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	<title>Blues Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Sep 2020 10:48:11 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Blues Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>MARILYN MANSON &#8211; Are You Chaos?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Sep 2020 09:41:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Country]]></category>
		<category><![CDATA[electro]]></category>
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		<category><![CDATA[Marilyn Manson]]></category>
		<category><![CDATA[schockrocker]]></category>
		<category><![CDATA[we are chaos]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Anti-Christus lebt! </p>
<p>Marilyn Manson ist wieder da, schwimmend zwischen verschiedenen Stilrichtungen und doch zielgerichtet.<br />
Was Daniel davon hält … und warum er es feiert. Lies selbst!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/marilyn-manson-are-you-chaos/">MARILYN MANSON &#8211; Are You Chaos?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">Marilyn Manson &#8211; &#8222;We Are Chaos&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 11.09.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 42:28 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Loma Vista Recordings<br />
<strong>Genre:</strong> Rock/Industrial/Alternative </div></div></div></p>
<p>Es ist noch nicht so lange her, als der selbsternannte Antichrist himself <strong>MARILYN MANSON</strong> sein neues Album &#8222;We Are Chaos&#8220; ankündigte. Kurz darauf folgte auch schon die titelgebende Single und hat erreicht, was eigentlich bei jedem einzelnen Release passiert: es hat die Gemüter gespalten. &#8222;Zu poppig!&#8220;, &#8222;Viel zu ruhig!&#8220;, &#8222;Nicht der Manson, den wir wollen!&#8220; waren da nur ein paar Beispiele, die ich auf diversen Plattformen gelesen habe. Eigentlich die gleichen Kommentare, die sich unter allen seiner Veröffentlichungen der letzten Jahre bzw. Jahrzehnte tummeln. Ich selbst verfolge und schätze Herrn Warner schon seit Mitte/Ende der Neunziger. Genau kann ich das auch nicht mehr beziffern. Und auch wenn seine Musik (mittlerweile) eher wenig mit Metal an sich zu tun hat, möchte ich gern mal meine 50 Cent zur neuen Scheibe abgeben.&nbsp;</p>
<h4>IST DAS IMMERNOCH CHAOS?</h4>
<p>Zugegeben, als &#8222;Eat Me, Drink Me&#8220; erschien, war ich auch etwas skeptisch. Denn meiner Meinung nach begann mit diesem Album der &#8222;Stilwechsel&#8220;, oder auch der Weggang vom immerbösen, <strong>düsteren Image</strong> der Kunstfigur <strong>MARILYN MANSON</strong>. Aus heutiger Sicht find ich das völlig verständlich. Wie lange will man denn auch dieses Image präsentieren? Ich denke, es war an der Zeit <strong>einfach nur Musik</strong> zu machen. Und unter diesem Gesichtspunkt kann ich von mir sagen, dass ich<strong> jedem</strong> Album seiner Historie etwas abgewinnen kann. Besonders auch den Jüngsten. Dann erschien die aktuelle Single und ich hab mich wirklich gefreut. Gefreut, dass es mal wieder<strong> anders</strong> ist, mal wieder frisch klingt und mit neuen Elementen spielt. Gerade der Chorus mit seinen <strong>poppigen</strong> Melodiewurzeln hat mich hier überzeugt. Obendrauf das künstlerische <strong>Video</strong>. Ich war guter Dinge, was das kommende Album angeht. Wer das Video wirklich noch nicht gesehen hat, biddeschön:&nbsp;</p>
<p><iframe title="Marilyn Manson - WE ARE CHAOS (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lQJFP1INGxs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>NEIN IST ES NICHT, ABER&#8230;&nbsp;</h4>
<p>Ich habe mich nun also direkt heut morgen auf &#8222;We Are Chaos&#8220; gestürzt, wie die Mücken auf mich an einem schönen Sommerabend. Nach dem ersten Durchgang steht für mich schon fest: das ist das<strong> beste</strong> Album, was<strong> MARILYN MANSON</strong> in den letzten Jahren veröffentlicht hat! Wer nach wie vor erwartet, bei ihm ein weiteres Mal mit &#8222;Fight, Fight, Fight!&#8220; angeschrien zu werden, wird auch hier wieder enttäuscht werden. Soviel sei schon gesagt. Allerdings gibt es vereinzelt tatsächlich wieder <strong>lautere Passagen</strong>. Als Beispiel sei <em>&#8222;Infinte Darkness&#8220;</em> genannt, welches auch auf seinen ersten Werken hätte Platz finden können. Dafür kann man direkt den schwarzen Hut ziehen, er kann es sozusagen noch! Was mir aber viel mehr Spaß macht, sind genau die Songs, die eben <strong>nicht</strong> mehr in diese Zeit schielen. <em>&#8222;Don&#8217;t Chase The Dead&#8220;</em> ist ein gewaltiger <strong>Ohrwurm</strong>, der eher im Midtempo angesiedelt ist und mich regelrecht fesselt. Wer auf der Suche nach einer blues-artigen <strong>Rockballade</strong> ist, wird an <em>&#8222;Paint You With My Love&#8220;</em> seine Freude haben. So einen Song hätte man vom einstigen Fürsten der Finsternis nicht erwartet. Und genau solche Momente machen diesen <strong>Künstler</strong> (ich sage bewusst nicht Musiker) für mich aus.&nbsp;</p>
<p>Es sind auch wieder diese neuen, bzw. weiter <strong>ausgearbeiteten</strong> Einflüsse, die man überall heraushört. <strong>Country</strong> oder <strong>elektronische</strong> Happen, die im Gesamtsound beinahe verschwinden, wenn man nicht darauf achtet. <em>&#8222;Keep My Head Together&#8220;</em> sollte man beispielsweise mal im Kopf auseinandernehmen. Es ist beachtlich, was da alles zum Vorschein kommt. Direkt im Anschluss gibt es mit <em>&#8222;Solve Coagula&#8220;</em> noch ein echtes <strong>Highlight</strong> des Albums. Wunderbar rockig zu Beginn, doch bricht der Chorus und das Ende komplett mit dem Sound.&nbsp;</p>
<p>Alles in allem kann ich über dieses Album nichts, aber auch wirklich <strong>gar nichts</strong> Schlechtes sagen. Man sollte nur eben das Gesamtwerk <strong>MARILYN MANSON</strong> betrachten, dann wird man mit diesem Album genauso <strong>in love</strong> sein wie ich, lasst euch darauf ein. &#8222;We Are Chaos&#8220; ist es mehr als wert!&nbsp;</p>
<p><a href="https://marilynmanson.com/">marilynmanson.com</a></p>
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		<item>
		<title>ALIEN WEAPONRY im Interview &#8211; Einfach eine Band?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 06 Nov 2018 11:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[AC/DC]]></category>
		<category><![CDATA[Alien Weaponry]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[heilung]]></category>
		<category><![CDATA[judas priest]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[neuseeland]]></category>
		<category><![CDATA[SEPULTURA]]></category>
		<category><![CDATA[Summer Breeze]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir haben dieses Jahr mit einigen Bands geredet. Darunter auch die Energiebündel von ALIEN WEAPONRY.<br />
Wir haben mehr erfahren über Auftritte, ihre Beweggründe und Einflüsse und warum man SEPULTURA mit Ihnen vergleicht.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alien-weaponry-im-interview/">ALIEN WEAPONRY im Interview &#8211; Einfach eine Band?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Metalszene ist inzwischen ja bekanntermaßen sehr vielfältig mit Stilen und Bands besetzt. Die Zahl der großen Namen wächst tendenziell. Daneben existieren im großen rauch- und alkoholgeschwängerten Nebel von Clubs und dem Staub vor den Festivalbühnen eine Unmenge von weniger bekannten Bands, die alle ihren eigenen Beitrag zum Fortbestand des <strong>Heavy Metal</strong> beitragen. Gerade für junge Bands ist es da schwer, über die lokale Szene hinaus Gehör zu finden. Wenn da nicht diese eine kleine Band aus, nein, nicht Gallien, sondern Neuseeland wäre. Ja, manchmal sind es eben immer noch die mit den Außenseiterqualitäten. <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> sind noch keine zwanzig, bringen die Crowd aber bereits regelmäßig zum Brodeln und brüllen uns dabei die Geschichte ihres Volkes um die Ohren. Geil! Wir durften auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> mit ihnen sprechen.</p>
<hr>
<p><strong><em>S</em>: Hallo ihr drei! Schön, dass ihr hier seid! Habt ihr schon ein wenig von dem Festival gesehen?</strong></p>
<p><strong>Lewis</strong>: Für uns ist es das erste Mal hier auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong>. Wir waren vorher schon ein paar Tage in Deutschland und sind bereits seit einem Monat in Europa. Wir haben daher schon einen gewissen Eindruck von den Sprachen bekommen und wie die Leute so drauf sind. Auf dem Festival hier kommt davon sehr viel zusammen. Das ist sehr cool zu sehen, auch im Gegensatz zu dem, was wir bisher kennen.</p>
<p><strong><em>S</em>: In Social Media seid ihr in den letzten Monaten ja schon ziemlich gehypt worden. Merkt ihr das auch auf euren Konzerten, dass eure Musik so gut ankommt und die Leute gezielt zu euren Konzerten gehen?</strong></p>
<p><strong>Henry</strong>: Ja, schon. Gerade auch, seit wir hier in Europa auftreten. Wir haben vorher noch nie vor so vielen Leuten gespielt wie jetzt hier auf den Festivals. Klar, in Neuseeland ist die Szene auch nicht so groß. Aber hier haben wir schon viele tolle Sachen erlebt und sind begeistert von den vielen Leuten.<br />
<strong>Ethan</strong>: Wir sind beispielsweise auch schon eingeladen worden, nächstes Jahr wieder auf ein paar Festivals zu spielen. Wir kommen also auf jeden Fall wieder. Wir hoffen, dass sich das so weiter entwickelt. Momentan können wir halt wirklich nur das tun, was wir sowieso tun, und neue Songs schreiben. Wenn die Leute das auch in drei Jahren noch mögen, ist es super.</p>
<p><strong><em>S</em>: Momentan erleben ja viele Bands, die nicht aus den typischen ursprünglichen Entstehungsländern des Heavy Metal kommen einen rasanten Aufstieg und steigende Popularität. NERVOSA zum Beispiel &#8211; die spielen dieses Jahr ja auch hier auf dem SUMMERBREEZE. Oder auch ihr. Denkt ihr, das ist momentan eine neue Welle, die durch die Szene geht, dass&nbsp; dadurch neue Einflüsse dazu kommen und die Fans auch Bock haben, so neue Spielweisen der Musik zu entdecken?</strong></p>
<p><strong>Ethan</strong>: Ja, generell denke ich, dass das, was momentan passiert, ist, dass solche neuen Bands es leichter haben, bekannter zu werden, als es vielleicht früher gewesen wäre. Man hat momentan ja so die klassischen Bands wie <strong>AC/DC</strong> oder <strong>JUDAS PRIEST</strong>, die diese Musik von Grund auf mit geprägt haben und die alle kennen und wahrscheinlich auch schonmal irgendwo live gesehen hat. Und jetzt öffnet sich das immer mehr, sodass neue Bands entstehende Lücken füllen oder einfach eigene Duftmarken und Einflüsse setzen. Das fühlt sich tatsächlich gerade wie eine neue Welle an.<br />
<strong>Lewis</strong>: Das ist nichts, was man in der Musikindustrie speziell feiern muss. Es ist schön. Aber in dem Metier gibt es ja ständig &#8218;Ups and Downs&#8216;.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-29710 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0535-01-300x201.jpeg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0535-01-300x201.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0535-01-1024x686.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0535-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0535-01-750x502.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/DSC_0535-01.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr spezielle Erwartungen an euer Konzert heute?</strong></p>
<p><strong>Henry</strong>: Wir hoffen natürlich, dass viele Leute kommen. Auf den Festivals, auf denen wir bisher gespielt haben, war die Rückmeldung vom Publikum sehr positiv. Ich hoffe, dass es eine sehr intensive Show wird und die Leute sich darauf einlassen. Die Camel Stage scheint gut geeignet dafür zu sein, Leute zu erreichen, die noch nicht unter diesem Dach sind, und trotzdem im direkten Bereich vor der Bühne eine Atmosphäre aufzubauen. Für uns ist das wirklich gut.</p>
<p><strong><em>S</em>: Wenn jemand eure Musik noch nicht kennt, wie würdet ihr sie dann am besten beschreiben?</strong></p>
<p><strong>Ethan</strong>: Viele sagen ja, wir wären eine Thrash Metal Band, andere sagen, es wäre Death Metal. Wir nehmen unsere Inspiration aus ganz verschiedenen Quellen. Nicht nur Metal. Wir hören auch gerne Reggae und ganz viel Blues. Die meisten Leute halten uns für eine Thrash Metal Band, andere meinen auch Elemten vom Nu Metal raus zu hören. Uns fällt es da eigentlich ziemlich schwer, uns selbst in eine spezielle Sparte einzuordnen.<br />
<strong>Lewis</strong>: Genau. Wir wissen es selbst nicht so genau. Wir sind einfach eine Band.</p>
<p><strong><em>S</em>: Elemente wie Blues oder World Music finden sich ja generell oft bei Rock- und Metalbands.</strong></p>
<p><strong>Henry</strong>: Ja. Bei manchen ist deren Einfluss eben etwas ausgeprägter als bei anderen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Lx_xGv70Yyo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Würdet ihr euch dann überhaupt mit einer anderen Band vergleichen?</strong></p>
<p><strong>Ethan</strong>: Unser Sound wurde schon öfter mit <strong>SEPULTURA</strong> verglichen. Wir finden das ziemlich interessant, weil wir eigentlich nie <strong>SEPULTURA</strong> gehört haben. Bevor wir darauf angesprochen wurden, wussten wir ehrlich gesagt auch gar nicht wirklich, wer das ist. Wir sehen das auch nicht so, dass es diese Ähnlichkeit gibt. Wir hören deren Musik auch heute nicht. Wir haben <strong>SEPULTURA</strong> vor ein paar Tagen mal live gesehen und es war toll. Aber wir sehen diese Ähnlichkeit zwischen unserer und ihrer Musik trotzdem nicht. Ich denke, wir haben halt einen eigenen Sound. Wir singen auf unserer eigenen Sprache. Soweit uns bekannt, gibt es auch gar keine andere Metalband, die auf Maori singt. Das ist wohl so eine Besonderheit.</p>
<p><strong><em>S</em>: Gibt es denn was, was ihr los werden wollt, wo ihr denkt, dass das wichtig ist?</strong></p>
<p><strong>Ethan</strong>: Es gibt ja noch den Unterschied zwischen dem Sound und einer Message. Wir singen eben auch über Themen, die uns bewegen und uns wichtig sind. Persönliche Erfahrungen, die uns in der Vergangenheit geprägt haben. Aber auch Dinge, die in der Geschichte von Neuseeland passiert sind. Diebstahl von Land zum Beispiel. Das berührt uns schon. Wir wollen das einfach in unsere Musik mit einbeziehen und den Leuten damit auch zeigen, wie wir darüber denken. Jetzt nicht, um sie von unserer Meinung zu überzeugen, sondern einfach, um uns mitzuteilen.<br />
<strong>Lewis</strong>: Wenn man eine Band gründet, sollte man ja vor allem man selbst bleiben und sich darin nicht ändern, nur, damit andere einen mögen. Du sollst die Songs schreiben können, die du selbst schreiben willst. Es geht ja darum, ehrlich zu bleiben und sich selbst ausdrücken zu können.</p>
<p><strong><em>S</em>: Darum geht es im Metal ja durchaus vielen. ESKIMO CALLBOY spielen ja eine komplett andere Spielform davon als ihr, sagen aber grundsätzlich auch, dass sie ihr Ding machen und die Themen ansprechen, die ihnen wichtig sind. Die Leute können es mögen oder nicht. Das zeigt doch, wie der Metal sich weiter entwickelt. Seht ihr das auch so?</strong></p>
<p><strong>Henry</strong>: Klar. Heutzutage gibt es so viel Subgenres. Das ist echt verrückt, wie unterschiedlich das inzwischen klingen kann.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29709 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180826_112633_970-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180826_112633_970-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180826_112633_970-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180826_112633_970-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180826_112633_970-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180826_112633_970.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Auf Festivals wird das ja immer besonders deutlich. Daher finde ich es auch gut, in so einem Kontext neue Bands wie euch zu präsentieren.</strong></p>
<p><strong>Lewis</strong>: Ja, das ist super, diese ganzen verschiedenen Stile im Metal zusammen zu sehen. In Neuseeland gibt es leider keine so große Szene und dementsprechend auch viel weniger Bands. Das hat uns sehr die Augen geöffnet.<br />
<strong>Henry</strong>: Das ist witzig, weil manche Bands sehr eigen sind. Wir haben letzte Nacht <strong>HEILUNG</strong> gesehen. Das ist wirklich schon eher sehr traditionelle Folk Musik, oder nicht? Man merkt halt oft so diesen Einfluss von nordischen Bands, wie der sich so in diesem Aspekt des Folk eingeprägt hat. Der Stil der Vocals ist sehr ähnlich. Das ist toll zu sehen.</p>
<hr>
<p>Ich muss sagen, ich bin nach dem Interview beeindruckt, wie sehr die jungen Neuseeländer sich mit der Szene und dem musikalischen Spektrum auseinandersetzen und einen Weg finden, ihre eigenen Themen und Elemente dort mit einzuflechten. Ihnen ist bewusst, dass sie momentan eine hohe Aufmerksamkeit haben und den Fans gefällt, was sie tun. Gleichzeitig sieht man, wie sehr sie alles, was sie auf den Konzerten und Festivals allgemein erleben, aufsaugen und verarbeiten. Das freut mich und es lässt hoffen, in Zukunft wieder von dem Trio zu hören. Sie sind auf jeden Fall eine der jungen Bands momentan, deren Entwicklung man weiter verfolgen sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://alienweaponry.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/AlienWeaponry/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://alienweaponry.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29704" aria-describedby="caption-attachment-29704" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-29704" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180817_154732-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180817_154732-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180817_154732-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180817_154732-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/11/IMG_20180817_154732.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29704" class="wp-caption-text">rbthdr</figcaption></figure>
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		<item>
		<title>20 WATT TOMBSTONE &#8211; Energiesparlampen jetzt auch für Grabsteine?</title>
		<link>https://silence-magazin.de/20-watt-tombstone-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=20-watt-tombstone-2018</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 May 2018 09:27:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[20 WATT TOMBSTONE]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[ZZ TOP]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ist es ZZ Top? Ist es Superman? Nein! Es ist 20 WATT TOMBSTONE!</p>
<p>Max hat der Blues gepackt und der brachiale Bass tut sein übriges!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/20-watt-tombstone-2018/">20 WATT TOMBSTONE &#8211; Energiesparlampen jetzt auch für Grabsteine?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>20 WATT TOMBSTONE</strong> &#8211; &#8222;Death Blues vs. The Dirty Spliff&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 18.05.18<br />
<strong>Länge:</strong> 21:11<br />
<strong>Label:</strong> keins / Selbstveröffentlichung<br />
<strong>Genre:</strong> Alternative Blues / Noise Rock</div></div></div>
<p>Kopfhörer auf, Lautstärkeregler auf einen gerade noch gut erträglichen Pegel und Play! &#8211; Moment mal, habe ich mich im Album vergriffen und statt <strong>20 WATT TOMBSTONE</strong>s <strong>&#8222;Death Blues vs. The Dirty Spliff&#8220;</strong> etwa meine &#8222;Best of &#8230;&#8220; von <strong>ZZ TOP</strong> aufgelegt? Nein, alles richtig &#8211; die ersten Takte des Openers <em>&#8222;Lair of the Swamp Witch&#8220;</em> erinnern mich mit dem typisch rockigen Blues einfach nur sehr stark an die Ikonen des Rock. Ein paar Durchläufe dieses klassischen Blues-Riffs später verlassen die beiden Musiker aus Wisconsin dann zum Glück den ausgetretenen Pfad und lassen ihren eigenen Stil einfließen. Rauer und frecher wird der Sound, gepaart mit einem durchgehenden Groove im Bass. Seitens der Technik klingt alles, als wäre es in den Siebzigern stehen geblieben. Wie ein 20-Watt-Verstärker am Anschlag. Und genau das lässt diesen Sound auch authentisch wirken und sticht aus der sonst so glattgebügelten Masse hervor. Hier stehen eindeutig Mensch und Musik über der perfekten Produktion.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27091" aria-describedby="caption-attachment-27091" style="width: 990px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27091 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Band.jpg" alt="" width="1000" height="692" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Band.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Band-300x208.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Band-750x519.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/Band-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27091" class="wp-caption-text"><strong>20 WATT TOMBSTONE</strong></figcaption></figure>
<p>Auch die weiteren 4 Tracks auf dem Album folgen diesem Stil. Klassische Blues- Riffs zu Beginn, gepaart mit einem brachial tiefen, grummeligen, und dennoch groovigem Bass. Im Namen selbst des Albums steckt der Begriff &#8222;Death Blues&#8220; und spätestens bei <em>&#8222;Your Mans A Jer&#8220;</em> wird klar, was das sein soll. Denn die Beschreibung <strong>&#8222;bluesiger Rock&#8220;</strong> wäre für diese Mischung eine ziemliche Untertreibung. <strong>&#8222;Stoner Blues&#8220;</strong> fände ich auf jeden Fall angemessener.<br />
Kaum so richtig in Fahrt gekommen, herrscht nach gut 21 Minuten auf einmal wieder Stille. Ein paar Tracks mehr hätten es ruhig noch sein dürfen, denn so fühlt sich der Abschluss dieses Albums nicht wie ein solcher an &#8211; eher wie der in Cliffhanger.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/nMehmak5frQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="http://thegoddamns.com/"><strong>Website</strong></a></p>
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<p><strong><em>Dies ist ein Beitrag von Gastautor:</em> Max</strong></p>
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		<title>&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2017 11:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ihr-seid-geil-stoned-from-the-underground-2017/">&#8222;Ihr seid GEIL!!!&#8220; &#8211; Stoned From The Underground 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Süden Deutschlands mit dem <strong>Bang Your Head</strong>, der Westen mit dem <strong>Dong Open Air</strong> und unsere Nachbarn in der Tschechischen Republik mit dem <strong>Masters Of Rock</strong> am vergangenen Wochenende dem Metal in all seinen Facetten huldigte, trieb es mich, wie schon im vergangenen Jahr, in den Erfurter Vorort<strong> Alperstedt</strong>. Zum 17. Mal tagt hier nun schon das <strong>Stoned From The Underground</strong>. Wem ein reines Metalfestival zu heftig und eintönig ist, der sollte sich am Alperstedter See mehr als wohlfühlen.</p>
<p>Nachdem im vergangenen Jahr mit <strong>EYEHATEGOD </strong>bereits ein Headliner seine Show absagen musste, traf es die Veranstalter mit der Absage der amerikanischen Kultrocker <strong>PENTAGRAM</strong> wieder eiskalt ins Gebälk. Dennoch machte es die Crew möglich, dass mit <strong>KADAVAR</strong> eine der wohl aufstrebendsten deutschen Rockformationen den Weg in die thüringische Provinz gefunden hat.</p>
<h4>Donnerstag, 13.07.2017</h4>
<p>Nachdem ich in den Vorjahren erst am Donnerstag angereist bin, lässt es meine diesjährige Urlaubsplanung zu, dass ich bereits am Mittwoch mein Zelt aufschlagen kann. Der Anreisetag verläuft relativ unspektakulär, nur der eiskalte Wind fordert zu später Stunde das ein oder andere <strong>Opfer</strong>.</p>
<p>Wie kann das <strong>Stoned </strong>eigentlich besser starten, als mit klassischem <strong>Stoner Rock</strong>? Den Startschuss für die aktuelle Ausgabe machten die Erfurter Lokalmatadore von <strong>SHOTGUN VALIUM</strong>. Die 3 Lockenköpfe verstehen es von der ersten Minute an die Meute vor der Zeltbühne auf ihre Seite zu bringen. Das ist bei ihrem Heavy Rock aber auch gar keine große Herausforderung, denn es scheint, als ob die ganze Belegschaft vor der Bühne nach diesen eingängigen Riffs nur so gelechzt hat. Den Heimvorteil haben die Jungs in ganzen Zügen ausgenutzt und beenden nach 40 Minuten ihr starkes Set.</p>
<p>Das <strong>Stoned </strong>war schon immer ein sehr internationales Festival und so verwundert es auch nicht, dass schon die 2. Band auf der Zeltbühne von der <strong>Insel</strong> kommt. Ihr spielerisches Können liegt im Ungleichgewicht mit der Einfachheit ihres Bandnamens. <strong>STEAK</strong> &#8211; ein Wort wie ein Schlag in die Fresse. Musikalisch geht die Reise in eine ganz ähnliche Richtung, wie schon vorher bei <strong>SHOTGUN VALIUM</strong>. Dennoch hat der fleischige <strong>Stoner-Rock-Genuss</strong> deutlich mehr Ecken und Kanten und somit auch in meinen Augen mehr <strong>Charakter</strong> und <strong>Eigenständigkeit</strong>. Das gespielte Material bestand zum Großteil aus Songs vom aktuellen Album &#8222;No God To Save&#8220;, die durchweg überzeugten.</p>
<h4>Nun aber raus aus dem Zelt und ab auf die große Bühne!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19878" aria-describedby="caption-attachment-19878" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0115-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19878" class="wp-caption-text"><strong>SAMAVAYO</strong></figcaption></figure>
<p>Und schon wieder<strong> Stoner Rock</strong>. Doch dieses Mal deutlich progressiver und somit viel interessanter ausgestaltet. Auch <strong>SAMAVAYO</strong> haben ein relativ frisches Album am Start. Auf den Namen &#8222;Dakota&#8220; hört das gute Stück. Wer jetzt allerdings denkt, dass <strong>SAMAVAYO</strong> den klassisch-amerikanischen <strong>Desert Rock </strong>spielen, der irrt sich. Vielmehr beziehen sie sich auf das Volk <strong>Dakota</strong>, was übersetzt so viel heißt wie &#8222;Freund&#8220; oder &#8222;Verbündeter&#8220;. Ihr sehr progressiver Stoner sorgt bei mir für großes Aufhorchen. Bisher hatte ich die Berliner nie so wirklich auf der Rechnung, doch nach diesem Gig bin ich wahrscheinlich auch ein <strong>Verbündeter</strong>.</p>
<p>Als nächstes machen sich <strong>SASQUATCH </strong>bereit, um der Thüringer Partygemeinde einzuheizen. Nachdem ihr <a href="https://silence-magazin.de/riesige-fussstapfen-sasquatch/" target="_blank" rel="noopener">aktuelles Album &#8222;Maneuvers&#8220; von mir mit gemischten Gefühlen belauscht wurde</a>, bin ich echt gespannt, ob die Songs auf der Bühne besser zünden. Doch auch hier will der Funke bei mir nicht so richtig überspringen. Hier und da greifen die Riffs zwar richtig ordentlich, doch das Gesamtbild des Auftritts will mich nicht so recht überzeugen.</p>
<p>Also bleibt erstmal etwas Zeit, um die kulinarischen Köstlichkeiten auszukundschaften. Mich verschlägt es zum <strong>Green-Food-Stand</strong>, der, wie schon im letzten Jahr, vor allem durch seine köstlichen Tagesgerichte besticht. Ihr seht also, es geht auch mal gesund auf einem Festival. Wenigstens muss ich somit bei meinem Essenskonsum kein schlechtes Gewissen haben.</p>
<p><strong>CJ RAMONE</strong>. Ich wusste vor dem Festival schon nicht so recht, was ich davon halten soll, dass sich ein ehemaliges <strong>RAMONES</strong>-Mitglied, welches &#8222;nur&#8220; die letzten 7 Jahre in der Band mitwirkte, Songs darbietet, an denen er nicht mitgewirkt hat. Und wie ich es mir schon dachte, wird sich dieser Auftritt nicht in mein Hirn einbrennen. Simpler Punk, der kaum Höhepunkte besitzt und austauschbar klingt. So sehen das auch viele andere Leute um mich herum und jeder wartet nur auf die <strong>RAMONES-Cover</strong>. Die soll es dann zum Ende des Sets auch noch geben. Vor allem <em>&#8222;Sheena Is A Punkrocker&#8220; </em>und <em>&#8222;Blitzkrieg Bop&#8220;</em> bleiben dann doch irgendwie hängen. Den Schlusspunkt setzt das <strong>MOTÖRHEAD-Cover </strong><em>&#8222;R.A.M.O.N.E.S.&#8220;</em>. Nicht unbedingt schön dargeboten, aber zum Abgehen taugt dieser Song immer!</p>
<h4>Die Stunde der Wahrheit!</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19880" aria-describedby="caption-attachment-19880" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0349-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19880" class="wp-caption-text">Die volle Erleuchtung von <strong>ALL THEM WITCHES</strong></figcaption></figure>
<p><strong>ALL THEM WITCHES</strong> &#8211; die erste und bisher einzige Band, die es seit Bestehen des Magazins geschafft hat, eine <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/" target="_blank" rel="noopener"><strong>10er Wertung</strong> von mir zu bekommen</a>. Und ich bereue bis heute keinen einzigen Punkt davon. Sollte ich diesen Auftritt bewerten müssen, würde er dieselbe Punktzahl bekommen!<br />
Was auf austauschbaren <strong>Punk Rock </strong>folgt, ist eine 60-minütige Achterbahnfahrt der Gefühle. Ab dem ersten Takt bin ich wie erstarrt, mit welcher Emotionalität die Songs vorgetragen werden. <em>&#8222;Am I Going Up?&#8220; </em>vom aktuellen Album eröffnet das Set. Von einigen Seiten höre ich, dass der Beginn des Auftritts für einige rabiater hätte ausfallen können. Für meinen Geschmack ist es genau der richtige Start, denn man sollte sich doch immer noch Luft nach oben lassen. Der Großteil des Sets besteht aus Songs vom aktuellen Album und von &#8222;Lightning At The Door&#8220;, was wohl auch die stärksten Alben sind. Bereits Stunden vor <strong>ALL THEM WITCHES</strong> hoffte ich inbrünstig, dass mein absoluter Lieblingssong <em>&#8222;Charles Williams&#8220; </em>den Weg in das Set findet. Und als ob ich erhört wurde, wurde er natürlich vorgetragen. Sollte es noch besser gehen? Natürlich! <em>&#8222;Blood And Sand/Milk And The Endless Waters&#8220;</em> sollte ein weiterer<strong> Meilenstein</strong> dieses Auftritts werden. Ich bekomme jetzt noch Gänsehaut, wenn ich an den <strong>Sound</strong> von Bassist und Sänger <strong>Charles Michael Parks Jr. </strong>denke. Wie man seinen <strong>Rickenbacker</strong> mit so einer Leichtigkeit runterrocken kann, erschließt sich mir bis jetzt noch nicht. Wenn ich aber schon den Gesang und das Bassspiel lobend erwähne, muss auch Keyboarder <strong>Allan Van Gleave</strong> den Weg auf die <strong>Ehrentafel</strong> finden. Mit seinen dezenten Orgeleinlagen wird er von mir zum heimlichen <strong>Drahtzieher</strong> dieses genialen Auftritts ernannt.</p>
<h4>Freitag, 14.07.2017</h4>
<p>Nach einer viel zu langen <strong>Partynacht</strong>, nehme ich mir den letzten Song von <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zu Herzen. <em>&#8222;Swallowed By The Sea&#8220;</em> erklang als letztes Stück und so verschlägt es mich am frühen Freitagmorgen an den <strong>Alperstedter See</strong>, direkt am Festivalgelände. Das kühle Nass bringt den Kreislauf blitzschnell wieder zum Laufen und dem zweiten Festivaltag steht nichts mehr im Wege.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19883" aria-describedby="caption-attachment-19883" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0655-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19883" class="wp-caption-text"><strong>GIOBIA</strong></figcaption></figure>
<p>14 Uhr soll die erste Band auf der Bühne stehen. <strong>GIOBIA</strong> aus dem italienischen <strong>Mailand</strong> haben sich angekündigt. Mit auf dem Weg Richtung Zeltbühne: <strong>Das Frisbee!</strong> &#8222;Manchmal&#8220; kommt in einem ja doch das Kind durch und so werden vor dem Zelt noch ein paar lockere Scheiben geworfen. Damit aber nicht genug. Im Zelt angekommen, herrschte beim <strong>Bassisten </strong>schon große Spielfreude. Nicht allerdings auf seiner Gitarre. Er entdeckt das Frisbee und unaufgefordert schwebt die <strong>Wurfscheibe</strong> auf die Bühne. Irgendwie passt diese kleine Einlage zu ihrem <strong>Space Rock</strong>. Nicht nur sportlich, sondern auch musikalisch wissen die Italiener zu überzeugen und ebnen mir den perfekten Weg in den Tag.</p>
<p>Mehr Klischee als bei der nächsten Band geht eigentlich gar nicht. Schon der Bandname der Waliser von <strong>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD</strong> lässt mir die Kinnlade herunterstehen. Brachial wie der Name soll auch der Sound sein. Auch der Gesang von Sängerin <strong>Jessica Ball</strong> weiß durchaus zu gefallen. Trotzdem ist mir der <strong>doomig, sludgige Mix</strong> oftmals zu verhalten und eintönig.</p>
<p>Eine Band, die ich gar nicht so wirklich auf dem Zettel hatte, sind <strong>KING BUFFALO</strong> aus der <strong>USA</strong>. Für sie ist der Gig auf dem <strong>Stoned</strong> der Startschuss für eine 4-wöchige Europatour gemeinsam mit <strong>ELDER</strong>. Ihre Musik schlägt auch in eine ähnliche Kerbe, wie die ihrer Landsleute. Ihr <strong>verspielter, psychedelisch bluesiger Stoner</strong> ist jetzt genau das richtige für mich nach den bösen Hammerschlägen von <strong>MAMMOTH WEED WIZARD BASTARD</strong>. Diese Truppe hat sich auf jeden Fall ganz tief bei mir eingebrannt und der Postbote wird wohl demnächst mit einer Platte von ihnen an der Tür stehen.</p>
<p>Ebenfalls aus der <strong>USA</strong>, aber stilistisch in einer ganz andern Umgebung sind <strong>MOTHERSHIP </strong>unterwegs. Es ist Zeit für wahrhaftigen <strong>Texas Rock</strong>! Bereits auf dem <a href="https://silence-magazin.de/von-wuestensound-und-vampiren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Desertfest 2016</strong></a> fielen mir diese Jungs positiv auf. Es ist ihr letzter Tourtag und trotzdem wirken sie frisch und ausgeruht, wie ich sie kennengelernt habe. Die Typen haben richtig Bock auf Rock. Die tonangebende Fraktion sind die Geschwister <strong>Kyle </strong>und <strong>Kelley Juett</strong>. Letzterer ist ein wahrer Virtuose an der Gitarre und hat mich mit seinen Gesichtsausdrücken das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht. Der Großteil des Sets bestand aus Songs vom aktuellen Album &#8222;High Strangeness&#8220;. Dass diese noch nicht so greifen, obwohl sie trotzdem richtig Spaß machen, versteht sich von selbst. Ältere Songs, wie <em>&#8222;Lunar Master&#8220;</em>, <em>&#8222;City Nights&#8220;</em> oder <em>&#8222;Priestess Of The Moon&#8220;</em> fegen mich da schon mehr weg. Wenn eine Band dann an ihrem letzten Tag ihren Auftritt mit einem Song namens <em>&#8222;Are You Ready&#8220; </em>beschließt, frage ich mich, wo meine <strong>Energie</strong> nach 2 Festivaltagen schon wieder hin ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19885" aria-describedby="caption-attachment-19885" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0790-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19885" class="wp-caption-text"><strong>MOTHERSHIP</strong></figcaption></figure>
<p>Dass das <strong>Stoned </strong>schon immer mit <strong>Abwechslung</strong> glänzen konnte, beweist auch die nächste Band. <strong>DOOL</strong> ist nicht etwa eine sächsische <strong>TOOL-Coverband</strong>, sondern eine ausgezeichnete niederländische <strong>Progressive-Rock-Truppe</strong>. Schon bevor ich überhaupt Musik von&nbsp;<strong>DOOL</strong> gehört habe, war ich mehr als gespannt, was bei diesem Projekt herauskommt. <strong>Drummer </strong>und <strong>Bassist</strong> sollten einigen noch von <strong>THE DEVIL´S BLOOD</strong> bekannt sein und an der <strong>Gitarre </strong>hat man bei <strong>GOLD</strong> &#8222;geplündert&#8220;. Was hier auf der Bühne aber dargeboten wird, hat mit beiden relativ wenig zu tun. Dennoch bin ich Feuer und Flamme für die Songs von &#8222;Here Now There Then&#8220;. An gewissen Stellen kommt der <strong>Vibe </strong>der Vorgängerprojekte der Musiker durch, ohne jedoch in irgendeiner Weise nach einer <strong>Kopie </strong>zu klingen. Mag wahrscheinlich an den <strong>3 Gitarren</strong> und dem <strong>weiblichen Gesang </strong>liegen.</p>
<p>Es wird mal wieder Zeit für eine <strong>Speise</strong>. Jaja, ihr wisst schon&#8230; Natürlich gibts wieder das Tagesgericht am <strong>Grünfutterstand</strong>. Heute auf der Speisekarte: eine Variation aus <strong>Linsen</strong>. Nicht mal die schlaueste Festivalnahrung, aber verdammt lecker!</p>
<p>Nebenher lausche ich den Herren von <strong>MONOLORD</strong>. Nach ihrem Debüt &#8222;Empress Rising&#8220; bin ich mit der Musik der <strong>Schweden </strong>nicht mehr übereingekommen. Deswegen höre ich ihnen aus der Ferne zu und bin umso erfreuter, als der <strong>Titeltrack</strong> der Platte erklingt. Live ist der <strong>schleppende Doom</strong> dennoch eine ganz andere Hausnummer als auf Platte. Wahrscheinlich werde ich mir die Veröffentlichungen doch noch mal unter den Nagel reißen müssen und ihnen noch eine Chance geben.</p>
<p>Nachdem mich <strong>CJ RAMONE</strong> am Vorabend ziemlich enttäuschte, gibt es heute auf dem <strong>Co-Headliner-Posten</strong> wieder <strong>Punk</strong>! Heute auf dem Programm: <strong>ZEKE</strong>. Dass die Kapelle um <strong>Sänger Blind Marky Felchtone </strong>sich in ihren knapp <strong>25 Jahren</strong> Bandbestehen eine beachtliche Fanschar erspielt haben, lässt sich vor der Bühne gut beobachten. <strong>Fäuste</strong> fliegen in den dämmrigen Himmel und ihr wilder <strong>Punk´n´Roll</strong> kommt gut an. Mir ist das Ganze eine Nummer zu viel und ich gönne mir einen Sitzplatz, um dem lang ersehnten Auftritt von <strong>ELDER </strong>entgegenzufiebern.</p>
<h4>Bühne frei für eine kleine Zauberstunde</h4>
<p>Sag mal, lesen die <strong>Booker </strong>vom <strong>Stoned</strong> etwa meine Reviews? Nachdem gestern schon mit <strong>ALL THEM WITCHES</strong> eine <strong>10er-Band</strong> groß aufspielte, stehen heute<a href="https://silence-magazin.de/es-dauert-dauert-und-dauert-elder/" target="_blank" rel="noopener"> <strong>ELDER</strong> (als <strong>9er-Band</strong>) </a>auf dem Plan. Verträumte und ausladende Riffs sind genau das, was ich jetzt brauche. Es gibt heute übrigens auch eine <strong>Premiere</strong>. Zum ersten Mal darf ich <strong>ELDER</strong> mit einem zweiten Gitarristen sehen. Ob <strong>Sänger </strong>und <strong>Gitarrist Nick DiSalvo</strong> einfach nur spielfaul geworden ist und seine Arbeit von einem anderen machen lässt? Nein, ganz im Gegenteil! <strong>Mike Risberg</strong> sorgt für einen noch wärmeren und komplexeren Sound. Gepaart mit dem teils wilden <strong>Bassgezupfe </strong>von <strong>Jack Donovan</strong> ergibt sich ein Soundteppich, der seinesgleichen sucht.<br />
Die erste Hälfte des 75-minütigen Auftritts besteht aus Songs des neuen Albums &#8222;Reflection Of A Floating World&#8220;, die sich live mindestens genauso gut entfalten, wie auf Platte. Besonders der Opener <em>&#8222;Sanctuary&#8220; </em>dürfte wohl bei allen Anwesenden bleibenden Eindruck hinterlassen. Ebenso der Opener von &#8222;Lore&#8220;. <em>&#8222;Compendium&#8220;</em> eröffnet die zweite Hälfte der Show. Der <strong>Gitarrenklang</strong> ist erste Sahne, leider empfinde ich den Gesang an manchen Stellen als zu laut. Mit <em>&#8222;Dead Roots Stirring&#8220; </em>erreicht die Show meinen persönlichen Höhepunkt. Gibt es eigentlich eine abwechslungsreichere Band als <strong>ELDER</strong>? Im Moment wohl kaum.<br />
Trotz kleiner Abzüge beim etwas zu lauten Sound, bleibt es ein rundum gelungener Auftritt, auch wenn er mit einem Bein noch im Schatten von <strong>ALL THEM WITCHES </strong>steht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20016" aria-describedby="caption-attachment-20016" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20016" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Elder-geil-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20016" class="wp-caption-text"><strong>ELDER</strong></figcaption></figure>
<p>Heute fällt die <strong>Aftershowparty</strong> vor der Zeltbühne aufgrund zu großer Getränkevorräte im eigenen Camp mal flach. Am Zelt angekommen, beginnt es aus allen Wolken zu schütten. Kleiner <strong>Expertentipp </strong>am Rande: ein <strong>Frisbee</strong> kann nicht nur durch die Lüfte schweben, sondern den Besitzer auch bestens vor Regen schützen! Achja, wenn man keinen Teller hat, kann man auch davon essen. Und ohne Becher daraus trinken. Lassen wir das besser &#8230;</p>
<h4>Samstag, 15.07.2017</h4>
<p>Samstagmorgen, 8 Uhr: Ich bin noch mitten im Tiefschlaf, als ich aus eben jenem abrupt herausgerissen werde. Grund dafür ist eine <strong>YouTube-Playlist</strong>. Wahrscheinlich wäre ich bei 90 % der auf Festivals gespielten Playlists wutentbrannt aus dem Zelt gestürmt. Heute ausnahmsweise nicht, denn es war doch sehr unterhaltsam. Wenn ihr richtig sprechen lernen wollt, sucht bei YouTube &#8222;Korrekte Aussprache&#8220;! Meine Highlights: &#8222;Myrrhe&#8220; und &#8222;Dekolleté&#8220;.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19919" aria-describedby="caption-attachment-19919" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19919 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0597-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19919" class="wp-caption-text"><strong>HALLUCINATION GENERATION</strong></figcaption></figure>
<p>Nun aber weg von YouTube und ab vor die Zeltbühne, denn es ist wieder Rock angesagt. <strong>HALLUCINATION GENERATION</strong> aus <strong>Leipzig </strong>haben sich angekündigt. Bereits vor einem Jahr hatte ich das Glück, diese junge Truppe als Voract von <strong>TONER LOW</strong> zu sehen. Und auch dieses Mal werde ich kein bisschen enttäuscht. Selbst der größte <strong>Morgenmuffel</strong> wird an dieser Band Gefallen finden. <strong>Sängerin Adriana</strong> hat gefühlte 99 % des Auftritts ein fettes Grinsen auf dem Gesicht und steckt mit ihrer guten Laune einfach an. Ihre Musik bewegt sich irgendwo zwischen <strong>Psychedelic</strong>, <strong>Stoner</strong>, <strong>Blues</strong> vermischt mit einer guten Portion <strong>Boogie</strong>. Besonders <em>&#8222;Wild Trip&#8220;</em> von ihrem kürzlich veröffentlichten Debütalbum wird mir noch lange im Hinterkopf erhalten bleiben.</p>
<p>Viel gemütlicher sieht es da auf der Bühne bei <strong>BEEHOOVER </strong>aus. Der Eindruck täuscht! <strong>Sänger</strong> und<strong> Bassist </strong><strong>Ingmar Petersen </strong>und <strong>Drummer Claus-Peter Hamisch</strong> sitzen sich gegenüber und es scheint, als ob sie sich gegenseitig zu Höchstleistungen pushen. Sie erzeugen schon einen fetten <strong>Drum´n´Bass-Sound</strong>, dennoch wollen die Songs bei mir nicht so richtig hängen bleiben. Liegt vielleicht aber auch daran, dass ich mich vorher nie so wirklich mit den beiden Schwaben beschäftigt habe. Bis zum <strong>Deep Sound City Festival </strong>werde ich das auf jeden Fall noch ändern, versprochen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19924" aria-describedby="caption-attachment-19924" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-19924" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-199x300.jpg" alt="" width="199" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-199x300.jpg 199w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0789-1-750x1128.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19924" class="wp-caption-text"><strong>EGYPT</strong></figcaption></figure>
<p>Die kurze Nacht fordert ihre Opfer und so lege ich eine Pause ein und lasse mich erst wieder zu <strong>EGYPT</strong> vor der Hauptbühne blicken. Diese starten gleich mit ihrem womöglich größten <strong>Kracher</strong> <em>&#8222;Matterhorn&#8220;</em>. Was? Eine Band aus den USA, die sich nach einem nordafrikanischen Land benennt und über das Matterhorn singt? Ergibt alles irgendwie überhaupt keinen Sinn, aber klingt trotzdem verdammt entspannt. Einzig das angespannte und emotionslose Gesicht des Gitarristen versprüht überhaupt keine Entspannung. Egal, Drummer und Sänger sind ja auch noch da. Mit ihnen im Fokus vergehen die 45 Minuten wie im Flug.</p>
<p>Wir bereisen weiter die Kontinente dieser Erde. Mit <strong>CHILD </strong>hat es auch eine <strong>australische</strong><strong> Band </strong>den Weg ins Billing geschafft. Und nicht nur, dass die Band aus <strong>Down Under </strong>kommt ist eine Premiere, sondern auch, dass es die einzige wirkliche <strong>Blues-Rock-Band </strong>der diesjährigen Ausgabe ist. Ihre Stücke sind die perfekte Einstimmung auf das durchaus harte Abendprogramm. Deswegen mache ich es mir am Rand der Bühne gemütlich und lausche den Klängen der 3 Jungs, die teilweise an eine <strong>Jamsession</strong> erinnern, wenn es nicht sogar zwischenzeitlich eine ist.</p>
<p>Eine ganze S(c)hippe härter wird es da bei <strong>EARTH SHIP</strong>. Ihre Mischung aus <strong>Doom </strong>und <strong>Sludge</strong> bahnt sich dank hämmerndem Schlagwerk und schneidenden Gitarren geradezu den Weg ins Hirn. Einzig mit dem Gesang werde ich nicht warm. Den <strong>Klargesang</strong> finde ich nicht einmal übel, aber die <strong>Growls</strong> geben mir gar nichts.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19927" aria-describedby="caption-attachment-19927" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-19927" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-1024x681.jpg" alt="" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0059-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19927" class="wp-caption-text"><strong>ACID KING</strong> &#8222;von hinten&#8220;</figcaption></figure>
<p>Da können mich <strong>ACID KING </strong>schon viel mehr mitreißen. In knapp 25 Jahren Bandbestehen haben sich die 3 Damen und Herren aus <strong>San Francisco</strong> in die oberste Liga des <strong>Stoner/Doom</strong> katapultiert. Dass dies nicht durch ein &#8222;Überoutput&#8220; von Platten geschehen ist, sollte bei 4 Veröffentlichungen klar sein. Ihr ruhiger und fast schon hypnotisierender Klang schlägt auf der Bühne ein wie ein Meteorit. Ich erwische mich selbst immer wieder, wie mich <strong>Lori Steinbergs</strong> <strong>Stimme</strong> in einen Trancezustand versetzt, ehe das Ende des Songs diesen unterbricht. Nach gut 45 Minuten beschließe ich, mir die volle Dröhnung zu geben und mir das Spektakel von der Bühne aus anzusehen. Es wundert mich bis jetzt, dass ein solches Blechgerüst diesem <strong>Bassdröhnen</strong> standhält.</p>
<p>Ebenso mächtig wird es bei <strong>KARMA TO BURN</strong>. Wenn es eine Band schafft, sich eine derart große Fanbase zu erspielen, ohne jedoch einen charismatischen Sänger in den eigenen Reihen zu haben, muss das schon ganz große instrumentale Klasse sein. Mir persönlich fehlt jedoch der Gesang. Musikalisch ist das schon eine Glanzleistung, was die <strong>Amis</strong> hier abliefern, aber der gewisse Überraschungsmoment fehlt mir. Außerdem würde ein ordentlicher Sänger der Musik einen viel größeren Wiedererkennungswert verschaffen. Ihr Sound schafft es trotzdem, meine <strong>Schlaghosenbeine</strong> in Vibration zu versetzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19925" aria-describedby="caption-attachment-19925" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-19925 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-1024x681.jpg" width="1024" height="681" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/DSC_0084-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19925" class="wp-caption-text">Die überwältigten Veranstalter</figcaption></figure>
<p>Nun aber zum Headliner des letzten Abends. Wie schon zu Beginn erwähnt, mussten <strong>PENTAGRAM </strong>ihren Auftritt leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Doch bevor die <strong>Fellfressen</strong> von <strong>KADAVAR </strong>die Bühne entern, versammeln sich traditionell die <strong>Veranstalter</strong> auf der Bühne. Der eine versucht zu vermitteln, wie schwer das buchen von Bands mittlerweile geworden ist. Der nächste hat überhaupt keine Stimme mehr und hält Schilder mit den Worten <strong>&#8222;IHR SEID GEIL!!!&#8220; </strong>gen Fans. Und <strong>Fred </strong>bittet ganz lieb darum, den Zeltplatz möglichst sauber zu verlassen (was in meinen Augen sehr gut geklappt hat). Ebenso gibt es in diesem Jahr am Kassenhäuschen einen <strong>Alkoholtester</strong>. Schließlich soll ja keiner der teilweise etwas übermotivierten <strong>Thüringer Polizei</strong> ins Netz gehen. Worin sich aber alle einig sind, ist, dass es eine geile Party war!!!<br />
Nachdem die <strong>Jubelstürme </strong>für die Veranstalter verklungen sind, sind nun aber endlich <strong>KADAVAR </strong>am Zug. Schon in den letzten Stunden nahm die <strong>KADAVAR-Shirt-Dichte</strong> vor der Bühne rapide zu. Scheinbar kein schlechter Ersatz, der engagiert wurde. Ich muss gestehen, dass ich ziemlicher Fan der ersten beiden Alben der <strong>Berliner</strong> bin, aber mit dem aktuellen Werk &#8222;Berlin&#8220; nahezu nichts anfangen kann. Das wird sich auch nach diesem Auftritt nicht drastisch ändern. Das hört sich jetzt ziemlich negativ an, aber der Auftritt der Jungs ist wirklich grundsolide. Spätestens wenn es heißt:</p>
<blockquote><p>Ey Stoned, habt ihr Bock auf die <em>&#8222;Doomsday Machine&#8220;</em>?</p></blockquote>
<p>&#8230; haben mich die 3 im Sack. Sowohl am Sound, als auch an der Performance gibt es überhaupt nichts auszusetzen. <strong>Drummer</strong> <strong>Tiger</strong> wirkt an seinen Töpfen wie ein verrückter Magier, dessen Haare jeden Moment abzuheben scheinen und <strong>Sänger </strong>und <strong>Gitarrist</strong> <strong>Lupus</strong> lockert die Stimmung immer wieder mit sympathischen Ansagen.<br />
Nachdem die 2 <strong>Headliner</strong> an den vorangegangenen Tagen aber wirklich alles abgeräumt haben, was abzuräumen ging, bleibt mir nichts anderes übrig, als <strong>KADAVAR </strong>&#8222;nur&#8220; einen anständig starken Auftritt zu bescheinigen.<br />
Dass nach dem eigentlichen <strong>Headliner</strong> aber noch nicht Feierabend ist, hatten die Veranstalter schon angekündigt. Schon seit Tagen geisterte ein Gerücht über den Zeltplatz, wonach eine <strong>FU-MANCHU-Coverband</strong> auf dem Gelände spielen sollte. Fast hätte ich dieses Gerücht wieder verdrängt, doch dann wurde es Realität. Auf der <strong>Zeltbühne</strong> gaben sich ein paar Herren mit dem einfallsreichen Namen <strong>FU</strong> die Ehre. Gänzlich unbekannte Musiker sind das nicht. Unter anderem werkeln hier Herren von <strong>ROTOR </strong>und <strong>DAMPFMASCHINE</strong> an den <strong>Wüstenreglern</strong>. Es kann wahrscheinlich keinen besseren Ausklang für ein Stonerfestival geben. Mit Hits wie <em>&#8222;King Of The Road&#8220;, &#8222;Hell On Wheels&#8220; </em>und natürlich <em>&#8222;Godzilla&#8220;</em> (welches ursprünglich aus der Feder von einer unbedeutenden Rockband namens <strong>BLUE ÖYSTER CULT</strong> stammt) wird das diesjährige <strong>Stoned From The Underground </strong>perfekt abgerundet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Fazit zum diesjährigen Stoned</h4>
<p>Das <strong>Stoned</strong> ist mittlerweile wirklich zu meinem absoluten <strong>Lieblingsfestival</strong> gereift. Kaum woanders kann man so entspannt den Klängen der Musik lauschen, die einem am liebsten sind. Auf jedem anderen Festival bekam ich schon Schlägereien mit &#8211; nicht so auf dem <strong>Stoned</strong>. Jeder Gast ist komplett ausgeglichen und offen für jegliche Musikrichtung, die dargeboten wird. So wundert es auch nicht, dass die <strong>Zeltbühne </strong>schon mittags rappelvoll ist.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>Stoner, bis nächstes Jahr!</strong></p>
</blockquote>
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<p><strong><a href="http://www.sftu.de/" target="_blank" rel="noopener">Stoned From The Underground Webseite</a></strong><strong><br />
<a href="https://www.facebook.com/stonedfromtheundergroundfestival/" target="_blank" rel="noopener">Stoned From The Underground Facebook</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Ein Dorf Namens Gößnitz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 18 Jun 2017 06:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-dorf-namens-goessnitz/">Ein Dorf Namens Gößnitz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Für diejenigen, denen Wacken zu groß und bloßes Gammeln während der Sommertage zu öde ist, möchte ich ein kleines aber feines Open Air an sein Herz legen. Am vierten August feiert das <strong>Gößnitz Open Air</strong> sein 25-jähriges Bestehen. Es bietet für 3 Tage eine vielfältige Auswahl an Interpreten, die kaum Wünsche für das Metal/Rock-Herz offen lässt. Von Gothic über Pagan, Hardcore, Stoner, Blues oder auch Folk Metal bekommt ihr eine mannigfaltige Palette geboten, die ich in&nbsp;dieser Ausführung so noch nicht erlebt habe.</p>
<p>Zwischen Altenburg und Zwickau gründete man auf einem Sportplatz 1993 mit einer überschaubaren und kleinen Running Order das Festival. Doch schon ein Jahr später sorgte das <strong>Gößnitz Open Air</strong> für Aufsehen, indem man Bands wie <strong>FREYGANG</strong> oder <strong>RAMMSTEIN</strong> spielen ließ. Ja ich weiß, damals kannten die noch nicht so viele. Macht sich trotzdem&nbsp;gut&nbsp;in der Biographie, oder?</p>
<p>Auch <strong>MOONSPELL</strong>, <strong>HAGGARD</strong> oder auch <strong>DRITTE WAHL</strong> rockten schon die Bühne dieses schönen Areals. Zwischendurch gibt es auch Punk Rock zu hören, damit genügend Abwechslung herrscht.</p>
<h4>Die Einwohnerzahl wird verdoppelt</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18243" aria-describedby="caption-attachment-18243" style="width: 455px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18243 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/primordial-band.jpg" height="310" width="465" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/primordial-band.jpg 585w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/primordial-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/primordial-band-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18243" class="wp-caption-text">Headliner der Extraklasse: <strong>PRIMORDIAL</strong></figcaption></figure>
<p>Dort wo die Pleiße fließt, wohnen gerade einmal 3000 Leute. Innerhalb der 3 Tage wird diese Zahl verdoppelt. Doch wirkt das keinesfalls zu vollgestopft, da das Gebiet mehr als genug Platz bietet um zu zelten, zu feiern sowie die Stände zu besuchen. Stellt euch einfach vor, man würde auf einem großen Campingplatz leben, auf dem es keine territoriale Trennung zwischen Bühne und Zeltplatz gibt. Man kann direkt neben dem Auto zelten. Schon 60 Meter vor der Bühne dürft ihr euer Lager aufschlagen, oder auch in aller Ruhe hinter dem Bahndamm.</p>
<p>Das alles ohne Limit an Speisen- und Getränkemitnahme. Das bedeutet für euch, dass ihr sogar eure eigenen Getränke in Form von Glasflaschen vor die Bühne schleifen dürft. Und jetzt nennt mir mal ein Festival in der Größe, wo das möglich ist. Eben, da gibt es nicht viele. Alle Preise in Bezug auf Nahrungs- und Genussmittel bleiben außerdem auf einem gewohnt niedrigen Niveau (z. B. <strong>Bier 0,4 l – 2 €</strong>). Somit könnt ihr auch an einem der Stände vom Fischbrötchen bis hin zu amerikanischem Fast Food alles abgreifen.</p>
<h4>Wer spielt eigentlich dieses Jahr auf dem Gößnitz Open Air?</h4>
<p>Für das 25-jährige Jubiläum haben sich die Veranstalter einiges geleistet. So spielen dieses Jahr zum ersten Mal die irischen Vollblutmusiker <strong>PRIMORDIAL</strong> auf den Brettern vom <strong>Gößnitz Open Air</strong>. Mit <strong>SUBWAY TO SALLY</strong>, <strong>HAGGARD</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> überzeugt das Open Air durch einen erhöhten Anteil von Folk und Pagan Metal der Extraklasse.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18244" aria-describedby="caption-attachment-18244" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18244 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/ensiferum-band-300x200.jpg" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/ensiferum-band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/ensiferum-band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/ensiferum-band.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18244" class="wp-caption-text">Sorgen für ausgelassene Stimmung: Ensiferum</figcaption></figure>
<p>Den Punk/HC-Part übernehmen dieses Jahr die <strong>CRUSHING CASPARS</strong>. Im Blues, Stoner und Heavy Rock sind diesmal <strong>SAMAVAYO</strong>, <strong>GASMAC GILMORE</strong>, <strong>DOUBLE VISION</strong>, <strong>KING KONG CALLS</strong> und <strong>THE LATERISER</strong> verantwortlich.</p>
<p>Aber auch der Heavy Metal kommt nicht zu kurz, wenn <strong>THE REST OF US IS DEAD</strong> die Bühne betreten, <strong>OST+FRONT</strong> und <strong>WEISSGLUT</strong> der Neuen Deutschen Härte frönen, oder sogar die Erfurter <strong>OSAKA RISING</strong> nur mit Drums, Orgel und Synthesizern die Meute zum Schwitzen bringen. <strong>MAINPOINT</strong> schmettern euch zusätzlich feinste <strong>TYPE O NEGATIVE </strong>artige Musik entgegen. Und dann wäre ja noch der &#8222;King of Sex Rock himself&#8220; <strong>LORD BISHOP</strong> wieder in unseren Landen unterwegs. Aber da könnt ihr euch selber überraschen lassen.</p>
<p>Wir sehen uns!</p>
<p><em>Hier alle wichtigen Fakten:</em></p>
<p>04.08.2017-06.08.2017</p>
<p>Ticket:46 Euro (auch pro Tag möglich)</p>
<p><a href="http://www.openairgoessnitz.de/oag/index2.php">www.openairgoessnitz.de</a></p>
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		<title>Ein Album ohne einen einzigen Hit? &#8211; ALL THEM WITCHES</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2017 10:23:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[all them witches]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[nashville]]></category>
		<category><![CDATA[Psychedelic Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ALL THEM WITCHES &#8211; Sleeping Through The War Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017 Dauer: 46:19 Min. Label: New West Records / Pias Genre: Psychedelic Rock Tja, geht sowas tatsächlich, dass eine Band ein Album ohne einen einzigen herausragenden Hit veröffentlicht und mir doch gefallen kann? ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-album-ohne-einen-einzigen-hit-all-them-witches/">Ein Album ohne einen einzigen Hit? &#8211; ALL THEM WITCHES</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>ALL THEM WITCHES</strong> &#8211; Sleeping Through The War<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.02.2017<br />
Dauer: 46:19 Min.<br />
Label: New West Records / Pias<br />
Genre: Psychedelic Rock<span id="more-14674"></span></p>
<p>Tja, geht sowas tatsächlich, dass eine Band ein Album ohne einen einzigen herausragenden Hit veröffentlicht und mir doch gefallen kann? <strong>ALL THEM WITCHES </strong>beweisen, dass das definitiv funktioniert! Und zwar aus einem ganz einfachen Grund: auf &#8222;Sleeping Through The War&#8220; gibt es keinen <strong>Überhit</strong>, denn in gewisser Weise ist hier jeder Song ein absolutes Highlight! In gewohnter Manier beweisen die 4 Jungs aus Nashville/Tennessee, dass sie sich in keinster Weise auf den Lorbeeren ihrer vergangenen Alben ausruhen, sondern sich kontinuierlich in die richtige Richtung weiterentwickeln.</p>
<blockquote><p>Bevor du dich an den Hörgenuss herantraust, such dir eine bekannte Umgebung, denn die Musik wird dich verändern!</p></blockquote>
<p>Mit zartem Vogelgezwitscher wird &#8222;Sleeping Through The War&#8220; mit <em>&#8222;Bulls&#8220; </em>eröffnet, ehe die elektrische Fraktion einsetzt. <strong>Charles Michael Parks Jr. </strong>heißt der Sänger der Band. Doch kann man das wirklich als Gesang bezeichnen? Vielmehr ist es ein Sprechgesang, der an Monotonie schwer zu überbieten ist. Das ist jedoch keineswegs negativ gemeint, denn was würde besser zu dem Albumtitel passen, als monotoner Sprechgesang? Perfekt umgesetzt würde ich sagen. In der Mitte des Songs wird eine kurze Ruhepause eingelegt, bevor man zum Ende hin mit psychedelischen Klangwelten vollends verzaubert wird.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14675" aria-describedby="caption-attachment-14675" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14675" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-sleeping-through-war-9874-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-sleeping-through-war-9874-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-sleeping-through-war-9874-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-sleeping-through-war-9874-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-sleeping-through-war-9874-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14675" class="wp-caption-text"><strong>ALL THEM WITCHES</strong></figcaption></figure>
<p>Was ist der größte Feind des Schlafes? Natürlich <strong>Kaffee</strong>! Für mich fühlt sich <em>&#8222;Don´t Bring Me Coffee&#8220; </em>trotzdem wie die volle <strong>Koffeinladung</strong> an. Das liegt nicht nur an der erhöhten Geschwindigkeit, sondern auch am Gesang. Hier wird jetzt schon deutlich mehr Melodie mit eingebracht. Schon immer tue ich mich ziemlich schwer damit, <strong>ALL THEM WITCHES</strong> zuzuordnen, doch in diesem Song kommt mir zum ersten Mal eine Band in den Kopf, mit denen ich sie vergleichen könnte. <strong>THE SMASHING PUMPKINS </strong>klangen zu ihrer &#8222;Mellon Collie And The Infinite Sadness&#8220;-Zeit durchaus ähnlich. Aber was ziehe ich hier Vergleiche &#8230; <strong>ALL THEM WITCHES </strong>sind einfach eine große Nummer für sich!<br />
<em>&#8222;Bruce Lee</em><em>&#8220; </em>hat es nicht nur in die Geschichtsbücher als größter Kampfsportler des 20. Jahrhunderts geschafft, sondern auch auf &#8222;Sleeping Through The War&#8220;. Flott startet diese Nummer und erinnert mich schon sehr an den glorreichen <strong>Garage Rock </strong>der 70er-Jahre. Mittlerweile habe ich echt das Gefühl, dass sich die 4 US-Amerikaner sich nicht nur von Album zu Album, sondern von Song zu Song sehr wandelbar zeigen. Dieser <strong>Mix</strong> haut mich aber total um.<br />
<em>&#8222;Am I Going Up?&#8220; </em>ist dann schon wieder ruhiger und ergreift sofort Besitz von meiner Psyche. Ich glaube, dass ich in diesem und gesamtem letzten Jahr keinen Song gehört habe, der so viele Gefühle rüberbringt. Das beginnt schon beim halbakustischen Einstieg der Gitarre und gipfelt im einfühlsamen Gesang.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14677" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-1024x731.jpg" alt="" height="731" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-1024x731.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-300x214.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-750x536.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/all-them-witches-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p><!--more--></p>
<p>In <em>&#8222;Alabaster&#8220;</em> wird zum ersten Mal auf diesem Album so richtig die <strong>Soundkeule </strong>geschwungen. Neben den schon gewohnten ruhigen Klangwelten, bekomme ich auf einmal ein riesiges Brett vor den Kopf. Ich habe ja mit vielem gerechnet, aber nicht damit, dass es hier nochmal so richtig ausartet. Vielmehr dachte ich, dass ich das Album in Ruhe &#8222;ausdudeln&#8220; lassen kann. Diese Truppe ist immer wieder für eine positive <strong>Überraschung</strong> gut.<br />
Nächster Song, nächster Stilwechsel! <em>&#8222;Cowboy Kirk&#8220; </em>lässt mich zum Ende der Platte nochmal ganz weit abheben. Verschrobene Gitarrensounds lassen <strong>ALL THEM WITCHES </strong>auf mich einfach nur wie 4 Magier auf dem härtesten <strong>LSD </strong>wirken. Wobei die Wirkung dieses Psychedelikums auch direkt auf mich übertragen wird.<br />
Den Schlusspunkt zu &#8222;Sleeping Through The War&#8220; setzt <em>&#8222;(Guess I´ll Go Live On The) Internet&#8220;. </em>Ein letzter Song, der nur so vor Nachdenklichkeit strotzt. Dieser Titel wirkt eher wie eine Jam-Session, ohne jedoch das Ziel, mich vollends mit der Musik zu verbinden, aus den Augen zu verlieren. So entsteht zum Abschluss eine wahre <strong>Psychedelic-Blues-Hymne</strong>!</p>
<p>Was bleibt zu sagen? Ich habe jetzt die mit Abstand stärkste Platte des Jahres vor mir liegen! Ich bin mir noch unschlüssig, welche Kapelle mit diesem Werk in diesem Jahr noch mithalten kann. Eventuell <strong>ELDER</strong>, die ihre neue Platte im Juni veröffentlichen? Vielleicht <strong>SAMSARA BLUES EXPERIMENT </strong>oder vielleicht kommen ja auch <strong>ELECTRIC WIZARD </strong>so langsam mal aus der Knete?!<br />
So, jetzt habe ich euch das neue Werk von <strong>ALL THEM WITCHES </strong>etwas nähergebracht und hoffe, dass auch ihr etwas von dem Zauber ihrer Musik zu spüren bekommt. Deswegen schrieb ich über einen Song der Platte gar nicht, denn ihr sollt euch dazu euer eigenes Bild machen!</p>
<h4>TIPP: Raum abdunkeln, Vollbild, frei von jeglichen Gedanken!</h4>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/58BsI4PC1Lg?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/allthemwitches/?ref=ts&amp;fref=ts" target="_blank">FACEBOOK</a><strong><br />
</strong><a href="https://allthemwitches.bandcamp.com/" target="_blank">BANDCAMP </a><strong><br />
</strong><a href="http://www.allthemwitches.org/" target="_blank">WEBSITE</a></p>
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		<title>SHAWN JAMES live? Sei dabei!!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Jan 2017 14:42:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[2017]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[gästeliste]]></category>
		<category><![CDATA[gewinnspiel]]></category>
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		<category><![CDATA[shawn james]]></category>
		<category><![CDATA[soul]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mittlerweile vergeht hier echt kaum ein Monat, ohne dass ihr satte Gewinne abräumen könnt. Manchmal frage ich mich, ob wir nicht vielleicht doch zu großzügig mit euch umgehen&#8230; Niemals, denn ihr seid unsere treuen Leser und haltet das Magazin am Leben! Als ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Mittlerweile vergeht hier echt kaum ein Monat, ohne dass ihr satte Gewinne abräumen könnt. Manchmal frage ich mich, ob wir nicht vielleicht doch zu großzügig mit euch umgehen&#8230; Niemals, denn ihr seid unsere treuen Leser und haltet das Magazin am Leben!</p>
<p>Als kleines Dankeschön verlosen wir heute 2 Gästelistenplätze pro Konzert auf der kommenden <strong>SHAWN JAMES</strong><strong>-Solotour</strong>!!! Wer das sympathische Energiebündel aus Arkansas schon einmal sehen durfte weiß, dass auch diese Tour unglaubliche Konzertabende parat hält. Die Tour ist sogar eine Premiere. Zum allerersten Mal werdet ihr <strong>SHAWN </strong>Solo in Europa zu Gesicht bekommen!</p>
<h3>Wie bekomme ich die Gästelistenplätze???</h3>
<p>Ganz einfach. Gib dem Beitrag auf Facebook ein <strong>LIKE UND KOMMENTIERE</strong>, auf welchem Tour-Stopp du dabei sein möchtest! Einsendeschluss ist der <strong>29.01.2017</strong>. An diesem Tag wirst du erfahren, ob du einer der glücklichen Gewinner bist! Die Tourdaten findest du weiter unten!</p>
<p>Na, bist du jetzt auf den Geschmack gekommen? Dann nichts wie mitmachen und genauso viel Spaß haben, wie ich auf <strong>SHAWN</strong>s letzter Tournee. Wie ich zu ihm kam, erfährst du <a href="https://silence-magazin.de/american-hearts-in-good-old-germany/" target="_blank">HIER</a>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_13411" aria-describedby="caption-attachment-13411" style="width: 530px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/14657257_1118480581567206_9186129337805403092_n.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-13411" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/14657257_1118480581567206_9186129337805403092_n.jpg" alt="Auf SHAWNs Konzerten wird gern und viel geraucht, wie auch ich letztens erfahren durfte :D" height="960" width="540" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/14657257_1118480581567206_9186129337805403092_n.jpg 540w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/14657257_1118480581567206_9186129337805403092_n-169x300.jpg 169w" sizes="auto, (max-width: 540px) 100vw, 540px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-13411" class="wp-caption-text">Auf SHAWNs Konzerten wird gern und viel geraucht, wie auch ich letztens erfahren durfte <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></figcaption></figure>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">Und hier nun die deutschen Tour-Stopps:</p>
</blockquote>
<p><strong>1.2. Frankfurt &#8211; Ponyhof</strong><br />
<strong>3.2. Salzwedel &#8211; Crazy World</strong><br />
<strong>4.2. Lüneburg &#8211; Jekyll &amp; Hyde</strong><br />
<strong>5.2. Hannover &#8211; Bei Chez Heinz</strong><br />
<strong>7.2. Chemnitz &#8211; Jugendherberge</strong><br />
<strong>9.2. Berlin &#8211; Lido</strong><br />
<strong>24.3. Geislingen &#8211; Seemühle</strong><br />
<strong>25.3. Kempten &#8211; 13th Floor Kulturetage Skylounge</strong><br />
<strong>30.3. Nürnberg &#8211; Kunstverein</strong></p>
<p>Um euch noch ein bisschen auf die Tour einzuheizen, gibts hier noch einen kleinen Konzertbericht von <strong>Niggo</strong>, der das letzte <strong>SHAWN JAMES</strong>-Gewinnspiel für sich entscheiden konnte:</p>
<blockquote><p>&nbsp;</p>
<p>Am 23. Oktober 2016 spielten&nbsp;<strong>SHAWN JAMES &amp; THE SHAPESHIFTERS</strong> im <strong>Frankfurter Ponyhof</strong> und mein Bruder und ich durften dank des <strong>Silence Magazin</strong>s dabei sein. Kurz nach Einlass war der kleine, schon fast winzige Konzertsaal in Frankfurt voll und man gesellte sich so gut es ging mit den anderen Gästen an die Theke.&nbsp;<strong>SHAWN JAMES</strong> und die Band selbst mischten sich, wie selbstverständlich, unters Publikum und verschwammen in einer Masse von Bärten. Dann war es soweit, das Licht ging aus und die Band löste sich allmählich aus dem Publikum um ihren Platz auf der Bühne einzunehmen. Das Konzert selbst war der Hammer, es wurde getanzt, gestampft, geklatscht und mitgegrölt bis kein T-Shirt oder Karo-Hemd mehr trocken war. Mit dem letzten Ton sprang die Band auch wieder von der knapp 30 Zentimeter hohen Bühne in die Menge und war für Fotos, Autogramme und das ein oder andere Getränk zur Stelle.</p>
<p>Das Konzert war der Wahnsinn, aber das eigentliche <strong>Highlight</strong> bestand in der Nähe, die dieser Künstler und seine Band zu ihren Gästen pflegen. Man sieht, dass eine klasse Show auch ohne große Bühne, Lichtshow und massenhaft Organisation funktionieren kann.</p></blockquote>
<p><a href="https://www.facebook.com/ShawnJamesSoul/?fref=ts" target="_blank"><strong>SHAWN JAMES AUF FACEBOOK</strong></a></p>
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		<title>No Filler Just Killer &#8211; Asteroid im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 11 Dec 2016 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[asteroid]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[reunion]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>
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		<category><![CDATA[Sweden]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Mit &#8222;III&#8220; sind ASTEROID nach 6 Jahren Stillstand unerwartet stark zurückgekommen. Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich dem Album bei meinem Review &#8222;nur&#8220; 8 von 10 Punkten gegeben habe. Seit nun mehr als einem Monat läuft die Scheibe bei mir hoch und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/no-filler-just-killer-asteroid/">No Filler Just Killer &#8211; Asteroid im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8222;III&#8220; sind <strong>ASTEROID </strong>nach 6 Jahren Stillstand unerwartet stark zurückgekommen. Mittlerweile ärgere ich mich, dass ich dem Album bei meinem <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank">Review </a>&#8222;nur&#8220; 8 von 10 Punkten gegeben habe. Seit nun mehr als einem Monat läuft die Scheibe bei mir hoch und runter und ich ziehe schon genervte Blicke von meiner Freundin auf mich, sobald sich der Tonabnehmerarm Richtung Schallplatte begibt.<br />
Ich habe mich mit <strong>Johannes</strong>, seines Zeichens Bassist und Sänger der Schweden, unterhalten und ihm ein paar interessante Fakten aus dem Ärmel gezogen.</p>
<p><strong>ENGLISH VERSION BELOW!!!</strong></p>
<hr>
<h4>Hey Jungs, schön, dass ihr endlich wieder auf der Bildfläche seid!</h4>
<p>Hey, danke, es fühlt sich gut an, zurück zu sein!</p>
<h4>Wie kam es zu der Trennung eurer Band und wann war der Punkt erreicht an dem ihr wusstet, das <strong>ASTEROID </strong>wieder auferstehen muss?</h4>
<p>Wir haben für fast eine Dekade sehr intensiv Shows gespielt und sind durch Europa getourt. Dabei lebst du ziemlich nah beisammen und ich glaube, wir haben einfach Mal eine Pause voneinander gebraucht. Außerdem, wie du vielleicht weißt, hat sich die letzte Veröffentlichung sehr unpersönlich angefühlt und wir brauchten ein paar neue Einflüsse, wenn wir etwas Neues veröffentlichen wollten. Also haben wir direkt nach der Trennung weitergemacht mit dem musizieren, nur getrennt voneinander. <strong>Elvis</strong> und ich&nbsp;spielten eine Art &#8222;Dark Black Forest Metal“ in Mörkla (und tun dies immer noch ab und zu), während <strong>Robin</strong> mit <strong>THE SUN, THE MOON &amp; THE WITCH’S BLUES</strong> eine 7“ spielte und veröffentlichte, zusammen mit unserem zukünftigen Drummer <strong>Jimmi Kohlsheen</strong>.</p>
<p>Wir trafen uns während der Jahre sporadisch und nach einer Weile hatten wir das Gefühl, dass die Zeit gekommen war, wieder miteinander zu spielen. Es fühlte sich natürlich an und die Kreativität war wieder da. Wir fühlten auch die herzliche Reaktion unserer Zuhörer und Fans aus der ganzen Welt und das hat die ganze Sache dann besiegelt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_12046" aria-describedby="caption-attachment-12046" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12046 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_14-300x200.jpg" alt="asteroid_hm2016_14" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_14-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_14-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_14-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_14-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_14.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-12046" class="wp-caption-text">Neue Spielfreude am Schlagzeug mit Jimmi Kohlsheen</figcaption></figure>
<h4>Seit 2003 existieren <strong>ASTEROID</strong> nun und ihr habt sicher schon einiges erlebt. Was war die wichtigste Erfahrung, die ihr zusammen erfahren durftet?</h4>
<p>Das ist vielleicht nicht die unterhaltsamste Antwort, aber wenn du danach fragst, was die Band zu dem machte, was sie ist, dann sind es doch all die Live-Shows zusammen. So viel wie wir gespielt haben, kann man eine ganz vernünftige Live-Band werden. Es ist wie beim Sport, du brauchst die 10000 Stunden Übung, um gut darin zu werden.</p>
<p>Aber darüber hinaus, wenn du für ein Jahrzehnt zusammen spielst, musst du auch an den sozialen Bindungen innerhalb der Band arbeiten. Sonst kann das Leben im Tour-Bus die ganze Sache eventuell beenden. Wir sind nicht nur drei Musiker in einer Band, sondern enge Freunde. Da ist es eine ziemlich große Sache, ein Bandmitglied auszutauschen, was wir ja über die Jahre auch getan haben. Da haben wir nicht einfach einen x-beliebigen neuen Drummer eingestellt, sondern nach einem passenden Freund gesucht, der zufällig auch wissen sollte, wie man Schlagzeug spielt.</p>
<p>Und nicht zu vergessen sind all die wirklich tollen Freunde, die wir über die Jahre in Europa getroffen haben. Es war schon immer sehr wichtig für uns, dass wir nur mit Leuten arbeiten- Promoter, Booker, Fans etc. – die dir den gleichen Respekt erweisen wie du ihnen.</p>
<h4>In 13 Jahren Bandbestehen bringt ihr es auf 3 Alben. So manch eine andere Band bringt in dieser Zeit das dreifache raus. Wie kommt es, dass man von euch relativ wenig zu hören bekommt?</h4>
<p>Das hängt wahrscheinlich mit dem Prozess zusammen, wie wir damals neue Musik kreiert haben. Wir ließen uns all die Zeit, die wir brauchten. Viel <strong>Hin- und Hergejamme</strong>, um die Songs zu dem Gefühl zu bringen, das wir erreichen wollten. Wir haben die Songs in der Regel auch live gespielt, bevor wir sie aufgenommen haben, wahrscheinlich entgegen dem was die meisten Bands tun. Das haben wir gemacht, da wir das Live-Gefühl gegenüber allen Zuhörern zum Ausdruck bringen wollten, egal ob diese es live sehen oder eben über ihre Anlage hören. Darüber hinaus haben wir nie einen <strong>&#8222;Lückenfüller&#8220;</strong> aufgenommen. Alle Songs auf den Alben sind aus einem bestimmten Grund da. Wir haben einige Songs über die Jahre geschrieben, die es nie auf ein Album geschafft haben. Und sie sind aus einem guten Grund ausrangiert worden und werden auch nicht irgendwann auf so einem lahmen „B-Seiten-Album“ erscheinen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-12048" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_06-1024x683.jpg" alt="asteroid_hm2016_06" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_06-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_06-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_06-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_06-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_06.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h4>Euer neues Album ist jetzt seit einem Monat auf dem Markt. Wie ich mitbekommen habe, kam es bis jetzt richtig gut an. Was war das seltsamste Feedback, welches ihr zu &#8222;III&#8220; bekamt?</h4>
<p>Ja! Die Reaktion war wirklich … fabelhaft, das ist ein tolles Wort! Leute aus aller Welt mögen es richtig! Und über die Jahre haben wir gelernt, dass viele unserer Zuhörer und Rezensenten wirklich Hardcore-Musik-Fans sind. Nicht nur von <strong>ASTEROID</strong>, sondern ganz allgemein, was Musik angeht!</p>
<p>Und bei solchen Hardcore-Fans weißt du halt nie, wie sie emotional reagieren, besonders gegenüber Reunion-Bands oder -Alben. Eine der emotionalsten Reaktionen kam aus Italien. Dieser Kerl hasste es wirklich, dass wir uns wiedervereinigt haben, mit einem Gefühl auf die Art „wenn etwas beerdigt wurde, soll es auch so bleiben“. Das ist eine Reaktion, die wir verstehen können und wir haben ja selbst auch einige schlechte Reunions über die Jahre beobachten können. Aber ich denke, mit alledem im Hinterkopf, hatten wir einen ganz anderen Zugang zu dem Album. Es sollte einfach ein weiteres <strong>ASTEROID</strong>-Album sein und wir haben keinen Gedanken an die Geschichte oder so verschwendet.</p>
<h4>Wie entsteht ein Song bei euch normalerweise? Gibt es durch den Besetzungswechsel am Schlagzeug grundlegende Änderungen bei der Herangehensweise des Songwritings?</h4>
<p>Also erst einmal, und ich denke wir hätten damit schon früher klarer werden sollen, es ist immer noch <strong>Elvis Campbell</strong> auf &#8222;III&#8220;. Sowohl was das Anfertigen als auch das Aufnehmen der Songs angeht. Wir haben viele Reviews gesehen, in denen steht, dass der neue Drummer <strong>Jimmi Kohlsheen</strong> auch auf dem Album sei. Ich glaube es war auch verwirrend, da wir ja mit <strong>Jimmi</strong> seit Juni getourt sind!</p>
<p>Aber es gibt ein paar Dinge zu sagen über die Art wie wir Musik für das neue Album geschrieben haben. Der Prozess war ein ganz anderer als früher, als wir die Songs sich noch über längere Zeit entwickeln ließen. Dieses Mal haben wir uns dazu entschieden, das neue Album spätestens ein Jahr nach unserer Reunion zu veröffentlichen. Und ich denke, den Plan haben wir eingehalten. Wir schrieben Songs schneller und einige Parts sogar im Studio. Es war in vielen Hinsichten eine neue Erfahrung und stressiger, aber wir sind trotzdem immer noch sehr zufrieden mit dem Ergebnis.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-12050 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_09-300x200.jpg" alt="asteroid_hm2016_09" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_09-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_09-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_09-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_09-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Asteroid_HM2016_09.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Ich würde euren Sound als &#8222;alt&#8220; aber gleichzeitig auch modern bezeichnen. Zählt ihr euch selbst zur immer größer werdenden Retrorock-Szene und wie steht ihr zur Wiedergeburt des Retrorocks?<br />
Mit deiner Beschreibung triffst du genau ins Schwarze. Unser Fundament liegt in der <strong>Old-School-Classic-Rock-Szene</strong>, mit Bands aus den späten 60ern und frühen 70ern. Aber wir würden und nicht als &#8222;retro&#8220; bezeichnen, um in dieser Hinsicht wie etwas Altes klingen zu wollen. Wir werden von allen möglichen Musikstilen beeinflusst, wie vom amerikanischen Blues der alten Schule, schwedischem Folk, Progressive Rock und &#8222;Schlag-ins-Gesicht-Stoner- Rock&#8220;. Und der Sound, den wir versuchen hinzubekommen, sollte eher als Ansammlung all dieser Stile und Traditionen gesehen werden, als eine Zelebration nur eines Einzelnen davon. Wenn sich mehr Leute der Retro-Rock-Szene annehmen, ist das natürlich toll. Aber ich halte alle neuen Bands und Musiker dazu an, etwas tiefer zu graben und zu versuchen, alle historischen Phasen auf denen ihr Genre aufbaut, zu verstehen.</p>
<h4>Das Jahr 2016 ist nun bald rum. Was waren eure persönlichen Highlights und was können wir 2017 von euch erwarten?</h4>
<p>2016 drehte sich natürlich hauptsächlich um die Reunion und all die Arbeit, die damit einherging. Es war auch ein sehr turbulentes und stressiges Jahr im Großen und Ganzen, weil ja alles auf einmal passieren musste. Wir fingen sofort an, neue Musik zu schreiben, mit der Planung für die Aufnahmen und Release-Daten und so, aber gleichzeitig mussten wir uns auch für vorgebuchte Shows in Athen, London und Berlin vorbereiten. Es lief richtig klasse, aber irgendwo dazwischen realisierte <strong>Elvis</strong>, dass er nicht so richtig Bock auf all das hatte und erinnerte sich vielleicht auch daran, warum das so ist. Er wollte sich mehr auf seine eigene Musik fokussieren und auch auf sein Hauptinstrument als ein begabter Gitarrist. Er entschied sich dazu, <strong>ASTEROID</strong> zu verlassen, weshalb wir inmitten all dieser Ereignisse begannen, mit <strong>Jimmi</strong> für all die kommenden Shows und die Europa-Tour zu proben.</p>
<p>Also ist das Ende mit unserem engen Freund <strong>Elvis</strong> und das Treffen und Jammen mit <strong>Jimmi</strong> ein persönliches Highlight dieses Jahres für mich. Und da wir uns auf das Jahr 2017 zubewegen, würde ich sagen, dass der Hauptfokus darauf liegen wird, neue Musik und einen neuen Sound mit neuen Konstellationen zu kreieren. Und natürlich werden wir uns auch immer darauf konzentrieren, weiterhin live zu spielen!</p>
<h4>Vielen Dank für deine Offenheit und lasst uns bitte nicht nochmal 6 Jahre auf eine neue Veröffentlichung warten!</h4>
<p>Nein, Dank dir, mir bei all dem Abgeschweife zuzuhören. Ich kann natürlich nichts versprechen und sollte das auch nicht mit den paar Alben, die wir bisher veröffentlicht haben, aber wir haben gerade einen großartigen Lauf und fühlen uns sehr kreativ. Und wir wollen eben auch etwas mit <strong>Jimmi</strong> veröffentlichen, also können wir hoffentlich eher früher als später ein neues Album ankündigen.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Asteroidband/" target="_blank"><strong>ASTEROID</strong> bei Facebook</a><br />
<a href="http://www.fuzzoramastore.com/en/" target="_blank">Neues Album schon bestellt? Dann aber flott zu FUZZORAMA!</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8hmeq_UwyXo?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Hey guys,<br />
good to have you back!</h4>
<p>Hey. Thanks, it feels great to be back!</p>
<h4>What lead to the break-up of the band and when did you reach the point where you knew ASTEROID had to rise from the dead?</h4>
<p>We had played very intensely for almost a decade, playing shows and toured across Europe. Doing that you are living really close together, and I guess we kinda needed a break from each other. Besides, as you know the last release felt very distant, and we needed some new influences if we were to release something new. So after the split up, we continued to play right away, just separated from each other. Me and Elvis played some dark black forest metal in Mörkla (and still play occasionally), while Robin played and released a 7” with <strong>THE SUN, THE MOON &amp; THE WITCH&#8217;S BLUES</strong>, together with drummer-to-be Jimmi Kohlsheen.</p>
<p>We met sporadically during the years and after a while we felt the time had come to start playing again. It felt natural and the creativity were there. We also felt the warm response from our listeners and fans all over the world, which sort of closed the deal.</p>
<h4><strong>ASTEROID</strong> has existed since 2003 and I guess you guys have experienced a lot together. What was the most important experience you went through as a band?</h4>
<p>Maybe not the most fun response, but if you asking for what made the band what it is, it’s all of the live shows combined. Playing as much as we did, you will eventually be a decent live band. It’s like in sports, you need the 10000 hours of practicing to get good at it.</p>
<p>But furthermore, if you play for a decade, you’ll have to work with your social bonds as a band. Being in that tour bus will eventually end you otherwise. We’re not just three musicians in a band, we are close friends. And the opposite, changing a member, which we have during the years, it’s a really big thing. We didn’t just hire a random new drummer, we searched for a fitting person and friend who also happen to know how to play drums.</p>
<p>Not to mention all of the really great friends all over Europe we’ve met during the years. It has always been very important for us to only work with people – promotors, bookers and fans etcetera – who show you the mutual respect as you show them.</p>
<h4>In 13 years of band history you&#8217;ve created three albums, while other bands have created a lot more in this timespan. How does it come that we don&#8217;t hear more from you?</h4>
<p>It’s probably linked with the process of how we made new music back in the days. We let it take all the time we needed. A lot of jamming back and forth to let the songs get the feel that we wanted. We also usually played the songs live before recording them, probably in opposite as many other bands. That’s because we want to express the live feel to all listeners, regardless if you watching live or listening on your stereo. Besides that, we have never recorded a “filler”. All the songs on the albums are there for a reason. We have a bunch of songs over the years that never made it to the album. And they’re discarded for good and will not re-appear on some lame “B-sides”-album later on.</p>
<h4>Your new album has been released almost one month ago. I got to know that the response to it was fabulous. What was the strangest feedback that you got to &#8218;III&#8216;?</h4>
<p>Yeah! The response is really…fabulous, that’s a great word! People from all over the world are really digging it! And throughout the years we’ve learned that many of our listeners and reviewers are really hardcore music fans. Not only of Asteroid, but of music in general!</p>
<p>And with hardcore fans, you never know how they will react emotionally, especially to reunion bands and albums. One of the most emotional response was from an Italian review. That guy really hated that we reunited in the first place with the feeling that “if it’s buried, keep it that way”. It’s a really understandable reaction and we’ve seen a couple a really bad reunions over the years ourselves. But with that in mind we had a completely different approach to the album I guess. It’s supposed to be just another Asteroid album and we didn’t give history any thought what so ever.</p>
<h4>How do you usually create songs? Were there any basic changes in songwriting when you got your new drummer?</h4>
<p>First of all, and I guess we should have been clearer on that earlier on, it’s still Elvis Campbell that’s appearing on ‘III’. Both in making the songs and recording them. We’ve seen a lot of reviews stating that new drummer Jimmi Kohlsheen is also on the album. I understand it could be confusing, since we’ve been touring with Jimmi since June!</p>
<p>But there are a few thing to say about the way we wrote the music for the new album. The process was completely different than earlier, when we let the song evolve over time. This time around we decided to release the new album within a year after we reunited. And I guess we kinda followed that plan. We wrote the songs quicker and some parts even in the studio. It was in many ways a new experience and more stressful, but we’re still very satisfied with the outcome.</p>
<h4>I would describe your sound as old-school and modern at the same time. Do you count yourself to the quickly growing Retrorock-scene and what do you think about the resurrection of Retrorock?</h4>
<p>Your description is very spot on. We have our foundation in the old school classic rock scene, with bands from the late 60’s and early 70’s. But we wouldn’t describe us as retro, in the regard that we want to sound like something old. We’re also influenced by all kind of music, like old school American blues, Swedish folk, progressive rock and ‘punch-in-the-face stoner rock’, but the sound we’re trying to do should be seen as a cumulative build of all these mixes and traditions rather than a celebration of any of them. But if more people start to embrace the retro rock scene it’s awesome of course. But I really urge all new bands and musicians to dig deeper and try to understand all of the historical layers of music that your genre is built upon.</p>
<h4>The year 2016 is almost over now. Tell me about your personal highlights of the year and what we could expect from you in 2017.</h4>
<p>2016 has been surrounded with the reunion of course and all of the work related to that. It has also been a very turbulent and stressful year as a whole, since everything had to happen all at once. We started to write the new music right away and scheduling for the recording and release details and all, but at the same time prepare for a few pre booked shows in Athens, London and Berlin. It turned out really great, but somewhere in there Elvis realized, and maybe remembered why, he wasn’t really up for it in the end. He wanted to focus more on his own music and also focus on his main instrument as an amazing guitarist. He decided to leave Asteroid, so in the midst of all this we started rehearsing with Jimmi for all of the upcoming shows and a European tour.</p>
<p>So ending with our close friend Elvis and meeting and jamming with Jimmi is a personal highlight of the year for me. And moving forward to 2017 I would say doing new music and creating the new sound with this new constellation will be the main focus. And of course continue playing live, we will always focus on that!</p>
<h4>Thank you for your open-mindedness and please don&#8217;t let us wait another six years &#8218;til your next record release! You get to have the final words!</h4>
<p>No, thank YOU for listening to me rambling about. I can’t promise anything of course, and with our track record of releasing few albums, I shouldn’t. But we have a great flow right now and are feeling very creative. And we also want to release something with Jimmi, so hopefully we can confirm a new release sooner rather than later.</p>
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		<title>Blues Rock &#8211; Hänger oder Steher?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 08:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Blues]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE ANSWER &#8211; Solas Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016 Dauer: 49:07 Min. Label: Napalm Records &#160; Ich habe einen neuen Begriff gelernt. Das kann man ja zugeben. Er nennt sich &#8222;Neue goldene Generation der Rock-Musik&#8220;. Der zumindest wird THE ANSWER auf Wikipedia zugeordnet. Wenn man diese ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE ANSWER </strong>&#8211; Solas<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.10.2016<br />
Dauer: 49:07 Min.<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Ich habe einen neuen Begriff gelernt. Das kann man ja zugeben. Er nennt sich &#8222;Neue goldene Generation der Rock-Musik&#8220;. Der zumindest wird <strong>THE ANSWER </strong>auf Wikipedia zugeordnet. Wenn man diese fragwürdige Plattform verlässt und sich an andere Quellen wendet, findet man zum Beispiel ein Zitat, welches ihnen eine große Zukunft voraussagt: &#8222;They are going to be huge&#8220;. Also, schon golden? Am 28.10. wird das neue Album &#8222;Solas&#8220; erscheinen, gefolgt von einer Tour durch UK, die Schweiz und weitere europäische Länder. Es soll einen Höhepunkt ihrer bisherigen Karriere darstellen.</p>
<p>Der erste Track des nordirischen Quartetts, gleichzeitig dem Albumtitel gleichlautend, <em>&#8222;Solas&#8220;</em>, hat etwas leicht luftig bluesiges an sich. Man fühlt sich an windige Klippen erinnert, toll romantisiert mit einem träumerischen Sänger davor. Ok, kitschig ist das. Aber ein schön entspannter Einstieg. Zwischen dem ganzen high-tempo Geballer aus dem Thrash- und Death-Bereich mal sehr entspannend. Trotzdem zeigt der Text sich sehr tiefgründig. &#8222;Will you live your life in fear?&#8220;; &#8222;When I wake up in the morning, I don’t know where I stand, These shadows won’t release me, Oh deliver your demands&#8220;. Puh, hart. Aber eigentlich ganz cool, das musikalisch so verpacken zu können.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U0e-TbCU5tA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Beautiful World&#8220;</em> zeigt dann schon andere Klänge. Beinahe schon orientalisch angehauchte Harmonien und Instrumente, aber weiterhin eher gedrosseltes Tempo. Cooler Sound auf jeden Fall, etwas nachdenklicher, im Verlauf beinahe schon dramatisch. Klarer Unterschied zum ersten Song. Mir gefällt so eine Abwechslung. Man merkt, dass ein neuer Track läuft. Trotzdem groovt der Song auch, man fängt nicht irgendwann an, wegzuhören. Sehr gut!</p>
<p>Der nächste Song heisst <em>&#8222;Battle Cry&#8220;</em>. Eine direkte Verbindung der einzelnen Titel scheint es also nicht zu geben. Der Track kommt auch eher radiomäßig daher und reißt einen jetzt nicht vom Stuhl. Wobei man sich da fragt, ob nicht gerade er mit so einem selbstbewussten Titel das sollte. Weiterschalten, bitte!</p>
<p><em>&#8222;Untrue Colour&#8220;</em>, <em>&#8222;In this Land&#8220;</em> und <em>&#8222;Thief of Light&#8220;</em> sind auch eher gemütlich, bis letzten Endes schon irgendwie müde und gospelhaft.  Zwischendrin poppen immer wieder plötzlich Klangkonstrukte auf, bei denen man sich fragt, wie sie da in die Songs gekommen sind. Auch sind die Songs teilweise sehr repetitiv in ihrem Aufbau. An sich kann man sonst nicht viel dazu sagen. Das muss nicht schlecht sein, aber auch nicht gut. Stellt sich da eine Stagnation zur Albummitte hin ein? Immerhin hält <em>&#8222;In this Land&#8220;</em> ein ordentliches Solo parat. Mäh&#8230;</p>
<p>Trotzdem, die Spannungskurve steigt auch wieder. Nachdem man bei <em>&#8222;Being Begotten&#8220;</em> plötzlich sehr nahe an <strong>COLOSSEUM </strong>dran ist, ist der Drummer wieder aufgewacht.<em> &#8222;Left me standing&#8220;</em> setzt mal wieder Akzente auf den Rock, nicht den Blues. (Nichts gegen Blues, wirklich, aber sowas kann man mitten im Album einfach nicht bringen!). Plötzlich tauchen Parts auf, die die mündigen Hörer mitsingen können! Wow.</p>
<p>Der Rest des Albums lässt einen dann doch versöhnlich zurück. Es war keine Falle. Aber man muss streckenweise schon echt durchhalten können. An sich präsentieren <strong>THE ANSWER</strong> hier aber ein stark abwechslungsreiches Album, mit guten Hooks und vielen melodiösen Parts. Perfekt zum Entspannen eigentlich. Dennoch, es ist nicht alles Gold auf diesem Album. Andere Rockgrößen scheinen immer wieder gut erkennbar durch, manchmal scheint auch einfach gar nichts. Der Mittelteil stellt einen klaren Durchhänger im Spannungsbogen des Albums dar. Zusammenfassend kann man aber sagen, dass die Insel mit ihrem Neuling zeigt, dass sie immer noch gute Musik hervorbringen kann. Daher: Chapeau!</p>
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		<title>Kraftrock oder doch nur billiger Abklatsch?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 May 2016 08:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Blues]]></category>
		<category><![CDATA[Brutus]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[Vintage]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In Zeiten in denen Bands, die klingen wollen als wären sie mindestens 30 Jahre älter, nur so aus dem Boden sprießen, ist man umso erfreuter, wenn man mal ein frisches Gesicht erblickt, welches nicht fest in der heutigen Retroszene verankert ist. Die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In Zeiten in denen Bands, die klingen wollen als wären sie mindestens 30 Jahre älter, nur so aus dem Boden sprießen, ist man umso erfreuter, wenn man mal ein frisches Gesicht erblickt, welches nicht fest in der heutigen Retroszene verankert ist. Die Norweger <strong>BRUTUS</strong> geben ihren <em><strong>Beer Dripping Blues Rock</strong> </em>mit ihrem neuen Album &#8222;Wandering Blind&#8220; preis.</p>
<p>Ok, ich muss zugeben, dass ich mir bei dem Bandnamen ein kleines Schmunzeln nicht verkneifen konnte. Wahrscheinlich jeder kennt doch einen Hund namens Brutus. Und wahrscheinlich ist dieser dann auch noch abartig groß. Mit einem kraftvollen <b>Rottweiler</b> im Hinterkopf beginne ich also dieses Album zu hören.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-1885 alignleft" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Brutus-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Brutus-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Brutus-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/Brutus.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Das Album startet gleich mit dem Titeltrack &#8218;<i>Wandering Blind</i>&#8218;. So wirklich Rottweiler-Like ist das ganze jetzt nicht, eher giftig wie ein Terrier. Ohne lange zu fackeln starten die 5 Norweger gleich voller Groove in ihr mittlerweile drittes Studioalbum. Beim Gesang kommt wahrscheinlich kein Hörer um einen Gedanken an <b>Ozzy Osbourne</b> herum. Im zweiten Track &#8218;<i>Drowning</i>&#8218; wird hingegen das Bremspedal schon etwas mehr durchgetreten und man setzt vermehrt auf ein durchaus zu gefallen wissendes Gitarrenspiel. Teilweise wird in diesem Song sogar eine psychedelische Stimmung verbreitet, welche mit ziemlicher Sicherheit vor allem live zu begeistern weiß. In &#8218;<i>Whirlwind Of Madness</i>&#8218; wird die <b>Bremse</b> nochmal ein Stück tiefer durchgetreten. Fast schon wie ein melancholisches Liebeslied zieht sich der Song über 6 Minuten hin, ohne dabei aber auch nur in einem Moment langweilig zu werden.</p>
<p>Stimmungsmäßig das komplette Gegenteil ist &#8218;<i>The Killer</i>&#8218;. Vor allem der Mittelteil dieses Songs rechtfertigt diesen Titel. Bei diesen Melodien muss man einfach an einen <b>Psychopathen</b> denken. Mit einem verhältnismäßig schnellen Part bringt die Band diese Tat zu Ende. &#8218;<i>Creepin`</i>&#8218; ist für BRUTUS-Verhältnisse allerdings noch nicht mal so &#8222;creepin´&#8220; sondern geht von vorn bis hinten richtig gut zur Sache. &#8218;<i>My Lonely Room&#8216;</i> ist der Song der Platte, der wohl am blueshaltigsten ist. Was aber keineswegs schlecht ist, da der Song die pure Gemütlichkeit versprüht. Mit &#8218;<i>Living In A Daze</i>&#8218; bringen die Osloer das Album würdig zu Ende. Ich muss sagen, dass mir dieser Song sofort im Ohr hängen geblieben ist. Der <b>Mix</b> aus schleppenden Parts mit den darauffolgenden knackig &#8211; flotten Stellen hat es mir bei diesem Song einfach angetan. Auch die Gitarristen sollen an dieser Stelle für diesen Song noch ein Lob abbekommen. Was hier geleistet wurde ist schon ganz großes Kino und wird in der immer größer werdenden <b>Vintage-Rock-Szene</b> viel zu selten dargeboten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XxjYng5UuQE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
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