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	<title>HEIDEVOLK Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>HEIDEVOLK Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 05 Feb 2025 17:12:22 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Das PAGANFEST ist wieder da und hat in Leipzig Halt gemacht. Hier sind Oimels reichhaltige Eindrücke. Wart ihr auch dabei? </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Das neue Jahr hat seinen ersten Monat geschafft und zack, hat es mich doch gleich recht zeitnah auf einen Konzerttermin verschlagen. Und dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt!<strong> Denn es ging direkt zum Paganfest 2025!</strong></p>
<p>Hier warteten also direkt 5 Bands auf mich, und es versprach ein sehr illustrer Abend zu werden. An dieser Stelle machen wir dann gleich mal einen emotionalen Ausflug:</p>
<h3>Die volle Vorfreude</h3>
<p>Man kennt dieses Gefühl, wenn man nur mal kurz aus dem Block Bier holen geht, und plötzlich fällt das Tor des Jahrhunderts? Oder man ist beim Filmabend nur kurz pinkeln und es sterben 4 Hauptcharaktere? <strong>Nun, diese kurze emotionale Leere konservieren wir uns und rufen diese in wenigen Zeilen wieder ab.</strong></p>
<p>Jetzt aber wieder von vorne, denn mich zog es zu recht früher Stunde zur Location – in diesem Fall den altehrwürdigen <strong>Felsenkeller</strong>. Nur war hier im Vorfeld leider kein klarer Veranstaltungsbeginn zu erkennen – lediglich der Einlass war mit 17 Uhr angegeben. Aufgrund familiärer Verpflichtungen kreuzte ich auf letzter Felge halbwegs zeitlich passend vor dem Einlass auf, und fand eine immense Schlange vor. Ich befragte also den Security-Posten am Einlass nach dem Beginn der Veranstaltung, was mittelschweres Kopfkratzen und ein &#8222;so wirklich weiß ich das auch nicht – wird wohl so 18:30 sein&#8220; ergab. Ich sondierte also kurz die Lage, schätze die Schlange ab und beschloss, dass ich mir in der Wartezeit noch schnell eine dringend benötigte Grundlage einverleiben sollte, wollte ich den Abend überstehen. Das <strong>umfangreiche kulinarische Angebot in Leipzig-Plagwitz</strong> war dafür bestens geeignet und ich hatte innerhalb kürzester Zeit und angenehm-düster gekleideter Gesellschaft mein Essen eingeatmetr.</p>
<h3><strong><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-47588 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg" alt="" width="355" height="473" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 355px) 100vw, 355px" /></strong></h3>
<h3>Emotionaler Tiefpunkt:</h3>
<p>Also stand ich flink wie der Wind wieder vorm Einlass, reihte mich in die Schlange und unterhielt mich ein wenig mit den umstehenden Menschen, während vor der Tür gerade eine unglückliche Tetris-Runde mit den Einlassgittern für ein wenig Verzögerung sorgte. Hier im Gespräch ergab sich, dass die erste Band <strong>ELVENKING</strong> bereits 17:20 oder 17:30 gestartet hatte. <strong>Jetzt rufen wir uns kurz die emotionale Leere von oben auf, da stand ich nun etwas unglücklich da.</strong> Ändern konnte ich es nicht mehr, und so kann ich nun keine Worte zum Auftritt der Italiener verlieren. Ich habe mich mehrfach bei anderen Besuchern erkundigt und habe von allen Seiten nur gutes gehört – <strong>ich kann also jedem nur ans Herz legen, rechtzeitig den Einlass aufzusuchen und die Italiener ausreichend zu würdigen,</strong> die aber auch einen wirklich sehr frühen Slot abbekommen haben.</p>
<h3><strong>Keine Zeit für schlechte Laune</strong></h3>
<p><img decoding="async" class=" wp-image-47589 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg" alt="" width="380" height="506" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/HV2-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 380px) 100vw, 380px" /></p>
<p>Nunja, mir blieb nicht viel Zeit um Trübsal zu blasen, ich orientierte mich in den Räumlichkeiten und konnte mich auch erstmal leidenschaftlich über die Mentalität der Menschen aufregen. Der Eingangsbereich inklusive Tür war proppenvoll gestellt, genau wie die 3-4 Stufen zum Parkett. Unten konnte man sich herrlich bewegen, nach Lust und Laune einen Platz im Gedränge oder ganz in Ruhe am Rand finden. Es war für alle genug Platz und freie Sicht – außer für diejenigen, die konsequent an der Tür stehen blieben… Nunja, auch das war geschafft und ich erblickte dir Bühne und frohlockte, denn <strong>HEIDEVOLK</strong> gaben sich nun die Ehre, und wie!</p>
<p><strong>Es erfreut mich auch rückblickend noch sehr, wie eine Truppe grimmig guckender, bärtiger älterer Männer eine derart herzerwärmend mitreißende Musik aufs Parkett&nbsp;legen kann!</strong> Hier ging auch schnell die Meute mit, und um mich herum flogen die langen Haare headbangender Metaller wie holländische Windmühlenflügel durch die Lüfte. Ich fühlte mich also pudelwohl und genoß den Auftritt der Niederländer, die ich bereits letztes Jahr gerne gesehen hätte. Die Wechsel der Gesangsparts, der zwei- und manchmal drei-stimmige Gesang, die Wechsel zwischen finsteren Growls und Klargesang und dazu die mitreißenden Paganmetalklänge rissen den Saal schnell mit und sorgten für begeisterten Applaus.</p>
<h3>Eine feine Setlist und die volle Portion gute Laune!</h3>
<p>Bereits am Anfang vom Set gab es <em>&#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>, was die Masse gut mittrug, ebenso wie später <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> und natürlich als letzten Song auch <em>&#8222;Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. <strong>Die Truppe hatte richtig viel Lust auf das Konzert und hatte das Publikum auch gut angezündet.</strong> Es herrschte eine sehr gute Stimmung vor, die Getränke aus Hörnern und Bechern flossen und überall waren entweder verschwitzte und/oder strahlende Gesichter zu sehen. Zugegeben hätte ich mir persönlich den Einstieg in den Abend kaum besser wünschen können und der erste Live-Kontakt mit der Band ließ auch mich mit einem breiten Grinsen zurück. Ab 18.15 ging der Auftritt im übrigen bis ca. 19 Uhr.</p>
<h3><strong><img decoding="async" class="wp-image-47590 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg" alt="" width="322" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR1-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 322px) 100vw, 322px" /></strong></h3>
<p>(An dieser Stelle kann ich gleich mal darauf verweisen, dass es bei Spotify findige Konzertbesucher der anderen Spielorte gegeben hat, die sehr detailgetreue Playlisten für den gesamten Abend angelegt haben – hier kann also parallel zum Bericht direkt musikalisch ins Geschehen hineingehört werden.</p>
<h3><strong>Von den Niederlanden auf die Färoer Inseln</strong></h3>
<p><strong>Die Umbaupausen waren mit ca. 15 Minuten den ganzen Abend über sehr kurz, was absolut gut gelöst und sehr angenehm als Besucher war!</strong> Die Zeit reichte für eine Runde frische Luft, bevor es zurück in die warme Halle ging, und nun standen <strong>TYR</strong> auf dem Programm. Zugegeben war die Band der für mich blinde Fleck am heutigen Abend, denn ich hatte bisher nie bewusst Kontakt. Ich stellte allerdings recht schnell fest, dass ich dann doch das ein oder andere Lied der Gruppe von den Färoer Inseln kannte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47591 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg" alt="" width="353" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/TYR2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /></p>
<p>&nbsp;Insbesondere der Opener<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> dürfte zu den bekanntesten Stücken der Band gehören und war auch mir vertraut. <strong>TYR</strong> konnten live durch eine sehr gute&nbsp;musikalische Präsentation ihres Materials beeindrucken und hierbei fielen auch immer wieder <strong>die Soli</strong> des Leadgitarristen <strong>Hans Hammer</strong> auf, die stark in Szene gesetzt waren. Auch stimmlich gab es hier absolut nichts zu bemängeln<strong>.</strong></p>
<p>Allerdings war die Band insgesamt sehr zurückhaltend was die Interaktion mit dem Publikum betraf. Es gab durchaus viele Stimmen, die die Songs mittrugen und auch mit&nbsp;Applaus wurde nicht gespart, aber die mitreißende Stimmung die <strong>HEIDEVOLK</strong> erzeugt hatten, oder die beiden noch folgenden Bands mitbringen würden, konnte hier nicht geboten werden. Andererseits wurde so natürlich die Spielzeit effektiv genutzt und die Band knallte Song um Song in die dicht gedrängten Reihen vor der Bühne.</p>
<h3>Hoch den heidnischen Hammer!</h3>
<p>Die Nach-Recherche ergab, dass hier auch die ein oder andere Perle für Fans der Bands dabei gewesen sein dürfte, da es auch Songs von sehr alten Alben zu hören gab. Abgeschlossen wurde das Set mit dem zugegebenermaßen großartigen <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> , was mir ebenfalls geläufig war und <strong>für mich das mit Abstand beste Stück der Band ist.</strong> Trotzdem muss ich sagen, dass der Funke hier nicht so wirklich übergesprungen ist, die ein oder andere Interaktion mit dem Publikum hätte selbiges hier vermutlich noch deutlich mehr angezündet!</p>
<p>Gleiches Spiel wie vorher: kurze Umbaupause, <span style="color: #800000;">Oimel</span> an der frischen Luft und dieses Mal auch auf Abwegen in die Region der Merchstände. Diese waren gut zugänglich und reichlich ausgestattet. Leider muss ich immer wieder feststellen, dass in der Zwischenzeit selbst bei Shirts Preise verlangt werden, die ich vor einigen Jahren noch nichtmal bereit war für Pullover zu zahlen. Ich ging an dieser Stelle also schweren Herzens leer aus, was aufgrund der Menge an bereits vorhandenen Kleidungsstücken allerdings kein wirklicher Fehler war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47592 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg" alt="" width="315" height="420" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN1-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 315px) 100vw, 315px" />Von der frischen Luft in die finnische Sauna</h3>
<p>So suchte ich mir erneut einen Weg durch die Menge am Eingang ( warum? Ich verstehe es nicht… ) und danach einen feinen Platz mit guter Sicht für mein Highlight des Abends – die finnischen Mannen von <strong>ENSIFERUM</strong>! Die Band hatte ich meiner Erinnerung nach bereits auf dem <strong>Hellfest</strong> – und ich meine auch auf dem <strong>Wacken</strong> &#8211; teilweise gesehen, wollte hier aber seit längerem nochmal einen Auftritt aufsuchen. Umso mehr freute ich mich über das feine Line-Up des heutigen Abends und die Finnen starteten fulminant in ihr Set.</p>
<p>Leider musste ich feststellen, dass der Sound hier die ersten 2-3 Songs deutlich ungünstiger war als zuvor, und insbesondere die Hauptgesangsstimme von <strong>Petri Lindroos</strong> zu Beginn leider etwas unterging. Das gab sich dann aber glücklicherweise und ich umging das Problem, <strong>indem ich mich zu den treibenden Klängen der Musik wagemutig in den<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47593 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg" alt="" width="398" height="530" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 398px) 100vw, 398px" /> Moshpit stürzte und dort einige Zeit im wilden Reigen der tanzenden Meute verbrachte</strong>. Ebenso angenehm wie die Musik des Abends war auch das Publikum das sich durch sehr viele grimmige, stark-bärtige und kräftige Gestalten auszeichnete, die bei der lautstarken Intonierung ihrer Gesänge allerdings mehr Lebensfreude verbreiteten, als ein Kindergeburtstag im Bällebad.</p>
<p><strong>Keine Stresser im Pogo, kein böses Wort, kein unnötiger Schubser und auch eine nahezu wohltuende Rücksichtnahme auf die weniger tanzwilligen am Rand</strong> – ich war wieder einmal positiv beeindruckt von so viel wundervollen Menschen um mich herum. Auch ich Bewegungsclown konnte mich so also ausgiebig im Pogo betun, und mir dann einen gemütlich-kuscheligen Platz in Bühnennähe sichern, von dem aus ich das restliche Set verfolgte.</p>
<h3>Meine Achillesferse holt mich ein&#8230;</h3>
<p>Nun ist – hier wie überall – mein großes Problem, dass ich keine Songtitel kenne. <strong>Würde ich auf Konzerten von Fans aus der Menge gezogen und inquisitorisch aufgrund meines selbstbezeichneten Fandaseins zu Songnamen verhört werden, so würde ich jede Veranstaltung geteert und gefedert am Pranger verlassen.</strong> Es sei mir verziehen, ich bemühe mich zumindest für die Leserschaft per Nachrecherche und nachhören die Perlen zu benennen! Mitten in meinem wilden Tanze erklang auf jeden Fall <em>&#8222;Winter Storm Vigilantes</em>&#8222;, was mir im Ohr hängen blieb, da es so ziemlich mein Liebling vom letzten Album war.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47594 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg" alt="" width="368" height="491" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/EN3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /></h3>
<p>Bereits zu Beginn wurde zur großen Begeisterung <em>&#8222;Twilight Tavern&#8220;</em> gespielt, was sich auch dadurch in mein Hirn gebrannt hat, dass die biergeschwängerte, sehr feuchte Aussprache meines Hintermannes mir den Refrain wiederholt wortwörtlich an den Hinterkopf klatschte. Auch bei <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> und <em>&#8222;Andromeda&#8220;</em> gab es ein&nbsp;<span style="font-size: 16px;">begeistertes Publikum als Chor zu den Stücken. Durchaus als eines der Highlights würde ich <em>&#8222;Two of Spades&#8220;</em> nennen, einerseits weil es ein geiler Song ist, andererseits auch, weil hier völlig unvermutet ein Part im Disco-style der 70er auftaucht, den die Band auch grandios live performte! <strong>Und sowas liebe ich ja – da stehen beinharte kriegerische geschminkte Wikinger, die sich dann aber selber eben doch nicht so bierernst nehmen und sich nicht zu schade sind, um ne funkige Zwischennummer mit Discokugeln hinzulegen!</strong></span></p>
<h3>Glückliche Band &#8211; glückliche Fans!</h3>
<p>Auch insgesamt muss man sagen, dass den Jungs das Grinsen gar nicht aus dem Gesicht ging! Die hatten unglaublich Spaß auf der Bühne und haben sich auch sichtlich über das begeisterte Publikum gefreut – hätten die gedurft, hätten die sich noch 3 Stunden aus dem Ärmel geschüttelt und dabei nicht aufgehört zu strahlen, unglaublich sympatisch! <strong>So war es ingesamt eine Stunde, die viel zu schnell verging, aber mächtig Eindruck hinterließ.</strong> Apropos Eindruck – mir gefällt ja immer, wenn ich instrumentale Besonderheiten erkenne und so fiel mir dann auf, dass Bassist <strong>Sami Hinkka</strong> einen mächtigen sechs-Saiten-Bass spielt, den er aufgrund seiner physischen Präsenz dabei allerdings auch wie eine Ukulele aussehen lässt. <strong>Ein geiler Auftritt, mir war warm wie nach ner finnischen Sauna und Publikum und Band strahlten um die Wette – so muss das!</strong></p>
<p>Der einzige kleine Wermutstropfen bei dem Set war lediglich das deutlich zu helle Bühnenlicht, das ungünstig an die Decke fiel und den Saal zu stark ausleuchtete. Wenn da vorne kämpferische Wikinger ihre Mythen und Geschichten vortragen, während sie eifrig ihre Instrumente verprügeln, dann will ich nicht unbedingt den Beipackzettel im Shirt vom Vordermann lesen können. Da reichen mir verzerrt-begeisterte Fratzen, schemenhafte Wikingerhelme ( wahlweise Plastik, selbstgebaut oder auch gehäkelt vorzufinden ) und gereckte Fäuste. Aber das ist nun nur ein kleiner Punkt am Rande, der den Auftritt in keinsterweise schmälerte!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47595 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg" alt="" width="317" height="423" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 317px) 100vw, 317px" />Kleine Pause vor dem großen Finale</h3>
<p>Es folgt eine letzte Umbaupause und nach kurzer Frischlufterholung konnte ich dann auch schon das mir noch im Gedächtnis gebliebene Wikinger-Quietscheentchen auf der Bühne erspähen – <strong>ALESTORM</strong> nahte nun mit großen Schritten. <strong>Und wenn ich ehrlich bin erübrigt sich hier eigentlich ein Bericht, denn die Band kommt raus, ist von jetzt auf gleich völlig präsent und weiß genau was sie tun muss, um die Menge anzuzünden</strong> und wann da wo welcher Knopf gedrückt werden muss, damit sich alles in eine wilde Meute verwandelt. Natürlich ist ein Auftritt der Band nichts für einen Metal-Puristen, dessen musikalische Auswahl in der NWoBHM der ersten Stunde begrenzt ist. Schon alleine die verwendete Keytar und das zusätzliche Keyboard dürften hier abschrecken.</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47596 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg" alt="" width="308" height="411" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /></h3>
<p><strong>Aber umgedreht wiederrum muss man glaube ich auch kein ausgewiesener Metalhead sein, um einen Auftritt der sympathischen Schotten ausgiebig zu genießen</strong>. Die Band liefert lupenrein ab, bringt eine Riesenparty auf die Bühne und ins Publikum und ist dabei aber irgendwie auch nie drüber oder zieht etwas ins lächerliche. <strong>Es ist eben einwandfreier Piratemetal mit dazu passenden Texten und die ideale Gelegenheit um in einem Metalumfeld eine feine Party zu genießen.</strong> Dabei hat die Band natürlich Klassiker im Gepäck, unter die dann beliebig verschiedene Stücke neuerer Alben gemischt werden können, sodass immer genug für alle dabei ist. Das Repertoire ist groß genug, aber natürlich sind<em> &#8222;Drink&#8220;</em>, <em>&#8222;Keelhauled&#8220;</em>,<em> &#8222;Fucked with an Anchor&#8220;</em>, <em>&#8222;Hangover&#8220;</em> aber auch neuere Lieder wie &nbsp;<em>&#8222;P.A.R.T.Y.&#8220;</em> oder <em>&#8222;Uzbekistan&#8220;</em> eine Basis, um die sich vieles perfekt arrangieren lässt.</p>
<h3>Party? Aber hallo!</h3>
<p><strong>Das Publikum geht hier absolut einwandfrei mit, viele sogar permanent textsicher &#8211; und mit großer Begeisterung entstehen Moshpits, Circle Pits und natürlich auch die obligatorische Rudereinlage sobald irgendeine Band mit nautischem Bezug auf der Bühne ist</strong>. Hier bleibt auf jeden Fall kein Auge trocken, kein Shirt unverschwitzt und kein Bein, das nicht den ein oder anderen Tanzschritt einlegt. Und so liefern <strong>ALESTORM</strong> hier einen (denk)würdigen Abschluss des Abends ab, und überzeugen mich absolut davon, dass das Partybandkonzept auch in einer geschlossenen Lokalität mitten im kalten Winter hervorragend funktioniert.</p>
<p>Was mich allerdings stark irritierte war dann doch die Tatsache, dass die Band – im Gegensatz zu vielen ihrer Songs – auf der Bühne eher zur Wasserflasche als zu der ein oder anderen Spirituose griff, hier hatte ich eher Rum aus dem Schuh des Nebenmannes erwartet, aber vielleicht passiert das dann doch eher hinter verschlossenen Türen nach einem gut performten Gig, was dann auch irgendwie wieder für die Professionalität der Truppe spricht.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Wer noch die Möglichkeit hat, das <strong>Paganfest 2025</strong> zu besuchen &#8211; geht hin! Hier gibt es einen riesigen Haufen guter Musik für einen fairen Preis in einem absolut würdigen Rahmen mit großer Begeisterung! <strong>Diesen Abend sollte man sich nicht entgehen lassen, wenn man den dort vertretenen Spielarten des Metal zugetan ist! Ich sah nach dem Abend genauso zufrieden aus, wie der ausblasbare Kollege hier:</strong></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-47587 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg" alt="" width="735" height="551" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/02/AS1-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 735px) 100vw, 735px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/paganfest-2025-leipzig/">Mittendrin und voll dabei &#8211; das Paganfest 2025 lässt keine Wünsche offen!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Feb 2022 10:19:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bombastisch]]></category>
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		<category><![CDATA[metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manchmal muss man auch die kleinen schönen Dinge feiern... So wie es MICH mit VANAHEIM macht heute...<br />
Rundes Stück Musik und sicher eines, das im Ohr bleibt! Warum?!<br />
Lies selbst:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VANAHEIM – “EEN VERLOREN VERHAAL”</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 04.02.2022<br />
<strong>Länge:</strong> 43 Min. 2 Sek.<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Independant<br />
<strong>Genre:</strong> Folk/Pagan Metal</p>
<p></div></div></div>
<p>Ehrlich gesagt hatte mich bereits seit langem damit abgefunden, dass die <strong>goldene Folk-Metal-Ära zu Ende</strong> ist. Dass die Energie und Frische der 2000er und frühen 2010er endgültig unter totem Holz begraben liegt und nur noch schöne Erinnerung und Relikt vergangener Tage bleibt. Mit jeder neuen Release jener großen Bands, die diese Zeit und ihren Geist geformt haben, wurde mir ein Stück weit klarer, dass es kein Zurück mehr gibt – während einige vergeblich versuchten, ihren legendären Werken ebenbürtige Nachfolger entgegenzustellen, trieb es die anderen in neue musikalische Richtungen. Was ich sagen möchte: An die Epik dieser musikalischen Subperiode ist meines Erachtens kaum ein Album der letzten sieben bis acht Jahre mehr herangekommen.</p>
<h2>Bis zum vierten Februar 2022.</h2>
<p>Plötzlich halten uns <strong>VANAHEIM</strong> ihr erstes volles Werk ins Gesicht – und es ist alles, was ich in all den Jahren vermisst habe. Ein schnelles, glorreich überladenes, mitreißendes Folk-Metal-Album, ein <strong>Prachtstück der Bombastik</strong> und ein erhabenes Exemplar an Songwriting, wie nur alle paar Jahre mal irgendwo eines erscheint. Die Orchestrierungen auf „Een Verloren Verhaal“ erheben sich in Gefilde der Epik und Finesse, die sich auf einem Level mit denen von Bands wie <b>WINTERSUN </b>oder <b>EQUILIBRIUM </b>in den besten Jahren befinden.</p>
<p>Soll heißen: Ausgebaute Soundkulissen voll mit Chören, Flöten, Klavier, Kehlkopfgesängen, Percussion und vielem mehr &#8211; sowie hier neben der Metal-Fraktion einem Akkordeon in der Hauptrolle. Mal dramatisch und drohend, mal upbeat und erbaulich, mal massiv, mal ruhig und schön, so nimmt &#8222;Een Verloren Verhaal&#8220; den Zuhörer in 43 Minuten mit auf eine <strong>turbulente Reise durch eine großartige Vielfalt an Gefühlswelten und musikalischen Landschaften</strong>. Dabei sind die Liedstrukturen so interessant, die Melodien und Harmonien so abwechslungsreich und ausgefeilt, dass sich auch nach zehnmaligem Hören noch Überraschungen an jeder Ecke verstecken.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VANAHEIM - Reuzenspraak (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hUZ7glnLw2E?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich habe noch kein Album gehört, auf dem so gekonnt all die großen und wichtigen Folk-Metal-Einflüsse der 2000er und 2010er miteinander verwoben sind, mit denen ich diese Musiksparte lieben gelernt haben. „Een Verloren Verhaal“ klingt wie das Werk eines Gelehrten, der all diese Musik gründlich studiert hat und geschickt an den richtigen Stellen daraus gelernt hat. Immer mal wieder weht über die epischen Klangwelten ein Hauch <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>WINTERSUN</strong>, <b>FINNTROLL </b>– sogar <b>FINSTERFORST </b>oder <strong>HEIDEVOLK</strong>, und kitzelt im Unterbewusstsein das Nostalgieorgan. Und das alles, während die Band ihren eigenen Stil hält und nichts davon so klingt, als wäre es schon mal dagewesen. Hinzu kommt eine hochprofessionelle, ebenso klare wie druckvolle Soundproduktion.</p>
<h2><strong>Und das ist ein Debut-Album?</strong></h2>
<p>An dieser Stelle würde ich normalerweise meine negativen Kritikpunkte zur Release anführen, aber ich weiß diesmal tatsächlich keinen einzigen. „Een Verloren Verhaal“ ist eine der besten Folk-Metal-Releases, die mir in den letzten zehn Jahren untergekommen sind – und somit alles, wonach ich seit langer Zeit gefiebert habe. Großartig! <strong>Ich verneige mich in Ehrfurcht.</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vanaheim-die-goldene-aera-lebt/">VANAHEIM &#8211; Die Goldene Ära Lebt</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Dec 2021 10:36:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[&]]></category>
		<category><![CDATA[2021]]></category>
		<category><![CDATA[Akando]]></category>
		<category><![CDATA[Brachmond]]></category>
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		<category><![CDATA[Fabula Rasa]]></category>
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		<category><![CDATA[Storm Seeker]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das MEAD &#38; GREED in seine verdiente nächste Runde ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Na endlich! Nach über zwei Jahren der Leere, nach vergeblichen Versuchen und unerfüllten Hoffnungen, nach großen Träumen und pandemieinduzierten Abbrüchen kam dieses Jahr am ersten und zweiten Oktober dann doch der Moment, wo das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in seine verdiente nächste Runde gehen konnte! <strong>Das sympathische, lokale Pagan- und Folk-Metal-Festival ist zurück</strong> aus den Nebeln der Unsicherheit, und auch diesmal segeln wir hin, um dem Spektakel gewahr zu werden!</p>
<h2>&#8230;und leider verpasse ich erstmal den Anfang.</h2>
<p>So ist das Leben wohl als erwachsener Mensch – erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Zum Glück habe ich allerdings meine Informanten vor Ort, die mir berichten, was mir selber zu sehen verwehrt bleibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38758" aria-describedby="caption-attachment-38758" style="width: 444px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38758" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg" alt="" width="454" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/FabulaRasa_KimKoehn_-9922-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 454px) 100vw, 454px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38758" class="wp-caption-text">FABULA RASA @misskim_event</figcaption></figure>
<p><em>Informantin vor Ort:</em> Die Show wird eröffnet von <strong>FABULA RASA</strong>, ihres Zeichens Erschaffer energetischen Power-Folks aus Düsseldorf. Und die Stimmung stimmt, gleich von Beginn an! Liegt dies auch sicherlich am generellen Durst der Anwesenden nach Live-Musik, so trägt die illustre Runde auf der Bühne auch persönlich nicht wenig dazu bei! Vor allem optisch fällt der Gitarrist auf, der sich für diese Gelegenheit in sein feinstes Hawaii-Hemd gewandet hat – die meiste <strong>Tanz- und Mitmachfreude</strong> geht jedoch (und so sollte das auch sein) vom Sänger aus. Er erweckt dabei ein bisschen den Anschein eines Power- oder Speed-Metallers aus den tiefsten Achtzigern. Auch seine Stimme ist dem nicht allzu fern. Denn während sich musikalisch hier etwas härterer Mittelalterrock aufgetischt wird, fallen die Vocals eher in ebenjene Kategorie Power Metal. Passend dazu steht am Ende des Sets ein Cover von <strong>BLIND GUARDIAN</strong>s <em>„Valhalla“</em>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38759" aria-describedby="caption-attachment-38759" style="width: 419px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38759" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg" alt="" width="429" height="286" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Akando_KimKoehn_-0199-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 429px) 100vw, 429px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38759" class="wp-caption-text">AKANDO @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Mit der zweiten Band <strong>AKANDO</strong> ist die Party-Laune dann erstmal vorüber (und das im guten Sinne). Zwischen Thrash, Death und atmosphärischem Black Metal situiert, besingen und bespielen sie die Traditionen und Rituale amerikanischer Urvölker. Der Sound wummert düster bassig (und das im guten Sinne), im Hintergrund spielen Flöten vom Band, und der Raum wird in den ruhigeren Parts in eine <strong>musikalisch-spirituelle Aura</strong> gehüllt. In härteren Momenten kommt dann schon der ein oder andere kleine Moshpit zustande, und gerade die Gitarrensoli (und die flinken Finger des Gitarrenmanns im generellen) wissen zu überzeugen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38760" aria-describedby="caption-attachment-38760" style="width: 455px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38760" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg" alt="" width="465" height="310" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Thorondir_KimKoehn_-0334-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 465px) 100vw, 465px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38760" class="wp-caption-text">THORONDIR @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>THORONDIR</strong> sind heute die ersten, die richtigen Pagan Metal auf die Bühne bringen. Das bedeutet konkret, dass die Härte der zweiten Band und die Melodizität der ersten hier aufeinandertreffen. Ein Umstand, der beim Publikum gut ankommt und viel <strong>Pogo- und Feierlaune</strong> hervorruft. Einzig, dass der Sänger etwas leise abgemischt ist und der Bassist mit einem verdammten Plektrum spielt (Spaß! :D), ließe sich an dieser Show kritisieren. Dafür gibt es aber live erzeugte Keyboardklänge, statt, wie es heute viele zu tun pflegen, einfachen Tonaufnahmen.&nbsp;</p>
<h2>Hurra, der Mich ist da!</h2>
<p><em>Mich:</em> Als ich nach vierstündiger Fahrt endlich ankomme, kann ich gerade noch die letzten Klänge <strong>THORONDIR</strong>s hinter den mir noch verschlossenen Türen verklingen hören, bevor ich mich durch den mir entgegenströmenden Schwall an Rauchern endlich in den Innenbereich des <strong>RESONANZWERK</strong>s wühle, um mein erstes Bier zu bestellen und mich dem Festivalabend in die Arme zu werfen. Prost!</p>
<h2>Ein stürmiger Abschied</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38761" aria-describedby="caption-attachment-38761" style="width: 189px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38761" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg" alt="" width="199" height="299" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0661-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 199px) 100vw, 199px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38761" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Und los geht’s für mich mit <strong>STORM SEEKER</strong>! Von ihnen habe ich viel gehört, live miterleben durfte ich ihr Schaffen jedoch bisher nicht. Somit brauche ich auch erstmal ein bisschen, um einordnen zu können, was da oben präsentiert wird. Seeromantik auf tanzbaren Metalbeats? Oder eher Piratenmusik mit E-Gitarren? Auf jeden Fall ist es genau das, worauf die Menschen hier Bock haben. Die Party-Energie ist hoch, die Moshpits nett, und zudem tanzen jedes Mal die Wellen auf dem Backdrop mit, wenn jemand dagegen stößt. Ein ungeplanter, aber vorteilhafter Effekt.</p>
<p>Drehleier, Cello und der ein oder andere Flöteneinsatz füllen das Dargebotene mit massig Folk, und für epische Untermalung am Keyboard sorgt heute Tim, ehrbares Mitglied der mehr oder weniger <strong>offiziellen Cantina-Band-Coverband</strong>. Wer in den letzten paar Jahren eines oder mehrere Festivals in Deutschland besucht hat, dem werden diese Campinground-Musikanten ein Begriff sein. So ist eine Coverversion des besagten Liedes auch hier auf der Bühne ein Muss.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38762" aria-describedby="caption-attachment-38762" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38762" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg" alt="" width="200" height="301" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814.jpg 720w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/StormSeeker_KimKoehn_-0814-683x1024.jpg 683w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38762" class="wp-caption-text">StormSeeker @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Dem folgt ein Cover von „<em>Wellerman</em>“ – und eigentlich kann ich es verfickt nochmal nicht mehr hören, nachdem ich in letzter Zeit mit diesem Lied dreimal täglich im Radio und zehnmal stündlich im Internet die Wege gekreuzt habe. Aber dann wiederum: Wenn das überhaupt noch jemand spielen darf, dann ja wohl eine Metalband mit Seefahrtsthematik. Gerade fällt mir dann noch auf, dass zwei der Bandmitglieder die beiden Frauen von <strong>BRISINGA</strong> sind, die ich schon vom Festival von vor zwei Jahren kenne. Da geben <strong>STORM SEEKER</strong> plötzlich bekannt, dass <strong>SANDRA</strong>, eine der besagten Damen, an diesem Wochenende ihre letzten beiden Konzerte mit den Seefahrern verbringt. Und das nach acht Jahren gemeinsamer Bandgeschichte! Es folgt eine <strong>rührende Abschiedsszene</strong> mit Tränen, Rum und Kuchen.</p>
<h2>Weniger Tränen, dafür mehr Schweiß</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38763" aria-describedby="caption-attachment-38763" style="width: 453px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38763" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg" alt="" width="463" height="309" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Obscurity_KimKoehn_-0988-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 463px) 100vw, 463px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38763" class="wp-caption-text">OBSCURITY @misskim_event</figcaption></figure>
<p>&nbsp;&#8230;und vor allem mehr Rauch bringen die Headliner des heutigen Abends mit aufs Festival. <strong>OBSCURITY</strong> liefern klassischen Pagan Metal mit noch klassischeren Songtiteln (so etwa „<em>Schicksal der Götter</em>“ oder „<em>Schildwall</em>“ u.v.m.). Das alles in einem Gewand geballter Power und geübter Tightness. Gerade bei den Songs des neuesten Albums habe ich heute das Gefühl, dass diese live noch etwas mehr walzen als die älteren. Dem Drummer gilt, auch diesmal, mein Respekt als Vertreter seiner Zunft – die <strong>Ausdauer und konstante Durchschlagskraft</strong>, die hier an den Tag gelegt werden, muss man sich erstmal erarbeiten! Generell wird auch im Publikum energetisch mitgemacht, und die vordersten Reihen beherbergen sogar den ein oder anderen äußerst textsicheren Fan. Unter den Besuchern sind heute so einige, die seit Anfang Corona auf keinem Konzert mehr waren, und das merkt man. Als am Ende das Evergreen <em>„Bergischer Hammer“</em> angestimmt wird, steht plötzlich ein Zuschauer mit auffällig rotem T-Shirt auf der Bühne. Und dann werden es immer mehr. Irgendwann misst das Bühnenvolk neben den Musikern ca. 15 Frauen und Männer, die lebhaft mitmachen und sichtlich Freude an der Situation haben. Beim letzten Song sitzen dann auf einmal alle wieder vor der Bühne auf dem Boden, und rudern in einem imaginären Boot zum Rhythmus der Musik.</p>
<p>So neigt sich dann der erste – für mich leider relativ kurze – Abend des Festivals dem Ende zu. Nach der fünften Stunde Autofahrt für heute erreiche ich meine temporäre Raststätte und ein Bett, das sich meiner annimmt.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Musiker</h2>
<p>Am Samstag dann erreichen wir Oberhausen äußerst ausgeschlafen und noch vor Toröffnung, gesellen uns draußen zu neuen Bekanntschaften und schnorren zugleich das erste Dosenhopfen, bevor am späten Nachmittag die erste Show ansteht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38764" aria-describedby="caption-attachment-38764" style="width: 429px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38764" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg" alt="" width="439" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CantusLevitas_KimKoehn_-1480-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 439px) 100vw, 439px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38764" class="wp-caption-text">CANTUS LEVITAS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Die Wartezeit geht sehr schnell vorüber, und bevor ich mich versehe, stehe ich mit zahllosen anderen begeisterten Klatschern klatschend im Konzertsaal. Denn <strong>CANTUS LEVITAS</strong> haben den Raum betreten, mit Dudelsack und Geige, Schlagzeug und Gitarren, Mikrofon und einer Menge guter Laune! Diese springt bei der Mischung aus Mittelalterrock und Folk Metal auch alsbald über auf die genannte Klatschkompanie, die sich begeistert und gespannt versammelt hat. <strong>Für zwei der Musikanten</strong> – namentlich Drummer und Sänger – ist das Konzert dieses Abends <strong>die Feuertaufe</strong>. Bassist <strong>BASCHDIE</strong> jedoch musste man aufgrund einer schweren Männergrippe zuhause lassen. Trotz dieser Umstände zeigt sich der lustige Trupp souverän und treibt die Stimmung im Laufe des Konzerts sogar noch in die Höhe: Stets fröhlich und von freudigen Klängen begleitet, herrscht wilder Tanz, und viel positive Energie wird in die Crowd gegeigt und gedudelt. Ein guter Start in den Tag!</p>
<h2>Gerumpel und Gesang</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38765" aria-describedby="caption-attachment-38765" style="width: 404px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38765" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg" alt="" width="414" height="376" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910.jpg 1187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-300x273.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-1024x932.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/CrusadeOfBards_KimKoehn_-1910-750x682.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 414px) 100vw, 414px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38765" class="wp-caption-text">CRUSADE OF BARDS @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Es folgt, nach dem gestrigen Auftritt von <strong>STORM SEEKER</strong>, die zweite Portion Seefahrt mit <strong>CRUSADE OF BARDS</strong>! Aus dem fernen Spanien angereist und auch ohne Bassist, hat man spontan den hier ansässigen Festival-Mitorganisator <strong>MARC</strong> nach einer einzigen Bandprobe ins Line-Up eingebaut. Dafür läuft es auf jeden Fall ganz gut! An der Hauptstimme befindet sich zur Abwechslung mal eine Sängerin. Und eine, die weiß, was sie tut! Ihre Vocals sind eher im klassischen Musikbereich angesiedelt, was sich einerseits schön auf die melodischeren Parts der Darbietung legt, andererseits einen interessanten Kontrast zu den schnelleren und aggressiveren Songs bietet.</p>
<p>Es tobt sich die Rumpelfraktion (Gitarre: Rumpel; Bass: Rumpel; Schlagzeug: Rumpelrumpel) schon in einigen Songteilen ordentlich aus, während sich den wohlklingenden weiblichen Gesängen ebenso rumpelnde Growls entgegenstellen. Dazu gesellt sich zuweilen ein dritter Sänger, der etwas tieferen Männergesang von sich gibt. Auch hat die Band scheinbar einen <strong>Roadie im rosa T-Shirt mitgebracht</strong>, dessen einzige ersichtliche Aufgabe es ist, im Publikum (und später auch auf der Bühne) für Party zu sorgen. Irgendwann kommt es sogar zu einem Circle Pit, wenn auch so ziemlich zum ruhigsten aller Lieder. Weiterhin (und das finde ich immer etwas lustig) hat die Band eine Person dabei, die eigens die Samples von einem Laptop abspielt und dabei headbangt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38766" aria-describedby="caption-attachment-38766" style="width: 468px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38766" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg" alt="" width="478" height="319" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Kultasiipi_KimKoehn_-2521-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 478px) 100vw, 478px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38766" class="wp-caption-text">Kultasiipi @misskim_event</figcaption></figure>
<h2>Im Finnengewand</h2>
<p>Nun ist die Bühne frei für die deutsche Band, die so tut, als sei sie eine finnische Band: <strong>KULTASIIPI</strong>! Und nicht nur das, ihr Logo sieht auch noch fast eins zu eins aus wie das von <strong>KORPIKLAANI</strong>! Wann und warum man diese Entscheidung wohl getroffen hat, darüber lässt sich nur spekulieren. Musikalisch aber ist ordentlich was los! Auch hier handelt es sich um Folk Metal, jedoch schon etwas schneller und energischer als die bisherigen Bands des Genres. Dazu singt ein dicht <strong>mit mehreren Schichten Stoff behangener Waldmensch</strong> abwechselnd mit zwei Frauen, die zugleich ihre Instrumente bedienen. Das Rezept könnte also funktionieren, wäre da nicht der Sound. Leider ist der Mix recht ungünstig ausgeführt und lässt die erzeugten Klänge in nicht allzu glanzvollem Licht erscheinen,&nbsp; so dass die Erfahrung schnell anstrengend wird. Man merkt es auch an dem bisher so freudig beteiligten Publikum. Wo einst Tanz und Trubel herrschte, ist jetzt eher tote Hose angesagt. Trotz solider Performance springt der Funke also erstmal nicht über – schade!</p>
<p>Eigentlich sollten als nächstes <strong>BRACHMOND</strong> auftreten, doch mussten wegen Krankheit leider sehr spontan ihre Show absagen. Somit bekommen <strong>KULTASIIPI</strong> die Möglichkeit, eine etwas längere Setlist zu präsentieren. Gegen Ende dieser sind die Besucher dann etwas aktiver – vielleicht mussten sie auch erstmal aufwachen.</p>
<h2>Ein spontaner Ersatzgig</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38767" aria-describedby="caption-attachment-38767" style="width: 375px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38767" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2925-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38767" class="wp-caption-text">MYTHEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38768" aria-describedby="caption-attachment-38768" style="width: 421px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38768" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg" alt="" width="431" height="288" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Mythemia_KimKoehn_-2871-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 431px) 100vw, 431px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38768" class="wp-caption-text">MEAD-AND-GREED-THEMIA @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Plötzlich wird mir ein Geheimnis zugeflüstert: Dank <strong>BRACHMOND</strong>s Absage gibt es nun ein Loch im Line-Up – und eine Ersatzband anzuschaffen wäre in so kurzer Zeit nicht wirklich möglich gewesen. <strong>Aber!</strong> Was, wenn die komplette Band schon hier ist? Passenderweise bestehen nämlich <strong>MYTHEMIA</strong> zum Großteil aus den Leuten, die dieses Festival organisiert haben. Und der Rest der Gruppe ist auch präsent! Vor allem ist schon wieder oben genannter <strong>MARC</strong> dabei, so dass er nun zum zweiten Mal, diesmal noch spontaner als beim ersten, den Bass auspacken und auftreten muss. Er nutzt den Moment der Stunde, um eine Ansage zu halten, in der die Band als <strong>MEAD-AND-GREED-THEMIA</strong> bezeichnet wird, und dann folgt ein ziemlich improvisiertes Set – <strong>mit Crewshirts als Bühnenoutfit</strong> und von <strong>BRACHMOND</strong> geliehenen Instrumenten.</p>
<p>Konkret bedeutet das Folgendes: Den Einstieg machen mit einem Duett der Geigenspieler und der Gitarrist (auf einer Akustikgitarre), daraufhin gibt es zwei irische Folk-Songs und dann ein paar fröhliche Eigenkompositionen mit der gesamten Band. Eine akustische Folkparty, die einerseits Riesenfreude verbreitet und andererseits auch eine willkommene Ruhepause für Ohren und Seele bietet. Das spontane Spektakel kommt so gut an, dass <strong>MYTHEMIA</strong> nicht von der Bühne gelassen werden, ohne nicht zwei Zugaben abgeliefert zu haben. Selber schuld, wenn man ins Publikum ruft: „Vielen Dank, wir sind die <strong>MYTHEMIA</strong>-Band! Wenn ihr Songwünsche habt, ruft sie einfach!“</p>
<h2>Der Schwarzwald ruft</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38769" aria-describedby="caption-attachment-38769" style="width: 507px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38769" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg" alt="" width="517" height="345" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Finsterforst_KimKoehn_-3366-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 517px) 100vw, 517px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38769" class="wp-caption-text">FINSTERFORST @misskim_event</figcaption></figure>
<p>Massiven Sound zu massiver Mucke gibt’s dann mit dem ersten der beiden Hauptacts des Abends: <strong>FINSTERFORST</strong>. Die Lieder sind lang, die Lieder sind mächtig. Und trotz aller inhärenter Wucht ist der Sound überraschend klar – je nachdem, wo man steht. Schlamm läuft den Schwarzwäldern vom Gesicht, während sie, mal stampfig langsam, mal schnell und brutal, ihre etablierte Version von Pagan Metal zum Besten geben. Sobald am Schlagzeug Double-Bass oder Blast Beats übernehmen, wird vor der Bühne hart gemosht – die Energie scheint direkt in die Meute überzugehen. Die Ziehharmonikamelodien (wenn auch heute von Keyboard und Samples realisiert) kommen gut durch die fette Soundwand und sorge für chillig-atmosphärische Momente der Ruhe zwischendurch.</p>
<p>Es ist immer wieder <strong>eine Freude, diese Band live zu spüren</strong>. Der generelle, abendliche Bierpegel hilft der Situation natürlich. Ich hatte gehofft, die Band würde <em>„Zerfall“</em> spielen. Es wäre auch nur logisch gewesen, da es zum einen die Single-Auskopplung des letzten Albums ist, und da zum anderen sogar der Gastsänger der Studio-Aufnahme sich hier und heute im Publikum befindet. Dennoch kommt es nicht dazu – dafür gibt es dann mit „<em>Mach Dich Frei</em>“ einen anderen Refrain zum Mitgrölen.</p>
<h2>Ein neuer Wolf im Herzen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_38770" aria-describedby="caption-attachment-38770" style="width: 491px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-38770" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg" alt="" width="501" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/12/Heidevolk_KimKoehn_-3681-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-38770" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK @misskim_event</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> aus den Niederlanden sind es, die das diesjährige <strong>MEAD AND GREED</strong> zu Ende bringen dürfen. Auch sie haben einen <strong>neuen Sänger am Start</strong>, der heute sein erstes Konzert mit der Band performen darf. Fast läuft mir ein Tränchen aus dem linken Auge, als ich den Vorgänger <strong>LARS</strong> im Publikum erblicke, wie er den Newcomer mit beiden Daumen nach oben ausgestreckt anfeuert. Hach. Männerromantik. Hust, weiter geht’s. Für alle Nichtholländer gibt es den Song „<em>Wolf In My Heart</em>“, ansonsten verstehe ich wie immer kein Wort, finde es aber trotzdem schön. Bin da sicherlich nicht der Einzige. Insgesamt ist dies ein Headlinerkonzert wie es sein sollte: Energie auf der Bühne, Energie vor der Bühne, Energie in der Luft und Energie in den Waden der tanzenden Meute.</p>
<p>Die Stimmen des neuen Sängers und die seines alteingesessenen Kollegen funktionieren wundervoll zusammen und erzeugen gemeinsam glorreiche Harmonien. Das Highlight des Gigs ist wie immer für viele der lustige Coversong „<em>Vulgaris Magistralis</em>“ (ja, es ist ein Coversong! Wette, das wusstet ihr nicht! <strong>Ha!</strong>), der auch an diesem Abend ein zweitletztes Mal alle zum Abdancen bringt. Das letzte Mal folgt nach dem Konzert, als diejenigen, die noch nicht bereit sind, sich von der Security hinausfegen zu lassen, zum frohen Ringeltanz im Kreis ansetzen und dies auch erstaunlich lange durchziehen.</p>
<p>Vor der Tür angekommen jedoch bietet sich alles andere als ein <strong>harmonischer Sonnenuntergang</strong>, der mit seinen tiefroten Strahlen dem <strong>MEAD AND GREED 2021</strong> einen sanften, aber schönen Abschluss gäbe: Stattdessen ist es dunkel, scheißkalt, es regnet, und heftige Windböen blasen noch im selbigen Moment das gesamte Futterzelt über den Haufen, so dass Essen, Schüsseln, Soßenbehälter und Crewmitglieder durch die Gegend fliegen. Als wir uns vergewissert haben, dass dabei keiner zu Schaden gekommen ist und man das Zelt wieder befestigen konnte, schauen wir, dass wir schleunigst davonkommen.&nbsp;</p>
<p>Bis zum nächsten Mal!&nbsp;</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an Kim Koehn <a href="https://www.instagram.com/misskim_event/">@misskim_event</a> für die tollen Bilder!</p>
<p>Danke an Conny und Konrad für die Informantenarbeit.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">MEAD &#038; GREED 2021 &#8211; na endlich!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2020 – DER VORBERICHT</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Feb 2020 06:40:24 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was erwartet euch beim MEAD&#38;GREED diesjahr? Wir haben euch einen ausführlichen Vorbericht hingelatzt!<br />
Sehen wir uns dort?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2020-vorbericht/">MEAD &amp; GREED 2020 – DER VORBERICHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ende März ist es soweit – dann werden wieder die Schilde gehoben, die Äxte geschwungen und der <strong>Met wird in Strömen fließen!</strong> Kämmt schonmal euere Bärenfelle vor und fangt spätestens ab heute an, euere <strong>Bärte</strong> mächtig sprießen zu lassen (Mann oder Frau – es spielt keine Rolle), denn <strong>am 27. und 28.</strong> März geht die Pagan-Party in die nächste Runde. Das <strong>MEAD &amp; GREED FESTIVAL</strong> ist zurück&#8230;</p>
<h2>Und diesmal mit fetterem Lineup denn je!</h2>
<hr>
<p>Hier alles, was ihr wissen müsst:</p>
<p>Mit von der Partie sind in diesem Jahr (neben vielen bisher weniger bekannten Acts!) beachtliche Namen wie <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>BLACK</strong> <strong>MESSIAH</strong>, <strong>OBSCURITY</strong> und <strong>SKILTRON</strong>!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" aligncenter" src="https://i.ibb.co/SNvJjrd/83591490-1046960165690127-8419931011806134272-o-2.jpg" width="618" height="375"></p>
<p>Dank der großen Headliner und schon im letzten Jahr ausverkaufter Veranstaltung findet das Festival diesmal in einer <strong>weitaus größeren Halle</strong> statt: dem <a href="https://www.resonanzwerk.de/"><strong>RESONANZWERK OBERHAUSEN</strong></a>. Neben gewöhnlichem Festivalgesöff gibt es natürlich auch heuer wieder eine offizielle Partnerschaft mit <a href="https://www.beerenweine.eu/"><strong>BEERENWEINE</strong></a>, und das bedeutet: <strong>Met für alle!</strong> Für schnabulatorisches Wohlbefinden ist auch gesorgt; von Fleischfresser bis Veganer ist für jeden etwas dabei.</p>
<p>Für eine bequeme Anreise ist auch gesorgt: Es gibt <strong>genügend Parkplätze</strong>; öffentlich Reisende können sich der nahegelegenen <strong>Bushaltestelle &#8222;Zeche Oberhausen&#8220;</strong> bedienen.</p>
<p>Alle weiteren wichtigen <strong>Infos</strong>, <strong>Tickets</strong> <strong>und mehr</strong> gibt es auf der <a href="https://meadandgreed.de/"><strong>OFFIZIELLEN SEITE DES FESTIVALS</strong></a><strong>.</strong></p>
<p>Zum Abschluss erspare ich euch die Mühe und gebe euch noch einen <strong>Durchlauf des Lineups mitsamt Hörproben</strong>. Viel Spaß beim Reinhören!</p>
<hr>
<h2>Freitag:</h2>
<p><strong>Am Freitag </strong>geht es los mit den Folk/Power Metallern <strong>FABULA RASA</strong> aus Düsseldorf – sogar mitsamt frisch veröffentlichter erster EP!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Path" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/fUn4DypQHLs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es folgt ein Clash der Kulturen: <strong>AKANDO</strong> bringen euch nämlich Geschichten amerikanischer Urvölker nahe – das Medium ihrer Wahl: solider Melodic Death Metal.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AKANDO - Wakan Tanka Nici Un (OFFICIAL MUSIC VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KLHVF7_aKiM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>THORONDIR</strong> sollten den meisten Fans der deutschen Viking- und Pagan-Metal-Szene ein Begriff sein, sind sie doch schon seit 13 Jahren dabei – und nun auch beim <strong>MEAD &amp; GREED 2020</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THORONDIR - BERSERKERWUT (OFFICIAL VIDEO) | TROLLZORN" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/z_Ya-uUxevM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ein klarer Ausnahmeakt des Festivals bilden <strong>SKILTRON</strong>, die aus dem fernen Argentinien anreisen und hochenergetischen Dudelsack-Folk-Metal mitbringen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Skiltron - Lion Rampant" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mePtPKMZY_0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zu guter Letzt geben sich am ersten Abend dann <strong>OBSCURITY</strong> die Ehre – Träger des bergischen Hammers und einer der größten Namen der Szene!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Obscurity - Bergischer Hammer (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Zk5YVykKkQQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h2>Samstag:</h2>
<p>Den Samstag eröffnen <strong>CANTUS LEVITAS</strong> mit einer ordentlichen Portion Mittelalter-Folk-Metal und nehmen euch mit zu fernen Ufern:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Cantus Levitas - Ferne Ufer (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s7WToWbECn0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aus <strong>Madrid</strong> (!) fliegt extra für dieses Festival die Symphonic-Metal-Gruppe <strong>CRUSADE OF BARDS</strong> ein – und das bedeutet: Epische Abenteuerlust in Verbindung mit wohlklingendstem Frauengesang!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Crusade Of Bards - The Rise Of The Kraken (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BKgNLxGoRFE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es bleibt female-fronted: <strong>BRACHMOND</strong>, die abtrünnigen Spielleute aus Olching laden euch ein, mit ihnen im Aschenregen zu tanzen!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Brachmond - Ascheregen" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/w8Q-dIdDBzA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Im Anschluss gibt’s dann <strong>finnische</strong> Mythen und Sagen – aber nicht aus Finnland, sondern <strong>aus Berlin</strong>, mit der Folk-Metal-Kapelle <strong>KULTASIIPI!</strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Metsänpalosanat" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lXR5Dc3b5xY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Setzt die Segel und auf in den Sturm! Für Seefahrts- und Tavernenfeeling sorgen dann die Folk-Metaller <strong>STORM SEEKER</strong>!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="STORM SEEKER - Drag O Below [OFFICIAL MUSIC VIDEO]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VW2yff3su0U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>BLACK MESSIAH</strong> haben für dieses Konzert etwas ganz Besonderes angekündigt: Ein Oldschool-Special! Neben fröhlichen Fiedeleien darf sich also hier vor allem auf mittneunziger Symphonic Black Metal gefreut werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Black Messiah - Sceptre Of Black Knowledge" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/Gno1rMUQQvo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Headliner des zweiten Abends und letzte Band des Festivals sind diesmal für euch die niederländischen Krieger von <strong>HEIDEVOLK </strong>&#8211; eine Vorstellung wird hier wohl kaum noch von Nöten sein.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Vulgaris Magistralis - Heidevolk" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/reOLeLX0Q9U?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h2>Man sieht sich vor Ort &#8211; also seid bereit, es wird episch!</h2>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2020-vorbericht/">MEAD &amp; GREED 2020 – DER VORBERICHT</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 03 Sep 2019 06:45:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren diesmal im Dreierpack unterwegs und berichten diesmal vom Wespenz... äh WOLFSZEIT!</p>
<p>Ausführlich berichten wir über die Orga, Einhornsichtungen, musikalische Überraschungen a la MAYHEM, Folk Deluxe, Bands wie u.a. Endstille, Dornenreich, Equilibrium und natürlich Wespen... jeder Menge Wespen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Acht Jahre ist es her, dass es mich in die tiefsten Tiefen der Thüringer Wälder verschlagen hat – doch nun ist es Zeit für die Rückkehr zum <strong>Wolfszeit</strong>-Festival! Eine Bühne, 25 Bands, knapp 2000 Besucher und mindestens <strong>10000 Wespen</strong> – der Heidenspaß kann beginnen! Im Lineup stehen ausschließlich Black-, Pagan- und Folk-Metal-Bands. Darunter größere Namen wie <strong>ENSIFERUM</strong> oder <strong>ARKONA</strong>, aber auch viele noch unbekanntere Bands, für die eine solche Veranstaltung eine gute Möglichkeit darstellt, Aufmerksamkeit und Fans in dieser speziellen Musiksparte zu gewinnen.</p>
<p>Meine erste Aufgabe besteht darin, nach unserer Fotografin <strong>Steffi</strong> auch meine Co-Autorin <strong>Merlin</strong> zu finden. Gar nicht mal so einfach, wenn man sich noch nie zuvor getroffen hat und nicht genau weiß, wie diese Person eigentlich aussieht. Dass es auf dem gesamten Camp und Infield kein Mobilnetz gibt, hat zwar seinen Charme, hilft dieser Sache aber nicht gerade. Sonst könnte man ja Kontakt herstellen. Doch nach einem ganzen Abend <strong>erfolglosen Ansprechens aller rothaarigen Frauen</strong>, die ich finden kann, ob sie denn die seien, die ich suche, findet man sich dann doch noch kurz vor Beginn des ersten Konzertes. Und keine Sekunde zu früh, denn&#8230;</p>
<h2>Es geht los!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34120" aria-describedby="caption-attachment-34120" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34120 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_9013.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34120" class="wp-caption-text">BAUMBART</figcaption></figure>
<p>Und zwar erst einmal mit seichteren Tönen: <strong>BAUMBART</strong> nehmen das Publikum mit ihrem akustischen Folk mit auf eine Reise in ihr eigenes Fantasy-Universum. Die Musik setzt sich dabei zusammen aus Gitarren, Geige, Flöten und Perkussion; dazu Gesang aus 5 verschiedenen Kehlen. <strong>Ein gemütlicher Einstieg</strong> also für ein Festival, auf dem doch eher härtere Musik vorherrscht – was aber vielleicht auch der Grund ist, warum sich noch nicht allzu viele Besucher dazu überwinden konnten, in der warmen Mittagssonne ihren Pavillon zu verlassen und zum Infield zu wandern.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34119" aria-describedby="caption-attachment-34119" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34119 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34119" class="wp-caption-text">VOLTUMNA</figcaption></figure>
<p>Dabei ist dieses buchstäblich von überall in weniger als 5 Minuten zu erreichen. Die fröhliche Gruppe wirkt zwar zum Teil noch ein bisschen unsicher auf einer so großen Bühne, spielt aber dennoch ein schönes Konzert ohne bemerkbare Fehltritte und hat auch sichtlich Freude am Musizieren. Am besten gefällt mir der plötzliche Einsatz von Kastagnetten. <strong>Kastagnetten sind cool.</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Als zweite Band des Tages stehen <strong>VOLTUMNA</strong> aus Italien auf der Bühne. Sie sind nur zu dritt, haben dafür aber eine enorme Bühnenpräsenz. <strong>Aggressiv</strong> und voll in ihrem Element geben sie ihre Musik (die sie selbst als &#8222;Etruscan Metal&#8220; bezeichnen) einem leider viel zu kleinen Publikum zum Besten. <strong>VOLTUMNA</strong> waren mir und vermutlich 90% der anderen Festivalbesucher bis dato noch kein Begriff, aber sie haben wirklich gut abgeliefert und ich habe sie ab jetzt auf dem Zettel!</p>
<h3>Wölfe im Nadelwald</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34187" aria-describedby="caption-attachment-34187" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34187 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34187" class="wp-caption-text">WOLVES DEN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mich treibt es als nächstes zu <strong>WOLVES DEN</strong>, einer Band, auf die ich mich sehr freue. Und der Vorfreude folgt definitiv Bestätigung! Atmosphärisch und drückend (und sehr professionell gespielt!) entfaltet sich ihre Musik wunderbar <strong>inmitten dieses tiefsten Nadelwaldes</strong>. Leider müssen die ersten paar Lieder erstmal nur mit einer einzelnen Gitarre gespielt werden, da sich bei der anderen technische Probleme in den Weg stellen. Die epische Präsenz von Frontmann <strong>Helge</strong> schindet allerdings genug Eindruck, dass dies den meisten Zuschauern wahrscheinlich nicht mal auffällt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34189" aria-describedby="caption-attachment-34189" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34189 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34189" class="wp-caption-text">THORMESIS</figcaption></figure>
<p>Leider verlässt die Band zehn Minuten vor offiziellem Konzertende bereits die Bühne. &#8230;allerdings nicht für lange, denn nach kurzer Besprechung stehen sie wieder vor dem Publikum und geben einen letzten, grimmigen Song zum Besten. Jetzt bleibt nur noch abzuwarten, wann das neue Album kommt. Fertig aufgenommen ist es nach eigenen Angaben der Band – man suche nur noch nach einem passenden Label für die Veröffentlichung.</p>
<p><strong>THORMESIS</strong> haben ihre Wurzeln eher im Pagan-Bereich, doch ziehen sie mit ihren neueren Veröffentlichungen stark in Richtung schwärzerer Gefilde. Am besten funktionieren live meiner Meinung nach ihre &#8222;rockigeren&#8220;, weniger aggressiven Black-Metal-Riffs, welche im Lauf des Konzertes mehr als einmal eine Art hypnotisierende Wirkung erzeugen. Die doch oftmals melodischen Gitarren, die gelegentlichen Clean Vocals sowie ruhigere Gitarrenparts samt mitklingenden Keyboardsamples zeugen immer wieder von der <strong>Pagan-lastigeren Vergangenheit.</strong></p>
<h3>Zwielicht vs. Sonnenschein</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34123" aria-describedby="caption-attachment-34123" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34123 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_0702.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34123" class="wp-caption-text">IN TWILIGHT&#8217;S EMBRACE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Tja, manchmal hat es auch seine Nachteile, sich sehr auf eine Band zu freuen. Nämlich dann, wenn die <strong>Erwartungen nicht erfüllt</strong> werden. So ist es heute leider mit <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong>. Der Sänger (dessen Make-Up an den Joker oder wahlweise Eric Draven aus &#8222;The Crow&#8220; erinnert) bewegt sich wie in Ekstase über die Bühne, schmeißt sich auch mal samt Mikrophon auf den Boden und beweist sogar Deutschkenntnisse, indem er dem Publikum zwischendrin ein &#8222;Zum Teufel mit euch!&#8220; zuruft. Falls er eigentlich geplant hat, dem Black Metal, den sie spielen, eine finstere Note (!) zu verleihen – so ganz klappt das nicht. Das soll nicht heißen, dass <strong>IN TWILIGHT‘S EMBRACE</strong> nicht insgesamt solide abliefern, aber irgendwie packt es mich nicht. Vielleicht scheint auch einfach noch etwas zu viel Sonne für diese Band.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34124" aria-describedby="caption-attachment-34124" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34124 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34124" class="wp-caption-text">FINSTERFORST</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Mit Schlachtgebrüll stürmen dann <strong>FINSTERFORST</strong> die Bühne und klemmen sich alsbald hinter die Instrumente. Denn die Zeit der <strong>Release-Show ihrer neuen Scheibe </strong>&#8222;Zerfall&#8220; ist gekommen. Doch Moment! Irgendwas ist da nicht richtig. Waren da nicht mal weniger Leute in der Band? Und seit wann haben die zwei Sänger, die genau gleich aussehen? Habe ich was verpasst? Der Nebel lichtet sich nach dem ersten 13-Minuten-Hammer &#8222;<em>Wut</em>&#8222;, als Leadsänger <strong>Oli</strong> zu verstehen gibt, dass die Band heute ausnahmsweise mit erweitertem Lineup auftritt. Sein vermeintlicher Zwillingsbruder ist kein geringerer als <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>, und an der Gitarre gibt sich heute zudem <strong>Sascha</strong> die Ehre. Die Schwarzwälder (plus Gäste) legen hohe musikalische Qualität und technische Finesse an den Tag, der Sound ist massiv und die schwerfällige Musik wird von den beiden Sängern mit theatralischem Auftreten untermalt.</p>
<p>Leider bleibt der von mir erhoffte 36-Minuten-Epos &#8222;<em>Ecce Homo</em>&#8220; von der neuen Platte aus – dieser hätte die Band allerdings auch ungefähr drei Viertel ihrer Spielzeit gekostet. Alles in allem ein <strong>sehr überzeugender Album-Release</strong>, denn – mal abgesehen von der makellosen Performance und den Gastmusikern – wo könnte man ein besseres <strong>FINSTERFORST</strong>-Konzert erleben als in einem finsteren Forst? Höhö. Es erfolgt allerdings am Ende dann noch ein tatsächlich lustiger Moment, als sich der Frontmann mit den Worten &#8222;<strong>Danke Ragnarök</strong>!&#8220; vom <strong>Wolfszeit</strong>-Festival verabschiedet.</p>
<h3>Wenn die Nacht zum Tag wird</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34125" aria-describedby="caption-attachment-34125" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34125 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34125" class="wp-caption-text">ARKONA</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> <strong>ARKONA</strong> kann ich definitiv als meinen Favorit des Tages bezeichnen. Die <strong>Energie und Bühnenpräsenz </strong>von Sängerin <strong>Mascha</strong> sind wirklich sondergleichen. Die rennt da kreuz und quer über die Bühne und hat aus irgendeinem Grund trotzdem noch genug Luft in den Lungen, um einen makellosen Wechsel zwischen <strong>Growls und Klargesang</strong> hinzulegen – wie macht sie das? Auch die Interaktion mit dem Publikum funktioniert, die Leute gehen mit, brüllen und klatschen, der Auftritt macht einfach Spaß. Und abgesehen von der guten Bandperformance gibt es nebenbei auch noch <strong>eine der besten Lichtshows</strong>, die ich bei all meinen Festivalbesuchen bisher gesehen habe – im wahrsten Sinne des Wortes <strong>ein Highlight!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34126" aria-describedby="caption-attachment-34126" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34126 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_2467.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34126" class="wp-caption-text">VARG</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Und schon ist es Zeit für die Headliner des ersten Abends! Und nun kann <strong>der Veranstalter selbst</strong> zeigen, was in ihm steckt. Denn es spielen niemand anderes als die Wölfe höchstselbst: <strong>VARG</strong>! Und ihnen stehen definitiv die Worte &#8222;No Bullshit&#8220; ins Gesicht geschrieben. Statt <em>&#8222;Guten Tag&#8220;</em> oder anderem Trara gibt es heute nur aggressiven, treibenden Pagan Metal, Göttersagen und epische Schlachtengesänge der alten Wolfsschule. Zu Beginn ballert sich die Truppe erstmal in voller Ausführung durch ihr neu aufgelegtes Debütalbum (mit dem passenden Namen &#8222;Wolfszeit&#8220; beziehungsweise &#8222;Wolfszeit II&#8220;) und fährt dann mit einer Best Of ihres (offensichtlich objektiv gesehen besten) Albums &#8222;Wolfskult&#8220; fort. Es folgen zwei, drei mitsingbare Hymnen, und als Zugabe nicht etwa <em>&#8222;Rotkäppchen&#8220;</em>, sondern den Oldschool-Kracher <em>&#8222;Schildfront&#8220;</em>.</p>
<p>Ein wahrlich <strong>authentisches und bodenständiges Pagan-Konzert</strong>, wie ich es mir zu erträumen nicht gewagt hätte. Auch der Sound ist spätestens ab Mitte der Show (und nach persönlicher Aufforderung von Sänger/Organisator <strong>Philipp Seiler</strong> an den Soundmann, lauter zu drehen – das Publikum hat unüberhörbar darauf bestanden) richtig gut, und so fügt sich alles zu einem <strong>sehr starken Auftritt</strong> zusammen. <strong>Weiter so!</strong></p>
<h2>Der zweite Tag bricht an!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34127" aria-describedby="caption-attachment-34127" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34127 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34127" class="wp-caption-text">VARUS</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Freitag Mittag, die erste Band des Tages, das bekannte Bild: viel zu wenig Leute vor der Bühne. Und das ist in diesem Fall wirklich schade, denn <strong>VARUS</strong> haben durchaus das Potential für ein größeres Publikum! Allein der Sänger ist ein <strong>Multitalent</strong>. Der kann nämlich nicht nur singen, sondern auch noch <strong>Keyboard</strong> spielen und etwas auf der <strong>Querflöte</strong> zaubern! Nur am Witz seiner Ansprachen ließe sich vielleicht noch etwas feilen… Nichtsdestotrotz, <strong>VARUS</strong> machen Stimmung. Der Gitarrist ist voll bei der Sache und orgelt die Melodien mit einer Spielfreude rauf und runter, die ihresgleichen sucht. Zum Schluss wird es dann aber nochmal ernst, als die Band einen <strong>Song zu Ehren des verstorbenen WOLFCHANT-Gitarristen Eddy</strong> spielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34128" aria-describedby="caption-attachment-34128" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34128 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-4.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34128" class="wp-caption-text">GRABAK</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Nach einer äußerst amüsanten <strong>Fahrt mit der geländeeigenen Bimmelbahn</strong> steht bei mir der Name <strong>GRABAK</strong> im Running Order. Hierbei handelt es sich um kalten, todernsten <strong>Black Metal</strong> mit Kriegsthematik. Leider scheinen sich nicht allzu viele Festivalbesucher dafür zu interessieren, denn der Bereich vor der Bühne ist leerer denn je. Und das ist schade! Denn auf der Bühne befinden sich <strong>richtig fähige Musiker.</strong></p>
<p>Besonders dem <strong>Drummer</strong> gebührt Respekt in Sachen<strong> Geschwindigkeit, Ausdauer und Präzision</strong> – kaum ein anderer Schlagzeuger auf diesem Festival dürfte sich in dieser Hinsicht auf einem solch hohen Level bewegen. Dennoch muss auch ich sagen, dass sich bei der Musik nicht wirklich um eine Sparte der schwarzen Musikzunft handelt, mit der ich persönlich etwas anfangen kann oder über die ich wirklich treffende Aussagen von mir geben könnte, und so endet an dieser Stelle mein Konzertbericht auch schon.&nbsp;</p>
<h3>Ein verheerend guter Auftritt</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34129" aria-describedby="caption-attachment-34129" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34129 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg" alt="" width="300" height="220" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-300x220.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-1024x751.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5-750x550.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-5.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34129" class="wp-caption-text">VERHEERER</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die nun folgende Band kann ich getrost als meine <strong>persönliche</strong> <strong>Überraschung</strong> des Festivals bezeichnen: <strong>VERHEERER</strong>! Die <strong>Flensburger</strong> spielen klassischen <strong>Black Metal</strong> à la <strong>MAYHEM</strong>, der live einfach nur zum Haare schütteln einlädt – was ich auch ausgiebig tue. Da ist nicht viel Schnickschnack bei, das ist düster und hart. Und trotzdem ist die Musik nicht zu simpel. Definitiv eine Band, die mehr Aufmerksamkeit verdient (es wundert mich sowieso, dass die Schwarzmetaller noch so unbekannt sind). Klarer Tipp von mir, reinhören!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34130" aria-describedby="caption-attachment-34130" style="width: 226px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34130" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg" alt="" width="236" height="285" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-248x300.jpg 248w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-846x1024.jpg 846w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6-750x908.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-6.jpg 1198w" sizes="auto, (max-width: 236px) 100vw, 236px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34130" class="wp-caption-text">DARKKIRCHENSTEUER</figcaption></figure>
<p>Wenn in der ersten Reihe <strong>Gummibärchen</strong> rumgehen und die Gestalten auf der Bühne aussehen wie ein Ensemble aus der Geisterbahn, dann kann es sich eigentlich nur um <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> handeln! Ein Phänomen, welches sich bisher von großen Bühnen ferngehalten hat, präsentiert sich hier ganz ohne Scheu und spielt – ja was eigentlich?</p>
<p>Sagen wir einfach, <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Portion <strong>(Selbst-)Ironie</strong>. Da darf natürlich auch ihre Hitsingle <em>&#8222;Leb doch selber&#8220;</em> nicht fehlen. Und wer jetzt denkt: &#8222;Wer guckt sich so einen Schwachsinn überhaupt an?&#8220; – das Infield ist sehr gut gefüllt! Zurecht? <strong>DARKKIRCHENSTEUER</strong> liefern ohne große Show einen soliden Auftritt ab, den man gesehen haben kann. Wenn man ihn verpasst hat, wird einem aber auch nichts fehlen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Von fröhlichen Flöten und Blicken, die töten</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34131" aria-describedby="caption-attachment-34131" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34131 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34131" class="wp-caption-text">MUNARHEIM</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> MUNARHEIM</strong> konnte ich bereits vor ein paar Jahren auf dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival live erleben, wo sie mir zugegebenermaßen sehr gut gefallen haben. Nun steht die Folk-Metal-Kombo mit den sympathischen Gesichtern dann endlich wieder vor mir auf der Bühne. Sie erzählen musikalische Geschichten mithilfe von <strong>tiefen Flöten</strong>,<strong> hohen Screams</strong> und einer geschickten Kombination aus <strong>Akustik-</strong> und <strong>Metal-Elementen</strong>.</p>
<p>Und nicht nur in den Klängen und Gesängen, auch auf der Bühne herrscht <strong>viel Bewegung</strong>. Dies wirkt sich auch auf die ersten paar Reihen im Publikum aus – diese sind sehr motiviert und lassen sich auch <strong>körperlich vom musikalischen <em>Flow</em> mitreißen</strong>. Zudem ist es schön, mal wieder eine Band live zu sehen, bei denen der Begriff &#8222;Folk Metal&#8220; tatsächlich daher rührt, dass auch wirklich <strong>Folklore-Instrumente</strong> benutzt werden – und die Sounds nicht nur aus Keyboard oder abgespielten Samples stammen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34132" aria-describedby="caption-attachment-34132" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34132 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34132" class="wp-caption-text">ENDSTILLE</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finsteren Gestalten von <strong>ENDSTILLE</strong> haben heute die Ehre, mit ihrem Auftritt den Abend und damit die <strong>Dunkelheit einzuleiten</strong>. Dementsprechend finster guckt auch der Sänger. Wenn Blicke töten könnten, wäre das gesamte Publikum nach wenigen Sekunden niedergemäht. Zum Glück ist dies nicht der Fall und so lauscht eine Menschenmenge im mittleren dreistelligen Bereich andächtig der ganz und gar nicht andächtigen Musik. Ne, im Ernst, das Publikum wirkt teilweise sogar relativ teilnahmslos. Mich reißt die Musik allerdings auch nicht so mit. Sie ist zwar hart und durchdringend, aber wenig aufregend. Für mich war es der erste <strong>ENDSTILLE</strong>-Auftritt, und hängengeblieben ist eigentlich nichts außer: &#8222;Ich muss beim nächsten Mal dringend meine Ohrstöpsel mitnehmen, bei der Lautstärke!&#8220;.</p>
<h3>Achtung, jetzt wird’s metaphysisch!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34133" aria-describedby="caption-attachment-34133" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34133 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-9.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34133" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Kennt ihr diese Momente im Leben, in denen alles anders erscheint als normalerweise? Wo das Universum mit sich selbst im Reinen zu sein scheint, und man sich genau in seiner Mitte befindet? Momente, in denen man spontan aus einem Gespräch heraus <strong>binnen Sekunden in musikalische Ekstase gesogen</strong> wird, und nach denen man sich erstmal fünf Minuten lang, Gesicht gen Sternenhimmel gerichtet, ins Gras legen muss, bevor man in der Lage ist, sich Notizen für den Festivalbericht zu machen? Ein solches Erlebnis habe ich dieses Jahr mit <strong>DORNENREICH</strong>. Das Konzert erwischt mich genau am richtigen Ort zum genau richtigen Zeitpunkt, um mich auf eine Reise durch die tiefsten Gefilde des Seins mitzunehmen.</p>
<p>Es ist schwer, die Erfahrung in Worte zu fassen, selbst jetzt, wo ich diese Band zum zigsten Mal sehe. Aber höchstwahrscheinlich ist nicht nur die Musik daran schuld: Die wieder einmal herausragend stimmige Licht- und Nebelshow, der perfekte Sound und die geschlossene, <strong>nächtliche Waldatmosphäre</strong> tragen definitiv dazu bei, dass <strong>DORNENREICH</strong> eine absolut hypnotische Wirkung entfalten, mit der sie alle in ihren meta-musikalischen Bann ziehen. <strong>Ein wahrhaft gelebter Moment.</strong> Amen.</p>
<h3>Ein wiedergefundenes Gleichgewicht?</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34135" aria-describedby="caption-attachment-34135" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34135 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_4305.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34135" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Nach dieser Erfahrung bin ich mir nicht sicher, ob es eine gute Idee ist, mir <strong>EQUILIBRIUM</strong> noch anzusehen. Besonders jetzt, nachdem ich ihren neueren Veröffentlichungen nicht sehr viel abgewinnen konnte, und die Band mich schon auf dem <strong>SUMMER</strong> <strong>BREEZE</strong> eher wenig zu überzeugen wusste, befürchte ich, dass das Konzert mir eher meine äußerst positive musikalische Erfahrung des Abends etwas verwässern könnte, als etwas dazu beizutragen. Aber Pflicht ist Pflicht, und so stehe ich, Notizblock gezückt, zu den ersten erklingenden Takten des Intros offenen Geistes vor der Bühne.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34138" aria-describedby="caption-attachment-34138" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34138 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg" alt="" width="300" height="183" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-300x183.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-1024x626.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04-750x458.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34138" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Und dann wird mir eine harte Wahrheit schlagartig bewusst. Wie gut das Konzert einer Band ist (insofern sie in der Lage ist, ihr Material sauber zu spielen), <strong>liegt manchmal zu 0% an der Band selbst</strong> &nbsp;und zu 100% an allem drum herum. Nachtatmosphäre, grandiose Lichtshow und makelloser, massiver Sound sorgen tatsächlich auch hier (ein wenig wider Erwarten) für ein äußerst genießbares und <strong>einprägsames Erlebnis</strong>.</p>
<p>Und das trotz sehr ähnlicher Setlist zu letzter Woche – &nbsp;und ganz genauso guter Performance der Musiker. Und da fällt mir etwas ein: Sollte nicht überhaupt heute auch das neue Album erscheinen? Die Antwort lautet: Jein! Der Grund, warum diese Info nicht an die größere Glocke gehängt wurde, sei, dass wohl bis heute nicht ganz klar war, ob die Alben (physisch) denn auch da beziehungsweise verkaufbar sein würden. Doch das sind sie nun, und somit handelt es sich bei diesem Konzert mehr oder weniger ungeplant dann auch <strong>tatsächlich um eine Release-Show.</strong></p>
<h3>Zurück zur Musik:</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34137" aria-describedby="caption-attachment-34137" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34137 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34137" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM</figcaption></figure>
<p>Das Konzept der modernen, langsameren und schwereren <strong>EQUILIBRIUM</strong> funktioniert unter gegebenen Umständen richtig gut (fragt mal das äußerst bewegungsfreudige Publikum). Mittlerweile sind es eher die älteren, schnelleren und melodischeren Songs, die bei Auftritten der Band etwas fehl am Platz wirken (davon abgesehen, dass<strong> Robses Stimme</strong> in meinen Augen noch nie sehr gut dafür geeignet war, die frühen Werke so wirklich zu reproduzieren). <strong>Fazit:</strong> Ich konnte das Konzert sehr genießen!</p>
<p>Wenn man aber, wie mein Zeltplatznachbar, die Band zuletzt vor neun Jahren live gesehen hat und ihren Werdegang in der letzten Dekade nicht mitverfolgt hat, ist schon fast nachvollziehbar, dass man erstmal so auf den Arsch fällt, dass man den Drang verspürt, das <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Patch gewaltsam von der eigenen Kutte zu entfernen und übers Camp zu schmeißen (und dies auch tut).</p>
<h3>Feuer und Hass</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34139" aria-describedby="caption-attachment-34139" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34139 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5199.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34139" class="wp-caption-text">WATAIN</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Last but not least kommen wir zum zweiten Headliner des diesjährigen <strong>Wolfszeit-</strong>Festivals, und zwar zu den Schweden von <strong>WATAIN</strong>. Und so wenig ich den Namen ihrer Heimatstadt (die Band kommt aus Uppsala) ernst nehmen kann, so ernst nehmen es diese finsteren Gestalten mit ihrer Musik. Das ist <strong>Black Metal</strong> der alten Schule, rau und rotzig, ein gehobener Mittelfinger an all die glattgebügelte &#8222;Mainstream-Mucke&#8220;. Ach ja, und ihren Hang zum Okkulten darf man nicht vergessen – der ist aber auch nicht zu übersehen. Umgedrehte Kreuze hängen von der Decke, die Bühne ist mit allem möglichen Klimbim geschmückt und <strong>alles, was irgendwie im Stande ist zu brennen, wird</strong> <strong>angezündet</strong> (nur die Haare der Bandmitglieder werden glücklicher Weise verschont).</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34172 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg" alt="" width="300" height="237" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-300x237.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-1024x809.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3-750x592.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-3.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Abgesehen davon, dass sie alles in Brand stecken, spielen <strong>WATAIN</strong> aber natürlich auch Musik. Da die Band seit <strong>mehr als 20 Jahren existiert</strong> und Erfahrung mit großen Bühnen hat, verwundert es auch nicht, dass sie gut und routiniert abliefern. Ich kann dem Auftritt zwar nichts übermäßig Besonderes abgewinnen, aber allein die Show lohnt natürlich immer, sich anzuschauen- und nebenbei bekommt man auch noch eine Portion guten alten <strong>Black Metal</strong> zu hören.</p>
<p><em>Steffi:</em> Hach ja, <strong>WATAIN</strong>. Nicht nur fürs Auge, sondern auch für die eigene<strong> Spiritualität zur x-ten Rum-Cola</strong> des<strong> Freitagabends</strong> sind sie genau das richtige. Und natürlich bleibt nach guter <strong>WATAIN</strong>-Manier auch das Publikum nicht von den blutigen Leidenschaften der Band verschont &#8211; der Wellenbrecher sieht am nächsten Morgen aus, als wäre er Zeuge eines schweren Massakers geworden. Doch als sich die Zuschauer der ersten Reihen mehr oder minder freiwillig in<strong> Schweineblut</strong> duschen dürfen, genieße ich schon mit meinen Kamera-Kollegen ein Feierabendgetränk. Glück gehabt!</p>
<h2>Morgenstund‘ hat Gold im Mund!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34161" aria-describedby="caption-attachment-34161" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34161 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34161" class="wp-caption-text">DVALIN</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Dabei ist es schon 13 Uhr, als <strong>DVALIN</strong> den letzten Festivaltag eröffnen. Ist das nicht auch der Name eines der Zwerge aus &#8222;Der Hobbit&#8220;? Ist das denn jetzt <strong>Zwergenmetal?</strong> Die Äxte in Logo und Bühnendeko würden dies jedenfalls unterstreichen. Ebenso die in Fantasy-Rüstungen gekleideten Musiker (ich bin mir sicher, der Sänger trägt eine Level-100-RPG-Rüstung eines weiblichen Charakters). Tatsächlich aber handelt es sich bei <strong>DVALIN</strong>s Musik um <strong>Folk Metal</strong> mit <strong>Dudelsäcken, Drehleier</strong> und<strong> Rauschpfeife</strong> (was auch immer das schon wieder sein mag). Neben hauptsächlich schwerer ausfallendem Musikmaterial mit hie und da einer gewissen Prog-Note gibt es natürlich auch das eine oder andere obligatorische Trink- und Mitgröl-Lied (und jetzt alle: <strong>&#8222;Leert den Krug in einem Zug!&#8220;</strong>). Alles in allem ein guter Start in den Nachmittag!</p>
<p><em>Steffi:</em> Und dabei dürfen auch <strong>DVALIN</strong> heute ein kleines <strong>Jubiläum</strong> feiern! Denn am Mikro steht jetzt jemand anders &#8211; &#8222;dor Ronny&#8220;, wie wir in den neuen Bundesländern zu sagen pflegen. <strong>Sackpfeifenspieler</strong> und <strong>SKALDENFEST-Organisator Muscus</strong> hat uns dazu folgendes verraten:<em> &#8222;<strong>Ronny</strong> probt schon seit einigen Monaten mit uns, doch wir dachten uns, wir überraschen auf dem Wolfszeit einfach mit unserem neuen Sänger. Durch seine langjährige Bühnenerfahrung und stimmliche Versiertheit ist er der perfekte Frontmann für <strong>DVALIN</strong> und bringt noch dazu jede Menge Energie auf die Bühne, die sich auch auf&#8217;s Wolfszeit-Publikum übertragen hat.&#8220;</em> Da gehen wir mit! Nur in das Bühnenoutfit muss er noch hineinwachsen (Zwinkersmiley).</p>
<h3>Südländische Leidenschaften</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34147" aria-describedby="caption-attachment-34147" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34147 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/IMG_5929.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34147" class="wp-caption-text">FUROR GALLICO</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Als Nächstes erwartet mich&#8230; nicht das, was ich erwartet habe! Glaubt man den ersten paar Musikvideos, die man auf Youtube findet, so machen <strong>FUROR GALLICO</strong> seichtes Folk-Geklimper mit weiblichem Gesang. Jedoch fliegt mir jetzt erstmal zu Konzertbeginn <strong>eine gehörige Portion Blast Beats</strong> um die Ohren, während eine komplette Pagan-Folk-Metal-Band auf die Bretter gesprungen kommt. Der Sänger gibt vor allem Growls, aber auch gelegentlich <strong>Clean Vocals</strong> von sich, und eine Sängerin kommt nur in seltensten Fällen zum Einsatz.</p>
<p>Schlagzeuger, Bassist und Flötenspieler der Band wirken noch alle sehr jung, sind allerdings äußerst fit an ihren Geräten! Das Konzert der <strong>Italiener</strong> strotzt vor Energie, und auch die Crowd spürt das und macht begeistert mit. Der beste Moment der Show ist definitiv der, in dem die bis dahin stumme <strong>Harfenspielerin</strong> sich aus dem Nichts heraus ein Mikrofon greift und erstmal richtig <strong>aggressive, tiefe Growls</strong> von sich gibt und mit dem <strong>Leadsänger</strong> im Duett schreit. Respekt, das kam unerwartet!</p>
<h3><strong>Die Kraft des Direkten</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34148" aria-describedby="caption-attachment-34148" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34148 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg" alt="" width="300" height="216" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-1024x736.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-750x539.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/08/01-12.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34148" class="wp-caption-text">HORN</figcaption></figure>
<p><strong>HORN</strong> liefern bodenständigen <strong>Black Metal</strong> mit einer ordentlichen Prise <strong>Punk/Rock’n’Roll</strong> und <strong>Pagan-Einflüssen</strong>. Der muskelbepackte Sänger erinnert vom Aussehen her ein bisschen an den Gangster-Rapper <strong>KOLLEGAH</strong> – macht <strong>aber definitiv bessere Musik!</strong> Sowohl paganen <strong>Clean-Gesang</strong> als auch <strong>Growls</strong> und wütende Semi-Growls beherrscht er meisterlich, und wechselt teilweise sogar innerhalb eines Wortes zwischen den unterschiedlichen Techniken hin und her. Ein starker Auftritt! Der Sound ist druckvoll, die Musik ist sehr direkt und erzeugt viel Kraft aus <strong>roher Standfestigkeit</strong>. Hier wird sich nicht mit unnötigem Schnickschnack wie etwa Folk-Gedudel aufgehalten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34163" aria-describedby="caption-attachment-34163" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34163 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6744.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34163" class="wp-caption-text">XIV DARK CENTURIES</figcaption></figure>
<p><strong>XIV Dark Centuries</strong> sieht man auch eher selten – und wenn, dann auf Veranstaltungen wie dieser. In voller Montur steht die <strong>Pagan-Metal-Formation</strong> in der heißen Nachmittagssonne. Und ja, ihnen ist warm in der Verkleidung. Ich habe diese Band als gute Live-Band in Erinnerung, jedoch hat ihre Musik heute Schwierigkeiten, so wirklich bei mir anzukommen. Da wären wir wieder beim Thema &#8222;alles drum herum spielt eine genau so wichtige Rolle wie die Band selbst&#8220; – vielleicht ist der Sound etwas ungünstig, vielleicht drückt die Sonne etwas zu unangenehm. Irgendwas macht jedenfalls, dass heute die alten <strong>Schlachtenlieder </strong>nicht so wirklich ihr<strong> volles Potential</strong> entfalten wollen, obwohl die Band ein ordentliches Konzert abliefert.</p>
<p>Aber davon abgesehen gibt’s gute Neuigkeiten: Die <strong>Thüringer</strong> haben nach 8 Jahren endlich wieder einen <strong>Braten in der Röhre!</strong> Das neue Album &#8222;Waldvolk&#8220; sei anscheinend bereits fertig aufgenommen und zurzeit im Presswerk. Live zu hören gibt’s davon auch schon ein paar neue Tracks.</p>
<h3>Altehrwürdige Lieder (und altbekannte Gesichter)</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34164" aria-describedby="caption-attachment-34164" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34164 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34164" class="wp-caption-text">MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Eine Band, die man tatsächlich <strong>noch seltener</strong> zu Gesicht bekommt, ist <strong>MINAS MORGUL</strong>. Ich weiß ehrlich gesagt nicht sehr viel über diese Gruppe (nur die üblichen Lieder sind mir bekannt), und so gucke ich erstmal komisch, als <strong>EQUILIBRIUMs</strong> <strong>Robse</strong> sich als ihr neuer Sänger entpuppt. Das erklärt auch, warum er gestern meinte, wir sollten uns alle unbedingt diese Band ansehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34166" aria-describedby="caption-attachment-34166" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34166 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_6857.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34166" class="wp-caption-text">Stef von JÖRMUNGAND bei MINAS MORGUL</figcaption></figure>
<p>Doch die nächste Überraschung folgt sogleich! Denn da ist noch ein Mann mit Mikrofon auf der Bühne – und es ist kein anderer als&#8230; <strong>schon wieder</strong> <strong>Stef von</strong> <strong>JÖRMUNGAND</strong>! Mal abwechselnd, mal gemeinsam lassen die beiden röhrenden Organe die altehrwürdigen Lieder erklingen.</p>
<p>Letzterer übernimmt dabei zudem alle clean gesungenen Parts. Interessanterweise stehen aber dieser ernsteren Musik gerade die Growls von <strong>Robse</strong> auch sehr gut. Das <strong>Keyboard</strong> geht im Mix leider ziemlich unter und ist kaum zu hören, und auch generell matscht die Sache ziemlich vor sich hin. Auch ist es noch gerade so nicht dunkel genug für eine effektvolle Lichtshow. Die Musik ist dabei bekannterweise ziemlich solide und roh, und die relativ große Anzahl an angetretenen Zuhörern gibt sich eher beobachtenden als aktiven Tätigkeiten hin.</p>
<h3>Hach ja, die Niederländer.</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34167" aria-describedby="caption-attachment-34167" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34167 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG_7822.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34167" class="wp-caption-text">HEIDEVOLK</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die finde ich ja allein aufgrund ihrer Sprache schon toll. Aber <strong>HEIDEVOLK</strong> sorgen abgesehen davon auch durch schwungvolle, zur Bewegung anregende Musik für <strong>mächtig gute Laune</strong>. Die Musiker haben Spaß, und das springt aufs Publikum über. Verständigungsprobleme gibt es hier keine. Die Jungs wissen einfach, wie man die Menge mitreißt, der Gesang ist durchdringend und das Lungenvolumen von <strong>Lars „Nachtbraecker“</strong> beeindruckt mich einmal mehr.</p>
<p>Ihren Höhepunkt erreicht das Spektakel, wie könnte es auch anders sein, mit der allseits bekannten und beliebten &#8222;Hitsingle&#8220; <em>&#8222;</em><em>Vulgaris Magistralis&#8220;</em>. Spätestens hier grölen alle mit und vor der Bühne tanzt ein fröhlicher Circle Pit seine Runden. Der Auftritt von <strong>HEIDEVOLK</strong> bekommt von mir das Attribut &#8222;Stimmungskanone&#8220; und kann von mir aus gerne wieder zum <strong>Wolfszeit </strong>kommen!</p>
<h3><strong>Am Zenit der Atmosphäre</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34168" aria-describedby="caption-attachment-34168" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34168 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/01-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34168" class="wp-caption-text">PRIMORDIAL</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> <strong>PRIMORDIAL</strong> haben dann den Vorteil, dass sie bereits unter schwarzem Himmelszelt anfangen dürfen. Somit geht der <strong>Lichttechniker </strong>wieder in den<strong> Super-Sayajin-Modus</strong> und das Powerlevel der Lichtshow ist von erster Sekunde an auf über 9000. Auch der Sound hat genau die <strong>gänsehauthervorrufende Tiefe</strong>, die er bei einer solchen Band braucht. Leider gibt es zu Beginn technische Schwierigkeiten am Schlagzeug. Ich gehe davon aus, dass sich das Fußpedal von der Kickdrum gelöst hat. Ein Problem, das ich aus eigener Erfahrung als Schlagzeuger kenne, und glaubt mir, es ist richtig ärgerlich. Besonders, wenn die Lieder deiner Band im Durchschnitt<strong> 8 Minuten</strong> dauern und du dazwischen nicht die Möglichkeit hast, das Pedal wieder anzuklemmen. Klammer zu.</p>
<p>Ab dem dritten Song ist das Problem behoben, und nichts steht der <strong>massiven Atmosphäre</strong> mehr im Weg, die diese Band unter diesen (in diesem Artikel schon oft gepriesenen) Konditionen freizusetzen vermag. Die mesmerisierende Musik, das okkult-theatralische Auftreten und der markerschütternde Gesang von Frontmann <strong>Alan Averill</strong> lassen diese Interaktion zwischen Bühne und Publikum zu einer äußerst intensiven Erfahrung werden. Definitiv die eindrucksvollste <strong>PRIMORDIAL</strong>-Show meiner bisherigen Karriere als Konzertgänger!</p>
<h3><strong>Erstmal Luft holen!</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34169" aria-describedby="caption-attachment-34169" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34169 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34169" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Denn es ist auch schon an der Zeit für das <strong>allerletzte Konzert</strong> dieses Festivals. Für <strong>ENSIFERUM</strong> hat sich definitiv die bisher größte Masse versammelt – und ich würde behaupten, auch die Stimmung war bei keiner anderen Band so gut wie hier. Jetzt gilt es, ein letztes Mal alles zu geben. Es bilden sich Circlepits, Moshpits, Schiffsgeruder, ja sogar Circlepits um Schiffsgeruder herum! Ich frage mich immer mal wieder, wie sowas eigentlich von der Bühne aus aussieht. Bestimmt cool. Jedenfalls ist nicht nur die Motivation in der Crowd groß, auch die Band hat ganz klar verstanden, welche ihrer 69 Songs (Coverversionen und Intros nicht mitgerechnet) live so richtig gut funktionieren, und beglücken uns mit einer meisterlich zusammengestellten Setlist aus konstanten Höhepunkten!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34170" aria-describedby="caption-attachment-34170" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-34170 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34170" class="wp-caption-text">ENSIFERUM</figcaption></figure>
<p>Technisch haben die Finnen mittlerweile ein höchst professionelles Level erreicht! Da geht kein Schlag mehr daneben und es schleicht sich kein schiefer Ton ein. Leider braucht der Sound ein paar Minütchen, bis er da so richtig mithalten kann. Die ersten paar Songs klingen somit leider „nur“ ganz okay. Spätestens bei <em>&#8222;From Afar&#8220;</em> aber reißt auch mich dann die Energie aus der müdigkeitsinduzierten Trance und nimmt mich mit in <strong>ferne Welten</strong>.</p>
<p>Aber die wahre Überraschung erfolgt am Ende: Niemand hätte einen anderen Song als <em>&#8222;Iron&#8220;</em> als Abschluss erwartet – so machen es <strong>ENSIFERUM</strong> ja (verständlicherweise) schon seit Jahren. Aber nicht heute! Denn als Abschluss dieses Festivals wurde die zehnminütige Hymne <em>&#8222;Victory Song&#8220;</em> auserkoren. Das macht mich, und scheinbar alle um mich herum, sehr glücklich. So endet das letzte Konzert auf einer euphorischen Note – und alle gehen mit zufriedenen Gesichtern in ihre Zelte zurück.</p>
<h3>&#8230;oder etwa nicht?</h3>
<p>Denn kaum hat sich die Band verabschiedet, spielt die Bühnencrew den äußerst emotionalen Titeltrack von „<em>Titanic</em>“ ab. <strong>In der Shitty-Flute-Version</strong>. Ja, das ist genau, wonach es klingt, googelt es ruhig. Eine liebevoll gepflegte WOLFSZEIT-Tradition eben! Danach beginnt dann mit dem DJ auf der Bühne die letzte, fette Afterparty auf dem Infield – mit Hits von <strong>SCOOTER</strong>, <strong>DIE KASSIERER</strong> und zu guter Letzt einer 30-Minuten-Schleife der <strong>CANTINA BAND</strong>. Hach ja. Manchmal darf man das. Auch als <em>trver</em> Black Metaller.</p>
<div style="width: 854px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-34109-2" width="854" height="480" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4?_=2" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/003.mp4</a></video></div>
<h2>Und so geht auch dieses Festival zu Ende.</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34174 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/02-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und ich muss sagen, es war in allen Hinsichten ein sehr positives Erlebnis! Die Location ist bei weitem schöner und atmosphärischer als jede riesige, offene Wiese, und die überschaubare Größe gibt ein gewisses Gefühl von Familie und Geborgenheit. Kurzgesagt: <strong>Das Wolfszeit strotzt nur so vor Charme</strong>. Auch die Bands waren sowohl geschickt und stimmig ausgewählt als auch allesamt in der Lage, sehr überzeugende Konzerte abzuliefern (meine Highlights: <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong>). Das <strong>Cocktail-Angebot für fünf Euro</strong> auf dem Infield ist auch eine wunderbare Sache – besonders, wenn es zu jedem Drink ca. drei Wespen umsonst dazu gibt, die einem fortan auf Schritt und Tritt folgen. Die Soundqualität der Shows befand sich fast immer irgendwo auf der Skala von in Ordnung bis perfekt, und, verdammt noch mal, gebt dem Lichttechniker eine Gehaltserhöhung!</p>
<p>Warum ich mir das alles die letzten acht Jahre habe entgehen lassen, leuchtet mir auch nicht ein. Zurückkehren werde ich aber mit Sicherheit! Adé liebes <strong>Wolfszeit</strong>-Festival, <strong>du wundervolles, internetloses Paralleluniversum!</strong></p>
<p><em>Merlin:</em> Das <strong>Wolfszeit</strong> <strong>2019</strong> war ein Festival, auf das ich schon lange im Voraus hingefiebert hatte. Und ich wurde nicht enttäuscht! Auch wenn ungefähr doppelt so viele Wespen wie Metalheads am Start waren, die Location, die Bandauswahl und die familiäre Größe des Festivals haben auch dieses Jahr wieder für eine großartige Zeit gesorgt – gerne nächstes Jahr wieder! Auch wenn ich mir bis dahin vermutlich ein mobiles Moskitonetz basteln werde&#8230;</p>
<h3>Mit einem lachenden und einem weinenden Auge&#8230;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34176" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/03-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><em>Steffi:</em> Das diesjährige <strong>Wolfszeit</strong> habe ich wohl vor allem mit dem Blick durch den Sucher meiner Kamera verbracht. Nichtsdestotrotz habe ich doch die Augen offengehalten &#8211; und möchte gern auch für mich noch ein Paar Punkte in Sachen<strong> Fazit </strong>für dieses Jahr loswerden. Wie <strong>Merlin</strong> und <strong>Mich</strong> beide schon festgestellt haben, war das Festival sowohl <strong>sound-</strong> als auch <strong>lichttechnisch</strong> von einer <strong>grandiosen Performance</strong> gesegnet, was nicht zuletzt der starken und <strong>superlieben Bühnencrew</strong> zu verdanken ist. Die sorgten dafür, dass jeder noch so komplizierte und brennbare Auftritt (hust&#8230; <strong>WATAIN</strong>&#8230; hust) astrein und für die Zuschauer reibungslos über die Bühne ging. Vor dieser Leistung kann man nur den Hut ziehen &#8211; vor allem im Hinblick darauf, dass die Bühnenshows schon im vergangenen Jahr einen echten Hingucker darstellten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34177 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Was allerdings gefährlich vernachlässigt wurde, waren<strong> Security</strong> und andere die <strong>Festivalorganisation</strong> bestimmende Punkte. In der Szene kennt man einander, umso schwerer ist es für mich, hier einmal Klartext zu sprechen &#8211; in der Hoffnung, dass wir in den kommenden Jahren nicht dieselben Erfahrungen machen müssen.</p>
<p>Was bei der Anreise mit der nur als &#8222;ahnungslos&#8220; zu bezeichnenden Einweisung und Wegbeschreibung der offensichtlich<strong> nicht ortskundigen Securitys</strong> beginnen sollte, wollte sich über das verbleibende Wochenende leider kaum verbessern. Schon in den vergangenen Jahren schien man sich auf dem <strong>Wolfszeit</strong> besonders schwer mit der Einweisung zu tun, dieses Jahr zeigte sich leider kein besseres Bild. Teile des <strong>Campingplatzes</strong> waren entweder überladen, zugeparkt oder von Besuchern abgesperrt, ohne dass seitens der <strong>Crew</strong> genügend Helfer vorhanden gewesen wären, um das Chaos aufzulösen.</p>
<h3>Musik top, Orga flop?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-34178" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/05.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie vergangenes Jahr litt die <strong>Aftershowparty</strong> ebenfalls unter mangelndem Personal, was die Nutzung der <strong>eigens hergerichteten Partyräume</strong> leider unmöglich machte und weshalb die Party schon ab <strong>Donnerstagabend</strong> aufs<strong> Infield</strong> verlegt werden musste. Und nicht nur an Helfern, die sich nebenbei bemerkt teils wirklich abrackerten, mangelte es (ein Problem, mit dem sich das Wolfszeit nun schon ein paar Jahre herumschlagen muss).</p>
<p>Dieses Jahr fehlten auch ausgerechnet die wichtigsten Personen, wenn es um die Sicherheit aller Anwesenden geht &#8211; <strong>Securitys</strong>. Es waren schlichtweg zu wenige da. Nicht nur, dass viele Besucher im Nachhinein die <strong>mangelhaften Einlasskontrollen</strong> zum Infield kritisierten &#8211; auf dem gesamten Festivalgelände waren <strong>Securitys</strong> so rar wie<strong> Einhörner</strong> und Augenzeugenberichte der Zahnfee.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-34179 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/04-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und gerade dort, wo sie von den Besuchern besonders benötigt wurden &#8211; abends <strong>im Graben</strong>, bei <strong>ENSIFERUM, EQUILIBRIUM</strong> und Co. nämlich &#8211; waren es zum größten Teil <strong>Fotografen</strong>, die die <strong>Crowdsurfer</strong> aus der Menge in den Graben zerrten. Nicht nur, dass sich zu den <strong>Headlinern</strong> also nur <strong>2 Securitys</strong> überhaupt im Graben befanden &#8211; keiner von ihnen besaß auf Nachfrage Erfahrung mit der Arbeit auf Festivals. Somit wundert es auch keinen, dass sie die meisten <strong>Crowdsurfer</strong> von ihren Wartepositionen am Rand (!) der Bühne erst entdeckten, wenn <strong>Festivalfotograf Stefan</strong> sie bereits in den Armen hatte. Leider verbesserte sich diese Situation auch auf Nachfrage bei der Festivalleitung nicht zum Samstag Abend hin.&nbsp;</p>
<p>Was gewesen wäre, wenn die <strong>Fotografen</strong>&nbsp;nicht gewesen wären? Man möchte es sich nicht ausmalen. Und so sehr ich dieses Festival vor allem auch Dank seiner<strong> lieben Crew</strong> schätzen gelernt habe, liegt mir die mangelnde Sicherheit wie ein Stein auf dem Herzen. Das<strong> Wolfszeit</strong> ist dank der<strong> guten Bandauswahl</strong>, der<strong> einzigartigen Location</strong>, dem grandiosen <strong>Sound</strong> und der guten <strong>Bühnenshow</strong> ein echter Geheimtipp. Darum: Nehmt den Weg auf euch, schnappt eure <strong>Festivalbuddies</strong> und genießt das<strong> Empfang-lose Wochenende</strong> in den Tiefen des <strong>Thüringer Landes</strong>!<br />
Doch ich hoffe, dass sich die <strong>Festivalleitung</strong> die vielen Bitten seitens der Besucher zu Herzen nimmt und der Organisation denselben Glanz verleiht, den das Festival auch sonst immer ausstrahlt.</p>
<h2>Eine strahlende Zukunft für 2020</h2>
<p>Zum Schluss sei schon mal ein Blick auf das heiße <strong>Lineup</strong> der <strong>2020er-Ausgabe</strong> des Festivals geworfen:</p>
<p><strong>BLACK MESSIAH &#8211; CRUACHAN &#8211; DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT &#8211; EISREGEN &#8211; HARAKIRI FOR THE SKY &#8211; HELRUNAR &#8211; KORPIKLAANI &#8211; MANEGARM &#8211; MGLA &#8211; NEGATOR &#8211; OBSCURITY &#8211; TAAKE</strong></p>
<p>What?! Bei einem solch krassen Lineup dürften sich viele unter euch schon die Finger lecken. Traut euch! <strong>Tickets</strong> gibt&#8217;s jetzt schon zu erstehen, und zwar <strong><a href="https://www.wolfszeit-festival.de/">HIER</a></strong>! Wir sehen uns auf dem <strong>Wolfszeit 2020</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">WOLFSZEIT, WESPENZEIT! – Black Metal im tiefsten Tannenwald</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 19 May 2019 09:12:09 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Teil 2 unseres Festivalberichtes vom RAGNARÖK aus Bayern.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Huch! Der Freitag auf dem <strong>Ragnarök 2019</strong> ist dir durch die Lappen gegangen? <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-teil-1"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findest du den&nbsp;<strong>ersten Teil</strong>&nbsp;unseres Nachberichtes.</p>
<hr>
<p><strong>Raus aus den Federn!</strong> Auch wenn der vorangegangene Abend dem einen oder anderen noch in den Knochen stecken mag (uns natürlich nicht), ist so eine Nacht in der Schlafhalle gern schon gegen halb&nbsp; 7 Uhr morgens schon wieder vorbei. Der <strong>Kaffee-Gott</strong> hilft uns aus der Waagrechten, und so geht&#8217;s dann langsam wieder in die Stadthalle, um den Stand vorzubereiten.</p>
<h2>Samstag &#8211; Ein Morgen voller Überraschungen</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33273" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg" alt="" width="258" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-258x300.jpg 258w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-881x1024.jpg 881w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19-750x872.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-19.jpg 1247w" sizes="auto, (max-width: 258px) 100vw, 258px" />Den Anfang an diesem Samstag Mittag machen <strong>MUNARHEIM</strong>. Die stehen schon Punkt 12 Uhr auf der Bühne, einer Uhrzeit, bei der man davon ausgehen, dass die meisten Ragnaröker noch in ihren Campingstühlen feststecken, stimmt&#8217;s? Falsch gedacht! <strong>MUNARHEIM</strong> werden von einer enormen und (enorm) <strong>stürmischen Masse</strong> an Fans begrüßt. Für die geben sie heute einige Stücke ihrer <strong>neuen Scheibe</strong> &#8222;Willens und Frei&#8220; zum Besten. Und, was soll ich sagen &#8211; die Jungs und Mädels heizen der hungrigen Meute ordentlich ein! So viel Publikum und so viel Party zum <strong>Openerslot</strong> &#8211; das schaffen nur wenige.</p>
<p>Und obwohl es noch so &#8222;früh am Morgen&#8220; ist, gibt es von der <strong>&#8222;Bigband&#8220;</strong> (Bei der Zahl an Menschen und Instrumenten auf der Bühne eine durchaus treffende Bezeichung) jede Menge<strong> Enthusiasmus</strong> und gute Laune. Gerade in den stark <strong>akustik-behafteten</strong> Songs wie <em>&#8222;Sehnsucht&#8220;</em> können die <strong>Coburger</strong> punkten. Denn glücklicherweise gehen die Akustikgitarre und die Flöte im Soundgewusel der restlichen Instrumente nicht unter. Ein starker Auftritt und Auftakt für den zweiten Akt des diesjährigien <strong>Ragnaröks</strong>!&nbsp;</p>
<h3>Pagan? Black? Warum nicht beides?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33274 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-20.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8222;Da geht doch noch was!&#8220;, denken sich zumindest die Jungs von<strong> FIRTAN</strong>. Die machen sich nämlich kurze Zeit später bereit, auf das eben erlebte noch einen Deut draufzusetzen. Und das ist gar nicht so einfach! <strong>Phillips</strong> einzigartige Gesangsstimme trägt die Songs der <strong>Baden-Würtemberger</strong> hinaus in die Stadthalle, die sich wie eine Welle ihre Bahn durch das gefesselte Publikum bahnen. Bereits<strong> vor 2 Jahren</strong> durfte ich die Jungs hier aus der ersten Reihe anfeuern. Und so viel hat sich gar nicht geändert, außer, dass &#8222;Okeanos&#8220;, die jüngste Scheibe der Truppe, nun mit seinem ganz eigenen Sound das Bild dominiert.</p>
<p>Mit dieser Scheibe haben sich die Jungs jedoch nicht nur <strong>musikalisch</strong>, sondern auch <strong>charakterlich</strong> weiterentwickelt. Und diese Veränderung steht den Jungs hervorragend! Für die Fans erster Stunde gibt&#8217;s außerdem noch <strong>Leckerli</strong> wie<em> &#8222;Wogen der Trauer&#8220;</em>, sodass am Ende alle zufrieden sein dürften. Wer sich noch an den Auftritt vor 2 Jahren erinnert, dürfte auf jeden Fall ein ordentliches und emotionales Set mit nach Hause nehmen. Ein Gedanke geht mir allerdings nicht aus dem Kopf: Bei der Leistung, die sowohl <strong>FIRTAN</strong> als auch die <strong>Durchstarter MUNARHEIM</strong> an den Tag gelegt haben, hätten beide Kombos durchaus einen späteren Platz in der Running Order verdient.</p>
<h3>Epischer gehts nicht?!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33275" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-21.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Aber das ist nur meine Meinung &#8211; und der nächste Act hat es definitiv auch in sich. Der ist allerdings weder mir noch (offenbar) vielen anderen im Publikum nicht gerade bekannt, sodass sich die Halle dann doch ein wenig leert. <strong>DALRIADA</strong> stehen auf der Liste, und so jungfräulich meine Erfahrungen mit der Band auch sein mögen: Die Jungs und Mädels sind doch schon eine ganze Weile im<strong> Folk Metal-Kosmos</strong> unterwegs! Seit <strong>1998</strong> stehen die <strong>Ungarn</strong> auf der Bühne und haben seitdem nicht nur eine Namensänderung, sondern auch mehrmalige Besetzungswechsel durchlebt, sodass einzig und allein<strong> Sänger András</strong> seit über 20 Jahren die Band begleitet.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33276 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6327.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Davon abgesehen sieht die Kombo in ihren<strong> traditionellen ungarischen</strong> Outfits nicht nur einzigartig aus. Auch ihre Mucke ist dank der <strong>zweistimmigen Gesangskombo</strong> aus <strong>András</strong> und seiner aktiven Kollegin <strong>Laura</strong> und den durchweg ungarischen Texten unverwechselbar. Musikalisch gibt es eine Querbeet-Sammlung aus der gesamten Bandexistenz. Denn in all den Jahren ihres Bestehens waren die Ungarn nicht untätig: Sage und schreibe<strong> 10 Langspieler</strong> haben die Jungs und Mädels auf dem Gewissen. Bei so viel Erfahrung wundert es niemanden, wie <strong>souverän</strong> <strong>DALRIADA</strong> ihre Show von der Bühne rocken. Und als <strong>Augenschmankerl</strong> und Fotografen-Träumchen gab&#8217;s auch noch richtig gutes Licht obendrauf!</p>
<h3>Frischer Wind oder öde Brise?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33277" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-22.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und während sich an unserem Stand schon <strong>MUNARHEIM</strong> und <strong>FIRTAN</strong> für ihre Auftritte haben Feiern lassen, bereitet sich gerade eine ganz andere Kombo auf ihren aller-allerersten Liveauftritt vor. Die Rede ist von <strong>ASH OF ASHES</strong>, einem Projekt, in dem auch einige E<strong>Ï</strong>S-Mitglieder Fuß gefasst haben (ja, richtig gehört!). Ob <strong>ASH OF ASHES</strong> wie der Phönix aus der Asche das Erbe von<strong> EÏS</strong> weiterträgt oder doch einen ganz eigenen Pfad einschlägt? Nun, zu allererst ist die Bühnenaufstellung anders. <strong>EÏS-Sänger Alboin</strong> gibt sich, heute ganz ungeschminkt und ohne Seemannskostüm, die Ehre als<strong> Zweitsänger</strong> und Bassist der Band. An erster Stelle steht nämlich ein ganz anderer Herr, der ungelogen <strong>STEVEN WILSONs</strong> älterer Bruder sein könnte. Und noch etwas wird schon während der ersten Akkorde von <strong>ASH OF ASHES</strong> klar: Diese Band ist ein ganz eigenes, völlig unabhängiges Produkt musikalischer Kreativität.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33278 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-6.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Hier gibt es nämlich statt des <strong>frostigen Black Metals</strong> sogenannten<strong> &#8222;Epic Skaldic Metal&#8220;</strong> auf die Ohren. Das heißt:<strong> Zauberhafte</strong> und doch ernste Melodien mischen sich mit <strong>eingängigen Rhythmen</strong> und werden untermalt von kräftigem <strong>Cleangesang</strong> mit Wiedererkennungswert. Die<strong> malerischen Texte</strong> bilden gemeinsam mit der Musik ein so erfüllendes Klanggerüst, dass man sich von <strong>ASH OF ASHES</strong> glatt weggetragen fühlt. Allerdings trägt <strong>Alboin</strong> nicht nur am Bass seinen Teil zum Gesamtgeschehen bei. Gerade in finstereren Songs wie<em> &#8222;Ash To Ash&#8220;</em> präsentiert er uns seine<strong> harten Growls</strong> und <strong>Gutturalgesänge</strong>, wie wir sie von <strong>EÏS</strong> nur allzu gut gewohnt sind. Von mir gibt&#8217;s auf jeden Fall das Debütalbum &#8222;Down The White Waters&#8220; als <strong>Anspieltipp</strong> &#8211; lauscht mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8YK4ioVfjCY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Zwischen Glücksgefühlen und anderen Ausfallerscheinungen</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-33279" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg" alt="" width="173" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-23.jpg 966w" sizes="auto, (max-width: 173px) 100vw, 173px" />Wer übrigens davon ausgegangen ist, dass das Ragnarök nach <strong>NAGLFAR</strong>,<strong> SKELETONWITCH</strong> und<strong> GOD DETHRONED</strong> von weiteren <strong>Ausfällen und Verschiebungen</strong> verschont bleiben würde, hat weit gefehlt: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> fallen aus gesundheitlichen Gründen aus. Eine <strong>Katastrophe</strong>? Keineswegs! Zum Glück sind ihre <strong>Kollegen</strong> von<strong> GERNOTSHAGEN</strong> bereits am Vortag zu großer Zahl am Start gewesen und springen deshalb kurzfristig für ihre Brüder im Geiste ein.</p>
<p>So kurzfristig, dass es dieses Mal auch <strong>ohne Kostüme und Schminke</strong> reichen muss &#8211; und das tut es allemal! Dass <strong>Askan</strong> sich und seine Mitstreiter mit:<em> &#8222;Wir sind<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>!&#8220;</em> vorstellt, führt beim einen der anderen Besucher zu Verwirrung. Trotzdem spielen <strong>GERNOTSHAGEN</strong> ein souveränes Set von der Bühne und sind sogar mit recht klarem Sound gesegnet. Das bringt die epischen Soli von Gitarrist Roman besonders gut zu Geltung. Daran, dass <strong>GERNOTSHAGEN</strong> für ihre Kollegen einen ebenbürtigen Ersatz darstellen, zweifelt hier wohl keiner.</p>
<h3>Urgesteine? Frisch wie nie!</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33281 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6777.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Was für ein Festivalstart! Da lege ich doch gerne mal ein Päuschen an unserem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> ein, quatsche eine Runde mit <strong>EÏS</strong> und überlasse meinem Mitstreiter <strong>Clemens</strong> die Verantwortung des kritischen Auges (und Ohres). Hier sind seine Erlebnisse:</p>
<p><em>Clemens:</em> Bei <strong>MINAS MORGUL</strong> steckt dem Publikum wohl noch der Vorabend in den Knochen, denn ich habe schon energischere Reaktionen auf die <strong>wilde Dame</strong> und die<strong> fünf Recken</strong> erlebt. Vielleicht hat es sich auch noch nicht bis zum Letzten herumgesprochen, dass nun Robse den Posten des Sängers eingenommen hat? Oder es liegt es am<strong> Soundproblem</strong>, das die Nacht von Freitag auf Samstag eindeutig überlebt hat? Auch hier sind die Gitarren gerade mal bei einigen Solomelodien wirklich gut zu vernehmen. Sei es drum.</p>
<p>Die stimmliche Darbietung von <strong>Robse</strong> ist teilweise sehr brutal und auch sonst hat er den Laden in seiner typischen Manier fest im Griff. Nur das Publikum scheint wohl unsichtbar zu sein, fragt er doch immer wieder:<em> &#8222;Wo seid ihr?!“</em> Spätestens bei <em>&#8222;Todesschwadron Ost&#8220;</em> taut die Menge endlich so richtig auf und die Matten fliegen. Ein neues Stück wird heute ebenso vorgestellt, das zu Beginn recht forsch nach vorn prescht. Ein vielversprechender Ausblick auf das kommende Material.</p>
<h3>Euphorie und Gänsehaut</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33282" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_6879.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ich pausiere für ein Bierchen und bin mir noch nicht bewusst, dass mir der Fauxpas des Abends bevorsteht. Von der Kombo <strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> habe ich vorher nur von Werbeanzeigen gehört &#8211; und nun weiß ich auch warum. Weil ich ein verdammtes<strong> ignorantes Arschloch</strong> bin! Man geht ohne jegliche Erwartungshaltung in die Halle und wird gleich von der ersten Minute <strong>umgehauen</strong>. Solche Überraschungen liebe ich an Festivals! Wie die Zuschauerzahl vor der Bühne beweist, bin ich zum Glück mit meiner Unkenntnis auch in der Minderheit. Aber was begeistert mich denn nun so dermaßen?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33471" aria-describedby="caption-attachment-33471" style="width: 209px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33471 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg" alt="" width="219" height="328" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01ragn-200x300.jpg 200w" sizes="auto, (max-width: 219px) 100vw, 219px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33471" class="wp-caption-text">©Lady Metal, Rainer</figcaption></figure>
<p><strong>MORS PRINCIPIUM EST</strong> spielen <strong>modernen, sehr melodischen Death Metal</strong>. Modern – weil <strong>Keyboardklänge</strong> als zusätzliches Melodieinstrument und als Teppich genutzt werden, sehr melodisch – weil der <strong>Leadgitarrist</strong> ein verdammt <strong>krankes Genie</strong> ist. Der arme Kerl wird in seiner Kindheit und Jugend keine Freunde gehabt haben und nutzte diese Zeit glücklicherweise nur mit dem Üben von Soli. Nach dem Konzert dürften sich so einige anwesende <strong>Gitarristen</strong> im Publikum die Hände abgehackt und ihr<strong> Instrument verkauft</strong> haben. Die genaue Reihenfolge kenne ich allerdings nicht. Eingepackt wird das in eine vor Selbstbewusstsein und Kraft strotzende Performance der ganzen Band. Ein <strong>Ragnarök-Highlight 2019.</strong></p>
<p>Und wie kommen dagegen<strong> EÏS</strong> an ihrem zweiten Spieltag an? Diesmal empfangen sie uns mit einer<strong> alten Öllampe,</strong> die den Weg zu den ersten Klängen weist. Im Gegensatz zum Freitag fällt dieses Set noch viel abwechslungsreicher und mitreißender aus. Und richtig emotional wird es bei der klaren Ansage, dass es sich bei diesem<strong> Farewell-Konzert</strong> mitnichten um die letzte Show von <strong>EÏS</strong> handelt. Es wird nur eine <strong>Pause</strong> geben und danach geht es weiter. Was diese Worte auslösen, wird nicht nur bei den Mitgliedern auf der Bühne eine <strong>Gänsehaut</strong> provoziert haben. Wie im Leben, so erleben auch Bands die Wertschätzung ihrer Fans erst so richtig, wenn die gemeinsame Zeit droht, ein Ende zu finden. Nach dem starken Auftritt und den überschwänglichen Reaktionen werden es <strong>EÏS</strong> und ihre Fans sicherlich eher eilig haben, solche Momente erneut miteinander zu teilen.</p>
<h3>Zurück zu den Wurzeln&nbsp;</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-24.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Wer an diesem Abend den wahren <strong>Headliner</strong> gibt, lässt sich wohl so eindeutig gar nicht festlegen. Begeisterung und volle Hallen gab es bislang bei jeder Band des Abends &#8211; was wird uns da wohl noch bei den restlichen Bands des Abends erwarten? <strong>HEIDEVOLK</strong> sagen: dasselbe. Das<strong> sympathische Sängerduo</strong> an der Spitze der<strong> Niederländer</strong> legt eine emotionale Show hin und hält dem Publikum damit quasi einen Spiegel vor. Bei jeder Gelegenheit ergreift die Masse die Chance zum <strong>Mitsingen</strong>, hunderte Fäuste recken sich in die Lüfte.</p>
<p>Einige Vertreter aus der ersten Reihe feiern ihre Helden so lautstark, dass sie zur Überraschung einiger Fotografen sogar den anklingenden Song deutlich übertönen. Und dabei haben <strong>HEIDEVOLK</strong> massiv <strong>Mitgrölpotenzial</strong> im Gepäck. Mit<em> &#8222;A Wolf In My Heart&#8220;</em>,<em> &#8222;Nehalennia&#8220;</em> und <em>&#8222;Saksenland&#8220;</em> gibt es gleich eine ganze Ladung <strong>Hymen</strong>, die selbst dem besoffensten Anwesenden einen Mitbrüller entlocken. Noch dazu sind <strong>Lars, Jacco</strong> und ihre Kollegen von <strong>Spitzensound</strong> gesegnet. Mehr werden sich wohl weder die Fans noch die Band selbst erhofft haben dürfen.</p>
<h3>Hexerei 101 mit ARKONA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33284 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7207.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein ganz anderes, deutlich <strong>finstereres Bild</strong> liefern ihre russischen Kollegen von <strong>ARKONA</strong> ab. Während<strong> Sängerin Masha</strong> auf der Bühne die stärkste <strong>Moorhexen-Imitation</strong> des Abends liefert, leisten auch ihre Mitstreiter an<strong> Dudelsack, Saiteninstrumenten</strong> und <strong>Drums</strong> Beachtliches. Wem allerdings die vorrangige Aufmerksamkeit der Fans und Fotografen gilt, steht außer Zweifel. <strong>Masha</strong> und ihr enormer <strong>leuchtender Stierschädel</strong> (damit ist natürlich die Bühnendeko gemeint!) ziehen alle Augen und Ohren auf sich.</p>
<p>Ihre dramatische Performanz, gepaart mit ihrem <strong>kompromisslosen Growling</strong> und ihrem <strong>ungekünstelten Cleangesang</strong> haben eine durch und durch <strong>hypnotische Wirkung</strong>. Die Frau hat einfach<strong> Charisma</strong>! Das macht aus der Spielzeit der finster angehauchten<strong> Pagan Metaler</strong> ein ganz besonderes Erlebnis. Derselben Meinung sind übrigens auch die Massen an Fans, die lange nach Ablauf der eigentlichen Autogrammstundenzeit (weit über eine Stunde) noch vor dem <strong><em>SILENCE</em>-Stand</strong> Schlange stehen, um ihren Helden zu huldigen.</p>
<h3>Wikinger gegen Wikinger</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7454.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und was wäre so ein Wochenende ohne den einen oder anderen kleinen Skandal? Der ist mit der nächsten Band schon vorprogrammiert: <strong>TÝR</strong> stehen auf dem Plan. Die meisten mögen es mitbekommen haben: <strong>Sänger Heri Joensen</strong> war im Netz und auf mehreren Konzerten für seine offene Teilnahme an der <strong>Grindadráp</strong> &#8211; der traditionellen <strong>Grindwaljagd</strong> seiner Heimat, den <strong>Färöer-Inseln</strong> &#8211; kritisiert worden. Sogar Konzerte wurden abgesagt. Und auch vor dem<strong> Ragnarök</strong> macht zumindest ein bisschen Protest nicht Halt. Während der Show fliegen kleine <strong>Aufblas-Wale</strong> auf die Bühne &#8211; ein subtiles, aber klares Statement. Davon lassen sich<strong> TÝR</strong> allerdings nicht beirren und liefern mit der Unterstützung ihrer tobenden und zu großer Zahl anwesenden Fans ein ordentliches Set ab.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33286 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/IMG_7459.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />So gibt es neben einer gesunden Mischung aus den letzten 3 Alben (natürlich mit einem bedeutenden Anteil neuer Songs der jüngsten Scheibe &#8222;Hel&#8220;) als klares Statement den Song <em>&#8222;Gindavisan&#8220;</em>, der die <strong>Grindwaljagd</strong> feiert. Qualitativ kann man den<strong> Färöern</strong> wirklich nichts anlasten, jedes Solo sitzt. Und auch Heris mächtiger Gesang trägt seinen Teil zu den <strong>Hymnen</strong> und dem musikalischen Brett bei, das <strong>TÝR</strong> heute abliefern. Zum Schluss gibt&#8217;s für Fans mit<em> &#8222;By The Sword In My Hand&#8220;</em> und <em>&#8222;Hold The Heathen Hammer High&#8220;</em> nochmal zwei ältere Klassiker mit <strong>Mitgrölpotenzial</strong>. Alles in allem ein starkes Set &#8211; wenn auch überschattet von kleinen Protesten.</p>
<h3>Wo ist mein Hammer?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-25.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Und weil wir gerade so in Schlachten-Stimmung sind, kommt der nächste Programmpunkt wie gelegen. Die Finnen von <strong>ENSIFERUM</strong> beehren uns dieses Jahr wieder auf dem <strong>Ragnarök</strong> &#8211; und sind damit quasi Dauergäste, denn sie setzen dieses Jahr nicht zum zweiten, sondern gleich zum dritten Mal den Fuß auf das heilige Gelände der <strong>Stadthalle Lichtenfels</strong>. Die Übung sieht man ihnen an: Souverän starten die Finnen passend zu den Umständen mit<em> &#8222;For Those About To Fight For Metal&#8220;</em>. Dabei glänzen<strong> ENSIFERUM</strong> vor allem durch sympathische Authentizität und eine merkliche Verschiebung weg vom Sänger als Gallionsfigur. Hier haben nämlich alle Bandmitglieder gleich viel auf der Bühne zu melden &#8211; sehr erfrischend!</p>
<p>Wer noch nicht ganz überzeugt ist, der wird spätestens im &#8222;Oldies&#8220;-Part der Setlist mit <em>&#8222;Lai Lai Hei&#8220;</em> von der <strong>Feierwut</strong> der anwesenden Fans erfasst. Insgesamt gibt neben einigen Stücken der letzten Scheibe &#8222;Two Paths&#8220; noch Hits wie <em>&#8222;Token Of Time&#8220;</em>, <em>&#8222;Two Of Spades&#8220;</em> und als Gänsehaut-Abschluss des Sets noch <em>&#8222;Fallen Leaves&#8220;</em>. Heute Abend durfte sich selbst der letzte von der enormen Power der Finnen überzeugen, die die Jungs quasi spielerisch von der Platte auf die Bühne übertragen.</p>
<h3>Ungewöhnlich? Außergewöhnlich!</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33288 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-26.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" />Clemens:</em> Eigentlich sollten <strong>SKELETONWITCH</strong> zwar schon am Freitag spielen. So ersetzen sie heute immerhin die wegen der Streiks ausgefallenen<strong> NAGLFAR</strong>. Dadurch wird heute immerhin kein so enormes Loch in die Running Order gerissen. Warum sie es nicht gestern schon auf die Bühne geschafft haben? Dazu gibt es einige erheiternde Gerüchte. Fakt ist allerdings, dass sich <strong>SKELETONWITCH</strong> mit dem letzten Album &#8222;Devouring Radiant Light&#8220; enorm weiterentwickelt haben, in Anbetracht der Grenzen dieses Genres. Der <strong>melodische Death Thrash</strong> der <strong>US-Amerikaner</strong> auf den vorherigen Alben wurde um ein paar atmosphärische Elementen ergänzt. Doch live wirkt das noch immer viel brachialer und &#8211; im positiven Sinne &#8211; angepisst. Die Band stellt sich so als guter stilistischer Ausreißer im Billing dar und gibt dem Abend damit noch die richtige Würze.</p>
<h3>Wer hat Angst vor Einsamkeit?</h3>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/01-27.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Steffi:</em> Ganz leise, fast unmerklich hat sich das Ende des heutigen Abends herangeschlichen. Die enorme Leistung der vielen &#8222;Headliner&#8220; des Tages hat mich so vor Hochmut schweben lassen, dass ich es wie einige andere fast nicht glauben kann, als sich nun einige Zeit nach Mitternacht mit <strong>DORNENREICH</strong> ein weiterer außergewöhnlicher Act in die Running Order schummelt. Die irgendwo zwischen <strong>Neofolk</strong> und<strong> Symphonic Black Metal</strong> verorteten <strong>Tiroler</strong> sind ebenfalls keine Unbekannten auf dem<strong> Ragnarök</strong>.</p>
<p>Dafür ist ihr Auftritt umso eindrucksvoller und für viele Fans im Publikum sichtbar <strong>emotional</strong>. Die lassen sich schon von den ersten Tönen von <em>&#8222;Jagd&#8220;</em> davontreiben, das warnend und sich aufbäumend den Start des letzten Sets des Tages einläutet. Ebenso mystisch geht es mit <em>&#8222;Schwarz schaut tiefster Lichterglanz&#8220;</em> weiter. Als dann im Raum steht, wer denn<em> &#8222;Angst vor Einsamkeit&#8220;</em> hat, ist das Publikum hin und weg. Das dynamische <strong>Duo Eviga</strong> und <strong>David&nbsp;</strong> an den<strong> Mikros</strong> und elektrischen Saiteninstrumenten wird von <strong>Geiger Inve</strong> unterstützt, der heute Abend nicht einmal das Lächeln verliert. Was für ein einmaliger Abschluss für ein Festival, das scheinbar so schnell vorbeigegangen ist, wie es gekommen war.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33290 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/02-7-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2>Ein Fazit</h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33291" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/56944952_1878730762233357_3700555714998042624_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Alles in allem hat das <strong>Ragnarök</strong> wieder einmal gezeigt, dass es den alljährlichen Besuch mehr als wert ist. Die <strong>Location</strong>, die verhindert, dass&nbsp; wir Besucher den dieses Jahr doch sehr ungnädigen Wettergöttern schutzlos ausgeliefert werden, gehört genauso zu meinen Favoriten wie das altbewährte <strong>Doppelbühnenkonzept</strong>. Meine persönlichen Highlights dürften wohl <strong>AGRYPNIE</strong> am Freitag und<strong> ARKONA</strong> am Samstag gewesen sein, die mit ihren starken Sets und Persönlichkeiten einfach aus der Masse herausstechen mussten. Die Top-Durchstarter waren allerdings an beiden Tagen die Opener. Sowohl <strong>ATLAS PAIN</strong> als auch <strong>MUNARHEIM</strong> zogen schier gigantische Massen raus aus dem Campingstuhl vor die Bühne. Das habe ich so bisher nur von sehr wenigen Bands erlebt.</p>
<p>Dabei dürften allerdings <strong>MUNARHEIM</strong> den Publikumslieblingspreis mit nach Hause nehmen. Was bei den Coburgen und ihren wilden Unterstützern Phase war, sucht seinesgleichen. An den Bands gibt&#8217;s also wie immer nichts zu meckern. Auch der starke Support und die vielen glücklichen Gesichter bei uns am<strong><em> SILENCE</em>-Stand</strong> haben all die teils nervenaufreibende Organisation mehr als wert gemacht. Danke, dass ihr vorbeigeschaut habt! Ihr habt noch Fotos mit euren Helden? Teilt sie gerne mit uns!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33292 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/58384491_1880399802066453_2031453392806608896_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Insgesamt hat das Festival im Vergleich zu den Vorjahren allerdings einen gewissen Rückschritt mitgemacht. Der <strong>Ausfall</strong> der vielen, nicht gerade unerheblichen Bands wird wohl für viele Besucher das Erlebnis getrübt haben, auch, wenn man das schlichtweg unter <strong>&#8222;Pech&#8220;</strong> verbuchen darf. Was uns und vielen anderen Besuchern auf den Magen schlug, war außerdem die <strong>fehlende Warmup-Party</strong>, die dieses Jahr aus unbekannten Gründen nicht stattfand. Aus Gewohnheit hatten jedoch ziemlich viele damit gerechnet, den Donnerstag wie üblich im Aufenthaltsbereich der Stadthalle ausklingen zu lassen. Das fiel nun leider flach.&nbsp;</p>
<h3>Was war den eigentlich mit dem Ton los?</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-33293" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/59229911_1878546462251787_6416993483130667008_o.jpg 1440w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nicht gerade zur Begeisterung beigetragen hat wohl auch der<strong> Sound</strong> einiger Bands, der teils (unerklärlicherweise) mitten am Festivaltag enorm nachließ. Positiv war dafür, dass man insgesamt <strong>keinen Gehörschaden</strong> als Andenken mit nach Hause nehmen durfte. In der gesamten Halle war der Ton angenehm laut, sodass man sich weder die Kehle aus dem Hals brüllen noch den (zuhause vergessenen) Gehörschutz vermissen musste. Top!</p>
<p>Werden wir also wiederkommen? <strong>Definitiv!</strong> Für alle, die den dieses Jahr ausgefallenen Bands nachtrauern, gibt es wenigstens ein kleines Trostpflaster. Alle Bands, also<strong> NAGLFAR, GOD DETHRONED</strong> und<strong> XIV DARK CENTURIES</strong>, gibt es dafür nächstes Jahr auf dem <strong>Ragnarök 2020</strong> zu hören.<strong> &#8222;Nicht aufgehoben &#8211; nur aufgeschoben&#8220;</strong> lautet also das Motto. Unterstützt werden die Kombos von<strong> THE SPIRIT</strong> und <strong>WINTERFYLLETH</strong>. Man darf also gespannt sein, was die <strong>Ragnarök-Organisatoren</strong> sonst noch so aus dem Ärmel schütteln werden, um das nächste<strong> Ragnarök</strong> wieder zu einem durchweg besuchenswerten Festival zu machen. Wir sind gespannt!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2019-die-endzeitsaga-teil-2/">Ragnarök 2019 &#8211; Die Endzeitsaga &#8211; Teil 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>HEIDEVOLK &#8211; Mit dem Wolf im Herzen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 Jan 2018 10:48:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2><strong><strong>HEIDEVOLK</strong> &#8211; </strong>&#8222;Vuur van Verzet&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>12.01.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 49:37 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Napalm Records<br />
<strong>Stil: </strong>Pagan/Viking Metal</div></div></div>
<p>Dies ist das sechste Album insgesamt und das erste, in welchem beide Sänger von <strong>HEIDEVOLK</strong> ausgetauscht sind.&nbsp;<strong>Joris Boghtdrincker</strong>&nbsp;hat bereits 2013 die Band verlassen und 2015 auch noch&nbsp;<strong>Mark Splintervuyscht</strong>. Und das bei der Band schlechthin, die durch ihren zweistimmigen Männergesang immer aus der Masse heraus stach. Ich war etwas skeptisch.</p>
<p>Und tatsächlich &#8222;Vuur van Verzet&#8220;&nbsp;( übersetzt &#8222;Feuer des Widerstands&#8220;) ist anders. Aber nicht schlechter. Es zeigt, dass <strong>HEIDEVOLK</strong> sich für Neues öffnen, auch wenn es ihnen noch nicht leicht fällt. So finden sich auf der neuen Scheibe auch mal englische Lyrics, wobei die Band bisher nur auf niederländisch textete. Neu sind seit 2016&nbsp;<strong>Jacco de Wijs</strong>&nbsp;am Mikrofon und&nbsp;<strong>Kevin Storm</strong> an der Gitarre. <strong>Jacco</strong> hat es mit dem Growlen leider nicht so, was <strong>Mark</strong>&nbsp;öfter mal versucht hat. Auffällig ist vor allem der Titel <em>&#8222;The Alliance&#8220;</em>&nbsp;mit Special Guest&nbsp;<b>A.A. Nemtheanga </b>von <b>PRIMORDIAL</b>, in dem mit drei Sängern ein ganz anderes Gefühl aufkommt.</p>
<p>Generell macht die Scheibe oft einen großen Schritt in den Sumpf des Power Metal, bleibt aber zum Glück nicht stecken. Stattdessen gibt es auch mal ein ordentliches, klassisches Wikingerlied mit Männerchor, Trommeln, knarrenden Schiffen und Meeresrauschen:&nbsp;<em>&#8222;Yngwaz Zonen&#8220;</em>.</p>
<p>Mit <em>&#8222;Het Oneindige Woud&#8220;</em> erklingt zwischendrin zudem ein ruhiges Instrumentalstück. Manche bezeichnen das Album als eintönig. Mit zwei Gitaristen hätte es wohl auch hier und da etwas mehr Gitarren-Soli geben können. Ich finde aber, dass es davon mehr als genug gibt, beispielsweise im Endtrack <em>&#8222;Het Juk der Tijd&#8220;</em>. Thematisch geht es auf der Scheibe um den Kampf zwischen Römern und Germanen.</p>
<p>Mich hat die Abwechslung auf der Platte sehr überzeugt und ich freue mich bereits auf das Konzert im Hellraiser in Leipzig am 9.03., denn die Band tourt in den nächsten Wochen mit <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ARKONA</strong> und <strong>TROLLFEST</strong> durchs Land. Live war <strong>HEIDEVOLK</strong> schon immer ein Erlebnis wert.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/heidevolkofficial/">Facebook</a></p>
<p><a href="http://www.heidevolk.com/">Homepage</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_SHxE8pQws4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Folk Metal in allen Facetten</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 07 Jun 2017 10:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Autor Hannes hat kürzlich seine &#8222;Einblicke in die Geschichte des Grindcores&#8220; mit uns geteilt. Dieser Überblick hat uns so gut gefallen, dass wir uns dachten: &#8222;Mensch, das könnten wir doch auch mit anderen Genres machen!&#8222;. Um das Gesagte umzusetzen, mach ich ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Unser Autor <strong>Hannes</strong> hat kürzlich seine &#8222;Einblicke in die Geschichte des Grindcores&#8220; mit uns geteilt. Dieser Überblick hat uns so gut gefallen, dass wir uns dachten: &#8222;<strong>Mensch, das könnten wir doch auch mit anderen Genres machen!</strong>&#8222;. Um das Gesagte umzusetzen, mach ich mich nun über das Genre <strong>Folk Metal</strong> her.&nbsp;</p>
<p>Jetzt muss ich gleich schon wieder den ollen <strong>Hannes</strong> zitieren, der im ersten Podcast Folk Metal als <strong>&#8222;Schunkel-Metal&#8220;</strong> bezeichnet hat und so unrecht hat er gar nicht, da Folk Metal sehr von <strong>Melodien</strong> lebt. Aber wie klingt Folk Metal eigentlich, was macht ihn besonders, wo liegen die Anfänge und was grenzt Folk eigentlich von Viking- und Pagan-Metal ab?</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk Metal &#8211; der kleine Bruder von &#8230; anders!</h3>
<p>Folk Metal ist eines der jüngeren Genres des Metals.<strong> Die wahrscheinlichen Anfänge des Folk Metals</strong> begründete die englische Band <strong>SKYCLAD</strong> 1991 mit ihrem Debüt-Album &#8222;The Wayward Sons of Mother Earth&#8220;. <strong>SKYCLAD</strong>s Debüt klingt erstmal kaum wie die Folk-Alben heutiger Zeit, ist die Musik doch sehr thrashig. Was es aber für diese Zeit besonders macht, ist die Violine, die im Konzept des Albums verarbeitet wurde und natürlich die Texte, die sich clever mit englischer Geschichte und der Geschichten der Vorfahren beschäftigt. Weitere wichtige Vertreter der Folk-Metal-Bands Mitte der 90er-Jahre sind <strong>CRUACHAN</strong>, die sich mit irischer Folklore und keltischer Mythologie beschäftigten, <strong>ORPHANED LAND</strong> aus Israel, die man als <strong>DIE&nbsp;Middle-Eastern-Folk-Metal-Band </strong>bezeichnen könnte<b>&nbsp;</b>und <strong>MAGO DE OZ</strong>, die ihren Klang im dritten Album &#8222;La Leyenda de La Mancha&#8220; zu Folk Metal verfeinert haben. Eine Erwähnung sollte hier noch das damalige Site-Project von <strong>Satyr</strong> (<strong>SATYRICON</strong>) und <strong>Fenriz</strong> (<strong>DARKTHRONE</strong>) finden. Zusammen mit einer Gastmusikerin haben sie 1995 mit &#8222;Nordavind&#8220; ein ziemlich <strong>genre-prägendes Album</strong> veröffentlicht.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Eine Ode an die Ahnen</h3>
<p>Besonders wichtig für das Genre ist die Verarbeitung eines bestimmten Themas, wie die heimische <strong>Mythologie</strong> oder die Beschäftigung mit der frühen historischen Vergangenheit und <strong>alten Bräuchen</strong>. In jüngster Zeit gibt es im Folk Metal Abwandlungen, wenn man z.B. Bands wie <strong>ALESTORM</strong> betrachtet (oder gibt es eine Piraten-Mythologie?!). [Anm.d.Red.: ja, die gibt es tatsächlich, und nicht erst seit <strong>Johnny Depp</strong>. Die Piraterie ist so alt wie die Seefahrt selbst und ein unheimlich dankbares Thema für Geschichte und Geschichten. ;-)] Als zweites wichtiges Erkennungsmerkmal werden eher <strong>Metal-untypische Instrumente</strong> verarbeitet. Hierzu zählt der Einsatz von Keyboards, Violinen, Akkordeons, verschiedene Flöten und Trommeln, aber besonders <strong>altertümliche oder landestypische Instrumente</strong>, wie Tin Whistle, Drehleier (Hurdy Gurdy), Dudelsack, Nyckelharpa, Maultrommel, Erhu, Morin Khur, Panflöte, Banjo &#8230; die Liste ist schier unendlich (deshalb höre ich jetzt auch auf weiter aufzuzählen).<br />
Stimmlich ist mittlerweile alles möglich und auch erlaubt, von eher rauem, dem Black Metal entlehnten Klängen (z.B. <strong>MOONSORROW</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>NEGURA BUNGET</strong>), Growls (z.B. <strong>SYLVATICA</strong>, <strong>FUROR GALLICO</strong>), Screams (z.B. <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>FINNTROLL</strong>, <strong>GWYDION</strong>) bis hin zu Klargesang (z.B. <strong>HEIDEVOLK</strong>, <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ALESTORM</strong>, <strong>FOLKSTONE</strong>, <strong>DALRIADA</strong>) wird alles umgesetzt, gerne auch in Kombination miteinander.&nbsp;</p>
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<h3>#FolkMetalSuperStars &#8211; der Folk-Metal-Boom zur Jahrtausendwende</h3>
<p>In den ersten Wehen der <strong>Jahrtausendwende</strong> erlebt der Folk Metal einen regelrechten Boom und Bands scheinen wie Pilze in allen Ländern der Welt aus dem Boden zu sprießen. Den Ursprung hat der Boom in Finnland. Die Band <strong>FINNTROLL</strong> nutzt Black-Metal-Einflüsse und mischt sie mit finnischem Humppa. Wer die Band noch nicht kennt: versucht euch mal <strong>WINDIR</strong> im Mix mit&nbsp;<span class="result_url_heading"><strong>ELÄKELÄISET</strong> vorzustellen. Auch hier sind die Texte wieder an die heimische Mythologie angelehnt. Interessant ist, dass die Texte der finnischen Band auf Schwedisch sind. Hier hat jemand, der aus der fenno-schwedischen Minderheit stammt, seine Finger im Spiel.</span></p>
<p><span class="result_url_heading">In der ganzen Welt bekannt und gesellschaftsfähig gemacht haben den Folk Metal Bands wie <strong>KORPIKLAANI</strong>, <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>TURISAS</strong> und die deutsche Band <strong>EQUILIBRIUM</strong>. Viele diskutieren vor allem die Nachteile der massiven <strong>Folkschwemme</strong>, die, wie bei jedem anderen Musik-Boom, auch weniger gutes Material anspült. Ich sehe diesen Boom sehr positiv. Denn dadurch ist das Genre unheimlich <strong>facettenreich</strong> geworden. Nicht nur durch die unterschiedliche Instrumentalisierung und lyrischen Auseinandersetzungen mit der Geschichte. Es herrscht auch eine enorme Sprachenvielfalt vor, die ihresgleichen sucht: von dänisch (<strong>SVARTSOT</strong>), deutsch (<strong>FINSTERFORST</strong>), estnisch (<strong>METSATÖLL</strong>), färöisch&nbsp;(<strong>TÝR</strong>), isländisch (<strong>SKÁLMÖLD</strong>), italienisch (<strong>FUROR GALLICO</strong>), lettisch (<strong>SKYFORGER</strong>), mongolisch (<strong>TENGGER CAVALRY</strong>), polnisch (<strong>HELROTH</strong>), rumänisch (<strong>NEGURA BUNGET</strong>), russisch (<strong>ARKONA</strong>, <strong>LESHAK</strong>, <strong>GRAI</strong>), schwedisch (<strong>GRIMNER</strong>), taiwanesisch (<strong>CHTHONIC</strong>) bis hin zu ungarisch (<strong>DALRIADA</strong>) ist alles vertreten (und noch viel mehr, aber dafür reicht der Platz hier nicht).</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/uv0CRm94ObE?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk Metals not Dead!</h3>
<p>Für einige Musikzeitschriften ist das Genre Folk Metal längst tot. Zu wenig Innovationen kämen aus dieser Szene. Ich kann dem nicht ganz zustimmen! Die Fans dieses Stils werden mir beipflichten, dass es auf Festivals noch allerhand Folk-Metal-Bands zu sehen gibt. Auch Folk Metal spezifische Konzerttouren, wie Heidenfest und Paganfest, ziehen noch genug Menschen an.<br />
Sicherlich wird nicht mit jedem Folk-Metal-Album das Rad neu erfunden und ich für meine Begriffe finde das auch überhaupt nicht schlimm (anderen Genres wird das auch nicht vorgeworfen &#8230; ähm &#8230; T(h)rash Metal &#8230; hust).<br />
Wer lange genug sucht, wird trotzdem Innovatives finden. Man muss nur ein wenig mehr über den Tellerrand schauen. In Südamerika gibt es zum Beispiel <strong>CH&#8217;ASKA</strong>, die Death Metal mit einer melodischen Panflöte paaren.<br />
Auf einem ganz anderen Kontinent, genauer gesagt in Spanien, setzt die Band <strong>NORTHLAND</strong> eine Geige geschickt als Lead-Instrument ein.</p>
<p>Reisen wir noch weiter um den Globus, werden wir feststellen, dass sich auch in Asien einiges tut. Bands wie <strong>TENGGER CAVALRY</strong>, <strong>NINE TREASURES</strong>, <strong>CHTHONIC</strong> und <strong>EGO FALL</strong> binden in unterschiedlichster Weise heimische Folk-Elemente in ihre Musik ein.<br />
Für mich ebenfalls sehr spannend ist die Verbindung von nah-östlichen bzw. orientalischen Elementen mit klassischen Metal-Elementen. Erwähnenswert sind hier Bands wie <strong>AL-NAMROOD</strong>, <strong>MELECHESH</strong>,&nbsp;<strong>ODIOUS</strong>, <strong>NARJAHANAM</strong> und für den, der es etwas seichter mag: <strong>ORPHANED LAND</strong> und <strong>MYRATH</strong> kann ich auch sehr empfehlen. Also Augen auf! Es gibt auch im Bereich Folk Metal noch viel zu entdecken!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="400" scrolling="no" frameborder="no" src="https://w.soundcloud.com/player/?visual=true&#038;url=https%3A%2F%2Fapi.soundcloud.com%2Ftracks%2F73125265&#038;show_artwork=true&#038;maxwidth=1140&#038;maxheight=1000"></iframe></p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3>Folk, Pagan, Viking? &#8211; alles eine Soße?&nbsp;</h3>
<p>Nee, nicht wirklich. Auch wenn sich natürlich Genres überschneiden können. Schon so manche Band hat in den Metal-Archiven eine Vielzahl an Genres um die Ohren geworfen bekommen. Für meine Begriffe, würde ich das so unterscheiden:<br />
<strong>Viking Metal</strong> hat die nordische Mythologie zum lyrischen Vorbild und ist von der Band <strong>BATHORY</strong>&nbsp;geprägt worden. Meist kommen die markantesten musikalischen Einflüsse aus dem Black Metal. Als eher genre-typische Vertreter würde ich <strong>WINDIR</strong>, <strong>ENSLAVED</strong> (vor allem die frühen Alben) und <strong>MANEGARM</strong> nennen.<br />
<strong>Pagan Metal</strong> ist vor allem vom Extreme Metal geprägt und verarbeitet heidnische und teils antichristliche Themen. In dieses Genre würde ich Bands wie <strong>HELRUNAR</strong>, T<strong>HYRFING</strong> und <strong>WOLFCHANT</strong> stecken.<br />
Wie bereits ausführlich beschrieben, wird die landestypische und altertümliche Instrumentalisierung sehr stark im <strong>Folk Metal</strong> eingesetzt, was dem Genre seinen melodischen Charakter verleiht.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Bds3FALcR7M?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hoffe, ich konnte einen einigermaßen guten Überblick über das Genre vermitteln. Es gibt natürlich unzählige Bands in diesem Genre und es ist schade, dass ich sie nicht alle aufzählen kann. Was meint ihr? Hab ich etwas Wichtiges vergessen? Fällt euch noch eine andere Sprache oder ein typisches Instrument ein? Seid ihr bei der Unterscheidung Folk/Pagan/Viking völlig anderer Meinung? Dann ballert es doch in die Kommentare. Ich bin gespannt auf eure Meinung!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Titelbild mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #800000">LusoSkav</span>, Bilder mit freundlicher Genehmigung von <span style="color: #800000">Alestorm</span>, <span style="color: #800000">Dalriada</span>, <span style="color: #800000">Ensiferum</span>, <span style="color: #800000">Equilibrium</span>, <span style="color: #800000">Orphaned Land</span>, <span style="color: #800000">Suidakra</span> und <span style="color: #800000">Trollfest</span></p>
<p><span class="result_url_heading">&nbsp;</span></p>
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		<title>Endzeit in Leipzig? Armageddon Tour 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2016 14:15:12 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>2014 sah ich sie auf dem Rockharz, 2015 auf dem Metal Frenzy. Doch dieses Jahr wollten sich EQUILIBRIUM einfach nicht auf den Festivals blicken lassen, die ich besuchte. Da traf es sich gut, dass sie dieses Jahr ihr neues Album veröffentlichten und ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2014 sah ich sie auf dem Rockharz, 2015 auf dem Metal Frenzy. Doch dieses Jahr wollten sich <strong>EQUILIBRIUM</strong> einfach nicht auf den Festivals blicken lassen, die ich besuchte. Da traf es sich gut, dass sie dieses Jahr ihr neues Album veröffentlichten und im Zuge der zugehörigen Tour auch in Leipzig Halt machten. Auch der Support auf der diesjährigen Tour kann sich sehen lassen: Auf Heidevolk und Nothgard freute ich mich bereits, Finsterforst hingegen würde ich schon irgendwie ertragen können. Am 24.09.2016 zog es mich also zum Hellraiser nach Leipzig, um mir die „Armageddon Tour 2016“ zu Gemüte zu führen.</p>
<h2>Volle Hütte zu jeder Zeit</h2>
<p>19.00 Uhr geht es los mit <strong>FINSTERFORST</strong>, und ich stelle fest: Es ist voll! Bei den meisten Konzerten, die ich in der Vergangenheit besucht habe, wurde es erst kurz vor dem Auftritt des Headliners wirklich voll. Das sieht heute ganz anders aus. Das entgeht auch dem Sänger von <strong>FINSTERFORST</strong> nicht, der uns später fragt, ob wir sonst nichts zu tun hätten. Was mich angeht, ist das echt eine saublöde Frage. Ich bin Student, natürlich habe ich nichts zu tun …</p>
<p>Nun gut, wie dem auch sei, zurück zum Konzert. Dem Titel des neuen Albums „YOLO“ entsprechend, betritt Sänger Oliver mit blinkender Leuchtbrille die Bühne. Kann man von halten, was man will. Ich mochte <strong>FINSTERFORST</strong> schon vorher nicht, und so sarkastisch das alles auch gemeint sein kann, ich find’s doof. Eines muss ich aber gestehen: Zwischen Titeln wie <em>„Auf Die Zwölf“</em>, <em>„YOLO“</em> oder <em>„Mach Dich Frei“</em> zum Abschluss, wird mir während des 35 Minuten langen Auftritts nicht langweilig, und die Band unterhält mich besser, als ich gedacht hätte. Ich bin positiv überrascht. Wenn ich selbiges nur vom Sound behaupten könnte! Der lässt nämlich mal wieder zu wünschen übrig und könnte viel besser abgemischt sein. Es geht natürlich noch schlimmer, aber dazu später mehr.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" style="width: 950px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" src="https://scontent-ams3-1.xx.fbcdn.net/v/l/t1.0-9/13620300_1039876399399323_4090629112988959189_n.jpg?oh=747338ed2bcff7170cb3117173301666&amp;oe=5866E98C" width="960" height="960" /><figcaption itemprop="caption" class="wp-caption-text">Auch <strong>FINSTERFORST</strong> hat mit Titeln aus dem Album &#8222;YOLO&#8220; neues Material zu bieten.</figcaption></figure>
<h2>Kurzauftritt Nr. 2!</h2>
<p>Pünktlich 19.55 Uhr beginnt mit <strong>NOTHGARD</strong> die zweite Band ihren Auftritt. Auch hier ist der Sound nicht perfekt, aber das hindert mich nicht daran, die Band zu feiern und mich am Auftritt zu erfreuen. Die Band von <strong>EQUILIBRIUM</strong>-Gitarrist <strong>Dom</strong> liefert gut ab. Auch die Stimmung im Hellraiser ist hervorragend, und so habe ich bei diesem Auftritt meinen Spaß. Ein kurzer Spaß – auch dieses Set dauert nur 35 Minuten, dann ist der Auftritt auch schon wieder vorbei. Finde ich aber nicht weiter schlimm, da mich überlange Auftritte von Vorbands eher nerven als begeistern. Bei einer musikalischen „Vorspeise“ muss ich noch nicht satt werden, daher bin ich mit der Setlänge vollkommen zufrieden.</p>
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<h2>Es geht ja doch!</h2>
<p>Zwischen den Auftritten bewege ich mich nach draußen in den neu errichteten Außenbereich. Das ist auch bitter nötig, da die Luft im Hellraiser steht und sich stark erwärmt. Auch diesmal trifft mich die Hitze wie ein Schlag, als ich den Raum zum pünktlich beginnenden Auftritt von <strong>HEIDEVOLK</strong> betrete.</p>
<p>Das ist aber schnell vergessen, denn mir fällt etwas anderes auf. Etwas Positives: Der Klang ist hervorragend! Weniger laut als bei den vorherigen Auftritten, dafür viel angenehmer und besser verständlich erklingt der Folk- und Pagan-Metal der holländischen Formation in dem kleinen Konzertraum. Binnen weniger Augenblicke hellt sich meine Stimmung noch einmal deutlich auf. Der Auftritt dauert eine ganze Stunde, doch es gibt eigentlich keinen Augenblick, in dem ich mich dabei ertappe, mir das Ende des Auftritts herbeizuwünschen. Das habe ich schon ganz anders erlebt. Meine Stimmung ist auf einem hohen Level angelangt, sodass ich nun bereit für den Hauptakt des Abends bin: <strong>EQUILIBRIUM</strong>.</p>
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<h2>Zeit für das große Finale!</h2>
<p><strong>EQUILIBRIUM</strong> beginnt sogar zwei Minuten zu früh, sodass ich erst den Saal betrete, als der erste Song schon läuft. Es dauert keine fünf Sekunden, und jegliche Freude ist mir aus dem Gesicht gewichen: Nichts ärgert mich mehr als schlechter Sound bei einem Konzert. Nachdem der Opener <em>„Sehnsucht“</em> und das anknüpfende <em>„Erwachen“</em> ihr Ende finden, hoffe ich inständig, dass sich der Sound noch bessern möge. Immerhin ist die Stimmung ziemlich gut. Die Leute erfreuen sich am Auftritt und die Band hat Spaß. Das tröstet mich ein wenig, während die Band als dritten Song <em>„Katharsis“</em> spielt.</p>
<p>Im Anschluss daran verlangt die feiernde Menge nach <em>„Wirtshaus Gaudi! Wirtshaus Gaudi!“</em>!, Robse entgegnet müde: „Wir trinken doch nicht mehr!“, nur um als Reaktion auf folgende Pfiffe kurz darauf hinzuzufügen „Aber auch nicht weniger! Euch kriege ich immer!“ Es folgt nicht <em>&#8222;Wirtshaus Gaudi&#8220;</em>, aber dafür ein anderer Titel vom letzten Album. Das charakteristische Vogelzwitschern ertönt, und das jubelnde Publikum weiß Bescheid: Es ist Zeit für <em>„Waldschrein“</em>! Wie könnte die Menge nicht jubeln, handelt es sich doch um den wohl besten Song der jüngeren Bandgeschichte.</p>
<p>Und es wird sogar noch besser: Es folgt mein Lieblingstitel der neuen Platte, <em>„Heimat“</em>. Aber man kann nicht alles haben: Der Bass übersteuert so heftig, wie ich es selten erlebt habe. Die Vibrationen fahren mir durch Mark und Bein. Das Ganze wiederholt sich während des Songs ungefähr zehn Mal, sodass ich den Song nicht genieße, sondern fluchend den Kopf schüttle. Ich beschwere mich beim Tonmann in gebotener Kürze, denn zwischen den Titeln ist nicht viel Zeit. Vielleicht bilde ich es mir ein, aber ich meine, dass der Ton bei<em> „Karawane“</em> zumindest während der ersten beiden Minuten wieder ein wenig besser ist. Zum Ende hin steigt die Lautstärke aber erneut an. Da hat das Meckern wohl doch nicht geholfen.</p>
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<h2>Für Abwechslung ist gesorgt: Ausgewogenheit zwischen altem, neuem und ganz neuem Stoff</h2>
<p>Zeit für einen weiteren Klassiker: <em>„Blut im Auge“</em>! Wär‘ schon cool, wenn sich die Härchen an meinen Armen nicht wegen der erneut übersteuernden Bässe aufstellen würden. Für gewöhnlich ist es kein gutes Zeichen, wenn man die Vibrationen während des Auftritts im ganzen Körper spürt. Es kommt mir gar vor, als hätte man nochmal die Lautstärke nach oben geschraubt, da mir jetzt selbst die höheren Screams von Robse Schmerzen bereiten.</p>
<p>Nach dem achten Song des Abends, dem vorab zum Album veröffentlichten <em>„Prey“</em>, verlässt eine Dame hinter mir den Raum und lässt ihren Freund allein. Der Grund: Es ist ihr zu laut. Ich kann es verstehen. So richtig viel Spaß macht das nicht. Allerdings bin ich knausrig und will sehen, wofür ich gezahlt habe. Aufgeben gibt’s nicht, also wird das jetzt durchgezogen!</p>
<p>Nächster Song: <em>„Born To Be Epic“</em>. Der vielleicht umstrittenste Song der neuen Scheibe. Meine Begleiter feiern diesen Song und verteidigen diesen, während ich mich zusammen mit meinem, ebenfalls dem Metal frönenden, Vater immer wieder darüber wundere, wie man nach diesem Spannungsaufbau in der Strophe, den ganzen Titel mit einer völlig deplatzierten Flötenmelodie so versauen kann. Nun ja, Geschmäcker sind äußerst unterschiedlich.</p>
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<p><em>„Uns’rer Flöten Klang“</em> gefällt mir da schon viel besser. Das Lied ist rund und macht gute Laune. Das kann ich an diesem Abend gut gebrauchen. Es folgt ein weiteres Highlight, mit dem ich nicht gerechnet hatte:<em> „Himmelsrand“</em>! Wer einmal Skyrim gespielt hat, wird die Freude verstehen. Das epische Stück zum Spiel als Metal-Version schmeichelt den Ohren. Die Band hat ein gutes Händchen bewiesen, als sie sich entschied, gerade diese Melodie zu covern. Nach dem Song meint Robse im Spaß: „Ich habe in meinem Leben noch nie sowas Grauenvolles gehört!“ Selbstverständlich meint er damit die Mitgröhl-Versuche einiger Fans. Schmunzeln muss ich trotzdem, hätte dieser Spruch in der aktuellen Situation doch auch genauso gut von mir kommen können.</p>
<p>Die Band gibt noch einmal <em>„Unbesiegt“</em> zum Besten, bevor sie sich nach 65 Minuten zurückzieht. Natürlich war das nicht alles. Die Menge schreit nach einer Zugabe und bekommt sie. Es geht noch einmal los, diesmal mit <em>„Rise Again“</em>. Es folgen noch <em>„Freiflug“</em> und ein Stück aus einem älteren Album, ehe das Konzert nach 90 Minuten mit dem Titel <em>„Eternal Destination“</em> abschließt.</p>
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<p>Es ist das Ende eines langen, unterhaltsamen, aber doch nicht gänzlich zufriedenstellenden Abends. <strong>EQUILIBRIUM</strong> machen immer noch Spaß, aber die Tonqualität im Hellraiser war schon besser. Ich weiß, dass sie es viel besser können. Im März war der Sound bei <strong>VICTORIUS</strong>, den <strong>GRAILKNIGHTS</strong> und <strong>VAN CANTO</strong> hervorragend.</p>
<p>Ich werde mich davon nicht abschrecken lassen und sicherlich bald wieder in Leipzig vorbeischauen. Dann vielleicht mit besserem Ton und erneut hochmotivierten Bands.</p>
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