<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Eis Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<atom:link href="https://silence-magazin.de/tag/eis/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://silence-magazin.de/tag/eis/</link>
	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 26 Jun 2019 11:23:17 +0000</lastBuildDate>
	<language>de</language>
	<sy:updatePeriod>
	hourly	</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>
	1	</sy:updateFrequency>
	

<image>
	<url>https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/05/cropped-apple-touch-icon-114x114-32x32.png</url>
	<title>Eis Archive - Silence Musik Magazin</title>
	<link>https://silence-magazin.de/tag/eis/</link>
	<width>32</width>
	<height>32</height>
</image> 
	<item>
		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 09:12:09 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Arkona]]></category>
		<category><![CDATA[ash of ashes]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[DALRIADA]]></category>
		<category><![CDATA[dornenreich]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Firtan]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Gernotshagen]]></category>
		<category><![CDATA[HEIDEVOLK]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[minas morgul]]></category>
		<category><![CDATA[Mors Principium Est]]></category>
		<category><![CDATA[MUNARHEIM]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök 2019]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<category><![CDATA[skeletonwitch]]></category>
		<category><![CDATA[tyr]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=33243</guid>

					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unseres Festivalberichtes vom RAGNARÖK aus Bayern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Der Freitag auf dem <strong>Ragnarök 2019</strong> ist dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findest du den&nbsp;<strong>ersten Teil</strong>&nbsp;unseres Nachberichtes.</p>
<hr>
<p><strong>Raus aus den Federn!</strong> Auch wenn der vorangegangene Abend dem einen oder anderen noch in den Knochen stecken mag (uns natürlich nicht), ist so eine Nacht in der Schlafhalle gern schon gegen halb&nbsp; 7 Uhr morgens schon wieder vorbei. Der <strong>Kaffee-Gott</strong> hilft uns aus der Waagrechten, und so geht&#8217;s dann langsam wieder in die Stadthalle, um den Stand vorzubereiten.</p>
<h2>Samstag &#8211; Ein Morgen voller Überraschungen</h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg 258w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-881x1024.jpg 881w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-750x872.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19.jpg 1247w" sizes="(max-width: 258px) 100vw, 258px" />Den Anfang an diesem Samstag Mittag machen <strong>MUNARHEIM</strong>. Die stehen schon Punkt 12 Uhr auf der Bühne, einer Uhrzeit, bei der man davon ausgehen, dass die meisten Ragnaröker noch in ihren Campingstühlen feststecken, stimmt&#8217;s? Falsch gedacht! <strong>MUNARHEIM</strong> werden von einer enormen und (enorm) <strong>stürmischen Masse</strong> an Fans begrüßt. Für die geben sie heute einige Stücke ihrer <strong>neuen Scheibe</strong> &#8222;Willens und Frei&#8220; zum Besten. Und, was soll ich sagen &#8211; die Jungs und Mädels heizen der hungrigen Meute ordentlich ein! So viel Publikum und so viel Party zum <strong>Openerslot</strong> &#8211; das schaffen nur wenige.</p>
<p>Und obwohl es noch so &#8222;früh am Morgen&#8220; ist, gibt es von der <strong>&#8222;Bigband&#8220;</strong> (Bei der Zahl an Menschen und Instrumenten auf der Bühne eine durchaus treffende Bezeichung) jede Menge<strong> Enthusiasmus</strong> und gute Laune. Gerade in den stark <strong>akustik-behafteten</strong> Songs wie <em>&#8222;Sehnsucht&#8220;</em> können die <strong>Coburger</strong> punkten. Denn glücklicherweise gehen die Akustikgitarre und die Flöte im Soundgewusel der restlichen Instrumente nicht unter. Ein starker Auftritt und Auftakt für den zweiten Akt des diesjährigien <strong>Ragnaröks</strong>!&nbsp;</p>
<h3>Pagan? Black? Warum nicht beides?</h3>
<p><img decoding="async" class="size-medium wp-image-33274 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Da geht doch noch was!&#8220;, denken sich zumindest die Jungs von<strong> FIRTAN</strong>. Die machen sich nämlich kurze Zeit später bereit, auf das eben erlebte noch einen Deut draufzusetzen. Und das ist gar nicht so einfach! <strong>Phillips</strong> einzigartige Gesangsstimme trägt die Songs der <strong>Baden-Würtemberger</strong> hinaus in die Stadthalle, die sich wie eine Welle ihre Bahn durch das gefesselte Publikum bahnen. Bereits<strong> vor 2 Jahren</strong> durfte ich die Jungs hier aus der ersten Reihe anfeuern. Und so viel hat sich gar nicht geändert, außer, dass &#8222;Okeanos&#8220;, die jüngste Scheibe der Truppe, nun mit seinem ganz eigenen Sound das Bild dominiert.</p>
<p>Mit dieser Scheibe haben sich die Jungs jedoch nicht nur <strong>musikalisch</strong>, sondern auch <strong>charakterlich</strong> weiterentwickelt. Und diese Veränderung steht den Jungs hervorragend! Für die Fans erster Stunde gibt&#8217;s außerdem noch <strong>Leckerli</strong> wie<em> &#8222;Wogen der Trauer&#8220;</em>, sodass am Ende alle zufrieden sein dürften. Wer sich noch an den Auftritt vor 2 Jahren erinnert, dürfte auf jeden Fall ein ordentliches und emotionales Set mit nach Hause nehmen. Ein Gedanke geht mir allerdings nicht aus dem Kopf: Bei der Leistung, die sowohl <strong>FIRTAN</strong> als auch die <strong>Durchstarter MUNARHEIM</strong> an den Tag gelegt haben, hätten beide Kombos durchaus einen späteren Platz in der Running Order verdient.</p>
<h3>Epischer gehts nicht?!</h3>
<p><img decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33275" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21.jpg 966w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" />Aber das ist nur meine Meinung &#8211; und der nächste Act hat es definitiv auch in sich. Der ist allerdings weder mir noch (offenbar) vielen anderen im Publikum nicht gerade bekannt, sodass sich die Halle dann doch ein wenig leert. <strong>DALRIADA</strong> stehen auf der Liste, und so jungfräulich meine Erfahrungen mit der Band auch sein mögen: Die Jungs und Mädels sind doch schon eine ganze Weile im<strong> Folk Metal-Kosmos</strong> unterwegs! Seit <strong>1998</strong> stehen die <strong>Ungarn</strong> auf der Bühne und haben seitdem nicht nur eine Namensänderung, sondern auch mehrmalige Besetzungswechsel durchlebt, sodass einzig und allein<strong> Sänger András</strong> seit über 20 Jahren die Band begleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Davon abgesehen sieht die Kombo in ihren<strong> traditionellen ungarischen</strong> Outfits nicht nur einzigartig aus. Auch ihre Mucke ist dank der <strong>zweistimmigen Gesangskombo</strong> aus <strong>András</strong> und seiner aktiven Kollegin <strong>Laura</strong> und den durchweg ungarischen Texten unverwechselbar. Musikalisch gibt es eine Querbeet-Sammlung aus der gesamten Bandexistenz. Denn in all den Jahren ihres Bestehens waren die Ungarn nicht untätig: Sage und schreibe<strong> 10 Langspieler</strong> haben die Jungs und Mädels auf dem Gewissen. Bei so viel Erfahrung wundert es niemanden, wie <strong>souverän</strong> <strong>DALRIADA</strong> ihre Show von der Bühne rocken. Und als <strong>Augenschmankerl</strong> und Fotografen-Träumchen gab&#8217;s auch noch richtig gutes Licht obendrauf!</p>
<h3>Frischer Wind oder öde Brise?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33277" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich an unserem Stand schon <strong>MUNARHEIM</strong> und <strong>FIRTAN</strong> für ihre Auftritte haben Feiern lassen, bereitet sich gerade eine ganz andere Kombo auf ihren aller-allerersten Liveauftritt vor. Die Rede ist von <strong>ASH OF ASHES</strong>, einem Projekt, in dem auch einige E<strong>Ï</strong>S-Mitglieder Fuß gefasst haben (ja, richtig gehört!). Ob <strong>ASH OF ASHES</strong> wie der Phönix aus der Asche das Erbe von<strong> EÏS</strong> weiterträgt oder doch einen ganz eigenen Pfad einschlägt? Nun, zu allererst ist die Bühnenaufstellung anders. <strong>EÏS-Sänger Alboin</strong> gibt sich, heute ganz ungeschminkt und ohne Seemannskostüm, die Ehre als<strong> Zweitsänger</strong> und Bassist der Band. An erster Stelle steht nämlich ein ganz anderer Herr, der ungelogen <strong>STEVEN WILSONs</strong> älterer Bruder sein könnte. Und noch etwas wird schon während der ersten Akkorde von <strong>ASH OF ASHES</strong> klar: Diese Band ist ein ganz eigenes, völlig unabhängiges Produkt musikalischer Kreativität.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33278 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier gibt es nämlich statt des <strong>frostigen Black Metals</strong> sogenannten<strong> &#8222;Epic Skaldic Metal&#8220;</strong> auf die Ohren. Das heißt:<strong> Zauberhafte</strong> und doch ernste Melodien mischen sich mit <strong>eingängigen Rhythmen</strong> und werden untermalt von kräftigem <strong>Cleangesang</strong> mit Wiedererkennungswert. Die<strong> malerischen Texte</strong> bilden gemeinsam mit der Musik ein so erfüllendes Klanggerüst, dass man sich von <strong>ASH OF ASHES</strong> glatt weggetragen fühlt. Allerdings trägt <strong>Alboin</strong> nicht nur am Bass seinen Teil zum Gesamtgeschehen bei. Gerade in finstereren Songs wie<em> &#8222;Ash To Ash&#8220;</em> präsentiert er uns seine<strong> harten Growls</strong> und <strong>Gutturalgesänge</strong>, wie wir sie von <strong>EÏS</strong> nur allzu gut gewohnt sind. Von mir gibt&#8217;s auf jeden Fall das Debütalbum &#8222;Down The White Waters&#8220; als <strong>Anspieltipp</strong> &#8211; lauscht mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8YK4ioVfjCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zwischen Glücksgefühlen und anderen Ausfallerscheinungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33279" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg" alt="" width="173" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Wer übrigens davon ausgegangen ist, dass das Ragnarök nach <strong>NAGLFAR</strong>,<strong> SKELETONWITCH</strong> und<strong> GOD DETHRONED</strong> von weiteren <strong>Ausfällen und Verschiebungen</strong> verschont bleiben würde, hat weit gefehlt: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> fallen aus gesundheitlichen Gründen aus. Eine <strong>Katastrophe</strong>? Keineswegs! Zum Glück sind ihre <strong>Kollegen</strong> von<strong> GERNOTSHAGEN</strong> bereits am Vortag zu großer Zahl am Start gewesen und springen deshalb kurzfristig für ihre Brüder im Geiste ein.</p>
<p>So kurzfristig, dass es dieses Mal auch <strong>ohne Kostüme und Schminke</strong> reichen muss &#8211; und das tut es allemal! Dass <strong>Askan</strong> sich und seine Mitstreiter mit:<em> &#8222;Wir sind<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>!&#8220;</em> vorstellt, führt beim einen der anderen Besucher zu Verwirrung. Trotzdem spielen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> ein souveränes Set von der Bühne und sind sogar mit recht klarem Sound gesegnet. Das bringt die epischen Soli von Gitarrist Roman besonders gut zu Geltung. Daran, dass <strong>GERNOTSHAGEN</strong> für ihre Kollegen einen ebenbürtigen Ersatz darstellen, zweifelt hier wohl keiner.</p>
<h3>Urgesteine? Frisch wie nie!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33281 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Was für ein Festivalstart! Da lege ich doch gerne mal ein Päuschen an unserem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> ein, quatsche eine Runde mit <strong>EÏS</strong> und überlasse meinem Mitstreiter <strong>Clemens</strong> die Verantwortung des kritischen Auges (und Ohres). Hier sind seine Erlebnisse:</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei <strong>MINAS MORGUL</strong> steckt dem Publikum wohl noch der Vorabend in den Knochen, denn ich habe schon energischere Reaktionen auf die <strong>wilde Dame</strong> und die<strong> fünf Recken</strong> erlebt. Vielleicht hat es sich auch noch nicht bis zum Letzten herumgesprochen, dass nun Robse den Posten des Sängers eingenommen hat? Oder es liegt es am<strong> Soundproblem</strong>, das die Nacht von Freitag auf Samstag eindeutig überlebt hat? Auch hier sind die Gitarren gerade mal bei einigen Solomelodien wirklich gut zu vernehmen. Sei es drum.</p>
<p>Die stimmliche Darbietung von <strong>Robse</strong> ist teilweise sehr brutal und auch sonst hat er den Laden in seiner typischen Manier fest im Griff. Nur das Publikum scheint wohl unsichtbar zu sein, fragt er doch immer wieder:<em> &#8222;Wo seid ihr?!“</em> Spätestens bei <em>&#8222;Todesschwadron Ost&#8220;</em> taut die Menge endlich so richtig auf und die Matten fliegen. Ein neues Stück wird heute ebenso vorgestellt, das zu Beginn recht forsch nach vorn prescht. Ein vielversprechender Ausblick auf das kommende Material.</p>
<h3>Euphorie und Gänsehaut</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33282" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich pausiere für ein Bierchen und bin mir noch nicht bewusst, dass mir der Fauxpas des Abends bevorsteht. Von der Kombo <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> habe ich vorher nur von Werbeanzeigen gehört &#8211; und nun weiß ich auch warum. Weil ich ein verdammtes<strong> ignorantes Arschloch</strong> bin! Man geht ohne jegliche Erwartungshaltung in die Halle und wird gleich von der ersten Minute <strong>umgehauen</strong>. Solche Überraschungen liebe ich an Festivals! Wie die Zuschauerzahl vor der Bühne beweist, bin ich zum Glück mit meiner Unkenntnis auch in der Minderheit. Aber was begeistert mich denn nun so dermaßen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33471" aria-describedby="caption-attachment-33471" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33471 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg" alt="" width="219" height="328" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33471" class="wp-caption-text">©Lady Metal, Rainer</figcaption></figure>
<p><strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> spielen <strong>modernen, sehr melodischen Death Metal</strong>. Modern – weil <strong>Keyboardklänge</strong> als zusätzliches Melodieinstrument und als Teppich genutzt werden, sehr melodisch – weil der <strong>Leadgitarrist</strong> ein verdammt <strong>krankes Genie</strong> ist. Der arme Kerl wird in seiner Kindheit und Jugend keine Freunde gehabt haben und nutzte diese Zeit glücklicherweise nur mit dem Üben von Soli. Nach dem Konzert dürften sich so einige anwesende <strong>Gitarristen</strong> im Publikum die Hände abgehackt und ihr<strong> Instrument verkauft</strong> haben. Die genaue Reihenfolge kenne ich allerdings nicht. Eingepackt wird das in eine vor Selbstbewusstsein und Kraft strotzende Performance der ganzen Band. Ein <strong>Ragnarök-Highlight 2019.</strong></p>
<p>Und wie kommen dagegen<strong> EÏS</strong> an ihrem zweiten Spieltag an? Diesmal empfangen sie uns mit einer<strong> alten Öllampe,</strong> die den Weg zu den ersten Klängen weist. Im Gegensatz zum Freitag fällt dieses Set noch viel abwechslungsreicher und mitreißender aus. Und richtig emotional wird es bei der klaren Ansage, dass es sich bei diesem<strong> Farewell-Konzert</strong> mitnichten um die letzte Show von <strong>EÏS</strong> handelt. Es wird nur eine <strong>Pause</strong> geben und danach geht es weiter. Was diese Worte auslösen, wird nicht nur bei den Mitgliedern auf der Bühne eine <strong>Gänsehaut</strong> provoziert haben. Wie im Leben, so erleben auch Bands die Wertschätzung ihrer Fans erst so richtig, wenn die gemeinsame Zeit droht, ein Ende zu finden. Nach dem starken Auftritt und den überschwänglichen Reaktionen werden es <strong>EÏS</strong> und ihre Fans sicherlich eher eilig haben, solche Momente erneut miteinander zu teilen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln&nbsp;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Wer an diesem Abend den wahren <strong>Headliner</strong> gibt, lässt sich wohl so eindeutig gar nicht festlegen. Begeisterung und volle Hallen gab es bislang bei jeder Band des Abends &#8211; was wird uns da wohl noch bei den restlichen Bands des Abends erwarten? <strong>HEIDEVOLK</strong> sagen: dasselbe. Das<strong> sympathische Sängerduo</strong> an der Spitze der<strong> Niederländer</strong> legt eine emotionale Show hin und hält dem Publikum damit quasi einen Spiegel vor. Bei jeder Gelegenheit ergreift die Masse die Chance zum <strong>Mitsingen</strong>, hunderte Fäuste recken sich in die Lüfte.</p>
<p>Einige Vertreter aus der ersten Reihe feiern ihre Helden so lautstark, dass sie zur Überraschung einiger Fotografen sogar den anklingenden Song deutlich übertönen. Und dabei haben <strong>HEIDEVOLK</strong> massiv <strong>Mitgrölpotenzial</strong> im Gepäck. Mit<em> &#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>,<em> &#8222;Nehalennia&#8220;</em> und <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> gibt es gleich eine ganze Ladung <strong>Hymen</strong>, die selbst dem besoffensten Anwesenden einen Mitbrüller entlocken. Noch dazu sind <strong>Lars, Jacco</strong> und ihre Kollegen von <strong>Spitzensound</strong> gesegnet. Mehr werden sich wohl weder die Fans noch die Band selbst erhofft haben dürfen.</p>
<h3>Hexerei 101 mit ARKONA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33284 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein ganz anderes, deutlich <strong>finstereres Bild</strong> liefern ihre russischen Kollegen von <strong>ARKONA</strong> ab. Während<strong> Sängerin Masha</strong> auf der Bühne die stärkste <strong>Moorhexen-Imitation</strong> des Abends liefert, leisten auch ihre Mitstreiter an<strong> Dudelsack, Saiteninstrumenten</strong> und <strong>Drums</strong> Beachtliches. Wem allerdings die vorrangige Aufmerksamkeit der Fans und Fotografen gilt, steht außer Zweifel. <strong>Masha</strong> und ihr enormer <strong>leuchtender Stierschädel</strong> (damit ist natürlich die Bühnendeko gemeint!) ziehen alle Augen und Ohren auf sich.</p>
<p>Ihre dramatische Performanz, gepaart mit ihrem <strong>kompromisslosen Growling</strong> und ihrem <strong>ungekünstelten Cleangesang</strong> haben eine durch und durch <strong>hypnotische Wirkung</strong>. Die Frau hat einfach<strong> Charisma</strong>! Das macht aus der Spielzeit der finster angehauchten<strong> Pagan Metaler</strong> ein ganz besonderes Erlebnis. Derselben Meinung sind übrigens auch die Massen an Fans, die lange nach Ablauf der eigentlichen Autogrammstundenzeit (weit über eine Stunde) noch vor dem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> Schlange stehen, um ihren Helden zu huldigen.</p>
<h3>Wikinger gegen Wikinger</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und was wäre so ein Wochenende ohne den einen oder anderen kleinen Skandal? Der ist mit der nächsten Band schon vorprogrammiert: <strong>TÝR</strong> stehen auf dem Plan. Die meisten mögen es mitbekommen haben: <strong>Sänger Heri Joensen</strong> war im Netz und auf mehreren Konzerten für seine offene Teilnahme an der <strong>Grindadráp</strong> &#8211; der traditionellen <strong>Grindwaljagd</strong> seiner Heimat, den <strong>Färöer-Inseln</strong> &#8211; kritisiert worden. Sogar Konzerte wurden abgesagt. Und auch vor dem<strong> Ragnarök</strong> macht zumindest ein bisschen Protest nicht Halt. Während der Show fliegen kleine <strong>Aufblas-Wale</strong> auf die Bühne &#8211; ein subtiles, aber klares Statement. Davon lassen sich<strong> TÝR</strong> allerdings nicht beirren und liefern mit der Unterstützung ihrer tobenden und zu großer Zahl anwesenden Fans ein ordentliches Set ab.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33286 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So gibt es neben einer gesunden Mischung aus den letzten 3 Alben (natürlich mit einem bedeutenden Anteil neuer Songs der jüngsten Scheibe &#8222;Hel&#8220;) als klares Statement den Song <em>&#8222;Gindavisan&#8220;</em>, der die <strong>Grindwaljagd</strong> feiert. Qualitativ kann man den<strong> Färöern</strong> wirklich nichts anlasten, jedes Solo sitzt. Und auch Heris mächtiger Gesang trägt seinen Teil zu den <strong>Hymnen</strong> und dem musikalischen Brett bei, das <strong>TÝR</strong> heute abliefern. Zum Schluss gibt&#8217;s für Fans mit<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> und <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> nochmal zwei ältere Klassiker mit <strong>Mitgrölpotenzial</strong>. Alles in allem ein starkes Set &#8211; wenn auch überschattet von kleinen Protesten.</p>
<h3>Wo ist mein Hammer?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und weil wir gerade so in Schlachten-Stimmung sind, kommt der nächste Programmpunkt wie gelegen. Die Finnen von <strong>ENSIFERUM</strong> beehren uns dieses Jahr wieder auf dem <strong>Ragnarök</strong> &#8211; und sind damit quasi Dauergäste, denn sie setzen dieses Jahr nicht zum zweiten, sondern gleich zum dritten Mal den Fuß auf das heilige Gelände der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Die Übung sieht man ihnen an: Souverän starten die Finnen passend zu den Umständen mit<em> &#8222;For Those About To Fight For Metal&#8220;</em>. Dabei glänzen<strong> ENSIFERUM</strong> vor allem durch sympathische Authentizität und eine merkliche Verschiebung weg vom Sänger als Gallionsfigur. Hier haben nämlich alle Bandmitglieder gleich viel auf der Bühne zu melden &#8211; sehr erfrischend!</p>
<p>Wer noch nicht ganz überzeugt ist, der wird spätestens im &#8222;Oldies&#8220;-Part der Setlist mit <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> von der <strong>Feierwut</strong> der anwesenden Fans erfasst. Insgesamt gibt neben einigen Stücken der letzten Scheibe &#8222;Two Paths&#8220; noch Hits wie <em>&#8222;Token Of Time&#8220;</em>, <em>&#8222;Two Of Spades&#8220;</em> und als Gänsehaut-Abschluss des Sets noch <em>&#8222;Fallen Leaves&#8220;</em>. Heute Abend durfte sich selbst der letzte von der enormen Power der Finnen überzeugen, die die Jungs quasi spielerisch von der Platte auf die Bühne übertragen.</p>
<h3>Ungewöhnlich? Außergewöhnlich!</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Clemens:</em> Eigentlich sollten <strong>SKELETONWITCH</strong> zwar schon am Freitag spielen. So ersetzen sie heute immerhin die wegen der Streiks ausgefallenen<strong> NAGLFAR</strong>. Dadurch wird heute immerhin kein so enormes Loch in die Running Order gerissen. Warum sie es nicht gestern schon auf die Bühne geschafft haben? Dazu gibt es einige erheiternde Gerüchte. Fakt ist allerdings, dass sich <strong>SKELETONWITCH</strong> mit dem letzten Album &#8222;Devouring Radiant Light&#8220; enorm weiterentwickelt haben, in Anbetracht der Grenzen dieses Genres. Der <strong>melodische Death Thrash</strong> der <strong>US-Amerikaner</strong> auf den vorherigen Alben wurde um ein paar atmosphärische Elementen ergänzt. Doch live wirkt das noch immer viel brachialer und &#8211; im positiven Sinne &#8211; angepisst. Die Band stellt sich so als guter stilistischer Ausreißer im Billing dar und gibt dem Abend damit noch die richtige Würze.</p>
<h3>Wer hat Angst vor Einsamkeit?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Ganz leise, fast unmerklich hat sich das Ende des heutigen Abends herangeschlichen. Die enorme Leistung der vielen &#8222;Headliner&#8220; des Tages hat mich so vor Hochmut schweben lassen, dass ich es wie einige andere fast nicht glauben kann, als sich nun einige Zeit nach Mitternacht mit <strong>DORNENREICH</strong> ein weiterer außergewöhnlicher Act in die Running Order schummelt. Die irgendwo zwischen <strong>Neofolk</strong> und<strong> Symphonic Black Metal</strong> verorteten <strong>Tiroler</strong> sind ebenfalls keine Unbekannten auf dem<strong> Ragnarök</strong>.</p>
<p>Dafür ist ihr Auftritt umso eindrucksvoller und für viele Fans im Publikum sichtbar <strong>emotional</strong>. Die lassen sich schon von den ersten Tönen von <em>&#8222;Jagd&#8220;</em> davontreiben, das warnend und sich aufbäumend den Start des letzten Sets des Tages einläutet. Ebenso mystisch geht es mit <em>&#8222;Schwarz schaut tiefster Lichterglanz&#8220;</em> weiter. Als dann im Raum steht, wer denn<em> &#8222;Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> hat, ist das Publikum hin und weg. Das dynamische <strong>Duo Eviga</strong> und <strong>David&nbsp;</strong> an den<strong> Mikros</strong> und elektrischen Saiteninstrumenten wird von <strong>Geiger Inve</strong> unterstützt, der heute Abend nicht einmal das Lächeln verliert. Was für ein einmaliger Abschluss für ein Festival, das scheinbar so schnell vorbeigegangen ist, wie es gekommen war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33290 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2>Ein Fazit</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33291" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Alles in allem hat das <strong>Ragnarök</strong> wieder einmal gezeigt, dass es den alljährlichen Besuch mehr als wert ist. Die <strong>Location</strong>, die verhindert, dass&nbsp; wir Besucher den dieses Jahr doch sehr ungnädigen Wettergöttern schutzlos ausgeliefert werden, gehört genauso zu meinen Favoriten wie das altbewährte <strong>Doppelbühnenkonzept</strong>. Meine persönlichen Highlights dürften wohl <strong>AGRYPNIE</strong> am Freitag und<strong> ARKONA</strong> am Samstag gewesen sein, die mit ihren starken Sets und Persönlichkeiten einfach aus der Masse herausstechen mussten. Die Top-Durchstarter waren allerdings an beiden Tagen die Opener. Sowohl <strong>ATLAS PAIN</strong> als auch <strong>MUNARHEIM</strong> zogen schier gigantische Massen raus aus dem Campingstuhl vor die Bühne. Das habe ich so bisher nur von sehr wenigen Bands erlebt.</p>
<p>Dabei dürften allerdings <strong>MUNARHEIM</strong> den Publikumslieblingspreis mit nach Hause nehmen. Was bei den Coburgen und ihren wilden Unterstützern Phase war, sucht seinesgleichen. An den Bands gibt&#8217;s also wie immer nichts zu meckern. Auch der starke Support und die vielen glücklichen Gesichter bei uns am<strong><em> SILENCE</em>-Stand</strong> haben all die teils nervenaufreibende Organisation mehr als wert gemacht. Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt! Ihr habt noch Fotos mit euren Helden? Teilt sie gerne mit uns!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Insgesamt hat das Festival im Vergleich zu den Vorjahren allerdings einen gewissen Rückschritt mitgemacht. Der <strong>Ausfall</strong> der vielen, nicht gerade unerheblichen Bands wird wohl für viele Besucher das Erlebnis getrübt haben, auch, wenn man das schlichtweg unter <strong>&#8222;Pech&#8220;</strong> verbuchen darf. Was uns und vielen anderen Besuchern auf den Magen schlug, war außerdem die <strong>fehlende Warmup-Party</strong>, die dieses Jahr aus unbekannten Gründen nicht stattfand. Aus Gewohnheit hatten jedoch ziemlich viele damit gerechnet, den Donnerstag wie üblich im Aufenthaltsbereich der Stadthalle ausklingen zu lassen. Das fiel nun leider flach.&nbsp;</p>
<h3>Was war den eigentlich mit dem Ton los?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33293" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nicht gerade zur Begeisterung beigetragen hat wohl auch der<strong> Sound</strong> einiger Bands, der teils (unerklärlicherweise) mitten am Festivaltag enorm nachließ. Positiv war dafür, dass man insgesamt <strong>keinen Gehörschaden</strong> als Andenken mit nach Hause nehmen durfte. In der gesamten Halle war der Ton angenehm laut, sodass man sich weder die Kehle aus dem Hals brüllen noch den (zuhause vergessenen) Gehörschutz vermissen musste. Top!</p>
<p>Werden wir also wiederkommen? <strong>Definitiv!</strong> Für alle, die den dieses Jahr ausgefallenen Bands nachtrauern, gibt es wenigstens ein kleines Trostpflaster. Alle Bands, also<strong> NAGLFAR, GOD DETHRONED</strong> und<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>, gibt es dafür nächstes Jahr auf dem <strong>Ragnarök 2020</strong> zu hören.<strong> &#8222;Nicht aufgehoben &#8211; nur aufgeschoben&#8220;</strong> lautet also das Motto. Unterstützt werden die Kombos von<strong> THE SPIRIT</strong> und <strong>WINTERFYLLETH</strong>. Man darf also gespannt sein, was die <strong>Ragnarök-Organisatoren</strong> sonst noch so aus dem Ärmel schütteln werden, um das nächste<strong> Ragnarök</strong> wieder zu einem durchweg besuchenswerten Festival zu machen. Wir sind gespannt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 1</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2019-teil-1</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 18 May 2019 11:19:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[agrypnie]]></category>
		<category><![CDATA[Atlas Pain]]></category>
		<category><![CDATA[Bayern]]></category>
		<category><![CDATA[Borknagar]]></category>
		<category><![CDATA[carach angren]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Franken]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[midvinterblot]]></category>
		<category><![CDATA[Nothgard]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök 2019]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=33204</guid>

					<description><![CDATA[<p>Unser Haus- und Hof-Festival ist vorbei und wir resümieren. In 2 Teilen erfährst du, was das RAGNARÖK uns und der Szene bedeutet. Das Festival findet in einer Mehrzweckhalle statt und was bitte könnte mehr Zweck als Metal haben?!</p>
<p>Teil 1 nun mit jeder Menge Bands und Einblicken! </p>
<p>… wie live dabei, nur halt in Worten</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Traditionen</strong> sind was feines. Besonders dann, wenn es sich um ein <strong>heißgeliebtes Festival</strong> dreht, das uns nun schon einige Jahre die schwermetallischen Tore öffnet. Hier nahm vor 2 Jahren meine persönliche<strong><em> SILENCE</em>-Reise</strong> ihren Anfang, und heute, am <strong>25.04.2019</strong>, stehen wir endlich wieder hier, vor der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Unser Ziel? Das <strong>Ragnarök Festival</strong>! Die in der Mehrzweckhalle in den Franken beheimatete Festivität lädt dieses Jahr zur 16. Weltuntergangsparty. Und wir sind natürlich wieder am Start &#8211; mit unserem <strong>Stand</strong>, an den wir die Künstler zusammengetrommelt haben, damit ihr einen Schnack halten, einen Schnaps trinken und euch ein Autogramm auf eurer Vinyl, eure Kutte oder eure Glatze holen könnt. Ganz egal!&nbsp;</p>
<p>Für alle, die nicht in <strong>Lichtenfels</strong> mit uns feiern konnten, gibt es natürlich wie immer unseren (fast völlig nüchternen) Erlebnisbericht. Unterstützt werde ich dieses Jahr von <strong>Clemens</strong>, den der eine oder andere geneigte <strong>BM-Fan</strong> unter euch möglicherweise von <strong>KRATER</strong> kennt. Gemeinsam haben wir alle Shows&nbsp;unter die Lupe genommen und für euch die Tops und Flops des diesjährigen <strong>Ragnaröks</strong> gesammelt!</p>
<hr>
<h3>A wie Ankommen, B wie Bier öffnen, C wie Campingplatzparty!</h3>
<p>Auf eine andere <strong>Tradition</strong> müssen wir dieses Jahr leider verzichten. Keinem, der schon mal auf dem <strong>Ragnarök</strong> zugange war, dürfte die <strong>Warmup-Party</strong> mit<strong> DJ Schnapsi</strong> entgangen sein. Diese (teils durchaus ausufernde) Feierei am Donnerstag Abend hatte sich über die Jahre zu einer solch geliebten Gewohnheit entwickelt, dass wir ganz schön blöd aus der Wäsche schauen, als wir<strong> Donnerstag Abend</strong> in die heiligen (Stadt-)Hallen einreiten wollen und stattdessen auf das externe <strong>Fressbudengelände</strong> verbannt werden &#8211; ganz<strong> ohne DJ und Party</strong>. Mit unserer Überraschung sind wir übrigens nicht allein. Einige Besucher waren extra heute schon angereist, um sich musikalisch und alkoholisch auf die folgenden Tage einzustimmen.</p>
<p>Na ja, immerhin sind die Bars schon offen und ein erstes <strong>Knobibrot</strong> gibt&#8217;s auch schon auf die Kralle, da wollen wir mal nicht so sein. Die allgemeine Stimmung hält sich im Vergleich zur altbekannten Party allerdings eher in Grenzen. Viele vermissen neben der Party schmerzlichst den <strong>Metbier-Stand</strong>, der es leider nicht nach draußen geschafft hat. Aber was soll&#8217;s, eine leidenschaftliche Runde <strong>Campingplatzparty</strong> tut es auch. <strong>DJ Schnapsi</strong> soll übrigens nächstes Jahr wieder am Start sein &#8211; hoffen darf man also!<br />
Als wir dann später in der Nacht (oder besser früher am Morgen) endlich unser<strong> Schlafhallenlager</strong> beziehen, döse ich zum altbekannten Klang verschiedenster <strong>Schnarchnuancen</strong> glücklich ein &#8211; wohl im Gedanken an all die kurzen Nächte, die noch folgen sollen.</p>
<h2>Freitag &#8211; Von Headbangern und Hiobsbotschaften</h2>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33239 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-300x225.jpeg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-300x225.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-1024x768.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10-750x563.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/WhatsApp-Image-2019-04-26-at-12.13.10.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ausschlafen</strong> ist nicht, wir haben schließlich einen <strong>Stand</strong> aufzubauen! Als dann kurz nach Mittag endlich alles steht, reicht die Zeit gerade noch für eine genüssliche Dose kalten Nudelgulasch, bevor sich die altbekannten Tore endlich öffnen und die ersten Massen in die Vorhalle strömen, um das neueste <strong>Merch</strong> abzugreifen und sich ungeduldig die Füße bis zum ersten Act wundzutreten. Und während das letzte Plakat aufgehängt wird, erreicht uns am Stand die erste Hiobsbotschaft: <strong>NAGLFAR</strong> und <strong>GOD DETHRONED</strong> werden es nicht zum <strong>Ragnarök</strong> schaffen, bei der <strong>skandinavischen Fluggesellschaft SAS</strong> wird gestreikt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33223" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/07-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und damit bleiben nicht nur die Flugzeuge, sondern auch die Bands am Boden. Auch<strong> SKELETON WITCH</strong> werden es leider nicht schaffen, die springen dafür aber am Samstag im <strong>NAGLFAR</strong>-Slot ein. Immerhin ein kleiner Lichtblick, schließlich dürften all diese Bands für einige Besucher der<strong> entscheidende Ticketkauffaktor</strong> gewesen sein. Aber die meisten Zuschauer zeigen sich verständnisvoll &#8211; schließlich kann ja keiner aus der Festivalorga was für einen solch drastischen Zwischenfall.</p>
<p>Dadurch verschiebt sich allerdings die gesamte Running Order ein Stückchen nach hinten. Kurze Zeit später geht es dann aber endlich los &#8211; und schon jetzt ist die Hütte brechend voll! Die<strong> italienische Kombo ATLAS PAIN</strong> macht dieses Jahr den Anfang und wird von den Ragnaröckern überschwänglich begrüßt. Wen wundert&#8217;s: Die durch und durch <strong>sympathischen Epic Metaller</strong> (mit einem gewissen Seemannsfeeling, sodass ich sie zunächst fast falsch unter Piratenmetal verbucht hätte) glänzen mit <strong>Filmmusikanleihen</strong>, catchy Mitsing-Refrains und jeder Menge guter Laune.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33224" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-300x200.jpg" alt="" width="239" height="159" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/03-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 239px) 100vw, 239px" />Und als wäre all das nicht schon genug, haben die Jungs erst vor&nbsp; einer Woche (19.04.19) ihr <strong>neues Album</strong> &#8222;Tales Of A Pathfinder&#8220; auf die Welt losgelassen &#8211; und das kommt an! So ist der Frust über die Lineup-Änderungen schnell vergessen. Der Startsong<em> &#8222;The Moving Empire&#8220;</em> hat schließlich einen Sound inne, den ich so noch bei keiner anderen Epic Metal-Band gehört habe &#8211; Reinhören schadet nicht! Auch wenn der Sound zu Beginn noch die typischen <strong>Klang-Turbulenzen</strong> innehat, schmälert das das Feeling des ganzen Auftritts kein bisschen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ATLAS PAIN - The Moving Empire (Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Z_qritsuLdg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Mehr Melodie gefällig?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33225" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-15.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Vergleichbar <strong>melodisch und international</strong> geht es jetzt weiter. Die<strong> Schweden MIDVINTERBLOT</strong> bringen mit ihrem <strong>Folk Metal</strong> eine ordentliche <strong>Wikinger-Komponente</strong> in das diesjährige <strong>Ragnarök</strong>. Die Lyrics gibt&#8217;s abwechselnd auf schwedisch oder englisch. <strong>Sänger Jonathan</strong> bekommt starken gesanglichen Support von <strong>Geiger Sebastian</strong>, der mit seinen <strong>Fideleien</strong> dem Sound der Band eine natürliche Note verleiht. Lediglich der Bass ist leider viel zu laut und blechern abgenommen, sodass es sich manchmal anhört, als würde <strong>Bassist Sten</strong> viel zu starker Zahnseide spielen. Nichts desto Trotz sorgt die Kombo für ordentlich gute Laune &#8211; und wird auch gleich die allererste Band sein, die sich am diesjährigen Ragnarök am <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> die Klinke in die Hand gibt!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33226 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich draußen die erste Schlange bildet, um die <strong>Schweden</strong> zu begrüßen, bereiten sich drinnen <strong>NOTHGARD</strong> auf ihren Auftritt vor. Wie schon vor 2 Wochen auf dem <strong><a href="https://silence-magazin.de/metal-franconia-2019-nachbericht">Metal Franconia</a></strong> präsentiert die Kombo um <strong>EQUILIBRIUM-Gitarrist Dom</strong> auch diese Woche das jüngste Album &#8222;Malady X&#8220;. Auch die Setlist zeigt kaum Abweichungen. Dafür dürfen sich <strong>NOTHGARD</strong> auf dem <strong>Ragnarök</strong> einer größeren Zuschauermasse erfreuen, was definitiv zur Gesamtstimmung beiträgt. <strong>Dom, Skaahl und Nico</strong> bangen mit den feierwütigen Besuchern aus der ersten Reihe um die Wette, auch eine nicht zu unterschätzende <strong>textsichere Fangemeinde</strong> macht sich bemerkbar. Allerdings bleiben auch<strong> NOTHGARD</strong> nicht von den Startschwierigkeiten im Sound verschont. Die geben sich aber zum Glück über den Verlauf der Show, sodass man zum Schluss die ganze Party nahezu ungehindert genießen darf.</p>
<h3>Der Abschied &#8211; die erste</h3>
<p>Allerdings gibt es dieses Jahr nicht ausschließlich positive Gründe zum Feiern. <strong>EÏS</strong> zelebrieren dieses Jahr mit einer <strong>zweiteiligen Show</strong> eine Band-Ära, die nun (vorerst) ein Ende finden wird. Die Band wird nämlich für unbestimmte Zeit<strong> auf Eis gelegt</strong> &#8211; und ob der Abschied eher nach Erfolg oder &#8222;Griff ins Klo&#8220; klingt, findet Clemens heraus.</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei<strong> EÏS</strong> wird es in Sachen Beleuchtung und durch die Musik erzeugte Atmosphäre nun endlich finsterer. Ein großes, grün beleuchtetes <strong>Steuerrad</strong> bevölkert vor <strong>Sänger Alboins</strong> Mikroständer die Bühnenmitte und überführt uns zu den ersten Klängen von &#8222;Galeere&#8220;. Dieses<strong> (G)EÏS(T)-Album</strong> feiert seinen <strong>10-jährigen Geburtstag</strong> und wird heute komplett zum Besten gegeben. Ich war von vornherein sehr gespannt, ob man diese Scheibe in seiner Gänze wirklich überzeugend auf der Bühne präsentieren kann. Und um gleich mal vorzugreifen: <strong>Ja, man kann</strong>. Der Sound ist zu Beginn leider sehr verwaschen und transportiert als einzig laut vernehmbares Element die Bassdrum. Das ist wenig hilfreich bei gitarrenlastiger Musik. Mit diesem Problem haben heute allerdings fast alle Bands zu kämpfen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33227 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-16-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Nach einigen Justierungen kommen die Gitarren dann aber endlich besser zur Geltung. Bei Akkordeonklängen, die von den Gitarren begleitet werden, springt die<strong> Seemannsmelancholie</strong> in der vorm inneren Auge erzeugten Weite direkt über. Und das kommt von einer Person, die sonst rein gar nichts mit <strong>maritimen Themen</strong> und solcher Instrumentierung anfangen kann. (Dass der <strong>Leadgitarrist</strong> gerade im Strudel der Geschwindigkeitssteigerung auf das Mutepedal kommt, werde ich natürlich nicht erwähnen&#8230; Ups!) <strong>EÏS</strong> treten in Seemannsuniformen auf und wirken angesichts des heutigen Anlasses sowohl freudig aber konzentriert distanziert, was gut zur gesamten Show passt. Für das fröhliche Mitschunkeln sind an diesem Wochenende ja auch andere Bands zuständig. Einzig bei einer Ansage wurde diese atmosphärische Wand durchbrochen. <em>&#8222;Das folgende Lied würde davon handeln, wie scheiße NSBM ist. Vor 10 Jahren, wie auch heute.&#8220;</em></p>
<h3>Wer hat das Zeug zum Publikumsliebling?&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33228" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-17.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nach einer kurzen Umbaupause (die sich auf dem <strong>Ragnarök</strong> dank Doppelbühne immer nur um Minuten handelt) machen sich<strong> AGRYPNIE</strong> für ihren großen Auftritt bereit. Und die können von Beginn an mit einem<strong> differenzierteren Sound</strong> punkten. Das Gitarrensetup klingt fast <strong>metalcore-lastig</strong>, oder positiv ausgedrückt in Richtung &#8222;Slaughter of the soul&#8220; von <strong>AT THE GATES</strong>. Die Truppe ist nun seit 15 Jahren unterwegs und hat sich einen sehr guten und weitreichend gefeierten Status in Deutschland erspielt. Die Menge vor der Bühne wird durch das ganze Konzert weg locker von <strong>Sänger Torsten</strong> und seinen Kollegen dirigiert und nimmt jedes Leckerli der Band dankend an. Teilweise kommen gleich 3 Gitarren zum Einsatz, um die unterschiedlichen Harmonien zu generieren. Und einen <strong>Gastauftritt</strong> vom<strong> HARAKIRI FOR THE SKY-Sänger</strong> gibt es als Kirsche noch auf das Sahnehäubchen oben drauf. Alles richtig gemacht!</p>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33229 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Nachdem das Publikum von<strong> AGRYPNIE</strong> ordentlich heiß gespielt worden ist, dürfte es schwer sein, auf diese Stimmung noch etwas draufzusetzen, stimmts? Falsch! Unzählige Fans haben dem ersten <strong>Meilenstein</strong> der neuen <strong>VARG-Formation</strong> entgegengefiebert, das zeigt sich jetzt. Gemeinsam mit ihren Zuwächsen <strong>Garm und Morkai</strong> an den Gitarren haben die<strong> VARG-Urgesteine Freki und Fenrier</strong> der Debütscheibe &#8222;Wolfszeit&#8220; neues Leben eingehaucht. Das heißt: <strong>frische Riffs</strong>, frischer Sound, frische Ideen, aber irgendwie auch das Gefühl einer längst vergangenen Ära.</p>
<p>Und so präsentieren die Wölfe heute zum allersten Mal &#8222;Wolfszeit II&#8220;, das es ab dem<strong> 07.06.</strong> zu haben gibt. Und den Fans scheint&#8217;s zum Glück zu gefallen! Fast die ganze Halle ist bis zum Erbrechen erfüllt und feiert ihre Helden, während die Jungs auf der Bühne böse Miene zum guten Spiel machen. Dazu gibt&#8217;s eine spektakuläre Lichtshow, vernünftigen Sound und einen ganz neuen <strong>VARG</strong>-Sound auf die Ohren. Was sagt ihr zu den &#8222;neuen alten&#8220; Songs? <em>&#8222;Skål&#8220;</em> gibt&#8217;s sogar schon als <strong>Livevideo</strong> von<a href="https://www.youtube.com/channel/UCYzc1Tb-dBVyqCPt7qIgNBg"><strong> IridumStream</strong></a> zu gucken:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VARG - Skål (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cuRssQhxKjE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Jetzt heißt es aber wieder: Schluss mit lustig! Clemens hat sich für euch dem nächsten Act gewidmet, der so gar nichts mit Feiern zutun hat.</p>
<h3>Darf es noch etwas mehr Atmosphäre sein?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33230" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-18.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Clemens:</em> <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> verbinden die unterschiedlichen <strong>Fangruppen</strong> aus <strong>Folk/Pagan-Freunden</strong> und <strong>Schwarzmetallern</strong> ziemlich gut. Nicht zu hart, aber zum Glück meilenweit von Fröhlichkeit entfernt. Zwar ist der Gesang auch bei den <strong>Österreichern</strong> etwas zu laut und überlagert die restliche Instrumentierung, jedoch kann man dieses Mal die Gitarren gut heraushören. Der <strong>Sänger</strong> kann bei mir mit einem <strong>CONVERGE</strong>-Shirt punkten und transportiert den Inhalt seines gegröhlten Weltschmerzes im ansprechenden Maße mit seiner Körpersprache. <strong>Torsten von AGRYPNIE</strong> kommt nun ebenfalls für einen <strong>Austauschgastbeitrag</strong> auf die Bretter und hat sich danach seinen Feierabend redlich verdient.</p>
<p>Schaut man nun mal auf die Trends, sind <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> derzeit auf alle Fälle &#8222;in&#8220;. Direkt vor der Bühne werden sie gut abgefeiert, während auf den Rängen beobachtende Stille herrscht. Schon vor dem Auftritt hatte ich mir den Kopf darüber zerbrochen, wie man diese Band denn jetzt eigentlich beschreiben möchte. <strong>Black Metal</strong> ist es nicht, obwohl sich ein großer Teil ihrer Hörer wohl aus diesem Bereich generiert. Im Grunde kann man sich dieses<strong> Schubladendenken</strong> auch schenken. Mein sehr kurzes und prägnantes Label lautet: <strong>&#8222;melodischer Metal mit Postrockelementen und Gröhlgesang&#8220;</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33233" aria-describedby="caption-attachment-33233" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33233 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33233" class="wp-caption-text">Fliegender Mikroständer die erste</figcaption></figure>
<p>Die Pause reicht gerade für ein frisches Bier, dann zieht es mich schon wieder in die Konzerthalle. <strong>BORKNAGAR</strong> sieht man schließlich auch nicht alle Tage! Das denken sich wohl auch die Massen vor der Bühne, die die Band direkt lautstark empfangen. Das<strong> Debütalbum</strong> von <strong>1996</strong> schrieb zur damaligen Zeit zu einem gewissen Anteil<strong> Black Metal-Geschichte</strong>. Von diesen Anfängen hat man sich allerdings schon lange entfernt. Der <strong>Kreischgesang</strong> von<strong> Garm</strong> ist komplett dem engelsgleich-klaren Gesang von<strong> ICS Vortex</strong> gewichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33234" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So bekommt das Publikum hier<strong> nordische Kälte</strong> in Kombination mit epischem Metal geboten. Die Mannschaft steht recht sympathisch auf der Bühne, auch wenn<strong> ICS Vortex</strong> gleich zweimal unbeabsichtigt den Mikroständer umwirft, was neben der imposanten musikalischen Leistung für etwas Schmunzeln und wohlgesonnenes Mitleid sorgte. (Einwurf von Steffi: Ich war dabei &#8211; der hat meinen Kollegen Carsten nur knapp verfehlt! Fotograf zu sein ist eben doch ein gefährliches Unterfangen.)</p>
<p>Eine pompöse Show gibt es heute nicht. Muss es bei dem gebotenen Material aber auch gar nicht. Gern würde ich auch in die weiten Kompositionen von<strong> BORKNAGAR</strong> eintauchen, doch leider feiert der<strong> Plastiksound</strong> vom Tagesanfang seine unrühmliche Rückkehr. Man muss sich durch ein lautes Schlagzeug und viel Mulm zu den Gitarren durchkämpfen. Geil geht in diesem Zusammenhang wirklich anders, was man aber nicht der Band anlasten kann. Also vertage ich dieses erhoffte Erlebnis auf ein zukünftiges Konzert, mit einem passend transparenten Sound.</p>
<h3>Wenn die Wollmäuse am Kabel knabbern&#8230;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33235 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01s-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Nur eine Band, dann haben wir es geschafft. Durch den unschönen Verlust von 2 Spielslots endet der heutige Tag etwas eher als gedacht &#8211; aber was solls. Mehr Zeit zum Feiern! Vorher geht es aber noch ein letztes Mal in die Halle, schließlich wartet eine letzte Performance noch: <strong>CARACH ANGREN</strong>! Im Verleich zum Vorjahr auf dem<a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg"><strong> Skaldenfest</strong></a> sind die <strong>pompösen Hydraulikanlagen</strong> dieses mal zum Glück AUF der Bühne verstaut (und nicht im Fotograben), sodass wir dieses Mal beim Knipsen nicht um unser Leben fürchten müssen. Schönes Ding! Wer jetzt nicht weiß, wovon ich rede, der ist wohl noch nicht in den Genuss einer <strong>CARACH ANGREN-Show</strong> gekommen. Standard sind nämlich die <strong>Hebebühnen</strong>, auf denen <strong>Keyboarder</strong> und <strong>Gitarrist</strong> in die Lüfte gehoben werden, während <strong>Sänger Seregor</strong> zwischen den beiden auf dem Bühnenboden umherspringt. Das sieht aus dem Publikum genauso spektakulär aus wie von hinten, glaubt mir!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33236" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_5743.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Jedenfalls gibt es wie gewohnt von den <strong>Limburgern</strong> ihre durchaus unterhaltsame Version des <strong>Horror Black Metal</strong>. Das heißt: Flimmerlicht, entblößte, blutende Puppen auf der Bühne und ein Sänger, der wie angeschossen mit seinem Sensen-Mikroständer auf der Bühne umherhüpft. Alles so weit ganz unterhaltsam, nur haben <strong>CARACH ANGREN</strong> in meinen Augen an diesem Abend das meiste Pech mit dem Sound. Einzelne Instrumente sind mal zu sehr, der Gesang zu wenig zu hören &#8211; egal. Ich genieße die letzte Show des Abends, bevor ich zu den Jungs zurückkehre und wir den Freitagabend einläuten. Zuerst geht es ins Backstage, das Who-Is-Who der deutschen Pagan-/Death-/Black Metal-Szene begrüßen, und später ins <strong>&#8222;Paddy&#8217;s Rest&#8220;</strong>, das wie jedes Jahr den Ragnarök-Besuchern besondere Metalabende bietet. Was für ein Abend, von dem wir alle nicht mehr viel wissen, als wir am frühen Morgen ins Bett fallen.</p>
<h2>Du möchtest wissen, wie es weitergeht? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2">HIER</a> ist Part 2 unseres Ragnarök-Nachberichts!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</title>
		<link>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Apr 2019 12:55:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Borknagar]]></category>
		<category><![CDATA[carach angren]]></category>
		<category><![CDATA[dornenreich]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ensiferum]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
		<category><![CDATA[lichtenfels]]></category>
		<category><![CDATA[Naglfar]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ragnarök]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök 2019]]></category>
		<category><![CDATA[ragnarök festival]]></category>
		<category><![CDATA[skeletonwitch]]></category>
		<category><![CDATA[tyr]]></category>
		<category><![CDATA[VARG]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32681</guid>

					<description><![CDATA[<p>Wir stehen schon mit beiden Beinen in der Festivalsaison 2019! Jetzt steht das Ragnarök Festival 2019 vor der Tür - und wir haben wie immer die wichtigsten Infos für euch!</p>
<p>Außerdem gibt's von uns wie gewohnt den Autogrammstundenstand für euch! Hier könnt ihr mit euren Helden anstoßen:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/">Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Manche<strong> Traditionen</strong> sind anstrengend. Familienfeiern, Geburtstage &#8211; ihr wisst, wovon ich rede. Auf andere Traditionen fiebert man das ganze Jahr über hin. Und eine davon steht jetzt vor der Tür: das <strong>Ragnarök 2019 </strong>in <strong>Lichtenfels</strong>.</p>
<p>Seit Anbeginn dieses Magazins sind wir dort zuhause, und so dürfte es niemanden wundern, dass wir bereits seit Monaten <strong>händereibend und kopfzerbrechend</strong> an der Planung sitzen. Denn &#8211; Besuchern der vergangenen Jahre dürfte das schon bekannt sein &#8211; wir sind natürlich nicht nur vor Ort, um euch über dieses geniale Festival zu berichten, weit gefehlt! Auch dieses Jahr gibt es für euch wieder einen <strong>Autogrammstundenstand</strong> von uns, an dem ihr <strong>euren Helden</strong> die Hand schütteln, anstoßen und plauschen könnt. Dazu aber später mehr.</p>
<h2>Hoch die Hörner!</h2>
<p>Wer von euch noch unentschieden ist, den dürfte das diesjährige <strong>Lineup</strong> mehr als überzeugen. Wir bleiben beim bewährten Konzept: Es gibt <strong>Folk, Pagan, Death und Black Metal</strong> in all ihren Variationen. Als <strong>Headliner</strong> sind dieses Jahr unter anderem <strong>HARAKIRI FOR THE SKY, BORKNAGAR</strong> und <strong>CARACH ANGREN</strong> am Freitag und<strong> TYR, ENSIFERUM</strong> und <strong>NAGLFAR</strong> am Samstag am Start. Zusätzlich hat sich<strong> Veranstalter Ivo</strong> für euch noch <strong>3 kleine Überraschungen</strong> ausgedacht: Einerseits spielen <strong>EIS</strong> an beiden Festivaltagen zwei besondere<strong> Abschiedsshows</strong>, bevor sie ihre ungewiss lange <strong>Schaffenspause</strong> antreten. Außerdem gibt es von<strong> VARG</strong> in neuer Besetzung die<strong> Releaseshow</strong> ihrer neuen Scheibe &#8222;Wolfszeit II&#8220;, die das<strong> Debütalbum</strong> der Wölfe in neuem Gewand vertont. Und die Genre-Ausbrecher <strong>SKELETONWITCH</strong> spielen ihre<strong> einzige Festivalshow</strong> des Jahres.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32684" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/RR_2019_runningorder-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /><br />
Natürlich ist wie immer das Zelten mit einem Campingticket vor Ort möglich, wem es aber im April draußen noch zu kalt ist, kann auch versuchen, an der Abendkasse ein Schlafhallenticket zu ergattern. Wer jetzt Blut geleckt hat, der kann <a href="https://shop2.ragnaroek-festival.com/"><strong>HIER</strong></a> noch <strong>Tickets</strong> bestellen. Und wie versprochen gibt es hier von uns für euch die <strong>Autogrammstunden</strong> für das <strong>Ragnarök 2019</strong>:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-32691" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg" alt="" width="1025" height="1450" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1.jpg 1025w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/Untitled-1-1-750x1061.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1025px) 100vw, 1025px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer neugierig ist, kann außerdem <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang"><strong>HIER</strong></a> in den <strong>Nachbericht vom letzten Jahr</strong> reinlesen.<br />
Wir freuen uns auf euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/">Ragnarök 2019 &#8211; Vorbericht, Silence-Stand und Autogrammstunden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-vorbericht-autogrammstunden/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Knallhart #9 &#8211; Eure Metalnews der Woche</title>
		<link>https://silence-magazin.de/knallhart-9-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-9-eure-metalnews-der-woche</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/knallhart-9-eure-metalnews-der-woche/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 25 Jan 2019 11:27:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Cannibal Corpse]]></category>
		<category><![CDATA[Cellar Darling]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[greenday]]></category>
		<category><![CDATA[kein bock auf nazis]]></category>
		<category><![CDATA[kiss]]></category>
		<category><![CDATA[malevolent creation]]></category>
		<category><![CDATA[Manowar]]></category>
		<category><![CDATA[Overkill]]></category>
		<category><![CDATA[pearl jam]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[Swallow The Sun]]></category>
		<category><![CDATA[tavaron]]></category>
		<category><![CDATA[u.d.o.]]></category>
		<category><![CDATA[udo dirkschneider]]></category>
		<category><![CDATA[within temptation]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=30918</guid>

					<description><![CDATA[<p>Es ist wieder Newstime - und wir haben allerlei neue Storys im Gepäck. Was sagen KISS zum Shutdown in den USA, wie werde ich Metal-Botschaftler bei MANOWAR, wie geht es UDO DIRKSCHNEIDER aktuell und was machen eigentlich RAMMSTEIN gerade?<br />
Alle Antworten darauf und viele weitere brennende Fragen findet ihr wie immer bei uns - zusammen mit einem Berg neuer Alben und Songs!<br />
Schaut mal rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-9-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #9 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was gibt&#8217;s Neues im Kosmos der schwermetallischen Musik? Wir fassen für euch die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche zusammen &#8211; kurz und knapp, damit niemand was verpasst!</em></p>
<h1>Gossip &#8211; Der Klatsch der Woche</h1>
<h3>KISS gegen Government-Shutdown in den USA</h3>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30953" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Paul-and-Gene-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Paul-and-Gene-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Paul-and-Gene-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Paul-and-Gene-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Paul-and-Gene-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/Paul-and-Gene.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Paul Stanley und Gene Simmons</strong> werden <strong>Regierungsmitarbeiter</strong> in den USA unterstützen – mit Essen. In den Restaurants ihrer Kette <strong>&#8222;Rock &amp; Brews&#8220;</strong> könnten Mitarbeiter der <strong>Regierungsbehörde TSA</strong> zwischen<strong> zwei Menüs</strong> wählen, kündigte <strong>Stanley</strong> in einem <strong>CNN Interview</strong> an. Der längste <strong>Shutdown</strong> in der Geschichte der USA hat dazu geführt, dass 800.000 Regierungsmitarbeiter nicht länger bezahlt werden – obwohl tausende Angestellte weiter arbeiten müssen.</p>
<p><em>&#8222;Es ist selbstverständlich hart, wenn Verpfändungen anstehen, wenn Menschen versuchen, ihren Kindern Essen zu besorgen. Das ist schrecklich&#8220;</em>, sagte Stanley. <em>&#8222;Ich denke, wir müssen unsere politische Einstellung einmal ignorieren. Die Priorität muss sein, die Menschen wieder zur Arbeit und auf die Gehaltslisten zu bringen, und danach eine Lösung auszuarbeiten.&#8220;</em></p>
<p><strong>US-Präsident Donald Trump</strong> hatte gefordert, die berüchtigte Mauer an der Grenze zu Mexiko zu bauen, was die Demokraten für teuer und ineffizient halten. Das hatte kurz vor Weihnachten zum bis jetzt anhaltenden Shutdown geführt.</p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h3>CANNIBAL CORPSE finden Ersatz für Pat O&#8217;Brien</h3>
<p>Nach der Verhaftung<strong> Pat O&#8217;Briens</strong> und dessen Freilassung auf Kaution wird er während<strong> SLAYERS&#8217;s Abschiedstournee</strong> von <strong>Erik Rutan (HATE ETERNAL)</strong> ersetzt &#8211; zumindest während des <strong>US-amerikanischen Teils</strong> der Tour. Und <strong>Rutan</strong> ist keineswegs ein Unbekannter: Er produzierte bereits 4 Alben der Band und war außerdem bei <strong>MORBID ANGEL</strong> aktiv. Ob die europäischen Fans dann für die verbleibenden Termine wieder <strong>O&#8217;Brien</strong> vor die Nase bekommen werden, wird sich zeigen.&nbsp;</p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v3.2';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/cannibalcorpse/posts/10156365600554055" data-width="750">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/cannibalcorpse/posts/10156365600554055" class="fb-xfbml-parse-ignore">
<p>Cannibal Corpse enlist Erik Rutan to fill in for Pat O&#039;Brien on upcoming toursCannibal Corpse have announced that Erik&#8230;</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/cannibalcorpse/">Cannibal Corpse</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/cannibalcorpse/posts/10156365600554055">Freitag, 18. Januar 2019</a></p></blockquote>
</div>
<hr>
<h3>EÏS werden auf Eis gelegt</h3>
<p>Diesen Wortwitz musste ich dann doch von der Band klauen, so traurig die Umstände auch sind. Denn die <strong>deutschen Black Metaler</strong> machen<strong> Pause</strong> &#8211; nicht gleich, allerdings nach ihrem letzten Auftritt auf <strong>Ragnarök Festival</strong> diesen Jahres. Konkrete Gründe werde die Band dafür zu gegebener Zeit nennen, und auch von einem Ende ist keine Rede &#8211; eben lediglich von einer Pause auf<strong> unbestimmte Zeit</strong>. Unten könnt ihr den <strong>Originalpost</strong> der Jungs nachlesen und an folgenden Orten noch einen Blick auf die Jungs erhaschen, bevor sie vorerst aus dem Bühnenlicht treten:</p>
<p>30.03.19 &#8211; Berlin; 20.04.19 &#8211; Münster; 25.&amp;26.04.19 &#8211; Ragnarök, Lichtenfels</p>
<p>Wir wünschen der Band von Herzen alles Gute und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen.</p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v3.2';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/eis.official/posts/2637616386253186" data-width="750">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/eis.official/posts/2637616386253186" class="fb-xfbml-parse-ignore">
<p>(english version below)*** Ankündigung ***Der Witz ist so alt wie unser Bandname, aber die Tatsache ist so wahr, wie&#8230;</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/eis.official/">Eïs -official-</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/eis.official/posts/2637616386253186">Montag, 21. Januar 2019</a></p></blockquote>
</div>
<hr>
<h3>MANOWAR want YOU for the Metal Army!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30922" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/I_want_you_for_U.S-221x300.jpg" alt="" width="221" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/I_want_you_for_U.S-221x300.jpg 221w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/I_want_you_for_U.S-753x1024.jpg 753w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/I_want_you_for_U.S-750x1020.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/I_want_you_for_U.S.jpg 1066w" sizes="auto, (max-width: 221px) 100vw, 221px" />Jetzt hat sicher jeder das legendäre <strong>amerikanische Rekrutierungsplakat</strong> vor dem geistigen Auge&#8230;</p>
<p>Gut, eine richtige Armee soll es nicht werden. Aber dafür ein Heer von <strong>&#8222;Metal-Botschaftern&#8220;</strong>, die <strong>MANOWAR</strong> aussuchen möchten &#8211; aus den<strong> Städten</strong>, die auf der <strong>&#8222;Final Battle&#8220;-Tour</strong> noch bespielt werden.</p>
<p>Es geht dabei darum, dass besondere Fans gefunden werden sollen, die ihre Stadt und coole Viertel vorstellen, und etwas über die Sehenswürdigkeiten und die Historie der Stadt präsentieren. Und natürlich auch, was<strong> MANOWAR</strong> und<strong> Heavy Metal</strong> mit ihrer Stadt verbindet. Fans, die sich dazu berufen fühlen, können mit den <strong>Hashtags</strong> #TheFinalBattle #WorldTour2019 und #ManowarAmbassador Videos und Fotos auf <strong>Facebook, Instagram und Twitter</strong> hochladen.</p>
<p>Dem Gewinner der jeweiligen Stadt winken <strong>2 Frei-Karten</strong> für das Konzert, ein <strong>signiertes &#8222;Manowar Ambassador certificate&#8220;</strong>&nbsp;und ein <strong>Tour-Shirt</strong>! Also – Fellbuxen an und los geht’s! Die deutschen Tour-Stationen sind <strong>Frankfurt, Dortmund, Berlin und München.</strong></p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>Green Day verkaufen Equipment</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30952" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/wallpaper.wiki-HD-Green-Day-Background-PIC-WPE007417-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/wallpaper.wiki-HD-Green-Day-Background-PIC-WPE007417-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/wallpaper.wiki-HD-Green-Day-Background-PIC-WPE007417-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/wallpaper.wiki-HD-Green-Day-Background-PIC-WPE007417-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/wallpaper.wiki-HD-Green-Day-Background-PIC-WPE007417.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Fans von <strong>GREEN DAY</strong> aufgepasst! Auf<strong> reverb.com</strong> verkauft die Band über<strong> 100 Instrumente</strong> aus ihrer Bandgeschichte. Unter anderem stehen Gitarren von <strong>Frontmann Billie Joe Armstrong</strong> zum Verkauf und laut Statement der Band auch<em> “eine Gitarre, die in Dookie benutzt wurde, Lautsprechergehäuse mit Spuren von der Schlammschlacht bei Woodstock ‘94, Drum Kits die um die Welt getourt sind – und ein paar verbrannte Überreste.“</em> <strong>Drummer Tré Cool</strong> sagte zu dem Verkauf: <em>„Ich verkaufe nur ein klitzekleines Bisschen von meiner Sammlung – nur ein paar ausgewählte Stücke. Ich werde ihnen nicht gerecht, wenn sie herumliegen, wenn jemand anders das Zeug benutzen und genießen könnte. Bisher habe ich wirklich nie etwas verkauft – mein Psychiater sagt, ich muss das tun!“</em></p>
<p>Wer sich für die Stücke interessiert: Der Onlineshop eröffnet offiziell am <strong>7. Februar.</strong> Auch <strong>BLACK SABBATH-Schlagzeuger Bill Ward</strong> und <strong>Chris Shiflett</strong>, der<strong> Gitarrist</strong> der <strong>FOO FIGHTERS</strong>, haben schon über reverb.com altes Equipment verkauft.</p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h3>UDO DIRKSCHNEIDER meidet den Arzt – und zieht stattdessen die Tour durch</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-full wp-image-30924" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/220px-U.D.O._with_Bundeswehr_Musikkorps_-_Wacken_Open_Air_2015-0596.jpg" alt="" width="220" height="267">Der Mann mit der Reibeisen-Stimme und <strong>Ex-Sänger</strong> von<strong> ACCEPT</strong> scheint einen gehörigen Dickkopf zu haben. Denn anscheinend hat er beschlossen, anstatt zum Arzt zu gehen bzw. auf diesen zu hören, doch lieber seine aktuelle<strong> U.D.O.-Tour</strong> durchzuziehen.</p>
<p>Auf Facebook heißt es dazu übersetzt:</p>
<p><em>&#8222;Liebe <strong>U.D.O.</strong>-Fans.</em></p>
<p><em>Leider müssen wir euch mitteilen, dass <strong>UDO</strong> seit Januar <strong>ernsthaft gesundheitliche Probleme</strong> hat. Er hat Schmerzen im linken Knie und konnte für längere Zeit <strong>nicht laufen</strong>. Er war bei verschiedenen Spezialisten in Russland, Ibiza und Deutschland und ist auf einem guten Weg zur Besserung. Aber er ist immer noch <strong>gehandicapt</strong> und kann sich nur eingeschränkt ohne Schmerzen bewegen.</em></p>
<p><em>Gegen den Rat der Ärzte hat er sich dazu entschieden, die<strong> Tour zu spielen</strong> und nicht zu verschieben, da er es hasst, die Fans hängen zu lassen. Aber das heißt, dass er auf der Bühne etwas eingeschränkt sein wird und sich nicht so viel bewegen kann. Unserer Meinung nach ist das aber immer noch besser, als die komplette Tour zu verschieben.&#8220;</em></p>
<p>In einem <strong>Radio-Interview</strong>&nbsp;mit&nbsp;<em>Metallian</em> 2018 gab <strong>UDO</strong> bereits kleine Einblicke und sagte, dass er es liebe, auf Tour zu sein, und keinen Gedanken daran verschwende, aufzuhören. Er wisse nicht, wie lange er all das noch machen könne, aber im Moment sei<strong> Aufhören keine Option</strong>. Auch den Gerüchten über einen <strong>Herzinfarkt,</strong> den er vor 30 Jahren gehabt haben soll, widerspricht er und stell klar, dass es damals nur eine Phase der <strong>totalen Überarbeitung</strong> war. Er sei ein gesunder Mann, rauche nicht mehr, habe nie Drogen genommen und sei glücklich mit seinem Leben als Musiker.</p>
<p>Dann wünschen wir mal gute Besserung und eine geile Tour, lieber <strong>UDO</strong>!</p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>Kein Bock auf Nazis und du spielst in einer Band? Hier gibt es ein neues Projekt für dich</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30925" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/logo-300x111.png" alt="" width="300" height="111" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/logo-300x111.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/logo.png 320w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die sicherlich allseits bekannte Kampagne<strong> &#8222;Kein Bock auf Nazis&#8220;</strong>, die auch auf einer Vielzahl von Festivals präsent ist, hat jetzt eine neue Kampagne gestartet. Gesucht werden nicht die großen Headliner, die sich mit großem Echo stark gegen Rechts machen, sondern die vielen<strong> kleinen Bands</strong>, die jedes Wochenende Haltung bewahren und eine klare Kante zeigen! Das Projekt nennt sich &#8222;Protest Sounds&#8220; und wortwörtlich liest sich der Aufruf so:</p>
<p>&#8222;[…] <strong>Protest Sounds</strong> ist unser Netzwerk, um Bands mit klarer Haltung zu unterstützen und zu vernetzen. Wir versorgen Euch mit Stickern, Infomaterial und Bannern. Wir starten gemeinsame Projekte für eure Touren und planen gemeinsame Aktionen mit euch und euren Fans. Außerdem stellen wir für Euch die Verbindung zu Veranstaltern von Rock gegen Rechts-Konzerten her und geben Euch die Möglichkeit, eure Band hier auf unserer Webseite zu präsentieren.</p>
<p><strong>Punkrock? Hip-Hop? Ska? Hardcore?</strong> Die Musikrichtung ist Scheiss egal. Uns geht es darum, mit Bands zusammenzuarbeiten, die sich ehrlich und aktiv gegen rechte Hetze und Rassismus einsetzen.</p>
<p>Interesse? Dann bewerbt Euch und werdet Teil von Protest Sounds. Schickt uns einfach ein kurzes Statement gegen rechts, Bandinfo, Facebookseite und einen aktuellen Musik-Video-Link per Mail an: support(at)keinbockaufnazis.de&#8220;</p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h1>Heißer Scheiß in Planung!</h1>
<h3>RAMMSTEIN: Arbeit am neuen Album liegt in den letzten Zügen</h3>
<p>Am Dienstag gab es über die <strong>offiziellen Social-Media-Seiten</strong> der Band zu lesen, dass der Release des neuen Albums näher rückt und man in Santa Monica, Kalifornien am letzten Schliff arbeite. Es wird nach 10 Jahren Pause das noch namenlose, heiß ersehnte nächste Studioalbum der Band werden.</p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v3.2';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-post" data-href="https://www.facebook.com/Rammstein/posts/10156594086797713" data-width="750">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/Rammstein/posts/10156594086797713" class="fb-xfbml-parse-ignore">
<p>Getting closer! Finalizing the mix for the new album in Santa Monica, CA.</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/Rammstein/">Rammstein</a> am&nbsp;<a href="https://www.facebook.com/Rammstein/posts/10156594086797713">Dienstag, 22. Januar 2019</a></p></blockquote>
</div>
<p><strong>RAMMSTEIN-Gitarrist Richard Kruspe</strong> plauderte dazu in einem Interview mit <em>Metal Wani&nbsp;</em>ein wenig aus dem Nähkästchen:</p>
<p><em>&#8222;Als ich darüber nachdachte, ein weiteres<strong> RAMMSTEIN-Album</strong> zu machen, dachte ich: &#8218;Nein, dieses Leid tue ich mir nicht an.&#8216; Das ist nun 4 Jahre her. Aber was wir am Anfang gemacht haben, war, uns zu sagen: &#8218;Lasst uns zusammenkommen und <strong>3 oder 4 Songs versuchen</strong>.&#8216; Wir haben uns keinen Druck gemacht, was sehr wichtig war zu dieser Zeit. Und als wir probten und probierten, dachte ich &#8218;Wow, dass ist echt gut. Es haben sich Sachen geändert.&#8216; Und plötzlich war auch ein gewisser <strong>Respekt</strong> da, den ich immer vermisst habe. </em></p>
<p><em>Wir hatten eine gute<strong> Chemie</strong>, die mich an unsere <strong>Anfangszeit</strong> erinnert hat. Dann habe ich mich gefragt: &#8218;Was würde mich an einem neuen <strong>RAMMSTEIN-Album</strong> interessieren?&#8216; Und ich dachte, immer wenn die Leute über <strong>RAMMSTEIN</strong> reden, sprechen Sie über<strong> Feuer und über die Show</strong>. Niemand spricht mehr über die Musik und das stört mich. Und so dachte ich: &#8218;Ich will ein weiteres Album machen. Es muss musikalisch auf eine andere Art gelingen, sodass es neben den anderen Alben auffällt. Das war mein Ziel, oder eher <strong>unser Ziel</strong>.&#8220;</em></p>
<p><strong>16 Songs</strong> wurden laut Kruspe aufgenommen. Aktuell werden <strong>11</strong> abgemischt, da die Zeit wohl etwas knapp wird &#8211; denn das Album soll wohl im April erscheinen. Das wäre dann passend vor der kommenden<strong> Stadiontournee</strong>. Mal schauen, was das neue Machwerk dann zu bieten hat.</p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>PEARL JAM arbeiten an neuem Album</h3>
<p><strong>Grunge-Fans</strong> aufgepasst: <strong>PEARL JAM</strong> arbeiten an einem <strong>Nachfolgealbum</strong> ihrem 2013 erschienenen Album &#8222;Lightning Bolt&#8220;. Warum es bis zur neuen Scheibe so lange gedauert hat?<strong> Bassist Jeff Ament</strong> hat die Antwort:</p>
<p><em>&#8222;Es wäre ein großer Spaß, aufzunehmen oder nur einen Song zusammen zu schreiben. Ich denke, als <strong>Chris [Cornell]</strong> gestorben ist, war das echt hart und es war schwer für uns, an etwas anderes zu denken, und dann gibt es einfach noch den regulären Kram im Leben.&#8220;</em><br />
Kollege und <strong>Gitarrist Stone Gossard</strong> ergänzte dazu: <em>&#8222;Wir werden eine Scheibe aufnehmen, und<strong> wir sind mittendrin</strong>. Wir werden uns einfach noch weiter reinhängen, bis wir eine fertig haben.&#8220;</em></p>
<p>Schon letzten <strong>März</strong> brachten die Jungs einen Track namens<em> &#8222;Can&#8217;t Deny Me&#8220;</em> heraus, der sich ziemlich direkt an<strong> Präsident Trump</strong> wandte, ohne allerdings dessen Namen zu nennen. Hier könnt ihr nochmal reinhören:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Fecw2m0PDDI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Neues ELUVEITIE-Album</h3>
<p><strong>ELUVEITIE</strong> haben das<strong> Cover</strong> ihres nächsten Albums bekanntgegeben – und gleich noch eine <strong>Tour</strong> mit<strong> LACUNA COIL</strong> angekündigt. Das Cover von <strong>&#8222;Ategnatos&#8220;</strong> ist düster und zeigt einen Raben über einem<strong> Schweizer Berg</strong>, der in alten Zeiten aufgesucht wurde, um heilige<strong> Fruchtbarkeitsriten</strong> durchzuführen und das Leben zu feiern. Das Album basiert auf <strong>alten Archetypen</strong> und dem uralten Konzept der <strong>Erneuerung</strong>. Da verwundert es auch nicht, dass die Band zugibt: <em>&#8222;Während der Aufnahmen sind Entwicklungen zurück zu unseren Wurzeln entstanden – in verschiedenen Aspekten. Manche Riffs von &#8218;Ategnatos&#8216; erinnern an die Gitarren auf<strong> &#8218;Slania&#8216;</strong> [dem Album von 2008].&#8220;</em></p>
<p>Das neue Album wird das erste sein, nachdem im Jahr 2016 gleich <strong>drei Mitglieder</strong> von<strong> ELUVEITIE</strong> die Band verlassen haben – ein Grund mehr, warum Fans sehr gespannt sind, was dabei rauskommt. Am <strong>5. April</strong> wird &#8222;Ategnatos&#8220; erscheinen, im November geht die Band mit<strong> LACUNA COIL</strong> und <strong>INFECTED RAIN</strong> auf Albumtour.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eluveitieategnatoscover.jpg" alt="" width="1000" height="1000" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eluveitieategnatoscover.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eluveitieategnatoscover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eluveitieategnatoscover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/eluveitieategnatoscover-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h1>Neues Ohrenfutter im Anmarsch!</h1>
<h3>Neue Single von CELLAR DARLING</h3>
<p>Auch die<strong> Ex-Mitglieder</strong> von <strong>ELUVEITIE</strong> sind fleißig! Mit ihrer neuen Band <strong>CELLAR DARLING</strong> haben <strong>Anna Murphy, Merlin Sutter und Ivo Henzi</strong> eine<strong> zweite Vorab-Single</strong> zu ihrem neuen Album <strong>&#8222;The Spell&#8220;</strong> rausgebracht. Am<strong> 22. März</strong> kommt die neue CD in die Läden. Die erste Single daraus war überraschend proggy und verrückt.</p>
<p>Zum neuen Song sagten<strong> CELLAR DARLING</strong>:<em> &#8222;Die 13 Tracks von &#8218;The Spell&#8216; laden euch ein, die Geschichte eines <strong>Mädchens</strong> mitzuerleben, das sich<strong> in den Tod verliebt</strong>. In dem Song, den wir jetzt rausgebracht haben, wurde unsere Protagonistin mit einem Fluch belegt – für den Moment bleibt ihre Liebe unerfüllt…&#8220;</em></p>
<p><strong>CELLAR DARLING</strong> haben im <strong>Juni 2017</strong> ihr <strong>Debütalbum</strong> rausgebracht, ein halbes Jahr nachdem drei der Mitglieder bei der <strong>Folk-Metal-Band ELUVEITIE</strong> ausgetreten waren. <strong>Sängerin Anna Murphy</strong> sagte zu ihrer neuen Band:<em> “Ich glaube, unser einziger Plan war, etwas Neues und Einzigartiges zu machen. Es wäre nicht besonders spannend gewesen,<strong> ELUVEITIE 2</strong> zu sein, das hatten wir ja schon<strong> 10 Jahre lang</strong> gemacht. Wir wollten etwas machen, das unsere drei Charaktere zusammenbringt – und das ist einfach, was dabei passiert ist.“</em></p>
<p>Neugierig? Hört die gleichnamige Single aus dem neuen Album &#8222;The Spell&#8220; gleich hier!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/nnLvaHHBJOc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h3>Neues LORD OF THE LOST-Musikvideo</h3>
<p>Ganz frisch haben diesen Mittag<strong> LORD OF THE LOST</strong> noch ein neues Musikvideo zu<em> &#8222;Loreley&#8220;</em> von ihrem letzten Album &#8222;Thornstar&#8220; nachgeschoben. Schnallt euch an, es wird finster und episch! Ach so, und &#8217;ne Ballerina ist auch am Start.</p>
<div id="fb-root"></div>
<p><script>(function(d, s, id) {  var js, fjs = d.getElementsByTagName(s)[0];  if (d.getElementById(id)) return;  js = d.createElement(s); js.id = id;  js.src = 'https://connect.facebook.net/de_DE/sdk.js#xfbml=1&version=v3.2';  fjs.parentNode.insertBefore(js, fjs);}(document, 'script', 'facebook-jssdk'));</script></p>
<div class="fb-video" data-href="https://www.facebook.com/lordofthelost/videos/528811487639587/" data-width="1140">
<blockquote cite="https://www.facebook.com/lordofthelost/videos/528811487639587/" class="fb-xfbml-parse-ignore"><p><a href="https://www.facebook.com/lordofthelost/videos/528811487639587/">LORD OF THE LOST &#8211; Loreley (Official Video)</a></p>
<p>LORD OF THE LOST &#8211; Loreley (Official Video)THORNSTAR TOUR 2019Tickets Germany:http://lord-shop.de/ JAN 26 IT-PRATOFEB 19 LV-RIGAFEB 20 EE-TALLINNFEB 21 FI-TAMPEREFEB 22 FI-HELSINKIFEB 23 RU-ST. PETERSBURGFEB 24 RU-MOSCOWFEB 25 RU-EKATERINBURGMAR 21 DE-KIEL*MAR 22 DE-ZWICKAU*MAR 23 DE-INGOLSTADT*MAR 28 DE-SIEGBURG*MAR 29 DE-KARLSRUHE*MAR 30 DE-GIESSEN*APR 5 MT-DARK MALTA FESTIVALAPR 11 DE-BREMEN*APR 12 DE-BOCHUM*APR 13 CH-AARBURG*APR 20 DE-HERFORD*APR 25 DE-WÜRZBURG*APR 26 DE-ERFURT*APR 27 DE-MEMMINGEN*APR 28 DE-HEXENTANZ FESTIVALMAY 05 DE-UNTER SCHWARZER FLAGGE FESTIVALMAY 14 BY-MINSKMAY 16 UA-KHARKIVMAY 17 UA-KIEVMAY 18 UA-LVIVJUN 7-10 DE-WAVE GOTIK TREFFENJUL 11-14 PL-CASTLE PARTY FESTIVALJUL 21 DE-AMPHI FESTIVALJUL 26 DE-FESTEVIL NOPPERHOFAUG 14-17 DE-SUMMER BREEZE FESTIVALAUG 16-17 AT-METAL ON THE HILL FESTIVAL10 Jahre LOTL Events 2019:DEC 6 DE-HAMBURG (Rock Show, Tickets available!)DEC 7 DE-HAMBURG (Rock Show, sold out!)DEC 8 DE-HAMBURG (Ensemble Show, sold out!)DEC 9 DE-HAMBURG (Ensemble Show, Tickets available! NUR BEI EVENTIM!)*Special Guest: Hell BoulevardDirected &amp; edited by Vdpictures &#8211; Video &amp; Photo ProductionsGaffer:Linus TuraniBest Boy Electric:Oskar NerudaLennart JanßenLukas FrenzelDaniel UhleTobias MeinhardMake Up:Jessica MathiesSet photos:Johanna KretschmerBallerina:Pia Lenz„Loreley“Music: Chris Harms • Bengt Jaeschke • Benjamin LawrenzLyris: Anthony J Brown • Chris HarmsPublished by Edition Layer Cake/BMG Rights Management &amp; TMB PublishingTaken from the album &quot;Thornstar&quot;Lord Of The Lost use:Cyanguitars, Stanford Guitars, Dixon Drums, Istanbul Mehmet Cymbals,&#064;Los Cabos Drumsticks, Duallist Drums Pedals, Ahead Armor Cases, Cympad International, Drum Candy,DV MARK, Markbass, Roland, Audix Microphones, SPL,JustMusic Hamburg, Hearsafe Technologies and Kryolan Professional Make-up.Filmed atCINEGATE GmbH Studio 3, Hamburg, GermanyNapalm Records Extratours Konzertbüro Kultprodukt Concert Agency</p>
<p>Gepostet von <a href="https://www.facebook.com/lordofthelost/">Lord Of The Lost</a> am Dienstag, 22. Januar 2019</p></blockquote>
</div>
<hr>
<h3>Einblicke in das nigelnagelneue WITHIN TEMPTATION-Album</h3>
<p>Der <strong>1. Februar naht,</strong> und Fans rutschen schon ganz ungeduldig auf ihren Stühlen herum &#8211; dann soll nämlich das neue Album <strong>&#8222;Resist&#8220;</strong> von <strong>WITHIN TEMPTATION</strong> das Licht der Welt erblicken. Für alle, die es nicht mehr abwarten können, gibt&#8217;s schon jetzt ein komplettes <strong>Playthrough</strong>, also kleine Schnipsel aller Songs auf dem Album. Lauscht doch mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/k_NZemeoSmY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Neues OVERKILL-Video online!</h3>
<p>Die<strong> Thrash-Legenden</strong> von<strong> OVERKILL</strong> haben ein neues Video inklusive Lyrics zur Single<em> &#8222;Head of a Pin&#8220;</em> rausgehauen. Das gute Stück soll einen Vorgeschmack auf das kommende Album<strong> &#8222;The Wings of War&#8220;</strong> bieten, welches am <strong>22. Februar</strong> bei Nuclear Blast erscheint.</p>
<p><strong>Frontmann Bobby „Blitz“ Ellsworth</strong> über den Song: <em>&#8222;&#8218;Head of a Pin&#8216; brauchte eine lange Zeit, um richtig zusammen zu passen – es ist die Aufnahme mit den meisten Veränderungen und die letzte, die ich fertig gemacht habe.&#8220;</em></p>
<p>Wie das Lied gelungen ist? Macht euch hier ein Bild:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zniDdYOLYt0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>Ich glaub, ich seh schwarz: TAVARON veröffentlichen neue Single + Album</h3>
<p>Für alle BM-Fans unter euch gibt&#8217;s hier die neueste Single von<strong> TAVARON</strong>, <em>&#8222;Depressive Black Art&#8220;</em>, namensgebend für das diesen Freitag erscheinende neue Album &#8222;Depressive Black Art&#8220;. Damit lässt die Band ihren zweiten Langspieler auf die Welt los &#8211; Fans von <strong>FÄULNIS</strong> und Co. dürfte das gefallen. Hört mal rein!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VbA7og1-dPs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>MALEVOLENT CREATION veröffentlichen neues Musikvideo</h3>
<p>Und auch für die<strong> eisenharten Death-Metaller</strong> unter euch haben wir noch etwas im Gepäck, das neue Musikvideo der <strong>Death Metal-Veteranen MALEVOLENT CREATION aus Florida</strong> nämlich. <em>&#8222;Release The Soul&#8220;</em> heißt der dazugehörige Song und stammt vom letzten Album der Jungs, &#8222;The 13th Beast&#8220;. Nachdem <strong>Sänger Bret Hoffman</strong> im Juli letzten Jahres verstarb, trat <strong>Lee Wollenschlaeger</strong> (<b>THRONE OF NAILS</b>,&nbsp;<b>IMPERIAL EMPIRE</b>) in dessen zugegebenermaßen große Fußstapfen.&nbsp;<br />
Hier gibt&#8217;s für euch das Musikvideo zu <em>&#8222;Release The Soul&#8220;</em> &#8211; viel Spaß damit!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w4PIwx1lZSE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Vorgeschmack aufs SWALLOW THE SUN-Album</h3>
<p>Auf den heutigen Tag mussten wir <strong>drei Jahre</strong> lang warten. Das <strong>neue Album</strong> von <strong>SWALLOW THE SUN</strong> ist in den Läden! <strong>&#8222;When a Shadow Is Forced Into Light&#8220;</strong> heißt es. Das letzte Album, &#8222;Songs From The North I, II &amp; III&#8220;, kam vor drei Jahren raus und wurde von den Kritikern&nbsp;<strong>positiv</strong> aufgenommen – auch wenn die <strong>Albumtrilogie</strong> ein <strong>Mammutwerk</strong> war. Umso gespannter waren wir alle auf die neue Platte! Für alle, die sich erst vom Sound der Band überzeugen wollen, bevor sie die Läden stürmen: <strong>Zwei Singles</strong> könnt ihr euch schon auf Youtube anhören. Zu <em>&#8222;Firelights&#8220;</em>, das erst seit einer Woche online ist, gibt’s sogar schon ein Musikvideo – hier könnt ihr es euch anschauen!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Wul2yeGo3Wk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>~Moni</p>
<hr>
<h1>Alle neuen Releases dieser Woche</h1>
 [<a href="https://silence-magazin.de/knallhart-9-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-9-eure-metalnews-der-woche">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-9-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #9 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/knallhart-9-eure-metalnews-der-woche/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</title>
		<link>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1349]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[ANDRAS]]></category>
		<category><![CDATA[Barther Metal Open Air]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[ctulu]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[Folk Metal]]></category>
		<category><![CDATA[FORGOTTEN TOMB]]></category>
		<category><![CDATA[GRIMNER]]></category>
		<category><![CDATA[HAMARSHEIMT]]></category>
		<category><![CDATA[Heavy Metal]]></category>
		<category><![CDATA[KÂHLD]]></category>
		<category><![CDATA[NORNIR]]></category>
		<category><![CDATA[NORTHLAND]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<category><![CDATA[PILLORIAN]]></category>
		<category><![CDATA[VALKENRAG]]></category>
		<category><![CDATA[Viking Metal]]></category>
		<category><![CDATA[WOODSCREAM]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=29015</guid>

					<description><![CDATA[<p>Festival-Flashback!<br />
Das BARTHER - für viele so etwas wie ein großes Familientreffen zu guter Musik (anders also als Weihnachten).</p>
<p>Wir resümieren, haben Bock auf nächstes Jahr und nachdem du das gelesen hast, sehen wir uns auch dort!<br />
Bis dann beim Barther!</p>
<p>PS: Beim BARTHER des Propheten... {der musste sein}</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre also auf das diesjährige <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong>&nbsp;und es schwebt bereits bei der Anfahrt scheinbar eine große melancholische Wolke über dem Gelände. Mein Camp, hauptsächlich bestehend aus jahrelangen Stammgästen des Festivals aus dem hohen Norden, ist schon zu Beginn sichtlich angekratzt. Der Gedanke steht während des ganzen Festivals im Raum, oft wurde er auch schon vor dem Festival angesprochen, ja eigentlich täglich:<strong> sind wir alle das letzte Mal auf dem BARTHER? Was passiert im nächsten Jahr?</strong> Immerhin hat noch der Veranstalter noch Anfang August angekündigt, dass es vermutlich <strong>das letzte BARTHER</strong> sein wird. Eine traurige Stimmung irgendwie. Ein Gefühl, das nur von guter Musik getragen werden kann. Von tiefgründigem, atmosphärischem Black Metal zum Beispiel. Oder auch von mutigem, starkem Viking/Pagan Metal, der dafür steht,&nbsp;<strong>mit welcher Kraft sich das Festival bisher gehalten hat &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten</strong>. Und natürlich auch von heiterem, auflockerndem Folk, der zum Feiern aufrufen soll. <strong>Feiern, dass wir nochmal da sein dürfen und auf all das, was wir hier erlebt haben</strong>. So hängt diese Wolke da &#8211; ok, gut es gab keine Wolke, auf dem ganzen Festival ist das Wetter top, bevor wer fragt &#8211; aber die Stimmung ist während des gesamten Festivals bei fast allen Gästen schon merklich bedrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29018 size-full" title="Betalmand" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable">Sophia | Silence Musik Magazin</span>BETALMAND</p>
<h3>Donnerstag: Mit Death Metal in den Tag starten und geistreich einschlafen</h3>
<p>Schon bei der ersten Band <strong>BETALMAND</strong> stehen eine Menge Leute vor der Bühne, zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass es sonst <strong>bisher keine Death Metal-Opener auf dem BARTHER</strong> gab. Die Berliner überzeugen mit starken Riffs und zugegeben &#8211; mich macht es auch immer froh, mal eine Frau auf der Bühne zu sehen. Und die trinkt auch noch Schnaps, jaa!<strong> Denn zum Beginn des Festivals mal anzustoßen, gehört einfach dazu</strong>. Zugegebenermaßen ist der erste Tag musikalisch gesehen nicht ganz so meins, da ich das <strong>BARTHER</strong> hauptsächlich für die tollen Pagan und Viking Metal Bands besuche. Aber <strong>SACRIFIZED</strong> können mich doch trotz mäßigen Sound, mit dem die Band nicht ganz so glücklich scheint, für sich gewinnen. Ein Mix aus <strong>80er-Heavy Metal, Thrash und Black Metal</strong> finde ich richtig gut. Rhythmisch abwechslungsreich, aber dafür gibt es hier ein paar ziemlich lange Intros.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29215" aria-describedby="caption-attachment-29215" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29215 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29215" class="wp-caption-text">BETALMAND</figcaption></figure>
<p>Verloren wirkt auf mich leider <strong>KÂHLD</strong>, die viel mit Licht und Nebel arbeiten. Atmosphärisch ist der Auftritt zwar, aber das hätte wohl besser in der Dunkelheit der späteren Stunden gepasst. Immerhin gibt es hier <strong>viele instrumentale Parts, ganz nach dem Motto: &#8222;Einfach mal die Fresse halten und die Musik genießen&#8220;</strong>. Insgesamt ist der Auftritt aber nicht schlecht, einfach nur nicht ganz mein Geschmack. Was mir dafür sehr gut gefällt ist&nbsp;<strong>PILLORIAN</strong>. Melodische, starke Riffs werden von einer Licht- und Feuershow begleitet, die massig Leute vor die Bühne zerrt. Verdient! Hier ist headbangen Pflicht!</p>
<p><strong>Highlight des ersten Abends sind dann definitiv EIS</strong>, die mit einer Special-Show begeistern. Das ist eben immer das Schöne auf diesen kleinen Festivals wie dem <strong>BARTHER &#8211; hier bringen die Bands auch mal richtig alte oder brandneue Songs auf die Bühne</strong>. Daher spielen die Jungs aus Porta Westfalica hauptsächlich die alten Titel aus ihren Geist-Zeiten, wie dem Album &#8222;<strong>Kainsmal</strong>&#8222;, und bringen damit vor allem älteren Fans zum Schlüpperwerfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29095" aria-describedby="caption-attachment-29095" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29095" class="wp-caption-text">PILLORIAN</figcaption></figure>
<h3>Freitag: Endlich nordische Männer auf der Bühne und mein persönliches Hightlight NORTHLAND</h3>
<p>Nach einer langen Nacht gibt es nichts Besseres als <strong>mit Viking Metal den Met-Humpen zu heben</strong>? Eben, nichts. Und daher bin ich auch gleich zu <strong>HAMARSHEIMT</strong> vor der Bühne. (Später besuchte ich die Jungs noch im Nachbarcamp &#8211; ein Foto davon konntet ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen!) Die Berliner haben sich am Morgen um 13:45 Uhr erstmal im Shampoo vergriffen und <strong>offensichtlich in Kunstblut geduscht</strong>. Warum erst so spät? Zum Glück <strong>gibt es auf dem BARTHER gutes Internet</strong>, denn einige meiner Campkollegen stellten fest, dass <strong>WALDSCHRAT aufgrund einer Verletzung des Drummers nicht spielen konnten</strong>. Daher übernehmen <strong>HAMARSHEIMT</strong> ihren Platz.</p>
<p>Aber musikalisch gibt&#8217;s hier gar nichts zu meckern und generell verschwindet hier der Kater sehr schnell durch die <strong>gute Laune der Bandmitglieder und lustige Ansagen</strong>. Angeblich war es sogar schon ihr <strong>zehnter Auftritt auf dem BARTHER &#8211; also gleich noch ein Jubiläum</strong>! Das einzige, was mich sehr stört, ist die doch sehr statische Bewegung auf der Bühne. <strong>Ihr habt echt keinen Grund, aufgeregt zu sein!</strong> Nur der Ersatzgitarrist, der normalerweise in der Berliner Melodic Death Metal Band <strong>SENPAIS</strong> spielt, und für seinen verletzten Kumpel einspringt, schaffte es, die Power der Songs richtig umzuwandeln und bewegte sich voller Energie. <strong>Da geht noch was!</strong>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29218" aria-describedby="caption-attachment-29218" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29218 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29218" class="wp-caption-text">HAMARSHEIMT</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29224" aria-describedby="caption-attachment-29224" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29224 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29224" class="wp-caption-text">VALKENRAG</figcaption></figure>
<p>Ähnlich ist es dann musikalisch bei <strong>VALKENRAG</strong>. Auf diese Band hab ich mich eigentlich sehr gefreut, da sie bereits <strong>beim MV METAL MEETING einen überzeugenden Headliner Auftritt spielten</strong> mit großartigen <strong>AMON AMARTH-Coversongs</strong>. Gut, auf dem <strong>BARTHER</strong> geht das sicherlich nicht wegen der GEMA. Schade, denn so geht diese Band wahrscheinlich an den meisten Leuten dabei, <strong>da es sich halt nur um Standard-Viking-Metal handelt.&nbsp;</strong>Zumindest sind wenig Leute vor der Bühne.&nbsp;Aber man muss zugeben, dass der Sänger <strong>optisch schon was von Johann Hegg hat</strong>. Aber es hat eben auch etwas Gutes, dass <strong>VALKENRAG nicht AMON AMARTH</strong> ist: hier geht es in den Texten eben noch um <strong>mehr als Schlachten, Met und Bruderschaft</strong>. Die Band beschäftigt sich viel mit Mythologie, aber auch mit gängigen Problemen, die nicht nur Wikinger haben und <strong>lässt damit Interpretationsspielräume</strong>.</p>
<p>Danach stehen&nbsp;<strong>ANDRAS</strong> auf der <strong>BARTHER</strong>-Bühne. Die Jungs aus dem Erzgebirge können vor allem <strong>mit hervorragend vielseitigem Gesang und schnellen Rhythmen überzeugen</strong>. Wer sich denkt: &#8222;Höh! Die hab ich doch schon mal gesehen!&#8220; &#8211; der liegt ganz richtig. Denn einige der Mitglieder waren schon im vergangenem Jahr bei <strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> dabei. Ich hab die Band leider vorher noch nie gesehen. Daher war mein erster Gedanke beim Anblick des Sängers: &#8222;<strong>Hmm, ist das Eric Fish?</strong>&#8220; &#8211; großes Fettnäpfchen, aber ich stehe dazu. Musikalisch <strong>befindet sich ANDRAS nämlich in ganz anderen Bereichen</strong> und der Gesang ist auch besser. Die Texte sind tiefgründig und trotzdem ist der <strong>Sound von ANDRAS einfach nur individuell</strong>. Hört es euch unbedingt mal auf Platte an, da soll das noch besser sein!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29229 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Spätestens bei den Spaniern von <strong>NORTHLAND ist dann mein persönlicher Höhepunkt des Tages</strong> erreicht. Hier gibt es <strong>mit Dudelsack und Violinenmusik eine ordentliche Ladung gute Laune</strong>. Und zum Song &#8222;<em>Where the Heroes die</em>&#8220; die <strong>erste Wall of Death</strong>. Was soll man dazu noch viel sagen? Die <strong>Ränge sind gefüllt, auf der Bühne herrscht viel Bewegung</strong> und auch ältere, einheimische Besucher bewegen sich mal vor die Stage. <strong>NORTHLAND darf gerne wieder kommen</strong> und dann ein fünftes Mal das <strong>BARTHER Publikum zum Schubsetanz animieren</strong>. Der Gesang passt soundtechnisch perfekt im Gegensatz zu bisherigen Aufnahmen der Band. <strong>Live-Musik ist eben doch oft besser!</strong> Außer <strong>NOMANSLAND</strong>&nbsp;ist dann der restliche <strong>Abend doch recht Black Metal-lastig</strong>. Die einzige Band, zu der ich dann noch gehe, ist&nbsp;<strong>FORGOTTEN TOMB</strong>, die durch ihren <strong>Old-School Stil</strong>&nbsp;und der doomigeren Musik zumindest etwas von der Standard Black Metal Szene abweichen. Trotzdem ist mir die Musik am Rest des Abends zu eintönig.</p>
<h3>Der letzte Tag und der größte Headliner</h3>
<p>Da ich das erste Mal mit meiner neuen Kamera auf einem Festival fotografiere, darf ich an diesem Tag erstmalig bemerken, wie schnell sich ein Akku leeren kann. Deshalb hab ich vom letzten Tag leider keine Fotos und kein Videomaterial. Denn tatsächlich habe ich bis dahin versucht, ein paar Ausschnitte meiner persönlichen Favoriten für euch festzuhalten. Eine der Bands, die mich an diesem Tag <strong>am meisten überzeugt, ist WOODSCREAM</strong>. Die kleine, hübsche Frau am Mikrofon hat&nbsp;<strong>ordentlich etwas auf dem Kasten, gesangstechnisch und im Flötenspiel</strong>. Einer der Russen sieht sogar etwas aus wie der bekannte LetsPlayer <strong>Gronkh</strong>. Russen? Richtig! <strong>Daher erinnert der Auftritt auch stark an ARKONA</strong>, aber keine Angst &#8211; es besteht <strong>keine Verwechslungsgefahr mit WOODSCREAM</strong>. Sängerin <strong>Valentina Tsyganova</strong> bevorzugt nämlich <strong>klaren Gesang zu dem Violinenspiel (das hier per Einspieler kam) und harten Riffs</strong>. Auf der <strong>BARTHER Bühne</strong> spielt die Band unter anderem &#8222;<em>Alan</em>&#8222;, ihren bisher bekanntesten Song.</p>
<p>Danach spielen&nbsp;<strong>CTULU</strong>,<strong> die sich in ihren Tracks hauptsächlich mit den Werken von H.P. Lovecraft beschäftigen</strong>. In schwarzen Kostümen und mit weißen Gesichtern stehen sie auf der Bühne. Und irgendwie ziemlich oft über den Nebelmaschinen, um sich unter den Rock wehen zu lassen. Zumindest empfinden das meine Campkollegen und ich so, weshalb der <strong>Auftritt für uns dann doch recht lustig ist</strong>. Musikalisch gibt es eher Standard Metal. Dazu gehören<strong>&nbsp;hauptsächlich Tracks von ihrer letzten Scheibe aus dem Jahre 2016</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29239" aria-describedby="caption-attachment-29239" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29239 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7610.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29239" class="wp-caption-text">BARTHER</figcaption></figure>
<p>Weitere Highlights des letzten Tages sind für mich dann noch die<strong> Pagan-Metaller von GRIMNER und der Hauptakt schlechthin: 1349</strong>. Zu <strong>GRIMNER</strong>? Was soll man da groß sagen? <strong>Die Party startet spätestens ab diesem Punkt</strong>. Mit <strong>harten Gitarren und melodischen Flötenspiel</strong> sind die gut gelaunten Schweden immer wieder ein Live-Erlebnis wert. Es herrscht&nbsp;<strong>gute Laune im gesamten Publikum</strong> und auch die letzten harten Metaller stürzen sich nun ins Getümmel vor die Bühne. Es gibt einige ihrer neusten Songs, wie&nbsp;„<em>En Fallen Jätte</em>“ zu hören, aber auch ihr wohl mit bekanntester Song&nbsp;„<em>Eldhjärta</em>“ schaffte es in die&nbsp;<strong>BARTHER</strong>-Playlist.</p>
<p>Spät in der Nacht startet dann das größte Event &#8211; <strong>1349 gehen auf die Bühne</strong>. Die Lichttechniker stellen auf rote und schwarze Töne um und generell verschwindet die Band fast auf der Bühne. Was wohl eine Feuershow werden soll, wirkt etwas irritierend auf das Publikum. Immerhin kommt nur eine Person auf die Bühne und <strong>pustet kurz etwas Feuer in die Luft</strong>. Aber gut, es herrscht ja auch immer noch extreme <strong>Dürre &#8211; da kann man schon mal vorsichtig sein</strong>. Viele meiner Bekannten haben sich vor allem auf den Drummer&nbsp;<strong>Kjetil-Vidar Haraldstad (SATYRICON) &#8211; oder besser bekannt als Frost &#8211;&nbsp;</strong>gefreut. Der ist bei dem Auftritt allerdings leider nicht dabei. Trotzdem kommen nach dem Festival einige Leute zu mir, die mit dem Sound bei der letzten Band nicht ganz zufrieden waren. Ich finde den Auftritt <strong>authentisch und passend zu den Norwegern</strong>. Alles in allem ein krönender und besonderer Abschluss.</p>
<h3>Fazit und Zukunftsvorhersagen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29484" aria-describedby="caption-attachment-29484" style="width: 190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29484" class="wp-caption-text">Barther Essen</figcaption></figure>
<p>Alles in allem hab ich mich <strong>sehr gefreut mal wieder auf dem BARTHER zu sein</strong>, denn es <strong>gehört zu den ersten Festivals, die ich jemals besuchen durfte</strong>. Damals im Jahre 2010 war noch einiges anders als jetzt zum Jubiläum. Zum Beispiel gab es da noch nicht dieses <strong>großartige Essen von der eigenen Festivalküche zu angenehmen Preisen</strong>. Vor allem die Nudeln mit Wurstgulasch waren bei meinem Camp sehr beliebt. Desweiteren kann ich es nur empfehlen, mal das Fleisch vom Spieß zu probieren, dass es bei den Buden gab. Generell waren die <strong>Verkäufer sehr nett und es herrschte gute Stimmung in den hinteren Rängen</strong>. Der <strong>Sound war das gesamte Festival meiner Meinung nach auch sehr gut</strong>. Egal, wo ich wann stand, ich konnte alles gut hören.</p>
<p><strong>Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Duschen und die Kontrollen am Eingang zum Festivalground</strong>. Beim Thema Duschen kann ich mir gut vorstellen, dass das finanziell nicht so leicht ist. Trotzdem ist es nun mal <strong>auf den meisten Festivals, die drei Tage und länger gehen, Standard</strong>. Vielleicht lässt sich da ja mal was machen. Fände ich gut! Zum Thema Kontrollen &#8230; also Bändchen an den Armen wurden schon kontrolliert, jedoch wurde weder bei mir, noch bei anderen Besuchern mal in die Tasche geguckt. Oder vielleicht hab ich das nur immer verpasst. Außerdem gab es diverse Besucher mit fragwürdigen Shirts auf dem Campingplatz und vor der Bühne. Ich finde dieses <strong>Vertrauen, das damit signalisiert wird super</strong>. Aber trotzdem hab ich mir doch ab und zu Gedanken darüber gemacht, wer hier was reinschleppen könnte.</p>
<p><strong>Um jetzt aber endgültig die Stimmung zu heben: Es wird wieder ein BARTHER METAL OPEN AIR im nächsten Jahr geben!!!</strong> Erste Bands wurden von den Veranstaltern (ja, es sind jetzt mehrere) bereits angekündigt. Dazu gehören unter anderem <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ASAGRAUM</strong> und <strong>PANYCHIDA</strong>. Also kein Grund mehr zum Kopf hängen lassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</title>
		<link>https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 21 Jun 2018 13:53:03 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[2018]]></category>
		<category><![CDATA[carach angren]]></category>
		<category><![CDATA[Countless Skies]]></category>
		<category><![CDATA[ctulu]]></category>
		<category><![CDATA[DVALIN]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[enchiridion]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[imperium dekadenz]]></category>
		<category><![CDATA[muscus]]></category>
		<category><![CDATA[skaldenfest]]></category>
		<category><![CDATA[THRUDVANGAR]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=27875</guid>

					<description><![CDATA[<p>Was ist besser als der beste Vorbericht?! Ein verdammt geiler Nachbericht … und den haben wir diesmal vom SKALDENFEST für euch!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/">Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Samstagmittag.</strong> Ich sitze gemütlich im Zug, katere noch ein bisschen aus vom gestrigen Geburtstag, aber meine Laune könnte nicht besser sein. <strong>Mein Ziel? Würzburg!</strong> Die Stadt, in die ich mich einmal im Jahr liebend gerne für das <strong>Skaldenfest Open Air</strong> verirre, erwartet mich schon sehnsüchtig. Es geht ins <strong>Kloster</strong>, richtig gehört. Als ich ankomme, wuseln noch ein paar <strong>Mönche</strong> durch das Hauptgebäude, in dem die Bands später untergebracht werden. Ein amüsantes Bild, wenn man weiß, dass zu späterer Stunde <strong>CARACH ANGREN</strong> mit ihrem <strong>blutigen Symphonic Black Metal</strong> die <strong>gesegneten Hallen</strong> erfüllen sollen. Aber nicht lange geschnackt, um <strong>15 Uhr</strong> startet schließlich schon die erste Band!</p>
<h3>ENCHRIDION: Die jungen Wilden</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27890 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-682x1024.jpg" alt="" width="227" height="341" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 227px) 100vw, 227px" />Wer denk, dass man von einem <strong>Startact</strong> nicht viel zu erwarten hat, der irrt gewaltig! Und so zeigen auch <strong>ENCHIRIDION</strong>, dass sie keinesfalls unterschätzt werden sollten. Die noch recht junge Band gibt sich <strong>überaus authentisch</strong> und hat so viel Spaß daran, ihren klassischen <strong>Melodic Death</strong> von der Bühne zu schreddern, dass der Funke direkt überspringt. Das hat auch zur Folge, dass die Jungs doch schon vor ziemlich gefüllter Hütte spielen. Und das auch verdient, schließlich liefern sie musikalisch allemal ab. <strong>Sänger Louis</strong> bringt vernünftige <strong>Growls</strong> mit <strong>klasse Cleangesang</strong> in Einklang, während sich auch der Rest der Band instrumental nicht lumpen lässt.</p>
<p>Klar, der<strong> Ton</strong> hat wie immer zu<strong> Konzertbeginn</strong> noch seine Macken (das sollte sich leider auch länger nicht ändern). So wirken bei <strong>ENCHIRIDION</strong> die Klampfen oft dominant über allen anderen Instrumenten. Das ist aber verkraftbar, schließlich spielen die beiden <strong>Saitenhexer 1A-versierten Melodeath</strong>. Ein kleines Schmankerl bieten außerdem die <strong>Keys</strong>, die <strong>Keyboarder David</strong> nicht klassisch auf einem fixen Synthesizer zum Besten gibt, nein! Stattdessen hüpft der Gute mit seiner <strong>Keytar</strong> auf der Bühne herum und steht seinen Mitmusikern damit in Bewegung und Action in nichts nach.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27889 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2.jpg" alt="" width="1450" height="971" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>THRUDVANGAR: Wir können noch Viking!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27888 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x746.png" alt="" width="327" height="239" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x746.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-300x219.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-750x547.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 327px) 100vw, 327px" />Dass das diesjährige <strong>Lineup</strong> wider den Veranstaltungstitel nicht viel <strong>Folk und Pagan</strong> zulässt, war ja von vornherein klar. Für die eine, kleine, aber wuchtige Prise sorgen dann doch <strong>THRUDVANGAR</strong>. Ihr ausgefeilter <strong>Viking Metal</strong> holt nicht nur Freunde der paganeren Thematiken vor die Bühne, sondern auch alle die, die sich sowieso für härtere Klänge begeistern können. <strong>Sänger Matze</strong> beweist sich als <strong>Rampensau</strong> und lässt sich als selbige auch ordentlich feiern. Kann er auch, schließlich röhrt er die Vocals nur so von der Bühne.</p>
<p>Klasse Gitarrenarbeit gibt es auch von<strong> Raschi</strong> und <strong>Flo</strong>, die mit dem Schwingen ihrer langen <strong>Haarprachten</strong> das Publikum zu verzaubern wissen (auch mich, ich gebs ja zu). Ansonsten gibt es da weiter nicht viel zu vermelden, schließlich liefert die Gruppe mit einer Bandexistenz von 17 Jahren einfach so professionell ab, dass es da nichts zu merkern gibt. Einzig und allein der Sound bewegt sich immer noch in etwas <strong>leisen Fahrwässern</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27887 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.png" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.png 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-300x200.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1024x683.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-750x500.png 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>CTULU: Kvlt dem Tentakeltier</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27886 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-1024x683.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" />Die aus<strong> Niedersachsen</strong> angereisten <strong>CTULU</strong> erlebe ich dieses Jahr schon zum 3. Mal. Ordentlich Eindruck gemacht haben sie bei mir schon auf den <strong>Frostfeuernächten</strong>. Damals wirkten ihr Spiel und ihre ausgefeilten Kostüme in der finsteren, bedrückenden Atmosphäre besonders eindrucksvoll. Dem kommt die Spielzeit um <strong>17 Uhr</strong> bei <strong>herrlichstem Sonnenschein</strong> natürlich nicht wirklich entgegen. Ansonsten liefern die vermummten Jungs aber qualitativ <strong>hochwertigen Black Metal</strong> ab und können auch das Publikum von ihrem Kvlt begeistern.</p>
<p>Gesang und Gitarren kommen gut und klar herüber, nur will sich bei mir einfach keine <strong>Atmosphäre</strong> einstellen. Das mag wohl daran liegen, dass ich <strong>CTULU</strong> nach einer kurzen <strong>Fotosession</strong> hinten vom <strong>FOH</strong> aus lausche. Und dort – <strong>ausgerechnet dort!</strong> – ist der Sound so <strong>leise</strong>, dass ich hören kann, wie sich meine Nachbarn unterhalten. Schade drum, schließlich bieten die Jungs sonst eine wirklich klasse musikalische Leistung.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27885 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/02-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Mal nebenbei bemerkt ist das Catering, das von <strong>Veranstalter Muscus</strong> sowohl für Bands, Crew als auch Presse (!) organisiert wurde, absoluter Oberhammer. Und das ist keine Selbstverständlichkeit. Schließlich stellen die wenigsten (auch größeren) Veranstaltungen auch Verpflegung für Fotografen und Schreiberlinge. Großer Dank dafür!</p>
<h3>COUNTLESS SKIES: bunt und brutal</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27884 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-683x1024.jpeg" alt="" width="236" height="354" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/11.jpeg 967w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" />Es wird Zeit für den ersten <strong>nicht-deutschen Act</strong>! Die gut gelaunten Konsorten von<strong> COUNTLESS SKIES</strong> dürfte der eine oder andere von euch schon vom <strong>Darktroll 2017</strong> kennen, wo sie trotz ihrer stilistischen Abweichung von Standard-Lineup die Massen für sich begeistern konnten. Dasselbe galt es nun auch beim <strong>Skaldenfest</strong> zu wiederholen. Und man muss sagen: Es ist den Briten mehr als gelungen! Trotz des Tons, der jetzt zwar besser, aber immer noch nicht ganz willig ist, wehen sie jeden Zweifel über ihren Status als <strong>„Geheimtipp“</strong> fort. Ihr kraftvoller <strong>Melodic Deathmetal</strong> im Stile von <strong>BE&#8217;LAKOR</strong> und <strong>INSOMIUM</strong> lockt nahezu das gesamte anwesende Publikum vor die Bühne.</p>
<p>Sowohl das Growling von <strong>Sänger Ross</strong> als auch die <strong>Cleanvocals</strong> von <strong>Bassist Phil</strong> kommen auf den Punkt und sind klasse abgemischt. Im Sinne ihrer großen musikalischen Vorbilder schaffen es <strong>COUNTLESS SKIES</strong> sogar, für die ersten <strong>Gänsehautmomente</strong> des Abends zu sorgen. Auch der Sound wird immer besser, während die Sonne ihre <strong>letzten Strahlen</strong> des Tages über die anwesenden Gäste wandern lässt. <strong>„Wow!“</strong> reicht damit völlig aus, um den bleibenden Eindruck dieser fröhlichen Truppe zu beschreiben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27883 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12.jpeg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/12-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>E<strong>Ï</strong>S: Und es wird kälter</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27882 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-683x1024.jpeg" alt="" width="197" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-683x1024.jpeg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07-750x1125.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/07.jpeg 967w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" />Zum Stichwort der nächsten Band verzieht sich das vorangehende <strong>gute Wetter</strong> und es wird deutlich dunkler und frischer. Das trägt natürlich auch zur <strong>Wirkung</strong> der ganz eigenen Version der Band von <strong>Black Metal</strong> bei. Man schafft eine <strong>große, erdrückende Atmosphäre</strong>, um damit den gesamten <strong>Klosterinnenhof</strong> zu fluten. Trotzdem nehmen sich die <strong>Westfalen</strong> nicht zu ernst, spielen mit dem Publikum und entlassen die eine oder andere <strong>Anekdote</strong> über mehr oder minder geglückte Spielversuche in die amüsierte Menge. Sehr sympathisch!</p>
<p>Das alles schadet dem <strong>eiskalt-finsteren Eindruck</strong> ihrer Musik allerdings überhaupt nicht. Und so bekommen wir ein musikalisch erstklassiges Konzert der Band geboten, die die Kritiker doch stellenweise spaltet. Auch ich finde ihre Musik auf der Platte eher <strong>gewöhnungsbedürftig</strong>, live überzeugen die Jungs aber immer wieder!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27881 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04.jpg" alt="" width="1450" height="1031" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-300x213.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-1024x728.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-750x533.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/04-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>IMPERIUM DEKADENZ: Die Bühnenkönige</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27880 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-694x1024.jpg" alt="" width="205" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-694x1024.jpg 694w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-203x300.jpg 203w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2-750x1106.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8650-2.jpg 983w" sizes="auto, (max-width: 205px) 100vw, 205px" />Jetzt ist der <strong>Sound</strong> auch endlich angekommen! Waren die Bands vorher schon <strong>erstklassig</strong>, ist der Klang nun auch endlich laut und voll genug, um die nun folgende Band von ihrer besten Seite zu präsentieren. <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> stehen nun auf dem Plan und man könnte denken, dass ich sie, nachdem ich sie im vergangen Monat <strong>3 Mal</strong> zu Gesicht bekommen habe, langsam satthabe. Aber weit gefehlt! Eher schaffen es die Herren mit jedem Konzert mehr, mich für sich zu begeistern.</p>
<p>Ganz ungeniert zeigen <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong>, die kürzlich von einem schweren <strong><a href="https://silence-magazin.de/dreist-ison-band-klaut-von-imperium-dekadenz">Plagiatsfall</a></strong> betroffen waren, dass sie sich ihren Erfolg in der Szene sehr verdient erstritten haben. Es gibt wildes, aber präzises <strong>Gedresche</strong>&nbsp;wie <strong>melancholische Passagen</strong> auf die Ohren und auch Gesang und Klampfen sitzen wie die Faust aufs Auge. Aber nicht nur&nbsp;<strong>vor der Bühne</strong> wird gefeiert, auch die Band lässt sich mit Bewegungen und Stimmungsmache nicht lumpen. Da stören auch die spärlich vom getrübten Himmel fallenden <strong>Regentropfen</strong> niemanden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27879 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/01-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Das Finale: CARACH ANGREN</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-27877 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-1024x683.jpg" alt="" width="342" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8991.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 342px) 100vw, 342px" />Über die letzte Band des Abends <strong>spalten sich die Geister</strong> und auch ich wusste zunächst nicht so recht, was ich vom finalen Act halten sollte. Nach leichter Verspätung der Band finde ich mich nun mit allen anderen Fotografen eingepfercht<strong> im Graben</strong> wieder, da quasi die Hälfte der Standfläche nun von<strong> 2 Hebebühnen</strong> gefüllt ist, die für Umstehende als <strong>„nicht ganz ungefährlich“</strong> betitelt werden. Na super, das fängt ja gut an. Kurze Zeit später geht es dann auch schon los und die beiden Hebebühnen werden vom <strong>Livegitarristen</strong> und dem <strong>Keyboarder Ardek</strong> bevölkert. Beide, in interessante Kostüme gekleidet und natürlich mit schwarz-weißer Akzentmasse im Gesicht, bewegen sich wie Marionetten über die Bühne.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-27878 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-1024x799.jpg" alt="" width="310" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-1024x799.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-300x234.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968-750x586.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8968.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 310px) 100vw, 310px" />Mit dem Fortschreiten des ersten Songs verstehe ich dann auch, warum wir vor den<strong> Hebebühnen</strong> gewarnt wurden. Diese heben die Musiker nun in Richtung <strong>Bühnendecke</strong> und auch das <strong>Keyboard</strong> schwingt lustig an einem Hydraulikarm hin und her. Dass das vor keinem Fotografen halt macht, ist klar. Als dann schließlich <strong>Sänger</strong> und <strong>Koryphäe Seregor</strong> (dessen<strong> Corpsepaint</strong> mich angenehm an<strong> &#8222;The Crow&#8220;</strong> erinnert) die Bühne betritt, ist die Inszenierung perfekt. Der hüpft wie auf Speed über die Bühne und erfüllt schließlich alle Erwartungen an ein <strong>CARACH ANGREN</strong>-Konzert, als er eine<strong> verstümmelte Frauenpuppe</strong> auf der Bühne enthüllt, ihr die Kehle durchschneidet und das Blut nur so über die Bühne spritzen lässt.</p>
<p>Was ist also mein Fazit dieser Band? Musikalisch wurde hier astrein abgeliefert, auch wenn der <strong>Gesang</strong> zu Beginn noch kaum zu vernehmen war. <strong>CARACH ANGREN</strong> bringen<strong> symphonischen Black Metal</strong>, der tatsächlich für meine <strong>Death-Black-verwöhnten Ohren</strong> noch nicht zu <strong>melodisch</strong> und <strong>verorgelt</strong> ist. Klasse! Die Bühnenshow gehört wahrscheinlich schlichtweg dazu, auch wenn sie bei mir eher Kopfschütteln und Gelächter als Begeisterung ausgelöst hat. Aber das soll sie vielleicht auch gar nicht. <strong>Polarisieren</strong> ist das Stichwort – und das haben die <strong>Niederländer</strong> heute Abend eindeutig erreicht und das <strong>Skaldenfest 2018</strong> zu einem würdigen Abschluss gebracht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27876 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2.jpg" alt="" width="1450" height="837" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-300x173.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-1024x591.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/06/IMG_8870-2-750x433.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Auch der schönste Abend hat ein Ende…</h3>
<p>… und so finde ich mich nach ein <strong>paar Bier</strong> und<strong> Schnackereien</strong> mit<strong> THRUDVANGAR</strong> auch schon in der Koje ein. Das<strong> Skaldenfest</strong> hat mich wie letztes Jahr wieder völlig überzeugt und sowohl <strong>Bandauswahl</strong> (trotz oder gerade wegen deutlich <strong>mehr Black Metal im Lineup</strong>) als auch Location haben mich wieder absolut begeistert. Wer sich dieses <strong>Event</strong> zu seinem <strong>Spitzenpreis von 10 Euro (!)</strong> entgehen lässt, ist schlichtweg selber schuld. Meine beiden Highlights des Abends waren wohl <strong>COUNTLESS SKIES</strong> und<strong> EÏS</strong>, die mich mit ihrer <strong>sympathischen Art</strong> und der großartigen Mucke einfach abgeholt haben.</p>
<p>Schade ist, dass der<strong> Ton</strong> so lange hat auf sich warten lassen. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal einem so <strong>leisen</strong> <strong>Metalkonzert</strong> gelauscht habe. Das ging leider sicher auch <strong>zu Kosten der Wirkung</strong> der ersten Bands des Abends. Wenn das nächstes Jahr besser läuft, habe ich wirklich nichts mehr zu meckern. Ich freue mich schon darauf und bin auf jeden Fall wieder am Start!</p>
<p>Alle Fotos stammen von <a href="https://www.facebook.com/SUngerPhotography/"><strong>Steffi Unger Photography</strong></a>. Mehr Fotos vom <strong>Skaldenfest</strong> und anderen Konzerten findet ihr <a href="https://www.facebook.com/SUngerPhotography/"><strong>HIER</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/">Das Skaldenfest 2018 &#8211; Metal-Wallfahrt nach Würzburg</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/das-skaldenfest-2018-metal-wallfahrt-nach-wuerzburg/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Black Metal im Kreuzgang – Das Skaldenfest 2018</title>
		<link>https://silence-magazin.de/skaldenfest2018-wuerzburg-vb/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=skaldenfest2018-wuerzburg-vb</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/skaldenfest2018-wuerzburg-vb/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 May 2018 10:14:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[carach angren]]></category>
		<category><![CDATA[Countless Skies]]></category>
		<category><![CDATA[DVALIN]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[enchiridion]]></category>
		<category><![CDATA[festival]]></category>
		<category><![CDATA[imperium dekadenz]]></category>
		<category><![CDATA[skaldenfest]]></category>
		<category><![CDATA[THRUDVANGAR]]></category>
		<category><![CDATA[Würzburg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=27435</guid>

					<description><![CDATA[<p>Der Juni steht vor der Tür ... und Steffi klopft schon wie wild! Denn Sie will zum Skaldenfest nach Würzburg.<br />
Alles zum Event, Lineup und der ungebändigten Vorfreude liest du hier bei uns!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest2018-wuerzburg-vb/">Black Metal im Kreuzgang – Das Skaldenfest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Ich geh ins Kloster – und zwar freiwillig!</h2>
<p>Na gut, nur für einen Tag zwar, aber dafür gibt es gleich<strong> 7 unchristliche Gründe</strong>. Das <strong>Skaldenfest</strong> lädt am <strong>9. Juni</strong> wieder nach <strong>Würzburg</strong>!<br />
Für dieses Event hat Chef <strong>Muscus</strong> (<strong>DVALIN</strong>) einmal mehr tief in die Trickkiste gegriffen und ein gleich <strong>7-teiliges Bombenlineup</strong> an die Oberfläche befördert. Dazu bekommt man geboten, was das<strong> Ein-Tages-Festival</strong> schon letztes Jahr zu einem einmaligen Spektakel gemacht hat: eine <strong>ungewöhnliche Location</strong> mitten in der Stadt und unfassbar <strong>günstige Verpflegungs</strong>&#8211; und <strong>Ticketpreise</strong>. Lediglich<strong> 10 Euro</strong> kostet die Eintrittskarte zu einem unvergesslichen Abend (na gut, solange der Alkohol es zulässt) mit einer Bandauswahl, die sich gewaschen hat.</p>
<h3>Das Lineup</h3>
<p>Allen voran erscheinen <strong>CARACH ANGREN</strong>, die <strong>Erfolgs-Symphonic-Blackmetaler</strong> aus den <strong>Niederlanden</strong>. Mit ihrem Album „Dance And Laugh Amongst The Rotten“ räumten sie vor einem Jahr ordentlich ab. Jetzt kommen sie nach <strong>Würzburg</strong> in den <strong>Klosterinnenhof</strong> des <strong>Kilianeums</strong>, um euch die Hölle heiß zu machen. Außerdem haben sie die Kollegen von <strong>IMPERIUM DEKADENZ </strong>an Bord, die sich in Sachen Brutalität ebenfalls nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Dazu werden sie ihren bewährt finsteren <strong>Black Metal</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> zum Besten geben.</p>
<p>Mit<strong> EÏS</strong> komplettiert sich das schwarzmetallische <strong>Spitzentrio</strong>. Das Lineup wird dieses Jahr also noch deutlich finsterer, als es noch im letzten Jahr der Fall war. Die <strong>englischen Durchstarter</strong> <strong>COUNTLESS SKIES</strong> bringen dann doch noch etwas Farbe in den Abend, damit sind sie auch nicht völlig allein. Bevor an jenem Samstag die verhüllten Niedersachsen von <strong>CTULU</strong> mit <strong>Lovecraft-manierlichem Black Metal</strong> die Bühne stürmen, beglücken uns nämlich noch <strong>THRUDVANGAR</strong> mit ein paar Hymnen aus dem <strong>Vikingbereich</strong> und die örtlich ansässigen <strong>ENCHIRIDION</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6uescIfZHUM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Alles in allem ein deutlich härteres und schwärzeres Lineup als noch im letzten Jahr, als sich <strong>TROLLFEST</strong> mit <strong>NOTHGARD</strong> und <strong>FJOERGYN</strong> die Bühne teilten. Das soll uns aber nicht weiter stören! Die Black Metal-Liebhaberin in mir freut sich eher dämonisch auf dieses Spektakel. Seid dabei, wenn ihr könnt, und genießt mit mir diesen preisgünstigen Abend voll bester musikalischer Unterhaltung!</p>
<p>Tickets gibt’s <a href="https://www.skaldenfest.com/tickets/"><strong>HIER</strong></a>.</p>
<p>Das Event auf <a href="https://www.facebook.com/events/1587018318028856/"><strong>Facebook</strong></a> und im <a href="https://www.skaldenfest.com/"><strong>Web</strong></a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest2018-wuerzburg-vb/">Black Metal im Kreuzgang – Das Skaldenfest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/skaldenfest2018-wuerzburg-vb/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>1</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</title>
		<link>https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 May 2017 12:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Abarus]]></category>
		<category><![CDATA[Alboin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Einheit]]></category>
		<category><![CDATA[Einheit Produktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ferndal]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Klassik]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=17571</guid>

					<description><![CDATA[<p>FERNDAL &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/">Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>FERNDAL</strong> &#8211; eine Band, die Black Metal spielt, aber gerade einmal vor ein paar Monaten auf der Bildfläche erschienen ist. Und zwar nicht einfach so, sondern direkt mit einem Deal bei der Einheit Produktionen-Familie. Bereits im Review zum Debüt-Album bin ich auf diverse Besonderheiten eingegangen, wie z.B. der hörbare Einfluss klassischer Musik. Wie kamen die kreativen Köpfe hinter der Band auf die Idee, Klassik und Black Metal zu verbinden? Und vor allem: Wie war das denn nun mit der Maultrommel? Ich habe die Herren und die Dame der Schöpfung ein wenig ausgefragt.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>:</i> Vielen Dank, dass ihr mir die Möglichkeit gebt, euch mit ein paar Fragen zu löchern. Ihr seid noch eine sehr junge Band und habt am 21. April diesen Jahres erst euer Debüt-Album <strong>„Ferndal“</strong> über Einheit Produktionen veröffentlicht. Da ihr erst frisch auf der Black Metal-Bildfläche erschienen seid, und euch sicher noch nicht jeder kennt, stellt euch doch als erstes Mal vor und verratet mir, wer welche Rolle in der Band spielt.</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Cellistin, <strong>Sethras</strong> und <strong>Abarus</strong>: Gitarristen, <strong>Alboin</strong>: Schlagzeuger, <strong>Sorathiel</strong>: Sänger und Bassist.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie habt ihr euch in dieser Konstellation denn zusammengefunden?</h4>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Das war sicher Schicksal. Ich hatte schon länger mit <strong>Lestaya</strong> zusammen die Idee, in einer Band Metal und Klassik zu verbinden. Wir hatten damals schon diverse Konzepte, die aber nicht richtig konkret geworden sind. Auch mit <strong>Sethras</strong> kam immer mal wieder die Idee auf, was gemeinsam in einer Band zu machen. 2015 kam ihm die denkwürdige Erkenntnis, dass wir bald zu alt würden, um die Sache langsam und unambitioniert anzugehen. Deshalb schrieben wir direkt ein paar Songs und machten uns auf die Suche nach einem Drummer. <strong>Alboin</strong> war zu der Zeit auf der Suche nach einer Band, in der er sich am Schlagzeug austoben konnte und stieß dabei auf <strong>Lestaya</strong>. Zur gleichen Zeit habe ich <strong>Alboin</strong>s Frau kennengelernt, der irgendwann aufgegangen ist, dass ich von der schlagzeuglosen Band bin, in die ihr Mann überlegt einzusteigen. <strong>Abarus</strong> scheint bei <strong> EïS </strong>dann auch nicht ausgelastet gewesen zu sein und schon hatten wir einen zweiten Gitarristen …</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-16753" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" alt="" height="730" width="1095" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1095px) 100vw, 1095px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Wie seid ihr auf die Idee gekommen, im Black Metal ein Cello, das ja ein klassisches Instrument ist, als Melodie-Instrument gekonnt in den Vordergrund zu stellen?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: Ich kann nun einmal Cello spielen… Nein, im Ernst: Ich habe vor vielen Jahren schon mal was mit einem Black Metal-Projekt zu tun gehabt, und habe in der Zwischenzeit immer mal wieder Lust gehabt, diese Musik zu machen. Es kam nur nie dazu, bis wir eben&nbsp;<strong>FERNDAL</strong> aufgezogen haben.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Alboin, Abarus, ihr seid auch bei EïS fest eingebunden, was hat euch dazu bewogen, bei FERNDAL mitzuwirken. Wie lässt sich beides miteinander vereinbaren? Werden manchmal Parallelen gezogen zwischen beiden Projekten? Bzw. wird zwischen beiden Black Metal-Projekten verglichen, oder wird beides sauber voneinander getrennt betrachtet?</h4>
<p><strong>Alboin</strong>: Ich hatte tatsächlich einfach mal wieder Lust, Schlagzeug zu spielen. Das habe ich vor vielen Jahren schon bei<strong> INARBORAT</strong> und auch bei <strong>FUNERAL PROCESSION</strong> versucht, dann aber jahrelang nichts mehr in der Richtung unternommen. Mir tut es außerdem echt gut, nicht die Verantwortung für den kreativen Teil übernehmen zu müssen, wie ich das bei <strong>EïS</strong> tue, sondern im Grunde „nur spielen“ zu können.</p>
<blockquote><p>&#8230; das ist schwer ganz zu trennen.</p></blockquote>
<p>Die beiden Bands ganz klar zu trennen, ist nicht so leicht. Wir proben in demselben Raum, wir trinken dasselbe Bier, wir sind untereinander befreundet, wir spielen Gigs zusammen… das ist schwer ganz zu trennen. Aber solange ich nicht irgendwann am Drumkit anfange, <em>„Mann aus Stein“</em> zu singen, komme ich zurecht.</p>
<p><strong>Sorathiel</strong>: Er meint „das GLEICHE Bier“! – wäre sonst doch etwas komisch! Für uns sind die beiden Bands organisatorisch und musikalisch vollkommen getrennt. Aber natürlich vergleichen das die Leute oft. Wir haben da schon alles gehört auf der Bandbreite von „Nebenprojekt, das sich musikalisch zu wenig abgrenzt“ bis „decken ein ganz anderes Genre ab“. Die Vergleiche kommen natürlich automatisch, wenn man von einer neuen Band hört, bei der zwei <strong>EïS</strong>-Mitglieder spielen, aber für keinen von uns ist <strong>FERNDAL</strong> ein „Nebenprojekt“ und die Ähnlichkeit der Musik so unterschiedlich wahrgenommen wird, finde ich ein interessantes Phänomen.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong>: </em>Wer ist überhaupt verantwortlich für das Basteln der Riffs? Und wie entsteht ein Song bei euch? Gibt es da ein Mastermind, oder bringt jeder seinen Baustein in den Song mit ein?</h4>
<p><strong>Lestaya</strong>: <strong>Sorathiel</strong> und ich kommen mit im Prinzip fertigen Songs in die Probe. <strong>Alboin</strong> ist dann dafür verantwortlich, das Konzept anzuzweifeln und über den Haufen zu werfen (finde ich ja zum Heulen, dass ich jetzt wieder der Meckerkopp sein soll! Gefällt mir nicht! &#8211; Anm. d. <strong>Alboins</strong>). Auf einigen Dingen beharren wir dann, andere werden geändert – das betrifft meist vor allem die Drums und den Ablauf. Da sind wir auch wirklich offen. Das in <em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> beispielsweise der ruhige Mittelpart eingebaut wurde, ist <strong>Alboins</strong> Idee gewesen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-17577 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg" height="450" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/Lady-Metal-Ferndal-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Hier und da habe ich beim Hören eurer Platte den Eindruck gewonnen, man könne die Gitarrenspuren mit Streichinstrumenten spielen und hätte ein sehr klassisches Stück. Damit will ich sagen, dass sich der Klassik-Einfluss meiner Meinung nach nicht nur durch das Cello abzeichnet, sondern auch auf den Gitarren hörbar ist. Ist das Absicht, oder passiert das einfach so? Liegt das möglicher Weise an euren Einflüssen und der Musik, die ihr selbst hört?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Dein Eindruck ist richtig! Das liegt daran, dass <strong>Sorathiel</strong> und ich klassische Musiker sind, das ist einfach die Denkweise. Ich arbeite fast immer mit barocken Stimmführungen, eigentlich automatisch – berufsbedingt, das ist das, was ich den ganzen Tag mache und höre. Ich denke, es ist sogar hörbar, dass <strong>Sorathiel</strong>, der ursprünglich Flötist ist, eine andere Kompositionsweise hat, als ich als Cellistin, weil die Funktion der beiden Instrumente im klassischen Bereich eine sehr andere ist. Es ist also beides – Absicht, weil wir wissen, dass es so ist, wir könnten es aber wohl auch kaum verhindern. Und ja, wir hören auch viel Klassik, und das deutlich länger als Black Metal.</p>
<blockquote><p>&#8230; und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn.</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Neben dem hörbaren klassischen Einfluss hört man auch an verschiedenen Stellen einen gewissen paganen Einfluss raus, auch durch die klar gesungenen Passagen. Welche Dinge thematisiert ihr denn in euren Lyrics? Finden sich dort auch Themen aus dem Pagan Metal-Bereich? Oder was habt ihr euch zum Thema des Albums gemacht? Wer schreibt die Texte?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Ich nenne das lieber einen folkloristischen Einfluss, weil Heidentum in unserer Musik eigentlich keine Rolle spielt. Wir komponieren meistens um eine Melodie herum, die einen klassischen oder folkloristischen Stil hat – oder beides; das lässt sich ja nicht immer trennen. Ganz am Anfang der Band lag der Schwerpunkt noch viel stärker auf diesen Melodien. Das hat sich dann mit <strong>Alboin</strong> und <strong>Abarus</strong> etwas geändert, aber einige markante Stellen in den Songs sind davon noch übrig.<br />
Unsere Texte wollen etwas vom Menschen zeigen, dass man im Alltag nicht wahrnimmt. Solche inneren Dinge kann man schwer abstrakt beschreiben und das will auch keiner hören. Deshalb malen wir Bilder, die zu den inneren Zuständen passen. In zwei der Songs sind das Bilder, die den Menschen in Beziehung zur Natur stellen. Sowas kommt auch oft im Pagan-Metal vor, aber ich glaube, mit anderer Zielrichtung. Ich persönlich benutze vor allem die Musik als Sprache und die Texte ergeben nur im Zusammenhang mit der Musik einen Sinn. Das mag bei <strong>Lestaya</strong> anders sein …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Themen aus dem Pagan Metal Bereich – eigentlich gar nicht. Allerdings ist das Setting von <em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> schon ziemlich stereotyp, aber um diese Dinge, die da so pagan klingen, ging es mir gar nicht. Das ist nur zufällig da gelandet, der eigentliche Inhalt in dem Text hätte auch in irgendeinem anderen Setting stattfinden können, da geht es um das Durchlaufen verschiedener Stadien im Bewusstsein des Sterbens. Dass es so pagan klingt, hat womöglich damit zu tun, dass ich den Text in Island geschrieben habe, da habe ich eben entschieden, den Inhalt in diesen Zusammenhang zu bringen. Was übrigens auch etwas mit dem Anfangsriff zu tun hat, das ist sehr bildlich.</p>
<blockquote><p>&#8230; ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, &#8230;</p></blockquote>
<h4><em><strong>Flo</strong><i>:</i> </em>Mir ist zu Ohren gekommen, dass ihr keinerlei synthetische Sounds auf dem Album verbaut habt, sondern jedes Instrument, das man hört (Orgel, Cello, …) echt eingespielt wurde. Warum habt ihr darauf besonderen Wert gelegt, euch eben nicht diverser Synthie-Sounds zu bedienen? Und vor allem: Wie nimmt man denn am besten eine Orgel auf?</h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Ich tue mich schwer mit synthetischen Klängen. Das hat was mit dem Klang, aber auch mit der Intonation zu tun. Es gibt ein paar Klänge, die zu der jeweiligen Musik sehr gut passen, bei <strong>WINDIR</strong> zum Beispiel – das könnte man kaum durch Instrumente ersetzen, weil es keine Instrumente gibt, die so klingen. Ursprünglich hatten wir als Coverversion an <em>„Todeswalzer“</em> statt an <em>„Arntor“</em> gedacht, ich bin aber nicht in der Lage, diese synthetischen Klänge abzuhören, weil sie zu klinisch sauber sind, da ist nichts Organisches dran. Das ist wahrscheinlich eine Art Streicher-Fetisch: Wenn wir einen Ton greifen, tun wir das im Zusammenhang mit der Tonart, in der wir spielen, dadurch gewinnt der Klang einfach mehr Farben und auch ggf. mehr Reibungen. Man kann bewusst mit der Intonation spielen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16754 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-300x300.jpg" height="300" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/Ferndal-Ferndal.jpg 840w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />
<p>Zu den Orgelaufnahmen: eingespielt hat die Orgel meine Mutter. Dafür, dass wir in der Kirche aufnehmen durften, musste sie im Gegenzug einen ganzen katholischen Gottesdienst orgeln, da steckt also wirklich große Opferbereitschaft hinter. Der Hall ist natürlich ein Problem, der war zwar gewollt, aber hinterher Hall rausnehmen geht eben nicht, also haben wir versucht, so trocken wie möglich aufzunehmen. Zur Mikrophonierung – das hat ein Tontechniker gemacht, da kann ich nicht viel zu sagen. Aber es war verdammt kalt, wir hatten 8 Grad bei den Aufnahmen! Das war ein echtes Problem. Dann werden die Finger kalt und funktionieren nicht mehr gut, und dadurch gerät man unter Zeitdruck.</p>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Eine Herausforderung war auch das Aufnehmen der Maultrommel, die …</p>
<p><strong>Lestaya:</strong> Schhht!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Es ist ja nicht gerade üblich, dass eine Band schon ihr Debüt über ein Label veröffentlichen kann. Ihr jedoch habt euer erstes Album bereits in der <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>-Familie unterbringen können. Wie kam es dazu?</h4>
<p><strong>Sorathiel:</strong> Wir haben <strong>Olaf</strong> (den Chef von <strong>EINHEIT PRODUKTIONEN</strong>) auf dem <strong>DARKTROLL FESTIVAL 2016</strong> kennen gelernt und auf unsere Musik angesprochen. Zu dem Zeitpunkt steckte das noch in den Kinderschuhen, aber er war immerhin so neugierig, dass er die Sache erstmal verfolgt hat. Einheit bringt ja nicht nur Pagan Metal heraus, sondern auch Black Metal, der die ganz traditionellen Pfade etwas verlässt. Und mit unserer Musik passten wir ganz gut dort hinein. Mit der recht schnellen Entstehung des ersten Albums hat sich dann eine Zusammenarbeit ergeben und dieses Jahr spielen wir selbst auf dem <strong>DARKTROLL</strong>.</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ihr habt das letzte Wort – was wollt ihr euren Hörern, unseren Lesern und den ganzen Menschen da draußen noch erzählen bzw. mit auf den Weg geben?</h4>
<p><strong>Alboin:</strong> Trinkt mehr Bier, wenn ihr Beethoven hört!</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Eine Frage habe ich noch: Wie war das denn nun mit der Maultrommel?<i><br />
</i></h4>
<p><strong>Lestaya:</strong> Maultrommel? Welche Maultrommel?</p>
<h4><em><strong>Flo</strong></em><i>: </i>Ich danke euch vielmals für eure Zeit und eure Offenheit, wünsche euch weiterhin gutes Gelingen, ein paar geile Gigs, und man sieht sich aufm <a href="https://silence-magazin.de/bornstedter-burgbeben-vorbericht-darktroll-festival-2017/"><strong>DARKTROLL FESTIVAL</strong></a></h4>
<p><a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Webseite</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Facebook</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/">Wie war das denn nun mit der Maultrommel? &#8211; Im Interview mit FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/wie-war-das-denn-nun-mit-der-maultrommel-im-interview-mit-ferndal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</title>
		<link>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 02 May 2017 08:40:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsch]]></category>
		<category><![CDATA[Deutsche Texte]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Equilibrium]]></category>
		<category><![CDATA[Helrunar]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[Knorkator]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Deutsche Härte]]></category>
		<category><![CDATA[Rammstein]]></category>
		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[Subway to Sally]]></category>
		<category><![CDATA[Totenmond]]></category>
		<category><![CDATA[valborg]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=16901</guid>

					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/">Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-16901"></span><br />
Thema heute: Metal auf Deutsch &#8211; was klingt richtig geil? Und was eher peinlich?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/oli/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Oli</a>&nbsp;mit Öl&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Meine erste unmittelbare Berührung mit harten Metalriffs in Kombination mit deutschen Texten erlebte ich Ende der 90er Jahre durch die Band <strong>RAMMSTEIN</strong> (<em>„Wollt ihr das Bett in Flammen sehen“</em>). Damals wirkte dieser „Deutschmetal“ auf mich <strong>düster, hart und&#8230; passend</strong>! Eine Eigenschaft, die ich auch heute noch auf die Texte der Berliner Band anwenden würde, auch wenn die letzten Alben meiner Meinung nach einige verbale Ausrutscher hatten (<em>„Rammlied“</em>).</p>
<p>Und somit stelle ich mir zunächst die Frage, welche Anforderungen ich an (deutsche) Metal-Texte stelle. Sollen diese kunstvoll, leicht verständlich, metaphorisch, inspirierend oder einfach wie die Faust aufs Auge passend sein? Wo monotone Einzeiler, wie das äußert plakative „Heil Satan“ im Song <em>„Orbitalwaffe“</em> der Doomer von <strong>VALBORG</strong>, einfach nur kultig tönen, so liebe ich andererseits kunstvoll eingekleidete Botschaften wie etwa:</p>
<p>&#8222;Zwischen meinen Fingern wird zu Staub<br />
Was einmal Feste war aus Stahl und Stein<br />
Es bleibt nach all der Zeit und Welten Raub<br />
Nur Wasser, doch ich weiß &#8211; einst war es Wein“ aus dem Titel<em> „Einst war es Wein“</em> der Schwarzwurzler von <strong>EIS</strong> (ehemals <strong>GEIST</strong>).</p>
<p>Unterm Strich bleibt es für mich Geschmackssache, aber es gibt viele Beispiele guter deutscher Metaltexte und gerade <strong>der Sprachklang passt</strong> meiner Meinung nach exzellent <strong>zu dieser harten und oft emotionalen Musik</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Hannes</a></b>&nbsp;<strong>mit Hack</strong> findet:</p>
<p>Deutsche Texte im Metal? <strong>Da kann ich ja gleich Schlager hören.</strong> Wahrscheinlich zähle ich gefühlt zu den &#8222;90 Prozent&#8220; der Menschen in unserem Land, denen Lyrics in der eigenen Sprache auf den Sack gehen, beziehungsweise peinlich sind. Warum, das kann ich mir selbst nicht wirklich erklären. Vielleicht ist ja <strong>Englisch einfach die bessere Sprache für solche Angelegenheiten</strong>, obgleich viele&nbsp;deutsche Metal-Bands in ihrer Muttersprache die Emotionen besser rüber bringen könnten (und die Grammatik erst!). Allerdings fallen mir dennoch ein paar interessante Bands ein, die ausgerechnet im Metal mit deutschen Texten punkten konnten. An erster Stelle fallen mir dazu <strong>TOTENMOND</strong> ein, obwohl&nbsp;sie auch gehörige Crust/Punk-Einschläge vorweisen können. Rätselhafter geht es nicht mehr, als die Zeilen vom Sänger (<strong>Pazzer</strong>) zu analysieren.</p>
<p>Dann fällt mir noch das Projekt <strong>PAYSAGE D&#8217;HIVER</strong> aus der Schweiz ein.&nbsp;Ohne Kitsch und schwülstige Romantik wird der Natur Tribut gezollt. Da werde ich gleich mal die selbst betitelte CD in die Anlage wuchten. Sehr zu empfehlen! Ach ja, und <strong>HELRUNAR</strong> gibt es ja auch noch, obwohl ich sagen&nbsp;muss, dass sie seit dem Album &#8222;Sol&#8220; für mich stark an Bedeutung verloren haben.&nbsp;Liegt jedoch eher an der Musik als an den Texten, denn die sind nach wie vor gut.</p>
<p></div></div>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sarah/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Sarah&nbsp;H.</a>&nbsp;mit Käse&nbsp;</b>sagt:</p>
<p>Ich werde für diese Aussage bestimmt gleich mit Mistgabeln verjagt, aber deutschsprachiger Metal ist für mich einfach nur eins – <strong>Bäh</strong>! Egal welches Genre, ich versuche <strong>um deutschsprachigen Metal einen sehr sehr großen Bogen zu machen</strong>. Warum? Für mich persönlich ist die deutsche Sprache eine sehr raue und komplizierte Sprache. Ich komme irgendwie nicht damit zu recht, dass Metal an sich, der ja in vielen Teilen bereits sehr hartnäckig anmutet, auch noch <strong>mit einer Sprache unterlegt wird, die ebenfalls schwergängig ist</strong>. Da macht es für mich auch keinen Unterschied, ob eine Band im Folk, Death, Black oder sonst einer Metal-Gattung heimisch ist.</p>
<p>Einzige Ausnahmen, die mir bisweilen einfallen, würde ich <strong>nicht so sehr in die Metal-Schiene packen</strong>, auch wenn diese wahrscheinlich gern gesehene Gäste auf vielen Metal-Festivals sind. Zum einen kann ich dem deutschen Witz und Charme der Band <strong>KNORKATOR</strong> schon etwas abgewinnen. Auch die klassischen Mittelalter-Bands wie <strong>SUBWAY TO SALLY</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> laden mich trotz deutscher Sprache zum Tanzen ein. Ich bin aber davon überzeugt, dass diese Bands auch prächtig in einer anderen Sprache funktionieren könnten. Auch haben <strong>EQUILIBRIUM</strong> auf ihrem neuen Album „Armageddon“ für mich gezeigt, dass es nicht immer Deutsch sein muss. Mir gefällt&#8217;s. In diesem Sinne – Jeder wie er&#8217;s/ sie&#8217;s gerne mag!</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/">Senf der Woche #13 &#8211; METAL AUF DEUTSCH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/senf-der-woche-13-metal-auf-deutsch/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>6</slash:comments>
		
		
			</item>
		<item>
		<title>&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</title>
		<link>https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=du-spieltest-celloooo-ferndal</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 30 Apr 2017 06:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Abarus]]></category>
		<category><![CDATA[Alboin]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Cello]]></category>
		<category><![CDATA[Debüt]]></category>
		<category><![CDATA[Einheitproduktionen]]></category>
		<category><![CDATA[Eis]]></category>
		<category><![CDATA[Ferndal]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan Metal]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=16755</guid>

					<description><![CDATA[<p>FERNDAL – Ferndal Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017 Dauer: 46:13 Min. Label: Einheit Produktionen Genre: Black Metal Da ist gerade mal das Debüt-Album in den Startlöchern, und schon unterschreiben FERNDAL bei Einheit Produktionen. Na, wenn das mal nix Gutes verheißen mag!? FERNDAL spielen Black Metal. ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/">&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>FERNDAL</b> – Ferndal<br />
Veröffentlichungsdatum: 21.04.2017<br />
Dauer: 46:13 Min.<br />
Label: Einheit Produktionen<br />
Genre: Black Metal<span id="more-16755"></span></p>
<p>Da ist gerade mal das Debüt-Album in den Startlöchern, und schon unterschreiben <b>FERNDAL</b> bei Einheit Produktionen. Na, wenn das mal nix Gutes verheißen mag!? <b>FERNDAL</b> spielen Black Metal. Ok, das machen viele Kapellen. Was ist jetzt das Besondere? Fangen wir mal von vorn an:</p>
<p>Dass die Band <b>EIS</b> in Sachen moderner BM schon längst kein Geheimtipp mehr sind, brauche ich, denke ich, nicht zu erwähnen. Was ich aber erwähnen sollte, ist, dass<b> Alboin</b> und <b>Abarus </b>von <b>EIS</b> ebenfalls Mitglieder von <b>FERNDAL</b> sind, allerdings laut der Bandinfo nicht als kreative Köpfe des Projekts. Trotzdem legt das die Messlatte bei mir im Kopf schon ein kleines Stück höher. Was darf man also als bekennender <b>EIS</b>-Sympathisant erwarten?</p>
<p>&#8230; Auf jeden Fall ein Cello! Japp, eine Besonderheit der Band <b>FERNDAL</b> ist das sehr präsente und gezielte Einsetzen eines Cellos. Nicht in jedem Song, auch nicht übertrieben oft, aber an den richtigen Stellen und angenehm auffallend. Fetzt. Aber schauen wir uns die Songs doch mal genauer an.</p>
<blockquote><p>Und da haben wir ihn schon, den nostalgisch und schmerzlich klingenden Streicher &#8230;</p></blockquote>
<p>Push the button, los gehts mit <em>&#8222;Ouverture&#8220;</em>. Und da haben wir ihn schon, den nostalgisch und schmerzlich klingenden Streicher, der eine düstere, nebelige Atmosphäre in den Raum zaubert. Dazu kommen Orgel-Sounds, die diese Atmo sehr gut unterstützen. Die Snare trommelt das Intro des Albums schließlich aus.</p>
<p>Durchgestartet wird mit dem Titeltrack des Albums. Der Song <em>&#8222;Ferndal&#8220; </em>beginnt mit einer Ohrwurm-Melodie, die sich an das Intro perfekt anschließt. Ich schwöre, ich hab schon tagelang diese eine Melodie im Ohr. Da kann ich machen, was ich will. Sogar meine <em>&#8222;Fiesta Mexicana&#8220;</em>-Kassette von <b>Rex Gildo</b> kann da keine Abhilfe schaffen. Verflucht! Blastbeats im Wechsel mit anderen gekonnten Drumpattern-Modifikationen sorgen für ziemlich viel Druck und Energie, während die Klampfen für das gewisse Düstere sorgen. Es wird aber auch mal weniger rumgeballert, stattdessen mit einer gewissen Tragik und Ruhe gearbeitet. Abgeschmeckt wird die Suppe schlussendlich noch mit einer gewissen Note an Klargesang, der den ersten Track am Ende ziemlich stimmig macht.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16753 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg" width="800" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL.jpg 1095w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/FERNDAL-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" />
<p><em>&#8222;Ungelebtes Leben&#8220;</em> schließt sich an. Auch hier wird losgehämmert, was das Zeug hält. Die Drums sind auch hier wieder erfrischend abwechslungsreich, allerdings finde ich, dass die anfänglichen Gitarrenspuren auch ein wenig mehr Abwechslung vertragen könnten. Doch lange dauert es nicht, bis sowieso alles still wird. Orgel, Cello und Gitarren bauen sich sehr gemächlich miteinander auf, bis schließlich Drums und Klargesang einsetzen. Sehr gekonnt umgesetzt. Gespannt lausche ich, worin der Aufbau denn seinen Höhepunkt findet. Auch hier türmt sich eine eher schmerzliche Atmosphäre auf und wir landen wieder beim Anfangsgeschepper mit Blasts und ordentlich Druck. Runde Sache!</p>
<p><em>&#8222;Klavierquintett in g-moll „Arntor, ein Krieger“&#8220;</em> heißt der dritte „Streich“, denn dieser Titel startet mit Cello und wird später erst vom Klavier begleitet. Der Titel ist sehr tragend und sehr bedrückend, fügt sich also wunderbar an die bisher gehörten Stücke an. Der Titel ist ein immer weiterführender Aufbau. Im Lied gibt es eine Art Wende der Stimmung von unentschlossen-traurig zu entschlossen-energetisch. Das Klavier wird immer präsenter und kraftvoller. Die Melodieverläufe erinnern sehr an Stücke aus der Klassik. Das finde ich sehr angenehm und spannend. Man muss ja nicht immer nur auf die Felle wammsen, sondern kann auch mal in sich gehen. Ein sehr starker Titel!</p>
<blockquote><p>Faustschlag direkt vor die Kauleiste &#8230;</p></blockquote>
<p><em>&#8222;In die Freiheit&#8220;</em> kommt mit einem Faustschlag direkt vor die Kauleiste daher, reißt mich aus dem Träumen und erinnert daran, dass das hier ein Black-Metal-Album ist und eben kein Album der Klassik. Triolisches Geblaste und melodische Gitarren, die erstmals weniger nach Verzweiflung klingen. An den Anfangspart schließt sich ein mehrstimmiger Klargesangspart an. Eben dieser, sowie auch das unterstützende Instrumental, erinnert in einigen Zügen an die Pagan-Metal-Sparte. Gefällt mir! Abwechslung können <b>FERNDAL</b> also! Und da ist das Cello wieder, das zusammen mit den verzerrten Gitarren und Toms erneut in einen Klargesangsteil überleitet. Der stärkste Titel des Albums, meiner Meinung nach.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ORcREnDqDWk?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>&#8222;Ein später Gast&#8220;</em> soll der letzte Titel des Albums heißen, bevor es zum Outro kommt. Auch hier starten wir mit viel Energie und viel Bassdrum, werden dann aber um einiges tragender. Wieder breitet sich Bedrücktheit aus. Dieser Titel hat eine besondere Epik im Vergleich zu den vorherigen. Das Tempo bleibt langsamer und der Song schwebt wie dunkler, grauer Nebel im Raum. Auch hier könnte die Gitarrenspur die eine oder andere Wiederholung weniger vertragen. Und wieder erhält das Cello seinen großen Auftritt. Mir würde auf die Schnelle kein Instrument einfallen, das besser zu dieser Stimmung passen würde, als eben das Cello. Nostalgie und Trauer sind die Worte, an die ich als Erstes denke, wenn ich dem Titel lausche. Dass es hier keine Screams gibt, sondern nur klagenden Klargesang, macht den Titel umso dramatischer, lediglich der letzte Akkord der Gitarren klingt hoffnungsvoll – ein schöner letzter voller Track.</p>
<p><em>&#8222;Coda&#8220;</em>, over and out. Das Album schließt, wie es angefangen hat: mit anmutigen Orgeltönen, die, im Gegensatz zum Intro, hier einen etwas epischeren und hoffnungsvolleren Eindruck hinterlassen. Diesmal steigert sich die Lautstärke nicht, sondern alles wird gemächlich leiser, bis am Ende alles still wird.</p>
<blockquote><p>Erst nach mehrmaligem Hören kann man versteckte Details wahrnehmen &#8230;</p></blockquote>
<p>Das <b>FERNDAL</b>-Debüt kann sich sehen lassen! Für Fans modernen Black Metals ist diese Platte auf jeden Fall Balsam für die Ohren! Das Cello ist die Besonderheit der Band, allerdings sind auch die übrigen Instrumente im Großen und Ganzen ziemlich abwechslungsreich gestaltet. Die klar gesungenen Passagen lassen einen gewissen Pagan-Einschlag durchschimmern. Das gefällt mir sehr gut. Für meinen Geschmack könnten die Screams noch etwas mehr im Vordergrund stehen, bzw. etwas mehr Druck vertragen. Alles in allem bekommen wir hier starken und melodischen Black Metal geboten, ohne, dass die Band dabei zu verspielt wirkt. Das macht Bock auf mehr! Reinhören, dran bleiben, weiter verfolgen!</p>
<p>Webseite: <a href="http://ferndal.de/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/ferndal.official/?fref=ts" target="_blank" rel="noopener noreferrer">hier</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/">&#8222;Du spieltest Celloooo&#8230;&#8220; &#8211; FERNDAL</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></content:encoded>
					
					<wfw:commentRss>https://silence-magazin.de/du-spieltest-celloooo-ferndal/feed/</wfw:commentRss>
			<slash:comments>0</slash:comments>
		
		
			</item>
	</channel>
</rss>

<!--
Performance optimized by W3 Total Cache. Learn more: https://www.boldgrid.com/w3-total-cache/?utm_source=w3tc&utm_medium=footer_comment&utm_campaign=free_plugin

Page Caching using Disk: Enhanced 
Minified using Disk
Database Caching using Redis

Served from: silence-magazin.de @ 2026-04-15 22:10:46 by W3 Total Cache
-->