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	<title>Dark Troll Festival Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>Dark Troll Festival Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 2</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Oct 2020 10:41:27 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Weil es soo schön war, hier direkt Part 2 unseres Fimbul Festival Berichts:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-2/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2>Auf der Suche nach Part 1? <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-1">Hier geht&#8217;s lang!</a></h2>
<hr>
<h1>Der zweite Tag</h1>
<p>Es ist <strong>Samstag</strong>, der 5. September um 15 Uhr und die Wetter-App sagt: <strong>16°C, 89% Regenwahrscheinlichkeit</strong> und &lt; 1 Sonnenstunden. Alle haben sich mittlerweile zäh aus ihren Schlafgemächern begeben und sind trotz des <strong>grauen Himmels</strong> entspannt und locker.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36462" aria-describedby="caption-attachment-36462" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-36462 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Q6cHfieQ.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36462" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>OK. Das Line-Up sagt: <strong>Asharda&#8230; Asarhdaa.. ASARHADDON</strong>! Sagt(e) mir bisher rein gar nichts. Ein Blick auf <a href="https://asarhaddon.bandcamp.com/album/reysa"><strong>Bandcamp</strong></a> und die <a href="https://www.metal-archives.com/bands/Asarhaddon/3540402675">Encyclopaedia Metallum</a> verrät mir: Das ist <strong>Black Metal aus Magdeburg</strong>. Seit 2017 mit einer<strong> Frau an den Vocals</strong> und mit ihrem ersten <strong>full-length Album</strong> &#8222;Reysa&#8220; im Gepäck, welches im <strong>Februar 2020</strong> erschienen &#8211; also brandneu ist. Ich bin gespannt, erwarte aber dem &#8222;erste Band&#8220;-Bias erliegend nicht zu viel. Was ich zu hören bekomme, <strong>begeistert</strong> mich jedoch auf Anhieb. Nach ruhigen Gitarrenklängen als Intro ertönt ein Schrei der Sängerin und aktiviert eine melancholisch anmutende Gitarrenwand und Doublebass. Die deutschen Lyrics stören für mich ausnahmsweise einmal nicht das Klangbild &#8211; sehr positiv!</p>
<p>Nach ihrem ersten Song sind bereits schätzungsweise<strong> 100 Menschen</strong> im näheren Bühnenumfeld anwesend. Die Reihen füllen sich zügig weiter. Und trotz dessen, dass <strong>ASARHADDON</strong> die erste Band des Tages sind, erblicke ich schnell einzelne Menschen, die ihre Haare schütteln oder enthusiastisch mitwippen. Der<strong> melancholisch-melodiöse, düstere Sound</strong> und der <strong>kräftig-rauhe Schreigesang</strong> aus mittelhohen Growls und Screams passen gut zum tristen, grauen Samstagnachmittag. <strong>ASARHADDON</strong> liefern den Besucherinnen und Besuchern des <strong>Fimbul Festivals</strong> offensichtlich einen handfesten Grund, ihre Zelte und Pavillons zu verlassen und zum Burghof zu strömen &#8211; Bravo! Mir liefern sie einen Grund, mir eins ihrer optisch ansprechenden Shirts und einen Metalpin zu kaufen, während meine Schreiber-Kollegin <em><strong>Malin</strong> </em>sich der nächsten Band widmet.</p>
<h3>Ein Fest(ival) für die Götter</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36463" aria-describedby="caption-attachment-36463" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class="wp-image-36463 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Ig5rkFdw.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36463" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Malin:</em><strong> Odin!</strong> Bei keiner anderen Band fällt dieser Name so oft wie bei dem<strong> folklorischen Duo WALDTRÄNE</strong>. Ein Mann, eine Frau, ein Thema: Natur. Wind und Wälder, Geister und Götter, das volle Programm. Naturbelassene Gewandungen, Schnurgürtel und Amulette sowie ein runder Schild mit einem Adler darauf verleihen der Szenerie die entsprechende <strong>Optik</strong>. Musikalisch umgesetzt wird das Ganze von (verstärkter) <strong>Akustikgitarre, Trommel und Flöte</strong>, gepaart mit Gesang. Die Melodien erinnern mich teilweise an <strong>SKYFOREST</strong>, die Songs selbst werden mit Einspielern von Vogelgezwitscher und rauschendem Wind ergänzt.</p>
<p>Das Problem ist bloß: Die <strong>Atmosphäre</strong> eines <strong>Lagerfeuers</strong> wäre perfekt für diese Musik, aber am helllichten Tag entfaltet die Darbietung nicht so recht ihre Wirkung. Das wirkt sich leider auch auf die Zuschauerzahl aus, die eher gering ausfällt. Irgendwie können <strong>WALDTRÄNE</strong> mich nicht begeistern. Das liegt vielleicht auch an dem teils ungleichmäßig lautem Gesang, vor allem aber am fehlenden Elan. Und dann scheint auch noch die Mittagssonne so wohlig warm&#8230; eigentlich könnte ich doch ein kleines Nickerchen machen&#8230;</p>
<h3>Nix da!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36464" aria-describedby="caption-attachment-36464" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-36464 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qQyqPJ1A.jpeg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36464" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>&#8230;Denkste! Jeder, der bei <strong>WALDTRÄNE</strong> in <strong>Sekundenschlaf</strong> verfallen ist, wird jetzt von <strong>THEOTOXIN</strong> gnadenlos wieder aufgeweckt. Die <strong>Österreicher</strong> stellen dieses Jahr neben <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> die einzige Band beim <strong>Fimbul Festival</strong>, die nicht aus <strong>Deutschland</strong> kommt. Mit kompromisslosem Geballer fordern sie das heranrückende Publikum quasi durchgehend zum Headbangen heraus. Es geht derart zur Sache, dass dem Schlagzeuger sogar eines seiner <strong>Becken umkippt</strong> &#8211; zum Glück ist es schnell wieder aufgestellt, und <strong>THEOTOXIN</strong> können ohne größere Unterbrechung weiter ihren krachenden<strong> Black Metal</strong> zum Besten geben.</p>
<p>Mit ihren <strong>schwarzen Tüchern</strong>, die sie über Mund und Nase gezogen haben, sind die Bandmitglieder neben der (natürlich nicht zu vernachlässigenden) <strong>Optik</strong> auch gleich gegen <strong>Corona</strong> gewappnet. Ihr Aussehen gleicht ihrer Musik &#8211; <strong>hart und böse</strong>, aber irgendwie <strong>cool</strong>. Mir gefällt der Auftritt von <strong>THEOTOXIN</strong>, und damit ich diese persönliche Neuentdeckung nicht gleich wieder aus den Augen verliere, wird am Merchstand auch erstmal eine CD gekauft!</p>
<h3>Kontrastprogramm zwischen Black und Pagan</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36465" aria-describedby="caption-attachment-36465" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36465 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qjYrKzuw.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36465" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Simon:</em> Mittlerweile ist es 18:50 und mit der Abendbrotzeit kommen die <strong>Thüringer Germanenhorden</strong> von<strong> XIV DARK CENTURIES</strong> auf die reich mit mittelalterlichen Flaggen dekorierte Bühne. Die Textpassage <strong>&#8222;Blut für Blut; Fleisch für Fleisch&#8220;</strong> verrät: Sie starten mit <em>&#8222;Zeit der Rache&#8220;</em> vom 2011er &#8222;Gizit dar Faida&#8220;-Album und greifen ganz nebenbei die einzigen Sonnenstrahlen des Tages ab. Offenbar haben <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> also die Gunst Wotans erlangt.</p>
<p>Auch <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> haben mit &#8222;Waldvolk&#8220; (Release: Februar 2020) ein <strong>neues Album</strong> im Gepäck, von dem sie mit <em>&#8222;Ich bin das Feuer&#8220;</em> auch direkt einen Song dem Publikum des <strong>Fimbul Festivals</strong> präsentieren. Schätzungsweise<strong> 200-300 Zuschauer</strong> befinden sich zu dieser Zeit im weiteren Bühnenbereich und zumindest die <strong>Pagan-Fraktion</strong> davon wird von der Musik definitiv abgeholt. Spätestens als mit <em>&#8222;Auf zur Schlacht&#8220;</em> von &#8222;Jul&#8220; <strong>&#8222;etwas altes &#8211; für die Rentner&#8220;</strong> gespielt wird, wippen sehr viele Gäste einschließlich mir selbst munter zur Musik. Die Klassiker scheinen es hier definitiv etwas leichter zu haben als neue Songs. Headbangen bis in die hinteren Reihen, <strong>&#8222;Oi, Oi, Oi!&#8220;</strong> und empor gereckte Fäuste zeigen: Hier macht das Publikum mit! Dies wird erneut deutlich, als <em>&#8222;Julenzeit&#8220;</em> (ebenfalls von &#8222;Jul&#8220;) ertönt und <strong>&#8222;laa la la (&#8230;), Hooo hoo hoo&#8220;</strong> gemeinschaftlich zur Geigenmelodie gesungen wird.</p>
<h3>Nicht Fisch, nicht Fleisch</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36466" aria-describedby="caption-attachment-36466" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36466 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/rdUt1Z0Q.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36466" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Malin:</em> Eine Band, auf die ich mich eigentlich gefreut habe, weil ich ihre Musik sehr gerne höre, sind <strong>WALDGEFLÜSTER</strong>. Vielleicht war meine <strong>Erwartungshaltung</strong> darum auch etwas zu hoch. Aber der Reihe nach. <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> sind mittlerweile zu sechst, die gesamte Band trägt matchende T-Shirts in Naturfarben mit ihrem Logo darauf und auch die Bühne ist thematisch passend <strong>dekoriert</strong>. Als <strong>Mikrofonständer</strong> fungieren Äste und links und rechts von den Musikern hängt jeweils ein Banner mit dem Wappen der Band, bestehend aus Schriftzug, Hirschkopf und Wald. So weit, so gut &#8211; dann kanns ja jetzt losgehen mit der Musik.</p>
<p>Aber die Band hat offenbar ein <strong>anderes Konzept</strong>. Begleitet von den Gitarren, die zuvor bereits ein Intro gaben, stellt sich zunächst der <strong>kahlköpfige Sänger</strong> ans Mikrophon und rezitiert einige poetische Sequenzen. Das soll vermutlich <strong>Atmosphäre</strong> erzeugen, aber irgendwie lässt es mich komplett kalt. Ich warte auf den ersten Song, und je länger dieses Warten dauert, desto unruhiger werde ich.</p>
<p>Aber dann ist es endlich so weit und <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> legen mit genau dem<strong> Black Metal</strong> los, der mich so begeistert: Melodisch, gewaltig &#8211; und atmosphärisch! Dieser Teil des Auftritts wirkt auf mich, wie es vermutlich schon der Anfang hätte tun sollen. Leider vergeht die Zeit wieder einmal viel zu schnell und ehe ich mich versehe, ist die Hälfte der Musiker schon wieder von der Bühne verschwunden. Die noch verbliebenen wiederholen das <strong>Zeremoniell</strong> vom <strong>Anfang</strong>. Und obwohl ich mich redlich bemühe (vielleicht ist genau das der Fehler?), ich kann die gewünschte Wirkung immer noch nicht nachvollziehen.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36467" aria-describedby="caption-attachment-36467" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36467 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ.jpeg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/JIejNEQ-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36467" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Der Auftritt von <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> ist gut besucht, und auch als die gesamte Band zum Schluss noch einmal auf die Bühne tritt und sich vor den Zuhörern verbeugt, wird großflächig geklatscht. Es ist also vielleicht nur mein subjektiver Eindruck, wenn ich sage, mich hat die Vorstellung etwas enttäuscht. Ich hatte mich vor dem <strong>Fimbul Festival</strong> gefragt, wer wohl für mich das Rennen in Sachen <strong>atmosphärischster Auftritt</strong> machen würde &#8211; <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> oder <strong>HARAKIRI</strong> <strong>FOR THE SKY</strong>. Und nun muss ich ehrlich sagen, <strong>HFTS</strong> haben gewonnen &#8211; mit deutlich mehr Vorsprung, als ich erwartet hatte. Aber da sieht man mal wieder: Erstens kommt es anders, und zweitens als man denkt.</p>
<h3>Vom finsteren Wald in den eisigen Kosmos&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36468" aria-describedby="caption-attachment-36468" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36468 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/jAoieMzA.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36468" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Simon:</em> Von <strong>Black Meta</strong>l mit irdischen/naturbezogenen Themen kommen wir mit <strong>THE SPIRIT</strong> zu <strong>kosmisch-kaltem Black Metal</strong>. Die drei &#8211; eigentlich vier &#8211; Jungs aus <strong>Saarbrücken</strong> entpuppen sich für mich überraschend als eins <strong>DER Festivalhighlights</strong> für mich. Denn unter dem Namen konnte ich mir erst einmal gar nichts vorstellen. Die Ansage zu Beginn des Gigs, dass wegen des leider verhinderten <strong>Bassers</strong> um<strong> &#8222;Entschuldigung gebeten wird, falls es hier und da etwas dünn klingt &#8211; aber Absagen nicht in Frage kam&#8220;</strong> machen sie umso sympathischer.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36469" aria-describedby="caption-attachment-36469" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36469 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-682x1024.jpeg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg-750x1126.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/W1lihmvg.jpeg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36469" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Ich erwarte &#8211; den kosmischen Motiven auf den Aufstellern links und rechts der Bühne nach &#8211; also etwas &#8222;<strong>dünnen</strong>&#8220; <strong>Black Metal</strong>. Und ich werde extrem geflasht. Denn was da von der abwechselnd rot und blau eingefärbten Bühne auf mich einprasselt, ist alles andere als &#8222;dünn&#8220;. Zwei durchgängig <strong>schreddernde Gitarren</strong>, ein Schlagzeug von dem <strong>Doublebass</strong> und <strong>Blastbeats</strong> abwechselnd in absolut überwältigend brachialer Art und Weise auf mich einbrettern und eine <strong>garstig tiefe, raue und kalte Stimme</strong> &#8211; das sind <strong>THE SPIRIT</strong>.</p>
<p>Was für eine überwältigende <strong>Black Metal</strong> Wand! Anfangs ist die Snare noch etwas sehr prägnant und klingt nach <strong>Tupperdose/Blechtopf</strong>, doch das wird schnell korrigiert &#8211; oder sollte das sogar so sein? Das absolut überragende, alles niederreißende <strong>Geknüppel</strong> wird immer wieder unterbrochen von ca. einminütigen, instrumentalen Gitarrenparts und dann wieder von einer Welle der Verwüstung kosmischer Kälte überschwemmt.</p>
<p>Und als ob <strong>THE SPIRIT</strong> mich nicht schon mit ihrer Musik und Live-Performance absolut überzeugt hätten, kommen sie dann noch mit absolut grandiosem <strong>Merchandise</strong> in Form von ansehnlichen Shirts und Beuteln daher.</p>
<h3>&#8230; und wieder zurück in den Wald</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36470" aria-describedby="caption-attachment-36470" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36470 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/lwMLeVoQ.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36470" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>&#8230; geht es direkt im Anschluss mit dem <strong>Headliner</strong> des zweiten Tages: <strong>FINSTERFORST</strong>.</p>
<p>Ich sehe drei <strong>bärtige</strong>, <strong>verschmutzt</strong> aussehend geschminkte <strong>Glatzköpfe</strong>, die sich sehr ähnlich sehen auf der Bühne. Ich sehe einen <strong>Sänger</strong>, der mit einem ausgeprägten <strong>Entertainer-Gen</strong> seine Vocals darbietet und weiß: Der zu hörende Folk-Metal ist der von <strong>FINSTERFORST</strong>! Bei einem der beiden genannten <strong>Glatzköpfe</strong> handelt es sich übrigens um <strong>Stef</strong>, den regelmäßig <strong>outgesourceten</strong> <strong>Sänger</strong> von <strong>JÖRMUNGAND</strong> &#8211; ein vom Vortag bekanntes Gesicht also. Der <strong>Revoluzzergeist</strong> á la<em> &#8222;Mach dich frei&#8220;</em>, den viele der Songs von <strong>FINSTERFORST</strong> ausstrahlen findet sich in der blutig-schmutzigen Schminke der Musiker allerdings mehr wieder als im uniformartigen Auftreten der Band, denn absolut ALLE tragen rot-schwarz karierte Holzfällerhemden und schwarze Jeans. Aber gut &#8211; der Professionalität der Musik und des Auftritts von <strong>FINSTERFORST</strong> tut dies keinen Abbruch.</p>
<p>&#8222;Hallo Fimbul Festival!&#8220; &#8211; &#8222;Hallo <strong>FINSTERFORST!</strong>&#8220; &#8211; &#8222;Sehr freundlich, der junge Mann da in der 1,5ten Reihe!&#8220; &#8230; &#8222;Habt ihr ein geiles Wochenende!?!? So eine geile Scheiße, endlich wieder live spielen zu können!&#8220; Dieser <strong>Dialog</strong>, genau wie das sich wiederholende &#8222;Und eure Hände!!! PROST!!!&#8220; oder &#8222;Ihr seid zu leise!!!&#8220; zeigen: <strong>FINSTERFORST</strong> fühlen sich wohl auf der Bühne und verstehen es, das Publikum da abzuholen, wo es steht &#8211; selbst, wenn es in 1,5 m Abstand und/oder mit Mund-Nasen-Schutz ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36471" aria-describedby="caption-attachment-36471" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36471 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g.jpeg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/10eMxK8g-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36471" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Dennoch muss ich feststellen, dass weniger Zuschauer als beim Vortages-Headliner <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> zuschauen. Die angereisten, ihre Fäuste eifrig bei jedem Song hoch reißenden <strong>FINSTERFORST</strong>&#8211;<strong>Ultras</strong> gleichen dies jedoch insgesamt aus. <strong>FINSTERFORST</strong> sind nicht das, was ich persönlich musikalisch bevorzuge, aber ich kann nicht leugnen, dass sie auf jeden Fall ein Garant für eine professionelle Performance sind, die <strong>Folk-</strong> und <strong>Pagan Metal Fans</strong> auf ihre Kosten kommen lässt.</p>
<p>Mit der Hymne der Revolution: <em>&#8222;Mach dich frei!</em>&#8220; schließen FINSTERFORST ihr Set und mobilisieren noch einmal alle Kräfte im Publikum &#8211; alles in allem ein runder Auftritt.</p>
<h3>Es ist Krieg, ihr Wichser!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36472" aria-describedby="caption-attachment-36472" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36472 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/1K-U_xIg.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36472" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><em>Malin:</em> Last but not least haben <strong>TOTENWACHE</strong> ihren großen Auftritt und runden damit das <strong>Fimbul Festival 2020</strong> ab. Ich war im Vorfeld schon sehr gespannt darauf, sie endlich mal live zu sehen. Und ich werde nicht enttäuscht! Die drei Hamburger spielen<strong> anti-christlichen Black-Metal</strong> á la <strong>SARGEIST</strong>, aber mit einer eigenständigen Note. Die <strong>Optik</strong> ist dafür mit <strong>Corpsepaint</strong> und schwarzer Klamotte recht klassisch gehalten, zusätzlich unterstützt die Dunkelheit der Nacht die düstere Atmosphäre. Vor der Bühne hat sich eine ansehnliche Zahl von Zuhörern eingefunden. Leider fühlen sich außer mir nur wenige davon zum Headbangen veranlasst. Aber es ist ja auch schon spät und schließlich wird man gegen Abend nicht unbedingt nüchterner.</p>
<p>Für <strong>Reaktionen</strong> im Publikum sorgt der Sänger von <strong>TOTENWACHE</strong> dafür mit seinen Ansagen. Auf seinen unvermittelten, heiseren Ausruf <strong>&#8222;Es ist Krieg, ihr Wichser!&#8220;</strong> (na, wer hat die Anspielung verstanden?) erntet er verhaltenes Gelächter. Bei der Ankündigung &#8222;Es ist Zeit für eine Säuberung!&#8220; hingegen hört man beinahe ungläubiges Raunen der Sorte: <strong>&#8222;Hat er jetzt nicht gesagt&#8220;</strong>. Aber keine Sorge, bei &#8222;Säuberung&#8220; handelt es sich lediglich um einen Songtitel von der Split &#8222;Verbrannte Erde&#8220;. Das <strong>Fimbul Festival</strong> bleibt also verschont. Mich hat der Auftritt von <strong>TOTENWACHE</strong> definitiv überzeugt und auch hier nutze ich die Gelegenheit, noch schnell eine CD und ein Patch zu erwerben.</p>
<h2>Fazit</h2>
<p><span style="font-weight: 400;"><em>Simon:</em> Das <strong>Fimbul Festiva</strong>l war etwas ganz <strong>besonderes</strong> &#8211; nicht nur wegen der Umstände. Auf dem <strong>Fimbul Festival</strong> findet man alles, was viele bereits auch am <strong>Dark Troll</strong> zu schätzen wissen: eine insgesamt <strong>Top-Organisation</strong>, Leute (auch Gäste), die allesamt <strong>Bock</strong> auf ein cooles und entspanntes Festivalwochenende haben, eine <strong>hammermäßig schöne Location</strong>, die abgelegen, aber nicht ZU abgelegen ist und musikalisch gesehen alles, was das<strong> Pagan- und/oder Black Metal Herz</strong> begehrt.&nbsp;</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36473" aria-describedby="caption-attachment-36473" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36473 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis.jpg" alt="" width="1450" height="776" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis-300x161.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis-1024x548.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Mit_Maske_mit_Dennis-750x401.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36473" class="wp-caption-text">Die einzigartige Crew</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Und: aufgrund der gegebenen Umstände hoffe ich, dass sich noch mehr Veranstalterinnen und Veranstalter ein Beispiel nehmen am besonderen <strong>Mut</strong> und der <strong>Willenskraft</strong> der beiden <strong>Veranstalter</strong>, den/die es in diesen Zeiten besonders braucht. Zudem hätte man im Anbetracht des <strong>Verlaufs</strong> der <strong>Covid-19 Pandemie</strong> wohl nur schwerlich einen besseren Zeitpunkt für das Festival erwischen können. Ich hoffe das Beste und insbesondere, dass uns allen das <strong>Fimbul</strong> und das <strong>Dark Troll Festival</strong> mit seinen<strong> wunderbaren Veranstaltern</strong> erhalten bleiben!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em>Simon</em></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Vielen Dank für die großartigen Bilder an&nbsp;<strong>Carsten Brand</strong>!<br />
<a href="http://www.brandlicht.de/foto.html"><strong>HIER</strong></a>&nbsp;findet Ihr noch mehr Fotos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-2/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 2</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Dark Troll Festival 2019 &#8211; Der Nachbericht &#8211; Teil 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Jun 2019 08:22:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[1914]]></category>
		<category><![CDATA[ad cinerem]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festivalsaison is wie Raubrittertum: jede Menge Bier, viel Krawall und es werden oft Burgen eingenommen.</p>
<p>Was unsere Crew zum Dark Troll erlebte und welche heidnischen Feste dort gefeiert werden liest du bei uns. Übrigens auch eine gute Vorbereitung für kommende Festivals!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1/">Dark Troll Festival 2019 &#8211; Der Nachbericht &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h2>Donnerstag &#8211; Wir sehen uns auf der Burg!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33714" aria-describedby="caption-attachment-33714" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33714 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-300x199.png" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868-750x496.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-868.png 988w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33714" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p><strong><em> Oimel: </em></strong>Der Frühling zeigt sich von seiner besten Seite, die <strong>Sonne scheint</strong>, das <strong>Bier schmeckt</strong> und überall riecht es nach Grill! Was liegt da nahe? Richtig, <strong>Festival</strong>! Ich habe schon so einige Festivals besucht, zu diesem hier bin ich, durch das Magazin, ein wenig gekommen wie die Jungfrau zum Kinde. Aber, hier möchte ich gleich mal mein Fazit vorneweg nehmen: <strong>Wer das Dark Troll noch nicht kennt, hat etwas verpasst!</strong> Selbst wenn man nur 2-3 Bands im Vorfeld kennt (so wie ich), kann ich nur empfehlen – fahrt dort hin! Das <strong>„schönste Festival der Welt“</strong> (laut eigenen Bannern) ist wirklich eine kleine Perle!&nbsp;</p>
<p>Aber jetzt wieder der Reihe nach. Ich lehne mich also im Stuhl zurück, versuche, mir den Geschmack von <strong>Pfeffi und Kellerbier</strong> auf die Zunge zu rufen, mir growlt <strong>AD CINEREM</strong> ins Ohr und wir springen zurück in der Zeit. Und so ist es <strong>Donnerstag Morgen</strong>, als ich mich auf die gerade einmal eine Stunde Anfahrt mache. Das Örtchen <strong>Bornstedt</strong> ist schnell gefunden und dank der Online-Geländepläne erreiche ich auch gut das Campinggelände C. Das ist das Gelände, das für Wohnmobile vorgesehen ist. Und so parke ich problemlos und stürze mich recht schnell in Richtung des Geschehens.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33713" aria-describedby="caption-attachment-33713" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33713 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867-300x197.png" alt="" width="300" height="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867-300x197.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867-750x493.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-867.png 982w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33713" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p>Großartig ausgeschildert ist hier nichts, aber das ist auch nicht notwendig. Die <strong>festen Toiletten</strong> (keine Dixis!) sind um die Ecke und der Weg zur Burg ist selbsterklärend: aufwärts! Selbiger ist zwar nicht lang, dafür schön fies steil und wird mit jedem Tag (oder jedem Bier) schwieriger. Aber der <strong>Aufstieg</strong> ist es wert, denn oben komme ich genau am Mittelpunkt des Getümmels raus. Links geht es den kleinen Weg über den &#8222;Burggraben&#8220; und durchs Tor ins Innengelände, rechts ist das VIP-Gelände.&nbsp;</p>
<p>Ich bekomme Bändchen und Pass und dann noch eine kurze Geländeführung von unserer Magazin-Festival-Mutti, und dann bin ich da. Im ersten Moment bin ich irritiert, denn das <strong>Gelände erscheint mir sehr klein</strong>, aber dafür einfach <strong>superschön</strong>! Man befindet sich im <strong>Inneren der Ruinen der Schweinsburg</strong>, lediglich der große Bergfried, Mauern und der Bereich, wo die Bühne ist, bestehen noch. Vor der Bühne ist eine ausreichend <strong>große Stehfläche</strong>, drumherum ist alles mit <strong>zahlreichen Sitzplätzen und Tischen</strong> bestückt, sodass man hier mit <strong>direktem Blick</strong> auf die Bühne gemütlich sitzen kann – großartig!</p>
<h3>Zwischen Vogelgezwitscher und Soundchecks</h3>
<p>Außerdem ist der Burghof umgeben von Bäumen und auch zahlreich im Innenhof damit bewachsen. Diese <strong>sorgen für Schatten</strong> und angenehm kühle Temperaturen! Im Innenbereich ist es gefühlte 10 Grad kühler als auf dem Campingplatz unten, und das ist ebenfalls sehr angenehm. Bei der ersten Geländebesichtigung fällt mir noch etwas sehr Positives auf: Eigentlich alle Versorgungs- bzw. Merchstände sind nicht nur in Hör-, sondern auch <strong>in Sichtweite der Bühne</strong>. Damit ist also auch die Versorgung des <strong>leiblichen Wohles jederzeit gesichert</strong>, ohne die Action auf der Bühne zu verpassen. Kurz gesagt: Die <strong>Location ist wunderschön</strong>, und die Planung des Geländes ist sehr clever durchdacht, um den Platz und die vorhandenen Gegebenheiten ideal nutzen zu können, wie zum Beispiel die WCs!&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33715" aria-describedby="caption-attachment-33715" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33715 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-300x199.png" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-300x199.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-360x240.png 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869-750x498.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-869.png 987w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33715" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p>Nun war ich noch nie auf einem Festival, auf dem hauptsächlich die Genres <strong>Folk /Pagan und (Atmospheric) Black Metal</strong> bedient werden. Ich habe zwar im Vorfeld beispielsweise <strong>SAOR</strong> schon live gesehen, auch <strong>WINTERFYLLETH, ENISUM</strong> und <strong>MGLA</strong> waren mir geläufig. Aber zum Großteil habe ich mich hier einfach <strong>überraschen lassen</strong>, und versuche, das auch so wiederzugeben. Daher wird es mir hoffentlich verziehen, dass ich in den meisten Fällen <strong>nicht mit Liedtiteln dienen</strong> kann.</p>
<p>Sehr gespannt war ich im Vorfeld, wie der Sound sein würde, da vieles dieser Musik meiner Meinung nach nur wirkt, wenn wirklich genau diese bestimmte, <strong>düstere. aber energievolle Atmosphäre</strong> erzeugt wird. Und rückwirkend&nbsp;kann ich auch nur festhalten, dass ich den <strong>Sound ganz großes Kino</strong> fand!&nbsp;</p>
<p>Jetzt bietet sich hier auch die Überleitung an, denn im Gegensatz zu mir hat unser <strong>zweiter Schreiberling Nico</strong> ein deutlich <strong>fundierteres Fachwissen</strong> in dieser Richtung und wird das dann auch hier präsentieren.</p>
<h3>Neue Traditionen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33701" aria-describedby="caption-attachment-33701" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33701 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/BARBAROSSA-BAGPIPES-DRUMS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33701" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Den Auftakt zum Bandprogramm bildet die sympathische Gruppe <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong>. Genau wie der Name verspricht, bekommen die schon recht zahlreich versammelten Zuhörer hier <strong>klassischen Dudelsack-Sound</strong> begleitet von <strong>Flöten und Trommeln</strong> präsentiert. Es ertönt die inoffizielle <strong>schottische Hymne</strong> <em>&#8222;</em><em>Flower of Scotland&#8220;</em> und auch andere bekannte Melodien wie zum Beispiel <em>&#8222;Amazing Grace&#8220; </em>und <em>&#8222;Auld Lang Syne&#8220;</em>. Auch die <strong>Filmmusik</strong> zum <em>„Letzten Mohikaner“</em> bekommt Ihren Platz und bevor die Truppe rausmarschiert, wird auch noch das <strong>Steigerlied</strong> mit den Instrumenten von der Insel vertont. &nbsp;</p>
<p><strong><em>Nico:</em></strong> Auch wenn <strong>Black Metal</strong> im Allgemeinen bei den <strong>über tausend Besuchern</strong> oft höher im Kurs steht als <strong>reinrassige Folklore</strong>, ist der Andrang doch bei <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong> recht groß. Etliche Gäste richten ihre <strong>Smartphones</strong> auf die Kombo und bedanken sich mit tosendem Beifall. Insgesamt liefern <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong> eine authentische und <strong>historienträchtige Auftaktperformance </strong>für das dreitägige Spektakel auf der Burganlage.</p>
<h3>Dunkle Wolken aus Dresden</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33702" aria-describedby="caption-attachment-33702" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33702 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/AD-CINEREM-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-48.jpg 687w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33702" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Oimel: </em></strong>Als nächstes folgen <strong>AD CINEREM</strong>. Es gibt beim <strong>Dark Troll</strong> insgesamt auch nur <strong>eine einzige Bühne</strong>, welche aber völlig ausreichend ist. Die Umbaupausen kann man sehr gut an den <strong>nahegelegenen Ständen</strong> nutzen, es gibt schattige Sitzplätze und genug angenehmes Publikum für ein Schwätzchen zwischen den Konzerten. Aber zurück zur Band, denn die erste &#8222;richtige&#8220; Band legt für meinen Geschmack direkt einen richtig <strong>guten Auftritt</strong> hin!</p>
<p>Die fünf Jungs aus <strong>Dresden</strong> schaffen mit 2 Gitarren, Schlagzeug und Bass eine <strong>kraftvolle Atmosphäre</strong> aus düsterer Energie, die sich direkt von der Bühne aufs Publikum überträgt. Dazu kommen die dunklen Growls, die sich unheilvoll in das Gesamtbild einfügen. Die Musik hat für mich etwas <strong>h</strong><strong>ypnotisches, sehr sphärisches</strong> und sorgt bei mir sofort dazu, dass die <strong>Gedanken ausgeschaltet</strong> werden. Ich bin nur noch von der Musik umfangen! Und genau das ist es, was ich an Black Doom so mag.</p>
<p>Dementsprechend bin ich schon hier sehr glücklich und genieße die 40-Minuten-Flucht aus allem um mich herum sehr.&nbsp;Insgesamt muss ich sagen, dass <strong>AD CINEREM</strong> mir live noch besser gefallen haben als auf der Scheibe. Gerade Sänger Tobi&#8217;s Stimme hat es mir live noch mehr angetan! Und die Band trifft damit insgesamt sehr gut meinen Geschmack in diesem Genre. <strong>Nico</strong> erinnern die Riffstrukturen übrigens an <strong>BLUT AUS NORD</strong> oder <strong>FORGOTTEN TOMB</strong>.</p>
<p>Ich bin also bereits nach den ersten beiden Acts sehr gut auf dem Festival angekommen, <strong>genieße die Stimmung</strong> und lasse mich treiben. Jetzt erstmal zum Bierstand, denn auch düstere Klänge machen Durst! Das <strong>Personal</strong> an allen Ständen ist enorm <strong>hilfsbereit, geduldig und freudig</strong> &#8211; und auch immer für ein <strong>Späßchen</strong> zu haben. Das ist auf Großveranstaltungen so nicht unbedingt eine Selbstverständlichkeit! Ich verlängere also meinen Gang und besorge mir auch gleich noch etwas zu essen. Dann begutachte ich die am Rande des Weges befindlichen Stände und komme am Ende in dem kleinen <strong>Wikingerdörfchen</strong> heraus, bei dem sich auch ein herrlicher <strong>Ausblick über die nähere Umgebung</strong> bietet. Ich genieße Essen, Land und Leute und werde dann von zaghaften Tönen zur Bühne gelockt.</p>
<h3>Du bist ein Teufelskind!</h3>
<p>Dort angekommen, werde ich vom <strong>fiesesten Soundcheck</strong> direkt aus der Hölle aus allen Träumen gerissen. Ein kleiner, recht unscheinbarer Roadie ersetzt das klassische &#8222;check, one two&#8220; direkt und <strong>ohne Vorwarnung</strong> durch einen Scream und direkt anschließendes Growlen aus den Untiefen des Fegefeuers. Auf den <strong>Schreck</strong> brauche ich erstmal noch ein Kaltgetränk und komme genau rechtzeitig zum Beginn von <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> wieder zurück.&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33704" aria-describedby="caption-attachment-33704" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33704 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-7.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33704" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Und das ist auch gut so! Die <strong>vier Herren aus Griechenland</strong> spielen bereits seit 2013 zusammen und haben hier heute ihren <strong>ersten Deutschlandauftritt</strong>, und der hat sich gewaschen! Wer gerade noch in den <strong>getragenen, sphärischen Tönen</strong> von <strong>AD CINEREM</strong> geschwebt hat, wird <strong>unsanft in die Wirklichkeit</strong> zurückgeholt! Denn jetzt geht es deutlich <strong>härter und schneller</strong> zur Sache. Dazu kommen immer wieder <strong>klerikale Zwischentöne</strong>, die dem Ganzen eine epische Note verleihen.&nbsp;</p>
<p>Das erste Stücke ist direkt <strong>klassischer alter Black Metal</strong>, darauf folgt ein Titel mit fiesem, schnellen Gesang, der mich sehr an <strong>MOTÖRHEAD</strong> erinnert. Alle Stücke haben eines gemeinsam: Sie werden mit richtig viel Bock präsentiert! Die Jungs platzen energietechnisch förmlich <strong>aus allen Nähten</strong>, der Sänger würde sich wahrscheinlich die <strong>Rippen auseinanderreißen</strong>, wenn er dadurch nur mehr Energie freisetzen könnte.</p>
<p>Das Publikum wird animiert, die Band verschwendet keine Zeit und reizt ihre Spielzeit voll aus, um sie mit <strong>hämmernder, schneller und wilder Musik</strong> zu füllen. Ich muss dazu sagen, dass mich die Band im Vorfeld gar nicht angesprochen hat &#8211; live war es aber eine Wucht. Die <strong>Intensität</strong> des Auftritts hat ihren Teil dazu beigetragen. Später am Autogrammstand meinten die Jungs auch, dass sie <strong>alle Energie, allen Fokus</strong> auf dieses Konzert gesetzt haben und es ihr <strong>bester Auftritt bisher</strong> war. Fühlte sich auch für mich so an!</p>
<h3>ROTTING CHRIST-Gitarrist&nbsp;<strong>George Emmanuel</strong> bei uns im Interview</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33703" aria-describedby="caption-attachment-33703" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33703 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LUCIFERS-CHILD-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-15.jpg 687w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33703" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Nico:</em></strong> Nach der Autogrammstunde von <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> quatschen Oimel und ich noch eine Weile mit dem Gitarristen von <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> und <strong>ROTTING CHRIST</strong>, <strong>George Emmanuel</strong>. Der <strong>30-Jährige</strong> zeigt sich sichtlich von der <strong>familiären Atmosphäre</strong> des Festivals angetan, weil es hier wirklich noch um die Musik, <strong>anstatt um eine fortschreitende Kommerzialisierung</strong> von Künstlern gehe. Auch ist er kein Fan davon, quasi-abgeschottet in Bierzelten zu sitzen, sondern steht viel lieber mitten auf dem Festivalgelände im <strong>regen Austausch mit den Fans</strong>. Ausnahme ist da natürlich der Biergenuss.</p>
<p>Zusammen mit <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> plane er zeitnah noch <strong>mehr Auftritte und Shows in der</strong> <strong>Bundesrepublik</strong>, das Publikum hat es ihm wohl angetan. Uns brennt natürlich auch noch auf den Nägeln, wie sehr sein Hauptprojekt <strong>ROTTING CHRIST</strong> musikalischen und textlichen Einfluss auf <strong>LUCIFER´S CHILD</strong> nimmt. Laut George sind die <strong>Parallelen</strong> zwischen beiden Bands aber eher <strong>peripher</strong> und verwaschen als beabsichtigt.</p>
<h3>Drink The Rum!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33705" aria-describedby="caption-attachment-33705" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33705 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25.jpg 1030w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33705" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Oimel:</em> </strong>Schlag auf Schlag geht es weiter, und das auch <strong>international!</strong> Denn die nächste wilde Truppe ist direkt aus dem <strong>Land der Kängurus</strong> angereist. <strong>LAGERSTEIN</strong> sorgen dafür, dass sich die Bühne dem <strong>Zustand meines Magens</strong> anpasst &#8211; voll! Und wie, denn hier sind gleich <strong>sieben wilde Piraten</strong> auf der Bühne, die mit <strong>langen Haaren, wilden Klamotten</strong> und einer beinahe optisch wahrnehmbaren <strong>Atemalkoholausdünstung</strong> zum Konzert ansetzen. Instrumental sind hier Bass, zwei Gitarren, Keyboard, Keytar, Geige und Schlagzeug vertreten und werden von dem <strong>charismatischen Sänger Greg</strong> unterstützt, der das Konzert damit beginnt, sich eine große Karaffe Rum-Cola in die Rübe und über sich zu schütten.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33706" aria-describedby="caption-attachment-33706" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33706 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/LAGERSTEIN-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-10.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33706" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Und dann geht auch direkt die Party los, die Jungs sind trinksicher und wollen ein <strong>Fest</strong>! Diese Stimmung entlädt sich auch aufs Publikum. Anfangs ist allerdings (das einzige Mal) der Sound etwas schwammig, wahrscheinlich ist die Anlage mit dem Gefechtseifer der Kangaroos so überfordert wie vermutlich auch deren Leber! Um das zu bestätigen, gibt es erstmal ein <strong>Wetttrinken auf der Bühne</strong> &#8211; aus dem jeweils eigenen <strong>Schuh bzw. Stiefel</strong>. Fachkundigen <strong>LAGERSTEIN-Fans</strong> dürfte der <strong>&#8222;Shoey&#8220;</strong> schon bekannt sein. Kurze Zeit später hüpft die ganze Truppe dann ins Publikum, alle setzen sich hin, nachdem der Sänger <strong>&#8222;camping-time&#8220;</strong> ausgerufen hat. Hier geht es etwas ruhiger zur Sache. Allerdings nicht lange &#8211; schon ist es time to<em> &#8222;Drink the rum&#8220;</em> und wieder dominiert die <strong>feuchtfröhliche Stimmung</strong>, während die Band zum letzten Song der Reihe nach den <strong>Trichter leer zieht &#8211; während des Spielens!</strong></p>
<h3>100% Gute Laune, 0 Fucks given</h3>
<p><strong>Captain Greggar</strong> hat wirklich einen <strong>Piratenlook</strong>, der Rest der Truppe sieht einfach nach <strong>Chaos</strong> aus. Als Beschreibung in vier Worten würde mir hier einfallen: <strong>&#8222;Make Metal Spaß again&#8220;!</strong> Ein wenig zwingen sich mir <strong>Parallelen zu ALESTORM</strong> auf. Letztendlich war der Auftritt gut, und eine gelungene Auflockerung. Insgesamt muss ich allerdings sagen, dass mir irgendwas gefehlt hat, um mich in dieselbe Ausgelassenheit zu versetzen, die die Band hatte.</p>
<p>Ich vertrete mir wieder ein wenig Füße, schaue an unserem Autogrammstand und am Merch vorbei und<strong> lasse</strong> einerseits <strong>die Menschen auf mich wirken</strong>&nbsp;und andererseits die Ruhe und Entspanntheit, die die Burgruine ausstrahlt. Ich beobachte auch noch ein wenig das <strong>emsige Wuseln des Teams</strong> an allen Stellen, wühle mich kurz durch eine Vinylverkaufsbox und eile dann wieder zu den Tönen des Soundchecks vor die Bühne. <strong>Der Weg ist jedes Mal kurz</strong> und es ist nie sooo voll, dass man nicht seinen Wunschplatz einnehmen könnte.</p>
<h3>Der Black Metal-Posaunist</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33707" aria-describedby="caption-attachment-33707" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33707 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SEAR-BLISS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-12.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33707" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><em><strong>Oimel:</strong> </em>Die nächste Band leite ich mal mit dem altbekannten Familienduell ein: <strong>&#8222;Wir haben 100 Leute gefragt: &#8218;Nennen Sie ein typisches Black-Metal-Instrument&#8216; &#8230;.Posaune sagten &#8230;. Null!&#8220;</strong> Genau das ghet mir durch den Kopf, als bei <strong>SEAR BLISS</strong> plötzlich <strong>ein Posaunist in dem heftigen Treiben</strong> auf der Bühne mitmischt. Ich bin gelinde gesagt überrascht und muss feststellen, dass sich die Posaunentöne sehr gut in die jeweiligen Songs einfügen. Zwei Gitarren, ein singender Bassist, die Posaune und zum Abrunden wundervoll hämmernde Doublebass. Das geht anscheinend nicht nur mir sehr gut ins Ohr, auch das <strong>Publikum geht sehr gut mit</strong>.</p>
<p>Mir gefallen die einzelnen Instrumentenparts sehr gut, auch das gesamte <strong>Zusammenspiel</strong>: treibend, wuchtig und sehr düster! Nur der <strong>am Anfang ausschließlich gegrowlte Gesang</strong> stößt bei mir nicht auf allzu große Gegenliebe. Wie auf Bestellung variiert dieser aber später noch deutlich, und mit den <strong>jetzt gebotenen Screams</strong> kann ich mich sehr viel besser anfreunden. Schlussendlich werden noch 2 Stücke vom kommenden Album der <strong>Herrschaften aus Ungarn</strong> geboten. Diese bestechen für mich durch <strong>Klargesang</strong> und eine etwas getragenere Stimmung, allerdings ohne die wummernde Kraft des Schlagzeuges zu vergessen. Sehr fein!</p>
<h3>Germanische Volksweisen und die Geschichte vom schweren Soundcheck</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33708" aria-describedby="caption-attachment-33708" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33708 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-682x1024.jpg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-26.jpg 789w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33708" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Nico:</em></strong> Planmäßig soll eigentlich kurz vor 8 das <strong>Schmalkaldener Sextett ODROERIR</strong> das Publikum mit ihrer urwüchsigen und akustisch unterwanderten <strong>Pagan Folk Metal-Tonkunst</strong> germanische Geschichte näher bringen. Ich schiele zur Bühne und sehe, dass sich schon die ersten Bandmitglieder bereit machen und eile zur Bühne. Prinzipiell hätte ich mir das Hechten durch die doch nicht mehr ganz so überschaubaren <strong>Zuschauerzuströme</strong> sparen können. Der Grund dafür: Der <strong>Soundcheck</strong> soll noch ca.<strong> bis 20.15 Uhr</strong> andauern. Die Technik scheint mit den E-Gitarren, den diversen Akustikinstrumenten und den insgesamt vier Gesangsstimmen einfach überfordert zu sein.</p>
<p>Zuerst klingt die <strong>Violine viel zu laut</strong> und <strong>übersteuert</strong>, während die <strong>vier Gesangsstimmen</strong> der&nbsp; <strong>Paganisten</strong> fast gar nicht zur Geltung kommen. <strong>Die Besucher werden unruhig</strong>. Schräg links vor uns veranstalten ein Mann und eine Frau mittleren Alters <strong>diverse Albernheiten</strong>, unterdessen ertönt von rechts und aus den hinteren Reihen lautes<strong>&nbsp;Getuschel</strong>, weil alle mutmaßen, woran es liegen könnte, dass die Band immer noch nicht bereit für ihren Einsatz ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33709" aria-describedby="caption-attachment-33709" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33709 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/ODROERIR-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-2.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33709" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p>Als <strong>ODROERIR</strong> schließlich doch beginnen können, ihr ausgewähltes <strong>Songrepertoire</strong> darzubieten, sind die Stimmen allerdings immer noch zu leise. Sie gehen im Instrumentenjungel förmlich unter. Schade drum. Der <strong>erste Track</strong> des Auftritts müsste <em>&#8222;Des Thors Hammer Heimholung&#8220; </em>vom vorletzten Album &#8222;Götterlieder II&#8220; gewesen sein, welcher einer meiner Lieblingstitel der Thüringer ist.</p>
<p>Im Verlauf des Sets wird es vom Mixing her besser, wobei die Stimmen bei den letzten Titeln mir persönlich <strong>fast schon zu laut</strong> sind. Aufgrund der immer wiederkehrenden Forderungen des Publikums, <strong>WALDTRAENE</strong>, das Akustikprojekt von <strong>Horda</strong> (Bass und Schlagtrommeln) und <strong>Knöpfchen Wolfenschrey</strong> (Vocals und Flöte) spielen zu lassen, kommt es mir so vor, als würde die Songauswahl zum Ende hin immer <strong>akustiklastiger</strong> werden.</p>
<p>Abgesehen von den <strong>technischen Ungereimtheiten</strong>, für die die Band nichts kann,&nbsp; haben <strong>ODROERIR</strong> an diesem Abend ein ausgewogenes Set, bestehend aus Titeln von mehreren Veröffentlichungen, zum Besten gegeben. Besonders gefallen haben mir persönlich dabei <em>&#8222;Des Thors Hammer Heimholung&#8220;, &#8222;Menosgada&#8220; </em>und relativ zum Ende hin&nbsp;<em>&#8222;Skadis Rache&#8220;.</em></p>
<h3><strong>Schlaflose Nächte</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33710" aria-describedby="caption-attachment-33710" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33710 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/SUN-OF-THE-SLEEPLESS-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-25.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33710" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><strong><em>Oimel: </em></strong>Der Abend schreitet mit großen Schritten voran. Zwischenzeitlich habe ich die Klamotten gewechselt und zur <strong>Abenddämmerung</strong> einen Pullover übergezogen, und auch die Bierchen mal durch einen warmen Kaffee ersetzt. Aber das Wetter ist immer noch so gütig, dass <strong>kurze Hosen</strong> kein Problem sind. Der <strong>Soundcheck</strong> läuft ein wenig <strong>holperig</strong> und zieht sich hin, aber das lässt sich verschmerzen. Und dann sind <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> auf der Bühne.&nbsp;</p>
<p>Die Musik kommt schön wuchtig und <strong>kräftig</strong> und wird durch die <strong>stimmlichen Parts</strong> irgendwo <strong>zwischen Screams und Growls</strong> passend und gut unterstützt. Besonders ins Auge, oder besser gesagt ins Ohr, fällt mir allerdings das Schlagzeug. Hier ist – laienhaft gesprochen – deutlich mehr Arm- als Beinarbeit vorhanden und das wiederum finde ich für das Genre recht ungewöhnlich. Aber besonders durch die <strong>Variationen im Schlagzeugspiel</strong> bleibe ich den ganzen Auftritt über gespannt und die treibenden Bassdrumms sorgen für Glückseligkeit bei mir. Insgesamt gefällt mir zu der späteren Stunde auch dieser Auftritt sehr gut und trifft nach <strong>AD CINEREM</strong> auch wieder genau meinen Geschmack. <strong>Düster, treibend, drückend</strong> – aber dennoch atmosphärisch! So genieße ich den &#8222;Feierabend&#8220;, denn die letzten beiden Bands des Abends gehören Nico, und mich plagt erstmal <strong>größerer Durst</strong>!</p>
<h3>Alte Bekannte zwischen neuen Gesichtern</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33711" aria-describedby="caption-attachment-33711" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33711 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/FINSTERFORST-Dark-Troll-Festival-30.05.2019-9.jpg 1184w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33711" class="wp-caption-text">©PIX666</figcaption></figure>
<p><span style="color: #000000;"><strong><em>Nico: </em></strong>Zur <strong>späten Stunde</strong> freue ich mich auf meine <strong>dritte Livekonfrontation</strong> mit den Schwarzwaldenthusiasten von <strong>FINSTERFORST</strong>. Sie treten, wie üblich, in erdtonbefleckten und ausgewaschen <strong>Arbeiterhemden</strong> auf die Bühne. Schon beim Soundcheck fällt mir sofort auf, dass die <strong>Akkordeonklänge (wieder) synthetisch</strong>, also durch das Keyboard erzeugt werden. </span></p>
<p><span style="color: #000000;">Die letzten beiden Male, als ich sie auf dem <strong>Dark Troll Festival</strong> sah, leiteten sie ihren Auftritt mit ihrem Tophit <em>&#8222;Lauf der Welt&#8220; </em>vom ersten Album &#8222;Weltenkraft&#8220; ein, was diesmal nicht so von statten geht. Ansonsten werden vorangig neuere Tracks wie <em>&#8222;Zeit für</em> <em>Hass&#8220;</em> und <em>&#8222;Mach dich frei&#8220;</em> gespielt. Auch ein kurzer Gastauftritt eines <strong>JÖRMUNGAND</strong>-Mitgliedes sorgt für Aufsehen. Mit dem Titel <em>&#8222;Ein Lichtschein&#8220; </em>läutet ihre Performance aus, <strong>ohne</strong> dass sie eine <strong>Zugabe spielen</strong>. Die Herren verbeugen sich noch kurz, die Scheinwerfer gehen aus und etliche Zuschauer steuern in Richtung der Stände oder des Ausganges der Anlage.<br />
</span></p>
<h3>Bassdrum-Salven und Riff-Gewitter</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_33712" aria-describedby="caption-attachment-33712" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-33712 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866-300x197.png" alt="" width="300" height="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866-300x197.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866-750x493.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/06/Screenshot-866.png 991w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-33712" class="wp-caption-text">©Lady Metal</figcaption></figure>
<p>Obwohl ich mich <strong>nach um die zehn Stunden</strong> kaum noch auf den Beinen halten kann, möchte ich den Auftritt der letzten Band des ersten Abends nicht missen müssen. <strong>1914</strong> aus der Ukraine präsentieren <strong>Black Metal mit aggressiver und wütender Spielart</strong>, der sich (einige Füchse mögen es schon erraten haben) bandnamenkonform mit <strong>Themen des 1. Weltkrieges</strong> auseinandersetzt. Ähnlich wie bei <strong>FINSTERFORST</strong> haben sich mindestens drei Herren des <strong>Quintetts</strong> <strong>Arbeiterhemden</strong> über den Leib gestülpt, während der Gitarrist ganz rechts mit seinem <strong>dunklen Shirt und dem Kilt</strong> fast schon vom äußeren Erscheinungsbild her bei <strong>SAOR</strong> anheuern könnte.</p>
<p>Mit einem <strong>pfeilschnellen packenden Riff-Gewitter</strong> leiten die Ukrainer ihr <strong>Sound-Feuer</strong> auf die Besucher ein. Im weiteren Verlauf folgen auch langsamere Songs. Auch wenn der Vatertagsabend schon fast vorüber ist und ich mich schon wie blöde auf mein heimisches Bett freue, bieten <strong>1914</strong> für mich ein kurweiliges Hörvergnügen, und so freue ich mich schon sehr auf die beiden <strong>übrigen Festivaltage</strong>.</p>
<p><strong><em>Oimel:</em></strong> Aber natürlich bin ich auch noch nicht verschwunden und widme <strong>1914</strong> noch meine Aufmerksamkeit. Die hatte ich im Vorfeld für mich schon ausgeschlossen, konnte ich doch mit der Musik nicht viel anfangen. Und Metal mit Kriegsgeschichten machen <strong>SABATON</strong>, fertig. Aber ich bin trotzdem neugierig und das bin auch gut so! Ich bin noch wach, das Bier noch kühl, und der Abend noch lauschig. Ich <strong>kann mich Nicos Ausführungen nur anschließen</strong>, aus meiner unbedarften Sicht hier noch kurz dazu: <strong>Live</strong> kommt das ganze schon <strong>sehr stimmig und geil!</strong></p>
<p>Die Musik ist und bleibt<strong> hart, schnell, düster und fies.</strong>&nbsp;Aber durch den völlig <strong>emotionslosen Auftritt des Sängers</strong>, der in ein <strong>Mikrofon</strong> singt, das auf einem <strong>1.WK-Gewehr steckt</strong>, und dazu <strong>Tarnfarbe im Gesicht und einen Soldatenmantel</strong> trägt, wirkt das ganze schon sehr <strong>authentisch.</strong> Die Musik befördert einen akustisch direkt in den <strong>Schützengraben</strong>! Zumindest geht es mir so. Auf den Plattenteller kommt mir die Musik wohl eher nicht, aber live war der Auftritt sehr authentisch und stimmig-brachial!</p>
<p>Jetzt aber husch, husch in die Koje&#8230; schließlich geht es morgen im gleichen Tempo weiter!</p>
<h2>DU MÖCHTEST WISSEN, WIE ES WEITERGEHT? HIER FOLGT BALD PART 2 UNSERES DARK TROLL-NACHBERICHTS!</h2>
<hr>
<p>Ein riesiges Dankeschön geht raus an <strong>PIX666</strong> und <strong>Lady Metal</strong> für die tollen Aufnahmen!</p>
<p><strong>PIX666</strong> im <strong><a href="http://pix666.de/">Web</a></strong> und auf <strong><a href="https://www.facebook.com/www.pix666.de/">Facebook</a></strong></p>
<p><strong>Lady Metal</strong> im <a href="https://www.lady-metal.com/home.html"><strong>Web</strong></a> und auf <a href="https://www.facebook.com/Lady.Metal.Webzine/"><strong>Facebook</strong></a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1/">Dark Troll Festival 2019 &#8211; Der Nachbericht &#8211; Teil 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>10 Jahre Dark Troll Festival &#8211; Ein Vorbericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Nico]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 06 May 2019 09:08:32 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es ist schön, Zuhause anzukommen... Jeder definiert das ja anders - einige von uns würden das DARK TROLL FESTIVAL als solches bezeichnen.<br />
Was da genau für ein Metal-Spektakel abgefeiert wird diesjahr sagen wir dir schon vorher! </p>
<p>Wir sehen uns da?!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht/">10 Jahre Dark Troll Festival &#8211; Ein Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Während der Durchschnittsbürger an Herrentag danach fröhnt, sich mit guten Freunden und Bekannten zum Baggersee zu begeben und einem Kollektivbesäufnis nachzugehen, kennen <strong>Anhänger der härteorientierten Musik</strong> schon seit Längerem eine <strong>adäquatere Alternative</strong>, um das oftmals verlängerte Wochenende gebührend zu zelebrieren.</p>
<p>In diesem Sinne findet auch dieses Jahr <strong>vom 30.05. bis einschließlich 01.06.</strong> wieder auf der <a href="http://www.harz-saale.de/bornstedt-die-ruine-der-schweinsburg/">Schweinsburgruine</a> im 800-Seelen-Dorf <strong>Bornstedt</strong> am Fuße des Harzes das legendäre <a href="https://www.darktroll-festival.de/index_de.php"><strong>Dark Troll Festival</strong></a> statt, welches vom einstiegen regionalen Geheimtipp schnell zum tradierten, <strong>international anerkannten Szenespektakel</strong> avancierte. Dies zeigt sich jedes Jahr sowohl anhand der üppigen Besucherströme, welche aus ganz Europa anreisen, als auch an der Auswahl der Bands.</p>
<p>Von Anno 2009 bis 2011 noch unter dem Namen <strong>Black Troll Festival </strong>ins Leben gerufen und schließlich nach einem kurzen Leerlauf von einem Jahr ab 2013 als <strong>Dark Troll Festival </strong>weitergeführt, feiert die Veranstaltung dieses Jahr in ihrer nunmehr zehnten Runde ihr erstes zweistelliges Jubiläum. Aus gegebenem Anlass werden sich am besagten verlängerten Wochenende insgesamt <strong>27 Bands</strong> die Klinke in die Hand geben, um versierte <strong>Black-/Pagan-/Viking-/Folk-</strong> und vielleicht auch einige <strong>Death- und Doom-Metal-Maniacs</strong> mit ihren Klangwelten positiv aufs Gemüt zu schlagen. Wie gewohnt, erscheint das <strong>Line-Up ausgewogen, heterogen</strong> <strong>und international</strong>.</p>
<h3>Mixture aus Pagan, Viking, Folk und Black</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32803 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-727x1024.jpg" alt="Running Order DARK TROLL FESTIVAL 2019" width="727" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-727x1024.jpg 727w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-213x300.jpg 213w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002-750x1057.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190409-WA0002.jpg 1029w" sizes="auto, (max-width: 727px) 100vw, 727px" /></p>
<h4>Die Headliner: Zugpferde intereuropäischen Paganliedgutes</h4>
<p>Als Headliner konnten dieses Jahr unter Anderem zwei alteingesessene Giganten aus der Pagan-Szene akquiriert werden, welche heute noch zur Speerspitze des Subgenres gehören. Zum einen ist von dem 1994 gegründeten Quartett <strong>KAMPFAR </strong>und andererseits von den nordirischen <strong>WAYLANDER </strong>(*1993), einer der Pioniere des <strong>Celtic Metal</strong>, die Rede. Am Freitag werden folgend sowohl Paganisten mit Hang zum Black Metal, als auch jene mit einer Passion für Folkeinlagen auf ihre Kosten kommen. Als dritter Headliner wird am Samstag die schwedische Folk-Rock/Metal-Formation <strong>FEJD </strong>auftrumpfen.</p>
<h4>Folkloristische Feierlichkeit vs. tiefenatmosphärischer Schwarzstahl</h4>
<p>Weitere folklorelastige Formationen wie <strong>VERA LUX </strong>aus Bayern<strong>, ROMUVOS </strong>aus Litauen<strong>, </strong>die Lokalmatadoren und Genreausreißer von <strong>BARBAROSSA PIPES AND DRUMS</strong>, sowie die im Piratenmilieu angesiedelte Band <strong>LAGERSTEIN </strong>werden weiterhin für eine feierliche Stimmung sorgen und zum Trinkhornfüllen anreizen.</p>
<p>Für Anhänger von atmosphärischen Soundkulissen werden innereuropäische Bands wie <strong>SAOR, ENISUM, SEAR BLISS, WINTERFYLLETH </strong>oder <strong>WALDGEFLÜSTER</strong> einzigartige Klangerlebnisse in den geschichtsträchtigen Gemäuern liefern. Wer hingegen wuchtige, aber zeitgleich nicht zu puristische Black-Metal-Tonkunst nicht missen möchte, sollte sich zu den Auftritten von <strong>1914, AD CINEREM, SAKRISTA </strong>und vor Allem den polnischen <strong>MGLA </strong>begeben.</p>
<h4>Ein Blick zurück</h4>
<p>Um das <strong>familiäre Ambiente</strong> trotz stetig steigender Besucherzahlen auf dem erneut kurzfristig <strong>ausverkauften</strong> Festival aufrecht zu erhalten, werden natürlich auch einige alte Bekannte in Erscheinung treten. Diese hatten schon öfters die Ehre, auf der kleinen überdachten Bühne der beschaulichen Lokalität zu spielen. Und sie werden vielleicht bei einigen Dauerbesuchern unter euch auf die Wiederauflebung von Liveerlebniserinnerungen abzielen. Die Verdächtigen in diesem Kontext tragen Namen, welche allgemein bekannt sind, nämlich <strong>FINSTERFORST, HIMINBJORG </strong>und <strong>ODROERIR</strong>.</p>
<h4>Ungeschliffene Rohdiamanten</h4>
<p>Um der anspruchsvollen Hörerschaft auch stetig etwas Neues bieten zu können, werden ebenfalls eine Reihe an relativ jungen Acts das Ensemble tatkräftig bereichern. So werden sich beispielsweise die&nbsp; <strong>SOL SISTERE</strong> nicht scheuen, ihre Heimat, die <strong>chilenische Hauptstadt Santiago, </strong>für einige Tage zu verlassen. Sie nehmen einen steinigen Anreiseweg von über <strong>10.000 km</strong> auf sich, um unter Beweis zu stellen, dass Musiker aus dem Andenstaat auch Black Metal auf die Beine stellen können.</p>
<h3>Unser Angebot für Euch</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-32804 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-724x1024.jpg" alt="Autogrammzeiten DARK TROLL FESTIVAL 2019" width="724" height="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-724x1024.jpg 724w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-212x300.jpg 212w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003-750x1061.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/04/IMG-20190430-WA0003.jpg 1025w" sizes="auto, (max-width: 724px) 100vw, 724px" /></p>
<p>Neben zahlreichen <strong>Merchandise-/Tonträger- und Fanartikelständen</strong> werden auch wir vom <strong>Silence-Magazin</strong> wieder auf dem Festivalgelände präsent sein. Wir gewähren euch die Möglichkeit, mit euren Lieblingskünstlern in Interaktion treten zu können und freuen uns auf zahlreiche Besuche.</p>
<p>Summa Summarum möchte ich mit den Worten schließen, dass die Organisatoren des <strong>&#8222;Besten Festivals der Welt“</strong> nebst den anwesenden Gewerbetreibenden mit den auftretenden Künstlern sowie dem nationalen und internationalen Publikum erneut an einem Strang ziehen, um sich im Kollektiv für ein gelungenes, dreitägiges Konzerterlebnis zu engagieren.</p>
<hr>
<p>Wer sich noch mehr Appetit auf das Festival machen will, kann hier unsere Berichte aus <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016">2016</a>, <a href="https://silence-magazin.de/die-bebende-burg-dark-troll-festival-8">2017</a> und <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-2018">2018</a> finden.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-vorbericht/">10 Jahre Dark Troll Festival &#8211; Ein Vorbericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Die bebende Burg &#8211; Dark Troll Festival 8</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Lukas]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 02 Jun 2017 10:24:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Manches Festival besticht durch den günstigen Kartenpreis, manch anderes durch räumliche Nähe zum Wohnort, wieder andere durch ein überzeugendes Billing. Als ich 2015 zum ersten Mal das Dark Troll Festival besuchte, war es von Allem ein bisschen. Das Festival bietet seit jeher ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-bebende-burg-dark-troll-festival-8/">Die bebende Burg &#8211; Dark Troll Festival 8</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Manches Festival besticht durch den günstigen Kartenpreis, manch anderes durch räumliche Nähe zum Wohnort, wieder andere durch ein überzeugendes Billing. Als ich 2015 zum ersten Mal das <strong>Dark Troll Festival</strong> besuchte, war es von Allem ein bisschen. Das Festival bietet seit jeher mit drei Tagen für unter 50 € eine wirklich stolze Kombination aus Pagan, Folk und Black Metal aus aller Welt. Mittlerweile hat sich das Festival, das traditionell an Vatertag startet, als persönlicher Auftakt der Open-Air-Saison fest in meinem Festivalkalender etabliert. Und während ich in den letzten beiden Jahren lediglich als Gast unterwegs war, darf ich dieses Jahr als Teil der <em><strong>SILENCE</strong></em>-Crew mit dabei sein.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Donnerstag, 25.05.2017</strong></h4>
<p>Während <strong>Sascha</strong>, <strong>Hannes</strong> und <strong>Alex</strong> schon am Mittwoch angereist sind um den Stand aufzubauen, ziehe ich am Donnerstag nach. Um 14 Uhr treffe ich ein, also gut zwei Stunden vor dem ersten Auftritt. Glücklicherweise läuft während dieser „Wartezeit“ schon Musik im Hintergrund, sodass ich zu Hits von <strong>MODERN TALKING</strong>, <strong>ABBA</strong> &amp; Genossen schon richtig in Fahrt komme.</p>
<p>Das mag jetzt erstmal völlig unpassend wirken, jedoch muss man sich vergegenwärtigen, dass im Zuge der allgemeinen Männertagserheiterung die Tore der Burg bis zum Beginn des ersten Konzerts jedem offen stehen. Und seit Jahren ist es Tradition, dass ein standhafter Alleinunterhalter mit brüchiger Stimme, aber flotter Mundharmonika, die Besucher der Burg beschallt. Mit fortschreitender Stunde wird die Partymusik immer schunkel-wütiger, sodass man sich nach und nach auf die Metal-Familienstimmung einstellen kann. *Ironie aus*</p>
<p>Um 16 Uhr wird die musikalische Mischung aus längst vergangenen Jahrzehnten durch Livemusik aus diesem Jahrzehnt abgelöst. Seit 2015 obliegt es dem Akustik-Folk-Duo <strong>WALDTRAENE</strong> aus dem Harz das Festival in Bornstedt zu eröffnen. Während man noch viele Gespräche mit Bekannten führt, die man auf der Burg trifft, dient der ruhigste Auftritt des ganzen Festivals als angenehme musikalische Einstimmung im Hintergrund. Hellhörig werde ich, als Sänger <strong>HORDA</strong> berichtet, dass er bei seiner Arbeit in einem evangelischen Kindergarten seine Kündigung erhielt. Grund dafür sei das, was er hier tut – heidnische Musik spielen. Diese Praktiken sind bei Leibe nicht neu, aber zeigen wieder einmal deutlich, wie eingeschränkt und rückschrittlich die Kirche auch heute noch agiert. Der Leidtragende lässt sich jedoch nicht von seiner Musik abhalten. Eine Entscheidung, über welche die Fans sich freuen können. Selbst ich, der prinzipiell wenig mit rein akustischer Musik anfangen kann, werde letztendlich von <em>„Heidenblut“</em> mitgerissen. Leute, macht weiter – ihr seid auf jeden Fall eine Bereicherung für die Szene!</p>
<p>Erstmalig härter zu geht es, als die Atmospheric-Black-Metal-Formation <strong>RAVENTALE</strong> die Bühne betritt. Aufgrund der exzellenten Lage unseres <em><strong>SILENCE</strong></em>-Standes war es uns trotz der anstehenden Autogrammstunde mit <strong>COUNTLESS SKIES</strong> möglich, die Musik um den Ukrainer <strong>Astaroth Merc</strong> zu genießen. Trotz der nicht mehr als durchschnittlichen Kritiken, die die Musik scheinbar im Netz erhalten hat, sprüht ein ähnlicher Charme wie der von <strong>DRUDKH</strong> oder <strong>KHORS </strong>&nbsp;zu uns herüber.</p>
<p>Ich führe auch ein aufschlussreiches Gespräch mit <strong>Felix Kramer</strong>, dem Veranstalter der <strong>Frostfeuernächte</strong>, welcher ebenfalls vor Ort ist. Für alle, die es noch nicht mitbekommen haben – die <strong>Frostfeuernächte</strong> werden 2018 doch noch einmal stattfinden. Wir drücken die Daumen, dass die Veranstaltung die Kurve kriegt und im nächsten Jahr erfolgreich sein wird!</p>
<p>Doch zurück zum <strong>Dark Troll Festival 8</strong>. Eben noch bei bester Laune an unserem Stand vertreten, betritt nun <strong>COUNTLESS SKIES</strong> die Bühne. Da sich schon der vorhergehende Auftritt verzögerte, beginnt auch die britische Band mit einer Verzögerung von 22 Minuten ihren Auftritt. Hätte ich mich darüber geärgert, wäre der Zorn schnell weggeblasen gewesen – der aufgebotene Melodic Death Metal erinnert ungemein an <strong>INSOMNIUM</strong>. Die Musik wirkt beruhigend und packend zugleich, und es gelingt mir kaum, mich daran satt zu hören. Es ist immer wieder ein schönes Bild, wenn die drei Künstler an den Saiten Seite an Seite stehen und man ihnen ansieht, dass sie mit vollem Einsatz dabei sind. Dafür, dass die Band erst seit 2014 richtig aktiv ist, machen <strong>COUNTLESS SKIES</strong> einen wirklich fantastischen Job.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-large wp-image-17746 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Kämpfer-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Kämpfer-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Kämpfer-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Kämpfer-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Kämpfer-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Kämpfer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Im Anschluss entern die Australier von <strong>LAGERSTEIN</strong> die Bühne, um den wohl unterhaltsamsten Auftritt des ganzen Festivals hinzulegen. Die haben sich in Ungarn ein Haus gemietet um für das nächste halbe Jahr Europa unsicher zu machen. Die Band interagiert stark mit dem Publikum – beginnend mit dem <em>„Ruderboot“</em>, stürmt der Sänger während des Auftritts hinab in die Crowd, um auf eigene Faust den Circlepit anzuführen. Das Publikum lässt sich mitreißen und feiert mit der Band den humorvollen „Drinking Pirate Metal“. Auch auf der Bühne selbst ist die Stimmung auf dem Höchstpunkt. Schon mal jemanden seine Rum-Cola aus einem seiner Schuhe trinken sehen? Der Gitarrist tut genau das und zelebriert damit australische Eigenarten – bisher kannte ich ein solches Treiben nur vom australischen F1-Fahrer <strong>Daniel Ricciardo</strong>, der den Champagner nach einem Rennsieg aus seinen stundenlang getragenen Tretern genoss. Skål! Leider fielen die Burschen abseits der Bühne dann nicht mehr so positiv auf, da sie das Treiben auf der Bühne für zwei Tage ohne Pause fortsetzten und einer der Freibeuter sogar mit einem Cut über dem rechten Auge verarztet werden musste. [Ein gewisser <strong>Robse</strong> erklärte den Aussies noch, wie man korrekt auf Deutsch sein Getränk bestellt: &#8222;Bier her, du Fotze!&#8220; dürfte für weitere Cuts sorgen. :-)]</p>
<p>Es wird nicht mehr leerer vor der Bühne, sodass sich auch die deutsche Black-Metal-Band <strong>EIS</strong> bei langsam einsetzender Dunkelheit eines großen Publikums erfreuen kann. Selbiges gilt für <strong>WOLFHEART </strong>die als erster Zuschauer-Hype mit viel Oberwasser in die Show starten können. Aber fehlendes Selbstbewusstsein ist vermutlich keine Schwäche von <strong>Tuomas Saukkonen</strong>, Leader der Band. Stets in vielen Bandprojekten involviert, darunter <strong>BEFORE THE DAWN</strong>, cancelte er 2012 all seine anderen musikalischen Projekte, um daraufhin die neue Band ins Leben zu rufen. Konnte mich die Truppe im Vorfeld nicht so recht überzeugen, so muss ich doch zugeben, dass das neue Projekt von <strong>Saukkonen</strong> live eine beachtliche Energie aufweist, die selbst mich nicht ganz kalt lässt.</p>
<p><strong>THE COMMITEE</strong> beschließt mit holländischem Black Metal den ersten Festivaltag. Um den Tag angemessen ausklingen zu lassen, gab sich <strong>Hannes</strong> den letzten Auftritt:</p>
<p><strong><span style="color: #999999">Mit einiger Verspätung startet das international besetzte Quartett in ein fulminantes Set, das von sphärischem blauen Licht begleitet wird. Der Sound ist zwar an manchen Strecken bescheiden (Gesang und Leadgitarre manchmal zu leise), jedoch tut dies dem gewohnt hohen Songniveau von <span style="color: #000000">THE COMMITTEE</span> keinen Abbruch. Außerdem begeistert mich der Bassist mit seinem unfassbar genialen Spiel schon zu Beginn des Soundchecks, was im Black Metal&nbsp; definitiv nicht der Alltag ist. Einziger Kritikpunkt: </span></strong><em><span style="color: #999999">„Men Of Steel“</span></em><strong><span style="color: #999999"> und </span></strong><em><span style="color: #999999">„Katherinas Chant“</span></em><strong><span style="color: #999999"> wurden nicht gespielt.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Freitag, 26.05.2017</strong></h4>
<p>Im Gegensatz zu vielen anderen, die auf einem der beiden Campgrounds zelteten und somit vor Ort übernachteten, verbrachte ich meine Nacht gemütlich in Halle. Schlafen in einem kuscheligen Bett, zum Frühstück Rührei mit Speck, danach eine erfrischende Dusche – kann ein Tag besser anfangen? [Nachteil: kein Alkohol!]</p>
<p>Als die erste Band <strong>FERNDAL</strong> auftritt, bin ich natürlich schon längst wieder vor Ort. Nachdem sich die Spielzeiten am gestrigen Abend immer weiter nach hinten schoben, geht es heute wieder pünktlich um 14 Uhr los. Für die frühe Uhrzeit ist es erstaunlich voll vor der Bühne, obgleich das Publikum sich eher zurückhält. Neben der Zeit mag das vielleicht auch am Stil der Band aus Münster liegen, die sich laut Aussage des Sängers auf dem letztjährigen <strong>Dark Troll</strong> gründete. Die oft im langsamen bis Midtempo-Bereich gehaltenen Songs wirken im Verlauf des vierzigminütigen Auftritts recht monoton. Es drängt sich der Eindruck auf, dass die Band es nicht vermag, das müde Publikum aufzuwecken. Das eingesetzte Cello bietet die einzige größere Chance, um aufzufallen. Allerdings ist der Ton nicht allzu gut abgemischt, sodass eben jenes bei diesem Auftritt kaum zur Geltung kommt.</p>
<p><strong>VARGRIMM</strong> irritiert mich zu Anfang etwas. Es fehlt etwas an musikalischer Prägnanz, zudem kann der Klargesang von Sänger <strong>Kai</strong> mich nicht überzeugen und wirkt eher deplatziert. Schon nach wenigen Minuten bessert sich allerdings mein Eindruck. Melodien lassen sich klarer erkennen, und der eben noch kritisierte Klargesang weicht solidem Growling. Letztendlich kann sich der Auftritt, bei welchem die Band übrigens zum ersten Mal den Song <em>„Mauer“</em> spielte, durchaus sehen lassen.</p>
<p>Mit <strong>JÖRMUNGAND</strong> tritt eine von mir heiß ersehnte Band auf, die mir beim <strong>Dark Troll 2015</strong> als eine der besten Bands in Erinnerung blieb. Die Band sprang zusammen mit <strong>WOLFHEART</strong> für <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> ein, welche knapp zwei Monate vor dem Festival absagten. Tatsächlich erscheinen mir die Gitarrenriffs sowohl dominanter als auch klarer als bei den vorangegangenen Bands, und auch das Keyboard verleiht der Musik der Kölner Band ihren eingängigen Charakter. Zu den Höhepunkten des Auftritts gehört die Livepremiere des Songs <em>„Morgenrot“</em> sowie ein gemeinsamer Auftritt mit <strong>Dustin</strong> von <strong>FYRNREICH</strong>. Leider kann auch <strong>JÖRMUNGAND</strong> aufgrund des Sounds nicht das volle Potenzial ausschöpfen, da sowohl der Gesang der Keyboarderin als auch das Keyboard selbst kaum durchkommen. Äußerst schade. Dennoch ein sehenswerter Auftritt.</p>
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<p>Da sich in den zwei folgenden Stunden die Autogrammstunden häufen, verpasse ich den Auftritt von <strong>BALFOR</strong> und kann auch vom Auftritt <strong>THORONDIRS</strong> nur den letzten Teil mitnehmen. Dafür kann ich mit Fug und Recht behaupten, dass die am Stand kostenlos angebotenen Promos von <strong>VARGRIMM</strong> weggingen wie warme Semmeln. Da werden noch einige ihren Spaß mit haben!</p>
<p>Ich bin heilfroh, dass ich es doch noch schaffe, bei <strong>THORONDIR</strong> reinzuschauen. Auf den Auftritt der bayerischen Pagan-Band habe ich mich sehr gefreut. Das mag auch daran liegen, dass mich der Sound bei Titeln wie <em>„Düsterwald“</em> stark an <strong>GERNOTSHAGEN</strong> erinnert. Nicht nur instrumental, sondern auch die Stimme von <strong>Dominik</strong> erinnert mich enorm an <strong>Askan</strong>. Und nicht nur ich habe meine Freude, denn auch das Publikum ist mittlerweile deutlich aufgeweckter und jubelt der Band im Sonnenuntergang zu. Der Trend, neue Songs zu spielen, setzt sich übrigens fort – <strong>THORONDIR</strong> beglücken die Zuschauer mit dem neuen Stück <em>„Dunkle Zeichen“</em>.</p>
<p>Um die Highlights wertschätzen zu können, braucht es leider auch ein paar weniger starke Auftritte. Zu dieser Kategorie zählt für mich <strong>HATE</strong>. Die Truppe spielt in meinen Augen sehr generischen Black Metal ohne besondere Nuancen, welche die Band auszeichnen. Grund genug, mir was zwischen die Kiemen zu schieben – zwischen Bouletten, Steaks, Pommes, Nudeln und reichlich Knoblauchbrot gab es eine zufriedenstellende Auswahl. Insbesondere das Knoblauchgebäck macht echt süchtig. Einer meiner Begleiter verzehrte in drei Tagen 13 (!) Exemplare und wird wohl noch nach Knoblauch riechen, sollte er eines Tages heiraten.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-17750" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Zuschauer-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Zuschauer-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Zuschauer-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Zuschauer-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Zuschauer-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/05/DT2017_Zuschauer.jpg 1200w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p>Mit vollem Magen schaute ich mir als letztes persönliches Tageshighlight <strong>WOLFCHANT</strong> an. Bis zu diesem Zeitpunkt handelt es sich definitiv um den Auftritt mit der größten Menge an Zuschauern. Angesichts eingängiger Titel wie <em>„Eremit“</em>, <em>„Element“</em> oder <em>„Wolfchant (A Wolf To Man)“</em> ist das alles andere als verwunderlich. Ich ertappe mich selbst, wie ich die vorhandenen Passagen zum Mitgröhlen nach kurzer Zeit vor mich hin murmle, ohne vorher auch nur eins der Lieder wirklich gekannt zu haben. Die Stunde vergeht wie im Flug, und als die Band noch eine Zugabe spielen möchte, kommt sie nicht mehr dazu – im Gegensatz zum gestrigen Tag wurde der Zeitplan bisher perfekt eingehalten, und daran soll auch <strong>WOLFCHANT</strong> nichts mehr ändern. Eine nachvollziehbare Entscheidung, und angesichts des sehr zufriedenstellenden Auftritts auch nicht weiter bedauerlich.</p>
<p>Die Auftritte von <strong>NARGAROTH</strong> und <strong>ABSU</strong> hat abermals mein Kollege <strong>Hannes</strong> für euch zusammengefasst:</p>
<p><span style="color: #999999"><span style="color: #000000"><strong>NARGAROTH</strong></span> <strong>sind ein zweischneidiges Schwert. Während die einen die Band rund um Ash feiern und huldigen, spötteln viele in der Szene über das Verhalten des Bandleaders. Doch ich möchte diesmal solche Vorurteile weglassen und warte gespannt vor der Bühne. Nach einem sehr ausgiebigen Soundcheck, den für <span style="color: #000000">Ash</span> sogar ein Gitarrist übernimmt, startet das lange Intro. Feierlich betreten nacheinander die Musiker die Bühne und brettern danach ohne Kompromisse los. Dabei fällt auf, dass ein Bassist fehlt. Was solls, ist halt Black Metal. Und während sich die Security darüber sorgen macht, das die kleinen Flammen hinter den Dekokreuzen nicht außer Kontrolle geraten, bieten <span style="color: #000000">NARGAROTH</span> einen gewohnten Einblick ihrer langen Historie. Auffällig ist dabei, dass <span style="color: #000000">Wagner</span> der Antifa </strong><em>„Seven Tears Are Flowing To The River“</em><strong> widmet, denn eben diese sorgte für eine Absage eines Konzertes. Ich muss gestehen, dass für mich durchaus einige Momente während des Sets dabei sind, die Spaß machen und alles andere als mies klingen.</strong></span></p>
<p><strong><span style="color: #999999">Der Freitag neigt sich nun endgültig dem Ende zu und um so enttäuschender ist es, dass so wenig Leute (im Vergleich zu den Vorgängerbands) sich vor der Bühne einfinden. Schließlich&nbsp; spielt eine Band, die schon seit Anfang der Neunziger für brachialen Black/Thrash Metal mit hochkarätigen Texten bekannt ist. Doch vielleicht liegt es auch an der fast 50 minütigen Verspätung des Auftritts. Dennoch starten <span style="color: #000000">ABSU</span> mit dem fulminanten </span></strong><span style="color: #999999"><em>„Stone Of Destiny“</em></span><strong><span style="color: #999999"> in ein leider viel zu kurzes Set, dass von dem Dudelsackstück </span></strong><span style="color: #999999"><em>„Tara“</em></span><strong><span style="color: #999999"> fortgesetzt wird. Überhaupt bietet die Band eine interessante Mischung aus Prügelei und komplexen Breaks. Jedoch singt Bandleader <span style="color: #000000">Proscriptor McGovern</span> diesmal nur, statt zusätzlich die Kessel zu verdreschen. Dafür sorgt er mit seinen rituellen Tanzbewegungen für Gelächter und in meinem Fall für Staunen, denn jedes Pattern seines Tanzes beeinhaltet rituelle Bedeutungen.&nbsp; Für die meisten aber sieht es nur wie der höchste Schwierigkeitsgrad von „Dance Dance Revolution“ aus. Beeindruckend ist auf jedenfall die präzise Aggression, der die Musiker wild headbangend nach gehen. Knapp 35 Minuten später gehen die Musiker von der Bühne und lassen einen glücklichen <span style="color: #000000">Hannes</span> mit zerzaustem Haar zurück.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>Samstag, 27.05.2017</strong></h4>
<p>Wenn man sich amüsiert, vergeht die Zeit am schnellsten. Nachdem die ersten beiden Tage nur so an mir vorbeiflogen, freute ich mich auf den letzten Tag des Festivals, der noch einmal mehrere Leckerbissen bieten sollte.</p>
<p>Nach der frühen Autogrammstunde mit den Kollegen von <strong>WALDSCHRAT</strong> erfreue ich mich daran, wie <strong>VIKE TARE</strong> den Samstag eröffnet. Es ist der erste Auftritt der Band seit zehn Jahren, wie der Sänger verkündet. Dafür hätte sich die Band keinen besseren Tag aussuchen können. Es herrscht bestes Wetter, die Sonne strahlt vom azurblauen Himmel. Anders als dem gestrigen Opener gelingt es <strong>VIKE TARE</strong>, die anwesenden Zuschauer mit ihrem melodiösen und relativ schnellen Pagan Black Metal aufzuwecken. Es müssen sich bereits über 100 Beobachter auf der Fläche und den Bänken ringsum befinden, und selbst einzelne Mosher lassen sich blicken. Der Tag beginnt deutlich heiterer als der letzte.</p>
<p>An die aufkommende gute Laune können die Paganer von <strong>KNAAT</strong> ideal anknüpfen. Die Münchner machen wirklich Stimmung, während die Bandmitglieder selbst zeigen, wie viel Spaß sie selbst auf der Bühne haben. Immer wieder ruft der Sänger zwischen den Titeln zusammenhangslos den Bandnamen aus, was in meiner Gruppe dafür sorgt, dass „Knaat!“ das neue „Helga!“ wird. Das Keyboard ist deutlich besser zu hören, als dies in den letzten Tagen der Fall war, was dem Auftritt der Band trotz des eher heiteren Auftritts einen epischeren Anstrich gibt. Der Auftritt stimmt mich froh, während ich feststelle, dass das <strong>Dark Troll</strong> von seiner Location am meisten bei starkem Sonnenschein profitiert, da die zahlreichen Bäume angenehmen Schatten spenden – auch vor der Bühne.</p>
<p><strong>WALDSCHRAT</strong> bezeichnen ihren eigenen Stil als eine Mischung aus Black Metal und Neofolk. Tatsächlich erscheint es mir, dass der Auftritt nach eher mäßigem Start zunehmend melodischer wird. Als besonderes Highlight bleibt mir der gemeinsame Auftritt mit <strong>HORDA</strong> von <strong>WALDTRAENE</strong> zum Song <em>„Als das Leid das Land heimsuchte“</em>. Persönlich kann ich mit dem Screaming <strong>Sarolf Weltenschmerze</strong>s nicht allzu viel anfangen und komme zu dem Schluss, dass tiefere Growling-Einlagen besser zur Musik passen würden. Trotzdem ein solider Auftritt, der auch entsprechend vom Publikum aufgenommen wird.</p>
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<p>Eines meiner großen Tageshighlights sollte der Auftritt der Rumänen von <strong>BUCOVINA</strong> werden. In ihrer Musik verarbeiten die vier Musiker Elemente aus dem Folk und Black, aber auch aus dem Heavy Metal. Gerade aufgrund der letztgenannten Einflüsse war ich sehr gespannt auf den Auftritt. Die Truppe hebt sich erwartungsgemäß ein bisschen von den anderen Bands ab, spielen eindeutig mit Power- und Melodic-Metal-Einflüssen. Abgeholt werde ich in erster Linie von den langsameren Songs der Bands, während ich bei den schnellen Nummern das „Besondere“ vermisse und die Band ein wenig blass für mich bleibt. Das kann möglicherweise auch am Sound liegen, der leider erneut relativ unklar ist. In Summe ergibt das einen grundsoliden Auftritt, der leider hinter meinen hohen Erwartungen zurückbleibt.</p>
<p>Zwecks Autogrammstunde von <strong>MANEGARM</strong> muss ich auf den Auftritt von <strong>BELENOS</strong> verzichten. Aufgrund von Verzögerungen bei der Anreise muss diese allerdings verschoben werden. Stattdessen ermöglichen ein paar kurze Gespräche, die noch eben auf der Bühne stehenden <strong>BUCOVINA</strong> an unseren Stand zu holen, nach denen vorher schon vereinzelt gefragt worden war. Nach kurzer Suche finde ich die Herrschaften und kann sie zum Stand geleiten, um einigen Fans doch noch die Unterschrift auf ihren CDs zu ermöglichen. [51 degrees, man. just try it. Rumänisches Rachenwasser mit leichtem Abgang und birniger Note &#8230;]</p>
<p>Vom Auftritt <strong>MINAS MORGULS</strong> sehe ich nur noch wenige Minuten. Da ich der Band bisher ohnehin nicht viel abgewinnen konnte, hielt ich das vorher für wenig dramatisch. Die düstere Atmosphäre macht jedoch Eindruck auf mich, sodass ich gegen ein paar Minuten mehr vom Auftritt sicher nichts einzuwenden gehabt hätte.</p>
<p>Sei&#8217;s drum. Es ist kein Platz für Grübelei, denn jetzt tritt mit <strong>SUIDAKRA</strong> eine der größten Bands des Festivals auf. Und was höre ich denn da – der Sound ist glasklar! Der vielseitige „Celtic Metal“ der Band aus Düsseldorf kann sich völlig entfalten. Stark grenzt sich die Band durch jene Titel ab, in denen Sängerin <strong>Tina</strong> zum Einsatz kommt. Klarer Gesang ist auf dem Festival ohnehin weniger vertreten, und dominante Female Vocals gab es in den letzten Tagen noch gar nicht zu hören, wenn man mal vom Gesang <strong>KNÖPFCHEN</strong>s von <strong>WALDTRAENE</strong> absieht. Zwischendurch stürzt sich der Sänger selbst ins Getümmel, um den Circle Pit anzuheizen. Die Stimmung ist grandios, die Menge ist euphorisch wie selten zuvor auf dem Festival. <strong>SUIDAKRA</strong> liefern hier einen der stärksten Auftritte des Festivals ab. Und auch einen der letzten für längere Zeit, wie Mastermind <strong>Arkadius</strong> mitteilte.</p>
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<p>Da sich heute wieder einige Auftritte verschoben, beginnen <strong>MANEGARM</strong> um 22.50 Uhr ihre achtzigminütige Headlinershow. Offenbar möchte jeder die schwedische Band sehen, denn der Raum vor der Bühne ist sehr gut gefüllt. Die Fans stehen bis vor den Bänken seitlich der Bühne. Da mir die vorangegangenen Tage in den Knochen stecken, sehe ich mir den Auftritt gemütlich von der Bank an. Bei den langsameren Folk- und Pagan-Titeln funktioniert das ideal, doch als <em>„Odin Owns Ye All“</em> gespielt wird, hebt es selbst mich nach drei Tagen Festival und mit plagenden Rückenschmerzen noch einmal von der Bank. Den Zuschauern ist anzusehen, dass sie ähnlich viel Spaß dabei haben. Als der Auftritt endet, wird die Band mit großzügigem Applaus verabschiedet. Und während <strong>MANEGARM</strong> für mich das Finale des <strong>Dark Troll Festival 8</strong> sind, sollte <strong>Alex&#8216;</strong> Highlight erst noch kommen.</p>
<p><span style="color: #808080"><strong>Ich kenne Leute, die sind bei Black Metal aus Italien immer ein wenig skeptisch, obwohl ich bislang nur gute Erfahrungen machen konnte. <span style="color: #000000">ENISUM</span> sind so eine Erfahrung. Vor ein paar Jahren stieß ich durch Zufall im Internet über ihre Musik und mit &#8222;Arpitanien Lands&#8220; hatten sie mich endgültig in der Tasche. Da ich bislang nur von einem Auftritt in Deutschland weiß, den ich leider knapp verpasste, freute ich mich ganz besonders auf die introvertierten Italiener, die kurz zuvor noch bei uns Autogramme gaben. Das erst kürzlich erschienene Album &#8222;Seasons Of Desolation&#8220; ist mir bislang noch nicht bekannt gewesen, wodurch ich mich beim Auftritt ein wenig schwer tat, alle Songs gebührend zu feiern. Und in der Tat stellte sich heraus, dass diese Musik, die auf Alben eher in sich gekehrt wirkt, live eine enorme Kraft erzeugt und somit nicht nur in stiller Andacht genossen werden wollte, sondern sprichwörtlich feierbar war. Das hervorragende Lichtspiel von Lichtsklave <span style="color: #000000">Tino</span> tat sein Übriges, um dem Aufritt die Mischung aus Mystik und Aggression zu verleihen. Die Menge wusste scheinbar auch über den Gar-nicht-mehr-so-geheimen-Geheimtipp Bescheid und die Haare flogen. Außer bei Veranstalter <span style="color: #000000">Kelly</span>. Der hat ja keine mehr. </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong>FAZIT</strong></h4>
<p>Das war nun mein drittes <strong>Dark Troll Festival</strong> – und sicher nicht mein letztes! Das Billing ist so bunt, wie es zwischen Black, Pagan und Folk Metal eben sein kann. Wer diesen Genres (oder zumindest 1-2 davon) etwas abgewinnen kann, wird hier immer etwas für sich entdecken – sowohl Perlen aus dem eigenen Land, als auch exotische Acts aus dem Ausland. Das <strong>Dark Troll</strong> bleibt mit seiner Kombination aus handverlesenem Line-Up, familiärer Stimmung und wunderschöner Location ein ganz besonderes Festival im Kalender. Der <strong>10.-12. Mai 2018 </strong>sind bereits für das <strong>Dark Troll Festival 9</strong> vorgemerkt – dann u.a. mit <strong>BORNHOLM</strong>, <strong>ODROERIR</strong> und <strong>UNLIGHT</strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/die-bebende-burg-dark-troll-festival-8/">Die bebende Burg &#8211; Dark Troll Festival 8</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Was lange währt&#8230; &#8211; ein Projekt, das lange Zeit im Verborgenen blieb</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Jul 2016 09:25:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
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		<category><![CDATA[Dark Metal Night]]></category>
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		<category><![CDATA[Morbid Contempt]]></category>
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		<category><![CDATA[Teufel]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Schon 1997 als Solo-Projekt gegründet (das war noch vor meiner Einschulung), wurde Anfang der 2000er nach ein paar Diskrepanzen das Projekt vorerst stillgelegt. Doch nach einigen Jahren griff Bughuul doch wieder zur Klampfe, um in den Tiefen der Thüringer Wälder rauen, stumpfen ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Schon 1997 als Solo-Projekt gegründet (das war noch vor meiner Einschulung), wurde Anfang der 2000er nach ein paar Diskrepanzen das Projekt vorerst stillgelegt. Doch nach einigen Jahren griff Bughuul doch wieder zur Klampfe, um in den Tiefen der Thüringer Wälder rauen, stumpfen und kalten Black Metal zu schmieden. Er fand die passenden Leute, um aus dem Solo-Projekt eine Kapelle zu formen und 2015 erschien schließlich das Debüt-Album <em>&#8222;Pest, Tod und Teufel&#8220;</em>. Nach ihrem Dark Troll Festival-Gig diesen Jahres habe ich mich spontan mit Bughuul und Hagel der Band <strong>BLUTECK</strong> zusammengesetzt, um ihnen ein paar Fragen zu stellen. Der Alex hat sich auch kurz mit eingeklinkt, um den Thüringer Schwarzmetallern eine Frage zu stellen, die ihm unter den Nägeln brannte. Hier ist das <strong>Interview</strong> mit <strong>BLUTECK</strong>:</p>
<p><strong>Flo:</strong> <strong>BLUTECK</strong> <span style="color: #993300;"><strong>waren heute die Opener vom Dark Troll Festival. Ich weiß, das Projekt an sich gibt es ja schon lange Zeit. Warum hört man erst jetzt etwas von euch als Band? Wie wurde die Kapelle ins Leben gerufen?</strong></span></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Ja, das ist eigentlich ganz einfach. Ich hab im Prinzip keine Leute gefunden. Ich hatte damals in Schmalkalden einen Proberaum und hatte auch hier und da &#8222;Schlagzeuger gesucht&#8220; ausgehangen etc., da hat sich aber nie jemand geregt. Und irgendwann, so aus perönlichen Gründen, habe ich dann mal aufgehört, das war von 2004 bis 2008. Dann hab ich selber zu Hause wieder angefangen, hab wieder ein bisschen gespielt und dann 2012 hab ich wieder richtig angefangen, selber Musik zu machen.</p>
<p><strong>Flo: <span style="color: #993300;">Und dann kamen auch die Leute?</span></strong></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Ja, dann hatte ich einen Bassisten, aber der hat dann auch wieder aufgehört. Da gab es so ein paar Schwierigkeiten. Ja, dann hab ich den Markus (&#8222;Herbst&#8220;) mal gefragt – von <strong>GERNOTSHAGEN</strong> der Schlagzeuger – und der hat gleich zugesagt, weil er sowieso ein Black Metal-Projekt machen wollte. Und das hat auch alles gut geklappt so, und dann hat sich das so aufgebaut. Dann kam dann der Sebastian (&#8222;Hagel&#8220;) dazu, und jetzt dieses Jahr noch der Michael (&#8222;Finnthor&#8220;) als zweiter Gitarrist. Ja, so war das.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3962 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck.jpg" alt="BlutEck" width="700" height="400" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck-300x172.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck-750x429.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 700px) 100vw, 700px" />
<p><strong>Flo: <span style="color: #993300;">Jetzt seid ihr also für live gewappnet und könnt nicht nur auf &#8217;ner Platte etwas veröffentlichen, sondern auch Gigs spielen.</span></strong></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Genau. Song-Material haben wir genug, &#8217;ne CD haben wir auch gemacht, sie heißt <em>&#8222;Pest, Tod und Teufel&#8220;</em>, besser gesagt: das war noch auf meinen Mist gewachsen, die hab ich noch allein gemacht. Die ist halt vom Klang her jetzt nicht komplett einheitlich, weil diese Spanne, in der ich die CD aufgenommen habe, über zwei Jahre ging. Aber das ist völlig ok so.</p>
<p><strong><span style="color: #000000;">Flo: </span><span style="color: #993300;">Dann erzähl&#8216; doch gleich mal was zu &#8222;Pest, Tod und Teufel&#8220;. Du hast ja jetzt schon ein wenig dorthin geführt.</span></strong></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Also das wollte ich eh schon immer mal machen: Eigentlich nur für mich mal &#8217;ne CD aufnehmen. Zwischenzeitlich hat sich das alles so formiert und ich hab überhaupt nicht damit gerechnet, dass es mal soweit kommt. <em>&#8222;Gefrorene Erde&#8220;</em> z.B. &#8211; das ist das letzte Stück auf der Platte – das hat der Markus eingespielt schon mitm Schlagzeug, und das andere halt vom Studio ein Schlagzeuger. Deswegen klingt jeder Song auch vom Sound her etwas anders.</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-3961 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck-CD.jpg" alt="BlutEck - Pest, Tod und Teufel" width="500" height="464" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck-CD.jpg 960w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck-CD-300x278.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/07/BlutEck-CD-750x695.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 500px) 100vw, 500px" />
<p><strong>Flo: <span style="color: #993300;">Was ja auch interessant ist, denn das spiegelt die Geschichte der Entstehung eben wider. Und sind dort vor allem Songs zu hören, die du früher schon geschrieben hast? Oder ist es alles brandaktuell?</span></strong></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Genau, das sind alles ältere Lieder, aber neu eingespielt und natürlich etwas abgeändert mit der Zeit, da ist dann mal was Neues dazu gekommen.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <span style="color: #993300;"><strong>Und bisher hat man ja recht wenig von euch gesehen und gehört, jetzt seid ihr mit einem Mal da – und habt gleich auf dem Dark Troll Festival aufgespielt. Was sagt ihr denn zu eurem Gig?</strong></span></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Ich bin eigentlich nie zufrieden. (lacht)<br />
<strong>Hagel:</strong> Ich persönlich war doch ziemlich positiv überrascht, dass doch für &#8217;nen Opener zum Freitag so viele Leute schon vor der Bühne stehen, die nicht nur Durst haben, sondern auch mitfeiern und headbangen, also das fand ich einfach nur klasse. Das animiert einen selber, wenn man das Publikum vor der Bühne sieht und es Spaß hat. Und dann bekommst du genau in diesem Moment auf der Bühne Feedback und bist total in deinem Element.</p>
<p><strong>Alex:</strong> <span style="color: #993300;"><strong>Warum macht ihr eigentlich keinen Power Metal?</strong></span></p>
<p><strong>Flo:</strong> Weil sie keine Ventilatoren haben, die sie auf die Bühne stellen können. (lacht)<br />
<strong>Alex:</strong> Nee, es muss ja einen Grund dafür geben, warum man sich ausgerechnet für Black Metal entscheidet.<br />
<strong>Bughuul:</strong> Na wie gesagt, ich war ja vorher ein Solo-Projekt und hab schon immer Black Metal gemacht. Die Musik gefällt mir einfach. Bei Power Metal gefallen mir halt die Stimmen nicht. Und ich mag diese dunklen, diese occvlten Themen lieber als&#8230;ja&#8230;<br />
<strong>Flo:</strong> Hotpants und Leggins. (lacht)</p>
<p><strong><span style="color: #993300;">Und wie habt ihr euch kennengelernt? Wie seid ihr aufeinandergestoßen?</span></strong></p>
<p><strong>Hagel:</strong> Ja, eigentlich sind wir ja Feierbekanntschaften, sprich: von irgendwelchen Events, man lernt sich kennen und man bekommt mit: aha, derjenige macht Musik. Und dann ist man als Musiker immer auf der Suche, wenn man gerade nichts zu tun hat, wie ich damals. Man möchte auf die Bühne, man möchte Musik machen, man möchte sich austoben. Und dann kam eins zum anderen.<br />
<strong>Bughuul:</strong> &#8230;obwohl ich eigentlich nach dem letzten Bassisten gar keinen mehr wollte. Ich wollte eigentlich nur Schlagzeug, Gitarre und Gesang, also so richtig rotzig.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FaCADuEzTT4?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Flo:</strong> <span style="color: #993300;"><strong>Habt ihr denn schon etwas Neues in der Planung, bei dem ihr vielleicht schon <em>zusammen</em> mal etwas einspielen wollt?</strong></span></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Ja, mit <strong>MORBID CONTEMPT</strong> machen wir ne Split-CD noch dieses Jahr, da sind dann vier neue Lieder zu hören. Mehr wird aber jetzt noch nicht verraten, das gibts dann auf der Split zu hören.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <span style="color: #993300;"><strong>Ok, die Spannung steigt. Und wo seht ihr euch in fünf Jahren? Was ist eure Vision? Wo wollt ihr mal hinkommen?</strong></span></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Da ich ja eh nie damit gerechnet hätte, dass aus dem Solo-Projekt mal &#8217;ne Band wird, lassen wir uns, denke ich mal, überraschen. Ich bin ja auch schon alt, wir sind alle alt. So lange können wir jetzt auch nicht mehr machen. (lacht) Ja, dieses Jahr steht erstmal noch das Riedfest an und die Dark Metal Night an. Mehr ist da jetzt noch nicht geplant.</p>
<p><strong>Flo:</strong> <span style="color: #993300;"><strong>Ok, dann habt ihr das letzte Wort. Was wollt ihr den Leuten noch sagen? Was sollte die Welt unbedingt wissen oder hören?</strong></span></p>
<p><strong>Bughuul:</strong> Die CD, die wir gemacht haben, würde ich mir schon mal anhören, also wenn man sich dafür interessiert. Dann bekommt man die Geschichte von Bluteck auch so ein wenig mit. Und die Split dann wie gesagt auch, die andere Band ist auch geil. Die machen so richtig rotzigen Black Metal. Ja.</p>
<p><strong>Flo:</strong> Jungs, dann danke ich euch für eure Zeit und wünsche euch weiterhin viel Erfolg und Schaffenskraft!</p>
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		<title>Von Swinger-Clubs, siegreichen Jodel-Wettkämpfen und der Schneekönigin</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 08 Jun 2016 05:20:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Interviews]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Troll Festival]]></category>
		<category><![CDATA[Es wussten einst die Alten]]></category>
		<category><![CDATA[Harz]]></category>
		<category><![CDATA[heidnische Liedkunst]]></category>
		<category><![CDATA[Horda]]></category>
		<category><![CDATA[Knoepfchen]]></category>
		<category><![CDATA[Neofolk]]></category>
		<category><![CDATA[Pagan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die WILDECKER HERZBUBEN (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #000000;">Es gibt da eine Band, die nur aus zwei Leuten besteht – eine Band, die in dem, was sie macht, einzigartig ist. Und nein, ich meine nicht die <strong>WILDECKER HERZBUBEN</strong> (obwohl die auch ziemlich einzigartig sind). Gut, ok, wenn man die liebreizende Rottweilerhündin Mascha als Band-Hund mitrechnet, umfasst die Kapelle sogar drei Mitglieder.</span></p>
<p><span style="color: #000000;">Ich kenne das musikalische Zweiergespann nun schon eine ganze Weile und konnte daher die Entwicklung ihrer Musik gut verfolgen. Und mittlerweile sind sie für mich auf einem Level angekommen, das ich mal wie folgt beschreiben möchte: Wenn das Intro erklingt, dann die Gitarre einsetzt und beide anfangen zu singen, bekomme ich massiv Gänsehaut, bin aufgeregt, hab Bauchgrummeln und muss deshalb stuhlen. An dieser Stelle ein großes Dankeschön an die beiden für das Aufrechterhalten meines Stoffwechsels.</span></p>
<blockquote><p><span style="color: #000000;">Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande.</span></p></blockquote>
<p><span style="color: #000000;">Sie bezeichnen ihre Musik als heidnische Liedkunst aus dem Harz, und es fällt schwer, ihre Werke in ein bestimmtes Genre einzuordnen. Die beiden Harzer Stadtmusikanten ziehen quer durch die Lande und haben auch vor dem diesjährigen Dark Troll Festival nicht haltgemacht. Dort habe ich sie mir nach ihrem Gig gekrallt, um ihnen ein paar Fragen zu stellen. Hier ist das <strong>Interview mit</strong> <b>WALDTRAENE</b>:</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong><i> Hi, ihr Lieben! Schön, dass ihr euch die Zeit genommen habt. Ihr habt jetzt euren Dark Troll-Auftritt hinter euch. Wie hat euch denn der Auftritt gefallen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Ich fange da mal an. Also im letzten Jahr war es schon richtig schick, aber dieses Jahr war gefühlt nochmal die doppelte Menge an Leuten da. Und es war einfach nur schick.<b> </b>Die Leute haben mitgesungen, sie haben mitgemacht – sie waren völlig heiß aufs Festival.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und man selbst hat sich immens wohlgefühlt – ich glaube, die letzten Auftritte waren nicht so sauber, wie der jetzt hier.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Das war schon so das sauberste Ding, das wir dieses Jahr bisher gespielt haben, <em>und der Funke ist einfach übergesprungen</em>. Hat echt Spaß gemacht!</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ist es denn jetzt euer Ziel, auch zukünftig verstärkt auf Metal-Festivals aufzuspielen?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Knoepfchen:</b> Ja klar, also bisher steht zum Beispiel das Barther Metal Open Air noch auf dem Programm, das eröffnen wir auch. Dann haben wir in Sondershausen auch nochmal so &#8217;ne kleine Sache. Da schließt sich &#8217;nem Metal-Festival so ein kleiner Mittelaltermarkt an. Dann das WGT im heidnischen Dorf, und so solls auch weitergehen.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2837 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/waldtraene-darkvelvet-e1465026554557.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="700" height="466" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><i><span style="color: #993300;">Jetzt habt ihr ja auch ein bisschen was von eurem neuen Material gespielt. Könnt ihr denn schon einen Ausblick aufs</span> neue, mittlerweile vierte Album <span style="color: #993300;">geben?</span></i></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Haha! Also, es ist so: Das letzte Album „Es wussten einst die Alten“ ist der Beginn einer Konzeptreihe, die <em>unbestimmten Ausmaßes</em> ist. Wir wissen selber noch nicht genau, wo es uns hinführt. Das Album, das jetzt kommt, ist der zweite Teil dieser Reihe. Es wird heißen: „Es wussten die…“, ähm.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> „Es wussten irgendwann mal früher&#8230;“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> „Irgendjemand wusste mal irgendwann irgendwas.“ (lacht) Nein: „Es wussten einst die Alten II – Unter Wolfes Banner“ und es wird thematisch wieder sehr interessant werden, es wird kriegerischer werden. Wir haben wieder eine bestimmte Person, die durchs Album führen wird, wie im ersten Teil. Aber eben alles schick verpackt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau, thematisch hast du weiterhin mythologische Sachen drin, du hast geschichtliche Hintergründe drin, Sagen – also wie gehabt. So diese gesunde Mischung.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <strong><span style="color: #993300;"><i>Wir haben das Wort ja logischerweise schon oft genannt, denn so heißt ihr ja auch, aber wo kommt denn der Name „</i></span>WALDTRAENE<span style="color: #993300;"><i>“ eigentlich her? Ich kanns mir auf Anhieb nicht erklären.</i></span></strong></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Kann ich mir vorstellen. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ja, bei mir reichts doch nicht weit. Jetzt reiten wir wieder darauf rum, ja? Immer rein in das kleine Herz. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, es war halt die Frage: Nennst du dich halt gleich so, dass jeder weiß, was du machst? &#8211; Muss nicht unbedingt sein. Und dann haben wir halt geschaut, wir sind ja nun auch recht naturverbundene Menschen und gerade bei uns zu Hause enorm viel im Wald unterwegs. Und was uns beeindruckt: Du findest halt auch im Harz, obwohl der schon so oft <em>gerodet</em> worden ist, den einen oder anderen Baum, der nicht nur reich an Jahren und Ringen ist, sondern eben schon so viel gesehen hat.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Wir haben zum Beispiel bei uns die Sachseneiche, und die ist über <em>1000 Jahre</em> alt.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Genau. Und wenn du dich da mal an die Wurzeln setzt und gönnst dir einfach mal den Moment. Und dann, das war halt bei uns so dieses Erlebnis, tropft dir einfach etwas Baumharz auf die Schulter. Dieses uralte Wissen&#8230; Ich meine, <em>wir schmökern jetzt nicht die Edda</em>, um ein neues Lied zu schreiben, sondern es passiert einfach. Es ist teilweise wie &#8217;ne Eingebung. Da ist ein Stück unheimlich altes Wissen, was irgendwie weitergegeben wird, eben durch die Natur. Dieses Baumharz ist einfach ein Sinnbild für dieses alte Wissen. Daher <strong>WALDTRAENE</strong> – die Träne des Waldes, die Träne des Baumes.</span></p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-2838" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/06/Waldtraene-darkvelvet-2-e1465026599466.jpg" alt="Waldtraene-Darkvelvet" width="333" height="500" />
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> <span style="color: #993300;"><strong><i>Ah, krass. Und so, wie sich das jetzt anhört, ist das sicherlich auch eure Inspirationsquelle Nummer 1. Und das Ganze hört man einfach auch in der Musik, finde ich. Jetzt mal für diejenigen, die das nicht wissen: Knoepfchen und Horda&#8230;die sind eigentlich auch ein Pärchen. Wie habt ihr euch denn kennengelernt?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Swinger-Club! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Natürlich! Was sonst!? Hätte denn jemand etwas anderes erwartet? &#8211; Nein! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Nein, Quatsch. Wir haben beide &#8217;nen sozialen Beruf erlernt, waren an der gleichen Schule, haben uns gesehen, und da wars dann erstmal so: „Sieht interessant aus. Nett.“</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Also sie meint jetzt <em>nicht gut, aber…halt interessant</em>. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Endlich mal ein interessantes Individuum. Und dann hatte meine Klasse damals ein Theaterstück &#8211; „Die Schneekönigin“ &#8211; und ich hatte die Hauptrolle, <em>ich war die ganz Böse</em>. (lacht) Und dann hab ich auch gesungen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Und wir mussten uns die <em>Scheiße </em>angucken. Das war auch gar nicht mal so gut. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo:</b> Ah, ok, aber wahrscheinlich interessant. (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und er hat sich mir dann mehr oder weniger aufgezwungen, war dann immer da, wo ich auch war. Und dann wurde aus interessant recht schnell&#8230;ja, Mensch&#8230;ne? (lacht) Ja, und dann ist das recht schnell auch zur Musik gekommen. Er hat ja damals durch seinen Vater, zum Teil auch gequält – heute ist er ganz froh drum, ne klassische Gitarrenausbildung absolviert. Bei mir wars schon immer das Singen. Also schon <em>als kleiner Knopf auf der Schaukel</em>. Und dann war ich sogar mit 13 Jahren&#8230;das ist, glaube ich, das erste Mal, dass ich das in &#8217;nem Interview erwähne&#8230;ich machs jetzt einfach (lacht): Da war ich sogar mit 13 Jodelmeisterin in meiner Altersklasse! Mit Opa, der stand da mitm Akkordeon daneben, <em>und ich habe gejodelt, was das Zeug hält</em>.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Flo: </b>Da will ich jetzt aber was hören zum Schluss! (lacht)</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Ich habs gewusst. Das hättest du nicht erzählen sollen. (lacht)</span></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bH3ZJkRWt48?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b><span style="color: #993300;"><strong> <i>Ok, ihr habt das letzte Wort. Was wollt ihr den Leuten da draußen noch erzählen oder mit auf den Weg geben?</i></strong></span></span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Horda:</b> Was ich den Leuten mit auf den Weg geben will, ist eigentlich nur, dass sie jeder Band, die in irgendeiner Art und Weise etwas Anderes, etwas Ungewohntes macht, &#8217;ne Chance geben sollen. Einfach mal reinhören, sich damit beschäftigen. Nicht von vornherein sagen: <em>„Knallt nicht, ist Kacke!“</em>, sondern einfach mal&#8230;sich besinnen vielleicht. Nicht jetzt nur auf uns bezogen, sondern im Allgemeinen.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Ja, denn es sind trotzdem alles Künstler, die sich da hinstellen und etwas geschaffen haben. Also uns machts unheimlich viel Spaß – wir lieben ja Herausforderungen. Aber uns hat das unheimlich viel Kraft gekostet, ganz lange Zeit. Und wenn da jetzt &#8217;ne Band ist, die ich gar nicht mag, zolle ich den Leuten ja trotzdem Respekt. Da steht jemand auf der Bühne und hat etwas Eigenes geschaffen, also schaue ich mir das mal an.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Horda:</b> Es war für uns ein langer Kampf, dahin zu kommen, wo wir eigentlich hinwollten. Theoretisch bespielen wir ja mittlerweile alles mögliche – Mittelaltermärkte, Gothic-Veranstaltungen, Neofolk-Veranstaltungen und mittlerweile jetzt auch Metal-Veranstaltungen. Wir kommen aus dem Metal, <em>wir fühlen uns hier wohl</em>, wir wollen hier bleiben, wir sind hier gut angenommen worden, sehr gut sogar.</span><br />
<span style="color: #000000;"> <b>Knoepfchen:</b> Und wenn wir dann noch ein Stück von uns dalassen können in musikalischer Art und Weise, dann ist es für uns umso schöner.</span></p>
<p><span style="color: #000000;"><b>Flo:</b> Ja, dann bedanke ich mich für das amüsante Interview mit euch beiden!</span></p>
<p>Webseite: <a href="http://www.waldtraene.de/" target="_blank">Waldtraene-Official</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Waldtraene-117490615021999/?fref=ts" target="_blank">Waldtraene-FB</a></p>
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		<title>Düstere Gestalten in alten Gemäuern &#8211; Dark Troll Festival 7</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Flo]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 May 2016 08:50:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Heimat – was bist du schön. Schön ruhig vor allem. Nicht viel los hier. Der Raps lässt alles, was den Rest des Jahres grau-braun und brach aussieht, in leuchtendem Gelb erstrahlen. Das ist eigentlich auch schon alles, was hier gerade so passiert. ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Heimat – was bist du schön. Schön ruhig vor allem. Nicht viel los hier. Der Raps lässt alles, was den Rest des Jahres grau-braun und brach aussieht, in leuchtendem Gelb erstrahlen. Das ist eigentlich auch schon alles, was hier gerade so passiert. Plötzlich: ein Knistern liegt in der Luft. Die Umgebung wirkt geradezu elektrisch aufgeladen. Mir wird ganz mulmig. Da bahnt sich etwas an. Etwas Großes. Naja, Mittelgroßes zumindest. Die Erde pulsiert – es ist etwas oder jemand im Anmarsch!</p>
<p>Es sind Kelly und Maik mit ihrer Trollhorde! Und sie werden nicht eher Ruhe geben, bis sie ihr Vorhaben in die Tat umgesetzt haben. Welches Vorhaben das ist? Eine Burg einnehmen und mit einer Menge schöner Menschen, ordentlicher Musik und Bier versorgen. Klingt prima? Ist es auch. So geleiten uns die Rösser (oder halt die Trollfüße) gen Bornstedt! Es ist <strong>DARK TROLL FESTIVAL</strong>!</p>
<blockquote><p>Drei Tage eine geile Mischung aus Musik, leckerem Gesöff und Beisammensein.</p></blockquote>
<p>Jedes Jahr zum Männertag beginnen die Burgmauern zu beben. Drei Tage eine geile Mischung aus Musik, leckerem Gesöff und Beisammensein. Die Burg sorgt für die passende Atmosphäre, und wer sich mal eine Zeit lang besinnen will, genießt den wunderbaren Ausblick, den man von da oben aus hat. Jedes Jahr aufs Neue überzeugt ein interessanter Mix aus heimischen Bands, bis hin zu internationalen Acts. Dieses Jahr gaben sich beispielsweise die Schotten <strong>CNOC AN TURSA</strong> die Ehre, die auf dem <strong>DARK TROLL FESTIVAL</strong> ihren ersten Deutschland-Gig überhaupt spielten. Ebenso kamen <strong>KHORS</strong> extra aus der Ukraine eingeritten, um ihr Deutschland-Debut in Bornstedt zu feiern. Und wurden auf dem Weg von Falken abgeschossen. Ob Carglass das repariert hat, wissen wir nicht, aber: Wow!</p>
<p>Auch die alteingesessenen Klassiker, wie <strong>OBSCURITY</strong> und <strong>THRUDVANGAR</strong>, die seit Jahren mega Laune machen, waren vertreten. Meine persönlichen Highlights waren dieses Jahr <strong>HELHEIM</strong> und vor allem <strong>MOONSORROW</strong>. Wenn es keinen epischen Metal gäbe, man müsste ihn für sie erfinden! Eine ehrfurchtgebietende Breite liegt in dieser Musik. Das Publikum wurde überrollt. Wahnsinn!</p>
<p>Ebenso vertreten waren beispielsweise die Südtiroler von <strong>GRAVEWORM</strong>, die unsere Vorliebe für Eichhörnchen teilen, wie sich herausgestellt hat, aber dazu an anderer Stelle mehr&#8230;</p>
<blockquote><p>Denn auch wenn überall HASS ist: Niemand hasst Eichhörnchen.</p></blockquote>
<p>Auch <strong>WOLVES DEN</strong>, <strong>HIMINBJORG</strong>, <strong>FIRTAN</strong>, sowie <strong>FEN</strong> (die ich leider verpasst habe, weshalb ich bis heute noch heimlich, still und leise nachts in mein Kissen weine) legten die Bühne in Schutt und Asche. So ziemlich jede Band konnte sich eines großen und feierwütigen Publikums erfreuen. Denn dieses Jahr war das Festival auf der Burg in Bornstedt zum ersten Mal ausverkauft und verdammt gut besucht – verdient, wie ich finde!</p>
<blockquote><p>Und jedes Jahr lernt man wieder neue Leute kennen, die die Trollfamilie vergrößern.</p></blockquote>
<p>Gecampt wurde, wie gewohnt, auf dem Sportplatz nebenan, hier gabs jeden Tag leckere Brötchen oder Ei-Bemme sowie frischen Kaffee fürs kleine Portemonnaie zum Frühstück. Wer lieber einen Berg Fleisch essen wollte, der wurde auf dem Burggelände am Grillstand fündig. Genug Möglichkeiten, aus dem leer getrunkenen Becher die Luft wieder herauszulassen, waren auch vorhanden. Als Besonderheit dieses Jahr wurde für die Genießer-Trolle eine Whiskybar eröffnet. Für alle unerfahrenen Whiskybar-Besucher unter euch: Fragt dort niemals, mit welcher Cola man den Whisky am besten mischen kann!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/JQL9iHkMwsI?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich war dieses Festival bisher immer der Auftakt der Saison. Und ich kann aus Erfahrung sagen, dass es für mich auch immer das geilste des gesamten Sommers geblieben ist. Der Beiname „Das schönste Festival der Welt“ ist  durchaus verdient. Es ist vor allem aus folgendem Grund ein Highlight für mich: Ich komme jedes Jahr dort an und fühle mich, als wäre ich endlich wieder zu Hause. Es ist wie ein lang ersehntes Wiedersehen nach einem harten Winter ohne gemeinsames Anstoßen und Blödsinn labern. Als würde man das ganze Jahr darauf hinarbeiten, mit seinen Freunden endlich wieder die Saison einzuleiten. Und jedes Jahr lernt man wieder neue Leute kennen, die die Trollfamilie vergrößern. Das habe ich bisher auf keinem anderen Festival so kennengelernt, und es gibt einfach kaum etwas, das schöner ist&#8230; außer vielleicht der längst überfällige Gang zur eigenen Toilette nach diesem wunderbaren Wochenende.</p>
<p>Dieses – wie jedes Jahr – der Hammer!</p>
<p>Webseite: <a href="http://www.darktroll-festival.de/" target="_blank">Dark Troll Festival</a></p>
<p>Facebook: <a href="https://www.facebook.com/Darktroll.Festival/?fref=ts" target="_blank">Dark Troll Festival FB</a></p>
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