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	<title>Sleepers&#039; Guilt Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 04 May 2026 13:49:14 +0000</lastBuildDate>
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		<title>Metal Battle – Ein Blick hinter die Kulissen in LUXEMBURG</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 03 Jun 2018 10:20:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das W:O:A Metal Battle - in einem unbekanntem Land fern der deutschen Sprache... Kurzum: Mich sagt euch, was in Luxemburg abging und wie so ein Metal Battle abläuft. INSIDER-INFOS incoming!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-battle-ein-blick-hinter-die-kulissen-in-luxemburg/">Metal Battle – Ein Blick hinter die Kulissen in LUXEMBURG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Am <strong>Samstag, den 26.05.2018</strong> hatte ich die Ehre, mit meiner Band <a href="https://feradur.bandcamp.com/"><strong>FERADUR</strong>&nbsp;</a> am <a href="https://www.metal-battle.com/"><strong>W:O:A METAL BATTLE</strong></a> teilzunehmen – <strong>in Luxemburg.</strong></p>
<p>Einen gewissen Vorteil hat man hier den Bands der großen Länder gegenüber: <strong>Es gibt bei uns einfach nicht sehr viele Bands</strong>. Und somit viel weniger Konkurrenz. Keine Qualifikationsrunden – es geht sofort richtig los. Von allen Gruppen, die sich melden, wählen die Organisatoren die<strong> sechs</strong> aus, die ihnen am besten gefallen. Diese dürfen dann gegeneinander antreten. Im Gegenzug nimmt <strong>Luxemburg</strong> dann <strong>allerdings nur alle zwei Jahre</strong> an der Veranstaltung teil. In der Jury sitzen Experten in allen Bereichen – <strong>Schlagzeuglehrer</strong>, professionelle <strong>Gitarristen</strong>, aber auch ganz einfach <strong>Metal-Fans</strong>. Jede Band darf<strong> 20 Minuten</strong> spielen, dazwischen gibt es jeweils knappe 15 Minuten Umbaupause. Der Gewinner darf dieses Jahr auf dem <strong>WACKEN OPEN AIR</strong> auftreten. <strong>Hier der Blick hinter die Kulissen.</strong></p>
<h1><strong>Die Vorbereitung</strong></h1>
<p>Treffpunkt für die Bands ist <strong>15 Uhr</strong> – das mag ein bisschen früh erscheinen. Es gibt bis zum tatsächlichen Konzertneginn&nbsp;<strong>allerdings noch viel zu tun!</strong> Außerdem muss man davon ausgehen, dass sich bei<strong> sechs Bands</strong> mit durchschnittlich vier Mitgliedern schon so einiges an Verspätung akkumulieren kann. Schätze mal, es geht bei der Zeitrechnung darum, sicherzustellen, dass alle um 16 Uhr komplett und ready vor Ort sind. Bis dahin heißts erstmal wie vor jedem Gig: Autos vor der Location parken, Instrumente, Verstärker, Merch und sonstiges Bandmaterial <strong>in den Backstage schleppen</strong>. Für jede Band ist dafür ein eigener, mit Panzertape am Boden markierte Abstellbereich vorgesehen.</p>
<p>Um 16 Uhr dann das erste Briefing: Der zeitliche Ablauf des Abends wird den Anwesenden erklärt. Um 17 Uhr soll klargestellt werden, welche Band wann spielt, um 18 Uhr dann Aufbau und Soundcheck für den ersten Act. Ab 18.30 gibt’s Futter, Einlass 19.30 und das erste Konzert beginnt um Punkt 20 Uhr. <strong>Strammer Zeitplan!</strong></p>
<h1><strong>17 Uhr: Die Reihenfolge wird bestimmt! </strong></h1>
<p>Und zwar durch Zufall. Es gibt <strong>sechs Bierdeckel</strong>, auf deren Rückseite jeweils eine Ziffer von eins bis sechs steht. Nacheinander kann jeweils einer von jeder Band antreten, und einen davon aufdecken – die gezogene Ziffer ergibt den Slot, an dem die Band spielt. Wir lassen den Anderen erstmal den Vortritt, und ziehen die Karte, die übrig bleibt. Es ist die 1! Dies birgt sowohl positive als auch weniger positive Aspekte: <strong>Als Opener hat man es gewöhnlich immer etwas schwerer, zu den Zuhörern durchzudringen</strong> – auch wenn dies gerade beim <strong>METAL BATTLE</strong> eigentlich am wenigsten eine Rolle spielen dürfte. Positiv ist, dass wir jetzt die Chance haben, Aufbau und Soundcheck selbst zu machen. Wir können uns Zeit lassen und alles so lang kalibrieren, bis es passt. Jede andere Band muss heute innerhalb von 15 Minuten zusehen, dass alles steht.</p>
<p>Nach Aufbau und Soundcheck gibt’s <strong>erstmal Catering.</strong> Richtig leckeres Chili, außerdem Obst, Kekse, Chips und eine Auswahl an Getränken. Die <a href="http://kulturfabrik.lu/de/home/"><strong>Kulturfabrik in Esch/Alzette</strong></a> bietet echt jedes Mal wieder richtig guten Service für die Bands, das kann ich nur hervorheben! Auch die Location hat was – früher war die Halle ein <strong>Schlachthaus</strong>, und im Backstage hängen immer noch die <strong>Fleischerhaken</strong> an der Decke. Mehr Metal geht wohl nicht! <strong>Das Chili heute gibt’s übrigens auch in veganer, glutenfreier Variante.</strong></p>
<h1><strong>Die Aufregung steigt</strong></h1>
<p>Die Sonne drückt. Vor der Location sammeln sich so langsam die ersten Gäste. Noch weniger als eine Stunde bis zum ersten Konzert. Die innere Aufregung steigt. Zwar bin ich meistens nicht so aufgeregt vor Auftritten, aber der <strong>Umstand, dabei beobachtet und bewertet zu werden</strong>, sorgt dann doch irgendwie für Bammel. Fühlt sich ein bisschen an wie vor einer Matheprüfung in der Schule. Ich setze mich in eine ruhige Ecke und spiele mich erstmal warm. Das heißt, ich spiele einmal unser ganzes Set auf einem imaginären Schlagzeug durch. Sieht bestimmt lustig aus. <strong>Und oha! – schon geht’s los.</strong></p>
<h1><strong>Der Startschuss fällt!</strong></h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27585" aria-describedby="caption-attachment-27585" style="width: 291px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-27585 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558.jpg" alt="" width="301" height="201" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0558-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 301px) 100vw, 301px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27585" class="wp-caption-text">Seid gegrüßt &#8211; Feradur ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Um knapp nach 20 Uhr stehen wir mit <a href="https://feradur.bandcamp.com/"><strong>FERADUR</strong> </a>auf der Bühne. Ich würde ja gerne einen detaillierten Konzertbericht abliefern, aber der ganze Auftritt kommt mir vor <strong>wie 20 Sekunden</strong>. An einige Dinge erinnere ich mich: Das Backdrop ist auf die Wand hinter uns projiziert, in weiß – und ich sitze genau im Lichtstrahl. Weiter als die Hinterköpfe meiner Mitstreiter und die bekannten Gesichter in der ersten Reihe sehe ich also nicht. Der <strong>Adrenalinrausch</strong> lässt alle vier Songs sich anfühlen, als würden wir sie mindestens <strong>30 BPM zu langsam</strong> spielen. Ein Blick auf das Metronom versichert mir jedoch das Gegenteil. Ich höre nicht allzu gut, was meine Bandkollegen spielen – war die Monitorbox beim Soundcheck nicht lauter? <strong>Und die Hitze!</strong> Ich tropfe schon nach dem ersten Song. Außerdem: Bei jedem Kickdrumschlag stoße ich mit meinem rechten Bein gegen eine Schraube der Snare – habe aber weder während, noch zwischen den Songs Zeit, diese umzustellen. <strong>Au</strong>.</p>
<p><strong>Uuuuund – Gig vorbei.</strong> Keine Ahnung, wie gut wir gespielt haben. Den Kommentaren nach zu urteilen, hats den Menschen im Publikum allerdings gefallen. Hoffentlich der Jury auch!</p>
<h1>Modern un Progressiv</h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27580" aria-describedby="caption-attachment-27580" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-27580 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0717-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27580" class="wp-caption-text">Wut und Zerstörung &#8211; Inhuman Rampage ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Zweites Konzert des Abends: <a href="https://inhumanrampage.bandcamp.com/releases"><strong>INHUMAN RAMPAGE</strong></a>! Den Namen schon oft gehört, die Band habe ich aber bisher noch nie live erlebt. Klar ist jedenfalls von erster Sekunde an: Diese Jungs <strong>wissen, was sie tun</strong>. Sauber abgelieferter Deathcore/Modern Metal mit technischen Spielereien und kreativen Schlagzeugspuren – kann man sich definitiv geben! Dazu wird auf der Bühne hart zur Musik abgegangen. <strong>Keine Sekunde Stillstand</strong> seitens der Musiker und der Sänger haut so ziemlich das komplette Repertoire an klassischen Core-Stagemoves raus. Auch stimmtechnisch wird abgeliefert – von hoch bis tief ist alles vorhanden. Und das <strong>mit voller Kraft!</strong> Und: Keine halbherzigen Clean-Vocals. Stattdessen<strong> Wut und Zerstörung.</strong> Passt!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27577" aria-describedby="caption-attachment-27577" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-27577 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_0847-750x500.jpg 750w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27577" class="wp-caption-text">Uh! &#8211; Decipher ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Als Dritte treten dann <a href="https://decipherband.bandcamp.com/releases"><strong>DECIPHER</strong> </a>auf. Zwar gibt es diese Band schon seit einigen Jahren, aber von Aktivität konnte leider lange Zeit nicht die Rede sein. Erst jetzt, seit kaum mehr als ein paar Wochen, treten die <strong>Atmospheric-Progressive-Death-Metaller</strong> (eine klarere Stilbeschreibung konnten mir die Musiker selbst auch nicht geben) überhaupt wieder live auf. <strong>Neue Besetzung, frischer Wind und los!</strong></p>
<p>Sofort ist das Publikum von den atmosphärischen Gitarrensounds eingehüllt. Dazu schiefe Taktarten, harte Rhythmusgitarre und abwechslungsreiche Vocals (von unterschiedlichen Scream- und Growl-Techniken bis hin zu tatsächlich passenden Cleans). Das <strong>Gesamtpaket stimmt</strong>&nbsp;und weiß zu überzeugen. Trotz kleiner technischer Schwierigkeiten zu Beginn des dritten Songs ein sehr stabiler wie auch wohlklingender Auftritt! Gerne mehr davon.</p>
<h1>They Came To Rock</h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27575" aria-describedby="caption-attachment-27575" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27575 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1007-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27575" class="wp-caption-text">Angery &#8211; Sleepers&#8216; Guilt ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Band Nummer vier des Abends sind <a href="https://sleepersguilt.com/"><strong>SLEEPERS‘ GUILT</strong></a>. Nach kürzlichem Verlassen eines Gitarristen stehen diese heute nur noch zu viert auf der Bühne. In meinen Ohren nimmt dies dem melodischen Death Metal leider etwas den Tiefgang – anderen Anwesenden, und scheinbar auch den Musikern selbst, sagt diese simplere, <strong>rockigere Variante</strong> der Musik wiederum mehr zu. Was soll man sonst zum Konzert sagen? <strong>Virtuose Gitarrensoli</strong>, sauberes Schlagzeugspiel und Vocals und auch der Bass kommt gegen eine einzelne Gitarre definitiv besser zur Geltung. Man merkt, dass die<strong> Band aus alten Hasen</strong> im Metalgeschäft besteht, die wissen, wie man es macht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27574" aria-describedby="caption-attachment-27574" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27574 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1139-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27574" class="wp-caption-text">Wuchtig &#8211; Atomic Rocket Seeders ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Nächster Auftritt: Die <a href="https://www.facebook.com/AtomicRocketSeeders/"><strong>ATOMIC ROCKET SEEDERS</strong></a>. Ein sich erst kürzlich zusammengefundenes Powertrio aus Sänger/Bassist, Gitarrist und Schlagzeuger. Der Stil? Ich würde mal sagen, irgendwo zwischen Metal, Stoner und Rock’n’Roll. <strong>Massiver Gitarren- und Basssound</strong>, energiegefüllter Cleangesang mit gelegentliche Screams.</p>
<p>Als wäre dies noch nicht wuchtig genug, wechselt der Schlagzeuger zwischen seinen harten Rockgrooves <strong>gelegentlich in den Hyperspeed-Modus</strong> und schüttelt zwischendurch einfach mal ein paar Death-Metal-Blasts in geschätzten 250 BPM aus dem Handgelenk – alles, ohne dem Flow der Musik zu schaden. Später finde ich dann raus, dass die gleiche Person am Drumkit sitzt, die vor zwei Jahren den Uptempo-Melodeath/Metalcore-Act <strong>MILES TO PERDITION</strong> zum <strong>METAL-BATTLE</strong>-Sieg in Luxemburg geführt hat. Das erklärt den für solche Musik doch eher ungewöhnlichen Trommelstil. Die <strong>ROCKET SEEDERS</strong> rocken jedenfalls hart – obwohl sie die <strong>jüngste Band</strong> des heutigen Abends sind.</p>
<h1>Harte Riffs und Tempo</h1>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27571" aria-describedby="caption-attachment-27571" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27571 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1235-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27571" class="wp-caption-text">Melodisch &#8211; Infact ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Den letzten Slot hat der <strong>alteingesessene Thrash-Metal-Trupp</strong> <a href="https://www.facebook.com/Infactmetal/"><strong>INFACT</strong></a>. Für dieses Konzert haben sich scheinbar die meisten Besucher eingefunden. Plötzlich ist der ganze Raum voll mit begeisterten Menschen mit <strong>INFACT</strong>-Shirts. Keine Ahnung, wo die plötzlich alle herkommen. Die Band weiß jedenfalls, dem gerecht zu werden. Die Kombination aus harten Riffs und teilweise sehr melodischen Vocals zieht und<strong> im Publikum ist Party angesagt</strong>. Ein Gig, der scheinbar allen teilnehmenden Menschen <strong>Spaß</strong> macht. Nice!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_27568" aria-describedby="caption-attachment-27568" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-27568 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/05/DSC_1356-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-27568" class="wp-caption-text">Virtuos &#8211; Miles To Perdition ©Elena A. Photography</figcaption></figure>
<p>Somit sind die sechs Runden vorbei. Bis zur Bekanntgabe des Gewinners dauert es allerdings noch ein bisschen, und während sich die <strong>Jury-Mitglieder im Backstage beraten</strong>, geben <a href="https://www.facebook.com/milestoperdition/"><strong>MILES TO PERDITION</strong></a>, die Gewinner letzten Jahres, noch einen 40-minütigen Gig zum Besten. Pure Zerstörung, Geschwindigkeit und Power zeigen, dass die Band auch mit neuem Drummer sehr gut funktioniert. Zwar gönnen sich viele der Besucher nach den ganzen Battle-Konzerten zu diesem Zeitpunkt erstmal vor der Tür eine Portion des warmen Sommerabends – nichtsdestotrotz legen <strong>MTP</strong>&nbsp;drinnen alles <strong>musikalisch in Schutt und Asche</strong>.</p>
<h1><strong>Die Entscheidung</strong></h1>
<p>Soweit, so gut – es ist<strong>&nbsp;Zeit für den großen Moment</strong>! Die Jury versammelt sich gemeinsam mit dem Organisator auf der Bühne. Noch plappern die Menschen im Publikum wild durcheinander, doch das wechselt schnell zu angespannter Stille, als auf der Bühne ein <strong>blutroter Briefumschlag</strong> erscheint. Ich weiß nicht, wie es den anderen Musikern geht, aber mein Puls schlägt schneller, als ich erwartet hatte. Die Spannung steigt. Schweißtropfen sitzen auf der Stirn – der <strong>schicksalhafte Zettel</strong> wird aus dem Briefumschlag geholt! Der Organisator hält dem Basser von<strong> MILES TO PERDITION</strong> Zettel und Mikrofon hin.</p>
<p><strong>Und der Gewinner ist&#8230;</strong></p>
<p>„Ich kann überhaupt nicht erkennen, was da steht!“</p>
<p>Nach kurzem Gelächter findet sich dann wieder andächtige Stille ein.</p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>Und gewonnen haben&#8230;</strong></p>
<p>&#8230;</p>
<p><strong>ATOMIC ROCKET SEEDERS</strong>!</p>
<p>Wow! <strong>Was für ein Sieg!</strong> Die Jüngste Band des Abends gewinnt das <strong>METAL BATTLE LUXEMBURG 2018</strong>! Und das zu Recht. Sie kamen, sie rockten die Bühne und sie siegten – <strong>Gratulation!</strong></p>
<p>Klar ist man auch immer ein bisschen enttäuscht, nicht selbst gewonnen zu haben – aber die Freude ist trotzdem groß. <strong>Ein großartiger Abend voll grandioser Musik und Spannung!</strong> Dazu guter Sound, leckeres Essen und ein makellos organisiertes Event.<strong> Immer gerne wieder</strong> – und wenn auch nächstes Mal „nur“ als Besucher.</p>
<hr>
<p>Vielen Dank an <a href="https://www.facebook.com/ElenaA.Photography/">Elena A. Photography</a> für die tollen Bilder!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/metal-battle-ein-blick-hinter-die-kulissen-in-luxemburg/">Metal Battle – Ein Blick hinter die Kulissen in LUXEMBURG</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Sleepers&#8216; Guilt &#8211; Kilesa</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Luc]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 10 May 2016 09:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[Doppelalbum]]></category>
		<category><![CDATA[Kilesa]]></category>
		<category><![CDATA[Luxemburg]]></category>
		<category><![CDATA[Melodic Death Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[review]]></category>
		<category><![CDATA[Sleepers' Guilt]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>SLEEPERS&#8216; GUILT &#8211; Kilesa Veröffentlichungsdatum: 27.02.2016 Dauer: 78 min Label: / Zum Trend sind Doppel- und Dreifachalben nicht unbedingt geworden, allerdings haben zuletzt doch ein paar nennenswerte Vertreter dieser Gattung von sich Reden gemacht – etwa das Mammutwerk &#8222;Songs From The North&#8220; ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/">Sleepers&#8216; Guilt &#8211; Kilesa</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> &#8211; Kilesa<br />
Veröffentlichungsdatum: 27.02.2016<br />
Dauer: 78 min<br />
Label: /</p>
<p>Zum Trend sind <strong>Doppel- und Dreifachalben</strong> nicht unbedingt geworden, allerdings haben zuletzt doch ein paar nennenswerte Vertreter dieser Gattung von sich Reden gemacht – etwa das Mammutwerk &#8222;Songs From The North&#8220; von <strong>SWALLOW THE SUN</strong>. Ungewöhnlicher ist es da, wenn eine Band gleich fürs Debüt so eine dicke Keule auspackt, schließlich gehört dazu nicht nur eine Menge Mut, sondern auch ein hoher finanzieller Aufwand, wenns denn ordentlich sein soll. <strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> aus Luxemburg haben sich nach zwei EPs jedenfalls getraut und satte achtzig Minuten Material auf ihr erstes Album &#8222;Kilesa&#8220; gepackt, die ganze Angelegenheit mit einer satten Produktion garniert und als ansehnliches <strong>Digipack</strong> rausgehauen.</p>
<p>Bevor jetzt die ersten Lobeshymnen auf so viel Engagement erklingen, muss man sich natürlich fragen, ob auch der Kern – die Musik – taugt. Das einleitende &#8222;<em>Sense Of An Ending</em>&#8220; stimmt schon einmal zuversichtlich: Nach einem gelungenen Intro brettert der Song amtlich los, ja überrollt den Hörer richtiggehend mit tonnenschweren Klangwänden. Melodisch ist es, was hier geboten wird, und auch todesmetallisch, trotzdem will der Begriff &#8222;Melodeath&#8220; nicht ganz passen, klingen <strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> doch ganz anders, als man es von den üblichen Genrevertretern gewohnt ist. Gut, hin und wieder nähert sich das Material einer etablierten Kapelle, so etwa beim Ohrwurm &#8222;<em>Two Words</em>&#8222;, dessen Mainriff sich eindeutig an Amon Amarth orientiert. Auch Frontmann Patrick Schaul ist nicht allzu weit von einem gewissen Johan Hegg entfernt, weshalb der Song gleich <strong>auf Anhieb zündet</strong>.</p>
<p>Experimenteller fällt da schon das von Drummer Max Sauber komponierte &#8222;<em>I Am Reality</em>&#8220; aus, welches atmosphärischer und getragener daherkommt. Eine <strong>kleine Länge</strong> zeigt sich auf halber Strecke bei &#8222;<em>The Mission</em>&#8220; und &#8222;<em>Dying Alive</em>&#8220; auf – nicht etwa, weil die beiden Songs für die Tonne wären, sondern weil sich ein paar Elemente mittlerweile zu oft wiederholen. Das ruhigere &#8222;<em>Teardrop Bullets</em>&#8222;, in welchem erstmals auch Cleanvocals seitens Frontmann Patrick Schaul und Gastsängerin Noémie Leer zu hören sind, schafft da Abhilfe. Abgeschlossen wird die erste CD von der fulminanten Hymne &#8222;<em>Supernova</em>&#8220; und dem Instrumental &#8222;<em>Not For Words</em>&#8222;. Bis hierhin funktioniert das Album äußerst gut und hätte auf jeden Fall eine Daseinsberechtigung, zum <strong>Genre-Highlight</strong> würde es aber noch nicht ganz reichen.</p>
<p>Angesichts der kleinen Länge gegen Mitte der ersten CD steht man dem dreiteiligen Mammutwerk und Titelsong &#8222;<em>Kilesa</em>&#8222;, welches mit seinen dreißig Minuten die zweite CD ausfüllt, erst einmal skeptisch gegenüber. Ist so ein Monster nicht genau das, was man jetzt auf keinen Fall braucht? Denkste. Hier packen <strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> erst recht die dicken Geschütze aus, indem die progressiven Anteile hochgeschraubt, mehr Atmosphäre reingepackt und vor allem ein gänzlich anderes und doch vertrautes Hörgefühl geschaffen werden. Der <strong>rote Faden</strong> bleibt aber jederzeit klar sichtbar, auch so manche Passage wird sinnvoll wieder aufgegriffen. Vor allem der zweite und mit sieben Minuten kürzeste Teil mit dem Beinamen &#8222;<em>Akusala Mula</em>&#8220; entpuppt sich als Ohrwurm, was nicht zuletzt am Refrain mit Gastsängerin Noémie Leer liegt, die übrigens auf allen drei Teilen mitsingt – <strong>und gröhlt</strong>. Mehr ist mehr, daher wurde für den dritten Teil &#8222;<em>Vipassana</em>&#8220; mit Patrick Junio noch ein weiterer Gastsänger angeheuert, und ein perfekt harmonierendes Trio führt gesanglich durch das Finale. Dieses vereint noch einmal alle Tugenden der vergangenen dreißig Minuten und spannt dabei einen wahnsinnig <strong>steilen Spannungsbogen</strong> auf, der besonders ab dem atmosphärischen, von Streichern getragenen Zwischenteil fünf Minuten vor Schluss Wirkung zeigt. Der anschließende, explosionsartige Ausbruch mit abschließendem Soloteil sorgt dann endgültig für Gänsehaut.</p>
<p>Manchen wird das Debüt der Luxemburger vielleicht etwas zu viel des Guten sein – zu ausladend und hochproduziert. Tatsächlich müssen ein paar Passagen die Gehörgänge mehrmals passieren, um so richtig zu wirken, und nicht jeder mag lange Alben, aber das kann man <strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> nicht aus Prinzip zum Vorwurf machen. Die Band legt mit ihrem eigenständigen Stil eben über weite Strecken einen gewissen Anspruch an den Tag, reicht dem Hörer zwischendurch aber oft genug die Hand, um niemanden achtlos zurückzulassen. Dafür stimmt die <strong>Langzeitwirkung</strong> von &#8222;Kilesa&#8220;, und mit dem ambitionierten Vorhaben eines solchen Doppelalbums haben sich <strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> eher als risikofreudig und fähig bewiesen, als dass sie sich ins eigene Fleisch geschnitten hätten.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/pyEElGjRrqI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
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