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	<title>Album release Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Album release Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>NANCYBREATHING &#8211; Wiedersehen macht Freude</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 19 Oct 2023 12:41:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit "Of Life And Rot" melden sich NANCYBREATHING 5 Jahre nach ihrem letzten Album zurück und versprechen harten Sound und markante Lyrics! Mehr dazu verrät euch jetzt Saskia.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nancybreathing-of-life-and-rot/">NANCYBREATHING &#8211; Wiedersehen macht Freude</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">NANCYBREATHING – &#8222;Of Life And Rot&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>21. Oktober 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://deutschrocklabel.wixsite.com/website">Boersma Records</a><br />
<strong>Dauer:&nbsp;</strong>48:00<br />
<strong>Genre:</strong> Metal / Nu Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Vielleicht hätte ich in diesem besonderen Fall wohl eher die Überschrift &#8222;<strong>Wiederhören</strong> macht Freude&#8220; wählen sollen, denn tatsächlich ist das nicht meine erste Begegnung mit der deutschen Metalband&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/nancybreathing/" target="_blank" rel="noopener"><strong>NANCYBREATHING</strong></a>. Vor&nbsp;<strong>5 Jahren&nbsp;</strong>habe ich die Band in Berlin zum Interview getroffen &#8211; inklusive Konzert, welches ich fotografieren durfte. Anlass dafür war der Release ihres damals veröffentlichten Albums &#8222;Awake&#8220;, das mich sehr positiv überrascht hatte. Genauso eine Überraschung war die Promo ihres<strong> neuen Albums</strong>, welche mich vor einer Weile erreicht hat. Die neue Platte der Band aus Essen trägt den Titel &#8222;Of Life And Rot&#8220; und erscheint am <strong>21. Oktober.</strong></p>
<p><strong> NANCYBREATHING </strong>versprechen &#8211; als Resultat von jahrelanger Arbeit &#8211; ein Album geprägt von &#8222;schweren Riffs, stampfenden Drums und intensivem Gesang&#8220;<em>. </em>Die Platte soll den eingängigen Nu Metal Sound der Band musikalisch auf die nächste Stufe zu heben. Und was wäre ein <strong>NANCYBREATHING </strong>Album ohne tiefgründige Lyrics? Genau, irgendwie kein &#8222;richtiges&#8220;&nbsp;<strong>NANCYBREATHING </strong>Album. Ein essenzieller Part und irgendwie auch ein Markenzeichen der Band, der selbstverständlich nicht fehlen darf. Unter anderem werden Texte über die &#8222;Reise durch die dunklen und verdrehten Ecken des Lebens&#8220; versprochen, was mich als Fan von guten, nachdenklichen Lyrics natürlich besonders freut.&nbsp;</p>
<p><iframe title="FI-Official Video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eFPv0naRqEE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Die bereits veröffentlichten Singles&nbsp;<em>&#8222;FI&#8220;</em> (welche übrigens mitsamt Musikvideo veröffentlicht wurde) und <em>&#8222;Fallen King&#8220;&nbsp;</em>bieten einen ziemlich guten Vorgeschmack auf das Album. Im Kern bleiben&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>ihren Nu Metal Wurzeln treu, aber legen insgesamt noch einmal eine Schippe drauf &#8211; vor allem, was den Bereich <strong>Metal </strong>angeht. Deutlich wird das vor allem, wenn man in den Rest des Albums reinschnuppert. Verglichen mit <em>&#8222;Awake&#8220;</em>, dem Opening Track des gleichnamigen Albums, hat mich der Eröffnungssong&nbsp;<em>&#8222;The Cunning&#8220;&nbsp;</em>mit <strong>unerwarteter Härte</strong> ziemlich vom Hocker gehauen. Musikalisch bieten&nbsp;<strong>NANCYBREATHING&nbsp;</strong>mit &#8222;Of Life And Rot&#8220; &#8211; wie angekündigt &#8211; wirklich alles: harte, schwere Riffs, <strong>mitreißende Melodien</strong> im Chorus und energiegeladene Drums. Teilweise erinnern die Songs des Albums an Nu Metal Urgesteine wie <strong>DEFTONES&nbsp;</strong>oder&nbsp;<strong>INCUBUS,&nbsp;</strong>mit simplen, aber wirksamen Riffs.</p>
<p>Songs wie&nbsp;<em>&#8222;Glimmers Of Hope&#8220; </em>hingegen zeigen die modernen Core-Einflüsse, welche insgesamt eine <strong>spannende Mischung</strong> ausmachen. Dass das Album soundmäßig einiges an <strong>Abwechslung</strong> bietet, beweisen auch Songs wie&nbsp;<em>&#8222;One Home, One Heart&#8220;</em>. Wie ein roter Faden durch das Album ziehen sich auch die gut geschriebenen Texte, die den einzelnen Tracks noch einmal <strong>besondere Bedeutung</strong> verleihen und vor allem zum <strong>Wiederhören</strong> anregen. Abgesehen von den vielen Vollgas-Momenten finden sich aber auch einige &#8211; meiner Meinung nach sehr gelungene &#8211; ruhige Momente auf dem Album. Vor allem der bereits veröffentlichte Song&nbsp;<em>&#8222;Fallen King&#8220;&nbsp;</em>sticht in der Beziehung besonders hervor, aber auch der Titeltrack&nbsp;<em>&#8222;Of Life And Rot&#8220; </em>bietet mit satten&nbsp;<strong>7 Minuten&nbsp;</strong>Spielzeit eine ganze Palette an musikalischer Abwechslung.</p>
<p><iframe title="Fallen King - Lyric Video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ELKA3fPx5Sk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Mit ihrem neuen Album zeigen <strong>NANCYBREATHING </strong>ihre musikalische Weiterentwicklung der vergangenen fünf Jahre und schlagen soundmäßig durchaus härtere Wege ein. Insgesamt ist &#8222;Of Life And Rot&#8220; ein gelungener Nachfolger von &#8222;Awake&#8220; und ist vor allem für Nu Metal Fans &#8211; und generell für Fans härterer Musik &#8211; ein <strong>Anspieltipp</strong>.&nbsp;</p>
<p><strong>Digital&nbsp;</strong>ist das Album ab dem&nbsp;<strong>21. Oktober&nbsp;</strong>verfügbar und ein&nbsp;<strong>physischer&nbsp;</strong>Release folgt am&nbsp;<strong>28. Oktober.&nbsp;</strong>Das gehört natürlich ordentlich gefeiert, weshalb die physische Veröffentlichung zusammen mit einer Release Show im&nbsp;Essener<strong> Don&#8217;t Panic Club&nbsp;</strong>zelebriert wird. Selbstverständlich auch am Samstag, den <strong>28. Oktober</strong>. Tickets im<strong> Vorverkauf </strong>kosten&nbsp;<strong>10 Euro</strong>, an der<strong> Abendkasse</strong> gibt&#8217;s Karten für&nbsp;<strong>15 Euro</strong>. Alternativ kann man das Album und Tickets auch als <strong>Spezial Box</strong> für <strong>30 Euro</strong> erwerben. Der Einlass beginnt ab&nbsp;<strong>19:00 Uhr.</strong>&nbsp;</p>
<p>Neben dem Headliner <strong><a href="https://www.instagram.com/nancybreathing/" target="_blank" rel="noopener">NANCYBREATHING</a>&nbsp;</strong>sind unter anderem noch die Bands&nbsp;<strong><a href="https://www.instagram.com/spinmyfate/?hl=en" target="_blank" rel="noopener">SPIN MY FATE</a>&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong><a href="https://www.facebook.com/TheAcademyMusik/" target="_blank" rel="noopener">THE ACADEMY</a>&nbsp;</strong>am Start. Wer jetzt neugierig geworden ist kann außerdem <strong><a href="https://www.kultontour.de/of-life-and-rot/" target="_blank" rel="noopener">hier</a></strong> Tickets erwerben.&nbsp;</p>
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		<title>Pauls Retrospect 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jan 2019 06:21:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2019 ist schon einen Monat alt?! Wir nehmen uns nochmal die Zeit und unser Aspirant Paul bringt dir seinen Jahresrückblick 2018 - gespickt mit einigen Geheimtipps!<br />
Frischer Wind in verstaubten Regalen! </p>
<p>PS: Gastautoren weiterhin gern willkommen :)</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ein Jahr ist vergangen. Und was für eins für den Metal: Genres wie <strong>Death Metal</strong>, <strong>Progressive</strong> oder <strong>Black</strong> strotzen nur so vor guten Releases. Viele bekannte Namen waren 2018 dabei. Doch auch in den kleinen Nischen und Ecken vieler Subgenres <strong>brodelte der Release-Kessel</strong> ordentlich. Bei dieser immensen Vielzahl an guten Alben kommt man leicht ins Stolpern, wenn man versucht, jede qualitativ hochwertige Neuerscheinung zu erwischen. Und damit niemand mit der Angst ins neue Jahr startet, er habe besonders viel verpasst, fasse ich in diesem Artikel meine <strong>Geheimtipps 2018</strong>, die eventuell an euch vorbeigegangen sind, zusammen. Dabei versuche ich so viele Subgenres wie möglich abzudecken. Trotzdem ist diese Liste keinesfalls perfekt oder besonders. Im Endeffekt ist es immer noch meine subjektive Meinung. <strong>Also falls du noch Alben hast, bei denen du befürchtest, sie wären im Großen und Ganzen untergegangen, aber dennoch nennenswert &#8211; ab in die Kommentare damit!</strong></p>
<h4>Progressive Metal – Auch 2018 konnten bekannte Genrevertreter sowie Newcomer überzeugen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img decoding="async" class="wp-image-30888 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Black-Peaks-All-That-Divides-300x300.jpg 300w" sizes="(max-width: 140px) 100vw, 140px" />BLACK PEAKS</strong> – &#8222;All That Divides&#8220;</p>
<p>Einer der letzteren waren definitiv <strong>BLACK PEAKS</strong>. Die Engländer schaffen eine<strong> innovative Mischung</strong> aus Garage Rock-Sound mit viel Progressive gewürzt. &#8222;All That Divides&#8220; ist nach dem bereits überraschenden Debüt der Band 2016 der nächste Schritt in der sichtlichen Evolution. Ein Album, das vor Emotionen und Highlights (<em>&#8222;Can&#8217;t Sleep, Slow Seas&#8220;</em>) nur so strotzt. Nicht ein Track erweckt den Anschein nur Filler zu sein, was auch an dem herausragenden Gesang von<strong> Will Gardner</strong> liegt, der clean und harsch sehr facettenreich klingt. Große Empfehlung für jeden, dem etwas an Progressive oder Rock liegt!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>VOLA</strong> – &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30886 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA.jpg 530w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/VOLA-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p><strong>VOLA</strong>&nbsp;sind trotz ihrer kurzen Existenz eine Band, die als <strong>Aushängeschild des Progressive</strong> bezeichnet werden kann. Das 2016er Debüt gehört mit zu dem Besten, was das Genre liefern kann, deswegen waren die Erwartungen besonders hoch. Auch wenn der Regler an der Verzerrung und Intensität ein wenig runter gedreht wurde, ist &#8222;Applause of a Distant Crowd&#8220; ein würdiger Nachfolger. Der eher leichtere Sound gepaart mit mehr Atmosphäre kann mich persönlich zwar nicht ganz überzeugen, doch die vielen Highlights wie die Songs <em>&#8222;Alien Shivers&#8220;</em> oder der Title-Track machen die Platte zu einem <strong>Muss für Progressive-Fans</strong>, die auch nichts gegen seichtere Rock-Passagen und Synthesizer haben.</p>
<h4>Death Metal – Death Metal und seine Nischen-Genres (Prog Death, Old School Death Metal, usw.) waren 2018 so ertragreich wie lange nicht. Die Serie an genialen Alben riss nicht ab und deswegen ist es fast schon unmöglich Nennenswertes kurz zu fassen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30887 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/1914-The-Blind-Leading-the-Blind-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />1914</strong> – &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220;</p>
<p>Der erste Weltkrieg geht in unsere Geschichtsbücher als eines der dunkelsten Kapitel der Menschheit ein. Circa 17 Millionen Menschen werden entweder als Soldaten an der Front regelrecht verheizt oder fallen dem Krieg anderweitig zum Opfer. Die <strong>Gräuel und Verbrechen gegen die Menschheit</strong> bleiben glücklicherweise nie vergessen und <strong>1914</strong> versucht diesen düsteren Abschnitt der Geschichte mit ihrem Album zu verkörpern. Das gelingt auf allen Ebenen. Die Musik ist düster, verzerrt und dissonant. Die<strong> Samples von Kriegsaufnahmen</strong>, mit denen nicht gespart werden, bringen das Gefühl des Hässlichen und Unmenschlichen nur noch näher. Der <strong>Horror</strong> ist spürbar. Am 100. Jahrestag des Kriegendes veröffentlicht, ist &#8222;The Blind Leading the Blind&#8220; auch außerhalb der starken musikalischen Qualitäten eine Erfahrung für sich, die den Schrecken und die Brutalität widerspiegelt.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>SLUGDGE</strong> – &#8222;Esoteric Malacology&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30885 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg" alt="" width="137" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology.jpg 506w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Slugdge-Esoteric-Malacology-300x296.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 137px) 100vw, 137px" /></p>
<p><strong>Schleimiges Alien-Gekräusel mit Tentakeln</strong> besetzt, das beschreibt dieses Album. Volle Kanne ins Gesicht mit der Prog Death-Keule. <strong>SLUGDGE</strong>s&nbsp;Album gehört zu einem der vielen brillianten Releases im Progressive Death-Bereich. Wer auf vertrackte Rhythmen und tiefes Growlen steht und wem <strong>RIVER OF NIHIL</strong>s&nbsp;Album nicht dreckig genug klang, der kann sich bestimmt hieran erfreuen.</p>
<h4>Metal Core – Ein Genre, das mit viel generischem Wischwasch geplagt ist und leider zu selten mit wirklichen einzigartigen Bands punktet. 2018 konnte meine Vorbehalte wenigstens zum Teil ändern &#8211; mit wirklich fantastischen Releases.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30884 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Silent-Planet-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />SILENT PLANET</strong> – &#8222;When The End Began&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Voller Bedeutung musikalisch so wie lyrisch, hebt sich <strong>SILENT PLANET</strong> mit seinem 2018er Album vom Genre-Rest ab. Mit mitreißenden Texten, die den schwierigen Spagat zwischen kritisch-bedeutungsschwer und vorgetäuschtem Tiefgang sowie musikalischer Komplexität schaffen sitzt die Band auf dem <strong>Core-Thron</strong> für 2018. Besonders emotional wird es vor allem durch die ausdrucksstarken Vocals. Auch das Drumming so wie die Riffs sind durchdacht und abwechslungsreich.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>ERRA</strong> – &#8222;Neon&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30879 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Erra-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p style="text-align: left;">Auch wenn nicht so bedeutungsvoll wie Nummer 1, so ist &#8222;Neon&#8220; von <strong>ERRA</strong> vor allem musikalisch alles, was guten Metalcore für mich ausmacht: <strong>catchy und doch komplex</strong>. Die Vocals sind genretypisch und nichts Besonderes. Wer sich also noch nie damit anfreunden konnte, der wird auch hiermit nicht warm. Für einen Progressive-Metal Liebhaber wie mich ist &#8222;Neon&#8220; jedoch erstaunlich erfrischend, da die Band es schafft genügend <strong>Diversität ins Songwriting</strong> mit einzubauen.</p>
<h4>Doom/Sludge Metal – Ähnlich wie im Death, waren die Releases für guten Doom und Sludge Metal fast endlos. Hier sind zwei meiner persönlichen Favoriten.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30881 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Hamferd-TamsinsLikam-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />HAMFERD</strong> &#8211; &#8222;Támsins likam&#8220;</p>
<p>Begleitet von schweren und dunklen Gitarrenriffs entsteht in <strong>HAMFERD</strong>s neuestem Album, auch durch den Text der ausschließlich auf <strong>Färöisch</strong> (Färöer-Inseln) gesungen oder wahlweiße gegrowlt wird, eine melancholische Atmosphäre. Über die 43 Minuten fängt die Doom-Scheibe den Hörer komplett ein. Komposition und Sound-Production auf hohem Level!</p>
<p style="text-align: left;"><strong>MESSA</strong> – &#8222;Feast for Water&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30883 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa.jpg 355w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Messa-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Frauenstimmen sind im Doom immer öfter zu hören und <strong>MESSA</strong> zeigen uns 2018, wieso. Mit fast schon <strong>Jazz-Lounge Atmosphäre</strong> und mehreren Genreeinflüssen zaubert die Band eine Wand aus Fuzz-Gitarren, schrägen Lead-Parts und schwebendem Gesang. Wer Lust auf <strong>Doom mit Avantgarde Feeling</strong> hat, der kommt hier in seinen Genuss!</p>
<h4>Black Metal – Auch die dunklen Mächte des Black Metal hatten 2018 einiges an Nachwuchs vorzuweisen.</h4>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30880 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg" alt="" width="139" height="139" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/gaerea-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 139px) 100vw, 139px" />GAEREA</strong> – &#8222;Unsettling Whispers&#8220;</p>
<p>Die Portugiesen schafft mit diesem Album ein erstaunlich erfrischendes Werk an Black Metal, das sich auch traut über Genre-Konventionen zu gehen. <strong>Ungefilterte Aggression</strong> trifft auf intelligentes Songwriting, das mit dissonanten Melodien und hypnotisierenden Riffs punktet. Authentisch, ehrlich und vor allem <strong>wahrhaft böse</strong>.</p>
<p style="text-align: left;"><strong>DEAFHEAVEN</strong> – &#8222;Ordinary Corrupt Human Love&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30877 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/deafheaven-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Trve Black-Fans aufgepasst! Dieses Album treibt <strong>Puristen an den Rand der Verzweiflung</strong>. Post Black/Blackgaze-Band <strong>DEAFHEAVEN</strong> haben sich bereits einen Namen in der Szene gemacht, sei es für ihr Image oder den unkonventionellen Black Metal. Das, was Hardcore-Fans übel aufstößt, zaubert 2018 vielen Post Black-Anhängern ein Lächeln aufs Gesicht. Denn die Band schafft es Black Metal so <strong>warm und künstlerisch</strong> wie selten zu präsentieren.</p>
<p style="text-align: left;"><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30878 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens.png 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-150x150.png 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eneferens-300x300.png 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" />ENEFERENS</strong> – &#8222;The Bleakness of Our Constant&#8220;</p>
<p style="text-align: left;">Mit einem der besten Post Black-Alben der vergangenen Jahre gelingt dem Solo-Künstler <strong>Jori Apedaileman</strong> der Durchbruch in die Endjahreslisten vieler Connaisseure. Mit einem Sinn für bewegende Melodien entsteht durch Vermischung verschiedener Genremerkmale (namentlich Doom, Atmo Black, Post Black) ein einzigartiges Erlebnis. Emotional, fast schon depressiv mit viel Gewicht. <strong>Licht aus, Musik an!</strong></p>
<p style="text-align: left;"><strong>IHSAHN</strong> &#8211; &#8222;Amr&#8220;<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-30882 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg" alt="" width="140" height="140" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn.jpg 400w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Ihsahn-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 140px) 100vw, 140px" /></p>
<p>Kaum ein Künstler ist so ikonisch im Black Metal wie <strong>IHSAHN</strong>. Von der Zeit mit einer der erfolgreichsten Band des Blacks (<strong>EMPEROR</strong>) zu einer nicht weniger starken Solo-Karriere. Mit dem gewissen Etwas aus Progressive, Avantgarde, Pop und Electro kreiert <strong>IHSAHN</strong> erneut anspruchsvollen und vor allem <strong>unkonventionellen Black Metal</strong>, auch wenn Genredefinitionen hier wie <strong>stumpfes In-Schubladen-Stecken</strong> wirkt und teils unmöglich ist. Dafür wird auch 2018 gesorgt und das auf geniale Weise.</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em><strong>Paul</strong></em></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/pauls-retrospect-2018/">Pauls Retrospect 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AJATTARA sind zurück – klassisch, finnisch, fies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 21 May 2017 13:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Ajattara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AJATTARA&#160;–&#160;Lupaus Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017 Dauer:&#160;35:03 Label:&#160;Svart Records Stil: Black Metal AJATTARA blicken auf eine (bis auf eine kurze Unterbrechung) 20-jährige Bandgeschichte zurück. In den letzten sechs Jahren war es beunruhigend still um die Finnen. Nach dieser langen Durststrecke haben sie endlich ihr achtes ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AJATTARA&nbsp;</strong>–&nbsp;Lupaus<br />
Veröffentlichungsdatum: 12.05.2017<br />
Dauer:&nbsp;35:03<br />
Label:&nbsp;Svart Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><strong>AJATTARA</strong> blicken auf eine (bis auf eine kurze Unterbrechung) 20-jährige Bandgeschichte zurück. In den letzten sechs Jahren war es beunruhigend still um die Finnen. Nach dieser langen Durststrecke haben sie endlich ihr achtes Studioalbum herausgebracht und auf dem Wege keinesfalls ihre Rohheit verloren. Neuerdings präsentieren sich die Skandinavier sogar mit eigenem Youtube-Kanal inklusive zweier Videos zu diesem Album, die ich euch an dieser Stelle natürlich nicht vorenthalten möchte.</p>
<h4>Der Ersteindruck</h4>
<p>Ich höre nur Satanas, Satanas, Satanas. Wo sind wir denn gelandet? In Skandinavien?! Finnland! Ah, das erklärt einiges. Die Songtitel an sich sind schon recht vielversprechend und zeigen auch eine angenehm schwarzmetallische Klischeeerfüllung: &#8222;<em>Satanaan sinetti&#8220;</em> – Satans Siegel, &#8222;<em>Suru&#8220;</em> – Trauer, &#8222;<em>Ave Satana&#8220;</em> – erklärt sich wohl selbst,<em>&nbsp;&#8222;Uhrilahja&#8220;</em> – Opfer. Just to name a few. Etwas mehr als eine halbe Stunde feinster satanistischer Themenkreis. Was hier recht kurz erscheint, reicht der Kombo allerdings vollkommen, um diverse Spielarten, die dem Black Metal zu eigen sind, abzudecken. Ich möchte sogar behaupten, dass der Veröffentlichung eine längere Spieldauer geschadet hätte. Das Album ist ihrer eigenen Aussage nach „an ode to the deepest feelings of human suffering and loss“ – und ja, das ist es auch geworden. Auch wenn die Sprachbarriere das genaue Verständnis der Texte unmöglich macht, reicht mir die Musik vollkommen, um diese Gefühle nachempfinden zu können.</p>
<p>Liebevolles Ohrenschmeicheln bekommt ihr hier definitiv nicht. Zornig und verzweifelt fräsen sich die durchaus eingängigen Licks in die Gehörgänge. Ohrwurmpotenzial ist vorhanden. Das menschliche Gehirn freut sich über bekannte Muster – und die bekommst du bei <strong>AJATTARA</strong> zur Genüge!</p>
<h4>Genauer hingehört</h4>
<p>Ich fühle mich durch den doch sehr typisch schwarzmetallischen Einstieg ins Album positiv getriggert.<em>&nbsp;&#8222;Saatanan sinetti&#8220;</em>&nbsp;bietet einen energetischen Rutsch in die verzweifelten Gefilde. Präziser und gnadenloser Blastbeat trifft auf einfaches, einprägsames Riffing. Auffällig ist, dass der Sound klar, aber nicht überproduziert ist. Der Bass bringt mit seinem sehr aggressiv-knarzigen Eigenklang eine wunderbare Portion Rotzigkeit in die Chose. Mit Einsatz des Gesangs bin ich dann vollends dabei und reibe mir innerlich entzückt die Hände.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/x4spg6cRVTk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im weiteren Verlauf des Albums wird deutlich mehr auf getragene, mächtige und synthiegestütze Atmosphäre gesetzt. So wie auch bei &#8222;<em>Suru&#8220;</em> – der Song klingt sehr verdächtig nach den alten Alben, konkreter nach &#8222;Itse&#8220;, ihrem Debutalbum. Tragend, mächtig, rollend mit sehr gezieltem Gitarreneinsatz – kein Ton ist reines Gewichse um der Show Willen. Vor allem der Refrain mit seinem finnischsprachigen Cleangesang weiß mich zu begeistern.</p>
<p>Das erste Drittel des Albums klappert schon eine gute Menge an schnellen und auch getragenen Spielarten des Black Metal ab. Ich freue mich auf einen wilden Ritt durchs Album. Ganz so wild wird er nicht, denn alles weitere baut ebenfalls auf bekannten Mustern und Elementen auf. Ich möchte nicht sagen, dass die Platte dröge ist – keinesfalls. Die verschiedenen Spielarten werden konsequent durchexerziert. Wirklich neue Eindrücke und &#8222;oha!&#8220;-Momente gibt es allerdings nicht. Die Riffs und Melodien sind eingängig. Der Gesang angenehm brutal und verzweifelt, dass mir selbst bei unseren aktuellen Temperaturen das Blut in den Adern gefriert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tKqlWQfrHeE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich bin beileibe kein Fan von ausladendem Synthie-Einsatz. Über den einen oder anderen Effekt auf dem Album lässt sich auch durchaus streiten, aber ich muss den Musikern lassen, dass sie in Maßen und bewusst damit arbeiten. Die Songs haben in sich schöne Spannungsbögen, das Album in seiner Gesamtlänge schiebt und drückt insgesamt abwechselnd sowohl langsam tragend als auch hetzend schnell den Black Metal in feiner Manier durch die Boxen.</p>
<p><em>&#8222;Ave Satana&#8220;</em> besticht beispielsweise durch simples Riffing, das Aufgreifen stereotypischer Melodieverläufe und groovt richtig schön vor sich hin. Zwischendrin holen Blastbeats die maximale Evilness raus und meine Hand zückt unwillkürlich die invisible orange. Hach, so lob&#8216; ich mir das.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/UDhc84RK3_4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Was bleibt</h4>
<p>Das Album ist in den vergangenen Wochen mehrfach in den verschiedensten Situationen rotiert und ließ mich jedes Mal sofort in die richtige Stimmung kommen. Dass &#8222;Lupaus&#8220; zum Dauerbrenner in meiner Sammlung wird, bezweifle ich sehr. Dafür fehlt mir die Abwechslung, die Innovation. Ich kann mir aber vorstellen, dass es sich in die (noch recht überschaubare) Auswahl der Black Metal-Alben einreiht, die ich in Momenten meines Aggressionsabbau zur Rate ziehe.</p>
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		<title>Bombendrohung in Halle!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gewaltmaschine]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Sep 2016 12:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[Steintor Varieté]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>DAYS OF GRACE &#8211; Logos Veröffentlichungsdatum: 10.09.2016 Dauer: 58.03min Label: &#8211; Am kommenden Samstag, den 10.09.2016 lassen DAYS OF GRACE im Steintor Varieté in Halle/Saale die Bombe platzen! Zusammen mit Gastmusikern von GORILLA MONSOON, GROOVENOM, ANNISOKAY, BABY UNIVERSAL, DYING EMPIRE und THE ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE"><b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> &#8211; Logos<br />
Veröffentlichungsdatum: 10.09.2016<br />
Dauer: 58.03min<br />
Label: &#8211;</p>
<p lang="de-DE">Am kommenden Samstag, den 10.09.2016 lassen <a href="http://daysofgrace.de/"><b>DAYS OF GRACE</b></a> im Steintor Varieté in Halle/Saale die Bombe platzen!</p>
<p lang="de-DE">Zusammen mit Gastmusikern von <a href="https://silence-magazin.de/gorilla-monsoon-ficken-dein-trommelfell/"><b>GORILLA</b> <b>MONSOON</b></a>, <b>GROOVENOM</b>, <b>ANNISOKAY</b>, <b>BABY</b> <b>UNIVERSAL</b>, <b>DYING</b> <b>EMPIRE</b> und <b>THE</b> <b>HEADLESS</b> <b>HORSEMEN</b> werden <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> 27 Songs (ja ihr lest richtig!) performen und dabei das neue Liedgut von „Logos“ auf die Menschheit loslassen. Und da wir mal wieder die ersten sind und euch natürlich nicht einfach so irgendwo hinschicken, informieren wir euch ganz genau, was es mit „Logos“ auf sich hat! Immerhin sind wir für den Metal da, so wie der Metal für uns da ist!</p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Ein (sehr) langer Weg&#8230;</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Wie in einem<a href="https://silence-magazin.de/underground-daysofgrace/"> älteren Beitrag</a> bereits erwähnt, warten Fans seit langer Zeit auf etwas neues aus dem Hause <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b>. Und auch den Vieren aus Halle (Saale) war nicht klar, dass es sich so in die Länge ziehen würde. Denn bereits 2011 unternahmen sie den ersten Versuch, „Logos“ in einem Studio in <strong>Leipzig</strong> aufzunehmen. Allerdings entschieden sie damals, dass die Welt wohl noch nicht bereit sei. Und wie heißt es doch so schön? Was lange währt wird endlich (<b>BRUTAL</b>) gut! Letztendlich haben es <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> doch noch geschafft und der Welt 13 Songs beschert, die es in sich haben.</p>
<p lang="de-DE">Schon äußerlich macht „Logos“ eine unglaublich gute Figur. Conny Ochs von <b>BABY</b> <b>UNIVERSAL</b> erschuf ein Wesen mit 4 Armen, welches auf dem Boden sitzt, zwei Hände zum Gebet zusammenpresst und gleichzeitig die anderen beiden in die Luft streckt (schon faszinierend welche Möglichkeiten sich einem eröffnen, wenn man 4 Arme hat). Aufstrebend und nachdenklich zugleich, und trotzdem in einer Symbiose zueinander. Das passt perfekt zur Musik. Natürlich gibt es auch noch ein Booklet, wo man bei Bedarf alle Texte (geschrieben von Krystof Nought) nachlesen kann.</p>
<p lang="de-DE"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-6966" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage-300x300.jpg" alt="startimage" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/startimage.jpg 700w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Ein Sound wie der Bart eines Kriegers!</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Was beim ersten Hören bei erhöhter Lautstärke sofort auffällt, ist der Sound: dieser ist wie der Bart eines Kriegers: Mächtig, schön und dicht! Da sollte man schon einen Lederriemen um seine Boxen schnallen und das Fenster öffnen, um eine sogenannte <b>ZERBERSTUNG</b> zu verhindern! Was ich oft bei „fetten Produktionen“ feststellen muss, ist, dass Details untergehen oder sich alles ab einem gewissen Schalldruck unschön überlagert. Das ist hier allerdings nicht der Fall und so macht das Zuhören in allen Lebenslagen Spaß. Sogar wenn man es mal ruhiger angehen lässt und die Scheibe auf einer Lautstärke hört, welche den Nachbarn nicht sofort dazu bringt die Polizei um Hilfe zu bitten.</p>
<p lang="de-DE">Da hat das <b>APE</b> <b>TO</b> <b>MAN</b> – Tonstudio von Sänger Peter alles richtig gemacht! Und das obwohl dieses in einem alten Keller eingerichtet und gleichzeitig der Bandraum von <b>DAYS</b> <b>OF</b> <b>GRACE</b> ist. Wenn ich das nicht mit eigenen Augen gesehen hätte würde ich tief und fest an ein großes modernes Studio glauben und alles andere beim Namen meiner Mutter abstreiten! Tut mir leid, Mutti!</p>
<p lang="de-DE">Songwriting&#8230;.</p>
<p><span lang="de-DE">Genauso vielfältig und ausgeklügelt wie der Sound, ist auch das Songwriting. Neben stampfenden und erbarmungslosen Riffs, Blastbeats Basswänden und infernalischem Gebrüll, finden wir doch in jedem Song auch Schönheit, Detailreichtum, Gefühl und Witz. So hört man oft ausgeklügelte Melodien und die typischen Gitarrensolos von Leadgitarrist „Qno“, welche mit reichlich Wah-Sound gespickt sind und den Songs eine unverkennbare Note geben. Auch akustische Parts und klassische Instrumente finden wir an vereinzelten Stellen wieder. Über das Album verteilt sind drei instrumentale Stücke, welche eine Zeit zum Verschnaufen geben und die folgenden Titel passend einleiten. All das führt dazu, dass auch nach dem zehnten Mal hören von Langweile keine Spur ist. Im Gegenteil! Es wird immer besser! </span></p>
<blockquote><p>„<span lang="de-DE">Es bellt ein Hund, es brüllt ein Löwe“&#8230; </span></p></blockquote>
<p>… <span lang="de-DE">so heißt es in dem Lied <em>„Hardcore“</em> von </span><span lang="de-DE"><b>KNORKATOR</b></span><span lang="de-DE">! Und tatsächlich hat Sänger Peter Schulz im Vergleich zu den vorhergehenden Platten nochmal erheblich nachgelegt! Und das in zweierlei Hinsicht. Sein „Gebrüll“ ist so kräftig, authentisch und durchsetzungsfähig wie nie zuvor. Da passt der Vergleich mit dem Löwen wie die Faust auf das Auge passt! Gleichzeitig hört man nun auch ruhige Passagen, wo er „normal“, also clean, singt. Das verleiht den Songs gleichermaßen eine unglaubliche Kraft sowie auch Nachdenklichkeit (so schließt sich der Kreis zum Artwork). Und genau das ist es auch, was das Album noch ein Stück weiter aufwertet: Gefühlsspitzen, die aus all dem Getöse ausbrechen und den Hörer in die nächste Dimension bringen.</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/r8nHyGe91yU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<blockquote><p><span lang="de-DE">Und was hat Albert Einstein damit zu tun?</span></p></blockquote>
<p><span lang="de-DE">Bevor sich die Platte mit dem Song <em>„Zenith“</em> verabschiedet, hört man das Glaubensbekenntnis von Albert Einstein, in welchem dieser sich deutlich für Demokratie, für Menschlichkeit und gegen Patriotismus und Gier ausspricht. Dies wird von </span><span lang="de-DE"><b>DAYS</b></span> <span lang="de-DE"><b>OF</b></span> <span lang="de-DE"><b>GRACE</b></span><span lang="de-DE"> in <em>„Zenith“</em> aufgenommen und lässt mich nochmal nachdenklich werden. Ein klares Statement gegen die ganze Dummheit, die uns aktuell umgibt und welches ich zu 100 Prozent vertreten kann. </span></p>
<p><span lang="de-DE">Abschließend bleibt zu sagen, dass sich </span><span lang="de-DE"><b>DAYS</b></span> <span lang="de-DE"><b>OF</b></span> <span lang="de-DE"><b>GRACE</b></span><span lang="de-DE"> mit „Logos“ selbst übertreffen! Jeder der auf ausgeklügelten, harten aber auch nachdenklichen und gefühlvollen Metal steht, sollte sich die Möglichkeit nicht entgehen lassen und die Vier bei ihrem Release am 10.09.2016 im Steintor besuchen! Das ist eure Chance an etwas Teil zu haben, was in dieser Form einzigartig ist (und natürlich auch, um </span><span lang="de-DE"><b>KOMPLETT</b></span> <span lang="de-DE"><b>AUSZURASTEN</b></span><span lang="de-DE">)! </span></p>
<p><span lang="de-DE">Einlass: 19.30Uhr<br />
Beginn: 21.00Uhr<br />
<strong>VVK 10€</strong><br />
<strong>AK: 13€</strong></span></p>
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		<title>URFAUST´s Meditation im leeren Raum</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 30 Aug 2016 13:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Album release]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Meditation]]></category>
		<category><![CDATA[URFAUST]]></category>
		<category><![CDATA[Van Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Am 28. Oktober 2016 bringt das holländische Duo URFAUST den Nachfolger zur 2010er Platte &#8222;Der freiwillige Bettler&#8220; via Ván Records heraus. Das Album wird auf den Namen &#8222;Empty Space Meditation&#8220; hören und 6 Songs in rund 44 Minuten präsentieren. Ob es sich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/urfausts-meditation-im-leeren-raum/">URFAUST´s Meditation im leeren Raum</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>28. Oktober 2016</strong> bringt das holländische Duo <strong>URFAUST</strong> den Nachfolger zur 2010er Platte &#8222;Der freiwillige Bettler&#8220; via Ván Records heraus. Das Album wird auf den Namen <strong>&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</strong> hören und 6 Songs in rund 44 Minuten präsentieren. Ob es sich dabei eher um deren ganz eigene Interpretation von Black/Doom handelt oder verstärkt die Ambientelemente der letzten Split-Veröffentlichungen aufgegriffen werden, wird sich zeigen.</p>
<p>Das (wundervolle) <strong>Coverartwork</strong> kann schon bestaunt, in einem <a href="https://www.facebook.com/vanrecs/videos/vb.111290358913365/1209190162456707/?type=2&amp;theater">Trailer</a> kurz reingehört sowie die Platte beim <a href="https://www.van-records.de/">Label vorbestellt</a> werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h6>(Quelle: https://www.van-records.de/)</h6>
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