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	<title>interview Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>interview Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<item>
		<title>Nervosa im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 02 Aug 2025 08:00:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Destruction]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[nervosa]]></category>
		<category><![CDATA[Obituary]]></category>
		<category><![CDATA[SEPULTURA]]></category>
		<category><![CDATA[Testament]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NERVOSA sind im Colos-Saal aufgetreten. Nach dem Gig hat sich Gitarristin Helena Zeit für ein Interview genommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/">Nervosa im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Krasses Konzert, krasse Leute, liebe Leser, wir präsentieren heute: Ein Zwiegespräch mit <strong>Helena</strong>, Gitarristin bei <strong>NERVOSA</strong>,<br />
Geführt in Aschaffenburgs Colos-Saal,<br />
Doch Ruhe jetzt und lest erstmal:</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Helena, danke dass du dir Zeit für uns nimmst!</strong><br />
<strong>H:</strong> Kein Problem, sehr gerne. Momentan haben wir ja eh auch Zeit, weil <strong>CRADLE OF FILTH</strong> noch spielen. Alles super.<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-48902 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902-750x1126.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Sebastian-Rosche-902.jpg 966w" sizes="(max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Warst du hier vorher schonmal?</strong><br />
<strong>H:</strong> In dieser Venue hier direkt noch nicht, nein. In Deutschland natürlich schon öfter bei verschiedenen Tourneen. Es kann sein, dass die Band hier schonmal gespielt hat, als ich noch nicht dabei war. Aber für mich ist es das erste Mal.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie empfindest du die Location so im Vergleich?</strong><br />
<strong>H:</strong> Mir gefällt es sehr. Der Sound ist wirklich gut und er hat eine schöne Größe.&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Momentan tourt ihr ja sehr viel. Bei eurem Konzert habt ihr ja schon die nächste Tour u.a. mit Testament angekündigt.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, wir sind schon seit Jahresbeginn an eigentlich viel unterwegs. Bald beginnt die nächste Tour, das stimmt. Im Oktober kommen wir hierher wieder, zusammen mit <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>OBITUARY</strong> und <strong>DESTRUCTION</strong>. Das wird eine richtige Tour, von der wir schon länger geträumt haben.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ist das für dich eine gute Art von Stress? Oder wie empfindest du das?</strong><br />
<strong>H:</strong> Klar, manchmal ist es stressig. Der ständige Ortswechsel und so, aber wir sind total happy, das wir das machen können.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Momentan ist ja auch Festivalsaison. Ist das ein guter Mix so mit den Clubshows dazwischen?</strong><br />
<strong>H:</strong> Für diesen Sommer hatten wir auch ein paar Festivals bestätigt. Wir wollten die ein bisschen miteinander verbinden und dabei vor allem auch wegen langen Reisen dazwischen aufpassen. Dann kam aber eben das Angebot, zusammen mit <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auf Tour zu gehen. Diese Chance war großartig und wir haben das dann auch angenommen. Die Band ist super nett und die gemeinsame Tour hat uns auch selbst als Band sehr gepusht. Glücklicherweise hat das auch mit den Festivalterminen zusammengepasst.&nbsp;</p>
<p><iframe title="NERVOSA Unleashes Chaos with &quot;Jail Break&quot; at Bloodstock 2024" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/4BcgvSYQpBc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es ist so ja auch entspannter, denke ich mal, trotz den Größenunterschieden vom Publikum.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, auf jeden Fall. Nur zu einem Festival zu fliegen, auftreten und dann wieder woanders hinzufliegen ist viel anstrengender als im Bus auf Tour zu sein, obwohl man dabei öfter auftritt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>So habt ihr ja auch ein cooles Package, CRADLE OF FILTH und NERVOSA.</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, absolut. <strong>NERVOSA</strong> und eine Black Metal Band, das ist schon ungewöhnlich. Wobei <strong>CRADLE OF FILTH</strong> auch viele melodische Elemente in ihren Songs haben. Es gibt bei von beiden Bands Überschneidungen und trotzdem sind sie sehr unterschiedlich. Das ist cool.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr plant aber kein Facepainting, oder?</strong><br />
<strong>H:</strong> (lacht) nein, ganz sicher nicht.&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja auch so viel Aufmerksamkeit in den letzten Jahren bekommen, auch schon vor den Lineup-Wechsel. Merkst du da selbst viel davon?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, ab und zu schon. Gerade nach dem Release von &#8222;Jailbreak&#8220; ging es nochmal ziemlich hoch damit und man hat auch gemerkt, dass die Fans sich an das neue Lineup der Band gewöhnt haben. Dadurch ist es irgendwie auch einfacher und entspannter geworden. Auch die Tatsache, dass wir momentan viel auftreten ist dabei gut und hilft uns sehr. Wir fühlen uns von den Leuten sehr angenommen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Du schreibst ja auch eigene Musik nebenher. Kannst du dich bei NERVOSA denn musikalisch auch gut mit einbringen?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ja, absolut. Schon am Anfang, als <strong>Prika</strong> mich gefragt hat, ob ich in die Band will, hat sie mich gefragt, ob das für mich ok ist, am Songwriting beteiligt zu sein. Sie wollte da die ganze Band mit einbeziehen. Ich habe da schon von Tag eins an Ideen mit eingebracht und selbst auch geschrieben. Das war mir auch wichtig. Wenn ich irgendwo dabei bin, will ich daran mitarbeiten und nicht einfach nur Songs nachspielen, die jemand anderes geschrieben hat. Ich will Teil davon sein.<br />
Das hat zum Glück auch gut funktioniert, weil <strong>Prika</strong> und ich einen sehr ähnlichen Stil haben. Aber trotzdem sind wir natürlich unterschiedliche Characktere und gehen unterschiedlich an die Dinge heran.</p>
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<p><strong>S</strong>: <strong>Hast du das Gefühl, dass es auch eine Rolle spielt, dass NERVOSA aus Südamerika kommt?</strong><br />
<strong>H:</strong> Klar, die Vergleiche zu <strong>SEPULTURA</strong> gibt es immer, einfach weil die auch aus Brasilien kommen. <strong>NERVOSA</strong> selbst sind von Anfang an von klassischen Thrash Metal Bands aus der Bay Area beinflusst worden. <strong>SLAYER</strong>, <strong>TESTAMENT</strong>, <strong>EXODUS</strong>, aber auch deutsche Bands wie <strong>DESTRUCTION</strong> oder <strong>KREATOR</strong>. Wir nehmen aber auch Einflüsse zum Beispiel von <strong>MOTÖRHEAD</strong>.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie nimmst du momentan die Metal Szene so war? Merkst du in den verschiedenen Ländern oder so Unterschiede?</strong><br />
<strong>H:</strong> Was ich vor allem sehr mag, sind Club Shows. Sie haben einfach einen anderen Vibe als Festival Shows. Klar lässt sich das schwer vergleichen, aber es ist vor allem die Stimmung, die so sehr unterschiedlich ist. Auf Festivals stehen da natürlich viel mehr Leute, aber man ist auch viel weiter von ihnen weg. In einem Club ist es viel enger und man ist direkt an den Leuten dran. Es ist intensiver. Es gibt schon auch Unterschiede, in welchem Land man spielt. Hier heute Abend zum Beispiel fand ich es super. Die Leute waren total mitgegangen und haben mitgesungen.</p>
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<p><strong>S</strong>: <strong>Hast du denn noch was, was du gerne loswerden möchtest, was dir wichtig ist?</strong><br />
<strong>H:</strong> Ich finde es wichtig, einfach gesund zu bleiben und dass alle sicher sind. Dass alle das, was wir hier haben, so weitermachen können. Dass die Musik weitergeht und da auch neues kommen kann. Dafür arbeiten wir selbst ja auch viel, auch im Hintergrund. Wenn wir gerade eine Pause vom Touren haben, arbeiten wir an neuen Songs. Man kann immer etwas tun.&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview bin ich total platt, nicht nur, weil es in dem Konzertsaal und ultra warm war und man das während des Gesprächs noch gemerkt hatte. Vor allem ist Helena eine total sympathische, offene und reflektierte Gesprächspartnerin mit der es viel Spaß gemacht hat, sich zu unterhalten. Ich habe an dem Tag <strong>NERVOSA</strong> zum dritten Mal live gesehen und werde immer schauen, wann sie mal wieder irgendwo auftreten und ich hingehen kann. Mit der aktuellen Besetzung dürfte auf jeden Fall noch viel interessante Musik und geile Konzerte kommen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-48906 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-225x300.jpg" alt="" width="225" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview-750x1000.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2025/07/Foto-Interview.jpg 1088w" sizes="auto, (max-width: 225px) 100vw, 225px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/nervosa-im-interview/">Nervosa im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>The O&#8217;Reillys and the Paddyhats im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 31 Jul 2025 17:51:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Paddyhats]]></category>
		<category><![CDATA[The O'Reillys & the Paddyhats]]></category>
		<category><![CDATA[youtube]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Sven hatte Dwight und Paddy von den Paddyhats im Gespräch zu ihrem POTT OF GOLD Festival, Festivals allgemein und Genres.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-and-the-paddyhats-interview/">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Celtic Punk aus Gevelsberg, oder auch Little Dublin</h3>
<p><strong>THE O&#8217;REILLYS AND THE PADDYHATS</strong> sind eine Celtic Punk Band und besteht aus sieben Musikern.&nbsp;</p>
<table id="VorlageBand" class="infobox toptextcells hintergrundfarbe1 float-right" style="width: 59.0121%;" summary="Infobox Band">
<tbody>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Gesang, Akustische Gitarre, E-Gitarre</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Paddy Maguire</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Gesang, Akustische Gitarre, Banjo, Mandoline, Akkordeon</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Dwight O’Reilly&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Begleitgesang, Blues Harp, Waschbrett, Show</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Ian McFlannigan</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Fiddle</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Mia Callaghan&nbsp;</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">E-Gitarre</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Connor O’Sullivan</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Schlagzeug</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Jones Murphy</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Bass</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Tom O’Shaughnessy</td>
</tr>
<tr>
<td style="width: 64.2452%;">
<div class="hintergrundfarbe5">Irish Step Dance</div>
</td>
<td style="width: 24.2642%;">Ryan O’Leary</td>
</tr>
</tbody>
</table>
<p>&nbsp;</p>
<p>Gegründet wurde die Kombo 2011/2012 in Grevelsberg und hat mittlerweile sechs Studioalben veröffentlicht. Zahlreiche Singles haben den Weg in unseren <strong>SILENCE MUSICFRIDAY</strong> gefunden.&nbsp;</p>
<p>Besagte sieben Musiker haben schon Erfahrung beim Thema Festival und haben nach sieben Jahren ihr eigenes Festival neu gebrandet und wollen dieses Jahr erneut durchstarten. Nachdem in den After Corona Jahren zahlreiche Festivals ausgesetzt oder komplett beerdigt, dafür aber reichlich neue gegründet wurden, war dies ein Anlass sich mal mit <strong>Dwight</strong> und <strong>Paddy</strong> digital zusammen zu setzen und ein wenig über das Thema &#8222;Bandeigenes Festival&#8220; und alles was damit verbunden ist, zu unterhalten.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Interview - THE O’REILLYS AND THE PADDYHATS" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/nxBpdGLNP9g?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich hatte auf jeden Fall zwei angenehme Interviewpartner und freue mich darauf, die Band auf der Bühne wiederzusehen.<br />
Leider gab es auch ein paar Probleme mit der Internetverbindung weshalb es zu Harkern und Standbildern kam.</p>
<p>Auf dem Festival werden neben den <strong>PADDYHATS</strong> selbst, die Bands <strong>FOCUS</strong>, <strong>SAINT</strong> <strong>CITY</strong> <strong>ORCHESTRA</strong>, <strong>DOPPELBOCK</strong> (Als Ersatz für die <strong>OCHMONEKS</strong>) und <strong>TICKET TO HAPPINESS</strong> spielen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Slingshot Girl UNCENSORED - The O&#039;Reillys and the Paddyhats (feat. Jenny Woo) [Official Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/j9XUdpSf06M?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Die Webseiten</h3>
<p><a href="https://www.paddyhats.com/">THE O&#8217;REILLYS AND THE PADDYHATS</a></p>
<p><a href="https://focus-band.de/">FOCUS</a></p>
<p><a href="https://www.saintcityorchestra.com/%C3%BCber-uns">SAINT CITY ORCHESTRA</a></p>
<p><a href="https://doppelbock-band.de/">DOPPELBOCK</a></p>
<p><a href="https://ticket2happiness.de/">TICKET TO HAPPINESS</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/the-oreillys-and-the-paddyhats-interview/">The O&#8217;Reillys and the Paddyhats im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>THUNDERMOTHER im Interview &#8211; Gliding on a shrimp sandwich</title>
		<link>https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=thundermother-im-interview</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Feb 2025 15:30:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Hardrock]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Linnéa Vikström]]></category>
		<category><![CDATA[thundermother]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Seb hat sich mit Linnea von THUNDERMOTHER zum Plausch getroffen. Hier gibts interessante Einblick in Tour und Bandleben. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/">THUNDERMOTHER im Interview &#8211; Gliding on a shrimp sandwich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Linnéa Vikström</strong>. Lachen, singen, was braucht es mehr. Haben sich auch <strong>THUNDERMOTHER</strong> gedacht. Seit zwei Jahren singt die sympathische Frau bereits bei der Band aus Växjö mit. Mit Erscheinen der neuen Single &#8222;<em>Can&#8217;t put out the fire</em>&#8220; durfte ich mit ihr sprechen.</p>
<p><strong>S</strong>: Hallo <strong>Linnéa</strong>, vielen Dank für deine Zeit! Wie geht&#8217;s dir?</p>
<p><strong>L</strong>: Hallo, vielen Dank, gerne. Mir geht es gut.</p>
<p><strong>S</strong>: Ihr bringt mit <strong>THUNDERMOTHER</strong> nächsten Monat eine neue CD heraus. Wie geht es dir damit? Bist du aufgeregt?</p>
<p><strong>L</strong>: Es fühlt sich großartig an. Wir freuen uns alle total, endlich mit der CD raus zu kommen. Das jetzige Lineup ist seit knapp zwei Jahren zusammen. Wir haben uns genug Zeit gelassen, weil wir ein wirklich gutes Album machen wollten, das uns selbst gefällt und mit dem wir wirklich zufrieden sein können. Und jetzt ist es endlich soweit. Wir sind super happy.</p>
<p><strong>S</strong>: Ihr habt ja schon ein paar Singles davon veröffentlicht. Wie sind dafür bisher für euch so die Rückmeldungen?</p>
<p><strong>L</strong>: Ja, klar. Die eine ist ja gerade erst kürzlich erschienen. Aber bisher scheinen die Leute die Songs sehr zu mögen. Wir sind zufrieden mit den Reaktionen. Für mich ist das gut so.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="THUNDERMOTHER - Can&#039;t Put Out The Fire (2025) // Official Music Video // AFM Records" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/TeDmDgpODhg?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: Was bedeutet das für dich, in einer Gruppe mit bereits so einer Geschichte und Entwicklung zu singen und jetzt ein neues Album rauszubringen?</p>
<p><strong>L</strong>: Ganz ehrlich, es ist wirklich ein Privileg. Ich musste keine Grundlagen schaffen wie in anderen vorherigen Bands. Bei <strong>THUNDERMOTHER</strong> ist schon so eine krasse Basis da. Auf schwedisch sagen wir dazu &#8222;Gliding on a shrimp sandwich&#8220; (lacht). Ich gleite quasi einfach mit und bin super froh, da zu sein, wo ich gerade bin. In einer Band singen zu können, die bereits an so einem Punkt ist, ist großartig.</p>
<p><strong>S</strong>: Ich konnte in das Album auch schon rein hören. Die Band klingt wirklich auch schon sehr homogen, dass ihr schon gut zueinander gefunden habt, finde ich.</p>
<p><strong>L</strong>: Ja, das empfinde ich auch so. Wir haben den Sound für <strong>THUNDERMOTHER</strong> Part drei gefunden.</p>
<p><strong>S</strong>: Das ist an sich ja schon ein wichtiger Schritt. Wenn in so einer Band so eine Umstrukturierung stattfindet, kann das schwierig sein.</p>
<p><strong>L</strong>: Auf jeden Fall. Es ist immer ein Prozess. Es hört auch nicht auf, nur weil wir ein Album fertig haben. Einige Fans werden bestimmt nie ganz damit klarkommen. Das ist auch völlig ok. Sie haben die alten Alben ja noch da in Form von CDs. Andere Fans werden die Musik bestimmt mögen und das freut mich natürlich. Das ist einfach so. Ich kann das nicht ändern und will es auch nicht.</p>
<p><strong>S</strong>: Es steht ja auch eine neue Tour an. Wie schaust du dem entgegen? Habt ihr von den neuen Liedern schonmal was live gespielt?</p>
<p><strong>L</strong>: Wir haben ja vor etwa einem Jahr schon zwei Singles veröffentlicht. &#8222;<em>I left my license in the future</em>&#8220; und &#8222;<em>Speaking with the devil</em>&#8222;. Die beiden waren im vergangenen Jahr auch schon auf der Setlist. Die restlichen Singles haben wir live noch nicht ausprobiert. Auf der Tour jetzt werden wir natürlich viel von dem neuen Album live spielen. Vielleicht auch das komplette Album, das sehen wir dann.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Thundermother - I Left My Licence in the Future - Superkunst Festival Lübeck - 15.06.2024" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/ttXs-ofX2yI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: Die Erfahrung, wie ein Song wirklich live wirkt ist ja immer spannend.</p>
<p><strong>L</strong>: Genau. Es ist auch immer schwierig einzuschätzen, wie wir die Setlist gestalten sollen. Du kannst im vornherein oft wirklich nicht einschätzen, wie es sich in der Situation anfühlt, da zu stehen und dann zu performen. In der Regel haben wir immer einen Plan. Aber wir lassen es uns auch immer offen, spontan zu entscheiden, die Setlist zu ändern. Wir proben immer noch ein paar mehr Songs und halten es uns offen, wie wir reagieren, wenn wir merken, dass etwas nicht funktioniert oder wie etwas doch anders machen wollen.</p>
<p><strong>S</strong>: Ist der Albumtitel auch etwas, womit ihr auf die Band oder eure Fanbase anspielt? Oder ist das einfach offen gehalten, wie man das interpretieren will?</p>
<p><strong>L</strong>: Nein, nicht wirklich. Es ist eher eine Abstraktion und soll einfach ein Hinweis darauf sein, dass die Welt nicht einfach nur schwarz oder weiß ist. Wir sind alle ein bisschen &#8222;dirty&#8220; und alle ein bisschen &#8222;divine&#8220;, weißt du (lacht). Das Artwork für das Album kam tatsächlich auch, bevor wir den Titel hatten. <strong>Filippa</strong> hat mit dem Künstler gesprochen und hatte die Idee, so eine Art Cherubino zu nehmen. Wir haben dann vier verschiedene Bilder diskutiert und uns für eines entschieden. Danach haben wir überlegt, was für ein Albumtitel gut zu dem Artwork passen könnte.</p>
<p><strong>S</strong>: Hast du da persönlich etwas, wobei du dich wohler fühlst oder eine Präferenz hast? Im Studio zu sein und an Songs zu arbeiten, oder eher dann auf der Bühne zu stehen?</p>
<p><strong>L</strong>: Ich mag wirklich beides. Es sind einfach an sich zwei ganz unterschiedliche Erfahrungen, das Produzieren und Songwriting und daneben dann auf der Bühne zu sein. Glück für mich. Bei andern ist das tatsächlich anders, so dass sie da eines dem anderen vorziehen. Für mich sind es zwei Seiten von meinem Job, die ich beide mag.</p>
<p><strong>S</strong>: So hat man ja auch die Freiheit, daran zu arbeiten und beides weiterzuentwickeln.</p>
<p><strong>L</strong>: Ganz genau. Das macht es einfacher. Es ist eine enorme Freiheit.</p>
<p><strong>S</strong>: Gerade wenn man halt neu in eine Gruppe kommt, die bereits einiges an Material hat und damit in den Jahren vielleicht auch eine gewisse feste Struktur entwickelt hat, dass es da schwer ist, seinen eigenen Stand darin zu finden.</p>
<p><strong>L</strong>: Absolut. Das ist immer eine Herausforderung, da die Balance zu finden. Eine Verbindung zu dem zu behalten, wie es bisher klang und eben auch geschrieben wurde, aber selbst dabei nur verloren zu gehen.</p>
<p><strong>S</strong>: Eure anstehende Tour spielt ihr ja auch als Headliner, wenn ich mich nicht irre. Da spielt ihr ja nicht vor Leuten, die eventuell hauptsächlich wegen anderen Bands da sind, sondern vor allem wegen euch.</p>
<p><strong>L</strong>: Ja. Das fühlt sich großartig an. Es ist total schön, soetwas tun zu können. Das ist ein echtes Privileg.</p>
<p><strong>S</strong>: Das glaube ich. So dann auch an der Entwicklung teilhaben zu können. Hast du denn noch was, das du gerne sagen oder loswerden willst?</p>
<p><strong>L</strong>: Ich hoffe natürlich, dass die Leute weiterhin zu den Shows kommen und uns auf der Reise begleiten, auf der wir sind. Ich denke, dass es für alle eine tolle Zeit wird. Gerade in Clubs, wo man nah an den Leuten ist und sich viel mehr eine Interaktion mit dem Publikum ergibt als auf Festivals.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Linnea</strong> war eine wirklich sehr entspannte und angenehme Interviewpartnerin und ich hab mich selbst wohl während dem Gespräch gefühlt. Die Aufregung zu Beginn war schnell verflogen und ich habe gemerkt, wie sehr sie hinter der Band steht und mit welchem Enthusiasmus sie auf die anstehende Tour blickt. Die Band steht aktuell gut dar und es lohnt sich auf jeden Fall, dem sympathischen Quartett weiterhin Aufmerksamkeit zu schenken und auf ihre Konzerte zu kommen. Und das sage ich wirklich nicht nur so.</p>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Social Media</span></strong></p>
<p><a href="https://www.instagram.com/thundermother/">Instagram</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/thundermother/">Facebook</a><br />
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/thundermother-im-interview/">THUNDERMOTHER im Interview &#8211; Gliding on a shrimp sandwich</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 12 Aug 2024 05:12:36 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Amorphis]]></category>
		<category><![CDATA[Equilib]]></category>
		<category><![CDATA[Harlekin]]></category>
		<category><![CDATA[In Extremo]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Krieger]]></category>
		<category><![CDATA[Robse]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Robse, ehemaliger Sänger von EQUILIBRIUM, startet mit seiner eigenen Band und präsentiert das erste Album auf dem Summerbreeze. Im Interview spricht er über den erfolgreichen Neustart, die positive Resonanz der Fans und die Freude an der neuen musikalischen Freiheit. Was Live-Auftritte dabei für eine Rolle spielen erfährst du in unserem ausführlichen Interview! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/">Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es gibt so Gestalten in der Szene, die kennt man einfach. Die tauchen auf, spielen schöne Musik, kippen ihre gute Laune ins Publikum und machen irgendwie immer irgendwas. Robse ist so jemand. Nun nicht mehr bei <strong>EQUILIBRIUM</strong> dabei, macht er sein eigenes Ding. Unter <strong>ROBSE</strong> mit neuen Leuten an Bord hat er nun die erste Scheibe im Kasten und wird diese auf dem Summerbreeze vorstellen. Wir haben mit ihm gesprochen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Hallo Robse, schön, dich zu sehen! Wie geht&#8217;s dir?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, bisschen stressig momentan. Neues Album und so. Klar, die Aufnahmen sind im Kasten. Aber dann die Videos, ein paar Interviews und sowas. Aber naja, ich hab es ja auch so gewollt (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Bist du denn zufrieden mit der Entwicklung, wie es bis jetzt mit der Band so läuft?</strong><br />
<strong>R:</strong> Wir haben ja neulich schon eine Single veröffentlicht und da gingen die Kommentare schon durch die Decke. Die ganzen alten Fans sind halt noch da. Mega Klicks auf Youtube, das wurde wirklich sehr gut angenommen. Da sind wir tatsächlich sehr zufrieden. Es hätte ja auch komplett anders ausgehen können, weisste? Nach dem Motto &#8222;Ey du alter Sack, geh in Rente!&#8220;. Aber, ne, macht Spaß. Auch jetzt die ersten Liveauftritte in Österreich und so, das läuft.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie läuft&#8217;s mit der Besetzung? Bist du zufrieden mit der Band, wie sie sich bisher schlägt?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja klar. Zwei von den Jungs kannte ich schon und die kannten auch noch ein paar coole Leute, da ging das dann so &#8222;ja, bring mal mit&#8220;, ne. Ein zwei Bierchen getrunken und nen Whisky und dann haben wir gesagt &#8222;ok komm, lass uns das machen&#8220;. Das sind alles komplett lockere, entspannte Leute. Das macht wirklich Spaß, kein Stress und nichts. Einfach auf die Bühne, feiern, und dann weiterfeiern.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Klingt doch super. Es muss ja menschlich auch passen, wenn man sowas zusammen macht.</strong><br />
<strong>R:</strong> Klar. Du musst dir ja vorstellen, du sitzt zusammen im Tourbus und hast da so nen Stinker mit dabei, das macht allen keine Laune. Und ich dachte, wenn ich jetzt wirklich nochmal anfange, dann soll es wirklich auch perfekt sein. Alle dürfen alles machen, es gibt keinen Chef bei uns. Jeder komponiert und alle fühlen sich wohl. Und bei der Band <strong>ROBSE</strong> kann mich keiner rausschmeißen, das finde ich auch gut (lacht).</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Haha, genau, clever.</strong><br />
<strong>Ist das Summerbreeze für dich jetzt auch ein spezieller Punkt, da die neue CD zu releasen?</strong><br />
R: Klar, das wird nochmal echt spannend. Am 2.8. spielen wir ja in <strong>Wacken</strong> und haben dann zwei Wochen später den Release, besser kann man sich das ja gar nicht vorstellen. An dem Tag, an dem das Album rauskommt, auf der Bühne vom <strong>Summerbreeze</strong> zu stehen, ist Wahnsinn. Da gehören natürlich auch viele gute Leute im Hintergrund mit dazu, und eben auch die Vorschusslorbeeren von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, dass der eine oder andere mich doch noch kennt. Es geht einfach weiter, das ist super.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das ist für die Fans ja auch eine schöne Erfahrung, an so einem Release quasi teilhaben und sowas miterleben zu können.</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, das ist auch was, wo ich immer dankbar bin. Viele denken ja, dass ich jetzt von der Bildfläche verschwunden bin. Man hat ja über die Jahre viel mit den Fans zusammen erlebt und gearbeitet, viele Konzerte gespielt. Jetzt einfach von der Bildfläche zu verschwinden, wäre auch einfach nicht richtig gewesen. Man merkt auch wirklich, dass die Leute sehr dankbar sind. Vorne die ersten Reihen, wie früher, die drehen wirklich durch.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das freut mich. Denkst du, dass ihr da auch eine Lücke für euch gefunden habt, oder ob es wirklich einfach auch an dir und deiner Art liegt, was die Leute anzieht?</strong><br />
<strong>R:</strong> Klar, musikalisch haben wir jetzt nichts neues erfunden. Wir schauen jetzt auch nicht, was gerade trendy ist oder so.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-46316 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-300x210.jpg" alt="" width="300" height="210" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-300x210.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-1024x716.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-750x524.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/Robse-Credit-Anni-Funk.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Der Bezug von dem Titel &#8222;Harleking und Krieger&#8220;, verschiedene Seiten abzubilden, wie weit spannt ihr das da?</strong><br />
<strong>R:</strong> Der Titel hat tatsächlich eine Message. In erster Linie soll es tatsächlich meine Person beschreiben. Dieser permanent fröhliche Typ, der aber auch zum Krieger werden kann. Das Entscheidende aber ist, dass der Alltag von jedem von uns verlangt, dass wir jeden Tag der harte Krieger sein müssen und vieles so halt durchstehen zu können. Wir dürfen den Harlekin in uns aber nie vergessen und den Spaß am Leben nicht verlieren. Darum geht es eigentlich. So ist das auf dem Album dann auch thematisch und textlich eine gute Mischung aus ernsten und lustigen Sachen. Das muss so sein. Deswegen gibt es auch wieder einen Saufsong.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="ROBSE -  Von der Schenke zur Taverne (Official Lyric Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/a_jR8Gwwsm8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Es wird sich ja sicher auch nicht vermeiden lassen, auf Festivals o.ä. auf deine alte Band zu treffen. Seid ihr da cool? Oder ist das eher schwierig?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ne, da ist alles gut. Da haben wir auch drauf geachtet, dass das irgendwie cool auseinander geht, weil man sich ja eh permanent wieder über den Weg läuft. Mit dem Gitarristen Dome hatte ich ja ein sehr inniges, freundschaftliches Verhältnis. Wir haben ja die Scheibe praktisch bei ihm aufgenommen. Er hat mir bei den Gesangsaufnahmen viel geholfen und hat auch mitgesungen, das war super. Da gibt&#8217;s keinen Stress. Mit dem Schkagzeuger schicke ich mir jeden Tag schmutzige Bilder hin und her (lacht). Aber so sollte das eigentlich sein. Auch wenn das teilweise meiner Meinung nach nicht so schick ablief, bin ich jetzt da aber nicht der Typ, der da ewig hinterher heult. Es ist ja auch nicht das Nonplusultra im Leben, der Sänger von <strong>EQUILIBRIUM</strong> zu sein. Man muss halt mitnehmen, was kommt und das Beste draus machen, probieren, kein Arsch zu sein und dann klappt das eigentlich. Deswegen war das von vornherein so gesagt, hier ist jetzt dieser Cut, aber wir können uns weiterhin in die Augen schauen und ein Bier zusammen trinken. Spätestens in <strong>Wacken</strong> und auf dem <strong>Summerbreeze</strong> werden wir uns über den Weg laufen. Da lässt sich eigentlich nicht vermeiden, deswegen ist die Nummer eigentlich immer die Beste. Man hat ja auch einfach viel miteinander erlebt.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Ihr habt ja jetzt auch von AMORPHIS viele Einflüsse drin. Habt ihr da mal überlegt, was zusammen zu machen?</strong><br />
<strong>R:</strong> Letzten Endes sind wir da offen für alles. Ich denke mal, <strong>AMORPHIS</strong> sind schon &#8217;ne ziemlich große Nummer. Im Grunde genommen kenne ich die Jungs auch, ich kenne auch deren Plattenfirma und die Jungs, die für die verantwortlich sind, ganz gut. In Zukunft werden wir sowas auf jeden Fall mal machen. Ich werd bei den nächsten Sachen auch ein paar gute Freunde mit einbauen, den Micha von <strong>IN EXTREMO</strong> zum Beispiel. Ich find die Idee auch ziemlich geil, mit Kollegen aus der Szene ein bisschen zusammenzuarbeiten. Aber <strong>AMORPHIS</strong> wäre natürlich eine richtig geile Idee. Das ist ziemlich der coolste Sänger der Metalszene, muss ich sagen. Wenn der was auf der Bühne macht, das sieht immer geil aus, muss man einfach sagen.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Wie wichtig ist Social Media für euch?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, du hast ja auch den Fans gegenüber eine Verantwortung. Du kannst dich nicht so rar machen. Du musst immer was präsentieren, und wenn es nur ein Bild ist mit einer Katze auf dem Arm. Da siehst du, die Leute freuen sich. Oder du posierst mit nem Bierchen irgendwo und musst halt aktiv sein. Immer lieb und freundlich. Die sollen ja die CD kaufen (lacht).</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-46319 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album--750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/08/cover-ROBSE-Harlekin-Krieger-Album-.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Das klingt insgesamt ja aber wirklich positiv, wie ihr momentan nach vorne schaut.</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, das Schöne ist, dass momentan Konzertangebote reinkommen, was uns alle natürlich sehr stolz macht. Es zeigt uns, dass die Richtung, die wir eingeschlagen haben, so verkehrt nicht ist. Das Album ist noch nicht mal draußen und für nächstes Jahr stehen schon so viele Sachen in den Startlöchern, wo man schauen kann, was machen wir, was machen wir nicht. Wir haben halt auch gesagt, wir wollen neben der Arbeit die Familie nicht vernachlässigen. Ich kenne das aus der Vergangenheit, das habe ich ziemlich viel und häufig gemacht, letzten Endes für ein paar Shows, und das ist es dann auch nicht wert. Wir werden uns live nicht rar machen, wir werden uns aber auch nicht den Arsch abtouren und Wochen und Monate im Tourbus sitzen. Aber es wird auf jeden Fall vieles kommen. Wir sind ja sechs Leute in der Band und haben 4-5 Mann Crew. Die haben ja natürlich alle auch ein eigenes Leben. Es soll halt immer noch Abenteuer bleiben. Von der Musik wirste nie Leben können, es sei denn du bist <strong>AMORPHIS</strong> oder so, aber wir wollen unser Leben, wie wir es jetzt haben, nicht aufgeben. Wir wollen beides haben. Ich mag halt auch diesen krassen Kontrast, arbeiten zu gehen und am Wochenende auf Konzerte zu gehen. So bleibt es spannend und wird nicht langweilig.</p>
<p><strong>S</strong>: <strong>Auf jeden Fall.</strong><br />
<strong>Hast du denn noch was, das dir auf dem Herzen liegt oder was du gerne sagen willst?</strong><br />
<strong>R:</strong> Ja, jetzt geht die heiße Phase los. Die Schallplatten und die Digipacks sind da, da freuen wir uns natürlich tierisch drauf. Dann kommen jetzt die Festivals, da freuen wir uns drauf. Im Dezember spielen wir mit <strong>LORD OF THE LOST</strong> und <strong>NACHTBLUT</strong>, das wird auch &#8217;ne geile Nummer. Vielleicht schaffen wir es noch, eine kleine Release-Party zu machen in Leipzig im Hellraiser. Das Jahr ist noch lang. Aber für den absoluten Neustart war das bisher schon ziemlich geil. Ansonsten, ich freue mich natürlich auf das Feedback der Leute. Ich bin mir eigentlich ziemlich sicher, dass niemand enttäuscht sein wird. Vieles neues. Die Band insgesamt ist da gespannt, was kommt. Wir nehmen alles mit, was geht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach dem Interview noch kurz schnacken, und dann ein herzlicher Abschied. Robse macht einen guten und euphorischen Eindruck. Es ist schön zu sehen, wie begeistert er an das neue Projekt &#8222;eigene Band&#8220; rangeht und wie gut die Zeichen stehen. Live wird es auf jeden Fall eine Pflichtveranstaltung, wenn <strong>ROBSE</strong> auftreten. Ick freu mir.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/robse-im-interview-2024-equilibrium-summerbreeze/">Einfach zu verschwinden, wäre nicht richtig gewesen &#8211; ROBSE im Interview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SCHATTENMANN im Videointerview</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 31 Jan 2024 09:02:25 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Call]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Schattenmann]]></category>
		<category><![CDATA[Sven]]></category>
		<category><![CDATA[Videointerview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Im Interview: Frank Herzig von SCHATTENMANN. Unser Sven bei seinem ersten Interview (inklusive Technik und Schnitt).</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schattenmann-im-videointerview/">SCHATTENMANN im Videointerview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Im Interview: <strong>Frank Herzig</strong> von <strong>SCHATTENMANN</strong>.</p>
<p>Unser <span style="color: #800000;">Sven</span> bei seinem ersten Interview (inklusive Technik und Schnitt).</p>
<p>Der Sänger der Band war mit <span style="color: #800000;">Sven</span> im Call und die Beiden haben über das Album, Kritik und alles, was einen Musiker so umtreibt, geredet.</p>
<p>Wenn euch das Video gefällt, lasst uns gerne ein Like da.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SILENCE MAGAZIN Interview: SCHATTENMANN" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/vJ8K2TIo6kU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.schattenmann.net"><strong>SCHATTENMANN</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>Dìa de Muertos Tour 2024</strong></p>
<p style="text-align: center;">01.02.2024 I Frankfurt I Das Bett<br />
02.02.2024 I Berlin I Columbia Theater<br />
03.02.2024 I Hannover I Musikzentrum<br />
04.02.2024 I Hamburg I Knust<br />
08.02.2024 I Dresden I Tante Ju<br />
09.02.2024 I Leipzig I Hellraiser<br />
11.02.2024 I Oberhausen I Kulttempel<br />
21.03.2024 I München I Backstage (Halle)<br />
22.03.2024 I Wien (AT) I Chelsea<br />
23.03.2024 I Stuttgart I Im Wizemann<br />
24.03.2024 I Nürnberg I Hirsch</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/schattenmann-im-videointerview/">SCHATTENMANN im Videointerview</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>HEAVYSAURUS &#8211; Das Interview aus Leipzig</title>
		<link>https://silence-magazin.de/heavysaurus-das-interview-aus-leipzig/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=heavysaurus-das-interview-aus-leipzig</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 10 Sep 2022 07:00:28 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[dinometal]]></category>
		<category><![CDATA[heavysaurus]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vor dem Konzert in Leipzig hat sich Daniel noch mit HEAVYSAURUS zum Plausch getroffen. Lest hier das ganze Interview. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heavysaurus-das-interview-aus-leipzig/">HEAVYSAURUS &#8211; Das Interview aus Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;">Ich hatte es ja schon in <a style="color: #800000;" href="https://silence-magazin.de/heavysaurus-in-leipzig-dinometal-fuer-alle/">meinem Bericht</a> zum <strong>HEAVYSAURUS</strong> Konzert in Leipzig vom <strong>26. August</strong> erwähnt: Ich durfte mich mit ihnen zum Gespräch treffen. Mit Gitarrist <strong>Riffi Raffi</strong> hab ich mich in gemütlicher Umgebung ein wenig unterhalten können. Was es so zu berichten gab, erfahrt ihr jetzt.&nbsp;</span></p>
<p><span style="color: #800000;"><strong>Ein Hinweis vorab an alle Eltern</strong>, die das gern ihren Metalkids vorlesen möchten: Das Interview ist in <strong>2 Hälften</strong> geteilt. Die ersten Fragen sind an die Dinos gerichtet und auch so ausgelegt, damit die Kleinen etwas über die Band erfahren. Ab der zweiten Hälfte solltet ihr es für eure Kinder beenden, da es dort dann technisch wird, und eher für die Erwachsenen interessant sein wird. Ich möchte nicht, dass dadurch eventuell etwas der Illusion der Dinos kaputt geht, von daher werde ich an der Stelle nochmal einen Hinweis setzen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Und nun viel Spaß!&nbsp;</span></p>
<p><strong>D.: Hey Riffi, vielen Dank für deine Zeit! Wie war die Anreise und womit seid ihr angereist?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Hello Daniel, sehr gern! Wie ihr ja wisst, haben wir ein<strong> Raumschiff</strong> und deshalb ist das Reisen für uns natürlich einfach. Leider ist dieses UFO aber nicht selten kaputt, weshalb wir auch den Song <em>&#8222;Ufowerkstatt&#8220;</em> drüber geschrieben haben. Daher besitzen wir außerdem auch so einen ganz klassischen <strong>Rock&#8217;n Roll Tourbus</strong>, in dem wir oft auch Filme und alte Konzerte schauen. Mit dem sind wir heute ganz bequem vom Zauberberg angerollt.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Ufowerkstatt" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/PXCgPj86MgE?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>D.: Ihr habt ja schon einige Stopps auf der Tour hinter euch, seid ihr noch fit?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Naja, wir machen das ja nun schon seit<strong> 65 mio. Jahren</strong>, da werden so ein paar Shows uns schon nix ausmachen. Klar, es ist aktuell schon sehr warm in unserem dicken Fell, aber wir haben extrem Bock, weil wir ja den Kids unser letztes Album &#8222;Retter Der Welt&#8220; bisher ja noch gar nicht richtig vorstellen konnten. Wir sind aber nun schon seit April unterwegs, ständig kommen auch neue Shows dazu, und alle sind bisher richtig gut besucht. Das macht uns schon wirklich gute Laune!&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Das klingt, als ob die Tour bisher richtig gut läuft!&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Absolut! Wir mussten sogar schon mehrmals 2 mal in Clubs spielen, damit auch alle Kids etwas sehen können und das Gedrängel nicht zu groß ist. Es ist auch immer richtig cool zu sehen, wie unsere kleinen Fans abgehen und die Texte mitsingen! <strong>Mr. Heavysaurus</strong> erzählt auch immer ganz viel Quatsch, da muss ich selbst als Gitarrendrache sehr oft lachen. Manchmal machen wir auch besondere Sachen und spielen Lieder für die Eltern. Zum Beispiel bekommen die große Augen, wenn wir mal einen Song aus einer aktuell sehr beliebten Serie für Erwachsene spielen. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Was gibt es denn bei euch Backstage zu futtern, und ist das vergleichbar mit dem Gulasch von der Mama?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Wir sind manchmal am Überlegen, ob wir nicht alle Vegetarier werden sollten, weil manche von uns sowieso schon reine Pflanzenfresser sind. Ich als Drache kann natürlich essen, was ich will. Manchmal gibt es aber tatsächlich <strong>Mammutgulasch</strong>, aber ich sag euch mal was: Der Gulasch von unserer Mama, der <strong>Rupuliina</strong>, ist einfach der Beste!&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Wo wir grad von ihr sprechen, was sagt sie eigentlich dazu, dass ihr sooo lange unterwegs seid?</strong></p>
<p>RR.: Wir sind ja schon groß, wir dürfen auch schon mal ein bisschen länger raus. Und es macht ja auch echt Spaß rumzufahren oder mit dem UFO zu fliegen. Kinder wissen das bestimmt, die haben doch auch alle UFOs, oder? Jedenfalls findet die <strong>Rupuliina</strong> das gut, sie hat uns ja quasi großgezogen, und mit ihren <strong>Zaubersprüchen</strong> ja überhaupt dafür gesorgt, dass unsere Eier damals geschlüpft sind!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Rupuliina" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/72J2liT-xKc?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>D.: Also muss auch auf Tour niemand auf euch aufpassen, dass ihr zu viel Kaugummi esst?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Ich persönlich hab das eigentlich ganz gut im Griff. Ich muss nur manchmal aufpassen, wenn ich <strong>Schluckauf</strong> habe. Da gibt&#8217;s manchmal ein kleines Flämmchen. Aber zum Glück ist bisher noch nie etwas kaputt gegangen. Ich muss euch aber sagen, <strong>Komppi Momppi</strong> ist echt ein Tollpatsch! Der schmeißt ständig Sachen um! Und <strong>Mr. Heavysaurus</strong> quatsch zwar viel, aber aufpassen muss man auf uns eigentlich nicht mehr.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Was macht ihr eigentlich auf Tour, wenn ihr mal einen Tag frei habt?</strong>&nbsp;</p>
<p>RR.: Ach, wir hängen wie gesagt viel im <strong>Tourbus</strong> rum und gucken Videos von unseren alten Shows. Oder auch von unseren Lieblingskünstlern: <strong>Ronnie James Dino</strong> oder <strong>Jacko Palladino</strong>. Oder wir hören unsere Lieblingslieder wie <em>&#8222;Godzilla&#8220;</em> oder <em>&#8222;Dinosaur Rock&#8220;</em> von Elton John. Hieß doch so, oder? Und natürlich denken wir uns auch neue Lieder aus, da kommt auch bestimmt irgendwann was!&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Wird es denn mal neue Folgen &#8222;Dino Metal TV&#8220; geben? Das find ich immer spannend, auch für die Erwachsenen.&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Schön, dass du das fragst! Wir hatten bisher aber immer zu viel zu tun, um damit weiterzumachen. Momentan sind wir natürlich auch mit der<strong> Tour</strong> beschäftigt. Aber wenn wir weitermachen sollen, sagt uns das gern!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Heavysaurus - Dino Metal TV | Folge 1" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/odkGYVj4CW0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>D.: Bitte! </strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Welches Lied macht euch denn auf der Bühne am Meisten Spaß?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Oh, da sind wir uns alle einig! Wir spielen alle total gerne <em>&#8222;Kaugummi ist Mega!&#8220;</em>. Damit stehen wir auch nicht alleine da, denn das ist der meistgestreamte Song auf Spotify. <em>&#8222;Retter Der Welt&#8220;</em> macht auch tierisch Spaß. Manchmal ist es auch so, dass die größten Hits von uns gar nicht so aufregend zu spielen sind. Wir spielen auch total gerne mal Lieder, die nicht von uns sind. Wie das oben Genannte. <strong>Mr. Heavysaurus</strong> kann zum Beispiel auch sehr gut Songs von <strong>TOTO</strong> oder <strong>JOE COCKER</strong> singen. Unser Schlagzeuger <strong>Komppi</strong> spielt auch gern den Beat von <em>&#8222;Rosanna&#8220;</em> von <strong>TOTO</strong>. Daher kommt das. Können die Eltern gern mal googeln. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Danke für deine Zeit Riffi, gönnt euch noch einen grünen Tee, wir sehen uns gleich auf der Bühne.&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Machen wir, danke! Wir freuen uns drauf!&nbsp;</p>
<h3>So, <span style="color: #800000;">liebe Eltern</span>, ab hier bitte nicht mehr vorlesen. Was jetzt folgt, dürft ihr gern für euch behalten. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</h3>
<p><strong>D.: Habt ihr eigentlich Kontakt zur finnischen &#8222;Originalband&#8220;?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Ja klar, die Finnen waren vor ein paar Jahren auch schon auf einer Show von uns. Das war in der Weihnachtszeit in Bochum, und wir waren am Abend vorher zusammen auf dem <strong>Weihnachtsmarkt</strong>. Das war dann für alle Beteiligten ein eher müdes Konzert. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aber wir stehen schon in gutem Kontakt mit den Produzenten und den Songwritern. Vieles läuft aber auch im Hintergrund über die Plattenfirmen.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Da ihr ja auch alle in anderen Bands aktiv seid, wie schwer ist das mit HEAVYSAURUS zu vereinen? Gibt es da Überschneidungen?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Ja klar, das gibt oft logistische Probleme. Ich bin der Meinung, es sollte jeder ein Sekretariat haben. Denn früher war ich Gitarrist, heute auch noch <strong>Terminverwalter</strong>. Daher gibt es bei uns auch Mehrfachbesetzung. Meine Band <strong>THE NEW BLACK</strong> macht aktuell zwar nichts, aber auch mit den Anderen haben wir es bisher immer irgendwie hinbekommen.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Mich würde interessieren, wie das Livekonzept funktioniert. Spielt ihr wirklich jedes Instrument live mit den Kostümen?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Also bis auf Kinderchöre, oder Soundeffekte von startenden UFOs spielen wir alles live, ebenso der Gesang. Mit den Kostümen ist das natürlich so eine Sache, weil wir einfach nicht wirklich viel sehen. Bei mir geht es zwar, aber die anderen sehen oft nur einen Fleck vom Boden und einen Teil vom Griffbrett. Aber achtet mal drauf, auf Promofotos haben wir alle Handschuhe an, auf der Bühne nicht. Damit könnte man natürlich wirklich nicht spielen, außerdem fehlt da auch ein Finger. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Wir malen uns da die Hände <strong>grün</strong> an. Manchmal auch lustig hinterher, wenn von einem Kind sowas kommt wie: &#8222;Du warst doch ein Dino, du hasst die Hände grün!&#8220; &#8211; &#8222;Wer, Ich?!&#8220; Klar muss man vieles anders denken, als bei einem &#8222;menschlichen&#8220; Musiker, aber man gewöhnt sich dran. Also ja, was live sein kann, ist auch wirklich live. Sonst würde es uns auch keinen Spaß machen.&nbsp;</p>
<blockquote><p><span style="color: #800000;">&#8222;&#8230;was live sein kann, ist auch wirklich live. Sonst würde es uns auch keinen Spaß machen.&#8220;</span></p></blockquote>
<p><strong>D.: Ich bin beeindruckt! Wie ist es aktuell bei diesen Temperaturen in den Kostümen so eine Show zu spielen?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Das ist wirklich ein Thema, mit dem wir erstmal lernen mussten umzugehen. Also die Frisur ist definitiv im Eimer danach. Man muss sich echt dran gewöhnen, gerade auch weil wir während der Show so ja nichts trinken können und die Kostüme vollschwitzen. Wir brauchen aber auf jeden Fall immer <strong>Ventilatoren</strong> auf der Bühne, besonders der Sänger. Am Anfang haben wir ohne gespielt, das machen wir aber nicht mehr. Ganz schlimm war es mal auf einem Festival. 13:00 Uhr und wir haben die Sonne frontal auf die Dinofresse bekommen. Das war schon echt hart.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Die Songs auf den Alben unterscheiden sich zu den finnischen natürlich schon allein vom Text. Gibt es sonst noch Unterschiede?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Ja, auf den deutschen Alben gibt es zum Beispiel Songs, die auf den finnischen gar nicht drauf sind. So sind auf dem ersten Album zum Beispiel Adaptionen von <em>&#8222;3 Chinesen mit dem Kontrabass&#8220;</em>&nbsp; oder auch dem <em>&#8222;Fliegerlied&#8220;</em>. Die gibt es in Finnland nicht. Auf dem zweiten Album gab es zum Beispiel die Cover der SCORPIONS und SURVIVOR. Auch diese gibt es nur bei uns.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Wie kamen die Kooperationen mit anderen, namenhaften Künstlern zu Stande? DORO zum Beispiel.&nbsp;</strong></p>
<p>RR.:&nbsp; Naja ganz einfach, du bist ja auch Metalfan&#8230; Du hast einen Song mit weiblicher Stimme und/oder eine weibliche Figur in der Story: <em>&#8222;Die Waldfee&#8220;</em> zum Beispiel. Als Metalfan ist man ja auch irgendwie konditioniert. &#8222;Nenn mal eine Sängerin der Metalszene&#8220; da fällt bei den Meisten sicher sofort der Name <strong>DORO</strong>. Das haben dann Plattenfirma und Management ausgehandelt. Außerdem gibt es auch Kooperationen, die gar nicht überall draufstehen. Zum Beispiel das Gitarrensolo bei <em>&#8222;Rarrr&#8220;</em>, das hat<strong> Gus G.</strong> gespielt. Das Solo bei <em>&#8222;Was willst du mal werden?&#8220;</em> kommt von <strong>Kiko Loureiro</strong> von <strong>MEGADEATH</strong>. Da muss ich als Gitarrist schon schlucken und hoffen, dass ich mir nicht weh tu. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Heavysaurus - Das letzte Mammut | Official Video" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/09y9jTv-KQA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>D.: Das ist natürlich ne Hausnummer! Habt ihr eigentlich selbst den HEAVYSAURUS Film gesehen?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Weißte was? Ich habe es bisher noch nicht geschafft, den zu Ende zu schauen. Ich bin immer irgendwie unterbrochen worden. Nich weitersagen! Aber dennoch sind wir natürlich alle mit der<strong> Story</strong> hinter den Dinos vertraut. Es ist ja auch wirklich cool, dass für die Kinder hinter dem Ganzen auch eine Geschichte steckt.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Bleibt unter uns! </strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Habt ihr denn selbst Kinder, und wissen die von eurem &#8222;Doppelleben&#8220;?&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Ja, einige von uns haben Kinder. Die finden das auch lustig, es sei denn sie sind schon zu alt, dann ist das natürlich irgendwie uncool. Ich hab eine zweieinhalb jährige Tochter. Die weiß das aber und findet das lustig. So nach dem Motto &#8222;Da steckt Papa drin!&#8220; Sie weiß auch, was das bedeutet wenn ich mal grüne Finger hab, und will auch immer mitfahren. Sie ist auch die Einzige, die Backstage die Kostüme sieht. Was andere Kinder natürlich nicht sollen. Das ist wie, wenn sie merken, dass im <strong>Weihnachtsmannkostüm</strong> Onkel Herbert steckt. Das wäre schon entmystifizierend. Es gibt aber eine lustige Geschichte, als meine Kleine beim letzten Song mal auf die Bühne kam. Ich hatte sie dann auf den Arm genommen und bin mit ihr danach zum Backstage raus. Unser Soundmann wusste aber nicht, dass das meine Tochter ist und meinte &#8222;Du kannst doch nicht einfach ein Kind mitnehmen, das gibt Ärger!&#8220; <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Aber ja, unsere Kinder wissen alle Bescheid.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Ich muss an der Stelle mal sagen, wie cool es auch ist, dass eure Songs oft Botschaften haben, die den Kindern durchaus viel beibringen können!&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Klar, das ist natürlich nix gesellschaftskritisches, aber eben kleine, <strong>wichtige Dinge</strong>. Wie zum Beispiel bei <em>&#8222;Dino-Metalheads&#8220;</em>: Egal ob du groß bist oder klein, wir halten zusammen. Oder Mut machen bei <em>&#8222;Stark wie ein Tiger&#8220;</em>. Es muss für die Kleinen halt klar verständlich sein. Wir können dementsprechend ja auch keine krasse Show machen, mit Blut spucken oder Texte wie &#8222;Kill Fuck Die&#8220; bringen. Es gibt aber auch <strong>Running Gags</strong> intern. In einem Song heißt es &#8222;Riffi Raffi trinkt sehr viel Limonade pur&#8220;, da hat unser Sänger beim Proben eine Zeit lang &#8222;Whisky-Cola pur&#8220; gesungen. Wenn man sowas zu oft bringt, kann das auch mal schnell live passieren. <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Ist es aber bisher noch nicht. Aber wir sind uns bei allem immer bewusst, dass es um Kinder geht.&nbsp;</p>
<p><strong>D.: Das kann ich verstehen, ich muss bei &#8222;Dinofreunde&#8220; auch immer &#8222;Saufen&#8220; anstelle von &#8222;Tanzen&#8220; singen </strong><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> <strong>Vielen Dank für das nette und lustige Gespräch und viel Spaß bei der Show!&nbsp;</strong></p>
<p>RR.: Gerne, euch auch ganz viel Spaß!&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.heavysaurus.de/home/">HEAVYSAURUS</a></p>
<p><iframe loading="lazy" title="Heavysaurus - Dino-Metalheads | Im Partybus on Tour" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/so8GeSsjgjY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heavysaurus-das-interview-aus-leipzig/">HEAVYSAURUS &#8211; Das Interview aus Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AKUMA SIX &#8211; im Interview zur neuen Single</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 May 2021 05:34:18 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[akuma six]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Japan]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[trap]]></category>
		<category><![CDATA[trapmetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>AKUMA SIX veröffentlichen mit "Katana" ihre neue, dritte Single. Wir haben mit Gitarrist Jules gesprochen, welcher aus dem Nähkästchen plauderte... </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/akuma-six-interview-2021/">AKUMA SIX &#8211; im Interview zur neuen Single</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em><strong>AKUMA SIX</strong> veröffentlichen mit &#8222;Katana&#8220; ihre neue, dritte Single. Ich habe mich zum digitalen Interview mit Gitarrist<strong> Jules</strong> getroffen, welcher ein bisschen aus dem Nähkästchen plaudert.&nbsp;</em></span></p>
<p><strong>D: Hallo Jules! Schön, dass du dir die Zeit nimmst. Wie geht’s?</strong></p>
<p>J: Hi Daniel! Fettes Dankeschön an Dich und die schönen Menschen vom Silence Magazin! Ansonsten … Bruuudi bin ich aufgeregt! Man gewöhnt sich da echt nicht dran – wenn du Deinen Song raushaust und ihn bald alle Leute hören können, ist das wie Schmetterlinge im Bauch bei deiner ersten Freundin und Sodbrennen nach 3 Tagen Dauersuff.</p>
<p><strong>D: Nachvollziehbar! Besagter Song erblickte heute das Licht der Welt, was hat es mit dem Namen &#8222;Katana&#8220; auf sich?</strong></p>
<p>J: Ich wollte schon immer mal ein Katana haben. Deswegen musste ich mir einen Namen bzw. Lyrics überlegen, die dazu führen würden, dass man beim Videodreh ein Katana kaufen muss. Und ZACK steht eins in meinem Regal – Spaß Brudi, als <strong>Peppi</strong> und ich die Lyrics zusammen geschrieben haben, hat das einfach gepasst! … In the end hat sich <strong>Jan</strong> das Katana gesaved. Ich war zu langsam.</p>
<p><strong>D: Schade für dich. Ich konnte die Nummer vorab ja schon probehören und finde die Mischung wieder besonders frisch und gelungen. Wie würdest du für AKUMA-Neulinge euren Stil beschreiben?</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Es wird drauf geschissen, wenn Du am Ende ein Riff &#8222;nur&#8220; auf der dicksten Saite wabbern lässt – hauptsache die Komposition geht richtig ab am Ende.&#8220;</p></blockquote>
<p>J: Fettes Dankeschön! Ich glaube Katana ist von den drei bisherigen Singles auch mein Favorit. Ich glaube unser Stil sind ganz klar richtig ballernde 808s und stumpfe Ruffs, wo man nur noch ausrasten will. <strong>Trapmetal</strong> ist echt zu meinem Lieblingsgenre geworden! Die Musiker in dem Genre sind mega offen und für Experimente gern zu haben. So bleibt es immer abwechslungsreich und Du kannst dich richtig ausleben. Es wird drauf geschissen, wenn Du am Ende ein Riff &#8222;nur&#8220; auf der dicksten Saite wabbern lässt – hauptsache die Komposition geht richtig ab am Ende. Das Auge ist eher auf den Gesamtsound gerichtet als auf das Ego jedes einzelnen Instrumentalisten.</p>
<p><strong>D: Natürlich nun hier die Frage, wie das Feature mit Tobi von den NOVELISTS (FR) zu Stande kam?</strong></p>
<p>J: Ich hatte schon immer dicken Respekt vor <strong>Tobi</strong>. Ich glaube nicht, dass sich <strong>Tobi</strong> daran erinnert – aber wir, <strong>Jan</strong> und ich, haben schon mal mit ihm eine Show gezockt. Das war vor Urzeiten im Underground in Köln. Seit dem hatten wir eigentlich schon immer mal Bock mit ihm Mukke zu machen. Ich habe ihn angeschrieben und er war direkt am Start.</p>
<p><strong>D: Musik verbindet! Wie lief die Produktion bzw. Der Videodreh? Hat die momentane Situation Einfluss auf euer Schaffen?</strong></p>
<p>J: Einfach die Hölle! Abgesehen davon, dass <strong>Jan</strong> und ich Corona selbst abbekommen haben und flach lagen, ist es einfach echt schwer unsere Pläne umzusetzen. Aber nützt ja nischt! Einfach weiter hustlen und alles geben was geht. Also wir haben mit der Produktion bei <strong>PitchbackStudios</strong> unser Zuhause gefunden. Wir haben ein running system mit den Atzen! Wir kriegen dadurch einiges auf den Weg. Unsere Videos drehen wir mit<strong> Crowdsalat</strong>. Die Boys &amp; Girls machen einfach geile Videos und sind uns schon seit Jahren ans Herz gewachsen. Sie können mit unserem kreativen Wahnsinn auch nice umgehen und es macht einfach Spaß zusammen solche Videos auf die Beine zu stellen.</p>
<p><strong>D: Das freut mich! Was hat es mit dem japanischen Einschlag bei euch auf sich? Ich denke da an die Samples bei<span style="color: #0000ff;"> <a style="color: #0000ff;" href="https://www.youtube.com/watch?v=x1Z1UnGMF5g">eurer ersten Single</a></span> &#8222;#sick&#8220;, oder eure generelle, visuelle Präsentation. Stichwort Masken <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></strong></p>
<p>J: Die Anime Community ist einfach die Geilste. Partys im Cosplay oder nur im Bademantel. Das muss man einfach feiern. Wenn Corona vorbei ist, kommst Du mal bei uns zu einem Bier rum! Bist herzlich eingeladen! Nach einem Abend mit uns checkt man den Spirit!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-37586 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Capture-1024x527.png" alt="" width="1024" height="527" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Capture-1024x527.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Capture-300x154.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Capture-750x386.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/Capture.png 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><strong>D: Wer wäre ich denn, wenn ich das ablehnen würde?! Bin dabei! Daraus resultiert natürlich aber auch die Frage zur Entstehung des Bandnamens. Wer ist denn der sechste Dämon?</strong></p>
<p>J: Die 6 steht für unsere Wurzel im Metal! Wir wollen den Metal-Lifestyle wieder zurückbringen. Heute ist alles so glattgeleckt! Keine Ecken und Kanten mehr und jeder beäugt sich missgünstig, anstatt einfach zusammen zu feiern. Auf manchen Shows habe ich mich wie bei einem Brunch im <strong>von&amp;zu</strong> (geilstes Café in Bonn) gefühlt, wo man nach dem Rezept der leckeren Guacamole fragt. Versteh mich nicht falsch: Ich liebe Guacamole – aber Du weißt was ich meine oder? Wir sind quasi die Antichrist-Avocado – keine Ahnung was ich hier laber … falls mich jemand checkt, soll er/sie es in die Kommentare schreiben xD. Was war die Frage nochmal?</p>
<p><strong>D: Interessante Ausführung, habe jetzt Hunger und die Frage auch vergessen. &#8222;Katana&#8220; ist nun jedenfalls Single Nummer 3, wie geht es weiter? Können wir mit einem Album rechnen, oder folgen weitere Singles? Viele Bands setzen heutzutage ja mehr auf einzelnen Output, anstelle eines Langspielers.</strong></p>
<p>J: Wir werden auf jeden Fall dieses Jahr noch so einige Songs releasen! Ob dieses Jahr schon ein Album rauskommt halten wir noch offen. Aber man darf sich auf noch so einige sicke Features freuen!</p>
<p><strong>D: Bin gespannt! Wenn ich das richtig sehe, macht ihr vieles in Eigenregie. Findet ihr, für &#8222;kleinere&#8220; Bands ist es überhaupt noch nötig, ein Label im Hintergrund zu haben? Mittlerweile ist es ja recht einfach, seine Musik selbst im Netz zu verteilen.</strong></p>
<p>J: Wenn Du kein Label hast, musst Du wirklich das Commitment mitbringen, jegliche Risiken für das Projekt einzugehen! Das tun wir. Wir haben mit <strong>PitchbackStudios</strong> &amp; <strong>Crowdsalat</strong> schon sehr starke Partner an der Seite, mit denen wir so einiges auf die Beine stellen. Aber der nächste Step wird auf jeden Fall ein Label sein! Und wir freuen uns riesig darauf, weil das heißt, dass wir noch mehr Zeit und Energie in das stecken können, was unser Lebenstraum ist.</p>
<p><strong>D: Ich drück die Daumen! Plant ihr momentan in irgendeiner Art Konzerte, oder macht es mehr Sinn, abzuwarten, ab wann das überhaupt möglich ist? Bei all den Tourverschiebungen der letzten Zeit, ist das alles ja meist doppelter und dreifacher Aufwand. Und wie steht ihr zu Streaming-Events / Wohnzimmerkonzerten?&nbsp;</strong></p>
<blockquote><p>&#8222;Wir hoffen einfach, dass wir bald die Shows zocken und endlich eskalieren können!&#8220;</p></blockquote>
<p>J: Jetzt mal ganz unter uns: Wir mussten unsere komplette Deutschlandtour schon zweimal verschieben. Wir wissen nicht ob wir die neuen Termine wieder vertagen müssen. Wir hoffen einfach, dass wir bald die Shows zocken und endlich eskalieren können! Die Idee eines Livestreams geistert uns auch schon lange im Kopf herum. Aber dort muss das Setting echt stimmen damit der Vibe, den wir mit der Musik verbinden auch richtig rüberkommt. Vielleicht versenden wir mit den Zugangscodes dann direkt ein paar Kurze nach Hause.</p>
<p><strong>D: Damit wärt ihr definitiv die Ersten! Gehen wir einfach mal davon aus, dass alles mal wieder normal wird, mit wem und wo würdet ihr gern die Bühnen entern?</strong></p>
<p>J: Ganz ehrlich Brudi: IST MIR VOLL EGAL! Ich will endlich wieder auf eine Show und abreißen! Freue mich über jede Band und über jeden Menschen, der zusammen abgehen will!</p>
<p><strong>D: Verständlich, mein Entzug ist auch kaum noch in Worte zu fassen. Nun aber genug vom Pandemiethema. Gibt es noch etwas, dass du unseren Lesern über AKUMA SIX verraten möchtest, um sie auf eure Seite zu ziehen?</strong></p>
<p>J: Erstmal ein dickes<strong> Akuma Küsschen</strong> an unsere <strong>Demonarmy</strong>, die uns die ganze Zeit so hart supported! Die ganzen Kommentare und Nachrichten sind einfach Zucker! An alle da draußen, die uns noch nicht kennen: CHECKT DIREKT JETZT UNSEREN TRACK KATANA AUS! Danach seid ihr auch angefacht! Lade Euch auch herzlich zum <strong>Twitch Livestream</strong> am Releaseabend von <strong>Liinowitsch</strong> und uns ein – da können wir uns auch schonmal kennenlernen und gemeinsam den neuen Track feiern!&nbsp;</p>
<p><strong>D: Vielen Dank für das coole Gespräch und viel Erfolg mit &#8222;Katana&#8220;! Hier mal noch der Link zum <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.twitch.tv/liinowitsch">Twitch-Kanal</a> <span style="color: #000000;">und natürlich der Song:</span></span></strong></p>
<p><iframe loading="lazy" title="AKUMA SIX - KATANA [feat. Tobias Rische] [Official Video]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/BwTl7hY1-Pk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/akumasixofficial">AKUMA SIX</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/akuma-six-interview-2021/">AKUMA SIX &#8211; im Interview zur neuen Single</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>BROILERS &#8211; Balsam für die Seele &#8211; ein Interview für die Ewigkeit!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 May 2021 08:50:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Broilers]]></category>
		<category><![CDATA[Diffus]]></category>
		<category><![CDATA[Dunja Hayali]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Sammy Amara]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute hat euch Oimel was ganz besonderes mitgebracht: Das DIFFUS-Interview von Dunja Hayali mit BROILERS-Sänger Sammy Amara. Was dieses Interview so besonders macht? Oimel sagt es euch.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/broilers-balsam-fuer-die-seele-ein-interview-fuer-die-ewigkeit/">BROILERS &#8211; Balsam für die Seele &#8211; ein Interview für die Ewigkeit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Die <strong>Pandemiezeiten</strong> machen es möglich, manchmal zwischen dem <strong>immer gleichen Alltag</strong> und dem ganz gewöhnlichen <strong>Chaos</strong> den Blick über den <strong>Tellerrand</strong> zu erheben. Und so geriet ich auf <strong>Youtube</strong>, was mir sonst eher selten passiert. Und dort wollte ich mir ein <strong>Interview</strong> anschauen &#8211; und das will etwas heißen!</p>
<p>Grundsätzlich bin ich nur sehr, sehr selten wirklich <strong>Fanboy</strong> und schaue mir Interviews an, eher noch lese ich diese. Als Video ist oft dieser<strong> &#8222;Kennst du eines, dann kennst du alle&#8220;-Effekt</strong> da, und ich skippe mehrfach, ehe ich dann nach 5 Minuten einfach ausschalte. Dazu kommen auch die unzähligen Interviews in Nachrichten, Fernsehshows, und natürlich zählen auch Talk- bzw. Diskussionsrunden mit dazu.</p>
<h4>Die selbe Sache und das alte Leid</h4>
<p>Und es fällt vor allem das immer wiederkehrende Muster dabei auf: &nbsp;die gegenseitige Agitation, <strong>Geltungsbedürfnis</strong>, &#8222;höher-schneller-weiter&#8220; in jeglicher Hinsicht und die <strong>Jagd</strong> nach der <strong>Sensation</strong>. Und spätestens wenn in einer Runde mehr als ein <strong>Politiker</strong> vertreten ist, dann kommen noch permanentes Unterbrechen und gegenseitiges Ins-Wort-Fallen dazu. Das Ganze wird dann medial am Folgetag als &#8222;hitzige Debatte&#8220; oder &#8222;leidenschaftliche Diskussion&#8220; verklärt, anstatt klipp und klar zu schreiben, das die Betreffenden <strong>einfach keine Diskussionskultur haben</strong>.</p>
<p>Und dann stolpere ich über dieses Format. Ein Interview mit dem Sänger der <strong>BROILERS</strong>, Sammy Amara, geführt durch die vom ZDF bekannte Moderatorin <strong>Dunja Hayali</strong>. Ein ganz simples Format, keine Vorstellung der beiden Personen, einfach <strong>2 Menschen</strong> – und <strong>ein Hund</strong> – die sich <strong>59 Minuten lang unterhalten</strong>. Und sie tun eben genau das, sie unterhalten sich! Hier gibt es keine festgelegten Rollen, keinen Moderator und Gast, keine strahlende gute Fernsehdame gegenüber dem bösen Rockmusiker. Es gibt 2 Menschen, die sich auf Augenhöhe begegnen und wertschätzen.</p>
<p>Hier ist keine <strong>Aggressivität</strong>, keine <strong>heimtückisch gestellten Fragen,</strong> die etwas entlocken sollen, keine Suche nach einem Skandal. Es ist eine Unterhaltung zwischen zwei Menschen, die sich vorher nicht kannten, und sich während dieser Stunde kennenlernen, die zueinander finden und sich füreinander interessieren. Ein <strong>Dialog</strong> findet statt, es wird persönlich, ja fast schon <strong>intim</strong>, aber nur weil beide Seiten sich vertrauen, das möchten und auch zulassen. Es wird über <strong>Trauer und Verluste</strong>, <strong>Musik</strong> und den Pathos in den Liedern der <strong>BROILERS</strong> gesprochen, aber auch über die <strong>Lieblingsküche</strong> des anderen oder über <strong>Hundegeschichten</strong>.</p>
<h4>Hier ist der Link zum Interview:</h4>
<p><iframe loading="lazy" title="Sammy Amara von Broilers im Interview mit Dunja Hayali: „Puro Amor“, Heimat, Sexismus &amp; Tod | DIFFUS" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7FsHcvphibs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Aber warum schreibe ich darüber? Eigentlich ist es doch langweilig und für jemanden, der keinen Bezug zu beiden Personen hat, klingt es wahrscheinlich absolut öde. Aber das ist es nicht, denn es ist <strong>Balsam für die Seele</strong>! Ich habe noch nie ein Interview gesehen, das eine solche Menschlichkeit ausstrahlt. Eine Unterhaltung, bei der beide Seiten sich auf <strong>Augenhöhe begegnen</strong>, sich respektieren und anerkennen und das schätzen, was der andere sagt. Ein Austausch, bei dem man einfach das Gefühl hat, wirklich nahe bei 2 Menschen zu sein, die sich <strong>authentisch</strong> verhalten, und die sich auch ohne Kamera genauso verhalten hätten, und bei denen es keine Hackordnung oder ein irgendwie geartetes Herabschauen gibt. Kurz gesagt: etwas, das in unserer Medienlandschaft einfach vollkommen fehlt.</p>
<blockquote>
<h4>&#8222;Ich spreche mit jedem gleich, egal ob es sich um den Müllmann oder den Präsident der Universität handelt.&#8220; (Albert Einstein)</h4>
</blockquote>
<p>Ich hatte mir das Video anfänglich nur neben der Hausarbeit angeschaut. Aber das konnte ich nach kurzer Zeit nicht mehr, denn es hatte mich <strong>gefesselt</strong>. Die ruhige Art, der würdevolle Umgang miteinander: Da ist kein Moderator der Beifall heischend ins Publikum schaut, nachdem er doch noch eine kleine Spitze nebenbei rausgehauen hat. Das hier war anders, und zwar <strong>wunderschön anders</strong>! Ich habe mir das Interview tatsächlich noch ein zweites Mal angeschaut, einfach um zu schauen, ob sich der Eindruck wiederholt. Es ist ein wenig wie Peter Pan´s Nimmerland. Und das inmitten eines <strong>medialen Umfelds</strong>, in dem man möglichst heftig mit möglichst dicken <strong>Schlagzeilen</strong> und <strong>Schicksalsschlägen</strong> bombardiert wird.</p>
<p>Zusätzlich zu der großartigen <strong>Atmosphäre</strong>, in die man eintauchen kann, werden auch noch in <strong>sachlich-ruhiger Art</strong> die <strong>kontroversesten Themen</strong> angesprochen, von der <strong>irakischen Herkunft</strong> beider Interviewpartner über <strong>Sexismus</strong> und <strong>Gendern</strong> im Alltag bis hin zur <strong>großen Liebe</strong>. Ich habe hier auch das erste Mal erlebt, dass es jemand glaubhaft schafft, seine <strong>Demut</strong> auszudrücken, hier wohlbehalten und sicher in Deutschland aufzuwachsen und im gleichen Atemzug sein Unverständniss für jeglichen <strong>Nationalismus</strong> ausdrückt. Und alles in einer Art und Weise, die nicht aufgesetzt wirkt, die keinen belehrenden Zeigefinger erhebt, sondern die einfach ehrlich ist.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Dieses Interview ist eine <strong>Perle</strong>, ein aus vielen Zufällen heraus entstandenes Kleinod, das aus meiner Sicht ein Standard werden sollte. Es sollte in der medialen Welt mehr Formate von solcher <strong>Authentizität</strong>, mit so viel <strong>Tiefgang</strong> und gleichzeitig soviel <strong>Empathie</strong> für den Gegenüber, und vor allem mit so viel <strong>Respekt</strong> geben. Es muss einen Weg weg von der <strong>schrillen, lauten, sensationsgierigen Yellow Press</strong> geben. Einen Weg, der dazu führt, mehr solche Momente mitanschauen zu können.</p>
<p>Wer wirklich mal eine Stunde Zeit hat, und sich dabei entspannen kann, zwei <strong>intelligenten und redegewandten Menschen</strong> zuzuhören, dem sei dieses Interview wärmestens empfohlen, und vielleicht bewegt es auch andere so wie mich? Aber noch mehr würde ich mir wünschen, das sich andere <strong>Journalisten</strong> dieses Video anschauen. Vielleicht wird dann das <strong>Gegenüber</strong> wieder zum <strong>Interviewpartner</strong> und nicht mehr zum <strong>Opfer</strong>. Und vielleicht wird diese Art des Umgangs miteinander irgendwann selbstverständlich. Und vielleicht ist der Titel des neuen Albums genau das, was ich zu diesem Intreview sagen möchte: <strong>Puro Amor</strong>!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/broilers-balsam-fuer-die-seele-ein-interview-fuer-die-ewigkeit/">BROILERS &#8211; Balsam für die Seele &#8211; ein Interview für die Ewigkeit!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>ELIZABETH THE LAST im Interview &#8211; Musik als Film</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Jan 2021 06:49:44 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Elizabeth the Last]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Musik in Zeiten der Krise - TEIL 2<br />
Was das bedeutet haben wir vor dem neuerlichen Lockdown mit ELIZABETH THE LAST beredet und ein Stimmungsbild eingeholt. </p>
<p>Wir empfehlen auch für optimistische Gedanken einen Blick in das Gespräch mit DÉCEMBRE NOIR.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/elizabeth-the-last-im-interview-musik-als-film/">ELIZABETH THE LAST im Interview &#8211; Musik als Film</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>So, <strong>ELIZABETH THE LAST</strong> zum Zweiten, jetzt neu und richtig! Wir haben mit Benni gesprochen und mit ihm über das gesprochen, was uns auch bei <strong>DÉCEMBRE NOIR </strong><a href="https://silence-magazin.de/decembre-noir-interview-2020">(hier der Link dazu)</a> interessiert hat. Zum einen sind beide Bands momentan in einer ähnlichen Situation, nicht nur dank einer gewissen Seuche, die irgendwie nicht gehen will&#8230; Auch <strong>ELIZABETH THE LAST</strong> haben momentan ein neues Album am Start (&#8222;Task&#8220;) und sitzen damit auf heißen Kohlen. Dass man gerade jetzt aber mehr denn je auf gute Musik eingehen kann und man dabei merkt, wo sich Musik momentan bewegt, und wo man &#8222;halt nur&#8220; das bekommt, was drauf steht, erzählt er in diesem wirklich sehr spannenden Inteview.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>S: Wie habt ihr die letzten Monate so wahrgenommen? Seid ihr als Band dadurch auch ein Stück näher zueinander gekommen? Kann sich eine solche Situation auch auf die künstlerische Produktivität auswirken?</b></p>
<p>Benni: Grundsätzlich war das schon alles ziemlich turbulent. Zwei von uns arbeiten auch im Musikbereich und da hat sich ja einiges zum Negativen verändert. Aber durch Unterrichtsjobs etc. kommen wir eigentlich alle soweit gut zurecht. Für uns als Band ist es definitiv schwierig, weil wir alle in unterschiedlichen Städten wohnen und man da wenig bis garnicht zusammenkommen konnte. Wir hatten dadurch dann mehr Zeit, den Release von „Task“ zu planen und haben eine Live-Session aufgenommen, weil eben die Konzerte alle weg sind. Auf die Produktivität wirkt sich die Situation auch stark aus, weil man ja viel zu Hause ist und am Rechner an neuer Musik arbeiten kann. Da entstehen dann neue Ideen, oder auch ganze Alben, EPs etc.. Das ist dann sogar ganz spannend.</p>
<p><b>S: Ihr habt momentan auch ein neues Album. Wäre das unter anderen Umständen anders geworden?</b></p>
<p>Benni: „Task“ war ja schon lange vor der Pandemie fertig. Wir haben das ganze schon 2018 aufgenommen und im folgenden Jahr an der Fertigstellung gearbeitet. Dementsprechend stand das Konzept des Albums samt Artwork etc. schon seit Ende 2019 soweit fest.</p>
<p><b>S</b>:<b> Haben reine Instrumentalstücke in euren Augen eine besondere Stärke?</b></p>
<p>Benni: In meinen Augen schon. Die Musik löst sich ja weitgehend von klassischen Songstrukturen und überlässt viel der Gedankenwelt der Hörer/innen. Ich persönlich mag das sehr an instrumentaler Musik, weil man die Alben auf der einen Seite total bewusst hören kann, sich aber auf der anderen Seite auch quasi den eigenen Soundtrack für bestimmte Situationen schaffen kann. Als Musiker finde ich besonders die offenen Strukturen spannend.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Elizabeth the last - Watchmen" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/_NO5JDqgkhY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><b>S: Habt ihr Kontakt mit anderen Künstlern und so einen Vergleich, wie die momentane Situation, die an sich für alle ja neu sein dürfte, künstlerisch behandelt wurde? Oder spielt das für euch überhaupt eine Rolle?</b></p>
<p>Benni: Grundsätzlich entstehen ja gerade viele Alben/Songs etc., die sich eben durch die momentane Situation ergeben. Dementsprechend spielt die aktuelle Lage da sicher eine Schlüsselrolle und in der nächsten Zeit werden sicher einige Releases von Bands kommen, die eigentlich garnicht geplant hatten etwas zu veröffentlichen.</p>
<p><b>S</b>:<b> Habt ihr das Gefühl, dass sich durch fehlende Auftritte auch das Hörverhalten/Rezipieren von Musik verändert?</b></p>
<p>Benni: Das wird die Zeit zeigen. Man kann nur hoffen, dass vielen Leuten klar wird, wie wichtig gute Musik ist. Grundsätzlich hat man ja gerade die Zeit, um wieder zu lernen sich hinzusetzten, ein Album von vorne bis hinten zu hören und der Musik aufmerksam zu folgen. Ich finde es sehr wichtig, dass man die Musik bewusst hört und sich wie bei einem guten Film wirklich darauf konzentriert. Aber das ist ja sehr individuell, dementsprechend mal schauen, was da so passiert.</p>
<p><b>S: Seid ihr von Fragen über Corona und eure Situation darin schon genervt?</b></p>
<p>Benni: Nein, grundsätzlich ist das ja ein total wichtiges Thema und betrifft ja alle Bereiche, nicht nur Musik. Ein ständiger Austausch mit anderen ist da immer wichtig und interessant.</p>
<p><b>S</b>:<b> Fehlt euch musikalisch in der Metal- und Rockszene momentan etwas? Habt ihr das Gefühl, an irgendeiner Stelle Potenzial für neue Wagnisse/Weiterentwicklungen zu sehen?</b></p>
<p>Benni: Ich grabe mich gerne stundenlang durch Bandcamp und höre viel neuen Kram. Dabei fällt mir häufig auf, dass die Qualität ziemlich hoch ist, man aber auch meistens einfach das bekommt was drauf steht. Heißt: Thrash Metal klingt wie in den 80igern, Post Metal ist oft sehr ähnlich usw.. Das finde ich etwas schade, dass sich da viele einfach einem Genre verschreiben und mehr nicht. Es gibt aber immer wieder Sachen, wo man definitiv merkt, dass die Leute einfach Musik gemacht haben und eben Wagnisse eingegangen sind. Grundsätzlich entsteht ja immer was Spannendes, wenn verschiedene Einflüsse zusammenkommen. Wir hören bei Elizabeth auch alle viel Verschiedenes.</p>
<p align="left"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36743 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a1764555945_10-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a1764555945_10-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a1764555945_10-1024x1022.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a1764555945_10-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a1764555945_10-750x749.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/11/a1764555945_10.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><b>S</b>:<b> K<span lang="sv-SE">önnte sich in euren Augen die Bedeutung von Neuerscheinungen, egal wie lange es die Band schon gibt und wie bekannt sie ist, in Zeiten wie Corona besonders neu entwickeln?</span></b></p>
<p>Benni: Viele Bands haben ja diesen klassischen zwei Jahre Rhythmus mit Alben, damit man ständig touren kann. Dadurch gibt es da viele Releases, bei denen man eben denkt „joar ganz gut, aber eigentlich wie letztes Jahr“. Das könnte sich jetzt ändern, weil das Touren eben nicht mehr so einfach ist. Aber auch da, keine Ahnung, ob sich da was ändert &#8211; Das muss die Zeit zeigen.</p>
<p><b>S</b>:<b> Mit welchem Gefühl bringt ihr jetzt die CD raus? Denkt ihr, falls es das überhaupt gibt, es ist eine ausgesprochen gute oder schlechte Zeit dafür?</b></p>
<p>Benni: Wir sind erstmal einfach glücklich, dass „Task“ erschienen ist. Wir haben lange daran gearbeitet und sind ziemlich stolz auf das Ding. Von der Musik bis zum Gesamtkonzept der Platte sind wir da einfach sehr zufrieden mit. Klar, wäre es viel schöner gewesen zur Platte auch ein paar Konzerte zu spielen und das Ganze live zu präsentieren. Es ist also definitiv nicht die beste Zeit, um ein Album zu veröffentlichen. Wir stehen aber auch mit Elizabeth the last erst am Anfang und Album Nummer Drei, kommt der Idee von uns als Trio sehr nahe. Wir sind also einfach froh, dass man diese Idee jetzt hören kann.</p>
<p align="left">&nbsp;</p>
<p align="left">Ich finde an diesem Interview schön, dass es zeigt, wie sehr Mitglieder einer Stilrichtung in ihren Antworten schon zeigen können, wie breit gefächert diese doch ist und wo sich überall Ansatzpunkte zum hören und nachdenken finden lassen. Genau diese vielfältige Rezeption erlaubt es ja, so eine Vielfalt im Regal und auf den Bühnen zu haben. Dennoch zeigt sich auch bei <strong>ELIZABETH THE LAST</strong>, dass Musik ohne das Liveerlebnis nicht das ist, wozu sie gemacht wird. In die Musik rein zu gehen, ist wichtig und ein Teil des Hörerlebnisses, das Teilen und gemeinsame Erleben aber genauso wichtig. Und da wollen wir alle wieder hin. Hoffentlich auch, um <strong>Benni</strong> mit seiner Band erleben zu können.</p>
<p align="left"><a href="https://elizabeth-the-last.com/">Homepage</a></p>
<p align="left"><a href="https://www.facebook.com/elizabeththelast.band/">Facebook</a></p>
<p align="left"><a href="https://elizabeththelast.bandcamp.com/">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/elizabeth-the-last-im-interview-musik-als-film/">ELIZABETH THE LAST im Interview &#8211; Musik als Film</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>DÉCEMBRE NOIR im Interview &#8211; Optimistisch bleiben</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/decembre-noir-interview-2020/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 14 Dec 2020 06:56:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[Death Doom Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Decembre Noir]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Livestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Neuerscheinung]]></category>
		<category><![CDATA[The Renaissance of Hope]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Interviews zu schweren Zeiten, hier sprachen mit DÉCEMBRE NOIR über die Wahrnehmung der aktuellen Situation für Band und Mitglieder.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decembre-noir-interview-2020/">DÉCEMBRE NOIR im Interview &#8211; Optimistisch bleiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Konzerte sind dieses Jahr eher nicht so en vogue, die Musiker und Arbeiter aus der Veranstaltungsbranche sind trotzdem noch da. Das Thema nervt, trotzdem muss jeder irgendwie mit der Situation umgehen. Wir haben mit <strong>Sebastian Görlach</strong> von <strong>DÉCEMBRE NOIR</strong> gesprochen, wie sie als Band dieses Jahr wahrgenommen haben und ob sich die ungewollten Umstände auf ihr musikalisches Schaffen ausgewirkt haben. Die Doom-Metaller aus Erfurt haben die frei gewordene Zeit genutzt. Geplant war es zwar eh für dieses Jahr, ihr neues Album &#8222;The Renaissance of Hope&#8220; steht so jedoch noch zentraler im Rahmen ihrer musikalischen Aktivitäten. Ihre sehr reflektiertes und durchaus auch optimistisches Resumee könnt ihr hier bei uns lesen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S: Wie habt ihr die letzten Monate so wahrgenommen? Seid ihr als Band dadurch auch ein Stück näher zueinandergekommen?</strong></p>
<p>DN: Wir haben natürlich in den letzten Monaten fast ausschließlich am Album gearbeitet und uns eher im Studio oder im Proberaum versteckt. Aber auch da holten uns Kontaktbeschränkungen ein. Ich glaube, es ist gerade für uns schwer, in einer solchen Zeit zueinander zu finden. Für uns, und sicher auch für viele andere Bands, ist das Liveerlebnis, miteinander auf der Bühne zu stehen, den Abend zu erleben, ein fester Anker und hält die Band zusammen. Die Arbeit im Studio verlangt natürlich auch viel Kommunikation und man freut sich über das Ergebnis. Aber es ist nicht ansatzweise so verbindend, wie gemeinsam auf der Bühne zu stehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S: Kann sich eine solche Situation auch auf die künstlerische Produktivität auswirken?</strong></p>
<p>DN: Viele Bands haben natürlich ihre Tourausfälle genutzt, um an neuem Material zu arbeiten. Sei es nun aus wirtschaftlichen Gründen oder weil ihnen die Decke auf den Kopf gefallen ist. Genug Vorlagen, um sich geistig mit dem Thema zu befassen und es in Texte einfließen zu lassen, gibt es allemal. Wenn man das denn wirklich will. Es wird sicher für einige unverhofft viel freie Zeit entstanden sein, die gerade dazu einlädt, sich von der Muse küssen zu lassen. Aber ich denke, es kann auch sehr schnell ins Gegenteil umschlagen. Wenn Unsicherheit und Zukunftsängste eher eine Blockade bilden und einen so aus dem kreativen Fluß reißen. Das wird nicht selten passiert sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S: Ihr habt selbst aktuell ein neues Album fertig. Wäre es unter anderen Umständen anders geworden?</strong></p>
<p>DN: Das auf jeden Fall nicht! Das Album war ja im Prinzip in der Vorproduktion schon fertig, bevor es mit den Einschränkungen los ging und man so nach und nach Bewusstsein dafür erlangt hat, dass es nicht nur ganz weit weg ist und einen selbst nicht betrifft. Wir hatten jetzt auch nicht mehr oder weniger Zeit im Studio, was es hätte beeinflussen können. Man könnte schlecht von einem erkennbaren Coronaalbum reden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S</strong>: <b>Gibt es eine Geschichte zu dem Album?</b></p>
<p>DN: Eine Geschichte aus der das Album resultiert, gibt es nicht. Das Album hat natürlich einen gewissen Weg der Entstehung und dieser wird von vielen Eindrücken und Begebenheiten geprägt. So fließt natürlich einiges in die Musik ein. Musikalisch wie auch textlich.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="DÉCEMBRE NOIR - Hope/Renaissance (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/-qVNRRxBlow?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>S</strong><strong>:</strong><strong> Haben reine Instrumentalstücke in euren Augen eine besondere Stärke? / Kann diese Musikform ohne Gesang in der heutigen Zeit mit so vielen Stimmen/Meinungen eine Art Therapie (falls man das so nennen kann) sein?</strong></p>
<p>DN: Ich glaube schon, dass es immer wichtiger wird, einen Ruhepol für sich zu bekommen. Die mediale Welt wird nicht nur immer schneller, sondern auch immer aggressiver, immer lauter und fordernder. Kommunikation in sozialen Netzwerken gleicht eher tätlichen Angriffen und hat mit Gedankenaustausch nichts mehr zu tun. Um so wichtiger wird es immer mehr, einen Gegenpol zu finden. Rein Instrumentale Stücke könnten da schon wieder an Bedeutung gewinnen. Wir schreiben alle unsere Songs von vornherein erst einmal rein instrumental. Erst wenn uns der Song schon ohne Text abholt, wird daran weiter gemacht und der Text kommt hinzu. Vielleicht ergibt es sich ja mal, dass ein Stück von uns das Zeug hat, ohne Text vollendet zu werden.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>S</b>:<b> Was hat den schon auffälligen Stilwechsel im Vergleich zum Vorgängeralbum verursacht/beeinflusst?</b></p>
<p>DN:<b> </b>Ich glaube, wir alle erkennen bei „The Renaissance Of Hope“ keinen wirklichen Stilwechsel. Es sind darauf eher einige unserer Facetten stärker oder schwächer ausgeprägt als auf dem Vorgängeralbum. Nach vier Alben betrachtet, ist unser Weg eher zwischen allen Alben zu sehen. Unser Pfad führt von Album zu Album wohl nicht auf einer geraden Linie. Die Komplexität des „Autumn Kings“ Albums war in gewisser Weise wieder der Antrieb, um auf „The Renaissance Of Hope“ offener zu werden. So beeinflussen sich die Werke sicher untereinander und man bekommt nach einem Release Lust, auch die anderen, etwas zu kurz gekommenen, Seiten an uns wieder etwas näher zu betrachten<b>. </b></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>S</b>:<b> Ging die Produktion / Studiozeit schneller als unter „normalen“ Bedingungen?</b></p>
<p>DN: Wir hatten uns im Vorfeld für die Studiozeit schon etwas den Kalender frei gehalten und nicht all zu viele Konzerte in diesen Zeitraum gelegt. Allerdings hätten wir liebend gern zwischendurch den Aufnahmeraum mit der Bühne getauscht. Wir hatten uns eigentlich auf einen langen Studiozeitraum eingerichtet, da unser Produzent Alexander Dietz mit seiner Band Heaven Shall Burn auf so ziemlich jedem Festival des Sommers zu gegen gewesen wäre. Nun sind diese ausgefallen und die Zeit wurde für die Produktion genutzt. Doch wie es immer so ist, wurde es am Ende hektisch und die Zeit zum Abgabetermin wurde mehr als knapp</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S: Habt ihr Kontakt mit anderen Künstlern und so einen Vergleich, wie die momentane Situation, die an sich für alle ja neu sein dürfte, künstlerisch behandelt wurde? Oder spielt das für euch überhaupt eine Rolle?</strong></p>
<p>DN: Eine künstlerische Verarbeitung konnten wir noch nicht in unserem Umfeld feststellen, es sei denn in Sachen Überlebenskunst. Ich hoffe auch nicht, dass die Thematik in ihrem Verlauf so viel Potential bekommt, um einen festen Platz in der Kunst zu finden. Das wünsche ich uns allen. Natürlich hat man Mittel und Wege gesucht. Streaming Studios entstanden und haben Agenturen ihren Dienst angeboten. Studio Konzerte wurden zu Live-Alben. Es werden überall Mittel und Wege gesucht. Für uns hatte das bis jetzt noch keine Rolle gespielt. Sieht man mal von den Wegen ab, welche wir gehen mussten, um unsere Release Shows zu organisieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36865 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/76_667x375_schuur_290220_original-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/76_667x375_schuur_290220_original-300x171.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/76_667x375_schuur_290220_original-750x428.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/76_667x375_schuur_290220_original.jpg 975w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong>S: Habt ihr das Gefühl, dass sich durch fehlende Auftritte auch das Hörverhalten/Rezipieren von Musik verändert?</strong></p>
<p>DN: Unter so manchem Kopfkissen lauerte eine kleine Rücklage für den Festivalsommer. Es hat sich ein großer Teil davon sicherlich in die „Plattenläden“ bewegt. Die Szene sucht natürlich nach Ersatz, der aber nur zum Teil gegeben werden kann. Es ist ja nicht nur die Live- Musik, sondern auch das Treffen mit Freunden, mit Gleichgesinnten. Einfach das, was eine Szene ausmacht. Sicherlich kann man sich abends vor den Rechner setzen oder die Kopfhörer auf, um sich durch den unendlichen großen Wald auf Streaming Portalen zu arbeiten, aber das gemeinsame Hören und der Austausch von Musik ist sicher gegen Null gelaufen. Ich habe das Gefühl, dass sich gerade in den letzten Monaten, die Leute an die „Gute alte Zeit“ und damit auch an die dazu gehörigen Bands zurück besonnen haben, um sich ein Stück heile Welt in Nostalgie zurück zu holen. Dann sind wahrscheinlich die jungen und aufstrebenden Bands im Hörverhalten etwas in den Hintergrund geraten.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S: Seid ihr von Fragen über Corona und eure Situation darin schon genervt?</strong></p>
<p>DN: Es ist ja ganz normal, dass dieses Thema allgegenwärtig beschäftigt und behandelt wird. Ich habe selbst versucht oder vielmehr versucht darauf zu achten, dieses Thema nicht beim Treffen mit anderen gleich aufzugreifen, sondern sich über andere Dinge zu unterhalten. Aber es ist nicht möglich. Man kommt zwangsläufig auf Corona und die Situation zu sprechen. In so fern ist es eher zur Normalität geworden darüber zu reden oder danach gefragt zu werden. Aber man sehnt sich schon danach, andere Themen behandeln zu können.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>S: Fehlt euch musikalisch in der Metal- und Rockszene momentan etwas? Habt ihr das Gefühl, an irgendeiner Stelle Potenzial für neue Wagnisse/Weiterentwicklungen zu sehen?</strong></p>
<p>DN: Ich glaube nicht, dass etwas fehlt. Es ist ein kleines Universum, welches sich seit Beginn in alle Richtungen gleichmäßig ausdehnt. Es werden neue Sachen genau so gierig verschluckt, wie die Ursprünge bewahrt werden. Es wäre vermessen, krampfhaft Neues zu suchen oder zu planen. Die Sachen entstehen von allein und man sollte sich überraschen lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>S</b>:<b> Wo würdet ihr gerne mal auftreten?</b></p>
<p>DN: Wir können zwar auf einige Bühnenerfahrung bauen und auf einige Konzerte zurück blicken, aber die Welt ist für uns noch unerreichbar groß und somit gibt es unzählige Orte oder Festivals bei denen wir gerne auf der Bühne stehen würden. Wir mögen schon auch große Bühnen. Womit einige Plätze der Festival-Landschaft zu unseren „Sehnsuchtsorten“ zählen. Aber wir mögen auch das Besondere. Den Reiz einer Location, welche besondere Begebenheiten hat. Das war auch neben Corona ein Grund, warum wir uns für das Schauspielhaus in Erfurt für unsere Releaseshows entschieden haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><b>S</b>:<b> Sind Release Konzerte etwas Besonderes für eine Band? Oder ist es besser, wenn das Publikum das Album bereits kennt?</b></p>
<p>DN: Es ist für uns auf jeden Fall immer etwas ganz besonderes. Wir haben so viele Ideen und es reizt uns immer sehr, diese Konzerte zu etwas ganz Besonderem zu machen. Leider fehlten uns bisher die Möglichkeiten, alles umzusetzen. Nun sind wir mit den Konzerten in einem alten Theater unseren Vorstellungen erheblich näher gekommen und wir fiebern nun auf eine Durchführung hin, auch wenn uns die aktuellen Verbote der Konzerte den Charakter einer Releaseshow etwas beraubt haben. Wenn ich von mir ausgehe, ist es mir schon lieb, wenn bekannte Titel den Abend dominieren und nur ein Teil der neuen Songs den Weg auf die Setlist finden. Die Reaktionen des Publikums auf bekannte Songs sind deutlich stärker und man muss schon gestehen, dass es einem mit guter Stimmung des Publikums auf der Bühne wesentlich leichter fällt. Die heutige Struktur einer Veröffentlichung hält aber auch im Metal einige vorgeschobene Single Auskopplungen bereit, so dass es schon ein paar Songs des Albums gibt, bevor es bei einer Releaseshow auf die Bühne geht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-36862 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/OIP.dUlVfIVGyveu9FTOwgAbKgHaEK-300x168.jpg" alt="" width="300" height="168" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/OIP.dUlVfIVGyveu9FTOwgAbKgHaEK-300x168.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/12/OIP.dUlVfIVGyveu9FTOwgAbKgHaEK.jpg 474w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><b>S</b>:<b> Gibt es Bands, die euch beeinflusst haben / aktuell beeinflussen?</b></p>
<p>DN: Das gibt es natürlich, aber auch wieder nicht. Einer Beeinflussung kann man sich nicht entziehen. Das passiert ganz automatisch und sicher sehr unterbewusst. Und man kann unsere aktuellen Hörgewohnheiten auch nicht in unseren Songs ausmachen. In den meisten Reviews werden wir mit Bands verglichen, die eher selten oder gar nicht bei uns Gehör finden. Um so verblüffender ist es, wenn man uns deren Beeinflussung nachsagt.&nbsp; Aber es ist natürlich auch ein gewisser Grundstein einer Musikrichtung, den Bands gelegt haben und auf den wir jetzt aufbauen. Damit ist die Beeinflussung quasi wieder allgegenwärtig, auch wenn sie uns nicht persönlich und direkt betrifft.</p>
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<p><strong>S: Könnte sich in euren Augen die Bedeutung von Neuerscheinungen, egal wie lange es die Band schon gibt und wie bekannt sie ist, in Zeiten wie Corona besonders neu entwickeln?</strong></p>
<p>DN: Die Neuentwicklungen sehe ich zur Zeit nicht bedingt durch die Krise. Es ist vielmehr eine Veränderung in der Musikwelt und dem Hörverhalten, welche auf die Bedeutung von Neuerscheinungen einwirkt. Alles beschleunigt sich. Der Konsum über die neuen Medien hat enorme Fahrt aufgenommen und die Bands sind angehalten, sich darin zu vermarkten. Das heißt, ständig medial präsent zu sein. Am Tag drei Sachen online stellen, obwohl man gar nichts zu sagen hat. Es sind nicht mehr die CDs im Handschuhfach vom Auto, welche 5 Jahre lang immer wieder den Weg in den Player finden. Es wird an der Ampel das nächste Album gezogen. Das ermöglicht zum einen auch jungen und kleineren Bands den Weg zur Hörerschaft, aber es stellt auch eine sehr schnelle Fluktuation dar. Das drängt natürlich dazu, immer schneller bedient zu werden. Große Top Acts werden weiterhin Alben wie große Fußstapfen setzen und mit neuen Sachen Jahre lang touren. Aber gerade mittleren Bands kann es in Zukunft Schweißperlen auf die Stirn treiben, um nicht in der Masse abzurutschen und unter zu gehen.</p>
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<p><strong>S: Mit welchem Gefühl bringt ihr jetzt die CD raus? Denkt ihr, falls es das überhaupt gibt, es ist eine ausgesprochen gute oder schlechte Zeit dafür?</strong></p>
<p>DN: Wir haben uns natürlich auch der Frage stellen müssen, ob es sinnvoll ist, das Album jetzt raus zu bringen. Viele Bands haben ihre Veröffentlichung verschoben. Wenn man genau darüber nachdenkt, ist es aber ein rein kommerzieller Gedanke. Der finanzielle Schwung, den ein neues Album mit sich bringt, verpufft ohne die Konzerte oder die Tour dazu. Der Merchverkauf läuft nur schleppend und die teure Produktion ist für die Bands ohne Konzerte nicht zu kompensieren. Wir hatten das Glück, etwas finanziell unabhängig zu sein und können das etwas gelassener betrachten. Sicherlich wären ein paar Einnahmen bitter nötig gewesen, auch um unsere laufenden Kosten etwas aufzufangen. Aber für Musik oder auch für Kunst im Allgemeinen sollte es keine Zeit geben. Leider endet hier oft die Musiker Romantik oder auch die heile Welt der Fans. Und man muss auch erkennen, dass eine Band auch ein wirtschaftliches Unternehmen ist, und dass es in solchen besonderen Zeiten auch knallhart um Existenzen geht. Für uns gab es keine gute oder schlechte Zeit dafür. Wir hoffen, das Album findet seinen Platz. Es ist geschrieben und nun quasi für die menschliche Ewigkeit zugänglich. Auch nach dieser Krise. Rückblickend wird es sich nicht anders anhören, als wenn es diese Zeit nicht gegeben hätte.</p>
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<p>Was mir an der Haltung von <strong>Sebastian</strong> sehr gefällt, ist seine Nüchternheit und trotzdem grundsätzlich positive Haltung in der aktuellen Lage. Wie wahrscheinlich allen wird ihm durch die momentane Situation die Wichtigkeit und individuelle Bedeutung für jeden von Livekonzerten noch bewusster. Nicht nur, um neue Stücke live präsentieren zu können, zumal Konzerte heutzutage die Haupteinnahmequelle für Musiker sind, sondern auch, da dort der Austausch zwischen Musikliebhabern stattfindet. Streamingdienste und Co. können eine Band nach oben spülen, können sie aber genauso in der Masse sofort wieder untergehen lassen. An dieser Gefahr hat sich momentan kaum etwas geändert. Dennoch, was soll man anderes tun außer positiv denken und hoffen, dass der gesellige Teil der Musikkultur bald wieder möglich ist. Dabei <strong>Décembre Noir</strong> live zuhören zu können, wäre auf jeden Fall eine Menge wert.</p>
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<p><a href="https://decembre-noir.de/band/">Homepage</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/decembre-noir-interview-2020/">DÉCEMBRE NOIR im Interview &#8211; Optimistisch bleiben</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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