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	<title>Melodic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Tue, 11 May 2021 13:34:59 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Melodic Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 12 May 2021 05:23:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Progressive]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Modern]]></category>
		<category><![CDATA[Rock]]></category>
		<category><![CDATA[Vola]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die kreativen und spielgewaltigen Jungs von VOLA haben mal wieder etwas neues am Start und sich zum Teil selbst neu erfunden. Wir haben uns ihr aktuelles Werk angeschaut und sind - wie oft bei VOLA - begeistert!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">VOLA &#8211; &#8222;Witness&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 21.05.2021<br />
<strong>Länge:</strong> 44:10 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Mascot Label Group<br />
<strong>Genre:</strong> Prog. Rock / Modern Metal </div></div></div></p>
<p>Ich hatte es bereits beim <a href="https://silence-magazin.de/silence-musicfriday-27/">Musicfriday #27</a> erwähnt, kürzlich bin ich durch einen Instapost von <strong>IN FLAMES</strong>-Sänger <strong>Anders</strong> über die Band <strong>VOLA</strong> gestolpert. Sozusagen habe ich mich influencen lassen. Die Einen eben Schminke und LEDs für die Kauleiste, die Anderen Musik.&nbsp; Jedenfalls hatte mich die Band aus Dänemark/Schweden sofort in ihren Bann gezogen. Am <strong>21. Mai</strong> erscheint mit &#8222;Witness&#8220; nun ihr drittes Album, in das ich vorab reinhören durfte.&nbsp;</p>
<h4>NICHT VON DIESER WELT</h4>
<p>Nachdem besagtes Influencing stattgefunden hat, hab ich mich zunächst durch die beiden vergangenen Alben gehört. Da war mir eigentlich schon klar, dass das zwar für meinen regulären Musikgeschmack irgendwie völlig untypisch ist, mich aber komplett gefangen nimmt. Größter Unterschied zu meinen Playlists: praktisch keine Screams oder sonstwie aggressive Parts. Stattdessen <strong>cleane Vocals</strong> und Melodien, die nicht von dieser Welt zu sein scheinen. Die aktuellen<strong> 4 Singles</strong>, allen voran <em>&#8222;These Black Claws&#8220;</em> haben diese Faszination nochmals eine Stufe gehoben. Gerade weil dieser Song so <strong>kreativ</strong> und abwechslungsreich daherkommt und mit <strong>Shahmen</strong> einen <strong>Rap</strong>-Gastpart beinhaltet. Der Mann ist mir zwar völlig unbekannt, fügt sich in den Song aber durchaus stimmungsvoll ein. Was die Nummer aber besonders mitreißend macht, ist der nahezu <strong>epische</strong> Chorus, der den perfekten Kontrast bildet. Wer da nicht wenigstens große Augen macht, sollte wohl doch eher das Genre wechseln.&nbsp;</p>
<img fetchpriority="high" decoding="async" class="size-full wp-image-37646 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg" alt="" width="1000" height="666" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000.jpg 1000w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2021/05/MAIN-SHOT-250920_VOLA_170040-c-Nikolai-Linares-WEB_1000-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 1000px) 100vw, 1000px" />
<p>Der blonde Mann, der hier so in die Kamera grinst, ist übrigens Frontmann und Sänger<strong> Asger</strong>. Seine Stimme verleiht jedem, der insgesamt <strong>9 Songs</strong> eine weitere markante Note. Denn er hat eine Art zu singen, mit der er die Geschichten beinahe <strong>verträumt</strong> zum Leben erweckt. Apropos <strong>Geschichten</strong>, denn diese sind zentrales Thema auf &#8222;Witness&#8220;. Hier werden Charaktere erschaffen, die sich als <strong>Zeugen</strong> großer Veränderungen verstehen. Die Themen sind dazu weitreichend. Ich ziehe da filmische Bezüge, denn beim Hören der Musik fühle ich mich praktisch durchgängig in einer anderen Welt. Für mich stellt dieses Gefühl den Reiz von<strong> VOLA</strong> dar, denn auch auf den anderen zwei Alben bekomme ich diese Stimmung. Auf &#8222;Witness&#8220; allerdings noch ausgefeilter und <strong>detailreicher</strong> als bisher.</p>
<p>Jeder einzelne Song punktet mit Sounds, Details und Melodien, die den Hörer auf die gewollte Reise mitnehmen. Das passiert meist mit starken Riffs und kräftigen Drums wie in <em>&#8222;Napalm&#8220;</em>, kann aber auch mal auf einer ganz <strong>ruhigen Ebene</strong> stattfinden, wie bei<em> &#8222;Freak&#8220;</em>. Dieses ist teilweise praktisch nur akustisch, steigert sich aber auch nochmal und spielt mit <strong>elektronischen</strong> Fetzen, die den Sound der Band generell ergänzen. Von den wunderschönen <strong>Gitarrensoli</strong> mal ganz abgesehen. Alles in allem kann ich den Stil von <strong>VOLA</strong> wirklich nicht genau einordnen, und das ist auch das<strong> Besondere</strong>. Was ich aber sagen kann: Wenn ich vom Sound einer Band so gefangen genommen werde, kann ich auch gut und gern auf Screams und Breakdowns verzichten, das ist im wahrsten Sinne des Wortes<strong> ganz großes Kino</strong>!&nbsp;</p>
<p>Und weil<em> &#8222;These Black Claws&#8220;</em> schon im <span style="color: #800000;">Musicfriday</span> war, und es praktisch vollkommen egal ist, welchen Song ich jetzt hier hin stelle, gibt es jetzt<em> &#8222;Straight Lines&#8220;</em>. Auch weil es mich persönlich noch zusätzlich durch das <strong>Video</strong> berührt:</p>
<p><iframe title="VOLA - Straight Lines (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/DhcsSfCbl7Y?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Danke an <strong>Euroblast</strong> für den freundlichen Kontakt!&nbsp;</p>
<p><a href="http://volaband.com/">VOLA</a></p>
<hr>
<p><strong><span style="text-decoration: underline;">Bock auf Mehr von VOLA?</span></strong></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/haken-european-vector-studies-2019-konzert-leipzig/">Live-Review der Tour mit HAKEN</a></p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ueber-mainstream-depressionen-und-das-tourleben-vola-im-interview/">VOLA-Interview beim Euroblast</a></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vola-zeugen-von-veraenderung/">VOLA &#8211; Zeugen von Veränderung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>AWAKE THE DREAMER &#8211; geschundene Seelen</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 28 Oct 2019 06:51:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Adept]]></category>
		<category><![CDATA[Arising Empire]]></category>
		<category><![CDATA[Awake the Dreamer]]></category>
		<category><![CDATA[Crystal Lake]]></category>
		<category><![CDATA[damaged souls]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Stockholm]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Thronerben von Bands wie ADEPT und IN FLAMES" - Das ist mal 'ne Ansage!</p>
<p>Ob AWAKE THE DREAMER diesen Vorschusslorbeeren gerecht werden können, haben wir mal geprüft!</p>
<p>Dann mal Haube auf für AWAKE THE DREAMER!</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">AWAKE THE DREAMER &#8211; &#8222;Damaged Souls&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 20.09.2019<br />
<strong>Länge:</strong> 33:09 Min.<br />
<strong>Label: </strong>Arising Empire<br />
<strong>Genre:</strong> Melodic-Metalcore </div></div></div></p>
<p>&#8222;Thronerben von Bands wie <strong>ADEPT</strong> und <strong>IN FLAMES</strong>&#8220; &#8211; Das ist mal &#8217;ne Ansage! So werden jedenfalls die Melodic-Metalcore Vertreter von <strong>AWAKE THE DREAMER</strong> gehandelt. Dass mich sowas hellhörig macht, sollte natürlich klar sein. Frisch bei <strong>ARISING EMPIRE</strong> unter Vertrag genommen, steht nun das neue Album &#8222;Damaged Souls&#8220; in den Regalen und bei allen digitalen Dealern. Ich kann es mir logischerweise nicht nehmen lassen, dieses mal zu belauschen. Zumal meine geschätzte Kollegin <a href="https://silence-magazin.de/author/saskia" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Saskia</a> mir vor einiger Zeit schon mal einen Wink mit &#8222;Das könnte was für dich sein!&#8220; gab.&nbsp;</p>
<p><img decoding="async" class="size-large wp-image-34529 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/b2ap3_large_awakethedreamer1_John-Gyllhamm_Arising-Empire-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/b2ap3_large_awakethedreamer1_John-Gyllhamm_Arising-Empire-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/b2ap3_large_awakethedreamer1_John-Gyllhamm_Arising-Empire-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/b2ap3_large_awakethedreamer1_John-Gyllhamm_Arising-Empire-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/10/b2ap3_large_awakethedreamer1_John-Gyllhamm_Arising-Empire.jpg 1280w" sizes="(max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<h4>AWAKE THE FEATURE</h4>
<p>Besagter Wink bestätigte sich schon bei der Empfehlung. Ich weiß zwar jetzt grad nicht mehr, um welchen Song es sich da handelte, aber dass die Band weiß, was sie tut, blieb definitiv bei mir hängen. Wenn ich nun das Album starte und mich bereits Song Nummero Uno und gleichzeitig der Titeltrack <em>&#8222;Damaged Souls&#8220;</em> mit seinem <strong>traumhaften Intro</strong> eiskalt erwischt, kann eigentlich nicht mehr viel schiefgehen, oder? Stimmlich, melodisch und auf klanglicher Ebene kann ich nichts finden, was irgendwie Anlass zum Meckern gäbe. Dass <strong>AWAKE THE DREAMER</strong> auch szeneintern auf Anklang stoßen, macht der Song<em> &#8222;Atmosphere&#8220;</em> deutlich. Dieser wird nämlich von niemand geringerem als <strong>Ryu</strong> von <strong>CRYSTAL LAKE</strong> begleitet. Auch bei deren eigenem Festival, dem <strong>True North Festival</strong> in Tokyo, durften die Stockholmer schon die Bühne bevölkern.</p>
<p>Und weil wir grad von <strong>Features</strong> sprechen, <strong>Robert Ljung</strong> von <strong>ADEPT</strong> ist bei <em>&#8222;Vigilant&#8220;</em> auch mit an Bord. Alles Indikatoren für positives Feedback. Zugegeben, die genannten Songs sind zwar<strong> stark</strong>, aber noch lange nicht die Highlights auf dem Album. Für meine Begriffe trifft das eher auf <em>&#8222;Far Away&#8220; </em>zu, ein <strong>absolutes Brett</strong> in allen Belangen! Der Refrain ist genial, die Instrumentierung sitzt und die stimmlichen Qualitäten zeigen sich hier besonders kraftvoll. Was mich im gesamten Album aber besonders fasziniert, sind die<strong> ruhigen Momente</strong> während der Songs. Diese bilden kurze Ruhepole, die <strong>atmosphärischer</strong> kaum sein könnten und perfekt in die Stimmung passen, die &#8222;Damaged Souls&#8220; erzeugt &#8211; nur, um in Sekunden wieder durchbrochen zu werden.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AWAKE THE DREAMER - Far Away (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/da4f5Cb5EwA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich bin zwar wirklich <strong>angetan</strong>, muss aber feststellen, dass die starken Melodien, welche den Anfang des Albums durchziehen, leider im letzten Drittel etwas nachlassen. Nicht so sehr, dass es langweilig wäre, aber eben nicht mehr so konstant gut. Das ist gerade deshalb ziemlich schade, weil mit <em>&#8222;Negative Filters&#8220;</em> ein regelrechter <strong>Ohrenschmeichler</strong> das Album beendet. Den ganzen Song über wird eine Stimmung aufgebaut, bei der man sich quasi sicher fühlt, welche am Ende aber nochmal <strong>explodiert</strong>.</p>
<p>Ein Song sticht außerdem auch noch (zu) stark raus: <em>&#8222;Blood Red Fists&#8220;</em>. Man kann es am Titel irgendwie schon erahnen, die Nummer ist sehr <strong>hardcorelastig</strong>. Das ist nun so eine Sache, die bei mir selten gut ankommt. Der Refrain besitzt den typischen <strong>Hard-Chor</strong> und eine wirkliche Melodie vermisst man auch. Das hätte nicht sein müssen, auch wenn ich es verstehen kann, dass man sich gern <strong>vielseitig</strong> präsentiert. Diese Seite steht der Band aber leider überhaupt nicht. Trotzdem ist &#8222;Damaged Souls&#8220; ein empfehlenswertes Album.</p>
<p><a href="https://awakethedreamerofficial.com" target="_blank" rel="noopener noreferrer">OFFIZIELLE WEBSITE</a></p>
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		<title>WATCH THEM FADE &#8211; keine (gähnende) Leere</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 26 Apr 2018 12:55:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Bastardized Recordings]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[watch them fade]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>"Paradox gut", so beschreibt Daniel das neue Album von "Watch Them Fade" über die Leere ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/watch-them-fade-emptiness/">WATCH THEM FADE &#8211; keine (gähnende) Leere</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2>WATCH THEM FADE &#8211; &#8222;Emptiness&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong>&nbsp;13.04.2018<br />
<strong>Länge:</strong>&nbsp;51:13 Min.<br />
<strong>Label:</strong> Bastardized Recordings<br />
<strong>Genre:</strong>&nbsp;Melodic Metalcore</div></div></div>
<p>Der zweite Output auf Albumlänge der Herren von <strong>WATCH THEM FADE</strong> verwirrt mich extrem. Ich würde der Scheibe wirklich gern eine sehr gute Wertung geben, allerdings gibt es genau 2 Sachen, die mich leider davon abhalten. Aber eins nach dem anderen.</p>
<p>Das Intro find ich eigentlich <strong>perfekt</strong>, denn in der ersten Hälfte des titelgebenden Stückes <em>&#8222;Emptiness&#8220;</em> fühlt man sich tatsächlich wie in einer<strong> instrumental-atmosphärischen</strong> Einleitung. Bei ca. der Hälfte bekommt man aber richtig schön das <strong>Gegenteil</strong> unter die Kopfhaut masiert. Die Stimme von<strong>&nbsp;</strong>Sänger<strong> Christoph</strong> überzeugt mich innerhalb von Sekunden, und die aufgebaute Stimmung entlädt sich auf sehr <strong>eingängige Weise</strong>. Diese Stimmung zieht sich auch (besonders auf melodischer Ebene) durch das komplette Album. Ebenso die <strong>Screams</strong>, selten hört man so viel <strong>Varianz</strong> aus nur einer Kehle. Auch clean vocals finden sich im Repertoire, was mich zum ersten <strong>Minuspunkt</strong> bringt. Aus irgendeinem Grund wollen diese bei mir nicht zünden. Allerdings nur in den Songs, in denen sie nicht Hauptmerkmal sind, so zum Beispiel bei <em>&#8222;Unanswered Questions&#8220;</em>. Ich kann das nicht einmal richtig benennen, aber irgendwas beißt sich da bei mir im Kopf mit den <strong>herausragenden</strong> Screams. Dem gegenüber stehen aber Songs wie <em>&#8222;Eons Apart&#8220;</em>, in denen nicht geschrien wird. Dort funktionieren die Cleans super. Ein <strong>Paradoxon</strong>, wenn ihr mich fragt. <strong>Minuspunkt 2</strong> ist tatsächlich nur <strong>ein einziger Song</strong>. <em>&#8222;Bring Me The Moon&#8220;</em> will so überhaupt nicht ins Gesamtbild passen. Überall schwingen geile Melodien durch <strong>&#8222;Emptiness&#8220;</strong>, doch diese eine Nummer bricht da vollkommen ein. Kein mitreißender Chorus, keine Harmonie, Schade. Sowas hätte als B-Seite oder Bonustrack funktioniert, aber im sonst so clever gestrickten Aufbau des Albums ist das eher ein <strong>Skipkanditat</strong>, der meinen Eindruck schmerzlich trübt.</p>
<p>Alles in allem ist &#8222;Emptiness&#8220; definitiv ein gutes Album, welches in meinen Ohren aber eben ein Paradoxon erzeugt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/WTzQ4z9-TJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>WATCH THEM FADE</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/watchthemfade"><strong>Facebook</strong></a></p>
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		<title>AETHERIAN &#8211; Athmosphäre und Energie</title>
		<link>https://silence-magazin.de/athmosphaere-und-energie-aetherian/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=athmosphaere-und-energie-aetherian</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 20 Nov 2017 11:18:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Aetherian]]></category>
		<category><![CDATA[Athen]]></category>
		<category><![CDATA[Atmosphärisch]]></category>
		<category><![CDATA[Be'lakor]]></category>
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		<category><![CDATA[Insomnium]]></category>
		<category><![CDATA[Melodeath]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[Melodisch]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Freunde der atmosphärischen Beschallung aufgepasst! Hier sind AETHERIAN aus Griechenland. Mit ihrem neuen Album „The Untamed Wilderness“ kommt eine frische Portion Melodic Death Metal auf den Tisch, die zum Träumen und Dahinschweben einlädt. MELODEATH DER EXTRASMOOTHEN ART Zugegebenermaßen war mir die 2013 ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/athmosphaere-und-energie-aetherian/">AETHERIAN &#8211; Athmosphäre und Energie</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h3><strong><strong><strong>AETHERIAN</strong></strong></strong> – &#8222;The Untamed Wilderness&#8220;</h3>
<p><strong><strong><strong>Veröffenlichungsdatum:</strong> </strong></strong>24.11.2017<br />
<strong><strong><strong>Dauer:</strong> </strong></strong>54:19<br />
<strong><strong><strong>Label:</strong> </strong></strong>Lifeforce Records<br />
<strong><strong><strong>Genre: </strong></strong></strong>Melodic Death Metal</div></div></div>
<p>Freunde der atmosphärischen Beschallung aufgepasst! Hier sind <strong>AETHERIAN</strong> aus Griechenland. Mit ihrem neuen Album „The Untamed Wilderness“ kommt eine frische Portion Melodic Death Metal auf den Tisch, die zum<strong> Träumen</strong> und <strong>Dahinschweben</strong> einlädt.</p>
<h2>MELODEATH DER EXTRASMOOTHEN ART</h2>
<p>Zugegebenermaßen war mir die 2013 gegründete Band zuvor gänzlich unbekannt – was mitunter daran liegen könnte, dass „The Untamed Wilderness“ ihr erstes <strong>full-length-Release</strong> ist. Fans von Bands wie <strong>BE’LAKOR</strong>, <strong>COUNTLESS SKIES</strong> oder auch <strong>INSOMNIUM</strong> sollten aber auf jeden Fall&nbsp;mal reinhören. Die Musik, die die Griechen machen, ordnet sich nämlich genau in diese Schiene ein: Over the top atmosphärischer, melodischer Death Metal, der (besonders) den geduldigen Hörer einzuhüllen und in sich hineinzuziehen weiß. Zwischen <strong>hypnotischen</strong> Melodien und raumerfüllenden Gitarren zeigt sich sogar der eine oder andere ohrenschmeichelnde <strong>Akustikpart</strong>. Die perfekte Musik für Autofahrten über nächtlich umnebelte Landstraßen oder leicht angeschwipste Abende mit Kerzenlicht und Rotwein (aber bitte nicht beide Optionen kombinieren).</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Ijn9EZSlJAM?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Akustikgeplänkel und melancholieinduzierte Gitarrenmelodien sind bei Weitem aber nicht alles, was „The Untamed Wilderness“ zu bieten hat. Zu wuchtigen, <strong>energiegeladen</strong>, ja nicht selten anhaltend schnellen und nach vorne stoßenden Auswüchsen bäumt sich die Musik auf, immer jedoch unter respektvollem Aufrechterhalten der Atmosphäre und des hineinziehenden Feelings. Alles in allem ist es relativ schwer, sich nicht in dieser Musik zu <strong>verlieren</strong>. Ich gehe mal davon aus, dass das mitunter das Ziel der Gruppe bei der Kreation dieses Albums war. Dennoch muss ich sagen, dass das meinen Job als Begutachter und Bewerter der Sache nicht gerade vereinfacht hat. Es waren schon einige <strong>Durchläufe</strong> mehr von Nöten, dieses Album in seiner Gesamtheit erfassen zu können, ohne zu sehr abzudriften. „Eben mal so“-Hören ist nicht.</p>
<h2>GIBT ES DENN AUCH NEGATIVE KRITIK?</h2>
<p>Leider ja. Ich muss sagen, dass das Album bei Weitem nicht auf allen Boxen und/oder Kopfhörern funktioniert. Soll heißen, wer es in seiner vollen Wirkung genießen möchte, sollte schon mit etwas <strong>hochwertigerem Gear</strong> ausgestattet sein. Weiterhin kriegt man trotz ohenschmeichelnder Töne nach ein paar Songs irgendwie das Gefühl, das musikalische Schema leide doch etwas unter <strong>Abwechslungsmangel</strong>. Dazu kommt noch, dass sich nichts wirklich spürbar von der Musik oben genannter Konsorten <strong>abhebt</strong> – <strong>AETHERIAN</strong> sind lediglich eine weitere Band, die solchen Sound machen. Kann man natürlich begrüßen und supertoll finden, muss man aber nicht unbedingt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-23203 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0291i-300x200.jpg" alt="" width="614" height="409" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0291i-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0291i-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0291i-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0291i-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/11/IMG_0291i.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 614px) 100vw, 614px" /></p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Erdrückend monumental &#8211; RIMRUNA</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Aug 2017 06:45:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Drengskapur]]></category>
		<category><![CDATA[Duo]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
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		<category><![CDATA[Rimruna]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>RIMRUNA &#8211; Der Hatz entronnen Veröffentlichungsdatum: 25.06.2017 Länge: 56:45 Min. Label: Naturmacht Productions Stil: Black Metal Neben ihrer Arbeit in DRENGSKAPUR&#160;haben Sänger und Gitarrist Wintergrimm und der Schlagzeuger Hiverfroid noch viel zu sagen. Genau deswegen vergnügen sie sich bereits zum zweiten Mal ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RIMRUNA</strong> &#8211; Der Hatz entronnen<br />
Veröffentlichungsdatum: 25.06.2017<br />
Länge: 56:45 Min.<br />
Label: Naturmacht Productions<br />
Stil: Black Metal</p>
<p><span id="more-20050"></span></p>
<p>Neben ihrer Arbeit in <strong>DRENGSKAPUR&nbsp;</strong>haben Sänger und Gitarrist<strong> Wintergrimm</strong> und der Schlagzeuger <strong>Hiverfroid </strong>noch viel zu sagen. Genau deswegen vergnügen sie sich bereits zum zweiten Mal mit einem Album unter dem Namen <strong>RIMRUNA</strong>. Die dabei entstandenen Lieder klingen liebevoll handgefertigt und bringen die gewohnte raue Kälte der Natur mit sich. Die Texte sind eins zu eins an das musikalische Thema angepasst, frostiger Black Metal trifft auf die Einsamkeit des Waldes. Jedoch dürfte auch jedem Menschen außerhalb von Sibirien klar sein, dass Natur und Kälte miteinander Hand in Hand gehen. Lyrisch bewegen wir uns also auf einer Ebene mit dem verheißungsvollen Vorgänger, aber wo bleibt das Momentum von &#8222;Frostbann&#8220;? Der winterliche Charme ist hoffentlich nicht unter den Wurzeln begraben worden.</p>
<h4>Von grobkörnigem Gesang</h4>
<p>Auch wenn <em>&#8222;Unrast&#8220;</em> einen unerlässlichen &#8211; eben rastlosen &#8211; Intro-Track vermuten lässt, ist er das eben nicht. Das kurzweilige, langsame, atmosphärische Instrumentalstück läutet lediglich das steinige<em>&nbsp;&#8222;Tor der Zeit&#8220;</em> ein. Der grobkörnige, lebhafte Gesang von <strong>Wintergrimm</strong> wird diesem Lied mehr als gerecht. Der rustikale Klang der gequälten Seele überdeckt zusammen mit den übereifrigen Melodien sogar die fehlende Steigerung in diesem Song. Wer wirklich große Höhepunkte erwartet wird auf dem gesamten Album enttäuscht. Jedes Lied bleibt sehr gleichmäßig &#8211; eine Entladung der aufgebauten Spannung gibt es quasi nicht. Als Ausgleich dafür bohren sich die ausgelassenen Riffs direkt in den Gehörgang.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-20438 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/3540348202_photo.jpg" width="624" height="402" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/3540348202_photo.jpg 624w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/3540348202_photo-300x193.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 624px) 100vw, 624px" /></p>
<p>Brutal und kompromisslos preschen die gewaltigen Lieder nach vorn. Bei der Länge der einzelnen Lieder verfliegt das Momentum jedoch schnell. So fühlt es sich manchmal so an, wie mindestens zwölf Minuten lang von einem Gewitter aus Blast Beats und dröhnenden Gitarren in den Schlaf gezwungen zu werden. Gerade der Titeltrack <em>&#8222;Der Hatz entronnen&#8220;</em> kann bei mir in dieser Hinsicht nicht punkten. Bis zum heiß ersehnten Finale, das ein standoff zwischen Gitarre und Schlagzeug hervorbringt, versinke ich bereits im Winterschlaf. Wenigstens wird oft genug der Gesang weggelassen, damit sich die Passagen nicht ganz so eintönig anhören. Vom Aufbau her unterscheiden sich die Songs auch in diesem Aspekt wenig. Dadurch fühlt sich das Gesamtwerk fließender an, tröpfelt an einigen Stellen aber nur so vor sich her. Die Grenzen zwischen den Liedern verschwimmen, Melodien scheinen sich zu wiederholen.</p>
<h4>Dreckiger Groove</h4>
<p>Nichtsdestotrotz bleibt die Umsetzung genauso kalt und naturnah wie bereits auf dem Vorgänger. Eine rotzige, fast schon spottende Stimme begleitet Rhythmen und Melodien, die abrupt schneller und langsamer werden können, ohne den Hörfluss zu stören. Kombiniert mit den beiden kurzen Intro- und Outro-Songs klingt das alles unglaublich stimmig. Auch die ewig langen Lieder haben einen Vorteil, der sich erst gegen Ende des Albums als solcher herausstellt: Über jedes einzelne Lied hinweg wird immer ein Wechselspiel aus ruhiger Atmosphäre und dreckigem Groove geboten.&nbsp;</p>
<p>Auf&nbsp;<em>&#8222;Wirren&#8220;&nbsp;</em>sticht die Harmonie der beiden Mitglieder heraus. Dort verträgt sich die&nbsp;einprägsame Lead-Gitarre großartig mit den immer wieder wechselnden Grooves des Schlagzeugs. Egal wie plötzlich die Breaks auftreten, <strong>Wintergrimm</strong> bereitet den Hörer darauf vor. Um gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen, betont er damit eine versteckte Qualität des Nebenprojekts. <strong>Hiverfroid</strong> hat nämlich deutlich mehr zu bieten als nur stumpfe Blastbeats. Diese bestimmen zwar leider den Ton des Albums, können aber selbst in der Überzahlsituation nicht von den Details ablenken. Ein kleines Eigentor: alle kleinen Crescendos verschönern nur eine sehr altbackene Spielart, die bis jetzt schon von vielen anderen Bands perfektioniert wurde. Davon mal abgesehen zeigt das Duo, wie viel Abwechslung in eben diesen oberflächlich eintönigen Stil gebracht werden kann. In den drei Jahren seit &#8222;Frostbann&#8220; wurde ordentlich daran getüftelt, wie der nächste Ausflug in das Wurzelwerk klingen soll. Am Ende kam zwar keine essentielle Neuerscheinung für Black-Metal-Fans heraus, aber eine, auf der <strong>RIMRUNA</strong> aufbauen können.</p>
<p><a href="https://www.rimruna.de">Offizielle Website</a><br />
<a href="https://www.facebook.com/Rimruna.de/">Facebook</a></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/S7aCAWgd87Y?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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		<title>Der Tod: Part 2? &#8211; BELTEZ</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 10:10:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Beltez]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[crushing]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[raw]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BELTEZ&#160;&#8211;&#160;Exiled, Punished&#8230;Rejected Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017 Länge: 46:18&#160;Min. Label:&#160;Brethard Records Stil: Black Metal Schon seit 2002 aktiv &#8211; aber mit erst einem Album am Start &#8211; ließen BELTEZ 2013&#160;&#8222;Tod: Part 1&#8220; auf die wütende Meute los. Die zweite LP&#160;verband die aggressive&#160;Seite der zweiten Welle ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/der-tod-part-2-beltez/">Der Tod: Part 2? &#8211; BELTEZ</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BELTEZ</strong>&nbsp;&#8211;&nbsp;Exiled, Punished&#8230;Rejected<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.06.2017<br />
Länge: 46:18&nbsp;Min.<br />
Label:&nbsp;Brethard Records<br />
Stil: Black Metal<span id="more-18292"></span></p>
<p>Schon seit 2002 aktiv &#8211; aber mit erst einem Album am Start &#8211; ließen <strong>BELTEZ</strong> 2013&nbsp;&#8222;Tod: Part 1&#8220; auf die wütende Meute los. Die zweite LP&nbsp;verband die aggressive&nbsp;Seite der zweiten Welle mit den atmosphärischen und suizidalen Tönen der neuesten Bands. Melodisch und ganz ohne Synthesizer gingen sie zu Werke, damit sprachen sie viele Leute an. Wie ihr seht, konnte mich das letzte Album begeistern. Aber&nbsp;können die Kölner da nachlegen?</p>
<p>Eins ist klar, thematisch erwartet mich kein &#8222;Tod: Part 2&#8220;. Auch wenn sich die Texte vage in die gleiche Richtung bewegen, vertonen sie hier eine darauf folgende Geschichte. So wurde die Welt auf <strong>Wayne Barlow</strong>s Roman &#8222;God&#8217;s Demon&#8220; aufgebaut. Sie sind also gereift. Zumal diese LP die erste ist, auf der man in einer festen Besetzung spielt. Bestätigt wird das für mich auch durch das deutlich ansprechendere Artwork. Das korrespondiert zudem mit der Musik: verworren wie das Geäst des gezeigten Baumes sind auch die Schreie des Sängers. Der Tod ist weiterhin omnipräsent, wer hätte es bei düsterer Musik auch anders erwartet. Ob die Musik bei mir Wurzeln schlägt, wird sich noch zeigen.</p>
<p>Das stimmige Intro <em>&#8222;Prelude&#8220;</em> soll auf die kommende dreiviertel Stunde Lust machen. Finster und simpel dudelt sie vor sich hin, mündet in einem typisch epischen Ende. An sich gibt es daran nichts zu meckern, ich hab es bloß schon so oft in der gleichen Ausführung gehört. Was technisch beeindruckt, ist die zielstrebige moderne Produktion. Der kann ich so einiges abgewinnen, besonders auf dem zweiten Titel <em>&#8222;Adamantinarx&#8220;</em>. Es prallen gleich so viele melodische Passagen auf mich ein, dass sich Ausweglosigkeit breit macht. An dem Quintett komme ich nicht so schnell vorbei, wie zu Eingang gedacht. Sie verteilen sorgfältig Höhepunkte und Schwerpunkte, auf die man gespannt wartet.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18439 alignnone" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Band_Colour_Beltez1_Big-1024x683.jpg" alt="" width="698" height="443">
<p>Leider wird diese Erwartungshaltung schon bei<em> &#8222;Repent and Restless&#8220;</em> zerstört. Einen epischen Song zu schreiben, verlangt den meisten Bands im Post Black nicht viel ab. Jedoch die Struktur interessant zu machen, fällt da deutlich schwerer. Dabei gilt es, die Spannungskurve jedes einzelnen Albums so zu gestalten, dass niemand nach der Hälfte einschläft. In einer Hinsicht packen <strong>BELTEZ</strong> das: Ich vermag zwar vorherzusehen, was die nächste Passage sein wird, aber nicht wohin mich das Lied am Ende treibt.</p>
<p>Wie gut, dass <em>&#8222;Algol&#8220;</em> viel seichter daher kommt und die Betonung ändert. Der Post Metal steht für knappe vier Minuten im Vordergrund. Leichte und verblüffende Melodien im Hintergrund runden den Leidensweg des wohl ältesten arabischen Sternnamens in der westlichen Welt ab &#8211; danke Wikipedia! Dass danach gerade der Titel-Track <em>&#8222;Exiled, Punished&#8230; Rejected&#8220;</em> nicht schwächeln darf, ist hoffentlich jedem klar. Genauso haben dass auch die Jungs von <strong>BELTEZ</strong> gesehen und prompt mein liebstes Lied ihres gesamten Katalogs gezaubert. Vom Intro über die gleichförmige Mitte bis hin zum trottenden Outro scheint alles zu stimmen.</p>
<p>Da kann man auch davon absehen, dass das folgende <em>&#8222;Soulweaving&#8220;&nbsp;</em>etwas zähere Kost ist. Dort sagen sie alles das, was schon längst gesagt wurde. Und wer sich da denkt, &#8222;Oh, das ist eine tolle Zusammenfassung!&#8220;, sei an die Länge erinnert. Über die letzten 13 Minuten ereignet sich nichts, was nicht bereits abgearbeitet wurde. Vielleicht sollte der &#8222;Sprechgesang&#8220; in der Mitte das ausgleichen, doch der vermag mich nicht zu begeistern. Das Riff dröhnt dafür wenigstens ordentlich und gleicht die schwache Struktur für mich aus. Es ist alles doch nicht immer so schwarz und weiß wie es scheint: <strong>BELTEZ</strong> mögen es wohl in einem deftigen Grauton.</p>
<p><a href="http://www.facebook.com/beltez">Facebook</a><br />
<a href="http://www.beltez.bandcamp.com">Bandcamp</a></p>
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		<title>Neuer Wind im Thrash-Himmel &#8211; Bloodrocuted</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sarah H]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 22 Jun 2017 07:05:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Thrash]]></category>
		<category><![CDATA[Album]]></category>
		<category><![CDATA[Bloodrocuted]]></category>
		<category><![CDATA[Exodus]]></category>
		<category><![CDATA[LAZARUS A.D.]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[trash metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>BLOODROCUTED – For the Dead Travel Fast Veröffentlichungsdatum: 1. April.2017 Dauer: 39:57 min Label: Punishment 18 Records Genre: Thrash Metal Über die Kirche, Ungerechtigkeit und Chauvinismus Da ich über dieses Genre noch keine Review verfasst habe, gibts heute mal Thrash Metal auf ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/neuer-wind-im-thrash-himmel-bloodrocuted/">Neuer Wind im Thrash-Himmel &#8211; Bloodrocuted</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>BLOODROCUTED</strong> – For the Dead Travel Fast<br />
Veröffentlichungsdatum: 1. April.2017<br />
Dauer: 39:57 min<br />
Label: Punishment 18 Records<br />
Genre: Thrash Metal</p>
<h3>Über die Kirche, Ungerechtigkeit und Chauvinismus</h3>
<p>Da ich über dieses Genre noch keine Review verfasst habe, gibts heute mal Thrash Metal auf die Ohren.&nbsp; <strong>BLOODROCUTED</strong> ist eine Newcomer-Thrash Metal-Band aus Antwerpen. Die Band bringt mittlerweile ihr drittes Studioalbum heraus.<br />
Das erste, was mich sofort begeistert, bevor ich die CD in den Player werfe, ist das Cover. Was für ein geiles Cover Artwork! Die orange-rosa-roten Farbtöne sind extrem fleischig. Die zwei Gestalten wirken zugleich abstoßend und faszinierend auf mich. Der offensichtliche blasphemische Bezug zu Kirche und Religion wird durch die Kopfbedeckung deutlich. Das spiegelt sich auch in den Texten wieder, aber dazu später mehr.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_18336" aria-describedby="caption-attachment-18336" style="width: 812px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-18336 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band.jpg" width="822" height="544" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band.jpg 822w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/06/Bloodrocuted_Band-750x496.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 822px) 100vw, 822px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-18336" class="wp-caption-text">Die Band, passend in alten kirchlichen Gemäuern</figcaption></figure>
<h3>Angenehmes Geschredder</h3>
<p>Das Album fängt ganz untypisch an. <em>„The Land Beyond The Forest“</em> begeistert mich als akustisches Intro und klingt so gar nicht nach Thrash Metal, sondern eher wie ein Intro-Song aus den Bereichen Neofolk, Pagan Folk oder Atmospheric Black Metal.</p>
<p>Der Eindruck, dass es sich doch um ein Thrash Metal Album handelt, gewinnt man in <em>„The Leper and the Whore“</em> (euch zuliebe werde ich das jetzt nicht übersetzen&#8230;nur soviel vorweg: es entstehen Bilder im Kopf). Trotz des, sagen wir mal, außergewöhnlichen Titels, glänzt der Song für mich durch eine Mischung aus klassischem Thrash Metal und vielen melodischen Einlagen, die mein Herz erquicken lassen.</p>
<p>Auch der nächste Song <em>„Perversion of Purity“</em>&nbsp;erzählt die Geschichte einer Frau, die vergewaltigt wurde. Ihr Peiniger wird vor Gericht durch unsere chauvinistische Gesellschaft geschützt. Diese abartige Art unserer Gesellschaft wird portraitiert mittels einem flotten Schlagzeug und sehr eingängigen Lead-Gitarre.&nbsp;</p>
<p><em>„Wound in Shadows“</em> bietet dem Hörer mit growligen Vocals etwas Abwechslung auf der Platte. In diesem Song kann man die starken Death Metal und Thrash Metal &nbsp;der Bay Area heraushören. Die anfängliche Schwerfälligkeit des Songs verfliegt recht schnell, da nun wieder kreischende Gitarren und der schnelle Schlagzeug-Beat die Oberhand gewinnen.&nbsp;</p>
<p><em>„Denial of the Cross“</em> wird passend mit den Klang von Kirchenglocken eingeläutet. Wie der Name schon verrät, wird die Kirche hier sehr kritisch beäugt. Der Song brennt sich ein, durch Tempi-Wechsel ist er einprägsam. Der Song wechselt von schnellen thrashigen Passagen zu Mid-Tempo Gitarrenparts.</p>
<p>In <em>„Cult of Sacrifice“</em> wechseln sich die Growls und Screams gekonnt ab. Die Instrumente ergeben ein stimmiges Gesamtkonzept und auch dieser Song kann ebenfalls durch geile Gitarrensoli überzeugen. Dieser Song ist der ultimativ Beweis, dass Thrash Metal mit Death Metal sehr harmonieren kann.</p>
<p>Der titelgebende Track des Albums <em>„For The Dead Travel Fast“</em> bleibt bei mir irgendwie nicht so hängen. Er wirkt, im Gegensatz zu den anderen Songs, unrhythmisch und schwergängig.</p>
<p><em>„Ominous“</em> ist wieder voll nach meinem Geschmack, da der Song wieder extrem melodisch ist. Schön ist auch, dass hier mal der Bass sein verdientes Solo bekommt. Leider endet der Song ganz schön abrupt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/EWXIft6ePjU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Das Album ist grundsolide und bietet dem geneigten Hörer viel Abwechslung. Es unterscheidet sich von anderen Thrash Metal-Alben durch eine starke Nutzung von Death Metal-Elementen und melodischen Gitarren-Einlagen. Wer seinen Thrash Metal gerne garniert sieht mit einer ordentlichen Portion Melodie und eingängigen Gitarrenriffs und Bands wie <strong>LAZARUS A.D.</strong>, <strong>SKELETONWITCH</strong>, <strong>DEATH ANGEL</strong> und <strong>EXODUS</strong> zur täglichen Beschallung nutzt, der ist mit &#8222;For the Dead Travel Fast&#8220; gut bedient. Der Einsatz verschiedener Vocals macht das Album interessanter. Meine Kritik ist einzig und allein, dass der titelgebende Track nicht hängen bleibt und dass das Album in der ersten Hälfte etwas eingängiger ist.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><a href="http://www.bloodrocuted.com/">Bloodrocuted Homepage</a></p>
<p><a href="https://www.facebook.com/BloodrocutedThrash/">Bloodrocuted Facebook</a></p>
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		<title>Core Classics #30 Finale &#8211; TRIVIUM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Jonas]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 22 Mar 2017 12:37:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Classic]]></category>
		<category><![CDATA[core classics]]></category>
		<category><![CDATA[ichwerdtraurig]]></category>
		<category><![CDATA[legendary]]></category>
		<category><![CDATA[letzte ausgabe]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[Metalcore]]></category>
		<category><![CDATA[Trivium]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Die letzte Ausgabe der Core Classics steht an. Mit wehender Poser-Fahne gehe ich also unter den vielen tollen Beiträgen, die bei SILENCE erscheinen, wieder unter. Und um jetzt nicht sentimental zu werden, habe ich euch noch einen besonderen&#160; Leckerbissen&#160;herausgesucht.&#160; TRIVIUM &#8211; Ascendancy ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-30-finale-trivium/">Core Classics #30 Finale &#8211; TRIVIUM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><b>Die letzte Ausgabe der Core Classics steht an. Mit wehender Poser-Fahne gehe ich also unter den vielen tollen Beiträgen, die bei </b><strong><em>SILENCE</em> </strong><b>erscheinen, wieder unter. Und um jetzt nicht sentimental zu werden, habe ich euch noch einen besonderen&nbsp; Leckerbissen&nbsp;herausgesucht.&nbsp;</b></p>
<p><strong>TRIVIUM </strong>&#8211; Ascendancy<br />
Veröffentlichungsdatum: 15.03.2005<br />
Länge: 55:11 Min.<br />
Label: Roadrunner Records<span id="more-15516"></span></p>
<p>Wem gehört die wohl ikonischste Stimme unter allen NWOAHM-Bands? Die Antwort kann nur <strong>Matt Heafy</strong> lauten, denn schließlich kann fast jeder sowohl den melodischen Gesang als auch seine Screams sofort erkennen. Wenn die unversöhnlichen Riffs von <strong>TRIVIUM</strong> losbrechen und <strong>Matt</strong>s Stimme die Wellen bricht, ist niemand mehr sicher. Auf ihrem zweiten Album hören sie sich dabei immer mehr nach ihrem größten Idol an, was unter jungen Bands ja oft passieren soll. Bekanntlich ist nach der <strong>METALLICA</strong>-Coverband, laut&nbsp;<strong>TRIVIUM</strong>-Regel, vor der <strong>METALLICA</strong>-Coverband. Viele Gleichaltrige liefen den Riffs von <strong>SLAYER</strong> nach, aber so wollten&nbsp;die Jungspunde aus Orlando&nbsp;nie sein. Stattdessen nahm man alles das, was poppigen und klassischen Thrash bei <strong>Hetfield</strong> und Kollegen ausgemacht hat, und packte es in die eigene Kombination aus Metal und Hardcore.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="366" height="366" class="alignnone wp-image-15580 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-1024x1024.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0-750x750.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/a56569f2c7954f6ab9ae83d78484a2a0.jpg 1425w" sizes="auto, (max-width: 366px) 100vw, 366px" /></p>
<p>Ab dem ersten Track von &#8222;Ember To Inferno&#8220;, dem im letzten Jahr neu aufgelegten Debüt-Album, war klar, wohin die Reise geht. Zu den ganz großen Namen hat man nicht nur aufgeblickt, sondern auch essentielle Gedanken dieser übernommen. Natürlich hatten Thrash-Bands nicht wirklich Screams im Sinne des Gesangs von <strong>Heafy</strong> zu bieten. Der halbe Japaner hingegen kann beides gut: melodischen und aggressiven Gesang, wenn man es so nennen darf. Die Texte der zweiten LP handeln zum Anteil von seiner Sozialphobie und was das aus ihm macht. Vor allem in einer Szene, in der sehr viel Fan-Kontakt erwünscht ist, werden Menschen wie er oft missverstanden. Dass er ab und an Distanz zu seinen größten Anhängern wahren muss, nimmt nicht jeder positiv auf.</p>
<p>Seine Musik wurde im Gegenzug immer bejubelt, was an den unglaublich eingängigen Riffs liegen dürfte. <strong>Corey Beaulieu</strong> gibt über das ganze Album hinweg so viele Gründe zum Mitsummen, dass ich kaum hinterherkomme. Egal an welcher Stelle ich ansetze, die Hintergrundgedanken bleiben offensichtlich. Ihr sollt verdammt nochmal alle im Takt nicken und hummen! Im Gegensatz zu den hiesigen US-Amerikanern scheinen das besonders die Briten verstanden zu haben, wo die Scheibe den Goldstatus erreichte. Bei erfolgreichen britischen New-Wave-Bands wie <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-teil-4/"><strong>BULLET FOR MY VALENTINE</strong></a> war der Erfolg für <strong>TRIVIUM</strong> wohl vorprogrammiert.</p>
<h4>Cover das Cover!</h4>
<p>Die Tracks <em>&#8222;A Gunshot To The Head Of Trepidation&#8220;</em> und <em>&#8222;Ascendancy&#8220;</em> sorgen für gute Laune bei jedem Metalhead, der einfach mal zu übertrieben melodischen Riffs abnicken möchte. Solche finden sich in fast jedem Intro wieder &#8211; von <em>&#8222;Like Light To Flies&#8220;</em> bis<em> &#8222;Declaration&#8220;</em>. Solche Zeiten wünsche ich mir zurück. Leider blieb die instrumentale Arbeit auf den vergangenen zwei Alben eher mittelmäßig und langweilig. Verständnis dafür kann man eigentlich nicht haben, so blieb der Kern der Band relativ unverändert. Nur den ein oder anderen Schlagzeuger hat die Gruppe bereits verbraucht. Auf dem nächsten Album soll es, nach eigenen Aussagen, jedoch wieder Screams und mehr Extreme geben. Vielleicht beeinflusst <strong>Matt Heafy</strong>s Liebe zum Black Metal das neue Album, wer weiß. Auf jedenfall bin ich froh, hier keine weiteren Ausführungen zu ihrem letzten Werk &#8222;Silence In The Snow&#8220; niederschreiben zu müssen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="700" height="456" class="alignnone wp-image-15597 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium.jpg" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium.jpg 700w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-300x195.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" /></p>
<p>Eine Portion Pubertät, die sich gewaschen hat, finden wir in dem wohl poppigsten Stück des Albums. <em>&#8222;Dying In Your Arms&#8220;</em> liefert genug Aggression und Enttäuschung in den Versen, sodass der Refrain einer engelsgleichen Erscheinung gleichkommt. Dieses Metalcore-Grundformular haben die Amis raus und reizen es bis auf das Äußerste aus. Auf jedes einzelne Lied einzugehen, wäre jedoch sinnlos, die solltest du entweder kennen oder noch kennenlernen. Sie sprechen alle sehr gut für sich selbst. Der offizielle Teil des Albums wird mit der thrashigen Ballade <em>&#8222;Declaration&#8220;</em> beendet, welche den sanften Liedern ihrer Vorväter verdächtig nah kommt. Solche Déjà-vus ziehen sich jedoch durch das ganze Album.</p>
<p>Kaum glaubt der Hörer <em>&#8222;Creeping Death&#8220;</em> ausgemacht zu haben, wechseln<strong> TRIVIUM</strong> schon wieder in das nächste <strong>METALLICA</strong>-Riff. <em>&#8222;Master Of Puppets&#8220;</em> wurde für die Deluxe-Version dann auch glatt als Bonustrack gecovert. Damit zeigt man nicht nur Respekt, sondern zum Teil auch, wie gut man Klassiker in den eigenen Stil umbaut. Die Stimmen von <strong>Hetfield</strong> und <strong>Heafy</strong> ähneln sich jedoch stark und die Verwirrung findet in diesem Lied ihren Höhepunkt. Wer covert hier eigentlich wen?</p>
<h4 style="text-align: center;">Fazit:</h4>
<p>Damals &#8211;&nbsp;als MTV noch coole Musik gespielt hat, der Headbangers Ball also noch zum Programm gehörte &#8211;&nbsp;schwangen sich <strong>TRIVIUM</strong> zu Recht mit ihren rastlosen Melodien zur Elite der NWOAHM-Bands auf. Die Vorsprünge gegenüber ihren Spielkameraden zeigten sich auf dem Debüt und wurden auf &#8222;Ascendancy&#8220; lediglich ausgebaut. Mit technischer Expertise wickeln die vielen, vollständig instrumentalen Momente jeden Hörer um den Finger, der es gern leicht zugänglich hat. Gitarrensoli und Riffs komplettieren ein Grundkonstrukt aus engelsgleichem Gesang und solidem Drumming. Letzteres kommt ohne viel Schnick-Schnack aus, scheut sich aber nicht, die schnellen Passagen zu tragen. Dadurch baute man sich eine beachtliche Fangemeinde auf, die heute noch zahlreiche lustige Bildchen im Internet verbreitet, welche die Texte der Truppe oder auch ihr neues Logo auf die Schippe nehmen &#8211; für den Laien heißen sie dann <strong>TRIVIUT</strong>. Metal-Logos sind aber auch unleserlich!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" width="412" height="229" class="alignnone wp-image-15595 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-1024x569.png" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-1024x569.png 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-300x167.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo-750x417.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/03/trivium-logo.png 1145w" sizes="auto, (max-width: 412px) 100vw, 412px" /><br />
Die heute noch aktive Gruppe bemüht sich hoffentlich, zu ihren Anfängen zurück zukehren. Vielleicht hat der Re-Release ihres Debüts erneut die Flamme geweckt, die schon immer in ihnen schlummerte. Vorerst erlischt jedoch mein Licht und ich verabschiede mich von dieser Bühne. Keine Angst, ihr müsst mich weiterhin in anderen Rezensionen und Kolumnen ertragen. Ich danke trotzdem allen Lesern, die hier unten angekommen sind und diese Reise durch die wichtigsten und essenziellsten Alben des (modernen) Metalcore begleitet haben. Einige Alben fehlen zwar noch, aber eine gesonderte Liste dazu bekommt ihr definitiv bald. Einige Kracher dürfen nicht unbeachtet bleiben.</p>
<p>Egal ob ihr meine Meinungen zu <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-26-attack-attack/"><strong>ATTACK ATTACK!</strong></a>, <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-10-converge/"><strong>CONVERGE</strong></a> oder <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-18-darkest-hour/"><strong>DARKEST HOUR</strong></a> vertretet oder nicht, ich danke euch für eure Aufmerksamkeit. Und damit ich nicht in euren Armen sterben muss, tu ich es <strong>TRIVIUM</strong> gleich und schneide euch aus meinem Leben um mich zu befreien &#8211; Poser out!</p>
<blockquote><p>And now I see it&#8217;s you that&#8217;s tearing me ensnaring me<br />
This is me dying in your arms I cut you out now set me free</p></blockquote>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/cbG_m835YnU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/core-classics-30-finale-trivium/">Core Classics #30 Finale &#8211; TRIVIUM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Zukunft im Hier und Jetzt &#8211; Nemesis Sopor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oli]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 16 Feb 2017 14:15:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Atmospheric Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Drengskapur]]></category>
		<category><![CDATA[geisterasche]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic]]></category>
		<category><![CDATA[nemesis sopor]]></category>
		<category><![CDATA[science-fiction]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>NEMESIS SOPOR &#8211; MMXL Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017 Dauer: 57 Min. Label: Geisterasche Organisation Stil: (Post) Black Metal Das Konzept der künstlichen Superintelligenz ist ein beliebtes Thema im Science-Fiction-Bereich. Mit &#8222;Terminator&#8220; fand diese Fiktion in den 80er Jahren seinen wohl bekanntesten Vertreter in der modernen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>NEMESIS SOPOR</strong> &#8211; MMXL<br />
Veröffentlichungsdatum: 17.02.2017<br />
Dauer: 57 Min.<br />
Label: Geisterasche Organisation<br />
Stil: (Post) Black Metal</p>
<p><span id="more-13928"></span></p>
<p>Das Konzept der künstlichen Superintelligenz ist ein beliebtes Thema im Science-Fiction-Bereich. Mit &#8222;Terminator&#8220; fand diese Fiktion in den 80er Jahren seinen wohl bekanntesten Vertreter in der modernen Popkultur. Die Idee dahinter ist, dass eine vom Menschen geschaffene künstliche Intelligenz ein Level erreicht, auf derer sie sich selbst weiterentwickelt, lernt und zu selbstständigem Handeln fähig ist. Was für Früchte dies tragen könnte, zeigte auch der Klassiker &#8222;Matrix&#8220; von den <strong>Coen</strong>-Geschwistern kurz vor dem Millenium eindrucksvoll auf. Die Versklavung der gesamten Menschheit.</p>
<p>Was jedoch vor einigen Jahren und Jahrzehnten noch reine Fiktion war, dringt mittlerweile immer mehr in die Realität vor. Künstliche Intelligenz ist heutzutage bereits in vielerlei Fällen selbstständig und es ist ein Drahtseilakt, diese A.I. (Artificial Intelligence) dem Menschen ALLEIN dienlich zu machen. Schon so ulkige Formen wie Amazons &#8222;Alexa&#8220; zeigen auf, wie rasch sich diese Technologien auch für den alltäglichen Gebrauch entwickeln. Doch wohin geht die Reise?</p>
<p>Eine (Schreckens-)Vision dessen präsentieren uns die Dresdner Black Metaller von<strong> NEMESIS SOPOR</strong> auf ihrem aktuellen Album &#8222;MMXL&#8220;, welches nach &#8222;Glas&#8220; aus dem Jahr 2014 ihr drittes Album und ihr Labeldebüt bei Geisterasche Organisation darstellt. &#8222;MMXL&#8220; steht dabei für das Jahr 2040, in dem laut zeitgenössischen Wissenschaftlern diese Stufe der künstlichen Superintelligenz erreicht sein soll.</p>
<p>In Sachen Sprache und lyrischen Konzept werden gänzlich neue Pfade weg von einer die vorherigen Alben bestimmenden Natursymbolik und -thematik beschritten. Gegründet bereits 2008 und nach einer Split mit <strong>DRENGSKAPUR</strong>, verlies nach den Aufnahmen zu &#8222;Glas&#8220; Sänger <strong>M.S</strong>. die Band. Mit einem kompakteren Line-Up (Gitarrist <strong>R.S</strong>. übernimmt zusätzlich den Gesangsposten) und einem modernen Ansatz, sowohl musikalisch als auch lyrisch, greifen <strong>NEMESIS SOPOR</strong> 2017 erneut an.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Maschinenbrut</h2>
<p>Das Album startet nach einigen leisen ambientartigen Tönen sofort mit seinem längsten Track <em>&#8222;Untertan&#8220;</em>, welcher in einer guten Viertelstunde die gesamte stilistische Bandbreite der Band aufzeigt. Neben typisch schwarzmetallischer Raserei und sägenden Melodiebögen, stimmt der Song auch ruhige Töne an und erzeugt damit eine hohe Dynamik. Sänger <strong>R.S.</strong> überzeugt zusätzlich mit finsterem Gekeife, welches beherrschter und zugleich bösartiger als der Gesang auf den alten Alben wirkt. Textlich wird der teils größenwahnsinnige Forscherdrang des Menschen hin zur angestrebten Superintelligenz behandelt.</p>
<p><em>&#8222;Saat&#8220;</em> dient im Folgenden als kurze Überleitung zum für mich stärksten Song des Albums: <em>&#8222;Herrscher&#8220;</em>. Anfangs stampfend, gewinnt das Lied ordentlich an Fahrt und fällt nach wenigen Minuten fast komplett in sich zusammen, atmet mit ruhigen Klängen durch und bäumt sich letztendlich zu einem mitreißenden Finale auf. Der Fokus liegt hier auf einer sehr eingängigen und epischen Leadgitarre, unter die sich weitere Gitarrenspuren mischen. Dies ist eine Stärke, die für mich schon einige Songs des Vorgängers so speziell machten. Textlich behandelt der Song eine utopische Vorstellung, in derer das Ende allen menschlichen Leids durch eine steuerbare und dennoch erhabene &#8222;A.I.&#8220; versprochen wird.</p>
<p>Das folgende <em>&#8222;Despot&#8220;</em> war als Auskopplung schon auf der vor wenigen Wochen veröffentlichten<a href="https://silence-magazin.de/geisterasche-zusammenkunft-compilation/"> Zusammenkunft-Compilation</a> zu hören. Sehr düster und zuweilen dissonant, erschallt dieses Lied und wirkt trotz seinem starken Ende ein wenig wie ein Fremdkörper. Nach meinem Empfinden bettet sich <em>&#8222;Despot&#8220;</em> nicht in das Albumgerüst ein. Dies tut das darauffolgende Titelstück umso mehr, welches erst nur instrumental, dann von verhalltem Sprechgesang unterstützt, wiederum zu epischen Höhen getrieben wird, was vor allem den simplen aber effektiven Melodien zu verdanken ist. Hier wird meiner Meinung nach der modernere Ansatz in der musikalischen Darbietung sehr deutlich zum Ausdruck gebracht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_14028" aria-describedby="caption-attachment-14028" style="width: 740px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-14028" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o-1024x684.jpg" alt="14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o" width="750" height="501" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/02/14138811_1214911998571735_9075022427130299690_o.jpg 2048w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-14028" class="wp-caption-text"><strong>NEMESIS SOPOR</strong></figcaption></figure>
<h2></h2>
<h2>2040</h2>
<p><em>&#8222;Atarax&#8220;</em> und <em>&#8222;Zeit der Sterne&#8220;</em> markieren daraufhin die beiden Schlusskapitel des Albums und überzeugen durch ein gutes Wechselspiel aus post(rockig) verträumten Passagen und nach vorne gehendem Black Metal. Speziell <em>&#8222;Atarax&#8220;</em> zeigt seine großen Stärken in diesem kontrastreichen Spiel. Bei <em>&#8222;Zeit der Sterne&#8220;</em> hingegen wird noch einmal Bezug auf den Opener genommen und somit ein schöner Albumrahmen gebildet. Das stärkt die konzeptionelle Ausrichtung meiner Meinung nach ungemein.</p>
<p>Trotz der zukunftsgerichteten Thematik und der moderneren Ausrichtung der Musik, klingt das Album angenehm warm. Hier wurde gute Arbeit beim Mix und beim Mastering geleistet. Aufgenommen wurde im hauseigenen <a href="https://www.facebook.com/tiefenlautaudio/">Tiefenlaut Audio</a> Studio. Für das Mastering zeichnet sich das renomierte Necromorbus Studio (<strong>WATAIN</strong>,<strong> INFESTUS</strong>,<strong> BLAZE OF PERDITION</strong>) verantwortlich.</p>
<p><strong>NEMESIS SOPOR</strong> beweisen mit ihrem Drittwerk großen Mut. Sie fordern den Hörer heraus, tief in das Album und die zugrundeliegende Thematik einzutauchen. Einige Parts wirken auf mich leider zu langgezogen und zehren an der Konzentration, die das Songmaterial jedoch zu jeder Zeit erfordert. Viele Details geben sich erst nach und nach preis und ich kann mit dieser Besprechung nur eine sehr vorsichtige Bewertung wagen.</p>
<p>Dementsprechend empfehle ich es jedem Leser, sich bei Interesse viel Zeit mit dem Album zu nehmen und dem Gesamtwerk die angemessene Aufmerksamkeit in einigen Hördurchgängen zu schenken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pN8fgq3HoEU?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<div class="mceMediaCreditOuterTemp alignnone" style="width: 300px"></div>
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		<title>So sollte ein Sängerwechsel ablaufen! &#8211; The Unguided</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Jan 2017 13:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Core]]></category>
		<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Brotherhood]]></category>
		<category><![CDATA[Death]]></category>
		<category><![CDATA[EP]]></category>
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		<category><![CDATA[Techno]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>THE UNGUIDED&#160;&#8211; Brotherhood EP Veröffentlichungsdatum: 23.12.2016 Dauer: 07:34 Min. Label: NAPALM RECORDS Genre: Melodic Death Metal/Modern Metal Was? Es ist noch nicht einmal ein Jahr seit der Veröffentlichung ihres dritten Longplayers &#8222;Lust and Loathing&#8220; her und schon haben die Herren von&#160;THE UNGUIDED&#160;(bestehend ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/so-sollte-ein-saengerwechsel-ablaufen-brotherhood-ep/">So sollte ein Sängerwechsel ablaufen! &#8211; The Unguided</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>THE UNGUIDED&nbsp;</strong>&#8211; Brotherhood EP<br />
Veröffentlichungsdatum: 23.12.2016<br />
Dauer: 07:34 Min.<br />
Label: NAPALM RECORDS<br />
Genre: Melodic Death Metal/Modern Metal</p>
<p><span id="more-13513"></span></p>
<p>Was? Es ist noch nicht einmal ein Jahr seit der Veröffentlichung ihres dritten Longplayers <a href="https://silence-magazin.de/techno-gratwanderung-zwischen-eingaengigkeit-und-eintoenigkeit/">&#8222;Lust and Loathing&#8220;</a> her und schon haben die Herren von&nbsp;<strong>THE UNGUIDED&nbsp;</strong>(bestehend aus ehemaligen&nbsp;<strong>SONIC SYNDICATE</strong>-Mitgliedern) eine neue EP rausgehauen. Seitdem hatte es die Band nicht leicht, denn nach dem Verlust des Sängers und Gitarristen <strong>Roger Johannson</strong> musste jemand Neues her. Dieser ist ein nahezu unbeschriebenes Blatt und hört auf den Namen <strong>Jonathan Thorpenberg</strong>. Dabei kennt man ihn jedoch sogar, wenn man die Schweden auf ihrer Europatour im Frühjahr des letzten Jahres gesehen hat. Dort hat er eine hervorragende Leistung als Ersatz abgeliefert, doch kann er die Fußstapfen seines Vorgängers gut genug ausfüllen?</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-13542" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01-1024x684.jpg" alt="band_01" height="684" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/01/Band_01.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Zwei Lieder, die Lust auf mehr machen</h2>
<p>Die &#8222;Brotherhood&#8220;-EP besteht aus zwei Songs –<em> &#8222;Nighttaker&#8220;</em> und <em>&#8222;Daybreaker&#8220;</em>. Ersterer leitet die Platte ein und das in klassischer&nbsp;<strong>UNGUIDED</strong>-Manier. Wir bekommen einen treibenden Gitarrenriff vorgesetzt, aufgepeppt mit einer erfrischenden Portion Techno-Synthies. Nach dem Intro, das Lust auf mehr macht, hört man schon die Stimme von <strong>Jonathan</strong>. Erster Eindruck? Er klingt deutlich höher und &#8222;cleaner&#8220; als <strong>Roger</strong>s Gesänge vorher. Zugegebenermaßen ist das ein wenig gewöhnungsbedürftig, da der Cleanpart für mich eine der größten Stärken der Band ist. Wie gewohnt bleiben jedoch die hohen Screams <strong>Richard Sjunnesson</strong>s, der schon seit&nbsp;<strong>SONIC SYNDICATE&nbsp;</strong>für mich als einer der besten Sänger des Genres gilt. Doch trotz gutturalem Gesang kommt mir <em>&#8222;Nighttaker&#8220;</em> recht soft vor.</p>
<p>Im zweiten und letzten Song des Kurzspielers geht es dafür wieder schneller und härter zur Sache. Ein schneller Beat, gepaart mit <strong>Richard</strong>s Screams wirken zusammen schon jetzt für mich wie ein perfekter Song, zu dem man live abgehen könnte. Zum Refrain wird es jedoch wieder sehr soft und im Hinblick auf den vorangegangenen Titel etwas langweilig. So macht&nbsp;sich trotz starkem Ohrwurmpotenzial ein wenig Enttäuschung breit, denn laut eigenen Umfragen auf ihrer Facebook-Seite wollte man nun wieder eher in eine härtere Richtung gehen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/jyTVnc6EQwQ?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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<h2>Lernen <strong>THE UNGUIDED</strong> aus den Fehlern des letzten Albums?</h2>
<p>Zum Schluss lässt mich die &#8222;Brotherhood&#8220;-EP mit einem gemischten Gefühl wieder los. Einerseits erfüllt die Platte alle&nbsp;<strong>THE UNGUIDED</strong>-typischen Merkmale: treibende Riffs, der spielerische Einsatz von Synthies, eine gute Produktion, sowie die Wechsel aus cleanem Gesang und hohen Screams. Doch ich bin trotzdem nicht ganz zufrieden damit und das liegt keinesfalls am neuen Sänger, denn dieser ist wirklich gut, wenn auch gewöhnungsbedürftig. Grund dafür ist vielmehr, dass ich schon jetzt das Gefühl habe, ihr nächster, auf der EP aufbauende, Langspieler wird noch mehr auf den Negativpunkten von &#8222;Lust and Loathing&#8220; anknüpfen, welche primär ein sehr repetitives Gerüst waren und somit für Langeweile bei einem eigentlich ziemlich guten Album sorgten. Das scheint sich schon hier zu wiederholen. Nun bleibt zu hoffen, dass meine Befürchtungen sich nicht erfüllen, sondern es einfach nur ein Problem von &#8222;Brotherhood&#8220; bleibt.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/so-sollte-ein-saengerwechsel-ablaufen-brotherhood-ep/">So sollte ein Sängerwechsel ablaufen! &#8211; The Unguided</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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