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	<title>Heaven Shall Burn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Heaven Shall Burn Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>HEAVEN SHALL BURN &#8211; Zum Opfer der Wahrheit?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 20 Mar 2020 06:11:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Heute Kinder wird's was geben…<br />
Derzeit schon in vielen Ohren:<br />
HEAVEN SHALL BURN mit der neuen Platte</p>
<p>Warum wir hier 10/10 vergeben? Reinhören, nachlesen, abnicken!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">HEAVEN SHALL BURN &#8211; &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.03.2020<br />
<strong>Länge:</strong> 97! Minuten<br />
<strong>Label: </strong>Century Media<br />
<strong>Genre:</strong> Metal </div></div></div></p>
<p>In all dem Chaos, das momentan herrscht und mich auch selbst umgibt, gibt es dennoch Lichtblicke und Ablenkung von all dem. Musik ist meiner Meinung nach sowieso das beste Ventil um runterzukommen. Wie schön, dass ich nun endlich das neue Album von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> in meinen Händen halte. &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; wurde in 2 Jahren Live-Abstinenz der Band erschaffen und ist rein vom Umfang schon ein Monster. Als Vorbote dazu konnte ich vergangenen Monat den <strong>bandeigenen Film</strong> &#8222;Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino">im Kino konsumieren</a> und bin nun voller Vorfreude auf die passende Musik. Wie die Produktion ablief, und wofür sich besonders viel Zeit genommen wurde kann man im Film gut nachvollziehen. Dieser liegt auch der <strong>Deluxe Box</strong> des Albums bei.&nbsp;</p>
<h4>ERWARTUNGSHALTUNG</h4>
<p>Vorab muss ich direkt gestehen, dass ich mit nichts anderem, als einem starken Werk rechne. <strong>HSB</strong> veröffentlichen nicht einfach nur ein Album. In all ihrem Schaffen legt die Band stets die eigene Messlatte an <strong>Anspruch</strong> sehr hoch. <strong>Optik und Musik</strong> gehen zum Beispiel immer Hand in Hand. So wurden auch die Artworks wieder eindrucksvoll umgesetzt. Die Doppelsingle<em> &#8222;Protector&#8220;</em> und <em>&#8222;Weakniss Leaving My Heart&#8220;</em> hat das bereits bewiesen. Mal vom <strong>Artwork</strong> abgesehen haben diese beiden Songs schon gezeigt, wie <strong>vielschichtig</strong> der Sound werden wird. Klar, bei einem <strong>Doppelalbum</strong> geh ich auch davon aus, dass ich nicht die ganze Zeit vom Stuhl in den Pit gepustet werde.&nbsp;</p>
<p><iframe title="HEAVEN SHALL BURN – Protector/Weakness Leaving My Heart (OFFICIAL VIDEOS)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/IvytvMgUpis?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>Apropos Pit</strong>&#8230; Wer sich gern darin aufhält, wird auf dem Album genug Futter finden. <em>&#8222;Protector&#8220;</em> ist schon gut geeignet, aber wer zum Beispiel bei einem <em>&#8222;Truther&#8220;</em> noch ruhig stehen oder sitzen bleibt, hat sich vermutlich im Konzert geirrt. Auch <em>&#8222;Terminate The Unconcern&#8220;</em> (bei dem ich als erstes &#8222;Unicorn&#8220; gelesen hab), welches Gastvocals von <strong>Andy</strong> von <strong>CALIBAN</strong> bietet, schlägt in diese Kerbe. Ich freu mich seine Stimme mal wieder in einem <strong>HSB</strong> Song zu hören, da beide Bands auch gut befreundet sind und schon in der Vergangenheit zusammgearbeitet haben (&#8222;The Split Program&#8220;). Dies ist aber auch keineswegs das einzige <strong>Feature</strong>, das &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; beherbergt. Die Liste ist lang und reicht von Gastsängern, über Gastmusiker, bis hin zu einem ganzen <strong>Orchester</strong>, für das die Band nach Russland gereist ist und welches auch schon für <strong>RAMMSTEIN</strong> diverse Streicher eingespielt hat.&nbsp;</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-large wp-image-35631 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-1024x670.jpg" alt="" width="1024" height="670" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-1024x670.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-300x196.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1-750x491.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/03/HeavenSHALLBURN-1.jpg 1200w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>ZUFRIEDENHEITSGARANTIE</h4>
<p>Wo wir grad von Streichern reden (meine Überleitungen sind heute echt on Point!<em>), </em>was ich an <strong>HSB</strong> so sehr liebe, sind nicht etwa die <strong>einzigartige</strong> Stimme von Goldkehlchen <strong>Molle</strong>, die fetten Riffs, der druckvolle Sound, oder einfach der Charme der Band selbst. Nein, es sind diese unfassbar <strong>mitreissenden Momente</strong>, welche aus bewegenden Melodien und den eben genannten Punkten einen perfekten Stil ergeben, den nur diese Band basteln kann. <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> haben es geschafft, sich ihren eigenen Kosmos zu bauen. Man hört einen ihrer Songs, und weiss sofort, wer da grad die Membranen massiert. Dabei spielt es auch keine Rolle, in welchem<strong> Tempo</strong> sich das bewegt. Längst kann man hier nicht mehr von<strong> Metalcore</strong> sprechen, es ist soviel mehr daraus gewachsen. Das bestätigen mir auch Freunde, die absolut keinen Core hören, <strong>HSB</strong> aber sehr gern haben. Eben genau diesen besagten Stil produzieren die (hauptsächlich) Thüringer wieder<strong> in Perfektion</strong>. Als Beispiel muss ich hier das geradezu<strong> epische</strong> <em>&#8222;Expatriate&#8220;</em> nennen. Dieses beinhaltet auch noch eine in deutsch erzählte <strong>Geschichte</strong>, möchte ich es mal nennen. Definitiv ein absolutes Highlight des Albums! Dass <strong>HSB</strong> sowieso thematisch auf sehr viel Inhalt und <strong>Botschaft</strong> setzen, sollte euch sicher klar sein.&nbsp;</p>
<p>Aber auch <strong>Experimentierfreude</strong> ist reichlich vorhanden, es gibt unter anderem diverse<strong> elektronische</strong> Happen, natürlich nur als Unterstützung. Beispiel gefällig?<em> &#8222;La Résistance&#8220;. </em>Um diesen Song am Ehesten zu beschreiben, würde ich auf ein gewisses <strong>KILLING JOKE</strong> Cover verweisen. Das kommt dem Sound glaub ich recht nahe und macht verdammt viel Spaß! Auf <strong>CD 2</strong> &#8222;Sacrifice&#8220; habe ich den Eindruck, wurden die meisten Experimente gewagt. <em>&#8222;Critical Mass&#8220;</em> ist dafür auch noch so ein Beispiel. Punk? Hardcore? Irgendwie<strong> beides</strong>! Sicherlich war die Tracklist eine thematisch/klangliche Entscheidung. Bei <strong>CD 1</strong> &#8222;Truth&#8220; gibt es dafür mehr Härte. Zumindest ist das mein Eindruck, nachdem das Album nun 2 Tage in Dauerschleife dudelt.&nbsp;</p>
<p>Bevor ich noch zu etwas &#8222;negativem&#8220; komme, hier noch das <strong>Video</strong> zu <em>&#8222;Eradicate&#8220;</em>, welches ich einfach mal auf euch wirken lassen will. Die Geschichte zur Entstehung ist ebenfalls im Film zu finden.&nbsp;</p>
<p><iframe title="HEAVEN SHALL BURN - Eradicate (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FWukd9fsRro?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>ETWAS KRITIK AM SCHLUSS</h4>
<p>Ich muss sagen, dass ich auf dem Vorgänger &#8222;Wanderer&#8220; mehr <strong>Melodien</strong> hatte, die mich komplett umgehauen haben, auf der anderen Seite gibt es auf &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; die geballtere Ladung <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>, mit viel Mut zu Experimenten, natürlich einer <strong>stattlichen Spielzeit</strong> und dem gewohnt qualitativ sehr hohen Niveau. Die ganzen <strong>Gastparts</strong> runden dieses gewaltige Werk stimmig ab. Zumindest meistens. Denn mit<em> &#8222;The Sorrows Of Victory&#8220;</em> werd ich nicht richtig warm, auch wenn der Song an sich großartig ist. Mein Problem ist der Gastpart von <strong>Chris Harms</strong> von<strong> LORD OF THE LOST</strong>. Das liegt aber wirklich nur an persönlichem Befinden. Ich komm mit seiner Stimme in rockigem Gewand einfach nicht klar. Denn ich trauere noch immer seiner elektronischen Formation <strong>UNTERART</strong> nach, welche ich nach wie vor allem vorziehe, was er seither produziert hat. Aber ihr seht schon, das kann ich dem Album wirklich nicht als Punkt abziehen. Alles in allem wurde meine große Erwartungshaltung nicht ruiniert, im Gegenteil, <strong>ich bin begeistert</strong>! Schade nur, dass die kommenden Clubshows Corona-bedingt nicht stattfinden. Hoffen wir einfach auf ein <strong>FULL FORCE</strong>.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - My Heart And The Ocean (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/c0JyybdXIPQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://heavenshallburn.lnk.to/OfTruthAndSacrifice">DAS ALBUM HIER&nbsp;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/heaven-shall-burn-of-truth-and-sacrifice/">HEAVEN SHALL BURN &#8211; Zum Opfer der Wahrheit?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN &#8211; HSB IM KINO</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 21 Feb 2020 06:27:54 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Film]]></category>
		<category><![CDATA[Heaven Shall Burn]]></category>
		<category><![CDATA[Kino]]></category>
		<category><![CDATA[Leipzig]]></category>
		<category><![CDATA[mein grünes herz]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Ey, jehn mer heute Ahmd zu HEAVEN SHALL BURN? -- Klar, wo spielen die?! -- IM KINO!"</p>
<p>Wir waren dabei und haben uns "MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN" angeschaut. Was die Doku verspricht und was sie hält - und alles über die Band, Lifestyle und DIe Szene... "JETZE!"</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/">MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN &#8211; HSB IM KINO</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em>Es ist genau diese Zeit, in der ich eigentlich von einer Spätschicht nach Hause komme, mir ein Bier aufmache und Netflix oder die Switch anmache. Punkt eins trifft auch heute zu, allerdings starte ich meine Schreibmaschine, genannt Laptop, um diesen Bericht zu schreiben. Die Eindrücke sind einfach noch wunderbar frisch.</em></span></p>
<p>Ich komme gerade aus dem <strong>REGINA PALAST</strong> in <strong>Leipzig</strong>, in dem &#8222;Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten&#8220; gezeigt wurde. Das Leinwanddebüt von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Wie hier in Leipzig oft üblich, wieder in Begleitung unserer Fotofrau <strong>Jule</strong>. Dass es heute natürlich keine Fotos gibt, sollte allen Kinofans bewusst sein. Der Film lief nur gestern zur Vorpremiere in Leipzig, sowie heute am <strong>19.2.</strong> in diversen Kinos in Deutschland und Österreich. Logisch, dass man sich das als Fan der Band nicht entgehen lassen sollte. Außerdem wird er noch als <strong>DVD</strong> dem neuen Album &#8222;Of Truth And Sacrifice&#8220; beiliegen, welches am <strong>20.3.</strong> erscheint. Aber reden wir überhaupt von einem Film im klassischen Sinne?&nbsp;Nein, vielmehr handelt es sich um eine <strong>Doku</strong>. Sowas gab es schonmal als Bonus mit dem Titel &#8222;Leitmotiv&#8220;, welcher sich auf der DVD &#8222;Bildersturm&#8220; befand. Allerdings kann man das schon rein qualitativ und vom Anspruch nicht vergleichen, aber dazu später mehr.&nbsp;</p>
<p>Wir lassen uns im gut gefüllten (aber nicht ausverkauften) Saal nieder und lassen erstmal die obligatorischen Werbefilmchen über uns ergehen. Als dann nach der klassischen <strong>Eiswerbung</strong> der zu Späßen aufgelegte Eismann den Raum verlässt, sag ich noch zu Jule &#8222;Sowas müssten die doch eigentlich mal mit <strong>Bier</strong> machen, würde sicher funktionieren!&#8220;. Keine 2 Sekunden später steht er wieder mit einer Mischkiste im Saal, was natürlich <strong>reichlich</strong> Anklang findet. Bitte auch in Zukunft so umsetzen!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - Mein Grünes Herz in dunklen Zeiten (Trailer)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/C7NPqydqbtM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>SO VIEL MEHR</h4>
<p>Der Film beginnt und wir werden zunächst mit vielen Impressionen zur <strong>Albumentstehung</strong>, den Proberäumen, dem Studio-Alltag und einigen weiteren Einblicken <strong>hinter die Kulissen</strong> unterhalten. Das macht sofort Appetit auf das kommende Werk und ist verdammt <strong>charmant</strong> präsentiert, da auch viele Menschen zu Wort kommen, die rein musikalisch eher wenig mit der Musik von <strong>HSB</strong> am Hut haben. Dafür aber zwischenmenschlich. Schnell wird besonders uns als Sachsen klar, warum der Saal an vielen Stellen zum lauten <strong>Schmunzeln</strong> animiert. Ich persönlich mochte aber gerade den Dialekt der (hauptsächlich) <strong>Thüringer</strong> schon immer sehr, das ist so ein kleiner Sympathiebonus.&nbsp;</p>
<p>Was im weiteren Verlauf folgt, sind genau die Dinge, welche <strong>namensgebend</strong> für den Film sind. Durch hübsch in Szene gesetzte <strong>Ortswechsel</strong> werden die einzelnen Mitglieder in ihrem Leben neben der Band begleitet. Und genau da spielt der Film seine Stärken aus. Wir erfahren, was <strong>Molle</strong> und Co. beruflich machen (ja, nicht jedes Mitglied lebt <strong>nur</strong> von der Musik), wie bei einigen die Kindheit verlaufen ist, wo sie aufwuchsen und was sie dazu gebracht hat, sich so zu <strong>engagieren</strong>, wie sie es eben tun. Da sind sehr viele neue Infos dabei, die sicher auch eingefleischte Fans noch nicht wussten. Ich zum Beispiel weiß jetzt, wo ich mal essen gehen werden, wenn ich in <strong>Erfurt</strong> bin. Wo das ist, erfahrt ihr aber am Besten selbst, wenn ihr euch den Film anschaut. Ein paar <strong>Details</strong> dieser Abschnitte wurden auch schon bei &#8222;Leitmotiv&#8220; beleuchtet, allerdings muss ich zugeben, dass ich mir da noch nicht sicher war, was davon Jux oder Realität war. Denn diese Doku war sehr <strong>humorvoll</strong> gestaltet. Dadurch natürlich auf einem anderen Level, wie dieser aktuelle Streifen. All diese Filmabschnitte sind immer passend mit den Klängen der Band unterlegt und hier und da mit <strong>Liveausschnitten</strong> gespickt. Der Bezug zur Musik geht somit nirgends verloren. Auch wenn viele Jobs so weit weg vom Thema Musik sind, weiß man praktisch immer, mit wem man es zu tun hat. Und gerade durch diese Distanz sind die <strong>Kommentare</strong> der Menschen toll, die mit den Herren auf anderer Ebene zusammenarbeiten.&nbsp;</p>
<p>Später bekommen wir noch einen Einblick in die Arbeit mit einem <strong>Orchester</strong>. Gerade als Musikschaffender ist dieser Teil besonders spannend, ich wollte hinterher eigentlich noch so viel mehr erfahren. Es ging dabei speziell um den Song <em>&#8222;Weakness Leaving My Heart&#8220;</em>, welcher bereits veröffentlicht wurde. Durch den Film hör ich da nun noch etwas genauer hin. Sehr schön! Ebenfalls wissen Kinogänger auch jetzt schon, welcher Song als nächstes mit <strong>Video</strong> veröffentlicht wird. Welcher das ist, und warum das besonders interessant wird, verrate ich natürlich nicht. Spoiler fand ich schon immer grausam!&nbsp;</p>
<h4>FAZIT</h4>
<p>Ich kann &#8222;Mein Grünes Herz In Dunklen Zeiten&#8220; eigentlich jedem empfehlen. Jedem, der nicht nur <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> mag, sondern auch auf gut produzierte und vor Allem <strong>menschliche</strong> Dokus steht. Alles wird so nah, echt und <strong>detailverliebt</strong> gezeigt (jedes Tier im Film wird z.B. namentlich genannt), dass man sich regelrecht in dem Film verliert und sich <strong>direkt dabei</strong> fühlt. Das macht richtig Spaß! Umso ärgerlicher ist es dann, wenn die Credits -eingebettet in <em>&#8222;Protector&#8220;</em>&#8211; über die Leinwand laufen. Das ist auch der einzige Punkt, den ich negativ ankreiden möchte. Das Ende kam <strong>zu spontan</strong>. Wir haben uns irgendwie rausgerissen gefühlt. Gerade war man noch mittendrin und zack &#8211; das war&#8217;s dann. Aber das tut dem kompletten Erlebnis eigentlich keinen Abbruch. Wer es nicht in&#8217;s Kino geschafft hat, sollte sich unbedingt das kommende Album mit DVD sichern. Meiner Meinung nach <strong>absolut lohnenswert</strong>, das schau ich mir gern nochmal an. Warum ich übrigens beim Verlassen des Kinos etwas missmutig auf meinen <strong>BULLET FOR MY VALENTINE</strong> Backpatch blicken musste, erfahrt ihr nur im Film.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - Mein Grünes Herz in dunklen Zeiten (Trailer 2)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/n_Xn_Gej1Ds?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Und zum Schluss noch eine weitere Meinung von unserer <a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><strong>Merlin</strong></a>, welche parallel ein anderes Kino besucht hat. Interessant, dass sich ihre Eindrücke ziemlich präzise mit meinen decken. Das spricht definitiv auch für den Film, oder?&nbsp;</p>
<p><strong>Zitat:</strong></p>
<p>Ich muss gestehen: der Titel des Films hat mich jetzt nicht vom Hocker gerissen. Zu esoterisch, zu melodramatisch für meinen Geschmack. Aber nichtsdestotrotz verbirgt sich hinter ihm ein wirklich <strong>guter Film</strong>, den ich nicht nur eingeschweißten <strong>HSB</strong> Fans gerne ans Herz legen möchte. Man erfährt etwas über den Entstehungsprozess der Alben, die Probleme, mit denen man sich als nicht hauptberuflich tätige Band so herumschlagen muss, aber auch viel über <strong>Leben und Charakter</strong> der einzelnen Bandmitglieder. Dabei bleibt der Film stets nah am Menschen und driftet nicht auf eine elitäre Ebene ab. Hier gibt es kein &#8222;von Außen draufschauen&#8220;, hier ist man als Zuschauer <strong>mittendrin</strong>. Und bekommt nebenbei auch noch ne ganze Menge <strong>gute Musik</strong> um die Ohren gescheppert</p>
<p><a href="https://of-truth-and-sacrifice.centurymedia.com/">HEAVEN SHALL BURN</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mein-gruenes-herz-in-dunklen-zeiten-hsb-im-kino/">MEIN GRÜNES HERZ IN DUNKLEN ZEITEN &#8211; HSB IM KINO</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 11:40:46 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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		<category><![CDATA[Suicide Silence]]></category>
		<category><![CDATA[THY ART IS MURDER]]></category>
		<category><![CDATA[Whitechapel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wird man eigentlich zum Metalcore-Sympathisanten?<br />
Daniel hat für uns seinen musikalischen Werdegang niedergeschrieben und auch eine ganze Menge Empfehlungen im Gepäck. Warum Core für ihn zum Zentrum seines Musikgeschmacks geworden ist und was unser Magazin eigentlich damit zutun hat, erfahrt ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich angefangen habe, ernsthaft Musik zu hören, begann alles mit elektronischen Klängen. <strong>OMD</strong>, <strong>DEPECHE MODE</strong>, <strong>AND ONE</strong>, <strong>WOLFSHEIM</strong> und alles, was man noch so als Einstiegsdroge in eher düstere Gefilde bezeichnen kann. Das war Mitte der 90er und zog sich über viele Jahre hinweg. Ich wollte eigentlich nie etwas anderes. Später kamen dann aber doch irgendwie <strong>Gitarren</strong> ins Spiel. Auch wenn zu der Zeit nur vereinzelt, aber mit <strong>HIM</strong> und <strong>DIE ÄRZTE</strong> immerhin Bands, die ich nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsbands zähle. Über die Jahre gesellten sich noch hier und da andere Acts dazu, von denen ich wohl <strong>BLINK-182</strong> oder <strong>RISE AGAINST</strong> am nachhaltigsten betrachten würde. Viel mehr gab es dann aber nicht. Für mich war stets der Electro DAS Ding. Das ging auch so weit, dass ich mich selbst darin betätigen wollte, und mit meinem Best Buddy eine Band gegründet hab (Ja, in dem Genre geht sowas mit 2 Hanseln). Diese besteht immer noch, und ich bzw. wir haben dabei auch noch verdammt viel Spaß, aber eine Sache hat sich entschieden geändert&#8230;&nbsp;</p>
<h4>HINTER DEM RAND DES TELLERS</h4>
<p>Soweit ich das nachverfolgen kann, war es 2004, als sich plötzlich eine <strong>neue Welt</strong> für mich auftat. Im Electro befand ich Bands als meine Favoriten, deren Gesang größtenteils nur aus <strong>Geschrei</strong> bestand, deren Musik aber trotzdem <strong>hochmelodisch</strong> war. In dieser Zeit fand ich Freunde, die damit zwar nichts anfangen konnten, aber mich darauf hinwiesen, dass es da etwas anderes gibt, was mir vielleicht auch gefallen könnte. Im Prinzip ähnlich gestrickte Musik, nur eben &#8222;handgemacht&#8220;: <strong>Metalcore</strong>. Zur gleichen Zeit hab ich beim Soundtrack zu <strong>SAW</strong> schon einen Song gehört, der mich total begeistert hat: <em>&#8222;The Beloved And The Hatred&#8220;</em> von <strong>CALIBAN</strong>.</p>
<p>Genau die Band zählte auch zu den Lieblingen eines Freundes und so griff quasi eins in&#8217;s Andere. Er zeigte mir das damals aktuelle Album &#8222;The Opposite From Within&#8220; und ab diesem Zeitpunkt war es passiert: <strong>Ich war angefixt</strong>. Die Mischung aus dem Geschrei und den unfassbar melodischen Refrains war (und ist) einfach großartig. Die Abwechslung zwischen Aggression und Eingängigkeit hat mich komplett umgehauen. Er zeigte mir noch weitere Bands, von denen ich bis heute nur <strong>IN FLAMES</strong> behalten hab. Auch wenn das nicht dieser Metalcore war, es war trotzdem geil, denn es bot sozusagen die gleichen Elemente, nur etwas anders verpackt. Eine Sache musste ich aber unbedingt haben: <strong>den Klargesang</strong>. Ohne ging es einfach nicht, ich wollte es auch keinesfalls ohne haben! Selbst eine Band wie <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> mochte ich einfach nicht, weil es keinen Klargesang gab. Nur der eine Song damals <em>&#8222;To Harvest The Storm&#8220;</em>, der war gut. Der hatte das! Und so blieben dann<strong> CALIBAN</strong> über einige Zeit die Band für mich, die das Genre in meinem Kopf definierte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Beloved and the Hatred" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/BE1wLUsh3Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann genau der Punkt war, an dem mir mein Hirn gesagt hat: <strong>&#8222;Komm, das kann nicht alles sein, stöber doch mal weiter!&#8220;</strong>, kann ich nicht genau festlegen. Jedenfalls hab ich vor ein paar Jahren angefangen, mich dem Metalcore weiter zu öffnen, weiter zu graben. Immer mehr Bands landeten auf meinem Radar, immer mehr starke Melodien, immer aggressivere Screams. Es fühlte sich an, wie ein nie enden wollender Strom aus neuen Eindrücken. Ich war permanent auf Websiten unterwegs, auf denen ich<strong> fast täglich</strong> neue Bands entdeckte. Dann folgten die ersten Konzerte, die ersten <strong>Moshpits und Crowdsurfer</strong>, die ich beobachten (!) konnte.</p>
<p>Alles war so neu, so frisch, so unverbraucht. Dieses Gefühl und<strong> diese Energie</strong> spürte ich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten nicht mehr. Ich fing an, meine mich stets begleitende Musiksammlung (einen iPod) zu entrümpeln und umzukrempeln. Electrobands, die stellenweise sowieso nur Platzhalter waren, wichen Corebands. Ein paar vereinzelte werden immer da sein, keine Frage, nur finde ich in dieser Szene nichts mehr, was mich so begeistern kann. Und das kann ich leider nicht nur auf die Musik beziehen. So haben auch ein Haufen schwarze (Band)Shirts Platz machen müssen. Platz für neue, teils sehr<strong> farbenfrohe</strong> (Band)Shirts. Springerstiefel wurden gegen <strong>Chucks</strong> getauscht. Davon kann man übrigens auch nicht genug besitzen.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - Hunters Will Be Hunted (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Esi9RUWWtks?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwann in dieser Zeit hab ich für mich auch festgestellt, wie genial <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> eigentlich sind, und zähle sie heute zu meinen absoluten Lieblingen. Mittlerweile brauchte es auch <strong>nicht unbedingt</strong> nur Clean Vocals, hauptsache Melodie. Was ich auch festgestellt hab: dass ich mich irgendwie auch in diesem musikalischen Umfeld betätigen muss! Und so hatte ich im Herbst 2017 die Idee, mich beim <span style="color: #800000;"><strong>Silence Magazin</strong></span> zu bewerben. Noch eine Band kam nicht in Frage, da ich erstens nicht die Zeit und zweitens nicht das Talent für handgemachte Musik besitze. Allerdings hatte ich auch noch nie etwas mit Rezensionen zu tun. Aber ich wollte es unbedingt versuchen! Ich bekam die Chance, hatte sofort Blut geleckt und hier bin ich nun. An der Stelle nochmal <strong>Danke</strong> an alle Beteiligten und alle Leser! Was aber seither für eine <strong>Entwicklung</strong> stattgefunden hat, konnte ich 2017 auch noch nicht ahnen&#8230;&nbsp;</p>
<h4>VOM DREHEN AN HÄRTESCHRAUBEN</h4>
<p>Es ist erstaunlich, wie viele Bands ich durch <span style="color: #800000;"><strong>Silence</strong></span> entdeckt hab. Verdammt viele Gute, aber auch mal den ein oder anderen Dämpfer. Neben Metalcore verliebte ich mich auch in <strong>melodischen Post-Hardcore</strong>. <strong>OUR MIRAGE</strong> seien da zum Beispiel besonders hervorgehoben. Womit ich aber irgendwie nie klarkam, ist der <strong>Deathcore</strong>. Diese teils gruseligen Borstentierlaute verstörten mich, das oft durchgängige Geknüppel ohne Sinn und Verstand &#8211; <strong>ich hab&#8217;s nie kapiert</strong>. Und auch nur selten konnte ich irgendwo eine vernünftige Melodie ausmachen. Auch einige Bands, die ich im Zuge von Konzerten und Festivals gesehen hab, haben mich eher an die Bar oder raus getrieben.</p>
<p>Im letzten Jahr stieß ich dann aber auf eine Band namens <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>, welche als Mischung aus Deathcore und Metalcore beworben wurden. Das war vermutlich der berühmte Schalter im Kopf. Diese Herren sind durch das <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review für Silence</a> und ihr bisheriges Schaffen zu meiner <strong>Nummer 1</strong> geworden. Brachiale Härte in den Strophen (Deathcore!) und wundervoll-melodische Refrains. Ich war und bin platt. Allerdings bin ich kürzlich eher unbewusst über eine andere Band gestolpert. Vor ca. einem Monat (wenn überhaupt) las ich im Netz etwas von &#8222;melodischem Deathcore&#8220; und stieß auf den Namen <strong>AFTER THE BURIAL</strong>. &#8222;Hörste halt mal rein.&#8220; Ich glaube es war der Song <em>&#8222;Collapse&#8220;</em>, den ich zuerst hörte. Auf jeden Fall ist dann etwas passiert. Ich fand&#8217;s richtig gut! Die berühmten Schweinchengeräusche waren da auch nicht drin, und die Härte und die Kraft haben mich irgendwie in ihren Bann gezogen. Auch der Rest der Band konnte mich überzeugen. Merkwürdig, vorher mochte ich sowas doch auch nicht?!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AFTER THE BURIAL  - Collapse (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tdMyHGlOxQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun wollte ich aber doch <strong>mehr</strong> kennenlernen. Ich wühlte mich natürlich erstmal durch sämtliche &#8222;großen&#8220; Namen. <strong>WHITECHAPEL</strong>? &#8211; Love it! <strong>CHELSEA GRIN</strong>? &#8211; Love it! <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>? &#8211; Herzlich gern! Nur die oft genannten Speerspitzen, da haperts. Mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong> werd ich nicht warm, allerdings sind die Sachen mit <strong>Mitch Lucker</strong> noch ganz cool, wahrscheinlich liegt&#8217;s wirklich an der Stimme. <strong>THY ART IS MURDER</strong> und ich werden momentan auch keine Freunde. Funktioniert einfach nicht. Eine Band hat es in den letzten Wochen aber geschafft, mich komplett zu überzeugen. Weil sie Stilmittel und Elemente vermischen, die ich in der <strong>Kombination</strong> so noch nicht gehört hab. Die Rede ist von <strong>SHADOW OF INTENT</strong>. <strong>Symphonic Deathcore</strong> hab ich dazu gelesen und würde das auch direkt so unterschreiben. Das harmoniert so außergewöhnlich gut miteinander, dass es wirklich als Kunst zu bezeichnen ist. Zumindest fasse ich das so auf, in meinem ausufernden Hype diesbezüglich. Interessant ist rückblickend auf all diese Bands, dass ich einige davon vorher schon mal irgendwann probegehört hab und praktisch direkt wieder ausgemacht hab.</p>
<h4>UND NUN?</h4>
<p>Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich mein Geschmack so entwickeln konnte und was da innerlich passiert ist. Nach wie vor liebe ich <strong>Metalcore</strong> und <strong>Clean Vocals</strong>, noch besser ist es natürlich, wenn beide Genres sich mischen. Aber dass ich nun Bands höre, vor denen ich vor ein paar Jahren noch weggerannt bin, macht mich selbst stutzig. Möglicherweise höre ich heute anders hin, <strong>detailierter</strong> &#8211; wenn man so will. Ich entdecke und schätze bei meinen bisherigen Deathcore Entdeckungen die <strong>versteckten</strong> Melodien, die man eben nicht im ersten Moment wahrnimmt. Auch die andere Ausrichtung der Texte, der Themen tut gut.</p>
<p>Dass mir diese Musik in einer kürzlich schlechten Stimmung irgendwie Kraft gegeben hat, stimmt mich auch sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wohin das nun alles geht, kann ich noch nicht sagen. Ich hab allerdings an vielen Stellen Kommentare gelesen, wie &#8222;Ich bin vom Metalcore zum Deathcore gekommen&#8220;. Scheinbar ist dieser Werdegang nicht untypisch. Ich fühle mich aber in beiden Bereichen wohl. Ebenso in der &#8222;Szene&#8220; generell. Wenn ich zum Beispiel dieses Jahr wieder zum Impericon Festival gehe, wird es sich wieder wie ein &#8222;Nach Hause kommen&#8220; anfühlen. Und das gefällt mir verdammt gut. Ein Gefühl, das ich in der Szene, in der ich ich mich so viele Jahre meiner musikalischen Entwicklung vorher bewegt hab, nicht mehr hatte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SHADOW OF INTENT - Embracing Nocturnal Damnation (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LDtLyMdwtwY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann ich allerdings mein erstes <strong>Review</strong> zu einem Deathcore Album schreibe, weiß ich nicht. Ich bin gerade noch dabei, das Genre richtig für mich zu erfassen. Um ein paar Elemente und Sounds mach ich auch immernoch einen Bogen. Manches hört sich eben einfach falsch an. Aber wer weiß, ich mochte auch Deathcore nie. Und wenn man&#8217;s genau nimmt, mochte ich auch Metal nie. Und überhaupt und sowieso. Achso, ob ich immernoch <strong>Electro</strong> höre? Es gibt schon noch Bands, von denen ich nicht wegkomme. Allerdings kann man die mittlerweile an beiden Händen abzählen. Ich kenne aber ein Mitglied einer solchen Band, welcher einen ähnlichen Musikgeschmack hat, wie ich. Das beruhigt!</p>
<p>Danke für&#8217;s Lesen, ich wollte das schon lange mal so niederschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SILENCE-SCHATZSUCHE #6: ALL BUT ONE &#8211; SQUARE ONE</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Mar 2019 08:54:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Wer jetzt bereits erschrocken ist, weil da oben Pop steht, den kann ich schonmal beruhigen. Es handelt sich schon noch um …" Naaaaaa?</p>
<p>Okay, wir lösen! In der heutigen Schatzsuche geht es um ALL BUT ONE, ein kleines Mastermindprojekt wirklich hochkarätiger Musiker.<br />
Was die Truppe so einzigartig macht, erfährst du von Daniel.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-6-all-but-one-square-one/">SILENCE-SCHATZSUCHE #6: ALL BUT ONE &#8211; SQUARE ONE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Manche Metal-Alben sind nicht wie andere. In einem riesigen, unübersichtlichen Haufen aus mediokren bis akzeptablen Werken kommt es manchmal vor, dass man auf die eine außergewöhnliche, leuchtende Perle stößt. Eine Kreation, die aus allen Perspektiven Perfektion ausstrahlt – und dabei oft von viel zu wenigen Menschen wahrgenommen wird. Kommt mit den Autoren des Silence-Magazins auf eine Suche nach der goldenen Nadel im stählernen Heuhaufen der Metal-Musik! Wir präsentieren euch hier unsere persönlichen Schätze – Alben, die für uns die einen unter Tausenden darstellen, und die wir mit euch, liebe Leser, gerne teilen möchten. Auf zur SILENCE-Schatzsuche!</em></p>
<p>Im breitgefächerten Bereich des <strong>Metalcore</strong> ist es heutzutage nicht mehr so einfach, etwas Neues, Eigenes zu erschaffen. Viele Bands versuchen, Stile zu mixen oder komplett neue zu erfinden. Manchmal geht das gut, und oft auch ziemlich in die Hose. Ich möchte hier keine Namen nennen, denn darum soll es ja nicht gehen. Vielmehr geht es heute um eine Band aus meiner persönlichen Schatztruhe der positiven Alben. Die Budapester (zumindest größtenteils) von <strong>ALL BUT ONE</strong> haben ebenfalls etwas versucht. Sie haben nämlich Stilmittel des <strong>Pop</strong> in den Sound des melodischen Metalcore zu übertragen. Als physischen Release gibt es bisher nur das Debüt &#8222;Square One&#8220; aus 2017, welches ich euch hier mal näher bringen möchte.&nbsp;</p>
<h2>KEINE PANIK!</h2>
<p>Wer jetzt bereits erschrocken ist, weil da oben Pop steht, den kann ich schon mal beruhigen. Es handelt sich schon noch um Metalcore. Und zwar verdammt eingängigen! Die Band besteht immerhin aus Mitgliedern sehr <strong>erfahrener Bands</strong>. Ich nenne mal Namen wie <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> und <strong>WHEN OUR TIME COMES</strong>. Das Projekt entstand als ambitionierte Idee des Gitarristen von <strong>ALESTORM</strong>, <strong>Máté</strong>. Was nun aber den Mix ausmacht, so lässt sich ganz klar eine Sache sagen: Es gibt nahezu <strong>nur Clean Vocals</strong>. <strong>ALL BUT ONE</strong> verzichten fast durchgängig auf Shouts. Vereinzelt finden sich zwar welche &#8211; zum Beispiel bei <a href="https://www.youtube.com/watch?v=DRGg5AC1nHY" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;Persistance&#8220;</em></a>, durch das ich auf die Band gestoßen bin -, diese dienen aber eher als <strong>Unterstützung</strong> für kurze Passagen. Die Stimme von Sänger <strong>Joe</strong> verfügt dabei über wirklichen <strong>Wiedererkennungswert</strong>, was dem Ganzen einen besonderen Stempel aufdrückt. Für meine Begriffe die perfekte Wahl für ein Projekt dieser Art. Hinzu kommt die textliche Ausrichtung. Beziehungen und Liebe im Allgemeinen sind kein seltenes Thema. Auch der Gesangsstil spielt da eine Rolle.</p>
<h3>Alles recht untypisch für den &#8222;normalen&#8220; Core, wie ich finde.</h3>
<p>Ich kann mir vorstellen, dass das dem einen oder anderen zu weichgespült daherkommt. Aber ich möchte euch wirklich ans Herz legen, euch mal darauf einzulassen. Wer mit Shouts generell nix anfangen kann, darf grundsätzlich ein Ohr riskieren. Denn rein musikalisch bekommt man hier neben <strong>starken Melodien</strong> auch noch richtig gute <strong>Soli</strong> geboten. Die Produktion und der Sound an sich sind zudem auf <strong>höchstem Niveau</strong>. Mich überzeugt das Album sowie die Band und deren Konzept auf ganzer Linie. Ich musste tatsächlich lange überlegen, welchen Song ich hier verlinke, ich habe mich nun für den <strong>Titeltrack</strong> entschieden, da ich den Refrain so unfassbar gut finde:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/5t-ZIIRU0Nk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>ZUGABE</h3>
<p>Ok, der Vollständigkeit halber geht noch einer. Und zwar auch deshalb, weil <strong>ALL BUT ONE</strong> obendrein großen Wert auf<strong> Musikvideos</strong> legen. Dafür ist das folgende <strong>der beste Beweis</strong>. Ich mag es total, wenn neben der Musik auch noch eine Geschichte erzählt wird. <em>&#8222;A Night Worth Forgetting&#8220;</em> ist die erste Folgesingle zum Album. Außerdem erschien erst kürzlich ein neuer Song namens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4rIQeGpc9dk" target="_blank" rel="noopener"><em>&#8222;White Noise&#8220;</em></a>. Beide knüpfen nahtlos an das grandiose Album an.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/8vys8ibvRLA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-schatzsuche-6-all-but-one-square-one/">SILENCE-SCHATZSUCHE #6: ALL BUT ONE &#8211; SQUARE ONE</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Coreknaben vereinigt euch! &#8211; Das IMPERICON FESTIVAL 2018 lockt wieder nach Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es eine Adresse für das perfekte Sammelsurium an Corebands aller nur erdenklichen Genres gibt, dann&#160;ist das wohl Impericon. Der Neckermann unter den alternativen Merchshops weiß nicht nur mit einem gut sortierten Angebot an Merch, Musik und Co. zu überzeugen, sondern auch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coreknaben-vereinigt-euch-das-impericon-festival-2018-lockt-wieder-nach-leipzig/">Coreknaben vereinigt euch! &#8211; Das IMPERICON FESTIVAL 2018 lockt wieder nach Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es eine Adresse für das perfekte Sammelsurium an Corebands aller nur erdenklichen Genres gibt, dann&nbsp;ist das wohl<strong> Impericon</strong>. Der Neckermann unter den alternativen Merchshops weiß nicht nur mit einem gut sortierten Angebot an Merch, Musik und Co. zu überzeugen, sondern auch mit einem eigenen Festival. Seit 2011 wird dieses nun bereits in Leipzig zelebriert. Nach diversen Locationwechseln findet man sich nun final in der <strong>Leipziger Messe&nbsp;</strong>ein. Das ist vor allem den stetig wachsenden Besucherzahlen geschuldet, weshalb das Event mittlerweile auch nicht nur in Leipzig stattfindet, sondern in diesem Jahr auch in <strong>Wien</strong>, <strong>Oberhausen</strong>, <strong>Solothurn</strong> und <strong>München</strong>, zum Teil mit wechselndem Line Up.&nbsp;</p>
<h3>EIN SCHMANKERL FÜR JEDEN CORELIEBHABER</h3>
<p>Auch 2018 kommt praktisch jeder auf seine musikalischen Kosten. Von lupenreinem <strong>Metalcore</strong> bis <strong>Melodic Hardcore</strong> wird einiges geboten, und die entsprechenden Bands können sich wahrlich sehen lassen. Ein besonderes Highlight stellen definitiv <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> dar, welche letztmalig vor einer angekündigten <strong>Bandpause</strong> live zu erleben sein werden. Dieser Auftritt dürfte für viele schon Grund genug sein, das Festival zu besuchen. Als ob das aber nicht schon für sich spricht, werden auch&nbsp;<strong>NEAERA</strong> wieder auf der Bühne stehen. Die Band vermisst nach eigener Aussage das Livegefühl. Das dürfte ebenfalls sehr spannend werden.&nbsp;</p>
<p>Zu den melodischen Granaten zählen außerdem noch <strong>ALAZKA</strong>, die sich nach Namens -und Besetzungswechsel bereits im vergangenen Jahr Live bewiesen haben, <strong>NOVELISTS</strong> und <strong>ANY GIVEN DAY</strong>, um nur eine Auswahl zu nennen. Auch <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> werden natürlich für reichlich Fanströme sorgen.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-25373" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture.jpg" alt="" width="997" height="864" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture.jpg 997w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture-750x650.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 997px) 100vw, 997px" /></p>
<p>Tickets für <strong>Leipzig</strong> könnt ihr euch&nbsp;<a href="https://www.impericon.com/de/impericon-festival-leipzig-28-04-2018-ticket.html" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>&nbsp;sichern, aber überlegt nicht zu lange. Diese sind bereits zu<strong> 60%</strong> unter die Leute gebracht, Tendenz steigend. Allerdings muss man bei so einem Aufgebot an Ausnahmebands eigentlich nicht großartig grübeln, oder?&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coreknaben-vereinigt-euch-das-impericon-festival-2018-lockt-wieder-nach-leipzig/">Coreknaben vereinigt euch! &#8211; Das IMPERICON FESTIVAL 2018 lockt wieder nach Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2017 06:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-29-nomen-est-omen/">Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Einprägsam, einzigartig, einfallsreich &#8211; Welche Bands haben die besten Namen und warum?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21396"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hannes/" target="_blank" rel="noopener">Hannes</a>&nbsp;</b>meint:</span></p>
<p>Als ich meine <strong>ersten Gehversuche im Metal</strong> wagte, war alles neu. Da klang jeder Bandname <strong>cool, gefährlich und verwegen</strong>. Heute gibt es kaum noch Bands, die einen Namen haben und mich damit beeindrucken konnten. Wenn es im Metal passende Bandnamen gibt, dann muss ich <strong>KATHARSIS (DE)</strong> nennen. Für eine <strong>Black-Metal-Band</strong> gibt es wohl kaum einen passenderen Namen. <strong>Totale Zerstörung und Reinigung</strong> in einem Wort. Besser geht es nicht. Auch die aus Spanien stammenden <strong>TEITANBLOOD</strong> haben sich wohl einen der besten Namen ausgewählt. Die Musik bekommt dadurch den <strong>endgültigen Touch</strong>, den sie benötigt.</p>
<p>In der <strong>Humorbranche</strong> fand ich damals Projekte wie <strong>DARK KIRCHENSTEUER</strong> und <strong>TROLLKOTZE</strong> mehr als amüsant. Auch die <strong>mexikanischen Goregrinder PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTTITISSARCOMUCOSIS</strong> (mein Lieblingswort bei Scrabble) standen ganz weit oben, wenn es darum ging, über den Bandnamen zu lachen. Zwischendurch lachte man sich über <strong>primitive Wortspiele</strong> wie <strong>IMMANUEL CUNT</strong> (Death Metal) schlapp und legte sich bei Auswüchsen wie den Norwegern <strong>FURZE</strong> und den Belgiern <strong>MÖSE</strong> ein souveränes Sixpack zu, dass aus den <strong>plötzlichen Kicheranfällen</strong> entstand.</p>
<p>Dann gibt es noch <strong>ZIMMERS HOLE</strong>. Auf den ersten Blick wirkt dieser Name harmlos, doch laut Interviews entstand der Name durch einen <strong>stark übergewichtigen Typen</strong>, der auf Partys nichts besseres zu tun hatte, als fremden Menschen <strong>mit gespreizten Backen</strong> entgegen zu stürmen.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sascha</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Bandnamen sind wie <strong>Markennamen</strong>: <strong>Identifikationsmerkmal</strong> und können im Zweifelsfall sogar über <strong>Ruhm</strong> oder zumindest <strong>Marketingerfolg</strong> entscheiden. Dabei ist meiner Meinung nach eigentlich alles erlaubt, das <strong>prägnant</strong> und <strong>einfallsreich</strong> ist – nicht immer nur emotional gebundene, persönliche Titel.</p>
<p>Bei den Namen der Kapellen ist <strong>nicht unbedingt die Länge entscheidend</strong>, denn alles kann hier Vorteile bringen. Auf der einen Seite kann man sich <strong>KREATOR</strong> oder <strong>TRIVIUM </strong>durch ihre Kürze sehr schnell merken. Aber auf der anderen Seite sind absurd lange Namen wie <strong>PARACOCCIDIOIDOMICOSISPROCTITISSARCOMUCOSIS</strong>&nbsp;zwar schwer im Gedächtnis zu behalten und bleiben doch im Kopf.</p>
<p>Mein Favorit bleiben jedoch die <strong>fantasievollen Namen</strong>, wie zum Beispiel <strong>AMON AMARTH</strong>. Eigentlich ist das nur der <strong>elbische Name des Schicksalsberges</strong> aus der &#8222;Herr der Ringe&#8220;-Reihe, aber sind wir mal ehrlich: wer von euch denkt heutzutage an die <strong>Saga von Tolkien</strong>? Auf der <strong>witzigen Seite</strong> ist mein Favorit <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong>. Eigentlich total <strong>hirnlos</strong>, aber trotzdem <strong>abstrus</strong> genug, um auch außerhalb des Metalgenres bekannt zu sein. Wenn das kein Erfolg ist, weiß ich auch nicht.</p>
<p>Also fassen wir zusammen: Wenn eine Band einen <strong>kreativen Namen</strong> hat – egal wie lang – ist das tausendmal besser als die <strong>fünfzigste Version eines Namenabklatsches von</strong> <strong>A DAY TO REMEMBER</strong>.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/andi" target="_blank" rel="noopener"><strong>Andi</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Ein Bandname ist eine <strong>Visitenkarte</strong>. So wie man bei „Rohrreinigung Kraus“ sofort weiß, was man bekommt, verhält es sich z.B. analog mit <strong>DYING FETUS</strong>, <strong>CANNIBAL CORPSE</strong> oder <strong>ABORTED</strong>. Death Metal GmbH &amp; Co. KG. Das passt natürlich zum blutigen Gesamtbild, überrascht aber eben auch nicht. <strong>FACEBREAKER</strong> finde ich allerdings grandios.</p>
<p>Falls sich der Bandname nicht in <strong>ein prägnantes Wort</strong> fassen lässt, kann die Sache schon mal <strong>ausarten</strong>. Wie bei <strong>SUCCESS WILL WRITE APOCALYPSE ACROSS THE SKY</strong>. Oder <strong>…AND YOU WILL KNOW US BY THE TRAIL OF THE DEAD</strong>. Damit fällt man definitiv auf. Geht nur etwas schwer über die Lippen. Apropos: Als Ergänzung zum Beitrag meiner Kollegen seien hier noch <strong>XAVLEGBMAOFFFASSSSITIMIWOAMNDUTROABCWAPWAEIIPPOHFFFX&nbsp;</strong>aus Südafrika<strong>&nbsp;</strong>genannt. Wenn du weißt, wofür das steht, hinterlass uns doch einen Kommentar!</p>
<p>Und wenn man als Band <strong>keinerlei gute Einfälle</strong> hat? Einfach den Titel eines Albums (<strong>MACHINE HEAD</strong>, <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>) oder Songs (<strong>COUNTLESS SKIES</strong>) einer anderen Band <strong>klauen</strong>! Entschuldigung, sich davon <strong>inspirieren</strong> lassen und der Band damit <strong>Tribut zollen</strong> (natürlich!). Sehr kreativ und eigenständig.</p>
<p>Welche Bandnamen gefallen mir denn nun am besten? In Buchstabenform gegossene Musik: <strong>PRIMORDIAL</strong>, <strong>LONG DISTANCE CALLING</strong>, <strong>GOD IS AN ASTRONAUT</strong>, <strong>ALL SHALL PERISH</strong>, <strong>EXPLOSIONS IN THE SKY</strong>, <strong>MELECHESH</strong>, <strong>CRIPPLED BLACK PHOENIX</strong>. Und <strong>GHOST TOAST</strong>. Einfach weil ich ihn witzig und charmant finde.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-29-nomen-est-omen/">Senf der Woche #29 &#8211; NOMEN EST OMEN?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 30 Aug 2017 09:44:00 +0000</pubDate>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Nach knapp vier Stunden Fahrt kommen wir an. Und kurz nach der Autokontrolle und Bändchenübergabe lauert schon <strong>das erste Hindernis</strong>. Ihr könnt euch nicht vorstellen, WIE schwer es ist,<strong> 12 Autos in Kolonne</strong> zusammen auf das Campgelände zu kriegen. Selbst wenn jedes einzelne davon eine gelbe Platte hat und offensichtlich zu dem Wagen vor und hinter sich gehört. <strong>Erst nach längerem Bequatschen von mindestens zehn Securities </strong>ist es dann doch irgendwie machbar, <strong>nicht in acht verschiedene Richtungen geleitet </strong>zu werden.</p>
<h1>Mittwoch – Der Tag der Überraschungen</h1>
<p>Den ersten Campingtag gut überstanden, machen wir uns erstmal auf aufs In-Field. Zwar ist dieses am ersten Tag erst zur Hälfte geöffnet, zum Schnuppern und Futtern reichts aber vorerst. Das Allererste, was auffällt: <strong>Keine Zeltbühne!</strong> Diese wurde ersetzt durch eine Standart-Open-Air-Bühne, die neue T-Stage. Das finde ich <strong>relativ traurig</strong> – Zeltbühnen haben etwas Eigenes, das Open-Air-Bühnen nicht bieten können: ihnen wohnt eine eingebaute, geschlossene Atmosphäre inne, Konzerte sind hier immer irgendwie besonders. In ihrer Eingegrenztheit formen sie einen eigenen (Vorsicht Fachbegriff!) heterotopischen Raum. Eine <strong>eigene kleine Welt zwischen Band, Musik und Publikum</strong> sozusagen. Etwas, das große Open-Air-Bühnen nur manchmal mit Müh‘ und Not erreichen. Schade, ich hätte gerne all die spätabendlichen Black-Metal-Konzerte, die auf dem Plan standen, in einer solchen Zeltatmosphäre erlebt. Warum diese Bühne fehlt und durch die neue T-Stage, resp. die alte Party-Stage ersetzt wurde, sollte mir allerdings später bekannt werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21283" aria-describedby="caption-attachment-21283" style="width: 787px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21283" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg" width="797" height="531" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/2017-08-22-19-12-41.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 797px) 100vw, 797px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21283" class="wp-caption-text">Keine Zeltbühne weit und breit [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>Denn es folgen die <strong>Überraschungsgigs</strong>! Bis auf dem Festival selbst wurde nicht bekanntgegeben, wer diese sechs aufeinanderfolgenden Surprise Acts am ersten Tag sein würden. Doch damit hätte niemand gerechnet: Riesige Namen wie <strong>POWERWOLF</strong>, <strong>AMON AMARTH</strong> und <strong>IN EXTREMO</strong> spielen an jenem ersten Tag eine Zusatzshow – und zwar mit <strong>Sets aus vergangenen Tagen</strong>! Als Andenken an <strong>MICHAEL „T“ TRENGERT</strong>, den verstorbenen Geschäftsführer des Festivals, geben am Eröffnungstag des zwanzigsten <strong>SUMMER BREEZE</strong> diese Bands, die zudem alle eine eigene Geschichte mit diesem Menschen haben, jeweils eine Oldschool-Show zum Besten. Die Begeisterung ist groß, das Konzept ist genial. Der Mangel an Kapazität einer Zeltbühne ist es, der die Organisatoren dazu verleitet hat, diese für dieses Jahr durch die neue alte Party-/T-Stage zu ersetzen, besonders mit Hinsicht auf diese Konzerte. Voraussichtlich wird es <strong>nächstes Jahr wieder eine Zeltbühne</strong> geben, meine Bedenken waren also umsonst.</p>
<h3>(K)ein Blick zurück?</h3>
<p>Dennoch fällt auf, dass sehr viele Festivalbesucher überhaupt noch nicht mitbekommen zu haben scheinen, was für ein spezielles Schmankerl sie gerade auf dem In-Field verpassen, als wir uns auf zu <strong>IN EXTREMO</strong> machen. Viele ahnungslose, verwunderte Gesichter lassen sich auf dem Campinggelände erblicken, als plötzlich Scharen von Metallköppen zu den Bühnen marschieren. Das Konzert ist demnach zwar gut besucht, läuft aber nicht über vor Menschen – sehr genießbar also. <strong>IN EXTREMO</strong> machen Stimmung und hauen einen Oldtimer nach dem anderen raus. Neben Evergreens wie „<em>Herr Mannelig</em>“ und dem „<em>Wind</em>“ hat man hier auch endlich wieder die Möglichkeit, in den <strong>Genuss sehr selten gewordener Leckerlis</strong> wie dem „<em>Palästinslied</em>“, „<em>Omnia Sol Temperat</em>“ oder den „<em>Merseburger Zaubersprüchen</em>“ zu kommen. <strong>Ein Konzert, auf das mit Sicherheit viele IN-EXTREMO-Fans früherer Stunde lange gewartet haben. </strong></p>
<p>Als nächstes steht die &#8222;Special Show&#8220; von <strong>POWERWOLF</strong> auf dem Speiseplan, welche jedoch kaum als solche bezeichnet werden kann. Der <strong>einzige Unterschied</strong> zu den vier oder fünf von mir zuvor absolvierten Gigs der heiligen Werwölfe ist, dass sie hier <strong>zum ersten Mal seit 2014</strong> „<em>Kiss Of The Cobra King</em>“ zum Besten geben. Davon abgesehen: wie immer eine höchst professionelle Show, guter Sound, motivierte Crowd, motivierte Band – <strong>was will man mehr</strong>. Es wird ordentlich gefeiert und mitgegrölt.</p>
<h3>Ade, du schönes Schiff!</h3>
<p>Nun steht bevor, worauf ich mich an diesem überraschungsgeladenen Mittwoch am meisten freue: <strong>AMON AMARTH</strong> treten <strong>mit einem Oldschool-Set</strong> auf. Als nicht allzu großer Fan derer jüngeren Entwicklung bin ich natürlich Feuer und Flamme für ein solches Happening. Und die Liederauswahl ist tatsächlich großartig. Einmal mehr denke ich voll Mitleid an diejenigen Menschen, die immer noch nichts ahnend unter ihren Pavillons verharren, während die Schweden glorreiche Lieder vergangener Tage anstimmen. Neben etlichen Tracks von „With Oden On Our Side“ hauen sie sogar „<em>Versus The World</em>“, „<em>For The Stabwounds In Our Backs</em>“, „<em>Thousand Years Of Oppression</em>“ und „<em>The Last With Pagan Blood</em>“ raus. Der <strong>Sound</strong> lässt leider im Vergleich zu den vorigen Bands etwas zu wünschen übrig, aber das soll heute <strong>keinem im Publikum die Laune verderben</strong> können.</p>
<p><strong>Das hölzerne Schiff</strong>, das die Wikinger vor acht Jahren hier auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> einweihten und seither in Betrieb hielten, wird mit dieser Show in den Ruhestand gesetzt – <strong>und fortan jährlich auf dem Festival als Bar</strong> wiederkehren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21292" aria-describedby="caption-attachment-21292" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21292" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0088-2-1024x578.jpg 1024w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21292" class="wp-caption-text">Die Bühnendeko hat ausgedient! [Pic @Mich]</figcaption></figure>
<h1>Donnerstag – Die ersten Headlinershows</h1>
<p>Der Donnerstag ist da – und damit der erste „richtige“ Festivaltag! Das gesamte In-Field hat jetzt geöffnet. Es bietet wieder unzählige Essenstände und Läden mit CDs, Kleidern und tonnenweise unnötigem Kram rund um die olle Metalmucke. Auch in dieser bösen, „trven“ Welt der <strong>Satanistenmusik</strong> hat man scheinbar mittlerweile gemerkt, dass <strong>Einhörner die neueste Marketingstrategie</strong> sind. Man entkommt ihnen an keiner Ecke. Irgendwie <strong>ekelhaft</strong>.</p>
<p><strong>LONG DISTANCE CALLING</strong> verpasse ich leider fast gänzlich, was ich erst recht schade finde, als ich dort ankomme und mich das letzte Lied in <strong>an Perfektion grenzendem Sound</strong> und wunderbar hineinsaugender <strong>Atmosphäre</strong> noch kurz aber effektiv in eine andere Welt zu verführen weiß. Und das trotz drückender Mittagssonne. Verdammt.</p>
<p>Gleiche Bühne, ein paar Stunden später: <strong>DECAPITATED</strong>. Schon letzte Woche durfte ich mir von den Polen ordentlich die Ohren waschen und <strong>das Genick massieren</strong> lassen. Allerdings <strong>fehlt</strong> <strong>diesmal ein Gitarrist</strong>, was zum Teil auffällt, allerdings kaum stört. Die Gitarrensoli sitzen, verbleibender Klampfenmann spielt mal seine Spuren, mal die seines abwesenden Artgenossen. Wenn auch nicht immer ganz perfekt, so macht man das Beste aus der Situation. Die Energie ist da, die Konzertbesucher gehen ab. <strong>Leider setzt gegen Ende auch noch das Mikrofon aus</strong>, und sowohl im letzten Lied wie auch in der letzten Ansage ans Publikum kann man sich nur noch per Lippenlesen ausmalen, was der Sänger uns mitteilen will. Ein gutes Konzert unter einem schlechten Stern.</p>
<h3>Die neue Bühne</h3>
<p>Nun geht es endlich zu den zwei <strong>Hauptbühnen</strong>. Sie heißen anders als in den Jahren davor, statt Main- und Pain-Stage gibt es jetzt Summer- und Breeze-Stage. <strong>Doch was ist das?</strong> Weit und breit ist keine zweite Hauptbühne zu sehen. Und dann erklärt man es mir: <strong>Die Summer-/Breeze-Stage ist eine Drehbühne.</strong> Während die eine Band spielt, wird auf der Rückseite für das nächste Konzert aufgebaut und der Sound gecheckt. Und zwischen den Konzerten dreht sich der gesamte Bühneninhalt um 180 Grad. <strong>Woah</strong>. Das hat schon was. <em>WIE</em> geil diese neue Bühne allerdings wirklich sein wird, wird mir erst beim nächsten Konzert klar werden.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21286" aria-describedby="caption-attachment-21286" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21286" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg" width="833" height="469" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-1024x577.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926-750x423.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_105926.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21286" class="wp-caption-text">Wahrlich ein Koloss [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure><strong>AMON AMARTH</strong> zum zweiten Mal – diesmal die angekündigte <strong>Headliner-Show</strong>. Und ehrlich gesagt, ich kann <strong>kaum in Worte fassen, wie gut</strong> dieses erste große Konzert auf der neuen Stage ist. Der <strong>Sound sitzt quasi zu hundert Prozent</strong>, und <strong>die Bühne bietet</strong> <strong>optisch einfach ein Spektakel sonder Gleichen</strong>: Nicht nur die Kulisse des Konzerts ist ebenso bombastisch wie aufwändig, auch die Licht- und Feuershow ist gleichwohl atemberaubend und perfekt auf das Konzert zugeschnitten.</p>
<p>Des Weiteren ist es wahrlich ein anderes Gefühl, diese einzelne, monolithisch platzierte, riesige Bühne im Zentrum des Geschehens zu erleben, als zwei mittelmäßige Stages nebeneinander zu haben, wobei auf der gerade nicht benutzten störende Soundchecks und nerviges Rumgewusel stattfinden. Dafür gibts hier links und rechts zwei riesige <strong>Dämonenfiguren</strong>, die den Blick auf die Bühne leiten, und die selbst in einer eigenen Lichtshow prachtvoll die Atmosphäre unterstützen. Außerdem ist es, dank neuem <strong>Schleusensystem</strong>, relativ gut möglich, einen guten Platz ohne zu viel Gedränge und Gekämpfe zu ergattern. Wow. <strong>So etwas sollen die Kollegen vom WACKEN erstmal hinkriegen.</strong> In neun Jahren und über 25 Festivals habe ich so etwas noch nicht erlebt. Scheiß auf die Zeltbühne – das hier ist bei Weitem die großartigste Bühne, vor der ich je stand. aufwändig, perfekt ausgeführt und mit Expertise in allen wichtigen Bereichen – alles addiert sich zu einer <strong>perfekten Konzert-Experience.</strong> Danke, <strong>SUMMER BREEZE!</strong></p>
<h3>AMON EXTREMO, die Zweite</h3>
<p>Um auf das Konzert zurückzukommen: Es werden <strong>viele Lieder des neuen Albums</strong> gespielt, und ich muss sagen, dass diese mir Live bei Weitem <strong>besser gefallen als auf Platte</strong>, und wahrscheinlich sogar eher zu diesem Zwecke konzipiert worden sind. Davon abgesehen dürfen Klassiker wie „<em>Pursuit Of Vikings</em>“ und „<em>Death In Fire</em>“ auch diesmal nicht fehlen, und als gegen Ende bei „<em>Twilight Of The Thunder God</em>“ der Vorhang fällt und <strong>ein riesiger Jormungand</strong> episch auf der Bühne thront, ist der Gig perfekt. Wahrlich ein <strong>audiovisuelles Spektakel</strong>, das seines Gleichen sucht. Selbst der doch sehr unpassende Gastauftritt von <strong>DORO PESCH</strong> kann dies nicht mehr kaputtmachen.</p>
<p>Als nächstes geben sich dann wieder <a href="https://www.youtube.com/watch?v=ADkIXmKO_lQ"><strong>IN EXTREMO </strong></a>auf der gleichen Bühne die Ehre. Leider muss ich das Konzert aus persönlichen Gründen in der Hälfte verlassen. Bis dahin zumindest trifft aber alles zuvor Gesagte auch hier zu – sehr coole Kulisse, überzeugender Sound, tolle Feuer- und Lichtshow. Im Gegensatz zum Vortag jedoch haben die <strong>Spielleute fast ausschließlich Songs der letzten drei Scheiben im Gepäck.</strong> Dies sorgt allerdings nicht für weniger Stimmung im Publikum. Sehr schön!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21285" aria-describedby="caption-attachment-21285" style="width: 824px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21285" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg" width="834" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_004933-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 834px) 100vw, 834px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21285" class="wp-caption-text">Spektakel [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Ein finsterer Restabend</h3>
<p>Düster, folkig und atmosphärisch wird es dann am späten Abend mit <strong>WARDRUNA</strong>. Bis kurz vor dem Festival wusste ich nicht mal, dass dieses Projekt rundum <strong>GAAHL</strong> (Ex-<strong>GORGOROTH</strong>-Sänger) überhaupt live existiert. Die <strong>okkulten Instrumente</strong> und die ruhigen, tief in nordischer Spiritualität verankerten Lieder entfalten sofort ihren hypnotischen Sog. Die Musik bietet an, sich komplett in sie hineinfallen zu lassen und <strong>davonzuträumen</strong>. Ein seltenes und interessantes Erlebnis, <strong>WARDRUNA</strong> einmal live sehen zu können. Dennoch schaffe ich es dank Müdigkeit nicht ganz bis zum Ende, und muss irgendwann abdrehen um nicht im Stehen <strong>wegzuratzen</strong>, weswegen ich mir selbst auch ein bisschen böse bin, muss ich gestehen.</p>
<p>Voll roher Energie ist dann im Gegenzug dazu das letzte Konzert des Abends: <strong>FIRTAN</strong> aus dem <strong>Schwarzwald</strong> rütteln mich laut und polyphon wieder aus dem Halbschlaf. <strong>Leider</strong> spielen sie auf der ungünstigen, winzigen und insgesamt eher <strong>sinnlosen Camel-Stage</strong>, bei der es meist sowohl am Sound als auch an der Atmosphäre hapert. Dennoch schaffen sie es, das anwesende Publikum zu begeistern und mit ihren <strong>zugleich harten und symphonischen</strong> Klängen die Mähnen ordentlich durchzuschütteln – ein guter Abschluss für einen ereignisvollen Tag, und gleichzeitig für die erste Hälfte des <strong>SUMMER BREEZE 2017</strong>.</p>
<h1>Freitag – Von unterirdisch üblem und galaktisch gutem Sound</h1>
<p>Im „<strong>Campsite Circus</strong>“, einer eher kleinen <strong>Zirkuszeltbühne außerhalb des In-Fields</strong>, soll es der Legende nach <strong>Akustikkonzerte</strong> von <strong>ELUVEITIE, FIDDLER’S GREEN, KNORKATOR</strong> und mehr geben. Soll heißen, dass diese Shows zwar sehr wohl in der Running Order zu finden sind, allerdings einen <strong>streng limitierten Einlass</strong> haben (666 Leute, wenn ich mich nicht irre). Man konnte im voraus Tickets dafür gewinnen, doch wer Glück hat und/oder früh genug an ist, kommt auch so rein. Und so schaffe ich es, <strong>durch einstündiges Warten</strong> vor dem Bühnenzelt, mich ohne Reservierung <strong>in die erste Reihe bei ELUVEITIE</strong> zu schmuggeln.</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21284" aria-describedby="caption-attachment-21284" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21284" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170817_213324-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21284" class="wp-caption-text">Das Zirkuszelt von innen [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Leider ist dieses eigentlich vielversprechend klingende Konzert <strong>kaum genießbar</strong>. Nicht, dass die Lieder nicht cool wären, nicht, dass die Band irgendwelche bemerkbaren Fehler spielen würde – das <strong>Problem liegt einzig und allein beim Sound</strong>. In einer so kleinen Location sollte es doch wirklich möglich sein, eine Band aus ein paar Akustikinstrumentalisten und zwei gechillten E-Gitarreros irgendwie ordentlich abzumischen. Aber nein. Flöte hört man erst nach drei Liedern, manchmal gar nicht. Frontmann <strong>CHRIGEL GLANZMANN</strong>s<strong> Mandola</strong>, die er quasi konstant spielt, <strong>ist stumm bis zum zweitletzten Song</strong> – erst, als er voller Inbrunst einen unhörbaren Solopart vor sich hin klimpert, fällt den Tontechnikern auf, dass sie eventuell etwas vergessen haben. Da fragt man sich doch: <strong>Tut denn so etwas wirklich Not? </strong></p>
<p>Als Entschädigung dafür ist dann später bei der Metalshow <a href="https://www.youtube.com/watch?v=Nnm9sZuTIpw"><strong>ELUVEITIE</strong></a>s die eine <strong>Gitarre so laut, dass alle Folkinstrumentale integral dahinter verschwinden</strong>. Und das quasi das ganze Konzert lang. Ausnahme sind ironischerweise die paar Akustiklieder, die die Schweizer auch auf der großen Bühne präsentieren. Trotz all dem, und trotz dem mittlerweile aufgekommenen Regen und Sturm, feiern und moshen nicht wenige Besucher voll guter Laune das ganze Konzert lang.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21287" aria-describedby="caption-attachment-21287" style="width: 817px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21287" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg" width="827" height="620" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_190414-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 827px) 100vw, 827px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21287" class="wp-caption-text">Schade um den Sound [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Schlechtes Wetter – Gute Laune!</h3>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=QE-HopOCZhE&amp;t=550s"><strong>CHILDREN OF BODOM</strong></a> – Regen! Schlamm! Egal! Spätestens nachdem Fronter <strong>Alexi Laiho</strong> das Publikum auffordert, <strong>dem schlechten Wetter den Mittelfinger </strong>zu zeigen, machen die Umstände keinem mehr was aus. Diejenigen Menschen, die sich durch den ekelhaft nassen Sturm übers ganze In-Field zur Bühne gekämpft haben, sind definitiv nicht hier, um sich davon die Stimmung verderben zu lassen. Anderthalb Stunden geht die Fete – <strong>anderthalb Stunden Oldschool-COB-Action</strong>. Diese Band hat irgendwann im Laufe ihrer Karriere verstanden, dass Festivalbesucher sich kaum für ihre neuen Alben interessieren. Scheint sie aber nicht zu stören: bereitwillig spielen sie wieder einmal nur einen einzigen Track, der jünger als 2008 ist, der Rest der Setlist zieht sich durch <strong>die ersten fünf Alben</strong>. Und das Publikum liebt es.</p>
<p>Im direkten Anschluss gönne ich mir dann <a href="https://www.youtube.com/watch?v=R4fdxXJ7OpA"><strong>KREATOR</strong></a>. Auch diese Band live zu erleben, ist immer wieder ein Fest. Eine gut balancierte Setlist aus <strong>alter Härte und neuer Virtuosität</strong>, ein ordentlicher und genau richtig lauter Sound, fette Bühnenkulisse (zehn Bildschirme mit angepasster Videoshow zu jedem Song, ein riesiger <strong>KREATOR</strong>-Kopf verharrt bedrohlich in der Bühnenmitte) und ein musikalisch <strong>professionell abgelieferter Gig</strong> machen dieses Konzert zu einem der großartigsten des ganzen Festivals. <strong>KREATOR</strong> sind wahrlich eine jener Gruppen, die nach über 30 Jahren Bandgeschichte in der <strong>Blüte ihrer Jugend und an der Spitze ihrer Fähigkeiten</strong> angekommen zu sein scheinen. Die Crowd ist gleicher Meinung – es gibt Circle Pits und Wall of Deaths in Hülle und Fülle. Dazu kommt noch eine stimmungsaufheizende Licht- und Feuershow, wie man sie mittlerweile von dieser Bühne gewohnt ist, und alles schließt sich zu einem äußerst wohlbekommenden Gesamtwerk zusammen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21288" aria-describedby="caption-attachment-21288" style="width: 818px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21288" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg" width="828" height="621" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170818_2350051.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21288" class="wp-caption-text">Die Allmächtigen [Pic@ Félix Weber]</figcaption></figure>
<h3>Neue Songs, neuer Gitarrist, neues Glück?</h3>
<p>Die letzte Band des Abends ist für mich <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gEkcSEoU1bE"><strong>WINTERSUN</strong></a>. Hier sitzt der Sound leider nicht ganz perfekt, doch die <strong>virtuose Performance</strong> macht dieses kleine Manko schnell wieder wett. Und das, obwohl sie mit <strong>Ersatzdrummer</strong> spielen. Episch und kraftvoll wirkt das Ganze, und auch Sänger <strong>JARI MÄENPÄÄ</strong>s Vocals klingen richtig gut, seit er sich dazu entschieden hat, das Gitarrenspiel live sein zu lassen und dafür einen <strong>weiteren Gitarristen</strong> mit an Bord zu nehmen. Einziges Problem: die Songs der neuen Platte eignen sich nicht allzu sehr für Live-Shows. Zu wenig Eingängigkeit, zu viel Monotonie sobald der Sound nicht zu hundert Prozent ist, wie er soll. Besonders, wenn bei „<em>Eternal Darkness (Autumn)</em>“ das <strong>Gitarrengewummer</strong> die Keyboard-/Samplespuren frisst, ist die Gefahr hoch, dass das Lied einfach nur nach monotonem, langweiligem Geblaste klingt und <strong>niemand was davon hat</strong>.</p>
<h1>Samstag – Die finale Fete</h1>
<p>Kaum legt man sich dreimal schlafen, schon befindet man sich plötzlich am Morgen des letzten Festivaltags. Erstmal die <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong> zum Frühstück reinziehen. Bekommt allerdings nicht besonders. Matschiger Sound, stumpfe Quatschmusik. <strong>Was hatte ich eigentlich erwartet?</strong></p>
<p>Diese wenig erfrischende Erfahrung wasche ich im Anschluss dann mit dem Auftritt der französischen Deathgrinder <strong>BENIGHTED</strong> ab. Eine <strong>Wand aus musikalischer Brutalität</strong> brettert von der Bühne in das recht kleine Publikum hinein, technisch auf höchstem Niveau und bei Weitem <strong>schneller</strong> als alles, was ich hier dieses Jahr sonst so gehört habe. Leider gibt es einige technische Soundprobleme am Schlagzeug, die immer wieder durchblitzen, und die Band ist knapp zehn Minuten vor Ende ihrer eigentlichen Spielzeit schon mit ihrem ganzen Programm durch. Schade. <strong>War trotzdem geil</strong>.</p>
<p><strong>KNORKATOR</strong> beweisen dann, <strong>im Gegensatz zu den</strong> <strong>GRINDFUCKERS</strong>, tatsächlich <strong>musikalische Fähigkeiten</strong>, und sind dazu auch noch lustig und kreativ. Ich komme leider erst mitten im Konzert bei der Bühne an, als gerade „<em>Ich Hasse Musik</em>“ in einer alternativen Jazzversion mit einer Gruppe von Gastmusikerinnen und -sängerinnen erschallt. Es wird wie immer viel Quatsch auf der Bühne gemacht, die Massen singen brav „<em>Wir Werden</em>“ (alle sterben) <strong>im Chor</strong> mit, und auch ansonsten lässt sich das Konzert gut <strong>zu ‘nem</strong> <strong>teuren Food-Truck-Burger und ‘nem fast genauso teuren Festivalbier</strong> genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21295" aria-describedby="caption-attachment-21295" style="width: 830px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21295" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg" width="840" height="563" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/DSC_0922-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 840px) 100vw, 840px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21295" class="wp-caption-text">Like a Buzz [Pic @Sébastien Rosch]</figcaption></figure>
<h3>Wolfsgesang und Himmelsbrand</h3>
<p>Nach einer längeren Pause gehe ich dann z<del>ähneputzen, pullern, und ab ins Bet</del>t zum <strong>WOLFCHANT</strong>-Konzert, welches überraschenderweise auf der kleinen Camel Stage stattfindet (ich dachte irgendwie, die wären bekannter als das!). Der Sound ist verhältnismäßig OK, besonders die <strong>Stimmen der zwei Sänger ergänzen sich sehr gut</strong>. Irgendwie habe ich das Gefühl, die ganze Band bestünde schon wieder aus komplett anderen Leuten als vor zwei Jahren. Besonders über den <strong>Drummer</strong> wundere ich mich. Den schnelleren <strong>Double-Bass-Passagen</strong>&nbsp; weicht er zwar <strong>geschmeidig aus,</strong> indem er sie kreativ ersetzt, scheint sie aber nicht spielen zu können. Nach drei Liedern muss ich dann auch schon gehen, um mir <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gWHgHpCk8u4"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong></a> anzusehen.</p>
<p>Ein weiteres Headlinerkonzert auf der Hauptbühne, ein weiterer Grund sich zu freuen! Wie bei allen zuvor ist der <strong>Sound wunderbar</strong>, die Band motiviert und Show wie Kulisse ebenso stimmig wie atemberaubend. Ich kann mich gar nicht oft genug wiederholen. Bei „<em>Black Tears</em>“ gibt’s dann einen Gastauftritt vom legendären <strong>DAN SWANÖ</strong> am Gesang, dessen <strong>Mikrofon</strong> seitens der Soundtechniker allerdings <strong>fast die Hälfte des Auftritts nicht eingeschaltet</strong> ist. Toll. Auch muss ich leider erwähnen, dass Sänger <strong>MARKUS BISCHOFF</strong>s <strong>Vocals</strong> live des Öfteren <strong>alles andere als gut</strong> klingen. Scheint aber anscheinend keinem aufzufallen – oder zumindest niemanden zu stören. Die Energie kommt rüber – und das spiegelt sich auch in der <strong>Bewegungsfreudigkeit der Masse</strong> wider.</p>
<h3>Es ist ein KORNiger Samstag, meine Kerle</h3>
<p>Da ich mit der <a href="https://www.youtube.com/watch?v=8cj4_sCcBag"><strong>KORN</strong> </a>absolut nichts anfangen kann, lasse ich dazu unseren <strong>Sébastien</strong> zu Wort kommen:</p>
<p>„Kurz nach 22 Uhr, mit ein paar Minuten Verspätung, treten dann mit <strong>KORN</strong> in wiedervereinter Besatzung vor das zahlreich angereiste Publikum. Sie liefern ein sehr <strong>homogenes Set</strong> ab, quer <strong>durch ihre Bandhistorie</strong>. Sound und Bühne erstrahlen in voller Pracht&nbsp;– so macht Nu Metal Spaß! Nach dem Konzert hört man <strong>viele zufriedene Stimmen aus dem Publikum</strong>. Gekrönt wird der Auftritt mit einem fulminanten Jubiläumsfeuerwerk des Festivalveranstalters.“</p>
<p><figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21289" aria-describedby="caption-attachment-21289" style="width: 823px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21289" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg" width="833" height="625" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_002322-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 833px) 100vw, 833px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21289" class="wp-caption-text">Es wird gefiedelt [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>Währenddessen mache ich mich auf den Weg zu <strong>FIDDLER’S GREEN</strong>, welche auf der T-Stage Herzen und Waden der (vielzählig erschienenen) Gäste aufflammen zu lassen wissen. Das Konzert ist eine einzige irische Folkparty. Spätestens als die Truppe das Publikum sich erst hinsetzen, dann zur Musik <strong>aufspringen und abdancen</strong> lässt, ist jeder – und damit meine ich wirklich <em>jeden</em> – involviert. <strong>Spaßfaktor über 9000</strong>. Wäre dies nicht eigentlich ein Metalfestival, würde ich doch glatt behaupten, das <strong>FIDDLER’S-GREEN</strong>-Konzert sei <strong>eines der besten</strong> Konzerte der ganzen vier Tage gewesen.</p>
<h3>20 Jahre FINNTROLL</h3>
<p>Müde und glücklich schleppe ich mich zur letzten Show auf meiner Liste: <a href="https://www.youtube.com/watch?v=gBxIABb7mPU&amp;t=324s"><strong>FINNTROLL</strong></a>. Diese wirken erstmal auf der riesigen Bühne <strong>relativ winzig</strong>, da sie ohne viel Kulisse oder sonstiges Trara auftreten. Auch <strong>der Sound wird ihnen nicht gerecht.</strong> Gitarren verschwinden hinter dem Bass, und das Keyboard klingt auch eher nach einem lustigen Rummel-Drehorgler als nach der epischen, einhüllenden Soundkulisse die man sonst so bei <strong>FINNTROLL</strong> von diesem kennt. Dennoch verbreitet der Auftritt ordentlich Spaß. Das Set ist auch ein interessantes: Als <strong>20-Jahres-Special</strong> spielen die Finnen in <strong>chronologischer Reihenfolge von jedem ihrer Alben</strong> ein bis drei Lieder. Trotz der ungünstigen Umstände ein netter Abschluss für das diesjährige <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_21290" aria-describedby="caption-attachment-21290" style="width: 819px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-21290" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg" width="829" height="467" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2-1024x578.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/20170820_015846-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 829px) 100vw, 829px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-21290" class="wp-caption-text">Ein letztes Mal wird gefeiert [Pic @Félix Weber]</figcaption></figure>
<h2>Fazit</h2>
<p>Was soll man zu diesem Festival noch groß sagen? Die grandiose neue <strong>Bühne</strong> habe ich nun bereits oft genug&nbsp; <strong>gepriesen</strong>, über den teilweise doch eher beschissenen <strong>Sound</strong> habe ich mich auch schon mehr als genug <strong>aufgeregt</strong>. <strong>Am Campingeinlass</strong> könnte man noch etwas <strong>arbeiten</strong>, besonders was gemeinsam reisende größere Gruppen angeht. Die Bandauswahl hingegen war dieses Jahr relativ abwechslungsreich &#8211; es war <strong>für jeden Geschmack</strong> etwas dabei. Auch die <strong>Überraschungskonzerte</strong> des ersten Tages fand ich eine sehr gute Sache. Alles in Allem war das Festival dieses Jahr für mich auf jeden Fall eine gute wie auch <strong>prägende Erfahrung</strong> – vielleicht mehr, als in so manch anderen Jahren.</p>
<p>Wie dem auch sei &#8211; <strong>zurückkehren werden ich nächstes Jahr auf jeden Fall</strong>. Und wenn&#8217;s nur wegen der Bühne ist.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017/">Zwanzigstes Jubiläum! SUMMER BREEZE 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Bembers]]></category>
		<category><![CDATA[bülent ceylan]]></category>
		<category><![CDATA[Children Of Bodom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21245"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sophia/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Sophia</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Humor ist natürlich immer eine <strong>Frage des Geschmacks</strong>.&nbsp;Aber es gibt ein paar Bands, die es schaffen <strong>wirklich lustig</strong> und <strong>nicht nur lächerlich</strong> zu sein. Ganz oben spielen dort <strong>TENAISCOUS D </strong>mit, die nicht nur mit ihrer Musik überzeugen, sondern auch mit ihrem <strong>Film „The Pick of Destiny“</strong> oder dem <strong>Computerspiel „Brütal Legend“</strong>. Kurz gesagt, <strong>lustiger Metal/Rock lässt sich auf jeden Fall gut verkaufen</strong>, muss aber auch dementsprechend das <strong>Talent mitbringen</strong>, welches ein Metalfan hören möchte. Das hat <strong>Jack Black </strong>und zeigt es auch.</p>
<p>Eine wichtige Sache, die bei jeder lustigen Metalband mitspielt, ist das <strong>Thema Sex</strong>. Damit möchte ich auf ein Genre ansprechen, welches sich seit den 70ern entwickelt hat: der <strong>Glam Metal</strong>. Beispielsweise <strong>STEEL PANTHER </strong>setzen darauf, dass <strong>keiner ihrer Songs wirklich ernst gemeint</strong> ist und erreichen damit, zumindest auf <strong>Festivals voller Betrunkener</strong>, eine große Masse an Fans. Aber das ist der Punkt – <strong>hier sind sich die Songs sehr ähnlich, es gibt kaum Abwechslung</strong> und das Genre hat seine besten, rebellischen Zeiten bereits hinter sich.</p>
<p>Wo wir nun eh schon beim Thema Alkohol sind: So sind es doch eher diese ganzen <strong>Party-Metalbands</strong>, die einfach nicht mehr überzeugen und sich nur noch lächerlich machen. Ein wunderschönes Beispiel ist in diesem Fall die neue Platte von <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lukas/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Lukas</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Dass die Besucher von Metalkonzerten (zumeist) nicht<strong> stundenlang böse dreinschauend</strong> <strong>mit verschränkten Armen</strong> vor der Bühne stehen, dürfte allen klar sein, die sich regelmäßig in der Szene bewegen. Auch Metalheads haben gerne Spaß! Und das nicht nur bei <strong>eingeschworenen Fun-Combos</strong> wie <strong>J.B.O.</strong> oder <strong>KNORKATOR</strong>.&nbsp;Wobei ich mich beim Showdown dieser beiden definitiv auf die Seite der <strong>meisten Band der Welt</strong> stellen würde, deren Werke insgesamt <strong>deutlich durchdachter</strong> erscheinen.</p>
<p>Der ein oder andere dürfte das Auftreten von Glam-Metal-Bands á la <strong>STEEL PANTHER</strong> belustigend finden, obwohl mir anstelle eines Lächelns eher die <strong>(Fremd-)Schamesröte ins Gesicht steigt</strong>. Eher mein Ding sind da die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, die mit einer Mischung aus <strong>Superheldenthema</strong> und <strong>aktiver Einbindung des Publikums</strong> sehr zu entertainen wissen. Nichts weckt den <strong>Battlechoir</strong> schneller als eine Runde <strong>„Grailrobic“</strong>!</p>
<p>Auf eine ganz andere Art und Weise belustigend ist ein <strong>hoher Geek-Faktor</strong> bei der eigenen Performance. Sei es durch Einsatz von <strong>auffälligen, fantastischen Kostümen</strong>, <strong>exzentrisches Gestikulieren des „Magiers“</strong> in der Band oder einfach nur <strong>Songnamen</strong>, in denen das <strong>Fantasie-Thema auf die Schippe genommen</strong> wird. <strong>GLORYHAMMER</strong> und <strong>TWILIGHT FORCE</strong> beherrschen diese Kunst, siehe z.B. <em>„The Enchanted Dragon Of Wisdom“</em>. Letztendlich ist es aber beim Humor wie bei allem: Wo der eine mit den Augen rollt, ist der andere vollkommen aus dem Häuschen.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sebastian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Mal vorneweg: Metal und &#8222;lustig&#8220;? Habt ihr was in der Sahne? <strong>Bringt mal eure Mundwinkel wieder nach unten, ihr Penner</strong>!&nbsp;Ok, lassen wir das… So schlimm können Metaller nicht sein, sonst wären sie bei Festivalveranstaltern nicht so beliebt. Aber nun zu den Bands.</p>
<p><strong>Spaßkapellen</strong> gibt es auch bei uns. <strong>KNORKATOR</strong> kennt jeder, <strong>RAMMSTEIN</strong> sind eigentlich auch unterhaltsam. Ohne jetzt den Begriff „Humor“ auseinander diskutieren zu wollen, aber generell sind die schon lustig. Oder? Auch die Battles von <strong>Alexi Laiho</strong>&nbsp;und Keyboarder <strong>Janne Wirman</strong>&nbsp;von <strong>CHILDREN OF BODOM </strong>auf der Bühne sind recht beliebt. Kann man sich guten Gewissens mal live ansehen.</p>
<p>Was mich jedoch auch nach mehreren Konzerten, über ein paar Jahre verteilt, immer noch nervt, sind <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Wann lernen die <strong>das mit den Ansagen</strong>? Die Musik ist echt in Ordnung, aber das dazwischen… sorry, ich finds ziemlich lame! Genauso <strong>Bülent Ceylan</strong>.&nbsp;Ja, er ist <strong>türkischstämmig und hat lange Haare </strong>&#8211; lass uns ne Torte zusammen essen! Richtige Brüller finde ich bei ihm auch nicht.</p>
<p>Ansonsten können für mich Metal und Humor recht nah beieinander liegen. Ich frage mich dann aber, ob die Gruppen das, was sie da vorführen, ernst meinen. Black-Metal-Bands zum Beispiel. Oder die <strong>KASSIERER</strong>. <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>. Oder der <strong>BEMBERS</strong>. Ich verstehs wahrscheinlich nur nicht und sollte mehr trinken. So ein Metalfan bin ich aber nicht. Ich <strong>kann mir nichts schön trinken</strong>. Und solche Gruppen finde ich einfach nur <strong>zum Wegrennen</strong>. Ernst gemeinten zwischenmenschlichen, empathischen Witz aus der Situation heraus finde ich da besser. Und es gibt genügend Bands, die so was hinbekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Metalurlaub in den Alpen &#8211; MetalDays 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Aug 2017 22:44:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wir machen Ferien in Slowenien! Der Gedanke, eine ganze Woche lang Metalurlaub zu machen, reizt mich schon seit knapp zwei Jahren. Dieses Mal fand ich endlich jemanden, der mich dorthin begleiten wollte – Grund genug, sich das Festival im sachsen-anhalt-großen EU-Staat einmal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metalurlaub-in-den-alpen-metaldays-2017/">Metalurlaub in den Alpen &#8211; MetalDays 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Wir machen Ferien in Slowenien! Der Gedanke, eine ganze Woche lang Metalurlaub zu machen, reizt mich schon seit knapp zwei Jahren. Dieses Mal fand ich endlich jemanden, der mich dorthin begleiten wollte – Grund genug, sich das Festival im sachsen-anhalt-großen EU-Staat einmal zu geben. Lange An- und Abreise inklusive!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Samstag, 22.07.2017 &amp; Sonntag, 23.07.2017: Die Anreise</h3>
<p>Ungefähr zur selben Zeit, als am Samstagabend die ersten vier Newcomer-Bands das slowenische Festival eröffnen, starten wir in Haldensleben unsere <strong>1000 Kilometer lange Fahrt</strong> nach Süden. Neben meinen beiden Begleitern sitzt auch die Vorfreude auf die kommende Zeit mit im Auto. Wir kommen gut durch, obgleich sich in Bayern starke Unwetter über uns entladen. Die Himmelsschleusen öffnen sich, und man muss sich fragen: Wo kommt das ganze Wasser her? Es soll nicht der letzte Regen der Woche sein, doch dazu später mehr …</p>
<p>Die letzte Etappe durch das slowenische Gebirge verschlägt mir als Flachländer den Atem: beeindruckende Berghänge, in deren Schatten wir uns bewegen, und hoch emporragende Gipfel, welche die vorbeiziehenden Wolken teilen. Unsere Fahrt über die Serpentinen in den <strong>julischen Alpen</strong> ist an sich schon ein Erlebnis, das uns nach der anstrengenden Fahrt noch einmal wachrütteln und hypen kann, ehe wir wenig später im Tal zwischen den Bergen ankommen.</p>
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<p>Endlich in Tolmin angekommen, mittlerweile ist es Sonntagmorgen um 9 Uhr, weicht das Staunen der Überraschung. Bei einem Kontingent von 12.000 Karten, die an die Leute gebracht wurden, rechne ich mit einem gehörigen Andrang beim Einlass. Stattdessen gestaltet sich dieser sehr entspannt. Kurzer Zwischenstopp mit unserem PKW auf dem kleinen Parkplatz für die ankommenden Besucher, wenige Minuten Anstehen am Schalter für die Bändchen meiner Begleiter und eine kurze Wanderung hinauf in den Stadtkern, um zur Ausgabe der Pressebändchen zu kommen (sorry Leute), ehe wir auf das Campinggelände dürfen. Auch hier habe ich kaum den Eindruck, von 12.000 Menschen umgeben zu sein. Umso besser, ich mags entspannt! Nach dem Aufbau der Zelte geht es noch einmal runter zum Fluss, um das Wasser zu testen, vorbei an den vielen Zelten, die überall zwischen den Bäumen platziert sind. Wenn es hier eines nicht gibt, dann sind es Regeln, wie man die eigenen Zelte aufzustellen hat. Selbst in Sichtweite der dritten Bühne stehen einige Zelte im Unterholz. Abenteuerlich!</p>
<p><strong>Protipp: Packt euch Badelatschen ein.</strong> Mein heldenhafter Marsch zum Fluss auf nackten Füßen ließ mich erahnen, wie man sich in dieser „Hölle“ fühlen muss, von der immer alle reden. Auf dem grobsteinigen Weg ist das Laufen ohne Schuhe eine ganz dumme Idee. Letztendlich komme ich trotzdem am Fluss an, um mich abzukühlen. Ungefähr zwei Minuten lang – hui, ganz schön frisch! Nichts für schwache Gemüter, sondern nur für gestählte Damen und Herren! Trotzdem bleibt der <strong>Isonzo</strong> oder die <strong>Soča</strong>, wie der Fluss genannt wird, ungeachtet der Kälte ein wunderschöner Anblick. Klar und blau – schöner, als ich es mir vorgestellt habe.</p>
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<p>Nach dieser Erfrischung bin ich richtig wach und kann mich noch einmal im Lager mit Bier und passender Musik aus der Dose in Festivalstimmung bringen, ehe ich mir vor dem Schlafengehen noch die Newcomer-Band <strong>MYRIAD LIGHTS</strong> anschaue, denn auch heute sind bereits vier Bands auf der dritten Stage aktiv. Die Jungs sind gut gelaunt, obgleich die Stimme des Sängers doch etwas gewöhnungsbedürftig erscheint. Als musikalischer Einstieg soll mir das für heute genügen – die nächsten fünf Tage können kommen!</p>
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<h3>Montag, 24.07.2017 – Wettergott on tour</h3>
<p>Vogelzwitschern, das Zupfen einer Harfe und erste Sonnenstrahlen, die seicht durch das Zeltdach scheinen – klingt das nicht schön? In der Tat. Leider werde ich genau so NICHT wach. Stattdessen weckt mich Donnergrollen und peitschender Regen, der die Zeltplane zu seinem Instrument macht. Der heftige Wind lässt mich um mein Zelt bangen, doch glücklicherweise übersteht dieses den Sturm. Anders als unser Billigpavillon – doch wozu gibt es Panzertape? Was im kleinen Maßstab hilft, ist in größeren Dimensionen jedoch leider nicht so einfach – der Sturm bringt die dritte Bühne, die <strong>Newforces Stage</strong>, zum Kollabieren, sodass alle Auftritte des heutigen Tages dort abgesagt werden müssen, um den Schaden zu beheben. Da können wir von Glück reden, dass unser Lager noch steht! Pavillon gerichtet, gefrühstückt, angekleidet und gekämmt, geht es los zum Auftritt der ersten Band um 14 Uhr.</p>
<p>Natürlich nicht, ohne vorher einen Abstecher zum Merchandise-Stand zu machen, um eins der heiß ersehnten Festivalshirts zu kaufen. Hier setzt man darauf, die Leute entscheiden zu lassen, wie umweltbewusst sie sein wollen – neben den „Standard-Shirts“ gibt es auch Fairtrade-Kleidungsstücke für einen 25% höheren Preis zu erwerben. Eine coole Sache, die ich direkt unterstütze – an dieser Stelle sollen mir die Qualität und die Arbeitsbedingungen in der Herstellung das Geld wert sein.</p>
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<p>So, nun aber auf zur Bühne! Auf der zweiten Stage, die nach dem ehemaligen Fußballspieler <strong>Boško Bursać</strong> benannt ist, eröffnen <strong>REVEREND HOUND</strong> den ersten vollwertigen Festivaltag. Gespielt wird angenehmer Heavy Metal, dem sich im von Bäumen umgebenen Raum vor der Bühne sehr angenehm lauschen lässt. Auf selbiger Bühne spielt drei Stunden später auch die niederländische Band <strong>DOOL</strong>, die sich irgendwo zwischen Progressive Rock, Doom Metal und Psychedelic Rock bewegt. Eine Kombination, die mich üblicherweise nicht unbedingt reizen würde, doch gerade diese Band vermag es, mit ihrer depressiv-kraftvollen Mischung ihre Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen. Unter normalen Umständen hätte ich mir diesen Auftritt vielleicht gar nicht angesehen. Grund dafür ist die <strong>Überschneidung mit XANDRIA</strong> auf der Hauptbühne zur exakt selben Spielzeit. Wie jedoch am Vortag über Facebook bekannt gegeben wurde, würde die Band aufgrund eines krankheitsbedingten Ausfalls von Sängerin <strong>Dianne</strong> nicht spielen. Äußerst schade, da ich die Band sehr gern gesehen hätte, doch immerhin wird mir so die schwierige Entscheidung zwischen zwei großartigen Bands abgenommen. Zumal der Platz vor der zweiten Bühne sich als wesentlich günstiger herausstellen soll, denn gegen 17:30 Uhr bricht abermals ein Gewittersturm los, der die Band zur Aufgabe zwingt und alle Fans in die Getränkezelte neben der Bühne drängt.</p>
<p>Es dauert eine Weile, bis sich die Wolken lichten. Der zweite Sturm des Tages hat die Running Order ziemlich durcheinandergewirbelt – so entfällt der Auftritt von <strong>BEHEADED</strong>, wie auf den großen Bildschirmen neben der Mainstage angezeigt wird, und auch die japanische Heavy-Metal-Band <strong>LOUDNESS</strong>, auf die sich einige gefreut haben, kann ihren Auftritt um 19:15 Uhr nicht wahrnehmen. Stattdessen sollen diese später auf der zweiten Bühne spielen – parallel zu <strong>ICED EARTH</strong> auf der Hauptbühne. Verdammt! Sehr ärgerlich, da ich die amerikanische Band unbedingt sehen will. Trotzdem ist der Hut dafür zu ziehen, dass der Band das Nachholen ihres Gigs ermöglicht wird.</p>
<p>Die Amerikaner liefern eine fantastische Show ab und küren ihren Auftritt in meinen Augen zum besten des Tages. Das Infield ist gut gefüllt, obgleich angenehm viel Platz zwischen den Menschen bleibt. Da bin ich von anderen Festivals deutlich mehr Gedränge gewohnt. Nachdem ich zu Titeln wie <em>&#8222;Seven Headed Whore&#8220;</em> abgefeiert habe, husche ich noch schleunigst zur zweiten Bühne hinüber, um doch noch Zeuge der letzten anderthalb Songs von <strong>LOUDNESS</strong> zu werden. Was ich hören kann, klingt gut, und ich verteufele den Donnergott dafür, dass er mir die Möglichkeit genommen hat, den Auftritt der Band vollständig zu sehen. Immerhin treibt mir die Vorstellung der Bandmitglieder ein kleines Schmunzeln auf die Lippen. <strong>Suzuki</strong>, <strong>Takasaki</strong>, <strong>Yamashita</strong> und <strong>Niihara</strong> – viel japanischer können die Namen wirklich nicht mehr klingen. Als würden <strong>Müller</strong>, <strong>Meier</strong>, <strong>Schulze</strong> und <strong>Schmidt</strong> in einer deutschen Heavy-Metal-Band spielen.</p>
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<p>So, wieder zurück zur Hauptbühne, der <strong>Ian-Fraser-„Lemmy“-Kilmister-Stage</strong>. Hier headlined heute der von den Besuchern möglicherweise umstrittenste Künstler der&nbsp;<strong>MetalDays 2017</strong> den Montag. Als die Show beginnt, erhebt sich <strong>MARILYN MANSON</strong> als König des Abends von seinem Thron. Es ist ordentlich voll vor der Bühne. Verwunderlich ist das nicht – warum nicht anschauen, wenn er schon mal da ist? Bemerkenswert ist <strong>MANSONS</strong>‘ Art allemal. Während er sich zwischen den Songs sehr ruhig und fast schon emotionslos gibt, performt er seine Songs mit deutlich mehr Einsatz. Ein kleines Highlight – zumindest, wenn man dies nach dem Jubel des Publikums bemisst – ist das <em>&#8222;Sweet Dreams&#8220;</em>-Cover, bei dem der Alternative-Rockstar mit einem gleißenden Lichtstab auf der Bühne umherturnt. Ob man den Herren mag oder nicht, besonders ist der Auftritt auf diesem Festival sicherlich.</p>
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<h3>Dienstag, 25.07.2017 – Zeit zum Aufholen!</h3>
<p>War das Wetter gestern noch schlecht, so beginne ich den Tag heute bei strahlendem Sonnenschein. Gut so, startet das Programm doch wesentlich früher als gestern – wie ich glücklicherweise noch rechtzeitig bemerke. Meinem sporadisch funktionierendem Internet kann ich nachträglich entlocken, dass die gestern ausgefallenen Auftritte der Newcomer heute nachgeholt werden. Dies zieht teils starke Verschiebungen im Zeitplan nach sich – und wäre ich nicht schon um 11:30 Uhr am Fluss gewesen, von welchem aus sich die bereits spielenden Bands vernehmen ließen, so hätte ich dies aufgrund mangelnder Ankündigungen durch Aushänge wohl verpasst. Hätte ich mich wie geplant 15:30 Uhr vor der dritten Stage eingefunden, hätte ich wohl verdutzt aus der Wäsche geschaut, da mich dort nicht die <strong>OVERTURES</strong>, sondern <strong>SASQUATCH</strong> erwartet hätten. So befinde ich mich nun schon 13 Uhr vor der Bühne, um zu sehen, wie die junge Band ihren Power bzw. Progressive Metal zum Besten gibt. Allzu voll ist es nicht, was nicht zuletzt daran liegen mag, dass einige Menschen die Verschiebungen tatsächlich nicht mitbekommen haben. Sehr schade, da die Band rockt und mit ihrem Frontsänger und den zwei unterstützenden Sängerinnen großes Potenzial erweist. Sicherlich hätte die italienische Truppe auch einer größeren Menschenmenge viel Freude bereiten können. Sei es drum – immerhin habe ich meinen Spaß dabei. Ein cooler Auftritt vor dem Mittagessen! Zudem ist es eine großartige Sache, die ausgefallenen Auftritte nachzuholen, sodass keine Band umsonst angereist ist und kein Fan leer ausgehen muss. Auch, wenn die eine oder andere Gruppe vielleicht ein paar Zuschauer dafür einbüßen muss.</p>
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<p>Nachmittags zieht es mich wieder in den Schatten der Bäume vor der zweiten Stage. Hier spielen zwei Bands aus dem Core-Sektor. Zuerst einmal <strong>FOR I AM KING</strong>, die mit einer Sängerin aufwarten und die Menschentraube vor der Bühne erfolgreich zu kleinen Circlepits und einer Wall of Death animieren können. Es schließt sich die slowenische Band <strong>AVVEN</strong> an, die sich aufgrund ihres musikalischen Stils und des Einsatzes von folkloristischen Instrumenten (u.a. Dudelsack) am ehesten als Folkcore-Band einordnen lassen können. Nach den anheizenden <strong>FOR I AM KING</strong> ein weiterer starker Auftritt. Kleiner Wermutstropfen: der Auftritt beginnt mit zehn Minuten Verzögerung, wird allerdings pünktlich beendet. Damit bleibt gerade einmal ein 20-Minuten-Set übrig. Viel zu kurz, um die Band gebührend zu feiern. Hier tut bereits eine derart kleine Verzögerung weh.</p>
<p>Wo ich schon am Jammern bin: mit Überschneidungen von <strong>VISIONS OF ATLANTIS</strong> (Symphonic Metal) und <strong>EVIL INVADERS</strong> (Thrash Metal) steht die nächste schwere Entscheidung an. Ich entscheide mich dafür, zunächst einmal zur Mainstage zu gehen und mir <strong>VoA</strong> anzusehen, um anschließend das Ende des <strong>INVADERS</strong>-Gigs anzuschauen. Der Besuch der ersten Bühne fällt länger aus als erwartet, da ich aufgrund der bewegenden Worte von Sängerin <strong>Clementine</strong> zum Suizid von <strong>Chester Bennington</strong> noch einige Minuten hängen bleibe und mich, einmal etwas emotional geworden, von <em>&#8222;Winternights&#8220;</em> mitreißen lasse.</p>
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<p>Umso eigenartiger ist es, danach den energiegeladenen Abschluss des <strong>INVADERS</strong>-Auftritts zu verfolgen. Absoluter Kontrast. Noch makaberer mutet es an, nach der eben erwähnten Ansprache von der zweiten Stage den Ausruf „I wanna see people die!“ zu hören. Aber gut, der eine Auftritt hat mit dem anderen eigentlich nichts zu tun. Der Auftritt der belgischen Thrasher ist trotzdem cool. Für welche der beiden Bands man sich hier auch entschieden hat – gute Wahl!</p>
<p>Ebenfalls unterhaltsam hätte der Auftritt von <strong>THE GREAT DISCORD</strong> werden können, der leider von abermals einsetzenden starken Regenfällen gestört wird. Die Band spielt trotzdem – ich bekomme vom Zelt aus nur leider nicht allzu viel mit. Anders als die 20 Menschen vor der Bühne, die dem Wetter trotzen. Das zu sehen erfreut mich – dann singt die mit auffälligem Kopfschmuck dekorierte Sängerin <strong>Fia</strong> zumindest keine leere Fläche an.</p>
<p>Um nicht noch mehr zu verpassen, begebe ich mich – obwohl nicht besonders wetterfest gekleidet – zur Hauptbühne, um mir nun <strong>SANCTUARY</strong> anzusehen. Leider verzögert sich der Auftritt um einige Minuten, und da ich aufgrund des nicht enden wollenden Regens mittlerweile stark durchnässt bin, kapituliere ich und ziehe mich zurück, um in trockene Sachen zu schlüpfen.</p>
<p>Pünktlich zu <strong>KATATONIA</strong> bin ich allerdings wieder zurück vor der Bühne. Der Regen ist vorbei, sodass man der Band ohne Furcht vor dem Wetter zuhören kann. Der gesamte Auftritt stellt sich sehr entspannt dar – sowohl, was die Band selbst angeht, als auch die ausgelassene Zuhörerschaft. Etwas verwundert bin ich, als sich unmittelbar nach dem Ende des Auftritts plötzlich ein schwacher Schmerz auf meiner Brust einstellt. Es dauert einige Sekunden, um die Verbindung zu dem Stück Holz herzustellen, das vor mir im Matsch liegt. Oh, Drumstick! Wären wir bei <strong>Harry</strong> <strong>Potter</strong>, hätte ich gesagt, der Zauberstab hat den Zaubernden ausgesucht … nun ja, so ist es eben der Drumstick. Nehm ich mit!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20560 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Amon-Amarth-IMG_9642-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Amon-Amarth-IMG_9642-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Amon-Amarth-IMG_9642-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Amon-Amarth-IMG_9642-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Amon-Amarth-IMG_9642-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Amon-Amarth-IMG_9642.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Auf diesen passe ich auch während des Auftritts von <strong>AMON AMARTH</strong> auf wie eine Mutter auf ihr Neugeborenes. Schließlich findet gleich der wohl <strong>am besten besuchte Auftritt des gesamten Festivals</strong> statt. Die Band wird ordentlich gefeiert, und auch ich erfreue mich am Auftritt der wohl bekanntesten Metal-Band mit Wikinger-Thema. Gespielt werden Klassiker wie <em>&#8222;Guardians Of Asgard&#8220;</em>, <em>&#8222;Twilight Of The Thunder God&#8220;</em> und <em>&#8222;Destroyer Of The Universe&#8220;</em>, wobei insbesondere das von <strong>Johan Hegg</strong> mit dröhnender Stimme gesprochene Intro zu letzterem Titel (wie immer) sehr viel Eindruck macht. Leider wirkt es so, als wäre Sänger <strong>Johan</strong> der einzige, der wirklich Spaß am Auftritt hat. Den Rest der Band habe ich bereits in besserer Form erlebt. Selbiges kann ich vom Publikum behaupten, das sich hier vergleichsweise rücksichtslos gibt. Viel Gedrängel, viele Rempler, wenig Rücksichtnahme. Da <strong>AMON AMARTH</strong> immer abliefert und eine gute Show mit Einsatz von Flammen, Bühnenequipment und Statisten-Wikinger-Action bietet, bleibt der Auftritt trotz aller Widrigkeiten einer der besten des Festivals. Doch ich weiß: das geht noch besser! Es ist ein bisschen, als würde der Klassenstreber nur eine 1- schreiben. Nicht perfekt, aber immer noch saustark!</p>
<p>Eigentlich sollte nun noch <strong>KADAVAR</strong> auf uns warten, doch wie zwischen den Auftritten eingeblendet wurde, entfällt die Show, da Drummer <strong>Tiger</strong> aufgrund der Entbindung seiner Frau anderweitig beschäftigt ist. Sehr schade, doch eine absolut verständliche und richtige Entscheidung. Somit geht es heute früh – das heißt kurz nach 0 Uhr – in die Heia.</p>
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<h3>Mittwoch, 26.07.2017 – Tag der deutschen Künstler</h3>
<p>Kein Regen, keine gleißende Sonne – angenehmes Wetter bei guten Temperaturen. Zeit zum Grillen! Das Festivalgelände ist nicht nur aufgrund des <strong>fantastischen Blicks auf die umliegenden Berge</strong> hervorragend gewählt. Sehr praktisch ist auch, dass der nächste <strong>Hofer</strong> (bei uns <strong>Aldi</strong>) innerhalb weniger Minuten zu erreichen ist, da er sich direkt gegenüber der Bändchenausgabe befindet. Somit decken wir uns großzügig ein, um uns für den Tag mit Fleisch und Grillkäse zu stärken. Vielleicht etwas zu großzügig … das Entfachen des Grills dauert lange, und ebenso das Grillen selbst. So schaffe ich es weder zu den slowenischen Newcomern von <strong>BURN FUSE</strong>, die ich beim Durchhören vor dem Festival für interessant befunden hatte, noch zur spanischen Thrash-Metal-Band <strong>CRISIX</strong>, die ich mir gern angesehen hätte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20574" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Impressionen-IMG_1165-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Impressionen-IMG_1165-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Impressionen-IMG_1165-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Impressionen-IMG_1165-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Impressionen-IMG_1165-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Impressionen-IMG_1165.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Um 17 Uhr stehe ich endlich im Infield, um die norwegische Heavy-Metal-Band <strong>TRIOSPHERE</strong> zu begutachten. Diese waren mir vor allem durch die bemerkenswerte Stimme der Sängerin und Bassistin <strong>Ida Haukland</strong> aufgefallen. Auch live liefern diese – trotz eher mäßig gefüllten Raums vor der Bühne – richtig gut ab und spielen vor allem Stoff vom letzten Album &#8222;The Heart Of The Matter&#8220;. Wer Metal mit weiblichem Gesang der nicht-klassischen Art (klassisch meint beispielsweise <strong>Dianne</strong> bei <strong>XANDRIA</strong>) etwas abgewinnen kann, dem sei die Band ans Herz gelegt.</p>
<p>Einmal in Stimmung, geht es diesmal wieder Richtung <strong>Newforces Stage</strong>. Hier spielen nun die <strong>GREYBEARDS</strong>. Diese jungen Männer haben zwar weder Bärte oder graue Haare, und anders als die Graubärte aus <strong>Skyrim</strong> können diese auch keine quasi magischen Schreie von sich geben, doch dafür wissen sie, wie man die Meute mit fröhlichem Hardrock packt. Trotz der nicht einmal 100 Menschen vor der Bühne weiß die schwedische Band zu überzeugen und bleibt mir als <strong>einer der stärksten Newcomer-Acts des Festivals</strong> im Gedächtnis.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft wp-image-20576 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Grave-Digger-IMG_2128-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Grave-Digger-IMG_2128-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Grave-Digger-IMG_2128-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Grave-Digger-IMG_2128-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Grave-Digger-IMG_2128-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Grave-Digger-IMG_2128.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Um für den Abend der deutschen Künstler bereit zu sein – es spielen <strong>GRAVE DIGGER</strong> und <strong>DORO</strong> – begebe ich mich noch einmal ins Lager, um mich zu meinen Nachbarn zu gesellen. Meine kleine Gruppe campt zusammen mit zwei sympathischen Österreichern und einem entspannten Australier. Damit haben wir (sprachlich gesehen, da ich gern deutsch spreche) Glück. Neben den vielen Deutschen und Österreichern auf dem Gelände, sind nämlich auch viele Franzosen und vereinzelt osteuropäische Fans angereist. Insbesondere unsere französischen Nachbarn sollten keine angenehmen Zeitgenossen sein, 4 Uhr nachts quiekend und gröhlend die Sau rauszulassen… Doch egal, zurück zu den Bands!</p>
<p>Ich bin etwas erstaunt, dass eine (zumindest im deutschen Sprachraum) große Band wie <strong>GRAVE DIGGER</strong> nur auf der zweiten Bühne und nicht auf der Mainstage spielt, wo doch gefühlt das halbe Publikum ebenfalls deutschsprachig ist. Das tut der Spielfreude der Olschool-Heavy-Metal-Band jedoch keinen Abbruch! <strong>Chris Boltendahl</strong> und Crew sind gut drauf wie eh und je und liefern mit Titeln wie <em>&#8222;Knights Of The Cross&#8220;</em> oder dem unverzichtbaren <em>&#8222;Rebellion&#8220;</em> eine astreine Show ab. Zehn Minuten vor Ende der Show wechseln wir allerdings zum Platz vor der Hauptbühne, um nichts vom Auftritt <strong>DORO</strong>s zu verpassen.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20578 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Doro-IMG_2898-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Doro-IMG_2898-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Doro-IMG_2898-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Doro-IMG_2898-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Doro-IMG_2898-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Doro-IMG_2898.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Beim Auftritt der <strong>„Queen of Metal“</strong> bleibt es leerer als bei den Headliner-Shows der letzten beiden Tage. Es bleibt angenehm entspannt, was auch am typischen <strong>DORO</strong>-Publikum liegen mag, das generell weniger zum Toben angehalten ist. Lediglich einige Crowdsurfer gibt es zu „beklagen“, wenn man wie ich wenig Lust hat, innerhalb einer Stunde dreißig verschwitzte Leiber über sich zu hieven. Musikalisch bietet der Auftritt eine Palette an Klassikern, wie man sie erwarten kann – das geht über <em>&#8222;Burning The Witches&#8220;</em>, <em>&#8222;East Meets West&#8220;</em>, <em>&#8222;Deep Inside My Heart&#8220;</em> und <em>&#8222;All We Are&#8220;</em> bis zum Cover von <em>&#8222;Breaking The Law&#8220;</em> und der Hymne <em>&#8222;We Are The Metalheads&#8220;</em>. Den Abschluss gibt es mit dem Song <em>&#8222;Without You&#8220;</em>, den <strong>DORO</strong> den verstorbenen Künstlern wie <strong>Dio</strong> und <strong>Lemmy</strong> widmet – nach letzterem ist auch die Stage benannt, auf der sie gerade ihr Konzert gibt. Während ihrer Verabschiedung wird noch einmal <em>&#8222;It Still Hurts&#8220;</em> eingespielt, bei dem sie zusammen mit <strong>Lemmy</strong> sang. „We still love you“ sind ihre Worte, ehe sie die Bühne verlässt und auch ich mich ins Bettchen begebe, um für die letzten beiden Tage fit zu sein.</p>
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<h3>Donnerstag, 27.07.2017 – Ein Abend der Ruhe</h3>
<p>Der blaue Himmel ist zurück! Die Sonne beleuchtet die umliegenden Wälder auf den Hängen der Berge, sodass es nach dem Frühstück eigentlich nur eins zu tun gibt. Baden gehen! Als wir am frühen Nachmittag zum Fluss gehen, um uns abermals ins eiskalte Wasser zu stürzen, fällt uns auf, dass auf der dritten Bühne bereits wieder reges Treiben herrscht – obwohl es eigentlich erst in einer Stunde losgehen sollte. Der Zeitplan wurde erneut ohne größere Ankündigung geändert. Glücklicherweise wurde die erste Band, die ich an diesem Tag sehen wollte – <strong>BATTLESWORD</strong> – von 14:30 auf 15:45 Uhr nach hinten verschoben. Nochmal Glück gehabt, nichts verpasst! Da wirds Zeit, nochmal Facebook zu checken… Bitte was, die <strong>ARCHITECTS</strong> haben abgesagt? Verdammt, die zweite Absage auf diesem Festival, die richtig weh tut… Egal, Veranstalter können da nix für, jammern hilft nicht. Dann eben die kleineren Bands mehr genießen!</p>
<p>Gesagt, getan. Zuerst gebe ich mir <strong>BATTLESWORD</strong>, eine Melodic-Death-Metal-Band aus Deutschland, genauer gesagt Nordrhein-Westfalen. Wie man uns schon zuvor versicherte, als man uns den Flyer der Band in die Hand drückte, müsse man diese Band lieben, wenn man <strong>AMON AMARTH</strong> mag… Okay, von lieben würde ich jetzt nicht sprechen. Der Gig kann sich als persönliche Tageseröffnung für mich aber durchaus sehen lassen.</p>
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<p>Nach einer kleinen Pause, wohne ich kurz nach fünf dem Gig der französischen Band <strong>NEMOST</strong> bei. Stärkster (und wohl auch melodischster Titel) ist <em>&#8222;Respawned&#8220;</em>, der energiegeladen zum Headbangen einlädt. Doch auch andere Titel, so z.B. <em>&#8222;Sandstorm&#8220;</em>, das der MetalDays-Crew und dem „best festival in the world“ selbst gewidmet wird, können sich sehen lassen. Auch die folgende Band <strong>KOBRA AND THE LOTUS</strong>, die durch Female Fronted Heavy Metal besticht, weiß zu überzeugen. Als kleine Auflockerung dient hier u.a. eine kleine <em>&#8222;Fear Of The Dark&#8220;</em>-Gesangseinlage, doch auch die eigenen Titel tragen sehr zur Unterhaltung bei.</p>
<p>Im Folgenden begebe ich mich an eine Stelle, die ich bisher weitgehend unerwähnt ließ, da sie – aufgrund des vom Regen aufgeweichten Bodens – kaum zum Tragen kam, bei trockenen Bedingungen nun allerdings äußerst nützlich wird. Auf der linken Seite vor der Bühne befindet sich ein grasbewachsener Schräghang, der sich ausgezeichnet dazu eignet, den Bands sitzend oder liegend zuzuhören. Genau dies tue ich während der nächsten Auftritte. Zunächst einmal während <strong>PERSEFONE</strong>, die viel Einsatz und Spielfreude zeigen (so begibt sich beispielsweise der Sänger während des Auftritts auch an den Zaun am Fuße der Bühne) und vielen Gelegenheitshörern wohl vor allem durch die eigene Interpretation des Todesmarsches und des Cantina-Songs im Gedächtnis bleiben.</p>
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<p>Zum Auftritt von <strong>BLUES PILLS</strong> begebe ich mich zurück in die – durchaus große – Menschenmenge. Der Name lässt erahnen, welcher Natur die hier zelebrierte Musik ist. Recht gelassen geht der Auftritt vonstatten. Etwas „leichte Kost“, wenn man so will. Ungefähr nach der Hälfte des Auftritts wechsle ich vor die zweite Bühne, um einmal in den Auftritt der <strong>BÖMBERS</strong> hineinzuschauen. Dabei handelt es sich um eine <strong>MOTÖRHEAD</strong>-Tribute-Band, in der niemand Geringeres als <strong>ABBATH</strong> den <strong>Lemmy</strong> mimt. In diesem Fall erweisen sich die Überschneidungen mehrerer Bands als Vorteil – wem eine Band auf Dauer nicht zusagt, steht es frei, ohne Probleme zur anderen Bühne zu wechseln.</p>
<p>Der Donnerstag bleibt der ruhigste Abend. Wenig hämmernde Klänge, dafür Rock, Blues und Progressive. In die Riege der weniger brachialen Musiker reihen sich als vierter Headliner dieser Woche auch <strong>OPETH</strong> ein. Im Vergleich zu den vergleichsweise heiteren <strong>BLUES PILLS</strong> spielen die Schweden sehr langsame und schwere Musik. Es ist geringfügig voller als bei <strong>DORO</strong>, wobei sich insbesondere auf dem Hang mehr Menschen tummeln. Der Gig wird nach einigen Titeln jäh durch Technikprobleme unterbrochen, die einige Minuten andauern. Ich selbst nutze dies zum Gehen, um noch eine Kleinigkeit zu essen, ehe ich mir den Auftritt von <strong>SOLSTAFIR</strong> anschaue.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20584 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Solstafir-IMG_4396-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Solstafir-IMG_4396-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Solstafir-IMG_4396-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Solstafir-IMG_4396-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Solstafir-IMG_4396-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Solstafir-IMG_4396.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Und ich muss sagen: dieser ist für mich die Überraschung des Festivals schlechthin. Ich wusste, dass <strong>SOLSTAFIR</strong> sehr atmosphärische Musik spielen. Auch hier handelt es sich nicht gerade um leichte Kost, doch gegenüber <strong>OPETH</strong> erscheint mir das hier Gebotene deutlich anmutiger, deutlich mitreißender. Es ist brechend voll vor der zweiten Bühne, was angesichts des wirklich großartigen Auftritts nicht überrascht. Lange Zeit wird nicht viel geredet, sondern einfach nur Musik gespielt. Nach einer halben Stunde stellt sich die isländische Band erstmals vor. Besonders emotional wird es, als die Gruppe den Titel <em>&#8222;Necrologue&#8220;</em> spielt, welcher für einen Freund geschrieben wurde, der sich an Weihnachten vor zehn Jahren das Leben nahm. Ausführlich erklärt Sänger <strong>Aðalbjörn</strong>, wie dieser den Kampf gegen seine eigenen Geist verlor. Dass es vielen Menschen so gehe, und dass dieser Song auch für all diejenigen sei, die mit Depressionen, Abhängigkeit und ähnlichen Problemen zu kämpfen haben, die ebenfalls suizidale Gedanken hegen. Dieser bewegende Song ist Sinnbild für einen durchweg mitreißenden Auftritt, der mich zutiefst beeindruckt. Weitere Worte will ich an dieser Stelle nicht dazu verlieren. Bestnote.</p>
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<h3>Freitag, 28.07.2017 – von Epic Fails in Publikum &amp; Planung</h3>
<p>Am Morgen des letzten Tages, der ebenfalls von gutem Wetter profitieren sollte, begebe ich mich zum Frühstücken noch einmal in den Ort Tolmin. An jeder Ecke, in jedem Restaurant, nisten sich die Metalheads ein. Eine Kleinstadt im Metalfieber! Nach dem Verzehr eines leckeren Rühreis treffe ich zufällig <strong>Robse</strong>. Man, dich sieht man auch an jeder Ecke, Kollege! An sich allerdings wenig verwunderlich, soll doch am Abend <strong>EQUILIBRIUM</strong> spielen.<img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-20586" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_3287-300x225.jpg" alt="" width="300" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_3287-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_3287-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_3287-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/IMG_3287.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Bevor allerdings die Pagan-Metal-Band ihren Auftritt beginnt, sind die kleineren Bands am Zug. So gibt es um 14 Uhr zur Eröffnung des letzten Tages eine Ladung <strong>Symphonic Metal</strong> mit einer Mischung aus klassischem, femininem Gesang und männlichem Growling der Marke <strong>TEARS OF MARTYR</strong> auf die Ohren, um anschließend schnell zur dritten Bühne zu eilen, um <strong>SNAKE EATER</strong> zuzusehen. Obwohl ich mir die Band vorher als sehenswert in meinem Zeitplan markiert hatte (übrigens in meinem eigenen, denn eine Running Order von Seiten des Festivals gab es vor Ort nicht), entspricht diese gar nicht meinem Gusto. Das mag am seltsamen Logo der Band liegen, bei dem der Kopf einer Gitarre zwischen den Beinen einer weiblich aussehenden Silhouette verschwindet, oder auch an der Art der Musik („High Voltage Rock“). Jedenfalls habe ich nach zwei Titeln genug und gehe lieber noch einmal hinunter zum Fluss, der sich nach den Regenfällen der letzten Tage etwas verbreitert und das Ufer zurückgedrängt hat. Aufgrund der heutigen Hitze ist dieser auch sehr gut besucht – Zeit, ein Instragram-Bild der Kulisse samt eigener Visage für euch zu machen!</p>
<p>Etwas später spielen <strong>HELL</strong> auf der Hauptbühne. Klingt aus der Ferne gar nicht mal schlecht, sodass ich mir überlege, ob ich mir in Zukunft nicht einmal wieder die theatralische Selbstgeißelung des Sängers anschauen sollte, um mir in Erinnerung zu rufen, was mich am Auftreten der Band gestört hat. Es folgt <strong>GRAND MAGUS</strong> – 20 Minuten früher als geplant, und damit komme ich zum wohl gröbsten Schnitzer in der Festivalorganisation. Dafür nehme ich die Running Order zur Hand, wie ich sie mir <strong>schon eine Woche zuvor</strong> ausgedruckt hatte: 19:35 – 20:35 Uhr: <strong>EQUILIBRIUM</strong>, 30 Minuten Pause, dann von 20:45 – 22:00 Uhr: <strong>PAIN</strong>. Moment mal – zwischen 20:35 und 20:45 Uhr vergehen keine 30 Minuten&#8230; Stimmt! Die Vorverlegung und Kürzung der Auftritte von <strong>GRAND MAGUS</strong> und <strong>EQUILIBRIUM</strong> zur Wiederherstellung der Pausendauer sind an sich wenig verheerend. Trotzdem darf einem Festival dieser Größenordnung so ein Fauxpas nicht passieren. Einmal den eigenen Zeitplan zu überprüfen, hätte hier bereits helfen können.</p>
<p>Ähnlich ärgerlich sind die <strong>fehlenden Hinweise auf Flaschenpfand</strong> im Infield. Wie wir erst am letzten Tag herausfinden, wird auf jede gekaufte Flasche ein Pfand von 2 € erhoben. Dies fällt aufgrund des cashlosen Bezahlsystems mit Karte und der undurchsichtigen Zahlungsbelege zunächst nicht auf. Zutage tritt dies im Zweifelsfall erst dann, wenn man feststellt, dass die am Ende des Festivals wieder ausgezahlte Summe sehr viel geringer ausfällt als erwartet. Hier besteht Nachholbedarf, will man nicht den Eindruck aufkommen lassen, den Besuchern das Geld aus der Tasche zu ziehen. Und auch die „Sicherheit“ hier ist etwas fragwürdig – schließlich werde ich während des Auftritts von <strong>GRAND MAGUS</strong> am Freitag Zeuge, wie jemand einen Sicherheitszaun am Hang löst und sich unbefugt Zugang zum Festivalgelände verschafft. Völlig ungesehen von den Sicherheitskräften. In diesem Fall harmlos – potenziell aber eine Einladung für jeden, der gern einmal seine Waffensammlung in einer Menschenmenge austesten will.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20587" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Equilibrium-IMG_4783-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Equilibrium-IMG_4783-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Equilibrium-IMG_4783-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Equilibrium-IMG_4783-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Equilibrium-IMG_4783-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Equilibrium-IMG_4783.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>So, erstmal wieder genug gemeckert. Es gibt schließlich auch Positives zu vermelden. Wie schon während der gesamten Woche, ist auch bei den letzten Auftritten des Festivals <strong>der Ton sehr gut</strong>. Zumindest fallen mir keine Probleme auf, ich bin stets zufrieden. Sowohl während des Auftritts von <strong>GRAND MAGUS</strong>, deren Musik mir für einen etwas erschöpften Nachmittag als sehr angenehm erscheint, als auch bei <strong>EQUILIBRIUM</strong>, die mit einer guten Mischung aus altem und neuem Material aufwarten. <strong>Robse</strong> selbst ist einmal mehr bei bester Laune. Außerdem fühlt er sich hier wohl wie zu Hause: „Viele Deutschsprachige hier. Ich mische das immer mal, englisch kann ich eh nicht gut!“ Tja, versteh deutsch oder stirb! In meinen Augen ein sehr belustigendes Statement, dem ich mich gern füge. Es wird mittlerweile sehr voll vor der Bühne, und die Stimmung ist äußerst gut. Als sich das Publikum zum Ende eines Titels zum Rudern hinsetzt, wenige Sekunden später allerdings schon die Musik aussetzt, freut sich <strong>Robse</strong>: „Zu spät, haha! Epic Fail!“, um danach mit seiner Band (wo wir schon beim „Epischen“ sind) <em>&#8222;Born To Be Epic&#8220;</em> zu spielen. Insgesamt ein starker Auftritt in alter Frische – auch ohne <strong>Jen Majura</strong>, die die Band mittlerweile leider verlassen hat.</p>
<p>Die letzten Highlights des Festivals gibt es dann noch einmal mit <strong>PAIN</strong> und <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Erstere spielen genialen, abwechslungsreichen Industrial Metal. Mit im Gepäck sind verschiedenste Titel der letzten Alben – neben <em>&#8222;Pain In The Ass&#8220;</em> oder <em>&#8222;Dirty Woman&#8220;</em> spielt die Band auch <em>&#8222;Call Me&#8220;</em> mit Puppen-Joakim. Vielleicht bin ich leicht zu beeindrucken, aber dieser Gag gefällt mir immer wieder. Der Auftritt funktioniert von vorn bis hinten einwandfrei, und selbst in den vorderen Reihen, in denen ich mich diesmal befinde, bleibt es sehr zivilisiert und ohne größeres Gedränge, sodass ich in meinem Tempo das Konzert genießen und hie und da ein wenig die Matte kreisen lassen kann.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-20588 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Heaven-shall-burn-IMG_5660-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Heaven-shall-burn-IMG_5660-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Heaven-shall-burn-IMG_5660-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Heaven-shall-burn-IMG_5660-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Heaven-shall-burn-IMG_5660-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/Heaven-shall-burn-IMG_5660.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Nachdem ich mich hier verausgabt habe, erlebe ich den letzten Headliner des Festivals im Takt mit dem Kopf wippend vom Hang aus. <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> liefern eine starke Show mit Einsatz von Feuershow-Elementen und unter starker Beteiligung der moshenden Fans, die rege bei den großen Circle Pits und der Wall of Death teilnehmen. Das Finale endet mit einem großen Konfetti-Regen – ein lauter Knall als Ende des Festivals. Ein würdiger Ausklang des Festivals mit einigen großartigen Bands, die die Hauptbühne der <strong>MetalDays</strong> am letzten Tag enterten.</p>
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<h3>Fazit: Wie waren die MetalDays?</h3>
<p>Es gibt viel Positives, aber auch einige negative Dinge zu berichten. Zu den positiven Aspekten gehören sicherlich die große Anzahl an Bands und die Festivaldauer. Auch der Sound war über weite Strecken sehr gut, und dass die Gigs der Bands nachgeholt wurden, die dem schlechten Wetter zum Opfer fielen, ist ausgezeichnet. Negativ sind dafür die kaum angekündigten Verschiebungen im Zeitplan, da Internet auf dem Festival (gerade bei einem eine Woche andauernden) längst keine Selbstverständlichkeit ist und nicht jeder stündlich Facebook checken kann. Auch der fehlende Verweis auf Pfanderhebung sowie Fehler in der Zeitplanung und Lücken in der Sicherheit sind mitunter bedenklich.</p>
<p>Wiederum äußerst positiv: die wunderschöne Landschaft. Umgeben von Gebirgen und Wäldern, ein azurblauer Fluss, viele Bäume auf dem Gelände … sehr idyllisch und der Ferienstimmung zuträglich.</p>
<p>Würde ich die <strong>MetalDays</strong> wieder besuchen? Auf jeden Fall. Diesmal allerdings mit Sicherheitsbesuchen um 11 Uhr morgens, um keine Band zu verpassen, und mit Badelatschen bewaffnet. Wer kann zu einer Woche Metal-Ferien schon „Nein“ sagen?</p>
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<p>Unser Dank geht an <strong>Kabo Photografix</strong> für die Fotos!</p>
<p><strong>Kabo Photografix</strong> findet ihr auf auf <a href="https://www.facebook.com/KaboPhotografix/">Facebook</a> und im <a href="http://www.kabo-photografix.de/">WWW</a>.</p>
<p>Zu den <strong>MetalDays</strong> im Internet geht es <a href="https://www.facebook.com/MetalDaysFestival/">HIER</a> und <a href="http://www.metaldays.net/">HIER</a>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metalurlaub-in-den-alpen-metaldays-2017/">Metalurlaub in den Alpen &#8211; MetalDays 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Endlich wieder ROCKHARZ-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 15 Jul 2017 07:36:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Endlich wieder ROCKHARZ-Festival! Auf dieses mittlerweile 24 Jahre alte Metal-Festival direkt an der Teufelsmauer bei Ballenstedt freue ich mich alle Jahre wieder. Mit seinen ca. 50-60 Bands und 13.000 Besuchern ist es weder zu klein, noch zu groß, bietet eine familiäre Atmosphäre ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/endlich-wieder-rockharz-festival/">Endlich wieder ROCKHARZ-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Endlich wieder ROCKHARZ-Festival!</strong> Auf dieses mittlerweile 24 Jahre alte Metal-Festival direkt an der Teufelsmauer bei Ballenstedt freue ich mich alle Jahre wieder. Mit seinen ca. 50-60 Bands und 13.000 Besuchern ist es weder zu klein, noch zu groß, bietet eine familiäre Atmosphäre und doch eine ordentliche Portion <strong>qualitativ hochwertiger Musik</strong>. Dies ist nach 5 Jahren allerdings das erste Mal, an dem ich nunmehr nicht nur als reiner Touri hergekommen bin, sondern im<strong> Auftrag des Silence-Magazins</strong>.</p>
<hr>
<h2>Tag 1 – Mittwoch</h2>
<p>Nachdem ich den Dienstag als, sagen wir mal, lustigen Anreisetag hinter mich gebracht hatte, spielten am Mittwoch auch schon die ersten Bands. <strong>Riesenschlange bei der Bändchenvergabe</strong>. Doch sowohl ich, wie auch meine Camp-Genossen waren schon am Vortag auf die Idee gekommen, unsere zu holen.</p>
<p>Die erste Band, die auf meinem Plan stand, war <strong>SERIOUS BLACK</strong>. Dies vor allem, weil deren Drummer, <strong>THOMEN STAUCH</strong>, als eines meiner sehr frühen Idole gilt. Tja, Pech gehabt. Keine Ahnung wer hinter der Rumpelkiste saß, aber der war’s nicht. Abgesehen von dieser Enttäuschung war es ein ganz<strong> angenehmes Konzert</strong>, gut performed von allen Beteiligten, und die neueren Lieder kommen auch etwas weniger fantasielos herüber als die der Debüt-Platte.</p>
<h3>ES WIRD ORDENTLICH GEFEIERT</h3>
<p><strong>ORDEN OGAN</strong> spielten später am Abend. Mit <strong>Roboter-Cowboys</strong> auf der Bühne hauten sie eine Hymne nach der anderen raus. Noch ist diese Band nicht in den gleichen Gefilden angekommen wie etwa <strong>POWERWOLF</strong> oder gar <strong>SABATON</strong>, dennoch zeigt sich bei jedem ihrer Konzerte wieder, dass sie eine <strong>nicht zu unterschätzende Fanbase</strong> haben, die immer bereit sind zu ihrer Musik abzufeiern und die Texte mitzugrölen. Hat ordentlich Spaß gemacht. Einzig und allein ein (neues) Lied schien eher langweilig und ließ das Publikum fünf Minuten im Halbschlaf versinken, bevor danach wieder <strong>weitergefeiert</strong> wurde.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19184" aria-describedby="caption-attachment-19184" style="width: 810px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19184" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-300x200.jpg" alt="" width="820" height="547" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_025.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 820px) 100vw, 820px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19184" class="wp-caption-text"><strong>ORDEN OGAN</strong> freuen sich! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<hr>
<h2>Tag 2 – Donnerstag</h2>
<p>Am ersten der drei Haupttage startete ich meine musikalische Reise dann mit <strong>WOLFHEART</strong>. Und es war ein äußerst enttäuschender Start. Nicht, dass die Band etwas dafür könnte, wahrscheinlich haben sie ihr Konzert fehlerfrei gespielt, und es ist ihnen nicht mal selbst aufgefallen. Hilft allerdings alles nichts, wenn der <strong>Sound so beschissen</strong> ist, <strong>dass man nicht mitkriegt, was die Leute auf der Bühne überhaupt spielen</strong>. Die Bass Drum war so laut, dass man weder Riffs noch Melodien herausgehört hat. Und das bei solch tiefgehender Melodic-Death-Metal-Musik. Durch diese soundtechnische Katastrophe wurde die Musik so vieler Dimensionen beraubt – alles Schöne, Magische, Wohlklingende, Interessante ging verloren. Ich empfinde so etwas als <strong>eine Frechheit seitens der Soundtechniker.</strong> Sowohl der Band als auch dem Publikum gegenüber. Und es sollte nicht das einzige Konzert sein, bei dem dieses Problem auftreten würde.</p>
<h3>ZWEI-MANN-POWER</h3>
<p>Als nächstes standen <strong>MANTAR</strong> auf dem Speiseplan. Ich muss zugeben: Ich wusste nicht genau was mich erwarten würde. Doch enttäuscht wurde ich diesmal bei weitem nicht. <strong>Zwei Leute auf der Bühne</strong> – Drummer und Gitarrist/Sänger. Sie sind nicht etwa dem Publikum zugewandt, sondern sehen sich beim Spielen gegenseitig an. Und der Sound brettert. Eine <strong>drückende Wand aus Energie</strong>, aus der man trotzdem alles klar heraushört und -spürt. Und die beiden Musiker waren selbst so sehr<strong> in der Ekstase ihrer eigenen Klangerzeugnisse gefangen</strong>, dass es einen als Zuschauer einfach nur mitreißen musste. Mal davon abgesehen, dass diese Musik an sich schon so heavy und energisch ist, dass dies eh der Fall war. Geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19185" aria-describedby="caption-attachment-19185" style="width: 351px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19185" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-200x300.jpg" alt="" width="361" height="542" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_037.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 361px) 100vw, 361px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19185" class="wp-caption-text"><strong>MANTAR</strong> &#8211; Heavy und energetisch! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Doch dann: <strong>Unwetterwarnung!</strong> Alle sofort zurück zum Camp, Zelte richtig befestigen, im Notfall sich in den Autos verbarrikadieren! So zumindest die Durchsage.<br />
<strong>Spoiler Alert</strong>: Es kam (gottseidank) nie ein Gewitter. Schade aber auch.</p>
<h3>DIE LEGENDE VOM PERFEKTEN SOUND</h3>
<p>Die Stoner-Rocker <strong>KADAVAR</strong> habe ich leider zum Großteil verpasst. Dennoch muss ich hierzu etwas loswerden: Der <strong>Sound war göttlich</strong>. Er war wahrlich so perfekt, dass ich sagen muss, so einen guten Sound bisher auf allen 26 Festivals, die ich bisher in meinem Leben besucht habe, <strong>kaum jemals miterlebt</strong> zu haben. Der Bass schön wummrig, jeder Schlag des Drummers war perfekt rauszuhören und hatte genau die richtige Lautstärke im Gesamtgebilde der Musik. Die Gitarren waren wunderbar klar und hatten trotzdem genau die Art von Druck, die sie haben sollen. Die Stimme mit Hall fügte sich <strong>genau richtig</strong> in die Musik ein. Und das alles in <strong>perfekter Lautstärke</strong>. Wow. Bei einer solchen Klangharmonie könnte man doch glatt zum Fetischisten werden. Warum nicht gleich so? <strong>Warum nicht IMMER so? Es ist doch offensichtlich machbar.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19186" aria-describedby="caption-attachment-19186" style="width: 363px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19186" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-200x300.jpg" alt="" width="373" height="560" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_051.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19186" class="wp-caption-text"><strong>KADAVAR</strong> &#8211; Feel the perfect sound @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>ARCH ENEMY</strong> pendelte sich der Sound dann auch nach ungefähr drei Liedern ein, auch wenn er in keinem Vergleich zu <strong>KADAVARs</strong> majestätischer Ohreneinbalsamierung stand. Komplett meine Musik wird diese Melodeath-Band wohl nie werden, dennoch war es ein ganz ordentliches Konzert. Auch tummelte sich vor der Bühne mittlerweile eine <strong>richtig große Masse an Menschen</strong>. Schade nur, dass die einzige Person, die sich auf der Bühne bewegte, die Sängerin war. Alle anderen Musiker schienen eher dekorativ in der Gegend herumzustehen. Dennoch: <strong>Motivierte Crowd, technisch souverän funktionierende Band</strong> – soweit also eigentlich ein gutes Konzert.</p>
<h3>ENDLICH WIEDER IN EXTREMO</h3>
<p>Auf <strong>IN EXTREMO</strong> hatte ich mich ganz besonders gefreut. Eine Band, die ich schon längere Zeit nicht mehr live miterleben hatte dürfen. Doch nun endlich war der Zeitpunkt gekommen. Und es war schön! Riesige, <strong>motivierte Crowd, viele ältere und neuere Klassiker-Songs, Pyro-Show</strong>, eigentlich alles super. Auch die Band war motiviert, und ich muss sagen, ich freue mich jetzt schon drauf, sie nächsten Monat auf dem <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder zu sehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19187" aria-describedby="caption-attachment-19187" style="width: 811px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19187" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-300x200.jpg" alt="" width="821" height="547" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_056.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 821px) 100vw, 821px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19187" class="wp-caption-text"><strong>IN EXTREMO</strong> &#8211; Sternhagelvoll? @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss und zum Abschluss brachten<strong> FIDDLER’S GREEN</strong> die Stimmung ein weiteres Mal zum Kochen. Das ohnehin noch von<strong> IN EXTREMO</strong> gehypte Publikum konnte also drei Schritte nach links machen und einfach weiter Party machen. Dazu gab’s noch die altbekannte <strong>Wall of Folk</strong>, eine Spezialität der Fiddlfolkpunk-Band: Eine <strong>Kuschelvariante der Wall of Death</strong>, bei der man sein Gegenüber nicht mit voller Wucht umhaut, sondern voller Liebe in den Arm nimmt, und <strong>&#8222;sexuelle Gefälligkeiten austauscht&#8220;</strong>. Habe ich mir aus der Ferne angesehen. Nett.</p>
<hr>
<h2>Tag 3 – Freitag</h2>
<p>An <strong>VARG</strong> hatte ich <strong>große Erwartungen</strong>. Nicht zuletzt, weil ihre Show vor zwei Jahren auf dem ROCKHARZ mit zu den besten Konzerten gehört, die ich 2015 erlebt habe. Wirklich eine epische, mächtige Experience. Leider kamen sie dieses Jahr da nicht wirklich heran. <strong>Sowohl der Sound als auch die Tagesform der Musiker ließen leider diesmal etwas zu wünschen übrig</strong>. Dennoch wurde das Konzert spätestens ab Mitte richtig geil, und mir ist nun auch klargeworden, wofür die paar Songs mit fürs Album viel zu langen Refrains eigentlich gedacht sind. Live entfalten diese nämlich eine kraftvolle, das Publikum miteinnehmende Atmosphäre, die nicht zu unterschätzen ist. <strong>Das Konzert hatte definitiv seine Höhepunkte, und hat dazu viel Spaß gemacht</strong>. Dennoch war die Setlist etwas fragwürdig aufgestellt, etwa hat man sich wohl dagegen entschieden, eins der Lieder der neuen, einen Monat alten EP zu spielen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19188" aria-describedby="caption-attachment-19188" style="width: 347px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19188" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-200x300.jpg" alt="" width="357" height="536" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_080.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 357px) 100vw, 357px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19188" class="wp-caption-text"><strong>VARG</strong> &#8211; Wölfe im Nebel @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h3>SOUND-DESASTER</h3>
<p>Abends schaute ich mir dann <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> an, welche sich auf jeden Fall <strong>im engeren Kreis meiner Lieblingsbands</strong> befinden. Nach einigen technischen Schwierigkeiten ging’s dann auch los. Riesiger Moshpit, aber auch viel Gedrücke und Gequetsche. Irgendwie hatte ich es hingekriegt, mich zur <strong>zweiten Reihe</strong> vorzudrängen, aber es war<strong> alles andere als ein Genuss</strong>. Wenn man sich schon darüber freut, wenn ein Crowdsurfer kommt, weil das die einzigen Momente sind, in denen man kurz Luft holen kann – naja, dann könnt ihr euch ungefähr vorstellen wie es war. Und dann der Sound. Wieder genau das gleiche Problem wie bei <strong>WOLFHEART</strong>. Mit dem Unterschied, dass HSB noch viel mehr<strong> Double-Bass-Passagen</strong> haben, ergo man<strong> zu 65% der Zeit nur Gewummer</strong> hört. Obwohl ich quasi alle Lieder dieser Band gut kenne, <strong>dauerte es manchmal Minuten, bis ich einen Song wiedererkannte</strong>. Die Gitarristen hätten in den meisten Parts genauso gut einfach nichts spielen können, es hätte sich genau gleich angehört. Und das ist keine Übertreibung. Sie gingen komplett unter. Dazu kam noch, dass der Druck, so nah an der Bühne, <strong>sogar mit Ohrenschutz in meinen Trommelfellen schmerzte</strong>. Nach vier Liedern bin ich dann wieder nach hinten gezogen. <strong>All das sollte dem Publikum jedoch die Laune nicht verderben</strong>. Es wurde gemosht, gecircled und gesprungen bis zum Ende.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19189" aria-describedby="caption-attachment-19189" style="width: 378px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19189" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-200x300.jpg" alt="" width="388" height="583" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_093.jpg 1000w" sizes="auto, (max-width: 388px) 100vw, 388px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19189" class="wp-caption-text"><strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> &#8211; Auch der Band sollte es nicht die Laune verderben @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p>Dann schaute ich mir abschließend noch kurz <strong>MR.HURLEY &amp; DIE PULVERAFFEN</strong> an, deren lustiger Piratenquatsch mir in<strong> meinem müden Zustand allerdings keinen Spaß</strong> <strong>machte</strong> und sich schon fast nach Kölner Karnevalsmusik anhörte. Also ging ich schlafen.</p>
<hr>
<h2>Tag 4 &#8211; Samstag</h2>
<p>Eine der frühen Bands des letzten Festivaltags waren <strong>DEW-SCENTED</strong>. Zwar waren noch nicht allzu viele Menschen vor Ort, dafür gab es aber ein <strong>Konzert für echte Männer</strong>. Erdiger Sound, harte, stampfende Musik ohne Kompromisse und eine verdammt motivierte Death-Metal-Band. <strong>Das erste Mal auf diesem Festival, dass ich wirklich Lust bekam, zu headbangen</strong>. Auch die paar Besucher zeigten Motivation und Circle- und Moshpit im kleinen Kreise <em>(haha)</em> sind doch auch immer was Schönes. Wach war ich nach dem Konzert auf jeden Fall. <strong>Und das aufgeschürfte Knie war’s mir definitiv wert.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19190" aria-describedby="caption-attachment-19190" style="width: 813px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19190" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-300x200.jpg" alt="" width="823" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_104.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19190" class="wp-caption-text"><strong>DEW-SCENTED</strong> &#8211; Death Metal ist harte Arbeit! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<p><strong>KORPIKLAANIs</strong> Show war für einige wohl eher eine Enttäuschung, jedoch hatte ich mit nichts anderem gerechnet. Viele Menschen vergessen immer wieder, dass die Finnen <strong>schon lange nicht mehr NUR die lustige Sauf- und Partytruppe</strong> sind, die sie anfangs waren. Und so kommt es immer und immer wieder vor, dass man mit der falschen Erwartungshaltung auf einen ihrer Gigs geht. Wenn dann jedes zweite Lied ein ernsterer Folk-Song ist, der nicht etwa <strong>BEER BEER</strong> oder <strong>TEQUILA</strong> heißt, kann man oftmals <strong>nicht wenige unzufriedene Visagen im Menschenmeer</strong> erkennen. So kann’s einem gehen.</p>
<h3>HOHE ERWARTUNGEN</h3>
<p>Der nächste für mich interessante Gig war <strong>ELUVEITIE</strong>. Mit<strong> drei neuen Musikern an Bord</strong>, und einer der ersten großen Shows in dieser Besetzung, waren Druck und Erwartungen natürlich hoch. Besonders die <strong>neue Sängerin FABIENNE ERNI stand definitiv im Rampenlicht</strong>. Hinzu kam noch erschwerend, dass es zu Beginn sehr heftige, technisch bedingte <strong>Soundprobleme</strong> gab. Es dauerte über drei, vier Songs, bis alles wieder einigermaßen in Ordnung war, und selbst dann fiel gelegentlich die ganze linke Boxenkolonne für einige Sekunden aus. Außerdem &#8211; und diesen Fehler wage ich mal auf die Techniker zu schieben &#8211;<strong>&nbsp;hörte man fast das ganze Konzert über die Flöte von MATTEO SISTI einfach nicht.</strong> Dabei spielt gerade diese in vielen Songs eine der melodischen Hauptrollen. Sehr, sehr mies. Die <strong>neue Sängerin</strong> allerdings schaffte es, trotz allem Erwartungsdruck, <strong>mit einer perfekten Performance </strong>das Publikum ab der ersten Sekunde für sich zu gewinnen. Nach <strong>EPONA</strong>, <strong>THE CALL OF THE MOUNTAINS</strong> und <strong>A ROSE FOR EPONA</strong> hatte sie es definitiv in die Herzen und Ohren aller geschafft. Außerdem: Coole, abwechslungsreiche Songauswahl! Als ab Mitte des Konzerts dann der Sound endlich teilweise funktionierte, und einige härtere Songs gespielt wurden, kam das Ganze ordentlich ins Rollen und<strong> der Gig war definitiv gerettet.</strong> Trotzdem finde ich das mit der Flöte wirklich nicht in Ordnung. <strong>Basta.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19191" aria-describedby="caption-attachment-19191" style="width: 813px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19191" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-300x200.jpg" alt="" width="823" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_127.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 823px) 100vw, 823px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19191" class="wp-caption-text"><strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; Neue Sängerin, neues Glück @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<h3>DER HEADLINER</h3>
<p>Abschließend spielten dann <strong>BLIND GUARDIAN</strong>. Wow. Eine Band, die ich seit meiner frühen Jugend feiere und liebe und seit über zwei Jahren nicht mehr live gesehen hatte. Und <strong>endlich war es wieder soweit</strong>. Zu meiner <strong>Überraschung</strong> sollte es noch besser kommen als erwartet: Ich hätte es vielleicht wissen sollen, aber die Krefelder hatten etwas Besonderes für diesen Gig geplant. Und zwar<strong> spielten sie ihr gesamtes 95er Album „Imaginations From The Other Side“ am Stück durch.</strong> <strong>Holy Shit!</strong> Die Guten zeigten definitiv, dass sie in den letzten 22 Jahren um kein Jahr gealtert sind. Energiegeladen wie eh und je, technisch und musikalisch genauso fit wie damals. Und <strong>HANSI KÜRSCHs</strong> Stimme! Sowohl der schönste <strong>Clean-Gesang, wie auch die höchsten Screams – alles ist noch da und funktioniert einwandfrei.</strong> Wundervoll. Dabei war (außer der vielleicht etwas zu geringen Lautstärke) der Sound so perfekt, wie man ihn von <strong>BLIND GUARDIAN</strong> gewohnt ist. Genial. Ich hätte nicht gedacht, sowas nochmal zu erleben. <strong>Es hätte sich wahrscheinlich 1995 nicht anders angefühlt</strong>. Im Anschluss bekamen wir dann noch <strong>MIRROR MIRROR, THE BARD’S SONG</strong> und <strong>VALHALLA</strong> auf die Ohren, und bei allen drei Songs war das Publikum mit Leib und Seele dabei. Es muss sich wahrlich großartig anfühlen, wenn man einen Song als Band nur anzustimmen braucht, und das Publikum quasi den ganzen Rest von alleine macht. <strong>Am Ende war ich dann so frei, mir bei VALHALLA eine Runde Crowdsurfing zu gönnen.</strong> Und es war schön. Danke.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_19192" aria-describedby="caption-attachment-19192" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-19192" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-300x200.jpg" alt="" width="822" height="548" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/RockHarz17_BestOf_131.jpg 1500w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-19192" class="wp-caption-text"><strong>BLIND GUARDIAN</strong> &#8211; Schön war&#8217;s! @Maximilian Bahlk</figcaption></figure>
<hr>
<h2>Fazit</h2>
<p>Und so ging auch ein weiteres Jahr <strong>ROCKHARZ</strong> zu Ende. Ein Festival <strong>voller Ups und Downs,</strong> sowohl Konzert- als auch soundtechnisch. Alles in allem bleibt es, wie jedes Jahr, allerdings eine rein positive Erfahrung, die sich für immer in meiner Erinnerung festsetzen wird. <strong>Ich liebe dieses Festival wirklich von ganzem Herzen</strong>, und daran hat sich auch 2017 nichts geändert. Nicht nur die Musik, nein, auch die Atmosphäre, die Location, die Menschen mit denen ich jedes Jahr hinfahre – <strong>Das ROCKHARZ-Festival wird immer eines der Highlights meines Jahres sein!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><a href="https://youtu.be/BLBQczDeR60"><strong>-Wenn ihr miterleben wollt, was es außerhalb der Konzerte auf dem Festival alles so zu sehen und zu machen gibt, könnt ihr euch hier Lukas‘ ROCKHARZ-2017-Vlog anschauen!-</strong></a></h3>
<p>&nbsp;</p>
<h3>&#8230;Und zu guter Letzt gibt es hier noch ein paar&nbsp; fotografisch festgehaltene Eindrücke vom netten Max!</h3>

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