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	<title>Emperor Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Emperor Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Was bitte ist eigentlich Dungeon Synth?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Sep 2020 05:42:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Wo 90s-Keyboard-Sound, Dungeons And Dragons und rohe Black-Metal-Ästhetik aufeinandertreffen, spricht man heutzutage von Dungeon Synth"</p>
<p>Wir nehmen unseren Bildungsauftrag mal Ernst und haben für euch das Thema intensiv beleuchtet.</p>
<p>Da is alles bei, Grafiken, Videos, Infos deluxe!<br />
Also dann W12 gezückt und reingehört!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/was-bitte-ist-eigentlich-dungeon-synth/">Was bitte ist eigentlich Dungeon Synth?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Obskure Klänge, dunkle Kunst<br />
</strong></span><span style="color: #333399;"><strong>erblüht auf schwarzem Grund<br />
</strong></span><span style="color: #333399;"><strong>alsbald verwelkt, vergessen gar –<br />
</strong></span><span style="color: #333399;"><strong>Doch höret frohe Kund‘!</strong></span></p>
<p><span style="color: #333399;"><strong>Aus kalter Asche, totem Laub<br />
</strong></span><span style="color: #333399;"><strong>gedeiht in neuer Pracht<br />
</strong></span><span style="color: #333399;"><strong>Musik, die man einst totgeglaubt<br />
</strong></span><span style="color: #333399;"><strong>zum Leben abermals erwacht. </strong></span></div></div></div>
<p>&#8230; sagte der Zauberer, und verschwand in den nebligen Gefilden eines düsteren Verlieses. Wo 90s-Keyboard-Sound, Dungeons And Dragons und rohe Black-Metal-Ästhetik aufeinandertreffen, spricht man heutzutage von Dungeon Synth. Was genau es damit auf sich hat und wieso das Genre seit ein paar Jahren plötzlich mehr Aufsehen erregt als je zuvor, das werde ich in diesem Artikel versuchen zu analysieren und zusammenzufassen.</p>
<h2><strong>Die Ursprünge</strong></h2>
<p>Als mir zum ersten Mal dieser Begriff zu Ohren kam, erklärte man mir folgendes:</p>
<p><strong>„Du musst dir das ungefähr so vorstellen – Dungeon Synth ist das, was übrig bleibt, wenn man Black Metal nimmt und den Black Metal weglässt.“</strong></p>
<p>Nach ein paar tiefergehenden Ausführungen fing dieser fragwürdige Satz dann auch irgendwann an, Sinn zu ergeben. Man nehme die düsteren, instrumentalen Intros, Outros und Zwischenspiele alter Black-Metal-Werke, und – naja, das ist es auch schon. Das ist Dungeon Synth. Aber das ist natürlich nicht alles.</p>
<p>Hier die Gründungslegende: Norwegen. Anfang der 1990er, inmitten der zweiten Black-Metal-Welle, verließ <strong>MORTIIS</strong>, der damalige Bassist von <strong>EMPEROR</strong>, seine Band, und widmete sich fortan seinem Soloprojekt (namens &#8230; <strong>MORTIIS</strong>. Woah!). Hier spielte er nicht mehr Bass, sondern komponierte am Keyboard düster-atmosphärische, lange Songs, die er dann analog auf Tape einspielte – und das ganz ohne Black Metal. Es folgten ihm alsbald einige andere Künstler, wie etwa <strong>WONGRAVEN</strong> (Nebenprojekt von <strong>SATYR</strong>), <strong>SUMMONING</strong> oder <strong>DEPRESSIVE</strong> <strong>SILENCE</strong>. Mit diesem Loslösen aus der Rolle reiner Unterstützungsmusik war Dungeon Synth als Genre geboren. <strong>MORTIIS</strong> gilt somit weitgehend als Vater der Musikrichtung (wenngleich ein gewisser <strong>JIM KIRKWOOD</strong> schon einige Jahre früher sehr ähnliche Klänge erzeugt hat).</p>
<p>Interessant ist, dass es den Namen Dungeon Synth damals noch überhaupt nicht gab. Er ist eine Schöpfung aus der neueren Ära dieses Musikstils, und maximal so um die fünf Jahre alt (Stand: 2020). Man benutzte zur Klassifizierung in der Anfangszeit eher den Begriff Dark Ambient.</p>
<p><iframe title="Mortiis - En Mørk Horisont" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lSDyn6-9pf8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Eine musikalische Analyse</strong></h2>
<p>Als Unterkategorie von Ambient-Musik ist Dungeon Synth für gewöhnlich vor allem eins: Atmosphärisch. Träumerisch, aber auch düster, einhüllend, aber auch irgendwie beunruhigend. Es wohnt ihm eine starke Eskapismus-Komponente inne, und so liegt auch der Vergleich zu Film- oder Videospielsoundtracks nahe. Mit dem Unterschied, dass diesmal die Tonkunst selbst im Vordergrund steht.</p>
<p>Das Arrangement kann dabei von „eine Person mit zwei Händen und einem schäbigen Keyboard“ bis hin zu komplexen, vielspurigen, programmierten Orchesterstücken reichen, wobei neben Synthesizern gelegentlich auch Vocals oder Samples zum Einsatz kommen können. Gerade in den Werken der alten Schule wird sich gerne der Repetition als wichtiges Stilmittel bedient. Repetition hilft, eine konstante, hypnotische Atmosphäre zu erschaffen und aufrechtzuerhalten. Darin zeigt sich zudem eine Parallele zum Black Metal, welcher auch gern mal von diesem Effekt Gebrauch macht.</p>
<p>Thematisch orientiert sich die Musik stark an Fantasy-Literatur (Tolkien lässt grüßen), mitteleuropäischer Mythologie und anderem Nerd-Zeug (auch D&amp;D lässt grüßen). Es sind – wieder mal vor allem bei der Oldschool-Fraktion – jedoch auch finsterere Stoffe wie Einsamkeit, Depression und Trauer (Black Metal lässt grüßen) ein häufiger Bestandteil des Gegenstandsrepertoires.</p>
<p><iframe title="Depressive Silence - Depressive Silence II (1996) (Dungeon Synth, Black Ambient)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/OxgVmpAk538?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Die Weiterentwicklung des Genres </strong></h2>
<p>Nach der anfänglichen Hochphase in den 90ern wurde es dann allerdings erstmal still in den musikalischen Dungeons. Viele der wichtigen Vertreter hatten dem Genre den Rücken zugekehrt und angefangen, andere Musik zu machen. Das Interesse daran, in muffigen Kellerverliesen düstere Akkorde auf verstaubten Synthesizern einspielen, schien nichts mehr als ein Relikt vergangener Tage.</p>
<p>Doch es folgte der Ebbe die Flut. Ab den 2010er Jahren schoss die Beteiligung an der Materie wieder in die Höhe: Neue Künstler hatten scheinbar Interesse an dieser alten Musikart gefunden, und so wurde langsam, aber sicher die moderne Renaissance des Phänomens Dungeon Synth in die Gänge geleitet. Ab ca. 2015 dann (ungefähr zum Zeitpunkt der Namensgebung) erfolgte ein unerwartet massiver Boom, der das Genre in seinen jetzigen Zustand fast täglicher neuen Online-Releases versetzte.</p>
<p>Ich habe im Folgenden eine Datenauswertung aller Veröffentlichungen vorgenommen, die sich auf dem Youtube-Channel „The Dungeon Synth Archives“ befinden (später mehr zum Channel). Mit Sicherheit beinhaltet diese Datenbasis nicht lückenlos alle Releases des Genres, und ich gehe davon aus, dass ich mich das ein oder andere Mal sicherlich um ein paar Ziffern verzählt haben dürfte (außerdem ist 2020 noch nicht vorbei – in diesem Jahr fehlen also noch Releases). Dennoch macht diese Tabelle offensichtliche Tendenzen sehr gut deutlich. Am auffälligsten ist dabei der <strong>überdimensionale Berg an neuer Musik ab 2015</strong>, falls das noch nicht klar gewesen sein sollte.</p>
<p><img decoding="async" src="https://i.imgur.com/FwX0EhD.png"></p>
<h2><strong>Wie kommt es?</strong></h2>
<p>Genau festzuhalten, wo dieser neue Hype um dieses (damals doch relativ simple und begrenzte) Genre plötzlich herrührt, ist schwer. Es hat aber mit Sicherheit etwas damit zu tun, dass Elemente wie Eskapismus und Nostalgie etwas sind, das niemals daran scheitern wird, die Menschen immer wieder in seinen Bann zu ziehen. Und als wiedergefundener Schatz aus einer anderen Zeit trägt das frisch getaufte Kind Dungeon Synth eine Art <em>eigene</em> magische Aura mit sich – es entsteht eine Art Meta-Mystik, die die Sache selbst in ähnlich fantastischem Schimmer erleuchten lässt wie es ihr Inhalt und Sound seit jeher anstreben. Dass die gängigste Form physischer Releases Audiokassetten sind, dürfte in der Hinsicht genug aussagen.</p>
<p>In einer Zeit, in der jeder digital die Möglichkeit hat, ohne viel Aufwand und ohne jegliche Ausgaben selbst Synthesizer zu bedienen und Lieder zu erschaffen (sowie mit einem Klick weltweit zu veröffentlichen), wird ein solches Medium für Fantasy-Nerds, Black-Metal-Nostalgiker und Kellerkinder jeglicher Art mit kreativem Samenstau natürlich leicht zu einer Art heiligem Gral eines gefundenen Fressens.</p>
<p>Hinzu kommt, dass es wahrlich nicht viele Regeln gibt, was das Komponieren von Dungeon Synth angeht. Neben den paar typischen (musikalischen wie thematischen) Tropen, auf die ich oben eingegangen bin – und selbst die sind deeehhhnnnbaaaar, wie wir im Folgenden sehen werden – sind hier der kreativen Auslebung kaum Grenzen gesetzt. Ein Grund mehr, die Sache ohne allzu große Angst vor Fehlschlag einfach anzugehen. Jeder kann und darf seine eigenen Gedankengänge, Ideen und Vorstellungen im Rahmen atmosphärischer Synth-Musik nach Lust und Laune umsetzen (mehr dazu unter „Eine mächtige Masse an Mikrogenres“). Ähnlich ist es mit den Album-Covern. Es hat sich hier eine stimmige, wenn doch sehr einfach reproduzierbare Ästhetik herauskristallisiert: Man nehme irgendein passendes Gemälde aus vergangenen Jahrhunderten und füge ein selbst gezeichnetes Logo ein. Alternativ geht auch eine gratis Schriftart aus dem Internet.</p>
<p>Das alles hat leider nicht <em>nur</em> Positives zur Folge. Denn leider führen diese Umstände auch dazu, dass – salopp gesagt – viel uninspiriertes, schmerzhaft schlecht produziertes oder einfach nur belangloses Zeug veröffentlicht wird, und man sich manchmal durch haufenweise Müll wühlen muss, um eventuell die ein oder andere Perle zu entdecken. Sich Mühe geben wird zum optionalen Faktor, wenn die Veröffentlichung weder Zeitaufwand noch finanzielles Risiko birgt. Genauso gut aber könnte morgen schon jemand den neusten modernen Klassiker erschaffen. Die qualitativen Schwankungen sind groß. Jeder Tag in der Dungeon-Synth-Szene ist wie eine Schachtel Pralinen. Man weiß nie, was man kriegt.</p>
<p>Folgendes Album wäre etwa ein gutes Beispiel für einen wohlklingenden, modernen Klassiker:</p>
<p><iframe title="Fief - II (2016) (Dungeon Synth)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DffQVP6UqVQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Eine mächtige Masse an Mikrogenres</strong></h2>
<p>Bei so vielen Möglichkeiten und so vielen mitwirkenden Künstlern sind rapide musikalische Entwicklungen als Folge üblich. Was im Metal-Bereich schon lange der Fall ist, passiert hier auf viel kleinerer Ebene in rasantem Tempo: Es bildet sich eine unübersichtliche Masse an neuen Subgenres und Strömungen. Von <em>Fantasy Synth</em> über <em>Forest Synth</em>,<em> Winter Synth </em>und <em>Medieval Synth</em>, <em>Epic Dungeon Synth</em>, <em>Dark Dungeon Synth</em> und mehr bis hin zu <em>Dino Synth</em> (bitte was?) und der neuesten, schnell wachsenden Strömung <a href="https://www.youtube.com/channel/UCpshCiWo-aE3S17FJNxF5Cg"><em>Comfy Synth</em></a> (so etwas wie der nette Bruder von Dungeon Synth) – der Mensch hat die Tendenz, alles klassifizieren zu wollen. Und kann man bei den Metal-Genres auch meist relativ klar zwischen „richtigem“, musikalisch distinktem Genre und „random neue Genrebezeichnung weil ich mich verkleide und über xy singe“ unterscheiden, so fiele mir das bei den ganzen vorwiegend instrumentalen und auf Atmosphärenvermittlung basierten Dungeon-Synth-Abkömmlingsbezeichnungen doch relativ schwer.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Diplodocus - Slow And Heavy (B​-​Side) (2019) (Dino Synth, Dungeon Synth)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YjUhBVkJoMk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>Der ironische Aufbruch</strong></h2>
<p>Ein Genre, das eine solche Entwicklung mit sich trägt, so leicht für jeden zugänglich ist, so wenig Qualitätskontrolle hat und hinzu noch seine Wurzeln in einer sich so ernst nehmenden Community wie dem Black Metal hat, schreit natürlich mit allen Kräften danach, parodiert zu werden. Und das vor allem aus eigenen Reihen. Wer beim Begriff Dino Synth schon komisch geguckt hat, der darf auch gern mal <span style="color: #339966;"><strong><a style="color: #339966;" href="https://www.youtube.com/watch?v=moosgt3Bclc&amp;t=659s">hier</a></strong></span>, <span style="color: #993300;"><strong><a style="color: #993300;" href="https://www.youtube.com/watch?v=Xwp0y1JsrL8&amp;t=902s">hier</a> </strong></span>oder *schauder* <strong><span style="color: #ff00ff;"><a style="color: #ff00ff;" href="https://www.youtube.com/watch?v=zB1oxtf8AHY&amp;t=374s">hier</a></span>&nbsp;</strong>klicken. Des Weiteren kann ich die Facebook-Seite „<strong><a href="https://www.facebook.com/groups/1070691003130359">Dungeon Synthposting</a></strong>“ empfehlen.</p>
<h2><strong>Die heutige Szene</strong></h2>
<p>Trotz der Wiedergeburt des Genres, trotz dem massiven Boom an Releases, handelt es sich auch heutzutage um eine relativ kleine Underground-Community. Die Dungeon-Synth-Gruppe auf Facebook hat knapp 7000 Mitglieder, der Dungeon-Synth-Archives-Channel hat um die 52.000 Abonnenten. Im Vergleich: <strong>EMPEROR</strong> allein haben auf Facebook 150.000 Likes.</p>
<p>Die Ratio von Dungeon-Synth-Künstlern zu reinen Fans der Musik scheint mir verhältnismäßig hoch zu sein. Was wiederum damit zusammenhängen könnte, dass die Produktion einer solchen EP (meist sind es nur EPs, keine ganzen Alben) so leicht realisierbar ist. Wenn du dich wirklich für das Thema interessierst, stehen dir alle Möglichkeiten offen, selbst kreativ aktiv zu werden. Außerdem gibt es nur selten so etwas wie Live-Auftritte (das wäre ja wieder mit mehr Aufwand verbunden). Vor allem darf aber nicht vergessen werden, dass es sich immer noch um obskure Nischenmusik handelt. Kommerzielles Potential ist kaum vorhanden.</p>
<h2><strong>Wo fange ich an?</strong></h2>
<p>Wenn du mir tatsächlich bis hierhin gefolgt bist und dir noch immer nicht die Lust an der Sache vergangen ist, schlage ich vor, diese Grafik zu Hilfe zu ziehen:</p>
<p><strong><span style="color: #339966;"><a style="color: #339966;" href="https://imgur.com/GYmaKyr?fbclid=IwAR12XkXoffaZa2bdtGuYB-pz2KjaCdxpGqNsYcIKr71NfL1SsPX--MQV7NI">&gt;&gt;&gt;Klicke hier für die Info-Grafik!&lt;&lt;&lt;</a></span></strong></p>
<p>Als wichtigste Quellen für Dungeon Synth werden außerdem für gewöhnlich zwei genannt: Der Youtube-Channel „<strong><a href="https://www.youtube.com/c/TheDungeonSynthArchives/featured">Dungeon Synth Archives</a></strong>“, und, schlicht und einfach: <strong><a href="https://bandcamp.com/tag/dungeon-synth">Bandcamp</a></strong>. Auf dem Archives-Channel werden fast täglich neue Releases hochgeladen, während ein Großteil der Klassiker dort auch vorzufinden sind (wahrscheinlich alle außer denen, wo es Stress mit dem Label gegeben hätte). Und Bandcamp ist ganz einfach die präferierte Veröffentlichungsplattform für Dungeon-Synth-Künstler.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=tG_jcEXYetg">Mehr Details zur Geschichte des Genres findest du außerdem in <strong>diesem</strong> äußerst informativen Video (Credits: Krachmucker TV)</a>&nbsp;</p>
<p>Ich hoffe, ich konnte mit diesem Artikel eine einigermaßen interessante und wahrheitsnahe Einleitung in das Thema bieten. Falls du noch etwas hinzuzufügen, zu verbessern oder zu bemängeln hast, kreative Einwürfe oder Fragen hast &#8211; schreib&#8217;s in die Comments!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/was-bitte-ist-eigentlich-dungeon-synth/">Was bitte ist eigentlich Dungeon Synth?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #15 &#8211; Keyboards &#038; Synthies</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 16 May 2017 07:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[burzum]]></category>
		<category><![CDATA[Children Of Bodom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-15-keyboards-synthies/">Senf der Woche #15 &#8211; Keyboards &#038; Synthies</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-17298"></span><br />
Thema heute: Keyboards und Synthies im Metal &#8211; spannende Ergänzung oder bombastische Überladung?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sebastian</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>In der Grundschule muss man ja eigentlich nur eine wichtige Entscheidung treffen. <strong>Blockflöte oder Keyboard?</strong> Im Metal ist es da ähnlich. <strong>Dudelsack oder Keys?</strong> Beziehungsweise, bei beidem, ja oder nein? Nun, wir können jetzt wieder auf die Diskussion über Geschmack verweisen (je nach Holz schmecken Blockflöten übrigens besser). Aber wir sind ja gerade am Senfen.</p>
<p>Ehrlich gesagt, ich persönlich mag mein <strong>NIGHTWISH</strong> beispielsweise ja <strong>lieber mit Keyboard</strong> statt ohne. Aber auch manche <strong>Black-Metal-Bands</strong> bekommen so ihre Würze durch dieses Instrument. Solange es kompositorisch passt, bitte. <strong>Episch</strong> kann es schon sein. Solange es <strong>nicht suppt</strong>.</p>
<p>Aber Grenzen sollten schon sein. <strong>SLAYER</strong> wüssten wahrscheinlich gar nicht, was man mit diesem Ding machen soll. Müssen sie aber auch gar nicht. Das soll jetzt kein Contest werden, wer die engste Stirn hat. Aber es würde sich ja auch <strong>niemand Minzsoße auf ein Jägerschnitzel kippen</strong> (um mal das Kulinarische in dieser Kategorie hier zu erhalten).</p>
<p>Daher: Generell ja, aber folgt eurem akustischen Riecher! Das <strong>momentane Maß</strong> des Einsatzes dieses Instrumentes in diesem Genre der Musik finde ich <strong>eigentlich in Ordnung</strong>. Die Musikschaffenden selbst haben ja meist auch eine relativ gesunde Vorstellung davon, wie viel davon verträglich ist.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannes</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Ach Keyboard, du <strong>Instrument meiner &#8222;Träume&#8220;</strong>! Wie oft wurdest du <strong>misshandelt von Nichtsnutzen</strong>, die im heutigen Zeitalter headbangend einen Akkord mit nur einem Finger spielen? Wie oft kräuselten sich meine Fußnägel bei deinem <strong>künstlichen Klang aus der Konserve</strong>? Dabei wirkst du bei richtiger Anwendung doch als guter Unterstützer des Kopfkinos.</p>
<p>Meine ersten Hörproben entnahm ich deinen Tasten auf der CD &#8222;Are You Dead Yet?&#8220; von <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>&nbsp;(erste selbst gekaufte CD überhaupt). Da klang es <strong>virtuos und technisch anspruchsvoll</strong>. Doch nun blitzt dein alter Glanz für mich nur noch selten auf. <strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong>, <strong>BURZUM</strong>, oder auch Nachwuchs in Form von <strong>ELDAMAR</strong> zu hören, sorgt für Glücksgefühle. Gerade weil dir <strong>bedächtig die Töne entlockt</strong> und keine käsigen Klangteppiche gespielt werden, die bei vielen Bands die Gitarren übertönen.</p>
<p>Trotzdem werde ich dem Tastengerät so manchen Fehler nicht verzeihen. Wie Menschen auf die Idee kommen, <strong>ganze Orchester hineinzupacken</strong> und damit billige, &#8222;anmutige&#8220; Momente zu erschaffen, will mir bis heute nicht in den Kopf. Deshalb mein Tipp: Lernt lieber gleich Klavier, Orgel oder kauft euch wenigstens für viel Geld so ein Teil! Ihr werdet es nicht bereuen, denn ein <strong>guter/authentischer Klang ist Gold wert</strong>.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><b>Oli</b></a><b>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Ich erinnere mich gerne daran zurück, wie mir mein großer Bruder um die Jahrtausendwende herum eine CD in die Hand drückte mit der Aufschrift </span><strong><span class="fontstyle2">THE WHORES OF BABYLON </span></strong><span class="fontstyle0">– &#8222;Kumari&#8220;. Das war derber obskurer <strong>90er-Jahre Gothic Metal</strong>. Seit diesem Zeitpunkt, ich muss im Alter von 10-11 Jahren gewesen sein, war ich begeistert von der <strong>dunklen Energie</strong>, die dort vor allem durch die <strong>stylischen Synthies</strong> erzeugt wurde. Hört euch dazu nur mal das kultige </span><em><span class="fontstyle3">&#8222;The Whip&#8220; </span></em><span class="fontstyle0">an, wozu es übrigens ein ebenso kultiges Musikvideo gibt.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Über die Jahre hinweg ebnete ich mir den Weg vom Gothic Metal/Industrial hin zum Black und Death Metal und speziell die <strong>Kombination von Elektronik und harter Gitarrenmusik</strong> finde ich noch heute sehr spannend. Ein aktuelles Beispiel dazu wäre <a href="https://silence-magazin.de/the-ruins-of-beverast-vertonter-schamanismus/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">das vom Kollegen Hannes besprochene <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>-Album &#8222;Exuvia&#8220;</a></span><span class="fontstyle0">, wo ebenfalls viel mit <strong>eher hintergründig eingesetzten Synthies</strong> und elektronischen Elementen gearbeitet wird.</span></p>
<p><span class="fontstyle0">Sowohl simple und effektive Synthies als auch <strong>ausufernde Klangteppiche</strong>&nbsp;<span data-dobid="hdw">à</span> la </span><span class="fontstyle3">&#8222;Det som Engang var&#8220; (<strong>BURZUM</strong>)&nbsp;</span><span class="fontstyle0">oder </span><strong><span class="fontstyle2">RED HARVEST</span></strong><span class="fontstyle0">s Klassikeralbum &#8222;Hybreed&#8220; bilden für mich Paradebeispiele in dieser Kategorie. Nicht zu vergessen </span><strong><span class="fontstyle2">EMPEROR</span></strong><span class="fontstyle0">. Würde deren Klassiker </span><em><span class="fontstyle3">&#8222;Inno a Satana&#8220; </span></em><span class="fontstyle0">ohne Synthies eine <strong>ebenso majestätische Wirkung</strong> erzeugen?</span></p>
<p><span class="fontstyle0">In diesen mir vertrauten Subgenres <strong>empfinde ich Elektronik häufig als wohltuende Ergänzung</strong>, auch wenn ich kein Freund von allzu symphonischen Vertretern bin. Der <strong>musikalische Bombast</strong>, den Bands wie etwa </span><span class="fontstyle2"><strong>NIGHTWISH</strong> </span><span class="fontstyle0">ausstrahlen, wirkt auf mich dann doch <strong>etwas zu aufgesetzt</strong>. Doch auch diese Formen haben in einer möglichst freien Kunst ihre Berechtigung und bilden eine weitere Ausdrucksmöglichkeit. Und weshalb sollte man sich vor dieser Möglichkeit und Chance verschließen?</span></p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-15-keyboards-synthies/">Senf der Woche #15 &#8211; Keyboards &#038; Synthies</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Verurteilte Welt &#8211; NIGHTBRINGER</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 07 Apr 2017 06:48:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIGHTBRINGER – Terra Damnata Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017 Dauer: 52 Min. Label: Season of Mist Stil: Black Metal Die US-amerikanischen Schwarzheimer von NIGHTBRINGER stellten mit ihrem bisherigen Schaffen für mich ein eher zweischneidiges Schwert dar. So fand ich nie Zugang zu den älteren Werken, ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NIGHTBRINGER</strong> – Terra Damnata<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.04.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Season of Mist<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><span id="more-15688"></span><br />
Die US-amerikanischen Schwarzheimer von <strong>NIGHTBRINGER</strong> stellten mit ihrem bisherigen Schaffen für mich ein eher zweischneidiges Schwert dar. So fand ich nie Zugang zu den älteren Werken, wie etwa &#8222;Apocalypse Sun&#8220;. Zu unstrukturiert und höhepunktslos erschien mir das Material. Dies änderte sich mit der 2013 erschienenen Split &#8222;Circumbulations of the Solar Inferno&#8220;, welche die Band zusammen mit den norwegischen Maniacs von <strong>DØDSENGEL </strong>veröffentlichte, und mündete ein Jahr später schließlich darin, dass ich mit der nächsten Langspielplatte &#8222;Ego Dominus Tuus&#8220; endlich vollends glücklich wurde. Was waren das für majestätische und zugleich bitterböse Perlen! Ein wenig wie <strong>EMPEROR</strong>s &#8222;In the Nightside Eclipse&#8220;, vom Härtegrad auf die Spitze getrieben, noch besessener dargebracht und soundtechnisch ins 21. Jahrhundert gehievt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Eine bewährte Formel</h3>
<p>3 Jahre danach schickt sich das neue Album &#8222;Terra Damnata&#8220; an, zum wiederholten Male satanische Finsternis und okkulte Gleichnisse all jenen aufzuzeigen, welche Willens sind, die heraufziehende Nacht gebührend willkommen zu heißen. Und lange gefackelt wird hier definitiv nicht. Der Opener <em>&#8222;As wolves amongst ruins&#8220;</em> startet nach einem kurzen Break und sinistrem Gekeife sofort mit erbarmungslosen Blasts und einer Soundwand, die einerseits von tremolohaften, sehr hohen Einzeltönen dominiert wird, im Hintergrund jedoch eine extreme Breite durch das unterstützende Sperrfeuer der anderen Instrumente auffährt.</p>
<p>Dies ist eine wohlbekannte Rezeptur, die <strong>NIGHTBRINGER</strong> schon seit jeher praktizieren und die sie angenehm vom &#8222;Allerwelts-Black-Metal&#8220; abhebt. Hinzu kommt, dass das Songmaterial mittlerweile nachvollziehbarer geworden ist und die Melodien zwingender präsentiert werden.&nbsp; Ebenjene bewährte Formel findet sein Paradebeispiel im nun folgenden <em>&#8222;Misrule&#8220;</em>, welches angeführt von einer unheiligen Melodie bis in die scheinbare Ewigkeit wütet. Drummer <strong>Menthor</strong> prügelt dermaßen schnell und die Sänger <strong>ar-Ra&#8217;d al-Iblis</strong> und <strong>Naas Alcameth</strong> schreien wahnsinniger als selbst die von Dämonen besessene <strong>Regan</strong> aus &#8222;Der Exorzist&#8220;. Ein wahrhaft infernalischer Sound.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-15757" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-300x228.jpg" width="500" height="379" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-300x228.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n-750x569.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/17191181_1213426715379727_2879930012516627288_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Auge des Sturms</h3>
<p>Im weiteren Verlauf der Platte wird an dieser Rezeptur nur noch in Details geschraubt. Neben dem infernalischen Geknüppel finden auch ruhigere und langsamere Passagen ihren Weg in den Liedaufbau, wie etwa in <em>&#8222;The lamp of inverse light&#8220;</em>. Weiterhin halten auch sphärische Keyboards Einzug, mal hintergründig, mal dominanter wie in <em>&#8222;Of the Key and crossed bones&#8220;</em>. Mein persönliches Albumhighlight finde ich jedoch in <em>&#8222;Let silence be his sacred name&#8220;</em>.<em>&nbsp;</em>Und dies nicht nur wegen dem äußert schmeichelhaften Verweis auf unser &#8222;geheiligtes Magazin&#8220; (Diese Steilvorlage musste einfach sein).</p>
<p>Dramatische Klaviertöne eröffnen dieses Opus, bevor wiederum die Hölle auf den Hörer in Form einer erbarmungslosen Soundwand hereinbricht. Zusätzliche Synthies verstärken die Epik und bilden ein Wechselspiel zu den grimmigen Gitarrenläufen. Ein Element greift in das andere und erschafft ein großes Stück Musik. Nach diesem Opus erlaubt sich &#8222;Terra Damnata&#8220; dann jedoch eine kleine Verschnaufpause und kann erst mit dem abschließenden Track <em>&#8222;Serpent Sun&#8220;</em> wieder zu voller Stärke zurückfinden. Beschwörende Worte öffnen ein letztes Mal den Höllenschlund und belohnen den Hörer mit einer großartigen Leadgitarre, die stets zwischen Theatralik und Eindringlichkeit hin- und herschwappt. Besonders ab der Mitte des Songs wird der Grad der Intensität nochmals in die Höhe geschraubt und lässt mich mit den letzten verhallenden Tönen wahrhaft geplättet zurück. <strong>NIGHTBRINGER</strong> wissen genau, an welcher Stelle der Schlusspunkt zu setzen ist. Dadurch besitzt das Album, trotz einem leichten Durchhänger in der zweiten Albumhälfte, einen mehr oder weniger durchgehenden Spannungsbogen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Der große Plan</h3>
<p>&#8222;Terra Damnata&#8220; stellt für mich eine großartige Bestätigung der Leistung dar, welche die Amerikaner schon mit ihrem Vorgängeralbum beweisen konnten. Ich war zuerst skeptisch, ob die Kombination aus gnadenloser Raserei und dem symphonischen Gesamtklang noch einmal aufgehen könnte. Und obwohl es dem Album in seiner Gesamtheit ein wenig an dem Abwechslungsreichtum seines Vorgängers fehlt, stellt der aktuelle Output eine weitere Machtdemonstration in Sachen rasendem Black Metal dar. Hier ist alles auf den Punkt gespielt und geht Hand in Hand. Der breite, fast schon verhallte Klang verstärkt das grimmige, wütende Spiel. Die okkulten Phrasen werden förmlich hinausgespien und das wieder einmal hervorragende Coverartwork von <strong>David Herrerias</strong> erschafft zudem eine wunderbar passende optische Untermalung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZaalrhlvPAE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p class="album_name">&nbsp;</p>
<p class="album_name"><a href="https://nightbringer.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p class="album_name"><a href="https://www.facebook.com/NightbringerOfficial">Facebook</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #40: STAROFASH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 31 Mar 2017 11:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potential, etwas anders zu machen, als alle Anderen.</strong></em></p>
<p>Oftmals trägt der Aufenthalt in einem extremmetallischen Umfeld Früchte, die man so nicht erwartet hätte. Dass eine Abkehr vom Metal aber erstens trotzdem gesund und zweitens außerordentlich hörenswert ist, sieht man an der Künstlerin, um die es heute geht.</p>
<h4><strong>STAROFASH</strong></h4>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-15840" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic.jpg" alt="STAROFASH" height="790" width="790" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic.jpg 790w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/starofash-pic-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 790px) 100vw, 790px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>STAROFASH</strong> ist das Projekt der Norwegerin <strong>Heidi S. Tveitan</strong>. <strong>Tveitan</strong>&#8230; <strong>Tveitan</strong>&#8230; Klingelt da nicht was?</p>
<p>Für all jene, denen der Name nichts sagt, dem sei schnell auf die Sprünge geholfen: <strong>Tveitan</strong> ist ebenfalls der Nachname eines gewissen <strong>Vegard Sverre</strong>, den meisten vermutlich etwas bekannter unter seinem Pseudonym <strong>IHSAHN</strong>. Das Ehepaar macht nicht nur seit 1998 gemeinsam Musik, sondern führt seit 2003 ebenfalls das norwegische <a href="http://www.mnemosyne.no/" target="_blank">Label Mnemosyne Productions</a>.</p>
<p>Noch während <strong>IHSAHN</strong> und <strong>IHRIEL</strong> (so <strong>Tveitan</strong>s ehemaliger Künstlername) gemeinsam Musik bei <strong>PECCATUM</strong> machten, entwickelte sich mit <strong>STAROFASH</strong> langsam aber stetig das Soloprojekt von <strong>Heidi</strong>. Die Entwicklung, dass sich der <strong>PECCATUM</strong>-Sound immer weiter vom ursprünglichen, durchgedrehten Extrem-Metal entfernte, wirkt nur schlüssig, wenn man sich das wundervolle erste <strong>STAROFASH</strong>-Album „Iter.Viator“ anhört. Einer sauber gelösten mathematischen Rechnung gleich, erkennt man, welche Elemente des <strong>PECCATUM</strong>-Sounds <strong>IHRIEL</strong> zu zuschreiben sind, und welche später den ureigenen <strong>IHSAHN</strong>-Sound kreieren sollten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/xkYQXS4_R-E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><span id="more-15835"></span></p>
<h4>Viel Licht im Schatten</h4>
<p>So findet man bei <strong>STAROFASH</strong> wenig bis kaum typische Metalinstrumentierung. Klar gibt es vereinzelte Gitarrenlinien, jedoch sind diese eher dazu gedacht, Stimmung zu erzeugen, als pechschwarze Riffs. Am dominantesten ist wohl das Klavier, welches den Großteil der Songs begleitet, doch auch Streicher sind ein essentieller Bestandteil, weswegen mir die ersten Minuten des Albums bis heute eher wie Filmmusik vorkommen. Doch dieser Eindruck hält nicht lange an, denn obwohl die Musik rein von der emotionalen Bandbreite her durchaus ins Gothic-Milieu passen würde, ist der Sound sehr viel facettenreicher und experimenteller. So werden im weiteren Verlauf des Albums auch Elektronik, industrialartige Klänge und Trip Hop-Beats Verwendung finden, die den Vergleich mit britischen Namen wie&nbsp;<strong>PORTISHEAD</strong> nicht scheuen müssen.</p>
<p>Sechs lange Jahre (in denen unter anderem <strong>PECCATUM</strong> aufgelöst wurden und <strong>IHSAHN</strong> sein erstes Album „The Adversary“ veröffentlichte) vergingen, bis das zweite <strong>STAROFASH</strong> Album „The Thread“ erschien und noch (!) ruhigere Töne anschlug, als das Debüt. Gleichermaßen merkt man, dass es gelungen ist, sowohl an das Vorwerk anzuknüpfen, als auch sich von diesem weiterzuentwickeln. Aber andererseits wärs auch schlimm, wenn das mit sechs Jahren Zeit nicht machbar gewesen wäre.</p>
<p>Erneut musste ich mich zu Beginn der ersten Durchläufe fragen, wo denn bitte die Stimme bleibt, da <strong>Heidi</strong> mit der ihrigen recht sparsam umgeht. Und dennoch entfaltet das Album eine unnachahmliche Wirkung, da es einen, besonders durch den langsamen Aufbau, stetig einzusaugen scheint, bis man sich nach ein paar Songs umsieht und nicht mehr weiß, wo man ist. Man kann quasi fühlen, wie die Raumtemperatur sinkt, während „The Thread“ läuft.</p>
<h4>Immer diese norwegische Vetternwirtschaft</h4>
<p>Was im Vergleich zum Vorgänger deutlich heraussticht, sind die noch gelungeneren Arrangements, wie z.B. bei dem umwerfend schönen <em>„The World Spins For You“</em>. Zusätzlich zu dem differenzierten, angenehm klaren Sound kommt der Fakt, dass jede Stimme, jedes Instrument seinen ganz eigenen Platz und Raum bekommt. Zu keinem Zeitpunkt wirkt hier irgendwas überladen, übertrieben, gekünstelt oder gestelzt. Die einzigen Gefühle, die hier wirklich zum Tragen kommen, sind Trauer und Melancholie und das auf eine wohlige und erhabene Art, die seinesgleichen sucht und somit eigentlich eher als Soundtrack für den Herbst, als für den Frühling geeignet ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0px currentColor; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=3456315060/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2109009524/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;a href=&#8220;http://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/the-thread&#8220;&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;The Thread by Star Of Ash&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;lt;/a&amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Mit dem dritten Album „Lakhesis“ vollführte <strong>STAROFASH</strong> eine Hinwendung in Richtung klassischen Band- bzw. Metal-/Rocksound. Hört euch einfach <a href="https://www.youtube.com/watch?v=rJB4fDIBG5A" target="_blank">„Panther In The Glove“</a> an, und ihr wisst, was ich meine. So findet man hier eine „Extreme“, die die beiden Vorgängeralben missen ließen. Ob man nun Alternative Rock, Indie Rock, oder Shoegaze dazu sagen will: irgendwie wird hier alles vereint und ergibt so ein spürbar härteres Gesamtgemisch, welches hier und da sogar an <strong>LEPROUS</strong> erinnert. Was auch nicht weiter verwunderlich ist, wenn man weiß, dass <strong>Heidi S. Tveitan</strong> nämlich ebenfalls die Schwester von Sänger <strong>Einar Solberg</strong> ist. Immer diese norwegische Vetternwirtschaft &#8230;</p>
<p>Allem Anschein nach sollte „Lakhesis“ aber nur ein kurzer Ausflug in härtere Gefilde bleiben. Auch wenn ich die letzten beiden Alben „Ghouleh“ (2014) und „Skógr“ (2016) noch nicht vollständig gehört, verdaut und verarbeitet habe, weisen beide eher in Richtung zerbrechlich-melancholischen, wunderschönen Elektropop, der der Landsdame <strong>AURORA</strong> zumindest partiell nicht völlig unähnlich zu sein scheint.</p>
<p>Wenn aus einem Black- bzw. Extremmetal-Umfeld letztlich solche Musik entstehen kann, dann muss ich mich doch stark fragen, was der Freundeskreis von <strong>DARKTHRONE</strong> eigentlich so in seiner Freizeit macht &#8230;</p>
<p>Bis ich das jedoch rausgefunden habe, lass ich die Seele noch etwas baumeln und empfehle euch, das Gleiche zu tun! Außer dem Debüt sind alle Alben auf Spotify verfügbar.</p>
<p><iframe loading="lazy" src="https://embed.spotify.com/?uri=spotify:artist:2p5ZrQVcDBGHuYUUsHwziU" width="300" height="380" frameborder="0" allowtransparency="true"></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/starofashmusic/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://starofash-official.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://candlelightrecordsuk.bandcamp.com/album/the-thread" target="_blank">The Thread Bandcamp</a></p>
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		<title>Aus den Tiefen #17 &#8211; VÆRBITT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Oct 2016 12:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Bergen]]></category>
		<category><![CDATA[Emperor]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[ISIS]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-17-vaerbitt/">Aus den Tiefen #17 &#8211; VÆRBITT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Es wird Herbst. Und wie jedes Jahr sorgen die langsam aber beständig sinkenden Temperaturen, das triste Wetter sowie Regen und Sturm dafür, dass ich mich für die dunklere Hälfte des Jahres wieder mehr dem Black Metal hingezogen fühle.</p>
<p>Die Band, von der ich heute schreibe ist mir tatsächlich erst vor ein paar Tagen untergekommen. Keine Ahnung wie oder woher, aber so ist das ja meistens mit dem Internet, in dem einem reife Singlemütter ab 50, iPhone-Gewinne oder Bands jeglicher Couleur zugelaufen kommen, wie streunende Hunde in Osteuropa.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10316" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild.jpg" alt="VÆRBITT" width="960" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/vaerbitt-bandbild-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VÆRBITT</strong> ist eine noch recht junge Band aus der norwegischen (Black Metal) Hauptstadt Bergen und ehrlich gesagt kann ich die Langzeitwirkung der Jungs noch gar nicht abschätzen. Aber mir gefällt, was ich höre und 150 Likes auf Facebook lassen sich definitiv noch steigern!</p>
<p>Die Band gründete sich im Jahre 2011 und ist nach eigener Aussage von Künstlern wie <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>, <strong>EMPEROR</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> und&#8230; <strong>ISIS</strong> inspiriert. Schon allein die Aufzählung dieser Künstler zeigt, dass sich <strong>VÆRBITT</strong> zwar ihrer norwegischen Wurzeln bewusst sind, sich allerdings eher von den traditionellen Klängen entfernen, um der Atmosphäre Raum zu lassen. Dass dies auf ihrem Debütalbum „Tid“ in ausgiebiger Weise geschieht, sieht man nicht zuletzt daran, dass sich die Spiellänge der Platte auf über eine Stunde beläuft&#8230;bei drei (in Zahlen: 3) Songs!</p>
<p>Trotz der Gründung vor bereits fünf Jahren, wurde das erste Album der Norweger aus einer Vielzahl von Gründen erst im September diesen Jahres veröffentlicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fvaerbittband%2Fposts%2F665892663575713&amp;width=500" width="500" height="552" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p>Die Mixtur, die das Quintett aus Bergen auftischt, lässt neben den wohl mit der Muttermilch aufgesogenen Black Metal-Ingredienzien auch Einflüsse aus Post Rock und Doom Metal erkennen. Dies zeigt sich nicht nur in den teils wunderschönen Melodien, die sich in der Musik von <strong>VÆRBITT</strong> finden lassen, sondern auch in den schleppend schweren Passagen, die dennoch sehr organisch in den Gesamtsound integriert werden. So gelingt es der Band, Atmosphäre zu erzeugen bei der ich mir wünsche, mich umgehend in der auf dem Cover abgebildeten Landschaft wiederzufinden.<br />
Ein ums andere Mal muss ich beim Hören von „Tid“ an die von mir sehr geschätzten Briten von <a href="https://silence-magazin.de/ein-finsterer-blick-ins-jenseits-winterfylleth-the-dark-hereafter/" target="_blank"><strong>WINTERFYLLETH</strong></a> denken. Nicht nur die Gesänge ähneln sich etwas, sondern auch die Stimmung! So können <strong>VÆRBITT</strong> über weite Strecken eine ähnliche Erhabenheit in ihren Songs präsentieren, wie die Jungs aus Manchester.</p>
<p>Das Debütalbum „Tid“ ist vorerst nur als digitales Album über die <a href="https://vaerbitt.bandcamp.com/releases" target="_blank">Bandcampseite</a> der Norweger erhältlich. Dafür könnt ihr den Preis selbst wählen. Also hinterlasst den Jungs nen Like oder ein paar Mark, denn „Tid“ ist es wert, gehört zu werden.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/vaerbittband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://vaerbitt.spotocracy.net/" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-17-vaerbitt/">Aus den Tiefen #17 &#8211; VÆRBITT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Ihsahn auf &#8222;Arktis&#8220; nicht mehr ganz so kauzig wie zuletzt</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ihsahn-auf-arktis-nicht-mehr-ganz-so-kauzig-wie-zuletzt/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ihsahn-auf-arktis-nicht-mehr-ganz-so-kauzig-wie-zuletzt</link>
		
		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 May 2016 09:25:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Trivium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>IHSAHN &#8211; Arktis Veröffentlichungsdatum: 08.04.2016 Dauer: 58 min (inklusive Bonustrack) Label: Spinefarm/Universal Angesichts des Vorgängers „Das Seelenbrechen“ verspürt man fast schon eine ehrfürchtige Angst vor dem Hören von „Arktis“. Leichte Kost kennt man von IHSAHN ja nicht unbedingt, und gerade das angesprochene ...</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p lang="de-DE" style="text-align: left" align="JUSTIFY"><strong>IHSAHN </strong>&#8211; Arktis<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.04.2016<br />
Dauer: 58 min (inklusive Bonustrack)<br />
Label: Spinefarm/Universal</p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY"><span lang="de-DE">Angesichts des Vorgängers „Das Seelenbrechen“ verspürt man fast schon eine <strong>ehrfürchtige Angst</strong> vor dem Hören von „Arktis“. Leichte Kost kennt man von </span><strong><span lang="de-DE">IHSAHN</span></strong><span lang="de-DE"> ja nicht unbedingt, und gerade das angesprochene Werk aus dem Jahr 2013 war eine richtig schwerverdauliche Angelegenheit, mit welcher sich auch viele Fans nur mit Mühe haben anfreunden können – was aber nicht für mangelnde Qualität, sondern eben nur für eine sehr spezielle Herangehensweise spricht. Gleich vorweg kann man Entwarnung geben: „Arktis“ ist zwar immer noch <strong>verdammt experimentell</strong>, verschließt sich aber nicht ganz so stark.</span></p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY"><span lang="de-DE">Der Opener „</span><em><span lang="de-DE">Disassembled</span></em><span lang="de-DE">“ kommt in gewohnter Manier daher und heißt den Hörer somit versöhnlich im aktuellen Opus willkommen, aber das hat der Norweger ja auch schon auf „Das Seelenbrechen“ so mit dem fantastischen „</span><em><span lang="de-DE">Hiber</span></em><span lang="de-DE">“ gehandhabt. Noch kann der Schein also trügen. Anders sieht es da beim vorab veröffentlichten „</span><em><span lang="de-DE">Mass Darkness</span></em><span lang="de-DE">“ aus. Entgegen des Titels verströmt dieser Song nämlich einen recht positiven Vibe, was insbesondere auf den lustigen Sing-Along-Refrain mit Verstärkung von <strong>Matt Heafy </strong>zurückzuführen ist. Sehr ungewohnt, aber halt auch sehr gut! Richtig schräg wird es schließlich bei „</span><em><span lang="de-DE">South Winds</span></em><span lang="de-DE">“, das mit deutlichem Industrial-Anstrich daherkommt und damit auch einigen Hörern missfallen dürfte. Die Idee ist nicht schlecht, und das Ding groovt auch einigermaßen, trotzdem fällt der Song im Vergleich zum Rest des Albums deutlich ab. Aber es wäre ja auch nicht <strong>IHSAHN</strong>, würde das Album keine verqueren Einfälle enthalten.</span></p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY"><span lang="de-DE">Der Mittelteil von &#8222;Arktis&#8220; fällt mehr oder weniger typisch aus, sieht man einmal von „</span><em><span lang="de-DE">Until I Too Dissolve</span></em><span lang="de-DE">“ ab, welches von einem gnadenlos frechen Achtziger-Riff ins Feld geführt wird und somit fast schon eine <strong>bierselige Live-Stimmung </strong>aufkochen lässt. Diese Art von Experiment mundet da schon eher: Der Song geht einfach wunderbar ins Ohr und sticht genau dort heraus, wo es im Album-Kontext nötig ist, damit man als Hörer trotz der ganzen Komplexität am Ball bleibt. Auch im Anschluss bleibt </span><strong><span lang="de-DE">IHSAHN</span></strong><span lang="de-DE"> kauzig, aber nachvollziehbar. Die schwarzmetallischen Ausbrüche in „<em>Pressure</em>“ können vielleicht sogar ein paar alte Emperor-Anhänger abholen, auch wenn das Album bewusst nicht in diese Richtung schielt. </span></p>
<p style="text-align: left" align="JUSTIFY">„<em><span lang="de-DE">Frail</span></em><span lang="de-DE">“ wirkt im Vergleich zum Rest leider eher blass, aber immerhin kann der Abschluss noch einmal so richtig punkten: „</span><em><span lang="de-DE">Crooked Red Line</span></em><span lang="de-DE">“ schmiegt sich dank Jorgen Munkebys geradezu laszivem Saxophon-Spiel an den Hörer und verführt ihn nach allen Regeln der Kunst, bevor die absolute Kälte hereinbricht. „</span><span lang="de-DE">Celestial Violence</span><span lang="de-DE">“, getragen von <strong>LEPROUS</strong>-Fronter Einar Solberg, trieft nur so vor gekonnter Melancholie und Kälte. Das, liebe Leser, ist <strong>ganz großes Tennis</strong>! Es braucht eben doch keine Blast-Gewitter und unermüdliches Geschrammel, um genau jene Faszination zu schaffen, die man an gutem Black Metal schätzt. Nein, auch mit ruhigeren Klängen und einer hervorragend klaren Produktion kann dieses Resultat erzielt werden, wie <strong>IHSAHN</strong> eindrucksvoll beweist. Abgerundet wird &#8222;<em>Celestial Violence</em>&#8220; schließlich von <strong>IHSAHNS </strong>markerschütternd verzweifeltem Geschrei im Refrain – die Gänsehaut will gar nicht mehr weichen. Je nach Edition gibt es noch einen Bonustrack obendrauf, den man sich aber eigentlich sparen kann, sofern man nicht auf eher mäßiges Geklimper samt fremdsprachiger Erzählung steht.</span></p>
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