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	<title>Ultha Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Ultha Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>RAGNARÖK FESTIVAL 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Jul 2023 11:05:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Grüße ausm kühlen Bunker... Wir haben uns bei den Temperaturen verschanzt und... das merkt man auch! Hier ein ausführlicher Bericht vom RAGNARÖK! Das macht Bock auf Festival, Indoor und kälter als grad... </p>
<p>Da hat euch Merlin was gezaubert (Ehrenwort, der Bericht ist besser als mein Teasertext (yt)!)</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2023/">RAGNARÖK FESTIVAL 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Merlin:</em> <strong>Es ist und bleibt eines meiner liebsten Festivals: Das RAGNARÖK FESTIVAL </strong>im fränkischen Lichtenfels. Wie jedes Jahr ist es auch 2023 im <strong>April</strong> verortet &#8211; für mich damit <strong>das erste Festival</strong> eines jeden Jahres. Aber wird es auch das beste? Das werde ich natürlich erst gegen Ende diesen Jahres sagen können, aber nun gilt es erst einmal herauszufinden, wie weit das <strong>RAGNARÖK</strong> vorlegt!</p>
<h2>Jetzt geht&#8217;s los</h2>
<p>Die erste Band des Festivals startete <strong>2003</strong> ursprünglich als Solo-Projekt. Über die Jahre stießen nach und nach aber weitere Musiker dazu und <strong>FJOERGYN</strong> stehen hier und heute mit vier Mann auf der Bühne. Spoiler: <strong>Ein fünfter wird noch dazukommen!</strong> Die Halle ist mäßig gefüllt, aber der Energie von <strong>FJOERGYN</strong> tut das keinen Abbruch. Episch und gewaltig der Sound, der unaufhaltsam vorwärts poltert. In den vorderen Zuschauerreihen fliegen die ersten Haare. Das Instrumentale packt mich, und ich würde mich der Musik hingeben &#8211; wäre da nicht der Gesang. Oder besser, der <strong>Sprechgesang</strong>. Die deutschen Texte sind ausnahmsweise mal nicht mein Hauptproblem, sondern die abgehackte Art und Weise, wie der Sänger sie vorträgt. Das taugt mir leider gar nicht. Zum vierten oder fünften Song allerdings kommt das fünfte Bandmitglied dazu auf die Bühne: <strong>Es ist kein Geringerer als der Veranstalter des RAGNARÖK höchstselbst!</strong> Der (Growl)Gesang, den <strong>IVO</strong> auf die Zuhörer loslässt, taugt mir sofort viel mehr. Der zimmert richtig! Ab jetzt läuft es für mich rund mit dem Auftritt von <strong>FJOERGYN</strong>, und ich bin fast schon enttäuscht, als die Musiker am Ende nicht nochmal für ein <strong>Foto mit den Zuschauern</strong> posieren.</p>
<h3>Alles finster oder was?</h3>
<p><em>Mich:</em><strong> FINSTERFORST</strong> aus dem finst‘ren Forst, <strong>Gesichter in Asche garniert</strong>, die Holzfällerhemden kariert – haben 45 Minuten Zeit. Das reicht wieder einmal für ganze drei Lieder. Heute fällt die Wahl auf<em> „Fluch Des Seins“</em>, <em>„Mach Dich Frei“</em> (das mit dem epischen Refrain) und <em>„Finsterforst“</em> höchstselbst. Allerdings immer noch keine Spur des für 2021 angekündigten, über Kickstarter lancierten Dreißigminüters<em> „Jenseits“</em>.</p>
<p>Zum Sound: Der Hall in der Halle <strong>hallt unaufhaltbar</strong>, was thematisch ganz gut zur Band passt. Zum Instrumentarium: Wo früher noch ein Akkordeon bespielt wurde, waltet nun ein Keyboard seines Amtes, und irgendwie ist auch wohl wieder irgendjemand neues in der Live-Besatzung, wenngleich mir die Details diesbezüglich entfleucht sind. Die Frage <strong>„Habt ihr noch Bock?!“</strong>, so fällt Sänger Oli nach Äußerung derselben auf, sei doch, angesichts der Tatsache, dass <strong>FINSTERFORST</strong> der zweite Act des Festivals sind, eine recht überflüssige.</p>
<h3>UADADA</h3>
<p><em>Merlin:</em> <strong>UADA</strong> aus den Staaten sind die letzte Band des heutigen Tages. <strong>2014 gegründet</strong>, handelt es sich um eine verhältnismäßig junge Band, die in Sachen Bekanntheit aber gelinde gesagt durch die Decke geschossen ist. Die Menschen vor der Bühne stehen wahnsinnig dicht, da ist kein Durchkommen. Auch die stadthalleneigene Tribüne ist voll. Musikalisch und optisch lassen sich die Parallelen zu <strong>MGLA</strong> nicht leugnen: Die schwarzen Gestalten auf der Bühne sind samt ihrer Gesichter verhüllt und stehen in einer <strong>Nebelwand</strong>, die mich verwundern lässt, wie man in ihr noch Luft zum Atmen, geschweige denn zum Singen bekommt.</p>
<p>Die Songs sind schön melodisch, ich höre die Gitarrenspuren sehr gut heraus. Generell geht die Musik mächtig nach vorn, treibende Rhythmen, <strong>brutaler Sound</strong>. Der Gesang wiederum ist mit seeehr viel Hall versetzt. Ich verstehe kein Wort. Das macht aber nichts, denn allein die <strong>Atmosphäre</strong> überzeugt mich voll und ganz. Zugegeben, ich liebe diese Art von Black-Metal auch einfach.</p>
<p><strong>UADA</strong> hätten sich schon unverhältnismäßig große Mühe geben müssen, zu enttäuschen. Für mich liefern sie definitiv den <strong>besten Auftritt dieses Donnerstagabends</strong> ab &#8211; und das nicht nur, weil sich die Konkurrenz sich zahlenmäßig in engen Grenzen hielt. Nur einen Kritikpunkt muss ich anbringen: <strong>UADA</strong> haben zwar zig verschiedene T-Shirt-Motive, jedoch <strong>kein einziges Longsleeve</strong> am Merchstand parat. Egal, dann wird halt ein Patch gekauft. Es wird langsam aber sicher Zeit für eine zweite Kutte&#8230; und Zeit fürs Bett. Bis morgen!</p>
<h2>Auf ein Neues</h2>
<p style="text-align: left;"><em>Mich:</em> Mit einem gewaltigen<strong> „HAU RUCK!“</strong> brechen <strong>HELGRINDUR</strong> die Stille meines friedlichen Freitagmorgens. Neugierig, wer da die frühe Luft mit solch gewaltiger <strong>Pagan-Power</strong> schwängert, rieseln immer mehr Menschlein in die Konzerthalle, bis sich eine beachtliche Summe zusammengefunden hat. Imprägniert von der Energie, die von der Bühne donnert, sind recht schnell recht viele am Klatschen und Headbangen, und irgendwann wird sich auf dem Boden platziert, um im Rhythmus der stampfenden Trommeln durch den <strong>musikalischen Sturm</strong> zu rudern, was das Zeug hält.&nbsp;</p>
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<p>Es gibt heute neben Mitsingbarem (<em>„Aufbruch“</em> und <em>„Der Sturm“)</em> auch Ungehörtes: Ein bisher unveröffentlichter und ein vor einer Woche releaster Song (<em>„Golem“</em>) sind mit an Bord. Wenngleich der Sound noch keine Perfektion erreicht hat, ändert auch das nichts an der Freude dieses Moments. Ein guter <strong>RAGNARÖK</strong>-Festivaltag beginnt <strong>mit Heldenliedern und Double Bass</strong> – und das wären wohl die letzten beiden Dinge, an denen<strong> HELGRINDUR</strong> geizen würden.</p>
<h3>Vierzehn dunkle Jahrhunderte</h3>
<p><em>Merlin:</em> Ein <strong>Urgestein der deutschen Pagan-Metal-Szene</strong> betrifft nun die Bühne: <strong>XIV DARK CENTURIES</strong>. Und die wenden sich direkt mit einer Frage an ihr Publikum: &#8222;Seid ihr schon alle wach?!&#8220; Die Antwort ist nicht zufriedenstellend &#8211; deswegen wecken sie uns jetzt auf. <em>&#8222;Auf zur Schlacht&#8220;</em> brettert durch die Lichtenfelser Stadthalle, <strong>als wollte es sie aus ihrem Fundament heben</strong>. Flammen schießen vom Rand der Bühne empor. Sänger <strong>MICHEL</strong> reckt entschlossen immer wieder die Fäuste in die Luft. Es folgt der <em>&#8222;Teutonentanz&#8220;</em>. Der Sound ist top, ich kann nicht meckern! Auch eine <strong>Geige</strong> kommt bei <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> zum Einsatz. Zum Glück angenehm unquietschig. Doch auch wenn die Songs wie auch die Bandmitglieder richtig abgehen, das Publikum ist zu der frühen Stunde noch eher zurückhaltend. Dabei wäre die Musik sehr gut für einen <strong>Circle Pit</strong> geeignet!</p>
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<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> haben uns auch ein paar neuere Lieder mitgebracht. Da wäre einmal <em>&#8222;Atme den Wald&#8220;</em> aus ihrem 2020 erschienenen Album &#8222;Waldvolk&#8220;, aber auch <strong>ein ganz neues Stück</strong>, das den Namen <em>&#8222;Die Aura der Dunkelheit&#8220;</em> trägt. Weder thematisch noch musikalisch wurden hier größere Experimente gemacht &#8211; man bleibt sich treu. So früh er begonnen hatte, schnell ist der Auftritt von <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> auch schon wieder vorbei. Sänger <strong>MICHEL</strong> quittiert das rasche Ende mit einem Schulterzucken:<strong> &#8222;Wir hätten gern länger gespielt, aber es is halt so&#8220;</strong>. Dem habe ich nichts hinzuzufügen.</p>
<h3>(Im)perfect harmonies</h3>
<p><em>Mich:</em> Silhouetten im Nebel! Es spielen als nächstes <strong>FIRTAN</strong>. Düstere Figuren vor blauem Dunst füllen die Bühne mit mystischer Atmosphäre und den Raum mit ihren <strong>komplexen Black-Metal-Kompositionen</strong>. Eine besondere Ästhetik gibt dabei <strong>Fiedlerin KLARA</strong>&nbsp;ab, von deren Existenz ich gerade zum ersten Mal erfahre und die mit ihrem Geigenspiel der Musik in vielen Momenten eine gar edle Note verpasst. Besonders in den akustischen Augenblicken herrschen Wohlklang und Harmonie. Diese sind somit in meinen Augen das Highlight dieser Show.</p>
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<p>Dafür kommt bei härteren Passagen leider manchmal zu viel aufeinander: Das Schlagzeug ballert etwas zu krass, die Gitarrenwand dröhnt und die <strong>Schreie</strong> <strong>verlieren sich irgendwo in den Tiefen des Getöses</strong>, so dass die ganzen Feinheiten dieser akribisch durchkomponierten Musik leider weniger gut erkennbar sind. Als Rausschmeißer sorgt aber dann <em>„Wogen Der Trauer“</em> (mittlerweile ein Klassiker) nochmal für ordentlich Druck und Eingängigkeit.</p>
<h3>AEPHANE- wer?</h3>
<p><strong>AEPHANEMER</strong> aus Frankreich sind mir durch Spotify-Musikvorschläge schon seit längerem ein Begriff. Damit, sie irgendwann vor mir auf der Bühne stehen zu sehen, hätte ich allerdings eher weniger gerechnet. Vor allem ist ihr Stil eher im <strong>Melodic Death Metal</strong> angesiedelt, einem Genre, das bei Pagan- und Black-Metal-Festivals wenn überhaupt, dann nur sporadisch vertreten ist. Somit freue ich mich über dieses nicht nur neue, sondern auch unerwartete Erlebnis.</p>
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<p>Der Sound spielt auch mit: Vor allem die Melodien, von den Gitarren gespien, stechen klar heraus. Auch Schlagzeug und Vocals sind gut hörbar – was will man mehr? <strong>Frontschreierin MARION</strong>&nbsp;überrascht (in einem kurzen Part nur) plötzlich mit (gekonntem!) <strong>opernartigem Gesang</strong>, und am Ende gibt’s dann <em>„Bloodline“</em> – den einen Song, den scheinbar alle (inklusive mir) hier kennen und der dementsprechend abgefeiert wird.</p>
<h3>Nasenblut</h3>
<p><strong>Irgendwie habe ich das Gefühl, ASENBLUT werden von Mal zu Mal krasser</strong>. Der Drummer scheint bei jedem Konzert schneller und präziser zu spielen, Musik sowie Sound kommen mir bei jedem Mal brutaler vor und auch bei den Vocals bemerke ich diesmal einen Fortschritt: Neben seinen gewohnten Growls gibt der Frontmann heute den einen oder anderen <strong>endfiesen Black-Metal-Schrei</strong> von sich, den ich von ihm bisher ebenso wenig gekannt wie erwartet habe.</p>
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<p>Wenn <strong>HELGRINDUR</strong> den Tag für mich mit Heldensang und Legendendichtung eingeleitet haben, so sind es <strong>ASENBLUT</strong>, die dies nun aufrechterhalten. Passend dazu bildet sich hallenmittig sogar ein kleiner Moshpit. Eine durchweg starke und überzeugende Performance – <strong>weiter so!</strong></p>
<h3>Black-Metal aus Bayern</h3>
<p><em>Merlin:</em> Erneut vernebelt sich die Bühne und kündigt damit eine <strong>Atmospheric-Black-Metal-Band</strong> an. <strong>GROZA</strong> aus Mühlburg am Inn weisen eine unverkennbare Ähnlichkeit zu <strong>MGŁA&nbsp;</strong>auf. Die Gestalten auf der Bühne sind in schlichtem schwarz gekleidet und haben ihren Gesichter mit <strong>Strumpfmasken</strong> verhüllt. Der Nebel quillt aus allen Ritzen des Podests, auf dem sie stehen. Der Mikrophonständer ist zwar mit ihrem Bandlogo ausgestattet und auch das Banner im Hintergrund der Bühne trägt selbstverständlich den Namen <strong>GROZA</strong>. Aber die Parallelen zu den Polen lassen sich für mich einfach nicht wegignorieren.</p>
<p>Gefühlt wurde die Lautstärke für dieses Konzert nochmal aufgedreht. Der melodische Black-Metal wird von einer ansehnlichen Menge an Festivalbesuchern gefeiert. Auch <strong>IVO</strong> steht im Publikum und checkt aus, was die <strong>Bayern</strong> dort oben so fabrizieren. Der Auftritt von <strong>GROZA</strong> wirkt auf mich routiniert, aber deshalb nicht schlecht. Ein bisschen <strong>mehr Eigenständigkeit</strong> würde ich mir jedoch wünschen, ein Grund, warum man ausgerechnet IHRE Musik hören sollte. Mir selbst bleibt einfach zu wenig hängen von dieser Band (außer, dass mich der Gesang seltsamerweise an <strong>J.J.</strong> von <strong>KARG/ HARAKIRI FOR THE SKY</strong> erinnert?!)</p>
<h3>Gesang der Wölfe</h3>
<p><em>Mich:</em> Auf <strong>WOLFCHANT</strong> habe ich mich mitunter am meisten gefreut – nicht nur, weil ich die Band generell mag, sondern auch, weil es heute einen speziellen Anlass gibt! <strong>„A Pagan Storm“</strong>, die legendäre Scheibe der frühen Pagan-Szene deutschsprachiger Gefilde, feiert <strong>15 Jahre Existenz.</strong> Und deswegen steht heute ein Spezial-Set auf dem Speiseplan.</p>
<p>Bis dieses jedoch beginnen kann, müssen einige <strong>technische Hürden</strong> überwunden werden: Mal läuft das Intro, dann geht es wieder aus. Dann schallt plötzlich ein Lied vom Tonband aus den Boxen, geht auch wieder aus, und plötzlich stehen <strong>WOLFCHANT</strong> auf der Bühne und spielen – allerdings hört man keine Gitarre. So geht das zirka zehn Minuten hin und her, bis endlich alles funktioniert, wie es soll. Man, diese Band hat aber auch Pech! Schon beim letzten <strong>DARK TROLL Festival</strong> mussten sie den Kampf gegen Ton und Technik antreten.</p>
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<p>Der tatsächliche Einstieg wird dann mit dem Titelsong <em>„A Pagan Storm“</em> gemacht, und neben drei neueren Songs hat man gerade noch genug Zeit, <em>„The Path“</em> und <em>„Midnight Gathering“</em> von besagtem Album zu spielen. Gerade aber die drei Lieder aus längst vergangenen Tagen entfalten eine großartige und <strong>fast schon nostalgische Wirkung!</strong> Man spürt so richtig das <strong>Heidenmetall-Feeling der alten Schule</strong> in der Gitarrenführung und den Melodien, wie es heute kaum noch jemand zu schreiben weiß. Auch sei hervorzuheben:<strong> WOLFCHANT</strong> sind fit wie nie zuvor! Da geht kein Schlag daneben und kein Finger greift den falschen Bund. Das alles unter der warmen Umarmung eines sehr sauberen Soundgewands – trotz verringerter Spielzeit ist dieses Konzert alles andere als eine Enttäuschung!</p>
<h3>Wunderbar traurig</h3>
<p><em>Merlin:</em> Auf <strong>ELLENDE</strong> hatte ich mich am heutigen Tage am meisten gefreut. Ich habe die <strong>Österreicher</strong> bereits auf dem <strong>WOLFZEIT 2020</strong> und auf dem <strong>DARK TROLL 2022</strong> live gesehen und erwarte nun mit Spannung ihre Festivalshow auf dem <strong>RAGNARÖK 2023</strong>.&nbsp;Die Bühne wird wieder einmal <strong>mit unfassbaren Mengen an Nebel geflutet</strong>. Die Gestalten auf der Bühne wirken wie Geister dagegen, und ihr Corpsepaint lässt sie unheimlich traurig wirken. Aber sie sind alles andere als traurig, wie sich sogleich herausstellt.</p>
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<p><strong>ELLENDE</strong> haben ihr<strong> neues Album</strong> mitgebracht: &#8222;Ellenbogengesellschaft&#8220;. Und das ist, gelinde gesagt, großartig geworden. Der krächzende, deutsche Gesang ist live zwar etwas unverständlich, aber die eingängigen Gitarrenmelodien kommen voll zum Tragen und kreieren eine <strong>melancholische Atmosphäre</strong>, die die Zuhörer reihenweise in ihren Bann zieht. Sänger <strong>LUKAS</strong>, das Mastermind hinter <strong>ELLENDE</strong>, bedankt sich mehrfach bei der Menge. &#8222;Dankeschön! Großartig!&#8220; Er wirkt richtig gerührt. Mei, is des sche.</p>
<p>Aber einen Wermutstropfen gibt es: <strong>ELLENDE</strong> haben inzwischen auf all ihren Social Media Kanälen gepostet, dass sie sich eine <strong>Pause von den Live-Auftritten</strong> nehmen werden. Alle bereits angekündigten Konzerte finden wie geplant statt, aber danach wird es wohl erst einmal ruhig um die Band. Schade! Mir taugen sie live fast noch mehr als auf Platte. Live wirkt die Musik härter, aber dennoch gewohnt eingängig und eindringlich. Ich hoffe sehr, dass <strong>ELLENDE</strong> irgendwann in der Zukunft ihren Weg zurück auf die Black-Metal-Bühnen finden werden!</p>
<h3><strong>MÅNEGARM 1/2</strong></h3>
<p><em>Mich:</em> Es ist sehr interessant, eine rauere, härtere Band von ihrer netteren Seite kennenzulernen. So spielen <strong>MÅNEGARM</strong> (vor ihrem morgigen Metal-Gig) heute eine <strong>exklusive Akustik-Show</strong>. Da ich aber kaum ein Konzept davon habe, wer da vor mir steht, weiß ich noch gar nicht, was denn zu erwarten ist. So mache ich es mir auf den Tribünen gemütlich und lasse mich überraschen.</p>
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<p>Eine gute Entscheidung! Denn von hier oben klingt das Ganze nicht nur makellos, man kann auch auf das stehende Fußvolk hinabsehen, welches sich unten wie hypnotisiert in den <strong>weichen Wogen musikalischer Beschallung</strong> wiegt. Tiefe Trommeln, Geigenmelodien und Frauensang, der sich mit den männlichen Main Vox abwechselt, bieten zusammen mit den akustischen Gitarren ein sanftes Spektakel dar, welches unter die Haut zu gehen weiß. Dabei ist einer der intensivsten Momente der eines Cover-Songs: Mit einer absolut ohrenschmeichelnden Akustikversion von<strong> BATHORYs</strong> <em>„Mother Earth, Father Thunder“</em> huldigen <strong>MÅNEGARM</strong> den Vorvätern von so ziemlich allem, was auf dem <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> und Konsorten musikalisch so fleucht und kreucht. Schön!</p>
<p>Als letztes Lied des Tages aber wurde <em>„Segervisa“</em> ausgewählt. Und das mit Recht, denn noch weit nach Abklang des letzten Tons haben es die Zuschauer nicht satt, die <strong>Hauptmelodie des Songs in Dauerschleife</strong> weiter zu singen.</p>
<h3>Wenn Legenden loslegen</h3>
<p><em>Merlin:</em> Hier und heute ist <strong>eine wahre Metal-Legende</strong> auf dem <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> zu Gast: <strong>PETER TÄGTGREN</strong> mit <strong>HYPOCRISY!</strong> Auch wenn ich der festen Überzeugung bin, dass jeder der Besucher sie kennt, stellt sich die Band sicherheitshalber nochmal vor: &#8222;We&#8217;re Hypocrisy from Sweden!&#8220; Was soll ich sagen? Die Hütte ist voll! Die Lichtenfelser Stadthalle platzt aus allen Nähten, Tribüne und Parkett sind gleichermaßen übersät mit erwartungsvollen Zuschauern.</p>
<p><strong>HYPOCRISY</strong> eröffnen ihre Show mit einem echten Klassiker, <em>&#8222;Eraser&#8220;</em> von 2004 erschienenen Album &#8222;The Arrival&#8220;. Obgleich die Band bereits seit mehr als 30 Jahren aktiv ist, hat sie nichts von ihrer Power und Bühnenpräsenz eingebüßt. Es geht sogar so zur Sache, das während eines Songs das <strong>auseinanderdriftende Schlagzeug</strong> neu justiert werden muss. Als <strong>PETER TÄGTGREN</strong> den Song <em>&#8222;Don&#8217;t judge me&#8220;</em> vom Album &#8222;Catch 22&#8220; ankündigt, schiebt er gleich noch eine Aufforderung zum Circle Pit hinterher. Ob diese verfängt, sehe ich leider nicht, ich stehe zu weit hinten, und an ein Durchkommen ist nicht zu denken.</p>
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<p>Die Erscheinung von <strong>PETER TÄGTGREN</strong> allerdings wirkt bis zu den hintersten Plätzen. Die <strong>langen weißen Haare und sein in zwei gezwirbelte Strähnen unterteilter Bart</strong> unterstreichen nur den Legendenstatus, den er für mich und für viele andere inne hat. Das erhöht stehende Schlagzeug wurde inzwischen gesichert, der Schlagzeuger kann sich wieder ungehemmt ins Zeug legen. Hab ich schon erwähnt, dass der Sound nahezu perfekt abgemischt ist? <em>&#8222;Fire in the Sky&#8220;</em> vom 2000er Album &#8222;Into the Abyss&#8220; verdeutlicht dies nur noch.</p>
<p>Obwohl<strong> HYPOCRISY</strong> 2021 erst ein neues Album herausgebracht haben (&#8222;Worship&#8220;), spielen sie heute doch ganz überwiegend altes beziehungsweise älteres Zeug. Die <strong>Klassiker</strong> eben! So verhält es sich auch mit dem letzten Song:<em> &#8222;Roswell 47&#8220;</em> von ihrem vierten Album &#8222;Abducted&#8220;. Das war noch vor meiner Zeit. Umso glücklicher bin ich, dass <strong>HYPOCRISY</strong> immer noch live spielen. Und am aller glücklichsten bin ich gerade darüber, dass sie zum <strong>RAGNARÖK 2023</strong> gekommen sind und ich ihrem verdammt geilen Auftritt beiwohnen durfte!</p>
<h2>Aller guten Dinge sind drei</h2>
<p>Der Tag ist noch jung und die meisten Festivalbesucher sind noch nicht oder noch nicht ganz wach, als <strong>DARK EMBRACE</strong> die Bühne betreten. <strong>Ist ja auch erst 13 Uhr.</strong> Da ich die Band bis dato nicht kannte, hatte ich mir zur Einstimmung einige ihrer Songs während meiner Morgenroutine in die Gehörgänge gedrückt. Aber ich will nicht Spoilern, und vor allem nicht voreingenommen an den Auftritt herangehen. Also, <strong>DARK EMBRACE</strong>, zeigt, was ihr live könnt!</p>
<p>Vier Metaller finden sich auf der Bühne, der Sänger trägt ein Nietenarmband, ansonsten sind sie schlicht in schwarz gekleidet. Wer sich fragt, die Band kommt übrigens aus Galizien. Die Musik von <strong>DARK EMBRACE</strong> würde ich als <strong>Melodic-Death-Metal</strong> beschreiben. Wenig Screams, keine Growls, dafür viel Klargesang. Beim Song <em>&#8222;Never seen the Sun&#8220;</em> (wohl ihr bekanntester Titel) rutscht die Stimme des Sängers aber immer wieder <strong>ganz unangenehm schrill</strong> nach oben ab. Das klang auf den Aufnahmen allerdings ähnlich, und ich deute es als gewolltes Stilmittel der Band. Mir persönlich taugt dieser schrille Gesang aber leider gar nicht.</p>
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<p>Dennoch harre ich vor der Bühne aus. Musikalisch zimmern <strong>DARK EMBRACE</strong> ja auch ordentlich, und eingängige Melodien können sie sowieso. Zu <em>&#8222;Life and Legacy&#8220;</em> packt ein junger, kräftiger Mann links neben mir erstmal seine (beeindruckenden) <strong>Dance Moves</strong> aus, verlegt sich dann aber wieder auf&#8217;s Headbangen. Das Konzert neigt sich dem Ende zu. Bei &#8222;The bitter End&#8220; fällt der Sänger dramatisch auf die Knie. So bitter fand ich das Ende jetzt gar nicht. Dennoch, ein cooler erster Auftritt an diesem <strong>vollgepackten Festivalsamstag.</strong></p>
<h3><strong>CÂN BARDD? BARDD CÂN!</strong></h3>
<p><em>Mich:</em> Den Rausch ausgeschlafen, die Fingergelenke geknackt und den Kiefer gelockert, so stehe ich wieder fit wie ein (ziemlich matschiger) Turnschuh in der Halle des Geschehens, als es endlich an der Zeit für meine absolute <strong>Festivalneuentdeckung</strong> letzten Jahres ist:<strong> CÂN BARDD</strong>.</p>
<p>Und auch heute erwartet mich nichts weniger als ein<strong> intensives Schauspiel an Energie und durchdringender Schönheit.</strong> Ich würde mein Erleben dieses Konzertes beinahe als transzendentale Erfahrung bezeichnen – fast den Tränen nah und in <strong>Ehrfurcht</strong> mit dem Fußboden verwurzelt stehe ich und lasse mich in andere Welten tragen. Neben den ebenso kunst- wie druckvollen Klangkreationen der Schweizer ist diese Wirkung mitunter dem durchweg großartigen Sound zu verdanken – sowie der starken, <strong>fehlerfreien Performance</strong>, die hier an den Tag gelegt wird.</p>
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<p>Auch fällt mir heute zum ersten Mal auf, wie kreativ einige dieser Lieder und Parts aufgebaut sind – so etwa die letzten fünf Minuten des zweiten Lieds, in dem sich knappe drei musikalische Elemente die Hand zum <strong>Taumeltanz</strong> reichen und sich immer wieder neu verstricken, kombinieren und verändern, oder der rhythmisch geschriene<strong> Acapella-Part</strong>, der sich aus drei Kehlen zugleich immer wiederholt, bis er sich wieder nahtlos in die Musikwand einfügt. Ich bin, Gänsehaut tragend, beeindruckt.<br />
Und scheinbar nicht nur ich, denn sogar Merlin düst (nach anfänglichem „Ich kann mit denen nicht so viel anfangen“) im Anschluss an das Konzert zum Merch-Stand, um sich <strong>den allerletzten CÂN BARDD-Hoodie</strong> zu holen, den es gibt.</p>
<h3>Gesundheit!</h3>
<p><em>Merlin:</em> Noch stehen die Zuschauer vor der Bühne in lockerem Durcheinander, aber die Stadthalle füllt sich stetig. Ich ergattere einen <strong>Platz in der zweiten Reihe</strong> und erwarte voller Vorfreude den Auftritt von <strong>ENISUM</strong>. Die Italiener haben ihr neues Album &#8222;Forgotten Mountains&#8220; sowie einen Mikrophonständer in Form eines Asts, dekoriert&nbsp; mit weiteren abstehenden Ästen, mitgebracht. Im Bühnenhintergrund hängt das Logobanner parat. Na, dann kann es jetzt ja losgehen!</p>
<p>Wem <strong>ENISUM</strong> nichts sagt: Es handelt sich um <strong>atmosphärischen Black-Metal</strong> mit, wie könnte es anders sein, viiieeel Hall. Der Sound tendiert leider etwas zum Verwaschen, die Melodien gehen teils in den Blast Beats unter. Sänger <strong>LYS</strong> hält sich mit Ansagen zurück, bedankt sich aber am Ende bei seinen Zuhörern. Auch der Rest der Bandmitglieder hat es nicht so mit Action, man konzentriert sich lieber auf die Musik.</p>
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<p>Insgesamt verläuft der Auftritt von <strong>ENISUM</strong> routiniert und unspektakulär. Der Sound hätte für meine Ohren <strong>noch etwas präziser sein dürfen</strong>, aber nichtsdestotrotz schaffen es die Italiener, eine düstere, mystische Atmosphäre zu verbreiten und ihre Zuschauer mit auf die Reise zu den &#8222;Forgotten Mountains&#8220; zu nehmen. Dass sie selbst immer noch down to earth ist beweist die Band, indem sie sich zum Abschluss des Konzert die Gelegenheit nicht nehmen lässt, ein <strong>Foto mit den Zuschauern</strong> zu machen. Ich recke freudig die Pommesgabel in die Höhe und eile dann geschwind zum Merchstand, um mir das neue Album von <strong>ENISUM</strong> auf CD zu sichern.</p>
<h3>Zorn und Verwüstung</h3>
<p><em>Mich:</em> Nach einer kleinen Pause, in der sich nach <strong>CÂN BARDD</strong> mein musikalisches wie seelisches Fassungsvermögen wieder aufladen konnten, fühle ich mich bereit für <strong>AGRYPNIE</strong>, von denen ich kaum weniger Mitreißendes gewohnt bin. Das Wesen der Erzeugnisse beider Bands allerdings könnte (innerhalb des Konzepts Black Metal, versteht sich) kaum unterschiedlicher sein:</p>
<p><strong>Steriler, gnadenloser Sound</strong> und krächzende, leidende Schreie geben nun den Ton an. Während Letztere anfangs noch recht leise sind, schraubt der Tontechniker alsbald ordentlich am Rädchen. Nun sägen sich THORSTENS Vocals durch alles. Doch auch der Rest der Musik ist am Drücken, was das Zeug hält. Als angenehm für die Ohren würde ich das nicht unbedingt bezeichnen, aber dafür bin ich ja auch nicht hier. Ich will den Schmerz spüren, den eure Musik vermittelt! <strong>Ich will den Zorn und die Verwüstung fühlen!</strong> Und das tue ich. Aua.</p>
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<p>Als dann gegen Ende der Fan-Favorit <em>„Der Tote Trakt“</em> angestimmt wird, sind plötzlich <strong>alle um mich herum am Headbangen.</strong> Der Refrain wird voller Inbrunst mitgegrölt, auch meinerseits, es folgt ein weiterer Song, und schon war es das. Schade, <em>„Schlaf“</em> hätte ich mir noch gewünscht. Aber den wird es heute noch so bald nicht geben.</p>
<h3>Die Unaussprechlichen</h3>
<p><em>Merlin:</em> Es folgt eine Band, deren Namen ich nicht aussprechen kann. <strong>KAUNIS KUOLEMATON</strong> (das muss man sich auch erstmal merken können) kommen aus <strong>Finnland</strong> &#8211; und so sehen sie auch aus. Der langhaarige Sänger zumindest, der sich auch als Gitarrist betätigt, hat ein ungemein finnisches Profil. Die Band hat aber auch noch einen Sänger mit Millimeterfrisur dabei, der kein Instrument spielt. Gesungen wird natürlich auch auf Finnisch. Der langhaarige Sänger beweist aber auch Deutschkenntnisse: <strong>&#8222;Guten Tag meine lieben Freunde, wir sind Kaunis Kuolematon!&#8220;&nbsp;</strong></p>
<p>Insgesamt stehen bei der Band fünf Leute auf der Bühne. Ihr Logobanner hängt im Hintergrund, sonst haben sie keine Deko mitgebracht. Die Menschen vor der Bühne stehen locker, die Band scheint unter den <strong>RAGNARÖK</strong>-Besuchern nicht allzu bekannt zu sein. Müsste ich jemandem erklären, was für Musik <strong>KAUNIS KUOLEMATON</strong> spielen, es fiele mir schwer. <strong>Melodisch ist sie, schwermütig, ergreifend, aber auch mal heiser und rau.</strong> Die finnische Band, deren Name übersetzt etwa soviel wie &#8222;wunderschön unsterblich&#8220; bedeutet, bleibt mir ein ungelöstes Rätsel. Wenigstens zum letzten Song gibt uns der langhaarige Sänger einen Interpretationsanstoß mit an die Hand: <strong>&#8222;This is the Finnish way to say Goodbye.&#8220;</strong></p>
<h3>Da ist der Wurm drin</h3>
<p><em>Mich:</em> <strong>WORMWOOD</strong>? Nie gehört. Kommen anscheinend aus <strong>Schweden</strong> und machen melodischen Black Metal – also stelle ich mich mal zu den Lauschenden und lausche zu, was das bedeutet. Der eine Typ sieht auf jeden Fall aus wie der eine andere Typ von <strong>MÅNEGARM</strong>. Ah, ich hatte Recht! Es ist der gleiche eine andere Typ von <strong>MÅNEGARM</strong>. Sagt das Internet.</p>
<p>Die Show selbst ist recht solide gespielt und vom Klang her durchgängig genießbar, <strong>tut nicht weh in den Ohren</strong> und auch von den Tribünen aus klingt das Ganze noch amtlich. Gebannt sehe ich den Menschen beim gebannten Zuhören zu, muss aber ehrlich gestehen, dass sich meine Aufnahmefähigkeit irgendwann verflüchtigt und ich das Konzert leider in die recht vollbepackte Schublade mit der Aufschrift <strong>„so’n Black-Metal-Konzert halt“</strong> packen muss.</p>
<h3>Schamatsch</h3>
<p><em>Merlin:</em> Auf das Konzert von <strong>SCHAMMASCH</strong> war ich im Vorfeld mit am meisten gespannt. Spirituell, okkult, mystisch, das sind ihre Stichworte. Dichter Nebel wabert auf der Bühne, die nun von Gestalten mit weiten Kapuzen betreten wird. Ich sehe und höre mir den Auftritt <strong>von der Tribüne aus</strong> an. Selbige ist gut gefüllt, unten in der Halle stehen die Leute dagegen noch in entspannten Abständen. <strong>SCHAMMASCH</strong> haben <strong>Dekoelemente</strong> mitgebracht. Darunter fallen zwei mit mystischen Formen besetzte Stelen, die in ihrer Mitte jeweils eine leuchtend rote Kugel tragen; des weiteren links und rechts ein schmales, hohes Banner mit Motiv. Auch das große Banner im Hintergrund wird von einem okkulten Zeichen geschmückt.</p>
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<p>Als <strong>Avantgarde-Black-Metal</strong> bezeichnet metal-archives die Band, und dieser Zuschreibung würde ich mich einfach mal anschließen. Die Band macht keinerlei Ansagen, alles wird sehr <strong>mysteriös, düster</strong> und vor allem nebelig gehalten. Der Sound ist durchdringend, aber hier oben auf der Tribüne erwartbarer Weise etwas verwaschen. <strong>C.S.R</strong> hat eine starke Stimme, dennoch ist der Gesang ein wenig undeutlich. Melodisch ist das Ganze aber allemal. Am Ende des Konzerts treten nochmal alle Bandmitglieder zusammen vor und <strong>verbeugen</strong> sich. Ich zolle den gebührenden Beifall und wechsele dann die Tribünenseite, um mir einen guten Blick auf<strong> GRAVEWORM</strong> zu sichern.</p>
<h3>Sechs Fuß tief</h3>
<p>Lange Jahre war es still um die Italiener von <strong>GRAVEWORM</strong>. <strong>1992 gegründet</strong>, war die Band bis 2015 durchgängig aktiv, hatte dann aber eine <strong>längere Schaffenspause</strong> eingelegt. Nun sind sie zurück und haben ein neues Album im Gepäck! &#8222;Killing Innocence&#8220; heißt es, und selbstverständlich bekommen wir auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> einige Kostproben daraus <strong>um die Ohren gepfeffert</strong>, so zum Beispiel den siebten Track <em>&#8222;We Are the Resistance&#8220;</em>.</p>
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<p>Die fünf Metaller auf der Bühne lassen es ordentlich krachen, der <strong>Sound ist brachial</strong>. Die Zuschauer stehen dicht an dicht und lassen sich die Aufforderung von Sänger <strong>STEFAN FIORI</strong> nicht zweimal sagen: <strong>&#8222;Ich will eure Haare fliegen sehen!&#8220;</strong> &#8211; das kann er haben. Köpfe nicken, Haare fliegen, das Publikum ist voll in seinem metallischen Element. Sänger <strong>STEFAN</strong> ist sichtlich gerührt: &#8222;Es ist ne Ehre für uns, heute Abend hier für euch zu spielen!&#8220; Zum letzten Song dreht er dann nochmal richtig auf. Ein <strong>Circle Pit</strong> soll her! Und tatsächlich geht unten im Publikum jetzt die luzi ab. Ich beobachte von der Tribüne aus freudig amüsiert das feucht-fröhliche Treiben und speichere das Konzert von <strong>GRAVEWORM</strong> als einen durch und durch gelungenen Auftritt ab. Um <strong>STEFAN</strong> ein letztes Mal zu zitieren: &#8222;Vielen Dank, Dankeschön!&#8220;</p>
<h3>Keine Verschnaufpause</h3>
<p><em>Mich:</em> <strong>THYRFING</strong>, hui! Endlich sehen wir uns mal. Trotz langjähriger Begeisterung für diese Musiksparte ist das noch nie vorgekommen – aber es gibt wohl<strong> für alles ein erstes Mal</strong>, auch wenn dieses spät kommt.<br />
Und nochmal: Hui! Da steckt ja noch eine richtige Urgewalt früher <strong>Pagan- und Viking-Metal-Tage</strong> in diesen Jungs! Roh und rockig, wenn auch nie ohne Gefühl, so hämmern sich die Alteingesessenen durch ihr Set.</p>
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<p>Und das quasi nahtlos: Gerade mal zehn Sekunden geben sie sich und dem Publikum zwischen den Songs zum Verschnaufen – wenn überhaupt. Diese Männer spielen mit einer <strong>Überzeugung und einer Standhaftigkeit</strong>, es ist ein Fest. <strong>THYRFING</strong> beweisen, dass sie es genau so draufhaben, wie eine Band ihres Kalibers und Standes es draufhaben sollte, und genau ein Song kommt mir dabei sogar leicht bekannt vor. Habe leider vergessen, welcher.</p>
<h3><strong>MÅNEGARM 2/2</strong></h3>
<p><strong>Apropos Kaliber:</strong> Nun sind wieder <strong>MÅNEGARM</strong> dran – <strong>diesmal dürfen sie ihre Instrumente allerdings einstöpseln.</strong> Toll daran ist, dass dem Publikum so der direkte Vergleich gegeben ist zwischen den beiden Seiten (böse und lieb) dieser schwedischen Formation.</p>
<p>Im Vergleich zu <strong>THYRFING</strong> aber sind sie, selbst in der Metal-Variante, definitiv die melodischere und weniger geradlinige Band. Vor allem, weil sich <strong>MÅNEGARM</strong> auch mal Pausen gönnen, sich in Ruhe auf Folk-Parts einlassen oder sich gänzlich zu einem langsameren Songtempo hinreißen lassen. Auch hat man die Gelegenheit genutzt, <strong>erneut mit Sängerin UMER aufzutreten</strong>. Ich meine, wenn sie sowieso schon mal mit dabei ist. Witz beiseite, ihre Stimme findet sich auch ins Metal-Set wunderbar ein, und ohne sie wäre es bestimmt ein weniger interessantes Konzert geworden.</p>
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<p>Ein paar der Melodien vom Vortag melden sich auch heute wieder zu Wort, und ich finde, dass die Show (und jene von gestern) einen <strong>starken Kontrast</strong> bildet zu der vom <strong>DARK TROLL</strong> im Jahre 2022, welche mir weniger gut gefallen hat.</p>
<p>Mit <em>„Oden Owns Ye All“</em> gehen <strong>MÅNEGARM</strong> zum Schluss noch einmal in den (verhältnismäßigen) <strong>Partymodus</strong>, was die Besucher sichtlich erfreut und zum Mitmachen animiert. Wenngleich der Song nur bedingt zu den meisten anderen passt, so ist es nicht umsonst ein Publikumsliebling – <strong>schnell, catchy und sogar ein bisschen mitsingbar</strong>, weil nicht gänzlich auf Schwedisch.</p>
<h3>HARAKI&#8230; HAKARI&#8230; HARAKIRI!</h3>
<p><em>Merlin:</em> Zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> mache ich mir schon gar keine Notizen mehr. Ich habe die <strong>Österreicher</strong> inzwischen so oft live gesehen und es war jedes mal wieder ein Highlight für mich. Aber heute ist etwas anders, und zwar wird heute ihr erstes Album, die Selbstbetitelte, zelebriert. <strong>Also nix mit <em>&#8222;Fire, walk with me&#8220;</em></strong> &#8211; dem Song, der sonst verlässlich zum Standardrepertoire gehört hatte.</p>
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<p>Zusätzlich haben <strong>HARAKIRI</strong> einen <strong>Featuregast</strong> am Start. Man munkelt ja, es handele sich bei ihm um den Sänger von <strong>GROZA</strong>. Gesanglich passt er jedenfalls gut rein, die Atmosphäre stimmt. Aber apropos Gesang: <strong>J.J.</strong> klingt irgendwie besonders heiser heute. <strong>Zu wenig geschlafen und zu viel getrunken</strong>, möglicherweise? Na, wie dem auch sei. Der nostalgische Black-Metal verfängt trotzdem bei mir und auch beim restlichen Publikum. Old but stayed gold.</p>
<h3>Ein Heer, yeah!</h3>
<p>Apropos old: Weiter geht es mit dem Auftritt von <strong>EINHERJER</strong>. Auch wenn ich den Namen schon dutzende Male auf Festivalflyern gelesen habe,<strong> live gesehen habe ich die Band tatsächlich noch nie</strong>. Ich bin gespannt!</p>
<p>Wie viele Bands auf dem diesjährigen <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> haben sich auch <strong>EINHERJER</strong> in den Neunzigern gegründet. Das Publikum vor der Bühne gestaltet sich dementsprechend. Der <strong>Altersdurchschnitt</strong> liegt dann doch ein Stücken über den jungen Jahren, die ich selbst auf dem Buckel habe. Und: Es stehen <strong>erstaunlich wenig Leute vor der Bühne</strong>! Ich hatte die Stadthalle dann doch voller erwartet&#8230;</p>
<p>Leider stelle ich recht schnell fest, dass auch ich mich für diese Band nicht begeistern kann. An sich bin ich ja ein Freund von <strong>Viking-Metal</strong>, aber was die vier Norweger oben auf der Bühne da fabrizieren, klingt für mich schlicht <strong>kraftlos und einschläfernd</strong>. Ich würde es nicht mal als schlecht bezeichnen, sondern einfach als langweilig. Die Band feuert ihre Zuschauer zwar an (&#8222;Hey! Hey! Hey!&#8220;), aber eine wirkliche Party-Stimmung will nicht aufkommen. Und so schleiche ich mich schon vor Ende des Auftritts aus der Halle, um mir vor <strong>NARGAROTH</strong> noch etwas zu Essen zu gönnen. Wann, wenn nicht jetzt.</p>
<h3>Der vorletzte Sargnagel</h3>
<p><em>Mich:</em> Irgendwann habe ich in Wacken mal <strong>NAGLFAR</strong> live gesehen. Und mit irgendwann meine ich in so grauer Vorzeit, dass ich noch <strong>absolut kein Konzept von Black Metal</strong> gehabt haben muss. In meiner Erinnerung waren<strong> NAGLFAR</strong> nämlich eine recht melodiengetriebene Pagan-Metal-Band, und der einzige Song, an den ich mich erinnere, ist „Brimstone Gate“, welcher in mehr oder weniger gemächlichen Triolen vor sich herkullert. So oder so ähnlich habe ich mir die Sache also vorgestellt. <strong>Weit gefehlt lol.</strong></p>
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<p>Die nächsten 40 Minuten stehe ich da und weiß nicht, wie mir geschieht. Die darauffolgenden zehn Minuten (Konzert ist vorbei) stehe ich immer noch da, <strong>Haare nach hinten abstehend</strong> von dem buchstäblichen Sturm, der gerade über mich hinweggefegt ist. Was ist mir da gerade widerfahren?</p>
<p>Gleich der erste Song beginnt mit <strong>Tremolo-Picking</strong>, höllisch schnellen Blast Beats und einem infernalischen Schrei, der mir zu den Ohren in den Kopf dringt und zu den Zehenspitzen wieder herauskommt. Und das hört dann einfach nicht mehr auf. Die halten dieses <strong>Tempo und Aggressionslevel</strong> einfach mal für 30 Minuten, bis sie einen auch nur ansatzweise weniger gnadenlosen Song spielen.</p>
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<p>Dieser Beschreibung nach könnte man <strong>NAGLFARs</strong> Musik mit rein stupidem Geballer verwechseln, aber nein – die Riffs, die Melodien, die die Gitarren zu diesem <strong>Buffet an Krassheit</strong> servieren, geben mir regelrecht Gänsehaut. Die Vocals klingen dazu richtig professionell und bösartig, und jeder Hochleistungssportler könnte sich noch eine Scheibe beim Drummer abschneiden.</p>
<p><em>„Brimstone Gate“</em> fällt leider aus, aber das finde ich jetzt auch gar nicht so schlimm angesichts der Tatsache, dass ich gerade ohne jegliche Vorwarnung <strong>eines der zwei besten Konzerte dieses Festivals</strong> auf mich losgelassen wurde. Und definitiv das krasseste. Ich bin begeistert. Tschüss.</p>
<h3>Der letzte schlägt die Tür zu</h3>
<p><em>Merlin:</em> Zum letzten Künstler des diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong> möchte ich vorausschicken, dass sich bitte jeder seine eigene Meinung zu ihm bilde. Ja, <strong>RENE WAGNER</strong> alias<strong> ASH</strong> ist eine <strong>umstrittene Persönlichkeit.</strong> Schaue ich mir seinen Auftritt trotzdem an? Verdammt, ja! Egal, was man über ihn und damit über sein Musikprojekt sagen kann, <strong>NARGAROTH</strong> ist und bleibt eine <strong>Instanz im Black-Metal.</strong> Und hier und jetzt haben wir die Gelegenheit, diese Instanz live zu erleben.</p>
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<p><strong>ASH</strong> betritt die Bühne und reckt erstmal beide Mittelfinger gen Himmel. Die <strong>&#8222;Fickt-Euch&#8220;-Attitüde</strong> ist er also schonmal nicht losgeworden. Black-Metal-konform sind <strong>ASH</strong> und seine drei Livemusiker mit <strong>jeder Menge Leder und Nieten</strong> sowie mit klassischem Corpsepaint ausgestattet. Er selbst trägt die langen Haare die meisten Zeit quer übers Gesicht. &#8222;Wie kann man so singen?&#8220;, wundere ich mich. Aber irgendwie funktioniert es. Sehr gut sogar.</p>
<p>Stimmlich gehört ist der Auftritt von <strong>ASH</strong> beziehungsweise <strong>NARGAROTH</strong> brutal. Also <strong>brutal im Sinne von gewaltig.</strong> Der Sound insgesamt wurde leider zu laut aufgedreht und deshalb <strong>teilweise übersteuert.</strong> Immer mal wieder hört man ein unangenehmes Quietschen. Rein musikalisch finde ich das Konzert von <strong>NARGAROTH</strong> allerdings bombe, fast schon episch.</p>
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<p>An den dämonischen Dekostelen auf der Bühne werden kurz vor Schluss nochmal <strong>Kerzen entzündet</strong> für noch ein bisschen mehr schwarzmetallene Atmosphäre. &#8222;Seid ihr noch wach?&#8220;, fragt ASH in die Menge. Ja, doch. Einer geht noch. Und was darf bei einem <strong>NARGAROTH</strong>-Konzert auf keinen Fall fehlen? Na? <strong><em>&#8222;Black Metal ist Krieg&#8220;</em></strong> natürlich! Und damit wäre die Spielzeit dann auch zur Gänze ausgereizt.</p>
<h2><strong>Schlusssequenz</strong></h2>
<p>Und damit ist es auch schon wieder vorbei, das <strong>RAGNARÖK 2023</strong>. Ein Festival, gespickt mit unglaublich vielen guten Auftritten, mit leckeren Barbarenspießen und <strong>Strömen von Bier und Met.</strong> Ich kehre jedes Jahr aufs neue gerne nach<strong> Lichtenfels</strong> zurück, um dieses Fest der Festivals zu feiern. Und Obacht: Für 2024 sind <strong>bereits die ersten Bands bestätigt!</strong></p>
<p>Ich blicke zurück auf ein großartiges <strong>RAGNARÖK 2023</strong> und mir bleibt nichts weiter zu sagen als: <strong>Wir sehen uns nächstes Jahr! Cheers!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2023/">RAGNARÖK FESTIVAL 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 13 Apr 2018 09:08:42 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest! Und Jonas war dabei!<br />
Schwarzmetallische Erlebnisse sind die neuen "Mein schönstes Ferienerlebnis". Wir sagen: Laut, Schnell, Gut!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Bereits im vierten Jahr in Folge öffnet das <strong>Zukunft am Ostkreuz</strong> seine Tore für Black Metal Fans: es ist wieder <strong>Vendetta Fest</strong>! Die Location ist klein, gemütlich und die Abendkasse immer sehr beliebt. Keine fünf Minuten vom Ostkreuz steigt das Label-eigene Festival. Und ja, hier gibt es viel mehr als nur verpönten Hipster-Black-Metal. Ohren auf!&nbsp;</p>
<h4>Freitag, 06.04.2018</h4>
<p>Also ich wäre ja gern pünktlich gekommen, aber die Deutsche Bahn hatte andere Pläne. Trotzdem komme ich rechtzeitig an, um mir Merch und das <strong>Essensangebot</strong> noch vor der ersten Band ansehen zu können. Wer keine Lust hat der <strong>kapitalistischen Wachstumsgesellschaft</strong> durch T-Shirt-Käufe in die Hände zu spielen, darf gerne auch sein Geld in Verköstigung investieren. In Berlin gibt es das Ganze natürlich vegan. Ohne dass für uns jemand sterben musste, gesellen wir uns zu den vielen Menschen im &#8222;Saal&#8220;.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
LOTH</strong> aus Frankreich eröffnen das vergleichsweise kurze Billing des Tages. Sie haben auch heimatliche Gefühle mitgebracht. So handelt<em> &#8222;Mourir à Metz&#8220;</em>&nbsp;(<em>&#8222;Stirb in Metz&#8220;</em>) von ihrer Heimatstadt <strong>Metz</strong>. Jeder der diese Stadt besucht, verliebt sich in sie, betont der Sänger und es bricht das schönste Liebeslied des Abends los. Ihr vom Hardcore maßgeblich beeinflusster Franzosen-Black spielt sehr oft mit dem Wechsel aus der Ruhe vor und dem Sturm selbst. In ihrer mechanischen Starre erwarten die Gitarristen den nächsten Ausbruch. <strong>LOTH</strong> geben ihre Aufnahmen in einer unerwartet energischeren Weise wieder. Was mich dennoch wurmt, ist der leichte Anflug von Monotonie im Schlagzeugspiel. Für ein T-Shirt sollte mein Budget trotzdem reichen &#8211; schon allein als Entlohnung für den atemlosen, verschwitzten Sänger.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Können <strong>ALDA</strong> da mithalten? Bevor ihr mir mit grausigen Wortspielen kommt, hört euch einfach die letzte Scheibe der Amis an. Die US-Amerikaner sind zwar zum ersten Mal auf Europatour, haben den Applaus des Saales aber schon sicher. Nicht zuletzt, weil der instrumentale Hauptteil von herrlich abwechslungsreichen Drumbeats geprägt ist. Ihr, zu sehr geringen Anteilen folkiger, Black Metal verzaubert einen Zuschauer nach dem anderen. So schwebt schon bald der ganze Raum in einer Trance zwischen schnulzigen Gitarren und einem rücksichtslosen Schlagzeuger, der auch noch den Großteil des Gesangs übernehmen muss. Hut ab!</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Apropos Trance &#8211; <strong>ESSENZ</strong> machen nicht einfach nur Black/Doom Metal sondern haben dafür ihre eigene kleine Effektekiste mitgebracht. Neben schaurig, schluchzenden Samples gibt es von diesem Soundboard(?) immer wieder zärtliche Akzente zu hören. Die sind auch nötig, denn in Berlin geht man Leben und Musik verdammt langsam an. Obwohl diese fiese Kombination ordentliche Druckwellen verursacht, vermisse ich noch mehr Einsatzzeit der elektronischen Hilfestellung. Unglaublich großes Potenzial ist offensichtlich gegeben, die Menge liebt das Heimspiel.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Kann der Abend noch besser werden? Bis jetzt ist der Sound unglaublich, das Mampfzeug und die Stimmung auch. <strong>WODE</strong> aus Manchester haben es sich zur Aufgabe gemacht, eben dieser Torte das Sahnehäubchen aufzusetzen. Sie sind so verdammt hart und schnell unterwegs, dass einem schon beim Zusehen das Plektrum im hohen Bogen aus der Hand fliegt. Dabei sorgt die sehr große Prise Melodie für eine ungeahnte Wirksamkeit der sprintenden Riffs. Das wirkt zu Teilen wie purer Heavy Metal &#8211; klassisch und dennoch erfrischend. Schade, dass jetzt nur noch eine Band für diesen Abend übrig bleibt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Schamanenhafter Death/Doom/Black Metal aus Aachen &#8211; klingt das nicht schon rituell genug?<strong> THE RUINS OF BEVERAST</strong> gehen gewohnt wie gekonnt an den Auftritt heran und locken die letzten Koyoten Berlins auch noch ins Tiefgrund. Sound klar, kein Patzer, hunderte nickende Köpfe &#8211; visuell übrigens ein noch großartigeres Stück. Von Nebel umschlungen agieren die schemenhaft erkennbaren Bandmitglieder sozusagen in ihrem eigenen Kosmos. Außerdem spielen die Herren heute viel vom neuen Album &#8222;Exuviah&#8220;. Zum Ende hin hauen sie dann die Zuschauerschaft komplett um, als der mehrstimmige Klargesang genutzt wird. Mit einer <strong>mythologischen Atmosphäre</strong> als Grundlage versprüht die Band spätestens zu diesem Zeitpunkt eine vollkommen andere Aura. Wer einen Blick hinter ihre graue Wand aus Ton und Rauch riskiert, wird durch Bilder belohnt, die ihn bis in den Schlaf verfolgen. Und genau diesen Schlaf werde ich mir jetzt gönnen!</p>
<h4>Samstag, 07.04.2018</h4>
<p>Bin ich heute pünktlich? Nach dem Zugausfall von gestern nehme ich vorsorglich eine Verbindung früher und habe Glück. An dieser Stelle möchte ich noch auf die Möglichkeiten zu sprechen kommen, die das (ehemalige) <strong>Tiefgrund</strong> für Gesellige bietet. Geneigte soziale Menschen können sich in einem kleinen Biergarten vor oder direkt in dem Haupthaus des <strong>Zukunft&nbsp;</strong>hinfläzen. Dabei wird das ganze Kulturangebot erst klar, wenn man etwas das Gelände erkundet. Zwischen <strong>Konzerten aller Art</strong> gibt es hier noch ein <strong>Kino und Theaterauftritte</strong>. Kultur pur wird uns heute auch erwarten. Obwohl es draußen noch hell ist, spielen schon die ersten Nachtmahre.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
MORAST</strong> geben alles was sie haben, um an einem so hellen Abend den Raum bereits tiefschwarz zu färben. Für mich ist der Sludge-Mix vorerst nichts, bis ich mich etwas von den letzten beiden Liedern mitreißen lassen kann. Dank der teuflischen Trägheit ihrer Musik bin ich auf diesen Abend vorbereitet, es wird noch erhabener! Bombastisch ist der Sound allemal, der auch heute nur vor der Bühne seine Tücken hat. Wer weiter hinten steht, hat mal wieder bessere Karten. Aber wo ist das denn nicht so? Nach dem Auftritt gibts für das zähe Quartett ordentlich Applaus von einem angeregten Publikum. Für mich gilt dennoch: live solide aber auf Platte fehlt mir irgend etwas.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p><strong><br />
TONGUE</strong> aus Hamburg hatten einen ähnlichen Eindruck auf mich hinterlassen. Veränderrt sich das live? Aber wie! Zwar ist das Set etwas zu lang geraten für meinen Geschmack, der letzte Song hat es jedoch in sich. In dem bis jetzt unveröffentlichten Stück vom nächsten Album zahlt sich der zweistimmige Gesang umso mehr aus. Die beiden aufeinander abgestimmten Schreie entladen einen durchdringenden, musikalischen Gewaltakt. Definitiv auschecken!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Moment, auf den viele hier gewartet haben dürften, ist gekommen. Dänische Töne hallen zwischen den Wänden, ehe sie total vom Zuhörer erfasst werden können. Schemenhaft hinter den Nebelschwaden tauchen <strong>AFSKY</strong> zusammen mit ihrer Laterne auf. Keine Angst, das hier sind nicht <strong>SANTIANO</strong>! Ganz im Gegenteil, da die Show mit der Veröffentlichung des Debüts &#8222;Sorg&#8220; korrespondiert, jagt hier eine alles vernichtende Nummer die nächste. Später am Merchstand bildet sich dann eine entsprechend endlose Schlange. <strong>Mastermind Ole</strong> nimmt sich dennoch Zeit für alle die, die er bereits mit seinem Auftritt beglückt hatte. Neben diesem Soloprojekt kennt man ihn vielleicht noch von <strong>SOLBRUD</strong>. Jedoch für mich persönlich beweist dieser Auftritt allein, das <strong>AFSKY</strong> viel mehr Potenzial hat.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p><strong>VERHEERER</strong> aus Flensburg wollen den Trend für den Abend fortsetzen. So sollten sie in der Lage sein, <strong>AFSKY</strong>&nbsp;musikalisch noch auszustechen. Letztes Jahr bin ich gerade durch das <strong>Vendetta Fest</strong> auf diese Gruppe aus Köln gestoßen. Leider war damals erst eine EP im Kasten, der Nachfolger von &#8222;Archar&#8220; kam dann in diesem Jahr. &#8222;Maltrér&#8220; illustriert dabei live eine noch kultigere Stimmung. Was genau da aufgespielt wird und warum es mir so gefällt, könnt ihr mit einem einfachen Klick<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-brettharter-kult/"> hier</a> herausfinden. Dieser Auftritt hat mich jedenfalls mehr als nur beeindruckt. Der <strong>rituelle Höhepunkt</strong> des Abends dürfte noch keineswegs erreicht sein.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Bei <strong>ANTLERS</strong> hingegen will der Funke einfach nicht überspringen. Technisch einwandfrei und großartig inszeniert spielen die Leipziger auf, die Nacken des Publikums werden beansprucht. Für mich bleibt es eine komische Beziehung zu dieser Gruppe. Ich warte auf ein Finale, welches mich hinreißt &#8211; leider vergebens. Ton und Atmosphäre insgesamt vereinnahmen dennoch den gesamten Saal. Ein würdiger Headliner für diese Uhrzeit.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Meine Anteilnahme an <strong>ANTLERS</strong> lässt mich immer wieder zum letzten Act des Abends schweifen. Umso gieriger bin ich dann, endlich die ersten Noten von <strong>ULTHA</strong> hören zu dürfen. Die Kölner haben sich auch dieses Jahr nicht lumpen lassen. Schon das dritte Mal in Folge spielen sie beim Vendetta Fest. Haben sich die Besucher nicht irgendwann daran satt gesehen? Die Antwort ist ein klares Nein. Schließlich überträgt sich beinahe die gesamte Energie des Quintetts auf den Raum. Die Nebelmaschine trägt Schwaden in die Leere, die von Boshaftigkeit und Pessimismus durchzogen sind. Genauso düster ist es draußen schon seit Langem, als die ersten Töne die Kehle von Gitarrist <strong>Chris</strong> verlassen. Sobald er dieses Tor zur Hölle öffnet, gibt es kein Zurück. Persönlich hat mir dieser Gesang in Verbindung mit den Backup Vocals immer den letzten Rest gegeben. Wer sich darauf einlässt, kann sich nämlich von<strong> ULTHA</strong> in eine <strong>andere Wirklichkeit</strong> spielen lassen. Dort fressen sich menschliche Sünden wie Brandflecke durch die Weltkarte.&nbsp; Der atmosphärische Black Metal setzt einfach eine Lupe hinter unsere Realität, um Feuer zu entfachen, die insgeheim schon seit Ewigkeiten lodern.</p>
<h4>Fazit</h4>
<p>Ein letztes Mal lassen sich die Besucher also in den Bann ziehen bevor es heißt: ab nach Hause, lasst eure Pullen hier. Mir und den ebenso breit grinsenden Schwarzmetallern war es wieder ein absolutes Vergnügen. Es bleibt nur noch zu hoffen, dass im nächsten Jahr nicht wieder zu viele der gleichen Bands spielen. Diese Gefahr besteht bei einem Label-Festival immer, die wiederholten Auftritte vieler Gruppen heute bestätigen meine Angst. Vielleicht ist die aber unberechtigt. Denn zur Stimmung könnte man auch sagen: &#8222;<strong>Mein Vendetta fest ist wichtiger als Deutschland!&#8220;</strong> (entnommen vom relevantesten Aufkleber aller Zeiten)</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Void Revelations (<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)</strong> für die großartigen Aufnahmen, die die Auftritte in ihrer Essenz einfangen.</p>
<p>Alle Bands in der Übersicht:</p>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/versammlung-der-abscheulichen-vendetta-fest-2018/">Versammlung der Abscheulichen &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Mar 2018 07:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[ruins of beverast]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Vendetta Fest - ein fettes Brett.<br />
Diese und weitere Reimperlen gibt euch heute MC Jonas zum Sonntag. </p>
<p>Sein Vorbericht macht Lust auf mehr! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/">V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Die inzwischen vierte Auflage des <strong>Vendetta Fests</strong> verlängert die Ostereiersuche in <strong>Berlin</strong> um ein weiteres Wochenende. Am<strong> 6. und 07. April</strong> werden insgesamt elf <strong>Black Metal</strong> Bands aus der niederträchtigen Moderne untergrundsüchtigen Schwarzmetallern zwei Abende versüßen. Ich war letztes Jahr schon über alle Maßen begeistert und bin daher dieses Jahr logischerweise wieder am Start. Wer erwartet uns dieses Jahr im <strong>Tiefgrund</strong>?</p>
<h3>&#8230; EIN FETTES BRETT!</h3>
<p>Haltet eure Taschentücher bereit, denn dieses Mal geben unter anderem die Dänen von <strong>AFSKY&nbsp;</strong>eine Releaseshow&nbsp;für ihr Debüt &#8222;Sorg&#8220;. Bitter und zerstörerisch kreisen die Töne dieser Platte über dem Hörer, deshalb dürfte sie sich schon bald in den Wohnzimmern aller <strong>Atmospheric Black Metal</strong> Fans wiederfinden. Ähnlich gespannt bin ich auf <strong>ANTLERS,</strong> deren Spielart eine eher entspannende Wirkung haben dürfte. Sie konnten mit &#8222;A Gaze Into The Abyss&#8220; ihre atmosphärischen Melodien in zahlreiche Köpfe pflanzen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/fJ0bw_noOyM?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Eine Akustik-Gitarre auf dem Vendetta Fest?&nbsp;</h3>
<p><strong>ALDA</strong> ist etwas für Fans des <strong>Folkigen</strong> und Sentimentalen. Aber lasst euch von den seichten Passagen nicht täuschen, die Höhepunkte ihres Songwritings sind geradliniger Black Metal. Im starken Kontrast stehen dazu die <strong>melodischen</strong> und schnellen <strong>WODE</strong>. <strong>Großbritanniens</strong> moderne Black Metal Meister überzeugen durch <strong>kompromissloses Geballer</strong>.&nbsp;Genauso erbarmungslos, wenn auch etwas langsamer beeindrucken&nbsp;<strong>VERHEERER&nbsp;</strong>aus <strong>Köln</strong> die deutsche Szene. Mit dem Debüt &#8222;Maltrér&#8220; im Gepäck dürfte ihr diesjähriger Auftritt den des vergangenen Jahres noch übertreffen. Man darf gespannt sein! Auch&nbsp;<strong>ULTHA</strong> werden hoffentlich wie bei der letzten Ausgabe ordentlich auf den Putz hauen. Dann hallen wieder epische, <strong>messengleiche Töne</strong> bis zum Bahnhof Ostkreuz (keine fünf Minuten Fußweg entfernt).</p>
<p><strong>ESSENZ</strong> haben seit 2012 zwar kein neues Studio-Material mehr vorgelegt, ihr <strong>doomiger</strong> Black Metal wird live jedoch hoffentlich seine Wirkung entfalten. Kommt da vielleicht demnächst neue, fiese Mucke von den <strong>Berlinern</strong>? Die nächsten drei deutschen Bands aus dem Paket bleiben ihren Namen treu:&nbsp;<strong>MORAST </strong>sind sludgy und verdreckt, <strong>TONGUE</strong> atmosphärisch und züngelnd. Die Aachener Urgesteine&nbsp;<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;hingegen haben sich dem <strong>Schamanismus</strong> und ihrem exzellenten <strong>Songwriting</strong> verschrieben. Abgerundet wird das Paket durch Franzosen-Black von <strong>LOTH</strong>. Deren Album &#8222;Apocryphe&#8220; ging im vergangenen Jahr zwischen den vielen anderen großartigen Vendetta-Releases leider etwas unter. Trotzdem sind beide LPs essentielle Must-Listens!</p>
<p>In diesem Jahr werden die <strong>Fotos</strong> zu unserem Bericht wieder von <strong>Void Revelations</strong> beigesteuert. Checkt seine <a href="https://www.voidrevelations.com/">Kanäle</a> ab, wenn ihr begeistert werden wollt! Zum Bericht der letzten Ausgabe geht&#8217;s <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-die-christliche-scharia-tag-1-freitag/">hier entlang</a>.<br />
Tickets für die diesjährige Ausgabe findet ihr online, in Berlin bei <a href="http://www.bisaufsmesser.com/store/our-store">BISAUFSMESSER</a> und an der Abendkasse.</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/489750984704102/?active_tab=discussion">Facebook-Event</a><br />
<a href="http://vendettafest.bigcartel.com/">Online-Shop</a></p>
<h4>Die Bands auf dem Vendetta Fest 2018 im Web:</h4>
<p><strong>AFSKY</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/afskymusic/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/track/afsky-frosten-knuger-sj-len-i-grav">Bandcamp</a><br />
<strong>ANTLERS</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/antlersband/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/a-gaze-into-the-abyss">Bandcamp</a><br />
<strong>ALDA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Alda-116289091792839/">Facebook</a> und <a href="https://alda-band.bandcamp.com/album/passage">Bandcamp</a><br />
<strong>WODE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Wodecult/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/wode">Bandcamp</a><br />
<strong>VERHEERER</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/verheerer/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/maltr-r">Bandcamp</a><br />
<strong>ULTHA</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/converging-sins">Bandcamp</a><br />
<strong>ESSENZ</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/znesseessenz/">Facebook</a> und <a href="https://essenz.bandcamp.com/album/kviitiivz-beschw-rung-des-unaussprechlichen">Bandcamp</a><br />
<strong>MORAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/morastofficial/">Facebook</a> und <a href="https://morast.bandcamp.com/">Bandcamp</a><br />
<strong>TONGUE</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/tonguebm/">Facebook</a> und <a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/tongue">Bandcamp</a><br />
<strong>THE RUINS OF BEVERAST</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/The-Ruins-Of-Beverast-116265971848680/">Facebook</a> und <a href="https://theruinsofbeverast.bandcamp.com/album/exuvia">Bandcamp</a><br />
<strong>LOTH</strong>&nbsp;auf <a href="https://www.facebook.com/Loth.BM/">Facebook</a> und <a href="https://specific.bandcamp.com/album/loth">Bandcamp</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/v-wie-vorbericht-vendetta-fest-2018/">V wie Vorbericht &#8211; Vendetta Fest 2018</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Aug 2017 11:07:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Abbath]]></category>
		<category><![CDATA[Aura Noir]]></category>
		<category><![CDATA[Autopsy]]></category>
		<category><![CDATA[Azarath]]></category>
		<category><![CDATA[candlemass]]></category>
		<category><![CDATA[Cryptopsy]]></category>
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		<category><![CDATA[Demilich]]></category>
		<category><![CDATA[demolition hammer]]></category>
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		<category><![CDATA[Gut]]></category>
		<category><![CDATA[Hades Almighty]]></category>
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		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
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		<category><![CDATA[Marduk]]></category>
		<category><![CDATA[Merciless]]></category>
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		<category><![CDATA[Mourning Beloveth]]></category>
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		<category><![CDATA[NILE]]></category>
		<category><![CDATA[Overkill]]></category>
		<category><![CDATA[Possessed]]></category>
		<category><![CDATA[triptykon]]></category>
		<category><![CDATA[Uada]]></category>
		<category><![CDATA[Ultha]]></category>
		<category><![CDATA[URFAUST]]></category>
		<category><![CDATA[Vader]]></category>
		<category><![CDATA[Vital Remains]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist August, es ist das zweite Wochenende im Monat und das heißt: das Party.San ruft! Wieder mal mit einem hochkarätigen Line Up der besten Bands bestückt, die der Black, Death und Thrash Metal zu bieten haben, ist es auch dieses Jahr ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/">Party.San 2017 &#8211; Endlich zurück in der Hölle!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist August, es ist das zweite Wochenende im Monat und das heißt: das <strong>Party.San</strong> ruft! Wieder mal mit einem hochkarätigen Line Up der besten Bands bestückt, die der Black, Death und Thrash Metal zu bieten haben, ist es auch dieses Jahr wieder oberstes Gebot, Schlotheim dem Erdboden gleich zu machen. Also haben sich die verehrten Kollegen <a href="https://silence-magazin.de/author/el-zecho/" target="_blank" rel="noopener">El Zecho</a>, <a href="https://silence-magazin.de/author/don-promillo/" target="_blank" rel="noopener">Don Promillo</a> und ich für drei Tage auf den Weg nach Thüringen gemacht, um diesem einzigartigen Festival erneut beizuwohnen.</p>
<h4 style="text-align: center;">Donnerstag, 10.08.2017:</h4>
<h4>Das Leben ist kein Ponyhof. Erst recht nicht, wenn man nicht rechtzeitig zum Festival ankommt. Aber was solls.</h4>
<p>Während ich das Gelände betrete, schlagen mir die letzten Töne der Isländer <strong>MISTHYRMING</strong> entgegen, die mich sogleich mit Ärger darüber erfüllen, zu spät gekommen zu sein, denn der Black Metal der Jungs macht ordentlich Atmospähre und Bock auf mehr. Hier muss ich zuhause definitiv nochmal reinhören. Besonders, da mir eben dieses auch von mehreren Seiten nahe gelegt wird.</p>
<p>So sind <strong>GOD DETHRONED</strong> dann die erste Band, die ich wirklich ernsthaft miterlebe, während ich mich durchs Infield bewege, durch großzügige Spenden das Fortbestehen von Relapse Records und Season of Mist gewährleiste und bekannte Gesichter sehe – und beleidige. Obwohl ich mich nie als Fan der Niederländer gesehen habe, muss ich doch zugestehen, dass sie es schaffen, nicht wenige Nacken ordentlich in Fahrt zu bringen. Dennoch haben es sich bereits die ersten wieder auf dem Rasen gemütlich gemacht und ruhen die Augen aus.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Kurz darauf treffe ich Kollegen <strong>Don Promillo</strong>, und zusammen machen wir uns auf den Weg zur nächsten Band.</p>
<p>Es folgt die vertonte Straßenschlacht aus dem Norden. <strong>MANTAR</strong> entern die Hauptbühne. Wo das kaputte Duo noch vor zwei Jahren im Zelt stand, haben es sich <strong>Hanno</strong> und <strong>Erinc</strong> heute zur Aufgabe gemacht, das <strong>Party.San</strong> im großen Stil zu zerlegen. Weapon of Choice dabei: Songs wie <em>&#8222;Astral Cannibal&#8220;</em>, <em>&#8222;Spit&#8220;</em> und <em>&#8222;Cross The Cross&#8220;</em>. Darüber, dass er völlig durch ist, macht Sänger und Gitarrist <strong>Hanno</strong> keinen Hehl, findet aber dennoch Zeit dazu, das ein oder andere Kompliment in Hinsicht auf Trinkfestigkeit und Asozialität an das Publikum zu richten – was ihm einige Mittelfinger einbringt. Obwohl mir die Songs irgendwann etwas durchschaubar vorkommen, machen die Jungs ordentlich Bock und sorgen nicht zuletzt durch ihre Ansagen für grinsende Gesichter. Mit der Ankündigung:</p>
<blockquote>
<h4><strong>„Wir wissen nicht viel &#8230; Wir sind Bremer. Aber wir wissen, wie wir die Stimmung mit einer Designerdroge namens Schnaps in unsere Richtung lenken können.“ &nbsp;</strong></h4>
</blockquote>
<p>lässt <strong>Hanno</strong> eine Flasche <strong>Jacky</strong> durchs Publikum gehen, bevor wenig später <em>&#8222;Era Borealis&#8220;</em> die Show beendet. Einziger Wermutstropfen für mich: das Fehlen von <em>&#8222;White Nights&#8220;</em> in der Setlist.</p>
<p>Es geht ins Zelt zu <strong>ULTHA</strong>. Mittlerweile hab ich die Band schon drei oder vier mal gesehen und ich könnte nicht sagen, dass auch nur ein Auftritt schlecht gewesen wäre. Und auch heute liefern die Kölner in gewohntem Maße ab. Wie immer in rotes Licht gehüllt, lassen <strong>ULTHA</strong> eine Wand auf das Publikum los, die für Bewegung und Euphorie sorgt. <em>&#8222;The Night took her right before my Eyes&#8220;</em> und <em>&#8222;Fear Lights The Path (Close To Our Hearts)&#8220;</em> sind unverzichtbar im Set verankert und jagen mir die ein oder andere Gänsehaut über den Rücken, während mir minutenlange Blastbeats entgegendonnern. So muss das! Für ein etwas bitter angehauchtes Schmunzeln sorgt, zumindest bei mir, die abschließende Ansage: „Viel Spaß euch bei <strong>INQUISITION</strong>!“ Galgenhumor fetzt immer.</p>
<p>Es folgen <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong>, die bis auf Sängerin/Gitarristin <strong>Onielar</strong> komplett in (Überraschung) schwarz gekleidet sind. Erst nach dem ersten Song öffnet die Frontfrau dann ihren Schleier und entpuppt sich als der weiß gekleidete, blutüberströmte Dämon, der sie ist. Das Set der Westfalen weiß den Zuschauern zu gefallen, lässt mich jedoch relativ kalt. Das liegt zum einen daran, dass mir die Band nie wirklich was gegeben hat, zum anderen daran, dass der Sound leider nicht so gut ist, wie ich ihn auf dem <strong>Party.San</strong> sonst schon gehört habe. Sei es drum, zu der einsetzenden Dunkelheit bieten <strong>DARKENED NOCTURN SLAUGHTERCULT</strong> heute einen stimmungsmäßig sehr passenden Soundtrack.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Teils heftige Wetterbedingungen haben wir vermutlich alle schon auf Festivals erlebt. Und dennoch zieht mir der bald darauf einsetzende Regen den letzten Zahn. <strong>URFAUST</strong> starten soeben in ihr Set, als der Himmel seine Schleusen öffnet. Trotz Funktionskleidung des ein oder anderen bekannten Arbeitsklamottenherstellers kriecht mir die Kälte in die Knochen und mein Versuch, mich in die erwartete Trance zu begeben, scheitert. Offenbar scheint es nicht wenigen so zu gehen wie mir, weswegen der Großteil des Publikums ins Zelt flüchtet. Nur eine überschaubare Menge Hartgesottener verbleibt bei <strong>URFAUST</strong> vor der Bühne, während ich mich auf den Heimweg mache. Einer muss ja die Kohle nach Hause bringen.</p>
<p><strong>Don Promillo</strong> hingegen hält weiter tapfer durch und ist von den folgenden <strong>OVERKILL</strong> schwer begeistert, wobei <em>&#8222;I hate you&#8220;</em> für ihn alles andere niederwalzt.<br />
<strong>ABBATH</strong> hingegen bleibt deutlich hinter den Erwartungen zurück und macht als Headliner des ersten Tages nur eine mäßige Figur.</p>
<h4 style="text-align: center;">Freitag, 11.08.2017:</h4>
<h4>&#8222;Frag mich mal, wie mein Freitag war? Wie warn dein Freitag? Ach, frag lieber nicht.&#8220;</h4>
<p>Lange Rede, kurzer Sinn: ich schaffe es am Freitag erst zu <strong>NILE</strong>&nbsp;aufs <strong>Party.San</strong>, aber das ist kein Problem. Ich mag meine Baustellen ja schließlich mit etwas Autobahn dazwischen.</p>
<p>Währenddessen genießen die Kollegen allerdings zahlreiche Bands, darunter die großartigen <strong>UADA</strong>, die von beiden als neuer Stern am Black Metal Himmel gefeiert werden und eine großartige Show abliefern. Auch zu <strong>KRINGA</strong> können mir beide nur Gutes berichten, besonders <strong>Don Promillo</strong> sieht in den Österreichern seine Überraschung des Wochenendes. Beide Bands waren in der Lage, das Zelt beträchtlich zu füllen. Umso bedauerlicher, dass ich beide verpasst habe.</p>
<p>Kommen wir zu <strong>NILE</strong>.</p>
<p><strong>Karl Sanders</strong> und Crew geben von Anfang an alles und begeistern mit Songs wie: <em>&#8222;Defiling The Gates of Ishtar&#8220;</em>, <em>&#8222;Kafir!&#8220;</em>, oder <em>&#8222;Sacrifice Unto Sebek&#8220;</em>. Neugitarrist <strong>Brian Kingsland</strong> ist mittlerweile bestens in die Band integriert und sorgt dafür, dass man den kürzlich ausgestiegenen <strong>Dallas Toller-Wade</strong> kaum vermisst. Auch, dass zwischenzeitlich die gesamte Saitenfraktion ins Mikro röchelt, sorgt bei mir für Laune, während <strong>George Kollias</strong> im Hintergrund alles zerlegt. Einziges Manko hier: wiederum der Sound. Das Problem ist schnell ausgemacht: die extrem tief gestimmten Gitarren der Ägyptologen-Deather sind in der Livesituation einfach kaum so zu mischen, dass sie wie auf Platte klingen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Um den Legendenstatus der darauf folgenden <strong>CANDLEMASS</strong> weiß ich durchaus. Aber auch der ändert nichts daran, dass ich mit der Band absolut nichts anfangen kann. Vor der Bühne herrscht reges Treiben, das mir zeigt, dass ich mit der Meinung zwar nicht alleine dastehe, der Großteil der Festivalbesucher aber dennoch Gefallen an den Briten findet. Auch meine beiden Kollegen sind vor allem von der stimmlichen Leistung beeindruckt, während sich mir bei dieser die Fußnägel hochrollen. Aber da hat halt jeder so seine Präferenzen.</p>
<p>Und auch <strong>AUTOPSY</strong> sind eine Band, die höchstselten den Weg durch meine heimischen Boxen findet. Dennoch schaffen es die Amis heute Abend, sogar bei mir für ordentlich Stimmung zu sorgen. Old-schoolig und räudig scheppert sich das Quartett mit Songs wie <em>&#8222;Severed Survival&#8220;</em> und <em>&#8222;Torn From The Womb&#8220;</em> durch die eigene Diskographie und lädt als Headliner des zweiten Tages dazu ein, sich gepflegt gehen zu lassen, bis nichts mehr gepflegt ist. Dieser Aufforderungen kommen auch nicht wenige Besucher nach, was man dem ein oder anderen Genossen am nächsten Tag auch deutlich ansieht!</p>
<h4 style="text-align: center;">Samstag, 12.08.2017</h4>
<p>Extreme Wetterbedingungen sind auf dem <strong>Party.San</strong> nichts neues, und auch wenn der Regen tagsüber ziemlich zu nerven weiß, so sorgt er doch wenigstens dafür, dass man nicht schon um sechs aus dem Zelt kriechen muss, da es 37°C im Schatten sind.</p>
<p>Schwermütig und langsam startet der Samstag für uns im Zelt, da sich <strong>MOURNING BELOVETH</strong> auf die Bühne begeben haben, um die <strong>Party.San</strong> Besucher mit ihrem Death Doom zu beglücken. Oder eher nicht zu beglücken, denn hier regiert die pure Melancholie. Auch wenn ich die Songs wirklich gut finde, erleichtern sie mir das aufstehen – und wachbleiben – nicht unbedingt. Die langsamen Grooves sorgen trotzdem dafür, dass der Nacken die ersten rhythmisch erkennbaren Bewegungen mitmacht und ich mich irgendwann doch emotional mitreißen lasse.</p>
<p>Weiter gehts zu <strong>MERCILESS</strong>, an denen besonders Kollege <strong>Don Promillo</strong> Gefallen findet und völlig zu Recht feststellt: die Old School Fraktion auf dem diesjährigen <strong>Party.San</strong> lässt definitiv nichts anbrennen und sorgt für Eskalation. Richtig so!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=party-san-2017-endlich-zurueck-in-der-hoelle">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>&nbsp;</p>
<p>Auch wenn <strong>HADES ALMIGHTY</strong> einiges an Fans vor die Bühne holen können: mein Fall ist es nicht. Der räudig-schleppende Black Metal der Norweger macht nichts wirklich falsch macht und gilt als Geheimtipp, dennoch: mir ist das alles irgendwie zu austauschbar und unspeziell. Vielleicht muss ich den Jungs noch mal ne Chance geben.</p>
<p>Danach ist es auf der Hauptbühne Zeit für kanadisch-kranken Death Metal. <strong>CRYPTOPSY</strong> treten an, um ihren Klassiker „None So Vile“ in Gänze vorzutragen. Und das gelingt dem Quartett mit Bravour! Technisch geht hier zu keiner Sekunde etwas daneben, was dafür sorgt, dass die Jungs einen Abriss sondergleichen zelebrieren. Sogar<strong> El Zecho</strong> ist schwer begeistert, da ihm die Texte völlig unter die Haut gehen. (&#8222;Also neben &#8222;ÖÖH&#8220; und &#8222;ÖHH ÖÖH ÖÖÖÖÖÖH&#8220; haben mir besonders &#8222;ÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖH&#8220; und &#8222;ÖÖÖÖH ÖÖÖH ÖH ÖH ÖH ÖÖÖÖÖÖH&#8220; gefallen&#8220;)</p>
<p>Es folgen <strong>INQUISITION</strong>. Schon mehrfach hab ich versucht, mich an die Mucke des amerikanischen Duos heranzuarbeiten. Und seit je her kann ich diesen Gesang einfach nicht ernst nehmen. Somit bin ich gefühlt der Einzige, der das Infield verlässt, während Hunderte Menschen hereinströmen. Die Kollegen <strong>Zecho</strong> und <strong>Promillo</strong> sind hingegen schwer begeistert von dem Brett, das von nur zwei Leuten geliefert wird und feiern das Set der Amis bei bestem Sound. Einzige Negativpunkte: die Songauswahl, die wohl besser hätte sein können und der recht frühe Slot, da bei Tageslicht nur bedingt die Atmospähre aufzukommen vermag, die es gebraucht hätte.</p>
<p>Die nächste Band, die ich sehen kann, sind <strong>INSOMNIUM</strong>. Dass <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em> ziemlich gefeiert wurde, ist auch an mir nicht vorbei gegangen. Dennoch habe ich die Band schon seit einigen Jahren aus den Augen verloren. Der Auftritt auf dem heutigen <strong>Party.San</strong>&nbsp;ist allerdings wirklich hervorragend, und baut eine Atmosphäre auf, die mich sofort packt. Der Sound der Finnen hebt sich selbstredend völlig von dem Großteil der anderen Bands des Festivals ab, sorgt durch den kühlen, emotionalen und melancholischen Grundton der <em>&#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</em> Songs jedoch für eine willkommene Abwechslung, die mir dauerhaft im Gedächtnis bleibt.</p>
<p>Mit <strong>DESASTER</strong> nähern wir uns langsam aber sicher dem Ende des Abends. Vor allem Frontmann <strong>Sataniac</strong> ist gut drauf und zu scherzen aufgelegt, was die Meute, die sich zahlreich vor der Bühne eingefunden hat, noch mehr in Feierlaune bringt. Der Sound ist hervorragend und generell wirkt die Show der Koblenzer noch ein Eckchen lauter, als die vorherigen Bands. Schließlich wird das Set mit <em>&#8222;Metalized Blood&#8220;</em> beendet, nach dessen letzten Tönen noch einige Minuten vergehen, bis sich das Publikum wieder einigermaßen beruhigt hat.</p>
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<p>Einen absoluten Höhepunkt für mich stellen nun <strong>POSSESSED</strong> dar, die ab Sekunde 1 nichts anbrennen lassen. Nach dem Opener <em>&#8222;Confessions&#8220;</em> folgt das grandiose <em>&#8222;The Eyes Of Horror&#8220;</em>. Ich bin sofort gefesselt. Frontsau <strong>Jeff Becerra</strong> ist trotz Querschnittslähmung nicht zu halten und sorgt mit unglaublicher Bühnenpräsenz und gezielten Ansagen für beste Stimmung.</p>
<blockquote>
<h4>„Do you wan&#8217;t it faster? Do you wan&#8217;t it louder? More Satan?!?“</h4>
</blockquote>
<p>Bei bestem Sound und mit Songs wie <em>&#8222;Swing of the Axe&#8220;</em> und <em>&#8222;The Exorcist&#8220;</em> nähert sich die Band viel zu schnell dem Ende ihres Sets, bevor das Publikum bei dem unverzichtaren <em>&#8222;Death Metal&#8220;</em> nochmal völlig ausrastet.</p>
<p><strong>MARDUK</strong> sind eine Band, mit der ich eigentlich kaum etwas anfangen kann. Dachte ich zumindest immer. Denn obwohl ich das Gefühl hab, dass <strong>MARDUK</strong> so ziemlich immer und überall spielen, machen die drei ersten Songs <em>&#8222;Panzer Division Marduk&#8220;</em>, <em>&#8222;Frontschwein&#8220;</em> und <em>&#8222;The Blond Beast&#8220;</em> ziemlich Laune, da diesmal auch der Sound besser ist, als bei zahlreichen anderen <strong>MARDUK</strong>-Konzerten, die ich schon gesehen habe. Darüber hinaus ist eigentlich alles wie immer. Geschwindigkeit ist Trumpf, Feuer hier, Feuer da und <strong>Mortuus</strong> beleidigt das Publikum am laufenden Band als bemitleidenswerte, dreckige Maden. <strong>MARDUK</strong> werden nie meine Lieblingsband werden, aber dieser Auftritt war mehr als solide!</p>
<p>Schon die Absage von <strong>MORBID ANGEL</strong> habe ich mit einem Seufzen hinnehmen müssen, dass dafür nun <strong>TRIPTYKON</strong> eingesetzt wurden, hat bei mir auch nicht wirklich für Begeisterungsstürme gesorgt. Kurzum: die Schweizer enttäuschen mich. Ich finde es problematisch, als Ersatz für eine Death Metal Band eine Black/Doom/wasauchimmer Band zu holen. Auch wenn <strong>TRIPTYKON</strong> gemeinhin ziemlich gefeiert werden, gelingt es dem Quartett um <strong>Tom G. Warrior</strong> nicht, mich zu fesseln, weswegen ich das Infield schon vorzeitig mit dem Gefühl verlasse, dass das <strong>Party.San</strong>&nbsp;so zumindest für mich keinen optimalen Abschluss gefunden hat. Aber letzten Endes kann man es wohl auch nicht immer jedem recht machen.&nbsp;</p>
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<h4 style="text-align: center;">Party.San 2017 Das Fazit</h4>
<p>Auch in diesem Jahr hat sich das Schlotheimer Festival einen besonderen Platz in meinem Herzen bewahrt. Wie so oft gab es Überraschungen und Bands, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Generell muss man sagen, dass der Old School-Faktor in diesem Jahr ziemlich hoch war, die betreffenden Bands aber fast ausnahmslos liefern konnten. Auch in puncto Black Metal konnten viele Bands glänzen, wobei hier, wie so oft, vor allem die kleinen Namen begeistern konnten. Selbstverschuldet musste ich in diesem Jahr <strong>DEMILICH</strong> und <strong>VITAL REMAINS</strong> verpassen, was immernoch an mir nagt, darüber hinaus jedoch waren <strong>CRYPTOPSY</strong>, <strong>INSOMNIUM</strong> und <strong>POSSESSED</strong> für mich die absoluten Gewinner!</p>
<p>Auch in diesem Jahr muss ich hervorheben, dass die Preisentwicklung im Vergleich zu anderen Festivals nach wie vor vertretbar ist und deutlich hinter den Vermögen zurückbleibt, die man auf anderen Festivals für die Verpflegung aufbringen muss.&nbsp;</p>
<p>Bereits jetzt sind die ersten Bands für das nächste Jahr bestätigt, die schon einiges zu versprechen wissen. Als da wären:&nbsp;<strong>WATAIN</strong>, <strong>TANKARD</strong>, <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, <strong>REVENGE</strong>, <strong>TOXIC HOLOCAUST</strong>, <strong>BENIGHTED</strong> und <strong>UNANIMATED.</strong></p>
<p>Also bis nächstes Jahr, wenn es wieder heißt:</p>
<h4 style="text-align: center;">Welcome To Hell!</h4>
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		<title>Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 24 Apr 2017 10:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[(DOLCH)]]></category>
		<category><![CDATA[doom over leipzig]]></category>
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		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Wieder einmal öffnet mein Lieblingsschuppen in Leipzig, das UT seine Pforten, um ein Festival der Extraklasse zu präsentieren, das sich den experimentellen Nischen der Szene widmet und auch in diesem Jahr nicht wenige hochkarätige Gäste gewinnen konnte. Seit 2010 wird das Festival ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Wieder einmal öffnet mein Lieblingsschuppen in Leipzig, das <a href="https://www.facebook.com/utconnewitz/?fref=ts" target="_blank">UT</a> seine Pforten, um ein Festival der Extraklasse zu präsentieren, das sich den experimentellen Nischen der Szene widmet und auch in diesem Jahr nicht wenige hochkarätige Gäste gewinnen konnte.</strong></h4>
<p>Seit 2010 wird das Festival nun schon von <a href="https://www.facebook.com/SwanseaConstellation/?fref=ts" target="_blank"><strong>Swansea Constellation</strong></a> organisiert und konnte sich in dieser Zeit auch weit über Leipzig, Sachsen und Deutschland hinaus einen Namen machen. Über die drei Tage des Festivals hinweg wird jedoch nicht nur Musik geboten, auch Lesungen, Ausstellungen, Kolloquien und Filme gehören zum Programm des <strong>Doom Over Leipzig</strong>. All das wird in verschiedenen Örtlichkeiten im Leipziger Süden veranstaltet, die unweit voneinander entfernt sind, und deren Besuch bereits im Ticketpreis inbegriffen ist. Nachdem bereits seit Mittwoch die Ausstellung läuft und am Abend eine Lesung stattfand, die das Festival eröffnete, geht es für mich erst am Donnerstag los.</p>
<p>Nicht ganz pünktlich betrete ich das steinerne UT, während<strong> ULTHA</strong> gerade daran arbeiten, alles in Schutt und Asche zu legen. Kaum sichtbar, nur in rotem Licht und Nebel stehen die fünf Mannen aus Köln auf der Bühne und überzeugen mit ihrem eiskalten und rasenden Black Metal den bereits gut gefüllten Saal. Ein paar wenige Strahler leuchten Richtung Decke und erzeugen so den Eindruck von Säulen, die mich an Sakralbauten erinnern. Ein merkwürdiges, und dennoch sehr passendes Bild.<br />
Ganze 50 Minuten Spielzeit werden den Kölnern als erste Band gegönnt, was mich schwer begeistert und mir zeigt, dass auf dem <strong>Doom Over Leipzig</strong> niemand als Opener „verschossen“ wird, bevor die „großen Jungs“ spielen dürfen.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Nachdem <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> kürzlich nicht in Hamburg spielen durften <a href="https://silence-magazin.de/rechtsoffen-ultha-sagen-konzert-ab/" target="_blank">(wir berichteten)</a>, bin ich umso froher, beide nun hier sehen zu können. Auf einem linken Festival. Dessen Veranstalter ausdrücklich links sind. Im ausdrücklich linken Stadtteil Leipzigs. Ich verstehe den ganzen Wirbel nicht so richtig und hoffe nur, dass nicht durch irgendwelche irrsinnigen Assoziationen bestimmter Kreise bald der Ruf entsteht, dass das <strong>Doom Over Leipzig</strong> ein Grauzonenfestival wäre, da dort mal jemand gespielt hat, der mal jemanden kannte, der mal jemanden kannte, der mal mit <strong>INQUISITION</strong> gespielt hat. „Verrückte Zeiten“ denke ich mir, während ich meine Nackenmuskulatur bei dem abschließenden und grandiosen <em>&#8222;Fear Lights The Path (Close To Our Hearts)&#8220;</em> auf Betriebstemperatur bringe.</p>
<p>Ursprünglich sollten als zweite Band <strong>(DOLCH)</strong> die Bühne betreten, doch aufgrund von verspäteter Ankunft verschiebt sich der Ablauf etwas, weshalb nun <strong>WOE</strong> die Bühne betreten.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Während <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/"><strong>Jonas</strong> auf dem <strong>Vendetta Fest</strong></a> ganz begeistert von den Amerikanern war, springt bei mir der Funke heute nicht über. Handwerklich wird hier alles gut gemacht und auch auf Platte konnte das Quartett bislang beweisen, dass sie anständiges Songwriting durchaus beherrschen. Was mir heute aber den Zahn zieht, ist der undifferenzierte Sound, der mich keine einzige Gitarrenlinie heraushören und leider alles zu einem dröhnenden Einheitsbrei verkommen lässt, der keinen Spaß macht. Zusätzlich dazu passiert auch zwischen den Songs kaum etwas. Während man nach dem Eröffnungsstück noch etwas atmosphärischen Lärm macht, um notwendige Schraubereien am Drumset zu übertünchen, bleibt die Stille zwischen den weiteren Liedern ungefüllt. Ein halbherziges Heben der Bierflasche vom Bassisten ist die einzige Publikumsinteraktion – die weitestgehend unbeantwortet bleibt.</p>
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<p><strong>ORANSSI PAZUZU</strong> betreten die Bühne und brauchen zunächst eine gefühlte Ewigkeit für den Soundcheck. Doch das Warten lohnt sich! Denn spätestens mit dem zweiten Lied <em>&#8222;Saaturatio&#8220;</em>, dem Opener des letztjährig erschienenen und immer noch aktuellen Albums &#8222;Värähtelijä&#8220;, ziehen mich die Finnen in ihren Bann und haben mich bis zum Ende ihres Sets fest bei den Eiern!<br />
Mit vollem Körpereinsatz bietet das Quintett eine Show, die vor Energie nur so strotzt, weshalb sich diese auch umgehend auf das Publikum überträgt. Still stehen ist hier so gut wie unmöglich! Die repetitiven, fast schon postigen Strukturen, die bis zum Maximum Schicht um Schicht erweitert werden, lösen einen tranceähnlichen Zustand bei mir aus, der erst nach einer knappen Stunde enden wird. Besonders die Bühnenpräsenz von Keyboarder <strong>„EviL“</strong> bleibt mir im Gedächtnis, da dieser seine Tasteninstrumente völlig hemmungslos als Percussion benutzt, indem er mit Händen und Mikrofon auf ihnen herumtrommelt und dem Sound so eine weitere Nuance Wahnsinn und Atmosphäre hinzufügt. Was hier stattfindet, erinnert mich an Aufnahmen von Shows der großen <strong>SWANS</strong>, nur dass sich neben Riffs, Noise, Elektronik und Ethno-Schlagzeugmustern noch Black Metal hinzugesellt. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind eine Band, die die Welt braucht! Ich bin überwältigt.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Inzwischen sind <strong>(DOLCH)</strong> gut angekommen und werden entsprechend als vierte Band des Abends spielen. Leider verblasst der Auftritt ziemlich und wirkt sehr gezähmt, da <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> die Messlatte weit nach oben katapultiert haben. Während mir der Sound von <strong>(DOLCH)</strong> auf Platte extrem gut gefallen hat, kann dieser Eindruck heute leider nicht angemessen in die Liveumgebung transportiert werden. Dafür bekommt die Musik, die sonst wie eine hypnotische Mischung aus <strong>CHELSEA WOLFE</strong> und <strong>URFAUST</strong> klingt, heute einen merkwürdigen Gothicunterton, den ich ums verrecken nicht verstehen kann, da die namenlose Sängerin von <strong>(DOLCH)</strong> sonst alles andere als eine klischeebehaftete Symphonic-Metal-Amsel darstellt. Mit steigender Dauer der Show kommt zunehmend Stimmung auf und nüchtern betrachtet wird hier nichts falsch gemacht, allerdings krankt das Set an dem unfreiwillig bekommenen Slot als vorletzte Band des Abends, weshalb nicht das entfacht wird, was ich von &#8222;I &amp; II&#8220; kenne.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Es wird Zeit für den Headliner des ersten Tages: <strong>PALLBEARER</strong>. Obwohl mich das neue und gefeierte Album der Amerikaner noch nicht so sehr begeistern konnte, <a href="https://silence-magazin.de/pallbearer-ich-raste-vollends-aus/">wie es das bei <strong>Hannes</strong> geschafft hat</a>, erkenne ich eine gute Show, wenn ich sie sehe. Das Quartett ist heute mit einem wunderbar klaren, transparenten, vielleicht sogar dem besten Sound des Abends gesegnet. Allein diese Tatsache ist schon extrem viel wert, doch zusätzlich dazu sind <strong>PALLBEARER</strong> sowohl an den Instrumenten, als auch stimmlich äußerst souverän und grooven sich durch Songs ihrer drei Platten, was nicht nur mich zum Mitnicken, Schwelgen und begeistert sein einläd. Vielleicht sollte ich &#8222;Heartless&#8220; doch noch ein paar Hördurchläufe mehr widmen &#8230;</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Kurz nach 1 ist der erste Tag des <strong>Doom Over Leipzig</strong> gelaufen und ich mache mich auf den Heimweg. Heutiger Tagessieger für mich: <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Doch bereits morgen stehen die nächsten Köstlichkeiten auf dem Programm!</p>
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<p><a href="https://www.facebook.com/doomoverleipzig/?fref=ts" target="_blank">Doom Over Leipzig Facebook<br />
</a></p>
<p><a href="http://www.doomoverleipzig.com/" target="_blank">Doom Over Leipzig Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/im-sog-der-schwere-doom-over-leipzig-2017-tag-1/">Im Sog der Schwere &#8211; Doom Over Leipzig 2017: Tag 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das Vendetta Fest und Zecken (Tag 2, Samstag)</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 20 Apr 2017 06:30:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Samstag, 15.04.2017 Nach einer interessanten Erfahrung mit der deutschen Bahn in der vergangenen Nacht, mache ich mich erneut auf den Weg nach Berlin. Bei der Rückreise wollte mir die digitale Anzeige und die Durchsage am Bahnhof weismachen, dass mein Zug nicht von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/">Das Vendetta Fest und Zecken (Tag 2, Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4>Samstag, 15.04.2017</h4>
<p>Nach einer interessanten Erfahrung mit der deutschen Bahn in der vergangenen Nacht, mache ich mich erneut auf den Weg nach Berlin. Bei der Rückreise wollte mir die digitale Anzeige und die Durchsage am Bahnhof weismachen, dass mein Zug nicht von dem Gleis fährt, an dem er schon seit zehn Minuten steht. Zu meiner Erleichterung ist die zweite Hinreise sehr ereignislos und ich kann ein bisschen dösen. In meinem Alter das Gefühl zu haben, dass Festivals die so &#8222;spät&#8220; in der Nacht enden, besser um 13:00 Uhr starten sollten, ist glaube ich nicht gut. Warum man solche, um 18:00 Uhr endende Musik-Matinees für alte Säcke und Schlafwandler wie mich nicht veranstaltet, ist mir unerklärlich. Falls es euch genauso geht, lasst es uns ruhig wissen!</p>
<p>Angekommen auf dem Gelände steigt die Vorfreude wieder, schließlich ist das Line-Up des heutigen Abends voll mit bekannten Namen. <strong>ASH BORER</strong> habe ich noch nie wirklich eine Chance gegeben, aber die hier und da vernommenen Fetzen machen Lust auf mehr. Genau das gleiche betrifft die &#8222;Supergroup&#8220; <strong>VANUM</strong>. Dieses Projekt wird von <strong>K. Morgan</strong> (<strong>ASH BORER</strong>) und <strong>M. Rekevics</strong> (<strong>FELL VOICES</strong>, <strong>VORDE</strong>, <strong>VILKACIS</strong>) belebt und dürfte einen fetten Untergrund-Sound in petto haben. <strong>ULTHA</strong> und<strong> WOE</strong> hingegen sind mir schon mehr als bekannt, die ein oder andere Platte bewohnt mein Regal. Ob es live genauso monumental und episch wird, lässt sich nur anhand von Mundpropaganda erahnen. Noch leicht verschlafen mache ich mich erst auf zum Merchstand. Dort kaufe ich mir etwas von <strong>ULTHA</strong>, einfach um den Jungs etwas Support entgegenzubringen. Was diese netten, offenkundig linken Musiker innerhalb ihrer eigenen linken Szene erleben müssen, ist echt nicht mehr lustig. Frei nach dem Motto &#8222;Zecke frisst Zecke und der echte Nazi guckt zu&#8220; wurde bereits dem Veranstalter und Inhaber des Labels Vendetta Records <strong>Stefan Klose</strong> gedroht. Und das alles nur weil er eine Band unter Vertrag hat, die außerhalb von Antifa-Sicherheitszonen spielt. Unsere Meldung zur <strong>ULTHA</strong> und <strong>WOE</strong> betreffenden Show-Absage gibt es <a href="https://silence-magazin.de/rechtsoffen-ultha-sagen-konzert-ab/">hier</a>. Aber das war auch schon genug Geschwafel für heute &#8211; kommen wir zur Mucke.</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Mit einem freudigen Gefühl richte ich meine Aufmerksamkeit nun auf <strong>LYCUS</strong>. Werden sie eine genauso gute Eröffnung wie <strong>VERHEERER</strong> an den Start legen?<br />
Nach einer Pinkelpause für den Schlagzeuger legen die gut gelaunten US-Amerikaner los. Anhören tut sich die Kombination langsamer und unerwartet doomig. Spaß am Auftritt habe ich trotz der elendig langen Lieder. Etwas enttäuscht bin ich trotzdem, wenn ich sie mit ihren Gegenstücken vom gestrigen Tag vergleiche. Ich bräuchte vielmehr eine wutgeladenere Black-Metal-Dröhnung, als so viel Geplänkel aus Oakland. Dem Rest des Publikums scheint es besser zu gefallen und der Großteil nickt freudig mit. Aber was zum jetzigen Zeitpunkt meine Bedürfnisse nicht erfüllt, ist ja nicht gleich schlecht. Diese Gruppe kommt auf meine Beobachtungsliste. Da kommt noch was Großes auf uns zu, das Funeral-Doom-Ungeheuer <strong>LYCUS</strong>!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Das Tempo ziehen <strong>FÓRN</strong> zwar nicht an, bringen dafür aber mehr Groove mit. Ohne Rücksicht auf Verluste wird hier gedroschen und sich gar nicht mal so oft verspielt. An ihrer Spielart des Doom Metals haben sie viel Freude. Das überträgt sich auf die gespannten Zuschauer. Diese schunkeln fleißig zur Musik, kommen zum ersten Mal so richtig aus sich heraus. Sportlich präsentieren sich die Jungs auf der Bühne auch. Sie hampeln ordentlich herum und feiern ihre Musik. Da macht es Spaß zuzusehen, wie im <strong>MESHUGGAH</strong>-Shirt das Instrument geschwungen wird. Viel energischer. Jetzt bin ich zum Glück aufgewacht!</p>
 [<a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
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<p>Ob das nicht der freudigen Erwartungshaltung gegenüber <strong>WOE</strong> geschuldet ist, kann ich nicht so ganz nachvollziehen. Die Wege eines von allen Seiten zugequalmten Hirns sind unergründlich. Als die Truppe aus Philadelphia endlich die Bühne betritt, ist klar was gleich passieren wird. Wenigstens fragen die energetischen Jungs vorher, ob wir bereit für ihren &#8222;fast shit&#8220; sind. Und dann bricht es auch schon los. Eine Flutwelle aus Blast Beats und Riffs schwemmt mich weg. Das Letzte woran ich mich erinnere, sind die rhythmischen, immer schneller werdenden Bewegungen meines Kopfes. Wie ein Geisteskranker zu Headbangen, haben sich auch viele andere Besucher zum Tagesziel gemacht. Nur gut, dass <strong>WOE</strong> ihnen einen Anlass dazu geben. Die Geschwindigkeit ist dementsprechend gestaltet und bricht vielen den Nacken. Die ersten Windmills werden ausgepackt, gepogt hingegen nicht. Ein großes Tabu auf so kleinen und insbesondere Black-Metal-Konzerten. Scheint zu viel Bewegung zu sein. Wer hier moshen will, hört zu viel <strong>FIVE FINGER DEATH PUNCH</strong>. Zumal sich in einem Circle-Pit bei dieser Geschwindigkeit eh alle überschlagen würden.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Die erste wirkliche, mündliche Begrüßung auf dem gesamten Festival kommt von <strong>ULTHA</strong>. Sie gehen nicht nur auf die Kritik ein, die sie erhalten haben, sondern verurteilen auch die persönlichen Drohungen, die ihr Label ertragen musste. Sowas geht zu weit und die Band begrüßt jede fundierte Kritik an ihrem Vorgehen, solange sie nicht in Hass auf Dritte umschlägt. Was mich an dieser Sache wurmt, ist der Fakt, dass man Vendetta Records Steine in den Weg legt, nur weil eine Band sich aus ihrem linken Safe-Space heraustraut. <strong>Stefan Klose</strong> und seine Bands versuchen Black Metal auf der anderen Seite des Spektrums zu politisieren. Solche Bestrebungen als politisch links angesiedelter Wutbürger zu blockieren, ist einfach nur kindisch.<br />
Einen kleinen Seitenhieb erlaubt sich die Band jedoch: diejenigen, die <strong>ULTHA</strong> für einen solchen Auftritt verteufeln und zu Unrecht in die rechte Ecke drängen, hämmern in ihrem Zuhause nur auf die Tastatur. Und sie besitzen eine <strong>ADORO</strong> &#8211; oder war es <strong>ADORNO</strong> &#8211; Sammlung. Über solche generalisierenden Aussagen kann jeder denken was er möchte, einen wahren Kern hat sie jedenfalls.<br />
Musikalisch trägt ihr Auftritt schnell Früchte. Die Menge tobt über das ganze Set, bis ein besonderer Gast die Bühne betritt. Zusammen mit <strong>Rachel</strong> von <strong>ESBEN</strong> <strong>AND THE WITCH</strong> wird <em>&#8222;Mirrors In a Black Room&#8220;</em> umso schöner. Leider trifft sie bei langen Sätzen selten den Ton. Gut, dass wir für solche Situationen den Hall eingebaut haben. Da fällt sowas bei ihr und ihren männlichen Gegenstücken nicht auf. Den Rest des Sets spielt man sauber herunter. Mein gerechtfertigtes Festival-Highlight verlässt trotz vereinzelter Forderungen nach einer Zugabe die Bühne.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Können die so prominent besetzten <strong>VANUM</strong> da mithalten? Den schnellen Grundton behalten sie bei. Aber was definitiv auffällt sind die hervorgehobenen Melodien &#8211; und der Oberkörper des Sängers und Gitarristen. Der sieht zum Anbeißen aus! Allerdings genieße ich die von seiner Band erzeugte Klangwelt viel mehr als seine behaarte Brust. Der Untergrund-Promi brüllt so betont in das Mikrofon, dass einem die Haare zu Berge stehen. Zur Freude der Damenwelt steht seine Behaarung nicht im Weg, um seine Muskeln beim Singen spielen zu sehen. Da wird bestimmt der ein oder andere Mann, der nicht den Blick nach unten richtend headbangt, schnell neidisch oder erregt. Suchts euch aus. Genauso aggressiv wie sein Auftreten ist, hört sich <strong>VANUM</strong> an. Die rohen Töne, die mir gestern gefehlt haben, werden hier ausgefüllt.</p>
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<p>&nbsp;</p>
<p>Den krönenden Abschluss bekomme ich leider erneut nicht ganz bis zum Ende mit. <strong>ASH BORER</strong> spielen ein ausgewogenes Set, das sowohl Fans als auch Neueinsteiger begeistern dürfte. Mit <strong>VANUM</strong>s ungebremster Euphorie hat das nicht viel zu tun. Die Amis spielen einen viel kalkulierter und melodischer klingenden Black Metal. Und das gefällt mir durchaus! Leider reichen weder Geld noch Zeit, um sich eine Platte oder CD mitnehmen zu können. Da hätte ich wohl lieber auf meine Dosis materieller Selbstverwirklichung vorhin am Merch-Stand verzichten sollen. Nichtsdestotrotz ist die Musik genau der richtige, nach einer Weile verhallende Wegbegleiter für meinen Spaziergang in Richtung Bahnhof. Im Zug sitzend, kommt der Wunsch auf, dieses tolle Festival nächstes Jahr noch einmal zu besuchen. Hoffentlich hat es bis dahin Bestand und das Label hält an seinen Idealen fest &#8211; weiter so <strong>Stefan</strong>!</p>
<p>Vielen Dank an <b>Void Revelations</b>&nbsp;(<a href="https://www.voidrevelations.com/">www.voidrevelations.com</a>)&nbsp;für die wunderschönen Fotos.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-vendetta-fest-und-zecken-tag-2-samstag/">Das Vendetta Fest und Zecken (Tag 2, Samstag)</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rechtsoffen?-Ultha erhalten Konzertabsage</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 14 Apr 2017 18:12:14 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>2017 steht mehr denn je für Fortschritt, aber auch für eine Szene, in der ein großes Durcheinander herrscht. So auch beim Thema Black Metal. Mehr und mehr Bands werden dem &#8222;Grauzone-Bereich&#8220; zugeordnet, obwohl die Beweislage manchmal mehr als lächerlich erscheint, NSBM-Bands sprießen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>2017 steht mehr denn je für Fortschritt, aber auch für eine Szene, in der ein großes Durcheinander herrscht. So auch beim Thema Black Metal. Mehr und mehr Bands werden dem &#8222;Grauzone-Bereich&#8220; zugeordnet, obwohl die Beweislage manchmal mehr als lächerlich erscheint, NSBM-Bands sprießen wie Pilze aus dem Boden. Bands wie <strong>ULTHA</strong> geraten mittendrin in ein Sperrfeuer, das sich nicht so schnell löschen lässt.</p>
<p>Die Gründe dahinter sind jedoch durchaus ernst zu nehmen. Wenn Musiker in ihren Texten, oder Statements offen rechte Propaganda vertreten, auch ein direktes Gespräch, das nur bestätigt, dann besteht ein berechtigter Grund zur Sorge. Bei Bands hingegen, die keine faschistischen oder rassistischen Haltungen in ihren Lyrics oder Aussagen verwenden, sollte man so mit seinen voreiligen Schlüssen auf der Hut sein. Seien wir doch ehrlich: Viele von den Bands die wir mögen, sind schon einmalig oder mehrmals in Kontakt mit rechten Musikern gekommen. Ob gemeinsame Liveauftritte, Split-LP&#8217;s oder auch die Freundschaft zu den Musikern dahinter. All das macht es nicht einfacher zu unterscheiden, was für einen selber vertretbar ist oder nicht.</p>
<h4>Ultha wagen den Schritt</h4>
<p>Vor Kurzem musste sich die (eindeutig dem linken Spektrum zu gehörige) Gruppe <strong>ULTHA</strong> ihren eigenen Leuten Rede und Antwort stehen. Grund dafür: ein gemeinsamer Auftritt am 16.04.2017 auf dem &#8222;Sathanas in Gloriam V&#8220; in Rotterdam mit der (früher zwielichtigen) Band <strong>INQUISITION</strong>. Das amerikanische Duo, welches zumindest in den alten Tagen rechtsoffenes Verhalten an den Tag legte, ist unter anderem der Zündstoff für viele Anschuldigungen <strong>ULTHA</strong> gegenüber.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_16245" aria-describedby="caption-attachment-16245" style="width: 590px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-16245 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/ultha-band-2.jpg" height="401" width="600" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/ultha-band-2.jpg 600w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/ultha-band-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/04/ultha-band-2-360x240.jpg 360w" sizes="auto, (max-width: 600px) 100vw, 600px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-16245" class="wp-caption-text">Trotz deutlicher Abgrenzung im Gespräch: Ultha</figcaption></figure>
<p><em>Hier ein Auszug aus ihrem Statement: </em></p>
<blockquote><p>&#8222;Mit der Zusage zu besagtem Festival haben wir uns weit aus dem Fenster gelehnt und für eine Kontroverse gesorgt deren Ausmaß wir unterschätzt haben. Die mehr als zweifelhafte Vergangenheit von Inquisition war uns im Vorfeld nicht gänzlich bewusst. Wie in unserem vorigen Statement schon erwähnt, verlassen wir uns auf Aussagen von Menschen denen wir vertrauen. Auch wenn es nach außen so gewirkt haben mag, war es nicht unser<br />
Anliegen Inquisition zu verteidigen, aber wir glauben daran, dass Menschen sich&nbsp; ändern können. Klar ist und bleibt für uns – wir werden Rassismus und Rechtsradikalität niemals tolerieren. Deswegen werden wir die Show am Sonntag spielen, mit all den Konsequenzen die wir bereits jetzt zu spüren bekommen.&#8220;</p></blockquote>
<h4>Konsequenzen Teil 2</h4>
<p>Als ob das noch nicht reicht, bekommen zusätzlich die Veranstalter sowie das Label von <strong>ULTHA</strong> Drohungen und Anfeindungen.</p>
<p><em>Doch es kommt noch dicker:</em></p>
<blockquote><p>&#8222;Wir sind gerade 150km vor Hamburg und wurden informiert, dass wir heute&nbsp;Abend doch nicht auf dem Droneburg spielen dürfen. Dies gilt für Woe als auch Ultha.<br />
Die Begründung ist, dass wir angebliche NSBM Bands &#8222;reinwaschen&#8220; würden.</p>
<p>Es tut uns sehr leid für alle die uns und Woe sehen wollten.&#8220;</p></blockquote>
<p>Das schrieb die Band am 14.04.2017. Eigentlich ein Trauerspiel für die Interpreten und ein Armutszeugnis dafür, wie weit manche Herrschaften vorgehen, weil etwas nicht in ihr Weltbild passt. Ich betone es noch mal: Wir haben es mit Leuten zu tun, die alles andere als rechts sind.</p>
<p>Andererseits muss klar gesagt werden, wenn man mit solchen Artisten spielt, ist es abzusehen, das sich die Kritiker melden. Sich über die Bands zu informieren, mit denen man die Bühne teilt, ist (leider) unerlässlich geworden. Auch wenn man selber nicht in Richtung braunen Sumpf schielt, um dort eine neue Heimat zu suchen. Sonst bleiben solche Erlebnisse wie Pech an einem haften. Und die Erklärungswelle ebbt nicht so schnell ab.</p>
<p>Bilde dir <a href="https://www.facebook.com/templeofultha/">HIER</a> deine eigene Meinung.</p>
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		<title>V wie vorzüglich &#8211; Vendetta Fest</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 01 Apr 2017 07:12:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;">Ihr habt keinen Bock auf Osterbräuche und dergleichen? Fasten ist euch kein Begriff? Die Manifestation des Atheismus in musikalischer Form gefällt euch besser als ein religiöses Fest? Dann dürfte euch die dritte Ausgabe des Vendetta-Fests am Karfreitag, den 14.04., in Berlin gefallen. Im Tiefgrund spielt in zwei Tagen das Beste, was der Cascadian Black Metal zu bieten hat. Auch deutsche Szene-Bekanntheiten wie <strong>ULTHA</strong> und <strong>FYRNASK</strong> darf jeder Zuschauer genießen! Wer da nicht kommt, um dieser großartigen Auswahl von Vendetta Records zu lauschen, der hat nicht mehr alle Plattenteller im Regal.</p>
<p><span id="more-15729"></span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" width="828" height="315" class="wp-image-15737" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n.jpg 828w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n-300x114.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/14716035_10210551235638014_4934257325067829782_n-750x285.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 828px) 100vw, 828px" />
<p>&nbsp;</p>
<p><!--more--></p>
<p>Als ob ein Line-Up mit<strong> ASH BORER</strong> und <strong>SOLBRUD</strong> noch nicht ausreichen würde, hat man sich kurzerhand <strong>HEXER</strong> geschnappt. Die präsentieren dort ihr&nbsp;neues Album erstmals in voller Länge. Wem die Deutschen in <strong>VERHEERER</strong> zu schnell und melodisch sind,&nbsp;nickt halt langsam zu <strong>FÒRN</strong> mit. Eins ist klar, es wurde sich um ein gutes und solides Programm bemüht, bei dem&nbsp;viele im Atmospheric Black Metal- Untergrund bekannte Bands in toller Atmosphäre aufspielen.</p>
<p>Das <em><strong>Silence</strong></em>-Magazin wird natürlich für alle, die es nicht schaffen, vor Ort sein und das Spektakel in schriftlicher Form festhalten. Mein persönliches Highlight dieses Line-Ups sind <strong>WOE</strong>, die mit ihrem neuen Album &#8222;Hope Attrition&#8220; den perfekten Nachfolger für &#8222;A Spell For The Death Of Man&#8220; rausgebracht haben. Wer die US-Amerikaner und alle anderen Bands hören möchte, sollte&nbsp;<a href="https://vendetta-records.bandcamp.com/album/vendetta-fest-2017-compilation">hier</a> den kostenlosen Sampler von Vendetta Records herunterladen. Unschlagbar ist bei diesem Festival vor allem der Preis. Für 36, 00 Euro (zzgl. Versand) lass ich mich jedenfalls gern von diesen elf Bands berieseln! Einziger Nachteil: Übernachtungsmöglichkeiten gibt es in Berlin zwar zur Genüge, aber euer Zelt müsst ihr wahrscheinlich zu Hause lassen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Tickets zur Veranstaltung bekommt ihr im <a href="http://vendettarecords.bigcartel.com/product/vendetta-fest-2017-ticket">Shop von Vendetta Records</a>&nbsp;</p>
<p><a href="https://www.facebook.com/events/309856239396520/">Hier geht&#8217;s zur Veranstaltungsseite auf Facebook</a></p>
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		<item>
		<title>DEAF ROW FEST V &#8211; von Jena vereint.</title>
		<link>https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-v-2016-jena</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 19 Sep 2016 15:21:52 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/">DEAF ROW FEST V &#8211; von Jena vereint.</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag war es nun endlich soweit – das lange schon im Kalender vermerkte <strong>Deaf Row Fest</strong> fand in Jena statt. Für mich eine Premiere. Also nicht nur, dieses Festival besuchen zu können, sondern auch, im Kassablanca zu sein. Und in Jena. Vorbeigefahren war ich schon. Was mir auffiel? Platten natürlich. Überall. Zu meiner Erleichterung löste sich aber die Befürchtung, Jena bestehe ausschließlich aus grau-braunen Klotzbauten, in Wohlgefallen auf. Auf dem Hof des liebevoll „Kassa“ genannten Clubs empfängt mich viel Bunt, viel Graffiti, ausrangierte Zugwaggons. Ich bin erstmal reizüberflutet. In Begleitung des <a href="http://fb.me/schneemensch">Yetis</a>, der mir heute in Sachen Fotos an die Seite gegeben wurde, und <a href="https://www.facebook.com/aehm.net">aehm</a>, dem DJ des Abends, der mit seinem Tun in den Umbauphasen geschickt die Konzepte der Bands aufgreifen wird und so die Pausen mit Musik füllt, betrete ich den Club.</p>
<blockquote>
<h3>Schön hier. Schön groß. Und übersichtlich.</h3>
</blockquote>
<p>Auf den ersten Blick mangelt es an nichts, auf den zweiten auch nicht: eine gut ausgestattete Bar bietet Getränke zu humanen Preisen und lädt zum Herumlümmeln ein. Der Konzertraum ist groß, hoch und beherbergt eine Empore, die mir am späteren Abend eine angenehme Ruhezone bieten soll. Garderobe – check. Plattenstand – check. Toiletten – check. Alles sehr angenehm hier. Draußen werden frisch zubereitete Burger und andere Leckereien angeboten, was mir als dauerhungriger Mensch natürlich sehr entgegenkommt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/i1wC47fNxBM?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nachdem meine Besichtigung abgeschlossen ist, beginnt auch schon die erste Band. Trotz des zeitigen Konzertbeginns ist das Kassa schon gut gefüllt. <strong>JAGUWAR</strong> aus Dresden müssen keinesfalls vor leerem Haus spielen, was mich sehr freut. Sie servieren eine Mischung aus Noise-Pop und Shoegaze. Ich bin ja vorher schon gespannt gewesen, wie das vermutlich hauptsächlich eher raueren Tönen zugeneigte Publikum auf die verträumt, zuckerwattige Musik der drei reagiert. Im Laufe des Konzerts ergreifen tatsächlich auch nur sehr wenige Gäste die Flucht. Bevor ich allerdings weiterschreibe, muss ich ehrlich zugeben – ich bin der bittersüßen Atmosphäre, die <strong>JAGUWAR</strong> verbreiten, schon sehr lange verfallen. Das heißt so viel wie: Das Licht geht aus, die Dioden an den zahllosen Amps leuchten, der Nebel rauscht aus der Maschine und ich bekomme Gänsehaut, noch eh der erste Ton erklingt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="446" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/thumbs/thumbs_Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" data-title="Jaguwar-15-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/jaguwar_dr2016/thumbs/thumbs_Jaguwar-15-DeafRow2016.jpg" alt="Jaguwar-15-DeafRow2016" width="324" height="216" /></a></p>
<p>Das Licht geht an, die ersten Akkorde werden in den Raum gestellt und die Schatten der Musiker schneiden sich entlang ihrer Silhouetten durch das Licht. Ich werde von einer Soundwand sanft, aber fest, umschlossen und trotz der Lautstärke und Wucht, die mich vereinnahmt, entsteht eine äußerst träumerische Atmosphäre. Vermutlich baut sie sich durch den gelungenen Wechselgesang von Gitarrist und Bassistin auf, welchen beide klagend, fast ningelig, aber voller Substanz in den Stimmen über die instrumentale Basis erheben. So sehr, wie die Musik schwebt, wird sie durch das präzise, schnörkellose Schlagzeugspiel zusammen und vom präsenten Rickenbacker-Sound am Boden gehalten. Wie sich der Sound am besten beschreiben lässt? Ich denke, er ähnelt am ehesten der Lieblingskassette, die wieder und wieder und wieder abgespielt wurde. So lange, bis sie anfing zu leiern und Tonalitäten verzerren. Wo jeder vernünftige Mensch gesagt hätte: „Hau weg das Ding, das kann sich ja keiner mehr anhören“, setzt der Gitarrensound an und legt noch eine Schippe Achtzigerjahre-Atmosphäre drauf. Vielleicht so wie bei <strong>THE CURE</strong>. Oder <strong>NEW ORDER</strong>. Nur mächtiger.</p>
<p>Amps machen laut. Und viele Amps machen noch viel mehr laut. Und noch mehr Überlagerungen. Wahnsinn. Der Gitarrist spielt über vier Amps, wovon – nach seiner Aussage – immerhin einer das Clean-Signal rausgibt. Ich als Mensch mit wenig Hintergrundwissen zu Technik, freue mich einfach über die Vielschichtigkeit, die mir hier in Sachen Sound geboten wird. Zu den vielen Amps kommt ein Pedalboard, welches seinesgleichen sucht. Unserem teaminternen &#8222;Tech-Nick&#8220; <a href="https://silence-magazin.de/author/robert/">Robert</a> gehen bei dem Anblick gelinde gesagt die Augen über.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/Watered-14-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="482" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/Watered-14-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/thumbs/thumbs_Watered-14-DeafRow2016.jpg" data-title="Watered-14-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-right alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/watered_dr2016/thumbs/thumbs_Watered-14-DeafRow2016.jpg" alt="Watered-14-DeafRow2016" width="351" height="234" /></a></p>
<p>Nach <strong>JAGUWAR</strong> folgen <strong>WATERED</strong>, die nach einem verheißungsvollen Soundcheck pünktlich ihre Show beginnen. Nachdem die Empore während des Openers noch unbesetzt war, füllt sich der Platz oben auch so langsam. Ich befinde mich im Gespräch mit Freunden und bemerke nicht einmal richtig, dass <strong>WATERED</strong> bereits zu spielen beginnen. Bedrohlich braut sich etwas zusammen. Vor allem schwer und sehr langsam wälzt sich der Sound durch den Raum. Zunächst trägt sich der Gesamtklang eine ganze Weile komplett über den druckvollen und warmen Bass-Sound, der meinen Hörgewohnheiten in seinem Charakter sehr entgegen kommt. Ich bin mir nicht sicher, ob es beabsichtigt ist, dass die Gitarren so im Hintergrund agieren. Sie sind schwer greifbar und schaffen es dennoch irgendwie, etwas zur Atmosphäre beizutragen. Darin sind sie aber nach meinem Ermessen eindeutig nicht präsent genug und fallen regelrecht hinten runter. Dieses Ungleichgewicht scheint sich aber mit der Zeit aufzulösen. Die deutlich düsterere Schwester des Post-Rock, den die Jungs da auf der Bühne hervorzaubern, wird lichttechnisch durch den regelmäßigen Einsatz von Strobo unterstützt. <strong>WATERED</strong> bauen durchaus Atmosphäre auf, sind aber wenig innovativ in dem, wie sie ihre Songs entwickeln. Ich kann diesen Stillstand in dem Moment nicht gut ertragen, vielleicht weil mir einfach die Geduld fehlt. Die Zeit, bis <strong>ULTHA</strong> aufspielen, verbringe ich damit, mich weiter umzusehen. Dabei entdecke ich, dass es im Kassa noch einen Indoor-Raucher-Bereich gibt. Wie praktisch, vor allem heute, wo es draußen immer wieder nass von oben herunterkommt.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" rel="" data-image-id="612" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/thumbs/thumbs_DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" data-title="DeafRow2016-Impressionen-4" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-left alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/deaf-row-2016-impressionen/thumbs/thumbs_DeafRow2016-Impressionen-4.jpg" alt="DeafRow2016-Impressionen-4" width="303" height="202" /></a></p>
<p>Punkt 20:00 Uhr starten <strong>ULTHA</strong> die Dampfwalze, die den Club mit einem Teppich aus finsterstem Geschrote überzieht. Ich beschließe spontan, mich auf die Empore zu begeben und dem Spektakel in entspannt, sitzender Position beizuwohnen. Auf das Geschrote legt sich ein mit viel Hall besetzter Gesang, der wütend und verzweifelt die Atmosphäre zerschneidet. Ja, hier bin ich richtig. Ich lasse mich vom Black-Metal der Kölner vereinnahmen und nicke unvermeidbar mit dem Kopf mit. Die düstere Grundstimmung wird vor allem durch tiefe Frequenzen und ein sehr aufgeräumt wirkendes Schlagzeug getragen. Wenn ich nun nicht oben auf der Empore säße, würde ich vermutlich direkt unten am Bühnenrand stehen und all die Verzweiflung, die ich in den letzten Ecken meiner Seele finden könnte, herausschreien.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Herrlich, so muss das sein!</h3>
</blockquote>
<p>Was mich etwas verwundert, ist, dass im Publikum relativ wenig Bewegung ist. Trotz oder vielleicht genau wegen der Exzessivität, die hier an den Tag gelegt wird, fliegen nur sehr wenige Haare durch die Luft. Auch das ausschließlich rote Standlicht, in dem sich die schwarzen Silhouetten der Musiker scharf abzeichnen, bringt nicht mehr Bewegung in die Sache, dafür aber eine auf seltsame Art und Weise sehr kuschelige Stimmung. Als ich mich grad in meine Melancholie rutschen lasse, kündigt mir meine fotografierende Begleitung frustriert an, Bands mit diesem Lichtkonzept in Zukunft zu boykottieren (Wozu das geführt hat, seht ihr nun an den Fotos von <strong>ULTHA</strong>. Sie sind schwarz-weiß). Schade um die Fotos. Doch zurück zur Musik an sich. Die Kölner Kapelle hat Lukas, die kleine süße Lokomotive, zu einem großen, alles niederwälzendem Stahlross erzogen, das sich gnadenlos seinen Weg in mein Herz bahnt. So überwältigt ich bin – nach zwanzig Minuten der Show hat sich dieser Effekt bei mir leider bereits abgenutzt. Das liegt möglicherweise daran, dass ich oben auf der Empore recht weit weg vom Geschehen bin. Aber wie bereits erwähnt, bewegt sich unten auch nicht besonders viel. Die Musik ist doch recht gleichförmig, das Tempo über viele Songs gleich und die Tonalitäten ähnlich. Und so wird das Geschrote zum Rauschen eines Sound-Meeres, von dessen Horizont verzweifelte Schreie des schiffbrüchigen Sängers an mein Ohr getragen werden.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/Ultha-4-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="459" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/Ultha-4-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/thumbs/thumbs_Ultha-4-DeafRow2016.jpg" data-title="Ultha-4-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/ultha_dr2016/thumbs/thumbs_Ultha-4-DeafRow2016.jpg" alt="Ultha-4-DeafRow2016" width="328" height="218" /></a></p>
<p>Zurück vom Meer bewege ich mich mal hinaus, um die angebotenen Burger zu verkosten. Da gibt es nichts zu meckern. Das Preis-Leistungsverhältnis ist gut, die Zutaten frisch und der Sättigungseffekt vorhanden. Vorerst. Wie es eben immer so mit Burgern ist. Wirklich auf Dauer machen die leider nicht glücklich. Den Magen gefüllt und die Lunge mit frischer Luft versorgt, besorge ich mir eine Brause und beobachte am Bühnenrand das geschäftige Treiben auf selbiger. Nachdem<strong> JAGUWAR</strong> mit viel schwerem und großen Gerät aufgefahren haben, schrumpft die Bühnenbestückung von Band zu Band immer weiter zusammen. <strong>RADARE</strong> bauen sich regelrecht einen Arbeitsplatz. Aufgeräumt, luftig, wenige Amps und doch viel Instrumentarium wird auf der Bühne verteilt. Keyboard, Sampling-Station, Posaune, Klarinette, noch ein Keyboard und dazu die Standard-Bandbesetzung. Meine Neugier auf das, was mich erwartet, steigt weiter, als ich begreife, dass all diese Instrumente von nur vier Personen bedient werden.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Multi-Intrumentalisten &#8211; sowas find&#8216; ich ja immer gut.</h3>
</blockquote>
<p>Mit einer überschaubaren Verzögerung von zwanzig Minuten betritt die Kombo die Bühne und empfängt das Publikum mit einem eingesprochenen Intro, welches von langsam, tragender, regelrecht gesetzt wirkender Musik abgelöst wird. Ich fühle mich sofort, als würde vor meinem inneren Auge eine Western-Film-Szenerie ablaufen können. Nein, nicht so, wie ihr denkt. Ohne Peng-Peng und klagende Mundharmonikasequenzen. Vielmehr die Musik, zu der ein Lonesome Rider durch die verlassene Western-Stadt zieht. Ich entschließe mich dazu, ein weiteres Mal die Empore aufzusuchen. Ich finde dort einen guten Sitzplatz und kann mich hinwegträumen. Zuverlässig, wie auch schon bei den anderen Bands, habe ich sowohl oben als auch unten vor der Bühne sehr ausgewogenen Sound. Angemessen druckvoll, aber nicht unnötig laut. Vor allem bei der vielschichtigen Musik, die <strong>RADARE</strong> auffahren, kommt dieser Umstand besonders positiv zum Vorschein. Auch bei Passagen, die nur durch einzelne Instrumente, wie beispielsweise Keys und Posaune bespielt werden, bricht die Atmosphäre nicht ein. Ich bin davon begeistert, mit welcher Leichtigkeit und welchem Minimalismus die Vier es bewerkstelligen, ein so vereinnahmendes und rundes Klangbild zu schaffen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/Radare-4-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="502" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/Radare-4-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/thumbs/thumbs_Radare-4-DeafRow2016.jpg" data-title="Radare-4-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/radare_dr2016/thumbs/thumbs_Radare-4-DeafRow2016.jpg" alt="Radare-4-DeafRow2016" width="327" height="218" /></a></p>
<p>Die Langsamkeit in der Musik verlangt mir als Hörer ab, mich von Erwartungen und dem Warten auf Aktion zu distanzieren. Ich lenke meine Aufmerksamkeit also auf das Tun der Musiker und stelle fest, dass sich hinter der Getragenheit und der Langsamkeit raffinierte Kompositionen verbergen. Vor allem die so organisch verlaufenden Harmoniewechsel vollziehen sich fast nicht wahrnehmbar und zaubern mir mit ihrer eleganten Verspieltheit ein Dauergrinsen aufs Gesicht. Zeitweise wird die Western-Szenerie vor meinem inneren Auge von einem im Wald spielenden Horrorfilm abgelöst. Bassfrequenzen, die meine Schädeldecke erzitten lassen, durchzogen von spitzen Gitarrensounds, lehren mich das Gruseln. Doch <strong>RADARE</strong> kehren zuverlässig zum Western-Theme zurück. Neben eher klassischen Effekten spielt die Band auch mit eher ungewöhnlichen Variationen, die dazu führen, dass zum Beispiel eben die Gitarre, mit dicker Zerre und Bendings bis zur Kniekehle versehen, kaum mehr als solche zu identifizieren ist. Im Gesamtkonzept Bläser einzubinden und sogar zwei Keyboarder am Start zu haben, ist auch etwas sehr Erfrischendes, was ich in der Form bisher nie gesehen habe.</p>
<p>Während ich mich noch so davonträume, beenden <strong>RADARE</strong> nach gefühlt viel zu kurzer Zeit ihre Show. Langsam fange ich mich wieder und beschließe, noch einmal draußen herumzustromern und mir einen weiteren Burger einzuverleiben. Wie ich schon befürchtet hatte, hatten jedoch andere vermutlich ähnlich gefräßige Gäste bereits alles aufgegessen. Schade, dann wird es wohl doch noch ein Getränk. Ich platziere mich drinnen am Tonpult und warte auf <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong>. Robert, der sich ebenfalls nach Jena bewegt hat, freut sich unheimlich, weil sie zum Soundcheck einen Song von <strong>MGLA</strong> covern. Ich freue mich einfach, weil der Drummer schon vor Anfang der Show ordentlich Ballett macht. Mit ein wenig weiterer Verzögerung beginnt die Kapelle aus Nantes ihren Auftritt. Ich bin geblendet.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Der Strobo überfordert kurzzeitig meine Synapsen.</h3>
</blockquote>
<p>Nach dem ruhigen, einlullenden Soundtrack, den ich vorher genießen konnte, weckt mich diese um einiges aktivere Band wieder auf. Black Metal steht nun auf dem Plan. Die Lichtshow ist aktiver, die Musik vorsichtig gesagt treibender. Was mir hier an Angryness und Power entgegengebracht wird, ist beeindruckend. Der Abriss kommt Genre-typisch mit zerstörerischen Walzenparts daher, die immer wieder zu zerrütteten, leiseren Parts abebben, um anschließend in eine weitere Welle Zerstörung zu erwachsen. Tatsächlich habe ich zu <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> recht wenig zu sagen, weil sie ihrem Metier entsprechendes Instrumentarium auffahren und dieses ohne Frage auch umzusetzen wissen. Ich stehe einfach nur da und lasse mir die Gehirnwindungen durchpusten.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="530" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/thumbs/thumbs_RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" data-title="RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/regarder-les-hommes-tomber_dr2016/thumbs/thumbs_RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016.jpg" alt="RegarderLesHommesTomber-19-DeafRow2016" width="329" height="219" /></a>Nach dieser klassischen Zerstörungswelle habe ich mein Müdigkeitstief zunächst überwinden können und beobachte das emsige Treiben zum Umbau. Die nun folgende Band hat ähnlich <strong>RADARE</strong> einige Instrumente dabei, die über die Standard-Besetzung hinausgeht. Zum Beispiel eine Schatzkiste. Oder so etwas ähnliches. Darin befindet sich ein Blasebalg. Klingt ein bisschen wie eine Drehorgel. Außerdem erblicke ich ein lautenähnliches Zupfinstrument, das vermutlich östlichem Ursprungs ist. Auch eine ganze Palette Percussionsinstrumente liegt bereits herum – Rasseln, Schellen, Glocken verschiedener Formen und Größen. Mit Beginn der Show wird in regelmäßigen Abständen wieder der Strobo angeworfen, was ich inzwischen schon recht nervig finde. <strong>THE BLACK HEART REBELLION</strong> legen los und werfen mich dank ihrer Instrumente direkt in Ethno-ähnliche Strukturen. Der Gesang ist angemessen präsent, die Stimme sehr angenehm. Die gesungenen Melodielinien und Percussion sowie dazu passend das sehr warme, orangene Licht erzeugen eine äußerst epische Atmosphäre. Die Bandmitglieder interagieren stark miteinander und bringen Bewegung auf die Bühne. Hier geht es viel um Show. Ich bin ja hinsichtlich Shows eher der Freund des Minimalismus – ich finde übertriebenes Herumgehampel vor allem eins, nämlich albern. So auch hier. Schön anzusehen ist es dennoch, wie die wehenden Haare Wirbel in den Bühnennebel treiben. Die Übertriebenheit ihrer Gesten tut der Tatsache, dass diese Band ihr Handwerk versteht, jedoch keinen Abbruch. Sie haben Mut zu langsamen, tragenden und mit wenig Aktion gefüllten Parts, die fast ausschließlich vom stetig leicht leiernden Gesang getragen werden. Für mich ist diese Art Musik ein unbekanntes Konzept, das ich am ehesten als Mischung aus Ambient, Post-Rock und Doom, die mit nativen Elementen durchwachsen ist, beschreiben würde. All das vorgetragen mit einer ordentlichen Ladung Pathos.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="568" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/thumbs/thumbs_TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" data-title="TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/the-black-heart-rebellion_dr2016/thumbs/thumbs_TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016.jpg" alt="TheBlackHeartRebellion-13-DeafRow2016" width="332" height="221" /></a>Nach zwanzig Minuten hat sich mein Interesse an der Musik der Belgier langsam aber sicher verflüchtigt, da ich den Eindruck gewinne, sämtliche, nun folgende Melodielinien, bereits von ihnen gehört zu haben. Da sich die Show dauerhaft auf einem Drama-Level von 100% bewegt und mir die Luft im Kassa inzwischen wirklich unangenehm wird, verlasse ich den Konzertraum vorerst. Ich weiß tatsächlich nicht, wie sich die Zeit bis zum Beginn der letzten Band so verziehen konnte, aber der erste Ton, den<strong> CELESTE</strong> von sich geben, erklingt mit einer ganzen Stunde Verspätung. Das Kassa ist immer noch voll, was mich aufgrund der vorangeschrittenen Uhrzeit (es ist inzwischen fast halb Zwei) doch verwundert. Gut, die Franzosen wurden mir ja schon von vornherein als akustisches sowie optisches Sahneschnittchen angepriesen. Daran wird es wohl liegen.</p>
<p><a class="ngg-fancybox" title=" " href="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/Celeste-4-DeafRow2016.jpg" rel="" data-image-id="601" data-src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/Celeste-4-DeafRow2016.jpg" data-thumbnail="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/thumbs/thumbs_Celeste-4-DeafRow2016.jpg" data-title="Celeste-4-DeafRow2016" data-description=" "><img loading="lazy" decoding="async" class="ngg-singlepic ngg-none alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/gallery/celeste_dr2016/thumbs/thumbs_Celeste-4-DeafRow2016.jpg" alt="Celeste-4-DeafRow2016" width="320" height="213" /></a>Wieder meinen Platz am Tonpult eingenommen, erwarte ich gespannt, was nun passieren wird. Die Bühne ist dunkel. Komplett. Nur an der Seite sieht man zunächst die eine oder andere Amp-Diode rot leuchten. Dass dort Musiker auf der Bühne sind, wird erst sichtbar, als selbige ihre Kopflampen anmachen. Keine Silhouette, kein Schatten verrät, wo sie sich befinden. Nur ihre roten Lichter lassen es erahnen. Den nickenden Kopfbewegungen der Musiker folgend, sehen die Lichtkegel aus, als stammten sie von verwirrten Leuchttürmen. Nach dem ruhigen, getragenen Intro folgt ein atemberaubendes Gewitter aus Krach und Geschrei, untermalt mit aggressiven Strobo. Eisbrecher-gleich schiebt sich die undifferenzierte, aber keinesfalls unangenehme Soundwand durch den Saal. Was genau hier passiert, lässt sich schwer in Worte fassen – aber es ist laut. Es ist überbordend. Es ist verzweifelt. Letzteren Eindruck hinterlässt hauptsächlich die schneidende Reibeisenstimme. Darunter bewegt sich einiges, nach wie vor kann ich allerdings nicht differenzieren, was genau geschieht. Ich stelle nach einer Weile der Eingewöhnung erstaunt fest, dass die Musik sogar etwas Orchestrales an sich hat. Alles in allem könnten<strong> CELESTE</strong> mit ihrer Show sehr gut den Soundtrack zu einem depressiven Schub, der dich verzweifelt in der Ecke kauern lässt, geschrieben haben. Einfach nur der Wahnsinn. Mir gefällt die Mischung aus Sludge und Post-Hardcore, die die Band auf den Saal niederprasseln lässt, ausgesprochen gut. Ob ich mir sowas Zuhause auch anhören würde, wage ich allerdings zu bezweifeln.</p>
<blockquote>
<h3 dir="LTR" align="LEFT">Der Tag danach. Ich ziehe Bilanz.</h3>
</blockquote>
<p>Dass der Abend sehr anstrengend werden würde, weil sich sieben Bands gegenseitig die Klinke in die Hand geben, hatte ich ja vorher schon geahnt. Dass ich erst halb fünf im Bett sein sollte, befürchtet. Doch die Anstrengungen waren den Abend absolut wert. Ich habe so viele verschiedene neue Eindrücke sammeln können, eine tolle Location kennengelernt und war endlich mal in Jena. Für das kommende Jahr nehme ich mir vor, wieder zum <strong>Deaf Row</strong> ins Kassa zu fahren. Unabhängig vom Line-Up. Denn das, was mich neben der Auswahl hochwertiger und so verschiedener Bands absolut überzeugen konnte, war der top Sound, der mir geboten wurde.</p>
<p> [<a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=deaf-row-fest-v-2016-jena">See image gallery at silence-magazin.de</a>] </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/">DEAF ROW FEST V &#8211; von Jena vereint.</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Von Black Metal bis Shoegaze &#124; DEAF ROW FEST V</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nina]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 25 Aug 2016 09:48:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Sieben Bands, ein Abend, eine Bühne. So weit, so gut. Sowas haben wir alle schon mal gesehen. Was das Jenaer DEAF ROW FEST allerdings auszeichnet, ist musikalische Vielfalt. Am 17. September wird mit der fünften Auflage des Festivals der Bogen von Black Metal über ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/von-black-metal-bis-shoegaze-deaf-row-fest-v/">Von Black Metal bis Shoegaze | DEAF ROW FEST V</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Sieben Bands, ein Abend, eine Bühne. So weit, so gut. Sowas haben wir alle schon mal gesehen. Was das Jenaer <a href="https://www.facebook.com/events/1210566882306296/"><strong>DEAF ROW FEST</strong></a> allerdings auszeichnet, ist musikalische Vielfalt. Am 17. September wird mit der fünften Auflage des Festivals der Bogen von <strong>Black Metal</strong> über <strong>Post Metal</strong> bis hin zu <strong>Noise-Pop</strong> geschlagen. Ich gebe offen zu, dass ich die meisten Namen dieses Abends nur vom Hörensagen kenne. Und genau deswegen freue ich mich so über das Event. Ich werde die Gelegenheit haben, gleich eine ganze Hand voll Bands anzusehen, zu denen ich mich bislang ungefähr so äußern kann: „Ja, schon mal von gehört, sollen gut sein.“ Einzig der Opener <strong>JAGUWAR</strong> ist mir besser bekannt, doch dazu später mehr. Das Festival hebt für mich heraus, dass es mit seinem Konzept nicht nur verschiedene und doch ähnliche musikalische Interessen bedient, sondern sich auch dem guten Zweck verschrieben hat. Denn das Deaf Row Fest unterstützt im Vorfeld der Veranstaltung aktiv <strong>Seehilfe e.V.</strong> mit Spendenaktionen, deren Gewinne zu 100% in das besagte Projekt fließen, welches es sich zur Aufgabe gemacht hat, geflüchtete Menschen auf Sizilien mit dringend benötigten Hilfsgütern zu versorgen.</p>
<p>Doch zum Kernstück &#8211; der Musik!</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=39486717/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=1914851875/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://celestes.bandcamp.com/album/pessimiste-s">Pessimiste(s) by Celeste</a></iframe></p>
<p>Niemand Geringeres als die in meinem Umfeld sehr gefeierten Franzosen von<strong> CELESTE</strong> haben sich als Headliner im Jenaer Kassablanca angekündigt. Mit ihrem Sound aus Sludge/Post-Hardcore erschaffen sie verstörende Klangwelten, die mir schon beim kurzen Reinhören die Luft zum Atmen nehmen. Dass sie damit bei mir sicherlich auch live Eindruck hinterlassen werden, steht außer Frage. Ob ich dem Ganzen zugeneigt sein kann, werde ich wohl erst vor Ort entscheiden können.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/track=3153926983/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://theblackheartrebellion.bandcamp.com/track/for-lucia">For Lucia by The Black Heart Rebellion</a></iframe></p>
<p>Etwas weniger aggressiv, wenn auch nicht minder vereinnahmend, geben sich<strong> BLACK HEART REBELLION</strong> aus Belgien, die sich irgendwo zwischen Doom und Post-Rock bewegen und in Trance führende Percussion sowie native Klänge in ihre Kompositionen einweben. Während dieser Performance könnte ich mich vermutlich von den beiden vorhergehenden Bands des Abends etwas erholen. Denn sowohl die zuvor aufspielenden <strong>ULTHA</strong> aus Köln als auch <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong> aus Frankreich werden kontrastiv zu <strong>BLACK HEART REBELLION</strong> deutlich straightere und finsterere Saiten aufziehen. Diese beiden Bands zelebrieren ausführlichst den Black Metal, welchem ich mich vermutlich kaum verwehren werde können und mir deswegen meine Nackenmuskulatur perspektivisch frühzeitig lockern sollte.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=40990157/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://ultha.bandcamp.com/album/dismal-ruins-ep">Dismal Ruins (EP) by ULTHA</a></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s0c6w2Zom_Q?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wem jetzt noch nicht, wie mir, das Höschen mit Aussicht auf diese verschiedenen, gesammelt an einem Abend spielenden Kapellen, feucht wird, sollte sich bewusst machen, dass es noch drei weitere Bands im Line-Up geben wird. Bands, die sich vor allem wabernden, träumerischen Sound-Sphären verschrieben haben. Mit <strong>WATERED</strong> und <strong>RADARE</strong> holen die Veranstalter zur Aufwärmung zwei instrumentale und deutlich postigere Vertreter des Metals auf die Bühne. Während <strong>WATERED</strong> mit einem Mix aus tiefen, schweren Riffs und schwebenden Gitarrenlicks eher komplexe Strukturen auffahren, verspricht die deutlich tragendere und langsamere Musik von <strong>RADARE</strong> eine gehörige Portion mehr Melancholie, die mich je nach Stimmung entweder erfolgreich auf sentimentale Ebenen tragen oder – was ich eher vermute – schlicht und ergreifend einschlafen lassen wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: 0; width: 100%; height: 120px;" src="https://bandcamp.com/EmbeddedPlayer/album=1792314094/size=large/bgcol=ffffff/linkcol=0687f5/tracklist=false/artwork=small/track=2388824584/transparent=true/" width="300" height="150" seamless=""><a href="https://watered.bandcamp.com/album/some-are-born-into-the-endless-night">Some Are Born Into The Endless Night by Watered</a></iframe></p>
<p>Doch zurück zu <strong>JAGUWAR</strong>. Die Dresdner werden den Abend im Kassablanca eröffnen. Mich haben sie bisher immer wieder sowohl mit ihrer Musik als auch der Show um den Finger wickeln können. Noise-Pop/Shoegaze nennt sich das, was sie einem da auf die Ohren geben. So mancher hat sie auch schon in die Kategorie Doom geschoben. Wie das alles zusammen passen soll, weiß ich nicht. Was ich aber versprechen kann, ist, dass das Konzept – für mich jedenfalls – bestens funktioniert. Effektbeladene Soundwände wälzen mich nieder, die melancholisch träumerischen Stimmen von Gitarrist und Bassistin erheben sich darüber. Das Bühnenlicht funkelt in allen Farben und es wirkt, als hätte just ein Einhorn einen Sack Glitzer über die Bühne verstreut. Da fehlen nur noch Seifenblasen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LqVLgNuZu_w?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wie ihr seht, es gibt an besagtem Abend in Jena viel zu entdecken. Wem das noch nicht reichen sollte, könnte sich außerdem noch die zwei Tage vorher stattfindende <a href="https://www.facebook.com/events/1035320489855289/">Warm-Up Party</a> mit <strong>MUTILATION RITES </strong>und <strong>WIEGEDOOD</strong> im Rosenkeller Jena geben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Was?                          DEAF ROW FEST</p>
<p>Wann?                        17.09.2016</p>
<p>Wo?                            Kassablanca Jena</p>
<p>Preis:                         20€ VVK</p>
<p>Genre:                       Black Metal, Post Metal, Sludge, Noise-Pop/Shoegaze</p>
<p>Bands:                    <strong> CELESTE</strong>, <strong>BLACK HEART REBELLION</strong>, <strong>ULTHA</strong>, <strong>REGARDE LES HOMMES TOMBER</strong>, <strong>WATERED</strong>, <strong>RADARE</strong>, <strong>JAGUWAR</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/von-black-metal-bis-shoegaze-deaf-row-fest-v/">Von Black Metal bis Shoegaze | DEAF ROW FEST V</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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