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	<title>Suicide Silence Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 24 Oct 2022 12:10:55 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Suicide Silence Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>CABAL im Interview &#8211; Gewaltiger Push nach vorne</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Oct 2022 07:00:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Cabal]]></category>
		<category><![CDATA[Dänemark]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Suicide Silence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seb hat sich mit CABAL unterhalten und einiges über das Tourleben, Social Media und natürlich das neue Album erfahren können. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cabal-im-interview-gewaltiger-push-nach-vorne/">CABAL im Interview &#8211; Gewaltiger Push nach vorne</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>CABAL</strong> sind eine Band aus Dänemark. Jung, dynamisch, hart am Core. Ihr drittes Album ist diese Tage frisch geschlüpft und sie sind demnächst mit<strong> SUICIDE SILENCE</strong> auf Tour. Coole Band, coole Sache. Welche Festivals neben &#8222;eigentlich alle&#8220; sie gerne bespielen wollen und was sie so auf Social Media machen, könnt ihr hier nachlesen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Danke für eure Zeit! Wie geht&#8217;s euch?</strong><br />
<strong>C</strong>: Gut, danke. Wir haben ja kürzlich unsere Single <em>&#8222;Exit Wound&#8220;</em> veröffentlicht. Bisher waren die Rückmeldungen dazu wirklich gut, das freut uns natürlich. Es ist immer spannend, etwas neues zu veröffentlichen und zu schauen, wie die Reaktionen sind. Die können ja wirklich durchaus unterschiedlich sein. Das hier ist ja jetzt gewissermaßen eine Auslage vom neuen Album, daher ist das nochmal besonders.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr jetzt schon Pläne dafür? Wie sieht es mit einer Tour aus?</strong><br />
<strong>C</strong>: Ja, im November gehen wir mir <strong>SUICIDE SILENCE</strong> auf <strong>Never-Say-Die-Tour</strong>. Das Line-Up wird insgesamt ziemlich cool. Das ist cool, als dänische Band zweimal hintereinander bei einer <strong>Never-Say-Die-Tour</strong> mit dabei zu sein. Das ist ein Weltrekord (lachen).&nbsp; Ja, es gibt darüber hinaus schon Pläne, die sind aber noch nicht offiziell.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Was ist momentan für euch denn spannender, wieder gleich in so einem Line-Up auftreten zu können, oder auch ein neues Album dabei zu haben?</strong><br />
<strong>C</strong>: Es ist natürlich gut, die Songs, die wir das ganze letzte Jahr schon im Probenraum und Studio gespielt haben, jetzt auch live spielen zu können. Wir lieben es, Musik zu schreiben, all das drumherum. Aber der Grund, weshalb wir das machen, nämlich aufzutreten, ist schon genauso wichtig.</p>
<p><strong>S: Das ist ja meistens nochmal der größte Schritt, vor einem Publikum zu stehen, nicht nur den Produzenten.</strong><br />
<strong>C:</strong> Ja! Im Probenraum ist manchmal schon ein Minenfeld. Aber dann&#8230;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist ja bereits euer drittes Album, wenn ich mich nicht irre. Und ihr habt auch schon eine gewisse Reputation. Was macht das nochmal für euch aus, auch an eigenen Erwartungen?</strong><br />
<strong>C</strong>: Es erhöht klar den Druck, weil das, was wir bisher gemacht haben, schon so gut funktioniert hat. Man muss irgendwie daran anschließen und sich daran gemessen weiterentwickeln.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ich denke, ihr habt jetzt vom Label auch wirklich Support bekommen und vermutlich auch von Fans. Merkt ihr das? Oder wie ist das für euch?</strong><br />
<strong>C</strong>: Ja, auf jeden Fall. Das Label, bei dem wir momentan sind, hat uns ein viel breiteres Publikum ermöglicht, als wir es vorher hatten. Das bedeutet natürlich auch höhere Erwartungen, weil sie ja auch Geld in uns und das Team um uns herum investiert haben. Es sind dadurch auch mehr Leute, die wir nicht hängen lassen wollen. Aber trotzdem genießen wir das immer noch, was gerade passiert, weil man so auch eine deutliche Entwicklung merkt. Mit <strong>Nuclear Blast</strong> haben wir wirklich sehr gut zusammen gearbeitet bis jetzt. Für uns ist das wirklich ein tolles Match. Wir können an unseren eigenen Ideen arbeiten, sie lassen uns das machen und bringen manchmal einfach noch ein paar Vorschläge. Das ist ziemlich cool, so mit einem professionellen Team arbeiten zu können.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Seht ihr auch eine Entwicklung bei euren Fans und anderen Musikern, die auf euch zukommen?</strong><br />
<strong>C</strong>: Geographisch gesehen weiß ich gar nicht, wie sehr sich unsere Fanbase verändert hat. Ich denke, wir haben natürlich mehr Leute erreicht, die anderen Bands von <strong>Nuclear Blast</strong> folgen. Ein Unterschied ist bei der Wahrnehmung vermutlich, dass wir jetzt dieses Label im Rücken haben und dadurch schon ernster genommen werden.<br />
Unsere älteren Songs waren etwas mehr <strong>deathcore-esk</strong> und tradiotioneller, wenn du so willst. Das neue Album streut jetzt etwas weiter als die beiden vorherigen Veröffentlichungen. In der Art der Anstellung, die wir jetzt haben, kam halt auch mehr Einfluss in das neue Album als früher. Und das zeigt sich auch bei den Reaktionen darauf.</p>
<blockquote><p>&#8222;Das neue Album streut jetzt etwas weiter als die beiden vorherigen Veröffentlichungen.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>: <strong>Denkt ihr, dass momentan eine gute Zeit für aufstrebende Bands ist, bekannter zu werden?</strong><br />
<strong>C</strong>: Schwierig zu sagen. Es hatten ja jetzt alle diese zwei Jahre Unterbrechung und veröffentlichen jetzt etwas neues. Die sind damit jetzt alle gleichzeitig auf Tour. Dadurch entsteht automatisch ein Wettbewerb. Trotzdem denken wir, dass wir nie zuvor so eine starke Grundlage hatten und momentan so profitieren. Es hatte vorher schon genervt, das vorletzte Album zu haben und damit nicht touren zu können. Das war schwierig und frustrierend, dennoch sind uns trotz Covid viele positive Dinge passiert, vor allem sowas wie<strong> Nuclear Blast</strong>. Es ist auf der anderen Seiten auch gut zu sehen, wieviel gute Musik jetzt veröffentlicht wird. Niemand wollte während der Pandemie wirklich etwas veröffentlichen. Bei dem letzten Album waren wir gewissermaßen dazu gezwungen, weil wir schon zu weit in dem Veröffentlichungszyklus waren. Das war Anfang April, gerade, als alles zu gegangen ist. Wir haben noch gefragt, ob wir das rückgängig machen können. Da hieß es noch &#8222;Ja, das dauert ein paar Monate, dann ist alles wieder normal&#8220;. Ja, haha (lachen).</p>
<p><iframe title="CABAL - Exit Wound (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w6uWQNMTWg4?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Manche Bands experimentieren ja auch eher am Sound als nur mit Tempo und Technik. Denkt ihr, der Stil in dem ihr euch bewegt, wird sich da auch verändern?</strong><br />
<strong>C</strong>: Also was uns persönlich, so gesagt, direkt beeinflusst, gerade auch <strong>Chris</strong>, der unser Hauptsongwriter ist, sind viele Einflüsse, die in den letzten zwei Jahren über Youtube rein kamen. Input durch verschiedene Videos, aber auch durch Kommentare. Er hatte eh schon einen eigenen Stil, an Musik heranzugehen, und durch diese Zeit wurde das nochmal besonders beeinflusst. Wir hatten immer eine recht gute Onlinepräsenz und haben da auch gelernt. Wir haben TikTok gemacht und auch früh mit Patreon angefangen. Ich würde gerne LinkedIn sagen, aber das zählt nicht (lacht). Viele Online Plattformen, von denen wir früher nie gedacht hätten, dass wir sie brauchen würden, waren plötzlich während der Pandemie interessant. Facebook, Instagram, da lief so der normale Stuff, und mit <strong>Patreon</strong> konnten wir auch mal zeigen, was so hinter den Kulissen läuft und ein paar Spenden nehmen. Und TikTok ist ja eh nur so Ferz, um Unsinn zu machen. Aber sowas kommt an, viele Fans, die wir über die Jahre so bekommen haben, haben diesen Prozess auch mitgemacht und sind mit sowas eh auch mitgewachsen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ja, viele Bands veröffentlichen auch einfach Dinge wie ein Play-Through mit Instrument X durch Song Y und sowas. Beides ist auf seine Art interessant und gut. Durch die Pandemie haben die sozialen Medien für Künstler ja wirklich nochmal eine neue Bedeutung bekommen.</strong><br />
<strong>C</strong>: Wir wollen das auch eigentlich noch mehr nutzen. Die Möglichkeiten da sind echt cool, aber es ist wirklich auch viel zusätzliche Arbeit, wenn man fünf oder sechs Kanäle bedienen will. Meistens schreibt einer von uns eine Idee auf und versucht, die anderen davon zu überzeugen. Das ist oft lustig, kann aber auch anstrengend sein, wenn wir immer darüber diskutieren. Meistens sieht es ja nach Banalitäten aus, aber es steckt ja trotzdem Arbeit dahinter. Aber es zahlt sich auch aus. Es ist halt eben 2022, es reicht nicht mehr, nur Musik zu spielen. Du musst die Leute auch auf Social Media unterhalten (lachen). Es ist eh jeder online. Wieso das also nicht nutzen. Es fühlt sich schon influenzeresk an, was zu machen. Einmal haben wir was mit Monster gemacht. WIr haben eine nicht-rülpsen Challenge daraus gemacht. Jeder hat eine Dose bekommen und musste sie exen. Das ist witzig, sowas machen zu können. Versucht einfach, Spaß mit uns zu haben.</p>
<blockquote><p>&#8222;Es ist halt eben 2022, es reicht nicht mehr, nur Musik zu spielen. Du musst die Leute auch auf Social Media unterhalten.&#8220;</p></blockquote>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie sieht es live aus? Habt ihr irgendwelche Festivals auf der Wunschliste, auf denen ihr gerne mal spielen wollt?</strong><br />
<strong>C</strong>: Oh&nbsp; ja. <strong>Hellfest</strong>,<strong> Brutal Assault</strong>, <strong>Copenhell</strong>, <strong>Roskilde</strong>, <strong>Summerbreeze</strong>. Am liebsten alle irgendwie. Aber es geht so eins nach dem anderen. <strong>Rock am Ring</strong> und <strong>Bloodstock</strong> wären geil. Wir lieben es, auf Festivals zu spielen, das ist immer eine gute Zeit. Es ist einfach ein komplett anderes Feeling als Club Shows. Dieses Jahr haben wir ein paar Festivals gespielt und das war jedes Mal wie ein kleiner Urlaub. Die bist immer für ein paar Tage da, kannst die anderen Bands sehen und dir das Land anschauen, in dem du bist. Auf Club Tour bedeutet ja ein wenig, man spielt heute in England und morgen in Frankreich, zwischendrin schläfst du im Bus und hast kaum Zeit, mal rumzuhängen und dir was anzuschauen. In Tschechien gibt es das <strong>Fluff Fes</strong>t, kennst du das? Das ist ein DIY-Festival, nicht ganz unser Publikum, aber echt eine coole Atmosphäre.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Habt ihr noch was, das ihr loswerden wollt?</strong><br />
<strong>C</strong>: Puh, ja. Wir haben ja schon eine Single draußen. Ende Oktober kommt dann das Album raus. Vom 5.-27. November sind wir dann auf der<strong> Never-Say-Die Tour</strong> in Europa und UK mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong>. Da freuen wir uns drauf und hoffen natürlich, viele Leute wieder zu treffen und eine gute Zeit zu haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Cool, ja, da wünsche ich euch viel Erfolg. Danke für eure Zeit.</strong><br />
<strong>C</strong>: Gerne, gleichfalls. <strong>Folgt uns auf TikTok</strong> (lachen). Gute Zeit!</p>
<p>Puh, das war intense! Jetzt erstmal ein Monster zum runterkommen. Auf welchem Festival würdet ihr die Band denn gerne mal sehen? Und sagt jetzt bitte nicht TikTok!</p>
<p><a href="https://www.impericon.com/de/impericon-never-say-die"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41263 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-1024x680.jpg" alt="" width="1024" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-1024x680.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/20220614_nsd_header_band_desktop@2x.jpg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/cabal-im-interview-gewaltiger-push-nach-vorne/">CABAL im Interview &#8211; Gewaltiger Push nach vorne</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 11:40:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wird man eigentlich zum Metalcore-Sympathisanten?<br />
Daniel hat für uns seinen musikalischen Werdegang niedergeschrieben und auch eine ganze Menge Empfehlungen im Gepäck. Warum Core für ihn zum Zentrum seines Musikgeschmacks geworden ist und was unser Magazin eigentlich damit zutun hat, erfahrt ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich angefangen habe, ernsthaft Musik zu hören, begann alles mit elektronischen Klängen. <strong>OMD</strong>, <strong>DEPECHE MODE</strong>, <strong>AND ONE</strong>, <strong>WOLFSHEIM</strong> und alles, was man noch so als Einstiegsdroge in eher düstere Gefilde bezeichnen kann. Das war Mitte der 90er und zog sich über viele Jahre hinweg. Ich wollte eigentlich nie etwas anderes. Später kamen dann aber doch irgendwie <strong>Gitarren</strong> ins Spiel. Auch wenn zu der Zeit nur vereinzelt, aber mit <strong>HIM</strong> und <strong>DIE ÄRZTE</strong> immerhin Bands, die ich nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsbands zähle. Über die Jahre gesellten sich noch hier und da andere Acts dazu, von denen ich wohl <strong>BLINK-182</strong> oder <strong>RISE AGAINST</strong> am nachhaltigsten betrachten würde. Viel mehr gab es dann aber nicht. Für mich war stets der Electro DAS Ding. Das ging auch so weit, dass ich mich selbst darin betätigen wollte, und mit meinem Best Buddy eine Band gegründet hab (Ja, in dem Genre geht sowas mit 2 Hanseln). Diese besteht immer noch, und ich bzw. wir haben dabei auch noch verdammt viel Spaß, aber eine Sache hat sich entschieden geändert&#8230;&nbsp;</p>
<h4>HINTER DEM RAND DES TELLERS</h4>
<p>Soweit ich das nachverfolgen kann, war es 2004, als sich plötzlich eine <strong>neue Welt</strong> für mich auftat. Im Electro befand ich Bands als meine Favoriten, deren Gesang größtenteils nur aus <strong>Geschrei</strong> bestand, deren Musik aber trotzdem <strong>hochmelodisch</strong> war. In dieser Zeit fand ich Freunde, die damit zwar nichts anfangen konnten, aber mich darauf hinwiesen, dass es da etwas anderes gibt, was mir vielleicht auch gefallen könnte. Im Prinzip ähnlich gestrickte Musik, nur eben &#8222;handgemacht&#8220;: <strong>Metalcore</strong>. Zur gleichen Zeit hab ich beim Soundtrack zu <strong>SAW</strong> schon einen Song gehört, der mich total begeistert hat: <em>&#8222;The Beloved And The Hatred&#8220;</em> von <strong>CALIBAN</strong>.</p>
<p>Genau die Band zählte auch zu den Lieblingen eines Freundes und so griff quasi eins in&#8217;s Andere. Er zeigte mir das damals aktuelle Album &#8222;The Opposite From Within&#8220; und ab diesem Zeitpunkt war es passiert: <strong>Ich war angefixt</strong>. Die Mischung aus dem Geschrei und den unfassbar melodischen Refrains war (und ist) einfach großartig. Die Abwechslung zwischen Aggression und Eingängigkeit hat mich komplett umgehauen. Er zeigte mir noch weitere Bands, von denen ich bis heute nur <strong>IN FLAMES</strong> behalten hab. Auch wenn das nicht dieser Metalcore war, es war trotzdem geil, denn es bot sozusagen die gleichen Elemente, nur etwas anders verpackt. Eine Sache musste ich aber unbedingt haben: <strong>den Klargesang</strong>. Ohne ging es einfach nicht, ich wollte es auch keinesfalls ohne haben! Selbst eine Band wie <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> mochte ich einfach nicht, weil es keinen Klargesang gab. Nur der eine Song damals <em>&#8222;To Harvest The Storm&#8220;</em>, der war gut. Der hatte das! Und so blieben dann<strong> CALIBAN</strong> über einige Zeit die Band für mich, die das Genre in meinem Kopf definierte.&nbsp;</p>
<p><iframe title="The Beloved and the Hatred" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/BE1wLUsh3Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann genau der Punkt war, an dem mir mein Hirn gesagt hat: <strong>&#8222;Komm, das kann nicht alles sein, stöber doch mal weiter!&#8220;</strong>, kann ich nicht genau festlegen. Jedenfalls hab ich vor ein paar Jahren angefangen, mich dem Metalcore weiter zu öffnen, weiter zu graben. Immer mehr Bands landeten auf meinem Radar, immer mehr starke Melodien, immer aggressivere Screams. Es fühlte sich an, wie ein nie enden wollender Strom aus neuen Eindrücken. Ich war permanent auf Websiten unterwegs, auf denen ich<strong> fast täglich</strong> neue Bands entdeckte. Dann folgten die ersten Konzerte, die ersten <strong>Moshpits und Crowdsurfer</strong>, die ich beobachten (!) konnte.</p>
<p>Alles war so neu, so frisch, so unverbraucht. Dieses Gefühl und<strong> diese Energie</strong> spürte ich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten nicht mehr. Ich fing an, meine mich stets begleitende Musiksammlung (einen iPod) zu entrümpeln und umzukrempeln. Electrobands, die stellenweise sowieso nur Platzhalter waren, wichen Corebands. Ein paar vereinzelte werden immer da sein, keine Frage, nur finde ich in dieser Szene nichts mehr, was mich so begeistern kann. Und das kann ich leider nicht nur auf die Musik beziehen. So haben auch ein Haufen schwarze (Band)Shirts Platz machen müssen. Platz für neue, teils sehr<strong> farbenfrohe</strong> (Band)Shirts. Springerstiefel wurden gegen <strong>Chucks</strong> getauscht. Davon kann man übrigens auch nicht genug besitzen.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - Hunters Will Be Hunted (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Esi9RUWWtks?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwann in dieser Zeit hab ich für mich auch festgestellt, wie genial <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> eigentlich sind, und zähle sie heute zu meinen absoluten Lieblingen. Mittlerweile brauchte es auch <strong>nicht unbedingt</strong> nur Clean Vocals, hauptsache Melodie. Was ich auch festgestellt hab: dass ich mich irgendwie auch in diesem musikalischen Umfeld betätigen muss! Und so hatte ich im Herbst 2017 die Idee, mich beim <span style="color: #800000;"><strong>Silence Magazin</strong></span> zu bewerben. Noch eine Band kam nicht in Frage, da ich erstens nicht die Zeit und zweitens nicht das Talent für handgemachte Musik besitze. Allerdings hatte ich auch noch nie etwas mit Rezensionen zu tun. Aber ich wollte es unbedingt versuchen! Ich bekam die Chance, hatte sofort Blut geleckt und hier bin ich nun. An der Stelle nochmal <strong>Danke</strong> an alle Beteiligten und alle Leser! Was aber seither für eine <strong>Entwicklung</strong> stattgefunden hat, konnte ich 2017 auch noch nicht ahnen&#8230;&nbsp;</p>
<h4>VOM DREHEN AN HÄRTESCHRAUBEN</h4>
<p>Es ist erstaunlich, wie viele Bands ich durch <span style="color: #800000;"><strong>Silence</strong></span> entdeckt hab. Verdammt viele Gute, aber auch mal den ein oder anderen Dämpfer. Neben Metalcore verliebte ich mich auch in <strong>melodischen Post-Hardcore</strong>. <strong>OUR MIRAGE</strong> seien da zum Beispiel besonders hervorgehoben. Womit ich aber irgendwie nie klarkam, ist der <strong>Deathcore</strong>. Diese teils gruseligen Borstentierlaute verstörten mich, das oft durchgängige Geknüppel ohne Sinn und Verstand &#8211; <strong>ich hab&#8217;s nie kapiert</strong>. Und auch nur selten konnte ich irgendwo eine vernünftige Melodie ausmachen. Auch einige Bands, die ich im Zuge von Konzerten und Festivals gesehen hab, haben mich eher an die Bar oder raus getrieben.</p>
<p>Im letzten Jahr stieß ich dann aber auf eine Band namens <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>, welche als Mischung aus Deathcore und Metalcore beworben wurden. Das war vermutlich der berühmte Schalter im Kopf. Diese Herren sind durch das <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review für Silence</a> und ihr bisheriges Schaffen zu meiner <strong>Nummer 1</strong> geworden. Brachiale Härte in den Strophen (Deathcore!) und wundervoll-melodische Refrains. Ich war und bin platt. Allerdings bin ich kürzlich eher unbewusst über eine andere Band gestolpert. Vor ca. einem Monat (wenn überhaupt) las ich im Netz etwas von &#8222;melodischem Deathcore&#8220; und stieß auf den Namen <strong>AFTER THE BURIAL</strong>. &#8222;Hörste halt mal rein.&#8220; Ich glaube es war der Song <em>&#8222;Collapse&#8220;</em>, den ich zuerst hörte. Auf jeden Fall ist dann etwas passiert. Ich fand&#8217;s richtig gut! Die berühmten Schweinchengeräusche waren da auch nicht drin, und die Härte und die Kraft haben mich irgendwie in ihren Bann gezogen. Auch der Rest der Band konnte mich überzeugen. Merkwürdig, vorher mochte ich sowas doch auch nicht?!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AFTER THE BURIAL  - Collapse (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tdMyHGlOxQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun wollte ich aber doch <strong>mehr</strong> kennenlernen. Ich wühlte mich natürlich erstmal durch sämtliche &#8222;großen&#8220; Namen. <strong>WHITECHAPEL</strong>? &#8211; Love it! <strong>CHELSEA GRIN</strong>? &#8211; Love it! <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>? &#8211; Herzlich gern! Nur die oft genannten Speerspitzen, da haperts. Mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong> werd ich nicht warm, allerdings sind die Sachen mit <strong>Mitch Lucker</strong> noch ganz cool, wahrscheinlich liegt&#8217;s wirklich an der Stimme. <strong>THY ART IS MURDER</strong> und ich werden momentan auch keine Freunde. Funktioniert einfach nicht. Eine Band hat es in den letzten Wochen aber geschafft, mich komplett zu überzeugen. Weil sie Stilmittel und Elemente vermischen, die ich in der <strong>Kombination</strong> so noch nicht gehört hab. Die Rede ist von <strong>SHADOW OF INTENT</strong>. <strong>Symphonic Deathcore</strong> hab ich dazu gelesen und würde das auch direkt so unterschreiben. Das harmoniert so außergewöhnlich gut miteinander, dass es wirklich als Kunst zu bezeichnen ist. Zumindest fasse ich das so auf, in meinem ausufernden Hype diesbezüglich. Interessant ist rückblickend auf all diese Bands, dass ich einige davon vorher schon mal irgendwann probegehört hab und praktisch direkt wieder ausgemacht hab.</p>
<h4>UND NUN?</h4>
<p>Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich mein Geschmack so entwickeln konnte und was da innerlich passiert ist. Nach wie vor liebe ich <strong>Metalcore</strong> und <strong>Clean Vocals</strong>, noch besser ist es natürlich, wenn beide Genres sich mischen. Aber dass ich nun Bands höre, vor denen ich vor ein paar Jahren noch weggerannt bin, macht mich selbst stutzig. Möglicherweise höre ich heute anders hin, <strong>detailierter</strong> &#8211; wenn man so will. Ich entdecke und schätze bei meinen bisherigen Deathcore Entdeckungen die <strong>versteckten</strong> Melodien, die man eben nicht im ersten Moment wahrnimmt. Auch die andere Ausrichtung der Texte, der Themen tut gut.</p>
<p>Dass mir diese Musik in einer kürzlich schlechten Stimmung irgendwie Kraft gegeben hat, stimmt mich auch sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wohin das nun alles geht, kann ich noch nicht sagen. Ich hab allerdings an vielen Stellen Kommentare gelesen, wie &#8222;Ich bin vom Metalcore zum Deathcore gekommen&#8220;. Scheinbar ist dieser Werdegang nicht untypisch. Ich fühle mich aber in beiden Bereichen wohl. Ebenso in der &#8222;Szene&#8220; generell. Wenn ich zum Beispiel dieses Jahr wieder zum Impericon Festival gehe, wird es sich wieder wie ein &#8222;Nach Hause kommen&#8220; anfühlen. Und das gefällt mir verdammt gut. Ein Gefühl, das ich in der Szene, in der ich ich mich so viele Jahre meiner musikalischen Entwicklung vorher bewegt hab, nicht mehr hatte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SHADOW OF INTENT - Embracing Nocturnal Damnation (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LDtLyMdwtwY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann ich allerdings mein erstes <strong>Review</strong> zu einem Deathcore Album schreibe, weiß ich nicht. Ich bin gerade noch dabei, das Genre richtig für mich zu erfassen. Um ein paar Elemente und Sounds mach ich auch immernoch einen Bogen. Manches hört sich eben einfach falsch an. Aber wer weiß, ich mochte auch Deathcore nie. Und wenn man&#8217;s genau nimmt, mochte ich auch Metal nie. Und überhaupt und sowieso. Achso, ob ich immernoch <strong>Electro</strong> höre? Es gibt schon noch Bands, von denen ich nicht wegkomme. Allerdings kann man die mittlerweile an beiden Händen abzählen. Ich kenne aber ein Mitglied einer solchen Band, welcher einen ähnlichen Musikgeschmack hat, wie ich. Das beruhigt!</p>
<p>Danke für&#8217;s Lesen, ich wollte das schon lange mal so niederschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #7</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Mar 2017 12:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>JAWOLL, SILENCE GOES CUISINE! WER SEINE POMMES NICHT NUR SCHRANKE, SONDERN AUCH MAL MIT DEN VARIATIONEN DES GRANUM SINAPIS VEREDELT WISSEN MÖCHTE, IST HIER GENAU RICHTIG. SENF IN SEINEN URIGSTEN UND VERSPIELTESTEN VARIANTEN UND ZU DEN UNTERSCHIEDLICHSTEN GERICHTEN SERVIERT, DARGEBOTEN VON DER ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>JAWOLL, <strong><em>SILENCE</em></strong> GOES CUISINE! WER SEINE POMMES NICHT NUR SCHRANKE, SONDERN AUCH MAL MIT DEN VARIATIONEN DES GRANUM SINAPIS VEREDELT WISSEN MÖCHTE, IST HIER GENAU RICHTIG. SENF IN SEINEN URIGSTEN UND VERSPIELTESTEN VARIANTEN UND ZU DEN UNTERSCHIEDLICHSTEN GERICHTEN SERVIERT, DARGEBOTEN VON DER <em><strong>SILENCE</strong></em>-CREW.</h3>
<h4>THEMA HEUTE:&nbsp;WELCHES BANDSHIRT HAT EINEN BESONDEREN PLATZ IN DEINEM HERZEN?</h4>
<p>Klick dich durch die <strong>Galerie</strong>:</p>
<p>&nbsp;</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-7/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-7">See image gallery at silence-magazin.de</a>] <strong>1) <a href="https://silence-magazin.de/author/robert/" target="_blank">Robert</a></strong>: Ob mans glaubt oder nicht: Das war <strong>mein allererstes Bandshirt überhaupt</strong>! Ausgeblichen isses schon ein&nbsp;bisschen, zerfallen zum Glück noch nicht. Und das, obwohls von Gildan ist. Dank dem verehrten <strong>El Zecho</strong>, der eines schicksalhaften Tages mit &#8222;Mezmerize&#8220; in die Schule kam, einen Kurzvortrag über<strong> S.O.A.D.</strong> halten durfte, und mir mit <em>&#8222;B.Y.O.B.&#8220;</em> die Fresse wegföhnte, sollte wenig später nichts mehr so sein, wie zuvor.</p>
<p><strong>2) <a href="https://silence-magazin.de/author/andi/" target="_blank">Andi</a></strong>: Mein erstes Konzert in München. Mein erstes Mal <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong>&nbsp;live. Dazu mein <strong>erstes weißes Bandshirt im Sortiment</strong>. Erste Reihe im Feierwerk, 1,5 Stunden totale Extase, gefolgt von einer nächtlichen Odyssee zweier Landeier in der Großstadt. Bis heute eine legendäre Geschichte!</p>
<p><strong>3) <a href="https://silence-magazin.de/author/jonas/" target="_blank">Jonas</a></strong>:&nbsp;Dieses <strong>NORTHLANE</strong>-Shirt gehört zu meinen Lieblingen, weil es <strong>zu meinen ersten Merchartikeln gehört</strong>.&nbsp;Die Band hat damals einfach nur gefetzt und tut es, wenn auch auf andere Art und Weise, heute noch.&nbsp;Ganz im Sinne von &#8222;Cast aside the fear of reality! Face the fucking world!&#8220; zeige ich euch meine motivierte Fresse und die tollen Poster hinter mir &#8211; Poser out!</p>
<p><strong>4) <a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank">Nina</a></strong>:&nbsp;<strong>STAM1NAs</strong> Shirt zu ihrem 2012er-Album &#8222;Nocebo&#8220;. Importiert aus Finnland 2011 – erst satte 4 Jahre, nachdem ich mich in die finnischsprachige Musik der Thrashmetaller, die als Vorband zu <strong>APOCALYPTICA</strong> in Dresden spielten, schockverliebt hatte. Das Konzert ist 10 Jahre her! Tolle Erinnerungen an jenen Abend, geile Mucke incl. <strong>Unbekanntheitsbonus plus obercooles Backprint</strong> machen dieses Shirt zu einem meiner absoluten Favoriten.</p>
<p><strong>5) Patrick</strong>:&nbsp;Mein <strong>erstes und zugleich buntestes Bandshirt</strong> aus den Tiefen meines Kleiderschrankes. Ich trage es immer mit größtem Stolz und es passt auch zu jedem Anlass &#8211; egal ob Freizeit oder Hochzeit. Mit diesem&nbsp;exklusiven&nbsp;T-Shirt wird man zum echten Hingucker. Ein sagenhaftes Shirt einer fantastischen Band.&nbsp;<strong>SUICIDE SILENCE</strong>&nbsp;hat meine persönliche Geschichte und die Metalgeschichte wesentlich verändert und sich durch Leidenschaft am Metal einen wahrhaftigen Namen gemacht.</p>
<p><strong>6) <a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank">Hannes</a></strong>:&nbsp;Abgesehen davon, dass ich noch nie so eine einzigartige Verbindung aus Musik und hohem Niveau der Texte erlebt habe, verbinde ich mit diesem Shirt von <strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> eine <strong>enge Freundschaft</strong>. Tragen tue ich es nur zu besonderen Anlässen.&nbsp;Natürlich habe ich auch zu vielen anderen Shirts eine schöne Verbindung,&nbsp;aber diese ist wahrlich ein Unikat.</p>
<h3>Jetzt wollen wir&#8217;s wissen: Zu welchem Bandshirt hast du eine ganz spezielle Verbindung?</h3>
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		<title>Das Sägeblatt rollt bergab. WHITECHAPEL &#8211; Mark Of The Blade</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WHITECHAPEL &#8211; Mark Of The Blade Veröffentlichungsdatum: 24.06.2016 Dauer: 48:00 Label: Metal Blade Records Ich hab mich nie für Deathcore interessiert. Daher ist dieses Review auch hier vorbei. Tschööööß! Bands wie CARNIFEX, SUICIDE SILENCE oder andere Kapellen, die jugendliche Mädchen mit schwarz gefärbten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WHITECHAPEL</strong> &#8211; Mark Of The Blade<br />
Veröffentlichungsdatum: 24.06.2016<br />
Dauer: 48:00<br />
Label: Metal Blade Records</p>
<p>Ich hab mich nie für Deathcore interessiert. Daher ist dieses Review auch hier vorbei. Tschööööß!</p>
<p>Bands wie <strong>CARNIFEX</strong>, <strong>SUICIDE SILENCE</strong> oder andere Kapellen, die jugendliche Mädchen mit schwarz gefärbten Haaren und zu viel Kajal bevorzugt hören, haben größtenteils nie was mit mir gemacht.<br />
<strong>WHITECHAPEL</strong> bildeten da seit jeher eine der wenigen Ausnahmen. Die Jungs schafften es irgendwie immer, mich zu packen. So beobachtete ich dann auch mit Wonne, dass sich der Sechser aus Knoxville, Tennessee immer weiter dem (technisch angehauchtem) Death Metal öffnete und damit eine ähnliche Entwicklung durchmachte wie <strong>JOB FOR A COWBOY</strong> oder <strong>THE MODERN AGE SLAVERY</strong>.<br />
Mein persönlicher Höhepunkt dieser Entwicklung stellte dann das 2012 erschienene selbstbetitelte Album dar, auf welchem sich die Amis sowohl in kompositorischer als auch in spielerischer Bestform befanden.</p>
<p>„Mark Of The Blade“ ist nun das bereits sechste <strong>WHITECHAPEL</strong> Album.</p>
<blockquote><p>Was erwartet uns? Und wer ist eigentlich dieser Mark?</p></blockquote>
<p>Das neue Werk ist ein düsterer Brocken. Was allerdings auch heißt, dass es über weite Strecken arm an Melodien ist, die mir hier und da fehlen. Darüber hinaus wirkt dieses Album irgendwie deutlich stumpfer als die Vorgängerwerke.</p>
<p>So rauschen die ersten drei Songs erstmal an einem vorbei, ohne dass irgendwas herausstechen würde, was man nicht schonmal so, oder so ähnlich, gehört hätte.<br />
Erst der vierte Song <em>„Bring Me Home“</em> lässt einen aufhorchen und überrascht mit genau dem Klargesang, über den im Vorfeld schon viel spekuliert und hergezogen wurde. Technisch ist der Gesang gut gemacht, nichts anderes hätte man von Phil Bozeman erwartet! Die Passagen, die hier clean vorgetragen werden, erinnern von der Machart her an <strong>A PERFECT CIRCLE</strong>, könnten aber auch auf ein <strong>STONE SOUR</strong> Album passen. Einer der wenigen starken Songs der Platte!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_3453" aria-describedby="caption-attachment-3453" style="width: 630px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-3453" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13466062_10154205552054454_109973989428266380_n.jpg" alt="Whitechapel - 2016" width="640" height="640" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13466062_10154205552054454_109973989428266380_n.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13466062_10154205552054454_109973989428266380_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/13466062_10154205552054454_109973989428266380_n-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-3453" class="wp-caption-text">Knoxville, da wo die schönen Bengels wachsen</figcaption></figure>
<p>Obwohl die clean vocals überraschenderweise überzeugen, wirkt es, als hätten sich die Jungs nicht dazu durchringen können, diese verstärkt und konsequent einzusetzen.</p>
<blockquote><p>Wenn man ein Stimmenungetüm wie Phil am Mikro beschäftigt &#8211; der für die ungeahnten Tiefen, in die er vordringen kann, bekannt ist &#8211; ist es sicherlich ein großer Schritt, sich aus der altbekannten Komfortzone heraus zu bewegen.</p></blockquote>
<p>Dennoch sind <strong>WHITECHAPEL</strong> meiner Meinung nach an einem Punkt angekommen, an dem sie genau dies tun müssten. Hier nun besteht die Möglichkeit, die volle dynamische Bandbreite dessen, was Stimmbänder zu leisten im Stande sind, auszureizen. Die Jungs haben zweifelsohne das Potential dies zu nutzen und in der Konsequenz gute Songs zu schreiben, die mit Spannungsbögen versetzt sind. Nur leider gelingt ihnen das auf „Mark Of The Blade“ kaum. Dabei sind die beiden Stücke, in denen Phil clean singt, (<em>„Bring Me Home“</em>,<em>  „Decennium“</em>) so ziemlich die stärksten des Albums!</p>
<p>Für manche hat der qualitative Abstieg schon nach „A New Era Of Corruption“ begonnen. Dem kann ich bedingt zustimmen, konnten mich doch schon auf dem 2014er Output nur einige wenige Songs mitreißen. So wirkt „Mark Of The Blade“ bei 11 Songs und 48 Minuten Spielzeit sehr langatmig. Versteht mich nicht falsch: ich erwarte von <strong>WHITECHAPEL</strong> kein lupenreines Death Metal-Album. Allerdings hab ich hier das Gefühl, dass die partielle Rückkehr zu Deathcore-Elementen weniger am Puls der Zeit ist, als es den Jungs möglich wäre. Mittlerweile können sie deutlich mehr, als Breakdowns auf Gitarren zu spielen, die auf Y runtergestimmt sind. Nur leider zeigen sie das hier nicht.</p>
<p>So stellt das sechste Album das für mich bislang schwächste dar. Objektiv betrachtet ist das hier immer noch gut gemachter, moderner Metal. Jedoch wird dieser wohl sofort aus Ohr und Laufwerk verschwinden, sobald dieses Review fertig getippt ist.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/whitechapelmetal/?fref=ts" target="_blank">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.whitechapelband.com/" target="_blank">Website</a></p>
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