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	<title>Black Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Black Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>10 Jahre Dark Troll Festival &#8211; Ein Vorbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 09:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schön, Zuhause anzukommen... Jeder definiert das ja anders - einige von uns würden das DARK TROLL FESTIVAL als solches bezeichnen.<br />
Was da genau für ein Metal-Spektakel abgefeiert wird diesjahr sagen wir dir schon vorher! </p>
<p>Wir sehen uns da?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht/">10 Jahre Dark Troll Festival &#8211; Ein Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Durchschnittsbürger an Herrentag danach fröhnt, sich mit guten Freunden und Bekannten zum Baggersee zu begeben und einem Kollektivbesäufnis nachzugehen, kennen <strong>Anhänger der härteorientierten Musik</strong> schon seit Längerem eine <strong>adäquatere Alternative</strong>, um das oftmals verlängerte Wochenende gebührend zu zelebrieren.</p>
<p>In diesem Sinne findet auch dieses Jahr <strong>vom 30.05. bis einschließlich 01.06.</strong> wieder auf der <a href="http://www.harz-saale.de/bornstedt-die-ruine-der-schweinsburg/">Schweinsburgruine</a> im 800-Seelen-Dorf <strong>Bornstedt</strong> am Fuße des Harzes das legendäre <a href="https://www.darktroll-festival.de/index_de.php"><strong>Dark Troll Festival</strong></a> statt, welches vom einstiegen regionalen Geheimtipp schnell zum tradierten, <strong>international anerkannten Szenespektakel</strong> avancierte. Dies zeigt sich jedes Jahr sowohl anhand der üppigen Besucherströme, welche aus ganz Europa anreisen, als auch an der Auswahl der Bands.</p>
<p>Von Anno 2009 bis 2011 noch unter dem Namen <strong>Black Troll Festival </strong>ins Leben gerufen und schließlich nach einem kurzen Leerlauf von einem Jahr ab 2013 als <strong>Dark Troll Festival </strong>weitergeführt, feiert die Veranstaltung dieses Jahr in ihrer nunmehr zehnten Runde ihr erstes zweistelliges Jubiläum. Aus gegebenem Anlass werden sich am besagten verlängerten Wochenende insgesamt <strong>27 Bands</strong> die Klinke in die Hand geben, um versierte <strong>Black-/Pagan-/Viking-/Folk-</strong> und vielleicht auch einige <strong>Death- und Doom-Metal-Maniacs</strong> mit ihren Klangwelten positiv aufs Gemüt zu schlagen. Wie gewohnt, erscheint das <strong>Line-Up ausgewogen, heterogen</strong> <strong>und international</strong>.</p>
<h3>Mixture aus Pagan, Viking, Folk und Black</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32803 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-727x1024.jpg" alt="Running Order DARK TROLL FESTIVAL 2019" width="727" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-727x1024.jpg 727w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-213x300.jpg 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-750x1057.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002.jpg 1029w" sizes="auto, (max-width: 727px) 100vw, 727px" /></p>
<h4>Die Headliner: Zugpferde intereuropäischen Paganliedgutes</h4>
<p>Als Headliner konnten dieses Jahr unter Anderem zwei alteingesessene Giganten aus der Pagan-Szene akquiriert werden, welche heute noch zur Speerspitze des Subgenres gehören. Zum einen ist von dem 1994 gegründeten Quartett <strong>KAMPFAR </strong>und andererseits von den nordirischen <strong>WAYLANDER </strong>(*1993), einer der Pioniere des <strong>Celtic Metal</strong>, die Rede. Am Freitag werden folgend sowohl Paganisten mit Hang zum Black Metal, als auch jene mit einer Passion für Folkeinlagen auf ihre Kosten kommen. Als dritter Headliner wird am Samstag die schwedische Folk-Rock/Metal-Formation <strong>FEJD </strong>auftrumpfen.</p>
<h4>Folkloristische Feierlichkeit vs. tiefenatmosphärischer Schwarzstahl</h4>
<p>Weitere folklorelastige Formationen wie <strong>VERA LUX </strong>aus Bayern<strong>, ROMUVOS </strong>aus Litauen<strong>, </strong>die Lokalmatadoren und Genreausreißer von <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong>, sowie die im Piratenmilieu angesiedelte Band <strong>LAGERSTEIN </strong>werden weiterhin für eine feierliche Stimmung sorgen und zum Trinkhornfüllen anreizen.</p>
<p>Für Anhänger von atmosphärischen Soundkulissen werden innereuropäische Bands wie <strong>SAOR, ENISUM, SEAR BLISS, WINTERFYLLETH </strong>oder <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> einzigartige Klangerlebnisse in den geschichtsträchtigen Gemäuern liefern. Wer hingegen wuchtige, aber zeitgleich nicht zu puristische Black-Metal-Tonkunst nicht missen möchte, sollte sich zu den Auftritten von <strong>1914, AD CINEREM, SAKRISTA </strong>und vor Allem den polnischen <strong>MGLA </strong>begeben.</p>
<h4>Ein Blick zurück</h4>
<p>Um das <strong>familiäre Ambiente</strong> trotz stetig steigender Besucherzahlen auf dem erneut kurzfristig <strong>ausverkauften</strong> Festival aufrecht zu erhalten, werden natürlich auch einige alte Bekannte in Erscheinung treten. Diese hatten schon öfters die Ehre, auf der kleinen überdachten Bühne der beschaulichen Lokalität zu spielen. Und sie werden vielleicht bei einigen Dauerbesuchern unter euch auf die Wiederauflebung von Liveerlebniserinnerungen abzielen. Die Verdächtigen in diesem Kontext tragen Namen, welche allgemein bekannt sind, nämlich <strong>FINSTERFORST, HIMINBJORG </strong>und <strong>ODROERIR</strong>.</p>
<h4>Ungeschliffene Rohdiamanten</h4>
<p>Um der anspruchsvollen Hörerschaft auch stetig etwas Neues bieten zu können, werden ebenfalls eine Reihe an relativ jungen Acts das Ensemble tatkräftig bereichern. So werden sich beispielsweise die&nbsp; <strong>SOL SISTERE</strong> nicht scheuen, ihre Heimat, die <strong>chilenische Hauptstadt Santiago, </strong>für einige Tage zu verlassen. Sie nehmen einen steinigen Anreiseweg von über <strong>10.000 km</strong> auf sich, um unter Beweis zu stellen, dass Musiker aus dem Andenstaat auch Black Metal auf die Beine stellen können.</p>
<h3>Unser Angebot für Euch</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32804 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-724x1024.jpg" alt="Autogrammzeiten DARK TROLL FESTIVAL 2019" width="724" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003.jpg 1025w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></p>
<p>Neben zahlreichen <strong>Merchandise-/Tonträger- und Fanartikelständen</strong> werden auch wir vom <strong>Silence-Magazin</strong> wieder auf dem Festivalgelände präsent sein. Wir gewähren euch die Möglichkeit, mit euren Lieblingskünstlern in Interaktion treten zu können und freuen uns auf zahlreiche Besuche.</p>
<p>Summa Summarum möchte ich mit den Worten schließen, dass die Organisatoren des <strong>&#8222;Besten Festivals der Welt“</strong> nebst den anwesenden Gewerbetreibenden mit den auftretenden Künstlern sowie dem nationalen und internationalen Publikum erneut an einem Strang ziehen, um sich im Kollektiv für ein gelungenes, dreitägiges Konzerterlebnis zu engagieren.</p>
<hr>
<p>Wer sich noch mehr Appetit auf das Festival machen will, kann hier unsere Berichte aus <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016">2016</a>, <a href="https://silence-magazin.de/die-bebende-burg-dark-troll-festival-8">2017</a> und <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-2018">2018</a> finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht/">10 Jahre Dark Troll Festival &#8211; Ein Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Frostfeuernächte 2019 &#8211; Das Festival aus dem Eis</title>
		<link>https://silence-magazin.de/frostfeuernaechte-2019-bericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=frostfeuernaechte-2019-bericht</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 07 Mar 2019 10:36:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
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		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[frostfeuernächte]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frost: Check<br />
Feuer: Check<br />
Nächte: Auf jeden! Und tolle dazu!</p>
<p>Wir waren auf den FROSTFEUERNÄCHTEN 2019 und hier unser ausführlicher Bericht über dieses alljährliche Spektakel, dass wir uns nicht entgehen lassen. Solltest du auch nicht. Warum?! Liest du hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/frostfeuernaechte-2019-bericht/">Frostfeuernächte 2019 &#8211; Das Festival aus dem Eis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wer erinnert sich noch daran: Mutti schimpft über die<strong> unordentlich gepackte Reisetasche</strong>, schiebt noch ein paar Schokoriegel dazu und mahnt, dass man sich dieses Mal benehme, sonst könne man sehen, wie man dieses Mal nach Hause kommt. Mit diesen Worten wird man am <strong>Bahnhof</strong> rausgeworfen, wo neben all unseren Freunden auch ein runtergerockter Bus wartet, um uns in ein noch<strong> runtergerockteres Ferienlager</strong> zu bringen. Klassenfahrt!</p>
<p>Wer dieses<strong> nostalgische Feeling</strong> vermisst, der hat Glück. Denn all das und eine ordentliche Schippe<strong> Metal</strong> erwarten euch auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>. Die familiäre <strong>2-Tages-Veranstaltung</strong>&nbsp;Mitte Februar hat schon fast <strong>Kvltstatus</strong>, genauso wie die Baracken des <strong>Kiez&#8216; Hölzerner See</strong>, wo man sich den Jugendtagen näher fühlt denn je. Dazu jedoch später mehr.</p>
<p>Entstanden aus <strong>Veranstalter Felix&#8217;s Geburtstagsparty</strong>, haben sich die <strong>Frostfeuernächte</strong> mittlerweile vom Geheimtipp zu einer kleinen <strong>Institution</strong> entwickelt. Wer einmal hier war, kommt gerne wieder &#8211; so geht es neben vielen anderen auch mir, weshalb ich es mir trotz Prüfungszeit nicht nehmen lasse, die Reise in die <strong>Brandenburger Seenplatte</strong> auf mich zu nehmen. Abstriche muss ich trotzdem machen, deshalb gibt es dieses Jahr nur für <strong>Donnerstag und Freitag</strong> einen Nachbericht von uns. Wir geloben Besserung! Nichts desto trotz: Bühne frei für die <strong>Frostfeuernächte</strong>!</p>
<hr>
<p>So richtig planmäßig will dieses Wochenende wohl gar nichts klappen. Ich reise selbst am Freitag mit den Jungs von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> an, die sich dieses Jahr auf den <strong>Frostfeuernächten</strong> ihrer persönlichen Premiere erfreuen dürfen. Dadurch bin ich allerdings spät dran &#8211; zu spät, könnte man meinen, wäre da nicht mein tapferes Helferlein <strong>Nico</strong> aka Outroblogger, der auf den <strong>Frostfeuernächten</strong> dieses Jahr nicht nur seinen Geburtstag, sondern auch<strong> seinen ersten Silence-Artikel</strong> feiern darf. Hier sind seine Erlebnisse!</p>
<h2>Donnerstag: Reise nach Jerusa&#8230; ähm, Heidesee!</h2>
<p><em>Nico:</em> Wir schreiben den<strong> 14.2.2019</strong>, Sternzeit 10:41. Anreisetag. Endlich geht es wieder auf ein Festival, Zeit, die Saison einzuläuten! Am späten Vormittag mache ich mich mit meinen zwei Mitstreitern auf den Weg nach<strong> Heidesee</strong>, irgendwo südlich von Berlin. Unser Navi wird’s schon finden, das hoffe ich zumindest! Unterwegs halten wir noch schnell bei einem Getränkemarkt irgendwo in Brandenburg, um noch die fehlenden (beziehungsweise schon unterwegs verlorenen) Liter an gutem, aber auch günstigem Bier aufzufüllen. Hier treffen wir auch schon auf die ersten <strong>Kuttenträger</strong>. Die haben das selbe Ziel wie wir: Auf die<strong> Frostfeuernächte</strong> soll es gehen! Bei Anbruch der Dunkelheit erreichen wir dann endlich unser<strong> Ferienlager</strong>, äh, das<strong> Festivalgelände</strong>. Klassenfahrtsgefühle kommen auf. Ich denke an all meine Schandtaten, die sich an solchen Orten noch zu Schulzeiten abgespielt haben, und grinse bei dem Gedanken an die kommenden Tage.</p>
<p>Das Auto wird kurz zwischengeparkt &#8211; wir wissen ja noch nicht, in welches der vielen <strong>Häuser</strong> wir müssen &#8211; und ab an die <strong>Bändchenausgabe</strong>. Beim Eintritt in das Hauptgebäude stoßen wir sofort auf viele bekannte Gesichter, schließlich&nbsp;ist die Szene ja doch immer kleiner, als man denkt. Ich fühlte mich sofort wie zuhause. Hier gehöre ich hin, hier ist es toll!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31873" aria-describedby="caption-attachment-31873" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31873 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG-20190214-WA0046.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31873" class="wp-caption-text">Reise nach Sodom</figcaption></figure>
<p>Mit unserem <strong>Zimmerschlüssel</strong> machen wir uns auf den Weg zum <strong>Hasenhaus</strong>. Das wird für die folgenden 3 Nächte unser Domizil. Und so parken wir direkt vor der Baracke und beziehen unser <strong>3-Bett-Zimmer.</strong> Erste Amtshandlung: Die Glühbirne der einzigen Zimmerlampe durch eine Diskokugel ersetzen. Ein bisschen <strong>Partyfeeling</strong> muss schon aufkommen! Ich finde jetzt zwar nix mehr im Koffer und auch das Bettenbeziehen stellt sich als spannendes Unterfangen heraus, aber das ist zweitrangig. Keine Ahnung, wie wir es geschafft haben, aber schon 10 Minuten nach Ankunft stehe ich in einem Zimmer, in dem das pure Chaos herrscht und wir mit unseren Zimmernachbarn feiern. Das nenne ich ein gutes Omen für die nächsten Tage!</p>
<p>Jetzt aber schnell ins<strong> Hauptgebäude</strong>!<strong> Veranstalter Felix</strong> hat irgendwas von einer Überraschung erzählt, und die wollen wir uns natürlich nicht entgehen lassen. Was mag das sein, eine <strong>Metalparty mit DJ</strong>, vielleicht sogar schon eine Band? Nein, viel Besser! Eine riesige Runde<strong> Reise-nach-<span style="text-decoration: line-through;">Jerusalem </span>Sodom</strong> steht dort aufgebaut und wartet nur darauf, leidenschaftlich bespielt zu werden. Nach einer kurzen Begrüßung&nbsp; renne ich vergnügt und ausgelassen mit knapp<strong> 50 Metalheads</strong> um die Stuhlreihen. Das ist mal ein<strong> Circle-Pit</strong> der besonderen Art und ein perfekter Start für die <strong>Frostfeuernächte</strong>.</p>
<h2>Freitag: Auf Los geht&#8217;s los!</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-31874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7518.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Es ist <strong>8:00 Uhr</strong>. Ich habe zwar sehr wenig, dafür aber verdammt gut geschlafen. So ein <strong>richtiges Bett</strong> hat schon was, zumindest im Hinblick auf die Luftmatratzen-Zelt-Kombi, die man sonst immer auf Festivals auffährt. Schnell ins super saubere Bad (muss an dieser Stelle echt gelobt werden) und unter die Dusche. Ich will ja schließlich nix vom Tag verpassen! Da meine Kumpels noch im Zimmer dösen, mache ich mich auf zum <strong>Frühstück</strong>. Für einen kleinen<strong> Obolus</strong> bekommt man hier echt viel geboten, viel besser als in einigen Hotels! Zurück in meiner Unterkunft werde ich auch schon von meinem Zimmergenossen und Nachbarn freudig mit Bier begrüßt. Es kann also losgehen! Bei herrlichstem Sonnenschein und fast schon sommerlichen Temperaturen machen wir es uns auf dem wunderschönen Gelände am See gemütlich.</p>
<p>Pünktlich zur ersten Band des Festivals stehe ich dann schon bereit an einem Stehtisch, mit guten Blick zur Bühne. Ich zücke meinen Kugelschreiber. Mein<strong> erster Festival-Bericht</strong> für das<em><strong> Silence Magazin</strong></em>, das kann ja was werden.</p>
<h3>Was ist deine Lieblingsmusik? &#8211; Laut!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31875" aria-describedby="caption-attachment-31875" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31875 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/o3CWwnDB.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31875" class="wp-caption-text">IRON BLADE</figcaption></figure>
<p>Um<strong> 14:30</strong> wird es plötzlich dunkel in der Halle und nach einem kurzen Intro entern die vier Jungs von<strong> IRON BLADE</strong> die Bühne und eröffnen die diesjährigen <strong>Frostfeuernächte</strong>. Obwohl draußen herrlichstes Wetter herrscht, ist in der Halle schon einiges los.<strong> IRON BLADE</strong>, eine junge Band aus dem<strong> Spreewald</strong>, machen alles richtig. Die Musik klingt, als käme sie gerade aus dem Proberaum von <strong>METALLICA</strong> in den <strong>80ern</strong>. Sehr geiler <strong>Thrash</strong>. Mit sichtlich Spaß heizen die Jungs dem Publikum ein und die Frage <em>&#8222;Wo sind die Haare?&#8220;</em> kann sich <strong>Sänger Robert &#8222;Dude&#8220; Hirthe</strong> quasi sparen, denn die Gäste der<strong> Frostfeuernächte</strong> sind schon seit den ersten Songs kräftig am Headbangen. Nach einem klasse Cover von<em> &#8222;Ace of Spades&#8220;</em> lässt uns die Band begeistert zurück in die Sonne marschieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31876" aria-describedby="caption-attachment-31876" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31876 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/pUYPlFwc.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31876" class="wp-caption-text">BURNING CROSS</figcaption></figure>
<p>Kurze Zeit später startet die zweite Band des Tages<strong> BURNING CROSS</strong> fast pünktlich nach Zeitplan und endlich gibt es <strong>Black Metal</strong> auf die Ohren. Die vier <strong>Greifswälder</strong> beginnen ohne viel Intro und Ansage sofort, mir knallharte Riffs ins Gesicht zu schleudern. <strong>Corpsepaint</strong> sowie der in Lumpen und Knochen gehüllte Frontmann sorgen zusätzlich für eine angenehm beklemmende Stimmung. Leider ist vor der Bühne weit weniger los, was die Band aber nicht daran hindert, mir und dem Publikum ein exzellentes <strong>Black Metal-Brett</strong> mit super Sound zu bieten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31877" aria-describedby="caption-attachment-31877" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31877 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/yTc06uks.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31877" class="wp-caption-text">EXIT HUMANITY</figcaption></figure>
<p>Und ohne viel Gequatsche geht es auch gleich zum 3. Act des Tages.<em> &#8222;Alle die mit uns Death Metal grölen, müssen Männer mit Bärten sein!&#8220;</em>, so kommt es mir vor, als <strong>EXIT HUMANITY</strong> am Abend die ersten <strong>Death Metal-Klänge</strong> über das Gelände am Hölzernen See klingen lassen. <strong>Daniel</strong>, der <strong>Bart</strong> &#8211; ähm, <strong>Mann</strong> am Mikro schafft es, die Meute vor der Bühne voll in seinen Bann zu ziehen sorgt für Spaß und super Stimmung. Für mich sind sie jetzt schon ein echtes Highlight des Festivals. <em>&#8222;Roh und ranzig&#8230; Mit einer Prise Arschtritt&#8220;</em>, so beschreibt sich die Band selbst und trifft damit den Sargnagel auf den Kopf.</p>
<h3>Wenn die Frostfeuernächte hereinbrechen&#8230;</h3>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>, der Name ist endlich Programm, denn mit Einbruch der Dunkelheit wird es draußen richtig frostig. Das spielt <strong>THAKANDAR</strong> natürlich in die Karten und so hat das Quintett das bisher größte Publikum des Abends. Die Jungs ballern aggressiven <strong>Melodic Black Metal</strong> ins Publikum, dass es einem schaudert. Herrlich. Mit einer Stimme, die nicht von dieser Welt zu sein scheint, schreienden Riffs und ballernden Drums heizt die Band dem <strong>Hexenkessel</strong> vor der Bühne richtig ein. Ich nippe genüsslich an meinem Gin Tonic und genieße wie sich das Chaos von der Bühne aufs Publikum überträgt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31878" aria-describedby="caption-attachment-31878" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31878 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-1024x577.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V-750x423.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/u62Pjt3V.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31878" class="wp-caption-text">THAKANDAR</figcaption></figure>
<p><em>Steffi:</em> Und endlich haben es auch ich und die restlichen Thüringer ins<strong> Kiez Hölzerner See</strong> geschafft. Das Chaos ist Programm, man verläuft und verliert sich auf der Suche nach unseren Unterkünften und endlich stehe ich mit der Kamera in den Pfoten vor der altbekannten Bühne im <strong>Speisesaal</strong> des Ferienlagers. Viel verändert hat sich nicht seit dem letzten Jahr. Die Gesichter vor und hinter dem Tresen sind größtenteils gleich geblieben, es werden viele <strong>Begrüßungen und Umarmungen</strong> ausgetauscht und endlich finde ich auch meine Jungs von <strong>Camp Dekadent</strong>, damit ich den guten <strong>Nico</strong> endlich ablösen kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31879" aria-describedby="caption-attachment-31879" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31879 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4376.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31879" class="wp-caption-text">SAILLE</figcaption></figure>
<p>Noch 6 Bands stehen heute Abend auf der Liste und ich lasse mich einfach von der guten Stimmung mitreißen, die über dem ganzen Gelände wabert. Das funktioniert auf den <strong>Frostfeuernächten</strong> für gewöhnlich ganz gut, denn zwischen den <strong>Baracken</strong>, dem lodernden <strong>Lagerfeuer</strong>, mangelndem <strong>Handynetz</strong> und all den wohlbekannten Gesichtern fühlt man sich schnell zuhause.</p>
<p>Mein Abend beginnt heute mit<strong> SAILLE</strong>, einer der Bands, auf die ich mich ganz besonders gefreut habe. Das Trüppchen hat die beschwerliche Anfahrt aus<strong> Belgien</strong> hinter sich gebracht und präsentiert uns heute das Wetter von draußen auf der Bühne:<strong> Klirrende Kälte, Finsternis, Tod</strong> (denn von Frühling wagt man hier noch nicht einmal zu träumen). Es gibt ehrlichen, ganz ungekünstelten <strong>Black Metal</strong>, hervorragenden Sound und gerade genug <strong>Symphonic</strong>, um nicht in die <strong>Dudelei</strong> abzurutschen. Vollkommen zu Recht dürfen sich die Jungs bei mir einen dicken, fetten Favoriten-Goldstern abholen. Aber die Konkurrenz ist hart und hat heute für <strong>Pagan- und Black-Liebhaber</strong> noch einiges zu bieten.</p>
<h3>Einheitsbrei? Fehlanzeige!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31880" aria-describedby="caption-attachment-31880" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31880 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_4731.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31880" class="wp-caption-text">HEATHEN FORAY</figcaption></figure>
<p>Und nach einer kurzen <strong>Futterpause</strong>, in der ich mich noch in die wohligen Klänge von <strong>SAILLE</strong> kuscheln konnte, wird die Bühne plötzlich von einem ganz anderen Bild beherrscht: Es wird episch, bunt und hell &#8211; ein klares <strong>Kontrastprogramm</strong>, das <strong>HEATHEN FORAY</strong> jetzt auffahren. Nach einer längeren Pause haben sich die <strong>Österreicher</strong> wieder zurück auf die Bühne gekämpft. Und das lohnt sich! Zwar hapert es anfangs etwas am Sound, das gibt sich jedoch schnell. Die vergleichsweise junge Kombo kann als <strong>Sympathieträger</strong> mein Herz schnell für sich gewinnen, und das, obwohl ich mich nun wirklich nicht als <strong>Pagan-Liebhaber</strong> bezeichnen würde.</p>
<p>Was die Jungs ausstrahlen, ist<strong> Authentizität</strong> und <strong>Bock auf Bühne</strong>, und das ist allen voran <strong>Frontmann Robert Schroll</strong> zu verdanken. Der passt vielleicht nicht auf Anhieb in den <strong>Stereotypen</strong> des <strong>Pagan Metal-Sängers</strong>, der sich wohl vor allem durch seine wuchtige und haarige Präsenz auszeichnet. Das scheint im Publikum allerdings niemanden zu stören. Es wird, <strong>gegrölt, geklatscht</strong> und bei Songs wie <em>&#8222;Bifrost&#8220;</em> und<em> &#8222;Hopfen und Malz&#8220;</em> auch gerne mal mitgesungen. Da freut man sich doch für die Jungs bei so einem gelungenen Comeback!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31881" aria-describedby="caption-attachment-31881" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31881 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/klein02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31881" class="wp-caption-text">DÉCEMBRE NOIR</figcaption></figure>
<p>Es folgt eine kurze Umbaupause und die Bühnenbeleuchtung kündigt einen erneuten <strong>Stimmungswechsel</strong> an. <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> bevölkern jetzt die Bühne und wer sich heute im Publikum ein wenig umgehört hat, der weiß, dass die <strong>Thüringer</strong> und ihr <strong>Death-Doom</strong> von den Massen schon sehnsüchtig erwartet werden. Und so liefern die Jungs natürlich, wenn auch durch einen fehlenden Bassisten leicht unterbesetzt, so kompromisslos wie eh und je. Bei der vergleichsweise kurzen Spielzeit von<strong> 40 Minuten</strong> und den <strong>Überlänge-Titeln</strong> der Band passen natürlich heute nicht viele Songs in die Setlist.</p>
<p>Trotzdem werden Fans der <strong>neuesten Scheibe &#8222;Autumn Kings&#8220;</strong> genauso belohnt wie Freunde etablierter Klassiker, was sich spätestens dann zeigt, als sich bei<em> &#8222;The Forsaken Earth&#8220;</em> die Menge die verlorenen Seelen aus dem Körper singt und grölt. Hier wird der Titel <strong>Publikumsliebling</strong> neu definiert &#8211; und auch den Jungs auf der Bühne scheint es sehr zu gefallen. Nur einer kann das Spektakel nicht miterleben: <strong>EQUILIBRIUM-Sänger Robse</strong> nämlich, der während des Gigs am Merch sitzt und fleißig <strong>DÉCEMBRE NOIR-Scheiben</strong> unter die Leute bringt.</p>
<h3>Es wird spannend: Der Countdown läuft&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31882" aria-describedby="caption-attachment-31882" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31882 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7205.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31882" class="wp-caption-text">BUCOVINA</figcaption></figure>
<p>Und weil die Mischung es bekanntlich macht, wird es für den heutigen Abend noch ein letztes mal episch.<strong> Rumäniens größte Metalband</strong>, die mittlerweile auch bei uns fest etablierten Herren von <strong>BUCOVINA</strong> geben sich heute die Klinke in die Hand. Als die persönlichen Ventilatoren für den <strong>Extra-Epicness-Kick im Haar</strong> (kennt man so auch von <strong>WINTERSUN</strong>) dann laufen, geht es endlich los. Das Publikum scheint mächtig Bock auf die ungewöhnliche Kombo aus<strong> Iasi</strong> zu haben und so haben <strong>Florin, Jorge</strong> und Co. ein leichtes Spiel dabei, die Menge mit ihrer guten Laune mitzutragen. Sehr sympathisch, die Jungs.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31883" aria-describedby="caption-attachment-31883" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31883 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7409.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31883" class="wp-caption-text">ULTAR</figcaption></figure>
<p>Das war&#8217;s dann für heute auch mit der Fröhlichkeit und für viele folgt jetzt der absolute Höhepunkt des Abends: <strong>ULTAR</strong>, die neuen <strong>Post Black Metal-Monolithen</strong> aus<strong> Russland</strong>. Und die feiern eine echte Premiere auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>, ihren ersten Auftritt in Europa nämlich. Was für eine Weise, dieses außergewöhnliche Jubiläum zu begehen!<br />
Und um die Besonderheit dieses Auftritts scheint wohl auch die versammelte Mannschaft zu wissen, denn die Halle ist bis unters Dach gefüllt. Als dann mit ordentlich Verspätung und weit nach Mitternacht ein paar in finsteres<strong> Corpsepaint getunkte, schmale Gestalten</strong> die Bühne betreten, tobt die Menge &#8211; das bleibt auch über den Verlauf des (für die fortgeschrittene Uhrzeit dann doch ziemlich langen) Sets gleich. Das besteht natürlich aus vorrangig aus der <strong>LP &#8222;Kadath&#8220;</strong>. Hier könnt ihr euch einen Mitschnitt von <em>&#8222;Azathoth&#8220;</em> anhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7f13aI1fZAM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_31884" aria-describedby="caption-attachment-31884" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-31884 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/IMG_7511.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-31884" class="wp-caption-text">THANATOMANIA</figcaption></figure>
<p>Die meisten Zuschauer widerstehen der <strong>Müdigkeit</strong>, sodass dann zur letzten Band, die erst <strong>kurz vor 2 Uhr</strong> morgens die Bühne entert, tatsächlich noch eine recht beachtliche Ansammlung an <strong>Nachteulen</strong> vor der Bühne verweilt. Die Rede ist hier von den Berlinern <strong>THANATOMANIA</strong>, die den ganz besonders Feierwütigen noch mit einer ordentlichen Ladung <strong>misanthropischen Black Metals</strong> das Schlaflied geigen. Lange kann ich da leider nicht mehr lauschen &#8211; der Tag hat dann doch ziemlich geschlaucht.</p>
<p>Und was gibt es dann besseres, als nach einem erfüllenden Festivalabend in ein richtiges Bett zu fallen? Sicher, für manche mag das ein <strong>Luxusproblem</strong> sein, aber für meine alten Knochen (hust) ist so eine richtige Matratze dann doch eine Wohltat. Leider muss ich zugunsten meiner Prüfungen Samstag Morgen schon wieder abreisen, den gesamten zweiten Festivaltag muss ich also verpassen. Hier seid ihr gefragt: Wie habt ihr die <strong>Frostfeuernächte</strong> erlebt? Was waren eure Tops, was lief nicht so gut? Lasst es uns wissen, wir sind gespannt!</p>
<h2>Fazit &#8211; Das war der erste Streich</h2>
<p>Trotz meines <strong>zwangsverkürzten Aufenthalts</strong> muss ich doch sagen: Es hat mir wieder rundum gefallen! Die <strong>familiäre Atmosphäre</strong>, die<strong> liebe Crew</strong>, die <strong>ausgezeichneten Bands</strong> und all die vertrauten Gesichter haben die <strong>Frostfeuernächte 2019</strong> wieder zu einem absolut würdigen Start in die Festivalsaison gemacht. Der Sound hat im Vergleich zum Vorjahr deutliche Fortschritte gemacht, das ist wohl allen voran den tapferen Mitstreitern an den Pulten zu verdanken. Durch <strong>Bandausfälle und -delays</strong> sind zwar nach hinten raus einige blöde Verspätungen entstanden, allerdings ist das bei der genialen Leistung aller Bands wirklich zu verkraften. Da war wirklich <strong>kein Durchhänger</strong> dabei!</p>
<p>Doch wie nach jeder noch so schönen <strong>Klassenfahrt</strong> müssen wir alle irgendwann wieder nach Hause. Da wird von den besten Freunden Abschied genommen, das, was von Reisetasche und Inhalt noch übrig ist zusammengekehrt und die lange,<strong> trockene Heimfahrt</strong> angetreten &#8211; aber wir freuen uns auf nächstes Jahr!</p>
<p>Ganz besonderer Dank gilt meinem lieben <strong>Helferlein Nico</strong>, der mir aller Widerstände und Gin Tonics zum Trotz seine geschulten Augen und Ohren geliehen hat sowie <strong>Zwarg</strong>, der mir hinter der Linse tatkräftig ausgeholfen hat.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong> auf<a href="https://www.facebook.com/frostfeuernaechte/"><strong> Facebook</strong></a> und im <a href="http://www.xn--frostfeuernchte-blb.de/"><strong>Web</strong></a></p>
<hr>
<p>Du magst dich&nbsp;<strong>beteiligen</strong>? Hast Ideen für gute Reviews, Kolumnen und etwas Zeit zum Mitmachen?<br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/frostfeuernaechte-2019-bericht/">Frostfeuernächte 2019 &#8211; Das Festival aus dem Eis</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RAGNARÖK 2018 &#8211; Autogrammstunden und Silence-Stand</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 05 Apr 2018 09:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wirds hier ruhig und live laut:<br />
Wir bauen grad den Ragnarök-Stand auf und haben da bald jede Menge Bands und Infos für euch am Start! Schaut mal vorbei!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-autogrammstunden-und-silence-stand/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Autogrammstunden und Silence-Stand</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2 style="text-align: center;"><strong>Morgen gehts los!</strong></h2>
<p>Wie letzes Jahr ist<strong> <em>Silence </em>wieder auf dem <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/">RAGNARÖK-Festival</a> </strong>vertreten, und hat euch einen <strong>Autogrammstand</strong> mitgebracht!</p>
<p>Endlich wieder <strong>Met, Meets und Greets</strong>! An unserem Stand könnt ihr sage und schreibe <strong>20 Bands</strong> antreffen und euch von ihnen gutgelaunt<strong> diverse Objekte und Körperteile unterschreiben</strong> lassen.</p>
<h2><strong>Hier nochmal die offiziellen Zeiten aller Meet &amp; Greets:</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-26408" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Ragnarök2018@2x-80-212x300.jpg" alt="" width="1017" height="1439" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Ragnarök2018@2x-80-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Ragnarök2018@2x-80-750x1060.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1017px) 100vw, 1017px" /></p>
<p>Davon abgesehen stehen wir auch gerne zur Verfügung, wenns um <strong>Quatschen oder Biertrinken</strong> geht.</p>
<p>Seid ihr auch schon so <strong><em>gehyped</em> </strong>wie wir? <strong>Auf welche Band freut ihr euch am meisten?</strong></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>Wir uns natürlich auf euch! Bis gleich!</strong></h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-autogrammstunden-und-silence-stand/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Autogrammstunden und Silence-Stand</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>JÖRMUNGAND &#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220; &#8211; Metamorphose beendet!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Mar 2018 11:28:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Jörmungand]]></category>
		<category><![CDATA[Köln]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Zwischenwelten]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Ich muss gestehen, ich bin im Pagan-Bereich mit den deutschen Urgesteinen MENHIR, ODROERIR, SURTURS LOHE, HELRITT, XIV DARK CENTURIES etc. aufgewachsen. Da ging für mich vor einigen Jahren auch nichts drüber. Einfach gar nichts. Das war so meine musikalische Erfüllung. Einige ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>JÖRMUNGAND </strong>&#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 16.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; 65:47 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Independent<br />
<strong>Genre:</strong> Blackened Pagan Metal</div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich muss gestehen, ich bin im Pagan-Bereich mit den deutschen Urgesteinen <strong>MENHIR</strong>, <strong>ODROERIR</strong>, <strong>SURTURS LOHE</strong>, <strong>HELRITT</strong>, <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> etc. aufgewachsen. Da ging für mich vor einigen Jahren auch nichts drüber. Einfach gar nichts. Das war so meine musikalische Erfüllung.</p>
<p>Einige Bands, die danach entstanden waren und eben nicht so wie die oben genannten nach &#8222;<strong>Thüringen</strong>&#8220; klangen, habe ich meistens an zweiter, dritter oder vierter Stelle auf meinem Beliebtheitspodest platziert. Das hat natürlich etwas mit Geschmack zu tun, aber nicht nur, wie mir <strong>JÖRMUNGAND</strong> gezeigt haben.</p>
<p>Nach etlichen Jahren, in denen ich sehr intensiv der paganen Metal-Musik fröhnte, überkam mich bei neuen Veröffentlichungen oder neuen Bands oftmals (wenn auch nicht immer) das Gefühl der <strong>Langeweile</strong>, der Vorhersehbarkeit. Oder eben das unzufriedene Gefühl, hier schon alles abgegrast, schon <strong>alles gehört</strong> zu haben.</p>
<p>Auch an dieser Stelle haben mich <strong>JÖRMUNGAND</strong> eines Besseren belehrt. Das <strong>brandneue Album &#8222;Zwischenwelten&#8220;</strong> klingt so unfassbar erfrischend für mich, dass es mir schwer fällt, davon abzulassen. Ich höre deutlich die Hingabe zur Musik und die Liebe zum Detail, die auf dieser Scheibe an jeder Stelle, in einfach jedem Song präsent ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_25819" aria-describedby="caption-attachment-25819" style="width: 950px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-25819 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n.jpg" alt="" width="960" height="501" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/24068085_1603784489677730_3414930666913450911_n-750x391.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-25819" class="wp-caption-text">Die Macher von &#8222;Zwischenwelten&#8220; (v.l.n.r.): Jens (Gitarre), Dave (Gitarre), Stef (Gesang), Nelli (Bass), David (Schlagzeug)</figcaption></figure>
<p>Und dabei ist es bei der Vielzahl an Einflüssen kein leichtes Ding, die Stücke so auf den Punkt zu komponieren, dass die <strong>Tragik</strong> der Songs eine gewisse Zeit bekommt, um zu wirken. Das wurde wiederum so umgesetzt, dass alles nicht übertrieben<strong> in die</strong> <strong>Länge gezogen</strong> wirkt. Oder aber neben erwarteten &#8222;<strong>Uffta-Uffta</strong>&#8222;-Passagen einige überraschend auftauchende <strong>Black Metal-Blasts</strong> aufploppen, die dir die Kinnlade herunter klappen lassen. Und ehe du dich versiehst – <strong>Überraschung</strong> – hält der Song die nächste Erfrischung bereit.</p>
<h3>&#8222;Erwachsen&#8220; klingt gut</h3>
<p>Da haben die jungen Herren und die Dame ganz schön aufgetischt. Keine Spur mehr von dem <strong>postpubertärem</strong>&nbsp;Methorn-Geschrabbel. Es scheint, als wäre aus der einstigen <strong>Kaulquappe</strong> mit Silberkettchen und <strong>Mjölnir-Anhänger</strong> tatsächlich eine gewaltige <strong>Midgardschlange</strong> geworden, die die bisherige musikalische Geschichte von <strong>JÖRMUNGAND</strong> ohne Frage in den Schatten stellt. <strong>Metamorphose</strong> geglückt und abgeschlossen.</p>
<p>Absolut interessante und gewaltige <strong>Schlagzeugspuren</strong> paaren sich mit einer Rhythmus-Klampfe, die ordentlich Druck macht. Aber sie kann sich auch öffnen, wenn die Lead-Gitarre es ihr so vorgibt &#8211; auf den Punkt getroffen und super aufeinander abgestimmt. Der Bass sorgt für die gewohnte <strong>Untermauerung</strong> des Gesamtbildes und die Keys oder Synthies, die zum Großteil Streicher sind, bringen mit ihren klassischen Elementen die Tragik, die das <strong>Panorama</strong> der Musik so weit machen. Sie sorgen dafür, dass ich tief durchatmen will und kann. (Scheiß auf <strong>Airways</strong>! Hör einfach <strong>JÖRMUNGAND</strong>!) Aber Achtung, wie schon erwähnt, wartet hinter der nächsten Ecke schon wieder eine neue Überraschung, die die Stimmung mitunter kippen lässt und das Gefühl von <strong>Bedrücktheit</strong> oder Ungewissheit vermittelt. Geil!</p>
<p>Und dann haben wir da noch die<strong> Vocals</strong>. Auch hier wird die Leidenschaft ein weiteres Mal sehr deutlich. <strong>Stefans</strong> Screams sind rotzig, hoch und voller gebündelter Energie. Allerdings ist er nicht der einzige, der bei den Aufnahmen ins Mikro spucken durfte. Auch <strong>Dustin</strong> von <strong>FYRNREICH</strong> hat einige Gastauftritte und geht, im Gegensatz zu Stefan, mit seinen Growls eher in die Tiefe. Neben klaren Gesangspassagen darf auch <strong>Nelli</strong>&nbsp;(ehemalige Keyboarderin, aktuelle Bassistin der Kölner Stadt<strong>JÖRMUNGAND</strong>en) ihre Growls mit einbringen.</p>
<h3>EINE ÜBERRASCHEND ÜBERRASCHENDE ÜBERRASCHUNG!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25820 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-300x208.jpg" alt="" width="300" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-750x520.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/03/27858613_1682429328479912_4635740422451054315_n-e1521123618881.jpg 813w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mir bleibt nicht mehr viel zu sagen, als: &#8222;<strong>Unbedingt antesten!</strong>&#8220; Die einzelnen Facetten der Scheibe sind bis ins Detail absolut geil aufeinander abgestimmt. Die musikalischen Arrangements bilden eine absolut vielschichtige, detailreiche und interessante, innovativ klingende <strong>Schnittmenge</strong>. Dabei bedient man sich aus <strong>Pagan Metal</strong>, rohem, aber auch teils <strong>atmosphärischem Black Metal</strong> sowie <strong>Klassik</strong>&#8211; und <strong>Folk</strong>-Elementen. Stark! Das ganze Scheibchen kommt nach Hause geflattert, eingehüllt in ein wunderschönes, von der Musik inspiriertes <strong>Artwork</strong> voller handgezeichneter Illustrationen. Nicht zu vergessen: Die Scheibe wurde von A bis Z in <strong>Eigenregie</strong> zusammengebastelt. Hut ab! So ein verdammt gutes Stück Musik hätte ich ehrlich gesagt nicht erwartet.</p>
<p>Anspieltipps: <em>„Dämmerung“ </em>(<a href="https://joermungand.bandcamp.com/track/d-mmerung" target="_blank" rel="noopener">HIER</a> reinhören), <em>„Und es wird Tag“</em>, <em>„Werdegänger“</em></p>
<p>#safetyforthemidgardschlange</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Joermungand/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a><br />
<a href="https://joermungand.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metamorphose-beendet-joermungand-zwischenwelten/">JÖRMUNGAND &#8211; &#8222;Zwischenwelten&#8220; &#8211; Metamorphose beendet!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>FROST GIANT &#8211; Paganes Geballer aus den USA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 20 Jan 2018 10:28:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#160; Schon mal was von FROST GIANT gehört? Ich auch nicht. Aber hier sind sie nun, mit ihrer ersten Full-Length-Release – und die hats in sich! Blast Beats! Nach dem atmosphärischen Intro gibts erstmal schönes Uptempo-Geballer ins Gesicht. Gleich tritt dem nach ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>FROST GIANT&nbsp;– “The Harlot Star”</strong></h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>19.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 53 Min.<br />
<strong>Label: </strong><a href="https://www.metal-archives.com/labels/Transcending_Records/40418">Transcending Records</a><br />
<strong>Stil: </strong>Melodic Death/Folk Metal, Hardcore (?)</div></div></div>
<p>Schon mal was von <strong>FROST GIANT</strong> gehört? Ich auch nicht. Aber hier sind sie nun, mit ihrer ersten Full-Length-Release – und die hats in sich!</p>
<p>Blast Beats! Nach dem atmosphärischen Intro gibts erstmal schönes Uptempo-Geballer ins Gesicht. Gleich tritt dem nach und nach aber alles bei, was die Band stimmlich so zu bieten hat (und das ist einiges!). Neben aggressiv-gutturalem Gesang gibts melodische Heiden-Chöre, einzelne Clean Vocals à la <strong>ENSIFERUM</strong> (gelegentlich durch Frauenstimmen ergänzt) und Vikinger-Schlachtgesang. Das alles immer schön im Rahmen einer beachtlichen Song-Geschwindigkeit.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-24756 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/460813-300x225.jpg" alt="" width="540" height="405" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/460813-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/460813-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/460813-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/460813.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></p>
<h3 style="text-align: center;">Die Lieder</h3>
<p>Generell halten sich die meisten Songs in diesem Konzept. Gelegentlich setzt sich der ein oder andere langsamere, epische Moment durch, und besonders gegen Ende der Platte wachsen die Tracks zu richtigen 10-Minuten-Epen heran. Zwischen den harten Main-Songs findet sich allerdings mehr als einmal eine (kurze) wohlklingende Verschnaufpause in Form eines ruhigen Klimper-Akustik-Tracks oder eines reinen, mehrstimmigen Chorgesangs.</p>
<p>Aus der Reihe fällt vor allem aber ein Lied: <em>„Prisoner Of The Past“</em>. Hier treffen erstmal Humppa-Beat und – sind das Kazoos? – aufeinander, und trotz einiger gewohnt schneller Strecken scheint dies die lustige Saufhymne der CD zu sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/W-44EaIFAVk?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Fazit? Gute Frage, auf diesem Album passiert ziemlich viel! Man könnte die Musik teilweise etwa mit <strong>CATAMENIA</strong>, <strong>ARAFEL</strong> oder auch <strong>CRAVING</strong> vergleichen – pagan und folkig angehaucht, aber immer schön in angehobenem Tempo und mit stürmischen Blast Beats. Die darauf liegenden Pagan-Vocals und der Mix an Feelings wird vielleicht nicht jedem zusagen – aber alles in allem liegt hier ein sehr gut gemachtes und interessantes Werk vor!</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCu2MWyg2uNYGC4exO_aJHrQ">Youtube</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/frostgiantofficial/?ref=br_rs">Facebook</a></p>
<p><a href="https://frostgiant.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/frost-giant-paganes-geballer-aus-den-usa/">FROST GIANT &#8211; Paganes Geballer aus den USA</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Festivalsaison geht wieder los! &#8211; Vorbericht Frostfeuernächte 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Jan 2018 11:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Festivals! Auch wir sind heiß auf die Saison 2018 und halten es keine zwei Monate ohne Festivalbesuch aus. Deswegen geht es am 16. und 17. Februar 2018 zum zweiten Mal in Folge nach Brandenburg, um den Frostfeuernächten um Veranstalter ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Neues Jahr, neue Festivals! Auch wir sind heiß auf die Saison 2018 und halten es keine zwei Monate ohne Festivalbesuch aus. Deswegen geht es am <strong>16. </strong>und <strong>17. Februar 2018</strong> zum zweiten Mal in Folge nach Brandenburg, um den <strong>Frostfeuernächten</strong> um Veranstalter <strong>Felix Kramer</strong> einen Besuch abzustatten. Obgleich die finanziellen Einbußen nach der letzten Veranstaltung zunächst das frühe Ende der Eventreihe befürchten ließen, haben eine Mischung aus Fan-Initiative, Rückhalt in der Szene und dem Kämpferwillen des Veranstalters dazu geführt, dass es doch noch eine vierte Auflage geben wird. <strong>Odin sei Dank!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24366" aria-describedby="caption-attachment-24366" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24366 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-300x199.jpg" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Obscurity.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24366" class="wp-caption-text">Bergischer Hammer, Bergisches Land! <strong>OBSCURITY</strong> headlinen den zweiten Tag der <strong>Frostfeuernächte</strong>.</figcaption></figure>
<p>Über zwei Tage verteilt spielen insgesamt <strong>24 Bands</strong> in den Räumen des <strong>KiEZ Hölzerner See</strong>. Musikalisch geht es dabei quer durch den verderbten Gemüsegarten. Die <strong>Frostfeuernächte</strong> werden zurecht als Thrash, Black und Death Metal–Festival präsentiert. Thrash-Metal-Fans können sich beispielsweise auf die Underground-Kapellen <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>DEPULSOR</strong>, <strong>FULL ASSAULT</strong> und <strong>HIS MASTERS DESCENT</strong> freuen. Die Jünger des Schwarz-Metalls hingegen dürften ihren Gefallen an <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>, <strong>EXHATE</strong>, <strong>FIMBULWINTA</strong>, <strong>THE MORGROTUSKTHULULUSTOCCULTOBSKULLTY HORRORMANCE</strong> (ja, die heißen wirklich so!), <strong>BLUTECK </strong>und <strong>ISTAPP</strong> finden. Und im Death-Metal-Sektor sorgen <strong>XICUTION</strong>, <strong>CHAOS AND CONFUSION</strong> und <strong>PARASITE</strong> für ordentlich Bumms. <strong>ASENBLUT</strong> und Samstags-Headliner <strong>OBSCURITY</strong> sichern eine gute Balance zwischen den Genres.</p>
<p>Doch das war noch längst nicht alles. Obwohl die Veranstalter selbst im Wesentlichen diese drei „Haupt“-Genres anführen, gibt es auch aus anderen Sparten allerlei zu sehen. Pagan, Folk und Viking Metal sind stark mit den <strong>Frostfeuernächten</strong>. <strong>HAMARSHEIMT</strong>, <strong>VARGRIMM</strong>, <strong>JÖRMUNGAND</strong> und <strong>THRUDVANGAR</strong> können hier als „klassischere“ Vertreter aufgeführt werden, doch auch doomige Einflüsse finden mit <strong>APOCALYPSE ORCHESTRA</strong> und den skandinavischen Freitags-Headlinern <strong>EREB ALTOR</strong> ihren Platz im Line-Up. Dazwischen tummeln sich noch einige Bands wie <strong>CRUADALACH</strong> (Folk mit Core-Einflüssen), <strong>CLITCOMMANDER</strong> (Grind) [Anm.d.Red.: Igittt!] oder <strong>CTULU</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_24368" aria-describedby="caption-attachment-24368" style="width: 201px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-24368 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor-211x300.jpg" width="211" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor-211x300.jpg 211w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/Ereb-Altor.jpg 437w" sizes="auto, (max-width: 211px) 100vw, 211px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-24368" class="wp-caption-text">EREB ALTOR, für viele Quorthons Erben, konnten als Mainact für Freitag gewonnen werden.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwischen den Acts wird der Ferienlager-Flair des <strong>KiEZ</strong> für eine entspannte Stimmung sorgen. Neben den (vergleichsweise) erholsamen Nächten in den Zimmern, die sehr an eine kleine Jugendherberge erinnern, bleibt im abgeschiedenen Erholungszentrum auch genügend Zeit für kleinere Spaziergänge durch den Wald oder rund um den See. Wer Musik und Erholung verknüpfen will, darf sich die <strong>Frostfeuernächte</strong> nicht entgehen lassen. Für nur <strong>30 €</strong> könnt ihr zwei Tage lang mit dabei sein. Benötigt ihr noch eine Übernachtungsmöglichkeit am Veranstaltungsort dazu, könnt ihr unter mail@frostfeuernaechte.de Kontakt mit den Veranstaltern aufnehmen.</p>
<p>Wir werden zahlreich vor Ort vertreten sein, ob im Auftrag des Magazins, als Youtube-Sternchen oder als Mitglied einer auftretenden Band. Man sieht sich!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die <strong>Frostfeuernächte</strong> findet ihr bei <a href="https://www.facebook.com/frostfeuernaechte/">Facebook</a> und im <a href="http://www.frostfeuernächte.de/">WWW</a>.</p>
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		<title>EVILFEAST &#8211; Besser als der Rest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 09:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&#160;Generation ihre mächtigen&#160;Stürme tosen ließ. EVILFEAST aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>EVILFEAST </strong>&#8211; &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 67:24 min.<br />
<strong>Label:</strong> Eisenwald Tonschmiede<br />
<strong>Stil:</strong> Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&nbsp;Generation ihre mächtigen&nbsp;Stürme tosen ließ. <strong>EVILFEAST</strong> aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen Atem in dieses Album und lässt Fanatiker alter Klassiker zufrieden zurück. Von <strong>Greg Chandler</strong> (<strong>ESOTERIC</strong>) fabelhaft gemastert, übersteigt dieses Werk mit seinen einfachen und zugleich prächtigen Mitteln alle Erwartungen, welche sich mit dem 2015 erschienenen Promo-Tape ankündigten.</p>
<p><strong>EVILFEAST</strong> setzen auf simple Riffs, geheimnisvolle Keyboards und lebendiges Drumming. Ich gehe sogar so weit, zu sagen,&nbsp;dass &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; ein verschollenes Album von <strong>BURZUM</strong> oder&nbsp;<strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> (<em>&#8222;Lunar Rites..</em>.Beholding The Towers Of Barad-Dur&#8220;) sein könnte. Und das,&nbsp;obwohl die eigenständige Herangehensweise an den Black Metal ohne Probleme das Prädikat &#8222;einzigartig&#8220; verdient hat. Der vorliegende Tonträger fordert Geduld und Aufmerksamkeit, denn er ist kein Hörvergnügen für zwischendurch&nbsp;und auch nicht als solches&nbsp;geeignet.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=msDebYHSYsc">HIER</a> eintauchen</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23773" aria-describedby="caption-attachment-23773" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23773 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg" width="250" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo.jpg 499w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23773" class="wp-caption-text">Alleinherrscher: GrimSpirit</figcaption></figure>
<h4>Evilfeast sind in jeder Hinsicht authentisch</h4>
<p>Mit einer Spielzeit von 67 Minuten gehen <strong>EVILFEAST</strong> keinen leichten Weg, doch Einzelkämpfer <strong>GrimSpirit</strong> lockert über die gesamte Dauer des Albums seine Stücke mit epischen Chören, anmutigen Soundscapes und sogar epischen Melodien (u. a.&nbsp; <em>&#8222;Winter Descent&#8217;s Eve&#8230;I Become The Journey&#8220;</em>) auf. Die vielen Wechsel aus Raserei und stolzierendem Tempo ergeben dazu ein stimmiges Gesamtbild. Wo <strong>MIDNIGHT ODYSSEY</strong> in überlangen Nummern ihren Fokus verlieren, zieht <strong>GrimSpirit</strong> perfekt die Reißleine.</p>
<p>&#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; bietet so viel mehr als die meisten anderen Werke aus 2017. Dieses Album hat das Zeug zum Klassiker und&nbsp;verleitet nicht eine Sekunde lang zu&nbsp;Langeweile, da Zeit&nbsp;in der Musik&nbsp;keine Rolle spielt und jedes Segment voller Hingabe und mit Bedacht platziert wurde. Ich verneige mich vor diesem Meisterwerk und genieße jeden Moment, in dem ich dieser sträflich unterbewerteten Band lausche.</p>
<p>Noch ein Highlight aus diesem Jahr? <a href="https://silence-magazin.de/clandestine-blaze-es-muss-schmerzen/">HIER</a> den Hass abladen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>VASSAFOR &#8211; Neuseelands Krypta</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 07 Nov 2017 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VASSAFOR-Malediction Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017 Dauer: 54:01 Label: Debemur Morti Productions Genre: Death/ Black Metal Für das zweite Album haben sich VASSAFOR fünf Jahre Zeit gelassen. Und der Prozess hat sich trotz Personalwechsel gelohnt: 54 Minuten lang gibt es mit der groben Kelle eine ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vassafor-neuseelands-krypta/">VASSAFOR &#8211; Neuseelands Krypta</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VASSAFOR</strong>-Malediction<br />
Veröffentlichungsdatum: 13.10.2017<br />
Dauer: 54:01<br />
Label: Debemur Morti Productions<br />
Genre: Death/ Black Metal</p>
<p>Für das zweite Album haben sich <strong>VASSAFOR</strong> fünf Jahre Zeit gelassen. Und der Prozess hat sich trotz Personalwechsel gelohnt: 54 Minuten lang gibt es mit der groben Kelle eine Tracht <strong>Prügel</strong>, die sich gewaschen hat.</p>
<h3>ÜBERLANGE SONGS</h3>
<p>Das haben sich die Neuseeländer auf die Fahne geschrieben und gehen die Sache sehr <strong>theatralisch</strong> an. So dauert es stolze 6 Minuten, bis im epischen <em>&#8222;Devourer Of A Thousand Worlds&#8220;</em> (17 Minuten lang und seit 2012 in Entwicklung) überhaupt die Geschwindigkeit angezogen wird. Ganz im Stil der Bestial Black Metal-Vorreiter <strong>BLASPHEMY</strong> und deren Zöglingen <strong>DIOCLETIAN</strong> und <strong>ANTEDELUVIAN</strong> wird auf eine polierte Produktion verzichtet. Stattdessen spucken mir&nbsp;<strong>VASSAFOR</strong> mit herrlicher Verächtlichkeit ihren <strong>modrigen</strong> Sound ins Gesicht.</p>
<p>Ein Blick hinter die Kulissen verrät, dass einige Songs zum Teil schon vor Jahren ohne Drummer <strong>BP</strong> entstanden sind. Das höre ich aber nicht heraus, da sich der Kollege sehr gut in die Welt von <strong>VASSAFOR </strong>einfügt. Er verdrischt die Felle vorzüglich und verzichtet auf modernen <strong>Schnickschnack</strong> wie Trigger-Sounds (<em>&#8222;Emergency Of An Unconquerable One&#8220;</em>), was sich sehr angenehm auf die Songs auswirkt.</p>
<p>Hervorzuheben sind auf &#8222;Malediction&#8220; auch die <strong>Tremolo-Pickings</strong>, die sehr an alte Klassiker von <strong>SLAYER</strong> erinnern. Im Gegensatz zu den Amerikanern zeigen <strong>VASSAFOR</strong> jedoch mehr denn je die Zähne, denn abartig geile Gemeinheiten wie <em>&#8222;Elegy Of The Accuser&#8220;</em> sorgen für Freudentränen bei Fans des <strong>Old School Death Metals</strong>. Laut Gitarrist und Sänger <strong>VK</strong> entstand der Song in gerade einmal <strong>90 Minuten</strong> während einer Session und weist eine frappierende Ähnlichkeit zum griechischen Black Metal auf. Den Bass verzerrt die Band hierbei bewusst und huldigt eher der rohen Gewalt, anstatt sich in technischem Gefrickel zu verlieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23083" aria-describedby="caption-attachment-23083" style="width: 261px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23083 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Band-CD-2a-200x300.jpg" width="271" height="407" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Band-CD-2a-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Band-CD-2a-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Band-CD-2a-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/Band-CD-2a.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 271px) 100vw, 271px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23083" class="wp-caption-text">Die zwei Überzeugungstäter von VASSAFOR</figcaption></figure>
<h4>VASSAFOR SIND BARBARISCH &#8230;</h4>
<p>&#8230; und zwar zu jeder Zeit und bis zum finalen Anschlag.<br />
Selbst in den letzten 25 Minuten klingt &#8222;Malediction&#8220; unfassbar verrottet und durch und durch böse. Keyboards oder gar trendige Auswüchse sucht man immer noch vergeblich.<br />
Von<em> &#8222;Black Winds Victoryant&#8220; </em>wurde schon Ende der Neunziger eine <strong>Ursprungsversion</strong> aufgenommen (und trotzdem hört sich der Song unverbraucht an). Im Stück wechseln sich störrisch Uptempo und stampfende Momente ab; ohne Unterlass wird man von dieser <strong>Lärmorgie</strong> überrannt.</p>
<p>Das Schlusslicht schimpft sich dann <em>&#8222;Illumination Of The Sinister&#8220;</em> und beginnt mit sakralem Raunen und geflüsterten, unheimlichen Worten, die sich mit Glockenschlägen in den <strong>Katakomben</strong> von <strong>VASSAFOR</strong> verlieren. 120 Sekunden später ballert es nur so aus den Boxen, dass der Putz von der Decke bröckelt. Da bleibt kaum Zeit zum Luftholen.</p>
<p><a href="https://vassafor.bandcamp.com/album/malediction">HIER</a> geht es zum Album.</p>
<p>Mehr davon?! <a href="https://silence-magazin.de/das-spanische-ungetuem-teitanblood/">HIER</a> klicken</p>
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		<title>BUNKER 66 &#8211; Order 66(6)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 28 Oct 2017 08:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
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		<category><![CDATA[Order]]></category>
		<category><![CDATA[School]]></category>
		<category><![CDATA[Venom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BUNKER 66 &#8211; Chained Down In Dirt Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 23:42 min. Label: High Roller Stil: Black/Thrash/Heavy Metal Es gibt Namen, die sind entweder genial oder trashig bis zum abwinken. BUNKER 66 aus Italien sind eine dieser Bands, welche durch ihre herrlich ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/bunker-66-order-666/">BUNKER 66 &#8211; Order 66(6)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BUNKER 66</strong> &#8211; Chained Down In Dirt<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 23:42 min.<br />
Label: High Roller<br />
Stil: Black/Thrash/Heavy Metal</p>
<p>Es gibt Namen, die sind entweder genial oder trashig bis zum abwinken. <strong>BUNKER 66</strong> aus Italien sind eine dieser Bands, welche durch ihre herrlich bekloppte Entscheidung, die Kombo auf diesen Titel zu taufen, im Gedächtnis bleiben. 10 Jahre aktiv, drittes Album am Start. Zeit für eine Hörprobe, die du <a href="https://bunker66.bandcamp.com/">HIER</a> findest.</p>
<h4>Ab in den Bunker Nummer 66</h4>
<p>Zuerst fällt einem die Länge bei &#8222;Chained Down In Dirt&#8220; auf. Bei knapp 24 Minuten wird bestimmt so mancher Neuling verdutzt sein, obschon dieses zeitliche Limit dem Output sehr zusagt. Auch im Detail liegt die Kürze in der Würze. Meist ist die Message in zweieinhalb Minuten übermittelt. <strong>BUNKER 66</strong> wollen halt auf den Punkt genau überzeugen. Und das gelingt oft auf charmant asoziale Weise (<em>&#8222;Black Steel Fever&#8220;</em>, <em>&#8222;Taken Under The Spell&#8220;</em>), weil Bassist und Sänger <strong>Damien Thorne </strong>ordentlich Whiskey und Qualm intus hat.</p>
<p>Auch das Grundkonzept ist simpel aufgebaut. Im Grunde spielen <strong>BUNKER 66</strong> Thrash Metal, der durch den Gesang an eine versiffte Variante von <strong>VENOM</strong>, <strong>BULLDÖZER</strong> und ein wenig an <strong>CARNIVORE</strong> erinnert. Die cleanen Parts überzeugen dennoch nur bedingt. Häufig werden die Töne gehalten, aber am Schluss ist es (&#8222;nur&#8220;) gut.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22983" aria-describedby="caption-attachment-22983" style="width: 429px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22983 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Bunker66-Photo-300x205.jpg" height="300" width="439" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Bunker66-Photo-300x205.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Bunker66-Photo-1024x699.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Bunker66-Photo-750x512.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Bunker66-Photo.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22983" class="wp-caption-text">Bleiben ihren Idolen treu: BUNKER 66</figcaption></figure>
<p>Ein weiterer Kritikpunkt ist die Geschwindigkeit auf &#8222;Chained Down In Dirt&#8220;. Ich freue mich über die leicht rumpelige (und vom Punk beeinflusste) und Art (<em>&#8222;Wastelands Of Grey&#8220;</em>) des Schlagzeugers, jedoch klingt seine Spielweise meist austauschbar. Und das, obwohl auch ein cooler Break wie in &#8222;Power Of The Black Torch&#8220; die nötige Vielfalt bietet.</p>
<h4>Da wird kein neues Rad erfunden, aber altbewährtes gut aufgefrischt</h4>
<p>Genau diese Problematik herrscht auch auf dem neuen Album von <strong>BUNKER 66</strong>. Ihre Spielart bringt keine neuen Einflüsse im Black Thrash hervor. Nicht falsch verstehen, ich vergöttere durchaus einige Vertreter aus dem Genre. Allerdings ist die Formel aus <strong>MOTÖRHEAD</strong>, <strong>VENOM</strong> und meinetwegen auch <strong>HELLHAMMER</strong> schnell ausgelutscht. Nicht umsonst kann man nahezu bei allen dieser Musikgruppen diese drei Fallbeispiele als Urväter anbringen. Diese bewussten &#8222;Einschränkungen&#8220; muss man da in Kauf nehmen.</p>
<p>Am besten hört sich &#8222;Chained Down In Dirt&#8220; auf einer geselligen Party an, wenn ihr schon ein paar Bier intus und Bock auf Metal der alten Schule habt. Das bringt diese Musik irgendwie mit sich und muss per se nicht schlecht sein. Und am Schluss greift man doch eher nach dem Original.</p>
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