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	<title>Gloryhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Gloryhammer Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>ANGUS MCSIX &#8211; das Schwert der Macht?</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sven F.]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Apr 2023 07:00:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Angus McSix]]></category>
		<category><![CDATA[Electric Callboy]]></category>
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		<category><![CDATA[Powermetal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>ANGUS MCSIX ist die Reinkarnation von Thomas Winkler. Wurde die Geschichte um den schottischen Scifi Prinzen gut umgesetzt? Lest es hier.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/angus-mcsix-and-the-sword-of-power/">ANGUS MCSIX &#8211; das Schwert der Macht?</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">ANGUS MCSIX &#8211; &#8222;&#8230;And The Sword Of Power &#8222;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 21.04.2023<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp; ca. 45 Min. 55 Sek&nbsp;<br />
<strong>Label:&nbsp;</strong><a href="https://napalmrecords.com/deutsch/">Napalm Records</a>&nbsp;<br />
<strong>Genre:</strong> Powermetal</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<h3>ANGUS MCSIX oder auch Die Rückkehr von Prinz Angus</h3>
<p>Wo fangen wir an? Am besten mit dem ersten Teil des Pressetextes:</p>
<blockquote><p>&#8222;Nach <strong>Prinz Angus</strong>&#8218; heldenhaftem Tod in der größten Schlacht, die je ein Mensch oder Goblin gesehen hatte, schien alle Hoffnung für Schottland und die Galaxis dahin. Im Reich der Märtyrer sind die Geschehnisse für <strong>Angus</strong> wie ein verschwommener Traum aus ferner Vergangenheit verblasst. Doch als er plötzlich daran erinnert wird, dass seine Heimat bedroht wird, macht sich der Prinz auf, in die Welt der Lebenden zurückzukehren.&#8220;</p></blockquote>
<p>Na ja, so kann man auch verpacken, dass <strong>Thomas Winkler</strong> alias <strong>Angus McFive</strong> ursprünglich Sänger von <strong>GLORYHAMMER</strong> war und dort von heute auf morgen vor die Tür gesetzt wurde. Das war 2021 im August. Irgendwann danach kam dann die Ankündigung: <strong>Prinz Angus</strong> ist zurück, doch diesmal als <strong>ANGUS</strong> <strong>MCSIX</strong>!&nbsp; Und hier sind wir nun. <strong>April 2023</strong> und kurz vor der Veröffentlichung des ersten Albums. Mal sehen, was uns erwartet.</p>
<h3>Die Fakten</h3>
<p><strong>ANGUS MCSIX</strong> besteht aus 4 Musikern. Wir haben <strong>Thomas Winkler</strong> alias <strong>ANGUS MCSIX, </strong>der die Vocals macht. Dann haben wir <strong>Manu Lotter</strong> (ex-<strong>RHAPSODY OF FIRE</strong>) alias der nordische Muskel-Berserker <strong>Skaw</strong> an den Drums und <strong>Thalia Bellazecca</strong> (ex- <strong>FROZEN CROWN</strong>) &#8211; hier als die schöne Königin der Lazer-Amazonen, <strong>Thalestris</strong> an der Gitarre. Gemeinsam stellen sie sich dem Erzdämonen Sebulon, besser bekannt als<strong> Sebastian &#8222;Seeb&#8220; Levermann</strong> (<strong>ORDEN OGAN</strong>) an der Gitarre, dem Bass und auch Vocals. Und so ist auch das Album aufgebaut &#8211; es erzählt <strong>eine Story</strong>. Also gehen wir rein.</p>
<h3>Ab in die Story</h3>
<p>Die erste Single und gleichzeitig der Opener des Albums <em>&#8222;Masters Of The Universe&#8220;</em> erschien vor knapp 2 Monaten und erzählt die Zusammenführung der <em>&#8222;Masters Of The Universe&#8220;</em>. Ein sauber produzierter <strong>Powermetal</strong> Song, für mich leider ein wenig zu sauber. Aber man kann ihn gut hören. Und als <strong>Livemensch</strong> kann ich nur sagen, dass er ab 02:30 min. auch den ruhigen&#8216; Rhythmus getragenen Klatschpart für&#8217;s <strong>Publikum</strong> mitliefert. Das gefällt mir! Außerdem ist dies der einzige Song, der genauso klingt, wie ich es mir erhofft hatte: Wie <strong>GLORYHAMMER</strong>!</p>
<p><iframe title="ANGUS McSIX - Master Of The Universe (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/i3u_JGmq5Fs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Tatsächlich ist Track 2 dann auch die zweite Single <em>&#8222;Sixcalibur&#8220;</em>, die vor 3 Wochen erschien. <strong>Die Story</strong> wird konsequent weiter erzählt, doch klingt der Song für mich irgendwie ein Stück weit generisch. Hier sticht nichts hervor. Ein glatter <strong>Powermetal</strong> Song ohne große Power. <em>&#8222;Laser Shooting Dinosaur&#8220;</em> zeigt uns dann bereits ein wenig die Richtung, in die die nächsten Stücke gehen werden. Fast schon <strong>Disco</strong> artige Klänge und Beats. Also allgemein hört man solche Beats doch eher bei <strong>ELECTRIC CALLBOY</strong>. Und mit dem Vergleich treffen wir uns auch bei Track 5 wieder.&nbsp;<em> &#8222;Amazons Of Caledonia&#8220;</em> ist dann schon wieder etwas arg generisch und sticht mit nichts so richtig hervor. Außer mit Stimmenverzerrung und mehr elektrischen Klängen. Irgendwie stört mich der Gesang hier und daher wird das leider ein Skip Track.</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="aligncenter wp-image-41998 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/mainbandpic-00dcb65b-1024x638.jpeg" alt="" width="1024" height="638" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/mainbandpic-00dcb65b-1024x638.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/mainbandpic-00dcb65b-300x187.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/mainbandpic-00dcb65b-750x467.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/mainbandpic-00dcb65b.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Hier sind wir wieder beim <strong>ELECTRIC CALLBOY</strong> Vergleich! <em>&#8222;Ride To Hell&#8220;</em> ist ne richtig treibende Nummer, alleine mit den <strong>DÜP DÜP</strong> Parts haben <strong>ANGUS MCSIX</strong> einen weiteren Track in Petto, der eine echte Livenummer werden kann. Für mich definitiv der zweite Favorit auf dem Album. <em>&#8222;Starlord Of The Sixtus Stellar System&#8220;</em> ist dann der nächste Genresprenger, hat man hier doch auch etwas <strong>Hardrock</strong> anleihen mit reingemixt. Außerdem ist dies der <strong>längste</strong> Track des Albums, wenn man die beiden nachfolgenden als zwei Getrennte betrachtet. <em>&#8222;The Visions In The Fire (Intro)&#8220;</em> ist genau das. Ein instrumental Intro zum nachfolgenden Song <em>&#8222;Eternal Warrior&#8220;</em>, der nahtlos übergeht.&nbsp; Und das obwohl<strong> ANGUS MCSIX</strong> hier wirklich einen <strong>filmreifen</strong> Einminüter abgeliefert haben. Aber der Übergang zu <em>&#8222;Eternal Warrior&#8220;</em> ist mir dann doch zu abrupt, um ihn eben einzeln zu hören. Eben erwähnter ist dann auch ein Song, der richtig ballert. Ich mag ihn, vor allem mit dem vorangegangenen Intro. Das macht den Song irgendwie größer. Außerdem verbreitet er mit den Synths richtiges <strong>80er Feeling</strong>.</p>
<p><iframe title="ANGUS McSIX - Sixcalibur (Official Video) | Napalm Records" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xzQFfSN7N5o?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Die ANGUS MCSIX sinkt</h3>
<p><em>&#8222;The Key To Eternity&#8220;</em> ist zwar noch weit weg von einer Ballade, aber es ist der ruhigste Song des Albums. Eigentlich <strong>plätschert</strong> er auch nur ein wenig dahin. <em>&#8222;In A Past To Reality&#8220;</em> hat zwar einen treibenden Rhythmus und könnte daher &#8217;ne geile Live Nummer werden, aber so auf dem Album sticht er melodisch nicht hervor. <em>&#8222;Fireflies Of Doom&#8220;</em> reiht sich da in die Vorgänger ein.</p>
<p><em>&#8222;Just A Fool Will Play Tricks On Angus McSix&#8220;</em> sticht schon irgendwie komplett aus dem Ganzen raus. Vielleicht ist es deshalb der <strong>Bonus Song</strong>. Aber auch hier ist alles zu sauber produziert.</p>
<p>Kaufen könnt ihr das Album <a href="https://napalmrecords.com/deutsch/angus-mcsix"><strong>hier</strong></a>.</p>
<p>Und zur Bandpage geht es<strong> <a href="https://www.angusmcsix.net/">hier </a></strong>lang.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 06 Apr 2023 09:28:01 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Dies ist der offizielle Silence-Bericht zum tollen Mead &#038; Greed Festival 2023 mit Acts wie KROMLEK, BLACK MESSIAH, FEJD und MÅNEGARM.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/">MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist wieder <strong>MEAD &amp; GREED</strong>! Das bedeutet: Auf nach Oberhausen, wo <strong>eine der größten Folk- und Pagan-Metal-Fete des Jahres</strong> steigt!</p>
<h3>TAG 1: FREITAG</h3>
<p>Wie leider immer erlaubt es mir die Arbeit nicht, vor 17:30 da zu sein. Wie gottseidank immer habe ich aber meine Informanten vor Ort, die das Notizennehmen bei der ersten Band für mich bewerkstelligen!</p>
<h3>EICHHÖRNCHEN IM MOSHPIT</h3>
<p>Und zwar handelt es sich bei besagter Band um niemand anderen als die hauseigenen <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>! Während die Musiker in aufwändigen Bühnenoutfits die ersten Töne des Abends anklingen lassen, strömen auch die Besucher und -innen von außen nach innen und treten dem Eichhornkult mit Applaus, Jubel und Kopfgeschraube bei. Gleich nach dem ersten Lied erschallen bereits &#8222;Ausziehen!&#8220;-Rufe &#8211; man fragt sich warum, <strong>das riesige Plüscheichhorn ist doch bereits unbekleidet</strong>. Lange dauert es jedenfalls nicht, bis dieses im Circle Pit heftigst am Mitmoshen ist &#8211; genau wie Dudelsackspieler <strong>Tim</strong> samt Dudelsack &#8211; mit Kleidern aber.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41926" aria-describedby="caption-attachment-41926" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41926 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2542-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41926" class="wp-caption-text">Geschrei! &#8211; <strong>TALES OF RATATÖSK</strong></figcaption></figure>
<p>Für viele Zuhörer ein erstes Mal: Bis vor lockdowninduzierter Bühnenpause vor drei Jahren hatten <strong>TALES</strong>&nbsp;<strong>OF RATATÖSK</strong> noch <strong>ein auffällig anderes Lineup</strong> &#8211; es sticht vor allem hervor, dass nun statt männlichen Growls und weiblichen Clean Vocals konsequent der Gesang von einer neuen schreienden Dame übernommen wurde. Und das ebenso gekonnt wie überzeugend! Hätten sie sich dem Festival eigentlich im letzten Jahr schon in dieser Form präsentieren sollen, so kam es damals dank <strong>vom Basser ausgehender Corona-Infektion</strong> der (fast) gesamten Band leider zum Ausfall. Auch schön: In der zweiten Reihe vor der Bühne steht die alte Besatzung und macht ordentlich Party.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41927" aria-describedby="caption-attachment-41927" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41927 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Tales-of-Ratatoesk-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-2828-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41927" class="wp-caption-text">Der erste Circle Pit des Festivals</figcaption></figure>
<p>Als ich im Resonanzwerk ankomme, schaffe ich es gerade noch,<strong> die beiden letzten Songs zu erhaschen</strong>, bevor Konzert Nummer eins schon sein Ende findet.</p>
<h3>WHISKEY, GEIGEN UND AKKORDEON</h3>
<p>Konzert Nummer zwei lässt jedoch nicht lange auf sich warten! Hinter dem Namen <strong>PYROLYSIS</strong> könnte man üblen norwegischen Black Metal vermuten &#8211; doch läge man damit weit daneben. Stattdessen handelt es sich bei dieser musikalischen Darbietung um irisch-keltisch anmutenden Folk aus den Niederlanden. Während der Trupp vor vielen Jahren tatsächlich als Metalband das Licht der Welt erblickte, wurde <strong>PYROLYSIS</strong> schnell klar, <strong>dass sie gar nicht so wütend sind, wie sie anfangs dachten.</strong> Prompt wurden die E-Gitarren ausgestöpselt und die Blastbeats durch seichtes Getrommel ersetzt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41928" aria-describedby="caption-attachment-41928" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41928 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Pyrolysis-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3104-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41928" class="wp-caption-text">Gar nicht mal so wütend &#8211; <strong>PYROLYSIS</strong></figcaption></figure>
<p>Und <strong>seicht sind generell die Klänge</strong>, die der Stage entspringen – wenngleich auch oft schnell und energiegeladen: <strong>PYROLYSIS</strong> covern mal altertümliches Musikgut, mal spielen sie eigene Kompositionen, tanzen und klatschen selbst auf der Bühne mit, soweit es ihre Instrumentenführung erlaubt, so lange, bis auch das Publikum die Bewegungswut gepackt hat. Während anfangs nur jene mitmachen, die weder Bier noch Handy in der Hand halten, geht das Ganze recht zügig in einen lustigen Tanzpit über. Seinen Höhepunkt findet das Konzert am Ende, als die Holländer einen Song <strong>&#8222;about drinking LARGE amounts of Whiskey&#8220;</strong> ankündigen. Im Song selbst geht&#8217;s dann aber die ganze Zeit um … Met? Egal, Hauptsache Alkohol. Den Song über Whiskey können sie ja dann beim nächsten <strong>WHYSKEY &amp; GREED</strong> spielen (höhö).</p>
<h3>BLACK METAL ZUM TRÄUMEN</h3>
<p>Nun ist es an <strong>BELORE</strong>, den Anschluss zu übernehmen. Und das bedeutet: Die Party ist vorerst mal vorbei. Stattdessen entführt die französische Atmospheric-Black-Metal-Gruppe mit episch-hypnotischen Weisen das Publikum <strong>in ferne Fantasiewelten</strong>. Narratiert wird die Erfahrung von einer finsteren Erzählerstimme, schwarzmetallischen Growls und mehrstimmigen Gesängen. Man könnte fast von einer Art Real-Life-<strong>SUMMONING</strong> reden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41930" aria-describedby="caption-attachment-41930" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41930 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Belore-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3239-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41930" class="wp-caption-text"><strong>BELORE</strong> in anderen Welten</figcaption></figure>
<p><strong>BELOREs</strong> Lieder sind allesamt ausgedehnte Werke, die mit Repetition und Eingängigkeit spielen &#8211; <strong>quasi eine Art Black-Metal-Balladen</strong> mit schönen flötigen Zwischenspielen und Akustikgeklimper, Synth-Parts und Naturgeräuschen. Die Menschen auf und vor der Bühne lassen sich von der Atmosphäre in eine Trance hineinziehen und zergehen headbangend in der Flut der Klänge. <strong>Um meinen Kumpel Konrad zu zitieren:</strong> &#8222;Voll entspannt, Alter!&#8220;. Hundert Ausdauerpunkte gehen übrigens an die Füße des Schlagzeugers, der nicht selten unter fünfminütigen Parts ohne Pause für tragendes Bassdrumgeknüppel sorgt.</p>
<p>Und: Der letzte Song (meine Internetrecherchen sagen: <em>&#8222;Moonstone&#8220;</em>) ist <strong>absolut Liebe pur.</strong></p>
<h3>POWER AUS PORTUGAL</h3>
<p>Ein paar Tage zuvor nur erblickte ich bei besagtem Kumpel Konrad zuhause im Bücherregal eine Fantasy-Reihe mit dem Namen <strong>GWYDION</strong> &#8211; welcher interessanterweise auch der Name der nun folgenden Musikkapelle ist. <strong>Was mich allerdings hier erwartet</strong>, darauf hätte mich auch ein Durchlesen der gesamten Quadrologie nicht vorbereiten können.</p>
<p>Aus Portugal angereist ist der energische Trupp scheinbar<strong> zu einem einzigen Zweck</strong> hier: <strong>Um absolut abzureißen.</strong> Das Waffenarsenal der Wahl: Barbarischer Pagan Metal mit gelegentlicher <strong>finntroll</strong>iger Folk-Note – alles trieft vor Männerschweiß und ist in ständiger Bewegung. Da passiert so viel gleichzeitig in der Musik und auf der Bühne &#8211; anders kann man es gar nicht ausdrücken: Es ist ein Fest! Neben der rohen musikalischen Power und dem konstanten Gewusel on Stage bringen immer wieder Rhythmus- und Feelingwechsel noch mehr Action ins agitierte Geschehen. Und von erster Sekunde an steigt das Publikum in diesen <strong>musikalischen Kraftakt</strong> mit ein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41931" aria-describedby="caption-attachment-41931" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41931 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3558-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41931" class="wp-caption-text">Ein tiefer Growl &#8211; <strong>GWYDION</strong></figcaption></figure>
<p>Während der Gitarrist optisch eine 1:1 Wiedergabe des schreienden, fellbehangenen Barbaren des Albumcovers ist und der Keyboarder keine Melodie dem Tonband überlässt, ist es aber der Sänger, der für mich das Highlight dieses Konzertes darstellt. Nahtlos gehen seine Vocals von tiefen Growls, die den Boden unter mir erzittern lassen, in ohrenzerfetzende Fry Screams und dann wieder in stimmhaftes Brüllen über &#8211; selten habe ich jemanden so fließend und so sauber <strong>drei unterschiedliche Techniken der ungebändigten Rumschreierei</strong> nutzen gehört. Auch in der Kunst der Crowdmobilisierung sind <strong>GWYDION</strong> (und hier wieder vor allem der Sänger) mehr als gewandt &#8211; so ungefähr jede andere Band der Welt könnte sich hier noch eine Scheibe abschneiden!</p>
<p>Eine erste Verschnaufpause ist dem Publikum erst nach über einer halben Stunde gegönnt, als die portugiesische Horde zur Abwechslung einen gemütlicheren Song anspielt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41932" aria-describedby="caption-attachment-41932" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41932 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Gwydion-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3738-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41932" class="wp-caption-text">Der vom Cover &#8211; <strong>GWYDION</strong></figcaption></figure>
<p>Am meisten in Erinnerung bleibt mir aber der Moment, in dem sich <strong>plötzlich alle Zuhörer hinhocken</strong> sollen (und dies &#8211; bis auf zwei, drei grantige, mittelalte Herren, denen das offensichtlich zu blöd ist &#8211; auch tun). Auf einmal taucht der Sänger mitten im Publikum auf und lässt auf sein Kommando zum passenden musikalischen Wechsel alle Anwesenden aufspringen, was zu einem Moshpit mittlerer Größe führt &#8211; dem der Frontmann mitsamt Mikrofon prompt beiwohnt, während der Gitarrist sich daneben platziert und ein Solo zum Besten gibt.</p>
<p>Und dergleichen <strong>ziehen die über eine Stunde lang durch.</strong> Ich kann nur sagen: Richtig geile Show, richtig geile Mucke, richtig geile Vocals &#8211; <strong>GWYDION</strong> sind eine tolle Neuentdeckung. Und eine absolute Live-Band!</p>
<h3>DIE REVANCHE</h3>
<p>Nachdem <strong>FEJD</strong>, die Headliner aus Schweden, <strong>letztes Jahr nicht spielen konnten,</strong> weil die Instrumente scheinbar an einem anderen Flughafen angekommen waren als die Musikanten, sind sie (sowohl Instrumente als auch Musikanten) heute nach Oberhausen zurückgekehrt, um nachzuholen, was ihnen durch die Umstände verwehrt geblieben war. Gleich wird mir auch klar, warum die Band nicht einfach auf den Instrumenten von jemand anderem ihr Konzert hätte spielen können:<strong> Moraharpa, Bouzouki und Knochenflöten</strong> dürfte sogar auf einem Folk-Metal-Festival nicht einfach mal jeder Zweite im Gepäck haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41934" aria-describedby="caption-attachment-41934" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41934 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-3913-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41934" class="wp-caption-text">Die Moraharpa &#8211; <strong>FEJD</strong></figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> ist einer der doch recht großen Namen, die man schon des Öfteren gehört hat, aber selten irgendwo zu Gesicht bekommt. So freue ich mich auch auf diese neue Erfahrung. Und ich muss sagen, dass mir, selbst nach fünfzehn Jahren Festivalgängen, <strong>ein wenig die Worte fehlen,</strong> um den musikalischen Ausdruck der Schweden gebührend beschreiben zu können. Ich bezweifle stark, dass es noch eine Band in diesem Universum gibt, die das Konzept Folk auf diese Art und Weise interpretiert. Während oben genannte <strong>Moraharpa</strong> und <strong>Bouzouki</strong> im melodischen und rhythmischen Hauptfokus liegen, sorgt lediglich ein Keyboard für eine Akkord-Untermalung der Szenerie und ein Bass für, ja, den Bass eben. Und obwohl keinerlei verzerrte Gitarren oder wütendes Geschrei in der Musik enthalten sind,<strong> tut der Schlagzeuger so, als spielte er in einer Metalband</strong>, und ballert munter Double Bass und Uptempo-Beats vor sich her. Der Gesang bleibt dabei immer schön clean &#8211; und schwedisch.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41935" aria-describedby="caption-attachment-41935" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41935 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Fejd-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4084-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41935" class="wp-caption-text">Die Bouzouki &#8211; <strong>FEJD</strong></figcaption></figure>
<p>Trotz dieser durch und durch folkigen Herangehensweise an das Thema Musik <strong>rutscht man nie in fröhliche oder gar lustige Gefilde ab</strong> &#8211; es ist stets ernst, wenn auch selten wirklich düster. Der Raum ist für dieses Spektakel gefüllt bis zum Eingang, und das mit Recht. Ein ebenso interessanter wie qualitativer Abschluss für diesen ersten Abend des <strong>MEAD &amp; GREED 2023</strong>.</p>
<h3>SAMSTAG</h3>
<p>So, 16:00 Uhr, genug geschlafen, <strong>weiter geht&#8217;s!</strong></p>
<h3>ALLER ANFANG IST AKUSTISCH</h3>
<p><strong>BAUMBART</strong> &#8211; der nächste hauseigene Musikantentrupp &#8211; eröffnen das Fest am Samstag. Auch hier gab es in letzter Zeit den ein oder anderen Lineup-Wechsel. Erspähe ich da den früheren <strong>RATATÖSK</strong>-Sänger an der Percussion?</p>
<p>Auch in dieser Besatzung <strong>geleiten uns die Akustik-Abenteurer heute nach altbekannter Manier in ihre eigens erschaffene Fantasy-Welt</strong>, singen inbrünstig über die Seefahrt und Piraten, über Tavernen und Helden. An vorderster musikalischer Front stehen drei akustische Gitarren, die im Einklang spielen mit gelegentlichen Flöten, Kastagnetten (Flamenco!) und einem, eh, Miniklavier zum Hineinblasen (der Fachbegriff lautet anscheinend &#8222;Melodica&#8220;). Aber wo ist die Geige? <strong>Haben wir noch Geigen? Keine mehr?</strong> Schade, das fehlt dem Ganzen ein bisschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41936" aria-describedby="caption-attachment-41936" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41936 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/1_Baumbart-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-4298-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41936" class="wp-caption-text">Sichtliche Freude am Musizieren &#8211; <strong>BAUMBART</strong></figcaption></figure>
<p>Gesungen wird aus so ziemlich aller Musiker Kehlen &#8211; ich zähle zwischen fünf und sechs Mikrofonen, davon zwei weiblich besetzt und der Rest von Männerkehlen befeuchtet. Ich werde im Verlauf des Nachmittags übrigens zum dritten oder vierten Mal in meiner langhaarigen Existenz gefragt, ob ich nicht der Leadsänger von <strong>BAUMBART</strong> sei &#8211; dabei würde ich mir niemals anmaßen, meine bescheidene Gesichtsbehaarung auch nur ansatzweise mit <strong>MARCs prachtvollem Voll(baum)bart</strong> zu vergleichen.</p>
<h3>NUR DIE HARTEN</h3>
<p>Mit <strong>MORGARTEN</strong> aus der Schweiz steht schon wieder eine Band an, die mir zuvor noch nicht bekannt war. Zuerst aber gibt es einen <strong>ungewöhnlichen Soundcheck</strong>: Das Schlagzeug spielt &#8211; der Rest kommt erstmal vom Tonband. Hat bestimmt seinen Sinn und Zweck.</p>
<p>Auch während des Konzerts ist der Drummer ordentlich gefordert &#8211; der epische Old School Viking Metal wird von seiner Double Bass getragen <strong>wie ein drachenköpfiges Schiff vom Wellengang einer stürmischen See.</strong> Vikingerchöre und pagane Keyboardmelodien sorgen für Farbe und Atmosphäre in der recht ernsten und durchweg eher düsteren Performance. Hinzu gibt es auch in <strong>MORGARTENs</strong> Klangwelten die ein oder andere epische Spoken-Word-Einlage, was den Gänsehautfaktor um einiges erhöht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41937" aria-describedby="caption-attachment-41937" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41937 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Morgarten-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5056-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41937" class="wp-caption-text">Äußerst pagan &#8211; <strong>MORGARTEN</strong></figcaption></figure>
<p>Der <strong>Sound hat ordentlich Wumms</strong>, was ich einerseits begrüße, mir andererseits aber ordentlich auf den Magen schlägt &#8211; seit heute Morgen kämpfe ich mit einer Verstimmung desgleichen, die sich dieser musikalischen Gewalt leider nicht so sehr erfreut wie meine Ohren. Ich verziehe mich erstmal in die geheimen, oberen Gefilde der Halle und setze mich hin.</p>
<p>Besonders der zweitletzte Song (<em>&#8222;Oath Of Allegiance&#8220;</em>&nbsp;eventuell?) kennt wenig bis keine Gnade und <strong>lässt noch einmal alle Mähnen im Hallenwind wehen</strong> und viele Oberschenkelmuskeln gemeinsam einen Circle Pit lostreten. Von hier oben sieht das alles schon ziemlich cool aus.</p>
<h3>FREUDE AM FOLK</h3>
<p>Es folgen <strong>AEXYLIUM</strong>, die mir (ihr habt es erraten) auch bisher gänzlich unbekannt waren. Während es bei vielen der Acts dieses Festivals eher ernst zuging, <strong>fahren die Italiener ihren Folk-Metal-Ferrari auf der exakten Schiene zwischen episch und spaßig</strong> &#8211; treffen also genau einen, meiner musikalischen Nerven.</p>
<p>Die von weit hergereiste Mann- und Frauschaft liefert einen äußerst energiegeladenen Auftritt und wird bis zum Ende der Spielfreude weder müde noch überdrüssig. Mein Bauch allerdings schon, und so hole ich mir am Essensstand <strong>eine kleine Schale weißen Reises</strong>, in der Hoffnung, es damit besser &#8211; und nicht schlimmer &#8211; werden zu lassen. Insgesamt brauche ich nur 40 Minuten, um alles aufzuessen, und bin sehr stolz darauf. Leider kostet mich das alles, wie man sich vielleicht vorstellen kann, recht viel Konzentration, und so fällt mein <strong>AEXYLIUM</strong>-Bericht trotz Begeisterung für die Sache recht kurz aus.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41938" aria-describedby="caption-attachment-41938" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41938 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Aexylium-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5308-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41938" class="wp-caption-text"><strong>AEXYLIUM</strong> mitten im Geschehen</figcaption></figure>
<p>Zwei Dinge gibt es noch zu erwähnen: Erstens: Der Drummer trägt ein Oberteil, das ich auch besitze! Wie soll ich das finden? <strong>Ein Wechselbad der Gefühle.</strong> Zweitens: Mein Verdacht, die Gitarristin sei womöglich <strong>THALIA</strong>, die mit allseits bekanntem <strong>GLORYHAMMER</strong>-Exilant <strong>Angus Mcsix</strong>&nbsp;zusammen eine neue Band (Name: <strong>ANGUS MCSIX</strong>) ins Leben gerufen hat und kurz vor Albumrelease steht, bestätigt sich nach kurzer Internetrecherche.</p>
<h3>EIN LEGENDÄRER AUFTRITT</h3>
<p>Dass ich trotz sich verschlechterndem gesundheitlichen Zustand nicht einfach ins Hotel abhauen kann, liegt nicht nur an meiner akkreditierungsgebundenen Berichtpflicht, sondern auch daran, dass ich mir das <strong>nun anstehende Konzert auf keinsten aller Fälle entgehen lassen</strong> konnte.</p>
<p>Denn es spielen <strong>KROMLEK</strong> &#8211; eine Band, die in meinen und den Augen sehr vieler anderer <strong>längst zur Legende alter und vergangener Tage geworden</strong> war. In den frühen 2000er hatten die Schweinfurter ihren Anfang gefunden und die damalige Folk- und Pagan-Metal-Welle mit einer EP und zwei darauffolgenden Full-Length-Releases geritten, bevor sie im Jahre 2012 ihre Auflösung bekanntgegeben hatten. Mir war es in diesen Jahren leider nie möglich gewesen, einem Live-Auftritt beizuwohnen. Zur Feier des <strong>zwanzigjährigen Jubiläums</strong> entschieden <strong>KROMLEK</strong> nun aber, sage und schreibe *zwei* Konzerte zu spielen, bevor man wieder getrennte Wege gehen wird. Und das Erste von beiden ist heute. <strong>Jetzt</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41940" aria-describedby="caption-attachment-41940" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41940 size-full" style="margin: 0px; border: 0px none; float: none; padding: 0px; text-align: center;" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Kromlek-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-5842-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41940" class="wp-caption-text">Das Teil aus dem Bandlogo &#8211; <strong>KROMLEK</strong></figcaption></figure>
<p>Finstere Gesellen, <strong>zutiefst behangen mit schwarzen Kapuzen</strong> (Ausnahme: Drummer &#8211; der muss ja sehen, wo er hinhaut) betreten die Bühne. Und schon geht&#8217;s los! Bereits beim ersten grellen Schrei des Sängers wird klar, dass <strong>KROMLEK</strong> vorhaben,<strong> sich an diesem Abend absolut zu verausgaben.</strong> Zwei Handsicheln hält er gekreuzt über sich, die im Laufe des Konzerts noch von der Stachelkeule aus dem Bandlogo abgelöst werden, und passend dazu wird durch Songs von allen drei Veröffentlichungen gebrettert. Ich habe mich zugegebenermaßen lange Zeit nicht mehr mit <strong>KROMLEK</strong> befasst, aber <strong>selbst mir kommt die eine oder andere Melodie wieder</strong>, als sie mir seitens ihrer Erschaffer entgegendröhnt. Und das erfreut mich.</p>
<p>So ziemlich jeder hier in dem Raum scheint sich zu freuen. Selbst, wer die Gruppe vorher nicht kannte, dürfte der <strong>Wichtigkeit des Moments</strong> mittlerweile gewahr sein. Vor allem aber jene, die wegen dieses Auftritts hier sind, sieht man inmitten der Masse euphorisch mitmachen und -singen. Der Moshpit wirbelt ordentlich,<strong> die Musiker sind in Topform</strong>, die Vocals krächzen wie nie zuvor. Lange und standhaft halten <strong>KROMLEK</strong> die Energielatte hoch, und bis zum Ende werden sie dafür gefeiert.</p>
<h3>DIE KLASSIKER</h3>
<p>Nach diesem legendären Konzert ist es an <strong>BLACK MESSIAH</strong>, besagte Latte weiterhin oben zu halten &#8211; und niemand könnte sich auf einem Festival wie diesem besser dafür eignen.</p>
<p>Ich jedoch muss der Party, die sich vor der Bühne abspielt, leider schon wieder entsagen weil aua. <strong>So langsam geht mir jegliche Kraft flöten</strong>, die mein Körper aus einer Schüssel Reis gewinnen konnte. Die Krämpfe werden heftiger und auch der <strong>Kamillentee</strong>, den mir an der Bar ein unbekannter Metalbruder aus Güte und Mitleid spendiert (<strong>wo immer du bist: Du bist der Tollste &lt;3</strong>), füllt gerade mal genug KP wieder auf, die Show im sitzenden und abkratzenden Zustand vom oberen Bereich aus wahrnehmen zu können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41945" aria-describedby="caption-attachment-41945" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41945 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6057-denoised-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41945" class="wp-caption-text">Die Party &#8211; <strong>BLACK MESSIAH</strong></figcaption></figure>
<p>Wem es allerdings im Gegensatz dazu so richtig gut geht, ist der Bühnensound: <strong>So perfekt klar klang auf diesem Festival noch keine andere Band</strong>. Jedes der Instrumente ist gut zu hören, jedes Wort des Sängers deutlich zu verstehen, der Druck ist präsent und dennoch wummert nichts. Laut ja &#8211; unangenehm in keinster Hinsicht.</p>
<p>Die Setlist variiert nicht großartig von den meisten <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Shows, aber ich denke mal, das würde auch niemand hier wollen. Es werden <strong>alle tanz- und trinkbaren Klassiker</strong> rausgehauen und <strong>gebührend betanzt und betrunken</strong>, es wird viel seitens der Besucher mitgesungen, -geklatscht und -gegrölt.</p>
<p>Erstes Highlight ist das <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em> &#8211; bei diesem Evergreen eines Musikstücks ziehen sich die Gelsenkirchener alles an Publikumsanimation aus den Ärmeln, was dort vorzufinden ist. Mal lässt man die Besucher den Refrain singen, mal sich die Handinnenflächen wundklatschen. Als <strong>Stargast</strong> (Söldner?) steht dann im selben Song plötzlich ein Herr namens <strong>BIEST</strong> (<strong>BEAST</strong>? Groß und böse jedenfalls), seines Zeichens Sänger von <strong>HELGRINDUR</strong> und <strong>SKELFIR</strong>, mit auf den Brettern und wohnt der Feierei bei. <strong>An der Gitarre</strong> dürfen wir außerdem<strong> des Sängers Sohn</strong> bestaunen, der bereits beim <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> mit der Horde seines Vaters die Festivalbühne unsicher machen durfte.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41942" aria-describedby="caption-attachment-41942" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41942 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Black-Messiah-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6303-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41942" class="wp-caption-text">Ein Stargast am Animieren &#8211; <strong>BLACK MESSIAH</strong> (hier zu sehen: <strong>BEAST</strong> von hinten)</figcaption></figure>
<p>Highlight Nummer zwei ist dann die Zugabe: Das <em>&#8222;Trinklied&#8220;</em>. Es scheint, als wären <strong>mindestens zwei Drittel der Festivalbesucher textsicher.</strong> Die ganze Halle verwandelt sich in eine schunkelnde, mitgrölende Methalle (na endlich!), für mich jedoch ist es nun endgültig vorbei.</p>
<p>Während ich mich noch für&#8217;s <strong>BLACK-MESSIAH</strong>-Spektakel gerade so über Wasser halten konnte, gibt mir mein Zustand alle Signale, dass ich das bitte jetzt nicht noch ein weiteres Mal machen sollte. Am Ende finde ich mich damit ab, <strong>MÅNEGARM MÅNEGARM</strong> sein lassen zu müssen und im Gegenzug noch <strong>halbwegs lebendig im Hotelzimmer ankommen zu dürfen</strong>.</p>
<p>Doch wenn du denkst, es geht nicht mehr, <strong>kommt von irgendwo ein Lichtlein her:</strong> Erblicke ich doch dort<strong> am Horizont einen Mann</strong>, der sowohl des Schreibens mächtig ist, als auch dem <strong>MEAD &amp; GREED</strong> theoretisch noch eine halbe Review schuldet: Dem großen (bestimmt 1.90m) <strong>Micha-El Goehre</strong> ist es vor einem Jahr ähnlich ergangen wie mir heute &#8211; nur leider schon am ersten Festivaltag, und er musste krankheitsbedingt vorzeitig abreisen. Wenn also jemand Verständnis für meine Situation haben dürfte, dann er. Aus einem kurzen Gespräch ergibt sich, dass ich richtig lag und <strong>der freundliche Herr tatsächlich bereit</strong> ist, einen <strong>MÅNEGARM</strong>-Bericht an meiner statt zu schreiben. &nbsp;</p>
<p>Somit übergebe ich die Feder an <strong>Micha-El Goehre</strong> &#8211; und mich selbst hoffentlich erst, wenn ich im Hotel angekommen bin.</p>
<h3>EIN WÜRDIGER ABSCHLUSS</h3>
<p><em><span style="color: #800000;">MG:</span></em> <span style="color: #800000;"><strong>MÅNEGARM</strong> sind im engen Rahmen der Themenmöglichkeiten der größtmögliche Kontrast zu <strong>BLACK MESSIAH</strong>. Streng uniformiert bitten die Schweden zum Festivalabschluss und machen schnell klar, warum sie der Mainact sind. Diese Verbindung aus Professionalität und<strong> Huldigung der Black-Metal-Roots</strong> einerseits, und <strong>Rock&#8217;n&#8217;Roll und paganer Party</strong> andererseits kriegen nicht viele hin. So ist der Zuschauerschwund zur Zugabe auch nur mit dem ÖPNV zu erklären, der nur stündlich fährt. Letzten Endes entlässt die Band alle <strong>mit einem seligen Grinsen in die regnerische Nacht.</strong></span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41943" aria-describedby="caption-attachment-41943" style="width: 1070px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41943 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/04/Manegram-Mead-and-Greed-2023-Resonanzwerk-Oberhausen-24-03-2023-MM-6643-denoised-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41943" class="wp-caption-text">Schwedische Wut &#8211; <strong>MÅNEGARM</strong></figcaption></figure>
<p>Und somit sind wir auch schon <strong>am Ende</strong> angelangt. Wie alle Jahre zuvor schon kann ich das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> in allen Hinsichten loben!</p>
<p>Ich feiere die<strong> bunte Mischung aus neuen Entdeckungen und altbekannten Größen</strong> der Pagan- und Folk-Metal-Szene! Auch die mittlerweile nicht unbeachtliche,<strong> internationale Komponente</strong> macht viel her: Vertreten waren in diesem Jahr <strong>Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Italien, Portugal, die Schweiz und Schweden</strong>! Gerade für von fern angereiste Bands bietet ein solches Festival die Möglichkeit, neue Fans dazuzugewinnen, die ansonsten wahrscheinlich nie von ihrer Existenz erfahren hätten.&nbsp;</p>
<p>Es war mir <strong>wie immer ein Fest,</strong> wenn auch diesmal leider eines mit kleinen gesundheitlichen Hindernissen.&nbsp;</p>
<p><strong>Bis zum nächsten Jahr &#8211; ich freu mich jetzt schon!</strong></p>
<p><span style="color: #800000;">-Mich</span></p>
<hr>
<p>Vielen lieben tollen Dank an <strong>Matthias von Dark-Art</strong> für die Bilder! &#8212;&gt; <a href="https://dark-art.de/">&lt;&lt;Hier klicken für fulminante Fotos und fantastische Festivalberichte&gt;&gt;</a></p>
<p>Vielen lieben tollen Dank an<strong> Micha-El Goehre</strong> für das Einspringen in letzter Sekunde! &#8212;&gt; <a href="https://michaelgoehre.wordpress.com/">&lt;&lt;Hier klicken für brutale Blogs und lustige Lesungen&gt;&gt;</a></p>
<p>Vielen lieben tollen Dank an den <strong>random Dude </strong>an der Theke für den Kamillentee. &#8212;&gt; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=BbcwludyWxw">&lt;&lt;???&gt;&gt;</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2023/">MEAD &#038; GREED 2023 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Volle Power im Huxleys</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 31 Jan 2023 15:16:13 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[alestorm]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Gloryhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Huxleys Neue Welt]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Rumahoy]]></category>
		<category><![CDATA[Wind Rose]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Berlin! Berlin! Wir fahren nach Berlin!<br />
Na gut... wir waren schon da.... und das auch nach 1985!</p>
<p>Und es hat sich gelohnt, zur ALESTORM-Tour mit Vorbands im HUXLEYS NEUE WELT.</p>
<p>Was uns da erwartete sagt dir diesmal Sebastian!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-tour-im-huxleys/">Volle Power im Huxleys</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Ach, Berlin&#8230; Nach der Max Schmeling Halle durfte ich jetzt auch mal <strong>HUXLEYS NEUE WELT</strong> kennenlernen, den Metalschuppen in Neukölln. Was mich da wohl erwartet?</p>
<p>Nachdem der Einlass recht reibungslos ging, erstmal rein in den Saal, ein bisschen orientieren. Der Schuppen ist ganz kuschelig, an zwei Seiten gibt&#8217;s was zu trinken, hinten eine Empore und vorne, uh, eine Bühne <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Badumtss&#8230;</p>
<p>Passenderweise hat gerade die erste Vorband angefangen, <strong>RUMAHOY</strong>. In alte Schiffslaken eingewickelt und mit schwarzen Einbrechermützen auf dem Kopf prügeln sie sich durch ein Set unterhaltsamem Piraten-Metal und schrecken nicht davor zurück, in die 90er zu reisen und <strong>AQUA</strong> zu covern. Darauf ein Bier.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41518 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-300x200.jpeg" alt="" width="374" height="249" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014617-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 374px) 100vw, 374px" />
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41520 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-300x258.jpeg" alt="" width="373" height="321" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-300x258.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-1024x881.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01-750x645.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000014619-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" />
<p>Nach kurzer Umbaupause kommen <strong>WIND ROSE</strong> und entern die Bühne. Diese ist, zugestellt mit dem Equipment von vier Bands, leider sehr beengt und auch nicht schön beleuchtet, trotzdem herrscht vorne ein wildes Gerangel, um den italienischen Power-Metal an die Berliner Fans zu verteilen. Sänger Francesco Cavalieri ist sehr präsent und haut alle Songs souverän durch. Auch Bassist Cristiano Bertocchi hat, wie die restliche Band, sichtlich Spaß. Nach einem gefühlt viel zu kurzen Set will die Band schon gehen, wird vom Publikum aber zurückgepfiffen. Wie können die bitte das Konzert beenden, ohne &#8222;Diggy diggy hole&#8220; zu spielen? War natürlich so geplant <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /> Nächstes Bier bitte. Also, fürs Publikum, ich muss fahren.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41517 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-300x242.jpeg" alt="" width="442" height="356" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-300x242.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-1024x825.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01-750x604.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/DSCF3046-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 442px) 100vw, 442px" />
<p>Danach wird es galaktisch. <strong>GLORYHAMMER</strong> bringen ihre Geschichten von Einhörnen und Hootsmen mit und müssen sich wie gewohnt einem, hm Goblin (?) erwähren. Sänger Sozos Michael, noch nicht lange in der Band, kann diesem aber erfolgreich den Hammer entwenden und trifft daneben auch jeden Ton. Das Energiebündel ist eine tolle Besetzung als Frontkämpfer, ruft aber ein paar mal zu oft &#8222;Berliiin!&#8220;. Aber egal. Für mich ist der Auftritt der nerdig-lustigen Karnevalstruppe das persönliche Highlight des Abends, die Songs sind auf den Punkt und ich muss zugeben, die Gitarrenkünste von Paul Templing vorher noch gar nicht so auf dem Schirm gehabt zu haben. Echt, Respekt! Das Publikum geht super mit, das Licht ist auch besser, und der Tinnitus grölt bei den Powerballaden fröhlich mit. Passt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41513 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013783-01-200x300.jpeg" alt="" width="241" height="369">
<p>&nbsp;</p>
<p>Als letztes, nach ein paar <strong>QUEEN</strong>-Einspielern (warum eigentlich? :D) kommt dann der Main-Act auf die Bühne. Eine zwei Meter hohe Quietsche-Ente. Mit im Gepäck hat das schockiert dreinschauende Tier <strong>ALESTORM</strong> (wahrscheinlich deswegen) und ballert mit ihnen zusammen durch ein Feuerwerk gute Laune-Metal. Sowas können echt nur Schotten.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41508 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-300x200.jpeg" alt="" width="360" height="240" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-1024x683.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/01/1000013930-01.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 360px) 100vw, 360px" />
<p>Die Hyäne versucht, ein paar Songs zu erkennen und auf hoher See nicht ins schwanken zu kommen. So einen Abend kann man auf jeden Fall mal mitnehmen, aber ständig? <em>Wer dafür glücklich genug ist, bitte ruf mich an <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f600.png" alt="😀" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></em> Die Bands haben auf jeden Fall abgeliefert und sind erkennbar froh, mal wieder da gewesen zu sein und generell wieder richtig spielen zu dürfen. Die Hyäne freut sich auch und tanzt, dank passender Musik, ihres Weges.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/alestorm-tour-im-huxleys/">Volle Power im Huxleys</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Sänger von Gloryhammer gefeuert</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Aug 2021 20:42:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was ist denn da bei Gloryhammer los? Drama, Drama, Drama! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/saenger-von-gloryhammer-gefeuert/">Sänger von Gloryhammer gefeuert</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die Space-Power-Metaller <strong>GLORYHAMMER</strong> rundum <strong>ALESTORM</strong>-Fronter <strong>CHRISTOPHER</strong> <strong>BOWES</strong> gaben am 22.08. auf Facebook in zwei kurzen Sätzen bekannt, dass sich ihr Weg und der von Sänger <strong>THOMAS WINKLER</strong> (besser bekannt unter dem Pseudonym <strong>ANGUS MCFIFE</strong>) getrennt haben. Ein paar Stunden darauf kam dann aufgrund der vielen verwirrten und traurigen Kommentare folgendes Statement nach:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-38100 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/gloryhammer-1.png" alt="" width="521" height="336" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/gloryhammer-1.png 521w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/gloryhammer-1-300x193.png 300w" sizes="auto, (max-width: 521px) 100vw, 521px" /></p>
<p>Auf seiner eigenen Facebook-Seite jedoch schrieb <strong>WINKLER</strong>, dass er sehr überraschend und zudem per E-Mail über seinen Rauswurf informiert worden sei – und das, nachdem eine Woche zuvor die Band noch zusammen auf der Bühne des <strong>BLOODSTOCK</strong>-Festivals stand. Die erste Show seit anderthalb Jahren &#8211; und für <strong>ANGUS MCFIFE XIII</strong>, Kronprinz von Dundee, unerwartet auch die letzte.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-38101 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/gloryhammer-3.png" alt="" width="467" height="583" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/gloryhammer-3.png 596w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/08/gloryhammer-3-240x300.png 240w" sizes="auto, (max-width: 467px) 100vw, 467px" /></p>
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		<title>Metalacker Tennenbronn &#8211; Metal im tiefsten Schwarzwald</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robin]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 09 Sep 2019 05:23:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der Schwarzwald ... für jeden etwas dabei: die Großeltern schauen die Klinik und du kannst auf dem Acker moshen!</p>
<p>Bereits zum achten Mal jährt sich der Metalacker und wir waren dabei!<br />
Und Du beim 9. Mal hoffentlich auch?!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Wiese <strong>mitten im Schwarzwald</strong>, etwas außerhalb vom ruhigen Dorf <strong>Tennenbronn</strong>. Auf unserem Planeten gibt es wohl nur wenige noch ruhigere Orte &#8230; das ändert sich jedoch jährlich am letzten August-Wochenende. Ein Team aus allen möglichen Helfern stampft hier innerhalb weniger Tage ein Festivalgelände für <strong>rund 6000 Besucher</strong> an zwei Tagen aus dem Boden. So wird der Acker jedes Jahr zur kurzzeitigen Pilgerstätte für Fans der harten Musik. Der <strong>Metalacker</strong> <strong>Tennenbronn </strong>zeichnet sich bei dieser (geringen) Besucherzahl als <strong>gemütliches Festival</strong> mitten im Wald aus. Zudem ist das Gelände von einer Hanglage geprägt. So kann man sich vorne in die Crowd stürzen, hat aber auch vom Berg aus im Sitzen einen tollen Blick auf die Bühne. Und auch die <strong>Line-Ups der vergangenen Jahre lassen sich sehen</strong>: Unter anderem beschallten schon <strong>SEPULTURA, EQUILIBRIUM, BATTLE BEAST&nbsp;</strong>und&nbsp;<strong>KISSIN&#8216; DYNAMITE</strong> das Areal.</p>
<p>2019 steigt die Metal-Party bereits<strong> zum achten Mal,</strong> ich selbst bin nun zum fünften Mal dabei. Was der Metalacker dieses Jahr zu bieten hat, erfahrt Ihr hier.</p>
<h2>Der erste Tag</h2>
<p>Freitag, 18:00 Uhr. Die Heavy-Metal-Band&nbsp;<strong>AEONBLACK&nbsp;</strong>betritt die Bühne. Noch hält sich eine eher kleine Menge im Infield auf, und diese auch vorrangig an besagtem Hang. Echten <strong>&#8222;Deutschen Heavy Metal&#8220;</strong> verspricht die Band und liefert diesen <strong>gepaart mit Thrash-Elementen</strong>. So gelingt es <strong>AEONBLACK</strong>, die Besucher gut auf das Wochenende einzustimmen.</p>
<p>Mit <strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>folgt dann die (für mich)<strong> größte Überraschung</strong> des Festivals. Der <strong>Modern Metal mit starken Elektro-Einflüssen</strong> funktioniert live unfassbar gut. Ein ziemlich amüsanter Moment tritt auf, als auf einmal Techno über den Acker schallt und sich jeder kurz wundert, sich dann aber so richtig zum Beat bewegt. Insgesamt bringen <strong>GROOVENOM&nbsp;</strong>ordentlich Abwechslung zum ohnehin schon breit gefächerten Line-Up. Vielleicht regen sie sogar den ein oder anderen Hasser jeglicher elektronischer Musik zum Nachdenken an.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34211" aria-describedby="caption-attachment-34211" style="width: 443px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-34211" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-300x169.jpg" alt="" width="453" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0007.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 453px) 100vw, 453px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34211" class="wp-caption-text">Groovenom auf dem Metalacker</figcaption></figure>
<p>Die nächste Band im Programm trägt dann auch schon einen wohlbekannten Namen: <strong>NOTHGARD</strong>. Auch die <strong>Epic Melodic Death Metaller</strong> reißen das inzwischen recht große Publikum mit. Dabei spielen sie Songs der neuesten Platte &#8222;Malady X&#8220;, aber auch alte Lieder wie <em>&#8222;Warhorns of Midgard&#8220;.&nbsp;</em></p>
<h3>Der Headliner &#8211; Gloryhammer</h3>
<p>Als Headliner des Abends treten <strong>GLORYHAMMER&nbsp;</strong>auf die Bühne. Ein über jeden Zweifel erhabener Auftritt, trotzdem können die <strong>Power-Metaller</strong> mich persönlicher leider auch live nicht abholen. Dem Rest der Besucher scheint es jedoch anders zu gehen &#8211; <strong>der Acker bebt</strong>.&nbsp;</p>
<p>Den Abschluss des Freitags bilden <strong>CYPECORE</strong>. Auch um diese späte Zeit (ab 0:30 Uhr) bringen die Mannheimer den Pit mit satten <strong>Melodic-Death-Metal</strong>-Riffs ins Rollen. Dabei liefern sie eine gute Show, bei der sie nur durch LEDs auf den Anzügen, Nebelmaschinen und Licht<strong> tolle Effekte</strong> hervorzaubern.</p>
<h4>Der zweite Tag</h4>
<p>Zu Beginn des Samstag gibt es gleich eine große Besonderheit: Die junge Band&nbsp;<strong>BLÄCKWOOD&nbsp;</strong>eröffnet den Tag. Die <strong>Metalcore-Formation</strong> stammt direkt aus dem Veranstaltungsort Tennenbronn und bringt deshalb auch <strong>eine Menge Fans</strong> mit. Diese toben beim erst dritten Auftritt der Band vor der Bühne. Auch musikalisch bieten <strong>BLÄCKWOOD</strong> viel: Die Metalcore-Songs mit bewegenden Melodien, harten Breakdowns, aber auch sanft und weich klingenden Passagen reißen das Publikum mit. <strong>Circle Pits</strong> <strong>und Wall of Deaths</strong> findet man um diese frühe Uhrzeit sonst nicht unbedingt auf dem Acker.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="BLÄCKWOOD - live - Metalacker 2019 - Tennenbronn" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mfAeY21D6YY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Weitermachen dürfen <strong>THE TASTE OF CHAOS.&nbsp;</strong>Der Bereich vor der Bühne ist dabei merklich leerer geworden. Auch ich selbst führe mir die <strong>Metalcore</strong>-Band vom oberen Bereich des Hangs zu Gemüte, finde aber dennoch Gefallen daran. So geht es auch den vor der Bühne verbliebenen &#8211; an Bewegung mangelt es jedenfalls nicht.</p>
<p>Die Death-Metal-Band&nbsp;<strong>NECROTTED&nbsp;</strong>schaue ich mir ebenfalls vom Hang aus an. Die Jungs bringen jedem anwesenden Fan dieses extremen Metalstils viel Spaß (und Nackenschmerzen). Man merkt jedoch, dass davon nicht allzu viele anwesend sind. So schlägt die Härte der Musik auch nur begrenzt in gute Stimmung um. Dennoch füllen&nbsp;<strong>NECROTTED&nbsp;</strong>eine sonst entstandene Lücke im Line-Up gut aus.&nbsp;</p>
<p>Dafür strömen die Metal-Fans daraufhin vor die Bühne, auf der nun <strong>WARKINGS&nbsp;</strong>stehen. Die erst vor kurzem gegründete Band setzt sich aus Mitgliedern verschiedener bekannter Metal-Bands zusammen. Ihre Identitäten verbergen diese jedoch unter <strong>Totenkopf-Masken</strong>. Für den Song <em>&#8222;Sparta&#8220;&nbsp;</em>betritt die<strong> &#8222;Queen of the Damned&#8220;</strong> die Bühne. Diese unterstützt den Klargesang durch gekonnte Growls. Zudem übernimmt sie den Gesang bei einem Cover von&nbsp;<strong>AMON AMARTH</strong>. Mit <strong>Powermetal</strong>-Songs wie<em> &#8222;Gladiator&#8220;</em> und <em>&#8222;Give &#8218;em War&#8220; </em>macht die Band ihrem Namen dabei alle Ehre.&nbsp;</p>
<p>Jetzt dürfen <strong>PARASITE INC&nbsp;</strong>ran. Die <strong>Melodic-Death-Metal</strong>-Band bringt mit ihrem modernen Stil den Moshpit zum Beben. Leider hören sich die meisten Riffs und Melodien ziemlich ähnlich an. Deshalb schaffen es die Aalener auch nicht, mich abzuholen. Insgesamt liefern sie trotzdem einen starken Auftritt und bringen viel Bewegung in die Crowd.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34210" aria-describedby="caption-attachment-34210" style="width: 295px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-34210" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002-300x169.jpg" alt="" width="305" height="172" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/09/IMG-20190904-WA0002-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 305px) 100vw, 305px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34210" class="wp-caption-text">Parasite Inc auf dem Metalacker</figcaption></figure>
<h3>Der Headliner &#8211; Eluveitie</h3>
<p>Wie das mit der Abwechslung richtig geht, zeigt der Headliner des Samstags. Die <strong>Folk-Metal-Giganten&nbsp;ELUVEITIE&nbsp;</strong>zeigen, warum sie diesen Status mehr als zurecht innehaben. Ein <strong>Feuerwerk aus harten Riffs, Double-Bass und Blastbeats mit Screams und Growls</strong> hagelt auf die Fans ein. Klänge von Flöten, Harfen und weiteren Instrumenten ziehen mich unablässig in seinen Bann. Die zarte Stimme der<strong> Sängerin Fabienne Erni</strong> krönt das Klangbild perfekt.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Eluveitie - live - Metalacker 2019 - Tennenbronn" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/t9yz2FQoTgY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Den Abschluss bilden&nbsp;<strong>VEX</strong>. Was ihre eigenkreierte Genre-Bezeichnung&nbsp; <strong>&#8222;Groovecore&#8220;&nbsp;</strong>bedeutet, demonstrieren die Vier mit aller Stärke: eine wunderbare Mischung aus vielen verschiedenen Metal-Genres aus unterschiedlichen Jahrzehnten und Hardcore. Dabei mangelt es insbesondere an <strong>Abwechslung und vor allem Groove</strong> nicht. Und so reißen <strong>VEX&nbsp;</strong>zum Ende des Festivals nochmal richtig ab.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p>Auch die achte Auflage des Metalackers war ein <strong>voller Erfolg</strong>! Fans aller möglicher Metalgenres kamen aufgrund der<strong> kleinen, aber dennoch sehr vielseitigen Bandauswahl</strong> voll auf ihre Kosten. Zudem waren auch die Rahmenbedingungen wie Bewirtung, Parkplätze und so weiter sehr angenehm gestaltet. Ich persönlich werde das <strong>charmante Festival</strong> nächstes Jahr definitiv wieder besuchen, und hoffe, den einen oder anderen Leser durch diesen Artikel ebenfalls dorthin bewegen zu können!</p>
<p><strong><a href="http://www.metalacker.de">Website</a></strong></p>
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		<title>25 Jahre Rockharz-Festival!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jul 2018 12:44:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wir waren für Dich (und vielleicht auch mit Dir?!) auf dem RockHarz (Social Media, Polizei und Entenhausener Tageblatt berichtete). Hier nun unsere Sichtweise auf die Vorkommnisse.</p>
<p>Nein, Quatsch. Wir haben das RockHarz besucht und für Dich alles Wichtige hier zusammengetragen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Das <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival bei Ballenstedt feierte seinen 25. Geburtstag! Wir waren dabei und hier ist der offizielle Silence-Bericht zum Spektakel!</p>
<p><strong>Ausverkauft? Ausverkauft!</strong> Und zwar schneller, als erwartet – und so kommt es, dass von meinem eigentlichen Festivaltrupp außer mir keiner ein Ticket bekommt und ich mir neue Freunde suchen muss. Find ich dennoch okay so, denn das Festival hat meines Erachtens nach genau die richtige Größe – weder zu groß, noch zu klein. Bitte nicht zu sehr expandieren!</p>
<p><strong>Text:</strong> <em>Mich</em> | <strong>Fotos:</strong> <em>Alexandra Heinz</em> (Silence)</p>
<hr>
<h2>Genug gequatscht, los geht’s!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28131" aria-describedby="caption-attachment-28131" style="width: 369px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28131" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg" alt="" width="379" height="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0512-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28131" class="wp-caption-text">Die Mauer</figcaption></figure>
<p>Zu allererst geht’s hoch zur Teufelsmauer. Bewaffnet mit einer Dose Bier ist der stramme Marsch unter der gleißenden Sonne natürlich ein Klacks. Als wir wieder unten im Camp ankommen, freue ich mich doch über eine anderthalb-Liter-Flasche Wasser.</p>
<p>Auf zum Infield! <strong>DRONE</strong> bringen mit ihrem groovigen Metal die motivierte Meute zum Mitnicken. Die Stimmung ist gut und auch die Besucheranzahl ist beachtlich für eine so frühe Show. Es gibt viel Geklatsche und die Band freut sich nach eigener Ansage, wieder auf ihrem „Lieblingsfestival, dem Rock Hard, spielen zu dürfen! Ehm, dem Rockharz“.&nbsp; <strong>Ups!</strong></p>
<p>Danach zeigen die wiederholten Rockharzgänger <strong>WINTERSTORM</strong>, dass auch andere Rezepte sehr gut funktionieren können: Melodisch und catchy präsentieren sie vor mindestens genau so vielen mitklatschbegeisterten Menschen ihren symphonischen Power Metal. Sie wirken dabei heute ein bisschen auf mich wie <strong>HAMMERFALL</strong>&nbsp;&#8211; in kreativer.</p>
<h2>Erstmal regenerieren</h2>
<div class="mceTemp">&nbsp;</div>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28138" aria-describedby="caption-attachment-28138" style="width: 361px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28138" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg" alt="" width="371" height="247" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0390-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 371px) 100vw, 371px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28138" class="wp-caption-text">Die anwesende &#8222;Menge&#8220;</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>BANNKREIS</strong> verpenn ich leider in meinem Zelt – man muss sich ja auch irgendwann von der langen Anfahrt und der Dauerbestrahlung des riesigen Feuerballs am Himmel erholen. Für <strong>ROSS THE BOSS</strong> stehe ich dann (nach einem Energydrink und einem Spießbratenbrötchen) wieder stramm. Der Spirit des Heavy Metal kommt nicht zu kurz auf den Schlachtfeldern des früheren <strong>MANOWAR</strong>-Gitarristen: Auf die Ohren gibt’s eine Reihe eigener Kompositionen, gekoppelt mit alten <strong>MANOWAR</strong>-Klassikern wie <em>„Hail And Kill“ </em>oder<em> „Sign Of The Hammer“</em>. Die anwesende Menge liebt die bleischwere Show und ich freue mich, diese Songs endlich mal Live mitgrölen zu können (und das ohne, dass ich über hundert Euro für ein Konzert von <strong>Männern in enger Lederkleidung</strong> ausgeben muss).</p>
<p>Als Headliner des ersten Abends spielen <strong>KREATOR</strong>! Ich freue mich, denn mit dieser Urband deutschen Thrash-Metals habe ich live bisher nur richtig gute Erfahrungen gemacht. Mächtig, voll roher Energie und dazu tight und mitreißend – so habe ich sie zumindest in Erinnerung. <strong>Doch der erste Eindruck am diesem Abend ist ein anderer:</strong> Der Sound ist etwas zu leise und dazu schlechter abgemischt als bei allen anderen Bands heute. Die Bass Drum schluckt mal wieder die Hälfte der Musik weg. Außerdem scheint der Schlagzeuger nicht so fit zu sein wie sonst, was durch diesen Umstand natürlich besonders auffällt.</p>
<p><strong>Trotz allem:</strong> Lichtshow ist geil, Videoshow ist geil, Feuershow ist geil und vor allem die Crowd ist geil – auf <strong>KREATOR</strong>. Besonders hervorzuheben ist der epische Staubmoshpit, die Ausgeburt von ausgetrocknetem Boden, stampfenden Menschen zu stampfender Musik, Dunkelheit und epischer Beleuchtung seitens der Bühne – ein Spaß für die ganze Familie! Nach einiger Zeit ist der Schlagzeuger auch aufgewärmt, der Sound pendelt sich mehr oder weniger ein und die Gesamtqualität des Konzerts kommt fast an das ran, was man sonst so von der Band gewohnt ist. <strong>Kreatastisch!</strong></p>
<p>Ausgelaugt geht’s danach ins Bettchen.</p>
<h2>Neuer Tag, neue Energie!</h2>
<p>Es ist das erste Mal, dass ich es zu einem Konzert von <strong>CELLAR DARLING</strong> schaffe, nachdem ich über die letzten Jahre schon mehrmals die Möglichkeit gehabt hätte. Mit mir stehen so einige Schaulustige vor der Bühne. Als großer Fan (vor allem älterer) <strong>ELUVEITIE</strong>-Platten möchte ich in die Sache zumindest mal reinhören. Leider muss ich sagen, dass trotz guter Performance und warmem Empfang seitens einer begeistertem Crowd die Musik fast komplett an mir vorbeizieht – nichts für ungut, scheint halt musikalisch <strong>einfach nicht mein Fall</strong> zu sein.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28127" aria-describedby="caption-attachment-28127" style="width: 369px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28127" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg" alt="" width="379" height="252" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nothgard-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 379px) 100vw, 379px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28127" class="wp-caption-text">Nothgard</figcaption></figure>
<p><strong>NOTHGARD</strong> erlebe ich so ähnlich, wie ich <strong>NOTHGARD</strong> bisher noch jedes Mal live erlebt habe: Der schnelle, melodischerDeath Metal mit einem Hauch paganen Einfluss (eigentlich genau mein Fall) dringt auch wiedermal nicht so richtig zu mir durch. Irgendwie weiß mein Kopf nie so genau, was diese Musik von mir will. Fragt mich nicht, woran es liegt, Sound und Stimmung waren, so wie sonst alles auch, super in Ordnung. Mein zweites „schade“-Erlebnis des Tages und zweimal kann ich die Schuld weder auf Musiker noch Techniker schieben. Ich weiß auch nicht. Ich hör Zuhause nochmal rein.</p>
<p>Die gnadenlos drückende Sonne, die sich irgendwo zwischen Zenit und voll in die Fresse befindet, macht es echt schwer, ein Konzert konzentriert genießen zu können. Auch die Menschenschlange am Infield-Wasserverteiler kratzt mittlerweile schon an der Kilometergrenze. Dafür bringen <strong>SKALMÖLD</strong> zur Abkühlung mächtige Melodien und mythische Mären aus dem Land des Eises (ich gehe mal davon aus, dass „Island“ das bedeutet). Das Pagan-Spektakel wird unterstützt von rauen, harschen Vocals und vielen lauten „Heys“ aus dem Publikum.</p>
<h2>Von Power, Metal und noch mehr Metal</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28123" aria-describedby="caption-attachment-28123" style="width: 191px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28123" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg" alt="" width="201" height="282" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights.jpg 1036w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-214x300.jpg 214w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-732x1024.jpg 732w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Grailknights-750x1050.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 201px) 100vw, 201px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28123" class="wp-caption-text">Grailknights</figcaption></figure>
<p>Wer auf Chorgesang aus dem Publikum steht, wird sich über das, was jetzt kommt, freuen. Die <del>Power Rangers</del> <strong>GRAILKNIGHTS</strong> taufen die Crowd kurzerhand zum „<em>Battlechoir</em>“ um, stehen verkleidet auf der Bühne und machen neben lustigen Animationseinlagen auch lustigen Power Metal zum Mitgrölen. In dem Moment fällt es mir wie Schuppen von den Augen, dass <strong>GLORYHAMMER</strong> dieses Konzept gar nicht erfunden haben. Zugegeben, der Vergleich hinkt ein bisschen. Letztere zeigen schon etwas mehr musikalische Rafinesse. Aber trotzdem: Die Partystimmung ist jetzt definitiv ausgebrochen, die Superhelden des Mittelalters lassen sich feiern und am Ende wird der böse Dr. Skull von den rastlosen Recken geschlagen. Gottseidank!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28129" aria-describedby="caption-attachment-28129" style="width: 137px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28129" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg" alt="" width="147" height="320" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-138x300.jpg 138w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Ralfi-471x1024.jpg 471w" sizes="auto, (max-width: 147px) 100vw, 147px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28129" class="wp-caption-text">Primal Fear</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>PRIMAL FEAR</strong> wird dann <strong>endlich</strong> der Wasserschlauch ausgepackt, was sowohl für die halbvertrocknete Menschenmenge (die sich ansonsten nur mit Bier zu helfen zu wissen scheint), als auch für die Security (die sich jetzt mit Wasserschlauch bewaffnet wie die Kings jeder Wasserschlacht fühlen dürften) eine freudige Angelegenheit ist. Mindestens genauso true wie <strong>ROSS THE BOSS</strong> gestern, zeigen uns heute die Jungs von <strong>PRIMAL FEAR</strong>, dass <em>Metal</em> definitiv <em>forever</em> ist. Muskulösen Menschen, so fällt mir auf, gehorcht das Publikum scheinbar am besten – und so hat auch Sänger <strong>Ralf Scheepers</strong> die Massen fest in seinem Griff. Im Rhythmus klatschen, mitsingen und was man sonst halt so tut auf Konzerten, alles macht das Publikum wie auf Knopfdruck mit. Könnte auch an der Musik liegen. Wer weiß.</p>
<h2>Früher war mehr Lametta?</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28121" aria-describedby="caption-attachment-28121" style="width: 373px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28121" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg" alt="" width="383" height="256" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Equi-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 383px) 100vw, 383px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28121" class="wp-caption-text">Equilibrium</figcaption></figure>
<p>Als nächstes spielen <strong>EQUILIBRIUM</strong> – und als erstes fällt mir auf, dass die Epic Metaller die Zeiten, zu denen schon 30 Minuten vorm Konzert kein Durchdringen zur Bühne mehr möglich war, wohl hinter sich haben. Könnte mit dem Stilwechsel in Verbindung stehen, den die Band vollzogen hat, vielleicht auch an den mittlerweile kaum noch zählbaren Besatzungswechseln – oder schlicht daran, dass die Bayern in Deutschland jedes Jahr<strong> geschätzt auf jedem Festival spielen</strong> und sie mittlerweile jeder auch nur ansatzweise interessierte Meddler mindestens schon dreimal gesehen haben dürfte. Was soll‘s, der Auftritt macht trotzdem Laune und ist im Endeffekt doch ganz gut besucht. Und bewegt wird sich zu den tanzbaren Melodien auch genug! Nur hat man sich mit der Setlist scheinbar etwas übernommen, denn als <strong>EQUILIBRIUM</strong> mit nur noch einer Minute Restspielzeit noch einen letzten Song anspielen wollen, wird ihnen prompt der <strong>Sound abgedreht</strong>.</p>
<p>Als nächstes kommt dann das musikalische Kontrastprogramm: <strong>SODOM</strong>. Ich kucke mir die Oldschool-Thrasher von den Tribünen des VIP-Bereiches an. Stumpf und zielgerichtet, so muss das! Die drückende Sonne macht mir weiterhin zu schaffen, aber ich freue mich, dass die Band gegen Ende „<em>Agent Orange“</em> zum Besten gibt. Wollte ich schon immer mal live hören.</p>
<h2>Ein melodischer Abend</h2>
<p>Wieder einen kompletten Stilwechsel in die entgegengesetzte Richtung bringt das nächste Konzert: Es sind die Spielleute von <strong>SCHANDMAUL</strong>! Der Auftritt hat ein bisschen was von einer Reise in die Vergangenheit für mich, da jetzt eine Band vor mir steht, die ich vor ungefähr 10 Jahren ziemlich viel gehört habe. Ganz gelegen kommt da natürlich, dass bald eine 20-Jahre-Show ansteht und <strong>SCHANDMAUL&nbsp;</strong>heute in Vorbereitung darauf vor allem mit älteren Songs auf der Bühne stehen. Positive Gefühle, viele tanzende und lächelnde Menschen und fröhliche Musik, die man dann doch noch so ein bisschen aus den Tiefen von Herz und Hinterkopf auswendig kennt – <strong>schön isses!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28128" aria-describedby="caption-attachment-28128" style="width: 297px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28128" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg" alt="" width="307" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-300x240.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-1024x819.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Pwerwolf-2-750x600.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 307px) 100vw, 307px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28128" class="wp-caption-text">Powerwolf</figcaption></figure>
<p>Als Abschluss des Tages geht’s dann <del>in die Kirche</del> zur <strong>POWERWOLF</strong>-Show. Die armenischen Werwölfe wissen wie immer zu überzeugen. Mit der bisher größten Crowd des Festivals feiern sie eine epische Power-Metal-Messe mitsamt düsterer Bühnenshow. So sehr die eine <strong>POWERWOLF</strong>-Show der anderen auch gleicht, so wenig kann man genug von den mitreißenden Refrains, eingängigen Melodien und technisch perfekten Auftritten kriegen. Professionelle, routinierte Musiker bringen bombastischen Mitsing-Power-Metal inklusive stimmiger Show – man kann von der Musik halten was man will, aber den Headlinerplatz hat diese Band nicht umsonst.</p>
<p>Episch falle ich in mein Zelt hinein.</p>
<h2>Ein magischer Morgen of Steel</h2>
<p>Morgens um 10:30 aufgewacht –<strong> Mooooment!</strong> Rein theoretisch hätte ich doch um die Uhrzeit schon längst von der morgentlichen Sonne in meinem Zelt bei lebendigem Leib gedünstet werden sollen. Aber nein, denn freundliche Wölkchen bevölkern den Himmel! Und sie machen aus Feuerstrahlen, die die Haut zu Asche werden lassen, einen wunderschön angenehmen Sommermorgen! Mal gucken, was der Tag nach diesem <strong>extradeliziösen Start</strong> noch so zu bieten hat.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28126" aria-describedby="caption-attachment-28126" style="width: 283px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28126" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg" alt="" width="293" height="293" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Nanowar-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 293px) 100vw, 293px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28126" class="wp-caption-text">Nanowar Of Steel</figcaption></figure>
<p><strong>NANOWAR OF STEEL</strong>! Das ist ein Name, den ich schon lange nicht mehr gehört habe. Um ehrlich zu sein, schon nicht mehr seit den Anfangszeiten von Youtube (2006?), wo sich die ersten lustigen Metaller-Videos gern mal die Musik dieser Band in den Abspann setzten (so oder so ähnlich muss es sich abgespielt haben). Jedenfalls war ich mir bis jetzt nicht sicher, ob die Band überhaupt existiert oder <em>noch</em> existiert. Aber ja, so trifft man sich wieder, <strong>NANOWAR OF STEEL</strong>.</p>
<p>Als ich vor der Bühne ankomme, ergibt sich mir folgendes Bild: Männer mit Neonperücken, -anzügen und -tütüs hüpfen auf der Bühne rum und erklären, dass sie jetzt auf Italienisch ein Lied über eine Partei spielen, die sich für das Wiederaufleben der Sklaverei einsetzt. Danach heißen sie alle willkommen in Schwanzwald und singen über Bäume, die Bratwürste sind (und wenn man sie reibt, dann wachsen sie noch). Später tanzen dann alle Bandmember zusammen eine Choreografie zu einem R’n’B-Track. <strong>Ich denke, ich habe genug gesehen.</strong></p>
<h2>Schnell weiter!</h2>
<p>Um diese Schicht undefinierbarer Substanz, die sich bei dieser Erfahrung in meinen Augen und Ohren festgesetzt hat, wieder auszuwaschen, schaue ich mir danach <strong>OBSCURITY</strong> an. Und fast hatte ich vergessen, wie gut diese Band live klingt. Ich mag auch die Studioaufnahmen ganz gern, aber die Energie, die die <em>Bergischen Löwen</em> auf Konzerten freisetzen, übertrumpft diese noch mal um einiges. Es sind nicht übermäßig viele Besucher anwesend, aber die, die da sind, sind textsicher. Von alten bis neuen Hits, wissen <strong>OBSCURITY</strong> so einiges auf das empfangsbereite Publikum loszulassen. Sehr, sehr geiler Auftritt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28122" aria-describedby="caption-attachment-28122" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28122" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg" alt="" width="231" height="346" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska.jpg 967w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Finnska-750x1125.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28122" class="wp-caption-text">Finntroll</figcaption></figure>
<p>Mein alter Freund, die <strong>menschendahinraffende Todessonne</strong>, ist dann auch so langsam zurück, und so mache ich mich auf zu den Wasserspendern. Wenn sie allerdings eine Sache nicht tun, ist das Wasser spenden. Also, da kommt schon was raus, so ist es nicht. Hat aber heute eher was von einem tropfenden Wasserhahn als von einer sprudelnden Lebensfontäne.</p>
<p>Nach kurzzeitiger, kopfschmerzbedingter Rast in meinem Zelt schaffe ich es dann noch mit etwas Verspätung zum <strong>FINNTROLL</strong>-Konzert. Gottseidank, denn die Party dort ist <em>on fire</em>! Viele Menschen sind am viel-Trinken und machen viel Stimmung. Zwar haben die Trolle seit 2013 keinen einzigen neuen Track mehr veröffentlicht, doch wissen sie genau, wie sie mit ihren alt(bekannt)en Sachen die Tanzfläche zum Beben bringen. Alle haben Bock auf <strong>FINNTROLL</strong>!</p>
<h2>Ansage!</h2>
<p>Nach dem Konzert tritt der Stage-Manager die Bühne, und erklärt, dass <strong>ENSIFERUM</strong> vorerst am Flughafen festhängen. Die Festivalorga sei aber dabei, einen Flug auf einem Drachen durch ein Zeitportal zu arrangieren, damit niemand die Band verpassen müsse. Allerdings habe dies zur Folge, dass sich der ganze Zeitplan etwas verschiebt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28119" aria-describedby="caption-attachment-28119" style="width: 186px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28119" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg" alt="" width="196" height="353" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm.jpg 806w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-167x300.jpg 167w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-569x1024.jpg 569w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Alestorm-750x1349.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 196px) 100vw, 196px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28119" class="wp-caption-text">Alestorm</figcaption></figure>
<p>Na dann! Ab zu <strong>ALESTORM</strong>. Der Erfolg der Metal-Piraten ist zurzeit nicht mehr aufzuhalten – das merkt man immer wieder, auf jedem Festival und Konzert. Zwar sind die Jungs mittlerweile eher zu einem lustigen Spaß-und-Feier-Act geworden (was sie mit den ersten zwei Alben noch nicht unbedingt waren!), Respekt verdient das trotzdem. Jedes einzelne <strong>ALESTORM</strong>-Konzert artet einfach nur in einer massiven Fete aus und das ist schließlich der Sinn des Lebens. Wer mir widerspricht, hat unrecht. Und – trotz großer Schritte Richtung Spaßmusik – an Qualität haben die musikalischen Erzeugnisse der Schotten definitiv nicht abgenommen.</p>
<p><strong>HAMMERFALL</strong> sehe ich mir dann gechillt aus 200 Metern Luftlinie von meinem Camp an. Freie Sicht direkt auf die Bühne, auf der sehr winzige Menschen sehr laute Musik machen, deren Sound wie geleckt bei mir ankommt. <strong>Warum mache ich das eigentlich nicht den ganzen Tag so?</strong> Mein Highlight ist das „Legacy Of Kings“-Medley, das die True Metaller zum Besten geben. Die „Harz On Fire“-Special Show stellt sich dann zwar im Endeffekt als etwas weniger umfangreich heraus, als es klingt. Eigentlich beinhaltet sie nur eine Pyro-Show beim Song „<em>Hearts On Fire</em>“ selbst. Aber jedes Mal, wenn die gewaltigen Flammenwerfer zum Einsatz kommen, erwärmt es mir selbst aus der Entfernung Haut und Herz&#8230;</p>
<p>&#8230; was sehr gelegen kommt, denn plötzlich ist es verdammt kalt! Trotzdem muss ich mich auf die lange Reise zum Infield begeben, da ich mir <strong>VERSENGOLD</strong> und <strong>ENSIFERUM</strong> doch lieber aus der Nähe ansehen möchte.</p>
<h2>Die Zähne klappern</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28134" aria-describedby="caption-attachment-28134" style="width: 302px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28134" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg" alt="" width="312" height="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0466-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 312px) 100vw, 312px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28134" class="wp-caption-text">Versengold</figcaption></figure>
<p>Leider vergesse ich dummer Idiot, mir Notizen zum <strong>VERSENGOLD</strong>-Konzert zu machen, weshalb mein Zukunfts-Ich eine Woche später vorm PC sitzen wird und sich irgendwas aus den Untiefen von Nase und Gedächtnis ziehen muss. Es wird sich an Folgendes erinnern: Zwischen vielen tausend anderen Menschen ist es weniger kalt als alleine im Camp. Und: Wenn diese ganzen Mittelalter-Rock-Bands etwas gut können, dann ist es, das Publikum zu animieren und dazu zu bringen, mitzusingen und die Ärsche zu schwingen, wenn die Lieder erklingen (oder so).</p>
<p>Meine letzten Energiereserven des Tages fließen dann in die verspätete <strong>ENSIFERUM</strong>-Show. Und, was soll ich sagen, <strong>es ist schön!</strong> Auch die Verzögerung dank Flughafen scheint auch weder an der Motiviertheit der Band noch an der der Besucher genagt zu haben. Die Finnen erstmal mit ein paar neueren Songs ins Set. Je später der Abend wird, desto mehr Klassiker und Evergreens bekommen die Massen dann zum Mitsingen aufgetischt. Da zurzeit niemand in der Band den Posten des Keyboarders besetzt, spielt man halt zu viert, während die Keys aus der Dose kommen. Hat aber jetzt auch nicht sonderlich gestört.</p>
<p>Die Nacht im Zelt verläuft dank der fröstelnden Temperaturen dann auch eher unangenehm und mit nicht sehr viel durchgehenden Schlafphasen. Natürlich nicht, weil mir kalt ist. Nur, weil ich durch meine zähneklappernden und vor Kälte stöhnenden Zeltnachbarn immer wieder aus dem Schlaf gerissen werde. Was denkt ihr denn?! Einem Mann ist nicht kalt. Schon gar nicht bei Minusgraden im Zelt, die einem durch Schlafsack und Kleidung bis in die Knochen dringen. Brrr.</p>
<h2>Schon Samstag? Wann ist das denn passiert?!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28136" aria-describedby="caption-attachment-28136" style="width: 394px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28136" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg" alt="" width="404" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/DSC_0270-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 404px) 100vw, 404px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28136" class="wp-caption-text">Bier und &#8230; Metal!</figcaption></figure>
<p>Nach morgentlicher Pilgerung zur Teufelsmauer verpasse ich erstmal den Anfang von <strong>AHAB</strong>. So kriege ich nur noch die letzten 15 Minuten mit – also noch fast ein ganzes Lied. Gesungen wird über die schwärzesten Tiefen der endlosen See, Verzweiflung und Einsamkeit. Die perfekte Band also, um von 12:30 Uhr bis 13:10 Uhr im helllichten Sonnenschein spielen zu lassen (nicht). Trotzdem: Scheißegal! Die Atmosphäre, die die Doom Metaller mit ihren langsamen, teils tief melodischen, teils schweren, kompromisslos massiven Klängen erzeugen, hüllt jeden einzelnen Besucher in sich. Arme und Beine der Menschen um mich herum sind übersät mit <strong>Gänsehaut</strong>. Nach dem Konzert fühle ich mich, als stünde ich mit den Füßen einen halben Meter tief in der Erde. Immer wieder ein Erlebnis der Extraklasse. Selbst in der prallen Mittagssonne.</p>
<p>Ein &#8218;erstes Mal&#8216; erlebe ich dann mit <strong>SKYCLAD</strong>. Sie sind eine der Bands der früheren Folk-Metal-Welle; noch bevor das Genre anfing, richtig groß zu werden. Bevor ich das Billing des <strong>ROCKHARZ</strong> 2018 sah, war mir nicht klar, dass es diese Truppe überhaupt noch gibt. Außerdem hätte ich nicht erwartet, sie mal live zu sehen. Aber wie es das Schicksal so will, stehe ich nun auf einem <strong>SKYCLAD</strong>-Gig vor der Bühne. <strong>Und?</strong> Nun, die Musik erinnert nach heutigem Verständnis ein bisschen an die ganzen <strong>Fiddle-Folk-Punk-Bands&nbsp;</strong>&#8211; mit etwas mehr Metaleinflüssen. Viel mehr gibt’s dazu auch nicht zu sagen – das Konzert macht Spaß, hat eine mäßige Besucherzahl und einen akzeptablen Sound. Ich freue mich, das mal gesehen und gehört zu haben. Hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen.</p>
<h2>Gloryhammer Smashed Face</h2>
<p>Als nächstes treten <strong>GLORYHAMMER</strong> auf – und genau wie <strong>ALESTORM</strong>, deren Musik aus der gleichen Feder stammt &#8211; sind auch sie hart am Aufsteigen und ziehen massiv Leute. Die Show ist ein großer Erfolg, das Konzept funktioniert einwandfrei: Melodischer, epischer Power Metal mit mitgrölbaren Refrains, dazu etwas lustiger Quatsch (wie zum Beispiel Wettsaufen auf der Bühne zwischen Held und bösem Zauberer) und ein charismatischer Sänger, der scheinbar zum Animieren geboren wurde (und außerdem verdammt gut singen kann!). Läuft bei ihnen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28120" aria-describedby="caption-attachment-28120" style="width: 318px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28120" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg" alt="" width="328" height="296" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-300x270.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-1024x922.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Corpse-750x675.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 328px) 100vw, 328px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28120" class="wp-caption-text">Cannibal Corpse</figcaption></figure>
<p>Und dann spielen <strong>CANNIBAL CORPSE</strong>. Death Metal. Brutal. Stumpf. Oldschsool. Der Sound matscht bei den ganzen runtergestimmten Gitarren ein bisschen, doch die fiese Gruppe um den Mann ohne Hals gibt wenig Fick und zieht ihr Ding durch. Es wird mit der Zeit auch besser, und von den (<strong>magischen?</strong>) Klos neben der Bühne aus ist der Sound perfekt. Ich blockiere diese etwas länger als ich sollte, aber so schöne Lieder wie <em>„Hammer Smashed Face“, „Make Them Suffer“ </em>und<em> „I Come Blood“</em> will man sich doch mit wohligem Klang gönnen.</p>
<h2>Specials ohne Ende!</h2>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> stehen als nächstes auf dem Plan – und sie reiten apokalyptisch durch unterschiedlichste Epochen der Bandgeschichte. Neue Hits und alte Brecher kombinieren sich zu einem abwechslungsreichen, aber durchgehend qualitativen Erlebnis. Dazu serviert gibt’s einige Specials wie ein Drum Solo oder ein unerwartetes Gitarrenintro zu „<em>Friede Sei Mit Dir</em>“.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28125" aria-describedby="caption-attachment-28125" style="width: 353px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28125" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg" alt="" width="363" height="242" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/Knorke-3-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 363px) 100vw, 363px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28125" class="wp-caption-text">Knorkator</figcaption></figure>
<p>Die Meister der Specials sind und bleiben aber <strong>KNORKATOR</strong>, <em>Deutschlands meiste Band der Welt</em>: Zu quasi jedem Song gibt’s eine spezielle <strong>Showeinlage</strong>! Nicht nur lassen Sänger und Keyboarder ihren Nachwuchs als Backgroundsänger oder auch gemeinsam mit dem jeweiligen Papa im Duett auftreten. Am Ende der Show lässt sich Sänger Stumpen auch noch (zum Sound von <em>„Wir Werden Alle Sterben“</em>) in einem Feuerkreis zu Asche verglühen. Das und vieles mehr erlebt man auf einem Knorkator-Konzert. Die Musik war auch ganz nett.</p>
<h2>Ein flammender Abschluss</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28124" aria-describedby="caption-attachment-28124" style="width: 349px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28124" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/07/In-Flames.jpg" alt="" width="359" height="239"><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28124" class="wp-caption-text">In Flames</figcaption></figure>
<p>Das letzte Konzert des Festivals für mich ist dann (nach offizieller Danksagung seitens der Veranstalter) <strong>IN FLAMES</strong>.<br />
Schier makelloser Sound verbindet sich mit den Songs, die mich seit meinen Teenie-Jahren begleiten – die Schweden spielen viel Mid-Era-Zeug und (gottseidank) nicht allzu viel von ihren neuen Tracks (&#8230;die dennoch live ganz gut wirken!). Dazu eine eindrucksvolle Lichtshow und eine große, begeisterte Crowd. Nach dem drölfzehnten Crowdsurfer, der mir <strong>wahlweise Wampe oder Schuhe ins Gesicht klatscht</strong>, ziehe ich mich dann aber in hintere Gefilde zurück und lasse den Abend gemütlich mit einem Bier und den letzten paar <strong>IN FLAMES</strong>-Tracks zu Ende gehen.</p>
<p>Und so findet wieder einmal ein großartiges Festival sein Ende! Alles in allem gibt’s wenig zu beklagen – der Sound war insgesamt besser als in den letzten Jahren, die Bands waren alle super und auch mit der Orga schien alles in Ordnung! Was soll man dazu noch sagen? Immer weiter so, liebes <strong>ROCKHARZ</strong>-Team, ihr macht das genau richtig. <strong>Bis zum nächsten Jahr!&nbsp;</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/25-jahre-rockharz-festival/">25 Jahre Rockharz-Festival!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 29 Aug 2017 06:27:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Thema heute:&#160;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich? Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong><em>Thema heute:</em>&nbsp;Humor und Metal &#8211; Was ist lustig? Was eher lächerlich?</strong></p>
<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<p><span id="more-21245"></span><br />
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><b><a href="https://silence-magazin.de/author/sophia/" target="_blank" rel="noopener"><span style="text-decoration: underline;">Sophia</span></a><span style="text-decoration: underline;">&nbsp;</span></b><span style="text-decoration: underline;">meint:</span></p>
<p>Humor ist natürlich immer eine <strong>Frage des Geschmacks</strong>.&nbsp;Aber es gibt ein paar Bands, die es schaffen <strong>wirklich lustig</strong> und <strong>nicht nur lächerlich</strong> zu sein. Ganz oben spielen dort <strong>TENAISCOUS D </strong>mit, die nicht nur mit ihrer Musik überzeugen, sondern auch mit ihrem <strong>Film „The Pick of Destiny“</strong> oder dem <strong>Computerspiel „Brütal Legend“</strong>. Kurz gesagt, <strong>lustiger Metal/Rock lässt sich auf jeden Fall gut verkaufen</strong>, muss aber auch dementsprechend das <strong>Talent mitbringen</strong>, welches ein Metalfan hören möchte. Das hat <strong>Jack Black </strong>und zeigt es auch.</p>
<p>Eine wichtige Sache, die bei jeder lustigen Metalband mitspielt, ist das <strong>Thema Sex</strong>. Damit möchte ich auf ein Genre ansprechen, welches sich seit den 70ern entwickelt hat: der <strong>Glam Metal</strong>. Beispielsweise <strong>STEEL PANTHER </strong>setzen darauf, dass <strong>keiner ihrer Songs wirklich ernst gemeint</strong> ist und erreichen damit, zumindest auf <strong>Festivals voller Betrunkener</strong>, eine große Masse an Fans. Aber das ist der Punkt – <strong>hier sind sich die Songs sehr ähnlich, es gibt kaum Abwechslung</strong> und das Genre hat seine besten, rebellischen Zeiten bereits hinter sich.</p>
<p>Wo wir nun eh schon beim Thema Alkohol sind: So sind es doch eher diese ganzen <strong>Party-Metalbands</strong>, die einfach nicht mehr überzeugen und sich nur noch lächerlich machen. Ein wunderschönes Beispiel ist in diesem Fall die neue Platte von <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/lukas/" target="_blank" rel="noopener"><strong>Lukas</strong></a>&nbsp;</b>findet:</span></p>
<p>Dass die Besucher von Metalkonzerten (zumeist) nicht<strong> stundenlang böse dreinschauend</strong> <strong>mit verschränkten Armen</strong> vor der Bühne stehen, dürfte allen klar sein, die sich regelmäßig in der Szene bewegen. Auch Metalheads haben gerne Spaß! Und das nicht nur bei <strong>eingeschworenen Fun-Combos</strong> wie <strong>J.B.O.</strong> oder <strong>KNORKATOR</strong>.&nbsp;Wobei ich mich beim Showdown dieser beiden definitiv auf die Seite der <strong>meisten Band der Welt</strong> stellen würde, deren Werke insgesamt <strong>deutlich durchdachter</strong> erscheinen.</p>
<p>Der ein oder andere dürfte das Auftreten von Glam-Metal-Bands á la <strong>STEEL PANTHER</strong> belustigend finden, obwohl mir anstelle eines Lächelns eher die <strong>(Fremd-)Schamesröte ins Gesicht steigt</strong>. Eher mein Ding sind da die <strong>GRAILKNIGHTS</strong>, die mit einer Mischung aus <strong>Superheldenthema</strong> und <strong>aktiver Einbindung des Publikums</strong> sehr zu entertainen wissen. Nichts weckt den <strong>Battlechoir</strong> schneller als eine Runde <strong>„Grailrobic“</strong>!</p>
<p>Auf eine ganz andere Art und Weise belustigend ist ein <strong>hoher Geek-Faktor</strong> bei der eigenen Performance. Sei es durch Einsatz von <strong>auffälligen, fantastischen Kostümen</strong>, <strong>exzentrisches Gestikulieren des „Magiers“</strong> in der Band oder einfach nur <strong>Songnamen</strong>, in denen das <strong>Fantasie-Thema auf die Schippe genommen</strong> wird. <strong>GLORYHAMMER</strong> und <strong>TWILIGHT FORCE</strong> beherrschen diese Kunst, siehe z.B. <em>„The Enchanted Dragon Of Wisdom“</em>. Letztendlich ist es aber beim Humor wie bei allem: Wo der eine mit den Augen rollt, ist der andere vollkommen aus dem Häuschen.</p>
<p></div></div></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><b><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene" target="_blank" rel="noopener"><strong>Sebastian</strong></a>&nbsp;</b>sagt:</span></p>
<p>Mal vorneweg: Metal und &#8222;lustig&#8220;? Habt ihr was in der Sahne? <strong>Bringt mal eure Mundwinkel wieder nach unten, ihr Penner</strong>!&nbsp;Ok, lassen wir das… So schlimm können Metaller nicht sein, sonst wären sie bei Festivalveranstaltern nicht so beliebt. Aber nun zu den Bands.</p>
<p><strong>Spaßkapellen</strong> gibt es auch bei uns. <strong>KNORKATOR</strong> kennt jeder, <strong>RAMMSTEIN</strong> sind eigentlich auch unterhaltsam. Ohne jetzt den Begriff „Humor“ auseinander diskutieren zu wollen, aber generell sind die schon lustig. Oder? Auch die Battles von <strong>Alexi Laiho</strong>&nbsp;und Keyboarder <strong>Janne Wirman</strong>&nbsp;von <strong>CHILDREN OF BODOM </strong>auf der Bühne sind recht beliebt. Kann man sich guten Gewissens mal live ansehen.</p>
<p>Was mich jedoch auch nach mehreren Konzerten, über ein paar Jahre verteilt, immer noch nervt, sind <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong>. Wann lernen die <strong>das mit den Ansagen</strong>? Die Musik ist echt in Ordnung, aber das dazwischen… sorry, ich finds ziemlich lame! Genauso <strong>Bülent Ceylan</strong>.&nbsp;Ja, er ist <strong>türkischstämmig und hat lange Haare </strong>&#8211; lass uns ne Torte zusammen essen! Richtige Brüller finde ich bei ihm auch nicht.</p>
<p>Ansonsten können für mich Metal und Humor recht nah beieinander liegen. Ich frage mich dann aber, ob die Gruppen das, was sie da vorführen, ernst meinen. Black-Metal-Bands zum Beispiel. Oder die <strong>KASSIERER</strong>. <strong>EXCREMENTORY GRINDFUCKERS</strong>. Oder der <strong>BEMBERS</strong>. Ich verstehs wahrscheinlich nur nicht und sollte mehr trinken. So ein Metalfan bin ich aber nicht. Ich <strong>kann mir nichts schön trinken</strong>. Und solche Gruppen finde ich einfach nur <strong>zum Wegrennen</strong>. Ernst gemeinten zwischenmenschlichen, empathischen Witz aus der Situation heraus finde ich da besser. Und es gibt genügend Bands, die so was hinbekommen.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-28-lach-doch-mal/">Senf der Woche #28 &#8211; LACH DOCH MAL!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Berg bebt wieder – Dong Open Air 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Apr 2017 13:00:00 +0000</pubDate>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Noch ist das Wetter eher mittelprächtig, doch eine gewisse Vorfreude auf die sommerliche Festivalsaison deutet sich schon an.&nbsp;Ein Blick auf das Line-Up des <strong>Dong Open Air</strong> verdoppelt diese Vorfreude gleich noch mal, denn wie jedes Jahr wird vom <strong>13.-15. Juli</strong> eine ausgewogene Mischung aus Groß und Klein quer durch alle metallischen Subgenres auf dem Dongberg auftrumpfen! Deftig-durstiger Thrash aus dem Hause <strong>HATESPHERE</strong> garantiert einen gepflügten Acker, die melodische Fraktion kommt dagegen mit adrettem Riffing aus dem Hause <strong>ICED EARTH</strong> sowie süffigen Showeinlagen der <strong>GLORYHAMMER</strong>-Art auf seine Kosten. Auch ein dicker Headliner ist mit <strong>IN EXTREMO</strong> an Bord, während feine Untergrund-Kapellen wie <strong>WORDS OF FAREWELL</strong> und <strong>ELVENKING</strong> auch zu früher Stunde schon vor die Bühne locken. Mit <strong>COPIA</strong> ist sogar eine Truppe aus Australien gebucht, die regelmäßigen Festivalgängern ein Begriff sein dürfte, wandeln die Mitglieder doch häufiger auf den Campgrounds deutscher Festivals umher, um Neugierige in ihre Musik reinhören zu lassen.</p>
<p>Überhaupt nimmt der Untergrund-Support auf dem <strong>Dong Open Air</strong> einen großen Stellenwert ein. Einerseits findet dort nämlich das Finale des deutschen <strong>Wacken Open Air Metal Battle</strong> statt – vor Ort darf also fleißig mitgefiebert werden, wer das Rennen macht! Dazu haben Newcomer-Bands die Möglichkeit, im Rahmen der &#8222;<strong>Show Your Band</strong>&#8222;-Aktion&nbsp;ihre Mucke dem Publikum zu präsentieren und sich mit Besuchern auszutauschen. Auch von Seiten der Organisation wird <strong>Untergrund-Support</strong> als oberster Punkt des Konzepts aufgeführt:</p>
<blockquote><p>&#8222;Förderung junger und vergleichsweise unbekannter Bands vor dem Publikum international erfolgreicher Gruppen auf der einzigen, also gemeinsamen Bühne.&#8220;</p></blockquote>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/davKvmEj-c8?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Somit können alle Kapellen auf der Hauptbühne auftrumpfen und müssen sich nicht in einem <strong>improvisierten Bierzelt irgendwo im Nirgendwo</strong> abmühen. Dazu muss als Zuschauer niemand Überschneidungen befürchten, wie sie auf anderen Festivals gerne für Kopfschmerzen sorgen – alles ganz entspannt auf dem <strong>Dong</strong>! Fairness für Bands und Publikum gleichermaßen, das geht auch aus dem humanen Ticketpreis von 59,99 Euro inklusive Camping hervor. <strong>Eine Niere muss also niemand verkaufen</strong>, um dem freudigen Miteinander im Ruhrgebiet beiwohnen zu dürfen.</p>
<p>In seiner 17. Runde machen satte 28 Bands den Dongberg unsicher, die da wären:&nbsp;<strong>IN EXTREMO</strong>, <strong>ICED EARTH</strong>, <strong>ENSIFERUM</strong>, <strong>DARK TRANQUILITY</strong>, <strong>GLORYHAMMER</strong>, <strong>MEMORIAM</strong>, <strong>GOD DETHRONED</strong>, <strong>HATESPHERE</strong>, <strong>VULTURE INDUSTRIES</strong>, <strong>WORDS OF FAREWELL</strong>, <strong>CROSSPLANE</strong>, <strong>ELVENKING</strong>, <strong>SISTERS OF SUFFOCATION</strong>, <strong>COPIA</strong>, <strong>AEVERIUM</strong>, <strong>LORD VIGO</strong>, <strong>CONTRADICTION</strong>, <strong>ACYL</strong>, <strong>WAR KABINETT</strong>, <strong>NERVOSA</strong>, <strong>SPOIL ENGINE</strong>, <strong>FATEFUL FINALITY</strong>, <strong>MESSIAH&#8217;S KISS</strong>, <strong>ATOMGOTT</strong>, <strong>MUNARHEIM</strong>, <strong>STORM SEEKER</strong>&nbsp;sowie die Finalisten des Metal Battles.</p>
<p>Mehr Infos gibt es auf&nbsp;<a href="http://www.dongopenair.de">www.dongopenair.de</a>.</p>
<hr>
<p>Und hey, pssst: <em><strong>SILENCE</strong></em> ist als offizieller Medienpartner auch da. Wie, wo und mit wem? Immer schön die Augen offen halten!</p>
<hr>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-berg-bebt-wieder-dong-open-air-2017/">Der Berg bebt wieder – Dong Open Air 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Senf der Woche #6</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Andreas]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Mar 2017 08:35:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[corpsepaint]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Jawoll, SILENCE goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/">Senf der Woche #6</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3>Jawoll, <strong><em>SILENCE</em></strong> goes cuisine! Wer seine Pommes nicht nur Schranke, sondern auch mal mit den Variationen des Granum Sinapis veredelt wissen möchte, ist hier genau richtig. Senf in seinen urigsten und verspieltesten Varianten und zu den unterschiedlichsten Gerichten serviert, dargeboten von der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew.</h3>
<h4><span id="more-15234"></span><br />
Thema heute: Zwischen Corpsepaint, Mönchskutte und Kunstblut: Was haltet ihr von extravaganten Bühnenoutfits?</h4>
<div class='vw-row-shortcode'><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><strong><a href="https://silence-magazin.de/author/lukas/" target="_blank">Lukas</a>&nbsp;</strong>al arrabiata&nbsp;meint:</span></p>
<p>Dem Auftritt guter Bands zu lauschen ist per se schon ziemlich geil. Ein optischer Leckerbissen durch auffällige Bühnenoutfits allerdings ist für mich wie das Sahnehäubchen beim Treiben auf der Bühne. Eine <strong>einheitliche, farbliche Bemalung</strong> wie bei <strong>VARG</strong> und <strong>TURISAS</strong>, oder das schwarz-weiße Corpsepaint vieler Bands im Black Metal,&nbsp;wirkt bereits wie eine eigene Tracht und hebt die Musiker von der Metal-Version des Otto-Normal vor der Bühne ab. Wie eine <strong>Kriegsbemalung</strong>, mit der sich die Künstler in die Schlacht stürzen.</p>
<p>Noch besser wirds, wenn sich auch die einzelnen <strong>Bandmitglieder gegeneinander abgrenzen</strong>. Steigender Beliebtheit erfreut sich beispielsweise <strong>GLORYHAMMER</strong>, die mit grünem Panzer, Magierrobe und Kettenhemd ihre fantastischen Abenteuer darbieten. In ähnlicher Manier kleiden sich auch die Schweden von <strong>TWILIGHT FORCE</strong>, die noch zwei Paar spitze Ohren obendrauf legen. Warum auf Menschen beschränken, wenn auch Elfen die Instrumente schwingen können?</p>
<p>Ebenfalls zum Thema der Musik passende Outfits haben sich beispielsweise die <strong>GRAILKNIGHTS</strong> zugelegt: Wer Superheld sein will, muss sich auch so anziehen! Natürlich gibt es auch Einzelfälle, in denen ein krasses Outfit gar nicht mehr notwendig ist. Sieht <strong>Johan Hegg</strong> von <strong>AMON AMARTH</strong> nicht schließlich ohnehin schon aus wie der Vorzeige-Wikinger schlechthin?</p>
<p>Ist ein ausgefallenes Bühnenoutfit also notwendig, um sich in Szene zu setzen? Sicher nicht, denn vordergründig zählt die Musik. Bonuspunkte in der B-Note gibt es für einen solchen Augenschmaus aber trotzdem.</p>
<p></div><div class='vw-column-shortcode  vw-one-half'></p>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/preusse/" target="_blank"><strong>Julian</strong></a><strong>&nbsp;</strong>flambiert<strong>&nbsp;</strong>meint:</span></p>
<p>Wie, verkleiden? Ist denn schon wieder Karneval? Eigentlich nicht, aber irgendwie doch, wenn man bei Konzerten und Festivals mal einen Blick auf die Bühne wirft. Meine Fresse, da haben die Künstler ja zum Teil echt urige Klamotten am mehr oder weniger bekleideten Leib! Aber hey, warum nicht?</p>
<p>Wenn auf der Bühne eine Band in Mönchskutten und düsterem Facepaint (*hust&nbsp;<strong>POWERWOLF</strong>, *hust&nbsp;<strong>GHOST</strong>) ihr Set runter zockt, dann macht das doch atmosphärisch viel mehr aus, als wenn die Jungs mit freiem Oberkörper auf der Bühne&nbsp;stehen! Ich finde, Live-Auftritte leben nicht nur von der Musik an sich, sondern auch von der <strong>Bühnenshow</strong> und der <strong>Atmosphäre im Publikum</strong>.&nbsp;<strong>SILPKNOT&nbsp;</strong>beispielsweise polarisieren ohne Ende. Und warum? Ja, wegen ihrer verrückten Show, ihren Masken und den Outfits. Man muss ja die Musik nicht mögen, aber ich muss zugeben, das fetzt ohne Ende!</p>
<p>Metal ist immer noch eine <strong>Form der Rebellion</strong> und genau deshalb ist es doch geil, wenn die Bands ihre Musik, ihre Songs und ihren Stil leben. Wenn’s zur Mucke passt, warum nicht? Aber je nach Genre ist weniger auch mehr! In diesem Sinne: plündert die Schminkvorräte eurer weiblichen besseren Hälfte und schmiert euch Kajal und sonst was ins Gesicht! Das verbindet euch mit eurer Lieblingsband auf besondere &#8222;Art&#8220; (schlechtes Wortspiel) und Weise.</p>
<p></div></div>
<p><span style="text-decoration: underline;"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene/" target="_blank"><b>Sebastian</b></a>&nbsp;im Schlafrock meint:</span></p>
<p>Musik ist für mich eine Kunstform, die für sich alleine stehen kann, dies jedoch nicht muss. Der Aspekt, dass sie nicht nur als <strong>Emotionsträger&nbsp;</strong>(Arien und Co.) fungieren, sondern auch lediglich als <strong>Teilbereich einer größeren Inszenierung</strong> stehen kann, lässt sich auch auf Metalbands anwenden. Reich verkleidet entern sie die Bühnen und Musikvideos, um ihre Kunst an den Mann zu bringen.</p>
<p>Nur, muss das wirklich sein? Hilft das irgendjemandem? Ob die Band damit ihre <strong>Performance ausweiten und verbessern</strong> oder nur <strong>von ihren musikalischen Leistungen ablenken</strong> will, muss man von Fall zu Fall entscheiden.</p>
<p>Grundsätzlich finde ich es in Ordnung, zum musikalischen noch <strong>ein paar optische Anreize</strong> geboten zu bekommen. Vor allem, wenn man merkt, die Band hat sich damit auseinandergesetzt, es gibt ein klares und nachvollziehbares Konzept und es wurde gut umgesetzt. Eine Pferdemaske aus Latex ist natürlich lustig und taugt für den kurzen Gag, ein ständiges Element sollte es aber nicht werden. Zwar ist auch das eine Frage der Philosophie der Band, aber ich habe so meine <strong>Probleme mit Maskenbands</strong>. Mir wird da die <strong>Grenze zwischen &#8222;kindisch&#8220; und &#8222;ernst gemeinte Kunst&#8220;</strong> nicht klar.</p>
<p>Dann doch lieber <strong>Themenbands</strong> (Mittelalter, Piraten, Folk, Dark/Goth) mit ihren Kostümen und Corpsepaint. Über die volle Authentizität kann man sich natürlich auch da streiten, aber das ist zumindest wirklich seriös. Mag sein, dass ich mit dieser Meinung etwas eng denke, aber ich lasse mich auch immer gerne eines Besseren belehren.</p>
<hr>
<h3>Ihr kennt noch mehr Beispiele? Dann her damit!</h3>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/senf-der-woche-6/">Senf der Woche #6</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Hoots, hammers and glory &#8211; Hammerfall live</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 23 Jan 2017 12:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Gloryhammer]]></category>
		<category><![CDATA[Gothenburg]]></category>
		<category><![CDATA[Hammerfall]]></category>
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		<category><![CDATA[Langen]]></category>
		<category><![CDATA[Power Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>&#8222;This town was built to last!&#8220; Dies sind die Worte von Joacim Cans, Sänger von HAMMERFALL, welche als Headliner am 20.01.2017 in der Langener Neuen Stadthalle einen erneuten Siegeszug in Sachen Power Metal antraten. LANCER Aber von Anfang an. Die Power Metaller ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h3 style="text-align: center;">&#8222;This town was built to last!&#8220;</h3>
<p>Dies sind die Worte von <strong>Joacim Cans</strong>, Sänger von <strong>HAMMERFALL</strong>, welche als Headliner am 20.01.2017 in der Langener Neuen Stadthalle einen erneuten Siegeszug in Sachen Power Metal antraten.</p>
<h4><strong>LANCER</strong></h4>
<p>Aber von Anfang an. Die Power Metaller aus Schweden, momentan mit ihrem neuen Album &#8222;Built to Last&#8220; (daher die Ansage) haben sich schließlich noch Support mitgenommen. So fangen pünktlich um 20 Uhr <strong>LANCER</strong> aus Schweden an und liefern in einem halbstündigen Set eine motivierte und energiegeladene Show ab. Die noch relativ junge Band erweist sich als guter Opener und zieht viele Leute der noch halbvollen Halle vor die Bühne. Vor allem Sänger<strong> Isak Stenvall</strong> tobt über die Bühne und nutzt die volle Fläche dabei aus.</p>
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<p>Die Band, welche auch altersmäßig noch ein Stück hinter dem heutigen Hauptakt liegt, scheint hier zwar noch keine große Fanbase zu haben, weckt jedoch einiges Interesse. Scheinbar sind viele Fans doch nicht so stark auf den Hauptakt fokussiert, als dass kein Platz wäre, auch Neues zu entdecken. Wobei Neues hier in Anführungszeichen stehen müsste, bewegt sich die Bandkonstellation als auch dementsprechend das Publikum stark in dem Lager der Powermetaller. <strong>HAMMERFALL</strong> schallt bereits auf dem Parkplatz aus einzelnen Autos, viele Shirts derselben Band sowie anderer Szeneveteranen wie etwa <strong>MANOWAR</strong> sind zu sehen.</p>
<h4><strong>GLORYHAMMER</strong></h4>
<p>Kurzum, nachdem <strong>LANCER</strong> quasi ihren Quickie hingelegt haben, kommen nach kurzer Umbaupause <strong>GLORYHAMMER</strong> auf die Bühne (ok, wohin sonst). Sie scheinen hier bereits eine gewisse Bekanntheit zu haben und werden von Anfang an ziemlich abgefeiert. In jeder erdenklichen Pause tönen &#8222;Hoots! Hoots!&#8220;-Chöre durch den Saal. Sehr unterhaltsam. Zudem scheinen viele Cosplay-Anhänger im Publikum zu sein. Zumindest werden zu den Songs einige dementsprechende Schwerter, Äxte und etc. erhoben. Den Höhepunkt erreicht dies, als ein <strong>Ork</strong> mit überdimensionalem Hammer auf die Bühne stürmt und die Musiker attackiert. Krasser Shit, trägt aber sehr zum Spaßfaktor bei. Im Laufe des Sets folgt dann noch ein Trinkspiel, welches irgendwie sehr von <strong>SABATON</strong> abgekupfert scheint, und eine kleine Hervorhebung des Bassisten, welcher als besonders trinkfest gilt und angeblich einen besonderen Ruf in der Szene genießt. Wer weiß. Jedenfalls kommt hier jeder auf seine Kosten, die Band liefert ein solides Konzert und zeigt, dass sie das Publikum zu unterhalten weiß. So muss live sein!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="200" class="alignnone wp-image-13645 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210924-300x200.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210924-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210924-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210924-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210924-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210924.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h4><strong>HAMMERFALL</strong></h4>
<p>Danach aber wird es krass. Klar, es gibt bereits einige Bands, welche genügend Material für längere Konzerte haben, aber was <strong>HAMMERFALL</strong> dann hier abliefern verdient schon Respekt. Knapp 2,5 Stunden Konzert ohne Durchhänger. Das muss man können. Trotz der Tour zu &#8222;Built to Last&#8220;, unter deren Flagge sie momentan unterwegs sind, spielen die Schweden Songs quer durch die Bandgeschichte, sehr zur Freude der Fans. Diese halten das Tempo auch gut mit, sind konzentriert und interagieren stark mit der Band. <strong>Joacim Cans</strong>, welcher sehr gut bei Stimme ist, nutzt immer wieder auch die Pausen zwischen einzelnen Songs, um Anekdoten zu erzählen, sich beim Publikum zu bedanken, oder das Auditorium zu einem Geburtstagsständchen für Gitarrist <strong>Oscar Dronjak</strong> zu animieren. Das ist cool, und kommt gut an. Und <strong>Joacim</strong> tut es seinem Namensvetter von <strong>SABATON</strong> glücklicherweise nicht gleich, mit dem Gerede zu übertreiben. Stattdessen ballert die Band mit sichtlich viel Spielfreude durch ein abwechslungsreiches Set.<img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="201" class="wp-image-13646 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210029-300x201.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210029-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210029-1024x685.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210029-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210029-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210029.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Nach knapp 2,5 Stunden Konzert, gefüllt mit Hits der Bandgeschichte, gesteht der Frontmann der Band, nach so einem langen Konzert doch etwas an Sangeskraft verloren zu haben und kündigt damit das letzte Lied an. Wer kann es ihm verübeln. <em>&#8222;Hearts on fire&#8220;</em> beendet eine beeindruckende Show und hinterlässt ein sehr zufrieden wirkendes Publikum.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="300" height="201" class="alignnone wp-image-13647 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210202-300x201.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210202-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210202-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210202-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210202-750x502.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/20170122_210202.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<h4><strong>Fazit</strong></h4>
<p>Für mich war es das dritte Mal, diese Band live gesehen zu haben, jedoch zum ersten Mal in einem Hallenkonzert. Es war schön zu sehen, wie gut diese Band mit einer relativ kleinen Bühne klarkommt und so viel daraus macht. Auch das Publikum scheint sich an diesem Standort, im Vergleich zu einem früheren Gig hier, stark vermehrt und verbessert zu haben, was von beiden Seiten sehr positiv wahrgenommen wurde. Daher von mir: Thumbs up! Das &#8222;Bandpaket&#8220;, welches man hier geboten bekommen hat, hat sich sehr gelohnt.</p>
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