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	<title>The Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>The Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>EVILFEAST &#8211; Besser als der Rest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 09:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&#160;Generation ihre mächtigen&#160;Stürme tosen ließ. EVILFEAST aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>EVILFEAST </strong>&#8211; &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 67:24 min.<br />
<strong>Label:</strong> Eisenwald Tonschmiede<br />
<strong>Stil:</strong> Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&nbsp;Generation ihre mächtigen&nbsp;Stürme tosen ließ. <strong>EVILFEAST</strong> aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen Atem in dieses Album und lässt Fanatiker alter Klassiker zufrieden zurück. Von <strong>Greg Chandler</strong> (<strong>ESOTERIC</strong>) fabelhaft gemastert, übersteigt dieses Werk mit seinen einfachen und zugleich prächtigen Mitteln alle Erwartungen, welche sich mit dem 2015 erschienenen Promo-Tape ankündigten.</p>
<p><strong>EVILFEAST</strong> setzen auf simple Riffs, geheimnisvolle Keyboards und lebendiges Drumming. Ich gehe sogar so weit, zu sagen,&nbsp;dass &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; ein verschollenes Album von <strong>BURZUM</strong> oder&nbsp;<strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> (<em>&#8222;Lunar Rites..</em>.Beholding The Towers Of Barad-Dur&#8220;) sein könnte. Und das,&nbsp;obwohl die eigenständige Herangehensweise an den Black Metal ohne Probleme das Prädikat &#8222;einzigartig&#8220; verdient hat. Der vorliegende Tonträger fordert Geduld und Aufmerksamkeit, denn er ist kein Hörvergnügen für zwischendurch&nbsp;und auch nicht als solches&nbsp;geeignet.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=msDebYHSYsc">HIER</a> eintauchen</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23773" aria-describedby="caption-attachment-23773" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-23773 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg" width="250" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo.jpg 499w" sizes="(max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23773" class="wp-caption-text">Alleinherrscher: GrimSpirit</figcaption></figure>
<h4>Evilfeast sind in jeder Hinsicht authentisch</h4>
<p>Mit einer Spielzeit von 67 Minuten gehen <strong>EVILFEAST</strong> keinen leichten Weg, doch Einzelkämpfer <strong>GrimSpirit</strong> lockert über die gesamte Dauer des Albums seine Stücke mit epischen Chören, anmutigen Soundscapes und sogar epischen Melodien (u. a.&nbsp; <em>&#8222;Winter Descent&#8217;s Eve&#8230;I Become The Journey&#8220;</em>) auf. Die vielen Wechsel aus Raserei und stolzierendem Tempo ergeben dazu ein stimmiges Gesamtbild. Wo <strong>MIDNIGHT ODYSSEY</strong> in überlangen Nummern ihren Fokus verlieren, zieht <strong>GrimSpirit</strong> perfekt die Reißleine.</p>
<p>&#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; bietet so viel mehr als die meisten anderen Werke aus 2017. Dieses Album hat das Zeug zum Klassiker und&nbsp;verleitet nicht eine Sekunde lang zu&nbsp;Langeweile, da Zeit&nbsp;in der Musik&nbsp;keine Rolle spielt und jedes Segment voller Hingabe und mit Bedacht platziert wurde. Ich verneige mich vor diesem Meisterwerk und genieße jeden Moment, in dem ich dieser sträflich unterbewerteten Band lausche.</p>
<p>Noch ein Highlight aus diesem Jahr? <a href="https://silence-magazin.de/clandestine-blaze-es-muss-schmerzen/">HIER</a> den Hass abladen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>H.E.A.T. &#8211; Diabetes auf CD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Oct 2017 11:18:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Glam]]></category>
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		<category><![CDATA[H.E.A.T.]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>H.E.A.T. &#8211; Into The Great Unknown Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Dauer: 44:48 min. Label: earMUSIC/Edel Stil: Hard Rock/ Glam Rock Eigentlich wollte ich ja die neue HEAT (ohne Punkte) bewerten, doch auf dem Weg zu einem Konzert erklärte mir unser Don Promillo, dass es ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>H.E.A.T.</strong> &#8211; Into The Great Unknown<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Dauer: 44:48 min.<br />
Label: earMUSIC/Edel<br />
Stil: Hard Rock/ Glam Rock</p>
<p>Eigentlich wollte ich ja die neue <strong>HEAT</strong> (ohne Punkte) bewerten, doch auf dem Weg zu einem Konzert erklärte mir unser <strong>Don Promillo</strong>, dass es sich mitnichten um die Berliner Retrorocker handelt und ich stattdessen die schwedische Variante bekommen habe.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Die gehen eher in die Richtung Glam/Hard Rock.&#8220;</strong></p></blockquote>
<p>Prima, damit kann ich ja &#8230; auch nichts anfangen.</p>
<h4>H.E.A.T. vertonen den Regenbogen</h4>
<p>Und dann beginnt die Folter. <em>&#8222;Bastard Of Society&#8220;</em> ist zwar ein ultraeingängiger Hit im Uptempo geworden, aber dieser Bombast ist nicht auszuhalten. <strong>WHITESNAKE</strong>-Einflüsse hin oder her. Support von den <strong>SCORPIONS</strong>? Respekt! Macht aber die Musik von <strong>H.E.A.T.</strong> nicht erträglicher. Diese Nummer macht mich in knapp 4 Minuten verrückt. Das Lied gaukelt mir mit seiner heroischen Art vor, dass ich, während ich diese Zeilen tippe, etwas heldenhaftes erledige. Wie in einer miesen Action-Komödie. Oder <strong>SOUTH PARK</strong> (die Wildschweinszene aus der Folge &#8222;Make Love Not Warcraft&#8220;). Nach so einem heftigen &#8222;Partyhit&#8220; gibt es dann &#8222;2 Gute-Laune-Kandidaten&#8220;, die wohl höchstwahrscheinlich beim <strong>Radiosender Rockland</strong> als hartes Eisen verkloppt werden. Das ist so viel Zucker, dass mir schon vom Hören die Zähne ausfallen.</p>
<p>Keyboard hier, Wattebausch da. <em>&#8222;Shit City&#8220;</em> ist hier ein passender Titelname für die Stadt, wo Gitarren nur Beiwerk sind und statt Hähnen die Eunuchen auf dem Misthaufen krähen. Aber es wird noch schlimmer. Wenn ihr bei <em>&#8222;Time On Our Side&#8220;</em> den Gesang ausblendet und eine gewisse <strong>Frau Fischer</strong> einfügt, dann handelt es sich hier um üblen &#8222;Heavy Schlager Rock&#8220;. Nee, das tue ich mir nicht am Stück an. Ich brauche eine Pause.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22659" aria-describedby="caption-attachment-22659" style="width: 470px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-22659 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n.jpg" width="480" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n.jpg 480w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/20621217_10155609063594288_3606603059373686347_n-360x240.jpg 360w" sizes="(max-width: 480px) 100vw, 480px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22659" class="wp-caption-text">Eher soft unterwegs: H.E.A.T.</figcaption></figure>
<h4>Plastikgedudel</h4>
<p>Die Auszeit tat gut, aber jetzt darf ich wieder in die Manege des Pop Rock. <em>&#8222;Best Of The Broken&#8220;</em> hat wenigstens ein paar schmissige Töne zu bieten und lässt die Hoffnung wieder aufkeimen. Vielleicht fällt ja der Rest nicht so schmalzig aus. Ihr könnt euch ja denken, was folgt. In <em>&#8222;Eye Of The Storm&#8220;</em> haucht mir der Sänger mit seiner (technisch einwandfreien) schmalzigen Stimme etwas über Liebe und Kampf in die Ohren. Selbst das Solo der E-Gitarre ist nur ein paar Sekunden lang.</p>
<p>Zwischen <em>&#8222;Blind Leads The Blind&#8220;</em> (annehmbar) finden sich noch putzige Karamellbomber wie <em>&#8222;We Rule&#8220;</em> (die typische Ballade) und <em>&#8222;Do You Want It?&#8220;</em> (NEIN!), welche nicht cheesiger sein könnte. Gerade der vorletzte Track ekelt mich mit seinem kindlichen Melodien zutiefst an. Und am Ende gibt es keinen Rausschmeißer, der es noch mal richtig wissen will. Dafür aber 7 Minuten beschwingter Schnulzigkeit, die mir den letzten Zahn zieht.</p>
<p>Höreindrücke gibt es <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ONvHIiD51IY">HIER</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span id="more-22652"></span></p>
<hr>
<p><strong>Anm.d.Red.: Der Hannes hatte sich, der Jahreszeit geschuldet, seinen ersten selbstgekauften Pollunder während dieser Niederschrift übergeworfen und nun sieht das Ding aus wie Schwein. Das Lektorat freuts zwar, dass er nun wenigstens ein paar Leerzeichen, wenn schon nicht im Text, dann wenigstens in der Schnauze hat, das hilft ihm styletechnisch aber nicht weiter. Falls ihr irgendwo nochn Fleischerhemd oder ne Metzgerschürze rumliegen habt, signiert sie, pappt nen Foto davon in die Kommentare und gewinnt ein Meet &amp; Greet mit Hannes himself!</strong></p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>GODES YRRE &#8211; Kubanischer Hass</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Oct 2017 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>GODES YRRE &#8211; Inside The Whale Veröffentlichungsdatum: 11.08.2017 Dauer: 51:15 min. Label: Black Noise Stil: Avantgarde Metal/??? &#8222;GODES YRRE? (Zu deutsch &#8222;Gottes Zorn&#8220;) Nie gehört&#8220;. &#8222;Ach, die kommen aus Kuba? Das erhält man auch nicht alle Tage zur Besprechung&#8220;. So oder so ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>GODES YRRE </strong>&#8211; Inside The Whale<br />
Veröffentlichungsdatum: 11.08.2017<br />
Dauer: 51:15 min.<br />
Label: Black Noise<br />
Stil: Avantgarde Metal/???</p>
<p>&#8222;<strong>GODES YRRE</strong>? (Zu deutsch &#8222;Gottes Zorn&#8220;) Nie gehört&#8220;. &#8222;Ach, die kommen aus Kuba? Das erhält man auch nicht alle Tage zur Besprechung&#8220;. So oder so ähnlich muss es sich in meinem Kopf angehört haben, als ich das Material erhielt. Aber da wusste ich noch nicht, was das für eine krude Angelegenheit wird.</p>
<h4>Verzerrte Stimmbänder und verwirrende Klänge</h4>
<p><strong>GODES YRRE</strong> gibt es schon seit 1994, allerdings machten sie da noch eine Mischung aus Death Metal, Grindcore und Doom Metal. Seitdem hat sich einiges getan. Satte 23 Jahre nach der Gründung kam nun das erste Album.</p>
<p>Schon <em>&#8222;The Sons Of Adam&#8220;</em>, der erste Kandidat, gestaltet sich als schwierige Hörprobe. Was sich der Mann da auf seiner Gitarre ausgedacht hat, klingt wie aus einer anderen Welt. Aber einer verwirrenden, in der alles verzogen und verbogen klingt. Auch der &#8222;Gesang&#8220; wurde total verzerrt und erinnert eher an eine Synchronisation aus dem <strong>Dragon Ball Z</strong>-Universum. Oder an <strong>C3PO</strong> auf einem miesen Pilztrip. Warum ich jetzt darauf komme? Fragt nicht, denn in so einer Welt ist alles unerklärlich. Das Ganze wirkt so schräg und verschwurbelt, dass einem vorerst keine Vergleichsmöglichkeiten einfallen, obgleich so ein Urteil auch positiv sein kann.</p>
<p>Was &#8222;Inside The Whale&#8220; jedoch anstrengend macht, ist nicht nur diese stark experimentelle Musikrichtung, sondern auch die Länge der Titel. Jeder von ihnen geht mindestens 7 Minuten und ist mit einem Drumcomputer ausgestattet. Mag sein, dass der Musiker genau diesen Klang dafür wollte, allerdings klingt das für mich eher steril und leblos. Da macht es der avangardistische Ansatz in <em>&#8222;A Stone In The Head&#8220;</em> auch nicht leichter, obwohl gerade dieser Song durchaus interessante Momente hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22152" aria-describedby="caption-attachment-22152" style="width: 325px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-22152 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Abel-Oliva-Godes-Yrre-Inside-the-Whale-2017-300x172.jpg" width="335" height="192" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Abel-Oliva-Godes-Yrre-Inside-the-Whale-2017-300x172.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Abel-Oliva-Godes-Yrre-Inside-the-Whale-2017-1024x585.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Abel-Oliva-Godes-Yrre-Inside-the-Whale-2017-750x429.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Abel-Oliva-Godes-Yrre-Inside-the-Whale-2017.jpg 1450w" sizes="(max-width: 335px) 100vw, 335px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22152" class="wp-caption-text">Der Übeltäter hinter allem: Abel Oliva</figcaption></figure>
<h4>GODES YRRE sind mir zu anstrengend</h4>
<p>Aber solche Auszüge sind selten, denn neuartige Stücke (Trommeln) wie <em>&#8222;The Forgotten Father&#8220;</em> werden durch viel zu laute Keyboards zugekleistert. Dazu noch diese ständig verzerrte Stimme, die irgendwann einem nur noch auf den Keks geht.</p>
<p>Die Freude ist groß, schließlich &#8222;darf&#8220; ich mir noch 3 Nummern anhören. Und bis jetzt lief es ja &#8222;prima&#8220;. Konzeptalbum (Bibel, was sonst) hin oder her, wenn alles zu viel ist und nur noch stresst, dann hilft auch ein Konzept nicht viel. Und was sich der Musiker bei <em>&#8222;The Prodigal Son&#8220;</em> eingepfiffen hat, kann man nur erahnen. Die einzige Ausnahme ist vielleicht noch <em>&#8222;Seven Braids&#8220;</em>, weil es durch seine leicht düstere Melodie überzeugt. Irgendwie bin ich jetzt froh, dass das Album vorbei ist.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=SitXZ3Sq8CM">HIER</a> wird das Nervenkostüm strapaziert</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>NIGHT &#8211; Ein Floß, das jeden rettet</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 15 Sep 2017 07:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NIGHT &#8211; Raft Of The World Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017 Dauer: 42:56 Min. Label: The Sign Records Stil: NWOBHM Die Woche war anstrengend und die Nächte kurz. Überall offene Rechnungen, und Stress mit irgendwem ist sowieso gegeben. Ich brauche eine Ablenkung von all dem. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/night-ein-floss-das-jeden-rettet/">NIGHT &#8211; Ein Floß, das jeden rettet</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NIGHT</strong> &#8211; Raft Of The World<br />
Veröffentlichungsdatum: 01.09.2017<br />
Dauer: 42:56 Min.<br />
Label: The Sign Records<br />
Stil: NWOBHM<span id="more-21683"></span></p>
<p>Die Woche war anstrengend und die Nächte kurz. Überall offene Rechnungen, und Stress mit irgendwem ist sowieso gegeben. Ich brauche eine Ablenkung von all dem. Ein Ventil, oder etwas, das mich aufbaut und die genannten Probleme für eine kurze Zeit zu den Akten legt. Eine Art Floß, was mich auf dem unruhigen Gewässer namens &#8222;Leben&#8220; in Sicherheit wiegt. Und mit dem neuen Album von <strong>NIGHT</strong> habe ich dafür eine passende Lösung gefunden. Der gute alte Heavy Metal aus der britischen Schmiede leistet mir dafür bestens Gesellschaft. Er strahlt auf &#8222;Raft Of The World&#8220; wie zu Zeiten der 80er. Frisch und unverbraucht ist dieses Album geworden.</p>
<p>Gesang, der ab und zu an <strong>DIO</strong> erinnert, und eine simple Instrumentierung sorgen da für gedankenverlorenes cruisen im Auto. Das Quartett aus Linköping, Schweden, schafft auf seinem dritten Album schon in den ersten 10 Minuten das, was sonst nur die ganz großen Fische im Heavy Metal bewerkstelligen. Die Laune steigt, der Kopf wird frei von bösen Gedanken. Und das durch einfache, handgemachte Musik.</p>
<h4>NIGHT wissen wie man Songs schreibt</h4>
<p>Als Paten für <strong>NIGHT</strong> stehen hier ganz klar die großartigen <strong>ENFORCER</strong> oder sogar <strong>SAXON</strong>, das hört man zu jeder Sekunde deutlich heraus. Feierlicher Gesang (<em>&#8222;Under The Gallows&#8220;</em>) trifft auf lässig gezockte Soli, treibender Rhythmus vermischt sich mit warmem Bassspiel. Ach, eigentlich ist diese gesamte Platte tiefenentspannt und aufbauend (trotz düsterem Cover), denn jeder Song besticht durch eigenen Charakter. Sei es ein kurzes Zwischenspiel wie <em>&#8222;Omberg&#8220;</em>, oder auch die westernartige Nummer <em>&#8222;Coin Of A Fountain&#8220;</em>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21688" aria-describedby="caption-attachment-21688" style="width: 340px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21688 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Night-Band-300x200.jpg" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Night-Band-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Night-Band-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Night-Band.jpg 720w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21688" class="wp-caption-text">Haben super abgeliefert: <strong>NIGHT</strong></figcaption></figure>
<p>Das darauf folgende Doppel <em>&#8222;Time&#8220;</em> und <em>&#8222;Strike Of Lightning&#8220;</em> zum Beispiel greift alten Hard Rock mit nachdenklichen Akkorden auf. Durchaus melancholisch und etwas dramatisch, aber durch geschickte Einarbeitung von energiegeladenem Drumming nicht zu traurig. Gerade diese zwei Lieder bieten eine tolle Unterstützung zum Cover.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=xit-HuZdYnI">HIER</a> treiben lassen</p>
<p><strong>NIGHT</strong> brauchen keine Gitarren, die ein B-Tuning aufweisen. Hier schreit niemand die Mikrofonmembran kaputt. Stattdessen bekommt ihr eine Lehrstunde in Proto-Heavy-Metal, also wie es noch zu Anfangszeiten dieser Musikrichtung aussah. Wer bei Granaten wie <em>&#8222;Winds&#8220;</em> nicht Gänsehaut bekommt (S-O-L-O !!!), der hat den Heavy Metal verpennt. <strong>NIGHT</strong> klingen ehrlicher als die meisten Kitschkapellen mit ihren Plastikschwertern und Spielzeugpanzern, hier wird noch geklotzt und nicht gekleckert.</p>
<p>Also greift nach &#8222;Raft Of The World&#8220;, als wäre es eine Art Rettungsleine, die euch entgegengeworfen wird. Mir hat dieses Album viel Spaß gemacht und es wird noch viele Runden bei mir im Player drehen.</p>
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		<title>SCHAFOTT &#8211; Ab mit dem Kopf!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 27 Aug 2017 07:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SCHAFOTT &#8211; The Black Flame Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017 Dauer: 46:31 min. Label: High Roller Records Stil: Black/Thrash Metal Bei diesem Quartett handelt es sich nur bedingt um Neulinge in der Szene, da SCHAFOTT sich aus Mitgliedern von STEELCLAD, ABYSSOUS und den viel zu ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SCHAFOTT </strong>&#8211; The Black Flame<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.08.2017<br />
Dauer: 46:31 min.<br />
Label: High Roller Records<br />
Stil: Black/Thrash Metal</p>
<p>Bei diesem Quartett handelt es sich nur bedingt um Neulinge in der Szene, da <strong>SCHAFOTT</strong> sich aus Mitgliedern von <strong>STEELCLAD</strong>, <strong>ABYSSOUS</strong> und den viel zu früh aufgelösten <strong>CHÖRNYJ WORON</strong> zusammensetzt. Eigentlich 2011 als Tributband für <strong>TREBLINKA</strong> ins Leben gerufen, ließen sich die Sachsen ein Jahr Zeit, um das erste Demo &#8222;Satans Throne&#8220; zu veröffentlichen. Das auf lediglich 300 Stück limitierte Tape kam zum Zeitpunkt des Erscheinens sehr gut im Underground an, doch es sollten noch 3 Jahre ins Land gehen, bis der Erstling &#8222;The Black Flame&#8220; dieser Tage das Licht erblicken durfte.</p>
<p>Lass <a href="https://schafott.bandcamp.com/album/the-black-flame">HIER</a> die Matte kreisen.</p>
<h4>Ab aufs Schafott!</h4>
<p>Und diese Entscheidung war ungemein wichtig. Schließlich sollte der Output kein Schnellschuss werden &#8211; die Songs ausgereift sein. Mit einem gesprochenem Intro legt &#8222;The Black Flame&#8220; gut produziert (<strong>Patrick W. Engel</strong>) melodisch vor und ergießt sich in der ersten Salve in Form von <em>&#8222;Ostara&#8220;</em>. Schön old schoolig thrashen sich die in Dresden ansäßigen Jungs mit schöner Leadgitarre und tollen Gangshouts gekonnt in Szene.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21163" aria-describedby="caption-attachment-21163" style="width: 469px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21163 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-300x201.jpg" width="479" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1-750x503.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 479px) 100vw, 479px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21163" class="wp-caption-text">Alte Schule: SCHAFOTT</figcaption></figure>
<p>Besonders ist hier die doppelte Leistung von Schlagzeuger und Sänger <strong>Assassor</strong>. Das wirkt umso interessanter, wenn die Band live und ohne &#8222;erkennbaren&#8220; Frontmann auftritt, es hatte sich laut Aussage der Band einfach so ergeben. Aber zurück zum Album. Der Titeltrack lässt genügend Raum für alle Instrumente. Die Gitarren rasieren messerscharf das Trommelfell und der Bass überzeugt durch einen präsenten und tollen Klang. Anstatt sich in den ewig gleichen Mustern zu verlieren (Speed+Uffta-Parts), blitzen immer wieder neue Ideen in den ausgebremsten Sektionen auf. Dadurch kommt mir der Titelsong auch nicht 6 Minuten lang vor und klingt für Thrash Metal-Verhältnisse schön ruhig aus.</p>
<p><em>&#8222;Azazael&#8217;s Dream&#8220;</em> schließt nahtlos an diese Ode an. Besonders am Anfang wissen die Gitarren durch originelle Riffs zu begeistern. Organisch (Drums) und leicht vom Black Metal geformt, doomt sich plötzlich das Stück überraschend gemütlich zur Ruhe, bevor sich dann wieder das Gift und Galle speiende Organ von <strong>Assassor</strong> mit dem Uptempo vermischt. Kurze Zeit später driften <strong>SCHAFOTT&nbsp;</strong> in die Gewässer von <strong>CELTIC FROST</strong> ab.</p>
<h4>Dieses Debüt wird immer besser</h4>
<p><em>&#8222;Eucharistic Birth&#8220;</em> läutet die Halbzeit ein und sticht mit abwechslungsreichem Drumming hervor. Auch in diesem Lied wird die Bremse angezogen und die simplen Akkorde entfalten sich erfolgreich im Gehirn. Dies intensiviert sich durch den Einsatz der Doublebass und den folgenden Pattern. Danach darf wieder geholzt werden, jedoch humorlos, mit Gangshouts und mit viel schlechter Laune in der Stimme. <em>&#8222;Total Cleansing&#8220;</em> lässt die Saiten heulen und punktet durch energetische Bearbeitung der Instrumente. Ein guter Song mit aggressivem Riffing (80er) und einer Länge von dreieinhalb Minuten, könnte man meinen, doch ab der Hälfte wird unerwartet dem Bass freien Lauf gelassen. Eine wirklich erfrischende Abwechslung, die in einem furiosem Gitarrensoli mündet. Ein heimliches Highlight auf &#8222;The Black Flame&#8220;, gerade wenn man sich die Doubleleads am Schluss anhört.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21165" aria-describedby="caption-attachment-21165" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21165 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Schafott_The_Black_Flame_CD-Cover.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21165" class="wp-caption-text">CD-Cover</figcaption></figure>
<p>So langsam neigt sich die Platte dem letzten Drittel zu. <em>&#8222;By The Lust Of The Witch&#8220;</em> setzt mit seinen Leads und wieder auftretenden Backgroundgesang angenehme Farbtupfer. Die verschiedenen Tempiwechsel sind auch hier wieder die Kirschen auf dem Kuchen. <em>&#8222;Sow The Salt&#8220;</em> beginnt allerdings mit tänzelndem Takt und wächst mit jeder Sekunde über sich hinaus. Schön dramatisch und brutal.</p>
<p>Das finale <em>&#8222;Satans Throne&#8220;</em> lässt Vergleiche an <strong>NOCTURNAL WITCH</strong> wach werden. Es wurde genauso wie <em>&#8222;Total Cleansing&#8220;</em> vom Demo auf das Album gehievt. Ein effektives Audioschrapnell, das durch Eingängigkeit und tolles Songwriting überzeugt und an altes Zeug der teutonischen Schule erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Tchornobog &#8211; Innere Dämonen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 26 Jul 2017 06:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>TCHORNOBOG &#8211; Tchornobog Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017 Dauer: 64:24 min. Label: I, Voidhanger Records Stil: Black/Death/Doom Metal Junge Menschen haben es manchmal nicht einfach. Der Wunsch, eine Band zu gründen und damit Anerkennung zu erreichen, ist ein löbliches Vorhaben. Doch die meisten nehmen viel ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>TCHORNOBOG</strong> &#8211; Tchornobog<br />
Veröffentlichungsdatum: 28.07.2017<br />
Dauer: 64:24 min.<br />
Label: I, Voidhanger Records<br />
Stil: Black/Death/Doom Metal</p>
<p>Junge Menschen haben es manchmal nicht einfach. Der Wunsch, eine Band zu gründen und damit Anerkennung zu erreichen, ist ein löbliches Vorhaben. Doch die meisten nehmen viel zu schnell ein Album auf, ohne genügend Zeit im Proberaum zu verbringen. Das Ergebnis ist dann im schlimmsten Fall ein Rohrkrepierer, der eher für herbe Kritik und Häme sorgt. Bei <strong>TCHORNOBOG</strong> ist das aber eben nicht der Fall. Der 21 jährige <strong>Markov Soroka</strong> hat es geschafft, mit seinem Debüt einen düsteren Einblick in seine Psyche und den Eindruck auf diese Welt zu kreieren.</p>
<h4>Tchornobog &#8211; Der Dämon in dir</h4>
<p>Lediglich 4 Musikstücke befinden sich auf dem selbst betitelten Album &#8222;Tchornobog&#8220;. Doch die Spielzeit weist eine monströse Länge von 64 Minuten auf. Für zwischendurch eignet sich diese Platte also eher nicht. Beeindruckend ist jedoch, dass mit der Unterstützung von<b> Magnús Skúlason (SVARTIDAU<span class="Description PromoDetailsItem"><span style="font-family: Arial,sans-serif;">ð</span></span>I) </b>und <strong>Greg Chandler</strong> von <strong>ESOTERIC </strong>klangliche Welt aus Schmerz und einem hohen Level an Verlorenheit erschaffen wurde.</p>
<p>Schon der Opener <em>&#8222;The Vomiting Tchornobog&#8220;</em> heult wütend mit seiner 21-minütigen Vielfältigkeit an rasenden Momenten und doomigen Abschnitten auf. Dazwischen ist immer wieder Platz für die abartigen melodischen Parts, die jedoch sehr bedacht eingestreut werden. Das Gesamtpaket hat eine starke Note von <strong>SVARTIDAU<span class="Description PromoDetailsItem">ð</span>I </strong>und, man glaubt es kaum, <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Allerdings handelt es sich hier kaum um eine Kopie, obgleich die Einflüsse gut hörbar sind.</p>
<p>Die seltsamen Geräusche und Soundcollagen inmitten des Songs sorgen dann endgültig für eine auditive Séance der Extraklasse. Und ich habe gerade einmal den ersten Song gehört. Wie wollen die restlichen Kapitel das noch toppen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20185" aria-describedby="caption-attachment-20185" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20185 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-300x130.jpg" width="300" height="130" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-300x130.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-1024x444.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo-750x325.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-logo.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20185" class="wp-caption-text">Auch das Logo passt wie auf den Leib geschnitten</figcaption></figure>
<h4>Verschmelzung von Realität und Fiktion</h4>
<p>Das Tor zur Welt des <strong>TCHORNOBOG</strong> &#8211; einer eigenen Definition des Musikers für seine inneren Dämonen und dem Kampf mit ihnen in seiner Umwelt &#8211; steht weit offen. <em>&#8222;Hallucinatory Black Breath of Possession (Mountain-Eye Amalgamation)&#8220;</em> stürmt sogleich mit treibendem Rhythmus in die Hallen der Seele. Beängstigend nah an den Urvätern des chaotischen Black Metals (<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong>) wüten die Gitarren zu zornigem Gebrüll. Ein Sog aus Manie und geifernder Aufwallung entfaltet sich. Im Auge des Sturms: ein hemmungsloser Anfall aus geradezu eingängigen Takten und die totale Entladung aus Gefühlen.</p>
<p>Und jetzt stellt euch noch einmal vor, dass es sich hier um einen Menschen handelt, der zarte 21 Lenze zählt. Der Beweis, dass auch in so einem Alter ein erwachsenes Werk entstehen kann. Hier gibt es keine modernen Zutaten wie den unerträglichen Trigger. Oder eine digitale Produktion.</p>
<p>Als Pluspunkt werte ich in diesem Song den Gesang, der nach <strong>IMHA TARIKAT</strong> klingt.</p>
<h4>Nichtexistente Wärme</h4>
<p>Der Beginn in <em>&#8222;Non Existence&#8217;s Warmth&#8220; </em>mit seinen unheilvollen Melodien und den rituellen Toms in Kombination mit den gehauchten Vocals könnte nicht besser sein. Statt einer neuen Eruption baut sich allerdings das Lied mit ruhigen Klängen und verhaltenem Drumming auf. Ein leicht ungerader Takt, der mit einem wunderschönem <strong>Saxofon-Solo</strong> veredelt wird. Und der anschließende Aufbau könnte nicht verbitterter klingen. Hier hört man die tiefe Verbundenheit, mit der Markov Soroka agiert. Dieser Song ist wahrhaftig der Höhepunkt von <strong>TCHORNOBOG</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-20187 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-band-200x300.jpg" alt="" width="243" height="365" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-band-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/tchornobog-band.jpg 480w" sizes="auto, (max-width: 243px) 100vw, 243px" /></p>
<p>Taucht <a href="https://www.youtube.com/watch?v=0GLvp2FcwWQ">HIER</a> ab!</p>
<p>Nach diesen 8 Minuten zeigt sich dann wieder die hässliche Fratze der Band. Im Kriechgang suhlt sich das Stück vor Trauer umher und behält dabei die melancholische Note. Der Songtitel wird dem Ergebnis gerecht.</p>
<p><em>&#8222;Here, At The Disposition Of Time&#8220;</em> zieht einen dann selber endgültig auf den Grund der bitteren Realität. Hier ist ein weiteres Mal die Ode an <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong> spürbar. Es bedarf keiner weiteren Worte. Hört euch diesen Giganten ausnahmsweise ohne meinen Input an.</p>
<p>Das ganze Album ist eine Erfahrung für sich. Sie wird vor allem auch durch das fantastische Cover von <strong>Adam Burke </strong>perfekt unterstützt.</p>
<p><a href="https://markovsoroka.bandcamp.com/">https://markovsoroka.bandcamp.com/</a></p>
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		<title>Lifeless &#8211; Krach aus Dortmund</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 23 Jul 2017 08:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LIFELESS &#8211; The Occult Mastery Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017 Dauer: 37:04 min. Label: F.D.A. Records Das deutsche Label F.D.A. Records schlägt wieder zu. Seit Jahren durch erstklassige Veröffentlichungen im Death Metal und Grindcore bekannt, wurde nun das dritte Album der Dortmunder LIFELESS auf die ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lifeless-krach-aus-dortmund/">Lifeless &#8211; Krach aus Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>LIFELESS </strong>&#8211; The Occult Mastery<br />
Veröffentlichungsdatum: 07.07.2017<br />
Dauer: 37:04 min.<br />
Label: F.D.A. Records</p>
<p>Das deutsche Label F.D.A. Records schlägt wieder zu. Seit Jahren durch erstklassige Veröffentlichungen im Death Metal und Grindcore bekannt, wurde nun das dritte Album der Dortmunder <strong>LIFELESS</strong> auf die Welt losgelassen.</p>
<p><a href="https://fda-records.bandcamp.com/album/the-occult-mastery">HIER</a> aufdrehen</p>
<h4>Krach der begeistert</h4>
<p>Klassisch beginnt die CD mit einem Intro, dass nicht gerade durch besondere Merkmale besticht. Doch der Opener und Titelsong <em>&#8222;The Occult Mastery&#8220;</em> zischt unbarmherzig wie ein Schrapnell am Trommelfell vorbei. Unglaublich vollmundig im Sound, düst der Schlagzeuger mit schön eingängigen Takten in der Anlage umher. Dazwischen noch ein schönes Solo, ein Effekt einer leiernden Platte und fertig ist der Lack.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20100" aria-describedby="caption-attachment-20100" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20100 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless_logo-300x165.png" width="300" height="165" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless_logo-300x165.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless_logo-750x413.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless_logo.png 921w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20100" class="wp-caption-text">Selbst der Schriftzug ist 90er Jahre pur!</figcaption></figure>
<p>Kurzerhand reiht sich jetzt der druckvolle Nachfolger <em>&#8222;Progenies Of A Cursed Seed&#8220;</em> ein. Hier rotiert der Dreschflegel ordentlich, erst recht, wenn die Doublebass zum Einsatz kommt. Hinzu gesellt sich zum aggressiven Röcheln des Sängers noch Growling, das sehr gut die Kraft der kehligen Intonierung verstärkt. Auch wenn der Grundgedanke ganz klar dem Death Metal der alten Schule zuzuordnen ist, vermengen <strong>LIFELESS</strong> genügend moderne Einflüsse. Sei es die konstante Huldigung an den Schwedentod die immer wieder durchschimmert (selbst bei Bandcamp wurde das Schlagwort &#8222;HM2&#8220; verwendet), oder die regelmäßigen Leadgitarren, welche schöne Töne preisgeben.&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;Delusions Of Grandeur&#8220;</em> dagegen holzt sich unaufhaltsam durch den Wald. Da muss man schon den Hut vor dieser Leistung ziehen. Gefällt mir auch wegen den dramatischen Riffs und den ruhigen Abschnitten.</p>
<h4>Lifeless &#8211; Alles andere als leblos</h4>
<p>Selbst das Label spricht von unverschämter Eingängigkeit. Diese findet man meines Erachtens in <em>&#8222;Rites Of Desolation&#8220;</em> in den Leistungen der Gitarren. Was auf den ersten Höreindruck unspektakulär klingt, zeigt sich in weiteren Einheiten deutlich. Trotz intensiver Power überzeugen die bedacht eingestreuten Melodien durch die Bank weg. So sieht Death Metal in Höchstform aus, keine Frage.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20101" aria-describedby="caption-attachment-20101" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20101 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless-Band-300x187.jpg" width="300" height="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless-Band-300x187.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless-Band-750x467.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/Lifeless-Band.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20101" class="wp-caption-text">Haben gut abgeliefert: LIFELESS</figcaption></figure>
<p>Ob das Zwischenspiel <em>&#8222;Interlude Dystopia&#8220;</em> nötig ist, kann ich im Gegensatz zum Intro eindeutig mit &#8222;Ja&#8220; beantworten. Die nachdenkliche Saitenarbeit und das zusätzliche Auftreten von Streichern kommt richtig gut zum Zuge. Schade, dass nach einer Minute der Ofen aus ist. Immerhin bolzt <em>&#8222;Insanity Reigns&#8220;</em> danach mit einem tollen Einstieg so richtig los.</p>
<p>Da wackelt die ganze Straße bei mir, als ich den Regler hochdrehe. In <em>&#8222;Throes Of Dawn&#8220;</em> blitzen schließlich ein letztes Mal die Trademarks von <strong>LIFELESS</strong> auf. Auf jeden Fall ein würdiger Abschluss, der besonders von seiner Überlänge und der anmutigen Anfangssequenz lebt. Zwar sind die Soli für meine Begriffe nur haarscharf am Kitsch vorbei geschrammt, obgleich es wunderbar in diesen Song passt. Einer meiner Lieblinge auf &#8222;The Occult Mastery&#8220;.</p>
<p>Anmerkung des Autors: &#8222;The Occult Mastery&#8220; hat sich mit der Zeit bewährt und nun eine höhere Bewertung erhalten.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/lifeless-krach-aus-dortmund/">Lifeless &#8211; Krach aus Dortmund</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>STALLION &#8211; Platzhirsche im Heavy Metal</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Jun 2017 10:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[DEAD]]></category>
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		<category><![CDATA[Heavy]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>STALLION &#8211; From The Dead Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017 Dauer: 44:34 Min. Label: High Roller/Soulfood Wenn ich an deutschen Heavy Metal denke, dann habe ich ehrlich gesagt seit Jahren keine Band mehr gehört, die mich voll und ganz überzeugte. Zuletzt ging es mir bei ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>STALLION </strong>&#8211; From The Dead<br />
Veröffentlichungsdatum: 30.06.2017<br />
Dauer: 44:34 Min.<br />
Label: High Roller/Soulfood<span id="more-18545"></span></p>
<p>Wenn ich an deutschen Heavy Metal denke, dann habe ich ehrlich gesagt seit Jahren keine Band mehr gehört, die mich voll und ganz überzeugte. Zuletzt ging es mir bei <strong>METAL INQUISITOR</strong> und <strong>IRON KOBRA</strong> so. Und das ist auch schon ein wenig her. Also nahm ich es mir zur Aufgabe, die Jungs aus Baden-Württemberg einem Hörtest zu unterziehen. Schließlich habe ich mich ja noch nicht wirklich mit <strong>STALLION</strong> vorher befasst, aber nur Lob und Anerkennung über sie gelesen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-18693 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=B2WigErae6Q">HIER</a> die Matte kreisen lassen</p>
<h4>Der Hengst prischt los!</h4>
<p>Mit gewohnt bollernder Doublebass, schwirrenden Gitarren und herrlich eigenwilligem Gesang legen <strong>STALLION</strong> mit <em>&#8222;Underground Society&#8220;</em> auf einem hohen Niveau los. So dauert es auch nicht lange, bis der Fuß von alleine wippt und sich das gewisse &#8222;Gefühl&#8220; der Freude im Bauch ausbreitet. Der Song besticht durch einen eingängigen, leicht heroischen Refrain und lässt manchmal auch Referenzen an <strong>KING DIAMOND</strong> wach werden. Die Nummer bietet auf jeden Fall einen guten Einstieg in das Album und hat ordentlich Schmackes. Übrigens handelt der Text von der Engstirnigkeit einiger &#8222;Szene-Gurus&#8220;, die mit ihrer festgefahrenen Meinung der Ansicht sind, dass nur sie beurteilen können, was true und was falsch ist. Ich sollte mal wieder meine Scheuklappen lockern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18691" aria-describedby="caption-attachment-18691" style="width: 353px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18691 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-300x200.jpg" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Stallion-Photo.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18691" class="wp-caption-text">Haben sich ihren Ruf verdient: <strong>STALLION</strong></figcaption></figure>
<p>Danach wird es betont rockig, denn jetzt haben <strong>STALLION</strong> ordentlich Kraft getankt und kreisen mit <em>&#8222;Down And Out&#8220;</em> ordentlich die Hüfte, um ab der Hälfte wieder das Tempo anzuheben. So, meine Damen und Herren, muss ehrlicher Stahl geschmiedet sein. Haare auf und ab damit! Auch sein Nachfolger <em>&#8222;Hold The Line&#8220;</em> kracht ordentlich im Gebälk, weil die Hengste aus Baden-Württemberg vollends den teutonischen Hammer auspacken. Hut ab, der Song könnte glatte von <strong>ACCEPT</strong> stammen.</p>
<h4>STALLION &#8211; Speerspitze im deutschen Heavy Metal</h4>
<p>Während jetzt die meisten Alben mit Lückenfüllern aufwarten (ich sage nur Song 5 und 6 &#8230;), schmieden die seit 2013 aktiven Kerle ohne Unterlass weiterhin mitreißende Stücke. An gewissen Stellen darf auch mit dezenten Keyboards für angenehme Farbtupfer gesorgt werden (<em>&#8222;Waiting For A Sign&#8220;</em>). Doch ihr braucht keine Bedenken zu haben, dass <strong>STALLION</strong> jetzt endgültig im Rock versacken. Denn nach der ruhigen Einleitung im Titeltrack wird wieder das Tempo angezogen. Hier begeistern erneut die Gangshouts, einem schön gedrosselten Rhythmus und einprägsamen Hooklines.</p>
<p>Für ein politisches Ausrufezeichen sorgt das ultrakurze und gerade mal 17 Sekunden dauernde <em>&#8222;Kill Fascists&#8220;</em> (Heavy Metal Grindcore?). Auf jeden Fall ein deutliches Statement, das ich bis jetzt nicht oft im Heavy Metal gehört habe. Im Grunde bietet auch der Rest weiterhin erstklassige Unterhaltung. Egal ob es die viehische Geilerei <em>&#8222;Step Aside&#8220;</em> mit den treibenden Gitarren ist, oder der Überknaller <em>&#8222;Awaken The Night&#8220;</em> am Ende.</p>
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		<title>THE RUINS OF BEVERAST &#8211; Vertonter Schamanismus</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 01 May 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE RUINS OF BEVERAST &#8211; Exuvia Veröffentlichungsdatum: 05.05.2017 Dauer: 01:07:38 Min. Label: Ván Records Genre: Black/Death/Doom Wenn man sich das Cover von &#8222;Exuvia&#8220; so ansieht, dann schwant einem Übles. Herr Meilenwald hat sich doch nicht etwa an das Thema Schamanismus gewagt? Peinlicher ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE RUINS OF BEVERAST </strong>&#8211; Exuvia<br />
Veröffentlichungsdatum: 05.05.2017<br />
Dauer: 01:07:38 Min.<br />
Label: Ván Records<br />
Genre: Black/Death/Doom<span id="more-16855"></span></p>
<p>Wenn man sich das Cover von &#8222;Exuvia&#8220; so ansieht, dann schwant einem Übles. Herr <strong>Meilenwald</strong> hat sich doch nicht etwa an das Thema Schamanismus gewagt? Peinlicher geht es nicht! Hat er zu viel Konservenmusik aus der Fußgängerzone konsumiert, oder ist er jetzt auf einem dieser spirituellen Trimm-dich-Pfade, die gefühlt jeder dritte Mensch in den Wechseljahren beschreitet, angekommen?</p>
<p>Ich kann euch beruhigen, der ehemalige Schlagzeuger von <strong>NAGELFAR</strong> war weder zu lange im Dschungelurlaub, noch hat er die Midlife-Crisis. Stattdessen befasst er sich mit einem sehr ernsten Prozess, ja geradezu Ritual, welches seine Band durchläuft.</p>
<p>&#8222;Exuvia&#8220;, was so viel wie &#8222;Häutung&#8220; in der Insektenwelt bedeutet, beschreibt ein weiteres Mal den stetigen Fortschritt von <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Stillstand ist sozusagen der Tod. Der fünfte Output in gut 14 Jahren Bandhistorie ähnelt frappierend seinem Vorgänger &#8222;Blood Vaults&#8220; in Hinsicht auf die Schwere der Saiteninstrumente.</p>
<p><em>Bereit für den Trip? Dann trete</em> <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Jz57VzkPC4k">HIER</a> <em>deine Reise an.</em></p>
<h4>Wiege dich in Trance</h4>
<p>Von einem abrupt endendem Sample eines Schamanen, der eine Formel vor sich hinzumurmeln scheint, erhebt sich mit ruhigen Gitarren die magische Präsenz vom Titelsong <em>&#8222;Exuvia&#8220;</em> mit federleichtem Frauengesang. Kurz darauf ertönt es, das wohlige Growling von <strong>Alexander von Meilenwald</strong>, welches so unnachahmlich in Black-Metal-Gefilde jederzeit abdriftet. Auffällig ist wieder einmal, wie einzigartig dieser Musiker Songs komponiert und das &#8222;Exuvia&#8220; tatsächlich als erstes Album in einem richtigen Studio aufgenommen wurde. Alles andere nahm <strong>Meilenwald</strong> nämlich im Proberaum auf.</p>
<p>Nicht viele Leute können alle Instrumente einspielen, schon gar nicht so simpel und doch erhaben. Das Gefühl, in einen faszinierenden Ozean aus Atmosphäre einzutauchen, wird auf dieser Scheibe mehr als deutlich.</p>
<p>Spätestens ab der achten Minute befindet sich der Hörer vollkommen in dieser geheimnisvollen Klangwelt von <strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>. Das Lauschgift wirkt stark. Immer wieder verführen einen die repetitiven Töne. Der majestätische Gesang und ein astreines Gitarrensolo verstärken diese Prozedur um ein Vielfaches, bis sich das Konstrukt zu einem wahnhaften Gesamtwerk hochschaukelt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16873" aria-describedby="caption-attachment-16873" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/alexandervonmeilenwald-200x300.jpg" width="328" height="492" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/alexandervonmeilenwald-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/alexandervonmeilenwald.jpg 640w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16873" class="wp-caption-text">Alleinkämpfer der Extraklasse: <strong>Alexander von Meilenwald</strong></figcaption></figure>
<h4>THE RUINS OF BEVERAST &#8211; immer tiefer in eine Welt aus Magie</h4>
<p>So lässt sich auch der Rest des Albums beschreiben. Auch wenn sich die Stücke voneinander im Detail unterscheiden, so klingen sie wie ein großes Werk. <em>&#8222;Surtur Barbaar Maritime&#8220;</em> besticht durch knüppelnde Passagen, die ordentlich ballern, und hat doch einen interessanten Touch von einem Marsch aufzuweisen. Auch hier wartet der Track mit einem in sich fließendem Finale auf, das gekonnt alle Elemente vom Anfang vereint. <em>&#8222;Maere (On A Stillbirth&#8217;s Tomb)&#8220;</em> versprüht mit seinem absolut stimmigen Gitarrenbild und dem genialen Takt am Schlagzeug ein düsteres Dschungelflair. Es ist fast beängstigend, wie viel authentische Ausstrahlung Musik besitzen kann.</p>
<blockquote><p>In Gedanken bewege ich mich hier immer tiefer in labyrinthartige Tropengebiete, die Orientierung ist schon längst verloren gegangen. Aber das ist egal, ich muss immer tiefer in dieses Milieu eindringen, bis ich mein (mir noch unbekanntes) Ziel erreicht habe.</p></blockquote>
<p>Kommen wir nun zu meinem Liebling auf der Platte. <em>&#8222;The Pythia&#8217;s Pale Wolves&#8220;</em> wartet mit einem animalischen Rhythmus auf, dabei kommen verfremdete Laute wie aus einem anderen Universum zum Vorschein, die sphärischen cleanen Momente sind auch hier präsent. Tatsächlich scheinen auch alte Referenzen an die ersten Alben durch, welche ich natürlich mehr als willkommen heiße. Zur Mitte hin kommt die gewohnte Reizüberflutung und am Ende der Blastbeat, sowie schräge Tastenklänge.</p>
<h4>Das letzte Drittel</h4>
<p><em>&#8222;Towards Malakia&#8220;</em> verbreitet von der ersten Sekunde an ein mulmiges Gefühl. Dies hält verdammt lange an. Erst nach knapp 7 Minuten befreien einen die Trommeln und der Blastbeat. Übrigens bedeutet das Wort &#8222;Malakia&#8220; so viel wie &#8222;Krankheit&#8220; oder &#8222;Unnatürliche Lust&#8220;. Die andere Bedeutung, nämlich &#8222;Masturbation&#8220;, steht natürlich auch im Raum, aber ich überlasse es lieber dem Hörer, an welche Bedeutung er glaubt. Den Abschluss macht<em> &#8222;Takitum Tootem&#8220;</em>, eine Beschwörung in Noten, welche durch konstantes Drumming und kehliges Gekeife seinen Charme entwickelt.</p>
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		<title>Angepisst von dieser Band &#8211; PISSED ON</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Mar 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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		<category><![CDATA[Grindcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>PISSED ON &#8211; The Hanged Man Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017 Dauer: 10:11 Min. Label: Advocate Records Stil: Grindcore Da ich als Krachfanatiker gerne in aller Regelmäßigkeit dem Grindcore fröne, leuchteten meine Augen, denn ich erblickte in unserer Promoliste eine Band mit dem von mir ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/angepisst-von-dieser-band/">Angepisst von dieser Band &#8211; PISSED ON</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>PISSED ON </strong>&#8211; The Hanged Man<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.03.2017<br />
Dauer: 10:11 Min.<br />
Label: Advocate Records<br />
Stil: Grindcore<span id="more-11823"></span></p>
<p>Da ich als Krachfanatiker gerne in aller Regelmäßigkeit dem Grindcore fröne, leuchteten meine Augen, denn ich erblickte in unserer Promoliste eine Band mit dem von mir so geliebten Stil. &#8222;Ach&#8220;, dachte ich, &#8222;leider nur eine EP, aber immerhin Grindcore&#8220;. Denkste. Das waren die <strong>unnötigsten 10 Minuten</strong> für das neue Jahr. Den Grindcore sucht man vergebens, zumindest wenn ihr diese Platte hört. Die Bezeichnung &#8222;Core&#8220; verdient der Silberling, da gibt es keinen Zweifel. Jedoch spielen <strong>PISSED ON</strong> eine nervige Variante des vom Mathcore beeinflussten Genres.</p>
<blockquote>
<h4 style="text-align: center;">Zu Deutsch: viel Krach + moderner Input = null Wiedererkennungswert</h4>
</blockquote>
<p>Egal ob zeitgemäß bolzend, oder mit vertrackten Ausbrüchen, die in Sekunden abgehandelt werden &#8211; das Schlagzeug tackert öde vor sich hin. Die Gitarren bieten <strong>unspektakuläre Riffs</strong>, sowie schon tausend Mal gehörte Dissonanzen. Geht es noch langweiliger als im Opener <em>&#8222;Reader&#8220;</em>? Die Antwort lautet leider: ja! <em>&#8222;Enter The Void&#8220;</em> macht seinem Namen alle Ehre, ich betrete nämlich tatsächlich das Reich der Leere (und Langeweile). Der Song ist ja noch gesichtsloser als der Vorläufer. Immerhin kreist hier der Hammer ein wenig wuchtiger in Hinsicht der Schießbude, aber ob es mit Kraft nach vorne gehen soll, oder schunkelnd wie mit <strong>Marianne</strong> und <strong>Michael</strong>, bleibt offen. <strong>PISSED ON</strong> kommen einfach nicht aus den Startlöchern.</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 1024px;"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-11826" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Pissed-on-pic-1024x678.jpg" alt="pissed-on-band" height="579" width="875" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Pissed-on-pic-1024x678.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Pissed-on-pic-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Pissed-on-pic-750x497.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Pissed-on-pic.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 875px) 100vw, 875px" /></div>
<h4>Ein Hauch von Grindcore</h4>
<p><em>&#8222;Zoetic Disgrace&#8220;</em> läutet endlich als <strong>erster Lichtblick</strong> zur Halbzeit die Verschnaufpause ein. Sekunden die mit Rauschen gefüllt werden, entladen sich schließlich in einem Song, der so etwas wie Spaß macht. Mit Karacho prescht die Band voran und pegelt sich in einem Groove ein, welcher sich mit anschwellendem Geflüster und wankendem Rhythmus steigert.</p>
<p><em>&#8222;Shriveled Minds&#8220;</em> Blastbeat sorgt endlich für Glücksgefühle. Nach kurzem Uffta-Uffta-Part kommt leider wieder der vermeintlich böse Stampfbeat à la &#8222;<strong>SLIPKNOT</strong> für Arme&#8220; daher. Völlig überraschend entdecken <strong>PISSED ON</strong> den Kriechgang dann für sich. Nur das ich in langsamen Gefilden schon viel Besseres gehört habe, als die schnarchige &#8222;Ein-Riff-rauf-ein-Riff-runter-Politik&#8220;. Der letzte Track dümpelt dann endgültig im Universum der Belanglosigkeit herum. 4 Minuten lang gibt es quälendes, ideenloses musizieren. Dazu gesellt sich das schrille und überaus <strong>nervige Organ</strong> von <strong>Davin Jones</strong>. Der Typ schafft es übrigens die ganze Zeit, nicht einen markanten Beitrag zu leisten, sondern stört die eh schon langweilige Musik noch mehr. Da kann er noch so tiefsinnige Gedanken über einen Mann singen, der in seinen letzten Tagen begleitet wird, das hässliche und einfallslose Cover raubt jegliche Ernsthaftigkeit.</p>
<p>Wieder einmal hat mich der Waschzettel des Promoschreibens angelogen. Schade.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/angepisst-von-dieser-band/">Angepisst von dieser Band &#8211; PISSED ON</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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