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	<title>Rotting Christ Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Mon, 21 Jul 2025 13:08:45 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Rotting Christ Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sebastian]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2025 17:00:50 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Eine schwarze Me… wir meinen natürlich einen schwarzen Konzertabend gab es kürzlich in Köln zu erleben. Wie unser Seb das erlebt hat: hier! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/unholy-trinity-live-koeln/">Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es wird wämer, Ostern steht vor der Tür, die Tage werden länger &#8211; höchste Zeit, mal wieder auf ein durchgebratenes Black Metal Konzert zu gehen.</p>
<p>Wie schön, dass die selbst ernannte unheilige Dreieinigkeit vorbei kommt. <strong>ROTTING CHRIST</strong>, <strong>SATYRICON</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> kommen in Deutschlands ewige Stadt und setzen das E-Werk in Flammen. Also&#8230; zumindest Teile der Bühne.</p>
<p>Die Hyäne tanzt trotz Karwoche an und schaut mal vorbei. Spannend, was hier für Leute rumlaufen. Mafia? Hells Angels? Irgendein Bowling Club? Man weiß es nicht. Und leider nur zwei &#8222;Pandas&#8220; im Publikum. Wirklich, das ging schonmal besser.</p>
<p>Pünktlich um kurz vor 19 Uhr gehen die Lichter aus. Auch an der Kamera. Wie immer, kein Blitz. <strong>ROTTING CHRIST</strong> eröffnen den Abend und kuscheln sich auf den vorderen Metern der vollgestellten Bühne. Die Band zeigt sich selbstbewusst und gut in Form. Das Publikum lässt sich bereits zu einem Moshpit überreden und singt dankbar mit aufgesetzt ernster Miene mit. Leider ist der Gig viel zu schnell herum. Der Sänger verdient wirklich mehr Aufmerksamkeit.</p>
<p><iframe title="SATYRICON - King (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NQQdsKH3Qt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach erträglich langer Umbaupause kommt die nächste böse Band auf die Bühne. <strong>SATYRICON</strong> schicken <strong>Frost</strong>, ihren Drummer, der einen echten Ikonenstatus zu haben scheint vor. Das Publikum jubelt ihm zu, danach verschwindet er hinter den Drums (Wahnsinn, der Schlagzeuger geht an die Drums, mal wieder echter Qualitätscontent hier). <strong>Satyr</strong> und der Rest der Band kommen nach und zelebrieren ihre Messe. Irgendwie ist es das ja, gleichzeitig meint der Sänger gegen Ende des Sets, dass die Bands solche Konzerte inzwischen eher wirklich nur noch, oder wieder, nur für sich und die Fans machen. Der ganze Quatsch mit den umgedrehten Kreuzen und diesem Kram sei inzwischen echt überstrapaziert und nicht mehr ernst zu nehmen. Wahre Worte. Zum Schluss gibt es noch <em>&#8222;Mother North&#8220;</em> und <em>&#8222;King&#8220;</em> und dann ist Schicht im Schacht. Das Ruhrgebiet ist ja nicht weit.</p>
<p><iframe title="SATYRICON - King (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/NQQdsKH3Qt8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nach einem erneuten Moshpit kommen <strong>METALLICA</strong>. Wirklich nett, so als Pausenfüller. Vom Band.<br />
Das wäre es jetzt gewesen, oder? xD</p>
<p>Dann, schwarze Bands, weißer Vorhang. <strong>Behemot </strong>machen den Überraschungsauftritt. Als letzte Band haben sie das ausgefeilteste Licht, am meisten Nebel und als einzige Band am Abend Farbe im Gesicht. Wie schön für alle, die es bis hierhin geschafft haben.<br />
Neben schön viel Feuer bekommt das Publikum auch ein richtiges Theaterstück geboten. Die Band nutzt die komplette Bühne, turnt auf dem Bühnenbild herum, wechselt ständig das Kostüm und spuckt überall mal hin. Toll.</p>
<p>Gesanglich ist <strong>Nergal</strong> aber wirklich gut dabei und auch die anderen Bandmitglieder (ihr seht, auch hier gibt es quasi den Sänger und den Rest der Band) voll auf der Höhe. Sie spielen sich quer durch die letzten Alben, inklusive ihrem aktuellen Hauptwerk <em>&#8222;The Shit ov God&#8220;</em>. Die Kirche hat es aber auch nicht leicht mit dieser Band.</p>
<p><iframe title="BEHEMOTH - The Shit Ov God (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Tw346MDG_Ec?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun denn, Hyänen sind scheue Tiere, zuviele Menschen auf einem Haufen sind nie gut, auch wenn sie den eigenen Musikgeschmack teilen. Draußen hat es an diesem Tag glücklicherweise mal geregnet und die gute Luft entschädigt für das, was man gen Ende im E-Werk atmen durfte.</p>
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<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/unholy-trinity-live-koeln/">Unholy Trinity live &#8211; Köln sieht schwarz</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>WOLFSZEIT 2022 &#8211; ZURÜCK IN DEN WALD</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Merlin]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 28 Sep 2022 12:36:37 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange währt, wird... lang? Hier der ausführliche Bericht zum WOLFSZEIT 2022 von Merlin und Mich, viel Spaß! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2022-zurueck-in-den-wald/">WOLFSZEIT 2022 &#8211; ZURÜCK IN DEN WALD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Mich:</em> Der August neigt sich langsam seinem Ende zu, und mit ihm der Hochsommer des Jahres 2022. Und dennoch freuen wir uns – denn das bedeutet, dass das <strong>WOLFSZEIT</strong>-Festival bevorsteht! Und diesmal endlich wieder ganz ohne coronabedingte Einschränkungen, ganz ohne Ortswechsel und Maskenpflicht und Abstandsregeln. <strong>Ein ganz normales WOLFSZEIT</strong> im <strong>Crispendorfer Nadelwald</strong>, wie wir es zuletzt 2019 erleben durften! Wie? Es ist so trocken, aufgrund von extremer Brandgefahr sind jegliche Grills, Gaskocher und Konsorten am Campground verboten? <strong>Ach, verdammt.</strong> Na, was soll’s. Irgendwas ist immer. Los geht’s!</p>
<h2>Die traditionelle Einweihung</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41113" aria-describedby="caption-attachment-41113" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-41113 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-15.jpg 1450w" sizes="(max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41113" class="wp-caption-text">Was hier wohl vor sich geht? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Nach der Frühanreise am Mittwoch und <strong>einem Tag durchgehender Feierei auf Camp und Infield</strong> (kann ich nur empfehlen) beginnen dann die offiziellen Festlichkeiten mit der Tradition gewordenen <strong>schamanischen Einweihung des Geländes</strong>. Diese wird auch wieder durch den Schamanen <strong>VOENIX</strong> vollzogen, in diesem Jahr sogar in Zusammenarbeit mit einer Dame namens <strong>RUNENHEX</strong>. Ein Feueropfer gibt es für die anwesenden Naturgeister den Umständen entsprechend natürlich nicht, dafür aber ein Trankopfer. Es haben sich diesmal <strong>so viele Menschen um das Spektakel versammelt</strong>, dass es schwer ist, einen ordentlichen Platz zu kriegen, an dem man auch etwas sieht. Ich schmuggel mich also an den Schaulustigen vorbei und hocke mich in die allererste Reihe. Immerhin muss ich ja Bericht erstatten. <strong>Hihi</strong>.</p>
<h3>Was allerdings diesmal anders ist&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41112" aria-describedby="caption-attachment-41112" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41112 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Varg-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41112" class="wp-caption-text">FYLGJA in Aktion ©Crow</figcaption></figure>
<p>&#8230;und generell eine <strong>Weltneuheit</strong>: Zusätzlich zum Schamanenritual stehen auf einer kleinen Bühne <strong>VARG </strong>(in reduzierter Formation) und halten Trommeln und Akustikgitarren in den Händen. Denn es gibt zum Ritual gleich <strong>eine kleine Akustik-Live-Show der Wölfe </strong>dazu! Dafür wurden drei Songs ausgewählt – <em>&#8222;Fara Til Ránar&#8220;</em>, <em>&#8222;Auf Die Götter&#8220;</em> und <em>&#8222;Zeichen&#8220;</em>&nbsp;– die kurzerhand zu Akustikliedern umgeformt wurden und nun zum ersten Mal als solche vor Publikum präsentiert werden. Die <strong>Hauptstimme</strong> übernimmt dabei <strong>FYLGJA</strong> (die seit dem letzten Album Teil der Band ist), während Sänger <strong>FREKI</strong> sie in einigen Parts mit düsteren Vocals unterstützt. Währenddessen und noch weit über das Konzert hinaus ist es auch diesmal wieder den Zuschauern möglich, das Horn zu heben und vor den Anwesenden laut <strong>eine Ansprache an die Götter</strong> (oder einfach nur einen epischen Trinkspruch) zu Besten zu geben.</p>
<p>Nach der Einweihung wird dann der Dancefloor eröffnet, und <a href="https://www.crow.n-metal.de/"><strong>DJ CROW</strong></a>&nbsp;<span style="color: #800000;"><em>(der außerdem fast alle Fotos in diesem Bericht geschossen hat, bester Mann!)</em> </span>beehrt uns wie jedes Jahr mit einer <strong>Pagan-Metal-Party</strong>, die keine Kehle trocken und kein Bein lange im Ruhezustand verharren lässt. <strong>So darf ein Festival gerne beginnen!</strong></p>
<h2>ALLER ANFANG IST SCHWÜL</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41086" aria-describedby="caption-attachment-41086" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41086 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Groza-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41086" class="wp-caption-text">Da schien die Sonne noch: GROZA ©Crow</figcaption></figure>
<p>Am Freitag eröffnen die bayrischen Black-Metaller <strong>GROZA</strong> das Feld. Mit <strong>schwarz verhängten Gesichtern und Yggdrasil-Scheiben</strong> an den Mikrofonständern stehen sie auf der Bühne und erzählen musikalische Geschichten von Nihilismus und Misanthropie. Während der Anfang des Konzerts noch vergleichsweise langsamer und atmosphärischer ausfällt, so legt man doch im Laufe des Sets einen ordentlichen Zahn zu. Im letzten Viertel finde ich mich in einem <strong>Gewitter aus Blast Beats</strong> wieder, das einfach nicht aufzuhören wollen scheint. Ein gutes Konzert, welches mich aber bestimmt noch mehr hätte abholen können, wenn es bei weniger schwülem Wetter stattgefunden hätte und vom Mond statt von der Sonne beschienen worden wäre. Aber dieses Statement wäre bestimmt für 80% der Gruppen auf einem solchen Festival gültig – und <strong>man kann nun mal nicht alle bei Nacht spielen lassen.</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41087" aria-describedby="caption-attachment-41087" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41087 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Aeera-11.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41087" class="wp-caption-text">Eine neue Ä(E)RA ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Die zweite Band des Tages geben heute die Schwarzmetaller von <strong>ÄERA</strong>. Das &#8222;Schwarz&#8220;metaller ist dabei durchaus wörtlich zu nehmen &#8211; stehen Gitarrist, Bassist und Sänger doch in schlichten schwarzen Tank Tops auf der Bühne. Nur der Schlagzeuger hebt sich davon ab mit seinem schicken weißen Hemd. <strong>ÄERA</strong> existieren erst seit 2019, haben aber in den vergangenen drei Jahren bereits ein <strong>full-length-Album</strong>, eine <strong>EP</strong> sowie eine einzelne <strong>Single</strong> veröffentlicht. Ihre Musik lässt sich dem Genre <strong>Atmospheric-Black-Metal</strong> unterordnen, wobei man sagen muss, dass sie in weiten Teilen sehr ruhig und unaufgeregt daher kommt. Selbst die schnelleren Passagen wirken auf mich mehr schöngeistig als rotzig, wobei der Gesang schon recht böse klingt. Nur sieht der ungeschminkte Sänger einfach kein bisschen böse aus.</p>
<p>Obgleich er auf Deutsch singt, verstehe ich kaum etwas vom Text. Aber das ist gar nicht der Punkt. Weder rein musikalisch noch von der Bühnenpräsenz her können mich <strong>ÄERA</strong> so recht überzeugen. Die Songs klingen <strong>technisch absolut sauber</strong>, Sänger und Musiker treffen jeweils die Töne, aber mir hat das Ganze einfach zu wenig Kanten. Es fehlen die aufrüttelnden Momente, der Fluss der Töne ist gleichförmig statt mitreißend und so fließen die Melodien einfach an mir vorbei, statt mich zu bewegen. Meine Begleiter versuchen sich an einer Problemanalyse: &#8222;Die können ihre Instrumente einfach zu gut spielen!&#8220; <strong>&#8222;Das ist Black Metal, der sich nicht traut.&#8220;</strong> Und ich muss sagen: Das klingt erstaunlich glaubwürdig.</p>
<h2>Ragnarök und Wolfszeit</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41088" aria-describedby="caption-attachment-41088" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41088 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finsterforst-14.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41088" class="wp-caption-text">FINSTERFORST oder auch: das gute alte Karohemd ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> FINSTERFORST</strong> begrüßen mich nach altbekannter Manier kompromisslos mit einer <strong>gewaltigen Soundmauer</strong>. Massive Töne dröhnen durch das schöne Nadelgeäst und lassen Borken wie Kronen erzittern – <strong>der mächtige Schwarzwald ist in Crispendorf angekommen</strong>. Zu Beginn gibt’s gleich mal den Song, der den damaligen Übergang der Band von lustigem, fröhlichen Folk Metal zu der Naturgewalt einer Musikkapelle markiert, die <strong>FINSTERFORST</strong> in heutigen Zeiten darstellen: <em>&#8222;Nichts Als Asche&#8220;</em> holt mich zurück in&#8217;s Jahr 2012. Zu dem Moment, in dem ich die &#8222;Rastlos&#8220;-CD zum ersten Mal vor Augen hatte, und mich schon das Coverbild in ferne Welten entführte, noch bevor die ersten Takte erklangen. Sänger <strong>OLI</strong> scheut sich heute absolut nicht davor, von der Bühne zu steigen und das Fußvolk nach allen Regeln der Kunst zu animieren. Und das mit Erfolg! Abgesehen davon, dass er dabei <strong>zweimal über eine Monitorbox stolpert</strong> (nüchtern?), klappt soweit alles ganz gut.</p>
<p>Zwischen den Songs gibt&#8217;s dann noch eine Entschuldigung dafür, dass beim Konzert vor drei Jahren besagter Sänger das Festival gleich ein paar Mal mit &#8222;<strong>RAGNARÖK!&#8220;</strong>&nbsp;angesprochen hat – er sei damals nicht betrunken gewesen, sondern einfach nur etwas neben der Spur. Er habe damals gerade zwei Wochen seine Abschlussarbeit fertig gehabt und zudem zuhause ein Kind von gerade mal einem halben Jahr.</p>
<p>Die heutige Liedauswahl beinhaltet genau vier Songs, die <strong>im Durchschnitt jeweils über zehn Minuten lang</strong> sind. Etwas anderes hätte ich auch gar nicht erwartet. Am Ende des Dritten dann die Ansage: &#8222;<strong>RAGNARÖK</strong>! Ach verdammt&#8230; <strong>WOLFSZEIT</strong> mein ich!&#8220; Ich freu mich.</p>
<h2>Das neueste Fieber</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41090" aria-describedby="caption-attachment-41090" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41090 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-10.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41090" class="wp-caption-text">Ein unbekannter Soldat von KANONENFIEBER ©Crow</figcaption></figure>
<p>Ich habe das Gefühl, so ziemlich jeder Mensch hier möchte <strong>KANONENFIEBER</strong> sehen. Überall auf dem Campground wimmelt es von <strong>orangefarbenen T-Shirts</strong>. Ich selber bin gespannt, was der neueste Schrei der deutschsprachigen Death-/Black-Metal-Szene so hergeben wird. Mein erster Eindruck, gemischt mit dem Regen, der langsam anfängt sich unters gute Wetter zu rühren, ist jedoch eher negativer Natur. Die Kriegsuniformen und schwarzen Ganzgesichtsmasken, der Gleichschritt zum Takt, der Stacheldraht und die Maschinengewehrposen auf der Bühne <strong>wirken auf mich doch recht albern</strong>. Auch der Moment, in dem der Sänger plötzlich vorm Mikrofon in eine Pfeife bläst, erzeugt irgendwie nur Fremdscham in mir. Mit Kriegsästhetik im Metal konnte ich noch nie besonders viel anfangen, und so ist es kein Wunder, dass mir gerade diese übertriebene Aufmachung zuwider ist.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41089" aria-describedby="caption-attachment-41089" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41089 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Kanonenfieber-11.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41089" class="wp-caption-text">Ist das touch? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Aber ich bin doch wegen der Musik hier! Während ich finde, dass die Studioaufnahmen teilweise an Bands wie <strong>AGRYPNIE</strong> erinnern, habe ich das Gefühl live überhaupt nicht. Der Sound scheint auch etwas sanfter abgemischt als auf Platte. Das schont die Ohren zwar etwas, möchte dafür aber nicht so wirklich Mark und Bein durchdringen. Gut klingen tut’s aber auf jeden Fall, und diese Live-Besatzung hat auch definitiv etwas drauf. Auffällig: Der Drummer ist <strong>Linkshänder</strong> und der eine Gitarrist hat eine Klampfe in mattem Chrom-Lila, die irgendwie so gar nicht ins Bühnenbild passen will. <strong>Fazit: Musik gut. Aufmachung doof.</strong></p>
<h2>Calling The Rain</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41091" aria-describedby="caption-attachment-41091" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41091 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-13.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41091" class="wp-caption-text">Da lächelt er: MATTHIAS von HARAKIRI FOR THE SKY ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Wie hätte es anders sein können: Es regnet. Großartig. Das <strong>WOLFSZEIT-FESTIVAL</strong> hat das schlechte Wetter irgendwie echt gepachtet. Aber noch nieselt es nur und so wage ich mich in meiner Regenjacke mittig vor die Bühne, um nicht nur den vollen Sound um die Ohren gedröhnt zu bekommen, sondern auch einen möglichst guten Blick auf <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> zu haben. Denn die<strong> Österreicher</strong> haben in Sachen <strong>Bühnendeko</strong> ordentlich aufgerüstet (nur haben wir es natürlich verpennt, ein Foto davon zu machen).<strong><em><br />
</em></strong></p>
<p>Darüber hinaus fängt das Konzert auch gleich richtig stark an mit <em>&#8222;Sing for the Damage we&#8217;ve done&#8220;</em>, dem zweiten Track ihres neusten Albums &#8222;Mære&#8220;. Kein Geringerer als <strong>NEIGE</strong>, der Sänger von <strong>ALCEST</strong>, ist mit <strong>Guest Vocals</strong> in diesem Song vertreten! &#8230;leider kommt sein Gesang hier und heute aber nur vom Band. Als zweites Lied geben <strong>HARAKIRI</strong> <em>&#8222;Stillborn&#8220;</em> vom Album &#8222;Arson&#8220; zum Besten. Und während ich beim dritten Song (dessen Titel mir partout nicht einfällt!) ob des schlechten Wetters bereits das Zittern anfange, hastet Sänger <strong>J.J.</strong> mal wieder <strong>rastlos über die Bühne</strong>. Der hat einfach keine Ruhe.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41092" aria-describedby="caption-attachment-41092" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41092 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Harakiri-for-the-Sky-7.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41092" class="wp-caption-text">Gleich dropt er das Mic: Sänger J.J. ©Crow</figcaption></figure>
<p><strong>MATTHIAS</strong> dagegen steht wie immer <strong>ganz cool hinter seiner Gitarre</strong> und lässt hin und wieder die langen Haare fliegen. <strong>HARAKIRI</strong> <strong>FOR THE SKY</strong> bieten zwar keine ausgefallene Bühnenshow, aber mangelnde <strong>Energie</strong> kann man ihnen jedenfalls nicht vorwerfen. Des weiteren bin ich ein großer Fan der Songauswahl: <em>&#8222;Us Against December Skies&#8220;</em> als viertes Lied und dann endlich <strong>mein geliebtes <em>&#8222;Fire, Walk With Me&#8220;</em></strong>.</p>
<p>Den darauf folgenden Track <em>&#8222;Calling The Rain&#8220;</em> hätte es allerdings nicht unbedingt gebraucht &#8211; regnet es doch die ganze Zeit schon. Das zu Beginn des Songs eingespielte Prasseln wirkt auf mich wie <strong>ein Hohn angesichts des realen Prasselns der Wassertropfen</strong>, die gerade beständig und in großer Zahl auf die <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besucher niedergehen. Langsam merke ich, dass meine Regenjacke an Dichtigkeit nachlässt. Höchste Zeit, sich irgendwo unterzustellen! Aber den letzten Song packe ich jetzt auch noch. Es handelt sich dabei um ein <strong>PLACEBO-Cover</strong>: <em>&#8222;Song To Say Goodbye&#8220;</em>. Mit welchem Lied hätten <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> sich würdiger und zugleich würdigender verabschieden können!</p>
<h2>At Satan&#8217;s service since 1989</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41094" aria-describedby="caption-attachment-41094" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41094 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-13.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41094" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST saugen die Seelen der Zuschauer förmlich in sich auf ©Crow</figcaption></figure>
<p>Es ist echt verflucht mit dem Wetter: Gerade erst hatte der Regen aufgehört, da fängt er auch schon wieder an. Wenigstens habe ich mich nach dem Auftritt von <strong>HARAKIRI</strong> mit warmen Klamotten und einem Regenschirm eindecken können. Inzwischen ist es dunkel geworden über der Lichtung und es schlägt die Stunde von <strong>ROTTING CHRIST</strong>. Wer die Band nicht kennt, für den zitiere ich an dieser Stelle ihren Bandcamp-Eintrag: &#8222;At Satan&#8217;s service since 1989.&#8220; Damit ist quasi alles gesagt.</p>
<p>Oder doch nicht? Festzuhalten bleibt, <strong>ROTTING CHRIST</strong> spielen melodischen, düsteren Metal. Die Themen: Okkultismus, Mythen und natürlich Satanismus. Der Platz vor der Bühne ist gut gefüllt, es herrscht beinahe Partystimmung. Gitarrist und Bassist der Band aus <strong>Athen</strong> lassen die Haare kreisen. Sänger <strong>SAKIS</strong> motiviert derweil die Menge: &#8222;Hey! Hey!&#8220; Die Interaktion mit den Zuschauern stimmt auf jeden Fall. <strong>ROTTING CHRIST</strong> verbreiten trotz der düsteren Songs einfach richtig gute Laune. Sie spielen und schreien gegen den anhaltenden Regen an, <strong>als wollten sie die Sintflut stoppen</strong>. Die Band hat aber nicht nur mächtig Spaß an ihrem Auftritt, sondern liefert auch rein musikalisch ab &#8211; routiniert und ordentlich, aber zugleich rau und räudig. Ich glaube, genau dieser Spagat hebt das Konzert für mich so hervor.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41093" aria-describedby="caption-attachment-41093" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41093 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Rotting-Christ-11.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41093" class="wp-caption-text">SAKIS von ROTTING CHRIST in seinem Element ©Crow</figcaption></figure>
<p>Auch die Lautstärke soll nicht unerwähnt bleiben! Der <strong>Tonmann scheint nochmal ordentlich aufgedreht zu haben</strong> und so fährt einem der Sound durch Mark und Bein. Das war bei den ersten Bands des Tages noch ganz anders. Aber zurück zu <strong>ROTTING CHRIST</strong>. Es ist das erste Mal, dass ich die <strong>Griechen</strong> live erlebe, und wie alle guten Auftritte geht auch dieser viel zu schnell zu Ende. <strong>SAKIS</strong> ruft noch ein paar Abschiedsworte ins Publikum (&#8222;Dankeschön Deutschland, auf Wiedersehen!&#8220;) und dann ist die Party auch schon vorbei. Selbiges kann man vom Regen leider nicht behaupten. Ein Glück, dass die <strong>WOLFSZEIT-Crew</strong> bereits heute damit angefangen hat, <strong>Stroh auf das Infield zu kippen!</strong></p>
<h2>&#8222;Der Teufel! Fuck! Deutschland!&#8220;</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41096" aria-describedby="caption-attachment-41096" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41096 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-5.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41096" class="wp-caption-text">Live aus dem Dungeon: BELPHEGOR ©Crow</figcaption></figure>
<p>Es ist Zeit für die <strong>fürchterlichsten Fürsten der Finsternis</strong>, die dieser Abend sehen wird. Es ist Zeit für <strong>BELPHEGOR</strong>! Unfassbare 30 Jahre lang ist die Band mittlerweile aktiv und auch auf dem <strong>WOLFSZEIT</strong> sind sie nicht das erste Mal zu Gast. Corona hin oder her, waren die <strong>Österreicher</strong> doch nie von der Bühne wegzudenken &#8211; so gaben sie sich beispielsweise <strong>2020 in Torgau</strong> die Ehre. Auch damals war das Wetter beschissen (und das ist noch nett ausgedrückt!), aber <strong>BELPHEGOR</strong> haben schon gezeigt, dass sie sich weder von Kälte noch von Nässe sonderlich beindrucken lassen. Also auf geht&#8217;s!</p>
<p>Das Bühnenbild ist mit Abstand das aufwändigste des heutigen Tages: Ein überdimensionales Bandbanner, <strong>Feuerschalen, Knochen und Totenköpfe</strong> sowie zwei übermannshohe umgedrehte Kreuze zieren das Podium und matchen damit perfekt die Gruselvisagen der Musiker. Das blutverschmierte, leichenblasse Antlitz vom Sänger wird ergänzt durch weiße Kontaktlinsen. Da machst du Auge! Durch die Schminke und die Bühnengestaltung im Kombination mit dem gnadenlosen musikalischen Geschmetter kommt schon eine gewisse <strong>Horroratmosphäre</strong> auf. <strong>BELPHEGOR</strong> geben unter anderem <em>&#8222;Totentanz &#8211; Dance Macabre&#8220;</em> zum Besten, während die Menschen vor der Bühne mit nassen Haaren und Plastikplanen die bitterböse Show genießen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41095" aria-describedby="caption-attachment-41095" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Belphegor-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41095" class="wp-caption-text">Warum denn so ernst? ©Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Sache blicke ich bei <strong>BELPHEGOR</strong> aber nach wie vor nicht, und das sind die Ansagen des Sängers. Das &#8222;Wolfszeit! Wolfszeeeiiit!&#8220; verstehe ich ja noch. Aber warum zur Hölle muss er ständig &#8222;Deutschland!&#8220; brüllen? Würde die Band vom anderen Ende der Erdkugel kommen und verdammt selten, oder gar zum ersten Mal hier auftreten, würde ich es ja verstehen. Aber <strong>BELPHEGOR</strong> kommen aus Österreich&#8230; naja, egal. Die Ansagen sind sowieso recht zusammenhangslos. So stößt der Sänger unvermittelt folgende Wörter direkt hintereinander aus, ich zitiere: &#8222;Der Teufel! Fuck! Deutschland!&#8220; <strong>Keine weiteren Fragen, Euer Ehren.</strong> Insgesamt liefern die <strong>Salzburger</strong> aber eine verdammt geile Show mit <strong>brachial-böser Musik</strong>.</p>
<h2>Die Trolle sind zurück</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41098" aria-describedby="caption-attachment-41098" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41098 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Finntroll-16.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41098" class="wp-caption-text">Das mMn beste Foto des ganzen Festivals zeigt einen FINNTROLL ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Als erster Headliner stehen <strong>FINNTROLL</strong>&nbsp;an. Das <strong>Urgestein der Folk-Metal-Szene</strong> beehrt uns heute mit einer bunt gemischten Setlist aus verschiedensten Stadien ihres Schaffens. Interessant ist dabei, wie sehr sich die Songs der neuesten Platte &#8222;Vredesvävd&#8220; musikalisch mit den ersten paar Alben in eine Schublade stecken lassen. Eine Tatsache, die auch vom Sänger erwähnt wird, als er einen älteren Song des Albums &#8222;Jaktens Tid&#8220; ansagt – bevor ihn seine Kollegen darauf aufmerksam machen, <strong>dass dieser von der Setlist gestrichen wurde</strong>. Stattdessen spielen die Trolle einen neueren Song an, der aber &#8211; so die Worte des Fronters &#8211; sehr &#8222;Jaktens Tid&#8220;-like sei.</p>
<p>Der Bühnensound sitzt ordentlich, der Regen ist mittlerweile weg, mein Gehirn aber leider auch. Die Müdigkeit zerrt so hart an mir, dass ich ganze <strong>dreimal in Sekundenschlaf</strong> verfalle, und nur dadurch aufwache, dass mein Körper mich reflexartig daran hindert, einfach nach hinten umzukippen. Nichts für ungut, <strong>FINNTROLL</strong>. Ich liebe euch. Aber ich glaube, <strong>ich muss jetzt schlafen gehen</strong>.</p>
<p><em>Merlin:</em> Und während die Party in vielen Camps jetzt erst so richtig beginnt, schleiche ich mich über die <strong>zappendustere Teer-Allee</strong> hin zu Campingplatz B. Hätte man die wenigen Straßenlaternen entlang des Weges nicht noch ein bisschen leuchten lassen können? Im Stockfinstern läuft man leider nicht selten Gefahr, mit dem genauso <strong>sichtblinden, teilweise torkelnden Gegenverkehr</strong> zu kollidieren&#8230;</p>
<h2>WOLKEN ÜBER CRISPENDORF</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41099" aria-describedby="caption-attachment-41099" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41099 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Maerer-8.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41099" class="wp-caption-text">MÆRER Loide! ©Crow</figcaption></figure>
<p><strong>Frisches Blut</strong> eröffnet den Samstag des diesjährigen <strong>WOLFSZEIT-FESTIVALS</strong>. Die Mitglieder von <strong>MÆRER</strong> sind aus <strong>Halle und Leipzig</strong> angereist, um den schaulustigen Schwarzmetallern auf dem Infield die Müdigkeit aus den zerknautschten Visagen zu pusten. Wenigstens nehme ich das an, bevor das Konzert losgeht. Aber im Verlaufe des Gigs muss ich feststellen, dass <strong>MÆRER</strong> selbst eher so <strong>von der gemütlichen Sorte</strong> sind &#8211; oder zumindest ihre Musik. Schon das Bühnenbild ist sehr minimalistisch gehalten: Jeweils ein Aufsteller mit Logobanner links und rechts, dazu ein mittelgroßes Banner mit Schriftzug im Hintergrund. Auch outfittechnisch sind die fünf Musiker eher unaufgeregt unterwegs, tragen sehr schlichte, schwarze Klamotten und keine Schminke. Allein das strahlend weiße Instrument des Bassisten sticht heraus. <strong>Hab ich eigentlich erwähnt, dass es schon wieder regnet?</strong></p>
<p>Obgleich <strong>MÆRER</strong> bereits seit 2019 musikalisch aktiv sind, kam in diesem Jahr ihre <strong>erste EP</strong> auf den Markt. Damit erübrigt sich auch die Frage, was sie wohl live spielen werden. &#8222;Am Anfang&#8220; heißt das Album, das sich in vier Tracks untergliedert: <em>&#8222;I/IV &#8211; Vom Ende&#8220;</em>, <em>&#8222;II/IV &#8211; Jener Zeiten&#8220;</em>, <em>&#8222;III/IV &#8211; Verfasstes Leiden&#8220;</em> und schließlich <em>&#8222;IV/IV &#8211; Im Buche die letzten Zeilen&#8220;</em>. Auf mich wirken die Songs trotz einiger schneller Passagen überwiegend sehr ruhig. Zu den düsteren Klängen der Instrumente gesellt sich <strong>stark hallender Gesang</strong>. Das baut, vor allem in Kombination mit dem Regen, schon eine gewisse Atmosphäre auf. Mir persönlich passiert aber einfach zu wenig &#8211; musikalisch wie showtechnisch. Alles klingt wunderbar solide, aber <strong>es fesselt mich nicht</strong>, es bewegt mich nicht. Meinem Begleiter geht es da allerdings ganz anders &#8211; er nimmt sich vor, sobald er nach dem Festival wieder zuhause ankommt sogleich einen Tonträger von &#8222;Am Anfang&#8220; zu bestellen.</p>
<p>Auch wenn <strong>MÆRER</strong> mich nicht für sich begeistern konnten, so haben also andere Zuhörer durchaus Gefallen an ihnen gefunden. Der Sänger bedankt sich denn auch bei den im Regen stehenden Zuschauern und bei der <strong>WOLFSZEIT-Crew</strong>. <strong>Eine schöne Geste zum Ende des Auftakts.</strong></p>
<h2>Uffta-Uffta</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41100" aria-describedby="caption-attachment-41100" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41100 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-3.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41100" class="wp-caption-text">Wingardium Leviosa! ©Crow</figcaption></figure>
<p>Am 6. April diesen Jahres war meine Vorfreude auf das <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> nochmal signifikant gestiegen. An diesem Tag wurden nämlich <strong>TOTENWACHE</strong> für die diesjährige Ausgabe des Crispendorfer Black- und Pagan-Festivals bestätigt! Die <strong>Hamburger</strong> stellen definitiv <strong>eines meiner absoluten Highlights</strong> im Line-Up dar. Einzig der beständige Nieselregen trübt die Stimmung ein wenig. Auch wenn er natürlich besser zum rauen Black-Metal passt, als es eitel Sonnenschein getan hätte &#8211; ich hatte diesbezüglich schon Befürchtungen, als <strong>TOTENWACHE</strong> für 14:10 Uhr angekündigt wurden. Aber beim <strong>WOLFSZEIT</strong> konnte man sich die letzten Jahre auf das regnerische Wetter verlassen wie auf keinem anderen Festival, und so bekommen die Zuschauer selbst zur mittäglichen Spielzeit eine <strong>passende Atmosphäre</strong> serviert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41101" aria-describedby="caption-attachment-41101" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41101 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Totenwache-7.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41101" class="wp-caption-text">ANIMATRUM von TOTENWACHE ©Crow</figcaption></figure>
<p>Wüsste ich nicht um ihre norddeutsche Herkunft, ich würde denken, man hätte <strong>TOTENWACHE</strong> direkt aus dem Finnland der 90er Jahre importiert. Kalter, unwirscher Black-Metal, <strong>geprägt von Bands der zweiten Welle</strong>. Heißt: Heiserer, krächzender Gesang gepaart mit eingängigen Riffs und quasi durchgängigen Blast Beats, dazu Corpsepaint und schwarze Klamotte. <strong>Klassisch eben</strong>. &#8222;Es ist Zeit für eine Säuberung&#8220;, bellt Sänger <strong>Animatrum</strong> ins Mikrophon und kündigt damit den gleichnamigen Track an (befindlich auf der Split &#8222;Verbrannte Erde&#8220;). Ich werde langsam aber sicher unruhig unter meinem Regenschirm. Still und starr der Musik zu lauschen ist ja schön und gut, aber eigentlich will ich verdammt nochmal meine Haare schütteln&#8230; zum Beispiel zu <em>&#8222;Gloria Antichristi&#8220;</em>. <strong>TOTENWACHE</strong> ziehen trotz (oder wegen?) des grauen Himmels <strong>Zuhörer um Zuhörer</strong> vor die Bühne. Viele in Regenjacken und -ponchos, wenige wie ich mit Schirm. Und ganz ehrlich, mir wird das jetzt auch zu blöd. Also: Schirm zu, Regenjacke aus und Haare auf! Sollen sie doch nass werden. Wann, wenn nicht zu <strong>klirrend kaltem Schwarzmetall aus der Hauptstadt des Nieselregens</strong>.</p>
<p>Wer sich jetzt übrigens fragt, ob nicht doch noch irgendetwas Unvorhergesehenes passiert ist, den muss ich enttäuschen. <strong>TOTENWACHE</strong> spielen souverän und unaufgeregt ihr Set. Keine Eskapaden (weder auf noch vor der Bühne), kein Stromausfall (Spoiler: der trifft heute noch eine andere Band&#8230;), <strong>kein Blut, kein Tod, kein gar nix</strong>. Aber mir fehlt auch nichts. Die Band hat abgeliefert und als sich <strong>Animatrum</strong>&nbsp;mit dem gewohnten &#8222;Macht&#8217;s gut, ihr Idioten&#8220; von den Zuschauern verabschiedet, kann und will ich wieder einmal nicht glauben, dass die Spielzeit schon vorbei sein soll.</p>
<p><strong>FIMBUL 2020</strong>, <strong>DARK TROLL 2022</strong> und <strong>WOLFSZEIT 2022</strong> &#8211; dort habe ich <strong>TOTENWACHE</strong> nun erlebt. Also aller guten Dinge drei sein lassen? Ich denke gar nicht daran. Hey <strong>@RAGNARÖK FESTIVAL</strong>, ihr habt nicht zufällig für nächstes Jahr noch einen Slot frei?</p>
<h2>Ein Auftritt mit Hindernissen</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41134" aria-describedby="caption-attachment-41134" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41134 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Gernotshagen-5.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41134" class="wp-caption-text">Wallemähne: DAIMONICON von GERNOTSHAGEN ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em><strong> GERNOTSHAGEN</strong> spielen genau ein Lied, verabschieden sich, und das Konzert ist vorbei. Naja, nicht ganz. Irgendwas in der Elektronik oder Technik scheint sich verabschiedet zu haben &#8211;<br />
<em>Merlin:</em> Also ich habe mir sagen lassen, der Transporter von <strong>WATAIN</strong> sei übers Kabel gefahren&#8230;<br />
<em>Mich:</em> &#8230;und so ist erstmal für ganze zehn Minuten der Sound komplett weg. Zuerst will der Sänger ein paar Fotos zur Zeitüberbrückung schießen. Dank der ganzen <strong>Farbe in seinem Gesicht</strong> funktioniert die Face ID allerdings nicht mehr, so dass er sein Handy manuell entsperren muss. Dann fängt er irgendwann an, die Crowd mit <strong>Mitsingparts</strong> (ich glaube, es ist der Refrain von <em>&#8222;Dem Skirnir Zu Ehren&#8220;</em>) bei der Stange zu halten, was auch einigermaßen funktioniert. Zumindest mit denen, die den Text kennen. Im Anschluss gibt der Drummer noch ein Solo zum Besten, bis irgendwann die ganze Bühnenmaschinerie wieder läuft und <strong>GERNOTSHAGEN</strong> endlich ihre geballte Pagan-Power auf uns loslassen können. Dies teils atmosphäriger, teils aggressiver, und am Ende darf dann natürlich auch einen Vollversion des Trinklieds <em>&#8222;Dem Skirnir Zu Ehren&#8220;</em> nicht fehlen. Pünktlich zum allerletzten, verhallenden Ton bricht der Himmel entzwei und <strong>es überkommt die flüchtende Meute ein gewaltiger Regenschauer. </strong></p>
<h2>Rock’n’Roll und Regenschauer</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41104" aria-describedby="caption-attachment-41104" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41104 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Horn-10.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41104" class="wp-caption-text">Ein Mann, EinHORN ©Crow</figcaption></figure>
<p>Ein Regenschauer, der auch vor <strong>HORN</strong> keinen Halt macht. Gottseidank habe ich mit ein paar Freunden noch rechtzeitig reagiert und mir am Ende des <strong>GERNOTSHAGEN</strong>-Sets einen sicheren Platz auf einer <strong>trockenen Bank unter einem Regenschirm</strong> gesichert. Von hier aus sehen wir zwar nichts, hören aber alles. Und sind trocken. Im Gegensatz zu allen anderen Anwesenden. Neben Blast Beats und gelegentlichen ruhigen Momenten kristallisiert sich aus <strong>HORNs</strong> Musik besonders viel düsteres Rock’n’Roll-Feeling heraus. Und dann fällt mir ein, dass ich diese Band <strong>bereits vor drei Jahren</strong> an genau diesem Ort live erleben durfte. Da war das Wetter etwas besser.</p>
<p>Was allerdings heute gut ist, ist der Sound. Wieder mal ist er nicht zu aggressiv, so dass es für die Ohren ein noch ganz angenehmes Erlebnis ist (auch ohne Ohrenstöpsel). Was leider kaum bis zu unseren billigen Plätzen durchdringt, ist <strong>der Folk-Metal-Anteil der neueren Musikstücke</strong>. Aber das Ganze funktioniert auch erstaunlich gut ohne. Der Sänger glänzt mit unterschiedlichen Vocaltechniken, und auffällig sind auch die ungewöhnlichen Songtitel. Liednamen wie <em>&#8222;Pein Muss (Gerieben Als Korn)&#8220;</em> oder <em>&#8222;Alpenrekorder&#8220;</em>&nbsp;versetzen mich in einen Zustand akuter Verwirrung. Davon abgesehen trägt die Show eine gute <strong>Portion ordentlicher und ehrlicher Energie</strong>, die nur leider etwas von dem Scheißwetter gebremst wird.</p>
<h2>Zurück zu schwarzen Wurzeln</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41105" aria-describedby="caption-attachment-41105" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41105 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Black-Messiah-1.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41105" class="wp-caption-text">Ein Könner an der Geige: ZAGAN von BLACK MESSIAH ©Crow</figcaption></figure>
<p>Nach 30 Jahren Bandgeschichte haben <strong>BLACK MESSIAH</strong> für den heutigen Anlass sowohl ein Backdrop mit ihrem gaaaanz frühen Logo als auch <strong>ein paar Black-Metal-Songs gaaaanz früher Stunde</strong> ausgepackt. Das Material ist so underground, dass es nicht mal auf gängigen Streaming-Plattformen zu finden ist, und deshalb habe ich auch keine Ahnung, wie die ersten zwei Songs heißen. Erst nach einiger Zeit werden dann so langsam die modernen Klassiker ausgepackt. Tanzbare, geigenlastige Folk-Metal-Werke wie <em>&#8222;Der Ring Mit Dem Kreuz&#8220;</em>, <em>&#8222;Sauflied&#8220;</em> und natürlich <em>&#8222;Söldnerschwein&#8220;</em>&nbsp;erwecken die Tanzfläche wieder zum Leben. Von meiner Perspektive aus sieht das ziemlich lustig aus. Lauter <strong>Ganzkörper-Kapuzengestalten</strong>, die auf einem Haufen hin- und herwippen, sieht man nicht alle Tage. Kurioserweise hört der Regen genau bei <em>&#8222;Windloni&#8220;</em>&nbsp;– einem Lied über das Wetter &#8211; urplötzlich auf. Und verpisst sich ein für alle Mal. Danke, ihr Wettergötter!</p>
<p>Respekt geht raus an Sänger und Geigenspieler <strong>Zagan</strong>, der es nicht ein-, sondern zweimal schafft, <strong>während des Singens eine gerissene Geigenseite wieder neu aufzuziehen</strong>. Ein schwieriger Prozess, wie es mir als Laie scheint. Währenddessen übernimmt gekonnt der Keyboarder die wichtigsten Geigenparts. Eine weitere Portion Respekt geht außerdem raus an <strong>Erik</strong>, den Sohn des eben genannten Sängers. Er ersetzt heute den Bassisten, und steht zum allerersten Mal mit <strong>BLACK MESSIAH</strong> auf der Bühne. Weiter so!</p>
<h2>Das mörderische Schwert</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41107" aria-describedby="caption-attachment-41107" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41107 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-9.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41107" class="wp-caption-text">Beast in Black: JENS RYDÉN von THYRFING ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Merlin:</em> Als <strong>THYRFING</strong> anfangen zu spielen, geht hinter den Regenwolken gerade die Sonne unter und der graue Nebel über den Baumwipfeln ringsum hüllt die Lichtung in eine beinahe unwirkliche Atmosphäre. Genau die richtige Stimmung für die <strong>Viking-Metaller</strong>. <strong>THYRFING</strong>, das sind fünf Männer in schmuckloser Kleidung, die bis auf das Logobanner im Hintergrund keine Bühnendeko mitgebracht haben &#8211; es sei denn, man zählt die <strong>Bierflaschen</strong> mit. Aber die <strong>Schweden</strong> brauchen auch keinen Schnickschnack drumherum. Die Musik, die sie spielen, steht für sich. Vom Tonmann wurde außerdem der Sound im Vergleich zu den vorherigen Bands nochmal ordentlich hochgedreht. In Sachen Lautstärke wird den Zuhörern jetzt einiges mehr geboten als noch am Nachmittag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41106" aria-describedby="caption-attachment-41106" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41106 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Thyrfing-8.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41106" class="wp-caption-text">Ein moderner Wikinger ©Crow</figcaption></figure>
<p>In Sachen Wetter sind die Bands beim <strong>WOLFSZEIT</strong> aber weitestgehend gleichberechtigt. Konnten sich <strong>THYRFING </strong>in der ersten Hälfte ihres Konzerts noch über eine kurze Regenpause freuen, so fängt es dann doch wieder an, erst zaghaft, dann immer stärker. Die Musik mischt sich mit dem Prasseln der Tropfen und so <strong>verschwimmt der Sound</strong> für mich mehr und mehr zu einem Brei. Die eh schon locker stehende Menge vor der Bühne dünnt sich ob des Regens immer weiter aus. Sänger <strong>Jens Rydén</strong>&nbsp;will das aber nicht kampflos hinnehmen und motiviert die Verbliebenen: &#8222;HEY! HEY!&#8220; Dann hebt er sein Bier, es quillt schon aus der Flasche, und <strong>prostet dem Publikum zu</strong>. Die braunen langen Haare hängen ihm über die Schultern, strähnig vom Regen. Ich muss sagen, diese Optik unterstreicht die Thematik der Band &#8211; <strong>Jens Rydén</strong>&nbsp;könnte auch gut und gerne auf einem Drachenboot zur Fahrt ins Ungewisse blasen.</p>
<p>Die kampferprobten Nordmänner von <strong>THYRFING</strong> machen übrigens schon <strong>seit fast 30 Jahren</strong> Musik. In wechselnder Besetzung zwar, aber trotz einer längeren Schaffenspause zwischen 2013 und 2021 waren die Viking-Metaller bis jetzt nicht tot zu kriegen. Ihr letztes Album &#8222;Vanagandr&#8220; (aka Fenrir oder Fenris) hat im Gegenteil eine ausdrücklich positive Resonanz erfahren. Aber hier und heute auf dem <strong>WOLFSZEIT</strong> geben die Schweden nicht nur die neuen Songs, sondern auch <strong>altgediente Klassiker</strong> zum Besten. So zum Beispiel das 1999 erschienene <em>&#8222;Storms of Asgard&#8220;</em>, das durchaus episch daherkommt. Generell wohnt dem ganzen Auftritt von <strong>THYRFING</strong> eine nicht wegzudiskutierende <strong>Epik und Genialität</strong> bei. Durch und durch versiert an ihren Instrumenten, beeindrucken sie zudem mit einer Bühnenpräsenz, die ihresgleichen sucht. Und auch, wenn das Konzert mit nasskalter Witterung zu Ende geht: Die <strong>strahlende Begeisterung</strong> in den Gesichtern um mich herum vermag kein Regen abzuwaschen.</p>
<h2>Kerzen und Kutten</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41109" aria-describedby="caption-attachment-41109" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41109 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7-750x501.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-7.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41109" class="wp-caption-text">Es ist eine Sisyphusarbeit ©Crow</figcaption></figure>
<p>Kommen wir nun zu einer Band, die in der Vergangenheit eine wesentliche Umgestaltung erfahren hat: <strong>БАТЮШКА</strong>. 2015 gegründet und mit dem Album &#8222;Litourgiya&#8220; durch die Decke gegangen, hatte sich die Band nach einem Streit der beiden Gründerväter 2018 getrennt, um nunmehr einerseits als <strong>BATUSHKA</strong> und anderseits als <strong>БАТЮШКА</strong> aktiv zu sein. Ich muss zugeben: So ganz steige ich da nicht durch. Aber Fakt ist, im <strong>WOLFSZEIT</strong>-Line-Up steht <strong>БАТЮШКА</strong> und es sieht alles danach aus, dass die Zuschauer die gewohnte <strong>Black-Metal-Liturgie nach orthodoxem Vorbild</strong> zu erwarten haben &#8211; mit allem, was dazugehört.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41108" aria-describedby="caption-attachment-41108" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41108 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/БАТЮШКА-6.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41108" class="wp-caption-text">БАТЮШКА: die Segnung ©Crow</figcaption></figure>
<p>Auftritte von <strong>БАТЮШКА</strong> beginnen nämlich, so hat es Tradition, erstmal mit ca.<strong> einer halben Stunde Wartezeit</strong>. Das erklärt sich zum einen durch den Aufbau des in der Tat recht aufwändigen Bühnenbildes, aber vor allem damit, dass ein gutes Dutzend <strong>Kerzen</strong> auf dem Podest entzündet werden wollen. Bei dem Wetter momentan kann das ja heiter(!) werden. Aber schließlich hat der Mann in Mönchskutte seine Aufgabe erfolgreich abgeschlossen und <strong>БАТЮШКА</strong> können mit ihrem Konzert beginnen.</p>
<p>Dieses läuft wie immer streng nach <strong>Zeremoniell</strong> ab. Nichts wird hier dem Zufall überlassen. Die Liturgie wird ohne nennenswerte Pausen in einem Stück durchexerziert, auch rein musikalisch sind keine Ausreißer zu verzeichnen. Kein Transporter von <strong>WATAIN</strong>, der über&#8217;s Stromkabel fährt. Auf dem Infield ist es im Vergleich zu <strong>THYRFING&nbsp;</strong>noch einmal deutlich voller geworden. Die allermeisten <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besucher wollen die Metal-Messe von <strong>БАТЮШКА</strong> offensichtlich nicht verpassen. Oder campiert der ein oder andere hier vielleicht auch deshalb, um gleich bei <strong>WATAIN</strong> einen möglichst guten Platz zu erhaschen? Je näher man der Bühne kommt, desto mehr stauen sich die Menschen jedenfalls. <strong>Gruppenkuscheln</strong> hilft ja auch ganz gut gegen die unsäglichen Temperaturen.</p>
<h2>Feuer und kein Blut</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41110" aria-describedby="caption-attachment-41110" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41110 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-9.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41110" class="wp-caption-text">Der blanke Wahnsinn: WATAIN ©Crow</figcaption></figure>
<p><em>Mich:</em> Was mich genau bei <strong>WATAIN</strong> erwartet, weiß ich nicht. Alles, was ich weiß, ist, dass sie vor drei Jahren hier &#8217;ne ordentliche Sauerei (buchstäblich) sowohl im Backstage als auch auf der Bühne und in den vorderen Reihen des Publikums hinterlassen haben. Nämlich benutzen die Schweden für ihre Shows gerne mal <strong>den ein oder anderen Liter Schweineblut</strong>, der während ihrer Touren auch gerne mal die ein oder andere Woche in einem Fass gammeln gelassen wird. Zudem munkelt man, der Sänger lagere in jenem Fass über Nacht seine Bühnenkleidung. Ekelhaft. Diesmal bleibt die Stage aber gottseidank trocken. Dafür dauert es jedoch (nachdem die Band 45 Minuten Verspätung hat) keine zehn Sekunden, bis der Sänger eine <strong>brennende Fackel einfach mal so von der Bühne blindlings ins Publikum</strong> wirft. Ein &#8222;glücklicher&#8220; Besucher hebt sie auf und schwingt sie kurz über seinem Kopf, bis die Security eingreifen und der Gefahr ein Ende setzen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41111" aria-describedby="caption-attachment-41111" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41111 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13-750x1123.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/Watain-13.jpg 968w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41111" class="wp-caption-text">Lass Haare wehen! ©Crow</figcaption></figure>
<p>Eigentlich steht so ungefähr die ganze Bühne in Flammen. Neben Skulpturen aus (richtigen) Knochen ist sie geziert von Feuerschalen und anderen brennenden Ornamenten. Sänger und Basser halten auch gelegentlich mal zwischen und während den Songs ihre Hände schön ins Feuer rein. Ich hab’s ja verstanden, <strong>ihr nehmt es so richtig ernst mit dem Black Metal</strong>. Nebst all dem Getue aber zeigen <strong>WATAIN</strong> musikalisch, dass sie nicht umsonst die Position in der Szene belegen, die sie belegen. Ihre Performance ist schnell, aggressiv und dreckig, und man sieht den Musikern an, dass sie ordentlich Bock haben.</p>
<p>Auch ist der Sänger, so wird mir gesagt, heute ein gutes Stück gesprächiger als sonst und kommuniziert recht viel mit dem Publikum. Bevor er dann <strong>zum zweiten Mal schwungvoll eine brennende Fackel in der Menschenmasse versenkt</strong>. Es wird auch noch rituell mit einem langen Messer herumgefuchtelt und in den Feuern gestochert, bis die Band irgendwann einfach von der Bühne verschwindet und ein mehrminütiger Ambient-Track vom Tonband die Zuschauer im Ungewissen zurücklässt, ob <strong>WATAIN</strong> nochmal auftauchen oder eher nicht so. Es stellt sich heraus, dass letzteres der Fall ist, und damit endet das diesjährige <strong>WOLFSZEIT</strong> auf eine &#8230; interessante Note?</p>
<h2>DAS ENDE</h2>
<p>Leider endet es hier wirklich schon – die von vielen Anwesenden sehnlichst erwartete <strong>Aftershow-Party fällt einfach aus</strong>. Während man in den letzten zwei Jahren davon ausgehen konnte, dass dies COVID-bedingte Gründe hatte, so scheint dieser letzte Moment der Festival-Euphorie in diesem Jahr einfach <strong>kommentarlos unter dem Teppich verschwunden</strong> zu sein. Schade! Ich hatte mich sehr darauf gefreut, und mit mir ein Haufen Anderer, die nun sporadisch vom Infield ins Außen tropfen, als sie merken, dass da wohl tatsächlich nichts mehr kommt.</p>
<h2>Fazit?</h2>
<p><em>Merlin: </em>Zwei Wermutstropfen habe auch ich auf diesem ansonsten wirklich großartigen Festival zu verzeichnen. Da wäre vor allem die schon erwähnte <strong>Beleuchtungssituation</strong> nachts vom Infield rüber zu Campingplatz B. Auf einem mehrtägigen Festival hat nicht jeder Besucher immer und überall eine (Handy)Taschenlampe zur Verfügung. Und abgesehen von der durchaus realen Gefahr des Zusammenstoßens mit anderen Menschen ist die Straße außerdem gesäumt mit nicht wenigen <strong>Schlaglöchern</strong>, von denen Sturzgefahr ausgeht &#8211; für Nüchterne wie für Betrunkene. Darum bitte bitte bitte, beleuchtet in Zukunft diesen scheiß Weg! Danke &lt;3</p>
<p>Der zweite Punkt, verschmerzbar, aber schade, sind die billigen Einmal-Plastikbecher, in denen die Getränke ausgeschänkt wurden. Wo sind die schönen stabilen <strong>WOLFSZEIT-Becher</strong> hin, die es vor Corona mal gab? Vielleicht feiern sie ja nächstes Jahr ihr Comeback &#8211; ich würde mich riesig freuen.</p>
<p><em>Mich: </em>&#8230; außerdem wäre es &#8211; so denke ich &#8211; ganz cool, wenn die <strong>Autogrammstunden etwas größer aufgezogen</strong> wären, oder man zumindest die <strong>Informationen dazu</strong> (Zeitplan etc.) etwas offensichtlicher irgendwo einsehen könnte. Viele der Bands hatten bei ihrem Meet &amp; Greet quasi keine Besucher, während ich nicht nur einmal in eine überraschte Visage starrte, als ich jemanden danach fragte, ob er denn gerade bei seiner Lieblingsband am Autogrammstand gewesen sei.&nbsp;</p>
<p>Ansonsten – was soll ich sagen? <strong>Es war wie immer ein großartiges Fest!</strong> Nichts geht über Black und Pagan Metal im tiefsten Thüringer Wald! Großartige Location, großartige Bandauswahl, tolle Konzerte und ein unvergleichliches <strong>~<em>Ambiente~</em></strong>. Wie jedes Jahr kann ich nur den Blick nach vorne richten und mich darauf freuen, dieses einzigartige Event in der kommenden Sonnenumrundung ein weiteres Mal miterleben zu dürfen.</p>
<p><em>Merlin:</em> Ich kann mich <span style="color: #800000;">Mich</span> da nur anschließen. Es ist mir jedes Jahr wieder ein Fest, dem <strong>WOLFSZEIT-FESTIVAL</strong> beiwohnen zu dürfen. Danke an all die wunderbaren Menschen vor und hinter den Kulissen, <strong>danke MARVIN</strong>, und ein ganz besonderes Danke an dieser Stelle nochmal an den DJ und Fotografen <strong>CROW</strong>, der die Konzerte in faszinierenden Bildern für die Nachwelt festgehalten hat. Apropos faszinierende Bilder&#8230; war da nicht was mit einer Bimmelbahn? Eh, ja. Von unserer Fahrt mit <strong>CRISPI</strong> haben wir in diesem Jahr leider kein Foto gemacht.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_41136" aria-describedby="caption-attachment-41136" style="width: 290px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-41136 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-300x135.jpg" alt="" width="300" height="135" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-300x135.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-1024x461.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005-750x338.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2022/09/IMG-20220828-WA0005.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-41136" class="wp-caption-text">Dafür gibt&#8217;s ein Selfie von uns mit dem Met-Wolf.</figcaption></figure>
<p><em>Mich &amp; Merlin:</em> <strong>Cheers! Man sieht sich zur nächsten WOLFSZEIT!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2022-zurueck-in-den-wald/">WOLFSZEIT 2022 &#8211; ZURÜCK IN DEN WALD</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Knallhart #6 &#8211; Eure Metalnews der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 04 Jan 2019 10:45:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Arch Enemy]]></category>
		<category><![CDATA[Batushka]]></category>
		<category><![CDATA[bring me the horizon]]></category>
		<category><![CDATA[Children Of Bodom]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Was war denn da über Neujahr los?! Bei BATUSHKA herrscht böses Blut, ARCH ENEMY sehen sich dem wohl größten Shitstorm der Bandgeschichte ausgesetzt - aber wir haben auch gute Nachrichten für euch. Die und einen ganzen Berg an neuem Material aus allen Ecken der schwermetallischen Szene haben wir für euch herausgesucht. Mit von der Partie sind dieses Mal auch einige deutsche Projekte, schaut mal rein!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-6-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #6 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was gibt&#8217;s Neues im Kosmos der schwermetallischen Musik? Wir fassen für euch die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche zusammen &#8211; kurz und knapp, damit niemand was verpasst!</em></p>
<h1>Gossip &#8211; Der Klatsch der Woche</h1>
<h3>SUIDAKRA starten Crowdfunding-Aktion für 25jähriges Bandjubiläum</h3>
<p><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright wp-image-30672" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/NhGO4YQK_400x400-300x300.jpg" alt="" width="222" height="222" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/NhGO4YQK_400x400-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/NhGO4YQK_400x400-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/NhGO4YQK_400x400.jpg 400w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" />SUIDAKRA </strong>werden zu ihrem <strong>25-jährigen Bandjubiläum</strong> ein neues Album rausbringen &#8211; und die Fans können mitbestimmen! Die <strong>deutschen Celtic Metaller</strong> möchten die CD über <strong>Crowdfunding</strong> finanzieren, und jeder, der sich beteiligt, darf nicht nur finanziell dazu beitragen. Wer zum Beispiel 50 Euro beisteuert, darf aus einer Liste von Songs der ersten 5 <strong>SUIDAKRA</strong>-Alben seine <strong>Favoriten</strong> aussuchen &#8211; und die Songs werden dann für das Album neu aufgenommen. Weitere<strong> Goodies</strong>, wie Gadgets aus dem Studio von <strong>SUIDAKRA</strong>, sind auch mit drin. Die Kickstarter-Aktion geht noch bis zum<strong> 15. Januar</strong> &#8211; ihr findet sie <a href="https://www.kickstarter.com/projects/suidakra/suidakra-25th-anniversary-album?ref=discovery"><strong>HIER!</strong></a></p>
<p><em>~Moni</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<hr>
<h3>Schlammschlacht um Black Metal-Mysterium BATUSHKA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30662" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/17.Batushka.02-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/17.Batushka.02-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/17.Batushka.02-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/17.Batushka.02-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/17.Batushka.02-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/17.Batushka.02.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ärger im <strong>BATUSHKA</strong>-Lager: <strong>Sänger&nbsp;Bartłomiej Krysiuk</strong> und <strong>Gitarrist&nbsp;Krzysztof Drabikowski</strong> streiten sich seit Tagen darum, wer denn nun die <strong>Rechte</strong> an <strong>BATUSHKA</strong> hat. Der Gitarrist, der bis dato noch Kontrolle über den <strong>Instagram-Kanal</strong> der Band hatte, verkündete über diese Plattform den <strong>Rauswurf des Sängers</strong>. Später erschien auf der <strong>Facebookseite</strong> der Band wiederum das Statement, dass <strong>Gitarrist&nbsp;Drabikowski</strong> nicht länger Teil der Band sei.&nbsp;</p>
<p><strong>Drabikowski</strong> sieht die Rechte beim bisherigen Material von <strong>BATUSHKA</strong> bei sich. <strong>Sänger Krysiuk</strong> gestand ihm daraufhin die <strong>Schöpfung der Gitarrenparts</strong> zu, die <strong>Lyrics</strong> und das <strong>Album- und Livekonzept</strong> stamme allerdings von ihm. Aktuell scheint<strong> Gitarrist Drabikowski</strong> nur noch auf den Youtube-Kanal der Band Zugriff zu haben, über das er am 30.12.18 ein umfassendes Video veröffentlichte, in dem er über die Streitigkeiten innerhalb der Band sprach. Ob es nun bald<strong> 2 BATUSHKAs</strong> geben wird, das wird wohl die Zukunft zeigen.</p>
<hr>
<h3>Der Fall (von) Arch Enemy &#8211; ein Foto bewegt die Szene</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30671" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/arch-enemy-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/arch-enemy-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/arch-enemy-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/arch-enemy-1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Ein Foto &#8211; ein Blogeintrag &#8211; ein Shitstorm. So schnell ging&#8217;s zwischen den Jahren für <strong>ARCH ENEMY</strong>! Alles hatte angefangen mit einem harmlosen Konzertfoto, das der Fotograf&nbsp;<strong>J Salmeron</strong>&nbsp;bei einem Festival geschossen und auf Instagram hochgeladen hatte. <strong>ARCH ENEMY</strong>-Frontfrau <strong>Alissa White-Gluz</strong>&nbsp;teilte dieses Foto auf ihrem Account, genau wie das Klamottenlabel <strong>Thunderball Clothing</strong>, das <strong>White-Gluz</strong>&nbsp;ausstattet. Als der Fotograf das Label darauf freundlich aufmerksam machte und sie bat, ihn für sein Foto zu bezahlen oder 100€ an eine Stiftung zu spenden, da es ja zu Werbezwecken genutzt wurde, antwortete nicht etwa die Firma, sondern das Management von <strong>ARCH ENEMY</strong>&nbsp;in Form von Ex-Sängerin <strong>Angela Gossow</strong>. Die Publicity sei genug Bezahlung, und der Fotograf sei ab sofort von allen Konzerten der Band ausgeschlossen.</p>
<p><strong>Salmeron</strong>&nbsp;verfasste einen <a href="https://petapixel.com/2018/12/26/how-i-got-banned-from-photographing-the-band-arch-enemy/?fbclid=IwAR1TLIptjmdLIUQ9w2WH7RJFghA7an9hqs3C11nZyVJO4PrnvY1espncgOc"><strong>Blogartikel</strong></a>&nbsp;&#8211; und im Internet explodierte ein Shitstorm. Das von einer Person geführte Klamottenlabel entschuldigte sich, brach allerdings unter dem Druck des Shitstorms zusammen und verkündete auf Facebook seine Auflösung. Von&nbsp;<strong>Angela Gossow</strong>&nbsp;kam bis heute kein entschuldigendes Statement zu dem Vorfall. Eher wirft sie dem Fotografen vor, die Sache von langer Hand geplant zu haben. Für <strong>ARCH ENEMY</strong> hat der Shitstorm allerdings auch noch kein Ende gefunden: Viele Fans sind enttäuscht und machen ihrem Ärger über die sozialen Netzwerke Luft. Ein erster Post zur kommenden Tour wurde nach der Flut von Hasskommentaren gelöscht und erneut aufgesetzt, was dem Shitstorm jedoch keinen Abbruch tat. Hier findet ihr das komplette (aktuellste) Statement von <strong>Angela Gussow</strong>, das unter anderem auch das Statement des betroffenen Labels <strong>Thunderball Clothing</strong> enthält.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fangelagossowofficial%2Fposts%2F2459018140794046&amp;width=500" width="500" height="299" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><em>~Moni</em></p>
<hr>
<h3>MANOWAR finden Ersatz nach Kinderpornografieskandal</h3>
<p><strong>MANOWAR </strong>haben einen Gitarristen gefunden, der sie auf die <em>The Final Battle World Tour</em>&nbsp;begleiten wird: <strong>E.V. Martel. </strong>Bisher ist er, wenn überhaupt, in Insiderkreisen bekannt. Laut der Band ist er seit seiner Kindheit Metalhead und hat mehrere Jahre lang in der weltweit einzigen offiziellen <strong>MANOWAR</strong>-Tribute-Band gespielt. Praktisch für die Band: Damit kann er alle Songs schon längst auswendig. <strong>E.V. Martel</strong>&nbsp;löst <strong>Karl Logan</strong>&nbsp;an der Gitarre ab, der im letzten Herbst für einen Skandal gesorgt hat. Er sitzt wegen dem Besitz von Kinderpornografie im Gefängnis.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/post.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fmanowar%2Fposts%2F10156223344323517&amp;width=500" width="500" height="761" frameborder="0" scrolling="no"></iframe></p>
<p><em>~Moni</em></p>
<hr>
<h3>RAMMSTEIN planen 5 Musikvideos</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-30667" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rammstein-2017-1-300x169.jpg" alt="" width="300" height="169" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rammstein-2017-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rammstein-2017-1-750x422.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rammstein-2017-1.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Nachdem die Legenden der <strong>Neuen Deutschen Härte</strong> nun sowohl mit der Arbeit am neuen Album als auch ihrem <strong>Silvesterkonzert in Mexiko</strong> abgeschlossen haben, gab <strong>Gitarrist Richard Kruspe</strong> nun gegenüber dem&nbsp;<a href="https://www.kerrang.com/the-news/rammstein-will-release-five-music-videos-from-the-new-album/" target="_blank" rel="noopener">Kerrang!</a>&nbsp;Magazin bekannt, dass es wohl <strong>5 Musikvideos</strong> für die kommende Scheibe geben werde.&nbsp;</p>
<p><em>&#8222;Es sieht so aus, als würden wir dieses Mal wieder 5 Musikvideos veröffentlichen. Ich bin wirklich glücklich mit dem Album, obwohl sich ein Paar Sachen natürlich immer noch verändern können.&#8220;</em></p>
<p>Über die kommenden Shows zur großen und allerersten <strong>Europa-Stadiumtour</strong> sagte er Folgendes:&nbsp;</p>
<p><em>Es wird diese wirklich, wirklich große und <strong>super intensive Show</strong> werden. Es ist so lustig: Während des Aufnahmeprozesses waren wir 6 Typen in einer Band, die über jeden winzigen Snare-Hit <strong>diskutiert</strong> haben [&#8230;] Alles, worüber wir hätten streiten können, haben wir mitgenommen. Aber jetzt ist das vorbei. Ich bin sehr<strong> stolz</strong> auf das, was wir geschafft haben. Und diese Intensität hat unsere Songs tatsächlich noch besser gemacht.&#8220;</em></p>
<hr>
<h1>Heißer Scheiß in Planung!</h1>
<h3>HELLYEAH veröffentlichen Albumteaser &#8211; mit Vinnie Paul&#8217;s Drums</h3>
<p>Nach dem tragischen Tod von <strong>Vinnie Paul Abbott</strong> an einem vergrößerten Herzen im<strong> Juni 2018</strong> veröffentlicht seine Band<strong> HELLYEAH</strong> nun den <strong>endgültigen Trailer</strong> zum lange angekündigten <strong>neuen Album</strong> auf Facebook. Die Drumspuren auf dem neuen Album wurden allesamt noch von <strong>Vinnie Paul</strong> eingespielt, sind also sozusagen das letzte Vermächtnis des Bruders von Gitarrist&nbsp;<b>&#8222;Dimebag&#8220; Darrell Abbott</b>, mit dem er zusammen die Bands <strong>PANTERA</strong> und <strong>DAMAGEPLAN</strong> gründete. <strong>&#8222;Dimebag&#8220; Darrell</strong> wurde <strong>2004</strong> während einer Liveperformance erschossen.</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fhellyeahband%2Fvideos%2F614615502292537%2F&amp;show_text=0&amp;width=560" width="560" height="315" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
<hr>
<h3>Saitenhexer Sykes bringt neues Soloalbum raus</h3>
<p><b>John Sykes</b>,&nbsp;unter anderem bekannt von&nbsp;<b>TYGERS OF PAN TANG</b>,&nbsp;<b>THIN LIZZY</b>,&nbsp;<b>WHITESNAKE</b>,&nbsp;<b>BLUE MURDER</b>&nbsp;und&nbsp;<b>SYKES</b>, bringt sein erstes Soloalbum seit 19 Jahren heraus. Dieses sei zwar schon seit über 5 Jahren fertig gewesen.&nbsp;&nbsp;&#8222;Aber dann starb mein Manager. Mit ihm verlor ich jemanden, dem ich wirklich vertrauen konnte. Also habe ich die Scheibe auf Eis gelegt.&#8220; [<a href="http://www.blabbermouth.net/news/john-sykes-to-release-long-awaited-new-solo-album-this-year/">blabbermouth</a>] Die Scheibe soll Songs wie<em>&#8222;Dawning Of A Brand New Day&#8220;,&nbsp;&#8222;Believe In Yourself&#8220;,&nbsp;&#8222;My Guitar&#8220;</em>und<em>&#8222;Out Alive&#8220;&nbsp;</em>enthalten und besonders Fans von <strong>WHITESNAKE</strong> und <strong>BLUE MURDER</strong> zusagen.</p>
<p>Hier könnt ihr schon mal hineinlauschen, was da wohl kommen mag:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/U0Wo7u8EN3A?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>SOILWORK teasern nächstes Musikvideo an</h3>
<p>Lange dauert es nicht mehr, bis sich <strong>SOILWORK</strong>-Fans endlich über die neueste Scheibe&nbsp;<b>&#8222;Verkligheten&#8220;&nbsp;</b>freuen dürfen. Diese erscheint nächsten<strong> Freitag, den 11.01</strong>., und wird das <strong>11. Studioalbum</strong> der Band. Kurz vor Release gibt es jetzt für Fans noch den Teaser zum kommenden Musikvideo zu <em>&#8222;Witan&#8220;</em>, den ihr euch unten reinziehen könnt.<a href="https://media.nuclearblast.de/shoplanding/2019/Soilwork/verkligheten.html"><strong> HIER</strong></a> könnt ihr außerdem das neue Album vorbestellen.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/1xiMtx37vW0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>Trailer für kommendes ROTTING CHRIST-Album veröffentlicht</h3>
<p>Nach <strong>2 Singles</strong> gibt es jetzt für <strong>ROTTING CHRIST</strong>-Anhänger einen kompletten<strong> Trailer</strong> zur neuen Scheibe der Band. Das gute Stück soll <strong>&#8222;The Heretics&#8220;</strong> heißen und am<strong> 15.02.</strong> erscheinen. Zuvor waren bereits die beiden Songs <em>&#8222;Heaven and Hell and Fire&#8220;</em> sowie <em>&#8222;Fire, God and Fear&#8220;</em> veröffentlicht worden, die ihr <a href="https://www.youtube.com/channel/UCZ7jBi1TD0fvyC_gses45OQ"><strong>HIER</strong></a> anhören könnt. Laut den<strong> griechischen Extreme Metallern</strong> soll das kommende Album neue Maßstäbe setzen. Hier gibt es für euch schon mal <strong>Albumtrailer</strong> und das zukünftige<strong> Cover</strong> der Scheibe:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/gv2zFk-R2QQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-30664" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rottingchristhereticscd.jpg" alt="" width="638" height="638" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rottingchristhereticscd.jpg 638w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rottingchristhereticscd-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/01/rottingchristhereticscd-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 638px) 100vw, 638px" /></p>
<hr>
<h3>SABATON gehen ins Studio</h3>
<p>Power-Metaller aufgepasst! Die Skandinavier rund um <strong>Joakim Brodén</strong>&nbsp;bringen dieses Jahr ein neues Album raus! Die Aufnahmen laufen schon, haben sie in einem Silvestervideo verkündet. Nach <strong>&#8222;The Last Stand&#8220;</strong>&nbsp;von 2016 hat es ein bisschen länger gedauert, normalerweise bringen <strong>SABATON </strong>ihre Alben in einem Zwei-Jahres-Rhythmus raus. Laut Frontmann <strong>Brodén</strong>&nbsp;lag das an der letzten Tour.</p>
<p><em>„Diese Tournee hat uns fast überall hin geführt“</em>, erklärte er dem griechischen <em>TV WAR</em>.&nbsp;<em>„Zuvor spielten wir nicht so viel in Südamerika, Nordamerika und Asien. Damals hatten wir die Konzerte rechtzeitig hinter uns, um alle zwei Jahre ein Album machen zu könne. Jetzt, da wir unter anderem in Australien auftreten, verzögert es das ein wenig. Aber wir werden auch nicht eine Band sein, die sich acht Jahre für eine Platte Zeit lässt.“</em>&nbsp;&nbsp;</p>
<p>Die Videobotschaft könnt ihr hier nochmal gucken:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Q072AGbffQQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><em>~Moni</em></p>
<hr>
<h3>CHILDREN OF BODOM sprechen über neues Album &#8222;Hexed&#8220;</h3>
<p>Und auch<strong> CHILDREN OF BODOM</strong> lassen sich in Sachen<strong> Trailer</strong> nicht lumpen. Nachdem wir euch bereits <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-3-eure-metalnews-der-woche#rs-2565"><strong>vor Wochen</strong></a> den neuen Song <em>&#8222;Under Grass And Clover&#8220;</em> der neuen Scheibe <strong>&#8222;Hexed&#8220;</strong> vorstellen konnten, meldet sich nun <strong>Kopf der Band Alexi Laiho</strong> zu Wort, um über das kommende Album zu quatschen. So könnt ihr zum Beispiel herausfinden, woher der<strong> Titel</strong> und das <strong>Artwork</strong> des Albums rühren:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9pWTQpmuKzo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h1>Neues Ohrenfutter im Anmarsch!</h1>
<h3>SUICIDAL TENDENCIES veröffentliche neues Musikvideo</h3>
<p><strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>, die <strong>kalifornischen Hardcore-Urgesteine</strong>, haben ein neues Musikvideo veröffentlicht. Der dazugehörige Song <em>&#8222;All Kinda Crazy&#8220;</em> stammt vom neuesten Album &#8222;Still&nbsp;Cyco Punk After All These Years&#8220;, das im September letzten Jahres veröffentlicht worden war. Das Video enthält Material von über <strong>6 europäischen Shows</strong> der Band im vergangenen November. Hier könnt ihr gleich mal reinschauen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/zQuUBCienUo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>XIV DARK CENTURIES überraschen Fans mit neuem Video</h3>
<p>Die <strong>Thüringer Pagan Metaler XIV DARK CENTURIES</strong> haben zum Jahresende an ihre Fans gedacht und ihnen ein <strong>Musikvideo</strong> zum Song<em> &#8222;Skogafulka&#8220;</em> vom neuesten Album &#8222;Waldvolk&#8220; geschenkt. Das Video ist derzeit nur auf Facebook erhältlich &#8211; oder aber gleich hier:</p>
<p><iframe loading="lazy" style="border: none; overflow: hidden;" src="https://www.facebook.com/plugins/video.php?href=https%3A%2F%2Fwww.facebook.com%2Fxivdarkcenturies%2Fvideos%2F1297674023707821%2F&amp;show_text=0&amp;width=560" width="560" height="322" frameborder="0" scrolling="no" allowfullscreen="allowfullscreen"></iframe></p>
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<h3>Neuer Song feat. TRIVIUM-Sänger veröffentlicht</h3>
<p>Eine nette Überraschung für alle <strong>TRIVIUM</strong>-Fans: <strong>Sänger Matt Heafy</strong> hat zusammen mit<strong> Trey Xavier</strong> von <strong>IN VIRTUE</strong> einen neuen Song aufgenommen. Das gute Stück heißt <em>&#8222;We are decayed&#8220;</em> und wurde über das Musikmagazin &#8222;Gear Gods&#8220; veröffentlicht, bei dem <strong>Xavier</strong> selbst tätig ist. Hier könnt ihr mal lauschen, was die beiden so fabriziert haben:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/9yfvGAq1vBM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>MINAS MORGUL veröffentlichen neuen Song</h3>
<p>Die<strong> deutsche Black Metal Kombo MINAS MORGUL</strong>, die seit einer Weile von <strong>EQUILIBRIUM-Sänger Robse</strong> angeführt wird, hat nun den ersten Song in der neuen Formation herausgebracht. Der heißt <em>&#8222;Niedergang&#8220;</em> und ihr könnt gleich mal reinlauschen! Wie gefällt euch die &#8222;neue Ära&#8220; von <strong>MINAS MORGUL</strong>?</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/a7_tbsKBLIk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>Neuer (Pop-)Song von BRING ME THE HORIZON&nbsp;</h3>
<p><strong>BMTH</strong> haben nun scheinbar endgültig mit dem Kapitel <strong>&#8222;Metal&#8220;</strong> abgeschlossen. Das zumindest lässt ihre neueste Single <em>&#8222;Medicine&#8220;</em> vermuten, die nun kaum mehr <strong>Metalcore-Elemente</strong> enthält und eher dem <strong>Pop</strong> zugerechnet werden dürfte. Das Stück kommt vom neuen Album <strong>&#8222;Amo&#8220;</strong>, das am <strong>25. Januar</strong> erscheinen wird.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/MocF43ncu8I?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h1>Alle neuen Releases dieser Woche</h1>
 [<a href="https://silence-magazin.de/knallhart-6-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-6-eure-metalnews-der-woche">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-6-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #6 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 18 Apr 2018 07:22:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Übers Wetter, beste Atmosphäre und ein Ende ohne Schrecken: Wir ziehen Resümee über das Ragnarök 2018</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ein neues Jahr, ein neues Ragnarök!</strong> So, oder so ähnlich, war das doch in der nordischen Mythologie, oder? Quatsch, ich rede natürlich vom <strong>RAGNARÖK FESTIVAL 2018</strong>! Frühling, Sonne und eine Konzerthalle, in der man von beidem garantiert nichts mitbekommt – hier kommen die Einblicke von uns für euch!</p>
<h2>Ankommen, Bier aufmachen, Zelt aufbauen!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26818" aria-describedby="caption-attachment-26818" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26818" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg" alt="" height="284" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-206x300.jpg 206w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-702x1024.jpg 702w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2-750x1094.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4728-2.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26818" class="wp-caption-text">Sorgt dafür, dass der Pegel schon vor dem 1. Festivaltag stimmt: DJ SCHNAPSI&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26820" aria-describedby="caption-attachment-26820" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26820" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg" alt="" height="221" width="254" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-1024x888.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-300x260.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2-750x651.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_4857-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26820" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Entgegen soeben erwähnter Wetterangaben beginnt das Festivalerlebnis am Donnerstag erstmal mit<strong> Regen und Wolken</strong>. Diese lassen zwar gelegentlich den einen oder anderen Sonnenstrahl durch, das vorausgesagte<strong> „ab 17 Uhr solls nur noch geil werden“</strong> (Zitat Passant) bleibt allerdings eine&nbsp;<strong>Wunschvorstellung</strong>. Nach Zeltaufbau und dem einen oder anderen Bier zum Aufwärmen geht es dann <strong>ab zur Metal-Party mit DJ SCHNAPSI!</strong> Hier erwarten mich, wie auch schon letztes Jahr, viele<strong> betrunkene Menschen</strong> und eine gepflegte Auswahl an tanzbaren und mitgrölwürdigen <strong>Pagan- und Folk-Metal-Hits</strong> der letzten 20 Jahre. Eine <strong>Strip-Show</strong> scheint es auch irgendwann zu geben, diese verpasse ich allerdings (leider?).</p>
<p>Die Nacht war für mich leider <strong>wenig erholsam</strong>&nbsp;(an dieser Stelle würde ich gerne meinen Dank an die tollen kaputten Reißverschlüsse meines Zelts und die netten nächtlichen Minusgrade aussprechen). <strong>Steffi</strong> ergänzt: Diejenigen, die wie ich nicht die Lust verspürt haben, den nächtlichen <strong>Temperaturen</strong> zu fröhnen, haben natürlich wie jedes Jahr die Chance, einen Platz in der <strong>Schlafhalle</strong> zu ergattern. Obwohl dieses Jahr recht überfüllt, schläft man hier doch deutlich <strong>wärmer</strong> und ruhiger als auf dem Campingplatz. Es sei denn, du hast wie ich das Glück und um 4 Uhr morgens fällt ein <strong>Besoffener</strong> in dein Bett, weil er seins nicht mehr findet. Passiert! Nun aber fix in die Konzerthalle und den <strong><em>SILENCE</em>-Autogrammstand</strong> aufbauen. Bald beginnt schließlich die erste musikalische Einlage.</p>
<h2>Tag 1: Die Apokalypse naht</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26791" aria-describedby="caption-attachment-26791" style="width: 170px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26791" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg" alt="" height="277" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-666x1024.jpg 666w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2-750x1153.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5048-2.jpg 943w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26791" class="wp-caption-text">WOLVES DEN&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Den Startschuss geben <strong>WOLVES DEN</strong>! Und sie liefern trotz <strong>Opener-Slot</strong> bereits eine sehr überzeugende Show ab. Straighter Black Metal, sauber ausgeführt und sogar der Sound spielt um die Uhrzeit schon mit! Das Schlagzeug klingt ordentlich knackig – und der Sänger gibt auf der Bühne wie immer ein imposantes Bild ab, wie er mit seinen fast zwei Metern über die vorderen Reihen des Publikums emporragt. Leider scheinen noch nicht so viele motivierte Menschen wach zu sein &#8211; oder die Party mit <strong>DJ SCHNAPSI</strong> hatte für manche mehr Nachwirkungen als erwartet. Es bleibt bei einem recht kleinen Publikum und <strong>einer Handvoll erhobener Hände</strong> (hoho).</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26830" aria-describedby="caption-attachment-26830" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26830 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg" alt="" height="200" width="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5359.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26830" class="wp-caption-text">by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Währenddessen macht Steffi einen kleinen Ausflug auf das sonnige <strong>Festivalgelände</strong>. Wer schnell genug nach draußen eilt, kann jetzt das alljährliche <strong>Wikingerprügeln</strong> vor der Konzerthalle miterleben, das ich bisher leider immer verpasst habe. Zum Usus gehört auf dem Ragnarök nämlich auch ein <strong>Wikingerdorf</strong>, in dem sich gewandete Liebhaber der germanischen Lebensweise&nbsp;zusammentun und sich bei einigem Publikum ordentlich eins <strong>auf die Mütze</strong> geben. Eine nette <strong>Abwechslung</strong> zum &#8222;schnöden&#8220; Festivalalltag. Zurück zu <strong>Mich</strong>, der sich schon auf die nächste Band gefasst machen darf.</p>
<h2>AUF INS GETÜMMEL</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26792" aria-describedby="caption-attachment-26792" style="width: 161px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26792 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg" alt="" height="300" width="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-171x300.jpg 171w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-584x1024.jpg 584w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2-750x1315.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5195-2.jpg 827w" sizes="auto, (max-width: 171px) 100vw, 171px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26792" class="wp-caption-text">DAWN OF DISEASE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Bei <strong>DAWN OF DISEASE</strong> sieht es dann in jeder Hinsicht anders aus als bei ihren Vorgängern: Viele Besucher, die sich alle nicht zu Schade sind, die Mähne kreisen zu lassen. Sogar ein kleiner <strong>Moshpit</strong> bildet sich irgendwann. Sieht übrigens beides von den <strong>Tribünen</strong> der Halle sehr geil aus! Auch auf der Bühne herrschen Energie und Bewegung. Im Gegenzug war der Sound dann leider ein gutes Stück matschiger als bei <strong>WOLVES DEN</strong>. Zumindest von den Tribünen aus ist (besonders bei schnelleren Parts) relativ schwer rauszuhören, was eigentlich musikalisch gerade passiert. <strong>Spaß gehabt wird trotzdem!</strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26793" aria-describedby="caption-attachment-26793" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26793" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg" alt="" height="226" width="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-1008x1024.jpg 1008w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-295x300.jpg 295w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2-750x762.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_5505-2.jpg 1427w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26793" class="wp-caption-text">VANAHEIM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>VANAHEIM</strong> stehen als nächstes auf meiner Liste. Obwohl ich die Band <strong>zuvor nicht kannte</strong>, wissen sie sehr schnell zu überzeugen! Geboten wird melodienreicher Pagan Metal voller&nbsp; Kraft und Energie. Dazu neben Growls auch gelegentlicher <strong>Kehlkopfgesang</strong>, ein toller Bonuspunkt in Sachen Atmosphäre und Abwechslungsreichtum. Beim letzten Song&nbsp;<em>„Dwarven Chant“&nbsp;</em>wird das Publikum dann so richtig wach und es wird gesprungen, geheadbangt und gecircled was das Zeug hält.</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Mehr Melodien braucht die Welt!</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26794" aria-describedby="caption-attachment-26794" style="width: 243px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26794" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg" alt="" height="182" width="253" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-300x216.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-1024x737.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-750x540.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2-85x60.jpg 85w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6234-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 253px) 100vw, 253px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26794" class="wp-caption-text">Gefühlvolle Geigenatmosphäre bei SAOR&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26795" aria-describedby="caption-attachment-26795" style="width: 164px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26795" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg" alt="" height="272" width="174" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-192x300.jpg 192w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-656x1024.jpg 656w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2-750x1171.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6153-2.jpg 929w" sizes="auto, (max-width: 174px) 100vw, 174px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26795" class="wp-caption-text">Mastermind und SAOR-Sänger Andy Marshall&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>SAOR</strong> und <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> musste ich leider überspringen, deswegen überreiche ich die Feder an <strong>Steffi</strong>:</p>
<p>Auf meine persönliche <strong>SAOR</strong>-Premiere war ich besonders gespannt. Die Idee hinter <strong>Atmospheric Metal mit Folkelementen</strong> klingt in erster Linie zwar angenehm, aber nicht gerade kurzweilig &#8211; so ging es mir bisher auch mit <strong>SAOR-Platten</strong>. Live kommt dann glücklicherweise die Erlösung: Hier sehen wir fünf junge Kerle, die mit Spaß und Leidenschaft eine grandiose Atmosphäre kreieren.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26797" aria-describedby="caption-attachment-26797" style="width: 170px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26797 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg" alt="" height="300" width="180" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-180x300.jpg 180w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-614x1024.jpg 614w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1-750x1250.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/Unbenannt-1.jpg 870w" sizes="auto, (max-width: 180px) 100vw, 180px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26797" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So schaffen sie es, ihre durchschnittlich <strong>10-minütigen Songs</strong> qualitativ hochwertig und hervorragend abgemischt über, und auf die Bühne zu bringen.</p>
<p>Und was wäre die Liveshow einer Wikinger-themenbasierten <strong>Symphonic Metal</strong> Band ohne richtige <strong>Wikinger</strong>? Genau das scheinen sich zumindest die Kollegen von <strong>LEAVES&#8216; EYES</strong> gefragt zu haben. Von der Bühnenperformance mit den örtlich anwesenden<strong> Schaukämpfern</strong> mal abgesehen, zeigen die Jungs um <strong>ELINA SIIRALA</strong>&nbsp;hier 1A umgesetzten<strong> Symphonic Metal</strong> mit<strong> Paganeinflüssen</strong>. Der Gesang sitzt, sowohl bei&nbsp;<strong>ELINA</strong>&nbsp;als auch bei ihrem brüllenden Mitstreiter <strong>ALEXANDER KRULL</strong>, der der ganzen Geschichte nochmal ordentlich Power verleiht. Und das kommt von jemandem, dem sich bei diesem Genre normalerweise die Haare aufstellen. Man hat Ahnung von dem, was man&nbsp; hier schafft, und zeigt das ganz ungeniert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26796" aria-describedby="caption-attachment-26796" style="width: 637px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26796 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png" alt="" height="1024" width="647" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-647x1024.png 647w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-190x300.png 190w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792-750x1187.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6792.png 916w" sizes="auto, (max-width: 647px) 100vw, 647px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26796" class="wp-caption-text">LEAVES&#8216; EYES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Zeit für die ganz großen Jungs</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26798" aria-describedby="caption-attachment-26798" style="width: 187px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26798" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg" alt="" height="288" width="197" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-699x1024.jpg 699w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2-750x1098.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7030-2.jpg 990w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26798" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26799" aria-describedby="caption-attachment-26799" style="width: 263px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26799" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg" alt="" height="202" width="273" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-300x222.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-1024x759.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2-750x556.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_6950-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 273px) 100vw, 273px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26799" class="wp-caption-text">DARK TRANQUILLITY&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Gerade in Sachen Lichtshow gibt es anfangs beim Headliner <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> Probleme. Teilweise steht die Band <strong>komplett im Dunkeln</strong>. Schade, denn jedes Lied wird eigentlich von einer speziell dafür erstellten Videoshow begleitet, was ansonsten sehr gut funktioniert. Viele Menschen haben sich für das Konzert versammelt, und wieder mal darf ich von den Tribünen aus den Anblick der fliegenden Haarpracht hunderter motivierter Metaller genießen. Hat schon was. <strong>DARK TRANQUILLITY</strong> geben eine gute Mischung aus alten und neuen Songs zum Besten, mein Favorit darunter ist <em>„Lost To Apathy“, </em>den sie eigenen Angaben nach seit über zehn Jahren nicht mehr live gespielt haben.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26801" aria-describedby="caption-attachment-26801" style="width: 177px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26801 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg" alt="" height="300" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-187x300.jpg 187w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-640x1024.jpg 640w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2-750x1200.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7193-2.jpg 906w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26801" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Dann kommt endlich das Konzert, weswegen ich eigentlich in erster Linie zu diesem Festival wollte. <strong>EQUILIBRIUM</strong> spielen eine Special Show zum <strong>zehnjährigen</strong> <strong>Geburtstag von „Sagas“</strong>, ihrer zweiten Platte und zugleich einem meiner Lieblings-Metal-Alben. Zwar braucht der Sound ein bisschen, um reinzukommen. Aber spätestens als Ex-Sänger <strong>HELGE</strong> auf die Bühne kommt, “<em>Die Weide Und Der Fluss“</em> anstimmt und ihn dann mit <strong>ROBSE</strong> im Team zu Ende bringt, ist der Moment perfekt. Für mich persönlich das Highlight des Festivals, wenn nicht sogar meines bisherigen Jahres. Ich hatte mir viel von dieser einmaligen Show erwartet – und wurde keinesfalls enttäuscht!</p>
<p>So. <strong>Fanboy-Modus aus</strong>, einige nicht ganz so positive Dinge gibt es auch zu berichten: <strong>ROBSE</strong> vergisst den Text von <em>„Des Sängers Fluch“</em>, singt zweimal die gleiche Strophe und für den Rest des Liedes animiert er dann das Publikum. Ich frag mich, wie vielen es auffällt. Außerdem startet das Konzert wegen technischer Probleme ca. zehn Minuten zu spät, wodurch am Ende dann der 16-minütige Instrumental-Epos <em>„Mana“</em> leider nicht gespielt werden kann. An dessen Stelle tritt dann <em>„Born To Be Epic“ </em>vom neuesten Album. Meh. Aber auch das soll mir dieses Erlebnis nicht mehr vermiesen können.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26800" aria-describedby="caption-attachment-26800" style="width: 700px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26800 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg" alt="" height="1024" width="710" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-710x1024.jpg 710w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-208x300.jpg 208w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2-750x1081.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_7460-2.jpg 1006w" sizes="auto, (max-width: 710px) 100vw, 710px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26800" class="wp-caption-text">EQUILIBRIUM-Sänger Robse&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>Das wars dann auch schon für heute. Gute Nacht.</strong></p>
<h2>Tag 2: Der frühe Vogel&#8230; na ja.</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26802" aria-describedby="caption-attachment-26802" style="width: 184px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg" alt="" height="277" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-210x300.jpg 210w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-717x1024.jpg 717w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2-750x1071.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8262-2.jpg 1015w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26802" class="wp-caption-text">MAAHES&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Der nächste Morgen beginnt dann mit <strong>CALICO</strong>. Ein paar wenige Festivalbesucher haben sich sogar schon vor die Bühne schleppen können, um sich das <strong>Piratenspektakel</strong> anzusehen. Ich mache mir von den Tribünen aus ein Bild des Ganzen. Der Sound überzeugt leider nicht allzu sehr – die Geige hat Schwierigkeiten, sich gegen die Mauer aus Metal-Sound durchzusetzen. Aber auch letzterer gibt sich schwer verständlich, da die Vocals ihn an Lautstärke nochmal übertrumpfen.&nbsp;Das Publikum ist zwar da, schläft aber scheinbar noch (im Stehen). Immerhin sieht man den Bandmitgliedern an, dass sie<strong> Spaß bei der Sache</strong> haben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26803" aria-describedby="caption-attachment-26803" style="width: 177px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg" alt="" height="275" width="187" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-204x300.jpg 204w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-695x1024.jpg 695w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2-750x1105.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8870-2.jpg 984w" sizes="auto, (max-width: 187px) 100vw, 187px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26803" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Im Anschluss treten dann <strong>MAAHES</strong> auf – und das in wahrlich schauriger Aufmachung. Die Bühne ist eingerichtet wie das Innere einer ägyptischen Totenkammer, inklusive Band mit <strong>Mumienverkleidung</strong>. Klingt jetzt erstmal lustig, wirkt in seiner Ausführung aber tatsächlich relativ finster und überzeugend. Lange, schwarze Umhänge mit Kapuzen, darunter charakterlose, bandagierte Gesichter mit dunklen Löchern, wo man eigentlich Augen und Münder erwarten würde. In seiner übers Mikrofon gebeugten Haltung wirkt der Sänger fast wie <strong>ATTILA</strong> <strong>von MAYHEM</strong> – <strong>in untot</strong>. Der Sound ist jetzt auch ein gutes Stück besser und die Halle weitaus gefüllter. So gefällt mir mein Black Metal.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26804" aria-describedby="caption-attachment-26804" style="width: 199px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26804" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg" alt="" height="227" width="209" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-276x300.jpg 276w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-941x1024.jpg 941w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2-750x816.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_8923-2.jpg 1332w" sizes="auto, (max-width: 209px) 100vw, 209px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26804" class="wp-caption-text">ENISUM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Noch besser gefällt mir allerdings die nächste Show. <strong>ENISUM</strong> aus Italien bieten naturalistischen Ambient Black Metal der Meisterklasse. Das gekonnte Wechselspiel zwischen ruhigen, atmosphärischen Parts und einem drückenden Schwall an kraftvoller, mitreißender musikalischer Energie zieht das Publikum binnen Minuten in seinen Bann. Die Konzertbesucher (ich inklusive) sind wie hypnotisiert, und man sieht kaum einzelne Personen, die nicht Headbangen oder zumindest stark mit Kopfnicken beschäftigt sind. Ein wahres <strong>Kunstwerk von einem Konzert.</strong> Ich bin froh, dass ich mir endlich mal wieder Zeit nehmen konnte, in solch einer Musik zu versinken und aufzugehen.</p>
<h2>AUF DIE SANFTE TOUR</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26806" aria-describedby="caption-attachment-26806" style="width: 171px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26806 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg" alt="" height="300" width="181" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-181x300.jpg 181w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-617x1024.jpg 617w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2-750x1246.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9142-2.jpg 873w" sizes="auto, (max-width: 181px) 100vw, 181px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26806" class="wp-caption-text">HARPYE&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>HARPYIE</strong> hat sich für euch <strong>Alexandra</strong> angeschaut:</p>
<p><span class="_5yl5">Auch für ordentliche Gelage-Stimmung ist auf dem <strong>RAGNARÖK</strong> gesorgt: Nach der eher düsteren Performance von&nbsp;<strong>ENISUM</strong> sind nun <strong>HARPYIE</strong> an der Reihe, dem Publikum ordentlich einzuheizen. In ihren Federkleidern machen sie dabei ihrem Namen alle Ehre (siehe <a href="https://de.wikipedia.org/wiki/Harpyie_(Mythologie)">hier</a>). Mit ihrem Modern-Folk-Sound regt die fünfköpfige Band das Publikum so richtig zum Tanzen an. Dabei macht für mich vor allem die Geigerin, <strong>MECHTHILD HEXENGEIGE</strong>, den besonderen Mittelalter-Charme der Bielefelder Truppe aus.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26808" aria-describedby="caption-attachment-26808" style="width: 197px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26808 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg" alt="" height="300" width="207" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-207x300.jpg 207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-708x1024.jpg 708w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2-750x1085.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9841-2.jpg 1002w" sizes="auto, (max-width: 207px) 100vw, 207px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26808" class="wp-caption-text">FEJD-Sänger Patrik Rimmerfors mit Bouzouki&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>FEJD</strong> haben besonders <strong>Steffi</strong> in ihren Bann gezogen:</p>
<p>Eigentlich bin ich den Folk Metal-Schuhen ja längst entwachsen. Lange Zeit gab es nichts Neues, <strong>nichts Überzeugendes</strong> in dieser Szene, sodass sich meine Begeisterung dafür Stück für Stück in <strong>Brechreiz</strong> gewandelt hat. Nicht so aber bei <strong>FEJD</strong>! Die <strong>Schweden</strong>, seit 2001 aktiv, allerdings nicht auf meinem Schirm, zeigen der verwöhnten Crowd, wie Folk Metal wirklich geht: mit <strong>Bouzouki</strong> und <strong>Moraharpa</strong> (und ja, selbst ich als <strong>Klampfennerd</strong> musste diese Namen googlen) gibt es musikalisch ausgefeilten und vor allem <strong>authentischen Folk</strong> auf die Ohren, dass dem eingeschlafenen Wikinger in mir das Herz aufgeht. Empfehlung meinerseits für alle, die das Genre wie ich schon aufgegeben hatten und doch für klasse eingesetzte Folkelemente, die zur Ausnahme mal nicht <strong>aus der Büchse</strong> kommen, zu haben sind. Kommando zurück an<strong> Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26807" aria-describedby="caption-attachment-26807" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26807 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg" alt="" height="683" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_9528.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26807" class="wp-caption-text">2. FEJD-Sänger Niklas Rimmerfors mit Moraharpa&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26809" aria-describedby="caption-attachment-26809" style="width: 198px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg" alt="" height="275" width="208" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-227x300.jpg 227w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-774x1024.jpg 774w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2-750x992.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0304-2.jpg 1096w" sizes="auto, (max-width: 208px) 100vw, 208px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26809" class="wp-caption-text">BATUSHKA&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p><strong>BATUSHKA</strong> würde ich mir auch gerne ganz ansehen, aber auch hier steht mir die Arbeit am Stand wieder teilweise im Weg. Schade, denn für Atmosphäre ist gründlich gesorgt! Kerzenständer, Kirchenpodest, Weihrauch, dunkle Priesterkleidung mit verhüllten Gesichtern – das Konzert ist mit viel Liebe zum Detail&nbsp; wie eine<strong> dunkle Perversion einer christlichen Messe</strong> aufgebaut<strong>.</strong> Dazu der düstere Black Metal, teils mit genreüblichem Gekreische, teils mit bedrohlichem Kirchenchorgesang – die Polen verstehen wie immer prächtig, eine finster-sakrale Show aufzutischen. Der eine oder andere munkelt vom &#8222;heimlichen Headliner&#8220; des Abends &#8211; schließlich ziehen <strong>BATUSHKA</strong> mit ihrer Performance gefühlt deutlich mehr Menschen vor die Bühne als alle Vorhergehenden. Props dafür!</p>
<h2>&nbsp;</h2>
<h2>Ein Ende ohne Schrecken</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26810" aria-describedby="caption-attachment-26810" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26810 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg" alt="" height="802" width="1024" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-1024x802.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-300x235.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2-750x587.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0637-2.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26810" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26811" aria-describedby="caption-attachment-26811" style="width: 144px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg" alt="" height="272" width="154" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-170x300.jpg 170w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-579x1024.jpg 579w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2-750x1326.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0553-2.jpg 820w" sizes="auto, (max-width: 154px) 100vw, 154px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26811" class="wp-caption-text">ROTTING CHRIST&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>So viele Hände wie bei <strong>ROTTING CHRIST</strong> habe ich schon lange nicht mehr gleichzeitig in der Luft gesehen. Kein Wunder, bei den ganzen straighten, mitreißenden Rhythmen sowie zahlreichen <strong><em>HUs</em> und <em>HAs</em>,</strong> die hier an den Tag gelegt werden. Professionell ausgeführt, dazu ordentlicher Sound, der dieser Musik vor allem eines gibt: <strong>Wucht!</strong> Und das ist definitiv das, was ihre rohe Power auf ein Maximum steigert.</p>
<p><strong>Mitten aus dem maritimen Moshpit</strong> berichtet über das <strong>ALESTORM</strong>-Konzert jetzt nochmal <strong>Steffi</strong> <em>&#8222;Ich bin zu alt für sowas&#8220;</em> <strong>Unger</strong>:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26813" aria-describedby="caption-attachment-26813" style="width: 185px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26813 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg" alt="" height="300" width="195" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-195x300.jpg 195w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-667x1024.jpg 667w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2-750x1152.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0976-2.jpg 944w" sizes="auto, (max-width: 195px) 100vw, 195px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26813" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Nach all den <strong>ernstzunehmenden</strong> Performances der letzten 2 Tage hier mein persönliches <strong>Lachkrampf-Highlight</strong>: <strong>ALESTORM</strong>. Ein Festival durchzuknipsen ist immer ziemlich anstrengend, Bands-Gucken ist meist auch nicht drin. Nachdem sich aber die <strong>Fotosession</strong> mit den <strong>Schotten</strong> schon als <strong>Spießrutenlauf</strong> entpuppt hat (das ständige Ausweichen vor herumfliegenden <strong>Crowdsurfern</strong> und gestressten Securitys ähnelt durchaus einer olympischen Disziplin), überkam mich dann doch die jugendliche Feierlaune. Also rein in den Pit, bisschen <strong>Rumpöbeln</strong>, <strong>Ruderbootfahren</strong> und eine überdimensionale <strong>Gummiente</strong> durch die Gegend schmeißen. Die auch privat sympathischen Piraten von <strong>ALESTORM</strong> reißen die Bude ordentlich ab, haben und machen Spaß und bringen Klassiker wie neue Songs überzeugend rüber. Als mir dann die unaufhörlichen Schubsereien zu doof werden und der <strong>Fremdschweißanteil</strong> an meinem Körper bedrohliche Limits überschreitet, heißt es: Hochheben lassen, zur Bühne vorsurfen und dann eine Stunde am Stand rehabilitieren, bevor der finale Act zum Knipsen einlädt. Dein Einsatz, <strong>Mich</strong>!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26815" aria-describedby="caption-attachment-26815" style="width: 783px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26815 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg" alt="" height="1024" width="793" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-793x1024.jpg 793w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-232x300.jpg 232w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie-750x968.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_0819-Kopie.jpg 1123w" sizes="auto, (max-width: 793px) 100vw, 793px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26815" class="wp-caption-text">ALESTORM&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<h2>Ein Abschied mit Wumms</h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26814" aria-describedby="caption-attachment-26814" style="width: 221px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg" alt="" height="338" width="231" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-698x1024.jpg 698w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-205x300.jpg 205w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2-750x1100.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1362-2.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 231px) 100vw, 231px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26814" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_26816" aria-describedby="caption-attachment-26816" style="width: 184px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-26816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg" alt="" height="291" width="194" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449-750x1122.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/04/IMG_1449.jpg 969w" sizes="auto, (max-width: 194px) 100vw, 194px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-26816" class="wp-caption-text">DER WEG EINER FREIHEIT&nbsp;by Steffi Unger</figcaption></figure>
<p>Als letzte Band des Festivals treten dann <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> auf. Und – <strong>holy shit!</strong> – ich hätte nicht gedacht, dass hier nochmal eine solche Energie an den Tag gelegt werden würde. Ein perfektes Zusammentreffen von Post Rock und Black Metal – und dann die <strong>Geschwindigkeit</strong>! Es grenzt an Unmenschlichkeit, wie der Schlagzeuger eine Stunde lang mit geschätzten 250 BPM fast konstant Blast Beats aus sich herausholt. Ich bin echt froh, dass ich diese Band mal mit richtig gutem Sound erleben darf, denn erst jetzt spüre ich ihre durchdringende Wirkung in vollem Ausmaß. Und das, obwohl sie mir schon ziemlich lange bekannt sind. <strong>Und!</strong> Ein richtig, richtig großes <strong>Lob an den Lichttechniker.</strong> Die Lichtshow ist meisterhaft an die Musik angepasst und gibt jeden Part, jeden Snare-Schlag, jeden Stimmungswechsel perfekt wieder. Respekt!</p>
<h2>Schon wieder vorbei? Oh &#8230;</h2>
<p>Mit diesem wahrhaft würdigem finalen Erlebnis geht das diesjährige <strong>RAGNARÖK FESTIVAL</strong> auch schon zu Ende. Insgesamt habe ich, wie ihr vielleicht gemerkt habt, kaum Negatives zu berichten. Der <strong>Sound</strong> war meistens <em>on point</em>, und alle Bands, die ich mir ansehen konnte, wussten auf die eine oder andere Art zu<strong> überzeugen</strong>. Dies kann man (leider!) nicht nach jedem Festival behaupten. Auch die diesjährigen Erfahrungen am <em><strong>SILENCE</strong></em>-Stand waren, trotz gelegentlich stressiger Minuten, überwiegend positiv! Danke an alle von euch, die vorbeigekommen sind. Wir hoffen, auch für euch war bei den Autogramm-Sessions etwas dabei und alles so, wie es sein soll. Verbesserungsvorschläge, Hass- und Liebesbriefe könnt ihr uns gerne in der <strong>Kommentarspalte</strong> hinterlassen.</p>
<p style="text-align: center;"><strong>In diesem Sinne: Tschüss, und bis zum nächsten Jahr! Wir sehen uns am <em>SILENCE</em>-Stand!</strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ragnaroek-2018-fruehling-sonne-weltuntergang/">RAGNARÖK 2018 &#8211; Frühling, Sonne, Weltuntergang!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>ROTTING CHRIST &#8211;  XXX annis in grandis spiritus diavolos</title>
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		<dc:creator><![CDATA[XXX]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 17 Mar 2018 09:11:00 +0000</pubDate>
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<h2><strong>ROTTING CHRIST</strong> &#8211; &#8222;Their Greatest Spells&#8220;</h2>
<p><strong>Veröffentlichungsdatum:</strong> 23.03.2018<br />
<strong>Länge:</strong> 155 Min. (Doppel-CD)<br />
<strong>Label:</strong> Season Of Mist<br />
<strong>Genre:</strong> Dark/Black Metal &nbsp;</div></div></div>
<p>Hinter<strong> ROTTING CHRIST</strong> vermutete ich immer, blauäugig wie so oft, eine High-Speed-Satanic-Death-Metal-Kombo, welche ohne Sinn und Verstand ihren Pseudo-Hass gen Himmel prügelt. Bis zu jenem denkwürdigen Abend aufm <strong>Summer Breeze</strong>, als ich sehr gelangweilt und mit furchtbaren Rückenschmerzen in Richtung Zeltbühne schlurfte. Und wer spielte da grad? Na ja, ihr wissts. Was für eine grandios dunkle Stimmung die Griechen da erzeugten! Monströse Chor- und Orchesterarrangements trafen auf präzise schneidende Gitarren und einen wunderbar halligen und angepissten Growl. Satan is a DJ, oder zumindest an diesem Abend <strong>Soundmann</strong>.</p>
<p>Mit <strong>&#8222;Their Greatest Spells&#8220;</strong> nun gibts eine &#8222;Best of &#8230;&#8220; der helenischen Dunkelheimer, die jede Schaffensphase ihrer mittlerweile 30-jährigen Bandhistorie vom anfänglich eher ungelenken Rumpel-Metal mit Knister-Sound bis zum sorgfältig arrangierten und produzierten Übersong abdeckt. Für Die-Hard-Fans, die eh schon jede<strong> ROTTING CHRIST</strong>-CD im Regal stehen haben, gibts hier, bis auf den bisher unveröffentlichten Track <em>&#8218;I Will Not Serve&#8216;</em>, nix Neues zu holen und auch sonst hält das Paket keine Überraschungen bereit. Für Gelegenheitshörer oder neugierige Entdecker ist &#8222;Their Greatest Spells&#8220; sicherlich zu empfehlen. Als <strong>Reminiszenz</strong> an eine <strong>30-jährige Karriere</strong> ist mir das allerdings dann doch zu wenig.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/OJbqplkBBv8?feature=oembed" frameborder="0" allow="autoplay; encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p><strong>ROTTING CHRIST</strong> auf <a href="https://www.facebook.com/Rotting-Christ-290468585669/">Facebook</a></p>
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		<title>Der Silence-Jahresrückblick 2016</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Robert]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 30 Dec 2016 08:32:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4><strong>Das Jahr liegt in den letzten Zügen und auch wir lassen es uns nicht nehmen, die letzten 12 Monate kritisch zu betrachten und ungefragt unseren Senf dazu abzulassen, über das, was so passiert ist und was uns in Sachen Musik bewegt, begeistert oder enttäuscht hat.</strong></h4>
<p>&nbsp;<br />
Denn davon abgesehen, dass es schier unzählige Musiker dahingerafft hat, hatte das Jahr doch auch viele positive Seiten, unerwartete Highlights und schöne Momente, die in der Erinnerung bleiben werden.&nbsp;<br />
Bis auf unsere Lektorin <strong>Maren</strong>, die musikalisch auf anderen Pfaden bewandert ist und es trotzdem weiterhin tapfer mit uns Verrückten und Verrücktinnen aushält (Kompliment und Dank dafür!), hat sich jeder von uns so seine Gedanken gemacht und die jeweils besten drei Platten des Jahres und das beste Festival- bzw. Konzerterlebnisse gekürt. Was <em><strong>SILENCE</strong></em> für uns innerhalb dieser ersten paar Monate bedeutet hat und welche Erfahrungen wir sammeln konnten lassen wir euch ebenfalls wissen. Also viel Spaß mit den, unserer Meinung nach, feinsten Stücken des endenden Jahres!</p>
<p>&nbsp;</p>
<h4><strong><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12817" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg" alt="alex_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/alex_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></strong></h4>
<p>Platz 3 <a href="https://silence-magazin.de/es-ist-winter-geworden-in-schottland-saor/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SAOR</strong>&nbsp;– &#8222;Guardians&#8220;</a><br />
Zugegeben: Vor 2 Jahren, als <strong>Andy Marshall</strong>&nbsp;&#8222;Aura&#8220; veröffentlichte, erging nicht nur ich mich in einem geradezu frenetischen Jubel. Nur um einige Monate später das zweite Album von <strong>SAOR</strong> ratlos in seiner Hand zu sehen und sich zu fragen, warum man es sich eigentlich gekauft hat. Klar, der Titeltrack war wie die Berge der Highlands, weit, kühl und rau, aber der Rest des Albums erschien dann doch eher wie das gewöhnliche englische Wetter. Gerade als mir genau das klar geworden war, kommt mit &#8222;Guardians&#8220; ein Album raus, was all die Schwächen wegbügelt: den ab und an stumpfen und nervenraubenden Gesang (naja..daran kann man noch etwas mehr bügeln), die seltsam hohle Produktion, die Dudelsack-Samples, die künstlicher nicht sein könnten und die doch häufig aufkommende Langeweile. Er gießt daraus ein Album, wie ich es mir immer von ihm gewünscht habe. Das neue Album bringt dieselbe melancholische Stimmung der Vorgänger mit, aber <strong>Marshall</strong> erweitert das Profil diesmal auch um bedachte Folkmomente, Postrockelemente und einer gehörigen Portion Schottland auf <em>&#8222;Tears Of A Nation&#8220;</em>. Ein abwechslungsreiches und erhebendes Album für nachdenkliche Geister. 7/10</p>
<p>Platz 2 <strong>VIOLET COLD</strong> – &#8222;Magic Night&#8220;<br />
Wenn du dich in der Nacht einsam fühlst, dann mach dir dieses Album an und flieg davon. Euphoric Black Metal und Blackgaze aus einer Hand. Diese Musik schwingt, beladen mit tiefgründigen und namenlosen Gefühlen. Kaum vorstellbar, dass so ein eindringliches Werk mehr als nur zwei Seelen haben könnte, die ihm die Richtung geben sollen. Ich vermute wirklich, dass die ehrlichste und ergreifendste Musik nur aus einem Guss, aus einem Paar Hände kommen kann. <em>&#8222;Everything You Can Imagine Is Real…&#8220;&nbsp;</em>eröffnet das Album und wirkt, trotz geringer Instrumentierung, wie ein weicher Sog, der den Hörer ins All zieht, um ihn dort in völliger Schwerelosigkeit dahinträumen zu lassen. Wie ein Forscher ergründet der Hörer die Wunder des Kosmos – mal drängender, mal mit Bedacht oder auch mit Furcht. Aber mit wachsender Überzeugung. Der Überzeugung, alles hinter sich lassen zu wollen. Ja, zu müssen, um überhaupt noch glücklich sein zu können. Oder zumindest bar jeden Schmerzes. Am Ende steht <em>&#8222;Last Day On Earth&#8220;</em>&nbsp;für das endgültige Verschwinden der blauen, angestrahlten Kartoffel, die uns an sich klammert, aus dem Blickfeld. Jede Verbindung wird durchtrennt. Aber es bleibt offen, ob es die Kette des rettenden Ankers oder die Kette des Gefangenen war, die abgestreift wurde. Wer jemals den Moment gespürt hat, die Augen schließen und die Arme ausbreiten zu müssen, während er sich in Musik vertieft hat, der braucht dieses Album für seine Seele. 8/10</p>
<p>Platz 1 <a href="https://silence-magazin.de/der-reiz-des-unbekannten-albums/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SKYFOREST</strong> – &#8222;Unity&#8220;</a><br />
Für mich war das schreckliche Jahr 2016 ein Jahr des Rückzugs in sich selbst. Das ist auch ein Leitmotiv der Romantik – der Spiegel des eigenen Inneren. Deswegen dominieren die ruhigen Momente, die aber umso verheerender im Inneren wüten. Bereits &#8222;Aftermath&#8220; war ein herausragendes Album des Meisters aus Polotsk, jedoch noch in einem eher klassischen Atmospheric Black Metal-Stil. &#8222;Unity&#8220; hingegen ist eine Klasse für sich. Ein sich erhebender Schwan mit Blümchenkranz auf dem Kopf vor einem enorm romantischen&nbsp;Waldsee am Fuße zweier Bergketten, die sich vor dem von der Abendsonne apricot&nbsp;gefärbten Gipfel bauschen auf dem Cover, dazu klarer, beinahe entrückter Gesang, Streicher-Samples, viel Akustik-Gitarre und Klavier und – Gaahl bewahre – DUR! Vermutlich auch am ehesten in den Euphoric Black Metal einzuordnen, wird der klassische Hau-Drauf-Metalfan spätestens jetzt die Nase rümpfen und sich fragen: Ist das überhaupt erlaubt, dass sowas in einem Metal-Magazin auf dem ersten Platz landet? Für mich ist dieses Album eines der herausragendsten musikalischen Erzeugnisse unserer Szene, weil es so völlig anders ist und mich innerhalb der ersten 5 Sekunden von sich überzeugt hatte. Es erzeugt ein Gefühl der Wärme und berührt mich unterbewusst, wann immer ich es höre. Mehr kann man von einem Album gar nicht mehr erwarten. 10/10</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Positiv überrascht wurde ich dieses Jahr von <strong>SODOM</strong>s &#8222;Decision Day&#8220;, da ich die eigentlich nicht mehr auf meinem Radar hatte und sie unter “Die waren mal wer” zu den Akten gelegt hatte. Sehr starkes Album, von dem sich viele junge Thrashbands noch was beibringen lassen können.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht war ich von <a href="https://silence-magazin.de/eruptiv-und-gewaltig-gojira-magma/" target="_blank" rel="noopener"><strong>GORJIRA</strong>s &#8222;Magma&#8220;</a>. Nachdem sie mit <em>&#8222;Silvera&#8220;</em> den für mich besten Song ihrer Karriere geschaffen haben und man dem Album folglich, auch durch den Medienhype, Großes zutraute, kam dann doch wieder nur unbequemer Franzosen-Tech-Death bei raus. Schade.</p>
<h4>Bestes Festival/Konzert:</h4>
<p>Ich war dieses Jahr auf der <a href="https://silence-magazin.de/eine-kreuzfahrt-nach-helvete/" target="_blank" rel="noopener">Full Metal Cruise</a> und hatte eine Hängematte auf meiner Kabine. Nichts kann den Sonnenaufgang, vor der schwedischen Küste früh morgens halb 6 aus deiner eigenen Hängematte betrachtet, übertrumpfen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p>Mir ist auf jeden Fall klar geworden, wie schnell man Äußerungen falsch verstehen kann und das so ein Magazin, allein was die tägliche Korrespondenz anbelangt, enormen Aufwand bedeutet. Sogar weit mehr als das Erstellen von Beiträgen. Das Gefühl, als Teil eines Festivals mit einem eigenen Stand irgendwo rumzustehen, das war grandios. Endlich mal was Handfestes!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12816" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg" alt="luc_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Luc_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">1. <strong>PAIN OF SALVATION</strong> – &#8222;Remedy Lane Re:Visited&#8220;<br />
2. <strong>SEEKING RAVEN</strong> – &#8222;The Ending Collage&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SLEEPERS&#8216; GUILT</strong> – &#8222;Kilesa&#8220;</a></p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>CIVIL WAR</strong> – &#8222;The Last Full Measure&#8220;<br />
Die alten <strong>SABATON</strong>-Leute können mich also doch noch abholen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>HAMMERFALL</strong> – &#8222;Built To Last&#8220;: Eine jüngst wiedererstarkte Band zeigt sich erschreckend zahnlos und wärmt Bekanntes gerade noch lauwarm auf.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY"><strong>BILLY TALENT</strong>. Grandioses Konzert – endlich habe ich die erste Band, die ich je bewusst und intensiv gehört habe, erstmals und in Höchstform erleben dürfen.</p>
<h4 lang="de-DE" align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">War schon ein lustiges Jahr mit der Mannschaft hier. Zum ersten Mal habe ich quasi von Anfang an bei einem solchen Unterfangen dabei sein dürfen, was eine wertvolle Erfahrung ist. Zwar habe ich die meisten Schreiber noch nicht persönlich treffen können, doch besteht intern ein aktives Miteinander – man kennt und schätzt sich gegenseitig.</p>
<p lang="de-DE" align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12815" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg" alt="jonas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/jonas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABRAMOWICZ</strong>&nbsp;– &#8222;Call the Judges &amp; Generation&#8220;<br />
2. <strong>EVERY TIME I DIE</strong> – &#8222;Low Teens&#8220;<br />
3. <strong>TRAP THEM</strong> – &#8222;Crown Feral&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>JIMMY EAT WORLD</strong>&nbsp;– &#8222;Integrity Blues&#8220;</p>
<p>Die Band scheint sich – ähnlich wie <strong>WOLFMOTHER</strong> – nach einigen sehr schwachen Alben wieder gefangen zu haben, was die Vorfreude auf neue Werke steigen lässt. Bis dahin genieße ich die ersten mutigen Klänge in ihrer Musik seit 2004.</p>
<h4>Bestes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Das beste Festivalerlebnis über das ich dank unserem Magazin berichten konnte war für mich das <strong>Brutal Assault Festival</strong> in Tschechien, ein Muss für jeden Extreme und Prog Metal-Fan in Europa.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Es macht mir am meisten Spaß, die Höhepunkte in der Geschichte des Metalcore für euch niederzuschreiben. Diese Serie gäbe es ohne das <em><strong>SILENCE</strong></em>-Magazin als Rahmen nicht und hilft mir, mich als Schreiberling zu entwickeln.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12814" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg" alt="hannes_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/hannes_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1.&nbsp;<strong>DEATHSPELL OMEGA</strong> – &#8222;The Synarchy Of Molten Bones&#8220;<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/urfaust-ein-neues-kapitel-der-meditation/" target="_blank" rel="noopener"><strong>URFAUST&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Empty Space Meditation&#8220;</a><br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sehnsucht-nach-finnland/" target="_blank" rel="noopener"><strong>DECEMBRE NOIR&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Forsaken Earth&#8220;</a></p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><strong>ALKERDEEL</strong> – &#8222;Lede&#8220;</p>
<p>Räudige <strong>DARKTHRONE</strong>-Atmosphäre trifft auf Sludge-Keulen der rabiaten Art. Nach 30 Minuten winselst du nach Gnade und bist überwältigt von der Kompromisslosigkeit der Belgier. War der Vorgänger noch nicht mein Geschmack, so überzeugt &#8222;Lede&#8220; mit genialer Anti-Mucke und einem herrlich bescheuerten Cover! Googled mal nach dem Bild!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TOTENMOND</strong> – &#8222;Der Letzte Mond Vor Dem Beil&#8220;</p>
<p>Wenn es tatsächlich das letzte Album von <strong>TOTENMOND</strong> sein soll, dann bin ich über den schwachen Abgang enttäuscht. Das fängt schon bei der laschen Produktion an, die den brachialen Songs zu keiner Zeit gerecht wird und endet in manchmal erschreckend austauschbaren Songs. Verdammt schade, aber sie kommen wohl nicht mehr an ihre alten Glanztaten heran.</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis 2016:&nbsp;</h4>
<p><strong>JUCIFER</strong> in Halle (Hühnermanhattan). Zwei Leute aus den Staaten leben seit den frühen 90ern ihren Traum des umherziehenden Musikerlebens. Mittlerweile nimmt das Pärchen in ihrem Van die Alben auf, da man eh fast durchgängig auf Tour ist. Live war diese Performance das pure Böse, welches aus den Boxen quoll. Eine Verstärkerwand, die man noch aus dem Weltraum sehen kann, krachiges Getrommle und unmenschliches Gekeife vereinten sich zum Sludge/Noise-Alptraum des Jahres.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Gössnitz Open Air</strong>. Für knapp 45 Euro kannst du kostenlos zelten, eigenes Bier mitbringen (sogar auf das Festivalgelände) und eine bunte Mischung aus Rock bis Metal erleben. Faire Preise am Bierstand und diverse Schnapsbuden sorgten schon das ein oder andere Mal für ein leeres Portemonnaie. Aber das ist nur halb so schlimm, wenn du dir Sonntagnacht kostenlos das restliche Bier am Tresen reinschütten darfst. Das Wetter ist Ende Juli, Anfang August, perfekt und wenn es dir zu heiß wird, kannst du direkt hinter der Hauptbühne in der Pleise den geschundenen Leib abkühlen. Mit gerade mal 3000 Festivalgängern ist das <strong>Gössnitz</strong> <strong>Open Air</strong> zwischen Altenburg und Zwickau mein Geheimtipp an euch.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Was mir <em><strong>SILENCE</strong></em> gebracht hat, sind vor allem sympathische Kontakte, viele tolle Alben und eine gute Grundlage, um über das zu schreiben, was mich interessiert und bewegt.</p>
<h3>&nbsp;<img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12813" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg" alt="donpromillo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/donpromillo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/kleine-jam-session-im-wohnzimmer-gefaellig/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ASTEROID</strong> – &#8222;III&#8220;</a><br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/augen-zu-und-durchstarten/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CAUSA SUI</strong> – &#8222;Return To Sky&#8220;</a><br />
3. <strong>CONAN</strong> – &#8222;Revengeance&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/musik-mit-oder-ohne-eiern/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HIGH FIGHTER</strong> – &#8222;Scars &amp; Crosses&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4>Schönstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Dreckwrestling mit <strong>El Zecho</strong>.</p>
<h4>Beschissenstes Festivalerlebnis:</h4>
<p>Kurz vorm <strong><a href="https://silence-magazin.de/ausgesetzt-in-der-wildnis-schlotheim-edition-p-soa-2016/" target="_blank" rel="noopener">Party.San</a></strong> zu erkranken und dieses grandiose Festival somit zum ersten Mal seit 9 Jahren zu verpassen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p><em><strong>SILENCE</strong> </em>hat es mir ermöglicht, völlig unbekannte großartige Bands kennenzulernen, auf die ich ohne das Magazin wahrscheinlich niemals gestoßen wäre. Außerdem ist es extrem spannend, für <em><strong>SILENCE</strong></em> auf einem Festival zu arbeiten. Man bekommt wahnsinnig viele Einblicke hinter die Kulissen, abseits von Trichtersaufen, Schlammcatchen und Zeltplatz-Schlagerpartys.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12812" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg" alt="robert_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/robert_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/cult-of-luna-mariner/" target="_blank" rel="noopener"><strong>CULT OF LUNA &amp; JULIE CHRISTMAS</strong> – &#8222;Mariner&#8220;</a><br />
2.&nbsp;<strong>ULCERATE</strong> – &#8222;Shrines Of Paralysis&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/zur-fortwaehrenden-verstrickung-haken-oeffnen-turen-zu-vergangenheit-und-zukunft-des-prog/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</a>&nbsp;</p>
<p>Ich verzweifle!&nbsp;Vermutlich würde die Liste morgen schon wieder anders aussehen, es gab noch 1000 andere geile Alben. Was war gleich nochmal Anfang des Jahres los?</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/ein-denkmal-der-schwaerze-black-table-obelisk/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BLACK TABLE</strong> – &#8222;Obelisk&#8220;</a></p>
<p>Was für ein Album!</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>CAR BOMB</strong> – &#8222;Meta&#8220;</p>
<p>Auch nach über 30 Durchläufen find ich keinen Zugang. Mein Herz blutet noch immer. Und natürlich, dass <strong>CASPER</strong>&nbsp;die Veröffentlichung von &#8222;Lang lebe der Tod&#8220; verschoben hat!&nbsp;</p>
<h4>Schönstes Festival/Konzerterlebnis:</h4>
<p>So viele Konzerte und Festivals besucht, wie nie zuvor. Zum ersten Mal Euroblast und Wacken; <a href="https://silence-magazin.de/tech-death-aus-aller-welt-obscura-in-dresden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>OBSCURA</strong>, <strong>RIVERS OF NIHIL</strong> und <strong>BEYOND CREATION</strong></a> waren in Dresden ganz großes Kino. <strong>ALCEST</strong> und <strong>DWEF</strong> gehen immer!!!</p>
<h4>Schlechtestes Live<strong>&#8211;</strong>Erlebnis:</h4>
<p><strong>WARDRUNA</strong> blieb dank äußerer Umstände leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Meist mieser Sound vor den Zeltbühnen der Festivals der Republik und eigentlich überall zu wenig Essen für zu viel Geld!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Ich kenn da nen Typen, der hat Ahnung und lässt sein Studium gerade schleifen. Das ist schlecht für ihn, aber gut für uns.&#8220; Nach diesen Worten von <strong>Flo</strong> kam ich ins Team und freue mich bis heute darüber. Ich hatte die Möglichkeit, viele Konzerte und Festivals zu besuchen, quer durch das Land zu fahren und unzählige großartige Leute aus allen Teilen der Republik, bzw. der Welt, kennenzulernen, teils sogar Musiker, die ich seit Jahren selbst sehr schätze. Darüber hinaus hab ich die Chance, mich gemeinsam mit sehr guten Freunden mit der Sache auseinanderzusetzen, die mir auf der Welt mit Abstand am meisten bedeutet: <strong>Musik</strong>. Dafür bin ich Alex und dem gesamten Team unglaublich dankbar! Auf das nächste!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12811" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg" alt="lukas_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/lukas_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>FREEDOM CALL</strong> – &#8222;Master Of Light&#8220;<br />
Die Meister des Happy Power Metal haben es wieder einmal geschafft, mich zu begeistern.<br />
2.&nbsp;<a href="https://silence-magazin.de/aller-guten-dinge-sind-drei/" target="_blank" rel="noopener"><b>KAMBRIUM&nbsp;–</b>&nbsp;&#8222;The Elder’s Realm&#8220;</a><br />
Dahinter folgen die Helmstedter von <b>KAMBRIUM</b>, die ebenfalls ein großartiges Werk geschaffen haben, welches mir beim Hören enorme Freude bereitet.<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/sleepers-guilt-kilesa/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HAMMERFALL&nbsp;–</strong>&nbsp;&#8222;Built To Last&#8220;</a><br />
Die schwedischen Helden schaffen es mit dem besten Album seit &#8222;Threshold&#8220; immerhin auf den untersten Rang meiner Top 3.</p>
<h4><b>Plattenüberraschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Wenn es um Female Fronted Symphonic Metal geht, bin ich eigentlich eher ein Fan von <b>XANDRIA</b> oder den &#8222;alten&#8220; <b>NIGHTWISH</b>. Nachdem die Band mich bisher weniger überzeugt hatte, war ich umso erstaunter, als <b>DIABULUS IN MUSICA</b> mit &#8222;Dirge For The Archons&#8220; ein wirklich starkes Album veröffentlichten. Damit hätte ich nicht gerechnet! Wer sich so schlagartig mit hoher Qualität zurückmeldet, verdient sich den Titel &#8218;Plattenüberraschung&#8216; redlich.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Plattenenttäuschung des Jahres:</b></h4>
<p align="LEFT">Am &#8222;neuen&#8220; <b>EQUILIBRIUM</b> mit <b>Robse</b> an der Sängerfront scheiden sich die Geister. Viele alte Fans mögen den neuen Party-Sauf-Charakter der Band nicht, einige andere hingegen feiern die Band gerade dafür. Auch ich konnte mich mit dem Zusammenspiel aus Ernst und Spaß auf &#8222;Pferdestempel&#8220;… ähh &#8222;Erdentempel&#8220; sehr gut anfreunden. Umso enttäuschter war ich von &#8222;Armageddon&#8220; – was soll das denn? <b>EQUILIBRIUM</b> und Gesellschaftskritik? Wer soll euch das denn abkaufen? In meinen Augen ein klarer Schuss nach hinten. Bis auf <em>&#8222;Heimat&#8220;</em>&nbsp;ein Album zum Vergessen.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Bestes Festivalerlebnis:</b></h4>
<p align="LEFT">Fünf Festivals habe ich dieses Jahr besucht – <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Dark Troll</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/der-osten-und-die-schoensten-festivals-metal-frenzy-2016-in-gardelegen/" target="_blank" rel="noopener"><b>Metal Frenzy</b></a>, <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2016/" target="_blank" rel="noopener"><b>Rockharz</b></a>, <b>Elbriot</b> und <b>Metal Embrace</b>. Das <b>Metal Frenzy</b> und das <b>Rockharz</b> liegen dabei aufgrund der musikalischen Ausrichtung unangefochten an der Spitze – das eine gemütlich und mit vielen Geheimtipps, das andere tosende Mengen und weltbekannte Bands bietend. Da die neuen Bekannten und die Großkaliber unter den Bands dort aber doch noch ein wenig mehr in Euphorie in mir auslösen konnten, kürt sich dieses Jahr das <b>Rockharz</b> zum besten Festival.</p>
<h4 align="LEFT"><b>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</b></h4>
<p align="LEFT">Die Mitarbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> gab und gibt mir die Möglichkeit, noch tiefer in die Szene einzutauchen. Man kommt mit Musik in Kontakt, die man sonst vielleicht gar nicht wahrgenommen hätte und hat vereinzelt die Möglichkeit, schon vor allen anderen in Veröffentlichungen der Lieblingsbands reinzuhören. Mein persönliches Sahnehäubchen sind die Interviews – sich mit denen zu unterhalten, die einem mit ihrer Musik viele schöne Stunden bereiten und einen immer wieder zu begeistern wissen, ist schon etwas Besonderes. Das &#8218;Fan-Sein&#8216; erreicht eine neue Stufe, da sich Möglichkeiten eröffnen, die der Normalsterbliche nur sehr bedingt hat. Das ist wirklich grandios und sorgt dafür, dass ich mich auch in Zukunft auf meine Arbeit bei <em><strong>SILENCE</strong></em> freuen kann.</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12819" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/Poebel_jahresrueckblick.gif" alt="poebel_jahresrueckblick" width="750" height="175"></p>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/bombus-voll-aufs-fressbrett/" target="_blank" rel="noopener"><strong>BOMBUS – </strong>&#8222;Repeat Until Death&#8220;</a><br />
2. <strong>MOONSORROW</strong> – &#8222;Jumalten Aika&#8220;<br />
3. <strong>THE FORESHADOWING</strong> – &#8222;Seven Heads Ten Horns&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Wees ni, die schlechten Alben kriegen ja immer die Redakteure. Ich tendiere aber ganz stark gen <strong>LINDEMANN</strong>s &#8222;Skills in Pills&#8220;.</p>
<h4>Bestes Festival 2016:</h4>
<p><strong>Rockharz</strong></p>
<h4>Bestes Konzert 2016:</h4>
<p><strong>PAIN</strong> im Turock Essen.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>&#8222;Du, das wees eigentlich noch keener, aber ich will nen Magazin gründen!&#8220;, sachte <strong>Alex</strong> mal beiläufig. Ich hab ihm viel Glück gewünscht. &#8222;Na ja, hättste da och Bock drauf. So ma bissl drüberguggen und so?&#8220; &#8230;<br />
Dass das &#8222;drüberguggen&#8220; dann solche Ausmaße annimmt, hätte ich mir nicht träumen lassen! Ein Pool von Nerds und musikverrückten Spinnern hämmert von heute auf morgen ein Magazin in die Online-Musiklandschaft und tituliert dieses auch noch als &#8222;Das endgültige Metal-Magazin&#8220;. So viel Cochones! Mittlerweile süchte ich nach der Arbeit hier. Vor allem die Erkenntnis, dass großes Wissen, unbedingte Hingabe zur Musik und das (für meine Verhältnisse) sehr junge Alter aller Beteiligten überhaupt keinen Widerspruch darstellen, verblüfft und inspiriert mich jeden Tag aufs Neue. Auf ein neues Jahr!</p>
<h3>&nbsp;</h3>
<img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-12810" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg" alt="yt_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/yt_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" />
<p>1. <strong>KATATONIA</strong>&nbsp;– &#8222;The Fall of Hearts&#8220;<br />
2. <strong>STEVEN WILSON</strong> – &#8222;4 ½&#8220;<br />
3. <strong>DAVID BOWIE</strong>&nbsp;– &#8222;Blackstar&#8220;</p>
<h4><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong>&nbsp;</h4>
<p><strong>OPETH</strong> – &#8222;Sorceress&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/deaf-row-fest-v-2016-jena/" target="_blank" rel="noopener">Jena – <strong>Deaf Row-Fest</strong></a><br />
Selten hab ich eine so spannende Mischung an Bands erlebt und eine so angenehme Atmosphäre. Die Bands boten ein breites Spektrum aus &#8218;Warum kenn ich das nicht?&#8216; und &#8218;Knallt derbe, aber nicht ganz meins.&#8216; 2017 auf jeden Fall wieder! Kurz dahinter die <a href="https://silence-magazin.de/skandinavisches-trio-agentfresco-vola-katatonia/" target="_blank" rel="noopener"><strong>KATATONIA</strong>-Tour</a>, auch wegen der Vorbands und weil ich <strong>KATATONIA</strong>-Fan seit früher Jugend bin.</p>
<p>und ja… <strong>PLACEBO</strong>-Tour 2016 in Leipzig… Aufgrund der Freunde, die dabei waren und seit langem mal wieder Erinnerungen hochkochten. Sound war sehr gut, Lichtshow und Band gleichermaßen erstrahlt… Läuft!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Als <strong>Alex</strong> an mich herantrat und meinte, er wolle ein Online-Mag gründen und mir sagte, was alles geplant ist, dachte ich: Was für eine derb dumme Idee! Das ist absolut Stress pur und klingt nach Arbeit.</p>
<p>Am nächsten Tag stand der Server und ich spielte das System auf… Der Rest ist Geschichte… Wird Geschichte… Wird Geschichte werden… Ach, ihr habt die Idee dahinter.</p>
<p>Ich mag daran, dass es mehr als ein Projekt ist. Alle stehen dahinter und man entwickelt Ideen, kommt zusammen und hat einfach auch Spaß (neben mancher stressiger Stunde). Die Erfahrungen von früher werden mit neuen Ideen noch besser. Die Zwänge halten sich im Rahmen und es steht kein Werbepartner dahinter der einem sagt, welche Mucke wie „gut“ ist. Jeder bringt sich ein und hat Ideen und… am Ende… muss ich… die alle… umsetz… ACH SCHEISSE! So, keine Zeit, ich hol mir nochn Gin und muss dann Updates fahren …</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12809" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg" alt="elzecho_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/elzecho_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p lang="en-US">1. <strong>SODOM</strong> – &#8222;Decision Day&#8220;<br />
2. <a href="https://silence-magazin.de/mantar-ode-to-the-flame/" target="_blank" rel="noopener"><strong>MANTAR</strong> – &#8222;Ode to the Flame&#8220;</a><br />
3. <strong>TRUCKFIGHTERS</strong> – &#8222;V&#8220;</p>
<h4 lang="en-US"><strong>Plattenenttäuschung des Jahres:</strong></h4>
<p lang="en-US"><strong>METALLICA</strong> – &#8222;Hardwired to Self Destruct&#8220;</p>
<h4>Beste Festivals:</h4>
<p><strong>Frostfeuernächte</strong>: Ein Underground-Festival im Winter, welches klein, gemütlich und vom Preis unschlagbar ist, wobei man noch mit seiner Truppe in einem Bungalow nächtigen kann.</p>
<p><strong>Stormcrusher Festival</strong>: Heavy Metal, viel Bier und sehr angenehme Leute.</p>
<p><strong>Full Metal Cruise</strong>: Jahresurlaub mit der Maus auf einem All-Inclusive-Schiff durch den Norden Europas gepaart mit Metal, was gibt es da noch zu sagen?</p>
<h4 lang="en-US">Bestes Konzert:</h4>
<p lang="en-US"><strong>IRON MAIDEN</strong>&nbsp;– The Book of Souls &#8211; Tour</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>In diesem Jahr wurde ich von <strong>Alex</strong> genötigt, gepeinigt und gezwungen, bei seinem Magazin mitzumachen. Er legte mich in Ketten und sperrte mich in seinen Keller. So, oder so ähnlich, hat sich das Ganze natürlich nicht zugetragen. Ich habe mich sehr gefreut, bzw. freue ich mich immer noch, ein Teil dieses Magazins sein zu dürfen. Es brachte mir positive als auch negative Erfahrungen. Das Positive ist einfach, dass man viel durchs Land herumkommt, viele Veranstaltungen besucht und coole Leute kennenlernt. Man bekommt eine andere Sicht auf die Dinge, wenn man einen Blick hinter die Kulissen wagt. Das ist meistens sehr spannend und interessant, viele Dinge will man aber einfach nicht wissen. Die eher nicht so positiven Dinge sind Mehrarbeit, dadurch weniger Zeit im privaten Bereich, als auch andere Aufgaben auf Veranstaltungen wie fotografieren, filmen, die Betreuung des Magazinstandes oder das Führen von Interviews, welche zum Teil von den gewöhnlichen Aufgaben auf Festivals wie Bands schauen und Bier trinken abweichen. Alles in allem will ich mich aber nicht beschweren und bin sehr froh darüber, diese Erfahrungen gemacht zu haben. So habe ich in diesem Jahr das Fotografieren für mich entdeckt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12802" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg" alt="nina_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/nina_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>FLESHGOD APOCALYPSE</strong>&nbsp;– &#8222;King&#8220;<br />
2. <strong>OBSCURA</strong> – &#8222;Akróasis&#8220;<br />
3. <strong>HAKEN</strong> – &#8222;Affinity&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Das Jahr ist voll gewesen von großartigen Neuentdeckungen. Ich sehe dennoch ein älteres Album als mein persönliches Highlight. Nennt mich meinetwegen einen Spätzünder. Die 2012er Scheibe &#8222;Unstille&#8220; von <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong>, eine Band die den meisten Lesern hier wohl ein Begriff ist, versüßt mir seit vielen Wochen meinen Arbeitsweg quer durch die von Glühweinbuden und garstigen Rentnern überfüllte Innenstadt.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>DREAM THEATER</strong>s – &#8222;The Astonishing&#8220; – was ist das denn bitte für ein Wälzer?! Riesen-Konzept hin oder her, wenn ich mich auch nach vielmaligem Hören nicht hineindenken kann, wird es wohl vorerst nichts mehr mit uns. Schade!</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p>Wirklich gemein, nur ein Live-Erlebnis hier listen zu dürfen, denn eigentlich würde ich gern sechs auflisten. Sechs Erlebnisse, die – sei es hinsichtlich Genre, Location und Menschen – unterschiedlicher nicht hätten sein können. Das Losverfahren entscheidet jedoch für: <a href="https://silence-magazin.de/aus-den-tiefen-15-radare/" target="_blank" rel="noopener"><strong>RADARE</strong></a> auf dem <strong>Deaf Row Fest</strong>!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ach,<em> <strong>SILENCE</strong></em>, was hast du nur mit mir gemacht? Ich fasste mir ein erstes Mal das Herz und versteckte meine Meinung nicht hinter einer wissenschaftlichen Abhandlung, sondern schrieb straight, wie mir der Schnabel gewachsen ist. Plopp, war ich im Kosmos der <strong>Silencer</strong>. Vor allem persönlich ist mir dieser Kosmos ein absoluter Zugewinn. Die Menschen, die ich alle in ihrer Art liebgewonnen habe. Menschen, die auf unheimlich authentische und uneigennützige Art für die gemeinsame Sache arbeiten&#8230; wenngleich diese Arbeit miteinander nicht immer einer glitzernd-rosa Einhornwelt gleicht.</p>
<p>Und sonst so? Das Übliche: Das Sammeln vieler neuer Eindrücke musikalischer Art, gemeinsame Konzert- und Festivalerlebnisse, … und dass ich ab und an als (hoffentlich bald besser werdender) Fotomensch auf Piste gehen kann. So sehr du mir auch manchmal meine Nerven raubst, <em><strong>SILENCE</strong></em>, so sehr mag ich es, Zeit mit dir zu verbringen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12808" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg" alt="flo_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/flo_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></h3>
<p>1. <a href="https://silence-magazin.de/wenn-dich-baumgeister-in-eine-andere-welt-entfuehren/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ALCEST</strong> – &#8222;Kodama&#8220;</a><br />
2. <strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;<br />
3. <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> – &#8222;III: Trauma&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/huebsche-norwegerin-sylvaine/" target="_blank" rel="noopener"><strong>SYLVAINE</strong> – &#8222;Wistful&#8220;</a><br />
Vor diesem Album war mir <strong>SYLVAINE</strong> gänzlich unbekannt, ist jetzt aber für mich nicht mehr wegzudenken.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p>Enttäuscht hat mich dieses Jahr nichts, was ich so gehört habe. Grundsätzlich und meiner Meinung nach war es sogar ein vergleichsweise starkes Jahr. Aus vielen verschiedenen Genres sind dieses Jahr starke Alben erschienen. Natürlich habe ich auch hier und da eine weniger starke Platte dazwischen gehabt, aber bitter enttäuscht hat mich nichts.</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Für mich war das einschneidenste Festival des Jahres 2016 das <strong>Barther Metal Open Air</strong>. Der Park, das Amphitheater und die Möglichkeit, seinen fleischigen Körper in die Ostseewellen zu flanken, machen die Location einzigartig. Die Crew ist wahnsinnig nett, brüderlich und hilfsbereit. Auch die Auswahl, insbesondere der kleineren Bands, ist sehr exklusiv, aber auch Urgesteine des Black Metal stehen auf der Bühne. Dazu kommt, dass wir mit&nbsp; <em><strong>SILENCE</strong> </em>dort das allererste Mal überhaupt mit einem eigenen Stand vertreten waren. Das war sozusagen der sinnbildliche Schmiss ins kalte Wasser, den wir allerdings, denke ich, ganz gut gemeistert haben. Sowohl Besucher als auch Bands waren zufrieden mit uns. Ohnehin war das <a href="https://silence-magazin.de/auf-dem-barther-entjungfert-xviii-barther-metal-open-air/" target="_blank" rel="noopener">BMOA</a> ein Familientreffen mit vielen herrlichen altbekannten Gesichtern, und doch kamen noch so unfassbar viele geile Leute hinzu, die ich ohne diese Veranstaltung wahrscheinlich nicht kennengelernt hätte. Wahnsinn!</p>
<h4>Bestes Konzerterlebnis:</h4>
<p>Rein vom Line-Up her war das <strong>Prophecy Fest</strong> in der Balver Höhle für mich 2016 unübertroffen. Mein persönlicher Konzert-Höhepunkt war dort der Gig meiner All-Time-Lieblingsfranzosen <strong>ALCEST</strong>, die dort das komplette &#8222;Écailles de Lune&#8220;-Album live gespielt haben. Was für ein Album – was für eine Show, von der Atmosphäre, die die Balver Höhle ohnehin schon schafft, mal ganz abgesehen. Von diesem Auftritt konnte ich lange zehren und auch nach zahlreichen anderen Konzerten bleibt es seitdem im Gedächtnis.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Ich bin sehr viel herumgekommen und hab wahnsinnig viele tolle Menschen kennengelernt, mit denen ich wahrscheinlich nie ins Gespräch/in Kontakt gekommen wäre, wenn es das Magazin nicht gäbe. Natürlich steckt auch viel Arbeit dahinter, aber das ist es definitiv wert. Ich denke auch, dass wir ganzen Hanseln, die hinter <em><strong>SILENCE</strong> </em>stehen, nicht nur als Team zusammen funktionieren, sondern auch, dass wir zu sehr guten Freunden geworden sind. Vor allem aber kommt man immer wieder auf neue Musik, die man sonst wahrscheinlich gar nicht kennengelernt hätte.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12805" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg" alt="sascha_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sascha_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <a href="https://silence-magazin.de/die-ein-song-geschichte-aus-dem-land-der-wikinger/" target="_blank" rel="noopener"><strong>INSOMNIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Winter&#8217;s Gate&#8220;</a><br />
2. <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;– &#8222;Lust and Loathing&#8220;<br />
3. <strong>EQUILIBRIUM</strong>&nbsp;– &#8222;Armageddon&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>ADEPT</strong> – &#8222;Sleepless&#8220;</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p lang=""><strong>SONIC SYNDICATE</strong> – &#8222;Confessions&#8220;</p>
<h4>Bestes Live-Erlebnis:</h4>
<p lang="">Mein bestes Konzerterlebnis war dieses Jahr bei <strong>THE UNGUIDED</strong>&nbsp;in der Rockfabrik Augsburg. Es war an sich kein wirklich besonderes Konzert, jedoch hat es ein sehr gutes Gefühl verbreitet. Zugegebenermaßen waren nur sehr, sehr wenige Besucher dort, was die Veranstaltung sehr familiär gestaltete und es ermöglichte, dass man mit den Bands nach ihrer Spielzeit noch ganz lässig ein Gespräch führen, sowie gemütlich ein Bier trinken konnte.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p lang=""><em><strong>SILENCE</strong></em> hat mir in diesem Jahr zunächst als Fan die Pforten geöffnet. Mir hat die Unabhängigkeit und Nähe zum Leser sehr gefallen. Bei dem Angebot, als Gastautor ein paar Artikel zu schreiben, konnte ich natürlich als leidenschaftlicher Hobbyschreiber nicht Nein sagen. So war ich sehr aus dem Häuschen, die Möglichkeit zu bekommen, ein fester Bestandteil des Teams zu werden.</p>
<p lang="">&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12807" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg" alt="mich_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/mich_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p lang="">1. <strong>ALCEST</strong>&nbsp;– &#8222;Kodama&#8220;<br />
2. <strong>HEAVEN SHALL BURN –</strong>&nbsp;&#8222;Wanderer&#8220;<br />
3. <a href="https://silence-magazin.de/musik-zum-traeumen-nicht-zum-einschlafen/" target="_blank" rel="noopener"><strong>COUNTLESS SKIES</strong>&nbsp;– &#8222;New Dawn&#8220;</a></p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong>&nbsp;– &#8222;Jomsviking&#8220;</p>
<p>Ich muss leider sagen, dass 2016 für mich metaltechnisch generell eher ziemlich karg ausgefallen ist. Zwar haben einige Bands, die ich sehr schätze und mag (etwa <strong>EQUILIBRIUM</strong> oder <strong>AMON AMARTH</strong>), neues Material geliefert, so wirklich zu überzeugen wusste aber kaum eine davon. Interessant finde ich auch, dass mir das jetzt in diesem Moment erst aufgefallen ist. &#8222;Top 3 Albenliste 2016, das ist einfach! Also&#8230; Ehhhhhhhh&#8230;&#8220;.</p>
<p>Ganz im Gegensatz dazu steht aber meine Festivalerfahrung in diesem Jahr. Viele gute Festivals schon erlebt, aber musikalisch wie auch die Atmosphäre betreffend war das <strong>Brutal Assault</strong> 2016 ein Erlebnis, wie ich es seit ewigen Zeiten nicht mehr hatte. So viel Qualität auf einen Haufen, kombiniert mit fast immer gutem Sound – und dazu das erste Mal seit JAHREN, dass ich nicht 80% der anwesenden Bands, die mich intressieren, schon zehn Mal gesehen habe. Es war fast, als wäre ich wieder 17 und würde erstmals meine Nase in die fantastische Welt von Metalfestivals stecken. Wundervoll. Überwältigendster Gig: <strong>YEAR OF NO LIGHT</strong>. Ich komme bis heute nicht drauf klar.</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich einige Erfahrungen gesammelt. Erstens habe ich, der ich als Vollnoob eingestiegen bin, gelernt, wie man überhaupt Artikel schreibt. Mit Luc (&lt;3) als Mentor, und nach den ersten Wochen auf eigene Faust, merke ich deutlich, wie sich meine Fähigkeiten diesbezüglich gesteigert haben. Ich schäme mich auch ein bisschen, wenn ich mir meine ersten paar Artikel ansehe. Durch die Arbeit beim Magazin habe ich auch gelernt, Musik und musikalische Erfahrung auf eine andere Art und Weise wahrzunehmen und zu verarbeiten. Trotzdem habe ich es (glaube ich) geschafft, mich nicht in einer kalten, rein handwerklichen Bewertungssituation zu verlieren. Ich kann Musik noch genauso gut einfach als Kunst schätzen und auf mich einwirken lassen wie zuvor. Außerdem weiß ich nun, wie es im Pressebereich eines Festivalgeländes aussieht. Zweitgrößtes Geheimnis meiner Existenz hat sich gelüftet.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12803" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg" alt="charlotte_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/charlotte_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1.&nbsp;<strong>HÄMATOM</strong> – &#8222;Wir sind Gott&#8220;<br />
2. <strong>TARJA</strong> – &#8222;The Shadow Self&#8220;<br />
3.<strong>&nbsp;Heldmaschine</strong>&nbsp;– &#8222;Himmelskörper&#8220;</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p>Die hab‘ ich mit <strong>TARJA</strong> erlebt, habe ihr neuestes Album in die Hand gedrückt bekommen, als ich bei einem Interview mit ihr Mäuschen spielen durfte, und das hat mich echt umgehauen.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/kann-es-noch-schlimmer-werden/" target="_blank" rel="noopener"><strong>FAUN</strong> – &#8222;Midgard&#8220;</a>. Als ich gefragt wurde, hab ich das fast vergessen, da ich es ehrlich gesagt völlig verdrängt habe&#8230;</p>
<p><strong>Bestes Konzert</strong>:</p>
<p>Mein bestes Konzerterlebnis dieses Jahr ist das <a href="https://silence-magazin.de/halli-galli-abrissparty-in-hannover/" target="_blank" rel="noopener"><strong>HÄMATOM</strong> Konzert in Hannover</a> gewesen. Geile Band, geile Location!</p>
<h4>Die Zeit mit SILENCE:</h4>
<p>Durch <em><strong>SILENCE</strong></em> habe ich dieses Jahr endlich die Erfahrung machen können, selbst im Kameragraben stehen und Bands auf der Bühne fotografieren zu können. Außerdem möchte ich die Leute nicht missen, die mich hier so unglaublich offen empfangen haben. Auf ein neues aufregendes Jahr!</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12806" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg" alt="demian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/demian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>SCHAMMASCH</strong> – &#8222;Triangle&#8220;&nbsp;<br />
2. <strong>ANCESTORS BLOOD&nbsp;– </strong>&#8222;Hyperborea&#8220;&nbsp;<br />
3. <strong>EVILFEAST</strong> – &#8222;promo tape 2015&#8220;</p>
<h4>Bestes Konzert:</h4>
<p><strong>HEXVESSEL</strong> in Leipzig und <a href="https://silence-magazin.de/die-welt-zu-gast-im-schlamm-wacken-2016/" target="_blank" rel="noopener"><strong>STEEL PANTHER</strong>&nbsp;in Wacken</a>, wie schweinegeil war das denn!!!</p>
<h4>Plattenüberraschung des Jahres:</h4>
<p><a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/" target="_blank" rel="noopener"><strong>ROTTING CHRIST</strong> – &#8222;Rituals&#8220;</a><br />
Nach Jahren der Belanglosigkeit liefern sie einen absoluten Triumphschlag.</p>
<h4>Plattenenttäuschung des Jahres:</h4>
<p><strong>IN THE WOODS&#8230;</strong> – &#8222;Pure&#8220;</p>
<h4>Bestes Festival:</h4>
<p>Alle Festivals mit <strong>El Zecho</strong> und <strong>Don Promillo</strong>.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12821" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg" alt="sebastian_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/sebastian_jahresrueckblick-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p>1. <strong>ABBATH</strong> – &#8222;Abbath&#8220;<br />
<span lang="en-GB">Ja, den bandeigenen Erstling nach sich selbst zu benennen, ist nichts Neues. Und über die Musik muss es ja nichts aussagen. Mir hat dieses Album jedenfalls gezeigt, dass Black- und Thrash-Metal noch was kann. <em>&#8222;</em></span><em><span lang="en-GB">Winterbane&#8220;</span></em><span lang="en-GB">&nbsp;ist eines meiner musikalischen Highlights dieses Jahr.</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">2. <a href="https://silence-magazin.de/blues-rock-haenger-oder-steher/" target="_blank" rel="noopener"><strong>THE ANSWER – </strong>&#8222;Solas&#8220;</a><br />
</span><span lang="en-GB">Der bodenständige Sound und die durchlaufende Abwechslung auf dem Album machens einfach. Grundsätzlich interessiere ich mich immer für Musik, die von der Insel kommt, und dieses Album hat mir definitiv eine neue Band ins Blickfeld gerückt. Yeah!</span></p>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">3. <strong>ZODIAC – </strong>&#8222;</span><span lang="en-GB">Grain of Soul&#8220;<br />
Rock mit Tempo. Ehrlich, bluesig, halt die Fresse! Gefällt mir. Weiter so, bitte! Für mich sind das alles Alben, die ich vorbehaltlos weiterverschenken würde.</span></p>
<h4>Schlechtestes Konzert:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Ein nicht unbedingt schlechtes, aber merkwürdiges Konzert war gerade erst in Wiesbaden im Schlachthof zu erleben. </span><span lang="en-GB"><b>SANGUINE </b>als</span><span lang="en-GB"> Vorband für </span><span lang="en-GB"><b>SKINDRED</b></span><span lang="en-GB">. Da bereits seit 2004 bestehend, sollte man denken, schon eine gewisse Erfahrung antreffen zu können. Stattdessen interagiert die Band quasi gar nicht, weder untereinander noch mit dem Publikum. Die Musik ist sehr unterschiedlich. Es finden sich musikalisch gute Ideen im Repertoire, dennoch wird das gerade mal halbstündige Set auch mit Coversongs unterfüttert. Die Sängerin heizt während der gesamten Show so sehr über die Bühne, dass ihr im letzten Song die Stimme fehlt. Leider insgesamt ein sehr schwacher Auftritt, welcher auch so vom Publikum aufgenommen wurde. Von der Bar aus.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bestes Konzert:</span></h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Richtig gut dagegen waren </span><span lang="en-GB"><b>GRAND MAGUS&nbsp;</b></span><span lang="en-GB">auf der diesjährigen Ausgabe des <strong><a href="https://silence-magazin.de/titten-raus-es-ist-summer-breeze-2016/" target="_blank" rel="noopener">Summerbreeze</a></strong>. Zeltbühne, früher Abend. Der Sound war top, die Band präsentierte sich stark und souverän. Ein Konzert, das wirklich Spaß gemacht hat und viele Gäste einen optimalen Einstieg zu dem Festival bot. Sehr geil. Zeltbühnen mag ich persönlich an Festivals sowieso am liebsten, aber wenn sie dann noch so bespielt werden, mag ich sie nur noch mehr. Gerade, wenn man die Bands sonst nicht so oft live sehen kann.</span></p>
<h4 align="JUSTIFY">Die Zeit mit SILENCE:&nbsp;</h4>
<p align="JUSTIFY"><span lang="en-GB">Bleibt zu sagen, was mir das <em><strong>SILENCE</strong></em> bringt und bedeutet. Da ich nicht in Halle wohne und studiere, schreibe ich nur aus der Ferne (Köln) mit und habe die allerwenigsten der Truppe jemals live erlebt. Trotzdem weiß ich, dass ich hier Eingang in eine Crew gefunden habe, die es knallernst meint mit dem, was sie tut und bei der alle mitziehen, dass es gut wird. Am liebsten besser. Der Kontakt mit ihnen ist eine gute Schule und man kann dabei immer neue Musik kennenlernen. Was kann es Schöneres geben? <em><strong>SILENCE</strong></em> ist frisches Blut für die Szene. Etwas, was sie meiner Meinung nach nötig hat. Metal sollte den Kontakt zur Basis nicht verlieren. Und das tut er mit diesem Magazin nicht.</span></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;</p>
<p align="JUSTIFY"><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-full wp-image-12801" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg" alt="oli_jahresrueckblick" width="750" height="175" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2016/12/oli_jahresrueckblick-1-300x70.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 750px) 100vw, 750px" /></p>
<p align="JUSTIFY">&nbsp;<span class="_5yl5"><strong>Top-Alben 2016:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">1. <strong>WĘDRUJĄCY</strong> <strong>WATR</strong> &#8211; O Turniach, Jeziorach I Nocnych Szlakach<br />
2. <strong>TODTGELICHTER</strong> &#8211; Rooms<br />
3. <strong>BÖLZER</strong> &#8211; Hero </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenüberraschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Siehe mein Topalbum 2016. Die Polen kamen für mich einfach aus dem Nichts! </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Plattenenttäuschung:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>NOCTE OBDUCTA</strong> &#8211; Mogontiacum: Trotz guter Songs und Ideen im Gesamten für mich nach wie vor nicht greifbar und irgendwie weder &#8218;Fisch noch Fleisch&#8216; bestes Liverlebnis: Secrets of the Moon, Dodheimsgard, Thulcanda und Our Survival depends on us im März in der Scheune Dresden. Ein top Line-Up, sehr gute Performances und einen ganz besonderen zwischenmenschlichen Kontakt geknüpft. </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5"><strong>Die Zeit mit SILENCE:</strong> </span></p>
<p align="JUSTIFY"><span class="_5yl5">Ich bin froh für dieses junge Magazin zu schreiben, einen kleinen Beitrag für die Szene zu leisten und ganz persönlich Erfahrung im journalistischen Bereich zu sammeln. Cheers!</span></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jahresrueckblick-2016/">Der Silence-Jahresrückblick 2016</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Rotting Christ – Rituals</title>
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		<dc:creator><![CDATA[D.Grau]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 11 May 2016 06:15:01 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Dark Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Greek]]></category>
		<category><![CDATA[Necromantia]]></category>
		<category><![CDATA[Paradise Lost]]></category>
		<category><![CDATA[Rotting Christ]]></category>
		<category><![CDATA[Samael]]></category>
		<category><![CDATA[Satan]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Kata Ton Δaimona Eaytoy“ melden sich Rotting Christ mit „Rituals“ zurück. Ich konnte leider mit den alten Alben dieser griechischen Band nichts anfangen, sie waren mir zu nichtssagend und in meiner musikalischen Welt belanglos. Doch was ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/">Rotting Christ – Rituals</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Drei Jahre nach ihrem letzten Album „Kata Ton Δaimona Eaytoy“ melden sich Rotting Christ mit „Rituals“ zurück. Ich konnte leider mit den alten Alben dieser griechischen Band nichts anfangen, sie waren mir zu nichtssagend und in meiner musikalischen Welt belanglos. Doch was Rotting Christ mit „Rituals“ hier abliefern ist der absolute Hammer.</p>
<p>Mastermind Sakis Tolis erschafft seine Rituale aus den Tiefen salomonischer Bocksanbetung und leitet den Hörer durch eine düstere Welt atmosphärischen Black Metals. Symphonisch, okkult, radikal und voller eingängiger Melodien. Die extrem druckvolle Produktion führt mit plakativer Hand durch ein Meer von orchestralen Liedern bzw. Ritualen. Dabei stellt jeder einzelne Song die Wegweisung zum linken Pfad der Götzenanbetung dar. Dabei holte sich der Mastermind für die Rituale, die Elite der 90er Jahre Dark/Black Metal Szene zu Hilfe, sei es mit „<em>Les litanies de Satan</em>“ welches durch Samaels Vorph ein Siegeszug für Charles Baudelaire postum wird. Bei „<em>In Nomine die Nostri</em>“  wird die pure Essenz von Druck und Propaganda mit M.W. Daoloth (Necromantia) in die Exekutive geleitet und bei „<em>For the voice of thunder</em>“ zelebriert gar ein Nick Holms von Paradise Lost in mantraartigen Versen den Weg zum diabolischen Licht. Mit „<em>The four Horsemen</em>“, welches ich auch als Anspieltipp geben möchte, zeigen die alten Herren, dass sie noch sehr viel zu sagen haben.</p>
<p>Dieses Album ist eine Sucht, am Anfang mag es noch etwas sperrig sein, doch nach mehrmaligem Hören zieht es den Hörer tief in seinen Bann. Mystisch und visionär, sollten Rotting Christ diesen Weg beibehalten, könnten sie wieder, wie einst vor zwanzig Jahren, auf dem Black Metal Thron landen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rotting-christ-rituals/">Rotting Christ – Rituals</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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