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	<title>Don Promillo, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Don Promillo, Autor auf Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Jul 2018 08:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Inventarnummer 003 - unser Autor Sascha - war wieder mal daheim. Also auf dem STONED FROM THE UNDERGROUND.</p>
<p>Tagelang geile Mucke und nette Menschen und du kannst dabei sein! Lies einfach mit, träume und kauf dir für nächstes Jahr ne Karte, Mensch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/">Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Yeah, endlich ist es wieder soweit. Insgesamt zum sechsten Mal (3 Mal davon für <em>Silence</em>) bin ich nun schon Gast vom <strong>Stoned From The Underground</strong>. Wer dieses Festival kennt, weiß, dass es immer eine besondere Herzensangelegenheit ist, denn auf kaum einer anderen Festivalität des Landes habe ich so viel Herzlichkeit erfahren.</p>
<h4>Donnerstag, 12.04.2018</h4>
<p>Los geht&#8217;s für mich mit einem wahren Heimspiel. <strong>INTO THE VOID</strong>&nbsp; aus Bad Frankenhausen eröffnen das diesjährige <strong>Stoned</strong> auf der Zeltbühne. Ihr <strong>doomiger Sludge</strong> ist zu Beginn schon ein heftiger Schlag in die Fresse und deswegen bin ich etwas überrumpelt. Das ist mir tatsächlich etwas zu derb, um gemütlich in das Wochenende zu starten. Trotzdem wissen die Jungs auf der Bühne was sie am besten können: nämlich authentisch-brachialen Sound erzeugen.</p>
<p>In ganz anderen Gewässern fischen da schon <strong>THE DWARVES</strong>. Das Quartett um <strong>Nick Oliveri</strong> hat sich vor allem einem verschrieben &#8211; stumpfem&nbsp;<strong>Rock</strong>! Wer großen Wert auf viel Gefühl und Melodie in der Musik legt, wird hier vermutlich schreiend die Flucht ergreifen. Die Jungs aus <strong>San Francisco</strong> hinterlassen aber trotzdem bleibenden Eindruck. Sollte mich in Zukunft jemand fragen, was ich von der Show in Erinnerung behalten habe, so kann es nur eine Antwort geben: <strong>&#8222;Prollige Ansagen und Rumpelsongs!&#8220;</strong> Ich weiß bis jetzt nicht so wirklich, was ich von der Truppe halten soll, denn einerseits gehen ihre Songs schon durch Mark und Bein, aber auf der anderen Seite sind ihre Texte und Ansagen schon ganz schön <strong>drüber</strong>.</p>
<p>Gesitteter wird es da schon mit <strong>WUCAN</strong>, obwohl die Dresdner auch ordentlich Feuer im Hintern haben. Auf Platte weiß ich von den <strong>Flötenrockern</strong> immer nicht so recht, was ich von ihrer Musik halten soll, aber Auftritte von <strong>WUCAN</strong> sind jedes Mal ein Erlebnis. Sängerin <strong>Francis</strong> hat (wie immer) eine unglaubliche Ausstrahlung, die die Meute vor der Bühne einfach nur mitreißt. Ob nun <em>&#8222;Dopetrotter&#8220; </em>oder <em>&#8222;Franis Vikarma&#8220;</em> &#8211; hier greift einfach jeder Song in das &#8211; in diesem Moment &#8211; &#8222;krautrockverliebte&#8220; Publikum.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28227" aria-describedby="caption-attachment-28227" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min.jpg"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-28227" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Thunder-Mother-1-min.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28227" class="wp-caption-text">Thundermother</figcaption></figure>
<p>Während ich mir bei einem kühlen Bierchen eine Auszeit von der <strong>Sonne </strong>nehme und mit Kollegen über Gott und Stadionrock plaudere, erklingen von der Bühne plötzlich stadionrockähnliche Klänge. Geil, <strong>THUNDERMOTHER</strong>! Schon oft von ihnen gehört, aber nie so wirklich damit beschäftigt. Die 4 Damen aus <strong>Stockholm</strong> heizen die ohnehin schon heiße Stimmung nochmal um ein ordentliches Stück auf. Als dann auch noch auf der Gitarre <strong>getappt</strong> wird, ist das Stadionfeeling perfekt. Ihre Hymnen haben definitiv das Potential, große Hallen zu füllen!</p>
<p>Nach den 4 Damen geht es mit 2 Herren aus <strong>Hamburg</strong> weiter. <strong>THE PICTUREBOOKS</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. Auf Platte ist ihr bluesiger Rock schon eine anständige Nummer, aber live sind ihre Songs nochmal eine ganze Nummer greifbarer. Neben den Songs, die die <strong>Stoner</strong> allesamt mitreißen, wissen mich vor allem die Ansagen zu überzeugen. Jedes getroffene Wort von Sänger und Gitarrist<strong> Fynn Claus Grabke</strong> kann ich so unterschreiben und mit einem Kopfnicken quittieren. Er bringt das Feeling des <strong>Stoned</strong> auf den Punkt:<strong> &#8222;&#8230;endlich mal raus aus der Welt der ganzen Koksnasen und sein, wie man will!&#8220; </strong>Amen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28229" aria-describedby="caption-attachment-28229" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-28229" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Orchid-5-min.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28229" class="wp-caption-text">Orchid</figcaption></figure>
<p>So schnell kann es gehen, da ist der erste Tag schon wieder vorbei. Aber ein ordentlicher Hammer wartet noch. Nur für diesen einen Auftritt sind <strong>ORCHID </strong>extra aus <strong>San Francisco </strong>angereist. Wenn die Jungs nicht hart Bock auf diesen Auftritt hätten, müssten sie wahrscheinlich sehr viel Zeit übrig haben. Zum Glück haben sie aber ordentlich Lust auf ihre heutige <strong>Messe</strong>. Mit sichtlich Spaß rocken sich die &#8222;Sabbath-Liebhaber&#8220; durch ihr gut einstündiges Set, ohne auch nur in einer Sekunde einen <strong>Energieabfall</strong> zu erleiden. Sänger <strong>Theo Mindell</strong> freut sich sichtbar seines Lebens und hier auf der Bühne zu stehen und hat sich auf jeden Fall den Titel &#8222;Fettestes Grinsen des Wochenendes&#8220; verdient.</p>
<p>Auch wenn mir noch ein paar meiner Lieblingssongs gefehlt haben, war das auf jeden Fall ein würdiger Abschluss des ersten Tages. Moment, im Partyzelt geht&#8217;s ja noch weiter, denn Veranstalter <strong>Fred </strong>legt die fettesten Beats der letzten 5 Jahrzehnte auf!</p>
<h4>Freitag, 13.04.2018</h4>
<p>Was ist das schlimmste nach durchfeierter Nacht auf einem Festival? Richtig, früh morgens im Zelt von <strong>10.000 °C&nbsp;</strong>geweckt zu werden. Zum Glück geht es mir nicht mehr so, denn ich habe mir so ein herrliches &#8222;Schwarz-Weiß-Zelt&#8220; gegönnt (Grüße gehen raus an&nbsp;<strong>Decathlon</strong>!). Nachdem ich dann doch gegen Mittag erwacht bin, geht es erstmal Richtung See, die Sünden der letzten Nacht abwaschen. Darunter leiden müssen&nbsp;<strong>RED STONE CHAPEL</strong>, die ich leider nicht mit meiner Anwesenheit beglücken kann.&nbsp;</p>
<p>Für mich startet der Freitag mit <strong>HAVE BLUE</strong> auf der Zeltbühne. Und was für ein Start das ist! Ihr <strong>psychedelischer Garage Rock </strong>bringt mich sofort wieder auf Betriebstemperatur. Selten habe ich in den Jahren, seitdem&nbsp;ich das <strong>Stoned</strong> besuche, so einen grandiosen Sound auf der kleinen Bühne vernommen. Gut, einen Großteil dazu trägt auch die Band bei, aber hier haben wirklich alle fantastische Arbeit geleistet. Ich prophezeie jetzt einfach mal, dass diese Kapelle noch eine große Zukunft vor sich hat, denn sie ist rundum authentisch und in Sachen <strong>Songwriting</strong> können sich einige was abgucken.</p>
<p>Raus aus dem Zelt, rein in die pralle Sonne zu <strong>ELEPHANT TREE</strong>. Von den Briten habe ich schon oft gehört, aber ihre Alben nie bewusst gehört, was ich jetzt schnellstens ändern werde. Ihr knarziger <strong>Psych Stoner Doom</strong> erinnert schon stark an <strong>MARS RED SKY</strong> und bekommt durch den Gesang eine ganz eigene Note. Die Stimmen von Gitarrist <strong>Jack Townley </strong>und Bassist <strong>Peter Holland</strong> ergänzen sich so perfekt, dass Melodien, die nicht mal so innovativ sind, zu einem starken Gesamtkunstwerk werden. Gegen Ende des Auftritts muss ich mir aber ein schattiges Plätzchen suchen, denn der Planet ballert unaufhörlich.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28231" aria-describedby="caption-attachment-28231" style="width: 673px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min.jpg"><img decoding="async" class="size-large wp-image-28231" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-683x1024.jpg" alt="" width="683" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Downfall-of-Gaya-6-min.jpg 967w" sizes="(max-width: 683px) 100vw, 683px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28231" class="wp-caption-text">Downfall Of Gaia</figcaption></figure>
<p>Kühler sollte es eigentlich mit <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> werden. Pustekuchen, auch ihr <strong>Sludge-Crust-Post-Metal</strong> kühlt, außer das ohnehin schon kalte Bier, rein gar nichts ab. Die internationale Combo ist für mich eine Band, bei denen einfach der komplette Auftritt auf mich wirken muss und ich voll und ganz in der Musik vertieft sein muss. Leider wird das durch einen <strong>Stromausfall</strong> kaputt gemacht. Ok, da kann die Band nichts dafür, aber trotzdem ist meine Stimmung danach im Eimer und ich nutze die Zeit, um mir was zwischen die Backen zu klemmen und kurz am Zelt nach dem Rechten zu schauen.</p>
<p>Dieser Kontrollgang gestaltet sich allerdings etwas länger, weshalb ich <strong>THE DEVIL AND THE ALMIGHTY BLUES</strong> sausen lasse. Gesprächsthema Nummer 1 am Camp: Wie kann ich auf einem Festival unerkannt unterwegs sein? Korrekt, mit einer <strong>Vokuhila-Perücke</strong> und einem Decknamen! Bester Deckname: <strong>Ingo Knito</strong>! So wirst du sicherlich von niemandem erkannt.</p>
<p>Es reicht jetzt aber auch wieder mit <strong>Dummquatscherei</strong> und deswegen tragen mich meine Tentakel zu <strong>UFOMAMMUT</strong>. Die <strong>italienische Doom-Walze</strong> gibt vor allem Songs vom im letzten Jahr erschienenen Album &#8222;8&#8220; zum besten, welche hier auf der Bühne genauso drücken wie auf dem heimischen Plattenteller. Ich fühle mich derart in den Boden gestampft, dass ich den Typen, der meint, auf die Bühne springen zu müssen und die Band zu lobpreisen, nicht so recht verstehen kann. Die Musiker ziehen ihr Ding trotzdem ganz unaufgeregt durch und prügeln eine dröhnende Wand nach der anderen auf die Hörerschaft. Was hier soundtechnisch fabriziert wird, ist schon allerhöchste <strong>Dronekunst</strong> und sorgt für leichte Stresssymptome bei den Boxen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28233" aria-describedby="caption-attachment-28233" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28233" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ufomammut10-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28233" class="wp-caption-text">Ufomammut</figcaption></figure>
<p>Da hat es die Anlage bei <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> schon einfacher, denn zumindest muss sie hier keinen Gesang einarbeiten, den gibt es nämlich nicht. Ähnlich wie bei <strong>DOWNFALL OF GAIA </strong>muss mich bei <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> einfach der ganze Auftritt verzaubern. Und wie er das macht! Sowohl Sound als auch Stimmung vor, auf und neben der Bühne befördern mich in dieser einen Stunde ganz weit weg. Das macht definitiv Lust auf mehr und deswegen beschließe ich, während die Jungs noch spielen, ihre Tour Ende November zu besuchen.</p>
<p>Dass <strong>EYEHATEGOD</strong> nicht viel von Verzauberung halten, sollte kein großes Geheimnis sein. Viel mehr geht es hier um Zerstörung, den berühmten Schlag in die Fresse und andere Perversitäten. Kurz bevor die <strong>amerikanische Sludge-Legende</strong> die Reise über den großen Teich antrat, wurde bekanntgegeben, dass sie nur noch als Quartett auftreten, da Gitarrist <strong>Brian Patton</strong> die Band nach 25 Jahren verlassen hat. Dem Sound auf dem <strong>Stoned </strong>tut das keinen Abbruch, denn mit nur einer Gitarre klingt alles nochmal eine gute Portion stumpfer. Viel überraschender ist aber für mich, was für einen fitten Eindruck Sänger <strong>Mike Williams</strong> auf der Bühne macht. Ich glaube, nicht viele Leute würden heute so aktiv auf der Bühne stehen, wenn sie vor nicht einmal zwei Jahren eine neue Leber eingepflanzt bekommen hätten. Das stimmt mich trotz der brutalen Musik und Texte glücklich, dass dieses Stück menschliche Musikgeschichte noch unter uns weilt. Mit <em>&#8222;Peace Thru War&#8220;</em> wird das Kapitel &#8222;Freitag der 13.&#8220; auf dem <strong>Stoned </strong>geschlossen und der Auftritt von <strong>EYEHATEGOD</strong> ist vor allem eins: ein erhobener <strong>Mittelfinger</strong> gegen alles und jeden!</p>
<p>Feierabend? Niemals&#8230; Aufgrund von Planungsproblemen bei der Tour, beehren uns die <strong>New Yorker Garage Punks DIRTY FENCES</strong> nun noch im Partyzelt. Wahrscheinlich hätte es keine andere Band im diesjährigen Line Up gegeben, die es um diese späte Uhrzeit geschafft hätte, der wilden Partymeute besser einzuheizen als die 4 Jungs aus Big Apple. Auch wenn sich ihre Songs schon sehr stark ähneln, gibt es wahrscheinlich keine besseren &#8222;Partykickstarter&#8220; als <em>&#8222;Goodbye Love&#8220;</em> oder <em>&#8222;Teen Angel&#8220;</em>. Das Fundament für eine weitere wilde Feiernacht ist also geebnet!</p>
<h4>Samstag, 14.07.2018</h4>
<p>Alle ersticken im Zelt &#8211; ich nicht! Herrlich, diese neuen Teile. Ich kann es nicht oft genug sagen. Nach dem morgendlichen Badegang im <strong>Alperstedter See</strong>, beginnt der Tag musikalisch mit <strong>TSCHAIKA 21/16</strong>. Was ist das für eine verrückte Combo? Irgendwie passt hier nichts zusammen und doch machen die <strong>Berliner</strong> um <strong>ROTOR</strong>-Gitarrist <strong>Tim </strong>und <strong>OHRBOOTEN</strong>-Drummer <strong>Onkel</strong> alles richtig. Ihr großes Chaos verwandelt die Zeltbühne im Handumdrehen in ein Tropenhaus. Völlig unberechenbar zocken sie die Songs ihres Debüts &#8222;Tante Chrystal Uff Crack Am Reck&#8220; runter und als <strong>Sören</strong> mit der Trompete die Bühne betritt, ist die Unordnung perfekt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28235" aria-describedby="caption-attachment-28235" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28235" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Dopethrone-4-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28235" class="wp-caption-text">Dopethrone</figcaption></figure>
<p>Draußen an der frischen Luft geht es mit den <strong>Kanadiern DOPETHRONE </strong>weiter. Irgendwie komme ich mit ihren neuen Songs vom kürzlich erschienenen Album &#8222;Transcanadian Anger&#8220; noch nicht so richtig klar, aber altbekannte Songs wie <em>&#8222;Dark Foil&#8220;</em> oder <em>&#8222;Scum Fuck Blues&#8220;</em> schlagen wie eine Bombe ein. Als bei Letzterem auch noch <strong>BONGZILLA</strong>-Fronter <strong>Muleboy</strong> die Bühne betritt, ist die ganze Show perfekt. Wahrscheinlich verkörpert niemand den Liedtitel besser als <strong>DOPETHRONE</strong>-Sänger <strong>Vincent</strong> und <strong>Muleboy</strong>. Zwei richtige <strong>Outlaws</strong> eben.</p>
<p>Auf <strong>THE MACHINE</strong> hab ich mich mit Abstand am meisten auf dem diesjährigen <strong>Stoned</strong> gefreut. Besonders gespannt war ich auf ihren neuen Bassisten <strong>Sander Haagmans</strong>, vielen von <strong>SUNGRAZER </strong>bekannt. Nachdem gestern ihr neues Album &#8222;Faceshift&#8220; veröffentlicht wurde, werden mit dem Titelsong und <em>&#8222;Crack You&#8220; </em>auch gleich zwei neue Songs zum Besten gegeben. Als dann noch <strong>SUNGRAZER</strong>s <em>&#8222;Common Believer&#8220;</em> angestimmt wird, ist die Party perfekt und die Bierfontänen im Publikum nehmen kein Ende. Bei diesen Temperaturen ist das nicht mal eklig, sondern eine willkommene Erfrischung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28237" aria-describedby="caption-attachment-28237" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28237" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/The-Machine-9-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28237" class="wp-caption-text">The Machine</figcaption></figure>
<p>Während <strong>SONS OF OTIS</strong> spielen, muss ich mir erstmal eine kleine Auszeit gönnen und bei einer kühlen Blondine akklimatisieren.<br />
<strong>HOT LUNCH</strong> kannte ich bisher nur vom Namen. Ihre Musik ist das komplette Gegenteil vom Wetter. Während ich langsam keine Lust mehr auf den Planeten habe, machen die Jungs aus <strong>San Francisco</strong> richtig Spaß und sind eine musikalische Erfrischung. Ihr <strong>Garage-Surf-Acid-Punk-Mix</strong> geht sofort ins Ohr und benötigt nahezu keine Anlaufzeit. Leichte Kost in harten Situationen &#8211; so muss das sein!</p>
<p>Ich will nicht sagen, dass es jetzt noch anspruchsloser wird, aber ein bisschen etwas von wildgewordenen Neandertalern haben <strong>BONGZILLA </strong>schon. Sänger und Gitarrist <strong>Muleboy </strong>ist die gesteinigte Verrücktheit in Person. Wie immer werden größtenteils Songs vom 2002er-Album &#8222;Gateway&#8220; gespielt. Als dann aber, während ich gerade auf dem Weg Richtung <strong>Dixi</strong> bin, <em>&#8222;Weedy Woman&#8220;</em> von &#8222;Amerijuanican&#8220; erklingt, sagt mir meine Blase sofort: &#8222;Promillo, hiergeblieben!&#8220; Ich glaube, das war das erste Mal, dass ich was von diesem Album live höre und deswegen wird mir dieser Auftritt noch länger in Erinnerung bleiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28239" aria-describedby="caption-attachment-28239" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-28239" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Bongzilla-2-min.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28239" class="wp-caption-text">Bongzilla</figcaption></figure>
<p>Eine wahre <strong>Stoner Rock-Legende</strong> beschließt nun auch schon das diesjährige <strong>Stoned</strong>. Mit <strong>NEBULA</strong> konnten <strong>Fred &amp; Co. KG</strong> keinen besseren Abschluss organisieren. Ich begutachte den Auftritt von der Bühne und bin ziemlich überrascht, wie jung und frisch die Musiker von hinten aussehen. Seit über 20 Jahren sind die Jungs aus <strong>Los Angeles</strong> nun schon unterwegs, scheinbar ohne Schaden genommen zu haben. Als ich ihre Gesichter dann jedoch erblicke, sieht man ihnen ihr Alter aber schon an. Also denkt daran, wenn ihr von vorn nicht mehr so frisch wirkt, achtet darauf, dass ihr wenigstens von hinten noch geil ausseht! Neben <em>&#8222;To The Center&#8220;</em>, <em>&#8222;All The Way&#8220; </em>und <em>&#8222;Long Day&#8220;</em> werden sämtliche anderen Stoner-Hymnen zum Besten gegeben, die diese Szene maßgeblich mit beeinflusst haben. In meinen Augen war das der beste <strong>Stoned-Abschluss</strong>, den ich bisher auf diesem Festival erleben durfte. Frisch, bekannt und mit einem Sound ausgestattet, der einen einfach nur träumen lässt.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Tja, was bleibt über das <strong>Stoned</strong> zu sagen. Für mich bleibt es einfach das Festival Nummer 1, wenn es um <strong>Gemütlichkeitsrock</strong> geht, auch wenn es mit dem <strong>Freak Valley</strong> harte Konkurrenz hat. Wobei, von Konkurrenz kann man hier gar nicht sprechen, eher Bereicherung. Denn einen wirklichen Konkurrenzkampf gibt es in dieser Szene wohl kaum, da sie eine riesige Familie ist!<br />
Einen klitzekleinen <strong>Kritikpunkt</strong> gibt es trotzdem. Von mir aus könnte die Aftershowparty ruhig etwas länger gehen. Oder ihr könnt die Musik auch ab 3.30 Uhr leiser machen, aber bitte lasst sie nicht komplett verstummen!</p>
<blockquote><p>Bis nächstes Jahr, STONER!</p></blockquote>
<p>Wer Interesse daran hat, verschiedene Undercover-Festivalgäste (inklusive mir!) zu sehen, sollte sich die <strong>Slideshow</strong> nicht entgehen lassen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/stoned-from-the-underground-2018-familientreffen/">Stoned From The Underground 2018 &#8211; Familientreffen auf dem Erfurter Glutacker</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Es geht in die heiße Phase! &#8211; Vorbericht Stoned From The Underground 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Jul 2018 13:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sascha und das Stoned from the Underground - das ist die innigste Beziehung seit Bandwurm und Mensch... Und musikalischer dazu! Lest, was abgeht und schaut vorbei. Auf Pfeffi und geile Mucke! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-geht-in-die-heisse-phase-vorbericht-stoned-from-the-underground-2018/">Es geht in die heiße Phase! &#8211; Vorbericht Stoned From The Underground 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Hilfe, ich glaube ich werde alt&#8230;</h4>
<p>Früher wollte ich meinen Eltern nie glauben, als sie mir sagten, dass die Zeit nur so verfliegt. Mittlerweile merke ich es selbst. Ein Jahr fühlt sich maximal wie <strong>4 Monate</strong> an, wenn überhaupt. Irgendwie rauscht alles nur so an einem vorbei und doch hat es etwas positives: Endlich steht das <strong>Stoned From The Underground</strong> wieder vor der Tür. Vom <strong>12.-14. Juli</strong> findet das diesjährige <strong>Stoned</strong> wieder am <strong>Alperstedter See</strong> in <strong>Erfurt-Stotternheim</strong> statt.</p>
<p>Musikalisch geht es im <strong>Stonermekka</strong> dieses Jahr ganz schön in die Breite! Von <strong>Sludge</strong> (<strong>EYEHATEGOD</strong>, <strong>DOPETHRONE</strong>) über klassischen <strong>Doom</strong> (<strong>ORCHID</strong>) bis hin zum <strong>klassischem Stoner</strong> (<strong>NEBULA</strong>) ist wieder alles dabei. Wer es eher <strong>krautig</strong> mag, kommt bereits am Donnerstag bei <strong>WUCAN</strong> voll auf seine Kosten. Mit <strong>LONG DISTANCE CALLING </strong>bereichert eine <strong>Postrock-Kapelle</strong> das Line Up, während bei <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong> eher die härtere Fraktion vor die Bühne gelockt wird.<br />
Wie jedes Jahr wird jeder Tag wieder von 2 Bands auf der kleineren <strong>Zeltbühne </strong>eröffnet, wobei ich mich in diesem Jahr besonders auf <strong>TSCHAIKA 21/16</strong> freue. Ich kann es nicht in Worte fassen, was diese verrückten Berliner auf der Bühne treiben. Schaut euch dieses <strong>Noiserock-Chaos</strong> einfach an, um euch selbst ein Bild zu machen.</p>
<p>Doch nicht nur die Bands laden dazu ein, dem beschaulichen Vorort der <strong>thüringer Landeshauptstadt&nbsp;</strong>einen Besuch abzustatten. Nahezu alle&nbsp;<strong>Wetter-Websites</strong> sind sich einig, dass wir das diesjährige&nbsp;<strong>Stoned</strong> bei herrlichem Sonnenschein genießen können. Wem es zu heiß wird, der kühlt sich nicht nur mit Bier ab, sondern stürzt sich in die Fluten des direkt angrenzenden Sees!</p>
<p>Das reicht dir immer noch nicht als Grund, hinzufahren? Dann lies dir&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIER</strong> </a>einfach meine <strong>Lobeshymnen </strong>aus dem Vorjahr durch!</p>
<p>Und damit niemand eine Band verpasst, gibt es hier noch die <strong>Running Order</strong>:</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-28028" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n.jpg" alt="" width="679" height="960" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n.jpg 679w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/36476598_1887530554636952_8026106747263385600_n-212x300.jpg 212w" sizes="auto, (max-width: 679px) 100vw, 679px" /></a>
<p><strong><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener">STONED FROM THE UNDERGROUND WEBSITE</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/" target="_blank" rel="noopener">STONED FROM THE UNDERGROUND FACEBOOK</a></strong></p>
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		<title>Freak Valley 2018 &#8211; Ein Festival zum Verlieben</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 09 Jun 2018 09:52:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sascha war auf dem Freak Valley und hat dir einen Bericht voller Stoner, Post Rock und den anderen eher "abgefahrenen" Kindern des Rock geschraubt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/freak-valley-2018-ein-festival-zum-verlieben/">Freak Valley 2018 &#8211; Ein Festival zum Verlieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>So, da hat es für mich mit dem <strong>Freak Valley</strong><strong> Festival</strong> also auch mal geklappt. Bereits mehrere Jahre habe ich dieses kleine, aber feine Festival auf dem Schirm, doch irgendwie hat es sich nie ergeben, dass ich die Reise ins nordrhein-westfälische <strong>Netphen</strong> antreten konnte. Seit Jahren höre ich nur Positives von diesem Event, welches sich Jahr für Jahr mit einem extrem starken Line-Up in der <strong>Stoner/Doom-Szene </strong>etabliert hat. Zeit also, mir selbst mal ein Bild davon zu machen.</p>
<h4>Mittwoch, 30.05.2018</h4>
<p>Zum ersten Mal in seiner Geschichte beginnt das <strong>Freak Valley</strong> in diesem Jahr schon am Mittwoch auf einem separaten Gelände, unweit vom auf einem Hügel gelegenen Zeltplatz. Da meine Mitfahrer schon &#8222;Freak-Valley-Erfahrung&#8220; besitzen, machen wir uns bereits Dienstag Abend auf die gut 400 km lange Reise gen Westen. Tatsächlich kann ich diese Taktik überhaupt nicht verstehen, doch wie sich später herausstellt, haben wir alles richtig gemacht. Allein der Ausblick, als wir um 5.30 Uhr morgens den Campingplatz erreichen, war die nächtliche <strong>Tortur</strong> wert! Sanfter Morgennebel legt sich in die Täler des <strong>Rothaargebirges</strong>, ehe sich die Sonne den Weg durch den Dunst bahnt. Genug für die Sinne getan &#8211; erstmal eine Mütze Schlaf gönnen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27700" aria-describedby="caption-attachment-27700" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27700" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050902.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27700" class="wp-caption-text">Ist das nicht wunderschön?</figcaption></figure>
<h4>Der Tag der Synthesizer</h4>
<p>Wettervorhersage: warm und trocken! Realität: heiß und trocken! Naja, besser als strömender Regen (den der <strong>Deutsche Wetterdienst </strong>für die darauffolgenden Tage ankündigt), denke ich mir und begebe mich auf den Weg Richtung Bühne. Auf dem <strong>Freak Valley</strong> nützt dir Geld allein überhaupt nichts. Nein, bevor du es ausgeben kannst, musst du damit einen am Festivalbändchen befestigten Chip aufladen. Das erspart den Damen und Herren an Bier- und Essensständen einen Haufen Rechnerei &#8211; wenn es denn funktioniert. Kurz nach Einlass auf das Gelände erfolgt die Nachricht, dass es mit dem <strong>Chipsystem</strong> Probleme gibt und sie sich nicht aufladen lassen. Kurzerhand erfolgt seitens der Veranstalter, die <strong>Rockfreaks</strong>, die Entscheidung, dass bis zur Lösung des Problems Freigetränke ausgeschänkt werden. <strong>Freibier</strong> zum Festivalstart hatte ich bis jetzt auch noch nicht, aber ich könnte mich durchaus daran gewöhnen. Nun aber zum Wichtigsten, der Musik!</p>
<p>Den Startschuss machen die <strong>Thüringer </strong>Newcomer von <strong>MOTOROWL</strong>. Nach kürzlichen Touren mit unter anderem <strong>HIGH ON FIRE </strong>und <strong>GRAVE PLAEASURES</strong> merkt man den Jungs die Liveerfahrung schon deutlich an. Auch wenn die Truppe bei mir gleich aus der Ecke kommt, sehe ich sie zum ersten Mal und bin ziemlich überrascht, was ich da zu hören bekomme. Ihr <strong>psychedelischer Doomrock</strong> bietet den perfekten Festivaleinstieg. Besonders <strong>Max´ </strong>Gesang hätte ich so nicht erwartet. Er könnte genauso gut in einer <strong>Symphonic-Metal-Band</strong> mitwirken, auch wenn das dann vermutlich gar nicht meine Baustelle wäre. Trotzdem passt seine Stimme zu dem musikalischen Konstrukt wie die Faust aufs Auge.</p>
<p>Neben <strong>RADAR MEN FROM THE MOON</strong> sind <strong>MOUNTAIN DUST</strong> mein größtes Highlight des ersten Tages. Schon im Vorfeld des Festivals fand ich den sehr <strong>orgellastigen Bluesrock </strong>der Kanadier recht ansprechend und auch auf der Bühne wissen die Jungs absolut zu überzeugen. Ich nehme es vorweg: kein <strong>Sänger</strong> auf dem gesamten <strong>Freak Valley Festival</strong> leidet so schön wie <strong>Brendan Mainville</strong>! Gepaart mit der Instrumentenfraktion, die immer wieder einen Hauch von <strong>Wilden Westen</strong> versprüht, reißt mich das einfach nur mit.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27702" aria-describedby="caption-attachment-27702" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27702" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050912.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27702" class="wp-caption-text">MOUNTAIN DUST</figcaption></figure>
<p>Nicht ganz so mitreißend finde ich <strong>NO MAN`S VALLEY</strong>. Ich kann nicht mal genau sagen, weshalb ich nicht in Stimmung komme, aber der zwischendrin auftretende <strong>Stromausfall</strong> trägt auch nicht gerade zu übermäßiger Euphorie bei. Trotzdem ist die Überbrückung der Zeit ohne Strom doch schon recht amüsant, als einfach mit dem Publikum interagiert und gesungen wird.</p>
<h4>Hä?! Was ist hier denn los?</h4>
<p>So, was nun folgt hätte ich niemals erwartet. Vor 6 Jahren habe ich <strong>RADAR MEN FROM THE MOON </strong>das letzte mal gesehen und die <strong>Niederländer </strong>haben mich einfach nur weggeblasen. Schon während der Umbaupause sehe ich vor der Bühne haufenweise fragende Blicke, denn statt die Gitarren auszutauschen, verlassen nur die Spielgeräte von <strong>NO MAN`S VALLEY</strong> die Bühne. Auf der Bühne werden mehrere <strong>Synthesizer </strong>positioniert. Was dann passiert, lässt mir die Kauleiste offenstehen. Statt <strong>instrumentalen Rock</strong> gibt es einen Mix aus <strong>Electro</strong> und <strong>Noise</strong> auf die Ohren. Das schockt mich schon im ersten Moment und jemand, der mit elektronischen Klängen überhaupt nichts anfangen kann, verlässt vermutlich fluchtartig das Gelände. Ich muss dennoch zugeben, dass das Dargebotene nicht schlecht gemacht ist, auch wenn es in meinen Augen eben nicht <strong>RADAR MEN FROM THE MOON </strong>ist. Von Leuten, die die Band vorher nicht kannten, höre ich tatsächlich fast nur positives. Ich bin echt hin und hergerissen, was ich vom <strong>Headliner</strong> des ersten Abends halten soll und muss erstmal eine Nacht drüber schlafen.</p>
<h4>Donnerstag, 31.05.2018</h4>
<p>Ja, auch ich bin lernfähig und deswegen hab ich mir zum ersten Mal nach unzähligen Festivalbesuchen Ohropax eingesteckt, die dafür sorgen, dass ich auf dem <strong>Freak Valley</strong> so gut, wie auf noch keinem anderen Festival schlafe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27704" aria-describedby="caption-attachment-27704" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27704" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050930.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27704" class="wp-caption-text">GALACTIC SUPERLORDS</figcaption></figure>
<p>Und so geht es ausgeruht Richtung Festivalgelände. Heute sollen die Bands auf dem Gelände der <strong>AWO</strong> spielen, wo bis gestern noch ca. 500 behinderte Menschen ihrer Arbeit nachkamen. Den Anfang am Donnerstag machen die Kölner <strong>GALACTIC SUPERLORDS</strong>, die kurzfristig auf der großen Bühne und nicht wie anfangs bekanntgegeben auf der kleineren &#8222;<strong>Wake &amp; Bake Stage</strong>&#8220; spielen werden. Grund dafür ist ihr heute veröffentlichtes <strong>Debütalbum</strong>. Ihr <strong>Heavy Rock</strong> strotzt nur so vor Energie und Sängerin <strong>Katharina Held</strong> scheint ein ganzes Nest voller Hummeln im Hintern zu haben. Mit ihrem <strong>Glitzerfummel</strong> ist sie pausenlos unterwegs und avanciert so zu einer wahren Rampensau!</p>
<p><strong>RAGE OF</strong> <strong>SAMEDI </strong>prügeln noch eine Nummer härter auf das Publikum ein, doch mir ist das schon irgendwie zu heftig. Ihr <strong>sludgiger Southern Rock</strong> kommt mir zu sehr gepielt rüber, als dass es wirklich ernst gemeint ist. Hier ist mir einfach zu viel Gepose und Prahlerei im Spiel, als dass ich mich wirklich mit den <strong>Pfälzern </strong>anfreunden könnte.</p>
<p>Anders sieht es da schon bei den Italienern <strong>HUMULUS </strong>aus. Die Jungs wurden von den Kollegen vom <strong>rockblogbluesspot</strong> gebucht, welche den <strong>Rockfreaks</strong> sehr nahestehen. Das Trio aus Bergamo ist eine wahre <strong>Riffmaschinerie</strong> (ich sage nur <em>&#8222;Distant Deeps Or Skies&#8220;</em>). Ihr knackiger Mix aus Stoner, Doom und Psych ist eine wahre Bereicherung für das ohnehin schon grandiose Billing des Festivals und ein absolutes Highlight des Wochenendes.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27706" aria-describedby="caption-attachment-27706" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27706" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050940.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27706" class="wp-caption-text">RUFF MAJIK</figcaption></figure>
<p>Oha, da habe ich doch glatt eine der wichtigsten Personen des <strong>Freak Valley</strong> vergessen zu erwähnen. Wie jedes Jahr wird auch in diesem Jahr jede einzelne Band (bis auf eine Ausnahme) von <strong>Volker </strong>angesagt. Bis jetzt lief alles nach Plan, doch bei <strong>RUFF MAJIK</strong> vergisst er plötzlich den Bandnamen. Kann jedem mal passieren und lockert die ohnehin schon gelassene Stimmung im Publikum noch einmal um Längen auf. Für die <strong>Südafrikaner</strong> ist es die erste Deutschland-Tour überhaupt und statt sich einen Transporter zu mieten, reisen die Jungs zu jedem einzelnen Auftritt mit dem Zug an. Verrückte Typen! Irgendwie ist ihr <strong>Sludge ´n Roll </strong>etwas ziemlich besonderes. Selbst wenn ich nicht gewusst hätte, dass sie aus Pretoria kommen, hätte ich auf eine exotische Herkunft getippt. Ihr Stil ist einfach komplett anders als das <strong>0815-Geklimpere</strong>, was du sonst geboten bekommst. Natürlich ist da auch geiles Zeug dabei, aber <strong>RUFF MAJIK</strong> halten durch ihren abgefahrenen Mix die Spannung über den gesamten Gig hoch!</p>
<h4>Zeit für vertraute Hymnen</h4>
<p>&#8230;denn als nächstes stehen die Sachsen <strong>MOTHER</strong> <strong>ENGINE</strong> auf den Brettern. Eine Band, die alles bietet, was ich mir nur erträumen kann. Verträumte Rifflandschaften, genügend Härte und eine gewisse Kauzigkeit, die ihre Musik wirklich einmalig macht. Mit der Veröffentlichung ihres letzten Albums &#8222;Hangar&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/mother-engine-uebergriff-der-weltraummaschinisten" target="_blank" rel="noopener">(Review hier)</a> sind die <strong>Plauener</strong> nochmal eine ganze Schippe progressiver, aber nicht weniger zugänglich geworden. Nachdem sie hier im letzten Jahr &#8222;nur&#8220; einen Slot auf der kleinen Bühne bekommen haben, beweisen die Jungs, dass das es richtig war, sie in diesem Jahr nochmal einzuladen und auf der großen Bühne ranzulassen. Vor der Bühne ist es gut gefüllt und es herrscht Stille, denn jeder fiebert mit den <strong>Instrumentalhymnen</strong> des Trios mit. Später am Abend erfahre ich von Drummer <strong>Cornelius </strong>noch, dass er die komplette zweite Hälfte des Sets nahezu nichts mehr auf den Boxen gehört hat. Davon habe ich nichts gemerkt, denn vor der Bühne war der Sound die gesamte Zeit über perfekt.</p>
<p>War es bei <strong>MOTHER ENGINE</strong> noch ziemlich voll, so leeren sich die Reihen jetzt sichtlich. Unverständlich, denn mit <strong>SUMAC</strong> steht eine echt interessante Band auf dem Programm. Im Nachhinein denke ich mir, dass die US-Amerikaner um ex-<strong>ISIS</strong>-Sänger <strong>Aaron Turner</strong> vermutlich eine Nummer zu hart für das Festival war. Auf der anderen Seite kam ihr <strong>Post Metal</strong> bei den Verbliebenen vor der Stage, auch bei mir, richtig gut an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27708" aria-describedby="caption-attachment-27708" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27708" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050969.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27708" class="wp-caption-text">SUMAC</figcaption></figure>
<p><strong>BUSHFIRE</strong> gehören zum <strong>Freak Valley</strong> wie <strong>Ansager Volker</strong>. Abgesehen von 2017 traten die Darmstädter bisher jedes Jahr hier auf. So wundert es auch nicht, dass es nun wieder deutlich voller vor der Bühne wird. Ihr <strong>Heavy Rock</strong> der Marke <strong>ORANGE GOBLIN</strong> klingt zwar recht lässig, doch ist in meinen Ohren nichts besonderes. Vermutlich fehlt mir auch irgendwie die Verbundenheit zu der Band, da ich ja zum ersten Mal vor Ort bin. Besonders ist der Auftritt für die Band heute trotzdem, denn sie nehmen ihr erstes <strong>Livealbum</strong> auf. Für mich die perfekte Gelegenheit mich ein wenig abseits zu setzen und nochmal kurz Kraft zu tanken für das, was der restliche Abend noch bereithält.</p>
<h4>Erst dancen, dann trancen&#8230;</h4>
<p><strong>MY BABY</strong> sind ein echtes Phänomen. Nachdem sie für das <strong>Freak Valley</strong> zugesagt haben, habe ich mich in diese Band so richtig verliebt. Warum? Weil es einfach mal komplett was anderes ist. Vor dem Festival ging mir eine Frage ziemlich oft durch den Kopf: Wie wird die Stimmung bei <strong>MY BABY </strong>sein? Sie war grandios! Sie selbst bezeichnen ihre Musik als &#8222;<strong>Voodoo Trance</strong>&#8222;, doch ihr Stil ist so facettenreich, dass 2 Wörter da nicht ausreichen, um das zu beschreiben. Sängerin <strong>Cato van Dyck </strong>gibt Schreie von sich, bei denen ich mich frage, wo sie die Luft nur hernimmt, Gitarrist <strong>Daniel Johnston</strong> spielt bluesige Riffs, die aber zwischendrin ganz weit in andere Sphären abdriften und Drummer <strong>Sheik van</strong> <strong>Dyck</strong> zieht seine Beats das komplette 1-stündige Set über abgeklärt und durch. Einziges Manko: auf der linken Bühnenseite ist immer wieder ein heftiges Knacken und Knistern aus den Boxen zu hören, doch spätestens als <em>&#8222;Sunflower Sutra&#8220; </em>ertönt, bin ich selig.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27710" aria-describedby="caption-attachment-27710" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27710" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1050998.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27710" class="wp-caption-text">OM</figcaption></figure>
<p>In einer ganz anderen Abteilung arbeiten <strong>OM</strong>. Die Band um <strong>SLEEP</strong>-Bassist&nbsp;<strong>Al Cisneros</strong> zelebriert überhaupt keine Tanzmusik, sondern setzt auf Monotonie, die einen in einen <strong>tranceartigen Zustand </strong>versetzt. Ja, Trance ist das richtige Wort, denn durch <strong>Cisneros´ </strong>monotonen, sich der Tonlage seines Basses anpassenden Gesanges driftet man ganz schnell vom Wirklichen ab und befindet sich in einer Zwischenwelt. <strong>Robert A. A. Lowe</strong> bringt mit seinen Synthie-Effekten, Gitarrenspiel und Tamburin noch einmal eine ganze Schippe mehr Mystik in Songs wie <em>&#8222;State Of Non-Return&#8220;</em>, <em>&#8222;Meditation Is The Practice Of Death&#8220; </em>oder das abschließende <em>&#8222;Bhimas Theme&#8220;</em> ein.<br />
Ein wahrlich magischer Auftritt von <strong>OM </strong>beschließt also den Festival-Donnerstag, der dann am Ende doch ganz schön lang wurde. Gegen 2 Uhr mache ich mich auf den Weg Richtung Zeltplatz und habe das große Glück, auf andere lauffaule Besucher zu treffen, mit denen ich mir letztendlich ein Taxi teile.</p>
<h4>Freitag, 01.06.2018</h4>
<p>Tja, was haben die besten <strong>Ohropax </strong>für einen Nutzen, wenn morgens um 8 Uhr direkt vor deinem Zelt mehrere Kinder ein <strong>Tauzieh-Turnier</strong> veranstalten? Richtig, keinen! Also wieder was gelernt: versuche immer möglichst weit weg von Familien mit Kindern zu zelten.<br />
So anstrengend der Start in den Tag war, so gemütlich startet der musikalische Teil des Tages. <strong>NAP</strong> aus Oldenburg musizieren ziemlich leicht verdaulichen <strong>Heavy Psych</strong>, der mit nur relativ wenig Gesang ausgestattet ist. Wenn dann allerdings mal Gesang kommt, dann genau an der richtigen Stelle.</p>
<p>Mit klassischem <strong>Stoner </strong>geht es weiter. <strong>STEAK</strong> aus Großbritannien fand ich auf dem letztjährigen <strong>Stoned From The Underground</strong> schon mehr als passabel und so sorgen sie auch hier dafür, dass ich trotz schwerer Augen langsam Fahrt aufnehme. Eigentlich hebt sich ihr Sound nicht mal wirklich von anderen Stoner-Bands ab, aber die <strong>Fleischfreunde</strong> (?) wissen einfach, wie sie ihre Energie von der Bühne auf das Publikum übertragen können.</p>
<h4>Es wird wieder exotisch</h4>
<p>Was am Vortag <strong>RUFF MAJIK </strong>waren, sind heute <strong>OUZO BAZOOKA</strong>. Die Combo aus <strong>Tel-Aviv</strong> spielt eine Mischung aus <strong>Surf- und Psychrock</strong> und doch können sie es nicht vertuschen, dass sie aus dem <strong>Mittleren Osten </strong>kommen. Nahezu in jedem Lied kommt ein Part vor, bei dem ich denke, dass eine <strong>Geschichte aus 1001 Nacht</strong> vertont wurde. Besonderer Hingucker ist ohne Frage die Tänzerin auf der Bühne, die auch zwischendurch zum Mikro greift. Doch nicht nur sie ist ein Blickfang. Auch der Rest der Band in ihren Gewändern macht einiges her und wenn Sänger und Gitarrist <strong>Uri Brauner Kinrot</strong> zu springen beginnt, brechen nicht nur auf der Bühne alle Dämme.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27712" aria-describedby="caption-attachment-27712" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27712" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060017.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27712" class="wp-caption-text">OUZO BAZOOKA</figcaption></figure>
<p>Sein Festival <strong>Freak Valley</strong> zu nennen, aber als nächstes stehen wahre Freaks auf der Bühne. <strong>THE FREEKS</strong> aus Los Angeles zocken einen ganz abgefahrenen Mix aus 70s Rock, Blues, Punk, Funk und was weiß ich nicht alles. Am Mikro schreit sich kein geringerer als <strong>Ruben Romano </strong>(ex-<strong>FU MANCHU</strong> und <strong>NEBULA</strong>) die Lunge aus dem Hals. Zwischendrin denke ich mir, dass das durchaus ein gutes&nbsp;<strong>Playback&nbsp;</strong>sein könnte und eigentlich&nbsp;<strong>Arthur Brown&nbsp;</strong>hinter der Bühne steht und singt.&nbsp; Mit <strong>Jonathan Hall</strong> steht ein Mann an der Gitarre, der zwar schon gut in die Jahre gekommen ist und zusätzlich zum Gitarrenspiel wahnsinnig gute <strong>Backing Vocals</strong> vorträgt.</p>
<h4>Zeit, die Wiese abzufackeln</h4>
<p>Nachdem <strong>BLACK BOMBAIM</strong> mir nicht so sehr zusagen, entschließe ich mich, mir erstmal was in die Backen zu klemmen, denn ich will ja gut gestärkt bei <b>DŸSE</b> wieder vor der Bühne stehen, denn ansonsten haut es dich bei den beiden <strong>Dresdnern</strong> zu Boden. Ihr &#8222;New Wave Of German (B)Noisrock&#8220; verwandelt die Wiese vor der Bühne, wie auch nicht anders zu erwarten, in ein riesiges Schlachtfeld. Ob dieses Festival das jemals so heftig erlebt hat? Ihr Set besteht (verdient) zum Großteil aus Stücken von ihrem letzten Longplayer &#8222;Das Nation&#8220;. Songs wie <em>&#8222;Schildkrötenthomas&#8220;</em>, <em>&#8222;Sie Ist Maschin&#8220;</em> oder <em>&#8222;Hans&#8220;</em> sorgen bei jeder Ansage für ein Schmunzeln, ehe beim ersten Takt die wilde &#8222;<strong>Schubberei</strong>&#8220; losgeht. Allerdings gibt es auch hier wieder Probleme mit den Boxen auf der linken Bühnenseite, doch das Knistern und Knacken bügelt ein freundlicher Gruß an unsere <strong>blau-braunen Freunde</strong> <strong>der AfD </strong>und der <em>&#8222;Nackenöffner&#8220;</em> locker wieder weg.</p>
<p>Nach dem <strong>wilden Ritt</strong> folgt der <strong>wilde Trip</strong>. <strong>YURI GAGARIN </strong>war nicht nur der erste Mensch im Weltall, sondern die gleichnamige schwedische <strong>Spacerock-Band </strong>ist der einzige Vertreter dieses Genres auf dem <strong>Freak Valley</strong>. Selbst <strong>Ansager Volker</strong>, bei dem eigentlich jede Gruppe mit den gleichen Worten angekündigt wird, fügt noch einen &#8222;schönen Flug&#8220; an. Vor 3 Jahren hatte ich schon einmal die Möglichkeit, diese Ausnahmeband vor einem 15-köpfigen Publikum zu sehen und war in ganz anderen <strong>Sphären</strong> unterwegs. Dass es mir hier bei der hundertfachen Menge an Zuhörern und am helligten Tage genauso geht, spricht absolut für die Band. Wie mir Bassist <strong>Leif Göransson </strong>nach dem Auftritt erzählt, bin ich ein wahrer Glückspilz und habe die 2 stärksten Gigs der Band überhaupt miterlebt. Alle guten Dinge sind 3, würde ich sagen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27714" aria-describedby="caption-attachment-27714" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27714" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060050.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27714" class="wp-caption-text">YURI GAGARIN</figcaption></figure>
<p>Irgendetwas scheint das Raumschiff von <strong>YURI GAGARIN</strong> dort oben im Himmel gerade zerstört zu haben. Bis jetzt war das Wetter zwar trüb, aber trocken. Gerade als <strong>WOLF PEOPLE</strong> die Bühne betreten, beginnt es in Strömen, zu schütten. Eine dünne <strong>Jeansjacke</strong> ist da nicht unbedingt das beste Kleidungsstück, um trocken aus der Affäre zu kommen. Nachdem ich ja nun schon Ohropax dabei habe, wird sich auf dem nächsten Festival sicher noch eine Regenjacke in meinem Rucksack wiederfinden. Aus wettertechnischen Gründen verpasse ich deshalb <strong>WOLF PEOPLE </strong>und kehre erst zu <strong>MARS RED SKY </strong>wieder in Bühnennähe zurück.</p>
<p>Kleiner Mann, große Gitarre (nein, das ist nicht versaut gemeint!), hohe Stimme &#8211; so lässt sich <strong>Julien Pras</strong> am besten beschreiben. Und an ihm und seiner Stimme scheiden sich die Geister. Ich für meinen Teil finde seine Gesangsleistung ganz große Klasse und vor allem wenn er im Duett mit Bassist <strong>Jimmy Kinast</strong> das Publikum beglückt, empfinde ich einfach nur Wärme in meinem Körper. Dadurch, dass gleich zu Beginn des Sets meine 2 absoluten Lieblingssongs <em>&#8222;Marble Sky&#8220; </em>und <em>&#8222;Strong Reflection&#8220;</em> gespielt werden, bin ich sowieso verzaubert und lasse jede &#8222;Stimmendiskussion&#8220; an mir abprallen.</p>
<p>Die nächste Band wurde <strong>1986</strong> gegründet. Etliche Musiker, die hier auftreten, waren in diesem Jahr vermutlich noch flüssig und doch wurden sie maßgeblich von <strong>CANDLEMASS</strong> beeinflusst. Nach 2 <strong>Auflösungen</strong> und <strong>Neugründungen</strong> steht mittlerweile <strong>Mats Levén</strong> an vorderster Front und kann hier genauso wie auf dem letztjährigen <strong>Party.San Open Air</strong> durchweg überzeugen. Das Wetter passt sich der schaurigen Musik mit Sprühregen an, weshalb ich mir den Auftritt von weiter hinten im Trockenen anschaue, doch auch hier ist es pure Magie, die einem entgegenfliegt.</p>
<h4>Jetzt reicht´s mit den Gesangskontroversen</h4>
<p>&#8230;denn der Headliner des dritten Abends besitzt keinen Sänger! <strong>MY SLEEPING KARMA</strong> aus Aschaffenburg sind die absolute <strong>Speerspitze</strong> des deutschen <strong>Psychedelic Rocks</strong>. Ich habe die 4-köpfige Truppe jetzt schon oft gesehen, doch dieser Auftritt ist irgendwie etwas ganz besonderes. Irgendwie wirkt heute alles tiefgründiger als bei den vorherigen Malen. Wenn ihr eine geschlossene Einheit auf der Bühne sehen wollt, müsst ihr euch die Unterfranken unbedingt ansehen. Hier spielt sich keiner in den <strong>Vordergrund</strong>, denn nur gemeinsam schaffen sie es, die vielschichtigen Songs emotional an die Fans zu bringen. Nicht wenige Leute um mich herum haben Tränen in den Augen und sogar <strong>Volker</strong>, der alte Hase, bestätigt mir am nächsten Morgen, dass er einen Kloß im Hals hatte. Das sind doch aber die schönsten Momente auf einem Festival, wenn einen die Musik wirklich berührt und nicht nur an einem vorbeirauscht.</p>
<h4>Samstag, 02.06.2018</h4>
<p>Es scheint, als sollte ich stummer Erzieher werden. Wurde ich am gestern Morgen noch unsanft aus meinen Träumen gerissen, ließen es <strong>Nachbarskinder </strong>heute gemütlich angehen und ich konnte bis 10 Uhr ausschlafen. Unglaublich, so lange hab ich noch nie in nem Zelt genächtigt.<br />
Käffchen, Kippchen und dann gehts auch schon wieder ins Tal, denn <strong>TOKE</strong> aus North Carolina soll dem Publikum den nötigen <strong>Kickstart</strong> verpassen. Und wie sie das mit ihrer Musik tun. Ich betone absichtlich Musik, denn scheinbar gibt es Probleme mit dem Mikro von Sänger <strong>Bronco</strong>. Auch wenn man die Stimme stellenweise nur erahnen kann, groovt ihr <strong>sludgiger Rock</strong> extrem und auch fürs Auge wird einiges geboten. Die Saitenfront ist von oben bis unten zutätowiert, wobei <strong>Broncos</strong> riesiger Gorilla auf dem Rücken das Highlight ist. Fettes Teil!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27728" aria-describedby="caption-attachment-27728" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27728" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060065.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27728" class="wp-caption-text">TOKE</figcaption></figure>
<p>Der Preis für den schönsten <strong>Pony</strong> des Festivals geht ohne wenn und aber an <strong>Marco Menestrina</strong>, seines Zeichens Bassist von <strong>KALEIDOBOLT</strong>. Durch den Wechsel von verträumten und explosiven Parts, treffen die Finnen mit ihrem <strong>progressiven Psychedelic Rock </strong>genau meinen Nerv. Und nicht nur mir gefällts, denn nach dem Auftritt wird der <strong>Merchstand</strong> der Skandinavier ordentlich belagert.</p>
<p>Weil wir gerade bei <strong>Preisverleihungen</strong> sind: Den Titel für den wohl energischsten <strong>Drummer </strong> des Festivals bekommt <strong>Johanes Barrysmith</strong> von <strong>YEAR OF THE COBRA</strong>. Der Typ hat mal richtig Feuer in den Tentakeln. Unterstützt wird er von (seiner Herzdame) Bassistin und Sängerin <strong>Amy Tung Barrysmith</strong>. Wer braucht schon eine Gitarre, wenn einem so ein brachialer Basssound um die Ohren gefeuert wird. Neben einer guten Portion <strong>Doom</strong> wird hier auch ordentlich Geschwindigkeit serviert, die hier und da auch schon mal etwas <strong>punkig </strong>klingt. Ihrem 2016er Debüt &#8222;&#8230;In The Shadows Below&#8220; soll noch in diesem Jahr der Nachfolger folgen und ich weiß jetzt schon, dass ich mir das gute Stück Vinyl in die Sammlung stellen werde, denn Songs wie <em>&#8222;Burn Your Dead&#8220; </em> lassen den Geldschein bei mir ganz locker sitzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27731" aria-describedby="caption-attachment-27731" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27731" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060070.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27731" class="wp-caption-text">PURPLE HILL WITCH</figcaption></figure>
<p>Dem <strong>Old-School-Doom</strong> haben sich <strong>PURPLE HILL WITCH</strong> aus Oslo verschrieben. Nachdem ich ihr im letzten November veröffentlichtes Album &#8222;Celestial Cemetary&#8220;&nbsp; (<a href="https://silence-magazin.de/purple-hill-witch-alt-keineswegs-gammlig" target="_blank" rel="noopener">Review hier</a>) als &#8222;grundsolide, aber nichts für die Geschichtsbücher&#8220; beschrieben habe, bestätigt sich auch heute meine Meinung. Trotzdem macht das, was die Jungs auf der Bühne zelebrieren, wahnsinnig Spaß, denn die neuen Songs sind immer noch tief in meinen Gehörgängen eingemeißelt. Ob <em>&#8222;Queen Of The Hill&#8220;</em>, <em>&#8222;Around The Universe&#8220;</em> oder das abschließende <strong>kongeniale</strong> <em>&#8222;Ghouls In Leather&#8220; </em>machen den 45-minütigen Auftritt der Skandinvavier zu einem sehr kurzweiligen Trip durch die wilden 70er.</p>
<p>Etwa im selben Jahrzehnt sind <strong>LUCIFER</strong> angesiedelt. Die deutsch-schwedische Band kann man durchaus als <strong>Allstar-Combo</strong> bezeichnen. Neben Sängerin <strong>Johanna Sadonis </strong>(<strong>THE OATH</strong>) stehen <strong>Martin Nordin </strong>(<strong>DEAD LORD</strong>) und <strong>Robin Tidebrink</strong> (<strong>SATURN</strong>) an der Gitarre und an den Drums sitzt niemand geringeres als <strong>THE HELLACOPTERS</strong>&#8211; Fronter <strong>Nicke Andersson</strong>. Ohne Frage, musikalisch und gesanglich ist alles auf den Punkt, doch irgendwie fehlt mir bei <strong>LUCIFER </strong>schon immer das gewisse &#8222;i-Tüpfelchen&#8220;, dass ihre Musik in meinem Kopf längerfristig verankert. Und als ob <strong>Johanna</strong>, die nicht nur optische Ähnlichkeiten zu <strong>Jinx Dawson</strong> von <strong>COVEN</strong> aufweist, irgendetwas Böses heraufbeschört hat, fängt es während dem Auftritt an zu schütten, als ob die Welt untergehen wird. Glücklicherweise bleibe ich dieses Mal trocken, denn ich stehe gerade in der Schlange vor der Toilette (die übrigens immer tip top sauber war!).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27734" aria-describedby="caption-attachment-27734" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27734" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060084.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27734" class="wp-caption-text">LUCIFER</figcaption></figure>
<p>Eine der größten Überraschungen des Festivals sind für mich <strong>SACRI MONTI</strong> aus San Diego. Der sympathische Fünfer rund um <strong>RADIO MOSCOW</strong>-Bassist <strong>Anthony Meier</strong>&nbsp;spielt klassischen <strong>Psychedelic Rock</strong>, unterlegt von schummrigen Orgelsounds. Dabei kommt die kaifornische Leichtigkeit aber nicht zu kurz. Da wird hier mal ein Kippchen geraucht und dort mal ein Foto von den Fans geschossen, ohne aber dabei an Ernsthaftigkeit zu verlieren. Gerade vom starken Sound bin ich so geflasht, dass ich nicht anders kann als erstmal den Merchtisch der Truppe zu plündern und mit einem fetten <strong>Grinsen </strong>und Platte unter dem Arm zu meiner Truppe zurückzukehren.</p>
<h4>Zeit für das große Finale</h4>
<p>Doch erstmal ist Platte sichern angesagt! Durch den beschwerlichen Weg Richtung Camp verpasse ich leider die norwegischen <strong>Boogie-Rocker BRUTUS </strong>und kehre erst zu <strong>ASTEROID </strong>vor die Bühne zurück. Vor exakt einem Jahr wurde <strong>ASTEROID </strong>aus gesundheitlichen Gründen auf Eis gelegt, doch heute präsentieren sie sich stärker als ich sie je gesehen habe. Mit einem perfekten Set, bestehend aus Songs von allen 3 Alben, und superbem Sound haben sie sich den relativ späten <strong>Slot</strong> in der Running Order redlich verdient. Vor allem die neuen Songs von &#8222;III&#8220; (<a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig" target="_blank" rel="noopener">Review hier</a>) lassen mich aufhorchen, denn bis jetzt kam ich noch nicht in den Genuss, diese live zu hören. Die größten Knaller kommen aber vom zweiten Album der <strong>Schweden</strong> und so ist auch nur logisch, dass das Set von <em>&#8222;Garden&#8220;</em> abgerundet wird. Von mir aus hätten sie nochmal von vorn beginnen können.</p>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017" target="_blank" rel="noopener">Bericht vom letztjährigen </a><strong>Stoned From The Underground </strong>gelesen hat, weiß, dass ich nicht unbedingt der größte <strong>Fanboy </strong>von den Amerikanern <strong>KARMA TO BURN </strong>bin. Auch nach dem heutigen Gig werde ich das wahrscheinlich nicht werden. Ihre Musik hat zwar Hand und Fuß, aber trotzdem finde ich sie nicht experimentell genug für eine <strong>Instrumentalband</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27736" aria-describedby="caption-attachment-27736" style="width: 758px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27736" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-768x1024.jpg" alt="" width="768" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060098.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 768px) 100vw, 768px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27736" class="wp-caption-text">THE FLYING EYES</figcaption></figure>
<p>Das <strong>Freak Valley</strong> ist eigentlich ein Ort voller Fröhlichkeit und doch stand schon vor dem Festival fest, dass ein nicht so schönes Ereignis geben wird. <strong>THE FLYING EYES</strong> spielen heute ihr allerletztes Konzert überhaupt. Ok, das haben sie auch schon letztes Jahr in Leipzig behauptet, aber ich denke, dass es dieses Mal wirklich endgültig ist. Von Anfang merkt man, dass der heutige Auftritt etwas ganz besonderes werden wird, denn noch nie habe ich die Jungs so engagiert und bewegungsfreudig erlebt. Auch bei ihnen sind es die Songs der aktuellen Platte &#8222;Burning Of The Season&#8220; die, die am meisten zünden, allen voran <em>&#8222;Fade Away&#8220;</em>, bei dem ich ab der ersten Sekunde auf das grandiose Riff im <strong>Refrain</strong> hinfiebere. Aber auch <em>&#8222;Don´t Point Your God At Me&#8220;</em>, was nicht ohne Grund an <strong>THE DOORS</strong> erinnert, wird frenetisch abgefeiert. Beim letzten Song heißt es Abschied nehmen und &#8222;Danke sagen&#8220;. Nicht nur die Band verabschiedet sich, auch der harte Kern der <strong>Rockfreaks</strong> kommt deshalb zu <em>&#8222;Lay With Me&#8220;</em> auf die Bühne und feiert ein letztes Mal gemeinsam mit den Jungs aus <strong>Baltimore</strong>. Schon ein wenig schade um die Jungs, doch wie <strong>Volker</strong> bei seiner Ankündigung schon meinte: &#8222;Schade, aber isso&#8220;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27738" aria-describedby="caption-attachment-27738" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-27738" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-1024x768.jpg" alt="" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/P1060109.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27738" class="wp-caption-text">RUSSIAN CIRCLES</figcaption></figure>
<p>Der Höhepunkt auf allen Ebenen sind <strong>RUSSIAN CIRCLES</strong>. Sowohl Ton- und vor allem Lichttechniker erleben zum Abschluss des Festivals eine wahre Sternstunde. Es ist auf jeden Fall eine clevere Entscheidung, die Band zum krönenden Abschluss spielen zu lassen, denn mit ihrem <strong>Post Rock</strong> wären sie vermutlich woanders im Billing untergegangen. So haben quasi alle anderen Bands auf <strong>RUSSIAN CIRCLES</strong> &#8222;hingespielt&#8220; und die dürfen nun die aufgebaute Stimmung nutzen, um ihre monumentalen Songs über die Köpfe hinweg zu fegen. Ich gebe zu, dass ich mit der Truppe nicht mal so sehr vertraut bin und zu Hause eigentlich nur das &#8222;Empros&#8220;-Album hoch und runter läuft, doch du musst die Songs nicht mal kennen, um von ihnen mitgerissen zu werden. Jeder einzelne Song hat seinen eigenen <strong>Charme</strong> und baut eine ungeheure Atmosphäre auf. Als dann als Höhepunkt noch <em>&#8222;Mladek&#8220;</em> erklingt, bin ich vollkommen erfüllt und gewappnet für die <strong>Aftershowparty</strong>.<br />
Diese fällt kürzer als gedacht aus, denn 4 Tage Festival nagen schon ganz schön an meinen Kräften. Trotzdem reichts noch für ein Bier. Den Jungs von <strong>THE FLYING EYES</strong> reicht es scheinbar noch nicht und wie mir im Nachhinein berichtet wurde, glänzten sie vor allem durch überraschend gute <strong>Tanzmoves. </strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Tja, das war es auch schon wieder mit meinem ersten, aber garantiert nicht letzten <strong>Freak Valley</strong>. Ich habe echt nur ganz selten ein solch familiäres und zugleich hochprofessionelles Festival wie dieses erlebt. Dieser Aspekt zusammen mit der wahnsinnig guten Bandauswahl macht es in meinen Augen zu etwas ganz Besonderem. Kaum ein Festival mit &#8222;nur&#8220; 2500 Besuchern kann mit einem derart hochkarätigen Line Up mit Bands aus Stoner, Doom und Psych mithalten.<br />
Die Preise auf dem Gelände sind absolut angemessen und die Essensauswahl ist angenehm groß (ich habe nur Falafel gespeißt!) und kostengünstig.</p>
<p>Also dann, bis (hoffentlich) nächstes Jahr, ihr <strong>FREAKS!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/freak-valley-2018-ein-festival-zum-verlieben/">Freak Valley 2018 &#8211; Ein Festival zum Verlieben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Apr 2018 14:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Bornstedt]]></category>
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		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Sachsen Anhalt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ENDLICH! Bornstedt wird wieder aus dem Schlaf gerissen! Das DARKTROLL geht in eine neue Runde!<br />
Wir freuen uns und wollen euch an unserer Vorfreude teilhaben lassen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/darktroll-festival-2018-vorbericht/">Endlich wieder Feuer in der Provinz: Vorbericht Darktroll Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><strong>362 Tage stand die Schweinsburg in Bornstedt nun nahezu leblos da, doch jetzt ist es wieder an der Zeit, ihr neues Leben einzuhauchen. Ja, es ist mal wieder Zeit für das Darktroll Festival &#8211; das 9. mittlerweile.</strong></p>
<p>Ok, ich beginne mit der schlechten Nachricht: das Festival in&nbsp;<strong>Bornstedt&nbsp;</strong>bei&nbsp;<strong>Lutherstadt Eisleben&nbsp;</strong>(Sachsen-Anhalt) ist <strong>ausverkauft</strong>! Aber ihr müsst keinen Grund zur Trauer haben, denn es wird für jeden Tag noch <strong>Tagestickets</strong> an der Abendkasse käuflich zu erwerben geben.</p>
<p>Nun aber zu all den positiven Seiten des <strong>Darktrolls</strong>. Unter dem Banner von <strong>In Fiction Entertainment</strong> haben die beiden Veranstalter <strong>Maik</strong> und <strong>Kelly</strong> wieder ein buntes Billing gebucht, was für jeden Fan des <strong>Extremen Metals</strong> etwas beinhalten sollte. Besonders erfreulich finde ich die Entwicklung, dass auch mal &#8222;Experimente&#8220; mit Bands gewagt werden, die auf den ersten Blick eigentlich nicht so Recht in das Gesamtbild des Festivals passen. In diesem Jahr sind das vor allem die dänischen Death Metaller von <strong>ILLDISPOSED</strong>. Ich wage trotzdem mal zu prognostizieren, dass die Besucher vor der Bühne ausrasten werden, denn mich haben die skandinavischen Stimmungskanonen auch schon des Öfteren zum explodieren gebracht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/u8M_1OUCuQ4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der <strong>Pagan Metal </strong>kommt natürlich auch nicht zu kurz. Mit <strong>ODROERIR</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> und <strong>GERNOTSHAGEN</strong> spielen gleich <strong>3 Thüringer Schwergewichte</strong> am Donnerstag, der mittlerweile schon traditionell von <strong>WALDTRAENE </strong>eröffnet wird.</p>
<p>Wer es eher mit dem <strong>Black Metal </strong>hält, bekommt aber auch ein wahres 5-Sterne-Buffet serviert. Neben aufstrebenden Acts, wie <strong>APATHIE </strong>und <strong>KRATER</strong>, bekommt ihr mit <strong>HORNA</strong>, <strong>THE COMMITTEE</strong> und <strong>HORN</strong> die volle Breitseite namhafter Bands kredenzt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pe3DCAxYHNY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Tja, da es im letzten Jahr so gut angekommen ist, habt ihr es nicht anders verdient &#8230;</h4>
<p>Ja, auch in diesem Jahr werden wir vom <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wieder einen <strong>Autogrammstand</strong> auf dem <strong>Darktroll Festival</strong> aufbauen. Kommt vorbei und schnackt mit euren Lieblingsbands (oder gebt uns Bier aus). Die genauen <strong>Zeiten</strong> der <strong>Autogrammstunden</strong> werden wir, wie immer, ein paar Tage vor dem Festival bekanntgeben.<br />
Wenn ihr trotzdem eure Termine schon planen möchtet, gibt es jetzt hier für euch die Übersicht aller Bands mit zugehöriger Spielzeit. Wir sehen uns auf der Burg, Rockers!</p>
<a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-739x1024.jpg" alt="" height="1024" width="739" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-739x1024.jpg 739w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-216x300.jpg 216w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o-750x1040.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/30073363_1014947028660595_2160119551892872120_o.jpg 1046w" sizes="auto, (max-width: 739px) 100vw, 739px" /></a>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><a href="http://www.darktroll-festival.de/" target="_blank" rel="noopener">Webseite Darktroll</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Darktroll.Festival/" target="_blank" rel="noopener">Facebook Darktroll</a></strong></p>
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		<title>VUG &#8211; Gefühlvoll, hart, progressiv und irgendwie auch bluesig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Apr 2018 08:48:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[70s rock]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[elder]]></category>
		<category><![CDATA[noisolution]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[VUG]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Promillo wird heute emotional!<br />
Er verliert sich mit VUG in einer Band zwischen Hendrix &#038; Led Zeppelin...<br />
Tendenz: Progressiv mit bluesig bis harten Böen aus Nord. Festhalten!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>VUG &#8211; &#8222;VUG&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>14.04.2018<br />
<strong>Länge</strong><strong>: </strong>34:20 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Noisolution<br />
<strong>Genre: </strong>70s Rock</div></div></div>
<p>Schau mal einer an: <strong>Nick DiSalvo</strong> von <strong>ELDER </strong>ist mit einer neuen Kapelle am Start. Dieses Mal werden die Hörer aber nicht mit verträumtem <strong>Stoner </strong>beglückt, sondern viel mehr mit einer ordentlichen Portion <strong>Old-School-Rock</strong>, der seine Wurzeln in den tiefsten 70ern hat, in denen der Rock gerade den Wandel zum <strong>Heavy Metal</strong> vollzog. Und genau in diese Schnittstelle fügen sich <strong>VUG</strong> mit ihrem Debüt ein.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BZonwFYC6SA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Helm auf, Chopper an und cruisen</h4>
<p>Genau das ist es, was mir als erstes in den Sinn kommt, wenn ich den <strong>Opener</strong> <em>&#8222;Lose&#8220;</em> höre. Gefühlt habe ich seit <strong>GRAVEYARD</strong>s &#8222;Hisingen Blues&#8220; nicht mehr so einen runden <strong>Retro-Sound</strong> gehört, der so nach vorne geht. Irgendwo zwischen <strong>Jimi Hendrix </strong>und <strong>LED ZEPPELIN </strong>ordnen sich <strong>VUG </strong>mit ihrem Sound ein, ohne aber in auch nur einem Moment von ihren Vorfahren abzukupfern, denn vor allem <strong>Felix Scholl</strong>s Gesang macht den Unterschied. Von rauem &#8222;Geschrei&#8220; bis zum zarten gefühlvollem &#8222;Stimmchen&#8220; bedient er nahezu jede Schublade. Genauso variabel wie der Gesang ist aber auch der Rest der Band. Bestes Beispiel dafür ist der Song <em>&#8222;Prophecy&#8220;</em>: gefühlvoll, progressiv, irgendwie auch bluesig und dann doch wieder hart &#8211; das sind die Grundeigenschaften von <strong>VUG</strong>!</p>
<p>Das hört sich jetzt alles nicht sonderlich spektakulär an, und das ist es vielleicht auch nicht, doch die <strong>Berliner</strong> überzeugen mich vor allem mit ihrer Geradlinigkeit und den grandiosen Riffs. In wirklich jedem Song steckt ein Riff, welches sich schon bei der ersten Plattenrotation einprägt und so schnell nicht mehr aus meinem Kopf gehen wird.<br />
Von dem finalen Song <em>&#8222;VUG&#8220; </em>(das nimmt ja schon <strong>ANGEL WITCH</strong>-Ausmaße an) hätte ich mir dennoch etwas mehr erwartet. Es ist schon ne coole Nummer, aber wenn ich einen Song nach meiner Band benenne, erwarte ich schon in gewissem Maße eine Hymne.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Jungs, ich erwarte auf dem nächsten Album ein <em>&#8222;VUG II&#8220;</em>!</strong></p>
</blockquote>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/vugrock/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a><br />
<a href="https://vugrock.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vug-so-viele-emotionen/">VUG &#8211; Gefühlvoll, hart, progressiv und irgendwie auch bluesig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Fire In The Sky&#8220; &#8211; HYPOCRISY und KATAKLYSM kündigen Tour an!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/fire-in-the-sky-hypocrisy-und-kataklysm-kuendigen-tour-an/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fire-in-the-sky-hypocrisy-und-kataklysm-kuendigen-tour-an</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 05:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hypocrisy]]></category>
		<category><![CDATA[kataklysm]]></category>
		<category><![CDATA[Nuclear Blast]]></category>
		<category><![CDATA[Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Peter Tägtgren]]></category>
		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kataklysm und Hypocrisy touren... zusammen... quer durch Deutschland!<br />
Wir haben alle Infos zusammen und die Augen feucht vor Vorfreude!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fire-in-the-sky-hypocrisy-und-kataklysm-kuendigen-tour-an/">&#8222;Fire In The Sky&#8220; &#8211; HYPOCRISY und KATAKLYSM kündigen Tour an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;"><strong>ENDLICH &#8211;</strong> mehr gibt es da eigentlich nicht zu sagen!</h3>
<p>Nach über 4 Jahren <strong>Bühnenabstinenz</strong> leisten <strong>HYPOCRISY </strong>sich eine Co-Headliner-Tour mit den kanadischen Death-Metal-Schwergewichten von <strong>KATAKLYSM</strong>. Wie&nbsp;<strong>Nuclear Blast </strong>demletzt bekannt gab, werden die beiden Todesmaschinen 26 Clubshows in Europa spielen, wovon 10 Shows im deutschsprachigen Raum stattfinden. Es gibt also keine Ausrede, einer solchen Show fernzubleiben! Die Tour wird unter dem Titel<strong> &#8222;Death&#8230;Is Just The Beginning&#8220;</strong> zelebriert.<strong>&nbsp;</strong>&#8222;Death&#8230;Is Just The Beginning&#8220; war in den 90ern eine Compilation von&nbsp;<strong>Nuclear Blast</strong>, welche beiden Bands einen unglaublichen Bekanntheitsgrad einbrachte, wovon sie noch heute profitieren.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MJsdZ2FR3WM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"><strong>Hier nochmal alle Tourtermine im deutschsprachigen Raum auf einen Blick:</strong></p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>18.10. Wiesbaden &#8211; Schlachthof</strong><br />
<strong> 19.10. Stuttgart &#8211; LKA Longhorn</strong><br />
<strong> 20.10. München &#8211; Backstage</strong><br />
<strong> 24.10. Wien &#8211; Arena</strong><br />
<strong> 26.10. Geiselwind &#8211; MusicHall</strong><br />
<strong> 05.11. Hamburg &#8211; Docks</strong><br />
<strong> 14.11. Berlin &#8211; Kesselhaus</strong><br />
<strong> 15.11. Dresden &#8211; Eventwerk</strong><br />
<strong> 16.11. Oberhausen &#8211; Turbinenhalle 2</strong><br />
<strong> 17.11. Leipzig &#8211; Hellraiser</strong></p>
</blockquote>
<p>Für mich wird diese Tour auch etwas ganz besonderes! <strong>HYPOCRISY </strong>war DIE! erste Formation, die mich an den <strong>extremen Metal</strong> heranführte. Wahrscheinlich war es eher mein Vater, aber die Schweden rund um <strong>Mastermind Peter Tägtgren</strong> fasziniert mich noch heute. In diesem Sinne:</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Vadder, nimm dir am 17.11. nichts vor!!!</strong></p>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fire-in-the-sky-hypocrisy-und-kataklysm-kuendigen-tour-an/">&#8222;Fire In The Sky&#8220; &#8211; HYPOCRISY und KATAKLYSM kündigen Tour an!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>MESSA &#8211; Der nächste Schritt zur ultimativen Finsternis</title>
		<link>https://silence-magazin.de/messa-der-naechste-schritt-zur-ultimativen-finsternis/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=messa-der-naechste-schritt-zur-ultimativen-finsternis</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Apr 2018 09:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[aural music]]></category>
		<category><![CDATA[Drone]]></category>
		<category><![CDATA[dunkelheit]]></category>
		<category><![CDATA[finsternis]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
		<category><![CDATA[messa]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Doom Metal mit Blastbeat?!<br />
Mischt man Melancholie, Dunkelheit und Experimentierfreude kommt heraus:</p>
<p>Eine große Portion MESSA.<br />
Sascha hat das ganze Rezept mal analysiert!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>MESSA &#8211; &#8222;Feast For Water&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>06.04.2018<br />
<strong>Länge: </strong>49:29 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Aural Music<br />
<strong>Stil: </strong>Doom Metal</div></div></div>
<p>Wer <strong><em>Silence</em></strong> seit seiner Geburt verfolgt, wird sich jetzt sicher denken: &#8222;Hä? <strong>MESSA</strong>? Da gabs doch schon mal einen Artikel!&#8220; Völlig richtig! Das Review zum Debütalbum der Italiener war einer der ersten Artikel überhaupt (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-des-doom-metal/" target="_blank" rel="noopener">hier </a>findet ihr ihn nochmal). Schon damals war <strong>Alex</strong> mehr als begeistert von dieser <strong>Doom-Formation</strong>, auch wenn dieses Genre eigentlich nicht zu seinen Lieblingen zählt. Nach nun 2 Jahren, in denen ich &#8222;Belfry&#8220; auf mich wirken lassen konnte, wird mit <strong>&#8222;Feast For Water&#8220;</strong> der nächste Streich voller <strong>Melancholie</strong>, <strong>Dunkelheit</strong> und <strong>Experimentierfreude</strong> auf die Doomfraktion losgelassen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26010" aria-describedby="caption-attachment-26010" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-26010" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/460620.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26010" class="wp-caption-text">Mystisch und verrucht gibt sich die Band &#8211; genau wie deren Musik</figcaption></figure>
<h4>Hmm&#8230; Wo ist denn die Snare abgeblieben?</h4>
<p>Immer wenn ich an <strong>MESSA</strong> denke, habe ich diesen brutal guten <strong>Snare-Sound</strong> wieder im Ohr, der für mich &#8222;Belfry&#8220; ein Stück weit auch geprägt hat. Auf &#8222;Feast For Water&#8220; ist dieser leider nicht mehr so präsent, doch dieses Ärgernis wird durch diverse andere Aspekte wieder glattgebügelt. <em>&#8222;Snakeskin Drape&#8220; </em>schließt nahtlos dort an, wo das Debüt endete &#8211; Doom, der durch <strong>Sara</strong>s Gesang, nicht ausufernde Wiederholungen und einem für &#8222;Doomverhältnisse&#8220; ziemlich zügigem Tempo schnell im Kopf bleibt. Mit dem <strong>Ohrwurmdoom</strong> ist aber schon beim darauffolgenden <em>&#8222;Leah&#8220;</em> Schluss. Es geht ins Reich der Dunkelheit, denn dieser Song überzieht die Seele mit <strong>Teer</strong>.<br />
Dass <strong>MESSA </strong>Experimenten nicht abgeneigt sind, wurde ja schon bewiesen und so hat mit <em>&#8222;The Seer&#8220;</em> ein Song auf die Platte gefunden, der alles hat, was ich von einem Album erwarte. Einerseits <strong>bluesige Elemente</strong> und auf der anderen Seite doch noch etwas Melancholisches, was für mich das perfekte Gleichgewicht eines Songs darstellt. Achso, weil wir gerade bei Experimenten waren:</p>
<blockquote><p><strong>Wann hast du im Doom Metal das letzte Mal einen Blastbeat gehört?</strong></p></blockquote>
<p>Nachdem <em>&#8222;She Knows&#8220; </em>schon fast <strong>DRONE</strong>-artige Ausmaße annimmt, schaue ich bei <em>&#8222;Tulsi&#8220;</em> nicht schlecht, als plötzlich ein <strong>Blastbeat </strong>erklingt. Glücklicherweise zieht dieser sich nicht durch den ganzen Song, sondern wird clever in das Tongefüge eingebaut.<br />
<em>&#8222;White Stains&#8220; </em>schließt &#8222;Feast For Water&#8220; genauso ab, wie ich es mir wünsche &#8211; düster, melancholisch und tiefsinnig.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zH5FXUpFLcA?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><a href="https://messa666.bandcamp.com/album/feast-for-water" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/MESSAproject/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Der Untergang des Kiez ist nah &#8211; Gentrifizierung im Fokus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Feb 2018 09:55:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[4rooms]]></category>
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		<category><![CDATA[kneipe]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[tension]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Gentrifizierung. Ein Wort, mit dem du sicher noch nicht oft zu tun hattest, wenn du nicht gerade in einer betroffenen Großstadt wohnst oder in der Immobilienbranche tätig bist. Bis vor wenigen Jahren war auch mir dieses Wort fremd, doch dann zog es ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3><strong>Gentrifizierung.</strong></h3>
<p>Ein Wort, mit dem du sicher noch nicht oft zu tun hattest, wenn du nicht gerade in einer betroffenen Großstadt wohnst oder in der Immobilienbranche tätig bist. Bis vor wenigen Jahren war auch mir dieses Wort fremd, doch dann zog es mich nach <strong>Leipzig</strong>. Nahezu jeden Tag hatte ich hier die Wahl zwischen mehreren <strong>Konzerten</strong> in den verschiedensten <strong>Lokalitäten</strong>. Dieses Blatt hat sich allerdings zum Negativen gewendet.</p>
<p><strong>Immobilienoligarchen</strong> haben rasch entdeckt, dass hier ordentlich was zu holen ist und schwangen ihr Zepter in den Kiezen der Stadt. Klar, auch in Leipzig herrscht Mangel an <strong>Wohnraum</strong>, doch was diese miesen Typen treiben, schafft keine Abhilfe. Ganze<strong> Parks</strong> werden niedergewalzt, <strong>Kneipen</strong> geschlossen und <strong>besetzte Häuser</strong> geräumt, um Wohnhäuser entstehen zu lassen, in denen der Wohnraum &#8222;günstige&#8220; 14 € pro Quadratmeter kostet.<br />
Grund für mich, das Gespräch mit <strong>Niebe</strong> zu suchen, einer der wohl bekanntesten <strong>Nachteulen</strong> der Stadt!</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Grüß dich, Niebe. Schön, dass du dir Zeit nimmst, mir ein paar Fragen zu beantworten. Stell dich doch bitte kurz vor und sag mir, warum gerade du der richtige Typ bist, um mir die Fragen zum Thema Gentrifizierung zu beantworten.</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Ich grüße Dich! Ich bin der <strong>Niebe</strong> aus <strong>Leipzig</strong>. Organisiere seit den frühen 2000er Jahren Partys, Konzerte und Festivalveranstaltungen. Früher privat, inzwischen auch für eine Firma in verschiedenen Bereichen. Ich bin DJ, Booker der <strong>&#8222;Metalheadz&#8220;</strong> und kleinerer Projekte. Ich habe in dieser Stadt viele Clubs, Locations und Kneipen kommen und gehen sehen. Die wenigsten davon waren pleite. Die meisten wurden einfach <strong>verdrängt</strong> oder mit <strong>üblen Methoden</strong> zum Aufgeben gezwungen. Das ist kein exklusives Problem für Metalbars allgemein. Das kann jede Kulturform treffen, wenn die Stadt <strong>boomt</strong> und der letzte <strong>Hillbilly</strong> herzieht, weil RB gut spielt, die Oper schön ist, Porsche einen Job bietet oder der Stadtteil so sauber ist. Nur ist es für &#8222;uns&#8220; mittlerweile verrückt, was diese Szene die letzten 10 Jahre einstecken musste.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/1SLYWfq6UB4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><strong>ANTLERS</strong> &#8211; schon mit einem Bein dem Leipziger Underground entwichen!</p></blockquote>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Als ich vor 5 Jahren nach Leipzig zog, war die unglaublich aktive Rock- und Metalszene einer der Gründe für den Umzug. Glaubst du, dass die momentane Entwicklung die Szene langsam aussterben lässt?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Auf keinen Fall! Vor allem hier in dieser Stadt wohnen Leute, die das nicht zulassen, immer wieder aufstehen, Nischen und Orte suchen. Ich kenne keine so <strong>vernetzte Metalszene</strong> wie die in Leipzig. Das Locationproblem wird sich regulieren oder halt etwas raus aus der Innenstadt verlagern. Die unglaublich vielen guten Bands und diese Masse an aktiven<strong> Hart-Kern-Fans</strong> bekommt erst mal keiner platt.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Die Bands sind stabil.&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Nicht nur für Konzertgänger wird es in Leipzig immer schwieriger. Ich habe das Gefühl, dass sich im Leipziger Underground so viele Bands wie nie zuvor tummeln. Denkst du, dass dieser Pool an Bands aufgrund mangelnder Auftrittsmöglichkeiten irgendwann leerlaufen könnte?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Nein, das glaube ich nicht. Die größeren Undergroundbands haben inzwischen auch volle Kalender mit Gigs von <strong>außerhalb</strong>. Ich glaube fast, dass das größere Problem die <strong>Masse</strong> an kleinen Konzerten ist. Da sind halt auch immer wieder Konzerte dabei, die sinnlos Bands und Fans verbraten. Ohne <strong>Herz</strong> und Liebe zur Musik und Veranstaltung. Teilweise kein Gespür für Eintrittspreise, Locationwahl oder Grundstimmung. Das macht vieles kaputt. Die Bands sind stabil.</p>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Hast du dich schon einmal mit Kneipern oder Konzertveranstaltern aus anderen betroffenen Städten kurzgeschlossen und nachgefragt, wie die mit der Situation umgehen?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Ich bin super <strong>vernetzt</strong> in anderen Großstädte und zu vielen Veranstaltern. <strong>Berlin</strong> hat schwere Probleme mit diesem Phänomen. Besonders das <strong>&#8222;Brutz und Brakel&#8220;</strong> hat es mehrfach getroffen und auch deren <strong>Festival</strong> und alte <strong>Kneipe</strong> ausgelöscht. Ansonsten gibt keine vergleichbaren Probleme in dieser Masse, die uns so ein Loch ins Herz schießen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/2O6CgbngIIE?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Leipzig kann nicht nur Black, sondern auch Heavy &#8211; <strong>TENSION</strong></p>
<p><em><strong>S:</strong></em><strong> Ihr habt jetzt gerade erst das „Fuck Gentrification Festival“ im 4rooms veranstaltet. Das war eine sehr bekannte und traditionsbehaftete Location in Leipzig, die nun auch für immer ihre Pforten geschlossen hat &#8211; ebenfalls verursacht durch die Gentrifizierung. Glaubst du, dass ihr damit ein Zeichen an Investoren senden konntet? </strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Investoren interessiert das nicht! Denen geht es nur ums<strong> Geld</strong>. Ich glaube eher, dass das Festival die Leipziger Szene und unsere Bewegung<strong> stabilisiert</strong> hat und eventuell auch ein<strong> positives Zeichen</strong> an die Presse, Lokalpolitik, Locations und Anwohner gesendet hat.<br />
Wir haben ganz bewusst <strong>extrem transparent</strong> und <strong>öffentlich</strong> gearbeitet und daran appeliert, &#8222;uns&#8220; von der besten Seite zu zeigen. Das hat eine unfassbare Aufmerksamkeit erregt.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Schwarz oder blau ist der Untergang der freien Kultur.&#8220;</h3>
</blockquote>
<p><em><strong>S: </strong></em><strong>Hast du irgendwelche Pläne im Kopf, die die Gentrifizierung in Szenevierteln noch stoppen, oder wenigstens verzögern könnten?</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Das würde den Rahmen sprengen. Wichtig ist, die <strong>Ursachen</strong> zu kennen. Ich für meinen Teil lehne Sachen ab, die die Gentrifizierung fördern und supporte den Kiez, die <strong>Underground-Kultur</strong> und lokale Händler. Auch das Kreuz zur Wahl ist wichtig. Es gibt Parteien, die das Problem auf dem Schirm und keinen Bock drauf haben. Schwarz oder blau ist der Untergang der freien Kultur. Wer das nicht versteht ist, hirntot.</p>
<p><strong><em>S:</em></strong> <strong>Ich danke dir für deine Offenheit und drücke uns Leipzigern die Daumen, dass uns weitere Tiefschläge erspart bleiben. Du hast das letzte Wort!</strong></p>
<p><strong>Niebe: </strong>Ich danke dir! Ich danke allen, die unsere Ideen mit unterstützen. Das ist nicht selbstverständlich.</p>
<blockquote>
<h3>&#8222;Metal Will Never Die!&#8220;</h3>
</blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Niebes</strong> letzten Satz finde ich sehr wichtig. Oft wird &#8222;Metal Will Never Die!&#8220; nur so dahergesagt, doch beim Thema Verdrängung aus den Szenebezirken der Stadt erlangt er ungeahnte Wichtigkeit. Wir müssen zusammenstehen, um die Kieze wieder zu dem zu machen, was sie sind und nicht zu dem werden lassen, was Immobilieninvestoren daraus machen wollen!</p>
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		<title>VVLVA &#8211; Mehr Hammond-Orgeln braucht das Land!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Feb 2018 10:48:48 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[60s]]></category>
		<category><![CDATA[70s]]></category>
		<category><![CDATA[aschaffenburg]]></category>
		<category><![CDATA[path of virtue]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[uriah heep]]></category>
		<category><![CDATA[vvlva]]></category>
		<category><![CDATA[world in sound]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>VVLVA &#8211; &#8222;Path Of Virtue&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>16.02.2018<br />
<strong>Länge</strong>: 41:59 Min.<br />
<strong>Label: </strong>World In Sound Records<br />
<strong>Genre: </strong>70s Heavy Psych-Krautrock</div></div></div>
<p>Manchmal soll es einfach sein. Mehr oder weniger zufällig gelangte ich an die neue CD der Aschaffenburger Jungs von&nbsp;<strong>VVLVA</strong> (Grüße nach Berlin!). Was auf den ersten Blick aussieht wie der feuchte Traum eines jeden <strong>Black Metal-Ästheten</strong>, entpuppt sich als wahres Schmuckkästchen. Ich habe das Gefühl, dass dieser riesige <strong>Retrorock-Hype</strong>, der in den letzten Jahren herrschte, langsam wieder abflaut. Und da passt es gut, dass mit <strong>&#8222;Path Of Virtue&#8220;</strong> ein Album ins Haus steht, welches so manche Hipster-Rocker erblassen lassen wird.</p>
<p>Schon die ersten Töne lassen verlauten, wohin mich die <strong>Klangreise</strong> dieses Mal führen wird. Die Klänge der <strong>Hammond-Orgel</strong> verzaubern mich einfach immer wieder aufs Neue und leiten dieses Werk voller 60er/70er-Jahre-Hits ein. Klingt jetzt nach abgedroschenem Mist, allerdings verstehen es <strong>VVLVA</strong>, das ganze Konstrukt mit einer guten Portion <strong>&#8222;Frische&#8220;</strong> zu würzen. Somit wirkt es nicht in einer einzigen Sekunde so, als ob man die Musik schon mal irgendwo vor 40 Jahren gehört hat (ich sowieso nicht). Sänger <strong>Tobias Ritter</strong> hat ein wahnsinniges Stimmvolumen, welches von <strong>emotionalem Leiden</strong> bis hin zu verrücktem <strong>Kreischen</strong> alles beinhaltet, was sich meine Ohren nur wünschen können. Als er dann aber zu <em>&#8222;Dieb der Seelen&#8220; </em>seine Stimmbänder in Schwingung versetzt, bin ich hin und weg. Wer mich kennt, weiß, dass ich mit Alben, auf denen Deutsch und Englisch gesungen wird, eigentlich gar nichts anfangen kann. <strong>VVLVA</strong>&nbsp;schaffen es allerdings, mit diesem Song eine Blockade in meinem Kopf einzureißen.</p>
<p>Was jedoch den größten Unterschied zu den meisten Retrorock-Kapellen macht, ist die Gitarrenarbeit. Durch den hohen <strong>&#8222;Fuzz-Anteil&#8220;</strong> vermittelt diese nicht nur <strong>Spielfreude</strong>, sondern drückt &#8222;Path Of Virtue&#8220; den typischen Stempel auf, der mir noch sehr lange in Erinnerung bleiben wird!</p>
<p><strong>Anspieltipps: </strong><em>&#8222;Cause And Effect&#8220;</em>, <em>&#8222;Dieb der Seelen&#8220; </em>und <em>&#8222;Path Of Virtue&#8220; </em>(die letzten beiden sind schon auf Bandcamp zu hören)</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/48x15pvtwak?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><a href="https://vvlva.bandcamp.com/album/path-of-virtue" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/vvlva/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></strong></p>
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		<item>
		<title>FU MANCHU &#8211; Das nächste Album für die Perlenkette</title>
		<link>https://silence-magazin.de/fu-manchu-das-naechste-album-fuer-die-perlenkette/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=fu-manchu-das-naechste-album-fuer-die-perlenkette</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Feb 2018 11:09:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[alex lifeson]]></category>
		<category><![CDATA[brant bjork]]></category>
		<category><![CDATA[Desert Rock]]></category>
		<category><![CDATA[fu manchu]]></category>
		<category><![CDATA[Kalifornien]]></category>
		<category><![CDATA[Kyuss]]></category>
		<category><![CDATA[rush]]></category>
		<category><![CDATA[scott hill]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Tja, was soll ich zu dieser Kapelle noch großartig sagen. FU MANCHU ist eine der, wenn nicht sogar die konstanteste Stoner Rock-Band, die auch heute noch existiert und es schafft, seit ihrem ersten Album &#8222;No One Rides For Free&#8220; (1994) Knalleralben am ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fu-manchu-das-naechste-album-fuer-die-perlenkette/">FU MANCHU &#8211; Das nächste Album für die Perlenkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>FU MANCHU &#8211; &#8222;Clone Of The Universe&#8220;</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>09.02.2018<br />
<strong>Länge: </strong>37:47 Min.<br />
<strong>Label: </strong>At The Dojo Records<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Stoner Rock</div></div></div>
<p>Tja, was soll ich zu dieser Kapelle noch großartig sagen. <strong>FU MANCHU</strong> ist eine der, wenn nicht sogar <strong>die</strong> konstanteste <strong>Stoner Rock-Band</strong>, die auch heute noch existiert und es schafft, seit ihrem ersten Album &#8222;No One Rides For Free&#8220; (1994) <strong>Knalleralben</strong> am Fließband abzuliefern. Ok, in den letzten Jahren lief das Fließband schon deutlich langsamer und so haben sich die Jungs für <strong>&#8222;Clone Of The Universe&#8220;</strong> ganze 4 Sonnenumrundungen Zeit genommen.</p>
<h4>&#8222;Fu Manchu&#8220; &#8211; ein uraltes Familienrezept</h4>
<p>Das Erfolgsrezept von <strong>FU MANCHU</strong> hat sich seit mittlerweile über 20 Jahren nahezu kaum verändert. Die tragenden Säulen bleiben weiterhin eine gute Portion Punk, drückend-schleppende Gitarrenriffs und sozusagen das <strong>Maggi</strong> in der Suppe: ihre <strong>kalifornische Leichtigkeit</strong>. Diese Lässigkeit zieht sich wieder durch das komplette Album und doch passiert gegen Ende etwas total Unvorhergesehenes. &#8222;Kurz, knapp und auf den Punkt!&#8220; war schon immer das Motto der Jungs um Sänger und Gitarrist <strong>Scott Hill</strong>.&nbsp;Und dann wird mit <em>&#8222;Il Mostro Atomico&#8220;</em> eine über 18-minütige <strong>Klangreise</strong> auf die Wüstenjünger losgelassen. Hätte ich vorher nicht gewusst, wen sich <strong>FU MANCHU </strong>hier als Gastmusiker mit an Bord geholt haben, hätte ich es wahrscheinlich nach spätestens einer Minute erahnt. Kein Geringerer als <strong>RUSH</strong>s <strong>Alex Lifeson</strong> wurde eingeladen, um der neuen Platte eine satte Ladung <strong>Space</strong> unterzumischen. Ich werde jetzt schon ganz nervös, wenn ich daran denke, wie dieser <strong>&#8222;Trip&#8220;</strong> auf der im März stattfindenden Tour auf mich wirkt. Solche Odysseen hätte es in meinen Augen schon viel eher mal geben dürfen.</p>
<p><strong>Anspieltipps</strong><strong>:</strong> <em>&#8222;(I´ve Been) Hexed&#8220; </em>+<em> &#8222;Il Mostro Atomico&#8220;</em></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fPm8g1PSN5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://fu-manchu.com/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Webseite</strong></a><br />
<a href="https://www.facebook.com/FuManchuBand/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Facebook</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fu-manchu-das-naechste-album-fuer-die-perlenkette/">FU MANCHU &#8211; Das nächste Album für die Perlenkette</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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