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	<title>wintersun Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>wintersun Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss man auch die kleinen schönen Dinge feiern... So wie es MICH mit VANAHEIM macht heute...<br />
Rundes Stück Musik und sicher eines, das im Ohr bleibt! Warum?!<br />
Lies selbst:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VANAHEIM – “EEN VERLOREN VERHAAL”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 04.02.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 43 Min. 2 Sek.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Folk/Pagan Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Ehrlich gesagt hatte mich bereits seit langem damit abgefunden, dass die <strong>goldene Folk-Metal-Ära zu Ende</strong> ist. Dass die Energie und Frische der 2000er und frühen 2010er endgültig unter totem Holz begraben liegt und nur noch schöne Erinnerung und Relikt vergangener Tage bleibt. Mit jeder neuen Release jener großen Bands, die diese Zeit und ihren Geist geformt haben, wurde mir ein Stück weit klarer, dass es kein Zurück mehr gibt – während einige vergeblich versuchten, ihren legendären Werken ebenbürtige Nachfolger entgegenzustellen, trieb es die anderen in neue musikalische Richtungen. Was ich sagen möchte: An die Epik dieser musikalischen Subperiode ist meines Erachtens kaum ein Album der letzten sieben bis acht Jahre mehr herangekommen.</p>
<h2>Bis zum vierten Februar 2022.</h2>
<p>Plötzlich halten uns <strong>VANAHEIM</strong> ihr erstes volles Werk ins Gesicht – und es ist alles, was ich in all den Jahren vermisst habe. Ein schnelles, glorreich überladenes, mitreißendes Folk-Metal-Album, ein <strong>Prachtstück der Bombastik</strong> und ein erhabenes Exemplar an Songwriting, wie nur alle paar Jahre mal irgendwo eines erscheint. Die Orchestrierungen auf „Een Verloren Verhaal“ erheben sich in Gefilde der Epik und Finesse, die sich auf einem Level mit denen von Bands wie <b>WINTERSUN </b>oder <b>EQUILIBRIUM </b>in den besten Jahren befinden.</p>
<p>Soll heißen: Ausgebaute Soundkulissen voll mit Chören, Flöten, Klavier, Kehlkopfgesängen, Percussion und vielem mehr &#8211; sowie hier neben der Metal-Fraktion einem Akkordeon in der Hauptrolle. Mal dramatisch und drohend, mal upbeat und erbaulich, mal massiv, mal ruhig und schön, so nimmt &#8222;Een Verloren Verhaal&#8220; den Zuhörer in 43 Minuten mit auf eine <strong>turbulente Reise durch eine großartige Vielfalt an Gefühlswelten und musikalischen Landschaften</strong>. Dabei sind die Liedstrukturen so interessant, die Melodien und Harmonien so abwechslungsreich und ausgefeilt, dass sich auch nach zehnmaligem Hören noch Überraschungen an jeder Ecke verstecken.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VANAHEIM - Reuzenspraak (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hUZ7glnLw2E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich habe noch kein Album gehört, auf dem so gekonnt all die großen und wichtigen Folk-Metal-Einflüsse der 2000er und 2010er miteinander verwoben sind, mit denen ich diese Musiksparte lieben gelernt haben. „Een Verloren Verhaal“ klingt wie das Werk eines Gelehrten, der all diese Musik gründlich studiert hat und geschickt an den richtigen Stellen daraus gelernt hat. Immer mal wieder weht über die epischen Klangwelten ein Hauch <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>, <b>FINNTROLL </b>– sogar <b>FINSTERFORST </b>oder <strong>HEIDEVOLK</strong>, und kitzelt im Unterbewusstsein das Nostalgieorgan. Und das alles, während die Band ihren eigenen Stil hält und nichts davon so klingt, als wäre es schon mal dagewesen. Hinzu kommt eine hochprofessionelle, ebenso klare wie druckvolle Soundproduktion.</p>
<h2><strong>Und das ist ein Debut-Album?</strong></h2>
<p>An dieser Stelle würde ich normalerweise meine negativen Kritikpunkte zur Release anführen, aber ich weiß diesmal tatsächlich keinen einzigen. „Een Verloren Verhaal“ ist eine der besten Folk-Metal-Releases, die mir in den letzten zehn Jahren untergekommen sind – und somit alles, wonach ich seit langer Zeit gefiebert habe. Großartig! <strong>Ich verneige mich in Ehrfurcht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 Apr 2020 10:21:07 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ab ins Wochenende! Heute mit dem lang ersehnten Part von MICH - DER FOLK-METAL-RÜCKBLICK!</p>
<p>Jede Menge geile Bands und blank polierter Perlen für deinen Gehörgang zum Wochenende (und dein restliches Leben!)<br />
Reinschauen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-3/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1>Willkommen bei Part 3 des Folk-Metal-Rückblicks 2019!</h1>
<p>Heute mit der Kategorie „nicht so wirklich Folk Metal“!</p>
<h2><strong>ATLAS PAIN</strong> – „Tales Of A Pathfinder“</h2>
<p>Die erste nicht-so-wirklich-Folk-Metal-Band sind <strong>ATLAS PAIN</strong>, eine junge Band aus Italien. Vielleicht ein Fall für die Kategorie „<a href="https://silence-magazin.de/die-geburt-eines-neuen-metal-genres">Post-Folk-Epic-Pagan-Melodeath</a>“ – soll heißen, dass <strong>generelles Folk-Metal-Feeling zwar da</strong> ist und die Musik auch hörbar an deren Vertreter angelehnt ist, aber die Bezeichnung insofern fehl am Platz wäre, dass keine wirklichen Folk-Instrumente auf dem Album zu hören sind. Oder so. Ihr werdet verstehen, was ich meine, wenn ihr es euch anhört. Bestimmt.</p>
<p><strong>ATLAS PAIN</strong> tischen mit „Tales Of A Pathfinder“ ein <strong>üppiges Menu an Bombast und positivem Fantasy-Drive</strong> auf. Keyboarddominierte Musik mit Power-Metal-Influenzen, stets erbaulich und mehr nett als böse (irgendwie kam mir soeben der Begriff „<strong>Phantasialand-Metal</strong>“ in den Kopf). Texte und Ästhetik der Band lehnen dabei an eine Steampunk-Adventure-Thematik à la <strong>JULES VERNE</strong> an – verbunden damit ist natürlich ein <strong>ausgeprägter Storytelling-Aspekt</strong>.</p>
<p>Das Album ist für jemanden, der sich harten, knackigen Death Metal zu seinen Folk-Melodien wünscht, zwar nicht geeignet, Freunde von<strong> Steampunk-Fantasy-Abenteurer-Romantik</strong> und der generell positiv geladeneren Seite der Metallmusik sollten mit „Tales OF A Pathfinder“ allerdings ihren Spaß haben.</p>
<p><iframe title="ATLAS PAIN - The Moving Empire (Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Z_qritsuLdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong> &#8211; „Hel“</h2>
<p>Bereits zu Beginn des Albums die erste Überraschung! Der erste Track <strong>bricht erstmal mit Growls und aggressivem Riffing das Eis</strong> – etwas, das es bei dieser Band so bisher noch nicht gegeben hat. Aber auch auf &#8222;Hel&#8220; bleibt dies die Ausnahme: Es dominieren hauptsächlich typische <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Melodien und -harmonien&nbsp; in ähnlichem Uptempo-Gewand wie bei den vorigen paar Alben. Auch der gewohnt proggige Song- und Taktaufbau der Band findet sich auf „Hel“ wieder. Power-Metal-Positivität und so manche akustische Ohrschmeichelei sind auch wie gehabt vorhanden – es handelt sich also doch um ein typisches <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Album&#8230;</p>
<p>Oder? Gerade in der Rhythmusfraktion (Drums, Bass, Rhythmusgitarre) gibt es ein spürbares Upgrade zu früher. Hier sind unterschiedlichste Influenzen mit eingeflossen und sorgen für<strong> Abwechslung und Energie auch auf nicht-melodischer Ebene.</strong> Und, ehm, waren die Gitarrensoli eigentlich immer schon so krass? Die Färöer wurschteln sich durch unterschiedlichste Musikstile, jedoch immer mit dem Hauptfokus auf typischen <strong>T<span class="st">Ý</span>R</strong>-Stilmitteln.</p>
<p>Wer die Band (vor allem die Vocals und die markante Art und Weise, Melodien zu basteln) bisher nicht mochte, wird auch trotz der vielseitigen Einflüsse auf diesem Album seine Meinung wohl kaum ändern. Dennoch: „Hel“ ist ein stabiles Album, und der musikalischen Weiterentwicklung und <strong>Experimentierfreudigkeit</strong> der Band gebührt Respekt!</p>
<p><iframe title="Gates of Hel" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/-ZwkQBn_59w?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2><strong>RUMAHOY</strong> – „Time II: Party“</h2>
<p><strong>Pirate Metal:</strong> Entweder die beste oder die unnötigste Metal-Sparte, je nachdem, wen man fragt. Der Album-Name (ein sarkastischer Kommentar zu <strong>WINTERSUN</strong>s ewig angekündeter, aber scheinbar nie erscheinender zweiten Hälfte des „Time“-Albums, falls das noch jemandem nicht klar war) und das Cover deuten schon seicht darauf hin, dass es sich hier <strong>nicht um allzu ernste Musik</strong> handelt.</p>
<p>Und der Schein trügt nicht! <strong>RUMAHOY</strong> sind halt <strong>ALESTORM</strong> in doof(er). Die Texte beinhalten neben ganz, ganz viel extra stumpf-klischeehaftem Piratenjargon auch Dinge wie Fäkalhumor oder Internet-Memes (auch mal mit Gastauftritt vom <strong>ALESTORM</strong>-Sänger). Dazu fallen die Growls, wie sie auf dem ersten Album noch zum Teil zu finden waren, ganz weg, um mehr Platz für die dümmlichen Vocals von <strong>CAPTAIN YARRFACE</strong> zu machen. Das Ganze zu lustigen Piratenmelodien und Tavernenhumppa.</p>
<p>Dennoch überrascht die Platte vor allem musikalisch: Kompetentes Songwriting, solide Soli, diverse unterschiedliche Feelings – begraben unter einem Haufen wirren Buchstabensalats liegt eine<strong> Truhe voller amtlicher Pirate-Metal-Songs</strong>. Der Trash-Faktor zieht sich zwar textlich durch das ganze Album, von der Musik kann man das jedoch nicht behaupten! Klar &#8211; wer sich etwas anderes als Schwachsinn erhofft, wird mit Sicherheit enttäuscht. <strong>RUMAHOY</strong> tun ja auch keine Sekunde lang so, als wäre das anders – reiten dabei aber auf Wellen musikalischer Qualität.</p>
<p>Nach langem Überlegen komme ich zum Schluss: Obwohl „Time II: Party“ von vorn bis hinten schamlos unerwachsener Quatsch ist, ist es&#8230;<strong> irgendwie kein schlechtes Album?</strong> Man hat hier ein Konzept genommen – eine Parodie eines an sich schon parodistischen Genres zu schaffen – und es, jetzt schon zum zweiten Mal, knallhart durchgezogen. Nur dieses Mal mit noch mehr musikalischer Raffinesse.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rumahoy - Time II: Party [Full Album] [2019]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/videoseries?list=RDJta9GKmUqw8" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, dieser verspätete Artikel konnte einige von euch dazu animieren, sich nochmal mit vergessenen Schätzen letzten Jahres auseinanderzusetzen. Denn was eignet sich besser für musikalische Fortbildung, als ein paar <del>Tage</del> <del>Wochen</del> Monate der Quarantänezeit?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/2019-der-folk-metal-rueckblick-part-3/">2019 &#8211; Der Folk-Metal-Rückblick [Part 3]</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Aug 2019 06:11:10 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt soviele Festivals zu verpassen… Aber darum fahren wir ja für euch hin!</p>
<p>Heute mal ein Rückblick aufs Rockharz! Highlights, über und über und wir waren dabei!<br />
Mach dir etwas Lust aufs nächste Mal!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Hurra, es ist wieder <strong>ROCKHARZ</strong>!</h2>
<p>&#8230; denke ich mir, während es erstmal knapp zwei Stunden dauert, bis wir den Stau überwunden haben und aufs Campinggelände einfahren dürfen. Die neue, genauere Campaufteilung für mehr Sicherheit und Ordnung fordert ihren Tribut. <strong>Aber das kann uns auf keinen Fall die Laune verderben!</strong> Die Wetterlage befindet sich irgendwo zwischen sonnig und angenehm windig, ein paar Bier sind schon inhaliert, und die Vorfreude ist riesig. Außerdem hat man ja in der Hinsischt auch schon schlimmeres erlebt *<strong>hust</strong>summebreeze<strong>hust</strong>*. Die Teufelsmauer grinst uns aus der Ferne schon entgegen, das hohe Gras weht in den vorbeiziehenden Böen, und noch besteht die Soundkulisse aus Vogelgezwitscher und zirpenden Grillen. Dies soll sich allerdings noch ändern, denn es ist Zeit für den&#8230;</p>
<h2>Startschuss zum Festivalauftakt!</h2>
<p>Leider springt der Funke diesmal bei der ersten Band, die ich mir ansehe, noch nicht so richtig über. <strong>FROM NORTH</strong> spielen zwar in gewisser Hinsicht Viking und Pagan Metal (eigentlich genau mein Ding!), aber irgendwie will die Musik bei mir nicht zünden. Ich hätte mir glaube ich mehr Energie, mehr Geschwindigkeit und weniger Clean Vocals gewünscht. Ich gehe aber davon aus, dass es sich hierbei um persönliche Vorlieben handelt &#8211; dem ein oder anderen, der sich gerade vor der <strong>ROCKSTAGE</strong> tummelt, gefällt es sicher.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33871" aria-describedby="caption-attachment-33871" style="width: 472px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg" alt="" width="482" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-02-Brothers-of-Metal-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 482px) 100vw, 482px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33871" class="wp-caption-text">Ein Brother Of Metal @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Interessanter wird’s für mich dann bei <strong>BROTHERS OF METAL</strong>, wobei ich als nicht-Kenner erstmal überrascht bin, dass zuerst eine Sängerin auf die Bühne gehüpft kommt. Ach so! Es gibt dazu auch noch zwei Männer am Mikrofon. In Fell und Rüstungen erzählen die Brüder (inklusive Schwester) des Metalls mithilfe epischen Heavy und Power Metals <strong>Geschichten aus nordisch-mythologischen Sagen</strong>. Das Ganze wird präsentiert mit einer nicht allzu kleinen Prise Humor und Selbstironie – True Metal darf sich ja heute scheinbar nicht mehr ernstnehmen. Die rege Beteiligung der Publikums zeigt: Eingefleischte Fans scheint es auf jeden Fall schon einige zu geben! Spaß macht mir das Ganze spätestens nach Überwindung anfänglicher Soundprobleme dann auch.</p>
<h2>Es folgt das Kontrastprogramm:</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33872" aria-describedby="caption-attachment-33872" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-03-Vader-01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33872" class="wp-caption-text"><strong>VADER</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>VADER</strong>! Die Death-Metal-Veteranen zeigen sich genau wie erwartet: <strong>Schnell, geradlinig und gnadenlos.</strong> Ohne jeden Mienenverzug zeigen die Polen dem Fußvolk, wie es seit jeher gemacht wird. Das Highlight ist dabei in meinen Augen der Drummer James Steward – ich bin immer wieder überwältigt von der Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision, die verschiedene Extreme-Metal-Schlagzeuger an den Tag legen. Gegen Ende wird’s dann mit dem Ausnahmesong <a href="https://www.youtube.com/watch?v=2Rx_AA5GfNE"><em>&#8222;Sword Of The Witcher&#8220;</em></a> kurz düsterer und langsamer, und als Outro erklingt unheilvoll der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=-bzWSJG93P8"><em>&#8222;Imperial March&#8220;</em></a>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33873" aria-describedby="caption-attachment-33873" style="width: 210px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg" alt="" width="220" height="330" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-1-Mittwoch-05-JBO-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 220px) 100vw, 220px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33873" class="wp-caption-text"><strong>J.B.O.</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Damit reicht’s dann auch schon wieder mit der ernsten Musikmacherei – Zeit für <strong>J.B.O.</strong>! Neben ein paar neueren Liedern wie etwa <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rjgkmpxo7wc">&#8222;Alles Nur Geklaut</a>&#8220; </em>(ja, es ist das, was ihr denkt) stehen vor allem mitsingbare Klassiker auf dem Programm. Mit den Musikern besetzen zudem zwei weitere Menschen die Bühne, deren Job es vor allem ist, doof verkleidet zu sein und manchmal Schilder mit wichtigen Textzeilen hochzuhalten. Ich frage mich zuweilen, ob ich mich<strong> fremdschämen oder Spaß haben</strong> soll. Entschieden wird sich für letzteres, und gottseidank bin ich damit nicht der Einzige. Der generelle Alkoholpegel hilft definitiv, die Partystimmung im Publikum ist groß, und den Text von <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8oYkuCGx6JU"><em>&#8222;Ein Guter Tag Zum Sterben&#8220;</em></a> finde ich auch noch irgendwo in den Untiefen meines Hinterkopfs wieder.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
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<h2>Und plötzlich ist Donnerstag!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33874" aria-describedby="caption-attachment-33874" style="width: 386px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-01-Bloodred-Hourglass-07-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33874" class="wp-caption-text"><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> spielen noch vor Mittag, und nach dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> letzten Jahres freue ich mich sehr, die vielversprechende Melodeath-Kombo auch mal mit gutem Sound live sehen zu dürfen. Ein sauber abgeliefertes Konzert! Dazu ein gekonntes Zusammenspiel von melodischen, tiefgehenden Parts und dem einen oder anderen Abstecher in schnellere und aggressivere Gefilde. So wird man doch gerne <strong>musikalisch wachgeküsst.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33875" aria-describedby="caption-attachment-33875" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-06-Van-Canto-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33875" class="wp-caption-text"><strong>VAN CANTO</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
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<p>Als Nächstes führt mich meine musikalische Reise zu einer Band, von der ich schon lange nichts mehr gehört habe. Die Acapella-Metal-Combo <strong>VAN CANTO</strong>! Nicht so genau wissend, was auf mich zukommt, beschert mir der sechsstimmige Gesang im Intro des ersten Tracks <em>&#8222;If I Die In Battle&#8220;</em> erstmal eine unerwartete Portion Gänsehaut. <em>&#8222;Six Winds blow as one&#8220;</em>, so die erste Textzeile – und ja! Nach so vielen Jahren sind die Mitglieder der Gesangskapelle wirklich perfekt aufeinander abgestimmt und wissen, mit ihren Organen <strong>eine wahrhaft wohlklingende Soundlandschaft</strong> zu erzeugen. Neben Eigenkompositionen werden unter anderem <a href="https://www.youtube.com/watch?v=UPUNdwRhuMA"><em>&#8222;Rebellion (The Clans Are Marching)&#8220;</em></a> und <a href="https://www.youtube.com/watch?v=HSpuVsLnl1k"><em>&#8222;Master Of Puppets&#8220;</em></a> (letzteres sogar als Überraschung in einen eigenen Song eingebaut) zum Besten gegeben. Alles in allem ein&nbsp; sehr schönes Konzert, welches mir und den tausend Menschen um mich herum viel Freude bereitet.</p>
<h2>Die Finnen sind los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33876" aria-describedby="caption-attachment-33876" style="width: 440px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg" alt="" width="450" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-10-Lordi-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 450px) 100vw, 450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33876" class="wp-caption-text"><strong>LORDI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Konzert von <strong>LORDI</strong> komme ich etwas zu spät, und verpasse so leider einen großen Teil. Das eine Lied, weswegen alle da sind (gebt es ruhig zu!), <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=-6Xl9tBWt54">&#8222;Hard Rock Hallelujah&#8220;</a></em>, behalten sich die Gewinner des 2006er <strong>EUROVISION SONG CONTEST</strong> allerdings bis zum Schluss, so dass ich zumindest das noch mitbekomme. Und natürlich stehen die Finnen <strong>in voller Monster-Montur</strong> auf der Bühne! Mir wird außerdem mitgeteilt, dass ich den ein oder anderen Spezialeffekt verpasst habe. So etwa das dämonische Flügelausbreiten des Sängers <strong>MR.LORDI</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33877" aria-describedby="caption-attachment-33877" style="width: 490px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg" alt="" width="500" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-12-Wintersun-03-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33877" class="wp-caption-text"><strong>WINTERSUN</strong> haben Spaß bei der Arbeit @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Hui, <strong>WINTERSUN</strong> spielen ja jetzt! Es handelt sich hier sogar um eine <strong>SPECIAL SHOW</strong> – denn <strong>gespielt wird nur das erste Album!</strong> Und zwar vom ersten Track bis zum letzten. Das ist erstens schön, weil ich die Scheibe zu den besten Metal-Alben zähle, die je geschrieben wurden. Zweitens ist es schön, weil man so auch mal die Möglichkeit hat, ein paar seltenere Live-Songs zu Ohr zu bekommen (etwa <a href="https://www.youtube.com/watch?v=x3s19wDvyeU"><em>&#8222;Sadness And Hate&#8220;</em></a> oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=hDsTtJXdMZo"><em>&#8222;Sleeping Stars&#8220;</em></a>). Leider ist auch hier der Sound nicht von erster Sekunde an genießbar – nach ein paar Tracks sitzt er dann allerdings perfekt. Auch verfehlt Sänger Jari bei <em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=oyuOjCfCsm4">&#8222;Starchild&#8220;</a></em> kurz einen Einsatz, muss dabei selbst aber grinsen und findet zeitnah wieder ins Lied hinein. Alles in allem schaffen es <strong>WINTERSUN</strong> aber wieder einmal, mithilfe ihrer Kombination aus melodischer Virtuosität und energiegeladener Uptempo-Gewalt eine epische und mitreißende Show darzubieten.</p>
<h2>Männer mit Bärten</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33878" aria-describedby="caption-attachment-33878" style="width: 522px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg" alt="" width="532" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-14-Amon-Amarth-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 532px) 100vw, 532px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33878" class="wp-caption-text"><strong>AMON AMARTH</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Bald stehen auch schon die nächsten Melodeath-Giganten auf der Bühne: <strong>AMON AMARTH</strong>! Der Sound ist von erster Sekunde an großartig, was meine Gehörgänge und die meiner Mitzuschauer natürlich sehr erfreut. Gespielt wird eine <strong>gute Festival-Mischung aus neuen und mittelalten Tracks</strong>. Wie immer bei diesen Shows: große Begeisterung im Publikum – selbst, wenn diese mir persönlich mittlerweile leider ein bisschen abhandengekommen ist. Die letzten paar Scheiben der Schweden konnten mich nicht mehr so richtig erreichen, und so kann ich den Großteil des Konzertes leider nicht ganz so genießen wie scheinbar alle anderen Menschen, die sich mit mir vor der Bühne tummeln. Abgesehen von meinen persönlichen Präferenzen bei der Songauswahl muss ich aber hervorheben, dass <strong>Performance, Sound und Bühnenshow keinerlei Makel</strong> aufweisen. Ein in allen Hinsichten richtig professionell abgelieferter Gig! So gehört sich das für eine Band solchen Kalibers.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33879" aria-describedby="caption-attachment-33879" style="width: 340px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg" alt="" width="350" height="233" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-2-Donnerstag-15-Witt-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 350px) 100vw, 350px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33879" class="wp-caption-text"><strong>WITT</strong> alias Rübezahl @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Direkt im Anhang gibt‘s dann mit <strong>JOACHIM WITT</strong> den Ausnahmeakt des Abends. Der alte Rübezahl trägt einen äußerst großen, grauen Bart und wirkt etwas <strong>verwirrt</strong> <strong>und vor allem betrunken</strong>. Ich schaue mir das Ganze kurz an, gehe dann aber ebenso verwirrt zu meinem Zelt zurück und lege mich schlafen.</p>
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<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Die Schwarze Milch der Frühe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33880" aria-describedby="caption-attachment-33880" style="width: 241px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg" alt="" width="251" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-02-Milking-the-Goatmachine-01-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 251px) 100vw, 251px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33880" class="wp-caption-text">Ziegenmilchmachine @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Zum Frühstück am dritten Tage lasse ich mir von <strong>MILKING THE GOATMACHINE</strong> erstmal den Ohrenschmalz aus den Gehörgängen blasen (und so manche Gehirnzelle gleich mit). Als Konzertintro gibt es eine <strong><em>äußerst wohlklingenden</em> </strong><a href="https://www.youtube.com/watch?v=X6tKZ-cg4RI">Ziegen-Remix des Game-Of-Thrones-Themes</a> (nun klick den Link schon an!), bevor die stampfende Goatgrind-Fete dann losgeht. Die Crowd mosht und circled zu Downtempo-Gewalze und Blastbeat-Attacken, und auch die dreiköpfige Ziegenband hat sichtlich Spaß bei der Sache. Trotz allen Blödsinn-Flairs gilt auch hier mein Lob vor allem dem Drummer (der gute „<strong>GOATLEEB UDDER</strong>“), der nicht nur brutal &#8222;die Beats am Ballern ist&#8220;, sondern zugleich als Hauptsänger der Band fungiert. Und das bei 30 Grad. Unter einer Ziegenkopf-Maske aus Gummi. <strong>Määh.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33882" aria-describedby="caption-attachment-33882" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33882" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg" alt="" width="404" height="606" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-12-Dragonforce-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33882" class="wp-caption-text"><strong>DRAGONFORCE</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Frisch aus dem Studio springen <strong>DRAGONFORCE</strong> auf die mit äußerst fabulösem 80s-Synth-Explosion-Backdrop und dreidimensionalem Drachenkopf geschmückte Bühne – und haben eine <strong>nicht zu verachtende Portion gute Laune und Motivation</strong> im Gepäck! Ein neues Lied gibt’s dabei leider noch nicht zu hören. Dafür klimpern die Gitarrenhelden altbekannte Highspeed-Hymnen virtuos wie eh und je auf ihren Äxten in die Runde, wobei sich die Songauswahl einmal quer durch die gesamte Bandhistorie zieht. Im Publikum herrschen Konfettischlacht und Seifenblasenpartys. Yay! Wahre <strong>DRAGONFORCE</strong>-Fans erkennt man auf solchen Konzerten übrigens daran, dass sie oft die Einzigen zwischen Hunderten sind, die auch tatsächlich einige Texte begeistert mitgrölen. Und nicht nur da sind, weil das ja die eine Band da ist, von denen eine Zeit lang jeder gesprochen hat, weil wegen Guitar Hero. Spaß haben aber scheinbar alle.</p>
<h2>Die Überraschung des Tages</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33883" aria-describedby="caption-attachment-33883" style="width: 289px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33883" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg" alt="" width="299" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-681x1024.jpg 681w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-14-Saltatio-Mortis-01-750x1127.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33883" class="wp-caption-text"><strong>SALTATIO MORTIS</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;oder vielleicht sogar des Festivals sind allerdings <strong>SALTATIO MORTIS</strong>! Der neueste musikalische Gewandwechsel steht den Spielleuten wahrlich gut. Haben diese doch nach vielen Jahren eher mediokrer Leistungen mit der letzten Scheibe nochmal einen Schritt Richtung Neuland gewagt! Die jüngsten Erzeugnisse der Gruppe glänzen vor allem mit ihren mitreißenden Chorus-Parts, deren <strong>Stadion-Vibe live perfekt</strong> funktioniert. Die Masse klatscht und singt begeistert mit – und das noch bis in die allerhintersten Reihen. <em>Fresh</em> wie seit langem nicht mehr, wissen<strong> SALTATIO MORTIS</strong> alle Anwesenden zu begeistern. Nicht, dass sie nicht schon immer Meister darin gewesen wären, Menschenmassen zu animieren – aber in meinen Augen haben sie hiermit ein neues Level erreicht.</p>
<p>Dazu ist der Sound einwandfrei, und in der anbrechenden Dunkelheit kommt die <strong>epische Feuer- und Lichtshow grandios zur Geltung</strong>. Viele, viele Menschen feiern zusammen eine große, große Dudelsack-Party. Und das mit gutem Grund. Schön gemacht, <strong>SALTATIO MORTIS</strong>. Starke Leistung! Als Outro gibt‘s dann aus dem Nichts heraus in voller Lautstärke <a href="https://www.youtube.com/watch?v=MXTyw6KFElM"><em>&#8222;Remmidemmi&#8220;</em></a> von <strong>DEICHKIND</strong> auf die Ohren, und das Publikum ist nicht mehr zu halten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33884" aria-describedby="caption-attachment-33884" style="width: 514px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg" alt="" width="524" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-15-Dimmu-Borgir-01-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 524px) 100vw, 524px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33884" class="wp-caption-text">We are cursed in this black magic night @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Lustigerweise fungiert dieses Lied somit irgendwie auch ungewollt als Intro für die direkt im Anschluss stattfindende Show von <strong>DIMMU BORGIR</strong>. Alsbald ist der Spaß jedoch vergessen, denn nun herrschen Nebelschwaden, finstre Epik und orchestraler Bombast. Und wie! Auch hier kommen neben großartiger Soundqualität wieder Feuer- und Lichtshow zum Einsatz – allerdings mit weitaus anderem Effekt. Die Farbverläufe, der Bühnennebel, alles ist bis ins kleinste Detail durchgeplant und erschafft mit den dunklen Klängen der Norweger<strong> ein wahrlich großartiges atmosphärisches Zusammenspiel.</strong> So etwas erlebt man selten. Gänsehaut macht sich breit. Das Publikum ist sichtlich von dem Spektakel gebannt.</p>
<h2>Ein Tänzchen zu später Stund‘</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33885" aria-describedby="caption-attachment-33885" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg" alt="" width="300" height="450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-3-Freitag-16-Russkaja-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33885" class="wp-caption-text"><strong>RUSSKAJA</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Als nächstes stehen <strong>RUSSKAJA</strong> auf dem Programm – perfekt zum Runterkommen! Viel Ska und Polka, ein bisschen Metal, das Konzept zieht. Wie immer bei <strong>RUSSKAJA</strong>-Festivalshows dauert es ziemlich genau eine halbe Minute, bis alle am Tanzen sind. Sogar hinten bei den Essensständen skanken und hüpfen die Leute, der Sound sitzt auch hier, und <strong>alle kalt gewordenen Waden sind schnell wieder aufgewärmt.</strong> Neben dem Spaßfaktor der Band sei aber auch die Professionalität dieser Musiker nochmal hervorzuheben. Kein einziger schiefer Ton, kein ungeplanter Bühnen-Move, kein Schlag geht auch nur eine Millisekunde am Rhythmus vorbei. Perfektion bis ins kleinste Detail. Einzige Ausnahme: Der Gitarrist versucht, dem Roady nach dem Konzert sein Instrument zuzuwerfen, bleibt hängen, und lässt dieses erstmal volle Kanne auf den Boden klatschen. Autsch.</p>
<h2>Ein neuer Tag beginnt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33886" aria-describedby="caption-attachment-33886" style="width: 341px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg" alt="" width="351" height="234" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-04-Freedom-Call-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 351px) 100vw, 351px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33886" class="wp-caption-text"><strong>FREEDOM CALL</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und zwar mit einer Band, die ich in meinen elf Jahren Festivalkarriere bisher tatsächlich noch nie live miterleben durfte: <strong>FREEDOM CALL</strong>! Und es ist tatsächlich <strong>eine sehr positive erste Erfahrung</strong>. Der melodische Upspeed-Power-Metal à la <strong>GAMMA RAY</strong> und Konsorten macht so früh am Tag echt Laune. Auch die Menschenansammlung vor der Bühne ist schon einigermaßen präsent und motiviert. Schön! Und weiter geht‘s!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33887" aria-describedby="caption-attachment-33887" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-13-Epica-03-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33887" class="wp-caption-text"><strong>EPICA</strong> liefern eine stürmische Show @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>&#8230;und zwar mit <strong>EPICA</strong>! Die ersten Regentropfen des Festivals spiegeln sich im glitzernden Kleid von Sängerin Simone Simons, und wieder einmal werden Licht- und Rauchshow gekonnt mit episch-orchestralen Symphonien zu einem grandiosen Gesamtwerk verwoben. Der <strong>Keyboarder hat sichtlich am meisten Spaß</strong>, rollt mit seinem Instrument auf der Bühne rum und ersetzt es auch mal durch einen halbkreisförmigen <strong>Umhänge-Synthie</strong>. Musikalisch sind <strong>EPICA</strong> auch deswegen interessant, weil sie den Einsatz von extremeren Metal-Elementen (aggressive Schlagzeug-Parts, Growls&#8230;) nicht scheuen. Damit stechen sie auf ihre eigene Art aus dem doch relativ einheitlichen Female-Fronted-Symphonic-Metal-Genre heraus. Ein gutes Konzert, und mit eines der überzeugendsten, die ich von der Band bisher miterleben konnte.</p>
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<h2>Mit Regen und Wind kommen Kälte und Nässe</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33888" aria-describedby="caption-attachment-33888" style="width: 376px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-14-Korpiklaani-02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33888" class="wp-caption-text">Raaah! <strong>KORPIKLAANI</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Diese Umstände machen es <strong>KORPIKLAANI</strong> nicht unbedingt leichter, Partystimmung unterm Volk zu verbreiten. Auch wummern einem zu Beginn erstmal die Bassfrequenzen die Trommelfelle durch, was mit der Zeit aber besser wird. Neben Hüpf- und Tanzliedern spielen die Finnen auch so manchen traurig-schönen oder stampfigeren Song. Gerade dieser <strong>melancholische Aspekt der Show</strong> vermischt sich wunderbar mit der graublauen Vorabendatmosphäre. Ein schönes Konzert, wenngleich ich <strong>KORPIKLAANI</strong> mittlerweile so oft gesehen habe, dass sie mich kaum noch überraschen oder so wirklich mitreißen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33889" aria-describedby="caption-attachment-33889" style="width: 215px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg" alt="" width="225" height="337" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-4-Samstag-15-Children-of-Bodom-02-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33889" class="wp-caption-text"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> @Maximialian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> machen das Schlusslicht, haben allerdings wettertechnisch das schlechteste Los gezogen. Windböen aus allen Richtungen stören die Soundübertragung, und auch der Regen wird so langsam echt aufdringlich. Auch scheint, unabhängig davon, der Sound generell etwas weniger gut zu sein als bei den meisten anderen Headlinern. Gerade neuere Songs, die nicht jeder auswendig kennt, leiden unter dem klanglichen Defizit. <strong>Gottseidank gibt es auch viele Klassiker zu hören,</strong> und am Ende noch das jahrelang nicht live aufgeführte <a href="https://www.youtube.com/watch?v=cN9KqmaQt70"><em>&#8222;If You Want Peace&#8230; Prepare For War!&#8220;</em></a>. Trotz aller Probleme verlasse ich das Konzert mit einem wohligen Gefühl. Gute Lieder bleiben eben gute Lieder.</p>
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<h2>Und ein gutes Festival bleibt ein gutes Festival!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33892" aria-describedby="caption-attachment-33892" style="width: 564px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33892" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg" alt="" width="574" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-1024x681.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-20-750x499.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 574px) 100vw, 574px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33892" class="wp-caption-text">@Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Und das kann man laut sagen! Denn nicht nur die Bandauswahl und Location waren in diesem Jahr wieder wie gewohnt supertoll, auch war der Konzertsound bei fast allen Bands richtig gut. Zudem sei die Campingatmosphäre gelobt: Mit einer Anzahl von 17.000 Besuchern ist das <strong>ROCKHARZ</strong> groß genug, sich auf dem Zeltplatz zwischen lauter netten Menschen zu verlieren &#8211; gleichzeitig aber noch klein genug, nicht <strong>seine Seele und seinen kuscheligen Charme</strong> zu verlieren! Damit entlasse ich euch dann auch schon wieder in den grauen Alltag – zu guter Letzt gibt&#8217;s aber noch ein paar&#8230;</p>
<h2>Abschließende Worte seitens des Fotografen:</h2>
<p>Trotz der für die Gäste extrem unglücklich gelaufenen Anreise war es dieses Jahr eine der besten Ausgaben meines Lieblingsfestivals. Der Sound war &#8211; völlig festivaluntypisch – überwiegend sehr gut und beinahe alle Bands haben einen wirklich soliden Auftritt hingelegt. Selbst bei Musik, die nicht meinem Geschmack entspricht, muss ich neidlos anerkennen, dass die Künstler „sauber abgeliefert haben“. Mein <strong>Persönliches Highlight</strong> waren hierbei<strong> BLOODRED HOURGLASS</strong> auf dem ersten Slot am Donnerstagmorgen. Phänomenaler Klang und eine klare deutlich heraushörbare melodiöse Leadgitarre gepaart mit der üblichen Wucht und Kraft die man von Melodeath-Bands erwartet.&nbsp; <strong>Ein Lowlight hingegen</strong> war der Auftritt des letzten Headliners <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>. Von allen Bands war ihr Auftritt am lieblosesten. Man gewann den Eindruck, dass die Jungs ausschließlich der Gage wegen angereist waren und auf ein Publikum gar keinen Bock haben – schade.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33891" aria-describedby="caption-attachment-33891" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33891 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/07/RockHarz-2019-5-People-04-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33891" class="wp-caption-text">Man sieht sich @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h2>Viel Spaß noch mit dem offiziellen Aftermovie!</h2>
<p><iframe loading="lazy" title="ROCKHARZ 2019   official Aftermovie Part 1" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TLu6Sj4UjsE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Bis zum nächsten Jahr!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht/">Rockharz 2019 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 2 &#8211; Im Schafspelz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 10 Oct 2018 10:16:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[BLACK MESSIAH]]></category>
		<category><![CDATA[Enisum]]></category>
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		<category><![CDATA[Gernotshagen]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<category><![CDATA[Waldtraene]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfszeit]]></category>
		<category><![CDATA[wolfszeit 2018]]></category>
		<category><![CDATA[wolfszeit festival]]></category>
		<category><![CDATA[Wolfszeit festival 2018]]></category>
		<category><![CDATA[wolfszeit open air]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOLFSZEIT II - Jetzt wird zurückgebissen... so oder so ähnlich jedenfalls!<br />
Zuletzt gab es den ersten Teil, nun haben wir für euch Teil 2 parat. </p>
<p>Mehr Bands, mehr Musik, mehr Festival …</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-2-im-schafspelz/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 2 &#8211; Im Schafspelz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Donnerstag und Freitag auf dem Wolfszeit sind dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-1-wenn-die-woelfe-rufen"><strong>HIER</strong></a> findest du den <strong>ersten Teil</strong> unseres Nachberichtes.</p>
<h2>Samstag: So schwarz wie meine Seele</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29487" aria-describedby="caption-attachment-29487" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29487 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29487" class="wp-caption-text">ENISUM</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29488" aria-describedby="caption-attachment-29488" style="width: 378px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29488 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02.jpg" alt="" width="388" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/18.Enisum.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29488" class="wp-caption-text">ENISUM</figcaption></figure>
<p>Über Nacht hat sich der <strong>Regen</strong> zum Glück ein wenig beruhigt. Die erste Band des Tages darf also heute schon fast wieder im Trockenen spielen – vorerst. Das sind <strong>ENISUM</strong>, eine klasse <strong>Ambient Black Metal-Truppe</strong> aus <strong>Italien</strong>. Wer <strong>ENISUM</strong> kennt, weiß, dass man von den Jungs eigentlich immer <strong>Höchstleistungen</strong> erwarten darf. So auch dieses Mal: Zwischen atmosphärische Einspieler quetschen sich <strong>treibende Gitarrenriffs</strong>, tiefe Growls und<strong> markerschütternde Schreie von Sänger Marcello</strong> sowie tiefgehende Cleangitarrenparts mit jeder Menge Wah Wah und Hall. Ein schöner Auftritt, der die vom Vorabend noch leicht lädierten Synapsen sofort wieder auf Trab bringt und wirkt ein dampfender schwarzer Kaffee zum Frühstück.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29489" aria-describedby="caption-attachment-29489" style="width: 385px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29489 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02.jpg" alt="" width="395" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/19.Farsot.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 395px) 100vw, 395px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29489" class="wp-caption-text">FARSOT</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Sophia:</em> Mit Black Metal geht es los, mit Black Metal geht es weiter: Die nächste eher unbekanntere Band haut ziemlich viele Leute auch im prasselnden Regen von den Socken und zieht sie vor die Bühne. Die Rede ist von <strong>FARSOT</strong>. Die<strong> Thüringer</strong> stehen standardmäßig in tristem Schwarz auf der Bühne und außer beim Sänger kommt in Sachen<strong> Bühnenshow</strong> leider nicht wirklich was rum. &nbsp;Davon abgesehen ist die musikalische Leistung der Truppe ausgezeichnet und auch die Soundmänner scheinen ordentlich ausgeschlafen zu sein: Über das gesamte Infield sind alle Facetten des Sounds super zu hören. Indoor und auf der Platte gefallen mir <strong>FARSOT</strong> zwar besser, aber das ist wohl Geschmacksfrage.</p>
<h3>Geigen raus, jetzt wird gefidelt!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29490" aria-describedby="caption-attachment-29490" style="width: 378px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29490 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01.jpg" alt="" width="388" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odoerir.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29490" class="wp-caption-text">ODROERIR</figcaption></figure>
<p>Ich habe mich wirklich, wirklich doll auf <strong>ODROERIR</strong> gefreut, aber leider habe ich es nicht geschafft, den ganzen Auftritt durchzuhalten. Wieso? Die <strong>Folk Metal-Band</strong> mit <strong>sechs Mikros</strong> und <strong>vielen verschiedenen Instrumenten</strong> hat die Leute am Sound offensichtlich vollkommen <strong>überfordert</strong>. Der <strong>Gesang übersteuert</strong> unheimlich, ist teilweise dann wieder wesentlich leiser als die Instrumente und bei mehrstimmigem Gesang verschwimmt sowieso alles in einer Masse.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29491" aria-describedby="caption-attachment-29491" style="width: 384px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29491 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02.jpg" alt="" width="394" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/20.Odroerir.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 394px) 100vw, 394px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29491" class="wp-caption-text">WALDTRÄNDE-Sängerin Babett &#8222;Knöpfchen&#8220;</figcaption></figure>
<p>Leider können sich die Leute auf der Bühne daher auch kaum bewegen, da bei jeder Gelegenheit sofort irgendwas surrt und summt. An sich ist die Leistung die Band sonst aber wirklich gut und sie halten die ganze Show über tapfer durch. Vor allem die Stimme der <strong>WALDTRAENE-Sängerin Babett</strong> harmoniert großartig mit der Musik und auch das Geigenspiel fügt sich super in die <strong>Atmosphäre</strong>. Bei einer Band, die sich so auf Gesang konzentriert, sollte das aber insgesamt nicht so ablaufen.</p>
<p>Wesentlich besser ist der Sound dann wieder bei <strong>GERNOTSHAGEN</strong>. Mit schnellen Drums und viel <strong>Publikumsinteraktion</strong> können die <strong>Pagan Metaller</strong> aus <strong>Thüringen</strong> sofort überzeugen. Zu hören gibt es neben <em>&#8222;Schlachtenbruder&#8220;</em> und <em>&#8222;Freyas Schoß&#8220;</em> auch den neuen Song <em>&#8222;Zyklus Tod&#8220;</em>, zu dem die Band auch ein Video auf <a href="https://www.youtube.com/watch?v=zjjkmYE6lyM"><strong>Youtube</strong></a> hochgeladen hat. Die Bandmitglieder fühlen sich sichtlich wohl auf der guten, alten Wolfszeit-Bühne und auch der noch recht frische <strong>Gitarrist Roman</strong> liefert ein ordentliches Brett ab.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29492" aria-describedby="caption-attachment-29492" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29492 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/21.Gernotshagen.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29492" class="wp-caption-text">GERNOTSHAGEN</figcaption></figure>
<p><strong>Sänger Askan</strong> legt als i-Tüpfelchen noch <strong>zirkusreife Klettereinlagen</strong> auf den Bassboxen und zwischen den Securitys hin, dass man auf jeden Fall gut unterhalten wird – völlig egal, ob man jetzt ein großer <strong>GERNOTSHAGEN-Fan</strong> ist, oder nicht. Für genügend <strong>Promotion</strong> sorgen sie hier für ihr kommendes Album auf jeden Fall. Auch die eingefleischten Fans sind mehr als glücklich und die Atmosphäre ist mitunter auch sehr entspannt und nachdenklich. Aber keine Angst – die Party ist schon im Anmarsch!</p>
<h3>Endspurt: Gute Laune im Doppelpack</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29493" aria-describedby="caption-attachment-29493" style="width: 378px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29493 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01.jpg" alt="" width="388" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/22.BlackMessiah.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29493" class="wp-caption-text">BLACK MESSIAH</figcaption></figure>
<p>Denn wenn es eine Truppe gibt, die weiß, wie man feiert, dann ist das <strong>BLACK MESSIAH</strong>! Hier werden alle <strong>Klassiker</strong> ausgepackt, von <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em> über <em>&#8222;Wildsau&#8220;</em> bis hin zum <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em>. Alles, um die Leute zum Feiern zu bringen – und das klappt wie immer großartig. <strong>BLACK MESSIAH</strong> waren ja nun schon öfter mal auf dem Wolfszeit und genau dasselbe schöne, alte Gefühl stellt sich auch heute wieder ein: Alte Bekannte wiedertreffen und einfach nur Spaß haben und laut mitsingen. Dazu gibt es wie immer <strong>hochkarätiges Geigen- und Flötenspiel</strong> auf die Ohren. Einfach eine Band, auf die man sich verlassen und mit der man auch immer nett quatschen kann. Top!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29494" aria-describedby="caption-attachment-29494" style="width: 405px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29494 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01.jpg" alt="" width="415" height="277" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 415px) 100vw, 415px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29494" class="wp-caption-text">WINTERSUN</figcaption></figure>
<p>In diese gute Stimmung steigen <strong>WINTERSUN</strong> natürlich liebend gerne ein. Es geht gerade los, schon stürmen die Massen nach vorn. Das wirkt schon ziemlich <strong>überwältigend</strong>, so eine große Band auf dem kleinen Wolfszeit. Der Sound und die Lichtshow sind einfach übertrieben gut, damit darf man aber auch rechnen, wenn man die eigenen Techniker mit einfliegen lässt. Mit Hits aus allen Alben bringen <strong>WINTERSUN</strong> das überwältigte Publikum zum leidenschaftlichen Mitgrölen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29495" aria-describedby="caption-attachment-29495" style="width: 367px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29495 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02.jpg" alt="" width="377" height="251" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/23.Wintersun.02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 377px) 100vw, 377px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29495" class="wp-caption-text">WINTERSUN</figcaption></figure>
<p>Überraschend: Die erste Reihe füllt sich fast ausschließlich mit einem durchweg <strong>sehr jungen Publikum</strong>. Scheinbar sprechen <strong>WINTERSUN</strong> vor allem auch die <strong>Nachwuchsgeneration</strong> der Szene an – das macht viel Hoffnung auf die Zukunft! Und wenngleich es mittlerweile <strong>bitterkalt</strong> auf dem Gelände geworden ist, stehen die <strong>Finnen</strong> ungerührt von ihren Ventilatoren und lassen sich episch das Haar aus dem Gesicht blasen – die sind die Kälte vielleicht auch einfach gewohnt.</p>
<p>Eben ganz typisch gibt es von den Jungs einen für alle Fans epischen Wechsel zwischen langsamen und schnellen Titeln, so zum Beispiel <em>&#8222;Winter Madness&#8220;</em> und <em>&#8222;Land Of Snow and Sorrow&#8220;</em>. Hauptsächlich wird aber natürlich die letzte Scheibe &#8222;The Forest Seasons&#8220; präsentiert.</p>
<h3>Sibirische Kälte und Norwegischer Kvlt</h3>
<p><em>Steffi:</em> Wer dachte, dass das <strong>Wetter</strong> am Freitag ziemlich beschissen war, der wünscht es sich am Samstag zurück. <strong>Klirrende Kälte</strong> umfängt die Masse, die jetzt noch gespannt auf den <strong>legendären Festival-Abschlussgig</strong> wartet: <strong>ABBATH</strong>. Muss ich dazu noch irgendwas erklären? Lediglich die Formation um den guten <strong>Herrn Abbath</strong> hat sich verändert, ansonsten gibt es <strong>starken Black Metal</strong> mit <strong>brechenden Riffs</strong> und eben einen leicht gealterten Herrn Abbath, der aber scheinbar in den besten Jahren seiner <strong>Bühnenkondition</strong> ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29496" aria-describedby="caption-attachment-29496" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29496 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/24.Abbath.01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29496" class="wp-caption-text">ABBATH</figcaption></figure>
<p>In auffälligen<strong> nietenüberladenen und lederbeschlagenen Bühnenoutfits</strong> und dem charakteristischen <strong>Sanduhren-Makeup</strong> zeigt er, dass er sich den <strong>Legendentitel</strong> mehr als verdient hat und das Wolfszeit-Publikum huldigt den schnellen, feurigen Riffs und dem gnadenlosen Schlagwerk in Songs wie <strong>&#8222;Fenrir Hunts&#8220;</strong>. Am Ende werden alle glücklich in die letzte, wohl eher bitterkalte Nacht entlassen. Glück dem, der im Wohnwagen schläft – bei den Temperaturen auf der Luftmatratze im Zelt zu zittern, macht wirklich keinen Spaß.</p>
<h2>Schon vorbei? &#8211; Fazit</h2>
<p><em>Steffi:</em> Was für ein würdiger <strong>Abschluss der Open Air-Saison</strong>! Ganze 15 Stück waren es für mich dieses Jahr, und dieser Reihe eine so erhabene Krone aufzusetzen, ist auf jeden Fall nicht selbstverständlich. Obwohl ich gebürtige <strong>Thüringerin</strong> bin, war dieses <strong>Wolfszeit</strong> mein erstes – und ich kann mich wirklich nicht beklagen, die anstrengende Reise mit Bahn, Bus und zu Fuß auf mich genommen zu haben. Für alle, die mit den <strong>Öffis</strong> bis nach <strong>Crispendorf</strong> trullern, wären natürlich ein oder zwei <strong>Shuttlefahrzeuge</strong> am Donnerstag eine Erlösung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29497" aria-describedby="caption-attachment-29497" style="width: 386px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29497 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2.jpg" alt="" width="396" height="264" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_2904-2-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29497" class="wp-caption-text">Wolfszeit-Besucher trotzen dem schlechten Wetter &#8211; mit Würstchen und Bier!</figcaption></figure>
<p>Auch die <strong>&#8222;Aftershowpartys&#8220;</strong> sollten sich eigentlich nicht solche schimpfen dürfen. Dann bitte wenigstens das ganze Festival über einen <strong>trockenen, warmen Raum</strong> zur Verfügung stellen (das war nämlich zum Ende hin nicht mehr der Fall) und bitte entscheiden: Soll man nun <strong>tanzen</strong>, oder mit seinem Freunden bei <strong>eins, zwei, drölf Bierchen</strong> schön schnackend den Abend ausklingen lassen? Denn weder das eine, noch das andere ging. Zum Quatschen war die Musik zu laut und zum Tanzen die <strong>Neonröhren-Speisesaal-Atmosphäre</strong> zu doof.</p>
<p>Ansonsten: <strong>Bandauswahl</strong> und <strong>Sound</strong> waren fast ausnahmslos top, da gibt es nichts zu meckern. Ein wichtiger Punkt bleibt die <strong>Einweisung der Fahrzeuge</strong>. <strong>Rettungsgasse</strong> war nämlich Fehlanzeige, sodass sich ein <strong>Rettungswagen</strong> nur mit mehrminütigen Zeitverlusten und unter großen <strong>Manövrierproblemen</strong> seinen Weg über das Campinggelände bahnen konnte. Das sollte ein Muss auf jeder öffentlichen Veranstaltung sein!<br />
Hoffentlich klappt das nächstes Jahr besser, da bin ich auf jeden Fall wieder am Start.</p>
<h3>Schon Pläne für 2019?</h3>
<p><em>Sophia:</em> Insgesamt hat sich das <strong>Wolfszeit-Festival</strong> in diesem Jahr ziemlich verändert hat &#8211; <strong>im positiven Sinne</strong>! Auch viele kleinere Bands hatten die Chance, sich dem Publikum zu präsentieren und die limitierten <strong>Wolfszeit-Hörner</strong> waren genauso schnell weg wie die Zaunbanner. Beides kann man mit den <strong>gesammelten Getränkekarten</strong> gewinnen, mit denen auf dem Infield bezahlt werden kann. Im Übrigen würde ich jedem ans Herz legen, eher viele <strong>„kleine“ Getränkekarten</strong> zu kaufen, dann ist man nicht sofort am Arsch, falls man eine verliert. Nein, ist zum Glück nicht mir passiert.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-29504 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019.jpeg" alt="" width="1500" height="776" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019.jpeg 1500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019-300x155.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019-1024x530.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/crispendorf-2019-08-22-wolfszeit-2019-750x388.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1500px) 100vw, 1500px" />Das einzige was jetzt noch fehlt, ist das größer werdende Publikum. Und das <strong>Line-Up</strong> des&nbsp;<strong>Wolfszeit 2019</strong>&nbsp;steht schon in den Startlöchern! Mit dabei sind zum Beispiel <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>HEIDEVOLK</strong> und <strong>ENDSTILLE</strong>. Hört sich gut an? Sag ich doch!</p>
<p>Das <strong>Wolfszeit</strong> findet ihr auf <a href="https://www.facebook.com/Wolfszeit-Festival-283615111652905/"><strong>Facebook</strong></a> und im <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/"><strong>Netz</strong></a>.<br />
<strong>Tickets</strong> gibt es <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/tickets-shop"><strong>HIER</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-teil-2-im-schafspelz/">Wolfszeit 2018 &#8211; Teil 2 &#8211; Im Schafspelz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Wolfszeit 2018 &#8211; ein ungewöhnliches Line-Up?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Jun 2018 09:05:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[DIE APOKALYPTISCHEN REITER]]></category>
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		<category><![CDATA[Wolfszeit festival 2018]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wolfszeit... mehr muss man dazu ja gar nicht sagen. Machen wir aber trotzdem! Weil noch nicht jeder das Line-Up kennt, dass einigen ein Lächeln ins Gesicht zaubern wird. Mehr aber nun von Sophia!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2018-ein-ungewoehnliches-line-up/">Wolfszeit 2018 &#8211; ein ungewöhnliches Line-Up?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Große Bands im kleinen Kreis!</h3>
<p>In diesem Jahr hat sich auf dem Wolfszeit das wohl <strong>interessanteste und eventuell auch diskutabelste Line-Up</strong>&nbsp;zusammengefunden, das es dort je gegeben hat. <strong>WINTERSUN</strong> und <strong>ABBATH</strong> auf einem kleinen Campingplatz in Thüringen? Tatsächlich. Der Veranstalter und Sänger von <strong>VARG</strong> hat sich in diesem Jahr bei der Bandauswahl nicht lumpen lassen. Wie in jedem Jahr wurde wieder fleißig nach Band-Wünschen gefragt und siehe da &#8211; <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> und <strong>MARDUK</strong> haben sich als Headliner dazu gesellt.&nbsp;Man darf also gespannt sein! Ich freue mich vor allem auf <strong>WINTERSUN</strong> im kleinen Kreis, die nebenbei im August ihre <a href="http://www.nuclearblast.de/de/label/music/band/tourdates/71013.wintersun.html">Tour</a> durch Deutschland starten. Ansonsten gesellen sich die eher typischen Wolfszeit-Bands wie <strong>ASENBLUT</strong> oder <strong>EISREGEN&nbsp;</strong>dazu, die schon mehrmals dort gespielt haben. Der <strong>klassische Pagan- und Blackmetal-Mix</strong> bleibt also erhalten. Trotzdem gibt es noch einige Bands, die es so noch nie auf dem Wolfszeit gab, wie die Groovemetaller&nbsp;<strong>EKTOMORF&nbsp;</strong>zum Beispiel.</p>
<h3>Das Handy kann zu Hause bleiben</h3>
<p>Was ich am Wolfszeit besonders toll finde? Dass man sich dafür in ein Funkloch&nbsp;<strong>abseits jeglicher Zivilisation begibt</strong>! Was auf dem Wolfszeit passiert, bleibt auch da, denn der Rest der Welt kann euch eh nicht erreichen. Außerdem gibt es auf dem Campinggelände<strong> eine Mini-Eisenbahn, mit der man eine Rundfahrt über das Gelände machen kann</strong>. Dort gibt es auch eine weitere kleine &#8222;Band&#8220; zu sehen &#8211; aber ich will nicht zu viel verraten. <strong>Entdeckt das Gelände auf eigene Faust!</strong> Da die Location sonst für Schulausflüge genutzt wird, gibt es auch eine <strong>Herberge mit schicken Toiletten und Duschen</strong>. Nichts luxuriöses, aber alles zweckmäßig. Dort werden hauptsächlich die Crew und Bands untergebracht, aber auch <strong>Besucher können dort Zimmer <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/bettenhaus">reservieren</a></strong>. Crewmitglieder werden auch beim Wolfszeit ständig gesucht. Anmelden könnt ihr euch <a href="https://www.wolfszeit-festival.de/werde-teil-der-crew">hier</a>! Zum Schluss kann ich euch nur raten, genug Geld und Verpflegung mitzunehmen, wenn ihr nicht extra nochmal los wollt. Denn ihr seid dort wirklich etwas weiter weg vom nächsten Ort.</p>
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		<title>Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 27 Feb 2018 10:36:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder Hobby-Cartoonist und YouTuber&#160; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jeden-monat-abgesichert-der-traum-vom-crowdfunding/">Jeden Monat abgesichert &#8211; Der Traum vom Crowdfunding</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Jahren haben sich Crowdfunding-Plattformen nicht nur für konkrete Projekte, sondern auch für dauerhafte künstlerische Selbstverwirklichung etabliert. Jeder <strong>Hobby-Cartoonist</strong> und <strong>YouTuber</strong>&nbsp; &#8211; HUST! &#8211; scheint auf diesen an Fahrt gewinnenden Zug aufzuspringen. So wächst das Bewusstsein für die Unterstützung kostenloser Unterhaltung meiner Erfahrung nach stetig. Besonders erfreulich ist es da zu sehen, dass die Musik nicht hinterherhinkt. Selbst in den Zeiten von Pirating &#8211; Wer macht sich dafür eigentlich noch die Mühe? &#8211; und <strong>Streaming</strong> kehren einige Nutzer der <strong>Selbstverständlichkeit den Rücken zu</strong>.<br />
Um unabhängig von Aufträgen und Werbung zu bleiben, nehmen vermehrt Musiker eine direkte Verbindung zum Fan auf: exklusive Inhalte wie Eindrücke aus dem <strong>Tourbus</strong> oder <strong>Studio</strong> und den persönlichen Kontakt inklusive.</p>
<p>Was ist daran jetzt so merkwürdig? Die Fans bezahlen <strong>monatlich</strong> und erhalten im Gegenzug dafür ein gutes Gefühl. Umso besser das nächste Album dann läuft, desto stolzer ist dann der zahlende Fan. Besonders im Underground kann die monatliche Zahlung eine Erlösung sein. Aber ab welcher Größe lohnt sich das? Nehmen wir mal drei total unterschiedliche Beispiele als exemplarisch an:</p>
<p><strong>BLYH</strong> haben &#8211; ohne Perks und viel Vorbereitung &#8211; eine Seite bei Patreon gestartet und aufgrund ihres Bekanntheitsgrades (<strong>ca. 1000 Facebook-Likes</strong>) bis jetzt wenig Rückenwind erhalten. Mit<strong> monatlich fünf Dollar</strong> abzüglich der Gebühren können sich die beiden gerade mal einen Tag lang mit Instant-Nudeln versorgen. Großer Hoffnungsschimmer ist jedoch, dass die Seite nicht dauerhaft beworben wird und meiner Einschätzung nach noch in den <a href="https://www.patreon.com/blyh">Startlöchern</a> steht.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-25494" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01-.jpg" alt="" width="939" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01-.jpg 939w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--300x150.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/the-hirsch-effekt-2015-01--750x375.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 939px) 100vw, 939px" />
<p><strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> hingegen pflegen ihren Patreon-Feed und kommen damit bei <strong>59 Unterstützern auf 350 Dollar im Monat</strong>. Sie verwirklichen sich dadurch den Traum vom eigenen Podcast und bestimmt noch den einen oder anderen gemütlichen Abend, an dem nicht bis spät in den Morgen gearbeitet werden muss. <a href="https://www.patreon.com/thehirscheffekt">Und die Seite ist erst seit dem 07.02.2018 online</a>!</p>
<p>Die Briten von <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> gingen den inzwischen üblicheren, projektgebundenen Weg über <strong>pledgemusic</strong>. <a href="https://www.pledgemusic.com/projects/while-she-sleeps-new-album">Dort</a> sammelten sie in kürzester Zeit mit exklusiven Vorbesteller-Angeboten das gesamte Budget für das neue Album. Am Ende der Kampagne stand<strong> fast das dreifache des ursprünglichen Ziels</strong> zur Verfügung &#8211; den Fans sei dank.&nbsp;</p>
<p>Diese drei (Extrem-)Beispiele zeigen deutlich, dass Erfolg weiterhin bestimmt, ob ihr mit solchen Kampagnen landen könnt. Denn eine große Anzahl an Fans sorgt für höhere Einnahmen bei Crowdfunding-Plattformen (siehe <strong>WINTERSUN</strong>). Trotzdem entfernt man damit die lästigen Label-Köpfe, die neben eurer bisherigen Arbeit noch eure kommerziellen Potentiale ausloten!</p>
<p>Wusstet ihr eigentlich schon, dass wir auch lästige Mittelsmänner umgehen? Silence ist komplett werbefrei und lebt direkt von euren hart erarbeiteten Ersparnissen. Bis jetzt konnten wir viele Kosten rund um das Magazin dank der Unterstützung unserer Patrons tragen, inzwischen haben wir sogar unser erstes eigenes Equipment für Berichte. An dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle, die uns unter die Arme greifen! Dank euch sind wir komplett<strong> werbeunabhängig</strong> und dürfen alles<strong> frei Schnauze</strong> sagen. Falls ihr noch nicht an Bord seid und unsere Arbeit im Namen Cthulhus würdigen wollt, geht es<a href="https://www.patreon.com/silence_magazin"> hier</a> zu unserer Crowdfunding-Seite bei Patreon.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-25493" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg" alt="" width="1024" height="535" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-1024x535.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-300x157.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet-750x392.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/asche-umrandet.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>Die Schattenseite</h4>
<p>Nachteile lassen sich schnell ausmachen. Für jeden Künstler auf diesen Plattformen wird die <strong>Abhängigkeit</strong> von den <strong>Neigungen</strong> ihrer Anhänger beziehungsweise Spender größer. Dadurch entstehen auftragsähnliche Verpflichtungen, die zwar nirgendwo festgeschrieben sind, aber bestimmt psychisch eine Rolle spielen. Stellt euch vor, ihr schreibt ein neues Album, tut das nicht nur wegen eines Label-Vertrages, sondern für die <strong>Top-Patreons</strong> &#8222;Günther&#8220; und &#8222;Anni&#8220;. Viele Fragen stellen sich euch: Spüren die zahlenden Zuhörer nicht, dass sie euch vorerst für die Musik und dann für exklusive Einblicke in eine missfallende Neuausrichtung bezahlen? Und wird das Label euch Nebenverdienste via <strong>Patreon</strong> weiterhin erlauben, wenn die Albumverkäufe einbrechen? Oder wird sich irgendwann euer Manager auch ein Stück vom Kuchen nehmen?</p>
<blockquote><p>Sichert euch eure <strong>Die-Hard Fans</strong>!</p></blockquote>
<p>Die Vorteile hingegen sind viel breiter gefächert. Mit einer gewissen Begabung und einem ausgewogenen Arbeitsethos können sich auch <strong>&#8222;DIY-Musiker&#8220;</strong> schnell den Traum vom Hobby als Nebenjob erfüllen. Und dabei ist man nur von der positiven Resonanz der Fans abhängig. Damit werden Mittelmänner nur noch für Erfahrungen und Kontakte nötig. Crowdfunding bietet quasi die nächste Stufe für Selbstveröffentlichungen.<br />
Jede Band, die groß genug ist oder werden möchte, sollte wahrscheinlich ihre Möglichkeiten prüfen. Ein nicht zu vernachlässigender Nebenverdienst könnte auf euch warten, wenn ihr Lust habt, einige wenige zu euren <strong>VIP-Fans</strong> zu machen.</p>
<p>Was denkt ihr darüber? Habt ihr bereits Erfahrungen mit Crowdfunding gemacht &#8211; als Musiker oder als Fan? Lasst es uns wissen. Wir freuen uns auf eure Kommentare.<br />
PS: Wer sie noch nicht kennt, dürfte mit <strong>BLYH</strong> ein Black Metal Highlight des vergangenen Jahrs verpasst haben. Damit wäre mein musikalischer Auftrag auch erfüllt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XnthAlWmP3E?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Feb 2018 10:05:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Cradle Of Filth]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Dienstag, und in Wiesbaden steigt heute ein Konzertabend mit gleich vier Bands im Schlachthof. Die Halle ist voll, die ersten beiden Gruppen sind mit ihrem Set bereits durch. Gerade geht die Umbaupause für <strong>WINTERSUN</strong> los. Perfekt, mal kurz in den Backstagebereich zu huschen, um mit <strong>JINJER</strong> ein Interview zu führen. Bereits fertig mit ihrem heutigen Gig, sind die jungen Musiker gut drauf und nehmen sich Zeit für Fragen. Basser <strong>Eugene</strong> lädt mich dazu in den Tourbus ein. Mal sehen, ob wir vor der nächsten Band fertig werden.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Hallo! Vielen Dank, dass du dir die Zeit nimmst! Ziemlich viel los hier im Backstagebereich.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Kein Problem. Lass uns loslegen.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr seid ja ziemlich mitten drin in der Tour in dieser Konstellation. Wie läuft es damit so?</strong></p>
<p><strong>Eugene</strong>: Eigentlich sind wir schon ziemlich am Ende, weil wir nicht mit nach UK gehen werden. Wir mit <strong>JINJER</strong> sind morgen bereits fertig. Saarbrücken ist der letzte Gig in diesem Package. Danach kehren wir für einen Monat zurück nach Hause und gehen später wieder auf Tour. Aber die Tour in dieser Konstellation war wirklich großartig. Sehr unterschiedliche Bands und Genres, und sehr nette Leute mit dabei. Ich habe es sehr genossen.</p>
<p><strong><em>S</em>: Das Konzert heute ist ja auch fast ausverkauft, obwohl es unter der Woche stattfindet. Hattet ihr das öfters?</strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg" alt="" width="248" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-845x1024.jpg 845w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-12-10-06-53.jpg 871w" sizes="auto, (max-width: 248px) 100vw, 248px" /></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Ja, das war eigentlich sogar meistens so. Mehr als jede zweite war komplett ausverkauft. Wir sind immer als erste Band gegen sechs Uhr auf die Bühne gegangen, und da war es meistens immer schon ziemlich voll. Besonders in Deutschland. Die Deutschen mögen <strong>JINJER</strong> scheinbar.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Mit WINTERSUN und ARCH ENEMY sind ja wirklich namenhafte Bands mit dabei. Habt ihr erwartet, dass das für euch so einen Schub gibt, und deren Fans so empfänglich für eure Musik sind?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Wir haben uns über dieses Feedback sehr gefreut. Wir sind momentan ja wirklich mit Bands unterwegs, die bereits Legenden sind. <strong>ARCH ENEMY</strong> haben eine lange Geschichte und eine sehr große Fanbase. Mit ihnen zusammen zu spielen hilft uns natürlich, glücklicherweise, neue Fans zu gewinnen. Auf der anderen Seite denke ich aber, dass das ein Stück weit auf Gegenseitigkeit beruht. Dadurch, dass wir eine mehr moderne Metalband sind, kommen auch eher deswegen Fans zu den Konzerten, die sie dann aber auch für sich gewinnen können. Es ist wirklich so, dass es Leute gibt, die unsere Musik hören und vorher nichts mit <strong>ARCH ENEMY</strong> zu tun hatten. Die hören sich die dann aber an und finden deren Musik eventuell auch cool. Live sind sie ja wirklich sehr gut. Das bringt ihnen auch was. Natürlich können wir mit <strong>JINJER</strong> auf dieser Tour in dieser Hinsicht mehr profitieren als <strong>ARCH ENEMY</strong>, aber es gibt trotzdem diese Wechselseitigkeit.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Könnt ihr euch mit JINJER irgendwo zwischen WINTERSUN und ARCH ENEMY einordnen? Oder stellt sich diese Frage für euch nicht?</strong></p>
<p><strong>Eugene: </strong>Oh, das ist schwer zu beantworten. Ich denke eigentlich, wir sind von beiden gleich weit entfernt. Vielleicht etwas weiter weg von <strong>WINTERSUN</strong> als von <strong>ARCH ENEMY</strong>. Aber <strong>JINJER</strong> mit diesen beiden Bands vergleichen&#8230; puh, eigentlich sind wir da dann näher an <strong>MESHUGGAH</strong>. So ist es einfach. Es geht da im stilistische Unterschiede.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ihr kommt ja aus der Ukraine. Würdet ihr sagen, ihr stellt eine typische Metalband für dieses Land dar? Oder kann man das nicht sagen? Viele Leute hier kennen ja gar nicht so viele Bands aus diesem Land.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das stimmt, es gibt wirklich nicht sehr viele Bands aus der Ukraine, die in Europa wirklich bekannt sind. Aber wir haben durchaus gute Bands aus eigentlich allen Metal Genres. Wenn ihr wollt, könnt ihr ja mal ein paar checken. <strong>SPACE OF VARIATIONS</strong> sind gut, <strong>VALLEY CARNOW</strong>, oder <strong>MEGAMOS</strong>, die sind sehr cool. Das Problem in der Ukraine sind also nicht die Bands, sondern die Hörer. Es gibt kaum Metalfans, und daher kaum eine nennenswerte Szene. Das ist eher das Problem.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/U6rv5qi8-8s?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Wie steht ihr eigentlich zu diesem ganzen Thema &#8222;female fronted&#8220;? Das wird ja immer noch wie ein eigenes Genre behandelt, obwohl es auf der einen Seite Bands wie EPICA oder NIGHTWISH&nbsp; gibt, und daneben welche wie JINJER oder ARCH ENEMY.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> &#8222;Female fronted&#8220; ist kein Genre. Ich will jetzt auch niemandem ans Bein pinkeln, aber wir hassen diese Bezeichnung. Es ist einfach kein eigenes Genre. Es gibt nicht extra &#8222;female fronted Metal&#8220;. Das ist Bullshit. Wenn jemand im 21. Jahrhundert Bands nach dem Geschlecht des Sängers unterscheidet, ich meine, komm schon. Das ist doch Bullshit. Ich verstehe auch die Leute nicht, die ausschließlich &#8222;female fronted Bands&#8220; hören. Kommt schon! Seid ihr wirklich Zuhörer oder schaut ihr nur hin? Wenn ihr nur Frauen anschauen wollt, dann geht zu einer Modenschau! Viele Frauen tragen schöne Klamotten. Ok.</p>
<p>Es gibt keine wirkliche Antwort auf diese Frage. Es gibt auch Drag-Bands mit Sängerinnen, die eigentlich Typen sind. Aber es ist doch wichtiger, was sie spielen, wie sie singen. Aber nicht das Geschlecht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Es ist eben auffällig, dass immer noch eine Diskussion darum existiert, dass es Metalbands mit Sängerinnen gibt.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Klar. Aber ist das ein Grund, eine Band zu hören oder nicht? Eigentlich nicht. Bei der Frage sollte es doch nur darum gehen, wie gut sie sind. Ich kenne die Diskussion auch, und klar, die Leute kommen zum Konzert und sehen, dass da auch eine Frau auf der Bühne steht. Aber ich habe Probleme mit sowas.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ja, mich hat bei der Thematik einfach immer schon die Sicht von einer betroffenen Band interessiert.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das freut mich. Bei uns war es nicht mal so, dass wir so eine Konstellation bewusst wollten. Wir haben ursprünglich ja mit einem Sänger angefangen. <strong>Tatiana</strong> hat ihn später ersetzt. Es gab nie einen Plan über die genaue Art der Besetzung am Gesang. Diese Beachtung davon kam erst, als wir an Popularität gewonnen hatten und die ersten Videos mit ihr auf Youtube geklickt wurden. Das hat uns echt angepisst. Wenn uns nur jemand hört, weil wir <strong>Tatiana</strong> an den Vocals haben <strong>und</strong> weil sie eine Frau ist, geh einfach weg. Hör dir doch bitte ihre Stimme an, wie sie singt, was sie für musikalische Ideen hat! Setz dich mit unserer Musik und unseren Lyrics auseinander! Dann verstehst du, worum es der Band geht.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ist es für euch ein Problemn, mit Bands unterwegs zu sein, die andere Metalgenres bedienen? Oder wie fühlt ihr euch dabei?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Das ist uns eigentlich egal. Wir sind ja auch schon mit anderen Bands aus verschiedenen Genres, wie etwa mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> getourt. Das ist ziemlich cool. <strong>CRADLE OF FILTH</strong> zum Beispiel höre ich persönlich gar nicht. Als ich fünfzehn war, schon. Ich respektiere, was sie machen. Mit <strong>ARCH ENEMY</strong> ist es genau dasselbe. Ich höre ihre Musik zur Zeit nicht. Aber als ich sechzehn war, habe ich ihr erstes Album gehört und ihre Musik wirklich geliebt. Es war guter, moderner Metal. Ich bin nur etwas daraus herausgewachsen. Aber es ist cool und ich finde es super, mit ihnen auf der selben Bühne zu stehen. Es ehrt mich wirklich. Das gilt auch für <strong>CRADLE OF FILTH</strong>. Ich denke nicht groß darüber nach, so verschiedene Bands in den Packages zu haben. Das ist ok. Das heißt nicht, dass ich nicht mit Bands wie <strong>PERIPHERY</strong> touren wollen würde. Oder generell Bands aus unserem Genre mit modernem progressivem Metal. Das wäre natürlich auch ok.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-25272 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/2018-02-08-07-09-41-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Habt ihr dann überhaupt eine Präferenz, eher eine Clubshow oder auf einem Festival zu spielen?</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Nein, ehrlich gesagt nicht. Jede Show ist anders, aber sie haben alle etwas Gutes. Open Airs genauso wir Clubshows, ob groß oder klein. Es hat schon etwas, wenn die Fans nur einen Meter vor einem stehen. Die Atmosphäre ist ja auch jedes mal anders. Sie muss schon auch cool sein, das zählt. Wenn man in einer Halle mit einer Kapazität von 200-300 Leuten spielt und sie ist wirklich voll, jeder schwitzt, und der Moshpit ist direkt vor dir, das ist super. Genauso aber, auf einem Festival zu spielen und nicht zu sehen, bis wohin die Leute stehen. Es hat beides was.</p>
<p><strong><em>S</em>:</strong> <strong>Ich sehe, ihr seid gut drauf und schaut positiv in die Zukunft.</strong></p>
<p><strong>Eugene:</strong> Absolut. Alle in der Band sind sehr offen für neues. Eigentlich jeder von uns hört auch unterschiedliche Sachen. Von <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> bis <strong>CYPRESS HILL</strong>. Dann plötzlich <strong>KORN</strong> und <strong>KATATONIA</strong>. Und dann <strong>PINK</strong>. Das macht uns aus.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview war ich echt geflasht. <strong>Eugene</strong> ist ein grundsympathischer Typ, der eine sehr klare Meinung hat zu seiner Band und mit guten Argumenten darüber reden kann. Er kennt sich sehr gut in der Szene aus und weiss <strong>JINJER</strong> darin sehr gut einzuorten. Und ihm ist bewusst, weshalb die Band so funktioniert, wie sie es tut, und er hat eine genaue Vorstellung davon, wie sie wahrgenommen werden wollen. Das Thema mit der Frau am Gesang schien ihm wirklich wichtig zu sein, bzw. ein Dorn im Auge, dass eine solche Besetzung immer noch so eine eigene Diskussion hat. Im Metal ist Gleichberechtigung in der Hinsicht scheinbar daher wirklich noch nicht komplett angekommen, und Leute wie er wünschen sich, dass es noch mehr als normal angesehen werden sollte, wenn in Metalbands eine Frau mitmischt. <strong>JINJER</strong> sind dafür auf jeden Fall ein interessanter Kandidat, den man im Auge behalten sollte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jinjer-im-interview-weg-von-female-fronted/">JINJER im Interview &#8211; Weg von &#8222;female-fronted&#8220;!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ARCH ENEMY &#8211; Starkes Tourpackage in Wiesbaden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Feb 2018 09:08:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Jinjer]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Tribulation]]></category>
		<category><![CDATA[Wiesbaden]]></category>
		<category><![CDATA[wintersun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wiesbaden, Dienstag Abend. Es ist kalt, aber trocken in der hessischen Landeshauptstadt. Ein normaler Abend unter der Woche, könnte man meinen. Normal? Nicht ganz. Die Veranstalter des traditionsreichen Schlachthofs haben für diesen Abend ein ganz besonderes Package an Land gezogen. Gleich vier ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/arch-enemy-starkes-tourpackage-in-wiesbaden/">ARCH ENEMY &#8211; Starkes Tourpackage in Wiesbaden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Wiesbaden</strong>, Dienstag Abend. Es ist kalt, aber trocken in der hessischen Landeshauptstadt. Ein normaler Abend unter der Woche, könnte man meinen. Normal? Nicht ganz. Die Veranstalter des traditionsreichen <strong>Schlachthofs</strong> haben für diesen Abend ein ganz besonderes Package an Land gezogen. Gleich <strong>vier Bands</strong> spielen an diesem Abend, die unterschiedlicher kaum sein könnten. <strong>JINJER</strong>, <strong>TRIBULATION</strong>, <strong>WINTERSUN</strong> und <strong>ARCH ENEMY</strong> teilen sich heute die Bühne in der großen Halle. Zwar sind <strong>ARCH ENEMY</strong> als Headliner gelistet, jedoch funktioniert eine solche Aufteilung hier nur bedingt, da jede Band eine andere <strong>Spielweise</strong> des Metal bedient. Diesem Umstand ist es zu verdanken, dass das Konzert quasi <strong>ausverkauft</strong> ist und bereits um kurz nach sechs, als <strong>JINJER</strong> die Bühne betreten, ziemlich viele Zuschauer anwesend sind.</p>
<h3>DIE ÜBERRASCHUNG DES ABENDS</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7-300x265.jpg" width="300" height="265" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7-300x265.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-7.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das <strong>ukrainische Quartett</strong> zeigt gar nicht erst Ambitionen, es langsam angehen zu lassen. Stattdessen wird von Anfang an voll losgeprotzt, um dem Publikum die Chance gegeben, sich warm zu <strong>pogen</strong>. Die Gruppe um Sängerin <strong>Tatiana Shmaylyuk</strong> nutzt die Dreiviertelstunde, die sie haben, voll aus. Kaum eine Pause wird gemacht, um Worte an die Zuschauer zu richten. Stattdessen liefern die jungen Musiker ein<strong> kraftvolles Set</strong> ab, welches wirklich viel Potential erkennen lässt. Einige Zuschauer scheinen die Band vorher noch nicht groß <strong>auf dem Schirm</strong> gehabt zu haben, nach deren Show hat sich das aber definitiv geändert. Ein paar Freunden von mir haben es nicht rechtzeitig zu <strong>JINJER</strong> geschafft (was wohl vor allem der Uhrzeit geschuldet war), und mussten sich von den anderen dafür durchaus etwas anhören. Wer <strong>JINJER</strong> nicht mitbekommen hat, hat wirklich was <strong>verpasst</strong>.</p>
<h3>SCHÖN DÜSTER, ABER OHNE ENERGIE</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25160 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6-300x219.jpg" width="227" height="166" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6-300x219.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-6.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" />Als nächstes kommt eine Band, die in dem Set musikalisch wohl die&nbsp;<strong>A</strong><strong>ußergewöhnlichste</strong>&nbsp;sein dürfte. <strong>TRIBULATION</strong> bieten eine düstere, fokussierte Musik und heben sich mit ihrem <strong>eigenen Stil</strong>, welcher beinahe in Richtung <strong>Gothic</strong> abdriftet, stark von den anderen drei Bands ab. Die Musiker interagieren hier am wenigsten miteinander, jeder bleibt an seiner Position stehen. Das passt zwar zur Musik, bindet aber auch das <strong>Publikum</strong> nicht sehr stark, was leider dazu führt, dass die bei <strong>JINJER</strong> aufgekommene <strong>Euphorie</strong> schnell wieder abflacht. Schade. Obwohl die vier Musiker einen soliden Gig abliefern, ist hier der <strong>Funke</strong> nicht so richtig übergesprungen. Scheinbar konnten die meisten Fans, die vorrangig wegen den letzten beiden Bands da waren, mit <strong>TRIBULATION</strong> einfach nichts anfangen. Hier zeigt sich, dass es nicht unbedingt funktionieren muss, stilistisch unterschiedliche Bands zusammen auf Tour zu schicken.</p>
<h3>DIE FINNISCHEN ALLESKÖNNER</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25199 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-193x300.jpg" width="163" height="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-193x300.jpg 193w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-660x1024.jpg 660w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2-750x1164.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/IMG_7438-2.jpg 934w" sizes="auto, (max-width: 163px) 100vw, 163px" />Danach wird es <strong>episch</strong>. <strong>WINTERSUN</strong> nehmen die Bühne in Beschlag. Man merkt, dass die Jungs Bock haben. Momentan mit ihrem neuen Album<strong> &#8222;The Forest of Seasons&#8220;</strong> unterwegs, zeigen sich die <strong>Melodic Death</strong>-Metaller sehr spielfreudig und motiviert. Auch hier wird zugunsten vieler Songs auf das Gerede dazwischen verzichtet, was aber wirklich niemanden stört. <strong>WINTERSUN</strong> zählen ohne Frage sowieso zu der Sorte Bands, die ihre Musik für sich sprechen lassen können. Kopf der Band <strong>Jari Mäenpää</strong> genießt die Show dabei sichtlich, schwebt zwischen den anderen Bandmitgliedern hin und her, setzt mit vollem Einsatz seinen Gesang zwischen die Melodien oder läuft während einer Solophase mit einer <strong>Tasse Tee</strong> am Bühnenrand herum. Man sieht, das hier ist ein Gesamtkunstwerk. Nach dem Set sind die Zuschauer sichtlich <strong>berührt</strong> und allgemein scheinbar sehr<strong> glücklich</strong>, dieses Konzert miterlebt zu haben.</p>
<h3>SCHLAGFERTIG WIE EH UND JE: ARCH ENEMY</h3>
<p>Nach einer halben Stunde Umbaupause ist es schon Zeit für die letzte Band des Abends. <strong>ARCH ENEMY</strong> zeigen dem <strong>Schlachthof</strong> nochmal, wie man eine Liveshow gestalten kann. Im Gegensatz zu den Vorgängerbands dürfte diese Band wahrscheinlich ein Großteil des Publikums vorher schonmal live gesehen haben. Schließlich ist die Band sehr viel unterwegs und verdankt ihren <strong>Ruf</strong> sicherlich auch der Art ihrer Auftritte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-25215 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-300x201.jpeg" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-300x201.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-1024x685.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202-750x502.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/received_10211219968847202.jpeg 1600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Das Publikum bekommt heute ein gewohnt <strong>bandhistorisch</strong> bunt gemischtes Programm geliefert, in dem natürlich alte Songs wie <em>&#8222;Nemesis&#8220;</em> genauso wenig fehlen wie Songs des <strong>neuen Albums</strong> &#8222;Will to Power&#8220;. Hinterlegt wird die Band mit einer <strong>bunten Lightshow</strong> und einem sehr interessant gestalteten Backdrop. Wem also dabei schwindelig wird, Sängerin <strong>Alissa</strong> bei ihrem Marathon über die Bühne ständig hinterher zu schauen, kann sich einfach von den Farben (der Lightshow! Keine Hintergedanken! Böse böse!) und der Musik tragen lassen und diese <strong>Symbiose</strong> auf sich wirken lassen. Sehr interessante Abendgestaltung auf jeden Fall.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-25166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-300x300.jpg" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Abott-Wiesbaden-1.jpg 500w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Auch hier halten sich die Gitarristen eher dezent im <strong>Hintergrund</strong> und machen sich nicht zum Affen, sondern lassen einfach nur die Instrumente sprechen. Das ist sehr angenehm und macht das Duo <strong>Amott</strong>/<strong>Loomis</strong> auch sehr <strong>symphatisch</strong>. Sie müssen nicht beweisen, dass sie gut auf ihren Instrumenten sind, und lassen sich nicht zu übertriebenen <strong>Posen</strong> hinreißen. Das gefällt, ist aber nichts außergewöhnliches für dieses spezielle Konzert.</p>
<p>Am Ende kann man sagen, dass <strong>ARCH ENEMY</strong> hier gezeigt haben, dass sie momentan voll auf der <strong>Höhe</strong> sind und eine Band bilden, bei der man weiß, was man erwarten kann. Wenn diese Musiker auf die Bühne gehen, dann liefern sie ab und es kommt eine pralle Show bei rum. Nicht überladen, aber gut kompensiert und nicht zu wenig.</p>
<h3>MEIN FAZIT</h3>
<p>Die Zuschauer wirken zum Ende des Konzertabends erfüllt und zufrieden. Der <strong>moderne Metal</strong> lebt und bringt, wie das Beispiel <strong>JINJER</strong> zeigt, immer wieder neue, <strong>vielversprechende</strong> Bands an die Oberfläche. Man kann gespannt sein, wie das weitergeht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>JINJER </strong>im<strong>&nbsp;</strong><a href="http://jinjer-metal.com/">Web</a>, auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/JinjerOfficial/">Facebook</a>&nbsp;und&nbsp;<a href="https://jinjer.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>TRIBULATION </strong>im <a href="http://www.tribulation.se/">Web</a> und auf<strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.facebook.com/Tribulationofficial">Facebook</a></p>
<p><strong>WINTERSUN </strong>auf<strong>&nbsp;</strong><a href="https://www.facebook.com/wintersun/">Facebook</a>&nbsp;und auf <a href="https://wintersun.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p><strong>ARCH ENEMY </strong>im<strong>&nbsp;</strong><a href="http://www.archenemy.net/en/">Web</a>&nbsp;und auf&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/archenemyofficial/">Facebook</a></p>
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		<title>AMORPHIS &#8211; Klassiker in Zeiten des Wandels</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Sep 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neulich auf dem Summerbreeze &#8230; Freitag Abend, es schüttet, aber die Unwetterwarnung hat mehr vorausgesagt, als wirklich am Ende daraus geworden ist. Trotz Wetter lassen sich die Festivalbesucher die Laune nicht vermiesen. Auch AMORPHIS, die erst spät als einer der Headliner an ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Neulich auf dem Summerbreeze &#8230;</h3>
<p>Freitag Abend, es schüttet, aber die Unwetterwarnung hat mehr vorausgesagt, als wirklich am Ende daraus geworden ist. Trotz Wetter lassen sich die Festivalbesucher die Laune nicht vermiesen. Auch <strong>AMORPHIS</strong>, die erst spät als einer der Headliner an diesem Abend spielen, sind gut drauf. Um 22 Uhr taucht Gitarrist <strong>Esa Holopainen</strong> im Pressezelt auf, um sich etwas Zeit für Fragen zu nehmen. Dabei entsteht ein angeregtes Gespräch über die Bedeutung der alten &#8222;Klassiker&#8220; der Szene, die Entwicklung des Metals und natürlich auch seiner eigenen Band.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Wie läuft eure aktuelle Tour? Freut ihr euch darauf?</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Die Tour an sich startet ja morgen. Das heute ist unser letzter Festivalgig diesen Sommer. Wir spielen ein paar Shows in Rostock, und danach in Hamburg.</p>
<p><strong><em>S</em>: Quasi ein direkter Start von einem ins andere.</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Ja, es ist fantastisch. Gerade hier so kurz vorher nochmal auf so einer großen Bühne spielen zu können, bevor es weitergeht, ist toll.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Es ist ja auch längst nicht das erste Mal, dass ihr hier auf dem SUMMERBREEZE spielt.</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Genau. Es ist das fünfte Mal, wenn ich mich nicht täusche. Meiner Meinung nach ist es definitiv eines der besten, spannendsten Metalfeste. Das Publikum ist spitze. Es ist nich so groß wie das in <strong>WACKEN</strong>, aber trotzdem noch groß. Hier herrscht ein guter Vibe.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-22029 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/Amorphis_TG_170818-17.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Das ist es, was bei den Besuchern auch gut ankommt. Zum einen die aktuelle Größe, und dazu die Bandauswahl. Das macht es interessant.</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Für internationale Bands ist das auch wichtig. Wir merken das auch. Solche Festivals sind wichtig. Die Stimmung hier ist toll, es ist gut organisiert etc. Das macht ein gutes Festival aus.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Ihr habt als Band schon eine gewisse Entwicklung hinter euch und vereint verschiedene Einflüsse in eurer Musik. Würdest du AMORPHIS überhaupt als pure Metalband sehen?</strong></p>
<p><strong>Esa</strong>: Es ist so, dass wir an sich schon ganz verschiedene Sachen hören. Wir waren von Anfang an, als wir die Band gegründet haben, sehr offen gegenüber unterschiedlichen Musikstilen. Zu der Zeit, als wir unsere ersten Alben aufgenommen haben, haben wir viel aus den 70ern gehört. Bei uns laufen auch heute noch im Tourbus Platten von den frühen <strong>DEEP PURPLE</strong>, <strong>PINK FLOYD</strong>, oder ähnliches. Diese Bands haben immer noch einen großen Einfluss auf uns als Band. Wir bekommen von diesen Gruppen viel Inspiration. Es ist aber auch schwierig, etwas neues zu finden, selbst wenn man mal was anderes hört. Am Ende landet man meist wieder bei den Klassikern (lacht).</p>
<p>Aber trotzdem, ich denke, Metal ist heutzutage ein sehr gesundes Genre. Es gibt viele Bands, von denen einige auch Risiken eingehen und die Musik aus unterschiedlichen Blickrichtungen sehen. Sie probieren aus und nehmen neue Elemente mit hinein. Das ist wirklich gut.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;&#8230; die Sichtweisen auf die Musik ändern sich &#8230;&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Es schien ja mal eine Zeit zu geben, in der es im Metal vor allem darum ging, immer schneller und lauter zu spielen. Heute probieren viele Bands mit Sound, Instrumentation etc. herum. Seht ihr das ähnlich? Auch bei euch?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Auf jeden Fall. Wie gesagt, die Sichtweisen auf die Musik ändern sich. Eine Band sollte das tun, was sie will und für richtig hält. Heute ist es auch anders als etwa in den 90ern. Es gibt, naja, mehr studierte Musiker in der Szene. Die Haltung gegenüber den Instrumenten hat sich geändert. Es gibt wirklich gute Musiker. Man sieht heute oft noch ganz junge Musiker und denkt sich: &#8222;Krass, was der da macht&#8220;. Aber genauso die Songs haben sich geändert, und die Message darin.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Momentan spielen ja KREATOR auf der großen und INSOMNIUM auf der anderen Bühne. Da sieht man ja schon den Unterschied.</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Auf jeden Fall! <strong>KREATOR</strong> sind absolute Klassiker. Ich denke wirklich, sie sind heute stärker als je zuvor. Das ist schön zu sehen. Der finnische Guitarrist <strong>Sami</strong> (Yli-Sirniö, Anm. d. Red.), der bei <strong>KREATOR</strong> mitspielt, ist ein guter Freund von uns. Heute spielen eh ziemlich viele finnische Bands hier. <strong>INSOMNIUM</strong>, wie du bereits gesagt hast, aber auch <strong>CHILDREN OF BODOM</strong>, <strong>SONATA ARCTICA</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>. Und dazu noch dieses Publikum. Unglaublich.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>: Merkt ihr Unterschiede im Publikum, woher eure Fans musikalisch so kommen?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ja, allerdings. Es ist für uns wirklich auch interessant zu sehen, wer so zu unserer Musik kommt. Hauptsächlich sind es Death- und Thrash-Metal-Fans. Aber auch aus dem Bereich Speed Metal und Power Metal haben wir viele Fans. Früher waren die viel strikter und haben nur ihren Kram gehört. Heute hat sich viel geändert, und die Fans sind viel offener bei dem, was sie hören. Die hören Power Metal gleichermaßen wie Melodic Death Metal. Wobei es sowieso immer mehr auch Vermischungen der Genres gibt. Das hat sich erst in den letzten Jahren geändert. Wärend der 90er und den 2000ern haben viele noch viel stärker darauf geschaut, wer was spielt, und auf welche Konzerte man geht, oder eben nicht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/juj4d5NlMCI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Das heisst, heute kann eine Band wie ihr generell auch ganz unterschiedliche Konzertkonstellationen nehmen, oder auch auf Festivals außerhalb des eigenen Genres spielen?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ein gutes Beispiel dafür ist die Tour, die jetzt anfängt. <strong>VOLBEAT</strong> haben angefragt, ob wir sie supporten, vor allem weil sie unsere älteren Sachen und uns als Band mögen. Ihre großen Songs, ihre Musik generell, ist komplett anders als das, was wir machen. Als drittes sind noch <strong>FLOGGING MOLLY</strong> dabei. Ein Band, die Irish Punk spielt. Es ist wirklich eine ziemlich verrückte Mischung an Bands, die die Leute da zu sehen bekommen. Natürlich kommen die Leute dann vor allem wegen <strong>VOLBEAT</strong> zu den Konzerten, aber trotzdem. Die Idee dahinter ist, eventuell auch neue Leute zu erreichen. Es wird auf jeden Fall interessant, wie sie reagieren.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Das ist ja quasi wie auch auf einem Festival. Da spielen auch ganz unterschiedliche Bands und man hat die Möglichkeit, etwas Neues zu entdecken.</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ja, genau das ist es. Es ist ein Happening. Die Leute kommen da nicht mehr wegen ihren eigenen Vorlieben hin, sondern generell wegen dem Metal, oder der Musik. Dort sind alle Freunde. Das ist großartig.</p>
<p><em><strong>S</strong></em><strong>:</strong> <strong>Ihr schaut also generell zuversichtlich in die Zukunft?</strong></p>
<p><strong>Esa:</strong> Ja, absolut. Es ist immer noch spannend, mit dieser Band und in dieser Szene unterwegs zu sein. Es tut sich viel momentan und es wird interessant sein, was kommt. Die ganzen alten großen Bands beginnen zu verschwinden. Allen voran <strong>MOTÖRHEAD</strong>. <strong>DEEP PURPLE</strong> haben entschieden, aufzuhören. Ob es nochmal Bands geben wird, die eine solche Größe erreichen, weiß man nicht. Aber generell sehe ich unsere Musik als ziemlich gesund. Man wird sehen, was kommt. Für uns ist dies nun die letzte Tour mit dem &#8222;Red Cloud&#8220;-Album. Wir machen die Tour, und danach gehen wir in den Proberaum und ins Studio.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Esa</strong> zeigte sich sehr entspannt, und schien sich auf das noch bevorstehende Konzert zu freuen. Der gesprächige Finne zeigte, dass es durchaus Bands gibt, die sich noch wirklich für das, was in der Szene passiert, interessieren und mit offenen Augen beobachten, was um sie herum passiert. Auch hat er einen angenehm geerdeten Blick auf die momentane Situation seiner Band als auch der Metalszene und ihrer aktuellen Entwicklung. So eine Offenheit und einen klaren Kopf findet man nicht bei jedem. Für mich ist <strong>AMORPHIS</strong> immer noch eine Konstante und eine Band, die ich sehr zu schätzen weiß. Es war daher sehr schön, mich mit ihm zu unterhalten und als einen wirklich netten und offenen Menschen kennenzulernen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>AMORPHIS</strong> <a href="http://www.amorphis.net/">Webseite</a></p>
<p><strong>AMORPHIS</strong> <a href="https://www.facebook.com/amorphis/">Facebook</a></p>
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		<title>WINTERSUN &#8211; &#8222;Forest Tour&#8220; in Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Sep 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Forest Seasons Tour]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
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		<category><![CDATA[Melodic Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[wintersun]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Zum langersehnten dritten Album der Melodic-Death-Metaller von WINTERSUN wurde kurzerhand eine Forest Tour in Europa auf die Beine gestellt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich war in Leipzig bei der Extended Show dabei, um euch von diesem Spektakel zu berichten. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Zum langersehnten dritten Album der <strong>Melodic-Death-Metaller</strong> von <strong>WINTERSUN</strong> wurde kurzerhand eine <strong>Forest Tour</strong> in Europa auf die Beine gestellt, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Ich war in Leipzig bei der Extended Show dabei, um euch von diesem Spektakel zu berichten.</p>
<h3 style="text-align: center;">Es zieht dunkler Nebel auf &#8211; MALLEVS MALEFICARVM</h3>
<p>Die Pforten öffnet das <strong>Hellraiser</strong> pünktlich 19:00 Uhr. Um allerdings das immense Pensum an fünf Bands gewährleisten zu können, wurde ohne große Umschweife kurz nach 19:00 Uhr mit <strong>MALLEVS MALEFICARVM</strong> der Abend eingeläutet. Live-Sänger der Band ist kein geringerer als <strong>Robert &#8222;Robse&#8220; Dahn</strong>, seines Zeichens <strong>Sänger der Folk-Metaller EQUILIBRIUM</strong>. Die Band betritt mit klassischem<strong> Corpsepaint</strong> die Bühne. Das Bühnenlicht hüllt die Herren von <strong>MALLEVS MALEFICARVM</strong> in einen <strong>roten Schleier</strong>. Bei so einer Aufmachung handelt sich natürlich um Black Metal, der uns um die Ohren gehauen wird. Allerdings tendiert das <strong>Debüt-Album &#8222;Homo Homini Lupus&#8220;</strong> eher in die melodischen Gefilde des Black Metal. Der Auftritt kann sich schon mal sehen lassen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21811 size-medium aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-225x300.jpg" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/IMG_7021-2.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" />
<h3 style="text-align: center;">Auf zum entern! &#8211; THE PRIVATEER</h3>
<p>Nach kurzer Umbaupause gehts weiter mit <strong>THE PRIVATEER</strong>. Der bunte Haufen aus Freiburg präsentiert äußerst <strong>tanzbaren Folk Metal im Freibeuter-Gewand</strong>. Dementsprechend heiter ist sowohl die Aufmachung als auch die Stimmung auf der Bühne.<strong> Ersatz-Sänger&nbsp;<span id="cch_f3f17b201cadaac" class="_mh6 _wsc"><span class="_3oh- _58nk">Kolai</span></span></strong> beweist, dass auch seine Stimme der eines Freibeuters würdig ist. Das Repertoire an Songs ist abwechslungsreich und melodische Gesangsparts und eine stimmungsvolle Violine lockern die Atmosphäre auf. Die Band hat eine <strong>extrem positive Ausstrahlung</strong> auf der Bühne, die förmlich ansteckend ist. Im Vergleich zu anderen Pirate-themed Folk Metal-Bands kommt sie keineswegs albern rüber. Wer sich dem Folk Metal hingezogen fühlt, sollte sich dieses Quintett mal genauer ansehen.</p>
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<h3 style="text-align: center;">Verrückte Welt &#8211; BLACK THERAPY</h3>
<p>Mit <strong>BLACK THERAPY</strong> steht kurz nach 21:00 Uhr die erste <strong>Melodic Death Metal-Band</strong> auf dem Plan. Musikalisch ordne ich die Herren aus <strong>Italien</strong> zwischen den Finnen von <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> und den Australiern von<strong> BE&#8217;LAKOR</strong> ein. <strong>Sänger&nbsp;Giuseppe Massimiliano Di Giorgio</strong>s Growls sind ungewohnt kratzig und kantig, was aber im Zusammenspiel mit den eingespielten Klavier-Parts sehr stimmig ist. Am besten gefällt mir der <strong>Opener</strong> <em>&#8222;In the Embrace of Sorrow, I Smile&#8220;</em> und ein <strong>Cover</strong> von <em>&#8222;Mad World&#8220;</em>, den die Italiener als Abschluss spielen. Die Klavierparts geben den Songs einen Hauch von Traurigkeit, die durch die barschen Vocals aufgebrochen werden. Das rote und blaue Licht unterstützt die Melancholie der Songs. Die Band setzt optisch auf Authenzität und verzichtet vollständig auf Stage-Outfits, treten aber geschlossenen in üblicher schwarzer Kleidung auf. Mit <strong>zwei Studio-Alben</strong> sind <strong>BLACK THERAPY</strong> noch recht unbekannt, man sollte diese Melodic-Deather aber auf jeden Fall im Auge behalten.</p>
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<h3 style="text-align: center;">True Finnish Samurai Metal &#8211; WHISPERED</h3>
<p>Während <strong>BLACK THERAPY</strong> komplett auf Stage-Outfits verzichten, gehört die &#8222;Verkleidung&#8220; bei <strong>WHISPERED</strong> zum Konzept. Die Herren<strong> aus Finnland</strong> verbinden melodischen Death Metal mit Folk-Elementen aus der japanischen Kultur. Ähnlich wie die Kollegen von <strong>CHTHONIC</strong> aus Taiwan (mittels Erhu) und den Chinesen <strong>EGO FALL</strong> (mittels Morin khuur) werden die folkigen Klänge durch altertümliche, asiatische Instrumente erzeugt &#8211; im Fall von <strong>WHISPERED</strong> durch ein<strong> Shamisen</strong>. Das War Paint der Band erinnert eher an <strong>weiße Masken mit rot-schwarzer Verzierung</strong>. Die Kleidung ist an die Gesichtsbemalung angepasst und stellt bei näherem Hinsehen alte <strong>Samurai-Rüstungen</strong> dar. Selbst das Arbeitsgerät von Sänger und Gitarrist&nbsp;<strong>Jouni Valjakka</strong> trägt die Farben der Band, die damit auf jeden Fall meinen persönlichen Style-Contest des Abends gewinnen. Was es mit dem Style eigentlich auf sich hat, verriet uns <strong>Jouni</strong> dann im <a href="https://silence-magazin.de/whispered-im-interview-mit-katana-und-klampfe-durch-europa/">Interview</a> vor Ort.</p>
<p>Mit dem Song <em>&#8222;Strike&#8220;</em> des neuen Albums &#8222;Metsutan &#8211; Songs of the Void&#8220; eröffnete die Band ihre Show und konnte auf jeden Fall gut Stimmung machen. <em>&#8222;Hold the Sword&#8220;</em> ist für mich das besondere Highlight, da er als Song vom zweiten Album &#8222;Shogunate Macabre&#8220; deutlich melodischer ist. Die Show ist so <strong>energiegeladen</strong>, dass der Drummer beim nächsten Song mittendrin plötzlich vergisst, welches Lied er spielen soll. Zu diesem kleinen Patzer muss man allerdings sagen, dass der eigentliche Drummer <strong>Jussi Kallava</strong> für die Tour unpässlich war und man somit nur 2 Monate Vorbereitungszeit mit dem Ersatz-Drummer <strong>Ukri Suvilehto</strong> hatte. Alle anderen Songs klappten dann aber wieder hervorragend und das Missgeschick war schnell vergessen.</p>
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<h3 style="text-align: center;">Der Wald wird abgeholzt &#8211; WINTERSUN</h3>
<p>Gegen 23 Uhr wird klar, wofür die meisten Leute ins <strong>Hellraiser</strong> gepilgert sind. Zum Start von <strong>WINTERSUN</strong> ist der Laden <strong>gerammelt voll</strong>. Passenderweise beginnt die Show mit dem Song <em>&#8222;Awaken from the Dark Slumber (Spring)&#8220;</em>. Diesen Songtitel finde ich äußerst treffend. Hat die Schaffenszeit für ihr zweites und drittes Album doch mehr als 12 Jahre verschlungen. Mit <em>&#8222;Beyond the Dark Sun&#8220;</em>, <em>&#8222;Wintermadness&#8220;</em> und <em>&#8222;Starchild&#8220;</em> spielt die Band <strong>Klassiker von ihrem Debüt-Album</strong> &#8222;Wintersun&#8220; und alle sind extrem aus dem Häuschen. <strong>Sänger Jari Mäenpää</strong> konzentriert sich auf der Tour ausschließlich aufs Singen und überlässt das Gitarrespielen lieber seinen Kollegen. Und das tut dem Auftritt auch richtig gut. <strong>Jari</strong> rennt auf und ab und überträgt seine positive Energie mittels energischen Handbewegungen auf das Publikum. Treffenderweise wurde er bei YouTube dafür als<strong> Winter Wizard</strong> bezeichnet.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Eternal Darkness (Autumn)&#8220;</em> wird zum Schluss noch ein neuer Song gespielt. Ich bin sichtlich überrascht. Der Song ist zwar melodisch, aber die Vocal-Parts sind deutlich aggressiver. Diese <strong>Black Metal-artigen Screams</strong> stehen <strong>WINTERSUN</strong> verdammt gut und ich schätze die <strong>Abwechslung</strong>, die die Band auf die Bühne zaubert. Auch hier sei gesagt, dass die Band auf ihren Drummer <strong>Kai Hahto</strong> wegen einer Handverletzung verzichten musste. Mit <strong>Rolf Pilve</strong> von <strong>STRATOVARIUS</strong> und <strong>Heikki Saari</strong> von <strong>FINNTROLL</strong> konnte <strong>WINTERSUN</strong> gleich zwei exzellente Drummer als Ersatz engagieren. Letzterer war in Leipzig aktiv und hat einen absolut sauberen Job gemacht.</p>
<p>Was mir bei der Show besonders auffällt, ist der klare Sound. Kein Track klingt verwaschen und nahezu perfekt. <strong>Bis zum 10. Oktober</strong> läuft die Tour noch, leider sind die 3 Termine in Deutschland bereits Geschichte. Die Show hat sich auf jeden Fall mehr als gelohnt, wer also nicht dabei war, darf sich jetzt ärgern. Ihr habt auf jeden Fall was verpasst.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wintersun-forest-tour-in-leipzig/">WINTERSUN &#8211; &#8222;Forest Tour&#8220; in Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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