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	<title>ragnarök festival Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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		<title>RAGNARÖK FESTIVAL 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2023 11:05:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Grüße ausm kühlen Bunker... Wir haben uns bei den Temperaturen verschanzt und... das merkt man auch! Hier ein ausführlicher Bericht vom RAGNARÖK! Das macht Bock auf Festival, Indoor und kälter als grad... </p>
<p>Da hat euch Merlin was gezaubert (Ehrenwort, der Bericht ist besser als mein Teasertext (yt)!)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2023/">RAGNARÖK FESTIVAL 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em> <strong>Es ist und bleibt eines meiner liebsten Festivals: Das RAGNARÖK FESTIVAL </strong>im fränkischen Lichtenfels. Wie jedes Jahr ist es auch 2023 im <strong>April</strong> verortet &#8211; für mich damit <strong>das erste Festival</strong> eines jeden Jahres. Aber wird es auch das beste? Das werde ich natürlich erst gegen Ende diesen Jahres sagen können, aber nun gilt es erst einmal herauszufinden, wie weit das <strong>RAGNARÖK</strong> vorlegt!</p>
<h2>Jetzt geht&#8217;s los</h2>
<p>Die erste Band des Festivals startete <strong>2003</strong> ursprünglich als Solo-Projekt. Über die Jahre stießen nach und nach aber weitere Musiker dazu und <strong>FJOERGYN</strong> stehen hier und heute mit vier Mann auf der Bühne. Spoiler: <strong>Ein fünfter wird noch dazukommen!</strong> Die Halle ist mäßig gefüllt, aber der Energie von <strong>FJOERGYN</strong> tut das keinen Abbruch. Episch und gewaltig der Sound, der unaufhaltsam vorwärts poltert. In den vorderen Zuschauerreihen fliegen die ersten Haare. Das Instrumentale packt mich, und ich würde mich der Musik hingeben &#8211; wäre da nicht der Gesang. Oder besser, der <strong>Sprechgesang</strong>. Die deutschen Texte sind ausnahmsweise mal nicht mein Hauptproblem, sondern die abgehackte Art und Weise, wie der Sänger sie vorträgt. Das taugt mir leider gar nicht. Zum vierten oder fünften Song allerdings kommt das fünfte Bandmitglied dazu auf die Bühne: <strong>Es ist kein Geringerer als der Veranstalter des RAGNARÖK höchstselbst!</strong> Der (Growl)Gesang, den <strong>IVO</strong> auf die Zuhörer loslässt, taugt mir sofort viel mehr. Der zimmert richtig! Ab jetzt läuft es für mich rund mit dem Auftritt von <strong>FJOERGYN</strong>, und ich bin fast schon enttäuscht, als die Musiker am Ende nicht nochmal für ein <strong>Foto mit den Zuschauern</strong> posieren.</p>
<h3>Alles finster oder was?</h3>
<p><em>Mich:</em><strong> FINSTERFORST</strong> aus dem finst‘ren Forst, <strong>Gesichter in Asche garniert</strong>, die Holzfällerhemden kariert – haben 45 Minuten Zeit. Das reicht wieder einmal für ganze drei Lieder. Heute fällt die Wahl auf<em> „Fluch Des Seins“</em>, <em>„Mach Dich Frei“</em> (das mit dem epischen Refrain) und <em>„Finsterforst“</em> höchstselbst. Allerdings immer noch keine Spur des für 2021 angekündigten, über Kickstarter lancierten Dreißigminüters<em> „Jenseits“</em>.</p>
<p>Zum Sound: Der Hall in der Halle <strong>hallt unaufhaltbar</strong>, was thematisch ganz gut zur Band passt. Zum Instrumentarium: Wo früher noch ein Akkordeon bespielt wurde, waltet nun ein Keyboard seines Amtes, und irgendwie ist auch wohl wieder irgendjemand neues in der Live-Besatzung, wenngleich mir die Details diesbezüglich entfleucht sind. Die Frage <strong>„Habt ihr noch Bock?!“</strong>, so fällt Sänger Oli nach Äußerung derselben auf, sei doch, angesichts der Tatsache, dass <strong>FINSTERFORST</strong> der zweite Act des Festivals sind, eine recht überflüssige.</p>
<h3>UADADA</h3>
<p><em>Merlin:</em> <strong>UADA</strong> aus den Staaten sind die letzte Band des heutigen Tages. <strong>2014 gegründet</strong>, handelt es sich um eine verhältnismäßig junge Band, die in Sachen Bekanntheit aber gelinde gesagt durch die Decke geschossen ist. Die Menschen vor der Bühne stehen wahnsinnig dicht, da ist kein Durchkommen. Auch die stadthalleneigene Tribüne ist voll. Musikalisch und optisch lassen sich die Parallelen zu <strong>MGLA</strong> nicht leugnen: Die schwarzen Gestalten auf der Bühne sind samt ihrer Gesichter verhüllt und stehen in einer <strong>Nebelwand</strong>, die mich verwundern lässt, wie man in ihr noch Luft zum Atmen, geschweige denn zum Singen bekommt.</p>
<p>Die Songs sind schön melodisch, ich höre die Gitarrenspuren sehr gut heraus. Generell geht die Musik mächtig nach vorn, treibende Rhythmen, <strong>brutaler Sound</strong>. Der Gesang wiederum ist mit seeehr viel Hall versetzt. Ich verstehe kein Wort. Das macht aber nichts, denn allein die <strong>Atmosphäre</strong> überzeugt mich voll und ganz. Zugegeben, ich liebe diese Art von Black-Metal auch einfach.</p>
<p><strong>UADA</strong> hätten sich schon unverhältnismäßig große Mühe geben müssen, zu enttäuschen. Für mich liefern sie definitiv den <strong>besten Auftritt dieses Donnerstagabends</strong> ab &#8211; und das nicht nur, weil sich die Konkurrenz sich zahlenmäßig in engen Grenzen hielt. Nur einen Kritikpunkt muss ich anbringen: <strong>UADA</strong> haben zwar zig verschiedene T-Shirt-Motive, jedoch <strong>kein einziges Longsleeve</strong> am Merchstand parat. Egal, dann wird halt ein Patch gekauft. Es wird langsam aber sicher Zeit für eine zweite Kutte&#8230; und Zeit fürs Bett. Bis morgen!</p>
<h2>Auf ein Neues</h2>
<p style="text-align: left;"><em>Mich:</em> Mit einem gewaltigen<strong> „HAU RUCK!“</strong> brechen <strong>HELGRINDUR</strong> die Stille meines friedlichen Freitagmorgens. Neugierig, wer da die frühe Luft mit solch gewaltiger <strong>Pagan-Power</strong> schwängert, rieseln immer mehr Menschlein in die Konzerthalle, bis sich eine beachtliche Summe zusammengefunden hat. Imprägniert von der Energie, die von der Bühne donnert, sind recht schnell recht viele am Klatschen und Headbangen, und irgendwann wird sich auf dem Boden platziert, um im Rhythmus der stampfenden Trommeln durch den <strong>musikalischen Sturm</strong> zu rudern, was das Zeug hält.&nbsp;</p>
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<p>Es gibt heute neben Mitsingbarem (<em>„Aufbruch“</em> und <em>„Der Sturm“)</em> auch Ungehörtes: Ein bisher unveröffentlichter und ein vor einer Woche releaster Song (<em>„Golem“</em>) sind mit an Bord. Wenngleich der Sound noch keine Perfektion erreicht hat, ändert auch das nichts an der Freude dieses Moments. Ein guter <strong>RAGNARÖK</strong>-Festivaltag beginnt <strong>mit Heldenliedern und Double Bass</strong> – und das wären wohl die letzten beiden Dinge, an denen<strong> HELGRINDUR</strong> geizen würden.</p>
<h3>Vierzehn dunkle Jahrhunderte</h3>
<p><em>Merlin:</em> Ein <strong>Urgestein der deutschen Pagan-Metal-Szene</strong> betrifft nun die Bühne: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong>. Und die wenden sich direkt mit einer Frage an ihr Publikum: &#8222;Seid ihr schon alle wach?!&#8220; Die Antwort ist nicht zufriedenstellend &#8211; deswegen wecken sie uns jetzt auf. <em>&#8222;Auf zur Schlacht&#8220;</em> brettert durch die Lichtenfelser Stadthalle, <strong>als wollte es sie aus ihrem Fundament heben</strong>. Flammen schießen vom Rand der Bühne empor. Sänger <strong>MICHEL</strong> reckt entschlossen immer wieder die Fäuste in die Luft. Es folgt der <em>&#8222;Teutonentanz&#8220;</em>. Der Sound ist top, ich kann nicht meckern! Auch eine <strong>Geige</strong> kommt bei <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> zum Einsatz. Zum Glück angenehm unquietschig. Doch auch wenn die Songs wie auch die Bandmitglieder richtig abgehen, das Publikum ist zu der frühen Stunde noch eher zurückhaltend. Dabei wäre die Musik sehr gut für einen <strong>Circle Pit</strong> geeignet!</p>
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<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> haben uns auch ein paar neuere Lieder mitgebracht. Da wäre einmal <em>&#8222;Atme den Wald&#8220;</em> aus ihrem 2020 erschienenen Album &#8222;Waldvolk&#8220;, aber auch <strong>ein ganz neues Stück</strong>, das den Namen <em>&#8222;Die Aura der Dunkelheit&#8220;</em> trägt. Weder thematisch noch musikalisch wurden hier größere Experimente gemacht &#8211; man bleibt sich treu. So früh er begonnen hatte, schnell ist der Auftritt von <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> auch schon wieder vorbei. Sänger <strong>MICHEL</strong> quittiert das rasche Ende mit einem Schulterzucken:<strong> &#8222;Wir hätten gern länger gespielt, aber es is halt so&#8220;</strong>. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.</p>
<h3>(Im)perfect harmonies</h3>
<p><em>Mich:</em> Silhouetten im Nebel! Es spielen als nächstes <strong>FIRTAN</strong>. Düstere Figuren vor blauem Dunst füllen die Bühne mit mystischer Atmosphäre und den Raum mit ihren <strong>komplexen Black-Metal-Kompositionen</strong>. Eine besondere Ästhetik gibt dabei <strong>Fiedlerin KLARA</strong>&nbsp;ab, von deren Existenz ich gerade zum ersten Mal erfahre und die mit ihrem Geigenspiel der Musik in vielen Momenten eine gar edle Note verpasst. Besonders in den akustischen Augenblicken herrschen Wohlklang und Harmonie. Diese sind somit in meinen Augen das Highlight dieser Show.</p>
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<p>Dafür kommt bei härteren Passagen leider manchmal zu viel aufeinander: Das Schlagzeug ballert etwas zu krass, die Gitarrenwand dröhnt und die <strong>Schreie</strong> <strong>verlieren sich irgendwo in den Tiefen des Getöses</strong>, so dass die ganzen Feinheiten dieser akribisch durchkomponierten Musik leider weniger gut erkennbar sind. Als Rausschmeißer sorgt aber dann <em>„Wogen Der Trauer“</em> (mittlerweile ein Klassiker) nochmal für ordentlich Druck und Eingängigkeit.</p>
<h3>AEPHANE- wer?</h3>
<p><strong>AEPHANEMER</strong> aus Frankreich sind mir durch Spotify-Musikvorschläge schon seit längerem ein Begriff. Damit, sie irgendwann vor mir auf der Bühne stehen zu sehen, hätte ich allerdings eher weniger gerechnet. Vor allem ist ihr Stil eher im <strong>Melodic Death Metal</strong> angesiedelt, einem Genre, das bei Pagan- und Black-Metal-Festivals wenn überhaupt, dann nur sporadisch vertreten ist. Somit freue ich mich über dieses nicht nur neue, sondern auch unerwartete Erlebnis.</p>
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<p>Der Sound spielt auch mit: Vor allem die Melodien, von den Gitarren gespien, stechen klar heraus. Auch Schlagzeug und Vocals sind gut hörbar – was will man mehr? <strong>Frontschreierin MARION</strong>&nbsp;überrascht (in einem kurzen Part nur) plötzlich mit (gekonntem!) <strong>opernartigem Gesang</strong>, und am Ende gibt’s dann <em>„Bloodline“</em> – den einen Song, den scheinbar alle (inklusive mir) hier kennen und der dementsprechend abgefeiert wird.</p>
<h3>Nasenblut</h3>
<p><strong>Irgendwie habe ich das Gefühl, ASENBLUT werden von Mal zu Mal krasser</strong>. Der Drummer scheint bei jedem Konzert schneller und präziser zu spielen, Musik sowie Sound kommen mir bei jedem Mal brutaler vor und auch bei den Vocals bemerke ich diesmal einen Fortschritt: Neben seinen gewohnten Growls gibt der Frontmann heute den einen oder anderen <strong>endfiesen Black-Metal-Schrei</strong> von sich, den ich von ihm bisher ebenso wenig gekannt wie erwartet habe.</p>
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<p>Wenn <strong>HELGRINDUR</strong> den Tag für mich mit Heldensang und Legendendichtung eingeleitet haben, so sind es <strong>ASENBLUT</strong>, die dies nun aufrechterhalten. Passend dazu bildet sich hallenmittig sogar ein kleiner Moshpit. Eine durchweg starke und überzeugende Performance – <strong>weiter so!</strong></p>
<h3>Black-Metal aus Bayern</h3>
<p><em>Merlin:</em> Erneut vernebelt sich die Bühne und kündigt damit eine <strong>Atmospheric-Black-Metal-Band</strong> an. <strong>GROZA</strong> aus Mühlburg am Inn weisen eine unverkennbare Ähnlichkeit zu <strong>MGŁA&nbsp;</strong>auf. Die Gestalten auf der Bühne sind in schlichtem schwarz gekleidet und haben ihren Gesichter mit <strong>Strumpfmasken</strong> verhüllt. Der Nebel quillt aus allen Ritzen des Podests, auf dem sie stehen. Der Mikrophonständer ist zwar mit ihrem Bandlogo ausgestattet und auch das Banner im Hintergrund der Bühne trägt selbstverständlich den Namen <strong>GROZA</strong>. Aber die Parallelen zu den Polen lassen sich für mich einfach nicht wegignorieren.</p>
<p>Gefühlt wurde die Lautstärke für dieses Konzert nochmal aufgedreht. Der melodische Black-Metal wird von einer ansehnlichen Menge an Festivalbesuchern gefeiert. Auch <strong>IVO</strong> steht im Publikum und checkt aus, was die <strong>Bayern</strong> dort oben so fabrizieren. Der Auftritt von <strong>GROZA</strong> wirkt auf mich routiniert, aber deshalb nicht schlecht. Ein bisschen <strong>mehr Eigenständigkeit</strong> würde ich mir jedoch wünschen, ein Grund, warum man ausgerechnet IHRE Musik hören sollte. Mir selbst bleibt einfach zu wenig hängen von dieser Band (außer, dass mich der Gesang seltsamerweise an <strong>J.J.</strong> von <strong>KARG/ HARAKIRI FOR THE SKY</strong> erinnert?!)</p>
<h3>Gesang der Wölfe</h3>
<p><em>Mich:</em> Auf <strong>WOLFCHANT</strong> habe ich mich mitunter am meisten gefreut – nicht nur, weil ich die Band generell mag, sondern auch, weil es heute einen speziellen Anlass gibt! <strong>„A Pagan Storm“</strong>, die legendäre Scheibe der frühen Pagan-Szene deutschsprachiger Gefilde, feiert <strong>15 Jahre Existenz.</strong> Und deswegen steht heute ein Spezial-Set auf dem Speiseplan.</p>
<p>Bis dieses jedoch beginnen kann, müssen einige <strong>technische Hürden</strong> überwunden werden: Mal läuft das Intro, dann geht es wieder aus. Dann schallt plötzlich ein Lied vom Tonband aus den Boxen, geht auch wieder aus, und plötzlich stehen <strong>WOLFCHANT</strong> auf der Bühne und spielen – allerdings hört man keine Gitarre. So geht das zirka zehn Minuten hin und her, bis endlich alles funktioniert, wie es soll. Man, diese Band hat aber auch Pech! Schon beim letzten <strong>DARK TROLL Festival</strong> mussten sie den Kampf gegen Ton und Technik antreten.</p>
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<p>Der tatsächliche Einstieg wird dann mit dem Titelsong <em>„A Pagan Storm“</em> gemacht, und neben drei neueren Songs hat man gerade noch genug Zeit, <em>„The Path“</em> und <em>„Midnight Gathering“</em> von besagtem Album zu spielen. Gerade aber die drei Lieder aus längst vergangenen Tagen entfalten eine großartige und <strong>fast schon nostalgische Wirkung!</strong> Man spürt so richtig das <strong>Heidenmetall-Feeling der alten Schule</strong> in der Gitarrenführung und den Melodien, wie es heute kaum noch jemand zu schreiben weiß. Auch sei hervorzuheben:<strong> WOLFCHANT</strong> sind fit wie nie zuvor! Da geht kein Schlag daneben und kein Finger greift den falschen Bund. Das alles unter der warmen Umarmung eines sehr sauberen Soundgewands – trotz verringerter Spielzeit ist dieses Konzert alles andere als eine Enttäuschung!</p>
<h3>Wunderbar traurig</h3>
<p><em>Merlin:</em> Auf <strong>ELLENDE</strong> hatte ich mich am heutigen Tage am meisten gefreut. Ich habe die <strong>Österreicher</strong> bereits auf dem <strong>WOLFZEIT 2020</strong> und auf dem <strong>DARK TROLL 2022</strong> live gesehen und erwarte nun mit Spannung ihre Festivalshow auf dem <strong>RAGNARÖK 2023</strong>.&nbsp;Die Bühne wird wieder einmal <strong>mit unfassbaren Mengen an Nebel geflutet</strong>. Die Gestalten auf der Bühne wirken wie Geister dagegen, und ihr Corpsepaint lässt sie unheimlich traurig wirken. Aber sie sind alles andere als traurig, wie sich sogleich herausstellt.</p>
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<p><strong>ELLENDE</strong> haben ihr<strong> neues Album</strong> mitgebracht: &#8222;Ellenbogengesellschaft&#8220;. Und das ist, gelinde gesagt, großartig geworden. Der krächzende, deutsche Gesang ist live zwar etwas unverständlich, aber die eingängigen Gitarrenmelodien kommen voll zum Tragen und kreieren eine <strong>melancholische Atmosphäre</strong>, die die Zuhörer reihenweise in ihren Bann zieht. Sänger <strong>LUKAS</strong>, das Mastermind hinter <strong>ELLENDE</strong>, bedankt sich mehrfach bei der Menge. &#8222;Dankeschön! Großartig!&#8220; Er wirkt richtig gerührt. Mei, is des sche.</p>
<p>Aber einen Wermutstropfen gibt es: <strong>ELLENDE</strong> haben inzwischen auf all ihren Social Media Kanälen gepostet, dass sie sich eine <strong>Pause von den Live-Auftritten</strong> nehmen werden. Alle bereits angekündigten Konzerte finden wie geplant statt, aber danach wird es wohl erst einmal ruhig um die Band. Schade! Mir taugen sie live fast noch mehr als auf Platte. Live wirkt die Musik härter, aber dennoch gewohnt eingängig und eindringlich. Ich hoffe sehr, dass <strong>ELLENDE</strong> irgendwann in der Zukunft ihren Weg zurück auf die Black-Metal-Bühnen finden werden!</p>
<h3><strong>MÅNEGARM 1/2</strong></h3>
<p><em>Mich:</em> Es ist sehr interessant, eine rauere, härtere Band von ihrer netteren Seite kennenzulernen. So spielen <strong>MÅNEGARM</strong> (vor ihrem morgigen Metal-Gig) heute eine <strong>exklusive Akustik-Show</strong>. Da ich aber kaum ein Konzept davon habe, wer da vor mir steht, weiß ich noch gar nicht, was denn zu erwarten ist. So mache ich es mir auf den Tribünen gemütlich und lasse mich überraschen.</p>
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<p>Eine gute Entscheidung! Denn von hier oben klingt das Ganze nicht nur makellos, man kann auch auf das stehende Fußvolk hinabsehen, welches sich unten wie hypnotisiert in den <strong>weichen Wogen musikalischer Beschallung</strong> wiegt. Tiefe Trommeln, Geigenmelodien und Frauensang, der sich mit den männlichen Main Vox abwechselt, bieten zusammen mit den akustischen Gitarren ein sanftes Spektakel dar, welches unter die Haut zu gehen weiß. Dabei ist einer der intensivsten Momente der eines Cover-Songs: Mit einer absolut ohrenschmeichelnden Akustikversion von<strong> BATHORYs</strong> <em>„Mother Earth, Father Thunder“</em> huldigen <strong>MÅNEGARM</strong> den Vorvätern von so ziemlich allem, was auf dem <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> und Konsorten musikalisch so fleucht und kreucht. Schön!</p>
<p>Als letztes Lied des Tages aber wurde <em>„Segervisa“</em> ausgewählt. Und das mit Recht, denn noch weit nach Abklang des letzten Tons haben es die Zuschauer nicht satt, die <strong>Hauptmelodie des Songs in Dauerschleife</strong> weiter zu singen.</p>
<h3>Wenn Legenden loslegen</h3>
<p><em>Merlin:</em> Hier und heute ist <strong>eine wahre Metal-Legende</strong> auf dem <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> zu Gast: <strong>PETER TÄGTGREN</strong> mit <strong>HYPOCRISY!</strong> Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass jeder der Besucher sie kennt, stellt sich die Band sicherheitshalber nochmal vor: &#8222;We&#8217;re Hypocrisy from Sweden!&#8220; Was soll ich sagen? Die Hütte ist voll! Die Lichtenfelser Stadthalle platzt aus allen Nähten, Tribüne und Parkett sind gleichermaßen übersät mit erwartungsvollen Zuschauern.</p>
<p><strong>HYPOCRISY</strong> eröffnen ihre Show mit einem echten Klassiker, <em>&#8222;Eraser&#8220;</em> von 2004 erschienenen Album &#8222;The Arrival&#8220;. Obgleich die Band bereits seit mehr als 30 Jahren aktiv ist, hat sie nichts von ihrer Power und Bühnenpräsenz eingebüßt. Es geht sogar so zur Sache, das während eines Songs das <strong>auseinanderdriftende Schlagzeug</strong> neu justiert werden muss. Als <strong>PETER TÄGTGREN</strong> den Song <em>&#8222;Don&#8217;t judge me&#8220;</em> vom Album &#8222;Catch 22&#8220; ankündigt, schiebt er gleich noch eine Aufforderung zum Circle Pit hinterher. Ob diese verfängt, sehe ich leider nicht, ich stehe zu weit hinten, und an ein Durchkommen ist nicht zu denken.</p>
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<p>Die Erscheinung von <strong>PETER TÄGTGREN</strong> allerdings wirkt bis zu den hintersten Plätzen. Die <strong>langen weißen Haare und sein in zwei gezwirbelte Strähnen unterteilter Bart</strong> unterstreichen nur den Legendenstatus, den er für mich und für viele andere inne hat. Das erhöht stehende Schlagzeug wurde inzwischen gesichert, der Schlagzeuger kann sich wieder ungehemmt ins Zeug legen. Hab ich schon erwähnt, dass der Sound nahezu perfekt abgemischt ist? <em>&#8222;Fire in the Sky&#8220;</em> vom 2000er Album &#8222;Into the Abyss&#8220; verdeutlicht dies nur noch.</p>
<p>Obwohl<strong> HYPOCRISY</strong> 2021 erst ein neues Album herausgebracht haben (&#8222;Worship&#8220;), spielen sie heute doch ganz überwiegend altes beziehungsweise älteres Zeug. Die <strong>Klassiker</strong> eben! So verhält es sich auch mit dem letzten Song:<em> &#8222;Roswell 47&#8220;</em> von ihrem vierten Album &#8222;Abducted&#8220;. Das war noch vor meiner Zeit. Umso glücklicher bin ich, dass <strong>HYPOCRISY</strong> immer noch live spielen. Und am aller glücklichsten bin ich gerade darüber, dass sie zum <strong>RAGNARÖK 2023</strong> gekommen sind und ich ihrem verdammt geilen Auftritt beiwohnen durfte!</p>
<h2>Aller guten Dinge sind drei</h2>
<p>Der Tag ist noch jung und die meisten Festivalbesucher sind noch nicht oder noch nicht ganz wach, als <strong>DARK EMBRACE</strong> die Bühne betreten. <strong>Ist ja auch erst 13 Uhr.</strong> Da ich die Band bis dato nicht kannte, hatte ich mir zur Einstimmung einige ihrer Songs während meiner Morgenroutine in die Gehörgänge gedrückt. Aber ich will nicht Spoilern, und vor allem nicht voreingenommen an den Auftritt herangehen. Also, <strong>DARK EMBRACE</strong>, zeigt, was ihr live könnt!</p>
<p>Vier Metaller finden sich auf der Bühne, der Sänger trägt ein Nietenarmband, ansonsten sind sie schlicht in schwarz gekleidet. Wer sich fragt, die Band kommt übrigens aus Galizien. Die Musik von <strong>DARK EMBRACE</strong> würde ich als <strong>Melodic-Death-Metal</strong> beschreiben. Wenig Screams, keine Growls, dafür viel Klargesang. Beim Song <em>&#8222;Never seen the Sun&#8220;</em> (wohl ihr bekanntester Titel) rutscht die Stimme des Sängers aber immer wieder <strong>ganz unangenehm schrill</strong> nach oben ab. Das klang auf den Aufnahmen allerdings ähnlich, und ich deute es als gewolltes Stilmittel der Band. Mir persönlich taugt dieser schrille Gesang aber leider gar nicht.</p>
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<p>Dennoch harre ich vor der Bühne aus. Musikalisch zimmern <strong>DARK EMBRACE</strong> ja auch ordentlich, und eingängige Melodien können sie sowieso. Zu <em>&#8222;Life and Legacy&#8220;</em> packt ein junger, kräftiger Mann links neben mir erstmal seine (beeindruckenden) <strong>Dance Moves</strong> aus, verlegt sich dann aber wieder auf&#8217;s Headbangen. Das Konzert neigt sich dem Ende zu. Bei &#8222;The bitter End&#8220; fällt der Sänger dramatisch auf die Knie. So bitter fand ich das Ende jetzt gar nicht. Dennoch, ein cooler erster Auftritt an diesem <strong>vollgepackten Festivalsamstag.</strong></p>
<h3><strong>CÂN BARDD? BARDD CÂN!</strong></h3>
<p><em>Mich:</em> Den Rausch ausgeschlafen, die Fingergelenke geknackt und den Kiefer gelockert, so stehe ich wieder fit wie ein (ziemlich matschiger) Turnschuh in der Halle des Geschehens, als es endlich an der Zeit für meine absolute <strong>Festivalneuentdeckung</strong> letzten Jahres ist:<strong> CÂN BARDD</strong>.</p>
<p>Und auch heute erwartet mich nichts weniger als ein<strong> intensives Schauspiel an Energie und durchdringender Schönheit.</strong> Ich würde mein Erleben dieses Konzertes beinahe als transzendentale Erfahrung bezeichnen – fast den Tränen nah und in <strong>Ehrfurcht</strong> mit dem Fußboden verwurzelt stehe ich und lasse mich in andere Welten tragen. Neben den ebenso kunst- wie druckvollen Klangkreationen der Schweizer ist diese Wirkung mitunter dem durchweg großartigen Sound zu verdanken – sowie der starken, <strong>fehlerfreien Performance</strong>, die hier an den Tag gelegt wird.</p>
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<p>Auch fällt mir heute zum ersten Mal auf, wie kreativ einige dieser Lieder und Parts aufgebaut sind – so etwa die letzten fünf Minuten des zweiten Lieds, in dem sich knappe drei musikalische Elemente die Hand zum <strong>Taumeltanz</strong> reichen und sich immer wieder neu verstricken, kombinieren und verändern, oder der rhythmisch geschriene<strong> Acapella-Part</strong>, der sich aus drei Kehlen zugleich immer wiederholt, bis er sich wieder nahtlos in die Musikwand einfügt. Ich bin, Gänsehaut tragend, beeindruckt.<br />
Und scheinbar nicht nur ich, denn sogar Merlin düst (nach anfänglichem „Ich kann mit denen nicht so viel anfangen“) im Anschluss an das Konzert zum Merch-Stand, um sich <strong>den allerletzten CÂN BARDD-Hoodie</strong> zu holen, den es gibt.</p>
<h3>Gesundheit!</h3>
<p><em>Merlin:</em> Noch stehen die Zuschauer vor der Bühne in lockerem Durcheinander, aber die Stadthalle füllt sich stetig. Ich ergattere einen <strong>Platz in der zweiten Reihe</strong> und erwarte voller Vorfreude den Auftritt von <strong>ENISUM</strong>. Die Italiener haben ihr neues Album &#8222;Forgotten Mountains&#8220; sowie einen Mikrophonständer in Form eines Asts, dekoriert&nbsp; mit weiteren abstehenden Ästen, mitgebracht. Im Bühnenhintergrund hängt das Logobanner parat. Na, dann kann es jetzt ja losgehen!</p>
<p>Wem <strong>ENISUM</strong> nichts sagt: Es handelt sich um <strong>atmosphärischen Black-Metal</strong> mit, wie könnte es anders sein, viiieeel Hall. Der Sound tendiert leider etwas zum Verwaschen, die Melodien gehen teils in den Blast Beats unter. Sänger <strong>LYS</strong> hält sich mit Ansagen zurück, bedankt sich aber am Ende bei seinen Zuhörern. Auch der Rest der Bandmitglieder hat es nicht so mit Action, man konzentriert sich lieber auf die Musik.</p>
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<p>Insgesamt verläuft der Auftritt von <strong>ENISUM</strong> routiniert und unspektakulär. Der Sound hätte für meine Ohren <strong>noch etwas präziser sein dürfen</strong>, aber nichtsdestotrotz schaffen es die Italiener, eine düstere, mystische Atmosphäre zu verbreiten und ihre Zuschauer mit auf die Reise zu den &#8222;Forgotten Mountains&#8220; zu nehmen. Dass sie selbst immer noch down to earth ist beweist die Band, indem sie sich zum Abschluss des Konzert die Gelegenheit nicht nehmen lässt, ein <strong>Foto mit den Zuschauern</strong> zu machen. Ich recke freudig die Pommesgabel in die Höhe und eile dann geschwind zum Merchstand, um mir das neue Album von <strong>ENISUM</strong> auf CD zu sichern.</p>
<h3>Zorn und Verwüstung</h3>
<p><em>Mich:</em> Nach einer kleinen Pause, in der sich nach <strong>CÂN BARDD</strong> mein musikalisches wie seelisches Fassungsvermögen wieder aufladen konnten, fühle ich mich bereit für <strong>AGRYPNIE</strong>, von denen ich kaum weniger Mitreißendes gewohnt bin. Das Wesen der Erzeugnisse beider Bands allerdings könnte (innerhalb des Konzepts Black Metal, versteht sich) kaum unterschiedlicher sein:</p>
<p><strong>Steriler, gnadenloser Sound</strong> und krächzende, leidende Schreie geben nun den Ton an. Während Letztere anfangs noch recht leise sind, schraubt der Tontechniker alsbald ordentlich am Rädchen. Nun sägen sich THORSTENS Vocals durch alles. Doch auch der Rest der Musik ist am Drücken, was das Zeug hält. Als angenehm für die Ohren würde ich das nicht unbedingt bezeichnen, aber dafür bin ich ja auch nicht hier. Ich will den Schmerz spüren, den eure Musik vermittelt! <strong>Ich will den Zorn und die Verwüstung fühlen!</strong> Und das tue ich. Aua.</p>
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<p>Als dann gegen Ende der Fan-Favorit <em>„Der Tote Trakt“</em> angestimmt wird, sind plötzlich <strong>alle um mich herum am Headbangen.</strong> Der Refrain wird voller Inbrunst mitgegrölt, auch meinerseits, es folgt ein weiterer Song, und schon war es das. Schade, <em>„Schlaf“</em> hätte ich mir noch gewünscht. Aber den wird es heute noch so bald nicht geben.</p>
<h3>Die Unaussprechlichen</h3>
<p><em>Merlin:</em> Es folgt eine Band, deren Namen ich nicht aussprechen kann. <strong>KAUNIS KUOLEMATON</strong> (das muss man sich auch erstmal merken können) kommen aus <strong>Finnland</strong> &#8211; und so sehen sie auch aus. Der langhaarige Sänger zumindest, der sich auch als Gitarrist betätigt, hat ein ungemein finnisches Profil. Die Band hat aber auch noch einen Sänger mit Millimeterfrisur dabei, der kein Instrument spielt. Gesungen wird natürlich auch auf Finnisch. Der langhaarige Sänger beweist aber auch Deutschkenntnisse: <strong>&#8222;Guten Tag meine lieben Freunde, wir sind Kaunis Kuolematon!&#8220;&nbsp;</strong></p>
<p>Insgesamt stehen bei der Band fünf Leute auf der Bühne. Ihr Logobanner hängt im Hintergrund, sonst haben sie keine Deko mitgebracht. Die Menschen vor der Bühne stehen locker, die Band scheint unter den <strong>RAGNARÖK</strong>-Besuchern nicht allzu bekannt zu sein. Müsste ich jemandem erklären, was für Musik <strong>KAUNIS KUOLEMATON</strong> spielen, es fiele mir schwer. <strong>Melodisch ist sie, schwermütig, ergreifend, aber auch mal heiser und rau.</strong> Die finnische Band, deren Name übersetzt etwa soviel wie &#8222;wunderschön unsterblich&#8220; bedeutet, bleibt mir ein ungelöstes Rätsel. Wenigstens zum letzten Song gibt uns der langhaarige Sänger einen Interpretationsanstoß mit an die Hand: <strong>&#8222;This is the Finnish way to say Goodbye.&#8220;</strong></p>
<h3>Da ist der Wurm drin</h3>
<p><em>Mich:</em> <strong>WORMWOOD</strong>? Nie gehört. Kommen anscheinend aus <strong>Schweden</strong> und machen melodischen Black Metal – also stelle ich mich mal zu den Lauschenden und lausche zu, was das bedeutet. Der eine Typ sieht auf jeden Fall aus wie der eine andere Typ von <strong>MÅNEGARM</strong>. Ah, ich hatte Recht! Es ist der gleiche eine andere Typ von <strong>MÅNEGARM</strong>. Sagt das Internet.</p>
<p>Die Show selbst ist recht solide gespielt und vom Klang her durchgängig genießbar, <strong>tut nicht weh in den Ohren</strong> und auch von den Tribünen aus klingt das Ganze noch amtlich. Gebannt sehe ich den Menschen beim gebannten Zuhören zu, muss aber ehrlich gestehen, dass sich meine Aufnahmefähigkeit irgendwann verflüchtigt und ich das Konzert leider in die recht vollbepackte Schublade mit der Aufschrift <strong>„so’n Black-Metal-Konzert halt“</strong> packen muss.</p>
<h3>Schamatsch</h3>
<p><em>Merlin:</em> Auf das Konzert von <strong>SCHAMMASCH</strong> war ich im Vorfeld mit am meisten gespannt. Spirituell, okkult, mystisch, das sind ihre Stichworte. Dichter Nebel wabert auf der Bühne, die nun von Gestalten mit weiten Kapuzen betreten wird. Ich sehe und höre mir den Auftritt <strong>von der Tribüne aus</strong> an. Selbige ist gut gefüllt, unten in der Halle stehen die Leute dagegen noch in entspannten Abständen. <strong>SCHAMMASCH</strong> haben <strong>Dekoelemente</strong> mitgebracht. Darunter fallen zwei mit mystischen Formen besetzte Stelen, die in ihrer Mitte jeweils eine leuchtend rote Kugel tragen; des weiteren links und rechts ein schmales, hohes Banner mit Motiv. Auch das große Banner im Hintergrund wird von einem okkulten Zeichen geschmückt.</p>
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<p>Als <strong>Avantgarde-Black-Metal</strong> bezeichnet metal-archives die Band, und dieser Zuschreibung würde ich mich einfach mal anschließen. Die Band macht keinerlei Ansagen, alles wird sehr <strong>mysteriös, düster</strong> und vor allem nebelig gehalten. Der Sound ist durchdringend, aber hier oben auf der Tribüne erwartbarer Weise etwas verwaschen. <strong>C.S.R</strong> hat eine starke Stimme, dennoch ist der Gesang ein wenig undeutlich. Melodisch ist das Ganze aber allemal. Am Ende des Konzerts treten nochmal alle Bandmitglieder zusammen vor und <strong>verbeugen</strong> sich. Ich zolle den gebührenden Beifall und wechsele dann die Tribünenseite, um mir einen guten Blick auf<strong> GRAVEWORM</strong> zu sichern.</p>
<h3>Sechs Fuß tief</h3>
<p>Lange Jahre war es still um die Italiener von <strong>GRAVEWORM</strong>. <strong>1992 gegründet</strong>, war die Band bis 2015 durchgängig aktiv, hatte dann aber eine <strong>längere Schaffenspause</strong> eingelegt. Nun sind sie zurück und haben ein neues Album im Gepäck! &#8222;Killing Innocence&#8220; heißt es, und selbstverständlich bekommen wir auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> einige Kostproben daraus <strong>um die Ohren gepfeffert</strong>, so zum Beispiel den siebten Track <em>&#8222;We Are the Resistance&#8220;</em>.</p>
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<p>Die fünf Metaller auf der Bühne lassen es ordentlich krachen, der <strong>Sound ist brachial</strong>. Die Zuschauer stehen dicht an dicht und lassen sich die Aufforderung von Sänger <strong>STEFAN FIORI</strong> nicht zweimal sagen: <strong>&#8222;Ich will eure Haare fliegen sehen!&#8220;</strong> &#8211; das kann er haben. Köpfe nicken, Haare fliegen, das Publikum ist voll in seinem metallischen Element. Sänger <strong>STEFAN</strong> ist sichtlich gerührt: &#8222;Es ist ne Ehre für uns, heute Abend hier für euch zu spielen!&#8220; Zum letzten Song dreht er dann nochmal richtig auf. Ein <strong>Circle Pit</strong> soll her! Und tatsächlich geht unten im Publikum jetzt die luzi ab. Ich beobachte von der Tribüne aus freudig amüsiert das feucht-fröhliche Treiben und speichere das Konzert von <strong>GRAVEWORM</strong> als einen durch und durch gelungenen Auftritt ab. Um <strong>STEFAN</strong> ein letztes Mal zu zitieren: &#8222;Vielen Dank, Dankeschön!&#8220;</p>
<h3>Keine Verschnaufpause</h3>
<p><em>Mich:</em> <strong>THYRFING</strong>, hui! Endlich sehen wir uns mal. Trotz langjähriger Begeisterung für diese Musiksparte ist das noch nie vorgekommen – aber es gibt wohl<strong> für alles ein erstes Mal</strong>, auch wenn dieses spät kommt.<br />
Und nochmal: Hui! Da steckt ja noch eine richtige Urgewalt früher <strong>Pagan- und Viking-Metal-Tage</strong> in diesen Jungs! Roh und rockig, wenn auch nie ohne Gefühl, so hämmern sich die Alteingesessenen durch ihr Set.</p>
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<p>Und das quasi nahtlos: Gerade mal zehn Sekunden geben sie sich und dem Publikum zwischen den Songs zum Verschnaufen – wenn überhaupt. Diese Männer spielen mit einer <strong>Überzeugung und einer Standhaftigkeit</strong>, es ist ein Fest. <strong>THYRFING</strong> beweisen, dass sie es genau so draufhaben, wie eine Band ihres Kalibers und Standes es draufhaben sollte, und genau ein Song kommt mir dabei sogar leicht bekannt vor. Habe leider vergessen, welcher.</p>
<h3><strong>MÅNEGARM 2/2</strong></h3>
<p><strong>Apropos Kaliber:</strong> Nun sind wieder <strong>MÅNEGARM</strong> dran – <strong>diesmal dürfen sie ihre Instrumente allerdings einstöpseln.</strong> Toll daran ist, dass dem Publikum so der direkte Vergleich gegeben ist zwischen den beiden Seiten (böse und lieb) dieser schwedischen Formation.</p>
<p>Im Vergleich zu <strong>THYRFING</strong> aber sind sie, selbst in der Metal-Variante, definitiv die melodischere und weniger geradlinige Band. Vor allem, weil sich <strong>MÅNEGARM</strong> auch mal Pausen gönnen, sich in Ruhe auf Folk-Parts einlassen oder sich gänzlich zu einem langsameren Songtempo hinreißen lassen. Auch hat man die Gelegenheit genutzt, <strong>erneut mit Sängerin UMER aufzutreten</strong>. Ich meine, wenn sie sowieso schon mal mit dabei ist. Witz beiseite, ihre Stimme findet sich auch ins Metal-Set wunderbar ein, und ohne sie wäre es bestimmt ein weniger interessantes Konzert geworden.</p>
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<p>Ein paar der Melodien vom Vortag melden sich auch heute wieder zu Wort, und ich finde, dass die Show (und jene von gestern) einen <strong>starken Kontrast</strong> bildet zu der vom <strong>DARK TROLL</strong> im Jahre 2022, welche mir weniger gut gefallen hat.</p>
<p>Mit <em>„Oden Owns Ye All“</em> gehen <strong>MÅNEGARM</strong> zum Schluss noch einmal in den (verhältnismäßigen) <strong>Partymodus</strong>, was die Besucher sichtlich erfreut und zum Mitmachen animiert. Wenngleich der Song nur bedingt zu den meisten anderen passt, so ist es nicht umsonst ein Publikumsliebling – <strong>schnell, catchy und sogar ein bisschen mitsingbar</strong>, weil nicht gänzlich auf Schwedisch.</p>
<h3>HARAKI&#8230; HAKARI&#8230; HARAKIRI!</h3>
<p><em>Merlin:</em> Zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> mache ich mir schon gar keine Notizen mehr. Ich habe die <strong>Österreicher</strong> inzwischen so oft live gesehen und es war jedes mal wieder ein Highlight für mich. Aber heute ist etwas anders, und zwar wird heute ihr erstes Album, die Selbstbetitelte, zelebriert. <strong>Also nix mit <em>&#8222;Fire, walk with me&#8220;</em></strong> &#8211; dem Song, der sonst verlässlich zum Standardrepertoire gehört hatte.</p>
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<p>Zusätzlich haben <strong>HARAKIRI</strong> einen <strong>Featuregast</strong> am Start. Man munkelt ja, es handele sich bei ihm um den Sänger von <strong>GROZA</strong>. Gesanglich passt er jedenfalls gut rein, die Atmosphäre stimmt. Aber apropos Gesang: <strong>J.J.</strong> klingt irgendwie besonders heiser heute. <strong>Zu wenig geschlafen und zu viel getrunken</strong>, möglicherweise? Na, wie dem auch sei. Der nostalgische Black-Metal verfängt trotzdem bei mir und auch beim restlichen Publikum. Old but stayed gold.</p>
<h3>Ein Heer, yeah!</h3>
<p>Apropos old: Weiter geht es mit dem Auftritt von <strong>EINHERJER</strong>. Auch wenn ich den Namen schon dutzende Male auf Festivalflyern gelesen habe,<strong> live gesehen habe ich die Band tatsächlich noch nie</strong>. Ich bin gespannt!</p>
<p>Wie viele Bands auf dem diesjährigen <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> haben sich auch <strong>EINHERJER</strong> in den Neunzigern gegründet. Das Publikum vor der Bühne gestaltet sich dementsprechend. Der <strong>Altersdurchschnitt</strong> liegt dann doch ein Stücken über den jungen Jahren, die ich selbst auf dem Buckel habe. Und: Es stehen <strong>erstaunlich wenig Leute vor der Bühne</strong>! Ich hatte die Stadthalle dann doch voller erwartet&#8230;</p>
<p>Leider stelle ich recht schnell fest, dass auch ich mich für diese Band nicht begeistern kann. An sich bin ich ja ein Freund von <strong>Viking-Metal</strong>, aber was die vier Norweger oben auf der Bühne da fabrizieren, klingt für mich schlicht <strong>kraftlos und einschläfernd</strong>. Ich würde es nicht mal als schlecht bezeichnen, sondern einfach als langweilig. Die Band feuert ihre Zuschauer zwar an (&#8222;Hey! Hey! Hey!&#8220;), aber eine wirkliche Party-Stimmung will nicht aufkommen. Und so schleiche ich mich schon vor Ende des Auftritts aus der Halle, um mir vor <strong>NARGAROTH</strong> noch etwas zu Essen zu gönnen. Wann, wenn nicht jetzt.</p>
<h3>Der vorletzte Sargnagel</h3>
<p><em>Mich:</em> Irgendwann habe ich in Wacken mal <strong>NAGLFAR</strong> live gesehen. Und mit irgendwann meine ich in so grauer Vorzeit, dass ich noch <strong>absolut kein Konzept von Black Metal</strong> gehabt haben muss. In meiner Erinnerung waren<strong> NAGLFAR</strong> nämlich eine recht melodiengetriebene Pagan-Metal-Band, und der einzige Song, an den ich mich erinnere, ist „Brimstone Gate“, welcher in mehr oder weniger gemächlichen Triolen vor sich herkullert. So oder so ähnlich habe ich mir die Sache also vorgestellt. <strong>Weit gefehlt lol.</strong></p>
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<p>Die nächsten 40 Minuten stehe ich da und weiß nicht, wie mir geschieht. Die darauffolgenden zehn Minuten (Konzert ist vorbei) stehe ich immer noch da, <strong>Haare nach hinten abstehend</strong> von dem buchstäblichen Sturm, der gerade über mich hinweggefegt ist. Was ist mir da gerade widerfahren?</p>
<p>Gleich der erste Song beginnt mit <strong>Tremolo-Picking</strong>, höllisch schnellen Blast Beats und einem infernalischen Schrei, der mir zu den Ohren in den Kopf dringt und zu den Zehenspitzen wieder herauskommt. Und das hört dann einfach nicht mehr auf. Die halten dieses <strong>Tempo und Aggressionslevel</strong> einfach mal für 30 Minuten, bis sie einen auch nur ansatzweise weniger gnadenlosen Song spielen.</p>
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<p>Dieser Beschreibung nach könnte man <strong>NAGLFARs</strong> Musik mit rein stupidem Geballer verwechseln, aber nein – die Riffs, die Melodien, die die Gitarren zu diesem <strong>Buffet an Krassheit</strong> servieren, geben mir regelrecht Gänsehaut. Die Vocals klingen dazu richtig professionell und bösartig, und jeder Hochleistungssportler könnte sich noch eine Scheibe beim Drummer abschneiden.</p>
<p><em>„Brimstone Gate“</em> fällt leider aus, aber das finde ich jetzt auch gar nicht so schlimm angesichts der Tatsache, dass ich gerade ohne jegliche Vorwarnung <strong>eines der zwei besten Konzerte dieses Festivals</strong> auf mich losgelassen wurde. Und definitiv das krasseste. Ich bin begeistert. Tschüss.</p>
<h3>Der letzte schlägt die Tür zu</h3>
<p><em>Merlin:</em> Zum letzten Künstler des diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong> möchte ich vorausschicken, dass sich bitte jeder seine eigene Meinung zu ihm bilde. Ja, <strong>RENE WAGNER</strong> alias<strong> ASH</strong> ist eine <strong>umstrittene Persönlichkeit.</strong> Schaue ich mir seinen Auftritt trotzdem an? Verdammt, ja! Egal, was man über ihn und damit über sein Musikprojekt sagen kann, <strong>NARGAROTH</strong> ist und bleibt eine <strong>Instanz im Black-Metal.</strong> Und hier und jetzt haben wir die Gelegenheit, diese Instanz live zu erleben.</p>
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<p><strong>ASH</strong> betritt die Bühne und reckt erstmal beide Mittelfinger gen Himmel. Die <strong>&#8222;Fickt-Euch&#8220;-Attitüde</strong> ist er also schonmal nicht losgeworden. Black-Metal-konform sind <strong>ASH</strong> und seine drei Livemusiker mit <strong>jeder Menge Leder und Nieten</strong> sowie mit klassischem Corpsepaint ausgestattet. Er selbst trägt die langen Haare die meisten Zeit quer übers Gesicht. &#8222;Wie kann man so singen?&#8220;, wundere ich mich. Aber irgendwie funktioniert es. Sehr gut sogar.</p>
<p>Stimmlich gehört ist der Auftritt von <strong>ASH</strong> beziehungsweise <strong>NARGAROTH</strong> brutal. Also <strong>brutal im Sinne von gewaltig.</strong> Der Sound insgesamt wurde leider zu laut aufgedreht und deshalb <strong>teilweise übersteuert.</strong> Immer mal wieder hört man ein unangenehmes Quietschen. Rein musikalisch finde ich das Konzert von <strong>NARGAROTH</strong> allerdings bombe, fast schon episch.</p>
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<p>An den dämonischen Dekostelen auf der Bühne werden kurz vor Schluss nochmal <strong>Kerzen entzündet</strong> für noch ein bisschen mehr schwarzmetallene Atmosphäre. &#8222;Seid ihr noch wach?&#8220;, fragt ASH in die Menge. Ja, doch. Einer geht noch. Und was darf bei einem <strong>NARGAROTH</strong>-Konzert auf keinen Fall fehlen? Na? <strong><em>&#8222;Black Metal ist Krieg&#8220;</em></strong> natürlich! Und damit wäre die Spielzeit dann auch zur Gänze ausgereizt.</p>
<h2><strong>Schlusssequenz</strong></h2>
<p>Und damit ist es auch schon wieder vorbei, das <strong>RAGNARÖK 2023</strong>. Ein Festival, gespickt mit unglaublich vielen guten Auftritten, mit leckeren Barbarenspießen und <strong>Strömen von Bier und Met.</strong> Ich kehre jedes Jahr aufs neue gerne nach<strong> Lichtenfels</strong> zurück, um dieses Fest der Festivals zu feiern. Und Obacht: Für 2024 sind <strong>bereits die ersten Bands bestätigt!</strong></p>
<p>Ich blicke zurück auf ein großartiges <strong>RAGNARÖK 2023</strong> und mir bleibt nichts weiter zu sagen als: <strong>Wir sehen uns nächstes Jahr! Cheers!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2023/">RAGNARÖK FESTIVAL 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 May 2022 05:42:33 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2022 - die Festivalsaison startet... oder stolpert? Es läuft jedenfalls nicht alles glatt.<br />
So auch beim RAGNARÖK diesjahr.</p>
<p>In TEIL 1 unseres Festivalberichtes gibt es Licht und Schatten ... du musst nur hinsehen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/">STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em> <strong>Finally!</strong> Das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2022</strong>, auf das ich so lange hingefiebert habe, ist angebrochen! Ich freu mich wie bolle!</p>
<h2>Eine stürmische Begrüßung</h2>
<p>Die ganz ambitionierten Metaller sind <strong>bereits gestern</strong>, am Donnerstag, angereist und haben Abends in den Räumlichkeiten der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> eine wilde Party gefeiert. Wir für unseren Teil kommen Freitag Mittag beim Festivalgelände an und müssen als erstes feststellen, dass <strong>alle Parkmöglichkeiten in nächster Nähe schon nahtlos ausgeschöpft</strong> sind. Ärgerlich. Aber wenigstens zum Ausladen dürfen wir auf dem Feldweg seitlich des Veranstaltungsgeländes stehen bleiben. Es folgt die nächste Hiobsbotschaft: Der <strong>Hauptcampingplatz</strong> direkt neben dem Infield ist vollständig ausgelastet. Also weiter zum <strong>zweiten Campingplatz!</strong> Der ist zwar etwas weiter weg, dafür aber <strong>idyllisch auf der Wiese direkt am Fluss</strong> gelegen. Und hier ist es noch so schön leer, dass wir den Platz für unser Zelt völlig frei wählen können. Hammer!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40286" aria-describedby="caption-attachment-40286" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40286 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_133121.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40286" class="wp-caption-text">Der Härtetest schlechthin. Zelt, bleib stark!</figcaption></figure>
<p>&#8230;den brauchen wir auch direkt, als es ums Einschlagen der Heringe geht. Der Boden ist eigentlich optimal, doch der <strong>Wind fegt so unbarmherzig</strong> über die Wiese, dass wir uns entschließen, das Zelt extra gut zu sichern. Doch auch wenn wir verhindern können, dass uns Zelt samt Tasche um die Ohren fliegen: Besonders stabil sieht das Ganze nicht aus. Geschweige denn gemütlich. Aber <strong>wird schon halten!</strong> Wir fahren also das Auto weg und als wir zurück zum Zeltplatz kommen, sehen wir unsere Campnachbarn gerade ihren Pavillon zusammenräumen. Oder sagen wir besser: <strong>Das, was vom Pavillon noch übrig ist.</strong> Den hat es nämlich ganz schön zerlegt! Zum Glück sorgen die milden Wolken am Himmel dafür, dass es auch ohne gut aushaltbar ist.</p>
<h3>Test, Test</h3>
<p>Aber jetzt hab ich so viel gequatscht, wir brauchen doch noch unsere Bändchen! Sonst kommen wir schließlich nicht aufs Infield. Und das Infield gilt es jetzt möglichst schnell aufzusuchen, immerhin ist es schon 14 Uhr durch und <strong>die erste Band des Tages spielt bereits</strong>.&nbsp;Bevor wir jedoch unsere Festivalbändchen erhalten, müssen wir zunächst noch den <strong>Corona-Test</strong> am eigens dafür aufgebauten Testzelt bestehen. Die anwesenden Sanitäter registrieren unsere Daten, nehmen jeweils die Probe und drücken uns 15 Minuten später die Zettel mit unseren (negativen) Testergebnissen in die Hand. Die gilt es nun bei der <strong>Bändchenausgabe</strong> vorzuzeigen und zack, sind wir auch schon ausgestattet mit den <strong>Eintrittskarten fürs Handgelenk</strong>. Dann jetzt aber nichts wie los in die Halle! Ob die erste Band wohl noch spielt?</p>
<h2>Zur ersten Band kommt man immer zu spät</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40260" aria-describedby="caption-attachment-40260" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40260 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/01-LIVLOS-002.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40260" class="wp-caption-text">Schweißtreibend: LIVLØS. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Von <strong>LIVLØS</strong> bekomme ich leider nur noch die letzten Minuten mit. Als ich die Stadthalle betrete, sehe ich gerade noch, wie <strong>der Sänger aus dem Publikum heraus zurück auf die Bühne klettert</strong>. Offenbar war er auf Tuchfühlung mit den begeisterten Zuschauern gegangen, die dicht gedrängt hinter der Absperrung stehen. Die Stimmung ist aufgeheizt, die Band und die Besucher haben gleichermaßen Bock. Das ist auf Festivals bei der ersten Band des Tages ja nicht immer selbstverständlich, häufig haben es die frühesten Künstler am schwersten. Aber <strong>LIVLØS</strong> haben mit ihrem temperamentvollen Melodic-Death-Metal das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2022</strong> <strong>selbstbewusst und fulminant eröffnet!</strong> Da lassen sich die dynamischen <strong>Dänen</strong> auch die Gelegenheit nicht nehmen, diese gelungene Einleitung mit einem Foto festzuhalten.</p>
<h3>Den Tag zur Nacht</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40262" aria-describedby="caption-attachment-40262" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40262 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/02-Lucifers_Child-004.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40262" class="wp-caption-text">Den Blick zur Hallendecke: LUCIFERS CHILD. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Als nächster Act stehen <strong>LUCIFERS CHILD</strong> aus <strong>Griechenland</strong> auf dem Programm. &#8222;Guten Abend Ragnarök! Are you with us tonight&#8220;?, begrüßt der Sänger seine Zuhörer. Dass es erst 15 Uhr am Nachmittag ist, spielt keine Rolle. <strong>LUCIFERS CHILD</strong> beschließen nämlich kurzerhand, <strong>einfach selbst die Nacht zu sein</strong>. Sie spielen klassischen Black-Metal mit okkulten Themen, düster und hart. Und wie sich beim dritten Song herausstellt, taugt ihre Musik live sehr gut für <strong>Circle Pits</strong>. <strong>Sänger</strong> <strong>MARIOS</strong> feuert die Menge an, fordert auch immer wieder zum Klatschen auf. Überhaupt wirkt die gesamte Band <strong>sehr motiviert</strong>, was dem Konzerterlebnis auf jeden Fall zugute kommt. Beim letzten Song werden die Zuschauer erneut zu einem Circle Pit animiert; der junge Mann mit Dreads vor mir kann es kaum erwarten und hüpft auf und ab, bevor er dann <strong>wie von der Tarantel gestochen barfuß in den Pit sprintet</strong>. Was soll ich sagen? <strong>LUCIFERS CHILD</strong> waren eine Droge, die gewirkt hat. So kann der Tag bitte weitergehen!</p>
<h3>Feel The Spirit</h3>
<p>Auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> ist es ja immer so, dass es <strong>zwei Bühnen gibt, die direkt nebeneinander stehen</strong> und auf denen sich die Bands jeweils abwechseln. So hatten <strong>LIVLØS</strong> auf der linken Bühne angefangen, <strong>LUCIFERS CHILD</strong> spielten sodann auf der rechten Seite, und nun wuseln die Menschen wieder nach links, um <strong>THE SPIRIT</strong> in Augenschein nehmen zu können. Auch die <strong>Tribüne der Stadthalle</strong> füllt sich, unten wie oben ist gut was los, aber noch stehen die Leute locker, nicht gedrängt. <strong>THE SPIRIT</strong> haben sich immerhin ein bisschen Bühnengestaltung überlegt: Links und rechts ist jeweils ein Standbild aufgebaut, auf dem kosmische Motive in blau zu erkennen sind, und im Hintergrund hängt groß ihr <strong>Logobanner</strong> ausgespannt. Sodann betritt die Band höchstselbst die Bühne und legt los.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40264" aria-describedby="caption-attachment-40264" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40264 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/03-The_Spirit-008.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40264" class="wp-caption-text">Ein Herz für THE SPIRIT. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><strong>Melodischer, atmosphärischer Black-Death</strong>, das ist das Konzept von <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound ist gut und sauber, hat ordentlich Wumms, das Schlagzeug bricht sich energisch Bahn. Dazu kommt der Gesang erstaunlich hart für das doch recht junge wirkende Gesicht dazu. <strong>Was ein fehlender Bart doch ausmachen kann&#8230;</strong> ich hätte den Sänger auf der Bühne locker 10 Jahre jünger geschätzt, als auf den Bandfotos. Apropos Gesicht: Das des Gitarristen bekommt man übrigens fast die ganze Show über gar nicht zu sehen. Er blickt nonstop auf sein Instrument, schaut verbissen, ganz bei der Sache. Und sein <strong>aufmerksames Spiel</strong> macht sich bezahlt, die <strong>Saarländer</strong> liefern professionell und mehr als solide ab. Ganz in Beschlag nehmen kann mich der <strong>Spirit</strong> zwar nicht, aber das liegt vielleicht auch daran, dass ich langsam Durst bekomme. <strong>Wo gibt&#8217;s was zu trinken?</strong></p>
<h3><strong>Ich hab euch was zu beichten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40266" aria-describedby="caption-attachment-40266" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40266 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/04-Kanonenfieber-012.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40266" class="wp-caption-text">KANONENFIEBER. Was er wohl gerade befiehlt? (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Eigentlich war ja geplant, dass jetzt die Schwarzmetaller von <strong>GROZA</strong> auftreten würden. Aufgrund unser aller Liebling <strong>Corona</strong> mussten die <strong>Bayern</strong> ihren Auftritt auf dem <strong>RAGNARÖK 2022</strong> aber leider kurzfristig absagen, und <strong>KANONENFIEBER</strong> sind <strong>ungemein spontan für sie eingesprungen</strong>. Geile Sache, dass es so kurzfristig noch gelungen ist, den Slot neu zu besetzen. Und musikalisch gesehen passen die Franken natürlich auch voll ins Beuteschema der <strong>RAGNARÖK</strong>-Besucher. Allein,&nbsp;ich habe ein Problem mit <strong>KANONENFIEBER </strong>(ganz abgesehen davon, dass ich den Namen befremdlich finde): Ihre Optik. Ich weiß, der <strong>1. Weltkrieg ist das Thema ihres kreativen Schaffens</strong>, und dazu passen halt auch die Outfits. Aber ich kann mir das nicht angucken. Es gibt mir einfach ein <strong>ganz unangenehm beklemmendes Gefühl</strong>. Vielleicht soll genau das ja auch Sinn der Sache sein; ich bringe es jedenfalls nicht über mich, mir das anzutun. Und so vergeht der Auftritt von <strong>KANONENFIEBER </strong>ohne meine Anwesenheit. Dafür kommen nach dem Konzert gleich drei Leute unabhängig voneinander auf mich zu und <strong>ergehen sich in Begeisterung</strong> darüber, &#8222;wie großartig der Auftritt denn bitte war!&#8220; und es manifestiert sich bei mir der Eindruck, dass <strong>KANONENFIEBER</strong> viel mehr waren, als nur eine Ersatzband &#8211; nämlich <strong>ein Highlight</strong>.</p>
<h3><strong>Die Barbarinnen</strong></h3>
<p><strong>Auf der Suche nach einem alkoholischen Durstlöscher </strong>laufe ich zufällig einem Bekannten über den Weg, und wir beschließen, den Konsum von berauschenden Genussgetränken in sein Camp zu verlagern. Zunächst völlig ins Gespräch vertieft, fällt mir plötzlich siedend heiß ein, dass ich ja <strong>KONVENT</strong> sehen wollte! <strong>Jetzt aber nichts wie los</strong>, zurück aufs Infield und ab in die Halle. <strong>KONVENT</strong> spielen auf der linken Bühne &#8211; gut für mich, so muss ich mich zwischen weniger Menschen hindurchschlängeln. Im Hintergrund hängt ein großes Banner mit dem Logo der Band, welche bereits voll in ihrem Element ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40268" aria-describedby="caption-attachment-40268" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40268 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/05-Konvent-016.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40268" class="wp-caption-text">Die Beschwörerin: RIKKE von KONVENT. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Die <strong>Growls</strong> von <strong>Sängerin</strong> <strong>RIKKE </strong>(hatte ich erwähnt, dass <strong>KONVENT</strong> aus <strong>Dänemark</strong> stammen?) sind <strong>extrem rau und dunkel</strong>. Würde man die Augen schließen, man käme nie im Leben darauf, dass es eine Frau ist, die <strong>mit ihrem Gesang gerade sämtliche Seelen im Raum bindet</strong>. Eine Wahnsinnsstimme, die mich fesselt. Auch der Sound der Instrumente ist <strong>unfassbar eindringlich</strong>. Vielleicht sollte ich noch sagen, mit welchem Genre wir es hier zu tun haben: <strong>KONVENT</strong> spielen allerfeinsten <strong>Death-Doom-Metal</strong>. Nicht umsonst trägt Sängerin <strong>RIKKE</strong> ein <strong>CONAN</strong>-Longsleeve &#8211; die musikalischen Parallelen sind unverkennbar. Zum Ende des Konzert reißt sie noch einmal den Mikrophonständer wie eine <strong>Trophäe</strong> in die Höhe. Eine Trophäe, welche die Band mehr als verdient hat. Was für ein geiler Auftritt!</p>
<h3>Jahr mit Sommer</h3>
<p>Es wurden für das <strong>RAGNARÖK 2022</strong> zwei Bands beziehungsweise Künstler angekündigt, bei denen ich mir von Anfang an gesagt habe: <strong>&#8222;Da möchtest du ganz vorne stehen!&#8220;</strong> Auch wenn man hierfür in Kauf nehmen muss, etwas länger vor der Bühne zu campieren. Und einer dieser Auftritte ist nun gekommen: <strong>KARG</strong> <strong>gibt sich die Ehre!</strong> Vielen in erster Linie als Sänger von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> bekannt, betreibt er doch schon länger sein <strong>Soloprojekt</strong> und liefert uns seit 15 Jahren zuverlässig eine Mischung aus <strong>Ambient- und Post-Black-Metal</strong>. Für die Liveauftritte hat er eine tatkräftige Band am Start, die in diesem Moment beginnen, mir und den zahlreichen anderen Zuhörern ordentlich was auf die Ohren zu geben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40270" aria-describedby="caption-attachment-40270" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40270 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/06-Karg-020.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40270" class="wp-caption-text">Der Mann hinter KARG. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Da den Songs von <strong>KARG </strong>stets eine <strong>ausgeprägte Vielschichtigkeit</strong> innewohnt, ist der <strong>Sound leider etwas schwammig</strong> und die einzelnen Gitarrenspuren nicht immer so gut herauszuhören. Nichtsdestotrotz kommt die Melodiegewalt der Lieder sehr gut an. <strong>Sänger J.J.</strong> derweil hat, wie bisher bei allen Live-Auftritten, die ich von ihm gesehen habe, keine Ruhe. Er läuft wie immer kreuz und quer auf der Bühne hin und her.</p>
<p>Anscheinend muss er wohl auch einmal bei der Bühne nebenan vorbeigeschaut, oder zumindest -gebrüllt haben, da diese im Begriff war, <strong>noch während des Auftritts von KARG bereits den Soundcheck für die nächste Band zu starten</strong>. Das ist natürlich extrem nervig. Ich persönlich bekomme das vor lauter Haaren im Gesicht gar nicht mit, aber es wird mir später von verschiedenen Seiten berichtet. Aus dem Tritt bringt der Vorfall <strong>J.J.</strong> jedenfalls nicht. Mit höchster Aufmerksamkeit ziehen er und seine Band die Show durch und servieren uns <strong>als letzten Song auch noch ein besonderes Schmankerl</strong>: <em>&#8222;Jahr ohne Sommer&#8220;</em>. Oh, wie ich dieses Lied liebe. Allein es endlich einmal live zu hören, war die Warterei vor dem Auftritt wert. Aber bevor ich mich weiter in <strong>Schwärmereien</strong> ergehe, schnell weiter zur nächsten Band!</p>
<h3>Übersteuert</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40272" aria-describedby="caption-attachment-40272" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40272 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/07-Saor-022.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40272" class="wp-caption-text">Der galante Geiger von SAOR. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Das sind in diesem Fall die <strong>Schotten</strong> von <strong>SAOR</strong>. Wie bei <strong>KARG</strong> handelt es sich hier ebenfalls um das <strong>Soloprojekt</strong> eines Künstlers, der nur zwecks Live-Auftritten weitere Bandmitglieder engagiert. Auch <strong>SAOR</strong> habe ich in der Vergangenheit bereits live gesehen, war aber nicht ganz überzeugt. Wobei das nicht per se an der Musik liegt, im Gegenteil, die finde ich klasse. Aber soundtechnisch ist sie<strong> live einfach schwer wiederzugeben</strong>. Und zwar spielen <strong>SAOR</strong>&nbsp;<strong>atmosphärischen Folk-/Black-Metal</strong> und haben neben zwei Gitarren auch noch eine <strong>Geige</strong> am Start. Zusätzlich werden gerne <strong>Flötentöne</strong> eingespielt. Es ist einfach extrem schwer, das alles gescheit abzumischen.</p>
<p>Und so passiert auch heute das, was ich schon bei vergangenen Auftritten erlebt habe: <strong>Der Sound übersteuert und wird matschig.</strong> Och manno. Dabei machen <strong>SAOR</strong> echt Stimmung auf der Bühne, und das Konzert ist auch gut besucht. Aber die Akustik müsste einfach um Längen besser sein, um der Brillanz der Lieder gerecht zu werden. Wenigstens die <strong>Songauswahl kann mich begeistern</strong>, als letztes Lied wird nämlich <em>&#8222;Tears of a Nation&#8220;</em> vom Album &#8222;Guardians&#8220; (2016) angestimmt. <strong>Der Kraft dieser Melodie kann kein Lautsprecher der Welt etwas anhaben!</strong> Auf das Konzert gesehen zwar nur ein schwacher Trost, aber immerhin.</p>
<p>So, jetzt aber hurtig nach draußen! Im Vorbeigehen noch einen <strong>leckeren Barbarenspieß</strong> geschnappt und dann nichts wie hin zu Ticketcontainer und -Zelt vor dem Infield. Schließlich möchte mein <strong>Co-Autor</strong> ja gebührend in Empfang genommen werden, um sich erstmal erzählen zu lassen, was er vom Festival schon alles verpasst hat. <em><strong>Miiich</strong></em>, wo bleibst du?</p>
<h2><strong>Die Ankunft<br />
</strong></h2>
<p><em>Mich: </em><strong>Hallo, ich bin der Mich und während alldem war ich noch gar nicht da.</strong> Stattdessen brauste ich über Straßen und Wälder, Wiesen und Felder, fünf Stunden <strong>mit lauter Musik und lauterer Vorfreude</strong> von der Arbeit her aufs Wochenende zu, hoffend – nein, wissend! – dass es sich lohnen würde. &nbsp;</p>
<p>Ich komme an. Kein Parkplatz mehr weit und breit. Beide Parking-Areale voll. Zum Glück habe ich <strong>nette Mitcamper</strong>, die schon gestern auf dem Campingground Wurzeln und Heringe geschlagen haben, und die sich im angetrunkenen Zustand relativ leicht dazu überreden lassen, meinen ganzen Kram schon mal reinzubringen, während ich auf der Suche nach einer Bleibe für meine vier Räder durch die Gegend gurke. Nach zwanzig Minuten dann die Erlösung: <strong>Auf den guten alten Aldi-Parkplatz ist immer Verlass</strong>, und ja, das hätte mir auch früher einfallen können. Aber das Schicksal hat mich scheinbar zum richtigen Zeitpunkt an den richtigen Ort geführt. Denn ein bärtiger Mensch namens Alex, den ich noch nie in meinem Leben gesehen habe, verhindert erstmal, dass ich in die komplett falsche Richtung laufe (<strong>„Festival ist da lang!“</strong>) und schenkt mir dann auch noch ein <strong>lauwarmes Dosenbier</strong> aus den Innentaschen seiner Kutte („Bier?“). <strong>Ich werde dich nie vergessen, Alex. &nbsp;</strong></p>
<h3>Der barmherzige Sanitäter</h3>
<p>Beim Festivaleingang angekommen, erwarten mich bereits Merlin samt hauseigenem Alex, sowie ein Coronatest-Zelt, das in der Sekunde meiner Ankunft (20:01) zusammengeklappt, aufgerollt und weggetragen wird. <strong>Öhm, und jetzt?</strong> Ohne negativen Test kein Ragnarök, und natürlich habe ich zuhause sowas von nicht daran gedacht, mich darum zu kümmern. Bevor ich mich aber auf die fünfstündige Heimreise machen muss, erbarmt sich einer der Sanitäter, mir einen <strong>Last-Minute-Coronatest</strong> zu gestatten. Das Resultat ist negativ (puh), meine <strong>Stimmung nun aber definitiv positiv</strong>. Auf dem Camp erwartet mich die nächste Überraschung: Mein Zelt steht, meine Luftmatratze ist aufgepumpt und sogar meinen Schlafsack hat man fein säuberlich darauf ausgerollt. Ein kleines Tränchen rollt mir die linke Wange hinunter, während ich mich auf den Weg zu meinem ersten Konzert mache. &nbsp;</p>
<h3>Sie sind nicht tot zu kriegen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40274" aria-describedby="caption-attachment-40274" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40274 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/08-Dark_Fortress-029.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40274" class="wp-caption-text">Wuuuh! Wochenende!! (DARK FORTRESS.) (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Dem grandiosen und überhaupt nicht verplanten Aufschlagen von <em><strong>Mich</strong></em> folgt der Auftritt von einem <strong>Urgestein des deutschen Melodic-/ Progressive-Black-Metal</strong>. <strong>DARK FORTRESS</strong>! Ihr erstes Demo &#8222;The Rebirth of the Dark Age&#8220; erschien im Jahre 1996, seitdem hat die Band aus Landshut in Niederbayern acht Alben veröffentlicht, das neueste erst 2020. Sie sind also noch aktiv und haben neben Klassikern auch <strong>frisches Material</strong> mit zum <strong>RAGNARÖK</strong> gebracht! Was dabei natürlich nicht fehlen darf, ist ihr seit jeher gehegtes und gepflegtes, <strong>fein gezeichnetes Corpsepaint &#8211; quasi der &#8222;signature look&#8220;</strong> von <strong>DARK FORTRESS</strong>.</p>
<p>Musikalisch wandeln die Bleichgesichter auf den Spuren von <strong>SATYRICON</strong>, <strong>EMPEROR</strong> und <strong>MORBID ANGEL</strong>, gespickt mit ein bisschen <strong>OPETH</strong>. Das höre ich mir doch gerne an, vor allem live, wo die <strong>blast beats</strong> so richtig ballern. In der Menschenmenge <strong>vor der Bühne</strong> <strong>fliegen die Haare</strong> und es nicken die Köpfe. <strong>DARK FORTRESS </strong>sind roh und laut, aber eben auch melodisch unterwegs. Das macht ihren Auftritt zu einem energischen und gleichzeitig angenehmen Erlebnis. <strong>Ich schiele allerdings bereits zur linken Bühne</strong>, zu der es mich unaufhaltsam hinzieht, um bei der nächsten Band in vorderster Reihe stehen zu können. Na, wen möchte ich wohl auf keinen Fall verpassen?</p>
<h2><strong>Die Kirsche auf der Sahnetorte</strong></h2>
<p><strong>DARK TRANQUILLITY</strong> natürlich! Wie habe ich mich auf diesen Auftritt gefreut, wie habe ich darauf hingefiebert. Und das, obwohl ich auch <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> schon mehrfach live gesehen habe (unter anderem auf dem <strong>RAGNARÖK 2018</strong>). Aber daher weiß ich auch, dass sie <strong>live einfach Stimmung machen</strong>, und wie! Natürlich kommt mir auch zugute, dass ich fast jeden Song kenne, den sie spielen. Gut, sie haben ein paar <strong>Klassiker</strong>, die halt irgendwie immer auf der Setlist stehen: <em>&#8222;Therein&#8220;</em>, <em>&#8222;Lost in Apathy&#8220;</em> und als letzten Song, wie könnte es anders sein, <em>&#8222;Misery&#8217;s Crown&#8220;</em>. Aber die <strong>Schweden</strong> geben auch einige Songs aus ihren letzten beiden Alben &#8222;Atoma&#8220; (2016) und &#8222;Moment&#8220; (2020) zum Besten. Die Auftritte von <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> leben allerdings auch, das muss mal gesagt sein, von dem <strong>ausgelassenen Temperament der ganzen Band</strong>. Während der Bassist und die Gitarristen sich energische Duelle liefern, kommt Frontman und <strong>Sänger</strong> <strong>MIKAEL STANNE</strong> aus dem Grinsen gar nicht mehr heraus. Dieser Typ hat eine Energie, das ist unfassbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40128" aria-describedby="caption-attachment-40128" style="width: 159px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-169x300.jpg" alt="" width="169" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-169x300.jpg 169w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-576x1024.jpg 576w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433-750x1333.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220422_210433.jpg 816w" sizes="auto, (max-width: 169px) 100vw, 169px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40128" class="wp-caption-text">Kenner erkennen ihn. DARK TRANQUILLITY in Szene gesetzt von Merlins Handykamera.</figcaption></figure>
<p><strong>Und die Energie färbt ab:</strong> Der junge Mann neben mir, groß und stämmig von Statur, <strong>lässt seine welligen Haare fliegen</strong> und wippt mit in einer derartigen Frequenz vor und zurück, dass er dem <strong>Moshpit</strong> hinter uns glatt den Rang abläuft. Apropos der Moshpit hinter uns&#8230; ich hatte vor lauter Corona <strong>schon ganz vergessen, wie es sich anfühlt, wenn einem regelmäßig und ungebremst Leute in den Rücken donnern</strong>. Da bleibt mir auch mal kurz die Luft weg. Aber das ist der Preis, den man zahlt, wenn man unbedingt vorne stehen möchte. Und irgendwie ist es ja auch schön, wenn <strong>der ganze Körper wieder erfüllt ist vom Festivalfeeling</strong> &#8211; inklusive Blessuren und platten Füßen.</p>
<p>Als sich das Konzert dem Ende neigt, hat sich der Pit dann auch etwas beruhigt und ich kann die neu gewonnene Freiheit meiner Lunge nutzen, um aus vollstem Herzen <em>&#8222;Misery&#8217;s Crown&#8220;</em> mitzugrölen. <strong>MIKAEL STANNE</strong>, der es sich ja bei keinem Live-Auftritt nehmen lässt, mit dem Publikum auf Tuchfühlung zu gehen, kommt auch dieses Mal <strong>zu uns auf die Absperrung geklettert</strong> und macht den letzten Song zu einer einzigen großen Party. Verdammt nochmal, was für ein geiles Konzert! Also ich bleibe dabei: <strong>DARK TRANQUILLITY live? Jederzeit und immer gerne wieder!</strong></p>
<h3>Rock&#8217;n&#8217;Roll und Blast Beats</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40276" aria-describedby="caption-attachment-40276" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40276 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/10-Vreid-034.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40276" class="wp-caption-text">VREID rühren selbst die härtesten Metaller zu Tränen. (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und gleich zum Einstieg stehe ich einer norwegischen Legende gegenüber: <strong>VREID</strong>! Diese Band ist sozusagen der Phönix, der sich aus den eisigen Aschen von <strong>WINDIR </strong>erhoben hat. Einer Band, ohne die es ein Festival wie dieses wahrscheinlich gar nicht gäbe. Während letztere<strong> zu den großen Ahnen des Pagan und Viking Metal</strong> gehörten, wurde mir aber zugeflüstert, ihre jetzige Reinkarnation wandere bisweilen in <strong>rockigeren Gefilden</strong> umher. Falsch ist das nicht – der ein oder andere Song des Abends lehnt sich mit mächtigen Gitarrensoli und stampfenden Beats stark in genannte Musikrichtung hinein, und auch das <strong>ROLLING-STONES</strong>-Cover <em>„Paint It Black“ </em>lässt keine Zweifel am gewollt erschaffenen Brückenschlag übrig. Doch aus den repetitiven Riffs, den schmerzerfüllten Schreien und den brechenden Blast Beats der meisten Eigenkompositionen sickert eine ebenso große Portion schwarzer Energie heraus und macht den alten Sagen alle Ehre. Als dann irgendwann mit <em>„The Spiritlord“</em> ein waschechtes <strong>WINDIR</strong>-Cover angestimmt wird, erkennt man schnell, wer nur deswegen hier ist. Es wehen die Mähnen im Publikum, und wenn ich mich nicht komplett versehe, glitzert zwischendurch sogar <strong>die eine oder andere Träne</strong> im kaltblauen Aufleuchten der Scheinwerfer. &nbsp;</p>
<p>Die Bass Drum ballert bei dem ganzen Erlebnis aber etwas zu sehr, so dass ich als eben erst Angekommener über Melodienspiel und Feinheiten in der Saitenführung nicht sonderlich viel zu berichten habe. Die generelle Atmosphäre aber ist da – und weiß auch mitzureißen, wer noch nicht im Voraus mit den Liedern bekannt war. &nbsp;</p>
<h2>Neue Vocals, neues Glück?</h2>
<p>Der Tag ist gekommen, an dem ich die finnischen Folkfreunde von <strong>ENSIFERUM</strong> zum ersten Mal mit ihrem neuen Clean-Sänger erleben darf! Und ich muss sagen, dass mir seine Stimme live ein gutes Stück weniger auf die Nerven geht als auf Platte. Obwohl ich eigentlich auch ein Freund von Power Metal bin und der Mann definitiv etwas auf dem Kasten hat, hat es bisher zwischen seinen Stimmbändern und meinem Trommelfell <strong>noch nicht wirklich klick</strong> gemacht. Höchstens gequietscht. Zumindest aber bei diesem Live-Auftritt sind seine Vocals nicht so sehr im Vordergrund, dass sie mich stören würden. Ich würde sogar behaupten, sie führen hier eine angenehme Symbiose mit dem generellen musikalischen Erzeugnissen der Band. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40278" aria-describedby="caption-attachment-40278" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40278 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-042.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40278" class="wp-caption-text">Zwischen diesen beiden Bildern&#8230; (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Los geht’s mit zwei neuen Tracks, bevor sich quer durch die Discographie gedudelt wird. <em>„One More Magic Potion“</em>, <em>„Token Of Time“ </em>und <em>„In My Sword I Trust“</em> sind nur einige der erfreulichen Häppchen, die den Zuhörern heute kredenzt werden. Leider scheitert die musikalische Gourmetreise aber erstmal an einem ungenießbaren Soundgewand! In den ersten paar Minuten besitzt die Bass Drum so viel Durchschlag, dass kaum etwas anderes überhaupt noch im Inneren meines Schädels ankommt. <strong>Aber nicht mit mir, ich bin doch ein Profi!</strong> Ich verwende meine geheime Technik, die da lautet: Man bewege sich zum Mischpult, denn von da aus mischen die Mischer, also ist der Sound an der Stelle im Saal meistens gut gemischt. <strong>Und hey, es klappt!</strong> Einigermaßen. Die Drums sind (trotz besserem Soundpegel) auch hier so laut, dass es mir ohne Ohrenschutz die Hirnflüssigkeit aus den Gehörgängen pustet, während ich mit Ohrenschutz Schwierigkeiten habe, zwischen dumpfem Wummern überhaupt einen Ton von Gitarre oder Keyboard zu erhaschen. Ich verkehre also abwechselnd so lange ungeschützt mit der Musik, bis es anfängt wehzutun, und gebe mir dann zum Runterkommen wieder ein paar Minuten unverständliches Gewummer. <strong>Wie gesagt, ich bin ein Profi.</strong> (Aber mal ehrlich: Es ist nicht zu empfehlen. Macht das nicht zuhause nach.) &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40280" aria-describedby="caption-attachment-40280" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40280 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/11-Ensiferum-043.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40280" class="wp-caption-text">&#8230;liegen keine 2 Sekunden. ENSIFERUM! (c) maddin.org &#8211; Martin Dannehl</figcaption></figure>
<p>Was ihr aber gerne zuhause nachmachen könnt, ist der <strong>riesige, nie enden wollende Moshpit</strong>, der da in der Mitte des Raumes so konstant am Steilgehen ist. Und ich meine richtig am Steilgehen. Scheinbar sind bei Weitem nicht alle im Raum so mimosenhaft unterwegs wie ich gerade: Die mal treibenden, mal fröhlichen Melodien und Beats lassen das feiernde Volk die Füße schwingen und die Beine benutzen, <strong>die Freunde schubsen und die Nachbarn durch die Gegend werfen</strong>. Das Konzert ist für viele hier eine einzige große Fete. Und für mich dann spätestens auch, als gegen Ende der Spielzeit <em>„Lai Lai Hei“</em> angestimmt wird. In dem Moment wird plötzlich mir klar, dass es doch sehr schön ist, <strong>ENSIFERUM </strong>mal wieder vor mir auf der Bühne zu haben.&nbsp;</p>
<h3>Der letzte macht das Licht aus?<em><br />
</em></h3>
<p><em>Merlin:</em> Sie sind die letzte Band des Abends und zugegebenermaßen ist nach bei mir nach der Eskalation bei <strong>ENSIFERUM</strong> die Luft auch raus. Aber <strong>GOD DETHRONED</strong> möchte ich dann doch nicht verpassen. Schließlich habe ich die <strong>Blackened-Death-Metaller</strong> aus den <strong>Niederlanden</strong> noch nie live gesehen. Da ich nichtsdestotrotz ziemlich alle bin, beschließe ich, mir ihren Auftritt von der Tribüne aus anzusehen. Es zeigt sich schnell: <strong>Trotz der späten Stunde haben die Jungs noch bock</strong>, aber so richtig! Der <strong>Sound ist so brachial, dass sogar die Tribüne vibriert</strong>, ja fast zu wackeln scheint. Das weiße Instrument des Bassisten leuchtet im Licht der sich überschlagenden Scheinwerfer, das große schwarze Kreuz darauf ein Manifest dagegen. Auf seiner Klamotte dreht sich das Farbschema um: Die Kutte schwarz wie Ebenholz, das Kreuz darauf weiß wie Schnee. <strong>Fehlt nur noch das Blut.</strong> Sänger und Bandgründer <b>HENRI SATTLER </b>derweil hat die beste Laune und <strong>befeuert die letzten Reserven</strong> im augenscheinlich ganz schön mitgenommenen Publikum. Vielleicht 100 Leute hören und schauen aktiv zu, <strong>der Rest hängt mehr oder weniger lebendig auf einer der Tribünenstufen oder schwankt orientierungslos durch die Halle</strong>. Die Kraft ist einfach raus für heute. Aber <strong>GOD DETHRONED&nbsp;</strong>ziehen durch und liefern dem <strong>RAGNARÖK</strong> eine energiegeladene und auch <strong>musikalisch gesehen absolut geile Show</strong> ab. Da kann man schonmal klatschen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_40282" aria-describedby="caption-attachment-40282" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-40282 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/05/20220423_005533.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-40282" class="wp-caption-text">GOD DETHRONED. Die Qualität ihres Auftritts übertrifft die des Fotos um ganze Dimensionen.</figcaption></figure>
<p>So, jetzt bin ich aber auch feddich für heute. Nach so viel Input verspüre ich das dringende Bedürfnis nach Ruhe und Schlaf. Glücklicherweise kommen unsere Campnachbarn nicht auf die Idee, jetzt noch <strong>die Kassierer oder die Cantina Band</strong> aufzudrehen, und so umhüllt uns eine festivaluntypische, aber von mir gerade sehr geschätzte Stille. So können sich die Gehörgänge etwas entspannen, bevor es dann morgen weitergeht mit der akustischen Penetration. Gute Nacht, bis dahin!</p>
<h2><strong>Dieses war der erste Streich, doch der zweite folgt sogleich! </strong></h2>
<p>Wie der Samstag aussah, erfahrt ihr alsbald in unserem <strong>RAGNARÖK-Bericht Teil 2</strong>! Ein großer Dank geht aber bereits an dieser Stelle an Martin Dannehl, dessen fantastische Fotos diesen Bericht illustrieren. Hier geht&#8217;s zu seiner Seite: <a href="https://www.maddin.org/">https://www.maddin.org/</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2022-teil-1/">STÜRMISCHE ZEITEN &#8211; RAGNARÖK 2022 Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 09:12:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unseres Festivalberichtes vom RAGNARÖK aus Bayern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Der Freitag auf dem <strong>Ragnarök 2019</strong> ist dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findest du den&nbsp;<strong>ersten Teil</strong>&nbsp;unseres Nachberichtes.</p>
<hr>
<p><strong>Raus aus den Federn!</strong> Auch wenn der vorangegangene Abend dem einen oder anderen noch in den Knochen stecken mag (uns natürlich nicht), ist so eine Nacht in der Schlafhalle gern schon gegen halb&nbsp; 7 Uhr morgens schon wieder vorbei. Der <strong>Kaffee-Gott</strong> hilft uns aus der Waagrechten, und so geht&#8217;s dann langsam wieder in die Stadthalle, um den Stand vorzubereiten.</p>
<h2>Samstag &#8211; Ein Morgen voller Überraschungen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg 258w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-881x1024.jpg 881w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-750x872.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19.jpg 1247w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" />Den Anfang an diesem Samstag Mittag machen <strong>MUNARHEIM</strong>. Die stehen schon Punkt 12 Uhr auf der Bühne, einer Uhrzeit, bei der man davon ausgehen, dass die meisten Ragnaröker noch in ihren Campingstühlen feststecken, stimmt&#8217;s? Falsch gedacht! <strong>MUNARHEIM</strong> werden von einer enormen und (enorm) <strong>stürmischen Masse</strong> an Fans begrüßt. Für die geben sie heute einige Stücke ihrer <strong>neuen Scheibe</strong> &#8222;Willens und Frei&#8220; zum Besten. Und, was soll ich sagen &#8211; die Jungs und Mädels heizen der hungrigen Meute ordentlich ein! So viel Publikum und so viel Party zum <strong>Openerslot</strong> &#8211; das schaffen nur wenige.</p>
<p>Und obwohl es noch so &#8222;früh am Morgen&#8220; ist, gibt es von der <strong>&#8222;Bigband&#8220;</strong> (Bei der Zahl an Menschen und Instrumenten auf der Bühne eine durchaus treffende Bezeichung) jede Menge<strong> Enthusiasmus</strong> und gute Laune. Gerade in den stark <strong>akustik-behafteten</strong> Songs wie <em>&#8222;Sehnsucht&#8220;</em> können die <strong>Coburger</strong> punkten. Denn glücklicherweise gehen die Akustikgitarre und die Flöte im Soundgewusel der restlichen Instrumente nicht unter. Ein starker Auftritt und Auftakt für den zweiten Akt des diesjährigien <strong>Ragnaröks</strong>!&nbsp;</p>
<h3>Pagan? Black? Warum nicht beides?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33274 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Da geht doch noch was!&#8220;, denken sich zumindest die Jungs von<strong> FIRTAN</strong>. Die machen sich nämlich kurze Zeit später bereit, auf das eben erlebte noch einen Deut draufzusetzen. Und das ist gar nicht so einfach! <strong>Phillips</strong> einzigartige Gesangsstimme trägt die Songs der <strong>Baden-Würtemberger</strong> hinaus in die Stadthalle, die sich wie eine Welle ihre Bahn durch das gefesselte Publikum bahnen. Bereits<strong> vor 2 Jahren</strong> durfte ich die Jungs hier aus der ersten Reihe anfeuern. Und so viel hat sich gar nicht geändert, außer, dass &#8222;Okeanos&#8220;, die jüngste Scheibe der Truppe, nun mit seinem ganz eigenen Sound das Bild dominiert.</p>
<p>Mit dieser Scheibe haben sich die Jungs jedoch nicht nur <strong>musikalisch</strong>, sondern auch <strong>charakterlich</strong> weiterentwickelt. Und diese Veränderung steht den Jungs hervorragend! Für die Fans erster Stunde gibt&#8217;s außerdem noch <strong>Leckerli</strong> wie<em> &#8222;Wogen der Trauer&#8220;</em>, sodass am Ende alle zufrieden sein dürften. Wer sich noch an den Auftritt vor 2 Jahren erinnert, dürfte auf jeden Fall ein ordentliches und emotionales Set mit nach Hause nehmen. Ein Gedanke geht mir allerdings nicht aus dem Kopf: Bei der Leistung, die sowohl <strong>FIRTAN</strong> als auch die <strong>Durchstarter MUNARHEIM</strong> an den Tag gelegt haben, hätten beide Kombos durchaus einen späteren Platz in der Running Order verdient.</p>
<h3>Epischer gehts nicht?!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33275" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Aber das ist nur meine Meinung &#8211; und der nächste Act hat es definitiv auch in sich. Der ist allerdings weder mir noch (offenbar) vielen anderen im Publikum nicht gerade bekannt, sodass sich die Halle dann doch ein wenig leert. <strong>DALRIADA</strong> stehen auf der Liste, und so jungfräulich meine Erfahrungen mit der Band auch sein mögen: Die Jungs und Mädels sind doch schon eine ganze Weile im<strong> Folk Metal-Kosmos</strong> unterwegs! Seit <strong>1998</strong> stehen die <strong>Ungarn</strong> auf der Bühne und haben seitdem nicht nur eine Namensänderung, sondern auch mehrmalige Besetzungswechsel durchlebt, sodass einzig und allein<strong> Sänger András</strong> seit über 20 Jahren die Band begleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Davon abgesehen sieht die Kombo in ihren<strong> traditionellen ungarischen</strong> Outfits nicht nur einzigartig aus. Auch ihre Mucke ist dank der <strong>zweistimmigen Gesangskombo</strong> aus <strong>András</strong> und seiner aktiven Kollegin <strong>Laura</strong> und den durchweg ungarischen Texten unverwechselbar. Musikalisch gibt es eine Querbeet-Sammlung aus der gesamten Bandexistenz. Denn in all den Jahren ihres Bestehens waren die Ungarn nicht untätig: Sage und schreibe<strong> 10 Langspieler</strong> haben die Jungs und Mädels auf dem Gewissen. Bei so viel Erfahrung wundert es niemanden, wie <strong>souverän</strong> <strong>DALRIADA</strong> ihre Show von der Bühne rocken. Und als <strong>Augenschmankerl</strong> und Fotografen-Träumchen gab&#8217;s auch noch richtig gutes Licht obendrauf!</p>
<h3>Frischer Wind oder öde Brise?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33277" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich an unserem Stand schon <strong>MUNARHEIM</strong> und <strong>FIRTAN</strong> für ihre Auftritte haben Feiern lassen, bereitet sich gerade eine ganz andere Kombo auf ihren aller-allerersten Liveauftritt vor. Die Rede ist von <strong>ASH OF ASHES</strong>, einem Projekt, in dem auch einige E<strong>Ï</strong>S-Mitglieder Fuß gefasst haben (ja, richtig gehört!). Ob <strong>ASH OF ASHES</strong> wie der Phönix aus der Asche das Erbe von<strong> EÏS</strong> weiterträgt oder doch einen ganz eigenen Pfad einschlägt? Nun, zu allererst ist die Bühnenaufstellung anders. <strong>EÏS-Sänger Alboin</strong> gibt sich, heute ganz ungeschminkt und ohne Seemannskostüm, die Ehre als<strong> Zweitsänger</strong> und Bassist der Band. An erster Stelle steht nämlich ein ganz anderer Herr, der ungelogen <strong>STEVEN WILSONs</strong> älterer Bruder sein könnte. Und noch etwas wird schon während der ersten Akkorde von <strong>ASH OF ASHES</strong> klar: Diese Band ist ein ganz eigenes, völlig unabhängiges Produkt musikalischer Kreativität.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33278 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier gibt es nämlich statt des <strong>frostigen Black Metals</strong> sogenannten<strong> &#8222;Epic Skaldic Metal&#8220;</strong> auf die Ohren. Das heißt:<strong> Zauberhafte</strong> und doch ernste Melodien mischen sich mit <strong>eingängigen Rhythmen</strong> und werden untermalt von kräftigem <strong>Cleangesang</strong> mit Wiedererkennungswert. Die<strong> malerischen Texte</strong> bilden gemeinsam mit der Musik ein so erfüllendes Klanggerüst, dass man sich von <strong>ASH OF ASHES</strong> glatt weggetragen fühlt. Allerdings trägt <strong>Alboin</strong> nicht nur am Bass seinen Teil zum Gesamtgeschehen bei. Gerade in finstereren Songs wie<em> &#8222;Ash To Ash&#8220;</em> präsentiert er uns seine<strong> harten Growls</strong> und <strong>Gutturalgesänge</strong>, wie wir sie von <strong>EÏS</strong> nur allzu gut gewohnt sind. Von mir gibt&#8217;s auf jeden Fall das Debütalbum &#8222;Down The White Waters&#8220; als <strong>Anspieltipp</strong> &#8211; lauscht mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8YK4ioVfjCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zwischen Glücksgefühlen und anderen Ausfallerscheinungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33279" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg" alt="" width="173" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Wer übrigens davon ausgegangen ist, dass das Ragnarök nach <strong>NAGLFAR</strong>,<strong> SKELETONWITCH</strong> und<strong> GOD DETHRONED</strong> von weiteren <strong>Ausfällen und Verschiebungen</strong> verschont bleiben würde, hat weit gefehlt: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> fallen aus gesundheitlichen Gründen aus. Eine <strong>Katastrophe</strong>? Keineswegs! Zum Glück sind ihre <strong>Kollegen</strong> von<strong> GERNOTSHAGEN</strong> bereits am Vortag zu großer Zahl am Start gewesen und springen deshalb kurzfristig für ihre Brüder im Geiste ein.</p>
<p>So kurzfristig, dass es dieses Mal auch <strong>ohne Kostüme und Schminke</strong> reichen muss &#8211; und das tut es allemal! Dass <strong>Askan</strong> sich und seine Mitstreiter mit:<em> &#8222;Wir sind<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>!&#8220;</em> vorstellt, führt beim einen der anderen Besucher zu Verwirrung. Trotzdem spielen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> ein souveränes Set von der Bühne und sind sogar mit recht klarem Sound gesegnet. Das bringt die epischen Soli von Gitarrist Roman besonders gut zu Geltung. Daran, dass <strong>GERNOTSHAGEN</strong> für ihre Kollegen einen ebenbürtigen Ersatz darstellen, zweifelt hier wohl keiner.</p>
<h3>Urgesteine? Frisch wie nie!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33281 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Was für ein Festivalstart! Da lege ich doch gerne mal ein Päuschen an unserem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> ein, quatsche eine Runde mit <strong>EÏS</strong> und überlasse meinem Mitstreiter <strong>Clemens</strong> die Verantwortung des kritischen Auges (und Ohres). Hier sind seine Erlebnisse:</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei <strong>MINAS MORGUL</strong> steckt dem Publikum wohl noch der Vorabend in den Knochen, denn ich habe schon energischere Reaktionen auf die <strong>wilde Dame</strong> und die<strong> fünf Recken</strong> erlebt. Vielleicht hat es sich auch noch nicht bis zum Letzten herumgesprochen, dass nun Robse den Posten des Sängers eingenommen hat? Oder es liegt es am<strong> Soundproblem</strong>, das die Nacht von Freitag auf Samstag eindeutig überlebt hat? Auch hier sind die Gitarren gerade mal bei einigen Solomelodien wirklich gut zu vernehmen. Sei es drum.</p>
<p>Die stimmliche Darbietung von <strong>Robse</strong> ist teilweise sehr brutal und auch sonst hat er den Laden in seiner typischen Manier fest im Griff. Nur das Publikum scheint wohl unsichtbar zu sein, fragt er doch immer wieder:<em> &#8222;Wo seid ihr?!“</em> Spätestens bei <em>&#8222;Todesschwadron Ost&#8220;</em> taut die Menge endlich so richtig auf und die Matten fliegen. Ein neues Stück wird heute ebenso vorgestellt, das zu Beginn recht forsch nach vorn prescht. Ein vielversprechender Ausblick auf das kommende Material.</p>
<h3>Euphorie und Gänsehaut</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33282" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich pausiere für ein Bierchen und bin mir noch nicht bewusst, dass mir der Fauxpas des Abends bevorsteht. Von der Kombo <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> habe ich vorher nur von Werbeanzeigen gehört &#8211; und nun weiß ich auch warum. Weil ich ein verdammtes<strong> ignorantes Arschloch</strong> bin! Man geht ohne jegliche Erwartungshaltung in die Halle und wird gleich von der ersten Minute <strong>umgehauen</strong>. Solche Überraschungen liebe ich an Festivals! Wie die Zuschauerzahl vor der Bühne beweist, bin ich zum Glück mit meiner Unkenntnis auch in der Minderheit. Aber was begeistert mich denn nun so dermaßen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33471" aria-describedby="caption-attachment-33471" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33471 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg" alt="" width="219" height="328" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33471" class="wp-caption-text">©Lady Metal, Rainer</figcaption></figure>
<p><strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> spielen <strong>modernen, sehr melodischen Death Metal</strong>. Modern – weil <strong>Keyboardklänge</strong> als zusätzliches Melodieinstrument und als Teppich genutzt werden, sehr melodisch – weil der <strong>Leadgitarrist</strong> ein verdammt <strong>krankes Genie</strong> ist. Der arme Kerl wird in seiner Kindheit und Jugend keine Freunde gehabt haben und nutzte diese Zeit glücklicherweise nur mit dem Üben von Soli. Nach dem Konzert dürften sich so einige anwesende <strong>Gitarristen</strong> im Publikum die Hände abgehackt und ihr<strong> Instrument verkauft</strong> haben. Die genaue Reihenfolge kenne ich allerdings nicht. Eingepackt wird das in eine vor Selbstbewusstsein und Kraft strotzende Performance der ganzen Band. Ein <strong>Ragnarök-Highlight 2019.</strong></p>
<p>Und wie kommen dagegen<strong> EÏS</strong> an ihrem zweiten Spieltag an? Diesmal empfangen sie uns mit einer<strong> alten Öllampe,</strong> die den Weg zu den ersten Klängen weist. Im Gegensatz zum Freitag fällt dieses Set noch viel abwechslungsreicher und mitreißender aus. Und richtig emotional wird es bei der klaren Ansage, dass es sich bei diesem<strong> Farewell-Konzert</strong> mitnichten um die letzte Show von <strong>EÏS</strong> handelt. Es wird nur eine <strong>Pause</strong> geben und danach geht es weiter. Was diese Worte auslösen, wird nicht nur bei den Mitgliedern auf der Bühne eine <strong>Gänsehaut</strong> provoziert haben. Wie im Leben, so erleben auch Bands die Wertschätzung ihrer Fans erst so richtig, wenn die gemeinsame Zeit droht, ein Ende zu finden. Nach dem starken Auftritt und den überschwänglichen Reaktionen werden es <strong>EÏS</strong> und ihre Fans sicherlich eher eilig haben, solche Momente erneut miteinander zu teilen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln&nbsp;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Wer an diesem Abend den wahren <strong>Headliner</strong> gibt, lässt sich wohl so eindeutig gar nicht festlegen. Begeisterung und volle Hallen gab es bislang bei jeder Band des Abends &#8211; was wird uns da wohl noch bei den restlichen Bands des Abends erwarten? <strong>HEIDEVOLK</strong> sagen: dasselbe. Das<strong> sympathische Sängerduo</strong> an der Spitze der<strong> Niederländer</strong> legt eine emotionale Show hin und hält dem Publikum damit quasi einen Spiegel vor. Bei jeder Gelegenheit ergreift die Masse die Chance zum <strong>Mitsingen</strong>, hunderte Fäuste recken sich in die Lüfte.</p>
<p>Einige Vertreter aus der ersten Reihe feiern ihre Helden so lautstark, dass sie zur Überraschung einiger Fotografen sogar den anklingenden Song deutlich übertönen. Und dabei haben <strong>HEIDEVOLK</strong> massiv <strong>Mitgrölpotenzial</strong> im Gepäck. Mit<em> &#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>,<em> &#8222;Nehalennia&#8220;</em> und <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> gibt es gleich eine ganze Ladung <strong>Hymen</strong>, die selbst dem besoffensten Anwesenden einen Mitbrüller entlocken. Noch dazu sind <strong>Lars, Jacco</strong> und ihre Kollegen von <strong>Spitzensound</strong> gesegnet. Mehr werden sich wohl weder die Fans noch die Band selbst erhofft haben dürfen.</p>
<h3>Hexerei 101 mit ARKONA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33284 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein ganz anderes, deutlich <strong>finstereres Bild</strong> liefern ihre russischen Kollegen von <strong>ARKONA</strong> ab. Während<strong> Sängerin Masha</strong> auf der Bühne die stärkste <strong>Moorhexen-Imitation</strong> des Abends liefert, leisten auch ihre Mitstreiter an<strong> Dudelsack, Saiteninstrumenten</strong> und <strong>Drums</strong> Beachtliches. Wem allerdings die vorrangige Aufmerksamkeit der Fans und Fotografen gilt, steht außer Zweifel. <strong>Masha</strong> und ihr enormer <strong>leuchtender Stierschädel</strong> (damit ist natürlich die Bühnendeko gemeint!) ziehen alle Augen und Ohren auf sich.</p>
<p>Ihre dramatische Performanz, gepaart mit ihrem <strong>kompromisslosen Growling</strong> und ihrem <strong>ungekünstelten Cleangesang</strong> haben eine durch und durch <strong>hypnotische Wirkung</strong>. Die Frau hat einfach<strong> Charisma</strong>! Das macht aus der Spielzeit der finster angehauchten<strong> Pagan Metaler</strong> ein ganz besonderes Erlebnis. Derselben Meinung sind übrigens auch die Massen an Fans, die lange nach Ablauf der eigentlichen Autogrammstundenzeit (weit über eine Stunde) noch vor dem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> Schlange stehen, um ihren Helden zu huldigen.</p>
<h3>Wikinger gegen Wikinger</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und was wäre so ein Wochenende ohne den einen oder anderen kleinen Skandal? Der ist mit der nächsten Band schon vorprogrammiert: <strong>TÝR</strong> stehen auf dem Plan. Die meisten mögen es mitbekommen haben: <strong>Sänger Heri Joensen</strong> war im Netz und auf mehreren Konzerten für seine offene Teilnahme an der <strong>Grindadráp</strong> &#8211; der traditionellen <strong>Grindwaljagd</strong> seiner Heimat, den <strong>Färöer-Inseln</strong> &#8211; kritisiert worden. Sogar Konzerte wurden abgesagt. Und auch vor dem<strong> Ragnarök</strong> macht zumindest ein bisschen Protest nicht Halt. Während der Show fliegen kleine <strong>Aufblas-Wale</strong> auf die Bühne &#8211; ein subtiles, aber klares Statement. Davon lassen sich<strong> TÝR</strong> allerdings nicht beirren und liefern mit der Unterstützung ihrer tobenden und zu großer Zahl anwesenden Fans ein ordentliches Set ab.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33286 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So gibt es neben einer gesunden Mischung aus den letzten 3 Alben (natürlich mit einem bedeutenden Anteil neuer Songs der jüngsten Scheibe &#8222;Hel&#8220;) als klares Statement den Song <em>&#8222;Gindavisan&#8220;</em>, der die <strong>Grindwaljagd</strong> feiert. Qualitativ kann man den<strong> Färöern</strong> wirklich nichts anlasten, jedes Solo sitzt. Und auch Heris mächtiger Gesang trägt seinen Teil zu den <strong>Hymnen</strong> und dem musikalischen Brett bei, das <strong>TÝR</strong> heute abliefern. Zum Schluss gibt&#8217;s für Fans mit<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> und <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> nochmal zwei ältere Klassiker mit <strong>Mitgrölpotenzial</strong>. Alles in allem ein starkes Set &#8211; wenn auch überschattet von kleinen Protesten.</p>
<h3>Wo ist mein Hammer?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und weil wir gerade so in Schlachten-Stimmung sind, kommt der nächste Programmpunkt wie gelegen. Die Finnen von <strong>ENSIFERUM</strong> beehren uns dieses Jahr wieder auf dem <strong>Ragnarök</strong> &#8211; und sind damit quasi Dauergäste, denn sie setzen dieses Jahr nicht zum zweiten, sondern gleich zum dritten Mal den Fuß auf das heilige Gelände der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Die Übung sieht man ihnen an: Souverän starten die Finnen passend zu den Umständen mit<em> &#8222;For Those About To Fight For Metal&#8220;</em>. Dabei glänzen<strong> ENSIFERUM</strong> vor allem durch sympathische Authentizität und eine merkliche Verschiebung weg vom Sänger als Gallionsfigur. Hier haben nämlich alle Bandmitglieder gleich viel auf der Bühne zu melden &#8211; sehr erfrischend!</p>
<p>Wer noch nicht ganz überzeugt ist, der wird spätestens im &#8222;Oldies&#8220;-Part der Setlist mit <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> von der <strong>Feierwut</strong> der anwesenden Fans erfasst. Insgesamt gibt neben einigen Stücken der letzten Scheibe &#8222;Two Paths&#8220; noch Hits wie <em>&#8222;Token Of Time&#8220;</em>, <em>&#8222;Two Of Spades&#8220;</em> und als Gänsehaut-Abschluss des Sets noch <em>&#8222;Fallen Leaves&#8220;</em>. Heute Abend durfte sich selbst der letzte von der enormen Power der Finnen überzeugen, die die Jungs quasi spielerisch von der Platte auf die Bühne übertragen.</p>
<h3>Ungewöhnlich? Außergewöhnlich!</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Clemens:</em> Eigentlich sollten <strong>SKELETONWITCH</strong> zwar schon am Freitag spielen. So ersetzen sie heute immerhin die wegen der Streiks ausgefallenen<strong> NAGLFAR</strong>. Dadurch wird heute immerhin kein so enormes Loch in die Running Order gerissen. Warum sie es nicht gestern schon auf die Bühne geschafft haben? Dazu gibt es einige erheiternde Gerüchte. Fakt ist allerdings, dass sich <strong>SKELETONWITCH</strong> mit dem letzten Album &#8222;Devouring Radiant Light&#8220; enorm weiterentwickelt haben, in Anbetracht der Grenzen dieses Genres. Der <strong>melodische Death Thrash</strong> der <strong>US-Amerikaner</strong> auf den vorherigen Alben wurde um ein paar atmosphärische Elementen ergänzt. Doch live wirkt das noch immer viel brachialer und &#8211; im positiven Sinne &#8211; angepisst. Die Band stellt sich so als guter stilistischer Ausreißer im Billing dar und gibt dem Abend damit noch die richtige Würze.</p>
<h3>Wer hat Angst vor Einsamkeit?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Ganz leise, fast unmerklich hat sich das Ende des heutigen Abends herangeschlichen. Die enorme Leistung der vielen &#8222;Headliner&#8220; des Tages hat mich so vor Hochmut schweben lassen, dass ich es wie einige andere fast nicht glauben kann, als sich nun einige Zeit nach Mitternacht mit <strong>DORNENREICH</strong> ein weiterer außergewöhnlicher Act in die Running Order schummelt. Die irgendwo zwischen <strong>Neofolk</strong> und<strong> Symphonic Black Metal</strong> verorteten <strong>Tiroler</strong> sind ebenfalls keine Unbekannten auf dem<strong> Ragnarök</strong>.</p>
<p>Dafür ist ihr Auftritt umso eindrucksvoller und für viele Fans im Publikum sichtbar <strong>emotional</strong>. Die lassen sich schon von den ersten Tönen von <em>&#8222;Jagd&#8220;</em> davontreiben, das warnend und sich aufbäumend den Start des letzten Sets des Tages einläutet. Ebenso mystisch geht es mit <em>&#8222;Schwarz schaut tiefster Lichterglanz&#8220;</em> weiter. Als dann im Raum steht, wer denn<em> &#8222;Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> hat, ist das Publikum hin und weg. Das dynamische <strong>Duo Eviga</strong> und <strong>David&nbsp;</strong> an den<strong> Mikros</strong> und elektrischen Saiteninstrumenten wird von <strong>Geiger Inve</strong> unterstützt, der heute Abend nicht einmal das Lächeln verliert. Was für ein einmaliger Abschluss für ein Festival, das scheinbar so schnell vorbeigegangen ist, wie es gekommen war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33290 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2>Ein Fazit</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33291" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Alles in allem hat das <strong>Ragnarök</strong> wieder einmal gezeigt, dass es den alljährlichen Besuch mehr als wert ist. Die <strong>Location</strong>, die verhindert, dass&nbsp; wir Besucher den dieses Jahr doch sehr ungnädigen Wettergöttern schutzlos ausgeliefert werden, gehört genauso zu meinen Favoriten wie das altbewährte <strong>Doppelbühnenkonzept</strong>. Meine persönlichen Highlights dürften wohl <strong>AGRYPNIE</strong> am Freitag und<strong> ARKONA</strong> am Samstag gewesen sein, die mit ihren starken Sets und Persönlichkeiten einfach aus der Masse herausstechen mussten. Die Top-Durchstarter waren allerdings an beiden Tagen die Opener. Sowohl <strong>ATLAS PAIN</strong> als auch <strong>MUNARHEIM</strong> zogen schier gigantische Massen raus aus dem Campingstuhl vor die Bühne. Das habe ich so bisher nur von sehr wenigen Bands erlebt.</p>
<p>Dabei dürften allerdings <strong>MUNARHEIM</strong> den Publikumslieblingspreis mit nach Hause nehmen. Was bei den Coburgen und ihren wilden Unterstützern Phase war, sucht seinesgleichen. An den Bands gibt&#8217;s also wie immer nichts zu meckern. Auch der starke Support und die vielen glücklichen Gesichter bei uns am<strong><em> SILENCE</em>-Stand</strong> haben all die teils nervenaufreibende Organisation mehr als wert gemacht. Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt! Ihr habt noch Fotos mit euren Helden? Teilt sie gerne mit uns!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Insgesamt hat das Festival im Vergleich zu den Vorjahren allerdings einen gewissen Rückschritt mitgemacht. Der <strong>Ausfall</strong> der vielen, nicht gerade unerheblichen Bands wird wohl für viele Besucher das Erlebnis getrübt haben, auch, wenn man das schlichtweg unter <strong>&#8222;Pech&#8220;</strong> verbuchen darf. Was uns und vielen anderen Besuchern auf den Magen schlug, war außerdem die <strong>fehlende Warmup-Party</strong>, die dieses Jahr aus unbekannten Gründen nicht stattfand. Aus Gewohnheit hatten jedoch ziemlich viele damit gerechnet, den Donnerstag wie üblich im Aufenthaltsbereich der Stadthalle ausklingen zu lassen. Das fiel nun leider flach.&nbsp;</p>
<h3>Was war den eigentlich mit dem Ton los?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33293" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nicht gerade zur Begeisterung beigetragen hat wohl auch der<strong> Sound</strong> einiger Bands, der teils (unerklärlicherweise) mitten am Festivaltag enorm nachließ. Positiv war dafür, dass man insgesamt <strong>keinen Gehörschaden</strong> als Andenken mit nach Hause nehmen durfte. In der gesamten Halle war der Ton angenehm laut, sodass man sich weder die Kehle aus dem Hals brüllen noch den (zuhause vergessenen) Gehörschutz vermissen musste. Top!</p>
<p>Werden wir also wiederkommen? <strong>Definitiv!</strong> Für alle, die den dieses Jahr ausgefallenen Bands nachtrauern, gibt es wenigstens ein kleines Trostpflaster. Alle Bands, also<strong> NAGLFAR, GOD DETHRONED</strong> und<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>, gibt es dafür nächstes Jahr auf dem <strong>Ragnarök 2020</strong> zu hören.<strong> &#8222;Nicht aufgehoben &#8211; nur aufgeschoben&#8220;</strong> lautet also das Motto. Unterstützt werden die Kombos von<strong> THE SPIRIT</strong> und <strong>WINTERFYLLETH</strong>. Man darf also gespannt sein, was die <strong>Ragnarök-Organisatoren</strong> sonst noch so aus dem Ärmel schütteln werden, um das nächste<strong> Ragnarök</strong> wieder zu einem durchweg besuchenswerten Festival zu machen. Wir sind gespannt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2019 11:19:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Haus- und Hof-Festival ist vorbei und wir resümieren. In 2 Teilen erfährst du, was das RAGNARÖK uns und der Szene bedeutet. Das Festival findet in einer Mehrzweckhalle statt und was bitte könnte mehr Zweck als Metal haben?!</p>
<p>Teil 1 nun mit jeder Menge Bands und Einblicken! </p>
<p>… wie live dabei, nur halt in Worten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traditionen</strong> sind was feines. Besonders dann, wenn es sich um ein <strong>heißgeliebtes Festival</strong> dreht, das uns nun schon einige Jahre die schwermetallischen Tore öffnet. Hier nahm vor 2 Jahren meine persönliche<strong><em> SILENCE</em>-Reise</strong> ihren Anfang, und heute, am <strong>25.04.2019</strong>, stehen wir endlich wieder hier, vor der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Unser Ziel? Das <strong>Ragnarök Festival</strong>! Die in der Mehrzweckhalle in den Franken beheimatete Festivität lädt dieses Jahr zur 16. Weltuntergangsparty. Und wir sind natürlich wieder am Start &#8211; mit unserem <strong>Stand</strong>, an den wir die Künstler zusammengetrommelt haben, damit ihr einen Schnack halten, einen Schnaps trinken und euch ein Autogramm auf eurer Vinyl, eure Kutte oder eure Glatze holen könnt. Ganz egal!&nbsp;</p>
<p>Für alle, die nicht in <strong>Lichtenfels</strong> mit uns feiern konnten, gibt es natürlich wie immer unseren (fast völlig nüchternen) Erlebnisbericht. Unterstützt werde ich dieses Jahr von <strong>Clemens</strong>, den der eine oder andere geneigte <strong>BM-Fan</strong> unter euch möglicherweise von <strong>KRATER</strong> kennt. Gemeinsam haben wir alle Shows&nbsp;unter die Lupe genommen und für euch die Tops und Flops des diesjährigen <strong>Ragnaröks</strong> gesammelt!</p>
<hr>
<h3>A wie Ankommen, B wie Bier öffnen, C wie Campingplatzparty!</h3>
<p>Auf eine andere <strong>Tradition</strong> müssen wir dieses Jahr leider verzichten. Keinem, der schon mal auf dem <strong>Ragnarök</strong> zugange war, dürfte die <strong>Warmup-Party</strong> mit<strong> DJ Schnapsi</strong> entgangen sein. Diese (teils durchaus ausufernde) Feierei am Donnerstag Abend hatte sich über die Jahre zu einer solch geliebten Gewohnheit entwickelt, dass wir ganz schön blöd aus der Wäsche schauen, als wir<strong> Donnerstag Abend</strong> in die heiligen (Stadt-)Hallen einreiten wollen und stattdessen auf das externe <strong>Fressbudengelände</strong> verbannt werden &#8211; ganz<strong> ohne DJ und Party</strong>. Mit unserer Überraschung sind wir übrigens nicht allein. Einige Besucher waren extra heute schon angereist, um sich musikalisch und alkoholisch auf die folgenden Tage einzustimmen.</p>
<p>Na ja, immerhin sind die Bars schon offen und ein erstes <strong>Knobibrot</strong> gibt&#8217;s auch schon auf die Kralle, da wollen wir mal nicht so sein. Die allgemeine Stimmung hält sich im Vergleich zur altbekannten Party allerdings eher in Grenzen. Viele vermissen neben der Party schmerzlichst den <strong>Metbier-Stand</strong>, der es leider nicht nach draußen geschafft hat. Aber was soll&#8217;s, eine leidenschaftliche Runde <strong>Campingplatzparty</strong> tut es auch. <strong>DJ Schnapsi</strong> soll übrigens nächstes Jahr wieder am Start sein &#8211; hoffen darf man also!<br />
Als wir dann später in der Nacht (oder besser früher am Morgen) endlich unser<strong> Schlafhallenlager</strong> beziehen, döse ich zum altbekannten Klang verschiedenster <strong>Schnarchnuancen</strong> glücklich ein &#8211; wohl im Gedanken an all die kurzen Nächte, die noch folgen sollen.</p>
<h2>Freitag &#8211; Von Headbangern und Hiobsbotschaften</h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33239 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ausschlafen</strong> ist nicht, wir haben schließlich einen <strong>Stand</strong> aufzubauen! Als dann kurz nach Mittag endlich alles steht, reicht die Zeit gerade noch für eine genüssliche Dose kalten Nudelgulasch, bevor sich die altbekannten Tore endlich öffnen und die ersten Massen in die Vorhalle strömen, um das neueste <strong>Merch</strong> abzugreifen und sich ungeduldig die Füße bis zum ersten Act wundzutreten. Und während das letzte Plakat aufgehängt wird, erreicht uns am Stand die erste Hiobsbotschaft: <strong>NAGLFAR</strong> und <strong>GOD DETHRONED</strong> werden es nicht zum <strong>Ragnarök</strong> schaffen, bei der <strong>skandinavischen Fluggesellschaft SAS</strong> wird gestreikt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33223" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und damit bleiben nicht nur die Flugzeuge, sondern auch die Bands am Boden. Auch<strong> SKELETON WITCH</strong> werden es leider nicht schaffen, die springen dafür aber am Samstag im <strong>NAGLFAR</strong>-Slot ein. Immerhin ein kleiner Lichtblick, schließlich dürften all diese Bands für einige Besucher der<strong> entscheidende Ticketkauffaktor</strong> gewesen sein. Aber die meisten Zuschauer zeigen sich verständnisvoll &#8211; schließlich kann ja keiner aus der Festivalorga was für einen solch drastischen Zwischenfall.</p>
<p>Dadurch verschiebt sich allerdings die gesamte Running Order ein Stückchen nach hinten. Kurze Zeit später geht es dann aber endlich los &#8211; und schon jetzt ist die Hütte brechend voll! Die<strong> italienische Kombo ATLAS PAIN</strong> macht dieses Jahr den Anfang und wird von den Ragnaröckern überschwänglich begrüßt. Wen wundert&#8217;s: Die durch und durch <strong>sympathischen Epic Metaller</strong> (mit einem gewissen Seemannsfeeling, sodass ich sie zunächst fast falsch unter Piratenmetal verbucht hätte) glänzen mit <strong>Filmmusikanleihen</strong>, catchy Mitsing-Refrains und jeder Menge guter Laune.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33224" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-300x200.jpg" alt="" width="239" height="159" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" />Und als wäre all das nicht schon genug, haben die Jungs erst vor&nbsp; einer Woche (19.04.19) ihr <strong>neues Album</strong> &#8222;Tales Of A Pathfinder&#8220; auf die Welt losgelassen &#8211; und das kommt an! So ist der Frust über die Lineup-Änderungen schnell vergessen. Der Startsong<em> &#8222;The Moving Empire&#8220;</em> hat schließlich einen Sound inne, den ich so noch bei keiner anderen Epic Metal-Band gehört habe &#8211; Reinhören schadet nicht! Auch wenn der Sound zu Beginn noch die typischen <strong>Klang-Turbulenzen</strong> innehat, schmälert das das Feeling des ganzen Auftritts kein bisschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ATLAS PAIN - The Moving Empire (Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Z_qritsuLdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Mehr Melodie gefällig?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33225" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Vergleichbar <strong>melodisch und international</strong> geht es jetzt weiter. Die<strong> Schweden MIDVINTERBLOT</strong> bringen mit ihrem <strong>Folk Metal</strong> eine ordentliche <strong>Wikinger-Komponente</strong> in das diesjährige <strong>Ragnarök</strong>. Die Lyrics gibt&#8217;s abwechselnd auf schwedisch oder englisch. <strong>Sänger Jonathan</strong> bekommt starken gesanglichen Support von <strong>Geiger Sebastian</strong>, der mit seinen <strong>Fideleien</strong> dem Sound der Band eine natürliche Note verleiht. Lediglich der Bass ist leider viel zu laut und blechern abgenommen, sodass es sich manchmal anhört, als würde <strong>Bassist Sten</strong> viel zu starker Zahnseide spielen. Nichts desto Trotz sorgt die Kombo für ordentlich gute Laune &#8211; und wird auch gleich die allererste Band sein, die sich am diesjährigen Ragnarök am <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> die Klinke in die Hand gibt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33226 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich draußen die erste Schlange bildet, um die <strong>Schweden</strong> zu begrüßen, bereiten sich drinnen <strong>NOTHGARD</strong> auf ihren Auftritt vor. Wie schon vor 2 Wochen auf dem <strong><a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht">Metal Franconia</a></strong> präsentiert die Kombo um <strong>EQUILIBRIUM-Gitarrist Dom</strong> auch diese Woche das jüngste Album &#8222;Malady X&#8220;. Auch die Setlist zeigt kaum Abweichungen. Dafür dürfen sich <strong>NOTHGARD</strong> auf dem <strong>Ragnarök</strong> einer größeren Zuschauermasse erfreuen, was definitiv zur Gesamtstimmung beiträgt. <strong>Dom, Skaahl und Nico</strong> bangen mit den feierwütigen Besuchern aus der ersten Reihe um die Wette, auch eine nicht zu unterschätzende <strong>textsichere Fangemeinde</strong> macht sich bemerkbar. Allerdings bleiben auch<strong> NOTHGARD</strong> nicht von den Startschwierigkeiten im Sound verschont. Die geben sich aber zum Glück über den Verlauf der Show, sodass man zum Schluss die ganze Party nahezu ungehindert genießen darf.</p>
<h3>Der Abschied &#8211; die erste</h3>
<p>Allerdings gibt es dieses Jahr nicht ausschließlich positive Gründe zum Feiern. <strong>EÏS</strong> zelebrieren dieses Jahr mit einer <strong>zweiteiligen Show</strong> eine Band-Ära, die nun (vorerst) ein Ende finden wird. Die Band wird nämlich für unbestimmte Zeit<strong> auf Eis gelegt</strong> &#8211; und ob der Abschied eher nach Erfolg oder &#8222;Griff ins Klo&#8220; klingt, findet Clemens heraus.</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei<strong> EÏS</strong> wird es in Sachen Beleuchtung und durch die Musik erzeugte Atmosphäre nun endlich finsterer. Ein großes, grün beleuchtetes <strong>Steuerrad</strong> bevölkert vor <strong>Sänger Alboins</strong> Mikroständer die Bühnenmitte und überführt uns zu den ersten Klängen von &#8222;Galeere&#8220;. Dieses<strong> (G)EÏS(T)-Album</strong> feiert seinen <strong>10-jährigen Geburtstag</strong> und wird heute komplett zum Besten gegeben. Ich war von vornherein sehr gespannt, ob man diese Scheibe in seiner Gänze wirklich überzeugend auf der Bühne präsentieren kann. Und um gleich mal vorzugreifen: <strong>Ja, man kann</strong>. Der Sound ist zu Beginn leider sehr verwaschen und transportiert als einzig laut vernehmbares Element die Bassdrum. Das ist wenig hilfreich bei gitarrenlastiger Musik. Mit diesem Problem haben heute allerdings fast alle Bands zu kämpfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33227 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Nach einigen Justierungen kommen die Gitarren dann aber endlich besser zur Geltung. Bei Akkordeonklängen, die von den Gitarren begleitet werden, springt die<strong> Seemannsmelancholie</strong> in der vorm inneren Auge erzeugten Weite direkt über. Und das kommt von einer Person, die sonst rein gar nichts mit <strong>maritimen Themen</strong> und solcher Instrumentierung anfangen kann. (Dass der <strong>Leadgitarrist</strong> gerade im Strudel der Geschwindigkeitssteigerung auf das Mutepedal kommt, werde ich natürlich nicht erwähnen&#8230; Ups!) <strong>EÏS</strong> treten in Seemannsuniformen auf und wirken angesichts des heutigen Anlasses sowohl freudig aber konzentriert distanziert, was gut zur gesamten Show passt. Für das fröhliche Mitschunkeln sind an diesem Wochenende ja auch andere Bands zuständig. Einzig bei einer Ansage wurde diese atmosphärische Wand durchbrochen. <em>&#8222;Das folgende Lied würde davon handeln, wie scheiße NSBM ist. Vor 10 Jahren, wie auch heute.&#8220;</em></p>
<h3>Wer hat das Zeug zum Publikumsliebling?&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33228" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer kurzen Umbaupause (die sich auf dem <strong>Ragnarök</strong> dank Doppelbühne immer nur um Minuten handelt) machen sich<strong> AGRYPNIE</strong> für ihren großen Auftritt bereit. Und die können von Beginn an mit einem<strong> differenzierteren Sound</strong> punkten. Das Gitarrensetup klingt fast <strong>metalcore-lastig</strong>, oder positiv ausgedrückt in Richtung &#8222;Slaughter of the soul&#8220; von <strong>AT THE GATES</strong>. Die Truppe ist nun seit 15 Jahren unterwegs und hat sich einen sehr guten und weitreichend gefeierten Status in Deutschland erspielt. Die Menge vor der Bühne wird durch das ganze Konzert weg locker von <strong>Sänger Torsten</strong> und seinen Kollegen dirigiert und nimmt jedes Leckerli der Band dankend an. Teilweise kommen gleich 3 Gitarren zum Einsatz, um die unterschiedlichen Harmonien zu generieren. Und einen <strong>Gastauftritt</strong> vom<strong> HARAKIRI FOR THE SKY-Sänger</strong> gibt es als Kirsche noch auf das Sahnehäubchen oben drauf. Alles richtig gemacht!</p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33229 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Nachdem das Publikum von<strong> AGRYPNIE</strong> ordentlich heiß gespielt worden ist, dürfte es schwer sein, auf diese Stimmung noch etwas draufzusetzen, stimmts? Falsch! Unzählige Fans haben dem ersten <strong>Meilenstein</strong> der neuen <strong>VARG-Formation</strong> entgegengefiebert, das zeigt sich jetzt. Gemeinsam mit ihren Zuwächsen <strong>Garm und Morkai</strong> an den Gitarren haben die<strong> VARG-Urgesteine Freki und Fenrier</strong> der Debütscheibe &#8222;Wolfszeit&#8220; neues Leben eingehaucht. Das heißt: <strong>frische Riffs</strong>, frischer Sound, frische Ideen, aber irgendwie auch das Gefühl einer längst vergangenen Ära.</p>
<p>Und so präsentieren die Wölfe heute zum allersten Mal &#8222;Wolfszeit II&#8220;, das es ab dem<strong> 07.06.</strong> zu haben gibt. Und den Fans scheint&#8217;s zum Glück zu gefallen! Fast die ganze Halle ist bis zum Erbrechen erfüllt und feiert ihre Helden, während die Jungs auf der Bühne böse Miene zum guten Spiel machen. Dazu gibt&#8217;s eine spektakuläre Lichtshow, vernünftigen Sound und einen ganz neuen <strong>VARG</strong>-Sound auf die Ohren. Was sagt ihr zu den &#8222;neuen alten&#8220; Songs? <em>&#8222;Skål&#8220;</em> gibt&#8217;s sogar schon als <strong>Livevideo</strong> von<a href="https://www.youtube.com/channel/UCYzc1Tb-dBVyqCPt7qIgNBg"><strong> IridumStream</strong></a> zu gucken:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VARG - Skål (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cuRssQhxKjE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jetzt heißt es aber wieder: Schluss mit lustig! Clemens hat sich für euch dem nächsten Act gewidmet, der so gar nichts mit Feiern zutun hat.</p>
<h3>Darf es noch etwas mehr Atmosphäre sein?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33230" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Clemens:</em> <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> verbinden die unterschiedlichen <strong>Fangruppen</strong> aus <strong>Folk/Pagan-Freunden</strong> und <strong>Schwarzmetallern</strong> ziemlich gut. Nicht zu hart, aber zum Glück meilenweit von Fröhlichkeit entfernt. Zwar ist der Gesang auch bei den <strong>Österreichern</strong> etwas zu laut und überlagert die restliche Instrumentierung, jedoch kann man dieses Mal die Gitarren gut heraushören. Der <strong>Sänger</strong> kann bei mir mit einem <strong>CONVERGE</strong>-Shirt punkten und transportiert den Inhalt seines gegröhlten Weltschmerzes im ansprechenden Maße mit seiner Körpersprache. <strong>Torsten von AGRYPNIE</strong> kommt nun ebenfalls für einen <strong>Austauschgastbeitrag</strong> auf die Bretter und hat sich danach seinen Feierabend redlich verdient.</p>
<p>Schaut man nun mal auf die Trends, sind <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> derzeit auf alle Fälle &#8222;in&#8220;. Direkt vor der Bühne werden sie gut abgefeiert, während auf den Rängen beobachtende Stille herrscht. Schon vor dem Auftritt hatte ich mir den Kopf darüber zerbrochen, wie man diese Band denn jetzt eigentlich beschreiben möchte. <strong>Black Metal</strong> ist es nicht, obwohl sich ein großer Teil ihrer Hörer wohl aus diesem Bereich generiert. Im Grunde kann man sich dieses<strong> Schubladendenken</strong> auch schenken. Mein sehr kurzes und prägnantes Label lautet: <strong>&#8222;melodischer Metal mit Postrockelementen und Gröhlgesang&#8220;</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33233" aria-describedby="caption-attachment-33233" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33233 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33233" class="wp-caption-text">Fliegender Mikroständer die erste</figcaption></figure>
<p>Die Pause reicht gerade für ein frisches Bier, dann zieht es mich schon wieder in die Konzerthalle. <strong>BORKNAGAR</strong> sieht man schließlich auch nicht alle Tage! Das denken sich wohl auch die Massen vor der Bühne, die die Band direkt lautstark empfangen. Das<strong> Debütalbum</strong> von <strong>1996</strong> schrieb zur damaligen Zeit zu einem gewissen Anteil<strong> Black Metal-Geschichte</strong>. Von diesen Anfängen hat man sich allerdings schon lange entfernt. Der <strong>Kreischgesang</strong> von<strong> Garm</strong> ist komplett dem engelsgleich-klaren Gesang von<strong> ICS Vortex</strong> gewichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33234" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So bekommt das Publikum hier<strong> nordische Kälte</strong> in Kombination mit epischem Metal geboten. Die Mannschaft steht recht sympathisch auf der Bühne, auch wenn<strong> ICS Vortex</strong> gleich zweimal unbeabsichtigt den Mikroständer umwirft, was neben der imposanten musikalischen Leistung für etwas Schmunzeln und wohlgesonnenes Mitleid sorgte. (Einwurf von Steffi: Ich war dabei &#8211; der hat meinen Kollegen Carsten nur knapp verfehlt! Fotograf zu sein ist eben doch ein gefährliches Unterfangen.)</p>
<p>Eine pompöse Show gibt es heute nicht. Muss es bei dem gebotenen Material aber auch gar nicht. Gern würde ich auch in die weiten Kompositionen von<strong> BORKNAGAR</strong> eintauchen, doch leider feiert der<strong> Plastiksound</strong> vom Tagesanfang seine unrühmliche Rückkehr. Man muss sich durch ein lautes Schlagzeug und viel Mulm zu den Gitarren durchkämpfen. Geil geht in diesem Zusammenhang wirklich anders, was man aber nicht der Band anlasten kann. Also vertage ich dieses erhoffte Erlebnis auf ein zukünftiges Konzert, mit einem passend transparenten Sound.</p>
<h3>Wenn die Wollmäuse am Kabel knabbern&#8230;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33235 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Nur eine Band, dann haben wir es geschafft. Durch den unschönen Verlust von 2 Spielslots endet der heutige Tag etwas eher als gedacht &#8211; aber was solls. Mehr Zeit zum Feiern! Vorher geht es aber noch ein letztes Mal in die Halle, schließlich wartet eine letzte Performance noch: <strong>CARACH ANGREN</strong>! Im Verleich zum Vorjahr auf dem<a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg"><strong> Skaldenfest</strong></a> sind die <strong>pompösen Hydraulikanlagen</strong> dieses mal zum Glück AUF der Bühne verstaut (und nicht im Fotograben), sodass wir dieses Mal beim Knipsen nicht um unser Leben fürchten müssen. Schönes Ding! Wer jetzt nicht weiß, wovon ich rede, der ist wohl noch nicht in den Genuss einer <strong>CARACH ANGREN-Show</strong> gekommen. Standard sind nämlich die <strong>Hebebühnen</strong>, auf denen <strong>Keyboarder</strong> und <strong>Gitarrist</strong> in die Lüfte gehoben werden, während <strong>Sänger Seregor</strong> zwischen den beiden auf dem Bühnenboden umherspringt. Das sieht aus dem Publikum genauso spektakulär aus wie von hinten, glaubt mir!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33236" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jedenfalls gibt es wie gewohnt von den <strong>Limburgern</strong> ihre durchaus unterhaltsame Version des <strong>Horror Black Metal</strong>. Das heißt: Flimmerlicht, entblößte, blutende Puppen auf der Bühne und ein Sänger, der wie angeschossen mit seinem Sensen-Mikroständer auf der Bühne umherhüpft. Alles so weit ganz unterhaltsam, nur haben <strong>CARACH ANGREN</strong> in meinen Augen an diesem Abend das meiste Pech mit dem Sound. Einzelne Instrumente sind mal zu sehr, der Gesang zu wenig zu hören &#8211; egal. Ich genieße die letzte Show des Abends, bevor ich zu den Jungs zurückkehre und wir den Freitagabend einläuten. Zuerst geht es ins Backstage, das Who-Is-Who der deutschen Pagan-/Death-/Black Metal-Szene begrüßen, und später ins <strong>&#8222;Paddy&#8217;s Rest&#8220;</strong>, das wie jedes Jahr den Ragnarök-Besuchern besondere Metalabende bietet. Was für ein Abend, von dem wir alle nicht mehr viel wissen, als wir am frühen Morgen ins Bett fallen.</p>
<h2>Du möchtest wissen, wie es weitergeht? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2">HIER</a> ist Part 2 unseres Ragnarök-Nachberichts!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 12:55:36 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir stehen schon mit beiden Beinen in der Festivalsaison 2019! Jetzt steht das Ragnarök Festival 2019 vor der Tür - und wir haben wie immer die wichtigsten Infos für euch!</p>
<p>Außerdem gibt's von uns wie gewohnt den Autogrammstundenstand für euch! Hier könnt ihr mit euren Helden anstoßen:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/">Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche<strong> Traditionen</strong> sind anstrengend. Familienfeiern, Geburtstage &#8211; ihr wisst, wovon ich rede. Auf andere Traditionen fiebert man das ganze Jahr über hin. Und eine davon steht jetzt vor der Tür: das <strong>Ragnarök 2019 </strong>in <strong>Lichtenfels</strong>.</p>
<p>Seit Anbeginn dieses Magazins sind wir dort zuhause, und so dürfte es niemanden wundern, dass wir bereits seit Monaten <strong>händereibend und kopfzerbrechend</strong> an der Planung sitzen. Denn &#8211; Besuchern der vergangenen Jahre dürfte das schon bekannt sein &#8211; wir sind natürlich nicht nur vor Ort, um euch über dieses geniale Festival zu berichten, weit gefehlt! Auch dieses Jahr gibt es für euch wieder einen <strong>Autogrammstundenstand</strong> von uns, an dem ihr <strong>euren Helden</strong> die Hand schütteln, anstoßen und plauschen könnt. Dazu aber später mehr.</p>
<h2>Hoch die Hörner!</h2>
<p>Wer von euch noch unentschieden ist, den dürfte das diesjährige <strong>Lineup</strong> mehr als überzeugen. Wir bleiben beim bewährten Konzept: Es gibt <strong>Folk, Pagan, Death und Black Metal</strong> in all ihren Variationen. Als <strong>Headliner</strong> sind dieses Jahr unter anderem <strong>HARAKIRI FOR THE SKY, BORKNAGAR</strong> und <strong>CARACH ANGREN</strong> am Freitag und<strong> TYR, ENSIFERUM</strong> und <strong>NAGLFAR</strong> am Samstag am Start. Zusätzlich hat sich<strong> Veranstalter Ivo</strong> für euch noch <strong>3 kleine Überraschungen</strong> ausgedacht: Einerseits spielen <strong>EIS</strong> an beiden Festivaltagen zwei besondere<strong> Abschiedsshows</strong>, bevor sie ihre ungewiss lange <strong>Schaffenspause</strong> antreten. Außerdem gibt es von<strong> VARG</strong> in neuer Besetzung die<strong> Releaseshow</strong> ihrer neuen Scheibe &#8222;Wolfszeit II&#8220;, die das<strong> Debütalbum</strong> der Wölfe in neuem Gewand vertont. Und die Genre-Ausbrecher <strong>SKELETONWITCH</strong> spielen ihre<strong> einzige Festivalshow</strong> des Jahres.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32684" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
Natürlich ist wie immer das Zelten mit einem Campingticket vor Ort möglich, wem es aber im April draußen noch zu kalt ist, kann auch versuchen, an der Abendkasse ein Schlafhallenticket zu ergattern. Wer jetzt Blut geleckt hat, der kann <a href="https://shop2.ragnaroek-festival.com/"><strong>HIER</strong></a> noch <strong>Tickets</strong> bestellen. Und wie versprochen gibt es hier von uns für euch die <strong>Autogrammstunden</strong> für das <strong>Ragnarök 2019</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32691" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg" alt="" width="1025" height="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-750x1061.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1025px) 100vw, 1025px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer neugierig ist, kann außerdem <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang"><strong>HIER</strong></a> in den <strong>Nachbericht vom letzten Jahr</strong> reinlesen.<br />
Wir freuen uns auf euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/">Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übers Wetter, beste Atmosphäre und ein Ende ohne Schrecken: Wir ziehen Resümee über das Ragnarök 2018</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein neues Jahr, ein neues Ragnarök!</strong> So, oder so ähnlich, war das doch in der nordischen Mythologie, oder? Quatsch, ich rede natürlich vom <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2018</strong>! Frühling, Sonne und eine Konzerthalle, in der man von beidem garantiert nichts mitbekommt – hier kommen die Einblicke von uns für euch!</p>
<h2>Ankommen, Bier aufmachen, Zelt aufbauen!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26818" aria-describedby="caption-attachment-26818" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26818" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg" alt="" height="284" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg 206w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-702x1024.jpg 702w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-750x1094.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26818" class="wp-caption-text">Sorgt dafür, dass der Pegel schon vor dem 1. Festivaltag stimmt: DJ SCHNAPSI&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26820" aria-describedby="caption-attachment-26820" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26820" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg" alt="" height="221" width="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-750x651.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26820" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Entgegen soeben erwähnter Wetterangaben beginnt das Festivalerlebnis am Donnerstag erstmal mit<strong> Regen und Wolken</strong>. Diese lassen zwar gelegentlich den einen oder anderen Sonnenstrahl durch, das vorausgesagte<strong> „ab 17 Uhr solls nur noch geil werden“</strong> (Zitat Passant) bleibt allerdings eine&nbsp;<strong>Wunschvorstellung</strong>. Nach Zeltaufbau und dem einen oder anderen Bier zum Aufwärmen geht es dann <strong>ab zur Metal-Party mit DJ SCHNAPSI!</strong> Hier erwarten mich, wie auch schon letztes Jahr, viele<strong> betrunkene Menschen</strong> und eine gepflegte Auswahl an tanzbaren und mitgrölwürdigen <strong>Pagan- und Folk-Metal-Hits</strong> der letzten 20 Jahre. Eine <strong>Strip-Show</strong> scheint es auch irgendwann zu geben, diese verpasse ich allerdings (leider?).</p>
<p>Die Nacht war für mich leider <strong>wenig erholsam</strong>&nbsp;(an dieser Stelle würde ich gerne meinen Dank an die tollen kaputten Reißverschlüsse meines Zelts und die netten nächtlichen Minusgrade aussprechen). <strong>Steffi</strong> ergänzt: Diejenigen, die wie ich nicht die Lust verspürt haben, den nächtlichen <strong>Temperaturen</strong> zu fröhnen, haben natürlich wie jedes Jahr die Chance, einen Platz in der <strong>Schlafhalle</strong> zu ergattern. Obwohl dieses Jahr recht überfüllt, schläft man hier doch deutlich <strong>wärmer</strong> und ruhiger als auf dem Campingplatz. Es sei denn, du hast wie ich das Glück und um 4 Uhr morgens fällt ein <strong>Besoffener</strong> in dein Bett, weil er seins nicht mehr findet. Passiert! Nun aber fix in die Konzerthalle und den <strong><em>SILENCE</em>-Autogrammstand</strong> aufbauen. Bald beginnt schließlich die erste musikalische Einlage.</p>
<h2>Tag 1: Die Apokalypse naht</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26791" aria-describedby="caption-attachment-26791" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg" alt="" height="277" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-750x1153.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2.jpg 943w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26791" class="wp-caption-text">WOLVES DEN&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Den Startschuss geben <strong>WOLVES DEN</strong>! Und sie liefern trotz <strong>Opener-Slot</strong> bereits eine sehr überzeugende Show ab. Straighter Black Metal, sauber ausgeführt und sogar der Sound spielt um die Uhrzeit schon mit! Das Schlagzeug klingt ordentlich knackig – und der Sänger gibt auf der Bühne wie immer ein imposantes Bild ab, wie er mit seinen fast zwei Metern über die vorderen Reihen des Publikums emporragt. Leider scheinen noch nicht so viele motivierte Menschen wach zu sein &#8211; oder die Party mit <strong>DJ SCHNAPSI</strong> hatte für manche mehr Nachwirkungen als erwartet. Es bleibt bei einem recht kleinen Publikum und <strong>einer Handvoll erhobener Hände</strong> (hoho).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26830" aria-describedby="caption-attachment-26830" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26830 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg" alt="" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26830" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Währenddessen macht Steffi einen kleinen Ausflug auf das sonnige <strong>Festivalgelände</strong>. Wer schnell genug nach draußen eilt, kann jetzt das alljährliche <strong>Wikingerprügeln</strong> vor der Konzerthalle miterleben, das ich bisher leider immer verpasst habe. Zum Usus gehört auf dem Ragnarök nämlich auch ein <strong>Wikingerdorf</strong>, in dem sich gewandete Liebhaber der germanischen Lebensweise&nbsp;zusammentun und sich bei einigem Publikum ordentlich eins <strong>auf die Mütze</strong> geben. Eine nette <strong>Abwechslung</strong> zum &#8222;schnöden&#8220; Festivalalltag. Zurück zu <strong>Mich</strong>, der sich schon auf die nächste Band gefasst machen darf.</p>
<h2>AUF INS GETÜMMEL</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26792" aria-describedby="caption-attachment-26792" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26792 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg" alt="" height="300" width="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg 171w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-584x1024.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-750x1315.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26792" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> sieht es dann in jeder Hinsicht anders aus als bei ihren Vorgängern: Viele Besucher, die sich alle nicht zu Schade sind, die Mähne kreisen zu lassen. Sogar ein kleiner <strong>Moshpit</strong> bildet sich irgendwann. Sieht übrigens beides von den <strong>Tribünen</strong> der Halle sehr geil aus! Auch auf der Bühne herrschen Energie und Bewegung. Im Gegenzug war der Sound dann leider ein gutes Stück matschiger als bei <strong>WOLVES DEN</strong>. Zumindest von den Tribünen aus ist (besonders bei schnelleren Parts) relativ schwer rauszuhören, was eigentlich musikalisch gerade passiert. <strong>Spaß gehabt wird trotzdem!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26793" aria-describedby="caption-attachment-26793" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg" alt="" height="226" width="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg 1008w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-295x300.jpg 295w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-750x762.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2.jpg 1427w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26793" class="wp-caption-text">VANAHEIM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>VANAHEIM</strong> stehen als nächstes auf meiner Liste. Obwohl ich die Band <strong>zuvor nicht kannte</strong>, wissen sie sehr schnell zu überzeugen! Geboten wird melodienreicher Pagan Metal voller&nbsp; Kraft und Energie. Dazu neben Growls auch gelegentlicher <strong>Kehlkopfgesang</strong>, ein toller Bonuspunkt in Sachen Atmosphäre und Abwechslungsreichtum. Beim letzten Song&nbsp;<em>„Dwarven Chant“&nbsp;</em>wird das Publikum dann so richtig wach und es wird gesprungen, geheadbangt und gecircled was das Zeug hält.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Mehr Melodien braucht die Welt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26794" aria-describedby="caption-attachment-26794" style="width: 243px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg" alt="" height="182" width="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-1024x737.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-750x540.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26794" class="wp-caption-text">Gefühlvolle Geigenatmosphäre bei SAOR&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26795" aria-describedby="caption-attachment-26795" style="width: 164px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26795" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg" alt="" height="272" width="174" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg 192w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-656x1024.jpg 656w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-750x1171.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2.jpg 929w" sizes="auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26795" class="wp-caption-text">Mastermind und SAOR-Sänger Andy Marshall&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>SAOR</strong> und <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> musste ich leider überspringen, deswegen überreiche ich die Feder an <strong>Steffi</strong>:</p>
<p>Auf meine persönliche <strong>SAOR</strong>-Premiere war ich besonders gespannt. Die Idee hinter <strong>Atmospheric Metal mit Folkelementen</strong> klingt in erster Linie zwar angenehm, aber nicht gerade kurzweilig &#8211; so ging es mir bisher auch mit <strong>SAOR-Platten</strong>. Live kommt dann glücklicherweise die Erlösung: Hier sehen wir fünf junge Kerle, die mit Spaß und Leidenschaft eine grandiose Atmosphäre kreieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26797" aria-describedby="caption-attachment-26797" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26797 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg" alt="" height="300" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg 180w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-614x1024.jpg 614w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-750x1250.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1.jpg 870w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26797" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So schaffen sie es, ihre durchschnittlich <strong>10-minütigen Songs</strong> qualitativ hochwertig und hervorragend abgemischt über, und auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Und was wäre die Liveshow einer Wikinger-themenbasierten <strong>Symphonic Metal</strong> Band ohne richtige <strong>Wikinger</strong>? Genau das scheinen sich zumindest die Kollegen von <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> gefragt zu haben. Von der Bühnenperformance mit den örtlich anwesenden<strong> Schaukämpfern</strong> mal abgesehen, zeigen die Jungs um <strong>ELINA SIIRALA</strong>&nbsp;hier 1A umgesetzten<strong> Symphonic Metal</strong> mit<strong> Paganeinflüssen</strong>. Der Gesang sitzt, sowohl bei&nbsp;<strong>ELINA</strong>&nbsp;als auch bei ihrem brüllenden Mitstreiter <strong>ALEXANDER KRULL</strong>, der der ganzen Geschichte nochmal ordentlich Power verleiht. Und das kommt von jemandem, dem sich bei diesem Genre normalerweise die Haare aufstellen. Man hat Ahnung von dem, was man&nbsp; hier schafft, und zeigt das ganz ungeniert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26796" aria-describedby="caption-attachment-26796" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26796 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png" alt="" height="1024" width="647" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png 647w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-190x300.png 190w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-750x1187.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792.png 916w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26796" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Zeit für die ganz großen Jungs</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26798" aria-describedby="caption-attachment-26798" style="width: 187px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26798" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg" alt="" height="288" width="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-699x1024.jpg 699w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-750x1098.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2.jpg 990w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26798" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26799" aria-describedby="caption-attachment-26799" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26799" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg" alt="" height="202" width="273" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26799" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Gerade in Sachen Lichtshow gibt es anfangs beim Headliner <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> Probleme. Teilweise steht die Band <strong>komplett im Dunkeln</strong>. Schade, denn jedes Lied wird eigentlich von einer speziell dafür erstellten Videoshow begleitet, was ansonsten sehr gut funktioniert. Viele Menschen haben sich für das Konzert versammelt, und wieder mal darf ich von den Tribünen aus den Anblick der fliegenden Haarpracht hunderter motivierter Metaller genießen. Hat schon was. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> geben eine gute Mischung aus alten und neuen Songs zum Besten, mein Favorit darunter ist <em>„Lost To Apathy“, </em>den sie eigenen Angaben nach seit über zehn Jahren nicht mehr live gespielt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26801" aria-describedby="caption-attachment-26801" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26801 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg" alt="" height="300" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg 187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-640x1024.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-750x1200.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2.jpg 906w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26801" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Dann kommt endlich das Konzert, weswegen ich eigentlich in erster Linie zu diesem Festival wollte. <strong>EQUILIBRIUM</strong> spielen eine Special Show zum <strong>zehnjährigen</strong> <strong>Geburtstag von „Sagas“</strong>, ihrer zweiten Platte und zugleich einem meiner Lieblings-Metal-Alben. Zwar braucht der Sound ein bisschen, um reinzukommen. Aber spätestens als Ex-Sänger <strong>HELGE</strong> auf die Bühne kommt, “<em>Die Weide Und Der Fluss“</em> anstimmt und ihn dann mit <strong>ROBSE</strong> im Team zu Ende bringt, ist der Moment perfekt. Für mich persönlich das Highlight des Festivals, wenn nicht sogar meines bisherigen Jahres. Ich hatte mir viel von dieser einmaligen Show erwartet – und wurde keinesfalls enttäuscht!</p>
<p>So. <strong>Fanboy-Modus aus</strong>, einige nicht ganz so positive Dinge gibt es auch zu berichten: <strong>ROBSE</strong> vergisst den Text von <em>„Des Sängers Fluch“</em>, singt zweimal die gleiche Strophe und für den Rest des Liedes animiert er dann das Publikum. Ich frag mich, wie vielen es auffällt. Außerdem startet das Konzert wegen technischer Probleme ca. zehn Minuten zu spät, wodurch am Ende dann der 16-minütige Instrumental-Epos <em>„Mana“</em> leider nicht gespielt werden kann. An dessen Stelle tritt dann <em>„Born To Be Epic“ </em>vom neuesten Album. Meh. Aber auch das soll mir dieses Erlebnis nicht mehr vermiesen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26800" aria-describedby="caption-attachment-26800" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26800 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg" alt="" height="1024" width="710" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg 710w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-750x1081.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2.jpg 1006w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26800" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM-Sänger Robse&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>Das wars dann auch schon für heute. Gute Nacht.</strong></p>
<h2>Tag 2: Der frühe Vogel&#8230; na ja.</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26802" aria-describedby="caption-attachment-26802" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg" alt="" height="277" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg 210w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-717x1024.jpg 717w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-750x1071.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26802" class="wp-caption-text">MAAHES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Der nächste Morgen beginnt dann mit <strong>CALICO</strong>. Ein paar wenige Festivalbesucher haben sich sogar schon vor die Bühne schleppen können, um sich das <strong>Piratenspektakel</strong> anzusehen. Ich mache mir von den Tribünen aus ein Bild des Ganzen. Der Sound überzeugt leider nicht allzu sehr – die Geige hat Schwierigkeiten, sich gegen die Mauer aus Metal-Sound durchzusetzen. Aber auch letzterer gibt sich schwer verständlich, da die Vocals ihn an Lautstärke nochmal übertrumpfen.&nbsp;Das Publikum ist zwar da, schläft aber scheinbar noch (im Stehen). Immerhin sieht man den Bandmitgliedern an, dass sie<strong> Spaß bei der Sache</strong> haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26803" aria-describedby="caption-attachment-26803" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg" alt="" height="275" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg 204w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-695x1024.jpg 695w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-750x1105.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26803" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss treten dann <strong>MAAHES</strong> auf – und das in wahrlich schauriger Aufmachung. Die Bühne ist eingerichtet wie das Innere einer ägyptischen Totenkammer, inklusive Band mit <strong>Mumienverkleidung</strong>. Klingt jetzt erstmal lustig, wirkt in seiner Ausführung aber tatsächlich relativ finster und überzeugend. Lange, schwarze Umhänge mit Kapuzen, darunter charakterlose, bandagierte Gesichter mit dunklen Löchern, wo man eigentlich Augen und Münder erwarten würde. In seiner übers Mikrofon gebeugten Haltung wirkt der Sänger fast wie <strong>ATTILA</strong> <strong>von MAYHEM</strong> – <strong>in untot</strong>. Der Sound ist jetzt auch ein gutes Stück besser und die Halle weitaus gefüllter. So gefällt mir mein Black Metal.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26804" aria-describedby="caption-attachment-26804" style="width: 199px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26804" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg" alt="" height="227" width="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg 276w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-941x1024.jpg 941w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-750x816.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2.jpg 1332w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26804" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Noch besser gefällt mir allerdings die nächste Show. <strong>ENISUM</strong> aus Italien bieten naturalistischen Ambient Black Metal der Meisterklasse. Das gekonnte Wechselspiel zwischen ruhigen, atmosphärischen Parts und einem drückenden Schwall an kraftvoller, mitreißender musikalischer Energie zieht das Publikum binnen Minuten in seinen Bann. Die Konzertbesucher (ich inklusive) sind wie hypnotisiert, und man sieht kaum einzelne Personen, die nicht Headbangen oder zumindest stark mit Kopfnicken beschäftigt sind. Ein wahres <strong>Kunstwerk von einem Konzert.</strong> Ich bin froh, dass ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte, in solch einer Musik zu versinken und aufzugehen.</p>
<h2>AUF DIE SANFTE TOUR</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26806" aria-describedby="caption-attachment-26806" style="width: 171px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26806 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg" alt="" height="300" width="181" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-617x1024.jpg 617w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-750x1246.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2.jpg 873w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26806" class="wp-caption-text">HARPYE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>HARPYIE</strong> hat sich für euch <strong>Alexandra</strong> angeschaut:</p>
<p><span class="_5yl5">Auch für ordentliche Gelage-Stimmung ist auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> gesorgt: Nach der eher düsteren Performance von&nbsp;<strong>ENISUM</strong> sind nun <strong>HARPYIE</strong> an der Reihe, dem Publikum ordentlich einzuheizen. In ihren Federkleidern machen sie dabei ihrem Namen alle Ehre (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Mythologie)">hier</a>). Mit ihrem Modern-Folk-Sound regt die fünfköpfige Band das Publikum so richtig zum Tanzen an. Dabei macht für mich vor allem die Geigerin, <strong>MECHTHILD HEXENGEIGE</strong>, den besonderen Mittelalter-Charme der Bielefelder Truppe aus.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26808" aria-describedby="caption-attachment-26808" style="width: 197px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26808 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg" alt="" height="300" width="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg 207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-708x1024.jpg 708w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-750x1085.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2.jpg 1002w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26808" class="wp-caption-text">FEJD-Sänger Patrik Rimmerfors mit Bouzouki&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> haben besonders <strong>Steffi</strong> in ihren Bann gezogen:</p>
<p>Eigentlich bin ich den Folk Metal-Schuhen ja längst entwachsen. Lange Zeit gab es nichts Neues, <strong>nichts Überzeugendes</strong> in dieser Szene, sodass sich meine Begeisterung dafür Stück für Stück in <strong>Brechreiz</strong> gewandelt hat. Nicht so aber bei <strong>FEJD</strong>! Die <strong>Schweden</strong>, seit 2001 aktiv, allerdings nicht auf meinem Schirm, zeigen der verwöhnten Crowd, wie Folk Metal wirklich geht: mit <strong>Bouzouki</strong> und <strong>Moraharpa</strong> (und ja, selbst ich als <strong>Klampfennerd</strong> musste diese Namen googlen) gibt es musikalisch ausgefeilten und vor allem <strong>authentischen Folk</strong> auf die Ohren, dass dem eingeschlafenen Wikinger in mir das Herz aufgeht. Empfehlung meinerseits für alle, die das Genre wie ich schon aufgegeben hatten und doch für klasse eingesetzte Folkelemente, die zur Ausnahme mal nicht <strong>aus der Büchse</strong> kommen, zu haben sind. Kommando zurück an<strong> Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26807" aria-describedby="caption-attachment-26807" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26807" class="wp-caption-text">2. FEJD-Sänger Niklas Rimmerfors mit Moraharpa&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26809" aria-describedby="caption-attachment-26809" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg" alt="" height="275" width="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg 227w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-774x1024.jpg 774w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-750x992.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2.jpg 1096w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26809" class="wp-caption-text">BATUSHKA&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>BATUSHKA</strong> würde ich mir auch gerne ganz ansehen, aber auch hier steht mir die Arbeit am Stand wieder teilweise im Weg. Schade, denn für Atmosphäre ist gründlich gesorgt! Kerzenständer, Kirchenpodest, Weihrauch, dunkle Priesterkleidung mit verhüllten Gesichtern – das Konzert ist mit viel Liebe zum Detail&nbsp; wie eine<strong> dunkle Perversion einer christlichen Messe</strong> aufgebaut<strong>.</strong> Dazu der düstere Black Metal, teils mit genreüblichem Gekreische, teils mit bedrohlichem Kirchenchorgesang – die Polen verstehen wie immer prächtig, eine finster-sakrale Show aufzutischen. Der eine oder andere munkelt vom &#8222;heimlichen Headliner&#8220; des Abends &#8211; schließlich ziehen <strong>BATUSHKA</strong> mit ihrer Performance gefühlt deutlich mehr Menschen vor die Bühne als alle Vorhergehenden. Props dafür!</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Ein Ende ohne Schrecken</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26810" aria-describedby="caption-attachment-26810" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26810 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg" alt="" height="802" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-300x235.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-750x587.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26810" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26811" aria-describedby="caption-attachment-26811" style="width: 144px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg" alt="" height="272" width="154" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg 170w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-579x1024.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-750x1326.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26811" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So viele Hände wie bei <strong>ROTTING CHRIST</strong> habe ich schon lange nicht mehr gleichzeitig in der Luft gesehen. Kein Wunder, bei den ganzen straighten, mitreißenden Rhythmen sowie zahlreichen <strong><em>HUs</em> und <em>HAs</em>,</strong> die hier an den Tag gelegt werden. Professionell ausgeführt, dazu ordentlicher Sound, der dieser Musik vor allem eines gibt: <strong>Wucht!</strong> Und das ist definitiv das, was ihre rohe Power auf ein Maximum steigert.</p>
<p><strong>Mitten aus dem maritimen Moshpit</strong> berichtet über das <strong>ALESTORM</strong>-Konzert jetzt nochmal <strong>Steffi</strong> <em>&#8222;Ich bin zu alt für sowas&#8220;</em> <strong>Unger</strong>:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26813" aria-describedby="caption-attachment-26813" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26813 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg" alt="" height="300" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-667x1024.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-750x1152.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2.jpg 944w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26813" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Nach all den <strong>ernstzunehmenden</strong> Performances der letzten 2 Tage hier mein persönliches <strong>Lachkrampf-Highlight</strong>: <strong>ALESTORM</strong>. Ein Festival durchzuknipsen ist immer ziemlich anstrengend, Bands-Gucken ist meist auch nicht drin. Nachdem sich aber die <strong>Fotosession</strong> mit den <strong>Schotten</strong> schon als <strong>Spießrutenlauf</strong> entpuppt hat (das ständige Ausweichen vor herumfliegenden <strong>Crowdsurfern</strong> und gestressten Securitys ähnelt durchaus einer olympischen Disziplin), überkam mich dann doch die jugendliche Feierlaune. Also rein in den Pit, bisschen <strong>Rumpöbeln</strong>, <strong>Ruderbootfahren</strong> und eine überdimensionale <strong>Gummiente</strong> durch die Gegend schmeißen. Die auch privat sympathischen Piraten von <strong>ALESTORM</strong> reißen die Bude ordentlich ab, haben und machen Spaß und bringen Klassiker wie neue Songs überzeugend rüber. Als mir dann die unaufhörlichen Schubsereien zu doof werden und der <strong>Fremdschweißanteil</strong> an meinem Körper bedrohliche Limits überschreitet, heißt es: Hochheben lassen, zur Bühne vorsurfen und dann eine Stunde am Stand rehabilitieren, bevor der finale Act zum Knipsen einlädt. Dein Einsatz, <strong>Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26815" aria-describedby="caption-attachment-26815" style="width: 783px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26815 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg" alt="" height="1024" width="793" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg 793w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-232x300.jpg 232w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-750x968.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26815" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Ein Abschied mit Wumms</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26814" aria-describedby="caption-attachment-26814" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg" alt="" height="338" width="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg 698w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-750x1100.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26814" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26816" aria-describedby="caption-attachment-26816" style="width: 184px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg" alt="" height="291" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-750x1122.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449.jpg 969w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26816" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Als letzte Band des Festivals treten dann <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> auf. Und – <strong>holy shit!</strong> – ich hätte nicht gedacht, dass hier nochmal eine solche Energie an den Tag gelegt werden würde. Ein perfektes Zusammentreffen von Post Rock und Black Metal – und dann die <strong>Geschwindigkeit</strong>! Es grenzt an Unmenschlichkeit, wie der Schlagzeuger eine Stunde lang mit geschätzten 250 BPM fast konstant Blast Beats aus sich herausholt. Ich bin echt froh, dass ich diese Band mal mit richtig gutem Sound erleben darf, denn erst jetzt spüre ich ihre durchdringende Wirkung in vollem Ausmaß. Und das, obwohl sie mir schon ziemlich lange bekannt sind. <strong>Und!</strong> Ein richtig, richtig großes <strong>Lob an den Lichttechniker.</strong> Die Lichtshow ist meisterhaft an die Musik angepasst und gibt jeden Part, jeden Snare-Schlag, jeden Stimmungswechsel perfekt wieder. Respekt!</p>
<h2>Schon wieder vorbei? Oh &#8230;</h2>
<p>Mit diesem wahrhaft würdigem finalen Erlebnis geht das diesjährige <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> auch schon zu Ende. Insgesamt habe ich, wie ihr vielleicht gemerkt habt, kaum Negatives zu berichten. Der <strong>Sound</strong> war meistens <em>on point</em>, und alle Bands, die ich mir ansehen konnte, wussten auf die eine oder andere Art zu<strong> überzeugen</strong>. Dies kann man (leider!) nicht nach jedem Festival behaupten. Auch die diesjährigen Erfahrungen am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand waren, trotz gelegentlich stressiger Minuten, überwiegend positiv! Danke an alle von euch, die vorbeigekommen sind. Wir hoffen, auch für euch war bei den Autogramm-Sessions etwas dabei und alles so, wie es sein soll. Verbesserungsvorschläge, Hass- und Liebesbriefe könnt ihr uns gerne in der <strong>Kommentarspalte</strong> hinterlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>In diesem Sinne: Tschüss, und bis zum nächsten Jahr! Wir sehen uns am <em>SILENCE</em>-Stand!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Mar 2018 10:52:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn Tante Frieda und Onkel Hartmut aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/15-jahre-goetterdaemmerung-vorbericht-ragnaroek-festival-2018/">15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn Tante <strong>Frieda</strong> und Onkel <strong>Hartmut</strong> aus Lichtenfels bei ihrem wöchentlichen Einkauf am Samstagmorgen plötzlich von unzähligen schwarz gekleideten, langhaarigen, bärtigen und äußerst zuvorkommenden Gestalten umgeben sind, kann das nur eines bedeuten – das Wochenende nach Ostern ist gekommen, und mit ihm das <strong>Ragnarök Festival 2018</strong>!</p>
<h3 style="text-align: center;">Die Institution</h3>
<p>Am 6. und 7. April 2018 wird sich die <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong> einmal mehr zur Heimstätte des Pagan, Folk und Black Metal verwandeln. In diesem Jahr feiert die Festival-Instanz ihre 15. Auflage &#8211; yeah, Jubiläum! Das Team um Veranstalter <strong>Ivo</strong> hat sich selbstverständlich nicht lumpen lassen und ein spannendes Billing zusammengestellt. Dem Schwerpunkt der Veranstaltung entsprechend, stehen <strong>EQUILIBRIUM&nbsp;</strong>(mit einem speziellen&nbsp;&#8222;Sagas&#8220;-Set!) und <strong>ENSLAVED</strong> ganz oben auf der Liste, gefolgt von weiteren bekannten Formationen wie <strong>BATUSHKA</strong>, <strong>ALESTORM</strong> und <strong>EINHERJER</strong>, <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Yom8nNqmxvQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Daneben wurde mit <strong>DARK TRANQUILLITY</strong>, wie schon im letzten Jahr, eine echte Größe aus dem Melodic-Death-Metal für das Endzeit-Festival gewonnen (2017 waren noch <strong>INSOMNIUM</strong> am Start). <strong>ENISUM</strong> und <strong>SAOR</strong> ergänzen die Black-Metal-Sparte um eine besonders atmosphärische Note. Für weitere Abwechslung sorgen Acts wie <strong>LEAVES‘ EYES</strong>, <strong>DAWN OF DISEASE</strong> und außerdem <strong>KILLING SPREE</strong>, die schon bei der Erstauflage des Festivals spielen durften. Insgesamt zählt das Line-Up über 25 Bands.</p>
<p>Die letzten Bestätigungen sowie die Running Order werden diese Woche bekanntgegeben. Tickets für die Veranstaltung sowie Camping oder Schlafhalle (sowohl klassisches Camping im Freien als auch behütetes Nächtigen in einer wohlig warmen Turnhalle sind möglich) könnt ihr <a href="http://shop2.ragnaroek-festival.com/">HIER</a> erwerben. <strong><em>SILENCE</em></strong> ist auch dieses Jahr wieder mit einem eigenen Autogrammstand vor Ort, um euch mit den auftretenden Stars in Kontakt zu bringen. Vielleicht drehen wir sogar ein kleines Video für euch, wer weiß&#8230; Kommt vorbei, wir freuen uns auf euch!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ihr noch mehr über das <strong>Ragnarök Festival</strong> erfahren wollt, schaut euch gern auf der <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/">Website</a> oder auf <a href="https://www.facebook.com/ragnaroekfestival/">Facebook</a> um.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/15-jahre-goetterdaemmerung-vorbericht-ragnaroek-festival-2018/">15 Jahre Götterdämmerung: Vorbericht Ragnarök Festival 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 1)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Apr 2017 06:15:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2017-trinkhorn-tod-und-trump-tag-1/">RAGNARÖK FESTIVAL 2017: Trinkhorn, Tod und Trump (Tag 1)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>13&nbsp;Anläufe hat es gebraucht, bis ich nun auch endlich mal zum Ragnarök Festival gefahren bin.&nbsp;Und das, obwohl ich aus der Region stamme. Warum das so lange gedauert hat? Vermutlich deshalb, weil Pagan, Folk und Black Metal nicht zwingend meine Lieblingsgenres sind. Aber man soll ja niemals nie sagen. Und so&nbsp;stoße ich nun also im lauschigen Lichtenfels zu den&nbsp;werten <em>SILENCE</em>-Kollegen.</strong></p>
<p>Am Einlass ist gegen 13:30 Uhr noch nicht viel los, also spaziere ich erstmal munter über den Vorplatz mit Essensbuden und Verkaufsständen. Wirkt gemütlich. Nun&nbsp;auf zur Halle!&nbsp;Nachdem mich&nbsp;<strong>Hansi Hinterseer</strong>&nbsp;von einem Plakat über dem Eingang herunter begrüßt hat, checke ich die Lage beim Eröffnungs-Act <strong>KULTASIIPI</strong>. Echt muntere Truppe aus der &#8211; Zitat &#8211; &#8222;südlichsten Stadt Finnlands: Berlin&#8220;. Ihr beschwingter Folk Metal Marke <strong>KORPIKLAANI</strong> und <strong>ELUVEITIE&nbsp;</strong>ist am frühen Nachmittag genau der richtige Einstieg. Das Publikum schwingt erstmals vereinzelt das Tanz- und Hüpfbein, und auch zwei kleine Stöpsel mit Gehörschutz feiern am Rande mit ihren Eltern ab. Sehr sympathisch!&nbsp;</p>
<p>Da die beiden Seiten der Doppelbühne abwechselnd bespielt werden, geht es nebenan zügig&nbsp;weiter. <strong>FIRTAN</strong> sorgen mit ihrem atmosphärischen Black Metal für einen verhältnismäßig großen&nbsp;Menschenauflauf. Scheinbar der erste Geheimtipp des Tages. Ich verfolge den soliden Auftritt entspannt von der Tribüne aus, bis ich zu <strong>ANOMALIE</strong> weiterziehe. Auch diese Post-Black-Metal-Band findet beim Publikum recht großen Anklang. Zwar ist der Gesang etwas zu leise gemischt, und Ansagen gibt es überhaupt keine, aber das macht nichts, denn die Musik ist gut.&nbsp;</p>
<p><strong>VOLTUMNA</strong> lasse ich dann aus, um unserem&nbsp;<strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong>&nbsp;einen Besuch abzustatten. Dort hatten gerade <strong>FINSTERFORST</strong> den <a href="https://silence-magazin.de/wir-sind-auf-dem-ragnaroek-festival/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Reigen an Autogrammstunden</a> eröffnet. Einen Schnappschuss hiervon, sowie weitere Eindrücke, findet ihr übrigens auf <a href="https://www.instagram.com/silencemagazin/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">unserem Instagram-Account</a>.&nbsp;</p>
<h3>ZWISCHEN SCHLAFHALLE UND TRUMP-ANSPRACHE</h3>
<p>Mit <strong>ELLENDE</strong> und <strong>FÄULNIS</strong> gebe ich mir dann noch mehr Black Metal aufs Ohr. Erstere sind nicht so wirklich mein Fall. Zweitere brennen sich dafür mit ihrer <strong>punkigen Attitüde</strong> und dem <strong>&#8222;Fuck Off!&#8220;-Backdrop</strong> in mein Gedächtnis. Frontmann <strong>Seuche&nbsp;</strong>gibt alles, auch wenn das Mikrofon zwischenzeitlich die Biege macht. Kann passieren. Wer seinen Black Metal rotzig mag, dem lege ich die Band auf jeden Fall ans Herz. Da in Kürze mit <strong>FJOERGYN</strong> ein erstes persönliches, kleines Highlight ansteht, powernappe ich in der <strong>nahegelegenen Schlafhalle</strong> ein wenig. Extrem lässig!</p>
<p>Frisch ausgeruht mache ich es mir auf der Tribüne gemütlich und tauche in die <strong>düstere Atmosphäre</strong> ein, die <strong>FJOERGYN</strong> optisch und akustisch heraufbeschwören: Dreieckige Kerzenständer, schwarze Kapuzenrobe, gedimmtes Licht. Dazu ein kristallklarer Sound, der auch die Geigentöne toll zur Geltung kommen lässt. Bevor <em>&#8222;Terra Satanica&#8220;</em> startet, hört man&nbsp;<strong>Donald Trump </strong>von&nbsp;&#8222;Make America Great Again&#8220; faseln. Sehr passend, denn für meinen Geschmack <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-11-metal-und-politik/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">darf man auch im (Black) Metal gerne politische Statements ablassen</a>. Auch wenn der Klassiker <em>&#8222;Ernte im Herbst&#8220;</em> ausblieb, ein sehr gelungener Auftritt.</p>
<h3>EXOTEN UND DER HEIMLICHE HEADLINER</h3>
<p>Nach solch schwerer lyrischer und musikalischer Kost, lockern <strong>ELVENKING</strong> die Stimmung in der Halle wieder etwas auf. Mit ihrem folkigen Power Metal zählen die Italiener eher zu den <strong>Exoten im Line-Up des Ragnarök Festivals 2017</strong>. Dementsprechend finden sich auch eher verhältnismäßig wenig Zuschauer vor der Bühne ein. Die haben dafür umso mehr Spaß. Ich beobachte das Geschehen nur aus der Ferne&nbsp;und bereite mich innerlich auf <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> vor.&nbsp;</p>
<p>Dass die Österreicher einen absoluten Leckerbissen auf der Post-Black-Metal-Speisekarte darstellen, ist bei Weitem nicht nur meine Meinung. So ist der Platz vor der Bühne auch gerammelt voll, als die ersten Töne von <em>&#8222;Calling The Rain&#8220;</em> ertönen, dem Opener des aktuellen Albums &#8222;III: Trauma&#8220;. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> verzichten, wie zuvor schon <strong>ANOMALIE&nbsp;</strong>(mit denen sie auch einige Bandmitglieder teilen), komplett auf Ansagen. Weniger reden, mehr spielen &#8211; sehr gut! Zwar wirken die Gitarren-Leads teilweise etwas zu leise, doch tut dies der melancholischen Atmosphäre keinen Abbruch. Dann entert <strong>FÄULNIS</strong>-Sänger <strong>Seuche</strong>&nbsp;noch die Bühne und steuert einen Gastpart bei. Ob man sich dabei derart selbstdarstellerisch vor dem Publikum auf der Box aufbauen muss, darf jeder für sich selbst entscheiden &#8230; Doch nun ab zum Headliner des ersten Tages!</p>
<h3>BEWEGUNGSFREIHEIT BEIM HEADLINER</h3>
<p><strong>INSOMNIUM</strong> haben für ihren Auftritt satte 70 Minuten zur Verfügung. Davon füllen sie die erste Hälfte komplett mit dem monumentalen Song/Album <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em>. Einfach großartig! Die zweite Hälfte des Sets prägen Stücke wie<em> &#8222;While We Sleep&#8220;</em> und <em>&#8222;The Promethean Song&#8220;</em>, die stärker im Melo Death verankert sind und auch Raum zum Headbangen bieten. Freut mich wie Schnitzel! (Und lässt mich den volltrunkenen Deppen neben mir gekonnt ignorieren.) Leider scheint auch diese eher &#8222;exotische&#8220; Band das Gros der gut 4500 Ragnarök-Besucher nicht so richtig vom Hocker zu reißen, denn für einen Headliner-Auftritt habe ich doch überdurchschnittlich viel Bewegungsfreiheit vor der Bühne. Etwas schade, aber wer dabei ist, hat mit <strong>INSOMINUM</strong> definitiv Freude!&nbsp;</p>
<p>Im gleichen Maße wie sich der Tag dem Ende neigt, schwinden auch meine Kräfte. <strong>FINSTERFORST</strong>s sowie&nbsp;<strong>DORNENREICHs</strong> Akustik-Show verfolge ich nur noch marginal. Letztgenannte stehen mit ihrem &#8222;normalen&#8220; Auftritt zudem am nächsten Tag ein zweites Mal auf der Running Order. Wies war? Das erzählt euch <strong>Mich</strong> im zweiten Teil&nbsp;unseres Berichts vom <strong>Ragnarök Festival 2017</strong>. Außerdem u.a. mit dabei: <strong>PRIMORDIAL</strong>,<strong> DARK FUNERAL</strong>, <strong>OBSCURITY</strong>, <strong>BLACK MESSIAH</strong> und der allerletzte Auftritt von <strong>TODTGELICHTER</strong>. Seid gespannt!</p>
<h3>FAZIT</h3>
<p>Mein erstes <strong>Ragnarök Festival</strong>&nbsp;wird keinesfalls mein letztes gewesen sein. Auch wenn nicht jede Band meinen Geschmack getroffen hat, so waren neben meinen persönlichen Highlights <strong>FJOERGYN</strong>, <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> und <strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;doch einige Perlen dabei, mit denen ich mich noch ausführlicher beschäftigen werde. Die Stadthalle Lichtenfels ist eine wunderbare Location, die kurze Wege zwischen Bühnen,&nbsp;Essens- und Merch-Ständen, dem Parkplatz sowie dem Campingplatz ermöglicht. Zudem ist&nbsp;im April die Schlafhalle ein nicht zu unterschätzender Bonus. Auch wenn uns Schnee erspart blieb, so war das Indoor-Schlafen&nbsp;für mich Endzwanziger schon eine feine Sache.</p>
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		<title>Der Marsch aufs RAGNARÖK FESTIVAL 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 23 Mar 2017 11:10:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn der April seine Wetterkapriolen&nbsp;schlägt und die Flora tonnenweise Pollen freisetzt, was gibt es da Schöneres, als harten Metal unter einem festen Dach? Das&nbsp;<strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> bietet auch in diesem Jahr wieder beides. Die <strong>Stadthalle im oberfränkischen Lichtenfels</strong>&nbsp;dient hierfür nunmehr zum 13. Mal&nbsp;großen und kleinen Bands im Bereich <strong>Black-, Pagan- und Folk-Metal</strong> als Bühne.&nbsp;</p>
<p>Mit <strong>DARK FUNERAL</strong> findet sich z.B. ein absolutes Aushängeschild der schwedischen Black-Metal-Szene ganz oben auf dem Line-Up. Wer es etwas melodischer mag, der sollte sich den Auftritt von <strong>INSOMNIUM</strong> auf dem Spielplan markieren. <strong>PRIMORDIAL</strong> versorgen ihre Anhänger in gewohnter Manier mit purer Epicness, und Fans von <strong>DORNENREICH</strong>&nbsp;dürfen gleich doppelt frohlocken: Nicht nur absolvieren die Österreicher beim <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> ihre <strong>einzige Metal-Show 2017</strong>, sondern sie legen auch noch eine <strong>gesonderte Akustik-Show</strong> obendrauf.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/plh22lTpnjY?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wandert man den Festival-Flyer weiter hinab, so finden sich mit <strong>HELRUNAR</strong> und <strong>BLACK MESSIAH</strong> weitere Größen der heimischen Pagan-Szene. <strong>MENHIR</strong> mussten hingegen ihren Auftritt aus gesundheitlichen Gründen absagen. Die Show soll 2018 nachgeholt werden.</p>
<p>Dafür geben sich&nbsp;außerdem Bands wie&nbsp;<strong>FJOERGYN</strong>, <strong>AGRYPNIE</strong>, <strong>ASENBLUT</strong>,<strong>&nbsp;HARAKIRI FOR THE SKY</strong> und <strong>FÄULNIS</strong>&nbsp;in Lichtenfels die Ehre. Mit <strong>CRUACHAN</strong>&nbsp;reist zudem eine Institution des Celtic Metal aus Irland an. Und wer wissen möchte, was&nbsp;<strong>John Haughm&nbsp;</strong>nach der Auflösung von <strong>AGALLOCH</strong> so treibt, sollte das Konzert von <strong>PILLARIAN</strong> nicht verpassen.&nbsp;Ein dickes Paket also für alle 21st Century Pagans!&nbsp;</p>
<h3><em>SILENCE</em> MEETS RAGNARÖK</h3>
<p>Wer Zeit und Lust hat, kann natürlich auch gerne bei <em><strong>SILENCE</strong></em> vorbeischauen &#8211; wir werden in diesem Jahr erstmals mit einem Stand vor Ort vertreten sein! Dort könnt ihr nicht nur einen <strong>netten Plausch mit unseren Redakteuren</strong> führen, sondern euch auch <strong>Autogramme eurer Lieblingsbands</strong>&nbsp;sichern. Genaue Details dazu teilen wir euch natürlich noch rechtzeitig mit!</p>
<p>Das <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2017</strong> findet am <strong>Wochenende des 21. und 22. April</strong> statt (Freitag + Samstag). Das Ticket kostet <strong>60 Euro</strong>&nbsp;<strong>zzgl. Versand</strong> im <a href="http://shop2.ragnaroek-festival.com/" target="_blank">offiziellen Festival-Shop</a>. Wer nicht in einer der <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/info/location.html" target="_blank">umliegenden Herbergen</a> unterkommt, muss für die Übernachtung auf dem Campingplatz oder in der zum Festival gehörenden Schlafhalle noch ein zusätzliches Ticket für 9,00 bzw. 13,50 Euro zzgl. Versand lösen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-marsch-aufs-ragnaroek-festival-2017/">Der Marsch aufs RAGNARÖK FESTIVAL 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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