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	<title>NORNIR Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
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	<title>NORNIR Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Nov 2023 10:11:32 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Die Tage werden dunkler, die Gefühle schwerer... Wir lassen das Wolfszeit 2023 nochmal vor unseren Augen durchziehen.<br />
Für Dich gibt es dafür den von Tränen (der Freude und des Verlusts) genässten Bericht - mitsamt Eindrücke in Bild und Emotion'!</p>
<p>Schwelge mit uns in Erinnerung!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<h2><strong>Es ist wieder Wolfszeit! </strong></h2>
<p>Mich: Doch diesmal nicht an gewohnter Stelle – nein, im Crispendorfer Nadelwald wird es wohl nie wieder stattfinden. Die <strong>neue Location</strong> befindet sich auch in Thüringen:<strong> Das Feriendorf Auenland in Eisfeld</strong>. Es bleibt spannend: Kann das Gelände mit dem Charme des alten Ortes des Geschehens mithalten?</p>
<p>Diese Frage hat sich allerdings schon mit einem überdeutlichen <strong>JA</strong> beantwortet, bevor ich mein erstes Bier aus dem Kofferraum holen kann. Davon abgesehen, dass der Tannenwald hier ebenso archaisch prangt wie ums Crispendorfer Ferienland herum, lässt mich der absolut prachtvolle Ausblick vom Campingground erstmal drei Schritte rückwärts schreiten, bevor mich die Eindrücke überwältigen und zu Boden zwingen. Sonnenbeschienene Hügel- und Bergspitzen tummeln sich vor einem schier endlos weiten Horizont, Nadelgehölz verteilt sich wie dunkle Farbkleckse über das gesamte Panorama und die Wolken ziehen ruhig in sanften Schwaden über das klare Hochsommerfirmament. Frische Grashalme dämpfen meinen Fall, während ich die Schönheit des Moments mit allen Poren meines Körpers in mich aufnehme. <strong>„Willkommen“,</strong> scheint das neue Gelände uns sagen zu wollen, <strong>„willkommen Freunde beim</strong> <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong>.“</p>
<p><img fetchpriority="high" decoding="async" class=" wp-image-44899 aligncenter" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg" alt="" width="741" height="417" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/20230826_200829-750x422.jpg 750w" sizes="(max-width: 741px) 100vw, 741px" /></p>
<p>Doch während ich so in romantischer Naturverbundenheit daherschwelge, unterbricht mich plötzlich ein primitiver Gedanke: <strong>Moment mal!</strong> Sind wir nicht eigentlich zum Abmeddln hier? Und so kommt es, dass der Kofferraum an diesem ersten Nachmittag und Abend dann doch noch um einige halbe Liter erleichtert wird.</p>
<h2><strong>Der neue Morgen ist da</strong></h2>
<p>Ja, der neue Morgen ist da! Und die *hust* Eindrücke des gestrigen Auftakts beschäftigen meinen Schädel heute auf weniger angenehme Weise. Zudem ist mir wohl irgendwer im Laufe des Abends aufs Knie gefallen, so dass mir nicht nur das Denken sondern auch das Laufen schwerer fällt als gewöhnlich.</p>
<p>Dennoch schaffen wir es noch vor dem ersten Konzert, zur <strong>sagenumwobenen Sommerrodelbahn </strong>zu pilgern, die sich nur einige hundert Meter vom Campground entfernt befinden soll. Hier stellt sich gleich sie nächste Frage: Ist sie ein gebührender Ersatz für Crispi, die Fot- ich meine natürlich Bimmelbahn und Hauptattraktion der alten Festival-Location?</p>
<div style="width: 1140px;" class="wp-video"><video class="wp-video-shortcode" id="video-44827-1" width="1140" height="641" preload="metadata" controls="controls"><source type="video/mp4" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4?_=1" /><a href="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4">https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/YouCut_20230831_142954390.mp4</a></video></div>
<p>Und auch hier werden wir nicht enttäuscht! Nicht nur der Weg nach unten macht (abgesehen von zwei bis drei unglücklich positionierten Brennnesseln) unerhört viel Spaß, sondern auch der Aufzug nach oben hat einiges zu bieten, wie er einen nach erfolgreichem Flitzen gemütlich an wilden Brombeersträuchern, nadelbedeckter Blumenwiese und saftigen, frisch aus der Erde geschossenen Pilzen wieder den Hügel hinauf zieht. Zehn von zehn Punkten. <strong>Wir fahren ungefähr acht Mal,</strong> bevor es dann doch endlich mal an der Zeit ist, sich das Infield von innen anzusehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h2><strong>Ab hier gibt’s Konzertberichte!</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44909" aria-describedby="caption-attachment-44909" style="width: 236px" class="wp-caption alignright"><img decoding="async" class=" wp-image-44909" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg" alt="" width="246" height="368" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-7-1-750x1123.jpg 750w" sizes="(max-width: 246px) 100vw, 246px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44909" class="wp-caption-text">Eichhörnchen! &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Den doch etwas undankbaren Slot als erste Band um vierzehn Uhr Nachmittags am ersten Konzerttag belegen in diesem Jahr <strong>TALES OF RATATÖSK</strong>. Dass die Folk-Metaller damit aber absolut kein Problem haben, weil sie nämlich in der Lage sind, jede Situation prompt in eine wilde Party zu verwandeln, beweisen sie mir in diesem Jahr nun schon zum zweiten Mal. Was soll auch schiefgehen, wenn man ein anderthalb Meter großes <strong>Plüscheichhörnchen</strong> dabeihat – und dazu eine persönliche Eichhornträgerin ähnlicher Höhe, die dafür sorgt, dass mit ihm, um es und um es herum gemosht und gekreist wird, was das Zeug hält.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44850" aria-describedby="caption-attachment-44850" style="width: 200px" class="wp-caption alignleft"><img decoding="async" class="wp-image-44850" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg" alt="" width="210" height="315" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Tales-of-Ratatoesk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="(max-width: 210px) 100vw, 210px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44850" class="wp-caption-text">Fieps &#8211; Tales Of Ratatösk @Crow</figcaption></figure>
<p>Der Basser <strong>Peter</strong> (ungefähr doppelt so groß) hat im Biersturm des Vortags seine Stimme gegen ein heisernes Fiepsen eingetauscht. Dies lässt seine Ansagen heute recht amüsant wirken, seine Growls aber umso bestialischer erschallen.</p>
<p>Ein weiteres Unglück ergibt sich, als plötzlich im Eifer des Gefechts besagte <strong>Eichhornträgerin mit dem Fuß umknickt </strong>und ihre heilige Aufgabe erstmal an jemand anderes abgeben muss. Zehn Minuten später jedoch sieht man sie wieder im Publikum – diesmal mit dem flauschigen Maskottchen als Auge des Circle Pits auf dem Boden sitzend.</p>
<p>Während alledem wird die Energielatte von der aufgeregten Musik stets oben gehalten, und auch wenn noch bei weitem nicht alle da sind um mitzumachen, kann man von einem äußerst gelungenen Startschuss fürs <strong>WOLFSZEIT FESTIVAL 2023</strong> sprechen.</p>
<h2><strong>Gekonnte Epik</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44856" aria-describedby="caption-attachment-44856" style="width: 389px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-44856" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-9-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44856" class="wp-caption-text">Mit Deko &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Es folgen die <strong>epischen, bombastischen, fantastischen</strong> <strong>VANAHEIM</strong> aus den Niederlanden. Wenn dieser Satz auch ein bisschen mit Hyperbeln gespickt wirken mag, so lasst mich euch versichern, dass ich jedes der Worte in genau dem Maße hingeschrieben habe, in dem ich es emfpinde. Bisher – und vor allem seit Release des großartigen Debut-Albums „Een Verloren Verhal“ vor etwas mehr als einem Jahr – haben diese vier Männer live bei jeder Gelegenheit bewiesen, dass sie nicht nur technisch, sondern auch in Sachen Songwriting richtig was draufhaben. &nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44857" aria-describedby="caption-attachment-44857" style="width: 411px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44857" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg" alt="" width="421" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Vanaheim-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 421px) 100vw, 421px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44857" class="wp-caption-text">Action! &#8211; Vanaheim @Crow</figcaption></figure>
<p>Mit einer Stunde Spielzeit reicht es diesmal für alle Metal-Tracks des Albums plus zwei der etwas älteren EP. Auch bemerkenswert: Mittlerweile scheint jede Ansage in den Liedern perfekt getimed. Zudem gibt es nun auf der Bühne <strong>passende Dekorationen und Relikte</strong>: Spooky Laternen mit Efeu, ein antiquarisch anmutendes Riesenbuch und einiges mehr sorgen für die kleine Prise Atmosphäre, die dem ganzen noch ein kleines aber nicht ungewisses Etwas verleiht.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Am Sound habe ich diesmal allerdings ein bisschen was rumzumeckern: Die orchestralen Backgroundspuren, ein sehr wichtiges Element in dieser Musik, verlieren nicht selten den Kampf gegen die Gitarren und vor allem das Drumset, welches selbst mir als Drummer heute etwas zu hart knüppelt. Stört vielleicht ein kleines bisschen den Musikgenuss, <strong>nicht aber den Flow,</strong> den Publikum und Band miteinander haben.</p>
<h2><strong>Von depressiven Kriegern und kotzenden Drachen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44853" aria-describedby="caption-attachment-44853" style="width: 433px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44853" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg" alt="" width="443" height="295" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 443px) 100vw, 443px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44853" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>SAGENBRINGER</strong> hingegen haben keine Soundprobleme. Ihre Musik mag im direkten Vergleich auch etwas simpler aufgebaut sein und ist somit weniger anfällig für ebendiese Art von Erschwernissen. Aber ich merke schnell, dass ordentlicher klassischer Pagan Metal <strong>genau das</strong> ist, <strong>was mich in dieser Sekunde glücklich macht. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44858" aria-describedby="caption-attachment-44858" style="width: 277px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44858" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg" alt="" width="287" height="429" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Sagenbringer-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 287px) 100vw, 287px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44858" class="wp-caption-text">Sagenbringer @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Texte sind einerseits sehr ernst: So etwa wird ein Krieger besungen, der nach erfolgreicher Schlacht realisiert, dass der Krieg keine Gewinner kennt, woran seine gesamte Weltanschauung zerbricht. Andererseits aber erzählen <strong>SAGENBRINGER</strong> auch gerne von fröhlicheren Dingen, wie Trolltavernen (dazu wirft man überdimensionale aufblasbare Bierkrüge ins Publikum) oder von einem Drachen, der <strong>Met statt Feuer</strong> spuckt. (Das ist ja abartig. Also ich würd das nicht trinken.)</p>
<p>Während ich mich der ehrlichen und offenen Spielfreude erfreue, die die sympathischen Jungs dort auf der Bühne an den Tag legen, fällt mir noch was auf: Keiner der Songs ist besonders schnell, krass oder aggressiv. Und dennoch macht’s Bock. Manchmal vergesse ich das, aber man kann Metal auch gut machen, wenn man gemütlicher ans Thema rangeht.</p>
<p>Und jetzt begrüßt mal alle bitte ganz herzlich unsere diesjährige <strong>Gastautorin Ramona!</strong></p>
<h2><strong>Vermummte Gestalten</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44859" aria-describedby="caption-attachment-44859" style="width: 279px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44859" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44859" class="wp-caption-text">Schlangengleich &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Was könnte passender sein, als mich bei schwarzem Himmel und Gewitter über mir an das Konzert von <strong>GAEREA</strong> zu erinnern? Die mir tatsächlich noch recht unbekannten Black Metaller aus Portugal erscheinen gänzlich in schwarz und wie schon öfter im Black Metal vernommen, vermummt. Die harten Riffs können ungewohnt hart klingen, wenn man sich weniger für diesen Bereich im Metal interessiert. <strong>Melodische Parts überraschen</strong> dann die noch nicht an dieses Genre gewöhnten Ohren und lockern das Ganze etwas auf. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44860" aria-describedby="caption-attachment-44860" style="width: 279px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44860" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg" alt="" width="289" height="432" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Gaerea-10-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 289px) 100vw, 289px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44860" class="wp-caption-text">Nebelmaschine &#8211; Gaera @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Die Reaktionen des Publikums sind zunächst verhalten, doch Einzelne sind genauso wie ich, fokussiert auf die exzentrischen Bewegungen des Frontmanns, die jedoch zu den nach <strong>purem Leid und Verzweiflung</strong> klingenden Vocals passen. Karthartisch, so bezeichnen sie sich selbst. Dennoch verzichtet die Band nicht komplett auf Ansagen und Interaktion mit dem Publikum. Nachdem einige verstanden haben, dass es sich um eines der letzten Konzerte der noch recht jungen Gruppe handelt und sich über diese Info wundern, entstehen zum Ende hin doch noch ein kleiner Circle Pit und auf Wunsch des Sängers eine Wall of Death. Auf einer bekannten Plattform findet sich ein Beitrag dazu, dass der nächste anstehende Gig im Nachbarland auf einem dort letzten Sommer-Festival stattfinden wird. So können wir uns freuen, in Zukunft mehr Keulen der Schwere wie „Salve“ zu hören.</em></p>
<p>Mich: Eine Anmerkung erlaube ich mir an dieser Stelle: Die <strong>schlangenhaften Bewegungen</strong> des Sängers machen mich fertig. Ich bin mir zu 99% sicher, dass sich hinter der Maske <a href="https://www.youtube.com/watch?v=k08gjJbxG-A"><strong>Voldo</strong> aus Soul Calibur</a> versteckt.&nbsp;</p>
<h2><strong>Die Einweihung</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44855" aria-describedby="caption-attachment-44855" style="width: 244px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44855" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-22-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44855" class="wp-caption-text">Der Schamane Voenix @Crow</figcaption></figure>
<p>Als Nächstes steht <strong>der traditionelle Eröffnungsblót</strong> an. Was das genau bedeutet: Ähnlich wie schon im letzten Jahr spielen <strong>VARG </strong>zur Einweihung des Festivals ein<strong> akustisches Konzert</strong> – auch wieder mit der Dame <strong>Fylgja</strong> an den Main Vocals, düster untermalt von beschwörendem Sprechgesang von Sänger und Festivalboss <strong>Freki</strong>. Gleichzeitig wird der neue Drummer vorgestellt (er hat wohl gleichzeitig bei <strong>VARG</strong> und bei <strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER</strong> angefangen – das nenn ich mal Motivation). Jetzt darf er aber erstmal nur die ritualistische Schamanentrommel bedienen.</p>
<p>Es werden ein paar Lieder des letzten Albums „Zeichen“ dargeboten, doch will man die Gelegenheit auch nutzen, den Titelsong der ganz neuen Scheibe (Release steht vor der Tür) vorzustellen. Als Überleitung zur Segnung des Geländes durch die Hand des <strong>Schamanen Voenix</strong> wird demselben dann der Song <em>„Phönix“ </em>gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44854" aria-describedby="caption-attachment-44854" style="width: 375px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44854" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg" alt="" width="385" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-15-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 385px) 100vw, 385px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44854" class="wp-caption-text">Akustische Eröffnung &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Dann werden, wie jedes Jahr, die Götter angerufen und um Erlaubnis gefragt, das Festival in ihren Wäldern stattfinden zu lassen. Doch heute kommt noch hinzu, dass die Holzchips, die den Gästen mit den Tickets geliefert wurden, in einem Ritual nun allesamt verbrannt werden, und somit ist das <strong>WOLFSZEIT</strong> <strong>2023</strong> nun definitiv, offiziell und <strong>mit göttlicher Gunst eröffnet</strong>!</p>
<h2><strong>Thüringische Flagge auf Halbmast</strong></h2>
<p><strong>EISREGEN</strong> tauschen mit <strong>FORNDOM</strong> den Platz im Lineup, weil letztere wohl Schwierigkeiten bei der Anreise haben. Da sich diese im Laufe des Sets scheinbar nicht beheben, dürfen die Thüringer ein gutes Stück länger spielen als geplant.</p>
<p>Eine <strong>traurige Nachricht</strong>, die leider noch sehr frisch ist: <strong>HÄMATOM</strong>-Bassist <strong>West</strong> hat vor ein paar Tagen diese Welt verlassen – was ich dabei nicht wusste, ist, dass er zuvor auch schon bei <strong>EISREGEN</strong> aktiv war. Darum wird ihm heute von der Band ein Lied gewidmet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44861" aria-describedby="caption-attachment-44861" style="width: 745px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44861" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg" alt="" width="755" height="504" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Eisregen-5-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 755px) 100vw, 755px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44861" class="wp-caption-text">Eisregen @Crow</figcaption></figure>
<p>Ansonsten gibt es noch einen Medley aus indizierten Liedern (als Medley darf man das) auf die Ohren und der letzte Song ist – wie meistens – die allseits beliebte <em>„Elektrohexe“</em>.</p>
<h2><strong>Atmosphäre auf der Main Stage</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44864" aria-describedby="caption-attachment-44864" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44864" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg" alt="" width="399" height="267" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-2-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44864" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Leider wird aus dem <strong>FORNDOM</strong>-Konzert heute nun definitiv nichts mehr. Dafür dürfen <strong>MOSAIC</strong> aber die Main Stage erobern, anstatt, wie ursprünglich gedacht, im heidnischen Dorf auf der kleinen Bühne zu spielen. Ich lerne dabei folgendes: Eigentlich handelt es sich ja um eine Black-Metal-Kombo. Für heute allerdings haben zwei der Miglieder ein <strong>spezielles Akustik-Set</strong> einstudiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44862" aria-describedby="caption-attachment-44862" style="width: 379px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44862" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg" alt="" width="389" height="260" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Mosaic-3-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 389px) 100vw, 389px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44862" class="wp-caption-text">Mosaic @Crow</figcaption></figure>
<p>Was soviel heißt wie: Akustische Gitarre, Elektrische Gitarre, mehr Schamanentrommeln sowie eine große Portion Dungeon-Synth-artige Düstereien vom Band erschaffen gemeinsam eine <strong>wahrhaft mystische Atmosphäre</strong>, während mal der eine, mal der andere Musiker dazu finsteren Klargesang und ritualistische Poesie mit einfließen lässt. &nbsp;</p>
<p>Eine interessante Erfahrung – doch kurz vor ein Uhr findet das Spektakel schon sein Ende. Man würde sich nicht mit den Behörden anlegen wollen. Schade, aber nachvollziehbar. Als nächstes zieht es uns <strong>ins Heidendorf</strong>, wo wir mit den restlichen Getränkemarken bis spät in die Nacht weiterfeiern.</p>
<h2><strong>Tag zwei: Die netten Campnachbarn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44865" aria-describedby="caption-attachment-44865" style="width: 460px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44865" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg" alt="" width="470" height="314" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Thjodroerir-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 470px) 100vw, 470px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44865" class="wp-caption-text">Thjodrörir @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: 2019 habe ich mich noch gefragt, wer denn die netten Campnachbarn sind, dieses Jahr habe ich meine Antwort erhalten: Es sind <strong>THJODRÖRIR</strong>, die beim diesjährigen Wolfszeit am zweiten Tag in der Mittagssonne spielen müssen.</em></p>
<p><em>Gleich als zweiten Song wählt die Band „Solstitium“ aus. Es folgen zwei neue Songs und für die alteingesessenen Fans selbstverständlich „Loki und die Zwerge“. Mir ist warm, dem Sänger ebenfalls und schon zieht er sein Oberteil aus und nein, <strong>ich tue es ihm nicht gleich</strong>.</em></p>
<p><em>Nach und nach füllt sich das Infield mit Menschen, die scheinbar ihren gestrigen Kater doch noch kontern konnten und nun den Weg zur Bühne finden, sehr schön. Ich entdecke unter ihnen einen Mann, der mit seinem <strong>geflochtenen Bart im Rhythmus propellert</strong>, cool! Zuletzt folgt noch „Caelum“ und dann ist das Konzert leider auch schon vorüber. Ich habe mich jedenfalls darüber gefreut.</em></p>
<h2><strong>Wundersame Rituale</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44852" aria-describedby="caption-attachment-44852" style="width: 459px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44852" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg" alt="" width="469" height="313" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Helgrindur-11-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 469px) 100vw, 469px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44852" class="wp-caption-text"><strong>Helgrindur @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: <strong>HELGRINDUR</strong> habe ich mittlerweile so oft gesehen, dass mir einige der Texte automatisch über die Lippen fließen, als sich die Pagan Metaller zum erneuten Male vor mir aufbauen. Und wie auch bei vergangenen Gigs dauert es nicht lange, bis sich die Meute von der energetischen Musik und den Aufforderungen des charismatischen Sängers mitreißen lässt. <strong>Schnell ist Bewegung im Spiel</strong>.</p>
<p>Und was für welche: Neben Moshpits, Headgebange und dem mittlerweile schon fast Standart gewordenen „wir setzen uns alle auf den Boden in ein imaginäres Boot und rudern“ fangen plötzlich zwei Besucher an, einen dritten <strong>wie ein Springseil</strong> zwischen sich zu spannen und kreisen zu lassen, während ein vierter im Rhythmus der Musik immer wieder über ihn springt. Ich äh … weiß auch nicht genau, was ich dazu sagen soll. Verletzt hat sich dabei jedenfalls keiner (was mich schwer wundert).</p>
<p><strong>HELGRINDUR</strong> jedenfalls erfreuen sich bald einer neuen Album-Release, nachdem in diesem Jahr nun mittlerweile zwei Singles erschienen sind. Hört rein! Ech spielten für euch (Zitat Sänger): <strong>Der Fette, der Schönling, Babyface und der Italiener. </strong></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44866" aria-describedby="caption-attachment-44866" style="width: 213px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44866" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg" alt="" width="223" height="334" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Nornir-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 223px) 100vw, 223px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44866" class="wp-caption-text">Nornír @Crow</figcaption></figure>
<h2><strong>Frontfrau und Schamanentrommel</strong></h2>
<p><em>Ramona: Aus dem Untergrund des deutschen Black Metals stehen die 2014 gegründeten <strong>NORNÍR</strong> auf der Bühne. Nicht nur allgemein im Metal, insbesondere <strong>im Black Metal sind Frauen am Mikrofon selten</strong>. Umso mehr freue ich mich darüber, die Band nach einem Jahr ein zweites Mal live sehen und feiern zu dürfen. Oft erwartet man die typisch impulsiven Gitarrenriffs in Kombination mit kräftigen, langgezogenen Growls. </em></p>
<p><em>Nicht, dass diese nicht vorhanden wären, doch gibt der Longplayer „Verdandi“, den <strong>NORNÍR</strong> im Gepäck haben, auch melodische Parts mit cleanem Gesang her, welcher in einigen Songs von einer von <strong>Lethian</strong>, der Sängerin, gespielten Schamanentrommel begleitet wird und eine mystische Atmosphäre schafft. So zum Beispiel beim <strong>WARDRUNA</strong>-Cover „Helvegen“.</em></p>
<h2><strong>Die aus den Legenden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44867" aria-describedby="caption-attachment-44867" style="width: 358px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44867" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg" alt="" width="368" height="246" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Minas-Morgul-6-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 368px) 100vw, 368px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44867" class="wp-caption-text"><strong>Minas Morgul @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Mich: Mythischer Nebel umhüllt die nächste Band – zumindest aus meiner Perspektive. Denn <strong>MINAS</strong> <strong>MORGUL</strong> sind mir ein Rätsel. Bis 2019 existierten sie für mich nur in Form obskurer Youtube-Videos und steinalter Sagen und Legenden. Plötzlich standen <strong>diese Geister alter Tage</strong>, damals kurzzeitig mit <strong>Robse</strong> am Mikrofon, vor mir auf der Bühne. Auf ebendiesem gleichen Festival wie heute Abend.</p>
<p><strong>Drei Musiker nur</strong> treten diesmal unter dem Banner der Festung des Hexerkönigs vor die gespannten Gemüter. Neben Originalbesetzung an Gitarre und Trommelbude führt <strong>Stef</strong> (<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht/">sein Name fiel schon 2019 mehrmals</a>) nun den Bass in Händen und die Hauptvocals im Rachen. Am Sound stimmt alles: Die Double Bass knüppelt, die Growls klingen ordentlich und die Gitarrenriffs lassen sich klar und deutlich erkennen. Hitpotential haben die meisten Songs eher weniger, aber das erwartet man von Black Metal ja auch gar nicht.&nbsp;</p>
<h2><strong>Obskure Musik und obszöne Fragen</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44869" aria-describedby="caption-attachment-44869" style="width: 381px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44869" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg" alt="" width="391" height="261" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 391px) 100vw, 391px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44869" class="wp-caption-text"><strong>Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Obwohl sie erst eine Stunde vor Konzertbeginn eingetroffen sind, beginnen sie auf die Minute genau zu spielen: <strong>OBSCURITY</strong>. Zunächst dachte ich, ich würde aufgrund des Pegels doppelt sehen, doch dann wurde mir klar, dass Bassist <strong>Vidar</strong> und Gitarrist <strong>Grimnir</strong> etwas früher am Tag schon einmal mit <strong>HELGRINDUR</strong> auf der Bühne standen und im späteren Verlauf von ihrem Sänger noch als Tingeltangel-Bobs bezeichnet wurden. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44870" aria-describedby="caption-attachment-44870" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44870" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Obscurity-7-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44870" class="wp-caption-text"><strong>Grimnir der Grimmige &#8211; Obscurity @Crow</strong></figcaption></figure>
<p><em>Brüllhannes <strong>Agalaz</strong> macht uns zunächst vor, wie man sich ordentlich den Kopf abschraubt und unterhält das Publikum den gesamten Gig über mit Sprüchen wie: <strong>„Kaputte Bäume … wir sehen geiler aus als die Umgebung!“</strong> und Erzählungen darüber, dass die Band kein Merch dabei hat und man doch die online Tonträger downloaden solle – es aber auch versandkostenfrei CDs zu erwerben gebe, was allgemein bejubelt wird. Dem folgt der Vorschlag, schweinische Fragen zu stellen. <strong>Agalaz</strong> überlege sich noch, ob er sie beantwortet. Von irgendwoher ertönt ein: <strong>„Halt’s Maul und spiel!“,</strong> was viele andere und auch mich zum Schmunzeln bringt.</em></p>
<p><em>Zum Glück werden auch Songs gespielt, unter anderem „Niedertracht“ und „Was uns Bleibt“. Das Konzert ist gemütlich. Ich hatte die Band anders in Erinnerung, was jedoch nicht negativ zu werten ist.</em></p>
<h2><strong>Maximale Wolfspower</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44871" aria-describedby="caption-attachment-44871" style="width: 245px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44871" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44871" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44872" aria-describedby="caption-attachment-44872" style="width: 244px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44872" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg" alt="" width="254" height="381" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Wolfchant-18-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 254px) 100vw, 254px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44872" class="wp-caption-text">Wolfchant @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>WOLFCHANT</strong> tischen uns eine wunderbar bunte Mischung auf – zwanzig Jahre kriegt die Band in diesem Jahr, und somit wird sich gebührlich durch <strong>altes wie neues Material</strong> gespielt. Mit Erfolg! Während mir zwar die älteren Tracks wie immer ein bisschen besser gefallen, ist an diesem Abend definitiv für jeden was dabei.</p>
<p>Leider klingt das ganze aus einer gewissen Entfernung nicht optimal – es sind die typischen Festivalsoundproblemchen. Drums ballern zu sehr, Gitarren gehen etwas unter. Es zieht mich also <strong>in</strong> <strong>die ersten Reihen</strong>, wo auch gleich die Nostalgie und die Freude am Moment mich abholen und Teil des Geschehens werden lassen. Wenn auch <strong>WOLFCHANTs</strong> heutiges Lineup nur noch geringfügig mit der Gründungsmannschaft übereinstimmt, spielen und singen die Wölfe mit einer Freude und Inbrunst, die den alten Tagen in nichts nachsteht. <strong>Es ist großartig.</strong></p>
<p>Weiter oben, im, neben und um den Biergarten sitzen erstaunlich viele Zuhörer. Herunter zur Show kommen sie nicht, aber ein gewisses Interesse scheint anwesend zu sein – belohnt werden sie mit <strong>mehreren Trinkliedern</strong>, die allesamt von den früheren Werken stammen.</p>
<p>Definitiv eine der besseren <strong>WOLFCHANT</strong>-Shows! Die Musiker sind fit, die Leute wach, die Songauswahl breitgefächert. Zum Abschluss nehme ich mir vor, nochmal im allerletzten Refrain des allerletzen Songs der Band die Ehre zu erweisen und die Haare kreisen zu lassen. Ich gehe dafür leicht in die Knie, und <strong>*ratsch* </strong>reißt es mir ein Loch in die Hose. Gottseidank habe ich mehr als eine dabei. Nicht auszudenken, wie das wäre, wenn ich nur eine dabei hätte.</p>
<h2><strong>Die Überraschung aus dem finnischen Wald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44873" aria-describedby="caption-attachment-44873" style="width: 372px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44873" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg" alt="" width="382" height="255" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 382px) 100vw, 382px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44873" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Dass <strong>KORPIKLAANI</strong>, nachdem ich sie mittlerweile bestimmt mehr als zehn Mal innerhalb der letzten 15 Jahre live erlebt habe, am heutigen Abend eines meiner Highlights werden würden, damit hätte ich nicht gerechnet. Doch die finnische Folkkombo hat anscheinend endlich, endlich verstanden, wie sie ihre riesige Songbibliothek optimal nutzen können, um <strong>eine mitreißende Setlist</strong> zu erstellen!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44874" aria-describedby="caption-attachment-44874" style="width: 234px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44874" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg" alt="" width="244" height="366" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Korpiklaani-13-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 244px) 100vw, 244px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44874" class="wp-caption-text">Korpiklaani @Crow</figcaption></figure>
<p>Denn während die Songs früher Jahre – ausgelassene, trinkfreudige Feiermusik – es sind und immer schon waren, womit ein Großteil der Besucher den Klan aus dem Wald in Verbindung bringen, hat man doch im letzten Jahrzehnt versucht, mehr finnischssprachige, naturehrende und shamanisch-tiefgehende Klänge zu erschaffen. Das hat leider für etwas weniger Enthusiasmus unter der Hörerschaft gesorgt.</p>
<p>So beginnt die Band mit ungefähr fünf ihrer alten Sauf-Banger, bis aber auch jeder einzelne Besucher im absoluten <strong>KORPIKLAANI</strong>-Modus ist. Es wird sogar mit <em>„Wooden Pints</em>“ aufs allererste Album zurückgegriffen. Jetzt, wo die <strong>Stimmung ausgelassen</strong> ist und der <strong>Nostalgiekick wirkt</strong>, wechseln <strong>KORPIKLAANI</strong> elegant zu ruhigerem und auch neuerem Material – und das funktioniert!</p>
<p>Aber das ist noch nicht alles: Ein weiterer Höhepunkt ist der Schlagzeuger, der nicht selten mal kreative Momente hat, in denen er ordentlich Fußmaschinentempo in die Songs hineinschmuggelt. Sogar ein Drumsolo gibt er zum besten – und zeigt, dass er als Metal-Drummer weitaus mehr drauf hat als bloße Humppa-Beats. Am Ende gibt’s dann noch ein unerwartetes <strong>Cover von ANTHRAX</strong>‘ <em>„Got The Time“</em>, und fertig ist der Korpikuchen. Was soll man dazu noch sagen? Das ganze macht gehörig Spaß, und das erste Mal seit vielen Jahren verneige ich mich innerlich in Ehrfurcht vor den Fertigkeiten der Folk-Metal-Riesen.</p>
<h2><strong>Piraten im Tannenwald</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44875" aria-describedby="caption-attachment-44875" style="width: 250px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44875" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg" alt="" width="260" height="389" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-16-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 260px) 100vw, 260px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44875" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Und nun zur Frage aller Fragen, die sich viele schon seit dem Announcment vor ein paar Monaten stellen: Sind <strong>ALESTORM</strong> hier nicht mittlerweile <strong>fehl am Platze? </strong>Das <strong>WOLFSZEIT</strong> ist ein Folk-, Pagan- und Black-Metal-Festival. Und wenn die Piratenband vielleicht noch vor 10 Jahren ins Lineup gepasst hat, so haben sie in letzter Zeit weitaus poppigere und quatschigere Gefilde der musikalischen See befahren – eignet sich diese Rumpelkombo überhaupt noch als Headliner für eine solche Veranstaltung?</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44876" aria-describedby="caption-attachment-44876" style="width: 253px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44876" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg" alt="" width="263" height="394" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Alestorm-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 263px) 100vw, 263px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44876" class="wp-caption-text">Alestorm @Crow</figcaption></figure>
<p>Die Antwort allerdings ist kurz und klar: Ja! <strong>ALESTORM</strong> erfreuen sich sichtlich großer Beliebtheit unter den <strong>WOLFSZEIT</strong>-Besuchern. Massenhaft versammeln sich die Fans vor der Bühne und lassen textsicher die Korken knallen und die <strong>Bierreserven erzittern.</strong></p>
<p>Und <strong>ALESTORM</strong> selbst wissen ordentlich abzuliefern. Party buchstäblich von der ersten bis zu letzten Sekunde, so lautet die Devise: Ein Lied wird nahezu nahtlos an das andere gereiht, und wenn sich der Sänger mal die Zeit nimmt, eine Ansage zwischen den Tracks zu machen, sorgt der Keyboarder mit atmosphärischen Akkorden dafür, dass die Energie der Musik keine Chance hat, zu entfliehen. Und sobald ein zu ruhiger Part in einem Lied drohen könnte, die Stimmung unter 100% sinken zu lassen, gibt es, perfekt getimed, je nach Situation eine lustige oder eine mitreißende Ansage. Die Schotten haben die <strong>Kunst der Crowdanimation</strong> und Party-Aufrechterhaltung durch Jahre an Erfahrung perfektioniert.</p>
<p>Nun gab es schon <strong>ALESTORM</strong>-Shows in meinem Leben, die mich weniger abgeholt haben. Repetitive Songauswahl, ungünstige Klanggewänder und <strong>generelle Übersättigung</strong> (da die Band auf ca. 30 Festivals im Jahr spielte) haben dafür gesorgt, dass die Freude an ihren Konzerten sich in der Vergangenheit manchmal in Grenzen hielt. Aber das heute – das war anders. Willkommen zurück! Willkommen zurück in meinem Herzen, <strong>ALESTORM</strong>.</p>
<h2><strong>Verschnaufpause</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44877" aria-describedby="caption-attachment-44877" style="width: 412px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44877" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg" alt="" width="422" height="281" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Durangir-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 422px) 100vw, 422px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44877" class="wp-caption-text">Durangir @Crow</figcaption></figure>
<p>Fast vergesse ich nach diesen beiden Erlebnissen, dass der <strong>Abend ja noch gar nicht vorbei</strong> ist! Denn im Heidendorf gibt es noch was für die Seele: Als ich den Wald- und Gestrüppweg entlangschreite und mich zur Lichtung hin bewege, offenbart sich mir eine <strong>idyllische Szene</strong>. Um das knisternde Lagerfeuer versammelt sitzen Besucher, Musiker und Organisation friedlich beisammen und lauschen andächtig dem Konzert der akustischen Folk-Band <strong>DURANGIR</strong>. Die tanzenden Flammen werfen orangene Schatten auf die Gesichter der Zuhörer, der Wind streichelt leise die Baumkronen und aller Überschwang an Energie der letzten Konzerte scheint einer warmen, wohligen Ruhe gewichen zu sein. Es fühlt sich an wie ein Eintritt in eine andere Welt, in einen wahren <strong>Locus Amoenus</strong> inmitten des Sturms des großen bösen Metalfestivals.</p>
<p>Doch gerade als der letzte Ton verklungen ist, trifft mich <strong>ein erster Regentropfen</strong> verheißungsvoll auf die Nase und reißt mich aus der angenehmen Trance. Schleunigst bewegen wir uns zum Zeltplatz zurück – und das keine Sekunde zu früh. Der eben noch so weiche Wind bauscht sich auf zur <strong>Naturgewalt</strong> und lässt uns den Regen literweise gegen Zelt- und Pavillonwände krachen – so, JETZT ist der Abend vorbei. Man sieht sich.</p>
<h2><strong>Mittelguten Morgen</strong></h2>
<p>Eine schlechte Nachricht ereilt uns gleich zu früher Morgenstund: Der <strong>Sänger von CARPATHIAN FOREST</strong> sei wohl im Heimatsland Norwegen <strong>umgekippt</strong> (Umstände ungeklärt), weswegen die Band nicht spielen wird und alle anderen Gruppen heute um die Dauer eines Timeslots aufrücken.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44878" aria-describedby="caption-attachment-44878" style="width: 247px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44878" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-1-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44878" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p>Eine Stunde später als gedacht starten wir also mit <strong>FIMBULVET</strong> in den letzten Festivaltag. Leider kann ich selbst nicht allzuviel zum Konzert sagen, da, wie auch schon beim Konzert am <strong>MAHLSTROM</strong>-Festival dieses Jahres, der Funke irgendwie einfach nicht überspringen möchte. Darum hier ein paar <strong>mündliche Berichte</strong> anderer Festivalbesucher:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44879" aria-describedby="caption-attachment-44879" style="width: 252px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44879" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg" alt="" width="262" height="392" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Fimbulvet-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 262px) 100vw, 262px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44879" class="wp-caption-text">Fimbulvet @Crow</figcaption></figure>
<p><em>„Immer wenn sie Musik gespielt haben war es gut, immer wenn er geredet hat dachte ich so: Ja nee […], <strong>weil der da keine Musik gespielt hat.</strong> […] „Monument Erde“, dieser eine Song hat mir gefehlt. Die Soundabmixung oder wie das heißt ist auf jeden Fall völlig in Ordnung, [aber] mir kommen die irgendwie nicht ganz so laut vor.“ – Samuel</em></p>
<p><em>„Es war ein sehr schönes Konzert, es <strong>war aber nicht so meins</strong>. Die Stimme war gut, die Instrumente waren gut, aber der Sound war nicht so gut abgemischt manchmal.“ – Michelle</em></p>
<p><em>„Der Sound ist aber hier oben [am Biergarten] <strong>immer nicht so geil</strong>, unten war es ein bisschen besser.“ – Conny </em></p>
<p><em>„Da waren ein paar solide Stellen dabei […], instrumental <strong>fand ich das Ding sehr angenehm</strong>. Was den Gesang angeht: Wie gesagt, es gab ein paar starke Stellen und ein paar nicht so starke Stellen. […] Ich fand aber für die Uhrzeit, so im Vergleich zu gestern [&#8230;] da waren doch schon einige Leute da so.“ – Jayden </em></p>
<p>Das Konzert scheint also in mehreren Hinsichten gemischte Reaktionen – man könnte gar behaupten, <strong>Verwirrung</strong> – im Publikum ausgelöst zu haben.</p>
<h2><strong>Da steht vierzehn</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44880" aria-describedby="caption-attachment-44880" style="width: 331px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44880" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44880" class="wp-caption-text"><strong>XIV Dark Centuries @Crow</strong></figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44881" aria-describedby="caption-attachment-44881" style="width: 212px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44881" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg" alt="" width="222" height="333" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/XIV-Dark-Centuries-3-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 222px) 100vw, 222px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44881" class="wp-caption-text">XIV Dark Centuries @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>XIV DARK CENTURIES</strong> (das spricht man „Ksiff Dark Centuries“ aus, hat man mir versichert) spielen um 15:30 des Nachmittags. In voller Bühnenmontur tritt die Band vors Publikum.</p>
<p>Es erwartet eine klassische Pagan-Metal-Show – nichts all zu aufregendes, aber da weiß man, was man hat.</p>
<p>Persönlich gefallen mir eher die <strong>schnelleren, melodischen Nummern</strong>. Leider fallen bei weitem nicht alle Songs des Abends in diese Kategorie, so dass mir die Show nur zum Teil zusagt. Dennoch wird dies wohl ebenso wenig mein letztes Mal <strong>XIV DARK CENTURIES</strong> sein, wie es mein erstes ist.</p>
<p>Mit recht wenigen Gedanken zu diesem Konzert reiche ich die Feder wieder an Ramona weiter.</p>
<h2><strong>Mit K</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44885" aria-describedby="caption-attachment-44885" style="width: 183px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44885" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg" alt="" width="193" height="289" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 193px) 100vw, 193px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44885" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Ramona: Vielen kommt er bekannt vor, doch einige brauchen einen Moment, um sich ins Gedächtnis zu rufen, dass <strong>J.J.</strong> von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> 2006 <strong>KARG</strong> als Soloprojekt gegründet hat und heute zusammen mit Live-Musikern abliefert. Gleich beim zweiten Song „Petrichor“ gibt es Unterstützung von Ellende-Sänger <strong>L.G.</strong>, welcher musikalisch ähnlich unterwegs und ebenfalls aus Österreich ist.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44884" aria-describedby="caption-attachment-44884" style="width: 331px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44884" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg" alt="" width="341" height="228" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Karg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 341px) 100vw, 341px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44884" class="wp-caption-text">Karg @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Der graue Himmel könnte das <strong>melancholische Konzert</strong> und die voller <strong>Leid und Verzweiflung</strong> dargebotenen Songs nicht besser untermalen. Zugegeben ist das nicht jedermanns Sache, jedoch meine.</em></p>
<p><em>Später wird noch ein recht junger Song vom mittlerweile achten Album „Resignation“ zum besten gegeben und damit bildet „Grab der Wellen“ einen der letzten Songs bei diesem Konzert.</em></p>
<h2><strong>Da ist Sonne</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44886" aria-describedby="caption-attachment-44886" style="width: 343px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44886" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg" alt="" width="353" height="236" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-1-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 353px) 100vw, 353px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44886" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>Eben schon einmal kurz gesichtet, nun leider mit einer Viertelstunde Verspätung aber zum Glück in voller Länge: <strong>ELLENDE</strong>. </em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44887" aria-describedby="caption-attachment-44887" style="width: 223px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44887" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg" alt="" width="233" height="349" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Ellende-4-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 233px) 100vw, 233px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44887" class="wp-caption-text">Ellende @Crow</figcaption></figure>
<p><em>So passend das Wetter bei der vorigen Band war, so stark scheint uns nun zu gleichem Musikstil die Sonne auf den Kopf und den Musikern in die Fresse. Es folgt sofort eine die Situation kommentierende Ansage: „Da ist Sonne.“ Welcher Song könnte als Kontrast passender sein als <strong>„Ballade auf den Tod“?</strong></em></p>
<p><em>Auch wenn ihn einige schon totgehört haben, einer meiner Lieblingssongs ist „Der letzte Marsch“, den sie auch spielen.</em></p>
<p><em>Danach folgen „Meer“ vom ersten, und vom neuesten Album „Ellenbogengesellschaft“ aus dem letzten Jahr der Song „Freier Fall“. Meiner Meinung nach also ein <strong>schöner Querschnitt</strong> aus der bandeigenen Diskografie.</em></p>
<h2><strong>Grüße aus den Niederlanden</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44888" aria-describedby="caption-attachment-44888" style="width: 260px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44888" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg" alt="" width="270" height="404" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 270px) 100vw, 270px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44888" class="wp-caption-text">Daniël &#8211; Heidevolk @Crow</figcaption></figure>
<p><strong>HEIDEVOLK</strong> sind eine der Gruppen, auf die ich mich alle paar Jahre mal wieder freuen darf, und heuer ist wieder ein solches. Schön zu sehen ist erstmal, dass sich <strong>Daniël</strong> als <strong>„neuer“ Sänger</strong> mittlerweile sehr gut in die Dynamik eingelebt hat und sich sichtlich wohlfühlt, mit der Heidencrew auf der Bühne zu stehen. Ich erinnere mich an <a href="https://silence-magazin.de/mead-greed-2021-na-endlich/">sein erstes Konzert</a>, als wäre es gestern :‘)&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44889" aria-describedby="caption-attachment-44889" style="width: 265px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44889" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg" alt="" width="275" height="412" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Heidevolk-12-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 275px) 100vw, 275px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44889" class="wp-caption-text"><strong>Heidevolk @Crow</strong></figcaption></figure>
<p>Gespielt und gesungen werden viele neuere Lieder, darunter auch ein ganz exklusiver kleiner Einblick in das kommende Album in Form eines Stücks über die Jagd nach den Auerochsen. Einer trampelnden Ochsenherde gleich gibt uns der Schlagzeuger dabei ordentlich Double-Bass in die hässlichen Visagen. Generell sei hervorzuheben, dass dieser Mann <strong>definitiv etwas drauf</strong> hat.</p>
<p>Am Ende (und auch mal zwischendurch) werden aber auch die Klassiker nicht vernachlässigt: <em>„Saksenland“</em>, <em>„Vulgaris Magistralis“</em>, <em>„A Wolf In My Heart“</em> und weitere ihrer Art sind es, die die Konzertbesucher sichtlich in Bewegung versetzen. Leider ist das bei vielen anderen Musikstücken kaum der Fall. Regelrecht <strong>verloren herumstehend</strong> scheinen viele den Großteil des Konzertes zu erleben. Es mag an der Sprachbarriere liegen, die sich für die Niederländer leider unausweichlich ergibt, wenn sie denn wieder mal in Duitsland auftreten. Ein bisschen schade ist das allerdings schon.</p>
<p>Gut besucht ist das Konzert dennoch, und es lässt zumindest mich und meine Gang <strong>weder hungrig noch unzufrieden</strong> zurück.</p>
<h2><strong>Windzeit, VARG-Zeit! </strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44890" aria-describedby="caption-attachment-44890" style="width: 376px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44890" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg" alt="" width="386" height="257" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-1024x684.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-10-750x501.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 386px) 100vw, 386px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44890" class="wp-caption-text">Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Nun kann der neue Drummer (<strong>Rohgarr</strong> übrigens) endlich mal zeigen, was er drauf hat. Und damit nicht genug! Auch an der Gitarre sind die Wölfe frisch besetzt: <strong>Ulvar</strong>, der Riesenwolf haut seit Mitte August für die Band in die Saiten. Und ich muss sagen, das klingt doch <strong>an beiden Fronten ziemlich amtlich</strong>! Bin ich auch kein Experte im Bewerten von Gitarrenspiel, so sticht zumindest die Präzision und Ausdauer des neuen Trommlers positiv hervor.</p>
<p>Zu Beginn der Show werden erstmal ein paar alte Brecher ausgepackt, dazu hat man Feuer und Flamme auf der Bühne sowie passende Outfits und Dekoration.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44891" aria-describedby="caption-attachment-44891" style="width: 245px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44891" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg" alt="" width="255" height="382" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Varg-5-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 255px) 100vw, 255px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44891" class="wp-caption-text">Rohgarr &#8211; Varg @Crow</figcaption></figure>
<p>Vor allem bei neueren Liedern spielt dann auch <strong>Fylgjas</strong> Stimme eine der Hauptrollen. Vom <strong>kommenden Album</strong> gibt es schon einiges zu hören, und oftmals läuft es auf Duette zwischen ihr und <strong>Freki</strong> hinaus. Zwischen den Metal-Hymnen gibt es auch das ein oder andere Zwischenspiel, in welchem die Dame <strong>komplizierte Tonfolgen</strong> ohne instrumentale Begleitung kunstvoll meistert.</p>
<p>Auch der Sound sitzt mal wieder, alles ist ordentlich aufeinander eingestimmt – nur ein bisschen lauter könnte es für meinen Geschmack noch sein. In der dunklen Masse, die die Crowd darstellt, <strong>tobt ein wilder Moshpit</strong>, und generell ist es niemandem, der sich in den vorderen Gefilden aufhält, möglich, ruhig stehenzubleiben.</p>
<p>Was nicht erhört wird, sind die <em>„Rotkäppchen!“</em>-Rufe, die sich nach und nach seitens einiger Besucher anhäufen. Finde ich jetzt aber auch gar nicht so schlimm. Zu guter Letzt präsentieren <strong>VARG</strong> dann den <strong>versprochenen Titelsong</strong> des neuen Albums: <em>„Ewige Wacht“</em> jetzt endlich in der ballernden Metal-Version!</p>
<h2><strong>Quak Quak</strong></h2>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44893" aria-describedby="caption-attachment-44893" style="width: 294px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44893" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg" alt="" width="304" height="455" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-6-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 304px) 100vw, 304px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44893" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<p><strong><em>DUCK FUNERAL</em></strong><em>, äh „<strong>DARK FUNERAL</strong>“ meine ich natürlich. Da ich gerade eine <strong>blau glitzernde Ente</strong> erhalten habe, bin ich noch etwas zu euphorisch für den diesjährigen Headliner gestimmt. Doch lange dauert es nicht, bis mich wieder dieses Gefühl beschleicht, dass die Band jedes Mal, wenn ich sie sehe, zum einen mitten in der Nacht spielt und zum anderen irgendwo eine gigantische Klimaanlage aufgestellt hat, damit ich mir auf jeden Fall den Arsch abfriere. <strong>Kein Wunder, dass ich da erst einmal einen Shot brauche. </strong></em></p>
<p><em>Auch wenn es nicht erforderlich gewesen wäre, stellen sich die Schweden erst einmal vor. Ich habe nicht aktiv darüber nachgedacht, doch Sänger <strong>Lord Ahriman</strong> erinnerte uns im Laufe des Konzerts an das 30-Jährige Bandjubiläum. Bassist <strong>Adra-Melek </strong>ist zwar „erst“ seit 2018 dabei, gibt aber alles und das ist es, was ich an Konzerten liebe: Menschen, die Bock haben, auf der Bühne zu stehen und denen man ihren Spaß dabei ansehen kann. Ich feiere das selbstverständlich. Schön zu sehen, dass ich nicht die Einzige bin und so sehe ich Leute, die ihre Matten werfen und mit ihren Armen und Händen auch <strong>invisible sandwiches</strong> formen, wie sich das eben gehört. Nein, nicht bei allen Black- Metal-Konzerten steht die Meute regungslos mit verschränkten Armen vor der Bühne.</em></p>
<p><em>Auch wenn ich <strong>DARK FUNERAL</strong> schon mehrfach live on stage gesehen habe, nehme ich die Peitsche, die Frontmann <strong>Lord Ahriman</strong> bei „Goddess Of Sodomy“ schwingt, zum ersten Mal bewusst wahr. Möglicherweise war ich früher immer <strong>zu betrunken</strong>, um dieses Detail zu bemerken.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_44894" aria-describedby="caption-attachment-44894" style="width: 247px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-44894" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg" alt="" width="257" height="385" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2.jpg 968w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-684x1024.jpg 684w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2023/10/Dark-Funeral-2-750x1123.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 257px) 100vw, 257px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-44894" class="wp-caption-text">Dark Funeral @Crow</figcaption></figure>
<h2>Das Publikum wird gefragt:</h2>
<p><em>„Would you like to hear something old?“ </em><em>Applaus und Gegröle und es wird <strong>„The Secrets Of The Black Arts“</strong> aus dem gleichnamigen Album aus dem Jahre 1996 rausgehauen, <strong>GEIL</strong>.</em></p>
<p><em>Danach geht es etwas melodischer mit dem neuen Album „We Are The Apocalypse“ aus dem Jahre 2022 weiter, hieraus serviert wird „When I’m Gone“. Schleppend, nicht voll auf die Fresse, doch trotzdem eingehend, wie ich finde.</em></p>
<p><strong><em>Allgemeiner Jubel </em></strong><em>stellt sich auch bei: „Unchain My Soul“ vom 2016er Album „Where Shadows Forever Reign“ ein. Bei einem weiteren Oldie „The Dawn No More Rises“ vom „The Secrets Of The Black Arts“ tauen auch die letzten, müden oder betrunkenen Metalheads auf und zollen ihren Tribut.</em></p>
<p><em>Mit „Where Shadows Forever Reign“ verabschieden sich <strong>DARK FUNERAL</strong>. Ich finde den Abschluss super und bin <strong>traurig, dass das Festival nun vorbei ist</strong>. Bis zum nächsten Jahr.</em></p>
<h2><strong>Nach WOLFSZEIT ist vor WOLFSZEIT</strong></h2>
<p>Mich: Und damit verabschiede auch ich mich vom altbekannten Festival auf neuem Grund. Doch Grund, in der nächsten Sonnenumrundung wiederzukehren, habe ich allemal! Es war, wie jedes Mal, <strong>ein Fest.</strong> Die Bands haben abgeliefert, das Essen und das Bier waren lecker und der Sound war meistens gut – die Stimmung war es sogar immer. Und auch wenn ich <strong>Crispi</strong> <strong>vermissen</strong> werde, so bin ich mir sicher, dass die Sommerrodelbahn und ich in den kommenden Jahren viel Spaß miteinander haben werden.</p>
<p>Vielen lieben Dank an <strong>Ramona</strong> für die Aushilfe, an <strong>Crow</strong> für die endgeilen Pics und, last but not least, an <strong>Frekis Mama</strong>, dafür dass sie jeden Tag von morgens bis abends alleine den Getränke-Coupon-Stand geschmissen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/das-neue-wolfszeit-der-bericht-2023/">DAS NEUE WOLFSZEIT &#8211; DER BERICHT 2023</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 1</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Simon G]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2020 11:00:06 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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		<category><![CDATA[Fimbul]]></category>
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		<category><![CDATA[Harakiri for the Sky]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Leicht verspätet, doch mit einem lachenden und einem weinenden Auge blicken wir zurück auf eines DER  (leider sehr wenigern) Festivalhighlights des Jahres: das Fimbul Festival. Wer sich erinnern möchte, wie sich ein perfektes Festival anfühlt, sollte dringend einen Blick in unseren ersten Teil werfen:</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-1/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h1><b>Fimbul Festival 2020 – Der Festivalbericht</b></h1>
<p><span style="font-weight: 400;">Die tragisch kurze, ja gefühlt fast gar nicht richtig dagewesene <strong>Festivalsaison</strong> für ein Jahr ist vorbei und wir blicken zurück auf eines der wenigen Festivals aus einer Hand voll, die überhaupt „normal“ stattgefunden haben. Für mich war es 2020 das einzige: Das <strong>Fimbul Festiva</strong>l!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Freunde und Fans des <strong>Dark Troll Festivals</strong> werden es zuordnen können, denn dessen sympathische Veranstalter Maik und Kelly sind die beiden Männer, denen wir auch das Fimbul zu verdanken haben. Und auch die bekannte, wunderbare Location – die Schweinsburg Bornstedt – ist die gleiche. Zuletzt fand das &#8222;<strong>Fimbul Festival</strong>&#8220; im Jahre 2012 statt. Es ist also ein eher unregelmäßiger Ableger des <strong>Dark Troll</strong>, das ja bekanntermaßen jedes Jahr am Himmelfahrtswochenende seinen Platz findet. Doch was stattdessen vom 21.05. bis 23.05.2020 stattfand, das haben wir sicher alle noch genau vor Augen: <strong>NICHTS</strong>. Und das ist sowohl für die Fans wie auch für <strong>Maik und Kelly</strong> ein untragbarer Zustand in Bezug auf Metalfestivals.</span></p>
<h2><span style="font-weight: 400;">Maik und Kelly – die Motoren</span></h2>
<p><span style="font-weight: 400;">Deshalb haben sich die beiden intensiv mit den Behörden auseinander- und zusammengesetzt und wieder einmal bewiesen, dass sie echte Profis in der Organisation von Festivals sind. Sie haben Bock und wollen ein Zeichen setzen, dass alles geht, wenn man es nur will und hart dafür arbeitet. Denn <strong>KEIN Festivalveranstalter</strong> hatte Erfahrungen mit <strong>Hygienekonzepten</strong>, wie sie die Behörden 2020 erwarteten und sich dabei selbst nicht einmal sicher sind, was eigentlich die absoluten Vorgaben und Grenzen sind. Doch <strong>Maik und Kelly</strong> haben daran geglaubt und das Unmögliche möglich gemacht. Und: mit <strong>Bravour</strong>! Da sind sich alle Besucher und insbesondere die gesamte <strong>Crew</strong>, zu der ich mich zählen durfte, absolut einig. Denn das <strong>Fimbul Festival 2020</strong> fand ohne irgendwelche größeren Komplikationen statt und fühlte sich trotz aller Umstände angenehm und familiär an.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und so konnte ich an zwei Tagen – dem <strong>4. und 5. September 2020</strong> – ein in vielerlei Hinsicht ganz besonderes Festival besuchen. Das Line-Up, das wie gewohnt je etwa zur Hälfte aus <strong>Black- und Pagan Metal Bands</strong>, oder eben aus <strong>Pagan Black Metal Bands</strong> bestand, stammte dieses Mal den Umständen geschuldet nahezu ausschließlich aus <strong>Deutschland</strong> und <strong>Österreich</strong>. Und dennoch wurde es so gut wie nie langweilig! Kein Wunder, denn ich habe den Eindruck, dass <strong>Maik und Kelly</strong> sich die Bands offenbar sehr gewissenhaft aussuchen und so blieb es trotz verhaltener Genrevielfalt spannend und abwechslungsreich. Und auch hier wurde noch einmal deutlich, wie offenbar beliebt und talentiert die Veranstalter sind, indem kurzerhand mit <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong> ein überaus adäquater Ersatz für die aus zweifelhaften Gründen kurzfristig abgesprungenen <strong>HELRUNAR</strong> gefunden wurde.</span></p>
<h3>Schwierige Umstände erfordern Willenskraft und Witz</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Auch wenn das hier nicht noch einer von zehntausend<strong> Corona-Artikeln</strong> werden soll, so sei an dieser Stelle doch noch einmal etwas zu den Rahmenumständen gesagt:</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Im gesamten Bereich vor der Bühne, sowie in den Sanitärbereichen und an sämtlichen Ständen bestand die Pflicht einen <strong>Mund-Nasen-Schutz</strong> zu tragen. Darüber hinaus galt dies auch, sofern auf dem Gelände irgendwo der einzuhaltende <strong>Mindestabstand</strong> von 1,5 Metern nicht eingehalten werden kann. Es erscheint logisch, dass da auch eine Reduktion der Besucherzahl notwendig war. Statt sonst bis zu 1.200 Besuchern beim <strong>Dark Troll Festival</strong> zählte das<strong> Fimbul Festival</strong> nur knapp über<strong> 500 Besucher</strong>. Immerhin sorgte dies aber dafür, dass man nirgendwo lange anstehen musste oder es allgemein &#8222;zu voll&#8220; wurde. Für die <strong>Veranstalter</strong> jedoch bedeutet dies logischerweise erheblich weniger Einnahmen. Doch auch hier strahlten sie einen gewitzt gesunden <strong>Optimismus</strong> aus: <strong>&#8222;</strong><strong>Da müssen die Leute ehmd ‘n bisschen mehr trinken!&#8220;</strong></span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und es wurde getrunken! <strong>Bier, Met, Cocktails</strong> (also das übliche), aber auch <strong>Whisk(e)y</strong> und <strong>Rum</strong> – denn auch ein<strong> &#8222;Whisky &amp; Met&#8220;</strong> Stand war trotz des etwas abgespeckten Angebotes an Ständen da, sodass ich mir nicht nur abwechslungsreiche Musik zuführen konnte. Und da wir einmal beim leiblichen Wohl sind: Auch beim Essen hat jeder irgendetwas gefunden. Ein Stand mit Knoblauchbrot bot sogar eine <strong>vegane Variante</strong> neben der üblichen an!</span></p>
<h3>Endlich da &#8211; wieder zuhause</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">So schreite ich also am ersten Konzerttag etwas zögerlich, verunsichert aber gleichzeitig hibbelig von einem der Campingplätze auf das Konzertgelände. Bei der Einlasskontrolle versichern sich die Security-Kräfte davon, dass jeder Besucher eine <strong>Maske</strong> bei sich hat. Und dann steht man da. In irgendwie gewohnter Umgebung, bei ganz angenehmen<strong> 22 Grad</strong> und vereinzelten <strong>Sonnenstrahlen</strong>, die am ersten Konzerttag noch ab und an durch die Wolken brechen. Ich halte kurz inne und bemerke, dass das etwas <strong>Besonderes</strong> ist und dass ich es bisher leider oft gar nicht so wahrgenommen hatte.</span></p>
<h3>Gänsehaut</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36444" aria-describedby="caption-attachment-36444" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36444 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/kdHiOlEg.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36444" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Und dann, als mit <strong>INVOKER</strong> aus <strong>Köthen</strong> am Freitag die erste Band mit ihrem <strong>Soundcheck</strong> beginnt und wenig später auch mit ihrem Auftritt, spätestens dann hat garantiert jeder seinen Gänsehautmoment. Wer hätte gedacht, dass man diese <strong>Atmosphäre</strong> so vermissen kann!</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Tatsache, dass <strong>INVOKER</strong> ihren Job sehr gut machen und auch der Sound auf Anhieb ziemlich gut ist, lockt schnell die ersten neugierigen Zuschauerinnen und Zuschauer vor die Bühne. Dort stellen sie sich bedächtig auf die <strong>Markierungen auf dem Boden</strong>. Selbstverständlich mit <strong>Maske</strong>, aber auch mit<strong> Lust auf Musik</strong>, beginnen sie schnell, mit dem Kopf im Takt der Musik zu nicken, die ich als&nbsp;<strong>Blackened Death</strong>&nbsp;einordnen würde. Vereinzelt wird sogar von der ersten Minute das Haar geschüttelt! Eine wahre Wonne, die mich zum Grinsen bringt.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die Musik, tiefe, aber oft <strong>sägende Gitarren, Blastbeats</strong> und eine<strong> schnelle, marschierende Bassdrum</strong>, auch mal <strong>Doublebass-Passagen</strong>, sowie die tiefen <strong>Growls</strong> des <strong>Sängers</strong> locken schnell weitere Gäste an. Anfangs wirkt der Sound des Gesangs etwas stumpf und die Höhen der Gitarren etwas verschwommen, was sich aber zügig bessert. Zwischen den Songs meldet sich der Sänger freundlich und spürbar dankbar: <strong>&#8222;Schön, das wir überhaupt hier sein dürfen!&#8220;</strong>, und ergänzt kurz darauf &#8222;&#8230;<strong>immer schön die Abstände einhalten! Das sieht so geil aus!&#8220;</strong> – allgemeine Erheiterung im Publikum. Eine <strong>sympathische</strong> Band, die ich im Hinterkopf behalten werde, auch wenn ihre Musik mich persönlich nicht ganz abholt. Für einen Opener ist die Band auf jeden Fall extrem gut und &#8222;aktivierend&#8220;!</span></p>
<h3>Flötenmelodei mit Wumms</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36446" aria-describedby="caption-attachment-36446" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36446 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/qWJ59fpw.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36446" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Nach einer kurzen Umbaupause folgen pünktlich die <strong>Pagan Metaller</strong> von <strong>JÖRMUNGAND</strong>. Die Band aus <strong>Köln</strong> steht mit fast komplett neuer Besetzung auf der Bühne und erfreut sich beim Publikum von Anfang an großer Beliebtheit. Ein für mich sympathischer Aspekt ist, dass sie dabei als <strong>Pagan Band ganz ohne</strong> &#8222;Kostüme&#8220;&nbsp;auskommen und mit ihrer Musik und <strong>Bühnenpräsenz&nbsp;</strong> überzeugen. Außerdem sehe ich den Musikern an</span><span style="font-weight: 400;">, dass sie Spaß haben. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Die <strong>mächtigen, episch-melodiösen Melodien</strong> mit angenehm <strong>schwarzem Anstrich</strong>, kreischend-krächzendem, aber <strong>ausdrucksstarken Gesang</strong> und schnellen Drums bringen die Burgmauern zum Beben. Die meiner Meinung nach verzichtbaren, sich immer wieder untermischenden <strong>flötenartigen</strong> Melodien werden überdeckt durch die sympathische Ausstrahlung von Sänger und Band. Ich kann genau wie das restliche Publikum den Auftritt mit einem <strong>wohlig-angenehmen Gefühl</strong> verfolgen, während ich das schöne Wetter und die vermisste Festivalatmosphäre genieße.</span></p>
<h3>(Ausnahme)Talente</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Mit <strong>NORNIR</strong> aus Freiberg schließt sich eine Band an, die bereits vor ihrem Auftritt aufgrund ihrer Musik mein Interesse geweckt hat. Die vierköpfige Band, die mit Sängerin/Gitarristin und Bassistin neben zweitem Gitarristen und Schlagzeuger ein Musterbeispiel dafür sind, dass sich <strong>Frauenanteil und trver Black Metal</strong> ganz wunderbar miteinander vereinbaren lassen, wecken offenbar nicht nur mein Interesse. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Bereits bevor die Band zu spielen beginnt, spätestens aber mit Beginn des Intros (Trommeln, nornenhafter Gesang) – füllt sich der Bühnenvorplatz mit offensichtlich <strong>schwarzmetallisch interessiertem Publikum</strong>. Zurecht! Denn es dauert nicht lange, da ertönt ein lauter, krächzender Schrei, der Mark und Bein durchdringt und damit auch den übrigen Instrumenten das Startsignal gibt. Jetzt bricht <strong>bitterkalter Black Metal</strong> über uns herein. Dank des <strong>ausgewogenen Sounds</strong> ertönen die Black-Metal-typisch hoch sägenden Gitarren und das schmerzvolle Schreien der Sängerin klar und deutlich. Auch die Doublebass trifft sauber und walzt einfach alles nieder.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36447" aria-describedby="caption-attachment-36447" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36447 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A.jpeg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A.jpeg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/Jz3Luc5A-750x500.jpeg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36447" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>NORNIR</strong> werden damit <strong>definitiv eins meiner absoluten Fimbul Festival-Highlight</strong>s, das ich jedem geneigten Black Metal Fan als Live-Erfahrung ans Herz lege. Dem Publikum vor Ort gefällt es so gut, dass die Anzahl der Personen vor der Bühne es erstmals schwierig macht, die Abstände auf das &#8222;Corona-Maß&#8220; einzuhalten – doch es tragen alle vorbildlich Masken. Und siehe da: Auch <strong>Headbanging klappt wunderbar mit Maske!</strong></span></p>
<h3><strong>Bekannte Gesichter</strong></h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36448" aria-describedby="caption-attachment-36448" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36448 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/A2xh_ZGA.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36448" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Als hätten sie nur auf die Dunkelheit gewartet, betreten die Pagan Black Metaller von <strong>GERNOTSHAGEN</strong> die steinerne Bühne. Hier wird nicht mit Bärten, langen Haaren und Knochenaccessoires gegeizt, Sänger Askan trägt eine <strong>Gesichtsbemalung im angesagten Streifenlook</strong> und die <strong>leuchtend blauen Kontaktlinsen</strong> sorgen in Kombination mit der Kapuze für die Optik eines unheilbringenden Hexers. Mit heiserem Krächzen und schmetterndem Klargesang, bei dem ihm manchmal etwas die Puste auszugehen scheint, unterstützt er den <strong>brachialen Sound der Instrumente</strong>, der nur eine Richtung kennt: Nach vorn!</p>
<p>Aber <strong>GERNOTSHAGEN</strong> haben auch ein <strong>episches Keyboard und schöne Gitarrenriffs</strong> zu bieten, was bei den Zuschauern gut ankommt. &#8222;Könnt ihr noch, mit euren Masken?&#8220; &#8211; Ja, wir können noch! Der begrenzte Platz vor der Bühne ist gut gefüllt, vereinzeltes Headbangen paart sich mit <strong>beständigem Kopfnicken</strong>. Und damit das Publikum nicht vergisst, wer ihm trotz Corona dieses Festivalerlebnis ermöglicht hat, bedankt sich der Sänger am Ende auch nochmal bei den mehr als engagierten Veranstaltern.</p>
<h3>Ein würdiger Ersatz&#8230;</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36450" aria-describedby="caption-attachment-36450" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36450 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-200x300.jpeg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-200x300.jpeg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-682x1024.jpeg 682w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ-750x1126.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/AJZvsjQ.jpeg 966w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36450" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Pünkltlich um 22:15 Uhr beginnt mein zweites Festivalhighlight: die österreichischen Post-Black-Metaller von <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>. Als ob sie nicht ohnehin schon zu meinen Sympathieträgern dieses Genres gezählt hätten, holen sie sich zusätzliche Punkte auf meiner Beliebtheitsskala, indem sie sehr kurzfristig <strong>für Helrunar eingesprungen</strong> sind, die leider offenbar aus fadenscheinigen Gründen abgesagt haben. Auch für die Veranstalter war klar, dass das für das Festival Line-Up jedoch eher einen <strong>Gewinn</strong> als einen Verlust darstellen würde. Und genau das wird auch durch meinen Blick auf die Zuschauer bestätigt, als ich um mich blicke. Falls während der Spielzeit von <strong>HFTS</strong> überhaupt noch jemand auf einem der Campingplätze ist, sind es jedenfalls nicht viele.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36449" aria-describedby="caption-attachment-36449" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36449 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/DKQRx8lw.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36449" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Die Bühne färbt sich rot und Nebel legt sich von der Bühne aus auch auf das Publikum in dieser lauen Spätsommernacht, als <strong>HFTS</strong> mit ihrem sentimental-melancholisch düsteren<strong> Black Metal</strong> beginnen. Die Atmosphäre könnte für ihre Musik nicht besser sein. Denn so gut das <strong>Ambiente</strong> der <strong>Schweinsburg</strong> auch allzu offensichtlich zu Mittelalter und Pagan passen mag &#8211; an diesem Abend wird deutlich, dass es auch hervorragend zu Musik à la <strong>HFTS</strong> passt.</p>
<p>Die <strong>wuchtigen Soundwände</strong>, die durchdrungen werden vom verzweifelten Schreigesang des Leidenschaft für die Musik ausstrahlenden Sängers werden durch den gewohnt<strong> souveränen Sound</strong> noch ergreifender. Die intensive, abwechselnd einfarbig blaue oder rote Bühnenbeleuchtung komplettiert das intensiv melancholische Erlebnis. Nahezu jede Person vor der Bühne bewegt sich, tanzt, oder headbangt zur dargebotenen Show. Oft, wie auch ich, mit geschlossenen Augen. Ich bin überzeugt: spätestens mit ihrer Zugabe mit <em>&#8222;Calling The Rain&#8220;</em> haben <strong>HFTS</strong> bei allen Festivalbesuchern mindestens einmal Gänsehaut verursacht und zum Mitmachen animiert.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36452" aria-describedby="caption-attachment-36452" style="width: 1440px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36452 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725.jpg" alt="" width="1450" height="966" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-1024x682.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/bra_116_05_harakiri_for_the_sky_3725-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36452" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<h3>&#8230; und ein würdiger Abschluss</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_36451" aria-describedby="caption-attachment-36451" style="width: 290px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-36451 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-300x200.jpeg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-300x200.jpeg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-1024x682.jpeg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-360x240.jpeg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ-750x500.jpeg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2020/10/D2lDYfnQ.jpeg 1450w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-36451" class="wp-caption-text">©Carsten Brand</figcaption></figure>
<p>Man könnte meinen, dass nach so einem überwältigenden Festivalmoment das Publikum erst einmal eine Verschnaufpause braucht. Doch vielleicht wegen des sehr guten Bauchgefühls der Veranstalter für das Line-up, vielleicht wegen <strong>Corona</strong>, vielleicht wegen der allgemein kurzen <strong>Umbaupausen</strong> oder einfach der stilistischen Fortführung mit Post-Black von <strong>WANDAR&nbsp;</strong>aus Halle bleibt das Publikum zahlreich munter und gut gelaunt vor Ort.&nbsp;</p>
<p>Mit ähnlich simpel gehaltener Bühnenbeleuchtung und einem wieder absolut überzeugenden Sounderlebnis aus kalter, düsterer aber mächtiger <strong>Atmosphäre</strong> halten<strong> WANDAR</strong> den Spannungsbogen sehr gut aufrecht. Das Publikum bewegt sich gefühlt <strong>ehrfürchtig und bedächtig</strong> im Rhythmus der Songs und bestaunt mit Augen und Ohren die musikalisch gezeichneten <strong>Landschaften</strong>, die mit einer überzeugenden Bühnenpräsenz dargeboten werden.&nbsp; Teils mit tragenden <strong>Keyboardmelodien</strong> untermalt wird hier ein wirklich stimmiges Gesamtbild von (ist das überhaupt Post(?)) Black Metal geboten, der sich mit einer nicht beschreibbaren persönlichen Note absolut von Bands der gleichen Sparte abzuheben weiß.</p>
<p><strong>WANDAR</strong> lassen mich zufrieden und in der Gewissheit, einen in sich kompletten und schlüssigen ersten Festivaltag erlebt zu haben zurück und ich kann in freudiger Erwartung der Dinge die am nächsten Tag für mich bereithält schlafen gehen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Tag 2 findet Ihr in Kürze HIER!</h3>
<hr>
<p><strong>Dies ist ein Gastautorenbeitrag von: <em>Simon</em></strong></p>
<p>Vielen Dank für die großartigen Bilder an <strong>Carsten Brand</strong>!<br />
<a href="http://www.brandlicht.de/foto.html"><strong>HIER</strong></a> findet Ihr noch mehr Fotos!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/fimbul-festival-2020-part-1/">Fimbul Festival 2020 &#8211; Part 1</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 07:53:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten machen wir den Sack zu *höhö* </p>
<p>Hier unser Jahresrückblick:<br />
Wie nahmen die Redakteure das Jahr wahr und was waren Highlights und auch Dämpfer? Wie war's für dich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000"><em>Das Jahr 2019 marschiert unaufhaltsam dem Ende entgegen. Zeit für uns, das Ganze mal Revue passieren zu lassen. Zeit, auf ein weiteres Jahr mit Euch, mit großartigen Erlebnissen und vor Allem: mit verdammt viel Musik zurückzuschauen. Es gab Unmengen an Veröffentlichungen. Welche haben unsere Autoren dabei besonders beeindruckt? Welche haben eher die Stirn runzeln lassen? Und was hat das Jahr sonst noch so metallisch geprägt? All das könnt ihr den folgenden, persönlichen Flashbacks entnehmen. Alles, was dabei mit dem Magazin in Verbindung stand, wird auch nochmal verlinkt, wenn ihr die entsprechenden Artikel verpasst habt. Ebenso sind die Song-Highlights klickbar. An dieser Stelle geht ein großes DANKESCHÖN an all unsere Leser, die uns begleiten und die Treue halten. Ihr seid die Besten und euretwegen machen wir das alles! Lasst uns daher auch gern mal wissen, was euch dieses Jahr so bewegt hat. Wir wünschen schon mal einen angenehmen Jahreswechsel und das Übliche von wegen Weihnachtszeit und so. Wir sind uns sicher, Silence 2020 wird auch wieder einige Überraschungen parat halten! Nun genug der Vorworte, lassen wir unsere Schreiberlinge zu Wort kommen. Viel Spaß!&nbsp;</em></span></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34999" aria-describedby="caption-attachment-34999" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/danielg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-34999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34999" class="wp-caption-text"><strong>DANIEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #ff0000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>FACING FEARS</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/facing-fears-horizons">&#8222;Horizons&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>DREAM STATE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/dream-state-primrose-path">&#8222;Primrose Path&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Das ist in meinem Fall dieses Jahr eine <strong>EP</strong>, nämlich &#8222;Known Darkness&#8220; von <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>. Der Release hat mich derart umgepustet, dass ich mir direkt im Nachgang an die damit verbundene <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review</a> die gesamte Diskographie gekauft hab. Die Band hat es geschafft, sich innerhalb von ein paar Stunden in meine Liste der liebsten Bands im Core-Sektor bis an die Spitze zu schießen. Ich habe ca. eine Woche am Stück nix anderes gehört. Diese Strähne habe ich auch nur unterbrochen, weil ja dieses Jahr auch genug andere Musik erschienen ist.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>MARK MORTON</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4KdCEg7I8A0"><em>&#8222;Cross Off (feat. Chester Bennington)&#8220;</em></a> (war das ganze Jahr über der Einzige und dann kam&#8230;)</li>
<li><strong>FALLING IN REVERSE</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jakpo7tj7Qw"><em>&#8222;Popular Monster&#8220;</em></a> (den muss ich hier einfach auch nennen, weil er wirklich zu gut ist und bei mir eine riesen Welle losgetreten hat)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>VILLE VALO &amp; AGENTS</strong></li>
</ul>
<p>Ich hab mich wirklich gefreut, nach der Auflösung von <strong>HIM</strong> seine Stimme wieder zu hören. Mir ist in diesem <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him">besonderen Fall</a> eigentlich auch ziemlich wurscht, in welchem musikalischen Gewand das passiert, denn bei diesem Album findet man keineswegs die gewohnten Klänge. Leider sind allerdings alle Songs auf dem Album in <strong>Ville</strong>&#8217;s Muttersprache finnisch gesungen. Diese beherrsche ich aber sowas von null, dass es mir den Release ziemlich vermiest hat, denn Texte verstehen ist mir bei Musik generell sehr wichtig. Schade drum.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Festivals und Konzerte, die ich für <span style="color: #800000">Silence</span> besuchen durfte, davon aber ganz besonders <strong>IN FLAMES</strong> in Leipzig. Die Band zum ersten Mal live gesehen, und aus persönlichen Gründen das emotionalste Konzerterlebnis überhaupt gehabt. Wer dazu näheres erfahren möchte, <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-live-in-leipzig">HIER</a> könnt ihr es nachlesen.&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Natürlich wie jedes Jahr das <strong>Impericon Festival</strong> in Leipzig, immerhin sind bereits <strong>AS I LAY DYING</strong> als Headliner gesetzt, sowie <strong>BURY TOMORROW</strong> und meine Lieblinge aus Frankreich: <strong>LANDMVRKS</strong>. The hype is real! Schauen wir mal, was sonst noch so ansteht, es gibt auf jeden Fall reichlich Bands (und Festivals), die ich gern live erleben möchte.&nbsp;</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich kann mich hier nur für die ganzen Nachrichten und Kontakte bedanken, die ich auch 2019 durch <span style="color: #800000">Silence</span> und meine damit verbundene Arbeit erhalten habe. Seien es persönliche Empfehlungen, Feedback oder auch magazinintern. Ich freue mich noch immer sehr, hier meinen Coresenf dazugeben zu können und dass IHR ihn lest. <span style="color: #800000">Silence</span> ist für mich mittlerweile nicht mehr nur ein Hobby, sondern Arbeit. Allerdings eine von der Sorte, die man gerne macht. Oh, und noch ein Gruß an Tom: Ich habe Tickets in Rekordzeit bekommen. Sorry, i feel you.&nbsp;</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35009" aria-describedby="caption-attachment-35009" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/tom"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35009" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35009" class="wp-caption-text"><strong>TOM</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> CÂN BARRD</strong> – &#8222;The Last Rain&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>NORNIR</strong> – &#8222;Verdandi&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>MAYHEM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/mayhem-daemon">&#8222;Deamon&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>STEELWINGS</strong> &#8211; &#8222;Back&#8220;</li>
</ul>
<p>Klassischer 80er-Jahre Metal à la NWOBHM ist wieder cool. Ist nichts Neues. Viele reiten aktuell diese schwermetallische Welle und setzen dabei nur allzu häufig schnöden, klischeeüberladenen Rost an. Aber &#8222;Back&#8220; klingt wirklich so, als hätte das Album die Glanzzeit in einer dunklen Schublade verschlafen und wäre nun erst veröffentlicht worden. Wer auf klassischen Heavy Metal steht, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>CÂN BARRD</strong> &#8211; <em>&#8222;</em><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=E0_Cdj8MQzg">Between Hope And Reality&#8220;</a></em></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ATLANTEAN KODEX</strong> – &#8222;The Court Of Empire&#8220;</li>
</ul>
<p>Okay, zugegeben: Das ist Meckern auf enorm hohem Niveau. Aber nach den Ausnahmewerken &#8222;Golden Boughs&#8220; und &#8222;The White Goddess&#8220; hätte ich mir eine Platte in ähnlich perfektionssüchtiger Herangehensweise gewünscht. Daran schrammen die Bayern leider merklich vorbei, auch wenn das aktuelle Album natürlich nichtsdestotrotz wieder einmal ein großartiges Werk ist.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>METALLICA</strong>, Olympia-Stadion (Berlin). Geile Show, da gibt&#8217;s nichts zu beanstanden. Außer vielleicht den strömenden Dauerregen. Aber das erträgt man gerne für eine der größten Metalbands. Vor allem dann, wenn die Hochkaräter von <strong>GHOST</strong> die Vorgruppe mimen.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p><strong>KING DIAMOND</strong> singt wieder bei <strong>MERCYFUL FATE</strong>, damit dürfte wohl (fast?) alles andere in den Schatten gestellt werden. Und natürlich gibt&#8217;s auf der Tour im kommenden Jahr die Klassiker von <em>&#8222;Melissa&#8220;</em>, <em>&#8222;Don&#8217;t Break The Oath&#8220;</em> sowie neuem Material derselben Stilrichtung zu hören. Was will man mehr?</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>[ironie] Liebe Grüße an alle, die dazu beigetragen haben, die <strong>DIE ÄRZTE</strong>-Tickets in Rekordzeit wegzuschnappen. Ich hasse euch. [/ironie off]</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35035" aria-describedby="caption-attachment-35035" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35035" class="wp-caption-text"><strong>SEBASTIAN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> KORN</strong> &#8211; &#8222;The Nothing&#8220;</li>
<li>2 &#8211;<strong> INSOMNIUM</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">Heart Like A Grave&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211;<strong> IN FLAMES</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-i-the-mask">&#8222;I, The Mask&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>MAMMOTH MAMMOTH</strong> – &#8222;Kreuzung&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ALCEST</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> lösen sich auf!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Im Saarland willkürlich jemanden getroffen, der ein ausgeprägter<strong> JINJER</strong>-Fan ist, inklusive längerem Austausch über deren Musik.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Hoffentlich neue Kamera auf Konzerten austesten.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Verklemmt lässt es sich nicht gut headbangen. Für mehr Entspanntheit in der Szene!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35036" aria-describedby="caption-attachment-35036" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/oimel"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35036" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg 897w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35036" class="wp-caption-text"><strong>OIMEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<p>Fällt mir schwer, da ich viele alte Sachen gerade entdecke, aber hier die Auswahl:</p>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> PERKELE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow">&#8222;Leaders Of Tomorrow&#8220;</a> (endlich eine alte Band, die mit einem neuen Album gut bleibt!)</li>
<li>2 &#8211;<strong> FONTANELLE</strong> &#8211; &#8222;Noie Eindrücke&#8220; (großer Tipp für alle, die auf Oi mit der richtigen Attitüde stehen!)</li>
<li>3 &#8211;<strong> HELLOWEEN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helloween-united-alive-in-madrid">&#8222;United Alive&#8220;</a> (der Inbegriff eines geilen Live-Albums!)</li>
</ul>
<p>Ebenfalls erwähnenswert sind noch: <strong>HELHEIM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helheim-rignir">&#8222;Rignir&#8220;</a> und <strong>SABATON</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-the-great-war">&#8222;The Great War&#8220;</a></p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Ganz klar: <strong>SLIPKNOT</strong> &#8211; &#8222;We Are Not Your Kind&#8220;! Die Band liefert mit diesem Album erstmals mehr als nur eine Sammlung von Songs, sondern ein komplettes und geniales Werk ab, das ich so nicht erwartet hätte! Sehr stark!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Joa&#8230; Öhm&#8230; Songnamen sind ungefähr so sehr mein Fall wie Genre-Zuordnungen&#8230; Stellvertretend aber für&#8217;s Album (weil die Songs alle gut sind): <strong>HEILUNG</strong> &#8211; <em>&#8222;Futha&#8220;</em></p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Das Drumherum samt der Organisation beim <strong>Nova Rock</strong> verdient auf jeden Fall eine extra-dicke <a href="https://silence-magazin.de/nova-rock-festival-2019">Erwähnung</a> in der negativen Abteilung! Line-Up hui, alles andere (leider) pfui! Schade finde ich außerdem das elende Gezerre um <strong>BATUSHKA</strong>, deren erstes Album ich sehr mochte.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Das <strong>Dark Troll-Festival</strong>, ohne Frage! Ein <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1">wundervolles Festival</a> in großartiger Location und mit einem super Team drumherum! Es war mir eine Ehre, dort gewesen sein zu dürfen, und auch die Musik war GROßARTIG! Etwas mainstreamiger, aber auch sehr stark war der <strong>SABATON</strong>-Auftritt auf dem <strong>Nova Rock</strong>! Gerade noch frisch dazugekommen ist der Auftritt von <strong>HEILUNG</strong> <a href="https://silence-magazin.de/heilung-in-halle-heidnische-klaenge">in Halle</a> &#8211; Grandios!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Die &#8222;Alles ohne Strom&#8220;-Tour der <strong>TOTEN HOSEN</strong> (steinigt mich ruhig!) und (vermutlich) <strong>SABATON</strong> in Leipzig. Aber da ich sehr bald Vater werde, habe ich einfach eine pauschale, sehr große Vorfreude, die ausnahmsweise nicht musikspezifisch ist!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Tausend Dank für das erste komplette Kalenderjahr bei <span style="color: #800000">Silence</span>! Ich habe es sehr genossen, habe mit 26 Artikeln hoffentlich dem einen oder anderen eine Freude machen können, und selber sehr viele tolle neue Musik, Eindrücke und auch Leute kennengelernt! Ich freue mich auf alles, was kommt, und versuche, fleißig zu bleiben!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35058" aria-describedby="caption-attachment-35058" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/saskia"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35058" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Saskia2.jpg" alt="" width="300" height="225"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35058" class="wp-caption-text"><strong>SASKIA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>BRING ME THE HORIZON</strong> &#8211; &#8222;Amo&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong> &#8211; &#8222;Hypertoughness&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Zwar kein Album, aber dafür definitiv ein absolutes Highlight dieses Jahr: &#8222;Bloodlust&#8220;, die gemeinsame EP von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong> und<strong> Travis Barker</strong>.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Muss ich mich hier auf einen Song festlegen? Nein? Gut, denn ich habe nämlich zwei. Zum einen die One-Take-Version des Songs <em>&#8222;Hammer&#8220;</em> von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong>. Übrigens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lNK9b67yx54">HIER</a> zu finden (offiziell wurde der Song nämlich nie veröffentlicht). Der andere Song des Jahres geht mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B9wvTuDC-H0"><em>&#8222;Ludens&#8220;</em></a> auf die Kappe von <strong>BRING ME THE HORIZON</strong>, die so kurz vor Jahresende nochmal einen ziemlichen Knaller veröffentlicht haben.&nbsp;</p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Der plötzliche Tod des&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong>&nbsp;Bassisten<strong>&nbsp;Kei</strong>, der mich und viele andere sehr geschockt hat. Ein sehr trauriger Start für das Jahr 2019.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Europa Tour mit&nbsp;<strong>FAKE ISLAND</strong>, für die ich auch in Japan schon fleißig fotografiert habe. Tourleben bedeutet mitunter viel Stress, aber auch viele schöne Erinnerungen und die Erfahrung ist es absolut wert.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Wenn alles nach Plan läuft, steht nächstes Jahr meine längerfristige Rückkehr nach Japan an und ich hoffe, mich wieder in den hiesigen Fotogräben tummeln zu können. Selbstverständlich nehme ich bis dahin hierzulande noch einige, spannende Konzerte mit!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Auf ein weiteres Jahr mit <span style="color: #800000">Silence</span> und viele weitere Beiträge aus dem In- und Ausland! Und auf viele neue Entdeckungen in der Metal-Szene! Doch bis dahin wünsche ich dem gesamten Team und unseren Lesern erstmal besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35059" aria-describedby="caption-attachment-35059" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/johannes"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35059" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35059" class="wp-caption-text"><strong>JOHANNES</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TRAPPED IN CHAOS</strong> &#8211; &#8222;Dustbolt&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;Grey Maiden&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>INCULTER</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/inculter-fatal-visions">&#8222;Fatal Visions&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>INCULTER</strong> &#8211; &#8222;Fatal Visions&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;<em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Cjkrt6Y6YZA">Grey Maiden&#8220;</a></em> (Grey Maiden EP)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>OVERKILL</strong> &#8211; &#8222;The Wings Of War&#8220;</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Originalpressung von &#8222;Rust In Peace&#8220; von <strong>MEGADEATH</strong> als LP aufgestöbert &#8211; absurd gutes Hörerlebnis!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Ertragreicher als 2019. Viele Haudegen haben sich zurückgemeldet, an und für sich war das klasse. Aber die eine oder andere Neuerscheinung (<strong>OVERKILL</strong>,<strong> FLOTSAM AND JETSAM</strong>) hat enttäuscht. 2019 war insgesamt ein gutes Jahr aus Thrash / Speed / NWOTHM Sicht, aber vielleicht geht 2020 ja noch etwas mehr.</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35063" aria-describedby="caption-attachment-35063" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35063" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Merlin2.jpg" alt="" width="300" height="200"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35063" class="wp-caption-text"><strong>MERLIN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>VERHEERER</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-kneel-before-the-monolith">Monolith&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>OWLS WOODS GRAVES</strong> &#8211; &#8222;Citizenship Of The Abyss&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>UNREQVITED</strong> &#8211; &#8222;Mosaic II&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>AKANDO</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KLHVF7_aKiM"><em>&#8222;Wakan Tanka Nici Un&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>INSOMNIUM</strong> Live</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<ul>
<li>In Flammen</li>
</ul>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<ul>
<li><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Wolfszeit</a></li>
</ul>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35067" aria-describedby="caption-attachment-35067" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/mich"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35067" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35067" class="wp-caption-text"><strong>MICH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DISILLUSION</strong> &#8211; &#8222;The Liberation&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; &#8222;Ategnatos&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>WIND ROSE</strong> &#8211; &#8222;Wintersaga&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>DRAGONFORCE</strong> &#8211;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rn5CsAs798I"><em> &#8222;Highway To Oblivion&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong> &#8211; &#8222;Berserker&#8220; und <strong>EQUILIBRIUM</strong> &#8211; &#8222;Renegades&#8220;. Sind beides wohl keine furchtbar schlechten Alben geworden, aber wahrscheinlich hatte ich mir einfach zu viel von den Bands erwartet.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da gab es so einige Höhen: <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>, <strong>ANOMALIE</strong> und <strong>THE CONTORTIONIST</strong> auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, überraschenderweise <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht"><strong>Rockharz</strong></a>. Und natürlich <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong> bei Nacht im Tannenwald, mit perfektem Sound und großartig stimmiger Lichtshow, danke <strong>Wolfszeit</strong>&#8211;<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Festival</a>! Zudem habe ich mit meinen beiden Bands <strong><a href="https://beholdtheflesh.bandcamp.com">BEHOLD</a></strong> und <strong><a href="https://feradur.bandcamp.com">FERADUR</a></strong> dieses Jahr neues Material released, was auch jeweils ein äußerst aufregendes Unterfangen war!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auf ein womöglich kommendes neues <strong>FINNTROLL</strong>-Album? Definitiv gespannt bin ich auch auf <strong>DEMONS &amp; WIZARDS</strong>. Generell freue ich mich immer auf alle kommenden Festivals. Nicht musikbezogen, wenn auch irgendwie ziemlich metal: <strong>Godzilla vs. Kong</strong>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35068" aria-describedby="caption-attachment-35068" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35068" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35068" class="wp-caption-text"><strong>NINA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> &#8211; &#8222;Empath&#8220; und <strong>SOEN</strong> &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>LEPROUS</strong> &#8211; &#8222;Pitfalls&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>BLUT AUS NORD</strong> &#8211; &#8222;Hallucinogen&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>ABIGAIL WILLIAMS</strong> &#8211; &#8222;Walk Beyond The Dark&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>tba</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Die <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">beschissenen Klangeigenschaften</a> des Ballsaals im Felsenkeller Leipzig &#8211; ja, diese Wunde ist tief und noch sehr frisch. Definitiv keine Empfehlung für Events mit Krach und Geschrei!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da kann ich mich gerade kaum entscheiden, was ich hier an die Poleposition setze&#8230; Da waren zum einen die ganzen beeindruckenden Bands auf dem diesjährigen <strong>In Flammen</strong> (<strong>1349</strong>, <strong>1914</strong>, <strong>HAMFERD</strong>, <strong>MGLA</strong> z.B.); außerdem: <strong>TOOL</strong> live in Prag erleben zu dürfen (eine Show wie aus dem Bilderbuch!); <strong>SOEN</strong> nicht nur auf der Bühne zu sehen, sondern dann noch mit ihnen im nächtlichen Dresden unterwegs sein zu können; und zu guter Letzt: meine Lieblingsfinnen von <strong>STAM1NA</strong> nach 12 Jahren endlich mal wieder gesehen zu haben.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auch so einiges, da in Halle für kommendes Jahr viele sehenswerte Events angekündigt sind: <strong>YES</strong>, <strong>DEEP PURPLE</strong> und <strong>SCOOTER</strong> (ja, wirklich!) Karten sind schon da. <strong>In Flammen</strong> steht aber auch genauso wieder auf dem Pflichtprogramm.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich habe viel zu wenig Zeit für den ganzen geilen Scheiß, der so durch den Orbit fliegt &#8211; seien es Konzerte, neue Releases oder ältere Perlen, die unbedingt noch gehört werden müssen. Ansonsten freue ich mich auf ein frisches neues Jahr mit hoffentlich weiterhin vielen tollen Beiträgen im <span style="color: #800000">Silence</span>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35074" aria-describedby="caption-attachment-35074" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/steffi"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg" alt="" width="300" height="426" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35074" class="wp-caption-text"><strong>STEFFI</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>RAMMSTEIN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-rammstein-2019">&#8222;Rammstein&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<p>2019 war ein verrücktes Jahr. Und zweifellos haben <strong>RAMMSTEIN</strong> und <strong>TOOL</strong> mit ihren lange herbeigesehnten Nachfolgewerken ihren Teil dazu beigetragen. Beide haben die Geister gespalten – auch meinen eigenen. <strong>RAMMSTEIN</strong>’s &#8222;Rammstein&#8220; hat für mich zugegebenermaßen erst mit der fundamentalen Wucht der Liveshows an wahrer Größe gewonnen, dafür haben eben diese für mich in jedem Sinne neue Standards in Sachen Liveperformance gesetzt. Ganz großes Kino! Auch wenn &#8222;Fear Inoculum&#8220; für mich im Hinblick auf vorangegangenen <strong>TOOL</strong>-Schinken in vielerlei Weise redundant wirkt, ist doch allein die Tatsache, dass wir nach 13 Jahren Leerlauf überhaupt noch neues Material von <strong>Keenan</strong> und Co. bekommen haben, den Top-3-Platz wert.</p>
<p>Musikalisch am meisten mitgenommen hat mich allerdings &#8222;Spiritual Instinct&#8220; von<strong> ALCEST</strong>. Die Scheibe reiht sich qualitativ (und für mich auch emotional) ganz ungeniert in die lange Reihe mitreißender <strong>ALCEST</strong>-Alben ein. Dabei bewegt es sich mit selbstbewusster Weisheit auf altbewährten Pfaden und klingt doch am Ende anders als alle vorangegangenen Langspieler aus <strong>Neige</strong>’s Feder. Mehr heavy, ein bisschen mehr Black, und so gehaltvoll, dass allein <em>&#8222;Sapphire&#8220;</em> auf Repeat als eigenständiges Album dienen könnte. Natürlich gab es noch eine Menge anderer spannender, vor allem &#8222;kleinerer&#8220; Releases auf dem Markt, alles voll Mainstream und so. Mir doch egal! Mit keinem Album habe ich mich dieses Jahr so intensiv auseinandergesetzt wie mit diesen dreien.</p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Hier muss ich schummeln, denn für mich haben 2019 am meisten die Singles geprägt, nicht die Alben. Und somit gewinnt für mich in dieser Kategorie &#8222;Ódn&#8220; von <strong>HAMFERÐ</strong>. Die Band mit dem außergewöhnlichen Namen und der außergewöhnlichen Live-Erscheinung ist ein ernsthaftes Erlebnis, das ich jedem fest ans Herz lege. Grandiose Musiker, ungewöhnliche Harmonien und Rhythmen und bestechende Atmosphäre: Das sind <strong>HAMFERÐ</strong>. Dieses Jahr kennen- und lieben gelernt auf dem <strong>In Flammen</strong> Open Air.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a> von <strong>ALCEST</strong>. Das ist einfach ein Kunstwerk.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>Rock am Ring 2019</strong>. Zwei Tage im Voraus kam mir der Hirnfurz, dass ich doch um 4 Uhr morgens mit dem Zug von Berlin aus nach Koblenz reisen und von dort aus mit einer Mitfahrgelegenheit aufs Festival fahren und in derselben Nacht um 3 Uhr morgens wieder zurückfahren könne, um <strong>DIE ÄRZTE</strong> zu sehen. War das Konzert lustig? Ja. War es das wert? Nope. Das Festival ist schlicht zu weitläufig, zu teuer, das Wetter zu schlecht, die Wege schlecht ausgeschildert, die Dixis eine hygienische Katastrophe, das Lineup eine genretechnische Achterbahnfahrt mit Kotzgrad und die Besucherzahl zu groß.</p>
<p>Genug gejammert? Jein. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal mitten in einem <strong>DIE ANTWOORD</strong>-Rave wiederfinden würde, während in der Ferne <strong>ALLE FARBEN</strong> aus den Boxen tingelt, nur um mich warmzuhalten… Nur mein lieber <strong>Zwarg</strong> hat dieses Erlebnis ertragbar gemacht. Busserl auf&#8217;s Baucherl!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>An legendären Metalerlebnissen mangelt es mir natürlich auch 2019 nicht. Auf eines festlegen möchte ich mich dann doch nicht; ohne Frage sind aber <strong>SOLSTAFIR</strong> in der Pauluskirche in Berlin am Start, <strong>RAMMSTEIN</strong> in Dresden und Berlin, Wahrheit oder Pflicht mit <strong>LAGERSTEIN</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht"><strong>Skaldenfest</strong></a> und auch das <strong>Wolfszeit 2019</strong>, allerdings nicht wegen des Festivals an sich, sondern wegen der tollen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Herzensangelegenheit! Ach, und dann wäre dann natürlich noch das <strong>Metal Franconia</strong>. Auf keinem Festival habe ich je so eine gute Stimmung und solch eine liebe Crew erlebt. Unterstützt die Jungs und Mädels, ihr werdet es nicht bereuen!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Anfang 2020 werde ich für ein halbes Jahr nach Portugal aufbrechen. Dieser Bruch wird wohl das kommende Jahr für mich definieren. Ich werde viel umhertingeln, kleine Metalpubs in Lissabon und Porto aufspüren und euch von meinen spannenden Erlebnissen berichten. Somit werde ich allerdings leider einen Haufen neue und alte Stammtermine im ersten Halbjahr verpassen, was mir im Herzen wehtut – darunter die <strong>Frostfeuernächte</strong>, <strong>Ragnarök</strong>, <strong>Metal Franconia</strong> und <strong>Skaldenfest</strong>. Nur für das <strong>Darktroll</strong> bin ich voraussichtlich am Start – Prioritäten sind das A und O im Leben! Ach so, und dann gibt’s im Juli natürlich wieder <strong>RAMMSTEIN</strong>. Fresst das, Trvenessverfechter!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Das obligatorische <strong>Dankeschön</strong>! Ich danke all den lieben Veranstaltern, deren Veranstaltungen ich dieses Jahr beiwohnen durfte, meinen fantastischen Kamerakollegen für die gute Zeit und all den Freunden, die diesem anstrengenden Jahr einen grandiosen, glücklichen Anstrich verpasst haben. Ihr seid die besten!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35075" aria-describedby="caption-attachment-35075" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35075" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg" alt="" width="300" height="351" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn-256x300.jpg 256w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35075" class="wp-caption-text"><strong>SCHNEEMENSCH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>Devin Townsend</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1n7uvokARQ4&amp;list=PLxKHVMqMZqUTpx33sDGAMQFPndaapTTbM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empath</a>&#8222;</li>
<li>2 &#8211; <strong>Rammstein</strong> &#8211; &#8222;Rammstein&#8220;&nbsp;</li>
<li>3 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220; +++&nbsp;<strong>Russian Circles</strong> &#8211; &#8222;Blood Year&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p><strong>Rammstein</strong> &#8211; einfach nur weil ichs gut fand, dass die sich mal wieder gemeldet haben und das optische Konzept mich in der Summe einfach umgehauen hat.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>Hab ich so direkt nicht. Ich hab meinen persönlichen Song des Jahres, dieser ist aber nicht von diesem Jahr. Musik ist bei mir entweder nicht existent oder zeitlos.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Zu wenig Zeit für Musik&#8230;&nbsp;<br />
Keine Ahnung ob es ein Dämpfer war, aber <strong>HEILUNG&nbsp;</strong>waren Live echt gut, aber &#8230; ich war an dem Abend glaub ich mehr in Konzertlaune und stattdessen war es ja eher Theaterstück (wie ja auch das Konzept ist). An sich geile Nummer, aber dadurch hat es Länge bekommen.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>TOOL</strong> Live in Prague&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Rammstein Live, neue Entdeckungen, Zeit für Konzerte und auch wieder für die Fotografie</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich wünsche allen eine schöne Zeit, freue mich dass ihr alle mitlest, euch beteiligt, schreibt und einfach der Szene das Leben geben. Ich agiere zwar eher im Hintergrund, bin aber mega happy wenn dann mal einer der Redakteure mich schnappt und als Fotograf verdingt, da lernt man einige gute Bands kennen. Ansonsten bin ich meist eingespannt und versuche, mich auch mal wieder der Musik zu widmen.&nbsp;<br />
<em>Daher mein Rat:</em> Macht was euch Spaß macht &#8211; und vergesst nie die Musik, die euch aufgezogen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Sophia]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 23 Oct 2018 08:32:00 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Festival-Flashback!<br />
Das BARTHER - für viele so etwas wie ein großes Familientreffen zu guter Musik (anders also als Weihnachten).</p>
<p>Wir resümieren, haben Bock auf nächstes Jahr und nachdem du das gelesen hast, sehen wir uns auch dort!<br />
Bis dann beim Barther!</p>
<p>PS: Beim BARTHER des Propheten... {der musste sein}</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Ich fahre also auf das diesjährige <strong>BARTHER METAL OPEN AIR</strong>&nbsp;und es schwebt bereits bei der Anfahrt scheinbar eine große melancholische Wolke über dem Gelände. Mein Camp, hauptsächlich bestehend aus jahrelangen Stammgästen des Festivals aus dem hohen Norden, ist schon zu Beginn sichtlich angekratzt. Der Gedanke steht während des ganzen Festivals im Raum, oft wurde er auch schon vor dem Festival angesprochen, ja eigentlich täglich:<strong> sind wir alle das letzte Mal auf dem BARTHER? Was passiert im nächsten Jahr?</strong> Immerhin hat noch der Veranstalter noch Anfang August angekündigt, dass es vermutlich <strong>das letzte BARTHER</strong> sein wird. Eine traurige Stimmung irgendwie. Ein Gefühl, das nur von guter Musik getragen werden kann. Von tiefgründigem, atmosphärischem Black Metal zum Beispiel. Oder auch von mutigem, starkem Viking/Pagan Metal, der dafür steht,&nbsp;<strong>mit welcher Kraft sich das Festival bisher gehalten hat &#8211; in guten wie in schlechten Zeiten</strong>. Und natürlich auch von heiterem, auflockerndem Folk, der zum Feiern aufrufen soll. <strong>Feiern, dass wir nochmal da sein dürfen und auf all das, was wir hier erlebt haben</strong>. So hängt diese Wolke da &#8211; ok, gut es gab keine Wolke, auf dem ganzen Festival ist das Wetter top, bevor wer fragt &#8211; aber die Stimmung ist während des gesamten Festivals bei fast allen Gästen schon merklich bedrückt.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29018 size-full" title="Betalmand" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg" alt="" width="1450" height="967" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7353-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p><span class="mceMediaCreditTemp mceNonEditable">Sophia | Silence Musik Magazin</span>BETALMAND</p>
<h3>Donnerstag: Mit Death Metal in den Tag starten und geistreich einschlafen</h3>
<p>Schon bei der ersten Band <strong>BETALMAND</strong> stehen eine Menge Leute vor der Bühne, zumindest in Anbetracht der Tatsache, dass es sonst <strong>bisher keine Death Metal-Opener auf dem BARTHER</strong> gab. Die Berliner überzeugen mit starken Riffs und zugegeben &#8211; mich macht es auch immer froh, mal eine Frau auf der Bühne zu sehen. Und die trinkt auch noch Schnaps, jaa!<strong> Denn zum Beginn des Festivals mal anzustoßen, gehört einfach dazu</strong>. Zugegebenermaßen ist der erste Tag musikalisch gesehen nicht ganz so meins, da ich das <strong>BARTHER</strong> hauptsächlich für die tollen Pagan und Viking Metal Bands besuche. Aber <strong>SACRIFIZED</strong> können mich doch trotz mäßigen Sound, mit dem die Band nicht ganz so glücklich scheint, für sich gewinnen. Ein Mix aus <strong>80er-Heavy Metal, Thrash und Black Metal</strong> finde ich richtig gut. Rhythmisch abwechslungsreich, aber dafür gibt es hier ein paar ziemlich lange Intros.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29215" aria-describedby="caption-attachment-29215" style="width: 1014px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29215 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7418.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29215" class="wp-caption-text">BETALMAND</figcaption></figure>
<p>Verloren wirkt auf mich leider <strong>KÂHLD</strong>, die viel mit Licht und Nebel arbeiten. Atmosphärisch ist der Auftritt zwar, aber das hätte wohl besser in der Dunkelheit der späteren Stunden gepasst. Immerhin gibt es hier <strong>viele instrumentale Parts, ganz nach dem Motto: &#8222;Einfach mal die Fresse halten und die Musik genießen&#8220;</strong>. Insgesamt ist der Auftritt aber nicht schlecht, einfach nur nicht ganz mein Geschmack. Was mir dafür sehr gut gefällt ist&nbsp;<strong>PILLORIAN</strong>. Melodische, starke Riffs werden von einer Licht- und Feuershow begleitet, die massig Leute vor die Bühne zerrt. Verdient! Hier ist headbangen Pflicht!</p>
<p><strong>Highlight des ersten Abends sind dann definitiv EIS</strong>, die mit einer Special-Show begeistern. Das ist eben immer das Schöne auf diesen kleinen Festivals wie dem <strong>BARTHER &#8211; hier bringen die Bands auch mal richtig alte oder brandneue Songs auf die Bühne</strong>. Daher spielen die Jungs aus Porta Westfalica hauptsächlich die alten Titel aus ihren Geist-Zeiten, wie dem Album &#8222;<strong>Kainsmal</strong>&#8222;, und bringen damit vor allem älteren Fans zum Schlüpperwerfen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29095" aria-describedby="caption-attachment-29095" style="width: 190px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29095 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/IMG_7527.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29095" class="wp-caption-text">PILLORIAN</figcaption></figure>
<h3>Freitag: Endlich nordische Männer auf der Bühne und mein persönliches Hightlight NORTHLAND</h3>
<p>Nach einer langen Nacht gibt es nichts Besseres als <strong>mit Viking Metal den Met-Humpen zu heben</strong>? Eben, nichts. Und daher bin ich auch gleich zu <strong>HAMARSHEIMT</strong> vor der Bühne. (Später besuchte ich die Jungs noch im Nachbarcamp &#8211; ein Foto davon konntet ihr bereits auf unseren Social Media Kanälen sehen!) Die Berliner haben sich am Morgen um 13:45 Uhr erstmal im Shampoo vergriffen und <strong>offensichtlich in Kunstblut geduscht</strong>. Warum erst so spät? Zum Glück <strong>gibt es auf dem BARTHER gutes Internet</strong>, denn einige meiner Campkollegen stellten fest, dass <strong>WALDSCHRAT aufgrund einer Verletzung des Drummers nicht spielen konnten</strong>. Daher übernehmen <strong>HAMARSHEIMT</strong> ihren Platz.</p>
<p>Aber musikalisch gibt&#8217;s hier gar nichts zu meckern und generell verschwindet hier der Kater sehr schnell durch die <strong>gute Laune der Bandmitglieder und lustige Ansagen</strong>. Angeblich war es sogar schon ihr <strong>zehnter Auftritt auf dem BARTHER &#8211; also gleich noch ein Jubiläum</strong>! Das einzige, was mich sehr stört, ist die doch sehr statische Bewegung auf der Bühne. <strong>Ihr habt echt keinen Grund, aufgeregt zu sein!</strong> Nur der Ersatzgitarrist, der normalerweise in der Berliner Melodic Death Metal Band <strong>SENPAIS</strong> spielt, und für seinen verletzten Kumpel einspringt, schaffte es, die Power der Songs richtig umzuwandeln und bewegte sich voller Energie. <strong>Da geht noch was!</strong>&nbsp;</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29218" aria-describedby="caption-attachment-29218" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29218 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7562.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29218" class="wp-caption-text">HAMARSHEIMT</figcaption></figure>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29224" aria-describedby="caption-attachment-29224" style="width: 190px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29224 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7591.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29224" class="wp-caption-text">VALKENRAG</figcaption></figure>
<p>Ähnlich ist es dann musikalisch bei <strong>VALKENRAG</strong>. Auf diese Band hab ich mich eigentlich sehr gefreut, da sie bereits <strong>beim MV METAL MEETING einen überzeugenden Headliner Auftritt spielten</strong> mit großartigen <strong>AMON AMARTH-Coversongs</strong>. Gut, auf dem <strong>BARTHER</strong> geht das sicherlich nicht wegen der GEMA. Schade, denn so geht diese Band wahrscheinlich an den meisten Leuten dabei, <strong>da es sich halt nur um Standard-Viking-Metal handelt.&nbsp;</strong>Zumindest sind wenig Leute vor der Bühne.&nbsp;Aber man muss zugeben, dass der Sänger <strong>optisch schon was von Johann Hegg hat</strong>. Aber es hat eben auch etwas Gutes, dass <strong>VALKENRAG nicht AMON AMARTH</strong> ist: hier geht es in den Texten eben noch um <strong>mehr als Schlachten, Met und Bruderschaft</strong>. Die Band beschäftigt sich viel mit Mythologie, aber auch mit gängigen Problemen, die nicht nur Wikinger haben und <strong>lässt damit Interpretationsspielräume</strong>.</p>
<p>Danach stehen&nbsp;<strong>ANDRAS</strong> auf der <strong>BARTHER</strong>-Bühne. Die Jungs aus dem Erzgebirge können vor allem <strong>mit hervorragend vielseitigem Gesang und schnellen Rhythmen überzeugen</strong>. Wer sich denkt: &#8222;Höh! Die hab ich doch schon mal gesehen!&#8220; &#8211; der liegt ganz richtig. Denn einige der Mitglieder waren schon im vergangenem Jahr bei <strong>TEMPLE OF OBLIVION</strong> dabei. Ich hab die Band leider vorher noch nie gesehen. Daher war mein erster Gedanke beim Anblick des Sängers: &#8222;<strong>Hmm, ist das Eric Fish?</strong>&#8220; &#8211; großes Fettnäpfchen, aber ich stehe dazu. Musikalisch <strong>befindet sich ANDRAS nämlich in ganz anderen Bereichen</strong> und der Gesang ist auch besser. Die Texte sind tiefgründig und trotzdem ist der <strong>Sound von ANDRAS einfach nur individuell</strong>. Hört es euch unbedingt mal auf Platte an, da soll das noch besser sein!</p>
<img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone wp-image-29229 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7708.jpg 1450w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" />
<p>Spätestens bei den Spaniern von <strong>NORTHLAND ist dann mein persönlicher Höhepunkt des Tages</strong> erreicht. Hier gibt es <strong>mit Dudelsack und Violinenmusik eine ordentliche Ladung gute Laune</strong>. Und zum Song &#8222;<em>Where the Heroes die</em>&#8220; die <strong>erste Wall of Death</strong>. Was soll man dazu noch viel sagen? Die <strong>Ränge sind gefüllt, auf der Bühne herrscht viel Bewegung</strong> und auch ältere, einheimische Besucher bewegen sich mal vor die Stage. <strong>NORTHLAND darf gerne wieder kommen</strong> und dann ein fünftes Mal das <strong>BARTHER Publikum zum Schubsetanz animieren</strong>. Der Gesang passt soundtechnisch perfekt im Gegensatz zu bisherigen Aufnahmen der Band. <strong>Live-Musik ist eben doch oft besser!</strong> Außer <strong>NOMANSLAND</strong>&nbsp;ist dann der restliche <strong>Abend doch recht Black Metal-lastig</strong>. Die einzige Band, zu der ich dann noch gehe, ist&nbsp;<strong>FORGOTTEN TOMB</strong>, die durch ihren <strong>Old-School Stil</strong>&nbsp;und der doomigeren Musik zumindest etwas von der Standard Black Metal Szene abweichen. Trotzdem ist mir die Musik am Rest des Abends zu eintönig.</p>
<h3>Der letzte Tag und der größte Headliner</h3>
<p>Da ich das erste Mal mit meiner neuen Kamera auf einem Festival fotografiere, darf ich an diesem Tag erstmalig bemerken, wie schnell sich ein Akku leeren kann. Deshalb hab ich vom letzten Tag leider keine Fotos und kein Videomaterial. Denn tatsächlich habe ich bis dahin versucht, ein paar Ausschnitte meiner persönlichen Favoriten für euch festzuhalten. Eine der Bands, die mich an diesem Tag <strong>am meisten überzeugt, ist WOODSCREAM</strong>. Die kleine, hübsche Frau am Mikrofon hat&nbsp;<strong>ordentlich etwas auf dem Kasten, gesangstechnisch und im Flötenspiel</strong>. Einer der Russen sieht sogar etwas aus wie der bekannte LetsPlayer <strong>Gronkh</strong>. Russen? Richtig! <strong>Daher erinnert der Auftritt auch stark an ARKONA</strong>, aber keine Angst &#8211; es besteht <strong>keine Verwechslungsgefahr mit WOODSCREAM</strong>. Sängerin <strong>Valentina Tsyganova</strong> bevorzugt nämlich <strong>klaren Gesang zu dem Violinenspiel (das hier per Einspieler kam) und harten Riffs</strong>. Auf der <strong>BARTHER Bühne</strong> spielt die Band unter anderem &#8222;<em>Alan</em>&#8222;, ihren bisher bekanntesten Song.</p>
<p>Danach spielen&nbsp;<strong>CTULU</strong>,<strong> die sich in ihren Tracks hauptsächlich mit den Werken von H.P. Lovecraft beschäftigen</strong>. In schwarzen Kostümen und mit weißen Gesichtern stehen sie auf der Bühne. Und irgendwie ziemlich oft über den Nebelmaschinen, um sich unter den Rock wehen zu lassen. Zumindest empfinden das meine Campkollegen und ich so, weshalb der <strong>Auftritt für uns dann doch recht lustig ist</strong>. Musikalisch gibt es eher Standard Metal. Dazu gehören<strong>&nbsp;hauptsächlich Tracks von ihrer letzten Scheibe aus dem Jahre 2016</strong>.</p>
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<p>Weitere Highlights des letzten Tages sind für mich dann noch die<strong> Pagan-Metaller von GRIMNER und der Hauptakt schlechthin: 1349</strong>. Zu <strong>GRIMNER</strong>? Was soll man da groß sagen? <strong>Die Party startet spätestens ab diesem Punkt</strong>. Mit <strong>harten Gitarren und melodischen Flötenspiel</strong> sind die gut gelaunten Schweden immer wieder ein Live-Erlebnis wert. Es herrscht&nbsp;<strong>gute Laune im gesamten Publikum</strong> und auch die letzten harten Metaller stürzen sich nun ins Getümmel vor die Bühne. Es gibt einige ihrer neusten Songs, wie&nbsp;„<em>En Fallen Jätte</em>“ zu hören, aber auch ihr wohl mit bekanntester Song&nbsp;„<em>Eldhjärta</em>“ schaffte es in die&nbsp;<strong>BARTHER</strong>-Playlist.</p>
<p>Spät in der Nacht startet dann das größte Event &#8211; <strong>1349 gehen auf die Bühne</strong>. Die Lichttechniker stellen auf rote und schwarze Töne um und generell verschwindet die Band fast auf der Bühne. Was wohl eine Feuershow werden soll, wirkt etwas irritierend auf das Publikum. Immerhin kommt nur eine Person auf die Bühne und <strong>pustet kurz etwas Feuer in die Luft</strong>. Aber gut, es herrscht ja auch immer noch extreme <strong>Dürre &#8211; da kann man schon mal vorsichtig sein</strong>. Viele meiner Bekannten haben sich vor allem auf den Drummer&nbsp;<strong>Kjetil-Vidar Haraldstad (SATYRICON) &#8211; oder besser bekannt als Frost &#8211;&nbsp;</strong>gefreut. Der ist bei dem Auftritt allerdings leider nicht dabei. Trotzdem kommen nach dem Festival einige Leute zu mir, die mit dem Sound bei der letzten Band nicht ganz zufrieden waren. Ich finde den Auftritt <strong>authentisch und passend zu den Norwegern</strong>. Alles in allem ein krönender und besonderer Abschluss.</p>
<h3>Fazit und Zukunftsvorhersagen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_29484" aria-describedby="caption-attachment-29484" style="width: 190px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-29484 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg" alt="" width="200" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-200x300.jpg 200w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-683x1024.jpg 683w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466-750x1125.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/10/IMG_7466.jpg 967w" sizes="auto, (max-width: 200px) 100vw, 200px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-29484" class="wp-caption-text">Barther Essen</figcaption></figure>
<p>Alles in allem hab ich mich <strong>sehr gefreut mal wieder auf dem BARTHER zu sein</strong>, denn es <strong>gehört zu den ersten Festivals, die ich jemals besuchen durfte</strong>. Damals im Jahre 2010 war noch einiges anders als jetzt zum Jubiläum. Zum Beispiel gab es da noch nicht dieses <strong>großartige Essen von der eigenen Festivalküche zu angenehmen Preisen</strong>. Vor allem die Nudeln mit Wurstgulasch waren bei meinem Camp sehr beliebt. Desweiteren kann ich es nur empfehlen, mal das Fleisch vom Spieß zu probieren, dass es bei den Buden gab. Generell waren die <strong>Verkäufer sehr nett und es herrschte gute Stimmung in den hinteren Rängen</strong>. Der <strong>Sound war das gesamte Festival meiner Meinung nach auch sehr gut</strong>. Egal, wo ich wann stand, ich konnte alles gut hören.</p>
<p><strong>Einzige Kritikpunkte sind die fehlenden Duschen und die Kontrollen am Eingang zum Festivalground</strong>. Beim Thema Duschen kann ich mir gut vorstellen, dass das finanziell nicht so leicht ist. Trotzdem ist es nun mal <strong>auf den meisten Festivals, die drei Tage und länger gehen, Standard</strong>. Vielleicht lässt sich da ja mal was machen. Fände ich gut! Zum Thema Kontrollen &#8230; also Bändchen an den Armen wurden schon kontrolliert, jedoch wurde weder bei mir, noch bei anderen Besuchern mal in die Tasche geguckt. Oder vielleicht hab ich das nur immer verpasst. Außerdem gab es diverse Besucher mit fragwürdigen Shirts auf dem Campingplatz und vor der Bühne. Ich finde dieses <strong>Vertrauen, das damit signalisiert wird super</strong>. Aber trotzdem hab ich mir doch ab und zu Gedanken darüber gemacht, wer hier was reinschleppen könnte.</p>
<p><strong>Um jetzt aber endgültig die Stimmung zu heben: Es wird wieder ein BARTHER METAL OPEN AIR im nächsten Jahr geben!!!</strong> Erste Bands wurden von den Veranstaltern (ja, es sind jetzt mehrere) bereits angekündigt. Dazu gehören unter anderem <strong>DORNENREICH</strong>, <strong>ASAGRAUM</strong> und <strong>PANYCHIDA</strong>. Also kein Grund mehr zum Kopf hängen lassen! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/jubilaeumsparty-an-der-kueste-20-jahre-barther-metal-open-air/">Jubiläumsparty an der Küste: 20 Jahre Barther Metal Open Air</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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