wird gefesselt auf die Bühne geblickt und sich sichtlich am Anblick der hüpfenden, sich ihrer Musik erfreuenden Band gelabt.</p>
<p>In minimalistischen Parts, die durch instrumentale Akzente im sonst leeren Raum getragen sind, werde ich durch schön <strong>verschobene Rhythmen</strong> bei Laune gehalten. Es scheint, als hätten sie einfach mal im Proberaum für diese Episoden<strong> lustige Zahlenreihen</strong> erdacht und dann Pausen und Anschläge aneinandergebaut. Es kommt öfter im Set vor, dass ruhige Passagen mit <strong>gewürfelten Rhythmusspielen</strong> aufgepeppt werden und ich nur raten kann, wie das denn bitte gezählt werden soll.</p>
<h4>Mir gefällt&#8217;s</h4>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" rel="" data-image-id="2844" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Bent-Knee-21_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" data-title="Bent Knee" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Bent-Knee-21_web.jpg" alt="Bent Knee"></a>Die Besetzung schafft ein <strong>breites Soundrepertoire</strong>. Es werden erweiternd Triggerpads an den Drums genutzt und der Violine Effekte verpasst. Letztere geht leider meist etwas unter. Es sei denn sie wird in gezupften bzw. Arpeggio-Solo-Teilen bewusst hervorgeholt. Zeitweise wirken die&nbsp;<strong>Effektüberlagerungen</strong> nicht immer optimal austachiert. Das kann aber auch an meinem persönlichen Geschmack liegen. Manche Atmoflächen sind mit ausschweifenden Hallüberlagerungen der Stimme schon arg abgespaced und mir zu &#8222;künstlerisch&#8220;. Sonst zeigen sich <strong>BENT KNEE</strong> aber sehr mitreißend mit schöner Performance. Sie haben ganz klar Spaß an der Sache und Begeisterung für das, was sie da tun. Sie fahren eine Palette an Sounds auf, die von <strong>Disco-Tanzmusik über minimalistische Spielereien zu funky-poppigen oder heavy Strukturen</strong> reicht.</p>
<p>Ihre sehr schnell vergehenden 30 Minuten Set sind ein netter Teaser. Hoffentlich kommen sie bald wieder mit mehr Spielzeit und Material in unsere Landen. Potenzial haben sie zweifelsohne. Sie könnten dank <strong>radiotauglicher Hooks</strong> auch gut zukünftig mehr Aufmerksamkeit bekommen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" rel="" data-image-id="2851" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-18_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-18_web.jpg" alt="VOLA"></a>Nach einem kurzen Umbau lichtet sich das Bühnenchaos etwas und 20:45Uhr starten <strong>VOLA</strong> ihre Show. Naja, was heißt schon &#8222;Show&#8220; &#8211; im Vergleich zu dem hüpfend, tanzenden Opener wirken sie eher wie <strong>eingeschlafene Füße</strong>. So vergleichsweise ruhig, wie sie dort stehen. Aber das passt ja auch besser zu ihrer tragenden, melancholischen Musik. So von Angesicht zu Angesicht kann einem das Trio [Moment?! Sind die nicht eigentlich zu Viert? Haben sie ihren Keyboarder Zuhause lassen müssen?] aus Dänemark einfach nur sympathisch sein. Der Sound ist heavy und überrollt mich erstmal. Die Stimme von Sänger&nbsp;<strong>Asger Mygind&nbsp;</strong>ist live samtweich und so angenehm, dass ich etwas erschrocken aufblicke, als er anfängt zu growlen. Ja, doch. So schmeckt mir das. <strong>Schöne Schwere, schöne Sentimentalität.</strong></p>
<h4>Eine Badewanne Melancholie</h4>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" rel="" data-image-id="2855" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-28_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-28_web.jpg" alt="VOLA"></a>&#8222;Smartfriend&#8220;</em>&nbsp;schiebt als Opener gut los und nimmt die Hörer freundlich in Empfang.&nbsp;<em>&#8222;Ghost&#8220;</em>&nbsp;hingegen dudelt so vor sich hin. Wirkt fast belanglos, während der sich das anschließende <em>&#8222;Your Mind Is A Helpless Dreamer&#8220;</em> richtig schön losrumpelt und mich mitreißt.&nbsp;Im Vergleich zu <strong>BENT KNEE</strong> bleibt das Publikum eher unbewegt. Es lauscht andächtig und scheint angetan. Klar, <strong>VOLA</strong> präsentieren wahrlich keine Tanzmusik. Sie bauen mit ihrer ruhigen Ausstrahlung und dem walzenden Sound eine äußerst entspannte Atmosphäre auf, die zumindest mich etwas ins Träumen geraten lässt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" rel="" data-image-id="2849" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/VOLA-9_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" data-title="VOLA" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_VOLA-9_web.jpg" alt="VOLA"></a>Was mich plötzlich total aus meiner Verträumtheit haut, ist <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em>. Dieser Song&nbsp;zeigt mir ganz explizit die <strong>gesangliche Stärke</strong> der Dänen. Bassist und Gitarrist liefern glasklar und kräftig Zweistimmigkeiten ab, die mir bisher in ihrer Qualität nicht aufgefallen sind. Solche Spielereien gibt im Setverlauf noch öfter. Am Ende bleibt der Eindruck: <strong>VOLA</strong> haben es drauf, eine tolle,&nbsp;dunkelromantische Grundstimmung aufzubauen. Sie machen <strong>Düsterrock für Große</strong>. Das Ganze verpackt in eine Darbietung, die qualitativ keine Wünsche offen lässt. Besonders hevorzuheben sei hier auch der Drummer. Sichtbar vertieft in die Materie trommelt er vor sich hin.</p>
<p>Insgesamt wird den Dänen eine dreiviertel Stunde Spielzeit eingeräumt. Und auch wenn sie mich aus irgendwelchen Gründen nicht zu 100% abholen konnten, war es schön und hätte nach meinem Geschmack auch gern etwas mehr sein können.</p>
<p style="text-align: center;"><iframe loading="lazy" src="https://www.youtube.com/embed/yQLxKcZBZ4w" allowfullscreen="allowfullscreen" width="560" height="315" frameborder="0"></iframe></p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" rel="" data-image-id="2858" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-3_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-3_web.jpg" alt="Haken"></a>Pünktlich um 22 Uhr beginnen <strong>HAKEN</strong> dann ihre Show. Zunächst mit einem&nbsp;Wilhelm Tell-Intro vom Band, das für Lacher im Publikum sorgt. <strong>Sympathien</strong> haben die Briten offenbar hier ausreichend. Es folgt <em>&#8222;Clear&#8220;</em>&nbsp;als episch-instrumentaler Beginn, während die Band unter Applaus die Bühne entert. Ja, hier ist die Vorfreude greifbar!&nbsp;<em>&#8222;The Good Doctor&#8220;</em> als Opener sorgt für <strong>enthusiastisches Mitsingen</strong>, als wäre es ein Popsong, der stets im Radio läuft und deswegen jedem im Gedächtnis ist. Auf der Bühne selbst wirkt die Stimmung etwas schläfrig. Sänger und Vollblut-Entertainer&nbsp;<strong>Ross Jennings</strong> zieht von Sekunde Eins seine Show ab. Aber so richtig begeistert scheint dahinter noch keiner weiter zu sein. Bis auf den Keyboarder, der auch sichtbar herumposiert. Das Publikum ist dennoch mit Feuereifer dabei. Es feiert <strong>HAKEN</strong> und singt mit. Zum Teil laut und schief &#8211; aber immerhin zumeist so <strong>textsicher und begeistert</strong>, wie ich es lange nicht mehr auf einem Konzert erlebt habe. <em>&#8222;</em><em>Puzzle Box&#8220;</em>&nbsp;wird direkt danach abgefeuert und findet ebenso Anklang beim Publikum.</p>
<h4>&#8230; And now to some technical wankery</h4>
<p>Nachdem die ohrwürmerlicheren Songs des neuen Albums in auch dieser gewohnten Reihenfolge abgesfrühstückt wurden: Now to some technical wankery! <em>&#8222;Falling Back to Earth&#8220;</em> vom inzwischen schon sechs Jahre alten &#8222;The Mountain&#8220; bringt einen sehr <strong>schönen Bruch ins Set</strong> und ich empfange es dankbar. Ich mag die älteren Alben für ihre weitflächigen Arrangements, die weniger den gewohnten Songstrukturen folgen. Dargeboten <strong>in liebgewonnener und verlässlicher Präzision</strong> enttäuscht die Band nicht und zeigt, dass sie sehr genau weiß, was sie tut.</p>
<p><em><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" rel="" data-image-id="2868" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-36_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-36_web.jpg" alt="Haken"></a>&#8222;A Cell Divides&#8220;</em> kehrt zurück zu &#8222;Vector&#8220;, liefert etwas<strong> mehr Vertracktheit</strong>. Es wird von bilderbuchreifen, kollektiven Fernsehgarten-Mitklatschern zum Intro von Djent-Instrumental <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em>, das ich ja für sein ungewohnt <strong>brachiales Auftreten</strong> und Hang zum <strong>Industrial</strong> schon arg feiere,&nbsp;gefolgt. Da sind aufgezeigte Parallelen zu <strong>MESHUGGAH</strong> dank djentigerem Auftreten gar nicht so weit entfernt. Ob einem die Entwicklung der Band in diese Richtung gefällt oder nicht, sei jedem selbst überlassen. Was auffällt, ist, dass großrahmige, strukturelle Entwicklungen und Merkwürdigkeiten eine kleinere Rolle spielen. <strong>HAKEN</strong> gehen mehr in traditionelle Songstrukturen und wirken damit schlicht &#8222;poppiger&#8220;, ohne dabei aber technische Spielereien zu vernachlässigen.</p>
<p>Momentan ist ihre Spielfreude für mich nicht so richtig spürbar. Das könnte jedoch auch daran liegen, dass die Jungs vielleicht einfach zu cool für Späßchen sind. Auch <strong>Ross</strong> wirkt neben seinen <strong>Entertainer-Qualitäten</strong> doch recht distanziert. Einzig <strong>Diego Tejeida</strong> genießt seine <strong>60 Sekunden Ruhm</strong> sichtlich, als er sich zum <em>&#8222;1985&#8220;</em>-Keytar-Solo auf der Bühne Richtung Publikum bewegt. Zelebriert wird dieser Song vom Sänger inzwischen wohl standardmäßig mit der leuchtenden, mit Neon-Stäbchen ausgestattetem <strong>Modefauxpas in Form einer Brille</strong>. Zwischen diesen und den nächsten Song von &#8222;Affinity&#8220; hat sich noch<em> &#8222;Veil&#8220;</em> geschummelt. Damit sind bis auf das ruhige <em>&#8222;Host&#8220;</em> des &#8222;Vector&#8220;-Albums alle Songs desgleichen vertreten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" rel="" data-image-id="2869" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/Haken-41_web.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" data-title="Haken" data-description=" "><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/conneisland-leipzig-2019-hakenvolabentknee/thumbs/thumbs_Haken-41_web.jpg" alt="Haken"></a>Als 23 Uhr der letzte Song angekündigt wird, ahne ich schon, dass es hier nicht in 15 Minuten vorbei ist. Nein. Wir sind ja bei <strong>HAKEN</strong> &#8211; und da kann man sich sicher sein, dass sie es sich nicht nehmen lassen, den letzten Song plus Zugabe so zu kombinieren, dass noch locker 40 Minuten Set rauszuholen sind. Die Ehre, das Hauptset zu schließen hat<em>&nbsp;&#8222;The Architect&#8220;</em>.&nbsp; Und dieser weiß mit seinen über 15 Minuten Spieldauer einfach zu überzeugen. Ja, ich mag &#8222;Affinity&#8220; nach wie vor sehr gern und dessen Songs mehr als die des neuen Albums. Das 20 minütige&nbsp;<em>&#8222;Crystallised&#8220;</em> wird als durch das Publikum erarbeitete &#8211; und zugleich wie selbstverständlich erwartete &#8211; Zugabe gespielt.</p>
<p>Insgesamt ist der Sound heute sehr gut und die Gesamtlautstärke im Conne deutlich angenehmer als zu <strong>OBSCURA</strong>. Es geht also doch. Was mir allerdings beim Stromern am Merch-Stand negativ auffällt sind die <strong>gesalzenen Preise</strong>. Gut, von irgendetwas müssen die ja auch leben &#8211; aber 10€ für ein Patch haben zu wollen oder generell zerkloppte Sticks zu verkaufen, halte ich &#8211; vorsichtig gesagt &#8211; für latent übertrieben. Abgesehen davon halte ich aber das Preis-Leistungs-Verhältnis für diesen Abend für sehr angemessen und freue mich über die gelungene Zusammenstellung an Bands. Mit Sicherheit werde ich weiter die Augen offenhalten, um sie ein weiteres Mal live irgendwo abgreifen zu können.</p>
<p>Hier kannst du dir Yetis <strong>Fotos vom Abend</strong> ansehen. Lohnt sich, guck mal rein!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">HAKEN in Leipzig &#8211; Geballte Prog-Power</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
		<link>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=haken-vector-tour-2019</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Haken]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[minimalist]]></category>
		<category><![CDATA[Pop]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Vector]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=31760</guid>

					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=pauls-retrospect-2018</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[1914]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Album release]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK PEAKS]]></category>
		<category><![CDATA[Deafheaven]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[ENEFERENS]]></category>
		<category><![CDATA[ERRA]]></category>
		<category><![CDATA[GAEREA]]></category>
		<category><![CDATA[Gastautor]]></category>
		<category><![CDATA[Geheimtipp]]></category>
		<category><![CDATA[HAMFERD]]></category>
		<category><![CDATA[Ihsahn]]></category>
		<category><![CDATA[Jahresrückblick]]></category>
		<category><![CDATA[messa]]></category>
		<category><![CDATA[newcomer]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Roundup]]></category>
		<category><![CDATA[SILENT PLANET]]></category>
		<category><![CDATA[SLUDGDE]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30706</guid>

					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben &#124; VOLA im Interview</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Nov 2016 08:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Agent Fresco]]></category>
		<category><![CDATA[Dream Theater]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Fallujah]]></category>
		<category><![CDATA[Gojira]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Katatonia]]></category>
		<category><![CDATA[Leprous]]></category>
		<category><![CDATA[mainstream]]></category>
		<category><![CDATA[Meshuggah]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Steven Wilson]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=11688</guid>

					<description><![CDATA[<p>Robert hatte zum diesjährigen Euroblast das Vergnügen, mit VOLA zu sprechen. Die&#160;Dänen&#160;haben sich für einen Tag von ihrer Tour mit KATATONIA&#160;und AGENT FRESCO abgesetzt, um auf dem Kölner Festival zu spielen. Im Interview berichten sie von ihren ersten Lektionen des Tourlebens, ihren ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben | VOLA im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Robert hatte zum diesjährigen Euroblast das Vergnügen, mit <strong>VOLA</strong> zu sprechen. Die&nbsp;Dänen&nbsp;haben sich für einen Tag von ihrer Tour mit <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;und <strong>AGENT FRESCO</strong> abgesetzt, um auf dem Kölner Festival zu spielen. Im Interview berichten sie von ihren ersten Lektionen des Tourlebens, ihren Einflüssen und die Frage, wie Prog-Metalbands in den Mainstream geraten können. Außerdem unterhielten&nbsp;sie sich darüber, wie sich Metal-Stereotypen momentan auflösen. Bühne frei für: <strong>VOLA</strong>!</p>
<h4>Robert:&nbsp;Wann seid ihr hier angereist? Heute morgen?</h4>
<p><strong>Asger:</strong> Eigentlich sind wir schon gestern angekommen. Wir haben uns kurzzeitig&nbsp;von der <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a> getrennt, um hier in Köln auf dem <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Euroblast Festival</a> zu spielen. Nach unserer Show werden wir auch morgen in Berlin wieder zu Katatonia stoßen.</p>
<h4>R: Ein Kollege von mir hat euch erst in Leipzig gesehen und fand&#8217;s ziemlich klasse. Wie läuft die Tour bislang? Ihr hattet schon ein paar Gigs zusammen, aber es stehen ja noch einige aus, stimmt&#8217;s?</h4>
<p><strong>Asger</strong>: Ja, genau. Neun sind es noch. Wir haben erst heute früh darüber gesprochen. Es fühlt sich an, als wären wir schon seit einem Monat auf Tour, weil so viel passiert. Dabei ist es gerade mal die erste Woche von sechs. Wir sind bisher noch nie getourt, sondern haben immer nur einzelne Shows gespielt. Deswegen ist das Tourleben – vor allem im Tourbus unterwegs zu sein und generell Routine zu bekommen – absolut neu für uns. Das verbraucht ziemlich viel Energie. Aber langsam lernen wir, wie das so alles geht. Nicht jeden Tag Alkohol zu trinken, das ist zum Beispiel eine Lektion, die wir gelernt haben. [alle lachen] Nur Wasser für uns!</p>
<h4>R:&nbsp;Ist das tatsächlich eine persönliche Erfahrung oder etwas, das euch die alten Hasen verraten haben?</h4>
<p><strong>Nicolai:</strong> Nein, das wurde uns natürlich nicht so erzählt. Wir haben das für uns selbst herausgefunden, aber das macht es eben nicht einfacher. Vor allem, wenn du singst – ich singe die Backing Vocals und Asger die Leads – musst du deine Stimme schonen. Es wäre wohl das Unangenehmste, wenn du kurz vor deinem Auftritt keine Stimme hast. Wenn deine Stimme weg ist, dann ist das ziemlich peinlich. Du musst schon wenigstens etwas gesund leben.</p>
<h4>R:&nbsp;Euer Album &#8222;Inmazes&#8220; ist ja erst vor zwei Wochen erschienen. Ich frage mich da: wie sehr haben die Zuschauer auf euch überhaupt reagieren können? Ich vermute, dass es nicht so einfach ist, mit einem gerade erschienenen Album auf Tour zu gehen. Die meisten Leute kennen das Material vermutlich ja&nbsp;noch nicht. Wie sind da eure Erfahrungen?</h4>
<p><strong>N:</strong> Eigentlich haben wir das Album schon vor einem halben Jahr ein erstes Mal rausgebracht. Also konnten die Leute es auch schon vorher anhören. Das jetzt war eine Re-Release. Das ist in der Tat eine seltsame Sache. In unserem Fall haben einige das Material natürlich zum ersten Mal gehört. Es ist ungewohnt für uns, aber wir spielen jetzt hauptsächlich vor <strong>KATATONIA</strong>-Fans, die uns noch nicht kennen. Eigentlich kann man schon erkennen, ob es ihnen gefällt. Sie versuchen eben, die Musik in sich aufzunehmen, zu verstehen und sich eine Meinung darüber zu bilden. Dabei singen natürlich noch nicht alle mit, aber immerhin ein paar.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7cNCUQrCvzM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>R:&nbsp;Eure erste EP kam 2011 raus, ist das richtig?</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir hatten auch vorher schon eine EP herausgebracht. 2008 war das. Aber ja, die EP &#8222;Monsters&#8220; kam 2011.</p>
<h4>R:&nbsp;Was habt ihr so in der Zwischenzeit gemacht? Ihr habt gesagt, dass &#8222;Inmazes&#8220; sowohl 2015 als auch jetzt ein zweites Mal veröffentlicht wurde.</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir haben ungefähr ein Jahr dafür gebraucht, unsere Songs für &#8222;Inmazes&#8220; zu schreiben, nachdem &#8222;Monsters&#8220; fertig war. Wir haben das komplett selbst gemacht. Das heißt, dass wir auf dem Weg zur Fertigstellung einiges lernen mussten. Außerdem mussten alle entweder noch arbeiten gehen oder studieren, weswegen wir nicht die ganze Zeit daran arbeiten konnten. Der Prozess zog sich also eine Weile. Ein Jahr brauchten wir fürs Songwriting und zwei weitere für das Recording, Mixen und Mastern sowie die Versendung an Reviewer. Letztendlich haben wir es dann endlich am 15. Februar veröffentlicht. Dadurch haben wir jetzt einiges an Erfahrungen sammeln können. Das nächste Mal wird es mit Sicherheit schneller von der Hand gehen.</p>
<p><strong>N:</strong> Tatsächlich könnten&nbsp;dieses Mal auch einige Leute darauf warten. Auch nach &#8222;Monsters&#8220; haben schon einige neues Material erwartet, aber da war quasi kein Druck vorhanden&#8230; Allein, als wir hier zu unserem Raum gelaufen sind, wurden wir von einigen Leuten nach dem neuen Material gefragt. Ich glaube, dass die Tatsache, dass jemand darauf wartet, uns noch in unserer Arbeit beeinflussen wird.</p>
<h4>Robert:&nbsp;Das ist ja ziemlich cool. Ich habe auch so das Gefühl, dass ihr euch jetzt mit dem Re-Release auf einer neuen Stufe befindet. Das nimmt jetzt alles schon größere Dimensionen an.</h4>
<p><strong>N:</strong> Ein paar Master-Tapes haben wir gerade erst rausgeschickt. Wir hatten keine Ahnung, was wir damit machen sollten, … Aber glücklicherweise half uns dann John, unser Manager. Er ist grad mal zwei Tage vor der ersten Release des Albums zum Management dazugestoßen. Er hatte also nicht so viel Zeit, um es&nbsp;überhaupt zu versenden.<br />
<strong>A:</strong> Zur Zeit unserer ersten Veröffentlichung sind wir sehr abhängig von Social Media gewesen. Glücklicherweise gab es da ein paar Seiten, die über uns geschrieben haben.</p>
<h4>R:&nbsp;Ihr habt tatsächlich ziemlich viele Likes auf Facebook. Das war mir gar nicht bewusst. Über 10.000 Likes sind es sogar. Das wird von einigen als &#8218;magical mark&#8216; bezeichnet&#8230; [alle lachen].</h4>
<h4>Noch eine Frage zu einem Gebiet, welches&nbsp;mich durchaus mehr beschäftigt: die Lyrics und Themen, die von euch abgearbeitet werden. Ich habe über euch gelesen,&nbsp;dass die Texte sich sehr damit beschäftigen, gefangen zu sein, und über Situationen, die emotional nicht händelbar sind. Als ich dann das Album gehört habe, erschien es mir aber ganz und gar nicht deprimierend oder so. Natürlich habt ihr melancholische Parts in euren Songs, aber auch positivere Passagen und Atmosphären. Wie geht das mit den Texten einher? Wie habt ihr das Konzept eures Albums entwickelt?</h4>
<p><strong>A:</strong> Wir sind ziemlich stark von melancholischer Musik beeinflusst, die sowohl düster ist als auch eine Art Lichtblick in sich trägt. Also die Gewissheit, dass es nicht immer ein schlimmes Ende nehmen muss und dass es einen Weg hinaus aus den Problemen geben kann. Das ist es beispielsweise, was ich an <strong>Steven Wilson</strong> so sehr mag. Viele mögen sagen, dass das depressive Musik sei, aber eigentlich ist es auf eine gewisse Art und Weise auch aufbauend. Denn wenn du dich schlecht fühlst, damit vielleicht allein bist, hast du ein gemeinschaftliches Gefühl durch die Musik. Ich würde behaupten, dass wir diese Szenerie über unsere Musik auch erzeugen wollen. Wir wollen düstere Themen behandeln, aber letzten Endes auch Hoffnung vermitteln.</p>
<p>Mich selbst fasziniert sehr, was glücklich sein eigentlich ausmacht. Für mich ist dieses Gefühl etwas, das einen gute Erinnerungen erschaffen lässt, auf die man später zurückblicken kann. Natürlich kannst du sehr glückliche Momente erleben – aber diesen Moment an sich, an den kannst du dich nicht erinnern. Er wird keinerlei Wert für dich haben. Das hat er nur, wenn du auch wirklich dabei warst. Wenn dein Kopf nur voll mit bedrückenden Gedanken ist, wirst du dich eher an die Gedanken als an die Situation erinnern. Danach wird deine Vergangenheit ausschließlich aus Bildern bestehen, die durch diese Gedanken geprägt sind. Es geht also letztendlich darum, aus diesen negativen Mustern auszubrechen und reine Erinnerungen zu erschaffen, die einen wirklich glücklich machen können.</p>
<h4>R:&nbsp;Also könnte man sagen, dass sich das Album weniger darum dreht, gefangen zu sein als dass es vielmehr davon handelt, aus dieser Gefangenschaft zu fliehen?</h4>
<p><strong>A:</strong> Genau. Deswegen heißt es ja auch &#8222;Inmazes&#8220;. Weil es darum geht, herauszukommen, zu versuchen, das Gewirr aufzulösen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/miNS5i6ATOI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>R:&nbsp;Ich habe mitbekommen, dass ihr euch draußen über Rammstein und Meshuggah unterhalten habt. Vermutlich wird euch die Frage ständig gestellt&#8230;</h4>
<p><strong>N:</strong> Ich habe nur Späße gemacht. Ich habe über ein Album gesprochen und alle fragen, wovon wir speziell inspiriert worden sind oder wodurch diese Leute inspiriert wurden. Und dann antworten wir einfach … Überleg mal, eine Mischung aus <strong>PINK FLOYD</strong>, <strong>RAMMSTEIN</strong>&nbsp;und ein bisschen <strong>MESHUGGAH</strong>.<br />
<strong>A:</strong> Das ist eben das, was das Label geschrieben hat – und damit muss es wohl richtig liegen.</p>
<p><strong>N:</strong> Es war einfach witzig&#8230; Wenn du deine eigenen Texte liest und du feststellst, dass die Leute sich manchmal über deine vermeintlichen Einflüsse so sicher sind, dass sie definitiv diese Bands gehört haben müssen – aber du selbst eben nicht. Aber Menschen erleben und bemerken einfach unterschiedliche Sachen, wenn sie die Musik hören – abhängig davon, wie ihre Hörgewohnheiten sonst so sind.</p>
<h4>R:&nbsp;Also sind diese Bands nicht unbedingt eure wichtigsten Einflüsse?</h4>
<p><strong>N:</strong> Genau. Wenngleich wir vielleicht auch in einem ähnlichen Gewässer fischen.</p>
<h4>R:&nbsp;Ich war davon ausgegangen, weil ich den Eindruck hatte, dass euer Riffing dem von Meshuggah sehr ähnlich ist, aber vermutlich ist das einfach die Art eures Spiels. Das muss ja nicht unbedingt mit Meshuggah verbunden sein. Es hat auch viel vom Vibe der 70er, die ich ja auch mag. Einige Parts haben mich weniger an Pink Floyd erinnert als dass ich vielmehr King Crimson hier und da durchscheinen sah.</h4>
<h4>Wenn wir uns nun speziell das Euroblast ansehen, dann ist das ja ein sehr experimental-lastiges Festival. Denkt ihr, dass die Zukunft der harten oder extremen Musik vor allem im experimentellen Sektor liegen wird?</h4>
<p><strong>A:</strong> Ja, das ist eine wirklich gute Frage. Ich vermute, dass es diese techniklastige Musik immer schwer haben wird, eine breite Hörerschaft zu erreichen.<strong> DREAM THEATER</strong> sind zum Beispiel eine Band, die sehr technisch spielen und trotzdem die vermutlich größte Fangemeinde aufgebaut hat, die man mit dieser Musik überhaupt haben kann. Andererseits gibt es Bands wie <strong>THE MARS VOLTA</strong>, die ebenfalls sehr technisch sind und dennoch Zugriff auf den Mainstream haben. Das ist wirklich schwer auszudifferenzieren.</p>
<p><strong>N:</strong> Letztendlich haben auch unbekanntere Genres dank des Internets gute Chancen, weltweit wahrgenommen zu werden und ihre Hörerschaft zu vergrößern. Wenn wir mal von unserer Musik ausgehen, ist es ziemlich sicher, dass wir in Dänemark selbst nichts tun könnten, um irgendwie bekannter zu werden. Die Leute, die Musik, wie wir sie spielen, mögen, kennen uns bereits. Das Internet gibt uns die Möglichkeit, einfacher Leute auf der ganzen Welt für unsere Musik zu begeistern. Es gibt so die Möglichkeit, überhaupt in kleineren Städten zu spielen, selbst wenn man seltsame Musik macht.</p>
<p><strong>A:</strong> Aber noch mal zurück zum Mainstream. Vermutlich sind melodische Gesangslinien das, was dafür essenziell ist. <strong>VOLBEAT</strong> könnte man beispielsweise als Metalband sehen, die aber Melodiegesang mit hohem Wiedererkennungswert hat. Deswegen konnten sie eine so größe Hörerschaft für sich gewinnen, wie es einer Deathmetalband wohl nicht möglich wäre. Es geht vermutlich wirklich darum, den Gesang so zu produzieren, dass er angenehm anzuhören ist.</p>
<p><strong>N:&nbsp;</strong>Abgesehen davon wollen doch gar nicht alle Bands Mainstream sein. Jeder findet seinen Platz in der Bandlandschaft.<br />
<strong>A:&nbsp;</strong>Besonders schön zu sehen ist, dass eine Band wie <strong>GOJIRA</strong> ziemlich bekannt werden konnten und trotzdem immer noch extrem brutal und aggressiv sind. Das zeigt, dass eine große Bekanntheit erreicht werden kann, selbst wenn man harte Musik macht. Sie sind eben sehr melodiös in ihrem Gesang, auch wenn alles andere sehr brutal ist. Die hohen Screams sind natürlich auch ziemlich cool.</p>
<h4>R: Ich habe den Eindruck, dass sich die Genregrenzen hinsichtlich dessen, was in der Musik selbst thematisiert wird, langsam lockern. FALLUJAH ist z.B. eine der Bands, die das emotionale Spektrum dessen, was sie behandeln und was damit auch Einzug in den Metal hält, deutlich erweitern.</h4>
<h4>Zum Vergleich würde ich da mal CANNIBAL CORPSE heranziehen, die nur Hass und Aggression als Leitthemata haben. Mir gefällt das, dass Bands wie eben FALLUJAH oder BLACK CROWN INITIATE die klassische Metal-Thematik um andere Gedanken erweitern, anstatt immer auf denselben Stereotypen herumzureiten.</h4>
<p><strong>A:</strong>&nbsp;Wir sind tatsächlich dessen überdrüssig, dass Metal immer irgendwie mit der Farbe Schwarz, mit Totenschädeln oder der Hölle assoziiert wird. Natürlich ist das gerade sehr sehr verallgemeinert, was ich hier sage. Aber auch wir bemerken momentan einige Bands, deren Musiker aussehen, wie die normalen Typen von nebenan und trotzdem echt harte Musik spielen. Damit zeigen sie ja, dass es im Metal eben nicht nur darum geht, lange Haare zu haben oder sich ausschließlich schwarz zu kleiden. Das ist in der Tat ziemlich erfrischend.</p>
<h4>R: Ich glaube ja, die Szene sollte sich noch weiter bewegen. ANIMALS AS LEADERS ist so eine Band, die einen ausgeprägten Einfluss aus dem Jazz haben. Damit ist es eben eine Art von Musik, die sich in eine musikalischere Richtung bewegt. Eher Mainstream-orientierte Hörer nehmen das tendenziell wohl als Musik wahr, als die Leute, die vorwiegend&nbsp;im Deathmetal unterwegs sind. Deren Reaktion ist vermutlich viel eher: Was soll das denn? Das ist doch nur technisches Rumgewichse!</h4>
<p><strong>N:</strong> Ja, es kann schon wirklich schwierig sein, wenn man sein Instrument seit langer Zeit spielt und sich dann versucht zu erinnern, welche Musik einen eigentlich zu Anfang getriggert hat. Irgendwann wird man in seinem Spiel so technisch und so schnell, weil man das ganze abgefahrene Zeug übt. Man hört dann einfach neue Musik, hört anders hin und entdeckt ganz neue Qualitäten. Es fällt schon schwer, sich darauf zurückzubesinnen, was man wirklich gut fand als man mit dem Spielen angefangen hat.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11719 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo.jpg" alt="VOLAband_2" width="591" height="387" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo.jpg 1200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo-300x197.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo-1024x671.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/inmazes_promo-750x491.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 591px) 100vw, 591px" /></p>
<h4>R: Eine letzte Frage habe ich noch. Ich bin immer sehr daran interessiert, unbekanntere Bands zu entdecken. Welche Bands, Künstler oder Alben haben euch dieses Jahr richtig beeindruckt?</h4>
<p><strong>VOLA:</strong> Zum einen die neue Platte von <strong>MODERAT</strong>. Das ist für mich eine sehr interessante Herangehensweise an elektronische Musik, ist aber auch sehr düster und melancholisch. Eine Kombination, die ich mag. <strong>BLAUBLUME</strong> aus Dänemark, die sehr melodisch sind, aber so gar keinen Metal spielen, sind mir noch aufgefallen. Der Sänger singt sehr hoch und hat dabei eine wunderbare Stimme. Vermutlich werden sie in der Zukunft etwas bekannter werden. Bislang sind sie das nur in Dänemark.</p>
<p>Außerdem gibt es eine norwegische Band namens <strong>RENDEZVOUS POINT</strong>, bei denen <strong>Baard Kolstad</strong> von <strong>LEPROUS</strong> trommelt. Das sind allesamt sehr talentierte Musiker, die gern mal Quintouplets oder solche Späße spielen. Die sind <strong>GOJIRA</strong> dahingehend ziemlich ähnlich, weil sie dasselbe Riff über vier Minuten spielen. Für die sehe ich auch gute Chancen auf einen Aufstieg. Ansonsten fallen mir nur größere Bands wie <strong>TAME IMPALA</strong> ein. Aber die kennt man wohl schon&#8230;</p>
<p><strong>R:</strong> Okay, cool! Danke für eure Tipps und das nette Gespräch. Ich wünsche euch nachher einen guten Gig und weiterhin eine tolle Zeit&nbsp;auf eurer Tour mit <strong>KATATONIA</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Interview: Robert</em><br />
<em> Übersetzung &amp; Text: Nina</em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">Über Mainstream, Depressionen und das Tourleben | VOLA im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Koronal]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Uneven Structure]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9556</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu  Tag 1 und Tag 2  des Euroblast XII Sonntag, 02.10. Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: left;">Du hast die beiden ersten Tage verpasst? Hier geht es zu <span style="color: #ff0000;"> <a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Tag 1</a></span> und <span style="color: #ff0000;"><a style="color: #ff0000;" href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Tag 2</a> </span> des Euroblast XII</h4>
<p style="text-align: center;"><strong>Sonntag, 02.10.</strong></p>
<hr />
<p>Es ist Sonntag, das Wetter ist eher beschissen und die Nacht war kurz. Offenbar nicht nur bei mir, denn als ich kurz nach 13 Uhr auf dem Gelände der Essigfabrik ankomme, bin ich noch einer von eher wenigen. Die Leute, die schon stehen können, findet man jedoch vorbildlicherweise bei den erst kurzfristig eingesprungenen Briten <strong>SHIELDS</strong> vor der Hauptbühne. Diese geben schon zu früher Stunde alles, wobei ich mittlerweile sagen muss, dass sie natürlich nicht die einzige Band ist, die auf diesem Festival eine Mischung aus Metal, Electro und cleanem Gesang präsentiert. Und so langsam fällt es mir zunehmend schwerer, an den einzelnen Darbietungen noch etwas Eigenständiges rauszuhören. Aber die Gefahr besteht bei Festivals vermutlich meistens.</p>
<blockquote><p><strong>If everyone is progressive, no one is.</strong></p></blockquote>
<p>Auf der kleinen Bühne geben die Hamburger von<strong> [SOON]</strong> ihr Euroblast-Debüt. Das Trio spielt Progressive Metal, der mich etwas an <strong>O.S.I.</strong> erinnert und auch Fans von <strong>PORCUPINE TREE</strong> zusagen müsste. Die gebotenen Songs sind eingängig, fast schon poppig und dennoch ziemlich heavy. Auch im Keller sind zu früher Stunde noch nicht sehr viele Leute. Die Resonanz auf die Musik von <strong>[SOON] </strong>fällt dennoch sehr positiv aus.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Ayuhuasca-9.jpg" alt="Ayuhuasca (9)" /></p>
<p>Eine Band, die mir in vielen Gesprächen nahegelegt wurde, ist <strong>AYAHUASCA</strong>, die aus Köln stammt, ich jedoch eher in südamerikanischen Gefilden verortet hätte. Warum? Weil die Bühne zunächst mal nicht nur voller Bandmitglieder, sondern auch voller Percussioninstrumente ist. Nicht nur ich muss bei dem Sound, den die Jungs liefern, an <strong>SEPULTURA</strong> denken. Jedoch unverhältnismäßig technischer.<strong> AYAHUASCA</strong> kombinieren hervorragenden Tech Death und Progressive Metal mit Ethnoeinflüssen. Die Mischung haut mich um und sorgt dafür, dass ich mit einem Schlag wach bin. Und auch wenn es nicht von vorne bis hinten vor ungeraden Takten wimmelt, so muss progressive Musik für mich genau so sein, denn Prog beginnt im Kopf, mit einer Idee. Und <strong>AYAHUASCA</strong> haben nicht nur eine solche, sondern auch die Fähigkeiten, diese gezielt umzusetzen. Natürlich haben auch viele andere Bands, die hier spielen, Visionen, doch <strong>AYAHUASCA</strong> sind eine von wenigen, die wirklich unvergleichbar herausstechen. Groß!</p>
<p>Ich begebe mich zu <strong>KORONAL </strong>vor die kleine Bühne. Diese kommen meines Empfindens nach am meisten an den Sound von <strong>MESHUGGAH</strong> heran, ohne die es das Euroblast in dieser Form vermutlich nicht geben würde. Der Gesang ist etwas variabler als der von Jens Kidman, die Soli nicht ganz so jazzig, aber dennoch ist der Einfluss der schwedischen Genreväter ab den ersten Tönen klar. Zum Glück verfallen <strong>KORONAL</strong> nicht in stumpfes kopieren, was dafür sorgt, dass nicht nur ich Gefallen an dem Sound der Polen finde.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Koronal-1.jpg" alt="Koronal (1)" /></p>
<p>Auch die Schweizer <strong>CLAWERFIELD</strong> spielen mit elektronischen Einflüssen. Der Industrial Metal geht jedoch in eine ganz andere Richtung und weiß zu gefallen. Besonders die cleanen Gesangspassagen haben sehr hohes, fast schon poppiges Ohrwurmpotenzial und bleiben zumindest bei mir hängen, was meinen Spaß an der Musik sofort steigert. Ich bin positiv überrascht!</p>
<p><strong>DISPERSE </strong>liefern auf der Hauptbühne im Anschluss ein willkommenes Kontrastprogramm zu fast allen anderen Bands. Obgleich die Polen technisch auf sehr hohem Niveau spielen, ist die Musik doch angenehm ruhig und atmosphärisch, zumindest im Vergleich mit vielen ihrer Mitstreiter. Doch besonders da der Progressive Metal der Jungs so „zahm“ wirkt, folgt der dynamisch wohl größte Bruch des Festivals. Denn auf eine der gediegeneren Bands folgt eine, wenn nicht DIE brutalste. <strong>HUMANITYS LAST BREATH</strong> zerlegen die Bühne mit einer Wand, die mich am ehesten an <strong>WAR FROM A HARLOTS MOUTH</strong> denken lässt. Fies, brachial und rücksichtslos sind nur einige Worte, die mir zum Auftritt der Schweden einfallen. Denn das Vierergespann macht definitiv keine Gefangenen und präsentiert sich als Walze der puren Finsternis.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Exist-Immortal-6.jpg" alt="Exist Immortal (6)" /></p>
<p>Im Keller wird die Schwärze danach wieder etwas gedrosselt, auch wenn <strong>EXIST IMMORTAL</strong> keinesfalls ohne Biss sind. Den Briten hört man ihre Herkunft an, denn Bands, die mir hier als Referenz einfallen, stammen ebenfalls von der Insel. So erinnern mich vor allem die cleanen Gesangspassagen an <strong>TESSERACT</strong> oder <strong>MONUMENTS</strong>. <strong>EXIST IMMORTAL</strong> ist ebenfalls eine Band, die zweifelsohne auf der großen Bühne spielen könnte, doch auch hier fehlt mir am dritten Festivaltag mittlerweile der krasse Unterschied zu vielen anderen Bands, große Schwächen offenbaren die Briten dennoch nicht.</p>
<p><strong>VOLUMES</strong> bringen den Saal zum Beben. Zwar ist die Show der Kalifornier nicht ganz so eskalativ wie die von <strong>VEIL OF MAYA</strong>, was deren Sänger Lukas nicht davon abhält, mit auf die Bühne zu springen und zu feiern. Und auch Joe Buras ist wieder mit am Start. So ist es schön zu sehen, dass die Bands auch untereinander nicht nur Fans, sondern auch Freunde sind. Was übrigens ein Fakt ist, den man über das gesamte Festival immer wieder sehen kann. So findet man viele der Bands vor der Bühne, wenn sie denn nicht gerade selbst oben stehen. Selbst Musiker von Bands, die nicht auf dem Euroblast spielen, kann man hier treffen, was die familiäre Atmosphäre nur noch mehr verstärkt.</p>
<p>Da der Sängerposten bei <strong>DEADLY CIRCUS FIRE</strong> momentan nicht besetzt ist, spielen die Londoner ihr Set völlig unbeeindruckt instrumental. Überraschenderweise stellt das für mich eine willkommene Abwechslung dar. Denn die Musik der Briten funktioniert auch hervorragend ohne Gesang und irgendwie sind meine Ohren sehr dankbar dafür, gerade keine Texte verarbeiten zu müssen. Die Songs, die so fast schon Post Rock-Charme bekommen, wirken sehr entspannend auf mich und bauen eine schöne Atmosphäre auf.</p>
<p>Diese wird im Anschluss von <strong>JINJER</strong> sofort wieder zerstört. Was nicht schlimm ist, denn die Band aus der Ukraine hat mit ruhigen Tönen wenig am Hut. Sängerin Tatiana verhaut zwar anfangs einige Gesangspassagen, überzeugt ansonsten aber durch ihre Vielseitigkeit und ihr Vermögen, das Publikum in Fahrt zu bringen. Die Songs von <strong>JINJER</strong> sind sehr viel geradliniger und schnörkelloser als die von anderen Bands dieses Festivals, was man besonders an dem unverkopften Schlagzeugspiel und den zielgerichteten Grooves merkt. So tobt der Keller bei der letzten Band noch einmal vollständig, bevor es zum Headliner des letzten Tages nach oben geht.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Auch bei <strong>BORN OF OSIRIS</strong> wird, bis auf das Schlagzeug, so gut wie alles von der Bühne geräumt. Sehr viel gewohnter wirkt der Anblick auf mich immer noch nicht, obgleich ich weiß, dass das funktionieren kann. Und das tut es auch. Als die ersten Töne erklingen, gibt es im Auditorium kein Halten mehr. <strong>BORN OF OSIRIS</strong> versuchen den Saal dem Erdboden gleich zu machen. Dazu werden Songs fast aller Alben gespielt, nur Titel von „A Higher Place“ bleiben aus, was aber zumindest für mich kein Manko darstellt.</p>
<p>Nach knapp 70 Minuten endet die letzte Headlinershow des Festivals, die für mich dennoch nur auf Platz drei von drei rangiert.</p>
<p>Danach findet im Keller noch die Aftershow-Party statt, bei der sich niemand geringeres als <strong>THE ALGORITHM</strong> Mastermind Rémi Gallego um die Beschallung kümmert. Ein wunderbarer Ausklang eines gelungenen Wochenendes.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Fazit</strong></p>
<hr />
<p>Das Euroblast ist ein einzigartiges Festival in Deutschland, das auch europaweit nur einige wenige Vergleiche findet. Schon das ist Grund für die Besucher aus ganz Europa, und zum Teil sogar weit darüber hinaus, nach Köln zu reisen und der experimentellen und progressiven Musikszene zu huldigen. Diese ist schon innerhalb der Nische des Metals eine weitere Nische, die zwar verhältnismäßig klein, aber stetig wachsend ist. Natürlich habe ich schon auf zahlreichen anderen Festivals einen starken Zusammenhalt zwischen den Fans gespürt, doch bei einer Veranstaltung, die sich so sehr auf ein Subgenre innerhalb einer Subkultur konzentriert, ist dies nochmal eine ganz andere Sache. Darüber hinaus merkt man dem Euroblast das Herzblut, mit dem es betrieben wird, deutlich an. Die Veranstalter sind nicht einfach nur Booker und Verdiener, sondern selbst Musiker und Fans, denen es wirklich noch um die Musik an sich geht. Auch unter den Angestellten und der Crew des Euroblasts herrscht ein starker Zusammenhalt, nicht umsonst steht in großen Lettern auf dem Rücken jedes Crewshirts das Wort „FAMILY“. Und tatsächlich habe ich mich bereits bei meinem ersten Besuch in der Essigfabrik in Köln willkommen gefühlt. Hier fällt niemand negativ auf, ich habe nicht eine unfreundliche Person getroffen. Weiterhin wird sich nicht nur um das leibliche Wohl gesorgt, sondern auch die Auswahl an Merch ist groß, und auch Bespaßung abseits der Konzerte ist garantiert, denn es gibt Instrumentenstände und sogar eine Lasertag-Arena!</p>
<p>Nehmen wir nun die rosarote Brille etwas ab und analysieren. Gab es auch Kritikpunkte?<br />
Ein Wermutstropfen war für mich natürlich, dass einige Bands absagen mussten, besonders auf <strong>EXXASENS</strong> hab ich mich im Vorfeld sehr gefreut, doch dafür kann niemand wirklich etwas.</p>
<p>Ansonsten wurde das bargeldlose Bezahlsystem für Getränke von einigen Seiten bemängelt. Natürlich kann das den Ablauf an den Bars vereinfachen, sorgt jedoch auch dafür, dass man mit 9€ völlig aufgeschmissen ist, wenn die „billigste“ Getränkekarte 10€ kostet.<br />
Die einzige Option, die einem mit 9€ noch bleibt, ist es, sich einen „Johnny Cash Burger“ zu kaufen. Ohne jetzt zu sehr wie meine Vorgängergeneration klingen zu wollen: 9€ sind 18 Mark, oder drei Döner, oder, oder&#8230; Zwar sättigt der besagte Burger einigermaßen und schmeckt, trotz alledem überlegt man sich bei so horrenden Preisen mehrfach, ob man sich nicht lieber durch Photosynthese ernähren möchte. Als Alternative bleibt das Essen am Euro-Kitchen-Stand, das etwas billiger und sowohl lecker als auch sättigend ist. Drei Euro für ein einfaches belegtes Brötchen sind jedoch schon ne Investition, von der man auf lange Sicht wenig hat. Dass die Lebensmittelpreise fast schon Wackendimensionen annehmen würden, hatte ich im Vorfeld nicht erwartet, aber vermutlich ist das auf Festivals einfach etwas, das man in Kauf nehmen muss.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day3/Impressionen-9.jpg" alt="Impressionen (9)" /></p>
<p>Ich weiß nicht, ob nur ich die Empfindung hatte, dass sich spätestens am dritten Tag musikalisch einige Dinge wiederholt haben, aber auf der anderen Seite kann und will ich auch nicht jede Band außergewöhnlich finden. So hab ich einige Bands gesehen die mich schwer begeistert haben und einige unerwartete Überraschungen erlebt, die das Wochenende zu einem äußerst gelungenen gemacht haben. Der relativ weite Weg hat sich meiner Meinung nach definitiv gelohnt und ich kann es kaum erwarten, nächstes Jahr wieder hierher zu kommen. Denn die Progressive Metal-Szene wächst und gedeiht und ich bin gespannt, welche Früchte diese Entwicklung zukünftig noch tragen wird. Also liebes Euroblast-Team um John, wenn ihr das lest: über <strong>FALLUJAH</strong> oder <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> würde ich mich nächstes Jahr sehr freuen.</p>
<h4><strong>Danke für ein schönes Wochenende!</strong></h4>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-dritter-tag-sonntag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Koronal]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Uneven Structure]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9553</guid>

					<description><![CDATA[<p>Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum Freitag vom Euroblast XII! Samstag, 01.10. „Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: left;">Du hast Tag eins verpasst? Dann geht es hier zum <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Freitag </a>vom Euroblast XII!</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Samstag, 01.10.</strong></p>
<hr />
<p>„Noch fünf Minuten, Mutti“, sagt der innere Schweinehund. „Halts Maul und steh auf!“, sage ich. Nach Kaffee Nummer eins, zwei und drei kann ich mit der Entscheidung auch einigermaßen leben und mache mich erneut auf den Weg zur Essigfabrik.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-9529 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg" alt="20161001_152534" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/20161001_152534.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Mein Weg führt mich allerdings vorerst nicht zu den Bühnen, denn anderweitige Pflichten rufen. Unter anderem sehr nette Interviews mit <strong>VOLA</strong> und <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong>.<br />
Wenig später wird es spannend. Eine Premiere steht an, denn die Franzosen von <strong>UNEVEN STRUCTURE</strong> laden zur Listening-Session ihres kommenden Albums „La Partition“. Das Debütalbum „Februus“ erschien bereits im Jahre 2011 und erhielt damals schon überschwängliche Kritiken. Gemäß dessen warten die Fans bereits seit geraumer Zeit sehnsüchtig auf einen Nachfolger, der nun Anfang 2017 erscheinen soll. Und nach dem, was ich hören durfte, würde ich sagen, dass sich das Warten gelohnt haben sollte. Auch wenn ich Aussagen wie „Wir haben versucht die ruhigen Passagen ruhiger und die harten Passagen härter zu machen“ schon hunderte Male gehört habe: bei „La Partition“ hört man das von der ersten bis zur letzten Sekunde. Dieses Album wird ein dynamischer Leckerbissen! Die meiste Zeit der Listening-Session über habe ich die Augen geschlossen, nicke mit und grinse vor mich hin, denn dieses Album steckt nicht nur voller toller Ideen die spielerisch präzise umgesetzt sind, sondern auch einer ungeheuren Atmosphäre. Hier bauen sich durchdachte Spannungsbögen auf, um dann in bombastisch harten Klimaxen zu kulminieren, von denen manche Post Rock-Bands nur träumen können. Noch gibt es einige kleine Änderungen, die die Band am Album vornehmen will, doch das Gehörte ist bereits jetzt vielversprechend. Das Album wird in drei Kapitel zu je drei Songs gegliedert werden, die Tracklist liest sich wie folgt:</p>
<p style="text-align: center;">01. Alkaline Throat<br />
02. Brazen Tongue<br />
03. Crystal Teeth<br />
04. Incube<br />
05. Funambule<br />
06. Succube<br />
07. The Bait<br />
08. Our Embrace<br />
09. Your Scent</p>
<p>Die erste Band, die ich heute wirklich sehen kann, ist <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> aus Australien. Bereits letztes Jahr auf dem Summer Breeze war ich sehr davon angetan, wie tight diese Band live arbeitet. Und auch bei diesem Auftritt ist dies nicht ein Quäntchen weniger der Fall. Hier sitzt alles. Jedes einzelne Bandmitglied leistet einen herausragenden Job, der den Sound von <strong>NE OBLIVISCARIS</strong> zu einem Ergebnis führt, das größer ist, als seine Bestandteile. Völlig zu Recht ist diese Band eine der aufstrebendsten und gefeiertsten der letzten Jahre, was schon der starke Opener <em>„Devour Me, Colossus, Pt. 1 – Blackholes“</em> unter Beweis stellt und das Niveau bis zum letzten Song <em>„And Plague Flowers The Kaleidoscope“</em> in Deckennähe positioniert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Ne-Obliviscaris-5.jpg" alt="Ne Obliviscaris (5)" /></p>
<p>Wenig später betreten <strong>VOLA</strong> die Bühne. Der Saal ist dicht gefüllt und schnell wird klar: <strong>VOLA</strong> sind für viele heute ein heimlicher Headliner. Der teilweise poppig anmutende progressive Metal der Dänen sorgt für Euphorie im Publikum. Sänger und Gitarrist Asger Mygind liefert nicht nur eine starke Gesangsleistung, sondern richtet auch Ansagen an die Zuhörerschaft, die wenig Anderes als Sympathie für die Jungs aus dem Norden übrig lässt.</p>
<p>Auch heute gibt es Änderungen im Line-Up, denn <strong>HEART OF A COWARD</strong> mussten aufgrund von unvorhergesehenen Transportproblemen absagen, was zwar ärgerlich ist, aber den schönen Nebeneffekt hat, dass <strong>BLACK CROWN INITIATE</strong> dort spielen, wo sie hingehören: auf der großen Bühne! Obwohl es die Band aus Reading, Pennsylvania, erst seit 2012 (!) gibt, konnten sie sich schon eine beträchtliche Fangemeinde erarbeiten. Auch in Europa und auch auf dem Euroblast. Ich bin vor allem von der starken Gesangsleistung von Sänger und Gitarrist Andy Thomas beeindruckt, der live so klingt wie auf Platte. Von dieser Band wird noch einiges kommen! Nicht zuletzt, da seit diesem Jahr Ex-<strong>THE FACELESS</strong>-Gitarrist Wes Hauch mit an Bord ist, der die Band auch auf der Bühne ausgezeichnet ergänzt.</p>
<p>Es folgt die Band mit dem größten Black Metal-Einschlag des Festivals: <strong>ENSLAVED</strong>. Überraschenderweise ist der Saal zwar bis hinter das Mischpult gefüllt, aber doch weitaus weniger, als ich erwartet hätte. Die Norweger arbeiten sich quer durch die eigene Diskographie und liefern eine energiegeladene Show ab, die beweist, dass sie sich von Bands, die halb so alt sind wie sie, nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Mich begeistern die Songs ab „Axioma Ethica Odini“ am meisten, qualitativ lässt sich aber auch live kein Unterschied zwischen alten und neuen Songs finden.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-center" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day2/Veil-Of-Maya-3.jpg" alt="Veil Of Maya (3)" /></p>
<p>Es folgt die nahezu vollständige Räumung der Hauptbühne. Sämtliche Verstärker verschwinden und das einzige größere Objekt, das auf der Bühne verbleibt, ist das Schlagzeug samt Podest. Ein wirklich merkwürdiger Anblick, ratzekahl, geradezu nackt wirkt das Ganze auf mich. Doch die Headliner <strong>VEIL OF MAYA</strong> füllen die Bühne wenig später zum Bersten. Die 70 Minuten Spielzeit des Quartetts aus Chicago werden zum hemmungslosen Abriss. Das Publikum wirft sich mit Inbrunst gegen den Wellenbrecher und bangt, schreit und crowdsurft, als wäre dies die letzte Party vor dem Weltuntergang. Die Band ist quasi überall auf der Bühne und spätestens beim letzten Song auch davor. Eine Einzelleistung herausheben kann ich nicht, denn jedes Bandmitglied arbeitet bis zur Verausgabung, ebenso wie das Publikum. Zwischenzeitlich ist auch Joe Buras von <strong>BORN OF OSIRIS</strong> als Sänger auf der Bühne und feiert mit. Ich bin von der Energie, die hier förmlich zum Greifen ist, vollkommen euphorisiert und muss schon im Fotograben anfangen wie von Sinnen mitzubangen. Ein mehr als würdiger Abschluss eines rundum gelungenen Tages!</p>
<p>Wer nach dieser totalen Vernichtung noch stehen kann, ist herzlich dazu eingeladen, an der After-Show-Jam-Session teilzunehmen. Zeitlich ist mir das leider nicht mehr vergönnt, aber ich merke erneut: Das Euroblast ist nicht einfach nur irgendein Festival. Es ist ein Festival von Fans für Fans, von Musikern für Musiker.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Weiter geht es bei &#8222;Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Dritter Tag / Sonntag)&#8220; bald auf <a href="https://silence-magazin.de/">silence-magazin.de</a></p>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/?fref=ts" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii-zweiter-tag-samstag/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>2</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Oct 2016 09:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[A Dark Orbit]]></category>
		<category><![CDATA[Aliases]]></category>
		<category><![CDATA[All Tomorrows]]></category>
		<category><![CDATA[Amber Sea]]></category>
		<category><![CDATA[Anima Tempo]]></category>
		<category><![CDATA[Animals As Leaders]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[Betraying The Martyrs]]></category>
		<category><![CDATA[Black Crown Initiate]]></category>
		<category><![CDATA[Born Of Osiris]]></category>
		<category><![CDATA[Circle Of Contempt]]></category>
		<category><![CDATA[Clawerfield]]></category>
		<category><![CDATA[Cold Night For Alligators]]></category>
		<category><![CDATA[Cologne]]></category>
		<category><![CDATA[Dead Letter Circus]]></category>
		<category><![CDATA[Deadly Circus Fire]]></category>
		<category><![CDATA[Disperse]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[Essigfabrik]]></category>
		<category><![CDATA[Euroblast]]></category>
		<category><![CDATA[Exist Immortal]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Heart Of A Coward]]></category>
		<category><![CDATA[Humanitys Last Breath]]></category>
		<category><![CDATA[Intronaut]]></category>
		<category><![CDATA[Invivo]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Koronal]]></category>
		<category><![CDATA[Masuria]]></category>
		<category><![CDATA[Materia]]></category>
		<category><![CDATA[Ne Obliviscaris]]></category>
		<category><![CDATA[No Sin Evades His Gaze]]></category>
		<category><![CDATA[Novelists]]></category>
		<category><![CDATA[Obsidian Kingdom]]></category>
		<category><![CDATA[Oceans Of Slumber]]></category>
		<category><![CDATA[Port Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Promethee]]></category>
		<category><![CDATA[shining]]></category>
		<category><![CDATA[Sithu Aye]]></category>
		<category><![CDATA[Skyharbor]]></category>
		<category><![CDATA[Soon]]></category>
		<category><![CDATA[Strains]]></category>
		<category><![CDATA[Tech]]></category>
		<category><![CDATA[The Interbeing]]></category>
		<category><![CDATA[Uneven Structure]]></category>
		<category><![CDATA[Veil Of Maya]]></category>
		<category><![CDATA[Verderver]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
		<category><![CDATA[Volumes]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=9525</guid>

					<description><![CDATA[<p>Seit Jahren schon steht dieses Festival auf meiner Liste von Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. Die Line-Ups der vergangenen Jahre haben mich beinah um den Verstand gebracht und dafür gesorgt, dass das Euroblast in meiner Wahrnehmung einen ganz besonderen Platz eingenommen hat. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Jahren schon steht dieses Festival auf meiner Liste von Veranstaltungen, die ich unbedingt besuchen möchte. Die Line-Ups der vergangenen Jahre haben mich beinah um den Verstand gebracht und dafür gesorgt, dass das Euroblast in meiner Wahrnehmung einen ganz besonderen Platz eingenommen hat. Dieses Jahr hat es nun endlich mal geklappt, also habe ich mich nach Köln, in die Stadt mit den vermutlich längsten roten Ampelphasen der Welt, gemacht, um von dort zu berichten.</p>
<p>Das Euroblast ist ein Indoor Festival, welches dieses Jahr zum zwölften Mal stattfindet.<br />
Die Besonderheit hier: der Fokus wird auf modernen, progressiven, technischen Metal gelegt. Und unter dieser Devise haben es auch dieses Jahr einige der ganz großen Namen nach Köln geschafft, um drei Tage lang eins meiner Lieblingsspektren im Metal zu bedienen.</p>
<p style="text-align: center;"><b>Freitag, 30.09.2016</b></p>
<hr />
<p>Nur gut, dass ich schon am vorherigen Abend angereist bin, denn bereits in aller Herrgottsfrühe, um 13:00 Uhr, sollen sich die Tore zum Gelände heute öffnen.<br />
Allerdings verschiebt sich der Einlass eine halbe Stunde nach hinten. Und auch darüber hinaus gibt es einige Veränderungen: denn die Polen <strong>MATERIA</strong> mussten aufgrund einer Autopanne kurzfristig absagen.</p>
<p>So sind nicht sie es, die das Festival eröffnen, sondern die aus Budapest stammenden <strong>OMEGA DIATRIBE</strong>. Noch haben es nicht viele Leute vor die Hauptbühne geschafft, um dem „Extreme Groove Metal“ der Ungarn zu lauschen. Trotzdem lassen sie sich nicht beirren und versuchen die überschaubare Menge in Fahrt zu bekommen. Anfangs mit mäßigem Ergebnis, doch im Verlauf des Sets kommt doch bei einem Großteil des Publikums Stimmung auf. Ich muss sagen: schlecht ist es nicht, was die Jungs hier abliefern, allerdings bleibt mir weniger die Musik und eher das zutätowierte Gesicht (mitsamt Augäpfeln) des Sängers in Erinnerung.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Zwangspause. Aufgrund des bereits erwähnten Ausfalls passiert musikalisch erstmal eine halbe Stunde lang nichts. Was mich nicht weiter stört, denn so habe ich etwas Zeit, mich umzuschauen und mit dem Gelände vertraut zu machen. Es fällt auf, dass das überschaubare Areal der Essigfabrik nicht nur mit Merch und Essensständen gesäumt ist, sondern es auch eine Reihe an Zelten gibt, die sich speziell an die Musiker, noch spezieller die Gitarristen und Bassisten unter den Besuchern richten. So hat die Gitarrenmarke Ibanez einen eigenen Stand, an dem man Gitarren und Bässe anspielen kann. Der daneben befindliche Stand der Kemper Modeling Verstärker sorgt freundlicherweise dafür, dass man auch was hört und die Instrumente nicht „trocken“ spielen muss. Wunderschöne Sache. Und als wäre das für das Gitarristenherz nicht schon das Höchste der Gefühle, so gibt es auch noch eine 7-saitige Ibanez Gitarre zu gewinnen.</p>
<p>Die zweite Band auf der Hauptbühne ist <strong>PROMETHEE</strong>. Mittlerweile haben sich deutlich mehr Leute in der Halle eingefunden. Zu Recht, wie ich in den nächsten Minuten bemerke. Das Quintett aus der Schweiz liefert gut gemachten, finsteren Deathcore ab, der mit einigen elektronischen Elementen und dröhnenden Bassdrops garniert wird. Die Lichtshow ist unfassbar intensiv und abwechslungsreich, aber auch darüber hinaus bleibt mir der Auftritt durch mehrere Faktoren in positiver Erinnerung. Zum einen bewegt sich Sänger Joshua Orsi unfassbar agil auf der Bühne, zum anderen ist er ein absolutes Stimmungetüm, das heute eine hervorragende Leistung liefert. Ein sehr starker Gig, der die Latte für den Rest des Festivals in mehrerlei Hinsicht erstmal einige Stufen höher legt.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-10.jpg" alt="Euroblast-10" /></p>
<p>Doch das Leben besteht aus Höhen und Tiefen sagt man&#8230;<br />
Als nächstes spielen <strong>VERDERVER</strong> auf der kleineren Bühne. Bei dem Namen muss ich an Bands wie <strong>HEMELBESTORMER</strong> und <strong>WIEGEDOOD</strong> denken. Mit belgischem Black Metal hat das hier aber nicht das Geringste zu tun.</p>
<p>Schon beim Soundcheck fällt mir auf, dass <strong>VERDERVER</strong> ohne Schlagzeuger aus-, und die Drums vom Band kommen. Kann funktionieren, muss es aber nicht. Schon unmittelbar nach dem Beginn des ersten Songs fühlt sich der dargebotene Kreischgesang für mich an, als würden mir Schraubenzieher in die Schläfen gerammt. Ausnahmsweise meine ich das hier mal nicht als Kompliment. Musikalisch gibt es laut eigener Aussage Dance Death Metal auf die Ohren. Für mich fühlt es sich an, als hätte man <strong>DIAGNOSE:LEBENSGEFAHR</strong>, <strong>WBTBWB</strong> und <strong>THE LOCUST</strong> miteinander in einen Mixer gegeben. Mich begeistert das hier alles irgendwie gar nicht. Dennoch haben sich vor der Bühne zahlreiche Fans/Schaulustige/Paralysierte eingefunden, die das, was hier passiert, zu feiern scheinen. Ratlosigkeit macht sich bei mir breit. Ich versuche das Ganze zu begreifen (ist das Kunst, oder kann das weg?) und noch etwas auf mich wirken zu lassen. Doch spätestens als mein Kopfschmerz bei der Textzeile: „Mit wem muss man hier ficken, damit man mehr Follower bekommt?“ so richtig kickt, ergreife ich die Flucht.<br />
Was ich an dieser Stelle aber betonen möchte ist, dass <strong>VERDERVER</strong> über weniger als 400 Facebook-Likes verfügen, und trotzdem die Möglichkeit bekommen haben, auf dem Euroblast zu spielen. Unabhängig davon, ob ich mir die Band zu Hause anhören würde, finde ich, dass das ausgesprochen viel über die Mentalität der Euroblast Veranstalter aussagt und ich die Tatsache an sich fantastisch finde!</p>
<p>Im Anschluss bieten <strong>ALIASES</strong> auf der Hauptbühne einen Augen- und Ohrenschmaus für alle Fans von technischer Gitarrenarbeit. Zum sechsten Mal treten die Briten schon auf dem Euroblast auf und obwohl sie sich somit nicht gerade rar gemacht haben, nimmt die Zahl der Zuschauer kontinuierlich zu. Sämtliche Vertreter der Saitenfraktion tappen sich die Finger wund und begeistern darüber hinaus nicht nur mit sichtbarer Spiel- sondern auch Bewegungsfreude. Der einzige Wermutstropfen bleibt für mich der Gesang, der meinem Geschmack leider nicht zu entsprechen vermag.</p>
<p>Wenig später spielen die norwegischen <strong>SHINING</strong> auf der Hauptbühne. Das Krachkollektiv um Sänger, Gitarrist und Saxophonist Jørgen Munkeby legt den Fokus zu meiner Freude nicht nur auf das immer noch aktuelle Album „International Blackjazz Society“, sondern spielt Songs der letzten drei Alben. So beginnt das Set mit <em>„I won&#8217;t forget“</em> und soll bis zum Rausschmeißer <em>„The Madness And The Damage Done Pt. 1“</em> weder an Irrsinn noch an Druck verlieren. Die epilepsieverdächtige Lichtshow tut ihr Übriges, um den vertonten Wahnsinn auch optisch in Szene zu setzen. Ein unhörbares und grandioses Konzert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Shining-5.jpg" alt="Shining-5" /></p>
<p>Fast zeitgleich mit ihren Tourkollegen <strong>SHINING</strong> betreten <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> die kleinere Bühne. Auch auf die große hätten die Spanier hervorragend gepasst, doch alles in allem ist die intimere, kuschlige Atmosphäre im Keller schon zuträglich für das, was das Quintett zu bieten hat. Und das ist einiges. Mit <em>„The Kandinsky Group“</em> von der letzten Platte „A Year With No Summer“ wird das Konzert eröffnet und sorgt binnen kürzester Zeit für Gänsehaut. <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> sind eine der ruhigeren Bands des Tages, trotzdem (oder gerade deshalb) ziehen sie mich unvermittelt in ihren Bann. Darüber hinaus ist der Sound nun so gut, wie bei keiner anderen Band, die ich zuvor unten gesehen habe. Für die Spanier ist es der letzte Tourtag und man merkt ihnen die Routine und Souveränität, die sich in den letzten Wochen eingespielt hat, deutlich an. Allerdings sorgt das nicht dafür, dass das Konzert austauschbar wirkt. Im Gegenteil. Die Songs der letzten beiden Alben werden mit extrem viel Herzblut gespielt, versinken aber glücklicherweise nicht zu sehr im Pathos. Spätestens als Sänger Rider G Omega auf Deutsch die Ansage: „Hallo wir heißen <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> und wir feiern ein Jahr, ohne Sommer“ bringt, habe ich am ganzen Körper Gänsehaut.<br />
Für mich bisher der emotionalste und ergreifendste Auftritt des Festivals. Großartig!</p>
<p><strong>DEAD LETTER CIRCUS</strong>, sind sowohl live als auch auf Platte eine ausgezeichnete Band. Doch die Australier, die danach auf der Hauptbühne spielen, können für mich leider nicht an das anküpfen, was <strong>OBSIDIAN KINGDOM</strong> zuvor mit mir gemacht haben. Viele Zuschauer sehen das anders und genießen die Show der Australier, die objektiv betrachtet ohne Fehler auskommt und musikalisch Hervorragendes liefert.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Euroblast-39.jpg" alt="Euroblast-39" /></p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INTRONAUT</strong>. Die Kalifornier gehören für mich zu dem Besten, was Metal heutzutage zu bieten hat. Und wie gewohnt ist die Rhythmussektion aus Danny Walker und Joe Lester ein Hochgenuss für alle Musikfetischisten. Doch auch Sacha und Dave sind gut bei Stimme und geben vor allem die gemeinsam gesungenen Passagen in einer Qualität wieder, die deutlich besser ist, als erwartet. Unfassbar präzise und dennoch lässig spielt das Quartett aus L.A. vornehmlich Songs des neuen Albums „The Direction Of Last Things“. Ein kleiner Wermutstropfen für mich, denn auch das ältere Material steckt voller grandioser Songs, die sicher nicht nur ich gern gehört hätte. Trotzdem sorgen unter anderem <em>„Sul Ponticello“</em> und <em>„The Unlikely Event Of A Waterlanding“</em> für sinkende Kinnladen und nickende Köpfe. Das älteste Stück, das heute jedoch gespielt wird, ist <em>„The Welding“</em> von der Vorgängerplatte. Ein starker Auftritt, der aufgrund der Songauswahl zumindest für mich etwas hinter anderen bereits erlebten Shows zurückbleibt. Aber das ist meckern auf extrem hohen Niveau.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/euroblast_2016_day1/Animals-as-Leaders-7.jpg" alt="Animals as Leaders-7" /></p>
<p>Und schon ist es Zeit für den Headliner des ersten Tages. <strong>ANIMALS AS LEADERS</strong>.<br />
Ich hab diese Band noch nie live gesehen und bin daher angemessen froh, dass es heute endlich soweit ist. Die ersten beiden Alben der Nordamerikaner waren für mich von großer Bedeutung, doch was kann man live von einer Drei-Mann-Band ohne Gesang erwarten? Meine anfängliche Befürchtung, dass sich ein Konzert dieser Machart zu einer Art Zirkusvorführung entwickeln könnte bewahrheitet sich natürlich nicht. Denn auch wenn immense Fingerakrobatik geboten wird, begeistern die Songs der letzten drei Alben von Anfang bis Ende. Doch nicht nur die Gitarristen sorgen für offene Münder, auch Drummer Matt Garstka ist in Bestform und spielt sogar das ein oder andere Drumsolo innerhalb der Songs. Hin und wieder macht Tosin Ansagen, die mindestens so lässig sind wie sein Gitarrenspiel. Auf den Spruch „Wir haben heute einen Song vom neuen Album veröffentlicht. Tja, nur leider könnt ihr euch den in Deutschland nicht anhören. Das ist echt Scheiße. Aber ich weiß auch nicht, was man da machen kann.“ antwortet das Publikum damit, dass man den Song doch jetzt spielen solle. Doch nonchalant lehnt Tosin mit den Worten: „Jetzt? Nein, nein, nein. Ihr müsst schon ins Internet gehen. Dafür spielen wir jetzt nen uralten Song“ ab und kündigt <em>„CAFO“</em> an. Und ja, die spielen das live wirklich alles 1 zu 1 so runter. Ich bin überwältigt.</p>
<p>Damit endet der erste Tag für mich. Wenig später mache ich mich auf den Weg zum Quartier, sortiere noch schnell die Fotos, mache die Augen zu, mache die Augen wieder auf und es ist&#8230;</p>
<p>Weiter geht es bei &#8222;Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Zweiter Tag / Samstag)&#8220; bald auf <a href="https://silence-magazin.de/">silence-magazin.de</a></p>
<p><a href="http://www.euroblast.net/de/" target="_blank">Euroblast Website</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/euroblastcollective/" target="_blank">Euroblast FB</a></p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/">Ein Mikrokosmos der besonderen Art &#8211; Euroblast XII (Erster Tag / Freitag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ein-mikrokosmos-der-besonderen-art-euroblast-xii/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>5</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-05-14 15:17:47 by W3 Total Cache
-->