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	<title>Progressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Fri, 11 Oct 2024 14:40:03 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Progressive Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VOLA und die Freunde des Phantoms</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 20 Oct 2024 08:00:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[freind of a phantom]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>VOLA schicken ihr 4tes Album "Friend Of A Phantom" in die Welt. Kann es an den Erfolg des Vorgängers anknüpfen? Daniels Meinung jetzt hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/">VOLA und die Freunde des Phantoms</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;FRIEND OF A PHANTOM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum: </strong>01. November 2024<br />
<strong>Label:</strong> <a href="https://www.mascotlabelgroup.com">Mascot Records</a><br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>40:57<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Progressive Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Über 3 Jahre ist es nun her, seit <strong>VOLA</strong> mich Coreknaben mit ihrem letzten Album &#8222;Witness&#8220; komplett umgepustet haben. Und doch fühlt es sich an, als wäre es gestern gewesen. Warum? Weil ich das Album nach wie vor regelmäßig höre und es dadurch einfach permanent aktuell ist. Nun erscheint am <strong>1. November</strong> der Nachfolger &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; und nach den starken Vorabsingles könnte meine Spannung kaum größer sein.&nbsp;</p>
<h3>FÜGT ZUSAMMEN, WAS ZUSAMMEN GEHÖRT</h3>
<p>Die Band entdeckt hatte ich &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">wie hier im Review zu &#8222;Witness&#8220; geschrieben</a> &#8211; 2021 durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong> Sänger <strong>Anders</strong>. Wie sehr sich das nun gefügt hat, konnte man bei der Single <em>&#8222;Cannibal&#8220;</em> bestaunen. <strong>VOLA</strong> sehen <strong>IN FLAMES</strong> als großen Einfluss und<strong> Anders</strong> mag die Band. Was liegt da also näher, als ein Feature? Eben! Dass dieser extra von Schweden nach Dänemark gereist ist, um im Video mitzuwirken untermauert diese Symbiose. Bis dahin gab es aber auch schon 3 grandiose Singles, die bereits zeigten, dass auch &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; wieder eine spannende Reise werden wird.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VOLA - Cannibal feat. Anders Fridén of In Flames (Offical Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n-5xyCwH0mk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Von besagten Singles hatte es mir <em>&#8222;I Don&#8217;t Know How We Got Here&#8220;</em> besonders angetan, denn der Song spielt so schön mit den Erwartungen des Hörers, bleibt allerdings stets auf einem eher ruhigen Level. Ein <strong>schöner Kontrast</strong> zu den schweren Riffs und flinken Beats eines beispielsweise <em>&#8222;Break My Lying Tongue&#8220;</em>, welches aber mit einer elektronischen Leadmelodie aufwartet, die sich ins Ohr bohrt. Genau diese Mixturen haben mich vor 3 Jahren an <strong>VOLA</strong> gefesselt. Und genau diese Mixturen wurden auf dem Nachfolger nochmal um einige Schaufeln angehäuft.&nbsp;</p>
<p>Zugegeben, ich war skeptisch, ob mich auch dieses Album so aus den Latschen hauen würde. Aber was soll ich sagen? Ja verdammt, das tut es gar sehr! Kein Song fühlt sich deplatziert an, nichts unpassend oder too much, nein &#8211; auch hier stimmt wieder alles. Es gibt wieder Ohrwürmer noch und nöcher, und es gibt erneut diese ganz besonderen Überraschungen. Und davon reichlich. Wurmbeispiel gefällig? &#8211; <em>&#8222;Bleed Out&#8220;</em>. Und das war schon schwer auszusuchen. Ok, noch eins &#8211; <em>&#8222;We Will Not Dispand&#8220;</em>. Dann gibt es dem gegenüber diese <strong>ruhigen Momente</strong>, diese Songs, die einen gefangen nehmen und nicht mehr loslassen. Da muss es nicht rumsen, da gibt&#8217;s einfach nur Erpelkutte überall. Beispiel gefällig? &#8211; <em>&#8222;Tray&#8220;</em>. Noch eins? &#8211; <em>&#8222;Glass Mannequin&#8220;</em>. Ihr merkt schon, ich bin wieder hin und weg&#8230;&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Wie soll man ein Album beschreiben, das die Erwartungen aufgrund seines überragenden Vorgängers so erfüllt und übertrifft? Was soll man da sagen? Fantastische Produktion, <strong>atmosphärische Sounds wohin man auch hört</strong>, ein Sänger, der das alles trägt, als hätte er nie etwas anderes getan? Ist dies hier alles vorhanden? Na, was denkt ihr denn?! Ich bewege mich hier eigentlich immer auf meinen vertrauten Corepfaden, finde auch sonst nicht solch ausgefeilte Bands, wie eben <strong>VOLA</strong> im Prog, aber was die Herren abliefern (schon wieder!), macht mich einfach nur sprachlos und überglücklich. &#8222;Friend Of A Phantom&#8220; ist genau so ein Album, das man am besten <strong>abgeschottet</strong> von äußerlichen Einflüssen mit Kopfhörern genießen sollte. Ich verspreche euch, ihr werdet immer wieder neue Details entdecken.</p>
<p>Und wenn ihr damit fertig seid, gibt es genau 2 Möglichkeiten:</p>
<ul>
<li style="text-align: left;">entweder <strong>nochmal von vorn</strong>, oder</li>
<li style="text-align: left;">direkt &#8222;Witness&#8220; hinterher.</li>
</ul>
<p>Chapéu!&nbsp;</p>
<p>Die Band geht auch pünktlich zum Release auf <strong>Europatour</strong>, hier gibt&#8217;s mal alle Infos. Man, was würde ich gern dahin, aber nix passt terminlich <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f641.png" alt="🙁" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />&nbsp;</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/C6OAozGITO0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" data-instgrm-version="14">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;"><a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none;" href="https://www.instagram.com/p/C6OAozGITO0/?utm_source=ig_embed&amp;utm_campaign=loading" target="_blank" rel="noopener">Ein Beitrag geteilt von VOLA (@volaband)</a></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p><a href="https://www.volaband.com">Offizielle Website</a></p>
<hr>
<p>Promomaterial in freundlicher Zusammenarbeit mit <strong>Mascot Records</strong>.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-friend-of-a-phantom/">VOLA und die Freunde des Phantoms</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>DARK AFFLICTION und die fünf Phasen der Trauer</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 25 May 2024 08:00:49 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
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		<category><![CDATA[Anastasia Kalampalika]]></category>
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		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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		<category><![CDATA[konzeptalbum]]></category>
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		<category><![CDATA[Theogenia Records]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine halbe Stunde lang ziehen DARK AFFLICTION wirklich sämtliche Register des atmosphärischen und progressiven Black Metals. Mehr dazu jetzt hier von Raphael.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-affliction-five-stages-of-grief/">DARK AFFLICTION und die fünf Phasen der Trauer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">DARK AFFLICTION &#8211; &#8222;Five Stages of Grief&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>24. Mai 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://theogonia-records.com/" target="_blank" rel="noopener">Theogonia Records</a><br />
<strong>Länge: </strong>31:54<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Atmospheric Black Metal / Progressive Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Die <strong>fünf Phasen der Trauer</strong> sind ein beliebtes Thema in jeder erdenklichen Kunstform. Ihr alle kennt wahrscheinlich ein Album, ein Buch, einen Film, einen Comic, ein Bild, oder ein anderes Werk, das irgendwie vom Fünf-Phasen-Modell der schweizerisch-amerikanischen Psychiaterin beeinflusst wurde. Es geht dabei um die Verarbeitung von Trauer, und um die fünf Stadien, die währenddessen durchlaufen werden. Die einzelnen Phasen sind Leugnen (denial), Ärger (anger), Feilschen (bargaining), Depression (depression), und Akzeptanz (acceptance). <strong>Kübler-Ross</strong> ist nicht unumstritten, da es in ihrer Arbeit an Empirie und Evidenz mangelt. Als Modell zur Veranschaulichung funktioniert das Fünf-Phasen-Modell allerdings sehr gut. Und für die Kunst sind die fünf Phasen der Trauer eine scheinbar nicht versiegende Quelle.</p>
<p><iframe title="DARK AFFLICTION - &quot;Hate&quot; (Official Visualizer)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/o3YuIKHRgI0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Atmosphärische Trauer</h3>
<p>Nun haben also&nbsp;<strong>DARK AFFLICTION</strong> aus Griechenland ihr Debutalbum ebenfalls dem oben genannten Thema gewidmet. Große Preise für das Konzept wird hier wohl niemand erwartet haben. Das Album &#8222;Five Stages Of Grief&#8220; beginnt mit einem instrumentalen Intro, auf das sechs Tracks folgen. Die Titel stehen jeweils für eine der fünf Phasen, wobei die zweite Phase nicht <em>&#8222;Anger&#8220;</em> wie bei <strong>Kübler-Ross</strong>, sondern&nbsp;<em>&#8222;Hate&#8220;</em> genannt wurde.</p>
<p>Musikalisch wiederum überraschen <strong>DARK AFFLICTION</strong> nach der Präsentation des abgedroschenen Themas auf ganzer Linie. Wir sollen eben die Bücher nicht nur nach ihrem Einband beurteilen! Eine halbe Stunde lang zieht die Band wirklich sämtliche Register des atmosphärischen und progressiven Black Metals. Eiskalte Hagelschauer aus Stakkati münden in symphonische Arrangements, und melodische Passagen werden von finsteren Unwettern abgelöst. Jeder der fünf Phasen ist mit ihren eigenen passenden Motiven belegt, und steht für sich.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-45864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/02.jpg" alt="" width="1000" height="708" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/02.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/02-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/02-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/02-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/05/02-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" /></p>
<h3>Ein Ohrenschmaus</h3>
<p>Doch nicht nur das Songwriting sorgt für Freude beim Hören, auch Umsetzung, Aufnahme und Produktion sind absolut großartig. Der Wechsel von warmen auf kalte Klangfarben, die Betonung der jeweils vordergründigen Instrumente und der Gesamtmix sind erstklassig. Der Sound ist stets klar und präzise, und verstärkt zu jedem Zeitpunkt die gerade vorrangige Stimmung.&nbsp;<strong>DARK AFFLICTION</strong> haben wahrlich ein sehr starkes Debutalbum vorgelegt.</p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von <strong>Solid Rock PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p><strong><a href="https://darkaffliction.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von DARK AFFLICTION</a></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-affliction-five-stages-of-grief/">DARK AFFLICTION und die fünf Phasen der Trauer</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>DEFYING in den Fängen der Wölfin</title>
		<link>https://silence-magazin.de/defying-wadera/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=defying-wadera</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2024 10:29:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Defying]]></category>
		<category><![CDATA[Edgar Allan Poe]]></category>
		<category><![CDATA[Filip Hałucha]]></category>
		<category><![CDATA[Jerzy Gierałtowski]]></category>
		<category><![CDATA[konzeptalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Natalia Semeniuk]]></category>
		<category><![CDATA[Paweł Siemaszko]]></category>
		<category><![CDATA[Piotr Stępiński]]></category>
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		<category><![CDATA[Szymon Stadniczenko]]></category>
		<category><![CDATA[These Hands Melt]]></category>
		<category><![CDATA[Tomasz Semeniuk]]></category>
		<category><![CDATA[Tymon Urbańczyk]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Wadera" von DEFYING - Ein Album wie ein Horror-Roman der wortgewandten Sorte: wer sich hier durch die zähen Passagen durchbeißt, wird belohnt. </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/defying-wadera/">DEFYING in den Fängen der Wölfin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">DEFYING &#8211; &#8222;WADERA&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>23. Februar 2024<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://thesehandsmelt.shop/" target="_blank" rel="noopener">These Hands Melt</a><br />
<strong>Länge: </strong>63:12<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Post Black Metal / Progressive Black Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>In ihrer inzwischen fünfzehnjährigen Bandhistorie präsentieren <strong>DEFYING</strong> aus Olsztyn ihr drittes Album &#8222;Wadera&#8220;. Hierbei handelt es sich um ein Konzeptalbum, dessen Inspirationsquellen zum Einen die gleichnamige Kurzgeschichte von <strong>Jerzy Gierałtowski</strong> aus dem Jahr 1977, und zum anderen der Horrorfilm &#8222;The Wolf&#8220; von 1988 waren. Der Albumname ist vom Begriff für <strong>Wölfin</strong> im Jagdjargon abgeleitet. In der dazugehörigen Geschichte spielt die Wölfin jedoch eher eine symbolische Rolle. Nämlich geht es hier um Rache, deren Reichweite weit über die Welt der Lebenden hinausgeht. Es ist eine romantische und gleichzeitig zutiefst düstere Geschichte von Vergeltung, die weder vor den Lebenden noch vor den Toten Halt macht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Defying - Tempus Infaustum (Official music video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/yR81XVwtWvM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Horror von der alten Schule</h3>
<p>Handwerklich wollten&nbsp;<strong>DEFYING</strong> das Konzeptalbum von der rachesuchenden Wölfin möglichst authentisch umsetzen. Das Ziel war es, die Atmosphäre von den Pionieren der Horrorthematik einzufangen und zu vertonen. Mithilfe von Instrumenten, die schon über ein Jahrhundert alt sind wurde das Album eingespielt, um ebendiesen <strong>Vintage-Effekt</strong> möglichst stark umzusetzen. Hierbei wurde gänzlich auf moderne Plugins oder Samples verzichtet. Zur Untermalung der Atmosphäre hat Sänger und Gitarrist <strong>Piotr Stěpiński</strong> einige eigene Gedichte eingesprochen. Außerdem sind in den gesprochenen Passagen neben einem Auszug mehrere Texte vom Urvater des Horrors <strong>Edgar Allan Poe</strong> zu hören.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Defying - The Fugue (Music visualizer)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/dpdjU76CNfQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Der lange Weg zur Vergeltung</h3>
<p><strong>DEFYING</strong> erzählen die Geschichte von &#8222;Wadera&#8220; ausführlich und verzichten weder musikalisch noch inhaltlich auf Details. Doch durch genau diese Eigenschaft ist das Album sehr lang geworden. Gigantische Konstrukte aus Post und Black Metal türmen sich in all ihrer Finsternis und Kälte auf, auf dass sie dann in progressiv-komplexer Umsetzung wieder dekonstruiert werden. Hier ist seitens der Zuhörenden ein langer Atem gefragt. Durch manche Passagen muss man sich wirklich etwas durchbeißen, um dann im nächsten Part wieder von der umfangreichen Eloquenz des <strong>Storytelling</strong> verwöhnt zu werden.</p>
<p>Und so ist &#8222;Wadera&#8220; ein sehr anspruchsvolles Album, das sich durchzuhören lohnt, weil&nbsp;<strong>DEFYING</strong> hier wirklich mit Liebe zum Detail gearbeitet haben. Trotz aller musikalischer Finesse leidet vor allem der Spannungsbogen unter diesem Fokus auf Feinheiten.</p>
<p><a href="http://defyingband.pl/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von DEFYING</strong></a></p>
<p>Das Promomaterial wurde uns mit freundlicher Unterstützung von <strong>Solid Rock PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/defying-wadera/">DEFYING in den Fängen der Wölfin</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MONOSPHERE &#8211; Zwischen Dinnerparty und Weltuntergang</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Gastautor]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 02 Nov 2023 14:50:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[monosphere]]></category>
		<category><![CDATA[sentience]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Gastautor Dennis hat sich das aktuelle Album von MONOSPHERE zu Gemüte geführt. Seine Eindrücke gibt es jetzt hier. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">MONOSPHERE &#8211; &#8222;Sentience&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>20. Oktober 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://www.bloodblast.com">Blood Blast Distribution</a><br />
<strong>Dauer:&nbsp;</strong>54 min.<br />
<strong>Genre:</strong> Progressive Metalcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Eine der wenigen, in der Popkultur regelmäßig verlässlich verwursteten Storys ist die, dass irgendeine <strong>Künstliche Intelligenz</strong> ein Eigenleben entwickelt und droht die Menschheit zu vernichten. Die Thematik kennen ältere Semester noch aus Filmen wie <strong>Matrix</strong>&nbsp;oder <strong>Terminator</strong>. Jüngere Semester haben zumindest schonmal mit irgendeinem KI Tool irgendeine absurde Bildcollage erstellt, aber von einem Bedrohungszenario durch KI sind wir noch weit entfernt. Oder!? Zumindest die Mainzer Progressive Metalcore-Band <strong>MONOSPHERE</strong> scheint KI eher weniger über den Weg zu trauen und hat dabei mit &#8222;Sentience&#8220; ein dickes Brett abgeliefert, bei dem mehr Genres abwechselnd bedient werden, als auf dem <strong>Highfield Festival</strong>.</p>
<h3>MENSCH GEGEN MASCHINE</h3>
<p>Übersetzt man Sentience ins Deutsche erhält man soviel wie <strong>Empfindung. </strong>Rein inhaltlich wird dahingehend auf besagte KI abgestellt, die scheinbar ein eigenes Empfinden entwickelt und sich dabei aus der <strong>vorgegebenen Programmierung </strong>befreien will. Vielleicht ist das aber auch nur eine Metapher für Menschen, die aus ihrer sozialen Programmierung ausbrechen wollen? Oder es lässt sich wie bei der <strong>Matrix</strong>-Triologie eine Sowohl als auch Interpretation anführen, bei der sowohl eine KI die Menschheit als Energiequelle missbraucht und die Emanzipation der Menschen von dieser KI eben auch als Metapher für das <strong>Hinterfragen gesellschaftlicher Normen</strong> betrachtet werden kann? Nun, was genau uns die fünf Rheinland-Pfälzer sagen wollen &#8211; darüber kannst du dir ausführlich beim Empfinden der Musik Gedanken machen, wenn du dir die <strong>54 Minuten</strong> der Platte gibst. &#8222;Sentience&#8220; ist damit auch deutlich länger als das Vorgängeralbum &#8222;The Puppeteer&#8220;&nbsp;von 2021.</p>
<h3>ALLES FLIEßT ZUSAMMEN</h3>
<p>Bei &#8222;Sentience&#8220;&nbsp;lässt sich ohne weiteres sagen, dass der <strong>Genre-Stilbruch</strong> die Philosophie beim Songwriting gewesen sein muss. Doch von Chaos kann dabei keine Rede sein, da alle Genre und Instrumente <strong>harmonisch</strong> ineinandergreifen. Egal ob Akustikgitarre, Orgel oder Choreinlage &#8211; egal ob schnell oder gemütlich. Der energetische und düstere Post-Metal geht mit den Post Hardcore oder Jazzpassagen (<em>&#8222;Living Flame&#8220;</em>) und derben Breakdowngewitter oder Deathcore Gutturals (<em>&#8222;Smoke &amp; Wires&#8220;)</em> Hand in Hand und der Sound rutscht dabei nie in die dissonante Mathcore-Schiene ab, etwa im Song <em>&#8222;Human Disguise&#8220;</em>. Musst also &#8222;leider&#8220; weiterhin deine alten <strong>THE DILLINGER ESCAPE PLAN</strong> Scheiben hören. Besonders gut gefallen hat mir der Song <em>&#8222;Ava&#8220;</em>, der von der Songstruktur sehr an die Andorraner von <strong>PERSEFONE</strong>&nbsp;erinnert. <strong>MONOSPHERE</strong>&nbsp;verstehen es <strong>geschickt gesetzte Übergänge</strong> zwischen den Songs zu setzen, sodass ein stimmiges Gesamtbild die Gehörgänge massiert.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Monosphere - Ava (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FgvDcbYmaTQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der avantgardistische Anspruch der Mainzer lässt sich aber nicht nur an der harmonischen Gesamtwirkung ablesen, sondern auch an dem, was man in den einzelnen Genrephasen musikalisch durchlebt. Anders gesagt: es gelingt wenig Bands derart atmosphärisch <strong>düstere und heitere Momente</strong> zu kombinieren ohne das es nach 00er Myspace-Metalcore by Studioforce klingt. Während du in dem einen Moment noch akustisch auf einer jazzigen <strong>Dinnerparty</strong> entspannst, bist du im nächsten Moment im Auge eines den Himmel dunkelschwarz färbenden <strong>Herbststurms</strong>. Der Sound ist also sowohl <strong>technisch</strong>,<strong> kalt</strong>, <strong>brachial</strong> und dann auch wieder <strong>ruhig und sanftmütig</strong>. Los geht es mit <em>&#8222;Preface&#8220;</em> &#8211; einem ruhig und Piano-untermalten Introsong, der nach vier Minuten in <em>&#8222;Borderline Syndrom&#8220;</em>&nbsp;übergeht und sich hier die geballte Metalcore-Wut entlädt, begleitet von Synthklängen. Gleichzeitig wird eine durch Blastbeats, die an <strong>MENTAL CRUELTY</strong> erinnern, erzeugte <strong>Soundwand</strong> hochgezogen, die mit kräftigen <strong>Schouting und Leersaitensport</strong> gestützt wird. Nach weiteren drei Minuten ist man aber plötzlich auf besagter Dinnerparty. Muss aber ja auch so sein bei einer Band die sich im <strong>Progressive Metal</strong> angesiedelt hat.</p>
<p>Wenn Prog für dich Life ist, dann ist &#8222;Sentience&#8220;&nbsp;für dich Pflicht!</p>
<ul>
<li><span style="color: #800000;"><span style="color: #000000;">Als Gast für euch getippt:</span> Dennis</span></li>
</ul>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-44919" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1.jpg" alt="" width="1068" height="601" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1.jpg 1068w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/11/Monosphere-Feb-2023-scaled-e1692711632513-1068x601-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1068px) 100vw, 1068px" /></p>
<p><strong><a href="https://monosphere.net">monosphere.net</a></strong></p>
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		<title>FINTE trotzen der Endlichkeit</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 17 May 2023 10:45:24 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Christopher Pavenstädt]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Finte]]></category>
		<category><![CDATA[hannover]]></category>
		<category><![CDATA[Jochen Müller]]></category>
		<category><![CDATA[Marvin Dreiwes]]></category>
		<category><![CDATA[Mathcore]]></category>
		<category><![CDATA[Monkey Moon Recording Studios]]></category>
		<category><![CDATA[Philipp Zurmöhle]]></category>
		<category><![CDATA[Post Hardcore]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Simon Achsler]]></category>
		<category><![CDATA[Steffen Feuerhake]]></category>
		<category><![CDATA[Timur Nilitaş]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich schlüssigen Gesamtwerkes." Raphael verrät euch, was das neue Album von FINTE so besonders macht. </p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">FINTE &#8211; &#8222;WIE DAS ENDLICHE TREIBT&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>19. Mai 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong>Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Länge:&nbsp;</strong>42:14<br />
<strong>Genre:&nbsp;</strong>Mathcore / Prog Metal / Post Hardcore</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind eine vierköpfige Band, die ihren Namen wohl kaum hätten besser wählen können. So leichtfüßig und unschuldig kommt der Name erst daher, bis die Hörenden merken, dass sie geradewegs in ebenjene Finte hineingelaufen sind. Hinter dem geschickten Manöver schnappt die Falle zu und eine faustdicke Mischung aus lauter Musik, schweren Riffs und <strong>anspruchsvollen Strukturen</strong> schießt durch Gehörgänge und Körper. Vor fünf Jahren erschien die EP &#8222;<a href="https://finte.bandcamp.com/album/ignoranz-und-illusion" target="_blank" rel="noopener">Ignoranz und Illusion</a>&#8222;, welche noch von einem sehr rauen Klang geprägt war. Seit 2020 haben die vier Hannoveraner nun am ersten Album gebastelt und geschraubt. Gewisse Verzögerungen bedingt durch die Pandemie sorgten für Aufschub, doch nun präsentieren&nbsp;<strong>FINTE&nbsp;</strong>endlich ihren neuen Sound: weiterentwickelt, reflektiert und mit mehr Weitblick überzeugt &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="FINTE - ZERSETZUNG (official video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MQ8YHmLFNKM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Sanfte Wogen, scharfe Klippen</h3>
<p>Oberflächlich betrachtet ist &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; ein typisches <strong>Post-Genre</strong> Album. Die Bewegung der Musik kann mit aufgewühltem Wellengang verglichen werden, der zwischen Flaute und Sturmflut hin- und herpendelt. Doch genau hier finden wir auch schon die ersten Ausreißer aus dem Schema F. Anstatt in überschaubaren und erwartbaren Sinuskurven zwischen den Extremen zu schwingen, sorgen die Thema- und Tempowechsel immer wieder für schöne Überraschungen. Hier trifft die Post Hardcore Bewegung auf scharfkantigen Mathcore im Stile von&nbsp;<strong>THE NUMBER 12 LOOKS LIKE YOU</strong> oder dem Hannoveraner Trio&nbsp;<strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_42129" aria-describedby="caption-attachment-42129" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-42129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg" alt="alt=&quot;Finte - Wie das Endliche treibt (2023, unsigned) Band Photo&quot;" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/05/FINTE_2023_quer_2_by_Judith_Caspers.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-42129" class="wp-caption-text">Foto: Judith Caspers</figcaption></figure>
<h3>Progressiv, gefühlvoll, brachial</h3>
<p>Wahrlich ist die Musik von&nbsp;<strong>FINTE</strong> nicht unbedingt der Sound, mit dem man den ESC gewinnt. Überzeugen können die vier Musiker aus Niedersachsen dennoch auf ganzer Linie. So ist es ihnen mit dem Sound auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; gelungen, aus dem Schatten der Stadtkameraden von <strong>THE HIRSCH EFFEKT</strong> zu treten. Deutlich eigenständiger und mehr nach&nbsp;<strong>FINTE</strong> denn je zuvor klingen&nbsp;<strong>FINTE</strong> hier. Erfrischend ist vor allem, dass das Quartett neue und <strong>eigene Elemente</strong> in den wilden Pool aus Prog Metal, Mathcore und Post Hardcore wirft. Da ist zunächst ein sehr atmosphärische Indie Rock-Einfluss mit starker Shoegaze-Note, welcher in den emotionalen Passagen auftaucht. Außerdem scheint auch das gegenwärtige Post Punk-Revival seine Spuren im Songwriting hinterlassen zu haben.</p>
<h3>Ausbruch aus der ewigen Spirale</h3>
<p>Nicht nur musikalisch, sondern auch thematisch geht es auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; darum, bekannte Muster aufzubrechen, sich aus ihnen herauszureißen, und dann doch wieder in <strong>neuen Spiralen</strong> zu landen. Es ist eine menschliche Eigenschaft, sich immer wieder nach Geborgenheit und verständlichen Abläufen zu orientieren. Diese Suche nach Befreiung aus den alten Kreisläufen, Brechen mit Konventionen und einem Zurückfallen in alte Muster wird hier in Texten, Thema und Kompositionen umgesetzt.</p>
<p><strong>FINTE</strong> bescheren uns ein Album, das von vorne bis hinten durchdacht ist. Hier sitzt alles genau da, wo es sitzen soll. Jede Silbe, jeder Anschlag sind Teil eines in sich <strong>schlüssigen Gesamtwerkes</strong>. Der Spannungsbogen zieht sich in scharfkantig zerklüfteter Manier vom sanften Indie Pop Opener&nbsp;<em>&#8222;Ende&#8220;</em> bis in die Black Metalleske Klimax des letzten Titels&nbsp;<em>&#8222;Im Licht&#8220;</em>. Dazwischen stauen sich aus gemächlichen Wogen gigantische Türme aus Wellen auf, die mit voller Kraft gegen spitze Felsen krachen oder sich in sich selbst ergießen.</p>
<p><a href="http://www.finte-band.de/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Homepage von&nbsp;FINTE</strong></a><br />
<a href="http://www.facebook.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Facebookprofil von FINTE</strong></a><br />
<a href="https://www.instagram.com/finteband/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Instagramprofil von FINTE</strong></a><br />
<strong><a href="https://finte.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">Bandcampprofil von FINTE</a><br />
</strong><a href="https://www.youtube.com/@finteband" target="_blank" rel="noopener"><strong>YouTubekanal von FINTE</strong></a></p>
<p style="text-align: center;"><strong>FINTE&nbsp;</strong>sind:<br />
<strong>Steffen Feuerhake</strong> &#8211; Gesang und Bass<br />
<strong>Christopher Pavenstädt</strong> &#8211; Gitarre und Gesang<br />
<strong>Timur Nilitaş</strong> &#8211; Gitarre<br />
<strong>Marvin Dreiwes</strong> &#8211; Schlagzeug.</p>
<p style="text-align: center;">Gäste auf &#8222;Wie das Endliche treibt&#8220;:<br />
<strong>Simon Achsler</strong> &#8211; Saxofon in <em>&#8222;Herbst&#8220;<br />
</em><strong>Jochen Müller</strong> &#8211; zusätzliche Gitarre in <em>&#8222;Herbst&#8220;</em></p>
<p>&#8222;Wie das Endliche treibt&#8220; wurde in den <a href="https://monkeymoonrecordings.de/" target="_blank" rel="noopener">Monkey Moon Recording Studios</a> in Dortmund aufgenommen.</p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>FINTE</strong> zur Verfügung gestellt. Das Cover Artwork stammt von <strong>Philipp Zurmöhle</strong>.</p>
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		<item>
		<title>MYTH OF ORIGIN blicken auf die Schattenseite des Lebens</title>
		<link>https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=myth-of-origin-sane-asylum</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Jan 2023 09:25:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Eigenveröffentlichung]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Myth of Origin]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es wird deep!<br />
40 Minuten Licht, Gesundheit und  Balance? Keine Sorge, wir sind hier nicht beim Yoga-Kurs - also geht es hier auch um die Gegenteil!</p>
<p>Was MYTH OF ORIGIN hier mit Sane Asylum sagen wollen... Am besten schaust du mal selbst, wir sind noch sooooo ganz sicher!</p>
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]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">MYTH OF ORIGIN &#8211; &#8222;SANE ASYLUM&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. Januar 2023<br />
<strong>Label:</strong> Eigenveröffentlichung<br />
<strong>Dauer:</strong> 38:24<br />
<strong>Genre:</strong> Prog Metal / Melodic Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Im Jahr 2018 formierte sich die niederländische Band <strong>MYTH OF ORIGIN&nbsp;</strong>und bereits im folgenden Jahr erschien die erste EP &#8222;Rites of Passage&#8220;. Das Quintett hat es sich zur Aufgabe gemacht, leicht zugängliche Musik mit harten Klängen in Harmonie zu setzen. Überzeugt vom ersten Release setzten sich&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> zusammen, um am ersten Album zu arbeiten. Zusammen mit&nbsp;<strong>Daan Janzig</strong>, der auch schon für&nbsp;<strong>MAIDEN UNITED</strong> oder&nbsp;<strong>MY FAVOURITE SCAR</strong> die Produktion in die Hand genommen hat, begannen 2021 die Aufnahmen für &#8222;Sane Asylum&#8220;. Knapp vierzig Minuten lang befassen sich&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> mit Gegensätzen wie Licht und Dunkelheit, Gesundheit und Krankheit, Balance und Chaos.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Myth of Origin - Claim the Firstborn (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5FKYC7YF3jQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Zwei Gesichter</h4>
<p>Das Coverartwork von&nbsp;<strong>Designificance</strong> zeigt eindrucksvoll, welche Spannungen die Thematik von &#8222;Sane Asylum&#8220; beschreibt.&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> behandeln in acht kurzen Geschichten die Dualität aus Licht und Schatten. Einerseits wird die Seite des Lebens gezeigt, mit der man sich gerne in Szene setzt: die schöne und strukturierte Seite also. Auf der anderen Seite liegen Dunkelheit und Schatten, Chaos und Disharmonie. Es sind Dinge wie Depressionen, Traumata oder andere Dispositionen, die hier liegen: Seiten von uns selbst, die wir nur ungern präsentieren.</p>
<h4>Aus der Mitte des Spannungsfeldes</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41546" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-300x200.jpg" alt="alt=&quot;Myth of Origin - Sane Asylum (2023, unisgned) PROMO PIC&quot;" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-3.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie zwischen magnetischen Polen entsteht ein Spannungsfeld dessen Kraft sich&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> widmen. So handeln die Lieder auf &#8222;Sane Asylum&#8220; beispielsweise von Angst vor der Zukunft (<em>&#8222;Black Horizon&#8220;</em>), Reue (<em>&#8222;My Darkest Hour&#8220;</em>), Depressionen&nbsp;<em>(&#8222;Over the Edge&#8220;</em>) oder innerer Leere (<em>&#8222;The Void&#8220;</em>). Auch Abgründe menschlichen Handelns werden thematisiert. So geht es in&nbsp;<em>&#8222;Gravity of this Matter&#8220;</em> um die Shoa und die Verbrechen der Deutschen im Nationalsozialismus. Das Lied&nbsp;<em>&#8222;The Hunt&#8220;</em> handelt von Menschen, die zur Unterhaltung tödliche Jagd auf andere machen, und in&nbsp;<em>&#8222;Screams in my Castle&#8220;</em> geht es um den amerikanischen Serienmörder&nbsp;<strong>H.H. Holmes</strong>. Außerdem wird in&nbsp;<em>&#8222;Claim the Firstborn&#8220;</em> das Narrativ aus dem Märchen&nbsp;<strong>Rumpelstilzchen</strong> aufgegriffen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Myth of Origin - Screams In My Castle (official lyric video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/RufTeANpNzs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Das Leben ist wie eine Schachtel Pralinen&#8230;</h4>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-41547" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-300x200.jpg" alt="alt=&quot;Myth of Origin - Sane Asylum (2023, unisgned) PROMO PIC&quot;" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/Myth-of-Origin-shoot-7-B_W.jpg 900w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />&#8230; manchmal erwischt man etwas Süßes, mal etwas Bitteres. So könnte das Fazit zu &#8222;Sane Asylum&#8220; mit den Worten von&nbsp;<strong>Forrest Gump</strong> lauten.&nbsp;<strong>MYTH OF ORIGIN</strong> befassen sich offensichtlich mehr mit der dunklen Seite; sie machen den schwarzen Schwan zur Hauptfigur ihres Prog Metal-Schwanensees. So weit, so gut.<br />
Musikalisch wird diese Inszenierung mit Prog Metal, viel Melodie und gelegentlichen symphonischen Einlagen zum Besten gegeben. Alles in allem schafft es &#8222;Sane Asylum&#8220; aber nicht zu überzeugen. Die einzelnen musikalischen Elemente und Einflüsse interagieren nicht rund, und es entsteht kein Fluss.</p>
<p><strong><a href="https://www.facebook.com/MythOfOrigin" target="_blank" rel="noopener">MYTH OF ORIGIN auf Facebook</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.instagram.com/mythoforigin/" target="_blank" rel="noopener">MYTH OF ORIGIN auf Instagram</a></strong><br />
<strong><a href="https://www.youtube.com/@mythoforigin6735" target="_blank" rel="noopener">MYTH OF ORIGIN auf YouTube</a></strong></p>
<p>Das Bildmaterial wurde uns freundlicherweise von Hardlife Promotion zur Verfügung gestelllt.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/myth-of-origin-sane-asylum/">MYTH OF ORIGIN blicken auf die Schattenseite des Lebens</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ANACHRONISM überzeugen mit Geschick und Gewalt</title>
		<link>https://silence-magazin.de/anachronism-meanders/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=anachronism-meanders</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Raphael Lukas Genovese]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 25 Jan 2023 11:19:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Anachronism]]></category>
		<category><![CDATA[Avantgarde Music]]></category>
		<category><![CDATA[death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonant Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dissonant Technical Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Lausanne]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>
		<category><![CDATA[technical death metal]]></category>
		<category><![CDATA[Unorthodox Emanations]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>8 Songs, je zwischen Drei und Fünfeinhalb MInuten lang... Aber Radiotauglich nur bedingt - schade dass es keine Tec Death-Stationen gibt!<br />
Denn was ANACHRONISM mit "Meanders" hier abliefert sollte definitiv in den Äther gespült werden!<br />
Mehr vom brachial-intelligenten Werk nun hier!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">ANACHRONISM &#8211; &#8222;MEANDERS&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>27. Januar 2023<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="http://www.avantgardemusic.com/" target="_blank" rel="noopener">Avantgarde Music</a> / <a href="https://avantgardemusic.com/news/unorthodox-emanations-death-metal/" target="_blank" rel="noopener">Unorthodox Emanations</a><br />
<strong>Dauer:&nbsp;</strong>33:12<br />
<strong>Genre: </strong>Dissonant Technical Death Metal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p><strong>ANACHRONISM</strong> aus Lausanne im Schweizer Kanton Waadt existieren seit 2009. Von Anfang an wurde die ungebremste Energie der Band aus dem brodelnd heißen Cocktail aus unterschiedlichen musikalischen Einfluss gemixt. Die Künstler*innen, die hier zum Quartett zusammengefunden haben, bringen Prägungen aus Death Metal sowie auch Jazz und Prog mit. Der daraus resultierende Sound heißt im hauseigenen Jargon&nbsp;<strong>Dissonant Technical Death Metal</strong> und reicht von anspruchsvollen sowie hell schillernden Jazz Prog Einlagen bis zur knochenspaltenden Death Metal-Brachialgewalt. Viereinhalb Jahre nach Veröffentlichung des Albums &#8222;<a href="https://anachronismdeath.bandcamp.com/album/orogeny" target="_blank" rel="noopener">Orogeny</a>&#8220; erscheint nun der dritte Langspieler &#8222;Meanders&#8220; &#8211; das erste&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> Release bei&nbsp;<strong>Avantgarde Music</strong>, beziehungsweise deren Death Metal-Abteilung&nbsp;<strong>Unorthodox Emanations</strong>.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Anachronism - Source (single)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/6rm9SW6VveQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Kontraste, Prismen und Dialoge</h4>
<p>&#8222;Meanders&#8220; besteht aus acht Stücken: alle zwischen drei und fünfeinhalb Minuten lang, und jedes eine in sich abgeschlossene kleine sowie kontrastreiche Geschichte. Alben dieser Façon neigen oft zu wirrer Inkohärenz, die einen großen Teil des Hörspaßes vernichtet.&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> aber ist es gelungen, diese Falle zu umgehen. Anstatt nach einem wild zusammengewürfelten Haufen an Einzelstücken erscheint &#8222;Meanders&#8220; wie eine intelligent organisierte Sammlung von in sich geschlossenen Handlungen und Gedankengängen. Sängerin <strong>Lisa Voisard</strong> war hierbei für den Löwenanteil der Kompositionen zuständig; lediglich die Stücke&nbsp;<em>&#8222;Prism&#8220;</em> und&nbsp;<em>&#8222;Insula&#8220;</em> wurden von&nbsp;<strong>Manu Le Bé</strong> geschrieben, und&nbsp;<em>&#8222;Macrocosm&#8220;</em> basiert auf einer Jam Session der Band.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Anachronism - Mirage (Single)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JffjW3b39LY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Nadeln, Sägen und Abrissbirnen</h4>
<p>Um den dissonanten Tec Death auf &#8222;Meanders&#8220; zu beschreiben, passen die Worte&nbsp;<strong>brachial</strong> und&nbsp;<strong>intelligent</strong> am besten. Mit der Kraft einer Wagenladung Abrissbirnen trümmern die mächtigen Death Metal Passagen gewaltige Krater in die Erde. Wenn&nbsp;<strong>Lisa Voisard</strong> wie beispielsweise im Titeltrack die tiefen Growls gegen gelegentliche heisere Screams eintauscht, wird der infernale Charakter dieses Bildes umso intensiver. Was Tec, Prog und die Jazz-Einlagen angeht, schrauben sich intelligente Licks in frostige Höhen, um dann als gefrorene Nadeln auf die Trommelfelle der Hörer*innen herabzuschießen. Zwischen der gewaltigen Ambivalenz aus brutalen Schlägen und feinen Stichen arbeiten die dissonanten Motive mit scharfen Sägezähnen.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Anachronism - Meanders [official single]" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Gxsxm0Syt_c?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Täuschungen, Spiegelungen und Überraschungen</h4>
<p>&#8222;Meanders&#8220; steckt voller Überraschungen und schafft es zugleich, sich eingängig und nachhaltig im Gehör festzusetzen.&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> überraschen ihre Hörer*innen durch geschickte Finten, spielen geschickt mit Erwartungshaltungen, und setzen immer wieder geschickte Wendungen ein. Was am progressiven Death Metal auf &#8222;Meanders&#8220; vor allem für lang anhaltende Freude sorgt, ist die sympathische Art, auf die&nbsp;<strong>ANACHRONISM</strong> sich winden und wenden. Wo manche Prog, Art oder Tec Metal Acts mit fiesem Lachen im Gesicht die Hörer*innen in die Falle locken und voller Freude das Messer in den Rücken rammen, ist die Band aus Lausanne angenehmer unterwegs. Nach erfolgreicher Finte werden die Hörer*innen hier lächelnd bei der Hand genommen, damit der Hörgenuss trotz unerwarteter Wendung für alle einvernehmlich weitergehen kann.</p>
<p><a href="https://anachronismband.wixsite.com/official" target="_blank" rel="noopener">Homepage von ANACHRONISM</a><br />
<a href="https://anachronismdeath.bandcamp.com/" target="_blank" rel="noopener">bandcamp Profil von ANACHRONISM</a></p>
<p>Das Cover Artwork stammt von <strong>Adam Burke</strong> und wurde uns freundlicherweise von&nbsp;<strong>Metaversus PR</strong> zur Verfügung gestellt.</p>
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		<title>ARCHITECTS &#8211; Gemischte Symptome</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Oct 2022 08:10:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ein Jahr nach dem letzten Album veröffentlichen die ARCHITECTS den Nachfolger. Wie schlägt sich "Classic Symptoms Of A Broken Spirit"?</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3 style="text-align: center;">ARCHITECTS &#8211; &#8222;The Classic Symptoms Of A Broken Spirit&#8220;</h3>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp;</strong>21. Oktober 2022<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong> <a href="https://www.epitaph.com" target="_blank" rel="noopener">Epitaph Records</a><br />
<strong>Länge:</strong> 42:19 min.<br />
<strong>Grenre:</strong> (Progressive) Metal (Core) / Rock </div></div></div></p>
<p>Anfang letzten Jahres erst erschien das letzte Album der <strong>ARCHITECTS</strong>. &#8222;For Those That Wish To Exist&#8220; hat dabei neue Wege beschritten und mich auf diesen leider auch nicht wirklich mitgenommen. Auch wenn ich musikalische Weiterentwicklung schätze und verstehe (als Beispiel: <strong>PARKWAY DRIVE</strong>), so klappt das eben leider nicht bei jeder Band auf ganzer Linie. Jedenfalls folgt bereits dieses Jahr das nächste Werk mit dem Titel &#8222;The Classic Symptoms Of A Broken Spirit&#8220;. Zwischen &#8222;F.T.T.W.T.E&#8220; und &#8222;Holy Hell&#8220; lagen immerhin 3 Jahre&#8230;&nbsp;</p>
<h3>AUF GLEICHEM KURS</h3>
<p>Bei den Vorabsingles verhielt es sich bei mir genauso, wie beim Vorgänger: nicht alle wussten zu gefallen. Da ich kein Freund von <strong>Industrial</strong> Sounds ala <strong>RAMMSTEIN</strong> bin, fand ich besonders <em>&#8222;Tear Gas&#8220;</em> fragwürdig. Dann erschien aber irgendwann<em> &#8222;Deep Fake&#8220;</em>, und das hat mich nun wieder aufhorchen lassen. Dieser Breakdown alleine schon lies mich hoffen, dass das Album wieder etwas mehr zu alter Stärke findet. Das kann ich nun nur bedingt bestätigen. Das liegt zum Einen daran, dass das Tempo auf Albumlänge erneut eher im <strong>mittleren Bereich</strong> angesiedelt ist, zum Anderen gibt es aber (besonders stimmlich) wieder einige Ausreißer zu den Wurzeln. Allen voran sollte da die aktuelle Single <em>&#8222;A New Moral Low Ground&#8220;</em> erwähnt werden. Die Varianz von<strong> Sam</strong>&#8217;s Stimme ist abermals mehr als <strong>beeindruckend</strong>. Seine Screams sind einfach unverkennbar, und es ist wirklich eine Leistung, wie er diese mit den Cleans innerhalb von Millisekunden wechseln kann. Helm ab, Frau Mütze!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Architects - &quot;a new moral low ground&quot;" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/t9mA1iLE-UY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ansonsten finden sich auf Albumlänge hier und da schon noch einige Anspielungen auf &#8222;vergangene Zeiten&#8220;. Wer genau hinhört, entdeckt eventuell sogar ein <strong>Blegh!</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Auch die erneut geschickt eingebauten,<strong> elektronischen Spielereien</strong> fetzen. Nur irgendwie versprüht das nicht mehr den brachialen Charme, den die Band einst gepachtet hat. Mit<em> &#8222;Be Very Afraid&#8220;</em> gibt es ganz am Ende zwar ein wirklich heftiges Brett, das aufgrund seiner Härte beinahe nicht zum Gesamtsound des Albums passt, aber Songs wie <em>&#8222;All The Love In The World&#8220;</em> oder <em>&#8222;Burn Down My House&#8220;</em> hätten gute Chancen, bald in einschlägigen Rockradios zu laufen. Nicht, dass ich das ablehnen würde, im Gegenteil, aber so richtig zünden können diese bei mir halt auch nicht. Es ist wie verhext, und fällt mir auch schwer, das alles einzuordnen.&nbsp;</p>
<h3>ICH BIN VERWIRRT&#8230;</h3>
<p>Tja, was ist das nun? Metalcore? Nein, zumindest nicht im klassischen Sinne. Einfach nur Rockmusik? Auch nicht. Also sozusagen <strong>Progressive</strong>, oder eben Modern Metal. Nur in welcher Form lässt sich schwer beurteilen. Es gibt Breakdowns, die aber aufgrund der entsprechenden Titel und deren Tempo stellenweise auch<strong> deplatziert</strong> wirken können. <em>&#8222;Deep Fake&#8220;</em> ist da eigentlich schon fast die Ausnahme. Das Songwriting, die Lyrics und besonders die Vocals können nach wie vor komplett überzeugen. Aber für mich reicht das leider nicht, um ein starkes Album abzuliefern. Auch auf Seiten der Melodien können mich nur <strong>vereinzelte Fetzen</strong> wirklich mitreißen. Es fehlt quasi bei allen Punkten noch der eine Schritt weiter, dieses gewisse Etwas, das sie eigentlich beherrschen. Alles sehr schade, wenn man bedenkt wie sehr ich &#8222;Holy Hell&#8220; immernoch liebe. Prinzipiell ist &#8222;The Classic Symptoms Of A Broken Spirit&#8220; ein solides Album. Aber vermutlich eher geeignet für Neuentdecker der <strong>ARCHITECTS</strong>, als für mich. Es bleibt leider kein Song wirklich in meinen Ohren hängen.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41225 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/architects-tour-tickets-2022-01.jpg" alt="" width="556" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/architects-tour-tickets-2022-01.jpg 556w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/architects-tour-tickets-2022-01-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/10/architects-tour-tickets-2022-01-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 556px) 100vw, 556px" /></p>
<p><a href="https://www.architectsofficial.com">www.architectsofficial.com</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/architects-the-classic-symptoms-of-a-broken-spirit/">ARCHITECTS &#8211; Gemischte Symptome</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</title>
		<link>https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=vola-zeugen-von-veraenderung</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/#comments</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 05:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kreativen und spielgewaltigen Jungs von VOLA haben mal wieder etwas neues am Start und sich zum Teil selbst neu erfunden. Wir haben uns ihr aktuelles Werk angeschaut und sind - wie oft bei VOLA - begeistert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;Witness&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 21.05.2021<br />
<strong>Länge:</strong> 44:10 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Mascot Label Group<br />
<strong>Genre:</strong> Prog. Rock / Modern Metal </div></div></div></p>
<p>Ich hatte es bereits beim <a href="https://silence-magazin.de/silence-musicfriday-27/">Musicfriday #27</a> erwähnt, kürzlich bin ich durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong>-Sänger <strong>Anders</strong> über die Band <strong>VOLA</strong> gestolpert. Sozusagen habe ich mich influencen lassen. Die Einen eben Schminke und LEDs für die Kauleiste, die Anderen Musik.&nbsp; Jedenfalls hatte mich die Band aus Dänemark/Schweden sofort in ihren Bann gezogen. Am <strong>21. Mai</strong> erscheint mit &#8222;Witness&#8220; nun ihr drittes Album, in das ich vorab reinhören durfte.&nbsp;</p>
<h4>NICHT VON DIESER WELT</h4>
<p>Nachdem besagtes Influencing stattgefunden hat, hab ich mich zunächst durch die beiden vergangenen Alben gehört. Da war mir eigentlich schon klar, dass das zwar für meinen regulären Musikgeschmack irgendwie völlig untypisch ist, mich aber komplett gefangen nimmt. Größter Unterschied zu meinen Playlists: praktisch keine Screams oder sonstwie aggressive Parts. Stattdessen <strong>cleane Vocals</strong> und Melodien, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Die aktuellen<strong> 4 Singles</strong>, allen voran <em>&#8222;These Black Claws&#8220;</em> haben diese Faszination nochmals eine Stufe gehoben. Gerade weil dieser Song so <strong>kreativ</strong> und abwechslungsreich daherkommt und mit <strong>Shahmen</strong> einen <strong>Rap</strong>-Gastpart beinhaltet. Der Mann ist mir zwar völlig unbekannt, fügt sich in den Song aber durchaus stimmungsvoll ein. Was die Nummer aber besonders mitreißend macht, ist der nahezu <strong>epische</strong> Chorus, der den perfekten Kontrast bildet. Wer da nicht wenigstens große Augen macht, sollte wohl doch eher das Genre wechseln.&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-37646 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p>Der blonde Mann, der hier so in die Kamera grinst, ist übrigens Frontmann und Sänger<strong> Asger</strong>. Seine Stimme verleiht jedem, der insgesamt <strong>9 Songs</strong> eine weitere markante Note. Denn er hat eine Art zu singen, mit der er die Geschichten beinahe <strong>verträumt</strong> zum Leben erweckt. Apropos <strong>Geschichten</strong>, denn diese sind zentrales Thema auf &#8222;Witness&#8220;. Hier werden Charaktere erschaffen, die sich als <strong>Zeugen</strong> großer Veränderungen verstehen. Die Themen sind dazu weitreichend. Ich ziehe da filmische Bezüge, denn beim Hören der Musik fühle ich mich praktisch durchgängig in einer anderen Welt. Für mich stellt dieses Gefühl den Reiz von<strong> VOLA</strong> dar, denn auch auf den anderen zwei Alben bekomme ich diese Stimmung. Auf &#8222;Witness&#8220; allerdings noch ausgefeilter und <strong>detailreicher</strong> als bisher.</p>
<p>Jeder einzelne Song punktet mit Sounds, Details und Melodien, die den Hörer auf die gewollte Reise mitnehmen. Das passiert meist mit starken Riffs und kräftigen Drums wie in <em>&#8222;Napalm&#8220;</em>, kann aber auch mal auf einer ganz <strong>ruhigen Ebene</strong> stattfinden, wie bei<em> &#8222;Freak&#8220;</em>. Dieses ist teilweise praktisch nur akustisch, steigert sich aber auch nochmal und spielt mit <strong>elektronischen</strong> Fetzen, die den Sound der Band generell ergänzen. Von den wunderschönen <strong>Gitarrensoli</strong> mal ganz abgesehen. Alles in allem kann ich den Stil von <strong>VOLA</strong> wirklich nicht genau einordnen, und das ist auch das<strong> Besondere</strong>. Was ich aber sagen kann: Wenn ich vom Sound einer Band so gefangen genommen werde, kann ich auch gut und gern auf Screams und Breakdowns verzichten, das ist im wahrsten Sinne des Wortes<strong> ganz großes Kino</strong>!&nbsp;</p>
<p>Und weil<em> &#8222;These Black Claws&#8220;</em> schon im <span style="color: #800000;">Musicfriday</span> war, und es praktisch vollkommen egal ist, welchen Song ich jetzt hier hin stelle, gibt es jetzt<em> &#8222;Straight Lines&#8220;</em>. Auch weil es mich persönlich noch zusätzlich durch das <strong>Video</strong> berührt:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="VOLA - Straight Lines (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DhcsSfCbl7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danke an <strong>Euroblast</strong> für den freundlichen Kontakt!&nbsp;</p>
<p><a href="http://volaband.com/">VOLA</a></p>
<hr>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bock auf Mehr von VOLA?</span></strong></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">Live-Review der Tour mit HAKEN</a></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">VOLA-Interview beim Euroblast</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>LONG DISTANCE CALLING &#8211; Ist das noch EP?</title>
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					<comments>https://silence-magazin.de/long-distance-ghost/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 27 Feb 2021 10:23:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[ghost]]></category>
		<category><![CDATA[how do we want to live]]></category>
		<category><![CDATA[long distance calling]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>LONG DISTANCE CALLING melden sich zurück: Nach der ausgefallenen Tour zum neuen Album bedankt sich die Band bei den Fans für ihre Unterstützung - mit einer Jamsession-EP. Was dabei rumgekommen ist, lest ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/long-distance-ghost/">LONG DISTANCE CALLING &#8211; Ist das noch EP?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;"><strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> – &#8222;Ghost&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 26.02.2020<br />
<strong>Länge:</strong> ca. 33min.<br />
<strong>Label:</strong> Avoid The Light Records<br />
<strong>Genre:</strong> Post Rock</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>Einige Runden hat sie auf meinem virtuellen Plattenteller schon drehen dürfen: die brandneue <strong>EP</strong> von den <strong>Post-Rock-Pionieren</strong> <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> namens &#8222;Ghost&#8220;, die gestern ihren Release feierte. Mein Eindruck: &#8222;Ghost&#8220; ist eine (lange!) bunte, elektronisch/postige Jamsession, die mich zwar irgendwie nicht so richtig mitreißt, sich aber wunderbar als entspannende &#8222;Homeofficemusik&#8220; eignet.</p>
<p><strong>LDCs</strong> letztes Album &#8222;How Do We Want To Live?&#8220; (VÖ: 26.06.2020, ~53 Min., 10 Songs) kam bei ihren Hörer:innen sehr gut an und landete sogar auf Platz 7 der deutschen Albumcharts! Sicher werden sich daher viele von euch das gleiche fragen wie ich: Ist &#8222;Ghost&#8220; eine Fortsetzung? Ein Nachfolger? Weder noch!</p>
<p><iframe loading="lazy" title="LONG DISTANCE CALLING &quot;Black Shuck&quot; (Official Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pbkYTH82Tng?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Es handelt sich um eine <strong>Jam EP</strong>, für die sich die vier Musiker in einem <strong>abgelegenen Landhaus</strong> drei Tage lang eingeschlossen haben, um sich Ideen zuzuwerfen und daraus Songs entstehen zu lassen. Und das höre ich auch heraus. Dass die EP live eingespielt wurde – ohne Overdubs, ohne Editing, hingegen nicht. Denn die <strong>Soundqualität</strong> ist wie von<strong> LDC</strong> (und allgemein <strong>Post-Rock</strong>) gewohnt <strong>hoch und klar</strong>. Es wechseln sich ruhigere, <strong>melancholisch</strong> anmutende Parts mit <strong>schnellen, marschierenden</strong> ebenso ab, wie<strong> elektronische</strong> Parts mit klassischem<strong> metal-riffing</strong>. So erkenne ich etwa bei Track 4 <em>&#8222;Seance&#8220;</em> erst ab der Hälfte seiner Spielzeit überhaupt, dass ich gerade eine &#8222;Rock&#8220;-Band höre. Doch wie gewohnt steigert sich jeder Song auf seine Weise immer weiter, um sich nach seinem jeweiligen Höhepunkt wieder zu beruhigen. Mein Lieblingstrack ist der letzte auf der EP –<em> &#8222;Negative Is The New Positive&#8220;</em> &#8211; vermutlich, weil mich das Riffing ab Minute 2 irgendwie an <strong>AMENRA</strong> erinnert.</p>
<p>Die Jamsession schien für alle Beteiligten eine angenehme Abwechslung zur Tristesse der Pandemie zu sein, denn mit <strong>6 Songs</strong> und einer Gesamtspielzeit von<strong> 33 Minuten</strong> fehlt nicht viel zu dem, was ich als Hörer als &#8222;Album&#8220; wahrnehme. Finanziert wurde die auf dem bandeigenen Label &#8222;Avoid The Light Records&#8220; veröffentlichte EP übrigens durch eine<strong> Crowdfunding-Kampagne</strong> der Band infolge der <strong>ausgefallenen Release-Shows</strong> für &#8222;How Do We Want To Live?&#8220;. Da diese ausgezeichnet lief, wollte die Band ihren Fans etwas zurückgeben, statt nur herumzusitzen – sehr freundlich!</p>
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