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	<title>Bier Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 31 May 2019 16:34:14 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Bier Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 May 2019 05:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Conne Island]]></category>
		<category><![CDATA[Connewitz]]></category>
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		<category><![CDATA[Oxo 86]]></category>
		<category><![CDATA[Punk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Nachklang vom Feiertag! So starten wir mit einem Zitat:<br />
"Schade, wirklich schade, Mann - dass man Bier nicht streicheln kann!" … wenn OXO 86 und jede Menge Bierfreunde sich in einer Halle treffen, kann es nur gut werden!</p>
<p>Wie gut, liest du bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>&#8222;Schade, wirklich schade, Mann &#8211; dass man Bier nicht streicheln kann!&#8220;</h4>
<p>Ein Lied-Zitat als würdige Überschrift für einen famosen Abend&#8230; 00:45 Uhr, endlich Zuhause. Das Shirt ist zu einer Einheit mit meiner Hose verschmolzen und beides zusammen hat sich in einer zentimeterdicken Feuchtigkeitsschicht an meinen Körper gesaugt. <em>&#8222;Rien ne va plus&#8220;</em> und goodbye, denn nix mehr geht! Der Opener von <strong>OXO 86</strong> ist jetzt Programm für mich, bevor ich literweise Bier und Fremdschweiß von mir ab und die Dusche hinunter spüle&#8230; aber von vorne:</p>
<h4>Das Unheil nimmt seinen Lauf<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-33464 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211244.jpg 1248w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Nun, nach etwas kurzfristiger Planung hab ich also meine übliche Begleitung zu den Szenekonzerten abgeholt und auf geht es nach <strong>Connewitz</strong>. Unterwegs muss ich schon feststellen, dass ich noch nie im hellen zu einem Konzert in der Location war &#8211; und noch nie bei solch sommerähnlichen Temperaturen.</p>
<p>Wir verkürzen die Wartezeit mit einem Bierchen, bevor wir dann vor die Bühne steuern. Dort ist bis dahin kein Mensch zu sehen. Also verschaffen wir uns und unserem Kaltgetränk einen zentralen Platz vor der Bühne, denn ich freue mich wie ein Schnitzel auf die Vorband! Die <strong>GEWOHNHEITSTRINKER</strong> geben sich hier die Ehre. Die Band ist schon lange mehrfach im Plattenregal vertreten, allerdings habe ich bisher keinen Auftritt besuchen können. Das änderte sich jetzt endlich! Und ich muss feststellen: Es hat sich gelohnt!</p>
<h4><strong><img decoding="async" class="size-medium wp-image-33465 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_211606.jpg 1248w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />Für immer Vorband!</strong></h4>
<p>Trotz leerem Publikumsraum wird direkt losgelegt – also nachdem der Schlagzeuger mit drei Bier in der Hand drei Minuten nach den beiden anderen Bandmitglieder auch den Weg vom Klo auf die Bühne gefunden hat. Und verdientermaßen füllt sich jetzt auch das Publikum recht schnell, denn die Band liefert einfach großartigen OiI! <strong>Simpel, schnell und schnörkellos</strong>, aber dafür mit durchaus cleveren und oft auch kritischen Texten. Aber natürlich genauso oft mit zum Namen passenden Lieder über einen sorgenfreien Alkoholkonsum, die Szene oder auch über die Qualitäten der eigenen Band! Der Sound der Jungens aus dem Südwesten der Republik könnte eigentlich auch direkt aus den 90ern entsprungen sein &#8211; und gerade die teilweise ungewöhnliche Stimme bzw. Gesangsart des Sängers sorgt für einen guten Wiedererkennungswert!</p>
<h4><strong>Vorhang auf für den optischen Leckerbissen</strong></h4>
<p>Insgesamt wird eine knappe Stunde gespielt, die sehr kurzweilig ist und das Publikum jetzt auch gut anheizt. Wobei anheizen bei den <strong>sommerlichen Innenraumtemperaturen</strong> wirklich nur für die Stimmung nötig ist. Die Truppe wird angemessen gefeiert und die Umbau-Bierholen-Luftschnappen-Pause steht an. Meinem gemarterten Hirn kann ich nachträglich noch entnehmen, dass unter anderem <em>&#8222;Vorkriegsjugend&#8220;, &#8222;Für immer Vorband&#8220;, &#8222;Skinheadformation&#8220;, &#8222;Das Wunder von Bern&#8220;</em> und <em>&#8222;Keiner mehr da&#8220;</em> gespielt wurden. Achja, und das optische Highlight darf nicht unerwähnt bleiben: Während der Gitarrist und Bassist in einwandfreier Szene-Optik ihre Instrumente bearbeiten, brennt der Schlagzeuger ein optisches Feuerwerk ab. Wie schon erwähnt &#8211; ungefähr drei Minuten zu spät, dafür aber oberkörperfrei und mit drei Bier in der Hand betritt er die Bühne und bietet beim Besteigen des leicht erhöhten Schlagzeugpultes ein <strong>herrliches Maurerdekolleté</strong>. Desweiteren legt er eine nahezu hypnotisierende Leidensfähigkeit in der Mimik während seines Spiels an den Tag und trommelt zwischenzeitlich einhändig &#8211; während des Biertrinkens. Und vor allem aber trägt er einen Oberlippenschnauzbart, der jeden <strong>mexikanischen 80iger-Jahre-Pornostar</strong> vor Neid erblassen lassen würde! Eine absolute Choryphäe der Typ, ein lebendes Statement für die Working Class! Chapeau!</p>
<h4>Das Bier ist leer&#8230;fast! RESTBIERVERWERTUNG!<img decoding="async" class="size-medium wp-image-33466 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_222135.jpg 1248w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></h4>
<p>Mit solchen optischen Augenweiden rechne ich bei <strong>OXO 86</strong> nicht. Allerdings ist zu vermuten, dass die Bernauer sich heute besonders ins Zeug legen würden, denn es soll eine Videoaufzeichnung des Konzertes stattfinden. Die Temperaturen im Innenraum sind knapp vor denen des Fegefeuers. Das Publikum ist in freudiger Erwartung und dann entert die Band die Bühne. Die ersten Töne erklingen, sachte, nur vom Sänger. Und jeder weiß, wenn gleich die Instrumente einsetzen, eskaliert es. Die Instrumente setzen ein – und es eskaliert! Unzählige Bierflaschen, inklusive der des Autoren, recken sich in die Höhe und baden den <strong>marodierenden Haufen</strong> vor der Bühne in einen Nebel aus Bier, der sich mit aufsteigendem Dampf der schwitzenden Körper vermischt. <strong>Wundervoll!</strong> Spätestens jetzt ist jeder von innen und außen durchnässt. Der Pullunder des Menschen vor mit fühlt sich an, als wenn er damit baden war. Und der Fußboden hat sich eine Art tückischen Sumpf verwandelt, bei dem zwischen Festkleben und Ausrutschen nur wenige Millimeter liegen.</p>
<h4><strong>Lieber widerlich als wieder nich&#8216; &#8211; auf in die Menge!</strong></h4>
<p>Als Opener wird <em>„Rien ne va plus“</em> vom letzten Album gespielt, das ich seitdem auch als Ohrwurm habe. Aber auch insgesamt dürfte hier kein Liedwunsch offen bleiben. Die 2 Stunden Konzert sind ohne Verschnaufpause, die Menge <strong>tobt, pogt und skankt</strong>. Und schwitzt! Und von der Bühne kommt ein Knaller nach dem anderen:<em> &#8222;Bier und Reggae&#8220;, &#8222;Working Class Hero&#8220;, &#8222;Bernau Punkrock League&#8220;, &#8222;Elvis hat uns verlassen&#8220;, &#8222;So beliebt und so bescheiden&#8220;</em>, <em>&#8222;Ein guter Tropfen&#8220;, &#8222;Schade&#8220;</em> und viele, viele mehr.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33467 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_225308.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Uns treibt es durch die Menge. Mal ausgelassen tanzend und im nächsten Augenblick in der wilden Menge wogender Körper vor der Bühne die sich hemmungslos am Pogo erfreut!</p>
<p>Bei dem abgespielten Programm bleibt keine Faser trocken, der Konzertraum gleicht einer <strong>Dampfsauna</strong>. Und die Band schwächelt keinen Augenblick, bis zum Ende wird durchgezogen. Und auch der Trompeter hat sich einen formschönen BH ins Shirt geschwitzt. Beim Abschluss ist dann auch eine gewisse Erleichterung bemerkbar, als das Konzert 0:10 Uhr erfolgreich beendet wird. Der Sänger zieht vor dem Publikum den Hut – was ebenfalls eine Fontäne aus Flüssigkeiten erzeugt!</p>
<h4><strong>Noch ein paar Worte zur Band:</strong></h4>
<p><strong>OXO 86</strong> sind ein <strong>Phänomen der Szene</strong>, wie ich finde. Lieder, die einfach gute Laune verbreiten. Stücke, die durch die beteiligte Trompete den Szenewurzeln in Ska und Reggae huldigen. Lieder, die Texte mit geschliffenem Humor und immer einem Augenzwinkern beinhalten. Einfach Lieder die in jeder Lebenslage einfach nur Lust auf Musik, auf Tanz, auf Konzerte und auf ein kühles Bier machen! Und die von völlig <strong>bodenständigen und coolen Typen</strong> auf die Bühne gebracht werden, die es schaffen, auf dem schmalen Grat zwischen professionellem Spielen und dem <strong>&#8222;Oh Gott, wie sind wir zu so vielen Fans gekommen&#8220;</strong> zu balancieren. Und die Stücke sind einzigartig, typisch, unverkennbar!</p>
<p>Für mich machen die Jungs die beste Gute-Laune-Musik, die es gibt. Und ich bin der festen Überzeugung, dass die Lieder bei jedem Gefallen finden, der sich <em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33469 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_20190525_231015.jpg 1248w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></em>darauf einlässt. Es ist auch jedesmal wieder schön zu beobachten, wie finstere Jungs mit breitem Kreuz und kurzem Haar sich gegenseitig bierselig und freudestrahlend in den Armen liegen. Währenddessen sich vor der Bühne grünlich schimmernde Irokesenfrisuren wild im Takt der Musik bewegen und zwischendrin der ein oder andere nur noch durch sein Bier und eine gewisse<strong> Verwindungs-Steifheit der Wirbelsäule</strong> aufrecht gehalten wird.</p>
<h4>Einen kleinen Einblick zum Konzertbeginn bietet<a href="https://m.facebook.com/story.php?story_fbid=2386804271385357&amp;id=113084462090694"> das Video hier</a> (leider nur auf Facebook aktuell):</h4>
<p>Der Abend an sich war phänomenal. Wir versuchen nun noch gegenseitig so viel wie möglich vom eigenen Schweiß auf den jeweils anderen zu übertragen und nehmen den Weg zum Auto. Bevor dann als nächstes für mich düsterer Metal auf dem <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht#rs-3361"><strong>Dark Troll Festival</strong></a> auf dem Plan steht, ist dieser Abend ein hervorragender Einstieg in den Sommer =)</p>
<p>Achja – mich wundert immer wieder, dass es noch keine <strong>&#8222;After-Konzert-Sitzschonbezüge&#8220;</strong> mit Logo eines großen Merchandise-Händlers gibt, um des deutschen heiliges Gefährt vor dem Elend zu schützen, was sich am Ende des Abends wieder in den Sitz drückt.</p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/gewohnheitstrinker-oxo-86-leipzig-konzert/">&#8222;Ein Herz für Trinker&#8220; &#8211; Ein Abend mit GEWOHNHEITSTRINKER und OXO 86</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #12 &#8211; HAU WECH DIE SCH*#+§!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 25 Apr 2017 06:11:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[abstract rapture]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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		<category><![CDATA[Onkel Tom]]></category>
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		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[sleep]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-12-hau-wech-die-sch%c2%a7/">Senf der Woche #12 &#8211; HAU WECH DIE SCH*#+§!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-16668"></span><br />
Thema heute:&nbsp;Partytauglich, dämlich oder gar existenzgefährdend&nbsp;&#8211;&nbsp;was hältst du von Alkohol basierten Songs oder Bands?&nbsp;</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/don-promillo/" target="_blank">Don Promillo</a>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Jaja, der gute alte Suff &#8230; Wie oft hat er uns am Sonntag schon zu schaffen gemacht? Und jedes Mal sage ich mir: „Don Promillo, das war jetzt aber wirklich das letzte Mal!“ Allerdings brauche ich <strong>keine „Saufmucke“, um in Fahrt zu kommen</strong>. Wenn dann im Laufe des Abends trotzdem <strong>KARL DALL </strong>oder <strong>HEINO</strong> aus den Boxen ertönen, ist das für mich ein schöner Nebeneffekt, der mich auch mal zum Mitsingen einlädt. <strong>Suffverherrlichende Themen im Metal</strong> gehen mir da schon viel mehr auf den Geist und erzeugen in mir nur ein <strong>höllisches Fremdschämpotenzial</strong>.</p>
<p>Einerseits ekelt ihr euch vor <strong>Alkoholikern, die hilflos am Straßenrand liegen</strong>, und auf der anderen Seite feiert ihr Musik, die der Ursprung dieses Leids sein könnte. Diese <strong>Doppelmoral</strong> geht mir auf den Sack! Natürlich hat Musik auch mit Party zu tun, doch muss es dabei immer ausarten? Und warum müssen Bands die <strong>gefährliche Droge Alkohol</strong> auch noch in ihren Texten feiern? Auch wenn ihre Lyrics sich nicht um Schnaps und Bier drehen, werden doch eben jene Getränke vor der Bühne konsumiert!</p>
<p>Um noch etwas Diskussionsstoff bereitzulegen, gönne ich mir jetzt erstmal eine Stunde lang <strong>SLEEP</strong>s &#8222;Dopesmoker&#8220;!!!</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lucfrancois/" target="_blank">Luc</a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Auch als jemand, der gerne mal zum Becher greift, finde ich auf Alkohol basierende Songs weniger prall – so wie auch Songs über Metal an sich. Rein musikalisch handelt es sich dabei meist um <strong>eher stumpfe Nummern</strong>, und da ich auch im Suff mehr oder weniger die gleichen Hörgewohnheiten habe (Ausnahme: <strong>SCOOTER</strong>), ist das dann weniger geil.</p>
<p>Eine Ausnahme ist bei <strong>ONKEL TOM</strong> zu verorten, wo ein Großteil der Mucke darauf aufbaut, und auch mal ein <strong>kritischer Unterton</strong> Einzug findet. Natürlich zünden auch die entsprechenden <strong>KORPIKLAANI</strong>-Nummern auf Festivals, wenn der Alkoholpegel schon fortgeschrittener ist.</p>
<p>Generell finde ich die Thematik besonders dann interessant, wenn die Sache kritisch betrachtet wird. <em>&#8222;Observations In A Mirror (Through The Eyes Of An Alcoholic)&#8220;</em> von den Kollegen in <strong>ABSTRACT RAPTURE</strong> beleuchtet etwa die <strong>düsteren Seiten der Trinkerei</strong> und erweist sich als äußerst intensiv. Wie schon eingangs erwähnt, kann ich mit diesen Metal-Ist-Dufte-Songs wenig anfangen, mag aber vereinzelte Ausnahmen ganz gerne (<em>&#8222;Metal Is Forever&#8220;</em>). Ähnlich verhält es sich auch mit Sauf-Songs, denn manchmal gilt musikalisch einfach der Leitspruch <strong>“Stumpf ist Trumpf”</strong>. An dieser Stelle ein eher unbekanntes Beispiel: &#8222;In Beer We Trust&#8220; der mittlerweile leider aufgelösten <strong>SYNASTHASIA</strong>. Da prostet es sich gut und gern!</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/mich/" target="_blank"><b>Mich </b></a>sagt:</span></p>
<p>Eigentlich bin ich vor allem ein Fan aufwendiger Kompositionen und gewaltiger Produktionen &#8211; am liebsten sind mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=5DiJw9wIibw" target="_blank">Lieder, die über 10 Minuten Laufdauer haben und an denen man Schweiβ von Komponist und Musikanten bei genauem Hinhören noch tropfen hört</a>. Ich muss aber sagen, dass <a href="https://youtu.be/5bYMAgM42pM?t=64" target="_blank">ein gut gemachter Trink- oder Partysong</a> auch seinen Reiz haben kann. Bands, die beides können, verdienen jedenfalls meinen vollsten Respekt.</p>
<p>Am besten wirken solche Songs natürlich auf Live-Shows. Es gibt doch nichts Schöneres, als <strong>Teil einer Masse abfeiernder Metallköpfe</strong> zu sein. Gelegentlich zumindest. Gerade auf <strong>Festivals wie dem Ragnarök</strong> (von dem ich soeben zurückgekehrt bin &#8211; man riecht&#8217;s, ich geh ja gleich duschen!) ist es ein tolles Erlebnis, zwischen ernstem Black Metal auch mal mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=CfS3pMInSjE" target="_blank">ein</a>&nbsp;oder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=TkIurIXJAA4" target="_blank">anderen</a> Band das Bier in der Hand feiern zu dürfen.</p>
<p>Ein Problem, das es allerdings mit solchen Songs geben kann: Es kommt nicht selten vor, dass man als Band plötzlich hauptsächlich <strong>mit diesen doch eher oberflächlichen, eingängigen Werken identifiziert wird</strong>. Bands wie <strong>ALESTORM</strong> oder <strong>EQUILIBRIUM</strong> haben auch (und vor allem!) eine epische, durchdachte und anspruchsvolle Seite &#8211; und wenn dies in den Hintergrund gerät, haben die lustigen Trinksongs in meinen Augen <strong>mehr Schaden angerichtet als Gutes vollbracht</strong>.</p>
<p>Wer übrigens wissen will, wie sich ein <strong>Festival ganz ohne Alkohol</strong> so anfühlt, der darf das gerne <a href="https://silence-magazin.de/ein-festival-ohne-alkohol/" target="_blank">hier</a> miterleben.</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-12-hau-wech-die-sch%c2%a7/">Senf der Woche #12 &#8211; HAU WECH DIE SCH*#+§!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Wir sind auf dem Ragnarök-Festival!</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wir-sind-auf-dem-ragnaroek-festival/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wir-sind-auf-dem-ragnaroek-festival</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Apr 2017 07:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frohe Neuigkeiten! Hiermit sei öffentlich verkündet, dass wir vom SILENCE-Magazin das RAGNARÖK-Festival 2017 am nächsten Wochenende mit einem eigenen offiziellen Stand belagern werden! Das heißt: Ihr könnt, wann immer ihr zwischen Konzerten Lust habt, uns einen Besuch abstatten, mit uns ein (oder ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Frohe Neuigkeiten!</p>
<p>Hiermit sei öffentlich verkündet, dass wir vom <strong><em>SILENCE</em></strong>-Magazin das <a href="http://www.ragnaroek-festival.com/"><strong>RAGNARÖK-Festival 2017</strong></a> am nächsten Wochenende mit einem eigenen offiziellen Stand belagern werden! Das heißt: Ihr könnt, wann immer ihr zwischen Konzerten Lust habt, uns einen Besuch abstatten, mit uns ein (oder vielleicht sogar zwei!) Bier trinken &#8211; oder euch vom <strong>Parabelritter</strong> persönlich eine Glatze rasieren lassen (Rasierer bitte selbst mitbringen!).</p>
<p>Und das Allerbeste ist: Wir haben euch auch was mitgebracht! Und zwar <strong>Meet &amp; Greet</strong>s in Hülle und Fülle! Das bedeutet, dass ihr eure Lieblingsbands an unserem supertollen Stand treffen, zuquatschen und euch von ihnen die frisch rasierte Glatze unterschreiben lassen könnt (und im Gegensatz zu uns dafür anstehen müsst)!</p>
<p>Hier ein vollständiger Plan aller <strong>Meet &amp; Greet</strong>-Termine:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="1012" height="1432" class="alignnone wp-image-16259" alt="" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Interviewtermine_Ragnarök-212x300.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Interviewtermine_Ragnarök-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Interviewtermine_Ragnarök.jpg 596w" sizes="auto, (max-width: 1012px) 100vw, 1012px" /></p>
<p>Wir freuen uns drauf, <strong><a href="http://facebook.com/profile.php?=73322363">dich</a></strong> kennenzulernen!</p>
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		<title>Die Schmach der Großfressen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Don Promillo]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 11 Nov 2016 13:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[2016]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
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		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[open air]]></category>
		<category><![CDATA[rock n roll]]></category>
		<category><![CDATA[Underground]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In den letzten Jahren kam mir ein eigenartiges Phänomen besonders oft unter die Linse und jedes Mal stellte ich mir die Frage: &#8222;Meinen die das wirklich ernst?&#8220;. Im folgenden Artikel möchte ich euch meine Meinung und Ansichten zum Thema &#8222;H.M.C. (Heavy Metal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>In den letzten Jahren kam mir ein eigenartiges Phänomen besonders oft unter die Linse und jedes Mal stellte ich mir die Frage: &#8222;Meinen die das wirklich ernst?&#8220;.</p></blockquote>
<p>Im folgenden Artikel möchte ich euch meine Meinung und Ansichten zum Thema <strong>&#8222;H.M.C. (Heavy Metal Club)&#8220;</strong> näher bringen. Bereits in der Gründungsphase des Magazins habe ich mir zu diesem meine Gedanken gemacht und heftig überlegt, darüber eine Kolumne zu schreiben. Letzten Endes wollte ich aber noch den diesjährigen Festivalsommer abwarten, um festzustellen, ob meine Meinung denn tatsächlich gerechtfertigt ist oder ob ich einfach nur die falschen Menschen kennengelernt, bzw. schlechte Erfahrungen gemacht habe.<br />
Zuerst möchte ich aber klarstellen, dass ich hier keineswegs alle Clubs und deren dazugehörige Mitglieder über einen Kamm scheren möchte, sondern dass ich nur meine Erfahrungen und Erlebnisse in diesen Artikel einfließen lasse.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11089" aria-describedby="caption-attachment-11089" style="width: 656px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-11089" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725.jpg" alt="Der vielleicht erste HMC???" width="666" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/725-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 666px) 100vw, 666px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11089" class="wp-caption-text">Der vielleicht erste HMC???</figcaption></figure>
<h2>Was ist eigentlich so ein H.M.C.?</h2>
<p>&#8230; von den Strukturen her nichts großartig anderes als ein <strong>MC (Motorcycle Club)</strong>. Wenn man nicht grad Boss ist, hat man immer jemanden, der über einem steht und die Entscheidungsgewalt hat. Ich verstehe einfach nicht, warum ich mich in meiner Freizeit auch noch unterwerfen soll. Mindestens 40 Stunden pro Woche bekomme ich von meinem Chef gesagt, was ich zu tun und zu lassen habe und dann soll das Ganze auch noch am Wochenende so weitergehen? Nicht mit mir! Mein Wochenende ist mir heilig! Und die pure Heiligkeit ist es doch, ganz entspannt in die freien Tage voller grenzenloser Freiheit zu starten und nicht die versifften Klos irgendwelcher Clubräume zu schrubben.</p>
<blockquote><p>Hattest du in deinem Freundeskreis schon mal eine Probezeit? Nicht? Ich nämlich auch nicht!</p></blockquote>
<p>Das Nächste, was mir bei solchen &#8222;Clubs&#8220; ziemlich sauer aufstößt, sind diverse <strong>Aufnahmerituale und Probezeiten</strong>. Ich bewerbe mich doch bei dieser Truppe nicht um einen Job, sondern um meine Freizeit sinnvoll und entspannt zu verbringen. Da mag ja eine kleine Bierdusche noch ganz witzig sein, aber bei monatelangen <strong>Putzorgien und Getränkeschleppereien</strong> hört für mich der Spaß auf.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11086" aria-describedby="caption-attachment-11086" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-11086" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-1024x682.jpg" alt="Volle erste Reihe? Vergiss es!" width="1024" height="682" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/IMG_1175.jpg 1400w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11086" class="wp-caption-text">Volle erste Reihe? Vergiss es!</figcaption></figure>
<h2>H.M.C.s machen sich für den Underground stark?!</h2>
<p>Davon habe ich bisher recht wenig mitbekommen. Zumeist sieht man die Mitglieder in ihrer Lederkutte voller Patches der Szenegrößen rumrennen! Patches von den <strong>Local Heroes</strong>? Fehlanzeige! Auf Partys lauscht man dann auch meistens vergeblich nach irgendwelchen ungehörten Untergrundperlen. Machts sich der DJ da etwa ganz leicht und gibt bei YouTube &#8222;Heavy Metal Playlist&#8220; ein? Gar nicht mal so unwahrscheinlich (vorausgesetzt das Vereinsheim hat WLAN).<br />
HMCs schmücken sich immer damit, den Underground zu supporten und die Szene zu stärken, doch eigentlich feiern die Jungs und Mädels nur sich selbst. Da ich jetzt nicht gerade in der Provinz wohne und es hier einige Clubs gibt, müsste es doch auch einige Veranstaltungen von ihnen geben? Vielleicht liegt es daran, dass ich in keinem dieser Vereine bin, doch ich bekomme von diesen Partys nichts mit. Lediglich ein Mal im Jahr leuchtet mein <strong>Facebook-Globus</strong> auf und ich werde zu einer HMC-Clubfeier eingeladen. Einmal und nie wieder!!! Die Gäste bestehen zu 90 % aus Vereinsmitgliedern und statt dem eigentlichen Sinn des Rock´n´Roll zu fröhnen, werden sinnlose Spielchen á la <strong>Tauziehen oder Flunkyball</strong> gespielt. Wenn das der Underground ist, will ich mich da nicht mehr rumtreiben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_11084" aria-describedby="caption-attachment-11084" style="width: 202px" class="wp-caption alignleft"><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420.jpg" target="_blank"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-11084 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420-212x300.jpg" alt="Nicht das erste abgesagte Clubfest!" width="212" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/2015_06_12_brann_open_air_420.jpg 420w" sizes="auto, (max-width: 212px) 100vw, 212px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-11084" class="wp-caption-text">Nicht das erste abgesagte Clubfest!</figcaption></figure>
<p>Und trotzdem fiel mir in letzter Zeit auf, dass sich ein paar Chapter tatsächlich für den Underground stark machen und Festivals veranstalten, die von <strong>Newcomern</strong> geprägt sind. Bei meiner letzten Erfahrung blieb es allerdings bei dem Versuch, das Festival zu veranstalten. Nach einigem Stress mit Anwohnern wurde das Festival schließlich eine Woche vor Start abgesagt. Angegebener Grund: Unwetterwarnung! Der <strong>Kachelmann</strong> ist ein Held!!! Leute, wenn ihr es nicht gebacken bekommt den ganzen formellen Kram zu klären, dann lasst das doch bitte Leute machen, die auch Ahnung davon haben. Ihr schadet euch damit nicht nur selbst, sondern macht euch damit auch keine Freunde!<br />
Das war die eine Art von Clubs, die versuchen Festivals veranstalten. Viel heftiger sind Vereine, die von Beginn an größenwahnsinnig sind und versuchen, große Bands an Land zu ziehen und sich dabei maßlos überschätzen. So auch geschehen im Jahr 2015 beim <strong>Brann Open Air</strong>. Nachdem vermutlich schweineteure Bands gebucht wurden, veröffentlichten die Veranstalter, dass es Probleme mit dem Festivalgelände gab. Nach mehreren geplanten Umzügen folgte schlussendlich die erwartete Absage. Mittlerweile schlägt die Planung dieses Wochenendes weitreichende Wellen. Sogar von <strong>Insolvenzverfahren</strong> ist die Rede.</p>
<p>Ihr seht also: Lasst Festivals von <strong>Fachleuten</strong> organisieren, die genau wissen, was sie dort machen!<br />
Das natürlich nicht alle Vereine komplett unfähig sind und ordentliche Festivals veranstalten, zeigt das <strong>Storm Crusher Festival</strong>. Hier wird seit Jahren grundsolide Arbeit geleistet, die ihr unbedingt unterstützen solltet. <a href="https://silence-magazin.de/el-zecho-und-don-promillo-abenteuer-auf-dem-bauernhof/" target="_blank">Hier </a>geht es zu meinem diesjährigen Festivalbericht.</p>
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		<title>Metal mit Swag, YOLO!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 04 Sep 2016 07:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>FINSTERFORST – #YOLO Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016 Dauer: 41 min Label: Napalm Records &#8222;Wer kommt auf so einen Blödsinn?&#8220;, mag man sich im ersten Moment fragen, wenn man die neue FINSTERFORST-Scheibe hört. Daran ändert sich auch im zweiten und dritten Moment nichts, die vorliegende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FINSTERFORST </strong>– #YOLO<br />
Veröffentlichungsdatum: 16.09.2016<br />
Dauer: 41 min<br />
Label: Napalm Records</p>
<p>&#8222;Wer kommt auf so einen Blödsinn?&#8220;, mag man sich im ersten Moment fragen, wenn man die neue <strong>FINSTERFORST</strong>-Scheibe hört. Daran ändert sich auch im zweiten und dritten Moment nichts, die vorliegende Idee ist so gewagt wie bizarr: Eine Kapelle extremer Gangart geht hin und wirft jegliche Ansprüche an <strong>Trveness</strong> und dergleichen über Bord, um dann munter über Fußball zu singen und <strong>MILEY CYRUS</strong> zu covern. Ja, da muss sich wirklich jemand <strong>&#8222;YOLO!&#8220;</strong> gedacht haben, anders lässt sich das Ding wirklich nicht erklären. Überraschenderweise funktioniert das Konzept an sich sogar ganz gut.</p>
<p>Was <strong>FINSTERFORST</strong> auf &#8222;#YOLO&#8220; abliefern, erinnert irgendwo an eine nicht ganz so hektische Variante von <strong>TROLLFEST</strong>. Der Vergleich mit den Klamauk-Kollegen sagt es schon: Zwar ist &#8222;#YOLO&#8220; vom Ansatz her geradezu verstörend, aber unter dem bewusst hässlichen Äußeren steckt, rein musikalisch, ein recht <strong>ansehnlicher Kern</strong>. Anspruch sollte man aber gar nicht erst mitbringen, dafür ist &#8222;#YOLO&#8220; erwartungsgemäß nicht das richtige Album. Trotzdem sind die meisten Tracks, wie schon das einleitende <em>&#8222;Bottle Gods&#8220;</em> sofort aufzeigt, stabil umgesetzt und machen Spaß. Ja, auch das <em>&#8222;Wreckingball&#8220;</em>-Cover überzeugt, bzw. insbesondere dieses überrascht durch einen zielsicher ausgespielten <strong>Trash-Faktor*</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/TkIurIXJAA4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weniger gut ist &#8222;#YOLO&#8220; genau dann, wenn das Metallische und eigene Einflüsse auf der Strecke bleiben. Das <strong>K.I.Z.</strong>-Cover <em>&#8222;Der durch die Scheibeboxxxer&#8220;</em> tönt beispielsweise kaum anders als das Original mit Metal-Drums. Braucht die Welt ein Cover wie dieses? Nicht wirklich. Das oft verwurstete <em>&#8222;Beat It&#8220;</em> gewinnt auch keinen Innovationspreis, hält aber immerhin ein paar nette Einfälle bereit, auch wenn andere Bands, wie <strong>RAINTIME</strong>, aus dem Song schon vor Jahren mehr herausgeholt haben. Das <strong>KASSIERER</strong>-Cover <em>&#8222;Das schlimmste ist, wenn das Bier alle ist&#8220;</em> mag nicht sonderlich spektakulär sein, ist aber clever kurz vor Schluss positioniert und hat auch diesen herrlichen <strong>Trash-Faktor*</strong>.</p>
<p>Interessanterweise blühen <strong>FINSTERFORST</strong> erst in den Eigenkompositionen so richtig auf. Diese sind durch die Bank gelungen und es ist offensichtlich, wie viel Spaß die Band beim komponieren hatte. Losgelöst von allem Ernst, siedeln sich <strong>FINSTERFORST</strong> hier zwischen ihrem regulärem Stil und herrlichem Klamauk an – insbesondere hier greift der <strong>TROLLFEST</strong>-Vergleich. Die Idee, mit reinem Ranz allen gleichzeitig ans Bein zu pinkeln, ist eigentlich richtig gut. Schade ist, dass sich <strong>FINSTERFORST</strong> beim Covern dann aber eher scheu zeigen und ihr Album damit der nötigen Konsequenz berauben. Statt einen ultimativen Partykracher geschaffen zu haben, ist &#8222;#YOLO&#8220;, trotz der Dauer von 41 Minuten, nur in der ersten Hälfte so richtig zwingend. Da kann auch der süffige Abschluss <em>&#8222;Wild Rover&#8220;</em> – allein von der Vorlage her deutlich interessanter als die übrigen Cover, da weiter hergeholt – nichts ändern: Das Album hinterlässt aus qualitativen Gründen gemischte Gefühle beim Hörer. Vielleicht hätte es ja ein <strong>HASSELHOFF</strong>-Cover gerichtet.</p>
<p>*[Anm. d. Red.: hat nichts mit Thrash-Metal zu tun. Trash im Sinne von Schrott, Müll. Aber das hättet ihr natürlich auch so gewusst.]</p>
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		<title>Handys, ist der Metal zu alt für diesen Scheiß?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jul 2016 10:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Alkohol]]></category>
		<category><![CDATA[Alt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir merken erst, dass wir alt geworden sind oder es werden, sobald wir anfangen uns über die Jugend zu beklagen und wie alles früher besser war. Damit will ich nicht sagen, dass sich nichts verschlechtert hat, aber wenn man es am eigenen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/handys-ist-der-metal-zu-alt-fuer-diesen-scheiss/">Handys, ist der Metal zu alt für diesen Scheiß?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir merken erst, dass wir alt geworden sind oder es werden, sobald wir anfangen uns über die Jugend zu beklagen und wie alles früher besser war. Damit will ich nicht sagen, dass sich nichts verschlechtert hat, aber wenn man es am eigenen Leib erfährt und erkennt, hilft es definitiv dabei seine eigenen Eltern, Großeltern und Verwandten zu verstehen, die früher schon eifrig kritisierten und ebenfalls als Jugendliche kritisiert wurden. Unentwegt wird die Generation Smartphone und Social Media verdammt, was jedoch nicht auf das Alter beschränkt ist, besonders wenn man vor dem erwachsenen Geblüt die Eigenwahrnehmung und Selbstkritik darlegen kann.</p>
<p>Nicht alle Aufschreie, über die eigenen Altersgenossen entspringen jedoch dieser Profilierungsarbeit, denn man muss ja schließlich nicht alles mitmachen: tausende „Hashtags“, „vines“, angeblich lustige „Memes“ auf eher unlustigen Plattformen, das alles ist selbst für jemanden wie mich zu viel, dabei stamme ich aus der von Grabanwärtern oft als „medienabhängige Generation“ betitelten Altersgruppe.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3920" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-300x182.jpg" alt="2e2e" width="300" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-300x182.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e-750x455.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e.jpg 866w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Internet hin oder her, man sollte den Internet ABC-Schützen so einiges an Güte aussprechen, schließlich sind sie die Ersten die in unserer vernetzten Welt groß werden müssen und es meiner Meinung nach schon sehr gut meistern. Das altbekannte Stirnrunzeln, das sich auf die Gesichter vieler Menschen legt wenn sie eine Gruppe Teenager dabei bestaunen dürfen, wie diese sich nur mit ihrem Handy beschäftigen und der soziale Kontakt untereinander gelegentlich nur für sogenannte „Selfies“ gesucht wird, durfte ich auch bereits bei mir in der Bushaltestellenscheibe erkennen.</p>
<blockquote><p><i>DOCH DANN RUFE ICH MIR IMMER WIEDER IN DIE ERINNERUNG ZURÜCK, DASS SIE VIELLEICHT FREI HANDELN, ABER SICH AUCH NICHT DEN MEDIEN UND DEM INTERNET ENTZIEHEN KÖNNEN, DA DIESE SIE STÄNDIG BEEINFLUSSEN. </i></p></blockquote>
<p>Und nach dieser wirren Einleitung möchte ich auch endlich das eigentliche Thema ansprechen, welches bestimmt viele dazu veranlasst die Moralkeule nach jedem besuchten Konzert mal wieder aus dem Sack zu holen:<br />
Smartphones auf Konzerten. Klischeehafte Vorstellungen von Smombies auf Musikveranstaltungen werden immer wieder bestätigt und rauben vielen geübten Beobachtern den Atem: Ob es nun @charliecookiex3 &#8211; das ist keine namentliche Nennung, sondern nur ein frei erfundener Name, also wenn du auf irgendeiner Plattform charliecookiex3 heißt, bitte fühle dich nicht angesprochen &#8211; ist, die sich so eben in der zehnten Pose vor dem Merchandise-Stand zurechtmacht um ihre Social-Media-Galerie bei den üblichen Verdächtigen aufzuwerten, oder Tom, der sich so eben den halben Auftritt seiner Lieblingsband „Die Krebsfledermäuse“ für die eingestaubte SD-Karte sichert. Eines haben sie alle gemeinsam, nämlich die verfluchte Internet-Sucht und Sozialphobie, die viele von ihren Eltern und Mitmenschen diagnostiziert bekommen. Es steht natürlich außer Frage, dass beide wachsende Probleme in unserer Gesellschaft sind, aber wenn wir ehrlich sind fällt uns auf:</p>
<blockquote><p><i>DIE HABEN SPASS, DURCH DEN ICH KEINEN SPASS HABE&#8230;</i></p></blockquote>
<p>Es stört uns viel mehr die Präsenz dieses Handy-Displays, durch das wir sowohl den Frontmann als auch den noch nicht von der Nebelmaschine verschluckten Rest der Band in einer sahnigen 360 Pixel Auflösung betrachten dürfen, und <b>nicht die gesellschaftskritischen Aspekte</b>, die wir gerne ab und an von uns lassen, bevor wir genüsslich in unseren eher nicht so saftigen Burger für 1,95 € beißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3921" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e-300x169.jpg" alt="2e2e2e" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e2e2e.jpg 728w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die meisten Argumentationen der Gegner von Handys auf Konzerten enden darin, dass der eigene Komfort &#8211; für den man ja mit dem Eintritt bezahlt &#8211; damit beeinträchtigt wird. Da legt sich bei mir wieder das Stirnrunzeln über meine Pickelhaube, die ich liebevoll Kopf nenne, und ich frage mich, ob wir zwischen all der Übertreibung unserer Probleme in der Freizeit überhaupt noch Platz für <b>echte Probleme</b> haben.</p>
<p>„<i>FIRST WORLD PROBLEMS“ HABEN WIR ALLE, ABER WIE SEHR SIE DICH INTERESSIEREN IST JEDEM SELBST ÜBERLASSEN. BIN ICH EIN HIPPIE UND SIND MIR DIE UNANGENEHMLICHKEITEN ZU EGAL?</i></p>
<p>Kann es wirklich unsere größte Sorge sein, wenn wir den Bühnenauftritt unseres Lieblings-Nightwish-Klons nicht vollständig genießen können, weil Erwin vor uns ein Video für seine Katze macht, damit diese, verstört vom Anblick, keine Pfote mehr in das gemeinsame Schlafzimmer von Erwin und seiner Gemahlin setzt? Und verhalte ich mich wie ein absoluter Hippie und selbsternannter Friedensstifter, weil es mir am Gesäß vorbeigeht? Diese beiden Fragen würde ich jeden für sich selbst beantworten lassen, aber mit meiner Antwort gerne die Smartphone-Videos in den Schutz nehmen.</p>
<p>Für mich ist es nämlich egal was ihr auf einem Konzert macht, schließlich könnte es mich auch stören wenn ihr euch bis zur Atemnot in schlechtem Bier ertränkt oder mit eurer Freundin mit Schmetterlingstattoo auf ihrem rechten Arm versucht den demographischen Wandel aufzuhalten. Solange sich das in Grenzen hält, ist das alles zu verkraften, schließlich hat jeder, ja auch Erwin vor euch mit seinem zerkratzten Smartphone mit dem Apfel drauf, den <b>Eintritt bezahlt </b>und möchte <b>dem Alltag entfliehen</b>. Auf allen Seiten gibt es Leute die über die Stränge schlagen, aber ich habe lieber den <b>unschuldigen Knaben</b> mit eigenem Video-Kanal vor mir, der die Hälfte des Sets aufnimmt bis sein Akku mal wieder den Geist aufgibt, als den <b>alkoholisierten Mittvierziger</b> der immer wieder sein kürzlich erworbenes Bier entweder aus dem Becher oder seinem Mund auf meine Schuhe schüttet.</p>
<p>Nervige Situationen sind überall zu finden, aber sind sie alle eine Kolumne wert &#8211; ja dieser Kommentar war Meta- geschweige denn die vielen Gedanken darüber? Es wird eine Zeit dauern, bis man das Handy im Konzertalltag akzeptiert, auch wenn es den ein oder anderen schon hart trifft, das <b>Desinteresse gegenüber der eigenen Lieblingsband</b> nun noch offenkundiger gezeigt wird, da Online-Chats nicht wie Gespräche übertönt werden. Dennoch sollte man deswegen nicht dem Patententwurf von Apple blind applaudieren, denn der kann ganz andere Folgen haben, sobald Videoaufzeichnungen von polizeilicher Gewalt oder anderen Straftaten verhindert werden können und somit viel mehr in die Privatsphäre und Entscheidungsfreiheit jedes Einzelnen eingegriffen wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/oCpNUJ0oTu4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe><br />
Wenn Musiker wie Glenn Danzig jedoch anfangen sich zu prügeln oder Gewalt gegenüber Fans verlangen (zu sehen im oberen Video) wegen des selbst ausgesprochenen Foto-Verbots und David Draiman von DISTURBED eine Frau vor dem gesamten Publikum verbal attackiert (zu sehen im unteren Video), obwohl diese an ihrem Handy nur wissen wollte ob es ihrer Tochter gut geht, die durch ein schreckliches Gewitter nach Hause gefahren war, dann stellt sich mir nur die Frage, wie <b>spießig</b> die Metal-Fangemeinde und -Musiker im Laufe der Jahre wohl geworden sind und <b>wie akzeptierend wir wirklich sind.</b></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DPmUY7zFFEM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Denn sind wir mal ehrlich: Wer bei einem Konzert lieber den wunderschönen Frontmann und die „shreddernden“ Gitarristen bestaunt (unter uns: <b>den Schlagzeuger sieht eh niemand </b>), anstatt sich die Seele aus dem Kopf zu headbangen oder sich im Moshpit von tonnenschweren Güterwaggons mit Namen wie Tobias oder Alex überrollen zu lassen, <b>der täte MIR auch schon ohne Handy leid. </b></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-medium wp-image-3922" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-300x200.jpg" alt="2e22fc" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/2e22fc.jpg 729w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><b><br />
</b>Aber ich echauffier mich nicht darüber, weil ich mir die Zeit dafür nicht nehmen will, schließlich habe ich noch die ein oder andere Partie eines Mobile-Games zu verlieren und rege mich viel lieber in Kolumnen wie dieser über die Leute auf, die sich zu viel aufregen. Und ich hoffe ihr lasst weiterhin die Leute mit ihren Handys auf Konzerten spielen und diese lassen euch dafür in Ruhe wenn der <b>Blutdruck ins Unermessliche</b> steigt, was ab einem bestimmten Alter definitiv vermieden werden sollte.</p>
<blockquote><p><i>ZUM ABSCHLUSS EIN PAAR NETTE WORTE, WEIL NIEMAND GERN KOMPLETT ZYNISCHE ARTIKEL MIT KOMPLETT ZYNISCHEM ENDE LIEST. </i></p></blockquote>
<p>In diesem Sinne wünsche ich jedem Leser viel Freude auf dem nächsten Konzert und das unabhängig davon was er/sie/es gerne tut, sei es nun rumstehen, ein alkoholisches Getränk vertilgen, „stagediven“, „moshen“, „headbangen“ oder sich ab und zu <b>über die „Kids“ aufregen, wenn man schon alt genug dafür ist.</b></p>
<hr />
<p>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: Jonas</p>
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		<title>Bier, Gewalt und die armen Nachbarn &#8211; Blessed Hellride</title>
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		<pubDate>Wed, 25 May 2016 09:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bier]]></category>
		<category><![CDATA[Gewalt]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Bier! Wo zur Hölle ist das ganze Bier hin? Immer wieder dasselbe: da hört man in neue Musik rein und mit jeder Minute, die man hört, steigt der Pegel. Natürlich ist der Pegel der Lautstärke gemeint. Solange, bis sich die Nachbar beschweren. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p><span lang="de-DE">Bier! </span></p></blockquote>
<p><span lang="de-DE">Wo zur Hölle ist das ganze Bier hin? Immer wieder dasselbe: da hört man in neue Musik rein und mit jeder Minute, die man hört, steigt der Pegel. Natürlich ist der Pegel der Lautstärke gemeint. Solange, bis sich die Nachbar beschweren. Denn so wie schon Manowar einst verkündeten: &#8222;</span><em><span lang="de-DE">We got</span></em><span lang="de-DE"> the </span><em><span lang="de-DE">biggest amps</span></em><span lang="de-DE">, </span><em><span lang="de-DE">man they blast</span></em><span lang="de-DE">!&#8220;. Und die braucht man auch, sonst kann man gleich wieder nach Hause gehen! Doch wofür braucht man nun eigentlich diese massiven Amps? Na für &#8222;</span><span lang="de-DE"><b>Blessed Hellride</b></span><span lang="de-DE">&#8222;! Und damit ist nicht die Platte von Black Label Society gemeint. Sondern eine Band aus Trier, die sich dem Heavy Rock verschrieben haben und mit ihrer Debütplatte &#8222;Bastards &amp; Outlaws&#8220; alles verprügeln, was Ohren hat! Tonnenschwere Riffe, stampfende Grooves, martialische Gesänge: In der Welt von </span><span lang="de-DE"><b>Blessed Hellride</b></span><span lang="de-DE"> gibt es vieles, aber keine halben Sachen. Kompromisslos wird ein Kracher nach dem anderen aus der Hüfte geschossen. Da flattert dir der Hut!<br />
Inhaltlich orientiert sich die Band an beliebten Themen: Wiskey, Girls, Cowboys&#8230; Da ist der Name wirklich Programm! In lautmalerischen Bildern setzen sich die Stücke mit der Leichtigkeit des Lebens, mit dem Spaß an Partys und einem relaxtem Route-66-Feeling auseinander. Auf der anderen Seite gibt es aber auch ganz konkrete Geschichten, wie zum Beispiel im Song &#8222;Blood Red River&#8220;, in dem es um die nicht ganz legale Entledigung einer unliebsam gewordenen Ehefrau geht. </span></p>
<blockquote>
<p lang="de-DE">Zakk Wylde wäre stolz</p>
</blockquote>
<p lang="de-DE">Das ganze klingt eine Mischung aus Black Label Society und Alabama Thunderpussy. Nur dass der Teufel der Meinung war, dass das noch nicht hart genug sei, weshalb er selbst noch ein wenig an den Stellschrauben gedreht hat. Unheimlich fett. Produziert wurde das ganze in Belgien von &#8222;Ear We Go Studios&#8220;. Toningenieur Francois Dediste ist hier das Kunststück gelungen, die Energie und Spielfreude von <b>Blessed Hellride</b> einzufangen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-2263" src="http://www.silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/11067952_10205261557150848_73144999_o2-600x600-300x300.jpg" alt="11067952_10205261557150848_73144999_o2-600x600" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/11067952_10205261557150848_73144999_o2-600x600-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/11067952_10205261557150848_73144999_o2-600x600-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/11067952_10205261557150848_73144999_o2-600x600.jpg 600w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p lang="de-DE">Besonders hervorheben muss man noch Sänger Tiny Fuel! Er macht wirklich einen phänomenalen Job und kann an machen Stellen sogar mal etwas ruhiger. Doch diese ruhigen Passagen sind eher knapp und werden schnell durch das nächste Solo oder das nächste Riff abgelöst. Und wieder stellt sich die Frage: Wo ist das ganze Bier hin?</p>
<p lang="de-DE">Ich weiß es selbst nicht! Ich weiß nur, dass <b>Blessed Hellride</b> eine absolute Empfehlung ist! Und zwar direkt von mir! Sicherlich erfinden sie das Rad nicht neu, aber müssen sie ja auch nicht. Warum nicht einfach vorhandenes verbessern? Schau euch das ganze einfach selbst an: blessed-hellride.de/</p>
<p lang="de-DE">Unbedingt anhören!</p>
<p>&#8211; Gewaltmaschine</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/N0vxwSQ5otw?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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