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	<title>Punk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Punk Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Oct 2024 17:40:26 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Punkrock]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[1999]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Falls es euch nach etwas Noiem dürstet, hat unser Mann für genau dieses hier vielleicht genau das Richtige für euch: SOIFASS.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/soifass-1999/">Berlin, Berlin, wir&#8230;. hören was aus Berlin?! SOIFASS sind zurück!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOIFASS – &#8222;1999&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>18.10.2024<strong><br />
Länge:</strong> 36:16<strong><br />
Label: </strong><a href="https://store.sunnybastards.de/">Sunny Bastards</a><strong><br />
Genre: </strong>Oi/Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Es gibt Dinge, die passieren nicht so häufig: Geburtstage, Jahrestage, Steuerrückzahlungen. Noch seltener sind dann die Kategorie: Hochzeiten, Kinder kriegen und Renteneintritt. Und dann gibt es die Kategorie &#8222;glaube ich erst, wenn ich es sehe und in der Hand halte&#8220;&nbsp; In genau diese Kategorie fällt der Release eines <strong>SOIFASS</strong>-Albums! Der Review hier erscheint daher auch wirklich erst, nachdem ich wirklich,<strong> WIRKLICH</strong> die Vinyl in den Händen halte.</p>
<h3>Vorfreude ist die schönes Freude!</h3>
<p>Die Ankündigung zu einem neuen Album kam so plötzlich, wie das sprichwörtliche Kinde der Jungfrau, und ich war sofort äußerst begeistert! <strong>SOIFASS</strong> ist eine Band, die mich zwar nicht seit &#8222;1999&#8220; begleitet, aber zumindest seit den ersten Kontakten zum Oi. Wie ich auf die Jungs aus der Hauptstadt gestoßen bin, weiß ich absolut nicht mehr &#8211; aber die Alben fesselten mich bisher alle. Nur die Häufigkeit derselben war leider eher rar, genauso wie Auftritte in meiner Nähe.</p>
<p>Dadurch war allerdings die Freude über beides immer sehr groß und jetzt eben auch, als plötzlich<strong> wie der Phönix aus der Asche </strong>die Band wieder Meldung machte &#8211; sowohl mit einigen Konzerten, als auch mit der Albumankündigung zu &#8222;1999&#8220;.</p>
<h3>Und ab!</h3>
<p>Jetzt ist es soweit, ich höre auf Phrasen zu dreschen und wir steigen ein ins fünfte Album der Band, schlappe 9 Jahre nach &#8222;Auf blinder Fahrt&#8220;. Und schon<strong> nach den ersten Titeln </strong>bin ich mir sicher, dass hier keiner auf blinder Fahrt ist<strong>.</strong> Das Album hätte auch 9 Monate nach den Vorgängern entstanden sein können. Alles was ich höre rotzt aus jeder Faser und mit jedem Ton die volle Dosis <strong>SOIFASS</strong> aus den Boxen. Natürlich merkt man der einen oder anderen Stelle an, dass seit 1999 eben schon 25 Jahre vergangen sind und der ein oder andere Track der Vorzeit etwas rüder und rauer daher kam. Hier ist das Gesamtpaket jetzt vielleicht ein wenig runder, ein wenig gefälliger im Ohr &#8211; <strong>aber doch noch mit großem Abstand so räudig</strong>, dass dem gemeinem Spießer die Krawatte vom Hals platzt und den Hipstern in die Spicy-Coconut-Latte gespuckt wird.</p>
<p><iframe title="Soifass - Anglizisten (1999)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/HAz7mLKn4Ns?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Stück für Stück durch das unerwartete Glück</h3>
<p>Der Opener <em>&#8222;Anglizisten&#8220;</em> geht absolut gut ins Ohr und ist hervorragend gewählt &#8211; den höre ich sofort <strong>aus durstigen Kehlen gesungen</strong>, in einem kleinen Club wo der Schweiß von der Decke tropft. Dazu auch eine Prise Humor, denn nachdem man &#8222;keine Anglizismen schon seit nineteen-ninty-nine&#8220; raushaut, kommt danach mit <em>&#8222;Enemy&#8220;</em> der erste englisch-sprachige Song der Bandgeschichte. Der klingt ebenfalls sehr gut, könnte auch ein Hardcore-Cover sein &#8211; aber das entzieht sich leider meiner Kenntnis. <em>&#8222;Auf Raketen fliegen&#8220;</em> richtet sich dann gegen den ganzen aktuellen Kriegsirrsinn auf der Welt, und <em>&#8222;Gemeinsam durch die Nacht&#8220;</em> ist dann ein absolut klassischer <strong>SOIFASS</strong>-Song, vor allem durch die Lyrics. Die unbekannte Sache, die immer im falschen Moment wiederkehrt, aber der man dann trotzdem in den Hintern tritt. Da hinein kann sich sicherlich jeder mit einem eigenen Background eindenken -nimmt mich mit, und<strong> erinnert definitiv an alte Stücke!</strong></p>
<p>In das gleiche Horn stößt auch <em>&#8222;Gute Fahrt&#8220;</em>, und zwischen beiden Stücken fordert <em>&#8222;aus Scheisse Gold&#8220;</em> mal eben noch dazu auf, sich nicht beirren zu lassen und seinen Weg zu gehen! Der <em>&#8222;Hipster Stomp&#8220;</em> rechnet erwartbar mit der Plage Berlins ab, der <em>&#8222;Berliner Walzer&#8220;</em> richtet sich gegen die elitäre Oberschicht. <em>&#8222;Exzessiv&#8220;</em> beschreibt das Beziehungsleben, <em>&#8222;Verschwörer&#8220;</em> rechnet mit den Aluhut-Trägern ab und <em>&#8222;Allein auf dem Thron&#8220;</em> beschäftigt sich mit den ganzen Mindset-Optimierungsgestalten und ihren Kalenderspruch-Wandtapeten-Weisheiten. Schlussendlich kommt mit <em>&#8222;Die Zeit steht still&#8220;</em> wieder ein Song mit den typischen Lyrics der Band, ähnlich wie <em>&#8222;Gemeinsam durch die Nacht&#8220;</em>.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46774" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1.jpg" alt="" width="1450" height="818" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/10/soifass-Band-1-750x423.jpg 750w" sizes="(max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>In der Kürze liegt die Würze</h3>
<p>Man kann hier auf jeden Fall feststellen, dass sich so einiges angestaut hat in den Jungs und dass auf &#8222;1999&#8220;<strong> jeder sein Fett wegkriegt.</strong> Was man vergeblich sucht, sind Szene-typische Hymnen, Trinklieder oder mitgröhlfähige &#8222;ohohohoh&#8220;-Refrains. Und so sehr ich diese Dinge bei anderen Bands schätze, ich bin froh diese hier nicht zu finden. Die Band hat sich ihre Frische, <strong>ihren unverwechselbaren schnellen</strong> und griffigen Stil bewahrt.</p>
<p>Die Stimme von <strong>Viktor</strong> drückt den Liedern durch die einmalige Interpretationsart der Texte ihren Stempel auf und die musikalischen Parts sind<strong> schnell</strong>,<strong> roh und rau </strong>geblieben. Natürlich hat man sich in den Jahren weiterentwickelt, denn es gibt nun textlich nicht mehr den direkten Mittelfinger für pauschal alle wie früher (<em>&#8222;fickt oich&#8220;</em>). Und auch musikalisch kann man den ein oder anderen &#8222;toxpackigen&#8220; Einschlag bei Liedern wie <em>&#8222;aus Scheisse Gold&#8220;</em> oder <em>&#8222;auf Raketen fliegen&#8220;</em> vermuten. Aber es bleibt unverrückbar festzustellen, dass jeder Song eindeutig nach <strong>SOIFASS</strong> klingt –<strong> und das schaffen nach 25 Jahren die wenigsten Bands!</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p><strong>Mein Trommelfell jubiliert und mich dünkt ich frohlocke gar sehr!</strong> Aufgrund der plötzlichen Ankündigung und Veröffentlichung hatte ich keine große Zeit für eine Erwartungshaltung. Und aufgrund der Ruhe in den letzten Jahren um die Band, hatte ich nicht mehr mit einem neuen Album gerechnet. Das was die Jungs jetzt mit &#8222;1999&#8220; abgeliefert haben ist eine feine Scheibe, die sich wirklich nahtlos in die Banddiskografie einfügt. Mit aktuellen Texten und dem klassischen Stil der Band ist hier eine klasse Kombination gelungen, die die Band wieder bei vielen ins Gedächtnis rufen dürfte. Mich persönlich freut, dass der Sound zeitgemäß ist aber die Band sich dennoch nicht verbiegt und weiter ihren Stiefel fährt. Hier wird sich nach 9 Jahren nicht neu erfunden, sondern einfach zu alter Stärke gefunden &#8211; <strong>und genau damit geht das Album runter wie ein kühles Bier!</strong></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/people/soifass/100063540458734/">SOIFASS Facebook</a></p>
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		<title>FULL FORCE 2024 &#8211; Zeit für Urlaub!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/full-force-2024-vorbericht/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=full-force-2024-vorbericht</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Jun 2024 08:03:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ferropolis, die Stadt aus Eisen öffnet wieder die Tore für das FULL FORCE 2024! Wir sind wieder dabei und haben hier nochmal ein paar Infos. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/full-force-2024-vorbericht/">FULL FORCE 2024 &#8211; Zeit für Urlaub!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wahnsinn, wie schnell so ein Jahr rum ist! Die Tage kann man schon ganz bequem ohne Taschenrechner runter zählen, bis es wieder heißt: <strong>The most METAL Place on earth!</strong> (Zitat <strong>Winston</strong> von<strong> PARKWAY DRIVE</strong>) Und ich kann ihm da nur zustimmen, die letzten 2 Jahre haben mir das eindrucksvoll bewiesen. Und ich freue mich wie ein Schnitzel, dass ich auch dieses Jahr wieder im Namen des <span style="color: #800000;">Magazins</span> dabei sein werde.&nbsp;</p>
<p>Vom <strong>21. &#8211; 23. Juni</strong> öffnen sich die Tore des <strong>Ferropolis</strong>, um das <strong>30. Jubiläum</strong> des Festivals gebührend zu zelebrieren. Dabei gestaltet sich das Line Up wieder äußerst spannend. Da ist definitiv für jeden Geschmack etwas dabei. Ich persönlich freue mich dabei am meisten auf <strong>FIXATION</strong>, welche mir letztes Jahr mein Album des Jahres beschert haben, <strong>MAKE THEM SUFFER</strong>,&nbsp; <strong>SHADOW OF INTENT</strong> und <strong>BRAND OF SACRIFICE</strong>. Für viele dürfte sicher auch der Auftritt von <strong>ALLIGATOAH</strong> ein besonderes Schmankerl sein. Da bin ich auch arg gespannt drauf.&nbsp;</p>
<p><iframe title="FULL FORCE FESTIVAL 2024 | Welcome to your Holidays!" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hiFjp8sM27k?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Auf jeden Fall habe ich aus meinen Fehlern vom<a href="https://silence-magazin.de/full-force-2023-vom-regen-in-den-sonnenstich/"> letzten Jahr</a> gelernt und werde mich dem Wetter entsprechend vorbereiten <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wer noch immer unschlüssig ist, es gibt noch Tickets. Klickt euch mal unten durch den <a href="https://full-force.de/tickets">Link</a>, da gibt&#8217;s alle Infos zu den noch verfügbaren Optionen. Wie immer ebenso lobenswert: die verschiedenen Camping Angebote. Schaut einfach mal vorbei.&nbsp;</p>
<p>Ansonsten kann ich nur sagen, dass meine Vorfreude schon wieder kaum messbar ist, wir sehen uns in der<a href="https://www.ferropolis.de"><strong> Stadt aus Eisen</strong></a>!&nbsp;</p>
<p>Für eure Planung hab ich hier schonmal den <strong>Timetable</strong>. Letztes Jahr hatte ich die meisten meiner persönliche Highlights bereits am Freitag, dieses Jahr verteilt es sich schön angenehm auf alle 3 Tage. Merci! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-45922" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Timetable.jpg" alt="" width="1450" height="1093" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Timetable.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Timetable-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Timetable-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Timetable-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Schaut auch gern mal auf den Socials des <strong>Full Force</strong> vorbei, die Jungs und Mädels versorgen euch da immer mit Details und Infos. Ebenso möchte ich auch auf die <a href="https://full-force.de/info/festivalinfo#full-force-app">offizielle App</a> verweisen, in welcher ihr euch euren eigenen Plan zusammenstellen und noch viel mehr entdecken könnt.&nbsp;</p>
<p>Für alles weitere, hier lang zur offiziellen <a href="https://full-force.de">Full Force Website&nbsp;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/full-force-2024-vorbericht/">FULL FORCE 2024 &#8211; Zeit für Urlaub!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>BURNT TAPES Live &#8211; In Tokio brennt der Moshpit</title>
		<link>https://silence-magazin.de/burnt-tapes-live-in-tokio-brennt-der-moshpit/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=burnt-tapes-live-in-tokio-brennt-der-moshpit</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 10 Jul 2023 14:37:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[As We Like]]></category>
		<category><![CDATA[Awesome &roid]]></category>
		<category><![CDATA[Burnt Tapes]]></category>
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		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir reisen ja für Konzertbesuche auch mal etwas weiter... Heute auch mal wieder: Japan!<br />
Saskia berichtet uns wie gewohnt von der Insel und hat sich als Clubkonzert AWESOME &#038;ROID und BURNT TAPES gegeben - obendrauf gabs AS WE LIKE, EUPHORIC und JAPANESE FOOTBALL - wie das alles in einen Club und Abend passt erfährst du nur bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/burnt-tapes-live-in-tokio-brennt-der-moshpit/">BURNT TAPES Live &#8211; In Tokio brennt der Moshpit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nachdem es mich vor wenigen Tagen schon zum Tourauftakt von&nbsp;<strong>BURNT TAPES&#8216;&nbsp;</strong>&#8222;Sad in Japan&#8220; Tour nach Yokohama verschlagen hat, geht es am heutigen Samstag weiter zum <strong>Tourfinale</strong> nach Tokio. Genauer gesagt in den Club&nbsp;<strong>Warp</strong> in&nbsp;<strong>Kichijoji</strong>. Wieder mit an Bord ist selbstverständlich der Co-Headliner, die japanische Pop-Punk Band&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID</strong>, sowie drei ziemlich spannende Support Bands. In Tokio strahlt die Sonne, die Kameratasche ist gepackt, die Konzertbegleitung ist ebenfalls am Start &#8211; beste Voraussetzungen also für einen gelungenen Konzertabend.&nbsp;</p>
<h3>Durch den Taifun&#8230;</h3>
<p>Beste Voraussetzungen, zumindest Wettermäßig, haben die Jungs von&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID</strong> leider nicht. Die sind nämlich gerade auf dem Rückweg von ihrer Show in&nbsp;<strong>Nagoya&nbsp;</strong>und die Nachwirkungen des gestrigen&nbsp;<strong>Taifuns&nbsp;</strong>spielen ihnen ziemlich übel mit. Hier in&nbsp;<strong>Tokio&nbsp;</strong>ist davon bedingt auch noch etwas zu spüren: beispielsweise in Form von Zugausfällen und Verspätungen, die mir auf dem Weg zur Arbeit heute Morgen <strong>Deutsche Bahn Flashbacks&nbsp;</strong>verschafft haben. Nach&nbsp;<strong>Kichijoji&nbsp;</strong>hingegen schaffe ich es sogar überpünktlich, da bleibt glatt noch genug Zeit für einen Kaffee. Bei den beiden Bands läuft es weniger gut, denn ein eben veröffentlichter Twitter-Post verrät, dass das&nbsp;<strong>Tourmobil&nbsp;</strong>auf Grund von wetterbedingten Straßensperren einige Umwege fahren muss &#8230; hoffentlich schaffen sie es noch rechtzeitig zu ihren Sets.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-42514" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_1211-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_1211-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_1211-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_1211-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_1211-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_1211.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Kurz vor 18:00 Uhr komme ich an der Venue an, geplanter Start ist um <strong>18:30 Uhr</strong>. Auch an Samstagen beginnen Konzerte hier im Vergleich zu Deutschland relativ zeitig, was damit zusammenhängen mag, dass die letzten Züge hier mitunter schon vor Mitternacht fahren. Trotz der Tatsache, dass es Samstag ist, ist der Club noch ziemlich leer. Ich hoffe, dass es sich bis zum Auftritt der ersten Band noch etwas füllt, sonst könnte das eine ziemliche ruhige Punk-Show werden&#8230;</p>
<h4>AS WE LIKE</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-42515" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9516-Enhanced-NR-300x186.jpg" alt="" width="300" height="186" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9516-Enhanced-NR-300x186.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9516-Enhanced-NR-1024x636.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9516-Enhanced-NR-750x466.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9516-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Als ich mich die Treppen hinunter zur Bühne begebe, bewahrheiten sich meine Befürchtungen des leeren Clubs &#8211; leider. Eine handvoll Leute tummeln sich beim Merch und an der Bar. Davon abgesehen schlägt der Fluch des frühen Konzertbeginns aber auch heute wieder zu. Von dem leeren Saal lassen sich&nbsp;<strong>AS WE LIKE&nbsp;</strong>aber nicht abschrecken &#8211; die Band stürmt voller&nbsp;<strong>Spielfreude&nbsp;</strong>die Bühne. Die Fünf geben direkt vom ersten Song an&nbsp;<strong>Vollgas</strong> und machen mit ihrem <strong>mitreißenden Pop-Punk</strong> Sound reichlich Stimmung. Auch wenn das Publikum leider noch etwas zurückhaltend ist, machen&nbsp;<strong>AS WE LIKE&nbsp;</strong>musikalisch sehr viel Spaß. Auch die Jungs scheinen reichlich <strong>Spaß</strong> zu haben, so wie sie über die Bühne wirbeln und springen.</p>
<p>Mit überraschenden&nbsp;<strong>Easycore-Elementen&nbsp;</strong>verleihen sie ihrem Set eine Extraportion Abwechslung. Das heizt die Stimmung beim vorhandenen Publikum sichtlich an. Für mich sind&nbsp;<strong>AS WE LIKE</strong>, die es übrigens erst seit 2021 gibt, als Eröffnung des Abends definitiv eine gelungene Überraschung. Pop-Punk Fans die sich nach frischem Wind sehnen, sollten unbedingt einmal bei der japanischen Band vorbeischauen. Ich für meinen Teil habe des Set sehr genossen und hätte mir glatt noch 1, 2 Songs mehr angehört &#8211; aber das ist bei dem strikten Zeitplan nicht drin. Schließlich ist es bald Zeit für die nächste Band des Abends.</p>
<h4>EUPHORIC</h4>
<p>Langsam aber sicher füllt sich die Venue, vor allem der Bereich der Bar im Erdgeschoss ist mittlerweile ziemlich <strong>lebendig</strong>. Rechtzeitig zum<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-42518" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9533-Enhanced-NR-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9533-Enhanced-NR-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9533-Enhanced-NR-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9533-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9533-Enhanced-NR-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9533-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Beginn der zweiten Band des Abends,&nbsp;<strong>EUPHORIC</strong>, geht&#8217;s für mich aber zurück in den Keller Richtung Bühne. Als die ersten Klänge der&nbsp;<strong>Melodic Punk&nbsp;</strong>Band dann aber durchs Gebäude schallen, zieht es immer mehr neugierige Zuschauer in den Saal. Die dreiköpfige Band schließt mit ihrer&nbsp;<strong>energiegeladenen&nbsp;</strong>Performance nahtlos an die erste Band an und der flotte Sound der Band macht wirklich <strong>Spaß</strong>. Nur das Publikum wirkt zu diesem Zeitpunkt leider noch etwas schüchtern und abgesehen von rhytmischen Kopfnicken und Fußstapfen ist nicht viel Bewegung zu sehen &#8211; schade! <strong>EUPHORIC </strong>sind musikalisch nämlich äußerst spannend. Die bisher gespielten Songs sind abwechslungsreich und erinnern mich teilweise an ältere&nbsp;<strong>Emo-Bands </strong>aus meiner Jugend. Ach, die Nostalgie. Achtung, (schlechter) Wortwitz:&nbsp;<strong>EUPHORIC&nbsp;</strong>strotzen während ihres Auftritts vor&nbsp;<strong>Euphorie</strong> und langsam aber sicher färbt diese sogar ein wenig aufs Publikum ab. Was aber möglicherweise auch am steigenden Alkoholkonsum liegen mag&#8230;&nbsp;</p>
<p>Mittlerweile haben es auch <strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID </strong>durch den Taifun geschafft und trudeln in der Venue ein. Ganz <strong>kollegial</strong> geht&#8217;s trotz Verspätung fix zum Auftritt der Support Band um sich gegenseitig zu ünterstützen &#8211; das lockert direkt die Stimmung und sorgt für strahlende Gesichter auf und vor der Bühne. Was will man mehr? Zum Ende des Auftritts füllt sich der Club noch einmal deutlich, denn es ist beinahe an der Zeit für die dritte und letzte Vorband des Abends. Bevor die Crowd zum <strong>&#8222;auftanken&#8220;</strong> an die Bar strömt, gibt&#8217;s noch einen letzten Applaus für&nbsp;<strong>EUPHORIC </strong>&#8211; den haben sie sich verdient!</p>
<h4>JAPANESE FOOTBALL</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-44428" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9574-Enhanced-NR-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9574-Enhanced-NR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9574-Enhanced-NR-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9574-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9574-Enhanced-NR-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9574-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich weiß nicht, was in der Zwischenzeit passiert ist, aber in der Umbaupause ist der Club plötzlich <strong>rappelvoll</strong> geworden. Beim Namen&nbsp;<strong>JAPANESE FOOTBALL </strong>könnte bei einigen kurz Verwunderung aufkommen &#8211; nein, die Band ist keine Coverband von <strong>AMERICAN FOOTBALL</strong>. Viel mehr ist besagte Band eine Inspiration für die vierköpfige Band <strong>JAPANESE FOOTBALL</strong>, die erst vor wenigen Jahren grgründet wurde und &#8211; so wird gemunkelt &#8211; nicht nur für&nbsp;Emo Fans, sondern auch für <strong>Whiskyliebhaber </strong>besonders zu empfehlen ist. Gespannt warte ich in den nunmehr hinteren Reihen auf den Beginn des Sets und bin neugierig, wieso an der Bar immer wieder über <strong>Whisky</strong> gesprochen wurde. Hauptsächlich geht&#8217;s aber natürlich um Musik &#8211; und dafür ist jetzt Zeit! Sowohl die anderen Bands als auch das Publikum drängen sich voller <strong>Aufregung</strong> dicht an der Bühne. Für mich ist der Auftritt von&nbsp;<strong>JAPANESE FOOTBALL&nbsp;</strong>heute eine Premiere, aber die Band scheint sich schon eine kleine Fanbasis aufgebaut zu haben.&nbsp;</p>
<p>Als die Band anfängt zu spielen, verstehe ich die Aufregung auch völlig. Die ruhige, einprägsame Mischung aus <strong>Mathrock</strong> und <strong>Midwest Emo</strong> lässt mein Elder Emo-Herz direkt höher schlagen. Die Melodien von&nbsp;<strong>JAPANESE FOOTBALL&nbsp;</strong>sind teilweise wirklich&nbsp;<strong>ohrwurmverdächtig&nbsp;</strong>und wechseln sich mit schnelleren, kraftvollen Parts ab, die jedem Song eine gewissen Würze verleihen. Eine Performance, die die Zuschauer wirklich in ihren <strong>Bann</strong> zieht, wie Songs wie&nbsp;<em>&#8222;These Days&#8220; </em>oder <em>&#8222;Escape&#8220; </em>beweisen. Dieses Set ist &#8211; wieder einmal &#8211; ein Beweis dafür, das man kleinen, japanischen Kellerclubs oftmals richtige musikalische <strong>Schätze </strong>finden kann. Ach, und was hat es nun mit dem <strong>Whisky</strong> auf sich? Diese Frage beantwortet sich während des MC&#8217;s der Band (wenn mich mein mäßiges Japanisch nicht völlig im Stich lässt): Gitarrist und Sänger <strong>Jack&nbsp;</strong>ist <strong>Whisky-Botschafter</strong> und hat einige <strong>edle Tropfen</strong> mitgebracht. Das erklärt auch den Trubel an der Bar. Dahin zieht es die Gäste übrigens zum Ende des gelungenen Sets übrigens auch wieder und die Umbaupause wird glatt zur kleinen <strong>Whiskyverkostung</strong> &#8211; eine weitere <strong>Premiere</strong>.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-44446" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9839-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9839-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9839-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9839-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9839-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9839.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>AWESOME &amp;ROID</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-44448" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9855-Enhanced-NR-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9855-Enhanced-NR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9855-Enhanced-NR-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9855-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9855-Enhanced-NR-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_9855-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die Pause wurde scheinbar gut genutzt und der Alkohol zeigt ebenfalls Wirkung, denn pünkltlich zum Auftritt der Co-Headliner&nbsp;<strong> AWESOME &amp;ROID</strong> lässt sich die Stimmung im Club als <strong>&#8222;feucht fröhlich&#8220;</strong> bezeichnen. Nach dem intimen Tourauftakt in Yokohama freut es mich umso mehr, dass beide Bands heute vor vollem Haus spielen können. Die Jungs von&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>tummeln sich auch in den vorderen Reihen, um ihre neugewonnen Tour-Buddies zu unterstützen. So eine Tour schweißt schließlich zusammen, vor allem, wenn man gemeinsam durch einen Taifun muss. Außerdem heizen <strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>die Stimmung im Publikum reichlich an, da macht allein das Zuschauen Spaß. Die heutige Setlist ist ähnelt der vom Tourauftakt, was aber absolut kein Problem ist, weil die Songs von&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>einfach unheimlich viel Spaß machen. Das spiegelt sich auch in der Crowd, da herrscht jetzt nämlich deutlich mehr Bewegung: Es wird mit erhobenen Händen (und Bierflaschen) geklatscht, mitgesungen und gefeiert.&nbsp;<strong>BURNT TAPES Frontman Phil&nbsp;</strong>stürzt sich sogar direkt in den Pit und geht mit dem Publikum beim&nbsp;<strong>Crowdsurfen&nbsp;</strong>auf Tuchfühlung. So stelle ich mir eine Pop-Punk Show vor!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Awesome &amp;roid - Yesterday [MUSIC VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IkIhP6Q74U0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und das Publikum offensichtlich auch! Vor allem&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROIDS&nbsp;</strong>neuer Song&nbsp;<em>&#8222;Supersonic&#8220;&nbsp;</em>entpuppt sich schnell als einer der Favoriten des Abends. Nicht zu vergessen&nbsp;<em>&#8222;Yesterday&#8220;</em>, der das Publikum ebenfalls ordentlich in Schwung bringt. Und wenn ich mit meiner Kamera vor <strong>Moshpits</strong> und <strong>Stagedivern</strong> flüchten muss, dann ist die Atmosphäre definitiv <strong>sehr gut</strong>. Songs wie&nbsp;<em>&#8222;Minecraft&#8220;&nbsp;</em>sorgen ebenfalls für <strong>Action&nbsp;</strong>und die Crowd gröhlt leidenschaftlich mit. Nicht weniger actionreich geht es auf der Bühne zu, denn&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>sind wie immer voll in Fahrt. Dem Set der Band zuzuschauen (und es zu fotografieren) ist für mich ein absolutes&nbsp;<strong>Fest</strong>. Auch heute vergeht die Zeit (leider) wieder wie im Flug, aber das wird definitiv nicht mein letztes Konzert der Band gewesen sein &#8211; soviel ist sicher!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-44455" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0682-Enhanced-NR-1024x678.jpg" alt="" width="1024" height="678" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0682-Enhanced-NR-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0682-Enhanced-NR-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0682-Enhanced-NR-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0682-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>BURNT TAPES</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-44456" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0432-Enhanced-NR-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0432-Enhanced-NR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0432-Enhanced-NR-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0432-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0432-Enhanced-NR-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0432-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Puh, eine letzte, kurze Verschnaufpause, bevor es mit dem Headliner&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>weitergeht &#8211; die brauche ich jetzt wirklich. Ein bisschen melancholisch werde ich schon, schließlich ist das heute schon die letzte Show der Tour. Bei so guter Stimmung wie heute überwiegt aber selbstverständlich die <strong>Vorfreude</strong> auf den Auftritt der Band. Dafür ist es jetzt auch Zeit &#8211; also auf ins Gedränge! Wie zu erwarten ist die Crowd auch bei&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>äußerst lebending, Kein Wunder, schließlich machen die Jungs vom ersten Song an reichlich Stimmung und interagieren fleißig mit dem Publikum. Beispielsweise hat die Band in den vergangenen Tagen ein paar <strong>japanische Phrasen</strong> gelernt, das kommt hier besonders gut an. Ab und zu wird gewitzelt, lustig auf der Bühne posiert, all das macht <strong>BURNT TAPES </strong>sehr <strong>charmant </strong>und trägt zur ausgelassenen Stimmung bei. Die Setlist ähnelt ebenfalls der von Yokohama, was bei der mitreißenden Songauswahl nicht stört, da hört man gerne öfter zu. Vor allem, wenn die Crowd ebenfalls sichtlicht viel Spaß hat. Mal wird etwas <strong>gemosht,&nbsp;</strong>an anderer Stelle lassen sich&nbsp;<strong>Stagediver&nbsp;</strong>durch den Saal tragen &#8211; und ich renne mit meiner Kamera.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Burnt Tapes - GETITGOTITGOOD (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/D6UkxR2s-Vk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Selbstverständlich fehlt auch heute das&nbsp;<strong>GET UP KIDS&nbsp;</strong>Cover&nbsp;<em>&#8222;Holiday&#8220;&nbsp;</em>nicht, zu welchem&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>Frontman&nbsp;<strong>Hori&nbsp;</strong>wieder<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-44457" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0336-Enhanced-NR-300x198.jpg" alt="" width="300" height="198" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0336-Enhanced-NR-300x198.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0336-Enhanced-NR-1024x675.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0336-Enhanced-NR-750x494.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/07/IMG_0336-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> auf die Bühne kommt &#8211; und einmal quer durch den Raum stagedived. Kurz darauf sorgt Bassist&nbsp;<strong>Tone&nbsp;</strong>für ein weiteres Highlight und begiebt sich zu den Zuschauern vor die Bühne und legt dort eine Performance der besonderen Art hin: Die Crowd sitzt um ihn herum, während der nächste Song eingeleitet wird und sobald es richtig los geht, springt die Menge auf und&nbsp;<strong>Tone</strong> spielt Bass mitten in einem&nbsp;<strong>Moshpit</strong>. Wow &#8211; was für ein Finale! Aber noch nicht ganz, denn es hallt <strong>&#8222;One more Song!&#8220;</strong> aus der Crowd. Es ist sogar noch Zeit für zwei Songs heute Abend! Mit dem <strong>THE MENZINGERS </strong>Cover <em>&#8222;Asshole&#8220;&nbsp;</em>läuten&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>ihre Zugabe ein, die daraufhin mit einem zweiten Mal&nbsp;<em>&#8222;Yuzi&#8220;&nbsp;</em>abgeschlossen wird. Ich habe mich sicherheitshalber in die letzten Reihen verzogen, denn vorne wurde es ziemlich&nbsp;<strong>wild</strong> &#8211; wie es sich eben für so ein <strong>Tourfinale</strong> gehört.&nbsp;</p>
<h3>Bis zum nächsten Mal, Japan!</h3>
<p>Damit geht eine ziemlich verschwitzte Performance auch schon zu Ende! Sowohl&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>als auch&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>haben heute Abend nochmal eine Schippe drauf gelegt und die Crowd zum Toben gebracht &#8211; so Stelle ich mir Pop-Punk Shows vor! Zum Abschluss gibt es noch ein Gruppenfoto von allem und damit ist der letzte Abend der <strong>&#8222;Sad in Japan&#8220;</strong> Tour abgeschlossen. Fast! Selbstverständlich nehmen sich die Bands noch Zeit mit ihren Fans zu quatschen, gemeinsam zu trinken und Fotos zu machen. Das ist der Vorteil einer kleinen Venue: Hier sind alle ganz nah beieinanander und die Künstler gibt&#8217;s quasi &#8222;zum anfassen&#8220;.&nbsp;</p>
<p>Obwohl alle vom Gedanken des Tourendes etwas traurig sind, lässt sich davon niemand herunterziehen. Im Gegenteil: Es wird schon über die nächste Japan-Tour diskutiert und über eine gemeinsame EU-Tour geträumt. Nach diesen Shows kann ich nur hoffen, dass diese Träume Realität werden, denn&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>in Kombination sollten sich Pop-Punk Fans nicht entgehen lassen. <strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>sind regelmäßig im europäischen Raum unterwegs, öfter auch in <strong>Deutschland</strong>. Solltet ihr also einmal die Gelegenheit dazum haben, die Band zu sehen &#8211; lasst euch das nicht entgehen! Als Fazit nach zwei Konzerten kann ich mit Sicherheit sagen: Die Shows der Jungs machen unheimlich viel <strong>Spaß</strong>, es lohnt sich <strong>garantiert</strong>!&nbsp;</p>
<p>Für alle Interessierten gibt&#8217;s hier unten wie üblich noch die Links zu den Wichtigen&nbsp;<strong>Socials&nbsp;</strong>alles Bands. Viel Spaß beim <strong>Stöbern</strong> &#8211; hoffentlich findet ihr die ein oder andere neue Band, die euch gefällt!&nbsp;</p>
<p><strong>BURNT TAPES:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/burnt.tapes/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/burnttapesmusic/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/burnt_tapes?lang=en" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
<li><a href="https://burnttapes.bandcamp.com/album/grower-ep" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></li>
</ul>
<p><strong>AWESOME</strong> <strong>&amp;ROID:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/aandrjpn" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/aandrjpn/?hl=en" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/AandrJPN" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a>&nbsp;&nbsp;</li>
</ul>
<p><strong>JAPANESE FOOTBALL</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.instagram.com/japanese.football/?hl=en" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a>&nbsp;</li>
<li><a href="https://twitter.com/japafoot?s=21&amp;t=uMgug_k5_ka1Ntl_iDMAEA" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
</ul>
<p><strong>EUPHORIC</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://instagram.com/euphoric_official_?igshid=YzcxN2Q2NzY0OA==" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/euphoric___?s=21&amp;t=uMgug_k5_ka1Ntl_iDMAEA" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
</ul>
<p><strong>AS WE LIKE</strong></p>
<ul>
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<li><a href="https://twitter.com/aswelikejp?s=21&amp;t=uMgug_k5_ka1Ntl_iDMAEA" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/burnt-tapes-live-in-tokio-brennt-der-moshpit/">BURNT TAPES Live &#8211; In Tokio brennt der Moshpit</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>BURNT TAPES Live in Yokohama &#8211; Punk mit Panoramafenster</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Saskia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 20 Jun 2023 13:35:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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		<category><![CDATA[tour]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die britische Punk Band BURNT TAPES geht gemeinsam mit AWESOME &#038;ROID auf "Sad in Japan" Tour 2023! Hier der Livebericht zum Tourauftakt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/burnt-tapes-live-in-yokohama-punk-mit-panoramafenster/">BURNT TAPES Live in Yokohama &#8211; Punk mit Panoramafenster</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In seltenen Fällen finde ich im &#8222;Requests&#8220;-Reiter meiner Instagram DM&#8217;s zwischen dubiosen Spam-Nachrichten tatsächlich auch mal ernstgemeinte, erfreuliche Anfragen. So erreichte mich vor einigen Woche eine Nachricht der Londoner Emo-Rock und Pop-Punk Band <strong>BURNT TAPES</strong>, die es für ihre &#8222;Sad in Japan&#8220; Tour tatsächlich in meine Nähe verschlägt. Nach kurzem Austausch mit der Band folgte dann direkt der Beschluss: Zwei ihrer insgesamt <strong>vier&nbsp;</strong>Shows in Japan werde ich als Fotografin begleiten. Den <strong>Tourauftakt </strong>in <strong>Yokohama</strong> sowie das <strong>Finale </strong>in Tokio, genauer gesagt <strong>Kichijoji</strong>. Mit dem japanischen <strong>Co-Headliner</strong> der Tour folgte dann direkt ein Highlight: Die Jungs von der Pop-Punk Band <strong>AWESOME &amp;ROID </strong>machen gemeinsam mit <strong>BURNT TAPES</strong> Yokohama, Osaka, Nagoya und Tokio unsicher.&nbsp;&nbsp;</p>
<h3>Konzert mit Aussicht &#8211; Japan macht&#8217;s möglich</h3>
<p>Zum Start der Tour verschlägt es mich in&#8217;s schöne Yokohama, das etwas südlich von Tokio in der Präfektur Kanagawa liegt. Nach knapp einer Stunde Zugfahrt komme ich an meiner Destination an. Ich habe extra etwas mehr Zeit eingeplant, denn den obligatorischen Besuch im <strong>Pokémon Center</strong> von Yokohama kann ich mir nicht entgehen lassen. Außerdem kann man nie genug&nbsp;<strong>Relaxo&nbsp;</strong>Plüschtie- &#8230; ich schweife ab. Vor so einem Konzert muss man sich selbstverständlich ordentlich stärken &#8211; also ab geht&#8217;s zum <strong>Ramen </strong>essen. (Anm.: Sollte es euch mal nach Yokohama verschlagen &#8211; probiert unbedingt<strong> Iekei Ramen</strong>!)</p>
<p>Nachdem jetzt auch mein Bauch dem von <strong>Relaxo</strong> ähnelt, ist das wohl mein Zeichen, mich auf dem Weg zur Venue zu machen. Und die Kalorien dann später im Moshpit zu verbrennen. Die heutige Location trägt den Namen <strong>Yokohama B.B. Street</strong>. Eine Premiere für mich, da ich bis zum heutigen Tag tatsächlich noch nie von dem Club gehört habe. Zu meiner Überraschung befindet sich dieser auch nicht wie so häufig in einem (mehr oder weniger dubiosen) Keller, sondern im <strong>12. Stock </strong>eines <strong>Einkaufszentrums</strong>. Konzert mit Aussicht &#8211; im wahrsten Sinne des Wortes. &nbsp; &nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-42297 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9385-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9385-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9385-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9385-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9385-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9385.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<h3>Pop-Punk in der Shopping Mall&nbsp;</h3>
<p>Klingt irgendwie wie aus einem amerikanischen Pop-Punk Musikvideo der 2000er Jahre, oder? Ist es auch fast. Ungefähr 30 Minuten vor Konzertbeginn finde ich mich in der Venue ein, die einen sehr gemütlichen DIY-Vibe ausstrahlt. Ich bin auf jeden Fall auf den Sound und &#8211; als Fotografin &#8211; auf das Licht gespannt. Bevor es losgeht kann ich dann auch zum ersten Mal persönlich mit den vier Jungs von&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>quatschen:&nbsp;<strong>Phil, Pan, Jo </strong>und&nbsp;<strong>Tone</strong> machen schon seit der Oberstufe gemeinsam Musik, spielen aber erst seit&nbsp;<strong>2014&nbsp;</strong>gemeinsam Live. Ein Blick in den Kalender verrät: nächstes Jahr steht schon das&nbsp;<strong>10. Jubiläum&nbsp;</strong>der unheimlich&nbsp;<b>sympatischen </b>Band an!</p>
<h4>SOCCER.</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-42295 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7440-Enhanced-NR-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" data-wp-editing="1" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7440-Enhanced-NR-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7440-Enhanced-NR-1024x687.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7440-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7440-Enhanced-NR-750x503.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7440-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Bei guten Gesprächen vergeht die Zeit eben wie im Flug. Pünktlich um <strong>18:30&nbsp;</strong>steht die erste Band des Abends auf der Bühne.&nbsp;<strong>SOCCER.</strong>, heißt die noch jung anmutende Band. Das Alter spielt aber auch keine Rolle, denn mit ihren Instrumenten umzugehen wissen die Jungs auf jeden Fall. Ihr Stil erinnert mich an das Emo Genre in den 2000er Jahre mit vielen technischen Einflüssen. Teilweise überraschen mich vor allem die härteren, von Screams dominierten Momente. Mein persönliches Highlight des Sets von <strong>SOCCER. </strong>sind die melodischen und ruhigen Parts, die auch beim Publikum gut anzukommen scheinen. Leider ist der Club noch relativ leer, was allerdings auch daran liegt, dass die Show an einem frühen Abend am Dienstag stattfindet. Dadurch ist die Stimmung im Publikum <strong>noch </strong>ziemlich verhalten. Nach dem knapp zwanzigminütigen Set ist an der Zeit, die Umbaupause zu nutzen, um die Aussicht aus dem Club zu genießen. So etwas sieht man nicht alle Tage und sorgt für <strong>reichlich Staunen&nbsp;</strong>beim ersten Besuch.&nbsp;</p>
<h4>THE TIVA</h4>
<p>Nach einem kurzen Abstecher zum Merch verrät ein kurzer Blick auf die Uhr: Zeit für die nächste Band! Bei dem mitreißenden <strong>Rock-Duo</strong>&nbsp;<strong>THE TIVA </strong>wird die Atmosphäre langsam etwas lockerer, auch wenn leider nur wenig neue<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-42296 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7466-Enhanced-NR-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7466-Enhanced-NR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7466-Enhanced-NR-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7466-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7466-Enhanced-NR-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_7466-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> Zuschauer dazugekommen sind &#8211; der Fluch von Konzerten an Wochentagen. Genremäßig bieten die Mädels einen starken Kontrast zur Vorband und bringen <strong>frischen Wind</strong> in das Pop-Punk und Emo dominierte Line-Up des Abends. Die Vocals steuert das Duo gemeinsam bei, was für klangliche Abwechslung sorgt. Ansonsten findet man auf der Bühne &#8222;nur&#8220; Gitarre und Drums. Das soll aber kein Hindernis sein, denn der eingängige Rock-Sound von <strong>THE TIVA</strong> weckt das Publikum nach und nach auf. Dass die beiden Damen ordentliche <strong>Stimmungskanonen&nbsp;</strong>sind ist nicht verwunderlich, schließlich haben die Musikerinnen dieses Jahr auch auf dem&nbsp;<strong>SXSW Fest&nbsp;</strong>in&nbsp;<strong>Texas&nbsp;</strong>performt. Den Reaktionen des hiesigen Publikums hier in Yokohama nach zur Urteilen kommt die Band musikalisch sogar so gut an, dass sich der ein oder andere am Ende glatt noch eine&nbsp;<strong>Zugabe&nbsp;</strong>wünscht.&nbsp;</p>
<h4>AWESOME &amp;ROID</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-42300" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8094-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8094-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8094-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8094-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8094-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8094.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Dafür bleibt bei dem strikten Zeitplan heute leider keine Zeit, denn es folgt der obligatorische Set Change für den Co-Headliner der Tour: <strong>AWESOME &amp;ROID</strong>! Da ich den neusten Song der wortwitzigen Pop-Punk Band ja bereits neulich im&nbsp;<strong>Musicfriday&nbsp;</strong>hatte, freue ich mich natürlich umso mehr, die Jungs heute zum&nbsp;<strong>ersten Mal Live&nbsp;</strong>zu sehen. Kaum betreten die vier Jungs die Bühne, lockert sich die Atmosphäre im Raum noch einmal gewaltig. Kein Wunder, bei dem flotten, eingängigen Pop-Punk Sound der Band&nbsp;<strong>muss</strong> man sich einfach bewegen. Gesungen wird außerdem in Englisch, was das mitgröhlen direkt einfacher macht &#8211; das bei den mitreißenden Songs von <strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>nicht zu tun, ist nämlich gar nicht so einfach.&nbsp;<em>&#8222;Supersonic&#8220;</em>, der neuste Song der Band, bringt ordentlich Schwung in&#8217;s Publikum und spätestens bei <em>&#8222;Yesterday&#8220;&nbsp;</em>gibt es kein Halten mehr. Die Größe der Venue verleiht der Show eine <strong>tolle, intime Atmosphäre</strong> und erlaubt es<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-42301" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8122-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8122-300x204.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8122-1024x698.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8122-750x511.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_8122.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> dem Publikum, ganz nah am Künstler zu sein.&nbsp;</p>
<p>Die Band <strong>fegt</strong> geradezu über die (interessant dekorierte) Bühne und zieht nicht nur die Crowd in ihren Bann. Auch ich als Fotografin hatte so viel Spaß an der Performance der Jungs, dass ich mich glatt dazu hinreißen lassen habe, das ganze Set von <strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>zu fotografieren anstatt &#8222;nur ein paar Fotos für den Artikel&#8220; zu machen. Die&nbsp;<strong>Energie,&nbsp;</strong>welche die Band auf der Bühne ausstrahlt, musste ich einfach festhalten. Pop-Punk Fans möchte ich an dieser Stelle&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>unbedingt noch einmal an&#8217;s Herz legen. Und wie es eben so ist, wenn man Spaß hat, vergeht die Zeit wie im Flug und es ist Zeit für den <strong>Headliner</strong> der Tour!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Awesome &amp;roid - Supersonic [MUSIC VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ZD1yIXvdOw0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>BURNT TAPES</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-42304" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9077-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9077-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9077-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9077-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9077-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9077.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Rechtzeitig zum Konzert habe ich mich mit der Musik von&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>vertraut gemacht und tatsächlich lief ihr letztes Album &#8222;Never Better&#8220; während meiner Fahrt nach Yokohama auf <strong>Dauerschleife</strong>. Umso gespannter bin ich jetzt, die Jungs live spielen zu sehen. Während unserer Unterhaltung vor der Show erwähnten sie noch, dass sie vom Flug ziemlich müde wären und sie der <strong>Jetlag&nbsp;</strong>erwischt hätte. Als die Band aber die Bühne <strong>stürmt</strong>, ist davon absolut nichts zu sehen und <strong>BURNT TAPES </strong>strotzen vor <strong>Energie</strong>. Eröffnet wird das Set mit&nbsp;<em>&#8222;Robert Cop&#8220; &#8211;&nbsp;</em>ein flotter Song, der das Publikum direkt zur Bühne zieht und <strong>in</strong>&nbsp;<strong>Bewegung bringt</strong>. Mit&nbsp;<em>&#8222;Greek Wood&#8220;&nbsp;</em>spielt die Band auch ihre Single aus dem Jahr 2020, die auch Live dank der <strong>rauen Vocals</strong> unheimlich gut klingt.</p>
<p>Die Stimmung wird im Laufe des Auftritts immer <strong>ausgelassener</strong>: im Publikum wird getanzt, gefilmt und mit hoch <img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-42305" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9155-300x204.jpg" alt="" width="300" height="204" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9155-300x204.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9155-1024x697.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9155-750x511.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9155.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /> <strong>erhobenem&nbsp;Bier&nbsp;</strong><strong>lautstark mitgesungen</strong>. Letzteres vor allem bei&nbsp;<em>&#8222;Getitgotitgood&#8220;</em>, einem meiner persönlichen Favoriten und definitiv einem&nbsp;<strong>Highlight&nbsp;</strong>des Abends. Nachdem es mit&nbsp;<em>&#8222;Don&#8217;t Make Me Play Bocelli&#8220;&nbsp;</em><strong>emotionaler&nbsp;</strong>wird und ein Pärchen im Publikum leidenschaftliche Küsse austauscht, folgt ein weiteres Highlight:&nbsp;<em>&#8222;Holiday&#8220;</em>. Im letzten Jahr haben&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>das&nbsp;<strong>THE GET UP KIDS-Cover&nbsp;</strong>als Single veröffentlicht. Für die heutige Performance holen die Jungs außerdem&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID&nbsp;</strong>Frontman&nbsp;<strong>Hori</strong> als Unterstützung auf die Bühne. Spätestens jetzt kocht die Stimmung und in der Crowd gibt es kein Halten mehr &#8211; da tropft glatt der Schweiß von der Decke. Dass die Chemie zwischen den beiden Bands zu 100% stimmt, ist auf der Bühne mehr als offensichtlich. Auch ich hatte lange nicht mehr so viel&nbsp;<strong>Spaß </strong>auf einem Konzert!&nbsp;&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Burnt Tapes - &quot;Yuzi&quot; [Official Music Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/eoVbPTfUnl0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-42306" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9267-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9267-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9267-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9267-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9267-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9267.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Mit&nbsp;<em>&#8222;Yuzi&#8220;&nbsp;</em>gibt es zum Abschluss des Auftritts noch den&nbsp;<strong>meist gestreamten&nbsp;</strong>Song der Band. Dieser ist, wenn ich das richtig aufgeschnappt habe, übrigens tatsächlich von einen vergangenen Japanbesuch inspiriert &#8211; umso passender also für diese Tour. Sowohl Band als auch Publikum geben hier nochmal alles und der <strong>12. Stock </strong>bebt beinahe. So geht ein <strong>gelungener Tourauftakt</strong>! Zum Abschluss gibt es noch ein paar Fistbumps mit dem Publikum und dann geht es &#8211; dem strikten Zeitplan zufolge &#8211; auch direkt mit dem Set Change weiter. Leider bleibt auch bei <strong>BURNT TAPES </strong>heute keine Zeit für eine Zugabe, denn tatsächlich wird gleich noch eine weitere Band spielen. Es herrscht also straffes Programm hier in Yokohama, was bei Konzerten in Japan aber meistens üblich ist. Jetzt ist aber erstmal Zeit für etwas Kühles an der Bar &#8211; mir tropft nämlich auch schon des <strong>Schweiß</strong>. Was nach diesem Auftritt auch kein Wunder ist.</p>
<h4>SWITCHBLADE</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-42310 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9489-Enhanced-NR-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9489-Enhanced-NR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9489-Enhanced-NR-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9489-Enhanced-NR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9489-Enhanced-NR-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/06/IMG_9489-Enhanced-NR.jpg 1350w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach circa zwanzig Minuten geht es weiter mit dem finalen Act heute Abend&nbsp;&#8211;&nbsp;<strong>SWITCHBLADE</strong>! Die Band stammt aus Yokohama, ihr Auftritt hier in im Club ist also sozusagen ein&nbsp;<strong>Heimspiel</strong>. Die Pop-Punk und Emo Band hat im letzten Jahr ihr Album &#8222;Blue Matter&#8220; veröffentlicht und damit schon einige hiesige <strong>Fans</strong> gewonnen, die sich natürlich auch die Show heute nicht entgehen lassen. Leider ist die Atmosphäre mittlerweile deutlich ruhiger geworden, was schade ist. Musikalisch sind&nbsp;<strong>SWITCHBLADE&nbsp;</strong>sehr spannend, hätten mit ihrem melodischen Sound heute Abend besser als Vorband gepasst. Trotz dessen genieße ich &#8211; und das Publikum offensichtlich auch &#8211; das etwas <strong>ruhigere, </strong>aber trotzdem <strong>abwechslungsreiche </strong>Set. Vor allem bei den schnellen, eingängigen Songs taut die Crowd noch einmal auf und es kommt Bewegung auf. Die ruhigeren Songs bieten einen angenehmen Kontrast und ziehen einen mit ihrer Melodie in den Bann. Ich würde sagen: ein runder Abschluss für einen <strong>mehr als gelungenen&nbsp;</strong>Abend!</p>
<h3>Nächster Halt: Tokio</h3>
<p>Während es für mich zurück Richtung Tokio geht, geht es für <strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>AWESOME &amp;ROID</strong> weiter nach Osaka und Nagoya. Bis zum <strong>Tourfinale</strong> am Wochenende in&nbsp;<strong>Tokio&nbsp;</strong>muss ich diesen Abend erst einmal (in Bildern) verarbeiten. Obwohl der Club nicht rappelvoll war, war die Stimmung letztendlich&nbsp;<strong>sehr gut&nbsp;</strong>und das Publikum hatte schlichtweg <strong>Freude</strong> an dem Konzert. Was vermutlich auch an der direkten Nähen zu den Künstlern lag, mit denen man jederzeit ins Gespräch kommen konnte. Ebenfalls&nbsp;<strong>großartig&nbsp;</strong>war das Line-Up des Konzerts, welches genremäßig aufeinander abgestimmt war, aber zu keinem Zeitpunkt langweilig war, da jede einzelne Band durch ihren eigenen Stil&nbsp;<strong>hervorstechen&nbsp;</strong>konnte.</p>
<p>Ich für meinen Teil freue mich auf den&nbsp;<strong>Tourabschluss&nbsp;</strong>in wenigen Tagen, über den es selbstverständlich einen weiteren&nbsp;<strong>Livebericht&nbsp;</strong>geben wird! Bis dahin könnt ihr gerne in den&nbsp;<strong>Socials&nbsp;</strong>der heutigen Bands stöbern.</p>
<p>Okay, eine wichtige Sache noch &#8211; dann geht&#8217;s weiter mit den Socials. Sozusagen ein kleines <strong>Public Service Announcement</strong> für diejenigen, die Interesse an&nbsp;<strong>BURNT TAPES&nbsp;</strong>haben: Die Jungs spielen an diesem Wochenende, genauer gesagt am&nbsp;<strong>Samstag,&nbsp;</strong>den&nbsp;<strong>24. Juni&nbsp;</strong>auf dem&nbsp;<strong>BOOZE CRUISE Festival&nbsp;</strong>in&nbsp;<strong>Hamburg!&nbsp;</strong>Wer also in der Nähe wohnt oder generell ein Fan von Punk-Rock ist, sollte sich diese Sause keinesfalls entgehen lassen! Jetzt aber&nbsp;<strong>viel Spaß&nbsp;</strong>mit den Socials &#8211; oder beim <strong>Festivaltickets</strong> kaufen!&nbsp;</p>
<p><strong>BURNT TAPES:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/burnt.tapes/" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/burnttapesmusic/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/burnt_tapes?lang=en" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
<li><a href="https://burnttapes.bandcamp.com/album/grower-ep" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></li>
</ul>
<p><strong>AWESOME</strong> <strong>&amp;ROID:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/aandrjpn" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/aandrjpn/?hl=en" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/AandrJPN" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a>&nbsp;&nbsp;</li>
</ul>
<p><strong>SWITCHBLADE:</strong></p>
<ul>
<li><a href="https://twitter.com/switchblade2016" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
<li><a href="https://switchblade2016.tumblr.com/" target="_blank" rel="noopener">Tumblr</a></li>
</ul>
<p><strong>THE TIVA: </strong></p>
<ul>
<li><a href="https://www.facebook.com/thetiva" target="_blank" rel="noopener">Facebook</a></li>
<li><a href="https://www.instagram.com/thetiva.band/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li><a href="https://twitter.com/thetiva_band" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
</ul>
<p><strong>SOCCER.:</strong>&nbsp;</p>
<ul>
<li><a href="https://www.instagram.com/supersadsoccer/" target="_blank" rel="noopener">Instagram</a></li>
<li>&nbsp;<a href="https://twitter.com/supersadsoccer" target="_blank" rel="noopener">Twitter</a></li>
<li><a href="https://soccer1.bandcamp.com/album/im-looking-to-change-my-future" target="_blank" rel="noopener">Bandcamp</a></li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/burnt-tapes-live-in-yokohama-punk-mit-panoramafenster/">BURNT TAPES Live in Yokohama &#8211; Punk mit Panoramafenster</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Fahnenflucht – &#8222;Weiter Weiter&#8220;</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Jun 2021 07:03:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Fahnenflucht]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[weiter weiter]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bevor wir zerfließen, hauen wir noch einen raus!<br />
"Weiter Weiter" lautet der Titel des Albums von FAHNENFLUCHT.<br />
Keine Sauflieder sondern 14 Lieder direkt in die Wunde.<br />
Oimel is happy, ihr auch?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fahnenflucht-weiter-weiter/">Fahnenflucht – &#8222;Weiter Weiter&#8220;</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">Fahnenflucht – &#8222;Weiter Weiter&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>28.05.2021<strong><br />
Länge:</strong> 0:45:46<strong><br />
Label: </strong>Aggressive Punk Production<strong><br />
Genre: </strong>Deutsch Punk </div></div></div>
<p>&nbsp;</p>
<p>Achja, wie lange ist es her&#8230; Damals, als ich das erste Mal Fahnenflucht hörte, und es ein kompletter Gamechanger in meiner kleinen Punkwelt war. <em>&#8222;Ohne Ausweg&#8220;</em> gecovert von einer Band aus Mitschülern der Klassenstufe unter mir &#8211; und es veränderte sich alles. Neben den großen alten Punkbands die ich so leidenschaftlich hörte, gab es also auch aktuelle, harte Bands die mit bösen Worten um sich warfen. Und so bekam ich kurz später dann auch das legendäre Live-Bootleg aus Leipzig in die Finger. Und heute steht die ganze Banddiskographie schon lange als Vinyl im Schrank!</p>
<h3>Deutschpunk in bester Form</h3>
<p><strong>FAHNENFLUCHT</strong> zeichnen sich durch eine musikalische Schnelligkeit und treibende Instrumente aus, die durch die Lieder peitschen. Aber vor allem eben auch durch die großartige Stimme des Sängers! Diese Wut, dieses anklagende kurz vor der Grenze zum Verzweifeln, diese Fassungslosigkeit, dieses Unverständnis und dieser schmerzliche Wehmut über die Themen die in den Liedern vorherrschen. Zusammen mit der Kratzigkeit der Stimme ergibt das den typischen Sound von Fahnenflucht! Und in diesen Sound verpackt sind gesellschaftskritische, strikt antifaschistische und sehr intelligent formulierte Texte die den Finger immer mitten in die Wunde drücken!</p>
<p>Warum ich das schreibe? Weil das neue Album &#8222;Weiter Weiter&#8220; wieder exakt in genau diese Kerbe schlägt! Um ein Fazit vorneweg zu nehmen: Es ist ein Brecher, es ist genau das Album das 2020/2021 erscheinen musste. Ein Rundumschlag, eine Abrechnung mit der Verrohung der Welt, mit dem fehlenden Klimaschutz mit &#8222;dem Volk&#8220; und mit allem. Und das auch wie gewohnt musikalisch in mitreißender Art und Weise.</p>
<p>Der Review kommt ein wenig spät. Aber ich wollte nicht in der ersten Euphorie sondern nach vielen Durchläufen schreiben, um auch zu schauen ob es nach dem dritten und fünften Hören noch genauso knallt. Und das tut es!</p>
<h3>Hart, düster, anklagend und immer auf den Punkt!&nbsp; &nbsp; &nbsp;&nbsp;</h3>
<p>Schon der Opener <em>&#8222;Welt&#8220;</em> dreht sich um die Ausbeutung des Planeten und stellt die Frage in welcher Welt wir leben wollen. Und dabei wird auch knallhart resümiert, das die Menschheit für die Erde völlig unwichtig ist. In die gleich Kerbe schlagen auch <em>&#8222;satt&#8220;</em> und der letzte Track <em>&#8222;Trümmer&#8220;</em>, bei denen es sowohl um den Raubbau, als auch um Profitgier und ewigen Konkurrenzkampf geht. <em>&#8222;Bewegung&#8220;</em> dagegen dreht sich um Freiheit und darum, das man dafür eben immer am Ball bleiben und niemals bequem werden darf. Und passend zum Titel geht das Lied auch kräftig vorwärts!</p>
<p>Den Song <em>&#8222;Energie&#8220;</em> interpretiere ich als einen Nachruf, allerdings kenne ich die Hintergründe dazu nicht. Aber das muss ich auch nicht, damit mir der Titel dennoch gefällt! Während sich<em> &#8222;Vater unser&#8220;</em> dann gegen das Patriachat und die machtbesessene Männerwelt richtet, ist mit <em>&#8222;Serotonin&#8220;</em>&nbsp;schon fast eine Art Motivationstrack vorhanden. Und dessen Kernbotschaft &#8222;du bist mehr wert als du denkst&#8220; ist definitiv komplett richtig!</p>
<h3>&#8222;Wir sind ein Virus aus Sternenstaub und Dreck&#8220;</h3>
<p><em>&#8222;Misantroph&#8220;</em> nimmt eine Sonderrolle ein, denn es ist das einzige ruhige Lied das ich von <strong>FAHNENFLUCHT</strong> kenne. Gleichzeitig ist es aber vom Text her so bitter, das es auch wieder typisch ist. Ein verzweifeltes Resümee über die Menschheit und deren sinnloses Handeln. Deutlich kraftvoller geht es dann bei <em>&#8222;Welcome to hell&#8220;</em> zur Sache, und hier interpretiere ich das Lied textlich als Kritik an den Teilnehmern der großen Gipfel wie G8 und G20. Ich glaube auch das Liedtitel und das Motto der damaligen größten kritischen Demo beim G20 in Hamburg nicht ganz zufällig identisch sind.</p>
<p>Und deutlich direkter geht es bei den restlichen Titeln zu. Die drehen sich mehr oder weniger um die gleiche Thematik, nämlich den gesellschaftlich stillschweigend geduldeten Rechtsruck der Gesellschaft. <em>&#8222;Kein Teil&#8220;</em> richtet sich direkt gegen die Wutbürger und den Slogan <em>&#8222;wir sind das Volk&#8220;</em>, von dem man eben kein Teil sein möchte! Bei <em>&#8222;alte Lieder&#8220;</em> geht es eben darum, das genau diese alten Lieder immer wieder Hass und Hetze hervorrufen und es wird ein Bezug zur Weimarer Republik hergestellt.</p>
<p>In <em>&#8222;Asche&#8220;</em> geht es um das brandaktuelle Thema, wie sehr sich die Gesellschaft spaltet und wie aus alten Weggefährten plötzlich Fremde oder sogar (politische) Gegner werden, und hier wird auch mit direkten Anspielungen auf X-gida und andere rechte Umtriebe nicht gegeizt. Und zum Abschluss ist da noch <em>&#8222;BRND&#8220;</em> was mit absolut klaren Worten gegen Prepper, rechte Netzwerke und Kampfsportler wettert und diese auch klar und deutliche als Nazis, Rassisten und Faschisten sowie Menschenfeinde betittelt.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>&#8222;Weiter Weiter&#8220; reiht sich lückenlos in die großartige Fahnenflucht Diskographie ein. Das Album geht dahin wo es wehtut! Hier gibt es keine Happy Ends, keine bunten Zukunftsträume und auch keine lustigen Trinklieder. Stattdessen wird in 14 Lieder auf die großen Probleme unserer Zeit eingegangen. Und dabei wird wahrlich kein Blatt vor den Mund genommen! Treffend, hart und direkt, ohne allerdings über das Ziel hinaus zu schießen oder sich in Plattitüden zu ergehen. Das ist für mich moderner und intelligenter deutscher Punk wie er sein muss! Ich ziehe meinen Hut, und kann gar nicht anders als dem Album voll Punkte zu geben und danke zu sagen!</p>
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		<title>NORMAHL-ität in Coronazeiten &#8211; Live-Punk in Bestform</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Sep 2020 07:01:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[fckr]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[melmacs]]></category>
		<category><![CDATA[normahl]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nicht nur die Metalszene lebt auch in Pandemiezeiten weiter, sondern auch der Punk - und unser Redakteur Oimel hat sich persönlich ein Bild davon gemacht. HIER findet ihr seine Erlebnisse eines (fast) ganz NORMAHL-en Konzertabends!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Soooo, der Kater ist überstanden und die Erinnerung wird zusammengekratzt, denn: Es gab ein Konzert. Ja, 2020 finden trotzdem Konzerte statt, vereinzelte, mit viel Aufwand organisierte kleine Konzerte. In Leipzig gab es nun an 2 aufeinanderfolgenden Tagen zuerst <strong>DESTRUCTION</strong> zu sehen, die ich mir leider entgehen lassen musste, denn am zweiten Tag spielten die großartigen <strong>NORMAHL</strong>!</p>
<p>Deutschlands <strong>älteste noch aktive Punkband</strong> habe ich zwar schon 3-4 mal gesehen, aber immer im Rahmen von Festivals &#8211; jetzt sollte endlich das Solokonzert folgen!</p>
<h2>Windeln weg und Stiefel an</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-36271" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-1536x864.jpeg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.04.16.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Also den Abend von der Versorgung des frisch gebackenen Nachwuchses freigenommen und mit der üblichen Konzertbegleitung auf zur Festwiese in Leipzig. Und das sogar mal mit <strong>Öffis</strong> &#8211; <strong>Papa will Bier</strong>. (Ein Entschluss, der am Folgetag durchaus Konsequenzen hat.) Das Wegbier ist gesichert, die Anreise verläuft problemlos und vor der Festwiese hoffe ich eigentlich eine große Menschentraube. Leider wird diese <strong>Hoffnung enttäuscht</strong> &#8211; einige Leutchen verlieren sich auf dem großen Vorplatz und auch drinnen kann ich viel Wiese sehen, aber dagegen bis zu diesem Zeitpunkt wenig Fest.</p>
<h3>Einlass in Coronazeiten</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36270 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-300x169.jpeg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-300x169.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-1024x576.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-1536x864.jpeg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32-750x422.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/WhatsApp-Image-2020-09-15-at-23.03.32.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer sehr tiefgründigen Recherche, welche Brauerei denn nun eigentlich das 5.0 Bier herstellt (Oettinger nämlich), begeben wir uns zum Einlass. Dort liegen Zettel zur <strong>Registrierung</strong> aus &#8211; wir haben jedoch schon beim Kartenkauf Name und Mailadresse angegeben. Das scheint zu genügen, was mich etwas wundert. Drinnen ist für das leibliche Wohl gesorgt, ein wenig Dekoration angebracht und auf der rechten Seite steht dann die recht <strong>kleine Bühne</strong>. Davor sind mit jeweils 3 Gittern kleine an einer Seite<strong> offene Vierecke</strong> aufgebaut, in die man sich stellen soll, dabei nicht mehr als <strong>8 Personen pro Gatter</strong> und mit Abstand. Auf den Wegen, Toiletten und an den Ständen ist überall Maskenpflicht. Soweit gefällt mir das Konzept &#8211; allerdings hatte ich erwartet, dass die Einhaltung bei den Gattern mehr kontrolliert wird bzw. dass man sein zugewiesenes Gatter hat und nicht beliebig wechseln darf. So kenne ich es vom Corona-Konzept aus dem Stadion. Hier kann man munter wechseln und sich beliebig frei bewegen.</p>
<h3>Die Vorbands</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36266" aria-describedby="caption-attachment-36266" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36266 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/7385d9d7-378d-4218-b3fc-84fca0f08433.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36266" class="wp-caption-text">MELMACS</figcaption></figure>
<p>Aber genug zu Corona, denn es geht ja um die Musik! Als erstes geben sich die <strong>MELMACS</strong> die Ehre. Mit dem Namen von <strong>Alf&#8217;s Heimatplaneten</strong> haben diese große Sympathiechancen bei mir &#8211; leider werden diese schnell verspielt. Sehr<strong> viel Gerede</strong>, wenig überzeugende Musik und die <strong>Frontfrau</strong> hat leider auch<strong> keine mitreißende Bühnenpräsenz</strong>. Der Auftritt nimmt mich leider gar nicht mit, auch wenn ich in der Zwischenzeit gerne die Vorbands genieße.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36269" aria-describedby="caption-attachment-36269" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36269 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/d7b75944-0fc7-4cac-8441-17cbb4bce319.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36269" class="wp-caption-text">FCKR</figcaption></figure>
<p>Dagegen kommen <strong>FCKR</strong> mal richtig fett rüber! Eine undefinierbare Mischung zwischen <strong>Elektropunk</strong>, <strong>NDW</strong> und <strong>minimalistischem Wave</strong> &#8211; vielleicht irgendwo zwischen <strong>EGOTRONIC</strong> und <strong>DAF</strong>. So richtig kann ich es nicht einordnen, aber das sind so unsere Ideen, und es ist saustark! Texte mit klaren Positionen, ein stimmiger Auftritt und dazu eben diese Melodien/Beats. Herrlich! Die Herrschaften kommen aus <strong>Leipzig</strong> und sind anscheinend auch etlichen Leuten im Publikum bekannt, denn hier wird schon <strong>viel mitgesungen</strong>! Mir gefällt der Auftritt richtig gut &#8211; eine absolut neue, spritzige Mischung!</p>
<h3>Voll Noooormahl</h3>
<p>Tja, und dann kommt der <strong>Headliner</strong>! Da das Konzert zur besten Ins-Bett-geh-Zeit kleiner Kinder gegen 18:30 startete, sind auch <strong>NORMAHL</strong> schon 20:20 dran. Die Band ist für mich nach den üblichen <strong>Einstiegsdrogen</strong> wie <strong>DIE</strong> <strong>ÄRZTE</strong>,<strong> TOTEN HOSEN</strong> und einigen Überseesachen wie <strong>THE OFFSPRING</strong> mit der Einstieg in &#8222;richtigen&#8220; deutschen Punk! Zusammen mit <strong>SLIME</strong>, <strong>DAILY TERROR</strong> und <strong>HASS</strong> sind <strong>NORMAHL</strong> eben die Basis, der Ursprung und der Einstieg für mich in den Bereich <strong>Deutschpunk</strong>. Dementsprechend freue ich mich auf etliche Lieder &#8211; und soll damit auch nicht enttäuscht werden!</p>
<p>Einige Wochen zuvor gab es einen <span data-sheets-value="{&quot;1&quot;:3,&quot;3&quot;:44155}" data-sheets-userformat="{&quot;2&quot;:8705,&quot;3&quot;:{&quot;1&quot;:5,&quot;2&quot;:&quot;mmmm d&quot;,&quot;3&quot;:1},&quot;12&quot;:0,&quot;16&quot;:10}">Livestream</span> aus dem Proberaum, den ich ebenfalls verfolgt habe, der <strong>Sänger Lars Besa</strong> in Bestform präsentierte. Und genauso soll es heute auch sein! Dabei darf man sich aber keinen<strong> 70-jährigen Altpunk</strong> mit Kutte und Iro vorstellen wie den UK SUBS &#8211; sondern einfach eine Truppe Männer, die einem gar nicht auffallen bzw. auf einem solchen Konzert eher <strong>ungewohnt gut gekleidet</strong> vorkommen würden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Live @KlangKeller - Normahl" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w6l9kz0vq9Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber es Punk ist eben das, was drinsteckt! Und da hat die Band noch einiges zu sagen &#8211; denn auch das letzte Album &#8222;Friede den Hütten, Krieg den Palästen&#8220; ist nicht weichgespült. Und auch live wird alles geboten &#8211; inklusive eindeutiger Ansagen zum <strong>aktuellen Weltgeschehen</strong>.</p>
<h3>Da geht das Punkerherz auf</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36267" aria-describedby="caption-attachment-36267" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36267 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/aee778ff-4a80-46cd-99a9-a7c28c9ba675.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36267" class="wp-caption-text">NORMAHL</figcaption></figure>
<p>Und so zähle ich nur mal einige der <strong>Klassiker</strong> auf, die da geboten werden und meine Stimmbänder schon nach dem dritten oder vierten Lied auf eine harte Probe stellen: <em>&#8222;Erzähl mir über Punk&#8220;</em>, <em>&#8222;Keine Überdosis Deutschland&#8220;</em>, <em>&#8222;Schlägerpolizist&#8220;</em>, <em>&#8222;Deutsche Waffen&#8220;</em>, <em>&#8222;Trümmertango&#8220;</em>, <em>&#8222;Gehn wie ein Tiger&#8220;</em>, <em>&#8222;Sag doch bitte bitte Drecksau zu mir&#8220;</em>. Dazu kommen ein Cover im Gedenken an <strong>Pedder</strong> von <strong>DAILY TERROR</strong> und auch eines vom großartigen Proletarierbarden <strong>HANNES WADER</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36264" aria-describedby="caption-attachment-36264" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36264 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-1536x864.jpg 1536w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/09/8fc70a38-56a2-4f23-97d5-acb9d2227337.jpg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36264" class="wp-caption-text">NORMAHL</figcaption></figure>
<p>Nun sind ca. 1,5 Stunden rum, die Stimmung ist gut, die Leute textsicher und meine Stimme trotz kräftiger Hopfung arg erschöpft. Dennoch folgt eine <strong>Zugabe</strong> und auch die hat es in sich. Und natürlich gibt es zum Schluss noch die Krönung mit <em>&#8222;Fraggles&#8220;</em>. Ich bin einfach glücklich, auf genau so ein Konzert hatte ich seit<strong> fast 20 Jahren</strong> gewartet und nun stehe ich hier, bierselig grinsend als Frischvati im Getümmel und freue mich meines Lebens und bin einfach dankbar!</p>
<p>Ein richtiger Bericht braucht aber auch <strong>Kritik</strong>, also mäkele ich mal auf hohem Niveau: Den <strong>Bierpreis</strong> finde ich mit 4 Euro für 0,4l schon recht happig. Enttäuscht bin ich auch über die <strong>geringe Zuschauerresonanz</strong>, denn es waren vielleicht geschätzte 300 Leute vor Ort, wenn überhaupt. An der Band gibt es eigentlich überhaupt nichts zu kritisieren &#8211; für mich hätte aber noch ein alter <strong>Arbeiterklassiker</strong> wie <em>&#8222;Auf auf zum Kampf&#8220;</em> dabei sein dürfen &#8211; aber das wäre nur das dritte <strong>Sahnehäubchen</strong> auf dem zweiten Marshmallow der heißen Schokolade gewesen.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Erstens: ich trinke nie wieder Bier. Okay, der Vorsatz ist bereits jetzt gebrochen, aber Samstagmorgen war das ein Teil meines Fazits. Zweitens: Wer deutschen Punk liebt, kommt meiner Meinung nach an <strong>NORMAHL</strong> nicht vorbei. Ich habe den Auftritt genossen, jede Sekunde aufgesogen und war und bin mit dem Konzert <strong>überglücklich</strong>!<br />
Und in diesen Zeiten ganz wichtig: Chapeau, Respekt und mega <strong>vielen Dank</strong> an die Bands, den Veranstalter, die Location und alle, die sich den Allerwertesten aufreißen, um solche Events trotz Corona zu ermöglichen. Es war mir ein Fest!</p>
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		<title>SLIME &#8211; keine Angst vor alten Punks!!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Apr 2020 05:25:38 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[40 Jahre Slime]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschpunk]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Slime]]></category>
		<category><![CDATA[St.Pauli]]></category>
		<category><![CDATA[Wem gehört die Angst]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute mal etwas mehr Punk ... Passend zu Corona aber mit grün-giftiger Vinyl!</p>
<p>SLIME sind wieder da mit einem neuen Werk zum 40jährigen Jubiläum. Wir haben es wirken lassen und ein sehr intensives Review für Dich!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/slime-wem-gehoert-die-angst/">SLIME &#8211; keine Angst vor alten Punks!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SLIME – &#8222;Wem gehört die Angst&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>13.03.2020<strong><br />
Länge:</strong> 0:40:53<strong><br />
Label: </strong><strong>Arising Empires<br />
Genre: </strong>Deutscher Punk</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35754 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-1152x1536.jpg 1152w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235207-1.jpg 1238w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Es ist mitten in der Nacht, und endlich widme ich mich nach 3 Wochen HomeOffice dem liegen gebliebenen Herzenswunsch-Review. Denn es gibt nichts anderes als das neue Album einer meiner Alltime-Favorite-Bands auf die Ohren. Und <strong>SLIME</strong> legen hier nicht nur das dritte Album seit der Re-Union vor, sondern auch noch das Werk zum 40-jährigen Band-Jubiläum!</p>
<p>Und so verzögerte sich der Review schon mal deswegen, weil ich mir dieses Machwerk nicht aus dem Internet, sondern unbedingt zwingend von der wunderschön gewordenen giftgrünen Platte anhören wollte. Der Rest der Verzögerung ist dem HomeOffice mit Baby geschuldet. Aber der Review musste kommen, und so gilt: Besser spät als nie!</p>
<h3>Ganz neue Töne</h3>
<p>Die Gestaltung des Covers ist für <strong>SLIME</strong>-Verhältnisse schon mal ungewohnt künstlerisch, denn gerade die alten Werke bestechen durch simples aber einprägsames Artwork. Und auch der erste Titel und Namensgeber des Albums <em>&#8222;Wem gehört die Angst&#8220;</em> kommt sehr ungewohnt daher. Für meine Ohren klingt es schon ein wenig Post-Punk, recht melodisch und ohne wirkliche Ecken und Kanten. Selbst Sänger Dirks Stimme wirkt hier ungewohnt zart, was nun gar nicht seine Art ist.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SLIME - Wem Gehört Die Angst (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8dV4V_NgZt0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Paradies&#8220;</em> als zweiter Titel ist auch kein kraftvoll-rotziger Punk. Dafür schwelgt er aber dafür sehr nostalgisch in alten Erinnerungen an Anti-AKW-Proteste, die damals rückblickend gesehen wohl so etwas wie das Woodstock der deutschen Punk-Bewegung waren. Dort gab es nicht nur handfeste Auseinandersetzungen im großen Stil,&nbsp; sondern auch viele viele Konzerte, bei denen unterschiedlichste Künstler ihre Bekanntheit vergrößern konnten. Und durch den Refrain ist das Lied auch eine Hommage an Rio Reiser.</p>
<h3>&#8222;Wir gehen zusammen durch die Hölle, und die Hölle das sind wir&#8220;</h3>
<p>Mit diesem klasse Refrain wird man Live sicher noch viel Spaß haben, denn dieser hat das Potential noch minutenlang vom Publikum gesungen zu werden. Der Track ist flotter als seine beiden Vorgänger, und gefällt durch, für Punk schon durchaus kunstvolle, Einlagen wie Tempo- und Rhythmuswechsel. <em>&#8222;Die Suchenden&#8220;</em> besticht wiederum absolut durch seinen Text, der über einer Reggae-Melodie perfekt zur Geltung kommt, gekrönt von einem rockigen Refrain.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Wenn wir wollen&#8220;</em> folgt ein klarer Aufruf zu mehr Klimabewusstsein, und dazu den Arsch hochzukriegen. Und auch textlich wird es hier ein wenig <strong>SLIME</strong>-gewohnter revolutionär, denn &#8222;wenn wir wollen, zünden wir die Lunte an&#8220;. Da frohlockt mein Punk-Herz, denn ja, ich will es auch Jungs! Der Titel läuft bei mir direkt 2-3 Mal, den auch wenn die Musik nicht mehr so rau ist wie in den 80er Jahren, kommt hier doch schön einfacher und eingängiger Punk um die Ecke!</p>
<h3>Viva Punk!</h3>
<p>Und auch klanglich wird es nun schneller und härter. Und <em>&#8222;Ebbe und Flut&#8220;</em> würde ich schon ein wenig autobiographisch auf Sänger Dirks Leben sehen, in dem es wirklich viele Höhen und vorallem aber auch harte Tiefen bis zur Existenznot gab. Bis heute finde ich es absolut paradox, das <strong>SLIME</strong> so ziemlich als erste Band das Totschlagargument im Punk, nämlich &#8222;Kommerz&#8220; vorgehalten bekam. Und das obwohl die Band weit entfernt davon war reich mit Ihrer Musik zu werden. Der Makel blieb, und sorgte auch intern in den damaligen Zeiten für viele Spannungen.</p>
<p>Diese sind aber glücklicherweise überwunden, denn mit der Re-Union 2010 erfüllte sich für mich der Jugendtraum die Band einmal live zu sehen, und die jetztigen neuen Alben machen mir auch richtig Spaß. Auch dieses hier gefällt mir bereits sehr, und die erste Seite der Platte hat es mir besonders deswegen angetan, weil einerseits eine gewisse Reife der Band vorhanden ist, ohne das es altbacken oder langweilig wirkt. Andererseits steigern sich die Lieder vom ersten immer weiter und das Album baut sich dadurch auf.</p>
<h3>Die zweite Seite der Medaille</h3>
<p><em>&#8222;Die Toten&#8230;&#8220;</em> legt den Finger wieder auf einige Gesellschaftskritische Themen, und ist dabei stellenweise bitterböse. Aber genau diese Art und die klare Kante gegen Rechts zeichnen<strong> SLIME</strong> schon immer aus. Und genau das macht es für mich auch so wichtig, dass diese Band auch heute noch aktiv ist und auf der Bühne steht! Musikalisch ist der Titel eher ruhig und eher Rock als Punk, aber keineswegs langweilig. Und genau in diese Kerbe schlägt auch <em>&#8222;weisser Abschaum&#8220;</em> und das folgende <em>&#8222;Die Masse&#8220;</em>, welche meine Lieblinge vom Album sein dürften! Es sind für mich einfach DIE Lieder über den deutschen Wutbürger! <em>&#8222;Denn die Masse hat keine Klasse &#8211; und die Masse läuft hinter jedem Idioten her&#8220;!</em> Großartig!! An vielen Stellen provokanter Text trifft auf viel Wahrheit und dann bei <em>&#8222;die Masse&#8220;</em> eben auch auf punkige Klänge.</p>
<h3>&#8222;Die fetten Jahre sind schon lange vorbei&#8220;</h3>
<p>Jetzt, in der Corona-Krise passt dieser Refrain und auch die ein oder andere Textzeile: &#8222;Wenn die Regale wieder so leer sind wie die Herzen&#8220;. Da denkt man direkt an das Klopapierregal jedes heimischen Discounters und auch hier setzt sich die zweite Seite der Platte absolut passend fort. Denn es geht gegen den ganzen Überfluss, gegen Verschwendung, gegen die <em>&#8222;Fetten Jahre&#8220;</em> die wir in der westlichen Welt noch immer intensiv ausleben. Dabei wird es auch hier wieder flotter und rauer. Es ist für mich zu spüren, das hinter den heute deutlich geschliffeneren Texten immer noch die gleiche Abneigung, Systemkritik und Aggression steckt die schon die alten Lieder zu Klassikern hat werden lassen.</p>
<p><em>&#8222;Kein Mensch&#8220;</em> (ist illegal) richtet sich dann gegen die in Europa herrschende Flüchtlingspolitik und kehrt den Spieß um. &#8222;weg mit den besorgten Bürgern, schmeissen wir sie raus&#8220;. Das bleibt natürlich leider Gottes Wunschdenken. Aber dennoch nimmt mich auch der Titel gut mit, denn er ist schön schnell und rotzig!</p>
<p>Dann kommen wir zum letzten Stück, und hier kommt zuerst eine Akustik-Klampfe und dann eine gehörige Portion Irish Folk-Punk! Ja, ihr habt euch nicht verlesen. Englischsprachig, eindeutig &#8222;irish&#8220; angehaucht und (hoffentlich) ein zukünftiger Konzertklassiker. Bei mir im Kopf entsteht zur Akustikgitarre ein wilder Pogo-Reigen und ich gröhle mit Punks im Arm liegend <em>&#8222;Solidarity&#8220;</em> in Richtung der Bühne. Geiler Abschluss!</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Ok, vielleicht bin ich ein wenig voreingenommen, das will ich gar nicht bestreiten! Aber hey, es ist das Album zu 40 Jahren <strong>SLIME</strong>! Das sind 40 Jahre des teilweise härtesten und bissigsten deutschen Punk &#8211; und ich bin mir ziemlich sicher, das keiner der Bandmitglieder damals gedacht hat, das sie 2020 überhaupt erleben. Trotzdem stehen sie weiter auf der Bühne, trotzdem gibt es neue Lieder, neue Konzerte und dazu alte und immer noch bitter nötige Ansagen! Natürlich sind <strong>SLIME</strong> älter geworden, und Musikvideos bestehen heute nicht mehr aus den Ausschnitten der Chaostage von 1995, wobei zeitgleich die Polizei mit Ordnungsorganen des dritten Reiches verglichen wird. Aber: Es ist immer noch <strong>SLIME</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-35752 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-1152x1536.jpg 1152w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/04/20200406_235220.jpg 1238w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />Die Texte sind bissig, treffen den Geist der Zeit und legen den Finger immer wieder auf die vielen schwärenden Wunden in der aktuellen Zeit. Dabei ist es egal ob es der Rechtsruck der Gesellschaft oder der Umweltschutz ist. Und dazu haben sich die begleitenden Töne ebenfalls verändert. Denn statt wilder Wut gibt es vielseitige Einflüsse von Reggae, Ska, Post-Punk und am Ende Irish Folk zu hören.</p>
<p>Die Zeiten haben sich geändert, und die Band hat sich geändert. Aber eben nicht in ihren Grundwerten, in ihren Aussagen, in ihrem Auftreten und in dem wofür sie einstehen. Und genau das spüre ich auch durch diese Lieder, die im aktuellen Zeitgeschehen bestens platziert sind. Vieles ist heute komplexer und vielschichtiger als es zu den Anfangszeiten der Band war. Ein damals provokantes <em>&#8222;ACAB&#8220;</em> würde heute schlicht und ergreifend nicht mehr den nötigen Eindruck beim Hörer erzeugen. Wohingegen <em>&#8222;weisser Abschaum&#8220;</em> eben gerade heute ein wunderbar provokanter Liedtitel ist, um mal einen Vergleich zu ziehen.</p>
<p>Kurz gesagt: Mir gefällt das Album ausgesprochen gut, sowohl textlich als auch in der musikalischen Vielfalt. Auch wenn diese für mich bei <strong>SLIME</strong> immer noch etwas ungewohnt ist. Aber ich finde es toll was die Jungs aus Hamburg auch nach so vielen Jahren abliefern und dabei nicht das zehnte Mal die selber Schiene fahren, sondern mit vollen Einsatz mit der Zeit gehen.</p>
<p>Und enden möchte ich daher mit einem sehr alten Slime-Zitat: <em>&#8222;Ab jetzt gewinnen immer wir&#8220;</em>!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/slime-wem-gehoert-die-angst/">SLIME &#8211; keine Angst vor alten Punks!!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Connewitz]]></category>
		<category><![CDATA[Gewohnheitstrinker]]></category>
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		<category><![CDATA[Oxo 86]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachklang vom Feiertag! So starten wir mit einem Zitat:<br />
"Schade, wirklich schade, Mann - dass man Bier nicht streicheln kann!" … wenn OXO 86 und jede Menge Bierfreunde sich in einer Halle treffen, kann es nur gut werden!</p>
<p>Wie gut, liest du bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8222;Schade, wirklich schade, Mann &#8211; dass man Bier nicht streicheln kann!&#8220;</h4>
<p>Ein Lied-Zitat als würdige Überschrift für einen famosen Abend&#8230; 00:45 Uhr, endlich Zuhause. Das Shirt ist zu einer Einheit mit meiner Hose verschmolzen und beides zusammen hat sich in einer zentimeterdicken Feuchtigkeitsschicht an meinen Körper gesaugt. <em>&#8222;Rien ne va plus&#8220;</em> und goodbye, denn nix mehr geht! Der Opener von <strong>OXO 86</strong> ist jetzt Programm für mich, bevor ich literweise Bier und Fremdschweiß von mir ab und die Dusche hinunter spüle&#8230; aber von vorne:</p>
<h4>Das Unheil nimmt seinen Lauf<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33464 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Nun, nach etwas kurzfristiger Planung hab ich also meine übliche Begleitung zu den Szenekonzerten abgeholt und auf geht es nach <strong>Connewitz</strong>. Unterwegs muss ich schon feststellen, dass ich noch nie im hellen zu einem Konzert in der Location war &#8211; und noch nie bei solch sommerähnlichen Temperaturen.</p>
<p>Wir verkürzen die Wartezeit mit einem Bierchen, bevor wir dann vor die Bühne steuern. Dort ist bis dahin kein Mensch zu sehen. Also verschaffen wir uns und unserem Kaltgetränk einen zentralen Platz vor der Bühne, denn ich freue mich wie ein Schnitzel auf die Vorband! Die <strong>GEWOHNHEITSTRINKER</strong> geben sich hier die Ehre. Die Band ist schon lange mehrfach im Plattenregal vertreten, allerdings habe ich bisher keinen Auftritt besuchen können. Das änderte sich jetzt endlich! Und ich muss feststellen: Es hat sich gelohnt!</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33465 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für immer Vorband!</strong></h4>
<p>Trotz leerem Publikumsraum wird direkt losgelegt – also nachdem der Schlagzeuger mit drei Bier in der Hand drei Minuten nach den beiden anderen Bandmitglieder auch den Weg vom Klo auf die Bühne gefunden hat. Und verdientermaßen füllt sich jetzt auch das Publikum recht schnell, denn die Band liefert einfach großartigen OiI! <strong>Simpel, schnell und schnörkellos</strong>, aber dafür mit durchaus cleveren und oft auch kritischen Texten. Aber natürlich genauso oft mit zum Namen passenden Lieder über einen sorgenfreien Alkoholkonsum, die Szene oder auch über die Qualitäten der eigenen Band! Der Sound der Jungens aus dem Südwesten der Republik könnte eigentlich auch direkt aus den 90ern entsprungen sein &#8211; und gerade die teilweise ungewöhnliche Stimme bzw. Gesangsart des Sängers sorgt für einen guten Wiedererkennungswert!</p>
<h4><strong>Vorhang auf für den optischen Leckerbissen</strong></h4>
<p>Insgesamt wird eine knappe Stunde gespielt, die sehr kurzweilig ist und das Publikum jetzt auch gut anheizt. Wobei anheizen bei den <strong>sommerlichen Innenraumtemperaturen</strong> wirklich nur für die Stimmung nötig ist. Die Truppe wird angemessen gefeiert und die Umbau-Bierholen-Luftschnappen-Pause steht an. Meinem gemarterten Hirn kann ich nachträglich noch entnehmen, dass unter anderem <em>&#8222;Vorkriegsjugend&#8220;, &#8222;Für immer Vorband&#8220;, &#8222;Skinheadformation&#8220;, &#8222;Das Wunder von Bern&#8220;</em> und <em>&#8222;Keiner mehr da&#8220;</em> gespielt wurden. Achja, und das optische Highlight darf nicht unerwähnt bleiben: Während der Gitarrist und Bassist in einwandfreier Szene-Optik ihre Instrumente bearbeiten, brennt der Schlagzeuger ein optisches Feuerwerk ab. Wie schon erwähnt &#8211; ungefähr drei Minuten zu spät, dafür aber oberkörperfrei und mit drei Bier in der Hand betritt er die Bühne und bietet beim Besteigen des leicht erhöhten Schlagzeugpultes ein <strong>herrliches Maurerdekolleté</strong>. Desweiteren legt er eine nahezu hypnotisierende Leidensfähigkeit in der Mimik während seines Spiels an den Tag und trommelt zwischenzeitlich einhändig &#8211; während des Biertrinkens. Und vor allem aber trägt er einen Oberlippenschnauzbart, der jeden <strong>mexikanischen 80iger-Jahre-Pornostar</strong> vor Neid erblassen lassen würde! Eine absolute Choryphäe der Typ, ein lebendes Statement für die Working Class! Chapeau!</p>
<h4>Das Bier ist leer&#8230;fast! RESTBIERVERWERTUNG!<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33466 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Mit solchen optischen Augenweiden rechne ich bei <strong>OXO 86</strong> nicht. Allerdings ist zu vermuten, dass die Bernauer sich heute besonders ins Zeug legen würden, denn es soll eine Videoaufzeichnung des Konzertes stattfinden. Die Temperaturen im Innenraum sind knapp vor denen des Fegefeuers. Das Publikum ist in freudiger Erwartung und dann entert die Band die Bühne. Die ersten Töne erklingen, sachte, nur vom Sänger. Und jeder weiß, wenn gleich die Instrumente einsetzen, eskaliert es. Die Instrumente setzen ein – und es eskaliert! Unzählige Bierflaschen, inklusive der des Autoren, recken sich in die Höhe und baden den <strong>marodierenden Haufen</strong> vor der Bühne in einen Nebel aus Bier, der sich mit aufsteigendem Dampf der schwitzenden Körper vermischt. <strong>Wundervoll!</strong> Spätestens jetzt ist jeder von innen und außen durchnässt. Der Pullunder des Menschen vor mit fühlt sich an, als wenn er damit baden war. Und der Fußboden hat sich eine Art tückischen Sumpf verwandelt, bei dem zwischen Festkleben und Ausrutschen nur wenige Millimeter liegen.</p>
<h4><strong>Lieber widerlich als wieder nich&#8216; &#8211; auf in die Menge!</strong></h4>
<p>Als Opener wird <em>„Rien ne va plus“</em> vom letzten Album gespielt, das ich seitdem auch als Ohrwurm habe. Aber auch insgesamt dürfte hier kein Liedwunsch offen bleiben. Die 2 Stunden Konzert sind ohne Verschnaufpause, die Menge <strong>tobt, pogt und skankt</strong>. Und schwitzt! Und von der Bühne kommt ein Knaller nach dem anderen:<em> &#8222;Bier und Reggae&#8220;, &#8222;Working Class Hero&#8220;, &#8222;Bernau Punkrock League&#8220;, &#8222;Elvis hat uns verlassen&#8220;, &#8222;So beliebt und so bescheiden&#8220;</em>, <em>&#8222;Ein guter Tropfen&#8220;, &#8222;Schade&#8220;</em> und viele, viele mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33467 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Uns treibt es durch die Menge. Mal ausgelassen tanzend und im nächsten Augenblick in der wilden Menge wogender Körper vor der Bühne die sich hemmungslos am Pogo erfreut!</p>
<p>Bei dem abgespielten Programm bleibt keine Faser trocken, der Konzertraum gleicht einer <strong>Dampfsauna</strong>. Und die Band schwächelt keinen Augenblick, bis zum Ende wird durchgezogen. Und auch der Trompeter hat sich einen formschönen BH ins Shirt geschwitzt. Beim Abschluss ist dann auch eine gewisse Erleichterung bemerkbar, als das Konzert 0:10 Uhr erfolgreich beendet wird. Der Sänger zieht vor dem Publikum den Hut – was ebenfalls eine Fontäne aus Flüssigkeiten erzeugt!</p>
<h4><strong>Noch ein paar Worte zur Band:</strong></h4>
<p><strong>OXO 86</strong> sind ein <strong>Phänomen der Szene</strong>, wie ich finde. Lieder, die einfach gute Laune verbreiten. Stücke, die durch die beteiligte Trompete den Szenewurzeln in Ska und Reggae huldigen. Lieder, die Texte mit geschliffenem Humor und immer einem Augenzwinkern beinhalten. Einfach Lieder die in jeder Lebenslage einfach nur Lust auf Musik, auf Tanz, auf Konzerte und auf ein kühles Bier machen! Und die von völlig <strong>bodenständigen und coolen Typen</strong> auf die Bühne gebracht werden, die es schaffen, auf dem schmalen Grat zwischen professionellem Spielen und dem <strong>&#8222;Oh Gott, wie sind wir zu so vielen Fans gekommen&#8220;</strong> zu balancieren. Und die Stücke sind einzigartig, typisch, unverkennbar!</p>
<p>Für mich machen die Jungs die beste Gute-Laune-Musik, die es gibt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die Lieder bei jedem Gefallen finden, der sich <em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33469 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em>darauf einlässt. Es ist auch jedesmal wieder schön zu beobachten, wie finstere Jungs mit breitem Kreuz und kurzem Haar sich gegenseitig bierselig und freudestrahlend in den Armen liegen. Währenddessen sich vor der Bühne grünlich schimmernde Irokesenfrisuren wild im Takt der Musik bewegen und zwischendrin der ein oder andere nur noch durch sein Bier und eine gewisse<strong> Verwindungs-Steifheit der Wirbelsäule</strong> aufrecht gehalten wird.</p>
<h4>Einen kleinen Einblick zum Konzertbeginn bietet<a href="https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2386804271385357&amp;id=113084462090694"> das Video hier</a> (leider nur auf Facebook aktuell):</h4>
<p>Der Abend an sich war phänomenal. Wir versuchen nun noch gegenseitig so viel wie möglich vom eigenen Schweiß auf den jeweils anderen zu übertragen und nehmen den Weg zum Auto. Bevor dann als nächstes für mich düsterer Metal auf dem <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht#rs-3361"><strong>Dark Troll Festival</strong></a> auf dem Plan steht, ist dieser Abend ein hervorragender Einstieg in den Sommer =)</p>
<p>Achja – mich wundert immer wieder, dass es noch keine <strong>&#8222;After-Konzert-Sitzschonbezüge&#8220;</strong> mit Logo eines großen Merchandise-Händlers gibt, um des deutschen heiliges Gefährt vor dem Elend zu schützen, was sich am Ende des Abends wieder in den Sitz drückt.</p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DŸSE in Halle &#8211; Bock auf Synapsenfasching?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 May 2019 05:24:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[DESERT SWEET]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
		<category><![CDATA[DŸSE]]></category>
		<category><![CDATA[Garage]]></category>
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		<category><![CDATA[Heavy Psych]]></category>
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		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Retro]]></category>
		<category><![CDATA[VORDEMFALL]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Irgendwo zwischen Noise Rock, Punk und Metal verankert, mit schon fast dadaistischen Texten in verschiedensten Sprachen, mähen die beiden Jungs mit ihrer schier unerschöpflichen Energie alles nieder… "<br />
Klingt nicht nur progressiv - ist es auch! Und Live demnächst zu erleben!<br />
Wo genau, sagen wir dir! Schau unbedingt mal rein ...<br />
PS: Bonzengulasch!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird kuschelig. Es wird warm. Und es wird garantiert verdammt feucht.</p>
<p>So sind die Erfahrungen, die ich bislang auf <strong>DŸSE</strong>-Konzerten hatte. Alles zappelt, der Schweiß tropft von der Decke und Wahnsinn klingt aus allen Kehlen. Klingt nach Spaß? Ist Spaß!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ndUHEb_LvME?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwo zwischen Noise Rock, Punk und Metal verankert, mit schon fast dadaistischen Texten in verschiedensten Sprachen, mähen die beiden Jungs mit ihrer schier unerschöpflichen Energie alles nieder. Wer gern zählt und vertrackte Rhythmiken mag, sollte seine pure Freude mit ihren kreativen Auswüchsen haben. Dabei sind <strong>DŸSE</strong> weniger ernsthaft als<strong> THE HIRSCH EFFEKT</strong>, aber ebenso chaotisch, energetisch und versiert. Und sie haben mit ihrer selbstironischen Art doch etwas von den ganz frühen <strong>ÄRZTE</strong>n.</p>
<p>Im Vorprogramm werden die Berliner von <strong>VORDEMFALL&nbsp;</strong>und <strong>DESERT SWEET</strong> aus Magdeburg den Club vorheizen. <strong>VORDEMFALL</strong> umschreiben sich ebenfalls als Noise Rock. Währenddessen gehören <strong>DESERT SWEET</strong>, die im Januar erst ihr Album &#8222;Five Nights Alive&#8220; veröffentlicht haben, eher in die psychedelische Garage Rock-Schiene. Zwischen den sonst so inflationär in Halle angespülten Stoner/Heavy Psych-Kombos muten sie so beim ersten Reinhören angenehm anders an. Noch ein bisschen oldschooliger. Und vor allem beschwingter.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1831404955/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=343476799/transparent=true/" seamless=""><span data-mce-type="bookmark" style="display: inline-block; width: 0px; overflow: hidden; line-height: 0;" class="mce_SELRES_start">﻿</span><a href="http://desertsweet.bandcamp.com/album/five-nights-alive">Five Nights Alive by Desert Sweet</a></iframe></p>
<p><strong>VORDEMFALL</strong> jonglieren mit Elementen des Krautrock. Sind deutlich experimenteller, auf ihre Art psychedelisch. Das kommt vielleicht auch durch die weiblich, leiernde Stimme. So richtig meins ist das nicht &#8230; aber die Chancen stehen gut, dass mir live besser gefällt, was sie so darbieten.</p>
<p><iframe style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=3218248080/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" seamless=""><a href="http://vordemfall.bandcamp.com/track/smile">Smile by VORDEMFALL</a></iframe></p>
<p>Beide Vorbands kenne ich noch nicht aus dem Direktkontakt und bin gespannt, was <a href="https://www.facebook.com/kautz666/">Kautz</a> uns für ein Konzertpaket geschnürt hat. Hier geht&#8217;s zu den Bandcampseiten von <a href="https://desertsweet.bandcamp.com/"><strong>DESERT SWEET</strong></a> und <a href="https://vordemfall.bandcamp.com/"><strong>VORDEMFALL</strong></a>. Und zur <a href="http://dyse-band.de/"><strong>DŸSE</strong></a>-Webseite. (Ja, die letzte EP heißt wirklich &#8222;Bonzengulasch&#8220;.)</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Die kommenden Tourdates:</strong></p>
<p style="text-align: center;"><strong>10.05.2019 E-Werk Erlangen</strong><br />
<strong>11.05.2019 Hot &#8211; Alte Bude Magdeburg</strong><br />
<strong>26.06.2019 Raut-Oak-Fest Riegsee</strong></p>
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		<title>RANTANPLAN &#8211; Im rebellischen Rudel unterwegs</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Mar 2019 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
		<category><![CDATA[Rantanplan]]></category>
		<category><![CDATA[Ska]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neuland - damit kennt man sich in diesem Land ja aus...<br />
Das betreten diesmal auch RANTANPLAN!</p>
<p>Ob die Jungs damit klarkommen, oder sich verlaufen sagt dir unser Oimel in diesem Kleinod zwischen Punk und Ska … und Indie!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rantanplan-stay-rudel-stay-rebel/">RANTANPLAN &#8211; Im rebellischen Rudel unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">Rantanplan – &#8222;Stay Rudel &#8211; Stay Rebel&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>25.01.2019<strong><br />
Länge:</strong> 31 Minuten <strong><br />
Label: </strong>Hamburg Records / Drakkar<strong><br />
Genre: </strong>Punk/Ska/Indie </div></div></div></p>
<h3><strong>Mit <span style="text-decoration: line-through;">Pauken</span> Posaunen und Trompeten </strong></h3>
<p>Jo, <strong>RANTANPLAN</strong> bringen ein neues Album raus. Heimspiel für den Punk-Hörer, der macht das mit links, der kennt ja sicher die anderen Alben auch alle und ist da Dauergast.</p>
<p>Genauso hätte ich das auch von mir vermutet, muss allerdings zu meiner Schande eingestehen, dass die Jungs zwar schon ewig auf meiner Liste stehen und ich auch schon mehrfach aufgefordert wurde, Konzerte zu besuchen. <strong>Das habe ich bisher aber sträflicherweise völlig vernachlässigt.</strong></p>
<p>Es wird also mal wieder Neuland, wenn auch wenigstens in bekannten Regionen!</p>
<h3>Wer spielt denn hier?</h3>
<p>Die 5-köpfige Truppe wurde 1995 in Hamburg gegründet und hat damit also <strong>fast 25 Jahre auf dem Buckel</strong>. In dieser Zeit sind bereits einige Mitglieder ausgetauscht wurden, 2 ehemalige Mitglieder gründeten die durchaus bekannten <strong>KETTCAR</strong>. Und auch für 10 Studioalben hat es bisher gereicht, inklusive dem neuen Werk &#8222;Stay Rudel – Stay Rebel&#8220;. <strong>Und ja, das ist kein Schreibfehler, es heißt wirklich so.</strong></p>
<p>Die Bandbesetzung ist nicht ganz alltäglich, neben Gitarre, Schlagzeug und Bass sind hier nämlich auch Trompete und Posaune vertreten, was den Kenner sicher richtig vermuten lässt: <strong>Hier geht es in Richtung Ska!</strong></p>
<p><strong>Erschienen ist das neue Album als schicke Vinyl, als CD und als limitierte Sonder-Box.</strong> Und nebenbei gibt es auch noch 10 neue Stücke auf die Ohren.</p>
<h3><strong>Auf ins Album…</strong></h3>
<p>Und schon muss ich das erste mal lachen, denn den klassischen Szene-Slogan &#8222;Stay Rude – Stay Rebel&#8220; haben die Jungs im Opener direkt zu &#8222;<em>Stay Rudel – Stay Rebel&#8220;</em> umgewandelt, einer Ode an die vierbeinigen Freunde. <strong>Herrlich! Das schafft irgendwie spontan Sympathie.</strong></p>
<p>Deutlich böser geht es dann mit<em> &#8222;Foodporn&#8220;</em> weiter. Hier geht es äußerst gesellschaftskritisch mit Selfies, Essen und dessen Wertigkeit und&nbsp; Präsentation auf sämtlichen sozialen Plattformen ins Gericht. <strong>Macht etwas betroffen, soll es aber auch!</strong></p>
<p>Insgesamt ist die Musik eben die erwartete Mischung aus Punk, Ska und ein wenig Rock. Das passiert, ohne dabei ein Genre besonders hervorzuheben, eine lockere Mischung. Kein krawalliger Deutschpunk und kein überdominant gespielter Ska, sondern eben genau so ausgeglichen, wie es zu den Tracks passt. <strong>Und die Mischung macht Spaß!</strong></p>
<p>Und das zeigt sich besonders im folgenden Track <em>&#8222;Maschine&#8220;</em>, der ebenfalls gesellschaftskritisch mit Fließbandarbeit und Arbeitsdruck umgeht, aber <strong>vor allem ein unglaublicher Ohrwurm</strong> ist, den ich nicht mehr loswerde! Richtig stark. Auch<em> &#8222;An/Aus&#8220;</em> hat viel Charme und beschäftigt sich mit dem Wegrennen vor Problemen, dem &#8222;Ausgehen auf der Suche nach Glück&#8220;.</p>
<p>Nicht ganz mein Geschmack ist<em> &#8222;Nachtzug nach Paris&#8220;</em>. Nicht, weil es ein im Grunde schlechter Song ist, <strong>aber für mich Kunstbanausen ist er zu jazzig, damit tu ich mich ein wenig schwer</strong>. Mit <em>&#8222;Partytrick&#8220;</em> kommt dann noch ein Ska-Brett und mit<em> &#8222;Rudegirl from outta space&#8220;</em> ein richtig schönes Oldschool-69er-Ska-Reggae-Lied. Gefällt mir ebenfalls sehr gut!</p>
<p>Mit <em>&#8222;Kill den Spiegel&#8220;</em>, werded ich wieder nicht so richtig warm. Und dann folgt thematisch passend zum Opener das letzte Stück <em>&#8222;The Rudel“</em>, in dem Kneipenromantik und das Rudel Rudeboys und die Freundschaft besungen wird. <strong>Ruhig, aber eingängig und irgendwie sehr authentisch.</strong></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Album gefällt mir , denn es bietet eine abwechslungsreiche Kombination aus <strong>G</strong><strong>ute-Laune-Ska und vielen Textstellen zum Nachdenken.</strong> Und es zeigt außerdem, <strong>das Punk nicht nach Stereotyp funktioniert,</strong> sondern unglaublich vielseitig sein kann, auch in den Themenfeldern, die berührt werden. Auch wenn ich hier lange kein Ohr riskiert habe, hat mich das Album animiert, mir auch die vorherigen Werke anzuhören. Außerdem gefällt mir das Cover zum Album gut, passend zu der Rudel-Thematik.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rantanplan-stay-rudel-stay-rebel/">RANTANPLAN &#8211; Im rebellischen Rudel unterwegs</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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