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	<title>Saor Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<title>Saor Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 03 Jul 2024 08:46:49 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Der offizielle Ragnarök-2024-Bericht von der Silence-Crew! Es flossen Bier und Regen, es schienen Sonne und Scheinwerfer.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/">Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2024!</strong> Wir sind wieder da &#8211; und wir haben Bock! Die Zeichen stehen auf Sturm und es schüttet in Strömen, als wäre der Himmel selbst <strong>im Angesicht der Götterdämmerung</strong> entzweigebrochen, während die ersten Gäste das Camp betreten, die ersten Heringe in matschigen Boden gehämmert werden und sich <strong>die Gischt frisch geknackter Bierdosen</strong> mit dem gnadenlosen Regen vermischt. Es ist also alles genau, wie es soll &#8211; und wir sind bereit, die ersten Klänge sägender Gitarren und fröhlicher Flöten zu empfangen.</p>
<h2><strong>Oimels erstes Mal</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Als einziges Mitglied unseres schreibenden Dreiergespanns war ich noch nicht auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> und hatte dann direkt die Ehre die ersten beiden Bands zu sehen.</p>
<p>Zuerst möchte ich aber noch ein paar Worte zum Drumherum verlieren, welches durchaus zu gefallen weiß! Kurze Wege, sehr gelungener Aufbau mit den zwei nebeneinander liegenden Bühnen, sodass eigentlich <strong>keine Umbaupausen</strong> entstehen. Dazu ein gut erreichbares Außengelände für die Verpflegung, faire Bierpreise und ein sympathisches Publikum (soweit ich das bisher beurteilen kann) machen den <strong>Aufenthalt bisher sehr angenehm</strong>! Lediglich der Caravan-Platz ist &#8222;dezent&#8220; überfüllt, da sollten ggf. 10% weniger Tickets verkauft werden.</p>
<h2><strong>Aller Anfang ist finster</strong></h2>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-45957 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_6683.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Als Opener spielen <strong>BOÖTES VOID</strong> auf, die den zum Festival gehörenden Wettbewerb gewonnen haben. Und die fünf Jungs aus dem nicht weit entfernten Würzburg legen auch gleich richtig los! Hier gibt es <strong>keinen sanften Einstieg</strong>, hier gibt es direkt das volle Programm!</p>
<p>Die Band spielt astreinen Black Metal und beherrscht ihr Handwerkszeug meiner Meinung nach sehr gut &#8211; vom ersten Ton an wird die ganze Halle vereinnahmt und es geht <strong>treibend, dystopisch und düster</strong> durch die Tracks.</p>
<p>Tatsächlich vergisst man nach wenigen Minuten, dass es draußen eigentlich noch hell ist, denn hier ist es sehr finster &#8211; aber dabei auch voller Energie. Die Lieder bauen sich mitunter sehr gut auf, wobei die <strong>Gesangsparts und die Melodie im Vordergrund</strong> stehen, bis die Instrumente dann zusehends mit mehr Wucht einsetzen und schlussendlich alles brachial zusammenwirkt. Das alles ohne dass der Eindruck von Chaos entsteht. Dazu zeigt die Band &#8211; für mich in diesem Genre recht ungewohnt &#8211; viel <strong>Interaktion mit dem Publikum</strong>, welches auch sehr bereitwillig mitmacht. Man merkt einfach, dass alle Bock auf das Festival und die Musik haben.</p>
<h2><strong>Zweite Band, zweites Highlight!</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-45959 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7041.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Nach diesem echt guten Start geht es fast nahtlos mit der zweiten Band <strong>GASBRAND</strong> (nicht bei Google nach Bildern suchen) weiter. Hier bin ich die ersten Minuten nicht ganz so begeistert, die <strong>Stimme scheint mir zu dominant</strong>, zu sehr im Vordergrund, zu roh. Nachdem ich meinen Standort verändere, stelle ich allerdings fest, dass die Band tatsächlich nur zu zweit ist &#8211; und das fasziniert mich sehr, denn hier wird ebenfalls ordentlich was auf die Ohren geboten. Im Gesamteindruck ergeben die dominanten Vocals dann auch einen stimmigen Eindruck, da diese dafür eben nicht permanent präsent sind, sondern auch <strong>viel Raum für die instrumentalen Stellen</strong> geboten ist – und hier ist für mich insbesondere das hämmernde Schlagzeug ein Highlight!</p>
<p>Insgesamt beeindruckt mich der Auftritt, da ich nicht gedacht hätte, dass so viel Musik von nur zwei Leuten präsentiert werden kann. Allerdings fehlen mir dann doch an einigen Stellen noch ein paar melodische Parts &#8211; aber das ist vermutlich eher mein Befinden. Das Publikum würdigt den Auftritt ebenfalls sehr, und <strong>der Abend beginnt vielversprechend!</strong></p>
<h2><strong>Vielfältige Soloarbeit</strong></h2>
<p><img decoding="async" class="wp-image-45960 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7344.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Die Finnin <strong>Julia Mattila</strong> rief 2017 ihr <strong>Soloprojekt VERMILIA</strong> ins Leben. Seitdem hat sie zwei Full-length-Alben, sowie eine EP veröffentlicht und sich die <strong>Unterstützung von Live-Musikern </strong>geholt, um mit <strong>VERMILIA</strong> auch Konzerte absolvieren zu können. Heute ist sie also in Lichtenfels zu Gast, und ich freue mich sehr auf den Auftritt!</p>
<p>Es war mir in der Vergangenheit schon einmal vergönnt, <strong>VERMILIA</strong> live zu sehen und <strong>Julias</strong> wunderbare Stimme und<strong> gesangliche Vielfältigkeit</strong>&nbsp;zu erlauben. Und auch heute finde ich das, was sie dort auf der Bühne von sich gibt, wieder mehr als beeindruckend. Ob Growls, krächzende Schwarzmetall-Screams oder voller Klargesang &#8211; <strong>Julia</strong> gelingt einfach alles. Die Musik währenddessen bewegt sich zwischen eindringlichen <strong>Folk- und Pagan-Passagen</strong> und atmosphärischen <strong>Black-Metal-Klängen</strong>.</p>
<p>Auch optisch vermittelt <strong>VERMILIA</strong> eine Mischung aus Naturbezug und Düsternis. <strong>Julia</strong> hat eine große <strong>Trommel</strong> zur Hand, mit der sie immer wieder den Rhythmus vorgibt. Aber das ist noch nicht alles: Auch ihre <strong>Querflöte</strong> kommt hier und da zum Einsatz! Die Live-Musiker steuern dann noch Gitarre und Bass bei und fertig ist das Konzept von<strong> VERMILIA</strong>! Für mich persönlich ist dieser Auftritt definitiv das <strong>Highlight</strong> des heutigen Donnerstags. Ein großartiger Auftakt für das diesjährige <strong>RAGNARÖK!</strong></p>
<h2><strong>Eine Debütshow mit Bärten&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp;&nbsp; </strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-45961" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7490.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich: </em></span>Mein Festivalstart ist gleichzeitig der Karrierestart einer neuen Band: <strong>Robse</strong> &#8211; ehemaliger Sänger von <strong>EQUILIBRIUM</strong>, <strong>MINAS MORGUL</strong> und mehr, darf nun endlich sein eigenes Projekt auf der Bühne präsentieren. Vor ziemlich genau einem Tag kam die erste Single öffentlich gemacht, doch ich trete spoilerfrei ins Geschehen ein und gebe mich der Überraschung hin.</p>
<p>&#8222;Das ist kein Test, macht euch bereit!&#8220;, erschallt eine Stimme am Ende des epischen Intros, als vor dem riesigen Banner <strong>fünf stämmige, bärtige Männer</strong> an die Instrumente treten. Die Musik wird von einer gewissen Epik getragen, die sich hauptsächlich aus Synthesizer-Backing-Spuren ergibt. Gelegentlich begleitet auch vom Band eine Frauenstimme die Refrains, die der Bandkopf ins Mikrofon brüllt.</p>
<p>Spezifisch bleibt mir ein Lied im Kopf, bei dem das Publikum zum Mitmachen animiert wird: Dem &#8222;<strong>Hu!&#8220; </strong>des Sängers ist jeweils ein &#8222;<strong>Ha!&#8220; </strong>folgen zu lassen. Irgendwann wandelt <strong>Robse</strong> es in &#8222;<strong>Schniedel!&#8220;</strong> und &#8222;<strong>Wutz!&#8220;</strong>&nbsp;um. Hach. Ich bin froh, dass der Mann<strong> endlich machen kann, worauf er Bock hat, </strong>ohne, dass ihm jemand auf den Sack geht. Freut mich sehr, dass ich beim ersten Konzert dabei sein durfte.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><strong>Alt und neu</strong></h2>
<p><strong>VARG</strong> werden herzlich begrüßt, von einer Horde aus neuen wie alten Fans. Recht viele sind heute sogar zum allerersten Mal dabei, wie eine kleine &#8222;<strong>hebt die Hand&#8220;-Umfrage</strong> ergibt. Die Setlist ist, beginnend mit einem sehr alten Lied und dann erstmal zu neuerem Material übergehend, gut an diese Situation angepasst. <strong>Fylgja</strong>, ihres Zeichens seit einigen Jahren Sängerin bei <strong>VARG</strong>, leiht der Mucke in den neueren Tracks ihre Stimme, welche sich mittlerweile sehr gut ins Gesamtkonzept einfügt. Die älteren Songs bauen rein auf den <strong>guten alten Männerschweiß</strong> auf.</p>
<p>Spätestens nach zwei Liedern sitzt auch der Sound ordentlich, Bewegung herrscht im Publikum bereits nach dem ersten. Aus dem Nichts heraus erwischt mich <em>&#8222;Zeichen&#8220;</em>, einer meiner Lieblingssongs, und im Anschluss geben die Wölfe <em>&#8222;Donareiche&#8220;</em>&nbsp;zum Besten, eines ihrer ältesten Stücke, welches sie eigener Aussage nach seit Ewigkeiten nicht gespielt haben.</p>
<p>Wieder mal eine <strong>absolute Powershow</strong> von <strong>VARG</strong> &#8211; keep it up!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-45962 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_7763-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Piraten und unsichtbare Ananasse</strong></h2>
<p><em><img loading="lazy" decoding="async" class="alignleft size-medium wp-image-45963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8140.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><span style="color: #800000;">Oimel:</span></em> Auch am zweiten Tag habe ich mir die erste Band ausgesucht &#8211; der frühe Vogel und so! Und das soll sich gelohnt haben, denn obwohl es erst 14 Uhr ist, finden doch schon zahlreiche Leute den Weg vor die Bühne. Eine <strong>Mischung aus Restrausch vom Vorabend und ersten Einflüssen des Frühschoppens</strong> ist noch zu spüren &#8211; aber nur kurz, denn <strong>CALAROOK</strong> sorgen direkt für mächtig Wirbel und pusten die Köpfe ordentlich durch. Die vier Herrschaften plus Geigerin spielen Pirate Metal und machen das absolut souverän! Auf mich wirken sie wie die <strong>großen, bösen Brüder von Bands wie ALESTORM</strong> oder <strong>LAGERSTEIN,</strong> und der Sänger vermittelt mir glaubhaft den Eindruck, dass er <strong>Jack Sparrow</strong> zum Frühstück essen würde.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45964 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8156.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Geige, Gitarre, wuchtiges Schlagzeug und Sechssaitenbass (!) gehen zu tiefsten Growls durch die Weltmeere. Dabei wird auch das Bandlogo mit &#8222;invisible pineapples&#8220; und &#8222;pineapples revenge&#8220; besungen.</p>
<p>Das Publikum würdigt den Auftritt der Band standesgemäß &#8211; zum Genre passend gibt es einige <strong>Rudereinlagen</strong> etlicher begeisterter Metalheads.</p>
<p>Ein gelungener Auftritt, der <strong>ordentlich Pepp</strong> in den Nachmittag bringt!</p>
<h2><strong>Der Satan aus dem Sumpf</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45965 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8426.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Bei <strong>SUOTANA</strong> handelt es sich um eine von zwei Bands, die <strong>unfassbar kurzfristig eingesprungen</strong> sind, um jene Lücken im <strong>RAGNARÖK-Line-Up</strong> zu füllen, die anstanden waren, nachdem<strong> GRIMA</strong> und <strong>ULTAR</strong> ihre Auftritte für dieses Jahr leider absagen mussten. Glücklicherweise sind die Finnen von <strong>SUOTANA</strong> gerade sowieso auf <strong>Tour</strong>, mit ihrem 2023 erschienen, dritten Album &#8222;Ounas I&#8220;. Da kommt der Zwischenstopp in Lichtenfels doch wie gerufen!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45966 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8444.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Die sechs Männer auf der Bühne haben jedenfalls eine <strong>ganze Menge Energie</strong> mitgebracht. Die Spielfreude steht ihnen in die Gesichter geschrieben, auch wenn sie es sich nicht erlauben, gar zu freundlich dreinzublicken. Schließlich wohnt ihrer Musik eine gewisse<strong> Epik und Gewaltigkeit</strong> inne! Der <strong>melodische Death-/Power-Metal</strong>, den sie zum Besten geben, beschäftigt sich unter anderem mit den Themen Winter und Natur, aber auch mit Geschichte. Die beiden<strong> Sänger Tuomo</strong> und <strong>Ville</strong>, der auch eine der beiden Gitarre spielt, schmettern hierbei nur so um die Wette.</p>
<p><strong>Übrigens:</strong> &#8222;suo&#8220; bedeutet auf Finnisch &#8222;Sumpf&#8220; und &#8222;Saatana&#8220; ist der Satan. Also zusammengesetzt der <strong>&#8222;Sumpfsatan&#8220;</strong>. Kreativ auf jeden Fall! Und zu ernst nehmen sich die Musiker von <strong>SUOTANA</strong> sowieso nicht. Musikalisch durchaus versiert und professionell, steckt doch eine gewisse Portion <strong>Humor</strong> in ihrem Auftritt. Ich kannte die Band vorher nicht, aber nach diesem Konzert habe ich sie definitiv auf dem Zettel!</p>
<h2><strong>Es wird episch</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45967 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8729.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich: </em></span>Wenn es bei diesem Festival eine Band gibt, die mein Blut zum Wallen bringt, sind das definitiv (wieder mal) <strong>VANAHEIM</strong>. Diese epische, <strong>energiegeladene Musik kombiniert mit einer Spielfreude</strong>, wie sie kaum eine Band an den Tag legt! Das Publikum kann gar nicht anders, als sich davon anstecken zu lassen, und schon ab dem ersten Song gibt es einen großen <strong>Mosh- und Circlepit</strong>.</p>
<p>Man spielt sich durch das neueste Album, in etwas anderer Reihenfolge zwar als auf Platte, aber funktionieren tut es ebenso gut. Auch <strong>Geigenspielerin</strong> <strong>Rikke</strong>, die erst seit 2022 dabei ist und viele der melodischen Parts übernimmt, die sonst vom Band abgespielt wurden, passt perfekt ins Bild und punktet sogar mit dem ein oder anderen Solo.</p>
<p>Es gibt ein paar Soundproblemchen, anfangs übersteuert der Bass-Drum-Trigger etwas und später fällt gelegentlich mal die Gitarre aus. Das <strong>schadet dem Erlebnis aber wenig</strong>, denn das Spaßlevel ist hoch und geht auch durch diese kleinen Unannehmlichkeiten nicht verloren.</p>
<p>Wer hätte es gedacht: <strong>VANAHEIM</strong> haben es wieder hinbekommen, noch etwas besser zu sein als in meiner Erinnerung &#8211; und das ist alles andere als einfach.</p>
<h2><strong>Das Gift der Götter</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45968 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_8786.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Wann immer ich den Bandnamen <strong>THEOTOXIN</strong> auf einem Line-Up entdecke, fangen meine Augen an, zu leuchten. Den <strong>kompromisslosen Black-Death</strong> der <strong>Österreicher</strong> lasse ich mir immer wieder gerne um die Ohren zimmern. Dementsprechend mische ich mich auch heute unter die Menschen, die bereits erwartungsvoll vor der Bühne ausharren.</p>
<p>Und wir werden nicht enttäuscht! <strong>THEOTOXIN</strong> liefern eine brutale Show ab und die schmetternden Riffs dringen mir durch Mark und Bein. Rechts und links von mir lassen die Metaller ihre <strong>Haare fliegen</strong>, und selbst die blanken Köpfe in der Menge können sich des Rhythmus nicht erwehren und werden zur Musik geschüttelt. Sänger <strong>Ragnar</strong> macht das Ganze komplett, indem er uns <strong>gnadenlos zusammenschreit</strong>.</p>
<p>Viel musikalische Abwechslung oder Bühnenshow darf man bei <strong>THEOTOXIN</strong> nicht erwarten, das gehört nicht zum Konzept. Vielmehr lautet die Devise: <strong>40 Minuten durchballern.</strong> Und ich liebe es!</p>
<h2><strong>Deprimierendes Geflüster</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45969 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/01-2.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Nach dem spritzigen Konzert von <strong>VANAHEIM</strong> folgt für mich nun so ziemlich das Gegenteil: Düster und melancholisch wird es mit <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Mal präsentieren sich die Stücke ruhig und langsam, mal <strong>aufgeregt und verzweifelt</strong>. Ähnlich verhält es sich mit den Vocals: Sie wechseln zwischen traurig klingenden Cleans und ebenso verzweifelten Screams.</p>
<p>Band, Musik und Sound funktionieren auf bemerkenswerte Weise als Einheit, und das Ergebnis ist hypnotisierend. Aber auch <strong>herunterziehend</strong>. So sehr sogar, dass ich mir das letzte Drittel nicht mehr mit anhöre, weil es mir buchstäblich einfach nur anfängt, scheiße zu gehen, und ich direkt im Anschluss noch <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> vor mir habe, deren Musik mich wahrscheinlich ebenso wenig aufmuntern wird.</p>
<h2><strong>Atmosphäre und Energie</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45970 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9297.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Ich sehe <strong>IMPERIUM DEKADENZ</strong> zum ersten Mal live. Es hat lange gedauert, bis sich mir die Möglichkeit nun endlich mal bietet &#8211; und das gleich zweimal, denn eine weitere Show gibt es beim <strong>SUMMER BREEZE</strong> dieses Jahres.</p>
<p>Wie antizipiert verbreitet das Konzert eine ähnlich deprimierende Stimmung wie das vorige, mit ebenso viel Atmosphäre und Düsternis. Das allerdings mit einem weitaus moderneren, klinischeren Sound. Da ist außerdem <strong>mehr Punch, mehr Wut, mehr Durchschlag</strong> dahinter. Und das alles im Rahmen einer tight gespielten, sauber abgelieferten Show. Das hohe Energielevel macht echt Bock &#8211; ich allerdings brauche wirklich wirklich bald mal wieder etwas, das mich ein bisschen fröhlicher stimmt, und begebe mich zum Camp, um <strong>eine Runde Flunkyball</strong> zu spielen.</p>
<h2><strong>Die Modelleisenbahn-Vatis von nebenan</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45971 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9513.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span><strong> WINTERFYLLETH</strong> sind nun schon eine der Bands, auf die ich mich sehr gefreut habe! Beim <strong>DARK TROLL FESTIVAL 2019</strong> zuerst gesehen, hinterließ dieser Auftritt einen bleibenden Eindruck und sorgte für viel Vorfreude bei mir.</p>
<p>Die haben die fünf Männers aus Manchester scheinbar auch, denn die haben richtig Bock auf der Bühne und animieren auch das Publikum sehr gut! Erneut witzig finde ich, dass vier der Jungs mal <strong>so gar nicht nach dem Genre aussehen</strong>, das sie spielen,&nbsp; sondern eher nach dem Modelleisenbahn-Vati von nebenan, der mit seiner Garagenband auftritt.</p>
<p>Das tut ihrem musikalischen Können und ihrem Auftritt aber keinen Abbruch! Wuchtig, atmosphärisch, getragen und mit anpeitschendem Schlagzeug geht es durch die Titel.</p>
<p>Auffällig finde ich hier, dass der <strong>Gesang ganz anders genutzt</strong> wird &#8211; der ist kein vordergründiges Element, sondern untermalt die gewaltige Musik als allgegenwärtigen Hintergrund und umgibt diese verzerrt, gespenstisch und genial!</p>
<p>Ein großartiger Auftritt, der mir sehr gefällt &#8211; und dem umstehenden Publikum ebenfalls.</p>
<h2><strong>Eine würdige Vertretung</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45972 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9656.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Kommen wir nun zum zweiten &#8222;Ersatz&#8220; für <strong>GRIMA</strong> und <strong>ULTAR</strong>: Die <strong>Folk-Metaller</strong> von <strong>METSATÖLL</strong> geben sich in der Stadthalle die Ehre! Und während ich beim vorherigen Reinhören noch die Befürchtung hegte, ihre Musik könnte mir auf Dauer zu dudelig werden, <strong>belehren sie mich live eines Besseren</strong>.</p>
<p>Der Schlagzeuger geht richtig ab und drischt auf die Becken ein, dass es eine Freude ist. Sänger <strong>Markus</strong> begrüßt sein Publikum auf Deutsch: &#8222;Wir sind <strong>METSATÖLL aus Estland!</strong>&#8220; Und er verkündet, dass sie in diesem Jahr ihr <strong>25-jähriges Bandjubiläum</strong> feiern. Glückwunsch! Dann geht es auch nahtlos weiter mit der Party: Zu <strong>Flöten- und Dudelsackklängen</strong> findet sich ein kleiner <strong>Moshpit</strong> vor der Bühne zusammen und tanzt und hüpft sich die Seele aus dem Leib.&nbsp;</p>
<p>Nach circa 40 Minuten wilden Folksongs schlagen <strong>METSATÖLL</strong> zum Abschluss nochmal <strong>ruhige Töne</strong> an und spielen für uns auf eine Weise, die mich etwas an die Band <strong>HEILUNG</strong> erinnert. Ehrfürchtig lausche ich den <strong>beinahe spirituellen</strong> Gesängen und Trommelschlägen. Als sie verklingen, erhebt sich allgemeiner Applaus, dem ich mich gerne anschließe.<strong> METSATÖLL</strong> haben sich wie auch schon <strong>SUOTANA</strong> nicht angehört wie ein bloßer &#8222;Ersatz&#8220;. Vielmehr haben beide Bands dem <strong>RAGNARÖK</strong>-Publikum gezeigt, wie sehr sie ihre Slots <strong>verdient</strong> haben!</p>
<h2><strong>Mehr Gefühl!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-45973 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0017-SharpenAI-Focus-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Dass sich das <strong>RAGNARÖK-Festival</strong> nicht nur aus Black- und Pagan-/Folk-Metal zusammensetzt, beweist nicht zuletzt der heutige Auftritt von <strong>THE VISION BLEAK</strong>. Ob man ihre Musik nun als Gothic- oder Horror-Metal bezeichnen mag, sie ist in jedem Fall <strong>düster und melancholisch</strong> angehaucht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45976 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_9951.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Auch wenn ich privat nicht zu ihrer Hörerschaft zähle, so kann ich <strong>THE VISION BLEAK</strong> in keinem Fall ihr Talent absprechen. <strong>Markus Stock</strong> alias <strong>Schwadorf</strong>&nbsp;hat mit seiner Band <strong>EMPYRIUM</strong> Maßstäbe im naturverbundenen Metal gesetzt und ist des weiteren mit seinem Black-Metal-Projekt<strong> SUN OF THE SLEEPLESS</strong> aktiv. Zusammen mit <strong>Tobias Schönemann</strong> alias <strong>Konstanz</strong> rief <strong>Schwadorf</strong> um die Jahrtausendwende <strong>THE VISION BLEAK</strong> ins Leben.</p>
<p>Seitdem konnte das <strong>Duo</strong> eine große Zahl an Fans für sich gewinnen. Der Zeitslot (20:25-21:25 Uhr) und das sich <strong>zahlreich</strong> vor der Stage und auf der Tribüne <strong>tummelnde Publikum</strong> sprechen für sich. Einige der Metaller wirken bei den Songs zudem erstaunlich textsicher. Vermutlich funktioniert das Konzert umso besser für diejenigen, die mit der Musik von <strong>THE VISION BLEAK</strong> persönliche Erinnerungen oder Gefühle verbinden. Mir selbst fehlt leider ein bisschen der Zugang. Nichtsdestotrotz reut es mich am Ende nicht, diesem <strong>technisch absolut einwandfreien Auftritt</strong> in der Lichtenfelser Stadthalle beigewohnt zu haben.</p>
<h2><strong>Das Fieber des Krieges</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45975 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0392.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Tja, und dann kommen <strong>KANONENFIEBER</strong> &#8211; und was soll ich groß schreiben? Die Band um Mastermind <strong>Noise</strong> ist im Moment ein <strong>absolutes Phänomen</strong>. Mit bisher nur einem Album und einigen Singles wird unentwegt kräftig getourt, und dabei geht weder Feuer noch Elan verloren.</p>
<p>Die Stimmung, die zu den authentischen, bedrückenden Antikriegstexten erzeugt wird, zusammen mit der geballten Wucht der Instrumente und dem teils anklagenden, teils wütenden (aber immer passenden!) Gesang, sorgen für <strong>echte Gänsehaut und Beklemmung</strong>, während einen die Musik gleichzeitig mitreißt.</p>
<p>Eine faszinierende Mischung, die hier entsteht, und die die Stunde Spielzeit wie im Flug vergehen lässt. <strong>Brachial, brutal, </strong>aber immer die Verzweiflung und das Leid, des den Texten zugrunde liegenden Themas darstellend, wird das Publikum durch die Titel getrieben, und zu <em>&#8222;Dicke Bertha&#8220;</em>, <em>&#8222;Füsilier I + II&#8220;</em>, <em>&#8222;Grabenlieder&#8220;</em>, <em>&#8222;Yankee Division&#8220;</em>, und mehr erheben sich auch im sehr vollen Zuschauerraum viele Fäuste und kräftige Stimmen! Man darf auf jeden Fall gespannt sein, was für ein Album dieses Jahr noch folgt!</p>
<p>Aufgefallen ist mir im Vergleich zum letzten Auftritt, den ich gesehen habe, dass mit noch mehr Gestik gearbeitet wird, und die bedrückende Stimmung durch die <strong>passende Körpersprache des Sängers</strong> noch mehr unterstützt wird. Dazu kommen auch reichlich <strong>Feuer und Pyro-Effekte</strong>, die natürlich perfekt zu Songs wie <em>&#8222;Dicke Bertha&#8220;</em> passen.</p>
<p>Ein toller Auftritt und eine tosende Menge vor der Bühne!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45974 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0378-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Gutes Set, mieser Sound</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45977 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0802.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Hier muss ich erstmal kurz in einen <strong>Rant</strong> verfallen. Denn dieses Konzert ist ein Bilderbuchbeispiel von &#8222;Warum zum <strong>FICK</strong> ist das Schlagzeug so laut, dass man kein Keyboard mehr hört und der Rest nur noch nach Matsch klingt?!&#8220; Recht lange ist es mittlerweile her, dass diese Art von Soundproblemen (vor allem auf Festivals) Gang und Gebe waren. Was aber den heutigen Einzelfall nicht besser macht. Ich meine, was soll das denn? Ich weiß doch, dass der Drummer ein verdammtes Monster am Kit ist. In Sachen Präzision, Ausdauer und Geschwindigkeit bewegt der sich auf höchst professionellem Niveau. Aber! Ich <strong>erkenne teilweise die Lieder nicht mal wieder</strong>, weil von den Synths nicht mehr als ein <strong>feuchter Furz </strong>durch die Lautstärke der Double Bass dringt. Haben größere Bands nicht im Normalfall ihren eigenen Soundmischer am Start, eben um genau solche Probleme zu vermeiden? <strong>Argh!</strong> Rant over.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45978 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0812.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p>Versteht mich nicht falsch. Von scheiße ist das Konzert meilenweit entfernt. <strong>FINNTROLL</strong> &#8211; also die Bandmember selbst &#8211; legen einen absolut einwandfreien Auftritt vor. Als dann auf dem Counter <strong>von 70 Minuten noch 37 übrig</strong> sind, habe ich zum ersten Mal das Gefühl, dass man die Keyboardmelodien tatsächlich heraushört. Dann kommt <em>&#8222;Nattfödd&#8220;</em>, und das Konzert ist für mich gerettet. Ich liebe diesen finsteren, unter die Haut gehenden Song, wie er sich inmitten der <strong>humppatastischen, tanzbeinjuckenden Setlist</strong> manifestiert. Großartig. Eigentlich macht die gesamte zweite Hälfte des Sets <strong>total Spaß</strong>, auch wenn der Sound immer noch weit von perfekt ist.</p>
<h2><strong>Mal ganz was anderes</strong></h2>
<p><strong>PERCHTA</strong> sind eine der einzigen Folk-Metal-Bands, die <strong>ein Hackbrett in ihrem Instrumentarium</strong> hat. Ein was? Was erstmal ziemlich brutal klingt, ist eigentlich ein kleines Seiteninstrument, das man sanft mit weichköpfigen Stöcken beklimpert. Besonders in ruhigeren Momenten kommt das richtig mysteriös und atmosphärisch herüber. Ein weiteres Kuriosum ist die Sängerin, beziehungsweise ihre Aufmachung und Performance. In aufwändigem, <strong>hexenartigem Outfit</strong> mitsamt <strong>detailreichem Corpsepaint</strong> tanzt sie in tranceartigen Zuckungen. Ihre Vocals reichen von markerschütternden Screams über beschwörenden Cleangesang bis hin zu gesprochenen Parts und Geflüster. Das Ganze ausschließlich in Tiroler Dialekt, was einerseits familiär und andererseits doch fremd klingt, und so der Show einen wundervollen Uncanny-Valley-Effekt verleiht.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45979 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_0932.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Die Musik weist viele Black-Metal-Elemente auf, lehnt sich darüber hinaus aber stark in <strong>schamanistisch-ritualistische Atmospheric-Gefilde</strong>. Oft kommt sie ganz ohne Metal aus und zehrt ihre Kräfte rein aus akustischen Instrumenten und der Stimme der unheimlichen Dame. Weirde und ungewohnte Akkorde und Tonleitern auf den Instrumenten machen diese Musik zu etwas ganz Besonderem. Ein tolles &#8211; und großartig ausgeführtes &#8211; Gesamtkonzept.</p>
<p>Irgendwie bricht der (ansonsten makellose) Sound in den letzten 15 Minuten aber auf einmal komplett ein, fast als hätte jemand einen <strong>Bauchplatscher auf das Mischpult</strong> gemacht (?), wird dann aber wieder hochgefahren. Keine Ahnung, was da tatsächlich passiert ist, so gut wie davor erklingt es für den Rest des Konzertes allerdings nicht mehr.</p>
<p>Von diesem technischen Problem abgesehen kann ich nur sagen: Das war toll. <strong>Tolle Atmosphäre, tolle Performance, tolle Musik. </strong>Und der in so späte und düstere Stunde verschobene Timeslot hat dem Ganzen in Sachen Ambiente wirklich gutgetan.</p>
<h2><strong>Das ist VAAAANSIND!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45980 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1316.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Beim <strong>Opener</strong> des heutigen Tages handelt es sich um eine junge Band aus Dänemark. <strong>VANSIND</strong> haben 2021 eine erste EP veröffentlicht und vergangenes Jahr dann ihr erstes Full-length-Album, &#8222;Mørket&#8220;, auf den Markt gebracht. Die<strong> Folk-Metaller</strong> sind nun nach Lichtenfels gereist, um uns mit ihren melodiestarken Klängen am letzten Festivaltag nochmal richtig in <strong>Schwung zu bringen</strong>!</p>
<p>Ganze sieben Musiker bilden die Formation <strong>VANSIND</strong>. Und es ist gleich <strong>doppelte Frauenpower</strong> am Start! <strong>Sängerin Line Burglin</strong> verzaubert mich regelrecht mit ihrer Stimme. Ich bin wirklich wählerisch, wenn es um weiblichen Gesang geht, aber diese <strong>Vocals</strong> sind so <strong>kraftvoll, klar und durchdringend</strong>, dass sie mich gänzlich für sich einnehmen. <strong>Rikke Klint Johansen</strong> sorgt währenddessen abwechselnd am <strong>Keyboard</strong> und mit dem <strong>Dudelsack</strong> für eingängige Melodien, zu denen ich nicht anders kann, als zu tanzen.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45981 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1441.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Und das fühlen die anderen Frühaufsteher, die es an diesem Samstagmittag vor die Bühne gezogen hat, ganz genauso. Es wird gewippt, gewogt, getanzt und geheadbangt. <strong>Still stehen? Nichts da! VANSIND</strong> sind wahrlich eine <strong>gute-Laune-Band</strong>, mit so viel Energie im Gepäck, dass die Stadthalle Lichtenfels vor lauter lautem Folk nur so erbebt. Die Dänen haben auch die letzte Schlaftrunkenheit aus mir herausmusiziert und nach ihrem Auftritt sprühe ich nun nur so vor <strong>Freude auf den Rest des Tages!</strong></p>
<h2><strong>Sie träumt &#8211; aber wovon bloß?</strong></h2>
<p>Auf fröhlichen Folk folgt nun das <strong>Kontrastprogramm: ELLEREVE</strong>. Hinter diesem Namen versteckt sich die deutsche Künstlerin <strong>Elisa Guilia Teschner</strong>. Ihre Musik hat weder mit Black- noch mit Pagan-Metal viel zu tun. Mit <strong>ELLEREVE</strong> bekommen wir beim diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong> eine Mischung aus <strong>elektronischem Dark-Rock, Folk und Shoegaze</strong> zu hören.</p>
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<p>Das muss nicht jedem gefallen. Ich versuche heute, mich darauf einzulassen. <strong>Elisa</strong> hat eine wunderbare Stimme, in die sie jede Menge <strong>Ausdruck und Emotionen</strong> legt. Auch strahlt die junge Frau eine beeindruckende <strong>Bühnenpräsenz</strong> aus. Der Musikstil aber packt mich leider einfach nicht. Die elektronischen Einflüsse sind nicht meins und <strong>die ruhigen Takte ziehen sich für mich in die Länge</strong>, sodass ich beinahe doch wieder müde werde.</p>
<p>Auch die <strong>Zahl der Menschen vor der Bühne ist überschaubar</strong>. Und das ist super schade, aber aus meiner Sicht verständlich: <strong>ELLEREVE</strong> hat es mit ihrer Musik schwer auf einem Festival, das eigentlich ein ganz anderes Genre bedient. Ich halte <strong>Elisa</strong> für eine <strong>sehr talentierte Musikerin</strong>. Leider erreicht mich aber ihre Musik hier und heute nicht, weshalb ich nach dem Auftritt erst einmal die Sonne draußen suche, um <strong>wieder etwas Energie zu regenerieren</strong>.</p>
<h2><strong>Bringer der guten Laune</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45983 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_1994.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Der dritte Tag beginnt für mich dann passenderweise mit der dritten Band &#8211; <strong>SAGENBRINGER</strong>. Hier gehe ich mit den wenigsten Vorkenntnissen rein, bin aber recht schnell gefangen!</p>
<p>Die <strong>Truppe aus Sylt </strong>hat gerade ihr zweites Album rausgebracht und legt eine einwandfreie Show auf die Bühne. Besungen werden Wikingerthemen, und das schön episch mit leichten Power-Metal-Anleihen, <strong>vielen Mittelalterelementen</strong> und vieeeel guter Stimmung! Das Publikum ist dem ganzen auch sehr zugetan und geht zu der sehr partytauglichen Musik gut mit &#8211; die Musiker treiben das von der Bühne voran, und das gekonnt!</p>
<p>Hier bin ich mir absolut sicher, dass die Band mit ihrer Art und ihrem Auftritt bald auf größeren Bühnen zu sehen sein wird &#8211; da steckt <strong>genügend gute Laune und Partypotential</strong> in den Wikingern, um auch bei großen Festivals richtig Stimmung zu machen!</p>
<p>Dazu gibt es noch eine sehr stabile Ansage vor dem Song <em>&#8222;Blutmarsch&#8220;</em>, in der sinngemäß gesagt wird, dass <strong>jeder zur Party gehört</strong> und <strong>die Horden bunt</strong> sind &#8211; das trifft bei mir natürlich genau den richtigen Nerv und gibt <strong>viel Liebe von mir zurück</strong>!</p>
<h2><strong>Sonne verboten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45984 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2023.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Während draußen plötzlich der Hochsommer ausgebrochen ist und die Sonnenstrahlen mir die Kopfhaut zwischen den Strähnen wegbrutzeln, ist in der Konzerthalle ab jetzt <strong>die Sonne</strong> <strong>A B S O L U T &nbsp;V E R B O T E N </strong>&#8211;&nbsp;<strong>ISTAPP</strong> importieren, mit grauen Kapuzen und graueren Gesichtern, tiefgefrorenen Black Metal aus den schwedischen Tannenwäldern nach Deutschland.</p>
<p><em>&#8222;Frostbitten&#8220;</em>&nbsp;heißt passenderweise der erste Track, dessen Namen ich erhaschen kann, und auch darüber hinaus scheinen die meisten <strong>Lieder von Winter, Schnee und kalten Elementen</strong> ähnlicher Kategorien zu handeln. Zum Song <em>&#8222;Maifrost&#8220;</em> gibt es dann einen Gastauftritt: der Sänger der Band <strong>EïS</strong> &#8211; passender hätte man es thematisch nicht treffen können.<strong> An Blast Beats wird nicht gespart &#8211; </strong>&nbsp;grimm, wie es sich gehört, erklingt das skandinavische Schwarzmetall. Dennoch fließt hier und da auch mal eine Pagan-Melodie ein, zeigt sich hier und da mal eine kleine Folk-Influenz.</p>
<p><strong>ISTAPP</strong> beweisen sich tapfer gegen die steigenden Temperaturen, und der ein oder andere Schweißtropfen, der mir von der Stirn perlt, <strong>wird zum Eiszapfen</strong>.</p>
<h2><strong>Drei Spaten</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45985 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2296.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Danach habe ich das Vergnügen, <strong>HORN</strong> zu sehen &#8211; und hier bin ich gespannt, denn das was ich vorher gehört habe, ließ mich neugierig zurück! Bei <strong>HORN</strong> handelt es sich um ein weiteres Ein-Mann-Projekt an diesem Wochenende.</p>
<p>Es geht direkt mit <em>&#8222;Drei Spaten&#8220; </em>los, was durchaus ein Anspieltipp wäre. Auffällig finde ich, dass der <strong>Sänger gleichzeitig Bassist</strong> ist &#8211; bewusst kannte ich das nur von <strong>Lemmy</strong> <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f609.png" alt="😉" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Ansonsten habe ich mich vorher insofern belesen, dass die Band sowohl in sehr vielen Sprachen unterwegs ist, als auch in vielfältigen Themenbereichen. Und das kann man auch musikalisch feststellen, wenn beispielsweise <strong>Lieder mit Soldatenbezug</strong> die typischen Marschtrommeln aufweisen, oder sich Ähnliches ergibt. Das weiß mir durchaus zu gefallen, denn dadurch kommt es zu einer großen Vielfalt und Abwechslung, und auch ohne die Lieder im Vorfeld zu kennen, wird man <strong>in die Themenkomplexe mitgenommen</strong>.</p>
<p>Der Auftritt ist <strong>insgesamt rund und gefällt mir</strong>. Dennoch würde ich sagen, dass das Publikum zwar interagiert, aber hier der Funke nicht ganz so überspringt wie bei anderen Bands.</p>
<h2><strong>Härter als gedacht</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45986 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2607.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em> </span>Irgendwie sind von <strong>FEN</strong> <strong>die falschen Songs auf Youtube</strong> oben in den Videovorschlägen, denn ich habe mich ob meiner Voranhörung der Band auf ein ruhiges, atmosphärebetontes Konzert eingestellt. Mit Geschrei und Blast Beats habe ich gar nicht gerechnet. Nun könnte man schon behaupten, die Engländer bewegten sich auf einer eher atmosphärischen Schiene (und es dominieren auch mal die Clean Vocals), <strong>ruhig ist jedoch etwas anderes. </strong></p>
<p>Das Wetter draußen bleibt dabei absolut anti-Black-Metal, was ironischerweise dem perfekten Festivalwetter entspricht. Das wiederum schadet den Besucherzahlen <strong>in</strong> der Halle, da viele wohl lieber draußen den <strong>ersten warmen Tag des Jahres</strong> genießen, als hier drinnen in finstere musikalische Gefilde einzutauchen.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2><strong>Es gibt keinen Gott</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45987 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_2970.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Wer <strong>KANONENFIEBER</strong> sagt, muss auch <strong>NON EST DEUS</strong> sagen &#8211; denn beides sind Ein-Mann-Projekte von Mastermind <strong>Noise</strong>.</p>
<p>Und bis 2024 gab es <strong>NON EST DEUS</strong> auch nicht live. Das <strong>RAGNARÖK</strong> ist einer der ersten Liveauftritte der Kombo. Natürlich vergleicht man mit <strong>KANONENFIEBER</strong>, auch wenn beide Bands unterschiedlicher kaum sein könnten &#8211; denn bei <strong>NON EST DEUS</strong> gibt es schon mehrere Alben, und die Thematik dreht sich <strong>ausschließlich um die Ablehnung von Religion</strong>.</p>
<p>Und Halleluja, diese Ablehnung merkt man ihnen an – die Musik ist schneller, düsterer und irgendwie roher und rauer, als die von <strong>KANONENFIEBER</strong>. Und im fiesen Krächzgesang kommt die <strong>Abneigung aus jeder Silbe</strong> herausgequollen, die dem Publikum entgegengespuckt wird. Dazu kommt auch hier eine passende Kostümierung und die fast noch ausuferndere Gestik von <strong>Noise</strong>, sodass das ganze ein absolut runder Auftritt ist!</p>
<p>Allerdings muss ich sagen, dass die Songs sich untereinander mehr gleichen als bei <strong>KANONENFIEBER</strong>, weswegen ich die weiterhin bevorzuge &#8211; mich aber dennoch ungeheuer freue, beide gesehen zu haben!</p>
<h2><strong>Wir saufen!</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45988 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3074.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> In dieser Band spielt definitiv der Mann mit der epischsten Kombination aus <strong>langen grauen Haaren</strong> und einem Bart, der diesen in nichts nachsteht. Das wollte ich nur gesagt haben. Kann weitergehen.</p>
<p>Die gesamten Folk-Melodien entstammen der Geige, und mehr noch: Oft ist sie es, die den Takt angibt, die leitende Spur übernimmt, während die <strong>Metalinstrumente eine eher begleitende Rolle</strong> einnehmen. Der Sound glänzt vor allem in Momenten der reinen Folk-Klänge, während in metallischen Parts leider nicht immer alle Instrumente bis zu meinen Ohren durchdringen.</p>
<p>Die Sängerin, welche sich im Laufe des Sets zur Band hinzugesellt, kann offenbar ein bisschen Deutsch: <strong>&#8222;Wir saufen!&#8220;</strong>, lautet ihre Ansage, <strong>und dafür wird sie gefeiert</strong>. Der Sänger hingegen ernährt sich auf der Bühne nur von Wasser. Eigenen Angaben nach deswegen, weil er es schonmal hinbekommen hat, zu besoffen zu sein, um einen ordentlichen Gig abzuliefern. Ein äußerst <strong>verantwortungsbewusster Mann</strong> also.</p>
<p>Ähnlich lustig verhält sich auch das Publikum, und lässt prompt eine Polonäse entstehen. Auf mich will die Energie aber leider nicht so richtig überspringen. Der Sound wummert irgendwie zu sehr, es ist zu warm in der Halle &#8211; obschon dies mein erstes <strong>CRUACHAN</strong>-Konzert ist, und ich mich sehr drauf gefreut habe, will es mich nicht so ganz abholen.</p>
<h2><strong>Es wird geballert</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45989 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3337.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Endlich wieder Schwarzmetall! Meine persönliche Portion <strong>Auf-die-Fresse</strong> gibt es heute von <strong>NORDJEVEL</strong>. Die Norweger präsentieren sich im klassischen Black-Metal-Look: <strong>Schwarze Klamotte, Nieten und Corpse-Paint</strong>. 45 Minuten haben die <strong>Norweger</strong> nun Zeit, ihrem Publikum in der Stadthalle ordentlich auf die Ohren zu dreschen.</p>
<p><strong>Rohe Blast Beats, schneidende Gitarrenriffs und finstere Schreie</strong> sind das schwarze Rezept von <strong>NORDJEVEL</strong>. Nach eitel Sonnenschein brauche ich hier nicht zu suchen. Stattdessen können die Metaller hier wieder wunderbar die Haare kreisen lassen und zu den <strong>unzumutbaren Tempi des Schlagzeugs</strong> die Köpfe schütteln.&nbsp;</p>
<p><strong>NORDJEVEL</strong> brauchen keine bunte Bühnenshow und keine Ansagen. Das wäre nicht im Sinne des Erfinders. Der <strong>DOEDSADMIRAL</strong> am Mikrofon schreit einfach bloß gnadenlos die Meute vor der Bühne zusammen. Genau diese<strong> &#8222;Kopf aus und Hau drauf&#8220;</strong>-Musik habe ich jetzt gebraucht. Großartig!</p>
<h2><strong>Ein mitreißendes Post-Black-Metal-Erlebnis</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45990 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3872.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Aber nun kommen wir wieder zu <strong>versöhnlicheren Klängen</strong>. Zumindest ein bisschen. Denn <strong>HERETOIR</strong> spielen <strong>Post-Black-Metal</strong>, melodisch, melancholisch, düster zwar, aber nicht roh und brutal. Seit 2006 ist die Band um Sänger <strong>Eklatanz</strong> aktiv und hat bis heute neben den drei Full-Length-Alben diverse Singles in verschiedenster Form veröffentlicht. Mir ist es <strong>jedes Mal eine Freude</strong>, sie live erleben zu dürfen, und so freue ich mich auch jetzt sehr auf ihren Auftritt.</p>
<p>Und ich bin nicht die Einzige: Die Stadthalle ist <strong>gerappelt voll</strong>, und dabei sind wir noch nicht einmal bei den Headlinern angelangt. Aber <strong>HERETOIR</strong> ziehen die Menschen an, um sie sogleich mit ihrem <strong>nostalgischen, atmosphärischen</strong> Black-Metal zu berauschen. Die schweren Melodien bahnen sich unaufhaltsam den Weg in meine Gehörgänge. <strong>Schwelgen</strong> kann ich in dieser Musik, aber ich werde dabei nicht müde, weit gefehlt! Die Gitarren und die Stimme von <strong>Eklatanz</strong> reißen mich immer aufs Neue mit, im Wechsel jedoch mit <strong>ruhigen Instrumentals</strong>, die anmuten wie aus einem Traum.</p>
<p>Ich finde <strong>HERETOIR</strong> auch heute wieder genial in dem, was sie tun. Sie verstehen es, die Menschen mit ihrer Musik für sich einzunehmen. Ihr Auftritt wird vom Publikum bejubelt, und ich schließe mich dem an. Nebenbei mag ich auch die <strong>Artworks</strong> sehr gerne, die den Merchandise der Band zieren, und so habe ich mir bereits vor dem Konzert bei ihrer <strong>Autogrammstunde</strong> ein <strong>signiertes Poster</strong> gesichert. <strong>HERETOIR</strong> sind definitiv eins der zugegebenermaßen zahlreichen <strong>Highlights</strong> auf dem diesjährigen <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45991 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_3604-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h2><strong>Aus den Tiefen von Mutter Erde</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45992 size-medium alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4193.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em></span> Jetzt folgt auch für mich eines meiner absoluten Highlights &#8211; nachdem ich bei uns am Stand schon Fotos und Autogramme gesammelt hatte, treten nun <strong>SAOR</strong> auf.</p>
<p>Und eigentlich habe ich dafür so viele Worte, <strong>dass mir die Worte fehlen</strong>! Die Musik nimmt mich völlig mit, trifft zu 100% meinen Nerv und entführt mich in absolute Träumereien. Dazu kommen die kraftvollen urtümlichen Growls des Sängers, die förmlich aus den Tiefen von Mutter Erde selbst zu kommen scheinen. Die Musik ist so melodisch, kraftvoll, urtümlich, &nbsp;gewaltig und mitreißend, dass ich ungelogen beim darüber schreiben wieder Gänsehaut bekomme. &nbsp;Ja, ich bin hier auch Fanboy, aber das völlig zurecht!</p>
<p>Was ich heute erst realisiert habe, ist, dass die Band ebenfalls ein <strong>Ein-Mann-Projekt</strong> ist und vom Sänger/Frontmann alles kreiert und eingespielt wird. Das steigert meinen Respekt für diese Musik noch weiter. Auffällig im Vergleich zu vorhergehenden Bands ist durchaus noch <strong>die perfekte Abmischung, </strong>da es nicht zu laut ist und alle Nuancen zur Geltung kommen.</p>
<p>Es wird eine Special-Show zum ersten Album &#8222;Aura&#8220; geboten und es ist einfach mystisch, magisch, wunderschön!</p>
<h2><strong>Oldschool muss es sein</strong></h2>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-45993 size-medium alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/IMG_4723.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></p>
<p>Für meinen persönlichen Geschmack haben es <strong>KAMPFAR</strong> nun nach <strong>SAOR</strong> natürlich schwer &#8211; allerdings habe ich sie live vom <strong>DARK TROLL 2019</strong> noch in guter Erinnerung!</p>
<p>Und was soll ich sagen &#8211; diesmal sind sie noch besser! Ich glaube, von allen Bands hier sind sie am nächsten am ursprünglichen, norwegischen Black Metal dran &#8211; sind aber trotzdem anders, eigenständig. Da <strong>fehlt dieser satanische &#8222;ich zünde deine Kirche an&#8220;-Spirit</strong>, und stattdessen fühlt es sich urtümlich, folkloristisch an &#8211; obwohl es trotzdem die raue Fiesheit hat.</p>
<p>Ich habe die Platten länger nicht gehört, aber live holt es mich wieder sehr ab und die Band hat meinem Empfinden nach auch richtig Lust auf die Show! <strong>Für mich eine absolute Live-Band</strong>, die die Studiosongs <strong>live auf ein ganz anderes Level</strong> bringt &#8211; wer die Gelegenheit bekommt, sollte sich das unbedingt auch mal anschauen!</p>
<h2><strong>Musikalischer Hochleistungssport</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Mich:</em></span> Nach einem Platztausch im Line-Up mit den noch nicht angekommenen Iren <strong>PRIMORDIAL</strong> folgt nun eine Band, die man hier wohl kaum erwarten würde: <strong>ORIGIN</strong>. Und ich muss sagen, ich war darauf vorbereitet, dass es krass wird. Dass es schnell und technisch wird. Aber &#8211; <strong>holy shit</strong> &#8211; was sich dann tatsächlich da vor meinen Augen und Ohren entfaltet, <strong>sprengt meine Erwartungen</strong> um ein Vielfaches. Den Jargon, den ich benutzt habe, um die anderen Acts zu beschreiben, kann ich hier eigentlich gar nicht anwenden.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46108 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="339" height="226" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Origin-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_6842-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 339px) 100vw, 339px" /></p>
<p>&#8222;We are not wearing corpse paint. We don&#8217;t have any pretty ladies on stage. Also, we don&#8217;t even have flutes!&#8220; <strong>ORIGIN</strong> sind sich ihres musikalischen Außenseiterstatus&#8216; auf dem <strong>RAGNARÖK 2024</strong> bewusst.</p>
<p>Nun muss ich sagen, dass ich selbst auch in der Death-Metal-Szene unterwegs bin oder früher zumindest mal war, und schon einige Erfahrung in dem Bereich gesammelt habe. Sowohl als Zuhörer wie auch als Musiker. Aber das hier, dieses Konzert, ist <strong>eines der übertriebensten</strong>, die ich je erlebt habe. Konstant unmenschlich schnell, technisch auf höchstem Level komplex, und das eine Stunde lang, mit <strong>wenig bis kaum Verschnaufpausen</strong> für die Musiker. Das ist die absolute <strong><em>dedication</em></strong><em>, </em>extremer kann Extreme Metal kaum werden. Um so etwas überhaupt spielen zu können, geschweige denn mit einer solchen Präzision, wie sie <strong>ORIGIN</strong> an den Tag legen, muss man wohl jahrelang täglich Stunden über Stunden proben. Technischer Death Metal ist der absolute<strong> Hochleistungssport der Musikwelt</strong>.</p>
<p>Und das Lustige daran: Wenn man nicht versteht, was da passiert, wirkt es gar nicht mal unbedingt so. Der laute Schlagzeugsound frisst so manche technischen Finessen von Bass und Gitarre, und für den, der nicht genau hinhört, lässt sich das Ganze nur allzuleicht mit richtig dummem <strong>Urmenschensound</strong> verwechseln. Nicht, dass es keine Leute gäbe, die genau darauf Bock hätten. Aber: Meine Damen und Herren, <strong>die anspruchsvollste Musik der Welt</strong>. Getarnt als <strong>die stumpfeste Musik der Welt</strong>.</p>
<h2><strong>Blasphemie, Krieg und Tod</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Merlin:</em></span> Jeder kennt sie, aber längst nicht jeder liebt sie. Trotzdem treten <strong>MARDUK</strong> regelmäßig als <strong>Headliner</strong> bei Festivals auf. So auch heute beim <strong>RAGNARÖK</strong>. Die <strong>Schweden</strong> waren in der Vergangenheit bereits schon mehrfach zu Gast in Lichtenfels und ziehen auch heute wieder ein <strong>großes Publikum</strong> an. Ob sie denn auch ihre Spielzeit komplett ausreizen und nicht einfach <strong>20 Minuten eher von der Bühne verschwinden</strong> werden? So geschehen beim <strong>WAY OF DARKNESS</strong> vor einigen Jahren!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-46109 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="301" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7152-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 301px) 100vw, 301px" /></p>
<p><strong>MARDUK</strong> ist die Band, über die eine Freundin von mir mal sagte, sie klänge so <strong>unentspannt</strong>, die Musiker sollten mal<strong> Yoga</strong> machen. Und ich finde, diese Bemerkung trifft es gut. Denn der <strong>Black-Death</strong> der Schweden ist wirklich alles andere als entspannt. <strong>MARDUK</strong> fegen nur so über die Stadthalle hinweg. Laut und unbarmherzig spielen sie uns von <strong>Satanismus, Blasphemie, Krieg und Tod</strong>. Diese Themen bedient die Band seit ihrer <strong>Gründung im Jahre 1990</strong>. Mehrere Besetzungswechsel über die Jahrzehnte konnte die Formation immer wieder abfangen und ist <strong>bis heute aktiv</strong> &#8211; letztes Jahr erst erschien mit &#8222;Memento Mori&#8220; ein neues Album.</p>
<p>Es lässt sich nicht leugnen, <strong>MARDUK</strong> sind <strong>eine Instanz</strong> im Schwarzmetall. Gleichzeitig habe ich die <strong>alten Hasen</strong> aber mittlerweile schon so oft live gesehen, dass es mich nicht für ihr gesamtes Konzert in der Stadthalle hält. Ich verschwinde zwischendrin nach draußen an die frische Luft, stehts aber mit einem Blick auf die Uhr und einem <strong>Ohr an den geöffneten Türen der Halle</strong>. Schließlich will ich wissen, ob <strong>MARDUK</strong> sich wenigstens hier bis zum Ende ihrer Spielzeit die Ehre geben. Und tatsächlich! <strong>Eine volle Stunde lang</strong> schreien und schmettern die Schweden den Saal nieder (auch wenn diesmal alle ihre Instrumente heile bleiben).</p>
<p>Als die Musiker von der Bühne verschwunden und die letzten Töne längst verklungen sind, <strong>hallt es doch immer noch in meinen Ohren</strong>. Für mich war es das letzte Konzert heute Abend, jetzt geht&#8217;s ab ins Bett &#8211; beziehungsweise in den Schlafsack. Und ich weiß: <strong>Wenn ich aufwache, ist Abreise.</strong> Hach ja&#8230; ganz ohne <strong>Wehmut</strong> kommt eben auch das beste Festival nicht aus.</p>
<h2><strong>Ein langersehntes Fest</strong></h2>
<p><span style="color: #800000;"><em>Oimel:</em> </span>Nun hatte ich das persönliche Unglück, dass <strong>PRIMORDIAL</strong> leider erst verspätet ankamen und daher <strong>ihren Slot tauschen mussten</strong>. Somit musste ich mit <strong>ORIGIN</strong> und <strong>MARDUK</strong> noch zwei Konzerte überstehen, auf die ich auch hätte verzichten können! Aber ich konnte mir <strong>PRIMORDIAL</strong> nicht entgehen lassen.</p>
<p>Die Band war für mich<strong> eine Initialzündung</strong>, ohne die ich gar nicht auf diesem Festival, ja nicht mal in diesem Genre gelandet wäre! Das Album &#8222;To The Nameless Dead&#8220; ist für mich ein so unfassbar großartiges Werk, das ich tatsächlich jahrelang nichts anderes von der Band gehört habe, weil ich Angst davor hatte, das es schlechter sein wird.</p>
<p>Die gleiche Befürchtung hatte ich natürlich auch bei live-Auftritten, und ich war oft gleichzeitig traurig und erleichtert zusammen, wenn ich ein Konzert aus diversen Gründen dann doch nicht besuchen konnte. Heute soll es aber soweit sein, und ich kann mir auch einen sehr angenehmen Platz unweit der Bühne sichern.<img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-46111 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR.jpg" alt="" width="337" height="225" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/06/Marduk-Ragnaroek-Festival-06-04-2024-MM-RF1_7958-Verbessert-RR-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 337px) 100vw, 337px" /></p>
<p>Pünktlich geht es los, die <strong>Band wirkt absolut motiviert</strong> und legt begeistert los! Allerdings verschwindet die Stimme ein wenig im Gesamtsound. Das bessert sich zwar nach zwei Liedern ein ganzes Stück, aber wahrscheinlich sind meine Ohren noch müder als ich, und für mich persönlich ist leider ausgerechnet bei diesem Konzert der <strong>Sound weit weg von dem, was ich mir gewünscht hätte.</strong> (Einer unseren anderen Schreiberlinge sagte mir aber, dass der Sound durchaus sehr gut sei &#8211; vielleicht lag es also wirklich an mir.)</p>
<p>Trotz des suboptimalen Sounds schafft es die Band, diese <strong>unglaubliche Energie und Kraft zu transportieren</strong>, und die Songs walzen über das begeisterte Publikum hinweg. Hier sind viele eisern, um diese Band zu sehen, und egal wo in der Halle ich mich postiere, kann ich begeisterte Gesichter, <strong>inbrünstiges Mitsingen und große Hingabe</strong> bewundern.</p>
<p>Zum Schluss gibt es dann auch noch meinen absoluten Lieblingssong, und dann ist das Konzert vorbei &#8211; und der große Wunsch bleibt der Gleiche wie vorher: <strong>Ich möchte PRIMORDIAL gerne mal live sehen!</strong></p>
<h2><strong>Heute ist nicht alle Tage!</strong></h2>
<p>Und damit war&#8217;s das leider auch schon wieder für ein Jahr. Mit einem fröhlichen <strong>&#8222;bis zum nächsten Mal&#8220;</strong> verabschieden wir uns an dieser Stelle, und hoffen, ihr hattet am <strong>RAGNARÖK 2024</strong> genau so viel Spaß wie wir!</p>
<p>Cheerio,</p>
<p><span style="color: #800000;">Oimel / Merlin / Steffi / Mich</span></p>
<hr>
<p>Danke an <strong>Zwarg</strong> für die Hilfe bei allem!</p>
<p>Danke an <strong>Matthias</strong> von <strong>Dark-Art</strong> für die Fotos der letzten drei Bands, als <span style="color: #800000;">Steffi</span> schon wegmusste!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-festival-2024-der-bericht/">Ragnarök Festival 2024 &#8211; Der Bericht!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 04 Apr 2024 08:00:34 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Hier ist er nun: der offizielle SILENCE-Bericht zum MEAD &#038; GREED 2024 - der größten Folk- und Pagan-Metal-Party im Ruhrgebiet!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2024-der-offizielle-bericht/">MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Guten Abend Oberhausen!</h2>
<p>Das Resonanzwerk öffnet erneut seine Türen für die Besucher des diesjährigen <strong>MEAD &amp; GREED</strong> <strong>Festival</strong>! Und da simmer doch dabei. Bar und Fresstand laufen bereits auf Hochtouren, als wir ankommen &#8211; an Flüssigem gibt es neben unterschiedlichen Metsorten auch ungefähr fünf verschiedene Biere, und die Küche bietet Burritos, Grillzeug und <strong>Pommes mit einem Beilagenbuffet, </strong>das sich sehen lassen kann.</p>
<p>Doch erstmal gibt’s was auf die Ohren, denn kaum halte ich ein kühles Alt zwischen den Fingern, erschallen aus dem Inneren der Konzerthalle bereits die ersten Noten.</p>
<h2>Und los geht’s!</h2>
<p><strong>BENEATH MY SINS</strong> weihen die Bühne ein, erstmal metalfrei, dafür aber mit verschiedensten Akkustikgeräten. Eine Geige, eine flachrückige Bouzouki und eine Akkustikgitarre geben den melodischen Ton an, während der Schlagzeuger reichlich kreativ drauflosgroovt. <strong>Im Hauptfokus aber liegt die Stimme von Sängerin Emma</strong>, und das nicht ohne Grund! Wahrhaft professionell lässt sie selbst die schwierigsten Töne zauberhaft erklingen und erinnert mich dabei im ersten Augenblick sogar ein bisschen an <strong>TARJA</strong> (Ex-<strong>NIGHTWISH</strong>).</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-45653" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/Beneath-my-Sins-Mead-and-Greed-Festival-15-03-2024-MM-MG1_0916-done.jpg" alt="" width="1080" height="721" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/Beneath-my-Sins-Mead-and-Greed-Festival-15-03-2024-MM-MG1_0916-done.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/Beneath-my-Sins-Mead-and-Greed-Festival-15-03-2024-MM-MG1_0916-done-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/Beneath-my-Sins-Mead-and-Greed-Festival-15-03-2024-MM-MG1_0916-done-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/Beneath-my-Sins-Mead-and-Greed-Festival-15-03-2024-MM-MG1_0916-done-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/Beneath-my-Sins-Mead-and-Greed-Festival-15-03-2024-MM-MG1_0916-done-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" />
<p>Die Musik regt die bereits Anwesenden schon jetzt zum Tanzen an &#8211; die Franzosen bedienen uns mit viel Energie, und das ganz ohne Zerstörung. Ein passender Einstieg, Ohren und Geist sind nun warm und offen für mehr.</p>
<h2><strong>Sehnsucht nach den Blast Beats</strong></h2>
<p>Und bereits so früh im Line-Up erwartet mich mein <strong>persönliches Highlight</strong> des Festivals<strong>: CÂN BARDD</strong>. Dass mich diese Band aber so flashen würde, dass ich dies im Nachhinein sogar als den Höhepunkt meines bisherigen Jahres bezeichnen würde, damit rechne ich zu dem Zeitpunkt nur begrenzt. <strong>Diese Atmosphäre! Diese Schönheit!</strong> Diese Kraft, die von Songs und Musikern ausgeht, ziehen mich tief in sich hinein, walzen einmal quer über meine Seele und befreien sie von aller Schwere, die sich in den letzten Wochen in ihr angesammelt hat.</p>
<p>Es gibt zur Zeit kaum eine andere Band, die das auf so intensive Weise mit mir macht. Die melodischen wie die blastbeatgetriebenen Parts, die Chöre wie die mark- und beindurchdringenden Schreie, die schönen wie die finsteren Momente dieser <strong>meisterhaft geflochtenen Black-Metal-Melancholik</strong> lassen mich den eigenen Körper verlassen und in ferne Welten davonfliegen. Nicht selten finde ich mich in einem Kampf mit den eigenen Tränen wieder, und bald schon habe ich entschieden, ihnen einfach nachzugeben.</p>
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<p>Dem Ganzen spielt ein <strong>grandios abgemischter Live-Sound</strong> in die Arme. Selbst in den ballerndsten Momenten dringen klar und deutlich Akkorde, Feeling und sogar die Vocals durch. Ordentlich Wucht ist da, und dennoch nicht so sehr, dass der Musik etwas dadurch verloren ginge. Es wohnt außerdem in einem Song als kleine Überraschung die Flötenspielerin von <strong>SAOR</strong> dem Spektakel bei, und lässt neben Flötenklang auch ihre eigene Stimme ein Teil des Spektakels werden.</p>
<p><strong>Puha, das war episch.</strong> Ich muss erstmal raus an die frische Luft. Gedanken sammeln.</p>
<h2><strong>Rockstars im Pelzfrack</strong></h2>
<p>Eine knappe halbe Stunde später folgen <strong>MANNTRA</strong> aus Kroatien. Und ehrlich gesagt, ich habe vor dem Konzert überhaupt nicht damit gerechnet, dass eine solche Band existiert. Oder was mich erwarten würde. Oder überhaupt.</p>
<p>Mein erster Gedanke zieht in Richtung Industrial Rock oder Goth EBM. Aber irgendwie haben die auch Folk- und Mittelaltervibes? Warum erweckt der eine Gitarrist den Anschein eines stämmigen, tätowierten Rockstars, während der andere unter seinem bodenlangen Kapuzenumhang eine Skelettmaske trägt? Durch die er gelegentlich auch auf einer Schalmei herumtrötet? Der Sänger &#8211; ein oberkörperzeigender Schönling? <strong>Eigentlich könnte die Band auch beim European Song Contest auftreten</strong>, so mein nächster Gedanke. Jeder ihrer Songs hat Hitpotential, ist catchy, hat Mitsing-Parts und dauert radiotaugliche drei Minuten. Ich bin verwirrt. Vor allem bin ich verwirrt, dass es mir gefällt. Dieses Konzert ist ungefähr das Gegenteil des vorigen, aber vielleicht ist das auch genau, was ich im Anschluss an diesen brauche.</p>
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<p>Das Partypotential wird mit Konfetti, einer Surfpartie des Skeletts auf der Crowd sowie einem halb-live performten Elektro-Track ausgeschöpft. Letzteren begleitet erwähnter Rockstar mithilfe eines Percussion-Soundpads. Im Publikum wird sich dazu <strong>die Seele aus dem Leib gemosht</strong>, und irgendwann springt er sogar selber (mit Gitarre) ins Getümmel.</p>
<p>Dieses Konzert fällt auf jeden Fall in die Kategorie <strong>&#8222;Dinge, die ich auf einem Folk-/Pagan-Metal-Festival nicht erwartet hätte&#8220;</strong>. Eigentlich entsprechen <strong>MANNTRA</strong> auch gar nicht so meiner Sparte von Musik, aber hey. Das war ziemlich cool.</p>
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<h2><strong>Die Natur ruft</strong></h2>
<p><strong>SAOR</strong> sehe ich heute zum ersten Mal. So ein paar Überschneidungen gibt es da mittlerweile mit <strong>CÂN BARDD</strong>s Line-Up, was erklärt, wieso beide Bands heute hier sind. Auch gewisse Ähnlichkeiten im Stil kann man nicht abstreiten. Umso mehr freue ich mich auf das, was bevorsteht. <strong>Mehr Atmosphäre, mehr Blast Beats.</strong> Was will man noch?</p>
<p>Bei dieser Kombination kommt (glaube ich?) musikalisch alles aus tatsächlichen Instrumenten. Gerade die oben genannte Flötenfrau waltet hier nicht nur ihres Flötenamtes, sondern bedient auch des Öfteren eine Art um den Bauch geschlungenen Dudelsack und, wie schon zuvor, trägt ihre Stimme viel zum atmosphärischen Gesamtkunstwerk bei. Alles in allem fallen <strong>SAOR</strong>s musikalische Ergüsse abwechslungsreicher aus, als ich dachte!</p>
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<p>Am Ende kann ich das Konzert dann doch nicht so genießen, wie ich es mir gewünscht hätte. Liegt es daran, dass ich über 30 bin und heute, am Ende einer Arbeitswoche, um 06:45 aufgestanden bin? Wahrscheinlich. Ich geb mir den Rest des Geschehens im sitzenden Zustand. Und dann falle ich in das Bandlogo. Selten habe ich einen <strong>so liebevoll gestalteten Schriftzug</strong> gesehen. Jeder Buchstabe ist für sich ein kleines Kunstwerk, in allen Ecken, in allen Schwüngen lässt sich etwas entdecken, wenn man sich nur die Zeit nimmt, es sich im Detail anzuschauen. Geäst, Wurzeln und schattenhafte Tiersilhouetten ziehen mich immer tiefer in ihren Bann, als plötzlich <strong>Zugabe-Rufe mich aus der Trance</strong> reißen. Das Konzert ist an seinem Ende angekommen, ich aber auch. Ein letztes (langes) Lied gibt es noch, bevor ich mich zu den Schlafgemächern begebe.</p>
<h2><strong>Kammermusik-Core</strong></h2>
<p><strong>REMEMBER TWILIGHT</strong> sind es, denen die Ehre gebührt, den Festivalsamstag zu eröffnen. Gespielt wird eine <strong>Mischung aus Kammermusik und Rock</strong>, mit drei Streichinstrumenten und einem kompletten Metal-Line-Up. Stilistisch bewegen tut sich dies in recht düsteren Gefilden, mit Texten über Tod, Verderben und was sonst noch alles im Zwielicht auf einen lauert. Mal doomig, mal tanzbar, aber nie ohne einen Hauch <em>memento mori</em>, präsentiert die Stuttgarter Kombi einen <strong>sehr eigenen Sound.</strong></p>
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<p>Es gibt an diesem Spätnachmittag aber gleich zwei Besonderheiten: Am Schlagzeug sitzt <strong>Ole</strong>, welcher seit 2006 nicht mehr mit der Band zusammen aufgetreten ist, und aus dem Publikum winkt zudem <strong>Basti</strong>, früherer Geiger der Band, der extra aus Frankreich angereist ist.</p>
<h2>Melodic Death Dudel</h2>
<p>Es geht weiter mit viel Action: <strong>DVALIN</strong> sind hier, und haben eine gewaltige Portion Energie mitgebracht! Soll im Klartext heißen: Absoluter Abriss an der Rhythmusgitarre, viel Doublebass und Blast Beats, ordentliche Growls mit schöne Bandbreite &#8211; und das, während Dudelsack und Keyboard sich um die Hauptmelodien kümmern. Es hat was von<strong> Melodeath, aber eben mit Gedudel.</strong></p>
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<p>Tatsächlich finde ich aber erwähnte Rhythmusfraktion heute am interessantesten. Hier hat man sich nicht selten wirklich spannende Dinge einfallen lassen! Kreative Patterns und abwechslungsreiche Grooves bilden die Basis des musikalischen Konzepts der Würzburger Folk-Metaller. Eine stabile Performance, welche sich auch in der <strong>Motivation des Publikums</strong> widerspiegelt.</p>
<h2><strong>Oldschool und doch eigen</strong></h2>
<p><strong>Wer spielt nochmal als Nächstes?</strong> &#8222;Wir sind Band <strong>UKANOSE</strong> aus Litauen!&#8220; Stimmt, jetzt weiß ich wieder. In Keltenhemden (ist das das richtige Wort?) gekleidet stehen sie auf der Bühne und präsentieren nochmal eine ganz andere Herangehensweise an das Thema Pagan Metal (Viking Metal? Wo zieht man eigentlich die Grenze?) als alle Bands vor ihnen.</p>
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<p>Die Gitarren lassen mächtige <strong>Viking-(Pagan-)Riffs der alten Schule</strong> erklingen, während der Gesang meist clean und melodisch <strong>und vor allem litauisch</strong> bleibt. Der naheliegendste musikalische Vergleich wäre vielleicht <strong>TYR</strong>, und dann auch wieder nicht so wirklich. Interessant ist eigentlich vor allem, dass <strong>UKANOSE</strong> nie über die Stränge schlagen, sondern sich innerhalb ebendieser recht basischen Schemata bewegen &#8211; das jedoch gewürzt mit ihrem ganz eigenen Flair.</p>
<p>Als kleine Überraschung haben sie ein Cover eines <strong>CORVUS-CORAX</strong>-Liedes mitgebracht: &#8222;<em>Let Us Drink!&#8220;,</em> natürlich in litauischer Übersetzung, lässt einen ersten Moshpit entstehen. Gleich im Anhang wird der Vibe mit ein paar humppalastigen Feiersongs aufrechterhalten, und spätestens beim allerletzten Stück (über Schnaps) sind dann alle Anwesenden <strong>hart am Bockhaben.</strong> Ausdrücken tut sich das in den seichtesten der Fälle mit entspannter Kopfnickerei samt vorgeschobenem Kinn, in den ausgelassensten mit <strong>paganer Pogo-Party im Pit</strong>.</p>
<h2><strong>Die Wucht ist zurück</strong></h2>
<p>So. Bevor ich nun zum gefühlt zehnten Mal in einem Festivalbericht schreibe, wie sehr <strong>FINSTERFORST</strong>s Sound doch <strong>eine alles zerstörende Wand</strong> ist, und wie die Band wieder mal in einer Stunde <strong>genau auf 6 Lieder</strong> kommt, hier ein Versuch einer anderen Herangehensweise:</p>
<p>Ich genieße soeben einen gemütlichen Klogang, als aus der Ferne düster-epische Fanfaren beginnen, mich zum Nebenraum zu beschwören. Bald schon bin ich bereit, dem Ruf zu folgen &#8211; und finde mich wieder vor der Banner-Version des <strong>epischsten aller Albumcover</strong>. &#8222;Rastlos&#8220; steht der Wanderer vor der endlosen Weite tannenbedeckter Schluchten und nadelloser Bergspitzen, und davor: <strong>FINSTERFORST</strong>. Holzfällerhemden, offene Bierflaschen, dem Sänger prangt mittlerweile graues Barthaar im Gesicht. &nbsp;</p>
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<p>Die massive Soundwand (verdammt! Jetzt hab ich es doch geschrieben) und vor allem die Bassdrum<strong> beschwören heute derbe Zerstörung</strong>, als mir auf einmal Feinheiten in der Musik klarwerden, deren ich mir bisher gar nicht bewusst war. Interessante Rhythmusstrukturen, progressive Taktarten, kleine musikalische Spielereien in vielen unterschiedlichen Parts &#8211; ich erlebe <strong>FINSTERFORST</strong> heute mit einer Tiefe, die ich zuvor noch gar nicht entdeckt hatte. Schwerfällig sind sie immer, heavy, massiv. Aber auch mal schnell, auch mal aggressiv, mal schön, mal traurig, mal verzweifelt. <strong>FINSTERFORST</strong> machen <strong>Musik, die nur sie machen können,</strong> und das mit absoluter Virtuosität. Zieht einen rein, um einem dann mit aller Epischkeit die Fresse zu polieren. In manchen Momenten geht die Gitarre ein bisschen hinter dem Geknüppel des Schlagzeugs unter, aber ich genieße jeden Kick, der mir die Waden und die Hirnrückwand massiv massiert. Total finsterforstig.</p>
<h2><strong>Die Piraten des Rheins</strong></h2>
<p>Und schon wieder ganz etwas komplett anderes machen <strong>STORM SEEKER</strong>! Und ehrlich gesagt, die finde ich heute richtig nice. Upbeatige, Hurdy-Gurdy-trächtige Seemannslieder mit Metal-Energie &#8211; was will man mehr an einem solchen Abend?</p>
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<p>Es gibt auf jeden Fall<strong> noch so einiges!</strong> Dies umfasst unter Anderem, aber nicht ausschließlich:</p>
<p>&#8211; Der Drummer spielt ein <strong>Solo</strong> und wird dabei von epischen Ozean-Akkorden und tiefblauer See-Beleuchtung begleitet.</p>
<p>&#8211; Die Band ist plötzlich weg, das Licht geht aus. Dann sieht man drei von ihnen mit ominösen Laternen durchs Publikum ziehen. In der Mitte der Halle, inmitten eines <strong>Mahlstroms aus Menschen</strong>, fangen sie an, Acapella weiterzuperformen.</p>
<p>&#8211; Als sie zurück zur Bühne schwimmen, spielt der Rest der Band (u.A. Mit Gitarrist <strong>Pauli</strong> nun am Schlagzeug) ein Cover von <em>&#8222;The Wellerman&#8220;</em> an, und <strong>mit vertauschten Instrumenten</strong> wird das Lied zu Ende gespielt.</p>
<p>&#8211; Zum nächsten Song setzen sich ca. <strong>50 Publikumspiraten auf den Boden</strong> und rudern auf Kommando der Band.</p>
<p>&#8211; Der Keyboarder reißt beim letzten Lied sein Instrument vom Ständer und enthüllt, dass es <strong>eigentlich eine Keytar</strong> ist.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-45666 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/20240316_213610-1-1024x576.jpg" alt="" width="1024" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/20240316_213610-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/20240316_213610-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/20240316_213610-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/03/20240316_213610-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Fazit: Ich bin begeistert vom Unterhaltungswert, den diese Band aus dem simplen Konzept der Seemannslieder herausholen. Ein Hoch auf <strong>STORM SEEKER</strong>!</p>
<h2><strong>Ein etwas anderer Abschluss</strong></h2>
<p>Man würde zu diesem Zeitpunkt nicht erwarten, dass schon wieder eine Band die Bühne betritt, die ganz andere Musik macht als alle anderen Acts des Festivals. Was genau <strong>HAGGARD</strong> aber eigentlich machen, ist mir bis kurz vor dem Konzert noch nicht so wirklich bewusst, und es dauert ehrlich gesagt auch etwas, bis ich es gänzlich verstanden habe. Der generelle Vibe zieht <strong>eher Richtung Klassikkonzert als Richtung Metalshow</strong>: Ein kleines Orchester sitzt auf der Bühne, ausgestattet mit Notenständern und -blättern, und nach dem ersten Lied wird erstmal eine Pause eingelegt, um die Instrumente eines nach dem anderen nachzustimmen, während das <strong>Publikum ratlos in der Gegend herumsteht</strong>.</p>
<p>Oft entpuppt sich die Musik auch als überhaupt komplett unmetallisch, und begibt sich dann wieder in ein <strong>Wechselspiel zwischen der harten und der sanften Welt</strong>. Die Dame rechts gibt einen eher operntypischen Sopran zum Besten, welches sich edel über Streicher und Harpsichord legt, dann wieder unleasht der Bandkopf Gitarre und Growls &#8211; und manchmal passiert das auch alles zur gleichen Zeit.</p>
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<p>Sich tiefer in die metallene Richtung zu lehnen fangen <strong>HAGGARD</strong> gegen Mitte ihres Sets an. Jetzt sind die Songs auch mal<strong> schneller, heavyer, aggressiver.</strong> Ein Cover des schon von <strong>IN EXTREMO</strong> aufgegriffenen &#8222;<em>Herr Mannelig&#8220;</em>&nbsp;bricht mit seiner Sänfte diese Energie gekonnt und erfreut die Herzen vieler, während Bandkopf <strong>Asis</strong> Akkorde greifend bis zum Mischpult spaziert und mit dem Soundmann (über den Sound?) zu plaudern beginnt.</p>
<p>Insgesamt liefern <strong>HAGGARD</strong> ein Spektakel hoher Kunstfertigkeit. Ich muss aber sagen, dass mein Gehirn nach wie vor nicht so ganz weiß, was es damit anfangen soll. Irgendwie scheint mir die Band (oder sollte ich sagen: das Orchester?) <strong>für einen Headliner ein bisschen zu speziell</strong>, ein bisschen zu avantgardistisch.</p>
<h2>Und das war’s dann leider auch schon wieder.</h2>
<p>Und noch leiderer war&#8217;s das diesmal <strong>gleich für&#8217;s nächste Jahr mit</strong>. Denn das <strong>MEAD &amp; GREED</strong> macht jetzt erstmal für ein Jahr Pause und tritt erst <strong>2026</strong> wieder auf den Plan.</p>
<p>Wie dem auch sei, dass ich dann wieder dabei sein werde,<strong> darauf könnt ihr</strong> <span style="text-decoration: line-through;">Gift nehmen</span> <strong>einen Met trinken.</strong> Es ist immer wieder eine Freude, sowohl kleinere Bands zu sehen, die noch nicht so oft die Chance bekommen haben, vor mehr als ein paar Menschen aufzutreten &#8211; als auch die Art von mittelgroßen Bands, die man sonst selten bis nie zu Gesicht bekommt.</p>
<p>Gleichzeitig sei vor allem in diesem Jahr der <strong>musikalische Abwechslungsreichtum</strong> im Line-Up zu loben! Keine Band klang wie die andere, alle hatten sie ihre eigenen Interpretationen von Folk Metal, Pagan Metal oder angrenzenden Arten der Musikmacherei im Gepäck.</p>
<p><strong>MEAD &amp; GREED Festival</strong>, macht weiter so – <strong>es war wie jedes Mal ein Fest.</strong> Man sieht sich in zwei Jahren!</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <strong>Matthias</strong> von <strong>Dark Art</strong> für die tollen Fotos!</p>
<p>Hier gibt&#8217;s mehr davon -&gt;&gt;&gt; <a href="https://dark-art.com/"><strong>dark-art.com</strong> </a>&lt;&lt;&lt;-</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2024-der-offizielle-bericht/">MEAD &#038; GREED 2024 &#8211; Der offizielle Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das In Flammen Open Air 2018 &#8211; Torgau brennt wieder!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 08 Jul 2018 12:03:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das IN FLAMMEN - eine Art verdammt großes Familientreffen.<br />
Zu Top-Bands werden hier Freundschaften geschlossen, gepflegt und der Begriff Festival als Lifestyle verstanden!<br />
Wir sagen dir welche Perlen dort blitzen und warum es lohnt, mit dabei zu sein.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-in-flammen-open-air-2018-torgau-brennt-wieder/">Das In Flammen Open Air 2018 &#8211; Torgau brennt wieder!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Seit Wochen brodeln bei mir alle Kanäle, die sozialen Netzwerke stehen kaum still. Warum? <strong>Deutschlands hellish Gartenparty, das In Flammen Open Air</strong>, steht auf der Matte! Und alle sind aus dem Häuschen. Schließlich verspricht das legendäre Festival in Torgau, Sachsen wie jedes Jahr, ein großes Familientreffen zu werden.</p>
<h3>Nur Krach, kein Kommerz&nbsp;</h3>
<p>Das zwanglose und von seinen Besuchern hochgelobte Event hat sich seit Jahren als <strong>Pflichttermin</strong> für alle etabliert, die einfach nur guter Musik frönen wollen und für Schnickschnack und Kommerz, die damit nichts zutun haben, nichts übrig haben. Und wie jedes Jahr bietet auch das <strong>Lineup</strong> wieder Schmankerl und Leckereien für jeden, der sich vorrangig im <strong>Death/Black</strong> so richtig wohl fühlt.</p>
<p>Da wären zum Beispiel Legenden wie <strong>CANNIBAL CORPSE, NAPALM DEATH, TAAKE</strong> und <strong>GOD DETHRONED</strong>, die sich mit <strong>All-time-favorites</strong> wie <strong>MOSAIC</strong> und <strong>URN</strong> die Bühne teilen. Aber auch &#8222;Ausreißer&#8220; wie die <strong>Schotten</strong> von <strong>SAOR</strong> sind dabei, die gerade europaweit ihren einzigartigen <strong>Atmosperic Folk Black</strong> <strong>Metal</strong> unter die Leute mischen. Mit ihren traditionellen schottischen Instrumentalparts und Motiven ziehen sie verdient große Massen vor die Bühnen, die sich gerne verzaubern lassen wollen.</p>
<p>Überall in der Szene ist das <strong>In Flammen</strong> vor allem für seine <strong>lockere und familiäre Atmosphäre</strong> bekannt. Und dieses Jahr zieht es auch mich endlich mal nach <strong>Torgau</strong>, nachdem sich der Termin in den letzten Jahren immer mit anderen Lieblingsfestivals meinerseits überschnitt. Jetzt ist es endlich soweit und ich kann es kaum erwarten!<br />
Aber nicht nur das Lineup kann sich sehen lassen, auch der <strong>Preis</strong> ist nicht von schlechten Eltern. Der VVK ist zwar mittlerweile beendet, aber ihr könnt vor Ort an der <strong>Abendkasse</strong> noch <strong>Festival- und Tagestickets</strong> zu fairen Konditionen erstehen.</p>
<p>Mehr Infos zum Festival und den Tickets bekommt ihr <strong><a href="http://www.in-flammen.com">HIER</a></strong>.</p>
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		<title>RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 07:22:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Übers Wetter, beste Atmosphäre und ein Ende ohne Schrecken: Wir ziehen Resümee über das Ragnarök 2018</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein neues Jahr, ein neues Ragnarök!</strong> So, oder so ähnlich, war das doch in der nordischen Mythologie, oder? Quatsch, ich rede natürlich vom <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2018</strong>! Frühling, Sonne und eine Konzerthalle, in der man von beidem garantiert nichts mitbekommt – hier kommen die Einblicke von uns für euch!</p>
<h2>Ankommen, Bier aufmachen, Zelt aufbauen!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26818" aria-describedby="caption-attachment-26818" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26818" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg" alt="" height="284" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg 206w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-702x1024.jpg 702w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-750x1094.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26818" class="wp-caption-text">Sorgt dafür, dass der Pegel schon vor dem 1. Festivaltag stimmt: DJ SCHNAPSI&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26820" aria-describedby="caption-attachment-26820" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26820" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg" alt="" height="221" width="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-750x651.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26820" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Entgegen soeben erwähnter Wetterangaben beginnt das Festivalerlebnis am Donnerstag erstmal mit<strong> Regen und Wolken</strong>. Diese lassen zwar gelegentlich den einen oder anderen Sonnenstrahl durch, das vorausgesagte<strong> „ab 17 Uhr solls nur noch geil werden“</strong> (Zitat Passant) bleibt allerdings eine&nbsp;<strong>Wunschvorstellung</strong>. Nach Zeltaufbau und dem einen oder anderen Bier zum Aufwärmen geht es dann <strong>ab zur Metal-Party mit DJ SCHNAPSI!</strong> Hier erwarten mich, wie auch schon letztes Jahr, viele<strong> betrunkene Menschen</strong> und eine gepflegte Auswahl an tanzbaren und mitgrölwürdigen <strong>Pagan- und Folk-Metal-Hits</strong> der letzten 20 Jahre. Eine <strong>Strip-Show</strong> scheint es auch irgendwann zu geben, diese verpasse ich allerdings (leider?).</p>
<p>Die Nacht war für mich leider <strong>wenig erholsam</strong>&nbsp;(an dieser Stelle würde ich gerne meinen Dank an die tollen kaputten Reißverschlüsse meines Zelts und die netten nächtlichen Minusgrade aussprechen). <strong>Steffi</strong> ergänzt: Diejenigen, die wie ich nicht die Lust verspürt haben, den nächtlichen <strong>Temperaturen</strong> zu fröhnen, haben natürlich wie jedes Jahr die Chance, einen Platz in der <strong>Schlafhalle</strong> zu ergattern. Obwohl dieses Jahr recht überfüllt, schläft man hier doch deutlich <strong>wärmer</strong> und ruhiger als auf dem Campingplatz. Es sei denn, du hast wie ich das Glück und um 4 Uhr morgens fällt ein <strong>Besoffener</strong> in dein Bett, weil er seins nicht mehr findet. Passiert! Nun aber fix in die Konzerthalle und den <strong><em>SILENCE</em>-Autogrammstand</strong> aufbauen. Bald beginnt schließlich die erste musikalische Einlage.</p>
<h2>Tag 1: Die Apokalypse naht</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26791" aria-describedby="caption-attachment-26791" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg" alt="" height="277" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-750x1153.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2.jpg 943w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26791" class="wp-caption-text">WOLVES DEN&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Den Startschuss geben <strong>WOLVES DEN</strong>! Und sie liefern trotz <strong>Opener-Slot</strong> bereits eine sehr überzeugende Show ab. Straighter Black Metal, sauber ausgeführt und sogar der Sound spielt um die Uhrzeit schon mit! Das Schlagzeug klingt ordentlich knackig – und der Sänger gibt auf der Bühne wie immer ein imposantes Bild ab, wie er mit seinen fast zwei Metern über die vorderen Reihen des Publikums emporragt. Leider scheinen noch nicht so viele motivierte Menschen wach zu sein &#8211; oder die Party mit <strong>DJ SCHNAPSI</strong> hatte für manche mehr Nachwirkungen als erwartet. Es bleibt bei einem recht kleinen Publikum und <strong>einer Handvoll erhobener Hände</strong> (hoho).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26830" aria-describedby="caption-attachment-26830" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26830 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg" alt="" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26830" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Währenddessen macht Steffi einen kleinen Ausflug auf das sonnige <strong>Festivalgelände</strong>. Wer schnell genug nach draußen eilt, kann jetzt das alljährliche <strong>Wikingerprügeln</strong> vor der Konzerthalle miterleben, das ich bisher leider immer verpasst habe. Zum Usus gehört auf dem Ragnarök nämlich auch ein <strong>Wikingerdorf</strong>, in dem sich gewandete Liebhaber der germanischen Lebensweise&nbsp;zusammentun und sich bei einigem Publikum ordentlich eins <strong>auf die Mütze</strong> geben. Eine nette <strong>Abwechslung</strong> zum &#8222;schnöden&#8220; Festivalalltag. Zurück zu <strong>Mich</strong>, der sich schon auf die nächste Band gefasst machen darf.</p>
<h2>AUF INS GETÜMMEL</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26792" aria-describedby="caption-attachment-26792" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26792 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg" alt="" height="300" width="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg 171w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-584x1024.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-750x1315.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26792" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> sieht es dann in jeder Hinsicht anders aus als bei ihren Vorgängern: Viele Besucher, die sich alle nicht zu Schade sind, die Mähne kreisen zu lassen. Sogar ein kleiner <strong>Moshpit</strong> bildet sich irgendwann. Sieht übrigens beides von den <strong>Tribünen</strong> der Halle sehr geil aus! Auch auf der Bühne herrschen Energie und Bewegung. Im Gegenzug war der Sound dann leider ein gutes Stück matschiger als bei <strong>WOLVES DEN</strong>. Zumindest von den Tribünen aus ist (besonders bei schnelleren Parts) relativ schwer rauszuhören, was eigentlich musikalisch gerade passiert. <strong>Spaß gehabt wird trotzdem!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26793" aria-describedby="caption-attachment-26793" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg" alt="" height="226" width="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg 1008w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-295x300.jpg 295w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-750x762.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2.jpg 1427w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26793" class="wp-caption-text">VANAHEIM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>VANAHEIM</strong> stehen als nächstes auf meiner Liste. Obwohl ich die Band <strong>zuvor nicht kannte</strong>, wissen sie sehr schnell zu überzeugen! Geboten wird melodienreicher Pagan Metal voller&nbsp; Kraft und Energie. Dazu neben Growls auch gelegentlicher <strong>Kehlkopfgesang</strong>, ein toller Bonuspunkt in Sachen Atmosphäre und Abwechslungsreichtum. Beim letzten Song&nbsp;<em>„Dwarven Chant“&nbsp;</em>wird das Publikum dann so richtig wach und es wird gesprungen, geheadbangt und gecircled was das Zeug hält.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Mehr Melodien braucht die Welt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26794" aria-describedby="caption-attachment-26794" style="width: 243px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg" alt="" height="182" width="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-1024x737.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-750x540.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26794" class="wp-caption-text">Gefühlvolle Geigenatmosphäre bei SAOR&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26795" aria-describedby="caption-attachment-26795" style="width: 164px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26795" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg" alt="" height="272" width="174" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg 192w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-656x1024.jpg 656w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-750x1171.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2.jpg 929w" sizes="auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26795" class="wp-caption-text">Mastermind und SAOR-Sänger Andy Marshall&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>SAOR</strong> und <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> musste ich leider überspringen, deswegen überreiche ich die Feder an <strong>Steffi</strong>:</p>
<p>Auf meine persönliche <strong>SAOR</strong>-Premiere war ich besonders gespannt. Die Idee hinter <strong>Atmospheric Metal mit Folkelementen</strong> klingt in erster Linie zwar angenehm, aber nicht gerade kurzweilig &#8211; so ging es mir bisher auch mit <strong>SAOR-Platten</strong>. Live kommt dann glücklicherweise die Erlösung: Hier sehen wir fünf junge Kerle, die mit Spaß und Leidenschaft eine grandiose Atmosphäre kreieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26797" aria-describedby="caption-attachment-26797" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26797 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg" alt="" height="300" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg 180w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-614x1024.jpg 614w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-750x1250.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1.jpg 870w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26797" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So schaffen sie es, ihre durchschnittlich <strong>10-minütigen Songs</strong> qualitativ hochwertig und hervorragend abgemischt über, und auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Und was wäre die Liveshow einer Wikinger-themenbasierten <strong>Symphonic Metal</strong> Band ohne richtige <strong>Wikinger</strong>? Genau das scheinen sich zumindest die Kollegen von <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> gefragt zu haben. Von der Bühnenperformance mit den örtlich anwesenden<strong> Schaukämpfern</strong> mal abgesehen, zeigen die Jungs um <strong>ELINA SIIRALA</strong>&nbsp;hier 1A umgesetzten<strong> Symphonic Metal</strong> mit<strong> Paganeinflüssen</strong>. Der Gesang sitzt, sowohl bei&nbsp;<strong>ELINA</strong>&nbsp;als auch bei ihrem brüllenden Mitstreiter <strong>ALEXANDER KRULL</strong>, der der ganzen Geschichte nochmal ordentlich Power verleiht. Und das kommt von jemandem, dem sich bei diesem Genre normalerweise die Haare aufstellen. Man hat Ahnung von dem, was man&nbsp; hier schafft, und zeigt das ganz ungeniert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26796" aria-describedby="caption-attachment-26796" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26796 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png" alt="" height="1024" width="647" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png 647w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-190x300.png 190w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-750x1187.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792.png 916w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26796" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Zeit für die ganz großen Jungs</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26798" aria-describedby="caption-attachment-26798" style="width: 187px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26798" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg" alt="" height="288" width="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-699x1024.jpg 699w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-750x1098.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2.jpg 990w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26798" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26799" aria-describedby="caption-attachment-26799" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26799" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg" alt="" height="202" width="273" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26799" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Gerade in Sachen Lichtshow gibt es anfangs beim Headliner <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> Probleme. Teilweise steht die Band <strong>komplett im Dunkeln</strong>. Schade, denn jedes Lied wird eigentlich von einer speziell dafür erstellten Videoshow begleitet, was ansonsten sehr gut funktioniert. Viele Menschen haben sich für das Konzert versammelt, und wieder mal darf ich von den Tribünen aus den Anblick der fliegenden Haarpracht hunderter motivierter Metaller genießen. Hat schon was. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> geben eine gute Mischung aus alten und neuen Songs zum Besten, mein Favorit darunter ist <em>„Lost To Apathy“, </em>den sie eigenen Angaben nach seit über zehn Jahren nicht mehr live gespielt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26801" aria-describedby="caption-attachment-26801" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26801 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg" alt="" height="300" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg 187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-640x1024.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-750x1200.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2.jpg 906w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26801" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Dann kommt endlich das Konzert, weswegen ich eigentlich in erster Linie zu diesem Festival wollte. <strong>EQUILIBRIUM</strong> spielen eine Special Show zum <strong>zehnjährigen</strong> <strong>Geburtstag von „Sagas“</strong>, ihrer zweiten Platte und zugleich einem meiner Lieblings-Metal-Alben. Zwar braucht der Sound ein bisschen, um reinzukommen. Aber spätestens als Ex-Sänger <strong>HELGE</strong> auf die Bühne kommt, “<em>Die Weide Und Der Fluss“</em> anstimmt und ihn dann mit <strong>ROBSE</strong> im Team zu Ende bringt, ist der Moment perfekt. Für mich persönlich das Highlight des Festivals, wenn nicht sogar meines bisherigen Jahres. Ich hatte mir viel von dieser einmaligen Show erwartet – und wurde keinesfalls enttäuscht!</p>
<p>So. <strong>Fanboy-Modus aus</strong>, einige nicht ganz so positive Dinge gibt es auch zu berichten: <strong>ROBSE</strong> vergisst den Text von <em>„Des Sängers Fluch“</em>, singt zweimal die gleiche Strophe und für den Rest des Liedes animiert er dann das Publikum. Ich frag mich, wie vielen es auffällt. Außerdem startet das Konzert wegen technischer Probleme ca. zehn Minuten zu spät, wodurch am Ende dann der 16-minütige Instrumental-Epos <em>„Mana“</em> leider nicht gespielt werden kann. An dessen Stelle tritt dann <em>„Born To Be Epic“ </em>vom neuesten Album. Meh. Aber auch das soll mir dieses Erlebnis nicht mehr vermiesen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26800" aria-describedby="caption-attachment-26800" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26800 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg" alt="" height="1024" width="710" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg 710w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-750x1081.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2.jpg 1006w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26800" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM-Sänger Robse&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>Das wars dann auch schon für heute. Gute Nacht.</strong></p>
<h2>Tag 2: Der frühe Vogel&#8230; na ja.</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26802" aria-describedby="caption-attachment-26802" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg" alt="" height="277" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg 210w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-717x1024.jpg 717w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-750x1071.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26802" class="wp-caption-text">MAAHES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Der nächste Morgen beginnt dann mit <strong>CALICO</strong>. Ein paar wenige Festivalbesucher haben sich sogar schon vor die Bühne schleppen können, um sich das <strong>Piratenspektakel</strong> anzusehen. Ich mache mir von den Tribünen aus ein Bild des Ganzen. Der Sound überzeugt leider nicht allzu sehr – die Geige hat Schwierigkeiten, sich gegen die Mauer aus Metal-Sound durchzusetzen. Aber auch letzterer gibt sich schwer verständlich, da die Vocals ihn an Lautstärke nochmal übertrumpfen.&nbsp;Das Publikum ist zwar da, schläft aber scheinbar noch (im Stehen). Immerhin sieht man den Bandmitgliedern an, dass sie<strong> Spaß bei der Sache</strong> haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26803" aria-describedby="caption-attachment-26803" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg" alt="" height="275" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg 204w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-695x1024.jpg 695w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-750x1105.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26803" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss treten dann <strong>MAAHES</strong> auf – und das in wahrlich schauriger Aufmachung. Die Bühne ist eingerichtet wie das Innere einer ägyptischen Totenkammer, inklusive Band mit <strong>Mumienverkleidung</strong>. Klingt jetzt erstmal lustig, wirkt in seiner Ausführung aber tatsächlich relativ finster und überzeugend. Lange, schwarze Umhänge mit Kapuzen, darunter charakterlose, bandagierte Gesichter mit dunklen Löchern, wo man eigentlich Augen und Münder erwarten würde. In seiner übers Mikrofon gebeugten Haltung wirkt der Sänger fast wie <strong>ATTILA</strong> <strong>von MAYHEM</strong> – <strong>in untot</strong>. Der Sound ist jetzt auch ein gutes Stück besser und die Halle weitaus gefüllter. So gefällt mir mein Black Metal.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26804" aria-describedby="caption-attachment-26804" style="width: 199px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26804" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg" alt="" height="227" width="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg 276w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-941x1024.jpg 941w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-750x816.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2.jpg 1332w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26804" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Noch besser gefällt mir allerdings die nächste Show. <strong>ENISUM</strong> aus Italien bieten naturalistischen Ambient Black Metal der Meisterklasse. Das gekonnte Wechselspiel zwischen ruhigen, atmosphärischen Parts und einem drückenden Schwall an kraftvoller, mitreißender musikalischer Energie zieht das Publikum binnen Minuten in seinen Bann. Die Konzertbesucher (ich inklusive) sind wie hypnotisiert, und man sieht kaum einzelne Personen, die nicht Headbangen oder zumindest stark mit Kopfnicken beschäftigt sind. Ein wahres <strong>Kunstwerk von einem Konzert.</strong> Ich bin froh, dass ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte, in solch einer Musik zu versinken und aufzugehen.</p>
<h2>AUF DIE SANFTE TOUR</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26806" aria-describedby="caption-attachment-26806" style="width: 171px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26806 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg" alt="" height="300" width="181" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-617x1024.jpg 617w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-750x1246.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2.jpg 873w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26806" class="wp-caption-text">HARPYE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>HARPYIE</strong> hat sich für euch <strong>Alexandra</strong> angeschaut:</p>
<p><span class="_5yl5">Auch für ordentliche Gelage-Stimmung ist auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> gesorgt: Nach der eher düsteren Performance von&nbsp;<strong>ENISUM</strong> sind nun <strong>HARPYIE</strong> an der Reihe, dem Publikum ordentlich einzuheizen. In ihren Federkleidern machen sie dabei ihrem Namen alle Ehre (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Mythologie)">hier</a>). Mit ihrem Modern-Folk-Sound regt die fünfköpfige Band das Publikum so richtig zum Tanzen an. Dabei macht für mich vor allem die Geigerin, <strong>MECHTHILD HEXENGEIGE</strong>, den besonderen Mittelalter-Charme der Bielefelder Truppe aus.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26808" aria-describedby="caption-attachment-26808" style="width: 197px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26808 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg" alt="" height="300" width="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg 207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-708x1024.jpg 708w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-750x1085.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2.jpg 1002w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26808" class="wp-caption-text">FEJD-Sänger Patrik Rimmerfors mit Bouzouki&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> haben besonders <strong>Steffi</strong> in ihren Bann gezogen:</p>
<p>Eigentlich bin ich den Folk Metal-Schuhen ja längst entwachsen. Lange Zeit gab es nichts Neues, <strong>nichts Überzeugendes</strong> in dieser Szene, sodass sich meine Begeisterung dafür Stück für Stück in <strong>Brechreiz</strong> gewandelt hat. Nicht so aber bei <strong>FEJD</strong>! Die <strong>Schweden</strong>, seit 2001 aktiv, allerdings nicht auf meinem Schirm, zeigen der verwöhnten Crowd, wie Folk Metal wirklich geht: mit <strong>Bouzouki</strong> und <strong>Moraharpa</strong> (und ja, selbst ich als <strong>Klampfennerd</strong> musste diese Namen googlen) gibt es musikalisch ausgefeilten und vor allem <strong>authentischen Folk</strong> auf die Ohren, dass dem eingeschlafenen Wikinger in mir das Herz aufgeht. Empfehlung meinerseits für alle, die das Genre wie ich schon aufgegeben hatten und doch für klasse eingesetzte Folkelemente, die zur Ausnahme mal nicht <strong>aus der Büchse</strong> kommen, zu haben sind. Kommando zurück an<strong> Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26807" aria-describedby="caption-attachment-26807" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26807" class="wp-caption-text">2. FEJD-Sänger Niklas Rimmerfors mit Moraharpa&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26809" aria-describedby="caption-attachment-26809" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg" alt="" height="275" width="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg 227w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-774x1024.jpg 774w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-750x992.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2.jpg 1096w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26809" class="wp-caption-text">BATUSHKA&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>BATUSHKA</strong> würde ich mir auch gerne ganz ansehen, aber auch hier steht mir die Arbeit am Stand wieder teilweise im Weg. Schade, denn für Atmosphäre ist gründlich gesorgt! Kerzenständer, Kirchenpodest, Weihrauch, dunkle Priesterkleidung mit verhüllten Gesichtern – das Konzert ist mit viel Liebe zum Detail&nbsp; wie eine<strong> dunkle Perversion einer christlichen Messe</strong> aufgebaut<strong>.</strong> Dazu der düstere Black Metal, teils mit genreüblichem Gekreische, teils mit bedrohlichem Kirchenchorgesang – die Polen verstehen wie immer prächtig, eine finster-sakrale Show aufzutischen. Der eine oder andere munkelt vom &#8222;heimlichen Headliner&#8220; des Abends &#8211; schließlich ziehen <strong>BATUSHKA</strong> mit ihrer Performance gefühlt deutlich mehr Menschen vor die Bühne als alle Vorhergehenden. Props dafür!</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Ein Ende ohne Schrecken</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26810" aria-describedby="caption-attachment-26810" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26810 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg" alt="" height="802" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-300x235.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-750x587.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26810" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26811" aria-describedby="caption-attachment-26811" style="width: 144px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg" alt="" height="272" width="154" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg 170w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-579x1024.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-750x1326.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26811" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So viele Hände wie bei <strong>ROTTING CHRIST</strong> habe ich schon lange nicht mehr gleichzeitig in der Luft gesehen. Kein Wunder, bei den ganzen straighten, mitreißenden Rhythmen sowie zahlreichen <strong><em>HUs</em> und <em>HAs</em>,</strong> die hier an den Tag gelegt werden. Professionell ausgeführt, dazu ordentlicher Sound, der dieser Musik vor allem eines gibt: <strong>Wucht!</strong> Und das ist definitiv das, was ihre rohe Power auf ein Maximum steigert.</p>
<p><strong>Mitten aus dem maritimen Moshpit</strong> berichtet über das <strong>ALESTORM</strong>-Konzert jetzt nochmal <strong>Steffi</strong> <em>&#8222;Ich bin zu alt für sowas&#8220;</em> <strong>Unger</strong>:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26813" aria-describedby="caption-attachment-26813" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26813 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg" alt="" height="300" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-667x1024.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-750x1152.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2.jpg 944w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26813" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Nach all den <strong>ernstzunehmenden</strong> Performances der letzten 2 Tage hier mein persönliches <strong>Lachkrampf-Highlight</strong>: <strong>ALESTORM</strong>. Ein Festival durchzuknipsen ist immer ziemlich anstrengend, Bands-Gucken ist meist auch nicht drin. Nachdem sich aber die <strong>Fotosession</strong> mit den <strong>Schotten</strong> schon als <strong>Spießrutenlauf</strong> entpuppt hat (das ständige Ausweichen vor herumfliegenden <strong>Crowdsurfern</strong> und gestressten Securitys ähnelt durchaus einer olympischen Disziplin), überkam mich dann doch die jugendliche Feierlaune. Also rein in den Pit, bisschen <strong>Rumpöbeln</strong>, <strong>Ruderbootfahren</strong> und eine überdimensionale <strong>Gummiente</strong> durch die Gegend schmeißen. Die auch privat sympathischen Piraten von <strong>ALESTORM</strong> reißen die Bude ordentlich ab, haben und machen Spaß und bringen Klassiker wie neue Songs überzeugend rüber. Als mir dann die unaufhörlichen Schubsereien zu doof werden und der <strong>Fremdschweißanteil</strong> an meinem Körper bedrohliche Limits überschreitet, heißt es: Hochheben lassen, zur Bühne vorsurfen und dann eine Stunde am Stand rehabilitieren, bevor der finale Act zum Knipsen einlädt. Dein Einsatz, <strong>Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26815" aria-describedby="caption-attachment-26815" style="width: 783px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26815 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg" alt="" height="1024" width="793" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg 793w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-232x300.jpg 232w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-750x968.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26815" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Ein Abschied mit Wumms</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26814" aria-describedby="caption-attachment-26814" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg" alt="" height="338" width="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg 698w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-750x1100.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26814" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26816" aria-describedby="caption-attachment-26816" style="width: 184px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg" alt="" height="291" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-750x1122.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449.jpg 969w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26816" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Als letzte Band des Festivals treten dann <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> auf. Und – <strong>holy shit!</strong> – ich hätte nicht gedacht, dass hier nochmal eine solche Energie an den Tag gelegt werden würde. Ein perfektes Zusammentreffen von Post Rock und Black Metal – und dann die <strong>Geschwindigkeit</strong>! Es grenzt an Unmenschlichkeit, wie der Schlagzeuger eine Stunde lang mit geschätzten 250 BPM fast konstant Blast Beats aus sich herausholt. Ich bin echt froh, dass ich diese Band mal mit richtig gutem Sound erleben darf, denn erst jetzt spüre ich ihre durchdringende Wirkung in vollem Ausmaß. Und das, obwohl sie mir schon ziemlich lange bekannt sind. <strong>Und!</strong> Ein richtig, richtig großes <strong>Lob an den Lichttechniker.</strong> Die Lichtshow ist meisterhaft an die Musik angepasst und gibt jeden Part, jeden Snare-Schlag, jeden Stimmungswechsel perfekt wieder. Respekt!</p>
<h2>Schon wieder vorbei? Oh &#8230;</h2>
<p>Mit diesem wahrhaft würdigem finalen Erlebnis geht das diesjährige <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> auch schon zu Ende. Insgesamt habe ich, wie ihr vielleicht gemerkt habt, kaum Negatives zu berichten. Der <strong>Sound</strong> war meistens <em>on point</em>, und alle Bands, die ich mir ansehen konnte, wussten auf die eine oder andere Art zu<strong> überzeugen</strong>. Dies kann man (leider!) nicht nach jedem Festival behaupten. Auch die diesjährigen Erfahrungen am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand waren, trotz gelegentlich stressiger Minuten, überwiegend positiv! Danke an alle von euch, die vorbeigekommen sind. Wir hoffen, auch für euch war bei den Autogramm-Sessions etwas dabei und alles so, wie es sein soll. Verbesserungsvorschläge, Hass- und Liebesbriefe könnt ihr uns gerne in der <strong>Kommentarspalte</strong> hinterlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>In diesem Sinne: Tschüss, und bis zum nächsten Jahr! Wir sehen uns am <em>SILENCE</em>-Stand!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Es ist Winter geworden in Schottland &#8211; Saor</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sascha]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 03 Dec 2016 10:27:04 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Folk]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[An]]></category>
		<category><![CDATA[Andy]]></category>
		<category><![CDATA[Black]]></category>
		<category><![CDATA[Celtic]]></category>
		<category><![CDATA[Cnoc]]></category>
		<category><![CDATA[ELUVEITIE]]></category>
		<category><![CDATA[Guardians]]></category>
		<category><![CDATA[Marshall]]></category>
		<category><![CDATA[metal]]></category>
		<category><![CDATA[Saor]]></category>
		<category><![CDATA[Traumwelt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SAOR&#160;&#8211; Guardians Veröffentlichungsdatum: 11.11.16 Dauer: 55:56 Min. Label: Northern Silence Productions &#160; &#160; Wer mein Review zu &#8222;Aura&#8220; gelesen hat weiß, dass ich ein sehr großer Fan der Musik&#160;Andy Marshalls bin. Dieser brachte im Jahr 2014 ein Meisterwerk des Atmospheric Black Metal ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/">Es ist Winter geworden in Schottland &#8211; Saor</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SAOR&nbsp;</strong>&#8211; Guardians<br />
Veröffentlichungsdatum: 11.11.16<br />
Dauer: 55:56 Min.<br />
Label: Northern Silence Productions</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wer mein <a href="https://silence-magazin.de/traeumen-in-den-highlands-von-schottland/#rs-224">Review zu &#8222;Aura&#8220;</a> gelesen hat weiß, dass ich ein sehr großer Fan der Musik&nbsp;<strong>Andy Marshall</strong>s bin. Dieser brachte im Jahr 2014 ein Meisterwerk des Atmospheric Black Metal heraus. Die Melodien der Folkinstrumente, der Gesang und die gesamte Atmosphäre bringen mich auch heute noch zum Träumen. Nun sind gute zwei Jahre vergangen und der Schotte veröffentlichte den offiziellen Nachfolger, welcher mittlerweile das dritte Album des Ein-Mann-Projekts ist. Doch kann er damit die Leistung von 2014 toppen?</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Wir träumen wieder</h2>
<p>Das Album beginnt mit einem Krähen und einem langsamen Gitarrenspiel. Sobald die Dudelsäcke einsetzen, weiß man dann aber sofort: man ist in Schottland und das ist&nbsp;<strong>SAOR</strong>. Im titelgebenden Anfangstrack <em>&#8222;Guardians&#8220;</em> wird zunächst einmal direkt an die Atmosphäre des Vorgängers angesetzt. Man fühlt sich schon in den ersten fünf Minuten wieder in eine Traumwelt geschickt – als würde man Urlaub machen und der Realität, sowie dem Stress dieser, entfliehen können. Das ist es, was damals schon &#8222;Aura&#8220; in meinen Augen zu einem Meisterwerk erhob.</p>
<p>Im zweiten Lied lässt sich dann jedoch ein Stimmungsumschwung finden. Es wird düsterer, melancholischer und kälter. Es wird Winter. Diesen Umschwung deutet auch schon das abermals malerische wie kalte Cover an. Es fühlt sich an, als erinnere man sich an vergangene Tage und sehne sich zu diesen zurück. Unterstützt wird diese Melancholie dann noch durch die Gastmusiker&nbsp;<strong>Meri Tadic</strong> (ehemals bei&nbsp;<strong>ELUVEITIE</strong>)&nbsp;und <strong>John Becker</strong>, die mit ihren Streichinstrumenten eine gute Portion Melodie in den hier sehr Black-Metalesken Klang mit treibenden Blastbeats und Trempicking-Passagen einbringen. Apropos &#8222;Drums&#8220;: Hier spielt ebenso ein Gastmusiker. Dieser ist <strong>Bryan Hamilton</strong> von&nbsp;der schottischen Celtic-Black-Metal-Band&nbsp;<strong>CNOC AN TURSA</strong>.</p>
<p><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2.jpg"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-large wp-image-11730" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-1024x683.jpg" alt="saorpromo2" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/11/Saorpromo2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></a></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Melancholie und Hoffnung</h2>
<p>In den Folgetracks <em>&#8222;Autumn Rain&#8220;</em>&nbsp;und <em>&#8222;Hearth&#8220;</em> wird wieder etwas Geschwindigkeit rausgenommen. In ersterem wird zudem noch ein Klangbild erzeugt, welches noch eine noch traurigere Atmosphäre schafft, als der vorige Titel. Es ist wie eine Szene aus einem Drama, in welcher der Protagonist in einer Schlacht seinen besten Freund verloren hat, nur eben in musikalischer Form. Man trauert fast schon mit. Die Stimmung wird im zweiten Song des langsameren Duos jedoch wieder angehoben. Wie der Titel schon verrät, sind wir heimgekehrt und haben uns an den Kamin gesetzt. Nach ca. einem Drittel kehrt jedoch mit der Geschwindigkeit auch ein Funken Hoffnung zurück. Dieser Funke mündet in den letzten Titel &#8222;<em>Tears of a Nation</em>&#8222;.</p>
<p>Hier kehrt zurück, was manche im Vorgänger von&nbsp;<strong>SAOR&nbsp;</strong>zu lieben, oder zu hassen gelernt haben: Die Tinflute. Wurde sie in den vorherigen Songs nur spärlich eingesetzt, bekommen wir hier die volle Dröhnung. Während ich sie in &#8222;Aura&#8220; noch sehr toll fand, da sie ein ganz bestimmtes Folk-Flair einbaute, welches zum größten Wiedererkennungsmerkmal von&nbsp;<strong>SAOR&nbsp;</strong>wurde, geht sie mir hier aufgrund des fast schon inflationären Gebrauchs recht schnell auf die Nerven. Am Schluss werden wir dann mit der Melodie des ersten Songs, sowie mit Dudelsäcken, die das Lied &#8222;<em>Auld Lang Syne</em>&#8220; zu spielen scheinen, hinausbegleitet. Kleine Info dazu: Das wohl bekannteste schottische Lied soll eine Art Gedenklied an die Toten sein, was mich zu meinem nächsten Punkt bringt.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/cLNt4rJTW-I?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<h2>Inspiriert durch Politik</h2>
<p>Ein Blick in die Texte verrät nicht nur, dass&nbsp;<strong>Andy Marshall</strong> mit diesen deutlich sparsamer war, was bedeutet, dass der Fokus sehr viel mehr auf den musikalischen Klangbildern liegt, sondern auch, was seine Agenda ist. Die Lyrics sind allesamt schottische Volkslieder oder -gedichte, die von Unabhängigkeit und Freiheit handeln. Eine kurze Recherche zur Person ergibt dann, dass der Musiker starker Verfechter schottischer Unabhängigkeit ist. Dies kann dem einen oder anderen sauer aufstoßen, da er somit in die rechte Schiene zu verordnen ist. Dazu sei aber gesagt, dass er weder faschistische noch fremdenfeindliche Bemerkungen bringt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/">Es ist Winter geworden in Schottland &#8211; Saor</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Über Natur, den Untergrund und Politik im Black Metal. Ein Interview mit Chris von WINTERFYLLETH</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 27 Oct 2016 13:02:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[A Forest Of Stars]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Bölzer]]></category>
		<category><![CDATA[Fen]]></category>
		<category><![CDATA[Forefather]]></category>
		<category><![CDATA[MGLA]]></category>
		<category><![CDATA[Saor]]></category>
		<category><![CDATA[The Dark Hereafter]]></category>
		<category><![CDATA[UKBM]]></category>
		<category><![CDATA[Winterfylleth]]></category>
		<category><![CDATA[Wodensthrone]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Soeben haben die Briten von WINTERFYLLETH ihr neues Album „The Dark Hereafter“ veröffentlicht. Doch nicht nur aufgrund dessen sammelten sich bei mir einige Fragen an, die ich Gitarrist und Sänger Chris Naughton stellen wollte. Äußerst eloquent und umfangreich antwortete mir der Brite zu dem ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-natur-den-untergrund-und-politik-im-black-metal-interview-mit-winterfylleth/">Über Natur, den Untergrund und Politik im Black Metal. Ein Interview mit Chris von WINTERFYLLETH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Soeben haben die Briten von <strong>WINTERFYLLETH</strong> ihr neues Album „The Dark Hereafter“ veröffentlicht. Doch nicht nur aufgrund dessen sammelten sich bei mir einige Fragen an, die ich Gitarrist und Sänger <strong>Chris Naughton</strong> stellen wollte. Äußerst eloquent und umfangreich antwortete mir der Brite zu dem aktuellen Stand von Themen zwischen Weltgeschehen und Black Metal-Szene. Viel Spaß!</p>
<h4>Robert: Hallo Chris!<br />
Danke für deine Zeit und dafür, dass du dieses Interview mit uns machst!<br />
Glückwunsch zur neuen Platte, ich mag sie sehr! Allerdings war ich etwas überrascht, als ich sie mir zum ersten Mal angehört habe. Denn sie fühlt sich ziemlich kurzweilig an. Und tatsächlich ist es auch kürzer, als eure vorherigen Alben, die fast alle die 60 Minuten-Marke geknackt haben. Habt ihr „The Dark Hereafter“ bewusst kürzer gestaltet?</h4>
<p>Chris: Ich würde nicht sagen, dass das eine bewusste Entscheidung war. Es hat uns gefallen, wie die Songs zueinander gepasst haben und was für einen Fluss die Platte hat. Wir versuchen immer sehr selbstkritisch zu sein und jedes Mal gute Songs zu schreiben, wenn wir etwas erschaffen. Wir schreiben eigentlich immer, auch zwischen Alben und haben die nächsten zwei Alben schon so gut wie fertig.<br />
Bei dieser Veröffentlichung wollten wir, dass die Songs teilweise eine andere Stimmung aufbauen können und haben es zugelassen, dass manche von ihnen wesentlich länger und ausufernder sind, als je zuvor. Das bedeutete für uns, dass wir unterschiedliche Herangehensweisen an das Songwriting ausprobieren konnten und die Songs viel mehr wachsen, sich aufbauen und schichten konnten. Auf der Kehrseite ist der Titelsong vermutlich der kürzeste und einer der schnellsten, die wir jemals aufgenommen haben, sodass es innerhalb des Materials insgesamt einen interessanten Kontrast erzeugt.</p>
<h4>Robert: Der Song <em>„Pariahs Path“</em> war bereits ein Bonustrack auf dem „Divinations“-Album. Wann habt ihr denn angefangen, Ideen für „The Dark Hereafter“ zu sammeln und gab es Dinge, die ihr schon immer mal ausprobieren wolltet, für die jetzt aber der optimale Zeitpunkt gekommen war?</h4>
<p>Chris: Dieses Album ist eine Fortsetzung und Erweiterung der Themen, die wir auf „Divinations“ bereits angefangen haben und soll diese nun abschließen, bevor wir mit dem folgenden Album dann ein neues Kapitel eröffnen. Momentan hoffen wir, dass das Album nach „The Dark Hereafter“ in ungefähr einem Jahr folgen kann.<br />
<em>„Pariahs Path“</em> sollte ursprünglich sowieso nur hierauf erscheinen. Aber die Labels wollen immer irgendwelches Bonusmaterial für die Spezialausführungen, obwohl der Song niemals für „Divinations“ bestimmt war. Ich wäre auch überrascht, wenn der Großteil der Fans den Song schon kennen würde, also haben wir ihn als vollwertigen Song nochmal hierauf gepackt, um ihm die Stellung zu geben, die ihm gebührt.</p>
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<h4>Robert: Welche anderen Bands oder welche Musik inspiriert euch? Seid ihr eine Band, die sich in ein bestimmtes natürliches oder emotionales Umfeld begeben muss, um schreiben zu können?</h4>
<p>Chris: Wir hören alles mögliche von Black Metal über Dark Ambient bis zu Folk Musik. Ich denke, dass es wichtig ist, in die Natur einzutauchen und eine Art spiritueller Verbindung dazu aufzubauen und daher Inspiration zu bekommen. Der Song <em>„Green Cathedral“</em> behandelt genau dieses Thema. Unser guter Freund und Autor Ben Myers hat das für unser Booklet zusammengefasst. Da er besser mit Worten kann, als ich, werde ich ihn nun zitieren:</p>
<p>„Die grüne Kathedrale ist jener unchristliche Ort, den man dort findet, wo die Straßen enden.<br />
Es sind die Moore, die Berge, die Sümpfe. Es ist ein Ort an dem sich verworrene Wurzeln tief in den Erdboden graben und sich Zweige in Richtung einer ungewissen Zukunft erstrecken. Es sind die Tümpel, die Felsen und die Wälder, wo sich Wasser seinen Weg bricht, Füchse ihr geflecktes Maul mit Blut tränken und nistende Raben all das von ihren Horsten in den Baumwipfeln beobachten.<br />
Die grüne Kathedrale überschreitet Politik oder Religion. Sie liegt hinter Grenzen und Schranken. Ihre Tore sind offen für all jene, die die Fähigkeit haben, innezuhalten, zu beobachten und ihrem Atem zu lauschen. Ihr Herz in ihrer Brust schlagen zu hören, das Salz einer einsam fallenden Schweißperle zu schmecken.<br />
Für viel zu lange Zeit hat die Menschheit versucht, die Landschaft zu zähmen, zu verstümmeln und zu kolonisieren. Es ist an der Zeit zu begreifen, dass wir nur Besucher sind. Schönheit in der Natur und Heiligkeit in dem, was uns umgibt zu finden, und sie zu schätzen, wie andere sklavisch fiktionale Gottheiten schätzen, das ist unsere einzige Hoffnung, um die totale Zerstörung der Umwelt zu ermöglichen. Wir alle müssen unsere eigene grüne Kathedrale finden und zu ihr gehen.<br />
Unter den gepflasterten Straßen liegt die Erde. Die Würmer erwarten uns.“</p>
<h4>Robert: Die Black Metal-Szene wächst und gedeiht meiner Meinung nach. Wie siehst du die gegenwärtige Entwicklung, sofern du sie denn verfolgst? Schon allein auf eurem Label Candlelight gibt es ja viele Bands, die das stumpfe Black Metal-Einmaleins hinter sich lassen, da stellt ihr keine Ausnahme dar.</h4>
<p>Chris: Das würde ich gerne in zwei Teilen beantworten, wenn ich darf.<br />
Zunächst: Es gibt in den letzten Jahren immer mehr Bands aus Großbritannien, was mich sehr freut. Vor 10 Jahren, als wir gerade anfingen, gab es kaum eine jüngere Black Metal-Band aus UK.<br />
Seitdem gab es eine Handvoll entscheidender Bands, die den Weg für die nächste Generation geebnet haben. Dazu würde ich uns zählen, <strong>WODENSTHRONE</strong>, <strong>FOREFATHER</strong>, <strong>FEN</strong> und <strong>A FOREST OF STARS</strong>. Das sind die Bands, die ein neues Feuer für das Interesse an UKBM entfacht haben. Da viele von den Genannten immer weiter und öfter auf Tour waren und ihren Einfluss erweiterten, denke ich, dass es den jüngeren Bands ermöglicht wurde, zu wachsen und ernst genommen zu werden. Es kommen immer wieder neue Bands ans Tageslicht und das ist großartig für die Szene hier. Neben den bereits erwähnten Bands solltet ihr definitiv noch die folgenden anhören, sofern ihr sie noch nicht kennt:</p>
<p><strong>ARX ATRATA</strong>, <strong>SAOR</strong>, <strong>CROM DUBH</strong>, <strong>CNOC AN TURSA</strong>, <strong>HAAR</strong>, <strong>NECRONAUTICAL</strong>, <strong>FYRDSMAN</strong>, <strong>KULL</strong>, <strong>EASTERN FRONT</strong>, <strong>NINE COVENS</strong>, <strong>THE INFERNAL SEA</strong>, <strong>HRYRE</strong>, <strong>MOUNTAINS CRAVE</strong>, <strong>NINKHARSAG</strong>, <strong>WODE</strong>, nur um mal ein paar wenige zu nennen.</p>
<p>Weiterhin denke ich, dass es auch außerhalb Britanniens Bands gibt, die Black Metal in den letzten Jahren nach vorne treiben und getrieben haben, indem sie einfach in neue Richtungen gestoßen sind und die Grenzen davon überschritten haben, was ein Black Metal-Album kann oder darf. Bands wie <strong>MGLA</strong>, <strong>BATUSHKA</strong>, <strong>WIEGEDOOD</strong>, <strong>CULT OF FIRE</strong>, <strong>MISTHYRMING</strong> sind da ganz weit vorne, wobei ich auch die Veröffentlichungen von Bands wie <strong>NASHEIM</strong>, <strong>ANTLERS</strong>, <strong>BÖLZER</strong>, <strong>THE COMMITTEE</strong>, <strong>GEVURAH</strong> und <strong>MACABRE OMEN</strong> sehr mochte. Also hört da überall mal rein, falls ihr es noch nicht getan habt!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10410" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Winterfylleth.jpg" alt="WINTERFYLLETH" width="960" height="617" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Winterfylleth.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Winterfylleth-300x193.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/Winterfylleth-750x482.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 960px) 100vw, 960px" />
<h4>Robert: Ich bin kein Muttersprachler, wenn es um die englische Sprache geht, dennoch ist mir aufgefallen, dass die Sprache, die ihr in euren Texten verwendet, eine Art klassischen Charme hat. Welche Rolle spielt die Literatur eurer Heimat in eurer Musik und euren Texten?</h4>
<p>Chris: Viele unserer Texte beziehen sich auf klassische Poesie von den Britischen Inseln und unserer Geschichte, so ist es unvermeidbar, dass die Sprache etwas altertümlicher anmutet und anders klingt. Aber das ist auch sehr atmosphärisch für die Geschichten, die sie, und nun wir, erzählen. Literatur ist ein großer Bestandteil unserer Musik, aber auch des Lebens generell. Belesen zu sein und sich in Themen einzuarbeiten ist meiner Meinung nach sehr wichtig. Eine gebildete Bevölkerung zu haben kann für uns alle nur von Vorteil sein und uns dabei helfen, die Unterdrückung abzuschütteln, die viele von uns sehen (oder nicht sehen) und die in vielen verschiedenen Formen auf uns wirkt. Mag es nun in sozialer, finanzieller oder politischer Hinsicht der Fall sein. Informierte Menschen sind nicht unbedingt passive Menschen, somit würde ich jeden darin bekräftigen wollen, sich in möglichst vielen Richtungen auf die Suche nach Fakten zu machen und zu eigenen Wahrheiten zu gelangen. Wir können nur versuchen, der Funke dafür zu sein. Der Rest liegt an den Leuten selbst.</p>
<h4>Robert: Kannst du uns etwas mehr über die Texte des Albums sagen? Ich habe gelesen, dass sie sich mit den aktuellen Befindlichkeiten von Politik und Gesellschaft befassen. Ich habe euch jedoch nie als streng politische Band wahrgenommen, die mit dem Zeigefinger wedelt.</h4>
<p>Chris: Wir als Band haben textlich immer eine sehr enge Bindung zur Natur gehabt, was auf diesem Album nicht anders ist, mal davon abgesehen, dass es nun aus einer etwas anderen Perspektive geschieht. Darüber hinaus thematisierten wir schon immer soziale und politische Aspekte im Kontext dessen. Metaphorisch sozusagen, als weitere Bedeutungsebene.<br />
Der Titeltrack <em>„The Dark Hereafter“</em> beschäftigt sich mit den Folgen, die die gierigen und machthungrigen Regierungen und ihre Entscheidungen hervorgerufen haben. All die Orte, die infiltriert, beschossen oder anderweitig kontrolliert werden sollten, greifen als Reaktion zu Gewalt. Das tatsächliche „dunkle Leben danach“, das wir ansprechen, soll den Einfluss von Umstürzen, Aufruhr und Terror verdeutlichen, dem wir uns nun stellen müssen, und den unsere Regierungen zu verantworten haben.</p>
<p><em>„Pariahs Path“</em> ist recht unverblümt und sagt aus, dass man die sogenannten „Führungspersönlichkeiten“ verbannen und für das bestrafen sollte, was sie der Welt antun.</p>
<p><em>„Ensigns Of Victory“</em> behandelt die böse Symbolik hinter den Flaggen des Krieges. Wir schicken Truppen in andere Länder und verschleiern das damit, ihnen „Demokratie beizubringen“ oder sie von ihren Herrschern zu „befreien“. Unsere Fahne wird zu einem Symbol für unternehmerische Gewalt und für die Ausbeutung der Anderen und ihrer Ressourcen, nicht jedoch für einen guten Zweck, der leider nur von wenigen Leuten verteidigt werden will.</p>
<p><em>„Green Cathedral“</em>, einer der Hauptsongs des Albums, handelt davon, dass wir uns tagtäglich auch um lokale und nicht nur globale Probleme kümmern sollten, um unsere individuelle Heimat und Umwelt zu schützen und zu versuchen, den Schaden, den sie nimmt einzuschränken. Wir sollten den großen, globalen Unternehmen etwas von ihrer Macht wegnehmen. Wenn wir nicht bei bestimmten Unternehmen kaufen und ihnen unser Geld geben, dann sollten sie nicht mehr so viel Schaden anrichten, wie sie es tun.</p>
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<h4>Robert: Gibt es Raum für Politik oder politische Themen in der Musik, spezifischer im Metal?</h4>
<p>Chris: Das denke ich auf jeden Fall! Ich habe das Gefühl, dass wir uns gerade an einer Kreuzung in der globalen Gesellschaft befinden, wobei einige wenige Geschäftsinteressen viel zu viel Einfluss haben. Da sehr viele intelligente Menschen immer besser vernetzt sind, kommt viel von dem Grauen, das entsteht, immer mehr ans Tageslicht und zeigt uns, was für extreme Taten die Regierungen der Welt vollbringen und wie diese das Schicksal der Welt betreffen. All dies zwang uns dazu, diese Themen auf dem neuen Album anzusprechen und darüber nachzudenken, wie wir aus der Vergangenheit lernen und anders, besser und produktiver leben können. Ich denke es ist wichtig, dass Künstler die Plattform, die sie haben (so wie <strong>WINTERFYLLETH</strong>) auch in einer verantwortungsvollen Art und Weise nutzen, um politische Themen anzusprechen und Leute darauf aufmerksam zu machen, die vorher vielleicht nie darüber nachgedacht haben.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-10412" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-tourdates.jpg" alt="WINTERFYLLETH" width="851" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-tourdates.jpg 851w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-tourdates-300x111.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/10/winterfylleth-tourdates-750x278.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 851px) 100vw, 851px" /></p>
<h4>Robert: Was wird die Zukunft für WINTERFYLLETH bringen? Wie lauten eure weiteren Pläne?</h4>
<p>Chris: Unser neues Album „The Dark Hereafter“ ist jetzt erhältlich und im nächsten Jahr werden wir dazu einige Shows und Touren spielen. Im Dezember sind wir auf dem „De Mortem Et Diabolum“-Festival in Deutschland! Darüber hinaus arbeiten wir bereits jetzt schon an der Veröffentlichung des nächsten Albums. Also bleibt gespannt!</p>
<h4>Robert: Chris, ich danke dir für das aufschlussreiche und interessante Interview!</h4>
<p>Chris: Ich danke dir!</p>
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<p><a href="http://www.winterfylleth.co.uk/" target="_blank">Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ueber-natur-den-untergrund-und-politik-im-black-metal-interview-mit-winterfylleth/">Über Natur, den Untergrund und Politik im Black Metal. Ein Interview mit Chris von WINTERFYLLETH</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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