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	<title>Eskimo Callboy Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 03 Sep 2018 05:03:00 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Eskimo Callboy Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ESKIMO CALLBOY &#8211; Teil der Metalhistorie geworden</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 30 Aug 2018 08:20:08 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[attila]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimo Callboy]]></category>
		<category><![CDATA[Gamma Ray]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>
		<category><![CDATA[Kevin]]></category>
		<category><![CDATA[summerbreeze]]></category>
		<category><![CDATA[Sushi]]></category>
		<category><![CDATA[wacken]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Frage&#38;Antwort mit ESKIMO CALLBOY. Wir haben mit Fragen gelöchert und heraus flossen diese Antworten über Social Media, neue Bands und die Szene allgemein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eskimo-callboy-metalhistorie/">ESKIMO CALLBOY &#8211; Teil der Metalhistorie geworden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sie gehören momentan zu den Bands in der Szene, zu der irgendwie jeder eine Meinung zu haben scheint. Wie gewohnt gehen diese teils weit auseinander. Und sie traten dieses Jahr sowohl in <strong>WACKEN</strong> als auch auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> im Abendprogramm auf. Die Rede ist von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Ob sie das Gerede überhaupt interessiert, welche Bedeutung Social Media heute noch hat und was auf dem neuen Album so passiert, haben <strong>Kevin</strong> und <strong>Sushi</strong> beim Interview auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> erzählt.</p>
<hr>
<p><strong><em>S</em>: Es ist dieses Jahr ja nicht zum ersten Mal, dass ihr auf dem SUMMERBREEZE spielt. Ist das für euch so ein Festival, mit dem ihr euch irgendwie speziell verbunden fühlt?</strong><br />
<strong>Kevin:</strong> Nee! Gar nicht. Von allen Festivals, auf denen wir mehr als einmal gespielt haben, haben wir hier am wenigsten gespielt, hab ich das Gefühl. Ich weiß, dass wir hier eines unserer ersten großen Festivals gespielt haben. Aber als wir gerade hier ankamen, da hat sich das schon so ein bisschen komisch angefühlt, weil es ist schon so locker&#8230;<br />
<strong>Sushi:</strong> Findest du?<br />
<strong>Kevin:</strong> Ja! Vier Jahre ist das locker her, dass wir das letzte Mal hier waren.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Ja, aber ans&nbsp;<strong>SUMMERBREEZE</strong> haben wir eigentlich nur gute Erinnerungen. Es ist ja so, dass auf den Metalfestivals die Leute immer so ein bisschen mehr &#8218;open minded&#8216; sind, sag ich mal. Die setzen sich halt cool damit auseinander. Und das&nbsp;<strong>SUMMERBREEZE</strong>, wenn wir hier gezockt haben, war immer mega fett. Also, ich denke mal&#8230; Ich hoffe mal, dass es heute genauso fett wird wie auf den Festivals davor. Wir freuen uns drauf! Auch wenn der Kevin Angst hat, ne? Ich nehm ihn gleich mal in den Arm.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Jaja, haha (lacht).</p>
<p><iframe width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/wobbf3lb2nk?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Sind Autogrammstunden oder ähnliche Termine auf so einem Festival für euch Gelegenheiten, wo ihr auch Rückmeldungen bekommt?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ja. Autogrammstunden finden wir cool. Aber wir merken, je größer wir als Band werden &#8211; Und das mein ich gar nicht von oben herab, dass wir meinen, wir sind&#8217;s, sondern wirklich einfach, wenn wir merken, dass wir wachsen. Sobald es mehr Leute gibt, die uns gut finden &#8211; dann hast du immer weniger Zeit, dich um deine Leute zu kümmern. Das war heute auch wieder ein typisches Beispiel, dass wir eine halbe Stunde Signing Session eingeräumt bekommen haben, aber wir nicht ansatzweise irgendwie zur Hälfte den Leuten gerecht werden konnten.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Ja, stimmt. Und gerade nach dieser halben Stunde steht dieses kleine Mädchen mit ihrer Mama da, das anfängt zu weinen. Verstehst du? Da fühlst du dich richtig schlecht. Denen haben wir dann noch ein paar Kärtchen geschrieben und dann war auch gut. Aber es ist trotzdem ein blödes Gefühl, weil die Leute natürlich genau der Grund sind, warum wir sowas machen können. Und wenn du dann nicht mit allen in Kontakt treten kannst, ist das schade. So ist es leider.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ich zum Beispiel laber leider gerne. Und dann merkste einfach, wie du ein bisschen Smalltalk halten willst mit den Leuten, aber es ist einfach nicht möglich. Das ist einfach ein bisschen enttäuschend. Das soll auch nicht falsch rüberkommen bei den Leuten. Das ist das, was mir auch wichtig ist dabei. Wir wissen den Support zu schätzen, den wir da bekommen. Aber du kannst einfach nicht mehr jedem gerecht werden. Auch wenn ich jetzt ein bisschen weit aushole, aber das ist ein bisschen die Mentalität der Leute, durch Instagram und durch Facebook. Die Leute haben das Gefühl, die kennen dich, die sind bei dir, die sehen, was du in deiner Freizeit machst. Und dadurch haben die so ein Gefühl, dass die ständig bei dir sind. Und wenn du dann auf die triffst, dann hast du nicht mal dreißig Sekunden, um dich mal mit denen zu unterhalten. Und das ist immer so ein wenig enttäuschend.</p>
<p><strong><em>S</em>: Früher haben die Fans ja auch vorrangig durch Kamerateams o.ä. Einblicke in das bandinterne Tourleben bekommen. Durch die neuen Medien hat sich das ja geändert&#8230;</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Absolut. Du musst ja nur mal schauen, wenn wir unsere Instagram Stories oder so machen. Das gab&#8217;s ja früher alles gar nicht. Das gaukelt &#8211; und das ist trügerisch &#8211; den Leuten manchmal vor, dass sie uns dann auch sehr gut kennen. Weißt du, was ich meine?</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Social Media ist schon ein Fluch. Wenn der <strong>Kevin</strong> Geburtstag hat, dann like ich auch nur noch seinen eigenen Geburtstagspost. Das reicht dann auch. Dann muss man auch nicht mehr anrufen.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Das hab ich mir dann aber auch verdient.</p>
<p><strong><em>S</em>: Die Leute sehen ja nur das, was ihr da zeigt.</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Genau. Das ist so ein Ding, wir sind halt als Partyband bekannt geworden, aber auch <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> weinen mal. Und auch <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sind mal traurig. Und auch<strong> ESKIMO CALLBOY</strong> sind auf Tour mal morgens aufgewacht und hatten einen schlechten Tag. Aber wir sind auf dem Weg, das zu ändern. Wir wollen da ein bisschen transparenter werden. Wir wollen ein bisschen offener mit dem Ganzen umgehen. Dieses ganze oberflächliche Rumgesülze auf Instagram wollen wir gar nicht mehr. Die Leute, die zu den Shows kommen, die sollen wissen, wer wir wirklich sind und nicht irgendwas vorgegaukelt bekommen.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-medium wp-image-28697 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-300x201.jpg" alt="" width="300" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/08/DSC_0514.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr seid ja dieses Jahr hier und auch in WACKEN etwas weiter nach hinten im Tagesprogramm gerückt. Wie nehmt ihr sowas auf?</strong></p>
<p><strong>Sushi:</strong> <strong>WACKEN</strong> war halt schon mega krass. Das war eine supergute Zeit. Wir haben da quasi im Hauptinfield gespielt, auf der zweiten Bühne.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Zweite oder dritte Bühne. Ist ja auch egal. Die Louder Stage war das.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Genau, die Louder Stage. Auf jeden Fall war es eine größere Bühne. Und jetzt gerade <strong>WACKEN</strong>, so das Metalfestival überhaupt, auch wenn man das auf dem <strong>SUMMERBREEZE</strong> nicht so sagen darf, wir haben euch auch noch lieb&#8230; Aber, so als Band ist das für dich schon nochmal so eine Bestätigung. Man hat ja zu dem, was man macht, einen ganz anderen Bezug als die Leute da draußen. Für uns war das einfach krass, um so eine Uhrzeit zu spielen und zu sehen, dass so viele Leute Bock darauf haben. Und dann siehst du noch Videos und sowas, wie krass die ganze Klamotte aussah etc. Wir hatten uns schon Gedanken gemacht, wie soll das aussehen, was für eine Produktion wollen wir an dem Tag fahren und sowas. Das war schon einfach fett. Und natürlich ist das auch eine geile Erinnerung, die du mitnimmst. Das ist eigentlich das wichtigste dabei. <strong>WACKEN</strong> ist nie unspektakulär für uns. Das hat auch viel mit dem Vibe zu tun, den du da mitnimmst. Du bist Teil von einer langjährigen Metalgeschichte geworden. Und das ist einfach großartig.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ist das trotzdem etwas, was ihr manchmal verfolgt? Wie die Leute reagieren, wenn irgendwo Bands spielen, die nicht so ganz in ihr Beuteschema passen und sie eventuell Probleme mit denen haben?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Das ist immer unsere Position gewesen. Das ist ja immer, egal, wo wir waren. Wir haben ja nie richtig dazu gehört. Sind wir bei einem Mainstreamfestival, sind wir zu hart. Sind wir bei <strong>WACKEN</strong> oder irgendwelchen <strong>SUMMERBREEZE</strong>s dieser Welt, dann sind wir zu weich, zu nicht-metal. Das war immer das, worauf wir schauen mussten. Aber das hat uns auch nur bedingt interessiert. Denn wir haben immer unser Ding gemacht. Und das, was uns immer aufgefallen ist, ist, dass in der Metal Family &#8211; also in der Metal Community &#8211; die Leute am offensten waren. Die stehen da mit ihrem Bier &#8222;Hab ich mal gelesen, den Namen&#8220;, aber was wirklich zählt: &#8222;Ich schau die mir mal an und wenn die geil sind, egal, ob die pinke Leggins an haben oder Pandabären Kostüme, dann ist das geil und dann schau ich mir nachher auch nochmal ein Video auf Youtube an. Oder kauf mir vielleicht noch ein Album&#8220;. Und das ist das Coole. Die Musikbranche hat sich ja auch ein bisschen gewandelt. Den typischen Metal-Metal, das gibt es ja garnicht mehr so in der Form. Viele Bands, die wandeln sich einfach.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Wir hängen auf Wacken ja auch mit Leuten rum, bei denen wir niemals gedacht hätten, dass wir da einen Berührungspunkt haben. Und jetzt sitzte da mit dem <strong>Frank</strong> vom <strong>GAMMA RAY</strong> und zischst dir ein Bierchen rein. Einfach, weil es cool ist und alles wie eine große Familie ist.</p>
<p><strong><em>S</em>: Hier spielen ja auch NERVOSA oder ALIEN WEAPONRY und man hat auf dem Festival einfach diese Mischung.</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ja genau. Ich find das auch cool. Ganz ehrlich, das, was uns die Leute früher immer vorgeworfen haben, &#8222;Ihr macht den Metal kaputt!&#8220;, &#8222;Ihr seid anders, das ist kacke!&#8220;, das ist doch genau das, was die Musik voran bringt. Ich will jetzt nicht sagen, dass wir die Musik verändern, aber die vielen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>s&nbsp;dieser Welt, das ist doch das, was die Musik nach vorne bringt! Jeder probiert immer ein bisschen was anderes aus. Ob wir damals unsere Synthies rausgeholt haben oder irgendeiner im Black Metal gedacht hat: &#8222;Ich bring da jetzt mal ein Orchester mit rein&#8220;, das ist dasselbe. Das sind die Leute, die was ausprobieren. Dadurch wandelt sich die Musik. Und das finde ich nur gut.</p>
<p><strong><em>S:</em> Es wird ja nur breiter in der Masse.</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Richtig. Und das alte, wenn es gut genug ist, das bleibt ja erhalten. Das machen wir ja nicht kaputt.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Egal, welche Metalrichtung du hörst, du wirst trotzdem in der Schule gemobbt.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Das ist wahr.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr noch Themen, die euch momentan wichtig sind? Läuft momentan was in der Scene-Tour?</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong>&nbsp;Wir sind nochmal mit <strong>ATTILA</strong> unterwegs &#8211; in Europa und UK. Wenn wir jetzt das neue Album schreiben, dann wollen wir schon schauen, weil wir ja immer noch dieses Partyband Image haben. Das werden wir auch nicht los. Das wollen wir auch nicht loswerden. Man merkt aber mit den Jahren, wo wir denken, dass wir da Einfluss haben. Wir sind nicht mehr die Garagenband von 2010, dass wir diesen Einfluss nutzen wollen. Und da hast du dann schon auch Bock. Wir beide sind ja maßgeblich an den Lyrics beteiligt. Dann haste Bock, auch mal ein handfestes Thema aufzugreifen. Auf den alten Alben hatten wir das ja auch schon. Ob es Mobbing in der Schule ist, ob es eine gescheiterte Beziehung ist, ob es etwas in deinem Leben ist, was du magst, was dich aber totzdem runter zieht. Wir haben schon viele Themen angepackt und das werden wir auch auf dem neuen Album nicht ändern. Da werden wir wieder vieles anfassen.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Wir haben damals über Mobbing geschrieben und jetzt schreiben wir, wie sehr uns Steuererklärungen abfucken. So über 30 Themen.</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Genau, wie teuer Kinderwagen sind.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Der Zwiespalt, in welcher Stadt du deinen Strebergarten anlegst.</p>
<p><strong><em>S</em>: Manche Leute schauen ja schon wirklich, was hinter den Songs steckt&#8230;</strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Ein paar. Es ist ein bisschen&#8230; Du merkst es, dass die Leute damit ankommen. Da freust du dich dann auch. Manche Texte schreibst du so, aber für andere Texte gibst du echt dein Herzblut und steckst da richtig Arbeit rein. Da weißt du dann auch, da steckt jetzt ein Stück von mir drin. Und wenn Leute dann auf den Text zurückgreifen und sagen: &#8222;Ey, der hat mir was bedeutet, der hat mir weiter geholfen&#8220;, dann freust du dich darüber. Das sagst du nicht, das wissen die Leute auch nicht. Aber wenn du das hörst oder liest in den Kommentaren &#8211; das ist schön.</p>
<p><strong><em>S</em>: Habt ihr noch irgendwas, was ihr los werden wollt? </strong></p>
<p><strong>Kevin:</strong> Eigentlich das Übliche. Es ist schon fast abgedroschen, weil wir es jedes Mal sagen.</p>
<p><strong>Sushi:</strong> Wir wollen, dass der <strong>Alex</strong> sich eine Seite von seinen langen Haaren abrasiert. Das wollen wir (Kevin lacht).</p>
<p><strong>Kevin:</strong> Genau! Wenn das passiert ist, dann wünschen wir uns, dass uns die Leute auch weiter so supporten wie bisher. Wir sind gerade dabei, das neue Album zu schreiben. Das kommt im Frühjahr 2019 raus. Das wird wieder ein paar Leute zum Kopfschütteln bewegen, ein paar Leute werden es feiern. Und wir freuen uns ganz besonders darauf, das dann zu präsentieren. Wir haben noch Touren. Also diese eine jetzt mit <strong>ATTILA</strong> im Oktober. Die wird nochmal richtig fett. Und dann freuen wir uns auf das neue Jahr. Und hoffen weiterhin auf den Support der Leute.</p>
<hr>
<p>Nach dem Interview ist klar, für <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> gibt es immer noch 2-3 wirklich wichtige Themen, wie etwa Social Media oder die Wahrnehmung neuer Bands, vor allem, wenn sie, wie sie, ein wenig aus dem Raster fallen und sich dafür immer wieder erklären zu scheinen müssen.&nbsp; Dennoch fühlen sie sich in der Metalszene grundsätzlich gut akzeptiert und nehmen durch die Resonanz seitens der Fans und der Veranstalter durchaus wahr, dass ihre Entwicklung gewürdigt wird. Dass hinter dem Party Image durchaus reflektierende Musiker stehen, die wahrnehmen und verfolgen, was aktuell ist und ihren wachsenden Einfluss nutzen wollen, zeigt, dass sie die Band durchaus ernst nehmen und einen Beitrag zum Metal leisten wollen &#8211; Pardon! &#8211; dies bereits tun.</p>
<p><a href="https://www.eskimocallboy.com/">Homepage</a></p>
<p><a href="https://de-de.facebook.com/eskimocallboy/">Facebook</a></p>
<p><a href="https://eskimocallboy.bandcamp.com/releases">Bandcamp</a></p>
<p>&nbsp;</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><span style="text-decoration: underline">Tourdaten</span></p>
<p>18.10. UK <strong>Bristol</strong> &#8211; The Fleece</p>
<p>19.10. UK <strong>London</strong> &#8211; Islington Academy O2</p>
<p>20.10. UK <strong>Newcastle</strong> &#8211; Riverside</p>
<p>21.10. UK <strong>Glasgow</strong> &#8211; Classic Grand</p>
<p>22.10. UK <strong>Manchester</strong> &#8211; Club Academy</p>
<p>23.10. UK <strong>Birmingham</strong> &#8211; The Asylum 2</p>
<p>25.10. NL <strong>Eindhoven</strong> &#8211; Dynamo</p>
<p>26.10. NL <strong>Amsterdam</strong> &#8211; Melkweg Upstairs</p>
<p>27.10. F <strong>Paris</strong> &#8211; Petit Bain</p>
<p>28.10. B <strong>Antwerpen</strong> &#8211; Kavka</p>
<p>30.10. I <strong>Bologna</strong> &#8211; Zona Roveri</p>
<p>31.10. I <strong>Milan</strong> &#8211; Legend Club</p>
<p>01.11. &#8211; SU <strong>Pratteln</strong> &#8211; Z7</p>
<p>02.11. D <strong>Stuttgart</strong> &#8211; LKA Longhorn</p>
<p>03.11. D <strong>Dresden</strong> &#8211; Reithalle</p>
<p>04.11. D <strong>Berlin</strong> &#8211; Huxleys</p>
<p>08.11. D <strong>München</strong> &#8211; Tonhalle</p>
<p>09.11. D <strong>Dortmund</strong> &#8211; Warsteiner Music Hall</p>
<p>10.11. D <strong>Hamburg</strong> &#8211; Docks</p>
<p>11.11. D <strong>Wiesbaden</strong> &#8211; Schlachthof</p>
<p>13.11. PL <strong>Warschau</strong> &#8211; Progresja</p>
<p>14.11. HU <strong>Budapest</strong> &#8211; A38</p>
<p>15.11. D <strong>Nürnberg</strong> &#8211; Löwensaal</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eskimo-callboy-metalhistorie/">ESKIMO CALLBOY &#8211; Teil der Metalhistorie geworden</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Interview mit PARKWAY DRIVE &#8211; Skills für Neues</title>
		<link>https://silence-magazin.de/interview-mit-parkway-drive-skills-fuer-neues/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=interview-mit-parkway-drive-skills-fuer-neues</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/interview-mit-parkway-drive-skills-fuer-neues/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 May 2018 09:41:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Eskimo Callboy]]></category>
		<category><![CDATA[Parkway Drive]]></category>
		<category><![CDATA[reverence]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kaum ist das neue Album draußen, will Seb es wissen ... und befragt PARKWAY DRIVE zum jüngsten Werk und mehr!</p>
<p>Intensive Einblicke in eine nicht alltägliche Band!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-mit-parkway-drive-skills-fuer-neues/">Interview mit PARKWAY DRIVE &#8211; Skills für Neues</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach ja, das Frühjahr. In NRW ist das Wetter zur Zeit jeden Tag anders. Viele stellen da einfach den Tunnelblick ein und versuchen, einfach den Alltag durchzuziehen und es irgendwie in den Sommer zu schaffen. Dennoch schneit ab und zu mal etwas Unerwartetes herein. Für mich ist dies die Möglichkeit, <strong>Winston McCall</strong> zu interviewen. Der Sänger der australischen Core-Größen <strong>PARKWAY DRIVE</strong> ist in Düsseldorf, und lädt zum Gespräch. Diese Gelegenheit nehme ich gerne wahr. Und so wage ich den Weg durch das unstete Wetter, um ihn zu treffen.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<h3 style="text-align: center;">Das Interview</h3>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong><em>S</em>: Hallo Winston! Vielen Dank für diese Gelegenheit! Wie geht es dir?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Klar, alles gut. Vorhin ist hier das Wetter sogar wirklich besser geworden, das war richtig gut zwischendrin.</p>
<p><strong><em>S</em>: Momentan stehen bei&nbsp;PARKWAY DRIVE einige große Dinge an. Ist das für euch etwas besonderes?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Ja, momentan ist eine sehr intensive Zeit. Es ist eine interessante Zeit für uns.</p>
<p><strong><em>S</em>: Würdest du sagen, dass sich musikalisch momentan bei euch als Band etwas ändert?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Ja, schon. Ich glaube, unsere Band hat sich immer irgendwie verändert. Momentan findet für uns aber gerade definitiv der größte Umbruch statt. Ich denke, das liegt hauptsächlich an einer Kombination verschiedener Faktoren. Vor allem eigentlich wegen uns selbst. Wir machen das jetzt seit fünfzehn Jahren und wollen einfach was Neues erschaffen, einfach weil es für uns interessant ist und Spaß macht. Wir haben neue Vorstellungen von unserer Musik, und eben auch die Skills dafür. In den ersten fünf bis zehn Jahren von unserem Bestehen waren die immer gleich gewesen. Jetzt ist es anders. Und es ist toll, etwas Neues, Anderes zu erschaffen. Wir wollen nicht unsere Zeit verschwenden und immer nur das tun, was wir in den letzten fünfzehn Jahren gemacht haben.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WL_8ZY89dP4?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong><em>S</em>: Das macht es auch gerade für die Fans so interessant, diese Entwicklung zu sehen und die Band von einer neuen Seite kennenzulernen.</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Klar. Es ist für uns genauso interessant. Wir haben immer die Musik gemacht, an der wir Spaß und auch Freude daran hatten, sie zu spielen. Es ging nie darum, bekannt zu werden oder gute Verkaufszahlen zu haben. Ich meine, das war schnelle, schwere Musik, sowas verkauft sich sowieso nicht so gut, daher haben wir da eh nie dran gedacht. Wir haben einfach geradeaus los gespielt und mit dieser Musik herumexperimentiert. Genauso jetzt. Es kam wieder was Neues auf die Aufnahme drauf, und es hat Spaß gemacht, das zu entwickeln.&nbsp;</p>
<p><strong><em>S</em>: Denkst du, dass sich das &#8222;Neue&#8220; dann auch auf die Bühne übertragen lässt und ihr auch dieses Feeling dafür bekommt? Oder ist das Studio-Ding eher schwierig zu transportieren?</strong></p>
<p><strong> Winston:</strong> Nein, das nicht, keine Frage. Wir machen uns darüber keine Sorgen. Es ging uns eigentlich immer so, dass wir die Musik schon so geschrieben haben, um diese dann auch live spielen zu können. Als wir so weit damit waren, haben wir sie erst aufgenommen. Es gibt auf der neuen Platte also ganz verschiedene Emotionen, die wir ansprechen und die wir transportieren wollen. Es geht also schon darum, natürlich das bisherige zu behalten, aber dem auch etwas Neues hinzuzufügen und das live zu teilen. Damit so das Publikum zu erreichen, ist unser Ziel.</p>
<p><strong><em>S</em>: Betrifft das auch die Lyrics, dass ihr euch da bewusst darauf konzentriert habt und es auch da eine Entwicklung gibt?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Ja, sicher. Ich denke, gerade was die Lyrics betrifft, ist es ein sehr persönliches und dunkles Album. Die Lyrics haben den Sound vom Album ziemlich stark beeinflusst, einfach, weil sie wirklich persönlich und traurig sind. Viele der Songs setzen sich mit persönlichem Verlust auseinander. Auch wenn es hart war, aber wir wollten eine Musik um diese Thematik herum schreiben, die sich damit beschäftigt. Und einfach die Art, wie sich die Musik aufbaut: ob der Gesang geschrien, ob er leise oder nur gesprochen ist, die Musik sollte die Lyrics einfach korrekt wiedergeben und tragen. Die Emotionen und das, was für uns hinter den Texten stand, führte einfach dazu, wie sich die Musik entwickelt hat, wie mein Gesang war, und wie die Songs arrangiert wurden. So wurde das Album einfach ganz stark geprägt.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-27224 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/parkway-drive-reverence-3-250x250.jpg" alt="" width="250" height="250" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/parkway-drive-reverence-3-250x250.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/parkway-drive-reverence-3-250x250-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 250px) 100vw, 250px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Ist dieser Aspekt neu für euch?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Auf jeden Fall. Das ist sicherlich das emotionalste Album, das wir bis jetzt hatten. Es ist einfach zu dem geworden, was es jetzt ist. Ich denke auch, das musste irgendwann passieren. Für uns war es auch wichtig. Die Band verbringt so viel Zeit zusammen auf Tour, beim Songwriting, beim gemeinsamen musizieren. Dinge passieren dann einfach in dieser Zeit, und das fließt dann mit in die Musik.</p>
<p><strong><em>S</em>: Ist das für euch ein Thema? Emotionen, bezüglich aktueller persönlicher Umstände, und das, was man wirklich nach außen hin zeigt?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Ja. Ich denke, vieles von dem, was auf dem neuen Album gelandet ist, hätten viele Leute nicht von uns erwartet. Gerade in Relation zu dem letzten Album ist das schon eine ziemliche Steigerung, auch bezogen auf den Sound. Ich denke, das ist nun wirklich das erste Mal, dass <strong>PARKWAY DRIVE</strong> düster klingen. Während dem Entstehungsprozess sind einige Dinge passiert, die vorher keinem von uns zugestoßen sind. Dinge, die sehr traumatisch waren. Ein paar Freunde von uns sind verstorben, Krankheiten tauchten auf, und das hatte alles Einfluss auf unsere Emotionen. Das musste alles irgendwie wieder raus. Und so ist so eine düstere Platte entstanden. Das wird bleiben und uns mit diesen Menschen verbinden. Aber es muss so sein.</p>
<blockquote><p><strong>&#8222;Ich liebe es, das zu tun!&#8220;</strong></p></blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Denkst du, die Fans werden das gut annehmen? Gerade Fans, die mit Melodic Death Metal oder ähnlichen Spielweisen eventuell nicht so viel anfangen können, müssen sich ja bestimmt erstmal auf den neuen Sound einstellen.</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Bestimmt, auf jeden Fall. Auf diesem Album ist sowieso soviel Neues drauf. Es ging uns auch nie darum, wie Death Metal, Nu Metal oder sonst wie speziell zu klingen. Egal was da mit reinspielte, es ging vor allem immer darum, dass die Songs noch wie <strong>PARKWAY DRIVE</strong> klingen. Es mag schon sein, dass die Songs teilweise nach Melodic Death Metal klingen, dann war das in der Entstehungsphase eben so. Aber wir haben es nicht mit Vorsatz gemacht. Man hört die verschiedenen Spielweisen beim durchhören natürlich raus. Aber es gibt eigentlich keine zwei Songs auf dem Album, die komplett gleich klingen. Alle sind irgendwie verschieden. Wir wollten auch nicht, dass etwas lediglich wie eine neue Version von einem älteren Song klingt. Sowas haben wir nie gemacht, und wir könnten es dann dadurch auch nicht besser machen. Wir müssen keine schlechte Interpretation von uns selbst machen. Wenn Leute alte Songs von uns lieben, ist das super. Aber die Songs sind bereits perfekt so, wie sie sind. Wir lassen sie so und schreiben lieber was Neues.<img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-27225 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/10996484433_f9f61b9583_b-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/10996484433_f9f61b9583_b-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/10996484433_f9f61b9583_b.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/10996484433_f9f61b9583_b-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/10996484433_f9f61b9583_b-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><strong><em>S</em>: Ihr habt euch ja wirklich zu einer bekannten Band entwickelt. Empfindet ihr das als Stress, oder ist es wirklich noch das, was ihr tun wolltet?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Ich liebe es, das zu tun. Wir alle. Was auch immer in unserem Leben passiert, und, wie bereits gesagt, mit der neuen Platte haben wir ein düsteres Album, aber so ist eben auch das Leben. Es ist nicht die Schuld der Band, wenn schlimme Dinge um einen herum passieren. Wir sind sehr, sehr glücklich darüber, das tun zu können, was wir tun. Wir lieben es wirklich, es ist eine sehr schöne Arbeit. Es gibt mir etwas. Es ist nicht nur, sich auf die Bühne zu stellen und &#8222;Yeah, geil&#8220; zu rufen. Dieses Künstlerische, einfach etwas zu erschaffen, ist wunderbar. Allein, dass wir so viele Fans haben würden, habe ich nie erwartet. Ich stehe heute noch immer auf der Bühne, schaue auf die ganzen Leute und denke &#8222;Wow!&#8220;. Das war immer so. Egal, wie stressig es wird, es ist es absolut wert. Aber im Leben gibt es auch eigentlich nichts, was nicht stressig ist. Daher machen wir lieber das, als irgendwas anderes (lacht).</p>
<p><strong><em>S</em>: Ich denke mal, die Leute merken das dann auch, ob das, was eine Band macht, nur Fake ist, oder ob sie es wirklich ernst meint mit ihrer Musik. Und sie entscheiden dann ganz genau, zu wem sie gehen.</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Klar, ganz genau. So eine Band wollten wir auch nie sein. Ich liebe Musik. Und ich weiss, was es bedeutet, im Publikum zu stehen, und auch, zu erkennen, ob das da vorne Fake ist oder nicht. Wenn die Musik echt ist und die Musiker es ernst meinen, dann erreichen sie damit auch die Leute. Dann nehmen die das der Band auch ab. Und das will ich den Leuten auch auf unseren Konzerten geben. Ich könnte mich nie da oben hin stellen und nur so tun, als ob.</p>
<p><strong><em>S</em>: Siehst du denn einen Unterschied zwischen euch und europäischen Bands? ESKIMO CALLBOY sind ja ganz anders zum Beispiel.</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sind einfach nur verrückt (lacht). Ich denke, europäische Bands haben nur einen anderen Geschmack, als etwa amerikanische Bands. Ich denke aber nicht, dass die einen besser sind als die anderen. Sie sind einfach nur unterschiedlich. Ich selbst höre lieber europäische Bands, statt amerikanische. Oder auch australische Bands, wenn sie nicht zu amerikanisch klingen. Ich denke aber vor allem, je mehr Unterschiede und Variationen wir in der Musik haben, desto besser. Wie gesagt, wenn man sieht, jemand ist aus Deutschland, Frankreich, UK, alle sind ein wenig anders. Wir müssen nicht alle gleich aussehen, reden oder uns verhalten. Unterschiede können echt einfach interessant sein und Spaß machen.</p>
<h4 style="text-align: center;"><strong>&#8222;Danke, Mama!&#8220;</strong></h4>
<p><strong><em>S</em>: Gibt es in Australien Reaktionen darauf, dass ihr so erfolgreich seid?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Also, bezogen auf das neue Album, sind das heute gerade die ersten Interviews, die ich dazu gebe. Ich habe noch mit niemandem sonst darüber gesprochen. Nur mit meinen Eltern. Meine Mutter meinte, ihr gefiele es. <strong>Danke, Mama!</strong> (lacht). Daher, das weiß ich noch gar nicht. Das bleibt interessant. Bei &#8222;IRE&#8220; haben wir zum ersten mal gedacht&#8220; Shit, was werden die Reaktionen dazu wohl sein&#8220;. Und jetzt haben wir wieder was komplett anderes im Vergleich zu &#8222;IRE&#8220; geschaffen, und es ist wieder so. Ich weiss es wirklich nicht. Ich erwarte etwas in der Art, dass es mehr so wird, dass es den Leuten wirklich gefällt, oder nicht, einfach, weil es so neu ist. Es kann auch ganz anders sein, wer weiß. Ich bin offen, was da kommt, ganz ehrlich. Das ist alles, worum es geht.</p>
<p><strong><em>S</em>: Bereitet ihr euch irgendwie auf die Tour vor? Ist euch irgendwas wichtig dabei?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Momentan lernen wir die Songs. Das ist jetzt der Start für uns, dass wir die Songs auch live spielen. Es ist ziemlich verrückt, weil wir die Lieder schon so oft gehört haben, aber eben nur im Studio. Wenn es darum geht, sie live zu spielen, ändert das nochmal alles. Jetzt werden sie erst wirklich Livesongs! Durch den direkten Kontakt zu den Leuten bekommen sie eine neue Facette. Wir sehen die Verbindung, es ist nicht mehr nur Musik, die aus einem Lautsprecher kommt. Das ist für mich das wirklich Neue, jetzt bald die Songs live erleben zu können. Wir müssen alles drum herum planen, die Liveshow etc. Das ist wirklich nochmal eine große Sache. Im Sommer kommen dann die Festivalauftritte, das wird richtig crazy. Es ist wieder der Beginn eines Kreislaufes. Jetzt ist Tag eins. Aber wir freuen uns darauf. Mal sehen, wie es läuft. Hoffentlich mögen die Leute die Songs! Wir wollen sie auf jeden Fall bald live spielen.</p>
<blockquote>
<p style="text-align: center;"><strong>&#8222;Ich will einfach Danke sagen. Danke an alle, die unsere Musik hören!&#8220;</strong></p>
</blockquote>
<p><strong><em>S</em>: Live ist es dann sowieso noch mal eine ganz andere Atmosphäre, die man im Studio vorher ja gar nicht herstellen kann.</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Genau. Wir wollen, wenn möglich, soviel unterschiedliche Stimmungen damit erzeugen, wie möglich. Da sind wir sehr gespannt drauf.</p>
<p><strong><em>S</em>: Gibt es noch etwas, was du los werden willst?</strong></p>
<p><strong>Winston:</strong> Ich will einfach Danke sagen. Danke an alle, die unsere Musik hören! Ich hätte früher nie gedacht, Musik so machen zu können. Oder einfach mal so hier sitzen und ein Interview für das sechste Album geben zu können. Das ist verdammt crazy! Das werden wir nie vergessen. Es ist ein Privileg, sowas machen zu können. Daher wirklich vielen, vielen Dank an euch alle! Ob ihr unsere Musik mögt oder nicht, ihr habt euch Zeit genommen, euch mit unserer Musik zu befassen, und dafür sind wir echt dankbar.</p>
<h3 style="text-align: center;">Fazit</h3>
<p>Wow, als ich aus dem Hotel wieder raus bin, musste ich erstmal durchatmen. Das war echt intensiv. <strong>Winston</strong> ist ein unglaublich sympathischer Typ. Ich ich habe ihn, trotz dem bereits vorhergegangenen Interviewmarathon, den er über den Tag scheinbar schon hatte, sehr entspannt und aufgeschlossen erlebt. Das mag auch an langjähriger Praxis und dem Fakt liegen, dass die Band gerade erst am Anfang eines neuen Zyklus steht. Er schien jedoch sehr im reinen mit sich und der neuen Platte zu sein, und wirklich konzentriert auf die nächsten Wochen und Monate zu schauen. Ich habe ihn als einen sehr herzlichen Menschen erlebt, dem sein Tun wirklich etwas bedeutet und dass er damit Verbindungen zu den Menschen herstellen kann. Daher bin ich wirklich froh, dass ich diese Chance haben durfte. Ich bin auf jeden Fall gespannt, wie das Album ankommt, und wie es vor allem lie wirkt. Unsere Review zu &#8222;Reverence&#8220; findet ihr <a href="https://silence-magazin.de/parkway-drive-reverence"><strong>HIER</strong></a></p>
<p><strong>PARKWAY DRIVE</strong> <a href="http://parkwaydriverock.com/">Homepage</a> und <a href="https://www.facebook.com/parkwaydrive/">Facebook</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-27226 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_20180312_175210.jpg" alt="" width="500" height="399" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_20180312_175210.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/IMG_20180312_175210-300x239.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/interview-mit-parkway-drive-skills-fuer-neues/">Interview mit PARKWAY DRIVE &#8211; Skills für Neues</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>CALIBAN &#8211; ganz in ihrem Element</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Mar 2018 15:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
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		<category><![CDATA[THY ART IS MURDER]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Caliban - brachial und Melodiös! Und das seit eh und je! Was gibt es zum neuen Album zu sagen?<br />
Daniel klärt dich auf, was im April auf dich zurollt!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>CALIBAN &#8211; &#8222;Elements&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;06.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;50:32 Min. (Standard Edition)<br />
<strong>Label:</strong> Century Media Records<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Metalcore</div></div></div>
<p>Es war einmal ein ausschließlich schwarz tragendes Electrohead, welches außer seinem gewohnten, musikalischen Umfeld (bis auf ein paar ganz wenige Ausnahmen) auch nichts anderes hören wollte. Bis es dann auf dem Soundtrack zu <strong>SAW</strong> ein Liedchen namens &#8222;<em>The Beloved And The Hatred&#8220; </em>entdeckte und irgendwie begeistert war. Durch einen Freund, welcher mit dem Song bestens vertraut war, folgte dann die Aufklärung, dass das <strong>&#8222;Metalcore&#8220;</strong> sei und die Band sich <strong>CALIBAN</strong> nennt. Das war 2005 mein Einsteig in dieses Genre, und somit ein Blick weit über meinen damaligen Tellerrand hinaus. Dass ich deshalb immer besonders gespannt auf neuen Output der Band bin, versteht sich von selbst. <strong>&#8222;Elements&#8220;</strong> heißt das Anfang April erscheinende <strong>Album Nr. 11</strong> und ich durfte probehören &#8230;</p>
<p>Schon beim ersten Song <em>&#8222;This Is War&#8220;</em> bekommt man sprichwörtlich eins auf die 12. Sofort wird klar, mit wem man es hier zu tun hat. <strong>Brachial und doch melodiös</strong>, genau das, was <strong>CALIBAN</strong> für mich schon immer ausgemacht hat. Diese Schiene wird auch das ganze Album über gefahren. Und das wieder eine Spur härter, als noch auf dem Vorgänger &#8222;Gravity&#8220;. Das Schöne daran ist, dass sowohl Härte &#8211; als auch die Melodieschrauben nach oben gedreht werden. Songs wie <em>&#8222;Set Me Free&#8220;</em> und <em>&#8222;The Great Unknown&#8220;</em> sind absolute <strong>Ohrwürmer</strong>, eine Nummer wie <em>&#8222;I Am Fear&#8220;</em> dürfte die Moshpits dieser Welt ordentlich zum Kochen bringen. Auch was die Vocals angeht, hat sich etwas getan. <strong>Andy</strong> übernimmt auf &#8222;Elements&#8220; nun sämtliche Parts, Shouts und clean Vocals. Das ist schon eine erhebliche Entwicklung, wie ich finde. Dadurch fehlt mir zwar mittlerweile ein wenig die Stimme von <strong>Dennis</strong>, aber diese Entwicklung war abzusehen und tut auch keinesfalls weh. Im Gesamtbild wirkt dadurch nun alles irgendwie runder, wenn man so will.</p>
<p>Es gibt auch einige Gastparts auf dem Album, so konnten mit <strong>Sushi </strong>(<strong>ESKIMO CALLBOY</strong>), <strong>Matthi </strong>(<strong>NASTY</strong>), <strong>CJ McMahon</strong>(<strong>THY ART IS MURDER</strong>) und <strong>Brian Welch </strong>(<strong>KORN</strong>) äußerst namhafte Kollegen gewonnen werden, die sich hervorglänzend in die Songs einfügen. Neben den ganzen Granaten haben es mir aber besonders zwei im Tempo <strong>beruhigte</strong> Tracks angetan. <em>&#8222;Carry On&#8220;</em> und <em>&#8222;Incomplete&#8220;</em> verursachen instant <strong>Gänsehaut</strong>. Zur verdammt starken Produktion fällt mir eigentlich nichts ein. Tolles Album, repeat!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/PPptNPTIsHY?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/CalibanOfficial" target="_blank" rel="noopener">CALIBAN auf Facebook</a></p>
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		<title>Coreknaben vereinigt euch! &#8211; Das IMPERICON FESTIVAL 2018 lockt wieder nach Leipzig</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 21 Feb 2018 10:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[alazka]]></category>
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		<category><![CDATA[Bury Tomorrow]]></category>
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		<category><![CDATA[knocked loose]]></category>
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		<category><![CDATA[silverstein]]></category>
		<category><![CDATA[we came as romans]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wenn es eine Adresse für das perfekte Sammelsurium an Corebands aller nur erdenklichen Genres gibt, dann&#160;ist das wohl Impericon. Der Neckermann unter den alternativen Merchshops weiß nicht nur mit einem gut sortierten Angebot an Merch, Musik und Co. zu überzeugen, sondern auch ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coreknaben-vereinigt-euch-das-impericon-festival-2018-lockt-wieder-nach-leipzig/">Coreknaben vereinigt euch! &#8211; Das IMPERICON FESTIVAL 2018 lockt wieder nach Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn es eine Adresse für das perfekte Sammelsurium an Corebands aller nur erdenklichen Genres gibt, dann&nbsp;ist das wohl<strong> Impericon</strong>. Der Neckermann unter den alternativen Merchshops weiß nicht nur mit einem gut sortierten Angebot an Merch, Musik und Co. zu überzeugen, sondern auch mit einem eigenen Festival. Seit 2011 wird dieses nun bereits in Leipzig zelebriert. Nach diversen Locationwechseln findet man sich nun final in der <strong>Leipziger Messe&nbsp;</strong>ein. Das ist vor allem den stetig wachsenden Besucherzahlen geschuldet, weshalb das Event mittlerweile auch nicht nur in Leipzig stattfindet, sondern in diesem Jahr auch in <strong>Wien</strong>, <strong>Oberhausen</strong>, <strong>Solothurn</strong> und <strong>München</strong>, zum Teil mit wechselndem Line Up.&nbsp;</p>
<h3>EIN SCHMANKERL FÜR JEDEN CORELIEBHABER</h3>
<p>Auch 2018 kommt praktisch jeder auf seine musikalischen Kosten. Von lupenreinem <strong>Metalcore</strong> bis <strong>Melodic Hardcore</strong> wird einiges geboten, und die entsprechenden Bands können sich wahrlich sehen lassen. Ein besonderes Highlight stellen definitiv <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> dar, welche letztmalig vor einer angekündigten <strong>Bandpause</strong> live zu erleben sein werden. Dieser Auftritt dürfte für viele schon Grund genug sein, das Festival zu besuchen. Als ob das aber nicht schon für sich spricht, werden auch&nbsp;<strong>NEAERA</strong> wieder auf der Bühne stehen. Die Band vermisst nach eigener Aussage das Livegefühl. Das dürfte ebenfalls sehr spannend werden.&nbsp;</p>
<p>Zu den melodischen Granaten zählen außerdem noch <strong>ALAZKA</strong>, die sich nach Namens -und Besetzungswechsel bereits im vergangenen Jahr Live bewiesen haben, <strong>NOVELISTS</strong> und <strong>ANY GIVEN DAY</strong>, um nur eine Auswahl zu nennen. Auch <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> werden natürlich für reichlich Fanströme sorgen.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-25373" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture.jpg" alt="" width="997" height="864" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture.jpg 997w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/02/Capture-750x650.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 997px) 100vw, 997px" /></p>
<p>Tickets für <strong>Leipzig</strong> könnt ihr euch&nbsp;<a href="https://www.impericon.com/de/impericon-festival-leipzig-28-04-2018-ticket.html" target="_blank" rel="noopener">HIER</a>&nbsp;sichern, aber überlegt nicht zu lange. Diese sind bereits zu<strong> 60%</strong> unter die Leute gebracht, Tendenz steigend. Allerdings muss man bei so einem Aufgebot an Ausnahmebands eigentlich nicht großartig grübeln, oder?&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/coreknaben-vereinigt-euch-das-impericon-festival-2018-lockt-wieder-nach-leipzig/">Coreknaben vereinigt euch! &#8211; Das IMPERICON FESTIVAL 2018 lockt wieder nach Leipzig</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Senf der Woche #2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Feb 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
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		<category><![CDATA[Korpiklaani]]></category>
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		<category><![CDATA[senf der woche]]></category>
		<category><![CDATA[Skálmöld]]></category>
		<category><![CDATA[Sonic Syndicate]]></category>
		<category><![CDATA[THE UNGUIDED]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-2/">Senf der Woche #2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-14304"></span><br />
Thema heute: Welche jungen, neuen Bands ( = gegründet nach 2010) haben deiner Meinung nach das Potenzial, zukünftig im Metal ganz oben mitzuspielen?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank">Sebastian</a>&nbsp;</strong>al dente&nbsp;meint:</span></p>
<p>Junge Bands braucht der Metal, auch welche, die es mal ganz hoch schaffen. Eine Band, die ich dabei im Auge behalten würde, ist <strong>ABBATH</strong>. Wieso? Schaut euch die Musiker an! Obwohl das auch schon wieder unfair ist, da die ja schon im Biz integriert sind.</p>
<p>Also, nächster Versuch. Die Band fällt zwar knapp über den Tellerrand der Vorgaben, da 2009 gegründet, zeigt aber trotzdem Motivation und könnte es wirklich zu etwas bringen: <strong>SKALMÖLD</strong>. Authentischer und epischer Shit aus Island. Was soll man da auch sonst erwarten. Live auch sehr zu empfehlen, bereits heute. Und wer schon im Vorprogramm von <strong>KORPIKLAANI </strong>spielen darf, kann ja eh hoffen.</p>
<p>Von episch zu lustig-&#8222;ist-das-überhaupt-Metal?&#8220;:&nbsp;<strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Ob man die Band mag oder nicht, muss jeder für sich selbst entscheiden. Aber sie bringen es fertig, Leute zu mobilisieren, und vor allem auch Bewegung vor die Bühne zu bringen. Das schaffen auch nicht alle Bands. Daher meine Einschätzung: die bringens noch zu was.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/nina/" target="_blank">Nina</a>&nbsp;</strong>im Blätterteig meint:</span></p>
<p>Trotz meiner Vorliebe für Altherrenmusik konnte ich nach einigem Suchen doch etwas Frischfleisch für euch in meiner Playlist finden. Hier meine drei Auserkorenen: <strong>EARTHSIDE</strong> aus den USA, deren Musik wohl tatsächlich am besten als &#8222;Cinematic Progressive&#8220; bezeichnet werden kann. Mit ihrem Debüt 2015 haben sie eine für mich sehr gelungene Abwechslung neben der momentan so überschäumenden Extreme/Tech/Modern Prog-Strömung auf die Beine gestellt. Mit verschiedenen Gastsängern, dem partiellen Einsatz von Orchester und sowohl druckvollen als auch träumerischen Passagen haben sie mir spannend-entspannende Gänsehautmomente beschert.</p>
<p>Deutlich frickeligere und schnellere Gefilde eröffnen sich mit meinem zweiten Tipp: <strong>ALKALOID</strong>. 2014 gegründet, gehen dir (Ex-)Mitglieder von u.a. <strong>ABORTED</strong>,<strong> OBSCURA </strong>und<strong> NECROPHAGIST</strong> mit einem ausgewogenen Verhältnis aus Prog und Death an den Kragen.</p>
<p>Schnelligkeit und Präzision – damit weiß mich auch der österreichische Drummer <strong>Kerim Lechner</strong> (u.a. <strong>DECAPITATED</strong>, <strong>SEPTICFLESH</strong> und <strong>BEHEMOTH&nbsp;</strong>aktiv [gewesen]) zu ködern. Er hat mit seinem Solo-Projekt <strong>KRIMH</strong> 2013 und 2014 bombastische Alben herausgebracht, die ich jedem Freund anspruchsvollen Schlagzeugspiels und überwältigend destruktiver Sphären ans Herz legen muss.</div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/sascha/" target="_blank"><strong>Sascha</strong></a> mit Soße meint:</span></p>
<p>Wer ein paar meiner Beiträge verfolgt hat weiß, dass mir die Schweden von <strong>THE UNGUIDED </strong>mittlerweile ein wenig ans Herz gewachsen sind. Nach ihrem Raketenstart im Jahr 2010 mit ihrem ersten Album &#8222;Hell Frost&#8220;, stand schon von Anfang an fest, dass sie es recht schnell in luftige Höhen schaffen würden. Doch dabei sind eigentlich alle Bandmitglieder fast schon altbekannt, da man Sänger <strong>Richard Sjunnesson</strong>, Gitarrist <strong>Roger Sjunnesson</strong> und mittlerweile Ex-Gitarrist und -Sänger <strong>Roger Johannsson</strong> noch aus <strong>SONIC SYNDICATE</strong>-Zeiten kennt. Schon damals merkte man, dass die Jungs es drauf haben.</p>
<p>Doch was macht sie so besonders? Schon damals haben sie sich mit ihrem Melodic Death Metal mit starken Core-Einflüssen und Synthies beliebt gemacht. Harte, hohe Screams, guter Cleangesang und treibende Riffs mit Ohrwurmpotenzial. Nach der Abspaltung von <strong>SOSY</strong> haben sie sich noch mehr in diese Richtung begeben. Der Synthie-Einsatz wurde stärker und nach recht kurzer Zeit bemerkte man zwar Einflüsse der Mutterband, aber sie waren etwas Eigenständiges. Zwar müssen sie hier und dort etwas an ihren Konzepten verbessern, jedoch glaube ich, dass eine Band, die sich so schnell wie der Phönix aus der Asche erhebt und nach sieben Jahren immer noch nicht abflaut, in Zukunft nur noch erfolgreicher werden kann.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14249" aria-describedby="caption-attachment-14249" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14249 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-1024x684.jpg" width="1024" height="684" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/Band_01-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14249" class="wp-caption-text">Sascha prophezeit <strong>THE UNGUIDED</strong> eine große Zukunft</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-2/">Senf der Woche #2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Core Classics #16 &#8211; Confide</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 14 Dec 2016 10:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[confide]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[dance]]></category>
		<category><![CDATA[elektro]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Hier bekommt ihr eure wöchentliche Dosis an Metalcore-Alben mit Legenden-Status. Viele Vorurteile gegenüber dieser Musikrichtung konnten ja bereits schon ausgelöscht werden. Und genau deswegen gibt es jetzt auch diese Kolumne, denn ich kann sie schreiben und mich danach immer noch auf die Straße trauen!</b></p>
<p><strong>CONFIDE&nbsp;</strong>&#8211; Shout The Truth<br />
Veröffentlichungsdatum: 08.09.2009<br />
Länge: 45:45 Min.<br />
Label: Tragic Hero Records</p>
<p>Heute tauchen wir wieder in die Abgründe einer ganz besonders geliebten Szene, welche (natürlich) in den USA ihren Ursprung hat. Tausende Gummi-Armbänder und Emo-Frisen zeugen von dem Erfolg einer Welle, ausgelöst von Glätteisen-Fachverkäufern. So ähnlich sehen auch die süßen Schreihälse von <strong>CONFIDE</strong> aus und alle echten Metal-Fans müssen ganz stark bleiben, wenn sie dieses Album an ihre Ohren lassen. Der feuchte Teenie-Traum besteht nämlich aus einer großen Portion Synths, Autotune und poppigem Gesang. Jeder, der in den vergangenen Jahren auf Festivals nicht geschlafen hat, weiß, dass auch heute noch Bands den Party-Metalcore leben und erfolgreich damit sind. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>, <strong>TO THE RATS AND WOLVES</strong>, <strong>WE BUTTER THE BREAD WITH BUTTER</strong> und <strong>GROOVENOM</strong> sind gerade mal die bekanntesten der deutschen Szenevertreter, die beweisen, dass sich Pop, Synth-Mucke und Metal mischen lassen. Meinen persönlichen Geschmack mal ganz ausgenommen &#8211; ich könnte mir das auch nicht außerhalb von Festivals geben &#8211; lieben viele junge Menschen deren Sound und rutschen dadurch vielleicht auch in die Metal-Szene hinein. Schade ist nur, dass sie dort nicht gerade herzlich empfangen werden. Mein sehnlichster Wunsch ist es, eine neue Akzeptanz für diese neuen Kategorien von harter Musik zu schaffen, aber dafür ist der Metal wahrscheinlich zu spießig geworden. Das liegt vielleicht auch an dem Ghost-Writing, welches in der jungen Szene betrieben wird. Da schreiben Gitarristen anderer Bands gern mal ganze Alben für Newcomer, was auch mich an künstlerischer Integrität zweifeln lässt. Aber nicht bei allen Bands muss Kommerz zum Selbstzweck werden, manchmal hat man auch einfach Lust drauf.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12258 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Cover.jpg" width="488" height="488" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Cover.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Cover-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Cover-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Cover-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 488px) 100vw, 488px" /></p>
<p>So ähnlich wird sich das bei <strong>CONFIDE</strong> verhalten haben, die mit ihrem Cover von <em>&#8222;Such Great Heights&#8220;</em> (<strong>THE POSTAL SERVICE</strong>) ihren ganz eigenen, besonderen Hit landeten. Das hier eine Elektropop-Band gecovert werden wird, kann man schon am Anfang der Platte heraushören. Der Gesang bedient Klischees bis sich die Balken biegen, und so ist das auch mit dem Text. Dennoch bleibt man am Ball, wenn einem der ein oder andere Breakdown gefällt oder man generell sein heimliches Vergnügen gefunden hat. Bei der Besprechung des Albums ist jedoch wichtig zu wissen, dass es sich um ein Re-Release handelt, denn ein Jahr zuvor war es bereits ohne die drei Bonus-Tracks, darunter auch <em>&#8222;Such Great Heights&#8220;,</em> und mit einem anderen Sänger erschienen. &#8222;Shout the Truth&#8220; 2.0 wird jetzt vom neuen Schlagzeuger mit Gesang vertont. Dieser fühlt sich auch irgendwie richtiger an, als das was zuvor verzapft wurde. Man klatscht eine ordentliche Kelle Ton-Korrektur oder Autotune auf den Mann und schon passt es viel besser in das Gesamtkonzept.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12253 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/2293281868_aeabebd2d0.jpg" width="413" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/2293281868_aeabebd2d0.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/2293281868_aeabebd2d0-300x204.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 413px) 100vw, 413px" /></p>
<p>Wer dieses Debüt hört, wird sich wahrscheinlich denken, dass er lieber zu Hause im Black Metal-Kämmerlein geblieben wäre, aber vielleicht juckt es ihm auch im Tanzbein. Ich für meinen Teil habe immer gedacht, dass alle Leute die &#8222;pogen&#8220; statt &#8222;moshen&#8220; sagen, nicht zurechnungsfähig sein können. Ein anderes Wort als Pogo passt bei dieser Musik aber nicht, das habe ich eingesehen. Bei Synth-Lines die eine Identitätskrise vermuten lassen, kann man nur wie ein zugedröhnter Teenager, der ein Shirt mit der Aufschrift &#8222;Rawr means I love you in Dinosaur!!!&#8220; trägt, abzappeln. Dennoch kann der eigentliche Sänger nicht wirklich shouten beziehungsweise screamen, was man deutlich hört. Er klingt teilweise roh und brutal, aber leider so unpoliert und grün hinter den Ohren, dass es manchmal echt weh tut. Auf Songs wie <em>&#8222;I Never Saw This Coming&#8220;</em> hält sich das in Grenzen, aber trotzdem hofft man eines Tages miterleben zu dürfen, wie die schizophrenen US-Amerikaner sich entscheiden. Wofür? Na, ob sie lieber <strong>THE DEVIL WEARS PRADA</strong> oder <strong>OWL CITY</strong> wären. Natürlich ist der Vergleich mit <strong>OWL CITY</strong> eine Übertreibung, aber wenn man nur für ein Elektropop-Cover bekannt geworden ist, sollte man einen gewissen Standard bei seinen restlichen Liedern wahren. Das schaffen sie zum Teil sogar so gut, dass nicht nur der Stil des Screamers von späteren Bands gern übernommen wird, sondern auch der Text. Es ist kein Zufall, dass sich die Hälfte des Albums &#8222;Chasing Ghosts&#8220; der australischen Metalcore-Granaten <strong>THE AMITY AFFLICTION</strong> so anhört wie <em>&#8222;Millstone&#8220; </em>und so ziemlich jeder andere Song hier. Beide Bands hatten ähnliche Vorbilder, aber den Australiern sollte man doch den ein oder anderen Punkt auf dem Integritätstest streichen. Einfluss hin oder her, <strong>CONFIDE</strong> klangen immer noch einen Ticken anders als ihre Vorväter.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-12256 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/confide.jpg" width="500" height="332" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/confide.jpg 500w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/confide-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/confide-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" /></p>
<p>Ruhige Passagen gibt es zu Genüge, vor allem dann, wenn man die unzähligen Clean-Gesänge mit einbezieht. <em>&#8222;00:00&#8220;</em> ist dann nicht unbedingt das Entspannendste, was die Band zu bieten hat. Durch Passagen fast absoluter Stille &#8211; in denen der Gesang in den Vordergrund tritt, zu finden auf <em>&#8222;If We Were A Sinking Ship&#8220; &#8211;</em> kann man<em> sich ausruhen und die Spin-Kicks für einen Moment vernachlässigen.</em> Trotzdem baut man in jeden Song so viele Breakdowns ein, dass der Zuhörer, selbst bei Anwesenheit von interessanten Riffs, diese innerhalb der nächsten halben Minute wieder vergessen hat. Wenn man wie ich einen grässlichen Musikgeschmack hat, dann vergisst man auch die fehlenden, spannenden Riffs und Soli, weil man wie ein kleines Mädchen bei <em>&#8222;Holes&#8220;</em> oder <em>&#8222;Vultures Among The Dead&#8220;</em> mitsingt. Der Höhepunkt dieser Praxis ist erreicht, wenn zu den ersten Keyboard-Tönen von &#8222;Such Great Heights&#8220; mit den Fingern auf dem Schreibtisch getrommelt wird. Dafür sollte man mich verteufeln oder zumindest in eine geschlossene Anstalt einweisen. Die immer gleichen Abläufe in der Songstruktur und die damit verbundenen gleich klingenden Instrumente schaden leider der Einprägsamkeit, sonst wäre dieses Album wahrscheinlich viel erfolgreicher gewesen.</p>
<blockquote><p>Fazit:</p></blockquote>
<hr>
<p>Diese Truppe hat Spaß daran, mit Klischees um sich zu werfen, aber ich habe leider auch Spaß an ihrer Musik. Viele Vorwürfe werden den Fans und Musikern der Trance- und Metalcore-Szene heute noch gemacht, aber manchmal darf es halt auch ein bisschen poppiger sein. Das würde zwar bei vielen Menschen das Weltbild zerstören, aber wenn sich&nbsp;<strong>TAYLOR SWIFT</strong>&nbsp;und&nbsp;<strong>CONVERGE</strong>&nbsp;&nbsp;in der eigenen Playlist abwechseln, lassen sich Vereinbarungen für radio-freundliche Gruppen treffen, oder nicht? Nur dem eigentlichen Radio-Rock bleibe ich abgeneigt, falls eine Band sich bewusst in dieses Genre &#8222;hineinentwickelt&#8220;, aber früher diese Musik eigentlich nicht machen wollte. Wenn man aber wie <strong>CONFIDE</strong> mit dem Grundgedanken startet, dass man gern Mainstream-Musikfan-freundliche Songstrukturen und Refrains haben möchte, dann bleibt die Integrität der Künstler bestehen. Jetzt entschuldigt mich, ich muss zum Intro von <em>&#8222;Such Great Heights&#8220;</em> pogen gehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/GncK6IuY8OA?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Boygroups, Konfetti und ein Heiratsantrag = ESKIMO CALLBOY</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Dec 2016 08:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
		<category><![CDATA[Backstreet Boys]]></category>
		<category><![CDATA[Boygroups]]></category>
		<category><![CDATA[Crowd Surfen]]></category>
		<category><![CDATA[electrocore]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&#160; in die FACTORY zur Europatour von ESKIMO CALLBOY. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Der vergangene Freitagabend war ein Abend voller Überraschungen. Ich erfüllte meiner Cousine einen ihrer größten Wünsche und fuhr mit ihr nach Magdeburg&nbsp; in die <strong>FACTORY</strong> zur Europatour von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>. Es war ihr erstes Konzert und wie ihr alle wisst, bleibt dieses ganz besonders in Erinnerung. Angekommen am Club standen kaum Autos da und ich hatte schon die Befürchtung, dass ich entweder falsch gefahren war, wenig Publikum da war oder das Konzert aus irgendwelchen Gründen abgesagt wurde. Aber Moment, es spielen ja <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>? Die meisten können ja noch gar nicht fahren (kleiner Scherz), doch anfangs hatte ich wirklich das Gefühl, einer der Ältesten in der Halle zu sein. Nach kurzem Disput mit der <em>Stempeldame</em>, dass mein Name schon von der Liste gestrichen wurde, weil angeblich ein weiterer <strong>Herr Zecho</strong> das Konzert besuchte, der zufällig auch beim <strong>SILENCE MAGAZIN</strong> arbeitete, ging es erst einmal an die Bar. Angenehme Preise und eine große Auswahl, da lacht das Herz! Doch da ich an diesem Abend als Fahrer eingeteilt war und nicht nur die Verantwortung für meine Cousine, sondern auch für meine bessere Hälfte hatte, welche zur seelischen und moralischen Unterstützung mit kam, entschied ich mich dafür, es mir an diesem Abend mit Cola richtig zu geben. Punkt 19.00 Uhr begann der Abend mit den Jungs von <strong>HER NAME IN BLOOD</strong> aus Tokyo. Ich muss zugeben, dass ich an dem Abend keine der Bands kannte und eher vor eingenommen an die Sache heranging. In ihrem halbstündigen Set rissen die vier <strong>Japaner </strong>ordentlich einen ab. Gleich am Anfang gab es einen <em>Circle Pit</em> und eine <em>Wall of Death,</em> die leider etwas missglückte, da keiner wusste wann es losging. Davon mal abgesehen konnte sich das Publikum durch die schnellen <em>Deathcore-Beats</em> schon mal warm tanzen. Zwischenzeitliche<em> Breakdowns und Harmonien </em>brachten im Gegensatz dazu wieder Ruhe in das Geschehen. Alles in allem konnten sie für ihre erste Europashow überzeugen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg" alt="img_3223" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3223-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Nach kurzer Umbaupause, fingen 19.45 Uhr pünktlich <strong>PALISADES</strong> aus New Jersey an. Die fünf Jungs aus den USA hatten nicht nur musikalisch sondern auch äußerlich Ähnlichkeiten mit <em>Boy-Groups aus den 90ern</em>. Frisuren wie aus den guten alten <strong>BACKSTREET BOYS</strong>-Zeiten. Bomberjacke und Goldkettchen, erinnerten dann doch wieder an Autohändler aus Köln Kalk. Musikalisch gesehen war es eine Mischung aus melodischem Metalcore mit Growls und Screams und Popelementen, welche größtenteils mit einer hohen, cleanen Stimme gesungen wurden. Auf der Bühne gab es viel Bewegung, wodurch es gar nicht so einfach war, ein gutes Bild einzufangen. &nbsp;Trotz der Popelemente ließen sich die Leute auf der Tanzfläche gut aus, wodurch auch mal der ein oder andere Fuß am Kopf landete. Was ich aber echt loben muss, ist das loyale Verhalten der Besucher, jedem im <em>Circle Pit</em> wieder hoch zu helfen und auch bei Kleineren Rücksicht zu nehmen. Sicher gab es am Ende des Abends wieder die ein oder andere Verletzung, aber im Großen und Ganzen blieb alles friedlich. Auch wenn es kein Schmaus für meine Ohren war, konnten <strong>PALISADES</strong>, welche mit der <strong>ESKIMO CALLBOY Tour</strong> ihre erste Europatour hat, beim Publikum Eindruck hinterlassen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg" alt="img_3402" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3402-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Was ich bis jetzt nicht verstehe und auch nicht verstehen will ist das so genannte <strong>„bouncen“</strong>, zu dem die Band aufrief. Ihr wisst nicht was das ist? Tja das wusste ich bis zu diesem Zeitpunkt auch nicht. Es ist die typische Hand-/ Armbewegung, welche auch gern im <strong>Hip Hop</strong> angewendet wird. Nur habe ich leider keine Ahnung was so etwas auf einem <strong>„Metalkonzert“</strong> verloren hat???</p>
<blockquote><p>Hand an den Sack, Arm in die Luft und schon ging es los.</p></blockquote>
<p>In der nächsten Umbaupause musste ich das draußen vor der Tür erstmal bei einer Zigarette verdauen. Ich hab ja schon viel gesehen, aber bei Metalkonzerten wird man auch immer wieder überrascht. Um 20.30 Uhr betraten, beziehungsweise sprangen die Jungs von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle an der Saale die Bühne. Der Einstieg in ihr Konzert ging gleich laut und derb los, sodass man sofort im Geschehen drin war. Die Band animierte ohne großen Worte durch ihr Auftreten, ihre schnellen Parts, als auch abrupten <em>Breakdowns</em> das Publikum zur Bewegung. Schnell entstand ein <em>Circle Pit</em>, <em>Crowd Surfer</em> ließen sich über die Massen geben und eine Ansammlung von Menschen im <em>Moshpit</em>. Die fünf Jungs aus dem herrlichen Sachsen Anhalt wurden vor kurzem erst zur <em>bekanntesten Rockband des Bundeslandes</em> ernannt. Musikalisch ist es kein weich gespülter <em>Metalcore</em>, sondern durch die <em>Death Metal Elemente</em> und den derberen Sound geht es mehr in die Richtung von <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Einzig in den ruhigeren Parts wird mit einer sehr hohen Männerstimme gearbeitet, welche früher in der Schule bestimmt für Einsen in Musik, aber Prügel auf dem Schulhof gesorgt hat. Zwischendrin schaffte es die Band, den halben Saal zu einer <em>Wall of Death</em> zu animieren, welche aus der Ferne gesehen nicht von schlechten Eltern war. Schlussendlich konnte mich diese Band musikalisch überzeugen und ohne mich zu weit aus dem Fenster zu lehnen würde ich behaupten wollen, dass diese Truppe das Potenzial besitzt, einmal größeres zu erreichen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg" alt="img_3484" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3484-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Ein Ende des Abends war so langsam in Sicht und alle machten sich für die Headlinershow von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> bereit. Inzwischen fanden sich auch die letzten Zuschauer ein und es war gut gefüllt. Um perfekte Sicht zu haben stellten sich meine Cousine und ich an die Seite des Fotograbens. Dadurch standen wir sicher und hatten perfekte Sicht auf die <em>75-minütige Show</em> <em>der sechs Metalcorer aus Castrop-Rauxel</em>. Punkt halb zehn begann dann auch das <strong>Electrocore-Spektakel</strong> mit tiefen Bässen und einer Lichtshow, wie man sie zu gut aus Diskotheken kennt. Fuchs wie ich manchmal bin, habe ich mir natürlich die Playlist geben lassen. Somit startete die Band mit dem Song <strong>„Crystals“</strong> vom gleichnamigen Album und einem Konfettiregen über das gesamte Publikum. Die Band war gut drauf und merkte ihnen förmlich an, dass sie echt Bock hatten was abzureißen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11868" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg" alt="img_3696" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3696-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Dementsprechend wurde gleich zu Anfang zum <em>Circle Pit</em> aufgerufen, was sich keiner hat zweimal sagen lassen. Auch <em>Crowd Surfen</em> war gänzlich erwünscht, was das Team der Security eher nicht so gern sah. Sie baten darum keine weiteren Leute über die Massen zu „reichen“. Doch die Fans von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> sahen das ganz anders und eine Flut von Gästen, welche über die Hände gereicht wurden, nahm bis zum Schluss nicht ab. Mit <strong>„Party At The Horror House“</strong> und <strong>„Monster“</strong>, spielten sie die vom Publikum gewünschten Klassiker. In der Mitte der Show, kam es zu einer weiteren Überraschung an diesem Abend. Ein junger Mann betrat in Begleitung seiner Freundin die Bühne, hielt eine kurze Ansprache, fiel auf die Knien und fragte sie mit mutiger Stimme:</p>
<blockquote><p>&nbsp;„ Wollen wir nicht mal bei MC Donalds essen gehen?“</p></blockquote>
<p>NEIN, das ist natürlich Blödsinn, er hielt um ihre Hand an und sie willigte ein. Die Jungs von <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> positionierten sich schon schön am Rande und es gab mit tobendem Applaus eine Bierdusche über das glückliche Paar. Schmelz, Schmelz, aber hätte man dafür nicht Wasser nehmen können? Naja wie dem auch sollte keine Zeit verstrichen werden und es gab die nächsten Kracher mit <strong>„Best Day“</strong> und <strong>„Paradise in Hell“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg" alt="img_3755" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3755-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Die Songs waren eine Zusammensetzung aus schnellen Riffs, einer schnellen Base und Pop/ Electropassagen, welche im Hintergrund liefen. Kurzum, eine metallische Boygroup. Als dann kurz vor Ende noch veränderte Coversongs von <strong>JUSTIN BIEBER</strong> und den <strong>BACKSTREET BOYS </strong>dargeboten wurden, hat sich meine Meinung über das Thema <em>„Boygroups“</em> noch einmal bestätigt. Insgesamt ließen 16 Songs der Band die Trommelfelle der Fans zittern. Zwischendurch gab es kurze Ansagen und Gags der beiden Sänger <strong>„Sushi“</strong> und <strong>„Kevin“</strong>.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-11871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg" alt="img_3899" width="5184" height="3456" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/IMG_3899-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 5184px) 100vw, 5184px" /></p>
<p>Der Sound war bei allen Bands an diesem Abend echt gut, wodurch sich ein Besuch in der <strong>FACTORY</strong> auf jeden Fall lohnt. Zum Ende des Abends die letzte Überraschung: Ich habe es überlebt. Anfangs dachte ich, ok schönes Boygroup Konzert wo du der Älteste bist, doch ich muss meine Meinung dazu revidieren. Musikalisch gesehen waren alle Truppen fit an ihren Instrumenten, aber mit dem Genre werde ich mich wohl nicht anfreunden können.</p>
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		<title>ESKIMO CALLBOY Europa-Tour 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[El Zecho]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 19 Nov 2016 14:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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		<category><![CDATA[ANNISOKAY]]></category>
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		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p>Schon lange zählen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> nicht mehr zum Geheimtipp in Core-Kreisen. 2010 gegründet, kämpften sich die sechs Jungs aus <em>Castrop Rauxel</em> an die Spitzen der Metalcore-Szene in Deutschland und Europa. Kein Festival und keine Tour durch die Welt war in den vergangenen Jahren sicher vor ihnen. Der Stil der Band wird weitreichend als <em><strong>Metalcore</strong>, <strong>Electrocore</strong></em> oder auch <strong><em>Trancecore </em></strong>bezeichnet, was mehr oder weniger Metal mit Technobeats ist. In Deutschland schafften sie es im vergangenen Jahr mit ihrem letzten Album „Crystals“ auf Platz 6 in die Charts. El Zecho wagt sich für euch in die, ja, in DEN Iglo der <strong>ESKIMOs</strong> und berichtet von ihrer aktuellen Europa-Tour am Standort <strong>Magdeburg</strong> aus der <strong>Factory</strong>. Begleitet werden sie auf der Tour von <strong>ANNISOKAY </strong>aus Halle, welche vor kurzem erst als Sachsen-Anhalts größte Rockband bezeichnet wurde, <strong>PALISADES </strong>aus den USA und <strong>HER</strong> <strong>NAME IN BLOOD </strong>aus Japan. Die Tour begann am 11. November in Uden in den Niederlanden und endet am 04. Dezember in Nürnberg.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-11383 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-300x199.jpg" alt="15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n-750x498.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/15027653_1545723712121458_8135077633569127443_n.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Wer noch kein Ticket hat, sollte sich langsam ranhalten, denn für alle Metalcore-Fans ist diese Tour ein Muss. Ich wiederum werde mir den Spaß eher von hinten anschauen. Seid wie immer gespannt, wenn wir für euch von der <strong>ESKIMO CALLBOY-TOUR 2016</strong> berichten werden. Um sich schon einmal warm zu tanzen, hier ein kleiner Vorgeschmack:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/qrWPKu37H1E?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> <a href="http://www.eskimocallboy.com/home/">Online</a></p>
<p><strong>ESKIMO CALLBOY</strong> <a href="https://www.facebook.com/eskimocallboy/">Facebook</a></p>
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		<title>Eine Kreuzfahrt nach Helvete</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 13 Sep 2016 17:30:16 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…“ &#8211; und noch viel schöner muss doch eine Kreuzfahrt sein, auf der das Bier in Strömen fließt und auf Bühnen und Decks Abriss zelebriert wird. Ort des Geschehens: Die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="font-weight: 400;">„Eine Seefahrt, die ist lustig, eine Seefahrt die ist schön…“ &#8211; und noch viel schöner muss doch eine Kreuzfahrt sein, auf der das Bier in Strömen fließt und auf Bühnen und Decks Abriss zelebriert wird. Ort des Geschehens: Die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; von Tui Cruises. 262 Meter lang, 31.500 kW stark und 21,5 Knoten schnell, bietet sie Platz für maximal 1924 Passagiere. Ein Sehnsuchtsziel, ohne Frage. Einzig das Sparschwein will dem einfachen Studenten diese Freude nicht ermöglichen, muss man doch mindestens 1200 Euro berappen, um zumindest mit einer Innenkabine am Spektakel teilnehmen zu können (ob sich das finanziell lohnt, dazu später mehr). Und selbst wenn man sich entschließt, tatsächlich das Geld aufzubringen, dann muss man auch noch das nötige Glück haben, überhaupt an eine Karte zu kommen. Die 4. Auflage des größten schwimmenden Metalfestivals Europas war nämlich bereits nach 30 Minuten ausverkauft. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Umso schöner, dass ich trotz allem mitfahren konnte.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>Leinen los! Volle Kraft gen Oslo und Kopenhagen!</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-1024x768.jpg" alt="20160905_062444" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160905_062444.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;"> Meine Einladung zur Full Metal Cruise kam sehr kurzfristig und überraschend, um genau zu sein: während ich beim Wacken Open Air das erste Video schnitt. Man darf an dieser Stelle nicht außer Acht lassen, dass ich Zeit meines Lebens weder eine Schiffsreise unternommen habe, noch weiter in den Norden vorstieß, als Dänemark für mich interessant wirkte. Umso freudiger nahm ich also die Einladung an. Einziger Wermutstropfen: Gerade in der Woche einer Geographie-Exkursion in der Toskana sollte die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; von TUI Cruises in Hamburg ablegen. Natürlich ist eine Exkursion in die Toskana ein Erlebnis, welches man nicht missen will. Und leider auch nicht KANN, wenn es sich um eine universitäre Pflichtveranstaltung handelt. Daher musste ein Kompromiss her: Exkursion und studentische Pflichten bis zum Tag des Ablegens erfüllen und dann nach Hamburg fliegen. </span><span style="font-weight: 400;"><strong>Das Leben ist ein Kompromiss.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7160" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-1024x683.jpg" alt="IMG_4102" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4102.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">So stehe ich nun am 3.9.2016 um 4 Uhr nachts am Flughafen der atemberaubenden Stadt Florenz und klammere mich an meine Taschen voller Kameratechnik. Hatte ich erwähnt, dass ich vorher auch noch niemals geflogen bin? Eine Woche voller Premieren.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Als ich mich nach ein paar Stunden in Propellermaschinen und Luftlöchern Hamburg nähere, ist das Wetter deutlich nordischer geworden. Sprich: Es sind 14 (statt wie vorher 40!) Grad und es regnet. Mein Koffer ist, dank der liebevollen Handhabung des Personals, verbeult und zerkratzt. Ein Glück, denke ich mir, dass der Koffer aus Metall ist &#8211; ansonsten hätte meine Technik bestimmt ein paar ordentliche Macken bekommen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit S- und U-Bahn überbrücke ich die Distanz zwischen Flug- und Überseehafen und werde schließlich vor dem &#8222;Mein Schiff 1&#8220; ausgeworfen. Später werde ich immer wieder zu hören bekommen, wie klein dieses Schiff doch sei &#8211; <strong>doch für eine Landratte wie mich ist ein solches Schiff trotzdem enorm und ich brauche 2 Tage um mich auf den 13 Decks und 3 Treppenhäusern zu den 8</strong> <strong>verschiedenen Restaurants und 4 Konzert- und Veranstaltungsorten zurechtzufinden.</strong> Die enorme Schlange, die auf den Einlass am Kai wartet, lässt mich, mittlerweile 33 Stunden wach, trotzdem daran zweifeln, dass alle wie geplant Platz finden werden.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7145" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-1024x683.jpg" alt="IMG_4382" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4382.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nachdem die Hürden des Bordings überstanden sind (schließlich gibt es in Deutschland auch noch pingelige Sicherheitsvorschriften zu beachten), begebe ich mich geradewegs zum Pooldeck 11 und dem Cliff 24 Grill, wo man bereits mit Getränken und Essen versorgt wird. Nach den Strapazen meiner Reise fühlt es sich an, als wäre ich im Paradies gelandet. Kostenlos essen und trinken&#8230;und dann so viel man will. Habe ich schon erwähnt, dass es auch mein erstes Mal All Inclusive ist?</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Das Erste, was wir natürlich herausfinden mussten war, ganz klar: welche Drinks sind eigentlich im “All Inclusive” enthalten? Aber gleich mit einem Caipirinha starten, wäre dann doch zu viel des Guten gewesen. Wichtig zu wissen: Es gibt eine Reihe von Getränken, vor allem namhafter Hersteller, die einen Aufpreis kosten. Und alles mit einer ordentlichen Drehzahl gibt es erst ab 18 Uhr kostenlos. Ich gönne mir einen Burger, nicht etwa einen geschmackentleerten Gummireifen a lá Schnellimbiss, sondern stattdessen einen geschmackvollen Vollkorn-Burger, bei dem man die unterschiedlichen Zutaten sogar herrausschmecken kann! Ich entschließe mich, nun vollends aufgeregt, mein Zimmer zu begutachten. Ich bin, wie bereits Eingangs erwähnt, noch nie auf einer Kreuzfahrt gewesen, daher rechnete ich, was die Kabinen an sich betrifft, nicht gerade mit Komfort und Beinfreiheit. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Doch ich sollte mich irren: Ich habe nicht nur ein Doppelbett für mich allein, sondern einen ausladenden Balkon mit einer Hängematte darauf. Und das ist mir noch viel wichtiger als das Doppelbett! <strong>Tatsächlich werde ich zwei Tage draußen in meiner Hängematte schlafen, schließlich bin ich ja auf diesem Schiff um ordentlich Seeluft zu schnuppern!</strong></span></p>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7166" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-1024x768.jpg" alt="20160903_152827" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_152827.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</strong><span style="font-weight: 400;">Völlig begeistert von dem, was ich bisher gesehen habe, nehme ich mir vor, den Rest des Schiffes zu inspizieren, merke jedoch schnell, dass es, trotz bevorstehendem Abschluss in Geographie, schnell etwas verwirrend werden kann. Da ist die Tui Bar, an der am Abend die Late-Night-Shows mit Wacken-Moderator und Lebenskünstler <strong>Maschine</strong> stattfinden, die Abtanz-Bar, wo die ganze Nacht die Jungs vom Ballroom Hamburg eine flotte Sohle aufs Parkett legen (lassen), am Pooldeck die Unverzichtbar, sowie am Heck gleich die nächste mit einer ebenso käsigen Namensschöpfung: die Aussicht Bar. Der Deutschlehrer in mir weiß nicht so recht, ob er lachen oder weinen soll. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der Nieselregen des Vormittags hat sich indes verzogen und übrig bleibt eine leichte Brise und klarer Himmel, als die &#8222;Mein Schiff 1&#8220; schließlich Hamburg hinter sich lässt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">“</span><i><span style="font-weight: 400;">hard on the wind</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">we&#8217;re living a dream</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">we&#8217;re breaking the boundaries of what we believed</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">a call for the wild, a journey of dreams</span></i></p>
<p><i><span style="font-weight: 400;">we&#8217;re the kings of the world for a while”</span></i></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Ja, die Cruise hat sogar ihre eigene Hymne und auch wenn sich das Kitsch-Radar meldet: Direkt vor Ort passen Gefühl und Lied erschreckend gut zueinander.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7168" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-1024x576.jpg" alt="20160903_192851" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160903_192851.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Zumindest am ersten Tag überfordert mich die ganze Situation noch ein wenig, was ich allerdings auch auf die mittlerweile 40 Stunden Wach-Sein schieben kann. Und so entschließe ich mich, mein Abendessen im “La Vela” einzunehmen und <strong>TORFROCK</strong> auf später zu vertagen, denn: alle Bands spielen mindestens 2 Mal. Falls man sich also im Koma, an der Bar oder in der Sauna befindet &#8211; oder möglicherweise kurz über Bord gegangen ist: Man hat auch ein weiteres Mal die Chance, seine Band zu sehen. Oder zu verpassen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nach der 2. Portion, die dann auch dem Provinz-Ossi endlich zum Sattwerden reicht, darf ich mir eine ganz besondere kulturelle Melange nicht entgehen lassen: <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>, auf einer Metal-Kreuzfahrt, in einem Theater. Die Kreuzfahrt an sich ist &#8211; aufgrund der nötigen finanziellen Mittel, die erbracht werden müssen &#8211; oftmals nur im fortgeschrittenen Alter leistbar. Der Altersdurchschnitt liegt bei 44 Jahren, niedriger zwar als bei einer normalen Kreuzfahrt, aber vermutlich deutlich über dem eines normalen <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> Auftrittes. Ebenso, wie<strong> CALLEJON</strong>, <strong>UMC</strong> und <strong>CALIBAN</strong> nicht wie die ersten Verdächtigen für eine Rundreise der Metal-Veteranen erscheinen. <strong>SAXON</strong> hingegen wirken eigentlich nicht wie eine Pool-Party-Band, sollten allerdings auch mitkommen &#8211; mussten leider jedoch aus gesundheitlichen Gründen absagen. Der Menge an Saxon Merch nach, dem man so an den vorbeiwankenden Körpern begegnet, haben sich viele auf den Headliner gefreut. Tatsächlich springt aber mit <strong>GAMMA RAY</strong> eine Band ein, die ich persönlich noch besser finde &#8211; und die generell auch von den enttäuschten <strong>SAXON</strong> &#8211; Fans als angemessen akzeptiert wird. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Aber so überaltert, wie ich mir die Kreuzfahrt vorgestellt habe, ist sie eigentlich gar nicht. Überall sieht man junge, knackige Körper: in Whirlpools, im Circlepit &#8211; welcher immer wieder im Pool aufgemacht wird &#8211; in Badelatschen auf den Gängen &#8230; und wer sich die Shows genauer anschaut, stellt fest, dass sich neben dem brav mit einem Kaltgetränk am Rande stehenden Alteisen auch die jüngeren Semester tummeln. Ich schau noch kurz bei <strong>GLORYHAMMER</strong> vorbei, dann zieht es mich in die “Abtanz-Bar” auf einen Cocktail. Um genau zu sein lande ich dort eher zufällig, weil ich mich verlaufe. Völlig verpeilt vergesse ich auch, dass im Anschluss <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> im “Casino” spielen. Es handelt sich dabei übrigens wirklich um ein Casino, bei dem einfach die Spieltische überdeckt worden sind. Die Bühne dort ist dementsprechend klein und nah am Fan, was eine sehr persönliche Atmosphäre erzeugt. Ich indes denke mir: “Noch so viel Zeit bis <strong>GAMMA RAY</strong> (warum eigentlich?)!” und besuche meine Hängematte. Ich erwache gegen 3 Uhr auf hoher See und beschließe, die Augen bis zum nächsten Morgen wieder zu zu machen und mir hoch und heilig zu versprechen, mich erst wieder in die Hängematte zu legen, wenn meine Arbeit getan ist.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7174" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-1024x576.jpg" alt="20160904_162906" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_162906.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der erste Seetag beginnt trüb und kalt. Der Wellengang ist etwas stärker geworden, aber der Kapitän unterrichtet uns, dass wir 33 Meter Wasser unterm Kiel haben und das Schiff 56 Meter hoch sei (oder so ähnlich). Fakt: Wenn wir sinken, kriegen wir nicht mal nasse Füße. Am Frühstücksbuffet im “Atlantik” muss ich zwar mein Gleichgewicht beim Rührei-Schaufeln ausbalancieren, aber ansonsten merkt man nichts von der See dort draußen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mein Tag wird geschäftig: Ich treffe mich mit <strong>CALIBAN</strong> und <strong>ERIC FISH</strong> auf Interview und Weißwein und versuche nebenbei so viele Acts wie möglich mitzunehmen. <strong>HÄMATOM</strong> zerlegen das Theater mit einem Bassdruck, der mir das Zwerchfell schlackern lässt, während <strong>ULI JON ROTH</strong> in der “Tui Bar” ganz ohne Bass, dafür aber mit seiner ganz speziellen Gitarre, die Aufmerksamkeit des Publikums auf sich zieht. Die ist nämlich ein wahres Wunderwerk der Technik und “hat zwei Geschlechter”. Per Hebel schaltet er um zwischen harten/klaren und weichen/sanften Tönen. Und ein Modul zum Selbststimmen hat er auch noch drangeschraubt. Die Fahrt lädt nämlich nicht nur zum Musikhören und Schlemmen ein, sondern auch dazu, sich weiterzubilden. Daher schließt sich an meine Informationsreise ein kurzer Blick in den Kinoraum an. Dort berichtet <strong>TIM ECKHORST</strong>, seines Zeichens der Haus- und Hof-Designer von Wacken, über seine Arbeit. Wie entsteht überhaupt ein Shirtdesign und welchen Strapazen setzt sich der Künstler auf dem Weg dahin aus?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7172" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-1024x576.jpg" alt="20160904_142206" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_142206.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Zwischendurch muss ich jedoch noch einen kleinen Abstecher an Deck machen, da ich unbedingt wissen will, wie heftig <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> das Pooldeck zerlegen. Ziemlich heftig. Man merkt eindeutig, dass die Jungs für wilde Poolpartys doch deutlich besser geeignet sind, als für Theaterbühnen. Dann beginnt auch schon der Hunger zu nagen und ich beschließe, im “Surf &amp; Turf &#8211; Steakhouse” zu dinieren. Es gibt an Deck auch kulinarische Extravaganzen, für die zusätzlich gezahlt werden muss &#8211; so auch hier. Doch in dem Moment, in dem ich das Restaurant betrat, verstand ich warum: Die Atmosphäre war gediegen und ruhte in sich. Tatsächlich wünsche ich mir manchmal, dass ich auch als Restaurant-Kritiker arbeiten könnte und so habe ich es mir fest vorgenommen, wenigstens auf dieser Kreuzfahrt ausführliche Degustationen durchzuführen. <strong>Man reichte mir Medium Rare</strong> <strong>Bison an Ofenkartoffel, dazu einen für mich unaussprechlichen Wein</strong> (ich hatte Russisch in der Schule, kein Französisch &#8211; leider trinke ich selten Wodka zum Abendessen) <strong>und ich befand mich im Paradies</strong>. Oder &#8211; um genauer zu sein: in einem besonders paradiesischen Abschnitt des Paradieses. Etwa wie der VIP-Bereich in einem Nachtclub. Natürlich verpasste ich währenddessen wieder <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>. Es hat wohl einfach nicht sollen sein. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ich werde immer wieder gefragt, wie denn mein Eindruck von der Cruise bislang wäre, ob ich denn hoffentlich auch gut berichten werde. Dabei wirft sich mir die Frage auf, wie man denn bei einer solchen Veranstaltung ein negatives Fazit ziehen soll? Hier arbeiten zwei hochprofessionelle Firmen zusammen, die Organisation läuft reibungslos und absolut in-time, wir befinden uns auf einem Schiff, auf dem man sich von morgens bis abends hemmungslos der Völlerei und dem Trinken widmen kann, man bekommt die Chance, sich Oslo und Kopenhagen anzusehen und nebenbei spielen auch noch Bands. Was soll da denn negativ auffallen?</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Kapitän Noack hatte vor seiner ersten Full Metal Cruise tatsächlich Bedenken und fürchtete bereits, ein großes Chaos nach der Reise vorzufinden. Das blieb aus. Nun scheint es unter der 780-köpfigen Besatzung der &#8222;Mein Schiff 1&#8220; von Tui Cruises niemanden zu geben, der ein Problem mit den Musikfreunden in Schwarz hätte. Besonders auffällig sei dabei die Höflichkeit der Gäste, erfahre ich dann am 2. Seetag, an dem ich mich für meine Videoreportage voll und ganz den Leuten im Hintergrund widme. Aber zuerst kommt das Highlight der Reise auf mich zu und das erfordert frühes Aufstehen!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7137" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-1024x768.jpg" alt="20160904_180217" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160904_180217.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Am Montag gegen halb 6 erreicht das Schiff den Oslo-Fjord und mit ihm erheben sich die ersten Sonnenstrahlen über dem Meer. Und egal, wie viel Zeit ich am Abend davor noch mit den beiden Boys von <strong>UMC</strong> am Tresen verbracht habe, diesen Anblick darf ich mir nicht entgehen lassen. Sieben Grad und eine steife Brise empfangen mich auf dem Oberdeck, als ich mich dem Bug nähere. Einige Gestalten, die den Weg in die Koje noch gar nicht gefunden haben, wanken mir seelig entgegen. Andere Hobbyfotografen warten auf die ersten morgendlichen Motive. Ich bin bereits mehr als nur aufgeregt, da ich Oslo für eine mysteriöse und schöne Stadt halte und mir die kleinen Inseln und Ansiedlungen entlang des Fjordes bereits einen spannenden Einblick auf das typische Erscheinungsbild Norwegens ermöglichen. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7193" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-1024x683.jpg" alt="IMG_4563" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4563-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>Wenn es ein Land gibt, das für Black Metal steht, dann ist es</strong> <strong>schließlich unbestreitbar Norwegen</strong>. Ich nehme mir fest vor, das ehemalige Helvete zu besuchen, um mich im darüberliegenden Plattenladen mit dem ein oder anderen Schmankerl der skandinavischen Musikkunst einzudecken. Pünktlich um 9 springe ich also als einer der Ersten vom Schiff, nachdem ich mir im “Ankelmannsplatz” ein Kilo Rührei und 4 Kaffee als Vorbereitung gegönnt habe. Da ich nicht fußlahm bin, beschließe ich kurzerhand, zur Museumsinsel zu wandern. Ich lasse das Hard Rock Cafe links liegen (kenn ich ja schon aus München, ist ja eh immer dasselbe), komme vorbei am potthässlichen Rathaus, dem Schloss und wandle durch Straßen, an deren Rändern die wunderbarsten Fassaden gereiht stehen. Oslo ist klein und grün, mit gründerzeitlichen Häusern und ruhigen Nebenstraßen. Es erinnert mich etwas an Halle. [Anm. d. Red.: ??]</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mein Weg führt mich in den Vigeland Skulpturenpark, wohl die meistbesuchte Attraktion Norwegens. Ich bin etwas unbeeindruckt, zugegebenermaßen.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7150" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-1024x683.jpg" alt="IMG_4776" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4776.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Weiter führt mich mein Weg und je weiter ich mich vom Zentrum entferne, desto ruhiger und grüner wird es. Kaum betritt man die Museumsinsel, findet man sich auf dem Lande wieder. Es könnte alles so schön sein, aber wieder einmal kommt der Geographiestudent bei mir durch und ich begebe mich an die Küste, um die glazialen Überformungsmuster zu begutachten, rutsche aus und hoble mir ein Stück Knie samt Hose ab. Die Familie wirds freuen, die mochten die Hose nie. Wenigstens durch das Freilichtmuseum möchte ich noch humpeln und während ich die düsteren, kleinen Holzbauten begutachte, die wie aus einem russischen Märchen vor Hexe Baba Yaga geflohen scheinen, wird mir klar, wieso in diesem Land ein düsteres und schwermütiges Lebensgefühl herrschen kann. Achja, und eine Stabkirche konnte ich auch besichtigen. Erstaunlich, wie die düstere, hölzerne und umschließende Enge dieses Gebäudes mir mehr Ehrfurcht einhauchen kann, als die typischen Steinbauten hier bei uns.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7199" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-1024x683.jpg" alt="IMG_4940" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_4940-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Mit der Fähre geht es zurück ins Zentrum und von da dann geradewegs zu <strong>Neseblod-Records, dem Plattenladen über dem sagenumwobenen Kellergewölbe</strong>. Vollgestopfte Räume, in denen man kaum treten kann, erwarten mich. Es ist derart eng und unübersichtlich, dass ich in der halben Stunde, die ich noch für den Laden erübrigen kann, fast nichts finde: Man sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht. Schnell noch etwas gekauft und dann geht es die enge Wendeltreppe hinab, in das dunkle Herz des norwegischen Black Metals, zur Wand, die Euronymus selbst beschriftete. Für den Musik-Nerd eine ganz außergewöhnliche Erfahrung und als ich später wieder auf dem Schiff ankomme, wohl eine, die heute nur ich gemacht habe. Und Markus von der Wacken Foundation, der sich spontan anschloss, erst über den langen Weg meckerte und sich dann bedankte, dass er mitkommen durfte. Ich sollte Reiseleiter werden. </span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7154" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-1024x683.jpg" alt="IMG_5028" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5028.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Nicht weit von der Glückseeligkeit entfernt, gönne ich mir dann den Auftritt von <strong>RAM</strong> an der Poolstage. Geile Band, krasse Show &#8211; aber ich werde das Gefühl nicht los, dass es für eine Kreuzfahrt doch etwas zu hart ist. Scheinbar braucht es tatsächlich eine gewisse Lockerheit, nicht nur für die Bespielten, sondern auch für die Spielenden. Es wirkt nicht, wenn man versucht ernst zu sein, während sich vor einem ein dutzend Leute im Pool mit Wasser bespritzen. Diese Leichtigkeit lassen dann <strong>THE POODLES</strong> und <strong>THE QUIREBOYS</strong> nicht vermissen. Gemütlich im Theater sitzen und nach einem sehr ereignisreichen Tag die geschundenen Knochen entlasten, dazu ein Kaltgetränk &#8211; könnte es noch besser kommen?</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im Vorbeigehen kredenze ich mir noch die unterschiedlichsten Leckerbissen, um dann zum Abendessen im “Atlantik” nur Vorspeisen zu bestellen. Das war ein Fehler, denn die Kost dort war erneut von gehobener Qualität und darum auch eher in “Probiergröße”. Dann eben doch noch eine Hauptspeise obenauf. Naja, Metalcruise ist ja nur&#8230;2 Mal im Jahr. Sitt und Satt steuere ich im Anschluss das Kino an, um mich dort einem Film zu widmen. Denn auch ins Kino kann man gehen, wenn man auf der Metal Cruise ist. Und selbstverständlich kann man zusätzlich noch die ganzen Fitness- und Wellnessangebote in Anspruch nehmen, die sonst auch auf einem Kreuzfahrtschiff angeboten werden.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Nach <strong>CALLEJON</strong> und Late Night Show ist dann für mich schließlich Ruhe. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7156" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-1024x576.jpg" alt="IMG_5117" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5117.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Am nächsten Morgen stelle ich fest, dass so eine Kreuzfahrt mit der Zeit ganz schön an den Kräften zehren kann. Da hilft es nicht, dass ich mittlerweile automatisch mit dem Sonnenaufgang erwache. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7187" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-1024x576.jpg" alt="20160906_061628" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_061628-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Schließlich bin ich ja hier, um ein Video zu produzieren und dieser Text, den du gerade liest &#8211; das ist nur ein Nebenprodukt meiner Arbeit. Deshalb bin ich auch jeden Tag von 6 bis 23 Uhr unterwegs, um zu filmen und Interviews zu führen und heute, also am 2. Seetag, interessiert mich, was die Besatzung zu sagen hat. Die Quartiermeisterin erzählt mir, dass die Zimmer der Metalheads beinah sogar ordentlicher seien als die der normalen Reisenden und die Hotelmanagerin bestätigt mir, dass die Höflichkeit und Unkompliziertheit der schwermetallischen Gäste so groß ist, dass sie ihre Angestellten darauf hinweisen muss, nicht zu entspannt mit der Situation umzugehen. Der Eventmanager gibt am Ende auch noch zu, dass ihn diese Kreuzfahrten immer mehr zu einem Metal-Fan machen und er sich gerade seine erste Metal-CD gekauft hat &#8211; <strong>STEEL PANTHER</strong>!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7207" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-1024x576.jpg" alt="20160906_113821_001" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_113821_001.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />Die würden auch ganz hervorragend zum Ambiente passen. Ein unbezahlbarer Anblick ist übrigens <strong>MAMBO KURT</strong>, wenn er Mittags um 12 über dem Pooldeck thront, seine weiße Kapitänsuniform trägt und “The Final Countdown” auf der Heimorgel spielt, während die Sonne lacht und die Metalheads von den Strapazen der letzten Tage &#8211; doch eher mehr als weniger &#8211; mitgenommen aus der Wäsche starren. Das ist auch für mich noch zu viel, also flüchte ich mich wieder unter Deck. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Wenn man über die Decks manövriert, entdeckt man auch die Einkaufsmeile. Diese ist jedoch mehr oder minder verwaist &#8211; Ausnahme ist dabei nur der Merchandise Stand der Cruise, der sogar Badeenten und Kapitänsmützen im Angebot hat! Es gibt sogar eine Modenschau. Das möchte ich jedoch an dieser Stelle unkommentiert lassen.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>MARTIN SEMMELROGGE</strong> ist übrigens auch an Bord. Wenn er nicht gerade jogged oder sich Vitamindrinks zusammenkippt, hört man ihn im “Casino” wahlweise aus seiner oder aus der Biographie von Lemmy vorlesen. Auch im “Casino” zu finden ist der <strong>BEMBERS</strong>, ein Metal-Komödiant aus Franken, bei dem ich mich immer nicht so richtig entscheiden kann, ob ich ihn nun vulgär oder doch schon wieder lustig finde. Aber bevor das alles stattfindet, lasse ich mich bei <strong>ERIC FISH &amp; FRIEND(S)</strong> nieder, die ihr neues “Solo” Projekt vorstellen. Die tiefgreifenden Texte auf “Mahlstrom” im Kleide besinnlicher und handgemachter musikalischer Nähe, verbunden mit den Fragen, die sie zwischen den Songs beantworten, machen die Stunde, die ich dort verbringe, zu einem entspannten, nachmittäglichen Kontrastprogramm. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Heute speise ich im “Gosch” und wage mich sogar an Königskrabbe. Davon kann ich jedoch wirklich abraten…</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7188" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-1024x768.jpg" alt="20160906_200840" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160906_200840-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Dann geht es für mich schon weiter zu <strong>CALLEJON</strong> &#8211; aber nicht vor die Bühne, sondern in die Kabine, wo wir uns so angeregt unterhalten, dass die Jungs beinahe ihren Auftritt versäumen. Aber: Profi bleibt Profi und so legen die Uneinordbaren, die eigentlich gar nicht mitfahren wollten, einen energiegeladenen Auftritt hin, an dessen Ende auch kein Auge trocken bleibt &#8211; bei dem argen Geplantsche im Moshpit-Pool nicht verwunderlich. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Ganz besonders gespannt war ich nun auf den Auftritt von <strong>LEAVES EYES</strong>. Nachdem <strong>LIV KRISTINE</strong> (endlich) ersetzt worden ist, war ich natürlich brennend daran interessiert herauszufinden, was die Neue leisten kann. Um es kurz zu machen &#8211; eine sagenhafte und kraftvolle Stimme und auch persönlich sehr nett und umgänglich. Es hätte ein grandioser Abschluss für den Tag werden können, wäre da nicht <strong>ALEXANDER KRULL</strong> gewesen, der die doch eigentlich erhabene Musik, passend dazu im Theater, mit seinen mehrmals (!) pro Song erfolgenden Mitklatsch-Aufforderungen in eine Bierzeltveranstaltung verwandelt hat. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">An der “Aussicht-Bar” beobachten wir, wie das Schiff an der Langen Linie in Kopenhagen vertäut wird. Aber alt werde ich heute nicht mehr. Völlig erschöpft falle ich in meine Kissen &#8211; bis zur Hängematte schaffe ich es nicht mehr.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der letzte Tag der Fahrt bricht an, Kopenhagen steht auf dem Plan. Wie auch in Oslo ist es möglich, direkt an Bord Besichtigungstouren, Rundfahrten und alle anderen Arten von Erlebnissen am Festland zu buchen. Selbst Radtouren werden angeboten. Aber wie kann man eine fremde Stadt besser erleben als per pedes und allein? Also breche ich gegen um 9 in der Frühe auf und will mir Kopenhagen erlaufen. Im Gepäck: Die Adresse eines Plattenladens, den ich suchen möchte. Da läuft mir Graphiker <strong>TIM ECKHORST</strong> wieder über den Weg. Wir beschließen zusammen weiter zu ziehen und nachdem wir ganz wichtig mit unseren Presse/Productionskarten gewunken haben, dürfen wir sogar gratis die Stadtrundfahrt mitmachen. Wir springen im Zentrum ab und laufen einmal vorbei am Schloss und dem Freizeitpark Tivoli, bis wir irgendwann tatsächlich in besagtem Laden ankommen. Eine ganz wichtige Erfahrung, die ich von meiner Reise mitnehme: Wenn man im Norden “Metal” sagt, meint man vor allem Black Metal. Nach 15 CDs beschließe ich meinen Einkauf, und wir wandern entspannt zurück Richtung Schiff.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"> <img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7157" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-1024x683.jpg" alt="IMG_5153" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/IMG_5153.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
Eigentlich stand noch die Nationalgalerie auf unserem Plan, jedoch wurden wir so vom Lego und vom Disney-Laden abgelenkt (wie erstaunlich viele schwarz-gekleidete an diesem Tag), sodass es nur noch zum obligatorischen Bild mit der kleinen Meerjungfrau gereicht hat.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="font-weight: 400;"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7189" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-1024x768.jpg" alt="20160907_143347" width="1024" height="768" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1-750x563.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160907_143347-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Der Abend des letzten Tages endet auf traditionelle Weise damit, dass die Besatzung aufmarschiert und sich von den Gästen verabschiedet. Alle kommen auf die Bühne am Pooldeck und einige lassen es sich auch nicht nehmen und springen mit in die Fluten. Ausgelassene 5 Tage an Bord gehen damit zu Ende und auch für mich heißt es jetzt: Kamera weglegen und noch ein bisschen entspannen. Zwischen ein, zwei Flaschen Martini begegne ich noch 2 Professoren aus Mittweida, mit denen ich meinen Frust über die heutigen Studenten teilen kann und dann geht es auch für mich ein letztes Mal in meine Hängematte. Wieder einmal wecken mich die Sonnenstrahlen eines neuen Tages, während wir in Kiel einfahren.<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-7208" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-1024x576.jpg" alt="20160908_060520" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/09/20160908_060520.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Wenn man alles, was auf dieser Fahrt geboten und erlebt wurde, in einem Artikel zusammenfassen wöllte, dann würde ich noch in ein paar Tagen daran sitzen. Daher habe ich mich entschieden, meinen ganz eigenen Blick auf diese Kreuzfahrt zu wählen. Wenn ihr euch auch ein eigenes Bild machen wollt, dann solltet ihr schnell sein und müsst noch ein wenig warten, denn: Die Full Metal Cruise 5 ist schon längst ausgebucht.</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Für mich war diese Fahrt eine ganz neue Erfahrung, so fern abseits von all dem, was ich bisher von einem “Festival” gewohnt war. Ich habe viel erlebt, neue Orte bereist, spannende und interessante Menschen kennengelernt (was für mich das allerwichtigste war) und mich auch mal ganz gemütlich treiben lassen können. Ich habe einmal mehr den wahren Geist der Metalszene gespürt und mir auch wieder die Frage stellen können, was eigentlich wichtiger ist: Musik oder das Drumherum. Und wieder einmal kann ich nur sagen, dass es beides braucht, um zu einem perfekten Ganzen zusammenzuwachsen. Wenn ihr nun auch noch bewegte Bilder dazu sehen wollt um &#8211; euch auch einen kleinen Einblick davon machen zu können &#8211; dann schaut doch demnächst einfach mal in meiner Videoreportage vorbei, an der ich gerade noch arbeite.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/">Eine Kreuzfahrt nach Helvete</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die Welt zu Gast im Schlamm: Wacken 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 08 Aug 2016 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Kennt ihr die Szene aus „Forrest Gump“, in der Bubba aufzählt, was es alles für Shrimps gibt? So ungefähr geht’s mir nach dem vergangenen Wochenende mit Schlamm. Es gibt dünnflüssigen Schlamm, festen Schlamm, fest-flüssigen Schlamm, nicht-newtonschen Treibsandschlamm, Schlamm mit Regen, Schlamm ohne Regen, ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/">Die Welt zu Gast im Schlamm: Wacken 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Kennt ihr die Szene aus „Forrest Gump“, in der Bubba aufzählt, was es alles für Shrimps gibt? So ungefähr geht’s mir nach dem vergangenen Wochenende mit Schlamm. Es gibt dünnflüssigen Schlamm, festen Schlamm, fest-flüssigen Schlamm, nicht-newtonschen Treibsandschlamm, Schlamm mit Regen, Schlamm ohne Regen, mit Wasser überdeckter Schlamm, Schlamm mit Menschen drin. Ihr versteht glaub ich, auf was ich hinauswill &#8230;</p>
<h4>Das erste Mal ist immer etwas ganz Besonderes&#8230;</h4>
<p>Meine Fresse, was für ein Fest!<br />
Endlich hab ich es mal in den Norden geschafft. Jahrelang kam immer irgendwas dazwischen. Zu groß, zu weit, zu dies, zu das. Nun ist es endlich soweit. WACKEN.</p>
<p>Vier Tage, 160 Bands, 100.000 Besucher und sicherlich noch ganz viele andere Sachen, die sich zählen lassen.<br />
Ich habe versucht, so viele Konzerte zu sehen, wie es menschenmöglich ist.</p>
<h4 style="text-align: center;">Dienstag 2.8.</h4>
<hr />
<p>Um Anfahrtsstau und so ne Scheiße zu vermeiden, geht es schon am Dienstag Abend gen Norden. Der Chef höchstpersönlich holt mich ab, ich fühle mich geehrt. Während wir uns noch gemeinsam mit El Zecho und D. Grau nen Kaffee gönnen, fällt mir auf, dass meine Springer noch nicht an Bord sind. Grober Fehler, denn diese werden in den nächsten Tagen zu meinen besten Freunden werden.</p>
<p>Nach fünf Stunden Fahrt, fragwürdiger Musik, kiloweise Snacks, literweise Energydrinks und Autopannen, die keine sind, kommen wir endlich an. Sehr viel bringt uns der Tag nicht mehr, ein Kontrollgang über das Festivalgelände ist aber noch drin.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_8081.JPG" alt="IMG_8081" /></p>
<h4 style="text-align: center;">Mittwoch 3.8.</h4>
<hr />
<p>Rise and shine, Motherfucker. Wir sind angekommen. In Ruhe wird erst mal die Umgebung inspiziert, Menschen wiedergetroffen, sich begrüßt und beschnuppert, der Arbeitsplatz eingerichtet und sich mit den Begebenheiten vertraut gemacht. Und diese sind vor allen Dingen: nass. Allein am Mittwoch kommen 120l Regen pro m² runter, womit wir uns für die nächsten Tage von festem Boden unter den Füßen verabschieden können.</p>
<p>Musikalisch steht der Mittwoch fast ausschließlich im Zeichen der Metal Battle Bands. Aus über 20 Ländern sind Musiker anwesend, die in ihrer jeweiligen Heimat den Vorentscheid gewonnen haben und nun in Wacken spielen können. Leider sorgen diverse Pflichten, Starkregen, Verzögerungen, Verschiebungen und Wartezeiten dafür, dass die erste Band, die ich sehen kann, <strong>PANZERBALLETT</strong> sind. Und was soll ich sagen? Die Münchner um den „Godfather of Krässe“ Jan Zehrfeld liefern eine sagenhafte Show für Technikspinner wie mich ab. Wie immer kommt der trockene Humor nicht zu kurz, während ein Hit auf den nächsten folgt. Bei <em>„Friede, Freude, Fußball“</em> kickt die Band mit einer Wasserflasche umher, während sie den Song in aller Lässigkeit runterzockt. Ich bin überwältigt. Gäbe es einen Preis für die tighteste Show des Festivals, so wäre dieser bereits nach dem ersten Tag und diesem Konzert vergeben.</p>
<p>Mit dem Gefühl, doch schon was geleistet zu haben, machen sich D. Grau, El Zecho und ich auf den Weg, um sich etwas unter das Volk zu mischen. Auf einer Riesenleinwand läuft „Until the Light Takes Us“ während wir uns durch Hektoliter von Schlamm zum Campground begeben. Sei es drum, von guter Laune, Breakdanceeinlagen und unfassbar vielen unfassbar netten Leuten hält das niemanden ab. Noch bin ich von den Dimensionen des Geländes völlig übermannt, kann aber vielleicht auch daran liegen, dass man für nen Weg von hundert Metern länger braucht, als man denkt. An verschiedenen Orten auf dem Zeltplatz gibt es Bars, die von den Besuchern selbst errichtet wurden und an denen sich Menschen aus aller Welt treffen. Was für ein geiler Scheiß! Einziger Nachteil: irgendwann fährt kein Bus mehr zurück zu unserem Zeltplatz, weswegen wir gezwungen sind zu laufen. Tough Mudder muss dagegen echt gemütlich sein.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_9508.JPG" alt="IMG_9508" /></p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag 4.8.</h4>
<hr />
<p>Was passiert, wenn sich der ehemalige <strong>BLACK FLAG</strong> Sänger mit nichts als einem Mikro auf eine Bühne stellt und eine dreiviertel Stunde redet? Einiges!</p>
<p><strong>HENRY ROLLINS – SPOKEN WORD</strong> findet auf dem Wacken an drei von vier Tagen statt und überbietet an Emotion und Substanz einen großen Anteil der restlichen spielenden Bands. Im Vorfeld hab ich keine Ahnung, was mich erwartet. Doch die Mischung, die mich dann trifft, fesselt mich zutiefst. Ich denke, dass es nicht selbstverständlich ist, Menschen für 45 Minuten zu vereinnahmen, wenn man nichts hat, als seine Stimme und, O-Ton: „mein Hirn, was ehrlich gesagt auch nicht grade das Beste ist, wenns drum geht, sich nen Schusswechsel mit jemandem zu liefern.“ <strong>HENRY ROLLINS</strong> mischt Anekdoten über Bowie mit Satire, Comedy, Kritik an Politik und dem amerikanischen Staat auf eine unglaubliche Art und Weise und ist so vermutlich immer noch mehr Punk als alle anderen. Ich verlasse das Zelt als anderer Mensch!</p>
<p>Leider leiden viele Bands danach unter dem Sound im Zelt. <strong>VADER</strong> kommen dabei noch am besten weg, und begeistern mit archaischem Charme. <strong>TSJUDER</strong> und <strong>MARDUK</strong> jedoch leiden beide so sehr unter dem Sound, dass es wirklich keinen Spaß macht. Es mangelt weder an guter Performance, noch an guten Songs, doch jeweils 45 Minuten nur Bass Drum zu hören, macht keinen Spaß.</p>
<p>Und es geht weiter: auch das Set der New Yorker <strong>IMMOLATION</strong> krankt am Sound. Ich renne im Zelt herum und versuche einen Platz zu finden, an dem ich alles gut hören kann. Leider vergeblich. Die Death Metal Pioniere sind heute nur zu dritt am Start. Gitarrist Bill Taylor musste krankheitsbedingt die Tour verlassen, doch Ross Dolan und Bob Vigna geben ihr Bestes, um die Bühnenfront zu zweit auszufüllen. Mit nicht ganz optimalem Erfolg. Doch mit einem neuen Song wecken die Jungs schon mal Vorfreude auf das bevorstehende Album, welches im kommenden Februar über Nuclear Blast erscheinen soll.</p>
<p>Keine Ahnung, was andernorts danach noch so passiert, aber es spielen <strong>IRON MAIDEN</strong>. Und hier sehe ich zum ersten Mal, wie groß und voll Wacken wirklich ist. Menschen so weit das Auge reicht. Die Spielfreude, Agilität und Energie, die die Herren an den Tag legen, täuscht mühelos darüber hinweg, dass alle Beteiligten um die 60 sind! Einzig der Wind sorgt dafür, dass der Sound hier und da etwas zerhackstückelt wird, doch insgesamt tut das der Stimmung keinen Abbruch. Ein geiler Abschluss für den zweiten Festivaltag!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_8816.JPG" alt="IMG_8816" /></p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag 5.8.</h4>
<hr />
<p>Ich fühle mich, als wäre ich seit ner Woche hier. Ich fühle mich, als würden meine Fußknochen durch mein Fleisch ragen. Aber dafür bin ich mittlerweile so resistent gegen Regen, als wäre ich komplett einlaminiert. Doch BDSM Fantasien beiseite!</p>
<p>Erneut spricht <strong>HENRY ROLLINS</strong> im Zelt. Um sicher zu gehen, dass hier nicht jeden Tag das gleiche Programm abgezogen wird, geb ich mir den Spaß erneut. Und das völlig zu Recht. Wieder plädiert der sympathische Weltenbummler für ein respektvolles Miteinander, schwärmt von Musik, Menschen, und antarktischen Pinguinorgien und fesselt damit zu früher Mittagsstunde erneut überraschend viele Zuhörer.</p>
<p>Im Anschluss folgt eins meiner persönlichen Highlights: <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>. Meiner Meinung nach eine der besten deutschen Livebands. Überraschenderweise sind die Black Metaller aus Würzburg heute nur zu dritt. Basser Giuliano Barbieri und die Band gehen von nun an getrennte Wege. (<a href="https://silence-magazin.de/der-weg-einer-freiheit-nur-noch-zu-dritt/" target="_blank">Silence berichtete</a>, das wollte ich schon immer mal schreiben). Zu meiner eigenen Überraschung bemerkt man das Fehlen des Tieftöners weit weniger, als ich es befürchtet hatte. Nikitas Vision davon, wie Schwarzmetall zu klingen hat, wird hier über das gierige Publikum verteilt, dass es zumindest für mich eine unfassbare Freude ist. <em>„Letzte Sonne“</em>, <em>„Der Stille Fluss“</em>, <em>„Zum Abschied“</em>, <em>„Requiem“</em> und <em>„Zeichen“</em> bilden ein sehr starkes Set, das auch in der minimierten Aufstellung sehr gut funktioniert. Ich bin gespannt, was die Zukunft der Würzburger bringen mag.</p>
<p>Hat schon mal jemand LG Petrov und Seuche von <strong>FÄULNIS</strong> zur gleichen Zeit am gleichen Ort gesehen? <strong>ENTOMBED A.D.</strong> überzeugen mit unglaublicher Spielfreude, welche das Publikum sehr schnell mitreißt. Begeistert von den unterschiedlichen Landesflaggen im Publikum gelingt es den Musikern in so gut wie jeder Landessprache irgendwas zu sagen, und selbst wenn es nur Schimpfwörter sind. Ein sehr sympathischer Auftritt, der wie gewohnt mit dem Klassiker <em>„Left Hand Path“</em> abschließt.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/DSC_4469.JPG" alt="DSC_4469" /></p>
<p><strong>ELUVEITIE</strong> geben sich auf der Black Stage die Ehre. Obwohl Chrigel fast seine gesamte Mannschaft ausgetauscht hat, gibt es qualitativ nichts am Auftritt der neuen Formation zu bemängeln. Dem erfolgreichsten Schweizer Exportschlager seit Ricola gelingt es, unglaublich viele Leute vor die Bühne zu locken und selbst wenn ich die Band seit ein paar Alben nicht mehr bewusst verfolge, weiß ich einen guten Auftritt zu schätzen, wenn ich ihn sehe. Dass die Musiker noch nicht sehr lange miteinander spielen, merkt man zu keiner Sekunde. Und dennoch fehlt mir etwas. Namentlich: Anna Murphy! Aufgrund des Ausstiegs der talentierten und hübschen Drehleierspielerin/Sängerin muss das Set leider ohne Hits wie <em>„Omnos“</em> oder <em>„Quoth The Raven“</em> auskommen. Um dennoch nicht auf alle Songs mit weiblichem Gesang zu verzichten, wird die Band bei <em>„A Rose For Epona“</em> von Liv Kristine unterstützt, die einen guten Job macht, allerdings auch einige Töne ziemlich versemmelt.</p>
<p><strong>ORPHANED LAND</strong>, die ich bislang leider noch nie live sehen konnte, hauen mich mit ihrem Progressive Folk Metal ziemlich um. Sänger Kobi Farhi bedankt sich tausendfach beim Publikum und sorgt mit der Musik für Völkerverständigung. Israeliten und Libanesen liegen sich in den Armen, und halten gemeinsam ihre Landesflaggen. Ich bin kein politischer Mensch und dennoch sollte es genau so sein. Im Kosmos der Musik gibt es keinen Platz für Hass, Terror oder sonst irgend so ne Scheiße.</p>
<p>Und noch ein Highlight steht bevor. <strong>ALCEST</strong> bringen das Zelt zum Schwelgen und Träumen und liefern eine unfassbar kurzweilige Show ab. Als Neige freundlich aber kühl den letzten Song ankündigt, bin ich geradezu geschockt, aber insgesamt ergibt&#8217;s schon Sinn, denn im Traum vergeht die Zeit ja auch wesentlich langsamer.</p>
<p>Der Auftritt von <strong>1349</strong> wirkt danach bei gleicher Spielzeit 66,6% länger und langatmiger. Schuld ist: der Sound. Irgendwie wird alles, was Black Metal ist, nicht so richtig geil abgemischt. Das sorgt wiederum dafür, dass die Hölle, die die Norweger hier heraufbeschwören, weit weniger eindrucksvoll wirkt, als sie potenziell sein könnte. Das krasse Gegenteil dazu folgt sogleich.</p>
<p><strong>IHSAHN</strong> begeistert von der ersten bis zur letzten Minute! Glücklicherweise ist der Norweger, der hier erneut von Musikern von <strong>LEPROUS</strong> unterstützt wird, sogar mit wunderbarem Sound gesegnet. Der Übersong <em>„Celestial Violence“</em> vom neuen Album beendet die Show, wobei Einar Solberg eine gigantische Vokalleistung hinlegt!</p>
<p>Die letzte Band des Tages stellen für mich <strong>RED FANG</strong> dar. Der hier und da an <strong>MASTODON</strong> erinnernde Stoner Rock der Jungs aus Portland, Oregon, begeistert nicht nur mich. Wer einen 7/8tel Takt so zum grooven bringt, muss definitiv irgendwas richtig machen. Ich habe heute schon gefühlt 57 Bands gesehen und dennoch machen die wenigsten live so viel Spaß wie die personifizierte Coolness von der Westküste. Von <em>„Blood Like Cream“</em> über <em>„Wires“</em> bis <em>„Prehistoric Dog“</em> gibt es hier alles, was das Herz begehrt!</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_8071-1.JPG" alt="IMG_8071" /></p>
<p>Für mich geht es danach nach 15 Stunden auf den Beinen ins Zelt, während sich Alex noch <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> gibt, die bereits beim ersten Song den hemmungslosen Abriss zelebrieren, der die gesamte Show über andauern soll. Wie und ob die Band das ohne Drogen macht, bleibt unbeantwortet.</p>
<p>El Zecho und D. Grau sehen dann sogar noch <strong>KAMPFAR</strong>, die allerdings (da Black Metal) ebenfalls unfassbar schlechten Sound abbekommen haben, ansonsten jedoch eine gute Show mit Songs der letzten beiden Alben spielen.</p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag 6.8.</h4>
<hr />
<p>Die Schweden von <strong>JESUS CHRÜSLER SUPERCAR</strong> eröffnen den letzten Tag im Zelt und können leider nur ungefähr 100 Zuhörer vor die Bühne ziehen. Der erdig-drückende Stoner Rock, der vereinzelt mit zweistimmigen Gesängen veredelt wird, weiß dennoch zu begeistern und könnte bei mehr Besuchern (oder in einem kleineren Club) sicher für sehr gute Stimmung sorgen.</p>
<p>Auf der größeren Black Stage spielen währenddessen <strong>DRAGONFORCE</strong>, die in gewohnt guter Qualität ein irrwitzig geiles Konzert spielen und das auch noch bei bestem Sound!</p>
<p>Für mich geht es zu <strong>MYRKUR</strong>. Und meine Fresse! Ist das geil! Leider wird die Band heute nicht von einem Frauenchor begleitet und dennoch haut mir meine Kinnlade zwischenzeitlich ab, da ich seltenst eine so makellose Vokalleistung gehört habe. Ich bin vollständig überwältigt. Die unscheinbare Sängerin begeistert mich mit ihrem elfenhaften Gesang, nur um danach völlig wahnsinnig zu wirken, markerschütternd zu schreien und Angst zu verbreiten. Wie passt so eine krasse Ambivalenz in so eine kleine Person? Ich weiß, dass die Dänin in letzter Zeit sehr viel Scheiße für ihre Musik abbekommen hat, allerdings ist mir vollständig schleierhaft, warum. <strong>MYRKUR</strong> kreiert Black Metal, den es weiter zu verfolgen gilt!</p>
<p>In ganz anderen musikalischen Gefilden wildern <strong>ESKIMO CALLBOY</strong>, die sich D. Grau angeschaut hat. Und obwohl die Musik nicht seinen Geschmack trifft, war er von der Show mehr als positiv überrascht. Absolute Eskalation ist noch untertrieben bei dem, was zwischen Band und Fans stattgefunden hat. Und als wäre das nicht schon geil genug, war der Sound außerdem herausragend.</p>
<p><strong>YEAR OF THE GOAT</strong> sind eine der wenigen Bands, die im Zelt mit gutem Klang auftreten können. Dabei begeistert die Show, die nur aus Hits beider Alben besteht, vom ersten bis zum letzten Ton.</p>
<p>Die Kalifonier von <strong>DEVILDRIVER</strong> treten in neuer Besetzung auf. Außer Sänger Dez ist kein Gründungsmitglied mehr an Bord. Dennoch wirkt das Konzert außerordentlich stimmig und präzise, neue und alte Songs ergänzen sich hervorragend, und das Publikum dreht durch. Die Band dankt es mit energiegeladener Performance bis zum Schluss.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_9686.JPG" alt="IMG_9686" /></p>
<p>Zeitgleich spielen <strong>BORKNAGAR </strong>auf der Black Stage. Die Norweger um ICS Vortex wissen mit perfektem Gesang und sehr guter Liveshow zu begeistern. Doch auch hier schmälert der Wind das Klangvergnügen etwas.</p>
<p>Das gleiche Problem betrifft auch <strong>THERION</strong>, jedoch in geringerem Ausmaß. Mit der Stimmgewalt von einem Sänger und zwei Sängerinnen wird hier ein Querschnitt durch alle Alben abgeliefert, der das Publikum in Extase versetzt. Besonders hervorzuheben sind dabei Songs wie <em>„Theli“</em>, <em>„Vovin“ </em>und <em>„Secrets Of The Runes“</em>.</p>
<p>Es folgen: <strong>STEEL PANTHER</strong>. Was soll ich zu dieser Band noch sagen? Alles was hier stattfindet, darf eigentlich erst nach 24 Uhr ausgestrahlt werden, also denkt euch einfach selbst, was so los war. Was ich mich nur frage, ist, was sich Mütter denken müssen, die zu Hause vor 3sat sitzen, Wacken live mitverfolgen und dann die eigene Tochter barbusig auf der Bühne wiederfinden. Kann mir das irgendwer beantworten?</p>
<p>Um Abreisestau zu vermeiden, geht es für uns schon etwas früher nach Hause. Doch es bleibt noch Zeit, um <strong>CLUTCH</strong> zu sehen. Und auch hier gibt es außer Lob kaum etwas, was ich schreiben könnte. Liest eigentlich noch irgendwer mit? Es hagelt großartige Songs von vorn bis hinten, das Wetter spielt sogar auch mit und Neil Fallon ist so unfassbar gut bei Stimme, dass es mir ein inneres Blumenpflücken ist. Ich liebe diese Band!</p>
<p>Nachdem ich mich noch ein letztes Mal durch hunderte Meter Schlamm gekämpft habe, treten wir die Heimreise an. Denken wir. Denn unsere Karre streikt, doch dank sehr netten und freundlichen Security Mitarbeitern (Danke, Sabrina!) und der isländischen Band <strong>AUĐN</strong> kriegen wir die Kutsche wieder in Schuss und lernen dabei noch tolle Menschen kennen.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_9217.JPG" alt="IMG_9217" /></p>
<h4 style="text-align: center;">Gibt und gab es auch Schattenseiten?</h4>
<hr />
<p>Ja, einige sogar. So wurden uns mehrfach Beschwerden über die Security Mitarbeiter entgegengebracht, die unsagbar unfreundlich gewesen seien, wobei wir selbst nur gute Erfahrungen gemacht haben. An dieser Stelle viele liebe Grüße an Sven! Du bist der Beste!</p>
<p>In den vier Tagen des Festivals kam es zu insgesamt 80 Straftaten, was zwar nicht erfreulich, bei den über 100.000 Menschen, die Wacken an diesem Wochenende zur drittgrößten „Stadt“ Schleswig-Holsteins gemacht haben, jedoch vergleichsweise wenig ist.</p>
<p>Wacken ist eine Maschinerie: es gibt so gut wie alles! Merch, verschiedenste Accessoires, Kippen, Getränke und eine sehr große Auswahl an Essen. Allerdings ist das Preis-Leistung Verhältnis dabei schon fragwürdig. Für 5€ bekommt man kaum etwas zu essen und nach Speisen die sättigen, kann man vergebens suchen. So muss man mindestens zwei Portionen essen, um irgendwie satt zu werden, was im Endeffekt bedeutet, dass man für eine einzige Mahlzeit irgendwas zwischen 10 und 20€ bezahlen kann, wobei die Qualität dabei nochmal ein ganz anderes Thema ist.</p>
<h4 style="text-align: center;">Wacken 2016 &#8211; Fazit?!</h4>
<hr />
<p>Wacken ist ein bisschen wie Fernsehen: es wird sich um permanente Unterhaltung bemüht, denn überall passiert so gut wie immer irgendwas, jedoch nicht zwangsläufig auf vergleichbarem Niveau, bzw. in gleicher Qualität.</p>
<p><img decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/wacken-2016/IMG_9768.JPG" alt="IMG_9768" /></p>
<p>Obwohl ich gefühlt 80 Bands gesehen habe und damit immer noch nur einen Bruchteil von denen, die gespielt haben, ist es nicht nur die Musik, die mir im Gedächtnis bleiben wird. Ich habe unfassbar liebenswerte, nette Menschen aus allen Teilen der Welt getroffen. Kanadier, Marokkaner, Chinesen, Amerikaner, Südamerikaner, Schweden, Polen, Spanier, Färöer. Mit vielen dieser Menschen werde ich noch lange Zeit in Kontakt bleiben und ihr werdet es lesen können! Überall auf der Welt wimmelt es von Musik! Wie viele marokkanische Metalbands könnt ihr mir nennen? Wie viele von den Färöern? Viele dieser Leute haben Lust, uns in nächster Zeit von den Szenen ihrer Länder zu berichten und ich bin bereits jetzt verdammt gespannt darauf!</p>
<p>Denn wenn mir Wacken eins gezeigt hat, dann das, dass es überall auf der Welt grandiose Menschen gibt und uns alle eins verbindet &#8211; die Musik!</p>
<p>In diesem Sinne heißt es bereits jetzt: „Noch ein Mal waschen&#8230;“</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/">Die Welt zu Gast im Schlamm: Wacken 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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