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	<title>HIM Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>HIM Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>VV &#8211; Die Rückkehr des Love Metal!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 27 Mar 2020 06:36:38 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Vor lauter Quarantäne werden einige von uns ganz rührselig!</p>
<p>Da erinnert man sich doch glatt an die Jugend, wenn der Herr Valo aufploppt im Feed! HIM, anyone?</p>
<p>Ville is wieder da: Mit dem Projekt VV - was es dazu von Herzen zu sagen gibt nun von uns!<br />
Also nun: Wo ein Ville ist, ist ein Veg!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vv-rueckkehr-des-love-metal/">VV &#8211; Die Rückkehr des Love Metal!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000;"><em>Achtung! Das ist keine Review im eigentlichen Sinne. Viel mehr soll dieser kleine Artikel zeigen, dass Musik auch in angespannten Zeiten positive Emotionen hervorbringen kann und Momente schafft, die einen für einen Augenblick mal von der Realität vorm Fenster wegholen kann.&nbsp;</em></span></p>
<p><span style="color: #000000;">Wer meinen Abschiedsbrief zum Thema <strong>HIM</strong> vor 2 Jahren gelesen hat, wird sich vielleicht denken können, warum ich das hier nun schreibe. Wer nicht, kann das <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him">HIER</a> gern nachholen und mich hinterher verstehen. Wer für die Band aber sowieso noch nie etwas übrig hatte, sollte direkt einen anderen Artikel lesen.&nbsp;</span></p>
<h4>VV = Ville Valo&nbsp;</h4>
<p>Als ich am Freitag, den <strong>20. März</strong> Instagram öffnete, war das Erste, was ich sah ein Logo, das dem <strong>Heartagram</strong> verdammt ähnlich sah. Dies wurde auch noch vom ehemaligen<strong> HIM</strong> Kanal gepostet. Die Zeilen dazu sagten &#8222;nun etwas völlig anderes&#8220; und das obligatorische &#8222;Link In Bio&#8220;, man kennt es. Dass ich sofort prüfen musste, worum es da geht, steht natürlich außer Frage. Es öffnete sich eine Seite mit einer<strong> EP</strong> mit dem Titel &#8222;Gothica Fennica Vol. 1&#8220;. Bestehend aus <strong>3 Songs</strong> unter dem Banner <strong>VV</strong>. Mir war sofort klar, wofür das steht, und das Logo machte plötzlich auch Sinn. Was ich aber zu hören bekam, damit hatte ich nie und nimmer gerechnet und das Heartagram auf meinem Arm fing direkt an vor Freude zu weinen.<strong> Ohne jegliche Vorankündigung</strong>, Werbung oder sonstwas: der Sound von <strong>HIM</strong> ist wieder da! <strong>Ville</strong> hat den <strong>Love Metal</strong> scheinbar mindestens so sehr vermisst, wie ich und 3 Songs produziert, die genau dieses bandgeschaffene Genre wieder aufleben lassen. Auch wenn an diesem Freitag zum Beispiel das neue Album von<strong> HEAVEN SHALL BURN</strong> erschienen ist, bei mir liefen nur diese 3 Songs. Immer und immer wieder. Während ich das hier schreibe natürlich auch. Daher hier mal mein Eindruck der Songs im Einzelnen und <strong>chronologisch</strong> (da ich finde, dass die Abfolge auch ziemlich clever gewählt ist).&nbsp;</p>
<h4>1 &#8211; SALUTE THE SANGUINE&nbsp;</h4>
<p>Ein Song, der auf und vor einer Bühne von <strong>HIM</strong> für reichlich Bewegung gesorgt hätte. <strong>Schnelles</strong> Tempo, schmeichelnde Melodie, ein <strong>Ville</strong> in Höchstform. Ich bin so froh, diese Stimme wieder in gewohntem und geliebtem Gewand zu hören!&nbsp;</p>
<p><iframe title="VV - Salute the Sanguine" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/XzF9yHDxCXI?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>2 &#8211; RUN AWAY FROM THE SUN</h4>
<p>Das Tempo etwas <strong>gedrosselt</strong> finden wir hier einen Song, der zu &#8222;Hochzeiten&#8220; von <strong>HIM</strong> ein <strong>Charterfolg</strong> geworden wäre. Ich kann gar nicht sagen, wie oft ich die Nummer nun schon gehört hab, da sie für mich das absolute <strong>Schmankerl</strong> unter den Dreien ist. Ein unfassbar schöner Refrain, den jeder Fan nach einem Mal hören sofort im Blut haben dürfte.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VV - Run Away from the Sun" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/7MsWvXrZGhw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>3 &#8211; SATURNINE SATURNALIA&nbsp;</h4>
<p>Wieder wurde am Speedlimit <strong>nach unten</strong> gedreht. Wir bekommen eine liebesmetallische Ballade, wie sie<em> &#8222;When Love And Death Embrace&#8220;</em> als Schwester akzeptieren könnte. Nur in modernerem Gewand und verfeinert mit allerlei klanglichen<strong> Spielereien</strong>. Nun wird mir auch die Reihenfolge der Songs bewusst. Bis zum Ende wird das <strong>Tempo</strong> kontinuierlich nach unten gefahren. Das zeigt, dass immernoch<strong> alles</strong> bestens funktioniert im Hause <strong>Valo</strong>.&nbsp;</p>
<p><iframe title="VV - Saturnine Saturnalia" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/bKyCBPJO_bw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Ich weiß nicht, was nun aus diesem Projekt wird, oder ob Mastermind <strong>Ville</strong> komplett auf Solopfaden dahinter steckt. Falls dem so ist, <strong>Respekt</strong>! Der Name lässt das zwar vermuten, aber bekannt ist <strong>praktisch nichts</strong>. Ich kann nur sagen, dass ich lange nicht mehr so glücklich über eine Veröffentlichung war! Der Fakt, dass das alles völlig <strong>unerwartet</strong> erschienen ist, macht es nur umso erfreulicher und <strong>spannender</strong>. Ich weiß aber dass &#8222;Gothica Fennica Vol. 1&#8220; eben dieses <strong>Vol. 1</strong> am Ende hat, und das stimmt mich sehr zuversichtlich! Wenn da also noch mehr kommt, was ich einfach hoffe, dann will ich, dass es<strong> genau so</strong> weitergeht!<strong> Love Metal ist zurück!</strong> Nicht wie bei Release geschrieben &#8222;etwas völlig anderes&#8220;. DANKE! Oder laut Google Translate: <strong>Kiitos!</strong></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/vv-rueckkehr-des-love-metal/">VV &#8211; Die Rückkehr des Love Metal!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 09 Feb 2020 11:40:46 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Wie wird man eigentlich zum Metalcore-Sympathisanten?<br />
Daniel hat für uns seinen musikalischen Werdegang niedergeschrieben und auch eine ganze Menge Empfehlungen im Gepäck. Warum Core für ihn zum Zentrum seines Musikgeschmacks geworden ist und was unser Magazin eigentlich damit zutun hat, erfahrt ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/corevolution-eine-persoenliche-entwicklung/">Corevolution &#8211; eine persönliche Entwicklung</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Als ich angefangen habe, ernsthaft Musik zu hören, begann alles mit elektronischen Klängen. <strong>OMD</strong>, <strong>DEPECHE MODE</strong>, <strong>AND ONE</strong>, <strong>WOLFSHEIM</strong> und alles, was man noch so als Einstiegsdroge in eher düstere Gefilde bezeichnen kann. Das war Mitte der 90er und zog sich über viele Jahre hinweg. Ich wollte eigentlich nie etwas anderes. Später kamen dann aber doch irgendwie <strong>Gitarren</strong> ins Spiel. Auch wenn zu der Zeit nur vereinzelt, aber mit <strong>HIM</strong> und <strong>DIE ÄRZTE</strong> immerhin Bands, die ich nach wie vor zu meinen absoluten Lieblingsbands zähle. Über die Jahre gesellten sich noch hier und da andere Acts dazu, von denen ich wohl <strong>BLINK-182</strong> oder <strong>RISE AGAINST</strong> am nachhaltigsten betrachten würde. Viel mehr gab es dann aber nicht. Für mich war stets der Electro DAS Ding. Das ging auch so weit, dass ich mich selbst darin betätigen wollte, und mit meinem Best Buddy eine Band gegründet hab (Ja, in dem Genre geht sowas mit 2 Hanseln). Diese besteht immer noch, und ich bzw. wir haben dabei auch noch verdammt viel Spaß, aber eine Sache hat sich entschieden geändert&#8230;&nbsp;</p>
<h4>HINTER DEM RAND DES TELLERS</h4>
<p>Soweit ich das nachverfolgen kann, war es 2004, als sich plötzlich eine <strong>neue Welt</strong> für mich auftat. Im Electro befand ich Bands als meine Favoriten, deren Gesang größtenteils nur aus <strong>Geschrei</strong> bestand, deren Musik aber trotzdem <strong>hochmelodisch</strong> war. In dieser Zeit fand ich Freunde, die damit zwar nichts anfangen konnten, aber mich darauf hinwiesen, dass es da etwas anderes gibt, was mir vielleicht auch gefallen könnte. Im Prinzip ähnlich gestrickte Musik, nur eben &#8222;handgemacht&#8220;: <strong>Metalcore</strong>. Zur gleichen Zeit hab ich beim Soundtrack zu <strong>SAW</strong> schon einen Song gehört, der mich total begeistert hat: <em>&#8222;The Beloved And The Hatred&#8220;</em> von <strong>CALIBAN</strong>.</p>
<p>Genau die Band zählte auch zu den Lieblingen eines Freundes und so griff quasi eins in&#8217;s Andere. Er zeigte mir das damals aktuelle Album &#8222;The Opposite From Within&#8220; und ab diesem Zeitpunkt war es passiert: <strong>Ich war angefixt</strong>. Die Mischung aus dem Geschrei und den unfassbar melodischen Refrains war (und ist) einfach großartig. Die Abwechslung zwischen Aggression und Eingängigkeit hat mich komplett umgehauen. Er zeigte mir noch weitere Bands, von denen ich bis heute nur <strong>IN FLAMES</strong> behalten hab. Auch wenn das nicht dieser Metalcore war, es war trotzdem geil, denn es bot sozusagen die gleichen Elemente, nur etwas anders verpackt. Eine Sache musste ich aber unbedingt haben: <strong>den Klargesang</strong>. Ohne ging es einfach nicht, ich wollte es auch keinesfalls ohne haben! Selbst eine Band wie <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> mochte ich einfach nicht, weil es keinen Klargesang gab. Nur der eine Song damals <em>&#8222;To Harvest The Storm&#8220;</em>, der war gut. Der hatte das! Und so blieben dann<strong> CALIBAN</strong> über einige Zeit die Band für mich, die das Genre in meinem Kopf definierte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="The Beloved and the Hatred" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/BE1wLUsh3Cw?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann genau der Punkt war, an dem mir mein Hirn gesagt hat: <strong>&#8222;Komm, das kann nicht alles sein, stöber doch mal weiter!&#8220;</strong>, kann ich nicht genau festlegen. Jedenfalls hab ich vor ein paar Jahren angefangen, mich dem Metalcore weiter zu öffnen, weiter zu graben. Immer mehr Bands landeten auf meinem Radar, immer mehr starke Melodien, immer aggressivere Screams. Es fühlte sich an, wie ein nie enden wollender Strom aus neuen Eindrücken. Ich war permanent auf Websiten unterwegs, auf denen ich<strong> fast täglich</strong> neue Bands entdeckte. Dann folgten die ersten Konzerte, die ersten <strong>Moshpits und Crowdsurfer</strong>, die ich beobachten (!) konnte.</p>
<p>Alles war so neu, so frisch, so unverbraucht. Dieses Gefühl und<strong> diese Energie</strong> spürte ich seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten nicht mehr. Ich fing an, meine mich stets begleitende Musiksammlung (einen iPod) zu entrümpeln und umzukrempeln. Electrobands, die stellenweise sowieso nur Platzhalter waren, wichen Corebands. Ein paar vereinzelte werden immer da sein, keine Frage, nur finde ich in dieser Szene nichts mehr, was mich so begeistern kann. Und das kann ich leider nicht nur auf die Musik beziehen. So haben auch ein Haufen schwarze (Band)Shirts Platz machen müssen. Platz für neue, teils sehr<strong> farbenfrohe</strong> (Band)Shirts. Springerstiefel wurden gegen <strong>Chucks</strong> getauscht. Davon kann man übrigens auch nicht genug besitzen.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="HEAVEN SHALL BURN - Hunters Will Be Hunted (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Esi9RUWWtks?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Irgendwann in dieser Zeit hab ich für mich auch festgestellt, wie genial <strong>HEAVEN SHALL BURN</strong> eigentlich sind, und zähle sie heute zu meinen absoluten Lieblingen. Mittlerweile brauchte es auch <strong>nicht unbedingt</strong> nur Clean Vocals, hauptsache Melodie. Was ich auch festgestellt hab: dass ich mich irgendwie auch in diesem musikalischen Umfeld betätigen muss! Und so hatte ich im Herbst 2017 die Idee, mich beim <span style="color: #800000;"><strong>Silence Magazin</strong></span> zu bewerben. Noch eine Band kam nicht in Frage, da ich erstens nicht die Zeit und zweitens nicht das Talent für handgemachte Musik besitze. Allerdings hatte ich auch noch nie etwas mit Rezensionen zu tun. Aber ich wollte es unbedingt versuchen! Ich bekam die Chance, hatte sofort Blut geleckt und hier bin ich nun. An der Stelle nochmal <strong>Danke</strong> an alle Beteiligten und alle Leser! Was aber seither für eine <strong>Entwicklung</strong> stattgefunden hat, konnte ich 2017 auch noch nicht ahnen&#8230;&nbsp;</p>
<h4>VOM DREHEN AN HÄRTESCHRAUBEN</h4>
<p>Es ist erstaunlich, wie viele Bands ich durch <span style="color: #800000;"><strong>Silence</strong></span> entdeckt hab. Verdammt viele Gute, aber auch mal den ein oder anderen Dämpfer. Neben Metalcore verliebte ich mich auch in <strong>melodischen Post-Hardcore</strong>. <strong>OUR MIRAGE</strong> seien da zum Beispiel besonders hervorgehoben. Womit ich aber irgendwie nie klarkam, ist der <strong>Deathcore</strong>. Diese teils gruseligen Borstentierlaute verstörten mich, das oft durchgängige Geknüppel ohne Sinn und Verstand &#8211; <strong>ich hab&#8217;s nie kapiert</strong>. Und auch nur selten konnte ich irgendwo eine vernünftige Melodie ausmachen. Auch einige Bands, die ich im Zuge von Konzerten und Festivals gesehen hab, haben mich eher an die Bar oder raus getrieben.</p>
<p>Im letzten Jahr stieß ich dann aber auf eine Band namens <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>, welche als Mischung aus Deathcore und Metalcore beworben wurden. Das war vermutlich der berühmte Schalter im Kopf. Diese Herren sind durch das <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review für Silence</a> und ihr bisheriges Schaffen zu meiner <strong>Nummer 1</strong> geworden. Brachiale Härte in den Strophen (Deathcore!) und wundervoll-melodische Refrains. Ich war und bin platt. Allerdings bin ich kürzlich eher unbewusst über eine andere Band gestolpert. Vor ca. einem Monat (wenn überhaupt) las ich im Netz etwas von &#8222;melodischem Deathcore&#8220; und stieß auf den Namen <strong>AFTER THE BURIAL</strong>. &#8222;Hörste halt mal rein.&#8220; Ich glaube es war der Song <em>&#8222;Collapse&#8220;</em>, den ich zuerst hörte. Auf jeden Fall ist dann etwas passiert. Ich fand&#8217;s richtig gut! Die berühmten Schweinchengeräusche waren da auch nicht drin, und die Härte und die Kraft haben mich irgendwie in ihren Bann gezogen. Auch der Rest der Band konnte mich überzeugen. Merkwürdig, vorher mochte ich sowas doch auch nicht?!&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="AFTER THE BURIAL  - Collapse (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/tdMyHGlOxQo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Nun wollte ich aber doch <strong>mehr</strong> kennenlernen. Ich wühlte mich natürlich erstmal durch sämtliche &#8222;großen&#8220; Namen. <strong>WHITECHAPEL</strong>? &#8211; Love it! <strong>CHELSEA GRIN</strong>? &#8211; Love it! <strong>FIT FOR AN AUTOPSY</strong>? &#8211; Herzlich gern! Nur die oft genannten Speerspitzen, da haperts. Mit <strong>SUICIDE SILENCE</strong> werd ich nicht warm, allerdings sind die Sachen mit <strong>Mitch Lucker</strong> noch ganz cool, wahrscheinlich liegt&#8217;s wirklich an der Stimme. <strong>THY ART IS MURDER</strong> und ich werden momentan auch keine Freunde. Funktioniert einfach nicht. Eine Band hat es in den letzten Wochen aber geschafft, mich komplett zu überzeugen. Weil sie Stilmittel und Elemente vermischen, die ich in der <strong>Kombination</strong> so noch nicht gehört hab. Die Rede ist von <strong>SHADOW OF INTENT</strong>. <strong>Symphonic Deathcore</strong> hab ich dazu gelesen und würde das auch direkt so unterschreiben. Das harmoniert so außergewöhnlich gut miteinander, dass es wirklich als Kunst zu bezeichnen ist. Zumindest fasse ich das so auf, in meinem ausufernden Hype diesbezüglich. Interessant ist rückblickend auf all diese Bands, dass ich einige davon vorher schon mal irgendwann probegehört hab und praktisch direkt wieder ausgemacht hab.</p>
<h4>UND NUN?</h4>
<p>Ich weiß ehrlich gesagt nicht, wie sich mein Geschmack so entwickeln konnte und was da innerlich passiert ist. Nach wie vor liebe ich <strong>Metalcore</strong> und <strong>Clean Vocals</strong>, noch besser ist es natürlich, wenn beide Genres sich mischen. Aber dass ich nun Bands höre, vor denen ich vor ein paar Jahren noch weggerannt bin, macht mich selbst stutzig. Möglicherweise höre ich heute anders hin, <strong>detailierter</strong> &#8211; wenn man so will. Ich entdecke und schätze bei meinen bisherigen Deathcore Entdeckungen die <strong>versteckten</strong> Melodien, die man eben nicht im ersten Moment wahrnimmt. Auch die andere Ausrichtung der Texte, der Themen tut gut.</p>
<p>Dass mir diese Musik in einer kürzlich schlechten Stimmung irgendwie Kraft gegeben hat, stimmt mich auch sehr zufrieden mit der Entwicklung. Wohin das nun alles geht, kann ich noch nicht sagen. Ich hab allerdings an vielen Stellen Kommentare gelesen, wie &#8222;Ich bin vom Metalcore zum Deathcore gekommen&#8220;. Scheinbar ist dieser Werdegang nicht untypisch. Ich fühle mich aber in beiden Bereichen wohl. Ebenso in der &#8222;Szene&#8220; generell. Wenn ich zum Beispiel dieses Jahr wieder zum Impericon Festival gehe, wird es sich wieder wie ein &#8222;Nach Hause kommen&#8220; anfühlen. Und das gefällt mir verdammt gut. Ein Gefühl, das ich in der Szene, in der ich ich mich so viele Jahre meiner musikalischen Entwicklung vorher bewegt hab, nicht mehr hatte.&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SHADOW OF INTENT - Embracing Nocturnal Damnation (Official Music Video)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/LDtLyMdwtwY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Wann ich allerdings mein erstes <strong>Review</strong> zu einem Deathcore Album schreibe, weiß ich nicht. Ich bin gerade noch dabei, das Genre richtig für mich zu erfassen. Um ein paar Elemente und Sounds mach ich auch immernoch einen Bogen. Manches hört sich eben einfach falsch an. Aber wer weiß, ich mochte auch Deathcore nie. Und wenn man&#8217;s genau nimmt, mochte ich auch Metal nie. Und überhaupt und sowieso. Achso, ob ich immernoch <strong>Electro</strong> höre? Es gibt schon noch Bands, von denen ich nicht wegkomme. Allerdings kann man die mittlerweile an beiden Händen abzählen. Ich kenne aber ein Mitglied einer solchen Band, welcher einen ähnlichen Musikgeschmack hat, wie ich. Das beruhigt!</p>
<p>Danke für&#8217;s Lesen, ich wollte das schon lange mal so niederschreiben.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 07:53:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten machen wir den Sack zu *höhö* </p>
<p>Hier unser Jahresrückblick:<br />
Wie nahmen die Redakteure das Jahr wahr und was waren Highlights und auch Dämpfer? Wie war's für dich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000"><em>Das Jahr 2019 marschiert unaufhaltsam dem Ende entgegen. Zeit für uns, das Ganze mal Revue passieren zu lassen. Zeit, auf ein weiteres Jahr mit Euch, mit großartigen Erlebnissen und vor Allem: mit verdammt viel Musik zurückzuschauen. Es gab Unmengen an Veröffentlichungen. Welche haben unsere Autoren dabei besonders beeindruckt? Welche haben eher die Stirn runzeln lassen? Und was hat das Jahr sonst noch so metallisch geprägt? All das könnt ihr den folgenden, persönlichen Flashbacks entnehmen. Alles, was dabei mit dem Magazin in Verbindung stand, wird auch nochmal verlinkt, wenn ihr die entsprechenden Artikel verpasst habt. Ebenso sind die Song-Highlights klickbar. An dieser Stelle geht ein großes DANKESCHÖN an all unsere Leser, die uns begleiten und die Treue halten. Ihr seid die Besten und euretwegen machen wir das alles! Lasst uns daher auch gern mal wissen, was euch dieses Jahr so bewegt hat. Wir wünschen schon mal einen angenehmen Jahreswechsel und das Übliche von wegen Weihnachtszeit und so. Wir sind uns sicher, Silence 2020 wird auch wieder einige Überraschungen parat halten! Nun genug der Vorworte, lassen wir unsere Schreiberlinge zu Wort kommen. Viel Spaß!&nbsp;</em></span></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34999" aria-describedby="caption-attachment-34999" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/danielg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-34999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34999" class="wp-caption-text"><strong>DANIEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #ff0000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>FACING FEARS</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/facing-fears-horizons">&#8222;Horizons&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>DREAM STATE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/dream-state-primrose-path">&#8222;Primrose Path&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Das ist in meinem Fall dieses Jahr eine <strong>EP</strong>, nämlich &#8222;Known Darkness&#8220; von <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>. Der Release hat mich derart umgepustet, dass ich mir direkt im Nachgang an die damit verbundene <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review</a> die gesamte Diskographie gekauft hab. Die Band hat es geschafft, sich innerhalb von ein paar Stunden in meine Liste der liebsten Bands im Core-Sektor bis an die Spitze zu schießen. Ich habe ca. eine Woche am Stück nix anderes gehört. Diese Strähne habe ich auch nur unterbrochen, weil ja dieses Jahr auch genug andere Musik erschienen ist.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>MARK MORTON</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4KdCEg7I8A0"><em>&#8222;Cross Off (feat. Chester Bennington)&#8220;</em></a> (war das ganze Jahr über der Einzige und dann kam&#8230;)</li>
<li><strong>FALLING IN REVERSE</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jakpo7tj7Qw"><em>&#8222;Popular Monster&#8220;</em></a> (den muss ich hier einfach auch nennen, weil er wirklich zu gut ist und bei mir eine riesen Welle losgetreten hat)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>VILLE VALO &amp; AGENTS</strong></li>
</ul>
<p>Ich hab mich wirklich gefreut, nach der Auflösung von <strong>HIM</strong> seine Stimme wieder zu hören. Mir ist in diesem <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him">besonderen Fall</a> eigentlich auch ziemlich wurscht, in welchem musikalischen Gewand das passiert, denn bei diesem Album findet man keineswegs die gewohnten Klänge. Leider sind allerdings alle Songs auf dem Album in <strong>Ville</strong>&#8217;s Muttersprache finnisch gesungen. Diese beherrsche ich aber sowas von null, dass es mir den Release ziemlich vermiest hat, denn Texte verstehen ist mir bei Musik generell sehr wichtig. Schade drum.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Festivals und Konzerte, die ich für <span style="color: #800000">Silence</span> besuchen durfte, davon aber ganz besonders <strong>IN FLAMES</strong> in Leipzig. Die Band zum ersten Mal live gesehen, und aus persönlichen Gründen das emotionalste Konzerterlebnis überhaupt gehabt. Wer dazu näheres erfahren möchte, <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-live-in-leipzig">HIER</a> könnt ihr es nachlesen.&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Natürlich wie jedes Jahr das <strong>Impericon Festival</strong> in Leipzig, immerhin sind bereits <strong>AS I LAY DYING</strong> als Headliner gesetzt, sowie <strong>BURY TOMORROW</strong> und meine Lieblinge aus Frankreich: <strong>LANDMVRKS</strong>. The hype is real! Schauen wir mal, was sonst noch so ansteht, es gibt auf jeden Fall reichlich Bands (und Festivals), die ich gern live erleben möchte.&nbsp;</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich kann mich hier nur für die ganzen Nachrichten und Kontakte bedanken, die ich auch 2019 durch <span style="color: #800000">Silence</span> und meine damit verbundene Arbeit erhalten habe. Seien es persönliche Empfehlungen, Feedback oder auch magazinintern. Ich freue mich noch immer sehr, hier meinen Coresenf dazugeben zu können und dass IHR ihn lest. <span style="color: #800000">Silence</span> ist für mich mittlerweile nicht mehr nur ein Hobby, sondern Arbeit. Allerdings eine von der Sorte, die man gerne macht. Oh, und noch ein Gruß an Tom: Ich habe Tickets in Rekordzeit bekommen. Sorry, i feel you.&nbsp;</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35009" aria-describedby="caption-attachment-35009" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/tom"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35009" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35009" class="wp-caption-text"><strong>TOM</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> CÂN BARRD</strong> – &#8222;The Last Rain&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>NORNIR</strong> – &#8222;Verdandi&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>MAYHEM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/mayhem-daemon">&#8222;Deamon&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>STEELWINGS</strong> &#8211; &#8222;Back&#8220;</li>
</ul>
<p>Klassischer 80er-Jahre Metal à la NWOBHM ist wieder cool. Ist nichts Neues. Viele reiten aktuell diese schwermetallische Welle und setzen dabei nur allzu häufig schnöden, klischeeüberladenen Rost an. Aber &#8222;Back&#8220; klingt wirklich so, als hätte das Album die Glanzzeit in einer dunklen Schublade verschlafen und wäre nun erst veröffentlicht worden. Wer auf klassischen Heavy Metal steht, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>CÂN BARRD</strong> &#8211; <em>&#8222;</em><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=E0_Cdj8MQzg">Between Hope And Reality&#8220;</a></em></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ATLANTEAN KODEX</strong> – &#8222;The Court Of Empire&#8220;</li>
</ul>
<p>Okay, zugegeben: Das ist Meckern auf enorm hohem Niveau. Aber nach den Ausnahmewerken &#8222;Golden Boughs&#8220; und &#8222;The White Goddess&#8220; hätte ich mir eine Platte in ähnlich perfektionssüchtiger Herangehensweise gewünscht. Daran schrammen die Bayern leider merklich vorbei, auch wenn das aktuelle Album natürlich nichtsdestotrotz wieder einmal ein großartiges Werk ist.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>METALLICA</strong>, Olympia-Stadion (Berlin). Geile Show, da gibt&#8217;s nichts zu beanstanden. Außer vielleicht den strömenden Dauerregen. Aber das erträgt man gerne für eine der größten Metalbands. Vor allem dann, wenn die Hochkaräter von <strong>GHOST</strong> die Vorgruppe mimen.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p><strong>KING DIAMOND</strong> singt wieder bei <strong>MERCYFUL FATE</strong>, damit dürfte wohl (fast?) alles andere in den Schatten gestellt werden. Und natürlich gibt&#8217;s auf der Tour im kommenden Jahr die Klassiker von <em>&#8222;Melissa&#8220;</em>, <em>&#8222;Don&#8217;t Break The Oath&#8220;</em> sowie neuem Material derselben Stilrichtung zu hören. Was will man mehr?</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>[ironie] Liebe Grüße an alle, die dazu beigetragen haben, die <strong>DIE ÄRZTE</strong>-Tickets in Rekordzeit wegzuschnappen. Ich hasse euch. [/ironie off]</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35035" aria-describedby="caption-attachment-35035" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35035" class="wp-caption-text"><strong>SEBASTIAN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> KORN</strong> &#8211; &#8222;The Nothing&#8220;</li>
<li>2 &#8211;<strong> INSOMNIUM</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">Heart Like A Grave&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211;<strong> IN FLAMES</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-i-the-mask">&#8222;I, The Mask&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>MAMMOTH MAMMOTH</strong> – &#8222;Kreuzung&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ALCEST</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> lösen sich auf!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Im Saarland willkürlich jemanden getroffen, der ein ausgeprägter<strong> JINJER</strong>-Fan ist, inklusive längerem Austausch über deren Musik.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Hoffentlich neue Kamera auf Konzerten austesten.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Verklemmt lässt es sich nicht gut headbangen. Für mehr Entspanntheit in der Szene!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35036" aria-describedby="caption-attachment-35036" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/oimel"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35036" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg 897w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35036" class="wp-caption-text"><strong>OIMEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<p>Fällt mir schwer, da ich viele alte Sachen gerade entdecke, aber hier die Auswahl:</p>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> PERKELE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow">&#8222;Leaders Of Tomorrow&#8220;</a> (endlich eine alte Band, die mit einem neuen Album gut bleibt!)</li>
<li>2 &#8211;<strong> FONTANELLE</strong> &#8211; &#8222;Noie Eindrücke&#8220; (großer Tipp für alle, die auf Oi mit der richtigen Attitüde stehen!)</li>
<li>3 &#8211;<strong> HELLOWEEN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helloween-united-alive-in-madrid">&#8222;United Alive&#8220;</a> (der Inbegriff eines geilen Live-Albums!)</li>
</ul>
<p>Ebenfalls erwähnenswert sind noch: <strong>HELHEIM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helheim-rignir">&#8222;Rignir&#8220;</a> und <strong>SABATON</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-the-great-war">&#8222;The Great War&#8220;</a></p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Ganz klar: <strong>SLIPKNOT</strong> &#8211; &#8222;We Are Not Your Kind&#8220;! Die Band liefert mit diesem Album erstmals mehr als nur eine Sammlung von Songs, sondern ein komplettes und geniales Werk ab, das ich so nicht erwartet hätte! Sehr stark!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Joa&#8230; Öhm&#8230; Songnamen sind ungefähr so sehr mein Fall wie Genre-Zuordnungen&#8230; Stellvertretend aber für&#8217;s Album (weil die Songs alle gut sind): <strong>HEILUNG</strong> &#8211; <em>&#8222;Futha&#8220;</em></p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Das Drumherum samt der Organisation beim <strong>Nova Rock</strong> verdient auf jeden Fall eine extra-dicke <a href="https://silence-magazin.de/nova-rock-festival-2019">Erwähnung</a> in der negativen Abteilung! Line-Up hui, alles andere (leider) pfui! Schade finde ich außerdem das elende Gezerre um <strong>BATUSHKA</strong>, deren erstes Album ich sehr mochte.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Das <strong>Dark Troll-Festival</strong>, ohne Frage! Ein <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1">wundervolles Festival</a> in großartiger Location und mit einem super Team drumherum! Es war mir eine Ehre, dort gewesen sein zu dürfen, und auch die Musik war GROßARTIG! Etwas mainstreamiger, aber auch sehr stark war der <strong>SABATON</strong>-Auftritt auf dem <strong>Nova Rock</strong>! Gerade noch frisch dazugekommen ist der Auftritt von <strong>HEILUNG</strong> <a href="https://silence-magazin.de/heilung-in-halle-heidnische-klaenge">in Halle</a> &#8211; Grandios!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Die &#8222;Alles ohne Strom&#8220;-Tour der <strong>TOTEN HOSEN</strong> (steinigt mich ruhig!) und (vermutlich) <strong>SABATON</strong> in Leipzig. Aber da ich sehr bald Vater werde, habe ich einfach eine pauschale, sehr große Vorfreude, die ausnahmsweise nicht musikspezifisch ist!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Tausend Dank für das erste komplette Kalenderjahr bei <span style="color: #800000">Silence</span>! Ich habe es sehr genossen, habe mit 26 Artikeln hoffentlich dem einen oder anderen eine Freude machen können, und selber sehr viele tolle neue Musik, Eindrücke und auch Leute kennengelernt! Ich freue mich auf alles, was kommt, und versuche, fleißig zu bleiben!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35058" aria-describedby="caption-attachment-35058" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/saskia"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35058" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Saskia2.jpg" alt="" width="300" height="225"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35058" class="wp-caption-text"><strong>SASKIA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>BRING ME THE HORIZON</strong> &#8211; &#8222;Amo&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong> &#8211; &#8222;Hypertoughness&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Zwar kein Album, aber dafür definitiv ein absolutes Highlight dieses Jahr: &#8222;Bloodlust&#8220;, die gemeinsame EP von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong> und<strong> Travis Barker</strong>.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Muss ich mich hier auf einen Song festlegen? Nein? Gut, denn ich habe nämlich zwei. Zum einen die One-Take-Version des Songs <em>&#8222;Hammer&#8220;</em> von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong>. Übrigens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lNK9b67yx54">HIER</a> zu finden (offiziell wurde der Song nämlich nie veröffentlicht). Der andere Song des Jahres geht mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B9wvTuDC-H0"><em>&#8222;Ludens&#8220;</em></a> auf die Kappe von <strong>BRING ME THE HORIZON</strong>, die so kurz vor Jahresende nochmal einen ziemlichen Knaller veröffentlicht haben.&nbsp;</p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Der plötzliche Tod des&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong>&nbsp;Bassisten<strong>&nbsp;Kei</strong>, der mich und viele andere sehr geschockt hat. Ein sehr trauriger Start für das Jahr 2019.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Europa Tour mit&nbsp;<strong>FAKE ISLAND</strong>, für die ich auch in Japan schon fleißig fotografiert habe. Tourleben bedeutet mitunter viel Stress, aber auch viele schöne Erinnerungen und die Erfahrung ist es absolut wert.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Wenn alles nach Plan läuft, steht nächstes Jahr meine längerfristige Rückkehr nach Japan an und ich hoffe, mich wieder in den hiesigen Fotogräben tummeln zu können. Selbstverständlich nehme ich bis dahin hierzulande noch einige, spannende Konzerte mit!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Auf ein weiteres Jahr mit <span style="color: #800000">Silence</span> und viele weitere Beiträge aus dem In- und Ausland! Und auf viele neue Entdeckungen in der Metal-Szene! Doch bis dahin wünsche ich dem gesamten Team und unseren Lesern erstmal besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35059" aria-describedby="caption-attachment-35059" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/johannes"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35059" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35059" class="wp-caption-text"><strong>JOHANNES</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TRAPPED IN CHAOS</strong> &#8211; &#8222;Dustbolt&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;Grey Maiden&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>INCULTER</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/inculter-fatal-visions">&#8222;Fatal Visions&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>INCULTER</strong> &#8211; &#8222;Fatal Visions&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;<em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Cjkrt6Y6YZA">Grey Maiden&#8220;</a></em> (Grey Maiden EP)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>OVERKILL</strong> &#8211; &#8222;The Wings Of War&#8220;</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Originalpressung von &#8222;Rust In Peace&#8220; von <strong>MEGADEATH</strong> als LP aufgestöbert &#8211; absurd gutes Hörerlebnis!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Ertragreicher als 2019. Viele Haudegen haben sich zurückgemeldet, an und für sich war das klasse. Aber die eine oder andere Neuerscheinung (<strong>OVERKILL</strong>,<strong> FLOTSAM AND JETSAM</strong>) hat enttäuscht. 2019 war insgesamt ein gutes Jahr aus Thrash / Speed / NWOTHM Sicht, aber vielleicht geht 2020 ja noch etwas mehr.</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35063" aria-describedby="caption-attachment-35063" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35063" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Merlin2.jpg" alt="" width="300" height="200"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35063" class="wp-caption-text"><strong>MERLIN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>VERHEERER</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-kneel-before-the-monolith">Monolith&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>OWLS WOODS GRAVES</strong> &#8211; &#8222;Citizenship Of The Abyss&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>UNREQVITED</strong> &#8211; &#8222;Mosaic II&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>AKANDO</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KLHVF7_aKiM"><em>&#8222;Wakan Tanka Nici Un&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>INSOMNIUM</strong> Live</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<ul>
<li>In Flammen</li>
</ul>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<ul>
<li><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Wolfszeit</a></li>
</ul>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35067" aria-describedby="caption-attachment-35067" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/mich"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35067" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35067" class="wp-caption-text"><strong>MICH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DISILLUSION</strong> &#8211; &#8222;The Liberation&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; &#8222;Ategnatos&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>WIND ROSE</strong> &#8211; &#8222;Wintersaga&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>DRAGONFORCE</strong> &#8211;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rn5CsAs798I"><em> &#8222;Highway To Oblivion&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong> &#8211; &#8222;Berserker&#8220; und <strong>EQUILIBRIUM</strong> &#8211; &#8222;Renegades&#8220;. Sind beides wohl keine furchtbar schlechten Alben geworden, aber wahrscheinlich hatte ich mir einfach zu viel von den Bands erwartet.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da gab es so einige Höhen: <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>, <strong>ANOMALIE</strong> und <strong>THE CONTORTIONIST</strong> auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, überraschenderweise <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht"><strong>Rockharz</strong></a>. Und natürlich <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong> bei Nacht im Tannenwald, mit perfektem Sound und großartig stimmiger Lichtshow, danke <strong>Wolfszeit</strong>&#8211;<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Festival</a>! Zudem habe ich mit meinen beiden Bands <strong><a href="https://beholdtheflesh.bandcamp.com">BEHOLD</a></strong> und <strong><a href="https://feradur.bandcamp.com">FERADUR</a></strong> dieses Jahr neues Material released, was auch jeweils ein äußerst aufregendes Unterfangen war!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auf ein womöglich kommendes neues <strong>FINNTROLL</strong>-Album? Definitiv gespannt bin ich auch auf <strong>DEMONS &amp; WIZARDS</strong>. Generell freue ich mich immer auf alle kommenden Festivals. Nicht musikbezogen, wenn auch irgendwie ziemlich metal: <strong>Godzilla vs. Kong</strong>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35068" aria-describedby="caption-attachment-35068" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35068" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35068" class="wp-caption-text"><strong>NINA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> &#8211; &#8222;Empath&#8220; und <strong>SOEN</strong> &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>LEPROUS</strong> &#8211; &#8222;Pitfalls&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>BLUT AUS NORD</strong> &#8211; &#8222;Hallucinogen&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>ABIGAIL WILLIAMS</strong> &#8211; &#8222;Walk Beyond The Dark&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>tba</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Die <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">beschissenen Klangeigenschaften</a> des Ballsaals im Felsenkeller Leipzig &#8211; ja, diese Wunde ist tief und noch sehr frisch. Definitiv keine Empfehlung für Events mit Krach und Geschrei!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da kann ich mich gerade kaum entscheiden, was ich hier an die Poleposition setze&#8230; Da waren zum einen die ganzen beeindruckenden Bands auf dem diesjährigen <strong>In Flammen</strong> (<strong>1349</strong>, <strong>1914</strong>, <strong>HAMFERD</strong>, <strong>MGLA</strong> z.B.); außerdem: <strong>TOOL</strong> live in Prag erleben zu dürfen (eine Show wie aus dem Bilderbuch!); <strong>SOEN</strong> nicht nur auf der Bühne zu sehen, sondern dann noch mit ihnen im nächtlichen Dresden unterwegs sein zu können; und zu guter Letzt: meine Lieblingsfinnen von <strong>STAM1NA</strong> nach 12 Jahren endlich mal wieder gesehen zu haben.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auch so einiges, da in Halle für kommendes Jahr viele sehenswerte Events angekündigt sind: <strong>YES</strong>, <strong>DEEP PURPLE</strong> und <strong>SCOOTER</strong> (ja, wirklich!) Karten sind schon da. <strong>In Flammen</strong> steht aber auch genauso wieder auf dem Pflichtprogramm.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich habe viel zu wenig Zeit für den ganzen geilen Scheiß, der so durch den Orbit fliegt &#8211; seien es Konzerte, neue Releases oder ältere Perlen, die unbedingt noch gehört werden müssen. Ansonsten freue ich mich auf ein frisches neues Jahr mit hoffentlich weiterhin vielen tollen Beiträgen im <span style="color: #800000">Silence</span>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35074" aria-describedby="caption-attachment-35074" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/steffi"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg" alt="" width="300" height="426" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35074" class="wp-caption-text"><strong>STEFFI</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>RAMMSTEIN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-rammstein-2019">&#8222;Rammstein&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<p>2019 war ein verrücktes Jahr. Und zweifellos haben <strong>RAMMSTEIN</strong> und <strong>TOOL</strong> mit ihren lange herbeigesehnten Nachfolgewerken ihren Teil dazu beigetragen. Beide haben die Geister gespalten – auch meinen eigenen. <strong>RAMMSTEIN</strong>’s &#8222;Rammstein&#8220; hat für mich zugegebenermaßen erst mit der fundamentalen Wucht der Liveshows an wahrer Größe gewonnen, dafür haben eben diese für mich in jedem Sinne neue Standards in Sachen Liveperformance gesetzt. Ganz großes Kino! Auch wenn &#8222;Fear Inoculum&#8220; für mich im Hinblick auf vorangegangenen <strong>TOOL</strong>-Schinken in vielerlei Weise redundant wirkt, ist doch allein die Tatsache, dass wir nach 13 Jahren Leerlauf überhaupt noch neues Material von <strong>Keenan</strong> und Co. bekommen haben, den Top-3-Platz wert.</p>
<p>Musikalisch am meisten mitgenommen hat mich allerdings &#8222;Spiritual Instinct&#8220; von<strong> ALCEST</strong>. Die Scheibe reiht sich qualitativ (und für mich auch emotional) ganz ungeniert in die lange Reihe mitreißender <strong>ALCEST</strong>-Alben ein. Dabei bewegt es sich mit selbstbewusster Weisheit auf altbewährten Pfaden und klingt doch am Ende anders als alle vorangegangenen Langspieler aus <strong>Neige</strong>’s Feder. Mehr heavy, ein bisschen mehr Black, und so gehaltvoll, dass allein <em>&#8222;Sapphire&#8220;</em> auf Repeat als eigenständiges Album dienen könnte. Natürlich gab es noch eine Menge anderer spannender, vor allem &#8222;kleinerer&#8220; Releases auf dem Markt, alles voll Mainstream und so. Mir doch egal! Mit keinem Album habe ich mich dieses Jahr so intensiv auseinandergesetzt wie mit diesen dreien.</p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Hier muss ich schummeln, denn für mich haben 2019 am meisten die Singles geprägt, nicht die Alben. Und somit gewinnt für mich in dieser Kategorie &#8222;Ódn&#8220; von <strong>HAMFERÐ</strong>. Die Band mit dem außergewöhnlichen Namen und der außergewöhnlichen Live-Erscheinung ist ein ernsthaftes Erlebnis, das ich jedem fest ans Herz lege. Grandiose Musiker, ungewöhnliche Harmonien und Rhythmen und bestechende Atmosphäre: Das sind <strong>HAMFERÐ</strong>. Dieses Jahr kennen- und lieben gelernt auf dem <strong>In Flammen</strong> Open Air.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a> von <strong>ALCEST</strong>. Das ist einfach ein Kunstwerk.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>Rock am Ring 2019</strong>. Zwei Tage im Voraus kam mir der Hirnfurz, dass ich doch um 4 Uhr morgens mit dem Zug von Berlin aus nach Koblenz reisen und von dort aus mit einer Mitfahrgelegenheit aufs Festival fahren und in derselben Nacht um 3 Uhr morgens wieder zurückfahren könne, um <strong>DIE ÄRZTE</strong> zu sehen. War das Konzert lustig? Ja. War es das wert? Nope. Das Festival ist schlicht zu weitläufig, zu teuer, das Wetter zu schlecht, die Wege schlecht ausgeschildert, die Dixis eine hygienische Katastrophe, das Lineup eine genretechnische Achterbahnfahrt mit Kotzgrad und die Besucherzahl zu groß.</p>
<p>Genug gejammert? Jein. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal mitten in einem <strong>DIE ANTWOORD</strong>-Rave wiederfinden würde, während in der Ferne <strong>ALLE FARBEN</strong> aus den Boxen tingelt, nur um mich warmzuhalten… Nur mein lieber <strong>Zwarg</strong> hat dieses Erlebnis ertragbar gemacht. Busserl auf&#8217;s Baucherl!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>An legendären Metalerlebnissen mangelt es mir natürlich auch 2019 nicht. Auf eines festlegen möchte ich mich dann doch nicht; ohne Frage sind aber <strong>SOLSTAFIR</strong> in der Pauluskirche in Berlin am Start, <strong>RAMMSTEIN</strong> in Dresden und Berlin, Wahrheit oder Pflicht mit <strong>LAGERSTEIN</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht"><strong>Skaldenfest</strong></a> und auch das <strong>Wolfszeit 2019</strong>, allerdings nicht wegen des Festivals an sich, sondern wegen der tollen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Herzensangelegenheit! Ach, und dann wäre dann natürlich noch das <strong>Metal Franconia</strong>. Auf keinem Festival habe ich je so eine gute Stimmung und solch eine liebe Crew erlebt. Unterstützt die Jungs und Mädels, ihr werdet es nicht bereuen!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Anfang 2020 werde ich für ein halbes Jahr nach Portugal aufbrechen. Dieser Bruch wird wohl das kommende Jahr für mich definieren. Ich werde viel umhertingeln, kleine Metalpubs in Lissabon und Porto aufspüren und euch von meinen spannenden Erlebnissen berichten. Somit werde ich allerdings leider einen Haufen neue und alte Stammtermine im ersten Halbjahr verpassen, was mir im Herzen wehtut – darunter die <strong>Frostfeuernächte</strong>, <strong>Ragnarök</strong>, <strong>Metal Franconia</strong> und <strong>Skaldenfest</strong>. Nur für das <strong>Darktroll</strong> bin ich voraussichtlich am Start – Prioritäten sind das A und O im Leben! Ach so, und dann gibt’s im Juli natürlich wieder <strong>RAMMSTEIN</strong>. Fresst das, Trvenessverfechter!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Das obligatorische <strong>Dankeschön</strong>! Ich danke all den lieben Veranstaltern, deren Veranstaltungen ich dieses Jahr beiwohnen durfte, meinen fantastischen Kamerakollegen für die gute Zeit und all den Freunden, die diesem anstrengenden Jahr einen grandiosen, glücklichen Anstrich verpasst haben. Ihr seid die besten!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35075" aria-describedby="caption-attachment-35075" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35075" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg" alt="" width="300" height="351" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn-256x300.jpg 256w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35075" class="wp-caption-text"><strong>SCHNEEMENSCH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>Devin Townsend</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1n7uvokARQ4&amp;list=PLxKHVMqMZqUTpx33sDGAMQFPndaapTTbM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empath</a>&#8222;</li>
<li>2 &#8211; <strong>Rammstein</strong> &#8211; &#8222;Rammstein&#8220;&nbsp;</li>
<li>3 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220; +++&nbsp;<strong>Russian Circles</strong> &#8211; &#8222;Blood Year&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p><strong>Rammstein</strong> &#8211; einfach nur weil ichs gut fand, dass die sich mal wieder gemeldet haben und das optische Konzept mich in der Summe einfach umgehauen hat.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>Hab ich so direkt nicht. Ich hab meinen persönlichen Song des Jahres, dieser ist aber nicht von diesem Jahr. Musik ist bei mir entweder nicht existent oder zeitlos.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Zu wenig Zeit für Musik&#8230;&nbsp;<br />
Keine Ahnung ob es ein Dämpfer war, aber <strong>HEILUNG&nbsp;</strong>waren Live echt gut, aber &#8230; ich war an dem Abend glaub ich mehr in Konzertlaune und stattdessen war es ja eher Theaterstück (wie ja auch das Konzept ist). An sich geile Nummer, aber dadurch hat es Länge bekommen.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>TOOL</strong> Live in Prague&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Rammstein Live, neue Entdeckungen, Zeit für Konzerte und auch wieder für die Fotografie</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich wünsche allen eine schöne Zeit, freue mich dass ihr alle mitlest, euch beteiligt, schreibt und einfach der Szene das Leben geben. Ich agiere zwar eher im Hintergrund, bin aber mega happy wenn dann mal einer der Redakteure mich schnappt und als Fotograf verdingt, da lernt man einige gute Bands kennen. Ansonsten bin ich meist eingespannt und versuche, mich auch mal wieder der Musik zu widmen.&nbsp;<br />
<em>Daher mein Rat:</em> Macht was euch Spaß macht &#8211; und vergesst nie die Musik, die euch aufgezogen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>LOVE METAL &#8211; Das Ende der Ära HIM</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 06 Jan 2018 11:00:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
		<category><![CDATA[Lifestyle]]></category>
		<category><![CDATA[Heartagram]]></category>
		<category><![CDATA[HIM]]></category>
		<category><![CDATA[Love Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Ville Valo]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Sicherlich hat es der ein oder andere mitbekommen, HIM haben letztes Jahr ihre Auflösung bekanntgegeben. Warum mich das beschäftigt, möchte ich euch in diesem Artikel näher bringen. Also dann, One Last Time &#8230; NOVEMBER 1999 &#8211; DER ERSTE KONTAKT Seit ich angefangen ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him/">LOVE METAL &#8211; Das Ende der Ära HIM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p>Sicherlich hat es der ein oder andere mitbekommen, <strong>HIM</strong> haben letztes Jahr ihre Auflösung bekanntgegeben. Warum mich das beschäftigt, möchte ich euch in diesem Artikel näher bringen. Also dann, <em>One Last Time </em>&#8230;</p>
<h3>NOVEMBER 1999 &#8211; DER ERSTE KONTAKT</h3>
<p>Seit ich angefangen hab, Musik wirklich wahrzunehmen, nicht einfach nur zu hören, hat mich eine Band stets auf meinem Weg begleitet: <strong>HIM</strong>. Ich weiß noch genau, wie es dazu kam. <em>&#8222;Join Me&#8220;</em> lief als Neuvorstellung im Radio. Dieser Song hatte etwas, das mich sofort in seinen Bann zog. Direkt am nächsten Tag bin ich zum &#8222;Golden Sound&#8220;, einem Musikgeschäft in meiner Heimatstadt Riesa. Ja, zu der Zeit gab es noch den Einzelhandel für CDs und an &#8222;Ich bin doch nicht blöd&#8220; war noch gar nicht zu denken. Die Verkäuferin meines Vertrauens kannte mich bereits gut und das übliche &#8222;Was darfs denn heute sein?&#8220; ließ nicht lange auf sich warten. Sie zeigte mir die <strong>Maxi CD</strong> (Single hat irgendwie niemand gesagt) und ich ihr mein Geld. Nun wollte ich aber auch mehr, also stöberte ich im Regal. Das zugehörige Album &#8222;Razorblade Romance&#8220; erschien aber erst einen Monat später, weshalb ich einfach das andere mitnahm, welches da noch rumstand: &#8222;Greatest Lovesongs Vol. 666&#8220;.&nbsp;</p>
<h3>INFIZIERT ODER BESESSEN?</h3>
<p>Meine neuerworbenen Silberlinge liefen von da an nun in Dauerschleife. Als ich dann das <strong>pinkfarbene</strong>, zweite Album mein Eigen nennen konnte, war es aus. Es gab in meinem Kosmos praktisch nichts anderes mehr. <em>&#8222;Join Me&#8220;, &#8222;Resurrection&#8220;, &#8222;Wicked Game&#8220;, &#8222;For You&#8220;</em>, all diese Songs und das großartige <strong>Billy Idol</strong>-Cover <em>&#8222;Rebel Yell&#8220;</em>, in der Liveversion auf der Maxi, wurden Begleiter, Dauerbrenner, sozusagen <strong>musikalische Freunde</strong>. Die Musik war aber auch nicht alles. <strong>HIM</strong> hatten schon immer eine gewisse <strong>Magie</strong>, eine Art<strong> Aura</strong>, die die Band umgab und mich nicht mehr los ließ. Überall sah ich das<strong> Heartagram</strong>, malte es auf Papier und im Winter an beschlagene Scheiben (was ich auch heute noch tue, das Kind in mir halt). Aber sind wir doch mal ehrlich: <strong>dieses Logo ist ein Geniestreich!</strong> Mittlerweile ziert es auch meinen Arm, aber Tattoos waren damals noch nicht hipp genug (oder ich einfach zu jung, wer weiß das schon).&nbsp;</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-24376" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/1000368-1024x848.jpg" width="502" height="416" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/1000368-1024x848.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/1000368-300x248.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/1000368-750x621.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/1000368.jpg 1198w" sizes="auto, (max-width: 502px) 100vw, 502px" /></h3>
<h3>MUT ZUR MUSIK</h3>
<p>Irgendwann stellte sich heraus, dass viele die Musik von <strong>HIM</strong> als kitschig oder schnulzig bezeichneten. Das hab ich zwar mitbekommen, aber konnte es nie wirklich nachvollziehen. Zumal sich die Band ihrer Ausrichtung ja bewusst war. So wurde Album Nr. 4 <strong>&#8222;Love Metal&#8220;</strong> getauft, und fortan definierte diese Bezeichnung auch das Genre. Diese Bezeichnung war mindestens genauso treffend, wie das Bandlogo. Und auch wenn es Leute gab, die Fans wie mich belächelt haben, so stand ich immer zu meiner <strong>Liebe zur Musik</strong>. Ich trug nahezu täglich irgendwelchen Merch. Vom Shirt, über Hoodies, Geldbörsen, Uhren, bis hin zu einem Aufnäher auf meiner Lederjacke. Es war mir einfach egal, was andere dachten. Kennt ihr <strong>Bam Margera</strong>? Bis auf das Skaten (und das sonst so Durchgeknallte) war ich quasi das Equivalent. Irgendwo zeigte ich immer, wer meine <strong>Lieblingsband</strong> war.&nbsp;</p>
<h3>THE BEGINNING OF THE END</h3>
<p>Die Jahre vergingen, ich nahm jedes Konzert mit, welches in meiner Nähe war, kaufte jeden Release, wurde älter, wechselte meinen Kleidungsstil, was man halt so tut, wenn man erwachsen sein will/soll. Einige Bands haben versucht auf den Zug aufzuspringen, schafften das aber nie. Es gab zwar <strong>gute Versuche</strong>, aber die Magie von <strong>HIM</strong> blieb unerreicht. Meine Sammlung an CDs ist weitestgehend <strong>komplett</strong>, so manches Shirt liegt immernoch in meinem Kleiderschrank und wenn ich etwas hübsches, neues finde, kaufe ich das auch immernoch. Und plötzlich wurde vergangenes Jahr die <strong>&#8222;Farewell Tour&#8220;</strong> angekündigt. Der Abschied, <strong>das Ende von HIM</strong>. Schon beim Lesen der Ankündigung wurde ich etwas emotional. Erst der Ausstieg von Drummer<strong> Gas</strong> und dann das?! Die Band trennt sich aber im Guten, <strong>jeder einzelne möchte weiterhin Musiker bleiben</strong>. Nur das Projekt <strong>HIM</strong> findet ein Ende. Immerhin alles ohne Streit. Ohne die Stimme von <strong>Ville Valo</strong> wäre die Musikwelt ja sowieso nicht mehr das, was sie ist. Auch <strong>außerhalb von Szenegrenzen</strong>. Dass das funktioniert, konnte man in der Vergangenheit ja schon gut beobachten.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-24379" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/65-og.jpg" alt="" width="800" height="800" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/65-og.jpg 800w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/65-og-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/65-og-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/01/65-og-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 800px) 100vw, 800px" /></p>
<h3>(M)EIN LETZTES MAL</h3>
<p>Die Tickets für das <strong>Konzert in Leipzig</strong> hab ich mir natürlich auch direkt bei Verkaufsstart gesichert. Dieses fand am 4.12.17 im <strong>Haus Auensee</strong> statt. Eine super Location übrigens, schon meine vergangenen Konzerte von<strong> HIM</strong> habe ich dort genossen. Ein <strong>gigantisches Heartagram</strong>, gefertigt aus Trägern, schmückte den Bühnenbackground. Schon dieser Anblick war beeindruckend. Als die Band endlich die Bühne betrat, wurde eine Setlist abgefeuert, die sich gewaschen hat. Man spielte sich durch die <strong>gesamte Diskographie</strong> und bis auf ein, höchstens zwei Wünsche meinerseits, war für jeden Fan mindestens ein <strong>Highlight</strong> dabei. Dass ich mehr als nur einmal<strong> feuchte Augen hatte</strong>, brauch ich eigentlich nicht erwähnen. Das war nicht nur ein <strong>gelungenes Abschiedskonzer</strong>t, sondern auch das <strong>Beste</strong>, welches ich bisher von <strong>HIM</strong> erleben durfte. Ich hab mich zwar wiedermal sehr über einige Anwesende aufgeregt, weil sie der Meinung waren, ganze Songs mit ihren Handys (mit eingeschaltetem Licht!) aufzunehmen, aber das steht auf einem anderen Blatt. Einen <strong>gewissen Moment</strong> musste ich allerdings auch festhalten, da er bei allen Konzerten ein ganz besonderer ist:&nbsp;</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/nYBLXal3f4s?feature=oembed" frameborder="0" gesture="media" allow="encrypted-media" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Für mich war dieses Konzert ein <strong>würdiger Abschluss</strong> einer (sehr persönlichen) Ära. Die Musik bleibt natürlich auf <strong>ewig</strong> bestehen, und wird immer einen Platz in meiner Playlist haben. Ich bin mir sicher, dass wir auch in Zukunft noch einiges von <strong>Ville</strong> und Co. hören werden, auch wenn es kein <strong>Love Metal</strong> mehr ist. Ich hoffe, der Einblick in meine <strong>18 Jahre mit HIM</strong> konnten euch etwas unterhalten, mir lag dieser Artikel sehr am Herzen.&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him/">LOVE METAL &#8211; Das Ende der Ära HIM</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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