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	<title>Solstafir Archive - Silence Musik Magazin</title>
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	<description>Das endgültige Metal-Magazin</description>
	<lastBuildDate>Wed, 11 Dec 2024 19:48:31 +0000</lastBuildDate>
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	<title>Solstafir Archive - Silence Musik Magazin</title>
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		<title>Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Thu, 12 Dec 2024 09:00:45 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Haunted Ethereal Progressive Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
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		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
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		<category><![CDATA[Täubchenthal]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Unser Oimel ist aktuell recht oft auf Achse! Was da los? Lest am besten mal hier zu SOLSTAFIR nach. Es war scheinbar gut! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist Sonntag, es ist kalt und dunkel, der Weihnachtsmarkt ist abgeklappert und die Bäuche sind vollgeschlagen. Es ist also die richtige Zeit für die Couch und vollständiges vergammeln vor der nächstwöchentlichen Lohnarbeit.</p>
<h3>Schwere Kleidung, Schwere Düfte, Schwere Klänge</h3>
<h3><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-47032 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg" alt="" width="403" height="537" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 403px) 100vw, 403px" /></h3>
<p>Oder aber, man wirft sich in die Hose, springt ins Auto und düst quer durch die Stadt ins Täubchenthal. In dieser feinen Lokalität in Leipzig sollte sich nämlich heute <strong>SOLSTAFIR</strong> die Ehre geben. Nach einer etwas unorthodoxen Parkplatzwahl ging es dann auch die letzten Meter zum Eingang, während Wegbier und Energy den müden Körper in einen veranstaltungsfähigen Zustand versetzten. Am Einlass durch und dann einmal kurz VIP-Gefühl – der feine Herr stand nämlich heute auf der Liste, da ich glücklicherweise durch &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; akkreditiert wurde. Es klappte alles reibungslos, ich wanderte in die Halle und stellte erst jetzt fest, dass sich hier dunkle Bilder in meinem Kopf zusammenfügten, denn ich erkannte die Location wieder. Ich wusste, ich war schon einige Mal hier, aber das war dann doch schon einige Zeit her und die Eindrücke verschwammen. Jetzt kam alles zurück und ich sichtete erst einmal unterwegs den reichlich ausgestatteten Merch-Stand, bevor es mich in den Saal verschlug. Ich traf absolut perfekt ein, denn die erste Band des Abends machte sich bereit und die ersten Töne waberten durch die Menge.</p>
<h3>Die große Unbekannte&#8230;.</h3>
<p>Hier hatte ich es nun mit <strong>HELGA</strong> aus England zu tun. Das war für mich die große Unbekannte des Abends, hier hatte ich es schlichtweg im Vorfeld nicht geschafft mal rein zuhören und ließ mich überraschen. Und zapperlott – überrascht war ich aber mal soooo was von! Die Band besteht aus 4 männlichen Bandkollegen um Frontfrau <strong>Helga Gabriel</strong> herum. Und nachdem ich mich problemlos perfekt positioniert habe, konnte ich diese nun auch alle recht nahe vor mir sehen. Das selbstgewählte Genre der Band ist &#8222;Haunted Ethereal Progressive Metal&#8220;, wobei ich das auch nur nenne, weil ich selbst keines gefunden hätte! Hier entfaltete sich eine Musik ins Publikum, die mystisch, verzaubert und entrückt ist. Einerseits irgendwie elfengleich, mit bezaubernden und magischen Momenten, die aber kurz darauf in <strong>wilde Kraft</strong> und treibende Klänge wechselt.</p>
<p><img decoding="async" class="wp-image-47033 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg" alt="" width="400" height="533" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Helga2-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 400px) 100vw, 400px" /></p>
<h3>&#8230;.ist die große Überraschung!</h3>
<p>Und das Gleiche vollzieht sich bei der Stimme der Frontfrau, die von zartem Hauchen bis zu gutturalem Kehlkopfgesang variiert und das in einer Intensität, die einen einfach nur sprachlos zurücklässt. Dabei sprudelt diese kleine, zarte Person nur so über vor Energie, die dann – wenn sie nicht in wilden Tanzeinlagen mündet – direkt in das Mikro kanalisiert wird. Die Halle füllte sich hier seeehr schnell und der Band wogte große Begeisterung entgegen, und diese konnte ich absolut nachfühlen! Ich war direkt vom ersten Ton an absolut begeistert und hatte bei dem was hier abgeliefert wurde – so übertrieben es klingen mag – <strong>einfach Gänsehaut</strong>.</p>
<p>Hier sind tatsächlich Gesang und Musik unabhängig von einander schon so schön, dass beides eigenständig funktionieren würde, zusammen ergibt es eine umwerfende Komposition! Hier kann man wegträumen, sich verzaubern lassen aber gleichzeitig auch mitgerissen werden und in einen wilden Reigen einfallen. All das spiegelt sich auch im Gesicht der Sängerin, deren Mimik von zart und friedfertig zu haareraufendem Dämon wechselt und dabei absolut authentisch wirkt. Hier ist nix gespielt, diese Emotionen platzen förmlich aus Band und Frontfrau heraus, die Musik wird gelebt!</p>
<p>Schlussendlich ist es hier eine unbedingte Empfehlung, sich das 2023 erschienene Erstlingswerk der Band anzuhören, welches den Namen &#8222;Wrapped In Mist&#8220; trägt. 35 Minuten wundervoller Musik und vieler Emotionen wurden von rauschendem und überrascht-begeistertem Applaus würdig beendet und ich musste mich erstmal kurz schütteln um die Realität wieder anzunehmen.</p>
<h3><span style="font-size: 16px;">Jetzt wurden andere Saiten aufgezogen!</span></h3>
<h3><img decoding="async" class="wp-image-47034 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg" alt="" width="505" height="673" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi-750x1000.jpg 750w" sizes="(max-width: 505px) 100vw, 505px" /></h3>
<p>Ich wanderte noch einmal durch die Location, die einfach schön ist – ein ehemaliges Fabrikgebäude. Eine Kammgarnspinnerei war hier beheimatet. Diese Hallen sind nun mit viel Liebe zum Detail eine Konzertlocation geworden, an der man auch in Umbaupausen genug zum anschauen hat. Nach einer kleinen Runde über die Galerie und dem Blick von oben auf die Crowd suchte ich meinen Platz wieder auf und wartete auf <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>. Die Finnen kamen dann auch auf die Bühne und brachen in das Publikum hinein wie eine Naturgewalt. Ich habe ehrlich gesagt auch hier meine persönlichen Schwierigkeiten, das in irgendeine Genre-Schublade zu stecken, aber das braucht es auch eigentlich gar nicht. Der Bandname setzt sich aus dem finnischen Wort für <strong>die Farbe Orange</strong> und dem babylonischen Dämon <strong>Pazuzu</strong> zusammen. Und ohne weiter über den Dämon zu recherchieren kann ich attestieren, dass dieser definitiv die Musik geschrieben haben muss!</p>
<h3>Dämonisch, düster und absolut einzigartig</h3>
<p>Hier wurde ein derart gewaltiges Gesamtschauspiel geboten, dass es mir schwer gefallen ist alles in seiner Gesamtheit zu erfassen. Einerseits waren die optischen Elemente durch Stroboskop und ähnliches sehr aggressiv, andererseits waren auch die Bandmitglieder unglaublich viel und energiegeladen auf der Bühne unterwegs. Insbesondere der Gitarrist schaffte mir absolut unerklärliche Bewegungen in einer Geschwindigkeit die mich um seine Gesundheit fürchten ließ – all das während er spielte. Wenn dazu noch das Stroboskop reinknallt, würde schon das für eine umfassende Desorientierung ausreichen. Und diese wird komplettiert durch die Klanggewalt von der Bühne.</p>
<p>Zu den klassischen Instrumenten wie Schlagzeug, Bass und 2 Gitarren kam hier noch mindestens ein Pult mit Keyboard/Synthesizer… elektronischen Bestandteilen. Zusätzlich bediente der Gitarrist auch noch ein zweites Pult für diverse Soundsamples. Und so bot sich hier eine Mischung dar, die zwischen unfassbar wuchtigem Einsatz aller Elemente bis zu teilweise minutenlangen elektronischen Klängen variierte. Dazu kam dann die übermächtige Stimme des Frontmannes, die die Musik dominierte, aber nicht überstrahlte. Die Band selbst wählt Begriffe wie &#8222;markant&#8220; und &#8222;dämonisch&#8220; für die Beschreibung des Gesanges, der &#8222;mit dem ganzen Körper&#8220; vorgetragen wird. Unterschreibe ich genau so!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47035 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg" alt="" width="501" height="667" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Oranssi2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 501px) 100vw, 501px" />Ein Auftritt zwischen Genie und Wahnsinn</h3>
<p>Es war definitiv faszinierend, und den spannendsten Effekt fand ich, dass die Band ein bestimmtes Element so lange genutzt hat, bis es nahezu überzogen war, bis der Zuhörer es nicht mehr aushalten kann oder will – um dann in einer völligen anderen Art damit zu brechen. So war das ganze Konzert wie ein Ritt auf der Rasierklinge, immer zwischen Genie und Wahnsinn. Und auch hier kam die Band im Publikum sehr gut an. Ich konnte auch hier mehrere Leute sehen, die direkt recherchierten, wen sie hier vor sich hatten. Insgesamt waren es dann 50 Minuten der wahrscheinlich einzigartigen Mischung aus Black, Progressive und Space Metal kombiniert mit Psychedelic Rock. Und ich frage mich immer noch, wie man solche Musik schreibt und zusammen komponiert! Ich war mehr oder weniger die ganze Zeit einerseits überfordert, aber auch gebannt und damit beschäftigt alles zu erfassen. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> sind als Fazit gesehen eine Band, die aus der &#8222;Konserve&#8220; für mich nicht funktioniert, aber live durch ihre Präsenz und Naturgewalt beeindruckt und fasziniert! Es ist mir im übrigen völlig unmöglich, auch nur ansatzweise zu sagen, ob die Band 2 oder 20 Stücke gespielt hat.</p>
<p>Achja, abgesehen von dem dämonischen Geprassel in umfassender Komplexität und den Derwisch-Tänzen des Gitarristen, gab es ein weiteres Highlight, das ich noch nie gesehen habe. Während des Konzertes tauschte der Schlagzeuger einfach mal die Anordnung seiner Becken aus! Er spielte also vorher in Anordnung A, und tauschte diese im Anschluss untereinander, und zwar so routiniert und gelassen, dass ich davon ausgehe, dass das Standard für ihn ist. Meinem Hirn, das sich schon bei herkömmlichem Schlagzeug-Spiel verknotet, hat das für einige Augenblicke komplett den Stecker gezogen.</p>
<h3>Die Ruhe nach dem Sturm</h3>
<p>Es folgte die letzte Pause, der Abend war noch relativ jung, und ich vertrat mir die Beine. Gerade einmal zarte 21 Uhr und es waren schon so viele Eindrücke auf mich geprasselt, dass ich ein wenig Luft brauchte. Nach der Runde ging es nochmal zum Merch, wo mich nur die Preise letzlich vom Kauf von diversen Platten abhielten. Wieder zurück in der Halle war es jetzt doch ein wenig kuschliger. Ich besorgte mir noch ein Getränk – die Biermarke wäre übrigens mein einziger Kritikpunkt an der Location – und es zog mich wieder in Bühnennähe. Dort platzierte ich mich wieder in sehr guter Sichtposition, und konnte bequem ohne Gedränge sehr bühnennahe stehen.</p>
<h3>Anti-Christian Icelandic Heathen Bastard…<img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47036 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg" alt="" width="640" height="853" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 640px) 100vw, 640px" /></h3>
<p>… konnte ich auf dem Shirt des Fans vor mir lesen, den ich aufgrund geringer Körpergröße vorgelassen hatte, damit wir beide gut sehen. Ganz schön harter Slogan, wenn ich bedenke, was für grundsympatische Typen jetzt auf die Bühne stromerten! Die 4 Jungs aus Island kamen schon sehr sympatisch raus und interagierten dabei mit dem Publikum, während sie auch direkt loslegten. Die ersten Stücke sind rein instrumental, die Herren wärmen sich quasi erst einmal schwungvoll auf und dabei hat der Sänger große Freude mit dem Publikum, sucht die Nähe, winkt und zwinkert in die Reihen vor ihm und auf die Galerie.</p>
<p>Neben ihm sind Gitarrist und Bassist mit nahezu unbeweglichen Mienen, beide mit Hüten und absoluter <strong>Souveränität</strong>. Insbesondere der Gitarrist mit Cowboyhut schafft es über das ganze Konzert hinweg nicht einmal den Mundwinkel zu verziehen und dabei damit und dadurch absolut cool zu wirken. Die 4 Bartträger kommen nun richtig in Fahrt und nehmen den Schwung der ersten Minuten direkt mit. An dieser Stelle im Übrigen auch ganz dicke Komplimente an das <strong>Soundteam im Täubchenthal</strong>, denn bei allen 3 Bands war der Sound hervorragend, egal an welchem Ort in der Halle ich mich herumgetrieben habe! Das zeigte sich nun auch mit dem einsetzen des Gesang, der live ebenso einzigartig wie berauschend daherkommt, wie auf den Platten! Ich war sehr beeindruckt und auch das Publikum war schon jetzt mehr als abgeholt!</p>
<h3>Wer hat es drauf? SOLSTAFIR haben es drauf, und WIE!</h3>
<p>Was mir unglaublich gut gefiel – und dabei musste ich an ebendiese Schlussfolgerung im Review zum aktuellen Album &#8222;Hin helga Kvöl&#8220; denken – ist die Tatsache, dass die Band das Ganze lebt, spürt, ausstrahlt. Hier ist keine Band auf der Bühne, die ihrem Job nachgeht und einen Auftritt absolvieren muss, sondern hier stehen 4 Typen aus dem hohen Norden, die einfach aus jeder Pore ihres Körpers Musik ausströmen. Es wirkt unfassbar leicht, unangestrengt, gekonnt und völlig befreit &#8211; als wenn es sich um eine Probe handelt und die Jungs einfach mal zusammen spielen, worauf sie Bock haben.</p>
<p>Ich empfinde es als ganz hohe Kunst, die eigenen Stücke genau auf diese Weise zu präsentieren, ohne auf das eigene neue Album oder eine Single oder irgendwas hinzuweisen, sondern einfach präsent zu sein und zu spielen. Schon mit dieser Art und Ausstrahlung hatten <strong>SOLSTAFIR</strong> mich als Live-Band absolut gewonnen, aber insgesamt ließ das Konzert absolut nichts zu wünschen übrig! Auf die einleitenden Stücke folgten einige… leichtere Stücke, ruhigere wäre das falsche Wort, und das Konzert baute sich bis zu einem gewissen Punkt immer weiter auf. Die Songs wurden wuchtiger, schneller, härter, imposanter, und auf der Bühne wurde das auch entsprechend präsentiert. Dabei brauchte es keine Spezialeffekte, kein Feuer und außer der E-Zigarette des Bassisten auch keinen Rauch – hier reichte die Bühnenpräsenz von 4 Vollblutmusikern vollständig aus!</p>
<h3><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-47031 alignleft" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg" alt="" width="525" height="700" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir3-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 525px) 100vw, 525px" />Ein grandioser Auftritt ohne unnötige Show&#8230;</h3>
<p>&#8230;denn diese hat die Band einfach nicht nötig. Aufgrund der Dauer der Spielzeit und dazu auch der vielen verschiedenen Stile, die durch die Band bedient werden, fühlte es sich irgendwann an, als wenn hier nicht ein Konzert abläuft, sondern als wenn hier <strong>3 verschiedene Konzerte</strong> geliefert wurden. Die Menge war auf jeden Fall reichlich aus dem Häuschen und von der Bühne gab es keine Atempause. Einige wenige Ansagen, teilweise mit ein paar Brocken deutsch versehen, stellten immer wieder die sympatische Verbindung zwischen Sänger und Publikum her, die dieser später auch noch mehr festigen sollte.</p>
<p>Als bereits über 75 Minuten gespielt waren, wechselte ich meinen Standort und sicherte mir für die Zugabe einen Platz auf der Galerie, sodass ich hier herrlich die Crowd sehen konnte. Der Sound in den hinteren Reihen war sogar fast noch besser als im vorderen Bereich, und oben ebenfalls sehr gut. Der Sänger interagierte nun auch mit der Crowd und forderte diese zum schreien nach dem zählen bis 4 auf – dieses Element wurde dann in der Zugabe noch in einem Song grandios genutzt, und in den letzten Minuten sprang der Sänger immer wieder auf die vordere Absperrung, um sich auf die Hände der ersten Reihe zu stützen und von dort zu singen. Auch hier war die Interaktion mit dem Publikum und die Nähe zu den Fans absolut authentisch und wirkte einfach so, als wenn ihm genau das gerade in diesem Moment riesigen Spaß macht.</p>
<h3>Eine musikalische Flucht aus dem Alltag</h3>
<p>Leider kann ich bei dem Konzert nicht mit gespielten Songs arbeiten, denn ich habe schlichtweg die Liedtitel der Band nicht im Kopf. (Die Setlist lässt sich aber online sehr einfach finden). Es waren auf jeden Fall verschiedenste Stücke aus den unterschiedlichen Schaffensperioden der durchaus schon längeren Bandgeschichte vertreten und diese wurden wie schon gesagt absolut großartig präsentiert! Die Band schafft es einfach mit ihrer Art die Musik zu präsentieren zu begeistern, und liefert dazu eine Musik, die einen in die rauen Gegenden ihrer Herkunft entführt und dabei trotzdem verträumt bleibt. Wer sich hier einfach darauf einlässt erlebt ein Konzert, das den Zuhörer aus dem Alltag reißt und die Gedanken ausschaltet, sodass man nach den mehr als 1,5 Stunden eigentlich vollständig erfüllt ist von Musik.</p>
<h3>Fazit</h3>
<p>Es war ein großartiger Abend und ein umwerfendes Konzert einer tollen Tour! Es ist ein absolut spannendes und interessantes Konzept diese 3 Bands zusammen auf eine Tour zu stecken, wobei für mich hier <strong>HELGA</strong> definitiv eine herausragende Überraschung an dem Abend waren. Ich habe &#8211; soweit ich mich erinnere &#8211; noch nie eine derart gute erste Band gesehen und schon für diese 35 Minuten lohnte sich der ganze Abend. <strong>ORANSSI PAZUZU</strong> waren live auf jeden Fall ein Erlebnis, aber auch eine Herausforderung an den Zuhörer, denn es ist keine leichte Kost – aber dafür eine faszienierende! Die Band ist live auf jeden Fall eine Erfahrung und lässt einen schlussendlich auf mehrere Arten sprachlos zurück. Die Krönung waren dann <strong>SOLSTAFIR, </strong>die vollkommen souverän eine unfassbar gute Show geboten haben und sich selbst und ihrer Musik einen großartigen Rahmen bieten, wenn sie live auf der Bühne stehen.</p>
<p>Es ist ungewohnt ein Konzert über mehr als 3 Stunden zu verfolgen, bei dem man keinen Moment mitsingen kann, und auch sonst wenig interagieren kann. Aber trotz dieses Umstandes war es einfach nur grandios! Ein Abend so vollgepackt mit erfüllender Musik, dazu eine sehr gut passende Location, perfekter Sound und im übrigen auch sehr faire Eintrittspreise haben dieses Konzert zu einem Abend gemacht, den ich auf meinen Konzerterlebnissen sehr sehr weit oben ansiedeln würde! Ich kann jedem empfehlen, sich die 3 Bands anzuschauen, wenn die Gelegenheit dazu besteht und auch wenn diese Tour heute vorbei ist, gehe ich davon aus, dass <strong>SOLSTAFIR</strong> noch lange nicht genug haben!</p>
<p>Schlussendlich möchte ich nochmal &#8222;Bernd Aust Kulturmanagement&#8220; danken, die das Konzert veranstaltet haben und mir auch den Besuch ermöglichten!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/ein-abend-mit-helga-oranssi-und-solstafir/">Erfüllung durch Musik &#8211; ein Abend mit HELGA, ORANSSI und SOLSTAFIR!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 07 Dec 2024 09:00:29 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Black Metal]]></category>
		<category><![CDATA[News]]></category>
		<category><![CDATA[Reviews]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Endless Twilight of Codependent Love]]></category>
		<category><![CDATA[hin helga kvöl]]></category>
		<category><![CDATA[Post Metal]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Black Metal Fans ohne wirkliche Genregrenzen anwesend? Dann gebt euch doch gern mal das frische Werk von SOLSTAFIR! </p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-hin-helga-kvoel/">Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align: center;"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></p>
<h2 style="text-align: center;">SOLSTAFIR – &#8222;Hin helga kvöl&#8220;</h2>
<p style="text-align: center;"><strong>Veröffentlichungsdatum:&nbsp; </strong>08.11.2024<strong><br />
Länge:</strong> 48:21 Minuten<strong><br />
Label: </strong><a href="https://www.centurymedia.com/">Century Media</a><strong><br />
Genre: </strong>Black Metal / Post Metal&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;"></div></div></div></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Wenn ich aufgrund der Vorbereitung und Vorfreude aufs Konzert das Album jetzt sowieso einige Male höre, dann kann ich die Gelegenheit auch nutzen und meinen persönlichen Eindruck dazu in den Äther schicken. Und dabei das Album vielleicht noch dem ein oder anderen empfehlen, denn soviel kann ich vorab schonmal sagen: Es ist eine Empfehlung!</p>
<h3>Es war einmal&#8230;.</h3>
<p>Die Jungs aus Island haben in der Zwischenzeit eine längere Geschichte, sind längst auf großen und kleinen Bühnen der Welt etabliert und wissen zu begeistern. Und wenn sich bei einer Band dann keine Langeweile mit dem Status Quo einstellt, dann passiert das, was bei <strong>SOLSTAFIR</strong> passiert: Es wird gut! Hier wird einfach ganz unaufgeregt ein großartiges Album zusammengespielt, was über, durch und zwischen den Genregrenzen hüpft und dabei aufzeigt, dass diese einfach nicht relevant sind um gute Musik zu liefern.</p>
<p>Aber fangen wir von vorne an und geben dem &#8222;heiligen Leiden&#8220; ( die Übersetzung von &#8222;Hin Helga Kvöl&#8220; ) den nötigen Raum:<br />
Tatsächlich gefiel mir der Vorgänger &#8222;Endless Twilight of Codependent Love&#8220; auch sehr, obwohl er wahrscheinlich am weitesten von den Anfängen der Band entfernt war. Hier ist &#8222;Hin Helga Kvöl&#8220; dann doch wieder rauer und unbändiger unterwegs.</p>
<h3>Die ersten Töne aus alten Zeiten&#8230;</h3>
<p>Die beiden ersten Stücke <em>&#8222;Hún andar&#8220;</em> und <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> spannen den Bogen zu düsterem atmosphärischem Black Metal, den die Band in der Anfangszeit auch lieferte. Damit bricht <em>&#8222;Blakkraki&#8220;</em> dann direkt wieder, denn das geht deutlich mehr in eine Indie-Rock Richtung, und danach folgt <em>&#8222;Sálumessa&#8220;</em>, was herrlich psychedelisch über 7 Minuten vor sich hin groovt. Was jetzt schon klingt, wie eine völlig krude Zusammenstellung eines durchgedrehten Studio-Ingenieurs hat eine vereinende Komponente, und die heißt <strong>SOLSTAFIR</strong>. Durch den Stil der Band und der Vocals (und auch der verwendeten Muttersprache) kann man zu jedem der Tracks wundervoll der Realität entfliehen und sich in eine mystische, raue, nordische Welt wegdenken. Und das &#8222;heilige Leiden&#8220; spürt man durch die anklagenden Vocals wundervoll. Vom Gefühl her, wenn auch nicht musikalisch, fühle ich mich hier wie bei <strong>PRIMORDIAL</strong>, wo es mir persönlich auch so geht.</p>
<p><iframe loading="lazy" title="Sólstafir - Hin Helga Kvöl (OFFICIAL VIDEO)" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/s6qKV8s9-BA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share" referrerpolicy="strict-origin-when-cross-origin" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Zurück zum Album, denn hier geht es mit <em>&#8222;Vor ás&#8220;</em> flott weiter, und der Track besticht mit einem Tempo und Rhythmuswechsel mitten im Stück. Wenn man nicht auf die Titel schaut, könnte man das direkt für zwei verschiedene Songs halten, genial! Die zweite Hälfte ist dann mit weiblichen Backgroundstimmen auch nochmal total ungewohnt, aber gut! <em>&#8222;Freygátan&#8220;</em> versprüht einen Classic Rock Charme… also naja, der etwas düstere, leicht verzweifelte Bruder des Classic Rock, den man aber sofort ins Herz schließt!</p>
<h3>&#8230;und viele neue Einflüsse&#8230;</h3>
<p>Laut Band dreht sich das Album textlich um den Kampf, dem sich jeder Mensch stellen muss. Hier findet sicher jeder ein Thema, auf das diese Formulierung persönlich passt. Aber diesen Kampf kann man aus der melancholischen Grundstimmung der Songs und der Vocals absolut spüren. Aber dabei fließt hier auch gleichzeitig so viel Kraft und Energie, die einen förmlich vorantreibt. Das wird auch in <em>&#8222;Grýla&#8220;</em> und <em>&#8222;Nú mun ljósið deyja&#8220;</em> absolut deutlich, wobei zweiterer Track zu platzen scheint vor Kraft und Energie und diese durch das subtile, aber treibende Schlagzeug und die geschrienen, aber dennoch nicht im Vordergrund stehenden Gesangsparts mitten ins Herz des Hörers transportiert. Unfassbar gut und mitreißend!</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<h3>&#8230; ergeben ein perfektes Album!</h3>
<p>Der letzte Track <em>&#8222;Kuml (forspil, sálmur, kveðja)&#8220;</em> ist dann wieder ein völliger Sprung über alle Grenzen, denn hier hat sich in das raue nordische Setting ein Saxophon verirrt, das gleichzeitig überhaupt nicht und großartig hineinpasst und sofort aufhorchen lässt. Mit ebenfalls fast 7 Minuten schließt der Track das Album wundervoll ab. Hier beeindruckt auch der völlig andere Gesang, mit fast schon klerikalen Zügen.</p>
<h3>Fazit:</h3>
<p>Die Band macht das was sie kann – nämlich großartige Musik. Dass dabei Genre-Anleihen auf dem Album auftauchen, die normalerweise schon beim lesen Gehirnknoten auslösen, aber hier völlig selbstverständlich wirken und sich perfekt zusammenfügen, zeigt das großartige Potential das diese Band ausstrahlt. Das Ding ist jetzt schon ein umwerfendes Album, vom ersten bis zum letzten Ton. Müsste ich einen Makel finden, dann ist es die Laufzeit von 48 Minuten, andererseits wüsste ich auch nicht, was NOCH auf diese Scheibe passen sollte.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-hin-helga-kvoel/">Das heilige Leid &#8211; der Review zu SOLSTAFIRS Hin helga kvöl!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Oimel]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 02 Dec 2024 20:14:02 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[black metal]]></category>
		<category><![CDATA[Helga]]></category>
		<category><![CDATA[ORANSSI PAZUZU]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Oimel hat hier einen ganz besonderen Leckerbissen für alle Fans düsterer Klänge - SOLSTAFIR in Leipzig. Alle Infos jetzt hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Skandinavien ist dieser Tage nicht nur auf dem Weihnachtsmarkt in Form von Flammlachs zu finden, denn<strong> auch im Täubchenthal wird es in wenigen Tagen mit kühlen Klängen heiß hergehen!</strong></p>
<p>Niemand geringeres als <strong>SOLSTAFIR</strong> aus Island geben sich hier die Ehre, zusammen mit <strong>ORANSSI PAZUZU </strong>aus Finnland und <strong>HELGA</strong>. Das Konzert findet im Rahmen der Nordic Descent Tour &#8211; in der eigentlich ganz Europa bespielt wurde &#8211; statt.&nbsp;</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-46963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg" alt="" width="1080" height="720" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto.jpg 1080w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2024/12/Solstafir-Bandfoto-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1080px) 100vw, 1080px" /></p>
<p>Und das verspricht ein richtig guter Abend zu werden, denn sowohl <strong>SOLSTAFIR</strong> als auch <strong>ORANSSI PAZUZU</strong>&nbsp;glänzen mit neuen Alben, die den Abend prägen dürften. Das neue Werk der Isländer <em>&#8222;Hin helga kvöl&#8220;</em> ist ein <strong>absolutes Brett und eine absolute Empfehlung</strong>. Es ist bereits das 8. Studioalbum und auch mit dem Vorgänger <em>&#8222;Endless Twilight Of Codependent Love&#8220;</em> wurde bereits ein großartiges Werk zwischen ganz eigener Melancholie und Power geliefert. <strong>SOLSTAFIR</strong> sind bereits seit über 20 Jahren rund um den ganzen Globus auf Tour und verblüffen ihr Publikum mit Herzblut und einem ganz eigenen Sound, der Genregrenzen dehnt, verdreht und sprengt. Dabei schafft es die Truppe einen Sound zu liefern, der genauso einzigartig ist, wie die geografischen Gegebenheiten ihren rauen Heimat.</p>
<p>Mit <strong>ORANSSI PAZUZU&nbsp;</strong>kommt dazu eine sehr spannende Band aus Finnland mit auf Tour. Deren neues Album &#8222;<i>Muuntautuja&#8220;&nbsp;</i>klingt ebenfalls vielversprechend düster und macht mich auf jeden Fall neugierig. Auch hier kann man mit Fug und Recht behaupten, dass die Genregrenzen gesprengt werden! Die Band liefert einen absolut dystopischen Sound und ich bin sehr gespannt, wie dieser bei einem Live-Auftritt wirkt.</p>
<p>Die große Unbekannte bei der Show ist <strong>HELGA</strong> aus Schweden, deren 2023er Album <em>&#8222;Wrapped In Mist&#8220;</em> allerdings auch sehr hoch gelobt wurde. Die Musik soll eine „eklektische Musik, die an den Rändern von Black und Post-Metal lauert“ sein, und ich bin absolut gespannt darauf, was mich hier dann erwarten wird!</p>
<p>Ich freue mich riesig, die Bands live zu sehen und werde dann natürlich zeitnah von dem Erlebnis berichten!</p>
<p><strong>Das Konzert steigt am 08.12 um 19 Uhr im Täubchenthal in Leipzig &#8211; aktuell gibt es auch noch Karten für das Spektakel!</strong> Wer es nicht nach Leipzig schafft, hat am Folgetag in Berlin die Chance auf das letzte Konzert der Tour!</p>
<p>Veranstalter der Tour ist die Bernd Aust Kulturmanagement GmbH &#8211; <a href="https://www.aust-konzerte.com/">https://www.aust-konzerte.com/</a></p>
<p>Links zu den Tickets: <a href="https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig">https://www.taeubchenthal.com/programm/solstafir-leipzig</a></p>
<div class="snippet-title"><div class="vw-infobox"><div class="vw-infobox-inner"><div class="vw-infobox-content"></div>
<h3 class="snippet-title">Zusammenfassung</h3>
<div>&nbsp;</div>
<div>
<div class="aio-info">
<div class="snippet-label-img"><strong>Event: ​Solstafir &#8211; Nordic Descent Tour &#8211; mit Oranssi Pazuzu und Helga</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Verbleibende Orte der Tour:&nbsp; ​ Leipzig, Berlin</strong></div>
<div>&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Leipzig 08.12.2024, Täubchenthal</strong></div>
<div class="snippet-clear">&nbsp;</div>
<div class="snippet-label-img"><strong>Berlin 09.12.2024, Metropol</strong></div>
<div></div></div></div></div>
</div>
</div>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/kalte-klaenge-und-ein-heisser-abend-solstafir-und-oranssi-pazuzu-kommen-auf-nordic-descent-tour-nach-leipzig/">Kalte Klänge und ein heißer Abend &#8211; SOLSTAFIR und ORANSSI PAZUZU kommen auf Nordic Descent Tour nach Leipzig!</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>SÓLSTAFIR und AUÐN nominiert für Isländische Music Awards 2021</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Mar 2021 05:21:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Neben Vulkanen brechen in Island auch gern richtig gute Bands aus - meist in die weite Welt!</p>
<p>Wir zeigen die Nominierten für das "Rockalbum des Jahres" der kleinen Insel.</p>
<p>Anbei also unser Hörtipp und jede Menge gedrückte Daumen!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-und-audn-nominiert-fuer-islaendische-music-awards-2021/">SÓLSTAFIR und AUÐN nominiert für Isländische Music Awards 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Ach, die Isländer.</strong></p>
<p>Als hätten sie nicht schon genug Glück mit ihren weiten Fjorden, ihrer traumhaften Natur und faszinierenden Geschichte, nein, sie bringen auch noch gute Bands hervor. Richtig gute Bands sogar. Und während große Mainstream-<strong>Musikpreise</strong> hierzulande für unsere Szene so interessant sind wie die letzte Wasserstandsmeldung (und wir scheinbar umgekehrt auch für sie), sind für die Isländischen Music Awards (&#8222;<a href="http://iston.is/2021/03/24/tilnefningar-til-islensku-tonlistarverdlaunanna-2021">Íslensku tónlistarverðlaunanna</a>&#8222;) gleich 2 großartige Bands in der Kategorie <strong>&#8222;Rockalbum des Jahres&#8220;</strong> nominiert: <strong>SÓLSTAFIR</strong>, die<strong> Post-Rock-Giganten</strong>, und <strong>AUÐN</strong>. Letzte sind bekannt für großartigen, <strong>atmosphärischen Black Metal</strong>, und sind mit dem Song <em>&#8222;Eldborg&#8220;</em> sogar für den <strong>&#8222;Rocksong des Jahres&#8220;</strong> nominiert.</p>
<p>Die Gewinner werden am <strong>14. April</strong> bekannt gegeben, wir drücken natürlich beiden Bands die Daumen.</p>
<p>Wer die beiden nominierten Alben &#8222;Endless Twilight of Codependent Love&#8220; von <strong>SÓLSTAFIR</strong> und &#8222;Vökudraumsins fangi&#8220; von <strong>AUÐN</strong> nochmal Revue passieren lassen möchte, hat jetzt die Gelegenheit. Bitteschön:</p>
<p><iframe loading="lazy" title="SÓLSTAFIR, &#039;Endless Twilight of Codependent Love&#039; (Full Album Stream) 2020" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/xn9dCJ9tEX0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" title="AUÐN - Vökudraumsins fangi (2020) Full Album Stream" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/lZciWzKaxU8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-und-audn-nominiert-fuer-islaendische-music-awards-2021/">SÓLSTAFIR und AUÐN nominiert für Isländische Music Awards 2021</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<item>
		<title>Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</title>
		<link>https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=silence-2019-redaktion-rueckblick</link>
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		<dc:creator><![CDATA[Daniel]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Dec 2019 07:53:52 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Kurz vor Weihnachten machen wir den Sack zu *höhö* </p>
<p>Hier unser Jahresrückblick:<br />
Wie nahmen die Redakteure das Jahr wahr und was waren Highlights und auch Dämpfer? Wie war's für dich?</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><span style="color: #800000"><em>Das Jahr 2019 marschiert unaufhaltsam dem Ende entgegen. Zeit für uns, das Ganze mal Revue passieren zu lassen. Zeit, auf ein weiteres Jahr mit Euch, mit großartigen Erlebnissen und vor Allem: mit verdammt viel Musik zurückzuschauen. Es gab Unmengen an Veröffentlichungen. Welche haben unsere Autoren dabei besonders beeindruckt? Welche haben eher die Stirn runzeln lassen? Und was hat das Jahr sonst noch so metallisch geprägt? All das könnt ihr den folgenden, persönlichen Flashbacks entnehmen. Alles, was dabei mit dem Magazin in Verbindung stand, wird auch nochmal verlinkt, wenn ihr die entsprechenden Artikel verpasst habt. Ebenso sind die Song-Highlights klickbar. An dieser Stelle geht ein großes DANKESCHÖN an all unsere Leser, die uns begleiten und die Treue halten. Ihr seid die Besten und euretwegen machen wir das alles! Lasst uns daher auch gern mal wissen, was euch dieses Jahr so bewegt hat. Wir wünschen schon mal einen angenehmen Jahreswechsel und das Übliche von wegen Weihnachtszeit und so. Wir sind uns sicher, Silence 2020 wird auch wieder einige Überraschungen parat halten! Nun genug der Vorworte, lassen wir unsere Schreiberlinge zu Wort kommen. Viel Spaß!&nbsp;</em></span></p>
<h4>&nbsp;</h4>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_34999" aria-describedby="caption-attachment-34999" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/danielg"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-34999" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Daniel-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-34999" class="wp-caption-text"><strong>DANIEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #ff0000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>FACING FEARS</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/facing-fears-horizons">&#8222;Horizons&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>DREAM STATE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/dream-state-primrose-path">&#8222;Primrose Path&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Das ist in meinem Fall dieses Jahr eine <strong>EP</strong>, nämlich &#8222;Known Darkness&#8220; von <strong>FORGETTING THE MEMORIES</strong>. Der Release hat mich derart umgepustet, dass ich mir direkt im Nachgang an die damit verbundene <a href="https://silence-magazin.de/forgetting-the-memories-known-darkness">Review</a> die gesamte Diskographie gekauft hab. Die Band hat es geschafft, sich innerhalb von ein paar Stunden in meine Liste der liebsten Bands im Core-Sektor bis an die Spitze zu schießen. Ich habe ca. eine Woche am Stück nix anderes gehört. Diese Strähne habe ich auch nur unterbrochen, weil ja dieses Jahr auch genug andere Musik erschienen ist.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>MARK MORTON</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=4KdCEg7I8A0"><em>&#8222;Cross Off (feat. Chester Bennington)&#8220;</em></a> (war das ganze Jahr über der Einzige und dann kam&#8230;)</li>
<li><strong>FALLING IN REVERSE</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=jakpo7tj7Qw"><em>&#8222;Popular Monster&#8220;</em></a> (den muss ich hier einfach auch nennen, weil er wirklich zu gut ist und bei mir eine riesen Welle losgetreten hat)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>VILLE VALO &amp; AGENTS</strong></li>
</ul>
<p>Ich hab mich wirklich gefreut, nach der Auflösung von <strong>HIM</strong> seine Stimme wieder zu hören. Mir ist in diesem <a href="https://silence-magazin.de/love-metal-das-ende-der-aera-him">besonderen Fall</a> eigentlich auch ziemlich wurscht, in welchem musikalischen Gewand das passiert, denn bei diesem Album findet man keineswegs die gewohnten Klänge. Leider sind allerdings alle Songs auf dem Album in <strong>Ville</strong>&#8217;s Muttersprache finnisch gesungen. Diese beherrsche ich aber sowas von null, dass es mir den Release ziemlich vermiest hat, denn Texte verstehen ist mir bei Musik generell sehr wichtig. Schade drum.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Festivals und Konzerte, die ich für <span style="color: #800000">Silence</span> besuchen durfte, davon aber ganz besonders <strong>IN FLAMES</strong> in Leipzig. Die Band zum ersten Mal live gesehen, und aus persönlichen Gründen das emotionalste Konzerterlebnis überhaupt gehabt. Wer dazu näheres erfahren möchte, <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-live-in-leipzig">HIER</a> könnt ihr es nachlesen.&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Natürlich wie jedes Jahr das <strong>Impericon Festival</strong> in Leipzig, immerhin sind bereits <strong>AS I LAY DYING</strong> als Headliner gesetzt, sowie <strong>BURY TOMORROW</strong> und meine Lieblinge aus Frankreich: <strong>LANDMVRKS</strong>. The hype is real! Schauen wir mal, was sonst noch so ansteht, es gibt auf jeden Fall reichlich Bands (und Festivals), die ich gern live erleben möchte.&nbsp;</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich kann mich hier nur für die ganzen Nachrichten und Kontakte bedanken, die ich auch 2019 durch <span style="color: #800000">Silence</span> und meine damit verbundene Arbeit erhalten habe. Seien es persönliche Empfehlungen, Feedback oder auch magazinintern. Ich freue mich noch immer sehr, hier meinen Coresenf dazugeben zu können und dass IHR ihn lest. <span style="color: #800000">Silence</span> ist für mich mittlerweile nicht mehr nur ein Hobby, sondern Arbeit. Allerdings eine von der Sorte, die man gerne macht. Oh, und noch ein Gruß an Tom: Ich habe Tickets in Rekordzeit bekommen. Sorry, i feel you.&nbsp;</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35009" aria-describedby="caption-attachment-35009" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/tom"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35009" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/SilenceLogo-150x150.png 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35009" class="wp-caption-text"><strong>TOM</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> CÂN BARRD</strong> – &#8222;The Last Rain&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>NORNIR</strong> – &#8222;Verdandi&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>MAYHEM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/mayhem-daemon">&#8222;Deamon&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>STEELWINGS</strong> &#8211; &#8222;Back&#8220;</li>
</ul>
<p>Klassischer 80er-Jahre Metal à la NWOBHM ist wieder cool. Ist nichts Neues. Viele reiten aktuell diese schwermetallische Welle und setzen dabei nur allzu häufig schnöden, klischeeüberladenen Rost an. Aber &#8222;Back&#8220; klingt wirklich so, als hätte das Album die Glanzzeit in einer dunklen Schublade verschlafen und wäre nun erst veröffentlicht worden. Wer auf klassischen Heavy Metal steht, sollte hier definitiv ein Ohr riskieren!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>CÂN BARRD</strong> &#8211; <em>&#8222;</em><em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=E0_Cdj8MQzg">Between Hope And Reality&#8220;</a></em></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ATLANTEAN KODEX</strong> – &#8222;The Court Of Empire&#8220;</li>
</ul>
<p>Okay, zugegeben: Das ist Meckern auf enorm hohem Niveau. Aber nach den Ausnahmewerken &#8222;Golden Boughs&#8220; und &#8222;The White Goddess&#8220; hätte ich mir eine Platte in ähnlich perfektionssüchtiger Herangehensweise gewünscht. Daran schrammen die Bayern leider merklich vorbei, auch wenn das aktuelle Album natürlich nichtsdestotrotz wieder einmal ein großartiges Werk ist.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>METALLICA</strong>, Olympia-Stadion (Berlin). Geile Show, da gibt&#8217;s nichts zu beanstanden. Außer vielleicht den strömenden Dauerregen. Aber das erträgt man gerne für eine der größten Metalbands. Vor allem dann, wenn die Hochkaräter von <strong>GHOST</strong> die Vorgruppe mimen.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p><strong>KING DIAMOND</strong> singt wieder bei <strong>MERCYFUL FATE</strong>, damit dürfte wohl (fast?) alles andere in den Schatten gestellt werden. Und natürlich gibt&#8217;s auf der Tour im kommenden Jahr die Klassiker von <em>&#8222;Melissa&#8220;</em>, <em>&#8222;Don&#8217;t Break The Oath&#8220;</em> sowie neuem Material derselben Stilrichtung zu hören. Was will man mehr?</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>[ironie] Liebe Grüße an alle, die dazu beigetragen haben, die <strong>DIE ÄRZTE</strong>-Tickets in Rekordzeit wegzuschnappen. Ich hasse euch. [/ironie off]</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35035" aria-describedby="caption-attachment-35035" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/hyaene"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35035" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Sebastian-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35035" class="wp-caption-text"><strong>SEBASTIAN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> KORN</strong> &#8211; &#8222;The Nothing&#8220;</li>
<li>2 &#8211;<strong> INSOMNIUM</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/insomnium-heart-like-a-grave">Heart Like A Grave&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211;<strong> IN FLAMES</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/in-flames-i-the-mask">&#8222;I, The Mask&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>MAMMOTH MAMMOTH</strong> – &#8222;Kreuzung&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>ALCEST</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>CHILDREN OF BODOM</strong> lösen sich auf!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Im Saarland willkürlich jemanden getroffen, der ein ausgeprägter<strong> JINJER</strong>-Fan ist, inklusive längerem Austausch über deren Musik.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Hoffentlich neue Kamera auf Konzerten austesten.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Verklemmt lässt es sich nicht gut headbangen. Für mehr Entspanntheit in der Szene!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35036" aria-describedby="caption-attachment-35036" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/oimel"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-35036" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg" alt="" width="300" height="211" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel.jpg 897w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-300x211.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-750x527.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Oimel-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35036" class="wp-caption-text"><strong>OIMEL</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<p>Fällt mir schwer, da ich viele alte Sachen gerade entdecke, aber hier die Auswahl:</p>
<ul>
<li>1 &#8211;<strong> PERKELE</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/perkele-leaders-of-tomorrow">&#8222;Leaders Of Tomorrow&#8220;</a> (endlich eine alte Band, die mit einem neuen Album gut bleibt!)</li>
<li>2 &#8211;<strong> FONTANELLE</strong> &#8211; &#8222;Noie Eindrücke&#8220; (großer Tipp für alle, die auf Oi mit der richtigen Attitüde stehen!)</li>
<li>3 &#8211;<strong> HELLOWEEN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helloween-united-alive-in-madrid">&#8222;United Alive&#8220;</a> (der Inbegriff eines geilen Live-Albums!)</li>
</ul>
<p>Ebenfalls erwähnenswert sind noch: <strong>HELHEIM</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/helheim-rignir">&#8222;Rignir&#8220;</a> und <strong>SABATON</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/sabaton-the-great-war">&#8222;The Great War&#8220;</a></p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Ganz klar: <strong>SLIPKNOT</strong> &#8211; &#8222;We Are Not Your Kind&#8220;! Die Band liefert mit diesem Album erstmals mehr als nur eine Sammlung von Songs, sondern ein komplettes und geniales Werk ab, das ich so nicht erwartet hätte! Sehr stark!</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Joa&#8230; Öhm&#8230; Songnamen sind ungefähr so sehr mein Fall wie Genre-Zuordnungen&#8230; Stellvertretend aber für&#8217;s Album (weil die Songs alle gut sind): <strong>HEILUNG</strong> &#8211; <em>&#8222;Futha&#8220;</em></p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Das Drumherum samt der Organisation beim <strong>Nova Rock</strong> verdient auf jeden Fall eine extra-dicke <a href="https://silence-magazin.de/nova-rock-festival-2019">Erwähnung</a> in der negativen Abteilung! Line-Up hui, alles andere (leider) pfui! Schade finde ich außerdem das elende Gezerre um <strong>BATUSHKA</strong>, deren erstes Album ich sehr mochte.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Das <strong>Dark Troll-Festival</strong>, ohne Frage! Ein <a href="https://silence-magazin.de/dark-troll-festival-2019-der-nachbericht-teil-1">wundervolles Festival</a> in großartiger Location und mit einem super Team drumherum! Es war mir eine Ehre, dort gewesen sein zu dürfen, und auch die Musik war GROßARTIG! Etwas mainstreamiger, aber auch sehr stark war der <strong>SABATON</strong>-Auftritt auf dem <strong>Nova Rock</strong>! Gerade noch frisch dazugekommen ist der Auftritt von <strong>HEILUNG</strong> <a href="https://silence-magazin.de/heilung-in-halle-heidnische-klaenge">in Halle</a> &#8211; Grandios!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Die &#8222;Alles ohne Strom&#8220;-Tour der <strong>TOTEN HOSEN</strong> (steinigt mich ruhig!) und (vermutlich) <strong>SABATON</strong> in Leipzig. Aber da ich sehr bald Vater werde, habe ich einfach eine pauschale, sehr große Vorfreude, die ausnahmsweise nicht musikspezifisch ist!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Tausend Dank für das erste komplette Kalenderjahr bei <span style="color: #800000">Silence</span>! Ich habe es sehr genossen, habe mit 26 Artikeln hoffentlich dem einen oder anderen eine Freude machen können, und selber sehr viele tolle neue Musik, Eindrücke und auch Leute kennengelernt! Ich freue mich auf alles, was kommt, und versuche, fleißig zu bleiben!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35058" aria-describedby="caption-attachment-35058" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/saskia"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35058" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Saskia2.jpg" alt="" width="300" height="225"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35058" class="wp-caption-text"><strong>SASKIA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>BRING ME THE HORIZON</strong> &#8211; &#8222;Amo&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>BLINK-182</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/blink-182-nine">&#8222;Nine&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong> &#8211; &#8222;Hypertoughness&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Zwar kein Album, aber dafür definitiv ein absolutes Highlight dieses Jahr: &#8222;Bloodlust&#8220;, die gemeinsame EP von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong> und<strong> Travis Barker</strong>.&nbsp;</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<p>Muss ich mich hier auf einen Song festlegen? Nein? Gut, denn ich habe nämlich zwei. Zum einen die One-Take-Version des Songs <em>&#8222;Hammer&#8220;</em> von <strong>NOTHING, NOWHERE</strong>. Übrigens <a href="https://www.youtube.com/watch?v=lNK9b67yx54">HIER</a> zu finden (offiziell wurde der Song nämlich nie veröffentlicht). Der andere Song des Jahres geht mit <a href="https://www.youtube.com/watch?v=B9wvTuDC-H0"><em>&#8222;Ludens&#8220;</em></a> auf die Kappe von <strong>BRING ME THE HORIZON</strong>, die so kurz vor Jahresende nochmal einen ziemlichen Knaller veröffentlicht haben.&nbsp;</p>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Der plötzliche Tod des&nbsp;<strong>FEAR, AND LOATHING IN LAS VEGAS</strong>&nbsp;Bassisten<strong>&nbsp;Kei</strong>, der mich und viele andere sehr geschockt hat. Ein sehr trauriger Start für das Jahr 2019.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Definitiv die Europa Tour mit&nbsp;<strong>FAKE ISLAND</strong>, für die ich auch in Japan schon fleißig fotografiert habe. Tourleben bedeutet mitunter viel Stress, aber auch viele schöne Erinnerungen und die Erfahrung ist es absolut wert.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Wenn alles nach Plan läuft, steht nächstes Jahr meine längerfristige Rückkehr nach Japan an und ich hoffe, mich wieder in den hiesigen Fotogräben tummeln zu können. Selbstverständlich nehme ich bis dahin hierzulande noch einige, spannende Konzerte mit!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Auf ein weiteres Jahr mit <span style="color: #800000">Silence</span> und viele weitere Beiträge aus dem In- und Ausland! Und auf viele neue Entdeckungen in der Metal-Szene! Doch bis dahin wünsche ich dem gesamten Team und unseren Lesern erstmal besinnliche Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35059" aria-describedby="caption-attachment-35059" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/johannes"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35059" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Johannes-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35059" class="wp-caption-text"><strong>JOHANNES</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TRAPPED IN CHAOS</strong> &#8211; &#8222;Dustbolt&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;Grey Maiden&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>INCULTER</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/inculter-fatal-visions">&#8222;Fatal Visions&#8220;</a></li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>INCULTER</strong> &#8211; &#8222;Fatal Visions&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>GATEKEEPER</strong> &#8211; &#8222;<em><a href="https://www.youtube.com/watch?v=Cjkrt6Y6YZA">Grey Maiden&#8220;</a></em> (Grey Maiden EP)</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>OVERKILL</strong> &#8211; &#8222;The Wings Of War&#8220;</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Originalpressung von &#8222;Rust In Peace&#8220; von <strong>MEGADEATH</strong> als LP aufgestöbert &#8211; absurd gutes Hörerlebnis!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Ertragreicher als 2019. Viele Haudegen haben sich zurückgemeldet, an und für sich war das klasse. Aber die eine oder andere Neuerscheinung (<strong>OVERKILL</strong>,<strong> FLOTSAM AND JETSAM</strong>) hat enttäuscht. 2019 war insgesamt ein gutes Jahr aus Thrash / Speed / NWOTHM Sicht, aber vielleicht geht 2020 ja noch etwas mehr.</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35063" aria-describedby="caption-attachment-35063" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/malin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35063" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Merlin2.jpg" alt="" width="300" height="200"></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35063" class="wp-caption-text"><strong>MERLIN</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>VERHEERER</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://silence-magazin.de/verheerer-kneel-before-the-monolith">Monolith&#8220;</a></li>
<li>2 &#8211; <strong>OWLS WOODS GRAVES</strong> &#8211; &#8222;Citizenship Of The Abyss&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>UNREQVITED</strong> &#8211; &#8222;Mosaic II&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>AKANDO</strong> &#8211; <a href="https://www.youtube.com/watch?v=KLHVF7_aKiM"><em>&#8222;Wakan Tanka Nici Un&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>INSOMNIUM</strong> Live</li>
</ul>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<ul>
<li>In Flammen</li>
</ul>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<ul>
<li><a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Wolfszeit</a></li>
</ul>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35067" aria-describedby="caption-attachment-35067" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/mich"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35067" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg" alt="" width="300" height="217" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Mich2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35067" class="wp-caption-text"><strong>MICH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DISILLUSION</strong> &#8211; &#8222;The Liberation&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>ELUVEITIE</strong> &#8211; &#8222;Ategnatos&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>WIND ROSE</strong> &#8211; &#8222;Wintersaga&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><strong>DRAGONFORCE</strong> &#8211;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=Rn5CsAs798I"><em> &#8222;Highway To Oblivion&#8220;</em></a></li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>AMON AMARTH</strong> &#8211; &#8222;Berserker&#8220; und <strong>EQUILIBRIUM</strong> &#8211; &#8222;Renegades&#8220;. Sind beides wohl keine furchtbar schlechten Alben geworden, aber wahrscheinlich hatte ich mir einfach zu viel von den Bands erwartet.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da gab es so einige Höhen: <strong>ELUVEITIE</strong>, <strong>DIMMU BORGIR</strong>, <strong>ANOMALIE</strong> und <strong>THE CONTORTIONIST</strong> auf dem <strong>Summer Breeze</strong>, überraschenderweise <strong>SALTATIO MORTIS</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/rockharz-2019-der-bericht"><strong>Rockharz</strong></a>. Und natürlich <strong>DORNENREICH</strong> und <strong>PRIMORDIAL</strong> bei Nacht im Tannenwald, mit perfektem Sound und großartig stimmiger Lichtshow, danke <strong>Wolfszeit</strong>&#8211;<a href="https://silence-magazin.de/wolfszeit-2019-nachbericht">Festival</a>! Zudem habe ich mit meinen beiden Bands <strong><a href="https://beholdtheflesh.bandcamp.com">BEHOLD</a></strong> und <strong><a href="https://feradur.bandcamp.com">FERADUR</a></strong> dieses Jahr neues Material released, was auch jeweils ein äußerst aufregendes Unterfangen war!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auf ein womöglich kommendes neues <strong>FINNTROLL</strong>-Album? Definitiv gespannt bin ich auch auf <strong>DEMONS &amp; WIZARDS</strong>. Generell freue ich mich immer auf alle kommenden Festivals. Nicht musikbezogen, wenn auch irgendwie ziemlich metal: <strong>Godzilla vs. Kong</strong>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35068" aria-describedby="caption-attachment-35068" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/nina"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35068" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Nina-150x150.jpg 150w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35068" class="wp-caption-text"><strong>NINA</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>DEVIN TOWNSEND</strong> &#8211; &#8222;Empath&#8220; und <strong>SOEN</strong> &#8211; &#8222;Lotus&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>LEPROUS</strong> &#8211; &#8222;Pitfalls&#8220;</li>
<li>3 &#8211; <strong>BLUT AUS NORD</strong> &#8211; &#8222;Hallucinogen&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<ul>
<li><strong>ABIGAIL WILLIAMS</strong> &#8211; &#8222;Walk Beyond The Dark&#8220;</li>
</ul>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>tba</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Die <a href="https://silence-magazin.de/insomnium-tour-like-a-grave-leipzig-2019">beschissenen Klangeigenschaften</a> des Ballsaals im Felsenkeller Leipzig &#8211; ja, diese Wunde ist tief und noch sehr frisch. Definitiv keine Empfehlung für Events mit Krach und Geschrei!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>Da kann ich mich gerade kaum entscheiden, was ich hier an die Poleposition setze&#8230; Da waren zum einen die ganzen beeindruckenden Bands auf dem diesjährigen <strong>In Flammen</strong> (<strong>1349</strong>, <strong>1914</strong>, <strong>HAMFERD</strong>, <strong>MGLA</strong> z.B.); außerdem: <strong>TOOL</strong> live in Prag erleben zu dürfen (eine Show wie aus dem Bilderbuch!); <strong>SOEN</strong> nicht nur auf der Bühne zu sehen, sondern dann noch mit ihnen im nächtlichen Dresden unterwegs sein zu können; und zu guter Letzt: meine Lieblingsfinnen von <strong>STAM1NA</strong> nach 12 Jahren endlich mal wieder gesehen zu haben.</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Auch so einiges, da in Halle für kommendes Jahr viele sehenswerte Events angekündigt sind: <strong>YES</strong>, <strong>DEEP PURPLE</strong> und <strong>SCOOTER</strong> (ja, wirklich!) Karten sind schon da. <strong>In Flammen</strong> steht aber auch genauso wieder auf dem Pflichtprogramm.</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich habe viel zu wenig Zeit für den ganzen geilen Scheiß, der so durch den Orbit fliegt &#8211; seien es Konzerte, neue Releases oder ältere Perlen, die unbedingt noch gehört werden müssen. Ansonsten freue ich mich auf ein frisches neues Jahr mit hoffentlich weiterhin vielen tollen Beiträgen im <span style="color: #800000">Silence</span>!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35074" aria-describedby="caption-attachment-35074" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/steffi"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35074" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg" alt="" width="300" height="426" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Steffi-211x300.jpg 211w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35074" class="wp-caption-text"><strong>STEFFI</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220;</li>
<li>2 &#8211; <strong>RAMMSTEIN</strong> &#8211; <a href="https://silence-magazin.de/rammstein-rammstein-2019">&#8222;Rammstein&#8220;</a></li>
<li>3 &#8211; <strong>ALCEST</strong> &#8211; &#8222;Spiritual Instinct&#8220;</li>
</ul>
<p>2019 war ein verrücktes Jahr. Und zweifellos haben <strong>RAMMSTEIN</strong> und <strong>TOOL</strong> mit ihren lange herbeigesehnten Nachfolgewerken ihren Teil dazu beigetragen. Beide haben die Geister gespalten – auch meinen eigenen. <strong>RAMMSTEIN</strong>’s &#8222;Rammstein&#8220; hat für mich zugegebenermaßen erst mit der fundamentalen Wucht der Liveshows an wahrer Größe gewonnen, dafür haben eben diese für mich in jedem Sinne neue Standards in Sachen Liveperformance gesetzt. Ganz großes Kino! Auch wenn &#8222;Fear Inoculum&#8220; für mich im Hinblick auf vorangegangenen <strong>TOOL</strong>-Schinken in vielerlei Weise redundant wirkt, ist doch allein die Tatsache, dass wir nach 13 Jahren Leerlauf überhaupt noch neues Material von <strong>Keenan</strong> und Co. bekommen haben, den Top-3-Platz wert.</p>
<p>Musikalisch am meisten mitgenommen hat mich allerdings &#8222;Spiritual Instinct&#8220; von<strong> ALCEST</strong>. Die Scheibe reiht sich qualitativ (und für mich auch emotional) ganz ungeniert in die lange Reihe mitreißender <strong>ALCEST</strong>-Alben ein. Dabei bewegt es sich mit selbstbewusster Weisheit auf altbewährten Pfaden und klingt doch am Ende anders als alle vorangegangenen Langspieler aus <strong>Neige</strong>’s Feder. Mehr heavy, ein bisschen mehr Black, und so gehaltvoll, dass allein <em>&#8222;Sapphire&#8220;</em> auf Repeat als eigenständiges Album dienen könnte. Natürlich gab es noch eine Menge anderer spannender, vor allem &#8222;kleinerer&#8220; Releases auf dem Markt, alles voll Mainstream und so. Mir doch egal! Mit keinem Album habe ich mich dieses Jahr so intensiv auseinandergesetzt wie mit diesen dreien.</p>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p>Hier muss ich schummeln, denn für mich haben 2019 am meisten die Singles geprägt, nicht die Alben. Und somit gewinnt für mich in dieser Kategorie &#8222;Ódn&#8220; von <strong>HAMFERÐ</strong>. Die Band mit dem außergewöhnlichen Namen und der außergewöhnlichen Live-Erscheinung ist ein ernsthaftes Erlebnis, das ich jedem fest ans Herz lege. Grandiose Musiker, ungewöhnliche Harmonien und Rhythmen und bestechende Atmosphäre: Das sind <strong>HAMFERÐ</strong>. Dieses Jahr kennen- und lieben gelernt auf dem <strong>In Flammen</strong> Open Air.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li><a href="https://www.youtube.com/watch?v=69fnUZhV8SI"><em>&#8222;Sapphire&#8220;</em></a> von <strong>ALCEST</strong>. Das ist einfach ein Kunstwerk.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p><strong>Rock am Ring 2019</strong>. Zwei Tage im Voraus kam mir der Hirnfurz, dass ich doch um 4 Uhr morgens mit dem Zug von Berlin aus nach Koblenz reisen und von dort aus mit einer Mitfahrgelegenheit aufs Festival fahren und in derselben Nacht um 3 Uhr morgens wieder zurückfahren könne, um <strong>DIE ÄRZTE</strong> zu sehen. War das Konzert lustig? Ja. War es das wert? Nope. Das Festival ist schlicht zu weitläufig, zu teuer, das Wetter zu schlecht, die Wege schlecht ausgeschildert, die Dixis eine hygienische Katastrophe, das Lineup eine genretechnische Achterbahnfahrt mit Kotzgrad und die Besucherzahl zu groß.</p>
<p>Genug gejammert? Jein. Wer hätte gedacht, dass ich mich mal mitten in einem <strong>DIE ANTWOORD</strong>-Rave wiederfinden würde, während in der Ferne <strong>ALLE FARBEN</strong> aus den Boxen tingelt, nur um mich warmzuhalten… Nur mein lieber <strong>Zwarg</strong> hat dieses Erlebnis ertragbar gemacht. Busserl auf&#8217;s Baucherl!</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p>An legendären Metalerlebnissen mangelt es mir natürlich auch 2019 nicht. Auf eines festlegen möchte ich mich dann doch nicht; ohne Frage sind aber <strong>SOLSTAFIR</strong> in der Pauluskirche in Berlin am Start, <strong>RAMMSTEIN</strong> in Dresden und Berlin, Wahrheit oder Pflicht mit <strong>LAGERSTEIN</strong> auf dem <a href="https://silence-magazin.de/skaldenfest-2019-bericht"><strong>Skaldenfest</strong></a> und auch das <strong>Wolfszeit 2019</strong>, allerdings nicht wegen des Festivals an sich, sondern wegen der tollen Menschen, die ich dort kennenlernen durfte. Herzensangelegenheit! Ach, und dann wäre dann natürlich noch das <strong>Metal Franconia</strong>. Auf keinem Festival habe ich je so eine gute Stimmung und solch eine liebe Crew erlebt. Unterstützt die Jungs und Mädels, ihr werdet es nicht bereuen!</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Anfang 2020 werde ich für ein halbes Jahr nach Portugal aufbrechen. Dieser Bruch wird wohl das kommende Jahr für mich definieren. Ich werde viel umhertingeln, kleine Metalpubs in Lissabon und Porto aufspüren und euch von meinen spannenden Erlebnissen berichten. Somit werde ich allerdings leider einen Haufen neue und alte Stammtermine im ersten Halbjahr verpassen, was mir im Herzen wehtut – darunter die <strong>Frostfeuernächte</strong>, <strong>Ragnarök</strong>, <strong>Metal Franconia</strong> und <strong>Skaldenfest</strong>. Nur für das <strong>Darktroll</strong> bin ich voraussichtlich am Start – Prioritäten sind das A und O im Leben! Ach so, und dann gibt’s im Juli natürlich wieder <strong>RAMMSTEIN</strong>. Fresst das, Trvenessverfechter!</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Das obligatorische <strong>Dankeschön</strong>! Ich danke all den lieben Veranstaltern, deren Veranstaltungen ich dieses Jahr beiwohnen durfte, meinen fantastischen Kamerakollegen für die gute Zeit und all den Freunden, die diesem anstrengenden Jahr einen grandiosen, glücklichen Anstrich verpasst haben. Ihr seid die besten!</p>
<hr>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_35075" aria-describedby="caption-attachment-35075" style="width: 290px" class="wp-caption aligncenter"><a href="https://silence-magazin.de/author/silence_admin"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-full wp-image-35075" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg" alt="" width="300" height="351" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/12/Jörn-256x300.jpg 256w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /></a><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-35075" class="wp-caption-text"><strong>SCHNEEMENSCH</strong></figcaption></figure>
<h4><span style="color: #800000">Top 3 Alben 2019</span></h4>
<ul>
<li>1 &#8211; <strong>Devin Townsend</strong> &#8211; &#8222;<a href="https://www.youtube.com/watch?v=1n7uvokARQ4&amp;list=PLxKHVMqMZqUTpx33sDGAMQFPndaapTTbM" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Empath</a>&#8222;</li>
<li>2 &#8211; <strong>Rammstein</strong> &#8211; &#8222;Rammstein&#8220;&nbsp;</li>
<li>3 &#8211; <strong>TOOL</strong> &#8211; &#8222;Fear Inoculum&#8220; +++&nbsp;<strong>Russian Circles</strong> &#8211; &#8222;Blood Year&#8220;</li>
</ul>
<h4>Albumüberraschung 2019</h4>
<p><strong>Rammstein</strong> &#8211; einfach nur weil ichs gut fand, dass die sich mal wieder gemeldet haben und das optische Konzept mich in der Summe einfach umgehauen hat.</p>
<h4>Song des Jahres</h4>
<ul>
<li>Hab ich so direkt nicht. Ich hab meinen persönlichen Song des Jahres, dieser ist aber nicht von diesem Jahr. Musik ist bei mir entweder nicht existent oder zeitlos.</li>
</ul>
<h4>Dämpfer des Jahres</h4>
<p>Zu wenig Zeit für Musik&#8230;&nbsp;<br />
Keine Ahnung ob es ein Dämpfer war, aber <strong>HEILUNG&nbsp;</strong>waren Live echt gut, aber &#8230; ich war an dem Abend glaub ich mehr in Konzertlaune und stattdessen war es ja eher Theaterstück (wie ja auch das Konzept ist). An sich geile Nummer, aber dadurch hat es Länge bekommen.</p>
<h4>Bestes Metalerlebnis 2019</h4>
<p><strong>TOOL</strong> Live in Prague&nbsp;</p>
<h4>Vorfreude 2020</h4>
<p>Rammstein Live, neue Entdeckungen, Zeit für Konzerte und auch wieder für die Fotografie</p>
<h4>Was ich sonst noch loswerden möchte</h4>
<p>Ich wünsche allen eine schöne Zeit, freue mich dass ihr alle mitlest, euch beteiligt, schreibt und einfach der Szene das Leben geben. Ich agiere zwar eher im Hintergrund, bin aber mega happy wenn dann mal einer der Redakteure mich schnappt und als Fotograf verdingt, da lernt man einige gute Bands kennen. Ansonsten bin ich meist eingespannt und versuche, mich auch mal wieder der Musik zu widmen.&nbsp;<br />
<em>Daher mein Rat:</em> Macht was euch Spaß macht &#8211; und vergesst nie die Musik, die euch aufgezogen hat.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/silence-2019-redaktion-rueckblick/">Silence 2019 &#8211; Der Flashback der Redaktion</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Knallhart #21 &#8211; Eure Metalnews der Woche</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 17 May 2019 11:07:51 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[News]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Während die meisten Timelines mit Beiträgen über das neue Rammstein-Album zugepostet sind, gibt es von uns heute stattdessen die News der Woche! Hier erfahrt ihr alles zu demneuen Slipknot-Album und Nachwuchs im THY ART IS MURDER-Lager. Außerdem gibt's neue Albuminfos zu Finsterforst, Volbeat und Lacuna Coil und den neusten Scheiß von Hate, Sólstafir, Slipknot, Shinedown und vielen mehr auf die Ohren!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-21-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #21 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><em>Was gibt&#8217;s Neues im Kosmos der schwermetallischen Musik? Wir fassen für euch die wichtigsten Neuigkeiten der vergangenen Woche zusammen &#8211; kurz und knapp, damit niemand was verpasst!</em></p>
<h1>Gossip &#8211; Der Klatsch der Woche</h1>
<h3 class="x_MsoNormal">Traurige Neuigkeiten bei Obituary</h3>
<p class="x_MsoNormal"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33311" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/39214116_1558070253461749_r-300x200.jpg" alt="" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/39214116_1558070253461749_r-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/39214116_1558070253461749_r-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/39214116_1558070253461749_r-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/39214116_1558070253461749_r.jpg 960w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die<strong> Bassisten-Legende Terry Butler (DEATH, OBITUARY, MASSACRE)</strong>, hat <strong>BraveWords</strong> kontaktiert und mitgeteilt, dass er die <strong>zweite Tourhälfte</strong> der <strong>OBITUARY-Tour</strong> mit<strong> HATEBREED</strong> verlassen muss. Der Grund dafür ist der <strong>tragische Tod seiner Tochter</strong> bei einem Autounfall in der letzten Woche. Ein Freund der verstorbenen Tochter hat eine <strong><a href="https://www.gofundme.com/f/young-boys-lost-mother">GoFundMe-Page</a></strong> eingerichtet, um den beiden Enkel von Butler zu helfen.</p>
<p class="x_MsoNormal">Seine<strong> Tochter Jona</strong> starb am<strong> 7. Mai</strong> an den Folgen eines <strong>Autounfalls</strong> im Krankenhaus, ihre beiden Kinder haben nur leichte Verletzungen erlitten. Natürlich möchten auch wir unser Beileid an dieser Stelle aussprechen und wünschen der Familie viel Kraft in dieser Zeit!</p>
<p class="x_MsoNormal">~Oimel</p>
<hr>
<h3>Alter Skandal um Rammstein &#8211; frisch wie nie</h3>
<p>Nachden <strong>RAMMSTEIN</strong> in der vergangenen Woche ihr skandalöses Video zu<em> &#8222;Stripped&#8220;</em> aus<strong> 1998</strong> auf<strong> Youtube</strong> hochgeladen hatten, brach wieder eine <strong>deutschlandweite Diskussion</strong> um die Verwendung <strong>nationalsozialistischer Symboliken</strong> durch die Band aus. Tatsächlich verwenden <strong>RAMMSTEIN</strong> in ihrem Video Szenen aus<strong> Riefenstahls Nazi-Propagandafilm &#8222;Fest der Völker&#8220;</strong> zu den Olympischen Spielen aus 1936 in Berlin. Das Video lief nach seiner Veröffentlichung gerade mal eine Woche auf MTV, bevor es für &#8211; vorerst &#8211; immer von der Bildfläche verschwand, als die Diskussion um die nationalsozialistischen Inhalte des Videos eskalierte. Ein Großteil der Gerüchte, <strong>RAMMSTEIN</strong> seien der<strong> rechten Szene</strong> zuzuordnen, stammt wohl aus diesem Skandal. Nun gibt es aber immerhin nicht nur das Video zu sehen, sondern auch ein<strong> Making-Of</strong> aus dem Jahre <strong>2011</strong>, in dem die Bandmitglieder über das Musikvideo und die Vorkommnisse aus 1998 sprechen. Neugierig? Schaut mal rein:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/10JDA8SvwX8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/mImuguOghRM?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3 class="x_MsoNormal">Langfinger bei Lamb of God am Werk!</h3>
<p class="x_MsoNormal"><img loading="lazy" decoding="async" class="size-medium wp-image-33309 alignright" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/lambofgodarrests_638-300x171.jpg" alt="" width="300" height="171" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/lambofgodarrests_638-300x171.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/lambofgodarrests_638.jpg 638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Wie der amerikanische Sender CBS 5 mitteilte, wurden <strong>3 Männer verhaftet</strong>, die Gitarren von <strong>LAMB OF GOD</strong> gestohlen haben sollen, als die Band Anfang Mai in Phoenix zugegen war. Die 3 Gitarren wurden am 2. Mai in den frühen Morgenstunden aus dem Trailer der Gruppe gestohlen, wie das örtliche Police Department mitteilte. <strong>LAMB OF GOD</strong> waren in Phoenix, um dort Support für<strong> SLAYER</strong> auf deren Abschiedstournee zu spielen.</p>
<p class="x_MsoNormal">Laut Polizei wurde in den Trailer, der das Equipment der Band enthielt, eingebrochen, und die 3 einzigartigen und wertvollen Gitarren daraus entwendet. Die Polizei konnte eine der Gitarren auf einer Online-Verkaufsapp erkennen. Ein anderer Verdächtiger versuchte, eine Gitarre im Pfandhaus abzugeben, wurde aber abgewiesen. Im Laufe der Ermittlungen konnte die Polizei einen 62- Jährigen und einen 51-Jährigen am 8. Mai festnehmen. Ein 34- Jähriger Verdächtiger wurde am nächsten Tag festgenommen. Alle 3 sind bereits für Diebstähle und Hehlerei aktenkundig.</p>
<p class="x_MsoNormal">Die Gitarren allerdings sind aktuell noch nicht aufgetaucht – dieser Teil der Ermittlungen laufe aktuell noch. <strong>LAMB OF GOD-Sänger Randy Blythe</strong> zeigt noch Größe und etwas Humor, und kommentierte einen Instagram-Post zur Verhaftung:</p>
<p class="x_MsoNormal"><em>&#8222;Ja, ich muss sagen, dass die &#8218;Ästhetik&#8216; der Verdächtigen mich nicht überrascht – aber mich traurig macht! Aber es ist auf jeden Fall so, dass diese Personen unschuldig sind, solange, bis Ihre Schuld bewiesen wurde. Und auch dann hoffe ich auf einen <strong>fairen Prozess</strong>. Danach – was immer dann passiert – hoffe ich, dass sie Hilfe bekommen. Der Typ, der wie <strong>Alfalfa</strong> aussieht, braucht ein <strong>Sandwic</strong>h, eine Woche Schlaf und viele Vitamine! Jesus! #drugskill #dontdodrugskids&#8220;</em></p>
<hr>
<h3 class="x_MsoNormal">Corey Taylor im Krankenhaus</h3>
<p class="x_MsoNormal">Der <strong>SLIPKNOT-Sänger</strong> brachte die Fans über seinen Instagram-Account in Aufregung, als er über das Wochenende News aus dem Krankenhaus schickte. Er war dort, um sich einer<strong> Operation an beiden Knien</strong> zu unterziehen. Laut eigener Aussage ist diese sehr gut verlaufen, und er bedankte sich für die zahlreichen <strong>Genesungswünsche</strong>. Später postete er Bilder seiner Knie und schrieb dazu: &#8222;Auf Anfrage. Die Operation war sehr gut, aber jetzt müssen wir hoffen, dass die Schwellung zurückgeht. Wir sehen euch Motherfucker diese Wochenende.&#8220;</p>
<p class="x_MsoNormal">Damit spielt er auf den Auftritt von <strong>SLIPKNOT</strong> bei<strong> Jimmy Kimmel</strong> live am Freitag an. Wir wünschen gute Besserung und einen gelungen Auftritt!</p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/BxSm3Rahl4X/" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
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<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
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</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/BxSm3Rahl4X/" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Surgery in both knees today- soon I’ll be worth Six Million Dollars!! See you all soon! #bionic #leemajors</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/coreytaylor/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> Corey Taylor</a> (@coreytaylor) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2019-05-10T17:40:29+00:00">Mai 10, 2019 um 10:40 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
<p>~Oimel</p>
<hr>
<h3>THY ART IS PAPA</h3>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33310" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/3540316559_photo-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/3540316559_photo-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/3540316559_photo-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/3540316559_photo.jpg 638w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die <strong>Deathcore-Ikonen von THY ART IS MURDER</strong> werden den Rest ihrer aktuellen Tour mit <strong>ARCHITECTS</strong> und <strong>WHILE SHE SLEEPS</strong> ohne <strong>Sänger Chris &#8222;CJ&#8220; McMahon</strong> bestreiten. Die Band hat dazu ein Statement veröffentlicht, in dem der Grund genannt wurde: CJ wird <strong>Papa</strong>, und das vermutlich schon in den nächsten Tagen.</p>
<p>Nun kann man natürlich sagen: &#8222;Sowas weiß man doch vorher&#8220;, doch warten ja nicht alle Babys die vollen 9 Monate. Mit <strong>MOLOTOV SOLUTION-Sänger Nick Arthur</strong> wurde übrigens schnell Ersatz gefunden, um die verbleibenden Gigs über die Bühne zu bringen. Jedenfalls ist das natürlich ein durchaus positiver Grund, und<em><strong> SILENCE</strong> </em>wünscht an dieser Stelle alles Gute für den musikalischen Nachwuchs!</p>
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<h1>Heißer Scheiß in Planung!</h1>
<h3>FINSTERFORST präsentieren neues Albumcover</h3>
<p>Die<strong> Folk Metaler</strong> aus dem<strong> Schwarzwald</strong>, bekannt für ihre Liebe zu überlangen und epischen Songs, bringen eine neue Scheibe heraus! &#8222;Zerfall&#8220; soll das gute Stück heißen und ganze 5 (!) Songs enthalten. Ab dem 2. August steht es in den Läden. Hier ist das nigelnagelneue Albumcover:</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter wp-image-33298 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/60071008_2170128729707412_4685302870277357568_o.jpg" alt="" width="1440" height="1440" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/60071008_2170128729707412_4685302870277357568_o.jpg 1440w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/60071008_2170128729707412_4685302870277357568_o-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/60071008_2170128729707412_4685302870277357568_o-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/60071008_2170128729707412_4685302870277357568_o-1024x1024.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/60071008_2170128729707412_4685302870277357568_o-750x750.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1440px) 100vw, 1440px" /></p>
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<h3>ENTOMBED A.D. bringen neue Scheibe raus</h3>
<p>Und auch von den <strong>schwedischen Death Metal-Monolithen ENTOMBED A.D.</strong> gibt es neuen Stoff. &#8222;Bowels Of Earth&#8220; erscheint am 30. August über Century Media. Die neue Scheibe soll für die &#8222;eigensinnigen Veteranen&#8220; ein musikalischer Sprung nach vorne sein. Schneller, härter und instinktiver als jede vergangene Produktion soll der Nachfolger der 2016er &#8222;Dead Dawn&#8220;-Scheibe werden. Sänger&nbsp;<b>Lars-Göran Petrov&nbsp;</b>beschreibt den Aufnahmeprozess folgendermaßen: <em>&#8222;Die Aufnahmen waren dieses Mal viel fokussierter und geradeheraus. Wir haben die Dinge einfach gelassen, aber dennoch alles durchdacht. Und es gab absolut keinen Stress.&#8220;</em></p>
<p>Das klingt doch sehr verheißungsvoll! Bereits vergangenen Sommer veröffentlichten die Schweden die neue Single<em> &#8222;Fit For A King&#8220;</em>. Hier könnt ihr euch mit ihr auf das neue Album einstimmen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/ntkLgLOv5LU?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>IN THIS MOMENT veröffentlichen Titel für neues Album</h3>
<p>Die groovige <strong>Metalcore-Fraktion aus Los Angeles</strong> hat für ihre Fans ein neues Album im Gepächk, das jetzt sogar einen Titel bekommen hat: &#8222;Mother&#8220;. Wie gewohnt wurde auch die neue Scheibe in den&nbsp;<b>The Hideout Recording Studio</b> in Las Vegas mit Produzent <b>Kevin Churko&nbsp;</b>aufgenommen.<strong> Gitarrist Chris Howorth</strong> beschreibt das neue Album als &#8222;das härteste seit &#8218;Blood&#8216; [aus 2012]&#8220;. Wir dürfen also gespannt sein! Hier könnt ihr euch das ganze Interview anhören:</p>
<p><a class="spreaker-player" href="https://www.spreaker.com/user/woodwardradio/rockcast-128-backstage-with-chirs-howort" data-resource="episode_id=17918903" data-theme="light" data-autoplay="false" data-playlist="false" data-cover="https://d3wo5wojvuv7l.cloudfront.net/images.spreaker.com/original/6025fd30c77265049a5b1033f4a27aff.jpg" data-width="100%" data-height="400px">Listen to &#8222;Rockcast 128 &#8211; Backstage with Chris Howorth of In This Moment&#8220; on Spreaker.</a><script async="" src="https://widget.spreaker.com/widgets.js"></script></p>
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<h3>LACUNA COIL gehen ins Studio</h3>
<p>Die<strong> italienischen Alternative Metaler LACUNA COIL</strong> haben begonnen, ihr neues Album aufzunehmen. Der Nachfolger der 2016er-Scheibe &#8222;Delirium&#8220; soll wohl noch vor Jahresende erscheinen. Sängerin <b>Cristina Scabbia&nbsp;</b>drückte auf Instagram ihre Euphorie aus: <em>&#8222;Ich bin so überglücklich und aufgeregt (wie die Jungs auch!). Ich LIEBE das neue Zeug.&#8220;</em></p>
<blockquote class="instagram-media" style="background: #FFF; border: 0; border-radius: 3px; box-shadow: 0 0 1px 0 rgba(0,0,0,0.5),0 1px 10px 0 rgba(0,0,0,0.15); margin: 1px; max-width: 540px; min-width: 326px; padding: 0; width: calc(100% - 2px);" data-instgrm-captioned="" data-instgrm-permalink="https://www.instagram.com/p/Bxa2vkEoRlt/" data-instgrm-version="12">
<div style="padding: 16px;">
<p>&nbsp;</p>
<div style="display: flex; flex-direction: row; align-items: center;">
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 40px; margin-right: 14px; width: 40px;">&nbsp;</div>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; margin-bottom: 6px; width: 100px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 4px; flex-grow: 0; height: 14px; width: 60px;">&nbsp;</div>
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<div style="display: block; height: 50px; margin: 0 auto 12px; width: 50px;">&nbsp;</div>
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<div style="color: #3897f0; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: 550; line-height: 18px;">Sieh dir diesen Beitrag auf Instagram an</div>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(0px) translateY(7px);">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; height: 12.5px; transform: rotate(-45deg) translateX(3px) translateY(1px); width: 12.5px; flex-grow: 0; margin-right: 14px; margin-left: 2px;">&nbsp;</div>
<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; height: 12.5px; width: 12.5px; transform: translateX(9px) translateY(-18px);">&nbsp;</div>
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<div style="background-color: #f4f4f4; border-radius: 50%; flex-grow: 0; height: 20px; width: 20px;">&nbsp;</div>
<div style="width: 0; height: 0; border-top: 2px solid transparent; border-left: 6px solid #f4f4f4; border-bottom: 2px solid transparent; transform: translateX(16px) translateY(-4px) rotate(30deg);">&nbsp;</div>
</div>
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<div style="width: 0px; border-top: 8px solid #F4F4F4; border-right: 8px solid transparent; transform: translateY(16px);">&nbsp;</div>
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</div>
</div>
<p>&nbsp;</p>
<p style="margin: 8px 0 0 0; padding: 0 4px;"><a style="color: #000; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px; text-decoration: none; word-wrap: break-word;" href="https://www.instagram.com/p/Bxa2vkEoRlt/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"><img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/203c.png" alt="‼" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />We FINALLY ented the studio to start the recording of new music, today! <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/203c.png" alt="‼" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />I just wanted to stop by to tell you guys that I feel so very happy and on fire (and so are the boys!), I am in LOVE with new stuff and from my black bubble of enjoyment I feel immensely grateful for your constant support: it is because of you all that we are able to do what we love the most on a professional level and I NEVER take all this for granted. I always remember where we came from and fuuuuuck I hope I’ll do this forever and ever!! I can’t wait to let you hear something new! In the meantime, keep on listening to music and let me know what’s your fave LC and for what reason (I’m dying to hear your stories!!!)! Ciao! (Pic by?)</a></p>
<p style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px; margin-bottom: 0; margin-top: 8px; overflow: hidden; padding: 8px 0 7px; text-align: center; text-overflow: ellipsis; white-space: nowrap;">Ein Beitrag geteilt von <a style="color: #c9c8cd; font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; font-style: normal; font-weight: normal; line-height: 17px;" href="https://www.instagram.com/cristinascabbia/" target="_blank" rel="noopener noreferrer"> ???????? ???????</a> (@cristinascabbia) am <time style="font-family: Arial,sans-serif; font-size: 14px; line-height: 17px;" datetime="2019-05-13T22:33:10+00:00">Mai 13, 2019 um 3:33 PDT</time></p>
</div>
</blockquote>
<p><script async="" src="//www.instagram.com/embed.js"></script></p>
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<h3 class="x_MsoNormal">Frischer Wind bei Volbeat!</h3>
<p class="x_MsoNormal"><img loading="lazy" decoding="async" class="alignright size-medium wp-image-33313" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Volbeat-300x150.png" alt="" width="300" height="150" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Volbeat-300x150.png 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Volbeat-555x278.png 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Volbeat-750x375.png 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/05/Volbeat.png 807w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" />Die <strong>dänisch/amerikanische Gruppe</strong> wird ihr siebtes Album &#8222;Rewind, Replay, Rebound&#8220; am <strong>2. August</strong> herausbringen. Für das Album baut die Band auf ihren altbekannten, markanten Sound, holt sich aber auch kreative Einflüsse dazu.</p>
<p class="x_MsoNormal"><em>&#8222;Der Punkt für uns, ins Studio zu gehen, ist, weil wir etwas beweisen wollen – nicht nur den Fans, sondern vor allem auch uns. Wir wären nicht in der Lage, dieses Album zu machen, wenn da nicht die Sachen wären, die wir in der Vergangenheit gemacht haben. Egal, wie alt die Band wird und wie viele Alben wir machen, es wird immer dieser markante Sound sein&#8220;</em>, sagte Frontmann Michael Poulsen zuletzt.</p>
<p class="x_MsoNormal">Das Album kann jetzt bereits vorbestellt werden, wird unter anderem auch auf Vinyl erscheinen. Und auch ein neues Video zum Song &#8222;Leviathan&#8220; gibt es bereits zu sehen. Auf dem Album sind zahlreiche Gäste vertreten, unter anderem der<strong> Harlem Gospel Choir</strong>, der <strong>Sänger Neil Fallon</strong> von <strong>CLUTCH</strong>, <strong>Raynier Jacob Jacildo</strong> und<strong> EXODUS/SLAYER Gitarrist Gary Holt.</strong></p>
<p class="x_MsoNormal">Und als wenn das noch nicht genug wäre, neue<strong> Tourdaten</strong> zum Album im DACH-Raum gibt es auch, mit Support von<strong> BARONESS</strong> und <strong>DANKO JONES</strong>:</p>
<p class="x_MsoNormal">Nov. 01 &#8211; Berlin, DE &#8211; Mercedes-Benz Arena&nbsp;<br />
Nov. 03 &#8211; Stuttgart, DE &#8211; Schleyerhalle&nbsp;<br />
Nov. 05 &#8211; Zurich, CH &#8211; Hallenstadion&nbsp;<br />
Nov. 07 &#8211; Frankfurt, DE &#8211; Festhalle&nbsp;<br />
Nov. 08 &#8211; Munich, DE &#8211; Olympiahalle&nbsp;<br />
Nov. 10 &#8211; Leipzig, DE &#8211; Arena&nbsp;<br />
Nov. 11 &#8211; Hamburg, DE &#8211; BarclayCard Arena&nbsp;<br />
Nov. 14 &#8211; Cologne, DE &#8211; Lanxess Arena&nbsp;<br />
Nov. 17 &#8211; Vienna, AT &#8211; Stadthalle&nbsp;</p>
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<h1>Neues Ohrenfutter im Anmarsch!</h1>
<h3 class="x_MsoNormal">Neuer Albumtitel von SLIPKNOT bekannt &#8211; neue Masken öffentlich</h3>
<p class="x_MsoNormal">Die Jungs haben jetzt den Titel des am <strong>9. August</strong> erscheinenden Albums verraten: &#8222;We are not your Kind&#8220;. Heute hat die Band außerdem eine Single inklusive Video veröffentlicht, die den Namen<em> &#8222;Unsainted&#8220;</em> trägt. Im Video tauchen nun auch exklusiv die <strong>neuen Masken</strong> der Band auf.</p>
<p class="x_MsoNormal"><strong>Gitarrist Jim Root</strong> dazu: <em>&#8222;Das ist die längste Zeit, die wir hatten, um ein Album zu schreiben und zusammen Stücke auszuarbeiten. Eine meiner Inspirationen waren die Künstler, die ganze Alben aufnehmen – nicht nur einzelne Songs. Während die Industrie immer mehr dazu übergeht, Singles zu produzieren, wollte SLIPKNOT eine Album-Erfahrung von vorne bis hinten.“</em></p>
<p class="x_MsoNormal">Bereits jetzt gibt es die Möglichkeit, das<a href="http://Slipknot1.com"> Album im Preoder zu ordern</a>.&nbsp; Das sechste Album der Band wird allerdings nicht den im Oktober erschienenen Song <em>&#8222;All Out Life&#8220;</em> enthalten.</p>
<p class="x_MsoNormal"><strong>Corey Taylor</strong> sagte dazu gegenüber 95.5 KLO´s Full Metal Jackie: <em>&#8222;&#8218;All out Life&#8216; repräsentiert nicht die Art von Musik, die die Fans auf dem neuen Album erwarten können. Es ist ein großartiges Stück, es ist ein hartes Stück, aber es ist kein gutes Beispiel für die Düsterkeit, die mit der Musik verbunden ist. Wir haben einige richtige coole Risiken in musikalischer Hinsicht hingenommen. Wir sind da in etwas Böses gerutscht, das wir so seit langer Zeit nicht mehr gespielt haben. Es gibt einige kleine Hinweise auf alles, was wir bereits getan haben, aber es ist eines der heftigsten Dinge, die wir bisher produziert haben.&#8220;</em></p>
<p class="x_MsoNormal">Auf dem Album werden auch persönliche Einflüsse <strong>Taylors</strong> behandelt, die mit seiner<strong> Depression</strong> und der daraus resultierenden Scheidung zusammenhängen. Somit wird es wohl auch textlich etwas düsterer werden. Die Vorfreude wächst also und es bleibt abzuwarten, was <strong>SLIPKNOT</strong> vom neuen Album bei ihren Deutschlandauftritten schon präsentieren werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VpATBBRajP8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>HATE veröffentlichen neues Musikvideo</h3>
<p><strong>HATE, die polnischen Death Metal-Legenden</strong>, geben uns einen ersten Vorgeschmack auf ihr neues (und damit 11.) Album &#8222;Auric Gates Of Veles&#8220;, das am 14. Juni erscheinen soll. Die neue Single heißt <em>&#8222;Sovereign Sanctity&#8220;</em> und hat sogar ein Musikvideo bekommen:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/VfM0PpXMAFA?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>SHINEDOWN: Musikvideo zur Klavierversion von &#8222;Get Up&#8220;</h3>
<p><strong>SHINEDOWNs Top-Hit</strong> <em>&#8222;Get Up&#8220;</em> hat ein neues Gewand bekommen, in Form einer <strong>Akustik-Piano-Version</strong>. Diese Version gibt&#8217;s nun sogar mit Video. Zieht euch den emotionalen Track und die geniale Gesangsleistung von <strong>Sänger Brent Smith</strong> hier rein:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/hSXl8Q6yjDk?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>Baroness veröffentlichen neue Single</h3>
<p>Und auch <strong>BARONESS</strong> lassen ihre Fans nicht auf dem Trockenen sitzen: Noch bevor das neue Album &#8222;Gold &amp; Grey&#8220; am 14. Juni erscheinen soll, gibt es nun einen weiteren frischen musikalischen Happen zu hören. Das neue Stück heißt <em>&#8222;Throw Me An Anchor&#8220;</em> und ist damit nach dem Musikideo zu <em>&#8222;Seasons&#8220;</em> das zweite Lebenszeichen der kommenden Scheibe.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/KcWFiTJ23Vo?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<hr>
<h3>NIGHTWISH-Basist veröffentlicht Solosingle</h3>
<p>Nicht nur sein Kollege<strong> Tuomas</strong> ist in Solomission unterwegs: Auch <strong>NIGHTWISH Bassist Marco Hietala&nbsp;</strong>veröffentlicht am<strong> 24. Mai</strong> sein <strong>Soloalbum.</strong> Von dieser Scheibe mit dem griffigen Titel &#8222;Mustan Sydämen Rovio&#8220; gibt es jetzt schon den Song <em>&#8222;Isäni Ääni&#8220;</em> zuhören.Viel Spaß!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/Kp_kNvPQlq8?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>Neue Single von BLODT<b>ÅKE</b></h3>
<p>Für Black Metal-Fans haben wir diese Woche ein kleines Schmankerl aus dem <strong>Ruhrgebiet: BLODT</strong><b>ÅKE&nbsp;</b>veröffentlichen am<strong> 15. Juni</strong> ihr <strong>Debütalbum</strong> &#8222;Nativity Of Ashes&#8220; und haben für euch schon im Vorfeld eine Single namens <em>&#8222;Follower&#8220;</em> rausgehauen. Lauscht doch mal rein!</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/FmrJgnjReZQ?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>Neues Musikvideo von KATATONIA-Mitgliedern</h3>
<p>Vom schwedischen <strong>Melodic Death Doom-Projekt OCTOBER TIDE</strong> mit den <b>KATATONIA</b>-Mitgliedern <b>Fredrik</b> und <b>Mattias Norrman </b>gibt es neuen Stoff: Heute erscheint ihr neues Album &#8222;In Splendor Below&#8220;. Und davon haben sich die Schweden die Single <em>&#8222;Ögoblick Av Nåd&#8220;</em> gegriffen und sogar ein Bild zum Ton geschaffen. Schaut mal rein:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/waRKlmTk3uY?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h3>Neues SÓLSTAFIR-Musikvideo</h3>
<p>Und obwohl das letzte Album schon 2 Jahre her ist, gibt es nun ein neues Video zum Song <em>&#8222;Bláfjall&#8220;</em>, ein 12 Minuten langes Werk mit den typischen Eindrücken der kargen isländischen Natur in Verbindung mit einer traumatischen Story. Einen Blick zu riskieren lohnt sich:</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="641" src="https://www.youtube.com/embed/b0MgWoR7sw0?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
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<h1>Alle neuen Releases dieser Woche</h1>
 [<a href="https://silence-magazin.de/knallhart-21-eure-metalnews-der-woche/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=knallhart-21-eure-metalnews-der-woche">See image gallery at silence-magazin.de</a>] 
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/knallhart-21-eure-metalnews-der-woche/">Knallhart #21 &#8211; Eure Metalnews der Woche</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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			</item>
		<item>
		<title>Solstafir live in Berlin &#8211; Von gekauftem Glück und einer Predigt auf Isländisch</title>
		<link>https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/?utm_source=rss&#038;utm_medium=rss&#038;utm_campaign=solstafir-live-in-berlin</link>
					<comments>https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/#respond</comments>
		
		<dc:creator><![CDATA[Steffi]]></dc:creator>
		<pubDate>Sat, 23 Mar 2019 09:09:56 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Konzerte]]></category>
		<category><![CDATA[Live]]></category>
		<category><![CDATA[Apostel Paulus Kirche]]></category>
		<category><![CDATA[Berlin]]></category>
		<category><![CDATA[Island]]></category>
		<category><![CDATA[Solstafir]]></category>
		<category><![CDATA[The Midnight Sun: A Light In The Storm]]></category>
		<guid isPermaLink="false">https://silence-magazin.de/?p=32125</guid>

					<description><![CDATA[<p>Gehen 5 Isländer in die Kirche...<br />
Kein Witz, sondern purer Ernst am vergangenen Wochenende mit Sólstafir in Berlin!</p>
<p>Ob sie nur ein Bier bestellen? Die Po-Ente dieser außergewöhnlichen Show findet ihr hier!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/">Solstafir live in Berlin &#8211; Von gekauftem Glück und einer Predigt auf Isländisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Geld allein macht nicht glücklich, stimmt&#8217;s?<br />
</strong>Aber wenn man das Geld in ein einzigartiges Konzert investiert, sieht die Sache schon anders aus. Richtig &#8211; ich war mal wieder privat und in musikalischer Mission in unserer schönen <strong>Hauptstadt</strong> unterwegs. Und doch komme ich nicht umhin, euch daran teilhaben zu lassen, was mir dort widerfahren ist. Denn vergangenen Samstag hat es mich in eine <strong>Location</strong> gezogen, die sonst auf meiner<strong> No-Bucket-List</strong> ganz weit oben steht: in eine Kirche nämlich, genauer gesagt in die<strong> Apostel Paulus Kirche in Berlin-Schönefeld</strong>.</p>
<p>Was für eine <strong>ungewöhnliche Location</strong> für ein Konzert, denkt ihr? Hab ich auch gedacht. Aber weit gefehlt: Die <strong>Apostel Paulus Kirche</strong> öffnet ihre Tore ziemlich regelmäßig für musikalische Veranstaltungen &#8211; und dieses Mal eben für <strong>SÓLSTAFIR</strong>, die<strong> isländischen</strong> Sympathieträger. Die sind aktuell auf ihrer <strong>&#8222;The Midnight Sun: A Light In The Storm&#8220;-Tour</strong> unterwegs. Warum mir jeder, der das verpasst hat, schrecklich leid tut, erfahrt ihr jetzt. Bühne frei für isländischen Kirchengesang!</p>
<hr>
<h2>Samstag Abend in Berlin &#8211; Es liegt Currywurst in der Luft!</h2>
<p>Tatsächlich habe ich die<strong> Isländer</strong> zuvor noch nie live zu Gesicht bekommen, doch dieser Abend soll laut der spärlichen Beschreibung wohl ein ganz besonderer werden. Die sonst <strong>4-köpfige Truppe</strong> wird heute um einen <strong>Tastenhexer</strong> und ein<strong> Streichquartett</strong> ergänzt. Bei einer Band, die in ihren Produktionen so häufig auf <strong>Streicher</strong> zurückgreift, ist das wahres Gold für die Ohren. Da lag die recht spontane Entscheidung, sich noch ein paar Tickets zu sichern, nicht unbedingt fern. Und das Glück war auf meiner Seite: Nur wenige Stunden später ist die Hütte ausverkauft. Und das zeigt sich an der Location überdeutlich: Schon um halb 7 hat sich vor der Kirche eine nicht ganz <strong>unerhebliche Schlange</strong> gebildet. Doch uns quält erst einmal das kleine Hüngerchen, also machen wir uns als<strong> Nicht-Berliner</strong> auf die Suche nach einem kulturell tief verwurzelten Traditionsgericht der Stadt: einer <strong>Currywurst</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32241" aria-describedby="caption-attachment-32241" style="width: 268px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32241 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-278x300.jpg" alt="" width="278" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-278x300.jpg 278w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-950x1024.jpg 950w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870-750x808.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/ballet-3139870.jpg 989w" sizes="auto, (max-width: 278px) 100vw, 278px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32241" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>So richtig fündig werden wir leider nicht, obwohl scheinbar der ganze Stadtteil nach Currywurst riecht. Wir geben uns also mit einer minder zufriedenstellenden Alternative ab, kehren zur Kirche zurück &#8211; und die Schlange vor dem Kircheneingang ist mittlerweile lang genug, um bis in die nahe gelegene U-Bahn-Station zu reichen. Nah schön, dann also hinten drangestellt und in kleinen Schritten bis zum Eingang gewackelt. Kein Problem, bis wir ins Innere der Kirche gelangen.</p>
<p>Die ist nämlich &#8211; ganz im Gegensatz zu uns &#8211; schon voll. Nun ist so eine Kirche allerdings auch <strong>keine einfache Location</strong> für Musikveranstaltungen, vor allem nicht für solche komplexerer Art. Die <strong>Verwinkelungen</strong> und <strong>hohen Decken</strong> schreien eigentlich nach<strong> Hall</strong> und <strong>Tonmatsch</strong>. Und so gilt es, einen Platz zu finden, der neben hinreichender Sicht zur Bühne auch noch halbwegs guten Klang bietet. Wir entscheiden uns für das Seitenschiff der Kirche. Und als der isländische Kirchengesang vom Band endlich verklingt, betreten auch schon die <strong>Isländer</strong> und ihre <strong>4 Mitstreiterinnen</strong> an den Streichinstrumenten die Bühne.&nbsp;</p>
<h3>Wenn die Platte zum Gefängnis wird</h3>
<p>Und was dann beginnt, ist ohne jede Übertreibung als<strong> 3 Stunden pures musikalisches Glück</strong> zu bezeichnen. Nach einem kurzen Spannungsaufbau durch <em>&#8222;Náttfari&#8220;</em> aus der Büchse starten <strong>SÓLSTAFIR</strong> mit<em> &#8222;Náttmál&#8220;</em> und<em> &#8222;Ótta&#8220;</em> vom gleichnamigen Album und beweisen ganz ungeniert, dass wir sie ohne Umschweife zu den Bands zählen dürfen, die sich<strong> live</strong> noch besser anhören als auf der Platte. Die Enge gepressten Vinyls scheinen sie heute Abend völlig abgestreift zu haben. Denn die Soundwand, die sich gerade ihren Weg durch die heiligen Hallen bahnt, erfasst mich in Fingerspitzen und Zehen, zieht sich als wohlige Gänsehaut über meinen Körper und lässt mich mit vor Fassungslosigkeit offen stehendem Mund zurück. Schuld daran trägt wohl vor allem<strong> Sänger Aðalbjörn Tryggvason. </strong>Der schreit seine Seele so ungeniert wie ein Kind in das lange Kirchenschiff hinein.</p>
<p>Zum Ende von<em> &#8222;Ótta&#8220;</em> verzichtet er gänzlich auf ein Mikrofon und brüllt &#8211; immer noch hörbar &#8211; so viele Emotionen gleichzeitig über die im Mittelschiff sitzenden Besucher hinweg, dass man sich nur vorstellen möchte, wie er am Rande eines <strong>isländischen Fjordes</strong> steht und mit einem Schrei, der ein halbes Leben bedeuten kann, die elende Weite erfüllt. Und wer seinen Blick jetzt kurz von der Bühne wegreißen und über die Menge streifen lassen kann, der wird feststellen: Hier passt nicht nur die Musik, sondern das <strong>Gesamtkonzept Location-Licht-Sound-Publikum</strong>. An allen Wänden und in jeder Nische der Kirche leben die <strong>Schatten der Musiker</strong>, die von dem atemberaubenden, und doch keineswegs übertriebenen Lichtkonzept in den Raum geworfen werden.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/L8CZ2W1lDJs?feature=oembed" frameborder="0" allow="accelerometer; autoplay; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture" allowfullscreen></iframe></p>
<h3>&#8222;Wenn die öfter solche Veranstaltungen machen würden, dann kämen auch wieder mehr Leute!&#8220;</h3>
<p><strong>1200 Seelen</strong>, vielleicht sogar einige mehr, bevölkern heute die <strong>Apostel Paulus Kirche</strong> und sind gefesselt von diesem einzigartigen Konzert, was sich dann doch viel mehr wie eine<strong> Privatveranstaltung</strong> anfühlt. So nah sind sich Publikum und Musiker &#8211; wenn vielleicht nicht physisch, dann heute Abend doch auf jeden Fall durch den Klang und die Atmosphäre. Die dringen nämlich in jeden Winkel der Kirche vor. Es fühlt sich<strong> surreal</strong> an, fast wie ein Traum &#8211; wozu der ganz eigene Sound der Band natürlich sein übriges beiträgt. Wer bei <strong>SÓLSTAFIR</strong> nicht abschalten kann, dem wird wohl auch Baldrian nicht mehr helfen können. Nun richtet<strong> Sänger Aðalbjörn</strong> das Wort an die versammelte Gemeinde. Das heutige Konzert sei eine Sammlung von Lieblingsliedern der Band. Und wie sich herausstellen soll, teilen sich die<strong> Isländer</strong> und ich scheinbar einen Geschmack, was die Favoriten ihrer Diskografie anbelangt.</p>
<h2>Von Masterpiece of Bitterness bis Berdreyminn: Eine Zeitreise</h2>
<p>Denn nach <em>&#8222;Dýrafjörður&#8220;</em> folgen jetzt <em>&#8222;Hula&#8220;</em> und <em>&#8222;Miðaftann&#8220;</em>, drei Songs, die sich einen festen Platz in meiner ewigen Playlist erkämpft haben. Besondere Aufmerksamkeit dürfte heute<strong> Keyboarder Ragnar Ólafsson</strong> zuteil werden, der schon vor 2 Jahren von der Band <strong>ÁRSTÍÐIR </strong>ausgeborgt und scheinbar nicht zurückgegeben worden war. Der Mann an der <strong>Hammondorgel</strong> mit der beneidenswerten langen blonden Mähne, der mit seinen Haarschüttelaktionen ganze Fliegenschwärme vertreiben könnte, macht nicht nur an den Tasten, sondern auch beim <strong>Backgroundgesang</strong> eine unfassbar gute Figur. Hier trifft er scheinbar problemlos selbst für mich als Frau unerreichbare Tonhöhen mit markerschütternder Klarheit in der <strong>Kopfstimme</strong>.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32237" aria-describedby="caption-attachment-32237" style="width: 1440px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32237 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s.jpg" alt="" width="1450" height="899" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s-300x186.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s-1024x635.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8185_s-750x465.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32237" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>Ach, und fast hätte ich sie vergessen, bei all den Eindrücken, die meine Sinne heute verarbeiten müssen: Das <strong>Streichquartett</strong> tut natürlich sein übriges dabei, den ganz besonderen Sound dieses Abends zu prägen. Gerade das <strong>himmlische Intro</strong> von <em>&#8222;Dýrafjörður&#8220;</em>erfüllt so die Kirche bis unters Dach mit einer immensen Farbpalette an Klängen. Zwischen den lauteren Songs gehen die 4 Damen zu Beginn zwar etwas unter, das gibt sich allerdings etwas über den Verlauf des Abends. Irgendetwas muss man ja zu meckern haben! Nun folgt auf jeden Fall eine kurze Pause. Eine gute Gelegenheit also, sich ein paar Bierchen zu gönnen, die mit 4,50€ für 0,4l Gesöff doch ziemlich harsch veranschlagt sind (muss wohl die Kirchensteuer sein).</p>
<h3>Zwischen Traum und Realität</h3>
<p>Kurze Zeit später geht die<strong> Best-Of-Party</strong> auch schon weiter. Wir steigen ein mit<em> &#8222;Lágnætti&#8220;</em>, einem Song, der mir in seiner Tiefe und Schwere persönlich schon immer sehr nahe gegangen ist. Der <strong>sanfte Gesang</strong> von <strong>Aðalbjörn</strong> in Verbindung mit der <strong>Hoffnungslosigkeit</strong> und <strong>Lethargie</strong> des <strong>E-Pianos</strong>, das von den Damen an <strong>Geigen</strong> und <strong>Cello</strong> untermalt wird, begräbt mich unter sich, sodass ich nur die Augen schließen und die Musik wie eine dichte Wasserdecke über mir fühlen kann, die nur die letzten, verzweifelten Sonnenstrahlen zu mir durchdringen lässt.</p>
<p>Vergleichbar ruhig geht es mit <em>&#8222;Hvít sæng&#8220;</em> weiter, bevor es nach stürmischem Beifall plötzlich <strong>totenstill</strong> in der gesamten Kirche wird. Grund dafür ist die Ansage von <strong>Sänger Aðalbjörn</strong>, der den nächsten Song ankündigt. <em>&#8222;Necrologue&#8220;</em> soll es werden, ein Song, den die Band binnen einer Stunde für einen Freund geschrieben haben soll, als dieser <strong>Suizid</strong> begangen hatte. Als die Band einsetzt, fahren mir der <strong>Bass</strong> und die <strong>englischen Lyrics</strong> des Songs durch Mark und Bein. Da wabert viel <strong>Schmerz</strong> durch das Kirchenschiff.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32238" aria-describedby="caption-attachment-32238" style="width: 1440px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32238 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s.jpg" alt="" width="1450" height="961" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-300x199.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-1024x679.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8217_s-750x497.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32238" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>Damit die Stimmung allerdings nicht getrübt bleibt (wobei das bei der allgemeinen<strong> Euphorie</strong> im Publikum schon fast unmöglich ist), holen die Jungs jetzt noch <em>&#8222;Fjara&#8220;</em> aus der Trickkiste hervor. Da dreht die Menge natürlich durch und man folgt mit ganzem Herzen der Reise von <strong>Aðalbjörn</strong> und seinen Kollegen durch die musikalischen<strong> &#8222;Gezeiten&#8220;</strong> ihres wahrscheinlich größten Hits &#8211; bis zu jetzt, versteht sich. Seine Stimme, die heute in diesen ungewöhnlichen Hallen erst den Raum bekommt, den sie verdient, ist heute definitiv eins der Highlights des Abends. Jeden einzelnen Song so auf den Punkt, emotional und abwechslungsreich rüberzubringen, und das inmitten einer <strong>Tour</strong>, in der die Band über<strong> zweieinhalb Wochen</strong> nicht einen Tag zum Durchatmen hat, ist wahre Kunst.&nbsp;</p>
<h3>Wenn der Abend niemals enden darf</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_32240" aria-describedby="caption-attachment-32240" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-32240 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-300x300.jpg" alt="" width="300" height="300" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-300x300.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq-750x749.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2019/03/DSC8269_sq.jpg 994w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-32240" class="wp-caption-text">© Sunvemetal</figcaption></figure>
<p>Zum Schluss gibt es noch zwei völlig bereitwillig gegebene Zugaben, denn etwaiges <strong>Von-der-Bühne-gehen-und-sich-feiern-lassen</strong> hat die Band heute wirklich nicht nötig. Schließlich ist die anwesende Menge trotz Saalbestuhlung so aus dem Häuschen, dass sich die<strong> Isländer</strong> vor <strong>Gegenliebe</strong> kaum retten können. Und während<em> &#8222;Kukl&#8220;</em> anklingt, wünscht man sich noch, den heutigen Abend ewig festhalten zu können. Dass das nicht funktioniert, zeigt sich spätestens, als an letzter Stelle mit<em> &#8222;Godess Of The Ages&#8220;</em> noch ein echtes Stückchen Rock folgt.</p>
<p>Hier wird das Publikum auf &#8222;One-Two-Three-Four&#8220; zum Schreien gebeten &#8211; und glaubt mir, da wird einem schon anderes, wenn sich weit über 1000 Menschen in einer Kirche die Seele aus dem Hals brüllen. <strong>Aðalbjörn</strong> hat nun richtig Blut geleckt, schnappt sich sein Mikrokabel, um die Kanzel zu erklimmen, von dort aus weiterzusingen und mit einigen Besuchern auf der Empore <strong>Brofists</strong> auszutauschen.</p>
<h2>Mein Fazit: Wann geht der nächste Flug nach Island?</h2>
<p>Damit endet ein Konzert, das problemlos das <strong>Prädikat &#8222;einzigartig&#8220;</strong> mit nach Hause tragen darf. Wir verweilen noch ein wenig und werden von den <strong>Bandmitgliedern</strong> überrascht, die sich nur wenige Minuten nach dem Konzert in der fast geleerten Kirche auf ein Schwätzchen mit den Fans niederlassen. Eine <strong>tolle Geste</strong> für einen tollen Abend. Mein Fazit: Meine Zweifel über die Wirksamkeit des Konzeptes eines<strong> SÓLSTAFIR</strong>-Konzertes in einer Kirche sind schon in den ersten Tönen des heutigen Abends im Sande verlaufen.</p>
<p>Etwaige Schwierigkeiten in Sachen Sound wurden mit Bravour gemeistert und mit der genialen <strong>Lichtshow</strong> gab es obendrein auch noch was auf die Augen. Auch die Leistung der Band mit den musikalischen Möglichkeiten, die sich auf dieser Tour mit dieser <strong>starken Besetzung</strong> ergeben haben, wird zukünftig nur schwer zu toppen beziehungsweise zu erreichen sein. Wer jetzt danach lechzt, an der Tour noch teilnehmen zu können, den muss ich leider enttäuschen: Alle Termine im <strong>deutschsprachigen Raum</strong> sind schon gelaufen. Im Sommer könnt ihr <strong>SÓLSTAFIR</strong> bei uns auf dem<strong> Partysan Open Air</strong> erleben &#8211; dann allerdings in reduzierter Originalbesetzung.</p>
<hr>
<p>Vielen lieben Dank an <a href="https://www.facebook.com/Sunvemetal/"><strong>Sunvemetal</strong></a> für die tollen Bilder, die die Atmosphäre dieses Abends richtig zur Geltung kommen lassen! Hier findet ihr ihre Arbeit auf <a href="https://www.facebook.com/Sunvemetal/"><strong>Facebook</strong></a>, <a href="https://www.instagram.com/sunvemetal/"><strong>Instagram</strong></a> und im <strong><a href="http://WWW.SUNVEMETAL.DE">Web</a></strong>.</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/solstafir-live-in-berlin/">Solstafir live in Berlin &#8211; Von gekauftem Glück und einer Predigt auf Isländisch</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Mich]]></dc:creator>
		<pubDate>Tue, 18 Sep 2018 09:14:00 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[<p>Was lange gährt, verbrennt die Wut!<br />
So oder so ähnlich dachte es sich unser Mich und hat den Artikel zum Breeze diesjahr in einem Eichenfass gereift und einmal um den Äquator reisen lassen. </p>
<p>Was herauskam, ist ein UMFASSENDER Bericht - mit zarter Muskatnote und sanftem Abgang!<br />
Prost!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist<strong> SUMMER BREEZE</strong> <strong>2018</strong>! Ein neues Jahr, ein neues <strong>BREEZE</strong>. Besonders im letzten Jahr habe ich mit diesem Festival viele positive Erfahrungen gemacht &#8211; was den Bühnensound angeht, aber auch die Bandauswahl und vieles mehr. Kann das Festival im Jahre 2018 diesen Standarts gerecht bleiben? Los geht&#8217;s!</p>
<h3>Startschuss!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28918" aria-describedby="caption-attachment-28918" style="width: 258px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28918" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg" alt="" width="268" height="151" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180813_190713-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 268px) 100vw, 268px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28918" class="wp-caption-text">Und los!</figcaption></figure>
<p>Der erste Tag beginnt für mich mit <strong>IRON MAIDEN</strong>! Ehm, ich meine natürlich <strong>MONUMENT</strong>! Zugegeben, der Musikstil beider Kapellen zeigt schon die eine oder andere Ähnlichkeit auf. Nicht, dass das was Schlimmes wär. Das Konzert macht Spaß (so viel Spaß sogar, dass ein riesiger Plüsch-Bär bis zur Bühne crowdsurft!) und die Band macht ihre Sache tadellos. Auch gibt’s ein bisschen mehr Power-Metal-Elemente als bei MAIDEN, wie etwa vermehrter Einsatz von Double Bass.</p>
<p>Dann geht’s zu <strong>THE NIGHT FLIGHT ORCHESTRA</strong>. Was genau mich erwartet, weiß ich nicht. Irgendwas mit 80er-Jahre-Mucke. Als die Band die Bühne betritt, bestätigt sich dieser Gedanke schon mal visuell: Glitzerkleidung, Sonnenbrillen und Old-School Background-Sängerinnen. Und auch der gebotene Sound gibt sich genau wie erwartet. Zwar kein Metal, dafür eine fette 80s-Party! Kaum einer im Publikum sollte alt genug sein, diese musikalische Ära noch aktiv mitbekommen zu haben, trotzdem – oder vielleicht deswegen – ist die Stimmung von erster Sekunde an gut und die Fete am Kochen.</p>
<p>Es folgt etwas komplett anderes: <strong>AUĐN</strong> aus Island. Eiskalter atmosphärischer Pagan Black Metal. Und es ist wahrhaft atemberaubend! Wie eine Wand aus isländischer Kälte, wie ein gnadenloser Sturm aus finsterer Atmosphäre drückt der Sound auf das Publikum ein. Die Stimme des Sängers verschmilzt dabei genau im richtigen Maße mit dieser drückenden Wand, um der einhüllenden Atmosphäre noch mehr Ausdruck zu verleihen – es ist perfekt. Wow! Eine wirklich großartige Erfahrung, und vielleicht eines der besten Konzerte des gesamten Festivals direkt zu Beginn.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28949" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg" alt="" width="1450" height="576" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-300x119.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-1024x407.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180815_183046-2-750x298.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<h3>Und das auf der <strong>CAMEL-Stage</strong>!</h3>
<p>Wer meinen <a href="https://silence-magazin.de/zwanzigstes-jubilaeum-summer-breeze-2017#rs-2369"><strong>SUMMER-BREEZE</strong>-Artikel</a> von letztem Jahr kennt, sollte wissen, wie abgrundtief ich den Witz einer Bühne, der die letzten Jahre über diesen Namen trug, hasse. Winzige Bühne, fast nie auch nur annähernd akzeptabler Sound – fast jede Band, die auf dieser Bühne zu spielen verdammt war, konnte schon mal davon ausgehen, nach Mist zu klingen. ABER! Meine Gebete wurden erhört, denn dieses Jahr gibt es eine komplett neue CAMEL-Stage! Größer, mit besserem Sound, und vor Allem: Mit Überdachung fürs Publikum. Zu meiner Überraschung reicht letzteres außerdem aus, eine geschlossene Konzertatmosphäre zu erschaffen – was gerade für tiefgehende Black-Metal-Konzerte und Konsorten richtig, richtig von Vorteil ist.</p>
<p>Ein wahrhaft würdiger Ersatz für die viel vermisste Zeltbühne, die es seit 2017 nicht mehr gibt. Und kein Vergleich zur alten Camel-Stage. Diese wurde übrigens vom In-Field auf das Campinggelände verbannt und segelt jetzt unter dem FICKEN-Banner. Wie passend. Was ich nämlich <em>davon</em> halte, könnt ihr auch gerne <a href="https://silence-magazin.de/ficken-auf-festivals-bitte-nicht">hier</a> nachlesen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28950" aria-describedby="caption-attachment-28950" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28950 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg" alt="" width="1450" height="452" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-300x94.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-1024x319.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Simmung-4-2-750x234.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28950" class="wp-caption-text">@Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>KATAKLYSM</strong> hatten wohl einige Probleme mit dem Hinflug – und sind eigener Aussage nach direkt vom Flughafen auf die Bühne gelaufen, um loszulegen. Hat sich aber gelohnt, denn vor der Bühne versammelt sich die bisher größte Crowd des Tages. Wie immer grooven und death-metaln die Kanadier höchst professionell, es werden hart Fressen poliert und die getriggerte Kick Drum sägt durch alles hindurch.</p>
<p>Es folgt das erste Mal in meinem Leben, dass ich mir <strong>PARADISE LOST</strong>&nbsp;live ansehe. Mehr aus Neugierde als aus Begeisterung, die Möglichkeit hätte ich in den letzten zehn Jahren oft genug gehabt. Leider bleibt es dabei – der Funke springt nicht über, und es ist, kurz gesagt, ganz einfach nicht meine Musik. Respekt für die Band, die seit ewigen Zeiten ihr Ding durchzieht und viel Einfluss auf die Entwicklung der Metal-Szene hatte, aber ich geh dann mal wieder.</p>
<h3>Thrash zum Frühstück</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28951" aria-describedby="caption-attachment-28951" style="width: 214px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28951" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg" alt="" width="224" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2.jpg 1207w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-250x300.jpg 250w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-852x1024.jpg 852w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Nervosa-1-2-750x901.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 224px) 100vw, 224px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28951" class="wp-caption-text">Nervosa @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zur Mittagsstunde des zweiten Tages geht es für mich los mit <strong>NERVOSA</strong>! Das all female Thrash-Metal-Trio zeigt keine Gnade, mischt Oldschool-Style mit energetisierenden Elementen wie Blast Beats und Screams. Ein mittelgroßes Publikum hat sich versammelt, um sich die Sache anzuhören. Scheinbar aber leider nicht, um sich dazu zu bewegen. Schade, denn eigentlich stimmt auf der Bühne alles, von Performance bis Sound.&nbsp; Vielleicht ist es einfach noch etwas zu früh.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Grund ist doch wohl ein anderer: Mit gnadenlos massivem Sound testen ein paar hundert Meter weiter <strong>PRO-PAIN </strong>die Hauptbühne aus. Und mit gnadenlos massiv meine ich GNADENLOS MASSIV. Diese Bühne hat ihr Versprechen vom letzten Jahr definitiv gehalten – sie klingt noch genauso fett wie damals. Ich kann mich nur in Ehrfurcht vor diesem perfekt funktionierenden Monstrum verbeugen. Großartig. Wie erwartet, befinden sich die meisten Konzertbesucher früher Stunde hier. Warum zwei Thrash-Metal-Acts gleichzeitig spielen sollten, leuchtet mir nicht ein. Dann sind es halt zwei halbe Konzerte für mich. <strong>PRO-PAIN</strong> stampfen jedenfalls alles in Grund und Boden.</p>
<p>Es folgen&nbsp;<strong>ORDEN OGAN</strong>! Und damit leider auch das einzige Konzert auf der Hauptbühne, welches keinen makellosen Sound hat. Schade, aber zu jeder Regel muss es wohl die eine oder andere Ausnahme geben. Könnte aber auch damit zusammenhängen, dass sich Sänger und Gitarist <strong>SEEB</strong> vor Kurzem die Hand gebrochen hat und somit heute <em>nur</em> als Sänger fungiert. Die Gitarre übernimmt dabei heute der Bassist, und den Bass übernimmt die Background-Spur. Hier könnte Ihr generischer Bassistenwitz stehen. Nichts destotrotz eine sehr melodische und überzeugende Show! Einziger musikalischer Nachteil: Die Jungs machen größtenteils Musik für Menschen, die diese Musik schon kennen. Soll heißen: Die Melodien und epischen Chori wirken bei weitem besser, wenn man sie kennt und mitsingen kann. Besonders, wenn der Sound zu wünschen übrig lässt. Alles in allem macht es aber immer wieder Spaß, die Band alle paar Jahre live zu sehen.</p>
<h3>Mehr Energie!</h3>
<p>Dann geht’s weiter mit <strong>OBSCURA</strong>! Der anti-catchiesten Band der Welt. Find ich supi. Die Jungs zeigen auch immer wieder, dass TechDeath nicht unbedingt heißen muss, so schnell und so kompliziert spielen zu müssen, wie es nur geht. Komplexe Songstrukturen, interessante Schlagzeugspuren, gelegentliche Melodien und abwechslungsreiches Feeling – das Ganze live äußerst gekonnt und präzise ausgeführt, das ist auch eine Möglichkeit! Könnt ihr gern so machen, dann ist es halt geil.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28953" aria-describedby="caption-attachment-28953" style="width: 393px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28953 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg" alt="" width="403" height="303" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171954-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28953" class="wp-caption-text">Moshpit?</figcaption></figure>
<p><strong>MUNICIPAL WASTE</strong> is gonna fuck you up! Wo <em>PARTY</em> draufsteht, ist auch <em>PARTY</em> drin! Das beweisen die Thrasher aus den USA heute auf der T-Stage. Die Bewegung, die bei <strong>NERVOSA</strong> gefehlt hat, ist hier definitiv am Start. Der kompromisslos stumpfe Höchstgeschwindigkeits-Thrash-Metal, der energetische Frontmann (Wanna go faster?!) und die Magie des Moments verwandeln den Platz vor der Bühne binnen Sekunden in ein Schlachtfeld. Ein Party-Schlachtfeld. Es vergeht keine Sekunde, ohne dass der Circlepit auf Hochtouren dreht, riesige Staubwolken werden aufgewirbelt und die Meute ist massiv in Feierlaune. Erwartungen nicht nur erfüllt, sondern hart übertroffen. Episch! Meine erste Live-Erfahrung mit dieser Band, und mit Sicherheit einer meiner besten Thrash-Metal-Momente bis dato.</p>
<p>Ich schaue danach nur kurz bei <strong>ALESTORM</strong> rein, aber auch hier geht wie gewohnt die Piratenparty am ab. Es fliegen riesige Gummienten durchs Publikum und zwischen altbekannten Hits gibt’s auch mal das eine oder andere Akustik- oder 8-Bit-Zwischenspiel. Leider schade, dass die Band jedes Jahr immer und überall präsent ist. Die Schotten live zu sehen, hat für mich zu hundert Prozent seinen Exklusivitätswert verloren. Ich mag euch ja, <strong>ALESTORM</strong>. Aber heute nicht. Sorry.</p>
<h3>Noch mehr Energie!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28955" aria-describedby="caption-attachment-28955" style="width: 393px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28955" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg" alt="" width="403" height="302" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180816_171953-2-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 403px) 100vw, 403px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28955" class="wp-caption-text">Moshpit!</figcaption></figure>
<p>Ich gehe weiter zu <strong>THE BLACK DAHLIA MURDER</strong>. Wieder auf der T-Stage, und wieder sieht man von Weitem schon die Staubwolke begeisterten Moshens aufsteigen. Energie! Ehrfürchtig höre ich mir die Sache aus einiger Entfernung an. Vor allem der Schlagzeuger ist dabei mein Highlight. Präzise, schnell, ausdauernd wie eine Maschine. Die Intensität der Musik ist sehr hoch – höher wäre sie allerdings noch, wenn die Gitarren etwas besser hörbar wären. Dennoch ein krasser Auftritt.</p>
<p>Jetzt lasse ich aber auch mal Sebastian von seinen Erlebnissen berichten:</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28976" aria-describedby="caption-attachment-28976" style="width: 306px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28976" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg" alt="" width="316" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-300x212.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-1024x725.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-165x116.jpg 165w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-750x531.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eisbrecher-2-85x60.jpg 85w" sizes="auto, (max-width: 316px) 100vw, 316px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28976" class="wp-caption-text">Eisbrecher @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Achtung, der <strong>WESSELSKY</strong> kommt! Mit <strong>EISBRECHER</strong> spielt eine auf dem <strong>BREEZE</strong> inzwischen gut bekannte Band, welche sich scheinbar großer Beliebtheit erfreu</em><em>t. Das Infield ist voll. Der multibeschäftigte Mann ist sichtlich das Zentrum der Aufmerksamkeit und hat die Situation voll im Griff. Die Band spielt sehr auf den Punkt und liefert gut ab. Das Konzert zeigt, dass mit solchen Bands die NDH nichts zu befürchten hat.</em></p>
<p>So. Zeit, sich die FICKEN-Stage doch mal anzusehen. Ich möchte <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> sehen. Und? Nichts hat sich verändert. Der Bühnensound dieser Abomination einer Stage ist immer noch genauso beschissen wie eh und je. Wieder einmal muss ich miterleben, wie die Bühne die Hoffnungen einer vielversprechenden, weniger bekannten Band, ein Eindruck schindendes Konzert auf einem großen Festival spielen zu können, nimmt und gegen die Wand klatscht. Der Sound ist wieder einmal kaum akzeptabel, es baut sich null Atmosphäre auf. Es tut mir jedes Mal so weh, so etwas zu sehen und zu hören.</p>
<p>Vielleicht macht es ein bisschen Sinn, Spaß- und Quatschbands wie <strong>RANDALE</strong> oder <strong>MORBID ALKOHOLIKA</strong> auf einer solchen Bühne spielen zu lassen. Aber für Musik in Richtung MeloDeath oder Black Metal, die live zu einem wichtigen Teil von der geschaffenen Atmosphäre leben, bringt ein Konzert auf dieser Bühne im Endeffekt wahrscheinlich mehr Negatives als Gutes mit sich. Immerhin hat sich eine kleine Meute versammelt, um <strong>BLOODRED HOURGLASS</strong> vor der Bühne anzufeuern.</p>
<h3>Von Zwiespalt und Geistesblitzen</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28942" aria-describedby="caption-attachment-28942" style="width: 391px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28942 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg" alt="" width="401" height="268" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Behemoth-2-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 401px) 100vw, 401px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28942" class="wp-caption-text">Die mächtigen Behemoth @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Mich zwischen <strong>PALLBEARER</strong> und <strong>BEHEMOTH</strong> zu entscheiden, fällt mir nicht leicht. Ich beschließe, nach Lust und Laune zwischen den beiden Konzerten hin- und herzuwandern. <strong>BEHEMOTH</strong> haben auf der Hauptbühne richtig überzeugenden Sound und wirken dabei heute extra episch und satanisch. Sehr schön! Nur der Gesang geht gelegentlich ein bisschen unter, was mich aber kaum stört, wenn die Instrumente besser klingen als auf den Studioaufnahmen. Auch die Bühne ist schön dekoriert mit allerlei evil shit und Perversionen kirchlicher Innenausstattung. Cool.</p>
<p><strong>PALLBEARER</strong> auf der CAMEL-Stage bringen eine ganz andere Art von Atmosphäre mit sich. Düster, ja. Aber auch beruhigend und tiefgehend, langsam und irgendwie auch sanft die Seele streichelnd. Schöne Erfahrung, aber nach einiger Zeit kommt die Lust nach Hass und Zerstörung zurück und ich wechsle noch mal zu <strong>BEHEMOTH</strong>. Für ein paar Sekunden. Denn die Band hört 20 Minuten früher auf, als auf dem Plan steht. Voll doof.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28977" aria-describedby="caption-attachment-28977" style="width: 289px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28977" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg" alt="" width="299" height="317" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy.jpg 1367w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-283x300.jpg 283w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-965x1024.jpg 965w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Eskimo-Callboy-750x796.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 299px) 100vw, 299px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28977" class="wp-caption-text">Eskimo Callboy @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Szenetreffen vor der T-Stage. <strong>ESKIMO CALLBOY</strong> spielen nach vier Jahren wieder auf dem Breeze und haben dafür eine ganze Heerschar an Anhängern mitgebracht. Die Band gehört immer noch zu denen, über die viel diskutiert wird. Wenn man sich mit ihnen unterhält und zu ihren Konzerten kommt, merkt man aber schnell, die passen hier genau hin. Jeder, der nicht ein solides Brett im Kopf hat, dürfte nicht vollständig abstreiten können, dass die Band Laune macht. Musik darf auch Spaß machen und zum sich bewegen animieren, und das schaffen die Jungs definitiv.</em></p>
<p><strong>POWERWOLF</strong>! Sound: Makellos. Spieltechnisch: Makellos. Stimmungsmache: Makellos! So ist man es von den armenischen Werwölfen (eigentlich Saarbrücker) gewohnt. Und dann plötzlich! Ein Geistesblitz: Der Name <strong>POWERWOLF</strong> ist ein Wortspiel aus <em>Power</em> und <em>Werwolf</em>. <em>(Also Po-Werwolf? Höhö! Und das war für Sie der unangebrachte Kommentar des Lektorats. Dankeschön!)</em> Und das hab ich all die Jahre nicht gemerkt. Aber zurück zur Mucke. Sehr überzeugendes Konzert, wie immer – und dieses Mal mit ein paar Songs der neuen Platte, die dem Erlebnis einen (sehr wichtigen) erfrischenden Touch geben. Denn, bei allem Respekt für die Band und ihre Live-Auftritte: Ein bisschen repetitiv wird das Ganze schon, so nach dem zweiten oder dritten Mal. Aber was soll ich sagen; es macht einfach Spaß. So viel melodische Energie, so viel Mitsingpotential. Da ist man doch immer wieder gerne dabei.</p>
<h3>Öfter mal was Neues!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28956" aria-describedby="caption-attachment-28956" style="width: 399px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28956" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg" alt="" width="409" height="470" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2.jpg 940w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-261x300.jpg 261w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-891x1024.jpg 891w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/39700573_444480716061311_7850372211817840640_n-2-750x862.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 409px) 100vw, 409px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28956" class="wp-caption-text">The stage is yours!</figcaption></figure>
<p>Am Ende des Tages geht’s dann zu einer Band, die es eher seltener auf die Festivalbühnen Deutschlands verschlägt: <strong>SUICIDAL TENDENCIES</strong>. Und auch die Vibes, die sie verteilen, erlebt man in unseren Gefilden nicht allzu oft. Crossover Style der kalifornischen Südküste – ein bisschen Punk, ein bisschen Funk, ein bisschen Thrash, ein bisschen Hardcore – eine interessante Mischung! Dazu eine ordentliche Portion Selbstbewusstsein (die Band hat sogar einen eigenen Ansager dabei), den früheren <strong>SLAYER</strong>-Drummer hinter der Rappelkiste und am Ende ganz viele Menschen auf der Bühne. Mir gefällt’s irgendwie. Definitiv meine Überraschung des Tages.</p>
<p><strong>DIE APOKALYPTISCHEN REITER </strong>habe ich erst vor einem Monat live gesehen, deswegen erwarte ich nichts Bahnbrechendes. Doch wieder einmal lässt mich der Sound der Hauptbühne nicht los. Eigentlich gedachte ich, in der Hälfte der Konzerts zu <strong>MARDUK</strong> herüberzuwechseln, doch ich muss sagen, dass von allen geschätzten 15 <strong>REITER</strong>-Konzerten meines Lebens noch keines so gut geklungen hat. Die Show ist die gleiche wie auf dem <strong>ROCKHARZ</strong>-Festival, und auch dort gab es wirklich nichts am Sound auszusetzen, aber es fühlt sich dennoch an, als lägen Welten zwischen den beiden Auftritten. Ich kann es fast nicht rational erklären. Irgendwie muss bei dieser Bühne Magie im Spiel sein. Oder wir haben es mit Soundtechnik-Göttern zu tun. Oder etwas von beidem. So kriege ich mich bis zum Ende des Konzertes nicht losgerissen, und erhasche von <strong>MARDUK</strong> nur noch zwei Songs.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28957" aria-describedby="caption-attachment-28957" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28957 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg" alt="" width="1450" height="680" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-300x141.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-1024x480.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_011538-2-750x352.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28957" class="wp-caption-text">Ballonparty bei den Reitern</figcaption></figure>
<p>Als letztes Spektakel für heute Abend stehen <strong>HEILUNG</strong> auf dem Plan. Aufgrund des großen Erfolges von <strong>WARDRUNA</strong> im letzten Jahr haben die Veranstalter dieses Jahr wieder einen Folk-Trupp mit schamanisch-meditativen Gesängen an den Start geholt. Und das Publikum steht wie unter Hypnose. Viele tanzen mit geschlossenen Augen, andere lassen sich einfach durch ätherische Sphären dahintreiben. Ich für meinen Teil setze mich auf den Boden und verschlafe das halbe Konzert. Nach einem solch ereignisreichen Tag und um die Uhrzeit ist mir das Ganze dann doch etwas zu ermüdend – wenn auch sehr schön. Letzteres hilft leider auch nicht, wach zu bleiben. Gute Nacht.</p>
<h3>Guten Morgen!</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28954" aria-describedby="caption-attachment-28954" style="width: 187px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28954" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg" alt="" width="197" height="263" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2.jpg 1088w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-225x300.jpg 225w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-768x1024.jpg 768w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180817_135832-2-750x1000.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 197px) 100vw, 197px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28954" class="wp-caption-text">Es gibt viel zu tun!</figcaption></figure>
<p>Das heutige Frühstückskonzert präsentieren <strong>GOATWHORE</strong>. Leider schaffen es die Proto-Black-Metaller noch nicht ganz, mich aus den schamanischen Gefilden des gestrigen Abends wieder abzuholen. Auch dem Rest des Publikums scheint es ähnlich zu gehen. Anders gesagt: Es ist wenig los.</p>
<p>Erst mit der nachfolgenden Gruppe soll sich das Problem definitiv lösen: <strong>MISERY INDEX</strong>! Hart ballernder Death Metal ist doch genau das, was man braucht, um wirklich wach zu werden. Es bilden sich erste Circle Pits und früher Schweiß fließt nicht nur auf der Bühne. Ein guter Startschuss für einen Death-Metal-reichen Tag.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28978" aria-describedby="caption-attachment-28978" style="width: 287px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class=" wp-image-28978" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg" alt="" width="297" height="199" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Amaranthe-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 297px) 100vw, 297px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28978" class="wp-caption-text">Amaranthe @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Und, seid ihr true genug, auch mal eine Band mit Elektro- und Popeinflüssen anschauen zu können? <strong>AMARANTHE</strong> entern zur mittäglichen Zeit die Bühne und bieten ein kompaktes Set ihrer Klassiker. Eine Band mit drei Sängern, allen voran Sängerin <strong>Elize Ryd</strong>, das hat man nicht oft. Dennoch singen und posen sie sich problemlos durch ihr Set und erreichen damit auch eine beachtliche Menge an Zuhörern. So muss das.</em></p>
<p>Ich luge derzeit kurz bei <strong>DANKO JONES</strong> rein. Den Rock’n’Roller wollte ich immer schon mal live sehen. Intensitäts- und geschwindigkeitsmäßig befinden wir uns hier natürlich in weitaus seichteren Gegenden als bei <strong>MISERY INDEX</strong>, trotzdem macht es sehr viel Spaß, diesem Rockspektakel ein bisschen zuzuhören. Selbst die weiter hinten stehenden Zuschauer sind am Powackeln und Mitklatschen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28943" aria-describedby="caption-attachment-28943" style="width: 355px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28943" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg" alt="" width="365" height="275" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-300x226.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-1024x772.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Danko-Jones-1-750x565.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 365px) 100vw, 365px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28943" class="wp-caption-text">Danko Jones @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Zufällig laufe ich bei <strong>ANCST</strong> vorbei und bekomme nur mit, wie sie aufgrund von Spielzeitüberschreitung den Sound abgedreht kriegen. Scheint aber weder die Laune der Band, noch die der feiernden Fans kaputtzumachen.</p>
<p>Sebastian:<em> Nachmittags wird es dann schrill. Jemand hat <strong>J.B.O.</strong> auf die Bühne gelassen. Die rosa Metalpoeten nehmen sich wieder einige Klassiker vor, um sie ein wenig zu missbrauchen. Für die ersten beiden Songs haben sie dafür zusätzlich noch zwei Animateure mitgebracht. Die haben musikalisch nichts zur Show beizutragen, machen aber Ferz. Kann man machen, muss aber nicht sein. Die Musiker von der Kapelle sind sichtlich auch nicht mehr ganz die jüngsten, locken aber dennoch viele Leute vor die große Bühne. Insofern: Kopf abschalten, lass sie walten.</em></p>
<h3>Die Ausnahme zur Regel</h3>
<p><strong>NIGHT IN GALES</strong> spielen daraufhin auf der CAMEL-Stage. Leider muss ich trotz aller Vorfreude sagen, dass dies das einzige diesjährige Konzert ist, das einen richtig beschissenen Sound hat (man ignoriere die FICKEN-Stage, ich rede von richtigen Konzerten). Zu laute Bass Drum, die bei den erhöhten Geschwindigkeiten, in denen sich die Band musikalisch befindet, leider zu viel der restlichen Musik übertönt. Versuche, das Konzert trotz der Umstände zu genießen, funktionieren einigermaßen. Kann ja nicht alles perfekt sein.</p>
<p>Es folgen die nächsten Death-Metaller: <strong>DYING FETUS</strong>. Und sie bringen mit sich eine herrliche Mischung aus Groove-Parts und absolutem Gebretter. Das weckt den Homo Erectus in dir. Gute-Laune-Musik für erwachsene Metaller. Der plötzliche epische Platzregen trägt nur zur Stimmung bei – denn AUCH das ist äußerst cool! Gutes Konzert, dankeschön.</p>
<p>Stell dir vor, du kommst extra aus Japan, um in Deutschland zu spielen, und dann gibt dein Bass auf der Bühne den Geist auf. Kurzweilig spielen <strong>GYZE</strong> dann nur zu zweit weiter (Gitarre und Schlagzeug). Spätestens nachdem das Problem behoben ist legen die Japaner dann aber richtig los: Ihre Mischung aus <strong>COB</strong>-esquem MeloDeath und einer Prise Power Metal zündet den Knaller (irre!) und der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist auf einmal voll mit abfeiernden Menschen. Geschwindigkeit und ausschweifende Melodien sind eine gute Kombination und das Rezept funktioniert auch hier wieder einmal wunderbar.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28980" aria-describedby="caption-attachment-28980" style="width: 298px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28980" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg" alt="" width="308" height="292" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-300x284.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-1024x971.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Alien-Weaponry-1-750x711.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 308px) 100vw, 308px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28980" class="wp-caption-text">Alien Weaponry @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian: <em>Dass die Camel Stage mal wieder die Bühne ist, auf der man wichtige Bands von morgen (spätestens morgen) sieht, dürften viele längst bemerkt haben. Zu jenen Bands kann man wohl ohne Frage auch die Neuseeländer <strong>ALIEN WEAPONRY</strong> zählen. Das blutjunge Trio widmet sich in seinen Songs den indigenen Wurzeln der neuseeländischen Bevölkerung und singt dafür gerne mal ganze Songs auf Maori. Ihre tighten, brachialen Songs ziehen dabei eine mehr als beachtliche Masse an Zuschauern an, welche sich während dem Set den gerade niedergegangenen Regen wieder aus den Klamotten moscht. Geiler Scheiß! Wenn die Band bei euch in der Region spielt, geht hin!</em></p>
<h3>Die Macht der Alten</h3>
<p><strong>AT THE GATES</strong> präsentieren alte Klassiker wie auch neuere Hits. Allerdings wird mir schnell klar, dass gerade den neueren Songs irgendetwas zu fehlen scheint. Irgendwie wirken sie wie Versuche, an den (verdienten) Ruhm vergangener Zeiten anzuknüpfen. Leider mit etwas wenig Abwechslung und Kreativität. Das nur am Rande – headbangen lässt sich dazu trotzdem gut. Und genießbar ist das wuchtgeladene Konzert allemal; vor allem die alten Songs! Mächtig und voll oldschooliger Energie zeigen die MeloDeath-Urväter, dass sie nicht umsonst heute auf dieser Bühne stehen.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28962" aria-describedby="caption-attachment-28962" style="width: 449px" class="wp-caption aligncenter"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28962" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg" alt="" width="459" height="229" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-300x149.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-1024x510.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-555x278.jpg 555w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Stimmung-3-2-750x373.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 459px) 100vw, 459px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28962" class="wp-caption-text">Es wird Abend @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><em>Der Regen ght allmählich vorüber und das Infield ist wieder voll geworden. Einer der Headliner steht nun auf dem Plan. <strong>TRIVIUM</strong> haben für das Konzert eine sehr atmosphärische Lightshow dabei und gehen von Anfang an voll nach vorne. Selbst wer die Band sonst nur eher am Rande hört, kommt hier voll auf seine Kosten.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28981" aria-describedby="caption-attachment-28981" style="width: 389px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28981" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg" alt="" width="399" height="291" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-300x218.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-1024x746.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Trivium-1-750x546.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 399px) 100vw, 399px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28981" class="wp-caption-text">Trivium @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p><strong>VREID</strong> spielen sich quer durch ihre Bandgeschichte – und damit auch quer durch unterschiedlichste Black-Metal-Auswüchse. Dies sorgt trotz insgesamt gut funktionierender Stimmigkeit für ein sehr abwechslungsreiches Konzert. Für mich ist die Band auch eine neue musikalische Erfahrung (und eine gute!). Die überdachte Bühne bietet außerdem gerade günstigen Schutz vor den letzten paar Regentröpfchen.</p>
<p>Es folgt <strong>ARCH ENEMY </strong>– ich setze mich kurz hin. Und schlafe zur Abwechslung mal wieder ein. Na gut. Dann hat es nicht sein sollen. So ganz kann ich dem Hype um diese Band eh nicht folgen.</p>
<p>Zeit, wieder wach zu werden: mit <strong>SICK OF IT ALL</strong>! Oldschool Hardcore mit gehörigem Punk-Anteil – die Erfinder der Wall of Death kennen keine musikalische Gnade. Schnell, aggressiv und voller Hass gegen das System. Scheiß auf modernen, Breakdown-orientierten Hardcore-Sound, das hier ist der <em>real shit</em>! Auch mal eine schöne Erfahrung, eine solche Band live mitzuerleben.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28930" aria-describedby="caption-attachment-28930" style="width: 348px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28930" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg" alt="" width="358" height="269" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_002348-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 358px) 100vw, 358px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28930" class="wp-caption-text">Sign of Cain</figcaption></figure>
<p>Wer oder was genau <strong>SIGN OF CAIN</strong> sind, weiß ich zu dem Moment noch nicht so wirklich &#8211; irgendwas mit dem Sänger von <strong>AT THE GATES</strong> oder so. Nicht ganz, denn gerade dieser steht nicht auf der Bühne &#8211; dafür aber der Gitarrist und der Schlagzeuger der Brutal TechDeath Band <strong>VISCERA TRAIL</strong>. Scheint, als wäre diese Band das MeloDeath-Projekt von deren Gitarrist <strong>TOMER HASENFRATZ </strong>(bester Name übrigens). Und dass der <strong>ATG</strong>-Fronter <strong>THOMAS LINDBERG </strong>am Mikrofon steht, ist wohl veraltete Information. Dennoch ein interessantes und vor allem unerwartetes Konzert! Wieder sorgt die CAMEL-Stage für geschlossenes Feeling &#8211; und das ist genau, was diese düstere Musik braucht, um richtig zu glänzen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<h3>Ein Post-schwarzer Abend</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28959" aria-describedby="caption-attachment-28959" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28959 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg" alt="" width="1450" height="564" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-300x117.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-1024x398.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_013939-2-750x292.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28959" class="wp-caption-text">Alcest</figcaption></figure>
<p>Spät am Abend dann einer meiner persönlichen Höhepunkte des Festivals: <strong>ALCEST</strong>. In die erste Reihe gemogelt, lasse ich mich von der hypnotischen Musik einlullen. Eine Mischung aus in Trance versetzenden Melodien und noch härter in Trance versetzenden Post-Black-Metal-Parts, die einen einfach nur in sich hineinsaugen und wie flüssiger Musik-Honig umgeben. Eine wunderschöne Atmosphäre, in den richtigen Momenten durchstochen von markerschütternden Schreien – großartig, einfach nur großartig!</p>
<p>Gleichzeitig muss ich aber gegen <strong>TURISAS</strong> kämpfen, deren Musik zwischen den <strong>ALCEST</strong>-Songs von rechts von der Hauptbühne in mein Ohr zu dringen versucht, und mit ihrer eingängigen Art droht, mich aus der magischen Atmosphäre hinauszuziehen. Besonders, weil mir die Entscheidung wirklich nicht leichtfiel – die Finnen waren jetzt einige Jahre von der Bildfläche verschwunden, und jetzt treten sie zweihundert Meter neben mir auf der Premium-Sound-Bühne-Of-Glory auf. Beim nächsten Mal dann. Im Moment löse ich das Dilemma, indem ich mir zwischen Songs das rechte Ohr zuhalte.</p>
<p>Nach dieser meditativen Erfahrung wird es dann Zeit, noch zwei weitere Black-Metal-Acts anzusehen. Der erste davon ist <strong>THE SPIRIT</strong>. Der Sound wirkt hier etwas schrabbelig, was aber durch die Qualität der Musik schnell wieder wettgemacht wird. Danach geht’s dann weiter zu <strong>HARAKIRI FOR THE SKY</strong>, welche das Konzept Black Metal noch einmal auf eine ganz andere Art und Weise auslegen. Stark Post-orientiert, allerdings in weniger seichten Gefilden als <strong>ALCEST</strong>, blasten sich <strong>HARAKIRI</strong> mit steriler, aber durchaus positiver Soundkulisse durch ihr Set. Das alles in konstant sehr hohem Tempo – ein interessantes Konzept, das mich zuweilen an meine Erfahrung mit <strong>DER WEG EINER FREIHEIT</strong> vom <strong>RAGNARÖK</strong>-Festival diesen Jahres erinnert. Allein der Gesang sagt mir hier nicht so sehr zu.</p>
<h3>Geballer und Randale</h3>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28960" aria-describedby="caption-attachment-28960" style="width: 363px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28960 " src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg" alt="" width="373" height="223" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-300x179.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-1024x612.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122932-2-750x448.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 373px) 100vw, 373px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28960" class="wp-caption-text">3, 2, 1&#8230;</figcaption></figure>
<p>Ein neuer Tag, eine neue Portion Death Metal! Heute mit <strong>ORIGIN</strong>. Drei Menschen auf der Bühne, kein Backdrop, aber Hauptsache alles zerficken! Richtig technisches Zeug frickeln Gitarrist und Drummer zusammen, während sich der Sänger die Seele aus dem Leib grunzt und schreit. Das Ganze voll roher Energie und in unermesslichen Tempi. Ein Bassist scheint dabei nicht von Nöten. Leider sind noch nicht sehr viele Leute im Publikum zu sehen. Stört die Band aber nicht, denn diejenigen, die schon da sind, sind nicht ohne Grund dort. Circle Pit ist auch eine Art von Frühsport. Und es muss sich ja bei solcher Musik um die Aufwirbelung des Staubes gekümmert werden.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28961" aria-describedby="caption-attachment-28961" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28961 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg" alt="" width="1450" height="816" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_122954-1-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28961" class="wp-caption-text">&#8230; Wall Of Death!</figcaption></figure>
<p>Auf dem Weg zum Camp zurück bemerke ich etwas Merkwürdiges: Überall Hüpfburgen und Eltern mit Kindern. Es spielen gerade <strong>RANDALE</strong>, eine Band, die Punk Rock für Kiddies produziert. Und dazu ist gerade Familien-Gratis-Eintritt-Tag (oder so ähnlich). Ich will auch auf die Hüpfburg. Im Publikum sind trotzdem mehr Bierbäuche als Kinder zu sehen – denn die sind ja alle auf den Hüpfburgen. Oh, und natürlich: Das Kinderkonzert findet auf der FICKEN-Stage statt. 100 Punkte an den Organisator!</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28982" aria-describedby="caption-attachment-28982" style="width: 262px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28982" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg" alt="" width="272" height="182" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-300x201.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-1024x686.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/Phil-Campbell-1-750x502.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 272px) 100vw, 272px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28982" class="wp-caption-text">Phil Campbell And The Bastard Sons @Sebastian Rosch</figcaption></figure>
<p>Sebastian:<em> Die Ankündigung für diese Band dürfte wohl bei vielen für ein wenig Wehmut gesorgt haben. <strong>PHIL CAMPBELL AND THE BASTARD SONS</strong> spielen dieses Jahr auf dem <strong>BREEZE</strong>. Der ehemalige Gitarrist der legendären Band <strong>MOTÖRHEAD</strong> liefert mit seinem neuen Projekt, in dem auch seine Söhne mitspielen, ein Brett grundehrlichen Rock‘n‘Rolls ab. Wer da nicht hin geht, ist selber schuld. So gesehen ein echtes Highlight auf dem diesjährigen <strong>SUMMER BREEZE</strong>.</em></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28934" aria-describedby="caption-attachment-28934" style="width: 335px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28934" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg" alt="" width="345" height="259" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-300x225.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-1024x768.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_174733-750x563.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 345px) 100vw, 345px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28934" class="wp-caption-text">Crowdsurfer auf Crowdsurfer</figcaption></figure>
<p>Es folgen <strong>KORPIKLAANI</strong>, welche ich mir dieses Mal von direkt vor der Bühne ansehe. Die Feierstimmung ist in diesen Bereichen natürlich groß, und so bleibt mir wohl nichts anderes übrig, als mich der Partylaune hinzugeben. Die Crowdsurfer fangen bei diesem Konzert an, mächtig kreativ zu werden: Man sieht Crowdsurfer auf Crowdsurfern sitzen, Crowdsurfer auf Crowdsurfern surfen (im Stehen!), Crowdsurfer, die mit Videokameras auf Crowdsurfern crowdsurfen und sich beim Crowdsurfen filmen, nackte Crowdsurfer (ih!) – ja sogar ein Versuch wird gestartet, zu zweit auf einem Crowdsurfer zu crowdzusurfen – der endet allerdings eher ungut. Trotz all dem Quatsch darf man aber nicht vergessen, dass <strong>KORPIKLAANI</strong> längst nicht mehr nur Sauf- und Spaßmusik machen. Ruhigere Songs, langsamere Songs, Songs über die Schönheit der Natur, aber auch Songs mit düstereren Thematiken haben mittlerweile einen festen Platz in der Setlist.</p>
<h3>Von Zusammenhalt und hochwertiges Geklatsche</h3>
<p>Dann geht es für mich zu <strong>ORPHANED</strong> <strong>LAND</strong>. Berührt mich deren Musik auch persönlich nicht so sehr, muss ich sagen, dass das für die Menschen um mich herum definitiv anders ist. So viel Motivation, mitzuklatschen, mitzusingen und generell mitzumachen sehe ich dieses Festival zum ersten Mal. Der gesamte überdachte Bereich der CAMEL-Stage ist voll mit Menschen, die so richtig voll dabei sind. Sogar – und Respekt dafür – unregelmäßige Rhythmen werden scheinbar problemlos von der Masse mitgeklatscht. Im Normalfall schaffen es die Menschen auf Konzerten selten, überhaupt das Tempo zu halten, sobald das Geklatsche beginnt. Ein warmer Empfang für die Band. Der Sänger gibt außerdem seine Freude zum Ausdruck bezüglich der ganzen verschiedenen Nationalitäten, die sich hier versammelt haben, um zusammen Spaß zu haben und zu feiern. Ein besonders emotionaler Moment mit einer Band, die aus dem Konfliktgebiet Israel stammt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28965" aria-describedby="caption-attachment-28965" style="width: 1440px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28965 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg" alt="" width="1450" height="477" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-300x99.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-1024x337.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180818_222228-2-750x247.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28965" class="wp-caption-text">Die überdachte Bühne bei Orphaned Land</figcaption></figure>
<p>Auf <strong>SOLSTAFIR</strong> bin ich sehr gespannt, da mir von allen Seiten immer begeistert erzählt wird, wie gut die Band ist. Allerdings macht mich auch deren Musik wieder ordentlich müde, und wirklich viele Erinnerungen bleiben mir leider nicht. Drückende Atmosphäre, lila-blaues Licht, viel Nebel – alles scheint ineinander zu verschwimmen. Bei der nächsten Gelegenheit gibt’s dann eine detailliertere Review.</p>
<h3>Der letzte Abend</h3>
<p><strong>BLOODBATH</strong> höre ich seit geraumer Zeit ab und an mal, konnte sie aber leider nicht mehr mit <strong><span class="st">Å</span>KERFELD</strong> oder <strong>TÄGTGREN</strong> live sehen. Und, da muss ich mich leider der generellen Meinung anschließen: <strong>NICK</strong> <strong>HOLMES</strong> am Gesang wirkt einfach ein bisschen schwach im Vergleich. Aber! Diese Live-Show weiß mich eines Besseren zu belehren. Zwar ist wirklich hörbar weniger Power in der Stimme vorhanden als bei den Vorgängern, aber schlimm ist das eigentlich nicht. Es sorgt nur für eine andere Art von Atmosphäre: weniger Zerstörung und Gewalt, mehr Düsternis und Verwesung. Mir gefällt die Friedhof-Gammelfleisch-Stimmung live wirklich ganz gut. Hätte ich so nicht erwartet.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_28964" aria-describedby="caption-attachment-28964" style="width: 422px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-28964" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg" alt="" width="432" height="243" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-300x169.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-1024x576.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_015817-2-750x422.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 432px) 100vw, 432px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-28964" class="wp-caption-text">Carpenter Brut</figcaption></figure>
<p>Den Abschluss des Festivals macht für mich dann tatsächlich nicht mal eine Metal-Band, sonden <strong>CARPENTER</strong> <strong>BRUT</strong>! Darkwave-lastiger 80er-Actionfilm-Sound mitsamt zugeschneiderter Licht- und Videoshow zu jedem einzelnen Song. Es ist ein audiovisuelles Spektakel sondergleichen. Die große Bühne gibt ein letztes Mal alles und überzeugt noch einmal mit perfektem, drückendem Sound. Ein solches Konzert habe ich noch nie erlebt, und es ist glorreich. Dazu muss ich noch sagen, dass trotz eher elektronisch angelehnter Musiksparte alles von Musikern live auf der Bühne gespielt wird – Mit Schlagzeug, Gitarre und Synthesizer. Ein würdiger Abschluss? Definitiv.</p>
<h3>Ende!</h3>
<p>Puh! Was ein Festival. So viele neue Bands live gesehen, und das trotz mittlerweile zehn Jahren Festivalbesuchen. Wie auch schon letztes Jahr hat es das <strong>SUMMER BREEZE</strong> wieder geschafft, fast bei jedem Konzert richtig guten Sound zu bieten. Besonders die Anlage (oder sind es die magischen Soundtechniker?) der neuen Hauptbühne (aktiv seit 2017) sei an dieser Stelle noch einmal zu loben. Auf keinem anderen Festival habe ich so positive Erfahrungen mit der Soundqualität gemacht. Und das Ersetzen der alten CAMEL-Stage durch eine tatsächlich funktionierende Bühne hat auch definitiv zum Wohle aller beigetragen.</p>
<p>Eine kleine Kritik hätte ich dennoch abzugeben: Dass der Platz beim Campen nicht pro Person, sondern pro Auto zugeordnet wird (so schien es mir zumindest zu funktionieren), ist im Bezug auf das überall so hochgepriesene Bilden von Fahrgemeinschaften dann doch eher kontraproduktiv! Es bedeutet im Endeffekt: Je mehr Leute im Auto, desto weniger Campspace hat jeder einzelne davon.</p>
<p>Alles in Allem habe ich nicht wirklich viel auszusetzen. Sogar das Schleusenproblem zum Infield war heuer bei Weitem galanter gelöst als letztes Jahr. Und: Der <em>Sauberste-Dixi-Klos-ever-Awar</em>d geht definitiv auch an das <strong>SUMMER BREEZE 2018</strong>. Selten so viele saubere Dixis gesehen. Wahrhaft ein neues Lebensgefühl. Und das Wichtigste Lob zuletzt: Großartige Stilabwechslung, was die Bandauswahl angeht! Es war von allem was dabei, und das Line-Up bot dieses Jahr wirklich die Möglichkeit für unterschiedlichste musikalische Erfahrungen. Um die ursprüngliche Frage zu beantworten: Ja, das Festival konnte seine Standarts dieses Jahr aufrechterhalten! Ich würde sogar von einer weiteren Steigerung sprechen. Weiter so!</p>
<p>Nur die FICKEN-Stage bräuchte wirklich nicht unbedingt zu existieren.</p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="alignnone size-full wp-image-28963" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg" alt="" width="1450" height="447" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2.jpg 1450w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-300x92.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-1024x316.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2018/09/20180819_094308-2-750x231.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1450px) 100vw, 1450px" /></p>
<p>Cheers!</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/summer-breeze-2018-der-bericht/">Summer Breeze 2018 &#8211; Der Bericht</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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		<title>Island &#8211; mehr als nur Schnee und Pop</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Hannes]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 06 Aug 2017 06:45:47 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Kolumnen]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von BJÖRK. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten ...</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p>Island. Eine Insel, die mehr bekannt für ihre Pullover und zig Künstler aus der Indie-Szene ist. Schaut mal bei euren Eltern ins CD-Regal. Ich wette, ihr findet etwas von <strong>BJÖRK</strong>. Aber wenn es um Metal jeglicher Gattung geht, dann wissen die meisten gar nicht, was für eine Menge an Bands auf diesem Fleckchen Erde existiert.</p>
<h4>Die Flammen schlagen höher und höher</h4>
<p>Dreht man das Rad der Zeit auf das Jahr 1984 zurück, so stößt man auf <strong>FLAMES OF HELL</strong>. Die erste relevante Metal-Band (<strong>DRÝSILL</strong> sogar 1983) aus dem Land der Geysire bestand aus einem Trio, wovon 2 Mitglieder Brüder sind. Geschlagene 18 Jahre dauerte es aber, bis überhaupt brauchbare Informationen über diese mysteriöse Band in einem Interview mit dem ehemaligen Schlagzeuger von <strong>SÓLSTAFIR</strong> auftauchten. <strong>Guðmundur Óli Pálmason</strong>, ein Cousin der Gebrüder <strong>NICOLAISSON,</strong> sprach 2002 über die einzige Platte (&#8222;Fire And Steel&#8220;) und den Werdegang dieser Band.</p>
<p>Island als ein Land, in dem junge Menschen gerne gefördert werden. Doch <strong>FLAMES OF HELL</strong> wurden nur so lange geduldet, bis die Aufnahmen an dem Album abgeschlossen waren. Als nämlich die Inhaber den &#8222;Krach&#8220; mitbekamen, den die Band aufnahm, wurde der Prozess nur unter der Bedingung erlaubt, dass die Band danach nie wieder in diesem Studio aufnimmt.</p>
<p>Die Musik von <strong>FLAMES OF HELL</strong> lässt sich als krude Mischung aus <strong>TORMENTOR</strong>, <strong>POISON</strong> (Ger) und schrägem Gesang (Pumuckl lässt grüßen) beschreiben. Ziemlich rockig und mit Thrash Metal versehenem Sound gilt dieser Tonträger als Meilenstein der isländischen (Black)-Metal-Szene. Bis heute halten sich die Gerüchte, dass die Band noch aktiv ist und an einem zweiten Album arbeitet. Die Brüder selber werden als kauzige Satanisten beschrieben, über die keiner so richtig weiß, wie sie ticken.</p>
<p><strong>BOOTLEGS</strong> verkündeten 1986 dann ihren Einstand mit typischem 80er-Thrash, der trotz leichter Punkattitüde stark an die amerikanischen Bands erinnert.</p>
<p><iframe loading="lazy" width="1140" height="855" src="https://www.youtube.com/embed/UbyCJ0BLhz0?feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
<h4>Ist in Island alles schwarz und düster?</h4>
<p>Ein Blick auf die Metal Archives verrät, dass circa 46 von 117 Bands die in Island existieren, oder je existiert haben, Black Metal als Stil wählten. 1990 schlugen die nächsten Bomben in Form von <strong>CHRISTBLOOD</strong> und <strong>CLOCKWORK DIABOLUS</strong> ein. Von denen aber jeweils nur ein Demo existiert. 1995 gründete sich dann einer der größten Exportschlager Islands.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20503" aria-describedby="caption-attachment-20503" style="width: 290px" class="wp-caption alignright"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20503 size-medium" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg" width="300" height="200" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir-750x500.jpg 750w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/solstafir.jpg 800w" sizes="auto, (max-width: 300px) 100vw, 300px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20503" class="wp-caption-text">Bunte Hunde: <strong>SÓLSTAFIR</strong></figcaption></figure>
<p><strong>SÓLSTAFIR</strong> klangen in ihren ersten Lebensjahren noch stark nach einer punkigen Black-Metal-Band. Sie entwickelten erst mit den Alben &#8222;Masterpiece Of Bitterness&#8220; und &#8222;Khöld&#8220; eine völlig eigenständige Richtung. Und auf dem Debütalbum befinden sich bereits kleine Hinweise auf die zukünftigen Platten. Heute spielt die Band (verdient) auf großen Festivals und in ausverkauften Hallen.</p>
<p>1995 gab es zwar zahlreiche Jungspunde die dem Metal frönten, aber der Bekanntheitsgrad war mehr als gering. 2012 jedoch legten <strong>SVARTIDAUðI</strong> mit &#8222;Flesh Cathedral&#8220; den endgültigen Durchbruch isländischer Metal-Bands fest. Ihr Manifest aus Dissonanz und gewalttätigen Ausbrüchen auf dieser Scheibe ist authentisch und voller Wut. Nun stand auch anderen Bands endlich die verdiente Aufmerksamkeit zu. <strong>WORMLUST</strong>, <strong>ZHRINE</strong>, <strong>MISþYRMING</strong>, <strong>SINMARA</strong>, <strong>ALMYRKVI</strong>, <strong>AUðN</strong>. Die Liste ist noch voller Highlights, die es zu entdecken gibt.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20501" aria-describedby="caption-attachment-20501" style="width: 386px" class="wp-caption alignleft"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20501 size-full" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg" width="396" height="396" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom.jpg 396w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-150x150.jpg 150w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/08/wormlust-feral-wisdom-300x300.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 396px) 100vw, 396px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20501" class="wp-caption-text">Völlig irre und kaputt: <strong>WORMLUST</strong></figcaption></figure>
<p><a href="https://www.youtube.com/watch?v=flXv35J2CEk">HIER</a> sprachlos werden</p>
<h4>Und sonst so?</h4>
<p>Abseits der immensen Welle an Black-Metal-Bands existieren natürlich noch genügend andere Bands. <strong>ANGIST</strong> und <strong>BENEATH</strong> bieten soliden Death Metal, <strong>KONTINUUM</strong> frönen dem progressiven Post Metal. Und <strong>CXVIII</strong> sowie <strong>BLACK DESERT SUN</strong> geben sich dem Doom Metal in allerlei Facetten hin. <strong>DYNFARI</strong> zocken mittlerweile Post Rock mit Black Metal-Anleihen. Core und modernen Metal findet man allerdings kaum.</p>
<p>Warum so viele Künstler auf Island sich für den (Black) Metal entscheiden, ist unbekannt. Sicherlich könnte es an der Mentalität und geförderten Kreativität liegen. Auch in den Wintermonaten. Aber das sind eigentlich nur Vermutungen, wenn man ehrlich ist. Trotzdem ist es erstaunlich, wie viele Interpreten sich gefunden haben. Und das obwohl Island nur 340110 Einwohner hat.</p>
<p><em>Weitere namhafte Künstler:</em><strong>SKALMÖLD</strong>, <strong>HAM</strong>, <strong>THE VINTAGE CARAVAN</strong></p>
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		<title>Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Alex]]></dc:creator>
		<pubDate>Mon, 31 Jul 2017 06:25:30 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Festivals]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Der Vorhang teilt sich einen Spalt breit &#8211; und ich tauche für die nächsten zwei Tage in das Zwielicht ein. Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Kulturhöhle in Balve zu Gast und erlebte dort das Prophecy Fest 2016. Von ...</p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rendesvouz-im-zwielicht-prophecy-fest-2017/">Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<h4 style="text-align: center;"><strong>Der Vorhang teilt sich einen Spalt breit &#8211; und ich tauche für die nächsten zwei Tage in das Zwielicht ein. </strong></h4>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztes Jahr war ich zum ersten Mal in der Kulturhöhle in Balve zu Gast und erlebte dort das <a href="https://silence-magazin.de/prophecy-fest-2016-eine-hoehle-der-genuesse/">Prophecy Fest 2016</a>. Von den wunderbaren Erfahrungen des letzten Jahres geleitet, führte mich mein Weg dieses Jahr erneut ins Sauerland. </span><span style="font-weight: 400;">Nun, ein Jahr später, bin ich zusammen mit <strong>Robert</strong> zurückgekehrt und zusammen haben wir die Autogrammstunden an unserem <em><strong>Silence</strong></em>-Stand übernommen und dabei wieder eine Reihe von großartigen Musikern kennengelernt. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20385" aria-describedby="caption-attachment-20385" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20385 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0083-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20385" class="wp-caption-text">Kulturhöhle Balve</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Letztes Jahr lies sich eine leichte Ausrichtung auf Künstler unterschiedlicher Black-Metal Subgenres erkennen &#8211; dieses Jahr jedoch gab es eine faszinierend-dunkelschillernde Mixtur aus allem, was das <strong>Label Prophecy</strong> zu bieten hat. Ein gewagter Spagat zwischen Piano-Klängen, hypnotischen Retro-Rock, Dark Metal, Dark Wave-Rock ’n’ Roll, Gothic-Progressive-Pop-Rock und was auch immer <strong>HYPNOPAZUZU</strong> eigentlich machen. Sicherlich also kein Line-Up, das mit irgendeinem anderen “typischen” Metal-Festival vergleichbar wäre. Das Prophecy Fest richtet sich an Freunde besinnlicherer Klänge und introspektiver Selbstreflektion.</span></p>
<h3>Muss man WIRKLICH auf die Bühne?</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Und so beginnt das Prophecy Fest 2017 nicht mit einem großen Knall, wie man dies von anderen Veranstaltungen kennen mag, sondern so ruhig und unauffällig, wie man es sich nur vorstellen kann. <strong>NHOR</strong> spielen beruhigende Klavierstücke und währenddessen entsteht ein Gemälde, das ein wenig an das Cover von <strong>INSOMNIUM</strong>s “Winter’s Gate” erinnert. Der Prozess wird währenddessen über einen Beamer an eine Leinwand projiziert, die an der Bühne angebracht wurde und von den Bands verschiedenartig genutzt wird, um ihre Darbietung zu untermalen. </span></p>
<p>Mittlerweile bin ich zu der Erkenntnis gelangt, dass es Musik gibt, die keiner öffentlichen Darbietung bedarf. Und dazu gehören diese “Artisten der Zurückgezogenheit”, deren musikalischer Wert sich durch den solitären Genuss errechnet. Deutlich gesagt: bei zelebrierter Einsamkeit und Stille kann ich nicht in einer Gruppe von Menschen stehen. Die Weltpremiere von <strong>NHOR</strong> in allen Ehren, doch bedarf es meines Erachtens bei dieser Musik keine Live-Darbietung.</p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20395" aria-describedby="caption-attachment-20395" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20395 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9653-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20395" class="wp-caption-text">NHOR</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Noch deutlicher als letztes Jahr drängt sich mir der Gedanke auf, dass es sich bei dieser Veranstaltung um eine gänzlich neue Art geht, Metal und artverwandte Musik zu präsentieren. Als eine multisensorische Darbietung, einen Hybrid aus Vernissage und Konzert &#8211; in anderen Szenen durchaus nicht unüblich, aber gerade im sehr klassischen und pragmatischen Metal ein neuer und faszinierender Ansatz. Und so gibt es im hinteren Teil der Höhle auch jedes Jahr die Ausstellung eines Künstlers. Dieses Jahr ist es <strong>IRRWISCH</strong> aus Österreich, der sich für die prägnanten künstlerischen Gestaltungen des diesjährigen Festes verantwortlich zeichnet. </span></p>
<p><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><strong>SOROR DOLOROSA</strong> tragen dann die Energie in die Höhle. Überwiegt auf der heimischen Anlage eher die kalte Monotonie des Coldwave, formt sich der Klang während des Auftritts zu einer mitreißenden, ja fast tanzbaren Rock-Einlage. Sichtbar engagiert gehen die Musiker zu Werke und übertragen ihre Begeisterung auf das Publikum, das während <strong>NHOR</strong> doch etwas ratlos in den Nachmittag starrte. Laute Rufe der Begeisterung hallen von den Höhlenwänden wider.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20396" aria-describedby="caption-attachment-20396" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20396 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9752-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20396" class="wp-caption-text">SOROR DOLOROSA</figcaption></figure>
<h3>Hinein in den Sog &#8230;</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Tempo und Energielevel erhöhen sich erneut, als <strong>Schwadorf</strong> (<strong>EMPYRIUM</strong>/<strong>THE VISION BLEAK</strong>) mit Begleitung das 2. Konzert mit seinem Solo-Projekt <strong>SUN OF THE SLEEPLESS</strong> zelebriert. Eine erhaben-schwarzmetallische Portion atmosphärischer Düsternis trifft die Zuschauer, die es sich nicht entgehen lassen wollen, nach 18 Jahren Bühnenabstinenz, wenn schon nicht des Künstlers, so doch des Projektes, die alten und neuen Stücke (vom Album “To The Elements”) im kühlen Zwielicht der Balver Höhle ihre Wirkung entfalten zu sehen. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20397" aria-describedby="caption-attachment-20397" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20397 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9819-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20397" class="wp-caption-text">SUN OF THE SLEEPLESS</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Ein ganz besonderes Erlebnis des Tages sind <strong>ARCTURUS</strong>, deren Musik, aber auch Bühnenauftritt &#8211; oder sagen wir, ganzes Wesen &#8211; einem skandinavischen Märchen entsprungen scheint. Verrückt, wild und unerwartet. Alter und neuer Sänger <strong>Simen Hestnæs</strong>, vielen eher als <strong>Vortex</strong> bekannt, gelang es, mich bereits 2015 mit einem Auftritt seines Soloprojektes <strong>I.C.S. VORTEX</strong> in Wacken von seiner außergewöhnlichen Stimme zu überzeugen. Und auch am Mikrofon für <strong>ARCTURUS</strong> bringt er es fertig, scheinbar nebenbei und völlig selbstironisch in seiner Rolle für die Band aufgehend, seinen Stimmbändern und Lippen Töne zu entlocken, die mir durch Mark und Bein gehen. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20398" aria-describedby="caption-attachment-20398" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20398 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_9884-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20398" class="wp-caption-text">ARCTURUS</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Etwa zu diesem Zeitpunkt beginnt der Abend zu verschwimmen &#8211; bunte Neonfarben in gleichmäßiger Düsternis, flüchtige Gesichter und Gespräche. Als guter Autogrammstundengastgeber hat man immer ein paar Kurze für die Bands parat und muss aus Höflichkeit natürlich mit anstoßen. So verbringe ich den Auftritt von <strong>GLERAKUR</strong> mit <strong>ARCTURUS</strong> und Trinksprüchen am <em><strong>Silence</strong></em>-Stand und bemerke fast nicht, dass sich der Ablauf der Veranstaltung sehr stark verzögert hat. Und als dann endlich der Headliner <strong>SÓLSTAFIR </strong></span><span style="font-weight: 400;">auf der Bühne steht, muss ich etwas resigniert konstatieren, dass sie nahezu das selbe Set wie immer spielen und nur ein einziges Lied vom neuen Album dabei ist. Gerade das könnte in dieser intimen Atmosphäre besonders gut seine Wirkung entfalten. Auch diesen Abend spielen sie <em>“Necrologue”</em> und während der “Einleitung” in das Stück &#8211; nebst Geschichte über den Freund, der Selbstmord beging und zu dessen Erinnerung man ihm dieses Stück gewidmet hat &#8211; wird der Ton etwas ruppiger. Scheinbar gibt es in der Menge ein paar weniger interessiert Lauschende, die sich während der Erzählung von <strong>Aðalbjörn Tryggvason</strong> angeregt unterhalten und lachen. Dafür werden sie postwendend scharf von ihm gemaßregelt. </span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span><span style="font-weight: 400;">Danach versinkt der Abend im Nebel und ich in meinem Schlafsack &#8230; </span></p>
<h3>Ein neuer Tag</h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Der nächste Morgen ist die reine, aber selbstverschuldete Hölle. Prinzipiell weiß man es ja besser, man ist ja auch kein Anfänger mehr &#8211; aber die vielen netten Leute, ein Prost hier, ein Skòl dort und dann “ach, koste mal von meinem Selbstgebrannten” &#8211; und schon ist man hinüber. Nur gut, dass mir <strong>Stephan</strong> von <strong>Prophecy</strong> mit Kräutertee zu Hilfe kommt!</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20387" aria-describedby="caption-attachment-20387" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20387 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0112-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20387" class="wp-caption-text">Kräutertee</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Während mein Körper immer noch versucht, fehlerfrei zu funktionieren, kündigt sich die erste Band des Tages an: <strong>LOTUS THIEF</strong>. Unterstützt von einem Video, das auf der Leinwand im Hintergrund abgespielt wird, verzaubern die KalifornierInnen zum ersten Mal überhaupt europäisches Publikum mit ihrer Mischung aus Space Rock und Ambient-Black Metal. Leider bin ich mit ihrem Werk noch nicht vertraut, sodass ich mich noch nicht ganz darauf einlassen kann. Tatsächlich wird ein Konzert in den meisten Fällen erst dann zu einem magischen Erlebnis, wenn man sich im Vorfeld bereits ausführlicher mit dem Künstler und seinem Schaffen befasst hat. Bis zum nächsten Besuch in Deutschland, so es denn einen geben wird, werde ich das auf jeden Fall nachgeholt haben!</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20386" aria-describedby="caption-attachment-20386" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20386 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0102-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20386" class="wp-caption-text">LOTUS THIEF</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich warte indes allerdings mit besonderer Spannung auf eine Formation, die ich bereits seit ein paar Jahren musikalisch verfolge und deren magische Klänge mich seit jeher begeisterten und gedanklich fortgetragen haben: <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong>. Ein ungarisches Duo erzählt Märchen und Geschichten von Schamanismus und Fabelwesen, untermalt von mittelalterlich anmutenden Folk-Klängen. Multiinstrumentalistin <strong>Agnes Toth</strong> schafft es nicht nur mit ihrem Spiel, den Graben zwischen dem Hier und Jetzt und dem Vergangenen und Vergessenen zu überwinden, ihre bezaubernd feine Stimme gibt der ganzen Musik von <strong>THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</strong> eine Aura der Überweltlichkeit. Ich lasse mich von der Musik mitreißen. Auf der Bühne wird das Duo noch von Bassist, Percussionist und Flötist ergänzt. Dieses Konzert habe ich wirklich sehr genossen und allein dafür hat es sich gelohnt, den ganzen Weg nach Balve gekommen zu sein.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20388" aria-describedby="caption-attachment-20388" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20388 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0126-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20388" class="wp-caption-text">THE MOON AND THE NIGHTSPIRIT</figcaption></figure>
<h3>Der Reiz des Entdeckens</h3>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>SPIRITUAL FRONT</strong> waren mir bis dato kein Begriff, ich hatte nicht einmal vor, ihre Show zu sehen. Was mir jetzt aber von der Bühne entgegenschallt, ruft mich dann doch wieder auf den Plan: Dark Wave-Rock ’n’ Roll, ein Italo-Western im Hintergrund und ein Italo-<strong>Johnny Cash</strong> auf der Bühne. Mit dem “Armageddon Gigolo” Spezial-Set wirken sie auf den ersten Blick völlig deplatziert, eingebettet in Folk, Black und Avantgard. Doch nach wenigen Augenblicken der Eingewöhnung wird mir wieder bewusst, wie vielseitig und künstlerisch anspruchsvoll der Rahmen des diesjährigen Prophecy Festes ist. Man kann hier nicht einfach mit dem Anspruch herkommen, unterhalten zu werden. Es ist mehr wie die Verkostung ganz unterschiedlicher Substanzen mit völlig unterschiedlichen Geschmacksnuancen und Wirkungen. Ich bin völlig fasziniert, geradezu begeistert von diesem Stil, diesem düsteren Charme, der so ganz nachvollziehbar auf der Bühne produziert wird, und nehme mir vor, Fan dieser Band zu werden. Mein große Entdeckung und fühlbar ein weiterer Schritt auf dem Weg meiner musikalischen Entdeckungsreise.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20389" aria-describedby="caption-attachment-20389" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20389 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0209-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20389" class="wp-caption-text">SPIRITUAL FRONT</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Danach kommen<strong> <span class="title">NOÊTA</span></strong>, ein alterstechnisch höchst ungleiches Duo, welches auf der Bühne immer wieder mit Sound-Problemen zu kämpfen hat. Was mit “Black Ambient Folk” bezeichnet wird, erscheint mir eher eine düsterere Form der frühen <strong>Lana Del Rey</strong>-Veröffentlichungen. In den ersten Minuten bin ich schlicht und ergreifend sprachlos ob der stimmlichen Breite von Sängerin <strong>Elea</strong>. Leider bleibt es im weiteren Verlauf des Auftritts &nbsp;überwiegend ereignislos und gleichförmig. Die Hoffnungen, die die Einleitung weckte, konnten leider nicht erfüllt werden.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20390" aria-describedby="caption-attachment-20390" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20390 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0268-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20390" class="wp-caption-text">NOÊTA</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;"><strong>DORNENREICH</strong> polarisieren gekonnt und gewollt. Mit ihrem Akustik-Set sind sie für viele Besucher des Tages die wichtigste Band. Leider muss ich an dieser Stelle gestehen, dass ich zu der anderen Gruppe gehöre. Nämlich jenen, die mit ihrer Musik überhaupt nichts anfangen können. Der Auftritt war sehr leidenschaftlich, aufregend intensiv und intim &#8211; jedoch kann ich nicht anders, als mit der Musik der Band zu fremdeln. </span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20391" aria-describedby="caption-attachment-20391" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20391 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0376-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20391" class="wp-caption-text">DORNENREICH</figcaption></figure>
<p><span style="font-weight: 400;">Doch wie bereits früher am Tag, ist das Prophecy Fest für Überraschungen gut: Vor einigen Jahren war ich ein großer Freund der erste Alben von <strong>THE VISION BLEAK</strong>, verlor jedoch irgendwann das Interesse und somit die Band aus den Augen. Nun stehen <strong>Konstanz</strong> und <strong>Schwadorf</strong> gemeinsam mit den <strong>SHADOW PHILHARMONICS</strong> auf der Bühne und ihre Musik verwandelt sich in ein theatralisches Gesamtkunstwerk. Wie viel Tiefe die Musik durch Pauken, Streicher und Sopranistin erhalten kann, ist überwältigend und die Reaktion der Zuschauer dementsprechend.</span></p>
<figure itemscope itemtype="http://schema.org/ImageObject" id="attachment_20392" aria-describedby="caption-attachment-20392" style="width: 1014px" class="wp-caption alignnone"><img loading="lazy" decoding="async" class="wp-image-20392 size-large" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-1024x683.jpg" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0489-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /><figcaption itemprop="caption" id="caption-attachment-20392" class="wp-caption-text">THE VISION BLEAK</figcaption></figure>
<h3><span style="font-weight: 400;">Ruhe statt Retro-Rock</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Vollauf begeistert schicke ich mich darauf an, ein paar Minuten zu Ruhen. <strong>HEXVESSEL</strong> und <strong>DOOL</strong> sind einfach keine Bands, die mich hinter dem Ofen hervorlocken können, jedoch sind die akustischen Stücke, die <strong>HEXVESSEL</strong> im Rahmen ihres Programmes zum Besten geben, sehr stimmig und verbreiten mehr Gefühl als der gängige Retro-Rock auf ihren Alben, an dem ich mich immer wieder versucht habe und doch nie einen Zugang finden konnte. Mehr Stromlosigkeit wagen &#8211; ist sowieso noch viel mehr retro &#8230;</span><span style="font-weight: 400;"><br />
</span></p>
<h3><span style="font-weight: 400;">The Sex of Stars</span></h3>
<p><span style="font-weight: 400;">Ich erwache aus meinem absolut überfälligen Schlaf und tauche in die faszinierenden Klangwelten von <strong>HYPNOPAZUZU</strong> ein. Hymnisch-pathetischer Gesang über transzendenten Elektro-Wellen, die die Höhle fluten. Mit der Unterstützung von <strong>YOUTH</strong>, Bassist von <strong>KILLING JOKE, </strong>hat <strong>David Tibet</strong> seinen kreativen Geist wieder einmal von der Kette gelassen. Wer es in den letzten zwei Tagen nicht fertigbringen konnte, sich im Zwielicht der Höhle auf dem Weg der Wahrnehmung zu verirren und in andere Sphären abzudriften, der bekommt nun die letzte, aber ultimative Chance. Völlig over the top und abgehoben-verschroben ist diese Installation von Klangflächen, die eher wirkt wie ein Aktionskunst-Projekt. Doch nichts würde jetzt besser passen als <em>“The Sex Of Stars”</em>, um jeden Anwesenden daran zu erinnern, dass diese Tage in Balve kein Metalfestival waren. Sondern eine Vernissage, eine klangliche (aber auch optische) Bilderschau &#8211; <strong>ein Rendesvouz von Bild, Ton und Gedanken</strong>.</span></p>
<p><span style="font-weight: 400;">Und während wir das Sauerland hinter uns lassen, erstrahlt der Himmel im Rotgold der aufgehenden Sonne.</span></p>
<p><img loading="lazy" decoding="async" class="aligncenter size-large wp-image-20394" src="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-1024x683.jpg" alt="" width="1024" height="683" srcset="https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-1024x683.jpg 1024w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-300x200.jpg 300w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-360x240.jpg 360w, https://silence-magazin.de/wp-content/uploads/2017/07/IMG_0517-750x500.jpg 750w" sizes="auto, (max-width: 1024px) 100vw, 1024px" /></p>
<p><a href="http://de.prophecy.de/prophecy-fest/">Prophecy Fest Website</a></p>
<p>Der Beitrag <a href="https://silence-magazin.de/rendesvouz-im-zwielicht-prophecy-fest-2017/">Rendesvouz im Zwielicht &#8211; Prophecy Fest 2017</a> erschien zuerst auf <a href="https://silence-magazin.de">Silence Musik Magazin</a>.</p>
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