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	<title>Experimental Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Thu, 28 Feb 2019 08:36:50 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Experimental Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 28 Feb 2019 14:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[BENT KNEE]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die Sache hat nen HAKEN ... YEAH! Schlechte Wortspiele!<br />
Nee, dann lieber gute Musik! Und zwar auf Tour! VOLA und HAKEN betouren die Clubs und machen das, was sie am besten können.</p>
<p>Wir hoffen, euch z.B. in Leipzig zu begegnen, wenn wir Stift und Objektiv ... äh... schwingen.<br />
Bis dann!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Yeah, it&#8217;s Progtime again!</strong> Dieses Jahr bin ich nun wirklich alles andere als unterversorgt, was Liveshows sehenswerter Acts angeht&#8230;</p>
<p>Als ich das letzte Mal die Briten von&nbsp;<strong>HAKEN</strong> in Dresden bewundern durfte, hatten diese <strong>THE ALGORITHM</strong> und <strong>NEXT TO NONE</strong> im Gepäck (<a href="https://silence-magazin.de/zukunft-schaffen-vergangenheit-zelebrieren-haken-live-erwischt#rs-2699">Luc berichtete</a> aus Luxemburg von selbiger Tour). 2017 war das. Inzwischen haben sie ihre Fans mit einem Live-Album und kurz darauf mit &#8222;Vector&#8220; versorgt. Letzteres hat mich nicht so richtig begeistern können. Aber vielleicht funkt es ja am Montag im <strong>Conne Island</strong>. Die Venue habe ich ja nun endlich mal kennengelernt, als ich kürzlich <strong>OBSCURA</strong> und <strong>FALLUJAH</strong> dort sehen konnte.</p>
<p>Ich bin wirklich gespannt, wie sie sich in einem kleineren Club machen. Das <strong>Beatpol</strong> ist um einiges geräumiger und hatte die Band etwas distanziert wirken lassen. Im <strong>Conne</strong>&nbsp;hingegen kann der Gast dem Künstler ja quasi aus den hinteren Reihen noch <strong>ins Nasenloch schauen</strong>. Und auch auf die beiden Vorbands bin ich mindestens neugierig.&nbsp;Mit denen der vergangenen Tour konnte ich nicht so viel anfangen. Diesmal sind <strong>VOLA</strong> und <strong>BENT KNEE</strong> dabei. Beide auf ihre Art echte Leckerchen, die ich noch nicht live bewundern konnte.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bJSt7ISU1-w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>VOLA</strong> wurden mir nach der 2016er Tour von <strong>KATATONIA</strong>, wo sie als Vorband neben <strong>AGENT FRESCO</strong> spielten (<strong>KATATONIA&nbsp;</strong>haben irgendwie immer so Knaller-Vorbands am Start, deucht mir?!), von verschiedenen Seiten empfohlen. Die Dänen haben sich mir vor allem durch ihre sentimentale, schwermütige und zugleich träumerische Musik ins Herz gespielt. Wir hatten unsere Anfangsschwierigkeiten, weil sie zwar sehr eingängige Melodien bringen, aber zeitweise zugleich Keyboardsounds einbauen, die so abstrakt-modern sind, dass sie nicht ganz mein Fall sind. Nun hat es mit &#8222;Applause Of A Distant Crowd&#8220; aus dem vergangenen Jahr besser funktioniert. Ein <a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview#rs-2700">Interview</a>, das ich zwischenzeitlich übersetzen durfte, tat sein übriges.</p>
<h4>Selten sympathisch und offen gibt sich der Vierer.</h4>
<p>Weiter zu <strong>BENT KNEE</strong>. Vermutlich eher unbekannt, kann ich sagen: Egal, ob es dein Fall ist, was die Bostoner da machen &#8211; musikalisch sind sie der Oberknaller! Das wage ich zu behaupten, obwohl ich sie weder live gesehen, noch ihre Alben gehört habe. Ich bin über den<strong> Inside Out Rec.</strong> Videokanal auf die Kapelle aufmerksam geworden. Thumbnail sei dank. Direkt Video-Addicted sozusagen.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/e9QAlYV6qsY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Groovy wie Sau spielen sie sich ins Ohr. Nicht wuchtig-brutal, nicht vordergründig-verschwurbelt. Nein, schon fast seicht. Flächig, verträumt und poppig. Aber &#8211; wie gesagt &#8211; verdammt groovig und knackig. Das, was sie sich da erdenken, setzt eine <strong>unheimliche Tightness</strong> im Spiel voraus, damit die Sachen auch wirklich funktionieren können. Eine echte Herausforderung, die mich sehr neugierig macht. Ich bin außerdem gespannt, wie die sowieso schon eher jaulige Stimme von Sängerin&nbsp;<strong>Courtney Swain&nbsp;</strong>live auszuhalten ist.</p>
<p>Was <strong>HAKEN</strong> so fabrizieren, ist hierzulande wohl kaum noch ein Geheimnis. Seit einigen Jahren wissen sie die Prog-Szene mit ihren Veröffentlichungen zu unterhalten, zu beschäftigen und zu spalten. Ihre Diskographie zeigt eine interessante Entwicklung von <strong>großrahmigen, schweren Strukturen</strong> bis hin zu <strong>komplexeren, modernen Sounds</strong>. Jedes ist auf seine Art &#8211; oder in seinem Stil &#8211; vollkommen. Nun, nur bei &#8222;Vector&#8220; kann ich das noch nicht so bestätigen, dafür habe ich es einfach zu selten in Gänze gehört. Aber einige Songs sind doch hängengeblieben, auf die ich auch live sehr gespannt bin. <em>&#8222;Nil by Mouth&#8220;</em> beispielsweise, das deutlich härter als der Rest der Platte losrumpelt.</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-nmI6fj7ICc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Hier geht es zu den Webseiten der Bands: <a href="https://www.hakenmusic.com/"><strong>HAKEN</strong></a>, <a href="https://www.volaband.com/"><strong>VOLA</strong></a>, <a href="https://www.bentkneemusic.com/"><strong>BENT KNEE</strong></a></p>
<p>Die kommenden Tourdates und der Tourtrailer:</p>
<p style="text-align: center;"><strong>04.03.2019, Leipzig – Conne Island</strong><br />
<strong>06.03.2019, Stuttgart – Im Wizemann</strong><br />
<strong>07.03.2019, München – Backstage Halle</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/YOfoY8p1vdc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/haken-vector-tour-2019/">Eine bunte Prog-Mischung &#8211; HAKENs &#8222;Vector&#8220;-Tour</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AYAHUASCA &#8211; Blast-Beats und Dschungelgrooves</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Nov 2018 21:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphäre]]></category>
		<category><![CDATA[Ayahuasca]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir begehen heute mit euch das Bergfest!</p>
<p>Wie?! Mit etwas progressivem und einer absoluten Neuheit in unseren Reihen.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center">AYAHUASCA– “Beneath The Mind”</h2>
<p style="text-align: center"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;09.11.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 52:33 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Kernkraftritter<br />
<strong>Genre:</strong> Experimental Death Metal</div></div></div></p>
<p>Lange mussten ihre Fans warten, doch nun ist es endlich so weit. Die Experimental-Death-Metaller <strong>AYAHUASCA</strong> aus Köln (nicht zu verwechseln mit geschätzt 5 Namensvettern) releasen <strong>nach 5 Jahren Band-Existenz</strong> und Live-Auftritten ihr Debut-Album. Die erste Frage, die sich mir diesbezüglich stellt, ist:</p>
<h2>Kann die Studio-Aufnahme mit der mitreißenden Intensität mithalten, die die Band live an den Tag legt?</h2>
<p>Die Antwort ist ein klares <strong>JA</strong>! Der ebenso hart wie <strong>aggressiv ausfallende Sound</strong> sorgt dafür, dass die massiven Grooves und das gnadenlose Geballer hier genauso rüberkommen, wie man das von den Auftritten gewohnt ist. Dazu gibt es <strong>Percussion-Einlagen</strong>, vertrackte Rhythmen, Kehlkopfgesang sowie den einen oder anderen okkult anmutenden Clean-Part, der dieses Hörerlebnis in ein immer präsentes, <strong>düsteres Dschungel-Feeling</strong> einhüllt. Zwischen den <strong>Wellen an Death-Metal-Brechern</strong> treten immer wieder <strong>interessante Zwischenparts</strong> hervor, seien es schamanische Beschwörungen, Bratschenspiel oder hypnotisch flüsternde Zungen. Lasst euch überraschen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pvzcdkqrS5Q?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Aber die stärkste Seite von „Beneath The Mind“ liegt definitiv bei der Rhythmus-Fraktion.</strong> Das Ganze groovt nicht nur, wo es nur kann (mit immenser Power) – gerade die Schlagzeugspuren sind erfrischend <strong>abwechslungsreich und kreativ</strong>. Und ich meine so richtig kreativ. Wenn er gerade nicht mit Blast Beats beschäftigt ist, lässt der Drummer keine Möglichkeit aus, die Grooves der Musik <strong>mit allem zu würzen, was er hat</strong> – immer passend und ohne mit dem Feeling zu brechen. Ein großes Lob dafür, denn das macht das Album noch ein gutes Stück interessanter und einzigartiger. Dabei wird er unterstützt von&nbsp; <strong>zwei Perkussionisten</strong>, welche diesen Aspekt nochmal ein weiteres Level in die Höhe treiben. Gerade dieser <strong>rhythmischen Gesamtmacht</strong> ist auch der Live-Erfolg der Band zu verdanken.</p>
<h2>Variation und Epik</h2>
<p>In ruhigeren Parts verlieren sich <strong>AYAHUASCA</strong> auch gerne mal in progressiven <strong>OPETH</strong>-Gefilden. Diese drücken sich aus mit ungewöhnlichen Akkordfolgen, Taktwechseln und <strong>Akkustik-Pornos an den Klampfen</strong>. Dabei verbindet sich solcherlei Rumgespiele innerhalb eines Songs gerne mal mit einer Auswahl oben genannter Elemente. Dies hat zweierlei zur Folge. Erstens: <strong>Ein großartiges Variationsreichtum</strong> – es wird nie langweilig. Und zweitens: <strong>Epen</strong>. Bis auf den Vierminüter „<em>Abyss</em>“ sind alle Tracks zwischen 6 und 12 Minuten lang – und <strong>jeder davon erzählt seine eigene Geschichte</strong>.</p>
<p>Bei diesem starken Debut-Album wurde <strong>alles richtig gemacht</strong>. Mit seiner Kombination aus rhythmischer Wucht, atmosphärischem Tiefgang und musikalischer Vielfalt trifft „Beneath The Mind“ <em>meinen</em> Nerv zumindest voll und ganz. Und damit vergebe ich zum ersten Mal einem Album 10 von 10 Punkten.</p>
<hr>
<p><a href="https://www.facebook.com/ayahuasca.death/">&gt;&gt;Bandseite&lt;&lt;</a></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/channel/UCtdFFnGWEUfyVHrLrx_qhKQ">&gt;&gt;Youtube&lt;&lt;</a></p>
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		<item>
		<title>VVON DOGMA I &#8211; Das Erbe von UNEXPECT?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Oct 2017 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde]]></category>
		<category><![CDATA[Chaoth]]></category>
		<category><![CDATA[Cynic]]></category>
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		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[kanada]]></category>
		<category><![CDATA[Unexpect]]></category>
		<category><![CDATA[Vvon Dogma I]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VVON DOGMA I – Communion EP Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017 Dauer: 14:45 Label: Independent Stil: Djent/Experimental/Progressive Metal Es gab mal eine Zeit, in der man mit Gitarren, die mehr als 6 bzw. Bässen, die mehr als 4 Saiten hatten, noch zu einer echten Exotenspezies ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>VVON DOGMA I</strong> – Communion EP<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.10.2017<br />
Dauer: 14:45<br />
Label: Independent<br />
Stil: Djent/Experimental/Progressive Metal</p>
<p>Es gab mal eine Zeit, in der man mit Gitarren, die mehr als 6 bzw. Bässen, die mehr als 4 Saiten hatten, noch zu einer echten Exotenspezies gehörte. Einer dieser Exoten ist <strong>Chaoth,</strong>&nbsp;der mit seinem 9 saitigen Bass bereits 2005 für Aufsehen sorgte, da er das Instrument nicht einfach nur besaß, <a href="https://www.youtube.com/watch?v=qLeXaxlSbc8" target="_blank" rel="noopener">sondern es auch entsprechend spielen konnte</a> – und zwar noch, bevor es cool war.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23012" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand.jpg" alt="VVON DOGMA I" height="1450" width="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/Vvon-Dogma-I-credit-Guillaume-Briand-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 967px) 100vw, 967px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Zwölf Jahre später ist seine vorherige <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-49-unexpect/" target="_blank" rel="noopener">Hauptband <strong>UNEXPECT</strong> Geschichte</a> und der Kanadier mit seinem neuen Projekt wieder auf der Bildfläche aufgetaucht.<br />
Schon im Sommer 2015, ungefähr zu der Zeit, in der sich das Avantgardegespann auflöste, wurden Fragmente des neuen Schaffens im Netz gestreut und die Erwartungen geschürt.</p>
<h4>Doch was kann die vier Track EP wirklich?</h4>
<p>Ein bisschen Djent, ein bisschen Dub Step, ein Vocoder, der an <strong>Paul Masvidal</strong> und <strong>CYNIC</strong>-Großtaten denken lässt, ein bisschen Prog Metal, und hier und da Synthwave. Die Grundzutaten des Projekts <strong>VVON DOGMA I</strong> sind schnell ausgemacht. Allerdings sind diese nur vereinzelt so logisch und organisch ineinander verwoben, als dass die Mischung wirklich revolutionär wirken würde. Andererseits weisen die einzelnen Parts auch keine so abrupten und wahnwitzigen Breaks auf, wie es bei <strong>UNEXPECT</strong> der Fall war und dort genau aus diesem Grund faszinierte und funktionierte.</p>
<p>Retrospektiv betrachtet kann man <strong>Chaoth</strong>s Anteil an den Songs seiner Vorband nun recht präzise heraushören, muss aber auch zugeben, dass der gute Mann im (fast) Alleingang nicht im gleichen Maße dazu imstande ist, Qualität zu liefern, obwohl ich mir sicher bin, dass es an Potential nicht mangeln dürfte. Beweis dafür ist zum Beispiel das schöne <em>&#8222;The Mask&#8220;</em>&nbsp;und auch der Titeltrack weist durchaus geile Passagen auf. Aber eben nicht über die gesamte Länge, was bei einer knappen Viertelstunde schon bedenklich ist.</p>
<p>So bietet die erste <strong>VVON DOGMA I</strong>-EP zwar ein paar nette Häppchen, allerdings nichts wirklich Neues, was zahlreiche andere Djent/Prog/Experimental Bands nicht schon so oder so ähnlich gemacht hätten. Nur halt nicht mit einem 9Saiter Bass.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GoQFvlWEn2A?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/pg/VvonDogmaI/about/?ref=page_internal" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></p>
<p><a href="https://vvondogmai.bandcamp.com/releases" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></p>
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			</item>
		<item>
		<title>URARV &#8211; Never stop the Madness</title>
		<link>https://silence-magazin.de/urarv-never-stop-the-madness/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=urarv-never-stop-the-madness</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 24 Oct 2017 06:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[aldrahn]]></category>
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		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Old School]]></category>
		<category><![CDATA[svart records]]></category>
		<category><![CDATA[urarv]]></category>
		<category><![CDATA[Wahnsinn]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>URARV – Aurum Veröffentlichungsdatum: 21.09.2017 Dauer: 49 Min. Label: Svart Records Stil: Experimenteller Old School Black Metal Brutalität, wahnwitzige Geschwindigkeit, ausgearbeitete Konzepte &#8211; all das sind Attribute, welche für mich extreme Spielarten des Metal so attraktiv machen. Jedoch schätze ich noch einen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/urarv-never-stop-the-madness/">URARV &#8211; Never stop the Madness</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>URARV</strong> – Aurum<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.09.2017<br />
Dauer: 49 Min.<br />
Label: Svart Records<br />
Stil: Experimenteller Old School Black Metal</p>
<p>Brutalität, wahnwitzige Geschwindigkeit, ausgearbeitete Konzepte &#8211; all das sind Attribute, welche für mich extreme Spielarten des Metal so attraktiv machen. Jedoch schätze ich noch einen Faktor als deutlich wichtiger ein: Leidenschaft, beziehungsweise Wahnwitzigkeit. Es gibt Musik, die mich nach vielen Jahren immer noch staunen lässt. Ich denke da spontan an &#8222;Carved in Stigmata Wounds&#8220; von <strong>SECRETS OF THE MOON</strong>, &#8222;Ordo ad Chao&#8220; von<strong> MAYHEM</strong> oder auch den letzten Output der norwegischen Wahnies <strong>DØDHEIMSGARD</strong> &#8222;A Umbra Omega&#8220;. Was dort aufgefahren wurde, war jenseits irgendwelcher Genrelimitierungen, sondern schlicht und ergreifend eine Manifestation wahnsinniger Musik.</p>
<p>Einen großen Anteil am Wahnsinn hatte defintiv der Sänger <strong>Aldrahn</strong> (Bjørn Dencker Gjerde), der eine bemerkenswerte Leistung darbrachte und seine Stimmbänder teils aufs Übelste malträtierte. 2016 durfte ich dieses Spektakel noch live erleben, kurz nach der Tour mit den oben genannten <strong>SECRETS OF THE MOON</strong> verließ <strong>Aldrahn</strong> jedoch <strong>DØDHEIMSGARD</strong> (nicht zum ersten Mal) und widmete sich nun voll und ganz seinem 2003 gegründeten Projekt <strong>URARV</strong>. Nachdem 2016 ein Promodemo veröffentlicht wurde, erscheint nun das Debüt &#8222;Aurum&#8220; und präsentiert <strong>Aldrahn</strong>s Musik vertraut verschroben und zugleich wohlig traditionell. <strong>Aldrahn</strong> selbst übernimmt den Gesangs- und Gitarrenposten und wird dabei von Bassist <strong>Sturt</strong> (u.a.<strong> TROLL</strong>) und der Drummerin <strong>Trish</strong> (u.a. <strong>CRAFT</strong>, <strong>ISVIND</strong>) unterstützt.</p>
<h3>Ipsissima Verba</h3>
<p>Präsentiert sich das Coverartwork von &#8222;Aurum&#8220; kryptisch, symbolisch und für meinen Geschmack etwas zu überladen, so trifft dies nicht auf den Opener <em>&#8222;Forvitringstid&#8220;</em> zu. Cleane Gitarren und ein akzentuierter Bass beginnen angenehm melodisch und leicht psychedelisch, bevor verzerrte Gitarren und das Schlagzeug einsetzen und sofort ein enormer Groove den Track dominiert.<strong> Aldrahn</strong>s Gesang klingt zuerst ein wenig rezitierend, steigert sich jedoch schnell in abgefahrenere Regionen. Hier hört ihr definitiv KEINEN 08/15-Black Metal-Gesang. Es wird frei von der Leber weg gewütet und auch des Öfteren halbcleaner Gesang verwendet, der jenseits von Gut und Böse seine manischen Geschichten erzählt. Abgesehen davon bleibt<em> &#8222;Forvitringstid&#8220;</em> jedoch ein wenig blass, rockt dennoch gut durch, kann aber keinen absolut überzeugenden Eindruck hinterlassen.</p>
<p>Deutlich besser gelingt dies meines Erachtens bei den folgenden Stücken <em>&#8222;Ancient DNA&#8220;</em>, <em>&#8222;The Retortion&#8220;</em> und<em> &#8222;Broken Wand&#8220;</em>, welches ebenfalls auf dem letztjährigen Promodemo vertreten war. Zwischen Midtempo-Black-Metal, zeitweiligen Ausbrüchen, leicht psychedelischen Elementen und dem theatralischen Gesang sticht für mich sehr positiv das präsente Bassspiel heraus. Sowohl klanglich als auch spielerisch weiß der Tieftöner interessante Akzente zu setzen und auch ab und an den Liedverlauf zu führen. Stark! <em>&#8222;The Retortion&#8220;</em> glänzt zudem mit einem soundtrackartigen und beschwörenden Mittelteil, wohinggegen <em>&#8222;Broken Wand&#8220;</em> einen epischen Songaufbau aufweist und herrlich charmant durchs Unterholz knüppelt.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;">&#8222;And winter lasted a lifetime&#8230;&#8220;</p>
</blockquote>
<p>Überhaupt klingt <strong>URARV</strong> im direkten Vergleich mit<strong> Aldrahn</strong>s ex-Band deutlich oldschooliger und orientiert sich im Kern sehr stark an der zweiten Welle des Black Metal, speziell an<strong> DARKTHRONE </strong>und<strong> THORNS</strong>. Angereichert mit den beschriebenen psychedelischen Elementen und dem sehr eigenen Gesang ergibt diese Mixtur durchaus einen recht eigenen Sound.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22894" aria-describedby="caption-attachment-22894" style="width: 890px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/urarv-photo-1024x646.jpg" width="900" height="568" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/urarv-photo-1024x646.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/urarv-photo-300x189.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/urarv-photo-750x473.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/urarv-photo.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22894" class="wp-caption-text">v.l.n.r. Sturt, Aldrahn, Trish</figcaption></figure>
<h3>Fear your Mind</h3>
<p>In der zweiten Albumhälfte kommen zur bekannten Stilistik noch ein paar Thrash-Metal-Versatzstücke dazu, wie etwa im Song <em>&#8222;Guru&#8220;</em>. <em>&#8222;Valens Tempel&#8220;</em> wiederum erinnert mich speziell durch seine Gesangsdarbietung ein wenig an das kauzige Schwermetallgeholze alter <strong>ARCKANUM</strong>. Insgesamt legt <strong>Aldrahn</strong> bei den letzten Stücken noch eine gehörige Portion mehr Wahnsinn in seine Stimme. Da gibt es neben verzweifelten Schreien und Geheul auch archaische Grunzlaute und gutural herausgekotzte Wut zu hören. Dennoch wirkt dies alles sehr natürlich und authentisch. Wer ihn einmal live erlebt hat, weiß wovon ich spreche.</p>
<p><em>&#8222;Red Circle&#8220;</em> beschließt das Album auf äußert boshafte Art und Weise und hämmert beständig und konsequent auf den Hörer ein, bevor das Stück soundtrackartig mit Streichern und mystischem Frauengesang ausklingt. Das Ganze bildet ein interessantes Potpourri, kann jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich gegen Ende leichte Längen in die Kompositionen eingeschlichen haben. Die Grundriffs werden meiner Meinung nach einfach zu häufig wiederholt.</p>
<p>Schlussendlich wirkt &#8222;Aurum&#8220; trotz seiner experimentellen Seite äußert schlüssig und verknüpft klassisches Gebolze mit psychedlischen, gar krankhaften Momenten. Etwas Vergleichbares habe ich in letzter Zeit nur bei <strong>BETHLEHEM</strong> gehört. Die Highlights im Klangkonstrukt bilden für mich ganz klar <strong>Aldrahn</strong>s Gesang und das sehr gute Bassspiel. Diese Komponenten werden von der schneidenden und dennoch differenzierten Produktion gut herausgestellt. Der Rest ist gefällig, jedoch ein wenig zu unspektakulär.</p>
<p>Verglichen mit dem Schaffen <strong>DØDHEIMSGARD</strong>s besinnt sich <strong>URARV</strong> mehr auf die Ursrpünge im Black Metal und weiß über weite Strecken zu überzeugen. Ich hoffe sehr, dass wir in Zukunft noch mehr von diesem Trio hören und sie ihre Stärken noch besser ausspielen können. Wenn sie das schaffen, werkeln sie ganz oben in der Liga der psychedelischen (Black) Metal-Bands mit.</p>
<p>Never stop the Madness! Aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaarrrrrrrrrrrrrrrr &#8230;.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/nsLNHrlvUr0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="https://urarv.bandcamp.com/album/aurum">Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/urarv/">Facebook</a></p>
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		<title>CONVERGE &#8211; Ein Liebesbrief</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Aug 2017 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[All Pigs Must Die]]></category>
		<category><![CDATA[Chelsea Wolfe]]></category>
		<category><![CDATA[converge]]></category>
		<category><![CDATA[Doomrider]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Jesuit]]></category>
		<category><![CDATA[Killer Be Killed]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Old Man Gloom]]></category>
		<category><![CDATA[Pioniere]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie fängt man einen Liebesbrief an? Diese Frage hast du dir bestimmt auch mal gestellt. Und egal ob du ihn digital oder handschriftlich verfasst, bleibt dieses Problem immer bestehen. In dieser kleinen Kolumne möchte ich dir einen Einblick in das Wirken einer ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wie fängt man einen Liebesbrief an?</strong> <strong>Diese Frage hast du dir bestimmt auch mal gestellt. Und egal ob du ihn digital oder handschriftlich verfasst, bleibt dieses Problem immer bestehen. In dieser kleinen Kolumne möchte ich dir einen Einblick in das Wirken einer Band geben, die so viel mehr ist als nur eine Ansammlung von Persönlichkeiten. Die paar Zeilen, die ich zu ihrem Meisterwerk &#8222;Jane Doe&#8220; für die <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-10-converge/">Core Classics </a>verfasst habe, reichen nämlich nicht aus, um dieser Gruppe gerecht zu werden.</strong></p>
<p><strong>CONVERGE</strong> sind eine 1990 gegründete vierköpfige Band aus Boston, deren Besetzung sich seit dem Durchbruch mit &#8222;Jane Doe&#8220; nicht mehr geändert hat. In den 11 Jahren bis zu diesem ungeahnten Erfolg war schnell klar, wohin es diese einmalige Gruppe verschlagen wird. Ihre Mixtur aus Hardcore Punk und zahlreichen Elementen aus Metal Genres war so explosiv und neu, dass sie nicht nur als Pioniere des Mathcore, sondern auch des Metalcore angesehen werden. Außerdem beeinflusst ihr Wirken so ziemlich jeglichen experimentellen Hardcore der Neuzeit, sei es über das eigene Label <strong>Deathwish Inc.</strong> von Frontmann<strong> Jacob Bannon</strong> oder noch darüber hinaus. Schon in den Anfängen zeichnete sich aus, wie sturköpfig und einzigartig die Musik und Bildsprache werden würde. So fanden sie erst in Epitaph Records ein Label, das den DIY-Ethos wirklich verstand.</p>
<h4>Die Ein-Mann-Show</h4>
<p>Dieser spiegelt sich in der kreativen, von unerwünschten Außeneinflüssen isolierten musikalischen Schaffensphase und der begleitenden Kunst wieder. Denn für ihren wilden, ungezügelten Stil entwickelt <strong>Bannon</strong> seit 1996 Artworks, die mal abstrakt und mal sehr direkt sind. Sein persönlicher Arbeitsrhythmus besteht dabei im Großen und Ganzen darin, ein so perfektes Werk wie nur möglich zu schaffen. Bei dem kreativen Output fragt sich ein Fan dann schnell: Schläft dieser Mann überhaupt? Allein in diesem Jahr veröffentlichte er zahlreiche Prints von seinen Gemälden und Designs für Tourposter. Zusätzlich entwarf er das Albencover und Layout von <strong>CONVERGE</strong>s neuer EP &#8222;I Can Tell You Everything Abou Pain&#8220; und dem neuem Album &#8222;The Dusk In Us&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dm3zkZX_FxI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Außerdem spielte er Kurator für ein ganz besonderes Soloprojekt. In <strong>WEAR YOUR WOUNDS</strong> findet sich ein milder und warmer Gegensatz zur Musik seiner eigentlichen Band. Nach einer fünfjährigen Pause seit der Split mit <strong>REVELATOR</strong> (<strong>CHELSEA WOLFE</strong>) sollte dieses Jahr ein besonders intensives werden. Nicht nur das Debüt-Album &#8222;Wear Your Wounds&#8220; erblickte 2017 das Licht der Welt, sondern auch das Reisetagebuch &#8222;Dunedevil&#8220;. Am Entstehungsprozess dieses Projekts zeichnen sich die Einstellungen der Band ab. Für eine Woche lebte <strong>Bannon </strong>in einer Holzhütte in den Dünen Kaliforniens. Dort verwandelte er die von der regelrechten Abschottung ausgelösten Gefühle in Malerei und Musik. Wenn er nicht der Natur lauschte, komponierte er Musik und nahm diese auch gleich auf. Aus nur sieben Tagen der Isolation entstand ein 300 Seiten umfassendes Buch voller Gemälde, Fotografien und kurzen Tagebucheinträgen, welches am Besten in Kombination mit dem gleichnamigen, vorrangig atmosphärischen und instrumentalem Album zu genießen ist.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-21130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-1024x1024.jpg" alt="" height="900" width="900" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/a3561849645_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 900px) 100vw, 900px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Die dunklen, gefühlvollen Texte aus &#8222;Wear Your Wounds&#8220; sind schon seit Ewigkeiten Bestandteil der Band. Ihren bereits erwähnten Durchbruch schafften sie mit dem Opus &#8222;Jane Doe&#8220; im Jahr 2001. Das Konzeptalbum handelte von einem schmerzhaften Beziehungsende und klingt dabei nie kitschig. Grund dafür ist auch die abstrakte, von Kritikern oft belächelte Lyrik von <strong>Bannon</strong>. Da hilft nur mehrmals zu lesen, um den Hintergrund der Lieder zu verstehen. Bei der unglaublich rohen Vertonung ist ein reines Heraushören gar nicht möglich. Zum Teil werden sogar einzelne Wortfetzen nur wiederholt und im Text zum Lied findet sich dann trotzdem eine poetisch angehauchte Geschichte. Am liebsten würde ich jetzt auf jedes Album einzeln eingehen und lyrische Themen abarbeiten, aber dann würdest du morgen noch hier sitzen. [Vielen Dank! das Lektorat]</p>
<blockquote><p>Mediocrity in believing in everything, and this lack of will has buried them forever. &#8211; <strong>CONVERGE</strong> &#8211; <em>&#8222;Albatross&#8220;</em></p></blockquote>
<p>Reden wir lieber darüber, welches instrumentale Rückgrat die schmerzerfüllte, keifende Stimme trägt. Herauszuheben ist hierbei kein Bandmitglied, da sie in ihrer fanatischen Spielweise allesamt glänzen. Die Personalwechsel bis zum Jahr 2001 sind ebenfalls kaum bemerkbar, nicht einmal die sehr persönliche Spielart des ehemaligen Bassisten <strong>Jeff Feinburg</strong> war unsersetzlich. Die sich komplementierenden musikalischen Einzelteile werden stets so zusammengefasst, dass man kaum einen Vergleich finden könnte. Es wirkte trotz der Neubesetzungen immer so wie ein natürlicher Prozess, an dessen Ende ein vollständiger Organismus stand.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/38m1NXeQP4E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Der gefragteste Hardcore-Produzent&nbsp;</h4>
<p>Dafür ist bis heute zu einem großen Teil <strong>Kurt Ballou</strong> verantwortlich. Neben seiner Tätigkeit als Gitarrist für die Band, entwickelte er sich zusammen mit seinem <strong>GodCity Studio</strong> zu einem der gefragtesten Produzenten in der gesamten Metal und Hardcore Szene. Ein wichtiger Faktor hierfür war ebenfalls seine Produktionskunst auf <strong>CONVERGE</strong>s musikalischem Output, insbesondere auf &#8222;Jane Doe&#8220;. Bis heute hat er dadurch einen Ruf inne, der durch die Besprechung seiner Arbeit durch Professoren an Universitäten im Hinblick auf die schiere Monumentalität seiner Fähigkeiten noch verstärkt wird. Völlig egal dabei ist, wer zu ihm kommt: die persönliche und brilliante Note ist bei jedem Künstler zu hören &#8211; von <strong>CHELSEA WOLFE</strong> über <strong>ISIS</strong> bis hin zu <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-21128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231.jpg" alt="" height="750" width="750" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/unnamed-231-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Für seine eigene musikalische Ausrichtung entschied sich <strong>Ballou</strong> dazu, mathige, verschachtelte Riffs zu spielen. Diese bohren sich gerade zu in die Grundmauern der Songs und verstärken das schiere Chaos, welches <strong>Bannon</strong> mit seiner Stimme zu dirigieren scheint. Zeitgleich mit seinen markanten Schreien bricht oft ein Wirbel aus, der brutaler nicht sein könnte. Eine in diesem Sturm der Gefühle oft übersehene Rolle spielt <strong>Nate Newton</strong>. Neben seiner erstaunlichen musikalischen Vergangenheit in u. a. <strong>JESUIT</strong> spielt er heute nebenbei noch in <strong>OLD MAN GLOOM</strong> und <strong>DOOMRIDERS</strong>. Kein Wunder also, dass ein so gefragter Musiker die Lücke vergangener Mitglieder füllen konnte. Sein Spiel am Bass hält sich dabei an keine strikten Regeln und ist mit vielen Details aus seiner Aktivität in Sludge und Doom Metal bestückt. Der von ihm und <strong>Ballou </strong>angebotene Backup-Gesang muss sich in der Hinsicht auch nicht vor vermeintlichen Frontmännern der Szene verstecken, die keine Instrumente spielen, aber gleich zwei Plätze in einigen Bands belegen.&nbsp;</p>
<h4>Der verrückteste Schlagzeuger</h4>
<p>Genauso technisch versiert wie die Männer an den Seiteninstrumenten ist <strong>Ben Koller</strong>. Sein Stil passt dabei so unglaublich gut zu der Band, dass ich ihn am liebsten mit seinem Schlagzeug am vorderen Rand der Bühne sehen würde. Er spielt mal vertrackt, verändert den Rhythmus oder bricht in bestialische Zwischenspiele aus, die viel von ihm abverlangen. Wie er es da noch schafft, für <strong>MUTOID MAN</strong>, <strong>ALL PIGS MUST DIE</strong>, <strong>KILLER BE KILLED</strong> und als Tour-Mitglied für <strong>DOOMRIDER</strong> zu spielen, erschließt sich vielen Ungläubigen nicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/C4r2wlMSLJ0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Genauso wenig verstehen Außenstehende aber auch den Arbeitsprozess der gesamten Band. Ohne auch nur auf das Zusammenspiel der Musiker einzugehen, werden sie manchmal als Persönlichkeitslos angesehen. Die ruhige, überlegte Art bei Interviews und Statements macht es Journalisten nicht gerade einfach, viele kontroverse Zitate der Gruppe zu sammeln und vielleicht eine Diskussion zu befeuern. Eben diese Vernunft und Sanftmut, die besonders <strong>Bannon</strong> immer wieder an den Tag legt, macht jedoch die Merkmale der Band aus. Ihr zahlreich kopierter Stil und den riesigen Fußabdruck, den sie bereits in der Szene hinterlassen haben, sollte ausreichen, um die Bedeutsamkeit hervorzuheben. Trotz der angefochtenen Einzigartigkeit ihrer Einzelteile, haben sie Kultstatus erreicht.</p>
<p>Sie werden insgeheim gefeiert wie junge Götter, was sich auch durch die treue Anhängerschaft bestätigen dürfte, die innerhalb weniger Stunden die Schallplatten der neuesten Pressung oder des kommenden Albums kauft. Dazu braucht es kein Ego der Mitglieder, sondern einfach nur echte, ehrliche Underground-Musik, die am Legendenstatus kratzt. Und genau dafür liebe ich sie.<br />
Ja, <strong>CONVERGE</strong>, ihr habt mich richtig verstanden. Ich liebe euch und hoffe, dass der ein oder andere Leser seine Ohren öffnet oder meine Liebe sogar bereits versteht.</p>
<p><strong>Ihr neuestes Album &#8222;The Dusk In Us&#8220; erscheint am 03.11.2017 via Epitaph Records und Deathwish Inc. Vorbestellen könnt ihr das gute Teil <a href="https://deathwishinc.eu/collections/converge">hier</a> und <a href="http://de.kingsroadmerch.com/converge/">hier</a>. Empfehlenswert ist, in die erste Single-Auskopplung reinzuhören. <em>&#8222;Under Duress&#8220;</em> stellt einen weiteren neuen Schritt für die Band dar, deren alter Sound weiterhin omnipräsent bleibt und lediglich erweitert wird.</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/rFmMswcPPzs?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>GRAVETEMPLE &#8211; zugedröhnt im Grabe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Jun 2017 06:33:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GRAVETEMPLE &#8211; Impassable Fears Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017 Dauer: 34:59 Min. Label: Svart Records Stil: Drone/Doom/Experimental Während ich in meinem Kämmerlein am schwitzen bin wie ein Schwein, habe ich doch glatt die perfekte (Anti-) Sommermusik gefunden. Zu den lästigen Temperaturanstiegen möchte man sich nur ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gravetemple-zugedroehnt-im-grabe/">GRAVETEMPLE &#8211; zugedröhnt im Grabe</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GRAVETEMPLE</strong> &#8211; Impassable Fears<br />
Veröffentlichungsdatum: 02.06.2017<br />
Dauer: 34:59 Min.<br />
Label: Svart Records<br />
Stil: Drone/Doom/Experimental<span id="more-17711"></span></p>
<p>Während ich in meinem Kämmerlein am schwitzen bin wie ein Schwein, habe ich doch glatt die perfekte (Anti-) Sommermusik gefunden. Zu den lästigen Temperaturanstiegen möchte man sich nur ungern unnötig bewegen. Klar, man schwitzt ja auch bei jeder kleinsten Bewegung. Deshalb fiel mein Blick auf &#8222;Impassable Fears&#8220; von <strong>GRAVETEMPLE</strong>, einer Art &#8222;Supergroup&#8220; bestehend aus <strong>Attila Csihar</strong> (u.a. <strong>MAYHEM</strong>, <strong>SUNN O)))</strong>), <strong>Stephen O&#8217;Malley</strong> (<strong>SUNN O)))</strong>), <strong>Oren Ambarchi</strong> (<strong>SUNN O)))</strong>) und <strong>Matt Sanders</strong> (<strong>FUNERAL MOON</strong>).</p>
<h4>Gravetemple machen alles kaputt</h4>
<p>Sobald die ersten Töne erklingen, fühlt man sich schon orientierungslos. Wirres Schlagzeugspiel tummelt sich zu wohlbekannten <strong>SUNN O)))</strong> Gitarren, die nach einer Minute sich in <em>&#8222;A Szarka&#8220;</em> zu Granitwänden hoch türmen. Dazu gesellt sich <strong>Attila</strong>s heißeres Krächzen, sowie eine Instrumentalspur, die scheinbar nur aus Lärm besteht. Spätestens jetzt haben wohl die meisten von euch die Nase voll, schließlich ist das Album keine einfache Kost. Zwischendurch schimmert so etwas wie ein Groove auf, <strong>SUNN O)))</strong> mit Schlagzeug halt. Auch wenn der erste Eindruck krass ist, so entfaltet sich eine Art seltsame Anziehungskraft des Stückes. Ich sollte die Scheibe mal über Kopfhörer konsumieren, jedoch vergrabe ich mich dazu noch 2 Meter unter der Erde.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=48QGu93VkI4">HIER</a> könnt ihr eure Schmerzgrenze testen</p>
<p>Unangenehme Einschübe von Noise und Drone bahnen sich auf belastende Art und Weise durch den Verstand, bis erneut scheinbar sinnloses, hektisches Trommeln einsetzt. Anschließend noch die Streichinstrumente, wo ein LKW darüber zu fahren scheint und das Resultat noch über 10 Minuten dehnt. Fertig ist das Produkt von &#8222;Impassable Fears&#8220;, welches sich auf eine Gesamtzeit von über 34 Minuten zerstreut. <strong>AUTOKRATOR</strong> auf Steroiden und Chaos-Tropfen, so könnte ich das wohl beschreiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_17712" aria-describedby="caption-attachment-17712" style="width: 419px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17712" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-300x225.jpg" width="429" height="322" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/GLAVE_ORGONE0413-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-17712" class="wp-caption-text">Wissen wie man den Hörer strapaziert: Gravetemple</figcaption></figure>
<h4>Lichtblicke sucht man vergebens</h4>
<p>Ein brennender Zug, der in der nächsten Kurve&nbsp; entgleist. Ein Anblick, den man scheußlich findet, jedoch nicht weg sehen kann. Zwischen all diesem Wirrwarr tauchen noch Chöre auf, obgleich diese in Verbindung mit Synthesizern eine grandiose apokalyptisch wirkende Kulisse erschaffen. Anderthalb Minuten später nervt die monotone Nummer <em>&#8222;Domino&#8220;</em> mit ihrem endlosen Sample. Sicherlich liegt der Fokus bei <strong>GRAVETEMPLE</strong> bis jetzt ganz klar auf dem Schwerpunkt des Trance, doch repetitives anfixen will gelernt sein.</p>
<p>Anscheinend wirkt der Drogencocktail bei den Musikern jetzt richtig, sonst könnte ich mir den Anfang von <em>&#8222;Impassable Fears&#8220;</em> nicht erklären. Undefinierbares Brummen paart sich mit aus der Ferne zu hörenden Stimmen, ab und an eine Art Melodie. Dennoch so gering, dass das Chaos überwiegt.</p>
<p>Ich bin ratlos. Und platt. Ganze 5 Durchläufe hintereinander später kapituliere ich, weil ich mir nicht vorstellen kann, wann ich diese Platte bewusst genießen soll.</p>
<p>&nbsp;</p>
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			</item>
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		<title>Aus den Tiefen #34: The Book Of Knots</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Feb 2017 12:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Blixa Bargeld]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Heute geht es seit Längerem mal wieder um eine Band, die mit Metal eigentlich rein gar nichts zu tun hat, was prinzipiell immer ne Sache ist, die mich eher anzieht, als abschreckt.</p>
<p>Dass die Musik dabei trotzdem alles andere als zahm oder gefällig ist, werd ich euch hoffentlich beweisen können.</p>
<p>Manege frei für <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-14439" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Book-Of-knots-Pic-1024x678.jpg" alt="THE BOOK OF KNOTS" height="678" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Book-Of-knots-Pic-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Book-Of-knots-Pic-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Book-Of-knots-Pic-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Book-Of-knots-Pic.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Benannt nach einem Handbuch für Seemannsknoten, wurde <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong> im Jahre 2003 in Brooklyn gegründet. Die Gründungsmitglieder <strong>Tony Maimone</strong>, <strong>Joel Hamilton</strong>, <strong>Matthias Bossi</strong> und <strong>Carla Kihlstedt</strong> sind und waren bereits vorher als Produzenten oder Mitmusiker für zahlreiche Bands aktiv. Die Bandbreite dieser Acts reicht dabei von <strong>SLEEPYTIME GORILLA MUSEUM</strong> und <strong>SHINER</strong> bis zu <strong>UNSANE</strong> und <strong>BATTLE OF MICE</strong>. Da die Bandmitglieder ohnehin tief im experimentellen Untergrund in und um Brooklyn verwurzelt sind und waren, war es nur logisch, dass auch die Musik von <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong> alles andere als gewöhnlich ausfallen sollte.</p>
<p>Am ehesten lässt sich der Sound als Experimental Rock oder Art Rock bezeichnen, wobei die stilistische Ausrichtung durchaus von Song zu Song wechseln kann. Noise, Trip Hop, Industrial, Spoken Word Passagen, Rock, Ambient, all das und noch viel mehr kann man finden, sobald man sich darauf einlässt.</p>
<p>&nbsp;<br />
<iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=127973381/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3839763576/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300"><a href="http://arclightrecords.bandcamp.com/album/book-of-knots">Book of Knots by The Book Of Knots</a></iframe></p>
<p>Was bei <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong> besonders heraussticht, ist die undurchsichtige Melodik bzw. die Gitarrenlinien, die oftmals so bearbeitet werden, dass sie vollständig kakophon wirken. Und obgleich sich so eher Dissonanz und Krach ergeben, bleibt das, was die Band fabriziert auf verstörende Weise im Ohr, worin gleichzeitig ihre unverwechselbaren Extreme liegen. Weiterhin sind sowohl die Stimme als auch das Geigenspiel der wundervollen <strong>Carla Kihlstedt</strong> etwas, was die Musik von <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong> auszeichnet und auf ein ganz neues Level hebt. Denn die Variabilität und Emotion, die diese Frau in ihrer Kehle trägt, kann einem von einer Sekunde zur nächsten Schauer über den gesamten Körper jagen.</p>
<p>Dazu kommt, dass man sich bei diesem Kollektiv nie wirklich sicher sein kann, was als nächstes passiert. Gerade noch kreischen einem Gitarren und noisige Elektronik mit der Intensität von berstendem Stahl die Ohren voll, nur um kurz darauf einen Song zu präsentieren, der auch von <strong>MASSIVE ATTACK</strong> stammen könnte und geradezu versöhnlich anmutet. Fast wie bei nem Psychopathen, der euch abwechselnd verprügelt und streichelt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=127973381/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3237466177/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;lt;a href=&#8220;http://arclightrecords.bandcamp.com/album/book-of-knots&#8220;&amp;gt;Book of Knots by The Book Of Knots&amp;lt;/a&amp;gt;</iframe><br />
&nbsp;</p>
<p>Bislang haben <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong> drei Alben veröffentlicht, die insgesamt eine Konzepttrilogie ergeben. Der erste Teil &#8222;Book Of Knots&#8220; rankt sich thematisch um die See und wurde bereits 2004 über Arclight Records veröffentlicht. &#8222;Traineater&#8220;, das zweite der drei Alben erschien im Jahre 2007 auf ANTI-, und spielt an Land. Auf&nbsp; ihrem Zweitwerk gelang es <strong>THE BOOK OF KNOTS</strong> einige prominente Gäste zu verpflichten, darunter <strong>Mike Watt</strong>, <strong>Carla Bozulich</strong> und sogar <strong>Tom Waits</strong>.</p>
<p>Das dritte und bislang letzte Album &#8222;Garden Of Fainting Stars&#8220; aus dem Jahre 2011 behandelt (wer hätte es gedacht) die Luft und alles, was sich darin abspielt. Abermals kooperierte die Band dafür mit einem neuen Label, wobei es sich diesmal um <strong>Mike Patton</strong>s (übrigens nach Brechmittel benanntem) Ipecac Recordings handelte. Dabei ließ sich selbiger natürlich nicht lumpen, und steuerte neben <strong>EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN</strong>-Sänger <strong>Blixa Bargeld</strong>, ebenfalls Gesänge bei.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2009404995/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2498748428/transparent=true/" seamless="" height="150" width="300">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://bookofknots.bandcamp.com/album/garden-of-fainting-stars&#8220;&amp;amp;gt;Garden Of Fainting Stars by Book Of Knots&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Seither ist es still geworden um das Experimentalquartett aus Brooklyn. Und obwohl offiziell nie eine Auflösung bekanntgegeben wurde, ist es unwahrscheinlich, dass nach der &#8222;Zu Wasser, zu Land und in der Luft&#8220;-Trilogie noch weiteres Material veröffentlicht werden wird.</p>
<p>Die Alben in physischer Form zu finden, dürfte etwas <strong>Indiana Jones</strong>-Charme mit sich bringen, zumal das Debütalbum bei Amazon mittlerweile bei über 60€ steht – gebraucht wohlgemerkt.</p>
<p>Für all jene, die den Platz im Regal sowieso lieber für Bücher, DVDs oder Figuren aus Überraschungseiern reservieren, gibts zumindest das Debüt sowie &#8222;Garden Of Fainting Stars&#8220; auf den Bandcamp-Seiten der jeweiligen Labels und alle drei Alben bei Spotify.</p>
<p><a href="https://arclightrecords.bandcamp.com/album/book-of-knots" target="_blank">Book Of Knots Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://bookofknots.bandcamp.com/album/garden-of-fainting-stars" target="_blank">Garden Of Fainting Stars Bandcamp</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/bookofknots/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-34-the-book-of-knots/">Aus den Tiefen #34: The Book Of Knots</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Aus den Tiefen #33: Tangaroa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2017 13:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[aus den tiefen]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
		<category><![CDATA[Grind]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Tangaroa]]></category>
		<category><![CDATA[Technical]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-33-tangaroa/">Aus den Tiefen #33: Tangaroa</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em><strong>In „Aus den Tiefen“ stelle ich euch regelmäßig mehr oder minder unbekannte Künstler, Projekte und Bands vor, die aus dem einen oder anderen Grund abseits der altbekannten Pfade wandeln. Die Gründe hierfür können zahlreich sein. Das Ergebnis muss nicht immer nach Metal klingen, im Gegenteil! Der Fokus liegt hierbei auf Innovation, auf Experimentierfreude, auf dem Potenzial, etwas anders zu machen, als alle anderen.</strong></em></p>
<p>Wie viele geile Bands gibt’s eigentlich, denen niemals ein Durchbruch vergönnt ist, und die deshalb irgendwann sang- und klanglos in der Versenkung verschwinden? Verdammt dazu, nur in Insiderkreisen gekannt zu werden, und auch das nur dann, wenn man in den Fugen des Untergrundes kratzt &#8230; Hier würde sich eigentlich ein &#8222;Deine-Mutter-Witz&#8220; anbieten, aber kommen wir stattdessen zur Sache!</p>
<p>Die Band des Tages nennt sich <strong>TANGAROA</strong>.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-14254" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic.jpg" alt="TANGAROA" width="677" height="862" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic.jpg 677w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Tangaroa-pic-236x300.jpg 236w" sizes="auto, (max-width: 677px) 100vw, 677px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>TANGAROA</strong> wurden zu einer Zeit gegründet, zu der manche von uns gerade mal eingeschult worden: 1999.<br />
Wer immer noch nicht über die ersten beiden Silben des Bandnamens und die Assoziation zu weiblicher Unterleibsbekleidung hinweggekommen ist, dem sei gesagt, dass es sich bei dem Bandnamen tatsächlich um die Bezeichnung eines Meeresgottes in der Mythologie der Maori handelt. Haben wir wieder was gelernt!</p>
<p>Das erste hörbare Lebenszeichen der Band gab es im Jahre 2000, als sie ein Demo mit dem markanten Titel &#8222;Ever Fucked A Black Metal Whore?&#8220; veröffentlichten. Dieses bot neben Chaos, Geschrei und schlechtem Sound vorerst nur einen vagen Ausblick auf das, was noch kommen sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1868673751/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless="" width="300" height="150">&amp;amp;lt;a href=&#8220;http://tangaroa.bandcamp.com/album/ever-fucked-a-black-metal-whore&#8220;&amp;amp;gt;Ever Fucked A Black Metal Whore? by Tangaroa&amp;amp;lt;/a&amp;amp;gt;</iframe></p>
<p>Zwei Jahre später wurde die erste und selbstbetitelte &#8222;Tangaroa E.P.&#8220; veröffentlicht, die etwas präziser zeigen konnte, was die Jungs so auf dem Kasten haben. Wirklich passende Worte für das zu finden, was die Briten zelebrierten, fällt schwer. Annähernd lässt sich der Stil als Deathcore bezeichnen. Jedoch in seiner brutalsten Form, jenseits von dem, was unter amerikanischer Federführung bald zum Klischee verkommen sollte. Durchtränkt von erfrischenden Ideen und technischen, doomigen und progressiven Einflüssen, lieferten <strong>TANGAROA</strong> einen Klang, der sich von dem mittlerweile stark weichgespülten Sound moderner Progressive-Metal-Bands aus dem (mittlerweile gar nicht mehr so) Vereinten Königreich unterschied.</p>
<p>Bis zur nächsten Veröffentlichung, der EP &#8222;Day&#8220;, vergingen drei Jahre. Das Ergebnis dessen war das bis dato vielversprechendste Material aus dem Hause <strong>TANGAROA</strong>, das gekonnt zwischen technischem Grindcore, Black Metal, jazzigen Zutaten und Hardcore wechselt.</p>
<p>Oder, wie es die Band selbst sagen würde:</p>
<blockquote><p>[…] <strong>TANGAROA</strong> are a truly unique hybrid of experimental extreme metal and progressive grind. An abhorrent amalgamation of virtuoso technical abilities and incendiary metal riffs that combine a wealth of styles […] and push back the boundaries and concepts of song structures, offering a defiant middle finger response to the current wave of tech-metal pretenders to the throne.</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/XRhQyOKc3bY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Erneut vergingen drei Jahre, bis neues Material erschien: diesmal das bis heute erste und einzige Album &#8222;One Hand For The Knife, One Hand For The Throat&#8220;. Erneut hört man den Briten an, dass eine immense Steigerung vollzogen wurde, die nicht nur beweist, dass die Musiker an ihren Songs gewachsen sind, sondern auch, dass sich vor weiteren Einflüssen wie Mathcore nicht gescheut wird. Noch ausgereifter und präziser prügelt sich das Quintett durch acht Songs, die vor Originalität nur so strotzen.</p>
<p>Leider wurde es danach still um <strong>TANGAROA</strong>, nur spärlich wurden Beiträge auf Facebook gepostet, und obwohl die hemmungslose Art und Weise mit der die Band vorging an <strong>DILLINGER</strong> und Konsorten zu erinnern vermochte, wurde bis heute nie wieder neue Musik veröffentlicht.</p>
<p>Alle bisherigen Veröffentlichungen sind jedoch als &#8222;Name-your-price&#8220;-Download auf Bandcamp verfügbar.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/Tangaroa-10198432012/" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://tangaroa.bandcamp.com/album/one-hand-for-the-knife-one-hand-for-the-throat" target="_blank">Bandcamp</a></p>
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		<title>Abgenagte Zungen &#8211; Gnaw Their Tongues</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Dec 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Consouling Sounds]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GNAW THEIR TONGUES &#8211; Hymns For The Broken, Swollen and Silent Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016 Dauer: 39:43 Min. Label: Consouling Sounds Stil: Black Metal/ Experimental Heiliges Kanonenrohr! Was soll das denn sein? Ich glaube, meine Anlage spinnt, denn GNAW THEIR TONGUES haben es tatsächlich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GNAW THEIR TONGUES </strong>&#8211; Hymns For The Broken, Swollen and Silent<br />
Veröffentlichungsdatum: 09.12.2016<br />
Dauer: 39:43 Min.<br />
Label: Consouling Sounds<br />
Stil: Black Metal/ Experimental</p>
<p>Heiliges Kanonenrohr! Was soll das denn sein? Ich glaube, meine Anlage spinnt, denn <strong>GNAW THEIR TONGUES</strong> haben es tatsächlich geschafft, ein unhörbares Album zu veröffentlichen. Nein, ich veralbere euch nicht! Nahezu alles, was ihr auf &#8222;Hymns For The Broken, Swollen and Silent&#8220; hört, ist einfach nur chaotisches, langweiliges Gruselkino für Leute, denen <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> zu eingängig und <strong>THE AXIS OF PERDITION</strong> zu fröhlich ist. Das fängt schon beim Opener <em>&#8222;Hold High the Banners of Truth Among the Swollen Dead&#8220;</em> mit nervtötenden Keyboards und lästigem Drumcomputer an. Dumpfe Bassgeräusche paaren sich mit manischem Geschrei und am Ende lässt der Mastermind hinter <strong>GNAW THEIR TONGUES</strong> noch eine Kinderstimme den Herren preisen. Die Aussage dahinter? Ich habe keine Ahnung! Das schreckt mich nicht ab, da kommt einfach keine Spannung auf. Geschweige denn eine sinnvolle Melodie.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 104px;"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12098" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/gnaw-their-tongues-logo-104x300.png" alt="gnaw-their-tongues-logo" width="104" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/gnaw-their-tongues-logo-104x300.png 104w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/gnaw-their-tongues-logo.png 143w" sizes="auto, (max-width: 104px) 100vw, 104px" /></div>
<h4>Ist die CD zerkratzt?</h4>
<p>In <em>&#8222;The Speared Promises&#8220;</em> kommt dann das &#8222;Genie&#8220; <strong>Maurice de Jong</strong> so richtig in Fahrt und stresst mit trendfreiem Gitarrenbrummen, seinem monotonen Organ und den dämlichen Keyboards, die so klingen, als ob <strong>SCOOTER</strong> auf einem schlechten Trip wäre. Es klingt alles klinisch und plastisch. Natürlich ist das Ganze ein Statement gegen alle Trends und den Kommerz, aber das wundert mich bei der Darbietung kein bisschen. Selbst die rasend komponierten Schlagzeugspuren wirken kein Stück aggressiv. An diesem Konzept ändert sich auch im Nachfolger <em>&#8222;Frail as the Stalking Lions&#8220;</em> absolut nichts, jedoch hör&#8216; ich immerhin zum ersten Mal so etwas wie eine Gitarre, welche aber gegen die gnadenlos in den Vordergrund gemischte Elektropest nichts ausrichten kann. Dazu keucht und giftet der Mastermind über dem <strong>schrecklich tönenden &#8222;Schlagzeug&#8220;</strong> unverständliche Botschaften durch die Boxen, die bestimmt irgendwas krasses über Folterpraktiken und okkulte/antireligiöse Thematiken (gähn) skandiert.</p>
<p>Der nächste Song (<em>&#8222;Your Kingdom Shrouded In Blood&#8220;</em>) wird, ich muss es zugeben, durchaus stimmig eingeleitet. Tatsächlich hat diese Klangcollage mit seinen verzweifelten Tasteninstrumenten etwas Düsteres, wo auch das Gekrächze von <strong>Maurice</strong> passend zur Geltung kommt. Ungefähr 4 Minuten später garniert er das Ganze noch&nbsp;mit einem Chor aus Mönchen und einer murmelnden Stimme. Glück gehabt, denn bei dem Titelnamen dachte ich schon, dass meine Ohren anfangen zu bluten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-12106 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-297x300.jpg" alt="gnaw_their_tongues_cover_promo" width="297" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-297x300.jpg 297w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-1012x1024.jpg 1012w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo-750x759.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Gnaw_Their_Tongues_cover_promo.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" />
<h4>Dank GNAW THEIR TONGUES bluten sie doch!</h4>
<p>Denn in <em>&#8222;Silent Burned Atrocities&#8220;</em> regiert wortwörtlich der atonale Wahnsinn. Mit Highspeed düst der Track gen Trommelfell und vermengt Noise mit Einflüssen aus dem Grindcore. Da stellt sich mir aber die Frage:</p>
<blockquote><p>Wer findet so was gut und hört solche Musik den ganzen Tag?</p></blockquote>
<p>Nichts, aber auch gar nichts bleibt mir von dem Stück im Gedächtnis, außer, dass diese Art von Kunst vielleicht bei miesen Horrorfilmen ihre Verwendung findet. Im namensgebenden Titelstück flüstert und singt der Holländer erneut beschwörerisch zu schleppenden Rhythmen. Was das mit Black Metal zu tun hat, erschließt sich mir bis heute nicht.</p>
<p>Die letzten 2 Nummern machen den Kohl dann auch nicht mehr fett. <strong>Völlig identitätslos</strong> irren sie in meinem&nbsp;Hirn umher, ohne der Chance, irgendwann&nbsp;auf Gegenliebe zu stoßen. Da rettet auch der opernhafte Damenauftritt nichts.</p>
<p>Fazit: Es gibt in der Tat nicht viele Platten, die bei mir Kopfweh auslösen. Das hier ist so eine.</p>
<p><a href="https://gnawtheirtongues.bandcamp.com/album/hymns-for-the-broken-swollen-and-silent">Quäl dich</a></p>
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		<title>Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 11 Oct 2016 14:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[black table]]></category>
		<category><![CDATA[Doom]]></category>
		<category><![CDATA[Ephel Duath]]></category>
		<category><![CDATA[Experimental]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLACK TABLE – Obelisk Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016 Dauer: 42:52 Min. Label: Moment Of Collapse Records Genre: Experimental Black Metal/Doom Bereits vor ein paar Wochen habe ich in „Aus den Tiefen“ ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern BLACK TABLE veröffentlicht. Mittlerweile ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLACK TABLE</strong> – Obelisk<br />
Veröffentlichungsdatum: 14.10.2016<br />
Dauer: 42:52 Min.<br />
Label: Moment Of Collapse Records<br />
Genre: Experimental Black Metal/Doom</p>
<p>Bereits vor ein paar Wochen habe ich in <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-8-black-table-interview-edition/" target="_blank">„Aus den Tiefen“</a> ein Interview mit Mers Sumida von den New Yorkern <strong>BLACK TABLE</strong> veröffentlicht.<br />
Mittlerweile liegt mir auch endlich das wunderschöne Digipack ihres neuen Albums „Obelisk“ vor, auf das ich lange Zeit gewartet habe. Und ich bin begeistert.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-9769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg" alt="BLACK TABLE" width="1024" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/pic-01.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Opener des Albums, <em>„Equilateral“</em>, schafft zunächst eine kalte Stimmung, die man nicht so Recht zu fassen vermag. Doch man merkt: hier schwelt etwas. Einzelne, schwere Gitarrentöne erklingen mit der Intensität von Drahtseilen, Dissonanzen arbeiten sich hervor. Mehr und mehr Klänge schichten und verdichten sich, ohne, dass es zu einer Eruption kommt. Zumindest vorerst.</p>
<p>Unmittelbar danach beginnt <em>„Obtuse“</em> mit einem am Wahnsinn kratzenden Schlagzeug und flirrenden Gitarren, bevor Mers&#8216; Gesang zum ersten Mal einsetzt. Doch dazu später mehr.<br />
Kurz darauf offenbaren <strong>BLACK TABLE</strong> ihre dynamischen Fähigkeiten, denn <em>„Obtuse“</em> hat Momente, in denen die Schwärze etwas zurück geschraubt wird, so als würde man aus der Tiefe des Meeres nach oben schauen und beobachten, wie sich das Licht auf der Oberfläche spiegelt. Still, friedlich und doch wissend um seine Unerreichbarkeit. Ich werde ergriffen und der erste Ohrgasmus des Albums schüttelt mich.</p>
<p>Bereits die ersten Klänge von <em>„Helm“</em> verpassen mir erneut Gänsehaut. Irgendwas hieran erinnert mich an die leider viel zu früh von uns gegangenen <strong>OMEGA MASSIF</strong>. Doch das längste Stück des Albums ist nicht nur in Hinblick auf seine Dauer verdammt episch. Mike Kadnars (<strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>) Schlagzeugspiel ist atemberaubend vielseitig und stets zielführend&nbsp;eingesetzt, die Gitarrenlinien gleichermaßen schön, eingängig und aggressiv und der Gesang von Mers geht durch Mark und Bein.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=3355393454/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Auch an dem grandiosen <em>„Gargantua“</em> stimmt für mich alles. Besonders die Gitarrenarbeit erinnert mich hier sehr stark an Davide Tiso von <strong>EPHEL DUATH</strong>. Und ebenfalls dem darauffolgenden <em>„Cromagnon“</em> gelingt es, mich zu packen. Der Song ist elektrisierend und atmosphärisch und lässt mich an <strong>NERO DI MARTE</strong> denken, während sich zäh und schleichend etwas erhebt, was mich einhüllt und nie mehr loszulassen scheint. Ein Eindruck, der sich bis zum leisen Ausklang mit&nbsp;<em>„Closing“</em> nicht mehr verflüchtigen wird.</p>
<p><strong>BLACK TABLE</strong>s erste Veröffentlichung „Sentinel“ weckte damals mein Interesse und war eine überdurchschnittliche EP, die ich gern gehört habe. Aber was „Obelisk“ im Vergleich dazu bietet, ist völlig unverhältnismäßig. Hier zeigt sich eine Steigerung, die ich so nicht erwartet habe!<br />
Zunächst lag mir das Album nur digital und ohne Lyrics vor, wusste mich allerdings sofort zu begeistern. Nun, einige Dutzend Durchläufe später, hab ich auch endlich Zugriff auf die Texte. Und ich muss sagen, dass das Album mit jeder Facette, die ich neu dazubekomme, immer noch weiter wächst. Auch wenn die Gesangsdichte relativ gering ist, sind die Texte ungleich bedeutungsschwangerer und ich möchte jedem die Beschäftigung damit nahelegen! Im Booklet kann man Erklärungen zu den jeweiligen Lyrics finden, die Mers selbst monatelang recherchiert hat. Diese Songs sind in keiner Hinsicht etwas, das man nach ner halben Stunde im Proberaum raushaut. Die Gitarrenmelodien sind stark und markant, der Bass darunter arbeitet songdienlich, aber eigenständig und das Schlagzeug überzeugt nicht nur durch den hervorragenden Klang, sondern auch durch die Leistung, die Mike Kadnar an den Tag legt.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=2081022558/size=large/bgcol=333333/linkcol=e32c14/tracklist=false/artwork=small/track=2558896873/transparent=true/" width="300" height="150" seamless="">&lt;a href=&#8220;https://blacktable.bandcamp.com/album/obelisk-2016&#8243;&gt;Obelisk 2016 by Black Table&lt;/a&gt;</iframe></p>
<p>Noch ein Wort zum Gesang:<br />
Könnt ihr euch an den Kampf an der Wetterspitze aus „Der Herr der Ringe: Die Gefährten“ erinnern?<br />
Denn Mers Sumida klingt wie Nazgul. Ihren Inhale-Gesang verwendete sie schon früher, aber auf „Obelisk“ passiert das Ganze Ligen darüber und klingt nicht mehr ansatzweise menschlich. Wie Schreie aus der Unterwelt mutet ihre Stimme an, die, auch wenn man die Texte anfangs nicht gänzlich zu verstehen mag, eine unheimliche und eindringliche Atmosphäre erzeugt. So etwas habe ich so noch nicht gehört!</p>
<p>Ich wünsche mir, dass sich jeder die Zeit nimmt, diese Platte zu hören, zu genießen und jeden einzelnen Ton „einzuatmen“. Denn „Obelisk“ ist für mich eins der Alben des Jahres!</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/blacktableband/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="https://blacktable.bandcamp.com/" target="_blank">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/">Ein Denkmal der Schwärze: Black Table &#8211; Obelisk</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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