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	<title>Atmospheric Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Atmospheric Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>PROPHECY FEST &#8211; ZWISCHEN HALL UND HÖHLE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 03 Oct 2019 05:31:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Alle Jahre wieder … das Prophecy Fest hat mal wieder die Besucher entzückt. </p>
<p>Unsere Reporterin war für euch natürlich mit dabei in der Balver Höhle. Ihre Eindrücke und welches Bandshirt es in Ihren Schrank schaffte, sagen wir Dir jetzt.</p>
<p>Damit wünschen wir euch einen angenehmen Feiertag! Genießt die EInheit!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/prophecy-fest-2019/">PROPHECY FEST &#8211; ZWISCHEN HALL UND HÖHLE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p lang="">In meiner Laufbahn als Festivalbesucher (oder, für die politisch Korrekten, als FestivalbesucherIN) sind mir schon so einige interessante Locations untergekommen. Natürlich gab es die <strong>festivaltypischen Äcker</strong> und Flugplätze, aber auch<strong> Burgruinen</strong> und versteckte Lichtungen mitten im Naturschutzgebiet. In eine richtige <strong>Höhle</strong> hat es mich bis jetzt aber noch nicht verschlagen, und so bin ich umso gespannter, ob sich das <strong>PROPHECY FEST</strong> in Sachen Location vielleicht zu meinem neuen Liebling mausern wird.</p>
<h3><b>Der Weg ist das Ziel</b></h3>
<p lang="">Zu Beginn des Festivals steht bei mir aber, es wird schon fast zur Tradition, der <strong>Stau</strong>. Der laut Google ungefähr<strong> sechsstündige Weg</strong> nach <strong>Balve</strong> wird zu einem Neun-Stunden-Spektakel, und so verpasse ich gekonnt gleich die ersten drei Bands. Pünktlich zu <strong>KATLA</strong> kreuzen wir auf dem Parkplatz vor der Höhle auf, und merken: Das könnte jetzt länger dauern. Das gesamte Gelände ist zugetackert mit Autos und Zelten, jetzt gilt es, sich irgendwo noch möglichst elegant dazwischen zu quetschen. Als das gemeistert ist, zuckeln wir los, um die selbst ausgedruckten Eintrittskarten in <strong>Festivalbändchen</strong> umzutauschen. Dann schlängeln wir uns zwischen Fressbuden und Metalheads hindurch den eigentlich sehr kurzen Weg entlang zum Eingang der Höhle. Er ist mit überdimensionalen Vorhängen verhangen, vermutlich, um sowohl die Musik drinnen als auch das Licht draußen zu halten.</p>
<p lang="">Gerade spielen <strong>DISILLUSION</strong>, die ich aber nur mit halbem Ohr wahrnehme und so kaum was dazu sagen kann. Stattdessen muss ich erstmal die Höhle auf mich wirken lassen. Die <strong>Balver Höhle</strong> ist die<strong> größte Kulturhöhle Europas</strong>, und als ich mich drinnen umsehe, fällt mir auch als erstes der beeindruckende Umfang des Gewölbes auf. Hier ist nicht nur genug Platz für eine Bühne + Technik, sondern auch für eine riesige Merchtheke und eine Bar sowie diverse Holzbänke zum gemütlichen Pommes-Essen und Biertrinken.</p>
<h3><b>Hoffnungslos verträumt</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34370" aria-describedby="caption-attachment-34370" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-34370 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IUQlMtkA.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IUQlMtkA.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IUQlMtkA.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IUQlMtkA.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IUQlMtkA.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IUQlMtkA.jpeg.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34370" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p style="text-align: left;"><span lang="">Meine erste Band für dieses Festival, und gleichzeitig die, auf die ich mich am meisten gefreut hatte, ist <strong>ALCEST</strong>. Auch wenn es beim <strong>Prophecy Fest</strong> keinen expliziten Headliner gibt, die Franzosen hätten zumindest vom Bekanntheitsgrad her das Zeug dazu. Auch die Spielzeit um <strong>22:30 Uhr Abends</strong> ist mit Sicherheit nicht ganz zufällig gewählt &#8211; dementsprechend voll ist die Höhle. Und dann tritt er auf die Bühne: </span><span lang=""><b>Neige</b></span><span lang="">. Sänger, Lyriker und buchstäblich das Gesicht von<strong> ALCEST</strong>. Seine langen Haare sind das einzige, was von seinem Äußeren irgendwie in das Metal-Klischee passt. Und dann beginnt er zu singen und die Band zu spielen. Für alle, die <strong>ALCEST</strong> nicht kennen: Sie spielen<strong> Post-Metal</strong> mit poetischen Texten. Es ist </span><span lang=""><b>romantisch, aber nicht kitschig</b></span><span lang="">. Der Hall in der Höhle lässt vor allem den Gesang sehr atmosphärisch wirken, und mein sehr geschätztes </span><span lang=""><i>&#8222;Percees de Lumiere&#8220; </i></span><span lang="">klingt bei dieser Akustik beinahe schon nach Rock n&#8216; Roll. Das Publikum ist durch und durch begeistert. Auch ich kann dem Auftritt sehr viel abgewinnen, und so wird sich nach der Show gleich mal was Neues zum Anziehen gekauft. Man kann nie genug Bandshirts haben. </span></p>
<h3><b>Im Zeichen der Dunkelheit</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34367" aria-describedby="caption-attachment-34367" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-34367 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/bra_184_07_strid_0836-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/bra_184_07_strid_0836-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/bra_184_07_strid_0836-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/bra_184_07_strid_0836-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/bra_184_07_strid_0836-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/bra_184_07_strid_0836.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34367" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang=""><strong>STRID</strong> sind die letzte Band des heutigen Tages. Sie fangen um <strong>Mitternacht</strong> an zu spielen und die späte Stunde fügt sich sehr gut mit ihrem Auftreten zusammen. <strong>STRID</strong> sind heute vermutlich manchen kein Begriff mehr, zählen aber zu den </span><span lang=""><b>Allerersten</b> im Genre des<b> Depressive Suicidal Black Metal</b></span><span lang="">, was sich nicht zuletzt an ihren Texten gut erkennen lässt. Düster ist die Musik, welche die <strong>Norweger</strong> spielen, eher simpel, aber deshalb nicht weniger eindringlich. Es ist ein unaufgeregter und vielleicht gerade deshalb sehr eindrucksvoller Auftritt. Ohne ein Wort an das Publikum gerichtet zu haben, verschwinden sie schließlich eben so plötzlich wieder von der Bühne, wie sie sie betreten hatten. &nbsp;</span></p>
<h2><b>Ausschlafen auf einem Festival?</b></h2>
<p lang="">Am Samstag bin ich als allererstes erstaunt, wie lange man morgens in seinem Schlafgemach bleiben kann, prügelt einen doch auf den meisten Festivals spätestens um 9 Uhr die Sonne aus dem gefühlt <strong>50 Grad</strong> heißen Zelt. Aber der höher gelegene Wald hinter der <strong>Balver Höhle</strong> fängt die Sonne ab, und so genieße ich die angenehm schattigen Temperaturen ganz ohne Pavillon. Auf dem Festivalgelände gibt es für ein paar Euro ein ordentliches<strong> Frühstücks-Buffet</strong>, wobei natürlich gilt: Wer als als erstes kommt, hat die meiste Auswahl. Vor der ersten Band nehme ich mir dann nochmal Zeit, mich ausführlich beim Merch umzusehen. Da hat das <strong>PROPHECY FEST</strong> etwas Besonderes zu bieten: Für jede Band hat der Künstler <strong>David Thiérrée</strong> eigens ein Bild gestaltet, das es für<strong> 20 Euro</strong> als <strong>Poster</strong> (limitiert auf 20 Stück je Band), oder für einen mittleren dreistelligen Betrag als Druck auf <strong>Leinwand</strong> (immerhin ein Einzelstück) zu kaufen gibt.</p>
<h3><b>Neuer Tag, neue Bands</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34372" aria-describedby="caption-attachment-34372" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-34372 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/uRRqnoZw.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/uRRqnoZw.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/uRRqnoZw.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/uRRqnoZw.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/uRRqnoZw.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/uRRqnoZw.jpeg.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34372" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Als Opener des zweiten Tages treten die Niederländer von<strong> LASTER</strong> in der <strong>Balver Höhle</strong> auf. Alle Bandmitglieder tragen Masken, die wohl </span><span lang=""><b>Vogelschädel </b></span><span lang="">darstellen sollen. Zusammen mit ihrer schwarzen Kluft erinnern die Musiker etwas an die Pestdoktoren des Mittelalters. Der Gesang wechselt zwischen <strong>hellen Schreien</strong> und <strong>Klargesang</strong>. Mit letzterem komme ich irgendwie nicht so zurecht, er ist mir zu flach und es kommt nichts rüber, da finde ich die Schreie wesentlich eindringlicher. Musikalisch können<strong> LASTER</strong> aber überzeugen, und ich höre sogar jemanden neben mir im Publikum sagen: &#8222;Das ist meine neue Lieblingsband!&#8220;. &nbsp;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34365" aria-describedby="caption-attachment-34365" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34365 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6H3KGnNg.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6H3KGnNg.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6H3KGnNg.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6H3KGnNg.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6H3KGnNg.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/6H3KGnNg.jpeg.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34365" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Bei der nächsten Band fällt es mir schon schwer, den Namen auszusprechen. Ich will immer<strong> Tschernobog</strong> sagen&#8230; Aber mit kollabierten Atomkraftwerken hat diese Band nichts zu tun, dafür umso mehr mit harter Musik. Wenn man die Augen zu macht, würde man nicht denken, dass da eine zierliche Frau am Bass steht (übrigens wie der Sänger mit<strong> verbundenen Augen</strong>). Allerdings ist mir das Ganze insgesamt zu unmelodisch, und so packen mich <strong>TCHORNOBOG</strong> (so der richtige Name der Band) nicht wirklich. Beim Publikum allerdings finden die </span><span lang=""><b>dämonischen Töne</b></span><span lang=""> der <strong>Black-Doom-Mischung</strong> mehr anklang, zumindest steht bis zuletzt doch eine recht große Menschenmenge vor der Bühne.<br />
</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34364" aria-describedby="caption-attachment-34364" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34364 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/5Jv_fZoA.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/5Jv_fZoA.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/5Jv_fZoA.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/5Jv_fZoA.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/5Jv_fZoA.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/5Jv_fZoA.jpeg.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34364" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Aber vielleicht warten die auch alle schon auf die nächste Band? Das sind in diesem Fall die <strong>Briten</strong> <strong>FEN</strong>. Mit denen wird es nämlich wieder ein ganzer Stück atmosphärischer, so wie man es von <strong>Post-Black-Metal</strong> kennt. Da steht dann auch wieder die Melodie im Vordergrund und es kommt eine beinahe </span><span lang=""><b>verwunschene Stimmung</b></span><span lang=""> auf. Trotzdem sind sie irgendwo aggressiv und düster, aber bei dem vorherrschenden Hall kann man sich von<strong> FEN</strong> in den Gewölben der<strong> Balver Höhle</strong> dennoch regelrecht verzaubern lassen.<br />
</span></p>
<h3><b>We love Rock n&#8216; Roll</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34373" aria-describedby="caption-attachment-34373" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34373 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/kJHyFLEA.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/kJHyFLEA.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/kJHyFLEA.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/kJHyFLEA.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/kJHyFLEA.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/kJHyFLEA.jpeg.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34373" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Mit <strong>YEAR OF THE COBRA</strong> steht nun eine Band auf der Bühne, die sich gleich auf mehreren Ebenen von den anderen Bands des Festivals abhebt. Die erste Eigenheit fällt gleich auf den ersten Blick auf: </span><span lang=""><b>Da sind ja nur zwei Leute auf der Bühne!</b></span><span lang=""> Ein kahlköpfiger Mann hinterm Schlagzeug und eine asiatisch anmutende Frau an Mikrophon und Bass. Ja, ganz genau: Keine Gitarre! Die wird von <strong>YEAR OF THE COBRA</strong> offensichtlich nicht benötigt, die Melodien erklingen allein durch den Gesang. Der von den zwei Amerikanern zum besten gegebene<strong> Stoner-Doom</strong> erweist sich als groovig und viel kraftvoller, als man es bei der sparsamen Instrumentierung vielleicht gedacht hätte. Gefällt mir! &nbsp;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34371" aria-describedby="caption-attachment-34371" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34371 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/miEEgCtA.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/miEEgCtA.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/miEEgCtA.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/miEEgCtA.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/miEEgCtA.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/miEEgCtA.jpeg.jpg 1280w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34371" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Da ich nach vier Bands auch erstmal eine Pause brauche, werfe ich bei <strong>VEMOD</strong> nur einen kurzen Blick auf die Bühne. Dort springt mir als erstes die </span><span lang=""><b>akkurateste Hipster-Frisur eines Black-Metal Sängers</b></span><span lang=""> ins Auge, die ich je gesehen habe. Verwirrt von diesem Anblick, verlasse ich die Höhle, um mir bei einer der Fressbuden etwas Essbares zu organisieren. &nbsp;</span></p>
<p><span lang=""><strong>DARKHER</strong> höre ich nur mit halbem Ohr, Pommes essend auf einer der Bänke hinter der Bühne sitzend. Insgesamt spielen heute drei Bands mit einer<strong> Frontfrau</strong>, und <strong>DARKHER</strong> ist eine davon. Der Gesang ist sehr </span><span lang=""><b>mächtig und erhaben</b></span><span lang="">, er dringt auch bis zu den mampfenden Gestalten in den hintersten Winkeln der Höhle vor. Als ich mit essen fertig bin, erklingen aber auch bereits die letzen Töne und mit dem ausgiebigen Applaus beginnt sich die Menschentraube vor der Bühne Richtung Höhlenausgang in Bewegung zu setzen.</span></p>
<h3><b>Einmal Natur pur, bitte</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34368" aria-describedby="caption-attachment-34368" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34368 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/fp-zc3eA.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/fp-zc3eA.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/fp-zc3eA.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/fp-zc3eA.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/fp-zc3eA.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/fp-zc3eA.jpeg.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34368" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Bei <strong>EMPYRIUM</strong> stehe ich tatsächlich mal ganz vorne vor der Bühne. Nicht, weil ich so gehyped auf die Band bin, sondern weil ich gewissermaßen als <strong>seelische Unterstützung</strong> gebraucht werde. Meine Freundin holt jedenfalls schon mal provisorisch die <strong>Taschentücher</strong> raus, um Falle des Falles die </span><span lang=""><b>Tränen der Rührung </b></span><span lang="">wegwischen zu können. Und <strong>EMPYRIUM</strong> sind in der Tat ein guter Anwärter dafür, bewegende Emotionen hervorzurufen. Das Ensemble beinhaltet neben Schlagzeug, Bass, Keyboard und Gitarren nämlich auch eine Geige. Und die passt auch wunderbar zum musikalischen Thema: Natur.</span></p>
<p><span lang="">Hier geht nichts ohne verzauberte Klänge und mystische Melodien. Das klingt alles sehr schön, aber zugegebenermaßen wird es mir nach der Hälfte des Konzerts bereits langweilig. Nicht so dem augenscheinlich schon gut angetrunkenen Typen, der sich plötzlich von der Seite nach ganz vorne drängt, um vor der Bühne überschwänglich beide Arme in die Luft zu recken. Vermutlich, um die Musik zu würdigen, vielleicht hofft er auch, dass<strong> Frontman Markus</strong> geradewegs in seine Arme stolpert. Leider passiert nichts dergleichen, und so geht der Auftritt der wohl romantischsten deutschen Metalband ohne größere Aufregung zuende. &nbsp;</span></p>
<h3><b>Schweißgebadet</b></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34369" aria-describedby="caption-attachment-34369" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34369 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/h5g27iDQ.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/h5g27iDQ.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/h5g27iDQ.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/h5g27iDQ.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/h5g27iDQ.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/h5g27iDQ.jpeg.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34369" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Wenn man von <strong>Frontfrauen</strong> auf dem <strong>PROPHECY FEST</strong> spricht, so ist die nächste Formation des heutigen Abends definitiv die beeindruckenste: <strong>BETHLEHEM</strong>. Die Technik und die Kraft in der Stimme von <strong>Sängerin Onielar</strong> sind schlichtweg sondergleichen. Und auch wenn ich mich beharrlich weigere, das, was sie da von sich gibt, als &#8222;Gesang&#8220; zu bezeichnen: Ich muss ihr in jedem Fall Respekt zollen. Wenn man die Augen zu macht, glaubt man, weder Mann noch Frau zu hören. Dieses </span><span lang=""><b>abartige Gekreische </b></span><span lang="">ist wie eine Roomtour durch eine s<strong>chwarz-weiße Horrorfilm-Psychiatrie</strong>. </span></p>
<p><span lang="">Dazu passen auch die im Hintergrund eingeblendeten Filmschnipsel, die ich mir nach wenigen Minuten schon nicht mehr anschauen mag. Ich verziehe mich in den hinteren Teil der Höhle und drehe der Bühne den Rücken zu. Denn musikalisch gibt es hier absolut nichts zu meckern, neben der<strong> perfektionierten Schweineschlachtung</strong> am Mikrophon bieten <strong>BETHLEHEM </strong>auch noch raffinierte Melodien und einen gleichzeitig beklemmenden und eindrücklichen Sound. Doch auch wenn, oder gerade weil man der Band ihre Einzigartigkeit nicht absprechen kann: Meins ist es nicht. Und deshalb verlasse ich dann auch vorzeitig die Höhle. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34366" aria-describedby="caption-attachment-34366" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34366 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/8sQcmo_g.jpeg-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/8sQcmo_g.jpeg-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/8sQcmo_g.jpeg-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/8sQcmo_g.jpeg-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/8sQcmo_g.jpeg-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/8sQcmo_g.jpeg.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34366" class="wp-caption-text">(c) Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span lang="">Eigentlich bin ich hundemüde, aber <strong>MORTIIS</strong> will ich mir dann doch nicht entgehen lassen. </span><span lang="">Wo anders, als in einer<b> echten Höhle</b>, sollte man sich sonst mit <b>Dungeon Synth </b>zudrönen lassen? </span><span lang="">Wem <strong>MORTIIS</strong> nichts sagt: Kennt ihr noch <strong>Vond</strong>? Die<strong> Selvmord</strong>? Genau, das ist der Typ. Nur um knapp 20 Jahre gealtert. Ach ja, und eine Hakennase hat er sich auch zugelegt. Sein gesamtes Erscheinungsbild hat etwas von einem <strong>Goblin</strong>, was das Zusammenspiel von Höhle und Musik nochmal perfekt abrundet. Ich muss gestehen, in den ersten 15 Minuten schlafe ich fast ein. Das Intro ist sehr unaufgeregt und wiederholt, zumindest fühlt es sich so an, einfach nur stumpf immer wieder dieselbe Tonfolge. Aber mit der Zeit wird es richtig episch, und am Ende weiß ich, wofür ich wach geblieben bin. <strong>MORTIIS</strong> bildet einen perfekten Abschluss für ein durch und durch atmosphärisches Festival. &nbsp;</span></p>
<h2>Huch! Schon vorbei?</h2>
<p lang="">Das <strong>PROPHECY FEST 2019</strong> war definitiv eine Erfahrung wert und ich fahre mit vielen neuen Eindrücken sowie einem frisch gekauften <strong>ALCEST-T-Shirt</strong> nach Hause. Leider gehört das Festival mit lediglich zwei Tagen zu den kürzeren seiner Zunft, und wenn man dann auch noch verspätet ankommt, ist die Freude natürlich von noch kürzerer Dauer. Und auch wenn die <strong>Balver Höhle</strong> wirklich beeindruckend ist, an meine Lieblings-Festivallocation kommt sie nicht heran. Dennoch bin ich froh, dem diesjährigen<strong> PROPHECY FEST</strong> beigewohnt zu haben. Nicht zuletzt, weil ich euch davon berichten und vielleicht den einen oder anderen dafür begeistern kann! In die <strong>Balver Höhle</strong> kehrt das <strong>PROPHECY FEST</strong> leider erst <strong>2021</strong> wieder zurück, bis dahin heißt es: Abwarten und Bier trinken!</p>
<hr>
<p lang="">Ein großer Dank geht in diesem Zuge raus an <strong>Carsten Brand</strong>, dessen fantastische Fotos diesen Festivalbericht mit Bild und Farbe schmücken. Schaut euch hier mehr seiner tollen Arbeiten an:<br />
<a href="https://www.facebook.com/carsten.brand"><strong>Facebook</strong></a><br />
<a href="https://www.instagram.com/brandlicht/?hl=de"><strong>Instagram</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/prophecy-fest-2019/">PROPHECY FEST &#8211; ZWISCHEN HALL UND HÖHLE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>GRIMA &#8211; Eiszeit aus Sibirien</title>
		<link>https://silence-magazin.de/grima-will-of-the-primordial/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=grima-will-of-the-primordial</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Aug 2019 08:17:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2019]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[sibirian]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hmm... Ein Sommerabend -  Nicht grad DIE Jahreszeit für schneebedeckte Wälder. Aber dafür ist jederzeit Saison für Athmospheric Black Metal.</p>
<p>Heute für euch mit GRIMA eine Empfehlung für alle Fans des gewaltigen, naturinspirierten Black Metals!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/grima-will-of-the-primordial/">GRIMA &#8211; Eiszeit aus Sibirien</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content">
<h2>GRIMA &#8211; Will of the Primordial</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 03.08.2019<br />
<strong>Dauer:</strong> 47:34 min<br />
<strong>Label:</strong> <span class="record-label">Naturmacht Productions </div></div></div></span></p>
<p>Na, kennt ihr das Label Naturmacht Productions? Ich kannte es bis dato nicht. Auch die sibirische Black Metal Band <strong>GRIMA</strong> war mir in der Vergangenheit noch nicht untergekommen, und doch: Es gibt kein Label, bei dem sie besser aufgehoben wären. Denn der erste Teil des Labelnamens könnte für die Musik dieser Band nicht besser stehen: Naturmacht.</p>
<p>Oder, noch besser, <strong>Naturgewalt</strong>. Denn ihr drittes Album <strong>&#8222;Will of the Primordial&#8220;</strong> könnte gewaltiger nicht sein. Atmosphärischer Black Metal ist gerne oppullent, keine Frage, aber dieses Album treibt es wirklich auf die Spitze- im positiven Sinne. Es ist kalt, es ist hart, es ist mächtig, kurz gesagt: Richtig geiler, düsterer Black Metal!</p>
<p>Gleich der erste Song <em>&#8222;<a class="js-track-play link" title="9 remaining">Siberian</a></em><a class="js-track-play link" title="9 remaining"> Sorrow<em>&#8222;</em> ist eines meiner absoluten <strong>Highlights</strong>. Gewaltig, ein durchdringender Kreischgesang, aber trotzdem sehr melodisch. Hier habe ich einfach nichts auszusetzen. Die nächsten zwei Tracks sind ähnlich <strong>brachial</strong>, bevor sich mit <em>&#8222;</em></a><em><a class="js-track-play link" title="8 remaining">INSTR</a>&#8222;</em> ein ebenso ruhiger wie kurzer Song findet. Auch im weiteren Verlauf und gerade gegen Ende des Albums gibt es immer wieder ruhige Passagen, es dominiert aber <strong>der&nbsp;aggressive&nbsp;und kalte Sound sibirischer Winterwälder</strong>, durch die der Wind tobt und in denen die Natur ihr gesamtes Gewaltpotenzial entfaltet.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Siberian Sorrow" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DurMMju3BrE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Leider finde ich dennoch, dass das <strong>Album gegen Ende</strong> etwas nachlässt. Vielleicht bin ich mit fast 50 Minuten Naturgewalt in Notenform auch einfach überfordert, aber ich finde, <strong>&#8222;Will of the Primordial&#8220;</strong> würde auf ca. 10 Minuten weniger gebündelt noch besser funktionieren, damit man sich am Ende nicht erschlagen, sondern einfach beeindruckt fühlt. Das ist jedoch Kritik auf hohem Niveau, und auch mit seiner jetzigen Spielzeit lässt sich das Album sehr gut hören- nur ist es eben etwas langatmig.</p>
<p>Übrigens, hat sich jemand von euch bei dem Bandnamen <strong>GRIMA</strong> vielleicht an eine gewisse Romanfigur erinnert gefühlt? Tolkien Liebhaber jedenfalls sollten aufgehorcht haben!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/grima-will-of-the-primordial/">GRIMA &#8211; Eiszeit aus Sibirien</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>BEGAT THE NEPHILIM &#8211; Blasphemie!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/begat-the-nephilim-blasphemie/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=begat-the-nephilim-blasphemie</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 25 Jun 2018 08:16:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Begat The Nephilim]]></category>
		<category><![CDATA[Breakdown]]></category>
		<category><![CDATA[Deathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Debütalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death]]></category>
		<category><![CDATA[pig squeals]]></category>
		<category><![CDATA[Tech Death]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute wird es abenteuerlich! BEGAT THE NEPHILIM wollen Melo-Tech-Death spielen - wie ihnen das gelungen ist, erfahrt ihr von Nina!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/begat-the-nephilim-blasphemie/">BEGAT THE NEPHILIM &#8211; Blasphemie!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;" align="CENTER"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>BEGAT THE NEPHILIM &#8211; “I: The Surreptitious Prophecy / Mother of the Blasphemy”</strong></span></h2>
<p style="text-align: center;" align="CENTER"><span style="color: #000000;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.06.2018</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Dauer: </strong>48:57 Min.</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Label:</strong> Unholy Anarchy Records</span><br />
<span style="color: #000000;"><strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic Tech-Death&nbsp;</span></div></div></div></p>
<p>Diese Band, die offenbar einen Hang zu dramatischen und langen Titeln hat, hat es bisher nicht auf meine Bildfläche geschafft. Wie auch &#8211; schließlich stellen die Amis aktuell erst ihr <strong>Langspieler-Debüt</strong> vor.</p>
<p>Gleich wird klar gemacht &#8211; wir sind modern, wir sind schnell, wir sind präzise! Das muss man dieser <strong>Splittergranate</strong> auch lassen. Sie hauen und ballern um sich, dass es nur so im Gesicht knirscht. Melodischer Tech-Death hat sich angekündigt. Dem muss ich mit einem klaren <strong>&#8222;Jain!&#8220;</strong> widersprechen. Melodische Ausflüge für Leadgitarre und Soundscapes gibt es. Viel mehr Melodie ist dann aber auch nicht, vor allem nicht übergreifend. Dem Sound würden außerdem ein wenig mehr Mitten Tiefe und Authentizität verschaffen und der vakuumverpackten Komposition Luft zum Atmen geben.</p>
<h4>Apropos Luft zum Atmen:</h4>
<p>Was der Sänger da raushaut, ist auch nur im weitesten Sinne als Gesang zu verstehen. Ja, melodischer Gesang ist in diesem Genremix out. Hier wird gegrowlt, gesqeakt, geshoutet, gescreamt. Was die Palette der <strong>Brutalität</strong> eben hergibt. Leider sind aber nicht alle Techniken gleich sauber ausgeführt.</p>
<p>Zurück zum Genremix: Der Tech-Anteil ist ebenfalls vorhanden. Schnelligkeit und Präzision sind definitiv nicht die Schwäche dieser Kapelle und die <strong>Arpeggien und Blastbeats</strong> sind durchaus als herausfordernd zu bezeichnen. Todesmetallisch rotzig und roh, wenn auch nicht im Sound, dann in ihrer Gnadenlosigkeit, sind sie ebenfalls.&nbsp;</p>
<h4>Klingt erstmal alles ganz ansprechend.</h4>
<p>Was mich allerdings richtig hart nervt, sind die ständigen <strong>Breakdowns</strong>, die in Kombination mit den Gesangstechniken und recht wenig anspruchsvoller Rhythmik den Verdacht auf <strong>Deathcore</strong> nahelegen. Und wenn ich sage, dass ich Deathcore furchtbar finde, ist das noch nett gesagt.</p>
<p>Egal, wie beeindruckend die Techniken sind, kann das doch nicht darüber hinwegtäuschen, dass&nbsp;<strong>keine klare Aussage</strong> getroffen wird. Und genau hier machen <strong>BEGAT THE NEPHILIM</strong> sich zum <strong>Mauerblümchen</strong> und bleiben mir mit keinem Song oder auch nur Part im Gedächtnis.</p>
<h4>Unklar bleibt, wo sie mit ihrer Mischung hin wollen.</h4>
<p>Deathcore aufwerten? Tech-Death abwerten? Melodeath simplifizieren? Klar ist stumpfes Geballer mit melodischen Aufbauten immer eine gute Kombination, allerdings nicht, wenn das Grundgerüst fehlt. Das Album lebt&nbsp;quasi von Soli und Breakdowns &#8211; was auf die Gesamtlänge der Veröffentlichung etwas wenig Substanz ist.&nbsp;Immerhin die Atmosphären und Flächen sowie die Arbeit der Leadgitarre stimmen versöhnlich. An das versprochene &#8222;Melo Tech-Death&#8220;-Label kommen sie allerdings lange nicht heran. Vielleicht haben sie hier wirklich die <strong>Mother of the Blasphemy</strong>&nbsp;erschaffen&#8230;</p>
<p><a href="http://www.begatthenephilim.com/">Hier</a> geht es zur Webseite der Band.</p>
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		<title>Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 09:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[afsky]]></category>
		<category><![CDATA[alda]]></category>
		<category><![CDATA[antlers]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[essenz]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[loth]]></category>
		<category><![CDATA[morast]]></category>
		<category><![CDATA[the ruins of beverast]]></category>
		<category><![CDATA[tongue]]></category>
		<category><![CDATA[Ultha]]></category>
		<category><![CDATA[vendetta fest]]></category>
		<category><![CDATA[verheerer]]></category>
		<category><![CDATA[wode]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest! Und Jonas war dabei!<br />
Schwarzmetallische Erlebnisse sind die neuen "Mein schönstes Ferienerlebnis". Wir sagen: Laut, Schnell, Gut!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im vierten Jahr in Folge öffnet das <strong>Zukunft am Ostkreuz</strong> seine Tore für Black Metal Fans: es ist wieder <strong>Vendetta Fest</strong>! Die Location ist klein, gemütlich und die Abendkasse immer sehr beliebt. Keine fünf Minuten vom Ostkreuz steigt das Label-eigene Festival. Und ja, hier gibt es viel mehr als nur verpönten Hipster-Black-Metal. Ohren auf!&nbsp;</p>
<h4>Freitag, 06.04.2018</h4>
<p>Also ich wäre ja gern pünktlich gekommen, aber die Deutsche Bahn hatte andere Pläne. Trotzdem komme ich rechtzeitig an, um mir Merch und das <strong>Essensangebot</strong> noch vor der ersten Band ansehen zu können. Wer keine Lust hat der <strong>kapitalistischen Wachstumsgesellschaft</strong> durch T-Shirt-Käufe in die Hände zu spielen, darf gerne auch sein Geld in Verköstigung investieren. In Berlin gibt es das Ganze natürlich vegan. Ohne dass für uns jemand sterben musste, gesellen wir uns zu den vielen Menschen im &#8222;Saal&#8220;.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
LOTH</strong> aus Frankreich eröffnen das vergleichsweise kurze Billing des Tages. Sie haben auch heimatliche Gefühle mitgebracht. So handelt<em> &#8222;Mourir à Metz&#8220;</em>&nbsp;(<em>&#8222;Stirb in Metz&#8220;</em>) von ihrer Heimatstadt <strong>Metz</strong>. Jeder der diese Stadt besucht, verliebt sich in sie, betont der Sänger und es bricht das schönste Liebeslied des Abends los. Ihr vom Hardcore maßgeblich beeinflusster Franzosen-Black spielt sehr oft mit dem Wechsel aus der Ruhe vor und dem Sturm selbst. In ihrer mechanischen Starre erwarten die Gitarristen den nächsten Ausbruch. <strong>LOTH</strong> geben ihre Aufnahmen in einer unerwartet energischeren Weise wieder. Was mich dennoch wurmt, ist der leichte Anflug von Monotonie im Schlagzeugspiel. Für ein T-Shirt sollte mein Budget trotzdem reichen &#8211; schon allein als Entlohnung für den atemlosen, verschwitzten Sänger.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Können <strong>ALDA</strong> da mithalten? Bevor ihr mir mit grausigen Wortspielen kommt, hört euch einfach die letzte Scheibe der Amis an. Die US-Amerikaner sind zwar zum ersten Mal auf Europatour, haben den Applaus des Saales aber schon sicher. Nicht zuletzt, weil der instrumentale Hauptteil von herrlich abwechslungsreichen Drumbeats geprägt ist. Ihr, zu sehr geringen Anteilen folkiger, Black Metal verzaubert einen Zuschauer nach dem anderen. So schwebt schon bald der ganze Raum in einer Trance zwischen schnulzigen Gitarren und einem rücksichtslosen Schlagzeuger, der auch noch den Großteil des Gesangs übernehmen muss. Hut ab!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Apropos Trance &#8211; <strong>ESSENZ</strong> machen nicht einfach nur Black/Doom Metal sondern haben dafür ihre eigene kleine Effektekiste mitgebracht. Neben schaurig, schluchzenden Samples gibt es von diesem Soundboard(?) immer wieder zärtliche Akzente zu hören. Die sind auch nötig, denn in Berlin geht man Leben und Musik verdammt langsam an. Obwohl diese fiese Kombination ordentliche Druckwellen verursacht, vermisse ich noch mehr Einsatzzeit der elektronischen Hilfestellung. Unglaublich großes Potenzial ist offensichtlich gegeben, die Menge liebt das Heimspiel.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Kann der Abend noch besser werden? Bis jetzt ist der Sound unglaublich, das Mampfzeug und die Stimmung auch. <strong>WODE</strong> aus Manchester haben es sich zur Aufgabe gemacht, eben dieser Torte das Sahnehäubchen aufzusetzen. Sie sind so verdammt hart und schnell unterwegs, dass einem schon beim Zusehen das Plektrum im hohen Bogen aus der Hand fliegt. Dabei sorgt die sehr große Prise Melodie für eine ungeahnte Wirksamkeit der sprintenden Riffs. Das wirkt zu Teilen wie purer Heavy Metal &#8211; klassisch und dennoch erfrischend. Schade, dass jetzt nur noch eine Band für diesen Abend übrig bleibt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Schamanenhafter Death/Doom/Black Metal aus Aachen &#8211; klingt das nicht schon rituell genug?<strong> THE RUINS OF BEVERAST</strong> gehen gewohnt wie gekonnt an den Auftritt heran und locken die letzten Koyoten Berlins auch noch ins Tiefgrund. Sound klar, kein Patzer, hunderte nickende Köpfe &#8211; visuell übrigens ein noch großartigeres Stück. Von Nebel umschlungen agieren die schemenhaft erkennbaren Bandmitglieder sozusagen in ihrem eigenen Kosmos. Außerdem spielen die Herren heute viel vom neuen Album &#8222;Exuviah&#8220;. Zum Ende hin hauen sie dann die Zuschauerschaft komplett um, als der mehrstimmige Klargesang genutzt wird. Mit einer <strong>mythologischen Atmosphäre</strong> als Grundlage versprüht die Band spätestens zu diesem Zeitpunkt eine vollkommen andere Aura. Wer einen Blick hinter ihre graue Wand aus Ton und Rauch riskiert, wird durch Bilder belohnt, die ihn bis in den Schlaf verfolgen. Und genau diesen Schlaf werde ich mir jetzt gönnen!</p>
<h4>Samstag, 07.04.2018</h4>
<p>Bin ich heute pünktlich? Nach dem Zugausfall von gestern nehme ich vorsorglich eine Verbindung früher und habe Glück. An dieser Stelle möchte ich noch auf die Möglichkeiten zu sprechen kommen, die das (ehemalige) <strong>Tiefgrund</strong> für Gesellige bietet. Geneigte soziale Menschen können sich in einem kleinen Biergarten vor oder direkt in dem Haupthaus des <strong>Zukunft&nbsp;</strong>hinfläzen. Dabei wird das ganze Kulturangebot erst klar, wenn man etwas das Gelände erkundet. Zwischen <strong>Konzerten aller Art</strong> gibt es hier noch ein <strong>Kino und Theaterauftritte</strong>. Kultur pur wird uns heute auch erwarten. Obwohl es draußen noch hell ist, spielen schon die ersten Nachtmahre.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
MORAST</strong> geben alles was sie haben, um an einem so hellen Abend den Raum bereits tiefschwarz zu färben. Für mich ist der Sludge-Mix vorerst nichts, bis ich mich etwas von den letzten beiden Liedern mitreißen lassen kann. Dank der teuflischen Trägheit ihrer Musik bin ich auf diesen Abend vorbereitet, es wird noch erhabener! Bombastisch ist der Sound allemal, der auch heute nur vor der Bühne seine Tücken hat. Wer weiter hinten steht, hat mal wieder bessere Karten. Aber wo ist das denn nicht so? Nach dem Auftritt gibts für das zähe Quartett ordentlich Applaus von einem angeregten Publikum. Für mich gilt dennoch: live solide aber auf Platte fehlt mir irgend etwas.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
TONGUE</strong> aus Hamburg hatten einen ähnlichen Eindruck auf mich hinterlassen. Veränderrt sich das live? Aber wie! Zwar ist das Set etwas zu lang geraten für meinen Geschmack, der letzte Song hat es jedoch in sich. In dem bis jetzt unveröffentlichten Stück vom nächsten Album zahlt sich der zweistimmige Gesang umso mehr aus. Die beiden aufeinander abgestimmten Schreie entladen einen durchdringenden, musikalischen Gewaltakt. Definitiv auschecken!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Der Moment, auf den viele hier gewartet haben dürften, ist gekommen. Dänische Töne hallen zwischen den Wänden, ehe sie total vom Zuhörer erfasst werden können. Schemenhaft hinter den Nebelschwaden tauchen <strong>AFSKY</strong> zusammen mit ihrer Laterne auf. Keine Angst, das hier sind nicht <strong>SANTIANO</strong>! Ganz im Gegenteil, da die Show mit der Veröffentlichung des Debüts &#8222;Sorg&#8220; korrespondiert, jagt hier eine alles vernichtende Nummer die nächste. Später am Merchstand bildet sich dann eine entsprechend endlose Schlange. <strong>Mastermind Ole</strong> nimmt sich dennoch Zeit für alle die, die er bereits mit seinem Auftritt beglückt hatte. Neben diesem Soloprojekt kennt man ihn vielleicht noch von <strong>SOLBRUD</strong>. Jedoch für mich persönlich beweist dieser Auftritt allein, das <strong>AFSKY</strong> viel mehr Potenzial hat.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VERHEERER</strong> aus Flensburg wollen den Trend für den Abend fortsetzen. So sollten sie in der Lage sein, <strong>AFSKY</strong>&nbsp;musikalisch noch auszustechen. Letztes Jahr bin ich gerade durch das <strong>Vendetta Fest</strong> auf diese Gruppe aus Köln gestoßen. Leider war damals erst eine EP im Kasten, der Nachfolger von &#8222;Archar&#8220; kam dann in diesem Jahr. &#8222;Maltrér&#8220; illustriert dabei live eine noch kultigere Stimmung. Was genau da aufgespielt wird und warum es mir so gefällt, könnt ihr mit einem einfachen Klick<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-brettharter-kult/"> hier</a> herausfinden. Dieser Auftritt hat mich jedenfalls mehr als nur beeindruckt. Der <strong>rituelle Höhepunkt</strong> des Abends dürfte noch keineswegs erreicht sein.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>ANTLERS</strong> hingegen will der Funke einfach nicht überspringen. Technisch einwandfrei und großartig inszeniert spielen die Leipziger auf, die Nacken des Publikums werden beansprucht. Für mich bleibt es eine komische Beziehung zu dieser Gruppe. Ich warte auf ein Finale, welches mich hinreißt &#8211; leider vergebens. Ton und Atmosphäre insgesamt vereinnahmen dennoch den gesamten Saal. Ein würdiger Headliner für diese Uhrzeit.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Anteilnahme an <strong>ANTLERS</strong> lässt mich immer wieder zum letzten Act des Abends schweifen. Umso gieriger bin ich dann, endlich die ersten Noten von <strong>ULTHA</strong> hören zu dürfen. Die Kölner haben sich auch dieses Jahr nicht lumpen lassen. Schon das dritte Mal in Folge spielen sie beim Vendetta Fest. Haben sich die Besucher nicht irgendwann daran satt gesehen? Die Antwort ist ein klares Nein. Schließlich überträgt sich beinahe die gesamte Energie des Quintetts auf den Raum. Die Nebelmaschine trägt Schwaden in die Leere, die von Boshaftigkeit und Pessimismus durchzogen sind. Genauso düster ist es draußen schon seit Langem, als die ersten Töne die Kehle von Gitarrist <strong>Chris</strong> verlassen. Sobald er dieses Tor zur Hölle öffnet, gibt es kein Zurück. Persönlich hat mir dieser Gesang in Verbindung mit den Backup Vocals immer den letzten Rest gegeben. Wer sich darauf einlässt, kann sich nämlich von<strong> ULTHA</strong> in eine <strong>andere Wirklichkeit</strong> spielen lassen. Dort fressen sich menschliche Sünden wie Brandflecke durch die Weltkarte.&nbsp; Der atmosphärische Black Metal setzt einfach eine Lupe hinter unsere Realität, um Feuer zu entfachen, die insgeheim schon seit Ewigkeiten lodern.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ein letztes Mal lassen sich die Besucher also in den Bann ziehen bevor es heißt: ab nach Hause, lasst eure Pullen hier. Mir und den ebenso breit grinsenden Schwarzmetallern war es wieder ein absolutes Vergnügen. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass im nächsten Jahr nicht wieder zu viele der gleichen Bands spielen. Diese Gefahr besteht bei einem Label-Festival immer, die wiederholten Auftritte vieler Gruppen heute bestätigen meine Angst. Vielleicht ist die aber unberechtigt. Denn zur Stimmung könnte man auch sagen: &#8222;<strong>Mein Vendetta fest ist wichtiger als Deutschland!&#8220;</strong> (entnommen vom relevantesten Aufkleber aller Zeiten)</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Void Revelations (<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)</strong> für die großartigen Aufnahmen, die die Auftritte in ihrer Essenz einfangen.</p>
<p>Alle Bands in der Übersicht:</p>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ELDAMAR &#8211; Einsam durch Norwegens Weiten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 12 Dec 2017 10:50:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Albert Bierstadt]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[eldamar]]></category>
		<category><![CDATA[Heidentum]]></category>
		<category><![CDATA[J.R.R. Tolkien]]></category>
		<category><![CDATA[Mathias Hemmingby]]></category>
		<category><![CDATA[Natur]]></category>
		<category><![CDATA[Norwegen]]></category>
		<category><![CDATA[Solo-Projekt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Letztes Jahr zufällig Dank Youtube-Algorithmus auf das Debut-Album des jungen Norwegers&#160;Mathias Hemmingby gestoßen, sitze ich nun vor seinem Zweitling, der nur ein Jahr später &#8211; diesmal sogar in physischer Form &#8211; durch den Orbit geistert. Ja, du hast richtig gelesen. Es handelt ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><b>ELDAMAR</b> – &#8222;A Dark Forgotten Past&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 01.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 52:03min<br />
<strong>Label:</strong> <span id="cch_f5ff56c0747304" class="_mh6 _wsc"><span class="_3oh- _58nk">Northern Silence Productions</span></span><br />
<strong>Genre:</strong> Atmospheric Black Metal/Ambient</div></div></div>
<p>Letztes Jahr zufällig Dank Youtube-Algorithmus auf das Debut-Album des jungen Norwegers&nbsp;<strong>Mathias Hemmingby</strong> gestoßen, sitze ich nun vor seinem Zweitling, der nur ein Jahr später &#8211; diesmal sogar in physischer Form &#8211; durch den Orbit geistert. Ja, du hast richtig gelesen. Es handelt sich hier um ein Solo-Projekt. <strong>Hemmingby</strong> hat nicht nur Programming und Keyboards zusammengeschraubt, sondern auch an der Gitarre und stimmlich seine Ideen vereint.</p>
<p>Bevor ich auf die Musik an sich eingehe, sei mir ein Kommentar zum Alter des Künstlers gestattet. Ich finde es durchaus beeindruckend, wie ein Zwanzigjähriger so vielschichtige Musik schreiben und auch technisch umsetzen kann. Zugegebenermaßen sind die Grundmelodien nicht besonders komplex, doch die Energie und Emotion, die er in seinem Debüt-Werk kanalisieren konnte, wissen mich von seinem Können zu überzeugen.</p>
<p>Bei dem Genre, das&nbsp;<strong>ELDAMAR&nbsp;</strong>bedient,&nbsp;handelt es sich um Musik, die ich zugegebenermaßen eher selten bis nie höre. Durch&nbsp;Heidentum, Natur, <strong>J.R.R. Tolkien</strong> und &#8222;Elven Magic&#8220;&nbsp;(ja, das steht da wirklich so!) inspirierte Werke schrecken mich zumeist schon wegen ihres übermäßigen Pathos&#8216; ab, der mir die Galle aufsteigen lässt. Hier allerdings liegt Musik vor, die sich gerade noch im Rahmen des erträglichen bewegt: <strong>atmosphärischer Black Metal mit einer ordentlichen Prise Synthie-Sound.</strong></p>
<h4>Und da sind wir schon beim Grundproblem</h4>
<p>Drum-Gehacke und Gitarren-Geschrote, Screams, die durch Mark und Bein gehen. So weit, so gut, so geil. Wo war da nochmal der Synthie? Ach, ja! Quasi überall: dazwischen, darüber, darauf. Wunderschön geschichtete Sphären, die wie colorierte Einhornpupse herumwabern. Liest sich jetzt schlimmer als es ist. Was ich damit sagen möchte: Die Synthie-Sounds lockern und werten das doch sehr rohe Grundgerüst aus Drumspuren, Gitarre und Screams auf und lassen &#8211; ganz im Sinne des Erfinders &#8211; in meinem Kopf Bilder weiter Landschaften erscheinen. Vermutlich ist da meine Vorstellung durch die Cover von <strong>ELDAMAR</strong>s Veröffentlichungen geprägt. Der junge Mann nutzt zielgerichtet die Werke des Landschaftsmalers&nbsp;<strong>Albert Bierstadt</strong> als seine Artworks.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-23814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum.jpg" alt="" width="1060" height="707" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum.jpg 1060w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/Cover_Debutalbum-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1060px) 100vw, 1060px" />
<p><span id="more-23799"></span></p>
<p>Ganz konkret an die Welt von <strong>J.R.R. Tolkien</strong> oder skandinavische Elfensagen muss ich bei der Musik eigentlich weniger denken&#8230; Liegt aber auch vielleicht daran, dass das nicht meine persönliche Fantasiewelt ist &#8230;</p>
<h4>Doch zurück zum Sound</h4>
<p>Der Grundtenor der Songs ist düster und schwer. Die dichte Atmosphäre wird immer wieder von Screams zerrissen. Frauengesang und Chöre umspielen die oberen Lagen.&nbsp;<strong>Chöre aus der Dose sozusagen.</strong> Und die finde ich furchtbar. Nicht, weil sie schlecht rein gebastelt wären. Nein. Sie hören sich einfach nicht organisch an. So negativ war mir das beim Debut-Album &#8222;The Force Of The Ancient Land&#8220; definitiv nicht aufgefallen. Dass diese Töne klar als aus der Konserve stammend zu identifizieren sind, macht mir das Hörerlebnis echt madig. Was vor allem bei den Tonwechseln zu hören ist. Beim aktiven Hören nervt mich das richtiggehend. Passiv, als Arbeitsbegleitung sozusagen, ist dieser Aspekt aber nicht hervorgetreten.</p>
<p>Es gibt ja aber auch <strong>sehr schöne, starke, rauhe Passagen</strong>, die das Schwarzmetallerherz in mir aufgehen lassen. Allerdings geht mir auf die Dauer bei all dem Synthie-Gesang und anderen Düdel-Tönen genau diese Rohheit etwas zu sehr unter. Schade!</p>
<p>Positiv hervorzuheben ist, dass die Songs sich nicht nur immer weiter aufbauen und Schicht um Schicht dichter an Klang und Atmosphäre werden, sondern auch Ruhephasen zugelassen werden. Sowohl Songs, die alle Stufen der Intensität abdecken, als auch Songs, die sehr ruhig sind und Raum lassen für <strong>meditative Momente</strong>. In Melodie und Aufbau sind sie zugegebenermaßen nicht besonders spannend oder abwechslungsreich, von daher hätte dem Album ein oder zwei Songs weniger nicht geschadet, wie ich finde. Aber das mag ein waschechter Ambient-Fan sicher anders sehen.</p>
<h4>Was uns der Künstler damit sagen will &#8230;</h4>
<p>Die Länge der Songs (immerhin durchschnittlich um die sieben Minuten), spricht mich an, ist genretypisch und unterstützt das, was die Musik selbst erreichen will, bestens. Die Song-Enden bestehen vor allem aus Fadeouts, was mir etwas einfallslos erscheint, aber im Grundkonzept des Projekts <strong>ELDAMAR</strong> durchaus passend ist. Immerhin ist das Ziel&nbsp;&#8211; wie er selbst beschreibt -, dass sich der Hörer der Musik emotional öffnen kann und diese Erfahrung mit seiner Fantasie verbindet. Dazu sollen auch die Artworks anregen. Und:</p>
<blockquote><p>&#8222;The combination of aural and visual impressions will allow them to drift away in their own dreams while listening to the songs. With&nbsp; persistence, this practice will carry them right through the gates of Alfheimr/Elvenhome.&#8220;</p></blockquote>
<p>Zwar sehe ich meinen Geist noch nicht ins Alfheimr entgleiten, aber vielleicht kannst du dich ja mit genau diesem Bild identifizieren?</p>
<p>Auf der <a href="https://eldamar.bandcamp.com">Bandcampseite</a>&nbsp;von <strong>ELDAMAR</strong> kannst du ein paar seiner Songs aus seinen bisherigen Releases hören.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>EVILFEAST &#8211; Besser als der Rest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 11 Dec 2017 09:54:43 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Eisenwald]]></category>
		<category><![CDATA[Elegies]]></category>
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		<category><![CDATA[Polen]]></category>
		<category><![CDATA[Stellar]]></category>
		<category><![CDATA[The]]></category>
		<category><![CDATA[Tonschmiede]]></category>
		<category><![CDATA[Wind]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&#160;Generation ihre mächtigen&#160;Stürme tosen ließ. EVILFEAST aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong>EVILFEAST </strong>&#8211; &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 15.12.2017<br />
<strong>Dauer:</strong> 67:24 min.<br />
<strong>Label:</strong> Eisenwald Tonschmiede<br />
<strong>Stil:</strong> Black Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Black Metal ist zeitlos. Er ist unangepasst, stur und voller Stolz. Eine unnachahmliche Aura haftet diesem Genre an, seit die zweite&nbsp;Generation ihre mächtigen&nbsp;Stürme tosen ließ. <strong>EVILFEAST</strong> aus Polen fügen sich in diese Epoche mühelos ein. Der Geist der Neunziger haucht seinen kraftvollen Atem in dieses Album und lässt Fanatiker alter Klassiker zufrieden zurück. Von <strong>Greg Chandler</strong> (<strong>ESOTERIC</strong>) fabelhaft gemastert, übersteigt dieses Werk mit seinen einfachen und zugleich prächtigen Mitteln alle Erwartungen, welche sich mit dem 2015 erschienenen Promo-Tape ankündigten.</p>
<p><strong>EVILFEAST</strong> setzen auf simple Riffs, geheimnisvolle Keyboards und lebendiges Drumming. Ich gehe sogar so weit, zu sagen,&nbsp;dass &#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; ein verschollenes Album von <strong>BURZUM</strong> oder&nbsp;<strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> (<em>&#8222;Lunar Rites..</em>.Beholding The Towers Of Barad-Dur&#8220;) sein könnte. Und das,&nbsp;obwohl die eigenständige Herangehensweise an den Black Metal ohne Probleme das Prädikat &#8222;einzigartig&#8220; verdient hat. Der vorliegende Tonträger fordert Geduld und Aufmerksamkeit, denn er ist kein Hörvergnügen für zwischendurch&nbsp;und auch nicht als solches&nbsp;geeignet.</p>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=msDebYHSYsc">HIER</a> eintauchen</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_23773" aria-describedby="caption-attachment-23773" style="width: 240px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-23773 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg" width="250" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/12/15806_photo.jpg 499w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-23773" class="wp-caption-text">Alleinherrscher: GrimSpirit</figcaption></figure>
<h4>Evilfeast sind in jeder Hinsicht authentisch</h4>
<p>Mit einer Spielzeit von 67 Minuten gehen <strong>EVILFEAST</strong> keinen leichten Weg, doch Einzelkämpfer <strong>GrimSpirit</strong> lockert über die gesamte Dauer des Albums seine Stücke mit epischen Chören, anmutigen Soundscapes und sogar epischen Melodien (u. a.&nbsp; <em>&#8222;Winter Descent&#8217;s Eve&#8230;I Become The Journey&#8220;</em>) auf. Die vielen Wechsel aus Raserei und stolzierendem Tempo ergeben dazu ein stimmiges Gesamtbild. Wo <strong>MIDNIGHT ODYSSEY</strong> in überlangen Nummern ihren Fokus verlieren, zieht <strong>GrimSpirit</strong> perfekt die Reißleine.</p>
<p>&#8222;Elegies Of The Stellar Wind&#8220; bietet so viel mehr als die meisten anderen Werke aus 2017. Dieses Album hat das Zeug zum Klassiker und&nbsp;verleitet nicht eine Sekunde lang zu&nbsp;Langeweile, da Zeit&nbsp;in der Musik&nbsp;keine Rolle spielt und jedes Segment voller Hingabe und mit Bedacht platziert wurde. Ich verneige mich vor diesem Meisterwerk und genieße jeden Moment, in dem ich dieser sträflich unterbewerteten Band lausche.</p>
<p>Noch ein Highlight aus diesem Jahr? <a href="https://silence-magazin.de/clandestine-blaze-es-muss-schmerzen/">HIER</a> den Hass abladen!</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>AMENRA &#8211; die neue Sonntagsmesse</title>
		<link>https://silence-magazin.de/amenras-neue-sonntagsmesse/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=amenras-neue-sonntagsmesse</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/amenras-neue-sonntagsmesse/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Nov 2017 10:38:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
		<category><![CDATA[Amenra]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[church of ra]]></category>
		<category><![CDATA[kollektiv]]></category>
		<category><![CDATA[messen]]></category>
		<category><![CDATA[Neurosis]]></category>
		<category><![CDATA[neurot recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[sonntagsmessen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AMENRA &#8211; Mass VI Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017 Länge: 42:13 Min. Label: Neurot Recording Stil: Doom / Post / Sludge Heute sprechen wir über eine gehuldigte Gruppe von Musikern. Ja, ihr habt richtig gehört, nicht umsonst gibt es eine &#8222;Bibel&#8220; dieser &#8222;Church Of Ra&#8220;. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/amenras-neue-sonntagsmesse/">AMENRA &#8211; die neue Sonntagsmesse</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>AMENRA</strong> &#8211; Mass VI<br />
Veröffentlichungsdatum: 20.10.2017<br />
Länge: 42:13 Min.<br />
Label: Neurot Recording<br />
Stil: Doom / Post / Sludge</p>
<p>Heute sprechen wir über eine gehuldigte Gruppe von Musikern. Ja, ihr habt richtig gehört, nicht umsonst gibt es eine &#8222;Bibel&#8220; dieser <strong>&#8222;Church Of Ra&#8220;</strong>. Dahinter stecken die Soundgewalt und düstere Aufmachung dieses Kollektivs. Seit nunmehr 18 Jahren stehen <strong>AMENRA</strong> an der Speerspitze der religiös angehauchten Bewegung. Um das Interesse ihrer Fans aufrechtzuerhalten, braucht es nicht einmal große, musikalische Innovationen. Denn Bands, die sich so einen Kultstatus erarbeitet haben, tun dies oft durch eine kohärente Ästhetik. Dies scheinen die Belgier wie kein Zweiter verstanden zu haben, was ihr neues Cover-Konzept direkt auf den ersten Platz <a href="https://silence-magazin.de/cthulhus-cover-des-monats-4-oktober-2017/">unseres monatlichen Rankings</a> brachte!</p>
<h4>Die Musik hinter der Bewegung</h4>
<p>Die beim&nbsp;<strong>NEUROSIS</strong>-Label heimische Formation hält sich musikalisch nicht gern zurück. Post Metal mit so viel Wucht und gesanglicher Abscheulichkeit sind ihr Mantra. Nach inzwischen sechs vollständigen Alben und fünf vergangenen Messen wird es jedoch immer schwieriger, die Errungenschaften jeden Werkes miteinander zu vergleichen. Mit zwei Gruppen fällt der Vergleich dennoch leicht:<strong> NEUROSIS</strong> und<strong> ISIS</strong>. Die schiere Größe der Kompositionen und der fiesen Riffgewitter ließ mich schon auf &#8222;Mass III&#8220; erschaudern. Hat sich daran inzwischen etwas geändert? Die erste Auskopplung <em>&#8222;Children Of The Eye&#8220;&nbsp;</em>beruhigt mich vorerst. Der Opener hält alle Versprechungen, die ein<strong> AMENRA</strong>-Album macht. Ein anmutiger Aufbau mündet in die härtesten Ausbrüche des vergangenen Jahres. Hunderte Schreie bündeln dabei die gesamte Kraft der bereits sehnlich erwarteten Instrumentalisierung. Viehisch langsam schreitet diese voran und hinterlässt nur Schutt und Asche. Das dazu passende Video macht da keine Ausnahme, nur gehen in diesem Fall hauptsächlich Fliegen drauf.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ZjHOLtudKpQ?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Gesprochenen Text gibt es auf dem Album zwar öfter, aber am auffälligstena auf <em>&#8222;Edelkroone&#8220;</em> zu hören. Wahrscheinlich liegt es an der Betonung und der Sprache, aber seit <strong>IHSAHN</strong>s Erzählung <em>&#8222;Til for ulven&#8220;</em> (&#8222;Arktis&#8220;, 2016) hat mich gesprochener Text nicht mehr so bewegt. Jedoch könnte das folgende <em>&#8222;Plus près de toi&#8220;</em> auch für meine Begeisterung verantwortlich sein. Obwohl das Lied solide und unüberraschend aus den Membranen tönt, holt der Mittelteil ordentlich Momentum raus. Der klare und verletzliche Gesang quetscht sich zwischen Wände aus tiefen Klängen und treibenden Melodien &#8211; was für eine Abwechslung von Licht und Dunkelheit. Leider kommt das Finale des Tracks, trotz der stetigen Parallelen, nicht an z.Bsp. ein <em>&#8222;Razoreater&#8220;</em> (&#8222;Mass III&#8220;) heran, sondern wabert irgendwo zwischen Drangsal und Chaos. <em>&#8222;Spijt&#8220;</em> wird ebenso durch gesprochenen Text eingeleitet, der dieses melodische Zwischenspiel sehr gut in Szene setzt.</p>
<p>Kommen wir zur zweiten Hälfte dieser Platte mit dem wunderschönen <em>&#8222;A Solitary Reign&#8220;. </em>Die herrlichen Post-Metal-Melodien verzieren direkt den Anfang des Liedes, der ebenfalls nur so vor zärtlichem Gesang strotzt. Über die Gesamtspiellänge werden immer wieder gequälte Schreie und Sludge-Elemente eingebaut. Wie eine Spirale windet sich auch dieser Song seinem reinigenden Ende entgegen. So wirkt es, als hätte die Gruppe ihr Songwriting noch weiter in diese Richtung perfektioniert. Welche Schwachstellen sich da auftun, ist eigentlich an einer Hand abzählbar. So fehlen vielleicht an einigen Stellen bissigere Strukturen oder eine ausgelassenere Produktion. Dadurch kommen die ersten 20 Minuten schon fast ohne Ecken und Kanten aus, woran man sich erst wieder gewöhnen muss. Ihre einst so raue, unausgefeilte Abmischung ist schon längst Vergangenheit &#8211; ich vermisse sie trotzdem.</p>
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<p>Der letzte Track hat es dann noch einmal richtig in sich. <em>&#8222;Diaken&#8220;</em> setzt sich durch den klaren Gesang vor der ruhigen Atmosphäre zwischenzeitlich deutlich vom Chaos der anderen Songs ab. Dennoch mündet es auch in einem Feuerwerk der zerstörerischen Manie, für die <strong>AMENRA</strong> schon immer gestanden haben. Diese ist geprägt von fast schon sanften Melodien. Bis jetzt ist es den Belgiern immer gelungen, im Chaos solche Momente zu erschaffen, ohne dadurch ihren eigenen Mythos zu trüben. Leider klingt es weiterhin oft nach einer Art Drehbuch, dem sie Track für Track folgen, und das sich so schnell nicht ändern wird. Schuld an dieser ständigen Faszination für undurchdringbare, epische Schlussakte ist das Grundkonzept. In ihrer ewiglichen Auseinandersetzung mit Spiritualität findet sich in eben diesen Höhepunkten auch die Katharsis.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/churchofra">Facebook</a><br />
<a href="https://churchofra.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>WOLVES IN THE THRONE ROOM &#8211; Umzingelt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 14 Oct 2017 06:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[alda]]></category>
		<category><![CDATA[Altar of Plagues]]></category>
		<category><![CDATA[Ambient]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
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		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[cascadian]]></category>
		<category><![CDATA[Epic]]></category>
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		<category><![CDATA[Old School]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>WOLVES IN THE THRONE ROOM – Thrice Woven Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Dauer: 42 Min. Label: Artemisia Records Stil: (Cascadian) Black Metal &#160; Die einsamen Wölfe von WOLVES IN THE THRONE ROOM waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> – Thrice Woven<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Dauer: 42 Min.<br />
Label: Artemisia Records<br />
Stil: (Cascadian) Black Metal</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Die einsamen Wölfe von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> waren mit ihren Erstlingswerken &#8222;Diadem of 12 Stars&#8220; und &#8222;Two Hunters&#8220; ein entscheidender Einfluss im us-amerikanischen Black Metal, aus dem schlussendlich auch das Label Cascadian Black Metal hervorging. Viele gute Bands, wie etwa <strong>FALLS OF RAUROS</strong>, <strong>ALDA</strong> oder auch <strong>ALTAR OF PLAGUES</strong>, zeigten sich sichtlich beeinflusst vom Schaffen der <strong>Weaver</strong>-Brüder. Diese leben weitestgehend autark und zurückgezogen auf einem Hof im Bundesstaat Washington und zelebrieren einen Lebenstil, nah an der Natur(-mystik), welcher jedoch scheinbar trotz inhaltlicher Querverweise nicht dem Bild des typischen Schwarzmetallers entspricht.</p>
<p>Damit saß die Band immer ein wenig zwischen den Stühlen, bildete jedoch auch eine Brücke vom traditionellen Schwarzmetall hin zur reformierten Interpretation des Post Black Metal. Als 2011 die Langrille &#8222;Celestial Lineage&#8220; herauskam, wurde infolgedessen eine Pause im Schaffen des Gespanns angekündigt. 2014 folgte jedoch mit &#8222;Celestite&#8220; ein Appetizer in Form einer rein ambientalen Scheibe. Nun kehren die Wölfe 2017 endgültig an die Oberfläche zurück und lechzen mit&nbsp; &#8222;Thrice Woven&#8220; begierig nach Blut.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Im Bund mit dem Alten</h3>
<p>Zuallererst sticht mir das herrlich traditionelle Coverartwork ins Auge, welches sich sicher auch gut auf einer <strong>DRUDKH</strong>-Veröffentlichung machen würde. Archaische Energien werden heraufbeschworen und der Opener<em> &#8222;Born from the Serpent´s Eye&#8220;</em> spiegelt dies auf eine überzeugende Art und Weise wider. Epische Gitarrenlinien vermischen sich mit harschem Schlagzeugspiel und erzeugen gleich zu Anfang ein vertrautes Gefühl des Heimkehrens. Das Material bezieht sich deutlich auf die eigenen Anfänge und nimmt gelegentlich auch Bezug zu ganz alten <strong>ULVER</strong>.</p>
<p>Dennoch überrascht es mich, wieviele Variationen und Tempiwechsel im Opener zu finden sind. Dieses Treiben geht die ersten fünf Minuten, bis nach einem Break plötzlich ein mystischer und wunderschöner Frauengesang erschallt und in einen Endpart überleitet, der das Prädikat &#8222;100 Prozent <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong>&#8220; trägt. Diese Klanglandschaften und Dynamiken sind definitiv stilprägend. Alles richtig gemacht &#8211; so hat ein Albumeinstand zu funktionieren!</p>
<p><em>&#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em> startet mit einem stimmungsvollen Intro, welches durch ein erzählerisches Sample eine dichte Stimmung aufbaut.</p>
<blockquote><p>&#8222;Winter is dying, the sun is returning&#8230;the fires are burning&#8230;the old ones are with us&#8230;&#8220;</p></blockquote>
<p>Im Folgenden entwickelt sich der Song zu einem dunklen Monolith, der sich deutlich monotoner als der Opener anlässt, jedoch in seiner Atmosphäre kohärenter wirkt. Durch herrlich angestaubte Synthies entwickelt sich eine wohlig old-schoolige und folkloristische Stimmung, die mich ganz stark an das letzte Album der Polen von <a href="https://silence-magazin.de/von-bergen-seen-und-naechtlichen-pfaden/"><strong>WEDRUJACY WIATR&nbsp; </strong></a>erinnert.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22744 size-large aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/10/0010646839_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ver-woben</h3>
<p>&#8222;Thrice Woven&#8220; teilt sich in insgesamt vier überlange Stücke, die zusätzlich vom Interlude<em> &#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> begleitet werden. So sehr ich jedoch von den ersten beiden Stücken begeistert bin, so enttäuschend und seltsam empfinde ich den Albumverlauf bei den beiden letzten Liedern. <em>&#8222;Angrboda&#8220;</em> und <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> (ein toller Liedname!) wissen mich nicht wirklich zu begeistern und verpuffen größtenteils, selbst nach einigen Hördurchgängen.</p>
<p>Stilistisch sind beide Stücke ähnlich gepolt wie<em> &#8222;The Old Ones are with us&#8220;</em>, können jedoch die Spannung nicht aufrechterhalten und verlaufen sich mit zunehmender Spielzeit. Schade, denn auf dem Papier geht die Rezeptur von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> vollends auf. Lediglich der Beginn des Rausschmeißers <em>&#8222;Fires roar in the palace of the moon&#8220;</em> weiß mich ebenso zu begeistern wie die ersten Stücke. <em>&#8222;Mother Owl, Father Ocean&#8220;</em> hingegen weckt wohlige Erinnerungen an den Einleitungspart von<em> &#8222;Cleansing&#8220;</em> vom legendären &#8222;Two Hunters&#8220; Album und überzeugt durch seine beschwörenden Frauengesänge und die dichten Klanglandschaften.</p>
<p>Wo jedoch manche Songs nicht richtig zünden, weiß der Sound von &#8222;Thrice Woven&#8220; definitiv zu gefallen. Das Schlagzeug poltert oldschoolig, die Gitarren braten, Sänger <strong>Nathan</strong> keift kultig und auch den charmant entrückten Synthies wird ausreichend Platz gegeben.</p>
<p>Summa summarum ist der neuste Streich von <strong>WOLVES IN THE THRONE ROOM</strong> ein definitiv gelungenes Album, welches jedoch nicht an die eigenen Klassiker heranreicht und im Endeffekt mehr vom Gleichen bietet. Lediglich der Opener <em>&#8222;Born from the Serpent´s eye&#8220;</em> konnte mit recht dynamischen Songwriting Neuland aufzeigen. Dies wiederum wünsche ich mir vom mittlerweile zum Trio angewachsenen Wolfsrudel für kommende Outputs. Sie können es durchaus noch, müssen nur auf gesamter Albumlänge diese Stärken abrufen können. In diesem Sinne &#8211; auf die Zukunft!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/OnLTFeiXiiA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/wolvesinthethroneroom">Facebook</a></p>
<p><a href="https://wolvesinthethroneroom.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
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		<title>BRIQUEVILLE &#8211; Kraftfutter für Schnecken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Oct 2017 06:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Stoner]]></category>
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		<category><![CDATA[Belgien]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BRIQUEVILLE &#8211; II Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017 Länge: 42:13 Min. Label: Pelagic Records Stil: Doom / Post / Sludge Wie düster und fies darf ein Album eigentlich klingen? Diese Frage stellt sich mir im Sludge Metal sonst nur bei THE BODY und ihren perfiden ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BRIQUEVILLE</strong> &#8211; II<br />
Veröffentlichungsdatum: 22.09.2017<br />
Länge: 42:13 Min.<br />
Label: Pelagic Records<br />
Stil: Doom / Post / Sludge</p>
<p>Wie düster und fies darf ein Album eigentlich klingen? Diese Frage stellt sich mir im Sludge Metal sonst nur bei<strong> THE BODY</strong> und ihren perfiden Klangmauern. Daher war unumstritten, wer die erste Reihe dieser Richtung für mich besetzte. Jedoch möchten sich <strong>BRIQUEVILLE</strong> als die etwas anderen Nachrücker für diese Plätze bewerben. Seit ihrem ersten Streich hat es schlappe sechs Wartesemester gedauert, bis die Post-Metaller ihre Wucht erneut auf uns entladen. Und verdammt hat sich das ausgezahlt! Die maskierte Gruppe lässt jede Note mit herrlichem Genuss ausklingen.</p>
<p>Dabei führt der neue Opus die Namensgebung der Titel weiter. Mit ausgelassener Kontinuität werden aber nicht nur die Songs betitelt. Hinter jeder<em> &#8222;Akte&#8220;</em> stecken immer noch komplett maskierte <strong>Nazgul</strong>. Selbst bei den Proben landet das Gewand nicht in der Ecke, die Vermummung drückt für sie Gleichberechtigung innerhalb der Band aus. Außerdem beugt es einem Personenkult vor, was bei ähnlichen Gruppierungen mehr oder weniger auch funktioniert. Um zur Musik zurück zukommen: bezeichnend ist der Opener<em> &#8222;Akte V&#8220;</em> allemal. Dessen Hauptriff dröhnt richtig schön, wird mit Effekten untermalt und mündet in absolutes Chaos. Der folgende Aufbau erinnert von seiner Struktur her fast schon an die ewig gleichen <strong>DEVIN TOWNSEND</strong>-Chugs, bis ein Doom-Rock-Crescendo der Extra-Klasse einsetzt.</p>
<h4>Nicht nur die Songs haben zugenommen</h4>
<p>Jedoch haben sie ihre Wurzeln in leichtfüßigen Momenten nicht vergessen. Während des gesamten Tracks und <em>&#8222;Akte VI&#8220;</em> drängen sich immer wieder seichte Post Rock-Melodien aus dem Hintergrund ins Licht. Mit einem ebenso immensen Drang schnellt der Gesang des zweiten Teils dieses Triptychons nach vorne. Abgehackt, energisch und fast schon abstrakt preschen die Phrasen auf mich ein. Instrumental wird es noch mal eine Schiene dunkler, aber nicht mehr so extrem &#8222;noisy&#8220;. Dennoch klingt der abartige Mittelteil wie ein Auswuchs von Bands wie <strong>CELESTE</strong>. Deren Black Metal-Anleihen werden zum zentralen Thema dieses Liedes. Abgerundet wird diese musikalische Geschichte durch eine ähnliche Vorgehensweise bei dem 19-minütigen Schwergewicht<em> &#8222;Akte VII&#8220;</em>.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xvvU2W1_gvU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ohne auf den Text achten zu müssen, entführen die spärlich verteilten Sprachfetzen direkt in eine andere Dimension. Als maßgebliche Unterstützung springt hier wieder einmal der Black Metal ein, bis er von einer exquisiten Rezeptur aus Post Rock und Sludge Metal verfeinert wird. Der folgende Verdauungsschlaf wird vom orientalisch angehauchten Teil des Stücks erleichtert. Bis mich der Duft von rauem, grobkörnigen Sludge Metal aus dem Tiefschlaf reißt, hat mich das hämmernde Riff längst aufgeweckt.</p>
<p>Egal wie weit die Geschmäcker auseinander gehen, die Nase führt sie an dieser Stelle wieder zusammen. Der finale Auftritt versprüht pures Schweiß-Odeur auf allen Ebenen. Wer jetzt noch nicht die Nase rümpft, hat vielleicht seine Benchpress-Begleitung der nächsten Monate gefunden. Denn bei dieser Übung gilt es, neben Schnelligkeit ebenfalls den Druck auf die Muskeln aufrecht zu erhalten. Dieses Zusammenspiel der Geschwindigkeiten haben <strong>BRIQUEVILLE</strong> bereits gemeistert. Für die Fans lahmarschiger Musik präsentieren sie so etwas wie <strong>Kraftfutter</strong> für Schnecken. Es fehlt lediglich noch eine weitere Prise von aufreibenden, dissonanten Faktoren, um der Speerspitze abartiger, langsamer Musik anzugehören.</p>
<p><a href="https://pelagic-records.com/webshop/?swoof=1&amp;product_tag=b-r-i-q-u-e-v-i-l-l-e">Shop</a><br />
<a href="https://briqueville.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a><br />
<a href="http://www.briqueville.com/">Webseite</a></p>
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		<title>SUNKEN &#8211; In kalter Umarmung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 29 Sep 2017 08:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Agalloch]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Blast]]></category>
		<category><![CDATA[denmark]]></category>
		<category><![CDATA[Enslaved]]></category>
		<category><![CDATA[sunken]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
		<category><![CDATA[Wolves In The Throne Room]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SUNKEN – Departure Veröffentlichungsdatum: 26.06.2017 Dauer: 52 Min. Label: Nordavind Records Stil: Black Metal Was mache ich als Musikrezensent, wenn ich in einem obskuren Forum auf einen kleinen dänischen Underground-Act hingewiesen werde, der vor kurzer Zeit sein Debütalbum veröffentlicht hat?&#160; Und welches ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sunken-in-kalter-umarmung/">SUNKEN &#8211; In kalter Umarmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SUNKEN</strong> – Departure<br />
Veröffentlichungsdatum: 26.06.2017<br />
Dauer: 52 Min.<br />
Label: Nordavind Records<br />
Stil: Black Metal</p>
<p>Was mache ich als Musikrezensent, wenn ich in einem obskuren Forum auf einen kleinen dänischen Underground-Act hingewiesen werde, der vor kurzer Zeit sein Debütalbum veröffentlicht hat?&nbsp; Und welches schon nach wenigen Eindrücken als sehr hörenswert zu beschreiben ist und ich dennoch die Vermutung habe, dass dieser Rohdiamant in der Flut der Veröffentlichungen untergehen wird? Richtig, ich schreibe ein Review!</p>
<p>So bin ich zum Debüt &#8222;Departure&#8220; des dänischen Quartetts <strong>SUNKEN</strong> gekommen. Die 2012 gegründete Formation, welche zu Demozeiten noch unter dem Namen <strong>ARESCET</strong> musizierte, haut mit ihrer ersten Langrille vertonte Wut, Ekstase aber auch Melancholie in Reinkultur heraus. Zu dieser Einschätzung komme ich nach kurzer Zeit, in weiteren Hördurchgängen offenbart sich jedoch unter der brodelnden Oberfläche noch weitaus mehr. Davon berichte ich im Folgenden.</p>
<h3>Unter der Oberfläche</h3>
<p>&#8222;Departure&#8220; teilt sich in vier überlange Stücke und bekommt mit<em> &#8222;A solemn initation&#8220;</em> ein sphärisches Intro vorangestellt, welches nett, aber auch ein wenig beliebig klingt. Zum Ende hin bahnt sich jedoch verzerrtes Gepolter an, steigert sich in Lautstärke und Intensität, und mündet schließlich mit unbändiger Wut in den Opener <em>&#8222;Void&#8220;</em>, der sofort mit extremen Blasts und schneidenden Gitarren voran prescht. Das Stück kontrastiert diese schnellen Passagen mit reduzierten Parts und Midtempo-Abschnitten, die von cleanen Gitarren durchzogen werden und in ihrer Melancholie ein wenig an <strong>AGALLOCH</strong> erinnern.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-22065 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-1024x503.jpg" width="1024" height="503" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-1024x503.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-300x148.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10-750x369.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/0009466771_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Hervorzuheben ist hierbei, dass die Gitarrenwände zum einen sehr harsch und schneidend klingen, zum anderen jedoch auch einen epischen und leicht beschwingten Charakter aufweisen. Diese kombinierte Stilistik wird sich durch einen Großteil des Albums ziehen. Gesanglich liefert <strong>Martin Skyum Thomasen </strong>eine verzweifelt klingende und dennoch kraftvolle Performance ab, die durch ihren verzerrten Klang nur noch roher wirkt. Bei den langen, kehligen Schreien kam mir hin und wieder auch <strong>Grutle</strong> von <strong>ENSLAVED</strong> in den Sinn. Alles in allem bietet der erste Song hochwertiges Schwarzmetall, das alle Vorzüge dieser extremen Musik vereint. Im Folgenden wird sich die Qualität und Intensität jedoch noch steigern.</p>
<h3>Abschied vom Mittelmaß</h3>
<p>Denn der nun folgende, namensgebende Song <em>&#8222;Sunken&#8220;</em> ist ein wahres Feuerwerk moderner schwarzmetallischer Kunst. Anfangs erklingen cleane, fast schon post-rockige Gitarren und werden nur vom reduzierten Rhythmuspiel der Drums und der Bassgitarre begleitet. Flächige Synthies gesellen sich schlussendlich dazu, dann erklingt überfallartig ein Gitarrenfeedback und die wilde Jagd ist eröffnet. Mit einer schier unglaublichen Energie knüppeln die Dänen voran und kombinieren ihre Brutalität mit simplen Tremolo-Gitarren, die ihre atmosphärische Wirkung nicht verfehlen. Wer die schwarzmetallischen Ausflüge <strong>DOWNFALL OF GAIA</strong>s kennt, bekommt hier ihren großen Bruder an die Seite gestellt. Das ist durch und durch klassisches Black-Metal-Songwriting, in diesem Fall jedoch mit so einer Hingabe und Perfektion gespielt, dass es eine wahre Freude ist. Respekt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_22110" aria-describedby="caption-attachment-22110" style="width: 490px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-22110" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n.jpg" width="500" height="500" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/09/13781874_1065226003526640_3488293303830214953_n-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-22110" class="wp-caption-text">Photo by Marika Hyldmar Concert Photography</figcaption></figure>
<p>Im Titeltrack <em>&#8222;Departure&#8220;</em> vereinen sich die verschiedenen Stilelemente der vorangegangenen Stücke und erzeugen eine große Dynamik. Midtempo wechselt sich mit Geblaste ab, Melodien gesellen sich dazu, nur um rauem Geschrote wieder das Zepter zu überlassen und sich schlussendlich mit epischen Synthies zu vereinen. Dies mündet in ein Finale, das mich emotional packt und alle Songfinessen zu einem angestrebten Climax führt. Ähnlich wie bei den Norwegern von <strong>VEMOD</strong> gelingt dieses Unterfangen auf ganzer Linie und entführt mich in andersweltliche Sphären.</p>
<p>Der Fünfzehnminüter <em>&#8222;In the cold embrace of the Waves&#8220;</em> schließt das Album ab und hält das Level an Epik und Intensität über große Strecken aufrecht. Nachdem die erste Hälfte der Komposition im leichten Uptempo voranschreitet, wird die zweite Hälfte in gewohnter Manier von sehr schnellem Spiel und ruhigen Parts dominiert. Hierbei gefällt mir besonders das leicht jazzige Schlagzeugspiel, welches den Weg zu einem gleichermaßen harmonischen wie auch verschrobenen Finale ebnet, das abermals stark nach vorn geht, sphärische Gitarren, lange Schreie und flächige Synthesizerklänge bietet.</p>
<h3>Die Formel&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;</h3>
<p>Somit ist die Stilistik auf &#8222;Departure&#8220; in allen Songs klar abgesteckt, funktioniert jedoch fast jederzeit einwandfrei. Nichtsdestotrotz hätten manche Songabschnitte leicht verkürzt werden können, um nicht Gefahr zu laufen, totgespielt zu werden. Insgesamt bietet das Debüt von <strong>SUNKEN</strong> jedoch hochqualitativen Stoff zum Entkommen aus der Realität und des sich Verlierens in den andersweltlichen Klängen. Das ist ein großes Qualitätsmerkmal für diese Art von Musik und die raumgebende und dennoch nicht verwaschene Produktion sowie das stilsichere Albumcover unterstreicht diesen Eindruck.</p>
<p>&#8222;Departure&#8220; schafft es mit jedem Hördurchlauf, mir das Gefühl von Raum und Zeit ein wenig zu entreißen, um mich einzig allein im Klangkosmos zu verlieren. Ich bin gespannt, was in Zukunft kommen wird, spielen doch <strong>SUNKEN</strong> mit ihrem Debüt bereits jetzt ganz oben in der Liga des atmosphärischen Black Metals mit. Ich hoffe, das Qualitätslevel kann gehalten werden. Doch zunächst bietet &#8222;Departure&#8220; genug Stoff, um ein fürs andere Mal in diese kalten Tiefen hinab zu sinken. Over and out &#8230;</p>
<p>&nbsp;</p>
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<p><a href="https://tritonsorbit.bandcamp.com/album/departure">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sunken-in-kalter-umarmung/">SUNKEN &#8211; In kalter Umarmung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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